kinzelpreis 10 Pfa. Jahrgang 2 Sonnabea», örn 24. Mai 1019«-mmer 24$> Morgen- �nsgab« VaAm« M« y*/<>4/<»uz5i-r-i, deträgt bei freier Anstellung in»hau»»r»ro$-0 itI[(ftant g.ivM. postdejug ebne Seftellaebühr menail. 2.50 ln, bei Zustellung....„ngetrogen »"..freifceit* ist in den ersten Nachte� der Pest�itung5»ste für«W Rtboltlon: Rellin Si«.«, Tchiffdauerdamm 19"� �ntiprecher: Amt Rordri, Sib»» und 28»«. kosten die achtgespalt. Nonpareillezeile oder deren Raum 1,20 Mf., tvortanzeigen das fettgedruckte Wort 50 Pf., jedes weitere wort 25 Pf, Teuerungsznschlag 50 pro). Familien» und versammlungsanzeigen fällt der Zuschlag forE Inserate für den darauffolgenden Tag müssen spätestens hie 3 Uhr nachmittag, bei der Expedition aufgegeben sein. Expedition: Berlin NW. S, Schiffbauerdamm 19 Fernsprecher: Amt Norde» 976« _ Berliner-Organ ber mabMmimSvMbmottatfe Seamtaabs ü# N&mm- deutschen Gegenvorschläge. Sic Besprechungen in Span. , Heuto '«Mission Ruit, @ J» n o, 23. Mai. fattben in Spaa im Hotcl der Waffenstillstands- dir Besprecht! ngcn zwischen den ent- Dsinjs,./° � � t t s m i t g l i e d e r n unter Fiilirung dcS flott Präsidenten und der deutschen Delegation auS Tterfailles dox. bollfr llebercinstimmung wurde der Wortlaut @01, nai, � l ch e n Gegenvorschläge festgestellt. Morgen, ��ichdf.n' Bcrsailler Finanzdelegierten in t dem zuin.°«ltninistcr die Einzeldeiten der finanziellen Borschläge bulligen Abschluß bringen. D'e Neberreichung der Gegen- «erejsc. Schläge b!."'......""""".....-- sktten ijn/ c � Ust�t'ih einen Umfang von 80 Schreibmaschinen- Ottion fins'V'n �ölbc erfolgen. Tie Minister und die Dclr sterbt. wute abend wieder nach Berl.n und Bersaillcs zurück- Ztri nfüc An'wor'stn Der Völkerbund. Pari», 23. Mai �avas). g."."''®en ji"0te i'e8 Grasen Brockdorfs-?ianbau bei res send die » Kown für den Pölkstrbund anwortete Cletnenceau: %)Iünp'"'on ber alliieiten und assoziierten Mächte hat diese � geprüft, deren Bestimtnungen im allgemeinen erst ji. Tonnen, wenn der Völkerbund enbgüllig konsti- �rlsaM,.!. Kommission heschiPnk! sich heute darauf, die Auf. !'f der- 0 u f eine Anzahl Punkte zu lenken. Sie ®e eton''OT Vertrag enthallenen Vorschläge, die '""8. und praktischer sind, als die der deutschen Regie- ,"deg. zy"B sie besser geeignet sind zur Errichtung des Völker- be7'e �p.mmifsion stellt mit Befriedigung fest, daß Deutsch- 'ht, n".�älkerbund wohlgesinnt gegenüber- "7. Uniees/ b:c Auffassung der deutschen Borschläge nicht �ibhrt we�en � e'nC �"�ahl Bemerkungen, die hieraus aus- �!e wirtschaftlichen Bestimmungen. » Die Paris, 23. Mai(Reuter). k0t11 lg g, irPor,' der Alliierten auf'Brockdorff-Ranhaus Note J} Note„,e,7 wirtschaftlichen Bestimmungen erklärt, die in s e r u � daltenen Beschwerden bezüglich der Be- 'ockttj,"8, der Schiffahrt, der Kohlen, der torße3cmnÄr,"'to- teien übertrieben. Deutschland müsse sich gekom ,�ien, bail es aus dem Unglück, das über die ganze „t-nen und für das es hauptsächlich verantwortlich sei, e Einbuße hervorgehen könne. dicht l»e raszösischkn Srj'o'isscn gsxen einen Emaltsr eden. französischen Genossen üben fortgesetzt scharfe den Friedensbedingungcn der Entente, so iWiKIWI ""Um �"bpen zu den Fricdensbedingungen Stellung g kc?' �urde, und sagt:.. kdnst b besonders tröstlich, schon bei dieser ersten Auiammern MZUZW die uns vorgelegt sind. Einigkeit in der Zurückweisung der rea'ktwnären>resse, die uns schon jetzt »r daß 3" reanionaren zsiriir,...--- ° zu tetf rtns einzig von der Sorge leiten ließen. Deutsch- eu. Man möchte ohne Zweifol das chauvinistische Verteidiger eines fci e�tcn A.; vC Ju Ansehen bringen, daß die �7") Vcrirfr�718 daran arbeiten, das besiegte Deutschland von & Qfr/.'ch'ungen Frankreich gegenüber zu befreien. Wir � r t_ cn.i� s � der Erkenntnis, daß der Friede, dessen J,"' der � r V" 8 e n wir hundertmal festg« legt - wr Frank/ �'� für unser Land günstige war, der einzige, etchz Zukunft sorgte, der einzige, der der euro n ouiunji 8e Rechnung trug. E, ist uns lmgenehm, hier die Gefühle der Einig- keit seststellen zu können, die sich unter diesen schwierigen Umständen bestätigt haben. Die Resolution, die unsere Kommission den Parteien und dem ganzen Lande vorzulegen im Begriff ist. wird ein Akt von außerordentlicher Rückwirkung fein. Möchte sie doch uns alle vereinen können. was auch immer unsere Meinungsverschiedenheiten sein mögen und unsere unglückselige Uneinigkeit. Niemals während seiner ganzen Geschichte hat der französische Sozialismus eine so wichtige Entscheidung tre.f- se n müssen.� Unter dem Titel„B i t t e r e Enttäuschung" unterzieht P o n l M i st r a l in der„Humanitä" von, 20. Mai die Friedensbedingungcn einer vernichtenden Kritik. Er kommt zu dem Schluß: „Welch eine grausame Enttäuschung für alle Völkerl Welch eine Lehre zu gleicher ZeitI Um zu den här- testen Opfern zu überreden, hatte nran von dem„Krieg des Rechts", von einem„Frieden der Gerechtigkeit" und von Ab- füstung gesprochen. Der von der Entente vorbereitete Friedens- verlrag ist die völlige Verneinung alles dessen. was wir erhofften. Frankreich und die ganze Menschheil wevden seine schrecklichen und unvermeidlichen Folgen erleiden müssen. Wenn nicht der inte rnatio nale Sozialismus stark genug ist, um die Revision des Friedens durchzusetzen, den die kapitalistischen und imperialistischen Regierungen auf verbrecherische Weise verpfuscht haben." Die deutschen Sozialimperialisten haben zuerst gegen die französischen Sozialisten den Vorwurf erhaben, daß sie nicht eifrig genug die Gewaltabsichtcn der Negierung de- kämpft hätten; später wurde von ihnen höhnisch behauptet, daß unsere französischen Genossen gar nicht die Macht hätten, um dem Imperialismus der Alliierten mit Erfolg zu be- kämpfen. Wären die deutschen NechtSsozialislen damals. als in Brest-Litowsk und Bukarest die deutsche Generalsfaust die Friedensschlüsse bestimmte, wenigstens ebenso energisch aufgetreten, wie eS heute die französischen Sozialisten tun, es stände wahrscheinlich besser um unsl Ein Protest der I. L. P. Amsterdam, 23. Mai. „Oet Volk" vcrilsfentlicht den Wortlaut eines den verschiede» neu Srklioncn der Internationale zugrsan-dten Protestes der englischen nnabhängigcn Arbeiterpartei gegen die Friedensbedingungen. Ter Protest lautet: Die Parteileitung der unabhängigen Arbeiterpartei weist die Bedingungen de? Friedensvertrags, der mit Unrecht diesen Namen führt, und den die Alliierten der deutschen Nc- publik vorgelegt liabrn, auf das rncrgischstc zurück. Diese Bedin- gtmgen tun den Grundlagen des- Waffen still st an- des Gewalt an. Sic widersprechen allen öffentlichen Er- klärungen über die Kriegszicle der Alliierten. Sie enthüllen die wahren Absichten der Alliierten und die Gründe für die Verlängerung dcS Krieges, die die vollständige Vernichtung Teutschlands sowohl in politischer als auch wirtschaftlicher Hinsicht zum Ziele hatte und daher zur Verarmiing ganz Europas führen wird. Die Brdtngitngcn bedeuten ni ch t das Ende des Militarismus, sondern stärken dieses S h st e m nach in den alliierten Ländern. Die Bedingungen lassen erkennen, dasi der militärische Sieg alles vernichtet hat, worauf die Völker gehofft hatten, als der Krieg von ihnen unsägliche Opfer forderte. Tie Bedinniingen bedeuten d i e vollständige Verleugnung der Demokratie und den Verrat an ihr. Der Vertrag ist ein kavitaliktisch-militärisch- imperialistisches Atlentat. Er vergrößert all das Hebel, daS vor 1914 bestand. Er gibt der Welt nicht den Frieden, sondern führt sicher zu neuen, furchtbareren Kriegen. * (Eigene Drahtnachricht der„Freiheit".) Amsterdam, 23. Mai. In einer Konferenz der französischen sozialisti. sch e n K a m m e r f r a k t i o» tvidorsetite sich die große Mehr. hrit der Redner gegen die Gt-th-ißung des Friedensvertrages. „Daily Herald" schreibt, nur eine sozialistische deutsche Regirrung könnte unter Protest den Friedens- vertrag nnterzrichnrii und auf eine Revision durch den Tieg der wostlichcn Demokratie hinsteuern, nicht aber die ist c. g j e r u n g S ch e t d e m a n n, die eine gegensäyliche Bcrnten- gung von Aitern und Neuem ist, die zuviel von der alten Herr- schenden Klasse und der alten Diplom rtenznoift behalten hat, um eine derartige mutige Politik konsequent durchzuführen. Die größlcn Harken. Von Prof. Dr. C. Ballod.> Die Friedensbcdinaunaen sind iurclitbar. Am härtesteid mutet uns der Verlust der Ostmark, der Vertust einer deutschen Bevölkerung von 3 Millionen an. Der Hauptgrund aller heutigen Uebel ist die unklare und unpräzise Fassung der W a f s e n st i I l st o n d s b e» d i n g u n g e n, für die wir in erster Linie uns bei Herrn Erzberger zu bedanken haben. Hätte Herr Erzberge? zu dem Kautschukparagraphen über die Abtretung aller ,.un- zweifelhaft polnischen Gebiete" eine Definition erbeten, wäre dann die Definition dabin gegangen, daß olle Ge- biete mit über 50 Prozent Polen zu Polen kommen sollt««, dann hätten wir k a u m h a I b! o viel abzutreten. Fast noch schlimmer olS die Ostmalkenabtretung ist die Hu n d e r t- M i l l i a r d e n- F o r ö c r u n g der Entente. Und dies« Bestimmung wird auch kaum je durchgeführt werden können. Man kann nicht aus die Dauer ein Jiebzig-Millionenvolk in eine Sklaven sckxu verwandeln, dn man unbegrenzte Forderungen zumulen darf. Daß wir nach Bezahlung der 100 Milliaiden uns auf weiter« utzbcgrenzte Forderungen gefaßt machen sollen, wi« das Tiktum der Entente fordert, ist eine Ungehe.uer- l ich keit, die nur durch ihre Dummheit übcrtroffen wird. Welcher Mensch, welches Volk soll dann noch arbeiten und schaffen, wenn es, je mehr es leistet, zu desto höheren Anforderungen für harte Sklavenhalter herangezogen werden soll? Aber sollte denn da e!n sachgemäßes Vcrhan- dein so ganz aussichtslos sein? Man kann doch zunächst geltend machen, daß im Wasfenstillstandspertragc nur ein« Entschädigung für die sachlichen Schäden in den von den Deutschen besetzten Gebieten vorgesehen war. nicht auch eine Entschädigungszahlung an die Kriegsinvaliden,-witwer und-Waisen, wie sie das Tiktum der Entente verlangt. Die sachli-chen Schäden in Nordsrankreich und Bel- gien würden. einschließUch der von den Belgiern erhobenen Kontributionen, mit je 10 Milliarden Goldmark sicher zv beglritchcn sein. Für die 9 Millionen Tonnen an versenkte, feindlicher Schisfstonnage hätten zunüchsb die 4% Millionen an deutschem Schisfsraum aufzukommen/für den Rest viel- leicht, ernzchließlich Ladung. 10 Milliarden Goldmark. Sc käme man für die sachlichen Schäden ans 80 Milliarder Goldmark. Wenn nun die Entente unter keinen Umstände« von. der Hineininterpretation der P e r s o n a I s ch ä d e n absieht, dann müßte zunächst festgestellt werden, wieviel di« französische und englische Regierung nach'den bisher gelten- den Bestimmungen für die Kriegsinvaliden bezahlt. Es ist mtwahiicheinlich, daß dieser Betrag auch nur 2 Milliarden Goidmark lahrlich erreichen w'rd. Nimmt man diesen Be- irag_nl§ Sliistiangsipiirift für die Berechnung, so würde sief die kapftaiisierte Schadensumme auf weniger als 40 Milliarden, vielleicht 30— 35, belaufen, denn die Schaden- (rnuw Def1rinfl(?r" sich ja mit der Zeit: die Invaliden T ttwen sterben ab, die Walsen wachsen nerän. so kann man dann allerhöchstens auf 30 Milliarde» für Sachschäden. inn mf-r,- zusammen 65, und nicht aus ßr omn ar�en blns weitere beliebige Auslagen. Auch 6>> Milliarden Goldgnark, enisprechend heutigen 200 Mil- nnrden Papiermark, sind für den bürgerlichen Staat eim beinahe unerschwingliche Summe, namentlich wenn dei deutsche Handel, die deutsche Ausfuhr in der Weise sHikanierl werden, wie es in dem Friedensverträge vorgesehen ist Der soziale Staat könnte sie ä u ß e r st e n Falles ailfbringen. wenn er eine mehrjährige„vaterländische Arbeitspflicht" einführt: es muß natürlich auch damit gerechnet werden, daß die Weltrevoliilion, die»ns eine Erleichterung der furchtbaren Härten bringen könnte, läsiger auf sich warten läßt und vorläufig die Entente-Imperiaiisten am Nuder bleiben Bezüglich der an die Polen abzutr-tcndcn Gebiet« müßten natürlich weitere Unterhandlungen stattsinden. Es wäre dann allerdings dazu notwendig, daß die deutschen Unterhändler über deren wirtschaftlichen Wert auch genar informiert sind, und nicht mit solchen Ungeiiauigieitcn operieren, wie das der Reichswirtfchaftsniinister Wissell i» der Sitzung des Friedensaiisschiisies vom 17. Mai getan hat. Herr Wissell beziffert den Gesamtverlust der abzu- / tretenden Fläche aus beä®Pulirtu»M WoiXwa Prozent von der Gosamtansdehnung Mi» iit PI- irniiu nptammont! StlächlT. »ev?I?erung, Prozentsatz d« ntchtdeuNchen Nevoiverung w- tragen qkm Bcußlifennifl% der Polen * Tausend Mmz SBcstyKusjeu 85 555 1700 85 Ganz Posen 28 992 2100 61 ■ieg-.SfVi, Oppeln iR 280 2200 56,5 Neg�-Beg.»LenKew 12 090 540 48 79 797 6540 ist noch zu hoch aerechnet. do ja einiae Randgebiete Teutschland verbleiben sollen. Tatsächlich dürften nur rund « ö 0 l) V qkin mit 6 Millionen Be»vrlhn«rn in die abzu» tretende Zone leinichlieklich der BolkKabstimmunasaebiet« in OstvrcuKen) fallen. Dazu kommt noch als Reiuverlust Elsaß-Lothrinaen mit 14582 qkm und 1,87 Millionen Bewohnern. das Saargebiet nirt 8000 qkm und 1» Millionen Einwohnern, das Memelaebiet mit 1000 qkm und vielleicht 100 000 Bewohnern. Unsicher ist der Anteil an Schleswig. der uns verloren gehen fall. Die d ä n i s ch e R e a i e r u n a selbst denkt anständig: sie will nur die wirklich dänischen Teile. T-os toiirfrc bei den 136 000 Deinen, die SMeÄviq ?910 aufwies, vielleicht einen überwieaend dänischen LandeStcil von 3000. hichstens 4000 qkm ausmachen und eine Abtrennung von höchstens 900 000 Bewohrvern. Also wäre der Gesamtverlust. falls wir tatsächlich auch Allenstein verlieren. ,u buchen mit 75 000+ 14 522+ 1000+ 3000 + 4000— 97 522 qkra gleich chixi 18 Prozent und nicht L5 Prozent der Fläche des Deutschen RdäteS. Roch ärgere-?ebler begeht Wisscll bei der Darstellung der landwirtubaftlichen Produktion der«bzutretenden Gebiete. Er behauptet, die Brotgetreideerzeuguna hätte im Uneben 43 Prozent von der Gesamterzeugnua des Deutschen Reiches betragen, ohne Ostpreußen 35 Prozent. Wie ist Wissell zu solchen Behcurptunpeu gekommen? Tatsächlich betrug 1913 die Erzeugima der abzutretenden Gebiete, wenn wir Posen, Westpreiißen und Oppeln voll rechnen, für Sch>lesivig ein fünftel als in die abzutretend? Zone fallend ansehen, erst 20.4 Prozent von der Gdcuntkornerzeugunn des Deutschen Reiches, nämlich rund 3.3 von 17,2 Millionen Tonnen. Die Bevölkerung betrup 13,8 Prozent. Also haben die abzutretende« Gebiete eine Brctkornerzeugimg. die relativ fast um 50 Prozent höber war als im Reich: es würden dem Reich theoretisch 6,6 Prozent Brotkorn fehlen. Die Haf. Erzeugung bemißt sch für 1913 mit 16,6 Prozent, nicht mit 20 Prozent, wie Wissell sagt, die Gersteerzeuguna allerdings 22 Prozent(bei Wisiell 23 Prozent). Rur bei Kar- toffeln und Zmkerrüchen bringt Wisscll annähernd richtige Zahlen(je 25 Prozent, in Wirklichkeit bei Kartaffeln sogar 26,6 Prozent). An Rindern enthielten die abzutretenden Gebiete 16,3 und nicht 20 Prozent(3,43 von 21 Millionen). an Schweinen 16 und nicht 19 Prozent, Welcher sunge Mann, Pardon, welcher Geheim rat mag Wissell die betref- senden Zahlen geliefert haben? Damit kann man wohl vor dem deutschen Volke paradiere«, nicht aber vor den Unter- Händlern der Tntente, die ihre besten Statistiker und Ratio- nalökcmomen mitgebracht haben. De» Wert der in den abzutretenden Gebieten Vorhände- wen 647 000 Im Staatswaldungen hat Herr Wissell zu 3000 Millionen Mark angegeben. Au» dem Stattstischen Jahr- buch für den Preußische» Staat läßt sich der Iahresrein- ertrag zu nur 24,6 Millionen Mark errechnen. Das würde zu nur 2% statt zu 5 Prozent kapitalisiert,«inen Wert von nur 1000 Millionen Mark ergeben. Bezüglich der Kohle beklagt sich Herr Wissell über die 43.8 Millionen Tonnen an die Entente abzuliefernde Kohle und meint, diese Kohlenlieierung wäre unmöglich, weil wir ohnehin ven der 131, L- Millionen- Tonnen- Kohlenproduktion des Reiches 00,8 Millionen Tonn«« vertieren(17 mit dem Saargebiet, 43.4 mit Oberschlesion). In der Tat, wenn man mit Wissell rechnet, daß die restierende Produktion von 130 Millunen Tonnen auf 10 Prozent— 81 Millionen Tonnen zutück- gehen wird, kann man mit Leichtigkeit zum Schlüsse kom- nie», daß uns sogar noch 4.1 Millionen Tonnen zur Deckung des Iulandsbedarf« fehlen weoben, der nach Wissell 96 Millionen Tonnen betragen soll. Run. wenn er« untere«e- völkeruna wieder, www dor deutlche Arbeiter besser ernährt ist. wird sich schon die alt« Arbeitslelstima»uioder einstellen. und da kommt doch alles darauf an. daß»ir mehr Ar- beiter in den Kolllenwerksn bafckwftiaen. mehr produzieren. Ten» die 43 Millionen Tonnen abzuliefernde Kopie tollen w gicht umsonst abgeliefert werde«, sondern es sollen dakür englische Kolblwipreise angerechnet werden dürfen. die zur Zeit etwa SO Mark für die Tonne betroan« Also würde man auk. der abzuliefernden Mena« van 43.3 Millio- neu Tonnen doch bereit« etwa 1300 Millionen Mark« conto der K riegslasten anaerechnet erhalten. Aeußcrst übcl ist die Ablieserung von 140 000 Milch- xgh en. Ter Bestand Preußens an Milchkühen ist bi- 1. März des Jahres von 6 Millionen Stück»or dem Kriege ans 4,4 Millionen zurückgegangen, o h ne den viehstand von 32 Kreisen, für die er nicht festgestellt werden konnte(a?- näherungSweise etwa 0,2 Millionen). Run«ithalten»>« abzutretenden Gebiete im Osten allein etwa rund X Million Milchkühe(Alleinstein über 100 000. Westpreußen 296 000, Po'cn etwa 400 000, Oppeln nahezu 200 000); die abzutretenden im Westen(Elsaß-Eothnngen und Saargcbiet, sowie Vn von Schleswig) dürften mindesten« weitere 850—400 000 Milchkühe enthalten. Insgesamt dürften unS so fast 1 4 Millionen Milchkühe fehlen, etwa'/, Millionen lÄ'iÄrS'Ä t SJÄÄÄ Ä&r im Osten abzutretenden Ukberschußgebieten entnommen werden. Wird allerding» für di« Sins�r genirgender Mengen an Oelkuchen und Oelfruchten für den Kerbst gewährleistet(wir brauchten ,m Laufe des Winters mindestens 1-1% Miß. To.), so konn� allenfalls noch der Berlust verschpuerzt«erden. 140 000 Mi-chkuh« werden boi der heutigen Ernährung kaum je 1200—1500 Liter geben, zusammen höchstens 210 Millionen Liter— eine Einfuhr v.n% Millionen To. Oelkuchen würde cheieu Ausfall wett machen. Die Schwierigkeiten beginnen natürlich, bei der Finanzierung der Einfuhr— ohne eine große An- Uche im neutralen Ausland für die Beschaffung der Leben«- nittel kommen«ir nicht berum/und da muß doch die Mög- äckkeit belasten werden, für eme solche Anleihe Faustpfänder iieten zu können, z. B. einen Teil der Ttaatsbahnen. es »ürfen nicht alle Einnahwen für die Bezahlung der Kriegs- kontribution mit veschlog belegt»erden I«« kommt also Ubm WAitf an. weiter nt verhandeln und sachgemäße Gründe ins Feld zu fuhren. Ob die Bankiers und Jnker- esseuten, auf die sich heute die deutsche Regierung verläßt, das können, ist zum mindesten fraglich! Die a m e r i k a n i- schen Sachverständigen, die Wilson mitgebracht hat, sind, die Erfahrung hat Schreiber dieses selbst gemacht. sachgemäßen Grünben durchaus zugänglich— allerdings nicht Argumentationen ä la Wissell. Ein Manifest des englischen Friedensrats. Amsterdam, 23. Mai. Die englischen Blätter vom 21. Mai veröffentlichen ein Manifest des nationalen FriebenSrates(national peace councill), in dem der Friedensvertrag verworfen wird, weil er dem republikanischen und revolutionär«« Deutschland eine Behandlung zuteil werden läßt, wie sie einem militärischen Hrchenzollern-Deutschlanld gegenüber nicht schtmmer hätte sein können, und dies trotz der viele» Erklärungen während des Krieges, daß die Allnerien nicht gegen das doutsche Volk kämpfen� sondern gegen eine militärische und imperialistische preußisch« Tyrannei. Der FnedenSwrtrag müßte als Instrument für eine dauernde Regelung»an jedem Demo» kraten, Pazifisten und Internationalen zurückgewiesen werden. Aoch einer, der den Mond hallen soll. Run hat auch Herr Helfer ich gesprochen. Am Freitag nachwsteag hielt er den Müglicdcrn euv» Berliner goiinKwucri« irni) Großhandler-Berbandes einen Vortrag über die Friedensbedingungen der Alliierten. Er meinte, daß der FriedenSoertvaz eigentlich ein Kriegsvertrag sei. Allem was für die Kriegsbeschädigten und Hinterbliebdaenfürsorge für die Enteute zu zahlen sei, würde kapitalisiert 200 Milliarden ausmachen, das sei fast so viel wie das ganze Privatvermögen in Deutschland vor dem Kriege Sie sahen«so— so rief Helferich aus— wohin die Reise yht. Man mäste sehr optimistisch sein,«mzunechmm. daß wir in 30 Jahren die furchtbaren Lasten dies«? Friedens abgewälzt haben würden. Wsr diesen Vertrag unterschreibe, dessen Haiw stalle verdorren. Möge es kommen wie ei wolle, unter diesen' Bedingungen deine Unterschrift. Herr Helferich ist der letzte, der sich über die Forderungen der E-viente und die Folgen eines GewattsriedenS entrüsten darf. Er hat durch feine falschen Angaben Wer die wirtschaftliche Leistu-ngSsähigkait Englands, die dazu beigeiragsn haben, daß «ir den WahntviH des U-Bootkr'ege« erlebten, he« Krieg so lange vevlöivgern helfen, bis Dsuischland zusammvnbrochen«rußte. Er sicmd stets an erster Stelle in der Reih« dar Kriegshetzer,«r war ein« der Hauptbetelligten be- den Gero»lifrieden von Brost- Litowfl und Bukarest. Dieser Mann sollte endlich den Mund haften l vozels Veziphunge« zum MzeNllMllk Eine Korrespondenz berichtet: Die Annahme, daß mmt Vogel mit Hilfe falscher Pässe, die von Leut-nant beschyfft worde« sind, das Ausland erreicht h a t.«., w i n n t immer mehr an Wahrscheinlich!' Lindeutuwn, der«IS Kassierer wegen seiner Verfehlungen d« Graphitstelle Strasverfolguag zu eomotlen hatte, TcefcMidJ1�, Besitz von falschen Ausweisen, um dm gehobenen Lugenot durch Flucht.feiner drohetidsn Bestrafung zu enüzichen-~ � mann hat offenbar sehr«Ute Beziehungen ,« der Paistc k. Berliner Polizeipräsidiums unterhatten. Da» Poiizechrchi-M» Berlin hat zwar noilgeteilt, daß offtzeell kei«e Pässe �1'; mann ausgestellt sind, doch ist eS sehr wahrscheinlich, daß der malige Kassierer Freunde i.« der Paßstelle Meß' � ihm behilflich waren. Lindern«« hat zu seinen ehernwgen kannten bei der Graphitstell« wiederhoU geäußert, daß fem der in dee Paßstelle des Bolizeipräsiviums beschäftigt sei, � er infolgedessen jeden gswünschten Paß haben könne. ren Ermitilungen ist nun allerdings«in Beamter«mens mann bei den Polizei Verwaltungen von Bertin, Charlott-m' Lichtenberg und Reutölln tvichi beschäftigt, auch in de» � � Monaten nicht angestellt gewesen. Dagegen ist es stB � schernlich, daß L-indeuwnn wur deshalb die Be.hanpvmg- hat. fein Bruder sei bei einem Paßbuream beschäftigt, vin ter Spuren zu»erwischen. ist vielnwhr men, daß Liademann zu irgendeiner derartigen Stelle BeZ� � gen unterhalten hat, die ihm die Ausstellung falscher Au«v ermöglichte. proleste der ArbelZer. Die Fnnktionärevon Schwarhkopff fordern«� die Miirdcr Liebknechts und LniomburzS ein Nevolntionstri in Einsicht auf den Frieden vertrauen sie aus die Weltreoolu auf die internationale Solidarität der Völker,( Die zekamten Arbeiter von O ren st ein � � Spandau, fordern Stellung der Mörder vor ei» sericht. Nve renwksllalio« gezes tu» llrleil im ciebt«echt-k«!et»biirg-Vlozeb. . Dem„Vorwärts" wird aus Kiel vom 23. Mai ae- meldet: Diestern mittag um 1 UTit veranstaltete die Arbeiterschaft von Groß-Ktel eine machtvoll« Kundgebung gegen das Ur- teil tt» Liebknecht-Luxemburg-Prozeß. Punkt 12 Uhr mittags verließen die Arbeiter sämtlicher Betriebe geschlossen di« Arbeit und zogen nach dem großen Wilhelmsplatz, wo Redner aller drei sozialistischen Parteien Ansprachen hielten. Etwa 10 000 Personen nahmen an diesor Demonstration teil. Eine gemeinsame Entschließung unserer Partei und der Unabhängigen, worin gegen das Urteil protestiert, die Abschaffung der Militärgerichtsbarkeit gefordert und die Einigung des Proletariats gefordert wurde, fand einstimmige An. nahm«. Die Kommunisten, die auf demselben Platz« etwas ab- sefts tagten, hieston massive Reden gegen die Regierung Ebert- ««heibemann, proklamiert«» die Diktatur deS Proletariats und lehnten Eiaigungedeslrebungen ab. Die Veranstaltung verlies ohne Zw»schon fäll«. Der„Vorwärt«' druckt diese Meldung ohne ied« Be- merkung ab:«rlnubt er. daß das Siedäckstnis seiner Leser so schwach ist. daß sie sich nickst mehr daran erinnern werden. was er vor einer Wock'.e über den Prozeß geschrieben bat? dem Leitartikel der Abendausgabe vom 15. Mai führte das Blatt, nachdem*# einlies über das müde Urteil ae- murmalt hatte, folgendes aus: Dennoch ist«# falsch, die Schuld daran«inseitig dem(Sericht zuzuschieben. So« t n w a n d f r« i war der Tawestand kein«*. »egs festgestellt,»aß man hier ohne weiteres von«inet frwoteu RechtSve«letzung roden könnte. Das Vericht kann nicht urteilen,«i« die politische Leidenschaft, die unter allen Umständen Sühne für die Tat derlangt, sondern es hat gleichzeitig darüber zu wachen, daß auch nur die wirktiche Schutd best«»st wird. E* darf nicht irgendein Verdächtiger, dessen Ueberführung nicht gelungen ist, einfach als Opfer hinge- worfen tverdo«. Roh« Instinkt« pfleg«« sich bekanntlich damit zu bognügen, wenn überhaupt nur irgendiver bestraft wird, und fragen nicht, ob der Bestraft« auch de- Täter war... Vor allen Dingen aber darf man nicht plötzlich den Grund- satz über Bord werf«,, der stet««in Paladium jeder Frciheitz- vewegung war. wonach niemand seinem ordentlichen Richter entzogen«erden darf. Das von der.Freiheit' verlangte RevoluiionStribunal hätte einfach einen Rechtsbruch bedeutet, dem sich die Lngekiagten nicht zu fügen brauchten. Auch der letzt« Mann, auch der poftftsche Gegner, auch der angeklagt« Offizier hat Anspruch auf seinen gesetzmäßigen Richter, und läßt man dies«» Grundsatz fallen, dann öffieet man allerdings Erscheinungen, wie der Adjchlachoung der Münchoner Geisei», Tor u»d Tue. Hier hat«As« der„Vorwärts" hie Recht- iprechuug der Gardekavallerieschützen- d i v i s i o n. die Ed-enbotelS, verherrlicht. der„ordentliche Rickster", in diesem sstüle offo die Kaniemden der dost Moudes heichuitupte» Offiziere, das eigene i?l«sch u-wd Blitt der Rönder, i«Ute allein die Fähigkeit chchen, die Sckuüdigeu zu üoerjühwr»«n® die Schandtaten»u M>n«n. Was öann diesem Bialte ein Rsvointions- »ridumit fein? Sch gufamnienflelawsener Hau« von Leuten. vi« sich mrr von„rohen Instinkten' ieiesn hassen. Die MUitärjusttz des Edeniwtv-s ixstssgen erschein« ihm als der Stolz ttnh die Blüte edelsten Meirschentinns. Es ist erfreulich, daß svtbst unter den Rechtstozialisten sich Männer fwvben, die gegen den Prozeß und daS Urteü, damit ober auch gegen die schmachvolle Haimag ihres Ze» iratorgatt» Prvteit bas srohe DMstschvMen. Herr Doktor Adolf Köster hat endlich b-e Wurst � schnappt. Wie durch W. T. B. mitgeteilt worden,»st et � Staatskommissar in SchbeSw» g-Holftei n und zum pveußischeU sandten in Hamburg erunnni worden. «er Adolf Köster ist? Während de» Kriege- hat dem Kommando der General« schönfärbechsche Kriegsbericht � der rechtssozialistischen Poesse veröffentlicktt und an stinen».� für die Erhaltung der KrirySbegeisterung gesorgt. Sein t � verdienst in der Revolutionszeit bestand darin, daß � Wabl des Herrn Ebort zum Reichspräsidenten bnrch die Rad � Versammlung dem vor dem Weimarischen Theater versa»'' Bolöe— 10 Erwachsen«, 40 Kinder und eine Kompag»�' gj gavbisten— bstf«*»richtige EpeizntS verlündet hat. So treue Arbeit ihren Sohn. Riga gevomm?u. Durch eine offizielle Meldung der deutschen !>ei> # auuww rnne yiiMicut: vtcioim« orr v-'. schalt m Libau wird mitaeteilt. dak Riaa am 22. WM der baltischen LandeSwebr oemtrunerx wurde. t � Kämpfe,, nahm auch die deutsche„Ei seine Division B» v» a n» und B r» a n d»vt KK7ry Mtiff iparon, den Frauen die voll« poiilische �währen. DaS Gesetz titaer das Froacm von der Deputier tenckammier m» t ö 44 g Die Operation gegen Riga gebt unter der Parole der Riga- Deutschen" vor sich. Was dahinter in vj steckt,«erden erst die noch ausstehenden GmaelW#' neuesten„Sieges" erweisen. Las 5raue«s!immrechl in Irankrelch. In der franzästschen Kamnver kam e- zu«in«er V:ro über das Frauentbimmrecht. Während die WahlrechtSkomu» � sich für«in« Teilrefo'm au Sgef-p rochen hast«, � Plenum, nachdem B-iviani und B r i a n d nvt beredtem dafür eingetreten berechtig» ng zu gewähren. recht wurde daher von der Deputierteickammer 9 7 Stimmen angenommen Elhöhung des steaerstelen Einkommens la England' auf 5000 Mark. DaS englisch« Unterhaus hat anläßlich der Neuregelung der Einkommensteuer eine» Antrag onw men, daß alle Einkommen unter 250'-l W gleich 5000 Mark, steuerfrei bleiben müssen. s»we» auf dem Arbeitseinkommen beruhen..«„ftfll! Der preußischen Landesversammlung liegt ein- � der Unabhängigen vor, der ebenfalls die Heran ssetz> ch{{ steuerfreien Einkommen auf 5000 Mark verlangt. hier auch angenommen wird? Aur tage in ütöuchen. � In München herrscht seit dem Einzug« der RoSke-E��, der weiß« Terror Verhaftungen über Verhaftungc den vorgenommen. 8500 bis 3000 Männer und Frauen, ZU � großen Teile»vahlloS aufgegriffen, befinden sich alS Opl � RoskefiegeS hinter tGefängniSmauern. Die U.S. P.D. 0*. brftcklichtt bemüht, sie aus den Händen der Rächer zu' J JzK Wie groß hie Zahl»er Toten ist. die dem Angriff der tfc&v. truppen zum Opfer gefallen sind, läßt sich mit Sicherheu noch nicht feststellen. Es wird aber nicht zu hoch gesri't wenn man die Zahl der bei den Kämpfen und Standreäst gefallenen Proletarier auf 600 b i s 600 I gp Auch die Regierungstruppen hatte» starke verUrft«. M richte über die Zahl der Todesopfer sind nicht zu rrlanS die Behörden und die maßgebenden Militärslellen alles � � jil daran setzen, die Borgänge zu ihren Gunsten zu»ertuiK� Oefsentlichteit ,« täuschen._ � Im Birrgertiem erfrout sich die NoSke-Gmede gröhir patb»«. Ein Kreis von Bankiers hat die Summ« von 090 aufgebracht, d«« den.Befreiern Münchens" zur Verfügun« sind. Bnch der Magistrat überschüttet« die Retter aus prolc � � BedräicgniS mit Aufmerksamkei»en und LtebeSerweliui'g��' Cy* möchte auf keinen Fall die Zahl der Truppen vermin*1 �19 da man d>«»Rache d«S Proletariats" fürchtet. Das natürlich dazu bei, daö Selbsidewußtsein der RoSkejüiigri schrauben. Ahr Auftreten»st herauSford«n»d, und zug�'� v»el« unter ihnen den Eindruck, als ob st« ihre � rein v»m Standpunkt« der Geldschrwiderci betrachten.™- meisten zahlt, dem stehen wir zur Verfügu«� s» uitaefätz� I tan«ul Rv«* wnt>«*wm. v* vrm*m fwntn

s<*r r/fchtfnl�n SÖrtrtdcti finö. ein« n b, •en !Wh stelle, di« den Ucberfall jetzt zu rechtfertigen versucht. »«vds. ��Wohner. die Gegner der radikalen Parteien sind, ein- ttrin.,' bekunden, daß die irinwol-nerschaft Tchllneberg? nicht den "»nlaß zu dem m.litärische« Beb«. fall»egeheu hat. Die ?- ®!( �»upltt kf9" fnwk-""b vor allem d>e verantwortnng für solche Bor- Vvgs�'lk. Sie ist(wftbar dafür, daß ifftv.' untergeordneten Vitt, rs wicht nn« die Elefanten im Porzellanladen bcueh- ®tetif„ Lj*0® steht ja nicht vcr inzelt da. Wir erinnern an . Bromberg. Schließlich leben wir in einer demo- �rg, s.? Repubsik. in der de MrinungSfreiheit»er- sollte. Wenn man aber gegen die elementarsten Nitkj, T bfr Freibeit fortgesetzt verstoßt, dann entsteht inrier. !°i»Me» A-mosphäre. in der ,S so tgesetzt zu Entbidungen H«9| r""ilofr» 2,"�" wi b dilchftr Zeit, daß mit h(fem Softem del So«"rwaltannurndiing endlich gebrochen wird. -« l»kr.vomiärt»" findet den Mut. sich zu einem Proiest »i>r hen» Bureau, ii9'" d e v• klner Berichtigung zur Hanb ist. wenn«« t'�«tPifWf.t7*�<* lieht, diesmal schweigt, trotzdem wir ihm iTlkr. w««, daß Kt au» einem von seiner eigenen Brom- ise» �».Festung verbreiteten Berich, ein« Stelle herairSge- "f ist, den blutigen Vorfall in der versa mm- l» � Bie �'en. rHl?r �lkSzeitung" forde vt«ben falls, daß sowohl W ivw m"• f und S ntwort stehen muß, warum e» e nen Weg, verbreitet hat. unb ferner, daß klargestellt wirb, "-'»■•.Mfctuci(, utk w jvchWvs» wo �""öcn#"4 Hvndgranaten-Attcntat ar-s die vcrsanunelte» au«. k''®0* Blatt erkärt jedoch, daß die an dem Bericht i'x-Eutmiiiiarisierung" e» zwinge, den weiteren Dar» u f( h, � Angelegenheiten sehr skeptisch entgegen l", D«i_J,orm«r»8* Iii«Nz-rhinft» naA n Wt»m»nN unterbreitet werden sollten, vom Präsidenten dem Ministerium des Innern übergeben worden ist, da et nicht zuständig dafür fei. Ein Wachtmeister sprach über die Rotworidigkeit der Sin'gung d«S Proletariats und griff dabei die S. P. D.'Parterführer an, die sich dagegen sträubten und manche» von den jungen Roveuiber- sozialistcn lernen könnten. Da» brachte einen Vertreter der S. P D. auf den Plan, der nun olle Schuld den Unabhängigen zuschob. Sr mußte aber zugeben, daß er mit seinem eigenen Polizeipräsidenten nicht zusrieden ist. weil er zu sehr im Fahr- masscr der Beheimrät« schwimmt. Große Erbitterung herrscht über die Zumutung der Angliede« rnng an die Freikorps. Ron verlangt von den Schutzleuten, sie sollen im Alarmfall mit Stahlhelme» und Handgranaten in selb» grau zu einer Kampftruppe zusammengefaßt werden. Zu diesem Zweck sei jeder Beamte schon mit einem RoSte-AuLweiS ver- sehen. Man sieht, wie weit wir e» auch hier gebracht haben durch diese Regierung. Mieterräte. Ln einer vom Mieterbund Groß Berlin einberufenen stark» besuchte« Versammlung am 22. Mai IGI9 in der Prinzcnalle« wurde neben sehr interessanten Vorträgen über die„Licht- und Tchatienseiten' der MieteinigungSämter" die Frage der Mieter» Räte eingehend bebandelt. Folgende Resolution wurde«in stimmig angenommen �W�WW 1. ES müssen sofort überall Mieiergemeinschaften(Mieter Räte) gebildet werden, die da» Interesse aller Mieter eine« Hauset wahrnehmen sollen. Wir fordern für die Mieter-Rätc das Mitbestimmungsrecht in allen Hau»angelegenheiten. Bei schlechten Hausbesitzern fordern wir da« AlleinbcftimmungSrecht Alle ZwairgSvcrwaltungen gebühren den Mieter-tllZten. Die Mieter-Rate müssen beim MieteinigungSamt gutachtlich gvhiiri werden. Um die Mieter-Räte rechtlich und fachmännisch zu unter richten und ihre Stellung zu sichern, sog die Vikdung der Mieter-Räte innerhalb de» Mieterbundes GroßoPerlin als der tHesaiiitvcrtretuiig der Groh-Berliner Mieterschast erfolgen. 2 Weiter wurde den ArbeitSIosau, Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, die iistoige ihrer Notlage die Miete schuldig bleiben müssen, die Svmpathie auSgesprochon, Der Borstaud de« Mieterbunde» soll wirksame Unterstützung leihen. Fär unsere Kinder! R«h immer Wisse« wir»rosten nicht, wie sehr W Spiel ben Kindern LcbenSlvdürfni» ist. Es ist für Ihre Entwicklung ebenso noUveudig wie da» Essen und der Schlaf, Ein« neue Organisation, der Arbeiter-Elteru-Bu»d, will dafür sorge», daß wir unser« Pflichte» gegen die Kiudcr besser«rfüllem Der verein hat sich die Aufgabe gestellt, Spielnachmirog«, Kinde rauSsistole, Märchenvorlesu ngen zu»eranftatten, Kinderheime zu gründen und Büchereien zur Befäuipsung der Schundliteratur einzurichten und Wissen über Erhöhung und Pflege der Kinder zu veehresteu. Bor allem jedoch w-stl er in der Reugestaitung de« �hulwesen» den ___,~« k._______■ An. S* 1» Jt-~ t l_„. tssNg fot« kolleck, guschriflen fin5 Zst richien än Gensssen?ac«l Rieth, Bellin, Libauer Straße 10, Seldfeudungem an Genossis Ostrowski, Berlin, Vimon-Doch-Str. 92. Die Beiseysng des Genoflo« Dorrrnbach fand am Freitag nachmittag m ter zahlreicher Beteiligung auf dem Hedwig» lirchhof in Weißensee statt. Die letzten Mitglied« der Volk» mariueEivistan, die einzelnen Bezirke der K P. D, und zahl» reich« ander« Teilnehmer, erwiesen dem tapferen Revolutionär die letzte Ehve, Der Seistliche nahm vnswß an dem roten Kranze, der auf dem S. rge lag, beruhigte sich aber wieder und sprach einig«„christliche" Worte, hie der Trauergemeinde aber keineswegs zusagten. AI« er davon sprach, daß der ver» storbene leider keine» natllviichen Tode» gestochen sei, ertänt» laute» Semurmel:»E. mordet haben si« ihn!" Sech» Matrosen trugen den Sarg nach dem Stabe. Dort hielden Genossen von der K P. D. und«in Kamerad von der volh»- marinedivision ehrende Rackrufe. Sie feierten die Begeisterung de» Toten für Siieichberochtigung aller. Ab» am 9. Dezemb«, die verhaf.eten noch dem Mavstall gebracht wurden, und al» am 23, Dezember ein Weug,b»«. i. Milch»«, ten.gegen«orl�e. de�R,!cha«owelse an!" 28 ng« sch r«i, ertoigl em für tue«ezirve .11, für»i, w!A,J,lkt 4' 5'"• 7' om 30- � dl» V-zirbc.« I> stiick'en 18' 18' Forst. Babel erfolgt am 27. für die Be.'.irke 1, 2, J, 10,(HN Burg« SM ttuJi ppert. Frei» Tirrnerschast(lberloitenbueg erdfsnet heute r>b-nb fi»kr e'.nl Schuleriilnenabieilung In»et Realschule Ouetiäteslmße. Die Knaben 'Urnen In derselbe» lurnhaNe Dienetege re» 6— T Uhr. Die»b- 'eilungen werden 0»N tüchtigen Turngennssen geleitet und bitten wir die Ellern, ihre Kinder an»en Ueievng-stunden teilnehmen»u lessen. Tie StomieraMeiluni tu'Nl Dienet»»* und streitig*»an»%—#% Uhr in der Turnhalle der Handwerberschule.«jilmereda.ser»trehe 1«. Die tzraiienootellw»» turnt in der Eememdeschule,*tuwmeftto|e (Bobeon'lalt), ssrelW» von 8-9� Uhr ab«nds. Siitlivoch abend von 5 Uhr ou L-ichiathIelid au! dem[ladt. Epielstlntz an der Keplerstraße. sonntags, oarmiltag» 8 Uhr. aus dem städt Spielpietz Weste�i». Freunde un» AnHunger oon Leibeeübungen sin» hierzu eingeladeir. Freie tuenerfchast lReinicktendots hält am Sennlag in den Eich» barnsolen. kichdornstraße CO, einen Ctltcinnbcn»»et«chmet' und Lchül-rinnenebteitung ob. Auteng»et Aarführungen 3 Uhr. Ein» tritt 60 Pf. streu«** un» Wuw*»ex heies Turalache sch» hielt« '—. 11 M. MM Tissatcr und %ln%uu#n. «olksMUne. 5"i"" ©IrekÜOM f rirdr>c(i Ksyssler. Ii Uhr: Wilhelm X«U. % Uhr: rtalhwUM. 1 lessrßg-THeater j Direkt. Victor Barnowsky. A Uhr: Der Klaufuchs. i Sonntag: Webe. i Montag. Dies Irae. lZMÄss KOnstler-Thsat Allabendlich 7\ Uhr: Das Schloß am Waonaoo. Opernliaus 7 Uhr, rnm 100 Male: KUrofetto. Schaujpielteis- Uhr; Die Joarwaflstcw. Dirshitcm C.»»iahari— B. hsmeaa. 1 hcr.r I. d MMMekZWe touiir; Stützen ctGesnUscIiaM. BpontaK. VS Uhr: Biberpelz {Praa Wölfl: Else Lebmann). Romööienhaus I der MarschtiHbrÜcko. Uhr: Der Valcr. advig Hartau, Maria Orska) anlag, 3 Uhr: Die Ehre. L, h8 Uhr. Pe'dhemihflijel. atag: Erdgeist . Berliner Tlieaier SB Uhr: Stcxn«. die _ Direktion NlaxReinhardt r Deutsclies Thenter H Uhr: Wa—«Wh ceUBt Rßmmersnlelß l Uhr: Der KiadcdiretuuL Kleines Schaosplelnaus Uhr: D. UüchM i. Pandora Thc.her an Nolle»lortplilz. Nachm. 3'« Uhr: Dar e.c-ahl'.rl'jtt» Krank». 7 Uhr; me Puppe. Walhalla-Theater TVUhr: Der Jäjcr»B.hurirtalr. Casino-Theater. LothringetStr. 37.TSk1.%8 Uhr; DWÄ!He«HÄakl. Dazu erstkiass. Speziat töten. Soantag3VU� Du aboslesnicbt Wintergarten «dutlch 7k Uhr MterÄmg Rauchen gestattet, Twater a. Xoiftuse« Tor (h. tannouci Km*. Str. ti Elite- Sänger 0 Aewa!. kitgl. Itr Stgti B8f S�ger BIüthgcn-Konzert Beginn 7 Uhr Sonnt nachm. ermaß. Pr. Vorverkauf 11—1 Utir. Junfe Böhne im LINDENPARK Berlin- Schön eber«. Hauptstraße 13. Tätlich 7 Uhr: Sücflter> Variete> RaM> Töbr Tagiith 3 Uhr: Großes KönsUer- Konzert Schön r�r ar te n. fiKÄRSSSÄ ä»TA"ä»: Siitiiw! SM«* Geffentlicher Vortrag X.i.ph.'n: von 9— 1 Uhr und vun Am! Rsrdsn m, 1239, 1987. Uhr. 9714. Achtung! Achtung! Elettromonteure und Helfer! Msntag, d«n M. Wfri tMD, adtnds 6 Uhr, Srancben-Verlammlung der Elettromonteure imd Helfer in den Musiker-Zeftsiiien, Kuiser-WUhelm�traße 31. Tagesordnung: 1. Bericht von der SZsihandlung imt den Unternehmern. 2. Diskufsion. 3. Bronchcnangelegsnheiten und Verschiedenes. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. Montag, den 2S. Mai, nachmittags 5 Uhr, Versammlung alier Kollegen und Kollegin- nen der chirurgischen Branche tm Rafenthaler Hos, Rosenthaier Str. 12. Die außerordentlich wich. ige Tagesordnung wird in der Versammlung bekanntgegeben. Die Wichtigkeit verpsiichtet die Kollegenschajt restlos zur Anwesenheit. Achtung! Zkchtuug! An alle Mitglieder der Verwallungsstelle Berlin! Da vom Hauptvorftand Postoolimachten nicht mehr erteilt werde», können wir Geldsendungen und Ein- schreidebriefe mit der Adresse„Deutscher Metall- aüieitii-Verdand Berlin" nicht annchinen. Wir sorder« darum die Mitglieder auf, Geldsendungen und Eiuschreibedriefe für die Ortsverwaltung Berlin an uns namentlich zu adreffieren. Otto Tost.' Oskar Rusch.___ über Goethes„�aust", seine philosophischen und soziologischen Lehren. Vortragender: Dr. Heinrich Goldberg. Freie Diskusston. Eintritt Charlottenburg. Am Sonntag, den 33., vorm. 10 Uhr, in Echulz Feftsäle, Kaiser Friedrichstr. S4, Z.WLSll.Bl>Il5M|MMMg Fortsetzung, der Aussprache. Zentralstelle für Einigung der Sozialdemokratie. I.A.: P. Horn, Kant trasteß?. All«»,»aller, Ard.llerlnncn,»gefkdUe, uiittrhmec und Kitegern: lerdgavaacn hnXa Die DerhanälungskommMU' Eichler. DSM». NordpalasM-lchtspiele I 8 KCsiiner Straße 8 s Vom 23. bis 2«. M»1 ALRAUNE nach dem Roman in 6 Akte Dasu DIE SIEGER mit HENNT PORTEN EnHd. KOasIterkapoHe* Thcat. L a» 800 Per» BiiiitnniiiKHiiiiiiiRmnilIhtiOlbatHltllhatfcWtHlmiflliiiHillliwtlliwichtii S. S. P. 8. ÄMfcrl-Bö Morgen, Sonnabend, den 24. Mai 19 W, abends 8 Uhr Auls des ßW-Mum. Beniner Sir. Lichlbflder-Vortrag des Seh rtf täte Hers Hans Eher Die IMtion M Berlin mit authentischen Bildern aus den Revolstions- und Straßen kämpfen. Eintritt 1 Mk, Vorverkauf beim Vorstand und bei allen rnnktie- närca der U. 6. P. D. und vom 7 Uhr ab an der Abendkasse. Verstand. iSäJÜ M M. SMAWlr. Arijejierxmte!„Hc-Äe-Ziell" Berlin, Linienstr. 169, III._ Hm Sonnabend, den SS. Mal. X» Uhr abends. beginnt ein. öffentlicher Vortragszyklus des Redakteurs der.Arbeiler-Zeitnng", des Genossen «. ZahrtNmn ül'-r:„Die palest, ncnsischen Ausgaben de« jüdischen SoziaUsmu,". Zentralstelle für Einigung Sozialvemokratie. Neukölln. Sonntag, den 25. Mai 1919, vormittags VI 10 Uhr. in der Aula der Realschule Kaiser-Friedrlch-Slr.: Große öffentliche Versammlung Tagesordnung: Di« Einheitsfront des Proletariat». Referenten: Gen. Eduard Bernstein, 6. P Gen. Redakteur Wilke, U. S. Sozialisten erscheint m Massen. _ I. A.: Barsanti-Rorlich. Kcmmnnistilche Partei Spandan Am Sonntag, den 25. Mai, vorm. 10 Uhr, findet im Lokal von Kleinert, Lindengarien, Haken- selbe, eine Mitglieder-Bersammlung[ statt. Tagesordnung: Unsere Stellungnahme' zum Friedeneschluß.> Gäste willkommen. Der Vorstand, Deutscher MetnVnrbeiter- Verbuud -"----------«5-4, etnienftroftc 88=85. ecs(ta[t»jeU»°a 9 In« l Uhr und t bU 7 Uhr VerwalluugsfteUc Berlin Telephon A»t Korden 1*5, 1239, 1997, 9711. M die RMdn de; Se«!» Um eanulan. den»5. Mal d. I. von'.ld Uhr von», dij 2 Uhr nvchm. ßndeu die Delegierten- dxchieii»um OkmerNchortelongreh w svlgendeu Leloieu statt: Osten:| B-rorte: Drake Frankfurter Str. 30. 29. Rdlershof: DSderts Restaurant. Eck« '"— Rad.ckostrch«. 30. Baiunschulenweg: Paul Boche, Baum- Soantac. den 25. Mal 1919, u Uhr vormittags. spricht der Heransgeber der„Tribftue" Karl Schneid! im tr. Saal der t'ölzow-Brauerci, Prenzlauer Allee 242-247 über das Thema: Der Weg zum Sozialismus - Eintrittspreis 50 Pfg.- Da die„Tribüne"" bis auf weiteres verboten Ist. bitten wir alle Erennde unseres Blattes, für guten Besuch der Versammlung wirken zu wollen. ÜkWtÜÜI&jMW WdWrgckg. sC'IrwIZ 8'/, u. 2 Uhr:, kramvenliu-x AÄÄ 8 Ufr: Feupitz(r7�rs) jB,:©. Tanz. Holsteinische Stratze 22. 35. Friedrichshagen: TInius, Friedrich- stratzs 121 36. Lichtenberg: SB. Schulz. Tcharnweber-, Eck« Kronprinzenltiatze. ! 37. Mariendors: Streiter, Chaussee-, Ecke Kurfürstensiratze 38. Neukölln: Fdeal-Klause. Maresch- stratze 14,16.— 89 Jdeal-Lastno, W-ichselstratze 8— 40. RückHeim. Bergstraße 98.— 41. Rod. Aden. Voddinstratze 58.— 42. SB.«irschner, H-rmannstratz«. 43. Oberschöneioeide: Warnecke. Wilhel- minenhos-Stroße 18. 44. Pankow: Schmidt, Flora-, Ecke Görschstratze. 46. Reinickendors-West:©lomann, Schil- Itngstratze 34. 48, SchZnsberg: Obst, Martin-Luther- Strotz« 00 47. Si-mensstad«: Müller. Markischer Steig. 48. Ss>a«!dau: Marie Rikoleq, Charlotten- stratze 28. 49. St-glltz. Henbe, Flensburger Str. 7. 50. Tegel: L-huhardt, Berliner Str. 84. 51. Tompclhof: Sstirgergarten, Berliner Stratze, am Bohnbof. 52. Treptow: Gauter, Neukölln, Harzer Stratze W. 53 Vieihens-e: Wasche. Berliner Allee2Sl. 54. Witvau, Schumann. 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Parin und l iste 50 Pfg. mehr. Verseodea gegen Nachnahme oder Voreinsendung EraüKajisfl&Cp., Berlin 21, ßredowstr. 9. Eigene Berliner Filialen; Kllnigstr 55».57. Wallstr. I. Rosenthaier Str.71. Miillcrslr. 3b. --------- Zigarren, Zigarettan, Rauchtabak. Kautabake.-------- Spez�al- Arzt Dr. Scotll iflr Haut-. Harn- und krauen- Leiden— Salvarsan- Kuren Urin- und Blutuntersuchungen Roscmhalerstr. 69-70 In Bell-flnstolt LSser fö— h 5-8. Sonnt. 10-1 Siparatei Dam�-Mfarfgzimmrr Spezinlnrzt iDr. med. liaedickel Haut-, Harn-, QeschlccbtsU lilulumorsuchg., Friedriehstr. 1 178-183(an d. Mohrenstrafie. j I Uatargrdb.). 11-1.5-7. Stg.U-1 Hulhuas Irunnanstr. 52»■d, Badslr. 65. fefti'- c' filz- und Wäsche, Kraw Vi-Sdorf Siid KaulSdorf Tüd ln der NLye.v. Bbf. Sadoroa 0%. von M. 25.— a«. Bedemeuoe TZeust«gclUNg. _ Biel? Neustedlunq. kt idjt t MjL-. Dlllen-Grunästücke|| Fr SkenJiagen-WcfV dir a. Bhs. Seegeieid, nächste Siel,| j. Vuloiie r Obftg-rlrn. 8efi.#arie«* SrrK*:' WW>M m,«aS- fend.«n grstfinü. St mir..... w—--m.... «na Waii>aiiii!ht"iilrfe, den 30# aartengrunristO f.ft;'-'"! ».Rielage v. Cbflnär». Olnt.. frtliß*®-, jänfff'c teil« o i �uno-. u. rr�ul. Sttirtze, m. Bae- Iii-'. si«i»ledor«-:>.'or», bitclt a.«.ihnö. bei., i" jU- i«»ach 9ene.«eieeborf-Slord.?t0(ll>u □ SR.» 11. 40, an.«ttnitiflfte«1 sirf _�i»öliiiie an den obigen Lahnlii'sen- . ElUiilieiM'Eelklllchl!� Nicscbaike& stlilsclie. Ve»ii» NO 13-„ Reue RäntniiroW 10. "'Ii. s I arte' SSST lilfioti» (««t «L. 348, oenaae zuc.. 5» »i. Sonnave�Y. 24. M1 1919. K vor den D!? '■'ftia im ßibcßour'SßidÄcf! hatte am»?reitoa die k xUistiz im Lcdebour-Pro�ck! «rode vor der Ncvoiutic», abAiilcacn �» V: r n"ud wird. Tie jetzige Phase der Revolution ese Dtevung gedrängt, tj h'C Cr feeiwiNig nicht fäitmtn wird. ii?'1'"®- ,CVim SQn'Pie für die Revolution, nicht al» deren Mq.eüfr börr U'f Riuch: ist be, einem Mann von seltenem u g/chuidi| ausgeschlossen. Sie sind e» dem Volke und»>-r � �i«on.�."el'our au» der Haft zu entlassen hat rein schematisch nach den Akten, ohne die Person de» Ange- Nagten zu kennen, entschieden. Sie. meine Herren, haben die Persönlichkeit de» Herrn Ledebour i» diesen Tagen kennen ge- lernt. Sie haben vernommen, wie er die volle Verantwvrt»»» flir seine Handlungen auf sich nimmt, wie er über seine Tat wie über die Tat eines Fremden referiert hat. Er hat sich a!» Revo- liitionär bekannt und erklärt, das; cr den Schild zum Schuhe der bedrohten revolnt.oiiären Erriiügeiifchartr» erhoben habe. Er wird Berlin, den Schonplatz seiner mehr al» drcisiigjährjgen politischen Tätigkeit, den Mittelpunkt der revolutionären Be. wegung. nicht verlassen. Die Hast ist bei dem Alter de» An. geklagten eine grausam« Mahregcl. Wir wissen, das, wir von Ihnen, al» einer vormal» königlichen Behörde, keine Shiupathicn zu erwarte» haben. Wir iorder» nur für den Angeklagten sein Recht. Tic Staatsanwalt, schalt handelt nach den Weisungen ihrer politischen Borgcsehten. Rechtliche Gründe'für seine Hast bestehe» nicht Wenn Ledebour dennoch in Haft behalten wird, so ist die? ei« politischer Skandal. Porsitzender: Dieser Ausdruck ist nicht zulässig, ich rüge ihn. Ledebour: E» ist von dein Herrn Staatsanwalt im An- schlusi daran, dast meine Verteidiger de» An'rag auf Haslent- lassung geslelll liaben. zurückgegriffen worden auf da« Verhalten anderer meiner Freunde, die sich in ähnlicher Lage befunden Hahr» wie ich. E» ist von meinen Verteidigern zu meinen Gunsten gellend gemacht worden, dasi bei mir unter keinen Umbänden ein Fluchtverdacht vorliegen könne. E» darf aber auf meine Freunde, die sich der v.'cgieruug nicht gcstcUt haben, lein Borwurf fallen. Ich erkläre daher folgendes: tfine generelle Pcrvflichtling für einen Revolutipnür, sich imier alle» ll», ständen den Häschern auszuliefern oder vor die, rUt zu stellen, d. h. den Feinden seiner Klasse sich preiszugeben, erkenne auch ich nicht an. Unter Umständen hättte ich genau so gehandelt, wie die anderen Herren. TaS halte ich für notwendig — besonder» meinem Freunde Schulze gegenüber, de» der Herr StantSanwalt selber mimhaft gemacht hat— zu erklären. Scholz» ilt ein unbcdingi zuverlässiger lshanUter im Sinne unserer revolutionären Ausgabe. Wenn ich mich hier stelle und erkläre, das, ich unter keinen Umständen fUehcn werde, so ist die» in den besonderen Verhältnissen begründet, in die die geschickst- liche Tntwicklung mich gebracht hat. Ich besinde mich gewisser- masseu auf dem äuhcrstrn Porvostcn der revolutionären Be- wegung.?ch befinde mich, wenn ich ein militärisches Beispiel anwenden kann, in der Position eines Soldaten oder Kommandanten auf einem wichtigen Vvrposten, dein die Aufgabe zu- gefallen ist, diesen Posten bis zum äußersten zu behaupten mit dem Einsetzen seiner Person, eventuell seines Lebens. Dieser Aufgabe bin ich mir vollkommen bnvusst und werde ihr gerecht bleiben. Ich sollte glauben, durch mein Auftreten vor Gericht den Eindruck erweckt zu haben, dass ich im Falle meiner Freilassung Hilter keinen Ninstündcn fliehe» werde. Sie könne» sich darauf verlassen, dass ich am Montag um U Uhr hier zur Stelle sein werde, sich betrachte«8 als ineine Ausgabe, an dieser Stelle. die getvisserinassen zum Treunvuntt de» revolutionären Kampfe» geworden ist und auf die die revolutionäre ArbeilersckiafI Deutsch- land» und der ganzen Welt blickt, meinen Kamvs bis zum Ende zu fähren. Ich würde Verrat begehrn an der Sache, für die Ich mein Leben kiiigeseyt habe, we»» Ich meine Freitassung zur Flucht benutzen und mich der Pcrhandlung entziehen würde. Ich muss noch diese Gelegenheit benutzen, um einen Appell«n die revolutionäre Arbeiterschaft Berlins zu richten. Es sollen Demonstrationen mit dem Endziel meiner gewaltsamen Befreiung flepiant werden. Ich bitte daher alle meine Freunde, alle» Aufforderungen zu einem Versuch, mich mit Gewalt zu befreien, nicht nachzukommen. Nicht nur weil ein solcher Versuch da» Gegenteil vr-, dem hervor�iscn wurde, was meine Freunde wünschen, sondern ej wäre auch unüberlegt gehandelt, weil ich durch solchen Versuch zu einer zioangSwciscn Fluch» genötigt werden würde. Ich aber muss diese Verhandlung zu Ende führen. Sodann warne ich meine Freunde eindringlichst vor Ausforderungen der Lockspitzel, die zu meiner gewait- sainen Befreiung erinuntein. Einen zweiten Appell richte ich für den Fall meiner Haftent- lassung nach einer anderen Seite. Ich ersuche da» Edenhotel, mir im Falle meiner Freilassung nicht seine NevolocrlcutnantS auf die Spur zu hetzen. Ich werde, ivenn ich inzwischen nicht beseitigt bin, auch aus freiem Fuss«, pünktlich vor Gericht erscheinen.— Vorsitzender: Ich halte dieie letzten Aiiisührungen für»iizulässig. Rechtsanwalt Theodor Liebknecht: Ich kann den Appell de? Herrn Ledebour an daZ Edenhotel nur für begrünbei erachten. Wir Verteidiger erhalten täglich Drohb.iese, aus denen mit aller Deutlichkeit hervorgeht, daß die Führer der Unabhängige» Partei chenso durch mißglückte Fluchtversuche und ähnlichr Mittel be- scitigt werden sollen, wie mein Bruder Karl, ßipsa Luxemburg und die andern„aus Versehen" ermordet worden sind. Da? Gericht zieht sich zur Beratung zurück und verkündet nach lXstündigcr Beraiiing folgenden Beichluss: Der Antrag aus Haiteiitlassung wird abgelehnt mi» folgendem Grunde: Der Antrag ist verfrüht. Der dringende Tlitvedacht ist bisher nicht beseitigt. Nack, dem gegenwärti�n Stande der Ver- Handlung ist anch die Möglichteit einer erheblichen Bcstrnsuiig nicht ausgeschlossen. Die Untersuchungshaft wird atzer nicht nur vrr- hängt, um die Durckführung der Pechandliiiig. sondern zugleich auch um die Strafvollstreckung zu sickern. Das Gericht glaubt dem Angeklagten, daß er sich im Falle feiner Freilassung der writcrrii Verhandlung, nicht entziehen würde, dadurch wird aber der Verdacht der Flucht für den Fall einer Verurteilung nickt beseitigt, denn der Angeklagte würde al». dann vor die Wahl gestellt, emnvder für längere Hert her Tätig- keil in der revobutinnären Bewegung völlig zu entsagen oder sich ihren Dienst, wenn auck vielleicht von verl.'org.'ner Stelle aus. weiter zu erhalten. Nach dieser Sackstage wurde nach seinen eigenen Erkiarungen eine hinneickende Sicherheit dafür, dass der Angeklagte sick einer künftigen Straivollsireckung stellen würde, nick» gegeben. Der Hastbeiehl lann deshalb, wenn auch nicht ver- kann' w'rd. dass die llntersiickiingöhast den Lngcltagten schwer 1 freizulassen. Nach der Äegründling de» Gericht» stecht eS fest, dass I der Angeklagte sich der Verhandlung nickst entziehen will. Die eventuelle Strafvollstreckung kann da» Gericht durch eine Verhaftung vor Bertniidiguiiig des Urteils sickern.— StantSanwult F u mb reich: Der Fluchtverdachi besteh» mich gegenwärtig, ich Hab« den Beichluss des Gerichts dabin verstanden. Rechtsanwalt Dr. H e rz f c I d: Nachdem das Gericht sesckestellt hat, dass zur Zeit der Perhiindlungen kein Fluchtverdacht vorliegt, muss der Angellagt« nach de» gesetzlichen Bestiininuugen sosort aus der Haft entlassen iverden.— Staaikanwalt Gy sae: Diese Wiederholung der abgelehnten Anträge ist dnrchmiS unzulässig. Ich beantrage die Fortsetzung der BeweiSaufnabme Rechtsanwalt O b u ch: Der Angeklagte hat da? Reckt! zu Verl» langen, dass jede Stunde nachgeprüft wird, ob die Voraussetzungen der UntersuchungShast noch forlbeslekien. Ledebour: Den Ausführungen meiner Verteidiger schliess« ich mich völlig an. Fck beantrage meine Freilassung ivähveiid der Verlmndlungen. Da» Gericht ist ja in der Lage, falls es einen Ftuchtverdachl voi der Strasvollstrecknng annimmt, wirb am End« der Verhandlung, vor Verkündung de« Urteils durch o.e hier im Saale[vffiiiblidje bewaffnete Mackck wieder in Haft zu nehmen. Rechtsanwalt L i e b l n e ch t:- Aus der Begründung der Ab« lehnung de? Hafleiitlassuiigsantrciiires gebt mit aller Deutlichkeit hervor, dass die Ablehnung nicht von Bocschrislen der Strafprozess» ordnnng geboten, sondern auS politische» Motiven erfolgt ist. Vorsitzender: Dieser Vorwurf der Parteilickkelt veri« letzt die Wurde de? Gericht»: Herr Staat Sa mvalck haben Sie etwa? zu erklären?— Staatsanwalt Z u m b r o i ch: Ich bcantoagc gegen den Rechtsanwalt Dr. Liebknecht wegen Ungebühr eine OrdiiiingSswafe von 1(10 Mark. Dieser Prozess ist kein politi- scher Prozeß. Die SiaatZaii.walückaft hat keine Weisnrtzg einer politischen Stelle erl>al!eii. Ich habe nur von meinem Vorgesetzten Anwcisnn, ge» hetoinmen. Tie' Aeuszernng des Rech.S.rnwalrz Liebknecht wirft dem unabhängigen Gericht Parteilichkeit vor. Er verletzt die Würde de» Gerichts.— Recht Samt). Liebknecht: Ich halte meinen Slanspunkt sachlich für begründet.— R'cktSanw. Dr. Mosen selb bittei um da? Wort, was der Vorsitzende ablehnt. Rechtkarrivalt Rvsenfeld beant.agl hierauf b|ie Prvtolollicruiig dieser Adlehuung. Da« Gericht zieht sich zur Beratgug zurück und verkündet darauf, das; es den Rechtsanwalt Liebknecht in ein« Ordnlmgsslrafe von]On Mark genommen habe. Darauf tritt die MittcugSpause ein, Nach der MittagSoau.se folgt vie Beratung über den erndnierf Antrag auf Haftentlassung. Der erneute Antrag auf Haftentlassung wird abgelehnt, tveik ochne Rücksicht ans da? Verhalten drS Angeklagten der Flocht« verdachl bestel)e» bleibt, so lange mit der Möglichkeit der Ver» hängung einer höheren Strafe gerechnet werden muss und der Weg- fall diele« Grunde? sich zur Zeit noch nicht absehen tässt. Rech! Sa nw. Dr. Rosen seid: Ich protestiere dagegen, dass' die StaatSairwaltschast gegen meinen Mitverteidiger einen Antrag auf Verhängung einer Ordnungsstrafe gestellt hat. Der § ISO des vterichtSverfassungSgefetzeS macht die Verlstjuening einer Ordnungsstrafe gegen einen Verteidiger zur ausschliessliche I» Angeteireiihcit de? Gerichts. Di« Vcrhainldhung wird da van f auf Montag 0 Uhr vorlagt. preusslsche tandesver'kmmliin!?. 23. Sitzung vom 23. Mai, 12 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen zunächst kleine Anfra- gen. Auf Anfrage des Grafen Lianitz fDnat.f bei reffend Frei- iafluiig zweier zu Königsberg i. Pr. wegrn LandeSpcrratS ver. haftetrr liomiiiunisienfiihrer, envidert Jiislizminlfier Dr. Am Zehnhoff: Ter erste StaatSantvalt ist zu feiner Mass» nähme erst veranlasst worden/ nachdem mit einem geuxillsamen! Angriss auf �i»'GerichrSgefängniS gedroht worden war. Die llie» gierurg hat fein Verholten geinifb.lligt. er ist baild darauf feine? Amtes entsetzt worden.— Aus Anfrage dcS Abg Nicölroj (Z.), betreffend Kircheneinbrüche in O b e r s ch l e s i e n ertvidcrt Minister de» Innern Heine: ES itst nicht zu bestreiten, dass unter den Eimvictungen teil? der wirtschafiltzchen Rot, lclls ein« allgeineine» siitiichien Verwilderung infolge de» Kriege» die öffenlliche C rtimaifl im gatzen preussischen' Staate sich in einem nicht erfreiillichen Zuftawd befindet. Ganz be- sonder» aber sii.d in Oberschlesien, nan>e.nU.ck> unter dem Ein» fiiiss polnischer Veichctzung, die öffentlichen TicherhdilSzirstände sehr nneifreulich. Dc»l?alb sind in letzter Zeit die Truppen In Obr-rschlesirn vermehrt ivoiden, und ihr energisches Auftreten, namentlich nn Kreise i>t»bnik, hat bereits zur Ergreifung von Teilnehmern von Verbrecherbanden geführt. In einem Fall ist ein nntionalpotiiiischer Agitator hervorragend beteiligt gewesen. Did Regierung beabsichtigt ganz allgemein, eine Reorganisation und Veirinehniirg der Gend-rrwerie nnld die Bildung einer Zcniralslelle zur BekS»Gsui.g de? VerbrechcriumS. Dazu sind Vorarbeiten im Gange, und in Ober schienen werden die Trup. pcn wettee vermehrt. Einstimmig angeiwmmen werden Anträge de? Ausschüsse? für Bevölkert» ngSpolitit betreffend Erweiterung be« Unterrichts- u, sozialer Hi>gieue. in der allgemeinen Therapie und betreffend Schaffung po» Einrichtungen für Körper- und Gesundbeitspflege in den Gemeinden. Nunmehr wurde die erste Beratung de« Macht ragSe tat* ...... or« �awiruv-ri' kScktiislung eine» BtinisteriiiinS für PollSwohlfahrl) fortgesetzt. Abg. Held(D. Vp.) wendet sich gegen die Bestrebungen Welsischen Par ei. der Minister de« beiriift. nicht auigeholwn werben. von Ledeböür� ij�rjönlichleil. Tai Kammeraericht l den Amrig S-rrn Leddmur füt die Dauer der«erbandlunae» ver VI' i" M..,....... kalter u Ct,ach: Ter Fluchtverdacht richte, sich gegen! Rrchwanwall Dr Tch-odor L i c b k n�e ch t: Ich stelle nunmehr Innern Heine: Mit Bcschäimtng muss ick fest- stellen, dass e? Männer in Deutschland gibt, die in dieser Zeil de» Unglück« ihre erbärmlichen Parteiinteressen und lokalen Wünsche'» den Vordergrund stellen. Sie wollen dem Vatevland jetzt in den glücken jallen. Sie werfen sich dem Feinde zu Füssen nick sage»; Wir sind sehr schlechte Leute, l wir sollten nach dloi mehr bestraft werden.(Lärm bei den Nnab- bäugrge».) Sie sucken Soudervoue'Ie für sick herauszuholen und setzen Ihr« Hoffnung auf den Friird.(Psuiruse.j«otche Partei. (länger baden es gewagt Herrn Leine, t zu beanstragen, in Versailles für die Herstellung eine« selbständigen Haniwver» zr, wirken.(Pfui rufe.) Sie n-ollen sich also von dem übr'geR Deutschland trennen, weit sie glauben, dann von der Entente Vorteile z» erlangen. Jedcw deutschdenkende Mann muss solch« Pläne mit Entrüstung zurückweisen.(Beifall.)* Meine sozial- de mok tätliche u Parteifreunde und die Regierung treten diese» Be- streb»„gen scieirs enigegen. Unicistützen Sie die Regierung in ihrem Beitreben,«in einige» deutsches Voll zu erhalten.(Leb- hai'er Beifall.)... ' Abg. Biester(Weife): Dieser Vorstvss ist t\r\ abgekartete» Spiel. Wir kämpfen, so lange bis von Hannover die smwarz« weissen Fahnen heruntergeholt sind, wir kämpfen weiter trotz Preusscn und gegen Prcnsscn.(Grosse Unruhe und Pfuirufe.) Der Nacht rngSctut geh, an den Haushall, nigsmiSschiiss. Zu der Vortage, die die Grnchiniguug der Notverordirung llrber die Verlängerung der A m I« d a u e r der Hau. d e I? k a m m e r m i I g 1 i e d e r n-rchsnchit. beantragt Abg. Stbcker(U. S.) du: Gcnchmigung zu verjagen und die Rcgieruna — f iu criuajen, mnnen vier Woazen nn anMrincitißcS Waylßesey ür die Handelskammern vorzulegen. Nachdem Abg. L ü d c- mann lSoz.1 diesen Antrag belämpst Hai, wird die Vorlage mit dem Antrag dem Ausschuß für Handel und Gewerbe überwiesen. Es solgt die Beratung von Anträgen betreffend Erhöhung der Bezüge der Altpensioniire und RentcnempsSnger. Abg. Dallmer sD. Nat.) befürwortet den Antrag feiner Partei, der die Regierung ersucht, die besonders schwere Notlage der Alt» Pensionäre, Witwen und Rentenempfänger iinvcrzüglich durch jw- eignete MaßnalBien zu beseitigen.— Abg. Christange(U. S.) be'iirwortet seinen Antrag, bei der Rcichsregierung dahin zu wirken, daß die Teuerungszulagen der Bezieher von Invaliden- und Hinierbliebenenrenten erhöht, die Zulagen zu den Unfall- renten schon bei einer 50 prozenligen Rente erhöht werden und der ungeheuren Notlage der Renteubezieher infolge der Teuerung dadurch etwas gesieuert werde, daß ihnen der Satz von mindestens einer Iahresrente als Entschuldung schnellstens gewährt wird. Abg. Niedrl-Cha lonenburg sDem.) begründet d'e nträge sein.r Partei, den Altpcniionären der Pensionskasse für die Aibeiter der Prcußisch-Hessischen Eis.iibahnflcmeinschast neben der Lcistungsunfäh'gkeit dieser Kasse eine Teuernngsbeihilfe ans staatlichen Mitteln zu gewähren, sowie im Staatenausschuß dahin • zu wirken, daß baldigst ein Entwurf znr Reform der R.ichsver- sicher im g ausgearbeitet wird. Manche Pensionäre hätt n nur Pensionen von 28— 40 Mark monatlich sHört. hört!) Tie Per- Weisung aus den tlnterstützungswcg erb tterc die Leute nur, weil poizeil'che Nachforschungen nach ihrem Leumund angestellt wil den. Nach weiterer unerheblicher Debatte wenden die Anträge dem S laa l S ha u? ha>l t sau s'ch u ß ül». rw lesen. Ten Antrag Dr. Friedberg(Dem.) betreffend Räumung der Schulen und anderer öffentlicher Gebäude von Truppen empfiehlt Abg. Dominikus sDem.) namens des Staatshaushalts- auSschusie? zur Annahme. . bg. Lukasiowit!(Tnat Pp.) we si darauf hin. daß in einer Schule in der Stepbanitraßc in Berlin gefchNchtskranke Soldaten untergebracht sind, tvähr.nd in einem andern Teil noch unter- richtet werde. Abg. Boer führt Beschwerde darüber, daß in Magdeburg ebrn'alls Schulen mit gesch echlskranken Soldaten belogt seien. Major von dem Bergh erklärt, die Truppen seien aiisgesordert worden, die Sckulgcbäud« zu räumen. Anträge der Gemciiulxm in dieser Hinsicht würd.n nach Möglichkeit verfolgt weid n.(Znrufe links: Was heißt das?) Nach weiterer kurzer Debatte wird der Antrag angenommen. Es folgt die erst« Beratung d.s Gesetzentwurfs über die Aufhebung der O r t S? ch>, l � n s p e k t i o n. Kultusminister Haenisch: Die OrtSschulaufsicht hat früher zweifellos ihr Gutes gehabt, j cht aber ist ihre Ze t abge'anscn. Ich erkenne allerdings an. daß die bisherigen OctSschulinspektorc» ihr Amt t eu und gewissenhaft verwaltet baben.(Lärm bei den Unabeängig.n.) Abg. Baumeister»>-,. liner Arbeitgeber rechtsverbindlich sind. Ter Schliastuns! � v; will sich also um einen Schiedsspruch herumdrücken. Aeußerungen de» Vorsitzenden war zu entnehmen. �, den Instruktionen des Reichsarbeilsam e», an dessen(..i\ ..Sozialist" Bauer steht, handelte. Dieser M niiler �-.-i» Stundenlohn von 3 M. für das höchste, was bewilligt schl, st Auf den Vorschlag des Vorsitzenden, daß eine Verstand>. Parteien über die Teuerungszulagen erfolgen soll, lonn..f Streikenden nicht einlassen, den» die Unternehmer stelle den Mach standpunkt. Wir müssen an unserer Ansicht i daß die zentralen Abmachungen auch für de �rbu, nehmet gelten. Ter SchlichtungSauSschuß hat die 4» xp regulären Schiedsspruch zu fällen, zu dem die®:re'...-z Stellung nehmen müssen. Ilm den Streik weiter l« ö, wt durchführen zu können, schlägt die Streikleitung p££.. Hauptvorstand die Unterstützung auch der noch»wst recht gten beantragt wird.„.'eri»� In der Diskussion wurde die Haltung der scharf kritisiert. Alle Redner wendeten sich gegen/ lungen. Dem Herrenstandpunkt der Arbci geber schlössen« Haltung der Berliner Holzarbeiter gcge» w"den.__........ „.mi'i1, ll»-- Di« Versammlung lehnte Verhandlungen über � Zulagen ab. Es wurde beschlossen, vom Scht-ch-u�.�, einen endgültigen Schiebilpruch zu verlangen. � stützungsfrage soll von der Verwaltung geregelt werden. ArtiSerie-Werkswtt R-rd Svandau. Alle rA a Al-bcitcrauZsckmsse.»ngestelltcnauslchüsse, VertrouensleRc scch heute vormittag 10 Uhr. Alte Scbönhauqer Str. 23/2* Oeffentliche MaffenversaA F Spandauer CtaatSbcrirbe. heute 2 Uhr im Lustgarten. Obleute aller AngestelltenauSsihllsse Obleute aller AngestelltenauSsihllsse der eest/T < Fachgruppen 12, 13, 14 und 15.) Dienstag abend 6 Um- fäle, Sophien str. 17/18. Die FünferauSschüfi« fämilw ~v. y„.. i. �-»-V Vj» v». rfirt h f ii nsttf»1 U�l Ä Fachgruppen werden gebeten, den Berhandlungen oe«»'- Am 28. Mai f ndet in Erfurt e'n« Reich» koirfernP Lj«# treter der Krieg;h.sichadig'en sämtlicher Reich»- v bei Rebe statt. Anfragen sind an August Fluche, G«ve-. Erfurt, zu richten. SWWL-N'W ß Kleine Anzeigen Ve( k Ii u Trnplehverknuf. Tisch decken. 1»Ivamlecken.Tnil- bettdecken Stenndecken. Künstlercantinen. Zua raminen. Hfores. Portieren. Liiurerstpffe nnt Federbetten billiest Khr- mann Krankcnstr. U II. Ecke Kisenaclier Str. (SchBnobergl._ Friedanswaro, sobaae Vorrat reicht, verfcaift orcis- wert nllrrh. OarUinen, Stores. Portieren, Ttlll- Itetldrckrn, Divsn-Decken. Tischdecken. 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