,<.-. �--..>'�i...�.«-,-. �><.�./... eltlzelpreks 10 pfg- Jahrgang 2 Dienstag, öen 27. Mai 1910 tt, �Zrei»»it»»rschn«t msrz«N5>>»» nachmitt-lg� an Sonn- und j»bezuz ohne Bestellzedichr monatU 2,50 Dl, M Zustellung unter Streifband 4,5» m. vi»„Freiheit» ist m den ersten Nachtrag der p-ftzeiwnz-iist, fstr Mst«ingetrag«» «idlikiion: Berlin NW.«, Tchisfbaucrdanmi Ivlll. Sernjprrchrr: Amt A«r»eu»i>SS und»8»«. Nummer 253> Morgen� Musgabi )»feeate f»sten die»chtgefpalt. A-npareillezeil»»der deren Naum 1,20 Sit., ll»«ri-»>>kig«» da» fettgedruckle N)«rt tr Pf, jede»»eitere wort 25 Pf. T»u»rung»zufchlag 50 Prag. FamiNen- med vrrfoinniIunj»a»z-ig-n fstllt der Zuschlag fett Inserate sstr den darant- falzende« lag«tge» spätesten» di» 5 llstr nachmittag» bei der Cjpedition«»fgeged»» fein. «U-editim»! Berlin RW.«, Schiffl>«urrdmma I» gernlprecher! Am« Norden»?«» Ein droksnüches Lr'e'il. (Eigene Drahtnachricht der ,F reihe! t'.) D a n j i i, 2C. Mai. Tie Mannschaften deS Infanterieregiment» 175 in E z e r st k sollten sich verpflichte», noch ein Jehr weiter zu dienen. Sie sor- betten ihre Satlaffüng und»erweigerten, als ihnen diese nicht»e- währt wurde, de» Tieust. Taranfhin wurden sie verhaftet. Rur wer fich verpflichtete, vier Monate zum Grenzschuh zu gehen, wurde freigelassen. Tast Lriegstgericht in K«>itz hat am 9. Mai 8 Mann, die fest blieben und auf ihrer Entlassung beharrte», zum Tode » e r u r t e i l t. Da» Urteil liegt dem Reichstwchrminister N» st k e zur Beftätizunz vir. Gegen dieses unaek>eui?rlirk>e Urteil mich die gesamte Arbeiterschaft auf das schärfste protestieren. Die Militär- gewaltigen haben kein Tlecht, Soldaten zum Grenzschutz zu Mingen, da die Dienstpflicht aufgehoben ist. D»e ssfor�erung aber, die an die Mannschaften deS 175. Infanterieregiments gestellt wurde.' bedeutat die Wieder- einführung der Dienstpfticht. und das Urleil selbst zeugt da. vrn, daß der Militarismus sich wieber so fest fühlt, wie in seinen schliimilsten Zeiten. Wir verlangen von der Re- gierung Aufklärung über diesen unglaublichen Vorfall. Herr NvSke mich vor aller Oefferitlichkeit Rede und Antlvort stehen. Sie E?sch!?Saflz LorenSachs. In der Presse wurde b�lwuptet, der frühere Führer der Lolksmarinedivision D o r e n b a ch sei von dem Kriminal- Wachtmeister Kirschbaum erschossen worden. Das ist eine Unwahrheit. Dorenbach ist vielmehr von dem Kriminal- Wachtmeister Grnst Tamschick ersckwssen worden, demselben Manne, der auch den Kommunisten Leo Logisches er- schössen hat. Tamschick ist zur Zeit bei der fliegenden Kraftfahrer- abteilimg Kessel als Vizeseldwebel eingestellt. Diese Abteilung ist dem Regiment Reinhard-in Moabit an- gegliedert. Ihr liegt die Verfolgung und Anskundschaftung politisch„verdächtiger" Personen ob. Tamschick wurde für seine Tat von Generalleutnant H o f m a n n persönlich belobt. Das„freie" versMmluogsrechl. Berlin, LS. Mal. Offiziös wird mitgeteilt: Um künftighin Auflösungen von Versammlungen zu vermeiden, wird nochmals daran erinnert, dah bis auf weiteres all« öffentlichen Versammlungen rechtzeitig, daS heiht mindestens SL Stunden vorher, beim zuständigen Polizeipräsidium angemeldet werden müssen.— Wir fordern demgegenüber erneut di« Aufhebung des Belagerungszustandes und völlige Wiederherstellung der VcrsammlungS- und Prehfrei- heil. Dann sind all diese schikanösen und der Willkür Tür und Tor öffnende Vorschriften überslüjsig. Jas deutsche Kasouenfutter. Amtlich wird gemeldet: In einer Note vom 8. Mai hatte Aeichsminister Srzberger der Entente angekündigt, die deutsche Regierung werde ihre gesamten Streitkräfte aus Lettland und Litauen zurückziehen. Hierzu teilt« General Nudant am LS. Mai mit. di« alliierten und asiaziierten Regierungen hätten am 24. Mai beschlossen. Deutschland habe alle Streitkräfte in Lettland und Litauen aus- rechtzuerhalten. Die dorthin entsandten Vertreter der Alliierten würden, den örtlichen Militärorganisationen entsprechend, den RöumungSlermin bestimmen. In den Bezirken Augustowo, Suwalki und Grodno und in dem südlich der Narycka gelegenen Teil des Bezirkes Scily habe die Zurückziehung der deutschen Truppen sofort zu be- ginne«. General Henrys, der Chef der französischen Militär- Mission in Warschau, sei beauftragt, die Entscheidung der polnischen Regieruttg mitzuteilen und die Zurückziehung der deutschen Truppen in den genannten Bezirken zu über- wachen. Es ist vom Lnteresse festzustellen, dasi noch vor Ein- gana der obigen Rote Nudants die letlländiiche Schein- regierimg Noedra-v. Brllmmer das En'uckien an Deutsch- land gerichtet hatte, die reidtsdeut schon Truppen„noch einige Zeit in Lettland zu belasien". Die Note Nudants kommt also den Leitern des neuen Krieges im Osten ebenso ge- legen, wie die bestellte Arbeit der L-ibauer Strohmänner- rgieruna. An ein zufälliges Zusammentressen dieser beiden Noten werden wohl nur sehr naive Gemüter glarchen. AnzesichtS des jüngsten Norstostes der deutschen Truppen lKiien Riaa ist die Dermutun-a nickt Vm der Hand zu weisen, das; die auf neue Abenteuer im Osten ausgehenden Militär- kreise mit allen Mitteln darauf hingearbeitet haben, das; die Zurücknahme der deutichen Truppen aus Lettland von der Entente unteriagt werde. Sie brauchen dieses Verbot, um die Pläne der bciltiichen und reichsoeutichen Konterrevolutionäre durchsetzen zu können, für die die deutschen Arbeiter und Bauern nach wie vor das Kanonen- fiittcr liefern müssen. Ter neue Krieg In eekkl�nd. Libau, LS, Mai. Folgender SchlachtSericht wird ausgegeben: Die militärische Lage ist im allgemeine» unverändert. Die Bolschcwistey haben die E!feWbciI?»drücke zwischen Lägel und Stintsee nordöstlich Riga gesprengt. An der Seenenge wird ebenso wie um den Be- sitz von Dünamünde noch gekämpft. Bei dem Vor morsch der Land es wehr blieben die Verlufte erträglich. Geschütze und Lastkrafuoagen wurden»n größerer Zahl erbeutet, ebenso HeereSprobiant und Nahrungsmittel, die für ein« viertägige Versorgung der Bevölkerung ausreichen. Amerikanische»'Mehl ist aus dem Wege von Mitau nach Riga, ebenso werde» der dänische und der schwedisch« Konsul in den nächsten Tagen Lebensmittel von Lidau nach Riga schicken. Vor ihrem Rückzüge habe» die Botschewisten in Riga etwa LO politische Gefangen« getötet und S0 verschleppt. 1600 Gefangene, meist Balten, wurden befreit. SuS vielen Wohnungen sind Möbel entfernt irnd nach der Ukraine als Austausch gegen LebenSmittl geschickt worden. Viele bolschewistische Kommissare wurden verhaftet, während Stutschla und Danischewistly entflohen sind. Stockholm, LS. Mai, Bei JSborSk westlich PleSkau durchbrachen die Esten die bolschewistischen Linien und machten 1000 Gefangene, darunter ein ganzes Scharfschützenregiment estnischer Kommunisten. Die estnischen Truppen stehen jetzt 10 Werst von P I e S k» u. Eine Srklikimg Laksniskis Sber Offgalizien. Einer Moskauer Roidiomeldung zufolge hat Rakotpski auf der Sitzung des Ukrainische» Zentral-KomiteeS über die Beziehungen der Sowjetregierung zu Ostgastzien folgendes erklärt:„Um keinen Anlas; zu geben, die Sowjeimacht er- oberungssückstäger Tendenzen zu beschuldigen, werden unsere roten Truppen erst nach der Willenskundgebung des arbeitenden Volkes die ostgal-izrsckien Grenzen überschreiten." Das Ukrainische Zentral-Koinite« beschlos; daraus, mit der Westukrainischen Regierung bezüglich Festlegung einer De- marckationslinie in Fühlung zu treten. Wien, 25. Mai. Krakauer Zeitungen melden au» Warschau, Hätz die Gesandten Amerika» un» Englands beim Ministerpräsidenten PaderewSki gegen die polnische Offensive in Ostgalizien Protost eingelegt haben. Ledlngle An:rkennnni koltschaks. Pari», 26. Mai(Reuter). Der«iererrat hat beschlossen, die Regierungen Kol- tschakz und Denikin» anzuerkennen, wenn die Lei- ter diescr Regieomigen sich bereit erklären, sich, was die Zukunft R-ustlandö betrifft, dem Einspruch einer gesetzgebenden Versammlung zu füge». Sie Lücksührnng der a»eriksnischen Trnßpen. Amsterdam, SS. Mai. Drahtlos wird aus Washington gemeidet: Der Chef de» Generalslabe» March teilt mit, daß»,e letzten in Krank- reich weilenden l>mer'lo»ischen Soldaten mit Ausnahme der rrgulären Division gegen den 12. Jum nach Amerika eingeschifft Wersen würdr-n, wenn da» jetzige Schema durchgeführt werde. Nach dem gegenwärtigen Schema werden vor Ende Mai 10 000 Mann mehr, als ursprünglich beab. sichtigt war, und iw Juni 200000 Mann in den Ver- einigten Staaten aintteffe». Sie Schulhfrasse. Die Note des Grafen Brockborff-Rantzan über die Veranftvorllichkeit spricht trotz manchem Richtigen i» den Einzelheiten im Ganzen nicht eine Sprackse, die auch den Gegner überzeugen könnte, und bleibt in Halbheit«» und Zlviespältigkeiten stecken. Das ist allerdings nicht nur die Schuld der Frieden». delegalion, sondern vor allem der Ztegierung, die bis heule noch nicht den Mut zur Wahrheit gefunden hat und nickst versteht, daß nur nickstckstslose Offenheit dem deutschen Volke allmählig jene? Vertrauen zurückerobern karm, daS ihm die bintechältige Täuschungspolitik seiner Machthaber geraubt hat. Für uns ist die Schnidsrage vor allem ein« inn»r» pokrt-ische Frage. Wir forderten immer wieder die Fest- stellung der Schuldigen am Ausbruch des WelttriegeZ. um dem d e ut scheu Volke zu zeigen, wer eS in den Abgrun» geführt, wem es die Katastrophe mit all ihren schweresi Folgen zu verdanken hat. In diesem Sinne haben unsere Vertreter in der Re- gierung auf die restloie Veröffentlichung aller Aktenstücke gedrängt, in diesem Sinne hat Kurt E i S- n e r jene Dokumente verössenllicht. die an sich sckwn die schwere Schuld der alten Machthaber unwiderlegbar be- wiesen. Die rechtssozialistischen Führer stimmten ursprünglich widerwillig zu. K a u t s ky wurde mit der Veröffentlichung beauftragt. Nachdem aber imsere Genossen ausgeschieden waren, nachdem der Bund mit den bürgerlichen Kriegs- Parteien wieder fest geschlossen war, wuchsen die Widerstände gegen jede offene und rücksichtslose Aufdeckung der Schuld- frage. Tie Verösfrntlichung, die seit vielen Wochen druck- fertig ist, wurde umner wieder hinausgeschoben! Kautöky selbst soll ausgeschaltet werden und statt dessen werden immer wieder allerha-nd Vorwände und Ausfiückste gemacht. Dazu gehört vor aSm Dingen die Idee, die ganze Untersuchung über die Schuldfrage einein internationalen Gerichtshof zu überweisen, dem die Entente ihrerseits ihre Akten vorlägen soll, ein Plan, der nur ausgeheckt wurde, weil seine Urheber sehr genau wußten, daß die siegreichen Machthaber darauf nickst eingehen würden. So erhielt man denn die erwünschte Geleg-eicheit, zu erklären, daß man seibst mcksts zu Um brauchte; die Dokumente bleiben verborgen und man operiert wieder mit der Behauptung, Deutschland sei überfallen, eS treffe seine damaligen Mackst- Haber nicht die Schuld oider wenigstens nicht die alleinige Schuld. Die Wahrheit ist, daß die deutsche Regierung, die Bürgerlichen und Rechtssozialisten, durch die Nichtveröffent- lichung der Dokumente dem deutschen Volk bis heute daS einzige Mittel verweigert, um sich selbst ein Urteil zu bilden, daß sie damit die Politik der damaligen Machthaber noch immer zu decken sucht und so ihre wichtigste Aufgabe, den radikalen Bruch mit der Vergangenheit, auch auf diesem Gebiete nicht erfüllt hat. Dadurch hat sie die nationalistische und reaktionär« Agitation selbst gestärkt, die die schwere Schuld der damals Negierenden und ihre eigene Mitschuld hartnäckig leugnet. Dadurch hat sie aber auch daß Mißtrauen des Auslandes immer wieder genährt, daß das deutsche Volk selbst heute noch die Politik, die damals getrieben wurde, decken und-ihre Urheber nicht dem Schulbspruch preisgeben will. Sie hat sich so selbst der Demütigung ausgesetzt, daß sie jetzt ein'Schuldbekenntnis auf Geheiß der Sieger aussprechen soll, während sie längst in voller Freiheit aus eigenem Antrieb alles hätte daran fetzen müssen, die Schuldfrage zu klaren, nicht des Auslands halber, fondern im politischen Interesse der deutschen Revolution. Für uns selbst ist die Schuldfrage nicht zweifelhaft. Wir wissen, daß der Krieg sich an den Gegensätzen ent- zündet hat. hie der Kapitalismus geschaffen hat, au den imperiaUstischen Gegensätzen des entwickelten iNpitalU- mus im Westen, an d«n nationalen Gagensätzen des Ost«nS. die der sich entfaltende Kapidalismus erzeugt und die di« österreichische Hausmachtpolitik vergiftet bat. Wir wissen aber gstch. daß diese Gegensätze zum kriege- risckiei; Austrag vor allem gemab«» wurden durch den aggressiven Charakter des deutschen Im. perialismu». durch die Gewaltpolitik des deutschen Militarismus, der allen Nationen das W-ttrllft«» Tjcil, tfnb biiPif» ticrbcrWtffie deuislhe Fl o tten Politik, die das LerhMnis zu England der- qistet hat. Diese objektiven BediniTunaen. die den Weltkrieg über. Haupt erst iniiglich gemacht haben uird leinen Charakter be» stimmten, entheben aber durchaus nicht der Notwendiakeit, die s u b i e k t l v e Schuldsrage zu klären und die unmittel- bare politische Bevantworwna festzustellen. Gewiß, das� kapitalistiscl>.imperialistisck>e System hat dafür aesorat. daß überall Pulverfässer herumstanden. Aber das entschuldigt nicht sen«, die in dieser Umgebung die Fackel angezündet und sie ans Pulverfaß ae- le g t haben. Und das haben die Berliner und Wiener Machthaber getan I Sie haben das Feuer entzündet und sie lmbcn in verbrecherischer Verblendung alle Löschversuckie verhindert. Das bewiesen die Dokumente, die schon bald nach KriogS» ems-oruch publiziert würben i beinmls scl)on nmb.te und leder Urtcilsfähia« sich dieses Urteil aebildet und jede neue Verössenilickning bat die Richtiakeit bestärkt � Die Veiheimlichung dieses Urteils, die Versuche, es immer wieder zu trüben, sind unnütz und sclädlich. weil sie dem aa nzen Ausland stets nur wieder beweisen, daß der Geist der Unausrichtigkeit mch immer in den deutschen Ne- gierenden lert bat. Hätten wir die Setiuldfrage au? eigenem Antrieb hier erledigt, so könnten wir uns setzt mit ganz anderer Schärfe gegen ihre Verquickuna mit der Friedens- frage zur Wehr setzen. In Wirklichkeit haben nämlich beide Fragen gar nichts miteinander zu tun. Es ist ein Wahnsinn, das dentllfte Volk für die Verbrechen seiner Negierenden in seiner Gesamtheit büßen lassen zu wollen die ldinder und Greise, die kommenden Generationen entgelten zu lassen, was jene gesündigt. Das ist Wahnsinn, selbst wenn man den Standpunkt vertreten wollte, daß große Teil« des deutsclmi Volkes eine gewisse moralische Mitschuld tragen. weil sie, was wir weder leugnen können noch tveflen, das herrschende System so lange geduldet haben. Ein solcher Standpunkt ist grausam und barbarisch und kein Volk kann wünschen, daß er anaenommen tvird. denn kein Volk kann bis beute wirklich die volle Verantwortung sür alle Taten seiner Regierungen übernehmen. Nein, wir fordern einen demokratisclien Frieden auf Grund des Selbstbestimmungsrechts. trotz der Schuld unterer früheren Machtlmber an dem Ausbruch des Krieges. Denn der Friede soll niclit Wiedervergeltung Strafe und Ne- pressalie sein, sondern er soll endlich einen Zustand dauernden Zusammenlebens und Zusammenar&sitens der Völker bringen. Wir fordern solchen Frieden, nicht nur im Interesse des deutsckzen Volkes, sondern von unseren internationalen Grundsätzen auS im Interesse aller Nationen, der Arbeiter- klasse aller Länder. Denn die..Bestrafung' deS deutschen Volkes, die dem Entcnte-Kapitalisnmö nur Vornxnrd für sein« imperialistischen Gelüste ist. würde sehr bald zu einer Strafe all«r Völker werden, die unter erneuten Rüstln�slastey und Kriegsgefahren zu leiden hätten. Der Fried; ist kein geeignetes Strasmittel. sfindern er kann nur 'tfik Nittel der Weiterarbeit.und des Wiederaufbaus sein. Von diesem Gesichtspunkt au« weisen wir die Vcrbin- bung der Schuld- mit der FriedenSfraae zurück. Das ent- schuldigt aber nicht die Negieruna. die durch ihre zwei- deutige Politik, durch ibre Versäumnisse und Unterlassunaen dieser Verbindung Vorickmb geleistet hat. Die veranlwsrtlichteil Deulschluuds. Eine deutsche Rote an die Alliierte«. «»rseillrl,». Mai. Heute ist dem PrSstdenten der alliierten Friedenskonferenz von der deutschen Ariedensdelegation nachfolgende Note überreicht feKttde«* «ersailles, 94. Mai 1919. Herr Präsident l Der Inhalt de« Schreibens Euerer Exzellenz vom 20. d. M. Ober die Frage der verantwortlichleit Deutschland» für die Aolgen de» Krieges hat der Deutschen Frieden»- delegation gezeigt, daß die alliierte» und assoziierten Regierungen den Sinn vollständig mißverstanden haben, in dem die deutsch« Regierung und das deutsche Volk sich mit der Note de» Staat»« sekretärS Lansing vom B. November 1018 stillschweigend einver. standen erklärten. Um dieses Mißveritändni» auszuklären, sieht sich die deutsch« Delegation genötigt, den alliierten und assoziierten Regierungen die Ereignisse ins Gedächtnis zurückzurufen, die jener Note vorausgehe». Der Präsident der Bereinigten Staaten von«merika hatte 8« verschiedenen Malen feierlich erklärt, daß der Weltkrieg nicht mit einem Machrsrieden, sondern mit einem Recht»- frieden enden solle, und daß Amerika nur für diese» Krieg«. ziel(hier«ntl�lt da» Telegramm eine Lücke, die ungefähr wie folgt auszufüllen ist:.in den Krieg eingetreten wäre. In diesem Sinne") wurde die Formel geprägt:.Keine Annexionen, �ein« Kontributionen, keine Straizahlungen.' Aus der anderen Seite verlangte aber der Präsident unbedingt die Wieberhersullung de» verletzten NechtSzustande». Die iwitwe Seite dieser Forderung fand ihren Ausdruck In den 14 Punkten, die der Präsident in sei» ner Botschaft vom 8. Januar 1018 niedergelegt hat.«ie ver» langt von dem deutschen Volk hauptsächlich zweierlei: ersten», den Verzicht auf vichtig« Teile de? R«ich»gebietl im Weiten und Osten unter dem Gesichtspunkt der nationalen Selbstbestimmung; zweiten», da» versprechen der Lederherstellung der besetzten Gebiete Belgien» und NordfrankreichS. Auf berd« Forderungen konnten sich die deutsche Regierung und das deutsche Boll ein- lassen, weil der Grundsatz der Selbstbestimmung der neuen demokratischen Verfassung Deutschlands entsprach und die herzustellenden Gebiete von deutscher Seite durch eine»INerrechtstvitzeize Handlun», nämlich durch die Verletzung der Neutralität. mitdenSchrecke» de« Kriege» überzogen worden waren. Da? SelbftbestimmungSrecht deS polnische« Volke? hatte übrigen» schon die frühere Regierung«benso an. erkannt, wie daS an Belgien verübte Unrecht. Wenn nun da« durch den StaatSsikrtär«an fing»om B. November 1918 an die deutsche Regierung«berinittelte Schrei- be« der Entente den Begriff der Aiedersterstevung der besetzten Gebiete einer näheren Auslegung unterzog, so erschien tl für die deutsche Auffassung selbstverständlich, baß tzi«»rf« tzpfl icht. Htm im aoOioftwng festgelegt wurde, sich«ich» auf«»der« Gebiete beziehen konnte, al? die, deren Schädigung als rechcsroisrig zugogooei! war unv deren Hergellung die leitenden Staatsmänner der Gegner als KriegSziel betont hatten. So hat Präsident Wilson die Wiedergutmachung des Un» rechts an Belgien in seiner Botschaft vom 8. Januar 1919 ausdrücklich als den Heiligen Ali bezeichnet, ohne den die ganz« Struktur und Geltung des Völkerrechts für immer erschüttert sein würde. Ebenso hat der englische Premierminister Herr Lloyd George i« seiner Rede im Unterhause am 28. Oftober 1917 gesagt: ..Die vornehmsten Forderungen der britischen Regierung und ihrer Verbündeten waren stets die völlig« poliftsch«, territorial» und wirtschaftliche Wiederherstellung der Unabhängigkeit Belgien» und sein« Entsctzüligllng, soweit eine solche möglich ist, für die Zerstö rung seiner Städte und Provinzen. Da» ist keine Forderung einer KriegSentschlidis»»», wie die, die 1971 Frankreich von Deutschland auferlegt wurde. Es ist kein Versuch, die Kosten der Kriegführung von dem einen Kriegführen d>. n auf den anderen abzuwälzen." Was hier für Belgien getagt wird, mußte Deutschland auch für Nord- frank reich anerkennen, da die deutschen Heere nur auf dem Wege über die verletzte belgische Neutralität die französischen Gebiete erreicht hatten. Dieser Angriff war es, für den die deutsche Regierung Deutschlands Berantwortlichleit zugab, nicht aber eine angebliche Schuld am Ausbruch des Krieges oder die äußerliche Tatsache, daß die formelle Kriegserklärung von seiner Seite ans, gegangen war. Die Bedeufting der Note de» Staatssekretär» Lansing lag für die deutsche Regierung darin, daß die Entschädi- gungSMcht sich nicht auf die Wiederherstellung d« Sachwerte beschränkte, sondern auf jeden Schaden ausgedehnt wurde, den die Zivilbevölkerung im besetzten Gebiet an Persvn oder Eigentum erlitten hatte, mochte«r im Verlauf der Kriegs- Handlungen zu Lande, zu Wasser oder von der Luft au» Hervel- geführt sein. Da» deutsche Bolk hat die Einseitigkeit wohl emp« funden, die darin lag. daß man ihm we Wiederherstellung tvelgie»? und Nordfrankreichs auferlegte, während man ihm eine Ent» schädigung für die Gebiete de» deutschen Osten« versagte, die von den Truppen de» russischen ZariSmu» nach einem von langer Hand vorbereiteten Plan überfallen und der- wüstet worden waren. Es hat aber anerkannt, daß der russische Ueberfall nach formellem Völkerrecht ander« zu beurteilen war, al» der Einiall in Belgien, und deshalb von einer Ersatzforderung seinerseits Abstand genommen. Wenn nunmehr die alliierten und assoziierten Regierungen die Auffassung vertreten sollte», daß für jede völkerrechtswidrig« Handlung, die im Kriege begangen worden ist, Schadenersatz ge- schuldet wird, so will die deutsche Delegation die grundsätzliche Richtigkeit diese» Standpunktes nicht bestrette«; sie»cacht aber darauf aufmerksam, daß dann auch Deutschtand eine erhebliche Schadenrechnun, aufzustellen hat. und daß die Ersatzverpflichtungen seiner Gegner, insbesondere gegenüber der durch die völkerrechtStvidrige Hunger- blockade unermeßlich geschädigte» deutschen Zivilbevölkerung sich nicht auf die Zeit beschränken, wo der Krieg noch beitzerseü» geführt wurde, sondern ganz besonders auch für die Zeit zutreffen, las es nur noch ein« Kriegführung der alliierten und assoziierten Mächte gegen da» freiwillig wehrlos gewordene Deutschland zab. Jedensall» entfernt sich die Ausfassung der alliierten und assozi- ierten Regierungen von der Vereinbarung, die Deutschland vor Abschluß de» Wafseustillsiande« getroffen hatte. Sie läßt eine endlose Reihe von Streitsrage» am Horizont der Friedensverhandlungen emporsteigen und könnte zu einer prakti- scheu Lösung nur durch eine unparteiische internationale Schieds- gerichtsbarkeit gebracht werden, ein« Schiedsgerichtsbarkeit, wie sie in Artikel 13 Absatz 2 des Entwurfs der FriedenSbedingungen vorgesehen ist. Dieser Absatz bestimmt:»Zu d«n Fragen, die im allgemeinen eine schiedsgerichtliche Lösung zulassen, gehören die Streitfragen über die Auslegung eines Vertrage», über alle Punkte de» internationalen Rechts, über das Bestehen jeder Tat- fache, deren Eintreten die Verletzung einer internationale» Be» pfiichtung bedeuten würde, oder über die Ausdehnung und die Art der Wiebergui machung. die im Kall« einer solche» Verletzung zu leiste» wäre." Euere Exzellenz weisen ferner in Ihrem Schreiben vom 20. d. M. darauf hin, daß nach de» Grundsätze» de» t»tero«ti,n«le» Recht» kein Bolk durch ein« Veränderung seiner potittschen ReglerungS- form oder durch einen Wandel in den Personen seiner Führer eine von seiner Slegievung einmal eingegangene verpflich- tungzumErläschen br ingenkann. Die de»tsch« grie- denSdelegation ist weit davo» entfernt, Vir Richtigkeit diese» Grundsätze» zu bestreiten; sie verwahrt sich auch nicht gegen die Durchführung de» durch da» Angebot der früheren Regierung vom ö. Oktober 1819 eingeleiteten Abkommen», sondern gegen die in dc« FriedenSentwuef enthaften« Bestrafung für«die angeblichen Bclgehen seiner früheren politischen und militärischen Leiter. Der Präsident der Bereinigten Staaten von«merika hat'am 4. Dezem- der 1017 erklärt, daß der Krieg»ichtmiteinemRacbeakt irgendeiner Art beendet werde» soll«, daß kein« Ration,»ein Volk berambt oder bestraft wcrden solle, weil toie unveranttoortlichen Herrscher d«S Lande» ihrerseit»«in schweres •mb vercvbsckeuunaSwiirdige» Unrecht begangen haben. Di« deutsche Delegation beruft sich nicht auf diel« und ähnliche Zusagen, um sich irgend weichen völkerrechtlichen Verpflichtungen zu entziehe»; aber st« fühlt sich berechigt. an sie zu«rinnern. wenn man dem beu.'schen volle die Verantwortung für den Ausbruch de» Krioge» und die Haftbarkeit für alle Kriegsschäden auferlegcn will. Roch -» de» öffentlichen Verhandlungen kurz vor Abschluß de» Nassen- ftii"-'; wurde dem deutschen Bokke versprochen, daß Deutsch. an», Eckücksa,«in« grundlegende«eiwerung erfahren würde. wen» man e» vvn dem seiner Herrscher trennte. fcie deutsche Delegation möchte die Worte Euerer Sxzellenz nicht dahin verstehen, daß die Zusage der alliierte» und assoziierten Regierungen damals nur eine Kriegslist war, um den Widerstanft de» deutschen«olkr» zu lähmen, und daß die Zusage heut« zurück genommen werden soll. Gchfteßlich machen Eure Exzellenz geftend, daß die alliierten urtd assoziierten«ächte da»»echt haben, Deutschland nach den- selben Methoden zu behandeln, die t» beim Fvankftrrter Frleden und beim Frieden von Vrest-Lilowsk seinerseits angewendet habe. Die de» t'che Delegation unterläßt e» vorläufig. ,« prüfen, inwie- 'ern sich!'"< beiden Friedensschlüsse wm dem heute vorliegenden Friede nsentwurf unterscheiden; denn für die alliierten uns asso- ziierteu Regierungen ist e« heute zu spät, aus jene Präjudizien eine» Rechtsanspruch zu gründen. Der Augenblick hierfür war ge. komme«, al» sie uor der Wahl standen, die 14 P u» k t e de» P r ä. sitzen len»«r ver. Staate» von Amerila al» Krte- deiwdasc» anzunehmen«der abzulehnen. I« de«»4 Punkten wurde ausdrücklich dl« Wiedergutmachung de» Unrechl» von 1970/71»erlangt und von dem Frieben von Brest. Litowsk al» von einem a b s chr« cke»da» Beispiel gesprochen. Di« aiü«arten und assoznorta» Regirrung«» hacke,«g dam»«» abgelehnt, stch eine» GowaltfrieAen her Vergangenheit zum Muster z, nehmen. Da» deutsche Bolk, da» niemals di« Pcranttvortftchkcit für den Ausbruch de» Kriege»«uf sich ganomme» hat, kann mit Recht ver- langen, daß»hm seine Gegner»ntteilen, au» welchen Gründen und init welchen BeioeiSmftteln sie feine Schuld«n allen Schäden und Leiden diese» Kriege« ad» lintertage der FriedenSbedingurigen machen. Es kann sich daher nicht mit der Bemerkung abspeisen lassen, das von alliierten und assoziier:«» Regierungen durch«in« besondere Komnrission in der Frage der Beraniwortlichkeit gesam- melte Material fei ein« innere Angelegenheit dieser Regierungen. Diese Lebensfrage de» teutscho» Volke» muß in aller Oesfentlich- keit erörtert werden; Methoden der Gehet mdiplonwti« sind hierbei nicht am Platze. Di« deutsche Negterunz dehält sich vor, auf die Angelegenheit zurückzukemme«. Genehmigen Sie, Herr Plüstdeit, de» Ausdruck meiner aus- gezeichneten Hochacht unz. gez. Brocktzorfs-Siantzau. MeRe Aid it. Ein junger Mann de« Ernst Heilmann, Herr Viktor Schiff, hat Herrn Friedrich Stampfer in der Vertretung de» ..Vorwärts" in Versailles abgelöst. Gr veröffentlicht jetzt ein« Unterredung mit dem Grafen Brockdorff« Rontzau, die sich mit der Kundgtztu»» tzer Unadhän- gigen Sozialdemokratie zn den FriedenSbeding-ungen befaßt. Der Graf meinte, er werde känrpfen»i» zuletzt, um auf dem Wege der Verhandlungen zu versuchen, die Lag« de» artzei- tenden Deutschland zu verbessern. Aber»unter dem Drucke eige- ner irregeführter Volksgenossen" werde er diese» Todesurteil nicht uuterzsichnen. Di« Kundgebungen der Unabhängigen Sozial- demokraten würden chn nicht veranlassen, etwa» zu unterschreifcen, loa# einer Vernichtung de» Volke» gleichkäme. Die ohnedie» schtzvere Lage der deutschen Telegatio« sei durch diese Kundgeduu- gen nicht erleichtett worden. Herr Schiff ist nicht nur Reporter, sondern auch persönlicher Sekretär de» Ministers L«nd»berz. E» ist«lsa nicht daran zu zweifeln, daß er bestellte Arbeit geliefert Hot. Davon abgesehen, kann man folgende? zu dieser Unterhalt»ng sagen: Die Regierung hat durch ihr dröhnende» Unannehmbar(Scheide- mann:»Die Hand soll verdorren.,»nd durch chre kllbleh» nungsparole den nationalen Taumel der Bourgeoisie verucfacht und die neue Kriegshetze begünstigt. Dagegen»or allem richten sich die leidenschaftlichen Kundgebungen der unabhängige» Sozialdemokraten; wir wollen keinen neuen Krieg, sondern de» Frieden I Wenn aber etwa« di« Aussichten Deutschland» der» schlechtert hat. so war ev der von der Regierung gefördert« Chou- viniSmu» de» Bürgertum», die Wiederewveckung de» Geiste» von 1814. Inzwischen aber hat die Regierung u»ter dem Druck der Masscnstimmung ein« deutliche Schwenkung vorgenommen, nun hört man erst von Verhandlungen mit den Gegner» rede», da? Spiel mit der Ablehnung wird jetzt offiziell erst in zweiter Linie betrieben. I» übrige» mehren sich di« Stimmen im rechtssogiakistischen Lager, die unser« Auffassungen durchau» teilen. So schreibt di« .Freie Presse" in Düsseldorf:.Wir haben keinen Aoeifel darüber gelassen, daß die Regierung»ach dem Scheiter» aller Verhandlungen de» Vertrag unterzeichnen muß, weil wir nicht erneut unier valk der Hunzerbtockad« und da» Land durch Besetzung der Kohlengebiet« dem völlige» Wirtschaft- liehe» Ruin preisgeben wolle». Unser Standpunkt ist durch hie Entwicklung in den letzte» Tagen nicht erschüttert worden." Die .A r b« i t« r- Z« i t u ng" i» Essen wird noch deutlicher:.Wir müssen»nterschretden. protestierend und hinweisend auf den bedingten Wert dieser Unterschrift, aber wir können nicht» anderes, al» unterschreiben." vielleicht wird -der.Vorwärt»" die Redakteure und die Leser dieser beiden Blätter gleichfall» zu den.irregeführten BolkSgeuassen" rechnen I Sei» EwerMdnis mit den tsMmzgsbestreduwn. verlin. 26. Mai. .von zuständiger Seite" wird W.T.B,»ritgeteilt: Di« UdSlnische Volkszeitunz' Glaubt«tüteile* zu können, daß die Selbständigin<>chung»bcstrebungen gewisser rheinlindi- scherKreise nicht ohne vorwissen der Reich»- regirrung sich abspielen, daß die Besprechungen, die ei»- zelne rheinische Palitiler mit dem französischen General«angin gehabt Hab«, vorher und auch nachher der Regierung in Berlin und der FriedenSbelegation in Versailles rerichtet wachen seien. Da» Blatt sagt schließlich:.Wenn die Reichsregiening damit einverstanden war, kann e» die rheinisch« Zeitung wohl auch sein." Demgegenüber sei unzweideutig festgestellt daß weder di« preußische noch die Reichsmgierung von diesen Verhandlungen verständigt war, und daß»on einem Sin- Verständnis»ich» im entfernte st en die Rede sein kann. Im Gegenteil, die«eichsregierung steht nach wie vor auss entschiedenst« auf dem S-anbpunlt. daß dies« Tage, in denen die Existenz te» ganzen«eiche« durch die FnedenSbodingungen 4» Frage gestellt ist. sich am allerwenigsten dazu eignen, grundlegend rein interne deutsche Angelegenheiten zu erörtern, als deren eine sich die Errichtung»euer Sundtsstaate» unbedingt darstellen muß. Sie tetaismlNelsertiittse«. Hamburg, 96. Mai. Seit dem 2V. März find 41 mit amerikanischen Lebensmittel» beladen« Dampfer tm Hamburger Hafen eingetroffen, die Mehl. loses«etreide.FIeisch und Speck geladen hattew Gegen. wältig sind wieder 13 Dampfer nach Hamburg unterwog». die be- reit» von Falmcuth gemeldee sind. Einige mm ihnen haben 170 0 Tonnen Korn geladen. Jetzt beginnt auch die Einfuhr von R e i». Ein Dampfer mit Rei» liegt berett» te» Hase».«6 zweiter ist am L«. Mai z» erwarten. Der Sisevbsh«erstrett i« Oftoresßk«. t verll». LS. Mai. Offiziös wird mitgeteilt: Der Streik der»stprsußische» Eisenbahnarbeiter ist durch Verhandlung«», die heut» morgen im preußischen Staalsmintsterium stattfanden und bei denen auch der Reichsarbeitsminister anwesend loar. beigelegt w» r> r».»S wurde mit der Deputation der streitenden Bahn- arbeite« vereinbart, daß ein vom Ministerium der öfsentltehcu Arbeilen nach Ostpreußen zu entsendender Kommissar di« Sohnfordeningen der Arbeiter«n Ort und Stelle prüfen und die nötigen Unterlagen für di« Regelung der Angelegenheit beschaffe» soll. Di« Entscheidung über die Lösung der Einzelfraae» lüiti enitm Tchieit»nied lation" vorweg- genommen. Hierzu referierte das Borstandsmitglied Wilhelm Mahlow. Er führt« aus: Daß man bei der Organisation der Lngestellien»ich! gleich zusammengingen, hatte sein Gute», denn dadurch könnt« der Bund seine grundsätzliche gewerkschasltiche Stellung in die Angestelltenlchaft hln«in>ragen. Zwischen dem deutschen Tcchnikerveroqnd und dem Bunde Herrichten grundsötz- liche Verschiedenheiten namentlich hinsichtltch b«S Dtreikrechls. Die Revolution schafft« aber für alle Angeslelllen und Beamten das Streikrccht. und so sah der Vorstand di« Zeit für die Einigung ge- komnien. Der Vorstand de» Deutschen Tcchnikervcrbantoe» erklärte sich einverstanden. E» wurden Verhandlungen der beide» Vor- stände eingeleitet, die zur Aufstellung der vorgelegten«llgcnieinen Richtlinien sichrtrn. Die Auslösung unsere» VuiW«» und die Verschmelzung kann nur erfolgen, wenn die vollständige Uebereinstiin- mung mit dem Deutschen Technikerverband erzie'l wird. Tie Mit- gliederzahl de» Deutschen Techniierverbonde» mit SS VSS und de» Bliiwe» mit 48 000 Mitgliedern würde«ine stark« EinheitSorga- oisation ergeben. vor Eintritt in die D i» k u s s i o n wurde Beschwerde geführt Wer die mangelnde Berichterstattung der Presse und yervor- gehöben, daß allein di«.Freiheit' einen ausführlichen sachlichen Bericht gebracht hat. In ber Diskussion selbst herrschte über die Möglichkeit und Notwendigkeit der Verschmelzung«it dem Deut- scheu Technikerverband vollkommene llebereinstimmung. A. SU Schmidt- B»rli» stößt sich an der Frage, in welcher tonn nun der gewerkschostliche Kamps durchgeiübrt lverden soll. ollen wir mit der parteipolitischen Neutralität brechen oder nicht. Der Charakwr al» Kampsorganisation soll nicht nur iheore- tisch festgelegt, sondern auch prakii;ch�erprobt worden. Wir müssen klar Sieuung nehmen, ob wir den Sozialismus wollen oder nicht. Wir müsien Klarheit haben, selbst auf die Gefahr, daß ein Teil der Mitglieder abgestoßen wird. Man darf nicht den Götzendienst de« Zahl treiben, ökedner tritt ein für ben Anschluß an lue Tene- ralkommisston der lltctverkßhaflen. M a r t w a r d> Berlin stimmt mit den Richtlinien überein Der unüberbrückbare Gegensatz zivische» Kapital und Arbeit muß einwandfrei festgelegt werden. Wir müsien die vielen neuen Kol- legen aufklären, daß nicht nur GchaltSsorderungen nötig sind, sondern auch die Fragen d«r Temokrattswrung de» Wirtschaf»- leben», der Sozialisierunn usw Wir müsien eine geschlossene Kampffront dem Kapitalismus gegenüber haben. A u f h ä u f e r- Berlin spricht gegen die birek!« Verschmelzung mit der Arbeiterschaft. Er sieht in der Arbeitsgemeinschaft freier Angestelltenverbände etn« Körperschaft, die gemeinsam mit der, Generalkommission den We« der gewerkschasilichen Solidarität gehen soll, die aber auch die speziellen Jnteresien der Angestellten nicht beeinträchtigt. Zur parteipolitischen Neutralität übergehend, will er am neutralen Eharakter festgehalten haben. Wir haben die Mitglieder aufzuklären; welche Konsequenzen sie daran» ziehen, ist Sache der Mitglieder selbst. sBeifall.) S e i d e l- Morgcnroth: Di« streng gewerkschaftlich-radtkale Bewegung darf durch die Einigung nicht untergraben werden. Auch er wendet sich gegen die direkte Verbindung mit der Ar- beiterschaft. hält dagegen ein sachliche» Zusammengehen für selbst. verständlich. R o ga tz- Berlin: In der neuen Organisation muß vor allen Dingen der Wille der Mitgliedet zum Ausdruck kommen. Reder. Stuttgart: Für mich steh: e» fest, daß wir im Bund so viele poliüiche Richungen haben, daß wir mit der Auf- gäbe der parteipolitischen Neutralität unser Todesurteil unter» schreiben. Allerdings muß jeder so klar sein, daß er weiß, wohin er politisch gehört. Ich stehe auf de« Boden des unbedingten Anschlüsse» an die Generalkomniission. Da» würde da» Miß» trauen der Arbeiter den Angestellien gegenüber brechen La n ga n k e-Darmstadl: Bei der Verschmelzung mit dem Deutschen Technikewerband könnie eine vernuschwg der(je- werlschaftlichen Grundsätze eintreten. Diel muß verhindert wer- den, ebenso muß die parteipolitisch« Neutralität aufrechterhalten «erden. Bischo ff- Spandan: Die parteipolitische Trennung ist sehr schwierig, denn wer soll feststellen, welche Richtung die allein annehmbare ist. Ein Zuiammengehen in Bausch und Bogen mit den Gewerlschafte» ist im Interesse der Bundes- Mitgliedschaft nicht zu wünschen. M i ch l e r- München. Wir baben auch in München die Er- fahrung gemacht, daß wir durch da? Zusammengehen der An- aesiellteu mit den Arbeitern die wesentlichsten Berbesierungen der Angestellteiweihälinisse durchgefichrt haben. Schi» e i tz« r- Berlin sagt, daß über den Gegensatz von Kapital und Arbeit wohl nie Differenzen im Bunde bestanden Hadem sWiderspruch.) Er bittet, der verschm»izung in der neuen Organisation mit der Zuversicht entgegenzusehen, daß auch in ihr uusere Grundsätze zum Durchbruch kommen. Nchmen Sie die Nichtlirie» aal flvravo.) Durch verschiedene Antrage, die zur Annahme gelangen, werde» die Richtlinien in einigen entscheidenden Punkten ab- geändert. Die so abgeänderten Richtlinien werden gegen 13 Stimmen angenommen. Der Vorsitzende begrüßte den Genossen Wegmann vom Vollzugsrat und wümschde, daß er gute Eindrücke von der Tagung mitnähme. Ein Antrag Stuttgart auf Anschluß an die Gene- raskomm'sj.o» wurde abgelehnt, dagegen ein anderer, Nürnberg, auf engen Anschtuß an die Arbeiterschaft einstimmig angenommen. In der Nachmittagssitzung wurde die Verfassung und Satzung de» Bunde» derren. Da» Vorstandsmitglied Paul Krug führte au», daß der vorliegende Satzung»- entwurf gemriisa« m.t dem deutschen Techniterverband beraten wurde. LI« Zweck und Ziel« sind die alt«, geMerkschast- liehen Forderungen de« Bunde» übernommen worden mit beson- derer Berütfsiebtigunz der Aufklärung der Mitglieder in sozialen und wirtschafrlichen Fragen, ebenso ertsprechende Aufklärung der Oeffentlichkeit. Es folgen dann eingehend« Bestimmungen über SolidaritätSunterstützungen, Gemaßregklienuntentützungen, Hin- terbliebenenunterstützun« und Siellenachwei«. Die Zusammen- setzung de» Vorstände» soll im wesentlichen die gleiche wie im Bunde bleiben. In der DiSiuffion wurden die E'uzelfragcn behandelt. Der neue Bund soll beisten:„Bund der techni- schen Ange stekkten und Beamten". Ts erhielt außerhalb der Rednerlist« al» Vertreter der Gru- bcnbeamten B a e r b o«- H unbarn du» Wgrt, der für die Berg. werkSanaostellten ein« genügend« Vertretung im Vorstand for- dert«. Zur Frage eine» einzusetzenden BundcSausschusseS. der Beschwerden der Mitglieder itber Berwailung und Vorstand er- lediat, forderte K'oit-rmann- Jena die Schaffung eines ReichSauSsichtSrac» al» Kontrollinftanz de» Vorstandes. Ä u fh ö u s t r- verlin gab«ufttärung. weshalb die Sini. gungskommiffion den vam Borstand vorgeschlageneu BundeSauS- fchu? gutheißt. Es dürfe sich nicht nur um eine Kontrolle han- dein, sondern auch um oraktische Arbeit. Außerdem würde diese Kontrollinstanz die Schlagfertigkeit der Organisation beeinträchtigen. K I o st e r w« n n- Jena tnein'e, baß bie Auffaffung Auf. Häuser» darauf hinauilaufe. die V„rtreffiichkeiten des autokrati- scheu Shstems zu beweisen. Di« Mitgliedschaft müsse den Bor> stand kontrollieren können. Darauf würbe die Sinsehung eine» Biiiide»atiSschusst» ein- stimmitz beschlossen, derfekbe ist mm Bundestag zu wählen. ♦ Gleichzeitig chgte in den efcer n Räumen der Kammersäle der auherordenttich« Berbandstag des Deutschen Techniker» verband««» der ebonsoll» zur S�affung cii.er EinhciiSorganisatian der Tech- nila einberuse» ist. Dl? Be�rech»r-a der Verschmelzung wurde durch zwei Reftrale vo» Architekt Kaufs manu und Haendeler eingeleitet, die grundsätzlich« Bedeutung der Frage, sowi« den gepla.!en Organisationsaukbau behandeln, Di« Ausschüsse der einzelnen Beruf»grupp«n erklärten sich grund» sätzlich einstimmig mit d r Verschmelzung ein» verstanden. Ei wurde bereits der vorgelegte SatzungSent- wurf für d.r neue EiicheitSorminii-iion ohne wesentliche Aeiide- rungen gutgeheißen, der eine starke demakratische Beteiligung der Mitglieder und di« wöglichztr«u»schaltuna de» Biireaukratismus au» den vrrbandSinstcrnzkn vorgeht. Grundsätzlich wurde da» Zusammengehen«it der Arbeiterschaft von allen Seite» gutgeheißen. Wenn der neue Einheit»- verband alle Techniker umschließen soll, s« müsse di« parteipolitisch« Neutralität unbedingt gewahrt werden. Ein alter Vekannter. Er stellt sich uns wieder vor. der ehemati�e Berliner Polizeipräsident. Her« von Ivgotv. Sein Stellengesuch in der jkeuzzcitunsi" kennzeichnet den Geist, in dem er re- giert hat. Sr schreibt: Ich suche BetStiguna Privatdieiist Geiiossenschafiswesen. WohltätigkeitSorganisucion). Dt für von � u g o w, Regieruiigsprasident, z. Zt. Breslau, Regierung. Der atte Fagow, wie er�leibt und lebt. Eihemal? erfreute er uns Berliner Sozialdemokraten anläßlich einer Demonstration mit der im Telegrammstile gehaltenen War- nung: Ich warne Neugierige I Die Straße dient dein Ber» kehr! Jetzt will Herr von Jagow zeigen, wie acheitSkrästig er als abgetakelter Negicrungspräsident ist. Herr von Jagow hält sich stir versclsiedene Aufgaben bevett. kr empfielilt sich als Regierungspräsident, er hält sich noch als solchen. Seine Adresse ist.Breslauer Re- gierung". Er will damit nach alter Junkersrechheit die Re. gserung, die ihm vom Amte...entbunden" hat. verulken. Herr von Jagow wird schon eine Stelle bekonimen. Seine Freunde sind ohnehin bald wieder oben aus. Vielleicht nimmt man den arbeitseifrigen Junker in? Korps Lütmntz auf. Gesellschaft findet er. DaS Betätigungsfeld ist'ehr siroß: Dann dauert e» nicht mehr lange und Herr von Jagmv ist selber Negierung. der er beute aus der Nase heruintanzt. Wer gegen den Gewaltfriede» ist. Wer ist eigentlich für einen Gewaltfrieden? E» gibt nicmanb, der einen solchen Friede« w'll. Und doch wird«»>n der bürgerlichen Presse e'nschiießlich de».Vorwürt»" s» darzustellen versucht, al» gäbe«» solch« Leute. In Wirklichkeit handelt«» sich darum, wer bereit ist, sich in den nationalististhen Taumel hinein- ziehen zu lassen und damit die Vöikerhetz« neu zu beleben, ikharak- leristisch ist foigenbe an die Dienststelle der Gisenvahndirekt,«« Berlin gerichtete Verfügung: An sämtliche Dienstiftellen nnd Aemter. Auf Antrag kann, wenn der Dienst e» zUsätzt, Lohnempfängern, di« sich an öffentlichen Massenkundgebungen gegeu den Eewolffrieden beteijigen wollen, einmal»in Urlaub bi» höchsten« zu«inem Hutben Tage«it Logn aewäthrt»erden. E-Dir. Bln. gez. Wnls. Mr hasten«9 fstr richlig- wenn von nrwttem we xenwatssoe an politischen Kundgebungen ermöglicht wird, aber da» darf sich nicht nur nach einer lwsttmmten Richtung hin erstrecken, wie da» aus dem Inhalt des Zirlulm» entnommen werden kann. Arbeiterräte der ll. S. P. D. Am Dienstag, den 27. d. M., vachmittaitS 4 Uhr, findatz in der Bockbrauerei, Chausseestr. öS, eine Sitzung de» Fraktion statt. Auf der Tagesordnung stehen außerordentlich wichtige Fragen. Da« Erscheinen sämtlicher Arbeiterräte ist unbedingt erfvrderlich. Der Frakti«»Sv»r stand. I. A.: O, Loch. Sczialistische Studenten! Auf zur Urnel Keiner darf lein Wahlrecht versäumen. Es ist Pflicht, unsere Vertretung im Kiuao..tenparlament durch die reae Teilnahme an d?r Wcchi zu venlärken. Zeugen gesucht. Diejeyigen Angehörigen der.vorwärts�» Besatzung, vir auf dem Wege vorn.Vorwärts' zur Dragoner» kaserue, in der Dragonerkascrne und auf dem Wege zum Militär- gesängnis mißhandelt wurden, oder Zeugen, die gesehen haben, tvi« eine Anzahl der gefangen Genommenen mißhandelt wurden, wer- den dringend gebeien, ihre Wresse sofort w»»nserer Nedaklion abzugeben oder einzusenden. Kampf gegen die kommunalen Arbelterrlltr. Dem kommunalen Arbciterrat Friedenau ist gestern morgen vom Bürgermeister Walther zwangsweise das Zimmer gesperrt worden. Auf diese Weise wird dem Beschluß ded Gemeindevertretung, wonach tz«r kommunale Arbeiterrat seine Tätigkeit'einzustellen hat. Gellung verschasft. Freie Hochschule für Proletorler, Kurse für Arbeiterräte aller Brauchen über Bant- und Geldwesen, l. Di« Bant im Wirtschaft»» leben, Dienstag, 6—7 Uhr. Beginn 27. Mm;». Bcrkchr mit Bam ken. Freitag 5—7 Uhr. Beginn 30. Mai. Beide Vortragsreihen finden Koch>traß« 12, Gesangsaal, statt. Zcntralftell» für Einigung der Sozialdemodratl«. Bez. 6 ü d» Osten. Mittwoch abend, 7 Uhr, im Lonat Bcabert, Lausttzer Platz 7, Eck« Sbalitzer Straß», Bezirkev�rsammtliing. Ssste willkommen. -«ritz. Mittwoch abend, 7!i Uhr. bei Staddatz, llhausseestr. Sg,«fsent- licht Versammlung: �Di» Einigung d»e Proletariat».' ilUserent»»: Holpert(S.MB.) und WUKe(U. S. P. D). Internationaler Nriegebefchädlgien-Bund, Ortsgruppe Edar» lottenburg. Miliw.ch aden», 7 Uhr, Versammlung tm Velksycni«, Rosinenstr. S. Die Zunklionür« der US. P.D. Ehattottenhurg w«r- den ersucht, auch daran tettzunehmen. tebensmitteikasender. BoeNn. Pom 27. Mal ad werken folgende Milchmengen<»»» gegeben: Aus di» I'-»arten 1 Liter, auf di» II'-Kartea 1 Liter, aus di«.B 1'-. rB II«.,„C 1"» und„C Il'-Barten|e S Liter.— Da« sechste halbe Pfund ausländisches Weizenmehl wird nach vorheriger Voranmeldung in der Zeil vom 27. bis zum Lb. Mai 11)10 durch Abgab« des ganzen Abschnitt« C der Berliner vezugs- daiie aus den Abschnitt K» der Einfuhr-Zusatzkarte siir dl» Stadt Berlin ausgegeben. Der Preis ist insvtg« gesteigerter Unkosten auf MO M. je H Pfund erhöht worden, ?-us den Orgllnisaflonen. l, Nret». Freitag, Stz, Mal, abend» 7 Uhr, Mitgll»d»rv»rsamin- long in der Aula Pisde.wallfir 12. Vortrag de»©enossen Otto Sennen. Thema:.Die weltpolttische Lag».' PollzSHIige» Erscheine» Pslicht, vteet«: Kreta. 20. Abteilung. Fnfalge der Viertelversamtztz» luvg«u Dienswg und de» Lichibllderuarirsges am Mittwoch slnde» die»itchsten Bezi>kssitzung«n am Freitag abend, 7 Uhr, bei Litlea Höchst, str. 10, und Spaet, Georgenkirchstr. 86. statt. Fn beiden LokalSn sowie bei den Abieilungsftthrern sind Karten zum Lichtbildervortrag zu haben. Sechster Wahlkreis. 10. Abteilung. Dienstag. 27. Mal, abends 7 Uhr, Versammlung aüer tSenossinnen i» der Schulaula, Wiesen» stratze 80, Vortrag de»(Benaffen Aldrecht. Der Vorstand. Schön r de rg. Am Dienstag abend Mitgliederversammlung In der Aula des Hohenzollerngymnastums, Wartin-Lulher-Sirahe 22-22, Eck« (Srunewaidstretze. Tageoordnunit: Vortriige pon Lehmann-ztuhbitldt und Frl. gannasch über.Trennung»an Kirch» und Schul»'. MiiHliedsbuch mitbringen. Saalkentrolle. Bezirk Weikense». Dieneiag abend, 7 Uhr, in der Aula de» Real- Symnasium», Woikpromen-de. Freuenleseabend. Vortrag er(Benossin Arrndsee. Mittwoch in demselben Raum Mit« gliederversanimlung.»ieorganifattyn untere* Mahlkreise». Lichtenberg.». und 4. Vieri»!. Mittwoch abend. 7 Uhr, in.vell« vue", Hauptstr. 2, Vortragsabend. Thema:.Dewerkschaften, Paria- meniorsemu» oder Rölesystem?' Adlershof. Mittwoch abend, Tii Uhr, Mitgliederversammlung bei Kaul. vismorckstrahe. Lichtenrade. Mittwoch. 28. Mai. Wj Uhr, D>»kutterabend. Echul- «ul«, Roonstrahe. Da ein der Zeit entsprechend wichtige» Neserat l»»v- gesehen ist, wi.d rege Beteiligung erwartet. Der Vorstand. Tegel. Dienstag abend. TU Uhr. Barsta-Kastno. Versammlung Nefereni: Dr. Breitscheid. Thema:„Di« Revolution und der Frieden Stralau. Mittwoch abend. 7 Uhr. Im Lokal von Steinicke, Al Stralau 8, Mitgliederversammlung. Vortrag des Genossen Sttmming Ltchtsndsrg. Spiel unö Sport, Berflner Schw«mm-ve»«In.Welle'. Donnetstflo, 20. Mal (Himmelfahrt), Aer-enpurtle. Treffpunkt früh»54 Uhr, Stetliner »locortbahnhos. Absohrt 6»0 Uhr.— Damenpartie. Treffpunkt 8H Uhr, Sie tiner Vororlbuhnhof. Absahit 7ckl Uhr. Die Ziete werden am Treffpunkt bekanntgegeben.— Zugendpartie Erkner— Störltzse», Tresspunkt 6H Uhr ischlesiscker Sahnhos(Untergrunddahn). Arbeiter- Schwlmmoerein Reukdtln. Eonntua. I. Juni, Anbaden aller Abteilungen am Erossin-See. Treffpunkt 7 Uhr vorntitfag« am Bahnhos Neukölln. Söste willkommen. Arbeiter Radsahrer-Beeel»«roh-Borltn. Dannerstag(Himmel» fahrt), früh S Uhr, Dehme. Nachmittag l Uhr: Taur wird am Statt bekann tgegebe».— Sonntag, 1. Zunt. früh« Uhr. Streifzüge durch da» Blumental. Nachmittag» 12 Uhr, Strausberg(Aotdäppchen). Statt Mariannenplatz. Lrfcfilto. F. ffl. Für DeutschZsterreicher besteh» kew Hinder-ngsgrund stk den Eüitiiil in eine politische Partei, Aus aiier Vell. Brandlatastrophe in Ludwtgshafe«. «0 Tot« und 100 verletzt«. Eine Brandkolastroph« ereignet« sich in der Nacht zum Ms»» w» in LudwigShusen. Am alt.« Hr fen ka« in einem fünf- stöckigen Lagerhause de» Pfälzischen LagerBausee, da» al» Kaserne für die franzöfisthe Haftichesatzung dient, Broßftuer au«, da» sehr rasch um sich griff. Man spricht von vierzig T o t« n und gegen hundert Verletzten. Da» Gebautz« ist vollständig ausgebrannt. Ueber die Ursach« d«r Brandkatz»- strophe konnte»roch nicht» Nähere» lestgestellt werden. Geschaskllche«. Fm LergallguagSpalast Gr�-verlin, Divektisn Karl Knapp«, Haftnbaid« ltzi/lv, früher Kliem» Fclffäte, finden di« baliebt«« Tan,ftj»ticht,it«n von nu» a« jede» DftnKtag. Donner» tag«ch Sonntag statt. Theofei und SttZWUIM. WlsUHme. Sä." Dir«ktl»u Prtedrich Kayssler. y Uhr; PenJhesitea. Mreküen C.■ttnhird— B. n ernaner, Theater I. d SSoiigr&tzer Straße I Uhr: Uasike Rgai5dlenliaus »n der Mtrschalloröckc. Uhr: Der f eldherrnhuge!. ( Berilaer Theater Ii Uhr; Sterne, die wieder leuchten. Wintergarteil tatrllcfa 7*i Uhr Rauchen � gestattet Theaigi a. Kotibuser Taf .,n, Sonatit nachmittag, 1 Vhz: SHte- Sänger I muuL lüiil.... SlaH'gat Si�yr Blüthgeo- he zert Beginn 7 Uhr Sonnt nachm. ermäß. Pr. Vorverkauf 11—1 Uhr. )ir«ktlon MaxReinhardl Deaöches Theater kr: i iLidrt utiuil i. L nulitih. Kssiaierspiele i Uhr: Der Kinderfreund. | Klsin»: Sciiauspldlliaus i Uhr: D. Bticlise d. Paadora LeesSsg-Theater I Direkt; Vieler Qarnovsky. H Uhr; Peer üynt. Bfluht�es Könstler-Th� rootag n. folg. Tage 7� Uhr; Das Sciilnß am VVann�ce. f Theater am NoHendorfntatz. 37 Uhr: Wo dlo Lerche singt £ Roite-1 bester Uhr: Khe-Urlaeb. Walhalla-Theater H Uhr: Kleine SkinriaL Casino-Theater. 'inUiringüiStr J7.TlrLa/.8Uhr: Die Berliner Po«*e. Der mmiiuo HeUnchimakl. Dara erstklass. Special ititcm. �Um- �alast Kellars Festsäle Koppanstr. 29 Dir. J. Werner. laiiifiiutiMitaaiiKMiMiitiaiaM HOUte Taze°dt Der große Indische Uebesremaa a. Pruükflkn: Dlt ueiiiipfraii des MaMsdra EL Teil, '« den HaiipTollee: Gunnar Tolnaes Lyily Jacobson u. d. fUazMid.BoIprof nuaa An It. Mal, aband, T Ute: Eröffnung ä-, Mmelsgiullidi Gr. VotksHefusthBaMge« r.od Scbramaelmttelk. KUNST-ABEND zur Untersvützung politisch Gefaagonar. Abi SUttwoeh, den«S. DtnA maelat- l>al«n'des Osteau FranUarUr Allee dB. ■ Itwlrkaad«: Oerlrnd Craold(Doaöchea Theatef),— Ficht». Owardals(M. d. D, A.-S.-B.)— Cratklatv Tos- ktuiicr-Orcheater.— KimMrt-nacel der Finu C. Bechateto. Aatane 7 Uhr. Karte* 1»»k. ] usikanruf ühland 972 Ctltneftlae Maflkar, picntJUn, Ociatr, aepallaa Ata*' und«trtitfc'rtHK In leb« Rrft»««« W» »du-,»treee, Hochzehen u. jyrtiotfrttnd)?«!!»«. ®o»t«|cxihde«u-idtzrim,. ÖttO König, Kapellmeister, «erUn-witmaredori, SohamtökcitirtlK. B Ummd VHtand 078. s— S�Ig frei!— i Aach Sonnnitends und fionataes nr Vereht» Cessltschaften. Versanimluiuren. Kellers Festsäle KoppenstrnBe 39. Norden MW a. 9293. 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Mai>9X9. *0(10». etieefelher«tr. 44 Ifatcctc, XchXX. Jhuith,»ach nbechitr 10. Mucho». ohomltt-«f. Joroi-«»»!...Xiiaofcntt.-ia|. Äcr-eu, äeftjcteinjtt. Xus. Kft».«alt(n 18. «chaXj. �oünijjoeiurtng 102. ftUijd,, ö»at..id.r. 58. SooLaBerel» Halechorß, geCU jeuiiuictftcrllr. 7. tSouK.t,»euexherftttr. 1A 'Aih'.echt, Stehuroftt. 82. OliiKttcT,»ellderpc 26. Ter SSUalftCAt. Äekauutmachuug. Hui HUchai't 18 her(fliifuktjufoglocu i(t noch«i>Ila!ih»(ch»elz >( antbcx»icxkdften tu dahe»; ■"'" Boediorbt, Bgiterfnoke». Tueio4. 5iluiuuKU»er etnsk« 106- Zchueihct, ae.c.jtroic 48. o. toioQtc.icr KiroKe 20. i r, Be-nAettua*« 2. I n.»rctar.o..- .....__■ Strofct 114. 'mann. Perl mut Str. 48. «. Jliiberpi«, 1. «< XeBrshock'r Strok« 96. mti«, t'i.rbcrOiohc 2». ictMp a,c 7. I<« Seuniao......... Dlülcauuftt, OaroiuiacR 28- fttthier, fctifttot« 19. Jtilctiistl.»IvtreiDea«. ._______ Snakc 94. Sfleuhcsgd.(Xichcdhoctet SA. w. Heoaitieic 49. iputa«. Do-SS. Kol»U.»O SKaoUHMB Yarpupngs-Palast„Grofl-Bertio" 1 ittrber: KU est FedailB Benfe. Dient lax. de* IT.*. Doaeoert**, > i de* 29. Mal(DlBaelUhrtflad l: Großer Baß!| 4. Wahlkreis u. S. P. D. Am Dienstag, den 27. Mai, abends 7 Uhr: Viertels- Versammlungen. Görlitzer Viertel, Lokal T. O-, Waldemarttr. 72. Referent: Genosse Gries. ttöpen.lker Viertel, Lokal Urania. Wr.-ngelttr. l<»/»k Referent: Genosse O. Bnchuer- �ranksurter Viertel. Lokal Königsbaiik, Gr. frankfurter Ztr. kt 7. Referent xSeno'sii Ritter. Stralduer Viertel, Lokal Gotueuiusiäte, Ne«elerftr.«7, Referent: Genosse Teschke. Petersburger Viertel, Aula. Tilsiter Str. 4, Referent: Genosse Rettschlag. Lanvsberger Viertel, Lteuerlians, Laudsbereer Allee, Referent: Genosse �»enuing. Tagesordnung in aNen Versamuxlungeu: 1. Sie politische tage. 2. Diskussion. 3. Skelluvemhme zur Kreis- und ver'cauds- Eeueralveriam.i ivng. 4. vorschmze zum Kreisvorslauh. S. Wahl der Vierkels-Leilung. SpSZksi»lßr?t Dr. Seottl kkr Haut». Harn- und Prauen- Lcld«u— Salvar$ao- Kuren Urin- L*od ßl uiuBte: such un gen Rosealhaterstr. 69—70 !r Ueü-Anitoit Löser 10— 1, 5-8. Sonnt 10-1 Sc 5 an.' w Büssc-Kirttzianr. Focherzt rQr Haut- Harn- Fi aaen- iciden. Stivarsankuien. — Blutuntersuchung.— Schnellste Befreiung v. ansteckenden Krankheiten der Harnorgane IS Dr. RUitrt Hei.ansUlt Potsdamer Str. 27b 11-1. 5-7. Sonmag 11-1. 9ct atllßliehilaidi tft um Eiiigang hrt Soolcl«ori;;, eigen. Ter üorfton». H. Wahlkreis U.$. P. D. DienSlag, den 27. Mal. abends 7 Uhr Z LersWililMgeii für Miliier«.UllM w svlgexben Lokalen: Tchulat la Tunkeriir. SS«L, Tchülatila Äliillerilrahe,»ckc rristftrahe. Tage»»rd»«ng: t. Der Friede und die üuchciK'iom. 2. Die Schule, nie sie P imd wie sie sein loll. 3. D;siu sion. R e f e r e ii t c n; Redakteur Carl Leid und Lehrer Lulisch. Zahlreichen Besuch erwartet_ Ter Borst and. Mittivech. den ZH, da abrndS 7 Uhr _ rageiordnungi Das Nöiclystem. Noranzeige. Berfa m ml« ng in der echnwnla «tephanplatz. Rescrent; Aeuosse Sommerseld._ Deutscher Bauarbeiter Verband.— Verein Berlin. B«w: SnoeUtjet 15. Zimmer M.- ScSfftwl 9-1 uu» 5-7 Uhr, Sonnaben» xochm. geschienen. SKiltlvod), den 28. Mal abeud« 7 Uhr: M i t a l i e d e r. V e r f a m m l n n g i» Haberlau»» treWnle«, Reue Nriedrichftrah« 35. Xagctatbxuig: 1. B«l(f|tfr»ottu«a»»m ßcrhonhstog. 2. Diefatllon. X. tiufl-tÄuna der JUnbthoKn zum Seteinsnoificn». 4. verichieb«,«,. 3* Anbetrecht her wie,». gen logesorhiuBi Ist da» brsiimmle MI» pflnHTche Seschekne*»et SteBege* n»t»en>io.— Steinlioljeoer un» Lelser-Ver�mmlung ein älliitmoi»,»en 4. Sunt, a»en>» 7 Ulli, Im Sewerrchastahox,. Saol 10. De» tiereitJdtierfia*». Cßnstiffe Ge!cgsnhg!ts Gafe la gediegeccn Speise-, fic rrei Schlaf-, Wohnzlanoecii iu Küchen, billigste Preise. B»sichtisrvBr lokat! Osten nur 30, /Mrusstr. 30 Fumpea fftr|e4«a Zweck ua OrftSe, kleinst H*n< pumpe» zum Selbst aui�alie« nac Kostcnl�ter Ai leituni. Iad:nj Rat. 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Tagesordnung: t Bosprechlmg de» KoKcUtVberlTege». 1•erfchtebexe». «n toter» wichtige Ztgetorbnun« erfordert �thlrelche» Bit pfluMiche» antutuot 2{t erlsverwaltnng. Kommunistische Mitglieder, Versammlung Sienotag. den»7. Mai. 7 Uhr w»« Vtzarudsälen. AiUltrstrajie 142. Ih e m tr: THisfenschirftlicher Vortrag über die Evtwi«klnug der nceuschtichcn Gesellschaft. _ Lkserrnt i Neu mann. i föp2?2ltti3 Httglle a-Varein für intsmal KsmaimiKS. »erversammliruft: ssi.niuoch, SS. Mai. •des»« 7 ll»t.« n I t« s ch u l r.» m raj;- U*. Sottreg»et»m JttiLin Vorchardt: „Gegen den Änrgertrieg". AÜH« mw exn»«». 5- A.: V-Ul»ut, �»Ixertieete 10 YStieaa*'9M.« XI In fwrrxetir. 17 fcmit.l-l Varleisekreliir für den Kceieocrein Hamburg der A. ö. p. zum baldigen Antritt gesucht. Bewerbungen find mit einer schriftlichen krbeir über die Aufgaben einea Parte!» sekretär« bis zum l. Juni an das Parteibüro, Fehlatidstr. 461-, mir der Kuoertauffchcift �Bewerbung" zurichten. A. S- P. Hamburg. \ V s r h s n k Uubatuaia*, Ciiaiselan- goes, erglische Bett.lellox, Patenimetratien. Anilace- itiairetzeu. Tapezierer Walter. Siargardtr S r. 18. nsr Herren tahrrflder. Damen- falirr»'er. Motorzwel- räder GelexeaheitHkäafe Kümiiereit. Gr. Fraub- furter Str. 14. Quergeb. Laut?, eilarre, Wanderninndoline 45.—, erstkl. S5.- Konzertlaute 125.-, 145.-, (Unterricht 8.—. Monatsbono- rar. cvü. 10 stÜNdige SchneJI- kursaX Khustlerviolia« mit Zu- behÄr 12:—. Koaxcngeli« 6S.—. ErustgOranienstr. 166II1. Sleüiörflck-ijDlisptTünn! n». f XtßifiK&ieifa ilarB�eli�'sttSträißr bao» lÜSSB« kann alcfa melde» Im ArhalUpachwels 41» Jakobau. I H. II i* der Oeschäkuielt ,»» 9—12 LTu vemlttaxa nad 4—6 Uhr aachmlttaga. Di« Arbeitsnachweis verwaltuna. Htn��araionin» PlöKe', neu, gebraucht Boch- tttelnfliigof. vorkauft billig Emst Orsnienstr. 166.1!!. Frlcdoaswftr« v solange Vorrat reicht, vorkauft preiswert alh»rh. Gardinen, Stores, Portiejvn, Tüll- Bettdecken, ülvandccken, Tischdecken. Waffeldecken. 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M, naclMnutags 4 Uh. von der Lefcbenha'lc des St Jakolsi- Klrcliaoiea ia der Hermaanstr aus statt Rege Beteiligung erwartet 1X4« Ortxvarwaltttmg. Haehraf. Den Kollege« nur Nachricht dal unsere Kollegea der Schlosser ÄSlred UJSärkK, Elsemrtr. 41. am 22. d. M. der Klrmpuer Ulbert fCI&tt, Anabacher Stx 2t<6 am 12. d. M. gest.-rrbei»lad. Ehra(Urem Andenken I Achtung 1 I Achtung! 1 Arbeiter- Sport. Heute erscheint Nr.3 des. Arbeiter-Sport", Organ Wr sänrtl.Sportarten n KSrperpflegc. Die Vereine werden tobetea. dornt« um 2 üb. die Bealelluigex abzukoleo. Dl« Arbolterachakt wird»e baten. I«r reg«» Vertrieb Sorge ro tracen. eipedltteo«. Verlag K5iw«lcker Str. JOS. He) I Tr. r. i 1 ÖercMtan?: der Rubttfu tiods Berlin N 34, Fricdrlctisbr. 127. nahe KorlstraBe rfie U i'touskBCTltel d rrotien l'nt»>«IiN»»«! e uaelobta.lung— Sprerkzelt 9— s Uhr. Ofi" Bisher Lege» 120000 Rmtsncheade. TO# 0 Meta'lbetten. weiB sebwarz. hranu 75,—, Chaise- longuet 76.— an, Meicke. 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K rchhof. Resta« rauf Stallschre«berstr. 24-21 Arbellsniorkt 3 zami. Bolisfraysr werde« sofort eingestellt Freiheit. Schiifbauerdaoiui II „Kernstäck- Former1 auf Figuren. Stund« 3 r' Lola und matir, verlangt W Aiak, MclltchreibeiatraSe Nr. IK Tetepkon: MoriUplatz b6X. haben selbst du 57" ss iL. J in der„Freiheit" G Nr.»M. 77. NM Prozeß de-n Tenoflen?ed'�»oilr wird immer med? ju einer Än klage<�>�en die Regierung Toert-Tcheil«?. mann deivn Tospeispiel immer lautlicher rmtbüllt wird. 1-er ftroj-cfe ridvrrt sich flcyen einen 3)fa«-rr, dem mau im schluiiüisten Aalle naäiiagen kann, dah er aus revalutionärcn, Wege die bisherige Negierung beseitigen wollte, dirieloe .Schriüd" also aus sich geladen dat. wie die beuti�en Macht- Haber- wobei man höchsten? den eine,, Unterschied machen kLnnie. daß Lcdebaur allej an die ti'rreilittmo seine» AieieS xeletzt Ixrt, während die Ederl-Tcheidenlann erst gekommen sind al» e» nidst? mehr zu verlieren gal». ihn dann die Aruebte de? revolutionär?» Siege?»u geniehen. Nicht» konnte unsere. politischen Zustände besser kennzeichnen al» dieser Brozeh.' Eine.revolutionäre" Regierung Iaht alle Poragrarchen der allen Mossenjusti» spielen, um einen Re- votulionrir aburteilen»u lassen. Lcnktmal. äufreUuna»um 5! lasten bak. bemalwete Ecbeonna und wer weik. wa« ionst noch orleS soll Lelebour verübt haben. Und zum Richter über ihn sind Vertreter derselben Bourgeoisie geieht. gegen die sich di« Erhebung im November ebenso wie die weiteren rcvolulionLren Vestrel migen gelichtet Kaben. Tie El»erb- Scheide mann werden allerding? keine(KilvistenSskrupel über Ihr loppelspiel haben-, sie iihen in der Marlrt nnd glaube» ganz seit boiin zu sthen. Aber sie losten sich nicht täuselren. Tie hüigerliche Nlasseniustiz kann mit stmsti'chen Zwirn?- Mei> vielleicht stir einen Tag di, vroletarilct>e Revolution tvmnien. wirkl-irlre Z esst in kann ste ihr nicht anlegen und am Ende wirb auch der Ledebour-Prozeß nur ein Zwischr-nspiet bleiben, da? bald von der revolutionären Entwicklung über- holt sein wird. .WaS die einzelnen Prozestvoroänae betrifft, so ist?» zunääni ailiaesalien. da», dem Anqeklachen bei seiner veront- wörtlichen Vernehuruna ein unaemöbnliche« Ntoh von Rede- freibeit n»-N>äbrt wurde Diese stsurinbore Nergüiistirrun« ist vom Standpunkt de? krininia-I-plrxiiologiscki geichullen korsibenden iebr überlegt und berechnet. Zunächst m.uirte diese Rrdesreibnit den envünsclrten Eindruck der Objektivität für dir Oessentlichkeit, sotxinn aber � und da« ist da« wcicnllickre— war c« bei dem bekannten Estarakter und Temperament Ledebour« nur zu mabr schein! ich. dost er. je ringe gvunaeiier er stcki Nixl» viermouatlicher L-rst aussprechen durste, uin so eber eine Rnzabi A,»sierunaen tun würde die sich im Sinne der Anklage verwenden und festnageln lasten würben. In einem Verhör, da? Lebebour a>? ein propbrr- laktiscl>es kennzeichnete, bat der Vorsitzende veruicht. den An- aektaat-n sestznleaen. aber e? nar ein Versuch am untaug. lickren Ok'iekt. Ter Ämiekla rre merkte du- Abstcht. wurde dersnirimt und t>'l-n>ihrte sich auf das«Ntstbiedenste gegen derariiae(Jrwriniente. In die Vernebmuna he« Nnarkläa-ben fällt nun die erste �Mr-rstojirbigkeit der Haichertxrndiupa. D,r« lStericht be. ..iä'i- n ans Antrag der S ta at tscha t l. vor den&v* sck'wore.ren einen Artikel au? dem„Dresdner Kommunisten" vom Ist. Januar stillst zu rvrlest-n. Die Handlungen, die Ardebeiir berchiildel haben lost, stisteu in die erst? Januar- Wl>k>e. der politisch? Staudvuukt stedebour« ist durckran« nickst mit dem„Dresdner Kommunisten" idcntistb. Aber da« küiiimrrt weder Stoatsanwallstlwft no«1z vst-ristst. In dein Artikel wird die Böschung von Zeilunaen mlordert und im ?ln>ang Januar stnd in Berlin wt'äckststb Zoitunoen beseht worden. Aolglich aehörl der Artikel zur Verbandlung. D«'« stt die Logik des Gepicht«. Diele Hineinzieduna ist um!o jchiärfer zu kritisieren, a!? das Gericht während der Bervei«- ansnabine di.- Verteidigung beschränkt trat?kotlrdem stnnde»»- lang die..V o r w ä r t?"b e i e tz u>» a erörtert worden ist. hol da? Gericht nicht»uoelnsten, aus oetrstsle Loraünae bei lind nach der..Vonvärt«"bese?eben N'ar. Die bürgerliche V roste nstrd wie im Vr-'nek gegen die Mörder L�ebkneast?»nd Lurenidiirg« dieie Vor- komniuiste n>? unwesentliche Siifwiiff« binznstesten suchen. Wir aber wissen, dak in diesem Vorgehen Sustem liegt Im Hoests, rralsprozef, gegen L-ebkneckst. Bebel und Hepner n»il de mit den'est>en Methoden aus die Gelchvorenen ein- gewirkt. Da mal« wurde in Leipziz gleich da« ganze kemmu- nisiikle Maniiest verlesen. Damals muhte stch Wildelm L! eist»echt dagegen verteidigen, dast der G-irstener Polizei- berickst verlesen wurde, der von der Verschwörung Baboeus« ausging, und dah mit den Ansichten eines Maiiw«. der dreisäa Jahre vor LichknersstS Geburt hingerichtet wurde, die Abneigung der Goschvwrenen gegen Liebknecht erzeugt werden sollte, llnser lAerichtsverlabren luit sich ieht dabin vervollkommnet, lxch ge>ren den Angeklagten Ledeb-mr mit einem Aussah, der einige Wockren n a ck den zur Anklag« stehenden Vorkommnissen verössentlicht wurde. gearbeiEst worden ist. Aiir die Peweisnnknahnre ist e? sodann tvpnch. dan zunächst die Besetzung de«..Vorwärts", de« Wolisichen graplienbureaus die Naubansälle aus ein Vostanit und ädn- lickv Vorkommnisse erörtert wurden, bevor der ur'äckstickre Ziiianimenban.g mit der Tätigkeit de« Ana klagten lest- gestellt worden ist. Da« aeiunde Reckstseinpsinden bott? e? gefordert, doh in erster Neide festgestestt wurde:»>'? bat der Angeklagte getan, und in zweiter Linie erst: was hat sich daran onaeickstosten. A.» deutlichsten tritt dieses Bestreben, mit den Anichau- nn gen der beritigen Mockstlmb-r vargllel zu gehen, in der Behandlung der Hafte ntlossungsonträge der Lerteidiauna durch da? Gericht zuwoe. QlaatSanN'altlck�ft und Gerickst wurden nickst müde, immer wieder ,» versickskrn. wie le-chr sie bedauern, den Angeklagten bei seinem hoben L-elwnsalter in Hast behatten zu müsten. Da« Strafrech! des kaisorsickst-n Richlond enthielt die Bestimmung, das, Personen über 70 Jahre nickst verfolgt werdest dürsten. Dem deutschen Recht ist dieser bumone Gedanke noch fremd. Um lo mebr störe e- die PsI-icht der Nichter. die Härte de? bestehenden Ueckits m dem Rahme» kx» richterlichen Ermesken«»ach Möglichkeit zu mildern. Die Verhandlung aus frnem Fuße hätte dem Angeklagien ermöglicht durch Rückkehr in seine Wohnung sich wahrend der wocheukrnoien Verhandlungen einitK körvertickze Erioia-reriiugei' zu verickasien. Hier inusite es sich zeiaen. od iu ristische« H-rndwerk im Dienste der Obrigkeit, oder freie« Menchenlui« und starke? Stecht«- empiiichen die Eniicheidungen dikirerten. Da? Gericht selbst hat e? al? glaubbasj dejeickmei. daß der Angeklagte zu den Berckondlunge« erscheinen würst«� denno-ck hol e?«ich ans den Standpunkt der Staarsanivattschafk oeiteEt und den An-- geklagten in Hau tzelMe». Bei der Dedaite über die Haktentiastungsanrräge kam e« zu drm heftigsten Ziiianimenstößen. Tie Maske der kon- ventionellen Höflichkeit iiet. und der ganze Haß. dessen ich die Führer der Unabhängigen Sozialdemakraren her der Bourgeoisie erfreuen, kam juen Durckbruch. Wa« der Prozeß vi?ber ßebracbi hat. ist nur ein Aus- takt. Plrer im« Prolerariot weiß, irx-.« e« zu erwarten bat. E« drrt ist? Belonnenbeit nick» vertieren, wenn es durch sie Vorgänge noch!» ievr berausgesortert werden wird. Es mich sich-in Ruhe vorbereue« atst seine Stunde. » Sechster Bechau!>itm�.sst!> JJo Beginn der Verhandlung ki-a-ueagt Aechtduntvakt Herz- feld ihcrieiung d�r Eril»!«,!?, dx an las- ich der ecsieu>os- de»„Voewöri»">m Dezemfcer o«-> den revalutisnüveo L>t>. ifute* und VeriranenSteuien aujeg�lien loordon in.«r«ar�ru>waz> i0> y s« e d-ili dx Verlesuntz jue uixrbod!«» Aechlia>�->ul Aosen» jetii voeixkl die Holiueig oer GKHi.Sa*iv0irsckast uw i* wen.ger» als die die Verlejuntz au« dci« Dresdner„.Uonu UiumsKH' oersntaßi Uai. p'e>eln>'>j« Wlmupltl hol. daß'A die de?.Vorwarit' i»c«*h.«(U fettix Tr«! Veisdie e Urf? hiitstien worgfffijteii s»!?«»», fuwf»ic A»ttißedet>«rd«»it die setzui.« res„SwBMin?" i« dir ju schieben. Sjur ivenn d« Kkaaisamrxrl. cha-t reun.iing er.lärt. daß sie die Uerzeug!lNH ge» woon?« ist iÄ«Site mit der.B»>.!oariZ"-Beie�U! g p.ch» zu tun, tan* könnte»»» dieser Verie-U-»»»««»ufeui? der rrttcimksidren OWeuie Adsiern? ftnommen»oiden.— Ä-amsanrvalt ckum- l> r» i ch: Vi» cintt»eix der€icat#n»o«Ki tfdwft kann n cfci die Aede fein. Ich st i min« jeht d-efer Beiveiserzebun? zu. beaii.ra.re ader»leicbzeistz. den Leitarirkel des.ieiorwärt»" vou» s«iden Ta-ze zu drrt.'sen. D«,-, v d-.ichlikftt nunmehr i.e Cetlefunft, kl»? ihr«T(t bi sich, d«? die rrnelutisndren Qvlrnte d e dir»»l!?e Belenunß des „Vsrn-ücl«" nicht»ri«ni«zt»»den nnd die Aednkti», erkennt«u». drSütich nn,«nj f.r«»? den*er««.iWMiijeit die z eich« veberzen. Iiung?(.-!!, o«>i en bat«. I» drrn fnigendcn tteitartilel beruft sich der .'ilorwär.s' i-artms, daß er die groKe Vinsir der Berliner vrb?Kirs,k>ist binter sich batie, uckhoea» die zt»««>u»ijd«» Ulis die Uwubnän�ige« nur tteiucr« e0rüi

.-i> sei?». AI«- erster Z-UM wird sodann«er Ctn; rrifter F a b r i c i»? von llUne.n veriwiiiiiien. ttr fchileeri h e betamiten Vorgängo b-i der Besetzung. Ter»«ch.-ukhe Erster Map(Je l« t von Büxevstor« berichte« öster die Besetzung»er Büxenilci�.ckon Tru/erei. Au? de» Bekmchungen der beiden ZeuA-n steht>» Uebereinstipimung «inq»sti fricheren Al anderer Ztiij-en tzervvr, daß die eigentlishe revolutionär« B, uiter tK.-oäude sich fern von Plünderungen Gehalten Hai und daß di? EigentumSvee�ohen, die gelegen'lich dirfer Befetzuiigk» norgelamni n sind, in de» oieitung«, räuinen jrlbii»der in den anstoßenden Priva. Wohnungen »an viitlöufer«»hoc politstchrn Zweck ucrC», worden sind. Zeuge steldl war auch in,.vorwart«"-«!uti«»tiribiinaI zu holen, lkr hat Verschieden» Persinven dabei fenne« seterut. aber den dtngeltZzte» Ledebour bat er« e geirden., er sieht ihn jetzt zum erstennrnl. An» der Haii wird d-r Sekretär des Roten Dnldutenbunde? fj e» d I i ch voraeführt. Er bekundet, daß ein Poitzeispitzel Atfeed Aolon» zwei Schrribmoschine»»u, der vtzrensteiiifchen Drucker«, geitsltlcn nnd in das Vurrau des Nnen T»i»»ieiibuu».es getzrackit habe. stiödiich hat»ie Pia ich neu sobald als n-oglich zu rickbei ugen iasien. Der A-ug« Feld! bestätigt auch, daß nach der Atiedcrervbernirg alle Tchrriduraschiaen voizesuiide» wurden. Fröhtich gibt roeiier an, daß der tziil.ind tu Prrbindnug mit den Aommandauteu Alnbnude uud Fi jcher gestanden hat. Sr Hub« sich«n die restolukivnären Sokdateii und Arbeiter herangedrängt und alle deren Bewegunnen den Behörden eteplionisch mitgeteilt. Am Zage der.Porwäri«'-iFrnboruug ist ein pieftierungsivldat, der ein früherer lammen inii der Warnung, bad Hau? sofort zu verlaisen, da Lrnt«a»t Vach?« nun, der Kichrer der Aogierungsiruppen, sitine Leute dahin instruiert b»de, daß bei der Aesliiabme Fröhlich«ad dir ibrige« Ftibrer dr.> Roten Selbateirbunde? n.eoergrnracht werden sollten. Aach anfänglicher Weigerung verlieb der Zeug« da« Bureau und kam gerade bei-üiirennein vorbei, als die Be> tatzung gefangen, nii' ertzobenr« H�n-ieu tzinousgelrieve« wurde. Er l«h. w.e die Leute schwer mitzliaudeit wiüden und einer nieder. eefchssse»«uro«. De ttzmpöruug dr? Pizblikum? über diese lltreueUa e»»in» Rodeiien der Aegierungsiruppe« war sehr gros;. Fräblich fährt fort: Ich ging dann durch die Markthalle zur Liubenftrabe.«» gerade die.B« r w ä r t s"- B e i a tz u n g mit bochgehocheiien Händen«uf der rechten Teile der Strafi« auf- gesteltl wurl«. Zur Befatzung gedörie« Männer und Frauen. Gie wurden schwer mitzk!>"dcli und tu de» Rinusteut ß-sikmisien. Vorsitzender: p.ch kann die Erörterung dicler Glnzel- heilen„ichl als zur Lach,- gehörig betrachten. Die Ttch'tZauwälte Z u m d r o I ch»nd Et y s a e hallen gliichfalls eine Erörterung dieser Vorkommnifse>ür den Prozeß?edei>o,ii kür v e>» n g>» s. Aechltanwail R v i' r n f« I d h«iil ad-r»i« Erörterung dieser Borgänge zur Auktlärung Öder die StimAiun« tzei»«n illegioiuiigs- truppea iür durchaus wesentlich. Die GtootSqnwaltlckoit habe Ding« in de» Prozeß ge rage». die zeitlich»lel später»ntsiavbsn sind, i-m dar aut Auckirviüss!- Wieden zu tön'oen. De fert«»fif\i«,» bestehe zu Recht daruuk. dost der Zeuge weiter befragt würde.— fr r ä h l i ch: Ei» k'fsizrer la, dcri einen drastischen Ausipruch. Aechtsnnwnll L> e b k n e ch>: Wir inest dieler Offizier? st r ö h- lich: Man sagt? mit, ei sei Ae«f Wektortz. StaniZanuvlt Zum braich: Wir st>miu-m mu dieier Erörrgr.rug irr» Uierioie. Rech-s.rnivalt Rose rrsel»: Wenn der Aer-.ge sich nicht weit«? äilhcrri darf, so müssen wir hierüber«inen Gevichisb-schlust er? l-ifteu Rochttürmuchlt Liebknecht: Was für einen Ausdruck bnauckn«»er Offizier? K rählick: Euch Svartnkfpe» reiß?» »»ir de» Arsch«us bis zum B-ehkrazen.— Rechts« nrvalt Zum« öroich: Diese Angaben haben mit dem Prozeg Ledel-onr gar wiche« z» tun. Sie gehöre» in«» Verfahren>o!--en Misthund« tun gen»er Vesatzuvlzen»» Rechtsanwalt Rosen feldt Diese Unterfnckmng würde vor einem Krie-zZzrricht ftntksind««. und was wir vom miliiärger-ckitlichen Verfuhren baiten. ist in»» famrt. Diese Voegäivre ff? ören durch'.u? mm Prnzest Ledekiouv. Sie lassen»inen Rückschtust z»i. ans die>nt, wie man die Vor» gwich-Zverhanblunaen betrieb Ktaaioa»- alt Gysae: b? lönut« manchmal aus per Be-infxind-ung der Fragen der Eindruck cw» n.wckt werden, als ob etwa?»ert nicht werden sollt«. Der Heich Verteidi-vr gehört doch der parlamentarischen Uutevfuiiunj*» kommisfton an. Dies« wird die aeniqenbe AufklSrittig schaffe». stiir den Vrazest Ledebour halte ich dir!? ganzen Srörterungr» kür uucrheblich uus neir zerignet. uns ausgubaltcn. Ledebour: ist ruf Westartz ist e st n-rch meiner Vcr�-zktuvg in Aktion getreten. Sr ist a!» BelaJruna�aenge von der Staat?» anwaltlcha't flelnver. Trine Vnfftgeti ersckk! n n in einem hö.t.st eigentlimlickien Licht. Aus meiii« und w lr.er Oerteidiror>>-»r. ab er die Müchirndlungiea der Leute gefcheu oder von ihnen g-ohört dade, hat«r dctundot. bah»r gar»ichib zetebe». und gar niihtö gehört hat. Auf merne st rüge nach den fünf«rschefsenen Par'ow.entä-r?» km« Goos Woüarp zunäck«-'« gesägt, er will« von nicht?. Auf hie Frag« ob er von d r Ersiinestun-i der Parlamentäre gehört habe, »ni-norveke er: Aeinl Schliestlirb räumie er«in. in den li»k-0- stehenden Zeitungen davon gelesen zu Halen Meine nx-i re stvnge. ob er numnedr darütxr mit seinen flajneraden neinroche» bade»der konstw!« nach den Parlamen'ären gekorsklst bö ie. ha? er gleich kalli mit Nein beankw ortet. Graf Westarv hat bier die menschlich-lvahricheinlichsten Dinge unter seinem Eide bestriiten. Nun hören wir von diesem Zeugen, weichen bund-Vreinelneii Aus» druck... Vorsitzender: Diese AusdruckSiveii« ist n. st' tw» lässig.— Ledebour: Ick verlange also die nochmals-)? Vor» ludung des Grnirn Wrilarp und seine tsti-genliterstestung mit de« Zengen ströhliih. Sodann wende ick»ii mit einem Appell an die OekfonkliÄtzritr Etz wllfien noch»ine Rrtste Zr-.iaen der Loreiingo roehanden friiP die bei der Bt-fikhrung der LorwOrtShesatzunz zur Dragonert'lern« -ivgrgen waren, sich blt'e diese Zeuge« sich bei uns z» mc-den« st? müsse» vorgrlade« iiu!» hier als Z-.mzen verusip. iien w-tbetf, Wir branchr» sie zur?b>rrakterifierung i c? starp. Diesen Mann, aus dessen A->b!«g« ich nickt einen Pii se.-ling gebe, tvm? der Führer der B,-lager«ng?ai''s»i zegen den„VrrwZr!!.' Er if? von der Antlasti-bedä'd« als Belastungszeuge tw;-en«ich genannt. ich muß seine 8naaX>en widerlegen. Wie von dem Herrn Von» fitzenden der Vernich' j�mockit wild, die volle Bornehmung d-es Zeiigen Fröhlich nickt ziizulafscn, ist mir unerk'.örlich Bor sitze nder: Da? Genckt wird i-eraten, wie weit dick Fragen an den Zeugen Fröhlich wenon der Mist/iand!uug:n ank-zu» dehnen sind.— lstechtsanwalt L-eblnecht; ES eehf mrht an, diis Bild dadurch zu rerzerren, da> mau den Herren Geschivorentzi» nur einen Dchl d<-r Vorgänge vorlührt und den andern?ell bei» seit« lästt. Für die Beurteilung der Tcr.-IeichSverhandt.ingtzn ist e« van Erheblichkeit, wi« sich d!« Gegenseite derst-'lten hat, wer el» Bintvrrgkesten vermeiden wallte und wer ein solche? hert-ciuefuh«? hat. Ts ist von Bt-outung, festzustellen, ob di« RogierungSrr uppen nufgepeltfcht und mit Sobenlllchen Mille In i» eine tli-ifiliche Wut hi»einzetrleben worden sind. Der? Gnrsckt heschlsestk, dost Gros Ädestarv no b i-tzern.— Dem Zeugen Lauche werden kohgnn ein? An- z.rlck Bilder norpelegt, welche Kampfszenen a»S den Bosktzung». .igen dar-stellen sollen. Der Zeuge erkei'nt dle Gohäude und die Barrktaden w-irder Die Photoaraphien werden auf Pernn» losinnjj des Vorsitzende» den Prog- stboteitgten. den Ge» sckm>ore»ei» und Ledebour herumgereicht. Ledebour: Mir fällt es auf. dost dicse Kampf..-,»en so wirkon, als ob sie künstlich gestrllic PotemN-'sche Dörfer set»«. Die Bickder werden nein von allen bt trachtet und sogar bei den Geschworenen scheint siw der Eii druck zu veickmlen, dost di« Bernini ung Ledi-bours, hast die Kawipfszonen nach der Eralio» runo aufstonomwsn seien, innere Wahrscheinlichkeit für sich hat. — Staaksaiiwalt Z u vi b r o i ch üiberreichi, um diesen uuer» wnuschien Eindruck z-, verwischen, zwei weilen. Pholographien, auf denen der Kommandant d«? Mofse Hause? Dra ll zu sehen ist.— Ledebour sin ffirnöcuiu); Es gibt auch von mir '-lhotographion. dle können Sie auch vorlea n.— N.hlsanw�t H e r z f e l d: Es must sest.nslellt werden, od dl' B idor wirkt.he AufnaGmev aas der Beiatzungszeit sind oder später zur Ton» snHon gema hi worden sind, um die G.-s hworonen zu beein- slussen.- Slaatsanmalt Znmbroich(emchi: Ö!.- Staat?» anmalt schast bat bj» Büdrr nicht hefte"t, sie sind ibr unaufge» 'ordert von dem Hause Bosse zugesck ck, worden Die Stga!»» anwalischaft weist dle Anschuldigung des Herrn Verl. idig.rt mit l�iitrüstnng zurück.— Neckisaumali Dr. Rosen seid: Mein Herr Miwerteid'gee, Dr. Herzkeld. hat eine derart ge Anschuldl« guug. wie der Herr Slaatsonwati behauptet hat, gar nicht er» hob in r. lrs stegt und nur daran, z» ermittel:, Wann und unter welchen limständen die Bilder ontstariden si'd. Fck biti« de» Phoiemraphen zu laden.— Das Gericht beschliestt die Ladung der Plhistogravhen. Zeuge Kond. sur. A v p e I t gehörte zur Besatzung de? Rvffchause?. Er � At wegen dieser Veieiligung rechiStröflig zu , einein Fahre G fänpnis verurteilt. Er bat an den Dimau» st rat' Oven gegen dm Absetzung ik ühoru? teilzenommen. ist mit »er Menge vor das Polizeipräsidium gezogii: und bat Lcdebyur dort vom Balkon sprechen hören. Nach der Rede Ledebour? lcien in seinem Umkreis Klimmen der Evi täusch:: ng über Ledevsur? tzte.baltev laut zewoide». Man habe itzsagt, solch schöne iL?» legeuheil findet sich nicht wieder. Ledebour hätte direkt zum'.-luf- iiai'd aufiordern müssen E» ertönten Rufe: Gebt nn?'.Baffen! — Vorijitzevdrr: L'a? war denn der Fnllalt der Rede de? Herrn Ledebourk � Appelt: T<-r Echlust der Strde de? Herrn Ledeh»>,r ging dahin, vatz die Menge nach Haust gi-be:'. ahex bf: Augen vfkru hakte i» sollt«. Ledebour hock-e dle Meng« nicht zur Bewaffnung aufgefsrderS. Am Montag fei er in das Mos!: haut gekom'ven. Am D enstug i'wrgen habe er wit den revolut onäre» Arbeitern gesprochen, die entrüstet darüber wäre», einmal weit Letz.mar und Da um ist sich gegen die Besetzung der Feltuna-betriebe a.Szesproche« batten und sodann, weil Ledebour sich in Bergldichsoerhiiiid» iungen nüt der Regie mog eingelasien haben soltie aus der Wruublaae einer jreiw.Uige« Kiüumunsi der Briri.be. Lir de» foTpeiib«! fd es«t-zr?o der Nacht vom 7 z,um 6. tvor ci« Wsfte«?l instand itt\ fomnint 5" ' jeiAhtSta, bei dem auf der Bas!» der tileiilcherechtiAunz jeder»er lämpseud-n Parteien der SicherheitSdiewst in besti«»iten Stranenteilci, zu. gewiesen»«rde. um die Ptiinverunge». die sictz häufte», ,u»er. hindern. R« Tounabau» Mrnüttag»atie ein»weiter th. ff*» friß st««» jwifchr« Seutaaut Bachmaar Süc die Rejicnlnj und Winzcrliug. Etallschrcider und mir für die re»«iutj»nir« Besatzung»cschioAen. Bei«»»drückiichcr Zu- ficheruvD keine-r Taibotaie unsererseit» wurde un» ehreuvoLer Vbjuz»nd Be�andluna«lftbilii«! Wie e»hielt»» eise» L-etrs». der die«»jersch�iste»»*4 Scheid««i»,» tr»«.«Sir feliteu »vir Arieilvkf»»»««- dehsichelt wer»«». Die ädrige Sio.nnschaft hatte Migtrarien. Kiir«der glauditu da»a!« und>« über�ben wir««» der Regierung. Wir wurden nüchs! in die Reich». kaiigiei gebraiht und F<'s«ndert von de» iwvige» Defansene» ge- halte». Dan» wurde UnS her««trag ust«« da« Bortwand««iw« thriifm»O«d»»»«»»>» e«. NlS wir ch» gurüchfortxrt««, wurde» wir»«it»»5d»«!tiihe» txtt tiert, i» S.3* Kell« s«fpe»rt und am«ächsteu Terge»ach Meatiii gebracht. Bar sitzender: Hatte» Sie Tote hei de« Kämpfen? Äppelt: K»ei vbann fi-id ges'.ille», ei» L«i««ritrt- ten Sie Ml!?!n im Sioffehau« angebracht,'R P P e l t: Aeiite». wc�Z. Wi/ hatten nur>>»! gterilcht audzestreut, um un« t-t Diann Vor d'r ttebernrachlt der Kegicrungstriichpen behaupten ,» tonne». De« Zeugen Appelt wurde« nunmehr oie P Holographien »velche«niedlich Kümps« beim Aboffehau» dar, teste» sollen,»orge- fegt. Bei de» Pho.sgraphi«ii, bei denen ei sich uw lein« Äampf. handlun«» HaiAxÜ, uuii auf dcile» D<»upte, d i e R e- oierv'ng hat rneineZmmunitätdrechtealZ Unter- Händler in schnöder Weise verletzt. Die W'ctecung hat der Moffebesechuvg hie B.«han»lung alt Kriegsgefangene zu- nefagt. ofe Persrnum, die Eber den fetzigru' ArrsmrchaU des lbeutnant Bachman» Äuekmrft gebe« tönncH, ftch meld:« mögen. Regierullgdrat Dr. W e i g law» über die Zusüiiche im Poligei- letzte» Tage tum g}*Tii!eieniuu verwandt»«rd-» ift. T.e Möglichfeit, dag Regierung�'.ruppen die Plünderungen ausgeführt hcchen, mutz der Zeug-e z-.-ceben.»«wisse Beschödisungen der Türen seien aber mit K-.stimmtheit aus die Spartakiftische Besatzung zu- rüSzusühren. weil sie offensichtlich, p- VerteidigunsSMkUeu vsrge- n««iinen»arden seien. Zw» Schluß ver Berdamdlvnz fragt B�hsanwakt Herz. feld den Bvrfitzrnden nach an. ab sich der Herr, der d:» Zeugin tischet den«»griff der Aezi«r»ns«truppe» mitteilt«,«iS Zeuz« gemeldet hat. Der Barfitze»«« bat nach feine Nachricht«rh»tte». Die Verhandlung»ird auf Diendtaz vertagt. UuSsreÄllny g-zr-tgt. dcch w bisse« Setri«S>en süssere mid billige« LclleidungSstücfe hergestellt werden können als durch die Privat« induftrie. Auch ti« ZnüoadiavengSäwter fennen um.fewandelt werden, denen Färbereien und Kebeieien anzugliedern sind Nach angestellten Berelbnungen wären die BeUeidungkäinter bc: tariflichen Löhnen fähig, Lnzüge, für die vom der Ncgicrang an die Privatindunrie SB!) Korf gezahlt werben, süe Ibd Marl herzu- pellen. Leider sind die eingehenden SoziolisieruneSvorstilägc von der Regierung-richt beachtet Wörde». Da von afen herab als» ein« Sozialisierung nicht z-u erwarten ist. muß eS Snstwfc der Arbeiterschaft Fein, diese zu erlämpfen. kLebhafier Peisall.i Die D i» k u s s i« n über dies-S Referat findet heute statt. H«wsrkschastliches. Angibt Cr. Dfe HtloyalitSt und Drenlvstgkeit der Regier»»«, hk sie in allen Verhandlunge», auch gege»««in« Freunde gezeigt hat. wird in da» tiarste Lichi gerückt. Wie sie»uch wahrend der Verhandlungen verhafte« ließ, s« hat sie durch die WuSlegur.p»nd Beseiiigun« de» Ger. rage» im Aalle Appelt diesen und grcunde getäuscht. Geheimrat Patsch?«»au der Reichddrucherei sagte üi«r die vekan»fen Vvrgein««»ei»er»esetzuna der ReichSdruckkrci aul. Ed erswi sich auch hier, tzatz wirklich� Werfe, indbrsondere S-wa.'Z- «igeniu«,»ich! abhanden gdo«t»en sind. Die Best-tzunz war durch- eiti bestreöt, Orbnunz zu halle». Zlue, Sinbrecher, die sich mit- empe chlich?» hatten, wurde»»an der Besatzung bei de« Persuch, eine» dteZdfchco»? zu feuufen, gesagt»«d nach tze« Po.izeipräsi» euiw geschafft. Oberbahnhoftwörsteher Lehma*» von, Schlesi-- fchen Bal>«h»f. berichtet über die beiannte» Vorgänge ain Tch'e« fischen Bahnhof. Zeuze Ba i lle ul»erichfet über die Verp I«. gnng der fpartokinistilen Besatzung d«S Set, le fischen Bahnb-t«. Kchutznian» Fröhlich vom Polizeipräsidium bericht-t. daß er, Pol!. geipräsidium schon vor dem ft J-anrurr stark befestig! war. E» ift »aber«öglich. daß dfefe Besrstigunq in der fraglichen Januarwoche «ch verstärkt«o'.cht» ist. Ter Zeuge Appelt wird»och einmal auf Wunsch des teflog e» Sedcbemr vorgerufen. Bei diesen Erörierunnn edebaut die Ertlärung ab, daß di» Snabhönglge Partei al» gaaisativ» «ich» mit der vedolutionLren Srtrdnng du Zannartage zu tun hatte. Ttiqet der Bewegung wen die revolnlionäre Arbeiterschaft Berlin«, z» der»llerdcnA? gewiss« irtliche Orgunisanm«!» der v. So. P. D. gehört?». Am Sonntag aterst fand die entscheideich,« Sitzung palt.«» der auch De.um»g leilgenomme» hat. Däumig Hai gegen unseve Beschtüffe gestimmt und««»bgefehiU. sich»» der Eawegung weiter zu beteiligen. Lededsur bringt durch Befragung des Zeugen Aopelt zur Tpraobe, daß sich«in fogenonnttr rechter Flügel der Spadiakistsn gebildet hatte, der die Besetzung der Z?i- turvzct uvffchiaigfe. Ledeiavr: Ich erk Sre hierbei auSdrück» lich, daß zu den Persewe», welche Sie Besetzunge» der Zeitungen «titzFiiliig e», auch wein Arcutti Karl Lieblaecht gahirte. Der Borsi«>?nde teil: nun mit, daß Leutnant Vachwa»«, der sich bei»«rengschutz-Ofi befunde» Hub«»w, später zur drit- U und vierten Jnfirnterie-Dtbifia» gekomme» sei. die«odung»ich! «rhalde» hat und»lcht auffindbar fei. NcckuSanwa.'t H e r, f e l d: Ich ersuche die Stoattanmaltschoft die«r- mitielung«it der ihr t» anderen Fälle« ja geläufigen Sneraie gu betreiben. Dieser Bachman« ist ei« Tpihcl im Dienste detz Herrn Rotzke. Die StaatSa«änalt stfaf! braucht»ur bei Herrn Rodle öwr seine«, ZesM sSAM-K tmum- Mtz Zsfisad- setzukßhS�ier. r««oufetg TOV'it im chrwer»scl>rstShauS der Koazveß der Arbeiter und ti«gestell>en sämtliche, Befleiditrtga-»nd Jnüand- setzungSä«ter Dei tichfemck)» durch Lehmann- Berli» eröffnet. Außer de» Teiegi-rten der Aemter ftlch«nwesend: je ein Ber- treter de» ReichdKifechlSm'tisterium» und KriegSminisderium», ArbeiterratSvertreler verschiedener«rotzßüdte, P-r!re?r d?Z Schneider-, Tchu�nacher-, Handlungsgehilfen- und Fabrik- arbeitcrverbcrnde«. In die Ldtur�z dek Kangresse» werden sewähtt: Seedvr ffe Verlin,« f ch e n d r e»» e r- �tünche«»«d Hafer ftrvh- Königsberg. Den DitigkeitSiericht de» KünfevauZschufs«» gab W i l i p Lehmann- Berlin. Der von dem im Dezember siattg-fundeiten Kangrrtz eingesetzte FünferauSscha'» dar die t «ongrehbesähiüfse der Reg erunp mrderörertet Tie Haupiforde- z rung ift die Sogialiftevung der vekieidungs. und Jnsta-rdietz'.'.ngS-. Sinter. Der Ausschuß hat u. a. mit RvSle verhandelt. Der! SieichSwehrannist-r verhcsfe ftck de» Forderungen gegenüber j schroff ablehnend. Er ertlärie, daß der Fünserant-! sch»ß von ihn» nicht anerkannt wird. Ueder di« Sozialisieruag l a s> e er s ich keine Larschriften mache»; den»«r den?« nicht darlin, die SeKkKuvziämter zu sozialisieren. Der N.'gierung hat Koste die Fvrd-runzc» der Lrbeilerschaft Slrnk dcr Elril'-feure. Fn Folge der teilweisen Ablehnung des einstimmig gefällte» Schiedssprüche« durch die Unternehmer sind die Slulkateure in de» streik getreten. Die Unternehmer weigerten sich, die vom Schiedsgericht bewilligte Auslösung für auswärts Beschäftigte von 7 M. pra Dag anzuerkennen. Um den Streik zu vermeiden, haben die Unternehmer ein«»vchnialige JluSsprache mit den Arbeiter- vertvetern unte: Leitung de! ZKag ßratSrakS Vöchting ungebahnt, i« der sie sich{jeaeigt zeigten, al» tägliche Auslösung KLb M. zu bewilligen. Eine stark besuchte Versammlung der organisierten Stuk- kateur« bc schlaf- indesie» naeq einem Bericht des Kollegen Scheck über die Sltuaiion einstimmig, sofort in den Streik zu trete» und die Ardeit nicht eher wieder auszu- nehmen, bis die Unternehmer den von der Schlichtungslomniis- sisn einstimwiz geföLte» EcZnedSsvrnch anerlannt und die Be« zahlung der Suei klage bewilligt haben. Bon verschiedenen Rednern wurde et scharf verurteilt, daß die Unternehmer die vom Schiedsgericht festgesetzten Vlinimal- löhne von L.bö ZR. pra Stunde für Baustukkateure, S.7ö N. für Former und üM W. für(Ließer«I» SRajirralidSne betrachtete» und niedrigere Lvhnsätze zahlen, al» fie anerkannt habe«. In einer Lranchenversaiumlung dcr Lkeiuleller-, LikSr- und s Minerattvaiicrcl bette«». d wurde Bericht er- sta.tet über di« abgebalbcnen örtlichen Senevalversammlungrn de» De nlschen D tanSpori» rbeiter-Perbänbe» für den Bezirk«reg» Berlin Die in»tesen Versammlungen gefaßten Beschlüsse garen der Buuichenfeuuug Veranlassung, ikw-»emter den Kaifes en stellen.' Roch e i g hender Ausfvrache wurde nicht unferbreitet. K» einer erneute» Si«s?b-. Wtte.darauf der! � � betont, daß Ausschuß die Regierung»achinw!» aus dw Skißi.önde in den Be- kleidunPSämter» hiu�sreiese» uich deren llmtvandlung verlalrgt. Räch scch« Wochen gu-.g ei» Anavortichreibeu de» Kriegt uiinistv- riuni»«in, in dea, nnfer« Hauptfocderuugen über-� hauvt nicht beantwvrtet wvrdon sii�td. Tie Berhandlun- s seine. gen halte» als« ein nezatives Resultat. In einer Besprechung i i erklärten Vertreter de» KiiezSaUnisteriumS. daß di« Bekleidmi&S.' ämt«,»ach drei bi! vier 5H»rwrte de stellen Meisen sollten, am di« vNlliaff tutcllaazilge für unsere Rri«g»s«sa«g»»en anzufer igeu.> Sfefeh dieser Feit fall der Abbau der veirielfe«neigen. ES ist auch __________ x—i_, beveii» dafür eine Komwissio» eingesetzt. Di« Qssigieve sind Zw«, E-inbrecher. die sich mit-! sämtlich m ihre» Aewfe*» gedtteba»; aber die Arbeiter- und Be- --'''-{«rietzSräte hat«an rellckl?» ge»a«hi»der überhaupt ausgeschaltet. Trotzdem die Regierung du ich den Berliner(i-en-eral streik zur Anerkennung der Arbeiter, und BeiriebSräte auf wirtschaftlichem Gebiet gezwungo« wurde, hat da» KrieHllminil-eri»« in einer späieven Berfügtlna di« Räte voZlüändig rnirechtet und die Ar- i beiler auf den Beschwerdeweg verwiesen. Tie Leitungen der B-e- ! tleidungdämter geh«»«it alle» Miil'ela«n di« Stutrechtaag i«i ! Arbeiterschaft.«« l v ft da» Kaaliti»»» reckt wird be. ! schränkt. So wurden in Sexst-iau auf®nui6 dtJ Belage- i rnngSzuftandc» BetrieoSversamm-unsen de» lvekfeidungZamtS III. A. K. oeroote». Sri dar!??« V�beiv-rwA wurde durch da» ; Freilorp» Hölsen avit Aafsengewalt abgesetzt. Al» darauf die s Ärbeiderschast mit dem Streik antstort«»«, wurde» sämtliche Stvaikende» für e»«ts?en erklärt Tritz dieser Haltuitg der Regierung muß aber die Arbeiterschaft der BeiieidungSäuiier an ihrer Forderung frsiholien. Rar duvch die Sozfelisievüug lönne» die Betriebe p»r Allgemeinhe-Ü dfenftbar gemacht wevdrn. Sämtlich« KittussionSredner erRärfen sich«it der Tätigkeit tzck KünferauSschoff«»«inverktanden ui»d wünschten da» Fefthalfen an den choreerungen. DmwZ die vielen, in den Be- NridungllänUar» d«!chäfiigfe» lvdiU-äaperi»»«», werde» die Se- triebSlvffe» unvätig erhöht; deSbakt ist deven Smtlaffung angebracht. Rockt vez-stchiwud ist e». daß da« K r i e g»» i n i v«- r i u m sogar e r I l S r t hat, Tarif« für staatliche Ä/- trieb«»ich, anzuerkennen. Dem Fünserausschuß«uro« oiastiiaswig S»tlaffe»»g erfeilt. lieber di« Umwandlung d«r V«Nekdun«S.»utz 5ufisnchs«tz»»B»llmt,r i» �ivilbetrieb« referierte«bensailg A«hinann. SinteiMrch kchüdert« Redner loie»otiveiidig»S ist, die gesamte Produktion zu s»zi«!isieren. Be- f i.» h, 1*■ w Strt flr. i ÄA' R vT, Ö V f T».'v 4 L•»..1-V.——. T k � T'____,.»V.. Ti__ t � J sonder» die w iaal»Werkstätten müssen zu sozialisierte Musterbetrieb« umgewandelt werden. Darum sind auch»ie Bekleidungsämier nicht ab-, sondrn auszubauen. Di» Herabsetzung auf den FriestenSz-u stand darf nicht zur Tatsache tvcrden; denn da» würde die Brotioslnachui� vcm großen Massen der Avbeilerschaft be- ....._______ denfen. vieru»dei«hu!be» Jahr sind die Arboiter der Bekleidune»- Giastc anzufragen. Dieser Mann muß zu finden sein. Die H«rr»«' ämter vom Ttoutt auillgebeu-et vvorde» und verlangen sie setzt da« wisse« doch, wo ihre»igenen Agenten sick befinden.— Recht».| Stecht auf Arbeit. Di« Unnrendlu�g der BekbeidungSimter in a«!valt Res«»feld: Der Zeuge Lachmiann hat in mehreren � Zivilbetriebe ersordevi vor alle« deren Sntmilitarisie- ander» Verfahren süh der Beritehuiuna zu rntzst'hen gewußt.?» ist die Pflicht der MaatSanwolifchafe, hier einzuschreiten.— RechiSmiwalt Liebknecht: 6»«wchfiehlt sich für die Eiaat». anwalischaft, vekanutwachungcn in di« Zeitungen zu setzen,»aß rung An Stell« der Offizie»e«ässeo Kev.hle-.it« treten; damit di« Rentabilität der Bodri-be sicherte sie Lt ist. Natürlich hat auch di« Arbeiterschaft ein Interesse daran, ihr« Täligieil so produktiv wi« möglich su geswiien." lK wirtschaftlich«» Fragen»rii k-er politischen R-ei�ung nicht» zu tun haben. Ei» Arn rag. der dahin ging, die Bronchenleiinitg pari>ätisch zuiummeuzuseh«», scheiterte on der»blelmeuden Hai- tunz der auf dem Boden der Ä. S.?. D. stehenden Roklegm. Hierauf wurde«1» Brauchen leitet der Kolle-ze Joseph Ullrich (S. P. D I, Kollege E. Steife k<£. P D.) a!« Schriftführer wieder. gewählt D e Tarife au»«r S&ewv* und Likörhranche, die einen Einftetiungskhn von 86 Mark voriekien, f»nlen rege DiSfeission und einstimmige Annahme. Tie Kollegen au» der Zfeinerakweffer» brairck« treten eoenfalls in«ne Lohnbewegung, u««iife««in. heitlicben Tarif zu schaijew Angestellte der Tnstakiudvstiie. Hiire am Diengtag, den 10. d. Mt»., in den Musikersälen fwk gefundene f ersaminlimz. die von etir-a 1200 Auge stellte» der Tobakinduslrie beiuckü war, hat mit allen gegen eine S4> m i..« die Bildung einer Fach, uppe Talakindustrie unter Anschluß an den g. ntralauss-'Mß der Aivge- ftellfenmiZschüsse stiroß-Berlins besätossen sslnneriaii dieser Fach. grtippe. sollen für die Mgareifen-, die ZigOluren-ndustvie und den Tabakoundel Untergruppen gebildet tr- rden Am Dienstwg. best 27. d. MvS. aifends �»7 Uhr, tirfkcn sich die CHe*,fe der Beiriebe zweck! Ergänzung des SrLetisousschuffe» bei Landrch Strnlaucik Straße 8»/ 35. Tie Fordcrungen der Hilftacbeitcr und.«rbeiferi»»?« in Reukölln sind Vom Magistrat nur feiinttife stewilligt, so daß den Wünschen der Hilf»arbe't«r, besonder» der Kriegtleiln-hmcr, nicht entsprochen ist. Am itt. Mai findet nun»,-hr eine Ver- sou nsturg der H,IsZact>eitcr und-arbeilerinncn statt, in der nochmal» zu oen Foidcrungen Tkeilung genonrwen wird. Sollie der �i'agistrat dies« Forderungen nicht rcsuo« annohuiem so wird der Skveik uvoudtzleidlich fe:n Sämtliche Autzfchuhmitglleder und KertrorenSmärsier der zefamteu RvtstaadSarveÜen lverden zu einer wichigen Bespr-ckong am Sonnwg, den!. 6, vormitlagv 10 Uhr. im Lokal tze» Herrn P. Prasser, Mktaelkirchsiraß«, eingeladen. KriegSbc chlldigte, Sriegttellnebmer nutz Kriezkhinterb'i«cenn in tkrirgSgesestf-haflen und s,.!stiz:» ktriegtarganisalione», Sonn- abend, Zl. Mai, ll Uhr nnchüntkag». im ehemaligen Herrenhause, Saal(t, Leipziger Straße, V ertrauen» leutekonserenz. T» wird ersucht, von jeder KricgSgesellschaft, KriegSoigrnisa 1:«r, ein« verkrauenvpercoi, dorkstin zu enisend-�». Auskunft erteilt: Baumgarlen, Neukölln. Fuldustr. SS/5S. Städtische Hilsskrüfte, vertrau-nSlenfe tze» Berlande» der SssurWuanfe'ieJiu». Diendlag, nachmittags 4 Uhr, i« L»,>l chcn Hof, Alexunberftroße Tk, versamusiung. Nemo« hl der Vr«i»che». leilung. verstaub der Bureauangesiellteu Teutschland», OrtSgrnpp« efecß■Beel in. DienSiag, abend» 7 Uhr, in Haverland» Fes! ä!en, Neue Fri'drühsiraße SS, Milgliederversam.mlung. Aeugerft wich- iige Tage»ard nun z. Mitgliedsbuch resp.-karte legiiimicrt. Arbelttzles« der Wem«lüde Treptow. Große Gersommlrmg Mittwoch liochmittag Z Uhr im Lokal Kubath, Partzftr. st. Er- scheinen alier Arbcilslofen erforderlich. I B«r«nl»»,t!ich'S,»je«i»ct!lsn AIsr«d«t»I,»g. Aeubdlln— � �. j AeiI«»«gk»vjser.Ich»st„Zr,!d»ll'. e.(S. m. t H. Beriia.- Ir«� der Da» B«tlcduna»aml Altona hat in einer! Liiidendrucherei un» Aerl-Le-fel-lllckiak! in. d. H. Lchiifdeiiti»«,»», IS Rüfifsesacöi Kypfsr MelaliaMtiils* Oaciat- Flatl». fiold, SiL&e/- 7jbeei-l»Nso kauii zu f Faferikprelsea »sdmglr» Celia" Wlunn»v,tr. II Mtf uu4 loBkölio. Kaj*.-rri«dr.-Str. 239 '(palt«; Hernioi; Mulang)._ mm*. fei Hesslns |M«&sn(7«rt ziaa! ieJalljbllütt! PUt!«! OnMl IllMr!?a!ie»tfc!?Ke? k;4Üle. Sah n Rsbi ss«. W Ötin•• n ka« ftF r au uiMth. ZtOti-ik rch•ar. 54 r. I! Ml! Msk! W Oi\$r Tc'.meiipraiaGa ■ uft lata Usch, jirIz« Ctha, lrana«u«tr. II Hof ond N«a- lilH. Kaiser-Fried rtch-Str 239 ipalie Hcnaanoolais). Qu«MsZM»r Pistic! ZaSiciiroiHse» I e>l:b»rt Kop»rl«-x.. kt?üU«, Zs!mc«bid5e. CtiriallOMSt. Rolabcnborgor StraS? 22 fKottnoser Ton. Mcta'J« IwNr Art zu höcbsj#« Preis«» kault Zwol�. • iaval den straße 14?, Telephon: Norden ffolfl,______ Ka�ftrlaUaa�äa, jCäbal. Litzon kauft z« Sio�i�uTsvespreittrs: Elzktro-Bar«. Lan***frafte?TI! tckf AnUraas*traSe. A Ige. �039, Bowbm&fx&eiii aespMWch- k«r.'.ta, kaarr MGyorfiHa!aZ»ti- dtnickGr Str. lia.(4— 7.)| M f tallsc-fi oj s Ito, Plfttirah- 1 I3U«, SilberahfAllo, Oold- ahfUll«. MMaaea, Zatiu�e- bi»»e. C�riGteaat. Rekhcn- berger Str. 9*. KottbuscrTor.' ILnsHerloilar�draliio Kabe1, Liia«c kauft und ZAhit dl« bAckstten Prciae Hirtel». PreaaiavGr Str. 13 a« Altxpfu. Moobttfl KöBijstRdt ÄSiS. PldtiaabfÄtt«! Ooldbruch, SÜberbrucb. Silborlot«, 0 u e c k sJ Ib• r, Za b« f« t i sg«. K i o- ferabtaile, MftSfiiiKGhlülle, Nickel. Alunilai««. Zius.Ziik, HIgI kauft Mtta'lelBlcsuu- Zmtrale, NeandcriiriE# 13, 1 Morllxu'atf w?. HisdiGr. Fa- brikegt»! FnRreip-rtrie-_' ScbtÜMk«ttzd T�i*. aiHib pfuoduoisG, kauft K. Tbl«, Herl in, Wlclofatr M 1, Moabit i%h2. fabe'rawaajki«•chtSach} kai'G. Zihl« s�hake Preise. Suahocki, Sth�.nliauüor Alle? 70 ßrUfnarken aller Länder kft Keßler. Laeiitzer Str. 54 9fir«t! tz. �ruf-lec Toin nckkillcD'1'♦tffti««-»«.baut) ®fiir tzaRo im»I.k,«m 9 i.ad* «ärti�e A imewtew«, CfreJkA�eu atWite it'iU:©ilfii«-: 1 yetiai« 7 ivptzÄ.v et(riefimi Et'vfßieitk» «uche iL!»!» An»ri Skatu erteflung ninieuft%iU(t il. pur«g :s- utittagZ. Hlifft! Pi aMßMchen. Qua« l�e»»che. �»NtG»Uh5p �kctz Ktufve- trui«. Steuerv jcle� Qeorj». KoiihnscrsH. 13. lifLifrk«rs«lta fertif< bei �loPzigAbe Fra«i«arj. rc cRichter. FefarbcPHe:Au.S� it Plans»«rbiliet?«( neu umJ kiiBimt>0.1 Ii» Pipnlln«Kch, Str. 15. mmmarniBi niarate iir de« dercnfioltz endos Ii p'" «»«-»|U «!■ nH« Kt« 4 dee ».»Gfw »•18