, 2u| 'Ä? erS m # m'.: i Gci»e>� L w; cflunG1'-1 Acnd-r.» .?5- ■Ute« i jSfe : fctm Su:" "isfs liM"! kinzelpreks 10 pfg ♦?ahreans 2 Mittwoch, den 25. Mai 1010 Postbezug ohne Bestellgeb nbr monat!. 2,50 KU bei Zustellung» v'e„Freiheit- ist in den ersten Nacktrag der postze'ttmgslche m «rtoWim: Vrrlin RW. 6, Echiffbaun-dama, 19"* Sern�rfi�et: Amt Norden»WS nnd W9& morgen». Nummer 255 V Morgen-Tiusgabe Inserate kosten die achtgespalt. Nonpareillezeile oder deren Naum\,20 HU., wortanzeige» da» fettgedruckte Wort 50 jede» weiter? wort 25 Pf. Teucrungszuschlag 50 proz. Kamillen- und versammlungsanzeigen füllt der Zusäslag fort. Inserate für den darauffolgenden Tag müssen spät.-sitn» bis 3 Uhr nachnlittags bei der Lrvedition anfgrgeben sein. Ezpedltlo»! Berlin NW.«, Tchiffüauerdainm 18 Fernjp rrcher i Amt Norden V7Sit auf■5| n, dt- uak ÜUfU blüßc •arte' er«i»: iafel n na» •an». q irabi«4 krimphierenSen Sjsiziere. Liebknechts Diördcr. Seid Ahr noch alle da? geht es denn mit der werten Geslurdheit? vabt Ihr die ISpfe noch oben auf'? Daö ist recht. den neuen TicherheitSdcrhöltnsscn ktnil Euch znm tziliick nichts passieren. Gute Verrichtung, das "uchste Mal!" L(«SBcIlbüfjne", üiäcg and April 1018.) loot,s.l' der eritounten Oeffentlichkeit mitae- tmV'c) �ec'm flenett die Mördop Lisb- % su 2 Iahr-eii 4 Monaten Gefüna- bus üe-,T n'� Oberleutnant Kurt V o a e l am 17. Mai ,'»-'llenaesänffms Moröbit befreit worden sei. ionioer, da« swet kostbare Taae vcr- e*e Verfolzum» des cirtst-.'denen Mör- werden konnte, hat die Garde-Llavalle- ? Ü t[L.eNfU.wisioil daraufhin sofort eine fieberhafte In v" Li' enlfaitct. um des entflohenen Mörders Hab- &\T' ij'ft sofort für die Ermittluna des Voael mrd des �manterieoffisiets oder für sachdienliche I PW.. MitteUungen eine Belohnung von 3000 -2)#|®?iu SwL/0'6�� und auch den Führer des Krafrwaaens. in » or% de,n eiellenaefänanis aigaholt worden t*t. Roch nch su melden. Dan alle ihre B-emuhunaen W toarpl r-tna Verbleibs von Vogel bisher eraebnis- voin z. ß'"Pol deshalb wahrlich nickt an ihr, sondern an �üten s"®eVl>i ck des aus�esloitenen Vogel, der alle also Xp_ finßc Flucht su vertilgen imstande war. So teilt .*icn i LN Bericht ch-ch Spatz, m dessen Länden die mw t.. v■ c_ j, cv*.____ 1•— y Berliner-Orßan HO litt ■[Itf A be QUfll | u' % "i �lersiLs. � sge r,«tst'at iv p a v, m or.w» ."cru�n ß fWucht des Bogel liegt, das traurige Richt i»»r.iLi Schi-ksal seines Kollagen Jörns, der— "ch out,'WüX- d*i Mord an Liebknecht und Luxem- �»ttulieS� nämlich, wie geschitkt Vogel seine Flucht � etrtflri t te. und wie schwierig seine Versotguna war. frst ,J. R bmitg am 17, Ü'iat, aber leider machte man "vst 9m- H T�age später der Gardc-Kavalleric-Schützen-Divi- Pkst a,,.- cr,lan0 von der sslticht. so da« sie fotne Bersolgung Mkr als er bereits über alle Berge, oder . durch alle Lüfte war. Denn Vogel ? b w wie ein gewöhnlicher Verbrecher, er ent- [ondet» i der Eisenbahn oder verstockte sich irgendwo. °on bor atCntr"10� mittels �Iitascua. wie uns durch eine .PtolfnL;.�orde-Kavallerie-Schttzeu-Division unterrichtete (fr[tattc amb nickt OöKohnlichen* Stervlicven, mEvcrPiwÄ..... erL; lcir�r entstehen, wenn er ins Auskrnd reiten r�kihm Kartete sa schon einige Tage vor seiner Ber» c" er dh, Vaü auf den Kamen. Kurt Velsen, ''"'biimta'ch011** Vexiehung«« sur Paßstelle des Volisei- �•""s verfüg l«. �ehcn° c? denn, daff Vogels Flucht nnaebindert ae- SjR'fkil,,. trotzdem Wcnossc Dr. Cohn dem Kriegs- '�eO.,,," der Reick'Zreg'ierung schon am 14. Mai - n rrpnwiu �*4. für 9�ivu»[ bereits ein Pas'. airiwjottanciM.-H.......... S'A& Jk« batte. dan für Vogel bereits ein r'l'tafs Lw." �urt Belsen QudaefWTt sei. Aber da S "----- v- Ynmirrf© I i s >Haft?urt Belsen ousadWtt fei. Aber da B-ricl to'J&noh« t' �uar der Kriegömintster wettere Sich«'- °vmen für üoerflüffia. dagegen ordnete der Herr ' r". Wco Noske. der sich freute, eine Gelegenheit 5gL Ifß*1 �, Zl�uutnuaen„irgendwelche Beteiligung der vor- r�ärc bas.,fnftflen£n hierbei vollständig ausgeschlossen" ist. rü"" mif0 m r, �aE[' 10 wäre die Aufklärung der Flucht leicht. I "4«r jQ.Lf ef ragen würden die beteiligten Dienststellen ja " die volle Wahrheit sagen. So kommt es denn. daß die Untersuchung der Flucht Vogels, die nach den Versicherungen der Garde-Kav.-Sch.-Div.„mit allen zur Ber- fjiguna stehenden Mitteln auf das eneraischste durchgeführt wird", bisher noch zu keinem Ergebnis geführt hat. Dieses traurige Schicksal der Garde-Kav.-Sch.-Div.. das geeignet ist. das Ansehen dieser um die Mörder Lieb- knecksts und LuxemüuraS so verdienten jpsrvoncbcht in der Oeffentlichkeit zu schmälern., hat unser tiefstes Mit- leid herv ai'ge rufen, und so haben wir uns de im ent- schlössen, mit unseren bescheidenen Kräften an der Aufklärung der geheimnisvollen Flucht mitzuwirken. Leider stimmen unsere Feftstclluuge» mit denen der Garde-K«vallrrie-Tchühcn-T-ivision nicht iiberein, so das? wir nicht umhin können, unsere Kenntnis der OesscuAichkcit mit- zuteile«. Vor alle» Dingen lvollcn wir der Oessrntlill�keit verraten, dap sich der Herr Oberleutnant Vogel wohlge- borgen bei der deutschen Gesandtschaft im Haag befindet, au die ihn seine verehrten F-rcnndc huldreich emp. focht«i haben. Km Haag wartet er nur auf d«l Abganck des nächsten Dampfers nach Argentinien. A» der aeluvwcncn Fiucht hat er sich, wie bereits nnb geteilt, das Passes ans den Raaicii Äuri KeArn bedieni, der ihm aber nicht Vv» der Pichst elle des Berliner Pvlisri- Präsidiums, sondern von der Paßstelle des Kriegs- Ministeriums bchorgt worden ist. Sollte die Reichs- regirrnng nud sollte inÄesondere der Heoc RcichsN»ehs.' minister NoÄc?Ältc»este für die niche»«r Umstände der Be- soagung dieses Passcö haben, so empfehlen wir ihm eine kleine Au frage bei seinem Freunde, dem Hauptmann P a b st, der darüber ebcns» genau Auükunst geben kann wie seine Mitarbeiter im Ucnhotel, die Herren Dr. G r g b o w s k i»nd Barv« Schenk. Diese Herren könne» anch darüber Auskunft(jebon, aus luelche Weise es Vogel gelungen ist, zu entfliehen, denn sie haben doS bei der Flucht gebrauilste Auto besorgt. Dieses Anto gehörte dem Herrn I au s ch k o w, an den die Oefscnt- lichkeit sich j» wohl noch aus dem Prozeß ffctjen Vogel und die übrige« Mörder erinnert. Herr Janschkow war der A-utoführer, mit dessen Anto Rosa Luxemburg bc,se!te gc schafft ivnrde und der im Prozeß ein so aussaSistes Interesse für die Reinwaschnug Bogels von scher Schuft bekundete. Den Dank für diese verdicnswotte Tat hat He»r Aanschkow jetzt bekommen, denn das Auto, mit dem Bogel entfloh«! ist. wurde ihm von der Garde-Kgvalleric-Tchlltzcn-Diviüon ab- gekauft und der Betrag dafür auf das Koato der Frau Klara Janschkow bei einer Depositenkasse auf dem Kursilrstcndamm eingezahlt.■ Sollt-u dies« Miitcilangen über die Helfershelfer Vogels bei der Flucht noch nicht genügen, so empfehle u wir dem Herrn Acichswehrminister Rübke, eine kleine Anfrage an die Abt. VIII der Slarde-Kapalleric-Schüben Divisiau zn richten. Hier wird ihm der Hauptwann Janssen a»!' Befragen sicherlich gern bcslätigen. daß er es gewesen ist, der dcu Stempel der Division nntrr den gefälschten Ausweis, der znr Befreiung Bogels aus d«n Zesteugefängnis in Mo«chit diente, gedrückt hat. Eo merkwürdig cS ist, daß»ie deutschen Gcgenvorchläge zu lösen. Die Vorschläge beginnen mit tvm VLlkerbund. Der deutsche Entwurf hierzu enthält die grundsätzliche Zusummuug zu der Herabsetzung des deutschen Heeres auf 100000 Kann und bietet auch noch die Abrüstung sämtlicher Linienschiffe an unter der Voraussetzung, daß dem beut- scheu Volke ein Teil der für ferne Existenz unentbehrlichen Handelsflotte zurückgegeben werde. An die Spitze der territorialen Fragen ist der Grundsatz gestellt, daß keine territoriale Veränderung statt- finden darf,-chne Befragung der von ihr betroffenen Bevölkerung; daß zweitens jode territoriale Regelung im Interesse und zu- gunsten der beteiligten Bevölkerung getroffen werden mutz und nicht als Teil eines bloßen Ausgleichs oder eines Kompromisses bc/ Ansprüche rivalisierender Staaten; drittens daß es sich um klarumschriebene nationale Bestrebungen handeln muß. Von dies m Grundsatz aus wird die Abtretung ObevschlesienS mit Aach- druck abgelehnt. Das Gleiche gilt für-d.e Ansprüche auf Ostpreußen und Wcstprcußcn und vor allem aus Memel. WaS Tanzig anbelangt, so wird der konkrete Vorschlag gemacht, einen Freihafen in Tanzig zu fchnffen, der Neutrol�rnng dar Weichsel zuzustimmen und den Polen vollige G�ichbercchtigumg In der Bemltzuiig der V.wkchrscinrichtungcn zu gewahren. Die bescvten Gebiete sollen innerhalb sechs Monaten staffelweife ge. ränmt werden.,_... t.. 5« BeMg aus bK Kolonien geht de» deutsche Vsrsch.ag dahin, falls«in Völkerbund zustande kommt, in den De wicht and sofort als g'eichlkrcchtigleö Mitglied aufgenommen we�e d.e Venvail. tung der Kolonien nach den Grundsätzen des Volke buirdrs zu sühren. gegebenenfalls als dessen Mandatar. Die Stmfhesvm. mungen werden abgelehnt, da nach den«rgnenschen Vorschlagen die alliierten Kläger und Richter zu gleicher Zeit wären, und der Vorschlag eines neutralen Gerichtshofs, der alle begangenen ller- letzungen der Gefetze und Bräuche deS Kriege» aburteilen fall. wird wiederhalt. anbelangt, so berücksichtigen die deutschem Gegenvorschläge in jeder Hinsicht die Bedürfnisse und Ansprüche der Alliierten, he« sonders Belgiens und Frankreichs und versuchen nun, Sicherungen und Akge zu schaffen, um diesen Bedürfnissen über- Haupt genügen zu können. Deutschland erklärt sich bereit, bis zum Jabre 1020 zwanzig Miöiardrn Goldmark zu zahlen und vom 1. Mai 1927 ab jährliche Abzahlungen in zinsfreien Raten mit der Maßgabe, Höh die gesamte festzufteHrnbe Schadenslast in keinem Fall den Betrag von' hundert Milliarden Goldmark über- sleig�m soll, hierin eingerechnet sowohl die Leistungen an Beigen für den ihm von der Entente veegeübollenen Betrag wie die de- reits erwähnten zwanzig Milliarden Gold. Diese finanziellen Zu- sicherungen stechen aber im Zusammcniiang mit der territorialen Frage. Deutschland hat die Verpflichtung dar Lansrngnote, allen Schaden zu er> tzen, der der Zivilbevölkerung der Alliierten in den besetzten Gelbielen von Frankreich und Belgien und ihrem Eigentum durch den Angriff Deuisch'ands zu Wasser zu Lande und in der Lust zugefügt worden ist, auf sich genoiümen unter der Voraussetzung und auf der Grundlage seines damallgen Be- standeS. Tritt eine Verminderung d s Reichsgebietes ein, so muß auch die Schatz. newsätzfi'mme entspreckend vcrtcill werden. Der mit der Feststelluirg der Sbäden befaßten Commission des Räparations soll eine deutsche Kommission beigegeben we-chen, die sich mit ihr zu e nigcn hat; im Falle der Nichteinigung entscheidet ein gemi-chieS Schiedsgericht unter neutralem Vorsitz. AIS wei- t.re Voraussetzung der Zahwngsniöglickkcitcn ist anzusehen, daß Deutschland nach Maßgabe seiner Leistungsfähigkeit einen bc- stimmten Prozentsatz der gesamten RiichHernn ahmen als Annuität zu zahlen hat, daß keine Brrmindennig des Reiches eintritt, die nicht eine Folge des SelbsibestimmungSrechieS ist, daß ihm die Wiederaufnahme seiner Übers reichen Bezch-Hungen und die Wicdcrg winnung von Kolonien nicht versagt wird, daß ihm eine hiitwicher.de Handelsslctte verbleibt, und daß es gelingt, die aus dem Reichsgebstt entfernten Vermögen auf dem Wege inter- nationaler Rechtshilfe zur Versteuerung heranzuzichen. Die kolonialen Fragen. Berlin, 27. Mai. Hit..'stich der deutschen Schutzgebiete kommt die deutsche Friedeiisdelegaiion zu folgendem Ergebnis: 1. Für die formelle Behandlung der kolonialen Fragen wird folgender Vorschlag gemacht: In Nr. 6 der 14 Punkte aus der Kongreßbotschaft des Präsidenten Wilson vom 3. 1. 1918 ist eine absolut unparteiische Schlichtung aller kolonialen Ansprüche zugesagt. Eine unparteiische Schlichtung setzt die Anhörung beider Teile vor der Entscheidung voraus. Eine solche ist nicht erfolgt. Unter Berufung auf jene Zu- sichcrung und insbesondere unter Berufung aus den Grundsatz, daß die Regelung der kolonialen Ansprüche unter Berücksichtigung der Interessen der Regierungen wie der Bevölkerungen mit gleichem Gewicht erfolgen solle, wird der Vorschlag gemacht, die Kvlonialfregen an einen besondere» Ausschuß zu verweisen. Dieser aus Bevollmächtigten und aus Sachverständigen beider Parteien zu bildende Ausschuß soll den erivähnien Punkt B und die übrigen sachlich hinzugchörigen Punkte der bier Reden des Präsidenten Wilson von 1913 entsprechend der Lansingschen Note vom B. 11. 1018, die auf die Kolonien bezüglichen Artikel des Eutunirfz der Fricdcnsbcdingungen und Abschnitt 9 der deutschen Völkerbundsvorschläge sowie die Interessen der Bevölkerungen wie der Regierungen zum Gegenstand seiner Veratungen machen. 2. Für die materielle Erledigung gilt folgender Vorschlag: Die in den Artikeln 110 ff. des Friede nsvcrtragsentwurfs vor- gesehene Forderung des Verzichts Deutschlands aus seine überseeischen Besitzungen ist nach der lieber- zeugung der deutschen Friedensdelegatio» mit den auf Ziffer B der Botschaft an den Kongreß der Vereinigten Siaafen vom 8. 1. 1918 fußenden Abmachungen des WaffenstillstandSvertrageS nicht in Einklang zu bringen. Die deutsche Friedens- delegation hält vielmehr den Anspruch Deutschlands auf Wieder- Herausgabe seines Kolonialbesitzes für gerechtfertigt. Deutschland ist aber bereit, falls«in Völkerbund zustande kommt, in den es sofort als gleichberechtigtes Mitglied aufgenommen wird, die Verwaltung seiner Kolonien nach den Grundsätzen des Völker- bundeS zu führen, gegebenenfalls als dessen Mandatar. Ein HMoses Mchwerk. Die Kommunisten verbreiten ein Flugblatt über den Eewaltfrieden, das aus Mangel an Gründen für die kon- fuse Haltung, die sie in dieser Frage einnehmen, sich wcsent. lich mit den Unabhängigen beschäftigt. Was sie über die Unabhängigen behaupten, ist durchweg unwahr. Die Kommunisten wissen selbst, daß die Unabhängigen in der Re. gierung mit dem größten Nachdruck für die sofortige Sozialtsierung der dazu geeigneten Betriebe ein- getreten sind und daß sie gerade deshalb, weil sie mit diesem Anspruch nicht durchdrangen, aus der Regierung ausgetreten sind. Sie behaupten also wider besseres Wissen, daß die Unabhängigen in der Regierung„dem Kapitalismus halfen, seine Waffen zu schmieden gegen die Revolution nach innen". Die Kommunisten wissen ferner, daß ein zweiter Grund für den Austritt der Unabhängigen aus der Regierung war, daß die Regierung sich aus die alte militärische Macht und nicht auf das organisierte Proletariat stützen wollte. Sie behaupten also wider besseres Wissen, daß die Unabhängigen die Zustimmung zu der ersten Werbung von Freiwilligenkorps gegeben haben. Den Kommunisten kann es auch wicht unbekannt sein, daß es gerade Genosse H a a s e war, der am 10. Nooember die Proklamation versaßt hat, dir der Arbeiter- und Sol- dateurat im Zirkus Blisch einstimmig an diesem Tage de- schlössen hat. In dieser Proklamation wird von der Re- gienrng gefordert, daß sie die Beziehungen zu der Sowjetrepublik Rußland ausnehmen soll. Jr diesem Sinne hat Genosse Haase mit seinen Freunden dauernd gehandelt. Tie Unabhängigen haben auch in der Nationalversammlung keine GelcA'nI>eit vorübergehen lassen um die Aufnahme der Beziehungen zu Rußland zu verlangen. Die gegenteilige Behauptung im Flugblatt ist unwabr. Es ist auch nickt wahr, daß die Unabhängigen beschlossen haben, die russischen Delegierten zum Räte- kongreß an der Grenze von Maschinengewehren empfangen 4U �Diese Häufung von Unwahrheiten erklärt sich wohl aus der Hilflosigkeit und Verlegenheit der Kommunisten. die angesichts der Riesendemonstration der Un- manen i n der Friese nssrage, wie„ h großcnFragenderPolitikdenStandpu. der Unabhängigen Sozialdemokratie, len. Durch so schmähliche Machwerke wie daS gcken: nete Flugblatt wird sich kein Arbeiter betören lassen. beeslAngen des Utoerwks. Pari,, 27. Mai. v,-, Der Biererrat tagte gestern allein. Er prüfte die N o StaakS kanzlers Nenner, die in sehr höflichen, 9� � neu Ausdrucken gegen die Verzögerung der Mitteilung läufigen FtiedcnSbesnmmungen an die ö stet re i ck' � Ordnung Verwahrung einlegt. Der Rat war der Anficht, � als möglich diciern berechtigten Begehren nachzukommen.- deshalb möglich, daß der österreichischen Abordnung gege" der Woche der Friedensvertrag wenigstens teilweise übe wird. Es wurde aber keine endgültige Entscheidung setrostcm Was die deutschen Gegenvorschläge bctniw� gkauvt-man in gewissen Kressen, daß sie Dienstag fern??- sein werden, und daß Graf Brockdorff sie am Mittwoch wird, daß er sich somit an die festgesetzte Frist, die am• 3 Uhr, zu Ende geht, halten werde. Der deutsche Dnickcwi» � am Sonntag in Versailles eingetroffen. Man arbeitet Tag � Nacht an der Herstellung des Wortlautes des Gegeiwaimme, der Konferenz in englischer, französischer und deutscher«p Übergeben wird.. � Emgegen der gemachten Mitteilung behandelte der•w � die. Anerkennung der Regierung Koltscha', die jedoch grundsätzlich anerkannt zu sein scheint. Die c kennung soll die amtliche Bestätigung erhalten, sobald die, nisse der übet diese Sache abgeschlossenen Untersuchung»e sein werden. Endlich billigte der Rat wichtige Maßnahmen des MrtschaftSratS betr. die Blockade Ungarns. Die � die vor zwei Monaten aufgehoben wurde, dann abefvei � kommen der kommunistiscken R-gierung unter Bcla Kichu � verhängt worden war, wird bestehen bleiben, solange nicht � dem freien Volkswillen geschaffene Regierung die Verwwtuus Staates in die Hände genommen haben wird. Woröder mn sich in Paris wunderl. (Eigene Drahtnachricht der- � ohne daß von der sozialdemocrat'schen Parteileitung o Gewerkschaften eine Initiative hierzu ausgegangen war Arbeit eingestellt und die Fabriken verlassen, um.„ eine öffentliche Kundgebung ihren festen Willen darzutun, Jtl jede Abirennr-ng der Rheinland« von Deutschland 4��(,« machen. Große Umzüge bewegten sich durch die S denen 10 000 Arbciier und Angestellte sämtlicher Kölner teilnahmen. Die Kundgebung verlief in vollkommener-'-.-A#* Ordnung. An vielen Punkten der Stadt wurden von � Rednern spontane Ansprachen gehalten. Der Straßen�- kehr ruhte für einige Stunden. An die Arbeiter wurde forberung gerichtet, morgen mittag die Arbeit wieder u, jj,,»« man. Von hiesiger amtlicher Stelle wird erklärt, dar» � 1 �(U rufung bis zur Stunde nicht Wirklichkeit sei und ei nein � Schritt avch mit allen rechtlichen Mitteln enigegengetre den würde. Krieg mit Voleo. Die Telegraphen-Union meidet: Beuthcn., tfr Die Patrouillentätigkeit an der polnischen Front j � [ich zu. Inzwischen ist auch«in großer Teil der Reichsregierung den Oberschlesiern zugesagten(W'' Verstärkungen eingetroffen. Es sind dies durch« g erprobte und zuverlässige Truppen, von bestem DaS geht auch aus folgendem GelSbnlS der 11, Jvfav jeu'� fion des Grenzschutzes hervor: Nicht umsonst soll da Blut gefiossen fein. Wir weichen nicht freiwillig von- � siu- auf die wir bisher gestellt waren; wir weichen«"<0' unstÄ Schwäche uns zurückruft. Wir erklären uns eins Ml JI Brüdern und werden sie niemals in der jetzigen Stun und Gefahr verlassen. � t T-er Krieg mit Polen kann also beginnen: mehr er hat schon begonnen. Uns wird tiNi � 0\t,. üfwrrcidjU die vor einigen Teigen vcm Berlin n ü« � � gehen sollte. Sie wurde dem Absender äuruckstda �»d- dem gestempelten Aufdruck:„Zurück wegen Kritn** jj Bis vor wenigen Tagen funktionierte ncckt die Posen. Also haben wir setzt Krieg mit Polen» ugi�ss Ter Krieg scheint aber nickst nur an der zM. Grenze ausgebrochen zu sein: auch im innerste pov l land ist die Bevölkerung unter Kriegsreckst l»,; Eine andere Karte sollt« am 11. Mai von tCn einem märkischen Orte gehen. Sie bat für" �„ 10 Tage gebrauckt und enthält setzt den afstfU'hL e»� ni werk:.Militärisch a e p r ü f i". Die% nur auf der einen Seite dgS Bildnis einer'""'yß:.ud und auf der anderen Seite einen Geburtstag.-"� � militänickw Zensur hat trotzdem sehr viel Zeil Prüiunfl aebrauckst. Wer ZMMebsmneMg des Bundes der techNisch-industriett-n Berli». 27. Ma. ISIS. Tritt«, Tag., ,, die 1,0,1.. v!> grundsätzliche .-'i a r»»> o l d- Dcrlin fordert, d�tz'�uch der Einfiuh au,,«ufnatzme srnbet. KZWME "Wtwen... haS r�ialpolitische � drm n«ue>n Bundesvorstand ais � � flv„frnn- hfi oUlllQg______•• fbgämk* 1 -MMMMMZ polllWe Programm verarbeitet werden....-" �" KWWNW .... Bericht über die nnd verkündet, dnß dre neuen °Sun5 »,7C» Jet«>,.„----r--- als Vertreter des Ver. � Wellt�.''/.�"«''iNstellieii>:nd der Arbc'tSgemcinschaft freier «i�.nndustrjpf,�/ di>s Nort und richtet herzliche Worte an IK W If" Er. begrübt die Verschmelzung, dir @tUi'\KP"'2' sond-rn zur Vertiefung der gewerkschaft �raut i Angestellten führem wird.(Lebh. Beifall. »reten die Delegierten beider Verbände zur «emeiusamen Taguug l�""et,ton h.�a? � r 0 � macht Mitteilung, bafc der Industrie tri, iBrav. n Atzungen der AuSgleichSkomniissio» angenommen ..!0igen.>„„11, e, Besetzung des Vorstandes soll proportional "'---- föt werden � der BundesauSirgug puri.u,.� o-i-......... '?ni[Ccb. rft"-. Darüber entstehen wm seilen de» Deutschen >'!t Sph. v.n°f8 erhebliche Bcoutfcn, und mau wünscht von -•—««f-i-..-, Ä k„« bic tiiliL ��Sliche Bcouiicn, uno»>».... gj urchnu» auch in der Besetzung des Vorstandes die unparteiischer Gast richtet an den Bund tech» Ia».. fcstzuhalhn, sondern die Parität zu wahren als k. 5-% et S�gensciligen Vertraue»». h„ ie SV-ipt/ n'! i1 i■ Berlin macht den Vermittlungsvorschlag, inh,.tlr?"kS VorsiandeZ die Parität walten zu tass««, Nchcnben aber aus den Reihen der technisch. ft. Ä-Qn„f„ iu Mitncbmen. Der Deutsche Technike r- T$«l, nch damit einverstanden. Daraus nehmen die -'w �"lonen einstimmia den Antrag Schmidt an. — i-*..«» oftrennt «et Bund strM stch auf den V-ven de, unllbcrhrlläl�ren Krampfadern mit Verband und trug cinr grau« Hose, eine schwarz« Gegensatzes zwischen Kapital und Arbeit und wird den Kampf j Weste, ein blaues Jackett, Zugstiesel und ein« grüne Mütze. Ä« gegen den Kapitalismus iu Gemeinschaft mit allen aus gleichem i Stich« de findet sich im Scharehause. Programm stehenden Arbeitnehmern und Berbänden unbeirrt fortführen, bis der driitsche Techniker diejenige Stelle im wirt» schastlichen und politischen Leben einnimmt, die seiner Be- dentung entspricht und daS Endziel, die wirtschaftliche Befreiung der gesamten arbeitenden Klassen, erreicht ist. Partei- politische und religiöse Bestrebungen stnd ausgeschlossen. >•••»WMWL'MchewyWSWKiWMMWWS | Gewerkschaftliches. Deutscher Werkmeister-Verband. Mittwoch nachmittag 4 Uhr Versammlung sämtlicher Fabrikvcrtrauensleute bei Haverlnnd, Neu« Friedrichslr. SS. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Branchenvcrsamm- lung der Mineralwafferarbciter und-kutscher Mittwoch, 23. Mai, abends 6 Uhr, in Fritz Wittes Festsälen, Sebastianstr. 3ß. Die Lohnkommission wird über die Forderungen, welche den Arbeit- gebern zwecks Abschluh eines Tarifvertrages zu unterbreiten sind, berichten. Vollzugsausschuß der Angestellte»- Obleute der Metall- indnstrir. In ivn Vollzugsausschuß wurden solgendc Kolleg n gewählt: A M. Schmidt, Flatau, Schweingruber, Schröder, Kolp, Feyerherm, Stommel, Hesse. roß�öerlin. Leiche befindet sich rm Schauchius«. Ungültige Ausweise. Es wird uns mitgeteilt, daß durch den Gouverneur von Berlin all« von der Kommandantur Berlin vor dem 5. L-Pvil 1Ö19 ausgestellten Ausweife vom b. Juni d. I. ab für ungültig erklärt worden sind. Wie oft wird sich dieses Spiel wiederholen. Arbeitrr-Samariter-Vund, Kolonne Groß-Berlin. Mittwoch abend 7 licht Melchiorstrasie 15: Fortsetzung der Generalversammlung vom 4. Mai. Freitag 2. Abt. Usedomstr. 38. Sonnabend 6. Abt. Charlortenburg, Kaiser-Friedrich-Str. 4ö b, abend? TA Uhr: ficht- und UebunzSslund«. Gäste haben ein» maligcn freiem Zutritt. Montag, 2. Juni, 4. Abt. Lichtenberg. Scharmvckberstrcche CO: Vortrag. Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten nnd-hinter- bliebene». Tie Genossen und Genossinnen treffen sich am Frei» tag nachmittag 4 Uhr in ihren BezirksversammlungSlokalen zwecks wichtiger Besprechung. Pie Ortsgruppenleiter und Bezirksleiter wollen sich Informationen von Graumtr. 3 bis Mitt» woch abend 7 Uhr abholen.— Ortsgruppe N c« l ö 1 1 n. Am DonnerStag findet ein Ausflug unserer Ortsgruppe mit Familien- angehörigen nach Grünau, Restaurant Waldesruh, statt. Abfahrt von Hermannstrasi« mit Extrazug 7.30, ab Neukollm 7.32. Fahrkartenverkauf findet statt am 27. und 28. Mai bei den Be- zirkSsührern.— Bezirk II, Osten. Freitag, 5% Uhr, außer- ordentliche Mitgliederversammlung im.Freischütz", Frucht- strotze 30a. Finder ges» cht. Donnerstag, den 22. Mai, morgens»m 6% Uhr, wurde ein Mann an de: Stratzenbahnhaktestelle Her- mannstratze, Ecke Selchower Stratz«, überfahren. Dabei ist ihm eine lederne Handtasche mit Inhalt abhanden gekommen. Da der Verlierer ersatzpflichtig ist, bittet er denjenigen, der die Tasche an sich genommen hat, dieselbe gegen Entschädigung ab- zulicfern an Karl Schobel, Neukölln, Selchower Str. 14, II. Zentralstelle sllr Einlgling der Sozialdemodrotie, Bezirk Nor» den. Heute Millwoch abend, T Lhr, Milgtiederoersammlimg bei Nidder, Voitastr. 43.— Bezirk Süden. Mittwoch abend 8 Uhr im Restaurant Krüger, Schönlcmkstr. 6, Mitgliederversammlung. Referent: Bottsrieb Schulz(U. S P. D.) und Ferdinand Ewald(S. P. D.). tebeASNikeikalender. VsllverssmRlvng der Grosi-Bcrliner Arbcitcrräte, der kommnnolkn Arbeiter- rate, sowie der Delegierten der Soldntciiräte heute vormittag 10 Uhr in den Kammrrsälen, Tcltower Strohe, Fortsetzniig der am 21. M,ü vertagten Vvllvcr. sammlung. Tagesordnung: 1. Fliianzicrung der Arbeitcrräte sowie des VosszngSratcS. Vorbereitung zur Neuwahl der Arbeiterräte und Ein- berufuug des RätekongrcsscS. 2. Stkllnng der kommunalen Nrheiterriite. 3. Boykott der Frciwilligcnverbände. 4. Stellungnahme zu dem Äcsctzcntwurf über die Betriebs. röte. Richard Müller. Fritz Brokat. Achtung! ArbeilerrSte der ll. S. P. D.! Heut« um%9 Uhr früh findet in den Kammersälen vor der Vollversammlung eine F r a k ti»»« s i tz u n« der U. S. P.- Arbeiterräte statt. Fortsetzung der Tagesordnung her gestrigen FraftionSsitzung. Der Fraktionsvorstand. I. A.: Ott» Koch. Ein Nachspiel zum Licbknechtprozeß. Der Maschinenschlosser Nzewuski, der Rosa Luxemburg! und Karl Liebknecht beim MtvanSport ans dem G?enhatel mit, der Faust ins Grsicist schlug, und nachher prahlend seine blulige Faust zeigte,»st gestern von der 8. Strafftnumer de» Lnnid- Hegen Vorzeigung der Hau-chaltskarle, Weitzvohnen gegen Vorzeigung BerNn. Käseverteilung. BI» Freitag, den 30. Mai 1919 wird an diejenigen Kunden, die iu den Sveiseseltkundenltsten der in den Bezirken der 127. und 130. Bralksimnission und bis Montag, den 2. Juni 1919 der in den Bezirken der ILO., 136., 137., 146. und 149. Brotkommiljion gelegenen Geschäfte(Filialen, Derkaussstellen) ein» getrogen stnd, pro Kops 12» Gramm Käse verteilt.— Bom 28. Mai ab werden bis auf weiteres folgend« Milchmengen verabfolgt: Auf die A I und A II Karten je 1 Liter, auf die B I und B II Karten)• % Liter. Im ädrigen bleibt die Belieferung wie bisher.— Don heul« an werden dl« L-Karten wieder mit A Liier Frischmilch beliefert. Im übrigen bleibt die Belieferung wie bisher. Da ein groher Teil der Milch in saurem Zustande eintrifft, werden die A Liter-Karlen teilweife mit saurer Milch beliefert. Hennigsdorf. Am Mittwoch, den 28. d. M., gelangen die Nähr» mittelharten für Kinder bis zu 2 Iahren in der Lebensmitielabteilung, Alte Schule, Zimmer 2, zur Ausgabe. Buchkolz. Gegen die Lebtvsmittelkarienabfchnitte 26 und 21 fallen zusammen 900 Gramm Kunsthonig ausgegeben werden. Boro»» meidungen sind Ist, zum 29. d. M. bei den Kaufleuten zu machen. Auf 5tr. 28 der Lebensmlttelka.ne werden 200 Gramm Grtupe» ausgegeben zum Preise oon 18 Psg. Voranmeldungen find bis spätesten» den 29, d. Sil. zu machen. Diejenigen Eiuwohner, die seit dem 12. b. M. für die Woche nur 3 Pfd. Karl offein bekommen haben, erhalte» ansteile der fehlenden Kariosfeln 200 Stamm Graupen zum Preis» von 18 Psg. Gutscheine sind im Amtshau», Zimmer 8 zu haben. Frlrdrjchsfeld«. Am Mittwoch, den 28, Mol, Haushaltungssuppe» gegen Vorzeigung der Haushaltskarte, Weihoohnen gegen Vorzeigung ■»-----—-----'-S.--»f X,r ffirnft« �9..... tt eine m vt u ü u. v-,.,«..y... wOtHe Haft vcrurteill worden. Wir kommen auf die Berhand lung noch zurück. Slurmszenen im Cchoneberger Stadtverorimeten- Parlament. Zu erregten Szenen kam es Montag abend in der Schöne- —-s«o(„nfit,i,nn wo die bekannten Vorgänge vom zeigung der Haushaltskarte, Fisch-«nd Räucherwaren stehen täglich zum Berkauf. 200 Gramm Nährmittel und 125 Gramm Zwieback oder Keks für IngenMiche auf Abschnitt 36 dar Lobensmiilelkarte für Jugendliche stud in den üblichen Geschäftsstellen erhältlich. Staaken. Die Ausgabe von Milchkarten für Kinder und Krank* für den Monat Juni findet am 80. Mai b. I. statt. Näheres am Aushang. Am Mittwach, den 28. d. M. können auf Abschnitt 8 der Aus- fuhrzufatzkarien 250 Gramm SchweinesieischprodukU berechnet auf 2 Wochen entnommen werben. Preis für 1 Pfund Ii, 40 Mark. Am lltechiSsoziaiiste» hatten folgenden nnrrag gepewt.| tjijctjijQnoiung oun Seefisch verkauf .Die Ei-ldtverordnetenversammiung bedauert die Vor- statt. '- 1 M»-- v WrtrtteJs'llMnatriklltzhPll htz>i hat Ausr- i ik€t 5l"oi)i6nniiric vif tk' ii � � vom Hände- lösung der Bersammtnng-------> anders zu erwarten, weniger ausgleichend und beruhigend als vielmehr Gegensätze verschärfend und erregend gewirtt hat.| Ferner verurteilt die Stadtverordnetenversammlung die Art der Einberufung von Versammlungen, in der nur zu deutlich der Widersiaud gegen die Anordnungen der Regierung hervortritt und worin Veranlassung zu Gcgeumatzregeln leicht gegeben er- icheint. LIIS nicht minder beklagenswert erachtet die Stadtverord- nstenversatnmlung das selbstherrliche und gewalttät'He Auftreten und Vorgehen von Staatsbürgern gegen Andersdenkende, die gewaltsame Störung von Versammlungen, die Schädlgun- gen an der Gesundheit und dem Wohlergehen Einzelner sowie dem Eigentum Privater, der Gemeinde und des Staates. In! dem Bewutztsein, datz durch mehr Duldsamkeit und gegenseitige' Verständigung der Allgemeinheit besser gedient ist, wie durch, Gewalttätigkeiten und weitere Verschärfung de» Kample» der politischen Parteien untereinander, erhofft die Stadtverord- netenversammlung von allen Einwohnern und Bürgern be- sonnenes Handeln und ausgeprägte Selbstdisziplin Im In- teresse der Gewährleistung des freien Vereins- und Versamm- lungsrcchts bcnntragi die sozialdemokratische Fraktion, den ... s.ei der Reichsregierung wegen Auf- Giebeln abgegeben. Alis teil Otzoitifattom Vierter Kreis. Die Genossinnen und Genossen der 33. Abtl. ver- onftalten am Donnerstag lSImmelfahrt) einen Familienausflug nach Sadowa Gifte willkommen. Treffpunkt 10>J Uhr. Sadowa. Bahnhof. Tettow-Veeskow. Donnerstag vormittag 10 Uhr im Bewerk- fcha�.shaus, Engeluser 15, Saal 1, Kreisgeneralverfammlung. «euhötln. Seute Mittwoch, findet in der Bibliothek de» Orts- ---------•-- e SkA ?QtCt, Oer müv v«.v V(. S.'.i't«? iffei|fg»sg ÄSesraB w'-ä ""«rt—"d�°"s'r.Borlin trhf entschieden für die Fragestellung herk.' � Rotlpendigbeit, hier eine prinziptclle«orcllunz- . Ttz., �'öuführen »T'vr Im"�chiolr Vorsta id. der trotz lach icher Gegensätze dieAn- frhz.t'Ur sein« oeloaltij* Arbeitsleistung währ-nd des Krie- Darau- der Dank der Mitgliedschaft ausgesprochen. t,*nn*MV die Wahl der Dciegiertrn zum BundeGn-chchutz. die beiden Delegationen erneut zusammen. WM»» tf,0mm[r� oen und sich auch nicht der Fassung der Aus- ' 1' �in�'ritt nochmals energisch für die ent- li%n, de, Antrags ein. Warum s.ll man nicht aus- Sffin wssö Si Bei der Abstimmung nimmt der Industrie- 'e Fassung einstimmig an, während der Teu.sche lh, f-h tp.) nb mit 47 gegen 45 Stimmen die Fassung ablehnt. tai e Heide»? a** richtet nochmals die ernste Mahnung |9Ht 4ei|�en Delegierten, die Verschmelzung an dieser �»�eotttte �'e öwmte getrennte Abstimmung, in der der In- <»-1 Mieder einstimmig die Fassung annimmt un s-l, iei� � Dechaiker-Verband ebenfalls mit 62 gegen 37 Sttm- «Ks«"st'mmung gibt. Das Resultat löst brausenden Bei- dann ebenso einstimmig die Satzungen. Kosten- h*„?ur l lUr das sozialpolitische Prograntm augenomtnen » i e'�'indust»'°" des Vorstandes icktügt der Bund v'.". Beamten die Kollegen Baumen schein, tzs der gebier. Mahlow. Ma r kw a r d und. R e i ch e l t d,,t de putsch« Techniker-Verband die Kollegen Gruber. illl"»!. Reichel, KoStnu», Schirm deck und 1,11 teiJ, Beamten gewählt. 0 in der Gesamtabstimmung bet b'.t �"schmelzung rinstlmmlg beschlossen begrÄ� mit langanhaltendcm Beifall und �* >iüi� der«ortlaut de» heißumstrittene» Antrages �°De»el und ein ger Berliner Bezirke: .\ v«i�S /»riuffii. flii) blC(C iniCQCOlinC �u C(l o«-r. �«*... rtvi•...._ t___ v_ c itl** ftnhct Utvn»iy~-----.. II ferr,»»".-------- ,n------ Magistrat wird ersucht,- sich diese Kundgebung zu eigen zu machen und sie an die matzgebenden Stellen der Regierung weiter zu leiten." Nachdem der Redner der Nechtssozialisten den Antrag be- gründet ui.d das Vorgehen der stiegieruugstruppen gezeitzelt hatte, ergrijf unser Genosse Wilberg das Wort. Als er da« Berhal- ten der RrPierungStruppen schilderte und dabei die BemerftiNig fallen lietz, daß nur noch der Abschaum der Menschheit zu den Freiwilligenlorps gehöre, erhob iich ein ungeheuerer Lärm, in dem d e Stimme des Redners erstickte. Außer dein Antrag der Rschtssoziclisten lag noch ein Antrag „.— r?.,., k.,» o»! w Licaierung schärfsten Protest gegen heben. Die bürgerticyrn Wnrie»__|___ W fceihcT» zu schützen. Nach sttind.nlangen, sehr erregten(k örte- rutrgen wurde der sozialdemokratische Antrag mit geringen Abän- dcrungen attgcnommen. Treptow Vaumschulenweg. Heute Mtttvoch, nachmittags 3 Uhr, Versammlung der Arbeitslosen der Gemeinde Treptow- Baumfchulenweg im Lok«! Kubaih. Parkstraß« 2. Ein jeder be- schäftigungslose Hand- und Kopfarbeiter muß erscheinen.,-- v.............. Wer ist der Tot«? Am Heckmanmuser wurde gestern die Leiche r°„°?°�"d 7 Uhr a u ß c r o r sÄÄra esab sä; birHÄp;!' verlegst! ZNiLt«nö 5porf. ,, ����er-Nadfahrerdund �Tolidnritüf. Ortsgruppe Berlin und umgegead. Touren für Donnerstag«Hlmmelfahrl). 2. Abt. a,M£�0U.r""eh Römorfchanze. Start 7 Uhr. Nachmittags 1 Uhr, Mied. Sinti: Blüchetsiruhe, Ecke Foutanepromenad». »■ w ot.i Früh, und nachmittags nach Pichelemetder,.Alten Freu*»'. Start 8 und 12>jj Uhr. Lausitzerplatz 10. 4!l b st: Slrcifzüge durch mü V'unewafd. Start 7 Uhr. Nachmittag, Tamentour. Start 12 Uhr, Ptchelswerdar. Starts: Vi'chowstr. v. Damenlrül)tour Pichelsmcider. Start 8 Uhr auf dein Lausitzerplatz 10. 5. A b t.: Herrentour nach Msow. statt 5 Uhr. Nachmittag, 1 Uhr Eichwalde. Mitte. Start: Oirujoniftt. 6. 0. u. 7. 91 b st: Herrentour. Statt 7 Uhr. Damentout. ctott: IVA' Uhr. Familientour. Start; 1 Uhr ipicheisderge.Freund", Oderberger Sir. 28 und Gerichtstr. 71. 8. A b t.: Frühtsur nach Luchen- Start 5 Uhr. Nachmittag» nach Grohbeeren.Heinze". Start: 12 Uhr Arminlusplatz. Ortsgruppe Reinickendorf heute SKltt« auherordentllche Mitgliederver- 29. Mai Rachmiltdgswur nach Start: 1 Uhr. Sammelsiatt IX Uhr Sfs.tfi'Ä Sä ÄTWZM äSv.'fl g�jSSft® '—*—"t"'#0, t* ein«« statten rötlichen Schnurr.~----—--------- --------«i» m< at.h.biinn» I kr» d Miele J-. Neukölln.— i ........- Druckt der SdjiifüQuetbamm 18. Opern! aus tt Uhr: K.önlS'Skinder. B2k&%3#9lh%*S 1 Wir: Flachsmann als firzlcher. VettMiZne. T"ca,cr a°' Bü'nwpInU. Direktion Friedrlcli Kayssler. Uhr: Fenthesüca. Direktinn C. Ktichai ü— E. üer-ancr. K. Wahlkreis U. S. P D. Mittwoch» den 28. Mai» abends 7 Uhr: Uersammlimg siir Miiniltt»»!> Fraueii in der Tchul-Aula, Ttephanplatz. Tagesordnung: Preis BlssBitscfinftücls-sozlßüsfisciie fiww-Kßrrespondenz i iW. Ol, Oitscliinerstr-, 110 III. DaS Rätesv-tcm. Neierent: Genosse Zoinmerfcld. Diskussion. Um zahlreichen Besuch wird gebeten. Der Vorstand, Tlionter 1-— Haut- und Marnaf*' "«tnän, "«fitanf «,. Ter ?' »tou u, L""' bewährte, Iachm5ool#che � Unentgeltliche Auskunft und �ufkißren"jjc.ivi Broschüren(Beschreibung sJUntöc � fahren) in der. Spi eck stunden von � � vi '.'■6— ,,tlO abends, Sonntags 1 ill" 1 � schlössen«« Br cf Mk. COCOOO�O�OOOOOOOOCCC�OO0 Koüfriännlscüe wissenschaftiisli-sozieilslsclien Ägrw-XoirsspondeBZ Berlin SW. 61. Oitschinerstr. HO Ii links Telegramm- Adresse: Acrarsozlaflst-Her.ii. r- Stile Irei!— i Aach Sonnabends und Sonntaes für Vereine Gesellschaften, Versammiunxren, Fostsä'e | Paul Kowalski J <> Berlin SO.. Köpenlcker Str. l«.�1 � ferntpiecher: Muritipl'U ,, AnsblMnoc in allen Haude'.Mtoiieru P" O Waschineschreihen. Caelisdu Kussisct, DeuUch, Schreiber. Re-anh°'.,ma;iiiis5W| � ein Norden 9292 9293. Tages, und Abendkurse. OOOO��OO�OO�OOOOö� Houlag«. folg. Tage 7. Uhr:| Das Sdiloft«ru Wann- ee. 0.1 P.O. 4. Kreis. Heute, Casino-Tlbseater. Mülwcth, 23. abends 8 Uhr Mai, iothrl»»terStr.A7.TätJ1.-/48Uht; Die Berliner Posr.e. Per seUfre llollschinshl. (aru erstkisas. Spezialitäten. SottHers Festslle, VÄMlraßL n ischtbiider-Vorftrag des SchriiUtellen Baaa Sicrasea über Fsättf Kf Sjb« Tst j| Kr. Stai'sod UM S!t. Ei j|] AWd;7'.,a.S«».viä narb.i:,;.;'� 3 Cbr: NU tu authentischen Bildern aus den Revolutionsund Straß enkämpfen. EIntritlskarto 1 MIc. 1 1 Vorverkauf bei allen Funktionären des 4. Kreises und von 7 Uhr ab an der Abendkasse. I>*r Torstund. J£SZ -:v\ EiklttagsawsschuS U. Ncukölla S. P.l Freitag, den 30. Mal. In K 1 1 e m s Festsälen, liascnbelde 13-13 Kellers Fcsfsä'o| Kappenslr. 23 z i Ctr. J, Woraer. SiM ÖSIDlMilll Leitung: Uermaon Scherchcn Mitwirkende: Das Blütliner-Orcfacsfor/ Herr Horm, fschcy (Bariton)/ Herr Nikolas Lambinon(Violine) Aufansr 7 Liir Eintrittskarten zu 1.50 M. sind zu haben im Büro. Neokar-Str. 3, bei Stahmann, Routet-Str. 46, Hifcnbcck, Mermann-Str. II, Sefbiger, Welcfcscl-Sltr. 8, Qpmmeckcr. Ka ser-Friedrich-Sif. Ecke Teil-Str., Kirch oer, Hovm-ano-Sir. iw, Braga, Borgst r. 57 und bei den Mitgliedern des Bilduugsüussohusses. Intcrnatiöi'.aler Bund d. Krictrsbe?diädi«ten u. KrlögskSfiterbflebeneo. Ortsgr. WUmersdorf. ra 3t. Mal. aboiKl« 7 Uhr: KrSffKung d«„ laW Eis% Mittwoch, den 23. Mai 1919; „Friih!ings"~Fest Söhramrns Seepark, HildegardstraSe, /_ �es*en de« L'o'o.-sT n tz.nust'njds lür netleldeadc - Krlecsbc$ebS,.ÄEU"' WölMDbröcke. wuIcanF«H�i8Vaii.2ühr: Kram�enhurj XtS.- mn Teupitz Czr Mchttßtzt Toj'sIItssklstW#ki ZtikjchiAii. — 1.-— ®iitn'lrbert)«*lniitoilii«m Srrtiivn, beti SO. Mal abend» 7 UiA i« ccc Weil« der �rit8riiOeriev|(()cn=C6cr- rcaifrtjnle. WleoeiwaSiituiie 13. Zagclaibnuug: 1. Socfvoj de» ffltiio(Tcn 011» Senficn rhrmn: Sic welwo[tlllchc Lage 2. Diverlei. Zahlreiche» etfdjtbtcii erwünscht und Pflicht. Ter Vorstand L E.; 5lrkcitciv(it Berlin-B»ilmersdorf. Öffentliche Titznng. W#' Wd-cni: R- «..._ Leulscher hslM«Hct-Betkanb.' LaWell«-3 Kim tz 5Aavicr-,Maviatur- n.Mechantkarbeiter Frellan, den 30. PJlai,«achmlltaa» 5 Ufte VssrchemmssWWws� in Zimmrrina»»« FesisSlen, Briltfntflt. 2(an der Rnngesrr.) öft W Ausfluß, «WiffW« So�enVl nach Papendcrgr Edflidrt h'jC au(Hciiüicbnmnea nach Zcjd. I der b'.irflc i VcriowiigiqeschnTl. eine» itSeirer und fumot m'{. BnhMd I. KmM?«. VerlpeiHiiBfl G»ost°V«r0V0<>OQ0*0000 I c c SEmäsa�hH�dlstrl Soeben erschien in unserem Verlage die neue Brosch u r e MMMMMZZl' 30 PL— — Vcrkatiispreis FaKs Sie sich für den Vorkauf inferessieren, wenden Sic sich noch heute an uns. H. SCHABE£3& Comp. — Bünde!. Westf.— CO»»» ms »v»»cc»»»oc»o»oco»»»<>c> 8 Wwhea, tu 6- sondern la 3—6 Tagen werden sänstliohe AGIttär- u. Zivil- garöc toben gefärbt. Trauersachen binnen 24 Stunden. ScknoliiärLereif chem. Reioi�an» KwtsfatopforLi Nord-West, isü. Oait« Sist. Fabrik, Kontor nnd Annahme Qotzkowskystr. 13. ?ZW SSSSfee ,.«»tm?liitzeanrl«cre,e» �Zlttlooch. den 3S. oi.'i. ob,«c» 7%«I. Im Ratloualbof. CcrJta. flUMrtufWoSc 37 La»-dschastSaärt«et«i TonnerStaa 21». 3Mr.l sS-tamef»iuvw), wem. 10 Übt. htben 1 Strnc» Rätst anbsjlen,»fboneuerfl, M»>lineButcher-Slr ÖO «rrttchst, den SO. Mal. 7', Uhr, ftt VaVerland» che II- 1 Wtr.-i, VerhH.?l«»e chrtudHdifirnljc 35(>Ju.|eitja«0 TageSerdminz m«llcn Le>iam:>«ugai: BeviMerslattitna ii.l>er die Tertinleit der Orgonisibtioit m seder Wrudde dtcfetcm: SoNo e kalter Htnadnit Kollegen, KoSeginnen! vollzählig in Eurer, «0 Wieget ak Klemer. Die BoerdSgunz Sndst am Freitag, nachm. 3 Uhr too der L.ichenliaiie des SL MicNuel-KIrcbhoIe«(Marieu- j dorfer WmI statt. si ISintM'1 1 Bezirk Cftcii Weier- verssmNlmg! Freie Aussprach« für Mieter! Vermieter oder deren Stelrvert eter Haben keinen! ZutritE Redner: Fritz Ttzieht Bemt» M«aH. � Wehe* Gedeokvn! Zum I. Sterbetage mei- j nes he�jpoJiehton. um- j vor ge 8 1 icher>>oh nes.m»- scres Fmdcrs, Oskels und Schwager«, de« WcVrmana Er st Quint gefai ea am 28 Mal I91t i durch Kopfs«huf hei, 1 Solssons. im bNihendeu, Alter vo* 30 Jahren, a'c j Oe'er d. Völkermerde»* Im hiefslem Schmerz: FraoWw.QoUta. Mutter Otvo. Paoi, Geerg ay BrWer nebst Praa n Kindern. Frau BthKh Wun�totl, geh. Quiat a. �chwest.! | Fronz Wttastori als Schwager. | Lieber Ernst, Du sehhebst so oft auf! Wicderscboo. doch iei-! der sollte es mehr mehr I geschehen, geliebt be-, weiot und Duverguesen imsern Jehtncrz kann| IM crm< U. S. P. l l«htcab«rf. Am«24. 5 Törttarb unser langjähriger Qc-| ti'sse WKW« Dickwy Ladcstr. 4» im Alter vom | W Jabreu. Die Bcerdlcung findet Mitrwoob. den 28. Mai, I 'laehm. d Ubf. von de? Leichonbaüe des Fried-] | treles in Manabn statt. 1 ihre seinem Andeuten I j Um rege BeieiU.ung erswoht f» tuirleletnil,. itfl I drei StMck. hillltf1 Jetzt b***9 Nfemaffa ermessen. D. Männer und Frauen! Erscheint in Massen! Mieterbunä Sroß-Berim | 4. WaUncreh ü. S. P. NachiaL Den Mitgliedern zur| | Nachrioht, daJB unser Qe-: noase. der Arbeiter Paul KBodler i Liegaltzer Strafte 5, verstorben Ist Ehre«einem Andenken! 1 Danksaganc. PBr dte herthoh. Toll- nähme u. Kra%&p«oden, I bei der B«#tattnng mei-] ncs Heben Maine# und Vaters, sage ich all## Verwandten, Freunden Bekanntem und Gälten meinen tiefempfundenen Dank. decken xfttä >•1 £; Berlin* Anna Suchandtke, nebst Töchtern. ym Oute Belohnung I Am H. Mal. früh 7V, Uhr, zurisehrn : �aardau-Wost— SUakca hat ircr Schneider im Za�e schür. Qchrock- Braulanzag bescu lasuun. SaDrigcr wird d-tagend gehruncht Brite«b- segab» J Oldau. DorUn. Fsuuz- I Strohe Li ' I'n** Sss Versa"'' �.Fl kie m, K iseriff' )UNg, tr ,g«ll>' jsfülm®» ronei'51"' VeNaae zur..Jeihell". 23. m teil � Siebenter Verhandlungstag. M(rn St?, der P?>otogr�ph Alfred Groß über die i ß'r niitf f ,,cn Pbolzr'rapS'en cernommen. Er bat die 'UkSi I'. nach dein Entfajj, sondern während der Sparta- �r nicht �er?. PbolaarapS en cernommen. Mange im ß'6, eingeh-'wde Schilderung über die �ifiandei.»ß-arstall wahrend vcr ersten Tage des Januar- Am Sonnabend hat im Marstall eine ftU.ten6ocb ü L'' o t-> e ch t. Eichhorn und -i K'4t- Am ßcruröcn �'aZ gesprochen wurde, weist ich -�1 S 011 Und tn)t,.? ßfpen 1 Ubr kam der Angeklagte mit seiner »H!% I �"'cht«,"onncr Seite etwa? unternommen werde, sich 1 wurde til"®en S'UI- lall« der tvlarjtaü angegrifte» �(in SBüitfi, x verteidigen. Nachmittags um 7 Uhr mcl- vunen.!v.& h.,. „ roe, tich zu verteidigen. Nl Pvsteu, dast vor dem Marstall 25 bewaffnete Zivilisten ständen, sie herkämen .. lexander- Auskunft geben '##» b�.«lö einig, 8n ISililii als id) --viSkKMS inten — m.., uu:3 uuj w>-»w.—.-- ffbet Regierung zur Serfügung stellen würde, Sl« i ch welcher Richtung:-r und%&**%*, J��rtrclfr k �leri>c Qu-5 dein 3öWü zu zicyen. � br t br• o 11 i'ber bif Kaserne hatte. 1,1"blc, t,j sii- ,cu!c lchaud erHaft geh-rust hätten. Erst �osiru-■rnriirfon zu lassen, räumt« die '«i* W-r Kranzer Kaserne, �«"I-rnc � leder Regierung zur Perfügung stellen würde, �° l k e n b u h r. der C*' i—*-* A Ii LI»1 ��uvqall genoiniiu.J--------.... Iii,„Ww tri ofr",m"ilunn, die in der Nacht vorher beisamme» l Landen �.„�ßkNecht sagte, die Verhaftung sei aus poli.ischcn (,,,R"ochiim,, 9,, Ich erklärte mich damil nicht einverslaiidcn, ber mit bcc Kommandantur und sprach mit Molken- könnt, lapi.c''4 sollte selieii. dast ich mit Fischer selbst 8kl?'ch voriä, r eJ cicschah. und S'scher sagte:.Na. dann w.�I auz.'«us«fl hier bleiben." Er stellte dann auch einen '.�ichem er die Bitte aussprach, dast von der Kom- li, o 3" seiner Befreiung gcschchen möge. L,»iir m�ßf. scl'ilderl weiter ins einzelne gehend die Vorgänge L"flen ii-nl'"1? bes Leutnants Fischer, der auch seine Be- V-,-'-" ieder m le bah i ii ginge», dast die Volksmariiie-Division firn chung der Siegierung Ebert-Echeidemann zur Lg'gelegt, �i''""'s'-'-dest�" �legenheit sah ich den Angeklagten im Marstall ldk,�" Unu l er h">ciiikam. kam es zwischen dem Änge- h«it. ber" Matrosen Bruhne zu einem Wortwechsel ti, Jchuld n» f'•'�'säre. Der Matrose behauptete, Ledebour biet, �"'sthulu. Wirren, weil er am Sä. Dezember mit stst x-"d Mot•®tn babe für die damaligen Opfer. Ledebour -iL. Dollarn"' t,or- ft werde sich doch wobl erinnern, was er '--.'ch»» n.t1c'ne lletan habe. Ter Matrose antwortete ihin: link Ach. so,. Sic baben so Vielaufdcm Gewisse n!" bä«"»ach fL"' b«r Zeuge, konnte das nicht mehr mit aiihöre» tkl,«rnie B stangen. Der Matrose l>al für sein Voig-Hcn. Sei! �»i Jin.ülr O' wurde, eine gedürige Tracht Prügel erhnl- A», Iba'"Ntkcn des Angeklagten Ledebour" erklärt der Di� � �' nibcc wurde We'S von der Marinedivision kien daten, die vor der Kommandantur Wache stan- 0:' lZeioesen. weil, während sie da standen, �b � 3wci Matrosen erschossen worden seien, «rk?'"ch»ach' Ji£� ßcLiM, Wel» zu erschlagen. Im Marstall sei Zkioe"3 der'on'n,.Rroiifr Wirrivarr entstanden. Da sei eine Ab- kii- wech,«,»r r lwkonimen und verlangle, dast Weis frei- ' SPc s'l�c* Sic erhielten die Antwort:.Nein, wer cS bkr!,»i.i„ bei» Marstoll z» holen, wird wdi.-�rärs-zax r:K-; ein: Cci�l. was zu tun sei d�rLn":'r r'>I�>0,....------.. "ch*. j».. n kcüe. Sic erhielten die Antwort bkr �«Mn i»"v* b*'" Marstall zu holen, wird c -'fugf„... bcr Verwirruni nicht wustte, wa«._.. bat ii,n'",8 l Uhr zu Ledebour in die Wohnung gefahren bie, 0"c|.v,,.'|}r",rbcrt, voch nach dem Marstull mitzukommen. sich' biest. f»r»rl bereit dazu. Als Ledebour in den Marstall .igen und �"�'"che an die Masse, des Jiihal:s, dast jic h-',-�atr" �cwalttätigkeiten hlnrelften lassen sollte. k./"'X-'n rtl"csen, als Ledebour dazu riet, Wels"" -w».' �» zu lassen: Er wird nicht freigegeben, unter allen et wird er >f Vinn?�"ßc kann also bestätizen. dast meine Tätig- '"s ging, Bliitveigiesten zu vermeid-'n und»ine '------ s;- ts.irA General Hossmanu «Br?» MM-WM ». da» Gebäude wurde bombardiert. WZMMW der Staatsanwaltschaft n»d bittet, auch weiterhin seinen Dar- lcguiigrn Glauben tcheuken zu wollen. Es folgt ii»» die Konsrondation des Zeugen Fröhlich mit dem Zeugen G ras Westarp. Erstem hatte bekanntlich behauptet. dast Graf Westarp u» mittelbar nach der Enlsehung de? .Vorwärts" die Mistbandlungen der„VorwäriS"-Besahung ge- duldet und dabei eine sebc unanständige Bemerkung von„Auf- reisten bis zum Stebkragen" gemacht habe. Nachdem der Zeuge Grak Westarp nechmalS alle Einzelheiten geschildert hat, erklärt er aus eine Frage des Vorsihenden, dag er Mißhandlungen nicht gesehen habe. Fröhlich wird hierauf nochmals borgeführt. Vorsitzen- der: Ist dies der Leiitnant, von dem Sie sprachen?— Fröhlich: Jawohl.— Vors.: Sie sprachen gestern dabo», dast Graf Westarp dabei war. wie die Leute misthandelt wurde»?— Zeuge: Ja wobl Vluf die Hilfeschreie der Mißhandelten hin tum der Leutnant h» zu. AI» ein Mann, der eine Brille trug, von einem Soldaten eiiieci Ja»si schlag in- Gesicht erhielt, der die Brille zertrümmerte, kam dieser Leu.uant hinzu und rief:»Euch wirb es noch s.htimmer gehe», euch reißen wir de» Arsch aus bis zum Stchlruge»!" Zeuge Graf Westarp: Ich erkläre hier unter meinem Eid, daß ich elur derartige Aciißrrunz nicht getan habe, eine derartig« Aeusterung lieg- nur vollkommen fern.— Zeuge Fröhlich: Ich weist, dost ei» gen isser Brost und ein g«- wisse» Schwan dabei waren— Re.bisan» alt Nosenfeldk Ich bitte, dieje Zeugen zu lade». Brost sitzt in der Lehrter Siraste.— Staatsanwalt Z.u ir. 6 r o i ch: Erkennt der Zeuge Fröhlich den Eirai�n Westarp mu aller Bestimmtheit als den Leutnant wieder?— Zeuge: Jawohl.— Zeuge W e st a r p: Ich möchte darauk aufnieitiain-Nochen, dast es sehr schwer fällt. einen Mann im Slahlhe'n. den man nur einmal gesehen hat. wiederzuerlenuen, da ber Stahlvelm das Gesiebt erheblich ver- deckt.— R. A. Dr R o s e n f e t d'zum Zrug-n Gras Westarp): Ist es richtig, dast Eu heul« morgen vor Ihrer jetzigen Ver- nehniuiig eine längere Besprechung mit dem Staatsanwalt Zumbrorch in dessen Amtszimmer gebibt haben?— Zeuge Westarp: Ja- wohl. tBewegung im Zuhörcrraum)— St. A. Z u m b r o i ch serregt ausspr.ngcnd): Ich biile aber dann, wenn hier eine der- artig unerhörte Verdächtigung ausgesprochen wird, den Zeuge» ganz genau zu fragen,»ste sieb der Vorgang abgespielt hat.— R.-A. Rosen feld: Als iiec>iche Vendäch-igung, die vrrsleckl darin liegt, ausiprechen zu können. Talsächiich hon. delt eS sich um soigeudes: Als ich heu-e morgen in mein Amts- zimmer kam, saird ich den Zeugen Gras Westarp bereits in einem Gespräch mit Staatsauwalt Schenner über irzendwelche dienstlichen Tinge vor.— Als R.-A. Rosenleld eine cvr'tere Erklärung abgeben will, wird er von staatsai-wall Zuiiibroich unterbrochen. R.-A. R o s e n t e I d: Ich muß mich ganz enischieden gegen diese svrlge setzten„chmschc nuise des Sieca.saacva'is vei wahren. Ich bit.e den Herrn Vorsitzenden, mich g gen die e Angriss« zu icheltze». Staatsanwalt ZnnM'roich: Ich bitte eben l» US, mich gegen die ganz icnerbörlen Verdächtigccngeii durch den Verteidiger z»«chcclceci. ES ist dies ja ein ganz unglaccblichrs Verfesbren von Rrchtscinwglt tzkvlenfeld hier viiUig grundlose VerdSchligungen ausiusprechen, als ob ich hier die Zeugen vor ihrer Vernehmung hrcinflusse.— Recht». anio. Dr. H e r z s e> d: Mein Miiverieidiger Rotenfelp hat iveUer nichts getan, als eine ganz un-ge wohnliche Tat-ache zur Sprache zebrachi.— Staat Sa nw. Zumbroich sunterörechenö): D-aS ist-- V o rs.(unterbrechend): Herr Staatsanwalt, ich bitte zu schweizen. Es ist hier von zwei Seiten der Vorwurf der Verdächtigung er. hoben worden; wir wollen doch den Zeugen erst einmal aussprechen lassen, was sich überhaupt abgespielt tza:. Graf Westarp: Ich bi» lvine machen bei dem Staatsnn. wall Sckwnncr geweicn, um ver-chi-aene dienstliche Angelegt it- heit m zu erledigen. Ich mustie z. B. wegen E r l ed> g n ng ver. s ch i e d e n e r Haflbesc'hie mit dem Ttci-,t»anw.,it sprechen Be-i dieser vlelegenheit fragte ich den hinzukommenden Siaa s- anwalt Zumbroich, in welcher rechlich zu.ässigc, und jach eich r'ch- tigen Form ich die Antwort auf Fragen, welche nicht zur Sache gehören, ak-lehiien kaim— V o r s i tz e n d e'r: Ist über den In- ixtll Ihrer jetzigen Aussage ze-prochen worden?— Zeuge: Nein— R.-A. Rose»seid: Hat der Saatsanwait Ihne» einen Rat gegeben?— Zeuge: Er hat auf meine Bitte, mir eine Neshtsbelehrung über meine Aussage zu geben, mir bereitwilligst Auskunft gegeben.— Das Gericht zieh! sich hierauf zur Beintung zurück und verkündet: Di? Vertejdi- zung hatte das formale R ckst, den Vorgang zur Sprache zu drin- gen und den Versuch zu unternehmen, ihn aufzuklären. Ju der Art der Benierkui-g liegt aber gleichzeii-g die Verdächtigung, dast die StaatSanwa.'lscbast die Zeugen in unzulässiger Weise zu becin. flnssen versucht habe. Tarin tuet ein Ängriif auf die Beamten- ehre des SiaatsauwaliS, der IfVcrsi'irs in scharfer aber nicht un. zulä'sig-r Weise diese Angriffe ziinickgemu-sen hat. Zeug« W e st a r p: llm i-ichis wegzulassen, will Ich noch sagen, baß ich den Staatsanwalt Zumbroich geleete» habe, bei Frage», dir nicht zur Suche grhörrn, zu meinen Gunsten elnzugrrifelr. Zeug« Tvitssenhmtsen, der im Polizeipräsidium die Waffen- kammer unter sich halte, schildert oie Ankunft der Demonstra. lionSzüge vor dem Polizeipräsidium nnd'die Dinge, die sich dann e n tw ekelten. Ledebon- biell vom Balkon eine Rede und sagte darin u. a.:«Ter Vorwärts gehöre den Massen und befinde sich jetzt in dem Besitz der G?ldsack-Po!-tiker und man müsse Sorge tragen, dast der.Voru-ä'»" wieder in die Hände des Proletariats ge.ange." Ledebour sei in seiner weiteren Rede austerordeiiUicki scharf gewesen so dast itc Demonstration»-Zug. sichrer ibre Bofried-gung darüber aussprachen, dast sie die Massen nun so weit hätien, wie sie sie haben wollten. Di« Massen schrien'.Geb, u.. s Waffen!"„nd diese Rufe Hab« Ledebour gehöit. denn er habe beide Hönde bachgeha.'Ien zuiu Zeichen, dast sich dee Leute beruhigen sollten. Der Zeuge hatte di« Absicht. den Inhalt ber Red« sofort dem„Vorwärts- mltzutellen, aber«S sei ibm nicht geluiipen, da der.Vorwärts' schon gerade erstürmt wurde. Luster Ledebour hätten auch Lioblnecht und Däumig gesprochen. Lstc.m. nn und sein Bruder wollte» dit Massen durch ein Portal i-n das Gebäude bzw. in die Waffel» lammer einlassen, der Zeuge hat aber der Ausgabe von Waffel an Zivilisten entschieden widersp'.-'chen, aber die Sicherheitssoldaten waren schon io bearocitet durch den von Eichhorn einge, setzten Braun, dast DVissen an die Zivilisten ausgehändiezt wurden. Ich habe überhaupt am frühesten die Pläne Eichhi/cntl durchsckmut und versucht, die Regierung zu warnen. Aber bei de« Bureaulratismus tarn ich nicht weiter als ins zum Bureaudicncr. Ich habe auch die Soldatenräte im Polizeipräsidium gewarnst aber ina» hat»i ch verlacht und einen dumencn grünen Jungen genaniit. Ich habe darauf mein Material dem„Vorwärts" über- geben»nd dadurch die ganze Sache ins Nolle» gebracht. Am Moniag wurde» die Arbei-.er snjdematisch beuxisfnei und Braun, der von Eichhorn eingesetzt war, leitete die Sacke. Die Sache war so gut organisiert, dast sie llappen mustie, nur ich habe einen Strich durch dir Rechnung gemacht. Vor dem Zimmer 51 wurden die Leute bewaffnet. Am Abend wurde ich von der Leitung dcS SicherheitSSic»s:eS geholt, ich sollte mit dein Kameraden Heil« mann zum W.T.B, sahren. um eine Einigung herbeizuführen. Ich schlug, um ein Btutveraiesten zu vcriiieiden. e-ne paritätische Vesahicng durch revolutionäre Arbeiter und Rrgiernilcistruppen bor. Die Arbeiter iwUien nicht einwilligen, sondern verlangten» dast Eichhorn den Schiedsspruch fällte. Wir fuhren zum Polizei- Präsidium und warieren im Vorzimmer. Ein« Ordonnanz sagt« mir, dast Ledebour und Liebknecht bei Eichhorn seien. Nach einiger Zeit kam ein Herr,' dessen Namen ich nicht kenne, aus Eichhorns Zimmer und sagte: Ledebour ivtll, daß wir das W. T V. bis zum letzten Blutstropfen halten. Dieses machte großen Eindruck auf die Vertreter ser revolutionären Arbeier. Sie mkren so deich zurück. Am Montag nachmittag gegen 944 Uhr hielten im Mar« üall Liebknecht und Ledebour von einem Auto Ansprachen an die dort versammelten Arbeiter. Vorsitzender: Lassen Sie Ihre Notizen mal weg und überlegen Sie sich die Sache. Das Gericht beschließt zur Unter- itützung des Gedächtnisses des Zeugen das Protokoll seiner richterlichen Aussage zu verlesen. In dieser Bekuiidung heißt es. dast Liebknecht und Ledebour sich um die Ausgabe der Waffen gekümmerl hätten. Der Zeuge nimmt nunmeh, die Richtigkeit d eser Darsieliiing auf seinen Eid. Ter Vor« sitzende will die Sitzung aus morgen verlege-n. weil die Alien wegen der Hastbeschwerde zum Kammergrricht sollen. Die Ber- tei-d-gung will erber die B- fragung dieses Zeugen fortsetzen und seine Aussagt- nicht in zwei Teil, zerieißen. Es wird daher be« schlösse», die Mittagspa cse setzt elrtt-eten zu lassen. Vor Eintritt in die Pause bcen-tragt Rechtsnnw ellt O b u ch. dem Zeugen sein« Nviizen, die keine gewöhnlichen Notizen, sondern ein ganze? M a n u s l r i v l seien, abzunehmen und in gerichtliche Verwahrung zu nehmen. Staatsanwalt Zumbroich widersivricht, weil es dafür kein« gesetzliche Handhabe gebe. Das Gericht lehnt den Antrag der Verteidigung ab Nach der Mittagspause wurde die Vernehmung fortgesdyk und nunmehr von seilen der Verteidiger und Ledobours vev sucht, die Nnglniibwürhigkeit diefeS Zeugen im Kreuzverhör zu beweisen. Es kommt zunächst die Frage mrf, welchen Berus der Zeug- b.l. Auf die dies-bezügliche Frage aniwortet er zuiiäckssl, er sei Kaufmann gewesen. Er wird nunmehr gescagt, was er jetzt s-i. Der Zeuge zögert mit der Antwort»ni sra, t, ob er eine solche Auskunft erteilen müsse. Als di«s vom Porsitzenden bejah, wird, gibt er zögernd»n, dast er im Tionstr der Regierung stehe. Rechtsanwalt Liebknecht: Welchen Posten bekleiden Sie bei der Regierung-— Zeuge: Ich bi-n Soldat.— Rechtsanwalt L i e b i n? ch.: Was ist Ihre Tätigkeit als Soldat?— Vorsitzender: Diese Frage k'iin ich nicht zulassen— Rechtsanwalt Liebknecht: Ter Sotbaleiiberuf umfaßt di« ehrenwertesten Leute, ab-r es verbergen sich unter diesem Deck- innntx-l auch die schenutzigsten Elemcccle. Wir müssen eine genaue Aiifkl irung h rhen, worin die Tätigkeit des Zeuge» besteht. Der Zeuge gibt an, dast er mit der Ausgab« von Mann- schaf!»kleideln brseliästigt ist. Er behauptet, dast er keine Mi. tisck« Tätigkeit, weder borher, noch während seiner miltärischen Tätigkeit ausgeübt Hab« und dast er keine Belohnungen von irgend einer Sette echalten habe. Er habe damals nach seiner freien Neberzeugung gehandelt. Sr erhielt seine Löhnung von der Regierung und hat ibr die Treue gewahrt. Tie Schuft« wanm die andern, die die Regierung verrxrten heben.— Der Vorsitzende rügt diesen Ausdruck.— Nechlkanwalt Ob uch: Haben Si« nicht ein Toppelspikl gegenüber Eichhorn gespielt? Zeuge: Keineswegs. Ich blieb wie andere regierungS. treue Beamte im Präsidium, bis wir durch Riindtelegramm auf- gefordert wurden, in das Ebarlottenburger Präsidium z» kommen Rechtsanwalt Dr. Rosen seid: Haben Sie Beziehungen zur Auswärtigen Amt? Zeuge: Nein. Rechlsanwal, R ose» v e I d: Ate kommt es dann, hast Si« vorhin draußen aus fce» Flur erklärt haben, Sie standen jetzt im Tie» ste des AuSsieärtigena Amies? Nor früher einmal im Januar. Auf Antrag de! �ertei-.tgerS wiid nunmehr der Zeuge M i l e io i k i a-bort, der unter �erufung auf seinen früher geleisteten Eid versichert, KMMMWZ «kommunistisches Material" in die Hand grliefeit iHH? I««ÄUJf ST» ' mpr l111 �en �elegraphen-Apentur. und betraf Aufzeich- f',?'t', Lv J.n bolschewistischen Regierung Geld belomnien xTkJJL o,? Propagandau.aterial lagerte. Ich wollte im i?lmt line Stelle bekommen, aber das gelang mir nictu. Rechtsanwalt Rotentelb: Was loten Sie dann? tt c ii g e: Ich war ohne Stellung. Nach weiteren Fragen gibt »er sieuge schließlich daß er im T enste einer P i-.mi.p>tl-'i-aft gestanden habe. Rechtsanwalt Rosen je ld: Was ist das iiir eine Privatgesellschaft? Zeug«: Tic Liga zum Schutze der deutschen Kultur. -Allgemeines Lachen»nd AHI-Ru-e im Zuhörerranm.)— �socbour halblaut für ficht: So sieb sie aus!— Vorsitzen- 1'zu Ledebour): Ihre Bemerkung ist durchaus una höri- --•--........ Tt----- fc.«.-"... C. J.au"ebebour): �sorc«'eme-.iuiig in uucinnflf ungeqoccg. Tie Verteidigung will eine Ivcilere Frage stellen, ob der �"ge gestern dem Gericht gesagt Hab«, er müsse eine dringend« ti>e machen. Staatsai wall Zumbroich widerspricht und »erlangt GerichtsbeicWnst._ Rechtsanwalt Rosen seid: Ich B'Meinem Erstaunen darüber Ausdruck geben, daß der Staats. milvalt immer Fragen zu verhindern sucht, die geeignet sind, Z Wolirbcit zn ermitteln. Wir müssen feststellen, was für ein .'>ai>n der Zeuge, ist, denn von seiner Glaubwürdigkeit hängt llctuichvn Scuge ist der Wahrheit schon mehrfach auf. lSchlust de- Berichts folgt m der nächsten Rümmers ------___ . W UMWe 2 4. S i h u n g. Dienstag, ien 27. Mai. j Und was hat denn Herr Haenifch mit feinem glorreichen Viz-epai iiV.it Dr. Frcnhrl eröffnet die Sitzung nach 12� Uhr' Rückzug erreicht? In der nächsten Tagen werden wir uns wie- Das Haus setzt die erste Lesung des Gcsetzcniivursö wegen der mit den Lokrcißungsbeslubungk« der Rheinlande zu be- Venn dorhgen F netto g so ansflesecht wo'den, hätte � � richtung selbst eine Träne nächgen'eiut. Davon iit gar K.| Es mar einfach eine P'Iicht potit scher Höflichkeit van fort. Aufhebung der L)rtöschulinfpcktionell schäfiigen haben. ES ist nicht die Empörung über die Aufhebung der Schulaufsicht, durch die diese Separa'.ivnsbestrcbungcn ge- schürt werden. Nein, die Kapitalisten, die ihr Eigentum vor der Mg. Kimpcl(Dem.): Tie Lehrerschaft begrübt mit großer i Sozialisicrung retten wollen, sind die treibenden Kräfte. Und Freude Je Vorlage, die mit einer längst»craUeten Jnslitution� endlich ausräumt. Aber von den Versprechungen%s Minister. präsi�p en und de» Unterrichtöministers löst die Vorlage nur den dritiflT Teil ein, denn es fehlt sowohl an Bestimmungen über die kollegiale Schulaufsicht, wie über die hauptamtliche Krcisschul- aussicht. Abz. Linz(Dnall): Tie Aushetmng der Schulaufsicht wird auch von kirchliche» Kreisen gefordert. Tas hindert nnS nichi anzucrlen neu, dag die Geistlichen die Aufsicht nnt Treue unp Äusopserunz ausgeübt haben.(Widerspruch linls.) Abg. Boclil,(D. Vp.): Wir stimmen dem Gesetzentwurf freudig zu. Er verwirklicht eine alte Forderung der national- liberalen Partei, als deren NechtSnachfolgerin wir uns betrachten. (Lachen links.) das Zentrum leistet dem Treiben ans kirchenpolitischcn Gründen Vsrschub.' Abn- Ad. Hoffmann(lt. S. P.) Daz Manuskript der Rede Haenisch hat wohl der Jen- trumsmann im Ministerium ausgearbcitrt.'Die Lehrer werden erstaunt gewesen sein über das Loblied, das der Minister Harnisch de» Geistlichen gesungen hat. Sogar in den Neih'n der Partei- freunde HacnischS erhobt sich lebhafter Protest wegen dcS zögern- den Vorgehens gegen die geistliche Schulaufücht. Aber ich glaub«, Herr Harnisch wird als Atheist noch im Schoß« der alleinselig- machenden kalholifch'n Kirche landen, wenn er die Aussicht hat, dadurch aus seinem Sessel zu bleiben. Man hat gc'agt, die Reform wäre der Kosten wegen nicht sofort durchzusührm. Es ist aber möglich, mit den Mitteln, die man bei Aufhebung der Schulmspcktion erspart, die Kosten zu decken. Dar- über sei bereits aneerweit verfügt, wird uns«»tgezengehalten. Das wäre noch schöner, wenn die ohnehin zu geringen Mittel der Schul«, anderweit verwendet werden. vnsern Kindern gegenüber dürfen wir auf keinen Fall sparen. Das Volk verlangt nach all dem Entsetzlichen des Krieges, daß ihm die geistigen Waffen wieder unverfälscht geliefert werden. Bezeichnend ist, daß das katholische Bahern uns auf dem Wege der Trennung von Kirche und Sta.-t weit voraus ist. Herr Ki mp e l hat recht, das Ministerium Hamich hat sein« Zeit nicht genützt. Wieviel halte im Interesse der kulturellen Zukunft geleistet werden tonnen. Man hat heb ate: gefürchtet, die Ruinen aus aller Zeit, die reaktionären Gccheimräte, t>eiseitc zu räumen. Deren passiver Widerstand ist es, an dem alle neu- zeitlichen Bestrebungen scheitern. Wir geben unS keine» Illusionen hin. Von diesem Parlament, in dieser Zusammen- setzung ist nichts zu erwarten. Aber wir trösten uns: es wird eine vorübergehende Erscheinung sein, wie das Treiklassenha»» eine geworden ist. Und wir werden aus der Geschichte lernen und mit jenen Ruinen gründlich aufräumen, wenn einmal die Zeit dazu gekommen sein wiro. Und dies« Zeit wird kommen. «davon dürfen Sie fest überzeugt sein. Herr Linz hat dieser Regierung Parteifanatismus bor- geworfen. Es fällt mir natürlich jchrver, diese Regierung i» Schutz zu nehmen, doch Leiter der Untcrr.rfvUtvc waltung, d'eien Mann nn, dlt auf morgen aus diesem Beruf scheiden müssen, ein Wer. erkennung zu jagen. \ä i.(Zustimmung rechts.) doch wirklich auf allen Seiten des Hauses davon gktveM- l che und periöit-Iichr Werte auseinanderzuhalten,.Hs j recht?,) Ick bin Ntir bewußt, ang. König(Soz.): Eine Rundfrage bei den Lebrer ihre Ersubanigen mit'der gastlich ZI Selm an'äicht wutdß ein dickeS Veschwerdebiich der allertchirilteii � ergeben, Wir werden uns dagegen wehren, daß der macht wird, die OrtS'chuI'iru.jlüht für d e»nehrkiasjige» besteben ch! Aren zu lassen., Abg. Herold(Zenit.); Seitens deS Mg. HostirKwn ch. p mntniig ausgesprochen, daß Vi« Zentrumch'vctei aiS«g geistige Schulaufsicht wieder einführen wolle. DemgeO'Oi � weisen wir auf unsere Erklärung. Der Al>z. Hosjniann diesem Zusammenhange weiter aiisgesührt, wie Vs Zeniri � Interessen wachrzuuehuren verstehe, da» zeige deutlich WS wältige Verhalten deS Zentrums in der Rheinprovinz. Der Redner gibt dazu eine Erklärung des Zentrums ab. j" j j beißt, daß die»endgültige Gestaltung des Deutschen, seiner Gl icdstaaten den vom Gesamwolk gewählten und -b°-' ständigen verfassunggebenden Dusianzen im Einverv � mit der Preußischen undderReich-r 0 b.. � vorbehalten l?!eibcn muß. Die Zentrumssrak ion der � Landcsversammlung baKe leinerlei Kenntnis gctzibt von' n. »MW' uckhoff und K a sie r t mit am allerwenigsten bei Herrn Haenisch, der eher einem Perpen. tikel gleicht, der— hier geht er hin, da geht er hin— jedem leisen Druck ausweicht. Wir müssen die Schulaufsicht aufrechten und tüchtigen Päda. gogen übertragen, nur so wird d'e Schule zu der kulturelle» Höhe erhoben, die wir im Interesse des Volles fordern müsse». Eine solche Reform ist aber von diesem Hause nicht zu erwarte» Nur ein freies Volk aus der freiheitlichen Grundlage des Räte. halb hert w auch das Recht, ste von stch aus wieder zu beseitigen.� tjakeik deZ heutigen R e k t o r a I S w; s e n S an; in »"ät-sä. ä; i» ä durch die«chulaufsichl lahmlegte.... v— i---- Geburt kommen Vergehen aus da» Entschiedenste.--�...taiij� Abg. Kamp kZemr.): Wenn wir der geistlichen � .......j_____ r � hfimil t ni Form kneten, die ihnen angenehm ijt. das Kind unschädlich zu machen. Darin stimmen wir mit dem Zentrum überekn, daß der Religionsunterricht vom Geistlichen erteilt wird. Aber in die Schule gehört er nich-. Dort soll den Km» der» gelehrt werden, was sie im Lebenskampf brauchen. Wir danken für ein« Schulreform»nt« geistlichor Aufsicht. DaS Volk, wenn chm Religionsfreiheit gewährleiftet wird, wird sehr zufrieden damit fcl.i. Haben die Klerikalen früher nicht immer darüber Klag« geführt, daß die Religion nicht rein und Reubesetzung nebenamtlicher Krrisschulenspektorstcllen sollen dde Regierungen darauf B.dacht weh wen, dies« Posten erfahren-en Schulmännern zu übertragen. Mein Er' laß betreffend die Lehressbeiräte ist ein erster Veriuch, diese%i räte in eine organische Verbindung mit den Schulaufstchtsbehör- den zu bring"»; ich Hofs«, wir werden damit gu'e Erfahrungen machen, und bin dann gern bereit, sie weiter auszubauen. Von verschiedenen Rednern ist mein Dänkeswort an die gvistkichen Ortsschnllnspektoren unsere Änerkennung ausgekprochen haben, so sollen datMl Uebcrrrine nicht eni'I!cr Ell.«4, am Orai.ten- kuti;f( Ter. m" Pianos M, vorzligliche neue au« KUt.m Watmol, gute gebrauchte, wrnt «e v'eue Ptanos in qronrr Äus- wähl vcrtaujt nur aegen-dar« zahiuna. daher«abifle kvrelfe. Kibau» UcuiwUn Münchener Ttr.ak? HS Ipezlalarzt jr. med. Ilaedicke Haut-, harn-, OcschlechtxU Blutuntertuchg. 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