�nzelpxess 10 pfg- �ahrganK 2 Mittwoch, öen 2S. Mai?Y7y D» nscheint morgens nnd no-bmMagk, NN So' herbei direktem »n»ezngspr.i, beträgt bei ireier Zustellung ms baust" S jtteifbanb»,50 ITL Postbezug otme Bestellgebühr inonoti 2.50 ln, bei•5''"..... � jgjg, ingetrage« v» ist in den erst».-stachtrag der p«stz-.tunas>..t-'« «rttthion: Berlin RW.«. Echifibauerdamm 1»»». Serniprechrr: Am, Norden Si>SS und 88»«. Anmmer 2SH> MdLnö-Misgabe Inserate kosten die achtgespolt. Nonpareillezeile oder deren Raum 1�20 ITlf., lvortanzeigen. das fettgedruckte N?ort 50 �f., jedes weiter�' Vort 25 Pf. Teuerungszuschlag 20 'Familien- und Versammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Insergte für den darauf« folgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben sein. Expedition: Verlin RW.«> Schiffdnuerdamm 19 Aernsprecher: A«, Norden 970* berliner-Organ ber Vmbbämigm SOjMöemofratle SeatTcbtanös , m,___________ Der demokratische Rechtssrieden. �chksxslegg im Nsrfassuilgssüsschuß. �eseitigung der Militärgerichtsbarkeit abgelehnt. kn cä der Deutschrn Nationalversmitmlung � djg C"'�ÖS anläßlich der Verawrig der Paragraphen �ander�I �llegc in k: Vrrfassurbg zu einer l Augenotia ircurui»,........ uch iede Schandtat ungestraft erlauben dürfen. alle Evevlualitülen vorbereitet. mitgeteilt: :ten m das Gerücht verbreitet, daß gelegentlich einer , erurteilang im Prozeß Ledebour wieder größere : u erwarten seien. Wie wir hören, besteht bisher hl � dänzigen sozialdemokratischen Partei keinerlei der R."-�entweichen Demonstrationen aufzu-fordern. Im i(, �st'erungstruppen ist man auf alle Eventuali- i,%ß trotzdem die umlaufenden Gerüchte sich " 1 cht zu Tatsachen verdichtet haben. Die viel- "nogt—* Befürchtung, daß die Berliner Garnisonen der jjnphen durch Wkommaudierungen zum Oftschutz des RsicheS weievllich a-tckvächt ist grundlos. Die Korps sind sogar in letzter Zeit durch starke« Zuzug von Freiwilligen erheblich verstärkt worden. Es bedurfte nicht erst dieser offiziösen Versicherung, um zu erfahren, daß die Freiwilligenverbande erheblich verstärkt worden sind und auf die Gelegenheit warten, ihre Un» entbehrliWeit aufs neue zu beweisen. Ein neuer Streik m Oberschlesien. Kattowiy, 27. Mai. Offiziös wird mitgeteilt: Seit gestern abenb streiken die Kesselhäuser, Stahlwerke und der Maschinenbetrieb der Königshütte. Forderung der Streikenden: Lebensmittel und Lohnerhöhung. Es handelt sich auch hier wiederum um einen wilden Streik, von dem die Gcwerkschasisführer hoffen, daß er bereits morgen wieder beigelegt ist. Die Vetgier in Wen und Mresnet. Aachen, 27. Mai.(HavaS-Reuter.) Die belgischen Truppen habe» am Montag Enpen, MoveSnet, HerbeSthal und Raeren besetzt. st••' Ssldüken bei der Kundgebung In Vorls. Berlin, 27. Mai. »France liLre und andere sozialistische Pariser Organe be- richten, daß an der sozialistischen Kundgebung im Friedhof Pöre Lachaise auch Soldaten und Offiziere teilgenommen hätten, die»Nieder mit dem Krieg" riefen. Die Forderungen der französischen Gewerkschaften. «ersailles, 27. Mai. Der LandeSauSschuß ber französischen Arbeitergewerks chasten ist gestern zu einem wegen der Zwischenfälle am 1. Mai einberufenen austervrdentlichen Kongreß zusammen- getreten, der die Mittel und da? Vorgehen zur Durchführung der Arbeitcrfordcrnngcn beschließen soll. In seiner BcgrüßungS- anspräche erklärte Jouhaux die aus der Einführung des Achtstundentages zu ziehenden Folgerungen für die Haupt- frage und wies besonders darauf hin. daß sie eine Verbesserung der Arbciterwohnungen nach sich ziehen müsse; sie werde vom Kongreß ausführlich erörtert werden. Der Versailler Frie- den, erklärte er, sei unbefriedigend und verkenne vaS wahre Wohl des Landes; er halte eine Umarbeitung des Ver- träges für unbedingt nötig. ES werde die Aufgabe der inter- national geciniglcn Arbeiter sein, sie' durchzusetzen, damit den Völkern Freiheit und Friede gesichert werde. Der LandcSauSschuß müsse dem Vorstande der Confederation Generale du Travail be- stimmten Auftrag in dieser Richtung siir den nächste» internationalen Gewe rlschaftslongrcß in Amsterdam geben. Nach Erörte- rung verschiedener Arbeiterfragen nahm der Ausschuß schließlich eine Tagesordnung einstimmig an, in welcher er den Matrosen im Schwarzen Meere bei ihrer Weigerung, gegen die russischen Revolutionre zu kämpfen, zustimmt und sich bereit er- klärt, sie niit allen Mitteln gegen Strafmaßnahmen der französischen Regierung zu schützen. Versailles, 27. Mai. .Populaire" meldet, daß der RolionalauSschuß der srcmzösi- scheu Gewerkschaften heute nachmittag einen Antrag annahm, sich sofort mit den Engländern, Italienern und Franzosen ins Benehmen zu setzen, um die Re- gierimgen zur sofortigen Zurücknahme der Truppen, welche sich in Rußland, Ungarn und anderswo schlagen, aufzufordern, und um die Probleme zu erörtern, welche die Zukunft des Welt- Proletariats interessieren. Eine Abordnung von 15 Mitgliedern wird der Regierung die Beschlüsse des Nationalausschusses überbringen. Sie wird geführt von Fohaux, und es gehören ihr unter anderen die radikalen Arbeiterführer Dumoulin, Bidcgarray und Mme» heim an. Ferner erteilte der RatisnalauSschuß den geschästSführeichen Mitgliedern der Arbeitergewerkschaften den Auftrag, die not- wendigen Maßnahmen zu treffen, um die Durchführung der Arbeiters rderungei�»amcntlich des Achtstundentages. sicherzustelleu..~ Der deutsche Gegenvorschlag. Die deutsche Friedensdelegation hat nunmehr den* Gewaltsrieden, dm die Entente verhängen will, einen ausführlichen Gcgerrentwurf entgegengesetzt. Die deutsche Delegation macht gegenüber den zahlreichen Verstößen gegen die Prinzipien des Selbstbcstimmungsrechts, die die führenden Staatsmänner der Entente so oft verkündet haben, die Grundsätze eines demokratischen Rechtsfriedens mit ollem Nachdruck geltend. Sie kann mit Recht darauf verweisen, daß diese Grundsätze bei den Bestimmungen des Versailler Friedensvorschlages über das Saargebiet, über D a n z i g, zum Teil auch bei der Abgrenzung des abzutretenden Gebietes im deutschen Osten verletzt und durchbrochen worden sind zugunsten von Machtbestrebungen und militärischen Erwägungen. Die Note legt auch mit Recht Nachdruck darauf, daß in allen Fällen der vorzn- nehmenden Gcbietsverändernngen das Recht'"ber Selbstbestimmung ber betroffenen Bevölkerung durch Garantien für eine freie, unbeeinflußte Wolksabstimmung gewahrt bleiben müsse. Der boutsche Gegenvorschlag geht bemr auf'die amfjev ordentlichen Härten ein, die die finanziellen und wirtschaftlichen Best immun gen ides Fvisdens� Vortrages bedeuten. In dieser Hinsicht mußte aller Nach- druck vor allem daraus gelegt wertden, daß die Verpflichtungen, die Deutschland auferlegt werden,-in ihrer Höhe fest begrenzt sind und nicht nachträglich eftm erhöht werden können, wie es der Entente-Entwurf zuläßt. Die deutsche Delegation bietet zur Wiedergubniachung der angerichteten Schäden einen Ersatz von 100 Milliarden Mark an. Die-ungeheure Ziffer zeigt uns, wie entsetzlich der- wiistenid dieser Krieg gewillt hat, welche fürchterlichen Opfer diejenigen-dem doutschen Volle auferlegt haben, die in den A-ugusttagen von 1911 durch ihre unfähige und verbreche- vifche Polftiik die Welt in diese Katastrophe gestürzt und bis zum Zusammenbruch an der vernichten Turchhaltepolitil festgehalten haben. Die Bedingungen der Entente besagen aber auch, daß die von ihr eingesetzte Kommission für Wieder- gutmachung eine außerordentlich weitgehende Kon- trolltötigkeit über die ganze Wirtschasts- und Finanz- Politik Deutschlands ausüben kann. Dies Kommission hatte fast in allen Wirtschastssragen das entscheidende Wort. Gegen diese außerordentlich weitgehende Beschränkung dei deutschen Wirtschaftspolitik wenden sich jene Vorschläge der deutschen Delegation, die die Einsehung einer deutschen K o m. m r s s i o n verlangen, die der Ententekonuniffion beigegeben werden soll. Einigen sich die beiden Komis- sion-en nicht, so soll ein Schiedsgericht unter neu- tralenl Vorsitz urteilen. Denn sonst bliebe das deutsche Wirtlchaftsileben auf lange Zeit unter der Wirtschasts- drktatur fremder kapitcilistischcr Möchte.:. . lveiteren Einwendungen richten sich gegen die fast vollige Konfiskation der deutschen H a n d e l s f l o t t e. ge- gen die Erschwerung des Außenhandels und der Wiederaufnahme der überseeischen Beziehungen.- Man wird die Vcaschlage der deutschen Delegation auch vom internationalen sozialistischen Standpunkt durchaus für gerechtfertigt halten, da sie in den territorialen Fra- gen durch das Prinzip des Selbstbcstimmungsrechts der Völker geleitet sind un-d in den Wirtschaftssragen in der Tat bis zur Grenze des wirtschaftlich Möglichen zu gehen scheinen. Ebenso ist die Forderung durchaus berechtigt, daß die Aufnahme Deutschlands in den V ö l ke rb u n d sofort nach Friedensschluß zu erfolgen habe, da der Völkerbund, wenn er überhaupt etwas anderes sein soll als die Liga der siegreichen imperialistischen Möchte, keinen Staat aus- schließen darf. Dagegen erscheint uns die Forderung nach Rückgabe der d e-u l s ch e u Kolonien von geringerer Wichtigkeit. Wir baoen von. ieb«®»de Art kavitalütitcher Kolonialvolitik-J-- helehnt irnb meinen, öaß bis Aiisgeßen Deutscbianv? im Innern so sck>wer und gros; sein werden, das; der Besitz von Kolonien nur eine Last darstellt. Die Interessen unserer Wirtschast werden vnll gewahrt, wenn in allen Kolonien das Prinzip der offenen Tür und die Gleichberechstigimg des Handels durchgesetzt würde. Einspruch müssen wir erheben gegen die m i l i- tärischcn Forderungen der Friedensdelegation. Die deutsche Regierung bekennt sich zwar zum'Prinzip- der Abrüstung und der Abschaffung der Dienstpflicht. Sie ist auch sehr vernünftigerweise bereit, den Rest der deutschen Kriegsflotte der Entente zur Versügung zu stellen, wenn ihr dafür ein größerer Teil der Handelsflotte gelösten wird. Aber gvzenüber der Entente-Forderung, die Arme? sofort auf 100 000 Mann herabzusetzen, verlangt die Dele- igativn zunächst 350 000>uind später 250 000 Mann. Diesen Forderungen liegen natürlich innerpo' litis che Er. wägungen zugrunde. Das ist die Stärke der Armee, die gegen den inner« Feind nach der Ansicht der Regierung gebraucht wich. Da meinen wir allerdings, daß es ein entsetzliches«Llrmutszeugnis ist, dasi die deutsche Regierung sich an ihre Fe-irtde wendet,-damit sie ihr hehi'ls- lich fein sollen, ihre Macht über das deutsche Volk auf- rechtzimchälten. ES ist ÄaS Geständnis, drisi diese Regierung sich nur noch aus den neu aufgerichteten Militaris- mus stützen kann. Die Regierung wird aber sich schon cnt- schließen müssen, einzusehen, daß es auf die Dauer so nicht geht, daß auch in Deutschland eine Politik getrieben wer» den muß, die eben, weil sie die Zustimmung der breiten Massen findet, der militärischen Gewalt in einem solchen Ausmaße nicht bedarf. Das Schicksal, das die deutschen Gegenvorschläge finden wrnd, ist unbestimmt, und wir hegen keine allzu großen Erwartungen, daß der Ententeimperialismus heute schon zu wesentlichen Auigeständnissen bereit ist. Dazu wird stfl erst von der rasch wachsenden Macht der Arbeiter-� bewegung in seinen Ländern gezwungen werden. Von dem Fortgang der revolutionären Bewe- gung, nicht von den diplomatischen Verhandlungen erwarten wir den endgültigen Friedensvertrag. Wenn aber heute in einigen Blättern, und namentlich km„Vorwärts", bereits wieder das Spiel mit dem Feuer beginnt und mit dem Gedanken der Nichtunterzeich. «ung operiert wird, so möchten wir davor dringend warnen und keinen Zweifel darüber lasten, daß wir nicht gewillt sind, uns sn eine neue Katastrophe hineintreiben zu lasten. Die deutsche Friedensdcleaation hat ihren Gegen- dorsch lägen auf die Friedensbedingunaen der Entente einen allgemeinen Teil vorau-aesänclt. Aus seinem Inhalt gäben wir daS Wesentliche wieder. I. Die Nechtsgrundlagen der Friedensverhandlungen. Die deutsche Delegation, so toird yesagt, sei an di« Aufgabe des FriedenSabschlusseS in der Rechtsüberzeugung herangetreten, daß der wesentliche Inhalt d«S künftigen Friedens- Vertrages schon durch seine Vorgeschichte in seinen Grundzügen bestimmt sei. Am 6. Oktober 1918 ersuchte die gelegten Ktkedenlivevlngungen mmoen zn sotchrn f?isrilch?n?m- uchcrungcn in offenbarem Widerspruche. Dafür werden folgende Zeugnisse im einzelnen angeführt. 1. Kein Krieg gcgcit da? deutsche Volk. TS werd.'n eine AnzaKl 1! Äußerungen englischer Minister an-s geführt, so von?Kqu!?'. Lord Meiert Er eil. Winstone, deS Prä-! sidenten Wilson, worin überall gesagt wird, daß unsere Gegner! mit dem deutschen Volke keinen Streit gehab! i hätten. Wenn die D.nischen elu« Demokratie bilden würden, st j wäre damit eine starke Bürg'chast sür die Zukunft g'gchicn. Bei der lknbab.echniung seile gerecht gegen das deutsche Volk verfahren und Deutschland H-Nvu st wie die anderen Mächte rchlig behandelt werden. Nach allen diesen N'rw'chlungen, sagt die deutsche Veröffeni- lichung, mußte anganemunen werden, daß di' tiefgehenden p o itifchen Umwälzungen, dir im Spätherbst 1913 in Deutschland stattgefunden haben, von den Gegnern in ihren FriehenÄbcdärgungen berücksichtigt we.den müßten. Die neue Verfassung des Deut'ch n SdeichsZ, die Jus am mens eh.i ng seiner Volksregicrung entsprächen den strcnN'ten Grundsährn der Demo- krarie. Die Abkehr von der militari st ischen Gesin- nu ny zeige sich auch darin, daß die von Dcutfch'mÄ zur An- nähme vorgeschlagene Völkerbunosatzung ein Abkommen übet di: Beschränkung der Rüstungeg enchafte, da» größere € chcrhci'.en schafft als die entsprechenden Bestimmungen de» Völkerbrrndstatut» im Friedensentwurf. Aber diese Tatsachen seien völlig unb nirküchtigt geblieben. ES sei kaum«ibzustben, welche härteren Brdingungrn einer iniperiaftsti scheu Regierung lätton auferlegt ive.dcn können. 2. Kein Gewalt-, sondern ein Rechtsfricdcn? Der französische Minister Painlev- habe im französischen Parlament am 18. September 1917 versichert, daß der Krieg nicht durch«inen Frieden de» Zwanges und der Gewalt abgeschlossen werden solle. Der ftar.zösische Minister des Aeußeren Pichon habe am 27. Seplember 1917 in- der Teputiertenkammer gesagt, haß die Alliierten keine Eroberungen machen wollen. Aehnliche l&iSfichrungen hätten die englischen Minister Asquith, Balsour, Lloyd George sowie Wilson gemacht. Die deutsche Veröfsent- lichung sagt nun: DaS FriedenSdo?!i!«nt zeigt, daß alle diese wieder- holten Versicherungen nicht eingehalten worden sind. Zunächst in den Territorialsragen: Im Westen soll ein rein deutsche? Gebiet an der Saar mit wenigste»? 000 000 Einwohnern nur deshalb vom Deutsche« Nslche losgelöst werden, weil An. spriichr auf die dort vorhandenen Kohlen gemacht werden. IS Jahse lang soll dieses Gebiet von einer Kommission regiert werden, auf deren Ernennunz die Dcvölkerung leinen Einfluß hat. In Schleswig sei die Grenze für die Abstimmung durch reicht deutsche Gebiete gezogen und gehe weiter als sogar die däni- sche Regierung wünsche. Oberschlesien solle von Deutsch- land abgelöst werden, obgleich es seit 750 Jahren in keine: Ver- bindung mit Polen gestanden habe. Posen und fast ganz West Preußen sollten zu Polen kommen, obwohl dort Mil- lionen Deutscher wohnten. Memel will man lo-lösen in dem offensichtlichen Bestreben Deutschland wirtschaftlich von Rußland zu trennen. Die rein deutsche Stadt Danzig solle Freistaat werdan. Beliebig soll« bald die Idee eines unverjährbaren historischen Rechts bald die Idee de» ethnographischen Besitz- stands, bald der Gesichtspunkt wirtschaftlicher Interesse» maß- gebend sein. Auch die Regelung der Kolonialfrag« widerspreche dem Rech ss rieben. DaS Wesen staatlicher Betätigung auf kolonialem s&sx j Regierung sein« 14 Punkte annehme und nur ein« Verständigung Wer die praktische Anwendung ihrer Einzelheiten erstrebe, hat daS die dewsckie Regierung bestätigt. Wilson hat dann mit der: alliierten Regierungen über einen Waffenstillstand verhandelt und schließlich ein Memorandum unterbreitet, wonach äuck die alliierten Regierungen ihre Beveitschast zum Frieden auf Grund dev Grund- sätze des Präsideuten Wilson erflärten. AuS dem Notenwechsel. der zu dem Waffenstillstand geführt hat, gehe hervor: 1, Deutschland hat ausdrücklich als Grundlage für de« Frieden ausschließlich die 14 Punkte Wilsons und feine späteren Kundgebungen angenommen. Andere Grundlagen hat weder Wilson noch irgendein« andere der alliierten Regierungen nach- trSglich gefordert. S. Die Annahme der alliierten Waffenstillstandsbedingungen sollte nach WilionS eigener Versicherung der beste Beweis für die unzweideutige Annahme der oben erwähnten Grundbedingungen und Grundsätze für den Frieden seilen» Deutschland» sei». Deutschland hat die alliierten Waffenstillstandsbedingungen an- genommen und trotz ihrer furchtbaren Härte mit allen Kräften durchgeführt. Es hat damit den vom Präsidenten Wilson gefor- derten Bewei» geführt und dadurch ein vertragsmäßige» Anrecht auf diesen Frieden des Recht« erworben. Z. Die Alliierten haben ebensall» dir 14 Punkte Wilson« und seine spätere« Kundgcbnnge» al» FriedenSgrundla«« an- gesehen. 4. ES besteht also zwisckwn beiden Parteien eine feierlich« Bercinbarung über die FriedcnSgrundlnge. Teutschland hat ein Mächte, an der kolonialen Dclätigung beteiligt zu sein. Diesen naturrechtlichen Anspruch habe auch Deutschland, dessen Leistungen auf kolonialem Gebiet trotz mancher Fehler und Mißgriffe un- bestreitbar seien. Er werde durch einen Friedensvertrag, der Deutschland seiner sämtlichen Kolonien beraubt, nicht erfüllt. Der Wirtschaftkkrieg hätte schon während der Kriegsführung al» unzulässig angesehen und da» privat« Eigentum unantasÄich bleiben müssen. Trotzdem soll« nicht nur da» von den Alliierten bereit» beschlagnachmle deuische Pribatvermögen für die staatlichen Ersatzansprüche gegenüber Deutschland in Anspruch genommen werde«, sondern die feind- lichen Regierungen wollen sich dag Recht vorbehalten, in ihren Gebieten auf unbestimmt« Zeit nach Inkrafttreten de» Frieden»- Vertrages alles deutsche Eigentum ohne irgendwelche Entschädi- gungen und ohne Rücksicht auf di« Zeit seiner Einbringung zu liquidieren. Die deutsche Erklärung sagt nun: „Obgleich Präsident Wilson in seiner Red- vom 20. Ok- tober 1910 ancrlannt hat, daß keine einzelne Tatsache de« Krieg he r'v orgern fe» hat, sondern daß im letzte« Grnnbe da» ganze europäische System die tiefere Schukd am Kriege trägt,„eine Verknüpfung vön Bündnissen»ud Verständigungen, ein verwickelte» Grwrbe von Intrigen und Spionage, das mit Sicheffrit die ganze Völkerfamilie inVrinen Maschen fing",„daß die Erklärung de» jetzigen Kriege» nicht so einfach ist nnd seine Wurzeln sich tief in den dnnklen Boden der Gefchihte senken", soll Deutschland anerkennen, daß Deutschland nnd seine Ver- Recht auf diese FricdrnSgrundlage. Ihr Verlasir,, auf fei cn p..! b k n d e t e n für alle S ck k'd l S n n g e n, die die gegnerischen ___»_-.-? e„ � � �. ,>*_-______. �••>«(k 17, � � oe.. W«•-M. Xt Taiei beutscheu Eegenvorschllige$ - g— ifA«!""'.„tfit* «ui>uui| lullen in lertuonaier Hinpazi c«„ xon> � fchen Gebietes und die Unterdrückung de» beulst�'�stS�Ll Er brinot Vi»>,!zm„»>>-» v-nilchen Vurft' � die M>nz�W„�'�ichu"g diese««ertras-entw«-.-.. Vit» kltet nroottMunfl Groß-öerlin. Em unschuldiges Opfer der Märzunruhen. Seit Wochen herrscht in dem Hause Reuterstraße 38 k Neukölln und in der Umgebung starke Empörung gegen eine hn genannten Haus« Wahne n�dc Frau Fleischer. Während der Märzunruhen wurde m der Warschauer Straße auch der 18jährige Sohn dieser Frau, K u'r t Fleischer, standrechtlich erschossen. Angeblich soll er aus der Straße bei den Unruhen mitgewirkt haben und bei der Gelegenheit aufgegriffen sein. Die Bewohner des Hauses Rvulerstraße 38 glauben aber nicht damit, d-ig Kurt Fleischer an den Unruhen beteiligt war, denn dieser war cm für sein Alter körperlich und geistig zurückgebliebener Mensch mit ganz harmlosem Charakter. Verschiedene Umstände ließen die Vermutung auftauchen, daß Frau Fleischer ihren eigenen Sohn fälschlicherweise als Spartatist denunziert habe und daß der Tod des jungen Manne» darauf zurückzusühoen ist. So wird be- hauptet, daß Frau Fleischer einige Tage bor der Hinrichtung ihres Sohnes zu anderen Frauen geäußert habe, ihr Sohn sei Spartakist und sie sei ihres Lebens vor ihm nicht mehr sicher. Auch der Bruder des Erschossenen, der mit seiner Mutter harmo- «iert, soll ähnliche Ateußerungen zu Nachbarsleuten getan haben. E» wird ferner behauptet, daß sich Fmu Fleischer, die ein skanda- löseS LtebesverhältniS mit einem»echei rateten Polizeiwachtmeister unterhält, sich auf' genannt« Weife ihres ihr im Wege stehenden Unglücklichen Kindes entledigen wollte. Nachdem im März diese Beschuldigungen gegen Frau Fleischer erhoben waren, rächte sie sich an den Familien, in denen sie ihre lG-gner vermu-t.te, indem sie in Gemeinschaft mit ihrem LSjckh. rigsn Sohn Hermann eine Anzeige gegen mehrere junge Leute tun Alier von 15 bis 17 Jahren erstattete und auch gegen diese die falsche Behauptung ausstellte, sie seien an den Unruhen be- tciligt gewesen. Die Betreffenden wurden daraufhin— teilweise unter gewaltsamem Eindringen in die Wohnung urf* Mißhandlungen_ verhaftet und erst aus energischem Protest ihrer Eltern nach anderthalb Tagen wieder freigelassen. Eine Anklage ist bisher gegen sie nicht erhoben worden. Gegen Frau Fleischer und ihren Sohn Hermann wurde nun- mehr von den Eltern der Verhafteten bei der StaatSanwaltsckaft ein Strafverfahren wegen wissentlich falscher Anschuldigung be- antragt. Die Sbaatsantoaltschast beim Landgericht I hat aber, ohne daß einer der Antragsteller vernommen wurde,«in Ein- schreiten gegen Frau Fleischer und ihren Sohn abgelehnt. Dadurch stieg die Erregung bei den Bewohnern des Hauses Routerstraße 38 aufs höchste. Frau Fleischer durste sich nirgends mehr sehen lassen. Sie erbat und erhielt auch vom Neuköllner Polizeipräsidenten, Herrn Appich Schutz, indem ihr ständig ein Schutzmann beigegeben ist, der sie in ihre Wohnung ein- und ausführt. Die Schutzleute de? betveffeuden Revier� dem auch der Liebhaber der Frau Fleischer angehört, empfinden diesen ihnen aufgezwungenen Dienst auch schon als einen Schimpf, und auf wiederheite Vorstellungen hat Herr Appich nun versprochen, dafür zu sorgen, daß Frau Fleischer au» dem Hause verschwindet. Und wird mitgeteilt, daß dies auch die höchste Zeit wird, denn niemand könne dafür garantieren, daß Frau Fleischer von erregten Personen nicht tätlich angegriffen wird. Wir sind nun der Meinung, daß der Staatsanwalt das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen haben darf. Wir fordern ihn hiermit auf, den Fall nochmals eingehend zu be- handeln, damit endlich Licht dahinter kommt� wer den Tod des unglücklichen Kurt Fleischer verschuldet hat! Ein Arzt, wie er nicht sein soll. Aus Neukölln wird uns berichtet: Am Dienstag vormittag Jvurde in der Hermannstraße ein dreijähriger Knabe von einem Fuhrwerk umgerissen und eine Strecke mitgeschleist. Die Mutter begab sich mit ihrem besinnungslosen Kinde zu dem in der Nähe befindlichen Arzt, SanitätSrat Dr. Borchardt, utn die entstandenen KZerletzungen verbinden zu lassen. Dr. V. lehnte aber sein« Hilf« mit dem Bemerken ab, die Mutter solle erst mit dem Kinde nach Hause gehen und cZ vom Schmutz säubern. Auch ein wiederholter Persuch, Dr. BorchardlS Hilfe zu erlangen, scheiterte an dessen Halsstarrigkeit. Frau B. mußte einen anderen Arzt aufsuchen, jum ihrem Kinde ärztliche Hstfe zu verschaffen. f DaS Betragen des Herrn Dr. Borchardt ist empörend. Ist lein Arzt, auch tvenn er SanitätSrat ist, nur dazu da. Gm bessere {Bornen aus erkünstelten Ohnmächten zurückzurufen, oder hat er wicht auch die Pflicht, verunglückten Mitmenschen schnell beizu- ' stehen? Etwa? Wasser zum Reinigen wird er doch wohl in seinem Haukbak! gehabt haben. Warum leistet er ha nicht Wlständ und jagt die aufgeregte Riuttcr mit dem verunglückten 5linl« davon? Wir glauben annehmen zu dürien, daß Herr Dr. B. seinen Beruf verfehlt hat, denn so. n ie er sich gibt, haben wir uns keinen Arzt, bei dem Menschenfreundlichkeit die erste Pflicbt sein muß. vorge- stellt. Das ist im übrigen nicht die erste Klage, die wir über Dr. B. hörten. Ob er sich ändern wird? Wir glauben nicht, denn aus die Bemerkung eines Zeugen des erwähnten Vorfalls, daß man davon der Prepe Mitteilung machen würde, äußerte sich Herr Dr. B. sehr höhnisch dazu. Beschwerden des Publikums über von den Lebcnsmittelaus- rufen abweichende Belieferung durch die Kleinhänt�er müssen unter Bezeichnung der genauen Adresse des Kleinhändlers sowohl wie deS Bc s ch verde füh i ers bei derjenigen Magist rat?- Abteilung angebracht werben, die den Aufruf erlassen hat. Aus anonyme Anzeigen kann nichts veranlaßt werden. Die ehemaligen Angehörigen der Republikanischen So!- datenwehr, welche infolge Auflösung derselben am 20. bzw. 31. d. M. ausgeschieden sind und noch Rückstandsforderungen an Familienunterstützung zu haben glauben, wollen diese unverzüg- lich bei der Fürsorge-Abteilunq der R. S. W.. Oberwallstr. 1 c, Zimmer 6, unter Vorlegung ihrer Entlassungsscheine vom Feld- Heer und der R S. W anmelden. Zentralstelle für Einigung der Sozialdsmoliratie. Bez. Nord- wtsten. Mittwoch abend, 7% Uhr, in der Aula Zwingtistr. 37, öffentliche Versammlung. Referenten: K. Neumann(U. E- P.) vom Bollzugsrat, Dr. Timmel(3. P. D). Zentral« für Einigung der Sozialdemokratie. Dez. Borden- Weihenfee. Mittwoch abend, 7% Uhr, bei A. Beyer, Böhowstr. 23, Bezirlisoerfammlung. Versammlunsien. In Pankow fand am Mittwoch, den 21. Mai, die Generalversammlung statt. Genosse Schindler gab den Bericht. In die Bezirksleitung wurden gewählt als 1. Bezirksleiter Schindler, 2. Spickermann, 1. Kassierer Bartels, 3. Prippernau, 1. Schriftführer Beinroth, 2. Genossin Albrecht, Beisitzerin Genossin Franke, Karlotekar Roggenbock, Abteilungsführer Nord Bejick, Süd Krnippe, als Revisoren Weiland, Schrodeck und Luckow. Genosse Brühl-Lichtenberg hielt einen mit Beifall aufgenommenen Vor- trag über die Nationalversammlung. Spandau. Ein« stark besuchte Mitgliederversammlung am 23. d. M., besaßt« sich mit der bevorstehenden Krcis-General- Versammlung und der Wahl der Delegierten zu derselben. Von acht Vorschlägen fiel die Wahl auf folgende Genossen: Bergemann, Guht, Drescher, Koppen, Leo und Greiszu. Ferner fand die Be- stätigung der Wahlen der Bezirksführer statt. Einem Vorschlag deS Vorstandes, den Vorstand um drei Mitglieder zu erweitern, wurde zugestimmt. Diese drei Mitglieder sollen als B i l d u n g s- ausschuß fungieren. Gewählt wurden die Genossin Frl. Bien, sowie die Genossen Kunz und Drescher. - Aus dem Gemeiudefeben. Steglitz. Dre Gemeindevertretung beschäftigte sich in ihrer letzten Sitzung mit dem HauShaltplan. Die Gemeiude- einkommensteuer wurde auf 2 80 P r oz. festgesetzt, die Lustbarkeitssteuer ist um Sy Proz. erhöht, die Grundsteuer auf un» bebaute Grundstücke von 6,4 auf 7, die Kanalisationsabgabe von 2,4 auf 2,7 Proz. Ein Antrag der Unabhängigen, die preußische Nationalversammlung um Aufhebung der Steuerprivilogien für Geistliche, Lehrer, Beamte usw. zu ersuchen, wurde angenommen, mit dem Zusatz, daß die davon Betroffenen entschädigt werden sollten. Die gleichfalls von uns gestellten Anträge, das steuerfreie Einkommen von 900 auf 3000 Marl zu erhöhen, sowie die Einkom- mensteuer progressiv steigend zu erheben, fanden nicht den Beifall der Übrigen Parteien. Der Bürgerblock ist gegen eine Progressie- rung, beide Anträge wurden schließlich dem Finanzausschuß über- wiesen. Ein von uns gestellter Aittrag auf Erhöhung des Schul- geldeS für die höheren Schulen ist bereits im Finanzausschuß ab- gelehnt, desgleichen unser Antrag auf llnentgeltlichkeit der Lern- mittel für die Kinder oer Volksicbulen. Ueber die Festanstellung eine? Schularztes sowie einer Schulschwesder und die Errichtung einer Schulzahnklinik, die von uns gefordert sind, wird der Ge- meindevertretung eine besondere Vorlage zugehen. Die Schulen sollen auf unseren Antrag jetzt wieder, wie vor dem Krieg, dreimal wöchentlich gereinigt werden, in den letzten Jahren geschah die- nur zweimal. Stach Fertigstellung der Badeanstalt wird dem. von uns beantragten obligatorischen Schwimmunterricht näher getreten werden. Die S.'ülerbüchersien bekommen eine reichlichere Zu- Wendung an Geldmitteln, ganz bedeutend wird aber die Volk?- bücherei unterstützt. Letztere soll ja noch im Laufe dieses Jahres nach einem zentral gelegenen Raum verlegt und bedeutend ver- gröhert werden, auch ein Lesesaal wird eingerichtet. Zur Leitung. der Volksbibliothek irird eine Bibliothekarin angestellt. Bereits am 2. Juni wird die Gemeinde eine Volkshochschule in St eglitz eröffnen, die vorläufig mit 9 Dozenten beginnen wird, um dann zum Winter ausgebaut zu werden. Nach Schluß freie Aussprache. Die VarfiW att. Ffw daß A rbe i t«:- 3« 9 j eines jeden VorkragS alle im Gymnasium statt. Mr cav arotiici-.o" pu, Dwglitz-Friedenau wurden dann noch 300 Mark weiterer Antrag der Unabbängigen s ordert, daß in des Vereins Kinderheim, des Vaterländischen FmnenK � der Mütterbevo tu ngsstelle Frauen aus der Geinemd«.� gesandt werden. Der Antrag wurde einem Auchchuv"«gz Ein weiterer Antrag unserer Partei, die Schiäerzahl � � Ein weiterer Airrrog unierer-parrei, utc � der Gemeindeschulen auf höchstens 45 festzusetzen, wu. � abgeändert, daß die eiuzelncn Klassen tunlichst wuht_ p 40 Kinder ausnehmen sollen. Der ebenfalls von un«(Fl. � vraa. einen Ausschuß für Kommunalisierung einzustykN..ch..a >ie einschlägigen Fragen, wie Müllabfuhr, irog, alle die(Jiusjtll,«Vit armituviu»;.., jjfls, sorgung, Kohlenbeschaffung, Anschlagwesen usw. gctju sollten, wurde eingehend erörtert. Die Gneigiheiß�.� j-j sollten, wurde eingeyeuv erörtert.%ne cscneim�" tick)«» und der Demokraten für diese Sache ist mcht?. ganze Frage wurde einem bereits bestehende» Ausptzu» wiesen.» Aus den Ocgunifflfiorefl. Lichtenberg. Das 3. und 4. Bi-rtel hat haut« öS** S* bei Tempel, Viertelsoerscmrmlung. Res« rat: Das RütelW ferent: Kosollek._-ach Neukölln. 20. Bezirk. Am Himmelfcchrtstaz Ausflug Königsheidc. Treffpunkt: früh 7 Uhr in den Bezirkslaklu ,) Stlederfchönhausen. Freitag, den 30. Mai, abends Lokale von Rettig. Blankenburger Ctrobe 4, Mitgl«ederve i Bortrag über das Rätesyftem. Sir«, Spie! und Spork. DaS Goldene Rad von Friedenau. Im Stadion""".td Himmelfahrtstage eines der arößtn Rennen skit auh Goldene Rad von Friedenau", ausgefahren. S:ebe»t Dauerfahrer werden auf der gewaltigen Strecke von K ganzes Können entfalten. Außerdem Fliegerrennen. beginnen um 4 Uhr. «rkeitct-SSoS fahre tbund„Solidarität". Ortsgrupp- jä bürg. 29. Mai lHimmelfahrt), nach Brandenburg. S.arr � Volkshaus Sonntag, 1. Juni, Agitationstour noch©wl'"0 Start: 12 Uhr, Volkshaus. Frei« Schwimmer, Charlottenburg. Mittwoch, Monoi 1. � Bolkshaufe(Stehbierhalle). Besprechung und Regelung de T:r gen Badesaison— Himmelfohrtstag Anbaden in Picheisvc punkt 2 Uhr, Reichskanzlerplatz. Nachzügler 4 Uhr bei Pichelsberg«.»_______ Verantwortlich für die Redaktion Alfred Wielepp, Verlagsgenosfenfchalt„Freiheit", e. 0. m. b. S, v Lindendruckerei und Verlagsgefellschofr in. b. H..«chnidou__ � # IIS �>le fteie U)d[ JCbiftiiette'Wodjtnfdjiift bei Jptft 5 ift foeöen ezfdjienen� Und i>cm Inf) alt: Die Demonjtiaücnen btt A (g.?). /ßr � Diebe Hb. ßoffmannS v. b< � 'Tbköct vom Ccbcßourpio�eß. DVolft J()v bad Wieb et7, w" ben Qteucfn der(SdjCadjtfelöcr. Ceo"Zolftoi:'der"Zeuftt. Vornan.,. (önfiav fCanbauct: Oieoofauan, oiaßon unb ß1™ unb DlefetS andere. Jfanfatur: JcQrenßad) �Piti6 20 Pfennig. Hßonnement Jttaij'Jum 3%. 1-� Ott. 1—4 tonnen natp nadjgellefeü weido�y Au(jaßen in allen Hudjljanbfungen,"Jeilungdaci f netten, Jiioelen, ZbaönQoteöinpbanbtungen, ioa> in m erlag, rbetün OiHV 6, Stflffßauetbam*� DeuteebOTMötaliatbeiter-Verband VerwaltnngsstelJv Berlin. Machruf. Den Kolleren zur Nachricht, daS unser Kollege, der Schl8"er Frans Cittberner, Reinickendorf. Scharnwebcrstr. 73, am 25. d. und die Arbeiterin Minna Merrmann, Lichtenberg. Tarrsch.Ttidtaif. 27, am 22. April gestorben Ehre ihrem Andenken I Die Crtswcrwaltung. Staden. HinnielfaliftnocIlRiilllir; Das fioldene jjnd von fMmm gegr. 1898. GroBer Moa- Preis. i IL Krei.. Unser alter, treoer| Genosse dod Bezlrks- 1 Jörne» Wiegel ist am 25. d M. gestorben. I Er hat each wihrend | des Krieges stets im I Sinne d. Internationalen I Sozialismus gewirkt. 1 Die Beerdigung findet am Freitag, nachm. 3Uhr. vom St Michaelskirchhof. Mariendorfer Weg. ' aus statt, Spcziai- Arzt Dr. Scott! für Haut-, Htrn- und Fraocn- Lelden— Salvarsan- Kuren Urin- und Blatuntersuchungen Roscnthalerstr. 69—70 in Keil-Ansfait Löser )»— I. 5-9. Sonnt 10-1 isiizatn OiMn-lfsrtizimmif. Arbeiterrat Aerlin-Wilmersdorf. Öffentliche Sitzung um ZMttwoif,. den 28. anal, abend» 7'/, 716 c in der Stnla der SJlftoria enifenf.ljult fflaftclnrr Strohe®dc Uhloudftiodc. lajcSatknnnj: 1. Seufoniiltulcntno ici Hrbei'rrrntt. 2. Neuwahl der Poltjctbevallmhchtigtrn. 8. SteHiiNfliio'jrae Mir strtedenftraoe. 31; ferent: fflenofic F Exner. 0- Drr aieMnrdjt-Siijemtuira Prozeß. Referent:«enoffe 3r. Herzseld. _ 3- 2t.:es.6elnso4ad Krampladcru der Frauen n., dgl. In Originaldos. M 6.1.50 I n. Mk 7 60 erhältlich In der I KManl.a- ApoUsake BtRLW SW 19/324 Buchhandlung der Verlagsgenossenschafl„Freiheil" e. O. m. b. H. Schriften der D. S. P. zum Frieden. Acnehtnen oder oitiebnen? Die Unabhängige Sozialdemokratie und der Friede. Mit Keilrögen von K. Kaulsky. Od. C. Oral, C kollod. A. Stein. R. Hilferding und II Hanse. 40 Seilen'' Preis 50 PI. Deutschland nach dem Frieden. Wkisdiaflspoliiisdies zu den Versailler Bedingungen. Von Engelbert Orat 16 Seilen Preis 30 Pf. Die Sdiriffcn erklären und rechtfertigen den Standpunkt der U. 5. P. in der Fricdcnsfrogc. Sie geben den Genossen das geistige Rüstzeug im Kampfe gegen die aufkommende nationalisiische Flui. Die Schrffien sind durch jede Buchhandlung sowie dkehJ von d» Buchhnccllung der Ver'ngsgenossensdioH »Freiheit-, eTo. m. bTrl, Berlin NW 6, Sdiiflbaueidanun 19 n ßeutsclior Mslaliarbelter- Verband VorwaU-iaessleUo Keraabarsr. L Die hiesige VenraltBojsstenc sucht zum baldigen Antritt einen ersten �scMftsflrer. Gerechnet wird auf eine erste Kraft. Bewerber müssen agitatorisch und rednerisch bezahl sein und die Ver- wahuneflgcscliäfte vollsiändisc beherrschen. Mindestens siebenjährige Mitgliedschaft ist Bedingung. Die Anstellung erfolgt nach den Beschlüssen der Breslauer und Kö ncr Generalversammlung. Oertliche•Teuerungszulage von 50 Mark wird gewährt Dienstjahre werden angerechnet. Bewerbungen, aus denen Alter, Beruf und bisherige Tätigkeit in der Arbeiterbewegung hervorgehen sind an den Kollegen Daniel, Wilhelm. Merseburg, Weißcn- felser Straße 6, bis zum 14. 6. 1919 zu richten. 4 Strassenhändler für den Vertrieb hochwichtiger Schriften gesneht UcrlDässßnojsensclinlt,. Freiheit" ß.G.Ri.bJ. Schiftbaucrdamm 19. Schmargendorf Ab I. Jnni wird. Im Einverslindnis mit unserem bisherigen S,edilenr. den Qen.sseo Reimer, Breitestr. 8, and gemäß Beschloß de, Schmsruendorler Wahlvereins, aneere Spedition _ Frau Selig, HundokcthSs-StraSQ 21 Qbertragon. Um eventuell eintretende Unterbrechungen zu vermeiden, bitten wir unsere Abonnenten. Ihre Adresse durch Postkarte d�r neuen Spedition mitzuteilen. Dieselbe wird die«Freiheit wie bisher weiter liefern. Darlehn Jedermann Rechts- bureau Elsasser Str. 6B. hweater. weiß. TsTFlerre«, neu oder gel erkaltm,«nahe zu kauten. OOUo, wrangel- ittraße 421. Spiralbohrer alle Ahm es- saugen kau t Beyer, Planeu- Haselbrunn. Krßkhßgetllr. 10. ' c- H'inascstläÄ gut erhallen kauft Knab, Sfcrttz. Marksteinstc. i. Bett- Schollack pfucnHreiee.|.„ir m mbe" Botefi'i zürerL rrlgrä' str»ße£� tW /a MeM werde»»0, 'S0 damn