'.v- i:.»•*:•■■% �'nzelpreis 10 pfg- Jahrgang 2 •Jr'ileii««KTfatc«rS m$m»»»».fj|»l«4»« w 0.'», ftei« Saf�Himg im nan fit«roS-S.rf'*»*t fc" ,-W �MvA-�usgabe N»nv«'.??�ez«Ne»d»r deien 5«n«i T,30 2%f., RVrtunjfi jen *«5 fettgehrurfte DDort 60 pf�;e>« wetif.viVtii Z.>Ci. tUu«**?("# 60pi»V �«Milien» und rerfam»r.lun4««W5«i?ew fdfll der.�uichlckg'»ro. iür den «Sssen Ws Sliqc n«ch,nitt«K» bei der 4r>«dititn se,R. WUITdßiton: 911$. 6,•ifclffftftiYirrtfti'.tttt 19 Zernsprecher: Amt Norde»« 8le kaizSsikcheo Gewttkschosten filc die aeoifio» des?riede«sverttaze». Da«#... � 8t»ftiII«»,28. fUL travajs /�.rr 0Bo�cn,,�fe Conf�b�rnürnt gAtornle ka �ffen � ttu,a der Gencralkommisiim, de? Sewerk- »»« ar:' v* erörtert? ff?ft?rK nachmittag nochmal» »Ikft: Äoblm und nahm schliehlich mit allen Ttim. di, �iimmenthalttlnaen einen Antrag an, in wel. �Otnilk, Atting der Conf�d�ratio» gön�ralc dn travnil De V Berfaillcr Friedensvertrag festgelegt wird. erhebt ifunächst Sinsprnch gegen die«e- Lersailler Erörterungen nnd gegen die krg de« durch die Presse verbreitete» UuS»nge» �binee',, augenblicklichen belanaten wesemtlichra kf» Vertrage» entsprechen keineswegs den Eig-e..?. Arbeiter. Eudann geht dee Antrag aas dir "' R( M und f o r ,n n l i e r t zehn Punkte t«»-?.'"' Gesamtheit der Artikel de» Per. diesen jetm Punkten wird erklärt, daß der Uchtes t. u� eine Verneinung de» SrlvstbrftimmnngS. ?u«ker sei. zweitens Olebiete in verkappter Weis« �«st K» w. rj�fnß die Verpflichtung bezüglich der lHesell. "'«sds� Lotionen verleugne, vierten» zu den alten Bund. ""hoolüt"«urückkehre, sünsten» die allgemeine Abrüstung r,.t.? mache, lechstens den Ztolonialismu» fortsetze. "-—'-- 9t__ bestehen, welche mindesten» ebenso gr»h ch�Iich seien, wie die Kanfliktskeime vor dem Krieg ,f, s.jjb. Nationalkomitee verlangt rfräw ��ueRedidierungdesVertrage» '' Ml getreu den Grundsätzen eine» Frieden» der » k, y*! Gerechtigkeit die Arbeiterklasse ein entschlossen sich verpflichtet, sowohk wn"�'lmale Aktion al« durch gemeinschaftliche»n. vi»»?- den Arbeitern anderer Rationen ans die d»>."dung eine» wahren Volker. nud eine stabile W e lt» rg a« i sati» a, �.'�derausnahme de» Wirtschaftsleben» sichre. dinzuwirken. Die Telegntion der französsfchen I�?lten wird diele» Standpunkt auf der intrrnati». �urrkschnftdkonferenz in Amsterdam vertrete». g�'ndMbung de? französischen GrtrertYchaften '-- Weise gegen Bö» 'rflichunjj eine» w»? r r»..... l?*«"d"ne stabile« e k t. rg a« i sati o a, 'e Wiederaufnahme de« Wirtschaftsleben» sicher. Vy). hinzuwirken. Die Teleg-itio» der französische» �'ien wird diesen Standpunkt aus der �"kschastskonferen, in Amsterdam veri «.�udgebung Axx französischen Trtverricucmr" .? uemnoch sn der entschiedensten Weise gegen da» von Versailles aus und übernimmt w'ranzösischen Arbeiter die Verpflichtung, aus Z BSr,]!,". de» Vertrage» im Sinne der Demokratte und hinzuwirken. Wir begrüßen dies« derfuMrük�f unsere? französischen Genossen und hoffen Utsch«.?' den gemeinsamen Anstrengungen der 'genn,!' v."�sischen und englischen Arbeiterklasse ge- s in �LS Werk des Unfrieden» und de» Völkerhasse». föofffn.e* geschaffen ist. schnellsten» au» der Aelt Vroleslbcwl'g«»» in Cnotonft m» Zrmkreich. :8ustande», ->"trrvk»ti»n, für Amnestie*»& Temokilißlttoa Ao« v»mft'r»««. 98.»«i. c t,,'*»Rf4«a Blättern vom Ä Koi veranswltetr die nb,.®oct«lip gederation«m Sonata, eiw *"1«ot Trcrfastpir-Sauara To» Ma» tkU«loa Rede, in der er sagte, die«knzige Art. in der die Arbeiter gegen einen kapitalistischen Krieg gegen die Revolution der russischen Arbeiter protestieren könnten, sei eine soziale Revolution. Die Rede Zinns wurde mit lautem Beifall begrüßt. der Zevkrairal über Zrieden und Lliiesyilem. Di« Gefmutsitzunqen des ZeutralrnteS b» deutschen(czialisti. scher, Repuiwk haben am 20., 27. und 28. d. 3K. stattgefunden. Gegenstände der Beratungen waren vor allem die Friedend« dedingungea und Aebeiteefragen. Bei der Bevatung der FriodenSfrase wurde die Srnberusung eine! 3. Räiekongresse« erSttert. Der Zemtrolrot hat die Auffassung de» AktiondauS- schussrS gebilligt«8 abgelehnt, für den gegenwärtigen Augen. blick einen Rätekongretz anzubenufen. Zur AriedenSftage ha« der Zenttalrat die»achstchende Resolution angenommen: .Die FriedenSlbedtngungin. die dem unterlege uen beittschen BoAe von den Siegern auferlegt werde« sollen, sind von un« «hörier Härw and ,n ihrer gegenwärtige«, Zoon unerfüllbar. SBcnn Deutschland di« übernommen«, Verpflichtungen de» Wiederaufbau« der zerstörton«ebime. der Wiodevgutmochnng und der Entschädigung, die e0 aaerkannt hat, aber wirklich au»- führen soll, f» darf man feimer Arbeiiamögl-ichkoit»dicht die in dem Friedenodrdingungen vorgesehenen Fesseln anlegen. Der Zentralrat enaartet daher, daß die sachlichen Tarlegungen der deutschen Delegation die Entemtewächt« davon überzeugen dver- den, daß im Zntsress« ihrer eigene« Ansprüche weitgehercke Aen. derungen der einzelnen Bcstwriuuagen getroffen werden müssen. Durch die Avioetung deutsther Gebiet« gegen den Willen der Be. Völker U7?.z wird nicht nue da» GetbstdestimmwngSvech! de» beut» schon Volke» aus da» Schwerst« verletzt, sondern«» werden ih» unentbehrliche Grundlagen seine» wirtschaftlichen Leben« ent» zogen. Der Zenlralnat avvelliert an die Arbei erkchaft der Ontentrländer, nn Interesse eines dauernden Friedens ihre Htüiun« zu erHein« gegen diesem Vertrag der Vergewalugulia eine» gan.zon Volke». Bon der deutschen Regierung und der FeiedenStelegalion erwartet der Zeniratrat, daß sie ake zwcckdieittlchen SWinet an. »enden, um die Gntente von der praktischen llndurchführbar. koit dieser Bedimzuugen zu überzeugen, und dah sie durch besser« Vorschläge zeigen, wie die von uns anerkannten Ansprüche der vntenteländer mich wirklich erfüllt werden können. Der Jen- trakrat glo»M, daß die Fr!�>enSaktiem i* Teutschland nicht «uf die Formel �»»nehmen oder ablehnen" gestellt werde« darf, sondern daß e» sich nunmehr einzig und «llet» darum hantzekt. durch positive vvkttische Ar» Reit dafür#u s»rg»», daß de, Geist, der jetzt au» den Frieden»- bcdingiingem spricht, durch den Geist der Versöhnung und Ber» stöndiguuz ersetzt»strd' In der Frage der kommunale« u»h pokittfche« Arbeiterräte hat der Zeatralrat den folgenden Beschluß »esaßt: 1. Di« Preußische StaaiSr« gierung ist zu ersuchen, der der- fassunggebenden LandcSverscnnmlung sobald al» möglich einen die PerwaltungSreform betreffenden Gesetzeniwuef vorzulegen. B Die Regierungen der übrigen deutschen Freistaaten sind zu ersuchen, sich mit der Preußischen Regierung wegen Anwendung möglichst einheitlicher Geumdsätze bei der Reform der eigenen Ber» waltung in« Tindernehmen zu setzen, und die Reform auch bei sich rnrt Hilfe der Gesetzgebeichen Körpersehaften alsbald durch- zuführen. 8. Bis zur Durchführung»er PerwaliungS. reform bleibt das System der politischen Ar» Veiter, ät« zur Sicherung der revolutionären Prrungeafchafte» in Wirksamkeit. Entsprechcad den Verordnungen über da« Finanzgebaren vom 18. 11. 1918 und 13. 1. 1919 haben die Behörden, bei denen die Kontroll« statt- findet, die Arbeiterräte zu bezahle». Reuwahlen von Arbeiter. rite» sind»«, bei» Vorliegen zwingender»runde vorzunehmen, und»wor wich den bestehenden Richtlinien, die für die Wahl d,z zweiten Rätekongreffeö herauSgegrben wurden. Fn allen anderen Fälle» s-ll die Reuwahi hiuauSge schabe» werde» bi» zum Erlaß neuer Richtlinie». Außerdem würbe«i» Antrag angenommen, da» Preußische Stoowministeriu» zu ersuchen, den Post«» ein«» llnt«,. ßaatSsekretir» im Kri«*» Ministerium sofort zu besetze». Sentratrat de, deutsche» sozialistische« Republik gez.«ohea. Saatz. Vogels Flucht. Die Mitteilungen über die näheren Umstände. unlM denen sich die Flucht dcS OberleutnaatS Vssttl vollzog, beschäftigen die Oessentlichkert in Rafje. Zunächst berichtet eine Lokalkorrespondenq: »Die von der.Freiheit- wieder gegeRfme» Tatfach» fiüd rna# wicht al« seststehewd anqusche«. Richtig ist, daß Bogel die hol» ländische Grenze erreicht hat und sich dort, tuen» ouch Irnwu.TitttflO dem Namen Belsen, aufhält. Da zwischen Holland und Deuts�« land Au»liefernna>-verträgr für Perkwea bestehe». Äo eine» Mache» beschuldigt sind, so liefe or ständig Gest*:, vom den> holläichischen Behörden ergriffen uock>«n» DeUtschlaud gu»-> geliefert zu wevdem. Nach unseren Jmfovooattoue» sind tzia von der.Freiheit" wiedcvgebenem Dehaupttrngen zu« Ttzil richtig. Die Kar de« Kava ll« r ie»Sch ü tzeu-Hi« Vision hat bereit» sehr erhebliche Untersuchumgem angestellt. ahne daß man freilich disher zu veetzaftunge» g«'s ch r i t t e» wäre. Da da« verfahre» jedoch geheim Oefuhet wird, war e»'.«cht möglich,«ine detmllierte vestütigumg der«de» erwähnte« Einzelhoite« zu erhalte*." Dazu wollen wir für beute mn� bemerken, daß«> daH sehr auftallend ist, daß nicht sofort»ach der Flucht iec Auelieferungsantrag gestellt worden ist. Man wußte j» auS den Angaben Dr. OSkar CohnS, wohin Vogel ft' flcche» war. Trotzdem ist die Stellung eines AuSliefepungK« antrageS unterblieben I Der„Vorwärts" sagt zu unserer Veröffentlichung k .Wenn diese Mitteilungen richtig such, s» lieyt hier aller« ding»«in Skandal so« d« r g lei ch e.» vor. Eine Regte- r« n g. die sich von einer zuchtlosen Handvoll Offizier« eine bor« artige Verhöhnung ber Recht»pflege gesWfcn Keße. müßte jede Autorität im Eorvöc einbüße». Wir«nmnrten all«- ding«, daß hier nuwmehr mit fester Haich zugegriffen und den versuchen einiger Leute, sich über Recht und Gesetz hintoemusetzen, ein Ende bereitet wird. Hm«egemsatz zur.Freiheit" sind wie icherzeugt, daß sich dir Vorgänge\m Bogel» Fluch! ahne W«eu der Regierung durch da» Komplott eiuer ftetiwn Cliguc»dgeVett habe«. AVer die Regievuug wich hie Welt hiervon nur über- zeugen, wenn sie murmehr»sit eisernem Griff dieser Cliguo den Hals u'm dreht. Die vorginge sind im übrigen auch für dir veurtalva�, früherer Ereignisse so grodicrrnd, tuß sie allein e» naiwentz� nmchen, dein vornufgcgangenen Nttesi sin Liekcknrcht�uxemSiwz- 9"#« d'« Bestätigung zu versagen." Dsr..Vorwärts" verlangt euch, daß alle MiksWigau %.«tucht sofort in Haft nenotnrnfn werden. . wellen dem.Vorwärts" zunäcksst mtt sagen, daß s�'ai1!�0«9 die Regierung beschuldigt Wem. dt« Flucht Vogels ins Werk gesetzt zu Äaben. Wir neksmeu ««. baß ihr diese Flucht durchaus mchf a»- genehin tit. Tre Regierung trägt aber die poki tische ir,* r« ri1? � � u n g für die Flucht in vollem Maße. Demi � k>ie rcalc Macht in die Hand« der Führet der ifreiwilllgenkorps gelegt. Sie tut unuwterbrochen»llPS, wrt diese Macht«u stärken. Sie trägt aber die»eraist. wortung hafwr, daß diese Herren von der ihnen eingeräumten..'cacht den ihnen gut dünkenlwn Gebrauch getnoLst «worni Rur so ivar«s ja auch erklärlich, daß di« Fluchs B«. werkstelligt worden-ist, obwohl vi- Regierung aus den Plan 3*fle vorher mit allem Nachdruck bingvwiese» Word?« war. Die Negierung ist deshalb nicht erst im Begriffe, ihre Autorität einzubüßen, sie hat sie vielmehr vollkomweit w- leren. Daran werden auch alle amtlichen Rechtsertignngs- versuch«, Dementis und Versprechungen nichts ändern. Die Regierung läßt jetzt durch Wolsss Bureau erklären: »Es versteht sich von seköst, daß sofort eine«nifafscnÖ« llntersuchung eingeleitet werden wird, uj» alle Angaben der "FrciljcU" nachzuprüfc«,. In jedem einzelne» Falle, in dein ei«e Schuld auch nur N«hr.schein>I.ich werden sollt«, wird«nie der« n»» z«» Strenge de» Gesetze» und uiwvrzüglich und ahne si». fehimg irgenS welckrer Person eingeschritien werben. Die beut. sche Gefondtfchaft sin H«ag ist zur 3« r: chtc r st«(. tung oufgefotiert worden. Gelviß dochl Wir möchten nur wissen, die wie« dielte Untersuchung das ist, di« uns da versprochen»hb Wir erinnern uns, baß z. B. ein« solche Untersuchung uns zregesagt worden ist, in dem Fall dy Ermordun» der Matrosen rn der Französischen Straße und auch i» anderem Fälle». Damals wurde«litgzteilt. daß Reicht. Jwfffftimt 0 6 c r t seW firmciftct Untersuchung 5c- standen htibe. Seitier H5rt mtin nur nuc etwas von dem Erfolg. Und wenn schon mo! die Untersuchung bis zum Ende durchführt werden muhte, wenn es nicht anders ging, wie im Fall der Ermordung Liebknechts und Luxemburgs, dann ist der„Erfolg" auch danach. Eine., umfassende Untersuchung"! Sehr schön. Nur wer führt sie durch? Nun. natürlich die— Garde- Kavallerie-Ich ützen-DivisionI Als wir seinerzeit eine unparteiische Unter- su ch u n g s k o m m i s s i o n zur Aufklärung all der Morde forderten, wurden wir verhöhnt. Der„Vorwärts" erklärte, dah es unmöglich sei, den bestehenden Liechtszüstand ab- zuändern und das Gericht der Gorde-Kavallerie-Ichiihen- Division auSzu,schind!sclre Staat darf er- warten und verlanaen. daß ihm nicht mit Gilse eines ge- fälschten und dennoch vom Auswärt igen Amt mit dem Sicht- vermerk verselienen Passe? ein bestraKer Verbrecher ins Land geschi ikt werde, zumal da dieier Stach dem Auswärtigen Amt zn verstehen gegeben bat daß ihm aus den besonderen Gründen der Zeriverhältnisse die Einensistnp des Kreises der„erwünschten Personen" eriorderiich erscheint. Wir haben schon früher dargelegt daß gerade ievt die Erlanautta! eines Passes nach Holland mit aroßon Schwierigkeiten vor-: Hunden ist, ja geradezu zu den Seltenheiten aeböit._ Noch., dem sich so viele Behörden bereits mit den Drw.rnlis nnd 1 Abschwächiiiigöversnchen bemüht haben, möchte» wir nni, auch die üleiisiming deS Auswärtigen AmtrS über die ganze! Angelegenheit hören. Tab AnSivärtinr?lmt hn» das Wort, j Die übrigen Ableugninigen haben sih uns nur insofern Interesse, als sie aus dem Kreise der Garde-Kavallerie-: Schützen-Division herrühren. Und da möchten wir ein füi /oüanal bemerken, daß wir aus die Auslassungen,-die aus dieser Duelle stammen, gar kein Spricht legen. Die Division hat nach der Ermordung Liebknechts und Luremburgs durch falsche T a r st e l l n n g die Oefsentlichkeit be- wüßt irregeführt, um die Spuren zu veNvischen. Ihre Erklärungen sind ein für alle mal erledigt. Im übrigen haben wir gar nichts anderes erwartet. Wir wußten, es worden die halben Ableugnungen und die halben Zugeständnisse kommen, ebenio wie das Versprochen einer umfostondon, rücksiäüslosen Untersuchung, das ja fckwn einmal gleich nach der Flucht gegeben worden ist. Diese Unterjnchung wird das Gericht der Garde-Kavallerie- Schüßen-Tivision führen. Sie ist Angeklagte und Richter in eigener Seche. Das genügt! Tin Nechtfersiglingsversuck». DaS Zt-ncgSittvnislerium ersucht auf Grund des s 11 de» Preßgeß tzcs um Auf nähme der nael'solgondc n Berichtlgi'.ig: In ihror Moveevauögabe vom 28. 5. 19 Nr. 2üS bib.iubtct die„Freiheil" in Sachen der Fluch, Bogels onfsi'ießend an die Feststellung daß der Abgeordnete Cohn dem KrieaSunuister Mit- leilung über falsche Pässe am 14. Mai gemacht habe, der Krieg?- minister hätte zwar weitere Sicherheitsmaßnahme» für überflüssig geHallen, dagegen habe der ReichsiveHrmimster einen entsprechenden Befehl erlassen. Dazu ist zu bemerken; Der KriopSminister ließ die Nachrickn mündlich ivsorl dem Chef des Stabes Livtwitz iKecmittcIn; er selbst b'sprach sie danach mit dem ReichSwehrininister und wirkte bei dessen Befehl persönlich Mit. Der KriegSmimster machte Überdies am anderen Pariniilag den zum Vortrag bestellten Nauplmann Pobit auf die Notwendi ckeit besonderer Be- machung des Obcrleutncms Bogel aufmerksam. Hauptmann Pabst prüfte unmütelbar darauf die Bewachung persönlich nach. ii? ist ferner festzustellen, daß eS im KricgZministerium keine Paßstelle gibt.. Es werden keinerlei Pässe dort ausgestellt. # Dr. Adels CßtnbmuJrt, Herausgeber de«„Neuen Deutschland", ist, wie uns mitgeteilt wird, mit dem in Nr. 255 genannten Tr jntz EicabowZki nicht identisch. ♦ Wir erchatlon ferner folgende Zuschrift: «sin dem„Die triumphierenden CrfizicTe" betitelten£eft- an k l der Morgenausgabe Ihrer Fciiuwg vom 28. Mai, Nr. 263, stellen Sie die Bohaupiiing auf, baß ich über die näheren Umstände der Besorgung eines Passes für den Obealouinaut Bogel genaue AuSkunfl geben könne. Detngftgc.uülier erkläre ich Ihnen hiermit, daß ich mit der Flucht beä Ctierlcutnants Bogel i>n feiner Weise, weder direkt noch; indirekt, mich nur'daS geringste zu dun habe, demgomäß auch von der gairzen Paßgeichich:« nichts wußte und weiß. Vom der Flucht Hirne ich am Mau tag, dcn 9. d. M., durch Hauptmann Pabst, der sich in den schärfsten AuSd rücken darüber erging. Die Paßang-.le�iihesi erfuhr ich erst durch die dies- 1 bezügl'che Fcslstellu.ng de? Herrn NcchlSanwaillcs Dr. Cskar Cohn l in der Presse am 20. d. M. Aus Grund deS PrcßgesetzeS bitte ich Sie, diesen Brief als Berich! iguug in bcc nächst an Morgenausgabe Ihrer Zeitung bringen zu wollen. Hocha cht n ngSvuI! Karl Freiherr v. Dchenck." Die ArbeiterfcTx'ft der Rheinprovinz lehnt fKsi lösuiuis&cstrcbunocii"mit aller Entichioocnhott Proletariat verlangt die deutsche, die sozialistis..,? ropublik. Wie cS sich siegen die partikiiiariili'chen denz?n in den Einzristvaten wenoet. so will es auch n. von den soparat!stisch-.'N Besltebungen der Boutsieoillc dos Klerus eUvaS wissen. � AuS der Mittwochsitzung der Preußischen LandeSversamMlu«! wird.»HS geschrieben: � In der Sitzung hat das. Zentrum seineu Unwillen anderem auch über die Recht-Zsazialistcn zum Ausdruck ßf Die Debatte über die L o S l öf u n g s b e st r e b u n g e n Rheinland« war dem Zentrum unangenehm, weil' geordnete der Partei sich dabei allzu stark engagiert hatten. Versuch, einer Debatte über die dem Zentrum peinliche- legeicheit durch eine kurze C. klärung in der DienStagsssyun!! dem Wege zu gehen, mißlang, und so kam es, daß pestern � Zentrum starken Angriffen auSgesetz! war. Das verschnuri Herren stark und der ZentrumZredner Heß amwortete � schulmeisterlich. in und gereiztem Tone. Weil der flkechtöfozialisten dem Zentrum cinige Unfreundlichkeiten hotte, wandte sich Herr Heß zu seinen Blockbrüdern und'ch, � � daß sie ganz außer Acht gelassen hätten, daß sie mit üincn � Koalitionsregierung bildclen. Die Debatte dc>' wiesen, daß die nötigen politischcn 91 üik sichten außer Belraq � lassen worden seien. Seine politischen Freunde seien'ch der Besprechung der geistliche» Hctsschulaufsichl außcio'.' siichlg geworden durch die Ausführungen des r.'chts'nzm' � Redners. Mit hocherhobener Stimme rief Herr Heß den � sozialisten zu: Hebers Pannen Sie den Bogen sonst gehl es mit Riesenschritten einem neuen Kultu.tomp ch' Herr Steinbrink, der nach Herrn Heß das Wor erklärte, da st feine Freunde sich das Recht nidil nehmen � würben, mit ihrer Kritik so weil zu gehen, wie sie eZ M wendig hielten. Soweit könne die Freundschaft nicht aC�n'-n(H mit dem Mantel Der christlichen Liebe zuzudecken,--ch � wir dankend ab, mag dann eine Regierung gebildet»«briii>m Genossen, in der Regierung, eine VermögenSragillru&i{ vorzunehmen und energische Maßnahmen siegen � Kapilalsflicht zu ergreifen, uneiiüllt blieben. natürlich viel zu spät, um auf diesem Gebiet erspr> D s Berlin, 28. Mal. Amfll* wird folflrnbe Warnung»eröksenlllcht: Nach zuverlifsssgen Nachrichten besteht der verbrecherische Plan, die Provinz Rheinland zu einer selbständigen Re» publik aiiSiurufen. BerfassiingSinSstig bildet die Provinz Rheinland einen Bestandteil des preußischen Staates. Wer eS unternimmt, dbrsen verkassungsmil�Igen Zustand durch Losreihuug der Provinz Rheinland vom peeiifstschen Staatsgebiet; zu ändern, macht sich deS Hochverrats schuldig, der nach ß 8 I des ReichSstraigesebbuchrS mit lebenslänglichem ZuchlhauS oder lebenslänglicher Festungsstrafe bestraft wird. Di« SttafvcrfolgniigSl'ehördcn sind verpsliitstet, gegen leben an den hachverrSterisSien Umtrieben Beteiligten mit der vollen Schärfe des Gcseycs einzuschreiten. Berlin, de» 28. Mai 1919. D i e ReichSregbernng. Tckwibemann Dr. Tcrnburg, Graf von Brockbarsf-Ranhan, Dr. Preust. De. Bauer. Wiffell, Schmidt, Landvberg, R-Ske, Dr. Bell, GirSbcrtS, Goihein, Dr. David, Erzberger. F r a n k f u r t a. M., 28. Mai. kW. T. B.> AuS vertraneiiSwürdigslcr Quelle wird mitgeteilt, dag itoh wiederhultcr Adlcugnung die Ausrufung der N Heini» s ch e n Republik in Rachen und Wiesbaden für de» morgigen Himinelfahrtstag endgiltig geplant ist. Tie Stunde der Gefahr ist gekommen. Deutsifssanld be- findet sich mitten in 5er wirtschaftlichen und politischen Katastrophe, es muß sich dem Gewalririeden der Entenie beugen, schwere Lästen sollen dem deutschen Volke auserlegt werden. Nun rennen die zu allererst davon, die jahrelang vom deutschen Proletariat verlangt haben, daß es Gut und Blut opfere, um dem deuischen Imperialismus zum Siege zu verhelfen. Tic Kapitalisten suchen ihre Vermögen in Sicherheit zu bringen, unzählige Millionen Mark in geld- lielien und sonstigen Werten werden über die Grcn-ze geschafft. schlesische Kapitalisten siedeln sich in Oberschlesien. andere Patrioten in Nordschleswig an oder versuchen nach dem neutralen Auslande zu entweichen, nur um dem Schick- fnl z» entgehen, an der Akisbringung der.Kosten für den verlorenen Krieg beizutragen. Das Skandalöseste ist aber das Perbalten der Vour- geoisie und deS.stlerikalismus im Rheinland, worüber es in der gestrigen Sitzung der Preußischen Landesversomm- hing zu Heftigen Auseinandersetzungen gekommen ist. Das rheinische Kapital sucht Anichluß an Frankreich: es hofft. durch die Gründung einer Sonderrepublik von Gnaden der Entente günstigere Bcdinaunaen zu erholten und sich vor ollem von den Verpflichtungen Teutichlonds zu lösen. Mit dem rheinischen Kapital bat sich die fotbolische Kirche verbunden: sie wird von der Aussicht gelockt, einen Staat beherrschen zu können, der eine vortrsiogmd katholische Bevölkerung besitzt. Die Regierung bezeichnet diese Handlungen in ihrer amIÜcben Kundgebung als Hecktverrai und i sie warnt vor der Trilnobme an diesen Bestrebungen. ES' ist aber kaum anzunehmen, daß die rheinischen Separatisten sich von dieser Kundgebung beeinflussen werden lassen. Wo das Interesse des Kapitals und der Kirche in Iiwge fonrmt, da schweigen alle moralischen und rechllichen Bedenken, natürlich viel zu spät, um auf d'csein Gebiet erspr> wirken zu können. Vas bedeukel das? Wir haben schon wiederholt darauf hingewiesen � gelmsie Stellen draus und dran sind, das deufm- ri� im«incn neuen Krieg zu stürzen. Die Regierung'' üch-n» bemüht, alle derartigen Nachrichten sofort zu deinenu aber trotzdem geschehen gewisse Tinge, die sich �llts tzst tzfli v.tii 0viwv�" ri"--' � o-'- y'' o ptz' noch so geschickt qflcilclc Abstreitunasreale nicht au � Welt schiffen lassen, über die vielmchr volle Aulku � dringeno am Platze ist. So liegt uns heute der M r s e tr I tz, den 22, Mai l�'r< Befehl vor: Meldeamt. Tgb.-Nr. 19.12,19., r r>?, DaS 9) e n c r o I f» m m« n b o bat zur etwa c t i" �|i« lich werdenden Vildung von Kolonnen dir steltung von Unterosfizicren und B'annsckiaften besolilen. � pl Sic sind zur Einziehung vorgesehen und hcw daher derart bereit zu halten, daß Sie sich rlwa am 4. ,«i (vinkreffen eines BeschlcS beim Bezirtskommundo A 1 m« f ch c l in T p r o t I a u ficlien können.| W l 1 1 z e k. Hauptmann z. D, und Bezirks Qfllzker. � Das Genrralkommaüdo befiehl! also zur Bikdunsi Kolonnen' die 33ercitf!cfiiing von Unttrossiziei en � Mannschaslen, Das Vezirkesommai-do ordnet gß« zwangsweise Einberufung spätestens 4 Tage nach iressen eines besonderen Befehl« an._ Was bedeutet das? Wir verlangen pine klare bestimmte Aniwortl Dcc Krieg ml! den B'en., Z Berlin. 28.*T W. T. v. tri« mit:./ Der Betrieb auf der Klsenbahn st recke K*( Posen, auf bst kllein der Bttfcbr mit drin geseint.'n AuistandSqrbiri»frmltutt wurde, ist am 23. votlll�" eingestellt worden, nachdem seit 20. der Prilonenverkchl sperrt war. sin drr(Nearad vo» Mialo llud die Bchltne« gerissen und die Telegraphcnk-ilnngrn zeisiört worden. 3'' dessen hat der gesamte Post- und T>->''gravhenpeetcdr Mit dcc den Polen besreten oirb rk tii.fivjcilen eingestellt we dsn M Die unterioegs befiudtichre. S.cuddngen werden zuiüitgeLit� au die Absender znrllckgegcbeu werbt m, WZZMMM «nmelier war. polnische Appekike. ». vkrsaives, 28. Mai. tivem TO;!1.***"' ,r0� pestern abend in Paris ein und erklärte Mnif(fcn o bc<-M'atin'. et komme, um im Sl,.straffe des dilltm/jl di««lliicrten um die Trmächtip'.lnff zu Mniscbe Armee nicht nur««gen die Tolschewisicu. !!e stigen die Ukrainer frei verwenden zu können. Er ' diesem Wunsche nachgegeben werde. Die polnischen Vogrome in Wilna. ll!'*'*( ftCliAW» kW......... l"""IC otx �">cnie UNS oer ncu.ru.e!,«.u eine» M' di« gegen die von den Polen bei der Be- i dreien von Litauen verübten Mordtaten. «aub?'»»rogen heiles von Litauen verübten Moroiaren. (om inIC?' �rgewa'.iigungen und Verhaftungen Protest erhebt »ier. V'« 24-«pril» I seien in Wilna bei Progromen ._" H u n � � � � t. j'—— f-— ']th �ri1•• � ftun in lusuno cei �viüUtuaivki ,"f'nb Kenf-f1 T" Juden getötet und mehrere * f'nem dcr � auswärt» verschleppt worden; u. a. seien » itrotzten ehnagögen alle dort zum Gottesdienst "TJ_! � r* re_••• i �rfnmmeupn u�virn»ynagsgen aue oorr zum rl%fte Sah,'' worden. Kok» alle siidischen Häuser und wan»evlündert. Die Verhaftung von ~" tv v*.«ev.». vi««*, i. w., � �,----- r'"ftn t" �piündert. Die Verhaftung von �"'(Ae Bir Juden dauert immer noch an. Die n ihnen fc!-llinfl Ordere, das; die Polen Wilna und das übrige «!I».>e?!e Gebiet fofnrf räumen, biin sie unverzüalich T1'Hutn fvtdeee, dost die Polen Witna uno oas uvrlge f."'»uz zgit» �diet sofort räumen, iWß sie unverzüglich tt(fomiii.l"'' �rschleppten Einwohner zurückführen, dast sie "icriflN.x. t>ft Ermordeten sicherstellen und ihnen de» ersehen. »erlin 27. Mii 4dt>ttd«'« Perirelet in Warschau engewiese» habe, En. �vrsteili, ng hei der polnischen Sie- m•"'chedeiv(alls die Nachrichten sich als wahr er- tos Sonitzer Sch�ndurlell. »iustandiger Stelle' wird inilgcleilt: km J tu Seit" entrüstet sich darüber, dah gl 'h't Kriegsgericht verurteilten Soldaten "chrh, v��raph' in«nwcndung gebracht wo, !. 4 1 1.Tt �_# b__. f r' t. t e.... gegen die von NX reruticiutii>4/4... �...n der M e ll- ■'St sj*® r 0 P S in Anwendulig gebracht worden sei. Es u"»elZn keldst, dah die Republik allen bestehenden Ge- sh'»Bffl-*,,,9 Erschaffe,, muß. Der Mentereiparagraph ist b' ,cn-®s ist auch keine noch so freiheitliche Militär r«ü—..». o, u>n Willkür einzelner odel ;'""9 dkitkw,..T"->>»»x,...... i............ v"""engrot» f �ne Sicherung gegen Willkür eirzrlner oder �a» 5-,, Gruppen. �i>den.% unterliegt zur Zeit der Prüfung durch den - ,t!tiUv> m A.» Reich» Militärgerichts. De,, Neanadiaimas- M" t f* R e i rfi» m 1 1 1 1 a r o e r i i.j i v. � burf l"n kivch die Anrufung M VcgnadigungZ � � Reichspräsidenten ausgeübt wird. � Höh omtlickwn Melblttiq ftioft es bekannt- i'/'Ä)}»... � r ä s j d e n t des N e i cli Z m i li t ö r- '' I®iinbciiacimlw �iftrfieidct*. Erst nach .'Gü sich m*01! uuf die Unqichcncrlichfcit dieser Tr,! sacke ,;*** J�e Rem»> -kn» �? �ersahrn,..noeb nickt abaeMosien" sein. ?tilfWnn,' dem FnstansenNwge noch b-rschiodeiitlich ".'"�'' A��ttcn. Es sind alle Maßnahmen auf feiten »-»*.„.b.!>i- AviNNiSd i�UNtpS» täsi�-t,. A �rworfen. Et sind alle Magnarmen a», ,...4.. * zu L' Rcrchsotik-tchri-erich t, der die Bogna-dgunitt- ">g ber hat. getroffen, um die beschleunigte Et- '—.i.-.h�rf, Nack der ganze u der hat. getroffen, um die beschleunigte vr- de» Di,»,,"' Urteile h"rbeizusührrn. Nach der ganze» "P�Oefuck �uma d«» urteilende Gericht selbst Beglta. �'Ue ftiiK. reicht bat, ist mit Sicherheit anzunehmen. " der Urte le eintreten wird, lieber den eigent- "2 drfo,�.' die Urteile veranlaßt hat, soll noch Mit- diese SWttefTtino sckleuniast ;# es» f. Dcüentiickkeit endlick in der Lage sein ÜAiusti* � Urteil über das ieaendreicke Wirken der ch, Utile r einer.soziatistiielten' Neqicrung zu �egev den Vesageruisiszuslakid. (nnS,*4� CraunfrtittietB, 28. Mai. b„'�rsammlung verhandelte gestern eine Jnler. ther �"�HH�Ull'Gen Slbgeordüetcn Orrtcr betreffen» Im»".f.'*""0 veefassungSmäßiger Zu- 'eirfi».»o raunschweig und Rückgängigmachung der verfügten Auslösung des LandeSarbeiter- .. heutigen Abstimmung wurde ein Aulrag Hesse. * Aufhebung d e S Belagicrungs« Ein wettergehender Antrag s"u r(1 V � �* alle Truppen---- oll, a.®,eii und die damit verbiindene Provokation der iriedlichen Bevöl- keriing zu erheben, wie sie bei per Auflösung! einer M tglieder- Versammlung der ll. S. P. D., lLrlsverMn Echö-ne-bcrg, am 22, Mai auf Befehl wer Garde-jdavullerie-Schützcn.Division geschehen ist." D e'ei. Pro lest begründete Wen. Wilberg in durchaus fach- sicher Weise. Er wie saus die Ungecigenheit gerade der Garde- Kavallerie- Schw-en Division für dii artige 2�läligun der Karl Lieblnccht» und Rosa Liixemburr-s gelte und die eigentlich auch mit der Wiedeeeinsangung ihres.Mord-Bvgels" ge- nügend l>eschäf igt scirt sollte. Et zeigte dann, wie von seilen des Echonebeegee PaeleivoritandeS alles ge- s ch e h e n sei, um die V e r s a m ni l u 0 g z u e r m ö g- l i ch r n, aber sogrtr die Fürsprache NoskeS sei bezeichnenderwe se hierfür vergeblich gewesen. ES sei dann durclwus korrekt die Ilm- tvandlung in eine Miigiiedeeveesammlung erfogt, die trotzdem durch Reg eruugStruppbn»iTer vorgehaltenem Revolvevr ausgelöst wurde. Gen. W i l be rg bedauerte, wenn Ausschreitungen in der demokratischen Veesammluna in der Beiziger Straße sich ereignet hätten,»nd erklärte, daß der Vorstand dringend von einem Besuch dieser Versam mlung bei der durch d„s Austreten der RgnerungS- ieupprn hrrvorgeeusrnen großen Erregung mt, geraten habe, c« sei. aber unter allen Umsländeo zu berücksichtigen, daß jedermann durch d«,s Vorgehen der Truppen und die Ofseiejichuichtest um- gleichen Maße? aufs höchste gereiz» worden war. Weiterhin suchte Genosse Wilberg noch den Gründen für das rgo-ose Veesammlungsverbo! und kam nach L?üldigling der lautere» Eharaktereigeiischosten des Genossen v. Bcerscld« zu dem Cchlnß. detß es sich um Provokation um jeden Preis handelt. Weil unsere Partei unbekümmert ihren geraden Weg geht, soll die Menge durch maßlose Heraiisforderungen schließlich zu unvor- sichtigen Toten hingerissen werden, die sie selbst ins Ulirecht sitzen. DieS Beginnen sc, zwar a»c-s!chlsIoS. Mit der WEkung des Ver- h-UIenS der ReoieruNgsiruvvcn kann man vom Parteistaudpunkt eigentlich zufrieden sein. Die Bevölkerung werde schließlich durch derartige unerhörte Uebergriffe noch dabin getrieben werden, daß sie vor jedem dieser Coidaie» und Oys ziere ausspeie. Ferner wie« Redner an einem Beispiel nach, wie die RegierüngStruppen beute oft bewertet würden. Ein Beamter Hube seinen Z-,bn vom E'ntr't! in ein Freikn-rs dadurch s"r"cka.ebnsiPn. da'g er ihm sagte, zum Militär gehört heute nur noch der Ab- sch-nn» der Memchbeit. Dies' beiden Wendungen zeitioen bei den bürgerlichen Fraktionen ungeheueren Lärm. Die Uriachc des- s.-ll'p» wird aber von den Inhtgerlichcn Zeitunaen erheblich entstellt wiedergegeben, wls die vorige getreue Darstellung erbellt. Der Redner wurde auch nicht durch diesen Lärm.erstickt", sou» der» hielt inne. weil ein Disput zwischen Herrn der Rechten und dem C odtverordnell ntvrsteher auSlwach, der t-e» AusjührUngen genau se-foigi war und daher dem Genossen Wilberg einen Ced- »ungsnii garnichi erteilen konnte, wie die bürgerlichen Herren diiechaiiSv erlangten. In feinem Schlußwort widerlegte Herr Wilberg dann ein» gehrud alle bürgerlichen Anwürfe. Er wurde hierbei in vorlresf- [ichx't Weise durch Gen Pelerson untersiützt. der dartat. wie er selbst anfs gefährlichste durch die Revolver der eindringenden RegierungStriivpen bedroht worden sei. Er wie? dann weiter an Hand guten Materials noch, wie die bürgerlichen Por'eien es früher verstanden Häfen, Andersdenkende niederzuknüppeln; sie sollten daher Hellte n;cht prtr so empfindlich der durchaus berechtig- ten Erregung der Menge gegenüberstehen. Die verschiedenen wüsten Beschimpfungen unserer Partei wies Gcu. SzhManöli durch eine markige Erklärung zurück. AI« dann die bürgerlichen Fraktionen über unseren Antrag den Uebergang zur TagrSördnunp durch ihre Mehrheit erewangen. verließen unsere gienossen zum Protest gegrn dieses VerlMen den Sitzungssaal. Nosketruppen sagen GewerTschastsversammsungeü auseinander. Es wird immer schöner mit der vielgerühmten Voesag'N» lungsfeciheit. Rieht nur werden politische Versammlungen vco hotcu oder aufgelöst, auch Berfammtungen werden gesprengt, du sich mit BetriobSsragen beschäftigen. Gestern abend hatte d« Arbeitsgemeinschaft der Arbeiter der städtischen Betriebe vo» Lichtenberg nach der Schuianla in der Parkaur eine Versamiw lang einberufen, in der ein Vertreter de? Verbandes referierte Es war yeoeii K3 Uhr, al« NoSketruPpen erschienen und dii Bersammliing sprengten. Man hatte ein großes Aufgebot Heroin geholt 4 Autok mit 120 Soldaten waren zusammengezogen,»w diese Arbeiterversammlung zu nichte zu machen. Ant Ali frag, nach dem Grunde dieser Maßnahme konnte niemand Anskunfl geben. So Wied der letzte Rest von Versammlungsfreiheit aui» gerostet. Wir hoben ein Willkürregiment schlimmster Art. Dazu braucht man Soldaten. Man gibt Geld über Geld aus, um die Arbeiter zu entrechten. Und so was macht sich breit in einem sogenannten.drniolratischen" Staatswesen. Die Saat wir» aufgehen, dies« Drachensaat, die Tag für Tag gesät wird. Wehl den SäemännernI Achtung! Arbtilslo'e! Von mehreren Seiten wird daß Gerücht auSgestveut, die ArbeitSioien sollen an, Freitag demonstrieren. Wir warnen davor und raien von jeder unüberlegten Handlung ab. Di« Noske-Garden warten nur auf den Moment, wo sie nnier den Aebritslosen ein Blnt-bäd aneichten können. Wie wollen der HsiflzierS-Kamaeilla nicht selbst die Mittel an die Hand geben, »nS zu schlagen»nd z» vernichten. Hört nicht aus dt« Lockspitzel und Agenis provocateur*. Zur Durchsetzung unserer Forderungen brauchen wir auch nicht auf die Straß» zu gehe». Schon die Annahme unsere» Förderungen in den letzten Arbeil Siosen-Tersamm luv gen ist den Hausbesitzern Und Kus'italisten fuechibar in die Glieder g«. fahren. Si« sind es jetzt, die aus«ine Erhöhung der Unter» stützuug bzw. auf MieiSziischüssc drangen, da sie AnPt um ihren eigenen©eidbentei haben. Die Magistrate fast sämtlicher Ge- meinden Groß-BeriinS, auch der Berliner Magistrat, erlonnan die Berechtigung unserer Forderungen an, erklären jedoch, daß sie selbst darüber nicht enischciden können. Sie versprechen ober, mit allen Mitteln bei der Regieruno d---ranf hinzuarbeiten, daß Mietszuschüsse und Leöcnsiniitelzuschüsse für Sie Altbeit»- lojcn geleistet werden. Um nun zu verhüten, daß diese Fusagungen leere Versprechungen bleiben, ersuchen wir alle Arbenslosrn, sich an die In den ÄrbeiiSiosen-Veisaniininngen gefatsten Beschlüsse zu Hai» ten. Wenn bis zum). Iriisi fein« ausreichenden BiieiSzuschüsse bewilligt sinv, so sind eben dl« EeweobSioscn nicht in der Lage, von der kärglichen Unterstützung, die noch nicht einmal zum Lebensunterhalt reicht, die Miete zu bezahlen. In den nächsten Tagen worden in Groß-llVirsin neu« AtbeiiSIoson-Vetsnliin'IllNgeu stattfinden, in denen über den Er-, kolg bzw. Mißerfolg Berietst erstattet und über die Schritte zur Durchsetzung unserer Forderungen beraten wird. Bis dahin festlichen wir alle Arbeilslofen, sich streng an die in den letzten Versammlungen gefaßten Beschlüsse zu halten. Die Arbeitsloscuräte Berlins und der Vororte. U.©. P.-Ksmmuualer Aibeiierrat Charlottenburg. Frak» tionSsitzung der kommunalen 11. G. P.-Aebeiterräle Frettag, abends 7 Uhr, RathauS, Zimmer 304. ?lrl'ritölosc uon Lichtetibcrg, FnedrichSfclric und Karls- Horst! ßicitoß nachmittag 2 Uhr im tiafü Vcllevuc, Haupt- ft raste L, Artzeitsiosen-Versniilnilung. Tie Wahlen für die Etndeutelivertreiun.i fSludenieuparla» meNt) an der hiesigen itnivevsilat sind am Milliuach abend aage» Kommunak? ArbckktrrZlc! Arn Fraiftag, den 30. Mai 1919, nockiniittogä 2 Ufir VoMirrsaMinstiilg der Kommunalen Arbelterrätc im .Herrenhaus, Pcnar-Sil'stngosaal. Tostesordnimyl 1. Die Stoslnng dr-r Konmiunolön tzirkwiterrüke. 2. Die Paritat»nd Zulassustg von Stadtverordneten bzw. Kernoindeitzertretern. 3. Slekkiing zur Neistv-ckl der Kommunalen Arbeiterrctle Der LollzitLsrat be« Arbeiter, und ColdatenratÄ Grost-Berlin. schlössen worden und hallen folgendes Ergebnis: Die Wasjen- trage iiden Verbiiiduiige» Vereiniglen auf ihre Liste lllü 5i' Rint m eil, »WKMW »ä Ä« 8ä sfc UWMKWWuM �emonstrallovsstrelk ln Zli�ch. _ tj an«>Mi Hh*. T. U. Zllrich, 23. Mal. �tr°if'* darmittag piö�tich zu einem all- Ost Um zehn Uhr vormtttagt tog� die gesamte i' Arbeit ni«her. Die Twmbahnführer ließen die h geo/ und Plätzen der Stadl sjehen. Der Streif � 1 1 u tom Züricher Kanlönsrat Sorzeilommei, Achtstundengesetzes durch ge- �stuullnuigeu. Der Fraumünst.rplatz wurde mili- Pllinbcrnde Negierungalriipptn. Am vorigen Freiing I-tm auf dfi Potsfcwmct Gütorbahnhos ein Dr.tnoportkonuimnido mit vier WchMM an. W« mit ntilMei- scheu Bdklf«dunasgege nstäniden be la dvn waren. Nachdem sich der �nansportführrr. SmtinM von Morfa-Piguard. enirfernt haste criwacken die®egft.'mvwiivschnf!eti die«afljwt« utA ver- tauften gegen ore.ßig Paorueue Stiesel soivie mehrere Rcsthosen. Zfltkvchncn und Drill'chnickiiste, Der Lade ilif ist et des PütcrbahnhoieS meldete den Verfall so- fort dem znstömVgen P o 1 i ,« i r« v<« r. Dies« schickt!«inen striin'inatir'achüiieiswr. der die noluwtüd�.n Feststellungen teaz. Er nwe gerade iwch dc! der Arbeit, als-der Eoutiwut zurückkam, und wurde nun von Wem an der weil«« AUÄUiuitg feiner Dienstpflicht l>ch ndert Der Lvutuant ließ t» nicht zu, daß den Leuten, die die Sachen gekauft hatten, das erworbene Gut wieder .([viencen inen wurde. Einer lder Gottmlen sagte bei tiAset Gelegenheit zu deen L-e-ut- ..«inf Si« l'nd ja der groß'« Schieber. AI* der «ri.mtitoiiiwc&ttnctikc daraus»- n den«amen des Leuimmt» fest- ftellen wollte, sagte dieser, er sei n:ch! verpflichtet, seinen Namen ' f„n, er sei ScCtmi. Der Leutnant äußerte auch zu denk Babnverschm!. aus der Sache würde wohl mcht viel wowen. er n,,,.fv. viucr seine Pflicht tun und Mebdung machen, aber dabei kä,m-«wA wum etwas d raus. Derarttye Diebstähle und Schi«. p.uiäen seien jetzt allgr-inein üblich, letzthin seien sogar 2000 Paar gavalKriesiiefel verschoben worden. -rvts Personal des Potsdamer Güterbahuhof» ist über Ven Vorfall heftig mnpürtz Es herrscht t»e Ansicht vor. dah der Lernt- ihn! irgendwie in die Angelegenheit verwickeil ist Wir verlangen daher restlos« Aufklärung über diese unglaubliche Schiebung. Reformer. WO StuubenteN, danach zusammen 4302 gültige Etim- men. Die Ärrieilung der 122 Mandate erfolgt nach den ein. gereichten 14 Listen, wovon fünf miteinander verbunden waren. lieber Pilze, Pilziiuhrntig, Pil, Vergiftungen hält Dr. m d P. Iaeobjobn an der Humboldt-Hochschule eine Vorlesungsreihe mit A 11 s s l ü g e 11 und Lichtbildern, die am Freitag, den 30. Mai, im Werner» Siemeiis-Nealgvmnasium, Hahenstausen- straße 47, abend? 8 Uhr. beginni. Hörerkarien sind erhältlieh in Hauviburcau. Neu« Frirdrichitr. 53/60, i» Kaufhäusern und d-ole, Buchhandlungen. Da» ainerlkanisch« Tchmalz wird van der Bevölkerung sehn. lichst erwaitet. Aus unserm Leserkret'k wird gefragt, Ivo dal Schmalz bleibt, ob e» beim Ausbralen übergelaufen oder ob sonst ein Unglück damit passiert sei. Es ist zu hosseN. daß die Fettig. leiten bald zur Abgabe gelangen, allzu seit wird die Aovöl'erung von dem kleinen Quantum nid» werden. lv«rli,i.Bu>t»h«lz. In der hiesig«» GemeiudeverkaufSst-tll« können eliw Auzahl neuer und aller Mäuneraiizlige abgegehen werden, und ztuar«rsolgl die Ausgäbe an Einlvohner mit einem struerpilichiige» Eintommen bis höchstens 3000 ilk. Der Verkauf erfolgt am Freitag und Sonnfcl>e>.d. Dtr letzte Steuerzestel ist mitzubtingen. Die Preise sind in der Verkmifssrclle zu ei fahren. Außerdem töiitif» noch ein« ntüneie Anzahl Fra tenstrün x:-- und Männersocken, sonn« einige Puiav getragene Militärftiefel abge- geben werden. Der Schlächtermeister August Bienert, All-Moabit 05. teilt mit, daß das ftletlid», er habe aiuetitaniiclvc» Speck hintenherum verfall st, und sein Lade.» wäre a»? diesem Grund« vier Wochen geschiosse.» worden, keine Unterlage» aal. Strustensperrnug. Tie Friedrich st raße vor dem Hotel AtlaS nird zwecks Einbau der Decke der Nnierarundbahu von so- forl ab bis auf weitere» für den FuheweelSveekehe gesiiertt. Verband vulkSgesu.idhei», O»t«»ete>n BerU». Lsie eegel- mäßig« M i ta l ted« t vc- s a m m lu n g für den Monat Mai f*.4 s».* 1!«v»» � ,... r. 1. jr,.»%; ist,» t ItTi»"7 a ♦ i«ii riuk. findet im Müggelheim heute nachmittag 4 Uhr statt. Gäste tvillkömmen. Uu-'dS-S.'iichrichten.Park 0>arde. Freilag. nachmittag 4 Uhr. Personals s tshau S, Saal 4.«ollverfawwlung des gesamte» Antrrnatlonaler VuM» d«r krleg-ibeschäbigten«nd krieg?rh!iit,e« vliedSnen.(Ortsgrupp« P 0 n l> 0 w— S ch ö n h a u s- n- V u ch» «* I l l Lonnodrnd abend TW Uhr isss-ntlichr Ve.sammlung i» dr« VchiiliZltla. PankioiZ, Wollankstr. 13L . Rstchsbund der Kriegsbeschädigten,«Hein. Kri-gstelhnehmer und «rl'gsklintetbliedenen, Botzirb harloltenbuig. ssrsltog. T'X, Ohe aber-ds. im g ohen Seat de» Vollisheuscs. Rosincnstr. 4, offenlltch« Vinterblisdenettversammlung. Vetigruppe«dlershdf der.Zentralstelle sve die«»igting de« «»zialdemolcrall»" om Sonnadend. den 81. Mai 1918, obeiws tm Uhr, bei Schenk, Hachenbergltr. IS, eine gusammenkunkl aller Mitglied»« und ernsthaften.Freund» der@ in igu iigebcstreüun g. Gegen Wiihnungsnat, Wohnungswucher und Tchteichhiindrl demonstriert die Berliner Bevölkerung ohne Partei» Ute. schieb am Freitag, nachmitiug ö Uhr, im Berliner Äusigarten. Mieicrountz Gehe Inserat).. Tbeslcr und Opernhaus I Uhr: Mona I lsa. Sohansplelhms ' Uhr. Corlolan. ri l/olksBiihns. Direktion Friedrich kayssler. I Uhr; Die Ilfirai. (t Uhr: Oer Umzus. Olrekil» C. Keiahinl— B. BtruMr. Thenter I. d .klüilggkZZmMüe »8 Ulif: Stfltrend. OrsolUcbalC. frei tag: Biberpelz. (Frau WoIR: Else Lehmann). Boen ah.: Stiitzend.Gc»eil3chalt | KomSsüerilißas ftn der Marschallbrückib 18 Uhr: Erdrclat. (Lu n: Maria OrsVt.) PrciJag; Fe Whef»*h8«reL Sonnabend: Der Vater iLudw. Harlan, Maria Orska). Efrllnsr Tlüßtcr Uhr: Stern«, dl« wieder I«acKI«a« Direktion MaxHoinhardt i Oeaiscliss nicöfer ß Uhr: Die Wupper. «onntag 7V Uhr and Montag 8 Uhr Max Pallcnbfrg in Familie Sch/mek. Komnißrspiglß H Uhr: Der Star. Sonntag on.l Montag f« Uhr: Leopoldlue Kon.tarUa Ib die Tanzer!«. K'üIp.js Schauspfelhant % Uhr: D. nuchae d. Pamdora. Lessiss-Thsator Dlrakt; Victor Birno.sky. h Uhr: Der Blauruchs. .'reiias; I�cc-(iynt. Bonnabend: Liebe. Bonnin;:»««i»a«:r B.»»» Oadadal B.ti. thioleckar: Charta» Taart. ÖeBisciißs Könstler-TliMt. Beate v. folg. Tarc t% Uhr: Das ScIiloO am Wann*««. Senntag: Beginn der Sommer- ieUe't: Zum I Mal«: c Rutschbahn. w ui: iliiciler nm Nuliondoriplatl. n.inir: icisoietto. g.Ulir: Die Kuppe.___ Kose- 1 Dealer Ii Uhr: Oarteai Ohne: Konterl, Vanle'limx. Speilnlliited. 4 Uhr: Eb.-Urlit.b._ Walhslla-I ucatcr 4 Uhr: Hl«!*. Skimvlm. Casmo-Thealer. Uthrln«fiStr.37.Tlxl.'/i8Ulir: Die Berliner Postawg bis Frei sg am.SUhr'a heb |iÄ P2IH K«starJoii-A>!ue 7-8._ — Theator FORTUNA Lichtspiele, MnlUerstr, 12 l- Heute letzter Tag! Der grosse Erfolg 22061 Hund v.Baskorvill8 Ab Freitag« Armesctiöoe | Vergnügung«- Palast| «„SraH-Leriin" frOhcr: Rll.m« fest.SI« | RffSßnfißldß 13-15 DlnHlfln: Rarl RnOFDß f. DotwerstaK. den 29. S.(RlrnrnjUahrtsiag)*1 und Sonntag, den I. Jaul: 1* Großer BaiiS mit verstärktem Orchester..1 I DM etecaitea Skia med Samasertheatar sted an t'i - Ocsciisehalt.B amd Vereine aaler kaiaalen BeOta. nagen% sa Ter geben. ß ooooooooooooooo Sommer- Rßstiinrant SßebQd Reinickendorf Kaaideas.tr., Eck« M.rkelf. Uni«; 32. 33 E, dl RarrUcltae Mmlorgertem am Reiaiakeadarfer Sa« Jeden Seaeebeed a. Ja.ata.: Gr. Tanz Ab mmesellakrl I.Jca See.»g Gr. Gartenkoszer) Pfiacstasi Frühkonzert OOOOOOOOOOOOOOO _ Säle frei!- 1 Aach Sonnabends«ad Sonntags Mr Vereine Hesel ischaiten. Versammlannen, Kellers Festsäle KepecastraOe 29. Nerdca 9392 a. 92991 Siltengemnlde. .es. Anfang 4(J Iw. Achtangl A.ktaa.I AvI'Uerlcwarb.tssti Ättd ttl>an« gebende» M. 6.50. Tof. Bohledee«e»»t das begeistert aufaenommeae. joeben in J. fiujl-ae erschienene Werk der �rav Tr»ard»D«gI«»akii Die aufgeklärte Frau Z" da» ft Ober o. fBt I. 5r»u erschienen ist". Mir »Irl#* Dlluftratio«« 00» erste* Künstler* der Jr»» f» alle» Ctbenalagea. Peel# geheftet 3H. Z—, elegant gab»* de». M. 6.ZS. Di« Bücher ß»d eiazel»»de. zusamme» z» he« durch S#r 1 k,»« KölhenerSlr.N.Abl.8. 14 SO Pfennig SkA Die Rätc-Zeihmö Iii kein?«rte!-Drr«a. eaadara Ha. Zetta.. Nr all«, die 1 aal d.m Bodca de# reiaea R I te- Syet em« stehea.: Die„Rftfte-Zeitttiig Ist a ch aiaht das Bl.tt Irgesd alaar Parlei-ErrnkHaa: 2 e U an r*' 1«*° Hand*�" wed| ganten Walchs. Die �äte-Zellnag** tat das MKtellaanWa« dem RMchaaimrerbslosea-Aes-: schasse s. de« Rates ehemaliger Scheuhatt-Oetsnceeer.: de# Im ermmtlommle# Bovdee der Kri«gabe«cbAdigtea nnd: Kreger-HiRlifbllcbeee«, de» AfbeitebvRdei för sofortige: Soziali«leraeg. des Zeatralfate« d«t CieeRbahR- Arbeiter-: rite, des Dmatsshem Ctseeba-aar• Verbaades Die„Rdpte- Zeitung araekcial wMemUieh 1 mal Ia aarmalem Zaitaagstormat: «um Preis« eaa Elaaet- Exemplar. Abeaatateat-"-ei las Maas: Ia- 3-— Nr das Tierteilabr.: Nr daa Monat. N*—------------_ I» allen Orten Oautsctiland»«# becl.hea darek: :«la Dnehhaad!aa.*at Zattaage• Spaditeara Kiosk«.- : S'.raScibladlaf.dnreh«llaPosiaastaUea.«dar direkt vom: : Verleg der nREte-Zeilung" Bar Ha SV.«. 'n«W»99919»t9l Die Heilkraft des Radium erprobe» Sie durch Aavenjqag der Dr. med. Qutenthai's 5 Radium-Spezfalpräparäte VorxSgllck bewahrt bei Kbeama eed Isehlas, Hosrsiislsll»»d Achsel-, EuB- and HandschwciB, Pickel, HaatrBtc. Mitesser. � :«Bg mit Oebraachsaawalsa«. 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Oakal,[ I der Qastwirt Otto Thomae | im 53. Jahra. Die CiaisciieniBg findet| | mm Sounanend, nachm. | 3* t U r Im Krematorium] Qerichtitrmase statt Barlin. Badstr. 8 b. Ww. Ammm Thomm# nnd Kinder. Strassenhändler für äcn Vertrieb heehvichti�er Schriften gesucht. VrflBSSftniußnscIisR„FrßRißH" ß.G.fn.B.1. Schiff biuerdsmitiH. GestagTerel« .f'rrt.v mv S'nftti»' i M. d. D. A.-S..B. Am 27. 3 verstarb j ans sllCB unerwartet. e«8»r lenKlährlger| Sangeahroder, der Oast- wirt' Otto Tbonm Wir werden Ihm stets eis bleibendes Andenken bewahren. Der Vorstand. I DicCinlscherungfinde- am Sonnabend nac'imit- tag im Krematorium Qerichtstr. statt. Bekanntgabe des Zeltpunktes erfolgt Freitag abend la dar Ucbnaga- | stund«. Allen Verwandten und Bekannten hierdurch die | traarige Nachricht, das# meine liebe trau, ananre got« Matter, Schwester end Schwägerin Luis« Metzner geb. T mahnt nach karten,»chwtren Leiden veratorbe« Ist Die trauernden HlnUr- | jb ebnen»Jstjnor nebet Klnäar Die Beerdigung findet M Sonnabend nachm. I SU. vom Lnitenkirchhof. Pflritenbrunuer* Weg au« statt | U.S.P.Charleltenbnrfl. Am 26 5. verstarb S oascrc Qennssin Luise Mitzner Spr,e,traaseS7. Im Alter to* 47 Jikrca. Bcerdi- lang So*nab«*d■■ehm. | S Uhr to« der Kapelle des Lnisasklrcbholss. Neuer FQrsterbrnnner Weg.»es. Rege Betel- ligusg si vertat Der ▼•r.tanA, » IVnhlwrri. 8 Abt. Bit 811. Nfederschöneweide. Ab I. Jsel wird sesers Spedition To» S»d»aatrsBe 87 is Oronluf, FlioBstraOo 33 Ttrlsgt All» Btscbwsrds» med BeMsllssg«« bitten vir dartbl» es hebte*. Am Dienstag, d. 27. Mal| verstarb onscr Qenease der Gastwirt Otto Thomas Badstr. 8 b. Ehre seinem Aadenken 1, D e Einäschernng findet( am Sonnabusd. d.dl. Mm I tischm. 34 Uhr im Krema- i toiiain.Oericbtstr. 36�36 j statt. Um rege Beteiligung| ersucht. Der Vorstand «##eü AftonWBIe€» j ßargstr. 27. Tel. Ndn. 10787. Unser Mitglied Herr| Emil Kostsr Woflincrstr. 7. Ist ver-| sterben Ei nüsch 30.5.19 mit lg. 12 Uhr, Kremat. Qerichtstr. 37-38 wie elf«■l AM .MAA PiSSO,�?' MMzi i Köche 178* KarPc'A m ■ ■ C. rm■*a l(* JA nC'J'j Mimt zur«Areihell w Borniert, 29. Ml 1919 vsr de» Achler Verhanölungstag. latz. wird das Miiglied des Berliner Vollzug«. um g-Vo» Molkenbuhr, vcrnommew Mollenbuhr«ar ozuj'0;U r11?1'n der Kommandantur tätig. Er hatr« den Ein. AqkLpn � e�s�ung des„vorwärts" und der verschiedenen 'lbredw- e'n,''e'tI'che Handlung nicht vorlag. Erst als bog der(L der Kommandantur erschien und sich ihm und dem Haudliu.,»» mi! den Komniandanturgeschäften beauftragten "-i.------„— fl|'"h~Iuti£>n9CuSichuB«r» bewu�, daß auch Komn �ucn, vom Neoc-Iu'.ionsauSschutz �ganifierjl äVn"'• hellte, wurde ihm bewu�. daß..| V L'm Tunge war. Die Rivalitäten jtmfjchen und Polizeipräsidium waren schon lange»>> L b u ch: Dies« Fäll« meine ich nicht. Erinnern Sie stch nicht. daß canial» einige rheinische Industrielle wegen eines«ngevlichen Kvniplott» auf Dermmiaticn eines Kellner« von den dortigen Ärdeiter- und Soldatenrüteri verhaftet tvordcn find?— Molkenbuhr! �a- I wohl.— Zlcchtsanivalt O b u ch; Wissen Sie, daß Eichhorn sich in > dieser Sache an den vollzugsra! gewandt hat?— Mollen- 'buhr: Mir ist nicht in Erinnerung, daß Eichhorn über das Schicksal dieser Herren zu entscheiden halte. Sie sind., so viel ich weiß, doch direkt in das Moabiter Un!ersnchungsgesä»zniS eingelteferl worden.— Rechtsanwalt R o s c n f e l d: Erinnern Sie sich Niehl, daß Eichhorn Stinncs und Thyssen am Bahnhof in Empfang genommen hat?— Molkenbuhr: Ich kann mich nicht«rinnern. Rech Saiwxrlt R o s e n s e l d: So werden wir Auch mit den QiftzjerSzeugeu d«S Kwahodel» anrerhielt er wäb- reich der Verhandlung die besten Beziehungen. Nun hat er vor dem ordentliche» Gericht ebenso mild« Richter gefunden, wie die Offiziersmörder vor dem Kriegsgericht. VrevMe clmdesversammiuug. Sät' der Vollzngsrat mit Eichhorn.--------. jetzt ci.r m*1 oanuartugen einverstanden war. Der Zeuge soll «kvstn w Rechnung über gclicsert« Waffen im Betra,«»ou dcmbep..?" be-ahleu. Diese Waffen sind zwischen dem 25. No- den. 5�" 3 Dezember an das Polizeipräsidium geliefert war- Ministerium des'.. Ist Ihnen bekannch ixiß Eichhorn, bevor er zn Vergiftungen schritt, sich in einer Sitzung de» VollzugSratK über die Ä„sichten dieser Körperschaft Gewißheit verschafft«?— Molkenbuhr: So viel ich weiß, hat Eichhorn vor dem Vollzugs rat ein Referat flVäinii�113 Ministerium des Innern hat die Bezahlung dieser toStknoeigen. Er habe damals Eichhorn als rechtmäßige» Ntj,..siisranchnite,, angesehen und die Wassenbestellung zusammen �■chati) Müller vom Vollzugs rat gegengezeichnet. i. y«Criit o>�r___ c-rw. cvrs. Otvu.-w»« DOR C7O Ui-i iV*' 1 LV V1" �'"7 V~--------. v•'.• über Maßregeln zur Verhütung einer Wegen I f', f__ CYtl» 1.*.... m iiummii S'urde . Ernen irung dirrch den Vollzugs rat im Polizei' tätig war?— Molkenbuhr: Eichhorns Name * in ein''!:'~«V?.............. rthgum. 5, wihung rwTivir.ti!, es war gewissermaßen ein« Be & fowjhi viit �?!Ä?'.nax!lt Od u ch: Ist dem Zeugen bekannt Sii .das Ministerium d«S Innern wie das *c2' 1' u m dem' Bollz-iq»rat und den anderen diil.r".�erschafchn Schwierigkeiten » w»n X#-.......___ iij... Finanz- .... m vevolutio. i.■"«no h.„ WWIWW in der Airweisung und Ge> , äh;._ notwendigen Geldmittel bereiteten.— Molken» S�ßteß Entfache ist mir bekannt, sie ist auf dem Räte- rh-?si�müec eingehend erörtert worden.— Rechlsanwall B�i&enL,,..Wen davon gesprochen, daß zwischen dem Polizei. !v*r bj» y,""0 dem Kommandanlen von Berlin Unstimmigkeitc» '■-en i?KCeniuag der beiderseitigen Amisbefugnisse zutage J':er bieg.f. 0 1 1« n 6 u h r: Ich hatte das Empsinden. wenn b'u*. � jagte, machte der ander« jenes.— RechtSanwalr dva . e-® stk mir peuJÜIB—-------■ seich,, J, hefannt, daß dem Polizei-Präsidenten Eichborn ■fj. Vollzug»rat S irgend ein« Rüge wegen einer Amts. '*•n-- f i(i /• n h e r; Wir -- Ö W»-*-*'.---- �- Kl."'" luf"!? �ege Worte» wurde?— Vorsitzender.... r'�oen jw.; �.angebliche, Bcrseblungen des Polizei�prüsidente» c" U ch.. dreier Strafsache wicht eingehen.— RechtSannmll Zsäen ciiuii�T;Cr''fv'','i wir sehr notwendig, auch m die Einzel- .. 6(6en ,,,' den Herren Geschworenen einen lieberblick Je EjchJ iflcher Rechts, arte Kon ft'ekts läge sich die Personen �ntch,,"ad Ledebour damals befinden mußten, welche die die f|ti,.' November gemacht hatten. Für sie konnte �l.ge Absetzung Eichhorn« dnrch da« Ministerium kein fes».___ techtöverbiudlicher Alt tjtoen. �l"a�onnxTh G h so e: Ich bitte den Antrag abz». -z,� kz„,,,. Fragen sind in der Untersuchung erörtert worden, �e ri rT"" aicht auf sie eingehen.— Rechtsanwalt B 1 Sollen« o' ist durchaus wesemlich, die Tatsachen, die pUnih�.mnant hat. zur Sprache zu bringe».— Staatsanwalt hJ ,R,' Der Vollzugsrat hat sich doch nachträglich mil Ii.�iehr Ttäihorns einverstanden erklärt.— Rechtsan- des r" e �• Wir haben hier sestzustellen, wie war das l�, röaimJ Ledebour, wie konnte und mußte es sein. Das ?cht. rll des Bollzugsrats kommt hier gar nichi in II ü C- tlpVVyt'll Q&-W v- V*/'■»»--• ,J.--—__ 0 r c v o l u t i o n gehalten»IIb sich nur bei einigen Mtgliebern de« NollzugsratS in den konkreten Haftfragen Rat eingeholt. Der Zeuge Molkenbuhr äußert sich svdann über die Be» ziehungen zwischen Kominandaninr und Polizeipräsidium. Die Kompetenzen waren die gleichen wie früher geblieben; wegen des Mangel« an Personal verwandte aber das Präsidium ebenso wie die Kommandantur S o I d a t e u, und dieser Umstand führte zu Kvnfi'ikteu. Der schwerste Zusammenstoß erfolgte am S. Dezember. Die Kommandantur hatte wegen e:ner Anzahl Volksversammlungen Absperrungen in der Ebausseestraße angeordnet. Nach der Versammlung in den Germaniasälcn harte sich ein großer Demonstratio nszug gebildet, an dessen Spitze sich Eichhorn stellte, der diese Demonstrationen genehmigt halte. ES tarn zu Schießereien. Rechtsanwalt Obuch: Di« Kommandantur hatte doch als wesentliche Aufgabe damals die Demobilrfierunjr des allen Heere?. Wie kam es. daß man sich zu straßenpolizeiliel-en Maß- nahmen für berechtigt Hielt?— Molkenbuhr: Die Komm an- btelt die Absperrungen für zweckmäßig.— Rechtsanwalt danlur Hielt die Absperrungen für zweckmäßig.— Rechtsanwalt Obuch: Wäre eS nichi Psticht der Kornmandanlur gewesen, das Polizeipräsidium von dieser polizeilichen Maßnahme vorher rechtzeitig zu verständigen?— Vorsitzender: Diese Frage kann ich nicht zulassen, ihre Beantwortung ist keine Aussage, sondern ein UricA.— Rechtsanwalt Obuch: WaS für Umstände bestimmten Sie, Ihr Mandat als Beauftragter in der Komman- danrur dem VollzugSrat zurückzugeben.— Molkenbuhr! Die Vorgänge vom 5. und 6. Januar. Ich konnte nach den Vor- güngen im Marstall mein Mandat nicht mehr ausüben, ohne zweideutig zu handeln.— Rechtsanwalt Obuch Wie wurde der Widerstand im Januar»rganisiert? Molkenbuhr: ES wurden Freiwillige auS dem Volke aufgerufen und von der Regierung bewaffnet. Meine Aufgabe war cS, den neuen Kommandanten einzuführen. Die Sitzung muß nunmehr geschlossen werde», weil die Akten wegen der Hafientlassungsbeschwerde zum Kriminal- gericht müssen.— Rechtsanwalt SHofenfclb; Gegenüber der neulichen Bemerkung des SiaatsanivaltS Ghsae, daß nur ein kleiner Teil der Arbeiterschaft die Freilassung des Angeklagten wünsche, stelle ich fest, daß die Vollversammlung der Arbeiter- und Goldatenrrte GrvstVerli»« mit 1000 gegen 3 Stimmen die Hastenlasiuns Ledeboiirs gesvrbert hat. Hinter dieser Ver- sammtung steht eine Million Vminer Arbeiter. Rechtsanwalt Liebknecht'! Die Tiaatsariwaltschast sucht de» Lt. B a ch m a n n. bat ihn aber seit Wochen nicht ermitteln können. Wir machen daher die Mitteilung, daß der Vachmann in Charliittenbiirg, Goethstraste 2t, t Treppen, recht« bei Senkel, wohnt, und erwarten, daß die Anklagebehörde nunmehr dafür sorgt, daß der Zeuge in diesem wichtigen'Strafverfahren erscheint. Die Sitzung wird aus Freitag 9 Uhr veruigl. 26. Sitzung, Mittwoch, de n LL. Mai. Aus der Tagesordnung stehen drei dringende Anfrage« iic Vorgänge in dcu Rheinland cn. Sie sind von den Deuiolrateri, den Deutsch-Nationalen nnd ' den Unabhängigen Sozialdemokialen goflellt. Die Anfrage der • Unabhängigen Soziaide mokrate» lautet: Ist der Staalsregierung bekannt, daß führende Persönlichkeiten de» RtKiiilaudeS, nainentlich Zentrumsabgcordnctci wiederum ernstlich die Gründung einer rheinischen Republik be- treiben? Was gedentt die Stealsregierung gegen diese Äe- strebungen zu tun? Abg. Jansen(Dem.): In der früheren Nheiuland-Debatte hat Herr Dr. Hetz vom Zentrum zugegeben, daß ein solches Ge- bilde einfach nicht möglich sei. Die Dinge lagen denn doch nnderL, die Gefahr war bei weitem größer. Das Zenirum bat sich damals der Abstimmung endhalten. DaS war ein taktisches Mcmö- ver, das Zentrum wußte, daß es bei der Absttminuug aus- ei»an der fallen würde. Hätte das Zentrum damals mitgeflimnrt, dann hätte es gestern nicht nötig gehabt, 2 feinet Mitglieder so brüsk zu deavouleren. Herr Kajtcrt hat damals erklärt, daß zu keiner Zeit über diese Pläne mit den Alliierte» Verhandlungen geführt worden>eten. Wenn er damals erklärt hat: Wir sind Deutsche Rheinländer, die. unter keinen Umständen vom Verband« de» Reiches getrennt werden wollen, und wenn er jetzt an den Verhandlungen tellgenonimen hat, so hat er dem Gedanken der Loslösuiig vom Reich« schon tatsächlich zugestimmt. In der Zwischenzeit aber hat die Bewegung im Rheinland nicht geruht. An der Entwicklung der Ding« hat auch die Re» gierung eine Mitschuld. Sie hat die Unzufricdeuchekt, die in dem Lande über ihre Untätigkeit herrscht, nicht zn beseitige» unternommen, sie Hai die großen finanziellen Schwierigteiten, in die dii« Gerne«iben durch die fremde Besatzung gebracht worden fiife, beinahe bis aus den heutigen Tag forttefttehe» lassen. CS ist l.in Zweifei, wenn die Zollgrenze kommt wird sie nicht an der frühere« deutschen Grenze liegen, sondern ast der Grenze des besetzten Ge- birtS. Nur zu begreifliche rzvefte hat uns das sehr große Sorge bs> reitet, denn das bedeutet letzten Ende« de» Nu in unserer Industrien Jeder muß sich jetzt sagen, alle Sond-erbestrebungen Höchen aufzu- hören, uns bleibt nur einS, geschlossen zusammenzustehen und zuzusehen, wie das Furchtbare ertragen werdon kann. Jetzt müssen wir aber erfahren, daß die auf die Ldtrennnng der Nhcinlande gerichteten Bestrebungen binnen kurzem von Erfolg gekrönt sein werden, das', die rheinische Republik bald da sein wird. Den Re- gierungen ist über diese Vorgänge ans Köln amtlich Bericht erstattet worden, und dieser Beruht liegt sogar schon in der„Nhci- nischen Zeitung" gedruckt vor. Zunächst haben die französische» Bestrebungen lebhaften Widersland bei England gefunden; j» der Denkschrift ist aber zn lesen, daß General Mangin erklärt Haft die Engländer hätten den Franzosen freie Hand gelassen. Ctetoiß, die Rheinländer sind in einer sehr schlimmen Lage. Wir müsse» un« Damit abfinden, daß wir, mag der Vertrag angenommen oder abgelehnt werden, dennoch in den Händen der Entente bleiben werden. General Mangin ließ durchblicken, daß auch nach 15 Jahren die Besetzung weiter aufrecht erhalten werben f.6°w r• Der Kern der ganzen Angelegenheit ist für «.Dorn ka« ästiniitcriiiiii des Innern das Recht hatte. nch. bor�'''1' die Zustimmung des Vollzugsrats da- war die Ahseyung unzulässill. cvh. �tzrrige Staatsanwaltschaft hatten Eichhorn und ich lft bei]fir.'„'n(!r"U"cä Vollzugsrats gefordert, die Regie- 1 Angriffen am l> Januar im Unrecht. Wen» —».r.-n knllte. s» In unserem gestrigen Prozeßberichi ist uns ein Fehler unter- stiufen, der richtig gestellt werden muß. Ter alz Zeuge gegen dcu Grafen Westarp aufgetretene Fröhlich ist früher nicht Sekretär des Roten Soldatenbundes gewesen, sondern Expe» dient der Zeitung des Rotem Soldaten...indes. Wir bitten die» zu beachten. Nn.RohlW. wurde von der dritten Körperverletzung und Ntt ��'-tesrat entschieden vlau�n'u>npfios gegangen, It hätte, daß Eichhorn gehen sollte, da» kann Herr Zuinbroich mir «VI-- 1-- i„v ; vv-----'. bie Vertreter der nssdt mif»yrem �-----. ki durch r�'-ten weg.— Ledebour: Eichhorn wurde eitige e! 1,� ,�.�ü»l utianä re Arbeiterschaft Berlins, durch die auch c«. teiad? Tas ist frier das Ivesentliche und deshalb 1? cs noKl�?. Miröf D(?S ist tn-cr iwicim-sufc»D---- %*|«M i*• i8, den Antrag meines Herrn Verteidigers, dessen «JeTrf*11 fmnlcil. p -S-- at'ÄWÄ W das �n.z�bour «u ist eine PerhShnnug de« Gecichtsz �%gen öLs 1®'"c Verhöhnung lag mir tern; in einer , �' tz f n S Handlung hat auch der Humor iein Recht.— flu,, i: Der A r* Geeicht gibt es teinen Humor.— L e d e> �0r',f unvermeidlich, auch bei Leuten, dte akS Gericht stehen. "tR J1 C b'jdl beschließt, si« Fragen de» Verteidiger? Necbt?. der Äoni.�, lDC0en der angebt ickte» V teßehtungen Eichhorns �»tnicnff zwischen dem Polizeipräsidium und blitt�chtSarn zuzulassen. kfcf'. ob er",L' J � du ch fragt nunmehr den Zeugen Molken- vstx'te> wg. �»..daß Eichhorn tue gen einiger Verhaftungen im Gicfitm J'e 0�nc richterlichen Haftbefehl erfolgt waren ich 3 solch...«5" sich wicht an den Bollzugsrat wegen der Bestätt- %''/"ig f r�rhaflungen gewannt habe, damit ihm keine Heber- '(ö ip'* N B ii1�er Amtsbefugnisse vorgeworfen iverden könne? fct«, r�Nibrr•% weiß nur, daß aus Aiwrdnuug Eichhorn« »oUten �"'Oe Leute, gegen die Versahren einzeleitet wer- ' au» der Haft eutlasseu worden sitid.— Rechtsanwalt Der Maschinenschlcffer R z e w u s k i Sttaskammcc des Landgerichts II wegen hinterlistt.gen Uebecsall« gegen die Person Liebknechts und Rosa Luxemburgs zu einem Monat Gefängnis und einer Woche Haft verurteilt. Rzewuski war in dem Mord- Prozeß Liebknecht-Luxemburg einer der»nfhmpo.hischsten Zeu- gen. Er bat zu den von Oft zieren aufgestachelten Mann|a>aft«n W Edenhoteis gehört, die in der Mordnacht Lux-mbnrg und Liebknecht beim Abtransport mit Schiinpstdor.en und Drohungen bedackrie». Er ist si-wohl beim Abtransport de» halbtrtgftchlagenen Karl Liebknecht als auch beim Ütötranf-jwri der bewußtlos» Frau Rosa Luxemburg auf das Auw gesprungen und hat die gern artet- icr. Opfer des Militarismus noch mit der Faust bearbeitet. Nach seiner schimpflichen Ta' zeigte er unter>'n Kameraden seine blutige Faust und prahl« mit seiner reden Handlur�Sweise., vor dem Kriegsgericht spielte dieser Herr als Zeuge den Be. leid igten; er war empört darüber, daß man gewagt brte, ihn unter Anklage zu stellen, da er der Ausfassunz war. er bäite ein gute« Werk verrichtet Der Vorfitzende des Kriegsgericht«» hielt es nicht für nötig, sein rohes Betragen zu rügen Der Zeuge fühlte sich während der seckStägigen Verhandlung unter der milft täri scheu Mörder- und Zeugcnzesellschaft sehr wohl. Er rätefte sich auf der Zeugenliank und verzog bei jeder Wiedergabe einet rohen Aeußerung fein«lesicht zu einem höhnischen Grinsen. Gr »mr auch bei seder Gelegenheit bei dem Staatsanwalt Ort- mann zu sehen, dee der Verhandlung vor dein Kriegsgericht als Ztchör-r beiwohnte und jetzt oic Anklage gegen Rzewuski g«. führt hat. Rzewuski steht ohne Zn>eifel in engster V-ztebung zu den des Morde« an Luxemburg und Liebknecht augetlagten Offizieren. würbe, um Ruh< und Ortnung aufrecht zu erhalten, dem» Deutschland werde die Fried cnSbedingungen ja doch nicht erfüllen.(Hört, hört I) Also, deshalb sind die Friedenshedingungcn so unerhört schwer, damit wir sie gar nicht erfüllen können. Da» ist der«»erhörteste Betrug, der jst gegen ein Volk ausgedacht worden ist Mit einem Feind«, der seine Vernichtungsabsichten auch jetzt noch in dieser Weife deutlich erkennen läßt, weiter zu verchandein, ist und bleibt Hochverrat. Wenn e» nun auch der Entente gelingen sollte, uns auf diese Weis« äußerlich von Preußen und vom gleiche loszureißen, glaubt man, uns dirdurch nun auch innerlich von Deutschland loszulösen? Da» rheinische Volk»rill niemals eine Republik im Sinne der Entente, es will deutsch sein und deutsch bleiben. lBeisall.) Abg. Klingemann(Dnatl.): T-a« Zentrum hat im März Herrn Kaste rt spreche lassen, der jetzt eine so merktvindige Rolle spiest. Dieser westliche Pufferstaat würde allen französischen Machenschaften wehrlos ausgezetz' sein. Kein Vorwurf ist hart genug gegen diese ktriiesoerräterifdftn Pläne. Die wirtichastliche Zukunft des RudntandeS ist mit der Preußen» engverbunden. Preußen u'.cd Rheinland gehören für immer zusammen. sBei'alL) V Abg. Stocckcr(lt. S.P.): Als wir neulich über die LoSlösungSbestrebungen gesprochen haben, konnten wir annehmen, die rheinische Republik sei er- ledigt. Es zeigt sich nun, wie berechtigt unsere da malme scharfe Kritik war. Das Zentrum hch nie aufgehört, zu wühlen. Wie wenig nationale Beweggründe oi- Treiber der Looreißuna be- herrschen, beweisen zahlreich� Prcsseäußernngen.*=' Tie Denk. eweisen schrtfl, der Herr FroTiberger sehr nahe stehen dürfte, macht Frank- rei;i den Vorwurt. daß es ke'ne Rbech'sche Republik zn errichten gedenke, und ihm wird nahe gelegt, was zu tun **la 1JH V'öi'r ist, daß ein Pinn. in der Schrift ent- wors>.n wird, wie die Entente durch Persprcchpiig milderer .......-----,.V.l. uie wnifiue ourch Vi Friedenbedingungen die Bevölkcrtuig für ou Frankreich gewinnen könne. Die-Kölnische V o l k« z e i t n n g Angliedcrung an avvelliert an die o i...gen der Rheinland« Volksvertreter, nur die Zukunft und- e I">-]V ,n ermesse«, unterrichtet ist und sie billigt. Wer hu-«U"> genährt, wer hat un« nt« Landesverräter gezeichnet wahrend det Krieges und gegen den Frieden gehetzt? Das war die.K.(Große Unruhe.) Cbwofjl wir die Trennung tstteitrebungen bedanern, spreche» wir die deutsche Regierung durchaus nicht von jeder Schuld frei. Sie hat fem gutes Beispiel im Cite» geliefert und t>;e Arbeiterschaft im Rheinland steht seit Woche» uiiter dem BelggernngS- instand, ohne daß der geringste Grund vorliegt. Aus Sein Erlaß dcS Generalkommandos Münster wissen wir eS, daß er lediglich dem Zwecke dient, politisch Mißliebige in die so schon überfüllte» Gesängnisse werfen zn können. Schlimmer kann es dlirch eine Tnteniebesatzllng auch nicht kommen. Trotzdem steht die Arbectersckwft dem LoSreitzungsgrdanken ablehnend gegenüber. Die Kölner Arbeiter haben in einer R scnvtesammlung und durch Streik dagegen protestiert und die Verhaftung der Landes» Verräter verlangt.(Zwischenrufe.) Wir sind den Vormuts des Laiidcsvcr-ratS gewohnt, den Sie künstlich koiistraiert haben, weil irrir energisch gegen ihre wahnwitzige Kriegspalilik ausgetreten sind. ltno heure noch schmachten Taujciioe von PrvietMern in Gesang. ijjen, weil sie für eine wahrhast sozialistische Republik emtreleu, filc«nj Hot, da� die Mochenschaften«m Rhein von kierj- lalen Krnicn betrreben werden, allerdings wesentlich vntcrstlltzt von fencn Kapitalisten, die ihre Kriegsgewinne nicht rechtzeitig haben nach Holland in Sicherheit bringen können. Niedrigste Profrtsucht und klerikale Parteiintercsscn sird die Triebkräfte. Nnd es ist nötig, dab die Arbreterschast dies erkennt, um frei zu werden von falschem Nationalismus. Sie schreien über Diktatur. Aber was war der Krieg air drrcs als der verbrecherische Versuch, eine militärische Diktatur Deutschlands über ganz Europa zu errichten? Millionen Mcn- scheu sind diesem Wahnsinn geopfert worden. Die Welt wird sich freimachen von diesem Wahn durch die Weltrevolution.(Lachen.) Sie lachten auch, als Bebel' den Kladderadatsch prophezeite und nun haben Sie ihn. Dir Weltrevolution wird ihren Siege Blaus über ganz Europa halten. Die Völker der Entente beginnen zn erwachen. Die Zeilen, denen wir entgegengehen, sind ernst, und sicherlich steht uns in unserem Kampfe gegen de» KapttaliSmriS Schweres bevor. Aber aus der Nacht der Gegeiiwart leuchtet bereits das Morgenrot einer neueren, besieren Zeit hervor. (Lachen rechis.) Die Weltrevolution kann nicht aufgehalten werden, denn sie ist eine geschichtliche Notwendigkeit. Nur die Kxteenationnle br. freit das Menschengeschlecht.(Unruhe rechts, Beifall links.) Ministerpräsident Hirsch: Was seht in den Rheinlanden geschehen ist, wird sich als verhängnisvoller Schritt erweisen, wenn man von den Loslösungsbest'.ebungen dort nicht sofort und ent- schloffen zurüchtritt. Schon bei früherer Gelegenheit ist auf die Wirkung solcher Unternehmungen auf dos Ausland hingewiesen worden. Private Kreise sind in Verhandlungen mit dem Feind eingetreiew Weder die Reichsregicrung, noch die preußische Ne- gierung waren davon unterrichtet. Erst am 19. Mai erbiellen wir Kenntnis, daß Dr. Frcbcrger am 15. oder 16 Mai mit der Absicht zur Führung solcher Verhandlungen nach Mainz abgereist ist. Verschiedene Redner haben jqht schon von Hochverra! gesprochen. (Lärm mid Unterbrechung der Unabhängigen.) Ich könnte zu einem so harten Urteil nur auf Grund amtlich festgestellter Tat- sizchen kommen. Vor wenigen Minuten erhielt ich einen Bericht über die Vorgänge in Mainz. Danach hat General Mangin die Absicht ausgesprochen, da ff die Sozialisierung in Deutkchland die Ordnung stören würde. Wenn die in dem Bericht mitgeteilten Tatsachen richtig sind, dann liegt allerdings Hochverrat vor und dann wird die Regierung von ihren Machtmitteln Gebrauch machen.(Zuruf des Abg. Hoffmann; Aber nicht erst, wenn der„Vogel" ausgeflogen iftl— Heiterkeit.� Die Beteiligten an den Loslösungsbestrebungen laben sich zweifel- los eine schwere Schuld am ganzen deutsch.'n Volke auf. Ein rheinischer Freistaat kann sich aufferhatb des Verbandes des beut- 1 schon Reiches überhaupt nicht baiten. Die preuffische Regierung' ist sicher, baff die Ablehnung dieser Bestrebungen auch von der Bevölkerung geteilt wird. Die im Hans« vorgebrachten Klagen; über die Zurückhaltung der Regierung gegenüber dem Rheinland«, nnd zu bureaukraiischem Vorgehen, lassen sich leicht w« unberech-; tigt nachweisen. Die Rheinländer können sicher sein, daff die rheinländische Verwaltung neuen Männern des allseitigen Vertrauens übertragen werden tvird.(Lebhafter Beifall.) Abg. Dr. Kalle(Dtsch. Bp.): Es ist nicht wahr, daß gerade Nassau für dise Machenschaften energisch eingetreten wäre, es ist das eine Irreführung, es handelt sich nur um eine ganz kleine Clique, und der Rann, der da immer in erster Reih« genannt wird, ist ein erst vor ganz kurzem nach Wiesbaden verzogener StaaiSanwalt. Abg. Herald: Bei der gestrigen Schuldcbatte hat Herr Adolf Hoffiuaun schon einen Angriff gegen da? Zentrum wegen dieser rheinischen LoStrennungsbestrebungen gerichtet. Darum habe ich schon gestern die Erklärung des Zentrums mitgeteilt. Gegenüber der Aeufferung des Abg. Stöcker, man wisse doch nicht, wiediele Mitglieder des Zentrums hinter dieser Erklärung ständen, stelle ich fest, daff dies« Erklärung einstimmig beschlossen worden ist. Im übrigen haben die Herren Kastert und Kuckhoff auf das bestimmteste erklärt, daff sie bei diesen Besprechungen niemal» daran gedacht hätten, sich irgendwie von Preußen und vom Reich zu trennen, sondern daff es sich nur darum gehandelt habe, einen selbständigen Gliedstaat innerhalb de? Deutschen Reiches zu Bilden. Das Zentrum hat von diesen Besprechungen keinerlei Kenntnis gehabt. Wenn die Bestrebungen, sich von Preuffen— nicht voni Reich,' daran denkt niemand— zu trennen, einen größeren Umfang angenommen haben, so liegt ein Grund dafür allerding« auch darin, daff die alte Verwaltung es nicht verstanden hat, sich die Shmpakhien der rheinischen Bevölkerung zu erwerben. Man hat sich Jahrzehnte hindurch an den Rheinländern versündigt nnd hat so die Grundlage geschaffen, auf der dies« Bewegung über- Haupt erst hochkommen konn'e. Die Erklärung, die der Minister- Präsident abgegeben hat, daß nunmehr ein andere« verwaltungBsystrm eingeführt werden solle, wird zweifellos außerordentlich beruht- genb in den Rheinlanden wirken. Für das, was die.Kölnisch« Volkszeitung" in dieser Frage geschrieben hat, lehnen wir�die� Verantwortung ab. Wir haben setzt alle Beranlassunz, einmütig und geschlossen zusammenzustehen. Einigkeit und Geschlosscnheit. das sei die Parole.(Lebhafter Beifall. Adolf H o f s m a n n ruft: Spiegelberg! Große Unruhe und Pfui-Ruf« im ganzen Hause.). Äbg. Schäfer(Soz.): Die Erklärung des Zentrum» ist zn| spät gekommen. Wir haben den Erklärungen dcr Herren Kasierl: und Kuckhoff schon bei den Verhandlungen vom 21. und 22. März| mißtraut und die Entwicklung der Dinge hat uns recht gegeben. Warum zögert die preuffische Regierung noch, Herrn Froberger zu verhaften? Sollte bei dem bevorstehenden Friedens schlutz der Kapitalismus noch einmal siegen so mög? die Entente doch nicht veraessen, daff wir deutsch sind und deutsch bleiben wollen. (Beifall.) Abg. Dr. Hergt(Dnatl.) richtet Angriffe gegen die Regierung, daff sie bei diesen Gegenvorschlägen auf die Bedingungen zu nachgiebig gelvesen sei. Sein« Partei werde, wenn t* sein müsse, in die schärfste Opposition treten. Ministerpräsident Hirsch: Es trifft nicht zu, jaff die Stimm« des Volkes ungehört verhallt ist. Di« groß« Mehrheit de» Volkes will nicht, daff man die Friedensbedingungen einfach ablehnt. sondern daff man Gegenvorschläge macht und so versuchen soll. auf den Weg dcr Verhandlungen zu gelangen. Selbstverständlich kann man nicht rundiveg alle Forderungen der Gegenseite ab- lehnen und unter allen Umstände» die Unterschrist verweigern; dann würde noch viel rmmenlosererA Unglück dw sein. Vizepräsident von Krieg: Wegen des Ruf».Ehrlosigkeit" rufe Ich den Abgeordneten Linz zur r d n u n g(Atyi- Sfdotf Hoff- ■tan*-nchtet gegen den Ädy. Ämz einen Zuruf, /ur den er eben» falls vom Präsidenten zur Ordnung gerufen wird.) Abg. Stoecker(Ü.S.P.): Herr AbZ. Hergt hat es für nötig gehalten, die Regierung «uszusordern, zu den äuffersten Mitteln zu greifen. E» ist ein Skandal, daß gerade Sie» die das Volk in all die Not und da? Elend gestürzt baben, derartiges gefordert.(Tumult rechts.) E»: war Wilhelm II., der der fehle fischen Landwehr sagte:.Auf den Knien sollen sie uns»m Frieden bitten." Das war Ihr Freund! (Erneute Unruhe.) Ich ermnerc an die Wort«, die im Herren- i hau» gefallen sind, worin stder Friede der Bcrstäiidtgung abg«.! lehnt wird.(Infolge beleidigender Zwischenrufe von recht« kam' es zu minutenlangem großem Tumult. Nur mit Mühe tonnte� der Präsioent Ruhe schassen.) Herr Hergt hat von der Stimme de«-Volke» gesprochen. Dw hätte» Sie m«cht Tagen im Lustgarten vernehmen können. Da« war die wirkliche Stimme des Volke? So denkt da» Volk über die Friedensfrage. Herr Herold hat die Schu.d an der Veibitterung der Rheinländer Oer borussischen Politik zugeschoben. Tarin hat er recht und wir haben stets da- gegen angekämpft. Aber Sie vom Zentrum haben dieses borus» sifche Wesen unterstützt und miiverschuldet. Herr Schäfer von den Rechts'ozialisten hat wohl euren Abbau des Kapitalismus �für notwendig erklärt, um zu gesunden Verhältnissen zu kommen. Da« zenügt jedoch nicht. Erst die völlige Besetzung de» Kapitalismus kann Wandel schaffen, t Beifall link«.1 Abg- Schlußmann(Dem.): Das Zentrum, dem wir für seine Haltung dankbar sind, hat zu Unrecht den Demokraten einen Teil der Schuld zugeschoben. Au der gegenwärtigen Unternehmung Frobcrg-ers ist keine Partei dieses Hauses beteiligt. Frobergrr steht im Dienst der Entente, und der Zentrumsabgeordnet« Kastert ist niefn besser. Ilbg. Dr. Heß(Zentr) bedauert an? politischen Gründen. daff die ReckitSsogiulisten sich hervorragend an dem Kesseltreiben gegen das Zentrum beteiligen, obwobl dieses mit den Loslösungs- Bestrebungen nicht« zu tun hätte. Das katholische Volk ha'-e den Eindruck, daß wir im« mit Riesenschritten einem neuen Kultur- kannst näheren. In diesen Fragen lasse das katholische Volk nicht mit sich spaßen. Abg. Steinbrink(Soz.): Das Zentrum muff die ehrlosen Landesverräter aus seinen Reihen ausschließen. Wir sind gegen jede LoSlöfting. Hierauf wird ein S ch l u st a n t r a g angenommen. Nächste Sitzung st itng 12 Ahr(Ausragcn und Anträge). Schluß nach 5 Uhr. obje ttive Haltung ein.(Lachen.)' Unklarheiten das Rätejht.rm findet nmn naiürlicg auf beiden«viien- Frage der Finanzierung muff ohne politische Leidenschaften« s' schieden werden, und tritt die S. P. D. für die Finanzternns der Arbeiterräte durch die Regierung ein.(Befall.) " Lange«, n er. ii.ii■..in. v, c.».'! toi; 3 hat ein recht zweifelhafte», Resultat gezeitigt. Vollzugs rat muff laugt werden kann &•'ßre-r verlangi Regierung in dieser Frage. Der all« wn-'i-,—- noch in den Ministerien herrscht, muff daran« verschwinden. � eine Abwürgung der Arbeiterräte müssen auch wir un« m Ein Wahlreglement für den Rälekongreff erfordert gr Vorarbeiten, die unbedingt geleistet werden müssen. Ausgo■j VollzugSrat? muff«S sein, einen entsprechende»«r vorzubereiten.(Beifall.) Ein Antrag auf Schluh der Debatte wud a�ge" men. Folgende Anträge der U. S. P. gelang« großer Mehrheit zur Annahm«. I.»Der VollzugSrat der va und E.-Räte Groß- wird beauftragt, mit dem Preußischen Kabinett uver. wettere Finanzierung de« Arbeiterräte und deS Vollzug � und deren gesetzliche Festlegung zu verhandeln. Bevor a e � Handlungsmöglichkeiten erschöpft find, empfiehlt dt«_ Versammlung, von allen weiteren Mahnahmen abzujehew � II.»Der VollzugSrat wählt«ine Kommission, die siw � für das ganze Reich anwendbare» Wahl reg lement� arbeiten soll. Sobald das geschehen ist, wird der aufgefordert, einen Kongreß nach dem vorgelegten Reg einzuberufen, lehnt der Zentralrat ab, dann tritt der der Vollversammlung in Kraft." Auch der Antrag der Fraktion der U. S. P. D., de» Müller unterbreitet hat, wird angenommen. rfOtt' Kubig(II S. P.) referiert zum zweiten Punkt der orduung: Stellung dcr kommunalen«rbeiterrllte. � E« kann nicht bestritten werden, daff di« kommunalen kfr c' räte der Allrenieiilheit wertvolle Dienste leisten. ve>o" der ersten Zeit der Revolution haben sie für Ruhe und xj«, gesorgt. Dos mühte besonder» da» Bürgertum anerkenn«- � paritätische Zusammensetzung der kommunalen Arbeiterrnw � durchgeführt werden; besonder» auch die Anhänger der sollten sich dazu bekennen. Da» Bestreben der Bürgerrat«, � den Arbeiterrälen v illber echt igt anerkannt zu we rden, ist n> � rechtigt. Eine baldige Neumhi der kommunalen notwendig. In einer gemeinschaftlichen Sitzung, die.Rw» k feittegte, hat der Ob« rlbürger meister Wermuth eine.�{i? Stellung gegenüber den Arbeiterräten«ingenommen, deshalb möglich sein, in vollem Einvernehmen mit b«".%Lg|P und Betriedslettungen der Stadt zu arbeiten. Daß die rung gegenüber den Arbeiterräten ein« zweifelhafte Stell» nimmt, ist auch daraus zu ersehen, daß Heine für vi« � sie i t ig» n g wirkt, wahrend Robe»t Schmidt w � LebenSinitlelfrage mit dem Vollzugsrat gemeinsam arbeitei- Arbeiters chrst muff alles daran fegen, auch die kominunm beiterrät« zur Anerkennung zu bringen.(Beifall.)... hji Die Diskussion über das Referat wurde vertagt' kommunalen Arbeiterrät« in einer besonderen Sitzung ö Ap Frage Stellung genommen und die Verhandlungen mit de nifterium statigesgnoen haben.„naf Lange(K P. D.) macht Mitteilung von Waffea« boten durch Lockspitzel, und warnt vor der° � sichtigten Arbeitslosendemonstration. � Erklärung der Kommunisten bringt er der ven lung zur Kenntnis:" »V»r der heutigen Vollversammlung sind«•» litt' Arbeitet ratsmitglieber Lockspitzel mit dem Eis»� angetreten, die Arbeiter sollten sich sofort bewasft'cn. jje spitzet haben auch die Lieferung von Waffen angeboten- � Arbeiterschaft w«rd dringend aufgefordert, de» LacksPiP' auf den Leim zu kriechen." � Nach einer GeschäftSordnu ngSdebai te wird beschloss�a, Vollveriammlung zu vertagen. dtt R ichard Müller verlieft dann noch einen �"l türkischen Soziali st en an die Proletarier aller>-* Vollversammlung der lommtiraie» Arbeilenäie des Kreises lelloi» In der heute nachmittag im Sittunstssaal'�r hmiseS tagenden Vollversammlung der kommunalen hpn flrriieX CV � 1 � flJ(5).)*'v' «S Bericht der Zentralstelle. «in« Er führt aus, daff die Arbeit in der Zentra sehr schlimme gewesen sei. Man habe st# ß belogen und betrogen. Das Landratsanit lägt sich wj, trolle der Arbeiterräte gefallen, respeftiert afct gp«■' nähme durchaus nicht. Durch verschieden«( kommunalen Arbeiterräte in Verruf gekommen. � g c b«",. Stamm eingearbeiteter Kräfte. In dcr Verteilung der A«h> mittetzulage der Kranken geschehen die 0*°» i i«"ii-rt b u n g e n. Besonders die b e s j e r g e st c t t t e n � �„ 1 bierin Hervorragende». Di« Besoldung der koni Hc Arbeiterräte hat viele jAagkn hervorgerufen... dung steht jetzt fest. eS fragt sich nur. wie ftst Arbeiterräte überhaupt stehen. ES herrscht ntdfi � � 0ioyt, ..................'--f. i-'f"-." J�'i'T-.FlTäte Verständnis und das Vertrauen xur die Arbeiterrar die Errungenscha' ichert sind, bed otivrndigkeit zum Nutz y icrtrauen für die Arbeiterräte- j,; i asten der Revolution n.« t beuten die'Arbeitet1 11„je tum Rutzen der A( lg«« 'ii« vi o t Iv e n d i g k e it zum Nutzen d e r B. g Aus der kommunalen Tätigkeit muff die starteipo ggi- werden. Für die kommunalen Arbeiterräte P". � e f ,./«- Durch die Partcispaltung ist die ganze unhal.vare tommuimlen Arbeiterräte herbeiaesüHrt wor.-cn. ' Aednec Mmo b»r:F jem.rn�,T,Ö br?i?rntr5«, bk tfnt ffröfrre Vi» ruMi«•'ctl.traIitcac, Fortsetzung der Aontrolltäti�keit und dre tsie fordern RcichZIoirgresscs der kommunalen Arbeiter- �•äääs sSÄ�xgrrs» MBZWW MSWKiSs öm------- gm' Stwerkschastlickes. t~-) schiiebt sich im wesentlichen den AuS- '#f*«orredner» �-'"Iiei-e an. «"'cht beschwert sich darüber, dah die Zentral- &|:. D. ijj v-,,/ 1. usammentrintt herbcipetü�rt bat. Die ii»!.''g�it der ilL™r stch ausgenutzt. Wir fassen fitäfte\,,_??un<,'tn Arbciterrät« auf als Einarbeitung . Schmidt /- lfatereu Uebernahme der Kommune. ii. T\ i•'ls- D.) wendet sich gegen seine Genossen in c neu Beschluß fassten, narb den Gemeindewahlen äss%rs chrnÄ'�chem' ffirPr, �'5 Krntrolstellc das Lanvraisaml muM tf."."""'lanben„ist bunbletzt habe. Das irräre unter den glei- otJ�ibtn arunw" llidfrt'"�lllich genesen. Das liegt an jkn fönn"nd.a�. auf der die kommunalen Arbeiterräte ?>' Geklirr s.t'.«nr Emberneiing eines NeichskonarcsseS meint p T-*•— nT/>nnf» '"fr. SÖfc" ,0"1«•'•wrnin(uB Ms-......w. »>„""suis i,,;„ 00 unmöglich wäre, einen so'che n auf eigene iL flf'ingt fmb"� �eiin es dem Grotz-Berlincr Vollzugsrat i6m P?"3 anderen morali selben und maierie'len L'r'üanng stehen, die Einberufung de» Räte- fein' t-; �[:(bfn. wie soll das einem einzelnen Kreis '"fle.'Waben des Genossen Schmidt entbehren jeder Ä*„... w'chct Beschluß ist nie gefaßt worden. � ftiStf s. Z? Bekanntmachungen, us... den&hnG■ PUt babcn. euren Führern zu erklären, wir drä.. �»'eruiir"'ssbr mit. Ihr sagt ja selbst. eS ist nicht � �en � ü. Ihr muß! erklären, wir sind Sozialisten und "W. ii-" sozuU steche Negicruwr, formt Jagen wir euch N. i'Wlen �'"llreß setzt ein. wo sämilkche Vororte die .Heien lcr'i.c bina-u-schmeißen. Was bat die Zeniral- """"»"------ dm Genossen der S. P. D. �Ih.: iwtl npl„„'y s,!i---- «iich" bseri iiegt nur an den Genossen der S. P. D. kks Pf die m der•lerftnim bk Gcfaiguchsfi.imiid stellt üm J* wirklich sozialistischrn Ärbeiterschalt. � Es g(Btauo)' CU� äu oesin»dn, wieder Soz-atisten zu der� � D.) wendet sich ebenfalls scharf genen ds» .">ch mii'f j'«•' b'f ibrc Regierung immer noch stützen und tzjn sein, machen. ttai�«ni�.-�ußwort wendet sich Freimann gegen die �Hilgen.«'"'ratstelle. Er ruft durch seine»unbedachten �i«' der fiir'"1"'5turm ber Entrüstung hervor. L, yUftirm..•'•wmung über die Anträge wird der Antrag auf O fl öBae* -wt leinem°e"r? �zichs�ngresies ftnir, Ti- /.A"6" Teile angenommen, im y«-.....■- *tit J'""Mtät;» nber.n Airinlge auf Forischung der Kon. und Besetzung des Landratsamtes mit 6 statt UeJiej." tatcn werden angenommen. �.hie �tistenzberechtizung fcer Vrbeiterrkte kff�t die"cfii®- B. D). Nach der Revolution war die erste Kq;;'/- Erstellung und Bewachung der Lebensmittel- „2 don ,,,'en die Fragen der Mirttz.vrforgmig. Be- m-tzeknina der WohrrungZnot usw. K« A ff M %r!l wir �r�". Bei yaussumunjir,.------------ r>nen tH l�' ebenso in der SecreSgutbeichlagnahme. Im war unsere Tätigkeit die einer Beschwrrdemstanz. pr.�werd' �u- daß m i ndeftens 05—70 Prozentder f e n,.7" e r'' � a u S put bürgerlichen ?6p?s®i«itiunilU ieren' Trotz der Verschiedenheit der Poll- ' v w»en s„S Biiraertum das Vertrauen, daß die Fragen oer »ich, /.Adurchrgskt a�ien, Behebung der Wohnungsnot usw. ""—chuß der Deutschen Buchdrucker nicht verständigen tonnen, uns auf A-Mtuf des Reichsarbeitsministe- riums>p ein Schicosgericht mit der Entscheidung über d.e stnin. gen Fragen betraut worden. Dieses hat einen Schiedsspruch ge- fällt, es soll nach diesem«b 5. Mai in Orlen ohne und mit Lo.u.«! zuschtag bis zu 5 Prozent den Buchdruckergehitfen eine neue: Teuerungszulage von 16 Mark, in Orten mit über S bis 10 Pro- zent Lokaizuschiag IL Mark uno in Orten über 10 Prozent Lokalzuschlag eine solche van 20 Marl g». wahrt werden, uurer Anrech- uung der in den letzten Wochen erfolgten Erhöhunzen, zahlbar ab 6. Mai, güili.., bis 31. August d. I. An Ferien soll gewährt ir>erden: bei einer Btsschäft�ungsbauer von S Monaten im Be- triebe 6 Tage, für jede» writere BefchöjtigungSjahr 1 Tag mehr bis zur Höchjtzrenze von 10 ArbeilSiagen. Bcrde Tarifpartcien haben dem ReichSarbcitSministerium innerhatb der feilge setzten Frist mitgeteilt, daß sie den Schiedsspruch anerkennen. Der Streik der Stukkatcure ist allgemein. In der Versammlung am Mittwoch vormittag wurde mit» geteilt, dtiß de» Kollegen der lltaditzdranche von ihren Arbeitgeveru ab 17, Mai>019 2,96 M,, ab 1. Juni 3 M. Stundenlohn und Auslösung bei auswärtiger Arbeit 7 St. pro Tag ohne Kampf zu- gebilligt worden sind, also mehr, aiS die Stuklatcure erst nach langem Verhandeln und schließlich nur durch SeliiedSipruch des SchiichlungsousschusseS erreichen konnten. Daß dieser Schieos- spruch noch von den Arbeitgebern der Stuckbranche abaclehnt wurde, wirft ein bezeichnendes Licht auf die soziale Einsicht derselben. Alle Aiuvs senden waren sich darin einig, daß von einem Ablassen keine Rede sein könne.— Die täglich« Kontrolle der Sirc.kenden erfolgt vormittags von 9— 1 Uhr im GewerstchaftS- haus, Zimmer 4U. Alle auf Baustellen beschäfliglen Arbeits- gciiosseu anlerer Berufe wc!..en cusgefordcrt, coil. noch arbeitende Stukkateure auf ihr« Pflicht aufmerksam zu mach«», oder der- artige Fälle dem Deutschen Bauatbeiter-Verband, Gewerkschafls- hau», Fernsprecher: Amt Storitzplatz, Nc. 4093 und 8792, zu melden. Die Sonntagsruhe der Blnmengcschäftsangcstellten in Gefahr. Durch Verordnung dcS Vertiner Polizeipräsidiums ist«S den Bluineiigrschäflen gesuitiet, die Geschäfte an Sonntagen von 7>4 bis 9H Uhr vormittags geäst net zu halicn. Den Btumen- geschttfisinhabern gefällt diese Perordnung nicht. Sie wollen ihre Geschäsle wie früher, auch am Sonntagnachmitlag geöffnet halten. Tab hat bisher cm großer Teil der Iuyaver auch getan. A)i« letzte Versammlung der Blunieidgesckiäftsinhabcr hat nun be- schlössen, cS jedem Inhaber frei zu stellen, sein Geschält mich Delieben offen zu Wien. Das wird dazu führen, daß nun alle BlumengeschästsaiigesreUten»in itzre Freizeit am Sonntag lom- inen. Pro.este bei der Behörde haben bisher keinerlei Erfolg gehabt. Die Polizei kümmert sich nicht um die Durchführung der A rbe i te rschu h be su mm u ugc n. Die Angestellten wollen mm am kommenden Sonntag ein« jton trotte sämtlirlier Geschäfte vorneb- mcn. Alles Nälere in der am Freitag, den 30, Mai 1919, abend» 7% Uhr, in den«ophiensalen, Sophienstraße 17/18, stattfindenden Versammlung. Auch die Arbeiterschaft bitten wir um Unterstützung«. Kein Arbeiter kaufe am Sonnvag etwas in den Blumengeschäften, sondern erledige seine Einkäufe in den Wochentagen. P.'rtxrmid der Gärtner und Gärtnereiarbeiier, Gruppe der Blumcngeschästsangestcllen. Berlin S. 42, Luisenuser 1. Wahlen zum Gewerkschastskongteb. Im Metallarbeiterverband Berlin fanden am Sonntag, den 25. d. M., Delegiertenwahlen zum Gewerkschaftskongreß statt. Es sind folgende Kollegen gewählt worden: Richard Müller, Otto Tost, Paul Ncumaun, Emil Barth, Oskar Rusch, Paul Eckert, Josef Forster, Paul Mietitz, Oswald Obst, Werner Siüller, Max Urich, Leo Ostrowski, Otto Pafchke, Karl Müller, Frida Gladosch, Otto Mendt, Siegfried Riedel. Der Verband der Fabrikarbeiter kZahlstrlle Gross-Verkin) hielt am Sonntag ein« außerordentliche Generalversammlung ab. Einleitend erklärte der Bevollmächtigte W i l h. Reimann, daß durch die neue Zeit auch in unserer Organisation ein neuer Geist einzieht. Die Gewerkschaften sollen ein Kampfmittel zur Be- freiung der Arbeiterklasse sein. Der Antrag des Bezirk» Rei- »ickendorf, der Kündigung sämtlicher Angestellten verlangte, ist zurückgezogen worden, nachdem die Verhältnisse der Angestellten klargelegt wurden. Di« Versammlung nahm dann die Wahl einiger Angestellter vor. von einer Ausschreibung wurde Ab- stand genommen, nachdem Reimann erklärt hatte, daß sofortige Anstellung einiger Kollegen unbedingt not- wendig sei. Es wurden Karl Poch und Paul Lange als AgitaiionSleiter, Nowack, Fröhlich und Edelmann alt Burreauarben'er, M i e t f ch, We g n e r, Götz!» und Bachmann als HauSkassierer gewählt. Für die noch zu besetzenden Stellen findet eine Ausschreibung statt. Bewerber sowie die Mit- glieder der zu wählenden PrüfungSkommiffion müssen mindesten» fünf Jahre dem Verbände angehören. In die Prüfungskom- Mission werden die Kollegen Breitkreutz, Eichelbaum, Wolfs, Schön, Nitschke und die Kollegin Lungwin gewählt.— Punkt 3 der Tagesordnung„Beratung des OrtsstatutS" mußte wegen der vorgerückten Zeit bis zur nächsten Generalversammlung zurück- gestellt werden.— Zwei Anträge, welche gegen den Schntzpara- gcaphen für die Frciwilligen-Verbände und gegen di« Urtei!»- sällung im Lfebknechtprozeß energisch protestieren, fanden einstimmige Annahme. Die Hilfskräfte und Neinmachefrauen bei der Oberpostdirek- tion haben durch einen Schieds'pruch de» angmiienen Schlich« tungSauSschusses in bezug aus Entlohnung und Arbeitsdauer eine Regelung erreicht zu der eine heute iniitag 1!4 Uhr stattfindende Versammlung im GewerkichaftShaus« Stellung nehmen wird. Achtung! A. W. Süd, Spandau! Freitag nachmitla., 1 Uhr BetrieliSversammliing m den Germaniasälen, Berlin, Chaussee« straße(siehe Inserat I). Angestellte der GrsiindhcitSindustrie! Die ArbeitSiFinein- icfiafi freier Angestelltenverbände nimmt für die Durchführung der Tarisverhnndlungen eine Gehaltsiiatiftik auf. Alle Angestellten, die noch nicht'» den Besitz eines Fragebogen« durch ihre Ver- lraii�nSinäiiner gelangten, werden gebeten, sie von der Geschäft»- stelle Berlin NW. 52. Werftsir. 7 elnz» fordern.- Plewerkschafiskartell FriedrickShagen. Freitag, den 30, Mai, iU Uhr abends, bei Conrad öffentliche Versamnilmig aller Gewerkschaften. Vortrag von Dt. Bruno Wille über: Tie Volts- Hochschule und die Arbeiter. Nachdem freie Aussprache. Buchbinderverband. Zum CtewcrkschgstSkongreß rmpfehlen nhr alle» Verbanosmitgliedern außer den auf dem Boden de» I revolutionären RälesystemS stehenden vier Berliner Kandidaten ' m 3 be I. Kaspar. Lü dicke und Scholz noch die Kollegen (f t n st, Diiffeldars, H e s ch e. Thalheim und Verla Thiel. Leipzig- GclOnuber den Machenschaften des VerbandSvorftandeS rrbeite ein jeder für die neue Zeit, für die revolutionäre 21 r« Siterbewegung. Siehe Inserat in heutiger Nummer. Achtung! Bauarbeiter SpandauSl Montag, abends 7 Uhr, bei Seifert. Bismarckstr. 6, Bairddegiertenfitzun«. Sammlung ffr d!s sollllfcheu Sefangeue«. 3. Ouitlung. K. M. 90 M.. Thpistinnen 20 M, Personal der Fa. K. S Sck. 127,50 Hausdiener der Fa. K. S Co. 22 50 M., Pastor Gl. 5 M., Scbwcstcr Skarga 5 M., drei Gyinnasiaften 13,50 M., Sparkasse der kl. Ellt, 6,75 M.. Schauspieler R. 0 M., Laubenkolonie B. 147,26 St., Ingenieur Klaus 20 St.. Dr. med. Friedrich 40 ein ehemaliger RegierungSsoldat 56,50 3/1., Skandinavien 60 Sl* Leutnant T. 25 M., Tafelrunde Traube 110 M., Bankbeamter Mt. 10 M., Köchin Martha 5 M., für inneren Pazifismus 500 M., Dann 300 M., Frehcr 5 St., Dömlant 3 M., K. 20. 4. 5 M, Schüler Heinz Jakob 1 M.. Civil Komp. 250,50 St., Sammlung kaufmäiM. inid technischer Angestellter BöhmlifcheS Brauhaus, Landsberger Allee 11/12 54 St., Franz Link 15 St., Dr. Lier 3 St., Stayfartb, Simeonstraße 50 M, Wolf, Stcrseburg, Teichstrast« 35 5 St., Richard Heidig, Eickingenstr. 7 10 St., Sammlung Tapeziererpehilfen und ikoerkstatt Zerchter 35,50 M., Frau Heine, Sanimlnng 16 St., Frau Rufs 60 St.. Sammlung 1. Mai 220 St., Fräulein Müller 40 St., Johanna Schulze 10 St., Sammlung Kollegen und Kolleginnen der Deutschen Edison Akkumulatoren Comp., Droniheimer Straße 121 St., Sammlung der Güterboden- Arbeiter Spandau 156 St.. Trllersaminlung Branchenversamm- lung der Kamm-»nd Hoarschmuck-Arbeiter 28. 4. 00 M., Griebe« 10 M., Geschw Schulze 25 M., Carl Weidner 16 M., Sammlung RcickiÄ) ruckerei 100 M, Sannnlung GoseldschaftShauS KarlSborft d. Küter 25 M., Guiekunst 1 St., Josef Hclb 5 St.. Dr. Claire Richter 60 St., Franz 5 M, Joel 5 St., Sammluiig S'tannkchaften de» immobilen Räude-Plerde-Lazareti» Rr. 3, Mn.-Schöneherg, Monumentenstr. 33/34 311,30 St.. Kmnaionds der Ark>ei!erschaift der N. A. Ol., Obei schönewcidc 100 St., Loscabend de? 4. Kreises (tzörlitzer Viertel 80,64 317., 4. und 5. Abteilung de» 4. Kreise» 19,40 St., Laaer-Arbeiter A. E.®., K W.®. 34 St., F. M. 10 St., Abonnent Schirm 6 M., Personal Sozialwirtschastlichcr Verlag, Berlin, Lindenstr. 8 65,50 St.. Scherst»g 10 M., Piesker 2 M., Grammel 10 St., Dr. Kurt Liebkne B 80 St., Stavia Rosenbaum 100 St.. Böttcher 10 St.. N. N. 10 M.. Rudolf 1 St., Sammlung Frau Wächter 9 St., Heng Steinschneider 100 St., M. W. 1 M., Kollogeri bei Engels A Wcgner 50 St., Ernst Mittag 5 St., Angestellte und Arbeiter dsr Fa. W. Becker, Pelzhutfabrik 38,50 St., Bezirk 589 32//) St., Dr. Richard Fabian 10 St., Ewald Fabian 10 M., Sammlung Tapezierergebilfen d. Fa. IeleS 16 St., Otto und Joh. Sedcrström 10 St., Frl. Gorga 20 St., Strehlow 8 St., Graveure der Fa. H. Thiel« 77 Co. 17 St., Spar- und Gesellig- keitsverein der Besitzlosen, der Küter 20 St., Hilbich 8 M, Arbeiter und Angestellke der Fa. Sck.ütte und Deichen, Vaninschulenweg 245 M., Kuvserdrucker der Reichsdruckxrei 300 St., Dr. Siegfried Weinberg 1<>) M., Arbeiter der Bergmann E.-W.. Bln.-Reken- thal 15O0 St., Sammlung Fahrbereiistchafi. Barutberstraße 203 St., 11. S. P. Sloinemiinde, Maifeier 227 50 St., gebet 2 St., Stange 2 St., Scheine 2,50 St.. Wehlitz 2 St., Sonntag 2 SL Dörfer 2 SL Weber 2 St., Schulzke 2 St., Bcrnqnast B St. Summa: 6508,84 St., bereits quittierte 6068,92 St., zusammen: 12 577,76 St. Außer diesen Geldern sind uns zur Weil er-ab« an die Ge- fangen en zahlreiche gekochte und ungekochte Lebensmittel überliefe tl worden, t>ie den Elefangcnen zubereitet übergeben wurden. Es ist unmöglich, sie alle einzeln anzuführen. Den Mtiqen Spendern sagen wir deshalb im Rainen der hocherfreut- n Gefangenen allerherzlichsten Dank. Redaktion und Verlag„Freiheit". Rudolf Budde, tebengmMe'kalenöer. Epcmdcm. Mr di« laufend« Woche 44 Pfd. amerlt. SSeljenmcht gegen Abtrennung des Feldes Nr. 21 der Einstihr'itsatzkart«. AI» 1 r- sntz für die gebürzte Karioffelration gegen Abtrennung der vier Ab» schniile 13 bis 16 der fiattoffeihntie 1 Pfd. Brot. Am Sonnabend le» ginnt der Berkauf der stüdt. Margarine auf Margnrineadschnitt 4 der Lebensmittelka ie. Auf jeden Abfei?»!-tt werden 30 Drr.uim zum Pre s« acm 0,17 St. verausgabt. Am Freitag beginn! der Verkauf der stöbt. Butter auf Butteradschnitt 4 der Lebensmittelkarte. Auf jeden Ad» schnitt werden-Ig Gramm züm Preise von 0,80 M. verausgabt. Britz. Es ist beabsichtigt, den Kriegsbefchödigten, die 50 Prozrnl und mehr erwerbsunstihig find, ahne arztl. Attest eine wöchentlich« StmderznKrg« nn Näh. Mitteln zu aewähren. Um einen Ueberbllck über di« benötigten Mengen zu erlangen, wollen sich die in Frage kommenden«i egsdeschädigten unter Vorlage ihres Renteubescheid-» usw. in der Lebensmittelstelle Verlin-Britz, Rochowstr. 4. Zimmer s>r Kranbenernährung, binnen einer Woche in der Zeit von 8-ch. Uhr eintragen lassen. Reinickendorf. Am Freiing gelangen im Depot die EisahnSk-» mittet auf«artoffelborle, Abschnitt, 81d und e i vor c> sich ii ich z« Gramm Graupeuj zur Ausgabe, und am Svnnabeird die Nährmittel ruf Lebensmittelkarte. Aisschnitle 29 und 30, und Jugendliche 55. Aus Abschnitt 233 und e der hiesigen«artvfselkarie werbe, i für die nicht iieserdaren Kartoffeln Srfatzmiitel gewahr!. Der Tag der Ausgabe wird noch miigeteiit. Verkauf. Die Kcntenabschnitie sind bis Sonnabend!"-w Geschäften rsis fÄ'iu.UÄ'«.■-» freie 12) dt Jffufliieitc QVocpcn/cßnft da'!/. S.?). Seft s ift fotßtn cifcfyltntn. "Thtd dem Inhalt: Die'Qemonfnatwnen bet 'ZI. S. />. füt den tjfi Üben wuber OtebcHb.jfyoffmannö v, b, Dom Gilbte vom CcbePourfirojeß. 'Wollt'Jljv baä wieb et?-zMtc vot fort(iuucin der&c!)lai$i/eldet. CtO totftol:'der'Zcufef. CKoman. Quftao Sjanbauct: o�eaafutlon, CR ad an und Atlcg und vlefeii andere. ■Ratifatut: Jftßnnöad) 'J>ieiel 20 �Pfennig. Hßonncment JH all' Juni Ott. 1.60 de. 1—4 tönnen naeß nachgeliefert werden. An ßaßen In allen'öuchOandlungen,"Jeitungäverf auf 6- deffen, Aioeten, TdaßnßotMuchdandlungen, lowle Im "TJctlaa. t/ertin OVW 6,&djl{f6autibamm 19. demmiWM. Fn her loufenben Woche ouf Abschnitte HS»ob 1.4 der WH.'ÄSU? ÄfS- ÄS» SK�K Händlern bis auf weiteres voll�eliefert. auf i,i* weißen Lebensmittelkarten Sic. Ißöl bis 1400 kann in der Ckmeindeverkaufsstell» je ein Pfund Backpflaumen zum Preise von 6,50 M. entnommen werden. Der Berkauf erfo.'a! Zreilag und Sonnabend. Hennigsdorf. Am Sonnabend kommen, In der Ledensmitellabtei- kung Alle Schule, Zimmer 2, die Miichkarlen zier Ausgabe. Ans dsn OtgonWoneiL Kreis Niederbantttn. Sonnabend, den 14. Juni, abends 5 Uchr, findet in der Schulaula, Markostrabe, Lichtenberg, Bahiiltof Stralau- Ru mm eis bürg, eine KreiSioeneralverssmmlung statt. Auf 60 Mitglieder einen delegierten. Die Mandate wollen die Oe- zirke jelbst ausstellen. Der Kreisvorstand. Konferenz der weiblichen Funkklonare! Freitaxf, den 30. Mai, G Ubr nachmittag?, Fortse�ung der Funktionärinnenkonferenz. 6X Uhr beginnt Genosse Lölvenstei» sein Referat über«ErziehunHsfragen". Zweiter Kreis, 1. und 2. Abteilung, Westen. Die Ausgebe des KßUalionsmatedals ist Freitag abenb bei Wiemers. Biilowstr. 58. Vierter»reis. Freitag abend 7 Uhr im Lokal von Steffens, Landsberger Allee ISO, Versammlung der 36. Abteilung. Borirag über Das Siätelystem. Referent: Genosse Hugo Albreckit. vierter«reis, 33. Abteilung. Freitag abend 7 Uhr in der«ula Rigaer Str. 6 öffentliche vcsammkung. Dort rag des$*». SUchnetl übet:„Die Ziele der Unabhängigen Partei und die Bedeutung de- 1 Presse." Vierter»reis. Bdbswviertel. Alle„Freiyeit"-Leser werden ein- geladen, zu de: am Freilag abend 7 Uhr in der Avlo des Lyzeums, Greisswaider S!r. 25. stattfindenden Versammlung. Tagesordnung: 1. Spediteurangelegenheir. 2. Wahl eines Spediteurs. Sechster Kreis, 22. Adieilung. Freitag abend 7 Uhr B-rfammlung für Männer und Frauen in der Schulaula, Schöningstr. 17, Bortrag des Lehrers Coh übet; Die Schul« wie sie ist und wie sie sein soll. Neukölln. Sonnabend abend G Uhr im Sitzungszimmer 1 Fr ob» tionssitzung. Der Voranschlag ist mitjubcülgen. Vollzähliges und pünktliches Erscheinen unbedingt ersorderlich. Neukölln. Freiing, 30. d. M., findet bei»liem, Hasenheide 13/15, ein Richord-Wagwer-Abend statt unter Mitwirkung des Bliilhner-Orchesters unier Leiinag von He mann Scherchen, und n»m- haftet Solisten. Karten zu 150 M. sind im Bureau, Neckarstr. 8, sowie in den mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Tempelhof. Unfern Genossen zur Nachricht, daß sich unsere Bibliothek in dcr Freiheit-Spedition, Werderstr. 31, befindet. Die Biicherausgabe erfolgt Mitlwochs und Sonnabends von 8—8 Uhr. Wir j diäten um rege Benutzung. Genossen, die sich noch im Besitze von' Bibliotheksbüchern befinden, werden gebeten, dieselben umgehend beim ©cn. Krohn, Borussiastraße, abzuliefern.! Sonnabend. ReintSendors-West. Die Genossen werden noch einmal auf den stattfindet. nm Freitag, 30. Mai, beginnende« Vortragszyklus schule aufmerksam gemacht:„Das deutsche Drama hundert." vortragender: Oberlehrer Kräh wer. Genossen, die daran � möglichen teilnehmen wollen, finden sich um 8 Uhr in der 5. Schule, Auguste Viktoria-Allee, ein. SM md Syort.. «rbelterRads-hrerbund.S»Ud-riiSt». Ortsgruppe Umgegend. Touren für Sonntag, L Juni 2. A»«.Liiwp noch Liebe nwalde„Gasthof zur Stadt£.*. Sart 6 Uhr.� s,,, � 1 Uhr nach Mönchsmühle sKlostermiihle).».Ab t.:»ruh-..„x mittagstour nach Rüdersdorf zum Schwan, Vogelsdorfer pwtc-.� 7 u. 12 Uhr. Bahn fahre r bis Friedrichshagen, von da m'tfe" bis Rübersdorf. 4. Abt.: Frühtour noch Straufebetg f®0'!'; jjt! 7 Uhr. Nachmittags noch Alt-Lands de rg. Start: 1»hv'...j 6 u. 11 Uhr, Strausberg„Wolf". 8. Abt.:©orinf«. 12 Uhr im neuen Sitzungslokal, Rvstocher Str. 27 bei Pilz- y Lichtenberg nach Straußberg„Wolf". Start: 6 n. 1? ytz» gruvpe W e i ß e n f e e: Gorien-rsee. Start: 2 Übt„Watlfl■ � gruppe Reinickendorf L u. 2. Abt.; Chorinchen"�"- 7 Uhr. Sammelftart 7% Uhr bei Franke, Rafchdorfftr. 1™."" jl-iliii 50. Mai. abends 7 Uhr. Holzmarktstr. öf> bei Schreiber auz-w� � Zcniralfahrwartsttzung. Sämtlich- Abteilungen und Orisgrupu Grotz-Berliner Postbezirk» müssen durch einen Fahrwart ver- � Jeden Freitag abend 7 Uhr in Trevlmv, grotze Wiese, Kunst über Touren in dieser Rubrik erteilt Otto Honkel, o*" wort. Neukölln, Lichtenrader Straße 81. � � Arbeiterturnerbnnd. 1.»rei,, 2. Bezirk. Den Vereinen de» � | zur Kenntnis, daß die Begrüßungsfeier bell zirks hiermit zur Kenntnis, daß die"Begrüßungsfeier destinw� den 81. Mai d. Z.. in den Hubertussälen W v°>»»>�-""i us" iiuu|umjii. Die verkauften Einlaßkarte» beholten---- mw unfeter Bolkshoch- keit. Diejenigen Vereine, welche aktiv mitwirken, ersuchen w, � la im 13. Fahr-\ lich zu erscheinen, um«ine glatte Abwicklung des Prograniw ßnnf*en bi* hai'iin mnoTIrfiB« bei Altersrt«genturn er Grsß-Berlim». Da»... Tegel. Der Radner�ursu, findet am Sonnabend abend 714 Uhr Nsuköllm Donaustr.' 120, LL, stott�" � � Freie Fugind„Broß-Verlin". Alle Gruppen werden gebeten, am Freiiag. 015 Ith:, Veitreler zu schicken zwecke Abholung der„Zungen Garde" Rr. 23 und„MiUeilungsbiälter" sür Monat Juni. Verantwortlich für die Redaktion Alfred Wlelepp. Verlagsgenossenschoft„Freiheit".«. G. m. d H. Berlin.- Lindendrucker«: und Verlagsgefsllschaf! m. b. H„ Schiifbuueid«� KmaMtAtma (lt. S. P. 5 eilag, de» 30. Mal, abends 8 Ali?, im..Msiche» Hgs", Lnckaner Li?. 13: !. vollsversam Tagesordniinz: w Sojialificmnoslttläea. DiSlujjion. Referent: Prof. Dr. Vallod. Tie Versanimlunz tvird pünktlich eröffnet. Massenbesuch erwartet Der Vorstand. ll. S. N. CharioLtenvnrge Oeffentliche Brrsammlttng Zsreita«, den!!<>. Mai. abends 7V, Uhr »ür.kliich IN der Aula der Leiltttiz-Oberreal- »*♦»»♦♦*♦<♦♦♦♦ I SanfljcskundijÄ Genossen, die auf dem Boden . jvoIutlonÄrcn Bewegung stehen, sind jederzeit 5anr«abrü(2cr lierc icn wilikommtiu- Uebungsstanden jeden Preitag von 8— 10 Uhr abends, ♦ der Aula der Werner-Sicmens-Realschule, Badstr. 22. Der V �ratend. Zeutscher buchhinder-verhaud Sohlt,«De Verlln. Engilnscr IS, Zimmer all 4t.:: Tklephon: Morttztzlatz S072. Karwnbrauche. Freitag, den 30 Mai 19 i 9, abend? 5 Uhr Branchen-Versammlung aller in Karton- mit Kartoiinngenbetiirben bejchüsttgten Kollegen und Kolleginnen in den „Armiiihallen", Küiiman:anten;it. 67/68, groß. Saal. Tagesordnung! 1. ErgSnzimgSwaht zur Branchenleitung. 2, Bericht der Branchenleinmg. 3. VcrichiedeneS. Um recht zahlreichen Besuch ersucht Die B!anchenle!tu"g I. A: Emil Priemet, N. 58, Gaudhstt. 23. Sur Beachtung; Die Yranckenlenung tagt rtzielmäßig jeden f onnetelag, adelst) 7 Uhr, bei WAKllicb,©[nützet©tc. 22. Seulscher B. chstindec- BerbmiS Zahlstelle Berlin. Achtung! Achluug! Wahl zumGewerkichaflslougreß. Am Sonnabenö, öen 31. Mai, von 12 bis b Uhr finben in öen dekannten Lokalen öle Wahlen öer Vertreter unser»« verbanües zum Server schosw« kongres stakt, wir empfehlen unser«» Mitgljeüern für Sertin nur öi« in Oer Scne.al-Versammlung nominierten 4 Kansisaten, Sie Kollegen Säbel, Kaspar, Lüüicke uo» Scholz zu wählen. Zur ein* geflossen» Wahl und starke Woyldeteüiüung ersuchen wir unsere M>tglieSer rStig zu sein. Die Getsverwaltung. Benin der BerKser ZnMiler n. SAWetzil. F»eitag,den SO. Mai, abends piinktl. K'/, Uhr Genera Versammlung im Gewerk-cha'llhans. Enzelufer 14- 15. XageOortiaaino: Derichc-rstallcmg von a. Tarifs»«, chutz tzu'ig 3» dieser»eneratver awmlung N"d augee der. Deleg,erten u»d stcHrlgen Te Inedmera n.ch h 4 de« Der inssratae« die ZeMmLM kr SsnSlnnsSzehilski Ortsgruppe ISrsß-Berlin. Freltas. den 30. S�'at 1B19, abend« 7'/,«Dr. im«pvrt. pal"st. Dole Sanier©ttsfie T'J 7-' Ii; nrohe öffentliche Nersa»nmlung all': in een Saut- uns Wairnhäaseric joiote Im ttiKiCibcusttl Sei schistigle« Uug.'itelUen. Xeoe«*Tk»KS(! 1. Ter«.Utn�adentchloh(Mefttenl: Soffen« 5? n»II p). 2. triü:itee„Mo«n sliui-iarti. « Ist Psi.chi«Oer Soffeginne»»ist Ooffeicit fit Masten. tetfUlgima 6or- c ju uimcii. aettlon der W ren- und aau!ga»«a«g.-ftell»eii. 3.«L: S. L i ch i. Arbeiterjugend! Jung« Leute itfVtlei«e'chlechi«. welch« jetoUIt Kab. einem »eupiriartenbcn Keielli, teil,. Beiein(Spie!, 6potL RI ander»»Ist gi eilize Unleidatiung) deizut.eten, kbnnen sich meide» bt, 31. M-I oo» S-8 Uhr bei Viedach, nss, Zchönbanser Nlle« 123. f Hol*rlle gebe de- remvUiiqjtab 5- decken, DiTtBdecken, Künstle'«ardinen, Znneirdiaen. Siores.Portieren.Stcupdeckoo Tiillbettd ecken. Linleutoiie, Federbetten usw. staunend billig. Herzig's Oeiegenbeita- käute. Zeiidenlckor Slrafte U. (nahe Rosen haier Plati)._ Eunicbtiui«: für Milchge- »chbti oder Bäckerei passend, Kleldcrspind. Wäschespind. engl. Beiislelle«erk. Mit era- s trade 8. PonelUngtsc'-äil. Falirrad mit guter Frio- densbereUnng verkaull Marx Schflobauser AHee IM. Aiilg.1 Fr�il-stierHcl.»««. ÖuRimi, verklud eh. Bans Müller, tl- d-nter Str. 29, II Tr. Siertrmtfiteleiite nnb ifntrtrrctrolfieter eingeladen, ohne eeguimationstotle t einen öintuc.. Um büncUidie« Ulli vouztUlige« Erscheinen ersucht Der Vorstand. IlarraalaKrtSclar. Ilaman- | sott tri->r. Motorzwei- flnb.iLber den Delegierten! rä'ier Gelesreaheitskäufe ....■ K Sinniereit. Gr. Frark- furter_Stn 14, Quergeb. Zenlralverband der NaMMeu un) Heizer somie Verussgenosien Sesilschlands. »eschn'wftrUc tSroli-Berlin. Am Sonntag, den I. Juni 1919 Uormirton« o»str, stns'et in Schul«' Zestjäten, verllu«, Am KonIgSgrabr» 2, eine Velrlebs- Versammlung affer I» der chemische» Industrie deschiiiiigte» fft?» chwlslen, chtlter »ist tßetultfoffqcii voit c.r et- Neriin' a,!-.. tagetorbnung: 1. T.e: T irrst in dir chemlfch.n Industrie. 2. BvtichlfOeiir«.„ Oeftünmte« und fdtjf.che« Erschestieu ßmlllibet Suffezen ist Pflicht-_ A» CmeeanoUwg. Motorrad verkauft mit ohne Bereifung Molrnann, Rigaer Str. OH. NfcluuaccUa*, gel ranebt. kauft Lehmann. Berlin 0. Liehigstr. 4. Bitte Postkarte mit Preisangabe. MiilfMiutrblnp gundscblff verkauft Kleiner. Erasmussir. 1 Moabit Jack»tt-Aaaac. Friedensstoff, 120 Hm vet kauft Frost, Scltwattikopffstr. 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