HnzelMw 10 Pfg ♦ �ayrfang 2 5» uns naAmiKagi,«n 5«��" ittfit« S«Mg»xiei, hctrift ftritt f«Adhrna h«Poo»fßt ,__-mtfl-ttn» 1,50". PtWtjaj otat 8tfr«n«Hrtrt mcnrtl:.S0 M. M"_,g ,,„3, nennt »k•'Itibtil*.* w im erfm Hacttm, fn pfVf�fd.O« ß* Brilon: Vrrlw N«.«. Sli.-istbiirrd««»' 1*'"' Ami A«rdcl> WW>mb W*4»- xreltss, Sen?0. Mai TW nummer 259> /iveno-Tiusaav? Inserate kästen die achtaeipaU. Nonparrillezeile oder deren Raum 1,20 Mk.. lVortan-eiy«» .'as fettArdruckte lvoet i$df# n?fitcrr wart 25 pf. Tearmn�u schlag Sl) proz. .ramilien- nnd Dersamminn.isanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inierate für den darauf- ,olaenden Tag müssen spStefeen» d# 3 Hijt nachwitki« Iti der Sspedition ausg.-geben sein. Sxpodltwn: verttn WtB ft, T�disfdnnrrvamm 10 Ue«Vft recher:%m«»rvcn V7GS 7 berliner-Organ '.et igen sopalömwFratie 3)mt]Wtanb3 **-.....-. Noch keine Verhandlungen mik öesterreich Ä- ZSSSSSSSEKB» wm-nm*,-**** tr}cS)<'n bti©clttwc du Zr�enskoiife. britishen v�rtirterS in Libau fcmrde Sira von den Balten.§M Ooifioin 0' a bolm S:aat»sckretör Numu, wrt ihm im Nomen die auf ihrer blanke von einer deutichen Kavalleriedivision"• eic zu überreichen, b-iazend, das! auf der iinlersiüvt Wurden, belebt. WaZ den zweiten Teil der �—-t. �.. du AriodcnSvedingünye« mit Oesterreich ssrape anbetrifft, so wird diese Zlnnele�nbeit. wie ick, höre.' tcfftnncTl d.e neuen MaN enz verschiedene Mrss'ebe? den Wunsch nach von den V e r t r e t er n d e r a l l i i« rt e n M ä ch t e in'"r lla ■~" Wujfcvutf gegeScn Ha0en. Paris in der Absicht, die«otwendinen Wobreurl» nu er- «reife», erwoaen. Sie KachsMe Z«�z. IC""-........—, 1~ u to jta beim "«nceau, cine zx 5 jut Prüfung der jytiw..----- ■'•gellen.rtonferenz verschiedene?l"gs'ever vrn �Aufschub von zwei Tagen DuSdru-k gegeben vtnt Studium diefe» DolurnentS dienen solle. Tenrgemag . Vertrag du österreichischen Aevollmächligten erst am chuen Montag mittag überreicht werden können. °--«chricht von diesem neuen Stoffchu® Hot begreiflicherwetse »m Delegierten tiefe Enttäuschung hervorgerufen und ttmide ----.... T.;. Tntfat&e, daß Clomencccm ju-hrcr Neber. • beutet darauf hin, Langsam. Stück für Stück, boginncn die neuen Machit Haber in Lrirzig, die eS von dem.Terrorismus der Ua abhängigen" erlösen sollen, die besonderen Härten des Bs lagetungszustonides abzubauen. Sic stechen unter einem gewissen Zwang— es wirkt ich Ire b lief) selbst aus di«„Gut» gesinnten"— im Sinne NoskcS— etivas peinlich, daß die absolute Rühe in der Stadt Tag für Tag dem Bürger vori Augen süchrt, wie unnötig die Belästigungen, UnannelM» und geschäftlichen Schädigungen sind, die die t"�i,rn Einmarsch der Noske» ewen —.... SSÄSSÄ.M- »»"*'~ wtrxmsmSfm�. mass&ms WJS******-- *..........■Jgg"""'...... I--«si'orbundeS gestekl ? �"."fimemmen yu.... ff i u m« au�er der Vorstadt und der..... fcruuch angrenzenden Gebiete einen unabhängigen t btldeu. der unetr dir klegide de? BölkerbundeS gestellt - ei" Staat wird mit Italien eine gemeinsame Grenze und wird die Sisenbahnstrecke Fiume— Laibach erhalten. 10 und Sebenico werden unier"--ff-fie "■ YfJ.»"4 u 1'nird die Cifenoai.fl...-,| Jeaiuuu, rr"n.1"'!I Sebcnico werden unter italienische Cn' Geschäft gestellt. Italien rrrzichtet aber auf jeden .. der dalmatinischen Küste und de? Hinlerlande». �>rd Italien die sogenannten strategischen '': Inseln Cherso unh Lusfin südwestlich l Lissa und die benachbarten äusseren t» r' e n da? Zst« n» m c.» i—. Thnusr Acheiler sui» der Gre«ZschtH. �Vrivattelegramrn der«Freiheit.) Thor«.?<>. Mai 1910. "" Vertretcrvcrsommlvnz»er«rbetterfchest in rtwrn nnd 'N"« beschivK, soll? Wesrprrnien? Grenzen»egen da» Em- � der 7,leu verteidizt«erden mllssen, zv fordern, daß '»«icrcii militärischen Dienststelle» Soji«. " beige, xdnet werden, um Lperationen»rzen den e? 3ip(fcj uuj, der Stejitrung unmäßlich zn machen. die brnffcht Rrgirrnn, ersucht«erde», doss fit die an der Ostgrenze da, Militärstroseesetzbnch �« f l? n f, w r» ist, weil ss» n«(« den»n»e«»rben»n " auch P,len nnd eozi.liste. besinben, die on st'mps- ß"«B die?oleu nicht teilnehme» würden. -—e.-rA kommen cur w« v«.... ricksteS nock, zurück. M vmbhßksi«e 5»issldt«skrKf»e Oherschlesteae vnS der Ariede. Wir erhalten folgende Zusthrist: Durch die Presse gingen in der lehten Zeit Nachrichten, die sich mit der Ceellnrrg nehme der echerschlesisehen unabhängigen «ogialdemolrarie zur ßrievei? rage beschäftigen. Dies« Presse- Meldungen, in denen««»drürklich meiner Perion»1» de» fsiihrer» der«berschtesischen Hnothängige« krwichineng getan wird, stnt teil» unzutreisend. teid» geeignet, die idfenftichr lvteinung«re- zusühren. Ich bitte daher, folgendes feststellen zu dürfen: Den Standpunkt meiner politische.» Freunde gar Ostsrage habe d. I». in gine,«uJfichrlichen Reden in der , W? klar und deutlich dargelegt. Die_ »»»»immechr anjedotenon �..ekenfWtMngnnp&n fmk niefc nmr m 1 /3 Wochen anixmrn, UILV «irtschastlicher. sondern insbesondere auch in territorialer ste» Arbeiterr«tt. S.ni?'ÄrM�s**» rw-*" Erklärungen der beiden Por!a»ent»sr«kt!vnen nr» in der am Barteibsatt wird aus PrhriH � Ii. Tlai d. IS. ans der»eich�fonst-rtitj gekasssen Eitts-ttiegung sagen, was«ch wiAM will Tt/i f* W gegen den nn»«ngesonnen'n•rawlffnebt* schärfste Penvabrung inner j�eilfchidütafetf ein« i?« M em Kavitel, dc>u wegen SaSÄ%Äir»-LSKBÄU! schast H».Hindenbrirg T!u?br« doch aus die Dauer etwas fatal Gewesen— vor cininert Tarwn ist die Spcrrzeit auf Gehoben worden. Und Gleiche znbia sind versamnilunaen in geschlossenen Räumen freiflcfle&cn tücrbcn, Dos Strmdrecht indes besteht fort und die Erleichte» runaen. die die Herren Zllylan und Maercker äetrchhren. können somit jederzeit zurückaezogen werden. Daß die Ar» bertersebaft da» Stand reckst nicht veraistt. dafür sorgen ztvei andere Masiregeln. Die eine ist die Verhängung der Vor» zensur über die„Leipziger BolkSzrituna". die seilt Iclictr 1� Woche» andauert: di, mrdere die Auflösung deS Zl rb e i te�r r» t». Ut"«m«Kmf, ausgesprochen— der ötc* v*«*. Sos Echo aus?rs«tttich. u m a n i t ck' vom 26. Mai veröffentlicht längere flu« dem Artikel K a u t Skvs über den.rne- "rag. hm ,mr am 11. Mai hrackiien. und'"�"t Agende Bemerkungen: '0n wird in«Frankreich auf die An lichten •■rr- it)15 mit H a a i e und --— r-.i tion, di« auch der P«,,»-■•-. bem Standpunkt unserer Partei, lehnt auSbruaucy jt.-...... .-fftilche TtocfK ob, fovbert)*»«#«n die Regierung zum Unter jondel» auf und at'pell'er! a*i b.>9 internationale Proletariat -ur gemeinsamen Niederringung de» WeltkapinrtiöiU'»»» und de» Deltimprrialikmu». In cen Pcta.'intßeir und ,stonrcrc:rj:n in JreSlou und Katto- u.«i$. in denen zu den Friedeusbedingunven uns:nJlchlus! an den Protest der anderen bet' ' au.,«;;n inngcrcn Au?» berschiesischen#r»jr------ .'rineSIaeg» auf einen Sn schlich an den Proteic u i...... te aus dem Artikel.%.,... schränkt, sondern die Aulfch'nng meiner Partei in längeren Au?. traa. den wir am 11. Mai brachien. uno---------'tchrungen deutlich gekennzeichnet und inibesordere darauf hin- olacndc Bemerkungen:. genstese*. das» unsere Anhüirzer für nationalistisch««er neue hn wird in«Frankreich auf die Ansichten dieses trtepfrii*« Srp'rimewe nickt z» holen sind. Demnach und alle 5 hören müssen der 1915 mit Haas? und Bern- �cnptnngen. da st wir«rischlesischen unabhängtge» Sozial- Zusammen seinen berühmlen Aufruf zur Oppoiilion v.molr«t?' mr» in einen wec-nsav ur Sesam M-f" zfnell: �. i d e r I ii N d e" veröfsentlickste und der hätten, müssige» Gerede oder parteipmitische Snkstellung. �«nW Konferenz von Bern Tch sich»um ikderbreiter«rster dieser Rsckrichi'n wieder da? -- v.. twehr- offiziös« W. r. B. hergibt, da? Mich bisher aller??nhel>ei!»umiver stihrer»ou Aäickcrn und Pkstnderern und alz Sireik- '"----- Ber.in.ZFe, mar und Dresden voam........ uns das ist freilich in ihren Almen ein»»verzeih! ickler iveh- ler. Sonft enllvrickst dieics Wahlrecht allen wirklich demo- 'lmiickien. nicht sckicindemokratilcken Anforderungen, und et wird den derzciiiaen Machtlmöern«ckiwer fallen, eine acsed- ''N>is-.ige Grundlaac für die Aullöiiiiin und für die Skirovie. »ung eines.demokratischen" Walstrecksts beizntraaen. d. h. bes BezirkssllstemS mit weitaiben'der Aiilassima der freien Gerufe und anderer nichlprolelariscklcr Kreise— di? Ge» 'gl»"-rd nacki An.>iben der büraerlichen Blaiter Seche einen 1 n S �'V f(Mi i.*. w.. «deren Länder � n m m e erhebt." '05 de«ische Adenlever\* MW. , London, 29. Mai. lRcutcr.) i K e n w o r t h fragle. ob deutsche Trup- ,J wnorol v. d. G o l 1» und Baron v. Ma n t e u f- � in Riga einaezoae» seien>-»b von Eikundlgiinaen itrui vew Thema.Wie wir belogen imur utrerwaMik lallen. Tiefe» Tdema Prcuss'icke LandeiSversammIunar- in sprechende stnfrag? eingereichl Hab«. Zur Zeit Berlin. SN. Vftn 1919. Rechtsanwalt L i ch t e n st e i n. Mitzlied ocr Prenssissben Lnndes-ersammlung. fefct Wen. Und bteS ekwas mager« Ergebnis läßt sich vielleicht, so ist Wohl die Rechnung der Dresdner Regie- rung und ihres Leipziger Vertreters Mylau, noch etwas aufhesserni wenn man das Standrecht aufrecht hält und ausnützt bis zum Wahltage. Der soll am 15. Juni sein, und daß man die Wahlbewegung, die also in diesen Tagen eim'etzen muß. von den Fesseln des Standrechts befreien will, davon verlautet bis jetzt noch nichts. Wie aber dieses Standrecht ausgetkbt wird, in welchem Geist«, davon gibt eine Rede Zeugnis, die General Maetcker in einer Studentenversaminlnng gehalten hat, die für den Eintritt der Akademiker in das Zeitfreiwilli- gen-Bataillon Leipzig werben sollte. Ganz im Stile unserer gegenrevolutionciren Parteien heißt es da— nach dem Bericht der in diesem Falle gewiß unverdächtigen „Leipziger Neuest. Nachr.":... Das ruhmreiche Heer sei von der Heimat aus in heimlicher Maulwurssarbeit unterminiert, von der Heimat hinterrücks überfallen und durch Dolchstiche schwer verwundet worden.. Dieser eine Satz zeigt den Mann, zeigt die Anschauung, aus der heraus man handelt, und Uvm das noch nicht genügen sollte, den kann der weitere Fortgang der Rede über die Meinung des Herrn Generals ausklären, der«ine der besten Stützen der Regierung Scheidemann-Noske ist. Denn die ganzen weiteren Ausführungen sind eine Gegenüber- stellung von Bürgertum und Arbeiterschaft, und ganz offen wird zum Schluß das Bürger- tum ausgefordert, mannhaft aufzutreten und fichselber zu schützen gegen diejenigen, die e s bedrücken.— i Wenn das nicht die Sprache der Gegenrevolution ist, dann gibt es keine. Und als der Zensor der„Leipziger Volkszeitung" jüngst einen Hinweis auf die Gefahr der , Gegenrevolution strich, setzte er aufklärend die Rand- Bemerkung dazu: ES gibt gar keine Gegenrevolutionäre. Und wer's nicht glaubt, zahlt einen Taler an die Kasse her Nosketruppen. Sie nimmt Spenden gerne an— die Leipziger Kapitalisten lassen sich nicht lumpen und zahlen je nachdem einige hundert oder tausend Mark. Sie wissen warum, und die Leipziger Arbeiter, die bei ihren Lohn- kämpfen jetzt plötzlich einen weit stärkeren Widerstand als jemals seit derRevolution perspüren, die sich stellenweise schon .gegen Lohnreduzierungsgelüste und Tarifbriiche wehren müssen, dir wissen es aiwf). Aber sie sind deshalb nicht weniger entschlossen, ihr volles Recht zu erkämpfen, und sie werden bei den Wahlen zum Arbeiterrat beweisen, daß ihre Reichen nicht erschüttert sind, auch nicht durch das Standrecht l vMerverbrüdewng. Briefwechsel zwischen französischen und deutschen Frauen. In der großen Frauenkundgebui.g de» Bunde» Neues Vnierland am Mittwoch kam folgende Bot- schaft französischer Frauen an die deutschen, die an Frau Minna Cauer gerichtet war, zur Verlesung. Nach vier Jahren der Trennung finden wir fremzösisckwn und deutschen Frauen uns endlich wieder zusammen, wir. denen die Herreu und Sklaven des Krieges es zur Pflicht gechacht haben. Feinde zu sein. Wir aber haben es abac- lehnt und nicht eingestimmt in die hundertjährige Lüge, die den Krieg schafft, die ihn verewigt. An diesem Tage, wo sich zum ersten Male unsere Hände. die sich im Dunkel suchten, wieder finden können, wollen wir es wiederholen, was wir auf beiden Seiten der Mut- getränkten Front gesprochen haben, es sind dieselben Worts. dieselben Gedanken: Weil wir, die gleichen Menschen, zu einer einzigen Menschheit gehören, weil wir eines sind in unserer Arbeit. unserer Trauer und unserer Freude, weil unsere Kinder find wir eure Kinder, erheben wir Protest gegen die mörde- rische Erfindung des Wortes„Erbfeind" und das Vor- urteil der Rassenfeindschaft. Franzosen. Deutsche. Soldaten, die sich getötet haben. sind dieselben Opfer für uns. Unsere Brüder, unsere Schwestern sind es, die leiden, überall wo der Krieg ent- fesselt wird.______ Walt Whllman. Der Dichter des Weltgefiihls. Vor 100 Jahren, am 81. Mai 1819, wurde Watt Whitman Zeboren.») Dieser Amerikaner war der Dichier de» Wcltgefühl», der �Weltdemokraiie" im Kosmischen und Kosmopolitischen. Salat au mondel heißt eine» seiner inbrünstigen, gewaltig dahinströmenden Gedichte, Gruß und Fanal„an alle", wie wir in unserer revolutionären Cbpoche sagen, diesen Kuß der ganzen Welt, wie es bei Schiller-Beethoden da« All durchklingt. Walt Whiiman, Dichter de« Erdball» mit Sonne, Mond «nd Sternen, Bergen, Vulkanen, Wäldern und Grashalmen, Lie- bender alleh Bewohner der Erde, Engländer, Tschechen, Juden, Mekkapilger, Chinesen, Japaner, bis zu den fernsten Inseln, zu wollhaarigen Horden, verachteten Tiermenschen, alle schließt er w sein große», stürmisch pochende» Herz: .Kein Volk, wie weit hinten in der Menschheit e» auch stehe. soll auSgöschlofsen, denn für jede» wird auch einst seine Stund« gekommen sein! Ich ziehe keinen den andern vor, ich sag« kein Wort gegen euch dort hinten, auch ihr werdet zur rechten Zeit schon vorn, werdet an meiner Seite sein!... Mitfühlend ist mein Geist um die ganze Erde gereift, ich habe nach Genossen und Liebenden ausgeblickt und fand sie für mich alle bereit, irgendwo» Göttliches muh mich mit ihnen ausgeglichen haben! ... Salut au mondel Wohin Licht und Warme dringt, dahin dring' auch ich, wohin Vögel fliegen, flieg auch ich! Euch allen» in Amerika» Namen, streck' ich senkrecht die Hand hoch, ich gebe da» Zeichen, um hinter mir in Sicht zu bleiben für ewig, für alle Heimstätten von Mensthenl" Whitman war der Sohn«ine» Zimmermann» im Staate Mcw Nork und stammte mütterlibherseit» aus Holland. Bi» spät *) Viel zu wenig noch kennt man ihn in Deutschland, obschon Männer wie Johannes Schlaf, Gustav Landauer uiw andere in Wort und Schrift für ihn eintraten Ein« billige und gute Uebcr- setzung(von Joh Schlaf) seine» Haupttoerke».Grashalme" ex- fchie» bei Skeclam, seine.Ho mm. für die Erde" in der Ins«!- bücherei, anderes von ihm im Verlag von T:c>erichS. Brun» und R. Piper. Vor einizen Tagen erschien unter dem Titel„Ich singe das Leben" eine Auswahl se.ner Gedichte in Uebertragung von Mul Hayek im Verlag E. P. Tal(Wien) mit einem einleitenden Autiav von sdermann Bahr. Wir wollen kein« Rachel Ein Haß erfüllt uns alle, aber nur gegen den Krieg in feiner ganzen Abscheulichkeit. Wir billigen nichts an ihm und verabscheuen gleicherweiie den Hochmut im Siegesrausch wie die Rachsucht bei der Niederlage. Wir. die wir dies furchtbare Berbreckwn überlebt, haben nun vor allen Dingen die Pflicht, uns dessen zu erinnern, worin wir alle verfaat haben. Erinnern wir uns der Qualen, die un'ere Soldaten, unsere Gefangenen, die Be- völkerung der Kriegszone erduldeten in unserem Namen. im Namen unserer Völker, und denken dann an unsere Leichtfertigkeit vor dem Kriege, unsere Sorglosigkeit gegen- über den Aufreizungen und Verleumdungen, und mit wie wenig Eifer wir für den Frieden eingetreten sind. Wir. die derselbe Glaube, dieselbe Pflicht miteinander verbindet, wollen uns zusammentun, unser Leben der Pflege und dem Scknitze des Friedens zu weihen. Auf zum Kampf gegen den Krieg, der durch die Wut, das Mißverstehen, die Ungerechtigkeit, die er entfesselt l>at. die Millionen seiner Toten überdauert. Auf. ibr Frauen, gegen alle Kriege! Ans Werkl Und im offenen Gegensatz zu den Kriegshetzern laßt uns rufen: Vereinigen wir uns. lieben wir uns! « , Antwort der deutschen an die französischen Frauen. Mit tiefer Freude haben wir deutschen Frauen den Gruß der französichen Schwestern erhalten, den wir aufs innigste envidcrn. Auch wir protestieren gegen die Bereinigung einer Volksseindschaft. die uns Frauen immer fremd war. Französische Schw-csiern. mit Freude ergreifen wir die uns in Treue dargereichte Hand. In gemeinsamem Schaffe» wollen wir zusammenstehen, zusammengehen zu der Menschheit Bestem. Auf den Trümmern einer technisch- mg-terialistischen Welt, die errichtet war.durch Macht und Gewalt, die sich aufbaute auf Mißverstehenwollen und Haß. wollen wir Frauen über Tod und Tränen der Menschheit den neuen Weg bereiten. Wir Frauen aller Nationen wollen als Mütter der kommenden Generation Verständiauna. Liebe, Frieden. Trotz Nacht und Finsternis der Gegenwart wandern wir getrost einer Sonnenzukunft entgegen. Gegen den Kapilalismus, dle Norzel des Krieges. In der„H u m a n i t i" schreibt Paul Mistral anläßlich de» Vorschlages de» General» Armand, au» Sicherheitsgründen da» linke Rheinufer dauernd zu besehen und nach- her eine Volksabstimmung auf dem linken Rheinufer herbeizu- führen, sowie anläßlich de» Plan» de» Ingenieur» Archer, der auf die Möglichkeit de» Wiedcrerstarken» Deutschland» hinwies und wirksame Garantien dagegen verlangte: „Niemals würde in irgendeiner Periode der Geschichte der KonfliktSstoff so zahlreich sein, wie jetzt. Unsere Beziehungen mit Deutschland würden äußerst gespannt bleiben. Mit der unnatürlichen Verwaltung de» Saarbeckcn» kann die Forderung einer einzigen Tonn« Kohlen eine diplomatische Handlung werden. Jede neu fällig werdende Rate der Schuld kann die schwersten Verwicklun- gen herbeiführen, und, wa» am wichtigsten ist. Deutschland würde ständig auf Rache sinnen... Da» einzige Mittel, den Krieg un. möglich zu machen, besteht nach meiner Meinung darin, daß man auf seine Ursachen selbst zurückgeht. Denn ein RechtSfrie» den und ein Frieden der' allgemeinen Abrüstung muß den Militarismus vernichten und den Völkern Ruhe und Erholung bringen. Ein Völkerbund, der alle Völker aufnimmt, mit einer internationalen Gerichtsbarkeit für alle Konflikte zwischen den einzelnen Mächten würde das KriegSrisiko beseitigen können. Aber da die Regierungen der Entente, nachdem sie diesen Frieden versprochen hatten, ihn nicht wollen und ihm einen Gewaltfriedcn vorziehen, bleiben die Ursachen des Kriege» ebenso groß, wie bor dem Jahre 1914. Gewalt ruft Gewalt hervor. Um diesem Verhängnis zu entgebcn, müssen die Völker auf die Grundursachen zurückgehen und den Kapitalismus ver» Nichten, der die Quelle de» Elend», der Ungerechtigkeit und dcS Krieges ist. da» Dichterische sich ihm entlud, war er im echt amerikanischen. Lebenslauf der Reihe nach Gassenbub, VolkSschiiler, Laufbursche erst bei einem Rechtsanwalt, dann bei einem Arzt, Dorfschul- lehrer, Setzer, Journalist und schließlich Zimmermann wie sein Vater in Brooklyn. Während des Kriege» war er drei Jahre lang freiwilliger Krankenpfleger und ist am 26. März 1892 nach einem Schlagansall in New Jersey gestorben. Zwischen seinen Freundschaften auf den Straßen hatte er viel in den Bibliotheken New Forks gelesen. Im Jahre 1855 erschien von ihm, mit eigener Hand gesetzt, sein erstes Gedichtbuch„Grashalme", in das er auch alle seine späteren Gedichte nachwachsen und in immer neuen und vermehrten Auflagen hineinwachsen ließ. Dieser Liebende des Lebens war kein Verse schreibender Dichter, durch ihn strömt da» All, und, endlos, formlos, ungcbändigt gestaltet sich ihm da»' Größte und das Kleinst«, da» Erhabene und Niedrig« zu breit dahinrauschenden Strophen. Ihm ist„ein Grashalm nichts Geringeres als da» Tagwerk der Sterne". Er wollte da» Leben singen,„unermeßlich an Leidenschaft, Puls und Kraft" und durfte von seinen„Grashalmen" sagen,„wer diese» Buch anrührt, rührt einen Menschen an". Er ist. wie Gustav Landauer e» ausdrückte, ein Dichter von ganz ungemeiner Sinnlichkeit und Gegenständ- lichkeit; er scheint nur mit den Sinnen gedacht zu haben; auch sein« ganz im inneren Erlebnis versunkenen Abstraktionen bc- Wahren diesen konkreten Charakter. Jemand sagte, er hatte bei 1 Whitman da» Gefühl, ein« Zeitung zu lesen, deren Redakteur ein Psalmist wäre. Auch wenn er da» Unsagbare sagen will, schreit er stammelnd auf: Da» da ist in mir— ich weiß nicht, wa»«Z ist— doch ich weiß, e» ist in mir. Gerade die Arbeiter, die Proletarier aller Länder müssen sich verbunden fühlen diesem allumfassenden Dichter de» Leibe» und der Seele, diesem unseniimentalen, inbrünstigen Sänger der Natur und der Menschenliebe, der die Seligkeiten de» Himmel» und die Qualen der Hölle in sich trug und in eine neue Sprache verwandelte. Er wandte sich an seine Brüder, die Arbeiter, Mitmenschen, künftige Dichter, Sänger. Musiker kommender Zeit: .Nicht das Heute rechtfertigt mich, noch kann es antworten, wofür ich bin; Aber ihr, ein neues Geschlecht,«ingeboren, mnskelstark, fest- ländisch, größer alz Vorgekanntes, «rhetbt eucb! Denn ibr müßt mich rechtfertige«! „Gensffe" Heine. Der.Vorwärts" nimmt den Minister deZ Innern, Nossen" Heine gegen die scharfe Abrechnung in Schutz, die Han Leuß ihm in einem Artikel in der»Welt am Montag", aus de wir einige markante Stellen abgedruckt hatten. Gehalten Da» Blatt spricht von.wüsten Beschimpfungen", mit denen Hau Leuß Hein« beschuldigt� daß er den ehemaligen Großherid» von Mecklenburg in einem vermögensrechtlichen° gegen den republikanischen Freistaat Mecklenburg vertrete. D« gegenüber läßr er stch schreiben:.. „Diese Behauptung ist unwahr... E» handelt M lediglich um die notwendige und durchaus gütlich verlaufen!« Auseinandersetzung zwischen dem Großhcrzog un dem Mecklenburgischen Freistaat, bei der Genosse Hein« wirkt. Gelänge dies« Vereinbarung nicht und käme es Z einem Prozeß, so würde die Tätigkeit de» Genossen H�in selbstverständlich erledigt sein". Der.Vorwärt»" sche'nt nicht zu wissen, dass fast ß" großen Prozeß gütliche AuseinandersetzungSversuche uurau gehen, und daß es bereits hierbei Pflicht jeden Anwaü» ist,|u die von ihm oerlretene Partei möglichst viel Hera u' zuschlagen und dem Gegner nögüchst Abbruch zu �n-. «3 sich in den. Streite zwischen dem Großhorzog und den Fr« staaten Mecklenburg» um nichi» weniger als um den Vergw) handelt, dem Großhcrzog feine ungeheuren Allodial- und manial-Güter. tie ihm von der mecklenburgischen Republik a Eigentum der Gesamtheit mit vollem Recht entzogen wieder zu beschoftew so ergibt sich, daß der„sozialistische.. nister Hein« seine Kraft d..für einsetzt, daß zugunsten«w abgetanen«« Feudalherrn die Rechte de» Volkes am Grund u Boden völlig mißachtet werden... Daß der.Vorwärt»' ein solch,.» Verhalten billigt, wun un» allerding» bei diesem Blatte gar nicht. Unseres krocht ist«». um eS gerade herau» zu sagen, für einen Qodial'.' ein« Sch. vor. einen abgesetzten Herrscher in angemaßten Rechten gegen sein ehemalige» Land zu vcr:rf Im übrigen schweigt der„Vorwärts" wohlweislich Über die 0�* tendenz srnc» Leußschen Artikel», der die letzte MaSke von wahren Gesicht dieses„Sozialisten" herunterreißt._ Wenn der„Vorwärts" schließlich behauptet, die Ministerium des Innern absorbier« die Arbeitszeit und K. Heine» vollständig, so möckten wir fragen, ob Herr Hein« auch jegliche Einnahme au» dem Amte des Staatspräsidenten Anhalt verzichtet hat. �Volksbewegung- in Osipreuben. Aui All enstein wird uns geschrieben:' ß Hier sollten, wie in ganz Qslprevßen, Versammlungen den rahtSsvzialistisdien Ministern Braun und Hie)*' Redner stattfinden. Braun, der in Allenstein unter freiem H mei sprechen wollte, sagte ab, dagegen fand die Versammlung Hirsch am 20. Mai statt. Dazu Waren Einlaßkarten vom � strat und von der Regierung ausgegeben worden, aber n u r ..Vertrauenspersonen". Arbeiter fanden keinen Zutritt, nur, Straße sowie vor dem inneren Saaleingang stand je ein Posten unter Gewehr, hinter der Rednertribüne waren Posten aufgestellt. Im Saale sah man bewaffnete f chaften. Vor der geladenen Zuhörerschaft sprachen nunmcyr Regierungspräsident v. Oppen und Hirsch als Mini der 7, dent. Beider Ausführungen sspfeiten in dem Appell,„li"' � Tod der Ehre zu suchen"— so v. Oppen—>„lieber Gut jj. Blut aufs neue dem Baterlande zu opfern"— so Hirch � diesen Vertrag zu unterzeichnen. Danach trat ein Arbr-r1- der S. P. D. auf, der zur Begrüßung van Exzellenz@'�4 Frack erschienen war, um dieser Notabcln Versammlung e'w� solution vorzulegen, die im Namen der„Bevölkrung" von- stein gegen die Unterzeichnung de» Frieden» protestierte. Nun ereignete sich folgender Zwischenfall. Dem Lorsitz« der U. S. P. D. Allenstein. Genosse Doebörk«. war et 9�*� in die Versammlung zu kommen. Er verlangte da» S-c* � Geschäftsordnung, um der Versammlung klarzumachen, daß Annahm« einer Resolution eine offene Diskussion über oder Ablehnung voraussetze. Der Versammlungsleiter, Reg sident v. Oppen lehnte die Worterteilung ab,„da d!« i e_ sammlung(die sich nicht» destoweniger im Namen der rung zu sprechen anmaßte) eine Veranstaltung der. rung sei." Genosse Doebbeke gab darauf die Erklärung��, Ich selber schreibe ja bloß ein aufzeigende» Wort oder zwei für di« Zukunft,-j Ich trete ja nur vor für einen Augenblick und«Me zur» in die Dunkelheit. Ich bin ein Mensch, der so hinschlendert, nie anhält, euch manchmal einen Blick zuwirft und dann sein Gcjüw wegwendet. E» euch überläßt, zu beweisen und zu bestimmen, � Und von euch die Hauptdinge erwartet. Möchte dieser Ruf in unsere Zeit nicht onGe°� hallen. Mit Walter Whitman steigt die geistige Mackn Volles und der Völker. Die freie Sezession 1919. Ein« beinahe gute Ausstellung. Einige Säle wenigstes � Weisen bewußt gestaltenden Willen: der große Mittelsaai weitgestellter Plastik Lehmbruck» und Zeichnungen von ler und Barlach, Lithographien von Kokoschka und schnitte« von Schmidt. Rottluff; der dahinter Raum, welcher der neuen.Dresdner Gruppe eigener Jury zur Verfügung gestellt ist, und der link«®7r..(S mit der starten Kollektion Schmidt-Rottluff». Einbe> ist wohl auch der Saal, in dem«in« große Zahl von Düdevn � verstorbenen Theo von Brockhusen zu Ehren des zusammengeordnet ist.— Lehmbruck, B r ock h u s« n � Franz Marc... drei Tot«, deren Gedenken in.[C stellung von treue n Kameraden erneuert wird. Franz< fiel am 4. März 1910. Seine beiden Bilder.Der Tod de» � .md die.Katzen" rufen den Schmerz um ihn von neuem Von Wilhelm Lehmbruck sprachen wir hier vor weWO Wocken, als uns die Nachricht seine» Tode» erreichte. Wohl se � waren sein« schönen Werke schöner aufgestellt al» hier." � Brockhusen der Kunst nach wesentliche» gegeben häü� schwer zu entscheiden. Am schwächsten sind die Säle, in denen alt und jung vu einander hängt... und gut und schlecht, wie e» auch im S* nuwzssaal der Jak ist. In einer nahezu turbulenten Umg� � kann ein F e i n i n g« r nicht zur reinen Wirkung kommen. � herrlichen letzten großen Holzschnitt« wären im Mittelraum am Platze gewesen. Man muß sich in diesen Sälen da» Werivv� Zusammensuchen. Dann findet mm* eu» ftiiibertnii um» SB u 9 Tettow Mo�it vo ZKenscht" xooK phalc« IU gtkinuna, t t s f> £ i & i< *> ji -ü a A b W «; b( flt lc ix di es Of ii M ui ftr ri: m sir Sc fei leE -r dal toir Wc Un! der Mc n>o in s P a s n u d ii d a Ken Mä Eor küuv ffi OL t- 605 SßaJ Kuf; süss Äroß-öerlin. Herr von?agow betätigt sich. Der frühere Berlmer Polizcipräsidrm Herr von Jagow, zuletzt iliegicrungSpräsident von Breslau, gab dieser Tage bekannt, daß er ein neues BetätiguiigIfeld suche, und er bot seine schahbare Kraft, die sich im Staatsdienste als überflüssig erwiesen hatte, anderweitig an. Im ,, Lokal- airzeiger" veröffentlicht er jetzt, der sich noch immer als Regierung spräsidmt bezeichnet, obwohl er et gar nicht mehr ist, einen Vorschlag, wie Polizei und Staatsanwalt- ichaft schneller die München er„�auptverbrecher" Lcvin und Levin6 sasscn kann. Es genüge nicht, einmal eine Belohnung auszuschreiben oder einen Stcckbries zu erlassen, es bebiirfe besonderer Maßnahmen. Er schlägt vor: 1. Personalbeschreibung in der ganzen deutschen Presse. 2. Bild in möglichst vielen illustrierten und nicht illustrier- den Zeitungen, zimial Klodderodatsch und ähnftchen in Gc>st- wirtschaften viel gelesenen Blättern. 3. Bild an den An- schlagsäulen mindestens aller Troßstädte. 4. Anregung der Aiismcrksamkeit jedes einzelnen durch ständige wieder- holte Pvessehinweise, jeden einzelnen seiner Bekannten unter dem Fragezeichen durchzudenken, ob er nickst Levin oder Levinck sein könne. 5. Besondere Anregung des Gc- dankcns. wie leicht durch einen glüiZlichen Zufall 10 000 M. zu verdienen seien. .Wenn so oder ähnlich das ganze deutsche Volk in Stadt und Land, zumal in der Großstadt, stssleina tisch angeregt wird, und infolgedessen systenmtisch sucksi, so spricht die denkbar größte Wahrsck>einlichkm dafür, daß beide vor- breche? binnen 24 Stunden gesunden werden. Denn daß fle den gefährlichen Grenzlibertritt gewogt hätten, ist im- wahrscheinlich." Herr v. Jagow ist erfinderisch, er will zeigen, daß er der Mann des Tages ist. der selbst der jetzigen Regierung� noch nützen kann. Vielleicht erhofft er durch seinen Vor schlag die Qualifikation für besondere Veiwendung erbracht zu haben, oder will er sich Anteil an der Belohnung sichern? Herr v. Jagow hätte sich eigentlich gar nicht so anstrengen brauchen.. Levine wirb Herr v. Jagow trotz seines Spür- sinns'nicht finden. Er Braucht sich nur genauer zu erkun- fcigen, dann wird er erfahren, daß Levint in Haft sitzt und gegen ihn bereits in näMter Woche die Gericht-verhand- jlung ansteht..Herr V. Jagow soll froh sein, wenn ihm -selber nicht der Prozeß gemacht wird. Seine Titel trägt er zu unrecht; aber das ist nicht das Schlimmste. Schlimmer ist, daß selbst Neaktionäre sich heute so mausig machen können, wie eS dieser Herr tut. fühtui** 6c5 MtVefllmmungArechtS föft B urea ich U f Z?r äst t. toirrt»?| Kesesftaf. frw feisten SWtfsti ebavetf"jJ'f i einem Ausschuß überwiesen, a'orher hotte sich eine Debatte entsponnen, in der Genofle Dr, Löwen stein den Magistrat darauf hinwies, daß das MitbestimmungsreÄt der Angestellten die Verwaltung der Stadt nicht gefährde, und daß wir deshalb die Verwahrung de? Magistrat», er könne die Veranwortung für die Geschäfte bei Gewähruna de» Mitbestimmnngsrechts nicht mehr übernehmen,.durchaus nicht tragisch nehmen. Im Anschluß an eine Anfrage über die W»hnuug»not überwies die Versammlung einen D�inglichkeitsantraz der Unab- hängigen Fraktion den» Magistrat zur Prüfung Dieser Antrag ersucht den Magistrat, bei den LandeszentralbeHrden den Antrag zu stellen, daß E'gentumer von(Grundstücken und Wohnungen verpflichtet werden, Angaben darü'er zu machen, wie viele ein- zeln« Personen und Jamil'en, ferner wieviel Räume in einem Hause sind; di« Gemeinde s.stl seruec berechtigt sein, Wirtschaft- lich nicht genügend ausgenutzte Wohnungen oder Räume in An- spruch zu nehmen. De». Antrag der Demokraten, mit dem Der- lrner Magistrat wegen Sinnchtung eine» Pflen-amteS füi sittlich gefährdete Fronen und Rädchen in Verbindung zu treten, wurde nachdem sich auch ttzeuossin Nemitz dafür ausgesprochen hotte, angenommen. Der Antrag auf Ge. wichruug von Anwesen heitSgeldern für Dtadtver- o r d n'e t e, der. die Unabhängige Fraktion gestellt hatte, wurde einstimmig einem Ausschuß überwiesen. Wahlverein? referierte Genosse O. Koch Übet da? Dl« über 600 Mitglieder verpflichteten sich m'"' 1 für da» Rätesystem einzutreten und nicht el biZ diese? ftie! erreicht ist. Ter stellverire.cnde-„ fieher Genosse MilSrodt berichtet über die Konferenz««. �—=»—-----■■--'' aller r z», Grinc«/■ I meindevertrcter der IL S. P. D. Folgewoer Antrag stimmig Annahme. Die Mitgliederversammlung der U-j Bezirk Rosenthal fovdert durch Rostiesetz die stastl,* 9 der SntschädigungSsrage kür in Stundenlohn be-eban meindevertreter und Stadtverordnete, um dadurch �' l ftnden ein intensive» Mitarbeiten in den Kommnstunc � möglichen. Dort, iv« noch bürgerliche Zstehrheiten sind, setzen die Herren mit Vorliebe die Kommist-w in den Vormittagsstunden»der den ersten Rechtwit P- an, um auf diese Weise Arbeiter, die G«meinde»erir � J von vornherein auszuschalten, T» ist vielsack) vom guu_ � de» Arbeitgecher» abhängig, ob er den Arbeiter gehen � j oder nicht. Hierin muß eine Aenderung erfolgen, merken hierzu, vatz der Lohnauifall schon heute er>i? kann._■ WarnAng. Der frühere Funktionär im D.utscheu SeemannZ-Bund F ö b n k e ist dort wegen Veruntreuung entlassen und versucht in Paneikreisev unter unwahren Angaben Geld zu erlangen. FÜHnke ist unter aller Umständen abzuweisen. ArbeitSlese LichtenberzS, welche ihre Unterstützung von ihren Gewerkschaften beziehen, melden stw in der Erwerbslosensur- sorg- stell«, Maritstraßc Ii, zum Empfang einer einmaligen Unterstützung stur Verheiratete 10 M, für Unverheiratete 5 M.); mit Anfangsbuchstaben A bis G am Dienstag, den 3. 6, von H 6i9 V! Mittwoch, den 4 6., von N vi» T TonnrrS.ag den S. 6., von N bis � am Kreitaa den 6. 6. Gegen die K»minunalisirrun, de? LebcnSmittelhanbel» laufen die Interessenten Sturm. In Berlin dürfte ihnen: Fichtenau. Für Klein-Scköneöeck. Fichstena« fand am 22. Mai eine gut besuchte öffentliche fw, z kl M. MM— m m m_« M L.. Al. Ii I ÜJ-f» tm» ikti. Gen�tz Pfeiier'� � Z�rolstek tzee M K»erer.«arn'm leferiernt über den Frieden»� und oen Reuaufb-m Deut'chlando. R.rch dem mit aufgenommenen Vorwag kam eine Rrfo'uiior zur Anna.- sich gegen den«ewaltirieden wendet und denen da» ~«.— VjI J1' i spricht, dagegen zu preie stieren, die die ganDen Jahre milyführt, cber ihn doch per!än<>ert haben. Rur Wer RechiSfezialipen stimmt e» dagegen. Aus �eu Nsuvisskloneu.* *.»reis. W,«. 1 b-AUeilang. Heu.o. Freit?«. wSZ «fcnbS 7 Uhr, K*jrfammlunfl. T��o�nuna'«Dfe � der?!eitung»speditivn". Um pünktliche» und zohlreicve- Interessenten Sturm. In Berliner Milchihänvler wehren sich gegen die Nommunalisi« ruug ch:_,0emühen._..nicht.«zudW, nü#«._..Äu4 Stadtverordnetenversammlung Charlottenburg. Die Stadtverordnetenversammlung erledigte am Mittwoch 'tt\nt umfangre che Tagesordnung. Die B e st e u e rv n« der Epielklubs wurde nach den Anträgen de« Au»pt>uss«» de- Schlössen. Steuerpflichtig ist der Veranstalter der«p'ele. die Steuer beträgt 30 vom Rer-we.t der Bruttoeinnahme. Genosse Dr. Hertz forderte hierbei, daß der Magistrat und da» Landen Auch diese Ouerrreibere.i dürf:« nicht»um Atel führen. Sizialiftilche Lehrer! Vertranensmännerversamimiiin« am Sonnabend, 7 Uhr nicht im Lehrerverein-hauS, sondern Hinter der Garnisonkirche 2. wird gebe en. Ter?llbteiluno»führer. Rinlsljn. vr bei Kiiem. va'env-ive la.'in. imninu e;;, Stegli». Sie».fien?°I»,»»chc»iiI!rurf« der r n in der Zeit rem J. Juni hie 15. Juli J- 3- Vorträge umfassen die irnrschievenssen fAebiete v« � ist deahalb dringen» zu empfehlen, an den Unterri« ,, Lunestmen. Aach fedem Sorlrae* findet frei«>n»IpW n-hmerdarten sind bei allen Becirkesührern und i' ve n'ee, Wommsenftr. M,|u haben. Jede Bmirag -------- m— i- uw««Irtrfrfttfe--« Aus dem GemeindesehsN. Polizeiamt gegen das unerhörte Treiben in den Alubräumen ein> schreiten und dafür sorgen, daß die Vorschriften über die L e b e n». Mlttelbcschaffun« innegehalten werden. Auch dürfe nicht geduldet werden, baß durch, die Spieillub» ein« wmtrr- Verschärfung der Wohnungsnot eintrete. Di« Vorlage über »ie Vernichtung der alten Personalakten und die Anlegung »on neuen, in die den Beamten und Angestellten Einsicht zu g«' Martendorf. In der Gemeindevertretersitzung am 22. Mai wurden verschieden« neu« Ausschüsse ww BitdungZauSschuß, Kom- munalifierungSkommission usw. petnldet, in die von un>m Ieinuar bi» März g�keistete Mehrarbeit beivillegt. Bei dem Punkt„Zahlung von Diäten" eenschlüpfte dem Redner de» bürgerlichen Mischmasch, Herrn Liiidborit, die Aeußerung, da» man gar nicht kolkvlieren könne, welche Summe insgesamt pro Jahr hierfür in Frage käme, weil bisher in der Gemeinbe-Verrretung nicht so fleißig gearbeiiet morden sei. al» ictzl itnrer der sozialdemokran' en J'ii J ton„.» der Fraktion der Gtadtrerordnetennersoir ArdeUarro'e, ssatN«.lstöhtch.» S scheinen ist»rinfL... HS llfr in d-c«r�e�ildunaslchul?«ckncklerstt. 5, lun�.• in j ; gs�SÄfc, M wahren ist, wurde mH einem Znsatzantra� angenommen, dsß bei' und auyer�em 1000 Eintrittskarten für die ärmere Bevälk'rnnz Seschwerden der A n g e st e l l t e n a u s s ch u ß gehört werden: zur Verfügutdi gestellt werden. Der Antrag der'Bureau Hilfskräfte muß. Die Vorlage über die BefoldunaSerhöhung und die Ein-! auf Neuregelung der Vesaldung wurde einstnmnig angenommen. eeh<>>G«Me!saln»Ser. � Staaken. Heute, Freitag, den 30. WS den 31. d. M.. werden auf dem Seoppelschen Gebu tofttln auf die Felder 9. 10, 11 und 12 der Aarlsttcliar � Auf jede« Feld entfallen 8 Pfund»um Preise b®1* ■-----------— jic-r Dsstscher M<3tallai beUer-¥drbacd| Terwaitastsatoll« Berlin. Tmifl TDlktsmadligil, I TGcfcs-Anzeftje Den KoNegen zar Nachricht, daß unsere Kolleffiir die Arbeiterin tvjaria Luscher, RamlcrstraBe 28, am 27. d M. nitorben Ist Die Ueerdieun« Endet am Saar. abend, den 21. lt. dt.. aaahm. 4 Uhr. von der Leichenhalle de« Hiimnellabrte- j klrchholes in Nordend.«Tis statt Rege BeteUicnae«rvrarteL nachruck. Den Kollejen zur Nachricht, da« nnsero Kollejes,] dar Metallarbeiter Kas-a Kauschmann, am 16. d. M- an Herischlas. und der Drahts, inner Ludolf Kallies, Uchtenberz, Eitelstraße c>2. am 15. d. M. ccstorbea alnd. Fkrc ihrowi Andenken! Die Orievcrwa�unq. Am Dtenstag starb an- I erarartet ir.scr lieber■ Treund J�sef Mehr. In mancher frohen Stunde.ch Mit»1«»«dukiwn» t f r«» etat«% Ii'*J ?»'lc!«nich t.s i.*.r«m t)eaeli»ft«l«i*ftl„e r«" I t 'S mit War? * Zfihlwrrk«. I'ti aas taarram ucacaan.,»-—...x rtr Mmtalschalun, dleaer Ms«"" 4»® örAä-®»#«? u�l I O A 1 mitii« jif.iii'a» ssawiiic-rntaw !(rfifn�.|— *•»»t.Sfrutrr. SöZ'mldemottKUschec Aerzte- Verein. (Die Smttng nm 2. Juni!5St aus. (Datflr find«! ont JG. Jnni im Zuhtinrztvha«»»ül.w, etroste 104,«ichcrjtwmer, eme Sipaig ftr tu«rwus. .tt#bMWt. 1. Ech. Ziat Pros.»r. viaichtdi Heber bic Slewm de? medtzmischen Studium«. & Dr Stlberflein: liebet die Fmmlicüvetsschmmg. L. Verich. d.ne-. Vorstand. J- A.»«tlwt«. Schmargendorf Ab I. Juni wird. Im Finrersländais'.""ft?>>1,. fcarlten Speditear. dem Gmostin Reimer. Brei»e»tr.«.an« wemil BtschlaS dos Schmargeador�ar Wahtvefoies,»ettr« Fraia Seüfl, Itun(äekt»hl«-Straa« 21 XcbllfBr-liclrtsplele Berffa-I Irhleobers. ksfltMalr: ■MaMt»•««'•*•••• Preliaa. dem.« Mut bis Meaiac. den 2. jnal l'l' Da, ,50»« teiiale Sehau-piel Zechen ml Zlchanc 4.. d., 6., 7, 8., 9., 10. Juni 19(9 17 891 Geldgewinne-----@0@M)0 Mark Hauptgewinn 100 000 Mark bar I.oso aar 3.W) Mark. Part# und Litte BÖ Plg. aa«br. Versah ti on gegen Naclmahmc»der Voremsemdung Emil Saas©& Co., Birlin 21, Brsdowstr. 9. flaena Otrllner nilalem: Vb.i�ir, M n.r, Watlstr.I. ReaaetkalarSrr.TI. Mttlcnlr. 3k. --------- Zigarren, Zigaretten, Rauchtabak, Kautabake.--------- Akw mit Bruno Kästner. Kampf der Arhcl-erbewetun« mit dem Gr�HkafHa1'- Die moralische Verderbtheit der Reichen and d e Rache de* PreUteriats und die Orand- ricc d. spannenden Hand nBt FDr Kinder Sandformen us*' kaafen Si# tnxn Pabriktrcis Crscsklrc %p!#lw*f##. GrnBvtrkaaf ßerlla S. PUktesirsB# I ««■■(Ecke UrkaastraS-.** Händler Cnnsn) G. iflbertrazen. Um eventntll eintretend# UMerkreckuae*« zu vermeiden, bitte# wit o-sere Aboaneoten, Ihre Adr#**# durch iPostkart# der neue« Spedition mittntelle#. Dtesclk« vkd Mi#.Freiheit wie bisher weiter Meiern._ i Strasse# ändier für den Vertrieb hochwichtiger Schriften �a cht für BorDäStO Jasopk C. Much Bar'ln W 3$. Poiadanar Str. M. A. Kupferürähte kaufe siordio. E. Knüppel, llulelanJftraSe 41, Oartenhaa« I. Meine Ver'oburit mit Tri. Frld« Rstscker ist ' i'rrnft aufgchoi nn. HsnnaßQ BIftnck. Srßimholz tröckeBÜ Spszial-Arzt Dr. m«j. 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Redtehr'k". leiifn@7 { eder die Zweigs e ie Herlle, I W räume wer gerstr. 41, Verka«*»- |«teilen nach.— Fär die Städte ; etc. sind nech die AMeinvar- kamfsrechte zn vergehen. Pdr Qretsisten und QescHlkslecite — bechlebnenüe Existent.— Alte Orammenhon- plfitten ead Phonogrenbcn- v alten, mach Brach, kaufe per kg M. 3JW. La�se abholen. Vegt, Nenkilia. Leaaustr. 2d. W#e4#esT&m!(Parteilokal) seien sa vtrkanfen eder tu verpecV.en Levetzowetr. 23. 9te>Uorwr verL rwecks Dane heilung die neu« ptyel'ia- trischeAatklir-Schrift koA kernlos. O. Naeckel, Neokf.in. Neckarstr. 5. D issk-erw Ascieo wird aas gebessert, vergrößert, verkleinert. gereinigt. Bern. deichender gerstraee 7 Kett- bfrserrhorl. T*#pkoh, gmt erhalten refistergarditen and swei Stepp lacken kayftKrzywlaskL Ziem k rchstr. 47. Sp«r*lb©hrer. Schmirf�l- leimen kauft Prick, Kela'ekt«- dorf.Somner tzt'.4Ä. am hahnh. Schönholz. Relniclcenderf 21 ff. Flechten und »»ad«la kartalekirttan. vrll'r'-flfl Flechtenheilsalbc Qraltr Tarl M 10,-;; Kai»"«�1°'°.(tf'l Z'i� Ko.m, Innt.„WorK d Berti«- Uchionhtr?. SknndM»� I Ä Inserate (flr dem dararffelgenden 1«e«nieten snitesteuebts 4 Uhr. Senaebemd« bis 2 Ühr nachm. hef der Lzpeditien Sekiffbener» dnnin 19 aulzseebon seht B u c h h a n der VerlagsgenossenschaB e. O. m. b. H. SAriftn Cer 0. S. P. Annehmen oder Die Unabhängige Sozi0'1'61'1' und der Friede- MTI Bcrfreocn\on K. Kauls�V» j fi® C Daflod, A Sic», R. hilfcrdinö � I 40 Seilern. DealithlDiKl niicli de® VtrtschoSepoliiiidies zn defl Bedinflungcn. J Van Pmoflbcrf Orat r 1* Saften Die Sdiriften erklären und rc�'üi: den Sinndpunkf der U. 5. Fricdensfragc. Sie geben den„ das geistige Rüstzeug im Krrtj!p- die eulkomincndc national'5'1 «35 S Oli n? "ki, § 4lf *#«. Die Schrif en sbxl du nix»edc Dudihao�Q circki von der Bucbbmtwhwa der e. O. m. b. Berlin NW b, Ver�ä