c~ To pfg- Jahrgang 2 Nlsntag, öen 2. 1010 Hutsmcr 264/ Ausgabe � uo» anSmtum>.itfraemmt merptu. � l n«'-««Mlim. ,« Ym. ih«N. M Hrtft™ fcw k>u-ft»Lnna«ntr; Streifband 4,SO DL �vstbnuq ebne Beste lla«bübr irtcnrttC. 2,50 DI,... c/-.. toio tin&*44tH «.■ÄwitJrit* ist m t« W«n N.»««'» Wrtahlon; Verli„ S!W. S. Tchistoanerd-mn» ?»r»jpr«lhcr. Aon Swrdcn»e-VS mt> W�G. Inserate kosten die achezrsPa� Nonpareillezei!« cvtz deren Raum KS0 DIL. Vortanze, ge» das-ett- et ruckte Vort 90 Pf� lefies weiter« Wor 25 pf. Teuerungs�u'chlaq&0 proj. Faniilien» imd v?r<<,rn?n!un?5anzeigcn fällt der�uscbla� icit jm tr die ur den darauf* folgenden Tag müssen spätestens H? 5 Uhr nachmittag? bei der Erxedlkion aufgegeben fett». Expcditlo«: Verttn NW. S, 5chiffba«crdamm IS Fernsprcchcr: Amt VUftcu 970* Serfftw*-Organ wnT'Zl (»i keizelUKg als S'reM'gHe. 8««»t!vrah:b«richi d«r.ßrei�eit'.) v»rf«iZl»Z, 1. Sinti. r ti? tw�siyrn de» 7l.lg7stc5trn der y aris» r liNtr � � tt e n sowie der Untergrundbahnen mit t j, �"rtiicTit find In etn krZtische? Stak htm getreten. fTenn ft Cteitdr« ein vukgle� eintritt, beginnt im «gtn� der P.-tüt. gr.ti« hat tint stae7e tehn» N'-ite n � �este.' te« der Pariser Kanfhäuser i% w.. 5 �rs�ngen vierhundert fhranftn tTiniinniwenci#. � rechtet ist, Neil die Teuerung«»ch in Poris de. Auat"gleich fix ir l Per/in nicht»etrgüchfi:»erde« kann. :g'vt feinste» Weizenbrot» koste» fünfzig Ce«. bist!*?****«»'rifi-iuschr,»irisch zwei?e«nke« da» Kilo. ,«'«tUij» Kteii.s 8 ran!?« baS Sil». Kaskee, K«ka«, r.„s r.in« mi beten,»Ser die iie?,"'?, onnt:»;* jUn.t aiar.�-n v™»._.— fum' ,*!*!! Nestor Qualität, find bUl.g*w hcten,«der die l.' tu.r � durchschnittlich luirhert Pregent für LebeuZ. � �-----' MAjjfi» Vafimi kss Drei* 1.........- • Di. besrnder, Wäsche nnd Schuhe, kosten das Drei ik»u« ���onhauSanzcstellteu drohe» mit dem Streik, tocun "—■fiflfil' hfiJTt AHftf ' rvarcnhanöanzcftetlten vre�n«>"—.-- '«ifch« tige»-cht«ruridsStzlich-et-ejfert*»rd. CerfstBc», L Juni. «f**% Äisrüs! ij tü �ktrT' qaben gqicia-------- t r a' iT'r �* 6«I«i» beschlossen,»orje« in den *u tretn' um Trhöhung ihrer Löhne, Ein- lusetp. �"iswwzeuta�eS und Verbessenmg der MterSre»�» e S'Setter find entschlossen, nicht wieder zvr H MM—>">r>�>,i>seitt haben, gm fteif»»"J****----.. Di»»p•'•er Metallarbeiter int Pariser öe «fese«">Pl?Un9' Milche gl ichfaJTS die Einführung de, Stchi t«lf. � höherer Lehusätz: bezweckt, scheint auch auf »Utb �" se e> ch üher�agreife». Nu» demselben SruiDe de» mi''"""SesteKkn aster Par-iser Untergruudbah- in«»uge. ß5i)| MM C2r. iaiptllÄislischt» Zrieö-u. ..bspulnire" bkfcycrstist stcy tn feiieer ,5?' Nai mit der v»raiiSs>chtliche« Laltun« Llr" Kamn,erfrakti»n»um FnedenSvertrag. �"lehnenden StellunssnaHm« der Conf6d�ration °u rrav.il. der Leituna der fwn?äsisäckn Gewerk- cerd. hj. f/vlnlirüfd* Partei, trotz ein, einer trobflif, der Leitung der rrciumWPn , t:..a!"f> die sozialistische Partei, trotz einzelner ,„Weffsstg Haltung einnehmen. P.'ie könnten ahlte» tier Partei einen Pft nnterschreiden, der ■i~'1 s—«>-,indnrin?ipien des inier- Wensthheii, KWlche We Leiter von Part» tmd van London, twn Rom, von ivudapest, von Prag, von Warschau und von Belgrod für un» auSarüetten werden, wird mehr bedeuten,«ti» einzelne Undersuchungc« und fragmentarische Kritiken. Je weiter unser Gesscht»fo>d sei» wie», desto laut« können wir gu den Völkern frechen." • Zlehnlsch« Stimmen, toi« M» eben wiederaeaebsne. mehren sich in der französischen Arbeiterpresse mit iedem Tage. Trotz der scküvieriaen Lage, in der sich die sranzö- sische Arbeiterklasse gegenlkber dem siegestrunkenen Büraer» tum momentan befindet,»weifein wir nicht, dasi sie ihre internationalen Pflichten aegenüber dem deutschen Proletariat besser einhalten werden, als es die unwürdigen reclüs- sozialistischen Parteiführer in Deutschland in den Tagen von Brest-Litowsk und Bukarest gegenüber dem russisckten und rumänischen Proletariat aetan haben. Unsere Aufgabe mich es nun sein, diesen Kampf unserer französisck>en Genossen argen den Gewaltfrieden nicht durch Unterstützung einer Politik zu erschweren, di« von dem konterrevolutionären Bürgertum dütiert wird. Gu yeHeMler? Herr Theodor Wolfs schreibt heute im»Derkinei Taae- blatt", die Unabhängigen begingen einen Rechenfehler, indem sie die Nichüinlerzeichnimg de» fVriedenS bekämpfen. Herr Theodor Wolfs selbst mackst sich die SaÄ>e sehr leicht, indem er zwar mit einer beneidenswerten Sicherheit die Richtig- feit einer Politik verficht, deren geradezu furckstbaren Jsolgen für die Zukunft des deutschen Volkes uns mit Entsetzen erfüllt. es aber unterlicht auch nur mit einem Worte in die Diskussion dieser folgen einzutreten. HöclsstenS. das; er meint, die Entbehrungen, die dann eintreten, miiftten allen Schichten der Bevölkerung gleichmäsiig auserlegt werden. Wir fürchten nur, dcch wir dies« Gleichmäsiigkeit, die feit ■-" 1-• c------•rjr.— tDll lUlVl/XC«»Hii-e vvmi— � �'./-------- t/#. Ausbruch de» Krieges mehr oder minder«nergisch. er strebt SU UW l Uti) ov». iwwvv—--w«.—.--.------ aber nie erreicht worden ist. in der verzweifelten Situation. die dann entstehen würde, weniger als ie bekommen werden. Vor allem aber wird die Gleichmäßigkeit des HunaerS die folgen deS Hunger» selbst nicht besonder» ändern. Aber dieser leichte Einwand ist auch alle», wa».Herr Theodor Wolfs für eine Politik anzuführen vermag, deren unheilvolle Konsequenzen zu entsetzlich sind, als das, ihre Befürworter sie such nur ins Auge zu fassen wagen. Es scheint dcch die Befürworter dieser Politik nicht mehr zurück können. Sie haben dein deutschen Volke versprochen, dasi sie ihm vor dem ärgsten, das der Krieg und ferne Berlänae- nina über eS gebracht hat. mittels ihre» Wunderrezept» bewahren werden und sie fürchten die Enttäusckumg. die daS Geständnis hervorrufen würde, das, e»-in solche» Wunder nicht gibt. ■ sich Kdi«tf französi'ch'.n wor» t-ip.....--, nnb SVjenr.nren noch unter de« Joche standen imb die "«»er Defensive wnren. Unsere JmoerWstten den gn,- eint« s»«tifflefwechewon ISVjrckmidf'e,. n®»es fr-mzöflfche» Liylke» ist weder»«»erialiiÄk». ■"■■S tmk sie wirb twSTtimire« N«leicher Seife di« Y*«nnehtatn werben, im: die Soroche, die wir reden "W"- Der Siziali««»» h a l keine Z»«> ' ,er"ntemnirfi t*e N»frech»eihoi!uns seiner Lehre« sucht«uf sie nnOt ivechielrden Umständen, und wir Satz wir, indem wir für tue%erechu«*e», int Coetrgebief und vo» SVtnj 3 nach K«t 0- ch flennu s». wenn nicht noch wehr, im europäischen , �orifrosien reitmachen.&S ist eine Sesteutende �dre, welche sich, au» dein durch die expansionistischen MCWrita WelchiÄe ergabsu»nS. Die fwwe per E« Se�ctifi. A«ch dm,.voily exp««b' veröffentlichen dou�ch: Möt. ter ein«tgebstche» Aktenstück venu Re'chZminisber Erzber-ier. welches die Stellung Deutschland» nach dem Kriege behandeln soll Wir sind von zuständiger Stelle zu der Trklärunz ermachttgt. datz e? st» um eine völlig freie? r fi 11 d u n g hinbelt. und d«n est, solch-s Aktenstück weder dem WerlTmU noch dem Inhalt n«ch»am SWchaministet Er�rxer je versagt worden ist. ssss« ciileiiibiirzs ee'ich; gesuuüee. V e r l i n, 2. Juni. Die Leiche S b f n 2 m t m 6« r s» ist vorgestern im Landwehrkanal gefunden worden. Sir war osskiibar durch ein Vehr festgehalten worden, so das, sie bis jetzt trotz viel. fachcr Nachforschungen durch Dmicher nicht hatte entdeckt werden köntte«.— Wie von den zuständigen Stellen mitge- teilt wird, ist die Nachricht über die Auffindung der Leiche der Liirciiibiirg zutreffend. Kricgsgerichtseat Ehrhard. der de» Vorsitz im Prozcsi Likbknecht-Lnxembura führte, weilt zirr Staude beim Ncichswehrminister NoSkc, um über bi- durch die Anrsindung der Laiche geschassene Lage zu tun. fftW«*» Jas HNZZonspalrloßsche Thealm Die Ucberschrift stammt nicht von nnS: sie findet stckJ im„V 0 r w ä r t«" als Bezeichnung für daS ganze versahreq im Liebknecht- Luxemburg- Prozesi, dessen groteske Widers wartigkeit durch die Flucht deS Oberleutnants Vogel besonn der» grell beleuchtet wird. z Tiefer Skandal., der mit sedem Tage die Negierunol mehr nnd mehr bloßstellt, hat endlich auch ihrem getreusten Schildknappen, dem„Vorwärts", die Zunge gelöst. Ange» sickts der zunehmenden Erbitterung in den Arbeiterkreisenl geht es nicht mehr gut an. sich zum Schützer de» Eden-GotelJ und der inständigen" Militärjustsz herzugeben. DcShal# findet der„Vorwärts" setzt andere Töne. Er spottet übe« den im Prozesi so hochgerühmten„DivisionSpatriotiSmu» Vogel» und fährt dann fort:! Sein DivisionSpatriotiSmu» war«uf Divlsian», Patrioten berechnet, die in den N icht.erstühken sah:«, Hätte Herr Vogel nicht vor dem Kriegsgericht der Varde-Schütze»« Division gestanden,«r hätte sich einen Dreck um die Sippe im Sdcn-Hotel gekümmert. Da» kann man heute mit Bestimmtheit sagen, nachdem der Vogel ausgeflogen ist. Damit hat der 3)W Visionspatriot den ganzen idealistischen Mumpitz fallen lassen, mit dem er sich noch in der Verhandlung drapiert hatte. Wäre Herr Vogel der Divisionspatriot, so hätte er die wahrlich mild» Straf«, die seine Kameraden über ihn verhängt hatten, mit Kutzhand, schweigend und dankbar,, hinnehmen müssen, Schon die Hsslichkeit, die Toleranz, da» väterliche Wesen de» Bor« sitzenden hätte» Ihm bemeisen müssen, dnst etz de» Kameraden dve Division nicht leicht geworden ist, ihn zu sirase«. Da ee abcy: mindesten» die Leichenschändung nicht hat ableugnen können, so blieb den Kameraden nicht» andere» übrig, al» ihn zu verurteilen, wenn sie eben da, Ansehen ihrer Division nicht zunichte machen wollten. Da» vögelchen hat die Kameradschaft schlecht gelohnt. Indem er auSrifc, hat der Division»patriot bekundet, das, ihm di« ganze Garde-Schützen-Divipon auf den Buckel steigen könne. Dieser Vogel war nicht einmal ein« Krähe, er war nicht» al» ei» kleiner, schäbiger, egoistischer Schmutzfink. Lebte ein Yunke von jenem Division, Patriotismus in ihm, dessen er und sein Bcr. teidiger sich in der Verhandlung rühmten, so hätte er selbst da» Angebot, an-zureigen, mit Entrüstung zurückweisen müssen. 9t WkA«« Lai�M CkfvAl««-»< 1_ rrv;..:r; r jt.. «•4i? W®» land, Rheinchessen. die Rhcinpsalz und da? Fürstentum 0'»�% umfassen. Die vorläufige Regierung, die o# schon besteht, hat ihren Sitz in Wiesbaden; endgültig' Koblenz Hauptstadt werden. Die Erlaubnis zu. Lz ,u der verfassunggebenden Versammlung soll sofort werden. Die bisherigen Staats, und Gemeindebehörden i° bis auf weitere» im Amte bleiben. Der Aufruf ist unterschri »e t drei Arbeitsausschüssen, nämlich dem rheinischen ausschuß, dem nassauisch-rheinhesstschen Arbeitsausschuß und pfalzischen ArbeitSauZschuh. E? werden jedoch keine �am«n« nannt, so baß da? Plakat und der Aufruf völlig anoud sind. In Koblenz und Köln wurde der Aufruf nicht ver.re Ofiinie» wird uns miig;'«i!(: Weit über hundert rheinhessische und pfälzische Mitglieder der Deutschen Na.w Versammlung und der Preußischen LandeSversrrmmlUfNg auS Parteien waren am 31. Mai einer Einladung de? sidenien Scheide mann zu einer Aussprache über SelbstständigkeitSbestrebungcn in den,»ich gefolgt. In vierstündiger Aussprache, bei der da? ganze � noch«inniat aufgerollt wurde, trat völlige Uebereinstimmung � schen Regierung und Abgeordneten insofern zutage, al? �r denke einer L o? l ö s u n g vo mZl eiche als v ö l l i{ si/j k u t ab« l von allen Seilen verworfen wurde. Vor der Verfassung und vor Friedensschluß könne auch an e'.ne � vung de? staat rechtlichen VcrhAimiss«? zu Preußen»ich! � werden._ M Schließlich wird noch folgende? erklärt: Tie RcidßMß � hält unbedingt an der Vereinbarung mit den rheinischen ordneten fest. Für sie gibt e? keine»v o r I ä u f i g e gierung", deren Zusammensetzung der Aufruf klügb> � schweigt. Tie Landes- und Kommunalbehörden empfange � wie vor ihre Weisungen von ihren Landesregierungen, den allein verantwortlich sind und bleiben. Lesleireichlsche Vrobleme. Pari?, 1. Juni, Der.Excc?sior" bemerkt zu der gestrigen Eeiheiwsitz ß# Ouai f Orsoy, daß an den territorialen Bestimmung- Oeslerrnch ke nerlei Kritik geübt wurde, im Hinblick aus Oesterreich nach dem Vertrage verliert, sondern nur'w auf das zukünftige Geschick der abzutretenden reich werde im Süden seine G r« n z e n v o n 1 3 t 4 � gegen die Tsecho-Slowakci hin würd.m seine Mengen � � historischen Bichmen sein. Im Süden erfolgt die«s» maß dem Vertrage von 1313, doch'ollen übe: d« Marburg und Klage nsurt Volksabstimmungen entscheide- � � Da?»Echo de Pari?" schreibt, die Verhandlungen nl> � Südsiaven über da» Fiumer Problem hätten noch�.lt/ der MNwrlrtcn völligen Einigung geführt. Tie Südsiaven � • en, daß d r u-nabhäng ge Staat Fiume zu weite halte und«in« sehr zablreich« skavische Bevölkerung Gebiete vereinigen würde. Di« Italiener ihrerseits vei � j"— r< Qirttf S dilti Mcrhheit der überstimmen werden. einigen würde. Di« Jtalienor i>yrr>--. p, nach 15 Jahren stattfindenden Volksabstimmu �» r südsiapisch.n Landbevölkerung die Dt»»Echo de Pari?"«ltruibt a». �1-»' baldige endgültig« Verstänbignng. Schmers TxMsüskalösttophe bel Biß# T.U. Amsterdam, 2. 3""'� einer Brüsseler KOung zufolge hat sich in � Brüssel eine furchtbare ErplosionSkatastrophe ereignet. J ,, eine? Brande? in einer Ezplosivstoffabrik fanden zw« � wältige Szplosionen statt, der.n SHiizkeit 1 jn war, daß auch die in der Rahe dcsindlichen Werke und Trümmer gingen. Da» Feuer griff auch auf da» in t0 bei Brüssel gelegene MilitärgeföngniS über, das jetzt oi? für Waffen und Lebensmittel dient» die gänzlich vernichte� gp Der angerichtete Schaden beläuft sich auf mehrere Wllion■ � der Explosion wurden sechs Personen g e t o t«,-«-# werden vermißt, 70 haben schwere und tbO leml letzungen erlitten. Der Schaden ist noch nicht abzuscha>,� m )!e;ku!t. Bon Alson» P a q u« l.#) iierlen Intellektuellen den Versuch unternomnieu, die Künste an Revolution in Brand zu steck»». Er nationalisiert nicht nur dir Säugerchör« de»«iiistigcn kaiserlichen Hof«», die großen Büy- Diese» neue Schlagwort de» bolschewistischen Rußland bedeu» li bie Virioakanstalten. Er errichtet in geräumten /seine» ttt proletarische Kultur. Und wo es sie nicht gibt, da Moskauer Palästen, dirtn Fenstir nach von Kugeln durchlöchert muß sie sich gründen lassen. Proietlult ist«ine Gründung de» Mufee« äu? den Gew.äuertich.ümttN de» lueitU«; er lief ert Kommissariat» für VollSaufklärung. In ihm steckt ein Teil de? �äusa�e», Gastiilähler wahrend der Pest. Er hat einen neuen. ErziehumlSproblem«». da? in jede Revolution einncschlcssen ist. j ul!;rici�t"In künstletischen, abti seht suggestive» und revo- Tabsächlich hat dies«, Koininissariai unicr seinen se.h, oder siebe, r!,,ltcl,a"n Thpü» von Ronzrt!:«-il�isührt. di- K o n ze r tv e r. Abteilungen, deren neu«, sehr zahlreiche, ein weniz despotische i iammlitiig. Tiesb KontertmeetiwgZ. mit Ihrer Mischung von und zersahrene Bureaukratie üch in den Sä!«n ein«? ehemalige!, �klister Z�ustk Und Politisch. philosaschischer Ansprache, ziele» nach nserlichen Lyz'ums in Moskau einrichtete,«in« Abteilung die 1!:'l.net»waughaften doppel.en TUrchdrtnguNg der Gehirn«. In ein. ' inftr« StfrtSemien n«s Inert» kaiserlichen die in den Städten und auf dem Lande gegründeten Volksbill dungSauSschllsse un.er dem Namen„Prole.kult" zu aMmenfaßl. S» handelt sich hier nicht nur um eine usurpatvrisch« Vereinigung der Ansätze vo» Kunst und Kunstpslege, die großcNtei!? schon vor dem Krieg« in Rußland vorhanden waren, sondern auch um den Willen, diese An atze im revolutionären Siim weiter zu treiben. E» ist kein Zufall, daß die Richtung dieser sozusagen offiziellen Kunst in Rußland snturistisch ist und den Satz.Religion ist Opium für da? Volk" al? steinerne Inschrift wdchm fich.bat«rt die Stelle eine? berühmten Heiligenbildes beim Modkauer Kreml gefetzt hat. E, ist in Rußland viel von den großen Ziele» der Menschheit die Red«, aber im Rat der Volkskommissare gibt es nur wenige, die durch die derbe Art der Verwirklichung des Kommunismus nicht zunächst hartnäckig dazu beitrügen, las Leben der Menschen bitter zu machen. Al» im November 1017 die Kommissariate der Arbeiter- und Vauernrepublik do? Erb« der alten Ministerien übernahmen, teilt« Lenin dem Literaten A. LunatscharSki di« Volkzaufkläruiig zu. Diesem Kommissariat obliegt die Au». «Inandcrsetzunz de» Bolschewismus mit der Kirche und mit der Religlpn überhaupt; der Aufbau«ine? neuen Schulwesen«, un) nicht nur da», sondern auch die Durchführung«ine? neuen pädagogischen System? durch die Einheiitschule«nö die Fachschulen; bei Schutz der Denkmäler und der Al eriümer Ime di« Verwaltung b'r Museen, und noch mehr, auch die praltische Einführung bei Kunst in die Massen. LunatscharSki hat mit«ii,«r kleinen Gruppe N» Proletari. •) 91 u? einem demnächst Im Verlag« Diedench? erschienenen Buch de» Verfasser»»Im kommunistischen R u ß l a n d". Alson» Paquel hat in Fühlung mit den Führern der Sowjet« Regierung«m Faha« 1818 fünf Monate im votjchewistischen Mo«. stigert Akademien Und Patrizieehäusern werden auf üfsentliche Kosten AsbelterklubS, RedaklionOn Und Dichlerkurse herzerichtet. Ateliers für Maler, Bildhauer und Bühneiikünstler. Man darf über da» chaotische Gemisch von Talent und Kitsch, da» da zutage kommt, nicht gleich die Fassung verlieren. ES sind Anfänge. Für Architekten, Billhauer, Zeichner und Maler sind Preis« auSge- schrieben. Merkwürdig allerding», Geldpreis« in einem Lande, vrssen Dolkswirischaftsrat da» Geld sysiemaiisth entwertet, und dessen HandeLiotninissariat den freien Einkauf von Wart» vor- bietet. In fast alle» Städten Rußlands siitd im Haiidumdrehen zahlreiche neue Denkmäler entstanden, die diesen Orten wirklich etwa» zu danken geben. Denkmäler, die im Galopp yckommen sind, und im Galopp, wie eine Kosakeupatronille. wieder verschlviu. den, wenn nicht eine» Tagt» ihr Holz, Gip» und Zement durch Siein und Erz ersetzt wird. Kühne Plakate hängen in den Wacht- stuben. den VetsammlungSräumen und an den Etraß'nccken. Die Sowjelrcpitblik hat ein« neue Briefmarke eingeführt; freilich gab man vor allerband gewagten Entwürfen einem außerordentlich banalen, der eine zerbrochen: Kette zeigt, den Verzug. Auf e»t- eigneten Druckpressen werden billige Klasfikeraiiszaben, natur. Iwsseiischafiliche Lehrbücher in Mengen hergestellt. In Industrie- s!äd!en wie Petersburg, MoSIau. Jwaiiowo.WoSnejjenst. Nijhiii- Notogorcd, errichtet da? Kommissariat sür VvlkSausl.ärung Prvle- latierlintversiläten aus polytechnischer Grundlage, Lesehallen. El». dienkurs«. All«? da» ist Proletkult. Hinzu kommen noch die neu. gegründete Sozialistisch« Akademie in Moskau, di« kürzlich Franz Mehring uuö zwei sozialistische Denker tn Holland, Pannekot un« Madame Roland Holst, für ihre Bücher mit Geldpreisen auSzeich- nete, sowie die neue.Lenin-Gesellschast", die in ihren Sitzungen die literarischen Probleme der Revolution«röriert. Der MoSIau» Prolelkult bietet ein Beilspiet für die anderen | im Lande. Er setzt sich au» Vertretern der GebietSarifettUrAtt, bor BriisSgenossenschasten, der Angestelltenverbände, der ßi lasse und de» Kommissariat? sür PoltZansklärnng Zusaunin � hat auf einer Konsercnz im Februar 1018 die ersten VeschlUssc ausgestellt und trat mit seinen ersten fertigen gen in diesem Herbst bei der JahrcSse'er der Rovemberre. hervor. Da? prächiige Hau? des Großindustriellen � W? • �..----- krtrt l»'1 von den Arbeitern zu ihrem Klub hergerichtet tnarden. �i> Wände» diese? Hause? hänge» neben Gemälden und geringem Wert natutlbisseiischasiliche Sammlungen zeichnungen in einem seltsamen Durcheinander Em> � � jähriger» hinler einem königlichen Mahagonischreiblisch' mit einem grauharigen Musiier ei» Koiizerlprogramin gab mir eine mit Seistift geschriebene Eintrittskarte snr �4 beitervorstellung, die ich am nächsten Abend besuchle. E' ji s�' Gedichte junger Arbeiter Vorgeira�en und zwei d r a>n � M a s i« n s z e n t». auf denen Tarrikadenkämp'e dorknw'-''.�». deren gesprcchene Chöre einen unvergeßlichen Eindruck In dem Hause Morosvw stehen SebreiSmaschineN«uk Marmorkamii!e.n, Arbeiter sitzen aus Eakcsesscln. Ein � mich in den Keller und verkaufie mir Proben dort}if tcr Drucksachen: Dünne Heftchen mit unlekolsencn Verhandlungen der Proletkultkoujerenzen. die neue'# de? Diloungzkommlilaria!» mit iffn Täiiak.'itSbcrichlcn K1 tionen, Kurse und scheinender literarischer, wie»Gorn",.�skuß wo",„Geradusch. schese" und die ven v�-' tscharSli selbst redigierte„Plamja". Tics« xeitjchriflcn Rubriken für bildende Künste. Musik und Literatur h��iX n'n. die russische» Arbeiter mit Rodin, Dauntiet. Walt t:i, oder Heine bekannt zu machen. Daneben handeln � in*' Geheimnissen der Verslehre und von den Pregraulin�a ge«, selbstbewußten, russischen Kunst. Skoich spielen In Moskau und Petersburg di« al!�" � i-ä' Rrger M a r i e» t h e a t e l Ich sah im berühmten PetersbUrzil nahe leerem Haust eine Ausführung de).Korsaren da» köstliche Ballett von einer traumhasten Pracht, der Farben, der Kostüme und der Slimm'N. Und in � Großen Theater eine älltuslische Märcheupu»:«' opulent und tniznckcnd war wie je zur gelt de?§.t' j Im Künstler i'f che» Theater de» verschouc>> lawjki spielt man noch heute die Zaritdrame» von � fic� man ganze Romane von Dostojewski kl-cinmnlerfich in Szene. Andere Moskauer Bühnen spielen dl« Glocke", de«.Viberpela". de«»Blauen Boael"» dcu MS AMMMM. � Von Archur Crispien. werden die GrundiShe ftl« ein Wa'hsrecht zu» ............... i~mm W*™ rÄduT« ##:## ""«Iralischjien Chargier angenommen haU �„Snd-rttcheS Wndcn sich als- um ei» b-we»l'»-'.»"*" " � Grundsätze zugrunde gelegt werden. �Jede. produlUve«rsiciter, jede '«Sicht ist der Ausdruck von der MWMZLSM W A» dauernd-der».rltd-raeljend nickt P'* � � �WZ m,.!"°l--°-»»»""' ,..,, i|S[:Ä ####21# j t? araTftristert sich, wer stA Mehrwert aneignet mrd Mehrwert I kapitalisiert. Der„klein? Meister" wird erst bei sortschreilender .'kNhäusunz von Arbeitskräften in seinein Betrieb zum Kapitalisten. „Aus der bisherigen Befrachtung der Produktion de? Mehr- j wett» ergibt sich, dost nicht jede beliebige Geld- oder Wertsumnce in Kapital verwanÄelbar, zu dieser Lenoandlung vielmehr ein be- stimmtcs Minimum von Geld oder Tauschwert in der Hand de< einzelnen Geld- oder Wareilbesitzers vorausgesetzt tst. DaS Miiu- mum von variablem Kapital Ist der Kostenpreis einer einzelne» Arbeitskraft, die das ganze Jahr hindunh, Tag au», Tag ein, zur Gewinnung von Mehrioertv vernuht wird. Wäre dieser Ar- bester im Besitz seiner eignen Produktionsmittel und begnügte er sich, als Arbeiter zu leben, so genügte ihm die zur Neprodukeion seiner Le&en?-initlel notwendige Arbeitskraft, sage von 3 Sliwiden täglich Er brauchte also auch nur Produktionsmittel für 8 Av. bcitsstunden. Der Kapilalist dagegen, der ihn aufcer biefen 8 Stunden sage 4 Stunden Mehrarbeit verrichten lästt, bedarf einer zu- sätzlichen Geldsumme zur Beschaffung der zusätzlichen Produktion»- mittel. Unter uuftrer Annahme jedoch müßte er schon zwei Arbeiter anwenden, um von dem täglich angeeigneten Mehrwerl wie ein Arbeiter leben, d. h. feine notwendigen Bedürfnisse befriedigen zu können. In diesem Fall wäre bloßer LebienSuntev- halt der Zweck seiner Produktion, nicht Vermehrung des Reich. tumS, und daS letztere ist unterstellt bei der kapitalistischen Pro. duktion. Damit er nur doppelt so gut lebe wie ein gewöhnlicher Arbeiter, und die Hälfte des produzierten Mehrwert» in Kapital zurückverivandle, müßte er zugleich mit der Arbeiterzahl da» Mini- mum des vorgeschossenen Kapital» um daS achtfache steigern. Allerdings kann cr selbst, gleich seinem Arbeiter, unmittelbar Hand im Produktionsprozesse anlegen, aber ist dann auch nur ein Mittelding zwischen Kapitalist und Arbeiter, ein„kleiner Meister". Tin gewisser Höhegrad der kapitalistischen Produk.ion bedingt, daß der Kaipidilist die ganze Zeit, während deren er»IS Kapitalist, d. h. als personifiziertes Kapital funktioniert, zur Aneignung und daher Kaniroll« fremder Arbeit und zum Verkauf der Produkte dieser Arieit verwenden können. Die Verwandlung des Handwerksmeisters in den Kapitalisten suchte da? Zunftwesen des MittalalterS dadurch gewaltsam zu verhindern, daß es die Ar« be'tcranzahl, di« ein einzelner Meister bcschä-ftigen durfte, auf ein sehr geringe» Mamwim beschränkte. Der Geld- ctder Waren- besiher verurandelt sich erst wirklich in einen Kapitalisten, wo die für die PredMion vorgeschossene Minlmalsuimne weit über dam mlttelaltr'gen Maxiinwm steht. Hier, wie in der Raiaivwissen- schaft, bewährt sich die Richtigkeit des von Hegel in seiner Logik entdeckten Gesetzes, daß bloß gnantitative Veränderungen auf einem gewissen Punkt in qualitative Unterschiede umschlagen sMarx, Kapital I, 271/273)." 5, Wer nicht zu den unter 1. 2, 8, 4 genannten Wahl- berechtigten gehört, wenn er Mitglird rinrr sozialrev-lutiongren Partei ist. Es ist durchaus gerechtfertigt, daß revosutsonäre Sozialisten wahlberechtigt sind, auch wenn sie gesellschaftlich, objektiv, nich: zur Arbeiterklasse gehören. Durch ihr BckeimlniS zum SozialiS. muS gehören sie subjektiv zur Arbeiterklajs-!. Reben denjenigen, die nach vorstehenden Bastimmungen grundsätzlich nicht wahlberechtigt sind, verliert sein Wahlrecht, wer im sozialistischen Sinn« ehrlos gehandelt hat und wem demzufolge von einem s oz iail ist i scheu Gericht die.saziallistischen Ehrenrechte abgesprochen sind. Die Wahlberechtigung und die Wählbarkeit beginnen mit dem 13. Loben» fahr:. Die Weck! wird auf d.'r Grundlage her VctrftbS- und Berufs- wählen vollzogen. Die Dauer einer Wahlperiode braucht nicht bestimmt zu wev> den, da der rasche Fortschritt de: Revolution schon von sich aul das Bedürfnis nach allgemeinen Nsmvahlen hervorbringt. Der Rätekongrcß oder fein Ausschuß haben ei zudem immer In der Hand, allgcm.iue Ae»Wahlen anzuordnen. Jedoch haben die Wähler daS Recht mild die Pflicht, jeden ihrer Vertreter sofort abzuberufen und durch einen anderen zu ersetzen, wenn er sich nicht bewährt Hätz. L!e AegleruLg behSit das Richlecamt öeu Relchea vor. Von einem Referendav wird un» geschrieben? Die„Freiheit" veröffentlichte bor einiger Zeit einen Rotsckrei der Referendare, d. h. d e r j e n i g e n Referendare, die nicht über ,,»« Nk Molelarler! ist fonbern ich Zola gelesen: Germinal. Richt �ttz.�l- Son.t 3ch habe gedacht, so etwas gibt eS doch to/ C.end, Sebmutz und Verrohung z soviel Ge> v.«!-4... uckung und Profitsucht. So jung, wir ich war, '. 4.�.. XUfX» sti � Pjen frfu j vu<»cii„. 1 1 fpiej,. den dumpfen, dunklen Wohnungen und i„*®ienb den schmutzigen engen Gassen. Der Krieg ln Granaten hatten die arm- ' er d die Menfcken waren obdachlos! �>1,» � Fci'nd. ��" unsauSlöschlichen.Haß gegen ihre Unter- % l«ii»(f,. �'"geimpft, au» jeder Gebärde, au» jeder De- rtej,,?*. tn V" �lenensplel merkt« man ihn heraus. An ist»«iflbfuj,! fn'5lct viele um«inen in Trümmer ge- stt„ �Svii g.,,.?vum: ich habe da» Grauen und Enljetzen in „/.bin"""b hal>e ihre leidenschaftlichen Anklagen ge- n hah. J�g'trwr, und habe ihnen mein« Hand hinge- «Hin? sie.Meine Brüder l" � J,"-©aber" verstanden und haben meiwe Hände ge- 3iiL' r* Ziehen, daß wir keinen Teil an drin haben, Wloufc'«8 li-t'"".frieden un» den Kelch der Leide« und de« &.* riesengroße Schuld auf sich geladen: die �«nserw Fleisch, Mut von unserm Mut. & meine Brüder i " alle» nehme«, weil si< die Sieger sind, � 0acht bereichern. Ihr würdet doch t« ölend bleiben. Das Maß ist voll, übervoll. Eure Bruder Im Osten und wir haben angefangen die fleucn zu zerbrechen. D!« Morgenrot« der Freiheit und Gerechtigkeit steigt herauf. Was solange in der Tiefe geschlummert ha!» ringt sich«mS Licht. Seid getrost und srolven Mute», Ihr Prolewrieq der ganzen Welt, Ihr meine Bräderl_ K Lädeke. Einen Richarb-Wagner-Abcnd veranstaltete am Freitag In der Hasenheide der BildnngsauSschuß U. S. P. Neukölln. Hermann Scherchen dirigierte Wagner, ein Fest'für eine dank- bare Zuhörerschaft. DaS ist einer, den Berlin» Musikleben an erster Stelle braucht. Nehmt diesen jungen Meister und da» Konxcrtleben der RcichShauptstadt, jetzt eingestandenermaßen recht im argen, wird wieder ausblnhcn. Der erste Teil war Tnnnhänser gewidmet, wo Herr Schey sich sympathisch beim Publikum ein- jähren konnte, besonders daS Lied an den Afrcndsterii erntete reichen ApvlauS. Die Ouvertüre, berauschend vorgetragen, leitete über zum Sicgfried-Jdyll. dann elektrisierte das Balladenmotiv nu» dem„Fliegenden Solländer", dieses RcvalutionSwcrk an der deutsche» Opernwclt. Klar waren die einzelnen Themen heraus- aenrb?itet! SninUerlied und Schifferlied. Schumann»„Trau- merei" und da?„Preislicd" ans den„Meistersingern- alz Violin. Vortrag gab Herrn Konzertmeister Lambinen Gelegenheit, feinen süßen singenden Ton bewundern zu lassen. Den Schluß bildet« !ml nie versagende„breit und gewichtig" dnhinslutcnde Meister- sinaerv erspiel. Dank auch dem vorzüglichen Blülhnerorchester und ein baldige» Wiedersehen in Arbeiterlreiscn! F. G. Zu einem Eilsold-Kur.st.Abcnd fand sich am Mittwoch, den 28 Mai, die Arbeiterschaft der Knorr-Bremse In den Pracht. Säk n de? Ostern» an. Die auf den letzten Platz war der größte Saal de? Berliner Osten» besetzt und viele mußten, ohne Einlaß 2u erhalten, umkehren. Andächtig genossen die Anwesenden die ihnen von Frvu Gertrud Eysold, von Sängern de» Männer» chor»„F i ch te- G r o r g i n i a" und von einem guten Ton- liinstler-Orchesler gehotcne reine Kunst. Besonderen D,,nk erntete Frau Gertrud Ey solb m't ihrer Itcfenrpfundenen N.>° zitaton, besonder» auch von Bürger».Lcnore', deren einzig- artige Wiedergabc alle Zuhörer bannte und miterleben machte Frau Ensold stellte sich den Arbeitern wie nnmcr gern und ireudig in de» Dienst der guten Sache. Der Ncbv.schuß de? Abcnbi wurde zur Unterstützung der politischen Gesangenen be- stimmt. Dank gebühr» auch den Anbeten, die«n die titnstlcrische LnSvchtÄltmisZ des Sb-ntt ihr vosw» fetzte«. St, 3, «in«rnfe�nliche» sÖtfnffotüftt berfugttt. Bis ZV welchen? TsabkiM di» Ding« im Justizdi-nft jetzt gediehen sind, wie man offenbar systematisch die unbemi kälten Referendare herauszudrängen sucht. da» zeigt deutlich, ein« Rundverfügung b»S JnstizmiiiisterA A m Zehnhos, die er auf da» Gesuch de» ReferendarbundeS um Gewährung eine» GehältcS erlassen hat. Nachdem der Justizminister W« interessante Ansicht ausgesprochen hat, daß SS— övsährige Referendare weniger leisten alS lljährige Lehrlinge, erklärt er frank und frei, die Neferen- dar« hätten bei Beginn ihre» Studium» wissen müssen, daß sie jahrelang keine Bezahlung er. holten würdent Es scheint Herrn Am Zehnhof unbekannt zu sein, daß M««leissen Referendare inzwischen 4% Jahr« im Kriege waren, so daß anZ der viersährigrn unbezahlten VorbereitungSzeit, mit der sie allerdings hatten rechnen müssen, für die meisten 8 Jahre geworden sind und daß serner heute kein Mensch mit dem vor dem Kyiege für den Referendar als ausreichend angesehenen ISO Mark monatlich auszukommen vermag. Auf diese Weise werden Menschen, die seit einem Jahrzehnt einem Berufe nachgehen, einfach auf die Straft gesetzt. Wir verlange» Antwort von der Regle# ru n g, wie sie dazu kommt, auf diese Weise ihre» einst soprahlerisch verkündeten Grundsatz„freie Bahn dem Tüchtigen" zu einer Farce zu machen; wie sie dazu kommt, daS R i ch t« r a m t z u einem Monopol de» Geld sack» zu machen! | Gewerkschaftliches. Die Berliner Buchdrucker gegen den Schiedsspruch. Die am 80. Mai im GewcrkschaftShause lagende General- Versammlung der Berliner Buchdrucker und SchrijrMeßer bcschäf# tigte sich eingehend mit dem sär das Buchdruckgewerbe gesälllcn Schiedsspruch. Der Gauvorsteher, Koll. M a s s i n i, schilderte in längeren Ausführungen die Schwierigkeiten, mit denen die Ge. hiiscnvertrctcr bei den Verhandtungcu mit den Priiizipalsvertre« lern zu kämpfen halten. Die Verhandlungen seien mehrmals abgebrochen worden» di» man sich endlich einigte� da» Reichs« arbeitLministerium anzurufen. Aber auch hier kostete e» heiß« Kämpf«, ehe beide Parteien sich auf den der G.chilsenschaft bereits belannten Schiedsspruch einigten. Auch er hat!« die zugestandeneq Forderunzen für nicht genügend,«» ließ sich aber nicht mchp herausholen. Der Antrag auf ArbcitZzeitverliirzung sei von den) Prinzipalen glatt abg-leynt worden, da derselbe aus dem tarif» iichen Rahmen herausfalle; nur bei einer Tarijrevisum lönn« man darüber verhandeln.— Von der Opposition sprach als erste» Redner Noll. Barbknecht. Er habe von den Verhaudlunaen auf tariflicher Basi» nicht mehr erwartet. Das Resultat bestätige, daß die Opposition im Recht war, al» sie verlangte, daß wir sorlaa auf neuer moderner Grundlage weiterbauen und uns alle«in« mutig zum Rätechstem bekennen müßten. Hat die Arbeiterschaftz nicht ein Mitbestimmungsrecht über Produktion und Konsrinrtionj so sind all« Errungenschaften illusorisch. Solange das Kapital regiert, wird der Arbeiter stet» zelnechtet sein, da nicht der Unter» nehmer da» Be willigte trägt, sondern der Konsument, also wie» derum di« Arbeiterschaft. Die vorig« Generalversammlung hat leider den üblichen Weg geloählt, um für die Gehilftiischaft Vew besserungon herau»zul>oleti. Wir seheir aber, daß selbst die be# scheidensten Forderungen nicht annähernd bewilligt worden sind. Nicht nur, daß die Lohnzulage völlig ungenügend ist, nein, auch, die Feriengcwährung ist einem großen Teil der Gehilfen vorentrfi halten worden. Es fei somit ein Keil in die Gehilfen,'chaft hiu.i eingetrieben worden, da cS gerade die tatkräftigsten Kollegen sind, die durch Stellenwechsel wahrend de» Krieges die Löhne hoch» getrieben haben, und somit nicht in den Genuß der Ferien kom» men. Die Opposition erstrebt im übrigen den Zusammenschluß aller Berus« im graphischen Gewerbe, um vereint vorgehen zi» können un» für all« Arbeiter gleiche Berhältuisse zu schaffen.—• Die übrigen Redner sprachen ierls für, teils gegen de» Schied»« iprnch, ohne etwa» Neues vorbringen zu können.— Es waren inzwischen mehrere Resolution»» eingegangen, die der Reihe nach zur Verlesung und Abstimmung kamen. Die erste, welche di» Schwierigkeiten, die die Gehilftnvertrele» zu übenvinden halten, anerkennt und sich im großen ganzen mit dem Schiedsspruch ein- verstanden erklärt, wurde abgeiehnt. Di* zweite, von der Opposition eingereichte, wurve nahezu einstimmig angenommen-, sie hat folgenden Worilau«:.Di« am 80, Ma! int Gewerkschaftshaus» tagende Generalversammlung der Berliner Blichdrucker und' Schriftgießer nimmt mit Bedauern Kenntnis von dem für da» Buchdruckgewerbe gefällten Schiedsspruch. Die Vcr'ammlung siehe sich, wie so oft, vor volle, idele Tatsachen gesielft, sann sich damlk aber nicht so ohne weitere» abfinden und erbebt den schärfstc» „Die Dam» v»m Zrrkn»", eine dreiaktige O.erelte von Jeaw Kren und Bernard Buchbinde.:, Musik von Robert Winterberg, fand am Sow, abend im Reuen Operetten hau»«ftis freundliche Aufnahme. Das Stuck selbst bietet zwar nur wenig Originelles, aber die Ausführung Hais über div Inhaltlich teeren Stellen hinweg. An erster Stelle trugen Lotte W e r! m e i st e« und Paul We st ermeier viel zum ErfAlig bei. Käthe Dorsch war eine temperamentvolle ZirkuSdame und hatte in Willy St r eh l citzun stim'mHegäbten Partner, von dem man noch mehr erwarte» darf. Besonder» sorgt- auch ftnry Gitta für Heile» f°U. I. O. De» verNner PokkS-Ehor hielt vor kurzem feine Frühjahr». Geneoalveriammlung ab Der Vorsia-d erklärte unter allseiligcr Zustimmung der Mitglieder, daß dct Chor ein unteill'aces, wert- volle» Instrument der künstlerischen Bestrebungen der gesamte,» Arbeiterschaft sei. Der Chor glaubt seine Auffassung von der Not« tt»endagmt i�cr prolelorifrfjcn Vivheit am besten dadurch dbknmcn- tiert zu haben, baß er am 1. Mai nachmittags bei einer Feier a. P D., abends bei einer solchen der U. S. P. D. mitwirkte. 1. Vorsitzenden wurde Leo Kesteiwerg. zum Dirigenien Dr. Ernst Zaiider elnstimtnia wicdergewcblt. Dem Chol gehören zur A«tt Süu Mitglieder(419 aktive und 171 passive) an. Der Verband der Freit» VolkSlillhncn veranstaltet am Di-ns- tag, abend»%S Uhr, in der Philharmonie«ine«usführung der 3. Sinfonie von Gustav Möhler mit dem Philharmonischen Orckie» stcr unter Leitung von Hermann Ccberchen. Karten zu 2.50 Mk. sind in den Theaterkassen von Tietz. Volksbühnenduchhandlung Köpenicker Straße 08 und in der Geschäftsstelle(Linienstr. 227) zu haben. Für da» XX. Konzert beS Verbände»>)er Freie„ Polksbühnen, da» am Dienstag. d«n 8. Juni, abmib» V»S Uhr, in der Philharmonie stattfindet, ftlufsührung der 9. Sinfonie von Gustav Mahler unter Leitung von Hermann Scherchen) sind noch Karten zu 2,50 M. in be» Warenhäusern von Hermann Tietz, in der vollSbühnenbuchlmndluiig. Köpenicker Straße 08, und in der G.schäflSstelle, Linienstr. 227, zu- haben. Öffenbach»„Scklvätzertn von Saragossa" geht am Eharto irnburger.Deutschen Opernhaus" erstmalig am 4. Juni !» Szene. Im Alter von 00 Jahren ist in Berlin>.'« bedeutendste deutsche Botaniker Geheimer RegierungSrat Prof. Dr. S i m o u Schwc» de«er, Professor an der Berliner Universität, Mit# glied der Akademie der Wisscusihaften, grsioobcn. Der Verfasser de» j.1 Nr. 38t veröffentlichten Gedichts „Seht welch ein Mensch" leat Wert auf die Fesislellung., daß a m Schluß tnc letzten Morte �>!aria, sein« Mutter— und Magdalena" sortgesaUeu waren, Watest gego» W*«jUWftmÄ. Si« W Sie»uyest-lndenrn {«wrtü.fcn für uw» sich v«r. di« n�t be- Mieten Forderungen ju gegebener Z«-tt csntut|u st-««-." I SroK-Serlin.| Achws«! Axb«ltttr«l» d«r ll.G.P.D. Am M iikvoch.&;« 4 SfwKt, iwe�Willi�S 1.4« Uhr, im SitzimsSjaabi des Herr«>ch«che», Lsih»iizsr St�ve.»ine LrMionSsitzung der U. K. P. D.-ArK»�e?v«t« KM., TageK- '»tdnuwg:®iseSutwM£nt» yu S»!S»«r1«nmrlmts.$Wt- tiched Eni>Mi»eN aller Kl tteKerrßb«ft KrinzenK? Plll'.cht! ker Yrv?ti»nsvvrfl-md. I.A.: Ott» Kach. » Der NrÄnerSkurs d«« U. Ä. P. v.-AWetÄrrSt» fwibk Montag tuen&®uai, 7 Uhr«#«**,%n im ZM«- 23 vWL Durch ton Ne Ruhe KestSrt wird. fW diese« Rc.pdtl mlxi) an» au»@K;w»K«&; gsschvisblsri I« E-i«Sk'ave peanb mm gestrig«, Vonnwg*•*« grofe« SMa- Rchs%or;*tieri*««6mg unter freiem Himmel statt, veneff« Kr. V---itscheÄ KswWe bot tin* Meldansendttpfiq«, 3P«*ge. Teiive 1l«»ficheatiRfiM« tvatitn mit b*m grtybsn Heist, g iirti ostjn jeden Widerspruch d»c yichtotch»ecketKicK Ktkh»»r der bürgerlichen Partei«««upgerw**»**. In valljt«! Ceiaiuni bbfte sich sie versammln»,«ach veendstfun, de» vort»ag»» awf«ch alle» Uing friedbich rech ouhi, nach Hans»- Die imgein* te Freude der Uberbwadder««rofsen«m» d« «lwgevschaft wurde jadach mehret««turtto spät«, arg zestSrt. ®dt Tomwbonb habe« u»«t t»««je*«« Nidbtchen ein«, Trupp von«dwa 100 klriilleristen ntwanamvi«,. 9mf«mt« dar kKwistestw, ESSSHe sind Ki-schlltze»ad vagage ans�stchotm GeÄ>stv»estü�Kch �imnelMn sich da am gesttifen(Wm*,«ch Kenschtfi an, e» bilde ti« sich poii irtsttcwide Ofauffm. Ptttztlch, fegen 8 Uhr«kasbS. verlangten»«* di« Ealdat»«. dag dm Platz yemnm wänte. Sie faben echtem Verlan,»» dadurch WfÜgtn»«»druck, dafe fk«U «!n«n Viele wie milk•nfinetu, ichats pt fö.tfynl Da» war h«S Signal für b« friedfncktft, bWhte stet» wchife«»»«raider Zuhvrrrsckast, in fttjew««ff«, fmm«mchplach b« Smchisien fu nrarschieren. Im Stitarum ton ktusi»lner Stunde waren den Seidaten fiimtliche SSafstm fchfenomnw«, eW, tuet«cht ni,t° ju»S nage! fest war, w».«bt in die mche«iKsihif«»«verfen. Wir Servsettec der N.®. ijt. 9. pmim unt die ettonüichste Mühe, W Vrckk tot weiteren Plünderungen gurückßnhsltan, ian-üan nn» je dt* nicht chnrn-'setzen.®«» m» erreichen kennten, war!>«» ein«, Wir fsrfltea Wik, k*% die ,®«ri*st«i" nicht«rsthlactn wurden, tv ir bahntsn ihn«« de-» Dtag ptt ßkwhl. tllle» warfen dich- Balei- lauchsverltiblger fort, Keppel, Seitengewehr, wie»nch fisuSickc Schjeickw«,%mb gerstieb«, dann tu«ll« Zchiwd«." ersieh; m» dichtm verfall wieder, dnech wen bw Ruh« wird. UrbenaS diesckllb» Srschsutirng. Vtit i*m lllng?»Stick, d« 5ioSketruppe«»rschrin«,,»ckrd dl« ruhigst» vebStteenng peava- f.tu. lüib Wm,»öittn st# m Wut gebracht worden ist, greift man gn-.M vrlazerung»»usw«ch, nm die senst ton nwm-rnd SAtechk Otb- pung w-iebtr hergnstelkn. Der MdeterstttS. Die �Mr-tch torbeeitet»» UlugiNiltke» Me W» OMbNetung t«x$ ernel-nernng der Wietgahlwag ausferbirn, bnbr« den ver- iluer KCey'stW«uf de« PUw|«ru5»*.©« hwtst tor.ikif hin. dah durch die Prtx«gend« Ii» Riete qlreiW die Sewirt»in geleiteten SSsSntchmein zur NeUnnpsung d« tnebrnckun. St» Niet»,» durch den HauÄuirt WrchWM»ud ckbgeschwücht»erben. Di« Tätig- Zeit derNt«t«inignng»i«t«v seil dahin rmäybchnt kw'be«, dag sie Stvr«II« JtcnMonietnajfiB zu entscheid;» hr ie, und das, sed« Kündigung de» der justint- mi'-ig de» MiteinigungÄwntt» dedatf. Snch seien nnwittelbar« Tteye-chmen de! Re ch» gegen llkahnnngSwncher und WehnunzS» L-'niflerer angsliind-ft. Dt» SevAltenng müge die Wkknwg disftr Nadnahm«,„in vetomw««''«Swarten. Wir meinen, biest»»rnß igarn�toc efnche«üsics ihren Zweck dMig derst'hlen. ver!r«>«n knn shr nur bwech rate» g»-- » innen. T«ran heben t» aber die K« chb.«nd©taatfde'ptbe« fehlen lesirn. Seit Wrnmtrn ferdern dch kvmmunnlen Utdeiter- wite varorbnrrk�en gar Vinschrchnlunz kr K�nnnggwet und gnt lvekämpsunig de» tSeVmngiaenchgrÄ. LergetanS. Jedg niach- xesncht« verhandwng der RtbeiterWUn hat De Regierung btü»" «b gewiesen. Sie trägt s ernst die ScheA, wenn die vlieier gu« '/SeWschuh Rechnungen werden und dabei sich mitunter Nistet bedienen, die vielleicht ebenfakl»«nsegiel wirbtn«üssen Beispielttoeis« haben w!» ein Flusl-test,»«» zum N i etz»° prei?«Uksis ordert,»u Sesichl beTwenton, in d« die Hamide fcher für alle Not und L'.itbcntung generrll tor»-.,k»o«t!.ch 5B»:>cn. Im Inierefie der pststische» AufAärung 5en,»«i wir eine derartige Pr«paganik>a nicht billigen. Und wen» Mitglieder der U. 6. P. ihre Namen dafür hMgegeSen hsden, f» erscheint eJ xtitoendig, x.l feionen, dnß dir Partei damit n'chtS zu tun hat. S»ll da» Schlimmste, die Setbjchilse der viietcr, die in tiefen t>t«n zu einem wüsten Tohuwabohu führen würde, verhindert werden, s» muß schleunigst cingezriffen werden. Di« Miel» einigungSäinier und dir Gemeinden müsse« wer!« st gehende Rechte erhalten, um nnzerechisertigte Viictsteigernng für unwillig ffünrta nr.b die greßon„Herrschaftlichen" Wohnungen nnb Villen au! teilen zu Immen. Auch die kommunalen Ariestwcräte wären hiwbti mit heeatijnjishfa. AchiMg! Lazmettinfafse«! Am Di»nSiaz, den 3. Juni 1019, berm. 10 Öhr, findet un Pi-Miarfaal des Herreuhnuse? eine Versammlung der Vertreter der Lazaretiinsassen stntt. Tagesordnung: 1. Bericht der Ärm- miffion, 2. fstuwadl einiger Mitglieder, 3. Ver>chicdeneS. Auf je 100 Lazerettinsasse» ist ein Vertreter zu entsenden. Aullweise, «US den«, die Kopfstärke un-> die Namen der Vertreter»ertor- gehen, sind mitzubringen. Die Lazarettkmmission älttß-Herlin. �G�scht. Mollenbuhr. Achwng! Arbeitssvse! Am Dienstag, den 8. Juni, nachm. 2 Uhr, finden fünf ArbeitS- loftnversammlungen in folgenden Lokalen statt: Paheichoser, Moabit, Turmstr. 23/23; PharuZsäle, Müllerstraße; Bewirk-; schufttban», Engelufer 15; Habel! Brauerei, Bergmannstr. 5/7; Prachtsüle de» Osten», Fr«nkfurter Allee., TageSorSnung: 1. Be- I rieht de» ArbeitSI»senr«,te». 2. Diskussion. Arbeit»lose»r scheint tu Nassenl Der Arbciterret der Arbeitslesen Berlin». Oltsfintliche QuLft.lxg. Aulltßlich der Frieden»demtnstr«tion ges«m«>etieu S-kder zur Vescheffung vo« Lebensmitteln für die politische)» Gesanaeneu in der Höhe von 3342,30 M. sind am 23. Mai ISIS heim Arbeiter- »nterstützungAktmitee abgeliefert worden. Wir sagen den Elebern herzlicken Dank. Der AppeiteranSichuß der A.E.B.-Fabriken, HennigSdtrf. Der Arheiterrat der A.E.Ä.-Fabriken Hennigsdorf. I.%.: Bäsch et. De» UnterstühungZkomitee der Berliner Arielterschoft. I. A.: Adolf Barr. Tst«„vtremigunz sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Gr»H-B»rttn" beschäftigt» sich in ihrer letzten Sitzung mit theo« BerhSitni» zur Arbeistgemeinschnst iogialdemtkratischer Sehrer. S« wurde noch einmal von mehreren l'tedncrn«mSgemhrt, daß die Ätögt ich leiten für da» Zusammenarbeiten dnrchau» gute seien, wedhnlb ja auch die Beschlüsse, die dem Zusammenschluß aller drei Antrat besch'oss?n worden, da«' ssetwrfres« l�i�ensswlnftnl � 2400 Mark hceanszn setzen. Auch die SiechtSssziastste» dafür gestimmt Der ftet'totiveienbf Bürgermeister wud. nicht» Seligere» zn tirn,*1» sich»»« Sandrat bestätrge»* daß der Befchlutz dem ner!nt.'>erren Besetz Vrm Ann»• � widerspreche. In der letzten lSemeindedertretersitza»! frühere Veschwg««ngeswgen werden. Gegen die � unserer Fraktio«», aber mit Hilfe»er R2ckwsrt«s«Bch�„,i� in d»r Tot besch>»ss«l. sch»n von 900 Stark an»"'s«}!# sti-uerzichchläz« zu erheben. Dafür machte man p» llinkomm-en auf Koste» dieser Äermstex S«* b» Steuersatz aus 210 Prozent zu ermäßigen. schioffea wurde, insbesondere zwr B.fchüffmwZ»"st ,'. i,.. i» arbeite«,«ine« Sr»cht«r«»»Ohan»er höheren S.?m-■ �& Tngrisf zu nehmen. In da» Prtfekt ist«in jtch, eine Etemeinäeturnhavi«ingeorbeitet. Letzter«'9ü vereinen zur Verfügung gefteilt werden und f«? sll ü.st«4 die Volksbücherei aufneh wen. In K«» Seweindkhe:», gtz ien vedürfniss» entsprechender Nttzeintgsaal � Kssie-n dc» Baus« bei. usea sich«wf»'4 JtUÜ'W?' dwie!, von der Bomemde 1,3 Mikionen zu t vagen st�. Oranienburg. A« S8. Tai beschloß die ��-"«»>>>1 versantMlung mit 17 gegen IG Stimmen, zu � für die Krieg»- und Zivilgefanzenen 300 SR. zu**?' 4»ii Unabhängig» Fraktion«ehrt« sich scharf dagegen, y*n« Sorg« kw die Gefangenen der Wehltätizkert überw�.�.� der Regierung sei e». für Lebe« und Gesundheit dft � m ju sorgen, habe doch dieselbe Reziernng der vr»ßw�, üonen ton Mar? für(nig,ngC7Kn Kr iezckgevi rm� s*> :«e»»rfe«. Außerdem sieht die Fraktion gnindtssM*„ Stand>««K. kein Geld der Steuer-ahler zu detm�k« . Kontrelle über tz!« Vertvendun« verlöre« gebt. tzU-&. I sicucr wird ei» Zuschlaa von 100 Prozent.. Teuerungszulagen für Beamte und Angestellte w�rde» lichen Sätze bewilligt; die ISOONark-Sorlape wird?*«i« kj kommtifmi zurückl-erwie'en. Bei Beschlußfassung"_,.i)((l höhnng der Togegeibor für den Arbesterrnt von 12-•• ,,»• ziehst der Naiflrat die Vorlaxe zurück, vi» Antrag» y gck «tf Neuwabl aller Deputationen und Ktm«isll��, k nah«»» der von der neuen Etari ererenetenbrr rui# g g.« n« z.-ählten, wird«tgentm«». Ein«or.der«,.-?/- auf Entfernung der Hohen»tSernbild er und'bui«?�,wM Schulen nud öslentlichen Sebät:ben«rft'.hr bei den re(. F �* Parteien tiefe Srregung. und sck«w«r gekränkt berste» � t| Sitzungssaal, gefolgt»am den Dem r/raten; die»n Antrag«» war uin;» leichler. cimgnnz sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen ühiießen sich die Mitglieder nach der Parteiangehörigkeit zu besonderen Fraktionen «saminen, die ihren Parteien selbständig zur Verfügung stehen. Dl«„Vereinizung" mischilligt e* wenn einzelne Mitglieder in«ine andere schulpolitische klrbeiibgemeinschaft eintreten, die nur für «ine bestimmte Partei arbeitet." Die ferneren Verhandlungen d euten den Vorarbeiten für einen Verband»tag, der zu Psinzsten für die sozialistische Lehrerschaft Deutsch'and» und Oesterreich» in Berlin ftalifinlet. Freie Hschschnle für Prclelaricr. Lrbciterräte! Betrieb»- rätel Nunklionäre aller Branchen l Der Kur» üb« Wirt- schaftSgcographir am Mittwoch beginnt«uSnshmSrveise erst um 8 Uhr.— Ter Mathematik-Kur» für I u- gendlich» am Sonnabend fiichet von jetzt ab sie!» in zwei Ab» toilungen statt: Für Anfänger ohne Porkeiinrmsse von 3—5 Uhr nachm. Für etwas weite: Fartgeschritieu« von 6— 7 Uhr nachm. Zentralstelle für Einigung oer Erzlstdemokratie, Ortssruppr Ltchterfelde. Oeffen liche Versammlung für Lichterfelde nud um- liegende Orte am DienStaA, abend»%» Uhr, in Hennig! Fest- stt««n am Bahnhof Lichter f«;de-Ost. Frikdenan. Ter komnmnale Arbeite rrat hat vrrtäuftg seine Speechstur.den täglich von ß— 8 tm» D'enetag nnb Freitag von 5—7 bot Sillert, Lauterstratze LI, St st. II L E. Keels. m» d« r tragen boesch öss SrßgMskkmeK. eck».„Di. wisf.nfchaftlt-h-n« l'j nsn Vtb«itee6»ie«t«ng" iaüfelt sich"Jf„»rzsl 9 t'äjsn toeechniwr Svetrag-ggdlu«. mit dem der PstbunT*»v A t. Kiols»» o-rsncht, zaMÜül-wisiin'chasiiich« fmfüPnr;»« J areftre genessen«f.ment«ich! ig, SSiftnotbitt» zu»ermn|»1 Die 5st:.öjj»»•:»:» in sotgenpon kchulnulen e,&}� r,liflt4'j2 5!. ssani; Schaffte vl»i«str»tz». 8. enb 1». Junn«--? 5. und 12. Juni: Kall«, ffi« Miststrstz«. S. unb»•-u J lh-lersirstze 6, 7.«n» nn» 1< Juni: Wiestnst.wsi» —■■■■■■—-......■■.......-—'' ssf ,U� ,1» Verantwortlich st- dt« S!»»eli:l«n«Ifr«d ZZi-IeNp' 7i«r!«,«,knosi-asch«fk„Friihk-l". t.«. m. b. H, Berlin. Lindindrnckwrw und Per!»geg«s«llsch»It in. b. H., Echiul�,' LedessMWsikÄtNdsr. DZNmerodcrf. Forlfttzung: FcaifZ, fische. Zütuch-rwe.r«, Fi'cy- Im Z., l Psunt, S:-U für Äinlsr im?., 1 ipiunb® ietz für Lwdor im Honig(Stz fe). K» u e u» g o b e:&C9(Srcmm Teizisereu(S3), 118 «r«»* leizwaren istir Sncsnilich*(J 8»), 1 Pfund Siarinelad»(50). eai»»b»r S09 Eranim auvländlschi»»der inländisches ZLeAsninzljl (N 6), 2 Paket« StbktichM für Sind« in» 2.-7. L»ben»j»hr,(15 All, hl. EIL CI, CII untz Vjjugfchein«), je 2 Pake!« J�)kad;en für tzUrfmtn Im T«. Ledonsjadr« and d«:iib»r, 1 Büchs« Aane-nsmilch für Kinder tm 7,-1!. L»p:n»i»hr« cv.f Bezugsschein«, 1% Psuad Hof»»- st»*«n für dt n>d er im 1. Lib-irsjahi«, S Pfuno H»f«,fioch«n für Ä'.nbsi im 2, 1 Pfui?» Rii» für Kinder im S„ 1 Psnnd(»rU, für Jttiwar im <-«. L»b«n»j«hr»(14 AI. All. EI, EIL CI, CID Et;giitz. b Pi.ind Aartosfitn. Ltrdaus ron Brotsusstüch vom 81. f>. d>» 8. 6. EOO Gr mnn, Su»ljmb»marnvelr,b«(2 K 14021— S8CÜÜ). Safslge Triarportschwierisksilin amtrii. band. RUch für SinbK im 8. dw lä. L»d«n»j«!iri nto) wicht eiiizetroffe». Dem(BemkMeSßM. t«ebriifjbfelif. Aücktvärt!, rückwärts, Tan Nodriz»,»st dix . �echttsozial-st-n. Dagu liefen jede SemetiUxver. tret-tr fitze ng erneut den Bewe-». Bekanntlich war auf unfern "JlCußi leite'Wocfjenftfjiift bei'V- � ßeft f enthält: 'Dit Demonftmüonen bet. (g. /Z/r Z>fZT �CKebe Hb. Söffmannö v.& *7biibet vcm CcbcZaurprütcß. 'Wallt Wr bat miebet?■*"" ben txeutlH bei fldjlcrrßi/etbez. £ca'Zot/Iol:'Ztufel. CKcmtn. Guftav einbauet: Oievoluea«, mafien un*-* unb sfcM nabelt. Jtaüfatui: Jfcßtcnßatf 'Preid 20'Pfennig. Abonnement ü&aitJuni 3$- Vir. 1—4 tianea ao$ aatffeüe/eit vC*u„,**S »»»,,»,,»i,>i,,»o»»»e»o» w««,,»»»»»»,»»,>»»»»««»»»»>, Ii»»»»«»»«»»— rfffttl y« f)3Öcn In alten TmcßOanbtungen,'JeltunO*1'� � lif Keßer., JCtoiten. Heßnßoftbucßöanbltinfcn,' Deuag, Lettin OYW 0, e�lffbaueiba��' Buchhandlung der Verlaasfleiio»»««»chrf„Prcihett" a. O. m. b. IL Scärlften üer ü. S. P. zum Frl�sn. MmWm oüer Gölite? Die Unabhängige Sozialdemokrofte und der Friede. Mil Beilfäaen vo« K. Kaofsky. v» f.. vr-l. C Bell od. A. Sie». B. IhwuoV.g und« Hex«. u'~■. fw«* m sseuWiMll noch(est Weßen. WirlsdioiBpoHSisdre« zu den VeraafU«" B«diiicnn>aeto Von b�eibari Oral U Seilen Bren 90 PI. Die Ärsiriffci, erklären und eftdrikerÜGen den Standpunkt der U. 5. P. in der fiiicdensfragc. Sie geben den Oenowcn da» geistige Rüstzeug im Kampfe gegM die cufkoTimcnde n«II»nsli»ii»este fi-ut. pie Sehriren sin-l dureh iade Cuafchandiun« zu tu*. Airekf von er" w-- J-1--— ggf%4g�gggggg&gä �f rcüicil". c.# �........ Jinii«21'-»» tv- •ireW von der Buehhonriian-i der Varl"*»oenawemdia» ;. ü. m. k H, Benin NW», Sol.ifiiMuorton» 1» .'AkdR«Lf&gai l Kt � g:0 . B§ 3.n Die freie ilhiilrteri« U/echensehriff«äa? U.S.P. c a.br.r.".;s Sfcasse&bämilor Kir de« Veriiieb hochwicfatijjer Schrrhea gefacht. AflWKNxmAA„FfSlhÖT S. iüLll S ScbDibauerdaiam 19. Akftmgem dir ,.?«•> Weit"4 ttsiit ei* t*- M 1. 6.) Saeahlie* Kaetx ijirth, Ulckaalbtiehalata" Ceste« verde« eofort ei»t;»r Strafe 71. Von den Zn'ieolieeselieJa« Wer fr»üei e# Krlmg.- ist et,« trUitrt AeiehJ»»eil immer ekät ie die eedrllt'r«, Stlicka»mgeta»«clii vor Je». Die Indeder werde« ,»'rel«'d«'ä die,« Zwi,cii«»«li»in« w Ikrern etgeeen Je- »fTeeee mis'ichsl«sld kel der„U«4»»»«b»WN» Ufr ckto Kr1-» nrroKieöliwt" I Bert# W e Be.he«ae!«»C» 52, inn, vmtautch»nsevelek*«. »«rlli, im Ja«! üa-chsbasik-Dlrektoriusti« Ravenstein, v. Q r i Ri m. (Ktln Laden.) Crtrftra Wem« TPslvI'Vblctec r.M Kkreimana mmd nehme di« Belcidigua•• zurftek. Brumm. vTeiclaeHajczcsr. Qr. 48—«, neu, verkauft. 8chliemtn«~ ttraße 47. Restaurast. LÜÄcIoaa», 2n Q auch* e Lhmfer verweadbar, Sofa. ICdchem« lt«e(k verleuult Zemmers, Sahdaciterg, Kbeiastr. 0&. s m&.M etrst« U»nt»n. Pwvouki. Fellutf. 6. st,«3» 88. Prackaunur, f re8t Fienr Rtmmsrs. S»h»««hepj1 Elien. Eitjji säjsm