ftm* erh-«� H »zuruf-' ungswü?? ik em �Zelprels 10 pfg- �ahraang 2 Vn morgen» und nachmittag»» an Sonn»«nd.�tragen nur morgen». �trüat bei freier Znftektung ins Haus tfu Ar«4»Bertin oder bei direktem VefieNg.bü� m-nalt. 2r40 HU der Anfi.llnng unter Streikdand 4ch0 M. �rtheu- ist h»en rrf*n r.achnag der pof�rwn?»lch. che»ingetrag»» s�'"u Der, in NW. 6, Echiffbauerdamm 19 IH. �lprecher; Amt Norden*695 und%89@. Zreltag, öen ö.?uni 1910 V i iffum lä« f tatt.< B nLand?, hen s«- Gericht >st«? '»«' ic �, Hritt? Znde- Nummee 272> MsnS-Msgadl Inserate kosten die achtgespalt. Nonpareillezeile oder deren Naun» 1�0 Mk., wort anzeige« das Mtzedrnrfte Wort 6C pU jede» weiter»? wort 36 ff. Teuerrmgszrr schlag 60 prog. Familien» und Nersann�lungsanzoigen fällt der Zuschlag fort. Inserate jllr den darauf- folgende« Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der L�peditto« aufgegeben sein. Expedition; fttokin RW. C, Gchtffvancrdamm 10 Fernsprecher: Amt Norden 97 SS Berliner-Orttan #___ f<_____ �*0%� wpSpftiiC••*r'>:'. utif, von*' 0ia in ■ e.f elf &> ytaS* *1� fi Ä 1 % der vsllversanMlung. kb,r,\ wahren bei Ncdnktivnsschlust: In der heutigen ''-Pr�nilnng der A.- und S.-Räte Grott-Nerlins wurde Kkgco beg Tvdrsurteil gegen Lenins der G c u c- "�cinn»''ur Grvs:. Berlin mit nlien gegen sünf Stimmen h beschlossen. Tic Arbeit in den lebenswichti- �!iaa?sben�rht»ort. Der Generalstreik beginnt heute � lvahrt bis morgen abends K Ilhr. �»n ��onstrationen wird abgesehen. Tic Arbeiter l« öc�ßefotbert, bei Eintritt der Dunkelheit die Straße % Todesurleil gegen tevinß. s.., Die Vollstreckung des Llrteils. -Vollstreckung des Urteils an lw��inittaa**2 Uhr vollzogen „Reiten gemeldet: ""'tb. ,(Frf'{'ic""nj war bereits auf 12 Nhr anseseht worden. b»�. um 1% Stunden verzögert,«n: dem Verurteilten eine.- AuSspr MM außer- er in den wo die »NN tttj.. v"«»oarcn. Der Ofsizier des Kommandos las dem Ber- . e» doz n�eil so, vir die Vestütigni'S der Verfügung drS �isistorium? und de» Zeitpunkt der Hinrichtung vor. bi.�e leßntr es ab. sich mit dem«es: cht gegen binden Levin6, die wurde, werden noch *»» �'°«enbeit zu einer Aussprache mit seiner wutn,,� geben. Lrvine war de, ganzen Vormittag lk,,"'* 8 c f a(j f. Um 1 lllir 40«liniitcn wurde er S"««f deZ Stadelbeimer Eesiingniffes gesübrt,... �«--"schastrn in zwei Reiben v°" i- fünf M- brtfi,. 1»varen. Der Dfii.Uet de? Kommandos las dem, (T��lBifterinmö && "» C V> U U, I I*4j II»» 4 � v... Ittt.®" d z u st e I l e n und sich die A u i e n B e Als da« Kommando zum Reiien, ertönte, rief der TSeltrevolution!" Tic ,,E s lebe die �- gab ihm den Dod. �i»k? �igt? auch in dem lebten Auacablick die S°°.. lwd.bic S t a n d h a f t i g k e i t eines revoliitio- �dl.i�wvfcrZ. die er während der ganzen Gerick'tSver. � nich? �eiat hotte und die den Beweis lieferte, dost er aus Stigbeit dein Gericht nickt gestellt hatte. Trnster Ol» �r,«« i 1 »b Protest oder nur Veruhsgungspulr>er? seckung lßonp" �eitartik l nimmt der..Vorwärts gegen des der Todesurteils entschieden Stellung. Tatsackie. dast das l o z i a l d e m o» ttoj-fl-enuna W WuM»*. Jü—----- e» � Programm d i e Aufhebung der t a f e fordert, erklärt er:. 0>enn würden es bedauern und verurteilen. '''ch-n akratische Mitglieder der baye- Regierung diesen Programm Punkt v e r- k R." J ätten. Die Erschiebung Levine? war kern«« ''»er v mehr und schlag sich auch nicht mehr unmittelbar �rba��/'b'handlurig an, ste ivar ein Akt der Justiz, die jo» �r. Klecken der Vergangenbeit zu reinigen, eine '»anmutigsten 5( n f gaben der S o z i a l d e m o- 'st... Von Regierungen aber, in denen /'"'frafen filzen, wünschen wir, dast sie in jeoer i»[in""'lildlich wirken, und dast sie unserem Volke den Weg I To' r"5�rcn Menschlichkeit weisen sollen." eii:?r"ecf, Mehrl>eitsverhättnissen in der Bayrischen i n Zweifel doron sein kann, dast die N i»,!�"t"cl>en Mitglieder des De.yr>,ck>en Kab-mtts "ge festen in ihrer Mehrlieit dos Todesurteil > l-J- evin6 gebilligt haben, lo haben ne ed.' � bei» jedem Sozialdemokraten unbedingt zu be- #, bcmn wl'aldemokiatiichen Grundlab Verllasten. Wen», ..Vorwärts" und der rechtssozialisn'ckwn Partei P Ti�'"ldemokratisck>er Gnmdwbe. lo darf man wobt Mbip'��'it erwarten, dost der in den nachiicn Tagen »AeÜ �Perwnen�vollzieben' Li rd, die sich ent- «• srsÄ' s« '""''en hoben. Pvr dem Eeveralstreik in Miinchen. �ollstreckuna deS Todesurteils hat die >>» München«mls«AI« oewaltea E r- a e- steigert. Hatte schon die V e r k u n d n n g des Urteil? die Massen in Bttveonno gebracht, so. noch mehr die unge- heucrlickie Taiiache. dast daS sozialistische Ministerium das Todesurteil hat vollstrecken lassen. Tem „Berliner Tageblatt" wird aus München gemeldet, dast die Verkundiriig des Todesurteils die Absicht des General- streiks hervorgerufen habe.. Weiter beistt es in der Drahtmeldung: „Jtach der heute erfolgten Vollstreckung veS Urteils dürste dieser Generalstreik mit um so grösterer Wahr- scheinlichkeit erwartet werden, als auch die Stimmung bei den großen Massen der Mehrheitssozialisten, gesührt von deren Organ, der.Münchener Post", austerordenilich gereizt ist wegen dieser Vorgänge. Für die' Bcsatznngs- truppen ist erhöhte Alarmbereitschaft angeordnet. Das Oberkommawoo OBcn verkündet zwar, der militärische Schuh Münchens sei so stark, dast nichts zu befürchten sei, aber einen Generalstreik und seine neuen schtoeren Folgen wird auch das Militär nicht verhin- dern können.' Das Organ der Unabhängigen, die.Neue Zeitung'", wurde von der Stadtkommandantnr heute unter Vorzensur gestellt im Nnvernehmen mit dem Ministerrat und dem Staatskommissar für Südbayern. Daraus erklärte die»Neue Zeitung", daß sie vorerst ibr Erscheinen ein- st e H e. Es scheint sich also eine neue schwere Krise vorzubereiten. Unsere Mitteilung vor einigen Tagen, hast der General- streik in München ausgebrochen sei, n>ar durch einen Dehler bei der delevhoniichen Uebermittluna ent- standdn. Auch unser Berichterstatter meldete nnr die drohende Gefahr, die iebt wie die vorstehende MchLhiwg zeigt, anherovdenttich vkiit ist. Durch-die VelhängUlvg der Vorzensur über die„Neue Zeitung" hat die Nvgicrung Haffmann die ohnedies furch t- bar gofpannbe Lage weiterhin vevsckrirst, und den M i l i- taristen in die Hände gearbeitet, die nur auf ein neues Blutbad läutern, um die Machwerhckttnisse in Bayern a il ck» n a ch a-n st c n-h i n zu verändern. Hoffentlich läßt sich die Münch'.nier Arbeiterschaft nicht pravasieren. Ein neuer Hochvenatsprozeb. München, 0. Juni. Wie die Morgenhlätter melden, verurteilte das Standgericht die beiden Leiter des Weltrevolutionstribunalz Gronauer und Mühlbauer zur geselichtzen Mindcststrafe von 1 Jahr 3 Monaten Festung. Das Gericht erkannte an. dast sie mit gröstter Mild« und Umsicht vorgegangen sind und«ine Reihe von Blutopfern verhindert haben. MMeiea In der ftMzoMen Armee? ? e r s a i l l e s. 5. Juni. Seit einigen Tagen enthalten die sozialistischen französischen Blätter Andeutungen über Zivi- s ch e n» ä l l e in Toulouse. A»ch haben sozialistische Deputierte die Absicht, über diese Zwischenfälle in der Kammer zu interpellieren. Es scheint, dast die dort st e h e n d c n!K e a i m!g-ndeS zur Kenntnis: Die ReichSrcgierung bcharvt auf dem Grundsatz, da-st die Friedensbedingungen unannehmbar, weil un- ausführbar, sind und dast sie sich auf keinen Fall zur Nnterschrist bcrcitfiuden wird. Nur eine rem unabhängige Regierung, deren Zustauiekommen angesichts der Geschlossenheit aller anderen Parteien nicht zu erwarten ist/ würde ihre Uutcrs.hrist geben. Diese Anerkennung unseres TodesurieilS würde nicht nur unseren wirlschafilichen Ruin besiegeln, sondern auch den Bür- gerkrieg in seiner schrecklichsten Form entfachen. Die De- s e i t i g n n g der Reich«weh?, eine der ersten Fordertingen der Unabhänzigen, würde uns den PolsckwwiSmuS mit allen seinen Folg-n bringen. Die Ereignisse würden über den Leichnam der unabhängige», Neuerung hinweg ihren Lauf nehmen. Die Politik de?.Unannehmbar" bedeutet nicht nur eine» kurzfristigen P r o t e st und einen Ruf zur Sammlung, sondern sie muß, vorauHgesetzs. dast alle Kreise die Entschiedenheit der Protestbewegung durch Aufklärungsarbeit und Solidarität unterstützen, eine„Politik der Tat" ermöglichen. . �'eic soll erreichen, lftnche und Ordnung im. Lande unbedingt /u. recht zu erhalten. Es ist mit Sicherheit mit einer Verschärfung ..r �iockade und einem Vormarsch Frankreichs und Enilauds in unjcu'ii inest..am Industriegebieten zu rechnen. Tie durch die .ebensnuttelnot herbeigeführten Puts.he und die zur Erreichung ur i'i.tafut des Proletariats in'zenicrtcn Massenstreits müssen mit aller Macht unterdrückt werden. Die Deutschen der " m 0 t! sind in allen Parteien, bis zu den tinabhängigen, fest entschlossen, ihr S e I b st b e st i m m» n g S r c ch t gegenüber der Raubpolisik der Polen, die nach Posenschem Rezept sich Westpreu- stein und das oberschlcsische Industriegebiet durch Einfall vor Ab- schlust de» Verhandlungen sichern wollen, mit ihrem Blut« �»' berteidigen. Nur eine Negicruna, der eine starke Wehrmacht zur Ver- 'ügüng steht, kann diese Ausgaben der Sicherung erfüllen und s« in Dtutvergirsten im Innern und in der bedrohten Ostmark der» '■intern. Der augenblickliche Bestand der Reichswehr reicht nicht hin, diese neuen, ver mehren Aufgaben zu erfüllen. Der Ostschutz selbst muß verstärkt, die durch Verstärkung des Ostschutzes« va k u. irrten Freiwilli gen- Regimenter müssen voll aufgefüllt werden. Aus diesem Grunde ist eine Wev bung von Freiwilligen in erhöhtem Maße unbedingt noyvensig. Dk östlichen Hochschulen haben beschlossen, im Falle des Pol nischen Em sollt sofort zu schließen und sich in ihrer Gesamthei ZUM Schutz de» Heimat zur Verfügung zu stellen.-Aenn mm cust im West«» die Euieuie, ivi« als beabsichtigt gemeldet wird, CO Stil» ÜWÜt* Wer tcn RHekv»mKttnzt, wifffcit fich b»«fer VchNe�ÄT� der N-aud Hochschulen sgmUiche dnrtsthen Hochschulen anschließen. Die Nückführuny der Studierenden der westlichen Hochschrilen für den Fall de? Ententevorn'.arsche» wird gcgeriwärtig mit den mili- iöri schen Behörden zusammen vorbereitet. Di« gesamte Stndrntenschaft, die immer wieder betont hat, daß sie im Fall« der Gefahr nicht abseits sieben wolle, muß sich Mann für Mann dem Heimat- und Ost schütz zur Ver- fügung stellen, wenn sie diese, vielleicht die letzte, Möglichleit, Führer im Aufbau der VollSgemeinschaft zu sein, nicht für immer verivirsen will. Für diesen Fall, den!v:r im Tinverständnis mit sämtlichen ReichSbehördcn als gegeben erklären wür. den, wenn die De rhäl wisse es erzwingen, ist es dringend notwen- - big, daß die Ttudierduden sofort sich der ReichSivehr inSgrsauit zur Verfügung stellen. Damit dies im gegebenen Augenblick innerhalb weniger Stunden geschahen kann, müssen besondere Vorrehrung?- maßnahmen geiroffem werden Von uns sind auZsührlichs Richtlinien an die Ausschüsse nnltz Arbeitsausschüsse für Akademischen Heimatdienst erAMig'n, die sich auf Grund der politischen Lage bc- ziehen auf die immobil« Bereitstellung der Studentenschaft und den Ausbau bereits vorhandener Zeitfreiwilligenformationen. Die genaue Feststellung aller derjenigen, die sich einsetzen wollen, macht sich schnellstens naiwendig. Schlagsertigkeit muß gewähr- leistet sein. Wir bitten, sich auf den Konventen und Vc- fp»«chung«n mit dießen Fragen eingehend zu befassen, sich zur weitere» Information an die Ausschüsse zu wenden und diese durch tütize Mitarbeit in jeder Weis: zu unterstützen. Die Tie- meralkommantoS werden auf Grund der an sie ergangenen Anweisungen aus alle Anregungen der Studentenschaft eingehen. Wir bitten Sie, uns Zahl und Namen Ihrer bereit» als Dauersreilvillige eingetretenen Mitglieder und die Zahl der listen- mäßig eingetvagensn Zeitfreiwilligen hierher mitzuteilen, und uns über Ihre prinzipielle Stellungnahme zu den oben angeführ» tcn Fragen und rber das, was von Ihnen bisher für den Sckutz der Heimat getan ist oder noch getan werden soll, schnellstens«m- vchend zu unierrichten. Mit studentischem Gruß Akademischer Heimotdienst. Vvn der ReichSregienmg ist vssederholf versuhert worden, dich auch ini Sali der N'.csit» utc rzeichn u nst an einen gewaltsanien Wid-eistand nscht gedacht tvrrde. Es wäre mich Wahnsinn. Aster die Nessierimg hat auch hier die Leitung nichst mehr in der.stand. Die Dinge worden sich so entwickeln, wie wir sie geschildert haben. Das beweist auch dieses Dokument, das den Krieg gegen die Polen proklamiert und die gewaltsam? N i e d e r h a l t u n g jeder oppositioucllcn Bewegung mit Hilfe der Militär- iLftahir. ES geht iminer schneller dem Abgrund zu! L. Gi>w Sülle von widersprcchkndcn Nachrichten über den Stand der SriedenSverhaudlunaen wird jetzt täglich de ichreitet. Im allgemeinen melden englische und tamsrnchaitische Quellen, daß Idee Üdert der Vier zu Zuge- " sta n d n i s se n bereit sei: am weitesten wollen die Nmeri- faner gehen, wahrend die Sranzoien nur zu geringem Eni- 'gegeukommen bereit wäiiTN. Wie weit solche Nachrichten zutreffen, läßt, sich schwer beurteilen: man wird mit tun. keine großen Erwartungen zu liegen und sich darüber klar Rrtjehr, daß es erst einer lveiteren Erstarkung der so ver- xeißungsvoll einsetzenden Alsteitersteweaung in den Entente- itoaleu bedarf, um den Gelvallfricden zu modifizieren. Die angeblichen Zngestänbnisie. / R,t!:rpant. G. Juw 1 Der Pariser Berichterstatter der«Daily N? w S" meldet, Mau fimne mit gutem Grund annehmen, daß jne V e st i m m u n» tzen deS Friedensvertrages über die Slh-chenversiitunz radil'al abgeändert wenden. ES bestehe viel Aussicht, daß lvran in Oberschlcsien«in« Volksabstimmung gutheißen betste, und auch für das Tar.rtal wrde«ine andere Roge- kuug getrofseu werden, vis die bisher geplant«. Die Mehrzahl der Alliierten scheine nicht dafür zu seilt, daß Deutschland zugleich mit der Unterzeichnung dS FricdenSver- trage» Mitglied beS Völkerbundes werde, wahrscheinlich werde man jedoch Deutschland die Bersschcrung gcb«n, daß cZ bald in den Völkerbund aufgenommen wird� vieKeicht bei Gelegenheit der ersten Versammlung des Bunde» im Oktober in Washington. Di« Frage der Besetzung deutschen Gebiete? wende genau von einer Kommissicn untcvsucht, die vom Rat der Pier hierfür er- uainit worden ist, und erscheine wenig zweifelhaft, daß die Konz» Mission den Rai«tiellen und der Rat der Vier ihn gutheißen werde, nämlich, daß die Körperschaft, die da? besetzte Gebiet kon- trolliere, eine bürgerliche und leine militärische Körperschaft sei. Die Engländer gingen, was die Abänderung dcS Ver- trag S lvtressr, wahescheinsich weiter als irgend eine anhere Ra- tiou. ES sei jedoch keine Rede davon, daß die Amerikaner sie habe!'''erstich w in Eine Erksärung Llcyö Georges. ., Londrn, 5, Juni.(Reuter.) Im Unterhaus hat mit bezug ruf die in Umlauf befind- tichen Gerüchte Lloyd George die Ermächtigung gegeben, die. Meldung zu bc'. wntieren, daß er irizenb einen Gedankenaustausch> mit R a m s a h M a c d o n a l d und Arthur H e n d e r s ö n gehabt: habe oder daß irgend ein Druck von Personen von politischem � und finanzielle m Estfluß auSgc übt worden sei, die BedinguiiAen- dxs Friedel�svcrirages in einem für DeuisckLand günstigen Sinne abzuändern. Frauzosische llanachgieblqkctt. Versailles, 5. Juni. Im ihrem AtsticeTi und Komtmsntarc« pchlägi feie natto« n q l i st i 1 ch c Presse«men sehr scharfen Don am, wahrschem- Dich um Nciuenceails Hastring zu umtersiützemc So erklärt„F i g r o", m«n müsse Deutschland uinverzügMh Kviirgen, sich zii«itschaiden, ob ei unterzeichnen wolle od«r nicht. Weigere es sich, io müßte« Äi« Sieger eben sofort die vorbereite- ton Maßnahmem durchführen. «A c t« a m Franoaife" gibt«mumtvunden zu, daß Krockdorffs Stell". mg sich gebessert habe. Brockovrßf könne mühe- W bemerk ein, daß die Pariser Konferenz wieder im chre alten Fchler vorfalle mud Slswäche und Zä-gsrn zeige. Brockdorff lkänine, da seine Borschläge nicht gänzlich verwarfen wurden, hq'sen, daß sie Zur GrumPlage einet(S.iirtenw*3 werden.®r to«sse au/ch ganz gcmiwu, watchc vrickchle denen Einflüsse am'Werke feie«, um von Frieden»n einem für Demtschiand günstigem Sinne #: jpÄRem. Er wisse, daß Lloyd George de» eng. tischen Ltveeoke« Arbeiter»«achgeve« mußte. Er wisse, daß der amerikanische Senat die Ab« machungen. über die Gesellschaft der Nationen nicht im FriedemS- vertrag bcvassem wolle Dos seien neue Schwierigikeiten wnd moue Verzögeruwgcm, an weiche« Wil s o n durch seine Irrtümer Schuld sei. Brockdorsf ver falze auch die Fortschritte der politischen Agitation in Frarckraieh und England. Die Alliierten hätten den Fried cm nicht diktiert, als Deutschland m Revolution geweson sei Wenn iie jetzt, cigonem inneren Schwierigkeiten gegemüberstehend, mit Brockdonff vcwhan- dein wollen, dann seien die lllollen vertauscht. Da» sei ei-ne um- erhoffte gläwzemde Getlsgerchai't für die doulstche Politik. Sie toslö'ungsdestrebtinze». Eilte Rote an die Bttnerten- Die dautsche FiedenSdelogati». hat an die Alliierten eine gegen die Loslösung der Rheinlande u-nd der Pfalz gerichtete Note gerichtet, die sich inhaltlich mit der, Noton ErzdcrgerS an dem Generoi Nudant deckt. Der Schluß lautet: Hiernach richtet die deutsche Friedeusdelegation an die alliiertem usrd assoz'ierten Regierumgon das nachdrückliche Er- suchen, die im vorstehenden gekennzeichneten Vorgänge alsbald aufzu. klären und dafür Sorqe tragen zu wollen, daß die mikt- tärischmi Behörden der Olkupationiullichte im Rheiugehiet un- veczüglich und mit allem Ernste auf das(?k jährliche ihres miß- leiteten pol'ti scheu Eifers hinigew'chse.n und angehalten werde«, «iurrfeits jete Förderung der LoSiosungSbestrebungen zu umter- lassen, andererseits orn deutschen Bechörden bei der pflichtmäßi- gen Bskämpfuinz«dieser Bsstr�jungen keine Hindernisse in den Weg zu legen. Der'Proteststreik dn Werkstättcno.rbeite? in Nied. Die gesamte Eisenbcchnarbeiter- und Beamtenschaft der Eisen- bahn-Haupiwerkstötte Nied a. M. trat am Mitttvoch, ixn 3. In ui d. I., in einen ätstüridigen Proteststreik als Demonstration gegen Vi« geplante LoSlosung der Rheinland« von Deutschland ein. In einer Versammlung wurde eine Resolution gesaßt. worin cs heißt: .Die Versammelten erblicken in derartigen Bestrebungen eine Infamie schlimmster Art und bezeichnen die' treibenden Kräfte als Verräter am deutschen Volke. Die Namen dieser„Patrioten" müssen der allgemeinen Verachtung preisgegeben werden. Wir fühlen uns als internationale Sozialisten und wissen, daß nur die sozial« Wcltrevolution die Menschheit aus den Klauen des ausbeuterischen Kapitalismus befreien kann." Die französische Desatznngsbrhörde droht mit Gegenmaß- regeln und führte sie ziem Teil auch ans. In einer Besprechung mit dem französischen Kommandanten, erklärt« dieser, daß er kein Interesse an der rheinischen Republik Hobe, auch kein Interesse an Deutschland, er habe ober ein grcssc? Interesse deren, daß in der Eisenbabnwerkstätte Nied gearbeitet werde, denn er brauche� Lokomotiven. Ae„SemWeB" mm öle NationalversamA Rm Verfassungsausschuß der........ hcrben am Donnerstag die Demokraten in zwei ,■> iich wichtigen Fragen die MaÄe fallen lassen usw a a � daß sie gar nicht daran denken, sich für eine wlfklicuc~ kratie einzusitzen. Sa stimmten sie geaen klklkN«l.� antrag der Rechtssozialisten, der verlangt, daß dw W» indenGemcinden nach den gleichen GrundWMN � finden müssen, wie im Reich und in den Dundc�i � Der Antrag wäre auch abgelehnt worden, wenn n Vertreter des Zentrums sich für ihn erklärt � folgedessen zwei der Demokraten sich entschlossen, n den Antrag zu stimmen. Ein weiterer Antrag � � deniokraten. die direkte Verhältirtswa" die Vertretungen der Ktmrmunatoerban.de wurde abgelehnt. Der zweite große Amlrin oer � kraten aeaen die Volksreclite erfolgte bei dem Ärttte, � Legislaturperiodedas Reichstags auf®, f jnf' festfetzt. Hier beantragten die Demokraten dre 0 jährige Legislaturperiode. Sie ließen sich i u J l l M K ivtMpwif' w iv sozialdemokratrichen Reden von ihrem Standpunkte nian Der demokratische Antrag auf Einsübrutw� 14 flkt4' bangen. � M............. IJ innjatjriacn Legislaturperiode fiel mit 14 St i m m e n. Sämtliche demokratischen Vertreter" ten für die fünf Jahre. Da die Sozialdemokraten U glieder und die Unabhängigen 1 Mitglied Wbcn. � rntr möglich, die 14 Stimmen gegen die Demokraten da aufzubringen, daß z>o e i Mitglieder d e r R«<°... gegen die Verlängerung der Leaisla. Periode st«i m m ten. Auch«das gesamte Ze«tr stmrmte f ü r die fünf �ohie.% So sieht in Wirklirlckeit die Liebe der Demokraten� "— Leute W.N, der Reo- dse Demokratie aus! Und mit Gilf? dieser Leuc- die Rerlsissozialisten die Errungenschaften der diesen Leuten die allergrotz sickwrn, denen gerade von fahr droht. vk Vedrehusg des StteMechls uef Ein offi�iiVscs Dementi offentlichten Gefetzentwurf gegen das Streif wm.•»- sich zunäclsst nur um einen Neferentenenttrurf, deej,;� der.Erörienmg im preußischen Minifterium Wchenttiche Teile des verästfentlickürn EntwuM K bereiis fallen gelassen worden. Die Reichsra�cn-ng � 110) mit der Frage noch«gar nicht befaßt,,.-F« . ES wind also zugegeben, daß sich das vre-ß'� i n r fr e r i u m mit salchen Plänen tat�Suh � -■ m«rW,% M nur verfprockien, es werde nicht so ar>g Vesrfelde verhgftek. Daß feineifeiis «HÄcm Mr schon neukich bekanntgeMben um> o™ fni« auch von Herrn W i j f e l l beitätigt. Herr Win. Herr v. V« c r f e l d c ist gestern abend verhaftet worden. lieber die näheren Umstände wird unS»iitaeteilt: Um X 12 Uhr«nachts erfchveu in einem Reftauvant in der Kleiststraße«i«n Leutuenit mit eingeklemmtem Mamxl« in Be- gleituiig emiizfer Kriminalisten irnd erklärten Beerfeide für vor- häftet. Auf die Fraye Beerfebdes nach dem Grunde«der Verhas- tumg wurde ihm die Antwort verweigert. Ei«n Keii'�es Paket mit Broschüren, daS Brerfclde nrir üdergekien hatte, wurde mir a-uZ der Hand«ge vom man. lle-ber die waihrichasivlicher Gründe der Verhafinng erfahren wir noch: Am 1. Juni wurde dem Gcnossein Bee-fcld«? olire Voickadtrng wegen Aufreizung zum Klafscnhaß zum 35. Mai in t«r Wvhmiwg in seiner Af>w«.ssriheit zivz»stellt. Sein« Reckltsanwälte Haas« und Boehnbeim bcwen stofort den Behörden den Tatbefimid mitgeteilt und den Wohnsitz V«rf«!deZ angegeben, damit er dort vor Gericht vernommen werden könne. Damit wurde, bei dem allgemein bekannten Eharakter Beer» feldek,' seMv«! ständlich die Anwchme, daß«r sich d«m Gericht entziehen wollte, vollkommen widerlegt. Trotzltem hat man Dccrfeld« verhaftet! Zla, ja, es aibt doch noch Gerechtigkeit— für Offiziere, allerdings nur für revolutionäre! L!e Niederlage der Tschchea. Die Ungarische Räterepublik hat gpganüber den W? I« ging sie der auch an?_ Sic hatten bemerken, daß stwihl die g a n z e A rbe i t e r k l�a Üntersschieid jede Einfchräwkunig des©trafrechb i, der kapftalastifchen Wirtfcliait als unerhörtes rik&twifcn würde. Es muß frövigens die Zragc wjw- werden, mit welchem Recht sich dann überhaupt d>e.�«« ßis che Nesf«er:m.g wit Dingen befaßt, die allein R fache sind? Es scheint, die vorstelltmg. W) oas � nach wie vor von Preußen bcherrM weihen pll. ei-nzclnen Rogierungsleuken noch«immer henum- das Reichs wirtschaftsmin i st k c � mich.Beschränk unaen des Streikremts .............. daran alierZnugs d«e Vorbed-in-guna. daß bodh�r � übrigen Wirlschastsplöne akzeptiert ivnden niiißien- � auch diese Pläne Leine s o, i a l ist t f ch e Neuordn» Wirtschaft bedeuten, ertckickm wir agch in seinem L' 0' 'über den„ArbeitSfriöden" eine uneinnehmbar � schränkt: nig des Koalitwiisrechtes und Itzhncn tveg ah. Lehebour vor deu Gesch...... Zwe'ioinhalb Wochen bereits währt der.Kanchi Gesckzdaorenen. Nervenaufreizend, alle Kräfte QnW;*h(K «unid'vsrz«ohrend, doch frisch, voller Energie uich aMMl wie am ersten Tage, ficht der 70jähri.ge durch vwn —-"•'■-•,«- w— fc. etedöbaur 111 , Ails allderck � auf. Ein gleicher Eenchtssaal. Bor wenigen Wachem � der Anklagebank blinkende Uni fernen, ktunende monorlebcwchrte Gesichter. Ein Mordprozeßl Nä, stfj , von dem tiefen Ernste von Menschen, die nnt/u für ilw Recht, für ihr Leben, streiten. Höhmgii P � st' ----------- ffen»UV T.llE Untersuchnnigshaft«gtzichnwchte Genosse �Ganz unwillkürlich drängt sich einem ein eine schwere Nicberlaije venvamÄelt. Ein TeA der Slowakei ist bereits wieder in veu Händen«der Ungarn imd Li« wichtigen Siädte Pr«ßburg und Komorn sollen bet«Ü8 von den Tschechen geräwmt werden. Die Niederteige ist vor altem daraus zutückzuführeu, daß b'ec Slowaken nicht tämipfen wollen und scharenweise zu den Ungarn übergehen. Auf der anderen Seite ist die ungarische Armee, zum Teil durch Einstelluirg zahlreicher früherer aktiver Offiziere, reorganisiert und kampffähiger geworden. Fn P r a g hat die Niederlage große Bcftürzung hervor- gerufen,«da auch revolutionäre jiUierpotitislche Folgen sich geltend machen Rinnen. Erso!gs der Sswlek-TrWpen. (Drahtbericht der.Freihei(".) S t» ckh» lm, 6. Juni. „FlgkctS Dazblad" meldet äns Moskau: Koltschak ist geschlagen. Nicht nur im Süden, auch im Zentrum hat er eine erdrückende Niederlage erlitten. Er flüchtet nach Ufa und ist seinem Sturze nahe. Die Cowjettruppen haben 40 000 Mann gefangen, 100 tzteschiitzr,«rohe Mengen Munition und Lebensmittel erbeutet. Die uSidliche Front KoltschakS wackelt. Dip Ausstände gegen die Sowjets in der Ukraine sind unterdrückt. Dte Befreiung SeherablenS geht fort. Das Borrückr« der Este« und Finne« gege« Petrograd wird zurückgrhalte«, die feind. Wichen Truppen ziehen sich nach Jsmburg zurück. Die euglische Flotte»ersuchte vergebens die EiuWte nach Petersburg z» for- zieren. Petersburg wird vo« einer sehr gut ausgerüsteten Armee verteidigt., Die LebenSmittelverlMnisse haben sich gebessert, die K»mmu»<. i TV US ging sie»er ona) an?«1« yavtrii I--" tt'-.i, Kameraden mrf dor Richtcrhgnf uidd Wulften w � jii' vorher. Uteb sollte öock) otavas schief gelten, fajwjr alle Fälle ihren falschen Paß hereits in ider Taiaft..# Wie anders Ledebourl Er steht vor Richtern_ M schtworeuen, die seine erbitterten politisik>en GeM Er muß wirklich für s«n Neck»t kämpfen. «drungen von dar Lauten'eit seiner Gesinnung, p'° 'von feiner Unschuld, führt er seine Suche und n■ 'ihm Gerechtigkeit zuteil werde, n u r G c r feit.... 5'< Die vornehme Tesinnunig d«.-? StaatSanwai �-wi der er bnrch fafichc% .f die lbroich, mit mung zuungunsten des AngeKagten zu bewies bei Beginn der heutigen Verhandlung Erklärung des Rechtsanwalts Dr. R o s e n f e l»>. awvalt Kiiiustroich hatte nämlich, um die u#,,' feit der Entlastungszeugin Steine inf 1/11 � l'-C" IVSV vwi, kU'� x. g, großmütig bclwuplct, sie steile unter der Am lag' bes. Deivgegenüber erklärte heute RechisaMvalt. di(jü •daß bereits am 29. April gegen Frau Stemlwu fkwe wegen Mordes fallen gelassen sei. DerStä�. versuchte sich mit leeren Redensarte n, reden, konnte aber die Datsache, daß er falsche A>A.� ,• imackrt hatte, natürlich nickst keuanen. Als die ISjK Z «ihn kritisch zu werden bagann. kam ihm das, y Mlse, ig-chern es die weitere Debatte über '«durch Ge-rick tsbaschluß ablehnte.. utfu Die nächste Stunde wurde durch die weiter?' jw, mung des Zeugen D h i e f f e n h a u f e n gusgefm' K Zeugen, der Lel abour ins Zuchchaus bringen'1 fc«*1' schon bei. den f puderen Vernäh mim gen, so wiesen fll.u«!i nikattonen sind bejricbigend, die Lage der Indastri: wird täglich, f5t IX" I SL«'"cliita in fw Llchchofe W Poliz»eiprMdimn« fWitcilen sehen. �Heilte erklärt er plöhlich, es sei l:'™1E|ien leyen..sjcnte ernart er Plovlicr,, e sehen diese beiücn sich überhaupt nicht " bätten ae> Sie ZchrcSeiiehenschas! in Knien. Die Ermordung Landauers. Brstefts der Brdslker. DaS Urteil grßcn den Kommunistenführer Eugen Levinö hat dir berliner Arbeiterschaft in ungeheure Ausregung verseht. Alle«rSßeren Betriedr pnv sofert zusamniengetretrn, haben sich mit dem Urteil be'aht und scharfe Pr»trftrcs»Iuti»ncn»ngeiivm- men, in denen auch zugleich gegen d»h Treiben der Militörtaina-! rilla in Berlin, die de» Mirdcrn der NevslutionSre— Bogel, ZNarloh— zur Flucht verholfcn ln-t, Front gemacht wird. Ein Teil diese L GsWsrkschaftiiches. Die Angestellten und der EeseHenkwurf über die Betriebsräte. i nicht Vollstrecht wer, und zwar soweit nnS derartige Beschlüsse vor- Mincheuer ParteÄilatt. die.Neu« Zeitung", verösient-' liegen: von der Arbeiterschaft der D a i m l e r- M, t o r e». »AWSSM Mol- � am � Ich stand noch als Wache vor dem schgfj der beiden lctztgennnntcn Firmen protestiert zugleich gegen � zum die llomSdie, die im Lieblneilst-Lurrmburg-Prozess gezielt worden -- .............„..........,. Zwei gtoö« Protestversammlungen hatte der Bund der tech- P-,-lut>--nen is« brschloflcn worden, al» d«s-U»terl noch! mlchcn Beamten um Mittwoch abend einberufen, um zu den ö; il'er Schreien:.Der Landauer, der Landauer 1" Gustav n". � bayerischer und Württemberg! scher Soldaten »- dkm Gang vor dem Aufnahmrzimmcr hin._ln Mf'ziet—«6 soll Leutnant G c I s l e r gewesen . �..�s��ne« einen Schlag inS Gesicht. Die Soldaten "• s�'lchen:.Der Heber, der muß weg. Derschlag» ihn!" k wurde dann mit Gewchrkolben an der Küche verbei in ist, sowie gegen das fionifcer Schrcckcnsnrreil. Außerdem Plänen der Regierung lwtr. die Betriebsräte Stellung zu nehmen. Im Lchrerver«iu>thaus sprach als erster Redner Kaufmann über die neue Einhcitsorganisation. Ter 27. Mai wird eine Roll« spielen in der Geschichte der Angestelltenbeivrgung. Insbesondere wandte sich der Redner gegen die neuen Zer- spliiterungSbestrebungen, die vom Verband Deutscher HandiungS» ge HUfen ausgehen. Tarauf sprach Aufhäuser über die D�haffung von triebSräten und beleuchtete dabei die Beratungen der Kommission, wird dir sofortige Haftentlassung LedebourS gefordert. Di- d e, aus Unternehmer- und Arbci ervcrtreiern zusammengesetzt, -. i**,• i-sm.•ml../-_... kn ®0lbot, ersten Hand-»nd Kopfarbeiter der Firm« M e s s i n g w e r k, ReiniSen- dorf, haben gleichfalls eine schaise ProtefMefolution angenouimen. ?benso die Arbeiter und Angestellten der Firma Schütte- Lanzin Zeesen, und. der Firma Orenstein undKoppel I in Rowaweß. Tie Arbeiterschaft der Firma Benz protestiert gleichfalls gegen das Nrtcil. Die BertrauenSleute der Staats- «rndaur-!tllt cxncx s-b l c g e l a r t i g« n Keule auf noch nicht vollstreckt war, Die Arbeiterschaft dieler Betriebe nahm «».- luicviua e>nn,enfArÄ.-»,n tmh den Schläuen des an, daß die Regierung Hokfmann sich scheuen würde, da? Urteil �°iorz? �'"lch-ug. Uirter Kolbenschlägen und den Schlägen des »mb 2 �. Landauer zusammen. Er stand jedoch wieder auf! 6» vollUehcu. �e&t 5 rede» anfangen. Da rief ein' Bizewachtmeister: I-i-ntsackw geworden Üi m m',, fckgl" Unter Lachen und freudiger Zu- Aci g. der Begleitmannschaften gab der Pizespachtmeister �ndoue-. n�'!wm benett einer Landauer in den Kopf traf. atmet« immer»och. Da sagte der Bizewachtmeisterr zwei Leben, der kann nicht kaputt gehen!" aMhc- t"'m Leibregimettt, der sich noch immer in '' rief:.Ziehn wir ihm doch den Mantel run-! der NoSkegarde nicht die t!«le«et.heit z» einem frihlichen Kriegs. wolv« auf den Ring hin, den Landauer am Finger- spiel zu geben, ermubnen die Funktionüre die«rhefterfchafl, wbh. ..�ucr( Aaz hat � Sergeant Inzwischen haben sie erfahren, daß die Schande zur ist. Ferner protestirrcn:?. F l o h r, Berlin, Knorr-Bremse, Lichtenberg, Merkur Flugzeugbau G. m. b. H., Berlin. Die Arbeiterschaft der levtgenanntcn Firma trat in einen Le krachte. Wog waren sie. Nochmals zw.i Mann. \kh to-e, �t niemand zusehen solltet So geschahen etwa 30(fr» NhnungStoS.— Also frnujt&ei! Ich toax Zlt.Hsn» — die« war am Sonntag, den 4. Olbeuds halb 8 Uhr. fZnr Porgeschichtc: Alls der z-trasje einige Männer auf Denunziation hin medecgcknal.t. ssSj''"aenjauelche Erklärungen abzuwarten. Dx zwei Frauen •Du M aus die Leichen und weinten bitterlich und schrien: �."rmer Lieibstcrl Lieber I Lieberl" TcosiloS erschüttert. Da .'--N Soldat:„Pack diese Weiber, die gehören dozui, ßß fn-enen sie also nach Siad-lheim.j Mit offenen 'ini/I' �nnreit, ein Kapuziner ging betend vorems, die Frauen tzsu wurden sie in den Hofraum geführt und erschossen. «n Worten:.Jesu" mif den Lippen starben sie unter der kütn Kapuziner stellt« noch die Soldaten zur Rede: g« loZ, M schämen, Weiber zu ehrbaren Frauen zu lagen. Da die Soldaten. Die Leichen wurde» eittt.'eidet, zument U Soldat« u dt« Stiesel ixr Erschossenen an. Den Toten daftn"-� Ringe«üßezigen, Uhren gestohlen und von den To.- "«ufseher sagte: Schau nur. wie sie noch hti r Kit t«!flisch.grinsettdem Gesicht. Diese Ereignisse tel- n Geiselmord im Luitpoldgymuaftum völlig in den«ch?t,en. SoZzaten waren in dem Keller zusammengepfercktt inng, bekamen täglich nur einen Liter Wasser Pro ißtau, Tpäier je zwei Mann eine Schüssel Se.tppe täglich Em 5�.1'®ct Junge mußte zusämuen bei einer Erschichung von Rhr issen, weil er mit eingeliefert worden war. Ali er weint«, letlj ni®n ihn mit Gewchrkelbe» in W« Rippen und schleppte ihn �Sw, � waren taverisch« pr rcud de? Proteststreiks nicht auf die dcrc keine Umzüge zu veranstalten. reit» 800 Bj-beitcr und Angestellt« der A n h o l t t. f ch« n Maschinenfabrik in einen eintöeige» Priest- streik wegen de! Urteils«n fiedine einsetreien. Tie Arbeiter«nd Arbeiterinnen der Akkumulatoren- f n b r i k A.-G.(Eiert LberschLneweide) schließen sich der Protest- Resolution des BollzugsratS der Arbeiter, und Soldatenrätc stiroh-BerlinS an. Die II. S. P., Fraktion der sozialistischen Lehrer, erhebt schärfsten Protest gegen die Hinrichtung dei revolutionären Arbeiterftltrers Levine. Sie sprechen dem Genossen Ledine ihre Hochachtung aus und hoffen aus die Ttunde, in der solcher Verrat am Sozialismus für immer unmöglich gemacht werden wird. Die Arbeiter nnb Angestellten der Firma Astro, Auto. Reparatur- Werkstatt, Stezlih, haben beschlossen, S'gc» .nossen L cd Ins durch einen eintägigen Streik zu protestieren. Amh die Arbeiterschaft der Firma Frib Werner, Werk Lühowftraße, Anhänger der drei sozialistischen Parteien, protestiert oegen das vollstreckte Silufurteü und tritt in einen 2-tstiindigen Proteststreik, Die Arbeiterschaft der Firma Mi; w. Genest(1600 Mann) ist als Protest gegen die Hrmorduuz LevincS in einen 2is>ündigen Proteststreik einget eten. Per Redoktions-chlusi wird uns noch mit?ete!lt, daß die ge- samte Arbeiterschaft des Siemenskonzerns soeben in den Prot-sistkeik eingrirrttn ist. Auch die Arbeiter der Firma KeyUnH «. Thomas stehen im Proteststreik. Desgleichen streiken die Ar- beUer der Firma Sihuchardt u. Co., Telephonapparate, Runge- straßc.\ im Reick)sarbeitSamt tagte. Der Refcreirt weist eingangs seiner Ausführungen auf die Siotüvcnbisckcit hin, neue Wege zu gehen. Die vielen Vcrfprechuütgen der Regierung Wässlieh der letzten gvoßvn Streiks sind nicht«inpÄSst. Wir erklärten schon domtäkS» wir den Dersprechumgen de': Rcfwenuttg kein allzu grosses Vertrauen enltgegcubainzvtn. DaS wurde unS d-mtplS t'tMen der Produktion müsse der Arbeitgeber jedoch allein entscheiden! denn er allein hal-« das Risiko zu tragen. Auf jeden Fall rnnss aber in allen and-ren Fragen der Betriebsrat da» M ikbestimmu riflsf«cht chakrt, Auch hier wurde die vorgelegte Resolution ein- i st i m m i g angenommen. Eine andere, ebenfalls c i n st i m m i g anzeuommene Resolution spriefn sich für die E i n h e i t s- Organisation ans, und>i»:rnt die technischen. Angestellten vor den HarmonieveMuden, Die Creknlive des Brbeitcrrals Groß Hamburg für Ein- bsrukuna eiuea Voiri�srLsekanaeeilea nack, Sstou,«..-»» Truppen. Am 4- M i waren die von denen vorbin die Rede war, von Soldaten scbrm 30 50 Leichen Im Hof. Andere So!- -- iagen i~r— Ute» �visiardisten) waren mit im Hof. ' 9,1 vnd wogt,« attfchfinct'.iJ gehen, um Einige hatieu grosse ein schleckteS Fiel zu fteti, l"" Ulkten.WWW fs'in j diese wussten, dass sie erschossen würden(im Gegensatz ,,,'x � sprang ein Feldwebel mit erhobener Pistole VOch; i"'_'"'rie;»Wollt ihr die Hände hoch nehmen, ihr Hunde, *o krachten die Schüsse und alle fielen tat u«n. Die Sktellbetvegvvg iv Esgland. I Amsterdam, 4. Juni. L' 9 rn f f[ srUn*,t der englischen Presse steht die Polizei« »mÜcttv. T 0 f 10 r 0" n g, die ganz England umfasst. Bei einer de- o'�miltiun9 in London am Sonntag wurde das Ergeb- Cnn■ mmi,n0 mitgeteilt, da» 44 000 für den Streik und c, w" fr geben hat. Verlangt wird die Anerkennung der �iihrd' von der Regierung al» disztplin- Fürch-,., 0« n b auf da? hartnäckigste verweigert wird. Da die st»., orung pxz Streik» Anwendung von Waffengewalt be- ß;................... 'tt m rrpräfentiert, cm 24. Juni für den Generalstreik! t�r W he» englischen Militarismus �kru.**«w femeutsomeS erfolgreiche» Vorgehen z" . �'rd, wurde der Streik verschoben, bi» sich der 'rdreiverband, der die ganze»rbeiterschaft ) re] '''ämpfuBg prolestslreik LZM de« Vel gervnsWWnd. Düsseldorf, S. Juni. Al? Pro'est gepon den gestern über Duisburg verhötigten Be- lagerungSzustand sind heute mittag die Arbeiter einer Reihe von Werken in den Ausstand getreten, denen sich intchmit tags die gesamten Strasse rkbahner anschlössen. In«Itter nach mit tags abgehaltenen Versammlung verschiedener Getoerkschasteu rvustoe beschlossen, so lange im Streik zu verbleiben, bis der Be- !agcrung�us!a?»d aufgehoben ist, sodass entt einer weiteren Ausdehnung de» Streiks zu rechnen ist. Die Bcafrion in W rlkeAherg. Au» Stuttgart wird uns geschrieben: Am Dienstag bczann vor dem hiesigen Schwurgericht der Pro zess gegen die Genossen Härnle, Rück, MünzenberC JstmS,©orte', Kummerow, Schreiner und Schneps wogen Aufruhrs, den die An- geklagten a-s Rädelsführer dadurch begaugan haben sollen, oass sie am 9. Januar löiO mit einer demonstrierenden Menge vor verschiedene Ministerien«ch das Rathau» zogen und dort be« stimmte revoluttouäre Forderungen vortrugen. Als gehorch wer Haudlauisr der Gegen revolutionäre hatte d-'r sozialistische Mmisterpräsident Bios die Genossen kurz nach den Vorgängen in Hast nehmen lassen. Da die Vorgänge selbst keine Unterlage für die Schrhasiung boten, so wurde sie damit begründet, dass die G'nosien für später Gewalttaten gegen die Regierung ge plant ichllen. Die Behaupiung war erweislich unwahr. Um die lange Hast irgendwie zu rechtscriigen, hat die Regierung sich deshalb gezwungen zesehen. nunmehr zu der merkwürdigen Konstruktion eine» Aufruhrs, begangen durch eine ohne fede Gewalttat verlaufende Demonstration, zu greisen. Und um die Schwäche der Anklage weiter, zu verb igen, hat sie cs fertig gebracht, die Genossen der Rädslssührerschaft zu beschuldigeu, weil ihr dadurch die Möglichkeit gegeben wurde, dt« Sache vor da» Schwurgericht zu briivgcn. bei dem sie für ihre AntlaA immer noch emige Chancen mehr zu haben hofft, wie sie st? selbst vor einem geiehrten Richterkolleaium hätte. Die ganze Auklago ist ein deprimierendes Bild politischer Ver. lodderunz. Und was geht sonst noch im Württemberg vor? Am W. und 25. Mai sind au» Odern dorf in Württemberg(Mauser) f 0 Waggon fertiger Gewehre beschleunigt unter VerHeim lichung de? BesttmlnungSorteS abgofchickt worden. Ebenso hat die Mausersch« Fabrik in Oberndors«inen grossen Po sie n Pistolen zur schleunigen Herstellunz in Auftrag genommen. Endlich ha: die Uhrenfabrik Junghans in Schramberg die Uhren- febril alt»n neuerding» eingestellt, sie betreibt statt dessen die Herstellung kupferner G r a n a t r i n g?. Friedrichshtärn sind alle Vvrbe estungon getroffen, um jebm Augenblick die miliSärische Tätigkeit im vollen Umfang- wieder ausirehmen zu können. Nach(stest gen zuvevläffigen Melldungn, stehet: in Mütichcn ,«rb Utnaebwug W 000 Mann R-cgicrungstruppe«. bdrusung eitles BelriedsrSiekongresZes nach Hamburg. Au» dem Sekretariat des Grossen Arbei.errats in Hamburg wird uns pesefrieben: Am Freitag, den 30. Mal, fand im grasten Saale deS Ge- »'«rkschaftslxu�-s eine Versammlung der Betriebsräte,. Arbeiter- und Anffestklnett-AuSschiisse aller Parteien' und aller Berufe statt. die zu dem Gesehcntwurs über Betriebsräte Stel» lung nahmen. Tie Versammlung nahm eine Enischliessung'ait, in der einmsit g schärfster Prpleft gegen den Gesetzentwurf er- holten und im Interesse de» gesamten deutschen Proletariats die Einbkrusuuz einer Betriebsräte. Konferenz, in BerbimtzkdNH mit dem Berliner Zsirtralrat, nach Hamibnrg verlangt wird. Die Exelutwe dos Arbcitevats ha/[ich cm Sannab-nd, dem 31. Mai. auch mit der Awgelegsnlheit dcfasst und beschiloss«,, sich «invtütäg aus die rn dar gross« u Bersammtlmtg engen atumteive l Resolution zu stellen und die sofortige E-nber-uisuuq einer De- triebSräieckonferonz nach Hanilhuvg zu verlangen. Um ein ein- mutige» Handeln in biofet E..che zu erzststen. hat am Montag, den L. Juni, dm Sokretariot de» Arb'iter'raiS eine Besprechung de» Präsidiums des Arbslierrah» mit der Reaiiicr Kvutmission» de sich paritätisch aus den drei sozialistischen Parteien zusammensetzt urnd die«iL Mtglädern der tzensthiedenen Betriebsräte besteht, stattgefunden. Da» Ergrintis der Besprechung war die Annahtn« folgender Ertschlirssnug: „Der Arbciterrrrt Gross..Hamburg und die V-Äversam-m- lung aller Bei rieb» räch Gross. Hamburg» verlangen un. bcrz.iglich die El nherusung eines Betriebs- RätelonqresseS zater?« Stellet ngnahvro zu dem Gosetz- ertroittf de» R? ick'Swi risrhaftsa tS über d e VeiuiebSräte. WachZen der Delegierten zum Kongreh sind nach den: BeiriebS- refp. Bcrussgruppen.Mahlshstcm vorzunehmen. Ein oi-rheit- licktcS Wahlbersaijren ist so>'ort bc'anntz.igc&cn." D-r Zentralrai ist von der Annahme dieser EulsMessuug sofort telephonisch in n'uis gesetzt worden. Für po:st?!'ltchen Rücksprache über die-.lerufting de» Rätelo grrsse? sind von d'r Neuner, stomtf. f.wn dt« Genossen Emil«'rckuer. Pnail Blüchner und Cito K'v«, sowie twi dem Präsidium de» Arbaitcrrat» bei zweit« Borf'Vende bor Exv-Hitiv«. Baller stüdt, nach Berlin delegier' wc-den. Die Besprechung der Delegierten mit dem Voifi'.en ben des ZentralvastS, Cohn, findet bereits nmi Dienstag, den 3. guni, in Berlin statt. DaS Ergebnis der Beuiitcr Verh.t>n'd?iNtyem W'rb wie möglich den M-iftlirdern de» ArheiterratoS uich tviehLrätc durch die Presse bokanntgogcben werben. Iv bald Be» Achtung? Nchrlkger imd Helfer! Vertrauensmänner treffen sich S" einer wichtig.'" Vweckrun« mm M'iewmh. bett II. Jmch obfcn» 6 Uhr, i MW. �a;näte 3,„. � Obleute der Angestellten AuSfchüffe und �ertrouen�lettte der Nlöv-leinrichtungsbranche. Um zu dem von den Arbeitgebern tn Ausarbeitung befindlichen Tarif Stellung ZU nehmen, versammeln sich die Ob- und Vcvtrancnskuic ob iget Ire(tag shttD nur H8 Wx im Epatendräu, Lriedrichstr. 17� 31' ic fanr! die Lage der Notstcmdsarbeiier gebessert werden? Vil-Z tvirld gtschnel'«,:„In Nr. 2G7 der..Freiheit" wurde die ungünstige Lage der NotstandZarbeiter und die Gründe der Un» wirischasdüchkeit der im Zmeckverbandc Grotz-BerünS in eigener Regie aufgeführten Nrtstanld'arbciten ausführlich geschildert. E- hat sich wieder gezeigt, dich die behördlichen Bettvaltungl.m bei ih.er jehipci' Organifcttion n'chi in der Lage fintf), Arbeiten in eigner "legic unter genügender Berürksichtigung b.g allgemeinen, wie des InteiesseZ der Äopf- und Handarbeiter auszuführen. Notstands arbeiten Unteruchniern zu übertragen, ist deshalb «ntationtS, weil mindestens 10 Prozent der Summe der ausgr- fuhren T.tbriten nur einer Person oder c'ncm kieiucn Kreise nichtge Ec nvss«« schuft. Diese konnte die Arbeiten unter finanzieller Nnterflützimg "ud Kontrolle der Behörden zu festen Poeistn, mit Berücksichtigung der tariflich festgesehten oder ortsüblichen Lohn«, jedoch ohne Ilnternchmergewinn, unter fachmännischer Leitung ausführen. Die durch �ert'oll des ltnieruehmergewin-nes crfstarten Summen könnten für neu- Arbeiten berwendet werden, wodurch eine größere Anzol'I Tnoerbsloser als bisher Beschäftigung finden würden.— a}yr Btilgtied der Geirofsciischaft jeder Kop'- und Handarbeiter für sich arbeitet, ferner das SN itboflim muugs recht.über die Ar- bcitkbedingungen jedem Gcnoifen zusteht uni, keinerlei AuSbeu- tuiigsmSglichkcit yorbanden ist. würde die Arbeitsfreudigkeit sehr gehoben werden und dadurch die Leistungen jedes Arbeiters bedeu- tend u rgröstert.� Die Verpflegung und rventl. Unterkunft könnt- durch die Eicnossenchaflsmitglieder selbst geregelt und also jede U ehe rwort eilung ausgeschaltot werden. Zur Ltertrctung der g e m e! n fcha ftstch rn Interessen und zur NeMffung von Arbeitet ist Berti» unter der Firma„Gemein- nühige Bau. Uist Vetr'sl'sgenofjUnschaft für Groß-Berlin eingctr. Genossenschaft m. b. HA.%rTii; WLS. Blumoshos 9, Ecke Lühow. slroste fVureeuzeit 0-3 IHjr) von erwerbslos-. n Kopf, und Hand- arbeite mi aller technischen Berus- eine Genossenschaft gegründet worden und liert es im Interesse jedes Erwerbslosen, als Mitglied beizutreten.— Der Genosf-yschast ist bemits von den sozialisti» schon Parteien und den Kommuualbehörden tatkräftige Unter. stüi.'Uüg zugesagt Inerten, was eine gedeihliche Entwickelung und d durch eine baldige Bcsserüng für eine große Anzab! in grober Notlage befindliche Erwerbslosen erwarten läßt. Geaeu den Wbav der Zwangswirtschaft. M. Juni 1909 geboren find. Die Karten stn» in Zeit vom Freitag, den 6., bis Dienstag, den 10. 5%"'' .ich«on den zuständigen Brotkommissiouen abzuho. � Aller des für den Bezug in Betracht lom-nendeu nachzuweisen. rnkM DaS Ktichste B-lksksnzert des Philharm-nif»-»� � Der Verband des Deutschen StädtcwgeS ha! an den Er- näbrungSmiuister und die NerchSgetreidesteve den dringenden An- trag gerichtet, wn einer Aushebung der Sfsentlichen Bewirlschaf- tung des Hafers abzusehen. Ein« solche Aenderung betrachte! er mit Siecht als einen wei leren verhängnisvollen Schritt zum Abbau des bisherigen Wirtschaftssystems zu einem Zeitpunkt, in welchem die außerordentlich großen Uebergangsfchwierigkeiten das Fest« halten an de« System fast noch dringlicher machen als zur Kriegs- zeit. Ter Vorstand des Deutschen Städtetages ist der Ueber- zeugung, daß nach Freigabe des Haiers em sofortiges Emporschnellen der Preise ans die Höhe des Schleichhandels- Preises und noch darüber hinaus cinlftlen wird, wie es sich bei der Freigabe der Eier bereits gezeigt bat. Wie wir hören, steht die Gesamtheit der im Deutschen Städtctag vertreienen Städte hinter dieser Auffassung des Vorstandes. Trohdem er- scheint eö uns fraglich, ob der Protest den kapitalistilcheu Ein- fluß in den Sieichs stellen zurückdrängen wird. Wut durch Selbskhilfe kennen die Erwerbslosen ihre Lag' b. Hern und ist es daher die Pflicht eines jeden Genossen, durch Beitritt zu der Y-e nossen fchast dieser den notwendigen Rückhalt zu verschiffen." Wir empsiehlen den Behörden, von d-em hier angegebenen Weg zur Lösinig tn-t Notslondkarbeitevsragc Gebrauch zu machen. Vetnuienfitten. Gestern hatte die aus der Tagesordnung stehende Beamten- ldorlage ausschließlich städtische Beamte aus die Stadtverordneten� tiiliiiie gebracht. Tie Art, wie sich diese Leute benahmen, steht xingig in der Geschichte da. Nicht daß wir zimperlich sind, wenn die Tribüne«rplosiv ihrem Empfinden Ausdruck verleiht, aber das Iudiauergeheul, daS die Besucher der Tribüne anstimmten, wenn ihnen einmal nicht ganz nach dem Munde geredet wurde, ob das der spottete aller Beschreibung und viele besrag.teu sich, Takt ist. den städtische Beamte best den. Es wird im Publikum lebhast Klage geführt über die Bthsudluiig, der in städtischen Bureaus die Besucher«uSgesept sind und cz werden die ab- sprechendsten Urteile gefälli im Gegensatz zu staatlichen Bureaus, in denen das Publikum in, den meisten Fällen anständiger be- hanteli wird. Ter Skandal, der gestern von den veainlen aus der Stadtverordnetentribünc aufgeführt wurde, hat ihren Ruf beim Publikum sicher nicht gebessert.» VersammluugZverbote. »DaS Polizeipräsidium ist noch immer genöt'gt, die Genehmigung au sich unbedenklicher Versammlungen zu versagen, weit die Auzene nicht mindestens 43 Stunden vor dem Beginn der Vcr- sammliiwg dort eingegangen ist. Da Ausnahmen in ke'nem Falle zugelassen werden, wird die Oeffentlichkeii nochmals auf die ge- naueste Jnnehaltuug der Anmeldefrist aufmerk- sam gemacht." Dies teilt da? Polizeipräsidium, an dessen Spitze Herr Eugen Ernst steht, selbst m t. Also 43 Sinnden vorher müssen die Ver- sanimlungen angemeldet sein, nicht etwa 45, 46, auch nicht 47% Stunden! Was hätte Herr Ernst vor fünf Jahren zu solcher Kleinigkeitskrämerei gesagt? Die Ermordung des Eiscnbahnarbeiters Palm. Wir berichteten in Nr. 262 der„Fveikieft" über den brutalen Mord, der auf d-r Strecke zw-schsn Kaulsdovs im-d Bi,eS- darf von eii erni Nraiewuwgssotdaten, von teni Husaren Schulz vom 11. Husarenrcgimcnt, an den Eisenbahnarbeiter Otto Palm verirvt wurde. Wir erfahren darüber noch folgende EiMizellheften: Ter Oblerassistsnt i'-n krach setzte sich miit den Soldate-ii in Berbii idumg um den Täter festzuhdellen; er wmrde da'bei albor von dan Sold alten mit Fauiftschläzen und Peitschen- hieibem bearbeitet. EAiige Sol-oateu sagte ne„Solche Ele- in e n t e können noch T a u s e n d e sterben, dazu find •wir da'" Z'.vvi Soldaten standen während dieser Szene aais offc#em Wagen mit Karabiner«m Anschlag. B'.zeichuend ist, daß der TAor, dar sich nachher fil-iwHIch meld eile und unter Benwvbumg von einem Offiz er mto drei Settel leu nach Berlin tzransvortiort wo«den war, trotz eifriger Noch sorschuichen in keinom M i iä tü rgefängniS in Berten z-u er Mitteln war, jedenfalls also nicht etchgeil f-irt toocnein ist. Soll auch im diesem Faillo cm Brörder wieder seinen sttichlcrm entzogen werden? . Di- Bezirks lÄftung Ba-lm des Deutschen Vifenlbahner- Visttmüistes und dar Dire?tchii>stei>.at ersucht alle Kollog vu, sich vecht vvge an dem Leichc�rbtgänHnn» des Ermordetem zu de- .teiisi'ßcn. Von Kfranzspstoniden mrxhpsn die Kollagen absech.m, sondern das dafür testiiinmle Geld der Bgzi r'Aetitmg teirmestt »hier Woche iAerwemsen, fcomit es der Wdtwcr ütienjebcii wertem chr um. Titg uinb Zart der Neerdogung wird noch tellunnt gePecheu Die Arbeiter der Eisenbahnwerkstakt und-Betrieb von Berlin III erheben flammenden Protest gegen die Ermordung de» Kollegen Cito Pailm im KairlSdorts durch Reg! eru ng" t r leppon. findet am Freitag, den 6. Juni, in den Germanw-P«�� Cteusseestr liO, und dos dc.raufsvlgend« am Sonnavctz- � 7. Juni, im Beethovcn-Saal, Köttener Str 32 statt. Begs.,. /. Juni, im Beethoven-ieaat, s:oi neuer«>r•>* n»—- Konzerte 8 Uhr. Eintrittspreis 30 Pfg. Kassenerosfnung i � >tl____ ,.T1« INltzUiel»"'... Die Berliner G>ewerkschastSkommissi-n bittet un«. n�L,__ die Sintrirtetartei zu ter demnächst stattfindenden C»IK!TT gc» mit Ausnahme deS 23. und LS. Juni, vergriffen sind.** � kauf dieser Karten findet noch wie vor im Zigarreligm�' Harsch, Engelufer 15, Vormittags von»—12 Uhr,»ac? von 4—6 Uhr statt.-..nvelili� Die S-zivlistischen Ardeitsgemrinschasien an der Han° schule Bertiu protestiert gegen die i n n e r h o l b d e r Hv st»�se betriebenen Freiwillige«Werbung zum »legen Polen. Sie fordert nachdrücklichst die? bberui � /rv e r o e o s p i z i e r» oer wendet sich gegen die beabsichiigte Schließung der Hochich Straßenfpcrru««. Wegen Ausführung von Monia� � am Hockchahii-Viadukt am Halleschen User ist die"aJU,jf:n' zwischen Ei senbahnubc�fuhi u ng u«d�� gtsperü brücke bis aus weiteres für Fuhrwerke und Reäcr worden._ Zoi'v' Dir Vrrslcherungsbelriebe sind laut Tarifvertrag am � abend vor Pfingsten geschlossen. Der Zentralverband de lungsgchilscn bittet das Publikum, dies zu beachten. tetzensMtteikalevSer. tSZ.. KttOn. Vis Sonnlog in den BezIrtl'N ver 151„'s bit 164., 187, 168, 173., 18«., 138, IM, 23«, 241. und S«. � SSiltiooch in den B-zirden der 148. und 156. vrolkoinmissson«' 126 Gramm» Käse....« gdr j* Vonxin es. Freitag und Sonnabend von 8— � jU Sachau?, Zimmer 7. an fchmanger«<5 i a.u' VtAeinifl"? 7.»i o n a t gegen Darlegung einer ärzllchen oder einer. il« der Hebamme. 2 Dosen»merikantscher K o n o«»« ARS dem Gemeindeleden. ivP* Echäncbcrg. In der letz'en Stadtverordnriensitzi'NS � vor Eintr ti in die' Tagesordnung unserem Gen. Wilberg n � .'ich für seine Bemerkungen über die Negierungs.ruppeu y,n< vorHen Sitzung ein Ordnungsrnf erleilt. Tann stürbe oor,»rn iHfang c.u*.au»iuim»iu|'«.reiiip' frage l>- bandelt, die unsere Fraktionsgenossen über die»si-st von Regicrungstruppen während der letzten Sitzung-«- aus � tz- nalisteniribün« und in den Wandeigäugen des Rathauics"s/r.�ill hatten, kritisierte scharf diese Maßnahme und teilte unter«fu � mit, daß beim Verlassen des RarhauseS nach b-r_ letz'en Sladlverordneie durch Soldaten belästigt und �beschiwPN� � i« seien. Oberbürgermeister D o m i n i c u S erklärte, daß c? A7r-v � . V; V«tu«....Ii* V».» V: VY»-.]>..»•_ � �■£, i" habe, die er zur Sicherheit der Versammlung gegen ciwms � «/"VV/ v IV V 4 t WlVV/VV-fVH vvv-vv V|V»-. c lß JC'y* rungen beordert habe.atte tteoe de Borlage ff'«r die Stimmen der„neuen Fraktion" angenommen._____>> Lecanlworllich ldr dt« S»dadUon Sllred*3 i« I« p p-."b*' Pirloksgenolsenschast.Zieiheil", e.®. m. b H. V-rlin.— 1» tinbenbrudier«! unt verlagsgelellschall m. v. Osulsciisr Melallarßßlter- Mm VerwRitunifsstcIIe Uerlln. n;ti Kotlcz«« eur Nachricht, daB unser Köllen«, der Dreher Eduard Kunst Brchmtsir. O, um»>. Mal, der Dreher Rudolf Lüdtecke ara 1 d. AD«n Lunjcnlclden, der Werkie.imacher EmS: Patstlieika am 3 d. M. aa Lnneenleiden cestarbeu siad. Ehre Ihrem Andoabctd Dl« Ort* Verwaltung. «K I.>»l«»rii Buchhandlung der Verlaasgenovsensdiall„Freiheil" e. O. m. b. H. •m-wzazs Vtuttcbcr nfiilarhfrUcr-VcrbaaJ. Vcr»in B#rlin.„ Am 3. Juni ftnrh unser ßi Mit Ii" J. der Pntser f.iXtiöül. 4 Bc/irk W eJdin%.) : da:|;| Ii 7..lt"L. nachm. d Uiir. m„v!rt Aiwlaf« Anekto�ev! Nach kurzem, schwerem l eiden, entschlief i ui.i 3 Juni jtioir.e ir.nifist-' ijcl>ebte Krau, nnsce! �" tler. Sohwieeer- unil, firo&inuuer » NM» Schmidt tsFl). Wernlcke Lf.lcnsiatrre. ic trübt\ |i! d.i. SldU, keANii-ÜW ich. in Gerich Vorstand M 9 ; iti rr-aBB®HajssB3aHB»j c fünchrti. fe I B Am 31. Mai IV19. ver starb-nach Vurzeth Lei- �«raro naen»»ir/exn i.ei- vi den uns r lan/ruhri�er.%'i p Inn Meiütsr � ; Kwirüiis [ Lrcc selneo» Aiuteukcn.>; j ß Dies zeiaen nn£ i I4(VI: Arbelirrichaft da 3% i"' -chmlJt 1 neUt Kindern. !•*•nkfiiiter Alle- i. U i beerdig«ng il" iim Sc: nabenü. 7. Juni, i nachmittays 3 Uhr. von; der t i p I; v bes Neuen I k«; r, J.l'ob kirchhofc*. H.-.r-! ■v-.! Ü r, nnsf*'. KV» ßt*«fnlt. ' 1: fc, rtlüm* Scörlft&n der U. S. P. zum Frlesicn. finnim oder oMinea? Die Unabhängige Sozialdemokratie und der Friede. Mit BcBräflcn von K. Kculsky, Gg. Orot, C BalJod, A. Stein. R. Hihcrdimj und M Hnasc. 40 Seilen Preis 50 PL OsÄÄLM NAß dem Frieden. Versailler Wirkschaflspoliiisches za den Bedinaungcn. Von Cnuclbcrl Oral 16 Seile* Preis 30 M. Die Schrillen erklären und redifferligcn den SJontlpunki der U. 5. P. in der Fi icdcnsfrngc. Sic geben den Genossen das gcislige Rüslzcug im Knmptc gegen die cu'kotiiir.cndc naiionniisiisdie Mut. Die Sehlifen sind durch iedc Budrtinrullung tu bez. sowie lircl' vor, der ßuthhonrhunir der Verl«qsueno5sens.ha!f „frcilti:;!", c. O m b. 1 1, öerli# W\ SdliRbnuerommm 19 Verlange» Sia tos�nlos ein Probeheft KGUfSß «tiSl Dl® freie Weit t'osien...„ p p' K n Wochenschrift dar U.S. P.D. Zu beziehen durch jede Buchhandlung oder direkt vom Verlag Berlin M IST S, Sstaiffbiauardamm IS. Knute PacHeloc. Oaro. g!«r Stoffe. Scldckler. Itlrchpi»» II üe.ken Sie zu den icitriace" b rechiielfiri Ihren fledarf an rciiteni ■«31» Buser MütlenwtrK« Nieder- tz», P? ficiiöstc- � eiiic a,«G. � i r V?/ sl Kl» 1. Gtmh r z. .%: Vorrat re;o':( in Kohrs i L-d. teil �'»•-r.SSillSräätr« 1 Zl*a,.en*escli»ii. FbltnMr. H. ' UUZ. ßS; ' iiMg; Wk-iflA neu und pchraiickt £»MIAch., u»is:i.ii9/i20 Sachen neue?7nn> mar erschienen Sozialist. CTtühcc Lopalistischc Riiolandapolitin.. Unabhängige jozialäcmol'ratiich« Wochenschrift. ficrau»getK�tfn von Dr.(Ruck. Vrcilscheiä. Wntrs ItänJüjcr.MUroid utig aon: Black, H. 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