ist da" s Z- �Zelprew 10 pfg- Jahrgang 2 �»Jwfttil* Nscheml moMfns un> na�miHngs, in'k"4'" entgegenzunehmen. Tic» geschieht di)BSf( bew Augenblick, da die Ungarn gegen die Tschecho- ln>d n»"■•rrtihf fertigte Angriffe unternehmen. Die alliierten 4iH(. illtrtrn Regierungen haben indes bereit» ihren festen ta Ittif,°��iiriau, all diefeu unnützen Feindseligkeiten ein Ende WknfHn*!�" ß' einmal den rumänischen Armeen, die die im '�stand»orgesrhenrn Grenzen überschritten hatten, Halt ,"(M diesen Umständen wird die Bubapcster Regierung t|i|flohe*. unverzüglich ihren Angriffen gegen hj» J �'chaslowakei ein Ende z u setzen, widrigen. �l,ff,.'.�rbandeten und assoziierten Regierungen fest ent» � � m**• V, V W W V w w- � Eindruck dtt Ultimatums in Budapest. Budapest, S. Juni mittag». �*nMdr»Zffn»te Clemenceau» hat ein ge- h« V Aufsehe« erregt. Der revolutionäre reg'erenbe �»ig,„. 4 heute vormittag zu einer Sitzung versammelt. t»Ige �'"»kmmlssore vertreten die Ansicht, daß infolge der Er» ""»arischen Rätrarmce, ferner mit Betracht de? Fort» »»r bolschewistischen Ideen nntor den französische« Miti, �«ngarischrn Front, die Rote unbeantwortet ge- Mitaii� ttampf aufgenommen werben müßte. An» *»%, t,f' ber Regierung, vor allem B e l a K« n. sind da. daß die Noteangenommen werden müsse» 7*»4e« i« �1* Prreitwilllgkeit der FrtedenSfonferenz aulge. �"f* ungarische Rätcregicrnng a n z u e r> P* tr»,, dieser Stunde, Sonntag mittag, hat jedoch �"dfeli.»!. mo"b#"""d keinen Befehl zur Einstellung der >'"Veit«, erhalte«. Weitere Erfolge ber roten Gruppen. C.. vud-vest. K Juni. ■sMftj n® vauptaoartirr ber roten Truvven wird mit. r/tch»« g trrr Truppen haben Alts»hl, Satoralja.Ujhely und i' Die Abteilungen de» ersten Armeekorps h,"»(«in, k» Waag gegen den wichtigsten Eisenbahn» »' r st n �kon vor. Die Tschechen leisten nirgend» , tfd/ifr." b» kln einigen Stelen begegneten unsere vor» «'''»r»« Truppen französischer Kolonial. ?"»-n der rumänischen Front wurden die t». de» Th f"* bei Tokaj gezwungen,(Ich auf da» linke »»rückzuziehen. An der Südfront leb» fcil*®«n>fn" �"�bckzuzirhrn. An der Südfront lcv» » Nif ,i"bNi bei den französischen Truppen, die möglicher» »&.***( f*"'" bevorstehenden Angriff hinweisen lassen. Die ' ��»enregierung in Szegedin hat au» An» �al&_ bbfki Divisionen aufgestellt, die sich �rnnuen °nch?t VEfperay» angeschlossen haben. Die Zluchl Vogels. Schtveigeu der llnterfuchungsbchörde. ' vn wv i- o-— v bu@3 baben den zitftöndwn«tcKen eine nmt Reibe nelaffen u n s e r e N n«« b en über die U �-« evr..�!«l�ywTÄ«it fnllfM. IN. I &' »im», v-.11 üeiaiien unierr II---- tTn�t ff ist e n an der Flucht BoqelS zu(»erfolien. in, 4rcii,f,?' man die Oeffentlichkeit bal�nöalichst von ist tÖLr der SttKfiforidninaen unterrickten verde, afg«,.." Einend besteht für unsere Mitteilungen kein v' t m �erest«. Drnn obwohl die O e f f e n t l i ch» �rt.t��annunOaufdieseMi.tteiiunssei, «"b&gr, bisher keine«eröffentlichuna erfolat. IirS» u"ßfifl! e' die UntersuchunzSbehörd« bisher noch nicht üb,»!�b«lten. mitzuteilen, wie eS mrt den Ermittlun- ?,�Udo». Aemf de? Iluto» für Vogel und der Ueber» »kn Geldes dafür auf das Bankkont« der Rro 11 ( L. Um �«nschkow steht. i � di« aewik auheror deutlich'chwieriae Aufaabe i'UchuilllZbehürde»u«rleichter«». möchten wir beute Mitteilen. tva'S sie eigentlich wohl selbst hätte schon, oller» ding? nur bei größter Anstrengung, feststellen rönnen, daß daS Konto drr ftrnu Klara Ianschkow bei der Trutsche» Bank, Depositenkasse Kurfürstcndamm 185.9, unterhalten wird. Wir sind gewiß, daß daS Edenhotel und Herr N o S k e unS für diesen Hinweis sehr dankbar'ein»erden und sicherlich mit Freuden bereit sind, unsere Angaben sofort zu verfolgen und der Oefsentlichkeit entsvrechcnde Mit» teilimgen Ol machen, andernfalls wir zu weiteren Ver- öffentlichungen gerne bereit sind. Alle vorbereilungen gelrossen. Wi sind in der Lage, folgenden bezeichnenden Geheim» hefcbl zu veröffentlichen: Geheim. Brigadebefehl. 1. Nach Mit teil«Hfl d e S General dam» mandos kann mit netten Unruhen in Berlin gerechnet werden. 2. Eine B e r t e i d i g u n g der Unterkünfte der Ab- wickelungSstellen durch die Reichswehr ist aus» geschloffen. 3. E» darf kein Zweifel darüber bestehen, daß alle HeerrSangehörigen— gleich, ob Kapitulanten, Freiwillige oder auf Grund der Bcstimmungrn Zurückgehaltene— zur Verteidigung ihrer Kasernen verpflichtet sind. WersichdicscrVerpflichtung entzieht, >»eht aller ihm anS seiner Stelle erwach» sende? Rechte und Ansprüche auf alle Zeit v e r l u st i g. Sogenannte NeutralitätScrklärun» gen werden von der Regierung keines» Wegs anerkannt werden. Vielmehr hat d i e R e i ch S w e h r B e f e h l. gegen„neutrale" Kasernen als Feinde vorzugehen; ihre Besatzung wird nach Kriegsrecht bchan- delt werden. Alle in Betracht kommenden Angehörigen der Ab- wicklungSstellen sind baldigst in geeigneter Weise über dieke Ziffer des Befehls zu unterrichten. 4. Ich ersuche Major v. Rosenberg nntcr Bezug» nähme auf meine» Befehl 1/2074 geh. vom 22. 5, 19, alle VcrteidigungSmaßnahmen nunmehr beschleunigt durch» ziifül'rcn. lVerteidigungSvorschrift, Kräfteverteilung, Ausbildung, Probealarm und sonstige Vorübungen.) Tic hier?« erforderliche Zeit muß— nötigenfalls ans Kosten der Schreibarbeit— unbedingt erübrigt werden. 5. Ich sehe dem Vortrage des Maj. v. Rosen bcrg am 11, d. Mtö. entgcgc». 1*3. v. F a b c ck. Für die Richtigkeit Unterschrift unleserlich. Hauptmann und Adjutant. Zur Erläuterung dieses Befehls weifen wir darauf hin, da';„AbwicklungSstellcn" diejenigen Stellen sind, denen die Erlebiffung der Angelegenheiten des alten Heeres obliegt. Auch sie sollen, obwohl ihnen nur roin geschäftsmäßige Fimktionen oder höchstens der Wachdienst obliegt, zum KamPfgegendeninncrenFeindgczwungen werden.. Und das auch gegen ihren Willen, denn«so- genannte Neutralitätserklärungen werden von der Regie- rung keinesfalls anerkannt werden". Teilweise Beendigung des Sleeiks in Duisburg. Duisburg, 7. tzuni. Stach de« Beschlüssen der gestrigen Konserenz der Arb ei t er» e r t r e te r und Vertreter des Ge. neralkommandoS im Beifein de? ReiäMonmussarZ Severins, di« mit einer weitgehenden Milderung des B e l a g e r u n g s z u st a n d c s endete, ist heute auf fast allen Werken die Arbeit wieder ausgenommen worden, so daß der Streik als beigelegt angesehen wenden kann. Wegen Differenzen in der vezahluna der Streiktage verharren dagogen di« Straßenbahner noch im ZbuSstan-d. Das vorgehen der Regiermg. Aus der Denkschrift des Reichswirtschaftsminiftcriume Die oft«rtvähnte Denkchsrift deS Ministers Wissel! ist natürlich außer dem Reichspräsidenten und dem Kabinett auch der Redaktion der„F r e i h c i t" überreicht worden. Wir haben ebenso wie die beiden anderen Instanzen bisher die Oefsentlichkeit nur auszugsweise über dieses interessante Doknnwnt unterrichtet: bei dem großen Interesse, das die Denkschrift bietet, wollen wir aber dem immer dringender werdenden Verlangen der Oeftenlichkoit nach eingehenderer Information gern entgegenkommen, besonders da die amt» liehen Stellen eine Vcrdfsentlichunq nicht beabsichtigen. Für heute beschränken wir unS auf die Wiedergabe deZ kritischen Teiles, den wir für recht wertvoll und nur zu sehr hegründet halten, während wir den positiven Vorschlägen des Ministeriums zur Einführung einer ,, gebundenen Planwirtschaft anS den Gründen, die wir kürzlich entwickelt haben, prinzipiell abichnend gegenüberstehen. Wir geben zunächst die wichtigston Stellen ans dem Be» gleitschreiben WissellS wieder: Es wäre eine trostlos« Aussicht, wenn di« nächsten Wochen, welch« di« Entscheidung über den Frieden bringen müssen, nicht auch auf innerpolitischem Gebiet« mit entschlossenen Taten ausgefüllt werden sollten. Deütichland kann sein küns- tige» Schicksal in nicht» anderem al» in ernsthafter Arbeit an sich, selbst suchen, DaS Volk muh geleitet werden, daß c» die schier verzweifelt« Lage gründlich ersaht ünd mit dem letzten Rest seiner Kräfte aufwärt» zu loenden versucht. Di« Frieden»bedingungen sind furchtbar hart und man sieht nicht ab, wie sich unter einem solchen Frieden überhaupt ein menschenwürdige» Leben für da» deutsche Volk wieder ent» wickeln könnte. Aber e» hilft nicht», wenn sich Deutschland auf den Entrüstung» st urm eine» vergewaltigten Volle» beschränkt. Wir müssen zugleich mit Ernst die Frage erwägen, wie Deutschland da» Unerträgliche tragen soll. wenn e» ihm vom Schicksal zu tragen anferlegt wird. Die Suhere Macht Deutschland» ist restlos zusammengebrochen. Soll nicht die deutsche Wirtschaft, di« durcft diese harte Schule geschützt lebte und gedieb, völlig schutzlos bin, so lnuß si« ihre innere Organisation so viel wie möglich erhöhen. Die Not de» Lande» treibt mit zioingender Gewalt zur G c in e i n w i r t s ch a f t. Di« Aufgab«, die da» Schicksal dem deutschen Volk« gestellt hat. läht sich nur lösen in dem Geist« d«r Unterordnung de» Einzelnen unter daS Ganze, Mit dieser Idee müssen wir zu wirken suchen. Dringt sie durch, so kann schließlich mich nicht ausbleiben, dah Deutschland über kurz oder lang sei,,« volle Freiheit und Gleiche. berechtigung, vielleicht sogar sein« FührersckjaH wieder gewinnt. Sticht eindringlich genug kann ich die Vitle aussprechen, sich sobald und entschieden wie möglich auf den Boden eine» klaren genieiimoirtschasNichen Prograunit» zu stellen, wie es im tan Anlagern entwickcild ist. J,.b würde dankbar(«in, wenn tunlichst bald eine Beschluß� fassung de» Kabinett» über das WirtschaftZprogramm und die ihm beigefügten Richtlinien zu Gesetzentwürfen herbeigeführt würde. ... r?I"5 der Denkschrift selbst, die vom 7. Mai datiert ist, lassen wir nunmehr'die ersten Abschnitte folgen: ES mehren sich di« Anzeichen dafür, dah da» Kabinett von Tag zu Tag Teile seine» Vertrauen» inder Bevölkerung einbüht. Darüber darf die Tatsache nicht hinwegtäuschen, dah die Stellung de» Kabinett», rein politisch betrachtet, durch da» Vertrwuol' einer parlamentarischen Mehr- hcit b>i» a.uf weitere» gesichert erscheint, Wenn schon keineswegs bestritten werden soll, dah eine Reihe von unabänderlichen und unverschuldeten Umständen diese Um- stimmung de» Volkes bewirkt hat, so läht sich dennoch nicht leug» sie»' daß für gewisse Schwierigkeiten die Regierung und di« % zugrunde liegende Parte ikoalition mitverant« wörtlich sind. Sicheviich wird beispietooeise durch die Erb»' fchoft eine» verlorernen Kriege» und duach den Zioang mouate» langen Wartens auf einen schlechten Frieden da» Regierung»- geschäst uncrirägtich erschwert; aber ebenso gewiß läht sich auch sagen, dah da» Volk zu der Klage berechtigt ist. von der R e» gierung fei nicht jede Gelegenheit ausgenutzt� worden� um da» jeweils erreichbar Beste durchzusetzen. j Um nach Möglichkeit in letzter Stunde die Weite?« entwicklung zur Kat«str«phe emszuhalten, fühlt sich da» ReichSwirtschaftSministerimn beipflichtet, in aller Offenheit seine Kritik darzulegen lund AohiksSmazregeln vorzufchlage�i. DaS Re ich Zw i 1 1 schuf t» minister' u-m hat sich schon mehrmals erlaubt, auf K»nstruktion»fehler»«« Behörden« I ctga tnrntion yfnzikw eisen, doch zeigten die matzgelbendÄn Qütkn der Reichsregierung wenig Neigung, Einheitlichkeit in die wirtschafiSpolitische Betätigung des Reichs zu bringen. Es gelang dem Neichswirtschaftsministerium ungeachtet stets er- neuter Vorstellungen und energischer Wahrung seiner Stellung nicht, die wi rt fcha ft Spdl i ti s che« Kompetenzen der verschiedenen «kersten ReichöbehSrden ganz zu klären. Waren auch die der- schiedenen militärischen� Stellen, die während des Krieges sich Wirt- schaftspolitisch betätigt hatten, in deen Demobilmachungsamt der- einigt, so blieb die Wirtschaftspolitik im übrigen systemlos auf ReichSwirtschaftSministerium, Ministerium deZ Auswärtigen, Schatzministerium, Arbeitsministerium, ReichsernährungSministe- rium geteilt. H?nzu trät als ein neuer wwkshäfKpolitisHer Faktor die WaffenstillstandS-Koimmssion. Und bei der Kabinetts- bildrmg wurde das Schatzamt in Finanzministerium und Schatz- Ministerium geteilt. Wer bei dieser verworrenen Ge- schäftsverteiloing die Vevantworklichkeit ftir das Ge? samtgebiet der Wirtschastspokitik eigentlich trägt, ist völlig unklar. Eine einheitliche Wirtschaftspolitik ist bei dieser Sachlage ganz unmöglich. Und dabei handelt es sich nicht um rein« Kompetenzfragen. Hiwter den Kompetenzen stehe» pieAmeihr grundsätzlich Divergenzen ltn der wirtjichafts» polititfchon Auffasiung der einzelnen Ressorts und ihrer Lefter. De« im Bolle allgemein fühlbare Eindruck organisatorischer Unklarheit wirkt äußerst unheilvoll und erweckt geradezu den An-- schein, als werde das Regirren mehr denn je als Selbstzweck statt als Mittel zum Zweck betrieben. Sach- iiche Gesichtspunkte würden es absolut geboten erscheinen lassen, die Zahl der ReichSministerie« zu vermilidern und ihr gegen- fettige» Verhältnis scharf abzugrenzen. Die sofortig« Zusammen legung mittlerer und unterer Reichsämter, Kriegegesellschaften »sw. und schliesikich die unvermeidliche Verbesserung des Be- «ntengefetzes mit dem Ziel einer möglichst weitgehenden Eni- bureaukratisierung der Rcgierungsmaschine wird durch die Ber- hältnisse dringend gefordert. Die Lösung dieser Ausgaben hängt nicht von der Uobev- Windung änherer Hindernisse ab, sondern bedarf lediglich des Entschlusses, innere Widerstände im Schatze der gesetz- lichem Körperschaften zu bekämpfe«. Daß solche Widerstände, durch da» parlamentarische System nicht geschloäät, sondern bestärkt werden, verkennt das ReichSwirtschaftSministerium durch- aus nicht. Aber gerade in dieser Tatscuie erblickt cS eine entscheidende Gefahr; in einer Zeit wie der jetzigen kann de? Sinn de» demokratischen Prinzips dadurch in sein Gegenteil Verkehrs werden, daß man auf grundsätzliche AuSein- anderfetzungen verzichtet,»ur«m den Z u s a m- menhalt de? Mehrheit nickst z« gefährbsn. Da» liegt in den Schwierigkeiten, die einem KoalttwnS- kabinett erwachsen, die darin begründet sind, daß man von solchen grv.ndfötzkichen Auseinandersetzungen absieht, n« um den Zu- sammenhalt der Koalition nicht ga gefährden. Eine derartig zusammiengehaltene Koatttion mutz j» doch über kurz oder lang versagen, indem sie sich als pro- gramm. und ideenlos erweist und dann plötzlich dem An- stürm irgendwelcher Minderheit unterliegt. Was bisher ttn Rahmen ber progralimiÄaSvol�ogenen Koalition an wirtschaftlichen und sozialen Proklamationen erfolgt ist, trägt den Stempel de» Notkompromisse» an sich und begegnet im Lande Zweifeln an der Echtheit der Ge» sinnnng. Bei dem Fehlen etne« fitzm Mezweidemti-ge» Prageamms he» Kabinetts, gerade auf ninerpolitischem und wirtschaftlichem Gebiete ist jede Art von Aachpolitik und im Sinne de» Reichs- wirtschaftSministeriumS besonder» die Sozial-, Finanz, nnd Wirt. schaft» Politik zu kurz gekommen,»der mit anderen Worten: dem demokratischen Prinzip zuliebe hat der Sozia- lismus schwer gelitten.«S ist allerhöchste Zeit. diesen Fehler wieder gutzumachen, wenn an« der» mamdenEozialiSmnSnichtwilbeü«ngrchi» stischen Experimenten überliefern und»ben- drein die Demokratie einbüßen will. Man kann nicht einwenden, eS dürfe an der scheinbaren Einheit de» Kabinett« nicht vor dem JriedenSschluh g«. rüttelt werden, denn gerade die Friedensverhandlungen selbst und die daran hängenden Entschließungen für oder tvider die An- nähme des gegnerischen Angebots erfordern sofortige prinzipielle umb pvoyraonntatischg Haltung d«S Kabinet«. Vor der Welt- geschichte wärde kein« Ausflucht standhalten, die etwa ver- suchte, die eigene Schwäche auf die feindliche Ueberlegenheit abzu- wälzen. Deutschland kann gerade auf Wirtschaft»- sinanz« und sozialpolitischem Gebiet starke Trümpfe ausspielen, sofern es nach einem einheitlichen Plan verfährt. kkbcr durch ein Gemisch von Meinungen, wie e» alltäglich in den Erörterungen zwischen WaffensMstandSkommifsion, Reichs- finanzministerium, ReichSernährungSministerium, Auswärtigem Amt und Reichswirtschaftsministerium zutage tritt, ohne jemak» Ü«»z geUfufert gu tv erben, wivd sich Deuttschiland auf Jahrzehnte hinan« schwer schädigen. Hier helfen keine Instruktionen üb»r Emzelheitrn. Hier hilft ausschlietzlich ein prinzipielles Pragram«. Und hier, wo Deutschland«is Schuldner, als Käufer m?d als sozialistischer Bahnbrecher über ausahnkiche Kräfte verfügt, hietze Verzicht auf ein tstwgramm schul»hafte»er« sündigung an sich selbst. «grnische Zwchhipn. Vor ein i am Taam hat der BrandenburgWie Laut,. bund i):m ReichKernnhrungSamt folamde Aorderunaen Antarbreitet: 1. Die re stlose Aufhebung der ZwangSwirt- schaff für a«e Produkt« cmf der neuen Ernte, für Milch, Butter und Vieh aber, mit Wirkung vom 1. August 1919 ab. 2. B-S zur restlosen Aufhebung der ZwomgStvirtfchaft die Festsetzung folgender Pr er»b esti m m u ng mit sofar» t i ge r Wt r ku n g: a) Für da» gasainfe Schlachtvieh(Rindvieh, Schweine und Schafe)«ne Erhöhung der jetzigen Preis« um 199 Pwoz. b) Mr die lch«ine Erhöhung auf G-SO M. für den Liter ab Mall. c) Für Vi« Butter eine Erhöhung««f b M. pro Pfd. Hi. v»u frrnKe Waende D r» h u n a, ait�ocfprockn; <3««wi F»rd»UUnss«benso wie die vi«eu schr?Mchen und mündlichen Eingaben und Proteste, bie ftt de» letzten gmnacht worden find, von satten der Regterung kein« aukreichoude Berücksichtigung finden, sind die Führer dar Lantzwwtichaßt nicht««hr in der L«««, die Masse« von plantefsr schifte«l-Mtzaltr«»nd damit müssen st« auch die V«ra»t»o»rtn«g für die htrra«S entstetzrnden Selzen ab- lehne«. Bei einer UnterrrftAna dar Vsrfrteer des DtmichundeS mit dem RÄhSernähtmnssKmirüve» Schmidt bat dt«ser die Forderungen rundweg abgelehnt, da der Antrag lediglich aus dem Beweggrund gestellt sei. die Landwirte zu bereichern. Mese Antwort bat die Entrüstung aller Agrarier und der ihnen natz«st»l>enden politischen Kreise hervorgerufen. Aber auch die liberale» Blätter beteiligen sich an den EntrüstungSfundgeibungeui gegen Schmidt, da ihnen seine Swllungnahme zur Zwangswirtschaft noch nicht weit- gehend genug ist. Daß Schmidt diese unverschämte» Preissorderungen der Landwirte rundweg ablehnte, halten wir für eine Selbst- Verständlichkeit. Wir möchten aber trotzdem betonen. daß wir uns genau so wenig wie mit der Freigabe des Eier- Handels, mit der Freigabe der Haferbewirtschastung einverstanden erklären können, die> Schmidt im neuen Erntejahr durchführen will. Es ist falsch, anzunehmen, daß die agra- rrschen Kreise oder Handelskreise mit solchen Zugeständnissen irgendwie befriedigt werden, im Gegenteil, wie das Vor- gehen des Landbundes zeigt, schöpfen sie daraus nur neue Kraft zu ihrem Vorgehen gegen die Zwangsbewirtschastung. Gegen die Mlilärjusliz! Der Verfassungsansschuß der Nationalversammlung befaßte sich am Freitag in einer längeren Sitzung wiederum mit dem Verfassungsentwurf. Beim Abschnitt Rechts- Pflege entstand eine längere Erörterung über die Ab- schaffung der Militärjustiz. Abg. Dr. Sinzheimer (Soz.) stellte den Antrag, die Militärinstiz abzuschaffen, da da? Rechtsgefühi des Volkes durch die Militärgerichte schwer erschüttert sei. Genosse Dr. Oskar Cohn stellte folgenden Antrag: .Die Gerichtsbarkeit wird auf Grundlage des Gesetzes durch Volksgerichte ausgeübt; ihnen allein sind auch die Per- sonen de» SoldatenstandeS unterworfen. Militärgerichte und AuZnahmegerichte sind verboten. Das Nähere bestimmt da» Ge- richtSverfassungSgcsetz.' Genosse Cohn betonte dabei, daß sein Antrag Wert darauf lege, daß die Gerichtsbarkeit auf Grund des Ge- setzes auszuüben sei, was bisher namentlich bei den Mili- tärgerichtm nicht geschehen sei. Den bürgerlichen Gerich- ten müßten auch die Soldaten unterstellt werden, und die Gerichte müßten anders zusammengesetzt werden, als eS bei der bisherigen Organisation möglich geinesen seu Auch die„Frankfurter Zeitung" sei dafür eingetreten, daß die Militärs lchiz in jeder Form beseitigt werde. Sich jetzt noch für die Militärgerichte einzusetzen, sei von den Demo- kraten ein sclstverer politischer Fehler.,....... Trotz der unaeheuren Willkürakte, die sich die Militär- gerechte in allerletzter Zeit zuschulden kommen ließen nnd trotz der Tatsache, baß sie angesichts des Lrebkncchts-Pro- zcsses und des sich daran anschließenden Skandals der Flucht Vogels und des Oberleutnants M a r l o h gerade. M zur Farce geworden sind und jedes gesunde Rechtsemp- findsn des Volkes verhöhnen, waren die Demokraten für «n« Beseitigung der Militärgerichtsbarkeit nicht zu haben. Der Abg. Dr. Quark t'Soz.) ergänzte dann den sozialdemokratischen Antrag noch dahin, daß die Militärjustiz auf- zuhckben sei. mit Ausnahme von Kriegszeiten— ein sehr dehnbarer Bsgrissl I« dieser Form wurde dann der An- tag ängonommen. ,.j Äe ZtteieilstcdilMngeli. De«tschlands Ent�hädigungslefstimg. Paris, 8. Nuni. „MatirT meldet, daß der Viererrat am Sonnabend den Bericht Loucheurs entgoaennasim.'der ersslärte, daß es schwierig sei, mit Genauigkeit den Plan der Entschädi- gung, die Deutschland zu leisten habe. variherzusagm. Besonders �bezüglich des Wiederaufbaus der zerstörten Immobilien sei eine Festsetzung nicht gut möMch. man könne keine annähernde Zahl feststellen, ohne Gefahr zu lausen, daß Frankreich zu dem Kriegsschulden einen Teil der Schäden übernehme. Zm Annexion Eupens und Malmedys. Amsterdam, 9. Juni. Zur Annexion von Cupen und Malmedy brinnt der.LZ rüsseler Peuple" einen Artikel von de Brouchsre, in dem die Aneigmrng der beiden jhreise mit der Maßgabe, daß die Einwohner das Recht haben sollen, innerbeckb von sechs Monaten in überwachten Listen zu protostteren, nnd t» de» ftSudigc« AebrntenttteUeuaning haben. D« wirtschafttwhe Beßwwg dieser. Beevogimg sei kl« und die Arbettseschaft wolle ihr dielen Eharakt« bewahren. A« vi« Regiem«,� mp» das Parlament»chiet die Pro- ÜMlchMa Wgendem Sdahnrufr Ihr kennt die Eeoeaung und au gertHtttfiche» EmelA f Unzufriedenheit, welche in den augenmnrn«�« Du ichbruch kommen. Sie sind die Folge einer ,5 Schweigens und der Tatsache, datz das feierliche Verspre#�' welchem der Bölkerfriede und ein f r u ch t b« s* � sammeuarbeiten der Nationen in der A»w> gekündigt wurde, nunmehr vergessen ist. proleslkimSgebünges gegen die StinorW Leninks. (Eigene Drahtnachricht der Freiheit*) St, ckholm, S. 3"' Die Nachricht von der Hinrichwng von Levlnt, � sozialdemokratischen Regierung Bayerns zebilligi ist, uj» dem bevorstehenden Todesurteil über Toller erregt i* Sozialisten und humanen Mensche« da? Gefühl**" scheu und Entsetzen.-_j»«4ck Als Vertreter einer Partei, die selbst unter Terror gelitten und zum Opfer gefallen von der mehrere Mitglieder diesem � sind, ebenso al» entschiedener zum i�pser gefallen iino, rornio.,{f, spartakistischen Bewegung in Deutschkand, erhebe ich schürf st en Protest gegen die in Deutschland Hinrlchtnngen der Spartakisten. Diese Politik der Berz«�� rechtfertigt in den Augen der Massen den b»lschewistis können wohl au« zu seinen Ehren auf den verdienst eines Tages verzram' P %* J Alivautsche Unficitigleiten. Das, berliner Tageblatt" befindet sich mii seiner ficht über den Streik aber in„guter" Gesellschaft.®t klärt die„Deutsche Tageszeitung" den Streik für den � verantwortlichsten" fw.fi»»nd™ dann fort: »Rur Gedankenlostssott, die fthem ganz andere Beje' gen vertüente, kann auf die Beh-rnptnnf hereinfallen, e» � sich bei Kevine nm das erste„pdRWfihe" XodrSurtrfl" Wo d« MnUtf ttmfi bogttvtt, da zLit es»icht mckhr-V sondern eben Mord; Levinä aber trägt mit den«nbevM% ssReiern der koinrnuntsttsthen Refiernng in München die., Veranitoortung fiir«wie lange Ruthe g reue l>> okle< meinst er Mordtaten, Mn dem slttentat im Landtage bis zu der biehischen Ermordung�! Geiseln, mttd bi» zum letzten MistSiropfen, der wegeun � und sieiner Freunde rechtloser Grwoit- med MterdherrschVl,� swsse« ist. Er ist noch mehr«As«nibere Mitpsslehrr bkesek befkckte« Münchner Cchreckmfwfiewnf de« int«'.p tuelle Arheber grauenhafter Mordtat«*'� Geselle und Beschützet rnchkoser Mörb««' ei# PoAstker, sondern ein wenigsten* moralißh vielfach«» � de» Schuldiger also ist w MBnchen gerichtet worden, lln» der Jude Rosenfrkd den jüdischen Bokschewisten Lev'N« .«W und„rein" hwste«. fo weiß sickb-r viel W«r Softe die„Deutsche Tagechicitvng". was man � annehmen muß. den BerhaMnnasbericht im Prozell* Levin6 gekannt haben, so spricht sie mit der Bf Www. j Levin� sei schuld a« den Mordtalm in München W* h Sh, °°ß et Nspioch« Der Wlltti, s? fen h 0 • Di. Neji toibtt Weilt» Jjitenbe «teifc, klesnq Die Öetogs Ar fcii«. B «enrick� go"' M ZZe bot L 0/ kkiek i Ii, WV: ntn -r E'®. P N .".Nim H °rfa Ch, orbn: K 'rbüi Map L-Hts er ti*� %, an München w»"' tj bt sondere a« der Ersch»eßun« der««« dew* &€ Lüge aus. Uns können die Kundgebtmgen ßolch niedriger Nung mir rcckit sein. Oeffnen fk doch dem letzten A) die Augen über den wahren Charotter der Ämel� Parteren. Nu neuer Hschverralsprozeß. Die verdächtige Rolle Schneppenhorsts. führet Sauber und fficnosfrw vor dem Staad gcrstht in � bürg wurden mich die Minister Segitz und SchneppcnhlZtt.! Mlln-hen, 7. 3< lFn beni� ochverratSproretz gegen Wie Kommu"'� Zeugen vernommen. Dabei erK&rte Minister Segitz, �4/ am 4. April in der bestnmten Rälesitzung das Verlange" Abordmmg, datz die Minister die RüterrmtbW anerkmnen zurückgewiesen habe. Auch Hai einer spät«««## � mit Kommuniften habe er die Zmnutmig, an dar AuSrufu»» RälerepuRA mitzuwirk«>,«iNMat Mrücklgewiesen. Der«l» Zeuge vemommme Minister Schnepp«ss-/ betonte,»ich das Vwlonchm etnac ÄtigSbuTger 3»«tewiWbö»-! Si K? I «0# f Ärbei!«� 9. V\ Ä »»» Sl ftm S«" I iL W* Z. 3# etne «rt ,-l°Ä ution 0 Ä tiflung °Ä Si"1 :eif< U �Mijnr rouTBf. miT m« M»!? w wrmwcnsch dp.»- aber ohne ihn mitzunehmen. Braß ging sofort . �kshause, wo u trotz allen Protestes, trotz Hin» diirdz � Immunität von drei Offizieren festgenommen «t Führer der morgens erschienenen Truppen hielt h nma* sür erforderlich, den Oberbiirgermeistcr der kklinr,,!-" iwr Verhängung des Belagerungszustandes in tifju setzen. llnn• ii verbreitete sich die Nachricht von den Ver. �gen � der Remscheider Arbeiterschaft. Spontan, ohne j;. tibredung, traten d»e Arbeiter in den General- C' Kommission, besteh ent aus zwei Mitgliedern der . Wt» etnem Rechtssozialisten und einem Vertreter der '« IN Utscheid, wurden sofort nach dem General- n � 0 i" Münster entsandt, um den Grund für den Mord»,, su erfahren und die Zurücknahme der getroffenen .�rbii�nen zu erstreben. Auf telephonische Anfrag« des will Hofmeisters von Remschoid, bei dem General- Wts lvurde mitgeteilt, daß man dort mit der Sache "iri hätte, die ganze Angelegenheit sei dem Korps i, �?ann unterstellt. � Bergmann teilte lder Kvmniission mit, daß Ästeten in sin p o l i t i s ch e s K o m p l o t t(!) ver- leien. Sie würden sofort entlassen werden, wenn ckelt > iW»uuiucu ,v Di- Schuld herausstelle. .. dem Reichs- war Severins Sevint 0 '■?»- TS*'- Ä m Cl�«j Di- ijeiausiieue. Genossen von Elberfekd fetzten sich mit ichg. �r Severins in Verbindung, doch wi..------ ltf«Wiche tweise der Uebersoll auf Remscheid un �rl'ue am Abend stattfindende Versammlung war von le«i 000 Personen bcsncht und beschloß �in stürmischer Er- . sii'6 Fortführung des Generalstreiks. am Freitag abend wurde eine Immission, be- �vld�.�us dem Beigeordneten der Stecht RlMicheid zr. W(.. W, dem Syndikus der Arbeitgeber Dr. Luddike und der w.�eisekretär Eckhardt nach Berlin entsandt, um von W-t Gierung die Entlassung der Verhafteten und die des Belagerungszustandes zu verlangen preußischen Ministerium konnte bte «uz'Mon keine Auskunft erhalten, da man dort auch nicht sj�Wgst« von der Sache wußte. % L"!1 don x im Neichswehrministerium schien glicht Ä�orgängen in Remscheid nur durch den Tages- ßB, x' Generalkommandos vom 6. Juni informiert zu I� r Ü m i �e lip�r Remscheid wegen ko m m unisti- .ls lebe der Belagerungszustand verhängt und �Wtii»�"lsten verhaftet seien, weil sie die Behörden nicht D. �.T�ernaß arbeiten ließen. Braß sei verhaftet wor- tor*. rnLn kinsn Offizier mit dem Revolver bedroht(I) Wste- kor von G i l f a versicherte,>daß vom Reichswehr- L, Remscheid nichts unternommen wurde. ?!>i Twa,- dem Vertreter der Stadt Remscheid wie M&tiheii Unternehmer wurde mit aller Ent- Mir ni!/�.°usgesprochen. daß kein Grund zur Vornahnic düni �schen Aktion vorgelegen hätte. In der Stadt Ruh« geherrsckst. Ueberhaupt hätte nur an i%on«t 0en ftik der Rcvolutton die Arbeit geruht. C ßoinn%' den 9., teilte Herr Hauptmann F r i d e r i c i d�.�elp»'�k>on don Bericht aus Münster mit. Danach sei islycin»,0�ungszustand vom Generalkommando M ii n st c r if�.�usfiir r�en- Dcls Korps Bergmann habe lediglich .«eix,.'"oriiim erraer siroeiteimi �lgi>-Relnscheid dieWerbungvonFreiwilligen K»j• Freiwillige seien in Remscheid belästigt wor- Erpressung«!. Nach dem Bericht des ans führenden Truppenkeiks sei Braß verhaftet worden wegen Raub, Erpressung u n d B c d r o h u n g(I!). Da er auf frischer Tat ertappt, hätte man Braß auch als Abgeordneten verhaften können. Zu den angeführten Gründen ist zu bemerken, daß es unmöglich sein wird, den Nachweis zu führen, daß Rem- scheid die kommunistische Zentrale Deutschlands ist. 2. Be- steht der Arbeitcrrat zu recht. Er ist zusammengesetzt aus den drei sozialistischen Parteien: er hat an den Wahlen zum Rätekongreß teilgenommen und das Mandat ist vom Räte- kongreß anerkannt worden. 3. Die Werbung der Frei- willigen hat der Arbeitcrrat auf Grund der WaffeU- st i l Ifta nd s b ed i g u n ge n in der neutralen Zone zu reckst verhindert. Allerdings sagte Hauptmann Friederici, diese Bedingungen seien Uns ciufgezwungen worden. Als gute Deutsche hätte man in Remscheid ein Auge zu- drücken sollen, da die Freiwilligen ja nur dem Interesse des Vaterlandes(!) dienen. Die Belästigung der Freiwilligen entstand dadurch, daß einige Urlauber mit Seitengewehr Wd Revolver nach Rem- scheid kamen, trotzdem sie wissen mußten, daß in der neu- traten Zone bewaffneten Soldaten der Aufenthalt verboten war. Diesen Frestvilligen wurden von Unberufenen die Waffen abgenommen. 5. Von Erpressungen ist in Rem- scheid nichts bekannt. Völlig absurd ist die Begründung der Verhaftung des Genossen Braß. Daß ausgerechnet Atoskegarden kommen müssen, um unseren Genossen und Abgeordneten Braß beim Rauben. Erpressen und Bedrohen aiü frischer Tat zu er- tappen, ist sicher eine beachtenswerte Leistung und beweist schlüss:g die Notwendigkeit des Erscheinens in Remscheid. Daß man auch im Reichswehrministerium das Gefühl hatte, daß das Vorgehen in Remscheid nicht zu begründen sei. ging aus den ganzen Verhandlungen hervor. Selbst Herr N o s k e, bei dem die Kommission zuletzt vorstellig wurde, kam aus Verlegenheitsgeftammel nicht heraus. Jedenfalls schien es ihm selbst nicht angenehm zu sein, daß die Herren vom Militär, ohne den Reichskommissar Severins zu verständigen, die Äktiou unternommen hatten. Der Fall Remscheid zeigt aufs neue, in welch rücksichts- loser Weise die Milrtörkamarilla arbeitet. Jedes militä- rische Kommando arbeitet völlig selbständig, ja jeder Ossi- zier handelt, wie es ihm gerade gut dünkt. Daß �dadurch nicht nur die Ruhe einzelner Orte ge- fährdet, sondern auch das ganze Reich geschädigt werden kann, konnte in Remscheid schon beobachtet werden. Den bei Remscheid liegenden Engländern blieb das Er- scheinen der Regiernngstrnppen nicht lange unbekannt. So- fort wurden eine Anzahl Maschinengewehre in Stellung ge- bracht, selbst die Artillerie mußte auffahren. Soweit der Bericht. Wir möchten hinzufügen, daß nach unserer Kenntnis die Besetzung Remscheids einen glatten Bruch der Waffenstillstandsbedingungen darstellt. Städte der neutralen Zone dürfen nur besetzt werden, falls Unruhen vorkommen. In Remscheid war davon nicht die Rede. Eine unerhörte Provokation ist die Verhaftimg dös Abgeordneten Braß. Sie ist eine freche Verletzung der Immunität. Bezeichnend ist, daß die Offizierskamarilla ihre politischen Gegner nicht nur vergewaltigt, sondern ihnen auch noch die Ehre abschneidet. Wir möchten den Herr- schaften aber sehr deutlich sagen, daß vielleicht ziemlich viele von ihnen in PlünderiingeN und Raub sehr sachverständig sein mögen, aber kein Abgeordneter der Unabhängigen Sozialdemokratie. Wir sind nur neugierig, was die National- Versammlung zu dieser Beschimpfung und Ver- böhnung, die ihr da von der Soldateska angetan wird, sagen wird. Ein Kampffonds gegen das Rätesystem. Die„Republik" veroffen tticht ein als vertraulich bezeichnetes Zirkular des Verbandes Berliner Metall- industrieller, das zur Sammlung für einen„Fonds zur Bekämpfung des Bolschewismus" auffordert. Jeder Unternehmer soll 20 Mark pro Kvpf der von ihm beschäftigten Arbeitnehmer zu diesem Fonds beisteuern. Der„Bolschewismus", der mit Hilfe dieses Fonds be- kämpft werden soll, das sind die Errungenschaften der Revolution, das Mitbestimmungsrecht, das Rätesystem, die Sozialisiernng. Die Arbeiterschaft ersieht daraus, wie nötig sie es hat, auch ihrerseits sich einen Kampffonds zu schaffen, um die Machenschaften der Unternehmer ab- znwehren. Die Vollversammlung der Groß-Berliner Arbeiterräte hat die Bildung eines solchen Fonds beschlossen und erwartet, daß jeder mit Freuden sein Scherflein dazu beiträgt. Der Streik m der Herrenwäschebranche. Die Berliner Arbeiter und Arbeiterinnen der Wäschebranche nahmen in einer starl besuchten Streilvcrsmnmlung am 2. Juni den Bericbt des Kollegen Salelvskv über die am SO. Mai staftge- fnndene Verhandlung mit den Arbeitgebern entgegen. Den Arbeitgebern wurden am 27. Mai die endgültigen Forde- rungen der streikenden Arbeiterschaft unterbreitet. In der Ver- Handlung am 80. 5. entrollten nun die Arbeitgeber ein kauischuk- artiges Programm, das nicht nur in der Entlohnung um 10 M. unter das Letztgefordcrte ging, sondern sie ließen auch erkennen, daß die Arbeiter diesen angebotenen WoÄcnverdienst annähernd verdienen können, aber eine Garantie(ein Muß) wurde nicht geboten. Die Kommission lehnte im Jtitcresse der Kollegenschast dieses Angebot und die weiteren Verhandlungen ab und wandte sich an das EinigungSamt. Die Herren Arbeitgeber gingen nun dazu über, jeden au» ihrem Betriebe streikenden Arbeiter und Arbeiterinnen zum Sonntag einen Brief nebst einem gedruckten Tarif zuzustllen, in dem sie die der Kommission zugestandenen SB oefien verdienst« anführten. Sie versprachen sich von diesem ziem- [ich kostspieligen Geschäft jedenfalls, daß die zermürbte Arbeiter- schaft in hellen Scharen in die Betriebe läuft. Die Wochenver- dienst« standen gleich als augenspringender Punkt obenan, aber der Pferdefuß hinkte nach; denn es steht deutlich; diese Wochen- Verdienste können bei einer 46%stun&igen Arbeitszeit erzielt werden.(A I s o f e i n Muh.) SÄntllcbe Diskussionsredner unterstrichen die Ausführungen des Neserenten und die Versammlung erklärte einstimmig, nach dem zugeschickten Tartf die Arbett nicht aufnehmen zu können, da dieser ihnen nicht die Garantie bietet, die angerührten Wochen- veidienste verdienen zu müssen. Sie verlangen für den Zu» schneide r 120 M., Plätterin 70 M., Mherin 66 M.(für alle ande.' ren Kategorien entsprechend) garantierlen Woche nberhienst(rtl einer 4Sstündigen Arbeitszeit, für eine Durchfchn-ittskvaft. � Di«' Versammlung war auch damit einverstanden, daß die Kommission�' die Verhandlungen abgebrochen und das Einigungsamt ange« rufen hat. Deutfchcr TranSportarbester-Verband, Sektion 5, Industriearbeiter. Am Dienstag, nachmittags i'A Uhr, findet im Gewerk» schaftshaus, Engelufer 14/16, allgemeine Versammlung aller Packer, Lager- und Transportarbeiter usw. aus sämtlichen Betrie» den der Groß-Berliner Metall- und Elektroindustrie statt, wo zii dem Endergebnis der Verhandlungen über das Kollektivvabkom, men Stellung genommen wird. Deutschrp TronSportarbeiter-Vcrband. Minercklwasserarbeiter, -arbeite rinnen und Kutscher. Mittwoch, den 11. 6. 19, abends 7 Uhr, in Fritz Wittes Festsälen. Sebastitnstr. 30, Branchenver. sammlung. Tagesordnung. 1. Bericht über die Verhandlungen mit den Arbeitgebern über Abschluß eines KorporativvcrtrageS. 2. Diskussion und Beschlußfassung. Die MaschinCnarbeiter des Deutschen Holzarbeitcr-BerbandcS nahmen in ihrer Branchenver sammlung am 8. Juni einen lehr» reichen Vortrag des Kollegen Siegle über Näteshstem und Ge- werkschaften entgegen. Zum Bericht über die Lohnbewegung, den Kollege Müller erstattete, wurde mitgeteilt, daß bei der Firma Lühr und Wiese Löhne in Höhe von 65— 75 Pf. für Frauen, 1,80 M. für Hilfsarbeiter, Heizer 1,60 M. und Maschinenarbeitcr 2 M. pro Stunde gezahlt werden. Dieser Unternehmer steht immer noch auf dem Herrenstandpunkt und lehnt jede Verhrtnd» lung mit der Organisation ab. Die Arbeiter müssen sich diesen! Herrn also noch erziehen. Arbeiter— Telefunken. Die Arbeitszeit am dritten Feiertag- ist: Tempelhofer Ufer 7 Uhr, Beuthstraß«%8 Uhr, Friedrichstraße und Belle-Alliance-Siraße wie üblich. Die Forderungen der rlleuköllner HilfSarboAerinnen«nd Hilfsarbeiter sind nunmehr vom Magistrat auf Grundlage des Berliner Schiedsspruches bewilligt. Die Annahme dieser Forde- Hingen durch die Angestellten erfolgte gegen 35 Stimmen. Da jedoch über einzelne Punkte, besonders für Kriegsbetroffene usw. deine völlige Klarheit herrscht,«.uch die En tschuldungS summe in geteilten Sätzen, drei Viertel, die Halft«, ein Viertel vom Gehalt, je nach Einstellung des Betreffenden, gezahlt werden soll, ist es notwendig, geworden, alle beim Neuköllner Magistrat beschäftiaten Kriegsbeschädigte, Kriegsteilnehmer, Hinterbliebene usw. zu Mittwoch, abend 7% Uhr im Ideal-Kasino, Weichselstr. 8, zu einer Ver» sammlung einzuladen. A. W. Nord. Vertrauensleute, ArbeiterrZse! uich Arbeiter- Ausschüsse und Angestelllen-Ausschüsse treffen sich ab Mittwoch, den 11. d. Mt»., vorm. 11 Uhr bei Hoffmann, ZionUirchstraße 3. '..................— 6 1 o 0- 6 c rÜn. Die Pfingstfeiertage. Ungeheuer war der Menschenstrom, der sich In den vdDert schönen Pfingstfeiertagen in» Freie ergoß. Wiederum versagten die Beförderungsmittel, und vielen wurde der Ausflug leid gemacht durch die Beschwerlichkeiten bei der Rückkehr.— Ernte haben wieder die Spitzbuben geheilten, die diy Abwesenheit von Woh» nungsinhabern zu Diebstählen benutzten.— Auch Tragödien werden gemeibei. In der Rathenower Str. 87 vergiftete sich ein« junge Frau- mit ihrem Kinde mit Gas. Die Mutter wurde durch die Jeuerwehr wieder in» Leben zurückgerufen. Da» Kind war tot.— Am Kottbuser Ufer 20 wurden gestern eine Frau Schneider auS der Hehnstraße in Pankow mit ihrem fünfjährigen Töchterchen tot aus dem Wasser gezogen.— Gin« LtebeStragöbie s piekte sich in der Weberstraße 42 ab. Der 20 Jahne alte Schweizer Richard Götz aus der Weinstraße 22 geriet in deh Wohnung seiner Braut, einer 19 Jahre alten Selma Joppich, mit dieser Weyen eine» PfingstauSflugeS in einen Wortwcchisel, ftwrte dabei immer heftiger und zog schließlich den Revolver, schoß damit feiner Brauk in die linke Schläfe und gab, al» diese zusammenbrach, noch mehrere Schüsse auf sich selbst ab, von denen einer die rechte Schläfe traf. Beide nrnrden von Handbavohnern schwerverletzt aufgefunden und nach dem Krankenhaus am Friedrichs Hain ge- bracht.— Am Osthafen wurde die Leiche des Tischlers Hugo Lang- Hammer au» dem Wasser gezogen. Räch einem Schreiben an feine Familie ist er in den Tod gegangen, weil«r fürchtete, geisteskrank zu werden. Behördliche Hemmungen des Nafargemifles. Erfreulicherweise hat da» Wandern in der Natur Sei den großstädtischen Arbeitern und Arbeiterinnen einen solchen An. klang gefunden, daß große Massen d-iefep der Sonne besonders bedürftigen Menschen, die Feiertage restlos dazu ausnutzen, um ihr« Lungen in frischer Waldesluft tüchtig zu baden. Zum Schutz« von etwaiger Unbill der Witterung pflegte man wohl auch ein Zelt aufzuschlagen und nun kann es auch mal stürmen und regnen, das macht der fröhlichen Stimmung keinen Abbruch. Ja, wenn unsere Polizeiorgane mit ihren neuen Vorschrif- ten nicht wäre! Die Regierunq in Potsdam hat beispielsweise verfügt, daß Zetesch-Ü.e nur Personen erhalten, die glaubhaft nachweisen, daß sie Touremnvdsrer ober Sagtet sind. Wanderer erhalten solche Scheine nicht. Warum die St Soll der Genuß lder bisher noch freien Natur ein Privileg der Bemittelten sein? Be- dürfen nicht gerade die Acmeren des Voltes der weitestgehenden! Erholung ,n der Natur? Mit derartigen die Ärmere BevAternng treffenden �ssunmungen muß endlich aufgeräumt werden. Wozu überhaupt Zeltschein«? Muß denn bei unS alles reglementiert werden, auch das harmloseste Vergnügen? Unsere bebördlicheit Organ« sind doch zu verbureaukratisiertl Keine Enlschnldunsssmmnen mehr. I?fc{en Stadtverordnetenversammlung an«inen Mmtwlar C'cnc Vorlage über die Zahlung einer Ent- schuldungIsumme«n die Beamten. Festangestellten und Lehrer (iritaimül ßrund schliche Aenderung iiriofern erhalt«,, als der .lus;chuh grundsätzlich die fernere Zahlung von EnsschuIdungS« summen ablehnt. Es soll auf«ine baldigst vorzutegende Be- lÄtÄ.s»füfÄSir™.vir ,rÄ5 ltezahlt werden. Diese Beiträge sollen dann angerechnet werden. Tue Supernumerare sollen 200 Mark monatlich erhalten, dje früher nichts bekamen. Diese Klasse von Leuten, die von ihren Angebörigen unterhalten wurden, arbeiteten bisher unentgeltlich iveil sie ihre Lehrzeit zur Vorbereitung für höhere Stellen be- nutzten,. Durch die Unentgeltlichkeit waren die höheren Stellen nur. Angehörigen besitzender Kreise vorbehalten. Damit soll«uf- geräumt werden. Der Magistrat von Schönebrrg will beim Minister de» Inner» dahin vorstellig werden, daß Soldaten, welche im inneren Dienst 'nsbesondere zur Aufrechterhaltuna der Ordnung in Versamm- lungen gebraucht werden, nicht mehr mit Handgranaten auS- gerüstet sein sollen. Unserer Meinung nach haben Soldaten überhaupt mit dem VersammlungSwtfen nWs zu tun. Das nächste V-lkSkdnzert dos Philharmonischen Orchesters findet am Dienstag, den 10. Juni 1019 in der Philharmonie, Bernbu�er Straße 22/23 statt. Beginn de? Konzerts 8 Uhr. Eint'.ittspreis 30 Pf. Zentralstelle für Einigung der Sozialdemokratie, Bezirk Norde» TA Uhr, MitLliederversammlung Donnerstag, abend Velterltruk» 43» bei Mdder. rebeWMMlelwek. NeiiKSlln. Für die Kommende Woche 250 Er.©raupen oder Grütze und 100 Gr. Weizengrieß. Forlsetzung des Verkaufs von Nährmitteln an Jugendliche und von Marmelade. 125 Er. Schwelzerkäfe für die im Vezirk der 13. Brotkommiffion eingetragenen Dutterkunden bis emfdiließl. Mittwoch. Auf die Abschnitte P 5 der Einsuhrzusatzkcrrte 250 Er. Anslandsmchl. lieber die Ausgabe ausländischer Schweine- fUifchproduKte ergeht besondere Bekanntmachung. Tempelhos. Wodjs vom 0. bis 13. Juni. 40 Er. Butter, 30 Er. Bratfclt— 873 Er. Zucker auf Abschnitt 64 der Zuckerkarte d. Kr- Teltow für dl» Zeit v. 1.— 15. Juni. Außerdem aus Zusatzkarte sür Kin- der im 1. Lsboneiahre 750 Gr., im 2. Lebensjahre 500 Er., 3. bis 7. Lebensjahre 230 Er. für den Monat.— Süßstofs aus April- und Mai- Abschnitte, auf PI 2 Packungen, G 3 Packungen.— Die Inhaber von Bollnuichkarten haben die Iulikarten bis zum 14. Juni einschl. dem Milchhandler vorzulegen.— Suppen: 150 Er. auf Abschnitt 18, Hasersabrikate oder Grieß oder Suppen auf Abschnitt 21 der Lebens- mittelkarte d. Kr. Teltow.— Nährmittel für Kinder auf Grund der Bolimilchkarlcn A 1 und A 2: 1 Pfd. Haferfabrikate und 4 Pakete Zwieback. Für hoffend« und stillende Mütter 500 Gr. Hasersabrikate, 250 Er. Grieß und 4 Pakete Keks auf Abschnitt A der)i-Liter-Doll- milchkarte Nr. 14 309—14 548 und 15 316—15 336. D-rkanf bis Freitag, 13. Juni.— SöO Er. Hering« auf Abschn. 29 der Lebensmittelkarte der Gemeinde Tempelhaf Nr. 24 401— 36 080.-»■ Ausländ. Weizenmehl 350 Gr. cnrf Abfchn. 7, 360 Er. auf Abschn. 8 der Lebensmittelkarte T-mpelhef die Freitag, 13. Juni. Abstempeln P 5 und Q 6 der Sin« fuhrznsatzkarte-— 60 Gr. Bratfett aus Abschn. L 4 der Elnfuhrzusatz- karte.— Kriegsbeschädigte, die 60 Prozent und mehr erwerbsunfähig find, sollen ohne arztliche Attest« eine wöchentliche Zulage von Nähr- Mitteln erhalten. Um festzustellen,- wer und wieviel Kriegsbeschädigte In Frage kommen, haben die Bet):esfenden sich unter Borlage des Zientenbescheidz» am 12. oder 13. Juni, 8— 1 Uhr vorm. im Bureau der Krank-nernährung, Dorfftr. 17. Hof, Zimmer 4, zu melden. Treptow verteilt außer den üblichen Rationen: 150 Gramm los« Suppen auf Abschnitt 31 der Eroß-Derliner Lebensmittelkarte, 500 Gr. Kunsthonig aus Abschnitt 25 der Groß-Berliner Lebensmittelkarte, 600 Gr, Haferflocken auf die Abschnitte B I und II und C I und II dar Milchkarte für Monat Juni für Kind« im 3.— 6. Lebensjahre, 308 Er. Suppenwürfel auf Abschnitt 33 der Berlin-Treptower Leben»- Aus den vrZMsalionen. Zweiter Kreis, 2. Abteilung. Mittwoch abend 7 Uhr ---„n Boise. Gemeinschaflllcher 3% A der Schulaula, Alexandrinensti- Schulaula, Miitenwalderstr. 34> Sli « in der Schulaula. Diefsenbach n � gen diesmal am Dienstage Juni /Vortrag des Gen. Küter.< lartW Dritter Kreis. Der Zahlabend am Mittwoch wird W J'f(ü 1 mittelkorte ofs Ersatz für ausgefallene 100 Er. Fleisch der restlichen >4 Abschnitte Nr. 23 der Fieischkari« der Vorwoche, 30 Gr Bralfett aus Berlin. Die Abschnitie 24» bis 24 e der Berliner Kartoffelkarte Abschnitt L 4 der Einfuhrzusatzkarte. Markensrei zum Verkauf in werden am 11."—'--------......--J------ jeder S für die brauch Abschni Kartoffeln ten abzugeben und zu entnehmen.�..... b«|................. hiesigen G-schästcn zum Verkauf: aus die Abschn. 85 und 38 der Le- gokaten abgehalten: 1. Abt. Märkischer Hof, Admirolstr. ISc. d-nsmitlclkarte für Jugendliche zusammen 200 Gr. Nudeln, auf Ab- bei 0ojii6t> Baldemarstr. 32, 3. Abt. bei Schweikardt.»"4. tti schnitt 24 der Lebensmittelkarte 500 Gr, Marmelade, auf Abschn. 34 n�aße 24, Vor trag, 4. Abt. bei Kohtz, vrandenburgstr. 22, b.» � der Lebensmittelkarte 150 Et. Suppen. Die Abschnitte sind bis Mitt- P�äske, Prinzenstr. 23, 6 Abt. bei Wegen«, S-yd-lstr. 3»,- � woch, den 11. Juni er. während der.üblichen Geschäflsstunden in den(SiefcUr, Luckauer Str. 6, 8. Abt. Ecwerkschast-haus, Geschäften abzugeben. Nach dem 11. Juni können Lebensmittelkarten- g%[,; bej gegfuto, Melchiocstr. 15, 10. Abt. bei Handlke, abschnitte nicht mehr angenommen werden. I schreiberstr. 29.. hg ba. 11. h. W W, 8� 250 G�ämerik an�ches' W-iz" n m!h� zum" P�reste von �M�D�A�i �-Ichterselde. Donnerstag, den 12. Juni ��9. abend» Meldungen müssen bis einschl. Mittwoch, den 11. d. M.. bei den hie- bei Lenskl. Hindenburgdamm 55, Diskutier- und Zahlabeno sigen Kaufleuten erfolgen. Die Ware wird vom Freitag, den 13. d. Tl.. �des Genossen Grosse: Rellgion und Eozlansmus. Mahlow ob ausgegeben.| Nowawes. Am 11. Juni Mitglieder-Versammlung des g« Bohnsdorf. Es entfallen auf Abschnitt 21 der Kreissebensmittel- eins U. G. P. D. bei Wolsgram. Deutsche F-stsäle.°b«nds» karte"•-----------_____ m-.!?.«. mr— ,1 SS 1»-!„«!* llfir h»i WnUnrom Sikuno des Oerot' l,.rl(F der ferner auf Abschnitt WI 100 Gr. Haferflocken zum Preise von 17 Pf. Die Anmeldungen müssen Dolksfürsorge... bis einschl. Mittwoch, den IL d. M., bei den hiesigen Kaufleuten er- j NiederschZnhaufen. Der Zahlabend am Mittwoch, den folgen. Die Ware wird vom Freitag, den 13. b. M., ab ausgegeben.• fgnt aus. Dafür findet am Freitag, den 18. Juni, im Lokal°°> � Nowawes. Ausl. Mehl: 250 Er. zum Preise von 1,10 M. auf den Blankenburger Str. 4, abends 7% Uhr eine Mitgliederve t ,«« Kartenabschnitt P5 der' Einfuhrzusatzkarte. Nudeln: 106 Er. zum statt. Berichterstattung von der Gemeindevertreter-Konl«-'»- Preise von 14 Pf. auf den Kartenabschnitt 30 der Lebensmittelkarte, der Frauenkonferenz und von der Kreiskonserenz. Kunsthonig: 250 Gr. zum Preise von 40 Pf. auf den Kartenabschnitt Nr. l'd«r"blauen Lebensmittelkarte. Grieß lFIeischersatz): 100 Gr. zum Preise von 10 Pf. auf den Kartenobschnitt 2 der blauen Lebensmittelkarte. Sülze: 1 Dose zum Preise von 5 91. auf den Kartenabschnitt 3 der blauen Lebensmittelkarte. Karotten, geb.: 100 Et, Btieffa�feu. � .... � � c r H. S. 19. Di« Zeitung ist der Psst ständig überwiesen zum Preise van 50 Pf. auf den Kartenabschnitt Nr. 4 der blauen beschweren Sie sich beim Postamt._ Lebensmittelkarte. Die Karteninhaber haben bis Dienstag, den--- 10. Juni die Karienabschnitte P 5, SO, 1, 2, 3 und 4 bei dem Klein-, Händler abzugeben, bei dem sie die Ware zu beziehen wünschen. Die Deraniwortlich für die Redaktion Alfred � i«1« l)P._ �iiik««l Ausgabe der Ware findet vom Frsitag, den 13., bis Sonntag, den- Verlagsgenosienschaft �Fretheit'. e�G. m. b H. �'/„�uerdonn»' 16. Juni, statt. i Lindendr u'cke ret' und Berlogegesellsch oft m. b. H, Schrssbaue �älkslifiline. Th"'er nfilawplalz. Direktion Priedrick Kayssler. Uhr:'« Jnnffterailtt Direktion | C. Bldnhnrd— R. B Omaner. Tkeator I. d KöniggrätzsrStrnBß IIS Uhr: Mnaik. (Clara: Maria OrakaJ iiltwoch: PrdEcist. j (Lri n: Maria Orska.) onneratar: Musik. (Clara; Maria Orska.) Preitae: Crdtdst. (Lala: Maria Orska.) Snnnabend. 7 Uhr: _ Zum I. Male: t Der Hsttiptllnp. Satirspiel ia 3 Akten von Paul Apei (Alfred Abel. Mathilde Brandt. Ernst Dernburg. Grete Diercks, Alexander Ekert. Werner Hollnrann, Max Jungk, Richard Leo- >»old. Ernst PrBckl. Otts Schiller. Reimh. Schänzel). . Koinüölßnlians an dar MarachaUbrUcke. An beiden Peiertageu: Oaatapiel: Anti« Höfiltli d. Ud«. Rartii. 7,15 Uhr; Bniseiott von der Pfalz. Eerüner Theater 5 Uhr; Dkm,(Ii niekr Indili littwoch 1 Sisf«, U»nia lueM««. Dor erat., AUhr: Neneinstud.: Die tolle Komtef). -Perttte ln3 Akten von Rndotl Esemauer und Rudolf Schanzer. F Musik von Walter Kollo. CHildc Wdrner. Melitta Kiefer, \ Olga Enel, Emil Birron, Ernst Behmer, Hermann Picha, Paul RehkopUAIIred er.) Scherzer Irektion MaxReinhardt Deutsches Theater ÄUabendllchSlJhr MaxPallcn- twg in Familie Scliimeke v Rammersplele /■ Allahendlich 7i, Uhr! f leopoldine Konstantin In Eifersucht. kater des Westens W»WW Uliabendlieh 7h Uhr: MJa Werber und Hnna WaBmann E__ In Geisha. \ie sssIng-Theater f Sommcrspicizelt m lwtw. Uhr; Cbarleys laute leulschBS Könsüer-TTieaL lonuneripletitiL Direktion: Max Adalbert-Kurt Odtz. Allahendl. 7s Uhr: Die Rutschbahn. [eues OperettentiQiis. Direktor: Jena Kren. Irlich: Abend« 7 Uhr 15 Min. Ol« Dam* vom Zirku«. Casino-Theater. LothrintreiStr.V.Tflul.'/iR Uhr: Nur noch bis diesen Sonntag: 8sf selige MMaM u. d. er. SpezinlltSt.-Protramm Naohm 3V Ukr zu kl. Preisen Du ahnst es nicht. Ab Moulax. 17, Juni xeschlosMo. Wintergarten täglich 7*i Uhr Rauchen gestattet. Bgrliner Prnler 7 v K«i»t»ni«nallee 7 0 12 Varteie-Atlraktionen In der Tanz-DielQ BALL Anfang 4( Uhr. 4-6 Freikonzert Wiener Praterleben Im Glon Mauerstr. 82 Säle bis 3000 Personen fassend, zu Versammlungen, VcrgnOgnn- Möbel jeder Art preiswert Grolle Auswahl ir BERLIN BrnnnenttraBe 7 HftheRosenlhalerPlatz Residenz-Theater. Hnktian: Dr. Euren Robert Allabendlich 8 Uhr: Das höhere Leben. Rose-Theater Uhr: Eko-Urlanb, 8 Uhr: Oartenbllhne: Konzert. Spezi alliämn. Ißa- sieht sich leder an. , Walhr.lla-Thenter l-Uhr: Kleine Sklavin. Pumpen Jör Jeden Zweck und Oröä«, kleinst Hand- pninpen zum Selbst- aotslellea nach kostenloser An- tachm. Alle Jakohztr. 20 OsliiVüreiiiiäiis „Reeilitär1 u Reparatur. 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Reserent: tritz Reter. rete OtuSlvrech«. _ ter Wnbtmfcr: Wlbert StUftt. ZIGARREN äW pro Hille von M. 650 an gibt In(toEen und kleineren Posten ab tzm-kM-w ieiti Neukölln, Sch'nkostr. 4 5. Dr. med. Karl Reinhardt Birlh, rtUdiniir Stru» 117 Ii. d. IStioistris») Haut- und Harnarzt bewahrte, lacbaänntscho Behandlung. Unentgeltliche Auskunft und aufk'ärecde Qratis- Broschüren(Beschreibung sämtlicher Heilverfahren) In den Sprcchslanden von 1»1—2 mittags, Vsö— VslO abends. Sonntags Vsll-I Uhr(im verschlossenen Br.cf Mk. 1�5). üerelnMdefRecbbfreande' Berit« N 34, Frledrickstr. 127, nake KarlslraB« die Rechtsanskunttci d. grollen Publikums! ProzeBabte lonf— Sprechzeit 9—8 Uhr. Bieber teSen 120 000 Rateocheade. mm. RaL Beistand, mSBIue Preise. Teilzshl. Ehe-, Alimenten-, Strafsachen. Elnxaben, Onsdcnzes. Landxcrlcktsrat Dr. v. Klrcbbach. Qesellsch. (tezüb. Ttstz).(9-7.) Olänz. Erf.I BeobachL llnuitmtr. 45. Mliwlrk. nsab. Juristen, ktesj U-IJ(irtrsMasaeiiis. 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