in. 'S\ -Glien« 3f' "NZilprels 10 pfg. Jahrgang 2 voaaerstag, Ccn 72. JuM 7079 Hummer 27$/ Morgen-Musgabe sl»Icheint mocanu unü««(bmittoot, an 5»im" und n,*5aS:vr»i» rettügt t»i(reift JiuüeUnn? ms hau»"> n SSV Berlin R«.«.«chiffbanerbam«»»KI». �»recher: Amt N»rd«i»sV» an»»«»«. 3m(*T#4* kosten die achtgetpal». NonporclUezeil»*&# deren Raum L30 OIL, lvortanzeiß« hm fettgedruckte ITorl#n Pf, jedes weitere Wort 26 pf. Teuerungoplfch iag 50 protz. Familien- imd verfammlunasanzeigen fällt der Zuschlag fort Inserat« ff r den darauf- folgenden Tag müssen spätestens di» 3 Uhr nachmittag» bei der Expedition aufgegeben sein. Expedition: Berlin NW. 6, Schiffdauerdamm 19 Fernsprecher: Amt Norden 97V« Berffiiw-Vrgütx arm au>- � :nanT "J! I jsÜ :> i kX"' sä rtii f,J i«. � (!.:?! Arbeiter, Partcigcliosse«! Erwcist der großen Vor- %i#rin des Sozialismiis durch masscilhaste Beteiligung A der Beerdigung am Freitag die letzten Ehren! h bollzugsral für allgelZ-eme Migugg an der Leerd gung. q5c_» a---------- c,_ %bt. 0£3'iflSrat beschäftigte sich in einer gestern statt s' �>h»ng mit der am 13. Juni stattfindenden Be. ,®cnofi'lt Nasa Luxemburg. IfJler von der Fraktion der II. 5.& D. go ''rjjjf wurde bei Stimmenenthaltung * Glieder der S. P. D. angenonnuen: in �' �"fäi'gSrnf rrsuchl aklr Kreise de» werttätiien Bvkke», turf''0feit Lerbeeche» zum Opfer Gefallenen B»r- >>>i», 1" bt!f Brolctarial» Niriiossia Rosa Liixemburg, durch st. jj,"cmrint B e t e i l i g u n G an der am Freitag, drn L "nb)1(,i' �ottf>iidendrn Beerdigung die letzte Thre zu erweisen g �''ftu �ieichzeitig Protest gegen alle Schandtaten der, V � All« j Q 5. P. D. gab hierzu folgende 0 0 r v k t i o n E. 0� S preb ilio y s a Ä| 0 f': r- gleichzeitig Protest i» ertzeben." gKT ' T.-Fraktion de? PosszugSrotes erklSrt zn der ge- iteinz"-"�rfeier anläßlich der Beerdigung der Genossin Rosa �' s»l,endr»: Jen*c'om,e internationale Proletariat betrauert i» �r|;i» ��eten Aenosstn Rosa Luremtur, eine ftvhrerin von �rgaliuni. Die klrbeiterschast Deutschlands im to'rd die unermlldlich« Sämpferin für den intee- " �'iialismus und die warmherzige Areuudin de» und kämpfenden Proletariat» nie»ergessen. Wir er. -" r von unseren Parteifreunden und GesinnungSge» �hte'"*tt®et,'nfr werktätige» Beviilkcruni, daß sie»ue �brun, der Hingeschiedenen Seang, k*'•"«* zur Beerdigung eutfende»." ' der Zevlralseilvk'g der l!.�V. •l>er®terb'®ung der mevchling» ermordete« Bor- d�dur internationale» Proletarivt», unserer Genossin Rosa .*' kmpfehlen wir allrrort» unseren Slenoffen, durch �»ke.'"de am BegräbuiStage, Freitag, den 13. Juni, ihr tu ehren. de, Q Die Aeniralleitung ""Mngigtn Sozialdemolratischen Partei Deutschland». �stoiler drs Slreils in 5raiikrelch. Ausruf zu einer internationalen Aktion. ß Tie,, Bersaille», 11. Juni. l« l a p,'den Streik» dauern in unverminderte» i, h fjjft''•t Die Unlcrgrundbahn- und die OmnibuS-Gesell. '"/ine Anzahl Untergrundzüge, Omnibusse und Stra» 'rh,lf k'f dtn Streikbrecher« geführt worden, im Be. il» d«a Mehrere Straßenbahnwagen, die gestern da» Depot "tb(cr,""'rn, wurden von Streikenden um»ew»rfen und in ' Itii. Die Polizei benimmt sich sehr zurückhaltend, s» daß k tie(!' n Zwischeufälle vorkommen. ,,*"f»kor»H#M«znzeal» du? r« v« i l und ,�'iter z- dänd» der Berileute, Matrosen, lkisenbalmer, Hafen. """dportarbeiter, Metallarbeiter und Bauarbeiter haben i, Jt»g""dsStzfich ium streik«tellnng»eo-mmen. , ifr M*8r,*n»erSffentlicht heute ein» MitteUuu» in der Presse, l«?'�ärt, davon Seuntni» z« nehme», daß die Bergleute k bi, de» lveneralstreik auf de» 10. Juul festgesetzt haben, v?* ltar,,.°di» ihre Forderungen nicht völlig durchgesetzt seien. .j*!(,(.'n Tklärt sich mit den beiden Wewerkschafte, salidarisch. J*r,"rfchaft und die Streikende» dürfte»»ich* nach. /ttzf.�'d sich»,» der Regierung»ueder rinfchüchter»»och du iuilrn. Durch de» übermäßig verzögerten Frieden»- ** die ftiudige Teuerung,»nrch die drvhende» neue» Steuern, durch Slngriffe in da» SelbstdestimmnngSrecht der Völker, durch de« versuch, die russische und ungarische Sievolution zu eedrossel», und durch die BerzSgetung per Temod lmachuug g-nd einer»Ngemetnen vmnepie fei eine Lage gesckwfse» worden, der man nur durch eine gemeinsame gleichzeitige«atiauale und internationale Aktiva steuern könne. tu ksdisett Cle«evceas Vli«n. vrrs»ille«, 11. Jumi. In der Kammer»«irden JiAerPessotivi«« über Ha«»»- suchuugen im Nagionwlrat der Presse und bei dorn Direktor de».Haiti u", GchvÄler,«rönte.t Der llawerstaatzMek vetär Jgnace erlärte, daß die AerichtSbcsßrden vellschiedenen Fällen von Beihilfe zur T r ü«tob e r ge r« i und sogar Fällen vgn Boeinftzuffung von Aeamwen, i»m für gewiss« Personen Etrafcuofschub zu«rwirlen, auf di« Spu» gekomm«, seien. Sr ersucht« die Kammer, sich mit diesen Srklärungen zufrieden zu geben. Der Sozialist Rena übet widersprach Jgnaoe oer- suchte sich lediglich au» einer ihm unangenehmen Lag« dadurch zu zieheik dah or sich hinter das Ämttgechei mni« verschanze. Di« Stimmung der Kammer schien so kritisch erregt, daß Tlemeneea«, e» für nötig hieb«, pevsöntich in die Debatte ebnzugreisen«id die vertraue»»frage zu stellen. Er erklärt«, er hafte sich und sein ganges Kabinett für sesswarifch mit Jgnace; spreche man diesem da» Miß« rar»» au», s o werde da« ganze Kabinett ziorückteeten. Unter großer Erregung wurde dann zur Abstimmung geschritten» die nur 276 St mnwn für die Jt�iening«nd 187 gegen dt« Regieru«g engab, wobei seh noch wwgsfähr 120 Des»,. tierte der Abstimmung enthalten hatten- Emlische Truppen»erweigem den Dienst. «msterd«»,!!. Junt. „D« i l tz H e r» l d" vom 9. meldet, daß die e n» l i f ch e» T e u» p r», die am 7. in Pltzmouth«u»»elchifst wurde« und nach einem Ruhelazer,»schickt werden sollten anstatt nach de« Demobili. sationbdepot», sich entschiede«»ei, erten.i» die bereit. gestellten Züge einzustellen. Schließlich habe da» Krieg«»»« dem Wuiisckw der Truppen nachgegeben und sie uach ihren Demobili« sationszcutren»ri«»rn l«sse«. Die Soldaten, hie au»«r«htztr« zurückgekehrt waren, erklärte«, daß die Stimmung«ntrr den Leute», die noch immer aus ihre Demobilisierung warten mässe», gereizt sei. Dienstverweigernn,«ud Prvtestvrr- sanimlungen ans offene» Straße würden immer häufiger. Auch die Matrosen meutern. Amsterdam, 11. Juni. Daily New» vom 9. Juni bringt ein« Reutermeldung, wonach auf dem britischen Kreuzer Australia vor seiner Ab- reise au« Fremantle ernste Unruhen unter der SchifsSdesahung stattgefunden haben. Die Mannschaft»er- langte, daß die Reise de« Kreuzers verschoben«erde. Da der Kommandant dieser Forderung nicht statlgab, weigerten sich die Matrosen, Dampf aufzumachen, so daß diese Arbeit van den Unteroffizieren ausgeführt werden mußte. Etwa 50 Mannschaften wurden verhaftet. Lech» Matrosen erhielten strengen Arrest und werdan wahrscheinlich in Sidnah vor ein Kriegsgericht gestellt werden. prolest gegen Gelvollliit!g?ellen. Budapest,». Juni. Das ungarisch« Proletariat Hai sich an»a» Pro. letariat der ganzen Welt mit einem Protest»erichtet. gegen jene Gewaltlätigkeilen. welch« von den geschlalwnen Rumänen und Tscheche» an der Bevölkerung und an de» Ber- mundeten verübt worden sind. Die Stunde s« nicht mehr fern, in welcher iolch wilde Ausbrüche der Feigheit bestrast werden. Sie Schande der Schutzhaft. Die.�osseudeie Dcnofrr�e", deren wir im» nach dem beftnrnten üöors de»„Vorwärts" erfreuen, hat alle Gelvalt- und UnhrrdriitfiinflOniofenahtTtcn, die da» alte Netmn? voll und während de» ttriege» sich geschaffen hatte, aufrecht er- halten und erweitert. Stach nie ist der Belogerungs- zustand in solchem Umfange, mit solcher Grundlosigkeit! vechängt, aufrechterhalten und mißbraucht morden. Noch nie ist— auch während de» Kriege»— von der Verhängung der Schutz ha st ein so schrankenloser und willkiirlich» Gebrauch gemacht worden wie in der vollendete« Demo» kratie. Dabei ist diese Schutzhaft-Institution an sich eine Infamie. Sie hat eine Analogie nur m der berüchtigtoö administrativen Verschickung des zaristischen Systems Deruht sie doch darauf, datz Leute ohne Richterspruch. Leute; denen man irgend etwa» Strafbare» nickjt nachweise« kann, nur auf Wunsch bestimmter Behöcken in» Geföngnit geworfen werden. L» Hunderten zählten die Opfer dieser Jnstitirtion im Kriege, zu Tausenden zählen sie imter der Regierung der Rechtssozialisten>md Nabke-Gardisten. Mit welcher Tücke und Unmenstchsichkeit verfahren wird, dafür wollen wir als Beispiel da» Geschick Ernst Meyer» anführen. Dr. Ernst Meyer war vor Ausbruch des Krieges Redakteur de» �Vorwärts". Er ist auch den heute regier«,- den Sozialisten al» ein tüchtiyer, wissensreicher, vom reinsten Jdealiimw» für die sozialistische Sache erfüllter Mann bekannt. Ernst Meyer trat felbstverständstch i« Opposition zur Durchhaltepolitik der Scheidemänner, wurde mit den anderen Kollegen gematzregelt»md schlotz sich dem Spartakusbund an. Ernst Meyer ist seit längere« Jahren lungenleidend. Er konnte deshalb trotz aller Rücksichtslosigkeit gegen Politisch Komprom, ttrerte nicht in den Schützengraben gesckstckt werden. _, Leiden, das ihn immer wieder zu längerem Auw'thcstt.n.Lungenhevl statten tzwang. beeinträckAgt« na- turlich a, ich seine Wirkungsmöglichkeit für die Revolution. Trotzdem tat er in der vorrevolutionären Zeit, vor allem durch literarische Mntardeit, was er für die Revolution tun lOHrnf. �.��l'iiition(Pom«ttmid dann die Kämpfe Kvbschen revtniitwnaven Parteien. Nach den Janurwunruhen in Berlin wurde Meyer bmcho'stet. Die Verhaftung war grunid- loS und er wurde nach einiger Zeit wieder freigelassen. Da. mals wurde konstatiert, daß sein Leiden ihn Haft- unfähig macht. Gefreute sich nicht lange der Freiheit. De- bor der Generalstreik im März ausbrach, liourde er neben anderen Kommunist on„präventiv" in Haft genommen. Seitdem ist dieser lungenleidende Mann rm Gefängnis. Seine Gesangenhalltung ist ofeiolitit grundlos, wenn man nicht vielleicht die Absicht hat. ihm für die Tätigkeit die er vor der Revolution entfaltet W, jetzt den Prozeß zat machen, was man ja bei den heuti- sten Zuständen nicht mit Sick>erheit ausschließen kann. We- der an den Januar, noch an den Märzcreignissen— wir niederholen, er war sckrnn vor Ausbruch de» Geneml- streif» verhaftet— war Meyer im geringsten beteUiflt. Trotzdem heilt man ihn in Haft und schädigt bewußt und offenbar mit Absicht seine Ge- fundheit. In den letzten Tagen ist die Schutzhaft neuerlich um drei Monate verlängert worden. Ein Antrag Meyer», an fcom Leichenbegängnis Rosa L u x» m d u r o S ieit�iuiehmen, ist a b g e l e h n t mordeil. Vorialifig ist nicht obzusebeu, wann Meyer je wieder freikoi»»!«, wird, wann er. dessen(Wundheit unter der Haft fchner leidet, wieder in der Loge sein wird für fein ernstes Lam gemeidet, da» ildätive zu tun. ©al MeTaStmtTlfSTflftVay! W cwfi die Mitgliedschaft zur kommunistischen Pcirtei kein nnS- reichender Grund für die Verhängung der Schutzhcrst ist. Die Entscheidung-ist nicht gerade von groster Bedeutung, da sie die Verhäugung der Sch>utzhast tvcgen propa- gandistischer Tätigkeit im Dienste der Partei nicht aus- schlicszt. Gegen Meyer liegt aber in der Tat seit seiner letzten Entlassung nicht mehr vor alß die Tatsache seiner Mitgliedschaft. Trotzdem hleibt er ununterbrochen im Ge- fängniS. Der Fall Meyer ist aber nicht Vereinzelt. Zu Tausenden zählen die Männer und Frauen, die ganz will- kiirlich in die Gefängnisse geworfen worden sind und dort bleiben müssen. Tie sozialistische Regierung.scheint es nachgerade als Sclbstvetständlichkeit anzusehen, twst sie auf diese Weise ihre politischen Gegner bestrast. Wie unter dem russischen Zaren verdächtige Leute eines schönen Tages ins Gefängnis oder nach Sibirien verschwanden, so verschwinden jetzt unter der Regierung Scheidemann miszlicbige Personen in den Gefängnissen! die Gerichte werden nicht bemüht, ein Schutzhastbesehl genügt, und wenn er abläuft, wird er erneuert. Der„Vorwärts" aber preist die„vollendete Demokratie". Die öslerreichische Ankworlnole. St. Germain-en-Laye, 10. Juni. Nach am er Meldung des Wiener Tel.-Korr.-Buraaus hat StaatSkanzlcr Nenner heute dorn M i ni staep r ilsidan be�i Clemenceau eine Not« überreichen lassen, im der er den Mächten der Eniente vorstellt, daß das deutsch österrcichische Botk durch die Bedingungen der-unentbehrlichsten Mittel zur ErhMlMg seines W irtschastUeibc n? und zur A-ufrechterhal- tung der staatlichen und bürgerlichen Ordmui-g beraubt wü r«, denn ichin bl-cbe wgder sein Heinnatboden noch seine Leben snoid-urft. Es würde seiner reichsten und fruchibarsten Landstriche beraubt. Gogan ihren Willen, ihr nationales De- w-nsjtseiu und ihre wi vis cha filichen Interessen würden mehr als vier von zechn Millionen Doutsch-Ossterreirchern einer feiud- seligen Fremdherrschaft unterworseu. Mau sei ur-it entmutigen-- dem Schweigen über den vom deutschen Voll tu Westungarn wiedecho-lt kur.dgegebcnen Wunsch hinweggegangen, durch Vo-lls- ob-stimmung über den Anischllug an Derftfch Oesterreich befragt zu werden. Was von D cu tsch-Li-e sie r reich bleche, bestände bloss miS den Alpen landern und der Hauptstadt Wien, die von den sechs Millionen Einw-cchnern zwei Millionen beherberge. Dieser neue Staat konnte nur ein Viertel der für- Wnc vevällening novoemdigen NahruingSmi-tieS selbst«rzerigen. kr nrüsste jährlich zwölf Millionen Tonnen Köhl« tOT-sen» wich- lenld seine eigene Förderung kaum zwei Millionen erveälK«. Er ölinte die notwendigen Einfuhren-nicht durch A-ussuhr decken, veit ihm ur-t deit deutschen Gebieten Böhmens. Mährens und Schlesiens fast alle Exportinvustrtsn entrissen wriudrw, so die Brannkotrlcnlager, die Daum« und Schaswoll-- und Lewen» web-evci, die Glas- und PorKellaiitndrestrte, die Auckersabrikativn und die chemische Industrie. Die Einfuhren, van denen Na-Hrung und Arbeit dör VevöAerung abhängt, würden nicht zu bezahlen fern. Auch eine Bezathlung der uinentbchr. [ichycn Erzeugmsse der neuen Staate-u dürch Hirgalf de» Deutsch- Oe'sdevreich noch verbleibenden.ttcchiWl» wäre infolge der Frie- den.?bcdi>njgungen undurchführbar. Der Umrechnuin-gLschlüsse! für die Schulden der deutsch- österreichischen StaalZangehörigen werde so festgetsetzi, dass sie ungefähr zweimal so viel zahlen müssten, als sie tatsächlich schulden, und zugleich würde den-neuen Staaten das Recht«-ingeräu-int, alles ve-r mögen der Stanisbürger und H-audc-lSg-sellschnft«» Deutsch- Oesterreich» in deren Gebieten zu beschl-agnahm-en. Die Entziehung de« in Gebieten der früheren Monarchi« be- findlicken. d. h. fast de» ganzen Vermögen# der de ut sch-österreichischen Staatsbürger wäre eme UninSgstchMt. Damit würde nicht nur da» letzte Mittel zur De- zrihliing der Notwendigsten Lebensbedürfnisse genommen, so«- dern mich der vollstänidige finanzielle Zusammenbruch de» Staa- te». aller Kreditinstitute. verficherungSgesellscbaften, Sparkassen und aller privaten Unternehmungen herbeigeführt werden. Tie meisten Unternehmungen, deren Sitz Wien lyar, würden durch die Beschlagnahme ihre? Vermögens in den anderen Ländern� der früheren M-miarchi« enteignet, unlZ die Schuldenlast de» über- lasteten deutsch-österreichischen Staate» durch die Verpflichtung, die «uteignelen Besitzer zu entschädigen, ungemein erhöht, während Deutsch-Oesterreich» finanziell« Kräfte durch Enteignung de» in der allen Monarchie gelegenen Vermögen» seiner Staatsbürger vernichtet würden. Die Note erklärt weiter, dass die vernichtungDeutsch- Oesterreichs und Die Entstehung eine» sozialen und politi- fchen Krankheitsherdes»whl nicht dem europäischen Interesse und dem der alliierten und assoziierten Mächte entspreche. AuS den an- geführten Gründen müssten die FriedenSbedingun- gen sehr wesentliche und grundsätzliche Aende» r u n g e n erfahren. Ueber die Regelung der territorialen Fr» gen würden schon in den nächsten Tagen von deutsch-österreichi scher Seite Vorschläge gemacht werden, während die wirtschaftlichen Anträge für den Zeitpunkt vorbehalten würden, in dem alle bezüg- lichen Kapitel der Friätensbedingungen vorliege' würden. Die Note schlägt zur Entwirrung der wirtschaftlichen Bezlebungeii zwischen den sich in die Gebiete der Monarchie teilenden Staaten die Schaffung eines besoi�deren Ausschüsse» unter dem Vorsitz von Delegierten der alliierten Grossmächte vor. in dem auchDeut sch-O« st erreich mitarbeiten würbe. Der Fri'tenSschluss könnte erfolgen, ohne den Abschluss der Arbeiten diese» Ausschusses abzuwarten. Die Note»veist dann darauf hin, dass die Zerstückelung und wirtschaftliche Vernichtung Deutsch-Oesterreich» stch ihren Folgen nicht auf Deutsch-Oesierreich beschränken würden. ES würde «in politische» und soziale» Chaos bewirkt werden. in das unvermeidlich die nächsten Nachbarn verstrickt werden wür- den und dessen letzte Auswirkungen unabsehbar seien. Die Note erklärt zum Schluss: Wir können vorweg keinen Zweifel darüber lassen, dass die derzeitige deutsch-österrenb!sck»e Regierung, die durch sechs Monate unter den grössten Anstrengun- gen die innere Ordnung und den äusseren Frieden d-s Landes aufrecht erhalten hat, für die Folge.« solcher Frieden»- bedingungen eine Verantwortung Au übernehmen nickst in der Lage wäre. Die Der Eindruck der Note in Wien. Kien, 11. Juni. Pliitter stimmen rückhaltlos dor Rot« des W» fflmnet»u, tzto m Rarst«, rindrinslichster und dt- Sachs««»tstfrOaß-weiSst»«tritt, und vrvaen vw rleverzeugnng au», dass der viererrat schon auf die erste Note Renners hören müsse, wenn er wirtlich den Frieden der WeU schassen will. Gexen die lodesi-rleile in Bnptn. Zu den bereits erfolgten und den noch drohenden Ver- nrteilungen in Vnycrji hat die„Freie Veremigung für Recht und Sozialismus"(Arbeitsgemeinschaft s o z i a l i st i s ch e r I u r i st e u) folgende Resolution ge- saßt: „Die Anwendung des aus dem Obrigkeitsstaat überkommenen, zurzeit noch geltenden Rechts gegen Personen, die wegen poliiischer Ttraftaien angeklagt sind, widerspricht dem Geist des Sozia- l i s m u S und dem Rechtsempfinden der breiten Massen. Die Berhängung der Todesstrafe, zumal gegen solche Angeklagte, bedeutet die Preisgab« des Erfurter Programms und der Traditionen der Sozialdemolratie. Die Todesstrafe ist vock der Sozialdemokratie stets nur als.das barbarische Ueberbleibsel einer früheren Gesellschastsverfassung, als Hohn auf die moderne Gesittung" angesehen worden.— In gleicher Weise wie gegen Ausnahmegesetze mnss die Sozialdemokratie gegen ausserordentliche Gerichte Stellung nehmen, da die Wirkungen hier wie dort Tendenzurteile sind. Die Aburteilung insbesondere poli- tischer Siraftaten durch Militärs gibt dem Militär unberechtigte und über seinen Aufgabenkreis und sein Verständnis hinaus- gehende Machtbesugieisse. Sie steht in osfenem Widerspruch zu den Forderungen einer modernen Kruninalpolitik, nach welcher der Richter, um zu einem gerechten Urteil zu kommen, den Täter verstehen m u ss." Aus Wien ist'berfiihvung In die Gemeinwirtschaft in den angeführten Fällen von der Genehmigung der Landetzentr-albe Hörben abhängig. Den Ge- meinden wird da» Recht emg-eräumt, entweder Zwangs- genossenschafteil zu bilden oder die Unternehmungen unter öffentlich« Aufficht zu stellen. Ten Inhabern der Unternehmungen sollen bei der Uebersührung Entschädi- Hungen gezahlt wer»«,. Die Sntschöbi-gunq«, sollen unter Berücksichtigung der Rentabilität und unter Be- «»cksichtiHun-a Ixt Bätig Unteruehmer» fcst- «osotzt we�em. Ent�ittlg, darllbee. ch» welchoe Foo bat Gesetz der«aVowawersammtmng Aich im Da» wtir? Prx pui«« uncnv�i»wi»»» w w-- n pn werden soll, dürsten erst gefaßt mcr�en' Cr�anisöstoncn« so zimi ffeifprd der Deutsche, 7a g"' der' Deutsche �nsekSt«,'. der Deutsche Haudwerl«�� tag. denen der Entwurf zur Begutachtung vorgelegt dazu Stellung genu-mmem haben., � Man wirb die endgültige Stellungnahme ZU � Wurf bis zum Bekanntwerden seines W o rt la � setzen müssen. Schon heut? aber m ödsten wir � die in der vorstehenden Noliz angegebenen �°.*xm s e tz n n g e n ebenso lebhafte Bedenken h*svomit. wie die über die Genehmigung durch die Land- behörden und die Entschädigung. te kozialkemokratischer parleilA Zweite? Verhandlmigstag. it. 3� Nach Erflwttung der Berichte über die Kasse«il nifse, über Bildung», nnd Jugendarv«' Tät'gke-It der Kontrollkommission b-gi-nnt ach« über Sie Voostandsbemchle. E-.»gezeichnet>> deren Beginn 7ü Redner. Groger-Frankftirt a. Vi. spricht von der.u n g l ü a N l i t i{" beS preussiichcn Ministeriums de» �>u>ei äl'i sprach« bei deren Politik" beS preußischen MinistermmS ft-ziatdemo-kraftscher iv�hrheiten in vielen Gess�'- vieren immer noch die alten Schössen und Büvgzvvw-. � haben nur eine Scheindemokratie, eine ll ■| richtig I) Demokratie.(Sehr richtig I) Di« alte Landrätewinschv� ihren NiedcrträckMgieitrn lo-ii-promittieri die jetzige Reg:-�' — rji denen Konto man d'eseS Treiben setz!! So schnell zum Teufel mit ibrl Wir fordern, daß unser« Genosse Nogerung allein der Partei veranlworilich sind,(a"»_ ,)< Adolf Braun-Nürnberg begründet folgende entschlicssung: .Der Parleitag teilt den in vielen Anträgen zum kommcnen Wunsch nach der Einheitsfront de»"MI*. Proletariats Teutschlands: Die Fortdruer der b. spült ung. die den kraftvollen Vormarsch der aufzuhalten droht, erüenne» wir als die grösste Gel die LebenShalking der Arbciderk'asse wie für die Abioev� �MAWWWMWMHen. d» wandten revolutionärer Machensckmften. Bei allen Versuchen, � ur Einheit ziisanimenzuschweisscn,»�ndtc Bcrtreder der U.S. P. und K. P. D. gegen die Grund! tariat wieder zur Einheit zi-sanimenzuschweissen, Demokratie. Der Parteitag iehnt das Streben nach mnel ss � den Mitteln des TerroriSmu»— und auch da nur für — aufrecht� zu erhaltenden Diktatur«ine r M ab. Der Parteitag erklärt hingen zur Einigung mit sein« Be re i t s ch a s I U. S. P. mif .._____ I de- U. S. P. auf der«rundlaS« Erftirter Programms zu treten, sobald die N. SP. den der Demokratie rückhaltlos anerkennt und jede G e m r i n mit den Miltein de» PutschiSmuS und unler Verwcrsu n � demokratischen Grundsätze wirkenden K. P. D. ausgegeben.�t wird. Die Verhandlungen über die Einigung können nur t geführt werden" Wird die Rewkutlon einstimmig angenommen, tivnn auch nach aussen hin wirken. Für die Forldouer der Erfurter Programm«.„i Partei ist W besieht kein Grund, so weit da» wird. Die Kriegspolitik der unanfechibar, aber maS wollen»vir heut« noch vom- jj sprechen?(Sehr wahr!) In die starken nationalen von Wel» stimme ich nicht ö!n. Aber die Reste"C; mini scheu Patriotismus müssen wir zerschellen lassen an P nationalen Gesinnung, die niemals in Widerspruch N siW zur Jnlernationale.(Sehr wahr!) Im übrigen rechm., st Versailler Friede die deutsche Kviegkpolftik so wenig.... ist Brcster Friede die Mobilisierung der russischen Heere. R s «ön auf g fa'i fe 2? M p "»»it i täl I m & w i dock nicht mehr über die Ursachen des Kriege».(Sehr flN müssen altes au» dem Wege räumen, was die XiiK erschwert. Meine Hoffnungen auf sie sind leider sehr Hat doch die u. S. P. die Bsschickung des Einigungskong..y* gelehnt.(Hört, hört!) Sie verlangt die Einigung nur« j i Standpunkt, tmibrend niemand weiss, welche» ihr Darum ist der Antrag Jena unmöglich.� l|l VGL II 11 l i u VI t I« u usssuvu»»�— 1 hat sich am bittersten an den Zersplitterern der u. S. sie sind ja heute nur noch die Piloten d e r K o m M>, ftst (Lebhafte Zuslimmuna.) Und auch di« Kommunisten ha �,! eigen« Parten In Nürnberg zerfallen sie in vier die bekämpfend« Gruppen.(Sprechen Sie doch von der Ich spreck« für die Einigung mit den Unabhängigen,.-- Boden de» Erfurter Programm» stehen. Ich spreche si V Einigung mit Kommunisten, Syndikalisten ufti Anarmn Kommunisten haben das Lumpenproletariat noch nicht � f geschüttelt, mit denen können wir nicht» gemein heiben-* � für die Einigung, bei der wir unsere Tradition,, u 5, Grundsätze nicht preisgeben brauchen. Der Parl«ilanj'ee���,y beweist, dass e» in ihr gährt. Dasselbe beweisen die �" Dis- setzungen in Hamburg. Di« Einigung ist jetzt I" f chw e r, aber doch wollen und müssen wir sie versuchen. glst uen uno mugen nur n« Stttrner. Benin: Der Parleiapparat hat währeno«st lution versagt. Da» Cbaos in der Organisation erzeugte C(r in der Politik. Wir müllen die Unabbänaiaen zur Vera«.,„,1.1 "tf Wir müssen die Unabhängigen zur Sie sind auch schon auf dem Wege nal) Die Regierung hat vielfach� zu in der Politik. kcit erziehen. (Zurufe: Na, HWWWWWWWMI griffen. In der ErnährungSfrage wird die Koitlri u- � schlechter. Di e Berlin er Genoffen k v r d e r mutig Aufhebung de? Belagern ngSzust g,?'- der die Freiwilligen nur zu Ausschreitungen anregt. � Gegen Gewalt, von links Gewalt! Aber wir wollen«>-? trunken sein.>_. Tavidlohn: Die Massen fordern die Einigung. � ist keine Führerfrage. Ebenso unannehmbar wie we- eine» Diklalcs der Unabhcingigen für un», ist für die UnabA«c- der von WelS vertreten« Standpunkt, daß wir nicht«'(4! tiauenSmann von so vielen sollen lassen. Soll öl.,,», est, die Partei zerfallen, als daß wir auf mann verzichten? Wir wollen in der Parle!„ rjt Aeintern. Wenn es heißt: Noske oder die Partei. � eben N o» k« gehen. Viele Forderungen de» Erft'. grammS sind noch nicht erfüllt, d!« längst hätten estuu st] können. Daher die Unzufrierenheit. ES fehlt wirklich der Sbert-Orden.(Heiterkeit und Unruhe.) dafür sorgen, dass sich nicht die Arbeiterschaft von»e demoiraiie trennt.(Vereinzelter Beifall.) Ii I lach ä inj*19' rbn i ia �dsft V, Uch U W .�gf a s i r .* CUllk fe" & % I i AM* !U Noskes Rcchllertigungsrede. �- NoSke: Man sagt, e» würde«m Aemtern gestehst der Regieruno tziWn dielmehr die Erfahrung gemacht, dos n n-i, in ungeheuerlichem Umfang« nach Aemtern g« sie'..stA lSehr richtig.) Ich habe mich nicht zur Rqgierung �0.�« Es ist waörilch kein Vergnügen, seinen onständigen un«(C-i Namen Tag für Tag durch alle Gossen schieisen zu lasset eich! ig.) Der Unwille unter den Arbeitern-ist zu verstft,. f, Früchte der Revolution auf wlrtschastsichem Gebiete st» einmal nicht in wenigen Monattnl Polftisch Ist aber tXll, die bei"" hatten. >« deuisckwn Arbriler gerade für die nächsten LS Jode � alten.(Sehr ficht g.) Dir mußten zu unserem Ungluo..� rerung in einem Lkigenblick übernehmen, wo wir die jLßii IÖttn Ii fi I K S"; Y- »et "d .Ung -»■ l. gkernngWW nicht satt machen konnten. ...--------- l_ In oinew Augenblick.»0*1 storderungen stollkn, deren ErsüllunH ein glatte» M w M Unmöglichkeit kst. Dazu gehöeen leider auch dt« rechtigton FmEwningou der KsiegUm'cbSdigt'n. Denn oben bankarott. und«in sthamlase» Demagoge, der I w i»>«' v :!>{«* | cm "4 Ä-> f.jcnl«11' m j V* "S; !ft."y I gu"-' 1 W iblaß ÖSfii" int*, B ItfUT. OWPC» pr flch Urft UnflsvWar«» vnvup rst. ».�.»«rls�noilr» frhlt der Mut, die Ding? beim ti*ißcn LtJ\fi ntnnen, da» Verständnis für die Wirklichkeit. s�����lner, dak wir die hoben Gebauer kürzen sollt Sa sor« Hkm®'r&'* dohcn Gchäl'er kürzen sollten. Die- M«itlii*(orbern, wenn si« ein Amt erHollen, mindeittn« WWIAÜ MV B'bülter. Sollen wir hohe Gehälter. Tollen schlechter i »ncher Grell und Pörjchmonn K i,.�. tchlechter bezohlrn at» die Portier«? Mit Reden wie ». �"Orim f r Ok"—" »ai, ähi v, rcu und Porjchmann hier geyalte i B»L. Oftpeenszischen Londarbeiter keinen Si �b«n a.'� bedauere, dab wir von d d«d b r a u ch machen müssen. Man die Ministenotl ü«i< «acht hier gehalten haben, Sindruck. en Wassen k&%.%"/ auch machen müssen. Man vergesse nicht. k und Leaebour ihre Anhänger betvasfnet auf kten � schicken wir noch nicht exlwn Mann zur Verfügung Such doch nicht bei jodem Tpekdai«! der Bockshorn jagen I Zeigt lkurage. Wo die "" e n und regieren mit oäne, dann regt Ur »uid Eure Re» mm ve rzwe i- «in« dauernde Ge- M Regierun'�'i�"�'U•0»cr oerimiwuch, wenn die»reu. »«LLä% n:�. t"'men ö!« Genossen imb machen UN« Borwüi�«, gratnrppnt in allen poltltschen Fragen, mn sie vor jedem Verdachs, kNSntgental, Zepernick, Buch, SchSnow, Schwancbeck, Hobrccht«. gegenrevolutionärer und anderer A»«schreitungen zu sichern. Ties fekde, Birkholz. 8'/, Uhr im Lolal de» Genossen Uebcler, Röntgen» «vir |4, ."?un« zu e» für meine Pfi cht, unch für da» schwere Amt zur "in.i,-»u stellen und ich hocke nicht da« Befühl, hier al» toout,"* 0 i e r zur«.lerteidigung da» Wort zu nehm«,. Ich hiiw,"u['»aß die Genossen in, Lande mir und meiner Arbeit •"t JünnÜi"'" den Rücken gefallen flick, und zwar �dpen � Tachlenntn!!». Gewiß sind bei den" WMWHDW jMM kMapp »tulK Hutten sie nicht volle» Per trauen.(Hort. #:###: � sej��»5. Hssud rührte, mußte ich nach' auSwärh» gehen. »n ol» nicht kÄ Mitgliedsbuch konnte ich auch niemand erst fvaaen, ?(roh sein, wenn überhaupt welche kamen. Ha«»« domo l«n. m Hk N wie Reffi II m sroh sein, wenn überhaupt welche kamen. "«>gcsch.o.>'n. dann wäre die Regierung auf» häUer wir keine Rationalversamm- und auch keinen Parteitag. sHSrt. hört; _«nd trotzdem lamentier«, die BerZinerl Wer m Mordbuben, der Auer niedergchchoss«, hatf P frei herum.(Hört, hört.) Drei tage wnh Ä!*1*. �.�t�ng. Remring» war»insere Partewresse vor- Gesriigmsse werden««stürmt. Dugrnd: uon ,?tiz � �ern freigelassen. Man bringt darüber eine klein« Jl«ton" übt: Bogel» vnd Ma rloh» Flucht g«. -,,' n hellste Empörung. Natürlich ist in diesen (vun horrlgrgriffan worden. Man hat mich aber im C T*', lHört. hört,) ' man e"�h Jahren Krieg und einer Revolution dazu. rrmen«"u» Soldaten nicht sofort ein Gemisch von s»zia. fRrrj.j.,"�eiführern und reinen Eirnieln machen.(Gtürmische ?>> J D i« Truppen sind nicht reaktionär, da» ��äiugen. Das neue Heer wird demokratisch sein. n't Off) j lößl sich nickt von heute auf morgen machen. Nicht oft iu» PeJ a>>« dorn Mannschafltstnnde ift brauchbar, sikh Ii'' ai.hrStaalegefühl und Pflichtbewußtsein l'«u* J Offiziere kennen und schätzen gelernt, wenn Hol* verurteilt die«„«schreitungen und erwartet eindeutige und feste Maßnahmen gegen jeden Mißbrauch der militärischen Gemalt. 81« Mittel hierzu fordert sie weitgehende Demokratifie- rung de» Ossigir.lkorp» und den Eintritt der Genossen in die Reichswehr. Redner erklärt, daß die übergroße Mehrzahl der Parteigenosse nicht daran denke, durck Ixdontenlofe Schimpferei den Ast abzusägen, aus drm ihr« volttregierung sitze. Wede» die unabhängigen Kührer noch ihre Massen wallen die Einigung. Wir dürser, den StiminungSab- marsch nach link» nicht mitmachen, sonder« müssen die Massen sachlich aufklären. Schiller-Hamburg: Je länger die Revolution dauert, desto größer wird die Gefahr, daß auch deren elementare Errungenschaften verloren gehen. Di« Sozia I i s i e r u n g ist der Ausdruck der heißen Sehnsucht von Millionen von Proletariern. Die Anklage Wissel» gegen sein« KabinettSkollegen beweist, daß er nicht nur gegen bürgerliche, ion. der» auch gegen sozialrejormerische Strömungen zu kämpfen hat. EjnigungSverhandluogen können auch van unten her- auf auS den Arbeiter» und Betriebsräten kommen, au» der Eint- gung im WirtfckaftSprozeß.(Lebhafter Beifall.) Sminel- Apolda: Die Thüringer Delegierten beantragen, in der Einigungsresolution Braun, den drillen Absatz zu streichen. E« ift zwar richtig, da» U. S. P. D. und K P D. sich bei den früheren Verhandlungen gegen die Demokratie erklärt haben, aber >»»zu sollen wir da» m einer SiniguugSresolution betonen? Di« EinigungSverhandlungen darf nicht nur der Parteivorstand führen, e» muß hiaesür eine besonder« Kommission eingesetzt «erden. «challch-vreSiau: Da» Mißtrauen der Genossen gegen den Partrivorftand und die neue Regierung ist lief. Unsere Minister habe«, Angst vor der eigenen Sourage. H e i n e hat un» Reuwahl dieser Krei»kommissionen versprochen, ist aber dann in Berlin wieder dem Einfluß der alten reaktionären Geheimräte unterlegen. Wenn Heine un» keinen neuen Geist bringen kann, soll er abtreten, und wenn die Ministerialdiretlaren und Geheim- röte den neuen Geist nicht hereinlassen, soll, er sie zum Teufel jagen. Heine: Rur Kreunbe wie Scholich und Groger können mir abraten, mein sorgenvolle» Amt schleunigst aufzugeben.(Heiler- keit. Ich warne dringend vor Ueberstürzung und schludriger Ar- beit. Die Vemdnungen über die Gemeindewahlen und Kreis- wählen sind durch Uobereilung in jeder Beziehung unvollkommen, ein Dutzend RachtragSverordnungen hat den Mangel nicht de- seitigt. Jetzt müssen der Landesversammlung neue Besetze zu» gehen über die Wählbarkeit der Krauen zu den Magistraten und die Neuwahl der Deputationen zu den Kreisen. Auch andere Notgesetze find schon giemlich fertig, aber wirklich« Besserung kann nur in einem Guß«rfolgtn. Ich habe mich nicht zu diesem Amt gedrängt,»b«r ich arbeite im schnellsten Tempo, da» möglich ist. und werde die berechtigten Wünsch« der Gen«ssen erfüllen, wenn Sie mir Zeit zur Arbeit lassen. Wenn nicht, suchen Sie sich einen anderen. Ich habe nicht Lust, auf mir rumprügeln zu lassen, ohne daß die, die den Prügel schwingen» irgendwelche Sachkenntnis haben.(Beifall.) Die weiter« Debatte wird vertagt. Die morgige Sitzung be- ginnt mit den Referaten Scheidemarm» und Bernstein». Dann geht die Debatte weiter. tal, Sleine»«str. 10/11. Absahrt nach Berlin um 8,12 Uhr, vom Bahnhos Römgenlal. Die Arlieiterichaft der Firma Keyling«. ThomaS, Ackerstraße. Trefspiinkt 8 Uhr vormiltag bei Mayer. Ackcrstroße. Werts»ittt»angcdörl«e der Firma R. Fristet A.-G, Ober. EchSnnueidr. 10 Uhr, StrauSbergcr Platz. Kpandaurr Staatsbetriebe. 10 Uhr vormittag», Danziger», Ecke GrciiSwalder Straße. Sozialistische Studenlen-Partel. Sämtliche Mitglieder treffen sich um 11 Uhr in der Universität(Große Uhr), oder% 12 Uhr Landsberger Platz. Ausstellung hinler der.Freien Jugend". Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten. Treffpunkt für all« Mitglieder: IV, Uhr im Schtveizcrgarten, Am Friedrichs- Hain. Die BundeSIcitiing. Turnverein Fichte. Sämtliche Mitglieder treffen sich um 11 Uhr Werneuchener Straße, Ecke Elbinger Straße, Arbeiter-Wanderbund„Naturfreunde", Olroh-Verlin. 10 Uhr (Normaluhr) Neue Königstraß«, Ecke Friedenstraße. Der Bundes- vorstand. An die Bevölkerung Coro{�Berlins! Au» Anlaß' der Beerdigung Rata Guxemburg», der Borkämpserin de» revolutionären Sozialismus, ruht am Freitag, den 13. Juni 1019, von mittag» 12 Uhr bi» 4 Uhr nachmittag» der gesamte Straßenbahnverlehr Groß-Berlin». Im Austrage der gesamten Arbeiter und Angestellten der Großen Berliner Straßenbahn. Der Arbeiterrat und der ArbeiterauSschuß. Mleter-Bersammlung. Donnerstag abend IM Uhr. Aula Rupp ner Straß« 28. M i e t e r b u n d. Staaten. Donnerstag vormittag von 9 Uhr ab werden auf Veen hiesigen Güterbabnho' Kohli-n rm d>ie Einwohner der Delbrück. straße abgegeben. Der Arbeiterrat. Glau mann. Jugendlich« BertrauenSleute der Betriebe, heute Donnerstag, abend«% 8 Uhr, im Jugendsekretariat, Schicklerstraße 5/8, Vollversammlung. Internationaler Bund der Kriegobeschäblgten und Krtegerhlnter, dNebenen. Der Rednerbursu» findet am Donnerotag abend 0 Uhr im Eophlen-Lyzeum, Weinmeislerstraße 10/17. stall.— Orlogruppl ilhorlotlendurg. sireltag abend 7 Uhr erweiterte Dorstando- sitzung Im Volkahau», Rosinenstr. 8, Sonntag, voimittag» 10—12 Uhr, Recht,au»hunfl daselbst. Dl« Schwerkrlegobelchiidlgten werden ersucht, durch endgültig« Regelung der List« sur ZusatznahrungsmUIel«bensall» dort zu erscheinen. Internationaler Bund de» Krtegsbeschädlgten. Ortognirp* Frledrlchohagen. Freitag abend 7Ä Uhr In Lerch» vlirgersitlea Mttgllederversammlung. Zentralstelle für dinigung der Sozloldrmalirall«. Bezirk Süden. Freitag abend X8 Uhr Mitgliederversammlung bei Drogge, Diefsendach- stroße 57. Tagesordnung: Der Eozialistenlag. Wahl de: Delegierten s b « M'i i rz 4 ht ß1 SÄ ä inr" w na y rttt � lll & % 1 'h Keldfrag« allzu stark in HZ. tte und st.e ll r n. Die von den Unteroff gieren dg.".Gerung würde rund 8)4 Milliarden tosten. Wir OTeih.:»,: lehnen. Wie wird darüber wieder spektakelt werdenl � Ä—»»mW JcaiionoioctiaMumu..!,------- Ii*1'* Iw Werbe�ystem an�»v,�en fein. Der einzige »«, tt a.l* ihnen bieten können, ist da»«twag reich. ».ch m.' u ck Brot. Geben wir ihnen da» nicht, so wird werden. Eine p o l i t i sch« möglich. Jetzt suchen die j zu gewinnen.(Hört, hört.) nigung. die ja eine» Tage« die Regierung stürzen und L," de- wollen sich die Unabhängigen mit . �ch. ,�',?'�'0an halten.(Hört, hört.) E» haben auch schon hin? Ü n«? J*cn(»t te n d e n Offizieren und führen. h.r'rt>>..„ a n g i g« n darüber stattgefunben. E» waren die ,.»((.'n.. Garde-Kavallerie Schütven-Dsvifion au» dem Eden n und haben i,,"ölig, lich von jedem moviungen Blnghnnd n'Drter.'iL"- Wenn sich dagegen ein temperamenwoller »ur Wehr seht, so ist da« v e r st ä n d l, ch. über die B»k»ltinuna der Militär- si�rNigen führen k e i n S ch l e m m« r d a s« i �st>ke" ich: nötia. iich von jedem Rotziung« f", Vorlag« Seht der efeitigung Nationalversammlung zu. der Wir werden auch zuerst Zerschlagen. Dann Im."-(Cefi*---------- hi,»ein»?' k01*' �ört.) Herrn Emil Barth gelüstet e« jetzt tz.lÜ San."onen.(Hört, hört und groß« Heiterkeit.) Am Vgfj,"obend hat er drei Stunden dag» verwendet, den Führer ftl'fobsslerie-Schfitzen-DiBirion davon zu überzeugen, daß ü/ü dj, n,1 Feupp« den unabhängigen dienen müßte, wenn dem» th �?>n« i,eyler:"10 stestlirzt werde.(Leckh. hört, hört.) Möge« 8«iif,.* i'ta'llsnoltcn an politischer Einsicht von den Unabhän» "alt Bn«r'u überlrefien lassen. Noch sind wir im Amte. t"' �0 deutsche Volk an» dem Elend herauszuführen, intßUml.?lrrtn w r au,.(Lebh. Beifall und Händeklatschen.) t« E» ist b e d a n e r l i ch. daß wir solche Reden CjOfll hfl, Ich war ein Gegner von Ro»ke, aber wa» er C'" Umfl" absolut ttichhaltig. Troller darf unter r" hingerichtet werden. Wir Sozialdemokraten hi. �0 bin I Todktitrafe. So schwer die Einigung ist, wir «lÜ'Wtüh,, v tvieder die Hand ausstrecken. Di, rascheste Denw- ki» die„- � Verwaltung ist notwendig.— Aber haben wir S«I"t»ei5.n Personen?.Unfähigkeit könnte nn« gar böie fit D'®en guten Glauben dürfen wir den Ministern au» »t„1!,"'�l aberkennen. Deshalb habe ich mich ge- ey' 1* Ich den Antrag la», NoSke au» der Partei außzu- .«n.' Solche Anträge dürfen un» nicht wieder vor Augen vi dad!�'°Hantburg: Wir haben viel, Hoffnungen nicht erfüllt, ti»."tn».� viel versprochen, auch nicht genügend fähige Partei- %i* SBit hatten längst in bürgerliche Regieningen «' «�??d«> JiU*" um da« Reg eren zu lernen. Bevor nicht die Riai'd den fertig ist, läßt sich in den Freistaaten nicht durch« So iu/,10 Ahr in den Abteilungslokalen, von hier nach dem Michaelkirchplatz. Sharlottenburg. 8)4 Uhr am knie. Diejenigen Betriebe, die durch dir Bismarck» und Berliner Straß« kommen, schließen sich dort an. Schlneber». 10 Uhr vormittag» auf dem Kaiker-Wilhelmplatz Pankow,»llnktt,«»vi Uhr. Wachau*. Di« Arbeiter und Arbettoimne«, der P«cko»«e B»m«be woede» gebeten, sich dies«« W' MenemitteWender. Spandan. Vom Donnerotag ob auf Feld 25? M Pfund Backobst, ans Feld 250 In den einjchläglgen Veschäften de, Sladtkrelse» Kloster« feld» M Psund Weichliül». Pankow. Pam Donnerotag ab Im den bekannten Konfitüren« geschälten aus den SiammadschnIII der Daiimitd, karte sl!< Rlanat Mal 250 Gramm Bruchzwiedack, Zwieback und Kek»,«uf oll» übrigen Slommadschnttt» 125 Gramm Zwieback oder Kek». Reinickendorf. Aus Abschnitt 80 der Grah-BerUner Lebenamtttel- kart,*00 05 nmm Graupen. Die detressenden Abschnitte sind dt» Donnerotag) 12 Juni, In den amtlichen verkausostellen und bei den Händlern abzugeben. Aus Abjchnllt 20 600 Gramm Kunsthanig. Ab- schnitl» bi» Freitag abzugeben. Aus Abschnitt 27 250 Gramm Marmelade. Abschnitt« dl» 16. Juni abzugeben. Velten. Am Dannerslag, von vormillag» 8 Uhr ad, werden Im Vetrieb Blumberg Cpeijekartosfeln verkauft. Der Verkauf»rsolgt nur aus Abschnitte der Kartosselkart«. Die Inhaber der Kartossei- karten wollen die Ihnen noch zustehenden Reltmengen abliolen. da welter» Karlossellteserungen unbestimmt sind.— Am Sonnabend gelangen Im Amtsdureau, Vreltestrabe 19, die Klnder-Nahiintltelhnrten für den Monat Juni zur Auagab«. E» werden hieraus verabsalgt bei Kaufmann Voller, Brelteslrate, und Im Kansumoereln. Lager viktorlastraß«, 3 Psund Brich, 8 Paket, Zwleback und 4 Dosen Milch. Aus den Vrganisaliouen. Dritter Kres». Sonntag, den 1». Juni, Famlilenaussiug nach Hlrsch- garten. Lokal.Auosichtalurm-, Absahrt 8 Uhr. Echlesischer Bahnhof. Vierter«rel». Freitag abend 7 Uhr Gomenlussäl«. M-m-Ier Strafte 67, viertelsversaminlung. lageooidnung: Oorirnfl über da» Rätesystem. 2. Wahl der viertelslellung. z. Parschtag« zum Bor- stand.— Da» Mitgliedsbuch ist am Eingang de» Saale» vorzuzeigen, _*411«*wh. Sj.eitag abend 7 Uh. öss.ntltch. Versammlung I» den Prachtsalen Moabit. Wtclefftr. 24 Tage.ordnllng:.Vom 8. Ro- v-mber bi* fteut." R-ser-nt: Genosse Hugo Haas». Freie»uosprach«. Rlederbarnim. Redner-Unterrlchtskursu» 3a und 3b Lokal Jugendheim R-lNickendorf-Ost. Amendestr. 79, am Wasserturm. Donnerstag. 12. Juni, abend» 7 Uhr, Schluftabend de. Den. Alfred John.— Bezirk la und 1b Lakai Cafe Belienue, Bohnhas Straiau-Rummel»« bürg, Freitag, 13. Juni, abend»)47 Uhr. Schluftabend de, G-nassen Alfred John.— v e, i r k II Lohnt Ka.Iehorst. Ire»cko.oaIIee 75. Sonnabend, 14. Juni, abend» 7 jthr. Schluftabend de. Gen. Aisr. John. ReukSsin. Tonnerotag abend 8 Uhr Siftunä der Sladtvirordnei-n- ftaktion Im Raihau». Zimmer 2, 1 Treppe. Lichtenberg ld-r uon der«ezirkshonferen» gesaftte Beschluß. Zrledhofoordiier zu stellen, Ist durch die Uebernohnie de, Oidnerdlenste» gVstem«riedigt. Ordner werden als» nicht Oberschlneweld«. Mit der findenden Versammlung hoben nicht, zu tun. heut« abend In der Schulaula statt- örtlich» Organisaiionen der U. E. P. öihunz de» VollMgsrüls. ÄuS�der gestrigen Sitzung de» BollzugSrat», die zunächst den. an der spitze unsere» Blattes wicdergegebeuen Beschluß zur all- gemeinen Beteiligung an der Beendigung von lliosa Luxemburg saßt«, wird noch mitgeteilt. 8?. e�i/lf?1 ��öugSrat mehrfach zugegangenen Klagen �."!,?rnehmer. die ihr« Arbeiter und«»gestellten an dem Generalstreit benachteiligt oder gar � m» haben, waren ebensall» Wegenstand der Perhandliimg. «er«ollzugsrat warnt alle Unternehmer vor derartigen Maßnahmen und verweist Mei auf die gegenwärtige, innerhalb der Arbeit» rfchast vorhaiidcne starl« Mißstimmung, vi« durch Provokation feiten» der Unternehmer noch weiter gesteigert wer- den kann und schließlich zur abermaligen Störung de» gesamtei» W'rtuhaftSleben, beiträgt. Lu ganz unerträglusien Verhältnissen hat sich auch da» wäh- read Streifs breitmachende wilde Fuhrwesen ent. wickelt. Diese wilden Fuhnverke eiiischließlich der Droschken nick �raft, vagen, die den Streik ausnutzen, um da» Publikum zu brnndfckatzen, werden mit R'cht, bejonderS von dem Personal der streikenden PerkebrSbetriebe, als Streikbrecher angesehen uno demgemäß behaiiiiett. Ez jst anläßlich de» letzten Oteneral- streiks mehrfach zu Zusammenstößen zwischen Streikenden und diese» Streikbrechern gekommen, wa» schließlich zu bedauern ist. Mehrsach sind Kommissionen der Streikenden beim BollzugSrat vorstellig gewoedeu. die«in Einschreiten gegen di« genannten Ftibrwerkc sorderten. Ter VollzugSrat ist vazu nicht in der Lag«. AllerdigS muß er auch di« Verautwortung ablehnen für Vor- gänge, die durch diese» Streikbrecbertum heraufbeschworen werden. Weiter wurde beschlossen, die nächste Vollpersammlung der Arbe�> tanät« zum Mittwoch, de» 18. Juni, einzuberuseo, Ttealer tmü vsjvSKio-eii. Pß!MbBbng. Thc,"r � Diitowolatz. plrekiion Friedrich Kayssler* IV Uhr: JarnjIcrajIU. Opernhaus f Uhr; Ueüand- Urack, Ho'y. Schamtrte'lBns f Uhr: Die Joarnalistcr Journalisten Patry. Direklloa '€. Stlshärd— R.»eraaner. Thcafer I d I Uhr; krümelst. (Ln.u: Maria Orska.) Donnerstag: Mvasik. (Clara: Maria Orska.) Preitae: frdvefst. (Lolu; Maria Orska.) Sonnabend 7 Uhr t. 1. Male: Oer HBuptUnr. Bityrsi lel In 3 Akten v. P. Apel [Alfred Abel Mathilde Brandt, Cnisi Dcrnburg, Grete D:ercks, Al-Xfnder Ekcrt, Werner Möllmann. Max Jungk, Rieh. Lcorold. Prnst Pröckl. O to Schiller. Reinhold ScbÜnzcI). Prlazess- 'iUea'et" Kants tr. 163(am Zoo) 2. V/oehe [i«ispi8llos3 E'folsi „Süßets ms Die andern" <§ 1T3) | Von Dr. Magnus DlrscMcld Regie: Richard Oswald X'onnul Voidft Kctuhiotd Hrbüuzel AniCa Berber Fritz Schulz Ronnuilentiaü's an der Marschallbrücke. _ Gastspiel: Im*« Bifikk». Isd« Uselcrit Uhr: von der Pfalz. Berliner Theater Uhr; Neueinstadlert: Die tolle Komteß. Operette in 3 Akten von Rudolf ßernaner und Rudolf Schanzer. Musik von Walter Koilo. (Hilde Wörner, Melitta Kiefer, O'ga Fngl. Emil B rroji. Ernst Behmer. He mann Plcha. Paul Rcüküpf. Alfred Sc�erzer.) frei tag: Slrrw. ö« vhirr Iwehtsa. Sonrabend: Die(olle Komt B. r göO— g tä— Wintcrgamn tücllck 7V Ulir Ißrset�cßteilung Rauclien gestattet. ]iic:l£?(. Kotüiutw Ttior Allabenilich 7V Uhr Elite- Sänger ehem.iMltgl.der StetilnerSängbj Russeiii, Horst, Seidel etc. Humor.Sp efpl Scmmrrnrtlsc! Im Garten: BSIitW-le««! Betilne? Pmter Lossing-ftife&ier Sommerspielzeit Leitung: Hans Starnberg. Ift itsjjiel Sn'Sv Th efsch r. B Uhr: C* jirleys Tante. DGuöchBs Künstler-Tlisitt Eommersnielzeit. Direktion: Max Adaibert-Kurt Götz. A!lü;;c-ndl. 7 Uhr: Dt*? NwtadhhWin. i�owt-T heßter TV Uhr: tJue-Uriaab. 7V Uhr: Oarienhülme; Da«»lefit sloii Jeder an. Vorher Konzert Und eratklnMige Spozlalilaten. Wafhalla-T htater tSfc v Sk'ÄVin. Casino-1 beater. Lo th ringet Str. 37.TägL%8 Uhr: Nor noch bis diesen Sonntag; 7 0 KajitnMlouiill«« 7/» Täglich 12 Vz-Isls-t! 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M, abends 7 Uhr in her SUUt Der Sophien Schule,»emmeiftev[tia|e 1/ »intettt frei! turnen• Sport« lüanüenL Morgen. Freitag abend 8'/, Uhr k>!rd Chriiiiiurgelftra�e 14 die 8. k'ebrliNgs- ßU'teilnng des Turnverein» Füchte crissnet. »n alle Hineru Sfitte von 14—11 Aoh:-n, SeDrttmg«, Maeodllche SibtUei, traft;: Me nudsrarrun«,«»«taffnunq.-Vm» j« erjchatnrn. am«runven#»t»et ein aeiuatet»etft; Durum kommt«um Turnfu! , I. A.: 8. Mänuer-Abteiluug. Theater i.ö.Königgrätzer Straße Sonnabenö, 14. Joni, 7 Uhr: Zum ersten Male Der Häuptling Salpespl»! in 3 flfttn von Paul ppeL y-nptS.rsteller- fl frei fiitl, tliari Ii» Ornnit. trnp derniuri» etil» fl(xanicr«fett, Kernet 0,14. «nn. W er?!!»ek, ntchari£e»»»:i, fr*# prickt,®tio Cch.Uet, Rrinh» i«chkajei. Mördern. Mieter-Versammlung Vovuerslag. den 12.'«.. abends VI, Wr Aula. Ruppiuer Ttratze LS. Nichts Kktan gegen Wohuungsuot und MittswAcher! X Die Mieterräte. Ufduer: gritz Dzietzk, Uenii» Maaß. Zeiilsckkr UtKüarhkiitt'VttbU) Lcrw«l!ntt»»stelle Berlin 71 84, CiutcrifltaSe ©ejchäftsjeit von 8—1 Uhr und von 4—7 V-m'H.->nui ob tum 9 4 Ii r. Telephon: Ami Norden ISZ, ISSS, 1987, 9714. fS ES. Uhr. Freie Aussprache. Vermieter Häven teinen Zutritt. Erscheint In Massen! E= Wieke bund Gsoß-Zerlia W, Potsdamer Strohe 86. Sovseislaz. den 12. Znni 1919, = llbkuds 7 Wc:= Allpenieine BftfcteoWetike ß.V.D.. 7. Vezkf! Sonuetiln#, den 13. Jlaitl, nnchmtirig» A»ihr, Suhlt«lue«»nun» her tSenledioUleutr Sc» 7. Vrjtrt« Im ctaanteu Sstaie U«il. DeMer Arbeiler-Zäager :: Gau Verlin.: Traner-Feiet der a.-noiftH Rosa Lrrewbnr« � Freiiag Vormittag pünktlich mr n«:.u9«pwuk v. Brauerei tStzow, Prenzlau-rstr �"r,—wtW* •ffeJSrsSÄ�ie•• Ohne Vundestarte kein «i# an der U.bungk stunde ieilntnitnt, hat »um Friedhof. Achtung! t(rm|nrr�erfii)i)H!aiiD In Jokers Zestjaleu. verband der Schneider. Lchneider'nnen «ud WSHeatbeiler Leut chiands. st. PL. 11. UUd | Ti.h.unl. zur gelten um,, Rosa 8.MK*5isib«''fJ® Freiing, 13. Juni, p K» 1 1 i>-ü 8 Udr. � gtitale Nerlt*. £e!>o#!«nfn>. 37/38. Weberstraße Ar. 17. Anläßlich d r Veerdiguni der Genossin Rosa Luxemdurg ani Freitag, den 13. Juni er., ist das tuüro von«ittags ia Uhr ab grs blosse», auch die A»eUd-Ul>rrchi»«nde iällt ans. Wir»rju i.en au.ch dir Kolleg. nnen und Kollegen, sich möglichst zahlreich att der Brerdi ung zu be- teiligen. Tic QrtSverwal u»g. *3. Schumacher. KB. Die«Ilatmetne 8crtt«itcnäm!liiKet»Btt1üMmlun|«fenU T N»r fitftet Hute. Tagesordnung: 1. tirrlifit der rtomuiiiiiou itbrr dl« Bei Handlungen n tl den airbrUncietn. s. XteCujlbm und Vcichluhfaslung. SoVevei! l T« zu vieler Bei luarulunu Mite fauhicHK hrrtetlt m« hm, so ersuchet! wir, Ar wetiefte virbreitnüß h leset>rt»nii8 uiachuuz zu sorgfit. Chile MiigNedibneki kein gti rlie. Tie Ortsverwaltung. UnsdHssMe ßsiiolkmtk. Pskttj ®r»frkfchailikartfl fft}.|yrl|rastf. Achtung! Achtung Im Äustragc der Gencralverfamm- lui'g veschli sit tic B.'rivaltuna: Dn' Gesr- äft» eit wird mit dem 10 Zani auf 9 bis 4 Uhr.ur�ge end i,elc t. AuSna inten davon macht die �r» schwerds� cll.' des S.rlichtungS.ruS- schusieS, in der tsuZlunft von 11 bis 4 Uhr erteilt wird. Die Bureau ,eit der BibliolHel ist Montar und Sonnabend bau 9 bis 1, Dienstag und Freitag ton 9 bis 7 Uhr, Miitwo.ri und Donnerstag von 9 bis 4 Uhr. Zur Teilnahme an der Beerdipung der er- mordeten Genoisin Ko*m L, xemboi g wird die Arbeiterschaft%. ißen ee: ersuwt am Freitag den IS. d M., vor«. S Uhr, am Antonpiah Aus icrung zu ne men. Die hie, g n Betriebe werde« ebenfalls er nicht, sich dem Znge an zu- schließ n. Abmarsch nach dem Frirdrichsham V«ntt Uhr Die Vezittslcitutig, der Ditwunu de» GcniertfchiiitefaticQS. Gaftwir smiftestellte! Treffpunkt aller ivefiununqiueirnde zweit, Tel, nähme a» der Beeroignng»werer Senvssrn Vrau Dr. Luzeemdurg am Freirag. vonn lü Übe im Serlmitbebfiio, ttttnifer Str. 88. 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I $et Jen ft w »int I ? fori «eu •tu % »ur s J�n 10: g den W »tll lr(l( S bei i P'u: Sott % Mf «ittt f{ "Ift $ m k % k r » tof*«Bel w#l#bc bef.ihigt min j, Verhandlnngea sich Mlort meld## In den Zclien 33] _ PensiOaSber. llachtwech-N. t«»t3% 9?iir er 1 ünde» Stellung. Nur unres�a- wollen sia vOrftollen 0— 11 und Bctliwt Wsch- n. Schl _ Krön»» strafie Tageswächler y o ' Ockpl Verlangl. Nur undesaolten« � wollen sich melden 9— it und 5"7 Beclinet Wach- u. Schließ# Kronen stra üe 1& i h 'Hi H Si Vellage zur«Freiheit". loa Zischer? Mfkrtmg bcr Arliekter' wurde dadurch und durch die Haltung der Presse nach dem 9. November ungeheuer gesteigert. Selbst di« „Vossische Zeitung' und die Lrantsurter Leitung' seien damals genötigt gewesen» SHÄhfiP®* WWMW-- i).. �.�"WQuem« Zeugen XU beseitigen. Ol2t»r nur von ,.eIt l)je gjMiccung selbst zu übernehmen, wurde e,n Vorgehen Va �Ultarkamarilla mit gutem Erfolg geübt wurde. ble Ncgirrung abgelehnt. Drei Matrosen hätten Liebtnecht Unfalls müssen schwerwiegende Gründe vorliegen, dre crliart ba6 si« scioie die Republikanische Soldatenwehr über d.e ft* S�ÄSÄS y..-,"»nvrr zwingen, uver oreien ibunri oie jukujcwu z» u�Oen und sich dabei hinter die vorgeschobene Amtsver- schn??enbeit zu verstecken. Herr Z'sck>er verweigerte dann I01"* Aussage auch noch darüber, t�lckwn Vosten �nwärtig bei der Noskegard« bekleidet. Auch da? tan. kr lflS dann der Leuwant Mscher durch die shraaefiellrmg iils� r idiaer in Bedrängnis geraten war. wandte er nck suchend an den Staatsanwalt Zumbrorch. der Er hat. in einem Telegramm an den Arsten mm in einer 83 e r sMtch A AJUV it/tivvw" Am Ul Tn Im.__» /v« r La* l?tn tnTu'�"- verr imum u.».................. > Mew" n a der Nechtssoxialisten ein scharfes Ar ��8 e gen den neuen Militarismus hielt, �/iter sei, als eine Wiederbelebung des altem "'bei. von dem man gehofft habe, daß er am 9. No. , Sber uUl0 �ledigt fei. jjr nun eigentlich Anton Mischer? Wir dringen M in den, ProxeK gegen den Genossen Ledebour P'vineä 1 � über die Person und die Tätigkeit dieses �ndw-s� Ä v'lrd. WH bitten daher, alle Zeua-n. die »x Angaben über die Person dieses ManneS � der in /?- fi(b unverzüglich auf unserer Redaktion oder Verteidigung zu melden. • ~ Fünfzehnter Verhandtungstag. S'nn der Sitzung teilt der Vorsitzende mit, daß der Ge. »>' Exn��vermann S t r u m p f erkrankt ist und an seine Stelle zrene Schulz tritt. Darauf erfolgt die ,J,N m u„* n ß 3 8 e 1 ch tu o c e ne©ajuiz----- W � ku'O in L m3euSen Hae ck. Dieser befand sich am S. Januar Et1 iicli ä,./ Aähe des Alexanderplatzes und Härte, wie ein Ar- fc,, b�rte, man solle den.Vorwärts' besetzen. Er sagte Etßief!r„»-ekung beS.Vorwärts' würde wieder unnützes ginn.. i't7»!n.d'e Lindenstrasi«. Der.Vorwärts' war inzwischen %e?,,�udere Zeitungen. Er machte den im.Vorwärts'» "le aber �kndcn Arbeitern über die Besetzung Vorwürfe, iies ausrichten. »!« oRca 3. i??0*6 kr versuchen, Eichhorn zu sprechen, damit b' Er tr�cUS,el<' die Leute wieder auS dem Gebäude zu brin- L,*& Eichhorn in der Schicklerstraße im Parteibureau der X' N und trug ihm di« Sache vor. ES stellte sich heraus, "'""«nb h �" Anwesenden von der Besetzung der Zeitungen wußte. (c�Sit der Richtigkeit seiner Mitteilung gezweifelt, speziell f—• hrti» rnabr sei. was er erzähle� Er % alz' könnte sich ja selbst überzeugen. Der Zeuge o•'.* �khauptungen deS Ministers Heine in einer 1% las, und nach Kenntnis der Anklage der . nicht mit seinem Gewissen vereinbaren können, �ti°" kt ,w* tl M dkk Verteidigung als Zeuge angeboten. Er �kk i? sich. daß die im Parteibureau Versammelten, unter W�äud. f?«'Rarl Liebknecht befand, über die Besetzung nx" tvar» lkhr erregt waren und durchaus nicht damit«invcr- kr.�er Ze,;"; Ledebour habe gesagt, es fei uncrhärt. W kW Dr. Ernst Meyer wird aus der S ch u tz h a f t &iv%tl f,r.,n€ Vernehmung erfolgt wegen seiner angegriffenen I Xm jxht, da er in ein Sanatorium gehen wird. Der daß er mit Ledebour in der Zeit zwischen dem d 5. Januar selten gesprochen hat. Er ist Mitglied .....— tw wenn ich Sie aur Vorsttzsnde-r anreden würde, da» wäre eine Art Gtelchstelluna.— Corp E» ist aXter Brauchs bei den Gerichten, die ktt�lla�ten nur mit Angeklagter amzu» «den.— Ledebour: Damit ist«den bewiesen, daß dieser wie mancher andere alte Brauck drtngoud der Abschaffung bedarf. Ick werbe künstig dafür Song« tragen. Ledebour fragt dann»veiter: Erinnert sich der Zeuge, daß of dabei war, al« ich meinem Freund Lieblnecht gegenüber di« Besetzung de»„Vorwärts"«l» schwere« Fehler bezeichnet» und e» beklagte, daß die.Rot« Fahne" einen Artikel bracht«� der so aufgefaßt werden konnte, daß zu einer erneuten Besetzung des.Vorwürt» aufgefordert wurde. Von Liebknecht ist mir dann gesagt worden, der Artikel sei ander» auszulegen, die Mitgliedern de» Zentraloorstande» seien gegen«in« solche Besetzung. Ledebour fragt dann den Zeugen weiter, ob er nach ihrer gemein- samen Bechastung auch den Eindruck bekommen habe, datz man sie eimorden wolle. Zeug«: Ich kann nur bestätigen, daß ich den» selben Eindruck hatte. Vors.: Ich kann nicht einsehen, was die» mit der Anklage zu hin hat.— Ledebour: Die Anklage ist erst vier Tage nach unserer Verhaftung erfolgt, nachdem die Sole daten der Anffordrrung, un» ,n ermorden, nicht Folge lrtsletem Durch die Aussage des Zeugen Fischer wird sich noch viel deutlichen beweisen lassen, daß mau mich im Zuchthaus verrecken lassen wollt«, nachdem der Plan, mich zu ermorden, nicht ausgeführt wurde.— Staatsanwalt Zumbroich: Ich möchte nicht unwidersprochen! in die Welt gehen lassen, daß Pläne zur Ermordung Ledebour» bestanden hätten. Dafür haben wie nicht den Schatten eine» Beweise».— RechtSanw. Dr. Herzfeid: Der Zeuge Fischer hat da» ausdrücklich erllärt. Wenn ein Schatten de« Beweise» dafür kehll, so liegt es nur daran, daß der Zeuge Fischer«ms Anregimg de» Herrn StaatScmwatt» nicht dazu gekommen ist, auf unser«! Fragen Antwort zu geben.— RechtSaoim Dr. Rofeafelb' Der Zeuge Fischer ist Zeuge der StaakSanwoItschast. Jede Tatsache, die unter Beweis gestellt wird und geeignet ist, sein«. Glaubwürdigkeit zu beleuchten, ist erheblich.— Staat»« nw. Zumbroich: Die Glaubwürdigkeit de» Zeugen Fischer ist biSHeo noch nicht angegriffen.— RechtSanw. Dr. Rosen seid: Durch- unsere Fragestellung soll» die Unglaubwürdigkeit de» Zeugen« Fischer, der sch schon verschiedene Blößen tzegebeu hatte, bewies«!» werden. Wir werden auf die Fragen zurückkourmen, wen»»Ist de» Augenblick dafür am richtigsten hatten. Nach der Mittagspaus« wird der Beschluß verkündet, daß de« Zeuge Meher sich darüber äußern soll, ob und was ihm darüber: bekannt ist, daß der Zeuge Fischer beabsichttgt habe, den Angeklagten Ledebour zu ermorden oder ermorden zu lassen.— Zeuge Meher: Nachdem der Stadtkommandant K l a w n n d e un» erklärt hatte, die Verhaftung sei nicht von ihm oder irgend einer anderen Behörde veranlaßt, verlangten wir Freilassung und Fest- stellung der beiden Herren, die uns zur Kommandantur gebracht hatten. Klawund« sagte, er kenne vre beiden nicht. Die Leiden «»eigerten sich, ihre Namen z« nennen. Herr Ledebour erklärte das für einen merkwürdigen Mut«ine» Offizier». Wir wurden nun in da» Auw geführt. Trotzdem nur zwei statt fünf Soldaten zu unserer Bewachung mitkommen sollten, wurden auch diese noch von einem Offizien znrückgehokt. Herr Klawunde erklärte un», e» sei in unserem Interesse besser» wenn wir hierblieben. Ich sagte ihm, als ich allein mit ihm war, daß der eine der Herren Lizescldwebel von Tyszka sei und er ihn kennen müsse, da von ThSzka einen von Klawunde unterzeichneten Ausweis vorgezeigt habe. Klawunde erinnerte sich dann, daß von Tyszka al» Kurier empfohlen sei. Den anderen kenne er nicht. Nach einer Weil« kam ein Herr, der sich auf die Frag« Lttdeboucs al» Leutnant Fischer be» zeichnete, und erklärt«, wir sollten mitkommen. Er sagte unter- Wegs etwa» von Fluchtversuch und Schießen. Vorher war von den Soldaten kein einzige» Drohwort gefallen. Fetzt, al» Fischer un» begleitet«, begannen sie zu schimpfen und zu drohen. Die Be» glettmannsil.nften gingen S Schritte hinter un», das Gewehr lose in der Hand. Trotzdem ich schon oft transportiert wurde, ist mir derartige» noch nicht passiert Im Hinterhaus de» Kronprinzen- palai» übernachteten wir dann. Ledebour sagte am andern Mor- gen, daß«r zur Verhandlung müßt«. Fischer lehnte e« ab und sagte noch, falls etwa von den Arbeitern versucht würde, on»«n befreien, würde» wir erschossen. E» machte den Eindruck, al» soll» ten wir als Geiseln festgehalten werden. Fischer erklärt« nack Verhandlungen mit der Regierung, wir müßten hierbleiben, er müsse«nS in Schutzhaft behalten, damst die Soldaten un» nichts täten. Ich hatte den Eindruck, daß das eine von Herrn Fischer mit der Dlegiewing verabredete Au»- wie setz Ledebour sagte mir dann, daß der Oberieutnantz der an» verhaftet habe, ihm einen Ausweis zeigte, auf dem der Name Jürgen stand. Ueber das ursprüngliche Wort Gefreiter sei ein anderer Titel geschrieben. Alz ich hier im Untersuchung«. gefängiil» war. hat dieser Herr Jürgen eine Haussuchung bei mir veranstaltet und bei der Mitnahme von Schriftstücken quittiert: Jürgen, Oberleutnant— Ledebour: Nach meiner Er- inncrung hat Fischer bei unserm Abtransport gesagt, bei Flucht» versuchen erfolgt sofort di« Kugetz Da» kam mir sonderbar vor, denn es wäre reiner Wahnsinn gewesen, auf dem Wege von der Kommandantur in da« Kronprinzenpalai»»wischen engen Höfen und bei der starken Bewachung einen Fluchtversuch zu machen. Wem, wir zur Vernehmung des Herrn Fischer kommen, was ich immer noch hoffe, s, mutz jeder Berfchleierungsversuch seiner AuSsaaen unterbleiben. i�.2euge Meyer: Im UntersuchungZgesängni» wußte man nicht, warum wir eingeliefert wurden, trotzdem hat die Staats- anwalttchaft dem Oberkommando in den Marken die Mitteilung vi ich habe ein Verfahre» wegen Aufruhrs ge- schwebt. Daö ,st«ine Erfindung her Staatsanwaltschaft Ledebour: Wir werde» unter Beweis stellen, daß die Re» gierung von unserer Verhaftung vorher benachrichtigt war. Trotz- dem haben die Regierungsvertrcter das abgeleugnet Herr Lands» berg. der die Hauptverfon dabei war, hat direkt wahrheitswidrig behauptet, er wlssr nicht, wo wir seien. Als der Zeuge Mayer der» eidigt werden soll,«rftärt der MnatSaiiwalt Dr. Gysae, daß et nach seinen ebenen AuSfuhrniven»ur Zentrale der Kommu. nistischen Partei gehört habe und daher nicht vereidigt werden könne.— RechtSanw. Dr. Rosen[cid: Der Zeuge befindet sich in Schutzhaft; trotzdem bekannt ist, daß er Mitglied der Zentral« war, schwebt kein Verfahren gegen ihn. Der Zeuge wird der» eidigt. RechtSanw. Dr. Herzseld: Ich beantrage, den bereits der- nommenen Zeugen F i I lb r a n d darüber zu vernehmen, daß der Zeuge Fi icher ihm erklärt hat, er bekomme in nächster Zeit ein Amt von der Reichsreg erung, dann Hab« er keinen Vorgesetzten Er dürfe hier nicht aussagen, weil ihm dieses Amt in Aussicht gestellt setz RechtSanw. Dr. N o s e n f e l d stellt den Antrag, die tele» graphische Antwort der Reiche regier»ng bezüglich der Aussage des Zeugen Fischer zu verlesen. Der Vorsitzende ver. liest daraus das Telegramm, das an den 1. Staatsanwalt gerichtet ist und folgenden Inhalt bat; Die Erlaubnis zn iebor weiteren Vernehmung be* Leutnant Fischer über Gegenstände, aus die sich kein« Vilicht fcttr Dienst» WWWWtfwISfW ftjWW, fcüt tnrrfnirt, torff He WBfegeng fce9 He»«» w r SSofile kä Reiches Nachteil bereiten würde. Diese VJcufjtrtinß gilt zugleich für die Ncichsregierung. SteichSwehr» nMlflrr Noste. Rechts« nw. Dr. Rosen feld: D-S Schreibe» war doch an die Reichsreglerung gerichtet, darauf erfolgt eine Antwort des Herrn.toske?— L e d e b o u r: Es ist eine zweifellos ganz der- neinende Antwort auf die Krage des Gerichts. Deshalb ist es mir nicht ganz erklactlich, warum in der Auseinandersetzung gesagt wurde, es sei keine definitive Antwort.— Der Vorsitzende erklärt, daß man noch eine eingehendere Antwort erwarte.— L e d e- bou r: Ich kann Ihnen versichern, daß das, was die Steichsregie- rung oder Herr Noske verhindern will, durch diese Antwort nicht verchlndert �wird. Besser wäre es, man ließe Fischer aussagen. aber für die Dummheiten der Reichsregierung kann niemand eine Garantie übernehmen. Es erfolgt nunmehr die Vernehmung des Zeugen Kill» brau dt, aus der hervorgeht, daß Fischer über seine nach den Januar Wimpfen erfolgte Absetzung sehr empört war, in den Marstall gekommen ist und die revolutionären Matrosen ge- fragt habe, ob sie hinter ihm ständen. Auch habe er vor etwa drei bis vier Wochen in der Chausseestraße eine Rede gehalten, in der er seiner Empörung über die Ermordung der 92 Matrosen Ausdruck gab. AiS der Zeuge ihn im Gericht getroffen habe, habe Fischer ihm mitgeteilt, daß er jetzt stellungslos sei, aber in den nächsten Tagen sei er sein eigener Vorgesetzter. Er würde mit seinen Aussagen sehr zurückhaltend sein. Diese Herren(die Verteidiger) bekäme» überhaupt nichts von ihm heraus. Lebebour macht darauf aufmerksam, daß aus dieser Aussage zu entnehmen sei, daß Fischer nicht im Amte sei. Herr RoSke sei danach gar nicht befugt gewesen, eine derarige Antwort zu erteilen.— Fischer habe sich für die Regierung ausgesprochen, wenn diese ihm ein Amt gäbe und gegen dieselbe, als er aus seinem Amt entlassen wurde. Daraus, daß er die Matrosen ge- s/agt habe, ob sie hinter ihm ständen, könne man nur folgern, er wolle gegen die Regierung vorgehen und rechne auf Unter- stützung der Matrosen. Aus der Aussage des Zeugen Dittmann, der zu den 8 Bolkkbeauftragten gehörte, heben wir folgendes hervor: Die Regierung war am 10. 11. unter der Voraussetzung gebildet worden, daß alle 6 Volksbeaustragte die sozialistischen Forderungen erfüllten. Selbst mit einem linksgerichteten Bürger- lichen, wie dem Abgeordneten Hausmann, wären die Unab- hängigen nicht in die Regierung eingetreten. Die erste Verord- nnng der VolkSbrauftragten besagte, daß da» Ziel der Regierung die Verwirklichung de» sozialistischen Programms fei. Es stellte sich beim Zusammenarbeiten aber bald heraus, daß die drei NcchtSmitglieder fortgesetzt geneigt waren, an die alte Regierung, an die Vertreter der kapitalistischen Parteien und des alten Mili- tärregiment» Konzcsstonen zu machen. Die Schwierigkeiten, die zweifellos bestanden, wurden von den Rechtssozialisten viel schlim- mer dargestellt.,. Herr Sbert verständigte sich jeden Abend gegen 11 Uhr mit dem Großen Hauptquartier, besonders mik Herrn Grüner, und am anderen Morgen war bei all feinen Maßnahmen der Einfluß GrönerS bemerkbar. Da- durch spielte sich ein stiller nein sachlicher Kampf zwischen den Volksbeauftragten ab. Persönliche Differenzen lagen nicht vor, aber nach unserer Ueberzeugung wichen die rechtssozialistischen Mitglieder von der getroffenen Vereinbarung ab. Wir hatten erklärt, daß die bürgerlichem Politiker in den einzelnen Ressorts nur im Dienst belassen winden, wenn ihnen ein Mitglied der Unabhängigen oder der Mebrheitspartei beigegeben würde, um die Gewißheit zu bekommen, daß die Beschlüsse des Kabinetts auch wirklich durclgzeführt wurden. ES war kaum möglich, den Einfluß der alten Militär» auszuschalten. Räch unserer Jordermig sollte daS alte Heer restlos bemobilisiert werden, da es als Kamps! nippe nicht in Frage kam und nur eine unnötige Belastung darstellte. Wir erklärten uns damit einverstanden, daß die Oberste Heeresleitung das Herr bis ungefähr an den Rhein zurückführt, damit dasselbe bei den kurzfristigen Waffenstillstands- bedingungen restlos zurückkäme. Von militärischer Seit« wurde der Versuch gemacht, unsere Anordnungen z« sabotzieren; die Schmie- rigkeit bestand darin, daß uns greifbare Beweise dafür fehlten. Am 6. Dezember erfolgte der Zusammenstoß in der Chaussee- straße. Bei dieser Gelegenheit versuchte das Militär, die Mit- zlieder des VollzugSrateS zu verhaften und Ebert al» Präsidenten der Republik auszurufen. Der zweite besonders gravierende Fall fiel auf den 23. und 24. Dezember. Hier stellte sich heran?, daß der Einfluß der Militärs aus die drei rechtssozialistischen Vvl'Sbeauftrqgten so groß war, daß ihre Handlungen von den Militärs bestimmt wurde«. Sie hatten in der Rächt vom 28. zum 24. Dezember den Befehl gegeben, mit Kanonen auf Schloß und Marstall zu schießen, um die Matrosen zur Uebcrgabe zu zwingen. Sie erklärten un», e« sei geschehen, um daS Leben des Siadtkommandanten Wels zu schützen. Wir Wichten ober, daß man den Matrosen gegenüber lediglich den Aiitvritätsstandpunlt hereudkchren wollte und konnten den ein- geichlagcncn Weg unter keinen Umständen gutheißen. D.e Dinge spitzten sich in diesen Tagen.weiter zu. Di« drei RechiSsozialisten erschienen am 28. Dezember überhaupt nicht zu einer Sitzung, trotzdem alle Staatssekretäre zusammengerufen waren. Wir hatten verlangt, daß der Zentralrat, der aus lauter Rechts- soziallsten bestand, darüber gehört werde, öb er die Politik dieser Regierungsmitglieder billigte. Auf unser mehrfaches Drängen 'würbe er zustnirmenberufen. Wir hatte» dabsi die Anipfliidirng, daß Ebert, Landsberg und Schcidcmairn nicht viel daran gelegen war, da sie befürchteten, selbst vor ihren Mitgliedern nicht zu be- I stehen. Wir verlangten auf die schriftlich formulierten Frage» eine Antwort des Zentralrates, der sich dann auf unseren Stand- Punkt stellte. Der Zentralrat wollte unS damals in der Regler ung halten und Scheidemann und Landsberg durch andere ersetzen lassen. Wir fürchteten, daß die Regierung weller aus dem Weg der Ge- walt vordrängen würde und zogen es vor, am 23. Dezember aus der Regierung auszutreten. Ledebour: Ist es dem Zeugen erinnerlich, welche Rolle der VolkSbeaustragtc Ebert am 6. Dezember vor den Soldaten gespielt hat? Der Vorsitzend« läßt die Frage nicht zu, da dos Gericht schon früher alz wahr unterstellt habe, der Angeklagte sei von der An- nähme ausgegangen, Ebert habe vorher von der geplanten Aus- rufung zum Präsidenten Kenntnis gehobt.— Ledebour: Auf Grund der gemachten Erfahrungen haben meine Freunde und ich den Antrag gestellt, der leider abgelehnt wurde, Ebert abzusetzen. Auch diese Totsache ist eine der Beweggründe gewesen, die mich und meine Freunde am 5. Januar bewogen haben, die ganze Re- gierung zu stürzen. Ledebour: Der Abgeortmeie W e l» hat nach der Publi- kation to einer Zeitung wahrheitSwibrige Behauptungen über mich aufgestellt. Er sagt, als am Morgen deS 9. November die Herren Ebert, Scheidemonn und Ernst in das Zimmer der Unabhängigen sozialdemokratischen Partei gekommen seien, sei ich i nicht aufzufinden gmvesen. Ick hätte die ganze Revolution vor- schlafen. Ich frage nun den Zeugen, war ich anwesend, als die Herren in unserem FräktionSzimmer erschienen 7— Dittmann: Ich muß erklären, daß Ledebour die Revolufton nicht verschlafen hat, sondern schon seit morgens um 6 Uhr auf den Beinen war. Er ist von mir gerufen worden und Hai an den Verhandlungen teilgenommen� Die Sitzung wird hierauf auf Donnerstag vertagt. Gewerkschaftliches. Die Radikalisierung der Bankbeamten. Dte„Deutsche Talgeszeteung" bringt unter dieser lieber- ichrist«ine Glossierung der Bankbevmtentagimig, in der die For- derung der Schaffung eines Rcichstarifs und feine eventuelle Erzwingung durch dem GenernlstrvÄ als Folge der politischen Hetzackeit der Führer des Allgemeinen Verbandes bezeichnet wird. DaS Mate vcgt sich insbesondere über die Forderumg eine» Mindestgehalte» für 60) ährige i» Höhe von 15 000 Mark auf, damit sei die Grediz-c des Möglichen entschieden Überschrieen. Nun ist hierzu zu sagen, daß diese Fovde- vnivg, die für Berten erihoden ist, im Anschluß an bereits abgeschlossene Verträge in Stuttgart und Elberfeld fonmuteeivt wurde. Der Elberftlber Vertrag sieht ein Mimdsstgehackt von 13 500 Mari für öOjährige Beamte vor. ES ist nun ganz klar, was in Stuttgari und Eiderfeld bei einer ihm tutete» billigeren LebsnShaldung möglich ist, muß für Berten mit seinen geradezu waihnsinnigen Teuerungsverhäftnisfe»! erst recht möglich sein. Man braucht wohl nicht anzunehnten, daß die Bankiers von Stuttgart oder Elberfeld einen Tarifvertrag Unsierfchroiben würdepi, der die Groirzen ihrer Lrisiungksähigkert üderfch reitet. Zu dem AuSfühnimgen EmontS, daß die Bankbeamten, falls die Regierung ihnen in den Arm falle, ge- meirisam mit den großen Massen den Kampf gegen diese Regie- rung aufnehmen würden, bezeichnet da» Blatt als einen Versuch,„eine in ihrem eigenen Interesse in die Reihen des Mittel- stände» gehörige Berufsschicht gewaltsam und zu ihrem schweren Schade» in da» Lager des radikaisn Prvlelariats hin- Üperzriführen Unter der Fühnung der Heren GmvntS und Marx habe der Allgemeine Verband sich zu einer Hilf»- trappe der nnabhängig-sparteki, tischen Politik herabwürdigen lassen und den Ehar alter einer tatsächlichen wirlscha�ilichen Ver- tretung fast völlig abgcstre.st. Wir bemerken hierzu, daß, wie auch schon au»«risevm Be- richte über den Verbandstag hcroorgeht, er sich einmütig für Marx und GmontS erilärt halt. Es dürfte gerade für die .Deirische DageZzeitung" von Interesse fein, daß der«mevgischste Vertreter der politischen Freiheit der VerbamdSbeamten flch«suS- drücklich al» Mitglied der Rechtsparteien bezeichnete. Dieser Herr erklärte, daß er nicht anstehe, sofort seinen Aus- tritt«iL dem Verbände zu vollziehen, falls der Verbamdstag irgend etwas gegen Marx und EmontS oder überhaupt gegen die politische Betätigung der VerbandSbeamtein beschließe. Die„Deutsche TazcSzeftung" versucht e» auch mit dem alten Mittel, daß die Barikbeamt«, alS M ittelstand» schicht entgegengesetzte Interessen den Arbsiteen gegenüber hätten. Der VenbandStag hat mit aller Deutlichkeit gezeigt, daß bisse Mitte! Versammlung der Hilfsangestellten de» Maglistrat» Berl« ß* die aus Anlaß über die Vorgänge in der Stadtverordneten sammlung einberufen war. Schon bei den einleitenden des Vorsitzenden kam die ungeheure Entrüstung der Verstnvn» über die Ausführungen de» Stadtverordneten Momwstn r* Ausdruck., j-, Bauer vom Vorstand der Bureauangestellten stellte* nern kurzen Referat fest, daß nicht die Hilf»an gestellte« TL sthuld find, daß man sich nochmals versammeln müsse. Dn Beweis, wie gerechtfertigt unsere Forderungen waren, ist der, stimmige Beschluß des StillichtungsauSschusseS. Umioweingte l die Angriffe in der Stadtverordnetenverfamnilung gegen die gestellten zu verstehen. Wir lassen un« da« nicht gefallen.(®®r Beifall),_ In der ausgedehnten Diskussion, in der Vertreter de-' munalen Arbeit crtatcä der Beamten, sowie der Verirri« � Schöneberg zu Wort kamen, wurde das Vorgehen de»®ta flLj ordneten Mommsen aufs schärfste verurteilt. Die Bcrs»««' fordert weiter den Biagistrat auf, die Differenzen der®n' j dungSbeihilfe für Kriegsteilnehmer sofort zur Auszahlung bringen. In einer einstimmig angenommenen Resolution nrn die anmaßenden Aeußernngen des Stadlverordneken verurteilt und schärfster Protest gegen die geforderte umgrri< Entlassung der.Hilfskräfte und gegen die bewußte und rit. beabsichtigte Verschleppung des laut Schiedsspruch juflri'11™ und aneriannten MftbestimmungSrechte» erhoben. Der Schiedsspruch im Buchbindergewerbe � tmirde in der gestrigen Branck�nverfammlung angenontwt Die in Buchdruckereien beschäftigten Kollegen und Kollcll � halten unbedingt an den den Buchdruckern bewilligten Satz««. Teuerungszulagen fest. Sie erklären dies« Forderung Existenzminimum, an dem unbedingt festgehalten»verden w � In der Ferienfrage ist ebenfalls die Kollegeufchaft der Ansuv- nur die im Schiedsspruch der Buchdrucker festgelegte Zeit au«' sie in Betracht kommen müsse., Vovgesckilagen von ver Bnchbinderhranche ol»,(!,((, Verbandstag wurden: Kaspar, Cernq, Paul Lüdecke, � Rothe. Würzberger, Czike, Habedank, Gäbet, Krzenin., y Die Kolleginnen und Kollegen des Vuchbiiiderverbcm!�. � teikigen sich geschlossen au der BecvdigungSfeier der Genofsi«.� Luxemburg. Sammlung im Friedrahshain um 10 Uhr aw« walder Platz. Da» VsrbaiivSbureau bleibt am Freitag den ganze« � geschlossen. Die Auszahlung der U nterstützungen erfolgt am® abend uwunterb rochen von 9— 6 Uhr. ..■,.U Ein« Versammln»» der RvtstandSarbeiter fand am ,lt; abend in den Sophiensälen statt. Ueber.NotstandSarbeite« Notstandsarbeiter" referierte Fritz Kater und versuchte fein« bekannten syndikalistischen Auffassungen Propaga�..! machen. In der Diskussion wurde allgemein gesardete machen. In der Diskussion wurde allgemein n der Uveckverband die Arbeiten in eigene Regie übern rimf. und die Privatunternehmer ausgeschaltet werden. Der lung wurden folgend« Forderungen vorgelegt: Der Stu«V beträgt ab 1. Juli für Erwachsen« 2,70 M., für Jugendliw � Mark; die Arbeitszeit beträgt 8 Stunden einschließlich der+.gl_ Akkordarbeiten sollen in NotbestandSbetrieben nicht fü. jitl werden; wer als NotftandSarbeiter in feinem Berufe tw.�» hat feine tarifliche Bezahlung zu beanspruchen. Diese Fck.�I gen wurden einstimmig angenommen und«S wurde«ut � zelnen Notstandsbetrieben darüber verhandelt. Kupfer mtl. Metsllali'ille, Oueeb- illber, Piatin. Oold. Silber. brucli, ZebiiReblsse kault zu Fabrikpreisen „Metallschmelzo Cohn . ßntnnenslr. 1 1 Hof bis Neukölln, Knis.-rnedr.-Str. 229 (nah? Hermannplatz;. Silber! tu Oritlnal- Sckmeltpreisen kauft Klctallschmeize Cohn, Brunnenstr. II Hof und Neukölln. Kaiscr-Friednch-Str 229 (nabe Hermannplztz)._ Nsssmg OiiccksIIberl Zinn! SSrailichc Melnllabfälle! Pistini Ooldl Silber! Zahntcblsse! kault zu Fabrikpreisen I HetAllsebinclze Barncli BW Fen n s t r. 48. Quecksilber ÄTaÄ RBpSarläitBnlen. Litze, Elcktrombtore. such deickte, sowie s II mtl. 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Die Versammlung nahm dann einstimmlü Antrag an, der dem Verbandsvorsitzenden und Stadivero' � Fritz Müntner wegen seiner Zustimmung zur Weiterp des Belagerungszustandes und Beibehaltung der Nostegarsii � Mißtrauensvotum ausspricht und seine Amtsentsetzung ve Ein weiterer Antrag richtete sich gegen den„Vorwärts. Achtung Aw. Nord. Betriebsversamnftung DmmerStag" 2 Uhr, Germania-Säle, Chausseestraße.. Artilleriewerkstatt Süd. Die Kollegen urid Kolleginwa Geweri Hs. II treffen sich heute, Donnerstag, nachmittags yi bei Mecklenburg, Ravsnestr.«(Wedding), zwecks Regelun« Nackx-ah tu ng. Seidel.,, Aw. Süd, Spandau. Sämtliche Einrichter treffen stck��j nerStag nachmittag 2 Uhr bei Mecklenbugz, Ravenöftr. 6(»� zweck» Regelung der Nachzahlungen. Pulverfabrik Spandau. Sämtliche Vertrauensleute y. sich Donnerstag abend 6 Uhr im Lokal Strelitzer Stratzs Dickvoß. qM Achtung! Bergmann-Angestellte und-Arbeiter, Werk thal! Beachtet da» heutige Inserat. Der Arbeiterrari__ verantwortlich für dl« Redaktion Alfred«t-levp. B-rlagsgenossenschaft.Freiheit',»«erlchtrn.EH«schethun�.- «itmenteiK, Elrassatbrul Gnave»» aejurtie. Letzte Trlolge:« Monate 7 Woche» Wefönjuil« erlagen! Ersolgrelche Has!entlaffunqS�>e- suche. Stele anevfcnnunjcii. Rat. rnellung umionft. fluch Sennlag oorralttaaS._ Facharzt für Haut- Harn- Frauenleiden. Salvarsankuren. — Blutuntcrsuchuag.— Schnellste Befreiung v. ansteckenden Krankheiten der Harnorgane in Or. Rittara Heilanatalt Potsdamer Str. 27b 11-1, 5-7, Sonntag 11-1. 1 banerdamm_ Tausche Slnb» gegen 2 Stube*.' 1 Uachatr. 22. «chtungco, f" grst Ehescheidunga''* k'lrfl« biHi*'1- atraase 4 Dr. med. Hg, rrifed 11-1. 3—7 FICM' > Dr. Me>'e »A »f Qeschlechvte'V' «nd Potsda»®f Stt-' lämo# Ä«°°N ää DERMIN. Möbliert« 3— 4 Zimmer»n mehr oder weu':,«, der Sommermo" mt1 Angebote mit jif i unter Q. M. expedition des r "g"''"T