00. �lnzelpress 10 pfg- 2?ahrgayg Mittwoch, öen 1s. Juni 101� Nummer 292> Morgen- /lusgabe _ 4?»(f«»•' t« a-i-->------ �-...-._- «rha�I ' M? «.A h!'»sch'i»! morgens und nacknnltw-s, m»? msrgens. Ha» für Groß-Verit« od« W4 dm ftcm �Iwezuz ebne BcJMlgel-�r mcnnlL 2.50 ä, M Z-sieS-n, nn�Sttrist«»» UOIIL »Freiheit- ist ir den ersten Nachtr«zz de? poftz«twnz?Ust» fü« 1919«�5 Mfbnltlcm; Rerik, SZW. 0, Schiffbcmrrdamm 19 in. Smisprrchrr:«»„ Korbe«»SW tut* 289«. hatti. i ttea««.* JJ ft ■J'J mn 3 'Ä '?! A j. S Jetferah Wen Mt«Ojagtfjalt. Itonyaitinejeils oder deren Nanm 1,20 Ulf., wer! anzeigen das fettge�tnft« Wort 80 Pf, t»d«s weiter» war, 28 pf. Cenetungsznfchlog SO ptoj. jamllien» und veefammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fori Inserate für den darauf» selzenden lag mäßen fsätesten» Ms J Oche aachmiltags bei der«fpeMlien aufgegeben fein. Expedition: Berlin«TO. 6, edtlfbnnerbamm 19 Fernsprecher: Amt Kotben 0768 Berliner-Organ t>PT Vaabötingißen Sorialöenwfmtie Oeatfätfanörs _____ Znedeusultimatum und A. S.?. An das arbeilende voll! ««ttin. 8v �e �vlk steht vor der Etitschciduug. Das Ulti. r ist überreicht, binnen wenigen *ier� Frieden unterzeichnet sein D er ��iegSzu stand lebt wieder auf. 5% k"! �'irntr hat zwar einzelne Milderungen zugestan- �wal°fri � Werk von Versailles ein imperialistischer « unseren sozialistischen und internationalen " ir�rn wir im Verein mit den Sozialisten aller ' grgen diese Vergewaltigung schärfsten Protest ein. öhs � baS deutsche Volk steht heute unter dem furcht- � Zwang, der ihm durch den Zusammenbruch auf- �e« e. ��sür tragen diejenigen die Verantwortung, die sei« herausbeschworen, ihn jahrelang unterstützt und iinn c b's zum Eintritt der Katastrophe verbrecherisch '""U'-gezögert haben. deutsche Volk hat jetzt keine Wahl, denn die e u iterschreibuug bei Friedens b e- i llnsere Kriegsgefangenen bleiben im frem t Land, der Heimat und den Lieben entrissen; die Heer; der Entente marschieren vor und besetzen ."lere wichtigsten Industrie, und Nvh ffotbiete; i"ufere Häfen werden wieder blockiert; . �e Einfuhr ausländischer Lebens * e l hört sofort auf, während unsere heimischen "�eate bereits aufgezehrt sind; (* �er Kohleumangel bringt den Transport nnd die �" d« st x j � g R Stillstand. Arbeitslosigkeit und s H»b Mähe, und führen zu Sc'�iJ loi«'«! I !li $ förf.if' wuchsen in erschreckendem v, Verheerungen; "eo*"9 w e if Iw m g erfaßt die Massen. Der er . Nationalismus weicht einer dumpfen Hoff '"Nvlosigkrit. h,. kurzer Zeit müßte jeder Friede unterzeichnet »!«<»' � to"rt k>ann nicht einmal sicher, ob Deutschland bis..." 3 den Frieden unterzeichnen könnte. Denn g. Skalen Machtpolitiker, die im Rheinland, in Bayern »voll �"stchößerreich katholische Sonderstaaten schaffen ief kapitalistischen Jnteressenvertreter, die dem und revolutionierten Deutschland entsiiehen los Gülden unter dem Schutze der Entente ihr ruch v>»�. der Zerstückelung mit größerem Eifer und ver drter Aussicht fortsetzen können. ß e j. bl-hm.ng des Friedens heißt also maßlos ge be« ür'fe* Elend, neue Menschenopfer, Zerstörung hos-, �ksckmftslebenS, Gefährdung der deutschen Einheit, ''"«vg-loses Chaos.' �dj 7?dem sträubt sich die Regierung, der harten Rot- tst. J'fit zu gehorchen und den Frieden zu unterzeichnen. h.,."R der alte« Prestigepolitik und des alten 1 o n a l i s m u s beherrscht sie. st« �Militaristen wollen ihre Macht anfrechterhal. sitz,'''' toben gegen den Frieden, der die Heeresstärke herab- �eai de«, deutschen Militarismus ein Ende bereitet. Die zy. �,""5 selbst hat den Trägern des Militarismus wieder jgj. acht yerholfen und fürchtet eine Politik, die sie in Spruch zu ihren Gebietern brächte. ig. n«.'1 nationalistischen Parteien hoffen von Swk. ��rbelebung des chauvinistischen Geistes die Rückkehr Massen in ihre Reihen. iUgg/pe K a p i t a kKsst e n erwarten, daß der ein- tgp.'jierende Ententeimperialismns die gemeinsamen kapi- schä/'�en Interessen gegen die sozialistische Bedrohung ™ werde. diese Interessen haben in der Regierung ihre Ver- fojj'"fl. und bestimmen die Regierungspolitik. Die rechts- 7'fchen Minister treten dagegen nicht auf, aus cht, von deu Militaristen davongejagt zu werden. Sie sind die Gefangenen der kaplkalistischen Parteien und der Militörkamarilla. So ist das deutsche Volk in der großen Gefahr, durch Kapitalismus und Militarismus in einx vernichtende Katastrophe hineingerissen zu werden. Das arbeitende Volk darf sich über diese furchtbare Situation nicht täuschen lassen durch das natio- nalistische Geschrei der kapitalistisch-militaristischen Kreise und der unter ihrem Diktat stehenden ohnmächtigen Reichs- iregierung. Es darf sich nicht aufputschen lassen zu aben- teuerlichen Aktionen gegen die Entente. Wir protestieren insbesondere mit aller Schärfe gegen den frevelhaften Plan eines neuen Krieges gegen die Polen. Jeder militärische Widerstand wäre Wahnsinn und würde nur die nutzlosen Opfer vermehren. Wir Unabhängigen Sozialdemokraten lehnen jede Verantwortung ab für die Folgen, die nach innen und außen durch die Ablehnung des Friedensnltimatums entstehen. Wir warnen die Regierung, die Politik der Pro- vokationen, der Lockspitzeleien, der militärischen Dik- taturversuche länger fortzusetzen. Diese Politik ist um so 'verbrecherischer, weil sie gleichzeitig die Arbeiterklasse durch die Ablehnung des Friedensvertrages in eine verzweifelte Situation hineintreibt. Wir sind überzeugt, daß die Arbeiter der militaristischen Reaktion nicht die gewünschte Gelegenheit geben werden, die Zeit der nationalistischen Erregung zur Verwirk- l i ch n n g ihrer Diktaturgelüste auszunützen. Das neue Gewaitregiment wird nicht von langer Dauer sein und ebenso schmählich zusammenbrechen, wie das alte Regime zu- sammengebrochen ist. Nicht von den Methoden einer veralteten Diplomatie und nicht von militärischen Entscheidungen kann die Zukunft der deutschen Arbeiterklasse abhängig gemacht werden. Wir vertrauen auf de» siegreichen Vormarsch der Abeitcrklasse und wissen, daß die fortschreitende proletarische Revolution den Vertrag von Versailles vernichten wird, wie sie die Ver- träge von Brest nnd Bukarest beseitigt hat. Das letzte Friedenswort kann und wird nur der i n t e r. nationale Sozialismus sprechen. Berlin, den 17. Juni 1919. Die Parteileitung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Sie deutsche Schichalssrage. Die Antwort der Entente ist da. die entscheidende l listische Charakter des Vertrages bleibt im ganzen u Stunde hat geschlagen, dem deutschen Volke ist die Sckiick-> ändert. Und doch wäre es töricht, gegen das Verhängni Wäfmm. neHem 1»x-ut—... salsfrage gestellt. Wuchtig und hart haben die Männer, die sich als Welt> richter fühlen, die Anklage formuliert. Schmerzlich müssen wir bekennen, daß viel von dem, was sie gegen die früheren Machthaber sagen, viel sogar von dem, was sie gegen das deutsche Volk vorbringen, berechtigt und wahr ist. Aber falsch ist es, auf diese Anklage den Ricksterspruch zu gründen. Denn ihr Werk ist nicht, zu strafen und zu sühnen, und barbarisch bleibt es, ein ganzes Volk und seine künftigen Geschlechter leiden zu lassen für das, was seine Herrscher verbrochen, und ihm Sühne aufzuerlegen, weil es zu schwach und politisch zu verblendet war, von solcher Herrschaft zu rechter Zeit sich zu befreien. Nein, nicht um Schuld und Sühne handelt es sich, son- dern um den Frieden des Rechts oder Genmlt, und das im- perialistische Beginnen Teutschlands rechtfertigt nicht den imperialistischen Abschluß der Sieger. Noch einmal empfinden wir das niederdrückende Gefühl der Demütigung, das uns niemals ganz verlassen hat. seit am 4. August 1914 die Machthaber der Staaten, des Deut- ichen Reichs vor ollem, an die Waffen appelliert haben und das Geschick der Völker seitdem nicht mehr durch ihre eigenen Entschlüsse bestimmt, sondern durch das rohe Walten blinder Gewalt entschieden wurde. Damals wurde der Bankerott des Geistes proklamiert, das Wirken der Vernunft in der Politik hörte auf, und mit Hand- granaien. Maschinengewehren. Kanonen, Flammenwerfern, Torpedorohren nnd Unterseebooten wurde der europäischen Menschheit das Geschick neu geformt. Die Antwort der Entente ist das Ergebnis. Zu kurz ist die Zeit und zu schwach sind die Kräfte der Völker, um sich heute schon der furchtbaren Wirkung jahrelanger Allein- Herrschaft der Gewalt zu entziehen. Erst die kommende Zeit wird den Fortgang des Kampfes ichen, der dem Wirken der Gewalt im Völkerleben, der Feindschaft der Staaten wie dem Gegensatz der Klassen ein Ende bereiten und den Völkern selbst ihre wahre Selbstbestimmung, die B c- stimmung in Freiheit duM die Vernunft, erringen wird. w Was aber aus Versailles gekommen ist, das ist noch das alte Verhängnis, das die Gewalt über uns gebracht hat. Einige Härten sind etwas gemildert. In O b e r' ch l e s i e n 'oll eine Volksabstimmung entscheiden; die Entschädigungs- uinme'oll in einiger Zeit festgelegt werden; für die Wirt- ■chastlichen und finanziellen Verpflichtungen werden Er- leichterungcn zugesagt, die Ausnahme in den Völkerbund unter Umständen beschleunigt werden. Aber der imperia- unver- t,. ü v»i...... i i v an- kämpfen zu wollen, indem man sich der Verzweiflung über- läßt und. um einem argen Uebel zu entgehen, sich selbst das Leid antut. Es gibt in Deutschland niemanden, der nicht die furchtbare Härte dieses Friedens erkennen würde, und wir un. abhängigen Sozialdemokraten sind die letzten, die diesen Frieden der Gewalt, den eine siegreiche Machlpolitik über die Welt verhängen will, nicht aufs schärfste verdammen würden. Haben wir doch von Apfang an diese Politik von unserem grundsätzlichen internationalen und sozialistischen Standpunkte aus mit allen Kräften, deren wir fähig waren, bekämpft und sie verworfen, gleichviel, ob sie vom deutschen oder vom französischen oder englischen Kapitalismus ge- trieben wurde. Nicht um die Anerkennung dieser Politik kann es sich also handeln, wenn wir der Ueberzeugung Ausdruck geben. daß der Friede wird unterzeichnet werden müssen, sondern nur darum wie der Kampf für die Revision dieses Friedens künftighin zu führen sein wird. Wir wissen, daß dieser Abkbluß, würde er ein dauernder sein, ein Unglück wäre, nicht für das deutsche Volk allein. I andern für alle Völker. Deshalb wollen mir den stampf um die Revision des Friedens ftibren ini Verein mit den V o l k s m a s s e n a l l e r L a n- d e r, die heute die Besiegten sind, gerade weil ihre Macht- Haber w sehr gesiegt haben. Wir wissen, daß der Krieg in allen Landern gewaltige soziale Bewegungen auslost, deren Anfänge bereits überall sichtbar werden, nnd dan diese sozialen Bewegungen mit dem Triumph der Arbeiterklasse enden werden die dann in internationaler«olldaritat den Frieden der Gewalt zerreißen und ein neues Reich der Freiheit gründen wird, den wahren Völkerbund, in dem das Ge- bot der internationalen Moral seine Verwirklichung ftnden wird, nach dem Freiheit und Wohlfahrt der einen Nation die Bedingung für die Freiheit und Wohlfahrt aller , Nationen ist.,, Diese Entwicklung aber würde gestört und unterbrochen werden durch die Verzweiflung spolitik, die die N e g i e r u n g ins Auge gefaßt hat. Sic wurde unendliches Unheil über das deutsche Volk bringen, nochmals die Furcht- barkeiten des Krieges über uns verhangen, die Gewalt sort- wüten lassen und uns zu den Schrecken von außen noch die Schrecken von imien bringen, die Hunger und Arbeitsco>lg- keit erzeugen würden., Schwer würde das deutsche Volk leiden und dre Zukunft Deutschlands wäre aufs äußerste bedroht. Was uns bisher erspart war, die fürchterlichen Folgen einer �nvaslon, ü. Je W.rflkhkelt, die Uitterdrechunq der Piodutlwn antiDe,»%. Ol« wn&ttK frtr io»:nr baQ sich derirlbr n i � t l« i*{ t Den jonten Pro�ill.'ionsapparat auf lange Zeit lähmen, den! I i e r«« l-us-»»Iii, vr? sNsimrinen Krieg tnticsirln Ivrrvr. '.i'ieöevöiiioau unieres zerrütteten®irtfd»ft#lf6enB nwti| ilm Hefen allgemeinen Krieg doppelt sicher zu mache», baden Nttiyr erichtveren. der Pro,sek de? Geiluna binausgeiciwben! r«t sich jedem versuche der Seninnbignng»IIb der Konferenz enr. werden. Die LoSlösunasbestrebunqen der Kapi. �me», bis e» z« fp�it war u.d der Weitkrieg uiwrrmcidlich ge. lolillen, rlerikaler und ranihiliftifcher Landesverräter wurden worden ,ft. jener Weltkrieg, den sie geplant hatien und für dc.. zu einer ich!»eren Gefadr flir den �ortdcsland der deutscher Deutschla.id allein unter den Nationen v o 1 1- Unoett. Was aber das Schlimmste märe die Ge'walt würde lländig gerufixt und vorbereitet war. von neuem reciieren. die nationalistischen Strömunoen in 3he Verantwortlichkeit Teutschlands bejchcänh sich aber nicht ren anoeren Landern wieder aestarkt und die Vtellunsi der; Clti die Tatsache, den Krieg gewoll i und entfesselt zu haben. Steaierunaen besestiat werden.! Deutsch and ist in gleicher Weise für die lind w a r u m das alles? Auch die Befürworter der Ver- zweisliingspolitik können nicht leugnen, dafz wir schließlich doch, dem Zivana uns unterweisen müssen, und sie brinaen all die gefahren über deis deutschte Volk nur aus Ana ll Vörden a t i o n a l! st e n. Wenn dtc Entente erst ihre Maß- nahmen verwirklicht, wenn sie die Blockade vcrschxrrtt, weite Gebiete Deutschlands besetzt haben wirb, dann werden, so wilde und unineuschlichr Art oeruiitwvcllich, in der ee den Krieg gefübrt hat. Wi.wohl Deutschland selbst einer der Garante» Velzienti war. beben feuie Vtachthaber die Neutralität diesrs durchaus frirdlicheu Bolkrs veritsit» nachdem sie feierlich versprochen hotten, sie zu respektieren. Nicht genug dann:, haben sie geflissentlich 1 Or-eitenp nicht geachg», d.rh derjenige, dem ein schändktchei H' ! Schimm t kistiiiigt, erklärt, er htche auf seinen Plan verzichttl | Fragen, die in ihrem Wesensiilhalt selbst da« friedliche Let*" � ! Nationen oerühren, müssen, wenn sie einmal gestellt siW Lösung finden, welche die Gerechtigkeit fordert." Also ist die Gerechtigkeit die ein, zw mögliche Basir � zur Begleichung der Rechnung dieses schrektlichen Kriege«. rcchugkeit ist cS, was die deutsche Tclegation verlangt und nach Erklärung dicher Delegation Deiiischtond versprochen'i' soll. Gerechtigkeit soll Teutschland werden. Jälber es mal!'' sein. Es muß Gerechtigkeit lein las � Toten, für die?er»vnndeten, für vie Weisen, für alle,«i denken)ie. auch die Nationalisten bea reifen, daß es nicht Reihe»»» Hinrichtungen und Braudsiistungrn vorgenommen, llht, unterzeichnet werden muß. dtinn brauchen l einzig UN» allein in der illbsicht. die Beoötkerung ZN terrorisieren fich Stellitösoäiat.ifieri und Demokraten vor der ilnkr;chrifl 1 sie durch»en Schrecken threr Taten kirre zu machen. Die Nicht mehr Zu fürchten. Deutsche» waren es, die zuerst „N ist�eine politische Schlauheit, die in Wirklichkeit die' «cl� giftige Gase angewandt haben, trotz der furchtbaren Leiden,'die dieselben her- beiführen muhten. Sie waren es, die iwit den Voinbcnobwilrfcn aus Städte und den Arinlirschießungen derselben' angefangen haben und zwar ohne militärischen G r u'n d. einzig und allern in der Absicht, die Moral ihrer Gegner dadurch zu er,.cht» tern. daß sie Frauen und Kindel trafen. Sie waren ei, die di« Tauchboot Kampagne begannen,«ine serräuberische Mißachtung des Lölkerrechtrs, and so eine gruste Anzahl unschuldiger Passagiere und Seeleute mitten im Wektiiieere. fern iw» jeder Hilfe, Wind und Wellen und, schlimmer noch, den Besatzungen der Taiichboote preisge- geben, zum Tode verurteilten. Sie waren et, die mit brutaler groß! e T o r h o i t ist, weil sie die Äugen verschließt vor den uiiheilboren Schäden, die die Wirren im Innern und die LoSreißunaShestrebiingeil von außen zur%oloc hak�n können, und die auch die aewaltlätiaste„Ausrechlerhaltmw der Oldnuna" nicht wird verhüte» können. Dazu kommt noch, toß man sich auch in den regierenden Hielten oiren hat sioch aar keine klare Borstelluna macht, toas denn in Wirklichkeit geschehen soll, sbst doch der mobnsinnige wen au i getaucht, gleichsam künstlich die Anarchie ein-tu- fuhren, indem die Nationalversammlung ausgelöst wird, Re- gierung und Reichspräsident demissionieren und der Gr- tente ein Deutichland ohne Negiernngsgewalt präsenlieit wird. Die Koptlosi akeit der BerzweislungSpolitik wll gleich- sam zur verfassungsmäßigen Institution iv- rden � � MM■■ Wlr meinen, daß all diese Pläne dem deutschen Volke �ildhel» �.ousrnde. v»-i S.unnern und Frauen zur Sllavrrci in Verderben dringen können. Sie alle beruhen aul> frtmfcr liä"c'et w-ggrschlepp« hoben. Sie waren es, die hinsichtlich - 1'...... d«r Kriegsgefangene», welche sie gemacht hatten, eine bartzariigie Behandlung, vor welcher die am wenigilen zivilisierten Völker zurückgeschreckt wären, zugelassen haben. Die Halwng Drutschland» ist siiit ohne Beispiel in der Geschichte der Menschheit. Die schreckliche Verantwortung, welche aus ihl» lastet, läßt sich in der Talsache zusammr»fassrn, daß wenigstens 7 Millionen lote in Europa in der Erde schlummern, während mehr als Lll Millionen Lebend« durch ihre Kunden und idrr Lndeu fleugen darür sind, daß Deutschland durch de» Krieg leine Leidenschaft füe die Ge- waltherrschasl bat befriedigen wollen. Die alliierten und asso- züerien Mwchle glauben, datz sie die Schuldner derjenigen bleiben würben, wclck>e alle» hingegeben baden, um die Freiheit der Welt zu retten, wenn sie einwilligten, in diesem K'iege nicht ein Verbreche» gegen die Menschheit»nd ygen das Recht zu erblick, n Diese Auffassung der alliierten und assoziierten Mächte ist mit voller Deutlichkeit schon während d-s Krieges von den führenden StckatS männer» diesei Mächte Deutschland« daraele-gi worden, Sie ist von dem Präsidenten Wilson i» seiner Rede vom ti, April tlltii definiert worden und ausdrücklich und im einzelnen von dem deutsche» Volke als ein den Fried.» leitende« Motiv angenom- wen worden:.Mögen alle unsere Worte, meine Mitbürger, mögen alle unsere zukünftigen Pläne und alle unsere Handluv» gen mit dieser Antwort im Einklang stehen, di? daß die Majestät und die Kraft unserer dercinten Mächte dev Geist derer durchdringen und die brutale Kraft derer vernichten, wetckx was wir leben und ehren, verspotten und verachten, Trnlichland iagt er ueut, dnß die Kraft und nur die Kraft entscheiden wi'd ob Ge Gerechtigkeit für alle Toten, für t Trauer find. Damit Europa von dem preußische« Despotismus befreit werde, ist es nötig, daß Gerechtigkeit den Völkern werde. � beute unter rnec Last von Kriegsschulden zusainmcr.brcchca. sich auf mehr, als 30 Milliarden Pfund Sterling beläust und sie aus sich genommen haben,»in die Freiheit zu retten. iigleif inujj oeu Millionen Lebewesen werden, denen 6 e T, Barbarei. Heim, Land, Schisse und Gut geplündert u»d» störl hat. Deswegen haben die verbündeten und asfoziiet�.a,,' gierungen mit Nachdruck erklärt, daß Tculschland als � lB{ des Vertrages ein Wer? der Wirdregntmachun« b'- ,, LeistungssStiibkeit übernehmen am j »tur........... einem dumpfen Glauben, daß ein Wunder geschehen und Deutichland retten werde. Wir sind leu'iß die lebten, die Netauna haben, die Stabilität der Machthaber in den En- tentestaaten zu überschätzen. Aber wir alaksben daß gerade die deutsche NeaiertinaSvolitik die Stelluna der Entente- Reaierunaen zunächst besestiaen würde. Daaeaev kann es keinem Bmcifcl unterlieaen. daß, ist erst der friede wieder hergestellt, der Kampf d e r kk n t e r n a t i n a I e mit wachsender Stärke zu steigendem Erfolg aelühr! werden. und daß ihr Sieg die Revision dT'se? Friedens bringen wird, ohne daß vorher Deutschland durch eine sinnlos Kata- strophenpolitik hoffnungslos geschädigt ist. Die Aiilwott der Enter.ke. Berltn. 17. Juni(JB. T W) Die gestern nachmittag%8 Uhr dein ReichSminister Grafen Brockdorff-Rantzau übergeben« Mantelnole hat fol» gendcn Wortlaut: Par-i», dem«t, Fiwii 1019. Herr Präsidentl Die alliierten und affozlirrte» Mächte haben mit der ernstesten Aufmerksamkeit, die Bemerktingen über die Friedensbcdingungcn geprüft, welche ihnen die deutsche Tele- ggtion hat zugehen lassen. Die deutsche Antwort protestiert gegen den Frieden«» Vertrag, ukeil er einmal im Widerspruch stehen soll mit den Br- dingungen, welche die Grundlage dcS Wassenstillstandes vom II. November gebildet haben, und weil er serner ein Anwalt gnng oes Pertragcs ein äußersten Grenze selnee Leistunsssilhibkeit übernehmen denn die Wiedergutmachung der Schäden man verursacht hat. i st das Wesen der E c r e« t'gkeit. Au§ diesem Grunde bestehen sie daraus, Personen, die für den deutschen Angl ff. sowie für die Barbarei uyd Unmeuschlichkeir, die denlsckierselrs dl« Krickisühta entehrt haben, am offenkundigsten rerenlworllich sind, einer � tc.liliflfeii überliefert werden, die ihnen gegc'über l'st'dee � eigenen Lande nicht zur Anwendung gebracht.vordea*() diesem Grunde muß sich Deutschland auch für einige, wissen Bcschrü nkungen und gewisse» Sonde a b m a ch n ii g e n nnlcrwerfen. � Deutschland hm die Industrien, die B e r g w e r t e- die Fabriken der Län-der, die ihm benachbart sind, per, t e t. Es fvri sie keineswegs im Per lause der Tchlnch! zet!' sondern mit denn wohlüberlegten Plane, seines � neu Industrie z u e r«i ö g l i ch e n, die Mär l t e i,* � Länder an sich z n reißen, bevor deren Industrie I, van der Zerstörung erhr-len kannte, die es bnen»bstch'leh gebracht hat. Deutschland hat seinen Nachbarn ».'.Ich. w. ML oder die Hegemonie, so wie Deut'chland sie vernchl. die Protest der deutschen Delegation beweist, daß diese die Lage! verkennt, in der sich Teutschland heute befindet. Tie den>(che Tclegation scheint zu meinen, daß Deuischlnnd nur.einige Opfer zu bringen hat, um den Frieden zu erlangen", al« wenn dieser Friede einzig und allein der Abschluß eine« Kampfe» um den Gewinn von Territorien und Macht wäre, Infolgedessen halten es die alliierten und assoziierten Mächte für notwendig. ihre Antwort mit einer genauen Darlegung ihres Nrtcild über den Krieg «n beginnen, eine« Urteil«, welche« tatsächlich*'« �» I- heit der zidilisierien Welt ist. I. Nach der Meinung der allilerten«nd assoziier itachtr-st dn Krieg, der am 1. Ananst 1911 antgrbrvchen Ist, da« grüßte Per» >» Qt. ich ich der Menschheit leiten soll. Da gibt es wohl für sie nur eine einzige Antwori: De Macht, dir Macht bis zum äußersten! die Macht ohne G.enzen und ohne Ende, die richtende und triumphierende Macht de f Recht« die das Recht zum Gesetz der Welt mach, und jede Gewaltherrschast zu egoistischen Zivecken in den Staub zwingt." Die gleiche Haltung ist deutlich zum Ausdruck gekommen ln einer Rede de» Premierministers von G r o ß- B r i- tannien vom 14, Dezember 1917-.ES gibt feine Sicherheit in irgendeinem Lande, wenn die Strafe nicht mit Gewißheit folgt. E« existiert kein Schutz für da» Leben, iür Gm und Geld in einem Staate, wo der Verbrecher mächtiger ist als da« Recht. Da» internationale Recht bildet leine Ausnahme und folange man ihm nicht Genugtuung gewäbri bat, wird der Fne» breche» gegen die Menschheit und die Freiheit der Völker gewesen.: den der Welt imme: jeder Nation aus Gnade und Ungnade aus» alle« gergiibt, was es zu venvcrten oder wegzutragen vermockste E« Fahrzeuge oller 5) j, fahren liehe, die Anspruch auf Gerecht-gtoit hai-vn, s« tües»' die Welt neuem Ilnheol auSzuj-tzeri. Wewi das«eaiWcke. selbst, oder estw arrfarre Station,»avan abgebrackst.oersei- � den Spure« Preohen» zu siolgen, wenn die Meuschhe« vo'' � lieber zeugvng brfmt werben soll, daß j eben, Störte»w sie (I 'xetta* «ieder 4 e'; »ifst l-chf um«goift'kcher Fiele willen erlautst ist. wen« d« Ideen der Perzpmtgenheit üd-'r-rntworiei und die Nat-one-n.. «echte» I"- wie d>e E nzelnvsen sich unter die Hcrekck» fi de« sollen und lo-mn m einer«oben Fufunsi>>�ar vsv B digung und Bernh-gung die Rebe(«in soll. -.I'L o I g II N g und verih-gung»ie Mfbe|f,n ,ou. � da« nur der Fall sein, nechvem diejenigen die di« Beriai-stoor� für den Friedensschluß tragen, den Mut gelabt haben, da weichen, daß n- cht um de« einfache« Vorteil«« el bequemen Frieden» willen der Gere Gewalt angetan werde.' Die deutsche Denkschrift behauptet, daß die deutsch? Redolntion berücksichtigt werden müsse und daß da? deutsch« die Politik se.ner Senket nicht v e r a n t w v r sei, loci! et sie der Macht entkleidet hat Tie alliierten»n liierten viziite rrkinnen de«»ollzegeae« Umschwung a» gtückwiin chen fich dazu Tiefer Umschwung erXssnet''H/ chli«"' geliefert sein, der ihre Lehrmeister unaufhörlich den Glanben lehren, daß kein Verb echen solange strasbar ist, als es die Größe, und die Bereicherung des Lande S zum Gegenstand hat. den-, jene Lebiv eiber Untertan sind. In der Weitgelchtchte bat e? j zuweilen welche« je ein« Nation, die fich al» eine zivtlisierte betrachtet de mutzt»nternommen hat. Während langer Jahre haben die Machthaber Deutschland», der preußischen Tra. ditton getreu, ihre Ansteenglingen vervielfacht, um sich i ü Europa die Hegemonie zu sichern, Sie hoben sich keineswegs mit der Wohlfahrt und dem wachlende» Einfluß begnügt. Welchen Teutschland mit Recht für sich beanspruchen konnte und Welche» alle anderen Rationen gewillt wäre» ihm in der Gesell»! PfQl'Dt" teln die DinneSrichtung ihrer Untertanen z» der Tokt.in � i""��e ,rin,-p ist deutlich dargelegi worden in einer Rede ----- Wa« I SU"""' Ä d«» »i- f«ll' verbrecherische Staotru Wir haben in dieiem Augenblick mit einem solchen j Staate zu tun, ES wird immer verbrecherische Staate,, geben versucht, anstatt Fceundschait, Feindschaft und Miß- trauen zwischen den Nationen zu säen, Sie haben ein Spionage- und Jntrigenshstem entwickelt, welches si« den Stand gesetzt hat. liinere Unruhen und Revo'ten hervorzurufen Wir snck»'n nur den Frieden und wir wollen ih» gerecht und Dauer hast damit die liintti�n Generanonen gerettet seien von den eiitsetzliche» Zustanden der Vergangenheit." Desgl-nckx'n bat Herr Orlando am 8. Oktober 1018 erNärt: „Wir werben de« Frieden eitzolten, iven» unsere Feinde aner» ..nd sogar geheime Angr.sssvorbereitungen Territorium. ft|< meili>.t ceibieu den Krieg binnen 48 Stunden zu-rtlüren. bwsta»nea, dessen Ziel die Kontrolle iderden Balkan den Fartbeüand der Ucfachen zu sickern, welche diese» entsetzlich« Btniverspeiw« hervorgerufen haben und daß das Blut, do» von Miklionen Menschen vergossen ist. nickt nach Rache«breit, sondern die Ersüllnng de« hohen Ideal« verlangt, für wel-che» diese« Blut lo rdclmütig ve'gossen ist Selbst wenn e» sich um«ine gerecht fertigte tlnwendiing de« W'odervcrgeltnngSrechl» handeln sollte, s» denkt niemand daran. Metbrchen brutaler Cikmolt, anmaßender herrichnsi ober Erstickung der Freiheit eine« Volke« anzuwenden. da« heißt, eine Methode und ein? Politik, welch« die ganze Welt gegen die Zentralmächte auigebrackst haben, Ader Die ganze Well wird anerkenüen, daß c» zur Wiedcrherstcllung der moralischen Frledensliaifnun,, und et«« Nrus'vnung der Aber er kann«tibi»tr �rledizung des Kriege» selbfi Tie deutsche Revolutl»» wurde Hinausgeschode«, dt» deutschen Armee« Im Felde srchlasen waten, dt« d«! i®' � nun», an« einem Eraberungstriege Perteile zu ziehen, beb' � schwundk« wae Während«es ganzen Krieges, ebens» Ui' dem Kriege, find das drutsche Volk und>c!ne Verkreter kör den qeivesvn; fie dabe« sie Kredite hewilltzt, sie haben dlr anleihe« gezeichnet; fie haben alle Veseble ihrer Neiieru»« folgt, so bardarttch fie auch waren, fie hafieu die KeraaG" zl für die Politik ihrer Rezierung«ereilt; den» weu« ü* dlltten. so hätte» fie fie jede« Auzeudlick stürze« Ntuwe*.„jj» (rne Politik der deutsche» Regierun» tzrsol« gehabt hätte, I' du» deutsche Solk sie mit eben solcher Bcgelkterunz begrvtzt wie es den Kriezsausbrnch begrfitzt Hot. Tas deutsche also nicht verlangen patz, weil e««achdc« der Krieg»chloren � leine Lenker gewrchsolt bat, die Gerechtigkeit e» erlaube, de« Folgen seiner Kr!eg»ta»en eutgede, H. saß X* Die alliierten uuo apazuerten Mächte glauben alio. Friede, den sie vorgestblagen haben, von Grund auf e'll friede drr Grreckrifikeit itt sind nicht minder gewiß, daß e« ei« Rechts m: iw ist, entsprechend dem Grundsatz, die unterdrückl»* ��il ker zu befreien und die n o i, a n a l-g« Grenzen wie möglich en> sprechend dem Willen der interessierten ,�z zu ziehen und dabei gleichzeitig jedem Volke alle Möchs® � zu geben, um national und wirt'ckvstlich ein unaH"'1'' rF Leben zu führen. Diese Absicht ist nicht nur In der R« � Präsidenten Wilson im Kongreß vom 8. Januar ivld«kÜ? bekannt gegeben, sondern auch„in Den grundiätzi che" zipien, die in den folgenden Reden auseinander ge setzt � und die die angenommene Friedcn»b>isi« waren. Eid« schrift über dies« Frage ist dieser Rat« beigefügt. HL Kr t|at t» tntmaflffHffTe* Handel»wftTnnrt HtrmwStrfeW, üJ" wusendung dieser Prinzipien baben die alliierten uit* die BedmAung«. de» Krieden-vertn.ge»-rsiitit und da h eS >°«»-rte>i I gleicheriveiie die Ueierliesernngen der«ngnffs.«nd Ueber. ?iächle Borkehrungen getroffen, um Polen als unabhängigen Staat borteilungspalitik, weickz« sein« Methoden sowohl auf geschäftlichem, wie auf politischem Gebiete charakterisiert haben, aufgibt, so ..«— Wi llem, mit.einem freien und sicheren?�..g zum haben die alliierten und assoziierten Mächte die Absicht. Deutsch. 75«. All« de.Territorien welcke von a,,; o.ijelhaft pol- land eine gerechte Bchnndlung. zuteil werden zu lassen, sowohl 7� sind, oussn einigen isolierten Stödten und einigen Nt». welche im Interesse der durch Deutschlands Handlungen ver iniShttH. �"bw'lle zwei�'khaf't'sst"ss/ ein«" vVlkKabstin.'u.unz"vorgeieh-n daf; all« Nationen an dem Wohlstände teilhaben, der aus dem polnisch- u(;,."n Jener,.freien und sickeren Zugang zum Meere" z» assoziierten Mächte eine Anzahl der finanziellen und wirtschaftliche» ' 1 1 1% tvwi T X...'- y<; r_ I<1i � n ä s»«**«*«» A �« A. r. L /?»—.. C ir•* i. m« en rnpTf"- jua. vxv.»v TT*«-' u u---- ' l«- �«4 für da» V. Die deutsche Delegation befindet sich in großem Irrtum über e-r bezweckt, den beiden Teilen die Bezahlung der Wieder. ..-"2 von einer Mehrheit Polen im Verkältu'»ü vemoyn» �»utmachungen, welche Tcutichland obliegen, so leicht wie möglich C W''IIl0n zweihunderfüufz gtuusend gegen sechshunderfunsz'g' machen; so muß er aufgefaßt werden. Die alliierten und L-— bon lOtO) deutsch vlcWeN„i__ ons-ti.-«-V I..r f. jr.».. � t � den Saarzcbltt Aber sie erkennen wie die deutsch« Delegation die vorteile an, srrbald wie möglich die bestimmte Summe zu kennen, welche Deutschland zahlen muß«nd welche für die Ü'N.: •'Cl, alliierter, und assoziierte» Nächten vorgeschlagene Ne Alliierten annehmbar ist. ES ist nicht möglich; diese Summe 15 Fahre dauern Diese Ne-elung ist als Teil de« all. heute fest zu i�tzen, denn da» Ausmaß de» Schadens und iedergutmachung haben noch nicht feftgesetzl killt!, N»""""............. "ffte-v � �drrzutiiiachiinzsplauk, sowie als unmittelbare und die Kosten der Ä"'"":"%:% ää .—»«---.— it_..... r.j. ird die genaue pktuniilre Verantwortlichkeit Deutsch» ify. �.''�kressen der Einwohner so notwendig-ss. y' inndl auf diese Weis« f«ftg*ftclT( werden. Wenn eine verein. 15 fahren wird die Vevitlkkrung zu om ergrii c(iarun9 jn pj,� nicht znstanbc kommt, so wird die durch de« Viit„ welche in der Zwischenzeil Ere.o.alen Angelege''. �, vorg-sebeue Regelung in«rast treten. Kin n,in �r Uebenvachung> nd der Rezterung des Volker. <«!;.. �ntroltioren kann volle Freiheit babcu. sich zu|"■ '"iia' ob fjf i-t«> r''ind»>»g mit DkUtichlanv, die Verbin. I Die alliierten und assoziierten Mächte haben den Wunsch RranfitW, od.r lit Fortiedung drö im Vrriroge vor- � deutschen Delegation. Deutschland sofort in de» *! iet Entscheidung der Einwohner ist. Diese � ossoziierirn Mächte keine Garantie dafür, datz diese Revo- ü;> W.U"« soll mit solchen Borkebruugeii getroisen werden, daß tjn(n baurrbrnfien Wrck srl bedeutet. Bei dem augenblick- ß,„..'«esi he,«bstimniunq voll gewahrt wird. Schließlich sind. n gtonde der Intervationalen öifentlichen Meinung ist e» , u''*— c-c- v-- 1•---' crd.xl----- v— cfo«ri... � fllT«;%■«••• i»' c r v.,( �',n� Mächte K't Meinung, �- H deutschen Kolonie« km Gedanken widersehen, unter die deutsche Sonde- HMtfj gemacht worden ur möglich, vo» den freien Nationen der Weit zu erwarten, daß sie sich sofort und auf gleichem Fuß« mit den» jenigen vereinigen, die ihnen so schwere! Unrecht getan haben Jeder Versuch, diese« Nesnltat vorzeitig zu erreichen, würde d''e von allen erhoffte Beruhigung verzögern, anstatt zu beschseu- "•*- OMBJfcx, v.t S»uf aiiT""1, x-v- üti«'5"nzuft>llen. Die Ueberlieserung der deutschen ver».«»->—.....■-.••- h'�uch T deutjchen RegierungS Methoden und der vieren. Aber die alliierten»nd assoziierten Mächte- glaube,>, daß, »an den potonien al« Basi» zum tteherfall auf den w-nn bav deutsche Volk durch die Tat seinen Wunsch'eu Tii— tar"vd SiirhrnStcbiiigiingcn zu genügen, zeigt und auf immer auf He fc''auch"5ieuH.».-----... ,■- � � tffVbytWTfcT» jkw 1».......-. 11 4%- Smääh, w«.»...». >''lSns, 5 � Ü« bel:--ffend die iuteruationale Ri geling von der engeren freundschaftlichen Zusainmenarbeit alle» Midlich,'""d�bie Ergänzung der territorialen Regelung. � abhängt, um die internationalen Fragen zu regeln i!'»Nd 5".�nedenSgrundlogen, so wie sie angmommen. w- da« zu begünstigen, wa» bat Wohl und den Nutzen .- ii».cl'enfo dem in Europa geltenden ölsenlliclien..echf B ber Menkchheit berührt. Aber hauptsächlich von der v,�ltung de« r iht V"eien de» Kontiiiento liegenden Staaten dem Eaus deutsche» Volke« selbst wird«S abhängen, da! Datum seine» err'torium durchfließenden Flusse entlang, emen ge» � fcen zzjz�xxpund in größere Nähe zr rücken. 7> Zugang zum Meere h.iben. Die alliierten und assoziier.|« St ß'f meinen, daß die Regelung, die sie vorschlagen, von|\ TT. -.''Rtigkeit für die freie■fzifien» der neuen Woi........«;»- stamse der Erörtsrung der wirtschrftlichen Beftirwiniunger. �'Skn n-�e» bedeutet keine BeeIntrSck.tig..ng der Rechte der. � � anderer Stelle hrt die deutsche Delegation ihr« Anvagen ?' W'."n'aaien. Nähme man die heute diskreditierte»diu.r n, �„on dun ollnerten und assoziierum Regierunzren auf- Skat auf Leben und Dad in�einen Kumps um ßWode erneuert. Die Blockade ist und war stet! �ksstl'k üege» seine Nachbarn verstrickt ist. 10 bestände,.ein �chtmäßige und anerkannte ftricgSmoßnechme; ihre Au». S(*. die fragliche Aege ung ein Hindernis f"r die Uifte.£1-|j)run� stch in den verschiedenen Epochen jeweils den Ver- 7* l0Rel>'nfl eine« Rivalen bilden könnte. Auer wenn �taderungen de« internationalen verkehr» angepaßt. � � r—•—•* n Sr Y y n 0 1 i f) P T, � 6P)1nm v.e.Jf Clonc'":scnf)deal in einer Zusammen e i t der, sssr£»-®~ � �«-«-w- —— bah dem allgemei-; Blockade von ungewohnter Strenge (,'�1 ch."i."lifllun MV.."........... "«''chen Vorschlägen getroffen worden.... n � n Ebarakters de« von D �1,1 �'nt, t«f. M« deutsche Delegation sich in einem schweren 1 Ander«? seit« ftooen es ow au,n«,cu uuu«„ozurur.. �UWl! '"', nicht für nötig gehalten, die Belhauptungen der deutschen Note "■—•»-.«.Jt. k.l Prinzipiell �. WW----- wfolge de» verbrecherischen EharakterS des von Deutschland uirterwommearen Kriege« und der barbarischen Metho- d e n, die«» i«n La.nfe diese» Kriege« angi-wandt hat. Andererseits haben e» di« �alliierten und assoziierten Mächte .Uber den Sin» der iS,»»d finnW''»'»»«biw.»« 1% SJSZJ"% 1"?*" K%%:££�.teiSiM•*- ww.£ FßllNl- i Äum Schluß müsse« die aklstertea«nd asjozüer!«, Mächt» i küiar festste ileu, daß diese Not« umd di« ihm beigefügte Dem» schvist ihr letztes Wort :®ie Wem die deutschen Vorschläge und GegenvvrschTch nut Ss?gf»lt und ernster Aufmerksamkeit geprüft; sie haben ai Grund dieser Prüfung bedouloude Konzessionen m der praktisch Anwendung gewährt. Was aber die Grundlinien angeht, so beharren sie bei d, Vertrage. Sie glauben, daß dieser Vertrag nicht nur eine g< rechte Regelung de! großen Krieges darstellt, sondern auch d. Grundlage schafft, auf der die Völker Europa, auf dem@Li der Freundschaft unb Gleichheit mit einander leben körmc.. Gleichzeitig schafft der Vertrag da! notwendig- Orgar »m aiis friedliche Weise alle internationalen Probleme auf bei Wege der Besprechung und Verstäsidigung zu regeln und dt Mittel zu finden, die R e g e l u n g d e? I a h r e S Ist lg selbi- v o n Zeit zu Zeit abzuändern, indem es sie neuen Tat' fachen»nd neuen Verhältnissen anpaßt, je nachdem sie vorliege� werden. Die Regelung beruht allerdings nicht auf einer allg«. meinen Absolution für die Ereignisse der Jahre 191 bis 1913. denn sonst wäre e? nicht ein Friede der Gerechtigkeit Aber sie stellt einen aufrichtigen und durchdachten Versucki da zur Herbeiführung„jener Herrschaft de. Rech- t es, die auf der Zustimmung der Beherrschte» beruht und durch die organisierte Meinung der Menschheit gestützt tvird", die als Grundlage für den' Frieden vereinbart worden ist. Als ein solcher muh er in der heute vorliegenden F-or. mnlierung augeliommen oder abgelehnt werden. Infolge. dessen erwarten die verbündeten und assoziierten Mächte vo» der deutschen.Delegation innerhalb' von fünf Tage», vom Lage der gegenwärtigen Mitteilung gerechnet, eine Gt- Närung, die ihnen zu erkennen gibt, daß sie bereit ist, b'A Vertrag so, wie er heute ist, zu unterzeichnen. Falls die deutsche Delegation innerhalb der angegebenen Frist erklärt, daft sie bereit ist, den Vertrag so, wie er heute ist, zu unter« zeichnen, so werden die Dispositionen für dir sofortige Unterzeichnung des Friedens in Versailles gctrofsen werden. Mangels einer solchen Er klärung stellt die gegenwärtige Mitteilung die A n k ü n d i. a»» g dar, die in Artikel 2 der Konvention vom IG. Februar 1319 vorgesehen ist, durch die der am 11. Nooem» ber 1918 abgeschlossene und dnrch die Konvention vom 13. Dezember 1918 und 16. Januar 1919 verlängerte Waffenstillstand weiter verlängert wurde. Es wird iusolgedessrn der gedachte Wasfenstillstand beendet werden,«nd die verbündeten und assoziierten Mächte wer. den diejenigen Maßnahmen ergreifen, die sie für notwendig erachten werden, um ihre Bedingungen auszuerle« gen. Genehmigen Sie, Her? Präsident, die Bersichenrng meiner ansgizeichuctcn Hochachtung. � gez. C j e m e n e e a«. Sie Memichwig der Antwort. Eine Frist von 7 Tagen. Versailles, IG. Juni. Hevtr nachmittag R% Nhr fand im Hotel des Reservoirs dir Nebcrrcichung der Antwort der alliierten und assoziierten Mächt« auf dir deutschen Gegenvorschläge statt. Der Generalsekretär der Friedenskonferenz Dutasta in Begleitung des Botschaftsattaches d'Arnavvn überreichte dem Ministerialdirektor Simons und dem Legationsrat Freiherrn von Lcsner die Dokumente, nämlich erstens den Begleitbrief, zweitens die Antwort der alliierten und assoziierten Mächte aus die Bemerkungen der deutschen Frirdensdelrgation über die Friedensbedingungen, drittens eine Abmachung über die Verwaltung der besetzten Gebiete Deutschlands und vierten? ein Exemplar der ursprünglichen Fnssnng de« Friedens. entwurfs der alliierten und assoziierten Mächte, in dem die Abänderungen mit roter Tinte eingefügt sind. Generalfekrelär Dutasta erklärte, er überreiche hiermit dir endgültigen Bedingungen der glliierten«nd assoziierten Mächte. Die deutsche Delegation soll in einer Frist von fünf Tagen, vom Zeitpunkt der Ueberreichung an ge. rechnet, erklären, ob sie gewillt sei, den Fricdensverirag zu unterzeichnen, oder nicht. Ministerialdirektor Simon» erwiderte im Namen der deutschen Friedensdelegativ« und der deutschen Regiernua in Weimar, die Frist von fünf Tagen sei zu kurz be. messen. Im Auftrage des Reichsministers des Auswärtigen Grafen Brockdorfs-Rantzgu erkläre er. die deutsche Regierung und die deutsche Friedensdelegation behielte sich vor, eine Verlängerung der Frist zu verlange».$"*** Diitoftn entgegucte. er werde den alliierten»nd assoziierte« Regierungen von dieser Erklärung Kenntnis geben. Die Neberreichungszeremouie dauerte im ganzen< M intiten. Kurz vor 9 Uhr kam Dutasta nochmals»ach Dersaillitz. und teilte dp» Ministerialdirektor Simons mit. die alliierten und assoziierten Regierungen hnttcn sich bereit erklart, die Frist um 48 Stunden zu verlängern. Im Namen der deutschen Friedensdelegation antwortete Ministe- rialdirektor Simons, die Frist einzuhalten, jedoch werde erst die deutsche Regierung in der Lage sein, einen endgültige« Entschluß zu fassen, und sie werde de« alliierten und ass«. ziirrtrn Regierungen mitteilen, ob die Frist von 7 Tag« eingehalten werden kann. Der Friedensausschutz und di« Antwort der Entente. Der Friedensausschuß hielt am Dienstag um R Uhr nach mittag ei« Sitzung ab.„r der Scheid« ma n n den Wortlaut d» Mautelnotie verlas. Da der genaue VertragStext noch nicht ei» gelaufen war, wurde von einer DiH.kussia« ligejehen. Di j nächste Sitzung de« Frieden Sau» schuss«» dürft- vermutlich erst al Donnerstag nachmittag staltfind»». �raniwörMch siir dt,«edaktton llft«» O»» l, v p. N«U»Sllu.- 4-ftT# MSiilMMMMNIMSMI Tnraiiiwnmr "iiüiüiini'iiiiinmiimunr Leipziger Sirafie Kostunisioffe klein kariert, etwa r»nrO 130 cm breit........... Meter ZV Kammgarn schwarz, reine Wolle,. rodCt etwa 120 cm breit....... 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Arbeiter- Wanderbund„Naturfreunde" Sonnenwendfoier im Tornow» Jdyil" am Teopttzcr See mm SounobOBid, 81 Jnnl. Zwei Bitrm-IOza vom lOattJOTMlcrtia�im mach TBpcWb, Abfahrt K5»1g**»a»»fbmnaam 7J9 Uhr«wl 93# Uhr.«teilen tmt Verth emac.(Mau Harte« and fahrkartem tOr dl« Extra- Z»cv mnd Im dem Ortacrappe. Und Ahtellnnfen loert« hei MaavimhL BrUuelmnlr K Kraam. Mansmocastr. II mmd Hamtdart HeokMtm. Cmamratr. W mm hmbem [ Botsdia Tfccatsr ihemditchtUbr Naxfall. ■ u PofnIUe fechtmel rer.j«; 2ua AaUhhruw. Romoienplät Anmtwmdlick S Uhr: foraMCht. hester fies W«18K Ts Vht: muWcftxer oJlaosW•b«««»4n Die Gesslrta. pco—rstttri ISO. Aaliahnigff i lesslng-Thoater SottmcTairfelzctt tUSSsr h.*Mos,Ät". t Uor: Chorlojr* f«llt«. Dntechn KfiRstlw-IhoaL AJIaUandV TS Uhr: SSax Ada hnM. Kart OOtx m: Die Rutschbcho. ' Korne. I heater A Uhr: Eia�Uatanm. 7� Uhr; Oertcubäbnm: Doa»aebl»Ich toder mm. Vorher Komaurt nd eratklnaaix« SperlallilHrn Welliafia-1 hoaTer jjjjbr: ü.1 v In» S Uta via. WüJtei'g&nsn 1 tälllch 7\ Uhr t telßtocrstcnang 1 Rauchen gearatKt iüMtrr x Ulli« irr Idar AllahcildllCh 7\ Uhr: Elite-Sänger cheituMjtgl.der StelfinerSänKcr RotselU, Morst, Seidel etc. Humor.Spielpl. So rnn»«f preise! Im Garten: 3 811138]- faltllH- JellunZHreik Inrnta« Mnr VrimCinmi Skr Ma am WtOo Sammatamb haOrf"»*— tUAaiffXhi.aa Aas CnWaidr« ,1>«t (flamlllas*«rhbwmm. Vk M> dudrr»rMaozau, «4«triam«mawAbalOr«®«s« d«"PabllKuia oo« dam IhmaCOr. Irfatj dtajaa 6aIlrIpW»«an Paul Äpal ä Jtamiai» M Irarm. Woch an Irr« enfaiautiaara roh# Ma Trrfi» dmam jret« Erfat, kafolkiam. Wir hlmia am» maa Mumd WAbr&dtm. alram 30 ftrevatrul» mm Pramirrmmhaa» M tarfinia«, mrda» mWrrinhrm. MtnUKM VfdWmmMti'"t■»■ maf aflamt Sxrma. THesler L K SöMM« Sttchs | Fortui I' 3.'" Fortuna-Lichtspieie MQMerstraSe 12 a Teil Der Hund von Baskervllle. Tscherkessenblut Em Drama vom Liebe nnd Leidenschaft Bis Donnerstag tftgiieh"tä— 8 Uhr. % rtit� det Sc Qchloss! 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Eine Liste der Vertraucnsmönner, die sofort, der- �ftkt werden sollen, ist bereits hergestellt. Provozierte Putsche sollen die Stimmung in der äCcsfcutlichlcit'chasscn, •tf dieses gewalsamc Vorgehen bcgünstrgt. �ir erwarten, das; die Arbeiter die,? 'raktionären Pläne d u r ch s ch a u e» und durch 'f) r e ruhige Entschlossenheit zunichte "rächen werden. . Tic Parteileitung °er Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. eingestellt werden. Zu gleicher Zeit setzt er eine B e- I o h mi n g v o n 1 kl 0 0 0 0 M a r k für diejenigen aus, die Mitteilungen über Putsche,.über Spionage, über Waffen- iager und dergleichen mach»n können. Offiziös loirt) dazu bemerkt, daß die Transporte der Armee Haller am 22. d. M. i h r Ende erreichen lver- den. Bis dahin wird Herr Hörsing, der mit seinem Tele- ganiui an die Reichsregierung ohne Zweifel bestellte Arbeit geliefert hat, die nationalistische Stimmung im Osten so weit aufgetrieben� haben, daß die Militaristen eine billige Gelegenheit ergreifen werden, um gegen die Polen loSzu- schlagen. Dabei geht aus einem Tepeschenwechsel zwischen Erzborger und der interalliierten Wafsenstillstandskommis- sion über die angeblichen Angriffsabsichten der Polen hervor, oasj die deutschen Meldungen darüber entweder erfunden oder sehr übertrieben worden svnd. Doch kommt es den Militärs, als deren Werkzeug die Gattung Hörsing arbeitet, wenig auf die Mittel für ihren Zweck an, es verlangt sie ein- fach nach Betätigung. Die deutsche Arbeiterschaft aber er- liebt schärfsten Protest gegen diese Versuche, die Stiinmungsniache von 1914 zu wiederholen und einen neuen ! Angriffskrieg zu beginnen! Eine verd:enle ünillnug. ckuder Wahlsieg der Unabhängigen Sozialdemokratie in Bayern. Eigener Drahtbertcht der„Freiheit'. <*. München, 16. Juni. tie fti �u«munalwahl in München hatte folgendes Ergebnis: n u �w.'ntst'rnmcnzahl betrug 242 370, davon entfielen auf die " S i g r Sozialdemokratie 77 284, Ultra- '( 67»22, ReUUSsozialifteu 45 559, Demokraten 34 474, »erbz i. 448S' �lklwerale 4978, Mittelstand 3335, Angcstelltcn- z6I(f''D( 22®6f Svz. Bürgcrpartei i486. Bon 50 Stadträten er- bjc>,, if Unabhängigen Sozialdemokraten 16, nitlif, r9mBn'anfn 15, Rechtssozialisten 10, Demokraten 7, die ist 7' Hausbeptzer 1. Die Unabhängige Sozialdemokratie »Uo irizt die stärkste Partei in München. LLrgermeisterwahl erhielt der Nechtsblock '( Unabhängigen Sozialdemokraten 77 257, die Rechts. fwn 45 673, Demokraten 34 609. Nürnberg, 16. Juni. E'gewet Drahtibericht der.Freiheit'. h j Kommunalwahlen erhielten die U n a b- so.j.,?'»'» Sozialdemokraten 34 086, die Rechts- lOßp' 59 477, die Bürgerlichen 65 004 Am 12. Januar sind Tlj, unabhängige. 99 692 rechtssozialistische, 80 390 bürgerliche »m 19. Januar 14 561 unabhängige, 99 745 rechts- ßti M'f, 78 838 bürgerliche Stimmen abgegeben worden. Die ti�.�/Uäahl der Unabhängigen ist als» erheblich gestiegen, die der losialjstr« ebenso ziirückgcgaiigen. "Hg München, wie aus Nürnberg, so wird aus dorn/ � � U e r n, wo am Sonntag die Koiniuunalwahlen to Q>inf0mmen worden sind, ein gewalliges An- Oi'�iderStimmenzahlsürdieUnabhän- R Sozialdemokratie, ein ebenso rapider der rechtssozialistischen Stim- Noch ��weldot. Das ist ein? verdiente Quittung! Eben tg. die rechlssozialistisäfen Führer auf ihreni Partei- sun �Wnnen über ihre Stärke und ihre Erfolge ge- d Kvum aber ist der letzte Ton verklungen, so kommt UiAia aus dem Lande. Die Arbcitermassen wollen grgr* wehr von den Recktssozialisten wissen, immer tiefer üch in das Proletariat die Evkemntnis von der Wim'"�"�erischen Politik der rechtssozialistischen Partei, 8inf/r 9?lüa'1'Öcr wird der Zustrom zur Unabhängigen So- �.. wvkatie, die damit von den Arbeitern als die alleinige Zdn/ii'u des sozialistischen Gedankens anerkannt wird. wag sich Noske Trost bei seinen Offizieren holen, nun doch� � �'e®Art und Selwidemann, die David und Heine hqj enger an das Bürgerttim anlehnen. Das Proletariat w't ihnen nichts mehr zn schaffen. Die Stunde der vn � ung rückt immer näher, der Tag ist nicht mehr fern, [ß.. Jw sich die wahre Einigung der Arbeiterschaft Deutsch- - bollziehen wird: auf der Grundlage des revolntio- � Sozialismus! Me vor siinf Zchren! �etzt fehlen nur noch die Choleraba.zillen in den x. Jwen und die Flugzeuge, die Brandgranaten auf die der h,j w witasaenreisenden Felder hinablverfen: dann haben w Wiederboluna der Stimmungsmache aus dein hn-z'wer 1914. Nur, dasi diesmal nickt die Militaristen die Zo.-�nalisti schon Instinkte wecken, sondern dasi fetzt die hgf Sozialisten die Rolle der Krieasantreiber übernommen .W Der Schlimmsten einer ist Herr Olli o H ö r s i n a. bt/t und Staatskommissar für Oberschlesien und West- licb/- Ar es an Encntirnigkeit und brutaler Ueberhcö- heb wit jedem Gamaickienknopf der alten Sckule auf- >?wen kann. Eben bat er an den Ministerpräsidenten ein an x'wm gerichtet, worin er.einwandfrei" behauptet, daß Ar oberschlcsiichen Grenze von bestochenen und / n u f t e n Polen Eiienbabnbrücken aesprenat und "wikoryer besMdigt werden, um die Abfuhr von Kohlen Uvx r Zufuhr von Lebensmitteln zu aefäbrden.„Polniiche ltä�i. brtakistiickse Aaenten" oraanisieren Unruhen und Auf- in Oberschlesien, sowie in den Industriegebieten und fei wen Schlesiens und Westpoiens. Diese Verbreck)en »-«wit ausländischem Gelbe ausgeführt und fänden ihren Malt in den täglich durch Teulschlcmd rollenden Zügen Haller-Truppen. Und dann sogt Herr Hörsing:„Bei ZhAw Putschen, die ich mit allen mir»u Gebote stehenden Atteln imtechrücken, verSe. kann Neichen- und besonders h. Aiterhlut fliehen, unb zwar Blut der Unschuldigen, die d/ An Putschisten auf die Stoatze gebracht war- sind, um dann selbst zu verschwinden. Sd�H�ir Roske sich räuspert ober spuckt, so hat es Herr dnt? ihm abgeguckt vr ford«t von dar RsichSreglerung. " die Truppentransport« der Armee Holl« Zum Fall Varlh. Wir erhalten folgende Erklärung: In der bürgerlichen Presse wird mein Name in Per- bindung gebracht mit den Verhandlungen zwischen Emil Barth und den Führern der Regierungsttuppen. Demgegenüber habe ich zu erklären, daß ich mit diesen Verhandlungen nicht das geringste zu tun habe. Mein Urteil über die Reglerungstruppen und ihre Führer hat zu jeder Zeit den Anschauungen entsprochen, die in der Er- klärurtg der U. S. P. D.-Arbeiterräte vom 12. Juni d. I. niedergelegt sind. Zu jeder Zeit habe ich in Wort und Schrift diesen Anschauungen Ausdruck gegeben und werde das auch weiter ti n. Ich kenne das Wesen des Militarismus und die Bedeutung der Kllassengegenjätze zu genau und habe mich daher niemals dem kindlichen WaWhne� hinge- geben, daß zwischen den Militaristen Noskescher Oblervonz und revolutionäron Sozialisten irgend welche Verständi- gungsmöglichketen beständen. Berln, den 14. Juni 1919. Ernst D ä u m i g. BeBuende W.chk. Pläne der Verschwörer m diesem Prozeß nicht restlos auf- geklärt wurden, so lag dieS an der Stoatsamvaltschaft und an dem Gerichtshof, die alle Fragen, welibe das Dunkel auf- hellen konnten, kurzerhand abschnitten. In diesem Sinne ist auch die Tatsache zu verstehen, daß der Reichs»» ehr- minister Noske eine weitere Vernehmung des Zeugen Fischer über diese äußerst wichtige Angelegenheit ablehnte, „weil dadurch das Wohl des Reiches gefährdet" sei. Es ist leider nicht möglich gewesen, den Zeuge« v. T Y s k a eidlich zu vernehmen, der dem Verleidiger Nosenfeld gegenüber die Behauptung aufstellte, er habe von Fischer den Auftrag bekommen, Lebebour zu ermorden, wie er auch den Austrag gehabt habe, Liebknecht aufzulauern und zu erledigen. Ter„Vorwärts", dessen Politik in diesem Prozeß gleichfalls gerichtet wurde, versucht, dm Zeugen v. Thska als einen Verbrecher hinzustellen, und glaubt durch eine hämische Glosse, daß ausgereckinet dieser Mann der„Kronzeuge" des Rechtsanwalts Nosenfeld sei, die Behailptiing des Zeugen v. Tyska zu entkräften. Wenn aber Tyska wirklich ein Verbrecher ist. so ist dainii gegen die Verteidigung gar nichts gesagt. Wohl aber ist dies ein neuer Beweis dafür, welche Elemente die Regierung auf- gerufen hat, um die ihr gefährlich erscheinenden Führer der revolutionären Arbeiterschaft zu beseitigen. Der 29. Verhandlungstag wird die Plaidoyers der Stoatsanwaitsckpft bringen. (Den Bericht finden die Leser in der 2. Beilage.) Die„Frankfurter Zeituno" sagt in ihrer AbenbauS- gäbe vom 17. Juni bei der Besprechung der Antivortnote der' Alliierten, daß sich eine Sturmflut vo» Empörung und Erbitterung über Teutschland ergießen werde. Daun aber führt das Blatt aub:„Wir kenne» die Gefühle, die heute ganz Deutschland bc- wegen. Wir teilen sie und empfinden die ganze grauenvolle Tragik brs deutschen Schilksals. Was wir nunmehr auch tun: Es wird fürchterlich sein, die Beraniwortung der Stunde ist unermeßlich. Deutschland ist außerstande, dem Feinde die Un- terschrift zu dem Vertragsentwurf zu vertvei- gern, wenn sie durch Ultimatum erzwungen wird. Schicke,, wir uns ins Unvermeidliche, hoffen wir auf bessere Zukunft. Gute Anzeichen dafür sind da, daß sie koinmt, nicht im Sturmgcwilter neuer Machtentfaltung, sondern durch den Willen der Völker, die ohne Mitarbeit des mittleren Europa» nicht in Ruhe leben können." päheleien. Bersallles, 16. Imri. Auf der Fahrt vom Hotel des Reservoirs m Versailles zum Bahn- Haft von Noisy-!e-Noi, von wo der Sonderzug mit der deutschen Friede nsdeiegation nach Weimar abfuhr, wurden aus der Menschenmenge heraus nach einzelnen Autos Steine geworfen. Es wurden msolgcdsien mehr oder weniger leicht verletzt das Mitglied der Delegation Dr. Melchior, Oberst- leutnant von Thlander, Assessor Dr. Meyer und Frau Dorn- blüht, die an der Seite des ReichSpostministers Giesbcrts saß. Die Kundgebungen der Menschenmenge dauerten den ganzen Abend fort und verstärkten sich zum stärksten Johlen, Rufen und Schreien, als sich die Mitglieder der Delegation auf der Straß« zwischen dem Hotel des Reservoirs und den Hotels Suisse und Vatel zeigten. Lee teSkbogr Jltojeß. Kein Schuldergebnis aus der Beweisaufnahme. Am 19. Berhandliingstag wunde die Beweisaufnahme in dem Prozeß gegen den Genossen Ledebour geschlossen. Es muß festgestellt werden, daß die Zeugenaussagen nichts, aber auch gar nichts ergeben haben, was die gegen Lede- bour erhobene Anklage auch nur in einem Punkte recht- fertigen könnte. Die Staatsanwaltschaft war krampfhast bemüht, aus ihren Zeugen herauszuholen, was sie für eine Verurteilung Ledebonrs für erforderlich hielt. Aber ihr Konzeuge Thießen Hausen erwies sich als eine klag- liche Gestalt. Seine Aussagen brachen schon durch seine eigenen Widersprüche zusammen. Seine Un�laubwürdigkeit wurde dann noch vollends klargelegt durch eine Reihe von Gegen- zeugen, die den Zeugen Thießenhausen als einen Auf- schneider, Großsprecher und Hans Dampf in allen Gassen bezeichneten, der von niemand ernst genommen wurde. Die Aussage des Zeugen Graf Westarp wurde zu einem Schulbbekenntnis für seine eigene Person. Und auf die Aussage des Zeugen Fischer will das Gericht nach eigener Angabe keinen Wert mehr legen! Es bleibt also von der erhobenen Anklage nichts übrig, wohl aber hat die Beweisaufnahme die ungechure Schuld der Regierung ergeben, die durch ihr Verhalten die Arbeiter. schast zum Widerstand chrausgefordet und die blutigen Januarvorgänge provoziert hat. Ihr widerwärtiges Spitzelsystem, dos sie dabei anwandte, wurde in der Ve- weisausnalyne gebührend bloßgestellt. Die Regierung zog aus, um einen Revolutionär zu vernichten.. Sie selbst steht als gerichtet da und mit ihr das ganze System von Lug und Trug und GÄvaltanwendung. Es kann chute als erwiesen angesehen werden, daß auch die Absicht bestand, den Ge- nossen Ledebour zu ermorden. Daß dies nickst gelungen ist, ist nur einem Zufall zu vordanksn. Wenn die dunkeln Schüsse ans Kerl Kadek. Als Genosse Radck am 13. Juni im Hofe des Gefängnisses Lchrlcr Straße 3-spazicren ging, fiele» plötzlich eine Reihe scharfer Schüsse, die teilweise nur 3 Meter von Radek entfernt einschlugen. Es sehlre wenig, so wäre der UiitersuchniigSgefan- genc Radek im Gefängnis erschossen worden. Natürlich ganz zu- fällig. Oder es, wäre hinterher ein Fluchtversuch„festgestelll" worden, wie bei Liebknecht, I o g i s ch e s, D o r e n d a ch und anderen.' Die Schüsse kamen entweder aus der Ulanenkaserne oder auS der F e u e r w e r k e r s ch u l e. In dieser war, wie be- reitS festgestellt ist, bekannt, daß der einsame Spaziergänger im Gefängnishofc der Genosse Radek war. Dort haben sich kurz zuvor Soldaten über Radek unterhalten. Daß scharf geschossen wurde, widersprach dem Befehl, wonach in Berlin nickt mehr scharf geschossen werden darf. Als Grund für die Uebcitretung dieses Verbotes wird angegeben, daß es sich um das„E i n- schieße n" eines Maschinengewehrs, das möglicher- weis« gerade an diesem Tage idein Tage der Beerdigung Rosa Luxemburgs!!!) noch hätte benutzt werden müssen. Uebrigens fielen während deS Knatterus des Maschinengewehrs noch einige Gewehr- oder Pistolenschüsse, und gerade diese scheinen in der Nähe Radeks cingeschlagc» zu sein. Wollte der Schütze seine Spure» durch die Maschinengewehr schösse verwischen? Wir fordern sirengste Untersuchung und die sofortige Neber- führuug des Genossen Radek in das für Nittersuchnngsgefamnene vorgesehene Untersuckungvgefäiignis. Diese Forderung i'zjabcn die Genossen Dr. Nosenfeld und Dr. Weinber»,« als Radeks Verteidiger schon vor Monaten gestellt. Aber vergeblich. Wäre das berechtigte Verlangen der Verteidiger erfüllt worden, so wäre Radek im Gefängnis keiner Lebensgefahr ausgesetzt ge- Wesen. Der Skreikbemesiung ln Frankreich. Versailles, 17. Juni. Wie die Pariser Morgenzeitungen melden, Hut der Kongreß der Bergarbeitergewerkschnsten der N o r d- D e. partem entS beschlossen, seine Forderungen dem SchiedS- lp r u ch e der Regierung z» unterbreiten. Diese Bergarbeiter- gewerkschaften hatten sich erst in jüngster Zeit dem allgemeinen Vergarbeiterverbande angeschlossen. In den übrigen K o h» l e» b e r g w e r k e n Frankreichs dauert der Streik fort, die Eisenbahner, Seeleute und Hafenarbeiter behalten sich ihr weiteres Verhalten vor. Jonhauz erklärte, durch die Haltung der Bergleute Nordsrankreichs werde der Streik im übrige» Frank- rrich nicht beeinflußt werden. Heute vormittag wird dao liartcll der Arbeiterverbände erneut zur Beschlußsassung in Paris zu- sammcntreten. Der Transportarbeiter st reik in Paris ist be- eudet und die Arbeit wieder anfgenommen, jedoch habe» trotz des förmlichen Versprechens ClemenceanS, daß keinerlei Straf- maßnahmen gegen Streikende durchgeführt würben, die Unter- grundbahn- und StrußenbahnBicsellschaft in Paris sich geweigert, 250 Streikende wieder einzustellen. Ter Arbeitt min--r sucht diesen Zwischenfall durch Vermittlung bcizr' Schwere SksMMwpse in Wien. Wien, 15. Jvnf. Nach einer Meldung de» Wiener Telegr.-Korr-Bureaus zogen nach Schluß der heutigen Kommunistenversammlung die Teilnehmer ungefähr sechstausend, zum Parlament, wo sich eine Abordnung zum Staatssekretär des Innern begab, und so- dann zum Landgericht, um die Freilassung der dort angeblich '«it gestern inhaftierten K o m m u n- st e n f ü h r e r durchzusetzen und daraufhin auf die Pol.ze.direkt.on. Polizei- und Stadtschunwacke verhinderten den Zugaug zur Poliz-idirek- tion, stießen jedoch bei dem Versuche, einen anderen Teil dess Demonstranten auf dem Wege zum Polizcigefaiigencnbause auf- 5» halten, auf Widerstand. Die Menge bewarf die Wache mit Eisenstücken und anderen Wurfgeschossen, verletzte dabei den Polizeiinspektor schwer und wich auch nickt vor der Drohung des Waffcngebrauchcs zurück. AIS nun Schüsse aus der Menge fielen, gab die Wache drei Luftsalden ab. Da die Demonstranien noch immer nicht zurückwichen, fiel eine scharfe Salve. Nunmehr fluteten die Massen zurück, sammelten sich alsbald wieder und ge- langten in einzelnen Trupps auf Umwegen zum Polizeigefangcnen- Hause wo inzwischen die verhafteten Kommunisten größtenteils entlassen worden waren, während die Freilassung der übrigen bald darauf erfolgte. Nach den bis. herigen Festsiellungen wurden fünf Wachorgane mehr oder toeniger lchvec verletzt. Auf feiten det Demonstranten sind 66 Per- i o n e n verletzt, davon sieben oder acht tödlich. Die vormittags in den Kasernen konsignierte Volkswehr unter- stützte seit nachmittag die Wachorgane. Abgesehen von dem un- mitU'liHjrrn Schu-ptatz Xt Äa0i nicht m ixt ewoi Stühe. Wir», 16. Auni Pct drn gtftrljtfii Miififlrn K»si»mmr»ftHH«» bcr HDininuiiifttn «ill brr Polizei fntb iiniii»e» sviit iiuihc uuriirflfnbcn Berichte« «uf leiten ber Demonttronte» elf Petjonea getötet unb fiebgig oft legi worden. Die Cbmännertunlctenj der Wiener Stbctlercdte dsschloh, wie die Tvz>a.!deniolk,inictre Korreipoildenz ineldel. ÜN die Arbeiierich'.rfi eiiw Krindzebung zu richten, in der der beklagenswerten Cpkr der geslrigen binden Ereignisse gedacht itirb, zu denen a oermal« die Verblendung der Kominuniste» ge- führt Hobe, und kesux stellt wirb, dafe ihre Absichten gescheitert sind D'e Olgnnistjiion de« Putsche«, die gcge» den deutl-ch er- klärten Willen de« Wiener ArbeiterroteS den Geivaustreich plan- mästig vorbereitet Hutten, wurden in der Nacht zum Sonntag in polizeilich»?,! Geivabriam gebracht, jedoch, un> Vre Erregung zu begrenzen, auf Verlangen der Soldnini- und Arbeite rrärc mittags wieder auf freien shust gesetzt. Tie Acbeiterschan wird ausg?» fordert, in dieser schweren Zeit Besonnenheit und Ruhe zu bewahren und die Arbiter röte z» unterstützen, die den Wi>.en des P r o I e t a r. a t s zum Arsdruch bringen würden. Zechissszisilisklscher JMMz. Eine Anzahl Delegierter erklären ,u Protokoll, dah sie «e g e d t e Einigungtesolulion gestimmt Kütten, weil «,Nige satze der Nc'olution der U S. P. d-e S-nigung zu schwer wachten. Bernstein erklärt zu Protokoll, da st er bei der Ab- sttmmung über die Kricdenserkiärung sich der Stimme enthalten hatte,'ii bitte nachträglich, seine» Antrag noch zur Abstimmung zu bringen, rauhet soll im llaas, bes Vormittags die Vorstands- mahl erledigt werden Porgesdkl'gen sind! Hermann Müller U"d Ctk Wels als Vorsitzende. Butte LS und Ctio Braun fll« Kasnereri als Beisitzer Sch e bemann, Molkenbuhr, P s a n ii k u ch, H, Schulz, shrau Zuchacz, Ritter- und Franke- Berlin und Frau N y n e ck. Dr Grellinz-Gättingen: E« wäre illonal, die 0ppofliion aus dieien Parteitag, wenn sie auch zahlenmäßig nur klein ist, biec n Jm zu Worte kommen zu wffen Im beantrchtc abwechselnd einen Redner der Mehrheit und einen der Opposition zu Warte kommen zu lassen(Unruhe.)— Lobe- Breslau; Von einer organi- fiecten Opposition, einer dauernden Scheidung der Richtungen ist mir nichts bekannt. Ein g-e Reuliiigi scheinen den Parteiiag dazu mistbrauchen zu wollen, ein solches Bild der ll»ei»igkei> nach austen zu werfen. I Stürmischer Beifall.)— Schiller-Hgin- bürg_ erklärt, gewissermaßen zur Opoosiiion»u gehören Lrc r1" �' lluerbört, Skandal), aber sich stark genug zu fühlen, seine Meinung allein oone oraauisierte Spvosiiion zu ver- treten.— T u v i o s o h n Die Feststellungen Lob?« tresfrn nur zu für die gute alte /seit bis vor etwa S Dogen. Tiefer Barteitag aber beben, fl eine Epoche.(Hört, hmt!) Jetzt sind Dinge ge- scheuen und geschehe» täglich mehr, die de» Wunsch nahelegen. Mehrheit UN> Opposition eni'lN'er os>e» aegenöderz.'ite�n. tNn- riihe.)— Katzen stein bäll es für unklug, der iimderfieit die Redegelegenheit zu bes'.ränken, Debatte über den Fi-uktionsbeucht Mit zur Beratung stehen zablr.uche Anträge, vor allen übe» die Einbrusrcpublik. de, Doppelniondate, Srnähruno, Sozialist. ruug usw. SchLnfeNur-Hamb'-lg Ein großer Test uiiserer Mitglieder ist über d e ungenügenden Re'uuate\ i Arbeiters raktlon außerordentlich veirrossc»- Michel-Rüstringen: Mit der deutschen Einheitsrepublik hätten wir der Kegenrcvoluiion jede Aussicht ge- nommen. Wiesner Hamburg Von Lüde wissen wir, dast der Kampf. der braustet im Lande lob, auch in der Fraktion ausgefochton wird, daß es auch bcri ein Hüben und ein Drüben gibt, t Wider- spruch.) Es ist der Gegensatz zwischen denen, die die absolute Demokratie, und denen, die die Machten twickliing des Proletariats durchsetzen wolle,-. I.Hü-t, hört!) Wir sind nicht grundsätzlich gegen die C rg»nisietung militärischer Maibt. aber die reaktis nären Fmkotoe sind für nnf ein» Gesahr in dem entscheidenden Moment, wo wir abrechnen müssen mit denen von rechts. Ich furchte, wir Halen die Machtmittel längs! in andere Hönde ge. geben. Ueberall wächst bc- den Parteigenoffen im Lande der ÖMoiche an die Notwendigkeit der Gewalt, und er wird jeden Menschen, jede Partei niederkämpfe», die sich ibm entgegenste-t. (11 n ruhe.) Die Genossen ans der Wcrkstait werden mit wucht!- cer Hund s-tz Ausbeutung der Ausbeuter beseitigen.(Heiter- reit) Die genze Parte, will ein rein soznili-stischeS Ministe- rium. Dazu ist die Einigung nötig. Wissell: Wir Dechen die Erwar ung des Po'kes auk Wirt- schastlichcm Gebiete nicht erfüllt. Deshalb geht ein Teil det Parteigenossen nach links ab. Das Ansehen der National»?»- samnilunz ist tief gesnnketz.(Hört, hörtl Sehr wabr.) Ich spreche hier nicht als Minister, sondern ganz osfen als Partei- genösse.(Bravo.) Tie Regierung arbeitet auf Grund eine« Knmpromistprogramms. das uns m entscheid,;nXn iD'rtsetvtft- lichen Fragen arbeltbun sähig macht.(Hori, hört und Bewegung.) Wir habe» mit dem Aufbau der formalen politischen Demolratif bisher doch nur das Pragramm der Regier««, Prinzen Mar erfüklt. (Sehr wahr und Bewegung.) Da? Volk»jmrni an dieiem Per- fassungswerk herzlich geringen inneren Anteil. lD.'dr wabr.) Wir haben den intensiven Drang des Volkes nach höhere« LebenSresvrmen nicht besriedigen können. lGraste Beioegungl Auzh der Partei iebli noch dafür da? richtige Programm? J» übe damit ei» Stück Selbstkritik. Es bat uns an dem Geisi„nd Programm gefehlt, mit dem w-.r Herz»nd Seele der Massen hätten wecken können. Die Errnngen-choften der Revoliiiiou werden vom Volke lediglich als solche negativen Ebarakters aus gefaßt. Daran sind die Megiernng und die Partei mit schuldl,, (Anbalicnde Bewegung.) An stelle der alten bureaukratiichen Militärherrsckiast ist eine andere getreten, deren Marimen si-b von dem alten Regime kehr wenig unterich? de» Di, Koalition bewirkt Hem-.nungeti und mangelnde EiN'alkit. Das Volk stebi nicht geschlossen hinter dieser Regierung Die Geschichte wirb dereinst auch Über nn« in der Regierung h«rt»nb bitter urieilrn. (Hört, hörtl) Aber noch habe ick die Hotinung nicht verloren. Wir müssen das heute mehr denn je rein»uf du; Materielle «richtete Denke» unseres Volk?» zurückdrängen. Di« Anhänge, der alten WirtichastSweise sind reger als nie zuvor. Hinter den Kulisse» tibi ein Kampf, von dem nur die wenigsten etwa« ahnen(Hört, hörtl und Be- wegung.) In ihm spiegelt sich der immer höaer e-npmki.iitciobe Gegensatz zwischcn Gemeinwirlschaft und der allen W rischaf S. form des freien Spieles der Krütte wieder. Jetz- oder nie suche» die bürgerlichen Kreise mit allen Mitteln Diesen Kamp! zur Eni» scheidiing zu bringen Däuschen>oir un« nicht über unsere Mach«. Rur«ntrr dem Eindruck der Berliner Ztiatzeiitumpse haben wir «ab Soziniifiernniifr jeftt du chgebrullt. Hör-, hör, und Unrnhc.j Jetzt nach dem Zusammenbruch der Münchener Räteregierung rüsten die Anbänaer der alten Wirtschaftsweise zu einem neue» «ntscheidenden Borstatz. Und dieser Kamps wird ihnen erlcichlert, weil auch breite Massen der Arbeiterschaft vom Profitstreben an- gesteckt sind, weil sie im Sozialismus nur die ötonomiscke Besser- ltenung erblicken, t Levoaster Beifall., Auch daran sind wir mt, i schuld durch die Art unireer früheren Agitation Zikbem wurde oer Krieg für die du benngebl'ebenen UriterncHmer zu einer gliin- zonörn gesckmfltiche» Konjunktur. iSebr wahrt! Wer will es den irDfitern heute verübeln, wenn sie das gleiche tun? Und doch glaube ich an den gulen Kern im deutsche» Volke. Blicken Sie I uack dem Rheni»und. Di Arbo, fei üben den ische Solidutil.it; ! nur d>e Kapitalisten'chmieden Verrat.(Sehr wahrt und Be- . wegung> Hin'er dem duuivsen Groll der Massen niust der Trieb j nach höhere i Lebensformen stecken, da wirken Ideen, die noch ' nicht ausgesprochen sind � ge-ilige Kräfte, die selbst noch nnbewuhi einem höheren Menschentum zustreben. Und meine Ohren hö»en ; bereits, was dermaleinst und demnächs! kommen muß: Die neue wirtschaftliche«nd geistige Nevolution. Lebh-iier Beifall und Bewegima.) Wer die Formulierung dafür findet, wer neben den keinem Menschen auszaschaitenden maie- t iellen und egoistlichen Driebiedern auch die geistigen und sitt- lichen Kraft« be einem ganzen Po.le wirksam mach!, der sesselt es für alle Zukunft«n seine Fahne. fLebhaster Beifall) Die breite Masse wird nach links gc. lieben, nicht etwa, weil man dort die Kormulierung gesunden hätte, sondern wci. man dort der Masse plump nur schmeichelt und ihr vor'chivindelt, m! der T>k!a- lue des Proletariats'önnlen all d-e übrigen Röte überwanden werden.«Lebhafte! Beifall.) Aber die Unabhängigen können den Masten nicht die Ernillung ihres Sednens bringen) sie haben nie- malS den Mut, dem Pulk zu üveu, daß es nicht nur Rechte, sonde» n auch Pflichten gegen die AllaemcinheU gibt(Etürm, scher Beifall.) Und trotzdem liegt die Schuld ssir die Erfolge de? llnob- hängigen auch an uns. Wir haben das Bedürfnis der Masse» nach ueieren, Leben? nhal! nmt nicht besricdigt. Wir müssen den Massen sagen, daß uufer Leben künftig nur in dem Geiste der Unlerordnung unter das Ganze möglich ist. Ich bedauere. daß w>r bisher nicht über jeden Zweiiel hinaus haben klarstellen können, welche Wirlichartsführung für uns in der Zukunft gelt-n soll.(Sehr wcht.) Die Massen erwarien von uni an Verwirklichung der sozialistischen Grund-ätze viel mehr, als wir erfüllen könne».' Wir würden den Gedanken des Sozialismus mit der heute zu erfolgenden Sozialisierung des Bergbaus den lchwersten Schaden zugefügt hoben. fViel'ackes: Hört, hörtl) Hätte sich die unveimr-dliche Preissteigerung nach der Sozial,- sierung vollzogen, so hätte sie den Gegnern des Sozialismus me rllerwirk'amsten Argumente geyeben. Im Staatsbetriebe hätten wir noch höhere Löhne geben müssen, denn vom Staate glaubt man ja alles fordern zu können und von Pflichten gegen den Sleai'pricht man nicht,(Sicht wabr.) Wir müßten für die Scziol, sierung erst die Voraussetzungen schassen, eine durchgreifende Vermöge i,sadi>ue und en siaarliches OpposinionSrech, auf die einzelne» Gegenstände, die in der VermvgenSdeklaralchn aufgeführt werden. Was sin dieser Deklaration fehlt, mußte otre weiteres dem Staate veriallen. Wir habet, keine liebe, fülle an Güiern, die den kapital, strschen Ä i ri fck» f i S ra v m en sprengen, sondern sind so veraru,,. daß wir allein zur Verzinsung der inneren Sri-! i Id pro Fam'ii« 1600 Mark im Jabve brauchen Dazu die ungeheure Verschuldung an das Ausland, Bezablen können wir diese Schulden nur rnii den Pro- diitden liniere r Arbeit. Was Robert Schmidt, mein größtes Sorgenkind(Heiter- keil) heute auf Kredit einsiikrt, müssen wir mit Waren bezahlen. die wir im näästen Jahre erst erzeugen sollen. Wer glaubt, daß e« durch Abschluß des Friedens besser wird, wird bill r enttäuscht Werlo, Um»nirr diesen Umstanden die Produlilvttäl der Arbeit auf da» höchste Maß zu steigern. müssen wir Geirieimmrtschaft krriben. (Lebh-ifter Beifall> Tie Gemeirmnrtschaf!. die ich erstrebe, er- möllich! ,n organ scher Zusammenfassung aller Zweige des Wirt- schirftslebens ei» gleichmäßiges, allmähliches Fnrtschreiten zun, Sozialismus Ter Siurm gegen diese Gemeiniviriichafi lobt hcf- naer als gegen d'e Voll sozial i sie tung ein»eine» Wirtschaftszweige. Mit ve» hötzlichfte», persönlichsten llnirrsirllungen wird gegen und aenrbciic,. Von den bisherigen Mitkoden der Kriegswirtschaft wollen wir so gründlich und schnell wie möglich abrücken. Wir brauchen dagegen daS Prinzip der Sclbstvecwattung der Industrie, aber nackt haben ivir diese SelbstvcrnxiIruitgSköiper nickst und können darum die alten Fesseln nickz Iö>en, weil ein ontib's kohuivabohu die Folge wäre«Sehr wabr) Estb.n.Sie durch Anna. uie le» Antrages H o ch» B r a u» Crr Regierung di« Rucken stärke, deren sie aus wirlschafilickea, Gebirre bedarf gegen da? faule Kompromiß daß man un? einige Wirtichufiszweige zur Polllozuttisierung ausliefert, im üb- gen aber da? frew Spiel -der Kräfte läßt Sollten wir in der Nationalversammlung ander Etivarten dir Mebrdeit n cht erhallen, dann- müssen wir den bürgerlichen Parteien die Beiniinvorluna für die Folgen überlassen. Wem dereinst die wie schichte m teilen wird dann mich sie feststellen, daß wir den richtigen Weg beschreiten wollten: dann werden wii not tv» Ge sich! cht« uns der Aafgabe-zeuochsen ge>-->gt habe», die die höchste Roi vs Lande» uns auferlegt hat tÄllge- meiner lau ganholte ndcr Beifall.) Der Antra? Hoch Prau» 'ordert rar r» i vaichameu'-r'ich u Vertretuti, de, Partei vn! den lliegicrungSai igbeoern die S'zialsierung, wo sie mögsich ist:»Wo die»uz, allster« ng nock, i.ich, möglich ist, ist an Stelle ber freien P riva uv> r tschaft ein- zugn-tst-n jer PolkSaemeinsichok' pianmafifl bell ebene u»„ gesell schädlich kontrolliert VoltSwiri» fch.ift! dütchzufübrea. Für die allinäblichr Ikeherführuwg vor Produkt onsmil'« a ,n das E gennn» der Gesamtheit empf tbl, sich di. Bete'ligu'g des Reiches, die ans An- laß der Vor möge u slvlir-u eru> g dnrck-.iabren ist Die Arbeiter frixif: vimif5 aleickibe-echtint oelren Vm Uniernehmrrlum mitte stimmen und»ntteranlTOort. ch in unserem Wirlichaftslichon an, wirke». Zu diesem Zm de sinb außer den regionalen Crmraifo- tio'.'ii(Betr ebs arbeite rrät-, Bezirk sarbeiterröte, Bezirkswirt s.-aftsräte, Rr t Ja rbfitei tut) fachliche L iganssaliouen der deiit» '(He n W rtschafl auf per!ä>! scher Grundlage IN? Leben zu rufen Sie als Di'lbstvr.waltungskörper zugleich Organe der Gemein. wilfichaf, sin:. Die selgrmfchwereii wi e, s cha si? ual ufcht» E»t- fchs'eßungen zu denn, tzre allge'steine W,rtsck>.»ftSnot Deutsch lands, der gebo'ene Abbau der bisherigen Kriegswirlschaft und die Durchsührunst eines etwaigen Frredeiisvertroaes Anlaß geben werden, vertragen keinen Aurshub in der Diirchfübning der ge- mcrnwirlschaftt che» Wirtschaftsorganisationen.' Es beißt dann weiter-»Die Re.ck Srcaiprurip is! zu er mäch Ii gen.>n wirlschostS. organisa lorische u Krngen Mch-beilSdeschiüssen der einzelnen Wirtschaftsgiupöen verblndtiche Kraii für all« zu dieser Wirst schofiSgruppe gebörigen Un'rrnebmungen beiz-alegen und ferner zur Vorbereitung der parrtästsch. SelstituerwitttuogSkürper fü> alle W>r!fch>tf:ögrupi>.n, für welch« d'.eS bish-r noch nicht ge- icheben ist. Sachoeriländ'aenia!« auS oeu Kreisen der Arbeite' und Arbeitgeber eiti; ibentVn." Poqel.Fllrtb: Wenn die Berichte über die Raiionalversamm- hing öuS'iibr! chet iein lSuii'.en. würde« die Aittuer gerecht ur'e>- itn, Untere Fiakiion hat nach besten Kräsien gearbi-itet. W>r sind letz» auch Regierungspartei. Eggerst.ld K et W-sscll» Rede war der Höhepunkt de» Partei. rage«, i Beifall.) Wir spreche» ihm unier Vertrauen aus. Wenn man me Soldatenräte beseitirst. dann braucht man sich n-cht zu wundern, wenn die Arbeiterschaft»ich in die Reichs wehr ein- freien null.(Zustimmung.' Roske ha! d e Offiziere n-chl mehr in der Hand.(Zustimmung und Widerspruch.) Wir fordern des Rate stifte w und protestieren gegen die vorzeitig« Abwürgung der kommunalen Aibeüerräte.(Beiiall.) De X-ovtb! Wisse ll h-st schar?« Kritik«w der«rbest k*% dinetis geübt Wo ist denn aber der Antrag ssd,-» die sierung. den duS Kabinen abgelehnt hätte?(Zuruf- Diese Deiik'chrift ist von dem IlitterstaaiSsekceiör ff' � W. von Mällc.idorfs verfaßt. Unruhe und Zuruf: n"'®,, � anderen Mnester machen nickst alles seldstl) Tst«se Denkschstl im Kabinett noch nicht berotin worden ist in die Presse gekommen, durch etne JndiSkretzion des Wirtschaft11''jjj riums. DaS Urteil der Geschichte wird gerechter sein V,.,« Urteil WissellS. Dir Rationalveria-nmlung hat eine Leistung volldraart.(Zustimmung.! Auch Wissell hat k#. � der Formaldemokrat« gesproche». Dum-it nerden alte � forderungen von uns diSfurSifiert. Eine Vo ll sozia> ist Handunudrehen ist unmöglich. Die Koalitionsregierung ist 1' jj, weg» der Hemmschuh gewesen. Von bürgerlichen Reg!«uns'� gliedern sind keine Hind-rnisse in oen Weg gelegt worden. iZL, hört!) Schritt für Schritt müssen wir vorwärts gehen T,'in un? davor hüten, bei den Arbeitern unerjüllbare Jlluftone» erwecken, iLebbaiter Beifall.) Fr-an Kömmerer-Hamburz: Mit schönen Reden � ..................... Wj lisicru ng.(Sehr richtig!) Dos gebt gewiß nicht von morgen, ober Ivir können auch nicht allzu läng« warten., Jw herrickraft der Unternehmer in den Betriebe» muß iverden. M Brenn ecke-Frernkfurt a. M.- Die Nationawersammlung- � viel wehr erreichen können. Wir fordern di« EinheitsttP-J der sich auch viele rot« Fürsten«n'gegeirstellert. Mnittnarz "'-ch gestreikt.~ �yi Diotiect Schmidt: Wissest bat ein Programm vermißt-�» � haben wst eines für die Sozialisierung aufgestellt. Programm allein macht es nicht. Di« Hauptsache ist die Durchführung. Wissest ist doch selbsi mit der Sozialisier!, Mission in Konflikt geraten, deren Mitglieder ihm gesagt daß im Reichswirischäf Sdnil nach wie vor die ol!e Burta".-,;' zu Hause sei. Das schüchterne Gesetz über die Kohlenwnu hat mit Sozialisicruag gar nicht? zu tun Für einen l- SozialiSmus danke ich. Zitr üx-ineinwirischast im Kaiwc i soll Wissest erst von den bürgerlichen RegerungSmiiglietttt- zwungen worden sein.(Hort, hört!) Ganz unt'ctstäiw�1'�� nicht weiter, W r müssen von der Wlssenichait zur Praxis men. Je schlimmer die Lage ist, deuo notwendiger ist die" JObfni I "�lanb i?%üi Nichifl . Hol»! •I" Witts, •l«, die } lchies 5'ch-vf K Su141 1 kCI Ki WissellS Behauptung, daß die Sozialisierung erst unter dem M- � i_.—------'----, ist. 5b tt [ich ist. Aber ich glaubr, Sic würden dabei auf Widerst»�� der Berliner Straßenkninpfe ins Auge gefaßt worden n- ,« kurzes Gedächbi>. Gegente'l ist richtig Wissest scheint ein rurze« weeu�'....... a» haben. Ich wüßte Gebiete, wo sogar ein? Vostsozinlisierung � ReichSwirtfchaktSamj stoßen. iHnri. hört!) Ich soll da». kind Wissest? fein. Er hat mich von oben herab so behandeit, daß ch setz! auch jede Rücksicht fallen lasse. 1,45 Milliarden Gold nach dem Ausland gegeben, um~e mittel zu bekommen. Wissest hat aber erklärt daß wir zu viel Lebensmittel cinsLd..cn. � Rsibl ein einziges bürgerliches Mitglied de? Kabinett? iM' � an die Seite Wissest? geiustt. Ich mar geradezu entsetzt- a| damals Wissest* Einspruch börle..- Törge-Bock'i'M! Die Verbrüderung de? Meircbeng/-' jyl und der Menschheit ist allein mötilich durch Dcmofrai'C' Bekennin s zum Sozialismus bat auf dieiem Parteitag 1 Reden Scheide manns und Wissest? einen herrliche» A» gesunden. id, Hoch Hanau: Der Antrag Braun will nur sW was mit der diirgerbick'en Mehrheit vereinbart wurde.»?... meint, die Koblenwirrschas' habe l she, nui z» einer � der Kohle np reise geführt. Aber sind denn die Kohlass M., gs zige. was bisbec teurer geworden ist!-Sehr gut!) nur au seine Eierwirtschaft denken,(Sehr gutsi � hat Wissest vorgeworfen, dost er die Solidarität des verletzt habe aber lwber als dw Gemeinschaft atii den lichen Minioiern si-bi vi? Solidarität in der eigene» Parin, Wissest von den bürgerlichen Parteien gesagt Hai. kann"V. � uns besliit gen Jim die bürge rl-chen Parteien sind erst Strok>enkäii..vf« vorwärisne trieben worden. y) Rubrn Essen: Da? Kohlciliyndttat hat«m letzten g" schon wieder eine Erhöhung der K o h I e n v reit schlössen. Darüber sietzu einem die Sel-amröie ins Gesuh- Sieinsopf-Königeberg ivendei sich gegen David � s?»er Bemerkung über die Eifenlmhnarbeiier und'-zg?? denen man das Defizit de, Eisenbahn nicht zur Last lege� � Redner beivricht weiter das verhäl'.ni« zwischen i Soziald-»lakrofie und die Forderungen, die die soziaide t.sihen Beamten an den neuen Staat zu stellen datvin. uz- Hermann Müller, C'b gerade WissellS Pläne über die- Kl wirifchaf! die r ckiligen sind, ist>ur Zeit noch eine offene st gu', daß sie noch nicht zur E» ißt»'-düng nelaugl ist... Fr edenslchlitß wissen mir ja noch nicht, wie sich unsere" viel' geltaltr und inwi-UK-ti wir überhaupt werden Geme>n-w-r treiben fön neu. Kein Dropsen den fchen Blutes darf m? Balfiknm fließ:» Im Ausland und im Inland siebi mav -ach in der M litär macht im Baliikum ein Mittel der � lu"on. In Deutschland wird sich aber niemand für die au-r chiung des H. bei, znHetn-Difc tone« begeistern. Da» P*?® jic M, niste rium tönnie wirklich noch mit der Entfchechun»»a Absrndung der H>-nzallern war'en(Hörtl hört!) Molkenbuhr, Der Sozialismus ist für uns setz! e�'„xd' der Praxi» geworden. Ganz falsif) aber wäre es, an P'? Wo' 'ilffae Dnrchivhrung mn« nein ein für oll« Mole fcrlige« � grimm heranzui'ehen. Mir sind in der Schaffung solarer g ramme viel zu produktiv. Außerordentliches leistet auf si �j< Gebiet Professor BalloO, der geradezu tolle Behaup.uu�'P stellt. N a ch m i t t a g S si tz n n g. � Die Debafitie ü'wr den F ra kt io n S de ri ch t wDb jf Hach-Hamiu: Was Wissel von den bürgerlickpn'Harw-�. sprachen bat, lann ich au« der Raziotwlverscrnimiuiig P' bestätigen- blickst uii.ece Genossen sind erst durch d« känipse vorwäi-t Sgl triebe» worden, n-ohl alwi die bürget' � Parteien in Weimar Das ist keine Verherrlichung der tz � de natürlich viel mehr schlimme als gute Folgen haben.* � zeigt, daß die Arbeiter sich rühren müssen.(Sehr fl11'') Mtb wir hi, den ein« Lohnforderung nach der airbcmn, aber während> neige» auch die LetviiSmitlelorei'e. T«e Arbeiter oben de« Sozialismus wj Abbau muß bei de» eben wicht anders, Rur aus dem Bobe wir ponoärts kommen. Mit dem Abr-uu...«0 � mathi" begonnen tpcriien. Die gegen Wissest erhoben«,. erleichtern jchvci'ichbic Zusammenarbeit im.stubinctt Wir..-u» die beabsuküigtr Durchbrechung de» Aast stunde ntagoS iritt* iur lässig D«e Beta stung der Ari.eiler für.« erst nach fiär't*' M faffung des Großkapital» uist> KonfiSiasion der KriegSgenf Beltvckit.,__«inl Stuben-Efl«,!©ff felis große» gfeforu-chtagoamw � von Oer Arbeiterschaft einmütig gestützt werden. Die a chiung gebiet«! dem Parteitag, geick'Iossen hinter ihn ii'Z/l Der Streik im alten Sinne der Parle i ist uiiinöglich. Die Halen auch gar nicht um hölere Lölm« gestreikt, sorst-enn' , Kissen, wusiir sie atleiien. Wir loerdcu nicht dulde»' J'111 i{ i« 1 1 hin auSgeelelt wird, Herrn, nn Müller. Wenn Wissest üwr auf dem ParleHaflsigi i Fluckrt in d'e f•cisetttlichüfii unternahm, so darf mn de» ! Mi niste in keinen Vorwurf dorcni» matten, weiw! sie sich p �1» i In der lettischen Frage verlangen wir reiilase Auskläi-ung. j)V i Uittf id* Deputation w rd demnächst nach Berlin 1, j' Schwere U ebergriffe gegen die techtmböjii letlifche Regierung scheinen vo rge ko m nie» sein. Das eSlbstbestimniungSrecht der Letten darf»iW getastet werde». Wir können den Haß im Osten noch ge brauche»,«lS an irgend«ner andere» Stelle Europa». Wu»» ocri xtrfbr im©üfHTum Im im"�ü■>Nl Inland sieht man vielfach in der MiUtarmchl jj.„,®?Wfuw ein Mittel der Gefl-nred-.nti o ry In Ll �hi�nd twtb sich aber memortb für. d-ie Wiedeanlfrichtrmo ih throne» begeistern. Die Schuld der Hobenzollern hj.. �lchen Bolkc ist so grosi, dag sich keine Bolk»mehrheu>.nden ihnen den Äeg bereitet. «n Schtusiantrug wirb anneno-inmen.. der » {.r,"'1»urgeriiche Ät�zeovonet« mich zur SopalisiciNlng de* &•(�>en drängen müssen, vermilcht F-ilscheS mrt Wahrem. biV Segen die Lebeiidvntleleinfuhi üt>erhanvt gewcnde., tij,."',' Segen öcn planlosen S i n l a nf im Ärielaude, gegen S,' e Jn<»!spruch:rahm« imseres SloidhesdundeS. i. i n _' I' f r b o t habe ich nie mal# empfohlen. tu? Antrag Braun-Hocl) über die energische?i o�rd er u n g N>I l i S m u» wird angenommen, ebenso der Antrag Schaffung der Tode» st rase. A-ückner�rlin erstattet»encht über daS Ergebnis der vorsialidewahl. •I| I? �Welten Stimmen: Hermann Müller 873 We I» 231 ('an Ol»«afsieret: Friedrich Bartels 374. t.tlo tili""bl. als Beisitzer Scheide mann 832, Mollen- tkV 872. P f a n n k u ch 863. Hcinrch Schulz 817, —. 0 C i'o?I'7!.'!"— T-„. tl NNU %, 1 l. bittet' Berlin 872, Otto K ra n te' Berlin . �"-ck. Berlin 858. i"'"i n t> lront rosskramnis sion sind gewählt: Brühn« mit 811 M.7|», 206, Fischer-Stuttgart 818, Grünmaid 310, HengS- 9 2iia,' � 815, Mütter 801, Trinlans 294, Genossin Grünt» folgt die RStefrage. Mb. ,mcr; M e i t. Nur der Staat kann sozialisieren, nur w Di.. S" llurch die Gesep.ebung da» W:rtschaftSrecht &nirnr l* lönnen höchsten« Terwaltungs-, Ausführung*. o'bi» bPrWoifoiim. der Sozialisiernng sein. Nun da» Ver- ö�f'ivrrk..r �&i'm Parlament. Da» Wesen der neuen Wirt- ß mnsz darin bestehen, daß ein Teil der staatlichen aus die wirlschafilitlw'n Selb'ive'rwallungSkörper über. k"■tti*?'e��fl sollen nun die Räte an der Gesetzgebung teil- ist Frage ist die am meisten umstritten«. Ilnsere "" ftoil,.'hwt gespalten. Sollen die Kammern der Arbeit, wie r�n(w,' �ahen und Bloch wünschen, al« gleichberechtigter Faktor l f>ch h,.?allsrwr!retung fungieren! Der zweit« Liätekongreh Öust,. aulgesprochen. Er hat verlangt, dasi jede» Ä'jcy I ��.sshs'wung b«r Votkc'vertretilng und der Kammer der Ar» best bedarf. Mb lehne die» ad.(tkufoIL) Wenn wir im Par- lament. was wir doch hoffen, die Mehrheit haben, dann würden die Berusövertreter als Bremse wirken. Wir wünschen, dast der Einfluß der Riitt sich nicht nur erstreckt auf die Gesetzgebung, sondern auch auf die Verwaltung.-Ohne dcmoirati'che Berwailung ist die gesetzliche Demokratie ein« Halbheit.(Sehr richtig l> Die Verwaltung musi kontrolliert werden, nicht nur von oben durch da» Parlament, sondern auch von unten durch die Räte. Die PartamentSkontrolle allein genügt nicht, denn auch der Parlamentarier kann ein Buroaiilrat sein. iHei:r:k.l und Zustimmung.) Wir können das Räteshstem nur dann Icbfichig gestalten, wenn wir stets anknüpfen an die graste Tradition der Arbeiterllassc, wenn sich diese wiri- schaftlich und ethisch zn der K'.asse gestaltet, an deren Stelle sie sich setzen will.(Stürmischer Beifall und Händeklatschen.) Die weiteren Berhandlungen wurden aus S o n u tag früh 8 Uhr vertagt. 6. Berhandlungstag, den 15, Juni 1919. ES folgt die Weiterberatnng der Rät« frage. (sohcn(Korreferent): lieber den allgemeinen Eedantea der Arboiierrötc hat Sinzhcimer so ausgezeichnet gesprochen, da st ich darüber nicht» mehr zu sagen brauche. Aber wer vor Monaten so gesprochen hätte, hätte führenden Partcigenossen al» halber Eparlalljt gegolten.(Sehr wahrl) Manche» würde in der Partei ander» sieben und Scharen von Parteigenossen wären un» nicht davongelaufen, wenn die Führer rechtzeitig die Rätefrage«rlannt und gelöst hätten. Die Minister und Parteiführer liehen einfach die Karre laofei». Sie hatten keinerlei Pläne. Erst die Streikbewegungen trotzten ihnen Widerwillige Konzessionen ab, die niemand befriedigten und auch sachlich nicht genügten. D i e leitenden Genosse n sind in keiner Weis« führend und wegweisend vorgegangen. Line neue ProdnklionSkorm lätzt sich nur für da» ganze Ge. werbe ichassea. Dies« Arbeit durchzuführen, brauche» wir die Produktt»»träte, die parHS tisch zusammengesetzt sein müssen. Die Arbeiter allein können ein ganze» Gewerbe heute nicht übersehen, und die Unternehmer find al» Kenner und Sachv-:rständig« nich! zu entbehren. Wir können dir w r schasilich führenden Männer nicht an.jedem Tag au» der Masse heran» ersetzen. Au» den Produk- tionSräten fall dir Kammer der Arbeit hervorgehen. Die Kam- mcr der Arbeit soll die den wikischastlichen Fortschritt hemmen. den Fullione.' de» Parlamentarismus überwinden helfen. Der Regierungsentwurf will das Rc ichswi r l schaftSam t mir in grund- legenden Fragen von»idfchofuichtt Bedeutung gutachtlich hören. Ich hoffe, dast die Regierung darin noch gründlich umlernen wird. Kahensiciu: EL ist(eine Schande einzugestehen, dast wir in der Frage der Avbciterräte gewisse Schwankungen durchgemacht haben. In Pommern und Ostprcusten fühlen sich die Funker wieder al» Herren. Deshalb sollte der Parteitag von der preusti- schen Regierung die Anerkennung und Förderung der Arbeiter- rät« bi» zu dem genannte» Termin verlangen Di« Wirtschaft»- röte brauchen nicht unbedingt paritätisch zusammengesetzt zu sein.(Beifall.) Saitmenn-Köln: Worunter wir leiden, ist nicht die Schwäche der Regierung, sondern di« geistige Unsicherheit und der Mangel an Mut de: unseren Vertrauensleuten.(Sehr wahr.) Sie ge- trauen sich nur, die ganze Natu.nalversanimlung und Regierung zum Frühstück aufzusrcssen, aber sie sind elende Feigling«, wenn sie die Politik der Partei gegenüber einem Unabhängigen oder einem Kommunisten vertreten sollen. sLeb- hafte Zustimmung.) Der Ausbau de» Nälesystem» erscheint mir wichtiger al* zehn neue Soziali- fferttng#?«!Htite»gesetz!e, aSN AlSJjg- nu r mitzlungeue Fratzen angrinsen. Dittmer-Beclin: Die Siätebewegung ist insofern eine ninfk lieh« Mache, el» sie einfach russische Vorbilder nachahmt. Di« deutschen Gewerkschaften kämpfen schon viele Fahrzehnte gegei den Hcrrn-im-Hause-istandpunkt und für da» Mitbestimmung» recht der Artv-iter.., Bauer: Es ist unrichtig, dast die Partei tu der Rätefrage«im Wandlung durchgemacht hat. Wir haben schon in den ersten Wochen der Revolution und gegen da» Programm der Kommunisten gewendet,»All« Macht den A.- und S.-Räten'. Jeden Tag must ich mich persönlich mit Streikvertretungen auseiwandev- setzen, die unverantwortlict)« Forderungen stellen und unser,, kst tiare Zeit rauben. Wir müssen daran s« st halten dast die Betriebsleitung in den Händen verant wörtlicher Leute liegt. Wenn in Hamburg ein so grosse Wirrwarr herrscht, so liegt da» nicht daran, dah dort die U: abhängigen und Kommunisten viel mehr Einsluss in den Ä. bcilerräien eingeräumt ist, als ihnen der Zahl nach zusteht. Mcr hält dort die Pariiät unter allen Umständen aufrecht. Kürzli war ein Vertreter der Hamburger Arbeiterräte in Berlin uin diese Unabhängigen und Kommunisten hielten uns Vorträge,, denen«in so grosser Unsinn verzapft wurde, dass einem säst de. Verzweiflung ülxnrfominen konnte.(Hörli Hört!) Sie sagte dass in Hamburg dt« Betrieb« schon vollknmme von den Arbeitern verwaltet würden. Man stell sich das nur einmal praktisch vor. Da» Mitbestimmungsrecht dar? nicht überspannt werden. Im Januar und Februar sprach noch kein Mensch davon, und im März aber galt«S schon als selbstber« ständlich, dass kein Angestellter eingestellt oder entlassen werdei darf ohne die Zustimmung des BerriebSrale» oder Angestclltci» auefchusseS. Natürlich sind diele Schutzbejtimmungen notwendig Das Kündigungsrecht muh der Betriebsleitung zustehen, natürlici auch unter Beachtung gewisser Kontrollen. Wir müssen un. seren allen Ideen treu bleiben, selbst wen underttausend« nach link» abwandern sollte» t dienen damit der Arbesterklass« und unserem Volk. Ein Schlussantrag wird angenommen. Lohen(Schlusswort): Da« Festhallen an der alten Uedetz zeugung darf kein starre» Festhalten sein. Wen» Hunderttaufeabe»ach links»bwandern, so muss da» einen berechtigten Kern haben. Wenn wst heute dem ReichSwirkschaftörat politische Rechte verweigern wüv> den, er würde sie sich unter fchiornn Kämpsen nehmen. Dr. Siuzhrimer(Schlnssivort): Wir bleiben dabei, dass wir ein« Kammer der Arbeit mir aller Macht bekämpfen müssen. Er kann der Zeitpunkt konunen, wo wir im Parlament die Mehrheit für uns gwonne» haben und wo wir dann an dem Ausbau der politischen Freiheiten durch d-ieseS berufsständische Parlament ge» hindert werden. DaS Wesen der Demokratie besteht darin, dass die Fähigste» an die geeigneten Stellen kommen. Ein Uobermass an Kontrolle lehnen wir ab. Rur soll der parlamentarischen Kon» trolle von oben die Kontrolle von unten durch die Arbeiterräie an die Seite gestellt werden. Diese Kontroll« ist für die gesamte%• waitung von Weri, auch für die Vertvaltung der Gemeinde. Deshalb bedauere ich dass in dies« Eirkwicklung durch einen Erlass der preussischen Reglerung eingegrifien ist. Die vlegierung von heute darf nie vergessen, daß sie ein Pevdnkt der Revolutio»»nd au« dem vrbeilerltaiide hervorgegangen ist.(L-ebh. Zustimmung.) In der A b st> m m u n g wtrd der Standpunkt Cohen# gegen eine Stimme abgelehnt. Leitsatz« Dr. Sinzheim er und Engä-nztingSleibsiitzr Katzen st ein werden gegen ein« Stimme angenommen Ein Antrag, da» Nälesystem bei der Eisenbahn «in zu f ü hre«, wird abgelehnt. ES folgt die ErlAdiguing einer grösseren Zahl von Anträgen:"'-i lliach an. am Schiusswaui de» Vovjitzonde» wird dar Parteitag fodaim gcsschivsjs». t* und gxna», vas Sie suHen, flndea Sie in den drei hier ab» gebildeten Sachen. Leberhavpt werden Sie- wenn Sie zu uns kommen— immer wieder bemerken, daß Sie bei uns stets das finden, was Ihren Wünschen enisprichi. Die richtige Busvahk, Die richtigen Modelse, Die richtige Preislage! %%%.- Shaustssstrahe li3 Bei» eiletHmr HlabobH #**4»***»#»»#»*#**#***** Garten- und Balkonmöbel Bßllß-Äillance-Stee Gr. Frßn'dfürter Sirasse Brasnc�-Sirasse Roüöaser Dmm ISilmersdorkr Stresse in großer Auswahl ****** ieliearlite] (Cypeekoffer Hartpappe mit ba!U>aren Ed;eii. Kmeekoffer ca. 50 55 60 65 cm Kopeekoffer mit 8 baltbarea Ecken um 2 Schlössem........ Kupeekoffer Hartpappe, kroltcdüartig gepreßt zul haltbaren Ecken and 2 üdilörucrn ICispaekoffer in t;Ute~Ansii;:irung niit Paicatschloß*% W uadU�rfirilf........ 'C- 63.50 6550 «snttwnnKmtm:« I Einkoch-Apparate OA ca t in guter Auslutirung.................................. ktm m'M nA\f g Thermometer.................................... 3.59 Baumwollwaren t t wl 1 r. liO � ca. SO cm kc.it. haUbare Qualität..». Metw 6. ca. 80 cm breit, haltbare Qualität... 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Auch vom Militärgericht der Garde-Ka- T�iokil x'�t��lion liegt megen ähnlicher Vergehen ein (J..®oc- Sowohl das Polizeipräsidlum wie das Militär- phich 1,n,n.om Freitag aus eigenem Antrieb Beamte hierher- 5'rhnf,.£" Thszka gelegentlich seiner Zeugenaussage zu M« l&erw"'~'f Vermutung de» Herrn Dr. Rosenfeld, daß ich MtR®Cl?h.u?lÖ veranlassen würde, trifft da-her mchi zu. Da? "inen i»■. n�ckt von hior aus, sondern nur vom werden. k' v�8-rer Beratung des Gerichts teilte der Vorsitzende '■' 1'---- f-rr— x � Frage nicht zugelassen wird, da der Zeuge sie, schon beantwortet habe. Rechtsanwalt Dr. Rosen seid: Es müßte das Gericht be- züglich des Z-mgcn v. T v s z t a darüber informiert werden, daß seine Aussage im Interesse der Wahrheitseemittelung liegt und daß darum der Antrag auf freies Geleit gestellt sei. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Gericht, und sei eS auch ein Militärgericht, das Geleit verweigern wird, wennjne Zeugenaussage zur Ermittelung �er Wahrheit oient.— Staaisanwalt Dr. Ghsae erklärt, daß er dem Gericht darüber keine Jnfor- mationen erteilt habe. Gin dieSbezüglcher Antrag der Verieidi- gung könne jedoch nachgeholt locrden.— Rechtsanwalt Dr. Rosen seid erwidert, daß auf einen Antrag der Verteidigung ein Militärgericht wohl schwerlich reagieren würde und bittet die Siaatsanwaltschafi. ihrerseits einen solchen Antrag zu somit- steten.— Staatsanwalt Dr. Ghsae erklärt, daß die Staats- amoaltsibafl kein Interesse daran habe. Rechlanwalt Dr. Rosen seid; Ich konsiatkere hiermit, daß die Staatsanwlittschuft kein Interesse daran hat. einem Entschluh des Gerichts Nachdruck zu verleihe», um di« Wahrheit zu er. mittel». Neunzehnter Verhandlunqvtag. Der Vorsitzende verkündet, daß dem Zeugen v. T h h k a so- wohl von der 7. Strafkammer als auch vom MilitarAericht freie? Geleit zugesichert sei. Dieser ist jedoch, trotzdem Rechtsanwalt Dr. Rosenfeld ihn den der freien Geleivserteilung telephonisch , r t<.;. t(. i«a-MM*i flflivofif Äi-*»T»rvi�T4(f) iifmM Fn l7\ ■ninz not! gli«� 5 t linadi'� 4»%%@7,4� hi» ist, M& V f'Cäki> II, Ich nehme an. daß er die Erlaub»!» zur. kriMt,�' Der Kella« Roland soll auch sonst d;e Behörden fk..'Iii Tx T V. � T rt.,. M i»_ r.... O x». V t\f\i yy 1 1' r-— vor einigen Tagen auf R-ckek geschossen worden, Unter diesen Um- x Der Kellner Roland soll auch sonst v;e«e-yoroen i...,,, chlstut!�!r.3- B. hat er Herrn Untersuchungsrichter Lätlld-?}? dieser im Gcsangnishof spazieren ging. Unter diesen Um- � Ziethen vor ca. droi Woällen> standen sei es heule nicht unix sährstch, utit Behörden in Be- I ruhruag zu treten. Dr. Rosenseld erklärt weiter! E? bat sich ""' � rv.« L_ e., v,.. bei einer Aintshandliing begleitet? L 1®n'n dieser Auskunft gaben, wo der Kclln« Roland L.% ist. C'.bqß if.,.®""1'6 aniwesende Landgerichtsrat Dr. Ziethen bobun- ?r gg'm et>. Khofifi) nt hrtfe bellt Hl ein$e« tzt habe und die Grki'�Nch der Vorgänge am 29. Dezcmver angelehnt werden. .Lii-"ß bei der Aussage Fischers zu erörtern sei, ob iiit fi(?ul ben Gang der Sackte die bisherige Aussage des ■ W(ÜH�erhaupt al£ vollständig oder verwertbar angesehen wer. r �°u r: Tie Staatsanwaltschaft hat den Zeugen tfl rr_«»,-- jt...--- i— An, hK" Billir"be erkundet als Gerichtsbeschluß, daß! .3>irgrn», Aufgelegten Fragen, ob ihn im Marstall �üüoti� habe,»velch« Tätigkeit er jetzt habe ii.i.Grkiz� Zu der Vorgänge am 29. Dezember abgelehnt I~- fiüi" 2 vi«— frt; M' ��«Äärsrvswä: -- r,t,0r'J'. der Amtsverschwiegenheit hätten'" ■ �--n---- ien fallen müssen. ,ti gegenwärtige Stellung nichts auszusagen �no�Isnh /r Fro Z'� damit nicht in Einklang bringen, daß er nach nun nicht angeben darf, worin seine Laus- U-krdk desteht. Solange seine Aussnse gegen mich vor rm'"l l®4in.ttf' ftircrf.n lieg ihn der Herr Staatsanwalt unge L.dfriVifi"l- Nachdem jedoch von uns Fragen gestellt wurden, iii». a?.Herr Staaisanwalt, der ihn hat vorladen lassen, ihr"'" konnte, lief; ihn der Herr Staatsanwalt unge- rn-t... Aende Planke zu in dem Moment, • �. fc* W in seinen eigraea Lügen zu ersaufe» UeJibU�ndet- Dies« Auslassung ist unzulässig. �" r: Das ist meiner Ansicht nach ein« vollständige i�Zie jJ hes Gerichtsverfahrens. Was ich angeführt habe, h,%(:„% �'")t gegen die Richter, sondern gegen das Verfahren. auf eine oorsintfliFliche Bestimmung—-- i*er hat dem Zeugen K'llbrondl nach lx'iZ,"vi aCJ fsst erklärt, daß er gegenwärtig überhaupt fein Ami Ht. fei � üiohl für die nächste Zeit ein lolche» in Aussicht M �--s'' �t-nenülvritellung nellerdings«in Zeuge Schneider-zeineldet, der bekunden wird, daß Bcrtratzenslente des Herrn Anton Fischer sowohl Herr« Ledebour wie Herrn Dr. Ernst Meyer erschießen wollten und daß dt« Erschießung nur von anderen Soldaten verhindert worden sei. Der Zeuge habe zu den Soldaten gehört, die Lebe- bour und Dr. Meyer in Stegsttz verhafteten. Er habe gehört, wie die Vertrauensleute de» Herrn Fischer— einer sei Herr G ü r gen, der andere wahrscheinlich Herr Hasso v. Tyßka ge- Wesen— darüber berieten, wie sie die beiden Gefangenen unter- wez» beiseite bringen könnten. Die Solbaien seien dann mitgefahren, um da» zu verhindern. Auch die später geplante Er» schießung im Hof de» Kronprinzen-Palars hatten Soldaten, vor allem der Depatfübrer Wedekind, verhintXrt. Staatsanwalt Zumbroich hält den Beweisantrag für un- erheblich, da er mit der Schuld da» Angeklagten nichts zu tun habe und auch für di'e Glaulrvürdigkeit des Zeuaen Fischer ohne Belang sei.— Recht sanw. Dr. H e r z f e l d: Der Herr Staaisanwalt hätte es leichter gehabt, wen« et dem Zeugen Fischer nicht den Rat gegeben hält«, sich hinter seine AmtSverschwiegenhett zu verschanzen.— Staatsanwalt Zumbroich: Diesen Vorwurf müssen Sie an di« Stelle richten,»,« die Gene bin igung zur Aus- sage verweigert hat.— R.-A. Dr. R o s« n f« l d: Es ist sehr crsreulieh, daß der Herr Staatsanwalt einen Unterschied macht zwischen sich und der maßgebenden Behörde. Damit will er doch wohl bekunden, daß er das eigentümliche Vorgehen der Behörden nicht billigt. Staatsanwalt Zumbroich: Meine Worte sollten keine Kritik derjenigen Stelle enthalten, die die Genehmigung zur Aus- sage nicht erteilt hat. Gestern wurde mir vom Angcklagden Lede- bour der Vorwurf gemacht, ich hätte dem Zingen Fischer eine rettende Planke zugeworfen, um ihn aus der Woge, in der er zu cctrinlcn drohte, zu retten, Ich habe nur die Ansicht gehabt, daß die Aussage Fischers mit seiner Pflicht zur AmtSi�rschwiegeuheit In Kollision geraien könnte, und ihn deshalb auf die diesbezüglichen gesehiichen Bestimmungen aufmerksam gemacht. Ledebour; Herr Staatsanwalt Zumbroich hat ja zirerst aufgebracht, daß da etwa Amtsverschiegenl>eit vorliege,, könnte. Es wäre sonderbar, wenn er der Regierung, die seine Suggestionen befolgt hat, Vorwürfe madjen würde. Der Zeuge Fischer hat als bestiiwmten Grund s-iner Aussageverweigerung angegeben, er würde sich»nd einen andern dadurch gefährden. Ich habe in der Erklärung gegen den Mm st«: Heine ausdrücklich auf die Tatsache hingewiesen, daß der Herr Leutnant Jürgen mich hat erschießen wollen. Es konnte also den Mann nichts mehr gefährden, als das, was bereits bekamit wa"- In seiner Weigerung liegt das Eingeständnis der Schuld, daß er die Hand mit im Spiele halte bei den Erschiestungbab sichten. Es ist durch den Zeugen Meyer ausdrücklich festgestellt worden, daß' Herr Anton Fischer uns bedroht hat, wir würden erschossen, sobald etwas zu unserer Befreiung unternommen würde. DaS ist di« Androhung der Erschießung von Geiseln. Der Geiselmord wird auf das allerschärfite als eine nieder- trächtige Handlung— ob von Scheidemännern oder Kommunisten verübt— verurteilt. Ich selbst l)al>e darauf gedrungen, daß Weis, der von den Malrosen als Geisel sestgehaUen wurde, frei- gelassen oder ihm weitigstenü nicht» geschehen würde. Wenn der Herr Stanlsanwult nun wiu.Kd irgendwetck)« Unschuldsbeieuerun- gen von Freunden Fischers bringt, läßt sich die Taistnbr des an- -~-■ �- WM gedrohwn Geiselmordes nicht aus der Welt schaff« daher dringend, den Zeugen Schneider zu vernehme, Staatsanlv. Zumbroich: Ich halv bereng p Zeit meine Ansicht kundgegeben, wegen bei beabsichtig,-.......... ein Sirafverfahven einzuleiten. Im Rahn», d Prozesse,' j kann jedoch darüber nicht verhandelt werden.—>> ,t Obnch;; Unsere Beweisanträge beziehen sich nur auf da eugnis de; Leutnant Fifäer. da? hier in der Form ab�geh.-.« ,st. daß die Soldaten gegekn den Angeilagwn erbittert warrii, nicht aber die Personen, die mit Herrn Fischer in Verbindung standen. Ter Herr Staatsanwalt hat da die Mittel ausfindig zu machen, weiche Soldaten an der Sacke beteiligt waren. Durch den Zeugen Schön fisch ist ihm ja säu» ähnliches Material bekannt ge. worden. Nun kann et neue Nachforschungen vom Depotsührer Wedektnd aus anstellen. Der Beweisantrag wird abgelehnt, da dt« Behauptung für die Glaubwürdigkeit de« Zeugsu F.stber für diese« Sciiaiiren uns auch tonst nicht von Erheb'-chheit seien. Rechrsanwaki Dr Rosen. selb: Ich bin Leren, a;s Zeuge zu be'unden. daß mir Herr v Tyizka gejao' h.,i. er yrre von Fischer den Auftrag erhallen, Herrn Ledebour und Herrn Dr Meyer, vorher auch schon Herr» Liebknecht, zu erschießen Nach der Verhaftung der Beiden tee» fei. Sie hätten sich mit Fischer besprochen und dieser habe er- klärt: Erschießt sie doch»nd werft sie in die Spree, was wollt Ihr Euch weiter noch mit ihnen herunischkrppen. Sie hätten einen Umweg gemacht, um Ledebour ums Leben zu bringen. Es sei dann daran geschottert, daß v. Tyszka sich geweigert habe, mitzu» machen, v Tyszka hat in jener Zeit für eine dretwtlchentliche Tätig. Icit den Betrag von 21 Qüü Mark erhalten. Für die Ermordung Liebknechts habe er bnrna.s vier Maschinengewehre'n der Nähe von Liebknecht» Wobnung aufgestellt..Die Ausführung de» Mordes sei daran gescheitert, daß Liebknecht nicht kam. Rechtsanwalt Dr. Liebknecht: Ich habe schon früher ans« geführt, daß eine Stelle existiert, wo die Ermordung politischer Gegner organisiert wird. Wir sind auf drm Wege, diese Stelle zu ermitteln. Ich kann schon erklären, daß Heer Fischer nicht daZ Zentrum dieser Stelle ist. Ledebour: Die Unterredung des Herrn Anton Fischer(n Schöncberg mit»Soldaten" hat wahrscheinlich den ersten Keim zu dieser Mörberzentral« gelegt. Gegenüber meinem Freund Meyer und mir funktioeiiertt die Stelle noch nicht trefssich»r Sie hat bei der Ermordung meiner Freunde Karl Liebknecht und Rosa Lurornburß leider vollkommen funktioniert. Das Schicksal Dorrenbachs zeigt uns, daß sie auch heute noch funktioniert. Diese Erklärung gebe ich deswegen ab. weil di« Regierung erst zur Erhebung der Anklage geschritten ist. nachdem die Bemühungen, mich durch die M ürd erzen tralc aus dein Wege zu räumen, mißglückt waren. Ich be» trachte die Ablehnung der Zeugen als eine Beschränkung der Verteidigung. Vors.: Es kann nur nn Wege der Revision Kritik bezügp lich der Beschränkung der Verteidigung geübt werden.— Staats- 'anwalt Zumbroich: Ich hatte diesen Beweisantrag für un- erbeblich. Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, daß Herr v. Tyszka Herrn Rechtsanwalt Rosenseld diese Erklärung abge-- geben hat.— Staaisanw. Ghsae: Der Zeuge v. Tyszka ist wegen Geisteskrankheit in einer anderen Sache freigesprochen. Wie man auf ihn a-S wertvollen Zeugen zurückkourmeu kann, ist mir niwerständlich. Ro-A. Dr. Nosestfeld: D>« Sache liegt doch noch etwas anders. Nicht.wir haben den Zeugen aufgesucht, sondern er ist als Vertrauensmann der Ncg erung tä-ig gewesen. Wenn er wegen GcksteSlra»khe;t nicht Hab« beitraft werden können, s» ist eS bezeichnend, daß die Regierung sich solcher Männer bedient, um Männer wie' Lrdcbour n»d Meyer verhaften zu lassen. Der Zeuge Schneider hat jedoch sehr wesentliche Momente ' für die Richtigkeil der Aussage von Thszca beigebracht.— j Staatsanwalt Z u m b r c! ch: Herr v. Tyßjka ist nicht als Vertrauensmann der Regierung tätig gewessen,- sondern an? der Republikanischlm So'dateiiwehr ausgeschlossen worden, weil er im Dezember 1918 Herrn Dr» Liebknecht und Frau Luxemburg aus eigene Faust verhaftet hat. — R.-A. R o s e n seid i Und trotzdem, mein« Herren, hat dieser Herr noch im Januar auf Grund von Ausweise« der Negierung Brrhaftungen vvrgrnommen. Er war ebenfalls beemftragt, Liebknecht und Frau Luxemburg aus dem Edenhotel zu trausportieren. Er bekam aber in bezirg auf Frau Luxemburg die Antwort: Dt« schwimmt schonl Ein solcher Mann, der ständig wichtige Aufträge zur Ausführung bekam, mußte zur Regierung in Bs- Ziehungen stehen. Wenn in Ziveifei gezogen wird, daß«r ver- trauenömann Anton Fischers ist. so steht sür mich fest, daß Antorr Fischer sich im Austrage der Regierung sich des Herrn V. Tyszka bedient hat. j StaatSanw. Zumbroich: Dieser einseitigen Behauptung gegenüber behaupte ich, daß«S unrichtig ist, daß Herr v. Tyszka''"ss mit RegierungSausweisen versehen war.— Ledebour: Wenn Herr Staatsanwalt Zumbroich bestreitet, daß Herr Anton Fischer mit der Verhaftung etwa» zu tun halt«, so steht dem die Aussag« Fischer» gegenüber, der selbst mitgeteilt hat, daß er»ach einer Be» sprechuna mit Soldaten im Schöncberg zur Regierung gegangen ist und ihr erklärt hat, e» dürfte» keine Verhandlungen stattfinde«, die Führer müßten verhaftet werden usw. Au» seinen Aussagertl vor dem Untersuchungsausschuß wissen wir außerdem, daß Fischer allein eS gewesen ist. der die SJerhastuug der Führer in die Hand genommen hat.—(gkaatSaiiw. Zumbroich; Ich habe lediglich behauptet, daß Herr Fischer Herrn v. Tyszka mit der Verhaftung nicht beaustragt hat.— Ledebour: Demgegenüber steht di« einfach« Tatsache, daß Fischer der Regierung erkläit hat, di« Führer müssen verhaftet werden, und daß« dann Jürgen und v. Tyszla. kn« beiden TranLporiführer. «it der Ermordung beauftragt hat. Jürgen ist sein Vertrauensmann. DaS Entscheidende ist, daß Fischer der Urheber dieser Verhaftung war, daß er sich dieser Leute bedient hat und ihnen Geld gab, das zweisellos nicht auS seiner eigenen Tasche stammle. Wir sind der Ueberzeugung. daß das aus eine Regierungsstelle zurückführt. R.-A. Obuch: D.« Mitteilungen de» Rechtsanwalts Liebknecht sollten dadurch entkräftet werden, daß sie Mitteilungen eines GelsteSkrailken seien. Ich verstelte nicht, wie die Staats- anwaltschaft, wen» sie von der GeifteSIrmikheit des Tyszka über- zeugt ist, diesen dann noch steckbrieflich verfolgen kann. Tie mutz die Gcistestrankhelt also nicht ernst nehmen. Es muß eine enge Verbindung zwischen Fischer und v. Tyizka bestehen: wenn er rigeninachli. gehandelt hätte, wäre rS Pflicht der Staaisanwalt- schafi gewesen gegen ihn einzuschreiten. In dies» Angelegenheit ist jedoch nick/S geschehen. _. Liebknecht: Mir wird eben mitgeteilt, daß Herr v. Tyizka bereu war, zu erscheinen, vor dem Gebäude hätte jedoch der Unteroiftzier v-chäker mit drei Mann und Karabinern g«- standen, um ihn zu verhaften. Wie sie auf ihn zugegangen seien, sei er auSgeristen.— R.-A. Dr. Rosenseld: Das ist das irefe Geleit.— Ledebour: 17%)5j /L s UT UIV iiirut;< v W--- ö4 werden. Der Vorsitzende oerkünder datz die!"f«inen Pfiff seforj herunrerpetvmmen Die Mörderzcntrale regiert da» Deutsche Reichl Vors.: Ich mutz derartig« Ausdrücke ans da» scharsst« zw. ruckn�eisen. ....Um eine Festnahm« de» Herrn v. Tyszka»u vermeiden. ichlagt daS Geriet, i vor daß einer dcr Verteidiger mit eine»'_ schriftlichen GerichtSbefcWuß versuchen solle, den Zeugen Tysz; hierherzubringen. aad, �»er längeren Pause wird die V h.,ndlii»g wiederirusaenomme, unv Rechtsanwalt Liebln e; macht bekannt, daß es chm nickt gelungen sei. den Zeugen zu er- langen. Cr sei. da eine alte Wunde ausgebrochen war, mit blu- 'ftgem Kopf« im Antvattsbureau der Rechtsanwälte Liebkuech» er- hienen und habe die bereits vorgetragenen Angaben g-unaäst. Ter Autraa Herrn Dr. Rosenseld al» Zeugen zu verneh- men. wird hieraus abgelehnt, indem da« Gericht die öivt'hm ge marlyen Angaben als wahr unterstellt. Tie Ben>eiSausn<.bme wird nunmehr gesck/ossen. Den Ge- schtvorenen werden folgende Frage« zur Beantwortung vvrge» i«ß:: Ist der Angeklagte Geor,z Ledebour schuldig: 1. der urS� fugten B i l v u n g eines bewo sfneten Haufen», 2 de? A u s r r b r» a'l, R S de l S f ü h r e r. 9. des La n d- friede nsbruchS ebenfalls als Rädelsführer, 4. des Verbrechens gegen das S p i e n g st o f! g' s c tz, 4a. de» vu-riin fizinlen Spre ngstos fverbreckens in Verbindung mit schwe« r e r K ö r v e r v e r I e'tz u n g, N. de? geineinsttrifHichen Svreng- stoifberbrechcnS. 6. si ch mildernde Umstände Vorhände«? Die Perharchiung wird aus Mittwoch Uhr vormi'.ta.'s der- 'agr. Die vervandiuna wird mit vem P'aidotzccS deS Staats wvnaltseyas'srat» Dr. Gysne vrgwncm. sWiig dez Sollzusisraks. Die militärische Besetzung. Bespitzelei des Vollzugsrats� In der am 17. Juni ftaltgcfundenen Sitzung bcschäsrigte sich der BollzugSrat mit der am Sonnabend, den 14. d. M. stattge- fundcncn militärischen Besetzung seiner In denZelten 23 yelegenen Bureau räu ine durch ein militärisches Aufgebot der Gardc-Kavallerie-SchützemDivtsion. In znxi grosicn Kraftwagen mit Maschinengeivehren kamen ca. 50 Soldaten, mit Handgranaten ausgerüstet und lies�eu niemand aus dem Haus passieren. Die Besetzung, die angeblich im Austvage des Polizeipräsidenten von Berlin erfolgt sein sollte, war, wie sich später herausstellte, von der Garde-Kaval.lerie-Schützcn-Division veran* laßt worden. Durch da? später persönliche Erscleinen des Polizei- Präsidenten E rn st wurde festgestellt, daß von ihm ein solcher Auf- trag nicht erteilt worden ist. Auch dem Reichswehrministerium war hiervon nichts bekannt Der Vollzugörat protestiert einmütig gegen ein solches Vorgehen der Militärgewalt. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde an einer großen Anzahl von Einzelheiten festgestellt, daß der VollzugSrat und sein« NäumIidDeitot täglich unter starker Spitzelkontrolle steht Unter allerlei Vorwänden verschaffen sich käuflich« Eicmente Zutritt zum Vollzugsrat. um dort für ihre Geldgeber Material zu sammeln. In der Diskussion über diesen Punkt wurde mitgeteilt, daß besonders die Spitzclzentrale der Garde-Kavallerie-Schützen- Division im Edenhotel unter Leitung de» Oberleutnants Kna uth und des Feldwebels Fritz am meisten bei der Bespitzelung des Vollzugsrates ihre Hand im Spiele haben. Es wurde beschlossen, ein« scharfe Kontrolle über die das Ge- bände des Vollzugsrates betretenden Personen auszuüben. Zu dem im gestrige,�„Vorwärts" im Anschluß an den Bericht über die Beisetzung Rosa Luxemburgs veröffentlkl>ten Artikel .Parteihetze selbst am Sarge" wird der dort geschilderte Vorfall «in st int miß verurteilt Die im letzten Satz des Artikels betonte Schlußsolgerung ist damit erledigt. Der VollzugSvat beschäftigte sich außerdem mit der Neber. nähme der Großen Berliner Straßenbahn durch die Stadt Berlin und beschließt, dem Zweckvvrbond mitznteilen, daß der Bollzugsrat es für notwendig hält zu den Uebernahmever- Handlungen zugezogen zu werden. In einer vordem siattgcfundenen Sitzung wurde der Bericht über die Verhandlung mit dem Landcspolizeiamt zur Be- kämpfung des Schleidhandels und der LebenSmittclkontrolle ent- gegengenommen. Die dem Vollzugsrat zugewiesenen Aufgaben. die lediglich Bütteldiensten gleichzuachten sind, sind derart, daß es der Vollzugsrat ablehne» muj� sich weiter an den Ver- Handlungen zu beteiligen. 11. verbandskaz des Seiilschen Holz- akbeiler-vetbauZes. Stürmischer Beginn. Im großen Saal des TewerkschastshauseS wurde am Sonn- tag abend der 11. Verbandstag des Deutschen Holzarbeiter-Ver- bandes eröffnet. Gleich beim ersten Punkt: Konstituierung des Verbandstages kain es zu lebhaften AuSe-inamdersetzu ngvn. Zu Vorsitzenden des Verbands tage L wurden gewählt: Lei pari- Betlin und G e r i ck e- Le pzig. Gegen die Wahl GcrickeS liefen die Berliner Delegierten Sturm, weit sie die Wahl Gerickes, dem s!r> pzn der Leipziger Mitgliedschaft gekündigt worden ist, als eine Brüskicrung empfanden. Sie verließen unter Protest den Saal. Bei ihrer Rückkehr moch'e Leipart den Vermittlungsvorfchlag, ent- gegen den bishcrgen Gepflogenheiten bei Verbändstages drei gleichberechtigte Vorsitzende zu bestimmen und als dritten Vor- sitzenden einen Berliner Genossen zu wählen. AIS solcher wurde B o e s e- Verlin gewählt. Zu Anfang der Sitzung am Montag gab W i n? l e r- Leipzig im Namen von 46 Delegierten folgend« Erklärung ab: .Wir protestieren gegen die Art der Besetzung de« Bureaus durch den Verbandstag. Wir erblicken hierin ein« V e r g e- waltigung der Minderheit und eine Brüskierung der Ber- liner Mitgliedschaft als weitaus größte Zahlstelle im Verbände. Wir lehnen es ab. dos Gnadengeschenk eines dritten Vorsitzen- den entgegenzunehmen und mit Gericke, dem die Leipziger Kollsgairschaft das Vertrauen entzagem und auf dessen Tängkeit als Lokalbeamter sie»erz chiet hat, zusammen den Vorsitz zu führen. Seine Wahl zum Borfitzenden de? VcrbandStags läßt eine unparteiische Handhabung der Geschäfte nicht erwarten." Darauf lehnte Boese die Wahl ab. Der Vorstandsbericht, Kassenbericht. Bericht de» Ausschusses »nd Bericht der Redaktion und Preßkommission werden zu einem Punkt zusammengelegt und für Berlin ein Korreferent bestimmt._ Leipart erstattete den Vorstandsbericht. Er weist tn seinen Ausführungen auf die Hemmungen des Krieges Hinsicht- lich der Einberufung des Verbands' ageS hin und bezeichnet die Slädtekonsercnzen als ein No behelf. Trotzdem herrichte auf diesen Städtekonferenzcn Uebereinst mmung. Di« Mitglieder- bewegung Hot unter dem Einfluß des Kriege? stark gclil'en. Im Kriege gefallen sind 12 000 Mitglieder. Die niedrigste Zahl der männlichen Mi'glieder ivar 1916 mit 50 139 erre cht, dagegen stieg die Anzahl der weiblichen Mitglieder. Nach Kriegsende itieg die Mitgbede rzahl ständig,»nd sie dürfte wohl zur Zeit des Ver- bandst»'-? 300 000 beiragen. Zur Frage der Arbeits- aemeinschaft sagte Leipart, daß diese nicht gern von den Unternehmern gesehen wurde, wir mußten sie ihnen aufdrängen. Di« Aufgabe des Parstandes war, die Mitglieder vor dein Elend des Krieges zu schützen. Das war� unsere Kr'cgspolitik. unter deren Zwang wir uns befanden. Schon im Sep'ember trat die Generolkommission an die Regierung heran. Wir forderten von der Regierung Arbeitsgelegenheit, Mittel zur Unterstützung der Arbeitslosen und Vorkehrungen gegen jede Verschlechterung der Arbe tsbedingungen. All diese Dinge führten schon damals mit den Unternehmern zur Arbeitsgemiiochast. Wer über den Vor- stand das Urteil fällen w-ll. mu sich klar machen, daß der Vorstand nicht alle Schwierigkeiten des Kriege« überwinden konnte, sber daß er dies für sich in Anspruch nehmen kann, daß er die Lasten gern Iber', das Durchhalten erleichtert habe. Der Vorstand seh« dem Urteil des VerbandSta�z mit ruhigem vewisien entgegen. Darauf berichtete Käufer. Redakteur der»Holzarbeiter- Zeitung" Über die Haltung des Organs wahrend der Krieaszeit. AIS der Krieg da war, stellte ich mich>. ackhaltSlos aus den Boden der Vaterlandsvert« digung. Wir wollten das Elend der Nieder- lag« von unS fernhalten, weil wir unser Vaterland wohnlich und angenehm für die Arbeiter machen uioll'en. allen Artikeln vom Burgfrieden ist von uniern Grundsätzen nichts aufgegeben. Der Redner klagte übe.- Parteispaltung und ritt«ine heftige Attacke gegen die.Sparta.stcn". DaS Vorgehen der Regierung sber fand seine Billigung. S> e g l e- Berlin sKorreserent): UnS interessiere baiiptsäch. sich die Kriegspolitik. Der Vorstand haue eine arHeiierM Mich« Politik getrieben. Wir müssen auf politischem G.v; Recht? erringen, sonst nützen uns kleine gewerkschaftliche V,.nei o Darin hat der Vorstand versagt. Man konnte bi.. v-u it des Krieges noch der Meinung sein, daß die Gerne sliäv dem Boden des Klassenkampfes ständen. Diese Uebet.v.u.- | aber im Lause de« Kriegs immer mehr geschwunden. Die recht«. I stehenden Kollegen babcn die politischen Generalstreiks, die Himer uns liegen, abmurksen helfen. Schon im September 1914 haben die Gewerkschaften die Einstellung jeder Lohnbewegung beschlossen und damit eine Preisgabe des Strcikrcchts ausgesprochen. Wenn ich auch damals diese Politik mitmachte, so bedauere ich das heute. Ich babe den führenden Leuten eben noch zu lange Vertrauen ge- schenkt. Der Vorstand macht geltend, die Gewerkschaften hätten deshalb die Regierung unterstützt, weil Deutschland einen Ver- tcidignngskricg führte. Ick stelle fest, daß der VerbandStag mit mir einig ist, daß wir keinen VerteidigungS krieg führten und daß unsere damaligen Machthaber die Hauptschuld am Ausbruch des Weltkrieges hatten. Solange wir nicht unser Vaterland selbst nach unseren Uebcrzeugungen gebaut haben, gibt es für uns keine Vaterlandsverteidigung.(Beifall bei der Min- derhcit.) In den Verhandlungen am Dienstag gab Schleicher- Stuttgart den Bericht für die Kommission zur Bearbeitung der Anträge. Er wandte sich heftig gegen die Anträge Bremen und Berlin, welche die Ausschiffung des Vorstandes verlangen und seine Ersetzung durch solche Mitglieder, die auf dem Boden de? wahren RätespstemS stehen. Er empfahl den Antrag Dresden, der die Zersplitterung der Arbeiterbewegung bedauert und die Wiedervereinigung anstrebt unter der Voraussetzung der An- erkennung der demokratischen Grundsätze. Hierauf wurde in die Diskussion über den Vor- standsbericht eingetreten. W i n k l e r- Leipzig will die Errungenschaften des Verbandes nicht verkleinern Aber der Vorstand Habe die Dnrchhcilte- Politik gefördert, ebenso die„Holzarbeiter-Zeitung", die audaueri'd mabnte, daß der Hauptzweck des Verbandes, die Er- ringung besserer Lohn- und Alboitsbedingungen während des Krieges ruhen solle. Kellermann- Stuttgart: In gewerkschaftlicher Beziehung hat Kall. Siegle dem Vorstande nichts vorwerfen können. Schenken Sie dem Vorstand das Vertrauen. Schlüter- Bremerhaven wendet sich heftig gegen den Hinauswurf verdienter Kollegen aus den Vcrbandsämtern. Tornau- Frankfurt a. M. wendet sich ebenfalls gegen die Opposition und die„Hetze gegen die Gewerkschaften". Mendt- Köln erinnert an die sofortige Aufhebung des Streikrechts und die Einstellung der Lohnbewegungen zu Beginn des Krieges und verurteilt die Kriegspolitik der Gewerkschaften. U l i n s k y- Berlin: Der Vorstand hat nichts gegen den Krieg getan, wohl aber alles, um ihn verlängern zu betfen. Auf die Anerkenmiing. die die Gewerkschaften während des KriagSzait gefmidon halbem, dürfem sie wicht stolz fem. Klein- Hamburg tritt für eine Annäherung der gegen- sätzlichen Auffassungen ein. N e u m a n n vom Vorstand wies in längeren AnSfübrungen die Angriffe der Opposition zurück und wandte sich ebenfalls scharf gegen den Hinauswurf solcher Kollegen auS den Aemtern, die auf recbtssozialistischer Seite stehen. G e r i ck e- Leipzig sprach über die Vorgänge in Leipzig, wo außer' dem Redner selbst noch fünf andere Beamte au? der Orts- veavaltung entfernt wurden. Herbert- Leipzig: Man muß von den richtigen Voraus- setzungcm a-usgchem, um zu-m Verständnis der sogenannten Maß- regeli'ngen zm kommon. Wir Unabhängigen haben in Leipzig kein« neue Parte! gegründet, das haben die Nechissoziakisten getan,»nd zwar miit Geldern, die.ihnen die Leipz'ge« Handelskammer zu diesem Zwecke zur Verfügung stellte. D e Unternehmer hatten ein Jnter- esse an der Unterstützung der Rechtsiozialisten. DaS konnten sich die Leipziger Arbeiter nicht gefallen lassen, und wie sie gebandelt haben, haben sie recht ge Handelt Ulan benutzte das Ver- bandsbureau zur Agitation für die neue Partei. Die Verwaltungsgcschäft« bl eben liegen, und es war gar nich'z anderes möglich, als andere Kollegen an dies« Stellen zu setzen. Mit Coz'aldcmokra'en, die sich von den Unternehmern zur Parteigründung Geld vorschießen lassen, haben wir nichts zu tun. W i t t' ch- Loipzig ergänzt« die Ausführungen des Vorredners. Wir handelten ganz im S'nn« der„Holzarbeiter- t 3 ea t u n g". die schrieb, daß man den Kollegen, die untere Inder- ; essen nicht mehr vertreten, da« Vertrauen absprechen solle. DaS 1 haben wir getan. Unser Vorgehen liegt ganz in den Leipziger Verhältnisse» begründet und ist völlig einwandfrei. Tarauf wurden die Verhandlungen auf Mittwoch vertagt. «tef Betreibe» de, RescheevirtschaftSrat«# tag Verhandlungen statt, die mit falgende-in Sch.eo«s? z jt beten:„Die Forderungen werden auf 10 M. für wann_' � für weibliche und 4 M. für jugendliche Hilfsarbeiter pr.<■ ' r»tn• /?,...... �_•....t r• j-,__ ar r(-„vP w«» vn nfm.« erkannt. Die Grenze des jugendlichen Alters wird Bon Kobee-iiriickoeöchranbt. Bcaßrogelnngen ans Vr4U«t««V Forderungen worden rucktvi-- jj, Feriensrage wird geregelt t>a« kommen, das mit den Buchdruckern am 21. Mat M Jahre zurückgeschranbt. finden nicht statt Die 15. Ü'iai bewilligt. D' 5% nachstehe rede Resolution gegen menge«tv Eine penern abend in Wilkcs gende Ver iraue nSm ä n.n e rver samlinl u ng a rbc iter hat genommen:„Dir Bc rtraue nsmän norversamm wng"s o,»»> druckorci-Hilfsarbeiter ist mit dem Schiedsspruch..-�.1 ch frieden. Die Versammelten sehen aber ein, daß sietuch g n M y T t M* f i«* twi 4 /C-.rfs• fl.Sir.i Vvfl' rll i! sonderen Verhältnisse mit standen fein müssen. Sie dorn Schiedsspruch vorläufig fordern die Kollegen auf. d bei gegebener ch" geschlossen wieder aufzunehmen, um bei flCgewmct a-" � allem Nachdruck die alten Forderungen, die sie auch zu Recht bestehend bctrochtvn, wieder geschlossen zur turw zu bringen� Die Versammelten geloben, mit Bte» stehenden Mitteln für die Einigung der Dru ck erei geworb, keit stark macht." zu wirken in dorn Bewußlseiti, daß»uc Ein'" Ir!eden Im berliner Holzgewerbe. VerftN�' Handlungen vor der Schlichlungsfoinmission. Aur Zentralvorstände waren Verhandlungen vor der'ch,, lich vorgesehenen Schlichlun-asiommission angebahnt.~-..ist nehmer erklärten sich dazu bereit, ohne � o r Y Wiederaufnahme b e r A r b e i t zu verlangcli. Wt früher getan hatten. Daraufhin trat Sonnabend �üss dic tilngskommission zusammen. Tie alte Debatte über Rech°ch � Machtirage lebte wieder auf. Schließlich einigte mau folgender Basis: Facharbeiter erhallen 6e W ebcruu der Arbeit 40 P s g. Zulage, ab 1. April 25 Piz. tiuchgeZ Pj,,., 1. August weitere 10 Pig. Zulage pro Stunde, tlc®, n sti rungSzulage in voller Höhe: Hilfsarbeiter Wiederauinahme der Arbeit 35 P fg,, vom 1. April Rachs_ � 20 Pfg., ab 1. August wettere 10 Psg.z A r b e' I e r i n n � � Wiederaufnahme der Arbeit 15 Pfg., Nachz'h'nuz ab V ch fl!ij 1 15 Pig., ab 1. August weitere 10 Pfg. Alle Zulagen Akkordlöhne prozentual anzurechnen. Die Abmackitinaen ch auch für Holzbildhauer. Weitergehende Zugetta' werden n cht berührt, � Die D i skussionSredner stell'en sich im PePit jj, zen auf den Boden der Vereinbarung trotz mancher Kt"ch �jt Abstimmung ergab die Annahme des Verh indluiigsergcbn � �Ber Majorität Die Wiederausnahme der Arbeil ersmö Ncorganisafion des Deukschen Werkmcister-Verban� Eine Versammlung der Betriebsvertrauensleute dit meister Groß-Berlins, die am 13. Juni in Haverland« öch M stattfand und sich hauptsächlich mit der Neuorganisation ch � zirks X Grotz-Berlin auf froigewerkschaftlichcr GrunU»,. � schäftigte und in welcber auch bekannt gegeben wurdch.ch�»,r. Deutsche Werknieister-Berband gegenwärtig sckwn die gri' zahl 100 000 überschritten hat, wurde""ch..„eiib ; schließung gefaßt, in der siäb die Be'riebsver" icut« deS Deutschen Werkmeister Verbandes � all-l Entschiedenheit für die Reorganisation deS'.„-„li� wie sie in der vom Vorstand de? Bezirks X heran-'. neu Denkschrift vorgeschlagen ist, ertlären Sie halten Organisation für unbedingt notwendig, um moderne 6erochL jie(( liche Arbeit zu leisten und fordern alle Kollegen auf, Tch Reorganisation in den Bezirksvereinen energisch zu wl»c Ter SM In den Verlluer Zettungsdelrieben. Unsere Mitteilung in der Morgen-Ausgab« der„Freiheit" vom Sonnabend, daß die Lohibevegung der Buchdruckereihilfs- arbeiter zu einer Stillegung der Beriiner Zeiiungsbetriebe zu führen drohe, ist überraschend schnell zur Tatsache geworden Am '«omiobend niorgen konnte außer„Freiheit" unib„Republik" keime Berliner Zeitung erscheinen. Di« Hilfsarbeiter der Betriebe waren in den Streit getreten. Bereits seil dem 5 Ju'.i hauen Verhandlungen der Arbeiter- Vertreter mit den Unternehn'ern stattgefunden. Die Hilfsarbeiter forderten die durch Schiedsspruch den Buchdruckern zuvor be- willigte Teueeungsziilag' mn 20 Mark pro Woche In zweimaliger Verhandlung boten die Prinzipale erst- mal: 8 Mark für männliches Personal, 5 Mark für weibliches Personal, 3 Mark für juge, bliches Personal. Später 10 Mark für männliche» Personal, 6 Mark für weibliches Personal, 4 Rkark für jugendliche» Personal. Die Kommission der Arbeiter machte auf das letzte Angebot den Unternehmern folaerres Zugeständnis: 12 Mark für männliches Personal, 9 Ma rk für weibl'ckcs Personal, 5 Mari für jugendliches Personal. In zwei aufeinander folgenden Vertrauenspersonensitzungen von Groß-Berlin leimte da» H.lsspersonal das Angebot der Priu- zipalr einstimmig ab, obgleich die Lohn lom Mission deren Annahme empfohlen hatte. Daraus brach der Streik au». Durch den Sekretär des Tapfamls der Deutschen Buchdrucker wurde ein Vermittlung zwischen beiden Parteien versucht. Die Streikleitung erklärte ihi Einverständnis zu neuen Verbandlun- gen. Am Sa.intag, den 15. Juni, vormittags 10% Uhr, sollte eine Sitzung«n den Räumen oe« Automobilklubs stattfinden. Beim Erscheuien der Aubeltervertreter teilte derselbe Sekretäi des Tarifamts mit, bog die Prinzipalskommisslon jede Verhandlung mit de» Arbeitervertretern ablehnt Beim Verlassen der Räume wurde folgend« Erklärung der Prinzipalsorganisatiov schrifklich überreich!: „Die heutige Zusammenkunft ist durch ein Mißverständnis> entstanden. Die anwc>end- n Prinzipale sino erst verhandlungs- berechtigt, wenn die Versammlung der Prinzipale, die morgen I lagen mtrd. zv.t ganz?" Angl legenbeit Stellung genommen lbibe» mi ib. Es wird ausdrücklich erklärt, daß von einem Mangel an Verbandiiingtu.ill.gteii aec anwesenden Vertreter der Lohnkom- Mission keine Rede ist." In dieser Net jedes(fntgegcilkomnien Die Arbettszcil est Buchvruckcrct g e h i l s e n soll aus .! en pte Tag herabgej'tz> und aus Grund des Tarifs Gehilfen zu Strrlkbrcchcrbieiisten veranlaßt werden. Metallarbeiterstreik in Magdeburg. Infolge Lohnst pä Heizer sind all« Großbetriebe stillgelegt woro«', jhl die Metallarbeiter beabsichtigen, in den Ausstand einzul�' endgültiger Beschluß wird heute gesaßt._ � � Der Zentralverband der Handlungsgebilfen Groß-Berlin) hielt am Freit»? ein« jla? Versammlung in den German ä-Sälen ab. gab den Kassenbericht. Die Finanzlage ist daß es nun möglich ist, an eine eifrige Agilation zu deuten. so günstig ist die Mitgliederzahl, die jetzt 50 000 bc« p» schritien hat Schmidt gab den Geschäftsbericht.? der Verband solche Enlwicklung genommen, müsse die �st e« an der inneren Arbeit auch eine bedeutend regere me&K Ze« muß gelingen, die anderen Organisationen auszuschottf- „Vorwärls"-Bohkott hält Schmidt für eine Duminhcl� müsse den„Vorwärts" zwingen, die Erklärungen wortg-'[sstt -.... Sportpalast habe bringen. Von der Demonstration im Sportpalast yente � Wort gebracht, während die bürgerlichen Verbände von �„.gst päppelt werden. Schmidt teilte dann noch mit, die Anfcaa � des Beschlusses der Boykottierung der Freiwilligen sei CY3..~«CV� S»»»- A f n i CT! AM IPliryC--tili' R o g o n erhoben worden.'In der Diskuision wurde„0' daß die Ortsverwaltung sich strikte an die Beschlüsse der v lungen zu halten habe. Der.,Vorwäts"-Boykott prst nach einem scharfen Für und Wider aufgehoben. Zu wurden gewählt Eichner, Rani# und Baumgartcn. �„1 Eine Brancheirversammlung der Mvschine�iarbcitcr Arbeiterinnen, die am 16. Juni in den, rst und von ca. 3000 Personen besucht war, nahm ein Reist Aills' Genossen N e u ni a n n über„Arbeitsgemeiiischast sysiem" beifällig auf. Dan» erstattete Koll. Knaufs der Branchenleitung, der sich hauptsäcklich mst dem Bm fifl Kollektivablommen beschäftigte. Alle DiSknsstonsredner. �,ri� in der Verurteilung des Kollektivvertrages einig, und c wurde sodann die Kündigung de» Vertrages beschlossen �iist dem gelangte einstimmig ein Antrag zur Annahme, der alle Kollektivverträge ablehnt. gW Der Streik in der Herrenwäschebronchc dauert nn-��itl' han-dlung.'n vor dem Einigunasanit schei.erlern, da b.' geber einen oarontierten Wochenlohn micht zahlen w giftst Der Zuschneider Krupper sen., der bei der Firma �'-�hc>" berg jun. Streikdrecherdicnste leiste:, schlug Strstkpostten Frauen luid stieß sie zur Seit«. Ihm sprang noch Best � Ii.:'— v——u------«... TM, fWt,, Ilten(tinicr iNiil bei, der d e Frauen mit einem bereiistehunden Eimer'lb'�neiwst begoß. Ter Prinzipal diese» mutigen Pförtners ist fst siff; Vertreter und R e ch t« s o zi a l i stl Der Inhaber»st I P. u. L. höhnt die weibti.chen Streikposten und betw 5� wie:„Faules Pack".„Gesindek".„Sippschaft" und brich Stock. Nun, sie werden sich durch derartige schlagenide 3' nicht überzeugen lassen, daß ihr Vorgehen zwecklos Gegenteil! Werkiiieisterverliand. Bezirksversin Berlin st 6% Uhr, außerordentliche Pditzzliedervcrsanimlung«n hofer, Turmstratze. Nsueinteilung des Bezirks 10,„�{t� Bund der technischen Angestellten unb Beamten, abends 7 Uhr im Nordischen Hof, Jnvalidenstr. 126, rcst?,ti6 iL, mämterversainnitung. Alle Vertrauensmänner mit Eiir" jt»» Bet riobsve rt ra uen sleute des ehemaligen D. T. V. wervf Obleute der„Chemischen Industrie"(Fachgruppe sanimein sich RduMooct» abend 7 Uhr im Ilordweit-Kuiv Moabit 55/50. Hroß-Serlin. An«Ufere Lescr! *(%.." Mm Bin "kn. ine ■ cU der Buchdruckerei-HilsSarbciter. der am-:onn- in Berlin«ngcsctzl hat, hat auch das Ersuuiiien.J von Sonnabend mitlast ad verhindert. Einem �VI�NUIZ rauensieu'e der Hilisarbeiter entsprechend, daß die �ar- Freiheil-,.Republik" und.Vorwärts" ericheinen »n sie die Forderungen der Arbeiter bewilligen, hatte Rufer-n Fall Barth an. Er kritisiert« da» Verhandeln m.l den kdfnzicren der Garde Bkitstlied de? ll. S P. D. sei. kluch hat er einzelne Tciste. die niHff Vkitgliedc, zu werden wünschten, aufstefordert, den Saal zu ixr» lassen. Zeuge Martens bekui'.dete drtsselbe. Der Staats* an malt führte aus, info durch den Zutritt von Gästen olmq weitere» der Elxirakter der Oeffentlichkeii hcrste'tcllt worden sei« Er erkennt an, dasz der Anstekiasttc bemüht peimicn sei, die Ver* sammlung aus legalem Wege stattfinden zu lassen, und billigt« diescrhatb mildernde Umstände zu. Er ficht von einer Gefänstiiis* itavallevic-Schühondw-sion auf da» Schärfste«mtet-lftotch««», straf« ab uich deamroqr 800 M. Geldstrafe.'Der Verteidiger kcdhSt ?lcif;in. Seim.Antrag, ein Schiedsgericht eiiltfuiehen, wurde je. doch abaelchiit. Dagegen folgernde Ent-schliejzung angenom,men: Die Kreisgeneraltie rsatnmiultg erklärt gegennder den Veröffenu» Eichungen ü!>er BerhanQUingen einiger Genossen mit Cfftjieten der Ga rve» Kava ll er ie->S«i>ll tzendiv i sign, das; sie mich nur den Gedanken eines ctwogen Zusauiinenstcchvn» oder Verhandeln» ®;nb ber»Freiheit" sofort d i e Fordecungen�der� x�si,. abieihnt. 1 b p n n m 0» r,- k�r. V.» rSre*t�rir*' nrn �.ontic i 9TL«ifpr nm mit den Führern der heuligen NoÄetruppvn aus das Entfchie- anmalt Bon he im plädierte ans Freispruch, oder aus eine k!c n« Gelds! rase, da e» sich um eine rein polizeiliche Ucbcrtre.ung Handel«. Das Gericht verurteilt« den Angdklagten trotzdem zu 150 M. Geldstrafe und zur Traguiist der Kosten. Da» Urteil ist eine glänzende Illustration zu unserer viel* gerühmten Rede- und Versammlungsfreiheit. PA ircrdetii»�'6�«Arbetkerblatt" nicht dazu vorstehen konnte, � Hilfsarbeiter a�urrkntne,:. HI..... Weiter wurde beschlossen, de? Partei'vorstand möge schnell- stens eine L a n da r b c i t e r z e i t u n g herausgeben. Dom KroiSvorstand wurde aufgegeben, über das Rätesystem'baldigst einen Kursus für Parteifuiikrioiiäre zu veranstalten. ."ist ,% i Ueber die Reorganisation»frage referierte Gen, '�rirön-"'.f's lb eine ichomloie Pcrfidie, wenn h"s�� J@ ch t n b( e r. Er wie» darauf hin, dasi der vorgeschlagene Eni- 0�)" behende rechtssozialistische. Schmierfinken W:e Ho f- mir einen Rahmen darstelle, imn möglichst schnell mit den llo;:, vehauplen, dasz der Streik der Hilfsarbeiter politischen> bringenden Arbeiten beginnen zu lönmen. Die Geueralversamm- •W-' en'fPl"i"ne. Lediglich die soziale Rücksländigkeit des i luug" war jedoch der Auffassung, dast auch in diese lose Form«iine T"'" hat am Sonnabend früh sein Erscheinen verhindert., Reihe Berlvs-erungSamträge hineingearbesdei worden mühten. Die c- Ü"nn durch die 2 i n b e n b r u rf c c c i � öi«!> | Sozialistisch« Studentrn.Vartrl. Heute, ZMttwoch abend' : T% Uhr, wieder Vortrag und Diskussion. Frei« Hschlibulstrmelnd» für Proletarier. Der Kur» fllr I u st e n d« illche über„$anh(-l?miflen(d)n[t" füllt am 18. Juni, am 85. sium und l cm 2. Juli au». Vollzustsral: I. L. Däumig. Frete Hochschulg-memd« für Proletarier: Fister. Schwab. CebensmtWnWM. j Ist ärs tii'fJM'�n.ß.ljöti diese Druckerei der Unternehincrorganisation hvrgcstell! wird, verhindert worden. in der die Als kapitalistisches sind "'erb; Vl�.besHalb die Herstellung der»Freiheit", obwohl r�tiou-tchaftigten Hilfsarbeiter dein Beschlüsse ihrer Or- t z Q wwag sich zum Druck der.Freiheit" bereit er» u" �ei D,.'.f � �Lvgen dieses Verhallens, das den Bestimmun. i:» hiZ 0 f- vlragez widersprich�, hat der Verlag der»Freiheit" .. Lmdendruckerei die erforderlichen Schritte emgelei et. f''"im Leser crsthcü aus diefe'n'Mitteilungen. das; die leidige to& die„Freiheit" in einem privatkapiialistischen Unter- bs"s gedruckt werden musz, solche Störungen des Erscheinen, tbl�Uung unvermeidlich macht. Das Blatt der Berl.ncr um «Vutto.*"'•'IVtCII � bon0f" �beiter mutz sich deshalb endlich von dieser Abhängig» �''�wer kapitalistischen Un�rnehmuug frei machen. ES M «Ääffii lie heiler unternommen tverdcn, um in kürzester einer eigenen Druckerei zu schaffen. lc i t r i t t zur «kllo'7"'» müssen durch massenhaften >«- i.�uvsseiischuft.Freiheit" und durch lebhafte Zeichnung »es„�Mcheine n die Mittel für die Durchführung dieses * schaffen. i,«n, �'�Stneralversammlung Nieb.'rbarnim. it.'. tstx..-."habend tagte die ordentliche Generalversanimlung &ur�eri6t �wderbarnim. Genosse Witzle erstattete den Lpi-yt rli Eingangs feiner Ausführungen gedachte er der 'L0 i'len'„c'l r Revolution, Gustav Landauer, Levinö und ?te» � seren. Aus dem Tätigkeitsbericht des KretSvor- d-e entnehmen, mit weich ungeheuren Schwierig- U,|v:n' namentlich in der letz en Zeit vor der Rc- s. waren. Aber selbst nach dem Umischwrwige ist ,* i«»'!?. erst eine Bessern«», eingetreten. Jetzt freilich og K� anntung mit Riesenschritten vorwärts. tu Si günstigen Entwicklung legt« auch der Kassenbericht L'' intf ,i,' Zeugnis ab. Einnahmen und Ausgaben ötlan- '-2V Lsst. De Mtigiiedcrzahl ist bereits über 18000 Weibliche Milglicder wurden am Schlüsse des °>lil Bekanntmachung des Bollzugsrat?. Mirtwoch, den 18. Inn!, bormirtag 10 Uhr, findet in den Germania-Sälen. Chausseestmtze, die Vollversammlung der Grotz-Berliner Arbeilerrüte. der kommunalen Arbeiter- räte sowie der Delegierten der Soldatenräte statt. Tagesordnung: Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf über die Betriebsräte. Richard Müller. Fritz Brolat. Die Schouebcrgcr Versammlimgsauflösung vor Gerkchl. Vor dem KnegSgericht de» Landgericht« II fand am Montag die Verhandlung gegen den Genossen W e n d t- Schöneberg statt, der als Leiter der Versammlung am 25. Mai im Schwarzen Adler sich wegen Uebertretung des Gesetze» über den Belagerungszustand zu verantworten hatte. Die lieber- tretung soll darin bestanden haben, das; der Angeklagte entgegen dem Verbot des Polizeipräsidenten die Versammlung dennoch ab- gehalten Hobe. Genosse W« n d t erklärte, dah keine öffentliche Versammlung, sondern eine Mibglicderverfaminlung der U. S. P. D. stattgefunden habe, was er bei der Eröffnung auch betont habe. Er sei sehr erstaunt gewesen, das; trohdem die Vcr- sammlung aufgelöst wurde. Nachdem er vom Polizeipräsidium keine genügende Auskunft erhalten habe, habe er sich an Reichs- wehrmiwister N o s k e gewandt. Dieser babe ihm wiederholt erklärt. daß et über den Kopf de? Berliner Polizeipräsidenten nichts unternehmen könne. Trotzdem hoffte er noch auf die Genehmigung. Er hängte dann ein Plakat aus, dah nur eine Mitgtaederversanimluiig der U. S. P. D. statt. finde, wozu Gäste Zutritt haben. Nach 10 Minuten Dauer wurde die Versammlung dann aufgelöst Der Leutnant, der die Versammlung auflöste, gab an, dass er i von seiner vorgesetzten Behörde den Vcfrbl erhalten hätte, diö Versammlung, in der Hauptmann v. Vrerfelde sprechen> sollte, M'gliederver Biritn. BI» Donnerstag In den Dezirden der 2., 8.. 181., 118., 218, 135. und 212. Brotkominilfion pro Kops 125 Gramm Kicke.— sin dieser Woche Abgab« von 50 Gramm Margarine gegen beide Ab» schnitte O. 5 der Einfuhr-Zusatzharte. PeiihSitn. 500 Gramm Teigwaren und 250 Gramm Suppen» 5 Pfund Kartasseln, 10 Gramm Butter und 30 Gramm Maro-- ine. Aus Abschnitt 8 Neuhöllner Haushnltung»hart« 1 Bsteschen Cuhstosf. Spnndau. Ai» Ersatz für Karlossel 1000 Gramm Prot, X Psunt amerikanische» Weizenmehl. Verhaus de» Speisesett» beginnt am Freitag. Lichtenberg. Im Hanse Gärtnerstrnhe 11. Eckie K assener Stroh« am Doxhagener Platz eröffnet di« Stadt«inen Verkauf von Obst und Gemüse. es 4070 gezählt. aufzulösen. Der Zeuge Paul G o l l m i ck hat als Kontrolleur au der Saaltüre gestanden und jeden einzelnen gefragt, ob er Ms den Lrg?n!saNonen. Nlrdrrbarnim. Sonnabend, den 21. Juni, abend» 5 Nbr» in der Schulaula, Marktstr., Bahnhof Stralau-Ruin mclsburg� Fortsetzung der Kreisgeneralversammlimg. Besondere l5"nladu». gen erfolgen nicht. Die Mandate wollen die Bezirke selbst ausstellen. Der KreiSvorstand. Pierirr Wahlkrel», ll. Abt. Mittwoch abend 7 Uhr In der Aula. Reichenberger Strohe, Ecke Förster Strohe Versammlung. Vor- tcag de» Genossen K Ü n st l« r über:»Dl« politische Lage". Donnerstag ebenda Fortsetzung de» Rätekursu». Dortragender: Genoss» Däumig. ZleuIiSlln. DI« Berichterstattung der Stadtverordnetenscalition findet statt: Mi tt wach, 18. Juni: 7. Bezirk bei Kastun. Erkitr 8. — 8. Bezirk lm Kino, Kaiser-Fiiedrich-SIratze 167/108.— 8. Bezirk bei Rodelt, Berlhelsdorser Slcah« 7— 10., 11. und 12. Bezirk in der Aula der Obirrcalschule, Emser Stroh«.— 18. Bezirk bei Funk, Walt«rstrahe, Eck,« Erenzallee.— 15. u. 17. Bezirk©reise Fest HU«, Hermannstrahe, Erke Cchierkestrahe.— 18, 20. und 21. Bezirk Kindt» Brauerei, Hermannstrahe.— 19. Bezirk bei Tznmanowski, Jäger» strotze 3.— Donnerstag, 18. Juni: 1. bis 6. Bezirk Aula Kaiser« F.iedrichstratze.— 14. und 1(5. Bezirk Dreis, FesUäle, Hermannsiratze, Ecke ßetjierhcstrofee.— 22, 23. und 24. Bezirk Kailsgarien.— Sämtliche Versammlungen beginnen 7)4 Uhr. Reg« Beteiligung erwünscht. Charlattenburg. Freiing abend 7— 8X Uhr Rednerkursu», 8)4 bis 10 Uhr Anicingerkursu». Lichtenberg. Mittwoch abend 7 Uhr Milgltederversommlunz in der Schulaula de» Reatgrzmnastum» tn der Pa.rkaue. Oberschiineweid«. Mittwoch abend 7% Uhr Zahlobend tn den bf kannten Lokalen. Icmpcthos. Mittwoch abend 7% Uhr im Lyzeum, Germnniastr. 4, stiedervertammlung. Dortrag über:..Was gebt in Deutschland ror?" Eintritt gegen Vorzeigung de« Mitgliedsbuches. Köpenick. Heul« Mittwoch Zahlab»nd in den bekannten Lokalen, J Ii Kaute twchstreMcnd: Kabc!, Litzea, 0°eak. M reU, .8|'c Colin" uii! mam P'steh""' W# 'h- 7i y�'l! l>V SüllltJIchc Lei'üafsdräSste, Mctci-e, GlühJampco» «inwie sämtMciies inssfttiflK«."' 13* Ml Eleklr. WorWSlle 1 Weilen: Polmdaim« r SSra»«c 54, Kurfürst 2938. EScktrischu Lyituu/xdrÄhtf, Utzen, Kabel kauft Sclmmann. Andreasstraße 78. vorn II, am Seit lest schenBannuo»; Kabel. Zinn. Kiel» Zinkab SUe kauft rtdm md Sc' üneminn. Pnnz-n Straße 93._ Knutv stfindiR Q.irn. alicr- lel. Ii 000 m. hemdenleinen. Futter. Schürzcnstoffc, S�cke, Packlcinwand. Schiekler. Qcor genklrc�piatz ll.___. f-'rnii* a:« au�ftckÄnim- tc s kauft, MI rhnciistr. 59 ptr. üersciiießenes llrlcfroarkon aller Lftnder kft, K<• P- I ansit/er Stf. 5i SeWer, evtl. liedriundlg, ZU kauitu resuclit. üörger. Waidmann.- lost. Dianastr. 24/25. LeiiunnsdrlilJte. Litzen. 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Jnnl. oben»« 8 Uttel Frauenleseabend W echwettardt. Alte Jakodftr. 94. -> Vortrag.= Reg«'» Gesuch erwartet der Vorstand. WMrMArMMbW Bcrwalwng Berlin. Bureau. Verlin, Rungestr 80. Telephon: Amt MorlhplaS 1W2Z, 3578. K*hmn Stellmacher 21 lllitlwodi den IS. luni 1919, abends 7(ihr, in den„Soj�bicn-Sälen",$opbienI«ra�e 17/18 (Weiber Saal) Wftot&i. Vranchenversammlung iSl''-1 Tagekerdiium,: ».«orlr-q unsere» Berl>anv»del-i,>enen»olleien«iRtler. LeiUiin' Über Gew-iIsch-slUamps tn der n-uen Zett. i 8. B rich- Uder die abr->ch!°Ncne Loh�dewegmi». t. Eiellungniil-me zur ecBeialottiaiam.m-ä und«erden»»- ' anqelc, endeilen. L Unser» ordenliiche vinnchendersomm�nnü finde« Iretzdem«m -uneretag den Uli Juni im Siosenrlialer Haf statt. .«olltähiigcn Beiuch erwartet»1« vrancherUetton». parkettboöenleger unü öohner! Nittwock. den IS. Zun! 1919. abends 61/» Uhr, "m.verband«!, au«-. Nungestr. 30(MrbelWtalcmtamll: n)itg!icdcr=üer(animlung Zaa(*»fkRua(t 1. Dortraa de. Soll« m-ClCTinj«, Molhe». 2. Branchenaiig-iegenbeUcn. t Die Sommtlst»«. WihttMWMä-Wrblliiij DerMaltuug«stcN?ScrlinU54.;ini,ustr.8S-8ö Grs!l>äN«>eit t>»n 9-4 Zthr, U.trpttan r Amt silatdrn 183. 1 9119, 1987, 97t 4» Km Donuerötag» b. U) Juni 1010 atidÄ.O llbr Vranchcnversammluug ler ajjrtfrtsincnidiloiict t# den Germauia. Sälen Chauffee TtraKe. Tagesordnung; 1. Bericht der Lohnkommilsion. 2. Aufstellung d. itnn�idaieu zum VerbandStag. S. Brana enon elegenh'-iten und Verschiedenes. Rolleren I Euer Ei fcheinen ist>n Anbetracht dieser Wichtigen Veriamnilu«g Ehrensache. Die»ommissionS'Wtgliedcr treffen sich schon „m 5 Uhr int selben Lot«u. t�t ii it iNter Sttasze n die Bezirksversammlung des 20. ÄezirkS statt. Tagesordnung: I. Stellungnai mc zu oer au ßerordentlichen Gen ratversamminng am 22 Iuin d. E. 2. Auf e ung d Ren idaten-um VcrbandSrag. Obuc Mitglied.'-bit't, kein Zutritt. Zahlreicher und jmtiUhcheS ErsEetnen Wird »rwartet. ?n»Tonnerstav, d 10 Inn! 19 abdS.S'/« Ubr Brand ettversammlung aller Stellwerk? Otionieu-->m Vokal von Wende, Kolonie-Struste 1<17. Tageso kdn unt.: 1. Bericht über die mi* den»rdettgebecn ge. psto�encu Verbandlungen, , 2. Dtskujsion und Berschiedene». «Da» Srschetuen aller Solleacu tjl nnb�oingt **iarhätriidL. 2. Kreis Mittwoch, den 18. d. M., abends 7 Uhr in der Schulaula Mittenwalder Str. 31. Mitgliederversanimlttng. 1. Vortrag des Gen. Prof. Dr. C. Ballod über „Deutschlands künstige Nahrullgs- und Stoh- stofsversorgung" ?. Diskussion 3. GeschästlicheS. Veuossmiieii und Genossen! Erscheint in Massen! Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. Zur gefl. Beachtung! t«T Sursn» Uder.La«»zietafiem' wlrs am Monta«. de» 46, I S»., abend« 7% Nile foajeitot. tn Lotale gan-a»cpr»a>en»d« 18(Fidhiich), UM? menrn red» Oe eliiou??».< Sevlfch. Kürschner-Verband. Zil.Verljn. vnrrau u«»«rb»it».Rachloel«! NO 43, ttOelnfttastr 8. �eruwreitter: Amt Aiernnder S78U. Mittwoch» den 18. Juui, abends 7 Uhr: Sektions-Versammlung der Pelz- Branche in der Aula de» Sophien- Gymnasiums, Wemmelster Strasse 15. X•( e• a i k a■ n 1 1 L€t,llun(jnnSitw(um bcucb Zarif»(Eatmtnf. Jtallcge Jtarl D-nniaiiR. 7. Blstutfion. 3.«»rich-'dkn».. SDIt«ruib«n üb!»« SRIt#it«tt»t vnk Bertra'>»>>.!»?-<« für SRaiicnbefnA Sota« jn ttao»??. Sllfman»,»»r m der Prijbranch« dejchillUp Ift, darf du OuiammluB« fern Iii»»«!?. _ Dt» Otl.»»tpalta«9. Achtung! Bauarbeiter! Alle SRifqlicbet de«©oilorte.temrbanb.-«, verein Berlin, die Im �piti d. J«, am StreU im vaugcweibe dete.Uqt waren« td noch irgend welche€ir«i!iuiteijiü$iing zu bekommen haben, wcroen au' efoidert dieselbe bi» Tonnabend, den 28. Juni d. IS. abzuheben. gugtHA Wirt itortjmni- da aus dingnol»!»«, baS all« TO' I. olltdc» die 18 Taq« und I ng»r»»!>?»>» nnd sich?»,k-mSbig j«r Sanirav» aemrld»! had»n, kin-n TOi»I«»->WmS«italtm. >, ich Mft» Nnlkriiürun« ift dl«»">» 23. Juni ib.utaltu. Nach dem 38. Juni werden solche Untersttthungsgelder nicht mehr ausgezahlt. Da4«ltaliedsbuch de« vauaidetlervrrdande«. w dem die vcUrage regelrecht w vidmUlg W# mitfltn, ist zur Äusjahlung mitzubringen. h Siliieruccfizeil unseres lieben, alten Genossen and Genossin WIHielm und Hedwig Dronokl die herzlichsten Glückwünsche und ein dieif�ches Hoch. Die Genossen and Genossinnen dos 562. Bez. 6. Abt 6. Kreis U. S. P. 0. Vtfii«et Stmu vwi««tiL U. S. P. D. Treptow- BanrascHulenwec. Den Miteliedcrn zur| Kenntnis, daß unsere j Genossin Klara RBumelt J gestorben ist ßhrc ihrem Andenken!| Die Beerdigung hat bereits am Montag, den I 16. Juni, nachm. 3 Uhr. aui j dem(jemcinde-Priedhof. j 1 üaumschulcnweg. statt- j ! gefunden. Ii? r Vorstand. Ztütraivssbliüli Drr SaülaaBkthilftli Ottsnruvpe Groft- Verlin Sektion der helzunee», Sas- und Wasser-Indnftrie. Ä)ionatsvcrsammluna Idrciin,'. i>»u SU. Juni, nlirnd«»8 Uhr. In ftoticnaube Jiftfölr(Blmmnr 6i, Nrue Arleürtchftrofce 36. 1. Portrac, de« Äoll. S opp. 2. S)l«!u»siön. 3. VeischtedeneS: Aussprache übcr dte ehaltsregelung au Stund de« Provisoriums. — Stellung nahmc zum bevorstehenden Tarif. gemeinnützige Ob|ibau. und heimsiatten »Öfrriit Srrt-Vnnfc Sonnlag, den 29. Juni, vormittags 9 Uhr, Achttockntiilhk KkMlilvnsgWlWg bei Wolt, Vieutölln. tkirchtwfstr. 41. Tagesordnung: 1. Bericht der'i/orstmidSmit lieber. 2. Bi'r�cht des AufsichtSrates. 3. Antrag Groi; uno Genossen. 4. Verschiedenes. Der AufsichtSrat&. Blobm. Nacl"11"(p ,2Afua�v»fS� , mä4 01ilcnburt»r S,jl Ehre»claaw» � Der*«"" Allgemeine Oclslranlenkosse Lecliu- Britz. Drr in der Audid;uBli|uimß am 14. Mai 1919 be- ichloisen« IV. Ztachlrag zur Lagunq dal am S. Juni 1916 leine Genehmigung durch da» Oberverficheiungsamt«halten und lntt von diiicm Zage ab in»ra l. Drucke�mpla« birivvn sind im gasieniolal erdüINich Der Vorliovd,.»roatz, l. Bmsipend« Deutscner Metaiiai heiter Verband TerwaUacKsttalle Bortin. Deutscher Metall- arbeller-Verhand Vcrwallanc.eielle tierlia Todes- Anzeige Den Kollezen zur Nach. , rieht. daS unsere Kollegin. die Arbeiterin Pinnow, Hennigsdorfer----- "1. gestorben ist. Bekanntmachmtg Uber Ilusgabe von NSIirmtnelu.' 1. SS entmv'n aui den Abschnitt ll« der allgemeinen Lebensmineltarie der Stadl Aeriin »»«» Gramm ansländiichrs Suppenmehl oder loje Suppe». auf den Abschnitt llll Gramm Graupe» mch«s den Abschält 42 5D0 Gramm Int. Nsichenmehl, iern« ans di»«blochitte 35 Um# 3« der tiebcnärnit cl« lartc siir Jiigrndliche 1« lou«romm z-isamme« LV0 Gramm Haserflocken. .. n. Cs tosten:* 150 GköTint air"l Suppenmehl 38 150 Gramm lote Sups?e» 28'Pf. 200 Gramm Graupr- 17 Vi 500 Gramm sin. ÄKcheumchl 32 Pt. 200 Gramm...................... 25 P>. III. Unter aus chius, na�lrüglicber«nnalime sind die An. e-t.duno«?' vi» jum«ouiiaixnd, de» 21. Juni 1019 bei den gle?n5»»b!ein ad.uae. u. IV. Die Slleitchmbln haben b«e«nmeldeobschnitte zu den| oben allsgerusenev Puinrnern bei de» Grotzhündlern am 23. Juni 1919 abpilieiern... V. M'd" cbgebolK«are veriälU mit dem 23. Juli 1919. tverttn. de» N. Amt 1919. Magi'trat i Abtrllung für RSHnnittci 6. Wahlkreis U. S. P. 17. Abt. Bxk 803. T odesanzeltre. Am Preitaf, den 13. Juni, verstarb nns-t Genosse der Ma-chinist Carl Wisctzki Bastianstr 14. | Ehre seinem Andenken!| ! Die Beerdigung findet| am Mittwoch, dtn 18 i d. nachmittags 4 /•» | Uhr von der Leichenhalle des Johannes- Friedhofes in Plötzcusee| i aus statt Um rege Beteiligung| ! ersucht Der Vorstand. 1 Danksagung. Für die herzliche Teil-! nantne und die vielen i Blumenspenden bei der j Heer'igung unseres lieben Sohnes sagen»/ir | den Arbeitern d.Wasser- werke. sowie den Oe-| nossen der U. S. P. und i dem Genossen Harrdt f d. trost. eichen Worte sowie allen Verwandten ! u. Bekannten herzlichen i Dank. 1 FaniMie Oskar Marggral' Nachruf! Den Kollegen zur Nachricht, daß unsere Kollegen der Galvaniseur m Edmund Oconowitz, Palisadcnstr, 5, am 12. d. M., der Maschinist Karl Wisotzki, Schi»tlb«ioer>tr. 46, am 13.