elbst reihei fe bet men& er wegen Impfun Unfall er p Jempfung genannte ehife in berbien e meinet tarle be #immer rdert. E Befchrin Ihne mir ei erfläck agt, bou unferen ie bened wie ein ch teura her ton auf nen und te bick irb bon nwohne art, ibren altung fcheifid tag, be riebrich Pf. find Str. e deffett efannie Waffe es Bad Muje, e Leibden irt How rin bet 5ori Crealon Bezirks Elifabely Tammlung 19.30 ten ber big vo uholn Drudh b er mm Schade Sc ( 2-7) Ovon T Plo toird. 7.1. Lade Bangl edition anken CHEE rg. Ba verit mersi On Donno 8, wild nach se 60 verleg Batend erl. Spe Charlet eth- Sira eingesi er II. Fra clagest hor Ter St tenta uren melden dition unb geschah hat. Einzelpreis 15 Pfg 2. Jahrgang Die freiheit erscheint morgens und nachmittags, en Sonne und Geftagen nur morgens. Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Haus für Groß- Berlin oder bei direktem Poftbezug ohne Bestellgebühr monati. 2,30 m, bei Zustellung unter Streifband 4,50 M Die freiheit ist in den ersten Nachtrag der Postzeitungsliste für 1919 eingetragen Rebaltion: Berlin RB. 6, Chiffbanerbamm 19III, Ferafprecher: Amt Norden 2895 und 2896. Freitag, Den 20. Juni 1919 Nummer 286 Morgen- Ausgabs Jaferate foften dis adhigafpaft. Nonpareillezeite oder den Baums 1,20 L, Wortanzeigen bas fettgebrudte Wort 80 P, jedes weitere Dort 25 Pf. Teuerungszuschlag 50 pros Familien und Derfammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf folgenden Tag müffen späteens bis 3 Der admittags bei der Expedition anfgegeben sein Expedition: Berlin NW. 6, Schiffbauerbamm 19 Fernsprecher: Amit Norden 9768 greiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Bor der Annahme der Friedensbedingungen. Die Annahme der Friedensbedingungen unausweichlich. Baltuma der Nationalversammlung find widerspruchsaufammengetan. Erfüllung des Notwendigen. Bei diesem Ergebnis ist aber den meisten Abgeordneten sehr übel zumute und es wird fchon wieder an einer Revision dieser vorläufigen Beschlüsse gearbeitet. Die RechtssoziaImmer wieder haben wir den Nachweis geführt, daß listen find zu einer Nachtsigung zusammengetteten. Die Fraks tionsführer der übrigen Fraktionen haben sich zu der vom alten der Friedensvertrag aus zwingender fachlicher Stormen. Die aus Weimar vorliegenden Meldungen über die Reichstag her berüchtigten interfraktionellen Sigung bigkeit unterschrieben werden muß. Die Gründe, die wit angeführt haben, werden heute weit über die Kreise unseres Das Chaos, bas augenblicklich herrscht, wird noch vermehrt Partei hinaus vertreten, und die Haltung, die unsere Bartej boll Das dort herrschende Chaos hat bisher eine völlige dadurch, daß einige der heute niedergestimmten von Anfang an eingenommen hat, muß heute als die e inmung des Zentrum 3, wie sie offiziell gemeldet wird, minister entschloffen sind, aus dem Kabinett Big richtige anerkannt werden. der Während am Bormittag die Hälfte tet Aber selbst diejenigen, die noch bis zum letzten Augen daß der größte Teil des Rentrums für die Annahme der auszuscheiden. Briedensbedingungen eintritt. Die von ihm aber an das Minister vor der Demission stand, weil die Majorität im Kabinett blick fich dem Zwang dieser Betveisführung entziehen wollten Unterschreiben nefnüpften Bedingungen können und segen bas tinterschreiben ist, gibt es jest eine Rabinettstrife müssen heute erkennen, daß die Unterzeichnung des Friedens dürfen nicht aufrecht erhalten bleiben. Es wäre eine Fri- von links, weil die Majorität der Nationalversammlung nicht aus rein politischen Gründen zur einzigen mög bolität jondergleichen und eine Provokation der Maffen, die unterschreiben will. Die Berwirrung ist vollkommen. lich feit geworden ist. Auch sie können nicht mehr leug unabiehbare Folgen haben fönnte, wenn die Unterzeichnung Die Abgeordneten der unabhängigen Sozialdemokratie fönnen nen, daß ießt, wo die Stunde der Entscheidung wirklich da ist, das Friedensbedürfnis der Massen und die Erkenntnis bes Friedensvertrages daran idheitern würde, daß in diesen biefem Intrigenspiel aus belustist aufeben. der furchtbaren Konsequenzen, die die Verweigerung der Kreisen noch immer nicht eingefeben wird, daß das SchickTas des Erkaisers für das deutsche Volk in höchstem Maße Unterschrift nach sich ziehen muß, mit elementarer Wucht sich geltend macht. aleichgültig ift. Die Probeabstimmungen der Parteien. Nus Weimar meldet...: " Mit Necht sagt die rechtssozialistische Chemniter Die Fraktion der deutschen demokratischen Par. Volksstimme", daß eine Bolts abstimmung eine Die bisherigen Probeabstimmungen aber zeigen bereits, dah die Annahme der Friedensbedingungen nicht ausblei- tei nahm heute abend eine provisorische Abstimmung vor. Von große Majorität für den Friedensschluß ergeben würde. Und ben fann. Das Entscheidende für die augenblickliche Be- 65 anvesenden Mitgliedern stimmten 8 bebingt, einer un ficher ist es, daß auch die großen Parteien die Verantwortung urteilung der Lage it bie Abstimmung der Rechts- bebingt für Unterzeichnung des Vertrages, die anderen das für die Ablehnung nicht mehr tragen fönnen und wollen. fozialisten. Die Abstimmung der Fraktion, die eine gegen. Die deutschnationale Fraktion der Nationalver. In der Nationalversammlung dürfte eine Majoerhebliche Mehrheit für die Unterzeichnung des Friedens hat einstimmig beschlossen, den Friedensvertrag ab. rität für die Annahme bereits vorhanden sein, und sie wäre noch weitaus größer, wenn die Nationalversammlung daß die Arbeiterklasse a ef chlossen und ohne zulehnen. Die Zentrumsfraktion der Deutschen Nationalver. noch ein getreues Spiegelbild der wahren Meinung Unterschied der Parteirichtung für die Unterzeichnung des Friedens eintritt und jede Möglichkeit eines neuen Serie fammlung hat heute nachmittag in einer längeren Sigung noch der Wähler wäre. In Wahrheit entspricht das StärkeberUnd es ist insbesondere des weit von sich weist. Es ist deshalb zu erwarten, das mals eingehend ihre Stellung zum Friedensvertrag beraten und hältnis der Parteien längst nicht mehr dem wirklichen politi. aialdemokratie, die geschlossen für die Unterzeichnung geringen Stärke ihrer Graftion entspricht. eintritt, ganz anders ins Gewicht fallen müßte, als es der bei der endgültigen Abstimmung das Ergebnis für die An- am Schlusse derselben mit einer Vierfünftel- a 10 fein Zweifel, daß das Botum der Unabhängigen So. nahme der Friedensbedingungen sich noch günstiger aeſtalten citat fich für Annahme des Friedensvertrages ent schieden, ausgenommen die Punkte, welche die Schuld am Kriege Die Abstimmung der Rechtssozialisten aber zeigt auch, und die Ehre der Nation berühren.( Auslieferung Deutscher usw.) baß selbst in ihren Reihen die Politik der Unabhängigen Bartei einen vollständigen Sieg errungen hat. Sept müssen auch diese Streise anerkennen, daß die von uns steis geforderte Unterzeichnung des Friedensvertrages die einzig| mögliche Lösung darstellt. der Arbeiterklasse getrieben hat, in ihrer jetzigen Zusammen. fegung mehr retten. Das Chaos, in das wir durch ihre Saltung hineingetrieben worden sind, fordert gebieterisch ihre Reubildung. Sie fann mur in einer Weise erfolgen, die Die Stimmung im Staatenausschuß. Privattelegramm der Freiheit". 23 eimar, 19. Juni. Wir haben die Ablehnung stets für einen Bahnsinn geIm Staatenausschuß ist die Stimmung geteilt. Die halten. Konnte man aber noch begreifen, daß dieser VorAber durch die Saltung der Regierung ist die preußischen Minister haben fich gegen bas Unterschreiben ausschlag auftauchte, unier der freilich nie vorhandenen Vorans. Regierungskrise unausbleiblich geworden. Nichts kann die gesprochen, Bayern schwankt, die anderen füddeutschen Staaten fehung, daß das ganze Bolf einmütig und entschloffen sich Regierung, die ein so frebelhaftes Spiel mit den Interessen find für Unterschreiben des Bertrages. deutigkeit. Die Sachverständigen gegen die Unterzeichnung. 23 cimar, 19. Juni. rufenen finanziellen und wirtschaftlichen Sachverständigen, die auch ſtellt. Die Arbeiterklasse, die in dieser Frage vollkommen an den Beratungen in Bersailles teilnahmen, haben die Antwort Das Chaos in Weimar. Privattelegramm der Freiheit". Weimar, 19. Juni. Die unterzeichneten durch das Kabinett nach Weimar be. terzogen. So wächst von Stunde zu Stunde die Aussicht, daß die Strife schließlich mit der Annahme des Friedens. bertrages enden wird. für eine abenteuerliche Katastrophenpolitik zu opfern bereit war, so ist die Verfolgung dieser Politik völlig ausgefchloffen, da die Mehrheit des Volfes ihren gefährlichen und aussichtslosen Charakter erkannt hat. einig ist, will fein Abenteuer und feine 8wei- ber alliierten und affoziierten Regierungen vom 16. Juni 1919 mit bereits bauberott. Es fann teine Entscheidung mehr treffen, unter Rebe bon Im Zentrum stimmte eine große Mehrheit gegen den Anden beiden Anlagen einer eingehenden gemeinsamen Prüfung unSie sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, daß auch die neuerdings abgegebenen Erklärungen an den ursprünglichen Frie bensbedingungen der Gegner nichts Befentliches geändert haben. Die Sachverständigen sind einstimmig ber Neberzeugung, bat biefe Bedingungen unerfüllbar sind und den völligen wirtschaftlehnen. Deshalb ist der Beschluß des Kabinetts, der den Friedensvertrag als unerträglich und unerfüllbar" bezeidy net, nichtssagend und bedeutungslos. Dieses Kabinett ist weil es in sich zerrissen ist, und es bleibt ihm nur übrig, zu berichwinden. Es geht an dem Dilettantismus und der Unaufrichtigkeit zugrunde, mit der es die auswärtige Politik betrieben hat, und die einige seiner Mitglieder dazu gebracht hat, sich auf eine unhaltbare und törichte Politif festzulegen. Die heutigen Sigungen der Fraktionen der Mehrheitsparteien lichen Ruin Deutschlands herbeiführen müssen. Sie empfehlen brachten große Ueberraschungen: Die Deutschbem- baher bem Kabinett, die Friebensbedingungen absu. ein Ministerium gebildet werden, das die Notwendigkeit der traten, von benen bisher etwa 20 in Brivatgesprächen für bas Unterschreiben waren, haben mit 55 gegen 8 Stimmen beschlossen, gegen das Unterschreiben des Friedensvertrages zu stimmen. Das dem Eindruck einer Süding, den die Welt bisher für einen Pazifisten gehalten funben am Kriege find. Man muß hoffen, daß das Notwendige nun Iar und ohne Zögern geschehen wird. Es muß Unterzeichnung anerkennt, und diefe Anerkennung mun sez.: Wilhelm Beukenberg, Louis Sagen, Ewald Hilger, Emil offen und ehrlich erfolgen. Wir begreifen das Bedürfnis Georg v. Stauß, Max Warburg, Wilhelm Cuns, Philipp Heineken, sehr zahlreicher Politiker, die gerne die Aenderung ihrer Georg Luebsen, Franz Urbis, Otte Wiebfeldt, F. H. Wittheeft. Haltung, die nun unvermeidlich geworden ist, irgendwie ver. becken möchten, und deshalb nach deompromißformeln Das Schicksal des preußischen Rabinetts. juchen. Aber wir meinen, daß dieses Bedürfnis sehr mei Das 8 Uhr- Abendblatt" will aus maßgebenden" Rreifen hinter den Interessen des deutschen Volkes zurüdstehen muß, dag den Frieden will und unbedingt braucht. Die Suche trumsleute entschlossen sich zur Ablehnung hauptsächlich deshalb, folgendes erfahren haben: weil sie gegen die Auslieferung Wilhelms II. und der anderen Wie erinnerlich hat der preußische Ministerpräsident namens nach Formeln darf feine Verzögerung mit sich Dauptschuldigen der Regierung sowohl in der historischen Sizung der National- bringen, infolge deren der kürze Termin nicht eingehalteu Vei ben Rechtsfuzialisten#timmten etwa zwei versammlung in der Aula der Berliner Universität wie auch werden könnte, und die Formel selbst darf keine inflar. Drittel( 75: 39) für die Annahme des Bertrages, nachdem in der preußischen Landesversammlung selbst sich durchaus in beit enthalten, die der Entente den Vorwand böte, sie als Laubsberg gegen die Annahme und Noste dafür gesprochen dem gleichen Sinne ausgesprochen, wie es Scheidemann und Nichtunterzeichnung zu erklären. Alle diese Ausflüchte und Scheidemann feinen Schwanengefang sehalten hatte. bert wiederholt getan haben. Trotzdem erscheint uns ein Rüd kleinen Mittelchen der Parteipolitik sind in dieser ernsten Die erstaunliche Tatsache, daß fich fast 40 Retssozialistes se tritt auch der preußischen Regierung nicht unbedingt er- und schweren Entscheidung nicht am Blake. Ganz unerträglich und aufreizend aber ist es, daß, wie haben, die gegen das Unterschreiben find, ist darauf zurüd ferberlim, denn sonst müßten auch die Regierungen fast suführen, baß alle retssozialistischen Frauen in der Fraktion aller anderen Singeistaaten, die gleichfalls dem Gewaltfrieden es bei den Sentrumsberatungen der Fall zu sein scheint, Begen bie Annahme des Friedensvertrages Rimmten. zunächst ein schroffes Unannehmbar enigegengesett haben, ihren davon die Rede ist, die Schicksalsfrage des deutschen Volkes Unter solchen Umständen in augenblidlies handelt fi Landesparlamenten ihre Aemter zur Verfügung stellen. Mi davon abhängig machen zu wollen, ob Wilhelmohen. eine große Majorität nierfrisen aber, nicht nur im Reich, sondern auch in sämtlichen zollern oder auch andere Personen, denen die Entente Entente Ultimatums tu per a Bundesstaaten müßten in diesem hitischen Augenblick die Rage die Schuld am Seriegsausbruch und an der Härte der Kriegses gefemten Baterlandes, aufs( omgrite cridjüttern. führung aunit, ausgeliefert merden sollen oder nicht. Die nur um Probeabstimmungen Signalneriemmlung porbanken. Ein Charakter. In der rechtssozialistischen Presse veröffentlicht Mat ehen eine ntwort an Scheidemann wegen feines hinter aus diesem Artikel einige Stellen wieder, weil fie erkennen lassen, welchen demagogischen Mitteln Scheidemann feinen Schlaglicht auf den halbdunklen politischen Charakter dieses Siea" auf dem Parteitage verdankt und meil sie ein Mannes werfen. Nachdem Cohen darauf verwiesen hat, bak Angriff gegen ihn zu richten, und anfänglich verschwiegen Scheidemann sein Schlußwort dazu mißbraucht hat, unternahm, schreibt er: bat, zu welcher Reit Coben den Schritt bei Wahnschaffe Herren mögen sich sehr hüten, folche Fragen auch nur au mußte, fo hätten wir von Anfang an aufs dringendste davon berühren. Es wäre Pflicht des deutschen Baltes felbft ge abgeraten, sich nach außen derart festzulegen, wie es geschehen wefen, alle Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen. Nach ist. So viel muß auch heute Lei aller Vorsicht ausgesprochen dem dies unterfaffen worden ist, ift hem deutschen Walka das werden. Wenn Mitglieder der Regierung schon Schicksal diefer Beyte, namentlich des flüchtigen Erkaifers, ba mals zweifelhaft waren, dann war die Hal- liftigen Angriffs auf Cohen auf dem Barteitag. Wir geben ziemlich gleichgültig geworden. Aber als unerhörte tung, die das Kabinett zur Schau trug, falsch Propofation müßte es betrachtet werden, wenn die Den Feinden gegenüber hat diese Saltung wie sich zeigt, doch Entscheibung: Krieg oder Frieden? davon berührt würde, nichts genüßt, im Innerr aber hat sie eine vielleicht vorüber was mit Wilhelm und seinen Leuten geschieht. Schon der gehende Sympathie geschaffen, nach der jebt unter Umständen ein Gedanke daran, daß dieser Unglücksmensch nochmals auf das übler Rückschlag folgen lann, namentlich in den öftlichen GeGeschick des deutschen Volkes irgendwie einen Einfluß aus genden des Reiches. üben könnte, wedt zornigen Unmut. Wir möchten den Herren in Weimar dringend raten, mit den Gefühlen des deutschen Volkes nicht ein gefährliches Spiel au treiben! Das Blatt verlangt dann, daß die Regierung das Bell über ihren Gesinnungswechsel aufkläre". daß disse Aufklärung" nur den einen Erfola haben kann, Wir glauben, dah immer größere Teile des deutfchen Volkes erkennen, mit welcher Unfähigkeit und Gewiffenlofiakeit bei uns regiert Zusammentritt der Nationalversammlung. Ueberhaupt täten die Herren gut, wenigstens einmal in der Geschichte der deutschen Parlamente das Notwen- wird. dige mit Würde und Anstand zu tun. Die breiten Massen des deutschen Balles vertragen wirklich keine unnötigen Reizungen mehr. Krise im Vorwärts". Privattelegramm der freiheit". Weimar, 19. Juni, Das Plenum der Nationalversammlung wird wegen des allgemeinen Chans frühestens Sonnabend nachmittag, wahrscheinlich aber erst am Sonntag zusammentreten. Freitag nachmittag 4 Uhr wird der Frichensausschus verfammelt werden. A burde für di keibe faffun folgen Obert Je aidt I Sabi bracht für di Juge be gehört münd der De die d Ber Befe 11.6. biefige fung Cemal Wie lagen im Oftober 1914 die Dinge? Ms damals die Barteileitung oh ohne jeden eigenen Willen und bebingungslos dem famosen Herrn v. Bethmann Hollveg zur Verfügung gestellt hatte, waren eine ganze Anzahl Berliner Parteigenossen, darunter drei heutige Minister,( die auch, man frage nur den Genoffen David, mit meinem damaligen Berhalten einverstanden waren) der Meinung, daß man die Parteileitung vorwärts treiben und wenigstens versuchen müßte, die Boltsrechte ohne Verzug zu erweitern. Als besonders dringend wurde eine Neform des elendsten aller Wahlsysteme, das preußische Dreiflaffervabl recht, erachtet und man war der Meinung, daß es so schnell wie möglich durch ein besseres erfekt perben müßte. Wenn aber ins folge der allgemeinen Haltung und Stellungnahme der Partei da mals bas bollkommene gleiche Wahlrecht nicht durchzusehen war, se sollten wenigstens die voltsfeindlichsten Auswüchse des DreiHaffemuabffyftema fchleunigft beseitigt werden. In dieser Eigener Drahtbericht der Freiheit". Situation hatte ich die Unterredung mit Herrn Bahnaffe. Ich Weimar, 19. Juni. empfahl ihm auf das allerdringendste, sofort eine möglicht weit Daß diese Bemerkuna natürlich vor allem gegen Herrn Gineth, die nag ben offisielten Mitteilungen der war dabei von konkreten Vorschlägen nicht die Rede, wenn aber Die Sekretärin des Ministers Giesberts, Frau Dorn gehende Wahlreform zu befürworten. Nach meiner Erinnerung Stampfer zielt, der neben Geren Theodor Wolff die Regierung in Beriaines burdy Steinwürig angeblich to 1chwer Herrn Wahnschaffe das Pluralwohtrecht genannt worden is Hauptschuld an diefer unglücklichen Phase der deutschen Re- eau bet wurde, bak ne nam ben weiteren Misteilungen ist es sehr wohl möglich, daß ich gesagt habe, ein verſtändig gierungspalitit träat, ist eine sehr hübsche Bifanterie. Der Gegenjaß zwischen Herrn Stampfer und der beregierung, blue trip wohlbehalten in der Rational: babe aber( und barauf kommt es an) Heren Wahnschaffe nich blutüberforömt in den Schlafwagen gebracht Pluralrecht sei dem Dreiklassenwahlsystem vorzuziehen. geſamten politischen Redaktion des„ Borwärts" werden mußte, ist heute führen. Wir sind gewißt damit ein- einen Augenblick darüber im weifel gelaſſen, daß es fich beiter wird dann in zwei Erklärungen offerbar. Herr verition, as graw Cornblaeth wohlgeht, wollen aber an um eine Abschlagszahlung handeln könne und die Arbeitet Stampfer stellt fest, daß er mit den Auffassungen der Re- biefem Beispiel wieder einmal demonstrieren, wie es um die niemals auf die schließliche Durchsehung des allgemeinen, gleiche daktion nicht übereinstimmt und noch immmer feine heroiiche Glaubwürdigkeit der Regierungsmänner bestellt ist. Gefte machen möchte. Darauf erwidert nun die Redaktion: Der Berwärts" tritt noch einmal in einem Leitartikel für die Unterzeichnung des Friedens ein macht dabei die aana intereffante Bemerkung, daß er ae. und wünscht hätte, die Reichsregierung hätte fich nie auf die Formel Unannehmbar" eingefaffen. Er bestätigt damit, daß diese Formel töricht und schädlich war, weil sie gerade während der Verhandlungen einen scharfen innerpolitischen Kampf provoziert hat. # Aufdedung einer Schwindelnachricht. " 1 Das Schidsal der Kriegsgefangenen. " Beit befämpft haben?" Der Stuttgarter Aufruhrprozek. Sch mit g Berfa und lage Regier bon uftan Stadt gefeta Serr Beft f Die& lager lidhe mit n ret Berba elben miffar feinem tomm en d den Derba frei, is remb Betä 11 es St 5 Vie mit 91 geheimen und direkten Wahlrechts verzichten würden. So bachle. in jener Zeit wahrscheinlich die Mehrzahl der Parteigenoffen, „ Die politische Redaktion hat in den vergangenen Wochen mit her größten Selbstberleugnung ihre Ansicht wem will der Genoffe Scheidemann, dieser Opportunit reinsten Waffers, es weiß machen, daß gerade er mit einer aurüdgehalten, um bei den Unterhandlungen auf leinen Wir erhalten folgende Buschrift eines Arztes, die mir Abschlagszahlung nicht zufrieden gewesen wäre? Wie niedrig Fall die Position unserer Unterhändler au schwächen. Diese um so lieber wiedergeben, als sie erneut darauf hinweist, mußte Scheidemann das Niveau des Parteitages einschäben, als Zurückhaltung wurde ihm um is schwerer gemacht, als wie notwendig die Unterzeichnung des Friedens auch wegen er mit dieser Enthüllung" tam, obwohl er doch wußte, daß fehr Haffege Stampferunter feinem Namen die Barole des Schicksals der Kriegsgefangenen ist: lange Zeit nachher die faiserliche Osterbotschaft, die nicht das der Nichtunterzeichnung mit aller Schärfe herfocht, die den Widerspruch des Anbersbenkenden serabeau herausforderte. ich sonst irgendeine politische Rolle. Die möglichst balbige Ser. Wahlreform versprach, von der unter seiner Führun Weber bin ich unabhängiger Sozialdemokrat noch spiele gleiche Wahlrecht brachte und für fpäter eing Nachdem jest durch das Ultimatum der Entente pie Situa beiführung des Friedens heat mir indeffen außer vielen anderen stehenden Partei als ein großer Erfolg gefeiert worden ist tian verändert ift. erfbien une im Augenblick der legten Gründen deshalb schon at: Herzen, als ein Bruder von mir ist aber das Gebächtnis des Agitators Scheidemann so schwach ge Entscheidung ein längeres Schweigen nicht möglich. 4% Jahre in französischer Kriegsgefangenschaft schmachtet. Ich worden, daß er nicht mehr weiß, wie furz vor dem Zusammen, Wir konnten umfe weniger schweigen, als Genosse Stampfer erlaube mir. Ihnen meine freudige Genugtuung aus- bruch im Jahre 1918 die Opposition in der Fraktion u. a. verlangte, entgegen der an und gegebenen Direktive, die Saltung des ausprechen, daß die II. S. p. D. bis einaige Partei ist, die man sollte die Webernahme der Berantwortung ablehnen, wenn Battes möglichst vor der Entscheidung nicht festzulegen, selber bie Striegsgefangenen in der Grörterung der Friedensfrage als nicht die Forderung nach Uebertragung des gleichen Wahlrechts wiederum sofort nach dem Bekanntwerden der Ententenote in Grund zum Unterzeichnen erwähnt. Herr Theodor Wolff auf alle Bundesstaaten durch Reichsgefch festgelegt werde? Weiß schärfster Weise die Richtunterzeichnung propagiert hat. im Tageblatt z. B. hai in einem Artikel vor kurzem sehr groß- Echeidemann nicht mehr, daß er zu denen gehörte, die dieje Auf das fachliche Für und Wider einzugehen, halten wir artiz erklärt, daß dann eben die Kriegsgefangenen durchhalten Selbstverständlichkeit in der damals wirklich fapterigen im Rahmen diefer Erklärung nicht für möglich. Nur nehmen und noch länger in Gefangenschaft bleiben müßten, wir das eine für uns in Anspruch, daß unsere Etelkmgnahme Ich persönlich bin schon durch diese Frage der U S. P. D., feineswegs einem Mangel an Mut und Entschloffenheit, sondern die mir auch sonst in vielem nahesteht, ein gewaltiges Stüd Towerwiegenden fachlichen Gründen entspringt." nähergerüdt. Ich würde mich sehr freuen, wenn in Ihrem Blatt Liegt nicht die Vermutung nabe, daß die politische Ne. nochmals energisch auf die Wichtigkeit eines fofortigen Frie Wir erhalten vom Genossen Th. Liebknecht, dem Ber daktion des„ Vorwärts" vielleicht jett begreift, fie pätte sehr densschluffes für die Kriegsgefangenen hingewiesen wird. Ich teidiger in dem Stuttgarter Aufruhrprozeß folgende Zuſchrift; wohl daran getan, ihre Rurückhaltung fchon früher auf zweifle auch nicht, daß bei einer etwaigen Bolts abstim= In Ergänzung Ihres Berichts in der Abendnummer bom zugeben und dem grotesken Treiben ihres Chefs früher mung über die Unterzeichnung die allermeiſten Angehörigen 18. d. M. über den Prozeß gegen Hörnle und Genoffen in Slut ber über ½ Million Kriegsgefangenen für sofortige Unter- gart möchte ich noch festhalten, daß in der Verhandlung ein als Beuge vernommener Hauptmann einer Sicherheitskompagnie sowohl von dem damaligen wie dem gegenwärtigen württembergis schen Kriegsminister als von fogenannten Krieg ministern sprach. Ferner erklärte der Höchstkomman bierende der Stuttgarter Sicherheitslompagnie, dem eine Kom mission beigegeben war, ohne deren Zustimmung er den ihm unterder Ueberzeugung kommen, daß wir nicht unterzeichnen fallten, schaft bemagtigt infree, og bos Reichstagant über daß er ein Mitglied der Kommission„ nicht anerkannte", we Eine große Erregung hat sich der Danziger Arbeiter- stellten Truppen feinen Befehl zum Einschreiten geben durfte, perlangt trotzdem das über allen anderen Erwägungen den Bertauf der Gewehrfabrif unb her Artille. es ihm nicht pahte und das andere lurzweg ber ſtehende Gebot, Deutschland zu erhalten, daß wir unterzeichnen. werfata Bribatunternehmer verhandelt, und bag baften ließ, damit es ihm nicht im Wege sein konnte, weil of Wie ist in der Geschichte der Bölfer nach fe verzweifeltem Nine nambafte Wengen is it until em regter die Macht hatte und es ihm deshalb auf das keit nicht ankommer gen, wie das hinter uns liegende, ein Friede ohne Vorbehalt von Danaig forttransportiert werden. Geffen und Endlich gab der Verkehrsminister, der rechtssozialistische Unters und Einspruch unterzeichnet worden. Belonnen deshalb auch heute abenb fauben große Berjammlungen ser Betriebsarbeiter ſtaatssekretär Hibler, zu, daß er die politische Weberwachung wir offen die Wahrheit, fagen und begründen wir, bah nach räte und Angeſteltenausschlüſſe ſtatt, bie nach langen, erregten Auslandsforryfondenz schon seit infang Dezember 1018 Gewifferhafter Erforschung aller Möglichkeiten, menschlichen Gr: Carter angefeltenausschüsse tatt, bie nach entrich arrester angeordnet hatte, ihm wurde aber nadgewiesen, daß auch meffen gemäß, die Auflagen des Gegners nicht zu erfüllen find, räte beschließen im Verein mit dem Vollzugsausschniß, ein even- niands telegramme politif font colliert werden. daß wir aber unterzeichnen ir bem aufrichtigen Bemühen, den tuelles bewaffnetes Vorgehen der Militärkaste gegen Bedingungen gerecht zu werden, weil wir nur irgenbeinen feindlichen Einmarsch in Westpreußen mit dem darin für uns die Möglichkeit fehen, Deutsland au allgemeinen Generalfreit zu beantworten." tenttätigem Leben zu erhalten und für unfere Der Bertreter der Mehrheitsfozialisten erhärte zu diefem ein Gegner einen Weg, den dem Besiegten auferlegten Willen nach stimmigen Beschluffe, daß auch die Mehrheitssozialisten Möglichkeit zu erfüllen. Vimperkaushte ber elfenbahnet auf dem gleichen Standpunkt stehen; auch ein Vertreter der Eisendiesem Beschlusse. Ith Einhalt zu tun? Die fölnische Zeitung" für Unterschreiben. Köln a. Rh., 19. Juni. Hinsichtlich der Erwägung über die Unterzeichnung der Fries densbedingungen schreibt die ölniie Beitung" u. a.: Selbst wenn die Autoritäten, denen wir vertrauen müffen, au daß zeichnung sein würden." Gegen den nationalischen Wahnwih! Der Berliner Tageblatt wird aus Danzig vom 18. Juni gemeldet: Ober gibt es ginen anderen usweg? Wir glauben nicht, Man möge fich doch nicht drüben im unbefebten Gebiet pieder deutschen Träumen hingeben, aus denen man nur mit furcht. baren Enttäuschungen erwachen würde. " 1 Das Begräbnis be: Wiener Tohrsopfer. fr bei Aberne Matter Wren S agafa 隧道 Muftra Stabt Wien, 19. Juni. Wie die Arbeiterzeitung meldet, wurde gestern im vollen reisarbeiterrat Wien bas feierliche Begräbnis Einvernehmen aller beteiligten Organisationen beschloffen, daß der der Opfer vom 15. Juni veranstalten soll. 7500 Bezirksarbeiter ratsmitgleder Wiens werden als Repräsentanten des ganzen Wiener Proletariats die Gefallenen zu Grabe geleiten. Der ges samte Ordnerdienst wird von der Bollswehr ohne Waffen purchgeführt; jede Mitnahme von Waffen durch Teilnehmer ist ausgeschlossen. Am Begräbnistag findet feinerlei Verbreitung von Flugblättern staff. Bon einer bollständige Arbeitsruhe am Freitag, dem Begräbnistage, wird im i blid auf die Spierigieiten der Zeit abgesehen Die Eisenbahnerbewegung in Thüringen. So schnell fann man nicht umlernen. Das gewaltsame Vorgehen der Regierung gegen die Gisens bahner in Erfurt hat die Eisenbahnarbeiter und die Beamten Das demokratische Leipziger Tageblatt", das schaft veranlaßt, in einen Proteftftreit einautreten. Die Büge vier Wochen lang sein unbeuafames Nein! in die Welt ge- nach Weimar fonnten zum Zeil nicht mehr verkehren. Sne schmettert hat, schreibt jett in der Donnerstagmorgenaus- zwischen ist eine Ginigung auf folgender Grundlage erzielt gabe: worden: Schweizerisches Tuppenaufgetof. Bern, 19. Juni. G Bein geblitt Hefe lung Der$ 20 unben Der Fre Refricb Ro D Roff nexte Ba wieber Beting Mert Fine 98 Dierung Das is bro Liga egund Tub Wir haben an dieser Stelle fchon gestern vor einem eilis Die am Sonntag als Dezernenten und gls Bräsident der gen und würbeigsen Umi mung von Regierung, Gisenbahndirektion eingesetzten Beamten und Arbeiter treten joBolt und Preise gewarnt Materiell tann man natürlich unter fort von ihren Bosten zurüd, so daß die abgefekten Beamten den jetzigen Umständen durchaus verschiedener Meinung fein ihre Aemter wieder übernehmen. Der Minister entiendet einen Die Schweizerische Depeschenagentur meldet: Am 23. Juni über die Notwendigkeit und Bwedmäßigkeit der Unterzeichnung Kommissar nach Erfurt zur Untersuchung der erhobenen Be- abends läuft die Frist ab, innerhalb beren Deutschland die oder Nichtunterzeichnung, denn ein Urteil darüber zu finden ist schwerden und tritt bei der Reichsregierung für bie Burüd nahme oder Ablehnung der Bedingungen zu erklären hat. Wie ungeheuer schwer, and es fann sich immer nur um eine Ueber siebung der Regierungstruppen ein. Die Beamtens und Ar- auch die Entscheidung fallen wird, ie besteht in dieser Belt bie zeugung handeln, faum aber um einen Beweis. Allein, es beiterorganisationen leisten dagegen Gewähr für die bolle lui Pöglich feit von Unruhen in Deutschland, und da Möglichkeit liegen nun einmal andere Latfachen vor, die uns nicht mehr rechterhaltung des Betriebes und sorgen für Ruhe und Ordnung diese nach der Schweiz übergreifen können. Der Bundesrat ha, gana fo freie Wahl laffen wie vor vier Wochen: Die deutsch auf der Eisenbahn. deshalb zum Schuße der Nordgrenze quf den 23. Juni rupt Regieruna hat inspischen mit der sentbar höchsten Mittlerweile hat die Eisenbahnerbewegung auch auf Sena pen aufgeboten. Der Bundesrat hofft, daß das Aufgebot Entschiedenheit lich immer wieder dahin aus gesprochen, daß sie Bedingungen, bie ben ursprünglichen Dienstag den Betriebeleiter ung seines Amtes enthoben. der Entente im wesentlichen ähnlich blieben, nicht anneh- Ginen seiner Mitarbeiter traf das gleiche Schicksal. Die Büge men würde, und man mußte glauben, daß es ihr damit auf der Saalebahn, fouie auf der Weimar- Gerass Der amtliche Text der Antwort der Entente auf die beut belltommen ernst war. Sätten mir gedacht, daß die Re: Bahn verkehrten am Dienstag nicht. Die Stimmung unter den schen Gegenvorschläge erscheint unter dem Titel: gierung innerlich dabei nicht so ganz sicher war, wie es uns Eisenbahnern und Beamten Großhüringens tit sehr erregt. Esmatum der Entente", herausgegeben von der Deutschen auch nach mündlichen Neußerungen, und war nicht nur nach wird ein lebergreifen des Eisenbahnerstreifs auf den ganzen für Völkerbund, in den nächsten Lagen im Berlage pon brem Inhalt, sondern noch mehr nach ihrem Tone scheinen Direktionsbeair! Erfurt befürchtet entlassen werden können. Robact Enaalmann Ins Rat terben nen nen ein efes bak bat, gen affe Die slos tellt nter offen cen) rts ohne orm abltoie in davar, Dreis Sefer Ich veits Cung bon fo iges Sa nicht abei citer hen, dyle und ift iner brig febr ift ge en gte, enn chts Beiß iefe cep 390 Ber com utte als nie gi 3m ters fte, eil e", ers Der 19 ud . Ten her gen ge= en ng Breffe- und Meinungsfreiheit". Auf dem Parteitag der Rechtssozialisten burde ein Antrag angenommen, der die Regierung eriut, ir die vollſtändige Durchführung der Rede- ung Preise reiheit im ganzen Weiche sorgen zu wollen. Welche Auffaffung Herr Noske von der Freiheit der Preffe hat, zeiat| folgende Verfügung: Oberkommando Noste Je, Nr. 6827 A/ 1: Herrn Berlin, den 6. Juni 1919. Karl Schneidt, Berlin, SW. 68 Bimmerstr. 86. Ihrem erneuten schriftlichen Antrage bgm 21. Mai 1919 auf Aufhebung des Verbotes der Zeitung„ Die Tribüne" fann ich sight stattgeben. Ich bedaure die Ihnen durch das Verbot erwachsende materielle Shäbigung und erkenne die von Ihnen in diesem Sinne vorge- i brachte Begründung Ihres Antrages völlig an. Verwaltung nehmen daran teil. Der Beschluß der Pariser Manferenz bezüglich Schantungs hat das ganze Bond gegen bie Japaner aufgehebt und viel Erbitterung gegen die liferten erzeugt. Bisher haben nur unbedeutende Kundgebungen gegen die Ausländer stattgefunden. Berschärfte Hafensperre in Samburg. " 1 Groß- Berlin. Stadtverordneten- Versammlung. Gegen den Schleichhandel mit Wohnungen wandis Hamburg, 19. Suni. fich ein Antrag unserer Genossen. Genoffe Weinberg begrün Der Kommandant von Groß- Hamburg hat wegen der über dete ihn unter Beibringung eines umfangreichen Materials. Die handnehmenden Rebensmittelplünderungen erbrüdende Fülle dieses Materials berpies, wie himmelschreiend im Freihafengebiet vom 20. Juni eine verschärfte Safenfperre die Zustände geworden sind, wie sehr sich das parafitäre Schiebers über das gesamte Freihafengebiet verhängt. Das Umsichgreifen um dem Wohnungswucher hingibt und wie groß die fagiale. Ges von Lebensmitteldiebstählen im Freihafen hat bereits aur fahr ist, die durch die strupellose Ausbeutung der Notfage auf Organisation von Diebesbanden geführt, die sich in dem Wohnungsmarkt heraufbeschworen wird. Der Magistrat ers einer Stärke pon 500-600 Wann, mit Frauen und Kindern um bat in einer gleichzeitig eingebrachten Borlage die Genehmigung geben, um beim Durchbrechen der Sperre die Sicherheitsmann zur Beschlagnahme von 500 Wohnungen, um daraus etwa 1808 schaften vom Gebrauch der Waffe abzuhalten. Meinwohnungen herstellen zu können. Geneffe Weinberg Teate die völlige unzulänglichkeit. der vorgeschlagenen Maßnahmen bar Die Vorzenfur über die Neue Zeitung" in München unb forberte bie schleunigste Durchführung unfever Forderung, das gesamte Wohnungswesen in die Hand der Kommune zu ist aufgehoben worden. Die Tötung Neurings wird in furzer Zeit in Dresden ver- nehmen. Der Magistrat fagte zu, soweit die unzulänglichen ge handelt werden. Der Matroje Goffieuber wird befchulbiet, febiichen Befugnisse es zulaffen, alles tun zu wollen, was ben bon ben Efbwiesen aus Neuring erichoffen au haben. Ein anderer Rossland au mildern geeignet ist. Die Versammlung ftimmte Matrose mit Namen Pietsch foll mit einem Geigehrkolben fo- ben Anträgen au lange auf die Sände des Ministers Neuring, der sich an der Elbs fofen felle in gleicher Söhe gewährt werden, Die Unterstübung der meiblichen@perbg. brüde anflammerte, eingeschlagen haben, his er in die Elbe hinaba wie den unverheirateten männlichen Erwerbs, fiürale. Eine Frau fall bielfach mit der Sutnabel auf den Minister tojen hatte. unsere Frattion beantragt. Genosse um ger die diversen fleinen Noskes im Reiche nach. In NadeMie es der große Noske in Berlin treibt, fo ahmen es eingestochen haben. Alle drei Personen befinden sich in Saft. Berg bei Dresden sollte Genoise yiiel, Mitglied der chfifchen Bolkskammer, preden, Darauf eraing folgender Andererseits zwingt mich die mir übertragene Berantwortung für die Sicherheit des Staates, rdjiciales gegen alles bor ugehen, was geeignet ist zum Aufruhr zu reizen. Dazu hört aveifellos die in allen Ihren schriftlichen Erzeugnissen und mündlichen Vorträgen wiederkehrende sebe zum Sturz der deutschen Volksregierung: Befehl: Gewaltfrieden Noste. Madeberg, den 2. Juni 1919. Gewerkschaftliches. ae** pflückte die geradezu unsinnigen, ja zynischen Einwände gegen unfern nur allzu berechtigten Antrag: Bon gewiffer Seite was im Ausschuß behauptet worden, die Bedürfnisse der Frauen feien geringer, als die der Männer; Spazierengehen jei angenehmer, wie das Arbeiten; die Spannung awischen Unterstübung und Bohn müffe aufrecht erhalten werden, sonst schwinde ber Anreia, fich um Arbeit zu bemühen; hohe Unterstübungen feien Prämien plit Ablauf des 30. Juni läuft bekanntlich die Frist für den auf die Faulheil uft. Der Genosse Wurm war es ein Beichtes, Ein neuer Straßenbahnerstreit in Sicht. Das Die Abhaltung der von der Ortsgruppe Radeberg der 16. B. für Dienstag, den 3. Juni, abends 7% Uhr, nach dem hiefigen Schußenhaufe einberufenen öffentlichen Bolksversamm lung, in der das Boltskammermitglied Nyssel über das Thema: der Großen Berliner Straßenbahngesellschaft vom Zweckverband diese zum Teil fchen recht alten und abgebrauchten Scheingründe Gewaltpi litit zu sprechen gedenkt, wird hier: Groß- Berlin zugebilligten 17½- Pfennig- Tarif ab und es muß Arbeitsscheu, wie Direktor Knapp bezeuge. 8u geringe Unters mit genehmig, jedoch nur mit der Maßgabe, daß der dann der 12½- Pfennig- Tarif wieder in Kraft treten. Berfammlungszwed nicht auf den Sturz der gegens Persong! bärtigen Regierung, die Aufhebung nommen würde, und sie forderten deshalb eine bündige Erklärung Die eriverbslojen Frauen würden in höherem Make aufs Band fchon jetzt darüber, ob sie mit der Weitergahlung der jetzt geltenden gehen, wenn Unterkunft, Behandlung und Entlohnung menfcheme gierung gerichtet fein darf. Löhne rechnen fönnten. Ferner verlangen die Straßenbahner jetzt würdiger wären. Leider halten aber viele Bandwirte bie einger noch eine Wirtschaftsbeihilfe von 700 Mark und einen Urlaub bon gangenen Verpflichtungen nicht ein. Die fich in größter Not 7 Tagen im ersten Jahre, steigend mit den Dienstjahren bis zu schiefkern müßten bei Beschaffung von Verdienstmöglichkeiten ber lage befindlichen aus dem Felde zurückgekehrten Kranten Der Stadtrat. der RäteDas geschah im Sachfenkande, das sich einer Regieruna ben Rechtsfozialisten erfreut. 21 Eggen. sonders Berücksichtigt werden. n Remscheid wird noch immer der Belagerungs. Eine von 15 000 Straßenbahnern besuchte Versammlung nahm Stadtrat Sassenbach machte fich biefen für jeben foglal uftand aufrecht erhalten, der ohne jeden Grund über die in der Nacht zum Donnerstag im Sportpalast, Botsdamer Straße, Denkenden einleuchtenden Argumenten gegenüber aum Sprach Stadt perhängt worden ist, nur um einen Barmand zur HR au diefen Forderungen Steilung. Knobel vom Deutschen rohr von Unternehmeranfichten. Durch Bortrag bon, übrigens ejeglichen Verhaftung einer Anzahl Genossen au schaffen. Transportarbeiter- Verband berichtete und führte aus, daß er nicht stichfesten, Einzelfällen glaubte er die Arbeitsschen weiblicher Barr Sevening. der Reichsfommiffar für Rheinland handlungen stattgefunden haben, die aber au feinem Erwerbsloser nachweisen zu fönnen. Sum Schluß mußte ep Beftfalen, auch ein Rechtssozialist, hatte erklärt, daß er für Ergebnis gelangt find. Der Arbeitergeberverband der dennoch zugestehen, daß es fich mit den bisher gezahlten intere Entlaffung der Verhafteten eintreten wolle, daß der Ve Straßen- und Kleinbahnen weist darauf hin, daß zur Zeit Ber- fübungsfäben nicht auskommen laffe. Ma alſol bei à. Unabh.) liche Verkehrsbeschränkung fortfalle, und wenn er sich da stattfinden, und wenn diese ihren Abschluß gefunden haben, foll lagerungszustand insoweit gemildert werden jolle, daß jeg handlungen zwischen ihnen und dem Zweckverband Groß- Berm Der Antrag wurde einem Ausschusse überwiesen. Beschlossen wurde, denjenigen Websitern und Angestellten nicht durchfeben könne, dann würde er aur idiofort in weitere Berhandlungen mit den Bertretern der Straßen- der städtischen Werke, die praktisch verwertbare Anregungen au reten. Entlaffen aber ist bis heute mur ein Teil der bahnangestellten getreten werden. Verbesserungen geben, Bergütungen an gewähren. Berhafteten und der Belagerungsauftand befteht noch in der In der Diskussion sprachen sich alle Redner gegen felben Form wie zur Reit des Dartjeins des Reichsfoms ben Borschlag des Arbeitgeberberbande& qus unb Miffars. Sevening denkt selbstverständlich nicht daran, yon haben hervor, daß der Vorschlag der Arbeitgeber mur ein geschicktes einem ichönen Posten zurücдutreten. Gefährliche Flugblattverbreitung. En neuerer Zeit ist das Flugzeug auch in den Dienst her Prepaganda für politische und gefchaftliche gwede gestellt worden, h Die Flugzeuge freisen über der Stadt und werfen aus den hoben Lüften die Flugblätter herab. Diese Methode birgt aber auch süblichen Teil Berling Freuzte, ein ganzes zusammengeballtes Manöver sei, um die Verhandlungen möglichst weit in die Länge in Oberichlesien, dem Gebiet des Herrn Neichs zu ziehen. Ein solches Anfinnen fönne unter einen Umständen Tommiliars Sörfina, find gleichfalls zahlloje Berbaftun mitgemacht werden. Aen durch die Noskegarde vorgenommen worden. Die bei- In einer einstimmig zur Annahme gelangten Mefolution wird den Genossen Kaminsky und Geib, die sich unter den dem Arbeitergeberverband eine Frist bis zum 27. Juni Gefahren in fich. So ließ 8. B. gestern ein Flieger, der über den Berbafteten befanden, ließ man nach einiger Zeit wieder gestellt und wenn his blauf dieses Termins ein befriedigendes Batet aus dem Flugzeug fallen. Das Balet, das etwa 10 000 frei, jedoch berbot ihnen das Generalfommando, sich wäh. Rejultat nicht vorliegt, behalten sich die Angestellten den Beschluß, ziemlich große Flugblätter enthielt und ein Gewicht von 75 Pfund remb Der Dauer des Belagerungszustandes polittim ameitere Schritte zu unternehmen, por. Betätigen. Unter der Führung der Rechtssozialisten find unfere bolitischen Rustände weit schlimmer, als sie felbft während Krieges waren! batte, fiel zum Glüd auf das Dach des Hauses Böchftr, 14, wo es den Dachstuhl durchschlug und ein Loch von zwei Meter Größe im Quadrat rig. Ebenso gut fonnte es aber auf die Straße fallen und Vorübergebende töten. Man darf daher wohl die Frage auf werfen, ob diese Art der Flugblattverbreitung nicht fieber unter bleiben kann. Die Bantbeamten vor dem Schlichtungsausschuß. Gestern fanden in den Räumen des Reichsarbeitsministeriums unter dem Vorfis des Landgerichtsrats ult Ginigunge berhandlungen über den Reichstarif für die deutschen Bant angestellten statt. Nachdem Marx bom Allgemeinen Verband Stundenlange Schießereien schredten in der Nacht zum Don deutscher Bantbeamten die Lage im Bankgewerbe dargestellt hatte, Spigel als Organisatoren von Putichen. legte Direktor Mosler in langen Ausführungen dar, daß die nerstag die Bewohner bon Ober- und Nieberschöneweide und von In Sagen i. 23. gelang es unsern Genoffen, einen Spitel Grosbanken fich mit den Forderungen der Bankbeamten nicht Karishasst aus dem Schief. Die Ursache soll ein Golbat be is Bomen utama nn zu entlarven. Er war Mitglied der einverstanden erklären fönnten. Schon jetzt mache sich die Karlskors liegenden Freiwilligenforps selvejen sein, der aud 1.6.18.; 18 er aber nicht radikal genus herging, wurde zialisierung auf vielen Gebieten bei den Banden bemerkbar, sie einer nichtigen Urface heraus hinter einen Kamerabén her mi bei den Kommunisten Mitglied und wollte dort die Beitung Schaffung halb und ganzstaatlicher Geinstitute, die Sie einer Handgranate geworfen haben soll. Durch den Krach alar Abernehmen. Sein Eifer ging soweit, daß er von außerhalb Flug- institute seren sehr geeignet, die Banten einguengen, und bierau miert, orfchienen andere Regierungstruppen und schaffen blind. Blätter unb Material herbeischaffte, persönlich die Mitglieder in fäme noch die Konkurrenz der ausländischen Banten. Ge gebelings in den port Fegenden Wald hinein, wo bei diefen schönen nicht an, daß die Banten ihre Reserven angreifen, da diese für Nachten auch manchmal noch Spaziergänger anzutreffen find. Ob ren Wohnungen aufsuchte, um sie als Bezirksführer oder Bei den Fall einer Unterbilang zur Dedung verwendet werden Opfer diefer finnlosen Schießerei zu verzeichnen find, ist noch müßten. ber Bolizei zur Nedenschaft zogen, erklärte dieser, daß dies im gängig, da diese jogenannten stillen" Reserven die Kreditfähig erhoben werden. uniere Genossen diese muß jedoch mit aller Entschiedenheit Protest falte fie angegriffen werden, emp- Ein Raubüberfall ist von der Neutöffner Kriminalpolizei auf Blast Sagen das Geld für die Epitel aurüderhalte. indlich schäbigen. Es folgte dann eine Besprechung des von den geklärt worben. In dem Sonfeftiansgeschäft von lithoff in ber Dieser Kurzmann hat noch vor turzem versucht, Genossen anleitungen vorgelegten Tarisentwurfs. Bankdirektor Mosler mehrte sich gegen den Tarifvertrag, der Berrmannfteabe 128 erschienen füralieb awei Soldaten und ein Beinem Butsch auf die Reichsbant au gepinnen, er ist dabei ab yon ben Angestellten vorgelegt worden da durch eine genaue Bibilt. Dieser parte plüblich mit einem der Soldaten Althoff Tarifierung der Angestellen aller Alberstlaffen den Banten der am Salfe und weste fin, nachdem sie ihn zu Boben geworfen Der andere ja Borsigt allerorts bor alunten von Charakter eines faufmännischen Institutes genommen werde, und hatten, so lange, bis er fait beflnnungslos war. man auf diese Weise Behörden schaffe. Auf diese Art werde die Solbat fiel in demselben Augenbuid aber geau Althoff her in der Leistungsfähigkeit des einzelnen, wenn er nicht bie Hoffnung fight, the au corben. Ga gelang aber der Frau, fich los habe, hurch Tüchtigkeit befieres Ginfommen au erlangen, berabe aureipou, auf die traße zu eilen und um giffe zu mufen. Bevar gesetzt werden. Man babe jetzt ein Beispiel an den staatlichen jeppsb dieje tam, ergriffen bie Räuber die Flucht und enttamen Berätten, wo man versuche, bas bureaukratische System burch est ist es der Meuteuner Kriminalpolise gelungen, pen An ein laufmännisches zu ersehen, um die Betriebe lebensfähig au des Verbrechens zu überführen. führer Sex Bande, einen 82 Jahre alten Arbeiter Oswald Anlauf des Verbrechens zu überführen. Anlauf ist unterbeffen wegen andever Straftaten bereits verhaftet worden und fitzt schon im geblikt. Refer Art! Genugtuung. erhalten. Marx miberfprach diesen Ausführungen. Von einem lung einer französischen Ordonnanz im Gebäude Ban zuständiger Stelle wird mitgeteilt, daß die Berprüge Bon zuständiger Stelle wird mitgeteilt, daß die Berpräge Waffenstillstandsfommission seine Erledigung dadurch ge nden hat, daß die Regierung das Vorgehen des Bostens in bureaukratischen Einheitstarif fönne feine Rebe fein. Men Gefängnis au Tegel. Die beiden Soldaten find nach nicht eve er franaöflichen Militärmission in Berlin, General Dupont, in da heispielsweise die Banfpirettaren das Bielfache des Eintom und ein 21 Jahre altes Dienstmädchen Selma Saupt hatten in arfiter Form mißbilligte und die Angelegenheit mit dem Chef dürfe auch die Banjen nicht mit staatlichen Instituten vergleichen. griffen. Dagegen murbe noch festgestellt, daß auch amei Mädchen befriedigender Weise regelte. Koltichat als Oberbefehlshaber anerkannt. Bie Striegsamt London, 18. Junk( Neuber.) bie mexternit al. P: bot De ga A mens bejaben, als beispielsweise ein Minister. beteiligt waren. Diese, eine 28jährige Arbeiterin Emma Pflüger Gine heftige Deballe entspann fich dann um eine Maßregel dem Geschäft fleine Einkäufe gemacht, um die Gelegenheit und der Direktion der Diskonto- Gesellschaft. Schließlich wurden die die Septlichkeit auszufundschaften. Sie wurden chenfalls pers Berhandlungen vertagt, da die Arbeitnehmeromanisationen mit bem Abbruch der Bethandlungen drohten, falls biefe von der 200 Gramm Graupen. Bankow. In ben bekannten Geschäften auf Abschnitt 87 Direktion der Diskonto- Gesellschaft borgenommene Abstimmung Schlichtungsausschuß fich Steaken Freitas pormittag von 8 Uhr ab auf Feld 8 ber Bohlen haftet. Rotichal als Oberbefehlshaber aller russischen Armeen daraufhin aur Beratung zurüd. Das vieil dürfte erst im einigen Sie Einwohner des kleinen Blakes und des Pfarrhofes abgesehen. Die Lage in China, Amsterdam, 19. Juni. Tagen zu erwarten fein. eting bom 10. d. M., daß fich die Lage Chinas verschlim Stimmen abgelehnt. Baut Algemeen Handelsblad" melden die Times" aus bosch. Mert hat. Meben der Boylottbewegung ist fest auch Bereinigung sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Groß Berlins Berfammlung Sonnabend 7% Uhr Schule Hinter der Garnisonkirche 2. Tagesordnung: 1. Bericht vom Verbandstag. 2, Bahlen, 3. Seminar für sozialistische Bädagogik( Dr, Löwenstein). Deutscher Metallarbeiter.Berband.( Berwaltung Berfin.) MI Angestellte wurden am Sonntag gewählt: Nollege Bruns Lehmann, Hans Boos, Otto Paschte, Siegfried Riedel, Hermann Internationaler und der Kriegajbioten und Kriegechinters Scheibe und Herman Müncheberg und Kollegin Frieda Gla- bliebenen. Die Sigung des Einundzwanziger Ausschusses fällt Sonn Die Beitragserhöhung wurde mit 10 178 gegen 8465 abend, den 21. d. M., umständehalber aus. Der Obmann. Internationaler Bunb der Rriegsbeschädigten, Ortsgrupp Charlottenburg. Aw.- Süd- Spandau- Gewerk Np. I. Sämtliche Kollegen tref- 7 Uhr, Bezirk 2 bei Werner, Ballsbr. 96. Bezirk 4 Baloghift: 18 Dezirksversammlung am Greitag abend e Bewegung entstanden, die gegen die militarikishe e fen sich betrefis Affordngchzahlung, heute, Freitag, nachmittag Bezieh 5 Rettleaftr. 42. Begick 6 Joachimsthaler Straße 37. Berung gerichtet ist. Der gesamte Hanbel sieht so gut wie stills hr, bei Medlenburg, Ravenéftr. 6. Bf. Wedding( Seldel). droht ein Eisenbahn-, Posts und Telegraphenstreil. Die Beegung gegen die Regierung beschränkt fich nicht nur auf die Spandaus treffen sich Montag mittag 2 Uhr im Lokal, Reue Fludenten, sondern auch einflußreiche Elemente gus ber viedrichstr. 2 Bertrauensleute der Kriegsbeschädigten der Heereswerkstätten Geschäftliche Notizen. Spannende Rinskämpfe finden täglich im Garten der Schish: brauerei Schöneberg statt. Theater und Vergnägungen. riedrich- Wilhelmet.- Theater Direkin: Gustav Friedeloh Chasseestraße 30. Anfang 7 Ur. Allabendlich: Das Dorf ohne Glocke Volksbiline, Theater as am Blowplatz. Direktion Friedrich Kanalps. Uhr: Der Sohwark stler, Opernhaus Der Ring des Niboluagan 3. Tag Götterdämmerung. Anfang: 16 Uhr. Schauspielhaus Zum 1. Male: Uhr: e Höhe des Gethis. Stelle Direktioa Meinhard R. Bernaner. Theater 1. d. Königerüizer Straße 8 Uhr: Der Häupting. Sounabd.: Der Haunting. Sonnig, nachm.: Distuns Frank. Abonds: Der Häuptling. Komödienhaus an der Marschallbrücke, Lucie Wahisha. Ludw. Hartau. 8 Uhr: Liselott von der Pfalz. Berliner Theater 48 Uhr: Sterne, de wieder leuchten, Sonnabend: Die tale Comted. Deutsches Theater labendlich 8 Uhr Max Pallon erg in Familie Schimek, Heute: 200, Aufführung. Kammerspiele Allabendlich 8 Ukr: Leopoldine Konstantia in Elfersucht. Theater des Westens Allabendlich 7 Uhr: MlaWerborn Hans Wafmann in Die Geisha. Lessing- Theater Sommerspielseit Leltong: Hans Sternborg. Jastopial 3 Ulir: Charleys Tante. Deuteckos Künstler- Thest. Aligbendi, 7 Uhr: Max Agasheria. Kert atz la: Rose- Theater Uby: Ehe- Urlaub. 7 Uhr Gartenbahne: Das sieht sich jeder an. Vorher Konzert and erstklassige Speziallion. Walgeila- Theater Uhes Kielne Shavin Wintergarten Clich A War Vertelvorstellung Rauchon gestattet, Allabendlich 74 Uhr: Elite- Sänger chem. Mit der StettinerSize Russell, Horst, Seidel etp. Humor.Spielpt. 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Juni 1919 in Aircelschlößchen Priedrichshazen und der anschließenden Wiese Mustk. Fastreden. Gasang 9 Uhrt Fouerwerk in sock nie gozolster Pracht Bituite 50 Pt. Beglen 4 Uhr Elutrittskarten sind in der Buchhandlung der Freiheit" orhaich Ballschmieders Wuriété- Garten Podsinase 16 Welosenseer Sommer- Theater Frensioner Franeando 6-9. Bios Goph. Dagmenn Taglich 12 Variété- Nummern Grosses Theater- Orchester Eröffnung der Gärten: Wochentags 3, Uhr Sonntags 2 Beginn des Konzerts: Wechenings 6 Uhr Sonntags Beginn des Variétés: Wochentags 7 Uhr Sonntags Über Vermietung der Gärten an Vorclus wonde man sloh an die Direktion. IANOS, FLUEGEL PIANOS, neu und gebraucht Römbildt A.-G., Latpiger Str. KQ/ 420 Prozesse, Rat. Belstand, mäßige Preise, Tellaaki. Ehe, Allmcnten, Steaisschen, Eingaben, Gnadoages Landgerlohieret Dr. v. Kirchbach, Gesellsch ( gegah. Tietz). 9-7) Glanz. Ert.! Bonbacht. Schumacher, in g. Kheln, Trierer Strasse 37. Tel. 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Wir haben beantragt, Minister Landsberg zu laden, als denjenigen, der von der Verhaftung Ledebours vor. her wußte, der den Artikel im Vorwärts und das sogenannie Do. foment der Schuld veröffentlicht hat. Wir wollten ihn hören, wie die Dinge stehen. Meine Herren, hieß es, das Zeugnis sei un erheblich". Wir beantragten, den Staatsanwalt Heiner über dir Spigeltätigkeit zu hören und Aflen vorzulegen, aus denen die versuch, der an ihm selbst verübt wurde und an dem Prozeß der Spieltätigkeit sich erweisen würde. Die Anträge wurden abge hier gegen ihn angestrengt wurde. Ich hatte bei seinen Darlehnt, sie waren unerheblich". Meine Herren, und nun zum Kellner Roland. Dieser legungen ungefähr das Gefühl, als wenn man hört, wie ein GymDie Rede des Rechtsanwalts Dr. Hersfeld hat am nafiaft seinem Vater über deffen Lebensführung Vorhaltungen Spitzel, von dem wir die bestimmten Informationen haben, daß gestrigen Tage die gegen den Genossen Ledebour erhobene macht. er in der Menge am Alexander Plaz gerufen hat: Wir bejezzen Er steht im Anklage restlos vernichtet. Mit ruhiger Sachlichkeit beleuch Meine Herren, was Herr Ledebour wirklich getan hat und den Borwärts!", kann nicht gefunden werden. tete er das ganze Intrigenspiel, das dieser Anklage zu- was seit Jahrzehnten seine politische Aufgabe war, das ist ber Dienst der Regierung, aber die Staatsanwaltschaft weiß nicht, wo grunde liegt. Ausführlich besprach er die Rolle, die die Stampf gegen den Militarismus, der in dem neuen Militarismus er ist. Der Zeuge Bachmann, der sich in der Voruntersuchung rechtssozialistischen Führer während der Revolution gespielt jest wieder auferstanden ist und haben, und wies mit allem Nachdruck darauf hin, daß am in dem sich die Mordzentrale gebildet steht. Verhaftet wurde durch die Militärkamarilla, eidlich als Spiel bekannt hat, sollte auch vernommen wer= den, um Licht zu bringen in dieses Netz des Spigelgewebes; 9. November weit schwerere Verbrechen be- hat. Es ist der Kampf gegen alle diese Mächte und Wirkungen, gangen worden sind, ohne daß die Staatsanwaltschaft gegen welche ihm jebt in die Schuhe geschoben werden. Deshalb dei er ist verschwunden und kann nicht gefunden werden. Dann ein dieſe Rädelsführer, zu denen ja nach eigenen Befundungen Saß der Militärkamarilla gegen Herrn Ledebour, der darin mün- anderer Beuge: Der einisige freiwillige Spikel, Thießen. auch die Herren Ebert, Scheidemann, Lands- dete, daß man ihn ermorden wollte, und schließlich darin hausen, ist hier erschienen, er sollte Ledebour ins Zuchthaus daß er jetzt als Angeklagter vor Ihnen bringen. Der Herr Staatsanwalt sagte, er wolle ihn fallen lassen. berg Heine und Noske gehören, eingeschritten wäre. gemündet hat, als Parlamentär, wie Und doch suchte er ihn wieder vor, um den Geschworenen flar zu Das Heiligite wurde am 9. November vernichtet: die Mon- mit der Regierung über den Frieden, über das Auf- machen, daß Ledebour im Marstall bewaffnete 3üge gesehen, archie, die die Staatsanwälte in ihr Amt einsekte, der sie hören des Blutvergießens verhandelte, was ihm jetzt in die hat. Sie können sich ja denken, wie das auf Herrn Ledebour Treue ichvuren, und in derem Auftrage sie ehedem den Schuhe geschoben wird. Zwischen kriegführenden Bölfern ist es wirken mußte. So machte er in seiner Erregung den Zwischen. Kampf gegen iene Männer führten, die heute die Weisung üblich, daß der Parlamentär geachtet wird. Zwischen den ruf: Das ist ja Schwindel! Graf Westarps Aussage führte hier zu erschütternden Auftritten bon Zeugen, die mishandelt wurergeben ließen, einen ihnen unbequemen Revolutionär ver- eigenen Volksgenossen scheint das nicht nötig zu sein. mittels der verschlungenen Paragraphen eines verstaubten Meine Herren, wir sind jetzt in Deutschland so weit, daß den, als sie unter der Obhut des Grafen Westarp standen. Frau Rechtes zu beseitigen. der Parlamentär der eigenen Nation grundlos verhaftet wird. Steinbring befundete, wie Graf Westarp sie für Rosa Lugem Die ganze Art der Prozeßführung, die bemüht war, alle Serr Suwunde sagte selbst, er wisse nicht, warum Ledebour burg gehalten hat, wie sie deshalb als Barteihure bezeichnet und berhaftet sei, teine Behörde habe das veranlaßt. Troßdem ist an die Spiße des Zuges gestellt wurde. Meine Herren, dieser belastenden Momente mit peinlicher Genauigkeit hervorzu- Rebebour festgehalten worden, bis man diese Anklage zusammen- Eage war das Leichen begängnis Roja Luge mburgs. fehren, und die versagte, wo es galt, die Drahtzieher zu gebaut hatte. Meine Herren, wenn dieser Prozeß etwas ergeben Einer der Redner sagte: Wenn unsere Nachkommen an das Grab entlarven, das Spikelsystem bloßzustellen, die Verbrechen der hat, so ist es die Tatsache, daß die Spartakuswoche vom 5.- 12. treten, werden sie sagen: Das ist geweihter Boden. Aber in der Militärkamarilla, die Blutschuld der Negierung an den Januar nicht von Herrn Ledebour gemacht wurde, sondern daß proletarischen Revolution unter der Präsidentschaft Januarkämpfen gerichtsnotorisch zu beleuchten; all den ver- fie, wenn nicht gemacht, so doch zum mindesten zum Ende çe des Herrn Ebert ist es möglich, daß eine Frau hier bechlungenen Braden, die die Justiz eingeschlagen hat, um führt und das große Blutvergießen in ihr herbeigeführt wurde funden muß, daß ein Offizier aus gräflichen Geschlecht, weil er fie für Rosa Luxemburg hält, sich erlauben darf, sie an aus Scheingründen Rechtsgründe zu drehen, wurde nachgedie Spize eines Buges zu stellen, um fie ber Ver. pürt, und noch einmal erlebte der Buhörer das, was sich die ihren Gegner niederschlagen wollte. Die Militärtamarilla achtung preiszugeben. Graf Bestarp bestreitet alles, auch In zwanzig langen Prozeßtagen in sein Hirn eingehämmert ist auch der Urheber dieses Prozesses und sie bestimmt die daß er in der Dragoner- Kajerne war und dort die erschossenen beseitigt werden, der der Regierung nicht genehm ist; hier Staatsanwalt suggerieren wollte, um ihre politische Leiden hat auch selbst teine ausgestoßen. Aber am Schluß tritt er will man mit der Beseitigung dieses Mannes zugleich die schaft anzustacheln: Sie Kommunismus- hie Individualismus, an den Richtertisch und erklärt, ganze Bewegung derjenigen Arbeiterschaft einen Schlag ver- nein, es steht in Frage, ob die Militärgewalt, die jekt Deutsch. egen, die mit den Ergebnissen der Revolution nicht zu- land beherrscht, Deutschland zum neuen Kriege führen will, auch frieden ist und die nach den langen Leidensjahren des in diesem Gerichtshof Fegen soll, und ob auch die Bank der worden! Und was geschieht? Der Herr Staatsanwalt Zum. Geschworenen an ihren Wagen gespannt ist oder nicht. Das ist broich steht auf und erklärt, die Glaubwürdigkeit des Grafen Strieges einen Zustand schaffen will, wo politische Rechtlofig- ber Ginn dieses Prozesses und des Spruches, den Sie abgeben Westarp stehe ja nicht in Frage. Die Leute, die seine Glaub. würdigkeit erschüttern sollen, seien Verbrecher, gegen Frau teit, wirtschaftliche Unterdrückung und militärische Sklave- follen. tei einmal für immer ein Ende hat. Der Herr Staatsanwalt ist darauf zu sprechen gekommen, Steinbring sei sogar Anklage wegen Mordes erhoben. Meine Die Vorgänge Herren, ich brauche Ihnen wohl nicht darzulegen, welche Schlüsse Während die Staatsanwälte bei ihren Darlegungen daß das Strafgesebbuch noch in Wirkung ist. trob heißen Bemühens einwandfreie iuristische Be- spielen bekanntlich vom 5.- 12. Januar 1919. Diese Zeit liegt daraus zu ziehen sind. Wenn ein gräflicher Offizier um den weise für die Schuld Redebours nicht erbringen konnten, taum zwei Monate nach der Revolution vom 9. November Schuß seiner Ehre bittet, und die Kameraden zweifellos gebeten Der 9. November hat nicht nur das alte hat, das Zeugnis für ihn abzulegen, sie aber dies nicht tun, und sich auf allerlei zweifelhafte Stombinationen, Mut- 1918. die Staatsform Staatswesen, beseitigt, e8 war eine so tönnen Sie die Schlußfolgerungen daraus allein ziehen. Graf maßungen und allgemeinen Nedensarten stüßen mußten, des ganzen Staats. und Gesellschaftswesens. Westarp war deshalb ein wesentlicher Beuge, weil er zusammen waren die Ausführungen des Rechtsanwalts Herzfeld gerade Die Gewalt, welche damals ans Ruder tam, die Gewalt der mit dem Staatsanwalt Frau Steinbring in der Belle aufge auf juristischem Gebiete in allen Punkten schlüssig. Und wo Boltsbeauftragteen im Reiche, die Gewalt der Minister in den sucht hat; das kann ein gewöhnlicher Senge nicht tun. Daß der das allgemein Menschliche, das Rechtsgefühl des Volkes Staaten, die Gewalt der Obersten Heeresleitung des Kriegs- Herr Graf dies nicht ist, ergibt sich auch daraus, daß er eines berührte, da wird ihm wohl kaum einer, der nicht durch die ministeriums, der da- Morgens, als er im Amtszimmer des Herrn Ersten Staatsan. Angst um seinen Besit befangen ist, die Zustimmung haben mals die eigentlichen Träger der gesamten Gewalt waren, walts weißmann anwesend war. zufällig Herrn Staatsanwalt berjagen fönnen. alle diese Gewalten beruhten auf der Revolution. Nach der eigen- Bumbroich traf, der ihm angab, wie er sich gegen unbequeme tümlichen Frage des Herrn Staatsanwalts 8 umbroich an den Aussagen schügen tönne. Graf Westarp ist ein Mann, der in Boltsbeauftragten Dittmann, ob nicht nur die Paragraphen über Bivil Dienst tut und genau, wie Herr Fischer, fein Gewerbe nicht Soch- und Landesverrat beseitigt jeien, konnte man glauben, die nennen darf. Ich glaube, daß Herr Graf Westarp sehr guten Revolution habe nichts bezwedt, als an Etelle Wilhelms von Aufschluß über den Ursprung des Prozesses, über die Verhaftung Hohenzollern Friedrich den Einzigen, Herrn Ebert, hinzusetzen. des Herrn Ledebour und den Mordplan gegen ihn hätte geben 8 65 00 men atratzera engl. B haiselon de bill eleganc Komple ersende skille uf von ikos, mo means, So ebetten ngen zu Golda odeme h. gestrich enorm pr ringers well Meich 75- Chaise an, 3. Querge en Auflage entmatrat Umbausol Stargard ocken. eppdeck en. res stoffe lligst E str. cher 9. Gardines Zebde Rosentha Auswahl TischStepper Beth Läuferstol vert. uckt Be auft b 166 III. e. 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Jedenfalls sprach aus seinen Worten nicht die Ueberzeugung eines Mannes, der von der Schuld Volksbeauftragten beruhte auf des Angeklagten durchdrungen ist und dem Recht zum Siege berhelfen will. Sondern es war die Rede eines Beamten, der dem Befehl seiner vorgesetzten Behörde, gegen Ledebour u sprechen, Folge leistet. Croße Beachtung. n Einundzwanzigster Verhandlungsfag. Soldatenräte, die seine Glaubwürdigkeit und seine Ehre sei angezweifelt Borsigender( unterbrechend): Ich bitte, nicht in dieser fönnen. ironischen Weise über den Präsidenten des Reiches zu sprechen. Der Verteidiger kommt dann auf die den Geschworenen vorRechtsanwalt Herzfeld( fortfahrend): Früher war der gelegten Fragen zurück und betont, daß dabei das erschaverende König von Preußen Präsident des deutschen Reiches, nur um Moment die Nädelsführerschaft einen Präsidenten zu haben, brauchte keine Revolution gemacht werden. Die Revolution war auch nicht durch die gröbliche Ber- fel. Ledebour würde als Führer der politischen Bewegung, alt lebung der Strafgefeße über Hoch- und Landesverrat zustande ge- intellektueller Urheber bezeichnet. Ein Sufammenhang zwischen kommen. Rein, die Revolution und die Macht der damaligen dem Revolutionsausschuß und der Beseßung der Gebäude habe aber nicht bestanden, da der Aftionsausschus erst nach der BeVerlegung fämtlicher Paragraphen des Strafgesetzbuches. schung in Aftion trat. Das babe der Zeuge Harit betundet. Daß Der Reichstag wurde beseitigt, das Recht zu wählen und ge- Ledebour gegen jeden Butsch sei, beweise die Erklärung des BeuDer wurde agungen zu Amtshandlungen gegen Meyer, daß Ledebour nur unter der Bedingung, daß jeder aber meint, Butsch und Terror seitens der kommunistischen gangen. Ich verweise auf die Aussage des Zeugen Leid, der erPartei flärte, daß der Polizeipräsident v. Oppen zusammenbrach und abgelehnt würde, mit dieser hätte zusammengehen wollen. gezwungen war, fein Amt zu übergeben. Die Arbeiter und Sol- Als Ledebour dann im Marstall seine Rede vom Auto Herab datenräte, die die Boltsbeauftragten als Träger und Quelle aller hielt, habe er gesagt: Beigt Euch wie Menschen, verhaltet Guch Der Vorsitzende erteilt sogleich dem Verteidiger, Rechts- Gewalt ansahen, hatten das Recht, sie einzusehen und zu ent- ruhig, Blut ist genug geflossen. Die Sache fann auch frieblich eranwalt Herzfeld, das Wort.f Dieser führt aus: laffen. Und dann Meuterei? Haben Sie nicht am Tage der Ne- ledigt werden. Und nun flagt man ibn als Rabelaführer in diesen Meine Herren Geschworenen Herr Georg Ledebour, der volution gefehen, wie die Arbeiter die Soldaten aufforderten, zu Nämpfen an. Herr Dittmann habe befundet, daß der erste und Angeklagler vor Ihnen steht, ist einer der bekanntesten poli- mentern und zur Revolution überzugehen? Auch dieser Bara- nachdrücklichste Befürworter der Berhandlungen Ledebour gewesen tischen Persönlichkeiten Deutschlands sowie der ganzen Kultur graph ist gröblich verletzt worden. Der Herr Staats- fei. Die friedlichen Vorschläge der Revolutionäre habe die Regiewelt. Diefer Prozeß findet daher nicht nur in Deutschland, anwalt nur die Gesetze über Hoch- und rung jedoch abgelehnt. jendern in der ganzen europäischen und außereuropäischen Welt Landesveerat seien damals verletzt worden. Deshalb flagt Der Verteidiger kommt auf die Vorgänge im Marstall und Herr Ledebour hat sich seinen Namen in er Herrn Ledebour nicht wegen Hoch- und Landesverrat an, auf die Verhandlungen, die auf Anrerung Dittmanns stattfanden, teitloser Arbeit für die wirtschaftliche und politische Befreiung sondern wegen unbefugter Bildung eines bewaffneten Saufens, zu sprechen und erklärt, daß das geschichtliche Ergebnis dieses Probes deutschen Wolfes erworben. Aber Herr Ledebour ist nicht Aufruhrs, Landfriedensbruch und Verbrechens gegen das Spreng- effes sei, daß nur ein befannier, fondern ein ungewöhnlich geachteter Politiker. stoffgefet. Jit denn je ein schwererer Aufruhr als am 9. NoUm Ste ich 3 tag hängt in einem großen Gaal ein Bild, das als eine der Mittelfiguren Herrn Ledebour zeigt. Dieses Bild burde angekauft, als Herr Ledebour im schärften Kampf gegen Regierung stand. Der Reichstag hielt es für richtig, Ledebours nachfolgenden Geschlechtern zu übermitteln. Charakter des Herrn Ledebour? Steine Herrer Geschworenen, was ist nun der Zug und gewejen. Es ist der Bug der Offenheit und der Wahrheit, bember begangen worden? Mit jemals trasfer das Gesek verlegt worden als damals, als die jebigen Gewalthaber zur Macht gelangten? Wenn Herr Ledebour das getan hätte, was ihm zur Last gelegt wird, müßte ich sagen, daß die Herren des schweren Aufruhrs, Landfriedensbruchs usw. die Regierung die blutige Spartakuswoche gewollt und bewußt inszeniert und weitergetrieben habe. Sie habe die Bedingungen der Militärkamarilla, die ja durch Aussage Fischers bekannt geworden seien, übernommen und jede Verhandlung bor Räumung der Gebäude abgelehnt. Ledebour, der Unterhändler, wäre verhaftet worden und in die Obhut der Soldaten gebracht, die gedroht hätten, ihn zu ermorden. Die Reichsregierung, trob dem sie von der Verhaftung durch Fischer wissen mußte, habe nichts getan, um ihn und Meyer zu befreien. Auch den Zug gegen das Striegsministerium, bei dem feine Gewalttätigkeiten vorgekommen seien, wolle man Ledebour in die Schuhe schieben. Die durch Ebert und Scheidemann hundertmal mehr schuldig find Meine Herren, der Herr Staatsanwaltsrat Gyfae jagte uns, es gebe einen großen Unterschied zwischen Revolutionären, welche siegen und Revolutionären, welche niedergeschlagen werken. Der eine fommt zur Macht und der andere auf die Anflagebant. Deshalb achtet mar ihn hier und in der ganzen Welt. Man hat Sehr richtig. Aber meine Herren, das ist eine politische Erwä Mur selten einen Angeklagien vor den Schranken des Gerichts Besehen, der mit so züfsichtsloser Offenheit und Wahrheit seine gung und seine strafrechtliche. Ich muß sagen, der Herr Staats- emgen der Regierung überbrachte Proflamation bes Revolu rechtlich wirken wird. Es ist in den Zeitungen gesagt, daß Bede- jetzt mich um so mehr in Erstaunen, als es sich am 9. November gierung tatsächlich vorhanden war. bours Wejen nicht verwunderlich sei, er sei ja Schauspieler doch um den Aufstand gegen die legitime Gewalt, die Jahrzehnte lutionäre nie veröffentlicht worden. Das habe erst Herr Land 3Meine Herren, Herr Ledebour hat niemals mit dem und Jahrhunderte bestand, gehandelt hat, die den Herrn berg im„ Borwärts" getan, der mit dem Artikel„ Das Dokument Staatsanwalt einsette und für deren Schuh der Schuls" gegen Ledebour Stimmung machen wollte. Theater etwas zu tun gehabt, er ist niemals Schauspieler ge= Dr. Herzfeld schließt: Sch glaube, meine Herren Gewesen. Wahrheit und Geradheit ist das Wesen Ledebours, er da war, für die er die Sozialdemokraten so oft und eifrig schworenen, ich habe Ihnen in großen Zügen umwiderleglich darHerr Staatsanwalt Rum broich führt sich mit den Worten angeflagt und verurteilt hat. ein, daß die Politik an den Schranken des Gerichtshofes zurück.) Ich will nun auf die Dinge zu sprechen kommen, die sozu gelegt, wie alles entstanden ist. Ledebour hat den Putsch, den bleiben müsse. Und dann, meine Herren, hielt er Ihnen eine jajt fagen neben dem Prozeß hergingen, obgleich sie den Ursprung von er stets bekämpft hat. nicht gewollt und veranlaßt. Er steht Herrn Ledebours Verhaftung, den Mordpian gegen ihn, und die jetzt vor Ihnen cyf Beranlaffung derjenigen, tein politische Rede. Er suchte sie fast Beteiligten dabei ans Licht bringen sollten. Es sollte festgestellt werden, daß gewiffe Spigel an der Befehung der Gebäube nur mit politischen Argumenten zu überzeugen, daß Herr Ledebour die Besetzung der Zeitungsgebäude veranlaßt| habe, daß er für alles das haste, was noch vorgegangen ift. Er Mordzentrale. Sie sei von seiten der Revoging jogar jo weit, Herrn Ledebour für alle Butiche, die nachträg. ihre Hand im Spiele hatten. Wir haben versucht, auf Umwegen sein Dlecht geben merden, gegenüber diesem Gespinnst von Unlich im Deutschen Reiche vortamen, verantwortlich zu machen, die Dinge hier zu untersuchen. Wo wir nahe daran waren, auf recht und Morbeersuchen. auch dafür, daß staitt der geistigen Momente im Deutschen Reiche die heffen Quellen zu flopten, da jezte die juristische Hormel ein. Ledebour frei und geben Sie ihn dem deutschen Bolte wieder, Handgranaten und Maschinengewehse als politische Waffen ge-/ da fiel der Borhang und das Licht erlosch. Es ist und nicht ge- denn sale Männer wie Herrn Bedebour brauchen wir in dieser braucht werden. Herr Ledebour trage auch die Schulb an ber lungen, die Minilor Seine und Landsberg hier als Beugen Zeit. Das deutsche Belt hat nicht viel solche Männer. Sprechen Staatsanwalt dadurch diese Mordzentrale anerennt, er hat aber berjammlung behauptet, er habe Beweise, daß Ledebour die Be- friedens, die ja leicht durch einen unten zum Feuer ensfacht bergessen, zu sagen: Herr Ledebour trägt die Gould an dem setung der Gebäude veraniatß hat. Wir beantragten, daß er die werden tönnte, fich teilen, es wird eine Befreiung Mord von Karl Liebknecht und Roja Luxemburg, an dem Mord- Beweise unter seinem Eid aussagen solle. Das Gericht entschieb, durch Deutschland gehen, da es noch eine Stelle gibt, die Deutschland jett aufs neue in ein blutiges Unglüc stürzen wollen. Meine Herren, ich vertraue auf Sie als unabhängige Birger, daß Sie einem Mann wie Georg Ledebour Jeh bitte Sie, sprechen Sie Heren nder man auch blefer Mecht entgegenzutreten wagt. Sprechen[ gierung und zur Erbfebung Eichhorne Stellung genommen. Sin-| Verbandstag, das Referat Tarnows bruden zu lassen und gut Sie Herrn Ledebour frei und verdienen Sie sich den Dant des ter den Kulissen war die Absehung Eichhorns bereits vorbereitet. weitesten Berbreitung in den Mitgliedschaften zu bringen, deutschen Voiles! Troßdem aber Fischer der von Eichhorn gebildeten Sicher leber„ Lohnbewegung und Tarifberträge Nunmehr erhält Rechtsanwalt Obuch das Wort, welcherheitswehr eine höhere Löhnung versprochen hatte, haben sich referierte Neumann vom Vorstand. Er schilderte eingehend erklärt, daß ihm zwar nicht die farbenreiche Beredsamkeit des die Truppen im entscheidenden Moment doch nicht auf den rechts, die außerordentliche Schwierigkeit der Organisierung der Hol Herrn Rumbroich zur Verfügung stände, er hoffe aber, daß sozialistischen Standpunkt gestellt. Eichhorns Abießung war na- arbeiter und der Vertretung ihrer materiellen Intereffen sowohl die Geschworenen durch die Stärke der Argumente überzeugt fürlich nur der Vorwand zu einem Vorgehen gegen die Revolu- in der Vorfriegszeit als auch während des Krieges. Die G würden. Am 5. Januar, vor Einberufung der Nationalver- lionäre, wie aus einem Jaterview des Herrn Eugen Ernst reichung von Teuerungszulagen während des Strieges stich auf fammlung, hätten andere Rechtsverhältnisse bestanden als jett. mit einem Bressevertreter hervorging. Während dann der An- starke Hemmnisse seitens der Behörden. Iramerhin find wich Auf Ledebours Darlegungen in dieser Beziehung fet die Staats- geklagte sich bemühte, eine Vermittlung herbeizuführen, operierte tige Fortschritte auf dem Gebiet der Tarifgemeinschaft anwaltschaft gar nicht eingegangen. Man frage sich, wie die man mit der Division Lequis so, daß der Zusammenstoß erfolgen der Durchsehung vertraglicher Mindestlohne während des Staatsanwaltschaft heute noch die Anflage gegen Herrn Lede der Arbeiter gesorgt. Die Regierung war mußte. Außerdem wurde durch Spikel für die nötige Erregung Krieges gemacht worden. Auch die Errichtung des Tarif bour stütze und erhalte als Antwort: Durch die Angaben de& Herrn Ledebour selbst. Es sei schon manche Anflage in der Beweisaufnahme zusammengebrochen, da einzelne Bunkte nicht aufrechterhalten werden konnten. In dieser Beweisaufnahme jei jedoch gar nichts übrig geblieben, von dem, was die Staatsanwaltschaft ursprünglich hätte nachweisen wollen. Er habe sich, als über den Haftentlaffungsantrag verhandelt wurde, nach der Bemerkung des Herrn Staatsanwalts Dr. Gyjac, man stehe noch ver der Beweisaufnahme, gejagt: wenn jetzt nicht ein paar Schurken auftreten, die etwas unwahres unter ihrem Eid aussagen, dann möchte ich wiffen, was die Beweisaufnahme noch neues ergeben sollte. Wo aber seitdem der Verteidigung etwas neues angeführt werden sollte, habe die Staatsanwaltschaft sich dagegen gewehrt. Die Geschworenen feien dadurch, daß ihnen nur immer von Bersirungen, Körperverlegungen und Säjäden gesprochen wurde, einseitig beeinflußt worden, und bie Verteidigung Fätte nicht Gelegenheit gehabt, ihrerfeits wichtige Borgänge aufzuklären. Die Staatsanwaltschaft lege Redebour nicht nur die Vorgänge in Berlin, sondern im ganzen Reich zur Laft. Er müſſe den Erlärungen des Staatsanwalts, daß der Angeklagte auch für gemeine Plünderungen verantwortlich sei, ein anderes objektives Urteil zur Seite stellen. Für die Blünderungen im Weltkriege, absolut von den Offizieren abhängig, Fischer selbst hat die Bedingungen angereben, unter denen er den Aufstand niederschlagen würde. Damit, daß die Regierung die Führer den Soldaten ausliefern ließ, hat sie stillschweigend auch die letzte Bedingung anerkannt, die Verhaftung der Führer verlangte. Es steht fest, daß es nie zu einer Verhaftung und einer Anklage gekommen wäre, wenn die Soldaten die Regie rung nicht vor eine vollendete Tatsache gestellt hätten. Meine Herren Geschworenen ,. Ihr Spruch soll diesen mora lisch rechtlichen Unterlagen seinen Ausdruck geben. Es ist be sonders bitter, daß dieselben Personen, die Ledebours Verhaf tung veranlaßt haben, jetzt auch die Anflage aufießten, während jie als höchste Justizbeamte ihrer feindseligen Gesinnung gegenüber dem Angeklagten an anderen Stellen Ausbrud geben. Ga sind dieselben Personen, die früh'r jahrzehntelang an der Seite des Angeklagten standen. Und nun, meine Herren Geschwore nen, wenn Sie das alles berücksichtigt haben, urteilen Sie über die Schuld des Angeklagten. Staatsanwalt Dr. Gysae führt zur Entgegnung aus, daß den Vorwurf der Phantasie- und Legendenbildung des Serrn Rechtsanwalts Dr. lb aurückvetlen müſe Seine weiteren Ausführungen waren eine Wiederholung feines Plädoyers, das er im einzelnen läuterte und ihm teilweise eine andere Auslegung gab. amis für das Holzgewerbe bildet eine bedeutsame Gr rungenschaft. Es ist uns auch gelungen, bisher schon mehrere Der Redner machte dann noch längere Ausführungen über die Reichstarife für eine Anzahl von Branchen abzuschließen. einzuschlagende Taktif bei Lohnbewegungen sowie über die Stom petenzfrage zwischen Hauptborstand, Gauvorstand und Ortsver waltungen bei wichtigen Entscheidungen in Bohnlämpfen. winkler- Beipaia bas Recht der Arbeiterschaft geltend, bie In der Diskussion über das Referat Neumanns machte deshalb nicht davon reben, daß die Revolution zu einer Bohn Wunden des Krieges nach Möglichkeit zu lindern. Man fönne bewegung gemacht werde. Durch zentrale Verhandlungen, durch den Reichstarif, würden die Interessen der Kollegen beffer be rücksichtigt als in lofalen Abmachungen. Berliner Stoflegen gegen Tarifverträge, insbesondere gegen lang Boese Berlin brachte die grundsäbliche Gegnerschaft der fristige, zum Ausdrud, da diese die Bewegungsfreiheit der o legenschaft lähmen. Unter den heutigen Verhältnissen wollter aber auch die Berliner Kollegen an dem Ausbau der Tarifber träge mitwirken. Tempel. Dresden beklagte sich über mangelndes En gegenkommen seitens des Metallarbeiterverbandes hinsichtlich der Entlohnung der Solzarbeiter in den gemischten Betrieben. müßten in diesen Betrieben die Kollegen nach den allgemeinen Bedingungen des Holzgewerbes entlohnt werden. Bopp Würzburg verlangte die Beibehaltung der zentrale Verhandlungen, da die Provinz dadurch groß geworden sei. Rum gestrigen Bericht ist noch nachzutragen, daß eine Re bon Berband& funftionären entschieden verurteilt bie politische und religiofe Gleichberechtigung aller Mitglieder des Berbandes verlangt. ber fich über mehr als vier Jahre erstreckte, habe man auch nicht 11. Verbandstag des Deu'schen Holzarbeiter- folution sur Annahme gelangte, welche die Maßregel und den General 2udendorff oder einen anderen militärischen Führer verantwortlich gemacht. Man könne doch nur das beurteilen, was der Angeklagte selbst getan und gewollt habe. In ber Beweisaufnahme fei von dem Belastungsmaterial nichts übrig geblieben. Jetzt handele es sich aber um den neuen Standpunkt ber Staatsanwaltschaft, die Ledebours eigene Angaben als be. laftens anfehe. Dieser habe sich wohl als Mitglied des evolutions. pusschusses bekannt und zugegeben, daß er bereit war, ber unberechtigten Abfekung Gichborns entgegenzutreten. Entschieden habe er jedoch eine Der Ver Beteiligung an der Waffenausgabe in Abrebe peitellt, ebenso am Landfriedensbruch und Aufruhr. teibiner schildert dann eingehend die Vorgänge am 5. Januar und erklärt, daß in der Versammlung des Revolutionsausschusses nid barüber beraten sei, Truppen gegen die Regierung zu veribenden, man fei der Ansicht gewesen, daß die Bewegung waffenlos vor sidy gehen würde, und daß überall die Meinung herrsche, daß die Regierung unfähig sei, die Revolution weiterzuführen. Nach der Mittagspause fährt Rechtsanwalt Obuch in feinen tionsrecht gesprochen. Das mag juristisch nicht einwandfrei tionsrecht gesprochen. Das mag jurustisch nicht einwandfrei fein und ist zweifellos auch von der Staatsanwaltschaft miß berstanden worden. Ledebour hat darlegen wollen, daß er das bestehende Revolutionsgericht zur Anwendung bringen will, und daß er im Recht war den Machthabern gegenüber, bie Gichhorns Absetzung verlangten. Nach dem Busammenbruch im Westen haben die Mitglieder des Revolutionsausschusses die politische Ge. walt in Deutschland ergriffen. Ledebour war wohl der politische Führer, aber als Träger der Revolution tamen die revolutionären rbeiter in Frage, nicht aber die Medtssozialisten. Die repoln Honäre Berfaffung wurde durch die Arbeiter und Soldateuräte gegeben. Die Nationalversammlung hat diese Verfassung jedoch nicht bestätigt. Jan Januar, als sich die Vorgänge abgefpielt haben, ist fie jedoch noch der geltende Rechtszustand gewesen. Die Doppelte Beletung der Ministerposten hat au ideveren Ungnträge lichkeiten geführt. Die rechtsfosialistischen Führer haben sich auf bie Militärs gestützt, wodurch fie einen Wortbruch schlimmster Art und eine Verletzung der Verfassungspflichtungen begingen, 8um Schuße der geltenden sozialistischen Verfassung lonnie nur der Revolutionsausschuß auftreten, der feit 1916 für die Resolution gearbeitet hat. Er hat zu den willkürlichen Gevaltatten der ReC@pittelmarkt, Gde walftraße. Alleganderblat, neben Aschinger SO Oveniente. 44, nate Deanienplas Berbaudes. Zum Referat Tarnows erhielt Siegle Berlin als Korreferent das Wort. Er beschränkte sich im wesentlichen auf einige furze Ausführungen über die grundsäbliche Bedeutung des Rätesystems und der Gewerkschaften. Im Rätesystem erblide er nicht nur ein Mittel, sondern auch das Biel der Revolu▪ tion. Als Mittel bedeue es die Anwendung der D ftatur des Proletariats, in feinem Endzustand die sosiale und wirtschaftliche bringe die wahre Demokratie. Die Resolution Tarnow bleibe auf halbem Wege stehen, da sie den Arbeiterräten nicht auch die politische Macht übertrage. Aus diesem Grunde tönne er der Resolution nicht zustimmen. Aus den Organisationen. Niederbarnim. Sonnabend; den 21. Juni 1919, abends 5 u Schuleula, Warhiftraße, Bahnhof Stralau- Rummelsburg, Fortset der Kreisgeneralversammlung. Besondere Einladungen erfolgen nicht Mandate stellen die Bezirke selbst aus. Gleichstellung aller Volksgenossen. Erst der Sozialismus Charlottenburg. Der Rebnerkursus am Freitag fällt wegen de Die Diskussion ergab teine neuen Gesichtspunkte. öffentlichen Versammlung aus. Bankow. Freitag abend 6 Uhr Konferenz fämtlicher Funktio näre bei Schwerbt, ihlon, Edhe Maximilianitsaße. Bildungsausschuh Lichtenberg. Nicht heute, sondern nächsten Freitag, den 27. Juni, findet ber Dichterabend statt. Sonnabend nachmittag 4 Uhr findet in Anofpes Ge Bader- Düsseldorf fordert ebenfalls die wuchtige Durch- sellschatshaus Auguste- Biktoria- Straße 44, ein Sommerfelt ſtatt. De führung des Rätesystems, das allerdings große Opfer vom Prole- Eintritt ist frei. Die Genoffen werden ersucht, mit ihren Familien tariat berlange. engehörigen recht rege an dieser Beranstaltung teilzunehmen. näebittatur darauf zurück, daß man die Gewerkschaften von der Schlieperstraße 00. Suber München führte den Zusammenbruch der Münchener Tegel. Rednerkursus heute abens 7% Uhr bei Chrißenfen, Mitarbeit ausschloß. Die Allgemeinheit der Arbeiter sei dieser Röntgental, 3epernick, Buch. Echönow, Echwanebeck, Birkho Hobrechtsfelde. Sonnabens abend 8 Uhr Mitgliederversammlung im Aufgabe noch nicht gewachsen und es bedürfe intensiver Er- Rokal bes Genoffen lebeber, Röntgenial, Siemensstr. 10/11. Bo ziehungsarbeit, um das Rätesystem durchzusehen. trag: Ueber bas Rätesystem. In seinem Schlußwort brachte Tarnow zum Ausdruck, daß Freie Jozialbamokratische Jugenb Bernau. er absichtlich die politische Tätigkeit der Arbeiterräte nicht behandelt 8 Uhr im Jugendheim bei Kuberg Bortrag über: 3mecke und 3iele habe, da der Verbandstag dazu nicht der Ort sei. Dem wirtschaft der freien sozialdemokratischen Jugend". Die Jugenblichen mit grew lichen Aufgabenkreis, der Sozialisierung der Holzindustrie ui., Eltern sind hierzu eingeladen. der in seiner Resolution umschrieben sei, fönne doch wohl jeder zustimmen. Er glaube darin eine Basis gefunden zu haben, auf der sich der ganze Verbands en einigen lönne. Die Resolution folle dem Reichswirtschaftsamt eingereicht werden. Spiel und Sport. Sonnabend abenb Im Stadion wird am kommenden Sonntag das größte rabfpork Vor der Abstimmung über die Resolution Tarnowo gab liche Ereignis dieser Saison stattfinden. Die acht 8. 31. besten Dau Siegle- Berlin namens der Delegierten von Berlin, Luden fahrer Kruphat, Galbow, Nettelbeck, Thomas, Wittig, Appelbens, walde, Spandau, Bremen, Düsseldorf, Halle, Braunschweig und Bauer und Lewanow werden am Ablauf erscheinen. An guten li sweter Leipziger Delegierter folgende Er! lärung ab: gern haben außerdem gemeldet: Rütt, Tadewald, Ganzevsort, Kendel „ Die Kollegen der genannten Orte stehen auf dem Bodenbacher, Abraham, Häusler, Schürmann, Wegener, W. Sawall, Hahn Des politischen Rätesystems im Gegenfas zum bürger- aussichtlich kommen noch Lorenz und Packebusch hinzu. Gennecke, Krahner, Fritz Hoffmann, Kops, Rubela, Schwab unb vo lichen Barlamentarismus. Die Resolution Tarnow enthäit Arbeiter- Radfahrer- Borein GroßBerlin. Sonntag früh 6 Uhe manche gute Gedanken, denen man zustimmen kann. Wir müssen Gberswalbe( Rupfe hammer), nachmittag 1 Uhr Bernau( Walbkater), sie aber in ihrer Gesamtheit ablehnen, weil sie unserer Start Mariannenplag. grundsäglichen Auffassung über das Nätesystem nicht entspricht," Turnverein Fichte. Am Sonnabend, den 21. Juni, abends 7 Uhr, In der Abstimmung wurde die Resolution Tarnowo im Holzarbeiterverbandshaus, Rungestr. 30, Kampfrichtersizung zum gegen 27 Stimmen angenommen. Außerdem beschloß der Spielfeft. Jede Abteilung muß unbedingt vertreten sein. Bergessen Sie niemals: Die Schtreft ist die wert ollste von unseren, Sehvermögen fchädigt Sie in Ihrem Fortkommen, fünf Sinnen, und des Auge ist das edelste und ganz gleich, welchem St nde Gie angehörin. empfindlichfte Organ unseres Körpers. Troydem* enn Eie 20 bis 80 Minuten Zeit opfern und wird es meistens vernachläfftat und am wenigften in einem un erer Gefcifte versprechen, Banen in feinen Funt tonen begriffen. Eie ohne irgen welche often und ohne Kaufzwang Ihre Augen unterfuchen laffen und sich volle Gewißheit über de en 8 and verschaften. Kommen Gie sobald als möglich! Wie viel mehr flege läßt man z. B. felnen Bähnen angedeihen. Augen sind aber wirklich wich figer als zabne. Daher teherzigen Sie tie Taifast, daß Ihre Augen wirklich mehr wert sind als die Benötigen Sie feiner Gläser, fo fagen wir Shnen alletteuersten Augengläser, denn unvoltommenes dies aufrichtig und wünschen Ihnen Glad dazu! Optiker Ruhnke W Leipziger Str. 113, ede anerkrate. Siniftr. 1, Ede Boisbamer Str. Friedrich kr. 193a, Gde Leipziger kale riebrichftr. 106, Gde Biegelfiaße. 20 Geschäfte: N Chauffeftr. 72 Subalibenke, 164, G. Brunnenstt, NW Griebrich fr. 150, Gede rotbeen aße Schöneberg: Daubtir. 21, am statfer Wilhelm- Vias Friedenau: Rheine, 18, de Kizde, gegenüber der Natier. Ciche Wilmersdorf: Beritmer Ser. 188.3, at det utanbit. 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Die Gentoinben müssen bas Steht erhalten, bie Aufgaben ihrer Bestände nach eigenem Gemeffen selbst zu be stimmen. Unb nicht nur Berbände für bestimmte Aufgaben sollen gebildet werden können, sondern der Zusammenfluß zu großen Telitungsfähigen Einheitsgemeinden muß ermögene htlinien für sozialfächer Gemeindepolifit. liner ie wir bereits berichteten, bat am 24, Mai im Ber- licht werben, wie z. B. die dringend notwendige unb viel zu lange Rathaussaal eine Konferenz der Groß- berzögezte Schaffung eines Groj- Berlin. Wir verlangen berliner Gemeindevertreter der 1. S. P. D. bierbei eine zentrale Seitung und dezentrale Ausführungstätigkeit.| tattgefunden. In Nachstehendem geben wir das 2½stündige Der Plan einer sogenannten Berbandsgemeinde, den Oberbürger jam fondern nur Steuern find mur en erleben als progreffie geffaffelbe Bufchläge zu denjenigen Steuern bes Melches aber Staated, welche Ginkommen, Vermögen oder Grbschaft treffen, ferner Grundsteuer, Gebäube. unb auplabstener, wobei durch ausreichende Wohnungsfürsorge die leberwälzung auf ben Mieter verhindert werden muß. Anbere Steuern foumnem nur insoweit in Betracht, als sie due at inberbemittelte Mensemmig nicht belasten. Bei jeder Steuer muß man sich faz sein, daß fie non dem zu große Selbständigkeit laffen und die Intereffen der Proletarier- wirtschaftlich Schwächsten getragen wird, wenn Sie auf ihn ab bezirke dadurch hinter benen der wohlhabenben Borerte in den gewälgt werden kann. Dies trifft befonders auf die inbiselten Sintergrund drängen, statt baß ein Saftenausgleich im Intereffe Steuern auf Bebens- und Genußmittel zu. Die Grundsteuer ist des Proletariats herbeigeführt wird. Gine Ginheitsgemeinde awac eine indirekte Steuer, wirkt aber wie eine direkte, wenn fle mütbe sparsamner witschaften Bönnen und doch leistungsfähiger bar Grundbefiber tragen muß. Freilich, sobald Wohnungsmangel Borbebin- berrscht, wred she der Hauseigentümer ohne weiteres auf ben Mieber abwälzen. Mit der Aufhebung bestehender Steuern dieser Für die Organisation der Gemeindeverwaltung art muß man sehr vorsichtig sein, weil dies ein blantes Gefchent an den Grundbesiker sein kann, wenn man nicht gleichzeitig ben Andere Einnahmen lönnen die Gemeinden eh durch Ueber igen wieder: Seit dem 9. Novemben ist mancherlei Schutt auch für die Bemeinbebanwaltung hintveggeräumt worden, so das Drei lassen sahlrecht und das Hausbefiberprivileg und die Frauen haben endlich das Wahlrecht erhalten. Auf Grund der hierdurch bertretungen fönnte nun die Arbeiterklasse ihre Interessen wirt gungen für eine umfaffende Kommunalisierung schaffen. a wahrnehmen, wo sie die Mehrheit errungen hat. Aber die Gefommen für uns folgende Gefichtspunte in Betracht: und diese trägt vor allem in Preußen noch nicht den veränderten Wie in der programmatifden Erflärung unserer Bermieter givingen fann, bie eten entsprechend zu ermäßigen Politischen Verhältnissen Rechnung. Partei vom 6. März d. J. zum Ausbrud lam, bedienen wir uns Die Gememben stehen auch in bezug auf Steuererhebung mit banach zu fragen, was im Augenblick durchzuführen möglich ist, als der Arbeiterräte. Die gewählte Gemeindevertretung bon 1893 erlaubt nur zufchläge zur Einkommensteuer, nicht zu Bei Aufstellung unserer Forderungen haben wir jedoch nicht zur Erreichung unseres Biete sowohl der Parlamente gebundenen Händen da. Das Kommunalabgabengojek Penns Stadtverordnetonbersammlung) ift die gefebgeben be Mörper anberen Befihiteuern. Lugussteuern aber, wenn sie wietliche prinzipielle Erwägungen dürfen Plak greifen. Bur Grundlage, unserer Richtlinien muß die fchaft. Ihre Beschlüsse und Maßnahmen werden burch- Bugusfteuern find, bringen nichts ein, weit die Behl ber Be ogrammatische Sundgebung unserer Partei bienen, sie bes tommunalen Arbeiterrats tontrolliert: euerten Sein ist, und alle auberen sind nur scheinbare Augus am 6. März 1919 auf der Barteilonferens beschloffen worben lekterer entschelbet bei Meinungsverbiebenheiten. Mementie ouern und bebudden als indicelle Steuern Die ärmere Me sollen diese Ausschüsse die Ausführung der Beschtasse über- böllerung. Die U. S.. fellt sich auf den Boden des Nätesystems. wachen, was gegenüber den bureaukratischen Gepflogenheiten e unterstützt die Räte in ihrem Ningen um die wirtschaftHche mancher Verwaltungsbeamten fich als sehr erfprießlich exveifen und politische Macht. türbe. An Stelle der jebigen Magiftrate tritt der Gemeinde Sie erstrebt die Difiatur bes Proletariats, bes Berireters ausschuß, der von der Gemeindevertretung nach den Geund ber großen Bolismehrheit, als notwendige Vorbedingung für die fäten der Verhältniswahl gewählt wird, die Aufgaben der bisBerwirklichung des Sozialismus. herigen Magicaie übernimmt, ohne aber deren Verrechte zu Erft der Sozialismus bringt die Beseitigung jeder Maen erhalten. Der Gemeindeausschuß ist lebiglich ein ausführen. horschaft, die Beseitigung jeber Diktatur, die wahre Demokratie. des Organ und sein Verfibender hat nicht, wie bisher der Um dieses Ziel zu erreichen, bebient sich die 1. S. B. eller Bürgermeister, besonderen Rang, sondern ist ber Grfte unter bolitijchen und wirtschaftlichen Kampfmittel, einschließlich der Meichen. Augenblich schwaben die fommunalen Nebeiterräte Bariamente." mehr als je in ber Buft. Sie sind zwar durch ausbrüdliche Bez Dieses Programm gilt auch für die Gemeinde- orbung ber proufitajan begierung vom 16. November 1918 en erwaltung. Es unterscheidet sich von dem alten Brogramm gefest worben. lub bei den Wahlen fonnten wir an allen Billigte. Auf jeden Ball fub alle Unternehmungen gebührenfue de schon durch die Gineinarbeitung des Räte systems. Straßeneden lesen, daß sie in ber Berfaffung beranfert" werben follen. Sie fcheinen aber im Triebfans veranfert worben au foin. inordnung des Nätesystems in die Verfassung. Ent Banbräte, Bürgermeister und feiehlich auch Minister beeifern heibenbe Ditivirkung der Räte bei ber Gesetzgebung, Staats. i jebt, die kommunalen Arbeiterräte zu befaltigen. Wuf das und Gemeindeverwaltung und in den Betrieben." Andrängen der veaktionären Vereinigung, die fich Bürgervat von Bur Benwirklichung dieser Grundsätze in der Gemeindepolttit Groß- Berlin nennt, hat der Minister des Innern erklärt, daß ble ud o Fom om Darin heißt es: Bir berlangten in jener Stundgebung: nahane selbständiger Wirtschaftsbetriebe verlassen, beren Webess fäße in den Gemeindefädel fliegen. Aber auch diese Einnahmen dürfen nicht auf Kosten ber äemeron Baballerung erzielt werden. Deshalb sage ich in den Stichtlinient, Gemeindebetriebe bürfen nur, foiveit sie nicht allgemein nob menbigen Bedürfnissen dienen, Breife obor Gebühren berechnen bet benen Nebeeste erzielt toerben. Sier tanben sich in der alten Bartel gtvai Stichtungen gegen über. inbema nu vertrat ben Standpunit, bas ber Nome munalogiallomus" teine Ueberschüsse adverfen Biele, währenb bie Gemeindevertreteriouserang von 1909 mägige leerntage au halten, welche der öffentlegen Glaseshell, ber Collegefundheit und ber Fürsorge für die Arbeiber blenzu. Benodigt aber übliche Gewinn bei solchen Betrieben, bis aug behanen wor nubern auquie fommen, wobei file she ermäßigungen einzuführen sind,& B. Chapbayk bunch Arbeiterfahrlarten. baben wir bestimmte nächst e" Forderungen aufguftellen. Sin Entscheidung über die Fortbauer der kommunalen Arbeiterräte Teil der Forderungen, die wir vor dem 9. Stovember bertreken nach Durchführung der Neuwahlen ber Gemeindeverwaltung zu baht an der Spike ble Bommanaeung bon Be baben, hit durch Kenderungen der Gesetzgebung erfüllt wor- telje, bile has gefebee Souirollorgan der Gemeinde ift. Diese nieben. Die Richtlinien fellon Biar gente Bouberungen auf Jen. Wer, wenn auch das Dreiklassonwahlzecht und das Hans Grlärung des Ministers ift bollfommen ungutreffenb, denn in en sind bestehen geblieben. In den 14 verschiebenen Stable daß die Egiftens der lemmunalen ubeiterräte an die Juftim berprivileg beseitigt finb, bie Magistratsverfassun ber Berarbnung vom 16. November ist kein Wort babon enthalten, to. Landgemeindeverordnungen Preußens in das 8weikamaner mung der Gemeindeverwaltung geknüpft ift. Einige Gemeinden Niem festgelegt und basan ist noch nichts geändert. Neben den mug allgemeinen Wahlen hervorgegangenen Gemeindevertretun- für die Arbeiterräte zu zahlen. Unsere Geneffen im preußischen en befteben die Magiftrate aber Schöffen unbesändert weiter. Bandtage werben darauf die Antwort gebest. mit reaktionärer Mehrheit weigern sich bereits, die Entschädigung Und wenn sie auch ebenso wie der Bürgermeister( Gemeindebes Für uns bleibt es halbol: tor extenmen 6fe fommunalen ArDie in den fommunalen Reperfchaften Tätigen zu entschand) bon den Gemeindebertreiungen gewählt werben, so stehen betterräte ale notwendiges und nigliches Kontrollergant an. he boch über ben Gemeindevertrekumgen, da deren Beschlüffe von Men Magistraten genehmigt werden müssen, so daß diesen gegen Uber die Stadtverordnetenversammlung beaw. Gemeindebertve. bigen t eine Gobernheit. venamili titig fein fann bung ohnmachtig ift. Das muß beseitigt werben, und zwar fleu- mur, tver auf andere eile ein ausreichenbes@infommen begiet, igit. Versprechungen find von ber jebigen preußischen Regie. unb fo viel freie Belt babet brig belt, baß er ein unbefelbetes tung star schon lange gemacht worden, aber geschehen ist noch Amt belletben tann das für bie Arbeiter zumeist unmöglich. artigen preußischen Stäbiserbuungen insinander zu arbeiten. Dag der Stadt Beslist an gvangistaufenb Männer und Frauen chran bollen wir aber gar nicht, sondern es muß etwas big Neues amtlich tätig! nichts. 68 wurde eingewendet, es sei schwierig, die verschieben. Auch die erforderliche Bat sehr groß. Ginb boch allein in Ridhaffen werden. Ohne grundlegende gefebliche Neugestaltungen Gelbst wenn die fommunale 2tigeit entschbigt und Babuve es nicht möglich, de Jabereffen der Mabeiter genügenb wahr ber arbeitenben Bobberung im weiteßen Umfange esubgicht unehmen. Deshalb stehen an der Spike unferes Programms bie wird, anf diefem Gebiete miiguwirken, werden immer noch poll Forderungen, die wir an den Staat zu ellen haben, tifch nicht guvenlige fefte babet fein, unb fehen deshalb Die erste Borberung ist: lange wir uns in ber houNgen Uebergangszeit befinden. Ist eine farfe Rentvolle burch die Arbeiteredte notwendig. Denn Durch Staatsgefe find die Gemeinben als affenfil- edt- tungeegane toisengslos. Bub bie Besivaltungsorgane fub heute Verband thver& inwohner zur Wahrung der To die besten Beschlüsse werben burch ben Wibasfband der BerwalMe gewerblichen Knternehmungen, die allgemein wendigen Bedürfnissen der Gemeinde bienon, fub aus bon ber Gemeinde zu Belcelben, folvoit le nicht von el größeren Berband( ield, Giant oder Besis) Boseits fozialen find, insbefonbese a) ble Berfongung mit Waffet, B, figität, Brenn material; b) das Berlehravesen( Perfonen und Beatbefeberung bund Fuhrwerke, Straßenbahnen, Melnbahnen) und zwar innes Halb bes emeinbebogists als auch in feiner näheren Um gebung; c) Gezeugung, Befchaffung, Dagerung, Beemabellung und Ve dieb von Staheunge- unb Gemsßuzitteln bus ette unb Markthallen, gemeinbliche Ditoreforgun, Bädereien, Baza forgung mit Wieh, Wies- und Gladde gaseion Brauereien, Spotfchdalext d) perftellung bon berwaltungen; egentiben Bes Deboxfa Sor Cemelube. ●) Saudevel, Snferaien- und Anfagomaten; Rebelionadveins g) Welbverter but Gemeindefparfaffen; h) feuerberferungs 1) pethelens k) Bekaihungsweter. Das von bes Cogialisierungskommißion entworfene Pro vergelegt daß meinbeintereffen anguerfennen unb mit bon für ihre Aufgaben wir Ble Jommunalen Sebelicesäte als Gegengela aur te stamm, daß von der Seichsseglerung noch immer nicht ber Ratio feblage also bec, bie Bebingung des Bargerrets Alexbings, die abänges be reinen beffens weben der Gemeindeverwaltungen in eigenen Betrieb zu übernehmen, mit meinen Vorschlägen nicht zufrieben fain. Da ich mich jedoch also alle die Materialien gum Bau von Bäufen, bie Ginsichtun durch die Beschaffe des neieltag für gebunden hatte uubber- gen der Nantsgebäude, quien, Krantendufer uns bergl. mehr. erforderlichen Beden, insbesondere dem der örtlichen oli ellen. lei, der Enteignung und der Erhebung son progreffiven Jafchlägen zu den ficatlichen Besiteuern ausguftatten. le die Wahlbeteiligung gang fallen su laffen. Bei deot ufigen bies noch nirgends ein Haves Gebebe von der reinen Mate- eener befürworte le bas onopol ber Gomoinde für das Bedjel des Wohnorts, au beat namentlich ber Wrbetter vielfach verfaffung gezeichnet morbox it, en wie aus mit ber ange- feraten uns Anfchlagvesen. Die Hebesnahme des Infovates Rawungen wird, ist es ein Unzecht, die usübung feines al boubelen Bösung begangen und allesamt nach Käften ain tetteren wefens odzbe mit einem lage ben bie lapilaisten Juter techts an die Bebingung eines Tängeren Aufenthalts Inüpfen an Wusbau biefer bee mitarbeiten. effen vertretenden Beitungen, Sie Hauptfach thee Cinnahmen ballen; es genügt, wenn er zur Zeit der Aufstellung der Maler Den zweiten Teil ber tien Bilben unfere er aus den Angeigen sieben, unmöglich machen, to twie je ben We Einwohner der Gemeinde ift. berungen an die Gemeinden. Die Sange, bie fle hier betteröttern, benen faiche Infernte na suflopen, unlautane berlichen Stedten ausgestattet werden und nicht wie heute eis ufbringung ber Mittel zur Duschbeung all der orbemingen, hierdurch und ebenso buve bie ben mis vorgeklagene Souceme Ferner muß die Gemeinde mit den für hce Wufgaben erforam entfchiebensten in ben Borbergrund bringt, tt die, nach ber Koulurrenz zu bereiten. Augerbest Bönnen die Gemeinden nter der Vormundschaft der Staatsbehörden die wir im Allgemeinintereffe auffle Ken milfen. Schon im ficherung and ben Gelbberlehr aus die parlafon googa Clu leben, insbefondese muß fie ihre örtliche Beltzei felbft ausben Jabre 1900 bei ber Beratung bes allen Semmunalprogramms nahmen verfchaffen. Marten heute var die Polizei bezahlen, aber die Bolizeigewall Darauf habe ih erklärt, daß wir uns mit unseren Forderungen Sosialissung auf diesem Gebiete it. Die Gemelaben haben ennen; bie ehemaligen Böniglichen Haupt- und Residenshote urbe gelagt, wir hättan lain Go, ant es zu bewielichen. lifte ferbit auf Daß das + 5ne wirtschaftlichen Gebieten beftet der Staat. nicht nach der Decke zu Weeden bätten, sondern nach dem a rich Zukunft die Berpflichtung, die Nabungentitted in wellepom t lett werben muß, werbe ih später noch baelegen; hier ist es nicht im topitalisischen Giant. Such unter ben gegenivärigen handel don Berbrauchern zugänglich au maan. Steuerrecht der Gemeinden wesently czweiten, was notwendig fel; die Mittel bags fiab zu befbaffen, aber fange auch felbst zu probugieren unb ne ventousenden. Switchon emoähnt, weil ohne. Aenberung der staatlichen Gejeb politischen Verhältnissen fönnen wir nicht an sine volle Dunch- Man wird vielleicht einenben, wenn bei der Sommunalifetebung die Gemeinden böllig billes gegenbar ben gewaltigen cung unfever Fockerungen bentan, bebec nicht eine grund- rung beachtet werden foll, bag feine inbivalte Befteuerung bei sav dürfnißen der Gegentoast und Sutunft bleiben würben. Tegenbe Umgestaltung unferes Bateslebens erfolgt ist. Durch Beeishibung entsteht, welches Bosiell springt dann file bie Ge Die zweite Forderung geht dahin: Cheuern aftein fub" die notwendigen Ausgaben nicht zu beden. ateinbe heraus? Deus, at man ben Unternehmer den Betrieb, Gelbst berwal Gang den Entente, durch man das Gintemmen, washes or basaus gießt, wonistung zu gewähren, also auch das Recht zum Jusammenfch ben viog die Saften besart gelegen, baß ini Reid, Etaat un fans besteuern. Geneboster Gemeinben zu Einheitsgemeinben oder Gemeinde. 24 Milliarden Ginnamen in Babee gefragt werben. Dem ist entgegengehaltens Gogialifiest teleb nicht, un Prote Berbau ben gloeds Durchführung gemeinsamer Aufgaben. Das Ginkommen bes bauen Bolles being fabed ungefähr zu machen, fondes uns dap Bulammenfeffung der Winfach Bas bieber Selefiverwafing genannt itsbe, war ein 39 tasben. Es würben alle buefully sa rozent wason unter Wawanbungen Besvoltemmnung bie Produite hen, on tegen des Beigungsrechte ber Regierung für bie hinweggelieuect werden müffen um den jebigen Bebas gu beden, au vorbilligen. Debus, bat die Preise auf diese Weise hesab Don Ser Gemeindevertretung gewählten hatligidber. bei bem unsere Forderungen nach nicht einmal banjulahtigt finb. geminbert werden, wieb bie Gebenshaltung der arbeitenbey Do le Stichelinien forbern tones bio amalifierung beson*#* f* 62 belt bie teglerung des Stert, fae ein Cheap Run geht es aber nicht au, 2euten mit einem Gudgment einen nätterung geboben und bas it bad gigedie g ig mer a 100 cogent era mecben foil, bles 3 jo erbeken Zoll baseu megaflouen. aber be all bor tan ng Nendosungen ist Giat anehmen. gegen Glafemmen zu gesing hun bon fil ben unteren Stufen Bur ballen Golfverwaltung gebet aber auch das e dos fallouben Being au bolen, fann nur der Sozialismus die für Bemeinden, fich zu Einheitsgemeinben oder zu er die Maße ber Bevölkerung erforderlichen Ginsichtungen auch in anden zusammen au jhließen. Das bestehende Bwedver- der Gemeinde fchaffen. Soweit aber inneshalb der tapita. bneteh Bat biela notinenbiae Entwidiung nicht gefördert, ion- i iti Ichen Wirtschaft Steuern au erheben find, fordern wir: a) Die Gemeinden den basa Shpeton, as he ben gesamten Grabbefit Beg foute ble auf that befindlichen Gebäude erwerben, um fie gemeinnükig zu ver waken. 斷 s meindeunternehmungen und bei Aufträgen der Gemeinden an machen. Zusammengefaßt sollen diese Aufgaben werden durch ein Privatunternehmer( Submissionen) müssen den durch die Erziehungsamt zur Schaffung, Pflege und Ausgestaltung zuständigen Arbeitervertretungen festgesetzten Bedingungen ent- der für die körperliche und geistige Ausbildung der Jugend erjon by zu die genügen ve unzahl von Wohnungen, 2 Die Bohn- und Arbeitsbedingungen in Ge- schule eine wirkliche Bildungsanstalt für ble Kinder des Bolles 2 durch Eigenbau zu forgen, wobei gesunde Beschaffenheit und Schönheit der Häuser und Wohnräume zu berüdfichtigen, jowie die für gemeinschaftliche Bewirtschaftung der Bewohner erforderlichen Einrichtungen( insbesondere gemeinsame Koch, Wasch- und Badeeinrichtungen) zu treffen sind. sprechen. Der Sicherheitsdienst der Gemeinde ist allein durch angestellte Sicherheitsmannschaften und unter Beschränkung auf nur polizeiliche Zwede auszuüben. derlichen Einrichtungen. höherer Schulen gestattet sein soll. Eing bel Die Der Роль Die Für die Bildung Erwachsener stellen die Richtlinien Diese Aufgaben brauche ich hier nicht näher zu erläutern, sie Daß bie jetzige Regierung sogar auf diesem Gebiete alter Für Ledige sind besondere Ledigen heime zu errichten. entsprechen den alten Forderungen der Sozialdemokratie, nur daß sozialistischer Forderungen versagt und mit der Beseitigung c) Die Wohnungsaufsicht und Wohnungsvermittlung unter wir jetzt die Mitwirkung der Betriebsräte verlangen. Religionsunterrichts und der geistlichen Schulaufsicht nicht ene teht gemeindlichen Wohnungsämtern; sie haben Vor- Besonders erwähnt muß noch werden, da gerade gegenwärtig gisch ernst macht, ist beschämend. Wir fordern, daß nur die Men schriften über Mietpreise, Beschaffenheit und Kündigung der wieder Sie angebliche Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung fchaft zu entscheiden hat, ob und wie das Wissen zu verbreiten i Wohnungen und die zulässige Zahl ihrer Bewohner zu erlaffen. als Mittel zur Durchführung realtionärer arbeiterfeindlicher Deshalb fördern bie Nichtlinien auch die Heranziehung wissen Durch den Krieg hat die Bautätigkeit derart geftodt, das Pläne benutzt wird, daß der Sicherheitsdienst in den Ge- fchaftlicher Gutachter bei allen pädagogischen Fragen und daß nu berall, in Stadt und Land, Wohnungsnot herrscht. Staat und meinden ausschließlich durch sie selbst durchzuführen ist. Die dem begabten, nicht aber dem unbegabten Zahlungsfähigen Besuc Reich müffen schleunigst durch Geseh den Gemeinden die Möglie Richtlinien fordern: deit schaffen, den Wohnungsbau zu kommunalisieren. Denn nicht allein an den Gemeindeverwaltungen liegt es, wenn hier nicht energisch durchgegriffen wird. Ohne ein die Intereffen der Wolfsmassen wahrendes Enteignungsrecht ist nichts zu erreichen, denn Grund und Boden müssen zum gemeinen Wert beschlagnahmt werden können, dies ist die erste Voraussetzung für die Stommunalisierung. Müßten die Gemeinden die Grundstüde zu den jetzt üblichen Preisen kaufen, dann wäre dies nur von Vorteil für die Grundbesitzer, nicht für die Kommunalisierung. Die Forderung von Einrichtungen für die gemeinschaftliche Bewirtschaftung ist von Bebel bereits in seiner Frau" erhoben worden. Es ist Verschwendung von Zeit, Kraft und Material, wenn jeder sein Süpp chen für fich focht, seine Wäsche wäscht usw. Massenspeisungen brauchen durchaus nicht so schlecht au sein trie heutzutage, wo es an allem fehlt. Die Massenspeisungen in guten Hotels und Restaurants beweisen, wie wenig die Qualität darunter au leiben braucht. fönnen und müssen. Die jeßt vielfach von bürgerlicher und militärischer Seite Eine sorgfältige Ausgestaltung erfordern auch die Einrichtun begünstigten Einwohnerwehren müssen wir ablehnen. gen der Gemeinden auf dem Gebiete der Gesundheits Eine Neuregelung bringen die Richtlinien auf dem Gebiete pflege, die sich in die Aufgaben für Gefunde und Kranke gli der Wohlfahrtspflege durch Errichtung eines Wohl- dern und gemeinsam von Gesundheitsämtern überwa fahrtsamts. iverden. madit nur für Die gesamte gemeindliche wie private Wohlfahrtspflege ist einem Wohlfahrtsamt zu unterstellen, Programm der Sozialdemokratie von 1891„ nentgeltlichkeit bet Bei der Fürsorge für Kranke fordert das Erfurte dessen Aufgabe die Jugendpflege und die Armenpflege ist. ärztlichen Hilfeleistung einschließlich der Geburtshilfe und der Der bisherigen Armen- und Waisenfürsorge haftet der Makel Heilmittel." Die jekige Ausdehnung der Krankenversicherung Wir fordern das Hilfswerk als soziale es erforderlich, daß die Unentgeltlichkeit der Hilfeleistung des Almosens an. flichterfüllung der Gemeinden und als ein Recht der unbemittelte nichtversicherte gefordert wird, folange Pfleglinge. Deshalb find auch die Bezeichnungen Anstalt und nicht durch Neich oder Staat ausreichende Fürsorge für alle Kran Baus erseht durch das trauliche Wort: Heime. Die Aufgaben- ten getroffen ist. Außer Krankenhäusern ist für Ambulatorien, gebiete des Wohlfahrtsamts gliedern sich in ein Jugendamt Genesungs- und Erholungsheime, Heime für Lungenfrante Die Lösung der Wohnungsfrage schließt augleich die Lösung für Pflege und Fürsorge auffichtsloser und gefährdeter Trunffüchtige, Sieche, Nervenfrante Sorge zu tragen, und die u wichtiger anderer Fragen ein. Die Bollsgesundheit wird gehoben, Kinder und Jugendlicher bis zu ihrer Bolljährigkeit, in entgeltliche ärztliche Behandlung und Krankenpflege hat sich au bie sittliche Verwahrlosung ber tinder eingedämmt. Falsch wäre aijenpflege, Armenpflege und Altersheime. auf die in ihrer Wohnung verbleibenden Kranten zu erftreden. es, zu glauben, durch die Berlegung großer Wohnungen wäre biel Selbstverständlich brauchen kleinere Gemeinden nicht einen Weitere Aufgaben der Gesundheitsämter sind die Seuchen zu bessern. Die Zahl der wirklich in Betracht kommenden Woh- solchen bis ins einzelne gegliederten Verwaltungsapparat. Aber bekämpfung, die Nahrungsmitteluntersu nungen dieser Art ist viel zu gering. Deshalb muß mit dem der Brundgedanke, daß die Fürsorge für Jugendliche, Waisen, das Reinigungswesen und das Bestattungswese Bau neuer Wohnungen rasch vorgegangen werden. Allerdings Arme und alte Leute als eine Wohlfahrts einrichtung zu bildet hier der gegenwärtige Mangel an Baumaterial eine große betrachten ist, muß überall zum Ausbruck kommen. Wesentlich ist Erschwernis. auch daß zur Pflege auch Aerzte, namentlich Nervenärzte herangezogen werben, denn ein nicht unbeträchtlicher Teil der Für forgeaöglinge ist erblich belastet mit nervösen Störungen, die nur von geschulten Psychiatern und Neuropathen erkannt und gebessert werden können. Auf sozialpolitischen Gebiet haben die Gemeinden Howeit nicht durch Reich oder Staat ausreichende Einrichtungen geschaffen find) sich in folgender Weise zu betätigen: 1. Die Gemeinden haben Arbeitsämter zu errichten, welche die fozialpolitischen Intereffen der im Gemeindebezirk an fäffigen Arbeiter, und zwar der in Gemeinde- wie in Brivatunternehmungen unter Mitwirkung der Arbeiterräte wahrneh- au men, insbesondere durch Arbeitsnachweise, Arbeitsstatistik, Grwerbstofenfürsorge, ustunfts erteilung und Rechtsschuh. Auch haben sie die den Gemeinben übertragene Durch führung der Arbeiterschutbestimmungen unter Wetuwirtung der Betriebsräte zu überwachen. Gewaltige Aufgaben erwachsen gerade jetzt, wo das arbeitenbe Balt endlich sich den Weg bahnt, um für seine Klasseninteressen wirken, auch den Gemeinden auf dem Gebiete der Gr siehung und Bildung. Das Schulmesen bedarf einer Umgestaltung von Grund auf. Unsere alte Forderung der welt lichen Einheitsschule, des Aufstiegs jebes Begabten ohne Rücksicht auf seine Vermögensverhältnisse, die wissenschaftliche Durchbildung der Behrer und des Unterrichtssystems, das alles find dringende Aufgaben, um aus dem bisherigen Aschenbrödel VolksU. S. P. D. Berlin- Wilmersdorf. Wahlkreis U.S.$. Hente Freitag, den 20. Juni nbet per Urabstimmung die Beuwahl es Borstandes In folgenden Botalen flatt: Beib 28401isch, Staliper Str. 22 walb, Forster Str. 19 Biedentank Mustauer Str. 35 Engel, Oppelner Str. 47, Soffmann, Stralaner Allee 17 Kübu, Bojener Str. 10 Notreff, Rigaer Str. 95 Neumann, Samariterftr. 13 erfumem, Gr. Frankfurter Str. 16 Rott, Straßmannstr. 29 Bentske, Höchte Str. 20 Ratsch, Friedeberger Str. 1 Dies sind in großen Zügen die Grundsäße, die mich bei Au stellung der Richtlinien leiteten. Demnächst werde ich in einer ens schüre auf die Einzelheiten der Durchführung dieses Program eingehen. Die Nichtlinien sind bereits bei der Verlagsgesel schaft Freiheit" erschienen. In den Gemeindevertretungen, denen jetzt eine so große es einer sorgfältigen und grundsäblichen Brüfung der großen und zahl neuer Mitarbeite raus ursern Reihen zugeströmt ist, bedarf weiten Gebiete, auf denen wir für die Intereffen der Arbeiterklase tätig sein müssen. Möchten diese Richtlinien den Genossen Genoffinnen eine Hilfe in ihrem verantwortungsvollen Ante werden und bieten. und Truch bet Berantwortlich für die Redaktion Ifted Wielepp, ReuköllnTindendruckerei und Berlagsgesellschaft m. b. S., Schiffbaueroamm Mieter wachet auf!!! Große öffentliche Mitglieder- Bersammlung Mieter- Bersammlung Freitag, den 20. Juni, abends 7%, 1hr, in der Mula des Bismarck- Gymnasiums, Pfalzburger Straße 30/31. Tagesordnung: 1. Cügenpolifit und Gewaltfriede Referent: Genoffe Dr. Gumbel. 2. Parteiangelegenheiten. Der Vorstand. Bahlbercätigt i mur bas italieb, welches bis zum April seine Zentralverband der Sandlungsgehilfen Beiträge entrichtet hat. Die Wahlzeit beginnt um 5 Uhr abends und endet m 8 Uhr. Das Zentralafouteau befindet sich bei Soffmann, Gubener Btraße 5. Der Vorstand. Deutscher Metallarbeiter- Verband Berwaltungsstelle Berlin, 9 54, Linienftr. 83-85. Celtagels bou 0- 4 ur. Telephon: praen 385, 1238, 1087, 9714. Montag, den 23. Juni 1910: Bezirks= Bersammlungen für die gesamte Berwaltungsstelle Berlin in folgenden Botalen: Morden: Pharus- Säle, Müller. 142, abenb3 6 Uhr Worden: Buttners geftale, Sebter Straße 28, abends 7 Uhr Harden: Schulaufa, Grünthaler Straße 5, abends 7 Uhr Moabit: Mula der Stirfaner- Oberrealschule, Bwingliftraße 2, abends 7 Uhr Charlottenberg: Boltshaus, Rojinentr. 4, abends 7 116r Vesten, Schöneberg, realik: rue Rathausfäle, Sajöneberg, Martin Butherstra e 69, abends 5 Uhr Oken#. Rorboten: Commenius- äle, Memeler Str. 67, abends 6 Uhr Bichenberg: Aula des Realgymnasiums, Bartaue, abends 7½ Uhr Strelan Tammeisburg: O. Blume, Alt- Boghagen 56, abends 7 Uhr Seikensee: 8um Brälaten, Berliner Allee( de Lehderstr.), abends 6 Uhr Cüdenbesirte: Gewerkschaftshaus, Engel- llfer 15,( Saal 4), abends 7 1hr Neutolla: Rarlegarten, starlagartenstraße, abends 6 Uhr Regel, Steinienbort- Weh: Behnhardt, Tegel, Berliner Straße 84, nachmittags 4 Uhr Oberschöneweibe, Niederschneeweide, Johannisthal u. Umgegend: Mula Les Realgymnasiums, abends 7 or Evandan: Germania Gale, strefow- lab, abends 5 thr Sövenid, Friedrichshagen; Raiserhof, Copenid, rinitr. 10, abends 7 Uhr Siemenstadt: Spandauer Bodbrauerei, Spandauer Berg, nachmittags 4½ thr. Tagesordnung in allen Bersammlungen: 1. Bericht von der außerordentlichen Generalversammlung. 2. Stellungnahme zur orderitsen Generalversammlung am 7. Juli d. J. Ohue Mitglicb8buch fein Zutritt! Banttliches und zasreiches Erscheinen wird erwartet. Die Ortsverwaltung. Pulverfabeif Spanban. 60% Die Auszavlung der 50% Behnbergütung an biejenigen Arbeiter und Arbeiterinnen, welche eine Bescheinigung nach hier einereicht haben, erfolgt am Sonnabend, den 21. Juni 1919, vor mittags 11 Uhr in den Speisejälen am Lor III. Die Direktion. b. b. Bede. b. Noehl pterhtsrat! v. Harusler, Bor Bestraße 11( Stettiner Bababor extreming vor allen, aus aus teren vor wärtigerGerichten.Chefcheidungs* imenten, Strafsachen! Gnadens gejume. Leste Gefolge: 6 Monate 7 Wochen Gefängniß erlaffen! rolgreiche Castentlaffungs- Ge fuche. Wiele Knertenmurger. Stat erteilung nujonst. Auch Sonntag vormittags. Bezirk Groß- Berlin. Freitag, den 20. Juni 1919, abends 7½ Uhr, im grohen Saal des Musiker- Vereinshauses, Kaiser- Wilhelm- Straße 31 Versammlung aller in den Kaufhäusern Groß- Berlins beschäftigten Verbandsmitglieder. Tagesordnung: 1. Bericht über die Tätigkeit der provisorischen SektionsIettung. Referent: Kollege& eliz. 2. abt der Sektionsleitung. 8. Berichtebenes. segen den Mietwucher am Freitag, den 20. Juni, abends 7%, Uhr, Aula, Dresdener Str. 118. Referat: Berlin fotstandsbezirk. Was bedeuten die Paragraphen 5 u. 6. Referent: Ingenieur E. Antz, Vorsitzender der Ortsgruppe Treptow. !! Mieter erscheint in Massen!! Freie Aussprache für Mieter. Vermieter haben keinen Zutritt. Mieterbund Groß- Berlin E. B. W. 35, Potsdamer Straße 56. 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Osten Mieter- Bersammlung am Freitag, den 20. Juni, abends 7 Uhr, in der Aula, O., Petersburger Str. 4. Nichts getan negen Wohnungsnot und Mietswucher. 2. Mieterräte. Selger: Fri Dicht. Benno Maajj. - Freie Mussprache. Bermieter haben feinen Zutritt. Erscheint in Massen. Mieterbund Gr.- Berlin, 28. Potsdamer Str. 56. MIRA, Berlin S 42p Pasifob 1977. Partei- und Versammlungslokal sofort preiswert straße 35, Hof, 2. Etage. ག Seich k G rfolgt Briebe kung Burüd Ration finden logi Blenu Mind timm abgele bingu überh Rabin G Arife Erfolgreiche Behandla Die Speditionvon T Achtung nur neue, Motore, Schreibma- nach Plesser Str. 1, Lad schinen, neue und gebrauchte, kauft laufend Richard Berlin, Moabit, Lübecker Str. 16. Spiralbohrer.Werkzeuge, ist verlegt von Plesser S Spiralbohrer nur neue kauft jeden Posten. Schlickeiser, Lange Str. 13, Eingang Krautstr. Spiralbohrer konisch, zylindrisch. vierkant kauft nach 4 Uhr. zu verkaufen. Zu erfragen Amthor, Christburger St. 41. 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