1*1 5 --- O «ut ai tid' p u» 3 tW yi ;a# für m# tu* it» rtk ii«' mi< c«' m< C-' ise» !li" ylf klnzelpreis 10 pfg* 2. Jahrgang �«schein! m»r->-n, unC nn�mitlws»»rd«m»> 1»»«. Senqprccheri Amt Rordrn 2*»#»n»»S»«. Freitag, öen 20. Ctoni 1ÄJ0 Nu«msr 2$ 7> Menö- Ausgabe Inserate koste« die achtgespalt. NOOpoeeUleAsile ober deren Raum 1,20 M?.. lvortanzeizen das f»itg«dru«tte Wo?» 50 pfv jedes rretftre Wort 35 pf. Teuerungszuschlag 50 proz. FamMen» und veesannnlungs anzeigen fällt der Kuschlag fort. Inserate für den darauf« folgenden Tag müssen spätesten» Ms 3 Uhr nachmittag» bei der Expedition aufgegeben sein GzpOOttion: Verlin RW. 6, Schiffv«merdamm IS «——- Amt Norde»»768 $erltner-Organ btr Vnabbängigen SojialömwFmHe Omtftjtianbs Der Sieg des Zriedensgedanleus. RLÄrikl des Kabinetts. Die vifizivile Meldung. Weimar, 20. Juni, 1 IHjr 10 Min. morgens. .?.Q8 Kabinett ist soeben jiurückaetreten. "kuxs Kabü,sttt sebildet bat. illnglück zum großen Teil verdankt, und der von der Igrohen A«nge d»r Be»ölkerunH deSwcscn verflucht tuird. Im Sichte d«» Z«ntrum»beschluss»S nimmt stch diese Bedin- gung ollerdingS etw«S anders aus. Nach ihm zu schNehon, hau- delt«s sich um die prinzipielle Frage der AuSlichrung Deutscher, sowie um die„SHrenfruge", d. h. um die bedingungslose An- wi' ,____-.— n—' �» w«.(*. v t w, y• t*4»i v ixi uTDinfjnn gsiojc vtn® Rabinctt ist soeben zurückactreten. Es wird die«rkennung der Schuld Deutschlands am Welikriege. Aber auch diese ww,.--»..Iii"--, w-»wwaww S�.'L.'LSZL.'Ü.'Ä!'�%%% wiege» dsden Beschluß, der je gefaßt wurde, von ihrer Sntscheidung abhängig zu machen. Ueber das erzwungene Geständnis des Friedensvertrages wird die Weltgeschichte sehr bald zur Tages- ordnung übergehen. An die Ehrensrage dürfen wir uns m der gegenwärtigen Situation in letzter Linie klammern. Seine Ehre kann dem deutschen Volke.von außen her nicht ge- raubt werden, die wirkliche Schande fällt vor dem Nichtcrstuhl anständig denkender Menschen aus die Urheber aller De- m ü t i g u n g e n." Diese Bemerkungen sind zutreffen; wir können uns nicht vor- stellen, daß diese Parteien so von aller Verminst vortaste« stnd, daß sie im Ernst auf die Erfüllung ihrer Wünsche bestehen kbinüen. nachts n dar Die Gründe für den Külklrilt. �ein Eintritt der Llnadbängigen in ein Koalitions- mdtist-rium. Eigener Drahtbericht der.Zreiheit". .. Weimar, 20. Juni. frlo/' �""sOvn drS GcsamtkabinettS, die um 1 Uh % ist auf den inneren Zwiespalt, der ../"sfrag. in bM Negierung herrscht und auf dte M e i- 1�. 8 8" e t f ch i c b r n h r i t mit der Nationalversammlung �ti i"stthrcn. Cs untorlirgt kaum einem Zweifel, dah in der �."«-lvttsammlung sich eine Wrhrheit für die Unterz»ich«,ung (, C.n �'kd. AuS der Fraktionssitzung der RechtS- �lcti' 0 1' f< e n wird noch berichtet, daß für die Abstimmung im tzjj Fraktionszwang beschlossen sei, so daß auch die hin, rt''e't für die Unterzoichnung de? Friedensvertrages Um'1"'"üßte. Die Fraktioa der RechtSsozialistcn hat ferner ijst für den Fall de: Ablehnung der einschränkenden Be- bcS Zentrums durch die Entente, den Friedensvertrag abzulehnen. Daraufhin erfolgte der Rücktritt des wettS. » Tas Kabinett tagte bis 4 tlhr früh, ohne daß eine Liisrntg biet 'e gefunden ::S| jfSlI � ü 1 B'runDcn wurde. ES wi.d nach wie vor Hermann -' I � � r als der aussichtsreichste Kandidat für daS Minister» (inj'Um genannt. D e Nnobhängigc Fraktion hat keinen Zweifel htb blassen, daß sie ein Kabinett NoSke als Provokation der �°>tcrfchafj ansehen würde. Auch ein Kabinett Erzberger ibch ��"gen. Doch steht schon heute fest,, daß ein etwaiger Ber- hst�l � Unabhängige Sozialdemokratie zum Eintritt in daZ Ein..schwerer So«fllll", v. Richthofcn aus der Demokratischen Frattion ausgeschieden. Die„Tägliche Rundschau" weiß heute zu berichten, dos; der demakratischc Zlbgiordnete v. Richthofen nach „schweren Konflikten" in der ssfraktionSsttzung auS der Demokratischen Partei aüSgetretin sei. Wir zweifeln nicht daran, daß auch dieser„schwere Kon- flikt" bald beigelegt sein wird. Wenn irst Herr». Richthofsn Minister ist. wird die Demokratische�raktion ist« bald wieder beitreten. Der Zssammenbruch der Verziveiflullgspolikk. DaS Ministerium Scheidemann ist forsf, das scnntkabinett ist zurückgetreten. Der Weg zu einer Politik der Vernunft, die sich nicht länger sträubt, das Notwendige und Unerläßliche zu Um, ist frei und wird jetzt beschritt« werden. Das Hindernis, das die Existenz dieses Minist»- riums des abenteuerlichen Dilettantismus bedeutet, ist gefallen. Die Regierung Scheid emann endet, wie ste gelebt hat, in Unaufrichtigkeit und Falschheit. Niemand, der Scheide- mann und seine Leute kennt, wird glauben, daß sie als charaktervolle Vertreter einer Idee fallen; an Scheidemann, dem Mann eines kurzsiehtiaen und cllarakterlosen Opvortu- nismus, ist nichts echt und fest, das Eintreten für den natio- nalen bedanken so wenig wie für den sozialistischen. Scheide- mann stirbt an Th. Wolfs und Stampfer, denn auch die falschen Gedanken bezog er von andern. Er selbst hat ursprünglich gar nicht daran gedacht, das„Unannehmbar" ausßusPrechan, ließ es sich erst im letzten Augenblick von an- deren ausoktrotzieren. Nun fand der Vielgewandte keinen Ausweg mehr. zu bewegen, schärf st er Ablehnung begegnen 4 -ii [-1 5$ Ri «ih- tlhr findet eine FraktionSsitzung der Un- k�888'gen Sozialdeinokratic statt, die jedoch schon vor Ausbruch anberaumt war. wer wird überschreiben? Keine neue Friedensdelegation. «i den Fall der Nnterzeichnung des Friedensvertrages soll deg �i.«e neue FriedenSdelcgation entsandt wer- t. H Zubern der in Versailles noch anwesende Vesandte Herr k, 8 niel würde Vollmachte« belourmen, den Vertrag zu unter- mien. Das Kompromiß. ■i Ä "it geht Erich Kuttner auf die Bemirbungen ein, � Demokraten und dem Zentrum ein lkompromiß abzuschlie- kei»' � diese Partei für die Unterschreibung der Bedingungen zu «h'"."en. Nach Mitteilungen eines nationalistischen Blattes, der �'iiner Neuesten Nachrichten", soll Herr v. Paher angeregt fi; die Nationalversammlung soll der Entente mitteilen, daß wäre, die FriedenSbedmgungen anzunehmen, wenn die h. eine BolkSabstimmung in Westpreußen zuge» . i—--•*«■« r f-—»••« «a. 1 würde und auf die Ausliefern ng des früheren lers verzichte. Knttner bemerkt dazu: derartiger BcdingungSinbalt erscheint uns als eine Un- �ttchkeit, ja Ungeheuerlichkeit. Der Wunsch auf Bolls- .""wung in Westpreußen läßt iü» bogoeisen«id billigen, aber i e s» n b l a m a g e vor der Welt, eine moralische bstohrfeigung des deutschen Volkes wäre cS, wenn«S oUlkunftöschickscrl abhängig machen wallte von dem Schicksal Die Eisevbahnerbewegttng in Thüringen. Weimar, SO. Juni. (Eigener Draht bericht der �sreihei t".) Unter Führung unseres Genossen Bock verhandelten gestern in Weimar die Vertreter der Erfurter Eisenbahner mit dem Eisenbahnminister Oeser. ES wurde felgmwe Verein barung getroffen: 1. Der Minister wird sich bei der RcichSregierung für die sofortige Zurückziehung der Truppen aus Erfurt ver- wenden. Die Beamten- und Arbeiterorganisationen leisten dem- gegenüber Gewähr für die völlige Aufrechterhaltung dcS Be- triebe? und die Ruhe und Ordnung auf der Eisenbahn. 2. Der Minister erklärt grundsätzlich keine Bodenken zu haben, bei Beamten der mittleren und unteren Laufbahn Arbeiter in höhere Stellen zu sotzen,«onn sie geeig- net sind und wenn planmäßige Stellen offen sind. 8. Es sollen keine Maßregelungen stattfinden. Voraussehung ist dabei, daß die foühere Besetzung der Beamten- stellen besteht. 4. Der Minister wird sofort einen Kommissar nach Erfurt senden zur Untersuch»«? der gegen die beteiligten höheren Beamten erhobenen Beschwerden. Dir Kommissar hat Vollmacht. Beamte zu entfernen Die Untersuchung geschieht unter Zuzichiing von Vertretern der Beamten und der Arbeiter. ——••| v*- 1 i»*|»*» w<, e.'' Li ü«»—------/-- i i--»»» "i weinen SJUuutei und«rade. daS.MmweS. d e.m as ie st« lue ijjtjt ll. Büfflri« des ilalieuifchen Kabinekls. T. TT. Rom, 19. Jn«l. Hanns meldet: In der Kammer ersuchte Orlando um eine gelieime Sidung, um Mitteilungen über die au?. wärtigcPolitikzu machen. Qtr stellte die Vevtronrus. frage. Die Kämmet verwarf de« Antrag Orlandos mit 259 sicflen 70 Stimmen. Infolge dieser Niederlage der Re- gicrung ist das italieuifche Knbiuett zurück- Seine Stalle ist aber damit noch nicht zu Ende; er muß als Parteifuhrar ballenden, was er als Minister so erfolg- reich begonnen: s«i»e Partei zugrunde zu rich- t e n imd gegen seinen Willen die Rückkehr der Arbciterschafl in daS Lager deS revalutionören, grundsätzlichen Sozialis muS zu beschleunigen. Die auswärtige Politik seiner Re gierung war v»n Veginn an völlig verfehlt; dem von de, Ententemächten besiegten Deutschland konnte nur einel helfen: Ehrlichkeit und Offenheit. Daran ließ es die Re- gierung Scheidemam, völlig fehlen. Statt durch ein« energische»nd riicksichtSlase Politik mit dem Geiste und den Methoden des alten Regimes gänzlich zu brechen und für Deutschland so die demokratischen und sozialistischen Kräfte der ganzen Welt zu mobilisieren, hat Scheideinann mit seinen Lauten die Steaaluti-n ruiniert, das deutsche Volk diskredi- tiert und in, Ausland den Hasser,, und Chauvinisten ihr Spiel erleichtert. Ungenützt ließ man die kostbare Zeit ver- rinnen, ohne durch offene und ehrliche Vorschläge auf die Gestaltung des Friedens einzuwirken zu versuchen. Und «lS dann endlich die FriedenSbcdingungen kamen, begann man mit halbem Herzen und halbem Glauben jene Politik die dem Ausland nur als neuer Beweis der Unehrlichkeit erschien, die es gl? elenden Bluff wertete und verhöhnte, die aber das deutsche Vaff mit dir verderblichst«« Katastrophe bedraate. Hinter der Heraischen Geste lauerte die Angst, di» Angst vor der Wahrheit, die Furcht dar der Verantwortung; es war d»r feig? Versuch die palitische Verantwortung zu schieben, hinauszuschieben auf die Zeit, wo die Folgen des Einmarsch» die Annahme nach unausweichlicher machen würden und die nationalistischen Widerstände ihre Kraft ver. lmien hätten. Diese Politik aber war eine ungeheure Gefahr, weil sie die inner, und ousienpolitijche Zukunft des deutschen Volkes den schwersten Gefahren auslieferte und ihm Opfer auferlegen wollte, die unerträglich waren, und den schließ- liehe,, Niederbruch nur„och fürchterlicher gestalten mußte. Dies? Gefahren sind durch die klare und entschlostene ßolitik der Unabhängigen Sozialdemo» 'ra t i e«bgawairdet wordan Sie und sie allein hat es ver» hindert, daß daS deutsche Aal? noch eimnal in einen nationa- lisiischen Taumel versetzt werde, der nur mit einen, fürchter- Iich?n Debaele bättc enden können. Sie allein hat es ver» hiichart, daß das Volk noch evnuml zu dem Gefangenen der nationaststUchen Barale geworden ist, die die Regierung aus» gegeben hatte. Sie allein hat bewirkt, daß Deutschland jetzt den Frieden erhalten wird, einen harten, schlecht«» tKwvdeau aber-dock d«n Lhr.i e d e n.- . Der Friede ist ihr poetisches Verdienst, während seine furchtbare Härte jene au verantworten haben, die Deutsch- land in diesen wahnwihiaen Krieg aestürat und ihn immer wieder verlängert haben. f Groß waren diese Gefahren der Negierungspolitik und deshalb durfte die Unabhängige Sozialdemokratie keinen Moment lang mit der Gegenaktion zögern: ihre taktische Bereitschaft, die Stärke ihrer Gründe, die Entschlossenheit der Massen, die ihrer Fahne folgen, hat die drohende Kata- strophe abgewandt und Deutschland gerettet. Nur bewußte Demagogie kann behaupten, daß durch vnsere Aktion den Interessen des deutschen Volkes Eintrag geschehen ist; denn im Ausland hat man die Regierungs- Politik keinen Moment lang ernst genommen, da man von der Unmöglichkeit ihrer Durchführung überzeugt war und die unbegrenzten Möglichkeiten politischer und nationalisti- scher Verblendung geringer einschähte, als es deutsche Voli- tiker, die so viel traurige Erfahrungen gesammelt haben, tun konnten. Heute muß die sachliche Nichtigkeit unseres Standpunktes allgemein anerkannt werben; daß aber das sachlich Nichtige auch politisch geschehen kann, ist nur dem »rechtzeitigen Eingreifen der Partei zu danken, ohne das die nationalistische Stimmung übermächtig geworden wäre und das Unaustveichliche zu tun verhindert hätte. Der Sturz des Ministeriums hat jetzt die Bahn frei ,'gemacht, das Notwendige wird sich vollziehen. Ein neues Ministerium wird gebildet werden; die Unabhängige Sozial. Demokratie wird sich daran nicht beteiligen, ihre Stunde hat inoch nicht geschlagen; der entscheidende Kampf zwischen Bourgeoisie und Proletariat muß erst noch ausgetragen werden. Aber der Friede wird geschlossen werden, der die > Vorbedingung ist, baß an den AuStrag der großen sozialen ' Frage, an den politischen und wirtschaftlichen Neuaufbau(K- Mngen werden kann. Der Friede wird geschlossen werben; die RegierungS- Parteien konnten sich noch«ine Zeit lang sperren und sträu- bsn> solange die Regierung des„Unannehmbar" da war. Die neue Regierung ist der Majorität sicher, die Unterzeichnung ist gewiß. Aberwitz wäre es, noch nach Formeln und listigen Vor- behalten suchen zu wollen, die noch irgendeinen Schein retten wollen; wcks geschehen muß, muß rasch und ehrlich geschehen, und aana undenkbar ist, daß Prestigefragen ober gar dynastische Nichtigkeiten ans die Entscheidung Einfluß nehmen. Die Zeiten sind endgültig vorbei und jeder Bersuch, dynastische Interessen ans Kosten des deutschen Volkes schützen zu wollen, würbe den Urhebern teuer zu stehen kommen. Nein, die Abenteuerpolitik ist endgültig zusammengebrochen, die Vernunft siegt, derFriedewirdunter- zeichnet! IT_ Vir mSsien unkrschrMen! Wachsende Einsicht der Notwendigtest. Immer größer wird die Zahl derer, die jetzt unter dem Zwange der furchtbaren Verantwortung einsehen, daß nichts anderes übrig bleibt, als dem Friedensvertrag d i e U nt e r- schrift au geben. Die Haltung der Unabhängigen So. aialdemokratie ist glänaend gerechtfertigt, ihre Argumente werden jetzt auch von Leuten vertreten, die ihr politisch sonst vollkommen fernstehen. So schreibt heute im roten„Tag" Professor Philipp Zorn: „Wir müssen unk, da wir fett der Revolution wehrlos find, einfach beugen. Niemand hilft uns aus dieser Lage. Unter- schreiben wir jetzt nicht, so werden wir, falls nicht ein Wunder geschieht, in einigen Wochen«nierschrefeen müssen. Und jeder Tag dieser Wochen wird noch Rillionen von Werten unsere» jetzt schon bettelarm gewordenen Dasein» vernichten, die un» niemand je ersetzen wird. Denn täuschen wir un» doch darüber Erufl Toller: Totentanz.�) Trandportzüg«. (vergittertes Holzabteil eine, fahrenden Zuge». Oekfunzel irchü stafernbe» Licht. Zusammengepfercht hostend schlafende Soldaten.) Erster Soldat: Wie lauge rattert schon der Zug? O diese» ewge knirschende Stampfen Gepeitschter Maschin«, Zweiter Soldat: Wir irren durch endlose Räume Tag«, Wochen, ich weiß«# Jcurn mehr. Wollt, ich schlief im Schoß meiner Mutter. Dritter Soldat: Wollt, das Hau» wär zusammen„1»«�, Ul» der Vater die Mutter umarmte. Vierter Soldat: Wollt, vom Himmel»ären feurig« Dolchx geschneW, Die Mit fremden Rann erschlagen, Da er die grau im Walde sich nahm, Fünfter Soldat. itonfttz« Worte. Lange schon ÄUmmt un» verruchter Sarg. »j Bruchstück au» einer im Jahrbuch„Die Erhebung'(Verlag S. Fischer, Berlin) veröfsenilichten Dtchtunq de»»om Schicksal Landauer» und Levint» bedroht»» jungen Dichter» und Revoln- tionär», der gegen Mord uno.valtsqt sein Sieben«insetzte. Romain Rolland veröffentlicht in der„Humanitt' zugunsten vrnst TollerS folgend« vrflärung: Di« Verurtailung dias«» edlen Jingli ng», der den itz«akis»ischen und m»nsch° lichen Geist de» neuen Driitschlaud vertbrpert, würde die end- gültige Verurteilung deL N.g'.mes durch die Meinung der Weit bodeuton und jade Hoff!««« auf dte«oralische Äi«der- «Hebung de» neue» Deutschland» schwinden mache». nicht, wie dies die meisten zu tun scheinen: unser ganzes Land, einschließlich der jetzt besetzten Gebiete, wird dann nicht mehr unter dem, so schtvcr es ist, immer noch ertragbaren Regiment des Waffenstillstandes, sonoern es wird unter einem Kriegs- recht stehen, das sich an keine. Vorschriften des.Völkerrechts' gebunden halten» sondern in seiner grenzenlosen Härte alles zer- trümmern wird in Stadt und Land, in Feld und Flur, was es zu ergreifen vermag. Di« Unterschrift unter den Pariser„Frieden' wird, das wissen wir, unser deutsche» Dasei» knechten, ja bi» zur Ver- nichtung zerstören. Wir müssen wieder von vorn anfangen in unserer staatlichen und wirtschaftlichen Arbeit. Aber wir können dann jedenfalls tn einiger Ruhe mit dieser Arbeit beginnen. Und nach dem erlösenden Wort für den ruhigen Beginn dieser Arbeit lechzt das deutsche Volk wie ein Verdurstender nach einem Tropfen Wasser. Der Sogen wird dieser Arbeit eines Volkes, dem Arbeit allezeit das oberste Gesetz des Dasein» war, nicht fehlen. Alles Uebrige müssen wir der Zukunft und der Vorsehung anheimstellen. Und es ist gewiß: Impossldüium nulla obligatio! Die Nicht«nterfchrift stürzt un» aufs neu« in die furchtbaren Zustände des Kriegsrechte«; Auf- lösung der no. dürftig hergestellten Ordnung und Vernichtung der letzten Reste unseres Besitztums müßten die Folg« einer Er- klärunz sein, die alle Gewalt an die Waffen des Siegers— der Franzosen, Engländer, Italiener, Polen, Tschecho-Slotvakenl— denen wir kein« oder doch keine genügenden Waffen entgegen- zusetzen haben, ausliefern würde." keine Experimenle. Die..Kolnische Zeiftma" setzt ihren FelRmo für das Uirtcrschreiben deS FriedensvertroaeS fort. In ihrer Morpenauscabe vom 29. d. M. schreibt sie: Man möge sich doch nicht drüben im unbesetzten Gebiet wie- der deutsche« Träumen hingeben, aus denen man nur mit furchtbarer Enttäuschung erwachen würde. Ist man wirklich in Berlin und in Weimar der Meinung, unsere Geyner würden zaudern, aus ihrer Willenserklärung Folgerungen zu ziehen? Was und wer in aller Welt sollte fie davon abhalten! Wo sie den Nibelungenschatz unfeteS ergiebigsten Kohlenrevier» in Reichweite vor sich liegen sehen, wo sie nur die Hand auSzu» strecken brauchen, um sie auf Deutschland» größte Geschoßwerk- stätte zu legen I Wo sie wissen, daß ihr Vormarsch für alle S o n- derbündler im Süden, Norden urib in der Mitte da» Zeichen sein würde, um da» Reich zu zerstückeln, wo ihnen nach dem Divide l, dem Zerkleinern, da» Jmporal, das Beherrschen umso leichter wirb. Ts mag fein, daß in der Rechnung der Gegner nicht alle» fo glatt ausgeht, wi« sie da» wünschen, denn es ist ein« Wahrscheinlichkeitsrechnung. Aber in ihr ist Hundert gegen Tin? zu wetten, daß«s sich alle« erfüllen wird, denn mit einem durch Krieg und Hunger körperlich und psychisch zerrütteten Volk darf man nicht mehr Experiment« machen, die nur Erfolg haben können, wenn das Vertrauen in eine gesunde, kraft- strotzende Volksseele unerschüttert ist. Da» ist die bitter« psycho- logische Wahrheit, wie sie jeder.sehen muß. der die Dinge betrach- tet, wie sie sind, ohne Abölen du ng und falsch eingestellte Lichter. Da» ist die Wahrheit, wie sie mit un» auch Hunderttausende von Volksgenossen erkannt haben und wi« si« von Tag zu Tag weitere Hunderttausende erkennen lernen. Wir sprechen sie aus auf die Gefahr hin, Mißdeutungen zu begegnen, weil wir da» für unsre Pflicht und Schuldigkeit halten, und wir möchten wünschen, daß die Dolmeischer der Volksmeinung in Weimar, ehe sie ihre, da» deutsche Schicksal bestimmenden Entschlüsse fassen, sie prüfen und beachten.' Reichswehr und RollW. Aus Flugzeugen wurden gestern Z«hnialffei�»e von Flugblättern herabgeworfen, in denicn„die Soldaten der Reich»w«hr' sich an ihre„irre aeleiiwten Brüder' in der deutschen Arbeiterschaft wenden. Sie bringen an der Spitze des Flugblatte» einen Aufruf dieser irre geleiten Brüder an die Frei- willigen, der diese zur Abkehr von ihrem Mortohandwer? bringen soll. Das können die Reich»wehrsoldat«n ofsvnbar nicht vertragen, und so richten sie mit den offenkundigsten Lügen sinulvf« Be- schuldig»« g�n gegen die Arbeiterschaft. Auf diese Weis« wird also auf Veranlassung der Sechster Soldat: Zieklo» irren wir furchtsam« Kindcr. Preisgegeben sinnloser Willkür. Morden, hungern, vollbringen Gewaltige Taten. Bleiben doch furchtsam« Kinder, Schrccküberfallen von lichtloser Nacht. Siebenter Soldat: Könnt ich nach beten! Alle die süßen, kosenden Worte, Die meine Mutter mir mild verhieß» Zerspellen zu irrem gebrochenem Laven Erster Soldat: Ewig fahren wir. Zweiter Soldat: Ewig stampft die Maschine. Dritter So sd at: Ewig gatten fich Menschen. Aus gieriger Lust wächst ewig Fluch. Vierter Soldat: Ewig gebärt Urlchoß Gestirne. Steig zerstört sich der göttliche Schatz. Fünfter Soldat: Ewig verwese« wir. Sechster Soldat: Steeg Künder, vom Vater geänstigt. Siebenter Soldat. Von Müttern preizzegeben Frierender Rot. (Alle:) Ewig fahren wir. (All� Ewig.; mi»ktärischen Kommantdostelle», lfefthe und das für die wichtigsten Betriebe nicht erWtliche SScnz™ � solche Zwecke offenbar reichlich zur Verfügung haben, in Wß � ster Weise Politik getri eben, obwohl immer ww« offizieller Seite behauptet wird, daß das Militär sich»j die Politik«inmischt. Welche Gefahren für die Mgen� übrigens durch'das sinnlose Abwerfen der Flugblätter darüber berichten wir an anderer Stell« des Blatte». ES ist ff. falls höchste Zeich daß diesem Unfug bald ein Ende bereitet � Ein„schlagkräftiges" Plakat verlang!. Die Zentralstelle für Einwohnerwehr� beim Reichsministeritrm erläßt zur Gewinmma von« würfen für ein fchlaakräftigeS Plakat, da?. Gedanken und Ziele der Einwohnerwehren zum Ausor bringt. Das Preisrichteramt haben übernommen\ Herren Reichswebrminister N o S k e. Professor Bruno Ms; Professor Auaust Gaul, Hauptmann im Gcncraü Janssen. Dr. Ferdinand Nunkel., ..S ch l a a k r ä f t i a« S" Plakat, das ist die zeickmuna. die aana der Aul'aabe der Einwobnerwebriw � spricht. Die Arbeiter sind sich aber, trotz der Betsiliw' der Rechtss oaialisten, über den a? a e n r e v« l u t> nären Charakter der Einwohnerwe 6* klar und brinaen dieser famosen Schöpfuna des uacb � und Ordnung lechzenden„B ü r p e r t u m S" die aebübk� Verachtung entgeaen. wie die frmzößsche« ßsMffe« mit uns Bhle«. Segen die Ermordung Lsvines.— Für Ernst Toller- Auch die französischen Sozialisten enikf� den mit uns aufs schwerste die Schmach, die dem in« nationalen Proletariat durch die brutale Hinmorduna lcn. Führer auf Befehl der deutschen Reaieninqe« W ilcr wurde. Beredten Ausdruck gibt diesem Gefühl-in rn\ „H u m a n i t 6' am 12. Juni veröffentlichter A u f r' der ständigen VerwaltungskommissioN L, sozialistischen Partei Frankreichs. �- heißt es: i „Die VerwastungSkommission protestiert v'- schärfste und mit höchster Entriistuna gegen den I« it 1' mord, mit dessen Hilfe die Regieruna Hoffmann. Bavern sich soeben des Kommunisten Levins ontlediat Diese» Verbrechen läßt das Bluftneer noch höher anstt�= in welckiem di« Mord er Liebknechts. Rosa Lurembnr� Kurt Eisners und Landauers untergeben. Aber mem s, das Opfer allein trifft d i e s e? V e r b r e ch e n Weltrevolution und die Millionen Arbeiter, weisse voifiereiten und von ihr das Ende ihrer Knechtschaft ihrer Not erwarten._ Der Ausschuß svricht den sozialistischen � e V aaten. welckte in Gemeinschost mit der Reaktion die,, schicke Deutschlands für kurze Zeit leiten, seine t: e L., Verachtuna au» und sendet nlekhacitia dem 0>cöflj i nis Levin�s seinen betrübten Brudergruß.cn»nerv mir vergiftet und zernagt, wie ein««er Hat mich vernichtet... Und mein wilder Simsonschrei zerreißt die Wollen?' Du! Gib mir mein« Kraft zurück! Einmal noch!" Stürme an gegen da« Ungetüm, ringe stöhnend—' Krackt stürzt t»....*{■****' Nächtiger tönen Or�lklange, litelicher die Fraueng' Dst feierlicher die»locken. Und mein Weh echtecht,«in Mttern«* fen sich an» Licht._ ü»>*' Ich schreit« durch da» Tor und bön nicht mehr, d«"st f Bin wieder Kind— unschuldig, verlangend, voll freu»"" Wartung... Aber da» ist nicht der Dom! Da» ist dte ßrühiingSflnrl Ist die heilige»»uttef Au» Milkt« nen Knospen ringt e» lückiich süße liavden Blüten kürzen Enzzelschör«, silbernes Scteteji taufrischen Winden, Vögel slöte«, trillern, pfeife», Da steigt dte Senn« auf. Lange schon modern wir, Stinkend verfaulende» Menschonfleisch «f» itHb . wn U f inV" tW wifk te" gut' 5 di- dr»° die poiil ilB Sc eilt' ciiinl> tili' [(' ßiik tcnt" let. # nt-f ClllSt -'S tili K? Si-' auf' "t; fiot. ieiej »i« „(<(< Ulli N-' (Je 'i f. -«iii cnf1, t Oli tbf gi"; beii' *" lifte» iät»« in� Ä DUtl «Iii' fefc Vy hell- # x- „et/ i# ('ni» s gl* htt*' 6*' < 1 Ä �«urembitra bwDW.%5r Leichen- �5en-bt? Arbeiter Berlins w einer aewaltiaen %%momW,on aeitaltet.- Dieses Mnl wird Tcheidemann sich ,'vande nicht reinwaschen können. Denn aercide er tmV Noske sind verantwortlich für den o»« 0r Suremdura und für den SWorö a« Karl Liebknecht." Sie rechkslvidtM Verh-ifkung russischer Slaalsangehöriger. Der Fall Rädel. der Terhastuna von Karl N a d e k. der von der w+nnnistüen Sowjetreaieruna zum Gesandten in Berlin er- vnt worden ist, ist ein Konflikt zwischen dieser Neaieruna no dem deutschen Auswärtiaen Amt entstanden, in deren b!e ukrainische Sowjetreaieruna die in der Ukraine d /�gebliebenen deutschen Amtspersonen hat u-/ hoffen lassen. Ein Raidioteiogmmm des rrrraini- Fpen Bolkskommsssars für Aeusteres, Rakowski, an das isivartrge Amt, weist darrrirf tun, das; Nadek sich auf durch- S' 3 Sasedlichem Wege nach Deutschland begeben imd nichts -lan We, was als eine strafbare Hanbluna anKirschen ist. i> P S. �Ich6" Umstärrden stehe es ausschließlich bei JU eeutsche-n Regierung, durch Besreinung des 'Mmnatischen Vertreters der ukrainischen sozialistischen �«vzetrepuibsik, Radek, die Mvgilichkeit zu geben, sofort die rsWichen Geiseln sreizrrsehen imd gleichzeitig in beiderseits. Interesse die Erledigung vers6>ledener zwischen Deutsch- �std und der Ukraine schevsbender wirtschaftliicher Fnagxn �WwoihnerL Der Hochverralsprozeß gegen Axelrod. «5hi München soll iii kurzer Zeit vor dem Standgericht ein V�chdcrrolöprozkh gegen den russischen Staatsangehörigen Dr. Dobias A x e l r o d stattfinden, der geeignet ist, schiver« inter- "lwole Verwicklungen für Deutschland herbeizuiichren. ®jeI#ob war alz Chef der Presseabteilung der Rosta in Berlin Da im November 1918 die Beziehungen zu der Sowjet- llstrung von der deutschen Regierung abgebrochen ton den PjiHen. hatte Axelrod keine Möglichkeit nach Rußland, das von °*°i Verkehr mit den europäischen Staaten abgeschnitten ist, zurück» Mehren. Di« deutsch« Regierung, die seinen diplomatischen 2*& beglaubigt h a t k«, wandte gegen sein Verbleiben ein. Sic hatte khm auch seiner Zeit eine diplomatische usweiskarte auZgestellt. .. Axelrod im Januar 1919 über Stuttgart m die Schweiz ''Kn wollt«, wurde er in Stuttgart daran verhindert und nach Lunchen geschafft, wo er von dem damaligen Ministerpräsidenten i Z n e r seinen Aufenthaltsort in Ebenhausen angewiesen er- Dortselbst verblieb er ununterbrochen im Sanatorium de? fj- Alarcuse, bis et unter der zweiten Räteregierung nach wieder- Wen Ersuchen derselben da? Amt eines politischen Kommissars 1/ Finanzen übernahm und bis 27. April innehalte. Am 28. April ■�ab tt sich von München fort, gelangte tatsächlich über die baye- rnche Grenze, wurde in hen Tiroler Alpen von österreichischen st/ barmen festgenommen und widerrechtlich an die deutschen Görden überstellt. g 6« kann keinem Zweifel unterliegen, daß die Ueberstellung '"Mlrods an die deutschen Behörden Verletzung des ��ikerrechtS bedeutet. Die Ueberstellung erfolgte nicht in Im* Horm der AuZlicferung. Die Auslieferung selbst war ja auch nicht von der bayerischen Regierung verlangt worden. Sie übrigen? gar nicht erfolgen dürfen oder können, denn nach j/i Bayerisch-österreichisch-ungarischen AnSlieserungsvertrag von /T ist die Auslieferung politischer Verbrecher direkt au»- "Ichlossen. Aber auch die Verhaftung und Aburteilung Axelrods durch das Landgericht ist nicht in Einklang mit dem Gesetz und dem inter- /üionalen Recht zu bringen. Axelrod hat als bevoll- achtigter Vertreter der russischen Regierung / gelten. Selbst, wenn man annehmen wollte, daß Axelrod /ch dem Aufhören der Tätigkeit der Rosta seine Diplomaten- � genschast verloren hat, so müßte man ihm unter allen Umständen Eigenschaft eines sogenannten Halbdiplomaten zuerkennen, da . an der Rückreise in sein Vaterland durch dessen Abschneidung bil?®cr'ehr mit dem übrigen Europa verhindert war. Halb- "°meten selbst seniejen nach anerkanntem internationalen Rech« �ichfall» die Rechte der Exterritorialität. Wir erheben deShaw gegen oas«erfahren gegen«xeirov ven allerschärfsten Einspruch und weisen nachdrücklich auf die Folgen hin, die seine Durchführung herbeiführen würde. Deutschland darf nichts tun, was seine Beziehungen zu Rußland trüben könnte. Wir erwarten deshalb, daß der Prozeh verhindert und Axelrod freigelassen wird. Die verlrags�ckchiHe Regierung. Zur Beseitigung der Minen in der Nordsee hatte die Nc- gierung nach Abschluß des WasfenstillstandeS freiwillige Minen- suchet angeworben. Diese wurden nicht als Soldaten angesehen, sondern sie standen in einem freien Vertrag-överhältniS. Aller militärischer Zwang hatte für sie aufgehört. Bei sechsmonatiger' TÄigkcil wurde ihnen eine Treupcämie von 1000 Mark zugesichert. Während des Dienstes auf hoher See bekamen sie neben den sonstigen Gebüh.nissen noch eine Extravcrgütung von 3 Mark pro Stunde. Die Minenüichcr hatten«ine äußerst schwer« und lebensgefährliche Beschäftigung' auszuüben, wcShalb ihnen auch besonders günstige Arbeitsbedingungen gestellt wurden. Jetzt kommt aus einmal Herr N o s k e und läßt durch eine Verordnung im Dtarineverordnungkblatt erklären, daß die ab- geschlossenen Verträge außer Kraft gesetzt wer- den. Trcuprämien und Extrav'rgütungen sollen in Wegmll kommen. Im übrigen sollen die Minensucher unter den g eichen Bedingungen wie d e R e i ch S w c h r tätig sein. Ter militärische Drill, dessen Beseitigung in. dem Vertrag ausdrücklich festg.lcgt war. soll wieder eingeführt werden. Die Mannschaften werden zum Grüßen und Exerzieren verpflichtet. Um diese neuen Bestimmungen durchzuführen, sollen sich die Minensucher durch Unterschrift unter einen neuen Vertrag, der den alten außer Kraft s.tzt. auf sie verpflichten. Dieser Treu- bruch der Regierung hat unter den Minensuchern eine begreiflich« Erregung hervorgerufen. Sie haben sich einstimmig für Beibehal- tung des alten Vertrages und gegen dt« Unterschrift des neuen Vertrages gewendet. Herr NoSke macht abrr den starken Mann. Die Niarineoffizicre schein«! von ihm besondere Vollmachten be- kommen zu haben, wer ihren Anordnungen keine Folge leistet, wird kurzerhand entlassen. Dafür werden junge Mannschaften eingestellt, die sich dem neuen Militarismus in der Marin« bereit- willig fügen. So belohnt die Necheonng die erprobten Minensucher für ihre aufopferungsvollen Dienste! Wir schreiten vorwms. Auch in Hessen sine am vorigen Sonntag Wahlen füg Stadtverordnitenvcrsaminlnrzen und Gemeinderäte vorgenon»» men worden. Ueberckll wo die Unabhängige Sozialdemotratt«' agitatorisch wirken konnte, haben wir glänzende Fortschritte ev- zielt, zu gleiche' Zeit sino Sie Stimmenzahlen der Recht«» soziallsten ganz erheblich zusammengeschmolzen. Auch die bür» gerlichen Parteien müssen fast durchweg Stimmenverluste der» zeichnen. In Darwstadt der Hauptstadt de» Lande», hatten die Wahlen folgendes Ergebnis i Unabhängige Sozial» demokraten 2527(850), Rrchtssozialisten 8299(15 474), Demokraten 5157(12 209), Zentrum 2228(3207), Deutsche Volkspartei 8444(10 291), Hessische Volkspartei 1469(698), Hand» werker- und Grtverbevereinignng 1992. Die in Klannmern bei» gesetzten Zahlen bedeuten die Siimmenzahl bei den Wahlen zur hessischen Volkskammer am 26. Januar. Die Sitze verteilen sich folgendermaßen: Unabhängige 5, RcchlSsoziaiisten 16, Demokraten J.l, Zentrum 4, Deutsche VolkSpartci 17, Hessisch« Volkspartei 3, Handwerke- und G-uvcrbevereinignng 4. Achnlich günstige Ergebnisse werden noch auS einer ganzen Anzahl anderer hessischer Orte gemeldet. In Offen dach am Main, wo die Wahl schon vor vierzehn Tagen vorgenommen wurde, haben wir die RechtSsozialisten fast eingeholt, trotzdem unsere Werbearbeit sich hier erst einige Zeit entwickeln konnte. Dabei ist noch zu beachte-, daß wir in Hessen kein einziges Par» teiblatt haben! Die RcchlSsozialiften dagegen konnten über mehrere Zeitungen und einen großen Stab von Partei- und Ge» werkschafiSbcamten verfügen. Ein neuer NnterstaatSsekretär: Zum Unterstaat»» sekretör int KriegLr inilrerium ist Herr G r e z e- s»n S k h ernannt worden. GrezesinSkY war bisher Mctalh arbeiter in Kassel und gehört der rechtssozialistischen Partei an. Ser'Vrozch tedebo»r. Da?„Berliner Tageblatt' glaubt«in« günstige Gelegenheit gefunden zu haben, eine hämische Glosse gegen den Genossen Ledebour und seine Verteidiger zu richten. Genosse Lebebour hatte am Schluß der gestrigen Sitzung gebeten, die Verhandlung am Freitag auszusetzen und erst am Sonnabend weiter zu ver- handeln, da er infolge dar Strapazen des Gefängntslebens und der ganzen Verhandlungkdauer derartig ermüdet sei, daß er beinahe bei den PlaidoyerS seiner Verteidiger eingeschlafen wäre. Wenn der Prozeß so sehr in die Länge gezogen wurde, so ist daran weder der Genosse Ledebour noch die Verteidigung schuld, sonde'.n ausschließlich die Gerichtsbehörde, die Ding« in diesen Prozeß hineingetragen hat, die mit der dem Genossen Ledebour zur Last gelegten Tat absolut nichts zu tun hatten, während sie zu gleicher Zeit über wichtig« Beweisanträge der(kr teidigung, die geeignet waren, die reine Wahrheit zu ermitteln, stundenlang« Beratungen pflog, um dann die thr höchst peinlich er- scheinenden Anträge als.unerheblich' abzulehnen. Zu der eingetretenen Ermüdung des Genossen Ledebour trugen schließlich auch noch die Ausführungen der Staatsanwälte einen erheblichen Teil bei, da sich diese ihr« Argument« auS dem Mond zu holen sehienen, weil das irdische Gerechtigkeitsempfinden nicht ausreichen wollte, im Sinne der höheren Auftraggeber«inen Schuldbewis gegen den Genossen Ledebour zu erbringen. Diese hohen Aufftraggeber ttagen schließlich auch die Schuld, daß die Geschworenen fünf Wochen lang ehrenamtlich einen Dienst versehen müssen in einer Angelegenheit, die den deutschen Rechts- Verhältnissen wahrhaftig keine Ehre macht. Viel nützlicher würde ohne Zweifel ihre Tätigkeit sein, wenn sie über die Urheber des Krieges und die Verräter der Revolution, die das deutsche Volk immer tiefer ins Elend gestürzt haben, zu Gericht sitzen würden. Gegen die Pelitfk der Generalkommission. Drahtbericht der.Freiheit". Nürnberg, 20. Juni. Der LerbandStag deS Zentralverbandes der HandlungSgehil- sen beschloß mit 56 gegen 27 Stimmen ein MihtranenSvotu» gegen die Generalkommission der Gewerkschaften. Die Angestellten der Kriegsmetall-Akttengescllschast nahmen am Dienstag in der Philharmonie Stellung zu der fristlosen Entlassung de» Obmannes de» Ausschusses. Der Obmann hat zwar schon andere Stellung gefunden, aber in der Erkenntnis der prinzipiellen Bedeutung des Falle« hatten die Angestellten- Ausschüsse zahlreicher anderer Keiogsorganisattonen Delegationen zu der Bersam,mlung entsandt. Es wurde einmütig kundgegeben, daß auch die Ang'ftellten der übrigen KriogSorganisationen ent- schlössen seien, gegen eine solche Maßregelung mit aller Energie isront zu machen. Einmütig wurd gegen das Vorgehen des Vor- stände» der KriegSmetall-AkHengesellichaft Protest erhoben, was in der Annahme einer entsprechenden Enlsibließung seinen Ausdruck fand. In dreier ncchmei die Angestellten'gleichzeitig auch allgemein gegen daS wenig soziale Verhalten ihres VorstandrS Stellung. Für ihr bisheriges Verhalten wurde dem Vorstand und dem Sekretariat einstimmig die Mißbiilioung der Angestellten ausgesprochen. Von dem Vertreter de» Arbeitsausschüsse» der Fach- gruppe 3-i wurde mitgeteilt, daß eine Direftoren-Konferenz, welche zu den gemeinscl�Aichen Forderungen der Angestellte« der KriegSorganisationen Stellung nehmen sollte(llrlaubSzu- schuß usw.) die Forderungen abgelehnt habe, was. mit groß» Entrüstung aufgenommen wurde. Dem ausgeschiedenen Obmann wurde ein Vertrauensvotum ausgesprochen. Aw. Süd-Spandau. Alle Kollegen des Geweriz Or. I, außer Transportarbeiter, treffen sich zwecks Regelung der Nachzahlung heute Sonnabend, nachmittags 5 Uhr, bei Mecklenburg, Raoene- straße 8, am Wedding(Seidel). Zentralverband der Fleischer. Sonnabend, abentdS 7 Uhr bei Böker, Weberstraße 17(kl. Saal), Versammlung aller Mitglieder» die im Besitz der AuSweiskarte zum Vertrieb de» Roßsleische» sind, und die beim Schlachten der Pferde tätig waren. Mitglieds- karte ist mitzubringen. Gewählie VertroiwiiSleute der KricsSbefchädizten, Krieg». hinterbliabenen und».iegStttlnebmer der KriegS»r»anisatt»ne«! Versammlung am 24. d. Mi»., nachmittags 4% Uhr, Saal 6, Herrenhaus, Leipziger |ln�*fcuii«niläny« sind ihr« Strahlen, die mich umwallen. Freiheit ihr Schein, der mich ütnleixchtet——,— und e-. fittih erdrückt mich de» Frühling» jubelnd� allgewaltige Wnt«... � liege am Boden. Himmel und Erde, bei Dir, bei Dir! Mutier Erde atmet: Werdel Und e» ward. �®* war von Sonne und Freiheit«in Traum. Nur ein •.. geträumt in einer Novembernacht... Gel �üge, kriechende Heuchelei, finsterer Haß, vertierte Bruta- biehifche Gemeinheit und die große, alle» umfassende Ver- find am Werk, aus den Trümmern der alten und aus frv�vcheiin und Handgranaten eine neue Mauer zu errichten �»«her al» die Erste... C' daß tzer Traum jetzt Wahrheit würde! Wuesischer Mesd. th, � viel zu engen Saal der Berliner Sefstm, sprach Karl Wftihagel über Cchina und Befj, Brenk Kallscher la» di« W i t t h a g e i stellte in den XittelpunSt seiner Rede den tz. Jüchen Bauern, ai» den wahren Träger der Kultur. Da» % einheitlich durch Vestnnunz und Glauben, die Bevälfe. fifct sich durchweg» Fragen wie nach dem Sinn de» Leben» HO Eine schön« und beklag«»»werte Parallele zag Witthag«! Dk Pvifehon dem Tao Ehina», deff«« Glaub«, rate: Der Ifthl. � Bit und eir Natur de» Europäer», die regellos und 1 lst. Laotse predigt: Zum guton Menschen bin ich gut. tz- kum mcht Guten bin ich a u ck gut, den» da» Loben ist die 1••. Vorbedingung für Ehina« Kultur ist die Fruchtbarkeit Ij�?vöen» und die der chi'«fischen Mütter. Seine fprichwört- hj.»reundtichieit aber ist.Gabe der Götter". Wir«ollen die Itte" fä* Welt kenn«, lernen in den drei Ausstrahlungen: »thj? und Metaphhstk.»°u der Aosthetik handelte der ,e*eil»«» genußroichen und anregenden Nbend». Wir l,j, n nun Lieder und Gr dichte, alle über 8000 Jahre alt, die da» hj"te und öffentliche Leben schildern. Bauerniioder, Gedicht« Famili«.(von denen eine» mi: dem Stoffe de« Fahn»«- ij�aenl»„«vak). Wen- und Witwen Ii«der, Schilderungen «,,, AttlhlingSfest-t, eines Gelage»: im öffentlichen Lede� steten IgU �lage unter einem harten Oberbeamten(!) und Schorn» Grethen � Mpstc(I). KxieMGtsNH«» Otflttal.«h. Soldatenlied und müder Soldat)»eschlossen dpn Abend. Ka- l i s ch e r la». Im besonderen Fall ist sie zu sehr Jmpressionistin. Die Texte von Ludwig Hardt rezitiert zu hören! Da» Publikum war au» Berlin WW. und ich jah keine Arbeiter und da» ist sehr zu bedauern..Vielleicht gibt e» hier nächstens Abhilfe. Fritz Groß. Abschaffung der chinesischen Vilderfchrlft. Wie aus«wem Erlaß des chinesischen Unterrichtsministers hrvorgeht. soll tn den Schulen de» Reiche» der Mitte die Bilderschrift durch die Buch- stabenschrift ersetz! werden. Die Beziehungen China» zn den anderen Staaten werden dadurch erleichtert; freilich geht auch manches"Originelle durch die neu« Verordnung verloren. Die Chinesen erweisen sich in ihrer Bilderschrift nicht selten als feine Pshchologen und zuweilen auch als Humoristen. Den Begriff der Nachbarschaft bezeichnen sie z. B. durch zwei aneinanderstehende Quadrate, jenen der Abstammung durch ein Kind, das an einer Schnur aufgehängt ist. Einen Streit jedoch versinnbildlichten sie durch zwei unter demselben Dach vereinigte Frauen. DaS künftig« chinesische Alphabet wird neununddreißig Buchslaben um- fassen, von denen vierundzwanzig auf Anfangsbuchstaben, drei auf Mittel- und zwölf auf Endbuchstaben entfallen sollen. Diese merkwürdig« Verteilung wirst ein Licht aus die Frcmdartigkeit und Eigenart der chinesischen Sprache. Auf dem VerbandStag sozialistischer Lostror hielt in der mit Kaisorbüsten und schwarz-weiß-roten Schleifen gozierten Aula des Foiedrich-Wilhelm-GpmnaswmS Genosse Dr. Baege einen Vor. trag über die sozialistische Schule. Er entwickelte kurz da» Prognnran der Spiel schiele bi» zum 9. Lebensjahr, der Grundschule vom 6 bi» 14, Jahre und der CbooltW« b!» zn« 18. S«- bonSjshre. Soll schon die Spiokschnlc auf di« Entwicklung der Selbstbetätigung hinarbeitest, so soll erst reeht die Grund- und Oberschule nicht mehr eine Lern, dorr Memorieeschule bleiben wie bisher, sondern sie soll zur AeboitSschul« werden, die vor allem Rückficht nehmen muß auf die H aller Menschen, die nicht begriff- kick-theoretisch, sondern mainiell-tcchnisch oder künstlerisch begabt sind, dies« begriffliche Begabung kann denn auch kein Vorrecht mehr bildon. Z>e» dor ApbeftSschul« muß auch die Sr,i«hi,»s zur Solbstregioning sein, denn im sogstilistischen Staat kommt e» ja auf die polttisehe Mitarbeit 0'N«S sedsn einzelnem an. Der Nehizer rügt dann die Fehler belonderS der bisherigen höheren Schule. Nicht aws'dch Lehiunethwoe darf e» awlommen. fmidea»«tzf dt« Lehrpersönltckckeit. Der Lehrer darf nicht zum UnterrichlSautema- ten werden, auch seine-Dienststrammheit" muß verschwinden. Die sozialistische Schule wird den Bestand d«S Sozialismus für all« Zeiten sichern. Es wurde eine Resolution angenommen, die das Kultus. mitttsterium in scharfer Form an sein« sozialistischen Pffichwi erinnert. Eine SchnlauSstellung. Auf Anregung de» Magistrai» der Stadt Berlin veranstaltet die..G e n o s> e n sch a f t s o z i a l t st i- scher Künstler' eine Ausstellung von Bildwerken. Graphik und Klein-Plastik, die an die Stelle der entfernten Kaiser- bildet in den Schulen treten sollen. Tie Ausstellung soll als A r b e i t e r- K u n st. A u» st e l l u n g von einem Bezirk Berlins in den anderen weiter aenihrt und mit künstlerischen ErziehungSvorträgen, die von den'Künstlern selbst gehalten«er- den, verbunden werde». Alle BerusSvereinigungen, Arbeit- nehmer-Verbände, BetriebS-Arbeiter-Räte. vereine, Zahlstellen und BildungSauSschÜsse der Wahlvereine sowie jeder einzelne. dem die Kunst Herzenzsache ist. mögen die Ausstellung beiuchen. deren Eintritt kostensrei ist. Die Eröffnung findet statb am «onnabend. den 21. Juni, vormittag, H>»hr in der stadti,chen Baugewerkschule Berlin W.. Kurfürstenstr. 141. Ter„SimplizissimnS" bringt in seiner vorletzten Nummer ein Bild von Gulbransson. auf dem ein al» Franzoie gekleideter Affe ein Goethestandbild erklimmt und ihm in» Gesicht spcit. Darunter sieht Boche I Abgcscben von der widerwärlizen Per- hetziing. die der"längst nationalistisch gewordene..SimplizfisimuS' ohne Witz und mit viel vclwgcn zw>sck>«n den Völkern noch heute treibt, verwechselt er da» Deutschland de» OIvmpier» Goethe mit dem Deutschland de» Uuieroisizier» R o« k e-, gegen da» sich der Haß»nd die Verachtung der Kulturwelt richtet.- Die radtkal«» Klintzier DarmstadtS und der Peripherie haben sich zu einer Sezesiion znsämmengeschlossen. Ausstellungen Iverden veranftaitet. Neueste Literatur wird gepflegt Da» Pro- gramm siebt unter anderem da» dichtest« Herantragen der Kunst an die wcrktreibende Bevölkeeung vor, u» den kolitischen. künst. lerischen und kul'urellen Kontakt endltzb i" errichten. In dor Kinst�uSstellung von Paul Cassirer Birtoria- straße.««t dw Holländer Ree« van Dongen eme Anzahl sei- wer im den letzten(Vitifen ontzstaubenoec Allerle. Außertzein sind miSnettelli: AeWton v«,«R>»rt»loch,»ngufde Herbig, OSiar Moil und Max Pechftein. Im Rahmen des A k t i vi si c n- Kvngressez iSckntbert-Saal) den 21. Juni, sprich! Dr. Kurt Hiller über.die Anteilnahme de» schöpienschen Thpu» am«ufbau der neuen Gesellschaft', m, ötampser! In den Sozialisten-Listen Stand als„sehr bewährter Mann"— Ob wir's auch bezweifeln müßten— Der Herr—— Stampfer obcnant— Aus der BorwärtS-Veste feste Griff er an den alten Staat, Und posiert' mit edler Geste Für das Pro— le— ta— ri— at!— Bon den Throncs-Stiegcn stiegen Deutschlands Fürsten nach der Reih',— Stampfer meldet mit Vergnügen, Daß fein Heldenwerk dies sei!— Dieser Stampfer!-- Hat im Kampf er Kühn dem Tod ins Aug' geblickt? Leider, leider muß ich sagen: Nichts Gewisses weiß man nicht!— Sicher weiß man nur das eine,— Daß er, mit umwölktem Blick, Mrkt wie N o s k e und wie Heine Für die Gcldfack-Nepublik. Blinder Wahn hält fest umschlungen Seinen Sinn,— daß einem grau't!— Was d i e Arbeitsfaust errungen, Seine Feder hat's versan't!— Wie in allen Lebenslagen N i e de« rechten Weg er fand, Wie er in den Kricgrstagen Stets auf falscher Seite stand:— So hat immer mit Zhnismus Für den„B o r w S r t S" er gefchmierf, Bon dem wahren Sozialismus Hat er leinen Hauch verspürt. ÄM? Rückwärts stampft er,— dieser Stampfer, Das enthüllt sich jedem Blick! Ach, nach Naphthalin und Kampfer Duftet„seine" Republik! Und man kann nnr eins nicht fassen, Daß der„D o r w ä r t S" noch besteht, Weil dnrch Abfall großer Massen Er doch täglich rückwärts geht!— Dafür wird auch diesem Bruder Einst als Lohn ein Fußtritt blü'hn,— Wäre Wilhelm noch am Ruder...... Hütt' er'n Orden ihm verlich'nü— Opa. Die llufallgefahren in der Holzindustrie. Im Gewerkschaftshause(Engelufer lS,�Sa m. b.© zeuge. A«g den Srganisak!onen. 6. 5kr.is, 8. Abteilung. Heute. 7 Uhr, Grünthalerstr. 5, Ver» sammkung. Bortrag über das Ratesystem. Tegel. Montag, abends 7% Uhr, bei Christensen, Cchlieperstr. 69, „Engere Vorstandssitzung". Neukölln. Heute abend 6 Uhr Borstandssitzung im Bureau. Der Aufblarungabend des 1. Bezirks findet heute abend Klause, Kott- buserdamm, statt. Vortrag: Sozialismus und Kommunismus. Seute ezfdjicn rei6 20 �Pfennig. Tißomzcment JRai/'Jitm 3R. 1.60 tJu/i']@eptemßer„ 2.50 Olr. 1—7 tonnen noep nachgeliefert werben. Tfu ßaßen in allen Ibucfjfanbftmgen,"seltungclDcrf au} 8' Heden, Ainefen, TlaOnOotßßiicßoanb fangen, wwie If "Verlag, öcdin OYW 6, ScfriffHaueibamm 19- Oemseäter Metallar bsitir- Y or band _ Verwaltungsstelle Berlla Todesanzeige. Den Kollegen zur N«cbricht daB unser Kolleue der Schleifer Paul KlausnHzer, Neakftiln. Kalser-Frledrlch-Strasse 206, am 18. z � gestorben ist Die Beerdistunj findet am Sonnabend, den 21. d. M nachmittags 3 Uhr. von der Leichenhalle des Emmausl Kirchhofes. HermaunstraBe, aus atatL Reje Beteiligung erwartet. Nachruf! Den Kollegen zur Nachrieht daß unser Kollege, der Bestoßer Alberl Schultz, „Höchstes tr. 25, am 16. d. M. gestorben ist Ehre ihrem Andenken! Die Ortsverwaltunsr. Fortuha-Lichtspieie| Müllerstraße 12 c, 3 Teil Der Hund von ■= BaskerviMe. Tscherkessenblut. Ein Drama von Liebe und Leidenschaft. Bis Donnerstag täglich''jS— 8 Uhr. V.'.�VNVVnV.W.VV.V.V.V.V.V.VV. Rfliwjene- W«en- Cerleüi- Institut Zentrale: Berlin NW 87, Waldstraße 23—24 und Zweigstellen: Braunsberger Straße 43. Martin-Lutherstraße 72, Charlottenburj?, Potsdamer Straße 6, Berliner Straße 77. Alt-Moabit 86b. Frankfurter Allee 334, Beussel- straße 44 E. verleihen zur Hebung der Volkswirtschaft Ichen Interessen an Behörden. Schulen, Oeschäftsleate und Private usw. die extra stabil gebauten, von 4— 10 Zentner tragfähigen ,.Hapasene**-Leiter-. Schub- u. Platten- Leihgebühr von 0,30 bis 1.— Mk. pro stunde. Beste und billigste Transportgelegenheit, weil auch von Kindern die Wagen gezogen werden können. Als Legitimation sind behördlicher Ausweis und Mietskontrakt usw. mitzubringen. Jeder CieschÜftsmann kann sich durch den Erwerb der Hapagene- Wagen, durch Verkauf derselben und durch Verleihen hechlohnende Nebenexistenz I verschaffen. Zur Zeit beste K.f pitalsanlasre. auch im Großen betrieben. 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