tfnjdprefs 15 pfg- 2. Jahrgang Die erschekni morgens urd nacbmittagz,«m Som»- mrd Festtagen nur moraens. Der Bezugspreis betrügt bei freier Zustellung ins t?mis für Hroß»Berlin oder bei direkten? Postbezug ohne Bestellgebühr monatl. 2,50 ü%„ bei Zustellung unter Streifband»,50 Iii Die„Freiheit" ist in den ersten Nachtrag der Postzeitungsliste für W9 eingetragen Redaktivn: Verlin NW. V. Tchiffbaurrdamm Fernsprecher: Amt Norden LLSS und ZtiVO. Montag, öen 23. 3uni 1919 Nummer 291> Morgen-Msgabs Inserat« kosten die achtgespalt. Nonpareillezeks« oder deren Naum!,20 lNk., Nlortanzeigen das fettgedruckte kvort 50 PL jedes weitere ll)ort 25 pf. Teuerungszuschlag.»0 proZ. Familien» und Bersammiungsanzeigen lüllt der Züschlag kort. Inserate für den darauffolgenden Tag müssen spütestn»» bis 2 Uhr nachmittags bei der Spedition aufgegeben fein Expediüon: Vcrli:, AW. K, S�iffdauerdamm Iv Fernsprecher: Amt Siordcn 97as 1 ß. w»l t» a de- ä» 1 1 ■f i Ä j I Li? Entscheidung gefallen. Eigener Drahtbericht der.Freiheit". Weimar, 22. Jimi. Die Plenarsitziinxt der Nfltioncilvedcimmlunz dauerte oicr Stunden und wurde dann auf morgen nachmittag 3 Uhr vertagt. Die Rede des Mintstervräsideuten Bauer wurde drn ihm schwunglos vorgetragen. Sic brachte zum Schluß, nichdcm Bauer vorher alle Gründe zusamnieugetraqen hatte, dre unbedingt für die Unterschreibung des Friedensvertrages sprechen, die überraschende Wendung, daß die Regierung oen Vertrag mit zwei Vorbehalten, wegen des Bekenntnisses der alleinigen schuld Deutschlands am Kriege und wegen der Auslieferung Wilhelm II. und der anderen schuldigen, mache. Die Unabhängigen Sozialdemokraten suhen sich infolgedessen genötigt, um nicht mitschuldig zu seut an dieser Gefährdung des Friedens- Werkes und um sich nicht den Vorwurf der Zweideutigkeit iuzuzieh-n, den Rechissozialisten und Sem Zentrum täte- dorisch zu erklären, daß sie der ursprünglich eingereichten Resolution, die Nationalversammlung billige die Erklärung yfr Regierung in der Friedenssrage, nicht z u st i m m e n Wurden. Dadurch schien einen Augenblick die Lage des ■winisteriiiins gefährdet, da mit der Möglichkeit gerechnet Werden mußte, daß ohne die Stimmen der Unabhängigen kUese Nesalution keine Mehrheit finden würde. . Infolge dieser entschiedenen Weigerung der Unabhän- sllgen Partei verstanden sich Rechtsioziciliften und Zentrmn fa;u, die von unseren Genossen v o r g e- s ch l a g e n e Form der Resolution zu a k z e p- �'e ren. Damit war der Weg frei für eine vorbehaltlose Annahme der Friedensbedingungen und sedem gefährlichen Intrigenspiel ein Halt geboten. Die Wichtigkeit dieser Sendung wurde besonders noch dadurch unterstrichen, daß Harr R r e s s e r die Bedeutung der von den Unabhängigen �aranlaßtcn Resolution in dem Sinne erläuterte, daß nun- 'nehr die Negicrung freie Hand zum beding ungs- 'vsen Unterschreiben habe. Der Vorsitzende der rechtssozialistischen Fraktion e b e- Breslau betonte mit großem Nachdruck die Not- wendigkeit der Unterzeichnung des Friedens und schob, Ebenso wie Genosse Haa'e, die Schuld am Zusammenbruch den deutschen Kriegstreibern zu. Grai Vosadowsky �nd Professor Kahl wiederholten oft Gehörtes, ohne auch pur eine einzige neue Not? zu finden, Unter der größten Aukmerksamkeit des vollbesetzten Hauses sprach dann Genosse Haase, der als einer der letzten Redner zu Worte kam. Er führte folgendes aus: Der un§ vorgelegte FneoenZvertrag entspricht auch nach den klonzessioneii, die uns die Gegner gemacht haben, nicht unseren �rundsätzkn: Die letzten Vorschläge ändern an dem Ursprung- llrhen Charakter der FriedenSbedingungsn niedts. Wenn wir trox "klein den Vertrag annehmen, so geschieht dies unter zwingen- �er Gewalt; wir handeln aber dabei in voller Au fr ich- iigkeit: Mir wollen ven Verlrag erfüllen, weil uns internationale Zusagen nicht Papicrfehen sind, aber es bestehen auch Nach unserer Auffassung begründe!« Zweifel, ob wir den Vertrag selbst bei der größten Auslrcngung werden erfüllen können. tritt dieser Fall ein, so werden sich die Gegner damit abfinden wüsten. Wo nichts ist. hat schließlich auch die Entente ihr Recht derloren. Wir wissen, daß durch Ven Friedensvertrag unserem Bolle ungeheure Lasten auferlegt werden. Der materielle und öer seelische Druck wird schwer zu ertragen sein. Aus vollem Herzen fühlen wir mit all denen, die gegen ihren Willen bon ihren Volksgenossen losgetrennt werden, %ir verkennen auch nicht, daß durch den Vertrag gerade vaS Proletariat bei seinem sozialen Aufstieg und bei seiner politischen tkachtentfaltung gehindert wird. Dennoch übrig, als die Annahme des Vertrage?. Willen der Heerführer der Waffenstillstand herbeigeführt woÄcn, so hätte die deutsche Armee aus dem Schlachtfelde ein De bade erlitten, wie eS die Weltgeschichte noch nicht erlebt ha'. Unser Volk war auf das äußerste erschöpft. Reserven waren nicht mehr herbei zuschauen, da S VabaNquefpiel. das im Frühjahr 1918 begonnen wurde, war für Deutschland verloren unv konnte nicht gut ausgehen. Das deutsche Volk hat in seiner überwältigenden Mehrheit, wenn auch leider zu spät, wer es ins Verderben getrieben hat; es lehnt sich jetzt mit aller mit aller Kraft dagegen auf, daß eS von neuem ins Unglück ge- stürzt werde. Das wäre aber der Fall, wenn der Friedensvertrag verworfen würde, sind doch die Folgen mit aller Sicherheit vor- auszusehen. Die Heere der Gegner würden in Deutschland schnell vorrücken. Es ist müßig, zu untersuchen, wieweit der Vormarsch gehen wird. Kein Mensch bezweifelt in diesem Augenblick mehr, daß sie mindesten? das Ruhr« gebiet besetzen und die Mainlinie abschneiden würden. Ist aber das Ruhrgebiet besetzt, so rollt wach zwei Wochen kaum mehr ein Eisenbahnzug, dann raucht kein Schorn- stein mehr in Deutschland, das Millionenheer der Arbeitslosen schwillt dann um ViiUiouen an. Wer will dieses Unheil verantworten? Aach kurzer Zeit würde das Hunzergespcnst durch die Masse des Volkes schleichen, schrecklicher denn je. Den» die Enteute würde nicht zögern, die Blockade au? da? strengste durchzuführen uud unserem Volke alle Lebensmittel zu entziehen. Die, die jetzt am lautesten rufen,„möge kommen, was da wolle", winden allerdings auch dann nicht hungern, Sie haben sich während des Krieges gut oder mindestens genügend ernährt und würden auch weiter dazu in der Lage sein. Die durch die traurigen Erlebnisse des Krieges, durch den Hunger und die Not in fünf Jahren schon /jetzt körperlich aufgeriebeneu und seelisch zermürbten Masse des Volkes würde geradezu zur Verzwcif- lung getrieben werden. In den Massen grollt ez»hnedieL. Die Blub- uud Erenpolilik der Regierung, die Verfehlung politischer Gegner, die Verhaftung von taufenden unschuldigen Arbeitern, die außerordentlichen Kriegs- und Standgerichte haben diese Stimmung erzeugt, die eine weitere Belastung jedenfalls nicht mehr erträgt. Wir dürfen in dieser Stunde auch nicht die 800 v«0 Kriegsgefangene vergessen, die in fremden Landen un- säglich leiden. Wir dürfen nicht den Schmerz und Kummer ihrer Angehörigen, die in großer Zahl wirtschaftlich und seelisch zu- grundgegangen sind, noch vermehren. Unter den vielen� Kund- gedungen, die uns von Angehörigen der Kriegsgefangenen noch in letzter Stunde zugeganen sind, heben sich wohl auch jene befunden, die in Leipzig von mindestens 16 000 Frauen von Kriegs- gefangenen gesaßt wurden. Wird der Vertrag nicht unterschrieben, dann ist der Rheinbund in greifbare Rühe gerückt. Die in der letzten an diesen zwei Punkten den Vertrag scheitern zu lassen,«iweiP neuen Krieg zu verursachen, um allein die Schuldigen der Ver» antworlung zu entziehen. Das wäre nicht nur Wahnsinn, das wäre ei» noch gröberes Verbrechen, als die Erklärung des Welt», keleges. Diese Fragen brauchten aber gar nicht die Friedensver- Handlungen zu beschäsligen. Unsere Partei hat von Anfang ort gefordert, daß unsere eigene Regierung die Dokumente über der« Ausbruch des Krieges verössenilicht uud die Schuldigen zur Rechenschaft zieht. Wir haben insbesondere schon in der ersten Sitzung der Nationalversammlung dies Verlangen erhoben und wir haben auch nicht vergessen, darauf hinzuweisen, daß, wennt' unsere Forderungen unbcrücksichtgit blieben, wir schließlich itfs eine peinliche Lage versetzt würden. Der Ententekapitalisinus will sich durch diesen Friedensver», trag stärken und das kapitalistische Cijsicin in der Welt gegen den Fortschritt des Sozialismus stützen. Vergebliche Mühe. Nicht einer bureaukrot! scheu Planwirtschaft, sondern der sozialistischen Wirtschaftsweise gehört die Zukunft. Die Vorgänge der letzten Wochen in Frankreich, Italien und Eng» land beweisen, dost die Arbeiterklassen dort überall erstnrken, das! grobe soziale Bewegungen im Gange sind, aber es märe durchaus töricht, wenn man binnen wenigen Tagen und in den nächsten Wochen auf die vollständige Weltrcvolntion rechnen wollte. Die Weltrevolution schreitet vor- wärt?. Sie schreitet unaufhaltsam vorwärts, aber nicht so rasch, wie wir eS wünschten, lind ans diesem Grunde mutz der Friedensvertrag unterschrieben werden. Wir haben die volle Zu- Vorsicht und sind durch die lebhafte soziale Bewegung in den genannten Staaten in dieser Zuversicht bestärkt worden, dab der Friedensvertrag schliesjlich durch die Solidarität des intarnatio- nalcn Proletariats, das überall zur Herrschaft komincn wird, ab» geändert werden wird. Dem EntentekapitaliSmuS können»vir darum mit Fug und Recht ztirufe»; Ihr hrmmt uuS, doch Ihr zwingt uns nicht!(Lebhafte Bravorufe.) Ver neue MMerprMenl. Wenngleich dem neuen Kabinett als„vorübergehende Erscheinung" hinsichtlich seiner Zusammensetzung leine über-> mäßige Bedeutung beizumessen ist, so hat doch die Wahl des Ministerpräsidenten in der ausgesprochenen kapitalistischen Presse eine gewisse Befriedigung ausgelöst. Bauer gilt, wie eine Berliner Mittagszeitung schreibt,„als ein stfjc. besonnener, verständiger und außerordentlich maßvoller Politiker". Dieselben Blätter betonen aber, daß der bis- herige Reichsarbeitsminister auch sehr energisch sein kann. „Er ist," so schreibt das bürgerliche Blatt weiter,„gog-'n dan radikalen Flügel in seiner Partei und in der Gewerk- scheftsbewegung mitgroßerSchärfe vorgegangen uud bat noch auf dem Weimarer sozialistischen Parteitag eine tY«._~----<-1 i\-i-•—-- ««SKNMNMWMiWSKMy wollen, werden dem Ansturm ihres Volke?._. denr Verlangen der Kapitalisten, die ihr Bäierland suchen, wo sinnlosen Streiks ,r s. s), es ihnen gut geht, nicht widerstehen können. Es besteht daher Zeit Stellung zu nehmen". Ebenso rühmt ihm v.e«-VSK. die dringende Gefahr, daß Süddeutschlaud von dem übrigen Zeuung" nach, daß seine Weimarer Rede. Deutschland abgetrennt wird. fieber und den Lohnrausch der sich imnier u'Bul« Kevmkuil. Sie Lage echeißst d" klare, 3«, oder Nein.|6cM»i%eiicmcM6A)eO,mG" J!» Abgeordnete Gröber hcrt mit Bestimmtheil und Entschiedenheit i � n{3 v 0 l l e C n>• 1 1 bleibt nicht? anderes Ablehnung würde nicht nur die llebel vergrößern, sie bedeu» vielmehr ven sicheren Ruin, Daß unser Volk in diese � aurige Lage gekommen ist, das verdankt«z jenen ruch- J®fen Kriegstreibern und Kriegsverlängerern, deren es sich nicht Zeiten erwehrt hat. Das unwahre Gerede, daß unser Heer licht besiegt worden sei, daß die Revolution uns den Gegnern �l-geliefcrt habe, dient nur dem Zweck, die Schul) igen zu decken. £*it Juli 1018 war der militärische Widerstand gebrochen, in- kvlge Niederlage auf Niederlage, Wäre wicht nach dem Wunsch und ausgesprochen, daß ein neuer Krieg unter allen Umständen ver- mieden werden müsse. Ich frage mich- wie stimmt dazu die Erklärung des Ministerpräsidenten? Nach- dem der Ministerpräsident in durchaus zutreffender Weise dar- gestellt hat, in welche Lage wir bei Ablehnung des Vertrages kämen, und nachdem er sich für die Annahme des Vertrages aus- gesprochen hat, hat er schließlich zwei Vorbehalte an diese Bereitwilligkeit zur Unterschrift geknüpft. Sic Negicrung will eS ablehnen, die alleinige Schuld am Krege anzuerkennn und sie will die unS im Ultimatum auferlegte Verpflichtung vcrwei- gern, die Schuldigen auszuliefern. Ist die Negierung dessen ganz gewiß, daß die Alliierten diese Vorbehalte annehmen werden? Hat sie die Garantie, daß sich die Alliierten mit dieser einschrän- kenden Erklärung zufrieden geben werden, oder, hegt sie, wie alle vorhergegangenen Regierungen, in dieser ungeheuer schicksal- schweren Stunde des deutschen Volkes Zeugnis wieder gefährliche Illusionen? Es wäre unverantwortlich von einer Regierung, wenn sie trotz der Erkenntnis, welche furchtbaren Folgen eine Ilblehnung der Forderungen hätte, an zwei Punkten des Vertrages und gerade scharf oegen die revolutionäre Arbeiterschost. das i'vird dem Reichsarbeitsmin ister Bauer von Unternehmer ; und Arbeilcrseite gleichmäßig ausgestellt werden müssen. ; Vielleicht hätte ihm die Unteriiehisterpresse zu seiner ; Präsidentschaft noch mehr zugejubelt, wenn ihr bekannt ge- ! Wesen wäre, daß Herr Bauer inzwischen gegen einzelne be- Zanders unangenehme � Führer der freien Angestellleu- ■ verbände einen persönlichen Verfolg ungsfeld- U n g eingeleitet hat. Den einzelnen Organi'ationen der | Arbeitsgemeinschaft freier Angesielltenoerbäudt sind im Zusamineiibang mit den Kommissionsberatungen über die Betriebsräte Handschreiben Bauers zugegangen, in denen zwei Kommissionsvertreter der Arbeitsgemeinschaft wegen der in der„Freiheit" und in der»Räte-Zritnng" ver- öffentlichen kritisch gehaltene» Artikel über jenen famose» Gefetzentwnrf persönlich verdächtigt weröeu, um so inner- halb der beteiligten AnaestellienorganisKtioneu Mißtrauen gegen die Berhandlung-Kiihrer Zu'w». In letzter Linie handelt es sich einzelner Personen aus der freien um den Kampf gegen den bei dieser Verfolgung Augestellteiibcwcgimg Nätcge danke pH, «amg vom vver MgoffeMen."und Arboiterausschiisse...... 23. J!De.i?ni6cv 1918 gnindsöhl ich dos Mitbesiimmungsrcclit bekämpft und er bat auch jeht in Weimar erneut eine Ein- ftußnahnie der Arbeiter und Angestellten auf die Betriebs- lcitung ausdrücklich abgelehnt. Selbst die im März vom damaligen Kabinett den streikenden Angestellten gemachten Versprechungen sind gegen Bauers Willen erfolgt und daher auch fetzt in dem Tesetzentwurf über die Betriebsräte nicht eingelöst worden. Die revolutionäre Arbeiterschaft wird sich deshalb darüber klar sein müssen, das;, wenn Scheidemann in der Rätefrage vielfach schwankend gewesen ist, der jetzige Ministerpräsident Bauer als ein bewußter und leidenschaftlicher Gegner der Arbeiter- rate angesehen werden muß. Die Züflltmtitwzsetllörmiz. We i m a r, 22. Funi. Der Ministerpräsident Bauer hat im Namen der Neichsregicrung heute nachmittag durch den Gesandten von Hanicl in Versailles eine Note zugleich mit dem Abstim- mnngsergcbms de? Nationalversammlung über die Ler- trmicnsfragc übcrrrichen lassen. Die Dtcgirrung der deutschen Republik gibt die in dem Schreiben vom IG. Juni 1919 geforderte Erklärung ihrer Zustimmung in folgender Form ab: .«Die Regierung der deutschen Republik ist brrmt, den Friedensvertrag zu unterzeichnen, ohne jedoch damit an- zuerkennen, daß das deutsche Volk Urheber des Krieges sei, und ohne eine Verpflichtung zur Auslieferung nach Artikel 22t bis 290 des Friedensvertrages zu übernehmen." Die AustehnuAg der MllitSrs. Dom Reichswehrgrnppenkommando I erholten wir folgende Mitteilung: Um irrtümlichen Auffassnnsrn einer Pressenotiz vorzubeugen, legt General von Lüttwitz Wert ans die Feststellung, daß er der Auffassung ist, der von der Ententr vor- geschlagene Friede könne nicht angenommen werden. General von Lüttivitz bat in Weimar in Nrbereinsttmmnng mit den andern Generalen seiner Anficht dahin AnS- druck gegeben, daß die Ausschaltung der entehrenden Schmachpara- graphen die conditio sine qua non lnnerlähliche Boraussetzung) für dir Annahme beS Friedens fei, selbst wenn alle andern Am- stände Volk und Regierung argen ihre Ueberzcugung zur Unter» schrist zwingen würden. . Aus dieser Mitteilung geht hervor, daß den Militärs wieder entscheidender Einfluß in den wichtigsten politisckien Fragen eingeräumt wird, daß die Reichswehr ein politisches Instrument in den Händen der Generale ist, und daß diese Generale sich offen gegen die bedingungslose Anerkennung des Friedensvertrages auflehnen. RürfftlU des ÄrlegsminWrs. Der AriegSminister Reinhardt hat den ReichSprSssdentrn um seine Entlassung gebeten, da er die Gefahren der Annahme der Friedcnsbrdingungen für größer für das deutsche Boll halte, als die der Ablehnung. Der Reichspräsident hat dem Wunsche deS Ministers um Entlassung Folge geleistet, ihn jedoch gebeten, weiter beratend an den Sitzun- gen des MmifreriumS teilzunehmen. versetlkimz der inkernierken Schlachtschisse. Vernichtung von Milliardenwertcn aus mißverstandenem Ehrbegriff. Als im November 1918 die deutsche Flotte nach der eng- Tischen Küste auslaufen sollte, um bort durch ein« letzte Schlacht zu versiich-en. eutnvber zu siegen oder„ehrenvoll" zu sterben, weigerte sich die Besatzung der Schiffe, die Todcsfahrt mitzumachen. Zehntmiseudc von Menschenleben, Milliarden von Werten wurden durch diesen Akt vevolutio- närer Erhebung gerettet und damit gleichzeitig das Signal zur Erhebung der deutschen Arbciterklasjx gegeben. Nunmehr haben die Offiziere, die aus mißverstandenem Ehrgefühl heraus damals den verbrecherischen Befehl zum Auslaufen der Flotte gaben, ihren Zweck aus andere Weise erreicht. �Die auf Grund der WassenstillstandShedingungen in der Scapo-Bucht internierten deutschen Schlacht- schisse und Kreuzer sind am Sonnabend, den 21. Juni, von den Mannschaften verlassen und gesprengt worden. Di« Schiffe sollten nach Unterzeichnung des Friedens- 'Vertrages an die Alliierten ausgeliefert werden. Ter '».Mirbegriff" der Offiziere gebot, den, Feind« die Schisse picht zu übergeben. Sie wurden vernichtet, Milliarden werte, die den Alliierten auf Umwegen ersetzt werden müssen, liegen in der Tiefe des Meeres. Die Geschichte wird den Offizieren für diese Tat den ersehnten„Ruhm" versagen müssen. Sie war weder heldisch noch ehrenvoll. Sie stellt einen Akt verbrecherischen Wahnsinns dar, hervorgerufen durch ein mißverstandenes i!Ehrgefühl, für das das schwergeprüfte deutsch« Volk die -Wösten wird tragen müssen. T-er verbrecherische Akt kann gleichzeitig zu neuen Verwickelungen führen. Der deutschen Besatzung war das Recht zugestanden worden, ohne englische Bewachung an Bord zu bleiben. Jetzt wurde die der Bs- Satzung gewährte Freiheit auf Anstiften der Offiziere in frevel Hafer Weise mißbraucht. T Das deutsche Volk hat mit dem nichtswürdigen Streich picht das mindest« zu tun. Die Verantwortung für diese Wahnsinnstt fällt einzig und allein auf die Befehlshaber per Schiffe zurück. Das Volk aber— und in erster Linie wiederum di« Arbeiterklasse— wird die Kosten für dieses Verbrechen zu tragen haben.— Ueber die Versenkung Tegen folgende Meldungen von , i L» n d» n, 21. Juni.(Reutet.) I Die Admiralität teilt mit: Heute nachmittag ist eine Anzahl ter internierten Schiffe in der Scapa-Bucht van den Be- .fatzunge» verlassen und versenkt Warden. Dir Besatzungen be- finden sich in sichmn, Gewahrsam. Neutrr meldet amtlich: Aste in der Scapa-Bucht internierten Deutschen Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer mit Ausnahme des Schlachtschiffes Baden sind versenkt worden. Des- gleichen wurden fünf leichte Kreuzer versenkt, wäh- reud die übrigen drei durch dort befindliche Schleppdampfer auf Strand gesetzt wurden. Achtzehn Zerstörer wurden ans Strand gesetzt, vier sind schwimmend, der Rest ist versenkt. Der deutsche Konteradmiral und die meisten Deutschen von Bord der Schiffe befinden sich unter Bewachung ans britischen Kriegsschiffen. SinigeBoote von den Schiffen, die zum Stoppen aufgefordert wurden, weigerten sich die? zu tun»nd wurden beschossen. Eine geringe Anzahl Deutscher wurde getötet oder v e r w u n- d e t. Entsprechend den WaffenstiNstandSbedingungen waren die Schiffe mit geringen deutschen Besatzungen ahne britische Wache an Bord interniert gewesen. Ein Telegramm aus Edlnbonrgh meldet- ES waren Bor» fehrnngen getroffen worden, nm die brntsche Flott« am Montag zu besetzen, faVS der Friede gezeichnet würde, da die Schiffe in diesem Faste automatisch an die Astiiertrn Uberge- gangen wären. Dir deutschen Besatzungen der jetzt versenkten Schiffe hatten diese Absicht indessen vvranSgesehen. Amsterdxm 22. Juni. Nach einer Neutermeldung«us Thurso vom 21. mittags bildete jas Hissen einer roten Flagge das Signal für das Versen- len der deutschen Schiffe. Die Besatzungen gingen in die Boote und ruderten dem Ufer zu. Als die Bewachungsschiffe feuerten, sprangen die Deutschen in das Wasser und schwammen an die Küste. Nach einer Meldung des„Telegraaf" aitS London vom LI. wurde nicht die rote Flagge, sondern die deutsche Flagge gehißt. Alle Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer mit Ausnahme der Baden, die noch treibt, sind gesunken. Das Versenken der Schiffe scheint lange gedauert zu haben, denn das erst« Schiff |an3 kurz nach Mittag und das letzte erst um 4H Uhr. Echg» so. zwelle Zelle anders. Der„Vorwärts" übernimmt in seiner Sonntagsaus- gvbe eine Notiz aus der Korrespondenz beS Herrn Heilmann, worin dieser uns den Vorwurf der Feigheit macht. Wir hatten verlangt, baß sich in der Nationalversammlung unter den Bürgerlichen und den Nechtssozialisten endlich ein Mann finde, der die Unterschrift unter den Friedens- vertrag vollziehe und daraus glaubte Heitmann einen Widerspruch mit unserer sonstigen Haltung konstruieren zu können. Ganz abgesehen davon, daß mir deshalb nicht die Verantwortung für den Friedensvertrag übernehmen können, weil wir nicht die Verantdvartung für den Krieg und seine Fplgen zu tragen haben, sondern daß diejenigen jetzt auch den Friedensvertrag zu unterzeichnen haben, die für die Kriegspolitik verantwortlich flu machen sind, so hat Herr Heitmann :n derselben Korrespondenz selbst zugestanden, daß unsere Stellung sachlich durchaus gerechtfertigt ist. Auf Seite 2 der Ausgabe vom 21. Juni macht er uns den Vorwurf der Feigheit. Auf Seite 1 der gleichen Ausgabe liest man es aber ganz anders: da heißt es: .Die Reaktion und die offenen oder verschseierten Kam- mumsten kommen glücklickerweise oegentväctig für die Leitung der StaatSgcschäfte nicht in Frage; sie könnten auch nur allein regieren, da kein« andere Partei mit ihnen zusammengehen kann und sie ihrem ganzen Chanotter nach diktatorisch sind. F ü r d i e Alleinherrschaft der Arbeiterklasse ist daS • deutsche Volk und namentlich die deutsche Wirtschaft in ihrer internationalen Verflechtung noch nicht reif. Deshalb mußte die Aufrcchterhaltung der Koalttion ein wesentliches Ziel der Parteien sein und auch der erzwungene Friedens st ritt mußte von einer möglichst starken Mehrheit gebilligt werden." WaS beboutet das? Herr Heismann führt hier aus, daß der Mann, der bie Regierung binden und die Unter- schvift unter den Friedensvertrag vollziehen sollte, nur aus den Neis>on der Koalition entnommon werben konnte. Genau dasselbe, was wir festgestellt-hoben. Man sieht also, uxis wir gestern schon an einigen Beispielen an der Kriegs- Vergangenheit Heitmanns gezeigt haben, daß ein Lügner und Fällscher leicht ertappt werden kann, wenn ihn sein Gedächtnis im Stiche läßt. Zwei Aslen der Allsten. Versailles, 21. Juni. Der Vorsitzende der Friedenskonferenz Clemeiiceau richtete heute eine Note an den Gesandten von Hantel, in der er'hm namens der alliierten und assoziierten Regierungen mitteilt, daß dt« der deutschen Delegation am 18. Jum überreichten« 200 Exemplar« der Friedensbedingungen als authentischer Text mit allen Korrekturen und Abänderungen, tvelche namentlich infolge verschiedener deutschen Bemerkungen vorgenommen wurden, z» betrachten seien. Ferner wurde Herrn von Hemel eine Note der alliierten und assoziierten Mächte zugestellt, in der sie im einzelnen auf dir in der deutschen Note vom 19. d. M. erwähnten Widersprüche zwischen dem Memorandum und dem der deutschen Delegation überreichten korrigierten Exemplar der FnedcnSbedingungen eingehen und sich bereit erklären, gemäß dem deutschen Vorschlag beim Friedensschluß ein Protokoll, in dem die einzelnen noch unklaren Punkte festgelegt werden sollen, dem Friedensvertrag anzugPedern. ErgLUMgen des ZrledensmrttWs. Paris, 21. Juni.(Reuter.) Nach längerer Beratung beschloß der Biererrat, sechs Punkte der C l ein e n c e a u s ch e n Mantelnot« als Teil d«S Friedensvertrages in das Protokoll aufzu- nehmen. Den Deutschen wird mitgeteilt werden, daß der Rest der Note als ein Anzeichen für die Art betrachtet werden soll«, wie der Verlrag ausgelegt werden wird. Sie Arledensfrage und Preußen. Die preußische LandeSvcrsammlung wird sich am Mittwoch mit der Friedensfragc beschäftigen In den letzten Tagen haben auch die Fraktionen der preußischen Landesversammlung zum Friedensvertrag Stellung genommen und, wie wir hören, sich in ihrer Mehrheit für Unterschreiben ausgesprochen im Gegensatz zur Regierung, die im Staatenausschuß für NichtUnterzeichnung eingetreten ist. Um die Regierung zu stellen, hat die Unab- hängige Fraktion folgende Interpellation eingebracht: .Die Vertreter der preußischen Republik haben Zeitungsnachrichten zufolge im Staatenausschuß gegen die Unterzeichnung de» Friedenz Stellung genommen. Wie rechtfertigt die Regierung dies« für da» Wohl de» preußischen Volle» verhängnisvolle Stellungnahme? Ist der Regierung beka.rnk, daß die Mehrhekt her 9"�% Landcsversammtung ohne Zweifel im entscheidende»«ug für die Annahme de» Friedensvertrages war? n-de» Wie rechtfertigt die Regierung, daß sie in,"Lmiune tungsvollen Frage Nicht mit der preußischen LandeSversai Fühlung suchte, bevor sie im SlaatenauSschuß®t'Lnun(!r h ,ur Woher nahm dt« Regierung da» Recht, im Gegenli S Landesversammiung den Friedensvertrag abzulehnen? Welche Folgerungen gedenkt die Regierung zu ziehkn. RölkkrM der SachvelstSndigen. Weimar, 22. Jun" Die in Weimar versammelten finanziellen und mtr K9 te lichen Sachverständigen der Friedensdelegation haben'" 1. � der Stellung der neuen Regierung zur v ihre Mandate niederge egl...... densfrag« sämtlich ihre �""L:?., ffuno. sind die» die Herren: Wilhelm Beukenberg, gBilheW Louis Hagen, Philipp Heineken, Ewald Hilger, �otL~I"'(mari Carl Melchior, Emil Georg v. Stauß, Franz Urbig,- bürg, Otto Wiedfcldt, F. H. Witthoejst. Genosse vraß ans der Haft Müssen. Remscheid, W. 3"�'.. Das Mitglied der Nationalversammlung, Genosse Brass, gestern aub der Haft entlasse» worde». Die Unruhen in ßaffel. Kassel. 22. Jute. Zu den bereit» kurz gemeldeten A u» s ch r ei t u n ge n Kassel werden noch folgende Einzelheiten mitgeteilt: gestrigen Nachmittag kam«S hier zu großen Tumultszenen, ihren Ausdruck in zahlreichen Plünderungen der HauptgeteH, fanden. Einzelne Läden sind vollkommen ausgeraubt. Die b derer wurden in ihrer Tätigkeit stundenlang in keiner" gestört, so daß es ihnen möglich war, die geraubten �aren � aller Ruh« fortzubringen und in Sicherheit zu schaffen. El! später Abendstunde gelang es, von auswärt? Militär h( zuziehen. Im Anschluß daran wurde dann der Belagerung zustand über die Stadt Kassel verhängt. Kundgebungen französsfchec Malroseu. « msterdam, 22. Nach einer Neutermeldung an? Brest vom 18. Jnni, die_ englische» Blättern vom 20. Juni veröfsentlicht wird, es der Rückkehr des französischen S ch l a ch t s ckl i i> „Jnfticc" au» Sewastopol, wo die Besatzung des Schifte?»' meutert und verlangt hatte, nach Frankreich zurückgebracht � werden, zn Kundgebungen von französischen Matrosen, die w» roten Fahnen durch die Straßen zogen. Um 8 Uhr aben nah rissen 200 Demonstranten die Gitter der Baracken nieder,» denen einige der Matrosen der„Justice", die vor ein gericht gestellt werden sollten, eskortiert worden waren. � Temonsiranten versuchten, ihre gefangene» Kameraden zu*>' freien, und es mutzte Jnfanterievrrstärtung t WiederhersteNuag der Lrdnung aufgeboten werden. Die öslerreichifchen Sozinldenisklalen xegen � WediNlltsr. Wien, 22. Juni.(Korrbüro.) Im Kreisarbeiterrat erklärte im Laufe der bei der Erörterung über die Vorfälle am 15. Juni Seitz; Die Sozialdemokraten könnten die Verantwortung l die Aufrichtung einer Rätediktatur heute nicht übernehmen. wies darauf hin, daß die Sozialdemokraten d> e« wendung von Gewalt immer verabscheut"a und richtete a» die Kommunistenpartei die Aufforderung, r Gewalt gteichfall» alizusehen und sich der Mehrheit unterzu® nen. Eine Entschließung wurde angenommen, welche kommunistischen Putsche auf» schärf sie m' f billigt und die getroffenen Vorsichtsmaßregeln al» durch berechtigt erklärt. Die deukfchen llmkriebe in der Schweiz. In dem Bomben, und Giftprozeß vor dem Scsiwuraericht, über dessen Beginn und Vorgclchichte unter der obigen lleberschrift orn 11. Jnni berichtet bv ist inzwischen am 13. Juni das U r t e i l gesprochen woroe... 17 Angeklgte wurden freigesprochen, während die uvrw zu einem bis zu vier Jahren Zuchthaus veru wurden. Mit Recht hatten die Verteidiger darauf hmgewtes � daß nur die verführten Idealisten auf der Anklage, saßen, während die eigentlichen Urheber und digen, die deutschen Agenten und ihre H'nr m ä n n e r, es verstanden hätten, sich rechtzeitig in L-l... heit zu bringen. In der Tat hat der Verlauf des Proz die restlose Schuld der deutschen Regierun» und ihrer Beauftragten an den Umtrieben dargelegt, gezeigt, in welch unerhörter Weise Deutschland durch> neutralitätsverletzenden Handlungen die rnternancw Bezichiingen der Schweiz gefährdet hat. So.haben offiziellen deutschen Kuriere unubersehva Mengen der gefährlichsten Sprengstoffe von Deutichlane' die SÄvciz gebrocht: diese Sprengstoffe wurden zum im deutschen Generalkonsulat in Zürich, zum Teil in � Räumen des deutschen Militärattaches in Bern aufbcw Im Generalkonsulat wurden die Sachen verteilt und. Anarchisten mit Anweisungen und Geld versehen. das wilhelminische Deutschland auch hier wieder wie Belgien und in Luxemburg gezeigt, daß ihm die Neutral eines Landes nureinFetzenPapier war, wenn««£ um die Durchsetzung seiner imperialistissten Ziele ban&e Im besonderen sei noch bemerkt, daß im Prozesse au drücklich festgestellt wurde, daß auch die Sekretäre des Furn von Bülow und des Herrn von St-ehammer die Bestr» gen mit taufenden von Franken'ite- stützt haben, unt* erste dahingehende Notiz war also i uUig richtig gewesen.' die uns von Herrn von Stockhamnier übersandte Fe' stellung,«r selber und Fürst Bülow seien an den Unte stcllung, er selber und Fürst Bülow seien an den Ute: trieben nicht beteiligt gewesen, war völlig überflüssig, da solches ia niemals behauptet hatten. M tische Naiionalversammlung. a'SSv ' 6i6«"«!>"i"" tofflÄ'™» d» z»p.«..m.. b-b-. «...__... Kriea hervorgerufen. Sie schlogen der Arbeiterklasse Deutsch. hx-�Uf'ent Fchreubach eröffnet die Sitzung. Das Hau» ,st: und der ganzen Welt dem un» aufgezwungenen Kr eg« kt die Tribünen find überfüllt. Auf der Tagesordnung �.�.2. nn...v— cm;- n-c. it~c-------. s,-c....x vi. 01« itraune * �Vtgegennahme einer Erklärung der neuen Reichsregierung. i�kichsniillisterprLssdcnt Bauer widmet den ausscheidenden KL insbesondere dem Ministerpräsidenten Scheidemann, tvarmen Dankes für ihre hingebende und aufoperungsvolle �fit. f Beifall link».) In diesen Tank soll auch die Arbeit h, ��»»delegation eingeschlossen sein.(Erneuter Beifall.) schritt des Kabinettes Scheidemann ist erfolgt, weil ein« El sche Haltung gegeniober dem uns vorgescklagenen Friedens mei)x vorhanden waren. Es war für jeden von un»........ D»....... U.----- W------------.... R.. AL, Sicheren Regierung angehört hat, ein bitterer und tchwerer, unser Land würde zu einer Wüste, die Ernte verilichiet, L]»'v'sche» empörtein Befühl und kühler Ueberlcguug. Um-...... MMMM Cl lchwer ivar für uns alle der Eli tick; tun. der neuen tiefe Wunden. Wir sind der Ueberzeugunn, daß auch die Feinde zu der Erkenntnis gelangen werden, dasi viele Friedensbedin» gungen nicht zur Tat werden können. Die Absicht einer offenen !oder versteckten Nichtbeachtung der Friednsbedingungn darf nie» mal» auftauchen. Unser Volk ist durch den langen Krieg und sein« Wirkungen wirtschaftlich, körperlich und seelisch zu sehr zermürbt, al» dasi wir auch nur auf kurz« Zeit der Uebermacht der Gegner würden standhalten köirnen. Unsere Kriegsgefangenen würden , auf unabsehbar« Zeit in fremder Knechtfckast zu schn, achten haben, von uns. Hunderttausend« von Menschen würden in den Tod ge Regie» unsere Volkswirtschaft ihrer letzten Werte beraubt, die Zufuhr von Lebensmitteln würde abgeschnitten, unsere wichtigsten Eisen N'var für uns alle der Entfchluh. 014» dem Bewusstfein, daß es unsere verdammte Schuldig- retten, was zu retten ist. Das; die demokratische Partei hat, ein« Teilnahme a» oer Regierung ablehnen z» r oedaueru wir auherordcnitich Das Programm des neuen ,»rtfö wird dasselbe bleiben, das der Regierung Scheidemann «urnde gelegen hat. Wenn ich bei der Uebernabme memeS .ch Amtes eine Bitte aussprechen darf, so ist es die: Lassen " Frage, Annahme oder Ablehnung» '»ur Parteifache werden. Wer sich ernsthaft ,°er beschäftigt hat. weist ganz genau. !>,«..ungeheuer sätver diese Entscheidung ist. L?' h«r Erwägungen und Abwägungen ist vorüber, die vrs Handelns ist gekommen und damit die Stunde der K..""ottung. Di« Reick�regierung ist sich vollkommen bcwugt, L,* Zustimmung ihrer Mehrheit sie wohl im demokratischen L.""Lasten kann, aber sie weist ebenso, bah sie trotz oller �ouenssundgebungen vor Volk und Geschichte nur eine wahr- Fertigung haben kann, wen» sie rückhaltlos nach Prü- Wf:-ach läge und Verantwortung entscheidet, und nicht nach N'mmuiige,. schielt. sBeufall.l ( irnm�r tftttüoN»# Nil Ge,tner können uns unsere letzten Kohlen rauben und alle Betriebe stillegen. Einem solchen furchtbaren Druck vermag unser Volk nicht lange/standzuhalten. Darum müssen wir den Vertrag unter- zeichnen Die Welt liegt in Trümmern, wir wollen sie neu aus» richten helfen im Geiste der VölkcrversShnnng.(Beifall b. d. Soz.) Ter Antrag Schulz-Loebe-Groeber liegt nunmehr in folgender Fassung vor:„Die Rationalversainmlung spricht der Regierung ihr Vertrauen, aii»." Abg.Groeber(Zentrum): Die Zeittrumsfraktion stimmt den Erklärungen der Regierung zu»nd wird die neue Restierung, an dofl tieMen Schmerzes imfcre Sk'mime, ntrt fn Teilden schaff flösset Werse gegen d e Lostrennung unserer Heimat vom Mutterland« Protest zu erheben. Aber um unsere Heimat nicht dauernd zum Sclxiuplatz neuer blutiger Kümp'e zu machen und unsere Frauen und Kinder nicht erneut den Schrecknissen dcS Krieges auszuliefern, haben wir uns dennoch mit blutendsm Herzen ent« schlössen, dem Friedensvertrag unsere Zustimmung zu geben. Wir werden aber die Hoffnung nicht aufgeben, dast früher oder später die von der Heimat getrennten Gebiete den Weg zum Vaterland zurückfinden werden. Wir gründen diese Hoffnung auf den Sozialismus(Lachen rechts) und auf den Völkerbund. (Erneutes Lachen rechts.) Ein Schlußantrag wird gegen die Stimmen der Rechten an- genommen. Abg. Schultz-Bamberg(Dt.-Nat.): Wir haben keine Aufklärung bekommen, wie die neue Fassung der Entschliestung der Mcchrhcitspart.ien zu verstehen ist. Danach soll sich die National- versamuilung mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages ein- verstanden erklären. Wader vom Regierungslisch noch aus dem Hause ist dazu irgendwelcher Vorbehalt gemacht worden. Soll da? also Heistern, dast auch ohn« die Erfüllung der von dem Abgeord- »eten Gröber verlangten Voraussetzungen der Vertrag unter» zeichnet wcrd n soll? Unseren Rednern ist die Möglichkeit ge- nommen worden, hierüber zu sprechen Präsident Fehrenbach: Auch den anderen Rednern ist durch de» Sckäustantrag das Wort genommen worden. Abg. Dr. Heim(Zentr.): Ich war der nächste Redner auf der Lifte und hätte nur 16 Minuten sachlich gesprochen. Hier, wo es sich um Geschichte handrlt, hat man mir das durch den Besch lug mi. in er eigenen Pcntej unmögl ch gemiacht.(Hört, hört! rechts.) Abg. Ricsser(Dt. Vp.): Wenn wir keine AnSlegung für die zweite Fassung des Antrage» der Mehrheitsparteicn erhalten, so entscheidet die fur;sttsche Auslegung. Sie würde dahin lauten, dast die Unter,;eichnnlia des Vcrt ageS ohne Borbehalt erfolgt. deren Zusammensetzung sie sich beteiligt hat, unterstützen. Für lHör:, hörtl rechts, Unruhe links.) dies« Stellung des Zeiürums ist entscheidender Gesichtspunkt, daß ! wir einen neuen Krieg unter allen Ninstiinden vermeiden«kffe». (Sehr richtig! links und im Zentr.) Das deutsche Volk hat nicht mehr die Kraft, einen Krieg mit Aussicht auf Erfolg zu führen. Den schweren und kaum erfüllbaren Bedingungen stehen eine Reih« von Tatsachen gegenüber, die wir auch in Rechnung stellen müssen. Der Frieden»- vertrag bringt Hunderttausende von Gefangenen in die deutsche Heimat zurück. Dann bringt un» der Friedensvertrag das Ende K'cT", der sjungersnot. Der Friedensvertrag bietet auch die Möglichkeit, b.4%%|&r8Ä» AWikMa ÄW sck reitbare Grenze ist die Rücksicht auf die nationale Ebre des immer jeder einzeln« von Ihnen zur Frage der A». ,..5°ntag abend soll der Krieg aufs neue beginnen, wenn »Nt-». lttgeben wird. In dieser Stunde aus Leben und n- s vroheuden Einmarsch erbebe ich zum letzten Male in insm" Deutschland Protest gegen diesen Vertrag der Ge- , Vernichtung, Protest gegen die Verhöhnung de? Selbst- "»gstechi«. gegen diese Verknechtung des deutschen Vol- »cn dies« neue Bedrohung de» Weltfrieden» unter der »,,£!*' Friedcrnsverlrages. % Widerstandskrast ist gebrochen. Ein Mittel der Ab- tz f>? A�t es nicht. Wohl aber gibt der Vertrag selbst un» *1"dhabe. die wir uns nicht entreisten lassen können; ich tzn», oi« seierlickw Zusage der Entente, in ihrem Memo- jjfj,"om 16. Juni, dast die Ziovision des Vertrage» von Zeit & /•"treten und er den neu eintretenden Verhältnissen an- \?osi�n kann. Das ist ein» der wenigen Worte, die in �""•«densvsrtrage wirklich Friedensgeist atmen, L. Namen der NeichSregierung habe ich zu erklSien, daß in Abg. Haase(U. Soz.) wendet sich in einer persönlichen Be- mcrkung gegen den Mimsterpräsidentcn: Die Massen verstehen unsere Taktik. Da» beweisen alle Wahlen der letzten Monate Nntrr großer Nnrube wird zunüchst zur Abstimmung ge. schritten über den Antrag: Die Nationalversammlung ist mit der Nnterzeichnung de» Friedensvertrages rinverstandeu. DI« Abstimmung ergibt die Annahme des Antrages mit 237 gegen 138 Stimmen bei 5 Stimmenthaltungen. DI« Mehrheit besteht au» Sozial. demokraten, Zentrum, Nnabhiinglgen und einer Minderheit der Demokraten; die Minderheit au» den Mitgliedern ver dentsch. deutschen Volkesi(Lebhafter Beifall.) Wir können nicht an-; nationale» Voltsvartei, der deutschen BolkSpartei und der Mehr. erkennen, dast Deutschland der alleinschuldige Urheber des Krie.;»- 1 a-i» k.»-r. elend» ist. Wir weisen auch die Schmach und die Schande der Auslieferung deulkcker Angehöriger an ein feindliche» Krieg»- g, nicht zurück. Wir hoffen, dast wir mit dieser Stellungnahme nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland die Zuftim- mung jede» gereckt, villg und vernünftig denkenden Mcn'chen finden werden. Ehr« verloren, alle» verkoren.(Stürmischer Beifall.) Abg. Schifsrr-.Magdeb!irg(Dem.): Im Gegensatz zu den beiden Vorrednern rmrst ich dem Hause mitteilen, dast die iveitaus überwiegende Mehrheit me.ner Partei sich entschlossen hat, dem vorliegendeu Fviodensschlutz ihre Zustimmung zu versagen. = äsä i ■ hl», ori*****'* wrtf»» u»«-• �.......... tz.Nutionaloersamnilung die Regierung sich entschlossen hat, vorgelegten Friedensvertrag, unterzeichnen zu lassen, Vollmacht gibt, indem sie de,, Gegnern unumwunden '''ein Volk und auch keine der alliierte» und assoziierten 'ounen dem deutschen Volke zumuten, einem Frieden»- /"'• aus innerer Ileberzeugung zuzustimmen, durch da» dp. ttchwng der Bevölkerung lebendig« Glieder vom Reich die deutsche Staatshoheit dauernd verletzt und dem b|.!! Volke unerträgliche wirtschaftliche und finanzielle Lassen toerden sollen. Wenn sie jedoch unter Vorbehalt un.er- � Inf'0 kfou' sie, hast sie der Gewalt weicht in dem Entichlust, leidenden deutschen Volke einen neuen Krieg, die feiner nationalen Einheit durch weitere Besetzung ent setz! ich« Hungersnot für Frauen und Kinder bv tvnherz g« längere Zurückhaltung der Äriigsgefanaenen tz. Itz". Tie Regierung der Deutschen Republik verpflichtet '�.Deutschland anferlegren FriedenSbedingungen zu erfüllen. Rfoif" un» jedoch zu der Erklärung verpflichtet, dast wir alle (Li oiochen und iede Verantwortung ablehnen gegenüber [L/4.". die über Teutschland verhängt werden könnten, wenn '"'echsübrbarkeit der Bedingungen auch bei schärfster An- !. Jt.bfs deut'chen Leistungsvermögens in Erscheinung treten I,/" legen weittrbin den gröstten Nach druck auf die Erkiä- wir den Artikel 231 des Friedensvertrags, der von Gtw'ordert, sich als alleinigen Urh-ber des Krieges z» be- ' wcht annehmen können und durch die Unterschrift nicht E? y."folvenig kann es ein Deutscher mit seiner Würde und k-ipp�"wbaren, die Artikel 227 bis 230 anzunehmen und a»»- i" denen Deutschland zuaemutel wird, Angehörige de« Volkes, die von den alliierten und assoziierten Mächte» tu"?unfl mberiiationalkr Geseke und Vornahme von Hand- hegen die Gebräuche des Krieges bezichtigt werden, zur ! Ong ai,s;»liefern(Beifall). Daher werden wir moralischen und sitttchen Aortexistenz de» Deutschen Reiche» und des deutschen Volkes. Am 12. Mai hatte die deutsche'Volksvertretung einen wirklich grohen Tag, al» der Ministerpräsident davon sprach, daß die Hand verdorren müsse, die einen solchen Vertrag unterzeichne. Was ist seitdem geschahen, um diese Siel- lungnahnve aufzugeben? Nichts, oder so gut wie nichts. Wenn dioser Vertrag zur Wirklichkeit wessen sollte, wird der gröstie Krieg, den j« die Weltgeschichte erlebt hat, feinen Abschluß finden v,™ CT— t---- f.— �• 1-;™-• heit der Demokraten. Es folgt die Abstimmung über den Antrag: Die Nationalversammlung spricht der Negierung ihr Vertrauen au». In namentlicher Abstimmung wird diese« Vertrauensvotum mit 236 gegen 89 Stimmen bei 68 Stimmenthaltungen(Demokraten) erteilt. ' Schluß i'A Uhr. Nächst« Sitzung: Montag 2 Uhr. In» terpellationen; Gesetz über die vorläufige Regelung des Reichs- Haushaltes, über die Biersttuergemeinschaft, die Landeskranten» lasse u. a. Vsrberettunyen. NnS wird mitgeteilt: Den Beamten der Oleneralkrlegd- lasse wurden am Sonnabend für 2 Monate daS Gehalt vorausbezahlt. Es wurde ihnen erklärt, daß in de» nächsten Tagen Un- ruhen zu erwarten seien. Im März wurde den Beamten, die den dem Kriegsmiuisterium unterstellten Behörden augehiircn, Itt«. 1/ w-o— Gswerkschastliches. ['•Ii die Vollmacht zur Unterzeichnung K>>dcr Form geben: FHf�e Regierung der Deutschen Republik ist bereit, den "Stiertrag zu unterzeichnen, ohne jedocb damit anzu- ••«". dast das deutscke Volk der Urbcber des Krieges sei und «ine Verpflichtung nach Artikel 227 bis 230 des Friedens- zu übernehmen." h.,. stehen vor ArbeitSjahven für fremde Rechnung, wie nie ih. bor uns Wir hot-cn die Verpflichtung, Deutschland zu- L'Kibalten, soweit es un? geblieben ist. 0"8 aller Entschlossenheii zum Zusammenbleiben in der 1--'..�esticksalsgemeinsck'aft, nur zum Willen zur Arbeit in Schichten, nur mit Disziplin und Pflichtbewußtsein kann . ulwr Stunde noch eine Zukunft für un» erwachsen. E» si j,"« Wundermittel und keine Märchen für die Gesundung Weckes. Selbst die Weltrevolution kann der Krankheit nicht i!j.o. an der wir binsicchcu. Nur der Revolution unsere» sifflj. �wuhtseinS wird und muß es gelingen, au» Nacht und p,.!?. zu einer besseren Zukunft emporzusteigen.(Beifall.) Rldent Fehrenbach: E» sind zwei Anträge m�mmwsssssBsss&sms zurück mit dem guten Gewissen der Pflichterfüllung. Jetzt habe» man die lauen Elemente für sich gewinnen und die Treue zu wir die Freiheit unserer Entschließung wicdergesvonnen und. den herrschenden Mächten für die Zeit der Nniwälznng erhalten. werden davon nach eigenem Ermessen Gebrauch machen. Wo die 1 Die Beamten der Wumba und des Kr i e g s m i n i- Anschauungen der Regierung mit den unsr, gen übereinstimmen. � ri» ms haben ihr Gehalt gleichfall» voraus empfangen. Auch rSKS: gMsr'wkÄX«-°->».. die für die Unterzeichnung find, werden wir gegen die Erklärungen! worden. der Rsgierung.in der FriedenSfrag« stimmen, aber bei der 5lb- stlmmuirg übe, da» Vertrauensvotum un» der Stimme enthalten, Genügend unterstützte Anträge auf namentliche Abstimmung über da» Vertrauensvotum und über die Friedensfrage laufen ein. Abg. Graf PofadowSky(Dual. Vp.): Vor den Toren steht der Feind und im Innern de» Lande» zeigen sich bedenkliche Auf. löfungSerschcinungen. Wir haben uns alle Folgen überlegt, die eine Ablehnung de» Flieden»vertrageS mit sich bringen muß. Aber diese Folgen sind nur vorübergehend, während der Vertrag ungezählte Generationen unsere» Volkes dem Elend preisgebe» würde.(Sehr richtig! recht».> Aber wir wollen uns alle die Hand reichen und darauf hinwirken, daß da» deutsche Volk wie- der seine politisch« Auferstehung erleben kann. Präsident Fchrcnbach teilt mit, daß der zweite Antrag dahin geändert wurde:„Die Nationalversammlung ist mit der Nittcrzrichnung de» Friedensvertrages einverstanden." Während die frühere Fassung lautete:„Die Nationalversammlung billigt die Haltung der Negierung in der Flage der Unterzeichnung des Friedensverträge»." Ministerpräsident Bauer: Ich kann die Zusicherung geben, daß die Negierung alle» tun wird, um den Schutz der Ost- Provinzen sicyerzustellen. Auf Grund der Verhandlungen, die mit der Entente stattgefunden haben, ist ja erreicht worden, daß wenigstens der Schutz der nationalen Minderheiten festgelegt ist. Es folgt die Rede de» Abg. Haas»(U. Soz).. die wir oben wiedergegeben haben Die Berliner Metallarbeiter gegen jedes Kollektiv- abkommen. Sonntag vormittag tagte in der..Konlordia' eine Gene. ralversainmlung des Berliner Metallarbei- ter-Verbande»(Orisverwaltung Berlin), die Stellung naom zu der durch die letzte Urabstimmung erfolgten Ablehnung der Beitragserhöhung und zu den Kolleklivabkommen. In der abgelehnten Beilragserkobung erblickie die Ortsverwaltuna ein Mißtrauensvotum und stellte ihr« Acmter zur Verfügung, Die «ersammtung itellte nch zedoch Juf den Standpunv. dast die Beitragserhöhung nur infolge inai-gnuder Aufklärung der Mit- fllu'ber abgel.i.'hnt fei, und es wurde beschlossen,'eine neue Urabstimmung einzuleiten.— Nach reger Diskussion nahm die Versa mmlunft hl er«uf folgenden Antrug an:„Die Gencralver- «"«"l!""9-,*. prinzipiell gegen de» tlbschluß eines Kollcktiwibkvmmen» für die Nirtnllindustrie Ölroß. Berlins. Die- ser Bcschl»ß ist bindend für alle Branchen." Damit hat c.e Generalversammlung der Berliner Metall- a>e er l1"' fuebollkommene Aktconssreiheit gegenüber den Unter. nehniern entschieden. .... Ls"- Der erste Antrag Sckmlz(Soz.)— Gröber(Zentr.) �i>. � Nationalversammlunn billigt die Erklärung der Re» • li'.ftd spricht ihr das Vertrauen au?. Der zweite Antrag: k,•onalversammlung billigt da« Verhalten der Regierung Uk 6« der Un«rzeichnung des Friedensverirages. «»? �»ebe(Soz.) gibt für die Rechtesozialisten eine Er- A" 111 der es beißt: Eiiiin sind wir in der tiefsten Be- »..A unserer kssefühle, gequält wie das ganze deutsche Volk i\V Raiioiialversanimtung. daß der traurigste Abschnitt S> f, Geschichte nun anhebt. Niemals wird die Schuld an t s.t'ege ausgelöscht werden. Wenn wir dafür find, daß |J">edensverir.>g unterfertigt wird, so nur um deswillen. t Uocki flirrfit-rijrfji-rü» erleben, foi Wir werden noch ausführlich über diese Versammlung be. richten. Der drvbenbe Postslrcit. Der Streik der PostauShelfer. über dessen Ursache wir bereits berichteten, scheint zur Gewißheit werden zu sollen. Auf»em ««* e' Ministeipräsident Bauer wendet sich gegen den?lbg. Haas« und die Unabhängige Sozialdemokratie, der er vorwirft, eine diesem Zwecke sich gebildet hat, diesen Vertrag zu unterzeichnen, � utC AbeitJi itatt. ihr besonderes Vertrauen zu bekunden. Es ist der erste weit- geschichtliche Fall, daß ein Friede ohne mündliche Verhandlungen j abgeschlossen worden ist. Unserer Friedensdelegation und nament lich dem Grafen Brockdorff spricht die d-utschnotionale VotkS', par'-i ihre ganz besondere Anerkennung für ihre ausgezeichnet« j Arbeit a»S.(Beifall.) Wir lehnen den Vericag ab. weil wir belogen und betrogen worden sind. Mit der Drohung des Einmar. sches kann man uns nicht sch-ecken. Wir wissen uns in der Ablehnung einig mit vielen amtlichen Stell»», mit dem Gutachten des Grafen Rantzau, da» ich nicht kenne(H'iterkeit) und mit dem Gutachten der zahlreichen wirklichen Sachverständigen von Ver- illig. Hörsing(Soz.): Im Namen der sozialdemokratischen ..............., �'"�der Gebietsteile, hc« vor der Ges-hr swh<.� von Deutsik- »och sürchterUchcre, erleben, fall» er von un« abo« lehnt land losseriffe» zu Werpe», habe uh zu tdActu. Wir erhebe» Die freie Welt Rosa Luxemburg-Heft Crsihemt Nittwock preis 2D Pf. % verflog unter der siegreichen Flamme wie dürres Holz und die Flamme verkündete zuversichtlicher denn je den Untergang der allen Mächte und den endgültigen Aufstieg Der vroletariichen Sache. Sonnwendfeier am Tcupitzer See. Der A r b e i t>e r° Wa n d« r b u n d.Naturfreunde" veranstaltete am 21. Juni seine Sonnwendieier am Teupiher See. Er hat an diesem herrlich gelegenen Platz schon seit einer Reihe[am Dientag, den 24. Juni, abends 7 Uhr, In den Zellen 23 von Jahren seine Sonnwendfeiern veranstaltet und jedesmal von Kr Behörde die Genehmigung zu einer Festrede und zum Ab- brennen des Feuers erhalten. Auch während des Krieges wurde Arbeiterräte, Betriebsfunktivnäre und Vertrauensleute der U. S. P. D. Heute nachmittag 4 Uhr finde! in den Sophiensälen. Sophien- straste, eine FraktionSsitzuna statt. Es ist Pflicht eines jeden Funktionärs, pünktlich zu erscheinen. Ter Rednerkursus findet statt. durchlaufen. Ter Humor wurde durch einen~e| jrstche« die unter ein ausgespanntes Netz und durch Merbci, daß mußten, zur Geltung gebracht. Hingewielen iei �nd ha' das Fest von seilen der Regierung unterlagt, noch der es die Beteiligung bewiesen, daß im Turnve«: 8 alte Geist lebt, Der von feiten der organlsterte nur in jeder Weise unterstützt werden möge. Lazarettpersonal. Dienstag nachmittag 4 Uhr im � zzer« Nadtlale Abwehr gegen den Obsüouchcr. Wir hailben in unserer Sonntagnummer über Maßnahmen die Genehmigung anstandslos erteilt. Die Revolution hat nun- Hamburger Händler gegen den Obstwucker berichtet. Dem Bei- mehr mich ans diesem Gebiet eine Aenderung gebracht. Das.'p'el Hamburgs wollen sich jetzt auch Berlin, Hannover. Lübeck, Reichswehr Ministerium verbot die Festrede und die' �'M� Bremen und andere größere Städte anschließen. Die �annwendieners.«■ ständigen Behörden gewandt, um die Exekutivgewalt gegen Häud- des SounwendfenerS. Dieses Verbot hat unter den taufenden Festteilnehmern eine ungeheure Empörung hervorgerufen. Die Son"wendseier des flrluiicr-WanderbundcS am Tcupitzer See erfreute sich von Jahr ju Jahr eines größeren Zuspruch«. Die Teilnehmer nahmen jedesmal eine schöne Erinnerung m t nach Hause. ihnen die Regiernng der»frcicsteu Republik der baß sie selbst für die harmlosesten Vergnügungen lein Verstand !er zu erlangen, die teurer als zu den iestge>etzlen Preisen»er- kaufen. Die Händler selbst wollen eine Kontrolle des sogenannten kin %, Sn P» 5* Kl St lazarett I. Berlin, Scharnhorskstr. 13, �np�Z und sammlung einschließlich De« Personals der oa1!1ic:t M'b Entlausun�ansialten. Legitimation durch das gwnX bringen. Dce Lbinänner erscheinen tunlichst eine übel vor Beginn der Versammlung. Tagesordnung: st, zzerhand« I den Stand der Lohnregelung und die diesbezua>-�n' lunaen mit der Gewerkschaft. Referent Genosi«• ��hast» 2. Bericht über die Arbeiterratswahlen und vorw M machung der Kandidaten, Referent Genosse Hcnnig. � Ein schwerer Unfall rie? am Sonnabend an r«ujrCgun3 Stein-, Rosenkhaler- und Gormannstraße eine grob �...«llbehii hervor. Dort werden setz! wegen Der Bahnbauten Dst gm Gesundbrunnen— Neukölln Kanalisationsarbelten au g rz>e,llnoorunwen— oceuroun ot:niun|uuua�u.�v.-.»---. � Teil Sonnabend wuroe die Feuerwehr a larmk tt,�"aja si e r eingestü� lvlld Der Kanalisation plötzlich unter dem Druck wm Watt tetteil war. Die Arbeiter hatten sich bis auf�drei noch�rea�z idcn HaFe.s übernehmen und drohen, jedem Preiswucher mit tonnen. Zwei konnten mit kleinen Verletzungen in® radikalen Nnttem zu begegnen. Am kommenden Dienstag pndet � � � aus Der � ie Nim fin) I Haverlands Fcstsälen, Neue Friedrichstraße, abends 8 Uhr, an.ri"' cinc Versammlung der Obsthändler statt, in der die nötigen.Maß- TT™ v'( tegcln getroffen werden sollen.» sollen. nis besitzt.__ I Ter Turnverein Fichte hielt gestern aus Anlaß des 2yjährigen Die Festteilnchmer ließen sich durch diese Schikane ihre Bcstehcns seines Treptower Turnplatzes, auf der großen Spiel- Freude aber nicht nehmen. Als einer der Leiter in dunkler wiese im Treptower Park ein Spielfest unter starker Beteiligung Mitternachtsstunde das Verbot bekannt gegeben hatte, ertönte' der Mitglieder und Zuschauer ab. Dem Ausmarsch mit Musik aus dem Munde eines Wandergenossen Goelhes..Prometheus". Wep die von cca. l� Kin�rn auSgefthrten Freiübungen An- ANS! HSS? stunden wie gebannt unter diesen schönen Worten, die von einem Unbekannten wie Signale in die dunkle Nacht geschleudert wur- gebracht werden. Der dritte. Paul Zimmermann, w �„1# straße, war verschüttet. Seine Leickz« konnte erst n l. cit und nach Absteifung der Unfallstelle gelborgen eeichenschnuhause geschafft werden. Auv! tebensmitteikasender. Johannisthal. Vom Freitag ab(466) 250 Gramm (38) 200 Gramm Geich.(460) 150 Gramm Fruchtsyru». Vohn-dork. 260 Gramm Honig(35) der«reisttben«m' 150 Gramm Hasersloliien(29). für Jugendliche 100® ©tmnen fAR. 9rnm#I>n!t'inon hia Wiifrntxh. 125 03rßinni w den. Ter Männergesangverem.Vorwärts"-Osten hob durch den stimmungsvollen Vovtrag von Arbeiterliedern die Kampfstimmung der Erschienenen noch wesentlich, und allen dnnkien Mächien zum Trotz flammte auch plötzlich der Holzstoß aus und schickte seine lodernden Flammen in den Junihimmel. So hat die Störung des Rcichswchrministeriums die Feier nur noch ernster und würdevoller gestaltet. Der Geist NoSkeS chen vor sich, ein Zeichen, wie stark im Arbeiter-Turnverein Fichte an der Gesundung des arbeitenden Volkes gearbeitet wird. Hierauf folgten die spannenden Stafettenläufe, und sei hier au? der Fülle des Gebotenen nachstehende Zeiten gemeldet: Olym- pische Stafette durchlief die 4. Männer Abtlg. in der Zeit von 4.17 Min. IllXlllst-Meter-Stafette, 17. Manner-Abtlg. 2:08,1 Min. lOXllXZ Meter-Stafette, 4. Frauen-Abtlg. 2:30,2 Min. 10Xl00-Meter-Siafctte. 4. LchrlingSAbtlg. 2:23,2 Min. 10X100- Metcr-Etascite, 1. Knaben-Abi lg. 2:38,2 Min. lOXlOO-Metcr- Stafetle, 2. Mädchen-Abtlg. 2:45,2 Min. 8Xt00-Mctcr-Stafctie der AlterSriegcnturner wurde von der 3. Mannschaft in 2:01,4 Min. Suppen(36. Anmelvungen bis Mittwoch. 125 Gramm gteut' Fleischprodultt«(T 7) vom Diensiog ab. Für lchmong � xost» im 5.-7. Monat und Kinder vom B.— 12. Lebensiayre l„cm ameikanlsche Kondensmilch Ii Tose 3 M. gegen Bezugs! d« Freitag ab, beim Kaufmann Reinhold Schulze, Bahnholltt Konsumginossenschast. Bizugsscheine bi» Mittwoch»» dureau., «lt-Glienicke. 250 Gramm Haferflocken(34 u oS>),. Psui» Auslandsficilchprodultte(T 7). 50 Gramm Bralsett(K 0" Karlosseln(25). Veraniworllich(üc die Redakilon A l s r» d@ 1 1! t PP Iructi � V-rlagsgenvllenlchafI �Freiheit", e.©.' m. b H. Berlln. Lindendruckorel und Verlagsge'ellfchasr m. b. H..«chnwou-- Friedrich-Wilhelnist.-TliEater Otrckllon: Ouf.iav Pricdrlcb Chmjsseeolrafte 30. Anlanr 7i Uhr. Allabendlich: Otis Dorf One eiecKe Rtsldenz-Tiicater. Uiitcrgrondb. Klostersliaße. Ausgang Stralauer Straße. 8 Uhr: Zum 163. Mal«: las tiers IM Schauspiel von Sudermanm Regie: Alfred Rotter. TFlaaon-TUßnfer. BM. Fkitdrlchitral«. Ztr. 4fr, ZR!. 8 Uhr: Zum 289. Male: Der gute Ruf von Hermann Sudermann. Sonntair 4 Uhr: Joliannlsleuer. tol�uOlme. A icatcr am li'owplatz. %%/%%%%: Opernhaus 7; ui r'r Smlon e.__ P�ia'ja�ieiaaas 1 Uhr: Meine Frau, die!tof- «lchau plelerin.__ �•iökv.oi: c— U. üeraaaer. KönröffieHlriiOe ' Lmr tUuptÜnc. Dlcn.U«:_ Her HSuptstor__ Ballschmieders g Weissenseer- VcrSßtö- Garten| Sommer- Tiieatsr I fiadslrasss iE. g PrsnzliBer Proaeiiad» G-S.; Olr.: Gerh. Oamnnnn 0'' löZilcü 12 Bnr�Mliiimnern Charlotteziburft. öffentliche Versammlung Diensten, den 24. Dunl, abend» 7 Udr in der Zluln Biledeftrahe, Vingann Pienes Ufer. TageZordnunz: Die SinheltS schule, Re>ere:'t venesie Dr. Zöwenst eln. ItiH'p«, folihnr Trir Allabendlich 7k Uhr: Elite- Säuger ehem. Mitgl. der Srettincr Sünecr Seidel, Rusclli, Horst, Schubert| etc. Humor. Spielplan; Somtnerprelsc!; ßiSllisen-hiifSi j Grosses Theater-Orchester Eröiinuüg der Garten: Wochentags 3'/« Uhr Sonntags 2l*„ I Besinn des Konzerts; Wochentags 6 Uhr Sonntags 5.. Beginn des VarWWs; Wochentags 7 Uhr Sonntags 6. Über Vermietung der Garten an Vereine wende man«Ich an die Direktion. Der AMer-Saöialirer-yßrein„Solidariitit" Ortsgruppe Tasdorf• Vereinslokal Paul HoiTmann feiert am 29. d. Mt». sein diesjähriges verbünd der Schneider, Schneiderinnen und Wäschentbeile? venlfchlands. Filiale«erlin. Eewer-vereln der Schneider. Qresaruppc«erlin. klkrun. nvd Ssi>bk»!:linfr!ljil>2., luslJHj! zgich�kr a. jB�Bfibmanrn! �'Ea3! Am TienStag, den Si. Juni tUti», nach- mittags 5 Uhr bei Schulz, Zion, Sgravon 2 Vsrscliledeiißs 12. Stiftungsfest Kcmöüianliüiis an der M 4 rschullbrückc. tüC-ß Hollich u. Ludf/. Hsf-tu. 8 Uhr: S�iSfxOtt vor» der Pfalz. Dienstag: LisjetotE von der PShIä.________ EliCfBchoidunue«(auch Im Anricnrcchte), Strafsachen, Alimentensechen.ProaeBführg. überall, üesuchcl Hervorragende KrfoJgc! BcohZch- tungen, Cnniftlgn-, Detcktlv- treffer! Rechtsschutz �Wahrheit", Direktor Mandus, Kott- buscr Dumm 65(an der Urban-,- Wcser-.Kaiser-l'ricdrich-Str.). Neanderstr.ißa 7, Adalbert- 1 Strasse 3, Grosse frankfuner j Strasse 10. Neukölln,£mscr 1 Strasse 89.(Auch Sonntag» 1) Laden hiermit rlle Vereine, die unserem Bunde angehören, ganz ergeben st ein. Verbunden mit Korsofahrt welche um 3 Uhr Da wir die Adressen der stattfindet, nachher 0&*ia2Ä.a umliegenden Vereine nicht iests teilen kouulco. so bitten wir um recht zahlreichen Besuch. Mit Bundesgruß Der VorsSaud. aJicntiip, den S3. Juni, abends 7'/, Uhr jp::-!,l de: Derauezeb-r der.Tribüne- Q »uirl TchuciSt MWieder-Versammlnng beider Organisationen. Tagesordnung: Bericht über die V rbandlungen bezüglich der Ferienfrage und Teuerungszulage für die Zu- schneidcr und Zuschneiderinnen. Referent: Kollege Ernst Fischer und Otto Schuster Mitgliedsbuch legitimiert; ohne dasselbe oder mit mehr als 8 resticrende» Wochcnvcitragen kein Zutritt. Die Ortsverwaltungen. in der L,.k de» Sopiiienlyceum» Welnmeisterstroze r Über: Die kommende Zeit AniriUspr«:» 50 Pjg 'HsrüM Trimr iS Uhr: r»;® tfli' p Morgen zn;n*'. ,_aie „ toH«: tC•_ ßwticftss lieoisf i'< Donnerstag >> Diu(Vi: x i�ailenbcrg iu ScIuistcK» Lei;"• Auffh!:.-•ui/en. KrmmcMiüßle_ ieute i, is rxtsr! JVLl'x-coch \(.ihr l.e.'x ttldlne Konstantin m LUcrsuciit. YMükr Ut Westens st.ilahen.U. 7S Uhr: M!»V»..rber>i BansWai • Di«?! 6eEs,he,_ Siedn�rat! v. �aeu«iei. Byr- üoftTakc ll lEtetliner BistlluhÄ) 1» Ülß« �cnmmq vor allen, ctu wäruacnGcrtchten.EhescheidullgS.H ttitnuiucn», Q tvnnachv n! Gnaden« iieiud>e Letzte �rrolfle: 6 tWonntc t Wochcn GctSußm# crlaffett! Hn'.tentlassu»�<'e- ju'hc. �Iclcftncrfcuauufleii. Rat- cttcilunp umienft. v.uch Sonntag ponjiiuog«. VetbWd der Schneider. Schneiderinnen vnd Wäscheatbeiler Lsnlschiands. Teiiaslianiir. 3T 38 Am DienAtan, den 2-1-. Juni 1010 abends 7 Uf;r im lSewertscliastsdaus ovo et Saal Adalbertstr. 3 iHiwisninnmer Ii«, einen!t ht ,!ie KecHWfletektci Walirlieit". h;hestl:ci3uni-en! Sfralsncliml Rectit.e'i'strcstDetektiYtffiief! !■; echt s- Auskunftei, Iflvelilen.inll. IZ< strai- suclicn, Üncsaclien. Alimenten., Renten machen iieabachtunten. Cimltten.nten. ttose- 1 hc.iter Uhr Ehc.i:rl«aU. 71 Uhr: O.-irtcn hne: Pas ic'.t sl.rh it-.l« r»"• Vorher K nnzert W Facharzt rru» tr«.'l:!'issifrc■■-."»/ialf täten. •''jB. I0r Hnoi- Her», f f,oeo. >\ alli.iila- 1 i.eater 1\ Ulir.-.hioiue Sktavrn. icssing-The&ter Sommersioctteit I.elfuns: Maos Stcvnhert Qascuilel Oalda Tkt.iictat. i Uhr: Cheneys Tante. Oeuttches Kiins'ier-Ihsat /"abendlich 8 Uhr: Max Aila'fir. med. FrfedriciistP.JOsÄ�o Spr.10-1 n. 5—8, Sonnt. II— 1. Erfolgreiche Behandlung. Spezial Arzt Dr. med. Grütering Inh.. w-, BweWwAl«! JilutüMm. ______ 35. K. Chausseestr.a.Stett.Bhf. H-1.4�-6�. SoniH�tr� 11-1?. MaBkorsoits fertigt an bei Stoffzugabe Frau Margarete Richter, f ehrbclliner Stf. 5 Kuchen, moderne, mit, ohne Anrichte, roh. gestrichen. Riesen-Auswahl, enorm preis- wcrt.Himmel.LothringerStr.22. ItettUexiicr. Laken Inlett. Tischt ücher.'Scrvietten. b'llig. Richardi, Warschauer Str. 80. /Vlet«Hbettcn. weiß, schwarz, braun 75.—»Chaiselongues 75.— an. Meicke. 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