111%* «ach- räier mbach in Di* ( rd'L Di« uxfi«* lotuf' »ach- ardc» t, l* n W irfl"! such« unifP n u*' n ix» M* ( Ii»! &i.: KiK«" Si«" �nJ" ätlpreis 15 pfg- 2.?ahrgans l*»rich»i«t u«ö n«tung»liste für eingetr.�« verlin NW.«. echiffbankriinnim 19 in. ""»»rc�tt:«mt N»r»cn*W* mtb M*«. Nittwoch� den 25. Juni 1W r Nummer 2�5> Nlorsen-Msgübe kästen die achtgefpalt. NcnpaeeivezeNe oder deren Raum 1,20 XTlt, kvortanzeigen da» f»Ma»dnuftt wort fOpf� jede««Kidrr* Wort 25 pf. �enernngsz« schlag 50 proz Aamilien- und versammluna-onzeigen fSllt der Anschlag fort. Inserate für den darauf* 'otftftdM Tag wüHon htütestene H« 5 Udr nachmittag» bei der Spedition anfzegeben sein SxpedUio«: Berlin 9119. S, Tchlffdaucrdamm Itf Sttmiprecher: Bmt Morde» 91 r* SerRnet-Oman #####.## «f. . ,,Jf, Ii«. • ü .• sc» chkt :rJ� rt;iiit ,(iio» ifl»"» OD» fj�fj jDllO» vfr* 0 A. »ut , DJÄ Vi s rftH» ich«- ,(,)£» CtCIt» rar> A !-»>' uX- $e> ihch- I 'S A hul- folgen 5er Cetfe&ruag in Kriegsschiffe. wahrscheinlich Vesetzur.g dc? Kieler Kanals. »p. L e r s« i l l k», 24. Juni. '«Cr che" meliiet, hat der Bicrerrat beschlossen, die c deutsch? Note, in der Teutschland die 9t- "flen der Alliierten annimmt, nicht z» beantworten. 'M o ii r�n a l" meldet, das, der Viererrat sich in seinen �i» Sihun.aen mit dem Zwischenfall von iJ'*5 l 0 w beschästicit hat, dem a r o sz e B e d e u t um 0. Hessen wird, ßin B c s«h l u ss wurde in Erwartung , richte der englischen Admiralität bisher nicht gesasst. ,''Cfcho" vertritt der Viererrot einstimmig L,." f' 4 t, bnst von Deutschland für die Versenkung der »Misse b es andere Wiedergutmachungen 'rt werden müssen; wahrscheinlich wird man keine ueue �tsckmdigung fordern, da von Teutschland aus Grund Drages bereits eine weitestgehende finanzielle Wieder- "viing gefordert wird. Man sucht nach einer Art von �gntmachung, die wirklichen Eindruck auf die �° i ld u n g? k r a ft Teutschland« machen kann. Ta« Kl weicht davon, da st vielleicht eine ständige oder zeit (,"c Besetzung de» Kieler Kanal» oder die > Einsetzung eine« Internationalen KontrollauSschnsse« °kn Kieler Kanal, der ursprünglich vorgesehen,»ach- ch nbex nicht gefordert worden war, vom viererrat er " wird. Die„Baden" ln die Lust geflogen. . P a r I», 24. Juni. -„Jntransizeant" verSsfentlicht eine Tepesche au* London, u/ k'e„S o b e n" 18 Stunden nach der versenlung der tt Schiffe in die Luft„ e f l'o g e n fei. aj werden nähere Nackrichchen abzuwarten sein, ob auch �lluld hieran die deutsckie Besatzung de» Schisses trifft. "spartakl'stl'schen" Beweggründe für die Versenkung. „Deutsche Allgemeine Zeitung" wendet sich geo«m L �Muptnngcn einer Anzahl rechtsstehender Blättkr. nach giß, die Versenkung der deutschen Flotte infolge l �unistischcr Umtriebe unter den deut- Jti jj Besatzungen erfolgt fei. Diese B-Hauptungen �,..von vornherein viel z» durchsichtig und sollten nur �wnen. hi« Aufmerksanikeit von den wahren Schnßssgen 1 Vtachc»u»m<«N geschleppt. Zur«ufrechiechalk� der Cktmrw; Mar nathmittaj»«in größere» rrupperxnifyaüot notwendig. Plünderungen haben nicht stattgefunden. T>i« SzaatSaxwalsschast hat Unwessung erhalten, da» Gtrafverfahren ßegcn die Nahvunfchmittelsälscher mit schäofstean Nachdruck zu betreiben. Im Laufe der heutigen Demonstrationen anläßlich der enr» schlichen Sülzeverfälschungen kam e» heute abend auf dem Rab haulmarft leider zu Bluivergießen. Die angesammelte Menge, die die Herautgabe der amtlichen LebenZmittelkontrolleure der langte, versuchte, in da» Rathau» zu dringen. Herbeigeeilte Vcr stärkungen der SicherheitZmannschaflen wurden angehalten und zu entwaffnen versucht. Daraufhin wurde scharf gcschsssea.!? Aussei« zu verschließen, wurde neck) in verhängnisvoller Weise ge» steigert, als von dcmokratisckfen und nchtSsozkllistisckKN Journalisten die Parole öeS„Unannehmbar" auSgegebe» wurde, die von den reaktionären Partoicn natürlich sosortz aufgeglifsen und dann von einer verblendeten Regierung zu der ihrigen gemacht wurde. Heute wissen wir. dah ein grosser Teil derer, die das Unannehmbar riefen, sachlich sich den gewichtigen Gründri» nicht entzieh«: konnte, die die Unabhängige Sozialdeuwki'atie all einzige Partei für die Notwendigkeit der Unterzeichnung anführte. Heute wissen wir aber auch, daß. wenn die Partei gezögert hätte, sofort mit ihrer klaren und unbeugsame« Stellungnahme einzusehen, das Verhängnis der Kata- strophenpolitik gar nickst mehr abzuwenden ycwesen wäre. Die Partei brauchte allerdings auch keinen Augenblick zu schwanken, denn sie war überzeugt, daß ihre Stcllun« nicht nur sachlich, sondern auch taktisch die einzig richtige war. Die Parole drS Unannehmbar fand im Ausland keine« Glauben und konnte keinen Glauben fmdem. da das Ausland die deuksckfen Zustände nur allzu genau kannte und namentlich wußte, wie gering unter Umständen auch di« nationale Festigkeit in gewissen Teilen dcz Reichs und i« bestimmten Sckpehten de» Volkes ist. Hören wir ja heute, daß nickst nur in rheinischen, sondern auch in süddeutsch«« Kreisen bereit» Verbindungen namentlich mit französisch«« Politikern angeknüpft waren. Haben doch gerade deshalb auch bürge rl kl* ssüddeutsck)? Politiker sich— zuletzt wenigsten«— entschieden s ü r die Unterzeichnung eingesetzt, um die Gefahr der nationalen Zerreißung zu verhüten. E» war also ein« vollkommene Illusion.,« meine«, [wfi au» Furcht vor der Ablehnung die Entente Zugeständ« niss« machen werde, und diese Illusion war um so größer, olll gerade die militärischen und chauvinistischen Kr, de diS Auslände» die Invasion wünschten, um die deutsche Machtstellung. die sie noch immer fürchteten, noch gründUch« zu vernickten. Die Ofscnbeit und Ebrlichchet unserer Politik bot fürwahr dem deutschen Istteresse nicht g» schadet, lie hat aber da? Vertrauen in die sozialistische Grundflitzstch« feit unserer Politik in der Internationale noch gestärkt. Me notwe n di g ober diese Politik gewesen ist. dafür liefern schließlich die parlamentarischen B»r« gang« die sich in den letzten Tagen in Weimar abgrststelt haben,.den schlüssiaen Beweis. Die schweren Krisen, die da« FrledenSwerk immer wieder gefährdeten, und erst vier Vnmden vor Ablauf der Frist beendet waren, find einzig allein durch den Druck der Unabhängigen »zialdemokratie schließlich'überwimd« worden. DaZ die Parteien, und insbesondere die rechtssozioti« Usch« Fraktion, ihr« Ttelluna änderten, war überhaupt nur möalirh. weil d»« Geaenaktioei unserer Bartei die heran« kl utonde nationalistische Welle abgedämmt hatte. Dazu kam die sehr begründete llWöranis. daß die revolutionär« Ar« beiterickwst die Nichtunterzechnuna de« Friedens nickst ruhig hinnehmen würbe. Bon der sachverstörrdaston Seite wurde der rechthsozialiltrschen Fraktion auseinandergesetzt, floß der Generalstreik, wenn er unter Fützrun« der unobbänai« ge« Sozialdemokratie einheitlich und» m k« l i» n d einsetzen würbe,«ud mit militärnckan Machtmitteln nicht übeewunden werden könnte. �. Aber hie«esorgm» vor dem Druck von außen reichte zunächst nur s» weit, um daS Zentrum und die rechts. '«ualistsscke Fraktio« sowie die Atcueeung Bauer dazu yi bringen, den Frieden zwar miterzeickmen zu wollen, aber die dekannten Boicktzba-lte m der Schuld« und AiislieferunaS«. iraae zu maÄew. die schließlich da» aanze Werk»um Sckwk end Krn AH övinncTt broätcn. Es ist vor ostvm der Umsicht unserer?irc>ltion Au danken, dun diese Gesadr vcr« miede» wurde. Unsere stimkiion stellte eil? Vedinannu für ihre Su- stinmiiilM A» dem Beschlust die �orderunq, dost der nr- ftiriiiwlichc Nntwa. der der Rememw mir die d e d i n' tt>• n Z w eise Unterschrift«estatten rooHtc, fallen ae- Uisscn werde. So kam es. du st der Boriailaa unserer Fraktion von dem Zentrum und den RechtsioAialistm ak�ev- tiert und schliestlich als der fhrhe eingebracht wurde, der kurA und biiudia lautete:„Die Nationalversnmmluna stimmt der Unlerreichnuna deS �riedensvorichlanes Ali." Wie wichtia die Durchsehuna dieses Airtranes. der der Neaieruna die vorbehaltlose Zustinununa'rmöalichte. aber war, stellte sich am Montag heraus als die Vorbehalte von der Entente abae lehnt und Regie runa und Parteien oöllia ratloS waren. Die Laae erfuhr eine austerordentliche VerKhärfuna durch das Erna reisen der Generalität und der DffUiero in die Politik. Sie drohten sämtlich mit ihrem Rückt vi t t- Bei den Regiei ungÄvanteien imr d.e Besorgnis arost. dast die OsfiAiere. sobald sie sich von ihrem Eid ent- bunden glaubten, es nicht nur bei dem bloncn Protest be- wenden lassen würden. In der r e ch t S s o A> a t i st i s ch e n Fraktion trat jetzt Noskc selbst unter dem Druck dei OsfiAiere für die Ablehnuna ein. Die llirallion�blieb aller- dinaS mit etwa 120 geaen 5 Stimmen aus dem Standpunkt dast nunmehr nichts anderes als bedinaunaslose UnterAeich- nnna möalich sei. Daaeaen eraab sich im Zentrum eine Majorität von etwa 62 gegen 15 Stimmen für die Ablehnung. ES schien, dast die Ent'Äxiduna'chliestlich von ein oder zwei Stimmen abhänaen würde. Die Resieruna stand vor der Iraae ihres Rücktritts die Bildung eine« Nvelst» Ministeriums wurde erwogen, aber man war stck, klar, dast die Haltung der Arbeite rnta'jfen eine fÄck>e Regierung Aiemlich unmöglich erscheinen lasse. Da er wie? sich der Antrag unserer lllrak- tion als der rettende AuSweg. In klarer Er- senntnis, dast die Vorbehalte, die die Regierung noch in letzter Stunde ah machen gesucht dat. von der Entente ah- rückaew lesen werden würden, hatte unsere stiraktion durckme- setzt, dast die Reaieruna ermächtigt worden war. bedmanna?- »o» A» imtcrstchmben. Jetzt konnte Hanfe in der Beratung der sgraktionsführer und der Regierung darauf verweisen. dast ja eine neue Abstimmung g a r n i ch t e r s o r- d e r I i ch sei. Die Vertreter aller Parlcien— nur der Vertreter der Teutschnationalen erhob leichte Emwendun- gen— erklärten fiel) damit einverstanden, dast eine neue Abstimmung unterbleiben sollte. So„blieb d i e R e g i e r u n g e r m ä ch t i g t". den stirieden au unter- schreiben und die stsrist konnte dank der Energie und der Vormissicht unserer lliraktion inneaehalten werden. So biidet der aanAe Verlauf der Ereignisse eine g s ä n- «ende Rechtfertiaung des Verhaltens nn- sercr Partei. Entschlossen und konscauent war ihre Stellungnahme, während die Kommunisten über unrnt- schlossene und Aweideutiae Redensarten nickt hinauskamen und die RechtssoAialisten und Bürgerlichen mit vollen Seaeln dem Abgrund Austeucrten. Die Unabhängige So- A i a l d e m o k r a t i e allein hat da? deutsch- Volk vor der VerAweislungs- und Kalastrotchenpolitik bewahrt. sei, mn»ei der Verteilung der Wessen de- schaft, sondern auch weiter Kreise de»* jiirückbe rufen werde» bll stich zu sein." Diese Berichtigung ist im? erst gestern mittag zugegangen. als imt/re Äbe»>«n«(f*be bereits im Druck war. Trotzdem bringt die„Deutsche Z e i r u n g" bezeichnen- derweise Ne Mitteilimg, hol sie gezwungen sei, die Berichti- gimg zu veröffentlichen, da Sa« von im« nicht geschehe,, sei. Sachlich stellen wir fest, dast diese Berichtigung offene Türen einrennt. In unserer kurzen Notiz über den Alldeutschen Verband ist gar keine Rede davon, daß sein Persona! ziiniefbemsen worden sei,„um bei der Verteilung der Waffen behilflich»u sein". Wenn wir die Berichtigung trotzdem verösfentlschen, so nur, um zu«eigen, dast wir im Gegensatz zu den Alldeutschen auch Som poli- tiscfcn Gegner gegenüber weitgehende Loyalität üben. stoßen, die ttug genug find, um einzusehen, daß � Regiment« für D««« l ä>'°".U. uo* krtzr de« allen.............---• j llnmögliwkeit ist. weit sie jeden FrieS«n«lcha>v n» künstig ausswtiehen würde. Au? all diesen Vorgängen ergibt st* die unserer Zordenma. dast die OiÜAicre sick n'.äck ui die hineinAumtichen baden. Gegen einen neuen Krieg. . Protestkundgebungen der Unabhängigen Sozialdemokratie Westpreuhens. In Elbing tagte am?S. Juni der Pr»oinzi«ktzartetta» ber U«al>h.1»g!g-n E-ziald.mskratie. E» waren»irt» 50 Delegierte j «ttfstnb, die rund 14 000»»littsch»rganisierte V»rt-i,-nolsen «u» Wefiptetthen und einige« Städten de» NeeierungSbezir?». Vromberg vertraten. Zur Verhandlung stanze« t« erster Linie »rannisatorische Fragen. In«r,ug auf die politische«ag» nad» «er Parteitag einstimmig und debattelo» eine voin Otenssien[ » ch r d d e r eingebracht« Resolutian an, in der in rntschiedenlier Keife gegen dir Lobr.ihung ,.nd Aerstlickelung Westpreusten» pe.- j lenicrt und ein Appell an die englischen und franzpstschen Ar- »eiter gerichtet wird, ihren westprcutzische««lassrngenesten»u belsen. Der Parteitag„erwartet von der Welirevelutten die, Uegtlimg de« Polenpreblcm» auf der vaft» der proletarischrn Anternaiienale." Die Reselutien führt dann wörtlich fert: „VIelchzeitig aber tritt per Parteitag de«»r.test-: r n m m c 1 der a l I d e u t f ch e» So>k»rl>tr mit«nt- fchiedentzcit entgegen. Diese Leute haben kein Recht, sich«I»»landateur der«lfentllchen Meinung g» grberden. Cif ftesten eine kleine Schicht der Bevölkerung dar, die daran mit- MhilV» ist, dast die Ding« im Osten seweit gediehen sind.« u f keinen Fall will die wes, prenhisch««edölkr. rung einen neuen Krieg. Dieser Ist au«sicht«l«» und bringt drn llusammenhruch der deutschen Kultur de» Osten» mit sich. Die neuen Kriegstreiber sind dir schlimmsien Feinde de, deutschen Delkguimö. Der Parteitag ferdert d e Arbeiterschaft aus, sich nicht durch da« chouvinisitschr Treiben beirren»» lasten. »In Krieg in«estpreuhru veru-an«,>«„»ausendeu Familie» greste wirtschasilichr Werte!n Awc'l.ser«e se. Diesem Aberwitz wird die Arbesterschast in entschiedener Weise gegeutibeetreten »nd für den Fall eine» Militstrpuischeg b;» Generalstreik p r» k l a m i e r e n." � Der Parteitag stellte in einer anderen Resolution ferner mit Tntrüstung fest, daß die Regierung Preußen, in der die Recht«. sozmlisten die Führung habe», i» sieben Revotulion«monaten i» Wesiverußen weder Gemeinde- noch N r r i, t a g» w a h- le« hat vornehm?« lassen und ebensowemsi W ButZbezirke. den ßort der konservativen Oteaftion ausAeg�den hat. D»er sßar'citao steNt diese» volksfeindliche Verhalten öffenMch an den Pranger und fordert die Genosien im Lande zu unerblttltchem Kampf gegen diese Regierung auf. Ler Alldevtsche Verband. Der Alldeutsche Verband, diese Organisation der aller- gefährlichsten Kriegshetzer, die die volle Verantwortm� fili das Unglück des beu: scheu Volkes trifft, sendet uns eine Berichtigung. Sie lautet: ist unwahr, dast der Alldeutsche Verband seine Hand bei her v-m der„Faeih il" behaupteten Waffenverteilung im Spiele ha:; iveder seiner Leiiung Nor seiner GeschüslSstellc ist von eine, derartige» Wafscnverieilung etwa« bekannt. T? ist drshiüb unch unttwht, daß da, gesamte Personal de» Alldeutschen Verbandes, das sich auf Urlaub befand, ielegraphisch Sie OWersfrosde. Bon Mannschaften de« Korp» Lüttwitz wird öcm„Lorwärtt" folgendes mistzeteilt: Am?t«»titgit«chm«t«g um 6 Ntzr mutzte da« Reichswehr- rrgimen, 30 der vriggde Reinhard antreten. Der Oberst ». H a h u k e hielt einen Aartrag über den Frieden, in dem er nu»fphrt?, datz nach der Ablehnung de» rinschrönkrnpcn Klausel durch die Entente der Frieden unannehmbar gewor- d e n sei. Er gab seiner Hassnung Ausdruck, Hätz dir tRannschastrn derselben Meinung feien und»erlangte, datz alle diejenigen,»ie gegen die Annahme de« Frieden» seien, auf die rechte, die übrigen »uf die linke Teile treten. Da die Rede de» Obersten keine« Zwrifel gelassen hatte, welch«» Ahstiwmungtrcsnltat er wünschte, und feiten» der»»»gesetzt«» die schilrsste T'erinstustnng»argen»«- wen wurde, rrgielte Oberst». Hatznte da« gewünschte Resultat, datz alle» recht» heri«»trat. Darauf teilte Oberst». Hahnke weiter mit: Mit einer Regierung, die diesen Frieden unterzeichne, könnte dir Reich»wehr nicht gus»«mrnarbciten. General v. Lüttwitz habe bc rit»«i,»erschdedenen ssthre». drn Paliiikern Stellung gensmeiren, die«in neue» Kabi- net, bilden lallten, und diese Regierung sallte dann unterstützt werden. Unter drn Nnterafflgirren und Munirschasten der Brigade Reinhard herrscht starke Grregnn«. Da» Resultat»er Abstimmung entspricht durchau» nicht der innere» Neberzengnng.»an«Ne» Dingen aber ist man in Unterasfig er»- und Mannschafttkreisr« fest rntschlaffe», sich gu keinerlei reaktianSren P utschoersuche« mitzbrauchen zn lasse». Unter- offizicre nnd Mannschaften stehen auf dem Ttandpunk«, datz selbst. verständlich die von der Ratianaldersammlnng anerkannte und bestätigte Regierung die einz g rechtmätzige sei, der sie aNein gn Gehorsam verpflichtet sind. Oberst.Hcchnke befand sich bis«imn Vonntag noch in Ustkxreinsbimmung mit einem sckhr großen teil der RvickiS- ntjSjnyffigicre. So hatte die gesamte Generalität der Nvffierung am Srmuterg eine Kundgebung jtrgehen lassen, wonach für den Fall der bntzingimgtzlosen U.ider- schrist der Rücktritt deS ganzen Offizier«. ko r p S angedroht würbe. Am Rcmtag jedsch telegra- phiert« General Gröner dem Reiel�ptäsckenten Vbert, eS sei KU tzofsen, daß die Offiziere such bei AnmAime der bedingungSllolsen Unterzrichirnug ihre Pflicht auch weiter- lpin bun wüuden, wenn N o« k e im Amte bleibe. Die Vestrc<,imgen gingen nun dachin, Nflstfe zum Veiyickt auf den Möftritt zu veranlassen. Er ist denn auch in seinem Amte geHlitHru und hat mit den Generalen verliandvlt. General v. Lüttwitz erklärte sich bereit, auf seinem Posten zu veMewen mit die Tvuvchen mich weiterhin der Regierung zur Verfügung»u stellen. Auch General M a e r- cker will der Regierung treu bleiben: eine Abordnung deS Lanchesjägerkorp« wurde am Dienitag van Eberl in Weiuiar empfangen. Anif da« dentzfche Saterland wurde ein Hoch ausgeSrackit und zum Sckiliisse„Deutlich- lanid, Doutschlaud über alle?" Rehlingen. DienStag nackaiti ttag veranstaltete Noske mit den höheren Trnppenbc-mmantdeurkn uu>d RegimentSsithrern der NeichSmehr, die in Berlin und Ilingsgeud in Garnison liegen, eine Besprechung. Officio» wird darüber bevichtst: I«, längeren Darlegungen gab Neichewrhrminisier No»ke ein« Ueber ficht über die durch die aufgepvuugene Nnterzeich- nun« de» Friadeu««ntstundene p« l i t i f che Lag«»«» Reich». Tin Deel der versmnmetten Ossizi«« gab seinem Schmerz dar. über Auwnick. des, mit dem Friaden mich die schändlichen Schmach- Paragraphen nn, erzeichnet würden. E» gelang iedoch dem Reicks- loebmiinisirr, sämtliahe«nN'esrnder Qiliziere dav«, z,i überieiiaen. daß ei ofcetfu ftucktsdürqerliche Pflicht ist. ohne persönliche B> ixnken dem schwergeprüften Baterlande weiter treu zu dienen. »m e» vor dem Phao» zu h«tv>ahr«n und an dem Wieberaufbl,» mitznarcheiien. -Oberst van ldadnke brtante entpeyn einer in Berliner Blätter». röfi«,ch!!chökn Rotiz datz e» ihm nickt eingefallen fr, in der Anfprack« an sein Regime»1 zu Hanhlung«n gehen dir Regierung»ufzulackcrn. ebenss triire t« ein voltsländig frei erfundene» Gerächt, daß Kenerol von LilHwitz mit verschiedenen führeichen Po'iiitern weyn Bildung eine» neuen Kabinett» stühlung genvmme» ba.be. Es wird icklsef'iick versichert daß die Gerüchte über eine den Bestanä der Reichswehr gefährde ich; BerUi'itte- niii« hi«fällig seien. Daß bei gfl»ii Cffiziert«-alle.�u friedenheil mit der Unler�eicknnna de» Frieden« einaekehrt ist, stiumrt nickt: eine arasie K-'hl von ihnen will au« der Reichswehr nii?ffiben. Um ihnen den Abgang z» erleichte ni. hat der KriegSminiider folgende Bestimnninaen er- lassen: 1. Sämtliche preußischen Generale können vom Heuligen Tage ab hre Giellmrg zur Dilpofition unmiitribot b im Personaiamt de» K iegsministerium» schrifttick oder tslegraphisch ohne we'tere Formalitäten beantragen. Diese« Recht laust am 23. Juli ab. 3. Da dieser Weg für die Gesainchei! der Offiziere, San iiäl»Offiziere, Pelerinärafsiziere und B e» a inte nichl durchführbar ist, muß et für dies«, ebenso wie fir die Unterosfizicre und Freiwilligen, bei dem bi»- herigen Dien st weg verbleibe». 3. Alle Versorg» ngtanspriiche»lecken unberührt besteh n. Selbst der Vorwort» kann nickt umhin, den Offi- zieren der Reichswehr in einem Leitartikel weaen ibre« provozierenpen Berlxiltens den Text zu lesen. Bemerkenswert daran« ist fotaende Stelle: Ein rerrktionärer Putsck'veriuch würde auf den enischiedenste» Widerstand nicht mrr der geschlossenen Arbeiter» Die Alltlslldgprtsie über ten§.!ele». Vevfv'llc», U Vun'. -„Swurftfr boi SPktt den Riesen We rs chrifte n.De, Fried« ist tu lau» unteinvirfl sith" verkündigen die Blätter du- � Dcirtfchlamd dhe Bahönggang« der AN'erden bAt U i�l � geno!n,n«m Hai. In dangen Artikeln ssizz eve» d« � •efchich» d» Kriege«, den verlaus de« W«rsi«nstiWa>� � Fri«idenm.i er Handlungen Brsoadrr» e�rio-tli h H,' B-esie die Errigniffc de» gestrigen Dope» und den zwischen Dentckland und den alliierten Regierimsif"' h,, da ick der Festigkeit der«kliierlen R gerungen endlich Z � dii�ningtlosen Annabine frten* Deutsckiarck« gcfübrt k' � ffiz'äir" Hemer, daß die ® mvendungt n, welche Deutschland in letzrer S.unde � kennz.icknend seien, daß Deutschtaick»rotz Rieb.er ng«'"»-.s/.llii lution sich nickt geändert babe und daß somit durch den„ de» Kriege« die Ausgab« der Miürten nickt erfüllt Üs-' daß sie jetzt unbedingt geschlossen und einig die b n muß-■(( mit aller geboicncn Energie die Durchführung t �(t, trag»b«stimmung«n durch Deutschland«" i» i r k e n._ .0 u m« n i t A" freut sich'ür die Menschheit, st irich und da» deutsche Volk. Da» Btuibad ist zu(SnM.-* diesem feierlichen Da-'e würden w r gegen unsere y i�) � Sozialisten»nd Republikaner txrstoßen. wenn wir nich'J" völlig übercinstim-rnrnder Weise heben die v f f i A nationalistischen Blätter be-vcr. daß die Pretei � lennien. daß wir die Bedingungen diese» Frieden» inst unseren Kräften zurückweisen, weil si- ungerecht sind Fntcrrsse» Frankreich» zuwideriau'en. E« ist lächerlich, hake»'* Fchstc l"11« Spott, wenn man dem. wa» man R«cht»krieg nannt«. der Grt»,!t und der UngereebÄg.'eii nlbt. Die Pölker die große Versprechungen, mit weich n man sie vier zgi aufrecht erhielt, namentlich an die Wort Wstlon» geflan, beute mehr noch al» der preußische FmprrialiZtnn» f( Der Friede ist für Frankreich gefährlich- � � häuki in kenischsand schweren Haß gegen unser � Er bring! unsere verwüsieten ckebietc um die Wirderguunaa! � welche, wenn sie maßvoll und vernünftig geroesrn wären.. '(""IL hätten gesordert werden können. Er bringt un? d>>-"' weiterbestehenden Militari«mu» und dw � jLstch kell langer. mili-ärischer Besetzung und folglich erdrückende für-unsere bereit» sch'.vachen Finanzen. Dieser 8 �" xti#" ungeschickt« Friede ist nicht der Friede de» tranz I Volke» nnd seiner Soldaten. Unser- soz-alisiische An die» laut sagen Und die BerantworHY keii gegenüber,..�ß schichte ablehnen. Angesicht» der Entwicklung de» in der Welt und. indem wir alle in Revolution lefinMt®f,j" jf(, al» Feuge aufrufen, sind wir berechtigt zu sagen, daß»wgz lithe ErklSrung der sozialistischen Parieiden Wert einer 0' � haben wird, deren wtederantznmachende Folgen sich Zukunft werden entwickeln können. toeuceflu miß zf«rk?kfkrekev. «erfaille», 24. 21;,, ittUe„Echv" ersllirt, hat lllemeneeau in dieser lleverz sein Werk, für da» er sei« Anit itbern»m>-en hott«,%,i, geführt zu haben, dir Absicht kundgegeben, sobald der Frirden»v«rtrag unter Tack*" i st.„Echo" ist der Ansicht, datz die Kammer den Frieden r � Ende Fun! ratifiziert haben werde. Wie»Petit Fvlim"„z dct, wird die.f»'!mer a», nächsten Freitag einen rtf«« a«» s ch u h v»» sechzig A!ltgl!cbern ernennen, der den prüfe» soll. ß'leinenceau will sick also nock einen guten Abgauü � fclKiffen. ES ist wollt kaum a-NAtineI»iien. daß er lange ans seinein Posten hatte halten können. Z»r LeiVz'aer Die Taktik der!l. S. P. glänzend gerechfi-rtigt. � Dir-. Leipziger VolkSzeitung" schilders in einer Bk-'fi- de» für die Unabhängige Toziasdrmotratie so günftigkN �gz ergebnissk« sür den Arbriierrat die Vorgänge bei der" de» ollen Arbcilerrat», erinnert an die Hosfnungen der hteiozialisten, die jetzt so griitidn Inst lichen Parteien und der Recht»!« trümmert worden sind, und sagt schließlich: „Die Daltik»er Unabhängig n Svzialdemnkratie sisi.' zet" wieder einmal glänzend bewäl.rt. Ohne daß?» den NeaiH � gelungen wäre, der Leipziger Arbeiietickaft ei» Blutbad S.�5 fern, war e» den nach seche- Wockrn zu werien. Der»<.!>'><>»>.».!„ c, iv- �.,,0 Fehler e» gewelen wäre, wenn sich die Unabbängiz« � � rr Leipziger nrbeiKt'clmft ein tviuno�° Arlwiiern möglich, ibren WidersacheiV' die ckewaltbcrr.'ckaft zerb'schen vor dw.1 WablanKgong zeigt auch, welch i � demolrotic nicht nn der Wahl beteiligt hätte. S« Taktik »st wohl angenommen werden, daß die Kritiker an der"""''l K! Unabhängigen Sog aldewokraiie. die der Partei gerade Beteiligung an der Wahl heftige Vorwürfe machten, l'ur<�urw Ati»sang der Wahl eine» besseren belehrt worden sind, den Wahtaubfall ist bewiesen, daß die Arbeiterkchast ai'' �sl Gegnern fertig wird, wrnn sie sich weder von recht»»»* fsü •vn der Taktik der Ii. S P. abbringen läßt. Per'ucke npck sind ja auch von link» während der Anwefenheit der Ros'st- � gar nieht unternommen worden. Die Wnbl beweist. geif II.©. P. mit ihrer Taktik auf dem richtigen Wege ist. D1' zizzer Arbeitersckivst kann auf diesen Wahiautgang»wit stolz seürl' Zv spfl!. hat endlich einem h dem! Gebiet als auch'"?• m& arm zugestimmt, nach dem i"' ■tti' g? Die Rationofbersonunlung unseres Genossen W ti r m zug„ Banken, sowohl im abzutretenden Gebiet als auch ojgtd somte» übrigen Reckitsgebiet verpflichtet sind, sofort, ticke bei ihnen verwahrte Wertpapiere, Depoi�d« getder und alle sonstigen Wertgeg e n!'(„ bei den Steuctömtcrn z u r Anzeige zu b r i" v Mit dieser Maßregel wird zunächst bezweckt, allc � jg sachen zu erfassen die, um d> spät,»m noch einen nennenswerten Erfolg zu versprechen, denn die bisherige Massigkeit der Regierung lxit es den meisten KricgS- geivinnlern längst gestattet, ihr Geld inS Ausland � u v e r s ch i e b e ir. Na«-Ith! i« Bsrern»5t? Phantasie oder Spitzclei? � Bahern liegen folgende Meldungen vor: Jnaotst-d» 24 Juni.(T. TT.) Gestern nacht versuchte der gröstle Teil Vor aus dein Fori Prinz Karl feitge!>altciien 200 Spartafiften einen Ausbruch. ket aber von der NMeKuxmafchaft vereitelt ivurde. 72 St ä bei»führet de» Puische» wurde» gestern nach München in eine ItrciionstaU überfuhrt. ?amdrrz, 84. Juni.(T U) Wie da» Bamberger voltSstiatt meldet. Hai sich der MilitSv «mister Schneppen Horst gestern nach Nürnberg begeben. «eil sich dort wieder Unruhen vorbereiten sollen. München, 84 Inn».(T. U) Wie der..Münch. Fig.' nu» 7lug»burg mitgeteilt wird, wurde l" dem schtväbischen Orte Blankenburg eine Änzahl K o m in u. »> st e n verlastet, und zwar neun Männer unl) zwei Frauen. ** nwrden Beiveise dafür gefunden, dast man den Herd einer ne uen stufruhrbewegiing en'deckt hat. Die verhafteten. bl« nach München gebracht wurden, planten einen neuen Aufstand in München und Augsburg. Tilde VerLrkeiiunZ N lN'chs. München, 24 J«ni. Bon dem Münchener Standgericht wurde heute Ernst Nickisch. »er Bvrsihendc de, Fenlralrale». wegen Beihilfe zum Hochverrat »nler Zubilligung mildernder Um'Iönde zu zwei Jahren Festung und den Kosten de» Verfahren» verurteilt. Der C!aa!«anw.ilt bat«« zehn Jahre Festung und Aberkennung der öffentlichen �emi.r beantragt. Mir stellen mit Genugsunna fest, da st die Strafe argen Nikisch einer der eigentlichen Antreiber der A»»r»k»ng der �äterepüHljk weit milder aliSaefaN?n ist. als die bi-chcrinen Urteile Es r äre oder falsch, daraus auf eine a r u n d- l ö h l i ch e GrsiiinunaSänderuna des StanbaerichtS zu Diesten. Nmrang annimmt, vie T 1 1 e n d a�n u n l e r d e a m t« n ' aden sich den Nu»slä»digen angcschlosien. Neue AusschleilunLen in Mcukheim. Mannheim, 24. Juni(23. 1.®). Gestern abend kam es hier wieder zu flröszcren Äuöfchretlun- gen. Auf die Miileitung der französischen OffizierSavotdnung auf dem Raihau», dast die siadt eine«lund« nach tlbiuuf der durch da» Ultima nun gestellte» Frist besetz! werden wütde. wenn sie bis dahin keinen zegcnteil i�rn Wefehl ethalicn halten, z» g da» Freiwilligtnbulaitlon ab, um nicht im Falle e»ner Br. fetzung intennerl zu werden. Dabei wurden die Truppen vom angesammelten Pöbel b« schi m p s l und>eilwei-le amn'griffrn. sc dost sie sich mit der Waffe wehren muhten. Abend» war die Ruhe wieder hergestellt. Zwei Personen wurden gelötet. Um X9 Uhr traf vor der Ludwigs!>afener ziommandaniur die Nachricht ein, dag dve Diadi nicht bcsetzl«Verden würde, so da st die Freiwitügcnlruppe» zuriirkkchre/i tonnten. Oberl>atb von Mann- heim, bei Attripv waren bereit» zwei Bataillone französischer Truppen über de» Rhein gefetzi worden, um evcniuell vorzumarschieren. Ene lvurden um S Uhr zurückgezogen. am ES die sich die für "ro- Völketre�fcv*tlKtzo«s. Daß vöskcirechtSwibria? SVrboItm deutscher Debörden ßfQfn russische Staatsangehörige, auf das wir kürzlich m -fr. 2.87 der..Freiheit" hinaewicfen liatten. zeigt von neuem loiaender Fosi: Ter russische StnatSangehörige Iwan Slef« iorew ist am 7. Mal d. IS. im Sanatorium Ebenhausen bei München berhaf.el worden und befindet sich noch jetzt im Polizei. hefängn» in München. Ein Strafverfahren gegen ihn ist 'out einer Mitteilung de» Staalßanwalt» bei dem standrech'Iichen Gerichte für Münch.» an seinen AlechtSbcisland nicht anhängig. Gine strafbare Handlung wird ihm mithin gar nicht zur Last lbstegt verhängung von Schntzhuft ist aber nach dem bayerischen Gel»gcru»g«zustand»gesetz überhaupt nicht zulässig. Wn» nun diese Inhaftierung z» einem Skandal stempelt. 'st die Talsache, dast Slessarew Mitglied der diplo» « a I j s ch c n Mission ist. die am 0. Juli 1018 nach Berlin ßesandt ist, um der deutschen Regierung da» Bei- ski» der S o w j e l re g i e r u n g aulästiich der S r> "'.ordung de» deutschen Gesandten Graf Mir- * o ch au»zw sprechen. Svährend'eine» B rliner Ailfei'tbatt« «urde er von seiner Regierung nach Stockholm versetzt. Infolge se« Abbruch« der russisch-schwcdischen Beziehungen ivar e» ihm unmöglich, von dort nach Nudlanb zurüc�uzetangen. Er suchte de»haü> telearaphich bei der dei'tschen R- giernng die Genehmigung "ach. durch Teutschland nach Rustland zurückzukehren, die er so- «nhi in Stockholm all auch bei seiner Ankunft a»s deutschem �oden in Warnemünde erhielt. Infolge der Unruhen an der deutschen Oslgrenze war e» ihm unmöglich, unter dem üblichen� �pioiiiaiisckten Schutze»ach Rustland zu gelangen, weshalb er im' Die S.?. D. vns pslikifche Streiks. Eine Funktianärverstmunsttna der S. P. D. nahm Monlaa abend Stellung zu den politischen Streiks. wurde folaewde Entschliesiuna eingebracht, über am Mittwoch cchgestinmit iveaben sott: In Anbetrncht der Verwirrung, die durch die fortwährend häufenden politischen Streik» hervorgerufen wird, beschließt am 23. Juni tagende Ku»iktionärkoniferenz der S. P. D.: Politische Streik» sind Sache der politischen Parteien. ®» wird der Bollversammlung der Artwuertäle Grotz'Brrlin du* Recht abgesprochen, politische Sirert« zu klamieren. Die Fraktion der G. P.D.-Arbeiterräte wird auf gefordert, sich auf den vorstehend fesigrsetzieu Boden zu stellen und«ine Mitwirkung bei deracUgen Beschlüssc» m der Vollversammlung abzitlebnen. Die Mitglieder unserer Partei werden ersucht, nur im Ein- verständni» mit der Parteileitung zu handeln. A»S der Bearünduna der Eirtichliesmna ist bomerkenK- wert, daß der Rofereirt daraus hinwies, dusi von Suhl in Thürinnen..oroste Wofseniendunaen irzeno tvobin aeiandt worbeit" sind. L o n wem diete Maffmsendrliraen airSaehen und a n >v e n sie gerichtet sind, aeht aiis dem Bericht de» VonvärtS nistt deutlich lwrvor. Wie un« Nun»iitaeteilt wird, hat der u n a b b ä n a i be Arbeit errat der Genvbrsabriken fdion»or Monaten Einipetich daaeren eelwben bosi Massen an nubcTanirlc Stclien goliefert werden. Man kann darmiS wohl schliefen, weichen Zwecken die icviaen Wafsenscndunacn '»ieircn. Abemsks ekre EchUrrg der KatteffelsreZse. Der deutfclie Kartosfelgrosthändlervcrband hat in seiner am Montag in Berlin abgehaitetien Hauptversammlung wieber ein« mal kräftig über die Zwangewtrtschafi gesckinrpst. Die Regiermtg ha! dort durch ihren Vertreter zwar versichern lasten, dast trotz aller V-rliele für den freien Handel im Augenblick an die Ans- Hebung der ZioangSwirtschast mit Kartosfetn nicht gedacht werden könne, sie gebe aber zu. d ch die Preise zu niesrin(citn, tf» sei daher auch»ereil» beschlvsten, ein» Preiterhlhun« sllr Kartvfseln eintrete» zu lassen. So erdennt die Regierung überall die Notlage der kapt-; talisttfch intevessteoien Kreise an. Nur der Arbeiter wird immer! auf» nette ermahnt, sich zuirieden zu gelen und ihm sogar zu- gemutet, sich mit einem Abbau der Löhn« einverstanden zu er- klären. zur Jkownme ver geschäftlichen Bttortz mtd der Bermög-iiSauf« fteDtingcn. Zu einer derartige« Regelung könnte sich auch eine genttz rechtssozialistische Slegierung entschließe« wenn sie nicht voll. ständig lapitalritisch uud manchersterlich geworden ist. Eile tick not. d<.nnii die Regelung schon in Kruft ist, wenn die sysbmarischen Austuusche nach Friedentschiuß beginnen, und weil keine Getv-ähr dufür vorhanden ist. daß die durch Eytort in die Hand von Privat» leuien gelangenden Valuten sämtlich zur Ve.siigung der Reich». dank gehalten oder auch nur unter Doachtung der Tevisen-Ordnuntz verwendet werde«. Dle Itoflfl!« rZvmm das lschechc-simMche Gebiet. Budapest, 23. Junk. Auf da« Telegramm Elemenceau» und die Ausf-rderung de» Kommandirrenden der tschccho-slvwakischen Armer, General Pcllr, betreffend die Räumung tschrcha-slowakischen(stebicte», rich- tele der Armeeoberkommandant Bartzm, wie da» Ungar. Korr.» vnrrau meldet, an General Pelle ein Telegramm, in dem er sich mit dr» Bedingungen einverstanden erklärt, und demzufolge er am 24. Juni die Operationen ei»stellen Würde. Zum Schlust verlangt er garantiert, dast die rumänischen Truppen da» in der Note Elemenceau» bezeichnete Gebiet räumen und für dir verursachten Sätädrn Entschädigung gewähren. Auf dies« Note hat der Oberkommandierende der tsrhecho- slotvakisckcn Armee geantwortet, daß sein« Truppen am 24. Juni die Feindseligleiten einstellen und erst am 28. Juni den Vormarsch in da» von den Ungarn geräumte Gebiet beginnen werden. Da» Ersuchen wegen der Räumung der ldnrch die rtunä- nischen Truppen besetzten Gebiete Hab« er der Frledenslonserenf übermittelt. 503#gnwkfo#e(Wsu M den ücnuiubc- traijlcn io Vöhmen. Am 15. Juni fanden in pcniz Deutsch- Böhmen die Gern e i» d e W a h 1 e n statt, bei denen ein a u ß« r g e w ö h n. lich starke» Anwachsen der sozialdemokrati»' schen Stimmen zu verzeichnen war. nährend insbesondere die Agrarier, die ekristlich.Si.'zialett und die Deulschnationale» außerord-ntlickie Verluste erlitten. An zahlreichen Orten haben die Sozialdemokraten die absolute Mehrheit erhalten, m fast allen größeren Städten sind sie zum mindesten die stärkste Partei. Fast »Ne deutschen Jndttstriegeiitrlnden sind in ihren Händen. Be. merkenswert ist bei den Wahlen serner noch, daß die Dentsc�it bedeutendere Erfolg« erzielten, dagegen die hochgespannten Er- ivarlungen der T-elvchan auf einen für sie günstigen WahlauSsall stark enrräuscht wurden. Batocki tritt zurück. Oberpräsident von Batocki hat s-'n» Enthebung vom Amte nachgesucht. SH'ing des vglizu'sm's. Das Verbot der„Republik".— Die Pliinderunsien in gewählt, die Maßnahme ver» Ito V rt'ch' st: gb'vAmen m l der Schweiz. Wer erhält den Uebergewinn? 'Gtit wifsrns-bafllichen Arbeit.» beschäftigt. Ter Recht»beistand Sleffarctv» hat sofort nach seiner Verhaftung da» Eingreifen de» deutschen Au«. bärtigen Amt» verlangt und dies..» darauf hingewiesen, �aß de diplomatischen Pässe Slessarew» in bester C rd n u n(, sind. T r o h ö e m i st seine Enthaflung �>»hcr nicht erfolg!. Die deutsche Reaieruna wind sich' nicht wundern biirffii, �'enn dieser«Jall von der rnffisckzen Regierung zu mcilfrfu Nevreisivmasinabmen a e a en deutsche Staatsangehörige Veranlassung gibt. Er bringt frusierdetn auw eine fo schmore©chä-binunn drt Glaubens an die Unverletzüchkeit des Völkerreeb!» durch dentschre Deliör» den. daß auch in andere» Staaten Deutschlan-dS Ansehen �%ocr aesclzädirrt wird. Elsen. ahiierslteil in Vr?s?so. Breslau, 24. Juni. Die Eisen bah ner von Dreilau sind in den allge- weinen Ausstand geirrten. Der gesamte Verkehr *6 Bre»!au ruht vollständig, jedoch kommen vereinzelte Züge hier »n. Der Autsland soll in ei-ner Maßregelung von Li«gnitzer �iseiibabnarbeitern seine Ursache habe». Uebar die Ursachen de» Streik« wich mitgeteilt: Die Ar- deiter verlangen ta» Mitbestimmung»- und Kontrollrecht der Arbeiter in allen Dienststellen und Bureau» bei Enttasjung Und Einstellung von Arbeitskräften. Pensionierung sämtlicher Beamten über 00 Jnhro. beschleunigte Durchführung de» � ä t« s y st e m» bei der Eisenbahn nach den Frankfurter Nicht- sinien und sofortige Einführung de» Achtstundentage» für die Scheankeiiftärter. Der Streik ocftreckl sich bis jetzt auf die � rte Breslau, C-el», Brockau und umchßt bereit» 17 000 Eisen- dahner. Ez ist nicht ausgeschlossen, daß der Streik, wenn e» zu Viner raschen Beilegung de» Ausstände« nicht kommt, weiteren Während der Diskussion über den Frieden besteht die G-fahr, daß ein wichtige», ,vilts0 Millionen Mar', für die» monailiche Dauer des Per- trage» bedeutet die» einen Extragewinn von 80 Millionen üDuivl Der inländische jjtei».st in Den letzten Monate» z sangSweise erhöbt worden, um den Zechen einen Autgleich für die Lnbn- u.nd Unkosiensteigerung zu getvähren. Es uitterliegl für Volks- wi.ljchafter keinem Zweis.i. daß vie Zechen, mit Aiisuah.n« der besonder» ungunstig arbeitenden, mit diesem Pres« aiitkommen. Tie erwähnten 10 Millionen Mark monatlich sind also nicht nötig um et.va einen durch niedrigen Jnl-tndprei« entstellenden Vaiiisi auszugleichen Sic sind c u tunet Uebergewinn. Darf man fragen In wessen Tasche er geht? W nn irgend ettva» lozialisiert werden, t. h. n ch' im Interesse einzelner, sondern im Jnter sie der B« san-theit Venoendung finden sallte. so stich«»die ungeheuren M c h i w e r t e, die beim Export erzielt werden. Sie entstehen nickt nur bei der Au». fuhr von Brennmaterial, sondern ebenso bei allen übrigen Stoffen� an den n d-a» neutrale Ausland Mangel leidet; und da» ist bei- nahe alles,»a» heute noch in Friede»«quali tat geliefert werden kann. Es ist zw:isek!o« außero-dentlich ungerecht wenn dieser ganze Mehrwert in die Hände einzelner Fabrikanten und Kaufleute geht. Man kann e» noch versteh n, wenn dem Exporteur für da» große Risiko und die größer« Arbeit, die immerhin der Export bed ngt, ein Acquivalent geb-'Ien wich Wenn ihm in Anlehnung an cinen Gedanken de» Außenhandels-Diktatol» Toepfer z. P. 10— 20 Prozent dc» Uedergewinm» in ausländischer Valuta zu freier oder nur ivenrg eingeschränkter Verfügung«herlasien>viri>, so kann er zufrieden sein. Da» Re'ch e hält bei dirser Regelung: l. emen g c-ßrn Te'l der brträch flicken Neberg Winne; 2. erbeb'cke Summen von ausländischen Valuten; ii. wertvolle Fingerzeige Bcr'.in. Der VosizugSrat beschäftigt« sich in der am 24. Juni cr. statt« gefundenen Sitzung mit dem Per bot der ,.R e p u b l i k", da» durch den thcrkommaiidierendeti N o« k e veranlaßt wurde. Diese Unterdrückung der Prehineil�eit wurde einstimmig verurtc'lt und I eine au» den drei Parteien bestehende Kommission beim ReichSivehrmtnister die Aufhebung dieser langen soll. Der VollzngSrat keschtstigte sich dann mit dem Verhalten einzelner Arbsitgeber. die entsprechend dem Rückgang der Arbeiter in den Betrieben auch nur eine entsprechende Anzahl Arbeitmäte anerkennen will. Nach eingehender TiSkussion wurde gegen die Siimmen der D. P. D. solventer Beschluß oesaßt: Der vellzugSrat steht aus dem Standpunkt, daß gemäß seiner bereit« früher gesaßl n Beschlüsse die Arbeiterräte ihre Tätigkeit au»üben bis zur Neuwahl der gesamten Aibeitmät« Groß- Bert!»», auch neun die Beiegschast de» Betrieb» zurückgegangen ist. Jede Tätigkeit, die der Arbeiterrat In seiner Eiflen chafI al« Arckeiterrat ausübt, muß von dem Unternehnn» entschädigt werde». De«»vettcren beschäftigte sich hxr VollzugSrat mit den gegen- uärligen Vorgängen in Berlin, die ihren Ausdruck in der P l ü n» derung der verickied uisten Geschäfte fanden. Aus Grund ein- u-andsreier Jnsorma.icm wurde' festgestellt, daß diese Plünderun» gen von deiieiiigen Seite ganz stzstemalisch«tngelcilet wurden, die ein Jn'cresse daran hat. die Arbeitetscfast zu provozieoen. E» wurde beschlosien. zum Donnerliag. den 20. Juni 1019, in« Bollversu nitziuiig der Ärbeitmäle einzuberufen, um hierzu 2 ellung zu nehnicn. Zu de» wiederholt vorgekominenen Maßregelungen der Ar- belltträt« erklärt der VollzugSrat, t<ß Aibcile.räte i» Staat». und Kominunalbelrieben in Ausübung ihrer Tätigkeit m» Ar- bei«rml nicht disziplinarisch versoigt oder in auNeet Weise de. hindert ivrrde» dürfen. -*) 5eu s' e Vatlona'versammlvvg. � Sitzung vom 24. Juni. 10 Ilhr vormittag». Auf der Tagesordnung stehen zunuch ü kleine Anfrsgen, Auf ein« n f ra gr der A!»ig. Gitün, und(Wen. iZir>. ab die Reg e- n'vfl b reit ft,, m!( mückücki auf die Tiiitrung den Beziehern von Unfall- und Altersrenten eine Erhöhung der ihnen Perni* zustehenden Zusatzrevien zu gewähren und die dadurch enrstehendc».Ecken auf da» Reich zu überneh»,«n, er- 'lärt Kommisinr des RelchSarbeilsamt» Dr. Löwe: Ein« allge- me ne Eibi'kvung der Zusatzrent«» ist zur Zeit nickt mög- !' ch. weit weder die Vers>ch!«rung»träger noch da» Reich jetzt in d r Lag« find, du Patau» iicfc ergebende istotitl-elaiiunj zu tiauen. Jedoch besteht die Absicht, der Natioiialversantmlung einen Ge» setze ntwurs vo zulegen, der..illadittg» unier gb ick geiziger OeraiiffrtzuNfl der Beiträge, eine Erhöhung der Leistun» gen der Versicherungsträger vorsielll. E miweilen sind die Glieditaat. n er'ucht wo den. in hesemd. r» dringlichen Einzel» wllen du ch Zuw ndungen an» den Mitteln der Kriegswohlfahrt«. pflege eiiizngrei-eit. Ruch Erledigung einer Reib« weiterer Anfragen ahn« allge» meine» Jntercsi« w rd in allen dni Lesungen der Gesetz« e n t« u r f über L a n d k r a n l e n k a> s r n, Kassen» ange st eilte und Ersatzkassen verabschiedet. Hieraus vertagte sich da» Hau» 6i» DieuStag. den 1. Juli, narb mit tag» 3 Uhr. lAnfragen. S edtungSgesetz und zweite A«» eoiiing der B.rfasiung.) Ilten!» und «WWW. itjrloh-Wllhßliast.-TiitalBP |r:?<s Weib «nd der KampeliuaiUL. heater des Westens Allabendl. TV Uhr: llaWcrbcrn.HansWaRmaauto Bis Ctß?'ha- 8 Uhr. Zum 16�. Male: b M« IM Schauspiel von Sudermann. Regie: Alfred kotier. Trlanon-Theoter. Ilif. fr?edrichitPil9, Ztr. 4727, 2391. 8 Uhr: Zum 291. Male; Der Ks Eüf von Hermann Su l ermann, Sonntag 4 Uhr: Jolionnisfeuer. Walhnlln«! heater i Uhr: Klcino SkiAvm. Thettir i. Kstt&aiir Thor Allabendlich 7V Uhr: Elite-Sänger ehem. Mitgl. der S'ettiner bfinger Seidel, Rusclii, Horst, Schubert etc. Humor. Spielplan Sommerpreise! 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MUttuoch, den Ä» Juni.»dendS 7 Utzr in WilkeS Feasälen, Seb«sti«nstr. SS Vtrsaminlniig aller in gabritbetrieben brschäfti«ten Maaree TaaeS. Ordnung: 1. Bericht den den Berkanbtun#«* mit kern verband der NetallindustrieTc». L. Didtussion. Da» Erscheinen aller in yabrikbetriede« de» schäftigten ttallegen erwartet Der VorNavdK vrilischtt Zglisrbkitcr-Vtliiiinb Verwaltung Verlin. %d. Amt TOsrlV'� 10«. 8. 8578. Shtmii: Btrll«, SInajrtT, 80. Frcitan, d n 27. Juni, aben»« 7 Uhr im Äe>verts>t.aft»yau», groxer Saat: AuHemd. GtarralSlksamAlang. Tagetordnung: 1. Bericht vom Verbandtiag und Diitusst»«. 2. Wahl der Beisiher im Oauptvornand. 3. Mahl der Beijitzcr im Bauvorstand. Bezirk Csten IR. Mittwoch, den SS. Juni, abend» 4 Vi Uhr Eomeniu»-�ale, Memelerstr. 67: MLtglieder-Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht vom Berbandstag und lvisttisston. 2. Corfu lä e al» Bcisiher im eauys und Gauoorsiand. 3. VervandSangelegenheiten. iJtn.lihinßrurafJtlfJtflrJfilrr aller KranLn»! Donnerstag, den 2<». Juni, abend» 7 llbr, in ivreuer» ,teftialen(s'.üher nöuigSbanti,«rage Frankiurter Stratze 117: Mitglieder-Versammlung. TageSordnuna: 1. Bericht von den Verhandlungen über die Teuerungszulagen und Arr.en mit den Unt:-rncdmcrii der ntavier-, Klaviatur» und Mech.»Jndu:rie. 2. Bericht von der Generalversammlung. 3. Verschiedenes. llm vollzähliges und pünktliche» Erscheinen crsuchl Die Vraucheuleitung. Die Arbeitsvcrmiltlung für die Muiisinstru- menieniniustrie find t nur noch im Arbeit»- nachweiS der Stadt Berlin, Fachadtcilung der Berliner Holjinduurie Rückerftrufze*Jt III. statt. Fernfpr.: Amt Norden Nr. 8G9I, 3692. Vermutelungtzeit 8—12 Uhr. Für lviaichinenacbeitcr v.n 10—12 Uhr. ßernsprrchrr: Norden 8784. Ohne Stachweis keine Arbeit. ZtlltTklvÄllllii lit? Sett!ov der Spedllionsan eslellleL Dounerstag, den 20. Juni tvlS Enalischeu Hos, Alexanderstrafte (SBeii;et Saal): ScktionSvrrsimml MI Tagesordnung: 1. Entspricht unser Tarif noch der heuti»«! »irtsd'aftlicheit Lage? AuS.prache... Besaiuhfaffung über evtl. Kündigung o* Tarife«. Wahl einer Tarifkommission. Allgemeines. Vollzähliges Erscheinen erwartet Der Sektion»vorstand. 2. ». 4. 6. Itillslljtr UMlirdkiltt- i'trbul Verwallung.slell« Verlin R M, Llnlenstrab« (Selitw'r int von'.t— 4.irr.. Telephon!«mt Norden 185. 123». 1087, Slm DounerStaa, den 20. Juni. akch». l» Nhr, im Lokal von DUcaner, Gehdelur.»'' Versammlung aller in den Tllireibmaschittenbetricl'ti besekästigten Mechaniker, HilsSari'eiti'l und Arbeiterinnen. Tagesordnung: 1. Stellunonahme zum Kollcktiv-klbkommen. t. Ditkuiston. Zahlreiche» Erscheinen erwartet Die OrtSvetwattnua� «chimzi Saß. n gjßftj jfjin Achl»«> Die Ortsverwaltu»»�, Kommunistische Partei rm«.pnnrieiaf, otn*o.>tu»i, nur««* w' jüji gndei im Uolai o»n Nletncel. rinvrnpar'cn. v*' na»«tligliederveriammiung t.4). wir» In Mt««,.»et 0ora«-> � Achtung! K.P.D. 22 er Kommission Seile fsieiii Eigenes Interesse. Obmann' II. Bor. Spezlalarzt' H-mt-, Friiucnlelden. Dehand- Inng schmerzlo* ohne Berufs- »törung. Blutantcrsuchung. Teilzahlung. FfiedfijhsU.iai�,"�!'� Dr. mr»!. Frfeürtolr.D,�-�.. Spr. 10 I H. S-t, Sonnt II— I Erfolgrwleh# Bohandlang. verband der Maler. caMerer. Anslrücher llc. vare.«-«.,41.*».»-«. WL" ��iale Berlin«rb-ii-naN»....: F-rulprecher: Amt War#Iaf, 4787 kiern spreche r.«wi Rorbca»191—97. Donnerötasi, den 20. Juni 1WIU, abendS 7 Uhr im Wewer tschaftSbanS, Vngelufer 15 Mglieder- Versammlung Tagelordnung: 1. Wahl der Hauilasstere». 2. Stricht v»n der IL. Generalversammlu»» in Würzburg. 3. Diekiiffion. 4. VerdandSangelegendrite». Zu dieser Versammlung hoben nur Kollegen Zutritt, welche nicht länger al» vier Wochen mit ihren Beurägin im Siüelstande sind oder deren Beiträge gestundet sind. Di- Ort-Verwaltung. ©cäerfl� SHffü «5 »owlo'Speise- und � u. rimmer in grofter AB mPfl»hlf u, Küro Prelflagan»/,«, RahaScl C» �puieimarkt, W. ci»k.Str.l.�v.>s»a»«»U. „•-------...._«5lr.ju «<««.u.»,» Alezavderplah, aeben«$ i m w.« ttollbiiser-comm 10, Arledrlch-Str. 103», no*. SSs.irnb«». S.nt!.«s 00, S.owln0:n.«>»»i°» St.rbtlBj, Bellt All< «« N»8Uch»*"• 20 Qead-i&fte NW Stt-drich-Str. 1«. io W» 00. b.e.s.M#IS Jteaftsßn: Beog-Shr. 4 S**, als.' Aich.»» Ott. Sck»«eberl,: fmuot-Siro»« 21 »»kroaioöli»och ooßerh«» (ost*»lo» wtfer» Omotca Jdebfnom Jchol«-»«*. II, 00.«.O-fk tzchß»»AH«r ch«r M«ff»e- G4chch !DMhntro»«rf: Book not Skr. 132-3, *. k UtlssS-Oir. do»-atzio»str. 13,#0. BsrSarose Ott. Charlolt-ndurg: lMstr. 13,««. BsrSa Sponba«: Brcitr ftt. 18 Zoochkmochoto,»!» 2..» g», h m. Jäft. »oäi,». wmrn' Mtmmrn in Sor»5n?e, Ue, ta fnnaS,« t*r; ,„£«iS««»>»».»?«-»-»!- s»-»">-»«».»»,«faito k. w*-v, iiij�c'1-,�'nOunJcii durch die Nu dj onÄpersammlrmg vor- 'guigi� und iibcr die noch ntonchcS zu fojtn fein wird, ■�(jenaiK' Wortlaut der Nedc des Gcuosfeu H c> a s e k" i>!e er in der Si�un�z dcx Nationalversammlung � Juni gehalten Iwt. iVii-if w'a �r. IV beisichren die die neue Slog.erung geoabe vermeiden will.( (tut- p"cn' daß durch den Friedensvertrag unferm Volke unge» tri,, /chien auferlegt wenden. Der materielle und der seelische Nr to�' schwer zu ertragen fein. AuS vollem Herzen suhlen tonp."'tf" drue», die grgen ihren Willen von Ihren Volks. ifn oi,'�getrennt werden. Wir verkenne».auch nirht, daß durch t% gch-ade da? Proletariat bei feinem sozialen Ausstieg teurer politischen Machtentfaltung gehindert wich. bleibt nicht» andres übrig, als die Annahme de» Vertrag». 'fn""eröhrrf nicht nur dir Hebet,— sie bedeutet vielmehr �''irren jHtiin.(Zustimmung d. d. U.©.) Daß unser Volk tirhfJ''wf'rourigf Lag« gekommen ist. da» verdankt rS jruen tiifil jf Kriegstreibern und KriegSverlürigerern, deren e« sich drhi."'ffrlen erwehrt hat. DoS univahre Gcred«, daß unler Heer N;\., rjst worden sei. daß die Slevolulion uns den Gcgncrn �-'"c»i b,,n» Sinnt fgnfi dem fiitKif. die Schnld igen zu deiken. ?chh&r' dient bloß dem Zwei, die Schuldigen zu decken. Ü'chr an l inmimg b. d. lt. S.) Seit I uli 1818 war der militä« Jär» �'"onb durch Niederlage auf Niederlage gebrochen. "iirini'- n<,<� Wunsch und Willen der Heerführer der Nf u J'jjunnb herbeigeführt wachen, so hart« die deutsche Armee ..uttn.. �in e» Sie Mnffaefck>ick>le testen erschöpft, Nesewen waren nicht h|irbt?? Vabananespicl, das im Frühjahr 10 dl...' l!ar für Deulschlavd verloren und konnte ni 1018 brgennrn icht gut artS nouie ZuseLmung bei den U. S.) • Die Lage erheischt ein klarrv dketn eoe- Ja. (Jün Jfo mit Einschränkungen und Dedingrrngen k deutet, wie tnr bürgerlichen, so nn uiterir«v!iom»len Siecht ein Nein, fiehr richtig I b. d. U.<5.) Ter Abg. Stöbet Vvt mit Bestimmtheit und Entschiedenheit arrSgesproclfen. daß ein neuer Krieg unter all tr Um. släird.n vermieden wenden nruß. Ich frage mich: wie steht dazu dir Erklärung de? Heren Mrnisirrpräsidrnren? Nacktem der Herr Mirtist.rprästdenl in Sutchout zutreffender Weise dargestellt hat, in welche Loge w r durch Alb echnung de» Vertrages kommen »nd sich für Annahme ouf-gcfpiochen hat hat er schließlich zwei Vorbehalte an die Bcieitioilligleit zn der Unterzrichnuna geknüpft. Die Regierung will«8 ablehnen, die Alleinschuld am Kriege airzu. erkennen, und sie will de Im Ultimatum ttttS auferlegte Per» pflichtung verweigern, dir Schuld igrn auSzuliesrrn. Ist die Re. »ierung dessen ganz gew ss, daß die Aüiierlen diese Vorbelfalte an- nehmen we.'den? Hat sie die Sarantie, daß die Alliiertet; sich mit dieser eingeschränkten Erklärung znsriedrngrben werden? Ober an gl sie sich, wie alle vorhergehenden Regieruitgen. in dieser ernsten. schickfa.'Ssch>vmn Stunde unfreS Volke» wstbcrum in ge. fährlichen Illusionen? ES wäre unt�eran�vurtlich, tvenn eine Regierung, wie gerade d»? gegenwärtige, in Erkenntnis, welch fürchterlich« Folgen ein Avbrrirch der Friedenkverhondlungen hat. ort ztmi Punkten des Perl rage», und jtmr gerade an diesen ztvei Punkten(sehr richtig! b. d. U.©.) d.n Vertrag scheitern lassen würde. WaS berechtgt die Regierung— so frage ich aribdrücklich _ zu der Annahme, daß ihre Erliärring nicht aiS Bbltitnnng bt. trachtet wird? Wir ettva ien darüber ein« Erilärung. Sie ist urn so mehr ersoiterlirfz ai# selbst nachts im Friedeu-ZauZschuß voll biefen Vorbehaltru noch keine Rede' mr.(Lebh. Rufe bei den U.S.: Hört, horil) Unklarhrilen, Zweideutigkeiten kann weder unser Volk noch der internationale verkehr vertragen.('2chr richtig! b. d. 11. S.l Einen neuen Krieg zu verursachen, um etwa die Schuldigen der Verurteilung zu entziehen, da« wäre nicht nur Wahnwitz, da» wäre noch ein griihrreS Verbrechen al» die Erklärung de» Welt- lriegez selbst. lSehr richtig! b. d. U.S.— SSiberipruchJ Die Schuld am Kriege haben wir wiederholt im Reichstage so'-'ohl wie in der Natiorralversammlmv erörtert. Ich will nicht noch einmal unsre Ansicht im einzelnen entwickeln. Neri) den Ariä _____...,----- dafür gesorgt I) Di« Entente merftc die Absicht und wurde verstimmt. Rein, ich will Ihnen sagen, wer sich über da? dauernde.Ilnanriehrnbar" freute: Boll, uib Haig waren es, denn die spekrrlierien ja auf den Augenblick, in dem der Vertrag abgelehnt würde, in dem sie in Deutschland weiter vorrücken, indem sie.hve vrilitims-chfen Triumphe vollenden könnten.(Lcbh. Rufe: Sehr wahrl b. d. U S.) Die Cistcrrfctcgicrungen dagegen glaubten nicht daran, daß sich irgendeine Rezsicrung in Dcarrschlaud fluiden könnte, die so töricht, so von allen(riteu Geistern verlassen sein werde, daß sie nicht dock) am letzten Ende den Vertrag unterschreiben werde. Wo» zu erreichten war, das mußte man auch von vornherein er» kennen. Daß die Entente ein FriedenSwerk. daß sie in müh, sanier Arbeit während eiuor Dauer von 6 Monaten, zusammen, gezimmert hatte, nickit zerschlagen würde, das mußte joden Vere ständige von vorrrlettin wissen.(Seht gull b. d. IL S.) ES tonnte sich nur darum handeln, welche Kauzessrv nen In» einzelnen bei Au-siu-hru-ng und Amveuduiig de» Vertrage» zu er» reichem waren, llionzeissronen srud erreich!, allerdings in trüge# trügen den; Maße. Die Entente sticht hat sich darüber audge tasten, wo: halb sie reicht mehr habe bewilligen können. In der Mantel, no e herßi es. daß die Revolution zwar ein Eveiguis sei, zu dem sich die Entente beglückwünsche(Hort, hört! und Zurufe rechts), aber sie hat da» Mißtrauen auch zu der Regierung nicht verloren, die nach der Revolution an das Ruder gekomenen ist, nicht da» Mißtrauen zu den Parteien verloren, die die KoalitionSrcgie» rung bilden; de-in es heißt in der Mantelnote wörtlich:«Sie—> nämlich die Parteien, dir jetzt maßgebend sind— fwten für dt« Kredite gestimmt, sie haben die Kriegsanleihen gezeichnet, sie Itaben allen Vcfehlen der Regierungen, so roh auch die Befehle s,!.—-' lg I.©.) Sic haben gterungen geteilt, ,._. �| u ip(|« II Die sein mochten, gehorcht.(Sehr richtig! b. d. II. S.) Sic haben die Verantwortung für die Peliiik ihrer Regierungen geteilt, hätten sie sie dock, jeden Augenblick, wenn sie nur gewollt hätten, stürzen können- lSehr wahr! b. d. U S.) Wenn diese Polittk der deutschen Regicnrng i-egliickt wäre, s» hätte da» deutsche Volk ihr mit ebenso viel Begeisterung zugejauchzt, wie e» den Kriegs» auZbruch begrüßt hat."(Hört, hört! b. d. U. S.) Da» mag bittet fein, wer will aber bestreiten, daß darin viel Wahres enthalten ist?(Rufe: Unerhört!) Wir hallen e« vor allen Dingen auch, soll unsere PotitiT ge» iunden, für nottreendig, daß man reicht unser Volk monatelang täuscht und im letzten Augenblick erklärt: Wir haben euch an# .......... nicht sogen können. uns an erster Stelle. haben wir durch Ihre stehen, haben bis vor ......... i». die Ablehnung de» Vee» träges, und erfahren jetzt, daß da» Därischnng war.(Sehr eich Ii» l bi d. U. S.) Sie haben die nationalistisch« Stimmung In einem Test de» jbV i BolkeS bis anfs äußerste gesteigert.(Sehr richiigl b. d. 11. S.) ine l''"b wenn e»— reue leider zu fürchten ist— infolge dieser über» _..... m, ,7nV 91» tb«: Wen und überreizten Stimmung Im Osten auch noch nach der gl bei den um an Ser- an� schnitten wurde war keine UH-ÄWZZ DZZ'MWMKZWMZ� ................m>.i s-tniup nur vre alte Regierung in ihrer Gesa heit, die diese Agitation geduldet und zum Teil unterstützt hat. Aber auch auf diejenigen Parteien, die aus einer völlig ver» frhlien Taktik heraus reicht von vornherein für die Aufklärung de? Volke? aeiorot und si» fpr cum.....--—-------- ( 'Cfj A.-------•»»„. Ittz �»usend-n unschuldiger Arbeiter, die außerordentliche»,, �>r dürfen in Sieker Slunde auch nicht die 880 080 KriegSgesirnecue» r cr.ressen, Wir dürfen nicht den ZMtMMM bcS Volles gesorgt und dieser Stimmung entgegengetreten sind hr gut! b. d. II. S.) Nucrhiirt' in mi(Tore der R m der Rrzierun inten, daß die versäumt bat. PP..,„«u,4u, WW-------------- ssarS für den keilen Winnig. Sie wissen alle, daß er die Bevölkerung dazu aufgeforder» hat, einem polnischen EmmnHcli in die Atffew- � �'~s' y<=p(fi gitn v. e. u. S.) Nncrhbrt sind ja In dieser Beziehung vi« Ausrufe zweier Kommissare der Regierung, von den'n ich mich roundere, daß sie von der Oicgierung nicht schon längst abberufen sind. Ich will annehmen, daß die neue Regierung da? nachholen wird, tvaS die alte versäumt bat. Der erste Aufruf ist der Auf- ruf de» Volkskommissars für den Aiten TOin�i»" .. p-»»y''| t( V v WC LT XfOE� Einmarsch in die strittigen Gebiete de» Osten» mit bewoffnetee Hand entgegenzutreten fSehr richtig! b. d. D. Dem.), auch wenn die Verhandlungen durch die Weigerung der ReickiSregirrun», den Brieden zu mrterzerchncn, zum Abbruch gekommen lind.(H4r� höril b. d. II. S.) Ja, er geht noch weiter und sagt: „Wenn die Regierung infclge Ablehnnng de» Gewaltfriedenl durch eine anterswellende Minderheit gestürzt und durch Leute er- setzt würde, die zur Unterzeichnung de» GewaltfriedenS bereit wären, werden wir unS im Osten einer solck'en Entscheidung beitflcir."(Bravo recht). Hört, hönl b. d. U. S.) Ist«» stbon jemals ttetgekomw/ti, daß ein Ver» Srrstü'klun, de» Deutfchen Reiche» nicht länge»«nfgr. hatten, hat. die lZrUente etwa« nach eaeben"imt. 9iuu«,-J kl« ML b b.» 5.1 De, Rhe rebunb if, bcrni.m_-------........ �""k Skiibp.> riirfi vi» in fehler peü in den Nhe.ustrriden gsip friedliche Veziehnngen trägen haben wir folgende« rcr Haltung von reibst, daß uenSvotum erteilen kännett. Der FriedenSfragc bezieht, war MWWW«W» ?Ugernhu,..g. vag w r oem Bertrag joglÄch Tür un» unannehmbar an) den Grit üben, die ich angeführt chabe. �'«listen das Vaterland zu suchen, wo» B->. hztlen unterfdirerben wollen. Wir haben vielmehr stet», inSlv- i Mit(i*r Unterzeichuung des jetzt eingereichten Antrage» sind wie Tauer uiAt w«derstctli'n keim««.'r�t.n__.... sondere am 12. Mai. an aar kühn, da«»a f-th r.i I eiuverstauben, denn wir wollen die Unterzeichnung de» Frieden»- vartchfage». Wir verstehen darunter einen FriedenSsckstnß, de« unumwunden ist, vorgenommen wird ohne Silbrnsiechrrei und *Hne Hinteetiiren. Ich fann mi- nicht versag», die Reg'.ernng In diesem Augenblick nochmals dringend bauve zu warsea. dem geraden Weg anchr nrrr um Fcngerbrertr zu nettasse*. gn der Wantelnote o«? Alliierten� heiPt et«lgörücüichi richtig I b. b. IL@4 ««Hr �5«m Tchkusse müssen i>Ie Alliierten und Moziierten e» offen »«»sprechen, daß dieser Brief and die«nzeschtossen« Denkschrift ihr tadtcS Wort in der HnaulcgenWi dnrftellen.- Aber tci ist noch nicht aAeS. fondern daran knÄpst fich eine tociter« Beinerkanq� sie erklären nämlich, ,«8 maß der Frieden in feiner ledige» Gestalt entrordrr angenommen»drc abgelehnt wer- den." Sie lassen also eine Abänderung der Gestalt, wie sie in den letzten Dokumenten vorliegt nicht �u, nud diese Airkündigung wird in chrer Bedeutung noch stärker durch dbe Mitteilung der Friedenspräliminarien an unsere Delgaton vom 7. Mal 1919. Darin nämlich ist von vornherein um Klarheit zu schassen von der Entente bemerkt worden, dass der oberste Nai nach Prüfung dcS deaitschen Gegenvorschlag?„eine schriftliche Aul- wort«« die deutsch« Delegation richten wird mit Angabe der Frist, binnen der sie ihre endgültige Gesamtairttvort zu erteilen hat". Die Entente läsit also ein« geteilte T ntloort, ein« Antwort mi! Vorbeh-.ifl, wi« ich fürchte, nicht zu. Die Regierung darf sich aus den Boden dieser grossen Gefahr nicht begeben. Sie muh unter- zeichnen. Wir brauchen den Frieden, denn sonst kommen wir«ich! zum Wiederaufbau unseres Volk?körpers. Der En tentckapita! ik.mus will sich durch dm Friedensvertrag stärken und das kcqntalistische System in der Welt gegen den fort- schreitenden Sozialismus stützen. Vergebliche Miibcl Nicht der iburraai kralischen Planwirtschaft, sondern der sozialisierten Wirtschaft gehört die Zukunft. Ohne die Ausschaltung des Kapital. gewinn? lassen sich schon dee auf unS lastenden Verpflichtungen gar nicht erfüllen. 1 Die Vorgänge der letzten Wochen in Frankreich, in Italien, l» England beweisen, daß die Arbeölerklasscn dort überall erstarkt, daß große soziale Bewegungen im Gange sind. Aber«s wäre durchaus töricht, wenn«uru etwa auf eine nahe, in den nächiten Wochen zu vollKiethoeide Weltrovoliukiou rechnen wollte.(Hört, hörtl unld Scchr richtig! bei den Sog. Die Wcltrrvolntwn schreitet vorwärts, sie schreitet nnaufhalt- sam vorwärts, aber nicht so rasch, wie wir eS wünschen. Und aus diesem Grunde mutz der FriedcnSucrrag unterschrieben werden. SS-chr tichtfgl wnd Beifall dei den IL<5.) Wir haben die volle Zuversicht und sind durch die lebhafte soziale Bewegung in den «enunntea Staaten in dieser Zuversicht bestärkt worden, datz der Friedensvertrag schlietzlich durch die Solidarität des intcrnatio- nolen Proletariats, daS überall zur Herrschaft kommen wird, ab- ««Sichert werden wird. Dem EntentekapitaliSmus könne» wir »artnn mit Fug und Recht zuvusen: Ihr hemmt uns, doch Ihr zwingt uns uichtl(Lelchaste Bravorufe.) Sie Berliner Sparlalus- Woche. Ein Nachwort zum LeHebour-Prozeiz. Ledebo-ur ist freigesprochen. Di«.sozialistische" Negierung Ed«rt— Scheidemann— LandSberg— Noske— Wissel! ist verurteilt, derurteill von den bürgerlichen Geschworenen. Sie hat die. je» Prozess erheben lassen, um den Genossen Ledebour und die revolutionäre Bewegung zu vernichten. Sie hat ihn erheben lassen, «m die Hetze von der blutigen.Spartakuswoche" aufrecht zu er- Haiden, tun vor der Arbeiterklasse und der Geschichte ihr« eigene Schuld zu verdecken. Di« Militärs forderten von ihr scharfes Vor. gehen. Sie ließen ihr diese Forderung durch ihren Gemeinschaft- liehen Vertrauensmann, dem damaligen Sladtkommandanten Fischer, feierlich ansagen. Fischer Hot es eidlich bekundet, bevor noch NoZke» Telegramm an da? Gericht eintraf, daß fein Zeugnis dem Wohle des Reiches Nachteil« bereiten würde. Tic «Soldaten", so bezeugte er, stellten drei Bedingungen: 1. Mili- •Säcifche Eroberung der besetzten Gebäude, keine Verhandlungen; L. Bedingungslos« Auslieferung der Waffen; L. Festnahme der JFührcr als Geiseln. Den beiden ersten Bedingungen, so bezeugte .er, stimmten die Volksbeauftragten ausdrücklich zu. Gegen die letzte äusserten sie Bedenken. Als aber Fischer darauf erklärte, er werde die Festnahme auf eigene Verantwortung ausführen, fcrsolgte kein Widerspruch. Die drei Bedingungen sind restlos ausgeführt worden. V e r- fhandlungen über die gütliche Freigabe der besetzten Gebäude tvurde» abgelehnt. Das Angebot zur Freigabe der sämtlichen sbesetzten bürgerlichenZeitungen als VcrhandlungsbasiS genügte nicht. Keine Verhandlungen, hieß es, ehe nicht auch der.Vorwärts" vor- ßveg freigegeben und damit die mollige Pressfreiheit hergestellt ist. »Die Pressure iheit in der 0. Revolution-, wo che zum Gegenstund einer Verhandlung zu machen," so«rllärte die Regierung am & Hanuar d IS,.ist wohl ohne Beispiel und die Regierung «lud der Zentralrat Hütten sich um jeden Kredit gebracht, wenn sie 'ans ein so iiierlwürdigeZ Pevlangen eingegangen wären." Die- iselben Minister deS Belagerungszustandes, die die Pressfreihcit sämtlicher Zeitungen in ganz Deutschland in Frage gestellt haben, die soeben die öffentliche schriftlich« Beschimpsung oder Bednohung der«Reichswehr in der Poesse, in Fluzbluttern und Broschüren mit Gefängnis bis zu einem i�ahr bedrohen, falls die bestchemden Gesetze keine höheren Freiheitsstrafen androhen, die soeben die.Republik" und die.Freie Welt" wegen.gemein- gefährlichen Hetzen S gegen die RegierungZiunpperi" verboten, sie stellten heuchlerisch die Pressfreihcit de» regierungSsazialist'isihe» >VorwüitS" hoher als das Leben von Hunderten von Pro- ksetariem. Sie verhandelten mit Ledebour und den übrigen Dele- gierton der revolutionären Obleute über die Voraussetzungen der Vorhandlung, w-rhrend NoZk« Truppen zusammenzog, zur riiilltäräschen, blutigen Erstürmung dar besetzten Gebäude. Grus KB esta r p, der Leiter der militärischen Aktion gegen den.Vor- tväriS", der jetzt in Zivil mit dem Herrn Staatsanwalt politische sGestnigeme in ihren Zellen lieft ctit, al>er über sein« Tätigkeit nfür daS Edonholel, weil.nnerhebiich", nichts angeben darf, hat tbekundet, daß der Befehl zur Erstürmung des.Vorwärts" schon nur DouneeStn?, den 9. Januar, für Freäxag früh, den 10. Januar, gefl-ben und dann in seiner Ausführung verschoben und für Sonnabend früh beschlossen wurde. '' An diesem Donnerstag fanden Riesenkundgebungen der Berliner A r �«> ie r sch u f t im Humboldhain statt, die verkangten, datz kein Tropfen Arbeidebblut mchr vergossen wird; der Zeiiiralvorstand der U. S. P. Gcv.-B-riin schlug dem «ßentralrat und der Reigernng vor,«inen WasfeustMstand ein- treten zu lassen, ein Vorschlag, den seine Vertreter sowie da? AktionSkomtiee der revolutioi ären Arbeiter vioss-VeelinS, i» dem sitivöhl die revolutionäre« Obleute der.'rnn«- Gross' betriebe, mie der Spart-AuSibund vertreten waren, schon am Montag abend, den 0. J-nmar, vergedlbch gemacht hatte, und er- Jlärt« sich bereit, oor Eintritt in die Berhandlungem auch den «Vorwärts" zu räumen, wenn die DiffeoenzsuiMe einer pori- dätisch zu sam ineugZetz t? u Kommission ülwrwiesen wurden. Der Bayer isiht Dkl nisterpräsi beut Kurt Ei» n« r, die vu-gierung BrannschweigS, die unabhängigen Minister Sachsen? s'Wderte» «erhandiungen. Die Herren Ebevt. S.heidemrckU, gauoSoeig. ßkoske täuschten BecharMiingS-.pitl.e-n vor. während sie deii«e ebl «-gib»» hatten, den.Vorwärts'-m Samo.ibe.nd früh mn »chnieren Minen zu nehmen. Genosse Ledebaur und die ßbnyn Vertrete- der AAutf.', Händen sich«m 10. Januar beim Ze..'r<'lrae ,n Hungen pu. Her manu Stella«xw and der lldcgiiecung, liess sie durch allerlei Ausflüchte bi» nach Mittermacht vergeblich«f den Beginn der Verhandlungen tvArien. Er destelAe Lededonr rend die übrigen«uf Sonnabend früh, den 11. Januar, am ja verhandeln. In dieser Nacht vom >9. zum IL Firnuar wurde Genosse Lebebour von einem grossen Haufen schwerbewaffneter Soldaten,«nter Führung von Leut» nant I ü rge n» und vizefeldwelei»on TySzka, aus seiner Wvhniurg gewallsam herausgeholt«nd nach der Kommandantur gebracht. Der.Vorwärts" wurde aber am IL Januar früh militärisch genommen. HI ab un de, der Stabtkominondant, erklärte Ledebour, ihn nicht in. Haft behakten zu können, da kein Haftbefehl und lein Grunid zur Verhaftung vorliege., Da erschien Leutnant Fischer, der Vertrauensmann der»Soldaten" und der Regierung, die ihn zum obersten Leiter der Operationen gegen die ZeilimgSgebäude bestellt hatte und nahm Lrdebour aiS Geisel fösL DaS war die Durchfüheung der dritten Bedingung .der.Soldaten". Die erste und zweite hatte Graf Westarp durch die militärische Eroberung deS.Vorwärts" den.Sol- taten" erfüllt. Er nahm auch d'ie Parlamentär«, die waffenlos auS dem.Vorwärts" herauskamen, gefangen. Als ihre blutigen Leichen kurz darauf auf dem Hofe der Dvazonerkrferne lagen. hat er sie, wie er bezeugt hat, nicht gesehen, auch nAt seinen Kameraden sich nie über das Schicksal her Parlamentäre unterhalten, selbst nicht, als er in einer Zeitung las, dass sie auf dem Hofe der Draz�onerkaferne, wohin er sie hatte bringen lassen, er- schössen seien. Der Leutnant Jürgens nnd der Plizefeldwebel von TySzka konnten trotz aller Bemühungen der Verteidigung nicht als Zeugen vor das Schwurgericht gebracht werden. Der Leutnant Fischer aber bezeugt« eidlich, dass b« den.Sol- baten" der Plan bestand. Ledebonr zu ermoriden. Er bezeugte auch, daß das Stirrmbatalllo» im KronprinzeupalaiS gegen Lltdebour besonders erbosst und erbittert war. In dieses Kronprinzenpalais ließ er Ledebour und den gleichzeitig fest- genommenen Genossen Ernst Meyer aus der Kommandantur durch enge, dunkle Höfe in der Nacht führen, die«Soldaten" etwa 8 Schritte hinter den Gefangenen, das Gewehr los« in der Hand. In diesem Kronprinzenpalais, in der Obhut der»Sol- daten", die seinen Mord planten, wurde Ledebour vier Tage lang belassen. Di« Herren Eberl, Scheibemann, Landsberg, NoSke, sie wussden däeS alles, wenn man nicht annehmen will, daß Fischer ihnen keine Mitteilungen machte. Die gpmze Presse meldete LedebourS Festnahm«. Die Volksbaaufbrazten taten nichts da- pegen, sie gingen nicht gegen die.Soldaten" vor. Sie gaben ihm-nicht feine Freiheit wieder, st« brachten ihn nicht aus dem Gebäude, in dem er-in beständiger Todesgefahr war. Aber als vor dem Schwurgericht Fischer über die.Soldaten" näheres ge» fragt werden sollte, als er Auskunft geben sollt« über seine Be- sprechungen mit der Regierung in jenen Tagen wegen Lede- bour, über die Auwel su.,ip.n der Regierung in dieser Beziehung, da fiel der grosse eiserne Vorhang, der in diesem grossen Revolu- tionSprozess jedesmal niedergelassen wurde, wenn die Verteidi- gung auf die Quellen der.SpvrtakuSwoche' siiess, und sie restlos blosslogen wollte. Der Mordplan gegen Ledebour war am vierten Tage feine» Aufenthaltes im Kronprinzenpalaä Snoch nicht ausgeführt, aber die.Soldaten", welche Rosa Lujemburg wn-d Karl L-iebkilecht in -jenen Tagen verhaften und.auf dem Weg i-nS Gefängnis ermorden Lessen, sie duldeten nicht LedebourS Feeilassung. Nun musst« Rat geschafft weiden. Es wurden das St ras recht und die Form de« Strafprozesses in Bewegung gesetzt, um die Frei- lassung LedebourS zu verhindern und ihn womöglich auf Jahre iLZ Zuchthaus oder in« Gefängnis zu bvlngen. Genosse Dittmann bezeichnet« als Zeuge vor dem Schwur- gericht die Prozeffierung LedebourS als eine politische Felonie Iber da-iualigsn VokkSbeauftragisit. Wir haben dem nichts hin- zuzufügen Yrsffesk mmen zum Freispruch tede!;ours. Die Freisprechung LedebourS hat die Deutsch« all- deutsch« Zeitung geradezu in Ekstase versetzt. Sie erdreistet sich, Ledebour heute noch— nach dem Freispruchl— als Verbrecher zu bezeichnen. Das Blatt schreibt: .-Es muss zunächst gesagt sein, dass das Urteil selbst ge- eignete ist, Beunruhigung und Erstaunen in allen Kreisen zu erwecken, die sich in dem Wirvwarr unserer Tage noch einen 9k st von Rechtsempfi n-den bewahrt haben. Denn allem RechiSgefühl schlägt der Freispruch geradezu in» Gesicht. Es wird für alle Zeiten un-vevständliich bleiben, wie man einen politischen Verbrecher jusi in dem Augenblick« als unschuldig freilassen konnte, in dem die Grösse seiner Schuld aufs anschaulichste zutage trat. Denn, dass de schwere Not, die heute auf dem unglücklichen deutschen Volke lastet, zum grossen Teil« auf die Betriebsamkeit der Ehren LedebourS und Genossen zurück- zuführen ist, dürfte allmählich auch dem Oberflächlichen klar geworden sein. Wir erheben aus» bestimmteste Einspruch gegen dos UrleiiL" Die.Deutsch« Tageszeitung" schlägt in d-e selbe Kerbe; sie erzählt ihren Lesern, daß die Schuld LedebourS durch den Freispruch nicht aus der Welt geschafft werde, und daß das Ut'ei l das wirkliche Rechtsempfinden erschüttere. ES ist ein« starke Anmaßung, wenn dies« sich einbilden, das R�chtSemps nden des deutschen Volke» zu kennen. Der.Vorwärts" gibt zwar zu. datz«in Schuldbeweis nich! erbracht sei, benutzt aber natürlich die Gelegenheit zu einem hämischen Ausfall gegen Ledebour: „Uns gibt seine Freisprechung die volle Freiheit auSzu- sprechen, daß LedebourS Handlungsweise im Januar politisch- unsinnig und moralisch verwerflich gewesen ist, und daß Deutschland zu allem Unglück nur noch daS eine fehlt, dass dieser Mann zu politisch massgebendem Einfluß aufstiege." Kennzeichnend sei LedebourS maß. lose S« l b st ü b« r s ch ä tz u n g..d-e zu den wirklichen Kräften in schneidendem Missverhältni» ftehl."" Warm« Töne der Frciib« und deS Mitgefühls findet unter allen Berliner Blättern allein»i, demokratische.Berliner Bolkszeitung":' .So und nicht anders konnte das llrteft über den Mann - kaukn, der von dem Gericht wohl eines Verbrechens angeklagt wendep kennt«, der vor der Welt aber als«in Mann von ehr- üchster Ueberzeugung, mit makelloser Weste, staub. Der Freisprach war gerecht." Zum Schluß gibt das Blatt feiner Genugtuung Ausdruck. dass der Prozess vor einem bürgerlichen Gericht stattgefunden hat. und meint:.Wa» wäre wohl aus dem Prozess Leo« lour vor einem Mit. t ä kg« ä i cht geworden?"* Sämtliche übrigen Berliner Zeitungen halte»«S offenbar ff-r nnpr- tdrer Mund«. 5ibf.r de» Anchwa« de« Progrstrr .-»«v* mtr«i» Wort zu w�rr. Gewerkschaftliches. Aufruf cm die auf dem Boden der Opposilioa stchende» Delegierten zum Gewerkschasts-Aougreß. Warte Getnossenl _ Der diesjährige Gewerkschaftskoirgress hat ja all bnt u'ragen, die die deutsche Arbeilerkiasse seit Mouatau bchchäft.gi- «tue klare und eindeutige Stellung zu rühmen. Was wird- und Dreifache mit kriegsbereiter Äulrüstiimr ver tärkb a Betätigung der Stveifposlen, auf arbeilSwillige Beamte»en Helfer in moralischer Beziehung eimzuwi-rken, wurde von 1 Reich-Swehrfreiwilligen siffteinat'isch unterbunden.® statteten den ausgestellten Streikposten nicht einmal einen zeren Aufenthalt vor den bestreikten Dlenstflellen. Wer �£ schnellsten» dem groben Befehlen de>r Söldlinge folg!« 0 vielleicht den Mut hatte, auf sein Recht als Streikpofteniiek�t» pochen, wn-rde ohne weiierrS'in Scki-ui.'hafI genommen. Auf I nur mögliche Weis« versuchten diese Sicherheitsmänner den- höheren Lohn kämpfende» Beamlen-Aiishelsrvn daS Rückgva- i brechen. lAuf dem Amt-Wilhelm wurden sogar Reichswehr willige als aktive Streikbrecher Mit iGenehmrgung der Dir»! vorwendet.. Die Zenlrakstreikleitung bringt diesen umerhörten der-militärischen Söldlinge zur Kenntnis der OeffentliAstj-- Sie erü-ebt ganz entschieden Protest gegen eine Verwendung. mlilitärischen Macht in einem wirlsitaftlich-em Lohn kam pst u gegen da? Besdeebon der O-lierpostdöroktion von Berlin, den 9 werkschaftlichen Kampf der Angeftellten«nit Handgranate»" Schutzhaftzellen unterbinden zu wollen. , Die lZchrtralstreikleikunZ Die Ausbeulung in der Kravattenbranche. Jedermann weiss, welch fabelhaste Preis« für die ei"M% Krawatten, Binder usw. gezal)lt werden. Geradezu sprichvör'-'-ff ist der Reichtum der Kraivatteiifabrikailten gewonnen, aber»-r joder kennt die unglaubliche Ausbeutung, d>« dies« Herre»* ibcen armen Arbeitern und Arbeiterin nen verüben. Sikt Mitgliederverfamwlung der Zuschneider, Abnehmerinnen. richte rinnen, Packerinnen, Heioiar bc i ter i» n« n usw. am Montag- Schulz'-Festsälen bc-gowohnl bat und das Elen-d milangesehen b» da» den Versammelten auf den Gesichtern geschrieben stand, kann sich erst ein Bild davon machen. Nicht nur, dass die Ari-c- löhne für ein Dutzend Krawatten 2— 3 M betragen, die Arb«-� rinnen sintd noch gezwungeu, HilfSarbeiterinnen in ihren nu"gen zu beschäftigen und dieselben auS diesem kläglichen Lc-b-- selbst zu, bezahlen, so dass de-r endgültig« Verdienst etwa I ftü ft' pro Diit-eiid b-elrä-'t. In angestrengtester Arbeit ist nicht ni>,T'K'ft niefir als 7— 8 Stück in der Stund« herzustellen. Ter Hu»!p treibt die VetriobSarbeiler, noch Arbeit mit nach Hanfe zu nehi»f-7 so das; eine tägliche Arbeitszeit von 16 Slunixn allgemein üb-- ist. Alle diese grauenhafte» Zustände bele-u.tuete der Restrf» W e! ck a r t in längeren Ausführungen und sonderte zu e-»he- sicher Organisation auf, die allein diesem Elend ein Ende aw-% kann. Alle Beschäftigten werden aufgefordert, zur ttnlerjiützu--� bei der Ausarbeitung eines Tarifvertrags Die auSgeriillien Fr»9� bogen an die Kommission. Sebaltianstr 37, 38, zu senden. OVciord-'f- wird im wesentlichen die 46stündige Arbeitswoche, di« Entlohnt-�'' der unumgänglich notwendigen 2 ersten Ueberstiiii.den mit 25 �r?' zent, die weiteren und SonnwgSarbeit mit 60 Prozent. Die Do--' beza hl ii ng der im Akkord Beschäftigten, gleiche Bezahlung st männliche und weibliche Arbeitskräfte, gleiche» ArbeitSqiiaiit---b für Betriebs und Heimarbeiter, die Msck>afpu»g der Beschäftig---� von Hiliskräften durch.Heimarbeiter, die Stellung der Nähzutav'-- und schliesslich d!« Entlohnung von Ferien. Die A-ussiellnng Tarife wird dar Lohnkommission überlassen, die im Laute Woche den Unternehmern ihre Forderungen vorlegen wird. 8a ben Verbandlungen selbst wird ein« 7gl!edr!g« Kommission gestellt ans Dem IBranchcnlciict, dein Referenten Weichirt.>-ow-« drei Vertretern der Betriebs- und zwei Vertretern der arbeiter. Generalverscrmmlimg der Sakiier. Am Montag abend nahmen die Sattler der Verwaltun.ft- Berlin Stellung zum VerbanvStage in Nürn.crg- Kvll. Weier besprach einleitend die Finanzlage d-.'S Wik' band?» im allgemeinen, der VermaltungS stell« Berlin im befow beten. Die bisherig« Höhe der Beiträge sei beeinsiusst worden durch di« Verschiedenheit der Löhne, die in grossen und kleine« Städten'sowie in Landorlen gezahlt worden sind. Durch di« schlecht« Entlohnung namentlich der Gesibirrsaliler auf M'" plotten Lande waren bisher auch die Beiträge ni.-drig bemcssc«- Die fetzt vom Hauptvoritand vorgeschlagenen neuen Stafsel' -beitrage seien nach den jetzigen Verhältnissen zu niedrig. Dw für schlage der Ortsvorsiand höbere Beiträge und eutspc«' chend auch höhere Uniersiutzungssätze vor. Nach längerer Debatte wurden dir Vorschläge de, OrtSvor« standes im allgemeinen gulgaheitzcn. gleichzeitig aber die biSherssk« Kranken-. Sterb'. und UmzirpSunterstützuug als nicht ver«'"* b ar m i t dem Sbaraltkr einer modernen stamp st «rganlfation bezeichnet. Die wöchen-lichen'Beiträge stllf* nach diesem Antrag wie folgt festgesetzt werden: I. Klasse 1 50 S12' 2 Klasse 1.20 M, 8. Klasse(1,80 M. 4. KI u sie 0,55 M. Umzn�' un-er'tuyiing soll nur b-i Arbeitslosigkeit und Massregeluna twrfVn. x _ mit wenige«e, ,« ff,uv-" BMvMtobaurt W«uiwsätzitch(eil-£-(rc-.Turtrr:<> If'�U werden. SMcrnuf twirke mit Rillkstcht mf dt« nod; vor» J gilben zn? I reichen tlnlrägr zu andere» Punkten des I»ds ages die Gencroivcrsainmlung aus Mittwoch, den 2. Jul», Waqt.' iottschalk zum .-■"oung? der Versammlung truirte sloll. Ersitzenden der Ortkverwaltung genwhit. Einheitsvrganlsation der Musiker. enter geineinsanvn Mi�liederversamtrrlnng der Ort!- I �--'dorftaiiö dcS neuen Ei nhcitSverbandeS < S Deutschen Musikcrverbandes— t»r- ■ mcn. Die EinhcitSorganisation tritt am 1. J»IZ d. I. in fii r ,J(n" Sam" ktt sich die gesamte organisierte Musikerschast . Alands K'i evtl. Lohntäinpseu und dcrgl. eine starte Ein. ""ssroni geschasfen. � ki, Crtf'Uorftanb wurden-gciuühlt: Schwieg?, jL'"venöct. Wv'sciig, 2. Vvrsiyeudsr und COman» der Sek» . tcc,nu:�E'c' l. Kassiiifiiihcer Ttrehle, 2. Kassensührer vlck'> Schriftführer und Sekretär Galla». 2. Schriftführer ix. r Beisitzer Guthknecht, Schieincntz, Hoch und Justo. di,.. noch Beschlüsse gesoßt, die den Mitgliedern oer> ' rnii?ViTn,.ienmufiIetii zu spielen und in geschlossenen in Uniform. Eisbewegung der Werkmeister in der Luxuspaplerbranchc. � Tonnaberrd fand cnc öffentlich« Versammlung aller in tS �ktiSoopier-IiidUstri« tütigen Werkmeister, Direktoren und s.'rr statt, vom Vorstand und der T�rifkommission des dx"'"'Uitr-Vrrbanides für das deuliche Bucltbinldergcw.rb« und ! tr, Berufe einberufen, um über die wirtschaftliche Lage M,. �Nischen Angestellten in der LuxuSpapicr-Jndustrie und i>i iosse��� Forderungen derselben zu beraten und Beschlüsse k j�l'r Vorsitzende Keller betonte, daß diese GekxrfkS. oder i, � Bewegung nicht iidentisch mit der zniällig zur gleichen Feit | j��cn«_ gesetzten Streikbrwegting dejr ti ngcilellten t>'8 Pap er. darvn anMVgenv«ittrtrtngtmtzmr jfat tScchf �«e» rmgeftRöesw Ausschüsse Kaafmünniflde vrgrtrrvt» d» der Ledor.«r» Ardeeraare». Branche und Schub» ctzhunpcl. Donnerstag abrtios 7 lU>l, in den Musiker a!en. Kaiser. Wichel insrr atze 37, offrulllche versaunn» lung. Benirbt von der Tori wer hn ndiung. D. W. F. Wert, Bloabit. De BciriebSversonrmtung sendet erst am Donnerstag in der.Kwone", Att-Dtoab t, statt. Artilleriewerkstatt Liid-Lpandou. Die Kollegen und Kalle» ginnen von S. A. I urw 2 trrssen sich Mittwoch vorinittag» Ii Uhr bei Vcspcrburg, Nooenesrr. C, zwecks Regelung von Nachzahlung. Ncunuuut, 'Warnzm?««» KmRerpWL"_ ®fc bebaue rN che« Fol«-««tat AiöeifltminflulniWJeiJ b» ssattgen arifn* dcoelt« gestern geäusxertrn«Zefllrchtunqon. GS bcwenslen. wie berechtigt und nolwenbög unser» Warunng«!» big Artxntrrschaft war, sich von derartigen Srzessun fernzuhulte«. Unser« Gegner find cS, die setzt Krawalle hrrdetwairsche»,»«l diese zu politischen Putschen gegen die sozialistische Ardctterschaft entwickeln zu ldnnen. Wir warnen die Arbeiterschaft da?»et for 'ITf...........-„ ?„■"en einzureichenden Tarif. Derselbe fand in allen seinen t„n" n vollste Fustimmung, nur wurden noch«inrge Vcrbesse» P m" rn denseK>en aiisgeno Minen. dtz'och ausgiebiger Diskussion wurde sodann der Vorstand und Itiiy» an�ommissioii beauftragt, die nunmehr sormutzieeten Forde» der Zustündgen Unter nehmer-Organisatian zu unter» I" ond für einen cht nn igen Tarifabschlntz einzutreten. tn-w�t'ch zablreitbe Neuaufnahmen in die Organisation be- 1 5Up?.u'n die Anwesenden, geschlossen für die Durchführung der Zungen einzutreten. "utlV-'cr VerbandStag der Hoszarbclter erhaslen wle noch Richtigstellungen; Der Antrag kr StaluteuberntungS» über den Antrag aus Berlin, Brauiifchtvcig ui« Il-lLII I n o- vtcht nur die'Berliner Vertreter voll-ühlig den Saal ocr» " ,tz"ch her Abstimmung, mich die Vertreter aus Bremen, ' �..mV p... w-.%.ci. Ä schweig. Halle. Gotha. Zeulenrgoa eZ 'de Huben sich dem Vorgehen angeschlossen. pandau und Luchen- |l ,viitt Versammlung der I/t der Stapelkonfektton Beschüfllnten .»iii Montag statt. Eine vom Genossen Fischer am Ein- !( j" ivine« Res rateS gemachte Mitteilung über die Frei» I" 0 L e d e b o u r S ncf brausenden Beifall hervor. Für Ihn»" kamen die zurzeit in der Branche beliebenden Mißstände. | i rL Wenn setzt groß, ,""""*"* 0'O'--- fij.: gewerkschaftliche SolidaritätSgekübl läßt noch v cl zu wünschen i> iV®?enn kbl gtoße Arbeitslosigkeit in der Branche herrscht� i> �-l d>e Arbeiter zum großen Teil selbst schuld daran, die sich Wig i guten Feiton auS purem EgoiSmuS zu menschen» ioit, Massenarbeit und zu schättMichtn Löhnen hergegeben «•(, ,(n-• i'ch die ersten Stepper und Bügler müssen an ihre Mit» ' f denken. Ter Redner führt Fäll»' an. wo aus dem Foide «�.' llekehrte für 7 Mark arbeiteten, wo sie 25 Mark zu be» &0h n dätten Gegen das Verhalten der Firma A, �" u. G e r> ch I o w i g, die jetzt für Sacra« in der Iz»befkefbun g M. 9,75 statt die tarifmäßigen SL» u zahlen wagt, gedenk! die Organisation schart vor» j.'ten. AIS eines der Hauptziele w'rd die Abschaffung des � lhenmeisiersyslems betrachtet, va» geradezu ein KredSschadvn' wuide durch einep Schuß schwer verlebt' rn; AI',"------ V deutschen Volkswirt ickvarl bedeutet.| dl-rck icf t ffT. r rd U tetltim£ et L, ti« ist -.-___ 1jj._! konmien wird.' 1«ben davvn. Sie Slrazen-Anruhen In Win. Die Opfer. Die tumukkarifchen Vorgänge� am Montag haben sechs Man» scheuleben als Opser gefordert. Sielen iwiterc Personen wurden roerletzt. Der Kbeinpner Otto'Regals t i aus der Bit;» Hagener Ehauss.ee 12 loiirbe du.ch einen Ria s h i, re u gewoh r s ch u tz schtver verletzt. Frau Marie Jabcrler gcb. Schulz au« der Bellermaunstrasze bü, Luise Ha h a> Ich au» der B.'�ermairn. straße 16 und Frau Emmi Puhl icke geb. Unger wurden durch Arm» und Oberschenkeifchüsse verletzt. Der 14 Jahre alle Säuler Albert L y g n I a w s k i a, S der Zivaisu.rdec Straize 13 erhielt in der Jnvalidenstvaße in der Rühe der Markthalle einen tödlichen Brustschutz. Die Frauen Jaberke, Hahnisch und Pübllcke wurden, wie wir bereits gestern berichteten» von MattfUevecn der Ein» wohnerwehr angeswosser.. Da» zwölsjährtzre Mäidchent da» wie wir ebenfall» mtt- teilten� am P�ippelplah erschossen wurde, ist>te Ilcine Elfe Machartzki au» der Strrutzer Straße 64. Aeder den trnprigen B-ingang wird unl von oec Mutter be» aus so tragische Weise um sein junge» Leben gebrachten Kinde» nach midreteilt: Kur, vor 144 Uhr ging mein« lochtet mit meinem Bruder au? unserem Wahnbaiiie Stretttzar Straiie 64. Ich sah gleich darauf zum Fenster hirutuS und töne zivei Schüsse lallen. Ein paar M>nut' n später lenven mohcere Frauen unseres Hause« und riefen;.Frau M., Ihne Kleine ist angeschussett.' Ich ging sofort zur Stelle, wo du« Kind erschossen wurde. Dort beifand »ich noä)«üie g'osta'Btutla>ch». Einige Fiv lpersonen, di« den Vorgang in't an-ze sehten baben, eiznhlten. daß die Kleine von der Straße nach dein Pappelplatz herrdergelanien war. sich dort um» drehte nnd schnell zurückbrnfen wollte. In diesom Augenblssck Fiel aber auch schon der tödliche Schuß. Einige Fivilpersonen gingen mit mir z» den Ne>gieriiv,>ssol!d/>ten. die bei Et'ertein«n Xr Invalide Ii straße standen. Einer der Soldaten sagte mir, daß alle in die Lurl ars bossen bitten, nirr der Zal�At Groe, Hosfi nan, 5 Hunderts hilft, habe aus bat Kind angelegt und e» erschossen. Hcfsmann wobni in de, Sihön hauser Allee 130 Meine Tochter wurde in da» LnzaruS-KranIcnhau« eingelicserr. wo nach wenigen Minuten der Tod eintrat. Die Muttee des geröteren Kinde» bittet tfiefenigen Per- souen, die bei dem lllorfall zugegen waren, ihoe Adressen in der Redaktion der.Firicheil" anzugeben. 3n ihrer eigenen Wohnung erschosien. Unter besonder» ergreifenden Begleitumständen fiel Frau AbnendS einer Kugel zum Opfer Darüber wird»re» berichtet: Sie hauen erst im Stove mber gebeiratet und ivohnten in Er- m-ngeluiig einer eigenen iWohnnng bei den Eltern, Brundien» st aße 22. Di« jungen Eheleute Bhrend» barten rtn«ich! Wochen alte» Kinldchen Die junge 2Ljähri-ze Mutter besch-isliirzle sich am tf ontpg narttniittag Niiit ihrem fillindchen, unid weil e« im Hinter» z nm«r etii.«» dunlel rvar. ging sie in die Vork'rstube, in der 4j ich der Baier anwesend w.;r. Da» Kindchen lächle die SWuiter er und die Muller sceude sich über ihr /llleine». Da Hörle vi« j irqe Frau»«« blättern der AutaLasttimgen, die vom Roten- tt aler Tore her lanten. Grtabe vor dorn H/tufe wendete dm» iLastaulo um und fuhr auf die gegen übe ell ege n d? Straßenseite. 0» krachten plötzlüch Schüsse; die am Fenster stehende jnnge Fra» hatte no>ch soviel Kruft, bn» kleine Kind auf einen Sessel z» legen, dann fällt sie tödlich geirotfon hin. Eine Mutier ist wieder um» Leben getom neu. ei» K'»d isst mutterlo» irfd der Gatte obwe Frniu. Fra» Ah re n d» nähvle ihr K.,nd an der Brinst, wer weiß ob eS nnv noch lange lebt. Der Mann der Fra» Ahre.nd» ist erwerbölo«. er ist plötzlich seine liebe Fron Itr» ,«nd sinnt beute in seinem Schm,er,z. wie er sehet aus so entsetzliche Art irm« LeJbcn gekommene Gntiin unter dtze E.ve bringen soll. Damit noch nichi genug. Auch W im Fimmer sitzende Bader Die Sektion der Giv». und Fcmentbronche de» Dei,tsck>en i"tro,',i.Tne„i,.MiAr» sOrtSverwoliuno Berti«) hil'lt«NN DienS- Sinnlose Schiestereken Vollversammlung der Arbciterrät«. DonnerStog, den 26. Juni, vormittags 11 Uhr, flnSel in den Germania-Sälen, lSIpiifj witraije 110, eine Boll» versainiinliing der Groß-Verliitcr Artzeiker-Näle, der 51om» munolm Arbeiter-Näte soioie der Telcgiertea der Soldaten» rät« staU.,-* Tagesordnung! 4 Stellungnahme zu den gegeuwärtigcn Lorgssngen in VerllN� Stich. Müller. F. B r o l a t. Die kaisertreuen Potsdamer. Da» war«in Fest! In der vorigen Wocb«(n PotShatn, 175 jährige» Jubiläum der Slarde-Jügeel Zahlreich» Fahnen. Dlchigedrängl Menichen. die sich immer da cinsinden, wo was lo» ist. Doppelposten im Parodeonzug. Glockenspiel von de» Garnisonkirche begleitet den Parademorsch. Cot allem aber di« bederzigrnSioerien Ansprachen und Predigten..Hofprediger� Dr. Vogel legte ihnen di« Worte zu Grunde:.Hüte Dich nutz und bewahre Dein« Seele wohl, daß Du nicht vergessest der G«» schichte, die Du erlebt hast, und lasse Dein« Treu« nicht aus dein Herzen kommen.' Und er erinnert schmerzdewegt daran» wie.unser oberster Jagdherr'(nana. wcSholb nicht mehg Kriegsherr?) vor 81 Jahren den Thron seiner Väter bestieg..Ein Herrscher, um den unS die ganze Welt beneidete und der zu schade war für sein Volk." Und bitterlich beklagt« et dieser Prediger im Herrn, daß»heute Frauen und Kinder auf der Straße die feldgraue Uniform jürchien*. Und wenn auch bei JubtläumSlog»halb und halb mehr«in Totenfest al» ei» Freudenfest ist":.Haltet an» im Sturmgebrau»." Folgt Schluß gebet. Fürbitte für dem Kaiser und.Harre, meine Seele!" Damit nicht» vergessen werde, läßt auch der Komma» deur des Balmllon«, Oberslleuinant v. GluSzcivsti, di« Stimme klagen und beben..Mit Wehmut. Trauer und unauslöschlicher Dankb-rrkeit gedenken wir Seiner, mit dem Wunsche: Gott sei mit ihm auf allen Wegen." Der Macht spie gel des altem Potsdam und—» de«.neuen* Weimar.; Der Arbeikslose. Vach den SchiTberurtgen der bürgerlichen Presse müssen dls Arbri-iSlor n gerovezu ein Echlora sieit leben führen. Sie be» konunien thrr g oßarlige Unterfiütznirft, gehen ch n und wieder nach dem ArbriiSnoel wei« und sührrn sonst ein wahres Rrntterleden. Si hl man Hofer dineiir. steht r« anhev». Für Illustration sei «ine Schilderung von vielen chne tchrrge setzt, w« es einem E rvcrb«» loi'«n gehen kann,«he er Unterstützung bekommet. Eine ArberecriM schreibt: .Ich war 8 Wörchem 1 Tag error rbSlo». Ich bin gänzlich mittellos. Am 10. tz Pi il gelang.«» mir. Beschäftigung zu finden. Während der ganzen Arbeitslos. nge:t blieb ich ohne Unterstützung, Die Ert.Iärnny ist tcSgende: Dir ErwerbSlosensür« s a r g e st e 1 1 e Nr 32 in bei Gotenburger Straß« macht« fortlausend Ausreden: 1. Bei Stellung des AntvagS:.In 14 Tagen wieder herkommen". 2. �kanmien Sie in einigen Tagen wieder, ber Antrag ist von der Femrale noch nicht zurück." 8..Der Prüfer muß erst zu Ihnen kommen. Fräulein. zwei Tage danauk kommen S« zur Unterstützung her." 4.Wae denn der Prüfer schon dort?".Ja. der Anti ichi chrer. Na, Sir bekommen das ÖVid nachgezahlt I" bin aber schon halb verchungertl' —, folg« mb«» Ergebn föchte;(H P D> 2 SH m wen. Da lein Karididai die üten ist m't einer täglichen Künbigung. einem monatlichen 1 1 r,on Ri. 125,—, wozu für Ledige 160,—, für Verbcirolr t« # L'— M TeiierungSzulage kommen, eingestellt. Die Vertrauen«» '»'e bat»-» den Frr en Angettellien-Verbrnd beauftragt, eine i loersaimmlung sämtlicher Hilfskräfte(ein ttt. Damen) etnju. traße wiir.de«in Händler- wrigeai irtiit Mohrrüben leer geplündert. In her ssfiilduftraße 60 teerf'uch/e eine Menge in bot Mi ttiirgdzeit«inen Gonuisciaöen auSziiortubon. mir ade aber daran oetchrmbert. In der Ziethen- (Iraüe wurde eine Ladumg Giirken von eiuiem Lidou-ien de» Magistrats geraubt. Bei d e!en Ausfcheeitungen in Neukölln wur- ttsi ebenfalls mehrere Personen oortzaslet. W-e pvovoz'erenb bei dem Vergehen gegen da« PnhRhim vorgegangen wi.-> zeigt ein Vorfall, de,»n« von einem ganz nn- b."leiligirn Passanten mitgeteilt wird. Dieser sag! folgend»« an«: Um W10 Uhr obenOS stand ich an der Hackektrlle Briinnen-. Ecke Veteranenstraße mit meiner Frau, nm mit der 5? nach Hause zu fabren. Plötzlich kommt ein F> v> l i st mit drei fdioet» bewaffneten Soldrst. n auf m'ch zngerarnt. letz' mir den lllmoluer auf die B ult und'chreit: Weitergeben! Aus mein B merken. daß ich.Nif die EI klnfche warte,((breit et;.Wenn Sie nicht weitergehen, bekommen Sie e:n pa-rr minier. S e dummer Lümmel". Auf den Hinspmch meiner F au. d>eß wir auf die Eli fleische warten, wird ihr ebenfall« der Renolher«ruf die Brust gesetzi. 6..Wir sende» ihnen umgehend eine Kant«, dann kommen Sie her und er hatten alle» mich-, müssen sich noch ei» paar Tage gc du den." Ich wandt« mich nochmaks an den Herrn Foblslelleiworsteher, doch ctsttglcs. Halb veiztveifelt hin. und hrrgcslbickt zum Mar» stall. AibutiiiacktveiS. Germannstraiße. ikfeschäft gung iuebend ohne etiva« Recklc« im Böigen., da im. oft nickt null die kärgtichiiei, LebeiiSmittei ans Konen laufen können, hnacb ich verübiedeniNch ohnmäck iig aus der Straße zufa m m« n. Endbich, muh Tagen in tiefem Elrnd. ttfteui micki> ine Karte vom Herrn iiiariteder. In dieser nie ner navevickm dcte» LgirbäiNguiigSlosiglml. hungri» vrrzagi abgerissen, die&knche vom täglichen L-rusen entzwei. Ein kleiner HoffnungSstivkl! Wo« war Wicklick»k.'tt k.Ihr« jüngere Säivesler erhält 15 M Unv riiützung. der cum Militär cntlasseinc Bruder 38 M. Unteistützung." Wi>' Jronic wirft« el in rne nrm Jaienner. Nackchem man mich 6 Wochen 1 Tag genairrt, heißt es, ich könnte mttnntrv» hatten werden. Ich bin 24 Jahre, hah« die Pflicht gehabt. Steuern zu he» Zachlln. Da ich gros; jäh mein»lotet att. enikräfiel und(ätoex nerrei frcnk, fortlauforb in Tü band'unK wer soll mich irrtiuroler» hotten? D« ertwihige füngue iSknoeilee von 16 M. Unier» slützung, dir b,i»wn tciigVm aber grausam sterben kennt Oder mein vom Militär entlassener Bruder, für den die geringe Unter» slützung bei d n beflteidensien LebrnShedürsirissen nick»! zirnrichk tri diese: enormen Tleuernira? Fud. m ist dissom wir ich UN» AvetfeShoft vermine. ,vr,k«r sich beim V a rst r b e r für m i «in ietzt«, iirb ein« Diisserenz dadurch hatte htzi ad 13 Mal die Unterstütz» vg verseht wardo«.'rd?losenfünsorge war. bin 1» Feugkn einer Reibe und ähnlichet Sz. nen gewesen, daß de Srnstten L idei'Sgesntzrttnne» er cgi weinend davonging«'". Ich kann mich h:« üiii'iri.st« nicht enwelnen daß bW wiMürlich svslemottfch ge» sGiebt. Eine Fig,, sogie mir An«' nst'ng: Frmi'rln. du« tt» rden ® t hier öfter ßchm. denn der Heer Vorsteher. Armer», und Waisenrai st, zugleich HouSbesltzer. Warum wir an« diesen Pfui hero»»gre>ben. weiften viekn Einsender ihrer Magen krogrn- Weil über d>« B honblung m der 7. Fcnblstelle in der Goch ndurger Swiße am meisten geklagt wirbt Hier sollte endlich cnnwrl Remetzur gchchozfen werden, und faaf schnell. Bcrkcukrunq de? Klvstttdenntzimg. Alle« wind teurer, auch tn« Benutzung der öfsentluchen KU» seit»«sur Fr« unierdäli die städtische earaßenmirgn"» HOB«, brirfniSanftoIten. von Denen 82 unentgeltlich zu bemitzen sind und 170 sogenannt» Pissoir«. Di« Ein nah inen betrugen im abge. lauseuen Rrchnuiigsiadr 841 000 Mark, die Ausgaben llllz 000 M„r'. fo daß noch ein rr'chuungSmäßiger llebrrßöiiß von ruich 7000 Marrk verblieb Dabei srnd aber die erheblichen Ausgaben für Verzinsung. Tilgung der Bauloilen,?rerw»ItiingSkuiign n a. , nichi mitgereckmer Im lmikenden Jahre sind aber große� Dkbm' Wir wissen Nicht welche Balle der Frmlist«ewcest hat; jeden. nuSgalen zu ernarten. Di« Fatl der Wärterinnen muß» at* brfl« ch PI oeti-inzirn, d>itz da«»ichi-» kr chache dtlilliyt j foiar V-r n-r''■ S.,>.l,h.——— r-iu—..—-ii.!-• SubUtum out solch« Umlöiiaie-Ocir geschüh, irKchrnng be« AivttiunhentagrS von ISO ans 221 «ehrt mctlxem. Uta kufen Gründe» soll«nt VeedappeUing das Ve'ßMrvn rTnTrfkn, He Bemitzuny rfnes WTofeW T. Äfifjlt so? fst gm'unit 20 Pfennige, i. ttlosi« 10 Pfenn�e loilea, Da tviiib sich in Jtlkilaft mancher mil feinen iReMbefmflea einschränken müssen, noch mehr al» die« schon durch Ne nun,« C'Ü'ajle Ernähvn,>g der Fall ist. Di« BterWWe Bwräien auch n.. mehr al# bisher tn Anspru!ik»ws in Veirncht kommen, worunter die Llngeslelllen der Brotko»im>ssio»en gar nicht eiumoi zu leiden brauchten. Bei einig, in guien Witten läjjt sich da schon eine bernünstige Regelung schasse». SVvsrn gesuiZst. Aenzm, tveLSe geseven MW. Me der Botet eines ftreoben, t' r am 22. A>ni, mittags K2 UHr. Vcke Boltenplah, von einem iigolfshund gebifVn wurde, wm; Hm-oebesiher mifj« handelt wurde, werde« gebeten, sich in det Redaltio» der Frei« S�il* 9» meften, Zontrasite», fite«»atgunL di-r CoztWbeinokwOh. Bextrk 68 b- « st« n. RHereoch«b-uo Ul)t tra Lokal Dradert, Lausiger Plag 7, lkch» Wialthee Stieha, tvezirks-oersammlung. Zeutralslell» fttt vlnlaung der öojiotbcmobrafi«. B ♦ J'■ T K Osten. gMlgUedcinctlajuauung WMwoch abend% fthr bei Stasi n, Duden«, tötrast» tg, LthWM!ls!?ÄsvbN. Berlin, tstw Woirwn n> den o-jlthen der 44, 46.,®, 4T, 88, 49, 00, 174. und tü. l&c8ifcoinmi?ion 12® Gramm RSfe. PanKiW. Com Dienst e-g ab 126 u>r»g bi-j Fr»itr�>. iicamm Teigwaren(4(1). K>0 Glomm Hafersioede»(38), 200 Ms dm GemkisSeZeSe«. . Die GaSvreise steigen mit der Berkeiiecklmg der stahlen. In b-r Presse veröffentlicht der Magistrat ci.w m,(a„»|mod)u„i), nach bei bei ftubtkmd«iSschuf> schlägt vor. den Beeunen und nehmen. Wir kSniien nicht nachprüfen, ob die«nguben gei.au; Lehrern eine«bschlagtgahIunH in Höhe»an 1000 vi rör Unvcr. jntarffen, würden ober es aus jeden Fall für nötig halten, das)- heiratete und 1200 S'i. für Verheiratete, außerdem für jcbes stind das Publik mm in die Lage versetzt wird, die jalschcn von echt«» Scheinen ju unteridjeben. Schwerer Strahcnunsoll. Am Montag nachm'ttag tmtrfce die siebe irjährige Lieselotte Lnckert tn der Ewiw münder. Eck« Nhelns>berger Strohe beim Spie'en aus der StiaH« von einem Slrabenbahiitoagen Übersahren. Die Feuerwehr wurde atavmiert. nm den Slrahenbahmvagen zu hebe». Das stind, dem das rechte Bein ai'gesahren wind-, und da« mi herbem O»>elschungen am stopf und am linlln Bein erlitten hatte, wurde nach dein Lostaru»« Rrankenhouse geschafft. 200 vdurk zu bewilligen. Nael, ei-solgler endgültiger«lel>alt»rcgu liepung sollen diese Summen in Anrechnung«cknocht werden. Di« Weitere;! st enz de» l» minusale» Arbeiter» rat» wurde einslimurig beschlosien. Ass d?n CtpaManen. A»e«er strel«. 7.«ieilung. Dir Exttazahladend stnW nicht nm Dl»>n«i»>ns. sonder» heule, Rittwoch,«bei»» 7 Uhr. bei ströh- lid), stonunepiomenabe, Cdie Bl>lch,>sir»d«. statt. ? ei!''8 rs!. oh» »chrttA. streif og abend 7 yhe Jsttfgfielf- T acr» earsommliiftB in Siittnrr« Festsälen. Schwedirr Strohe 24/21•■ � obZL.* Ä'"'- 18. Abteitiinfl: U,3iiö>crD,'['u'mmlun9 � d«r Schulau In. Si IitrUtrofett. Vortrag de« Geaasten Dr. Äutt Rosensi... 8fVn�M?'let» �»hldrel», o. HtlHfung. Dona.tslng abend 7 niSvI, c2,ef'anSl"l? im Scoinemiinder Geselllchnftshoii«. uweno 1 uyc orjriuiK�« i>ei|innmiuiig in oui»—----- jlroß« a.»Ordnung; Ck» roifl kit Unobljän�ice Soz�Uiemoaro«« Teltow-DeeoKoio. Donner« ag abend 8 Uhr Sihung de« e',!a;'' J" KTel»Dor(l'" tiiU»pr»l» low. Tanz 1,60 N. Arbelter.Vanderveretn»VerNn' i See Tresspunkt dl» 7,30 Uhr in Spie! und Spork. Sonntag Babetour zum Eichwalde(Bahnhof). Reudalin Verantwanlich süi die RedaKIio»«l I l r e d Btrlogeflenoisenschast.Freiheil", e.®. m. b H. iveriin.— 7j Cinoenbtudietet und Verlagegelellschati m. b. 6.-chilkbaue komm BeX.- � �Kleine Anzeigen j VerhSu fe Kflch«n. moderne, mit Ohne Anrieht«, roli, gestrichen. Riese n-AiHwnhl. enorm pre s |yertHimiiiel.Lothrint;erStri2. iWüUfirvcDit � jedermann. ft!el*[tr9kitjnVHnn htqxemjteAbze'slung. qrvdle Wiicf. Mt.(tiwielnt wiöbesstbäe gebe ht- icttafiilflitab Arleasow'cilj.nefjnie jln 3obli(it{|. 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HiermU Ist eine endgttlll,r giitichtiknng ffder Wr stulcffung der flÜHtlzurn, Rvitt'tziitia de» Mieive IiülunffeZ uuk du H he de« Miklt>mrs»och ri+( ßeuoffru. tick n stiel vielmehr d'mnüchsi in einer Siguu i bei tkinloii» rem!» ohne wnler,« «lnirag ieileu» de« Leii'.iielei« o er Äiieler«. ftuli« In der siittilchfinril jwikdeii ikermieier und Nieirr rinr CFiiiyuna ittslaubt(ommt,(c wriden dir Perle rn.«r Vrimeiduiig riner mu'.Biiuru Ärrstandluu, ertlich i, dir» kalb- mch) leim dem Siiilaitnzraml mil uucilen Sirt«»rtonulmcdtiinfl renehi,«wii r* wr,en der, rohen Zahl der voitiegendtN«in>'.i>i,e der verniieier a m*alM) tn. den i arieie» hclimatie®!illcilii«flcii von iet ttestwcilmr» Knoib» mina*11 flfbtii Tirjeiuorn Crrmlclrr, dir nach drin 24 ü,#l 1019 olmt ßiift'mmuiig des giiitguiiglamtet«flilnbizt haoen, mtisse», bamll dir ttffiidigiing tei»William sein io!t, noch rechizeuig Anlio i ans Zustinmimifl beim ikinigiingsomi steile». «er! in. den 23 Juni 1019. MleteiniLMigsaml 1 Ivtietelnlzunzsamt i H o> m u a ch Rosenberg Jusüzrat. Jnstiziat Mir«,!iiig»iig«a«t 7 Vtletelutgnngdai« 10 tza du Sinn Juliizrot. Jiisrizrat. ,» D d. itr. b'>4 M. IL«. 10. „ArteWport" Ht J erscheint heute. Die ioteraMenten wortlem grboUo, von 3 Uhr ab die Zeitung in Kmp'ang su mhmen. RacüaktScn und! V-avI�g Köpenick« r HtraUe 18 Hof I. . bplralbohrcr» cor neue. Sckruirgclluioen ledern Poat n kaut; fl'.aeciiol. Kor.tocker StraS«?/. MoaMv_ rehaatlanfbehrcr, neue. kautt lautend and zahlt hficlista Preis*. StRbner, Paakcw. Westarlandstr. 18. iiciztrcAicSoro kauft nach repariert Kuttner, Prenalaaer Alle* 220 Kg««dt. 3691. Kztpg#rdr#h{a» KU gel- leitung. Benzin. Messingblech kaft Kottaar. Prenzlauer Allee 220.__ Scii u lUohr« r.Schmlrgel- lelieo, Werksea-'e mller Art kauft dauernd Werkzcaghand- lang Rcatockerstr. 81 ad|iir*ilkiinr n»cb bewfibTttr Mellioile bei Uesteiiiini: von Oebstsen x r a t i s! Spzläliai: mn ohne Gamlen! 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