tlnjclprcfe to psg> 2. Jahrgang M».�,11,.!,-«schein, infftoens nn� nachmittagfIHma in» flau» föt«frcg-J eritn o er e» pxstbezua Ohne prstellzedüh, nionall. Hl. ki �ustellunz untei- Die, ntitcu' ist in den ersten Machtrag der k>ostz«itung»iistt sich WW 3 UffcaftJpn: Berlin 91%.«. Schlssbaiicrdaiiim 19»H, Temjprcchcr! Ann SKotDcu ÄstOö und*8«ä. Zreitag, öen 27. JwM ttummer 300> Menö-Msgaözl / )«serate kosten die achtgefpalt. Ns»«pareille�»»le eher deren Raum 1,20 IH f., kvorkanzeize» da» fet�ehrurfte Wort 60 pf* jede» weiterr Wort 25 pf. Teuerung»zuschlag 50 pto|-* Familien« und v»r, Dchisft-nucrdtMsm 10 S«ruK»r«cher: Stmt Siorden VWZS iVr Vnabdän �eglerunzslrvppza in stWburg einNsrschierk. * 1 8«41( i Drahtbericht der.Freiheit". H a m b u r ss, 27. Juni. k NoSkrirupprn finb heute morgen hier eingerülft. ugcnblicklich brsindcn sie sich noch in den Vororten. Die tasten sind durch Stnchcldraht abgrspcrtt»' wer kcinen «usiveis besitzt, darf nicht passieren. Die ZMetzung ist erfolgt, obwohl mtt dem Ham- Hkflrr Senat vereinbart war. dafj die Druppc» 'cht rinmarschirrrn sollten. Alle Mach! öea NilküchcfeZiSZaber«. H a m li u r g» 20. Auf Beseht des ssemmandiereubc»«rueriUi-,«cucralleutnaut �en gelb irr, wird libsr das Gebiet v-n GrsK-Hamburg nnd 'Ngebung der Belaeer««sS|u stand rgrhZngt. Die»oll- �khend« Gewalt geht damit auf die« i l i t S r i s ch e a B e. lbhlbhabee iiber. Ter Belagerungszustand war bereits durch den Kam- Mandanten Lampl versiängt worden. Wenn er jetzt noch- von dem MilitärbefelslShwber Profiamiert wird, so ?ur zu dem Zweck, einen angeblichen Rechtsgrnni» mr die Eigreisung der Macht zu haben. Kein hewIffneler Widersfavd. Hamburg, 30. Funk. Wir Wossss Tckegraphenbureau hllrt, wurde in einer S e r. '»«mlung der BciriebSrSte eine Eiitschllchung angc. Wommen, welche erklärt, dah die Hamburger o r g a« I> �«rte A r b e> t r r s» a f t, ebenso auch die Bolkewehr "'cht gcgva die Neich»wchrtruvv-n zu kämpsen gewillt sind. Allzemeiner Elsenbahstrflreik in Berlin. Eine Auslassung des EtsenbahnprSstbenten. Wie aisenbahndirektionSpräsident Wulff mitteilt, stockt der vetri-b aus allen. Bahnbllfen und alle« Strecken Berlin«. Ter Gllterversehr nnd der Ming- und �«rortverschr sowie der sternmkehr sind grilßtenteil» stillgelegt. 'Cid auf den PotSdamer Bahnhof.«»Halter Bahnhof und kchrter Bahnhof, wo der Bcr.'ehr zum Teil»och aufrechtcrhelten wird, »her im xaafr de» heutigen Tage« wohl ebensall» lahmgelegt werden diirfie. wird 0 b c r a l l g e st r e l k t. Der Streik der Eisenbahn a r b c i t c r kann al» allgemein gelten, während bie Oisciibahübcamtcn zum gröht'n Teil Ihren Dienst»ersehen "nd nur ein kleiner Teil ihr« Dienst ebenfalls niederselegt hat. Wie hicrz» dl: Organisationen der«IsenSahnir wMeksen, ist die Crrrgnng unter de» SIs-nbahnern wegen de» heute erschienene» uene» Erlasset N»«krS so groß, daß eine lliitliche Beilegung kaum noch zu erwarten ist. Koch heuti bOrfk der«««stand der Eisenbahnarbeiter in Berlin «llgemrin werden, und r» sei zu fSrchien, dafj fleh dieicr allgemeine �isenbnhueranSstand in Berlin auf ganz D-ulschl-nd au«. dehnen wird. Sowohl der deuisthe Eise.ibahnrr.Bcrband al» auch der Allgemeine Eiscnbahncr-Verband find offiziell noch �egrorinrn Streik, doch haben«rbclterde»iitati»n«n dieler BahnhSse und Betricb»wcrks!St»cn die Organisationen wissen lasten, daß ste auch ohne Anstimmung Ihrer Organisationen in den Streik ,u treten g». drukeu. Die gestrigen Berhandlungr« «wischen dem etaat««,!»isterlum und den Brrtrolern W«Tsfn- bahnerorganisationen st«d in s»ä>er Nachtstunde abge- brachen.wordcn und sollen heute 12 Uhr mittag» fort- Srsetzt werden. Der StaatSauShaltstauSschuß, der heute vormittag zusammengetreten ist, wird da» Ergebnis '''»«r Beratungen in der beute um 12 Ubr beginnenden neuen mit' tut den Vertreter» der ttilenbahneroraauilatioaen mlstesten. Dir Beitrtler ste? Eisrnvakinsechrgtknlsakkimrn«örfle« den Bericht ohne eine Erklärung übernehmen und der heute um 0 Uhr nachmittags im WilhclmShof in der Bnhaltstrabe tagenden Sisenbah«erv».rs»mmli>ug zur Beschl�hsaffung vorlegen..• Wir erhasie« nnss sosgenbe SstcRiiingl Der Eiscnbahncrstrrit nimmt immer griister« AnSdehniing an. Nack, dem fick, NcnföII», Spandau, Lichtcnbcrg und eine Versammlnnst der Beamtenschaft im Potsdamer Bahnhof Vollständist der Strcikbrwcstunst«n- stlschlosscn babcn, ruht, mit einistrn Anknahnien, der B c r- kehr in Groh-Berlin. Auch für Mitteldeutsch- l a n d ist der Streik beschlossen, llrberall bricht sich die Kr- kcnntni» Bahn, dost der Streik nickit an« Politischen Kründcn von einzelnen Personen und Körperschaften inszeniert wordcn ist, sondern spontan an? der Masse hrranS, gezwun- qrn durch die wirtschaftliche stJotlapc, erfrlstt ist. No»kcS Srlasi hat unter den(fisenbahnern nnstchcure Errrstung ans. stelöst. Auch der Mstemeinc Vifcnbabncrverbaud ilt gcwillt, Schritte st�cn diesen Erlasj zu unternehmen. K-eln Streik der Hoch- und Untergrundbahn. Die Angestellten der Hoch- und Untergrund, dahugesellschast haben sich dem Streik der Eisenbahner nicht angetcklossen. Der Betrieb ist und bleibt in- vollem Umfange ausrecht«Halte«, lesnSc�t GensrMre!! l» vberschle�en. B e u t h e n, 20. Juni. Ueber die StreMage ist Oberschlesicn ist zu berichten, bah sämtliche oberschlcüscke Grube» gestern Im General» streik gewesen sind, heule aber wieder die Arbeit ausae- nommcn haben. Nur noch 20 Prozent der Belegschaft der Heinrich- Gtvck-Grubc sind im«»«stand. Tie Gründe für diesen rintllstisten Tencralstreik werden in der Meldiinst vcrichiviesten. Man geht aber wohl kaum febl, wenn man sie in dem Willen der obersthleststhen Arbeiterschaft erblickt, gegen jdtty hgwasfneten Widerstand zu protestier««.»* Die Desetzung Danzigs und Dberfchsesieas. Bern, 20. Juni. «ach dem Dallp Telegraf werden rnsttschc?rupv«i Danzig, nnd amerikanische Truppen vberschlesirn besetz»«. »er SreiijltlKi in JeuMM? Die„Tägliche Rundschau" meldet auS Der- sailleS: Wie die Aaentur Radio a»S Zürich meldet, soll der Kronprinz aus Vierlinsten in Holland entflohen sein und deutsches Gebiet g e w o n u«. n. Hab e,n. Die„Deutsche Tageszeitung" «Die Zeit scheint gekommen zu sein, in der die fortgesvhivni Wühlereien und politischen Agitationen der Ii-n?Sradi ialems Kreise Früchte tragen. Seit Monaten schon wird in allen Orte», de» Reich» und fast in allen Fabriken fieberhaft daran gearbeitet.� die Arbeiter mit Unzufriedenheit gegen alles öffentlichen Erscheinungen zu erfüllen und diesck Unzufriedenheit in politisch« Akttonen umzumüna' zen. Ei kann kaum einen Lwcisel geben, dah die Plünditz rungen und Ausschreitungen, die in Hamburg, inf, Berlin in der verflossenen Nacht in Schöneberg und in einigen; anderen Orlen de» Reich« staltgefunden haben, von gewissen-''. losen Drahtziehern vorbereitet wurden, und ichj denen die nach auhen al» Uebeltäter Erscheinenden hüujlgi genug nicht» al» die verführten Opfer sind.". fc, f Nicht wahr, die reaktionäre Presse ist wieder gllnz W ihren alten Ton verfallen? Und Siocf, etwas ist an dieser; Schreibweise neu. Da» Blatt, dem wir dieses Zitat en� nehmen, ist nicht die„Deutsche Tageszeitung", ist nicht dl?. „Tögliche Rundschau", eS ist der„Vorwärts"! Nachdem diese» Blatt ein paarmal einen schwachen Alt« sauf zu dem Versuch gemacht hat, durch appvsttionelle%n6 die Massenflucht der rechtsozialistischon Arbeiter zu hemmen� ist e» in den letzten Tagen geradezu zu dem schlimmsten Hetz* blatt aeaxn die Arbeiterschaft gewordän. Jedem EinsickstiHeuj und Äirlick�n ist eS klar, dast die verschiedenen Vorkommnisse an einzelnen Orten, und inSbosonder« in Hamburg, nichts mit Politik zu tun haben, oder doch höchstens wlofern. alS; sie für einige rooktionäre Kreise erwünschte Gelegenheit füS Provokationen abgeben. Ziim Ueberflnst ist noch erklärjf worden, dah die organisierte Arbeitersck>aft nicht daran denkt, die Zeit, in der endlich der Friede in sicherer Aussicht steht,' gerade zur Einleitung einer besonder, n Aktion zu benutze� Aber die rcchtSso,ias'l/ttkh«n Hmschastat scheinen durch dieLektiirevon Spitzelnachrichtsn entweder um jede politische Gesinnung gebracht zu snn, oder sie besitzen nicht mehr politische W�mSsreiheit. Ander? läht sich chrj Veihatten, da» momentan die einzige Gefahr fstv die Erhaltung d«r Ruhe da.r.ft«ll.t, schon nW mehr erklären......, v. Beim„Borwärtt" alle» M eßtchsH.SkriSfAo?t iQHlHtfltziC ©ein Hetzartikel arbeitet bttvuht gzit den ärgsten Entstet- tungen. Um zunächst die nötige vergistende©ttuimun, zu' k je irgen, wärmt er da» alte Märchen auf. da» dte M ä r j- u n r u l, c n in Berlin polttischs Ziele v»rf»lgt iw*6 v»ii politischen Par toiien MestÄ winden. Der„Bonmxht»" «wife««nmt, dah Ha» eine bewuhtaLüge ist. Ar dvauM sie aber, uni tnie awdere b e wei b t e Lüge«»»ikrlcheilttichsr zu mack�n, dah auch dve jetzigen Vorkommnisse vom Mick»- radifoien Seiten herkwigsfithrt wurden und für ihre Zn>«ck� auitaeniützt werden fallen. U-m diese Schau»rwär«tmch» würdigier zu muckxn, veiirgt der„Bonvärt»", d»h in Hoitt-' bürg gerade durch dag energische Ein grasen der AlDolter- ichift, die Ruhe hergestellt ist. dah da» Eingreifen von Truppen vöMg übelMisstg geworden ist.»ine«tzimc dgv Betriobörät« in.Hsurbiing W plstern. wi« 4m»«in Piwoi- te-tegramm nieidet, bereit» gegen die Lügemnebdmrg des „VoWrt»", dah Hmuftrir« van SpaUakisien b»letzt soi, aus« dvücklich Protzest cvljv'itn. Aber noch mehr! Die Arbeiterschaft ln Homburg Debatte über de««Msche» Sttett in Sngkmd. Amsterdam, 20. Juni. „T e l e g r a» f" meldet«u» Landiin: Aus der. Besprechung der Arbeiterpartei drang der Borsipende in ieiuer SriislnungSrede daraus, sich zur Erreichung der politischr» Micht an den vcr. katiunaSmäblgen Weg zu hallen. Nur wcnige veran»..........,...........r, UZ Der Aülirrr der Bcrgarbciter S m t l l I e«ab zu. dah ste segen sebiidet. um die Bewegung zu kon!»lid!er»n, um bei dont WWMWW;WMZZH sührende«uSschuh darüber zu beschliehcn haben,»b cr die Ge.; B ll r g« r s ch a f t fungieren* falle auf stch nehmen müste»der lieber zurücktreten lall«. Rum| findet eine Slbung der D u r g�e r! ch oft statt. Lchluh teilte der Borstvende mit, dah über eine prsondere E«t. schlichuno, die diese Arage behandle,»bgcstinimt werden wird. Den englischen Blättern vom 21. d M. zufolge haben am Monta« 10#00 Bergarbeiter de» Distrikt, Tonraster einen 2-lftÜn» gen Streit begonnen, um der storderung»ach Zurück.' ziehnng der britische« Truppen au» Ruhland nur die Unakbängigen, auch die Kommuniston douken str Hmnbnra gegmiwäitig weder an eine anhervar�imontai'ich'i Aktion, noch an einen bewaffneten Widerstsich. Ihre ntrizige Forderung ist, duh die Truppen nicht da» Vteichtiid b,r t-Wdt drsetzcn, und sie fordern da«, damit eben Üi«««he weiter aufrechterhalten werden kann. Roske und nach Sntläffung aller politische« Gefangenen Nachdruck zu' und sein General sklieinen allerdings auch diele Foi drrun« aeben.'vicht eriüllen zu wolleu..-——• TrnkOuw Ut. tom»k HanSsrarr«rLeiwrfchast. die in so kritische XaQtn im so bewundernswerter Weise die Bcso». »enheit bswahrt u»d ihre Uceerlegmhsit bewi»s«n hat, sich auch dann nicht Provozieren lassin wird. Zllle an- deren Darstellm aen find Kälschungon und L ü.g e n. Mber �»r„ttonivirll' di«"cht diese QittslaSMngnt, itm öo# Siowfteijw}!T'tayMmiM MLeS,«fKuS Ter««isch die(beRekmo de» St r e�>k r e ch t S für die Eifenbahner fim!�«die V>»!i�u»g Wsei%WW, tai» dobei die iroue Gntstekl«»»g beardzt, Wtfs« wirtschaftliche BsweHuirg. die b«- tcifW seit WWjsiMt im Cü-mac ist, mit den„pochiLifchen Uni- ftMAbewogUNOM" in Kniwmi««'« zu bülirgen. Aber toter b»a«»cho« über dcu„Korenärt?" mäjt viel Worte«,11 verlieren. Wir ÄMmchen ss ner GchrsWvvife IMafj Eui.x'�uftcuiin»wie ein'ki r z«�ik Pku?;«!eihi«fl Hütt« g«s!.er« lx rette Gruppen U7tt«r der Dich- «ung d»S lpcnrraiz v«rb««k nach Hamtuirig dmgierj. Wie deilautat. sott d««kuerai die Weisung erhalte« hebe«, sich mit den ÄiifilfcvWtchen mit iß WtthauWan®«« ttMjsn d?r HActjad: der StoaM«,-zulasse«.«.im e» de« Otlrk&fräk« der drei foziald«in»krat»schcn Paiickn v«« Hamburg»irtoich nur darum zu tun»sw«s«n ist,>»i r t s ch« f» I> ch e Piahnahme« ,u trcittn, d«um foüt« w leicht möglich sein.« i« e«« r st S n d i- gnng über die Stückgate der Gtadt zu er ziel en. Wir«uf jeden gaH, daß ii* Krise unMwiig»«. tl*rt werde, und«Lchie« daher der NdeichS««gierung taten, dem Fühwr dm gegen Harubueg»r-erieernden Truv- p»u nicht zu«nxhenzigc Ballmachten für di« Verband» tunge« zu getlün. E.» nuch vermieden werden, dah Ha m- durg von einem Bürgerkrieg Münchener Muster» »»eilt wich. Diese» 3i«l muh und kann kusch#W Pcrstandignug #rtcU;t weichen. Wie Hachen au« den bldl-erigen Rrvotriiion»- Mmpwn g« lernt, dah die Waffe ntelü immm di« l« tz t e Mt.-.Iichdeit ßur Schltchtunq dar Diffewmz*$ax,'w ist, und wünschen nicht, dah E'vr A,.!ttaw!ra«»t»«»ne« likrwmi. ö, wie Hom Ro»ke««»«»«Asm zu Laibe geht, darf man st» eber nicht machen) 9* geht owf«Ine weniger hol,. lacke,«KÄfeig« A»« und Weife gong gavih viel bosser. wob« wie We Uruge noch wnumioes-cht lassen,»b Herr HWk Och»bchlotcht auch atnaeul etwa« genauer wer die durch schawlofe Kduchevoi zw* döchN«. getr-wd«« wirtschaftlich««»«löge der ve- ststkemnig den tUtf zeo»roch« hat. Svir veruriailen all««ew«lt. .«ittg�tt«. und AufÄrotdnngen. stlokchviei,»«, w«m st« b-gaugm Worden, hatte« o»«bee ftie uns»»» Psttcht, auch atmnal«»va» Douauor nach tx« Motiven der Ann/Vn zu fragen «dir betrachte«»« auch noch nicht al» an»gemacht, d«ch die Unruhen in Hamburg nur au» dem««>»d« angebettelt worden find. UM eine« politischen Unestnr, beodeizniüv'en. ßu dwsem W« h«tt«n vi« Mehrheit, so, i. listen fich ?a«m an den von den SttrieWräten getr-'iene««ahnabMen be- teUigt. Tie van verschiedenen Sechen ai�gedrückt« Beronutnug. hast dl« Unabhängigen ml« grähe—n Mieten hinter den ew»T-"- Vorgingen stocken wkmdo». entkräftet eime® r k I ö-r u n g der Purttsileitung der U. T. dt« toiogeaphtsch dar Rrichkeegiermig ubermittett Word«, ist. Und nun fvoHs« wir die r echt s s o z i a l i st i» scheu Arbeiters die noch de«„Vorwärts" lesen: Fühlen sie* ich t He ganze-T ch a n d«, die für sie H« Haltung ihres Organs bedeutet? Za de» Zmism im k«M»r»l. Wie uns berichtet wird, ist die Meldung von der Frei- lasiung aller verhaftete« VellztlgSräte, die offiziell mit- geteilt warben ist, nicht richtig. Die Genossen Neu- mann, Reuen darf, Malhachn, Sommer seid und Wegmann werden noch festgehalten. In der Necht erschienen noch ein- mal Ai�aj mit Soldaten, um wieder ehe HanSstttlmng nor- zunehm?«. Gesund»« wuude natürlich gar nichts. Dah Lide- boeir und Daum ig verhaftet sind, wie die„Deutsche Allgc» m»i»? Zeitung" jubelnd»erkundet, ist Unsinn. Wir hoffen, M? auch di« übrigen Verhafteten schleunigst freigelassen werden, da die ganze Aktion gegen den Bollzugsral nachgerade einen kindi- sch e n Eindruck m»cht. trotz aller Versuch? der Vress?. d»s angeblich?„Bravo" eine« telepboniei-enden Angestellten als unittnstöstkchen Beweis von dem%n der allgemeinen dent- schm NA»»llit!on auszugeben. Die?aÄe ist i«n so IM'??- licher, als ste ja mir auf W fafetzanikig«« Verletzung de« Postgeheimnisses und auf der erregten Pwntzisie eine« politisch wohl nicht nenade hervorragguh geschulten Spitzel? beruht. Die weitere Fosthaltung der»dflig unbeteiligten Mitglieder W Vslltus»rajK 6shi« höchstens die B l a m a g e vergröbern. Ae S.S.?. S. eez« dl« V kmwMM. Die in bor gestrigen Vollverssmmlnns der Arbeitmüte von der U. G. P.-F»aktion vorgelegte Resolution hat fol- gontzen Wortl-out: Fn de» 4 jiriogSjahren ist da» deutsch« Volk durch die U« b e«- spann, im; der militaristischen Gewaltpolitik an don Nftud de« AvgeuudeS zcp-acht wo»den. Um dem kteiezSz«- stand ein Ende zu moeje« uuk zu»eeftiwu, das da» wirtschaftliche und stnottich« Vobe« veutschZand, vSLizer Anarchie»«»seil«, mutzte der vom Enteuwtniperialtemu, dMierie S-ew«ttf»ich«n«jigaschloisea woeden.#*$4 ist e» die dringendste LcchvnSnotwei�igjeit de, deute schen Nette,, den ttapliakiSmo, nick Vkiiiiariemu» zu beledigen, da« Wirisch«st,!»b«n im sozialistischen Tin««»uszubanen. Dies« Aufgabe wird durchkreuzt von einer, Jeden v era oiw rri nn?»svs üdl, lmrru Mi l i t ä r k a««» r t l l«, die um jeden Prei, ihre Boe, »-»cht ausrecht-», Mten MS.«i« bildet da, Nüttgrat der Gegen- »evvlittien, die die deitesche«rtwtteotiage der alten Aubbru.ung und st-nechtni,« uiUwweefou mkntze. In der gegenwärtig megie» und zu?espitz«en Zeit verrneinl di« Miiitäekamaettla ist»« dur.ilen und»olfetfetudllcheu tzllkn»»er« wiottichen»« künuen. Uitter der tztarele,„»er Schmachsrird« darf nicht unterzeichnet werden,"«ist sie zwar nicht de« Kampf gegen den Sntr vi«imperial i»>n«», wohl»de« gegen da» eigene«okk anf- nehmen,«ach finnischem Muster fo> die dente'che Arbeiter- Ichast durch ein»« furchtbar«« Ubeetoh zur Ohnmacht verdau,'." werden. »ockspitzel und ande« eebSrmklche Kreaturen im Dienst» dar Eegenrwvlutioa und der MiNiSrkamarilla reiten zu Plünderungen«nd Z n s a m« e n r e t t n n g e n auf. um der bmaftneteu Macht Anlast zum Einschreiten zu geben. Di« Arbetteefchaft tost unter allen Am ständen zu unbefonnonen Hau». langen veeaniastt werden. Die vellverfammlung eich» «et daher an die Arbeiterschaft die dringend« Mahnung, sich durch nicht» Preve, irren»« las- se«. St« fordert dir Arbeiterschaft anf, in die- srn tagen die Rnhe zu bewahren und damit dl« gegenrevelntionüren Pläne zunichte zu machen. Alle Aerfuche, dir Anette rschast zu«tewnlttStigkriteu auszuretzen, müsten abgefchlraen»erde«. Die PeSverfaMmlung tz-richt dir Hoffnung ta«, de, sich an ge sichte de, auferizeude» Treibe«, de« Mtsttörtamarttl« da, Proletariat zu einer einheitlichen Kamvffrent zu lau,-»onfchlieht, um Im nnhlnttgea Kampfe gegen die«teaineevoiuttun dem tpzWttema, zum «i«,» zu verhelseu. BM&ereHBBfM, Zs»«tgslt>vise W»»b»rvfÄ»Ke«,— Die NogimmS et»„MihverskK»H»ts" vsr. Trotz aller ASlsugtruttgSver'" tz« kn Sivgieruna n«n die fftvaugSweisen Ei mwrujoi ngen rüstig ihre« B�rt- gaag. Jatz; verschickt sogar des berliner Bezirks- k o m m a n d o Weftellungsöeteble. CS ist Kar. datz der- aitiiii* Mkiünalirnen ffiofee Neunrlchi�unA unter dor tculnfl txnDorraifctt. Denn na 114 Gb Karbon d�von, hob � MxtngSw eisen Einberufungen ungesetzlich sind, stkiwn ste rm firen gsbon Gegeniatz zu den EiÄnrumgen Her Siegte' iiiRfl tzie dauernd ivrsidrcrt, sie plane leinen neuen Krieg! uil«ri0r�®*n �sttinptungen teien erlogen vr>S dienten ledMich den Znwckcn der Lerhotzung. M-tttenrsÜc sind aibar foviei Dokumente bekannt ste- tvor�sn, daß die strikten Atzltiignzlng-i'versuche der Ncg'.e- rung auch bei dem lümnrsten keinen EKauben mehr sin- den. D«e Ltegierung versucht daijer, die Vovbersitnngen stir den neuen Krieg auf?in— MihverslänHniS zurückzu-Mreii. iSle Kitzt zum Aivecke der Beruhiguug durch W. T. B. M*- geutze««HUwieg vevoreiien: Berlin. 2«, Ii-"». S««tdvarstSndlicher«sfmstung einer«nweisung � «uwvaötenuwuo, II. k*,, Zweck erhSht- Werte- täti�Soit sllr den Gronzf�utz war, Häven vic ll'*** Vorsitz««wen«nizer E esiuzwni«ui jifiuiwn Ausruf« verosfenti-ck» de»«' K"hatt gaeignet ist. B e n n r» h.i g n n« hecvorzuruie«. Die in d-.» Nusrusen an�ordnete Meldung der Anzohte'gbo de» Benrlanbtenstando, de« JayrgSngc 1884 bi, Itzvck veLwecki lediglich eine Beiurüüändixang per Siaimnrcüen. um ei"«» Aeberbllck über die Zahl der zur Anwerbung verfügbaren BeP is«, de» Beurlaubten, rtottä>e, ,u erhalten. Diese CrklSrimg tragt den Stempel der UnwoHrbeit slif h»r Stint. Die zwangÄveifen Einberufung«, si�e" mmt vom 2., sondern auch von anderen Arm*** forpä aus. Slutzevdem werden ja auch fchon in B«r l Bestall ungsftetehie verschickt. Di« Werbung für di« Brel* willigeiwerbäntz« lünn«, gar nicht auf Grund der Stamn»- roiten erfolgen. Daß die Einberufungen mit Wiste*«"* «tuen der Regierung göfchetz-en, gvist auch au« fcsigendem Dokument hevouc. daS im Bereich de» 1. Armeeto,»» bruitet wird: J gstr Herrn Vnfsvrderung zu« Bastallung. r»*' in. 3m Slnvernehmen mit den Zivilbehirden und mit te* ameutariscden AktionS-u-fchuS sind alle wasfenfi-h-qs« parlamentarischen Alfi' den freien«inz'fcn und»ielfältigen ettiipen Steift. Der Appell ist unter anderem unterzeichnet von B u r 8» M isfrar.fttich), Prot siar 9 i n st e i n l Deutschland), fi rede, ick, Seden(Holland). Cckhouldt(Velglen), Prosiffor fi-r« (Tchneeiz). lkfien Key,®c«pa»� loat Änil beginnt. iw*6 die«sie»KWrtng d«r l�tt, indes. C* der e»«<(aet#ouk dt««mKi« «rrf4 tnc'M K-cht«>»««! noch nicht fejt. S» ist ab« di. �i»r i'-�>ichk,it zu Kinea. Anfang fxfkmbet wird dann di« Vit«?«»«- die Eteitcr- ----»w-v« zu rcanea. Anfang Gept« ucker wird da»» .-!«ti«naiversamml»»g endgültig«ach B«r- " � W worden. !">> fttl Vt~-„ch«n Rennblil» Sr ni>iimt die Klag«*»- fiestt hieran.«S steht bei den«ebSrden»och knener !, hroza. tven maa schützen soll, Skan entscheidet sog« lchvtzt die vi o uarchi«. Akratisch,.» Uchel" � wenige« Tagen von»er Prenhttchen Sande»d«rffa,»«lnng zum fchaft, MehrKeltSsoziaNNe»«ntb N n a Sstil ng l g e» ffiesftz erhoben wird, tun«msm Sienossrn gut, sich schon jetzt auf beieitixt«,«. Im Laufe de» Weich» kam rg j* Tumulten"irf bcm diese Rcnwahlen voezu bereiten und sich nach geeigneten Per» l Marttplatz, die in Schietzereie« au»aetetea. Gin Mitgttrd Kor tretcvn umzusrhen. Do» Hausit' �'itSfekd der Provinziallandiage i Krm�ahnrrwrkr wurde erschefsen, anbr?c vorletz!. Ep»t»r provinzielle« Verisaltung, sozialpolitischer Natur, wn» de ein nrnßrS Kensektion» ge schüft, die ZMale der ist, neben der �------ 0------ �oziatpoiiriicyer Tim so die Ausführung der Arme«, und Fürsorgeerziehung Sgesetze. KP die Monarchi« «chw-che»d«» od« die und Tis aanu Slevekvsrlssku. Weimar, 20. 5*«L si»lg»«d« Eiefetzentwürfe j Unfiautf Hnel tzl�ede» 66« eine»utzerordeatliche "° S« a b» a b e für da» Nechnungtzjahr 1910, tz,, �u":f«««» Gefoq»» 66«»in« Sri«,»abgab«»o« �''»en»»» wachs«, Entwurf«ins ttrundwechselfttueriesetz»-, «niwurf ei»«» Na»»n stenergefetze», Giitwurf eine» ivergnügungSsteuer,»setze», «"iwurf eine» lkrdschaftssteuergesetze», ttntwurf eine» Tabaksteuergesetze», Entwurf ei««» Gesetze» 66« Erhöhung detz findet. 1" t r, Entwurf eine» Zündwartusteuergesetze«, ßotwurf«ine» Spielkarten st euergesetze». . Wir werden auf diese Steuervorlagcn noch ziirtick- üiien. Vorweg sei beuicrkt, daß eine weitere ErhÄhnna &; �direkte,, Steuern auf Lebrnröbedbirfnisse, wie auf LI.1' r"nd Zündwaren, für die Vertreter der Ar- ganz unannehmbar find. Nicht eine neue Ver- der Lai>en-inittel bra ncken wir, sondern den Be- iJ!**** Abbaus der Preis« und Zj»«tWf&ische»rfäwtzfunfi � War«nwuchcr-f Mke md kB öewoi der„BcjaOHir. Von dar Nedcrition der.AepubliN wird uu» mit» geteilt:- Am 36. 6. sprach«in Mitglied de» VollzuySrate» wegen de» Verbote» der.Republik" im Retchswchrministerium vor. Der Vertrater de» ZNinister»«rklärie: Vorläufig bleib« e» l«i dem Verbot der.Republik", zu dem die gesamt« Haltung da» Malte» geführt habe. Der Arstloi von O»i«r Kanehl.Seid bereit!" habe dem gast den Boden au»geschlo«e«r. Die Regierung müsse sich vor einem Blatte schützen, in dem fortgesetzt dre offene Gewaltanwendung'zu ihrem Sturz« propagiert wird. Rodkc sei zum Entpegenkomnun bereit, wenn auch von andervr Seite loyal twpegengelenimkii werde. Auf die Frage. ob N«»fe Vertreter der Redaktien empfangen würbe, erklärte man Nrkte würde nicht empfangen, wenn es sich biosi um«in« Recht- fekigung her bisherigen Haltung de» Blatte« handetn svttte. Wenn aber die R«l»iktion mit der Absicht kommen sollte, ehrlich «in« Verständigung zu suchen, in dem Sinn«, wie Scheidemann e» auf dem Parteitage in W«i.mar autgeführthabe, dann tvä««ine«eu« Wuaiion gesthafkn. Dazu erklärt die Redaktion der.Repnblik", «» sei unwahr, dag die.Republik" jemals die offene Gswalt- o»Wendling zum Sturze diofer Nogierwnq propagiert habe. Dien so- »venia sei wahr, dag der Aufsatz von O«kar Krmel zur Bewalt auffordert. Schlie glich s«, e» der Rrdakton unbelannt, dag Scheidemann auf dem Parteitage überhaupt irgendein Programm aufgestellt oder speziell die Möglichkeit einer Perständiguiig ineww halb der sozialisteschen Parteien dargelegt hätte. Im W#e* der fra«z8flfches Bepröen. Der Fall Schevermamu Der alkdeutsch« Kviegtchotzer Scheu er manu wirb koin Märtyrer werden und seine bürgerlichen Kollegen werden nicht nötig haben, die Fleischtöpfe von Berfa ille« zu verlassen. Die französisch« Regierung ha»«wgeordnet, dah Schau« rmaua frei. gelassen wird. Ob die deutsch« Regterwng mm«ich dt« Achwuig vor dem Völkerrecht zoige« wird, die die französische Regierung i-n diesem Fall gezeigt hotk Wird sie jetzt auch die Freilasiurig von Rad ei, Axelrod und Slessarew anordne,'? Ilnd noch ein« Frage: Welche» Blatt wird un» tn dieser Forderung nnterstützen? Etum der»Vorwärt»"?? Einstweilen entrüstet sich d i« bvrgor'iste Presse, die die Feffelunz poiitt» scher Defon-zener in deutschen Gofänguissen mit ihrem Schweigen billigt, fürchterlich, dast der.Fried«n»"bertcht» erstatter Gcheuermann loider gefesiett wordar ist, wa» chm#K oitN» Uttveedicaten iveachtung dcrtzvist. Ii Zur Veuk-chl der prsMj;slÄvbiase. stn a?1 �ttuil'fch<>n Landcdversammliing ist von der Regierung di vorgelegt worden,»er Kd»Wahlen für * R r« p i«, in l l a n d t a g« b i»»um 1. August v, r» «tk �a# indirekte Wahlrecht der Ar«>»iage und Etadtver- Nkt�nversammlungen ist beibehalten worden, nur soll»n de« j.®»kn de«, Magistraten da» Wahlrecht genommen und im mit dem verhält» i»wahlrecht gewählt Werke». Bei der tni'r" der neu»« Provinziallandtage sollen alle Kom. m'w'wn unk kie Provinzialaussckniffe neu besetzt werken. Da» k»k � bi» auf weitere» kein« Geltung für kie Lanktage i Provinzen Westpreiiht'n, Posen, Echlesien, Hessen. Nassau unk Rh« i»Provinz. Für kies« Provinze« erhält da» Staat«. . Jüsleriunr die Ermächtigung, die Reuwahlen auszuschreiben, >« e» kort die Verhältnisse erlauben. Ta mit Sicherheit anzunehmen ist, daß dies« Vorlag« in Re{WWrnw* w s. 0. M Ihre Ursache. Gegenüber dem tendeMiösen Bericht vom W. T. B. über W» Plünderungen in Fvankfurf a. O. und ihre Ursachen ersaht»« wi-r von einem Augenzengen, daß der Grund hierzu allein in der Wut der Bevölkerung über die uner- Hörden Preistreibereien dortiger LebenSmittelwucherer sowie in der Aufrvizung der Menge durch dt« dortig« vechtSsozia- lisdische Partei gelegen habe. ssorchSAec der MsschrettsWe« in twMw, a.V. «anblberg Marthel, 07. Juni.(99 IV.) Nachdem gestern srgen Mittaq den PIAndevunzen im Pro- vtantamt dnrch Sinschrettt» einer Abteilung de» Fe ldartMeri«. Regiment» 54 ein Ende gemacht worden war, dauerte die Er- e e g n n g im Lauf« dr» Tage» an. E» wurde eine Einwehn» r- wehr gebildet, an der sich die organisierte Arbeiter» Berliner Airma PandSbnrger, vollständig au v g ep i ü n.d e r t und die Ladeueincichterng demoliert. Ae GevkrslKeikdeWegMZ m den ELböMöuders. «ersaillest.Sll. Sun«. .Humaniiä" melket, das) da» Kartell der frauuüsischN, Av- beitrrverbSnd« gestern«tue Tagesordnung angenommen hat- worin die Arbeiterschaft daran»einuerr wird, das, ihre Forkerun« gen auvschticstüch dnrch den Geaeraiftreik alte» L i n» der und atler verbände brsriedigt Weetzen. E» sei in Serberrttun«, nm der bewaffneten Intervention In Nutzland ein Ende»»sehen. Di« Bertrrter der iiulieni« fchen und französischen Aebeittrgcwerkschastrn unternehmen an- grblich Schritt« bei den engiisäj«n Arboitermganisationen. Di« Bewegung liiunr nitlst beschleunigt, noch ihre Forin«eöndrrt wer- bei»,»line den Erfolg in Frage zu stellen. Da» aber wäre sozial und wirtschafttich j» bedruktich, datz jeder- e« ectenuen müsse. De»a halb fei ein sofortiger Generalstreik unmöglich, Vsrh?.»dlMM der mU SMset-AvUmlD» Haag, Lll. gmxL' Au» Londlm wirjd gemreldÄk Wie die.Timrö' melbmi, habe« 84tf«MnerBanisthm Jorrrna» ltfien Bullet und Steffen» und Hauptmann Steffen» Anfang Juni Im An f trag« von Wilson, Oberst Honsg unk Lloyd Georg« der Räte-Nagierung in Moskau vorge» schlagen, nouerlich mit Verhandlungen zu begümen. EG soll«in astgomein« Waffenstillstand geschlossen werden Kriedenskonjereng soll folgend« Punkte behandeln: i, Anerkennung aller tatsächlichen Slegierunyen in den besefitz ten russischen Gebieten, durch welche die lvevölsirrnng chreo» Willen bekanntzugeben hat. ll. Verbot aller Unternrhinungen. dnech welche«twv dieser gierungen danach trachtet, eine antzene zn benachteiligen, Aufhebung der Blockade. Wiederherstellung der Handittlbeziehwnge».( Btwfügungstellung gleicher Teile ntter Vorräle m Bürger ohne Unterschied. Allgemein« Amnesüe. di»> durch aillz Regierungen g» lassen ist.,> Furückziehnng der aMerten Truppe«. Zurückbringung der Truppenzahl der bolschewksttschen an ttbolschewisti fchen Heere auf Friedensstärke. Anerkennung der Schulde« des frühe«» Larenretchr» all« russischen Regierungen. Frei« Wahl de» AufeiithaltSorte» für alle Puffe» Im Lande., Rücksendung aller Kriegsgefangenen nach dem Vaterlantze, j Wie die-Tim«»" bersthben, wollen Englaiid und Amerika da« für hasteil. daß sich#omWch mit diespui, Abdmmrn edenfallt zufrieden gibt. � Kiive Amneskle fn der Schmelz. Meldung d« Schweizerischen fvepcschen-Agentnril! Bern- A. Junt.. Der Schpeizerisch« Natloualrak hat In namentlicher AbflsstG rnung fleinäst dem Antrage de» Bundesrat«» und der Kommission». Mehrheit mit 190 gegen 18 Stimmen der sozialpolitischen untz sozialdemokratischen Fraktion den Antrag auf Amnestie für die im Generalstreik-Prozeß Verurteilten abgelehnt. Ein Antrag Bertoni auf Erlaß oller Ehrenstraf«» wurde mit III gegen 18 St mimen,«in Postulat«osfl auf Amnestierung aller seit 1. An flu st 1014 von Militärgerichten Ptzp» «rteilteu mit III gegen 17 Stimmen abgelehnt. & 4. B. t. Sl / ia ii. irfl Sportpalast, Potsdamer Straße, In Aussicht genommen f®» unk Pläne fit seinen Ausbau entworfen wurken. Diese» Prunkstück ist aber kurch andere Unternehmer dem Plane ent- .'kt worden. Gegenwärtig wirk kie Frage, ob ein Reubau *elich ist,«ingchenk mit Fachleuten erörtert unk e» schweben �rhankliuigfM»regen verschiek.-ner Pauplötze unk der Kapital- Erschaffung. Alle» ankere, wo» darüber sonst noch verbreitet wird, Bfeist den Dingen weit vorau». so. wenn schon von bestimmten �gagr ment» cber von Erö'�niing für die Win-trrsailon lMl ge- Lochen wird. Der Plan ist»och durchaus im Stadium der vor- Leitung, ist aber ganz gewist ernster zu nehmen, all alle die Mlreichen Th«alerprojeft«. die in letzter Feit miftauchten! e» "'(d mit Intensität daran gearbeitet. Die Idee geht auch mcht von kapitalistisch n Gpek»i«»««. 1 sammon, ton— gressu» und— konferiert. Die Aktivisten haben t» schwer; einer ihrer Fsthoer sagt« einmal: Wenn wir einmal erschossen werden, wissen wir nickst, ob von recht« oder von link« Den Bürgern ein Bürgerschreck, beinahe wie Dada, den Peoicta. eiern eine schmerzliche Scham, vielen ein Gelächter. Und lln einigkclt in den eigenen Reiben. Unbedingt anzuerkennender oberster Grundsatz aber ist und bleibt: Die llnantastbarckeit ktk me,»schliche« Leben». Und trotzdem Propaganda für rote Garden I Wenn doch all« Dir n'che n schon so weil wären, daß Sozialismut unk Komneunllmu« Weltanschauungen, Religionen sind, die nickst auf der Spitze von Bajenettcn lebe« können. Man kann nickst Ak- »ivift sein, ohne Sozialist z» sein, heiß! et dann, aber ki« an- wesentzen Sozialisten hatten sehr gemischte Empkindungon von diesem Teziatidmu». E'i'ige be deutende Referate sollen erwäbn» werden, i>i« von Leonhard und Stecker zum Thema.Gewalt"; ka» von Halitscher zum Thema.Freiheit"; Gelkschmi»»« über .Perehrltchnng der Presse" n»k über.Kwnmnnismn»"; Taut« sehr beherzigenswerte Worte über bildende Kunst. Den Kongreß beschlaß ein prog-rammatische« Referat de» geistigen Urheber» der aktivistische Berne gunfl Über den Aufbau der neuen Gesellschusl Publikum unk DiSkufsienkredner sprach.» ojt aneinander vorbei. Besetzung eine* Druckerei. In dar yunkerstr. 4 wurde etfitta nachmittag ein« Druckerei besetzt. In der angeblich die koumu* nistlfch« Zeitschrift.Der Kämpfer' gedruckt wird. Tm W:tö cRi der HaMpekWÄMi. zu Füßen winselt. Der Geist de» geistlosen Bearbeiter»— es ist der Miener, nicht der Rezitator Ludwig Hardts-»lest damit wohl auf die allerplumpeste Anwenkung de« mißvc»standen«!- Rietz- che ioorle«.Wenn du zum Wstbe gehst, vergiß di« Peitsch» nicht." I Den fabelhaft reichen und bi» aus» Blut gequätirn Lieb« Hader, der al» Hampelmann an der Strippe de» rafumerten West» chen» zappelt und dem erst am Ende die Geduld reißt, stattet« Theodor Voo« mit den schmerzlichen Allüren W Kinografe« au». Er seilte sich bei seinem Können um würdigere Auf»» den be« uiöben Ate» dir M'weiie ssthr sommeoSichon Schar der übr'zen .ezetischcu" Mitwirleneden slliegie Vertholk Held l) wäre nur Maos flehte Kupfer al» kuppt, erste Vw wr houvorjuhetz«. Da» PuMilum, da» sich dteson erotiicheu TnuMreiä tnsbe, Kino sucht, blieb ziemlich Ulhi. Ein« neue deutsche R-rdpolarrxpebltiost' dlaweck Dr. Revltz« ->u» Damzig unk Dr. Walter Geidler am» Hall«, die ge», einsam in Petovmann» Ptitieiltengon ihre Absichten und kung aii»ema>id«r setzen. Sie wollen da» Geb*' pal innerhalb de«' noch £. fl, im znw mit dem ZVM Mvifisakongreß. Tan und Tat— da» ist hier i»i« Frage. E» wimmelt jetzt K JiizrtlseB; pazifistische, internationalistisch«, sozialistisch« »Her Arten, aklioistische und ander« mehr, e« fehlt noch ein in- »widuatauarchi.jktfcher. Da» ist ein schlechte» fientze«; kernt ein �ngreß bezeichnet äficr» den Abschluß al» den Pegrnn«ine« Be- Weun«an mckt» mehr ju«mrleu hat, kommt man zu- In den ftajnmeriichtf pulen— ach nein, in den Ka mm e r- spielen d«».Deuische« Theater»" wurde Gestern al« neue» Sommersttick wieder einmal der trafliko-nijch« Tanz deck Mann«» an der Strippe der Frmi gezeigt. E» kälte nach den, Romän ke* al*»xati sch-aphroditisch«ins, mal» gosst�ätzten Fran- zosen Plrrre L«»»» med eicht ein guter fttlm werden kennen— auf der Bühne wirkt« alle« abgeschmackt. Spanisch« Flitter, Ra.kt- tanz, Musik. Rasse, Kastagnelten, Matrojenfchent«— e< war alle» auf?»' beten und hätte im Kino mit ech'tn spantschen Äankschafien bombigen Eindruck machen können. Der zu der Handlung gehörige Text hätte in wentgen Zeilen auf der Leinwane Platz gehabt. Fn der irrtümlich dramatischen Bearbeiinng, die hassen'lich bald der Verfilmung weicht, mußte man gestern noch lange papievene(Me- sprächStexte schlucken. Welch«in Tiefstand der Bühnenkunst l — Leopoldin« Konft»ntin v»r'ch»pendete all« spiet«. rische Brunft und Inbrunst ihre» reifen Temperament» an ein« jung» iflarreuardeiteri« und Tänzerin au» dem Blut« der(armen, di« den Mann so lange äfft„»d narrt, in» si* so«f off«-« Szene j nvU Fausttu verpriiMU ihm deren Begrün- Sie wollen da» BebuU um den Nortz- Sö. Breiwng rade» tn A»>z» ff nebrnoei, nntz - mok�men Hilfsmittel de« Flugzeug». Di« Flugzeuge sollen mit'Tckwllumern und außerdem„och»iit Gleit, lufe-, veaseh«, �n, damit si« säwäbi auf dem Meer« wie auf dem E:se zu lmrden pumäga». Ezstediti«, feil von der West» tüste»vitzlvrg«:!,» au«g,'l»>m. Der erste allgemeine deutsche Architeklenlag tritt nm Freitag, den 127. Juni, in Berlin im Künstle rhaufe zu- fomwen. Di« Berhandlunflen welle» einen Zusa-uinenschluß «ller Kräst« herbeiz-iführen. ohnc die zahlreichen Eiu�lverein« anzutailen, um kann all einheiiliche Be rn I k orga ni sat i»u die ge» samt« T e» �—-■—' kl erper» fnwte Fechaei, essenschaft gegenüber den geschgebenden ichafien, Behörden und Parteien zu vertreten. ■iin der Volksbühne,%Wat*r am Bwlonvplcch, wird au» Dien« tag, den t-um ersten Male di« Va-ire vou R«at und Weichand'.Der heilifl« Florian"-lufgcMrl mit Grete Bäck, Guthq Herzield u. a. Reflie: Hau» ssestic. � m a b, der bisherige Dromatnrg der Volksbühn«, Spielzeit dies« Tätigkeit nieder,«r behält jedoch J Theaterseminar» bei.$tin Jlochfolflet al» Dramflturg Ist bot b kherige Direktor de» Nävl-sche« Waich«# theatcr», Dr. Iobannei Klandiu». t Carl Sternbeim».Thromk von de» zwan-jp.si«u Nahw hundert» Beginn" sogt« auf An. rag der Staalko„ watrchaft steipa zig ebenfo wie die Rodelle.U l r i k e" nun auch«tugenegen nick v ichmu'M'ar gemacht werden. Aber da» Schöfsenaerickl Leipzig hat beide Anträge abflelehni und die Bände k«(»EhiOtli" wie dich EiugelauSgad«-lwütg"»»»der. fw&wktn. E"■- � VWif�ve G-'Wsrkschaftliches. i ■' Zum Eilenbahncrstrttk. Üc neue BS�ordnung der Nerchsweh'-minister NoZke, 8ke Aus» ß<.'mlg des Streitrechts der Eiscuvahner, zetgt, wie schlecht die Lii. /dahner bisher von bestimmten Leitern beraten worden sind. Nie Anordnung NoSics ist sogar auf Führer von Eisenbahnern -xurintzuführen. In der letzten Sitzung der Staatshaushalts. LoiiüNission der preußischen Landesversammlung hat der dem» kralische Abgeordnete Riedel darauf aufmerksam gernacht, dag die Eisenbahner überhaupt kein Streitrecht hätten, und er hat auf dies- tkr.itglich: veraltete De�inrmiingen hinzuweisen geglaubt. Das hat sich die Regierung nicht zweimal sagen lassen, zumal sie sich aus e>?n Führer der Eisenbahner und Abgeordneren berufen konnte. Dir Ense nbahuer haben alle Ursache, sich ihre Lernte genau anzu- sehen. D.escr Herr Riedel ist in Erzroaktionär, und es ist kaum zu begreisen, wie er in der Mseniahnerbewegrmg überhaupt eine Rolle spielen konnte. Sie Eisenbahner können sich bei ihm bedanken für die Krinnnternnz, die«r der Regierung zuteil werden liesi, indem er den EisenbaiZnern da» KoaUtionSvecht verkümmern half. Und sdlche L�ute sind in leitender Stellung in der Asenöahnerbewegung. 'He ii Riedel verfolgt in seinem Blatte alle ihm nicht passenden Richiungen, insbesondere die chrcigewcrkschaftliche, mit einem in» fernalschen Hast. DieTisonl'abncr sollten endlich Herrn Riedel so be)andeln, wie w eS verdient. Heute nachmittag findet eine groste Versammlung der Eisenbahner statt, in der Wer die Ber- Handlungen mit dem SR inistet UnchlU twtdm soll, stie JBaluegung ssi noch in vollem Gange., Z'"n Streik der Post» tmk» Telegrap�eN'PeM�e-n» Ausheifer. W.-stnm abend tzÄrsammeAe sich in der Börse ein« nach 4— kÜXXZ Sh"'' en zählende Menge der streik:: den Post- und Telegraphen. Ndr:: rn-AuShelfer und A«r?hekfer innen. Säm'.liche Redner sprachen sich für die entschlsisone Fortsetzung des Streiks aus. Die Haltung der bürgerlichen Prelle wurde verurteilt. Wer sich von d m enlschlosienen Geist dieser hblesenversammlung überzeugte, wird e» kaum wagen, vom Abslemsn der Streikbewegung zu ipredxn. Einmütig wurde ein« lllesolulion angenommen, in der das Soli» dari-ä sverhalten der PoitauKhitkfer im unteren Beamiendienst freudig begrüßt und das Aushallten fo? zur Erfüllung der gerechten Forderungen gelobt wird. Die Lberpostdirellikon vertin verbreitet folgende Muieilung: Di« Zeitung„Freihek!" von heule momen meldet, daß gestern das Aushilfspsneikal dcö FernsprecharnteS Lichtenberg sich dem Streik angeschlossen liabe, und daß bei dem Fernsprechamt nlrmn gestern TelephonistiNnen der SiemenS-Dchuckert- Werke ai� worden st Branchen die Ferdernng fahrender Lohnsätze vorgeschkagrn: T«» lern:« 3,50 M., Angelernte 8,30 S1!., Ungelernte 3 M., Arbeiterinnen 75 Prozent dcS Satzes für Gelernte.— Tie Versammlung nahm diese Säpe an. Um in Zukunft bei Streiks den Koll. eine usatzunterstütz-uug gewähren zu können, wurde bekchlosfen, ein zent des Verdienstes an den Branchenfoich abzuführen.— AU r-nchenrevisar wurde Soll. Hirt, a!z Delegiert« zu» Ver- bandstag iu Kiel die Kall. Peter« und Greil gewählt, Fortschritt des Nätegedankens. Mne am 24. d. M. statt-wfundanc Obleute- umd VertrauvirS- «nliwurer-Vevsamm lung dw Bureau» uud KanzleihilfS- kräfte des MagistraiS ver Stadt» Berk iu hat sich «chimüwg auf den: Boveu des RatestsiteiuS gestellt. Auch die cu» »vesercheu r h ei ts iagialisinAch« n Arbeilerräde erklärten nch mit der in der Envschllwstuing erbsde-nen Forderuw.z,.den Arbcuer- räleu wiotsitzafttdiche u-ttd p.otj tische MgM" zu verleih«:,« n- ver-st-anden. -V" Die llaufm linnischen Angestellten der HerrenwSschesabrlkpn amme.n sich am Montag, den 30. Juni, abends 6 Uhr. im nurnnt Tchullheist,?keue Jatobstr. 24/üü, um Stellung zu dem Stand der Tarifverhandlungen zu nehmen. Berichterstatter Kollege Reckes. Die Funktionäre des SiemenSkonzernS, ca. BOg Vertrauen«. leule aller drei sozialistischen Parteien, faßten einstimmig solzende Resolution: Wir Funktionäre haben mit dem größten Abscheu Kenntnis genommen von dem verlogenen Artikel»Unabhängiger TerrorilmuS und die Ge'ben", veröffentlicht im.Vorwärts" vom 12. 6. d. I. Der Verfasser dieses Artikels, welcher ein Arbeit«» raiSm'lglied sein will, heißt Thomas, ist Mitglied der SP.D. und übt seine Funktion im Verwaltungsgebäude des Konzern? an». Wir stellen deshalb nochmals kest, dah wir den Kampf gegen die..gelbe Seuche" bis zu ihrer Vernichtung durchführen werden. Auf der anderen Seite aber wissen wir, daß Thomas Verbündeter der.gelben Seuche" ist. denn durch seine schmutzige KampseSweise hat er den Gelben nur Vorschub geleistet. eingestellte der Spandauer Hecresbetrlkbe. Fraitag noch« mittn.i 4 Uhr Vecsamuntumg: Spamdau, Stoue Weih üMtower Straß«. Groß-Serlin. sasfHf i.-i&awMxuu rerkbrechcr feien. Beide Nachrichen sind WWW eingestellt fvifch. Ferner erzählt die genannte Zeilung, daß beim Am! Zllil- .Helm Reichswehr. Freiwillige als Streikbrecher verwendet würden. .Tis trifft ebenfalls nicht zu. Allerdings sind vorübergehend die vo�» einem Regiment behufs Sicherstellung der mitilürischen An. schlüsse zum Amt«nlsandien 10 Soldaten verwendet, dies ist aber sofort nach Bekanntwerden von der Oberpostdiretton abgestellt Horden. Für den Betrieb aus den Fernsprechäm'ern steh: aus- iiTcherö Personal zur Verfüguua. Der Zustrom au« freiwilligen ifrefeungen und die Rückkehr streikender AuShilfökräste wächst. Die roch im Streik Befindlichen sind aufgefordert worden, ihren Dienst io ort, spätestens am 28. t>. M. früh aufzunehmen, w drigenfall» äc entlasten sind./ Die obigen llllitteitungen sind dazu bestimmt, die Ausständigen w'nlend zu machen, das wird aber nicht viel nützen. Köstlich ist, wie erst bestritten wird, dajj beim Amt»Wilvelm" Reichswehr. Freiwillige tätig sind, prm hinterher, die Tarsache zuzugeben und puzu schwachen. Dräckerversammlung im Herrenhaus. Am Mittwoch abend tagte im großen Sitzungssaal de» Herrenhauses eine Versammlung der Metall- brücker Groß» Verlin». Watschipty slbildert« die Verschiedenheit zwischen den Löhnen der Drücker in Berlin und tonen in der Provinz. Die Koll. der Großstädte Ha len deshalb (inen harten Stand im Lohnlampf gegen üoer den Arbeilzevern, die sich aut dio niedrigeren Arbeitslöhne und Herstellungsioite» ni der Provinz berufen. Die au» diesem Grunde beim Hnuptuor- stund in©futtwnt beantragte Nei'chikonserenz sei weaen veS Verbandstage» und sonstiger Ueberlassung vom Beirat für dieses Jabr abzelehnt worden. Es soll trotzdem in Berlin eine Besprechung' von Kollegen au» den größeren Srädten de? Reiche«, die für die Drückerbranche in Frag« tommen, stai'finden In der Di»kuss'on wurde d-ingend verlangt, eine verktändi- ynng mit den Kollegen im E r z g e b i rg c. wo dee Verhältnisse Nixü traurig seien, herbeizuführen._ Als Delegierte zur Reich«. ibesprechung wurden die Kollegen Gläser, Weißenborn und Karb« gewä'hlt. Da nach dem GeneralversammlungSbefchluß vom 22. Jinn die Lohnabtommen gekündigt werden, hat die Ortkverivallunz den Die Milchhändler gegen döe Kommunnllsierung der Milch. In welch skandalöser Weis« die Vertreter deZ Milchhandel» ihre persönlichen Jnteresien gegen di« der Berliner BeviJikening vertreten, geht aus einem Zirkular hervor, das wir hier wieder- geben. Es lautet: Berlin, den 10. April 1919. Wie Sie vielleicht schon an» den Tageszeitungen ersehen haben, beabsichtigt die Groß-Berliner Kommunalvenoaltung eine KommunaZifieruvg der Milchversorgung, welche dazu flihren müßte, daß für die Milcherzanger die jetzig? FwongSwirticha't n einen Dauerzustand übergeführt und der Produzent sowohl bei Ab- lieserung und Behandlung der Milch, wie auch bei der Preissest- setzung dauernd von der Stadtverwaltung abhängig werden würde. Eine solch: Bindung liegt aber sicher n'cht im Sinne der Herren Landwirte, welche sich jetzt danach sehnen, endlich und möglichst bald mit der Milch wieder nach eigenem Ermessen wirtschaften zu können und dem freien Handel Spielraum und Existenzmöglich- keil zu gewähren— Ii. der Macht der Hrrecn Land« rtt liegt e», die beabsichtigte Kommunalisierung der Berliner llllilchversor» gung zu verhindern, indem sie bestimmt erklären, back sie sich einer bausrnd'n Festtegnnz der ebvenigewirtichaki und j»t>rr Avvängig- keit von der Grosi. Berliner Kommnnalveewaltung unbedingt w derseden und rber von weiterer Frischmilchliescrung ganz ab- sehcn würden. Pflichten Sie d'eser unser?ln sielst bei.'o bitten mir Sie ergcbenst, uns unter Benutzung de? b i iegendcn Frei- AwertS kii'z und bündig in möglichst bestimmter Form solche Er- iiärung abzugeben, und dieselbe von allen dortigen Melchliejeranten unterschreiben zu lassen. Für recht schnelle Einsendung dieser Erklärung danken wir im voraus bestens. Der Ausschuß de? gesamten Groß-Berliner MI chhandelsgcwerbe« sMeiereien, Miiehlstichter, Milchhändler). Die Folge dieses Anfchr.ibens an die Landwirte ist, daß tot- söchl ch weniger Milch nach Berlin kommt. Die Aufforderung des Ausschusses de« gesamten Groß-Btrliner M i l chhe n d e l S ge w e rl> c S an die Landwirte bedeutet ein« Gemeingefährlichkeit fouder- zleich«:. Die Wfiimmung bei den Regkerungstruppen. Das MeichSwehr-BatailLon.Berlin" der ReichSwehrbrigade XV(Führer Oberst Reinhard) bittet uns, belanntzugeben. daß die Abstimmung Über di« FriedenSfrage bei dem Bataillon aus Anordnung»e» KemmandeurS ohne Anwesenheit von L> s f i z i»e r e n stattgesunden Hab«. Einstimmig sei beschlossen worden, daß de« Batmlton die Unterzeichnung de» FriedenSver- trage« zwar nicht billige, fcdoch gleichwohl sich dem Beschlüsse der Nationalversamurlung füge und stet« dem Rufe der Regierung folgen werde. s K'rch»mrM?tt. DAS flttttft«!..KbNfessioNSsoS' nwÄ darauf aufmerksam, daß es die Ki'.chenciUstrittsveol'aaa einskNieüen zurückaestellt dat. um nicht weitere ä» ichaisen. Nachdeni es aber dem kkomilee äu Oyren kommen ist. daß die Gerichtsbebördm. d:e erletchter Kirchenaiistriitsbedinaiinaen in icdcr Weise �u.enmivc suckwn. und nachdem der Frieden aeirl'Iosien ist. wird es. Tätigkeit wieder ausnehmen um dahin zu wirken, Kinst.e nur den Einfluß erhält, der ihr Nack der � � wirklichen Anhänger noch: zukommen kann.»'ed/r. de. dem Beken.ntuis der Kirche zerfallen ist und des ha w f seine Kirchensteuer anderen kultiircsten �ü'eckcn zuwiN� ustll. sollte den Kirckenaiistritt noch in den letzten�*: vorncbnicn. da er dadurch ein vierteliabr Kirckem. wart. Er sollte sick: auch nickt davon eckschrecken...h die Amisaerickstc Schuvierinkeiten machen. Sowie sich cu über jeine Person ausgewiesen hat, muß der Beamte. Kirchenaustritt vollziehen. Einrsdcn wie die. ob man. ickon mit seinem Geistlichen darüber ins Benehmen av. habe, sind cinfack, gesetzwidrig. rrx-nn- Wir wcüen ncÄ: darauf hin. daß die �uStrittserna aen in den Amtsstunden der Amtsaerickte vollzoarn den können. Vcriebe sich seder mit Ausweisvavleren. Mit der kollegialen Schulleitung füllte die Stad!v.'ro«dn«t:w versammiung n»hezu drei Stunden ibrer letzten Sitzung- kennen vornchmlirh Echullente zum Wort, so daß die-' ' mehr den Charakter einer akademischen AuScinanderietzung nahm und die Zuhörer den Eindruck gewinnen kannten.' j handelte CS sich um reine Brotfragen und weniger um pu»* | gische Interessen. Das Interesse unserer Schuljugend, ' kommen in erkter Linie, kamen dabei gar nicht zur � In namentlicher Abstimmung wurde der Antrag nnge�cxn- s l bei srciwerdenden Rektorstellen der Lehrerschaft einen betliM- den Einfluß einzuräumen. Die Clerrichtpreise. ES gibt Leute, welche die daß Richtpreis« für Ei'r festgesetzt seien, dahin verstanden b. � al« dürsten die Gelchüfte für Eier nicbt m-sir ol? 00 b"-... nehmen. Diese Anficht ist falsch. Die MichtpreiSsestietzung 0 nicht für den Kleinhandel, sondern für die Erzenger. D«e zeugrr dürfen nicht mehr al» 30 Pfennig für ein Ei NM. Für die Kleinhändler bestclst kein Höchstpreis, und eine Mitteilung besagt sogar, daß bei einem Preise von l.Ä> Ma Klvintzändler nur einen geringen Betrog verdiene._ LS zem � hier, wie verkehrt die Freigabe der Eier für den ireien& war. Früher bekamen wir feiten Eier, aber man bekam ooev, und w eder«in». Honte gibt e» Eier, aber zu Preisen, r>e die minderbemittalte Bevölkerung nicht leisten kann.. Invalide. ErwerbSbeschränkte und Erwerb»» n fähige babev!� zu einom Reichsverband mit dem Sitz in Frankfurt a. M@ � mengesekstossen, um ihre Interessen wahrzunehmen. Ein« Bert � lung dieser LeidenSgenossen findet am Sonntag, den Üb.?vn>. vo mitiag« 9% llkfr, in der Wewimeifterstraß« 15, Soph«n-GY sium, Aula, statt.. AiiSrinondergesallen ist die rechlkbürgerllche Fraktion m Berliner Stab'vsrordnetenver'ammlung. Die DecUschrcrtw �. und die Deutsche Volkepar ei(die mit der EHeistsschen~'t!' � eine Fraktion blideten) halben sich von der letz even getrcnnl, in der Fcielhsu-s.uge Differenzen entstandest slick, •- S.' Aug den vrganisaNsnen. «.«aylbrcis. S. Nbt.!li->g. Heut« ab-nb 7 Uhr MtgNeder�rMviw ''*' önfft.jser Slrah- 7. 1. Dm trag bw eUen.- 1«. Adt.ilunq. S°"'« 7 Uhr MUgIl«d»!v»isi»mmIung in Ver Echulauta Blüllerstroße,»u>« lung in der Schulaula Schöns!. Karl Leid. 2. PartelangelegensteUen.— 16. Abteilung. strahe. Dortrag und Parlelangeligenhailen. ni Deranlivortllch für dt« Redaktion Alfred W t e I« p v. fi, c«< Beilagegenollenloiall.streiheil-.». ffl. rn. b H. Berlin.—-f:-. 19. Lindenbruetzerei uno Verlagegelelllchalt m. b. H. Echn'Ibaueivo� teiieöour vor ücn öclchworcum Sflnc■Dcrtciöiounosrcric— eine gegen üic Kcßlcrung ebert#Sf}jdtlcmaufl Nach dem kenograpjiilchkn Bericht Crföjclnt Montag Preis 75 Pstnols vrstelsitnsen richte m n an die. OerlaosgfnolTcnfchaft„frtibcU'.e.o.ni.v.N.. brrlln Niv» Hbtellung vuchtzandcl Schill daucrdamw> Die Freie Weit Jltustrierü« Wothenschrift der Unabhängigen Sozialdemokratie Ist vom Otoerl�omnaamLClo Moslcc; @11! 1 fo I. Juli befindet sich unsere Spedition bei mwe Stimming, OtierstraOe 4 ßt.. Ill" ei s pünktliche Zustellung der.Freiheit" fcjrer au stallen, ersuchen wir unsere Genossinnen Nd'ienossen, sofort die Abonnonienlsbestellung lf JmII in unserer Spedition aufrueeben.— leseibst werden auch einige Botenfrauen ein- es; eilt. !c Bmrlisieltiing d?r U. S. P. D. Lichtenberg. Rat, BMatW. W fhi« TSInkhai. Bw-, Utasnl.-, SlnlndiM, liuftt�swjs. .. LatntierlstnaatDr. v.KIrcJifweh- isuraaiaerotr1. 45. Oaseoasb. stse ThtUt-t SU«!. Erel«! Rstwedt, Ukw. uaib. JurUtco. huitl 18— Ii TertruMistuie.wL ürozasse, TrM!|«rl«rS»N.M8rtiui BtxMimmnitai b.oS-Birllo. Den Mitgliedern wir Nachricht, daß unser Kollege, der Droachkcn- führer am 26. d M. im Alter von i 72 Jahren veratorben lat. Hfire»einem Andenken I Die Beerdigen; findet am Sonnabend, den d. M., nachmlltac* 4 Uhr von der Leichenhalle des Andrenskirchholo* In Wlkeelmsberü statt DU Boalrksverwolurnft. Verkäufe Erstkl. Orarnmophon mit tadelle�an Platten, 2 Mg. mit SftHle, billig zu verkaufen. Schröder. Charlottenbnrg. Kammer Str. 31. fi ittTh f, 2 Qlucken mit Kfekts. 2 Lämmer zn verkauf. Qohlke, Neukölln, Hermannstraße lif. Krankenfalirsituhl ver- kat-.rt tirQÜsg. Mö«k«rnsU. 66, Seitenstein off. Drogerle Qreifswalder Str. 166,&. Dbnh. Weißensce. ArbetHiugrkt Botenfrauen werden sofort eingestellt Bartsch. 1 empelhof, Werder S rette 31. zam otn Botenfrau Anrtrae dar Prcibalttlelll Hackbartl). M.chael- joteb«!«!. I Botenfrauen sucht V I e t z, Raumerstr. SS. 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