Einzelpreis 15 pfg.- 2. �syrgang Donnerstag, 0en Z. Juli 1919 Rümmer 311/ Mnö-Msgabe Sift ff Freiheit� erscheint morgens und nachmittags, an Sonn- und Festtagen nur morgens er Ve�uzspreis beträgt bei freier Zustellung ins t�ans für Groy-Lertin oder bei dirr.. IN Postbezug ohne Bestellgebühr monall. 3,— III., bei Zustellung unter Streifband 5.—- Iii. Die»Freiheit« ist in den ersten Iiachtrag der Postzeitungsliste für 1919 eingetr cn Redaktion! Berlin RW.«. Schifibauerdamm kUill. �rrnjprechrr: Ami Norden 3«»» und 28!»«. Inserate kosten die achig-Ipul!. NonxarciNezeile oder deren Baun, i, AI Mk.. tvortanzeigen dos settgedruckt- Wort so ps., jedes weitere wori IS Pf. Teucrungszuschlag Sf> Prot Familien- und Versammlungsanzeige» fäll! der Zuschlag sort. Inserate für den daraus- folgenden lag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben fein Expedition: Brrli« NW.«, Cchlsshaucrdamm»V Arrnlprechrr: Amt Norden 0768 �%crUnev-Organ ■■■;" if:'»«'-S*%-- Mx» A S£t Eiseribahiierflreik in Zranlsurl o. N. Einstellung des Bahnverkehrs. Frankfurt a. M., 3. Juli. Der Eisenbahnverkehr ist heute früh G Uhr infolge bcS AnSstandeS der Eisenbahner vollkommen ein» Bestellt worden biS auf die Zuge, die nach dem besehten K-cbiet fahren, um Komplikationen mit der Entente zu ver- »tteiden.?l»S gleichem Eirunde arbeitet auch die Hauptwerkstatte iu Ried, die im besetzten Gebiet liegt. Die wichtigste» LebeuS- mittelziige und die Ziize mit lebendem Lieh werden durch die .Ereilleitung befördert. Sie tage im Verkehrsslreik. Ta« streikenden Eisenbahner haben am heutigen Vor- mittag, scnveit sich die Lage überblicken läßt, in allen Bs» trieben die Arbeit wieder aufgenommen. Nach der allge- meinen Stimmung zu urteilen, ist die Mehrzahl der Eisen- bahn er nur mit großeni Widerwillen und unter dem Jivang der Verhältnisse cm die Arbeit zurückgekehrt. Sie betrachten die Wiederausnahme der Arbeit keineswegs als ein Zu- kremekriechen vor der Negierung. Wie wir schon tietont hoben, wurde der Beschluß, die Arbeit wieder aufzunehmen, lediglich von dem Gesichtspunkt aus gefaßt, die Allge- m e i n h e i t durch den Streik nicht länger in Mitleiden- schaft zu ziehen. Die Eisenbahner erwarten nach wie voi von der Regierung, daß sie ihren Herrenstandpunkt aufgibt, die Nottags der Eisenbahner-einer ernsthaften Prüfung unterzieht und ihnen im gegebenen Augenblick durch eine Lohnaufbesserung entgegenkomme. Während des Krieges und auch während der Demobi- Uiiatüm war die Regierung und die maßgebende Presse .dauernd des Lobes voll über den aufostferimgSvollen Dienst, den die Eisenbahner pflichtgemäß ausübten, ohne den Be- ltrieb durch Lohnbowegungen irgendwelcher Art zu stören. C'one Zweifel waren die Eisenbahner während des Krieges nicht auf Noten gebettet, sie konnten auch während der Re- Volution ihre Lage nicht so verbessern, daß ein einigermaßen günstiger Ausgleich zwischen den Löhnen und den Lebens- mittelpreisen erzielt worden wäre. Sie können deshalb mit gutem Grund von der Regierung erwarten, daß sie ihren Forderungen Rechnung trägt, sobald es die all- gemeine Wirtschaftslage gestattet. Vor allem erwarten die Eisenbahner, daß die Regierung aus ihrer Machtposition heraus keineNatzregelungen vornimmt. Da? wäre »in s ch m ä h l i ch e r V e r r a t an dem Vertrauen daZ die Eisenbahner bei der Wiederaufnahme der Arbeit in die Regierung setzten. Die Lage in den Eisenbahnbetrieben ist nach wie vor sehr ernst, sie kann nur durch ein Entgegenkommen der Regierung gebessert werden. ES braucht bloß darauf hin- gewies«, zu werden, daß sich bei den gestrigen?lbstimmungen wichtig.? Einzelbetriebe noch mit großer Majorität für die Fortsetzung des Streiks ausgesprochen haben, während in anderen Betrieben, wo der Abbruch des �ireits beschlossen wurde, sehr große Minoritäten dagegen stimmten, um ein wirkliches Bild von der Stimmung der Eiscnbohner zu gewinnen. Es ist klar, daß die vorhandene Mißstimmung nicht auf politisch- Verhetzung zurückzuführen ist. sondern daß sie ihre wirkliche Ursache in der alchemeinen wirtschaftlichen Lage deS Eisenbahnerberufes hat. Mit Macht- Mitteln wird gegen diese Stimmung nichts ausgerichtet. Rur Vernunft und Entgegenkommen der maßgebenden Stellen kann M« Gegensätze ausgleichen und das deutichc Wirtschaftsleben vor neuen schweren Erschütterungen be- wahren. Die Straßenbahn- und Hochbahnange» stellten betonen nach wi? vor ihre Bereitwilligkeit, m Verhandlungen einzutreten. Wenn es bisher nicht dazu gekomnien ist, so liegt das ausschließlich an den Direk- tionen der Berliner Verkehrsinstitnte und an der Regierung, die jede Vermittlung ablehnt. Der Erlaß des Reichs- arbeitSmini st eriums hat unter den Straßenbahnern rmd Hochbahnangestellten große Erbitterung hervor- gerufen. Dieser Erlaß kann nach ihrer Auffassung nur örc Machtposition der Unternehmer stärken und ihre ablehnende iSSatiima den Sorderunaen der Angestellten gegenüber noch mehr bekräftsgen. Die Straßenbahner erblicken in dem Erlaß eine einseitige Beeinflussung des Unter- uchmertums. Sie halten daran fest, daß die Gesellschaften bei einigermaßen gutem Willen den Forderungen gerecht werden können. Die Berliner Verkehrsinstitute dienen der Allgemeinheit. Diese hat einen Anspruch darauf, daß sich die Regierung nicht Zuin Sprachrohr der Unternehmer macht, ihnen durch ihre Erklärungen den Rücken steift und der Möglichkeit, durch Verhandlungen zur Einigung zu kommen, jede Basis entzieht. Selbst der„Vorwärts", dem gewiß keine ollzugroße Arbeiterfreundlichkeit nachgesagt werden kann, verlangt, daß verhandelt wird. Man schaffe also endlich die Möglichkeit zu einem STusgleichl » Wie von zuständiger Melle mitgeteilt wird, ist de, größte Teil der Ardeiter und Beamten des EisenbahndirektionZSczirkeS Berlin heute auf den Nrbcitsstälten erschienen. Der Eisenbahnverkehr ist im allgemeinen wieder ausgenommen«or- den. Der Güterverkehr, der vor allen Dingen zu den ernstesten Befürchtungen für die Zvbendmittel- und Kohlenver- sorguug der Berliner Bevölkerung Veranlassung gegeben hatte, ist fast vollständig wieder hergestellt. Die Züge nach und von den Vororten verkehren wieder, doch ist die Zugfolge noch sehr un- regelviäßig. Der Ringbahnderkehr ruht noch völlig, da sich die Maschinen in schlechtem, zum Teil unbrauchbarem Zu- stände befinden. Die Ringbahn wird erst naöd einigen Tagen ivieder verkehren können. Me Schamlosen. Am Tage der Freisprechung der Mörder KavI Lieb- knecksts erhielt seine Frau bis Aufforderung, bei Vermeidung der Pfändung die Kosten für seinen Auf. enthalt im Zuchthaus zu zahlen, in daS ihn sein Kampf für den Frieden und gegen den Militarismus ge- bracht und aus dem ihn die nahende Revolution befreit Wie. Damit kein Zweifel darüber Hern che. daß diese Auf- forbcrung von der sozialdemokratischen Regierung der Her- ren Hirsch, Heinemann, Heine und Konsorten gebilligt wird, ist jetzt der Androhung der Pfändung die Pfändung gefolgt. Die Regierung zeigt so, daß ihre Anschauungen über den Krieg und die Nützlichkeit de? preußischen Militarismus sich in nichts von denen der wilhelminischen Regierung unter- scheiden, und daß für sie Karl Liebknecht wegen seines Kampfes für den Frieden und gegen den Militarismus auch jetzt noch der„Landesverräter" ist, als den ihn seinerzeit die wiGelminische Regierung unter dem Beifall Ehren-Heincs beschimpfte, kurz, daß für sie die Revolution nur ein Teeres Wort ist. Sei Fall Vogel. Haag, L. Juki. Laut Korrcspondenzdureau erwiderte der holländische Ministsr de? Innern aus eine Anfrage des Kammermitg'üedeS Troclstra bezüglich der Begünstigring der Flucht dez deutschen Oberleutnants Vogel durch niederländische Beamte in Berlin, daß die vom holländischen Ministerium deS Acußern in diesar Sache angestellte Untersuchung noch nicht abgeschlossen ist. TruppenLNskmmlungeu. Wie der„Reuen Bcrl. Zeit." von der Garde-Kavallerie- Schützendiviston mitgeteilt wird, sind bedeutende Trup- penmengen nach Berlin herangezogen worden, die so verteilt wurden, daß jeder ZcntrÄpunkt Berlins von starken Truppenkontingenten sofort erreicht werden kann. Archerdem hat das Militärkommando all« öffentlichen Gebäude Ber« lins gesichert, doch ist, wie von derselben Stelle ferner mitge- teilt wird, den immer wieder auftauchenden Gerüchten von be- vorstehenden Putschen nur wenig Glauben zu schenken, da anscheinend derartige Gerüchte, sotvei tsie nicht ein reines Ge- rede sind, mit Absicht lanziert werden, um das Militär durch die sortwährende Alarmbcrestschast mürbe zu machen. Für die Auf- rechtcrhaltung der Ordnung sorgen jetzt Militärpakrouil- l e u, die Tag und Nacht die verkehrsreichen und unsichere» Gegen- den Berll»» chbstmjea. Vorbereitullgell. Wie mckn ans den Miiteiliingen der SpItzelzenstaTen an die bürgerliche und die rechtssozialistische Presse weiß. ist die Regierung über alle dunklen Pläne unterrichret, die gegen sie gesponnen werden. Sie weiß viel mehr, ais denen bekannt ist. die als die angeblich.HaupthedeiligLen eigentlich am besten über selche Dinge unterrichtet sein müßten. Sie enthüllt alle Tage: sie deckt jede Stunde eine neue Verschwörung auf; sie läßt big„Rädelsführer" verhaften: sie verbietet die ihr unbequeme Presse: sie lvarnt, droht und bsscktwört, kurzum, sie tut alle?. Um der ihr drohenden Gefahr zu begegnen. Auch die eigentliche Regierung, die militärischen Be- fehlshaber, sind nicht müßig. Sie treffen alle Varbereitun- gen für d'c nach ihrer Meinung bald zu erwartende große Schlacht. Befehle werden erlassen, Anordnungen Werber getroffen, die alle? bis inS Kleinste regeln. So sorgt sich ein Befehl der ReichZwchrbrigade 40(o. Lertow) besonderK um den„ Gefa n ge nen-A b schud". Wir hoffen, daß wir mit der nachfolgenden Veröffentlichung dsZ. Befehls den militärischen Befehlshabern und der Regierung einen besonderen Dienst erweisen: Reichswehrbrigade 10 (b. L e t t o w) Bc. St. Qu., den SZ. Funr t019 Betr. Gefangenen-Abfchuv. Vrigade-Befehl! Auf Grund der Erfahrungen ber den btsheriaen Unruhen in Berlin wird in Zukunft der Gefnngeneu-MifHüfc Ott einer Be. sctzima Berlins folgendermaßen geregelt: 1. Die ReichSwehobrigade richtet eine Zentral-Gefangonen- Dammelftelle und Vernehmuni'Zstslle im WilhelmSgtzmnasiinn, Bellevuestraße 15, ein. Dieser Ge?an gen en- Zentrale sind alle van den Marinebrigadzn, dem FrsischötzeirkorvS, der DtvisionS-Rc- serve und allen übrigen der Brigade unterstellten Formationen gemachten Gefangenen unter sicherer Bedeckung zuzuführen und gegen Empfangsbescheinigung an den O>ffizisr vom D r e n st a b z u l i e f e r n. Im allgemeinen sind, um die Truppe durch allzuviel« Begleitkommandos nicht zu schwächen, die Gc- fangenen in Transporten zusammengestellt zu der Gefangenen-Zentrale hinzuführen, mir p o l r t i i cb besonders wichtige Persönlichkeiten oder Hauptrstrelssührer der Kommunisten, deren Aussagen unter Umständen bim großem Wert sein können, sind beschleunigt, oventl. mit KralfKoagSn zum WrlhekmSgymnasium zu besördern. 2. lieber jeden Gefangenen ist bei der AMeferur-g der Zeel- tralstelle ein Zettel bzw eine Liste zu übergeben, in dor folgende Angaben vermerkt sind: Ort und Zeit der Festnahme, Grund der Festnahme. insbesondere Angabe der strafbaren Handlung, welche dem Festgenommenen zur Last gc« legt wird unter Bezeichnung von Ort und Zeit der Tat. An(janen von Zeugen der Tat oder sonstiger BstveiSmittel. Name und Truppenteil desjenigen, der die Festnahme ange- ordnet sowie desjenigen, der die Festnahme vorgenommen hat. Verzeichnis der dem Festgenommenen abgenommene» Gegen st ände unter Angabe über ihren Verbleib. Di« den festgenommenen Personen abgenommenen eder bei Durchsuchung beschlagnahmten Gegenstände, sind tunlichst in eine Hülle zusammenzupacken und mit dem Namen desjenigen, dem sie abgenommen oder bei dem sie beschlagnahmt worden sind, zu versehen. Tie abgenommenen oder Scschlag- nahnrten Gegenstände sind gleichfalls gegen Quittung dem Ossi- zier vom Dienst abzuliefern, welcher für Weiterleitung bzw. Auf- bewahrung Sorge trägt. 3. Die Zentralgefangeneusamiinelstelle untersteht unmittelbar der Brigade. Als Leiter kommandier Tchuiztruppen- re�iment I einen B a t a i l l o n S k o m m a n d e u r mit eingear- beitetem Personal; Name ist umgehend zu melden. Diesem Ba- taillonSkommandcur find eil! wede: der Adjutant oder die Ordon- nanzen zur Verfügung. Weitere VemehmungSosfiz'ere werden von der Brigade komirandiert. Für juristische V e r m i t t- l u n g und Vernehmung sind der Zentralgefangenen- sam melstelle außerdem nie Krieg SgirichtSräte Spatz und Schön- brodt sowie einige Ziriminalbeanite zugeteilt. Zur militärischen Sichevung und Bewachung der Zentral- gefangenensammelftelle im Wilhelmghmnasium, stellt Schutz- truppenregiment eine Kompagnie in Stärke von 5 Offizieren, 150 Mann und 6 leichten M. ferner ist dieser Kompagnie ein Zug schwerer 5%.®. zuzuteilen. Zur Verpflegung der Gesongenen hat da? Schutztvuppen- regiment I außer Küche der Kompagnie noch eine zweite Feldküche nebst Köche und einem Vorraiswagen mit Pferde» zu stellen. Die Gefangenen erhalten an Berpslegiing die halbe« «Stzr der M-nnschaWverpjlsgnng."" jBkiruttß Ib sorgt fik Niederleglrwg von SOO Strotrliicfeti uttb {UiU nötigen Slopfmotcrutl im Wilbelmgvmnasium. Der Kom- mandeur der Zsentrnlgcfansenensammelstrlle vernnlaht im Verein mit Pioniertommandeur die Nirdcrlegung v»n Handgranaten und Stacheldraht zur Nbsverrunz. 4. Die Gefangenen sind in der Zentralgefangencnsammclstelle nach folgenden Ä«sichtSpu«tten zu s i ch t» n mid zu der- te i l e n: Kategorie A. Gefangene, gegen die Verdacht einer strafbaren Handlung nicht vorliegt, gegen die aber, weil sie au? verfönlichen oder psli- tischen Griinden eine Gefahr fiir die Sicherheit de? Reiches hüben, dir Berhängung der Schntzhaf! für angebrochi gehalten wirb: Diese Gefangenen sind zur Waldichcnke iZoolagischer Garten, Eingang Kurfürstendamm) zu überführen. Kurze Berichte über die Gründe. die zu idrer Festnahme gefichrt haben und den Erlasi eines Schnhhaftbefehls angezeigi erscheinen lassen, sind unter Beifügung etwaiger Vorgänge dem Transportlciter mitzugeben. Kategorie B. Gefangene, gegen die Veweisingterial oder ausreichende Ver- bachtSgründe wegen strafbarer Handlunge» vorliegen. Dies« Ae- fangenen sind, nach Prüfung dnrch das Kriegsgericht oder die Per- nehinungSoffizierc dem zuftändiaen Gericht sS'aaiSanwaltschaft) zuzuführen und im Gefängnis Pllltzcnsee abzuliefern. ES sind mitzugeben: Ein Aufnabmeersuchen und eine Eirafanzeige linier Tin- füßrung»pA Beifügung des BeweiSmaierials sbci AniragSdelikien wie Beleidigungen und Körderverletznng ilt ein besonderer Sirqf, antrag des Beleidigten oder seiner vorgesetzten Behörde znm§ 19 Etralaesetzbnch erforderlich.) Der Zusammentritt der auHerordentlichen Kriegsgerichte ist von der Tkbtoiiiina Lüttwitz derart geregelt, daß Aburteilun. gen sofort erfolgen können. ftzestgeircnimene Blilitärpersonen find dar Arrest- ianstalt Süv zuzuführen. Asse stzestgenommenen sind beiliegendem Muster 2 auf die Ieniral-Gefangenen-Gamm? Melle listenmäsiig einzuiragsn. Eine Abschritt diese« Verzeichnisses mit de« Eingelieferten des Vor- tages ist jeden Vonmitwg bis 10 Uhr an Brm. Abt. Te zn� übersenden, um bei sväteren Nachfragen AuSlunft geben zu können. Um die Ueberfüllnng de? Gefängnisses Plötzen. see z u ve rrn e i d e n, ist vor jeder Absetzung von Gesänge- «entvanSporten durch die Zentral-Gefangenen-Sammelstelle be! dem Veauftragten der GeneralfwatSanwälte fSiaatsantvalt Polentz». ZetzengeiäruzariS in Sfoo&it, Lehrter Ttraße, anzufragen, bh noch Plätze frei sind. Tllsdan» ist dem betreffenden Gefängnis tunlichst k-'ld Mitteilung der?ahl iget Einzuliefernden und der ungefähren Zeitpunkte de? Eintreffens zu machen. ES wird ausdrücklich darauf hingewiefen. da« allster dem Gefängnis Plötzenfe« zunächst ein weiteres Gefängnis für die Brigade nicht in fsrage kommt, d« die ande- ven Gefängnisse auf die übrige« Berlin sichernden BeichSwehr- jriyaden verteilt sind. Frauen stich im FrauengefängntS cchzuliesern. Kategorie C.: Gefangene, die von der Truppe ohne Beweismate- tial eimgeliefert werben, und gegen die auch die Schuh- Haft nicht angebracht erscheint, dies« Gefangenen sind nach erfolgter Klärung vorstehender U-nisiande zu entlassen, 8 All« Truppenteile sind besonders darauf aufmerksam zu machen. ba&«» veriwien ist, Geianaen« unter IWgebumg der Gaamnelstell« unmitiebbar ßMiem GchängniZ zuzuführen. Denn einenisit» wird hiertuirch die Bernehmimg erschwert� older u-n- imAgkick gemacht, anldcrenseüs werben die G�süngziisse schnell ühensüllt, da dem« Gichtu«>g nach den drei Kadegorian staltge- funden hat. Die durch die Div-Besebl vom R. h Ib Nr. 519,.ZifVt 10 mvgeochnete Einrichtung einer Wesangenenlam- mel stelle durch k, Marine brigabe«m PoiS- damer Bahnhof wird hierdurch h i n f? ll i g Van den Truppen erbeutete oder beschlagnahmt« Waffen sind gleichfalls im Wilhelrwgymnasiu in«vbznlin.tern. ye». v. L« t t o w. F. d, M. b. Specht Hevuptnmrm wind 1. GeneralftalbSosstzier. Mle ordnungsliebenden und besonnnen Leute werden nU Befriedigung aus diesem Befehl entnehmen, daß alle Lorbereitungien zu Vtasseuverhastungen getroffen sind, B00 Strohsäcke liegen allein schon im SchiflKlm�nrinsinm: kinch Handgranoten und Stacheldraht, durch leichte und schwere Maschinengewehre wird dafür ae sorgt, dasi die Ge- fangenen nicht entweichen können, sofern sie nicht vorlier schon auf dem Transport bei einem„Fluchtversuch", wie Liebknecht. Luxemburg. IogischeS, Lojewfky und andere, kalt. gemacht worden sind. Damit die Ge fangenen nicht zu üvptg werden, erholten ste nur die Holben Satze der Mann- chciftHverpflegung. Wozu brauchen sie auch mehr, da ihnen ja doch bald der Prozesi gemacht werden soll? Die außer- ordentlichen Kriegsgerichte werden, wie man aus dieiem Besehl erfährt, so schnell arbeiten, daß Aburteilungen jo- fort erfolgen können, der Oessentlichkeit werden also unnötige Bnfregnngen durch»ine längere Prozeßführung erspart. Daß der KriegsgerickstSrat Spatz an erster Stelle bei dieser Art von Iustizpslege genannt wird, darf nicht über- laschen. Cs ist' ihm allerdings bisher leider nicht gelungen, des Vogel habhaft zu werden aber da§ dürfte ihm ge- rade bei den militärischen Befehlshabern nicht gechidet haben. Sie SMelskte». das Wokffsche Bureau wird folgendes ver- Durch öffentlicht: „Zum Belastungsmaterial, da» zur Verhaftung E m o n t S geführt hat, gehört ein Brief, den Emonts a m 15. April 1910 gefchriepe» Hai. Es ist bereit» miigeleij« ward«,, daß dieser Brief den schlüssigen Beweis für die kommunistisch« und hochverrölerisch« Propa- ganda EmontS' lieert. Autzerortzentlich benrerkenswerl sind die letzten Absätze deS Brief«», sie sind ein einwandfreies Zeugnis dafür, dag EinvntS die Bankanze stellten für seine besonderen Poli- li'chen Zwecke schon im März dieses?sahr»» mißbrauchen wollt«, und daß«r überhaupt die Bankangestelltenbewegung nur als Mittel zur Durchführung des von ihm für das ganze Reich geplanten k»«lmunistisch«n AufftandeS benutzt hat. In einem Brief, dessen Echtheit Smont» vor de« Richter be- reits zugegeben hat, heißt eS: „Ich vermisse auch feiten» der kommunisti- schen Partei jegliche Unterstützung gelegentlich meiner Proklamation be» General st teil» der Bankangestellten. Gerade bei diesem Streik müßte und muß meine» ErachtenS unbedingt die Möglichkeit vorhanden sein, die Arbeiter zu einer Aktion gegen die Regierung zu veranlassen. Die einschneidenden Wirkungen, die durch das still gelegte Bankgewerbe herbeigeführt werden, brauche ich wohl nicht im einzelnen zu schildern. Um so nötiger wäre es, daß jetzt die Arbeiterschaft Berlins aufgerufen wird, um nicht wieder die im ganze« Reiche sich vollziehende Aktion zu verzetteln. Ich habe heute veranlaßt, daß alle größeren Bankplätzr in den General- streik«inbezogen«erben soll««. Ich bitte dringend darum, daß nun endlich auch in Borlin drg ndwie ein« Aktion seitens d«r Arbeiterschaft m die Wege wird. In der Slekirizität» industrie dürften die Berhältnisse nrvhr als reif s«in." Do«„Berliner Tageblatt" vft klup Henug, um dies« Der. öfs>sntlkhl>NK vorläufig noch mit einig« Reserve aufzuneh men. Das Blatt schreibt: „W» n n dieser Brief in dieser Form oibgefaht ist, und«S dürfte nach d«r amtlichen P«r»sf«ntlichung und d«m Geständnis Emanti' kaum ein Zweifel möglich sein, so erscheint es tatsächlich, als ob Emont» den Streik der Bankbeamten zu rein politischen Zwecke« benutzt Hot. GS ist wohl anzunehmen, daß nach Bekanntwerden der eigentllchen politischen Gesinnung ihre» Führer? die Bankangestellten in EmontS leinen geeigneten Ver treter ihoer wirtschaftlichen Interessen sehen können. Das bürgerliche„Berliner Tageblatt" läßt also durckchlicken, daß eS noch nicht ganz sicher ist, ob der Brie „in dieser ftorm" richtig wiedergegeben ist. Für den„V o r wärt S", der ein A r b e! t e r b l a t t sein will, spielen solche Gedanken aber keine Rolle. Kr benützt die Gelegen heil, um in gerofczu schamloser Wesse gegen TmontS zu Hetzen, gegen einen Mann, der stch jetzt nicht verteidigen kann und über den man augenblicklich nur ioviei erlährt. als die Spitzel und der Staatsanwalt zu veröffentlichen für gut befinden. Dieses Blatt schreibt in feiner beul igen slLs mit3 für die Eisenbahner schon gesagt haben, baß mit ihrer Gutmütigkeit und Gutgläubigkeit«in elender der b'r e che ri scher Mißbrauch getrieben wird, ist nun auch für die Bankbeamten aktenmäßig bewiesen. EmontS Hot sich i« das Vertrauen dieser Männer eingeschlichen und ihnen glauben gemacht, daß er sich für ihre wirtschaftliche« Sorgen ein» setze. In Wirklichkeit war ihm da» materiell« Wohl der«, die sich vertrauensvoll seiner Führung auverirani hatten, höchst gleichgültig. Er ging seinen bolschewistischen, auf den Sturz der Regierung und den Umsturz der inneren Ordnung gerichteten Zielen nach und bediente sich der ahnungslosen Bankangestellten dabei als Werkzeug. Er wußte: sehr wohl die Bedeutung des Bankbetriebes für das WirdichaftS- leben einzuschätzen: erkannte die Wichtigkeit der Bankbeamten-| arbeit für den ruhigen Verlaus der inneren EnNvickiung. Darum hat er sich gerade diese als Mittel für die Verfolgung seiner W> schien ausgesucht. Die Bankbeamten müssen jetzt sehen, welche Gesellen sich zu ihrer Führung gedrängt haben. ES gibt| keinen Zweifel, daß sie sich davon frei machen, daß sie nicht dulden, i daß sie vor fremde Interessen gespannt werden. Es ist notwendig, daß die Verräter der wahren Interessen der Arbeiter— und in der Regel sind die» die wüstssten Hetzer— allenthalben entlarvt werden, j Solcher Emonts gibt es noch viele in der Arbeiter- und Ange-- telltenbcwegung. Wenn her„Vorwärts" noch einen fssunken von Ver-» antworttingSgefüchl hätte, wenn er sich auch nur von fern(M Me Vergangenheit deS Blattes erinnern würde, dann hätte| er sich sagen müssen, daß man auf Grund eines BrnchstückeSW au» einem Briefe den„aktenmäßigen" Beweis dafür, dah i OmiontS sich irgendwelchen Verletzungen der Gesetze zu- j schulden kommen tiefe, nicht MwVfen kann. AlS EmontS den Brief schrieb, befanden sich'die deutschen Bank- beamten in einer großen Streikbewegung, und man kann es begreifen, daß EmontS daran gedacht bat — was ihm doch sckhr nahe lag—, feine eigene Partei 3% Hilfe zu rufen und der Bewegung eine so große Ausdehnung zu geben, daß ihr Erfolg gesichert schien. Um beurteilen zu können, was Emonts mit diesem Briefe wollte, muß man ihn in feinem ganzen Wortlaut kennen, muß man wissen, an wen er gerichtet war und unter welchen UM' ttinden er geschrieben worden ist. Solche Bedenken kennt aber der„Vorwärts" nicht, stfäj. ihn sind die Kommunisten voaelfrei, ein Bankbeamter darf, in den Augen dieses„sozialistifckvn" Blattes wabl fön ins- treu bis auf die Knochen, niemals ober kommunistischer(&*" fiunung verdächtig fein. Spitzelakten bilden für den„Vor- toärts" die Duelle lauterster Wahrheit. Von dem D n g e st'e l l t« n a rckS s ch u ß der Fettstel� r» ß- B e r l i n wird mw mitgeteilt,„iech weaen der Ver- hoktung be» Führer? der Bonkbeamten EmontS nur dann(M* Abstimmung itbcr den eventuellen Etreick erfolgen wird, wen� einwandfrei feststeht, daß der Kollege Ement» nicht wegen poH'i fischet', s«nd-rn wegen gewerkichaktlicher Tätigkeit ver- hastet worden ist. Der gestern von dem Kollegen Heinricht, nicht kwinrich, für die Magistratsangoitellten Berlins abgegebenen E" llörunig stehen wir vollkommen fern." Sie englische Reglernna gegen die Zndenpogronie. Amsterdam. 2. Just. In der Sitzung deS Unterhauses vom 30. Juni teilte EeM Harmsworth mit, daß der britische Gesandte in Warschau tess s nstrag erhalten hat. der polnischen Regierung wegen der Handlung von Juden in Polen Vorstellungen r machen. eiR Achluuz! ArbeUi'Näls. VeZrlebsghl?ule nud Zetr.e� verlrauensleute dsr U. S. p. T.l Am Freitag, d e n 4� Ju Ii, nachmittags 3 Uh� findet in den Germaniafälen, Chausfeestraße, Sitzung der Arbeiterröte, Betriebsobleute und Vertrauensleute statt.. In Anbelrach der wichigen Tagesordnung wird pünktliches und vollzähliges Erscheinen gebeten. Der Fraktionsvorstand. I. A.: G. S t a h l b e r g. Fartstettttzkeil vnd mehr _ 8« meiner großen Freude sehe ich aus einer Reihe von Zu- schuften daß mein Appell«i die Jarbfreudlgkeit des Arbeiters, «nläßlich der Ausstellung billigen HauSrals, nicht ungehört ver- hallt«. Die Redaktion hatte bereits damals einige Stimmen au» dem Kreise der Leser hier abgedruckt aber bei der großen Wichtig- kett de» Thema» komme ich noch einmal zu ihm zurück. Ich bringe hier zunächst eine Aewßerung, die der Farbfreudigkeit de» Arbeiters besonder» begeisterten Ausdruck gibt. .Mit Wohkbehcrgen habe ich de« Aufruf an die Farbfreudtgkeit de» Arbeiter» gelesen Ja, geratze des Arbeiters, denn er hat stzb noch den natürlichen Farbensinn»m meisten erhalten.... Seht, wie der Arbeiter die Farbe liebt: sei es in der Kleidung sei e» in Tiiehern, sei es in Bildern... Warum versucht niemand offen und ehrlich da» Einfache zu zeigen? Aber es schön zu zeigen I Und dazu ist hier die Farbe am Platze. Nicht dn braun« oder schwarz«, sondern lebendige, warine, reiche Farbe Der Arbeiter soll sich über Farbigkeit und Farbenlre») äußern. Er tut eS täglich, stündlich, durch sein Leben, durch seinen Geschmack. Wohin ich höre: der Arbeiter will Farbig. (cht. Aber kann er anfangen? Der Künstler zeige, was er bieten dann, und der Arbeiter wird freudig und dankbar ihn, weitere Wege der Zusammenarbeit weisen." fEllp Ionisch' E» ist schön, daß hier ver Wunsch spontan geäußert w'rd nach einem Zusammengehen der Arbeiter mit den Künstlern In der Tat, hier liegt nach meiner lb-berzengung die aller- wichtigste künstlerische Ausgab? der Gegenwart. Käme e» doch entzkich daz«i, biß, ohne zwischen sich>n Fil- der Intelleb tuellen und der Gebildeten zu haben, Künstler und Arbeite, zu einander kommen. Ich werde immer bestricht schn. dafür zu wirken und möck'le geradezu blttrn, daß sich Arbeiter, die sich ernstlich für diele Sache interessieren und Vie Vorschläge zi. machen heben, direkt mit mir in Verbindung setzen. Ich weiß. daß an» de« Zusammenarbeiten von Künstlern umd Arbeitern. Herrliche» entsirben kann. Gegenseitige» Vertrauen ist dir Vorbedingung. Der Arbeiter darf den Bürgern nicht ihre dummen Urteil« über die rokrtale Kunst nachsprechen. Wenn er sich dieser Kunst vorurteilslos hingiM, wird er sehr halb erkennen, dah sie der gleichen Wcl lanßbaming snttvbchst. wie da», wofür der Arbeiter politisch kämpft. Bringen sich erst Künstler und Arbeiter ihr Vertrauen cntgaaen— wal (Bnnte nicht entstehen, wenn Teutschland» Arbeiter jährlich auch nur jeder eine Mark für Kunstzwecke an eine von ihnen gewählte und nur ihnen verantwortlich« VettranenSstelle zahlten!? Ich kenne die Künstler, die mit grenzenloser Begeisterung Siedlungen, Volkshäuser. Zeiistbriite», Kuusiblätier schaffen ii>: rd-u, von I einer Schönheit, die allen Bürgern die Augen beigen lolltel Wie oft ist mir nicht gesagt worden: Du täuschü dich in den Arbeitern! Sic wollen nicht die neue Kunst, sie wollen das Alte. das Nachgemachte, das Bürgerliche von gestern I-- Ich glaube c« nicht. Ich bin überzenat. daß die Arbeiter erkennen twrden, daß sie mit der radikalen Kunst zusammengehören. Und in dieser Uebcrzeugung bestärkt mich neben mancher anderen Beobachtung der folgende Brief:.In verlin herrscht Wohnungsnot, Arbeits- losigkeit. Junge Leute, welche in die Ehe treten wollen, können sich kaum Möbel anschaffen. Ein Teil dieser ArbeHSlesen muß für die Wohnungslofen auf dem vom Staat zur Verfügung zu stellenden Gelände mit S'aatSmitieln Siedlungen mich'en. der ül rige Teil in StaatSwcrfflätten Möbel usw. ankertioen. Aber nun bloß nicht wieder die logenannten Fachleute allein bauen la'len. Komm Künstler zu» n», wir sagen dir. was unS Nol tut. du erkeunü unsere lkinenheiten, und der Bantechniker mit dem wir dann zu'nmmenarbef en, wird Freude«n diesen Schöp. fungen haben, und unS soll e» anspornen, weiter zu schaffen. Natürlich nicht nur eine geläll'ge Ansicht»nd vraktifche Raum. «Inteili'Ng. Nein, eben diese Räume bieten viel Arbeit für den K ü n st l e r. Der Wandschmuck»der euch Tapete, bloß nicht die heuHgel Bringe Leben an die to'e Wand... In diese Räume nun praktisch gestaltete und originell gemalt« Möbel... eS muß ein« Lull kHn dort«i bmcken Doch b'» da''n ig schwerer Ptad Widerstand d?S Kepltak? da? den Staat beherrscht, welcher Im* zu diesem Eden bellen loll Vorurteil- und der pang am?llihergehracht?n.— Ich schlage Ihnen vor: Sind in Ihren Kreisen Personen, welch« Lust haben, un» Arbeiter in unseren Feierstunden über Erkennen der Kunü zu erzählen— in manchem Extrazahlabcnd könnten wir Brücken schlagen vom Künstler zum Arbeiter... Wir sind bescheiden, aber trotzdem begierig." iE. S t e u r i ch. Werkzeugmacher.) Ich halte dafür, daß der..ArbeitSrat für Kunst" kein« drin- gendere Ausgabe bnbe. als nun auch seinerseits die Brück« schlagen zu helfen. Die Zeit ist dal A d o l f B e h n e. Bürger Getreide zu einem festen Preis zu geben und zwar wo" lich fünf Schesfel, das sind 43,75 Liter, den.Modius"— 8,75 zn 6M Aß- 60 Pfg. Caesar hat 320 000.empsangiberech"�. Bürger vorgefunden; er verminderte ihre Zahl auf 199. Augustu? erhöhte sie auf 200 000. 19 Millionen Mark heut°.,rm Gelde mußte der Staat jährlich für ihre Versorg», ausgeben. Jeder empfangsberechtigte Bürger bekam eine Bro> � marke und außerdem zur Kontrolle bei der Abholung eine aus Blei, aus die er das Korn erhieU; diese Münzen enlfP£U �t also ungefähr unserer heutigen Brotmarke, zumal Kaiser Aurelian, der die Kornverteilung in eine solche von >m!vandelte. Auch die Fettkarte kannte man; Kaiiser gliedert« an d e Ausgabe von Korn noch eine Delverteilung.. auch mittels Lebensmittelmünzen gehandhabt wurde. Dar geht hervor, daß unser« modernen Maßnahmen häufig durch. ■'ichl neu sind, sondern auf uralt« Einrichtungen zurückgreifen. von k, In der Volksbühne hatte die Erstaufführung der- Neal und Wrick»iudl.Ter heilige Flvria»" eine"> !cn shcükrlciiSersplg. Von Stück und Darstellung soll i" späteren Besprechung d«mächst noch die Rcche sein. t Heute, Donnerstag abend TVi llbr, findet im Wall n Da» Gesetz Im K A ften von staö- „i-r Vrot.«nd Fettknete Im#11«« Rom. Wenn man glaubt daß die Lebensmittelkarten eine Errungenschaft de, Weltkrieges sind so irrt man. Bereit, im alten Rom. sogar vor Ebrifti Geburt' kannte man ihre Verwendung. Tiberiu, Gracchu, schuf ein Korn.' gesetz, da« den Staat verpflichiet«. jedem.empfangtberechtigten' Ihealer die Erstmnfühning des Dramas Zerciti gelöste Karten behalten Gulligkeit. """einen Theater erw«s sich ein Stück i". Joses Meper-Reichlinden.Unterm Ba»me Erkenntnis" auch kür anspruchNose Sommerverhältmli literarisch"Sllig unzureichend. gjv Im Nat onaltheater fand ein Schwank m>t � band Vernxchslungeu„Familie Hanne mann' Og", mann und Sck-wartz iröblicben Be tall.— Im W"1%„[„.De1 t k) c a 1 1 1 gekwl ein lustige» Stück van Bernhard Bssw �i> Die Frau des Debütanten" mit seiner �lst Zuschauerraum vecpftanz'en Bühnenkamik. In der Han� zeichne« sich als Gast Frl. Anni Tharau au»..*fte* Da? Lessing-Tbeaier wird im Anfang der" Spielzeit die nhlschwcfter" von I. M. V. Seng' � PlauiuS) zur Uraussührung bringen. DaS Lustspiel w�/ sammen mit tiner Neueinstudierung von Büchner».28® 4 Im Würzburger Ttadttheater hatte die für � liebe gegen den ötekdgützen kämpfend« dramatische_~.»ji» „M am mo n" von W. Burggras, von Direktor Ttubltc.d � nier' chhaßten Erfolg. Den Bichnenbetrieb hat der Eigen« tBertag-Berttn übernommen. Las Siedlmigsge-etz. Rede des Abg. Wurm in der NcttwnÄversammlung. Am Disnita� hat sich die Nationawersammlu«g in Weimar mit dem Gesetzentwurf zur Be- schoffung von landwirtschaftlichem Sieb« I u n g i I a n d befaßt. 5>i« Fiaktion der Nnwbhänzigen Sozialdemokratie hat»klein gegen das Gesetz gestimmt. In dem SV-r'cht über die sechsstündige Detxrtt« zu dieser Vorlage ist die Rede unseres Genossen Wurm, die die Gründe für die Ablehnung enthält, nicht wiedergegeben worden. Wir bringen sie deshalb heut« nach dem steno- graphischen Wortlaut: Mein« Fraktion wird nicht für dieses Gesetz stimmen, weil sie der lleberzcugung ist. daß diese, Gesetz nichi praktische Arbeit »eistet, sondern trügerische Hoffnungen erweckt, die absolut nicht erfüllt werden können Gerade di« Herren Sachverständigen die sich ja mitunter hier gegenseitig widersprochen haben, waren darin stch einig, daß kein Augenblick ungünstiger für Neusiede. lungen oder für Ausdehnung bestehender Kleinbesitzungen ist als der gegenwärtige. Die Rede deZ Herrn Abgeordneten Dusche gipfelte darin, daß er sagte: ich halte e, für richtig, jetzt über die KebeuSinitiekP reise zu sprechen,»eil nur dann, wenn höhere Lebensmittelpreise«ingeführt werden, es möglich ist, daß solche Siedlungen auch leb«! S sähig sind. Meine Herren, wenn Sie von d i« s e r Voraussetzung aus diese-? Gesetz schaffen, dann bitte verkünden Tie«S auch draußen recht deutlich, daß die Ver- fprechungen, die Sie den Kriegern gemacht haben, ihnen Land zu geben, wenn sie heinikehren, nur dann erfüllt werden können, wenn Sie der tausendfachen Anzahl, sa der hunderttansendfachen Anzahl derer, die«mgesiedelt werden könnten, di« Lebenshaltung so verteuern, daß ihnen da, Leben «och unerträglicher gemacht wird l-s «18 heute.■ In demselben Atemzuge, in dem der Herr Abgeordnete Dusche sich für die Erhöhung der LcbenSinittelpreise einseht, ent- rüstet er sich darüber daß die Landarbeiter streiken. Hch will ununtersucht lassen, ob nicht sckle-bte Eutlohnnng, zu erbärm- lahe Deputate und andere mißliche Verhältnisse die Arbeiter dazu getrieben haben Uebri eins aber, nleine Herren von der agrarischen Seite, über die Streiks der Bauern, die uns Städtern jetzt die Lebensmittel nicht liefern, da ganze Kreis« erklärt habrn, daß sie keinen Tropfen Milch mehr abliefern wollen, weil ihnen die Butler im Schleichhandel viel besser be- zahlt wird, darüber haben die Redner nichts gesagt. Meine Herren, dieser Gesetzentwurs erweckt trügerisch« H o f f n u a-z e n, weil er es so hinstellt, als ob«s nur einer VerwaltungSmaßnahme bedürfe, um der Bevölkerung dle Sehn. sucht zu stillen, die poetisch in dir Worte gekleidet wird: „Rnnderseltg der Mann,»elcher der Stadt entflicht]" , Es ist das übrigen, eine Variante des alten Worte«, daß der. fenige glücklich zu schätzen ist, der„fern von Geschäften die Väter» liehen Gefilde bebaut". Ja, meine Herren, das alte lateinische Wort ist da richtiger, d«ß derjenige glücklich zu schätzen ist, der »fern von Gesck'äfien d,e vöterlicken Gefilde bebaut". Wenn«der da. Bebauen ein Geschäft fein soll tri« hier, dann muß ez auch rentabel sein. Da? ist eben, wa» unserer Meinung nach unuiöglich ist: daß nämlich den kleinen Leuten, die angesiedelt werden sollen, eine Existenz- Möglichkeit gegeben werde» k: n n Der Staatskommissar für das Wohnungswesen hat nüchtern und sachlich dargelegt, wie ungeheuer stch das Bcmen verieuert hat. Wenn nun eine bestehende Siedlung vererößert, wenn eine Neusiedlung geschaffen werden soll, dann müssen doch ländliche Bauten errichtet werden. Was diese Bauten kosten, können Sie sich nach den Riffern, die wir eben gehört haben, ausrechnen; es muß das Vierfache der bisherigen Bau» kosten zugrunde gelegt werden. Dazu kommen die jetzigen hohen Preise für die Grundstücke! Unter diesen Umständen reichen ja 50 000 M. nicht, um jemand eine Ackernahrung— wie im Gesetz gesagt wird— zu beschaffen, G0 000 M., die er nun verzinsen soll. Meine Herren, wenn wir uns die Erfahrungen der Siedlung in die Erinnerung zurückrufen, die in Westpreußen und Bosen gemacht worden sind, wo der Staat außerordentliche Zuschüsse gab, und wenn wir sehen, wie dort die Kapitalien von Millionen und Hunderten Millionen günstigstenfalls mit EX Prozent verzinst wurden, dann werden wir uns doch sagen müssen: es ist undenk- bar, daß die Unkosten, die jetzt so gestiegen sind, bei einer Reu- siedlung herauskommen können. Die Folge davon wird eben sein, daß— wie mir ein landwirtschaftlicher Sachverständiger auf den städtisck'en Gütern Berlins sagte— derjenige, der eine solche Siedlung übernimmt, an dem Tage, an dem er sie bezieht, bankerott ist. Nun ist darauf hingewiesen worden, daß eS im stnieresse der Allgemcinbeil läge, wenn wir die Zabl der Bauern, die Zahl der Ansiedlungen verinehren, weil Deutschland sich selbst ernähren und infolgedessen die landwirtschaftliche Produktion gesteigert wer. den müsse. Ja. ist denn durch Kleinbesitz die landwirtschaftliche Produktion zu steigern? Gewiß ist der Kleinbesitzer durch die Iteberarbeit der Familie, durch die größere Sorgfalt und Liebe, die der einzeln« nicht nur im Erwerbssinne, sondern ans Interesse siir die Sache auf sein« Arbeit verwendet, verhältnismäßig in einer günstigeren Lage als der Großbesitzer, der mitunter infolge der nichtfreundlichen Behandlung und der größeren Le- benSansordernngen weniger sympathisch ihrer Arbeit gegenüberstehende fremde Landarbeiter verwenden muh. Aber Tatsache ist doch— und der Htt Abg. Dr. Rocsick« ist der klassische Zeug« dafür, indem er da, in seiner Rede selbst be» tonen mußt«—. daß der Großbetrieb leistungsfähiger ist als der Kleinbetrieb. Wollen wir Deutschland» Ernährung vergrößern, wotlen wir wirtlich die Prodnklion steigern, dann müssen wir bas tun, wozu die Zeil drängt, wozu uisscre wirlsfl-asllicki« und teck nisch' Entwicklung reif ist. daß wir nämlich au Stelle der kleinen Delrieb« Großbelriebe schassen, di« auf sozialistischer Grundlage betrieben iverden, da, heißt, daß wir die Laudwiitlihaft l»:ialifleren. sSebr wabrl bei den U. S.j Dann werden wir auch Land- arbeiter hab'n die ei» Jnteleffe an der Arbeit belommen. D-'mi �rdeu diese wissen, wofür sie arbeiten. Dann werden sie mit Pslfe der vervvllkommneten Tech>i< au» nicht mehr v»u dem de» Individuum» so abhängig sein, toi« e» gerade im Kleinbetrieb der Fall ist. WaS heule den Leuten al» Ideal vorschwebt, ist w Wirklickkeit ia m»t der Hunger nach Land. sondern der durch di« fünf KriegSjahr« gezeitigt« Hunger nach Laudcsprodnkten, die Sehnsucht, von der Rationierung frei zu werden und sich selbst all die Vorteile z» verschaffen, die der eigene Besitzer der Schelle sich gegen üler der rationierten Er- nähning der Städter verlck äffen kann Da» ist es, was so viele im Schtveiße ihre» Anaesichi» ihren Schrebergarten und ihr kleine» Geinüsegärtchen lwarbeilen läßt. Da ist der kleine Neben- betrieb schließlich«in Privatvergnügen. Aber wenn hier eine groß« voIrtwirtlchofUich« Maßnahme ge'ck'nfsen werden soll, wenn Sie Banernchiter von 6 vi» io b« schaffen wollen, die dann den Leuten a!S ein« Möglichkeit angepriesen werden, sich eine ge» sichert? Existenz»u schaffen, wenn dairn dies« Leute ihre letzten i Ersparnisse hinetustecken und dann doch nichtt rentabel Wirt. schasten können, dann inei,««,,»aß e» unsere Pflicht isß davor zu warnen «nd demgegenüber ein deutliche« Zeichen zu geben, indem wir diesen Gesetzentwurf ablehne«. Gewiß, er enthält gegenüber dem freien Wettbew-eob von An» gebot'nd Nachfrage in bezug auf den Erwerb von Land den vorteil, daß hier ein gewisses Recht auf Enteignung ausgesprochen wird. Aber dieses Recht ist sehr einseitig, indem aus der anderen Seite das Recht des Landhungn-Aen fehlt, das Land auch zu einem ungemessenen Preise zu erhalten. Der Grundbesitzer kann ja jeden Preis fordern I Wo ist hier vorgejchrieben, daß dabei Grenzen gezogen werden? Er hat das Recht, den Marktpreis zu sorbern. Nun, ein besseres Geschäft täunen ja die Landwirte sich unter den gegenwärtigen Umständen gar nicht wünschen, zrimoi wir, wie auch von dieser Stelle au» soeben von landwirtschaft» licher Seite zugegeben wurde, in«bsebbarer Zeit-vom Welt» markte durchaus nicht so stiefmütterlich behandelt werden wie jetzt, sondern in der Welt einer Ileberproduktion gewisser Agvar- Produkte entgegengehen und also in einigen Jahren ein sehr großes Angebot von Landesprodukien stattlinden wird, io daß vorauSsichilich die Preise für die Agra-Produkte sinken werden. Infolgedessen gäbe es j« für die Grundbesitzer jetzt gar kein besseres Geschäft, als wenn man die öffentliche Meinung darauf hinlenkte: kaufe dir nur Land, dan» hast du eine gesicherte Existenz. Dann werden die Gniwdbe sitzer bei den jetzigen Preise» ihr Land loS, der Preis steigt voch durch die vergrößerte Nachfrage,-n>t> nach einigen Jahren sind dann die Käufer hinein- gefallen, eS fei denn, daß der Sw»l Unsummen auflegen würde, um ihuen Zuschüsse gegenüber dem gesunkenen Weltmarktpreise zu geben. Nein, meine Herren, das sind die Gefahren, die-ku» einmal in diesem Gesetz enthalten sind uird die durch kein« Rede- Wendungen und Lobpreisungen beseitigt werden können. Der Herr Abg. Dr. Noesicke sagte, wenn ich ihn recht de» standen habe: die Hauptsache ist, daß man die Leute zufrieden macht, denn da» ist jetzt das Wichtigste. Das heißt: Dieser Gesetzentwurf soll gewisse Unzufrieden- heite» in bäuerlichen, laudwirtschafUichen Kreisen besäustigen. Man will ihnen die Hoffnung geben: seht ihr, eS wir» schon besser werden, ihr werdet euch Land erobern können, der Staai greift ein, er hat ein Schutzgesetz für euch erlassen. Man glaubt, dann werden die Leute jetzt zufrieden sein; um daZ Später scheint man sich weniger zu kümmern. UnZ kümmert aber das Später. Deswegen meinen wir, daß man keineswegs zustimmen darf, daß ein solches Gesetz erlassen wird. Die Teuerung-,»ie der Klein» betrieb bei der Produktion dadurch hervorruft, daß er von der Scholl« weniger erzielt al» der Großbetrieb, ist doch unbestreit» bar. Wer es nicht zlauben will, dem rate ich, sich einmal die Güter der Stadt Berlin anzusehen; dort, wo vorläufig nicht berieselt, sondern mit künstlichem Dünger gearbeitet wird, wo Bauernland neben dem auf Großkultur beiriebenen Siadiland liegt. Dort habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie dicht nebeneinander daZ Bauevnland bei dem jetzigen Roggenbestand noch nicht zur Hälfte so ertragreich war, wie das von der S.adtvertvaltunz bebaute Land, das mit Dünger richtig bedeckt wurde, das richtig bestellt wurde und wo Maschinen zur Bearbeitung zur Verfügung standen. Daß beim Gemüsebau, bei der Kle'nviehzucht, auch bei der Schweinezucht der Kleinwirt verhältnismäßig iuehr erzielen kann als der Broßbeirieh, das beruht auf der iudividuessen Svrgfalt. die der Kleine seinem Ackerstückchen zuteil werden läßt. Ich be- streite da» nicht. Ich habe vorhin schon hervorgehoben, daß, wie die Verhältnisse heul« liegen, die Landarbeiter, weil sie eben bis» her genau wie die Fabrikarbeiter nur die AuSbeutungsobjekie de» Landbesitzers waren, sich sagten: was geht unS denn der Betrieb an, wir machen unsere Arbeit, aber darüber hinaus machen wir keinen Finger krumm. Deswegen eben»erlangen wir die Sozialisier ung, damit der Arbeiter mitinieressi»rt ist an der Produktion, damit er eben selbständig durch seine Vertretungen bei der Bewirischas- tung mitwirkt und nicht bloß das Objekt, sondern auch das Subjekt der Landwirtschaft ist. Diejenigen, die da glauben, da' diese Aufteilung von Land unseren heutigen Zustünden entspräche, verweise ich auf eine kleine Schrift eines früheren Landwirlschafts- und BesiedlungS- beamten der AnsiedlungSkommission, eincS Hauptmann«. D. P i t s ch über.„Landwirtschaftlicher Großbetrieb«der Auftei» lang?", der allerdings von dem Srandpunkt ausgeht, daß der Großgrundbesitz das eigentlich Richtige wäre, während wir meinen— darin differieren wir ja— daß der Großbetrieb, aber im Gemeinbesitz. daS Richtige sei. Er werft aber ziffernmäßig nach, wie de, Kleinbesitzer unmöglich koukurrcnz. fähig gegenüber dein Großbetrieb sein kann. Er erklärt aus. drücklich: ES ist ein Irrtum, zu glauben, daß die eigene Scholle so besonders die Sehnsucht des Arbeiters auf dem Land- ist. K.in Gedanke, sagt er. Er weiß ganz genau, daß der Arbeiter auf dem Larde deutlich genug sieht, w'e bei dem Kleinbesitz nichts herauskommt und nur d? Groß-besitz es ermöglicht. Vor- teil aus dem Lande herauzz»zi»hen. Und er schließt seine Schrift damit:„Em Deutsck'tan da» seine Aecker in Kleinwirtschaften aufteilte, ernährte sich bestimmt nicht selbst. Es setzte einer weiteren Prodnktionsstcigerung ein baldiges Ziel. Es brächte auch sein« Volkkzahl zu frühem S.illflaud und dann zum Rück- gang. ES g'nge darin Deutschland wie Frankreich." Der Sachverständig?— und e» cht nicht nur einer—, der diese Anschauung vertritt. Hai keine Pribatintcress."», die ihn in einen Gegensatz zu dwsem Gesetz bringen könnten, während der Verdacht„nich' vcv der Hand zu weisen ist, daß manche Großgrnndbesitzerkreise in di lern Gesetz einen Vorteil für sich sehen, da ja auch vorgesehen ist, Pachtland an die Landarbeiter zu geben »nd daß mau glaubt und hosfi und wünscht, daß dieses Pacht- laud die Landarbeiter an die Scholle nicht nur ihves kleinen Be- sitze« fesselt, sondern damit auch an da» große Gut, bei dem sie dann seßhaftere Arbeiter werden, die nicht abwandern und sich vielleicht-nvaS mehr gefallen lassen als der nicht so ge- bundene Arbeiter Gerade daS»st auch ein Grund, warum meine Freunde und cq dieses Gesetz nicht befürworten können, weit wir eben d?r Meinung sind, daß ein? Gesundung unserer lend- wiktschaftkichen Verhältnisse nur dadurch gieschafsen werden kann, daß an Stelle des Privatbetriebes der g e m e i n w i r i sch a f t- liche Betrieb eintnit.(Sehr wahr! bei den U.S.) Da» allein ist die Lösung, der wir entgegengehen müssen, nicht aber, daß wir die»,a�en Güter aufteilen und zersplsttern, sondern daß wirdie kleinen genossenschaftlich vereint- gen, damit st- allen Ruhen der Großproduktion siir sich haben. und d«b w'r die großen in Gern»!»Wirtschaft Übernehmen.(Leb. haftet Beifall bei den U. S.) Aus der Pk-r'ei. Glänzende Erfolge im Agitationobezirk Halle. Am vergangenen Sonntag tagte in Hatle eine starkbeffucht« Konferenz der II. S P. D. der zum AgilaiionSbezirk Halle ge- hörigen acht ehemaligen Wahikretfe de» jetzigen Wahlbezirks Merseburg. Trotz Schutzhaft. B.iageruugszustaind, Zensur, Per- piernot und zahlreicher anderer Erschwernisse konnte der Be- zirk«v»rsta»d über eine gtäuzende Fordenlwicktuitg der unab- ängjge» Par>eipe»«gu»g i» Riitetoeulschiand bench-en. Die kahl der in der U. S. P. D organisierten P a r> e i Z e n o s s« n W'ößf rK äo 000 ptny t�o�n' ttn» de» vorigen Berichtsjahre» betrug die Mitgliedeetahlt rtz. 1) 000, wtuuUf zu eil.iit«.".)) Iii. vag Uli«Ii 44..ti eii. tu z. r>>. ezri bti- spiel>o!«n Aufschivung e-enommen bai. Bei der Wahl zur Ratio- nalversamininng wurden EOG 000 Stimmen pezäbkt und 5 nnati. dänai« Abgeordnet« gewähU, bot der Preußieueoahl wurden acht «bgemdnete durchgebracht, lieber die Wahlen zu den GsmSlnd» fKttlannenten lann:«"bei Vencht feine(jenouen A-nyasben niac�cut, dach kann abgenommen we.rden, daß st- den Gem-ri'i-debertrot-m- gen weit über 2000 Genossen und«enoMnon al» Swdtver- ordnete und Gem«iinde>»ertr«ter tätig find. Boi den KoeiStag» wählen w-vrdrn ebenfalls z-tf riedenstellende Erfolge erzielt. Einen gleich erfreulichen A-'sschwumg hat die Parteiprefs« gt' »ornirn: da»»Halles che V o 1 1! b l a i t' zähkt zur Zeik 65 000, bor„Zeitzer BollSbote" 16 000 Las«. Am ersten Jr�i erscheint in B e r n b» r g ein unabhänziges Parteiorgan für da» bisher gang vom RechtSsozialiSmu» beeiitflnhöe Anhalt. unter dem Titel:»Die Wahrheit". Ann gt-icheu Zeit? punkte sollte in EiSleben di«»AanSfelder Volk», ei- tung" heran Mioanmrn, um die besonderen Interessen der Mang- fekder Ki'pfererMrgleui« wahrzunehmen. Trotz energisch-r Vor- stellungen will jedoch die Nmciispap'erstelle k-in Papier bewiM- gen. io daß da» Matt nicht gedruckt werdvn kemm. Weiter« Blatt- gründungen sind geplant in Bitterfeld und M er s e b u r g. Um die erzielten Erfoilge zu befestig««- und neu« Mitstretter zu gewinnen wurde ein Bezieh» sekretariat gegründet. Amu Leiter der g-oßziigig gedachten Ng-wtim-szentrale wunde Ge« nasse K oe n e n- Halle, zum, Sekretär Genosse Buhle- De« litzsch, gewählt. Da» Bureau nimmt ferne Tätigfleit sofort auf. Alle Zuschriften sind zu richten an: Paul Vuhle-Hake fSaale), Harz 42/44 fB«ziriSsekretaria-t der U S. P.). Ferie«agita«pont und Kassie, er Mi»dach erwiderten der Opposition, die Gewerkschaisten seien nicht die Stelle, wo habe Politik getrieben werde. Ob für die Gewirksebasten eine Svsten'änderung nötig sei. weide aus dem GcwcwIschaftSkOngvess entschieden werden Ein Düssekdorfcr Antrag, der dem Vorstand sein Misttrauen ouSspilcht und ibn für die Sche cken des Kriege« verantwortlich macht und-ine Reubesetzung wünscht, wird gegen eine Stimme abgelebnt. Die Berschmelgnnqstrage löste sehr lebhafte Debatten aus, tri« Nerichmelzung wurde aber mit großer Mehrheit per L Oktober dS Z». beschlossen. M i» b a ch- Berlin btelt ein instruktive» Rescrat über daS Tar i fvert rag Swe sei,. AvtnitS Gemeinschaften und BetriebSrätechstem. Im Schlüsse de, Verhandlung. n warben di« PorstandSmit« gliede Dupont»nd Misbuch-Berlin n,� de- Obmann de« Au»- ichusse». llüitich..Leift,!g. wirk rgcWhlt. Außerdem wuvde Dupont als Delegierttr»um«kwertschastskangreß entsandt. Die Hilfsarbeiter de» RenkSllne, Magistrat» haben �g«n auf SSirtfdjafi®. Hthilfe bot dem«chi>-�ung»au«sch»1K zu dringen und bis Eonn- dbend Bescheid zu etwntten. Die ßorbetungen, die sich zwi'chen WO und 400 Mark belaufen, stnd recht minamal im Verhältnis st« dem Arbe iisverdien st in anderen Berufen. C6(«t,(eJ>ec Shemischen Qnjntstrt* wallen� die in i�tta ginnen " der »nisch V stellende«rdeitezelt unberzslalich dem Sentral-Aueschull dl Angestellten»roK-Berlt»«, Berlin, Werftst,. 7, wtl. telephenis Groß-Gerii». miwuiipimim. Die Gefahr eines Msterstretts. Vertrstge»ufsteVtuP ist. ivafvr WkkRm Nd Herren Amrsbefiher schon weiter sorgen. Bleibt die Äembnvn« bestehen, wird hier nicht sofort von seit«« der obersten Reichddebörde mit eisernem Besen Netnednr geschaffen, s« wird in beteiligten Kreisen da» letzte und stärkste Mttel, ein aklzemeiner Mieterstreik in virotz-Berlin, erwogen. Die Aohnungdverhältniss« in Grotz-Berlin stnd in der Tat zu einer unerträglichen Kalamität für die Mieter geworden. Die RcgiaeunE hat nicht da» geringste Verständnis gezeigt für die sozialen Röte bot breiten Bolkeschichton, trotzdem die lommu- naion Aobeiteerät« seit Monaten immer wieder darauf aufmerk- sam und praktische Vorschläge zur Milderung der Wohnungsnot gemacht habon. Aill die Regierung e» auetzstoffpreise auk Mietverhälwiste" Gesetzeskraft erlangt. Dies« Verordnung badeutet in der Praxis nicht» andere», al» eine Auf .'«düng f a st aller gültiger Mietsverträg« mit Zentralheizung und Wazwwasterberforgung zugunsten der �iauSbesi�er. Eelbstverpändlich wird hierdurch die Bo- _ plleruna aller Schichten, besonders aber der Beamienstand und |k Arbeiterschaft der westlichen Bororte sehr stark betroffen. Alle« »iderhallt von den Klagen der Mieter über bereit» jetzt unerträg. liehe Steigerungen. Und nun diese» tolle Wefetz! Im jetzigen �kritischen Moment, wo Milliarden ausgeworfen werden miiste». vm die LebcnZmiti-lpreife zu senken, werden die bereit» Wahw innig hochgeschraubten Mietpreise durch Gesetz sl) erböht. Zine ungeheure Belastung der tocsllichen Mieteinigunzchämter MWMta».. wird eintreten. Darum die viele Mühe, die Gemeinden zu Rot- standSbczirkcn zu erklären und nun ein solche» unsoziale» Gesetzl 'Z)ie Empörung der Mieter wird auf» höchste gesteigert. Die Väter diese» Gesetze» sind die hohen Beamten de» Reich» iustizamleS unp der ReichswohnungSkommissar, der anscheinend «US Belohnung für solche segensreiche Tätigkeit soeben tlmerstaat». sekretcir für da» Wohlfahrtsministerium geworden ist. Eine sosor. tige Aufhebung dieser Verordnung durch Notgesetz ist erforderlich. {Dagegen mutz binnen kürzester Frist eine Verordnung verlangt werden: 1. Dotz Mietverträge für die nächste Zeit weder gekündigt »och gesteigert werden dürfen. 2. Tetz in allen Häusern von den MietSparteien gewählt« VertrauenSlente als Mieterräte unter Aufsicht de« Miet- «inigungSamleS die Kontrolle und im Notfall das MitverwaltungS- recht der betreffenden Häuser erhalten. S. Datz sofort mit Hilfe der Kommunen eine großzügige Kohlenversorgung für Pen nächsten Winter vor bereitet wird. 4. Daß sei einer weiteren Kohlensteigerung(der Preis ist tat. fachlich jetzt schon 7,85 M. pro Zentner Kok») der 7 M. pro Zentner «versteigende Mehrpreis durch die Mieterräte nach bestimmten Mchtltnien zwischen Mietern und Vermietern verteilt wird. Der kommunale Ausschuß des VollzugSrateS von Groß-Berlin hat sich bereits sehr eingehend mit all diesen Fragen beschäftigt. Er hat, als er vor einigen Wochen von dem Plan dieser Verord ming Wind bekam, versucht, das Unheil aufzuhalien. Auch der Mieterbund hat beim StaatenauSscbutz rechtzeitig scharf protestiert. )ie hohen Beamten aber haben obstruiert. Dabei ging man�bei iesen Protesten nur von der Ansicht aus, daß hier nur eine Auf- Hebung alter langfristiger Verträge vorbereitet würde, während nunmehr zum Erstaunen aller in praxi ein« Aufhebung fast aller Verhaftungen über Verhaftungen. Itze* Mairose?a»l G e« d I e,, Petersburger Dtratze 87, wurde bei de« Unruhen im März verhaftet und vor da» Krieg»- >ericht gestellt Gnde Mai fand die Berhandlung statt. Er wurde «stenla» freigesprochen. Danach war er beim Magistrat Berlin beschäftigt,«m Sonnabend, den 28. Juni,«achmittag» zwischen b und 6 lllhr, kam ein Herr, bekleidet mit Zivilhose und -Mütze und Mililärrock, in ssine Wohnung und bestellte ihm, er sollte m daß Lokal Wittsthutz, Petersburger Straße 5, da» Zahl- abendloksl de» II. G. P D., kommen. A!» Seidler aus di« Pro» menade trat, nahmen ihn zwei Herren in Zivil fest und schafften ihn nach dem Baltenplatz in ein dort bereitstehende» Auto da» in der Richtung nach der Frankfurter Allee davon fuhr. Bi» heute ist noch keine Nachricht über den Verbleib Seidlcr» ein- gegangen. Im Miliiärgewahrsam und im Polizeipräsidium ist er nicht eingeliefert worden! Die Zeugen, die den Vorganz miiangesehen haben, werden gebeten, ihre Adressen in der Redaktion der«Freiheit" abzu geben. Erklärung! Um Irrtümern vvrzubeugen, stelle» wir hiermit fest, daß die von Ernst Friedrich heranSgegcbene anarchistische Jugendzeitunz „Freie Jugend" kein Organ unserer Freien sozialistischen Jugend ist. Unsere alleinige Jugendzeitung ist die wöchentlich erschei- nende«Junge Garde"(für die Postbestellung eingetragen im V. Nachtrag der PostzeitnnzSlistes. Ferner erscheint monatlich für di» Berliner Jugend«in Mitteilungsblatt„Die freie Jugend". «Frei» Jugend Groß-Berlin", Jugendsekretariat, Schicklerstr. 5. Die Mitttarrenten. zahlten Regierungesoldaten an diesem Geschäft beteiligt sind. ............ Neukölln hat beschlossen, die dort Städtische Schulzahnklinik. vom Lokaltomitee Groh-Berlin für Schulzahnpflege eingerichtete und von diesem Komitee geführte Schulzahnklinik in städtisch» Verwaltung zu übernehmen. Die beiden sozialdemokratisches Fraktionen der Berliner 6»ab tv e ro rdn et?n-P erfamm lu n g haben nun dieser Versammlung«inen Antrag unterbreitet, um auch die Schulzahnkliniken.« Berlin in stäbtische Verwaltung zu über- nehmen. Wie wir hören, hat dieser Antrag Aussicht auf An- nahm«. Reukölln. Den Anregungen der Reichszentralstelle und d«t Knegßmir.istcriumß folgend, soll auch in Neukölln den Kriegs- gefangenen bei ihrer Rückkehr au» der Gefangenschaft eine de- sonder« Fürsorge zuteil werden. Schriftliche Anfragen über die KriegSgesanzenenheimkehr find an das Bureau, Ganghofsfl straße 10/11, 1 Treppe, Zimmer 14, zu richten. Die Räume der Arbeitsgemeinschaft der Arbeiterräte beial Magistrat der Stadt Berlin befinden sich lvesitestratze 11. Sprech' zeit von 10— l Uhr. Aus den vrqknisakionen. Sechster Wahlkreis.»0. Abteilung. Heute abend 7 Uhr Mw gfltbetoecsammlung in der Schuloula, Ruheplatzstr. 7. Tageeorbnung' Bericht sen der Berbandsgeneralrersammlung. Reukölln. Morgen, Freilaz, abends 6}4 Uhr, FunktionärsitzunS bei Greif, Hermann-, Ecke Tchierkestratze. Neukölln. Für die im Herbst stattfindende Jugendweihe bitte« t wir schon jetzt recht rege Prapaganda zu entfalten. Meldungen; werden im Bureau, Neckarstreße 8, enigcgengsnammen. j Bezirk Weihenfee. Am Freitag, den 4. Juli, abends 7 Uhl, findet in der Aula de, Realgymnasiums, Wölkpromsnade, ein« Milgltederversammlung statt. Wichtige Beschlutzsasiung. Mitglied»' buch legitimiert. Di« B-MrKeleitung. Hohen-Schönhanfen. Freitag, den 4. Juli, abends 8 Uhr. öffent» liche Volksversammlung in der Aula der Hemeindeschule Rödern» stvaße. Tagesordnung: Das arbeitende Volk und die Regiert Referent: Gen. Paul Schwenk. Äerewe und Versammlungen. Do« Podiqeip-ästbium teilt mit: Diejenigen Militär-Julvi- llben Pension S- uwd Rifttärrenten-Empfänger, deren Pension oder Rente in ihrem ganzen Betrage nicht zur Zahlung gelangt, weil st« zur Zeit noch al» Beamte bei einer Behörde beschäftigt sind, werden behuf» Prüfuiu; über etwaige Zuständigkeit eines vom 1. Januar ISIS ab zohkborer: RenienzuschlageS hierdurch aufgefordert, schriftliche Antrage unter Beifügung des Invaliden- Pension»,«der Militärrenten-OuittunaSbucheS und de» Militär- passeS an die Penfionsregelung'behörde Nr. 8— Polizeipräsidium Berlin, Rechnun.gSstelle— richten zu wollen. Bereitelt» LebenZmlttelfchiebung. Durch die Aufmerksamkeit . zugleich..... 7 Kisten Fleischkonserven und«in Tack weiße Bohnen von Re- gleruns»truppen abgeladen. Die Ware war jedenfalls für den (S/irTA-? mmf fS-ttt nflf. hpf fvp: Zentraloerband der Film, und Kino-AngehSrigen Deutschland- Sonntag, 6. Iul:, vorm. 10 Uhr im Gewerbschastshaus, Engel-U'er 1-- Vollversammlung. Eintritt nur gegen Vorzeigung der Mitglied«' Zählkarte. «rbelter-Tltern-Bund. Freitag, 4. Juli, 7 Uhr Elternverfamw' lung in der Schulaula Hohenlohestr. 10. Sozialdemokratischer Aerzte-Berein. Sitzung Montag, abends 7 Uhr im Herrenhaus, Zimmer 20. Reichsbund der«rlegs'oeschSdigtcn. Bez. Mariendorf. Monis» A Zulü �*�JÜHr_ ab er, bei Streiter. Thcmsseestr. 98, BersammluN» 7, Iu» arinntn» SSlilgliebsKairie vorzeigen. Verantwortlich für die Redaktion Emil R a b o l d, Berlin." B-rlagegenols-nschast„Ftechett", e. G. m. b H. Berlm.- Druck v«> Lindendruckerei und Aerlagsgesellschait m. b. H.. Schsifbauerdamm � �eöebour I. Auflage vergriffen. die n. Auflage erscheint am Sonnabenö.- preis 75 pfennia ttoi}«©eriin «ferfift». 1813. Domierstagl 3 Juli 10;«, uaats UV, Ukr ha S»vk»n-P«l«ft, Behrenstrelfte 4» Nllgemeine BkrttnaraSsiiaafr- Persaalialaag der Verwaltungsstelle Groll-Berlin. Tagesordnunz: Y!e Beöeafimo der MMer- u. DeMebsMe Reicrcnt: Gcuossc M,>rx. DaS Thema gehört z: den brcmiendslcu Tageöjrag«:, aber nich umiMiti'i zu bcmjeingcn; das der meisten instruttiven 45e» iailhiiiM bebau. fJÄer, d der tu ieiuer Weilerbildniig J-ilcrcffe hat, in seine als Bettimieiisinann ernst NMint, uinst unter allen »den mchcincn. Werbt für guten Besuch. TB* Ter Vorstand: ä. E.: SkrpSgardst, SGorfigettiet. In den nachstehenden SpcdHfoircn werden sofort Votcnf caucn eingestellt: öeelln Girschner, Sitschiner Straße 92, Döring, Lreinmeyftr. 25, tzackebarth, Mtchaelkirchpl. s. polsöam Dotzauer, Kaiser Wilheim-Irraßc 58. CharZottenburg Lorenz, Wollftraße 68. wllmersösrf Denecke, kluguftastratze 60. Tempeihof Bartsch, Tverderstraße ZI. äiiummimw MWM.,Flliheir-Lejll! "-Iiser 101 FmliDW Da uns Genosse Herbst, Paukowj, Florastr. 25, verschiedene Teuren nicht herausgibt, ersuchen wir unsere Abonnenten umgehend ihre Aaresse bei Splcherrstzun, Brehmests-aüc 46. ntitsutclleu. damit jeder beliefert werden kann. Dao Zeitungrs-k Immission der tf. S. P- D. Pankow. Unterzeichnete Grganisationen eröffnen refp.»erlegen ab Juli nachfolgende „Freiheit".Speditionen: l. Für den gesamten Vedding: Spedition Böttcher, Utrechtor Str. 28. 2. Lür den gesamten Gesundbrunnen: Spedition Gliesche, pankstr. 60. 5. Für die Schönhauser Vorstadt: Spedition kachmann, Stargarder Str.%3. Für die Schönb. Vorstadt(unterer Teil): bisher Spedition kfennig, nach Spedition Götze, Tresckowstr. 22. 5- Lür die Sxed. Gallas-Zinke-Rosemann: Spedition Werner, Greifswalder Str. 29. 6. Für Südost(4. Kreis); Spedition Sinner, Skalitzer Str.%()(. 7. i Kreis(Taprivi-Viertel): Spedition Senne, kaskerstr. 2. S. Für Lichtenberg: Sped. Stimming, Oderstr. 4, Qucrgb.pt. 9. Für Pankow: Spedition Spickermann, Brehmestr. 46. Km eine geregelte Zustellung der„Frei- heit" stcherzustellen, bitten wir unsere Ge- nassen, sofort das Abonnement für Juli in diesen Speditionen aufzugeben, sofern dies I nicht schon durch die Botenfrauen ge- | schehcn ist. , Der Vorstand refp. Zeitunaskommission J des 4., 6. Kiels«#, kichtenberg u. Pankow. Fast neue Bettste'l'j Matratze billii: zu vet'« Zu ertragen Kirchhol| Zigarrengoschäfi. tcfiflabsunirsan: mittlere Figur, billig kaufen. Qairing, Ne'S Nonwoze». ; Herfurthstraße 34, 1. mit und ohne Federn von Mark 175.— an. Rnufgesuci " Orößte Auswahl.• Motallschmc�xe G. Wagner, : hhchste Preise für jede• i Blei. Zink. Kupier. Köpeniekcr Straße 71. (K.in Laden.) DDUgrafiSCllS TebesC! vergrössert, verklein. gerci*. RflFIl Rcichcnbcrger Str. 7 DUlllt �Kotibuser Tor). Fcrnsorechanschl. Mnl 14365. Rotguß. Nickel. Queeg Aluminium, Staniel,> Platin C16 M. p. e). r gebisse, Münzen«t�j 2 Uhr Labora orium 5� bener Str. 20. 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