he lb UC d F mm di 19 酤 49 Det he pl et 19. ESESPE et Fo en рет Det uli na ge Det ем no en te A m сп ich Ca ПА je Det te 304 to on 35235 288 Einzelpreis 15 Pfg. 2. Jahrgang Die Freiheit erscheint morgens und nachmittags, an Sonne und festtagen nur morgens, Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Haus für Groß Berlin oder bei dire tem Postbezug ohne Bestellgebühr monatl. 3,-, bei Zustellung unter Streifband 5,- m. Die Freiheit ist in den ersten Nachtrag der Postzeitungsliste für 1919 eingetren Redaktion: Berlin W. 6, Schiffbauerban 19 III. Fernsprecher: Amt Norden 2895 und 2896. Donnerstag, den 17. Juli 1919 Nummer 336 Morgen- Ausgabe Inferate foften die achtgespalt. Nonpareillezeile oder deren Raum 1,20 m., Wortanzeigen das fettgedruckte Wort 50 Pf jedes weitere Wort 25 Of. Teuerungszuschlag 50 Proz Familien- und Versammlungsanzeigen fällt der Jufdag fort. Inferate für den darauf folgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben sein Expedition: Berlin N. 6, Schiffbauerdamm 19 Fernsprecher: Amt Norden 9768 greiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Der Profeststreit in Jtalien. Bern, 16. Jult. Bei dem am Sonntag beginnenden Generalstreit in Ita lien, zu dem übrigens die bürgerliche Presse weitere Nachrichten über Nichtbeteiligung kleinerer Gruppen bringt, soll laut Aussprache ergab, in gewisser Weise sympathisch gegen. über. Trotzdem ging sie über beide Anträge zur Tagesordnung über, weil sie sich auf den Standpunkt stellte, daß man mit rein politischen Fragen nichts mehr zu tun haben wolle, sondern dies der Parteileitung überlassen müsse. Aus dem Verlauf dieser Sigung muß man den Eindruck Avanti" in ganz Italien eine Tagesordnung der Argewinnen, als ob die Rechtssozialisten nur nach einen beiterfragen angenommen werden, in der der russi- billigen Vorwand gesucht haben, um die Spaltung in die schen und ungarischen Republik Grüße entboten Arbeiterräte hineinzutragen. Wenn sie die Einigkeit hätten weben und die Einstellung jeder militärischen Operation gegen wahren wollen, so hätte sich schon eine Verständigung erdiese beiden Republiken verlangt wird. zielen lassen. Aber das wollten sie nicht; die Räte als revolutionäre Errungenschaft des Proletariats und politischer Die italienische Delegation verlangt die Ber- Willensausdrnd der gesamten Arbeiterklasse find den Rechtssozialisten eine höchst überflüssige Erscheinung, die so öffentlichung des Vertrags. schnell wie möglich zugunsten des scheindemokratischen Parlamentarismus abzudanken hätten. Bern, 16. Juli. Vom Standpunkt des Rätegedankens ist diese SpalRach einer Bariser Meldung des„ Secolo" dringt die italienische Delegation in der Befürchtung, daß der Friedensver- tung zu bedauern, denn der Sinn des Nätewesens besteht ja gerade darin, daß es das ganze Proletariat zu gemeinsamer brag ohne Zustimmung Jialiens in Kraft treten könne, Arbeit erzieht. Vom Standpunkt unserer Partei dagegen dessen sofortige Veröffentlichang in Italien, wo er noch vollständig unbekannt ist, sowie auf fofortige Ratt fitation. Nur dadurch werde eine rechtzeitige Vertretung Staliens in den interalliierten Ausschüssen und mit Rücksicht auf bie Leistungen Deutschlands die Befriedigung der dringendften Handels- und wirtschaftlichen Bedürfnisse Italiens möglich sein. Spaltung im Bollzugstat. fönnen wir die Scheidung mur begrüßen, denn sie wird dazu beitragen, daß der ohnehin geringe Einfluß, den die Rechtsfozialisten bei der Berliner Arbeiterschaft noch haben, noch weiter zujanunen schmelzen wird. Coslösungsbestrebungen in Birkenfeld. Weimar, 16. Juli. Indirette Steuern. R. H. Die Revolutionsregierungen haben nach dem Austritt der Unabhängigen auf die sozialistische Steuerpolitik berzichtet. Nach vielen Monaten der Untätigkeit und nicht wieder gutzumachender Unterlassungen lernen wir jetzt die neuen Steuerpläne nach und nach kennen. Und selbst die obredner der Regierung werden nicht behaupten, daß sich ein neuer Gedanke, ein leitendes Prinzip erkennen läßt. Gå ist das alte Gemisch direkter und indirekter Abgaben, wie es uns alle Finanzreformen" der letzten Seiten präsentiert haben, und nirgends ist auch nur der Versuch zu erkennen, zu einem einheitlichen, organisch sich aufbauenden Steuer. system zu gelangen. Auch ein bürgerliches Steuerprogramm hätte die Möglichkeit geboten, mit Besit steuern auszukommen. Daß die Regierung wieder Verbrauchsabgaben zu fordern wagt, spiegelt die politische Machtminderung wieder, die das deutsche Proletariat seit dem 9. November erfahren hat, und die gänzlich unzulängliche Ver. tretung feiner Interessen durch die rechtssozialistische Negierung. Denn daß eingreifende Besitzsteuern nach dent Seriege fommen würden, war unbestritten. Auch die bürgerliche Finanzwirtschaft betonte das mit allem Nachdruck schon während des Krieges. Dazu zwingt einfach die Finanznot. Die neuen Einnahmen etwa allein durch Verbrauchsabgaben decken zu wollen, wäre eine finanzielle Unmöglichkeit, da W. T. B. Von maßgebender Seite wird uns mitgeteilt: In einfach die Einkommen der ärmeren Volfskreise dazu nicht Die Rechtssozialisten machen sich selbständig. Birkenfeld soll morgen der Landesausschuß, der unter dem Drud entfernt ausreichen. Daß also Befitsteuern und zwar in fommen müßten, galt allen FinanzGestern nachmittag hielten die rechtssozialistischen Arbeiter- ber Ottupationsmacht neu gewählt werden mußte, zusammentreten. großem Umfang estern nachmittag hielten die rechtssozialistischen Arbeiter- Auf der Tagesordnung steht: 2o3jagung von Oldenburg. theoretifern und Praktikern als unumgängliche Notand Soldatenräte und Kommunalräte eine Sigung ab, in der sie Der Neichsregierung ist bekannt, daß sich hinter diesen Loslösungs- wendigkeit, wie zum Beispiel die Untersuchungen des Ver den Beschluß faßten, sich von den Unabhängigen Sozialdemos wünschen wesentlich andere aufs schärfile zu verurteilende Be- eins für Sozialpolitik über die Neuordnung der Finanzen traten und Kommunisien vollständig zu trennen. Brolat richtete erst persönliche Angriffe gegen die anderen Mitglieder und rebungen berbergen, die auf einen Anschluß an das unter beweisen. Dazu hätte es keiner sozialistischen NeVerwaltung des Völkerbundes stehende Saarge- gierung bedurft. Das Bezeichnende ist vielmehr, daß troz die Angestellten des Vollzugsrats. Er habe in Weimar über die biet hinzielen. Das würde ein wenigstens zeitweises Ausscheiden Revolution, trotz einer Regierung mit fozialistischer" ZweiFreilassung der politischen Gefangenen und das Wiedererscheinen aus dem Reich bedeuten und zugleich eine widerrechtliche Verschie- drittelmajorität wieder indirekte Steuern, Steuern auf der verbotenen Blätter verhandelt; er müsse allerdings bemerken, bung des ganzen Saargebiets, wie sie beim Friedensschluß fest- den notwendigen Massenbedarf auftauchen können. daß sich die politischen Gefangenen feige benehmen. Sie wenden fid in Freilassungsangelegenheiten unter Ausschaltung der gelegt worden sind. Die Bestrebungen verstoßen gegen die Cozialisten schriftlich an demokratische Parlamentarier. Auf Reichsverfassung und den Friedensvertrag. Die ReichsBauers Veranlassung habe der Reichspräsident sich mit Noste in regierung im Einbernehmen mit der oldenburgischen Regierung feit seien, aber ein Beweis für diese Behauptung ist noch Verbindung gesezt. Dieser habe das Wiedererscheinen cat darum fchärfste Verwahrung gegen sie ein; sie wird der„ Freien Welt" erlaubt, sich aber aus politischen jeden zur Rechenschaft zu ziehen wissen, der sich, aus welchen Gründen dafür ausgesprochen, daß die„ Republik" noch einstweilen verboten bleibe. Brolat behauptete dann, daß Genosse Ostar Cohn sich wohl für das Wiedererscheinen der„ Freien Welt" eingejezt, um das Wiedererscheinen der Republik" sich aber nicht gefümmert habe. Am Montag habe nun nach 14tägiger Pause die erste Sigung des Vollzugsrates stattgefunden. In dieser seien die Rechssozialisten von den KommuGründen immer, daran beteiligt oder sie fördert. Aufhebung von Handelsbeschränkungen in Holland. Nun wird zwar von einer großen Zahl Finanztheoretiker behauptet, daß indirekte Steuern eine Notwendignie erbracht worden. Steuern müssen aus dem Einfommen der Gesellschaft gezahlt werden. Dieses Einkommen zerfällt in die drei großen Einkommensarten: Arbeitslohn, Profil und Grundrente. Von diesem Einkommen dient ein Teil der privaten Konsumtion, ein anderer wird erspart und zu Neuanlage von Kapital verwandt, ein dritter kann weggesteuert werden. Berlin, 15. Juff. Wer behauptet, daß neue indirekte Steuern nötig nisten in der schmutzigsten Weise angegriffen worden, ohne daß die der niederländischen Regierung und den assoziierten Regierung aufzubringen sind. Die Behauptung hört man häufig, der Das allgemeine Wirtschaftsabkommen zwischen find, müßte den Beweis antreten, daß durch direkte Einkommens- und Besitzsteuern die notwendigen Summen nicht Unabhängigen auch nur einen Finger gerührt hätten. Jetzt hätten gen sowie die sämtlichen Anschlußablommen des die Rechtssozialisten keine Veranlassung mehr, für diesen Boll- Ueberseetrustes und der Exportzentrale find Beweis wird nie versucht. Neu ist nur, daß die Rechtszugsrat bei der Regierung Gelder flüssig zu machen. Die rechts- mit Wirkung von heute außer Kraft getreten. sozialisten im Gegensatz zum Erfurter Programmt, im fozialistischen Mitglieder des Vollzugsrats schlagen deshalb vor, holländischen staatlichen Ausfuhrverbote bleiben vorläufig ucch Gegensatz zu dem Steuerprogramm, das auf dem Parteitag aus dem Vollzugsrat auszuscheiden und die Bollversammlungen in Kraft. Die Ausfuhr bewilligungen werben over in Jena auch von ihnen befchloffen wurde, ictzt diese indiretnicht mehr zu besuchen. Die Nedtsfozialisten wollen nun gemein von der Exportzentrale obne weiteres erteilt, soweit der innere ten Steuern, die fie früber stets bekämpft haben, zu akzep sam mit dem Demokraten eine besondere Vollversammlung abtieren bereit sind. halten, in der ein Vortrag über volkswirtschaftliche Fragen ge- holländische Bedarf es zuläßt. Ob die auf einzelnen Partien ruhenden alten Notverpflichtungen ohne weiteres gleichfals fortgefallen find, ist noch nicht flar ersichtlich. halten werden soll. Nach einer furzen Aussprache wurde folgende Erklärung einstimmig angenommen: „ Die aus der Revolution heraus geborenen Arbeiterräte batten politische Kompetenzen, solange Parlamente, auf demofratischer Grundlage gewählt, nicht vorhanden waren. Der Vollsugsrat von Groß- Berlin hat es nicht verhindern können oder wollen, daß die Vollversammlung der Groß- Berliner Arbeiterräte fait ausschließlich zum Tummelpias niedrigster politischer Aufruf Die Man weiß, daß indirekte Steuern umgefehrt pioportional wirfen. Das heißt, sie belasten das Einkommen um so stärker, je niedriger dieses ist, und treffen es um so härter, ie weniger leistungsfähig der Sienerträger ist. Denn da sie wie eine Kopfsteuer wirken, belasten sie den Familienernährer um so mehr, je zahlreicher die Familie ist. In seinen 1907 erschienenen Berechnungen über Verbrauch und Verbrauchsbelaftung Kleiner und mittlerer Einkommen durch die indirekte Besteuerung und die LebensDemagogie und niedrigsten Dilettantismus gemacht worden ist an die gewerkschaftlich organisierte mittelalle fam Gerloff zu folgendem Ergebnis: Positive Resultate zum wirtschaftlichen Aufbau haben Verhandlungen der Vollversammlungen der Arbeiterräte und des Vollzugsrates nicht gezeitigt und werden sie auch zukünftig infolge ihrer Zusammenjebung nicht zeitigen fönnen. Situationen, welche durch den mit leidenschaftlicher Erbitterung In allen Arbeiterschaft Groß- Berlins. Die Stenern bzw. Zölle belasten ein Einkommen von 4000-6000 02 mit 1,04 bis 1,48 Prozent, ein Einkommen von 1200-2000 m. mit 2,89 bis 3,08 Prozent. Einkommen unter 800 m. aber mit 3,64 bis 5,22 Prozent. Indirekte Steuern bedeuten also einen unmittelbaren Anläßlich der vom internationalen Proletariat am geführten Kampf geschaffen, wurden, zwecks Aufhebung ver- Montag, den 21. Juli, veranstalteten Demonstration Abzug bauptsächlich vom Lohneinkommen und treffen ca botener Zeitungen, Freilassung politischer Gefangener usw., ist gegen den kapitalistisch- imperialistischen Gewaltfrieden ökonomisch schlechtest gestellten Arbeiterschichten am härtesten. Sie sind auch am schwersten abwälzbar, nämlich nur durch unser Verhalten stets von der Auffassung geleitet gewesen, unser rufen wir das Proletariat Groß- Berlins auf, sich an Erfämpfung von Lohnerhöhungen, die wieder gerade die Bestes für die Arbeiterräte zu leisten. Als infam und nichtswürdig müssen wir es bezeichnen, wenn trotz alledem unfern den von den sozialistischen Parteien veranstalteten De- bedürftigsten Schichten am ichwersten durchsetzen fönnen. Vertretern im Vollzugsrat von Vertretern der anderen Rich- monftrationen zu beteiligen und sie zu einer machtvollen tungen persönliches, politisches Spieltum unterstellt wird. Unter Rundgebung zu gestalten. diesen Verhältnissen sind wir gezwungen, jedes weitere gemeinschaftliche Zusammenarbeiten in den Vollversammlungen und im Bollzugsrat abzulehnen." Der Vollzugsrat der S. P. D.- Fraktion wird weiter bestehen. an den von den Unabhängigen geplanten Demonstrationen Gegen den Gewaltfrieden! Weiter beschäftigte sich die draftion mit einem Antrage, fich Für Völkerfreiheit u. Sozialismus! daß dem erhöhten nominalion für geblieben sind. nicht zu beteiligen. Ferner wurde beantragt, sich an Liften: jammlungen für die politischen Gefangenen nicht zu beteiligen. Die Fraktion stand beiden Anträgen, wie sich aus der Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommission. Neue indirekte Steuern nehmen der Arbeiterklasse wieder einen Teil der schwer errungenen Lohnerhöhungen. Nun sind während des Krieges die Arbeitslöhne allgemein gestiegen. Aber es ist eine unbestreitbare Tatsache, daß diese Lohnsteigerungen hinter den erorbitanten Preissteigerungen zurückgeblieben die Masse des Proletariats ein geiuntener Real lohn entspricht. Neue Breiserhöhung von Massenbedarfsartikeln durch indirekte Steuern bedeutet also eine neue Verichlechterung der Lebenshaltuna. Einfall. mi be arb den Sir die Bat den die der faff Tun mag angeführt werden, daß wir in cine Periode Es ist uns wohl verständlich, daß dem„ Borwärts" der, mus und des Proletariats verraten haben, dat die ungarische finkender Breise eintreten werden, in der indirekte Steuern wahre Sinn dieser internationalen Demonstration des näterepublik, die jetzt von eben diesem„ Borwärts" mit sich weniger fühlbar machen würden. Aber gerade für die 21. Juli vollkommen verschlossen bleibt. Sie ist durchaus lügnerischem Schmuke beworfen wird, jene" Biele in Ehren lebenswichtigsten Produkte trifft dieje Annahme nicht zu. Fein Protest der deutschen Sozialdemokraten gegen die hochgehalten. Wir müssen damit rechnen, daß die Weltmarktspreise für deutsche Regierung wegen des Abschlusses des Friedens, Lebensmittel infolge des Zurückbleibens der Produktion sondern sie ist das Symbol der Erhebung gegen den interhinter den Anforderungen der Konsumtion, fowie infolge der nationalen Rapitalismus und Imperialiswährend des Krieges gestiegenen und auf der erlang:: n mus. Sie ist der Ausdruck der internationalen Höhe firierten Grundrente hoch bleiben werden. Für Solidarität des Proletariats der ganzen Welt. Berrats In der„ Noten Fahne" werden Richard Müller und ich bes Deutschland insbesondere muß mit einer weiteren be- Was versteht denn auch der„ Vorwärts" von internationaler schuldigt. Wir sollen diesen auf dem Gewerkschaftstongreß be darunter tut's man bei Kommunisten nicht trächtlichen Erhöhung der Brot, Fleisch und Solidarität? Sartoffelpreise gerechnet werden, wenn man fia, gangen haben. Die Nobis gegen mich ist ein so hübsches Beispiel Am deutschen Proletariat aber ist es nun, zu zeigen, fommunistischer Polemit, daß sie der Oeffentlichkeit nicht vorent nicht zu weitgehender sozialistischer Umorganisation eines dab es anders als sein ehemaliges Blatt, das es verraten halten werden soll. Sie lautet: Zeils der landwirtschaftlichen Produktion Produktion entschlicht hat, das Wesen und die Ziele des Sozialismus und der Wurm hat die Belastung für eine fünfköpfige Familie, die internationalen Gemeinschaft des arbeitenden Volkes bebloß die rationierten Lebensmittel verbrauchte, auf jährlich griffen hat. In gewaltigen Scharen muß das revolutionäre 308 M., von 1519 auf 1827 M., also eine Steigerung von Proletariat Deutschlands diesen Tag zu einer ausdrucks20 Prozent, berechnet! In Wirklichkeit wird die Belastung weit mehr ausmachen, da niemand nur von den Handelns des gesamten Proletariats der ganzen Welt gevollen Rundgebung einheitlichen Fühlens, Wollens und rationierten Lebensmitteln leben kann. Zu dieser Verfeuerung wird bei Beibehaltung des fapitalistischen Systems noch eine empfindliche Verteuerung der Mieten kommen, die Preisrückgänge bei anderen Bedarfsmittein mehr als aufwiegen wird. Und da wagt man es, mit neuen indirekten Steuern zu kommen! Dabei ist zu berücksichtigen, daß solche Preisridgänge überhaupt nur so weit eintreten, als die hohen Preise durch die Warenknappheit verursacht sind; soweit diese aber eine Folge der Geldentwertung sind, bleiben sie natürlich mit dieser bestehen. stalten. Die Wahrheit über die„ Buljufiiz" in Ungarn. " Für die Vertagung der Sozialisierung sich auch der Unabhängige Silferding ausgesprochen. Gr führte vor dem Gewerkschaftstongreß aus: Jede Unters brechung der Produktion wurde für breite Schichon bereits den Hungeriod bedeuten. In der gegenwärt gen schwierigen Lage müssen wir offen sagen, daß die Sozialisierung teine sofortige Verbesserung der Lage der Arbeiterflasse bedeutet". Mit Ge nugtuung fonstatiert der Vorwärts" diesen skandalösen Berrat der proletarischen Interessen durch die unabhängigen Führer. Man rückt die Sozialisierungsfrage in den Vordergrund, um die Ziele der Diliatur bes Proletariats, die politische Entrechtung des Bürgertums und Die Webernahme der politischen Gewalt durch die Arbeiter tlasse zu verschleiern und in den Hintergrund zu schieben." Der Vorwärts" brachte am 6. Juli eine Notiz über Ich habe also Verrat begangen, weil ich die Sozialisierungs angebliche entfebliche Bluturteile des ungarischen Revolu- frage in den Vordergrund gerüdt habe. Und wie hab tion tribunals in Budapest, durch welches täglich) 70-80 ich das getan? Indem ich mich für die Bertagung der Menschen zum Tode durch den Strang verurteilt worden zialisierung ausgesprochen habe. Die Entdeckung, daß man eine sein sollten. Das Blatt faselte dann weiter davon, daß Sache in den Vordergrund rückt dadurch, daß man ihre Veria diese Urteile mit Maschinen geschwindigkeit zu gung verlangt, ist wirklich originell, und wie jede Original ftande gekommen seien, und wirft den unabhängigen Blät- leistung, die man bei Kommunisten findet, einigermaßen übers tern vor, daß sie solchen Vorgängen gegenüber fein Wort raschend. In Wirklichkeit habe ich natürlich genau das Gegen wärts" für diese Schauergeschichten die Quelle unter ist und des weiteren ausführte, daß die sofortige Jaan unter- Sozialisierung die Eroberung der politischen Macht ichlägt, aus denen ihm diese Mitteilungen zugegriffnahme der Sozialisierung schon im November notwen fommen sind. dig und möglich gewesen wäre usw. Aber eine weitere Polemik würde dem Heiterem Ginbrud des Angriffs Eintrag tun und das wäre unverzeihlich. Nun hat aber die Geldentwertung noch eine andere Wirkung gehabt. Die Arbeitslöhne find nominell gestiegen und das Arbeitsein fommen unterliegt iegt in ganz onderer Weise als früher der in ihren Sägen erhöyten Argument für die indireften Steuern anführen, daß fene Cinkommen, die für direkte Besteuerung zu niedrig sind, indirekt erfaßt werden müßten, so ist jetzt dieses Argument ein solches vom fiskalisch- bürgerlichen Standpunkt aus Jedes einzelne Wort in dieser Notiz ist schamlose Lüge. ganz hinfällig geworden. Der weitaus größte Teil der Angefangen von der Meldung, daß die unabhängigen Blät Arbeiter wird jetzt direkt zur Einkommensteuer heran ter solche Vorgänge nicht mißbilligten. Wir haben im gezogen werden, wird also Steuern zahlen, obwohl sein Ein- Gegenteil vom ersten Augenblicke an niemals einen Zweifel kommen nur nominell, infolge der Geldentwertung, nicht darüber gelassen, daß wir eine solche Blutjustiz, wenn sie sich Bevorstehender Rücktritt Haenischs? real gestiegen ist. Und so bedeutet eine neu hinzu- tatsächlich ereignet hätte, aufs schärfte mibbilli. tretende indirekte Besteuerung geradezu eine Doppelgen würden. Alle Meldungen aus Budapest, die nun- Streifen erfährt, hat das Schullompromis bei den Bar Wie das„ Berliner Tageblatt" aus parlamentarischen besteuerung der Arbeiterklasse. Sie bedeutet außer mehr eintreffen, zeigen jedoch, daß an der ganzen Geschichte teien der Linten die größte Befürchtung hervorgerufen. dem, daß der Grundsatz der progressiven Besteuerung auch fein einziges wahres Wort ist. Wie der Ta bei der endgültigen Abstimmung nur 60 Mitglieder ber durchbrochen wird. Denn da die indirekten Steuern Bester Lloyd" vom 9. Juli 1919 meldet, sind im ganzen rechtssozialistischen Fraktion anwesend gewesen seien, und von auf den fleinen Einkommen mit einem größeren Brozentiat von sämtlichen wegen gegenrevolutionärer Berbrechen an- biefen 60 auch nur 35 für das Kompromiß gestimmt hätten, lasten als auf den großen, heißt das, daß in Wirklichkeit geklagten Personen nur e If zum Tode verurteilt worden, habe man noch die Hoffnung, daß die dritte Lesung eint der gesamte Steuerabzug von Ileineren Einkommen pro- und auch diese nicht zum Tode durch den Strang, sondern anderes Ergebnis habe. zentual größer ist als er nach der Skala der Einkommen zum Tode durch Erschießen. Der„ Bester Lloyd" hebt hier- werden, je würde der Kultusminister Haenisch zurücktreten, Sollte diese Hoffnung nicht erfüllt bei ausdrücklich hervor, daß die Berhandlungen länger ba er dann, feinerlei Möglichkeit fähe, in als zwei Wochen gedauert haben, so daß ote Phrase des preußen noch eine ersprießliche SchulVorwärts" von der Maschinengeschwindigkeit, mit der un Kirchenpolitit zu treiben. garische Revolutionsgerichte urteilten, nicht anders als ganz infame, hegerische Lüge bezeichnet werden muß. Steuer allein sein dürfte. ruhe in unser Wirtschaftsleben getragen hätte. Gelingt es nicht, so bedeuten die indirekten Steuern eine unmittelbare Verschlechterung der Lebenshaltung der Arbeitermassen. Diese Berschlechterung will die rechtssozialistische Regierung und ihre Partei herbeiführen helfen nach) diesen Kriegsjahren, der Unterernährung und der Unter Konjumtion! wir Str nah teili Iid gen auf steh fuch au 1 Bre ชน zeit dies daß Sto geg Sch zug Din Ech N. D rech effer Sch ein wie tag dun es rai tif bat resp pref Ma und imm triel die fchet ud nis im bie Tari Wie nun die„ Wiener Arbeiter- Beitung" vom 13. Juli Jur Ermordung des französischen Sergeanten in Berlin. " zu einem Da die indirekten Steuern einen Abzug vom Lohneinkommen bedeuten, da dieses Einkommen infolge des Krieges real feineswegs gestiegen ist und ohnedies nunmehr zu direkter Besteuerung herangezogen wird, bedeuten nene indirekte Steuern für die Arbeiterklasse die Aufforderung, den Versuch zu unternehmen, durch ohn kämpfe die mitteilt, sind aber all diese Todesurteile überhaupt Steuer abzuwälzen, also Lohnsteigerungen auf it i cht vollstrect worden. Die ungarische SowjetKosten des Profits durchzusetzen. Gelänge dies, so müßten regierung hat offenbar eingeschen, daß sie sich an den Bon einer Berliner Korrespondenz wurde gestern eine a die Steuern schließlich von dem Profit, also von den Be- Grundsägen des Sozialismus schwer versündigt hat, als sie geblich weitere Aufklärung in dieser Angelegenheit verbreitet, sitzenden getragen werden. Dann wäre die indirekte Be- gegen politische Gegner die Todesstrafe verhängte. Steuerung ein schädlicher Umweg geidesen, da er neue Un bat infolgedeffen folgenden Ausweg gefunden, um Sie Danach habe sich bei der Berliner Kriminalpolizei eine Dame die gemeldet, die infolge ihrer französischen Sprachfenntnisse gehört Todesstrafen nicht vollstrecken zu brauchen. Der regierende haben will, wie einer der beiden französischen Soldaten Rat von Budapest erließ eine Bekanntmachung, nach der eine Mädchen auf der Friedrichstraße sale cochon( brediges Schwein!) durch das Standgericht ausgesprochene Todesstrafe, die nicht gesagt habe. Dasselbe habe auch ein Mann gehört, mit dem fe innerhalb 48 Stunden nach der Berkündung des Urteils fich noch darüber unterhalten hatte. Dieser Mann würde jeht vollstreckt ist, später nicht mehr vollstedt wer von der Kriminalpolizei gesucht. Des weiteren würde ein Strieg den kann, sondern sich von selber in die Strafe des invalide gesucht, der die in angeregter Stimmung lebenslänglichen Freiheitsverlustes umwandelt. Auf diese aus einem Bergnügungslokale kommenden Soldaten auf bie beiden Franzosen mit dem Hinweise aufmertafm gemacht habe, Durste man von den Rechtssozialisten schon feine fogia- Weise hat die ungarische Regierung die Vollstreckung der listische Stenerpolitit erwarten, so doch wenigstens eine Todesstrafe zu verhindern gewußt. macht hätten. Darauf hätten die Soldaten den einen Franzosen reine Besitsteuerpolitit. Doch auch darin ent- mit Recht kann daher das Budapester revolutionäre in das Geficht geschlagen, und dies sei die Ursache zu der Bers täuschen sie die Maffen. Die Preisgabe des sozialdemokrati. Arbeiterblatt Nepszawa" vom 29. Juni sich rühmen, daß folgung der beiden Franzosen und der Ermordung des Ger schen Grundsahes, der bisher die sozialdemokratische Positif die ungarische Revolution fast ganz ohne Blutvergeanten Manheim newesen. geleitet hatte, indirekte Steuern, Steuern auf die Konfunniehen zu den gewaltigen Erfolgen geführt hat. So Zunächst ist es recht merkwürdig, daß sich die Dame, die artifel der Massen zu verweigern, wöre immer eine Preis- schreibt das Blatt: eine derart wichtige Aussage zu machen hat, sich erst jelt g gabe der proletarischen Interessen gewesen. Jetzt. nach. dem„ Wir fönnen stolz mit erhobenem Haupte dem Proletariat meltet hat, nachdem bereits mehrere Tage seit dem Vorfall ver Kriege, nach der Aushungerung, ist dieje Preisgabe doppelt und der hypofratischen Bourgeoisie der ganzen Welt zurufen: floffen und die Spuren selbstverständlich nur noch sehr schaper unerhört und verdammenswert. wir wollen fein Blutvergießen. Das ungarische zu verfolgen sind. Des weiteren ist es recht auffallend, daß Proletariat hat als erstes feine Revolution ohne einen alle diese die Franzosen belastenden Zeugen, so der Mann, der Tropfen Blut ausgekämpft. Während dieser drei Monate mit der Dame gesprochen haben soll, ferner der angeblide war die gesamte Gewalt in den Händen des arbeitenden Wolfes, Kriegsinvalide, sich noch immer nicht gemeldet haben. und während wir gesehen haben, wie unmenschlich die Und das sonderbarste ist, daß das Mädchen, das von den Fran Der Berwärts" hat nunmehr sich und seine Partei- weiße Gegenrevolution dort alles niedergetreten hat, sojen beleidigt sein soll und die doch am besten darüber Be genossen selbst gerichtet und hat- allerdings wohl unbe- vo fie vorübergehend zur Macht gelangte, so ist dort, wo die scheid wissen muß, überhaupt nicht aufzufinden ist. wußt eingestanden, daß die Rechtssozialisten schon seit Gewalt in den Händen des Proletariats war, es niemals Demgegenüber muß von neuem darauf hingewiesen were langem den Namen„ Sozialisten" zu Unrecht führen. Fligt vorgekommen, daß die Arbeiterschaft sich die Hände mit Blunt den, daß die Zeugen, die den deutschen Goldaten die Schulb an er doch der Nachricht von der Ablehnung des Friedensver- befudelt hätte." dem Vorfall geben, auch wirklich vorhanden und auf Diese Worte stellen feine Iceren Phrasen einer etwa ujinden waren, wie wir bereits gemeldet hatten, un trages durch den Nationalausschuß der französischen Sozialisten folgende Bemerkung hinzu:„ Von Sozialisten parteipolitisch inspirierten Presse dar, sondern sie sind fantere daß sich deren Aussage vollkommen mit der des Kameraden des Wahrheit. Das zeigt uns ein im Schweizer Bolts- ermordeten Franzosen dedt. durfte ein anderer Beschluß nicht erwartet werden". Man darf gespannt sein, welche Run, was für die Franzosen Versailles ist, das war für recht vom 12. Juli veröffentlichter Brief, den der be-„ findige" uns Brest 2itomik und Bukarest. Gerade der rühmte Schweizer Gelehrte, Professor Forel, ang BudaDie Leiche des ermordeten Sergeanten wird auf AnordBorwärts" und seine Bartei lehnten es damals aus- beit von einem Freunde, einem dortigen Arzte, erhalten Srüdlich ab, gegen diesen Schmachfrieden zu stimmen. bat, für dessen absolute Chrlichkeit und Wahrhaftigkeit Pro- Staates nach Paris überführt werden. Bon Sozialisten" durfte ein solcher Beschluß nicht er- feffor Forel sich verbürgt. In diesem Briefe heißt es: Die Pariser Abendblätter beschäftigen sich fämtlich wartet werden", jagt heute der Vorwärts", wenn die „ Die Bourgeoisie wurde entthront, thre Rechte vernichtet mit dem Fall Manheim. Eie fagen einmütig, daß die allocut andern es tún. 218 geradezu infam muß man es aber und ihr Vermögen eingezogen. Diese Ereignisse haben sich sofchen Blätter feit Wochen nicht aufgehört hätten, gegen jebe bezeichnen, wenn der Borwärts" weiterhin die hohe Bahl plöblich abgespielt, bab joaulagen tein Blut dabei wahrheit fortgefekt zu behaupten die französischen Militärs der Stimmenthaltungen bei den franzöfifchen So- gefloffen ist. Nur einige Plünderer und Diebe mußten in Berlin hätten gialien für„ befremdlich" erklärt, bat dics Blatt doch bis hingerichtet werden." heute noch nicht es für erforderlich gehalten, die Stimmenthaltung der deutschen Rechtsiozialisten im Falle Brest- Litowsk und Bukarest für„ befremdlich" zu erklären. File internationale Solidarität! Und weiter heißt es in dem Briefe: „ Ordnung und Ruhe herrschen jekt bei uns, die probuftive Arbeit hat begonnen, obgleich uns noch sehr viele notwendige Produftiorsmittel fehlen." Und zum Schlusse: 1,20 malt etiva gege Begu Sta neue tam Tette gege in n Arb die dorb unto lifti aus run erzie niffe Bu 1 er Glo fren febe die unt wir hab Bon Die die jad Gin Ben дебе nei fom präs bie Bon eine aufre zende Haltung eingenommen. Temps" behauptet, eingeine deutsche militärische Chefs hätten vorauszusehen gewesen, daß diese Aufreizungen schließlich zu aggressive Neben gegen die Franzosen gehalten, und es fei leidt Blutvergießen hätten führer. müssen.' Intransigeant" sagt, e Gesteht hier der Vorwärts" unbewußt ein, daß er mit sei notwendig, daß die Regierung das deutsche Volk davon bera Sozialismus nicht das geringste mehr zu tun hat, so zeigt „ Die Diktatur des Profetariats ist nur ein Uebergangs. gange Land für das Verbrechen zur Rechenschaft ständige, da, im Falle sich derartige Vorfälle wiederholten, das er auch an anderer Stelle, daß er für den sozialistischer Gedankenflug sogar lecliches Verständnis verloren hat. So stadium zum Cozialismus und zum Kommunismus, die einzig gesogen werde. Nach der„ Liberte" habe man es mit erflärt er jctt, er fönne es nicht begreifen, daß die unab- die Menschheit erneuern fönnen." einem alldeutschen Verbrechen zu tun. Die Ermordung Paul hängigen Sozialdemokraten die Massen aufgefordert bätten, Wir können nach alledem feststellen, daß die ungarische Manheime sei die logische Folge anderer unbestraft gebliebener fich der gewaltigen Demonstrafion des eng- Mäteregierung und das ungarische Proletariat von den Deutscher Misctaten wie der Versenkung der Flotte Grundsägen Iischen, franzöfifchen und italienischen ebernen des Sozialismus bei Scapa Flow und der Verbrennung der fran Proletariates am 21. Juli anzuschließen. nicht abgewichen find. Mögen sie durch die Be- 3ösischen Fahnen in Berlin. Wie fönne man, so fragt das Blatt, gegen die deutsche walt der Ereigniffe einen Augenblic schwankend geworden Regierung protestieren, die doch gerade das getan habe, fein, so haben sie schnell wieder den rechter Weg gefunden. Kein Reichskommissar gegen den Bolschewismus. Die Nach was die Unabhängigen selbst am eifrigsten gefordert hätten, und während die deutschen Rechtssozialiste; unter Billigung richt, daß ein Freiherr von Meihenstein zum Neidsfommiffar nämlich die Friedensbedingungen anzunegmen. und Befürwortung dea ormte" di Piele dey Sozialis Köln ernannt worden sei, ist nach W. T. 2. frei erfunden. geb Buj Bild bon gege au faßt aufi die Schü Der cinj fafic nit ten Des be be piel nt bat Er era pent ge ige Be en en ge qu 84 be 50 me a al Die ht ud H en er ont in It 11, 1113 et. ne Sti m 3 Die bei ge en er Die Je et af er ye en Вс ft. ant иб es alp gb. ich it De 23 dit ft it ut er Die Landarbeiterbewegung. Auf Kommando rechtsum! f.. bundes hatte zur Folge, daß es auf etwa 60 Gütern zu Streits Man hoffie, die Arbeitgeber zum Aufgeben ihres völlig Bis Dienstag abend stand es für die ganze bürgerliche ungerechtfertigten Etandpunktes bewegen und damit den Etreit beilegen zu können, als die Erklärung des Beund die rechtssozialistische Bresse fest, daß hinter den Land- lagerungszustandes eine völlig neue Lage arbeiterstreifs fommunistische und unabhängige Heter stän- schuf. den. Am Mittwoch morgen war diese Behauptung in den Grünben, Sa die deutschen Truppen bis jeht ihre Feli felige Haltung nicht eingestellt haben. Die Polen, auf die von den deutschen Nationalisten wegen ihrer angeblichen kulturellen und politischen Nück ständigkeit nur mit Berachtung hinabgesehen wird, heben den Belagerungszustand auf. In Deutschland dagegen wird der Belagerungszustand über immer neue Gebiete verhängt, Lodspigel an der Arbeit. Die Streifenden werden dadurch ganz unnötigerweise verDie Beipziger Arbeiterbewegung wird Hintergrund gedrängt worden von offiziöjen Darstellungen, bittert, da sie glaubten, die Regierung werde sie bei der Durch gegenwärtig start von Spiteln heimgesucht. Ein günstiger die als Ursache der Bewegung des ländlichen Proletariats febung ihrer berechtigten Forderungen nicht unterstützen, und die Wind hat der Leipziger Volkszeitung" den Bericht eines den Widerstand des agrarischen Unternehmertums gegen bis dahin acbeitenden Teile der Landwirtschaft sowie die In- solchen Lodspikels auf den Tisch geweht. Es heißt die Aufbesserung der Lage der Landarbeiter angaben. Industriearbeiter schlossen sich aus dem gleichen Grunde der Streit darin u. a.: der gestrigen Abendpresse wird endlich einhellig die Auf bewegung an. 8eitfreiwilliges Regiment 2eipzig 1097 fassung vertreten, daß nicht die Arbeiter, sondern die landwirtschaftlic en Unternehmer schuld daran sind, daß es zu Es muß ausdrücklich festgestellt werden, daß der Belage- 11. S. P. Sonnabend, 5. 7. 19, Funktionärversamm Streits gekommen ist. Nur ein Blatt macht eine Aus- ungszustand in Pommern, wie ja auch in zahllosen ähnung bom 4. 7. 19 im Voltshaus. Versammeln sich alle Bea lichen Fällen vorher, auf ganz ungeiezliche Weise zirksleiter und je ein Obmann des Funktionsausschusses, des nahme von diesem Stimmungsumfchwung, das ist die " Deutsche Tageszeitung". Das Hauptorgan der Agrarier erhängt worden ist. Wenn man sich den Standpunkt der gleichen Genosse Rehfeld, Oomann der Wassenkommission, ins. teilt unter der Ueberschrift:& älschung der öffent- tegierungsjuristen zu eigen macht, daß die Bestimmungen gesamt 88 Mann. Versammlungsleiter Stresse. 8.30 erscheint lichen Meinung" mit, daß die Regierung in der gestri- der alten Reichsverfassung über den Belagerungszustand Genosse Dörsch( Ungar). Streffe teilt mit, daß der eingegangene gen Pressekonferenz an die Vertreter der deutschen Presse noch weiter zu Stecht bestehen, auch dann kann diese Maß- Plan über Bezirksstärke und Verteilung vorliegt. Es wird dann auf Grund tendenziös entstellter Darlegungen über die Ent- regel niemals von einem Militärbefehlshaber, sondern allein bie Stärke der verschiedenen Bezirke angegeben und summiert, stehungsgeschichte der Landarbeiterstreiks offiziell das Er- nur von dem Reichspräsidenten, auf den die früheren Be- daß insgesamt 16 637 Mann sich für den Fall einer Waffenaltion fuchen habe richten lassen, die Front gegen die Unternehmer fugnisse des Kaisers übergegangen sind, angeordnet werden. aur Verfügung stellen. Rechne man dazu noch von der Kommu zu nehmen. Es stehe dahin, meint das Blatt, wie weit die was aber schert man sich jetzt um Gesetz und Recht? Die nistischen Partei 5000, so erhöht sich die Zahl der Streifer auf Presse diesem Anfinnen, auf eigenes Urteil und Objektivität Macht allein ist entscheidend, und da der kommandierende rund 22000 Mann. An Waffen seien 11 000 Gewehre, 21 Mar Genetal in Stettin genug Truppen hinter sich hatte, so schinengewehre und 4 Minenwerfer vorhanden. Es fehlt alja zu verzichten, entsprechen werde. Die Deutsche Tageszeitung" hätte ihre Geschwister besser kennen und nicht verfügte er eben auf eigene Fauft den Belagerungszustand. eine große Zahl von Waffen. Das dürfe jedoch niemanden abe balten, im geeigneten Moment zur Stelle zu sein. Weiter hat diesen Vorbehalt machen müssen. Es muß festgestellt werden, Doch noch militärische Gewalt! Rehfeld aus diesem Bericht eine Uebersicht über die Munition ge# daß die ganze nichtagrarische Presse auf das offiziöse geben. Für das Gewehr fämen 18 Patronen in Frage, für die Werlin, 16. gali. Kommando eingeschwenkt ist, und wie sie zuerst Die„ Bossische Zeitung" erfährt, daß das Neichswehr 26 Wurfminen. Weiter soll Dörsch einen Bericht über die unga Maschinengewehre je zwei volle Gurte, für die Minenwerfer gegen die Arbeiter gehegt hat, jetzt den Unternehmern die gruppenkommando I in Berlin an sämtliche unter. Schuld an der Bewegung zuschiebt. " J tation unter den Landarbeitern zu begegnen. Greifswald, 16. ult. So erfreulich es ist, daß die Regierung den Lügenfeld. Hellen Generalkommandos und Reichswehrbrigaden einen Berische Stäterepublit gegeben haben. In Leipzig müsse sich der aug abgefagt hat und jest mit einiger Objektivität an diese et berausgegeben hat, ter sie auweift, die arbeitswilli. Sauptstükpunkt befinden. Er sei der Ueberzeugung, daß die Landarbeiter mit allen militärischen ganzen europäischen Staaten ihre lugen nur auf Beipzig richten. Dinge herantritt, so bleibt es eine Schmach und eine Sträffen 3n süten und alle entbehrlichen Kräfte der Ein anderer Bericht, ebenfalls an bas 8eitfrei Schande für die gesamte deutsche Presse mit Einschluß der Brigaden für die Durchführung der Ernte und deren Herein. willigen regiment in Leipzig vom 7. 7. 19 lautend, be rechtssozialistischen Organe, wie sie zuerst mit den Inter- bringung zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig find Anord. trifft die Kommunisten. Danach soll Schirmer einem. mitgeteile essen der sozial mit am tiefften stehenden proletarischen Schicht der Landarbeiter Schindluder getrieben hat. Es istungen getroffen worden, um einer verhetenden Agi. haben, daß die K. B. D. die Waffen erhält. Nathaus und Bahnhof werden zuerst von N. P. D. besest. Schirmer ist persönlich gegen ein Beichen von Gesinnungslumperei der deutschen Presse, Plünderung und Bewaffnung Gelb 800 000. und Flugblätter wie man sich fie ärger nicht vorstellen kann. Noch am Diens sind aus Mains gekommen. Flugblätter werden gebrudt bag morgen hat der Vorwärts" behauptet, daß nach Mel- 23. 2. B. teilt mit: Der Landarbeiterstreit im Landfreise Stötteriger Straße 4, Körnerstraße 4. Bei Borgmann befindet dungen, die feit Wochen bei dem Blatte eingelaufen ſcien,& ranzburg ist im Rückgang begriffen, da das Militär, das die sich die Flugblätter niederlage. Schirmer rechnet ganz es feststehe, daß politische Agenten der links. Güter befett hält, die Arbeiter zur Wiederaufnahme der Arbeit bestimmt mit 15. 7. als Beginn des Generalstreiks. Geschäftsführer radikalen Kreise unter der Landarbeiterschaft poli- anhält. Die Wiederaufnahme der Arbeit war dringend geboten, Kittel vom Büsgerausschuß ist mit auf die Geiselliste gesett tische Unruhen schaffen wollten. Noch schlimmer da die Rübenernte in Gefahr geriet, völlig zu verderben. Ge- worden. Major site hat sich der N. B. D. verpflichtet, mills. hat es freilich Herr Ernst Heilmann getrieben, dessen Stor- fahr besteht auch für Wintergerste und Zuckerrüben. Von dem tärische Leistungen im Falle einer Attion au übernchuten. respondenz nicht nur von der rechtssozialistischen Provinz- auf den Gütern eingerichteten Ausschuß des Landarbeiterverpresse, sondern auch vom Vorwärts" benutzt wird. Dieser bandes wurden 15 Mitglieder verhaftet und nach Greifswald Mann behauptete, daß Unabhängige und Kommunisten weiter transportiert. immer neue Gruppen von Arbeitern in lebenswichtigen Betrieben in den Streit trieben, erst die Bergarbeiter, donn die Verkehrsarbeiter und jetzt der Landarbeiter. Dann schrieb er: 058 unfordeurgen biefen den bequemen An nüpfungspunkt. Alle wirtschaftlichen Verhältnisse sind im Fluß, der Lohn ändert von Tag zu Tag seinen Wert. Wenn bie Landarbeiter in Hinterpommern nach dem abgeschlossenen Tarifvertrag für jebe Stunde über den Achtstundentag hinaus 1,20 m. Stundenlohn erhalten, so müssen die Lebensmittel ges waltig im Preise steigen. Daran kann keine Macht der Erde etwas ändern, wenn auch die Demagogie noch so sehr dagegen tobt. Die erhöhten Lebensmittelpreise geben die beste Begründung für erneute Lohnforderungen in der Stadt, und das städtische Beispiel spornt die Landarbeiter zu neuem Vorgehen an. Gewinnen tut bei diesen Lohntämpfen und Steigerungen, fein Mensch. Das lehte Bild sieht bloß das Land gegen die Stadt und die Stadt gegen das Land streiken. Die deutsche Wirtschaft kommt dabei in mer mehr herunter. Dieser Patron hat während des Krieges die deutschen Arbeiter gegen die Arbeiter des Auslandes gehetzt. Da ihm| die militärische Niederlage Deutschlands das Konzept verdorben hat libt er sich jetzt darin, übt Entfendung einer Untersuchungskommission. Berlin, 10. Juli. Soweit die Dokumente. Die Angaben der Berichte sind so dumm, daß selbst der Leichtgläubigste das ganze als Lügenbeutelei erkennen muß. Die Leipziger Arbeiterschaft weiß genau, daß das Schwer gewicht der Arbeiterbewegung in wirtschaftlichen Die Preußische Staatsregierung hat foeben beschlossen, die tionen liegt, gegen die alle bewaffnete Macht ohn Unterstaatssertetäre Dr. Meyer vom Ministerium des Innern mächtig ist. Daher lehnt sie auch jede Revolutionsspielerei, und Kroczinsli vom Kriegsministerium über Etettin nach wie sie von den Lodspiteln berichtet wird, grundsäglich ab Stralsund als Stommissare mit weitgehendsten Boll. Aber diese Art der Spigelberichte hat ihre Folgen. Ge machten sofort zu senden, um an Ort und Stelle in Stralsund stützt darauf sind militärische Sicherheitsmaßregeln gedie Ursachen des Landarbeiterstreits zu prüfen und troffen. Leipzig ist von einem Gürtel von Nosfetruppen möglichst Abhilfe zu schaffen. Nach Prüfung der Verhältnisse sind umgeben. Die Truppen haben Anweisung, sich beim Aufdie Kommiffare in die Lage verfekt worden, den Belagerungssteigen von roten Lichtfignalen nach Leipzig in Marsch zu zustand über Stralsund evtl. aufzuheben und den Arbeitszwang seben; fie follen in zwei Stunden in Leipzig sein. Die zu beseitigen. Leipziger Grenzjägertruppen follen von preußischen Truppen abgelöst werden. Die Angaben des Rügenberichts haben dazu geführt, daß neue Haussuchungen geplant find. Neue Verhandlungen. Stralsund, 16. Juli. In dem Landarbeiterstreit haben heute vormittag neue Verhandlungen zwischen dem Arbeiterverband und dem Pommers en Landbund begonnen. Streil der Eisenbahner in Steffin. Stettin, 16. Juli. In einer heute abgehaltenen Bersammlung der Eisenbahner Aufruhrprozesse im Ruhrgeble. Am 17. Juli beginnt vor dem Schwurgericht in Gffen eine Reihe von Prozessen, die aus Anlaß der Kämpfe im Ruhr gebiet entstanden sind. Es kommt zunächst zur Verhandlung die Straffache flagte wegen Bandfriedensbruch und Aufruhr s Kalbenberg und Genossen, in der gegen 22 Ange untereinander zu verhetzen und so die Geschäfte des kapita- bon Stettin, wurde beschlossen, sich dem Generalstreit anzu als Mädelsführer verhandelt wird. Dieser Sache werden etwa aus der Ausbeutung der Landarbeiter und der Auswiche. veranlassen soll. Es sollen nur einige Lebensmitteltransporte folgen, die aus technischen Gründen von der ersten Sache abge listischen Bürgertums zu besorgen. Gegen die Agrarier, die schließen und einen Aktionsausschuß einzusehen, der das nötige weitere zehn Straffammerverhandlungen größeren Umfange rung der städtischen Konsumenten ungeheuerliche Profite fortgeführt werden, dagegen soll der Güter- und Personen trennt sind. Das öffentliche Interesse wird sich naturgemäß ge erzielen und sehr wohl in der Lage sind, die Lebensverhält verkehr aufhören. niffe des ländlichen Proletariats aufzubeffern, wagt er nichts Bu unternehmen; dagegen schmäht er die Zandarbeiter, reißt er über ihre berechtigten Forderungen seine hämischen Gloffen. Bürgerstreifs. Stettin, 16. Juli. rabe auf den ersten Schwurgerichtsprozeß fonzentrieren, der eine überragende Bedeutung einnimmt. Die Verhandlungsdauer st auf zwei Wochen vorgesehen. Der Präsident des Reichsbürgerrats Dr. Wessel hat aus Der Prozeß behandelt in seinem Kernpunkt die Erstürmung Anlaß des Generalstreits in Stettin an den hiesigen Bürgerrat des Nathauses in Bottrop bei Effen, bei der größere Ausschrei Doch verlassen wir diesen ekelriechenden Breffefumpf und eine Drahtung gerichtet, in der der Reichsbürgerrat den bür- tungen vorgekommen sind und elf Polizeibeamte in wehrlojem freuen wir uns, daß die Regierung in diesem Falle einzu erlichen Abwehrstreit mit Genugtuung begrüßt. Jeder Bustande ermordet worden sein sollen. Die Bewegung im Ruhre fehen beginnt, daß Belagerungszustand und Militärgewalt Streit jei jetzt Verrat am Waterlande. Ihm gelte es mit allen gebiet im Januar und Februar, die die Sozialisierung die ungeeignetsten Mittel sind, um Arbeiterbewegungen zu und den gleichen Mitteln zu begegnen, wie sie von der Gegen- des Bergbau es zum Ziel hatte, die von der Regierung hinunterdrüiden. Es wird mitgeteilt, daß der preußische Land- feite angewendet würden. Zähem Willen werde der Sieg zuteil tertrieben und nach Androhung des Generalstreits mit militäri schen Wachtmitteln niedergewerfen worden ist, bildet den inter wirtschaftsminister Braun den Reichspräsidenten gebeten werden. habe, die sofortige Aufhebung des Belagerungszustandes in grund für die Verhandlungen. Wir werden über sie berichten. Sralsund, 16. Juli. Heute mittag 12 Uhr ist die Bürgerschaft in den Ab. die Erklärung des Belagerungszustandeswehrstrets eingetreten. Sämtliche Geschäfte und Bureaus die jeßige Entwicklung des Streifs verur- wurden geschlossen. jacht habe, und daß sich auf gütlichem Wege schneller eine Einigung hätte erzielen lassen. Im übrigen wird über die Bewegung in Pommern offiziös folgende Darstellung gegeben: Die Aufhebung des Belagerungszustandes in Vosen. Die in der Presse bereits gemeldete Aufhebung des Be lagerungszustandes in der Provinz Posen durch die Polen Hochverratsprozesse und fein Ende. Mie aus Augsburg berichtet wird, fand dort am Dienstag ein Prozeß gegen den Kaufmann Olschewsky wegen Hochberrates statt. Olschewsky war einer der tatkräftigsten Seiter bei der Ausrufung der Angsburger Räterepublit int bergangenen April und hatte die sogenannte Augsburger Note Schukgarde geschaffen. Das Gericht nahm wegen seiner vorzüg lichen Haltung im Felde mildernde Umstände an und verurteilte den Angeklagten zu leben Sabren geftungshaft, während der Der Belagerungszustand ist ohne die Ge. nehmigung der Berliner Stellen von dem Armeetommando II einzig und allein auf den Wunsch des Regierungspräsidenten verhängt worden, so daß man hier völlig durch diese Maßnahme überrascht wurde. Der Streit in wird nach den P.. N." durch folgenden Funkspruch vom Staatsanwalt lebenslängliche Beftung frafe( 1) beantragt hatte Pommern ist ausschließlich auf die Weigerung der Arbeit geber zurüdzuführen, das den Arbeitern gefe pla 13. d. M. bestätigt: An Alle! Der Teil Bosens, der durch die stürmische Erwiedergewonnen wor Bildung von Arbeitgeber- und Arbeitnehmer- Organisationen ist den ist, war bis jebt bedroht durch den inneren ben den Grundbefibern hintertrieben worden, so daß ein auf eind und durch die deutsche Armee, die sich langgegenseitiger Vereinbarung beruhender Tarifvertrag nicht sam an unseren Grenzen versammelt hat. austande tommen konnte. Die Natififation des Friedensvertrages durch die deutsche Mus aller Welt. Große Waldbrände in Frankreich. Toulon, 16. Juli( Savas). Waldbrände in der Nähe von Bormes, die eingedämmt Der Landbund, der die pommerschen Grundbesitzer um- Regierung hat gezeigt, daß sie sich den Bedingungen der sieg schienen, sind wieder aufgeflammt. Es sind bereits große aufstellen, der dann für die Arbeiter bindend sein sollte. Auch verschwindet mehr und mehr. Deshalb ist der polnische Oberste äschert sein. Das ganze Tal don Contobone it in Gefahr. G die für eventuelle Streitigkeiten zu bildenden Schlichtungsaus. Rat in der glücklichen Lage, den am 5. Juni verhängten Bewurden Truppen in die gefährdeten Gerenten gesondt. In Coulon der Arbeiter und Arbeitgeber zusammengejeßt, sondern ebenfalls wird ein Detachement zusammengesteur, un sat die Löscharbeiten Er bleibt nur für eine bestimmte Bone längs der Demar verwendet zu werden. Bis jetzt sind drei oidaten bei den tationslinie bestehen, und zwar nur aus militärissen Löscharbeiten ums Leben gekommen Themter und Manon- Abenter. Bbf. Frerebrale in 1937, 2331. 8 Uhr Zun 307. Mate: Verghoungen. Der gute Ruf Volksbühne. Theater am Bülowplatz. & Uhr: Der heilige Florian, Satire von Neat und Weichand Direktion C. Meinhard R.Fornaner. Theater 1. d. 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G. 755) und den ordnungen der Fettstelle Groß- Berlin vom 20. De ber 1916 über Abgabe und Entnahme von G fetten und über die Anmeldung des Speifefettbe mird für den Bezirk der Fettstelle Groß- Berlin ftimmt: 1. Auf den Abschnitt E 10 der Einfuhr- Zufah entfallen 50 Gramm Margarine. 2. Der Kleinhandelspreis für 50 Gramm Ma 3. Die Margarnie ist in den zum Speisefelt kauf im Bezirke der Fettstelle Groß- Berlin zugel rine beträgt 28 Pfennig. Abschnitte der Einfuhr- Zusatzkarte unter gleichzeiti nen Kleinhandelsgeschäften gegen Abgabe der bei Borlegung der Speisefettharte in der Woche Montag, den 21. Juli, bis Sonntag, den 27. Juli in Empfang zu nehmen. Kleinhandelsgeschäfte in Empfang zu Die Margarine ist in nehmen, welchem der Verbraucher zum Speisefettbezuge tragen ist. eing Urlauber und Schiffer erhalten die Margarine ebenfalls. 4. Die Kleinhändler haber die von ihnen für Margarine angenommenen Abschnitte, getrennt bündelt, zusammen mit den Speisefelthartenabiejni am Montag, den 28. Juli, an ihren zuständigen G händler abzuliefern. 5. Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschrif werden gemäß§ 35 der Bekanntmachung vom 20. 1916( R. G. Bl. 755), sofern nicht nach anderen schriften schwerere Strafen verwirkt sind, bestraft Berlin, den 12. Juli 1919. Fettstelle Groß- Berlin( Butter). Wermuth. Tgb.-Nr. 5480 Fbu. Markenfreie Lebensmittel ohne Beschränkung an jeden Groß- Berli Einwohner werden abgegeben: Gedörrte bosnische Pflaumen, fleischig und jüß, per b. 4,40 Gemüse- Erbsen, belgische Ware Sanerfohl Speisesals, Tafel- und Kochsaiz Stärke, ausländische, Marte Erelsior Cichorien- Kaffee Tee in 100- gr- Bateten Bouillonwürfel Lorbeerblätter. Knochenbrühertralt Toilettenjeife Sultaninen 1 Doie 3,5 1 16. 0,10 " 1 Batet 0,08 179 0.10 Etid 0,0 1 Bf. 1,80 1- Pfd.- Dole 0 Stüd 1,80 2315. 3,00 Gemeinde Berlin- Briß, Verkaufsstelle Sanuemannstraß Metallbetten. weiß, Fahrräder. 40 bis 50 schwarz, braun 75,-, Chaise- mit Gummi 160 und 190 longues 75.- an. 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Ministerpräsident Hirsch gab die Erklärung au, Herr Ullrich habe es gar nicht so bös gemeint und die Preußische Regierung habe sofort entschieden gegen den Schritt protestier und ihn mißbilligt. Der Rechtssozialist Weber gab uns rea, die wir behaupteten, wer sich mit dem Zentrum einläßt, begibt sich in eine schwere Gefahr. Genosse Ludwig rückte das ganze Spiel ins rechte Bicht. Er wies der rechten Seite des Hauses nach wie sehr sie im Verlaufe der Geschichte Hoch- und Land.sverrat getrieben haben. Die Richtigkeit seiner Ausführung bestätigte servativen durch Flucht aus dem Saale. Unser Redner betonte zum Schluß den Willen zum Einheitsstaat und zur internationalen Solidarität. Nächste Sikung: Donnerstag mittag, 12 Uhr. tern und Schriftstellern sich auch Romain Rolland und ein Kon der Präsident Porsch durch zwei Ordnungsrufe und die Kons Nach den Verteidigern Anton Gängler und Kauf- greß französischer Studenten mann sprach gestern in später Abendstunde noch der dritte Verteidiger, Rechtsanwalt und Abgeordneter Haase Berlin Dieser Fall dürfe nicht als ein gewöhnlicher Kriminalprozeß betrachtet Es sei eine engherzige Auffassung, von einem Landfremben zu werden. Die Persönlichkeit des Angeflagten sei eine ungewöhn- sprechen, wenn Toller aus einem anderen Gliedstaate gekommen liche. Sämtliche Strafrechtslehrer feien sich einig, daß Revo- sei, aber Herr Staatsanwalt vergessen, daß Toller sich als KriegsTutionen rechtszerstörend wirken. Die Verordnungen der Volks- freiwilliger in Bayern gestellt und bei bayerischen Truppen gebeauftragten vom November seien von allen Gerichten anerkannt fämpft habe. Der Angeflagte würde eine solche Strafe, wie sie worden. Aus persönlicher Erfahrung könne er bestätigen, daß die der Staatsanwalt beantragt habe, nicht verbüßen, Andere poliWolfsbeauftragten eine Reihe wichtiger Gesezestische Zustände werden für Beseitigung derartiger Urteile sorgen. bestimmungen erlassen haben. Schon bei Eintritt des Es wurde darauf in später Abendstunde die Berhandlung auf 58. Sizung. Mittwoch, den 16. Juli. Woffenstillstandes war man sich im Kabinett einig, daß Be Mittwoch früh vertagt. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sigung 9,55 Uhr. lagerungszustand und Kriegszustand durch die Revolution ohne Nach kurzen Erwiderungen des Staatsantvalts und der VerDie Beratung über den Verfassungsentwurf wird fortgesetzt; weiteres beseitigt seien. Bei dem Amnestieerlaß machte Bayern teidiger erhielt der Angeklagte Ernst Toller heute vormittag es liegt ein Antrag Auer( S03.) und Genossen vor auj den Vorbehalt, daß es diese Sache durch eigene Gesetzgebung das letzte Wort. Er hebt zunächst hervor, daß der Staatsanwalt Einfügung eines Artikels 113 a, der bestimmt: regeln wolle. Wenn Bayern aber gegen die Aufhebung des Kriegs- mit Recht betont habe, daß er es bon sich weise, für sich irgendzustandes nicht Einspruch erhoben habe, so gehe daraus hervor, welche psychologische Momente zu seinen Gunsten gelten zu lassen. daß Bayern die Auffassung teilte, daß die Aufhebung für das Nach der Bekundung des Sachverständigen Dr. Marcuse, der ihn ganze Reich gelte. Es könne also daher das Standgericht auf fünf Monate in seinem Sanatorium in Ebenhausen zu beobachten Grund des Kriegszustandes nicht in rechtmäßiger Geltung sein. Gelegenheit gehabt habe, steht fest, daß er weder eine Bei apei Gelegenheiten habe das Kabinett sich mit der Aufhebung psychopatische noch hyste rische Persönlichkeit sei, des Hochverratsparagraphen beschäftigt, das war bei dem Butsch die milder behandelt zu werden verdiente. Er beanspruche, daß der Soldaten gegen die A.- und S.- Räte in Berlin und bei der das Gericht ihn Verhaftung von Stinnes und Thyssen. Man war entsprechend der Auffassung Landsberg der Meinung, daß dieser Paragraph für alle seine Handlungen voll verantwortlich mache, nies Deutsche Nationalversammlung. bie Todesstrafe ist abgeschafft. Mit der Beratung dieses Artikels verbindet der Präsident die Beratung über einen Antrag Agnes( U. Soz.) und Gen. zum Artikel 115 mit demselben Inhalt. Todesstrafe eine alte Forderung freiheitlicher und religiöser Abg. Sinsheimer( Soz.) führt aus, daß die Abschaffung der Parteien ist. Der Einwand, sie nicht in der Verfassung nieder zulegen, ist hinfällig, weil sie auch schon in der 1848er Verfassung aufgestellt war; der beliebte Einwand, die„ Herren Mörder" de facto beseitigt sei. Zwar habe diese Auffassung des Kabinetts da er sie mit aller Ueberlegung begangen habe. Er würde sich sollten mit der Abschaffung der Todesstraße vorangehen, ist nicht für das Gericht teine autoritative Bedeutung, aber es müsse doch nicht Revolutionär nennen, wenn er sagen wollte, daß er berlangt werden, daß das Gericht die Frage ernstlich prüfe. Im mais Gewalt anzuwenden gedente. Wenn die Zustände nicht sichhaltig, da es Aufgabe des Staates ist, die Weißachtung des Menschenlebens zu beseitigen. Falle Ledebour habe man in lebereinstimmung mit dem Ober- mehr zu ertragen seien, dann hätten die Revolutionäre das Recht, Regierungsfommissar Dr. Preuß: Ohne auf den materiellen reichsanwalt auch von der Erhebung der Anklage wegen Hoch- sie umzustoßen. Von seinem Standpunkt aus fönne man nicht Wert des Antrages einzugehen, bitte ich, den Artikel auf Abberrats abgesehen. Es herrsche in der Regierung die Auffassung, berlangen, daß er von einem Standgericht Gnade erbitte. Man daß, sobald die Unruhen sich gelegt haben, zum Schutz des neuen solle nicht glauben, daß man damit, daß man Standgerichte ein- schaffung der Todesstraße nicht in die Verfassung aufzunehmen. Staatengebildes ein neues Strafgeset notwendig sei. Das allge- fete, daß man einige Führer ins Gefängns werfe oder erschieße, Ueber die Todesstrafe wird entschieden werden müssen bei der diese gewaltige Bewegung eindämmen könne, das wäre Unter- unbedingt notwendigen Reform des Strafrechte. Abg. Dr. Dueringer( Dnat. Bp.): Die Verfassung ist nicht meine Empfinden lehne sich dagegen auf, daß schätung der Maffenbewegung und eine Ueberschäzung unserer jedermann ins Zuchthaus oder aufs Schaffet geschickt werde, Führer. Das werftätige Volt wird nicht Halt machen, bevor nicht da für eine einzelne Partei, nicht für die Sozialdemokraten oder Demokraten, sondern für das deutsche Volt, und dessen über. die vollständige Sozialisierung, die allein das Glend beseitigen begen Hochberrat gegen diejenigen, die selbst kann, durchgeführt ist. Diese Bewegung wird nicht halt machen wiegende Mehrheit ist gegen den Antrag. Beifall rechts." Unvahe und Lärm limits. Buruf: Scharfrichter.) burch Hochberrat an die Regierung gekommen Abg. Dr. Kayl( D. Vp.): Der Antrag ist zweifellos von sind. Es sei ein Widerspruch in sich selbst, daß die Rebolutionäre vor dem Völkerbund von Versailles. An Stelle der heutigen Staaten wird eine Weltherrschaft erstehen, die aufrecht erhalten werden bon gestern einen Hochberrat nicht gegen die Revolutionäre von kann durch ein Minimum von Gewalt. Dieser Umwälzungs- Idealismus eingegeben, aber Ort und Zeit für ihn sind nicht heute einleiten können. Nach Beseitigung der Monarchie war prozeß wird nicht niederzuhalten sein. Er sei überzeugt, daß richtig gewählt. Nicht bloß Juristen, sondern auch erste Namen auch die Bestimmung dieses Paragraphen, der nur zu ihrem bas Gericht nach bestem Wissen und Gewissen sein Urteil sprechen unseres geistigen Lebens halten die Todesstrafe für unentbehr. Schuhe aufgerichtet war, hinfällig. Falsch sei es, die Revolution werde, aber man müsse es ihm auch überlassen, von seinem lich, wenn ein Mensch nicht das Recht hat, einem anderen das als einmaligen Aft zu betrachten. Revolutionen feien Prozesse, Standpunkte aus das Urteil eines Standgerichts nicht als Urteil Leben zu nehmen, jo hat es doch der Staat zur Aufrechterhaltung die fich fortentwickeln. Es müsse abgewartet werden, welchen Fort- des Rechts, sondern als Urteil der Macht hinzunehmen. Darauf zog sich das Gericht zur Beratung zurüd. gang die Entwidelung nehme, deshalb müsse man abwarten, bis fich die Verhältnisse tonfolidiert haben, ehe man ein neues Recht Das Urteil. sum Schuße des neuen Staatsbildes schaffe. Der Angeklagte Toller babe sich an den Vorbereitungen der Räterepublit nicht beteiligt, München, 16. Juli. er habe dasselbe getan, was die höchsten Staatsträger im NovemBom Standgericht München wurde nach dreitägiger ber taten, Hindenburg, Hinge, Groener, in dem sie sich auf den Boden der Tatsachen stellten. Aus eigener Erfahrung fönne er Berhandlung der Student und Schriftsteller Ernst Toller sahen, daß sich Toller auf dem Sozialistentongreß in Bern als aus Samotschin, Kreis Bromberg, wegen Verbrechens des ein durchaus reifer Bolitiker erwiesen habe. Er habe sich eben feit 1917 entidelt. Prof. Weber sei im Wahlkampfer derselbe Vor- Hochverrates unter Annahme von mildernden Umständen ourf, den er jetzt gegen Toller erhebe, daß Gott ihn aus Strafe are gesetzlich zulässigen Mindeststrafe von 5 Jahren zum Politiler gemacht habe", gemacht worden. Wenn irgends Festungshaft verurteilt. Gine ehrlose Gesin ein Zweifel bestehe, ob der Angeklagte innerlich durchbrungen war, nung konnte bei dem Angeklagten nicht festgestellt gegen die rechtmäßige Regierung vorgegangen zu sein, dann müsse auch schon aus subjektiven Gründen Freisprechung erfolgen. Der werden, wohl aber mildernde Umstände, die auch Berteidiger führt dann an, daß außer namhaften deutschen Dich strafmildernd wirkten. Preußische Landesversammlung. Vergewaltigung der Minderheiten. In der gestrigen Eizung wurde von dem Präsidenten Beinert vorgeschlagen, im Hinblick auf die Geschäftslage des Hauses und auf den Erholungsurlaub, der am 19. d. Mts. beginnen und bis zum 15. September bauern soll, die Redezeit einzuschränken. Die Fraktionsrebner und Begründer der förm lichen Anfragen sollen höchstens eine Stunde, alle dndern Redner höchstens eine Viertelstunde reden dürfen. reaktionär, weil alle die alten Bestimmungen übernommen find, wodurch die größeren Preise gegenüber den kleineren Landfreisen benachteiligt werden. Unser Abänderungsantrag ist leider im Ausschuß abgeändert worden. men, Als Genosse Stoeder darauf näher eingehen wollte, trat die cingangs der Sizuno beschlossene Guillotine in Wirksamkeit. Dagegen protestierten unsere Genossen leider vergeblich, wobei es zu stürmischen Busommenstößen namentlich mit den ScheinDer Gesebentwurf wurde gegen unsere Stimmen angenombie Neuwahlen sollen bis 1. September erfolgen. Genosse Sloeder benutzte die dritte Lesung seine Hierüber entspann sich eine längere, sehr heftige Geschäftsführungen zu beenden. Er ging mit der von den Scheinsozialisten ordnungsdekatte. Gen. Ad. Hoffmann und Gen. Rosen- und Scheindemokraten eifrig gehandhabten beuchlerischen Phraje feld warnten vor dem bedenklichen Schritt. Der Vorschlag von der Demokratie scharf ins Gericht. Er stellte unier Hinweis richte sich gegen die Grundrechte des Parlaments, gegen die auf die erweiterten Kompetenzen, die den Provinzen eingeräumt oppositionellen Minderheiten, und könne nicht angenommen werden sollen, erneut den Antrag auf zurückweisung. Jebt jtimmte Ganz besonders außer unseren Genossen niemand mehr dafür, das Zentrum gewerden ohne Bruch der Geschäftsordnung. liege eine Vergewaltigung jedoch darin, daß die Beschränkung staltete den Scheinfozialisten nicht einmal mehr, den Schein 3u ber, Rebezeit eintreten solle, nachdem fast sämtliche Parteien wahren. Dann kam es zu einer Auseinandersetzung über die zum Etat des Ministerium des Innern zu Wort gekommen jeien und der Nedner der Unabhängigen Sozialdemokratie an die Reihe jei. Das Verhalten der Nechtssozialisten in dieser Frage vervollständige lediglich das Bild, das sie in der lekten Zeit geboten haben. Die gutsikenden Hiebe unserer Redner bewirkten, daß die Mehrheitsparteien einen Schritt zurüdhupften. Für die erste Garnitur der Etatredner wollten sie die Beschränkung noch nicht eintreten lassen Das Warenhausgeset, ein Ausnahmegesek drüdenester Art gegen die Konsumgenossenschaften wurde hierauf durch Beschluß Sabin abgeändert, daß ihm fernerhin nuc die Geschäfte unterliegen sollen, deren Umfak zu weniger als 50 Proz. in Lebensmitteln besteht. Unsere Fration stimmte zu, legte aber unsere grundsäßlich ablehnende Haltung gegen jede derartige Besteuerung dar. Dittatur des Proletariats. jeiner Sicherheit. Abg. Dr. Cohn( U. Soz.): Die Abschaffung der Todesstrafe ist nicht eine Frage der Rechtspolitik, sondern eine Kulin.frage ellerersten Ranges. Die Einwendungen bewegten sich in den Geleisen der gewöhnlichen Diskussionen auf Juristentagen und in der Wissenschaft. Was wir beantragen, ist ein Teil der Buse, die das Bolt sich auferlegen muß in einer anderen Wertschätzung bes menschlichen Lebens; in höchstem Maße handelt es sich um eine moralische und politische Frage; wi wollen Abwehr der Gewalt, Abwehr des Mordes, Schutz von Menschenleven gegen die Todesstrafe. Abg. Haußmann( Dem.): Wir werden, um die Verfassung nicht noch weiter zu belasten, biefen wie alle neuen uträge ablehnen; ich bin von jeher ein überzeugter Anhänger der Abschaffung der Todesstraße und werde es ble ben. Sie ist eine Kulturfrag, gehört aber nicht in die Borfassung, die nur die Grundlage für den Staat bildet, der dann an die Lösung der Stulturfragen herangehen soll. Der jozialdemokratische Antrag auf Aufhebung ber Todesstrafe iword hierauf in namentlicher Abstimmung bei zwei Stimmenthaltungen mit 154 gegen 129 Stimmen abgelehnt. Artikel 117 spricht das Recht der freien Meinungsäußerung aus und bestimmt dann weiter: Gine Bensur findet nicht statt, gen getroffen werden. Auch sind zur Bekämpfung der Schunddoch können für Lichtspiele durch Gesez abweichende Bestimmun und Schmutzliteratur setvie zum Schuße der Jugend und bei öffentlichen Schaustellungen und Darbietungen gesetzliche MaßAusnahmen zulässig. Ein Antrag Nuschte und Gen.( Dem.) will die Möglichkeit einer Filmzensur dadurch beseitigen, daß er nur gejebliche Maßnahmen zum Schutze der Jugend gegen Schund und Schmut in Wort, Schrift und Bild, sowie bei öffentlichen Schaustellungen, Darbietungen und Lichtspielen" zulassen will. Ein Antrag Agnes und Gen.( U. Soz.) will gleichfalls tie Möglichkeit einer Filmzenjur aufgehoben wiffen und im übrigen posibl bestimmen, daß öffentliche Schaustellungen und Darbietungen, insbesondere Lichtspiele, für die Jugend durch Geseh ausschließlich gemeinnügigen Veranstaltungen von Vereinen, Bon den Scheinsozialisten und Demokraten apostrophier., wies Körperschaften und Behörden vorbehalten werden können". Abg. Noenen( U. Sog.): Die Zensur ist ein Ueberbleibsel aus Genosse Stoeder auf die grundlegenden Unterschiede zwischen der bürgerliche: fapitalistisch- militärischen Diftatur und der des dem Obrigkeitsstaat und darf auch nicht in der Form der FilmProletariats hin. Während jene von einer fleinen Minderheit genjur wieder aufleben. Im übrigen sind die Auswüchse der Lichtim Intereffe einer Heinen Minderheit auf alle Ewigkeit aufrecht piele nichts als Auswüchse unserer Kapitalistischen wirtschaftserhalten werden sollte, ist unser Ziel, die Diftatur des Proletaria's zweige, deren Nußnießer sich jetzt darauf werfen, aus dem moralis im Interesse der übergroßen Mehrheit des Volkes und nur so- schen Niedergang des Boltes, der durch den Krieg veranlaßt worlange auszuüben, bis die Klassenunterschiede beseitigt, der Sozia ben ist, blutsaugerisch neue Striegsgewinne zu ziehen. Diesem Inlismus durchgeführ: Ginen anderen Weg, zum Sozialismus wesen wollen wir dadurch ein Ende machen, daß wir öffentlichen Körperschaften das Recht und die Pflicht geben, das Lich bildwesen zu fommen, gibt es nicht. Wieder trat Klein- röcher Leinert in Funktion und Gen. in die Hand zu nehmen. Im übrigen muz ich mich wundern, daß Stoecker bleb nur die Möglichkeit zu dem Weckruf: Wir werden Herr Dr. Preuß fein Bedenken dagegen hat, die Frage der Filmden Tag begrüßen, wo die deutsche Arbeiterschaft die Kraft finden zenfur hier in der Verfassung zu regeln, während er sich da egen gewandt hat, eine so wichtige Frage, wie die Frage der Todes. wird, diese Versammlung auseinander zu jagen. Den weiteren Gefebentwurf über die Erweiterung der Selbstrafe, in die Verfassung aufzunehmen. Es handelt sich bei unDer Regierungsentwurf hierüber lag dem Hause zur zweiten ständigkeitsrechte der Provinzialverbände lehnte unsere Fraltion ferem Anirage um eine positive Maßregel im Interesse der and dritten Beratung vor. Da aber ferner ein Entwurf auf der ab. Er ist, wie Gen. Stoeder nachwics, nur eingebracht, weil uzenderziehung, und wenn dieses Haus auch nur einen Funten Tagesordnung stand, der die Erweiterung der Selbständigkeits- Bentrum Trumpf ist. Besonders bedenklich ist, daß die Provin- von Verständnis für diese wichtige Frage bat, so muß er diesem Präsident Fehrenbach: Das ist eine Bemerkung, bie ich für rechte der Provinzialverbände zum Gegenstand bat, beantragte sialandlage in der oben beschlossenen reaktionären Busammen- Antrag zustimmen.( Beifall bei den 11. Soz.) schieben zurückweisen muß.( Lebhaftes Bravo.) Neuwahl der Provinziallandfage. unsere Fraktion Burüdverweisung an der Gemeindeausschuß, da sehung die Schuloutonomie übertragen bekommen follen. Die meinen Teil nicht ruhig hinnehmen kann, die ich vielmehr ent unser Redner, Borlage wurde einem besonderen Ausschuß überwiesen. Schließlich gab es noch zum dritten Male eine Losder mit das allgemeine, gleiche, geheime und direkte Verhältniswahl recht hineingearbeitet werden könne. Das wurde abgelehnt. Nicht einmal die Rechtssozialisten stimmten sämtlich dafür und die dafür lösungsbevatte. Die dementierten Seitensprünge des media stimmten, mußten erst durch Zuruf von uns ermuntert werden. fozialisten üürich aus Hessen hatten dem Zentrum( 1) als auch Abg. Cohn( U. Soz.): Der Präsident hat zwar eine Bemer. Einzelne Demokraten beschämten diese Sorte Sozial- Demokraten der Deutschen Volkspartei erwünschte Gelegenheit geboten, die Regierung darüber zu interpellieren. Nachdem man, wie das fung des Abg. Koenen gegen das Haus über Mangel an Verständ durch entschloffenes Eintreten für unseren Antrag. man denke an die nie zurückgewiefen, sich aber nicht veranlaßt gefühlt, die gleiche macht es sich entschieden ganz gut, nach außen Bemerkung, als sie durch den Abg. Oberfohren gegen meinen In der Besprechung des Gefeßentwurfs bat der Rechtssozialist Zenicum, soviel Dred am Steden hat Schol ich, die indirette Wahl und sonstigen Mängel ruhig zu Rheinproving Genosse hin sich als Süter der Einheit zu gebärden. Und das Sentrum Parteifreund Koenen fiel, zu rügen.( Unruhe.) Es ging jetzt mit Sieb und Stich Präsident Fehrenbach( unterbrechend): Ich mache Sie Demgegenüber vertrat Stoeder, den ablehnenden Standpunkt unserer Graftion. Er versteht das Svicgelfedten. brandmarkte die gaitung der Scheinjozialisten, die nur die Ge- gegen die Mechtssozialiſten not bie fich wegen der Scheinrepublit aufmerksam, daß es etwas anderes iſt, ob ein folder oarau Der Zentrumsredner schlug gegen das ganze Haus oder gegen einen einzelnen Mann geschäfte der Reaktion besorgen. Der Bollswille wird durch die neulich jittlich entrüstet hatten. indirette Wahl größlicht gefälscht. Die Rechtssozialisten werden die feinen rechtssozialistischen Blockbrüdern zum allgemeinen Gau richtet wird.( Beijall.) Quittung von den Arbeitermassen erhalten. Aber selbst wenn dium des Hauses ihr Vorgehen von damals um die Ohren. Die man von dem indirekten Wahlrecht absteht, bleibt das Gelek era Cosialematen appelle detecten. Das Zentrum jogite. Abg. Oberfohren( Dnat.): Dem Abg. Soenen fehlt jeder Fun fen von Verständnis und Logit, wenn er glaubt, daß die Zensur Lichtspiele vermeidbar sei. Mog. Cohn( U. Soz.): Dieser eingelne Mann war ebem ela unabhängiger Sosialbomotrat binbauernbe Braftdent Fehrenbach: Ich muß mich mit aller Entschieden-| politit Vom Glauben. Eine Gumbertn.' Go tröstet die heit gegen den in der Bemerkung des Abg. Cohn liegenden Vor- Kirche die schmersgebeugten Witmen. Wir Frauen. Arbeiter wurf wenden. Elternbund. Sozialistische Frauenbewegung im Ausland. Abg. Cohn( U. Soz.): Dem widerspreche ich, namentlich in Brotest der Sozialistischen Froueninternationale gegen den Gewalt der lebten Zeit hat es der Präsident uns gegenüber an Objektivi frieden von Versailles und St. Germain. tät fehlen lassen.( Großer Lärm im ganzen Hause.) Präsident Fehrenbach: Zu dieser Verwahrung haben Sie nicht den mindesten Anlaß.( Lebh. Beifall bei einem großen Teile des Hauses. Zurufe b. d. U. Soz.: Wir lassen uns das nicht mehr gefallen!) Abg. Cohn( 1. Soz.): Sachlich habe ich folgende Ausführungen zu machen: Wir verwerfen die Stinozenjur, weil sie politisch ausgenutzt werden kann. Schon die alte Regierung war an der Universum- Film- Aktiengesellschaft mit einem Drittel des 25 Millionen Mart betragenden Aftienfapitals beteiligt, um auf die Filmindustrie einen starten kontrollierenden Einfluß auszuüben. Nunmehr ist die neue Regierung die Trägerin der Zeichnung. Der Redner führt weiter aus, daß der Vorstand der U. F. A. im eng-. sten Zusammenhange mit der Regierung arbeitet. Bei der Neichstanzlei besteht sogar ein Film dezernat, das aus dem Beilage: Für unsere Kinder. Die Entscheidungsschlacht des StreitIrieges. Deutlich und Har zeigt sich dadurch, daß gerade die Unternehmer Maßnahmen ergreifen, die provozierend wirken müssen. schlacht des Streiffrieges" wollen. Soffen wir, daß die andere Nicht die Metallarbeiter sind es also, die die Entscheidung Seite ebenso denkt! Die jetzt beginnenden Verhandlungen werden Klarheit schaffen. Sollte man den Metallarbeitern den Kampf aufzwingen, so werden sie ihn zu führen wissen. Ehe man jedoch die Oeffentlichkeit, wozu gar feine Veranlassung vorliegt, bebelligte und falsch informierte, hätte man erst diese Verhandlungen ab warten sollen. Gewerkschaftliches. Zusammenschluß von Groß- Berliner Arbeitgeberverbänden. hand Ford reits ander 100 fried Besp lam Bert fiben mit e der habe. aber Mus und Orga größe chlie tam Spra fation bind! Von berufener Seite wird uns geschrieben: In der„ B. Z. am Mittag" vom Donnerstag, den 10. Juli, wird unter obiger Ueberschrift auf eine in Aussicht stehende Bewegung in der Metallindustrie hingewiesen, die den Zweck haben soll, mit dem System der Tarifverträge zu brechen. Zunächst muß festgestellt werden, daß von einer solchen Bewegung, wie die B. 3." sie schildert, der Berliner Verwaltung des Deutschen Metallarbeiter Fonds des Reichspräsidenten, einer Art Korruptionsfonds, Verbandes richts bekannt ist. Anscheinend soll hier die Ceffent. Eine Botalforrespondena verbreitet folgende Melbung: Die bestritten w'ed. Früher haben wir sogenannte Durchhaltefilme lichkeit falsch informiert werben, aus Gründen, die nur zu gut aur Beit in den verschiedensten Erwerbszweigen im Gange be erlebt. Ga ist wahrscheinlich, daß wir jett parteipolitisch gefärbte bekannt und zu durchsichtig sind. findlichen Tartsverhandlungen zwischen Arbeitgeber und An Regierungsfilme erhalten werden.( Andauernde Schlußrufe.) Es muß zugegeben werden, daß eine gewisse Spannung in gestelltenberbänden haben es auch für die Arbeitgeber Groß Wenn die Filmzensur überhaupt einen vernünftigen Bwed hat, dann ist es nur der Fall, wenn man mit ihr der Jugendbildung der Metallindustrie besteht. Die Dinge haben sich in der Metall- Berlins wünschenswert erscheinen lassen, zu den in Betracht Diese Voraussetzung erfüllt unser Antrag. Die industrie folgendermaßen entwidelt: Seit einigen Monaten be- fommenden grundsätzlichen Fragen möglichst einheitlich Stellung Bensurfreiheit ist durch die Filmproduzenten zweifellos mißbraucht steht zwischen beiden Organisationen, Arbeitgebern sowohl mie au nehmen baiv. da, wo bereits verschiedenartige Regelungen worden. Zohlreiche Fime, tie inzwischen aufgeführt worden find. Arbeitnehmern, die Auffassung, daß das bestehende Stollettiv erfolgt sind, bei der Erneuerung der Tarifverträge zu versuchen, bebeuten zweifellos eine Kulturschande ersten Ranges; eine Ein- abkommen einer Abenderung unterzogen werden muß. Die in möglichst Einheitlichkeit herzustellen. Bu diesem Zwecke haben wirkung auf die Produktion verlangen auch wir. ben Sitzungen von Vertretern beider Organisationen gepilogenen sich die namhaftesten Groß- Berliner Arbeitgeberverbände der Ministerpräsident Bauer: In der ihm eigentümlichen Art hat unverbindlichen Aussprachen machten es notwendig, daß die Ber verschiedensten Industrien, des Großhandels, des' einhandels der Abg. Cohn mir Informationen vorgetragen, ohne fie nach zuprüfen. Seine Ausführungen über den Korruptionsfonds des waltung, des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes das Ergebnis iomie des Banks, Versicherungs- und Baufaches zu einer Haupt stelle Groß- Berliner Arbeitgeberverbände zusammengeschlaffen. Reichspräsidenten entbehren jeder Grundlage. Der Reichspräsi, der am 22. Juni stattgefundenen Generalversammlung vorlegen Selbst der Abg. Cohn muß zugeben, daß er davon nicht die Film- Kollektivabkommens eine Stellungnahme herbeizuführen, die Ge- beschäftigen. Ihr wird daher in erster Linie auch die Stellung dent verfügt über einen Repräsentationsfonds von 500 000 art. mußte, um zu den in Frage kommenden Abänderungen bes Diese die bedeutendsten Berliner Arbeitgeberfreise umfassende Gejamtorganisation wird sich hauptsächlich mit Angestelltenfragen industrie unterstüßen kann. Aus dem Hilfsleistungsfonds der währ bieten sollte, daß der neu abzuschließende Bertrag auch nahme zur Frage des Mitbestimmungsrechts obliegen, bie Reichskanzlei wird lediglich eine Informationsstelle über den von den Berliner Metallarbeitern anerkannt wird. Die Leitung Gesetzentwurf über Betriebsräte ihre Regelung finden soll. Die Abg. Cohn( U Soz.): Das Filmdezernat der Reichskanzlei für einen Umbau des Bertrages ausgesprochen. Hier zeigt sich, Sauptstelle wird daher ebenso wie die zentralen Arbeitgeber fst mit einem aus der Filmindustrie geholten Beamten befest. bag ber Artikelschreiber A. D. in der„ W. 3." den Versuch macht, vereinigungen des Reiches diesen Entwurf durchberaten und Daraus darf man wohl auf Beziehungen der Reichskanzlei zu der Filmindustrie schließen. Die Filmstelle hat natürlich feine die Oeffentlichkeit irre au führen. Er schreibt nämlich:„ Es ist dem Reichsarbeitsministerium ihre Vorschläge dazu unterbreiten. andere Aufgabe, als die Filmvorführungen im Regierungsfinne in der Ceffentlichkeit merkwürdigerweise wenig beachtet worden, vet Es ist ohne weiteres flar, daß dieser engere Zusammen zu beeinflussen.( Lebh. Widerspruch.- Andauernde Schlußrufe.) daß in der legten Generalversammlung des Berliner Metallfolgt, eine festere Phalang gegen tie Arbeiterschaft zu bilben Der Artikel 117 wird sodann unter Ablehnung sämtlicher arbeiter- Verbandes die neue Leitung verkündet hat, sie sei ent- Die lettere wird daher damit zu rechnen haben, daß fie bei Abänderungsanträge in der Fassung des Entwurfs angeschloffen, mit dem System ber Tarifverträge vollkommen zu ihren aufünftigen Stämpfen auf noch stärkeren Widerstand als Film unterhalten, die monatlich 400 Mart foftet. nommen. des Metallarbeiter- Verbandes hat sich in dieser Versammlung brechen." Die Unabhängigen Frau Bieg und Gen. beantragen: Das anckelide Kind tröst den Namen des Vaters und steht dem ehelichen Ninde gleich. Die Mutter des unehelichen Kindes hat bisher stößt. Der Kampf der Sattler gegen ihre vertragsbrüchiged Arbeitgeber. bat b bahn einig jämtl zu be berba tours Verf nomn fitent Den 125 S der ordnu die St au be Bugwi meist lidhe Prole ausdr fern, Anta Ritich reicht ส Tja fi richte ft fa Spüre eftfälen stattgefurdere Bersammlung der Reiseartikel un Zu dieser Lage nahm nun eine gestern abend in 88fet Bortefeuille Branche Stellung. Nach einer einleitenden Rebe des Vorsitzenden Gottschalt, worin er das völlig unge nücente Cffenbader Artemmen scharf verurteilt, erstattete Dauner Bericht über die Berhandlungen beim Demobil machungsamt. Die Arfeiter bestanden darauf, daß über die werden. Die Verhandlungen mußten jedoch von den Arbeit vertragsbrüchigen Firmen gegiemende Geldstrafen verhängt nehmern als gescheitert betrachtet werben und wurden emer höheren Instanz überwiesen. Bingw gener befon doch d ten 11 fation hon macht Bolte Togi fölln Bilde unb t Auf aufge 2 prad tellu ftanb terstü Ausi ( Während der Abstimmungen tritt plöblich ein Besucher des Dritten Ranges an die Brüstung und wirft ein großes Das zur Zeit bestehende Rollettibabkommen ist unter der Batet Flugblätter und graue Karten in ben früheren Leitung der D. M. V. gegen den Willen der General Saal mit den Worten: Hier ist Material für den Abgeordneten versammlung der Berliner Metallarbeiter zustandegekommen. In Naumann!" Tribünenbefucher und Abgeordnete greifen nach allen Versammlungen des D. M. V tommt es zum Ausdruck, baz Entgegen dem Vertrage im Sattlergetverbe hatten die bret den Zetteln und es entsteht große Unruhe, die durch eine Auf der Rollettibbertrag von den Unternehmern forderung des Präsidenten Fehrenbach um Ruhe langsam beendet ständig einseitig ausgelegt wird. Die Berliner Me. Firmen 28 insch, Mannheim und Schlo Seimarbeiter be wird. Weimar" und tragen Unterschriften wie" Der dadaistische Veranlassung. Ganz untergeordnete Angelegenheiten, die ihre Betriebe mit dem Streit, worauf die Unternehmer von ca. 25 Bro Die Flugblätter find überschrieben: Dabaisten gegen tallarbeiter gaben deshalb im großen Umfange zur Beschwerde schäftigt, die nicht im Besib der vertragsmäßigen Karten waren Auf diesen offenen Vertragsbruch antworteten bie Arbeiter diefer Zentralrat der Weltrebolution" und" Der Präsident des Erdballes Erledigung in den Betrieben finden fönnten, müssen, veranlaßt aller Betriebe mit der au siperrung erwiderten. Alle figt im Sattel des weißen Pferdes. Dada." Auf den grauen burch die Sartnädigkeit der Unternehmer, die Schlichtungsaus- beiter, die vor dem 23. Januar angestellt worden sind, wurden Karten wird die Ankunft des Oberdada angekündigt, weil der Abg. Traub in einem Vortrage" Das Weltgewissen" angerufen schüsse beschäftigen. Die Differenzfälle, die diesem Abkommen fofort, alle anderen sollen nach 14fagiger Kündigung entlaffen habe. Der Bettelwerfer entfernte fich erregt sprechend ohne bes entsprangen, häuften sich derart, daß zuletzt an eine Erledigung werden. Eine völlig ungerechtfertigte Maßnahme der Unternehmer nicht mehr zu denken war. Dadurch hat sich bei den Arbeitern denen es nach der Bestimmung des Demobilmachungsamtes erit hindert zu werden.) Ueber den zweiten Abschnitt, der Grundrechte des Ge- bie Antipathie gegen diefes Abkommen ständig gesteigert, und bei einer Arbeitszeitverkürzung auf vier Stunden täglich erlaubt meinfchaftelebens behandelt, berichtet Abg. Dr. Benerte( 8tr.): erklärten jene in der Generalversammlung, lieber ohne Kollektiv ist, im Einvernehmen mit dem Betriebausschuß Entlassungen vo Artitel 118 stellt die Ehe als Grumblage des deutschen Familiens abkommen arbeiten au toollen als unter dem jetzt bestehenden. zunehmen. Dies beranlaßte die Arbeitnehmer, das Demobile lebens unter den Schuß der Verfassung und erklärt die Gejun. Die am 7. Juli stattgefundene Generalversammlung hatte die machungsamt anzurufen, vor dem es auch gestern zu Berhan bung, Reinerhaltung und soziale Förderung der Familie als Leitung des D. M. V. dennoch beauftragt, dem Verband der Berlungen fam. Aufgabe der Bevölkerungspolitit des Staates und der Gemeinde. liner Metallindustrieller neue Forderungen zu unterbreiten, über Kinderreiche Familien haben Anspruch auf ausgleichende Für forge. Nach Art. 119 ist die Erziehung des Nachwuchses Pflicht die verhandelt werden soll. Ob nun diese Verhandlungen zwi und Rech: der Eltern, über deren Betätigung die staatliche Geschen den Berliner Metallarbeitern und den Metallindustriellen meinschaft wacht. die Grundlage für eine Neugestaltung des Arbeitsverhältnisses FrauJuchacz u. Gen., die ferner dem unehelichen Kinde das in der Berliner Metallindustrie abgeben wird, bleibt abzuwarten. gleiche Recht auf Unterhalt, Erziehung und Erbe an Vater und Bestimmte Maßnahmen, die seitens des Industriellenverbandes Mutter geben wollen, wie den ehelichen Kindern. jei, die Berliner Metallarbeiter erwarten von ihren Arbeitgebern getroffen sind, lassen das Gegenteil befürchten. Wie bem auch eine Neugestaltung des Arbeitsverhältnifics, die Beseitigung ihrer wirtschaftlichen Not. Geschicht dieses, so finn man es als wahr. scheinlich betrachten, daß die Berliner Metallarbeiter einem so niederlegung, zog dies später jedoch zugunsten eines Antrags Die Ortsverwaltung empfahl ursprünglich fofortige Arbeits Die Unabhängigen Frau Agnes und Gen. beantragen ferner, fundierten Vertrag ihre Zustimmung geben werden. Diejenigen rück, wonach heute vormittag in allen Betrieben, daß Chefrauen an der Ausübung eines Amtes nicht wegen ihrer Gewerkschaftler, die sich über die boltsmictschaftlichen Aufgaben wo Berheiratung gehindert werden dürfen. Sie beantragen endlich und auch der Zukunft flar sind, wissen, daß selbst in Betriebenommen waren, eine geheime Abstimmung fü Entlassungen und Kündigungen borge die Errichtung eines Reichsgesundheitsministeriums und Verge und Industriezweigen, wo die Sozialisierung durchgeführt ist, ben Streit stattfinden foll, was gegen einige Stimmen sellschaftung und unentgeltlichkeit des Seilwesens und der Ge- die Interessen der Produzenten, also der Arbeiter, gegenüber angenommen wurde. Die Resultate find bis 2 Uhr nachmittags burtshilfe und Vergesellschaftung der Arzneimittelherstellung. bg. Frau Bieh( 1. Soz.): Der bisherige Rech zustand ist Staat oder Kommune auch durch Arbeitsvertrag geregelt und an die aufgestellte Streifleitung einaufenden. Diefe befindet sich eine bittere ungerechtigkeit gegen das eheliche Sind und feine festgelegt werden muß. Daß dieses im Einklang mit den Inter Ritteritraße 115 bei Sch rmer( Tel. Moritplatz 158.) Mutter. Entſprungen aus unseren heutigen Eigentumsbegrieffen der Konsumenten sowie der Allgemeinheit zu geschehen hat, die Versammelten den Kampf geschloffen meiterführen wollen unb Ferner wurde einstimmig eine Resolution angenommen, ba fen und der auf ihr bafiererden doppelten Moral für Mann und braucht kaum erwähnt zu werden. insbesondere auf Abschaffung der Seimarbeit bestehen bleiben. Die Meib. Dir gegenwärtige Rechtszustand dient nicht sittlichen Aus alledem geht fla: und deutlich hervor, daß die Ber- Frage, daß die Delegierten zum Verbandstag auf dem Boden des 3weden, sondern lediglich dem Schute des Eigentums für den liner Metallarbeiter sowie ihre neue Beituna felbst wenn sie wirtschaftlichen und politischen Rätesystems au stehen haben, unehelichen Vater und seine legitimen Stinber. Unter feinen politisch auf dem Poden der U. E. P. stehen, durchaus ein wurde auf die heute abend stattfindende Generalversammlung Umständen darf die moralische Enschätzung und soziale Atung einer Frau abhängig gemacht werden von einer vorebelichen Prinzipiellen Gegner eines jeben Bertrages bertagt. Mutterschaft und unter keinen Umständen darf das uneheliche sind, wie es. D. in der„ B. 8." glauben machen möchte. Von Lohnbewegung der Möbeltransporteure und Kutscher. Kind schlechter gestellt werden als das eheliche.( Beifall. b. d. der Leitung des D. M. 2. ist in den letzten Wochen alles versucht 11. Goz.) trorden, um die bestehenden Differenzen ohne Streit aus der Die im Deutschen Transportarbeiterverband organisierten Abg. Kuhnert( U. Sos.) fordert ein Reichsministerium für Welt zu schaffen. Die bestehenden Teilstreiks sollten durch Ver: Berlins hielten am Dienstag im Englischen Hof eine Verfamm Möbeltransporteure, uticher und Pader Groß einheitliche Bilege der Voltshygiene. Der Redner behandelt die mittlung beder reanisationen beinelent werden. Von Tag 311 lung ab, die sich mit der sündigung des Zarifber Aufgabe dieses Ministeriums fehr ausführlich und wird von dem Tag tritt jedoch deutlicher die Erscheinung zutage, daß die trags und der Einreichung neuer Forderungen Vizepräsidenten Hausmann wiederholt auf die leberschreitung Undernehmer alles daran segen, um die beredi glen Forderun beschäftigte. Der von der Lohnfommission der Versammlung der vereinbarten Rebezeit bingewiesen.( Buruf d. Unabhängigen der Arbeiter zu unterdrücken. In den verschiedensten Bes vorgelegte neue Zarifvertragsentwurf wurbe lebhaft gen: Es gibt feine Rebezeli!) trieben, wo Unternehmer bereit waren, sich mit den Arbeitern zu diskutiert und in einigen Bunften abgeändert. Ge wurden in dem neuen Vertragsentwurf gefordert: für utfcher und verständigen, wurden 8ulagen, bie Arbeitern gewährt wurden, auf Eingreifen des Verbandes der MeStalleute 105 m., in gemischten Betrieben 120 m.; file tallindustriellen wieder rückgängig gemach: pro Tag 21 M. angeitellte Vader 105 m. pro Woche, nicht angestellte Bader Dies zeigt deutlich, daß jetzt schon darauf bingearbeitet. wird. Die fefte Lohnzuschläge gezahlt werden, ebenso find weitere Ber Statt den bisher üblichen Trinkgeldern sollen bestehenden Differenzen zu verschärfen. In Betrieben, wo ein Teil befferungen für Reifen, Nachtfahrten und Auslandsfahrten vors der Arbeiter, der an feinem Vertrag gebunden ist, streift, fünden gesehen. Die Arbeitszeit beträgt 8 Stunden. Für Ueber die Unternehmer für die übrigen Berufsgruppen die Aus.it unben werden 8 m. pro Stunde gefordert, für Sonntags gleichzeitiger Herabfebung der Arbeitszeit auf 4 Stunden täglich nach 3 Jahren 9 Tare und nach 3 Jahren 12 Tage. Ariensteil sperrung an und haben die Sünding ausgesprochen mit arbeit ein 100proz. Auslag. Urlaub soll gewährt werden nach iährlicher Befchäftigung 3 Tane, nach 1 Jahr 6 Tage, den Anspruch auch im amtlichen Verkehr als Frau bezeichnet zu werden. Damit schließt die Besprechung. Nächste Situng: Donnerstag, 9½ Uhr. Aus der Partei. Erfolge der U. S. P. D.- Slebertritte der Rechtssozialisten. Die Ortsgruppe der 11. S. P. in Jehoe, die im Januar bei den Wahlen aur Nationalversammlung nur 118 Stimmen aufgebracht hatten, im Februar zu den Stadtverordnetenwahlen jedoch bereits 911 Stimmen auf ihrer Lifte bereinigin, zählt jetzt bereits die stattliche Zahl von 520 Mitgliedern. Der Ortsverein der Rechta foglalisten in heiligen. ftebtenerfamp mit etwa 60 Mitgliedern trat geschlos fen zu unserer Ortsgruppe über, trobdem die rechtssozialistischen Führer mit allen Mitteln diesen Beschluß zu verhindern fuchten. Die Ortsgruppe Rehmede der E. P. D. fit, wie uns vo dort berichtet wird, geschlossen zur 11 S. P. D. bergetreten. Barteiliferatur. Die Rämpferin Nr. 8 ist erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Friezen! Die Arbeiterinnen und die UnfallLedebour Das 31. bis 40. Tausend ist soeben erschienen! - Preis 75 Pfennig gerich bertu Bieber 6 Uh ber 2 im Iun des Didn trolle Arbe tritt. 3. A Die 9 Garte 4000 der A über fine stom ordne Unter durch fuchun daß es nehmern soll ihre Tätigkeit vor dem Kriege angerechnet werden. Zur Verbandlung mit den Unternehmern wurde mission gewählt. Tarifvertrag im Dachbedergewerbe. Nach langen Verhandlungen mit den Unternehmern ist es c lich gelungen, auch für die Dachdeckerhilfearbeiter einen Tarifver ab: Für jugendliche Arbe ter unter 18 Jahren 1.75 Mart, über 18 Jabre als Anfänger 2.10 Mait. welche über drei Monate im Gewerbe tätig sind, 2,60 Mart. Für Für geübte Hilfearbeitet. Arbeiter, weide ausschließlich nur mit Tragen beschäftigt werden, fit für die Zeit dieser Tätigkeit eine Zulage von 20 Pfennig pro Stunde zu zable. trag abzuschließen. Der Stundenlohn beträgt vom 14. Juli 1919 Gine Schuhmacherverfammlung der Maßschubbranche fan Dienstag abend im Gewerfichaitehaus itait. Ten Hauptvunkt Schiffbauerdamm 19 der einzelnen Betriebe berichteten über die Ergebnisse der Be gefabr in der Holzindustrie. Die historische Schuld der Rechs. Verlagsgenoffenschaft, freiheit", e. 6. m. b. h., Berlin nm 6 fojialisten III- Neue Richtlinien für josialistische Gemeinde- Abteilung Buchhandel einen Mate Leben alle fe er fo habe Boft Fleifd nach den bierbe Reffor bien mer เรา cibere erden ampf eboch Digte „ Die bea An Broß racht ung ngen chen, aben der ndels aupt fen. Tenbe ragen Tung e im Die eber unb iten. mend beta ilben e bei Sals Diged bret er be paren Diefer Broz - ชะ urben Caffen mer erit laubt a bore тоби для hand Ster unb Rebe Inge attete mobil E bie Sängt beit ernet Seits ent, ge. füt men ttags fich ba und Die 7 bea aben, Tung her. erten Broß mm er. gen Tung bhaft n in und für ader ollen Ver bors et. ags rden Eage, Steil ben. Tom ver 1919 über itet, Für den, pro anb unft ente ab " Jugendweihe in Lichtenberg. handlungen mit den Unternehmern. Im allgemeinen waren Sie Boten Sets Sie Summe von 10 000 Mart. Die] Stanbat nicht enben toollte, fa sich ber Diveflor beranlaßt, d Forderungen erfolgreich. Zwei der größten Betriebe zahlen be- Untersuchungskommission habe auf Grund des vorliegenden Polizei herbeizurufen, die eine Räumung des Theaters boonam. reits bei eine: fiebentägigen Arbeitsruhe den vollen Lohn weiter, Materials beantragt, das Anstellungsverhältnis des Dr. Inze mit andere haben sich bis jetzt nur zur Zahlung einer Summe bis zu der Stadt Lichtenberg zu lösen und die Stadtverordnetenberjamm- als er mit seiner Siebe nach einer Sinogenfare, womit ohne Der betreffende Arbeider hatte die Situation wichtig erfaßt, 100 Mart herbeigelassen. Es steht zu hoffen, daß überall ein be lung habe beschlossen. Es ist ferner festgestellt worden, daß weifel dech die Polizeizenjur gemeint war, zurüdvies. Wir friedigendes Ergebnis erzielt wird. Bum Schluß wurde in eine Beamte, Angestellte, Referenten und Magistratsmitglieder Gytra haben jahrelang dieje Polizeizerfur im Theaterwesen gehabt und Besprechung der Kündigung des Tarifvertrages eingetreten. Es zuwendungen an Lebensmitteln erhalten haben. Erst im November find froh, daß wie sie los find. Ist es Bufall oder hängt es mit bam zum Ausdruck, daß jeht die Unternehmer möglichst turzfristige mit Ausbruch der Revolution babe man dies unterlassen. Die bem oben erwähnten Borfall zusammen, daß jebt gerade eine aus Berträge anstreben im offen Gegensatz zu früher. Der Vor- untersuchungsfommission hegt berechtigte Zweifel baran, daß die ametlicher Quelle genährte Korrespondenz für die Wiedereinfith fizende, Vollmerhaus, führte aus, daß man in der nächsten Bukunft zahlreichen Lebensmittelfarten, die dauernd verschoben werden, rung der Theaterzenjur Stimmung zu machen versucht? Nach der Zwangs-, sei es im Sinne der freien Wirtschaft, zu rechnen die Kontrolle der Karten einwandsfrei gehandhabt, doch müsse Wenn es dabei auch etwas lebhaft hergeht, so ist das immer noch mit einschneidenden wirtschaftlichen Maßnahmen, sei es im Sinne lediglich aus gewaltsamen Einbrüchen herrühren. Zwar werde unserer Meinung soll das Publikum die Benjur selbst ausüben, Daß es dazu danstande ist, beweist das cctvöhnle Workommis. habe. Er bezweifelt eine Ledereinfuhr in absehbarer Zeit, wohl festgestellt werden, daß wöchentlich 40 bis 50.000 aber ist eine Einfuhr von Fertigwaren möglich. Er hält diese Lebensmittelfarten auviel nach Lichtenberg geliefert Menschen es wieder in die Hand gegeben würte, mit feinem lieber, als wenn ingend einem bureaulratischen und pridan Aussichten für sehr wichtig für die Organisation der Schuhmacher werden, und daß über die Ueberschüsse, die zur Makulatur tommen, Motstift ganz nach seinem eigenen Geschmad zu toüten. Deshalb und fordert zu noch festerem Zusammenschlusse auf. feine Kontrolle ausgeübt wird. Es wurde u. a. festgestellt, daß fordern wir das Publikum auf, von seinem Recht der Writi Die Berliner Geschäftsdiener- und Padervereinigung, eine 1500 Brottarten fehlten. Diese sollten sich zwar nachträglich unsauberer Vorführungen überall energisch und schonungslos Ge Organisation, die neben dem Transportarbeiterverband noch eine wieder eingefunden haben, jedoch sei der Beweis hierüber nicht brauch zu machen." größere Anzahl im Handelsgewerbe beschäftigter Silfsarbeiter um. erbracht worden. In der Krankenernährungsstelle herrschten die schließt, hielt am 10. Juli eine Generalversammlung ab. Dort unglaublichsten Bustände. Bei dem dortigen Wirrwahr sei eine tam auch ein Schreiben des Transportarbeiterverbandes zur Kontrolle böllig unmöglich gewesen. Lei Besichtigung des SchlachtSprache, in dem zu einem gemeinsamen Vorgehen beider Organi- bofes habe man ebenfalls eine größere Anzahl von Mizständen Der Lichtenberger Bildungsausschus U. S. P. D. beranflaret fationen bei Tarifabschlüssen usw. eingeladen wird. Eine unver- entdeckt. Dort sei dem Hinten herum- Handel" Tür und Lor_ge- am 14. September eine Jugendweihe. Melbungen müffen verbindliche Besprechung zwischen Vertretern beider Organisationen öffnet. Die Stadtverordneten Bernhard Beder sönlich oder schriftlich umgehend erfolgen bei den Genossen Frit hat bereits stattgefunden, und es ist zu erwarten, daß diese An- und Bröbler hätten im Jahre 1913 bem Leiter Thurm, Scharnweberstr. 24 IV und Oswald Breißer, Neu- Lichtens bahnung bald zu einem völligen Zusammenschluß der beiden Verber Fischhalle gedroht, ihn auf Grund von Be- berg, Seinrichstr. la III. Vorbereitungskurse werden noch bekannteinigungen führen wird. 8 um Kriegsministerium in den gemacht. jämtlich in zustimmendem Sinne, und ein Antrag, den Vorstand Schüßengraben zu fiden, sofern er sie nicht zu beauftragen, die Verhandlungen mit dem Transportarbeiter- hintenberum begünstige. Von feiten städtischer Angeberband weiter zu führen und dem Vorstand freie Hand zu laffen, ftellter sei eine derartig große Bahl von Durchstechereien und folgendes mitgeteilt: Als der Betrieb am Mittwoch früh um teber die Exploffen in Sohenschönhausen toizb uns noch wurde mit großer Mehrheit angenommen. Vorher hatte die Lebensmittelschiebungen vorgenommen worden, daß bis zum 7.15 Uhr zu arbeiten anjing, lamen die nach den etwa 20 Minuten Versammlung noch eine Erjabwahl für den Vorstand vorge Augenblick ein abschließendes Ergebnis über die Untersuchungen von der Fabrit entfernten, in freiem gelde liegenden zwei Lagernommen, die folgendes einstimmiges Ergebnis zeiligte: 2. Vor nicht gegeben werden könne. fibender Kirchmeyer, 1. Rendant Dümede, Deifiker Möllendorf. Stadtverordneter Iüsner berichtete sodann über die vom daß der Schuppen brenne. Dies war auch in der Zat der Fall. schuppen entsandten Transportarbeiter mit der Meldung zurüd, Den Angestellten wurde eine monatliche Teuerungszulage von fommunalen Arbeiterrat Lichtenberg beranlaßten Lebensmittelbe. Nach 8 Uhr erfolgten auger vielen minder starken zwei sehe 125 Mart bewilligt. Der Boykottbeschluß gegen die Angehörigen schlagnahmen, die bei Debensmittelschichern und Schleichhändlern itarte Detonationen. Es find ca. 200 000 zum Demontieren beder Freiwilligenverbände wurde wieder aufgehoben. Unter anderem wurde beschlagnahmt: stimmte Granat. und Minenzünder explodiert. Menschenleben 160 lebende Rinber, 175 lebende Schweine, 86 geschladete oder Verwundungen find nicht zu beklagen. Die beiden Schuppen Schmeine, 40 Kärber, 6 Schafe, 1884 Kilogramm Fett, etwa 9 To. find völlig niedergebrannt. Kartoffeln, ettwa 4 Zonnen Mehl, etwa 4% Zonnen Droigetreibe 11. a. m. Besonders zu erwähnen sei eine Beschlagnahme einer Laynsendung, die unter Möbelumzugsgut eines Pfarrera lief, und 250 geschlachtete Hammel enthielt. Die beschlagnahmten Lebens mittel feien zum größten Teil der Bevölkerung, insbesimbere den Massenspeisungen und dem Strantenhause zugute gelommen. Nach furzer Aussprache wurde dann die Versammlung geschlossen. Groß- Berlin. Die Kunst dem Volte. Zu den typischen Erscheinungen der kapitalistischen Wirtschafts. ordnung gehört auch das Privilegium der befizenden Klassen, die Stunft fast ausschließlich für sich in Anspruch zu nehmen, sie zu beherrschen und ihr die jenen Slaffen genehme Nichtung auf uzwingen. Künstler, die sich frei machten von der bürgerlichen, meist byzantinischen Geschmade richtung, mußten feelische und leib. liche Not dafür in Kauf nehmen. Die nichtbesibenden Klassen, die Proletarier, beven Leben, Sorgen und Qualen diese Künstler in ausdrudvolle Formen brachten, standen zum Teil der Kunst völlig fern, zum Teil erlaubten es ihre Mittel nicht, diese Kelinstler durch Anlauf ihrer Werke zu unterstühen. Ihr Heim schmückte elender Ritsch, oftmals mit einem Preis bezahlt, der annähernd ausgereicht hätte, ernste und schöne Kunst dafür zu kaufen. Der Sozialismus hat auch hierin schon etwas Wander geſchaffen, seine auch auf die gebung des Kunstfinns im Bolte getichteten Bestrebungen haben bereits Erfolge gezeitigt, und es it schon mehr und mehr die Neigung des Proletariers zu ber fpüren, sich fünstlerischen Genüssen mit wachsendem Verständnis bingwgebon. borgenommen wurden. Die dunkle Schiebergeschichte in Niederschöneweide über die wir bereits in Nr. 323 vom 10. Juli berichtet haben, hat nun endlich die Polizeibehörde, die wir bieher wiederholt berg blich um eine Neußerung ersucht hatten, zu einer solchen eußerung veranlaßt. Die Sicherheitspolizei des Berliner Bolizeipräsidiums sendet uns auf Grund§ 11 des Bcbgefebes eine Erklärung folgenden Wortlauts: " Der Offz.- Stellv. Gründler hat mit Genehmigung feiner vorgefebten Behörde den Betriebestoff, für den ein amtlicher Freigab: fchein vorlag, in Schönemcibe untergestellt. Mit Ge nehmigung der zuständigen Behörde ist der eine Teil der Dienst stelle, der andere an die von der Freiheit" genannte Stelle zurückbeordert, mit der Gründler die Abrechnung vorzunehmen hatte. Bon irgendeiner„ Schiebung" kann demnach also keine Rede sein." 28ir möchten zunächst bemerken, daß eine Berufung auf das Prekgesetz nicht nötig war, denn wir hatten ja felbit gewünscht, daß sich die Polizeibehörde äußern soll. Zur Sache selbst wollen wir aber bemerken, daß das Verhalten des Herrn Gote Erfolge reizen zur Weiterarbeit auf den eingefchla Oifigierstellvertreters Grünblee nach wie vor den schärfsten genen Wege der Stulturpflege an, nub es ist erfreulich, wenn sich Protest herausfordert. Wenn er ein Recht darauf halte, ben besonders arbeiterorganisationen dieser Aufgabe widmen; dient Benzol abzuholen, weshalb erschien er da mit einer bewaffneten doch diese Tätigkeit der kulturellen Sebung der unteren Boltsschich- Macht? Dem Arbeiterrat hätte es genügt, wenn Herr Gründler ten und macht diese auch empfänglich für die sozialistischen Ideen. So mußte unto Itürlich der Verdacht entstehen, daß der Bengol Der rührige Bildungsausschuß unserer Parteiorganifation in Neukölln, der in der kurzen Zeit seines Wirtens au Unrecht weggeholt werden sollte. Oder war es nur darauf mit einem einwandfreien Ausweis bewaffnet erschienen wäre. angelegt, den Arbeiterrat au provozieren? 3um Lohntampf im Milchgewerbe. Diefer Lage verbreitete eine Botalforrespondenz eine Notiz, erhöhung von etwa 100 Prozent berlangen, wodurch eine Ber" Gegen Repplokale. Da sich in letter Beit wieder die Klagen gegen das schamlose Treiben in Schantwirtschaften, die der Ber finer mit dem bezeichnenden Namen„ Nepplofale" belegt, mehrten, hat sich das Landespolizeiamt abermale mit einigen der schlimm sten befaßt, die den Behörden trots aller Warnungen und Maßnahmen immer wieder zu schaffen machten. Zu diesen gehören inevejondere der Schlemmerteller" in Berlin, Jägerstr. 13, und die„ Blaue Diele" in Berlin- Schöneberg, Aschaffenburger Str. 12. Beiden Inhabern wurde die Fortjehung des Betriebes untersagt. ,, Bärendienste der Antibolschewillischen Lige." Unter dieser leberschrift teilten wir in Nr. 327 der Freiheit" mit, daß die Antibolscheristische Liga Hebflugblätter gegen die ftreifenden Ber tehrsarbeiter in den Straßen Terlins verbreiten lasse. Die Liga zum Schuße der deutschen Kultur", die aus der„ Antibolsjewisti schen Lina" hervorgegangen ist, macht uns darauf aufmerksam, baß fie teine solche Flugblätter verbreiten ließ. Wir bedauern, daß uns ein Frrtum unterlaufen ist, denn es handelt sich um die Bereinigung zur Bekämpfung des Bolschewiemus", die für diese Sebflugblätter verantwortlich zu machen ist. Bengen, die den Automobilunfall am 16. Juni morgens atvi schen 8 und 9 1hr an der Beusselstraße, Ede der Siemensstraße beobachtet haben, werden gebeten, ihre Adressen bei Hugo Göpfert, Wildenowstr. 19, abzugeben. Städtische Rechtsauskunftsstelle, Neufüun. Während der Gerichtsferien bom 15. Juli bis 15. September 1919 ist die städtische Rechtsauskunftsstelle, Ganghoferstraße 1 1, nur am Montag, Mittwoch und Freitag nachm. von 4-7 Uhr geöffnet, Lebensmitteltalender. Berlin. In ber Woche vom Montag, den 21. Juli, bis Sonntag den 27. Jufi, findet eine Feitverteilung auf die Einfuhrzusatharte gegen beide Abschnitte E. 10 der Einfuhrzufatkarte unter gleichgel tiger Vorlegung der Spelfefettkarte in den zum Speisefetibezuge bes ftimmten Steinhandelsgeschäften statt. Bis Freitag, 18. Jult, in den Bezirken der 9., 12., 23. und 29. Brothommiffion, bis Sonnabend, 19. Juli, in den Bezirken der 10., 22. und 26. Brothommission, bis Montag, 21. Juli, in den Bezirken der 24, 25, 27., 28., 30. und 48. Brotkommiffion und bis Dienstag, 22. Juli, in den Bezirken ber 31., Käse. schon recht fleißig gearbeitet hat, hat sich nun zur Aufgabe gemacht, auch die bildende Kunst in engere Berührung mit dem Bolte zu bringen. Im Verein mit der Genossenschaft] Sosialistischer Künstler hat er im neuen Rathaus in Neu. föln eine Ausstellung errichtet, die uns eine reiche Auswahl von daß die Arbeiter und Angestellten der Meiereien eine Bohn- 32, 33, 34, 35, 36. und 27. Brothommission pro Kopf 125 Gramm Bildern und auch mannigfache Stulpturen zeigt, die dem Leben und der Umwelt des Proletariats künstlerische Formen verleihen. Auf der im zweiten Stod befindlichen Diele ist bieje Ausstellung aufgebaut, einfach und doch äußerst geschmackvoll. feuerung der Mild von 9 Pfennig pro Liter eintreten müßte. Die Forderungen der Arbeiter würden den Stadtfädel etwa 20 Millionen jährlich belasten. Spandau. Ab Freitag 50 Gramm Butter auf Butterabschnitt 3 ben rineabschnitt 3 der Speisefettharte. Gegen Abtrennung von Feld 280 der Lebensmittelkarte sind noch Heringe in verschiebenen Geschäften zu haben. Pankow. Bom Mittwoch ab 250 Gramm Graupen( 41), 100 Gramm Lichtenberg. Vom 14.- 20. Juli wird an Stelle von inländischem Speisefettkarte. b Sonnabend 100 Gramm Wargarine auf Marga Graupen für Jugendliche( 38), 400 Gramm Marmelade( 27). Ausstellung dazu dienen möge, neben dem rein auf das Materielle wie uns aus Arbeiterfreifen mitgeteilt wird, jährlich nicht 20 Mil auf den Märkten 370 3. 6. S.( 1,25 M.). gerichteten Einn auch den Sinn für das Schöne zu wecken. Die Ausstellung, auf der auch eine Gruppe von Künstlern bertreten ist, die gezwungen ist, Erwerbslosenunterstübung zu beziehen, dauert 14 Lage und ist täglich, auch Sonntags, bon 10 bis Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Wir können den Besuch der Ausstellung jedem aufs beste empfehlen. Kommunale Arbeiterräte! Diese Mitteilungen sind beils völlig unwahr und teils start Am Mittwoch vormittag wurde die Ausstellung mit einer An- übertrieben. Zunächst fordern die Arbeiter feine 100proz. Lohnsprache des Genossen Start Schneider über Zwed und Ziel der Aus- erhöhung. Die Kutscher und Stalleute, die zur Zeit einen stellung eröffnet. Auch Oberbürgermeister Kaiser, ber das Zu- Wochenlohn von 50 bis 65 M. haben, verlangen nicht 135 M., wie standekommen der Ausstellung in jeder Hinsicht bereitwilligst un. die Berliner Morgenpost schreibt, sondern 98 M., Meiereiarbeite Fleisch, ausländisches Schweinefleisch( 4,75 M.) ausgegeben. Als[ o tinnen beanspruchen 50 M., Maschinisten und Heiser 124,80 Gin Auslandset und Handwerker 144 M. Die Bewilligung der Forderungen würde, ein Fünftel der eingekauften Menge zuzumisgen. Reinickendorf. Auf Abschnitt 201 ber Lebensmittelharte ber Ge lionen, sondern 8 Millionen Mehrausgaben berursachen. Die, Arbeiterschaft ist allerdings der Meinung, daß die Molkereibetriebe, meinde Berlin- Reinickendorf wird ein Bierteipfund Tufiter Räse zum deren Direktoren sehr hohe Gehälter beziehen, und die während Breise von 80 Big. ausgegeben. Der Verkauf findet in ben amta der Kriegszeit mit Gefangenen bei einem Tagelohn von i M. lichen Verkaufsstellen statt. Die Ausgabe erfolgt auf Ausweiskarte 26. Juli. gearbeitet, also gute Geschäfte gemacht haben, durchaus in der am 18. und 19., B am 21. und 22., C am 28. und 24, D am 25. una Lage find, die Mehrausgaben zu tragen, ohne daß der Milchpreis Giralau. In der Woche vom 14. bis 20. 6. M. gelangen in den erhöht werden muß. In dem Vertragsentwurf ist darum auch hiesigen Bäckereien auf Abschnitt 52 der Groß- Berliner Lebensmittel ausdrücklich betont, daß eine Erhöhung des milharte pro Kopf 750 Gramm Brot zur Ausgabe. Ferner können auf preises aus Gründen der Lohnerhöhung nicht Abschnitt 53 der Groß- Berliner Lebensmittelharte 150 Gramm Kar Heute, Donnerstag, den 17. Juli, nachmittags 2 Uhr, erfolgen barf! Dazu kommt, daß den Meiereien erst fürzlich offelmalamehl zum Preise von 18 Pfa. bei den Kartoffelhändlern end im Plenarsizungsfaal, Herrenhaus, Vollveriam in eine 42pros. Breiserhöhung von der Feitstelle bewilligt worden nommen werben. lung. Tagesordnung: Stellungnahme zum Gefeßentwurf ift, bie aber keineswegs zur Aufbesserung der Löhne der Arbeiter des Stadtkreises Groß- Berlin und Fortsetzung der Tages. berwendet wurde, wie die Nachrichten der bürgerlichen Presse ordnung von der letzten Vollversammlung. Zwecks on Ser Befißer der Meiereien gefloffen ist. Nur noch die Händler| trolle müssen die Legitimationstarten mit dem örtlichen haben eine Aufbesserung ihrer Lage dadurch erfahren. Arbeiterratsstempel versehen werden, ohne diesen fein Su- moltereiarbeiter dagegen haben während der Revolution nur eine tritt. Vollzugsrat Groß- Berlin, Kommunaler Ausschuß. Zeuerungszulage von durchschnittlich 10 Mark erhalten, eine Lohn erhöhung also, die zu der Steigerung der Lebensmittelpreise in 3. A.: Rich. Lange. dieser Zeit in feinem Verhältnis steht. Dabei ist in Betracht zu glauben machen wollen, sondern zum größten Teil in die Tasche Aus dem Gemeindeleben. Die Schmargendorf. Wie in allen westlichen Vororten tar des Arbeiterrat ben bürgerlichen Parteien von Anfang an ein Dorn im Auge, und so ftellte die deutschnationale Bartel in einer der lebten Gemeindevertretersibungen den Antrag, dem Arbeiterrat die Geldmittel zu verweigern und ihn aus dem Rathause rend der Nachtzeit ausgeführt wird und die Kleidung der Arbeiter gestellt. Um gegen die Willfür der Deutschnationalen zu proDie Lage dieser Arbeiterkategorie ist also burchaus ver- fam von U. S. P. D. und S. P. D. sowie dem kommunalen ArDie Unregelmäßigkeiten beim Lebensmittelamt des nicht Am gestrigen Dienstag hielt die U. S. P. D. Lichtenbergs im Gesunde Arbeit handelt, die überdies noch zum größten Teil wäh- erkannt wurde, wurde derselbe bis zur nächsten Sibung zurückGarten des Café Bellevue zu Nummelsburg eine bon etwa| 4000 Personen besuchte öffentliche Versammlung ab, in der zuerst arg mitnimmt. der Abgeordnete Serhof einleitend ein allgemein politisches Referat über die Ernährungswirtschaft hielt. Hierauf gab der Stadiver. befferungsbedürftig. Day dies nur auf Kosten der Konsumenten beiterrat einberufen. Dieselbe gestaltete fich zu einer macht ordnete Turm einen Bericht über das vorläufige Ergebnis der geschehen tann, entspringt rur der Weisheit der Unternehmer, die bollen Rundgebung für Beibehaltung des A. M. Die Referenten durch eine von der Stadtberordnetenversammlung eingesette Unter. bemüht find. Die arbeitende Bebölferung Berlins wird durch A.-M. bar und wurde eine Resolution, bie sich in diesem Sinne Untersuchung über die Schiebungen beim Lebensmittelamte, die jede geringste Lohnerhöhung auf die Konsumenten abzuwälzen beider Parteien legten die Notwendigkeit für Beibehaltung des juchungs tommission geführt worden ist. Einleitend führte er aus, die Machinationen der Unternehmer sich nicht gegen die um beffere aussprach, angenommen, Trokbent hielten es die Deutsch daß es bei der Fülle des vorliegenden Materials nur möglich war, Material habe die Untersuchung gegen den Dezernenten der Lebensmittel- Versorgung Dr. Jnze gezeitigt. Dieser Herr habe hable aufheben lassen. Standalszenen bei der Vorführung eines Aufflärungsfilms". sich hier entspinnenden Diskussion wurde mit den Herren nicht nationalen für notwendig, in der Gemeindevertretersizung am Montag, den 14. Juli, den Arbeiterrat abzuwürgen. In der fehr gelinde umgegangen. Man warf ihnen das voitsfeindliche Bu recht erregten Szenen tam es am Dienstag abend in Berhalten gegen die Einwohnerschaft vor und wies darauf hin, fo gut be gar nicht anantreffen gewesen, alle feine Geschäfte einem Kino in der Friedrichstadt. Dort wird ein sogenannter bag bis jetzt von den Herren Deutfcnationalen noch nichts Bo habe er in deſtaurant erledigt, wohin auch seine Sekretärin die Aufllärungsfilm" gespielt, der jedoch in seinem vierten att so tibes geleistet worden wäre. Außerdem wies man bara Bost zur Unterschrift habe bringen müssen. Er habe wiederholt realistisch ist, daß das Publikum den Abbruch des Stüdes for baß der Antrag in der Bevölkerung Schmargendorfe un Fleiſch und Gier, über beren Herkunft er jede Angabe verweigere, berte und fein Eintrittsgeld zurückverlangte. Daswifchen er rechtigte Erregung ausgelöft habe, da doch ber Arbeiterrabie had diesem Restaurant gebracht unb bort gubereiten laffen. Nach Schoflen ufe nach der Rinogenfus. Sin Robeitet wußte Instang fet, wohin sich bie Einwohner mit Vertrauen wendeten. bien Büchern der Fiſchhalle habe Dr. Inge im Beitraum von brei» i mitten im Däum für einige Minuten Gehör zu verſchaften Der Redner ber Berufsständigen wies stvar auch auf die stor Ressort sei mit Riesenverlusten gearbeitet worden. An Lieferanten rung ber öffentlichen Meinung bormarf und die Der Demokrat Er. legte den Standpunkt feiner Fraktion bas herbel Jahren für 750 Mart Räucherwaren entnommen. In feinem und hielt eine Rebe, in der er der Stimodirettion Irrefu wendigkeit des... hin, wünschte aber eine andere Defekung jags Da der Neukölln. Aus den Organisationen. 6 th Regensrerch gewieft habe, denselben beizubehoren und zwar in Becband der Bureauangestellten Deutscht nds, Sefsgruppe well Ber jebigen Verfassung bis zur gefeßlichen Regelung, mit der Jugentfektion. Versammlung der jugendlichen Angestellten alle Ausnahme, daß ihm die politische Spipe genommen werden Sedter Streis. Freitag abend 7% Uhr Mitgliederversammlung Branchen am Freitag, 18. Juli, abends 7% Uhr, im Englischen H Folle. Der Redner brachte einen diesbezüglichen Antrag ein. in der Schulaula, Grünthalerfr. 5. Vortrag des Genossen Stahlberg Alexanderstr. 27c. Der Antrag der Deutschnationalen für Abschaffung des A.-N. über das Rätesystem. Wahl der Delegierten zur Verbandsgeneral- Verband der Bureauangestellten, Ortsgruppe Spandau. Freita versammlung. nachm. 4½ Uhr Oberealschule, Eingang Friedrichstr., Branchenver tourde gegen 3 Stimmen abgelehnt; sogar der Gemeinderat stimmte dagegen. Dem Antrag der Demokraten wurde zuge- kommunalen Arbeiterräte im Rathaus, Sigungsfaal 1. Bollzähliges Charlottenburg. Am Donnerstag, abends 7 Uhr, Vollsihung der fammlung der Angestellten der Staatsbetriebe. 3. Süd, Spandau. Die Einrichter treffen sich Freitag vorm stimmt, um die Gristenzmöglichkeit des Arbeiterrats zu sichern. Erscheinen erwartet. 11 Uhr in Aw. Süd, Tor 1. Rachzahlung. Reumann. Mögen die Herren Deutschnationalen aus dieser Sache eine Elektromonteure. 8. Bezirk. Freitag abend 7 Uhr im Kino, Raiser17. abends Bertrauensmännerkonf. Lehre ziehen und ersehen, daß die arbeitende Bevölkerung nicht Friedrichstraße 168/169 Bezirksversammlung. 16. Bezirk. Donnerstag Sophiensäle. Alle Betriebe müssen vertreten sein. gebilt ist, die Errungenschaften, die zu ihrem Vorteil geschaffen abend 7 Uhr Bezirksversammlung bei Graf, Hermannstr., Achtung, Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene. Extra- Mitglie find, mir nichts dir nichts an die Wand zu drücken. Schierkeftr. 17. Bezirk. Der verstorbene Genosse Emil Müller wird versammlung des Internationalen Bundes der Kriegsbeschädigten und Sonnabend, den 19. Juli, nachm. 3% Uhr, auf dem Gemeinde- Striegshinterbliebenen, Ortsgruppe Berlin, Freitag nachm. 5 nh friedhof, Mariendorfer Weg, beerdigt. Bözow- Brauerei, Prenzlauer Allee. Bildungsausschus Relate Türk: Die menschliche GrNeukölln. abend 8 nährung im Lichte der Chemie. Bureau, Neckarstr. 3, und am Saaleingang zu haben. Eintrittskarten zu 50 Pfg Adlershof. Montag abend 7% Uhr öffentliche Versammlung im Lokal von Wölffstein, Bismarckstr. 73. Tagesordnung:„ Der Friede des Imperialismus und die deutsche Arbeiterschaft." Tegel. Die lette Sibung der Gemeindevertretung erteilte deur Arbeiter- Schwimmberein„ Delphin" die Genehmigung zu einer provisorischen Anlage eines Freibades. Zu den Untosten in Höhe von 10 000. wurde vorläufig ein Zuschuß von 6000 M. bewilligt. Die Gemeindeeinkommensteuer, die bereits festgelegt ist, mußte eine Aenderung erfahren. Cinfommen bis 1500 M. sollen steuerfrei bleiben; bis zu einem Ginkommen von 10 500 M. tritt eine gestaffelte Gemäßigung bis zu 50 b. S. ein. Geit der Festsetzung des Gtats Ende März find Mehraufiven. bungen in Höhe von 3800 m. beschlossen wurden, wobei es sich im wesentlichen um Gehalts- und Lohneehöhungen handelt. Ez war beshalb eine Erhöhung des Steuerzuschlags bon 260 auf 300 Broz, erforderlich. Die Vertretung stimmte dem Nachtragsetat zu. An die Beamten, ständigen Angestellten und das Lehrpersonal wurden entsprechend den Berliner Säßen einmalige Buwendungen von 700 bis 200 M. bewilligt. Der zweite befoldebe Schöffe ist abermals abgelehnt worden. ber Sitzung wurde nochmals der Wunsch nach endlicher Stech- merer im Tiefbau statt. Zum Schluß nungslegung über die Striegszeit laut. Verband der 1 Bereinslalender. Ecke Berichtigung: Die Generalversammlung findet am Donnerstag, ne eb Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten und Sinterbliebenen. im Frankfurter Allee, Festfäle„ Steuer" nicht statt, eine er weitere Vorstandssitzung im Logenrestaurant, Kleine Auguftstr., abends 7 Uhr statt. Weftliche Vororte. Freitag 5., Proteftversammlungen, siehe Inses vat. Mittwoch Morgen- Ausgabe. Inter. Bund der Kriegsbeschäd. u. Kriegerhinterbl., Ortsgruppe Wilmersdorf. Mitgliederversammlung nicht Donnerstag, den 17., for dern 24. Juli. Näheres teilt Freie fozial. Jugend. Sonntag, 20., in Berlin. fchnellstens mit Jugendsekretariat Rathenow, Waldemarstr. 9. Moabit. Mieter- Versammlung am Donnerstag abend 7 Uhr Aula, 3wingliste. 2. Mieterbund Groß- Berlin. Arbeiter- Wanderbund„ Naturfreunde", Ortsgr. Neukölln. Don nerstag 7 1hr am Rathaus: Abendwanderung. Zusammenkunft A. W. B.„ Naturfreunde", Ortsgr. Wilmersdorf. Heute% 28 11 Achtung, Zimmerer! Donnerstag 17. abends 5, findet in den bei Teichmann, Holsteinische Straße 12, Gründung und Vortrag:„ Was Brunnensälen, Brunnenstr. 15, eine Bersammlung sämtlicher Zim will der Arbeiter- Wanderbund?" Gäste herzlich willkommen! Obmänner und Vertrauensleute- Bersammlung der Hilfskräfte des Berantwortlich für die Redaktion Alfred Wielepp, Neuköl Magistrats Berlin zwecks Arbeiterratserfazwahl Freitag, den 18. Juli, Berlagsgenossenschaft Freiheit", e. G. m. b. H., Berlin. 124 Uhr, Marg- Lyzeum, Ifflandstr. Lindendruckerei und Berlagsgesellschaft m. b. S. Schiffbauerdamm 10. Tiefbaufirmen Freitag nachm. 3 Uhr im Lokal Brunnensäle, Brun- Freitag fällt aus Achtung, Tiefbau. Alle Obleute und Vertrauensleute jämtlicher nenstraße 15, Bersammlung. Schneider, Schneiderinnen und htuna! Dringend! Verein der Berliner Buchdrucker Wäschearbeiter Deutschlands Filiale Berlin Achtung! Sebaftianftr. 37-38. Achtung! Am Freitag, den 18. Juli, abends 7 Uhr, findet im Getverts schaftshane, Engelufer 14-15 eine Besprechung fämtlicher Bertrauensleute des Verbandes der Schneider statt. Erscheinen. Internationaler Bund der S. und. Bezirk Nordost Heute Donnerstag, den 17. b. M., anferordentliche Mitglieder Berfamminng im Lyzeum, Greifswalder Straße 24-25( Turnhalle). Der wichtinen Tagesordnung wegen ist es Pflicht eines jeden zu erscheinen. Beginn 7 Uhr. J. A.: Jachmann. Unserem lieben Genossen u. Bezirksführer und Schriftgießer. Dienstag, den 22. Juli abends pünktlich 6% Uhr General- Bersammlung in den Sophiensälen, Sophienstraße 17/18. Tagesordnung: 1. Berichterstattung vom Gewerkschaftsfongreß. 2. Berschiedenes. Werkzeuge und Maschinen Spiralbohrer, nur neue, Schmirgelleinen jeden Posten kauft Henschel, Rostocker Straße 22, Moabit. Spiralbohrer, nen, Schmirgelleinen, Schreibmaschinen jeden Posten kauft Zimmer, Quergeb. I. Druch der Metallabfälle. Si bruch, Quecksilber, Zinn. Zin geschirre, Spiralbohrer ne Schmirgelleinen, kauft Fre hoff, Kottbuser Damm 6 Telephon: Moritzolatz 1.35.8 S.S.- Bohrer kauft laufe neue Karow, Gerichtstr. 17, v Verschiedenes Ehescheidungen ( aud Moabit, Wittstocker Str. 19, im Armenrechte), Strafsache Wir bitten wegen der Wichtigkeit um zahlreiches und pünktliches August Breddin und Frauen Zeitnehmern nach§ 4 des Beretusftatus die Vertrauens höchste NB. Alle Geschäfts- und Werfstellen- Sißungen fallen am Montag, ben 21. Juli aus. Die Ortsverwaltung. die herzlichsten Glückwünsche zur Silberhochzeit. 20. Abtlg., 4. Kreis. Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutscher Metallarbeiter- Berband ( Westliche Bororte). Freitag, den 18. Juli, abends 7½ Uhr Fünf Profeffversammlungen Berwaltungsstelle Berlin N 54, Linienstraße 83/85. Geschäftszeit von 9-4 Uhr. Telephon: Amt Rorben 185, 1239, 1987, 9714. Achtung! Achtung! gegen den Berral an der Schule. Sunktionäre des Deutschen MetallarbeiterCharlottenburg. Voltshaus, Rosinenstr. Friebenan Stegli, Aula des Gymnasiums in der Sessestr. Schöneberg, Aula der Fichte- Realschule, Colonnenstr. 22. Wilmersdorf. Aula ber Dherrealschule am Seepart. Zehlendorf, Aula Dberrealschule, Burggrafenstr. Verbandes. Am Donnerstag, den 17. Juli 1919, Redner: Dr. Ausländer, Dr. Blod, Dr. Löwenstein, finden in den bekannten Lokalen die Dr. Rosenberg, Dr. Wagner. Sand- und Kopfarbeiter und arbeiterinnen! E: hebt flammenden Protest gegen die Verschacherung der Schufe au bas Bjaßen- und Mudertum. Die Einberufer. BranchenLichtenberg, Café Bellevue. Konferenzen Freitag, den 18. Juli, abends 7 Uhr Deffentliche statt. In denselben wird das Material für die Urabstimmung ausgegeben. trauensleute, welche feiner Branche zuVer= Frauen- Bersammlung geteilt find, oder aus einem anderen Grunde an der Branchenkonferenz nicht teilnehmen, Thema: Die Frau in der Wirtschaft und im Erwerbsleben. erhalten ihr Material im Verbandsbureau, Moabit Mieter- Bersammlung am Donnerstag, den 17. Juli, abends 7 Uhr Zimmer 2, beim Kollegen Rudolf Behrend. Es ist Ehrenpflicht der Vertrauensleute, für ordnungsmäßige Verteilung des Materials Gorge zu tragen. Achtung! Achtung! in der Aula, Zwingliftraße 2. Vertrauensleute der Walzwert, 1. Die Regierung schützt die Hansagrarier. 2. Mieterräte. Nebner: Fri Daient, Senno Maak. Vermieter haben teinen Zutritt! Männer und Frauen! Erscheint in Massen! Mieterbund Groß- Berlin, W, Potsdamer Straße 56. Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter Jillate Groß- Berlin. Freitag, den 18. Juli 1919, abends pünktlich 62 Uhr, fn oekers etiälen. Weberstraße 17 W jerordentl. General- Berjammlung. Tagesordnung: 1. Bericht über die Tarifverhandlungen. 2. Stellungnahme zum Nürnberger Berharde. tage. 3. Verbandsangelegenheiten. Kabelwert- u. Papierrohrarbeiter Heute, Donnerstag, den 17. Juli, abends 6 Uhr findet eine Bertrauensmänner fonferenz statt in Schulz' Festsälen, Am Königsgraben 2. Es soll dort das material für die Urabstimmung entgegengenommen werden. Pflicht der Vertrauensleute ist es, pünktlich dort zu erscheinen. Die Vertrauensleute der Kabelwerk- u. Papierrobrarbeiter, die jetzt der Branche der Walzwerkarbeiter zugeteilt sind, werden gebeten, umgehend ihre Adresse nebst Angabe der Firma, bei der sie beschäftigt sind, dem Kollegen Rudolf Breitkreutz, Berlin, Taborstraße 6, anzugeben. Die Ortsverwaltung. Serband der Maler, Lackierer, Auftreicher elt. Filiale Berlin. rean: Melchior straße 28, part. Fernspr.: Morispla 4787, Arbeitsnachtveis: Gormannstr. 13 Fernpr.: Norden 3791-97. Schnellaufbohrer, neue, dieser Generalversammlung sind außer den Delegierten und kauit laufend und zahit lente nnd Brudercitaffierer eingeladen. Ohne Legitimatiouefarte feinen Eintritt. Um pünktliches und vollzähliges Erscheinen ersucht Heute vor einem Jahre wurde mir in dem großen Völkermorden im Orient mein einziger Sohn und Bruder, mein Gatte, der Kraftfahrer Richard Schroeder durch eine Fliegerbombe entrissen. Lieber Papa, schlaf in Ruh, Unsere Liebe deckt dich zu. Trudchen und Robert. Frau Emilie Maroske als Mutter Paul Maroske als Stiefvater. Buchholzer Str. 2. Gelitten und gestorben für nichts. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilbei nahme der Einäscherung meines geliebten Mannes, unseres treusorgenden Vaters. sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, Herrn Lewer und den Kollegen der Firma Lewer, den Koll. der Fa. Dr. Paul Meyer, den Genossen d. 16. Abt. der U.S.P. n. den Koll. des Metallarbeiter- Verbandes unseren innigsten Dank. Frau Wwe. Bieberstelu nebst Kindern. Danksagung. Allen Verwandten und Freunden meines verstorbenen Mannes sowie dem Verband der freien Gastwirte und Wahlverein U.S. P. D. 6. Kreis Feuerbestattungsund verein hiermit meinen herzlichsten Dank. Fran Berta Paetzeit geb. Stuhlmann, nebst Enkelin. Kaufgesuche Kupfer sämtl. Metallabiälle, QueckPreise. Stübner, Pankow, Westerlandstr. 18. Spiralbohrer, Alimentensachen, Prozeßfik überall, Gesuche! Herv ragende Erfolge! Beobac tungen, Ermittlgn, Detekt treffer! Rechtsschutz, Wa heit", Direktor Mandus, buser Damm 65( an der Urba Der Borftanb. konische, kauft höchstzahlend Weser-, Kaiser- Friedrich- St Platinabfälle!! Zahngebisse! Goldsachen, Silbersachen, Quecksilber, Stanniolpapier, Kupfer, Messing, Zinn, Nickel, Aluminium, Zink, Blei, Glühstrumpfasche, höchstzahlend Edelmetall- Einkaufsbüro, Winkelmann, Maschinenfabrik. Neanderstraße 7, Adalbe Schönhauser Allee 167 a. 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