Einzelpreis 15 pfg.- 2. Jahrgang Sennabenö, öen 1�. 3uli 1919 XH« erscheint morgens und nachmittags, an Sonn» und Fesitagen nur morgen». Der Bezugspreis deträgt bei freier Austeilung ins Haus für Groß-verim�� dtre.�n Postbezug obne Bestellgebühr menatl. Dl« bei Zustellung unter-*11." Die„Freiheit" ist in den ersten Nacktrag der Postzeitungsliste �ur 1919 9 Redaktion: Verlin RW.«. Schisfbancrdauim lv»». Fernsprecher: Amt Norden äSU5 und Nummer 341> M-inö-Mwgabe Inserate ko9en die achtgespalt. Nonpareillezcile oder deren Naum 1�0 B1?., N? ortanzeigen das fettgedruckte lvort 50 pf� jedes weitere ll'ort 25 pf. Teuerungszuschlag 60 pro) Familien- und versammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den daraus- folgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der Expedition ausgegeben sein Cxpedilion: Berlin RW. 0, Schiff l>ancrdl«imi 19 Fernsprecher: Amt Norde« 97«9 Berlinev-Organ„ Ar Kmbbämhjcn Swialbnwfratie SvutfCbtanbs ......■ kür inlernalionale SolldarilSl. für die sozlaliWche Völkerbefreiung. gegen Zlnperialismos und Kapitalismus, gegen MilitSrherrfchafl und Gewalkregierung» Gege« die Todesstrafe! S'e mkernallonale Kundgebung. Der Streik der Eisenbahner in Italien. Bern, 18. Juli. Laut„-lvanti" ist derZentralratder italienische Eisenbahner zurückgrtreten. worauf in Turin sofort * i* neuer Zentralrat gewählt wurde, der sich wieder n u dedingt fiir den Ausstand erklärt hat. Die Nachrichten , über den AuSstandSpla» lauten immer widersdrechender, doch dürfte in Mailand, Bologna, Boghcra, Novara usw. ein Tcilaus stand der Eisenbahner stattfinden. Der Zeutralrat fiir die Post angestellten wird erst Sonnabend nachmittag einen endgültigen �eschluy fasten.> Feiertagsdienstordnung in Wien. � Wien, 18. Juli.(Korrbiiro.) Ter KabinettSrat hat für den 21. Juli bei de« Staats- dehbrden Feiertagsdienstordnung angeordnet. Der iulernallouale Eetverkschaflslongreß. Nnisterdam, 19. Juli. vEinem Mitarbeiter de?.H e t V o l t" teilte der Sekrerär des Niederländischen Getverkschastsverbandes F i m m e n über den be- borstehenden Internationalen Gewerkschaftskongreß in Amstcr- dam n. a. mit, daß außer den bereits gemeldeten Ländern vermut- lich auch Jialien, Bulgarien, Ungarn, Serbien, Belgien und Kinn- �and Delegierte entsenden werden. Der Kongreß wird im Concert- gebouw abgehalten werden. O u d e g e e st wird ihn mit eine; Rede eröffnen. Auf die Frag«, wid die Haltung des Kon- llresses gegenüber der Zusammenkunft in Washington seine würde, sprach Kimmen als seine persönliche Meinung auS, daß die unter Mitwirkung von Gompers in Paris entworfene Arbcitscharta in keiner Weise bindend sei. Was in Paris unter Mitwirkung einiger Arbeiterführer aus den Entente- Ländern beschlosten worden sei, sei ohne Rüeksprache mit den Ver- Detern der internationalen Gewerkschaftsbewegung beschlossen worden. Diese müsse die Verantwortung dafür zurückweisen und für ihr« eigenen Forderungen in vollem Umfange eintreten. Be- sonders die Haltung von Gompccs gegenüber seinen Kameraden von der alten Internationale sei sehr zu tadeln. Die Frage der Beteiligung oder Nichtbeteiligung an dem Washingtoner Kongreß .und dt« Haltung, die die Gewerkschaftsbewegung gegenüber dem in Paris gefaßten Beschluß einnehmen werde, bilde einen Punkt des Programms des Kongresse». Die Auslieferungen. «Kr x Tribun«', des'� Italiener offen gegen die Auslieferung fen üben," Kaisers ausgesprochen: nur den Franzo- teipe o* üaram zu liegen. Der Fünferrat habe bisher gestellt- mir i>er auszuliefernden Personen aufhellt«vordem � Seite sei eine vorläufige Liste ausgc- e�wkl?hr de? Kriegsgefangenen. Gegenwärtig � 3uIi" �Schweizerisch« Depeschen-Agentur.) eines Teile» der'�krhandlungen über die Rückbeförderung deutschen'n Frankreich befindlichen im Gange. Es wird sj�,�!" n g e n e n durch die Schweiz handeln. Die deutsch««m ziemlich bedeutende Transporte denen neben den«--rir-.. ��reter an den Verhandlungen, an Militärdepartements und � der Bundesbahnen auch solche des d«« Zahl der zurzeit i,n� Kreuzes teilnahmen, schätzten deutschen Gefangenen auk �anzösischen Lagern befindlichen �denrng durch dk �on«. Für die Heim- "Ä Bern. 18. Juli haben sich die Amerikaner.'Japa gegen die Auslieferung je 800 Mann. Neben den Kriegsgefangenen werden auch Schwerverwundeten- und Zivilintcrniertentransporte durch die Schweiz kommen. Die ganze Rückbeförderungsangelegenheit wird von der Hauptkommission in Paris geleitet. Man glaubt, daß die Transporte in vier bis fünf Wochen beginnen können. Amsterdam, 19. Juli. Gestern ist in Rotterdam der Dampfer„W i l l o ch r a" aus Wallington in Australien mit ungefähr 900 au? Australien und Deuischofrika ausgewiesenen Deutschen an- gekommen. Sie werden heute ausgeschifft. Aufhebung des fceNzSssschen Oow�qwaüim. Pari?, 18 Juli. Marschall Petain hat laut.Echo de Paris" vorgeschlagen. am 1. August da? französische Große Hauptquartier aufzuheben. Die Dienstzweige in Chanlilly sollen nach Paris verlegt werden. Der Obersie Kriegßrat würde mit Marschall Petain als stellver- tretenden Vorsitzenden wieder heryestellt werden. Ausstaud der Seeleute in Ostends. Ostende, 18. Juli.(HavaS.) Fischer sind wegen Lohnforderungen in Di« Seeleute und den Ausstand getreten. Kokest der sozialistischen Lehrer An den Parteivorstand der RechiSsoziatvsten wurde folgende Erklärung gesandt: Der Perband sozialistrsckier Lehrer und Lehrerinnen von Deutschland und Deutschösterreich steht sich genötigt, dem Partei. vorstand der S. P. D. nachdrücklichst zu erklären, daß er stch durch den Schullkompromlß in seinen Hoffnungen auf Einführung der weltlichen Schule bitter getäuscht sieht. Er kann in- sondcrhcit In der Formulierung deS Artikels 143, Abs. 2, keine ausreichende Gewähr für eine freiheitliche Entwicklung der Schule er- blicken und verurteilt deshalb aufs entschiedenste, daß die Partei mit diesem Schnlkompromiß die wichtigste Kulturforde. rung deS Erfurter Programms aufgegeben hat. NoslelrMe» meu Schwervernmuiielk. Eigene Draht Meldung. Hamburg, 18. Juli. In Hamburg drang eine große Anzahl von NoSke. tr Uppen bewaffne' mit Maschinengewehren und anderem Schießgerät, in das Marinelazarett am Veddel und mißhandelten bort eine Anzahl der Insassen, darunter mehrere Schwerve. letzte, mit Fäusten und Knüppeln schwer. Der Grund ist in einer Denn». ziation eine» ehemaligen Insassen der Avieilnng für Geistes- kranke deS LazoreUS zu suchen, der bei den Freiwilligen Unter- schlupf fand. � � Diese NaKricht fiiflt sich würdig der gessrigen Mit- teftimck ufter den Einbrucki der hMnaMncicn EoldakeSka in die Köm gsbergsr Stadwerordnetenversammluna und die Vernewo-stignng der iinadhmwaen Gtadtderordneten Mittwocki und Dr. Goit'ck»>iik an. Im Kriege Tchwer- v er letzte werden von NoSketruvven. die in!i»rer aroßen Mehrzahl niemal? im Ielde aeinesen sind, mistliandclt. DaS ist der„Dank des Vaterlandes"! Wir erwarten nickt im mindesten, daß die ickuldiaen saldate« die verdiente Bestrafuna erhalten, ebensowenig. wie wir erwarten daß die büraerlicken Zeitnnaen dieser rohen Kewalttat aagenscker auck mir ein Wort der Ver- »rteilung haben. Uirffallend ist e? aber dock, wie diese Zeitungen sofort die eneraückstcn Töne'zu finden wissen. wenn die Ucckergrisse der NoSkeaarden stck einmas„ver- iehentlick" aeaen Büro? rücke richten. So wurden vor kurzem drei Mitglieder de? Ka t h o t1.sck e n G e i e�l ken- verein? in Verlin durch drei Ulanen der Reicks- ruehrbriaade verhaftet und ohne Vernehmung in das Stadtvoateiaekänan!? aebrackt. Wie ickrie da die „(Äsrmania" i'eber„rohe Gewalt, die stck nickt um Neckt und Tm'etz kümmert". Dock diese Henftckaften bandeln oben nur stets nack dem Prinzip: Wr.? Smn einen recht ist. das ist dem anderen noch lange nicht billig. Von Iustizrat Dr. Johannes Werchauer. Das jedem Menschen von der Natur gegebene Nechi auf Unvcrletzlichkert seines Lebens und Körpers ist das ursprünglicksste heiligste Recht. Ihm entspricht die Pflicht jedes anderen Menschen und deS Staates, das« selbe zu ackten. Recht und Pflicht sind untrennbar. Ter Theorie nach erkennen das alle Neligionen/ Sittengcsetze und Weltanschauungen on. In Wirklich. keit aber wird das Prinzip unter allen möglichen Bor- wänden in sein Gegenteil verkehrt. Kein Vorwand war abgelegen genug, um ihn als Grund' heranzuziehen. Mit den satanischen Verstümmelungen hat die Kultur aufgeräumt, von dem Unrecht der Tötung»ort Staats wegen haben wir noch die Menschheit zu befreien. Als Vorwand wurde bald die Staatsnotwendigkeit, olte Leute zu beseitigen angeführt, bald sollte eine frühe Engenik da? Recht geben, schwache Geborene zu töten.\ Der„notwendig" gewordene Angriffskrieg xechtsortigre beabsichtigte Masseatötungen. Aus religiösen Gründen wurden Menschen auf dem Scheiterhaufen dem Gotte geopfert. Jeder glaubte gerade eine Ausnahme machen zu. dürfen, wenn er toten wolltcl Diese zum Teil zyrn« 'chen Vorwände wurden aber sämtlich in den Schatten g«stell durch den tr auf Tötung. durch den im Namen des StrafrechtZ erhobenen Ans! «stellt Auf keinem Gebiet menschlicher Äwrichtung erhält sich der GrausamkcitStrieb hartnäckiger als auf dem deö Straf. rechts, das zum größten Teil»(«lbst eine Kette von N n r c ch t darstellt. Die Todesstrafe wird, nach Mikbcrimg ihrer Form feit Abschaffung des Röderns, Verbrcnnens u. dergl. doch noch immer für nötig gehalten, und diese Notwendigkoit soll ihre Rechtfertigung sein. Sie ist aber weder nötig noch nützlich, sondern schädlich. Die Kriminalvcrbrechen sind die Folge der körperlichen Zusammensetzung des TÄers. seiner Erziehung und der äußeren Umstände der Tat. Wenn man durch oie.Kellen der Unters uchungsgefangenen geht, und psychologisch cere» Gechanken-gangen nochforscht, so erfährt man, daß serao< die schlimmsten Knnutialti erbrechen von noch nicht vo<� bestraften, oft ideal denkenden, aber irregslc-iteten, verzn.'«� festen, mangelhaft gebildeten, Personen ausgehen. Je zrn- günstiger des Lebens äußere Umstände', desto häufiger die Verbrechen. Kein Verbrachen bleibt ungeschehen, weil irgendwelche mittelalterliche Strafandrohungen auf daS> selbe geletzt stnd. Dagegen übt die Tötung durch öon Staat die denkbar schtinnnste Wirkung auS. Sie reckiifertigt>sts Mutliandlung im Sinne des Verbrechers jode, auch'«in» Bluttat. Die Nichtachtung des menschlichen Lobens rst Anlaß zu Tötungen. In nrntenw Zeit wird die Tötimg von Cokdaten»d«! Pinsouen des Sicherheitsdienstes zum Vorwand genommen, um Tötungen von Staats wegen zu rschtfertigen, als ob bei einem Unrecht darauf airkomme, wem es znG'füst wie! und insbesondere der Ltaat einen besonders schlockste» M«n» sehen eher töten dürfe als einen weniger schlmmieu Bar« breck>er. Ein anderer morderner Vorwand ist der, daß mit Rück- ficht auf die durch den Krieg gewachsene Kriminalität, der Staat auf die Todesstrafe nicht„verzichten" könne. DaS Ansteigen und Fallen der Kriminalität hängt sirfwr mit dtirt Elend des Krieges, mit dem Militarismus, mit der Nicht» achtung des Menschenlebens übelh»»pt zusammen. Diese Uriackren sind zu brckämpfen und so ein Fallen der Krimi» nalität zu erstreben. Niemals aber kann die Zahl von Ver» brechen eine unrechte Hanhlung(die Tötung eines M«n» scheu) rechtfertigen. Wahrend in den Grundrechten d«S JahreS f8l8 Mo Todesstrafe beseitigt war, führte die Reaktion in den denftchen Einzelstaaten die Todesstrafe wieder«in. Wäh» rend 1870 mit etwa dreivwrtÄ Majorität die Abschaskung d»r Todesstrafe beschlossen war, drückte der Bund eS rat nntek der Drohung, daß sonst '-»»n Vcrbesjerungen das Strafgesetzbuch mit soiN vo« ihm zum Scifci4oS Unschuldige erkannt worden ist. EI,ist sicher, das; in vielen Dingen das Strafrechl irrt. In keinem aber veriündigi es sich so gegen die Nawr, als wenn es Leben tötet, obwohl es Leben nicht schaffen kann. Es ist deshalb überall die Reaktion schlimmster Art, Weichs diese Grundpflicht der Menschen gegeneinander ver- kehl und das die Todesstrafe fordert. Die Reaktion findet ja ihre Grundlage in der Macht der Besitzenden, die als erbliche Goselkschaftsschicht persönlich gegen Fehlurteile mög- liMt sich gesichert glauben. Der Arme aber ist im C ampfe Um das Recht fast wehrlos; die Gefahr, sogar zum Tode verurUeUt zu werden, auf Grund unrichtiger Sachverstän- idigsn-Grrtachten und falscher Zeugnisse, ist für ihn eine Wiere Gefahr als für den Neichen und Gebildeten, der stch ßUnz anders wehren kann. Der RegierungZkommissar Dr. Prc u s; erklärte jetzt in der Nationalversammlung zu Unrecht, dag über die Todes- stopfe erst bei der Reform des Strafrechts entsckn»den werden konve. Die Frage der Tötung ein.Z Menschen ist n ich t?e- ftMfcteil strafrechtlicher Erwägungen, sondern sittlicher MWauunaen. Wenn Dr. Preuf; glaubt, daß die Entscheidung im Sinne der Antragsteller(auf Abschaffung der Todesstrafe erfolgen werde, so mag er in seiner Todesstunde die Schatten der etwa unschuldig zum Tode Verurteilten und Hingerichteten gegen sich heranziehen sehen, die i n z w i s ch e n noch wegen dieses unrichtigen FounaliSmuS einer Tötung unterworfen sind. Daß sich Dr. D ii r i n g e r und Professor Kahl gegen die Abschaffung der Todesstrafe ausgesprochen haben, ist sMstverständlich. Ei« sind auch sonst Repräsentanten reaktionärer militaristischer Gewaltpolitik. Für jeden denken Menschen ist, ohne Rücksicht auf irgendwelche Parteistellung die Dati'ache schrecklich, daß hier die ärgste Reaktion das dAitsche Volk in feinen neuen Grundrechten in vie letzten Ausläufer des Mittelaller? verweist, während es einer neuen geläuterten Zukunft entgegengehen will. Wenn der Demokrat Ha uß mann erklärt, daß die- jenkgen nicht doS Recht hätten, die Abschaffung der Todes- strafe zu verlangen, welche fori gesetzt an die Gewalt appellieren, so übersieht er. daß niemand diesen Leuten das Recht gibt, die Abschaffung der Todesstrafe zu der- hangen. Dieie wikd vielmehr von denen verlangt, welche das natÜTlichst« Recht der Menschen nicht mit Füßen treten lassen wollen, wiche wissen, daß die Todes- lftrafc zwecklos ist und stckbft schwerste_ Berb rechen her- vorrirst. Seit wann bat denn auch jsmal' eine©e* setzgebung etwa zum Schutze des Eigentums sich nach den Ansprüchen der Einbrecher gerichtet? Wenn die Einbrecher die Strafe für den EinVtnch abgeschafft haben wollen, und man sagt mit Recht, daß diese Einbrecher gar nicht das Recht haben, solches Verlanen zu erbeben, so bat dies doch damit nichts zu tun, daß gerecht denkende Men�n von einer Gösetzgchmng verlangen, daß sie ihre Bestmmmngen mi tden Grundsätzen der Natur und der Gerschti�eit in Uebe rein stimm nng®ri ngi. Wenn Dr. K ö l s ch behauptet daß die Juristen in der Mehrzahl für Beibebaltung oer Todesstrafe seien, so übersieht er, daß leider die Juristen mm größten Teil die ohsolutesten Stütz.» der schlimmsten Reaktion sind, und die Frage, o b man ein Unrecht(Tötung) begehen darf, keine juristische ist. �,. Die Bch-m'pt-nz, daß die Theologen angeben, �dessen Blut Mütse wieder»ergossen werden, der sÄbst Blut vergossen halbes, verkennt ganz, daß Theologen auch Menschenopfe- zur Versöhnung der Mkter rntf den Altar Brachten und die 10 Gckbote fortgesetzt fälschten, indem sie ldissckb'en fo annmndten,„wie s i« dieselben auf- faßten". Man denke an die kanomschm Hexenprozesse. Während der gesamten Kriagszeit hat die Juristenwelt niemals ihre Stimme für Ubfckioffimg des BÄagernngS« »rchtandes. oder der UusncchmdstrafgeriMSbarkeit für Mist' tärpevsonen durch Berufsgenossxn erhoben. Gar manches Unglück wäre vielleicht verhütet worden, wenn durch den Wala gsrungs'.uftan d nicht den vielleicht besten Gedanken das Nussdrechen verdoten gewesen wäre. Tie Juristen haben sich olle AanibWtigen Un gerecht iaksi tan des Rechtes gsneu fo gefallen lassen, wie die Bavböbnungsn de» GerechtigkeitS» -geban?en? auf d-w In Zm durch Daufsch- 1 i»nd.,| Noch besiegt die Hoffnung, oak! die NatwnawericMim-> lung in zweiter oder dritter Lisung die furchtbare, völlig zwecklose Tötung des Menschen von Staats wegen beseistgt. Wenn sie es nicht tut, so spricht sie sich das Todesurteil! Pollzeimlniffer Heine. Herr Wolfganß Heine, der seit der Bildung der �parlamentarischen Regierung vom Justizminister zum Mi- nister des Innern hinübergewechselt hat, tauchte gestern abend wieder einmal in der Preußischen Landes- Versammlung ans, um mit wahrer Berserkerwut sich auf die Unabhängige Sozialdemokratische Partei und alles zu stürzen, was ihm in seinem reaktionären Wirken im Wege steht. Seine Wut richtete sich hauptsächlich gegen die Ausführungen, die der Redner unserer Partei, Genosse Leid, in der Abendsitzung vom Donnerstag über die inneren Zustände in Preußen, die sich vom alten Preußen kaum unterscheiden, gerichtet hat. Genosse Leid'hatte die Einrichtung der Einwohnerwehr und die in Aussicht genommene Militarisierung und Ka- fern ierung der Berliner P o l i z e i als gegen den Friedensvertrag oerstoßend bezeichnet und gegeißelt, daß diese„Reformen" vom Ministerium des Innern ganz wie früher einfach verfügt worden sind. Heine ging auf diesen Vorwurf nicht ein, fondern er wandt« sich mit großer Ent- rüstung gegen unseren Genossen, den er als einen Agenten der Entente und einen Denunzianten der deutschen Regie- rung beschimpfte. Ueber das ausgebreitete Spitzelwesen sagte Heine nichts. Er suchte um die Sache herumzu- reden und erreichte feinen Zweck mit einer großen„Ent- büllung". Er zog eine Quittung aus der Tasche, die er seit einigen Monaten schon bei sich trägt; sie hat die Unter- schrift des früheren Postzeipräsidenten Eichhorn und es werden in ihr für Posttzi-'cke"wecke 25 000 Mark angefordert. Er tat sich etwas darauf zugute, daß diese Summe nicht aus- gezahlt worden sei und glaubte damit bewiesen zu haben, wie infonfegnent wir seien, wenn wir die Beseitigung des im.Haushalt vor gesehen sn 300 000 Mark-Fonds für geheime Ausgaben verlangten, während andererseits Mitglieder de" Unabhängigen Partei cm? demselben Fonds Gelder verwendeten. Herr Heine vergaß aber zu sagen, daß unter Eichharn die vosttische Polizei beseitigt worden war und deswegen Mistel für diesen Zweck gar feine Verwendung finden konnten, und daß eS sich nur um eine Anforderung von Geldern auf einen bestimmten Titel handelte. Heine hat also ein sehr unehrliches Spiel getrieben, um seine Zu- Hörer irre zu führen. Seinen Zweck erreichte er bei den Bürgerlichen und Rechtsjozialiften, denn sie applaudierten ihm sttmnisch. Unangenehm waren ihm offensichtlich die Frei- fprüche im Prozeß Ledebour und gegen die Angeklagten des Roten S o l d a t e n b u n d e s, auf die unser Redner hingewiesen hatte. Herr Heine ging in der ihm eigenen Weise auf den Kern der Sache nicht ein, wonach er in der Landesversammlung die ungeheuerlichsten Behauptungen aufgestellt hat, ohne daß dafür die geringsten Beweise erbracht worden, sind., Er gab nur seiner Freude Ausdruck, daß die von ihm seinerzeit angeordneten Ver- Haftungen von Mitgliedern des Roten Soldatenbundes wie ein Blitzschlag gewirkt hätten, und et behauptete, daß dadurch viel Blutvergießen vermieden worden sei. Wenn darunter auch einige Unschuldige gewesen wären, so sei das in solchen Fällen nicht zu vermeiden, da ja die Haupt- schuldigen sich meistens in Sicherheit brächten. Mit einer an Sadismus grenzenden Freude machte er Mitteilung von der Verhaftung des Kommunisten Piek, bei dem man Flugblätter und anderes fchwerbelaftende Material gefunden haben soll. Da» Gest», da» für diese Flugblätter verwendet worden sei, stamme entweder au? dem Auslande oder au» geknackten Mldschrönken. Die Red« HeineS gegen unsere Partei hielten unsere Genosien für«inen To wertvollen Agitationsstoff, daß sie beantragten, sie in Massen berzilstellen und sie öffentstch verbreiten und anschlagen»« Tasien. Leider tat stiren die Mehtcheft de« P.rrlgmenfS n'ckf diestn Gefallen sie vielmehr den Antrag ab.' � Tiefer Polizpiminfster unterscheidet sich von denen os alten Regiments in keiner Weise. Er ist von einem eben! maßlosen Haß gegen unsere Partei erfüllt wie seineneu Puttkanier, der Minister gegen die Sozialdemokratie. TU Verfolguna revolutionärer Arbeiter bereitet ihm 0% Freude, während die Gegenrcvolutionäre sich alles erlaub können. Nach seinem Auftreten am Freitag ist man ve' lucht, Herrn Heines Charakter vom pathologischen Sllw, Punkt aus zu beurteilen. Und dieser Mann ist MlNiN« jn einer„sozialistischen" Republik und Lerlrauensuiann o? Rechtsfozialiften. Ein Spiel m'.k wechselnden Rollen. Wie der„Vorwärts" mitteilt, ist das folgende dril» Sende Telegramm abgeschickt worden: An den NcichSwehrmlnister NoSke, Weimar. STIIe schlcfischen sozialdemok otischen Abgeordneten"f Preußischen Landesdersammlun� ersuchen dringend uw fortige Aufhebung des Belagerungszustand-- m den Bez'rfen Breslau und Oppeln, da die Vwau»' fetzungen für dessen Vcrhöngung gefallen sind. �,3 Gleichlautende Telegramme sind auch an den «nd etaoisfoniniifsar Hörsing iotvie an den Zentrallut l>u � Schlesien gesandt worden.... a.an kommt fast in Verlegenheit, wenn man� di� msm Leute, die diese Telegramme versaßt haben, im tfe.ist der Provinz Schlesien haben sie eine beherrschende ,u sie selbst sind also in vollem Umfange mitveranstvortn � machen hängung> W..WW>WWWW»»WM in Schlesien. Glauben sie mit diesen Telegrammen Arbeiterschaft darüber täuschen zu' können, daß■ Spiel mit wechselnden Rollen getrieben wird? Die«erbaletie«„llcles Jatjncn". Der„ffiorrnörts" berichtet über fotireirbc.' unglaubliche, aber für die Gesinnungslumperei der rcae sozialistischen Kreise recht bezeichnende Vorkommnis:� � «Der Leipziger Arbeiterturuverein veranstaltete ew KF kreistuvickeft und hatte dabei e«v«n Umzug borge i ihm- Dicks> ,—--»————--»—»• 0—— u' i �/, Qm Umzug wurde zunächst verboten, auf die Buschtoer> � aber vom fäd'' hon Ministerium genehmigt, jedoch unter K � dingung, daß im F e st z u g e keine roten Fahnen»' geführt werden dürfen." � Der„Vorwärts" wendet sich zwar gegen solche.1'?� griffe", wie er es rffnnt, scheint sich aber der � L«, Rolle, die er hierbei spielen muß. nicht bewußt l, Denn e r hat sich stets dafür eingesetzt, daß eine G g, fordern ng der Sozialdemokratie nach der a n ren von den Rechlssozialisten verraten wurde, und � seiner vollsten Billigung hat noch vor wenigen 3##";; rechtssozialistisch? Fraktion in der Nationalversamnklltp�z Weimar geschlossen gegen die rote Fahne, Wahrzeick?en de? internationalen Proletariats, gestimmt-. lim so lächerlicher wirkt es, wenn er nun foW schreibt: .Tah die rote Fahne, das Symbol des S o z f« � m u s, im alten Tent'chland streng veepönt war und auf Behörden und Tozialistenfvesier wirkte wie des bekannte �. Tuch auf den Stier, war nicht weiter verwunderlich. L c i f. ist das aber auch im neuen Deutschland te> weis« noch nicht anders geworden." Leider"; wer locht da? Gleichzeitig berichtet der„Vorwärts" noch über anderen Fall, in dem Truppen der in Hamb» 1 A Bahrenfeld liegenden Reichswehr einer Abteilung � Hamburger Arbeiterjugend- Bunde?, die mit einer Spielfahne, wie sie allgemein beim Svielen zum schwenken benutzt wird, und imter dem Gesgnge älten.Kamvfliedes:„Wohlan, wer Reckst und Wahr� achtet" nach Hause zogen, den„roten Lappen" benim� Slhul-Direttoren-Schmerzeu. Cck Professor Dr. Werckinelstcr. Der l'ieubau des SezichungOwefer!» im nuien deutschen sozta- ksttschen Volksswat« ist ein Komplex«»n Fragen und Problemen, dt» durchaus im organischen Züsaimuenhang miteinander sieben und auch nicht ander« velandelt und gelost werden dürfen. Stzcr blele Ernndwahrheit für«i« Neugestaltung unsere» Srziehung»- wcfens auch in unserer AcvelutionS»eit noch nicht erkannt hat, hat au« der Revolution, der gewaltigsten Umwälzung, dl« da» deutelst Volk seit langen Jahrhunderten jetzt erfährt, s» gut wie nicht» gelernt. Wenn daher einzelne Gruppen von Erziehern ihr« besonderen Wünsche hegen und aussprechen, so mag das für ein« über der Praxi» d»S wirklichen SchulleienS stehende Unterricht»- Verwaltung ja den Porieil einer gewissen Aufklärung haben, aber eine solche Aufklärung kann und muß naturgemäß nur ganz einseitig sein. Dies trifft besonder» in dem Falle zu. wo«» sich, wie z. B. bei den S-'.uildirektoven. um die Vertreter einer Tin. Ächtung handelt, die da« typische Sinnbild de» beseitigten Bevor- mundnngs- und Polizeis!a«te« ist. Dt« D i r« k t o r i a l g e w a l t auf de» preußischen Schulen ist«in derartig rückständiger Zopf, daß man sich wirk- lich darüber wundern kann, daß das rechtssozialistische Kultusuiinisl-rium Haenisch ihn nicht sofort w* fcitww Amts- antritt abgeschnitten hat E» ist in einem sotzialistischen Staate ein ganz unerhörter Zustand, daß die Äehrerberufsgenosscn an einer Schul« sich gefallen lasse« müssen, ssch von einem Mann« noch in viel schlimmerer Weis« lommandierem und bevormunden zu lassen,«IS e« zwischen Lehrern und Schülern überhaupt je möglich war. Nur Dummköpfe«der Streber-d« Interessenten können heut« noch ernsthaft behaupten, daß den Lehrern gegenüber den: Direktoren ja daS sooenonnie Beschwerderecht übrig bleibt Durch. aus zutreffend ist in diese: Beziehung das Wort eine« Direktors: .illZir Direktoren belsinmen ia doch, immer r'chl", da» dieser gegenüber einem Oberlehrer äußer!«, der ihm sagte, daß er sich »«schweren wollte. Da» Beschwerderecht war im alten Polizei-� staate für die gesamte Lehrerschaft«lensolche Faree wie da« schöne Disziplinarverfahren gegenüber den Lehrern; das in semer Nn- geheuerlichkeit und Ungerechtigkeit selbst daS milllärifche Diszi- plinarvrrfahren noch übertrifft, insofern bei ihm uniersuchende,' anklagende und urteilende Instanz die gleiche und daS ganze Ver- jähren selbstverständlich nach echt altrussifchem Muster geheim ist To ist es auch geradezu eine Unerhöltheit, daß einem Mann«, wie i. B. einem Direktor, sogar«in Disziplinar- und Ltrafrecht gegen- über seinen Lehrern zusteht, die genau die gleiche wissenschaftliche und Beomt?n?ualifikation wie*t haben. Wenn der rechtssozialistische Kultusminister Hönisch in diese» Gestrüpp von Nesseln und Dornen noch nicht mit fester Hand zugegnsien hat, so erklärt sich daS vielleicht mrr dadurch, daß ihm selbst die Praxi« de» Gckmlleben» an» eigener Erfahrung unbekannt ist und sein« Herren Geheimräte selbstverständlich nicht da» geringste Interesse daran haben, ihren Herrn daraus auf- «erksam zu machen, daß mit der vorsintflutlichen Direktoren- autorität ihre früheren Herren Kollegen, der Herren Direktoren, in einem sozialistischen Staatswesen unverzüglich ausgeräumt »erden muß. vs ist rührerb zu lesen, wie sich die Direktoren der höheren Lehranstalten jetzt die allergrößte Mühe geben, ihr« Privilegien und Vorrechte zu verteidige» und festzuhalten. So haben z. B. di« Direktoren der höheren Lehranstalten PoMmetns für die männliche Jugend am 6. Juli d. I. in Stettin getagt und an da» rechtssozialistisch« Kullusmiuisterium eine Eingabe ge- Ächtet, in der sie um Erhaltung ihrer direktoÄalen Amtswürde und Stellung sehr bewegt bitten. Ts ist bezeichnend für diele Herren, daß ihnen in ihren ausführlichen Darlegungen noch nicht einmal der ahnende Gedanke aufgestiegen ist, daß alle die Um*». funktlonen, die nach ihrer Meinung ausschließlich und allein ein Direktor zu erfülle« imstande ist. ebensogut und viel besser zwischen dem Direktor und zwei jährlich zu diesem Zwecke vom Lehrerkollegium neu zu wählenden Lehcerräten oder-warten zu teilen sind. Die Amtsfunktionen des Direktors müssen eben differenziert und dann mit Hilfe de» Kollegial-, Räte-»der WartshstemS erledigt werden. Bei den Juristen ist da? Kslleaialshstem. z Y. bei dem Land- gerlcht, längst durchgeführt. Nur der deutsche Lehrer hat sich biS- her«in« ganz unwürdig« und unerhörte Bevormundung und Knebelung seiten» seine« Direktor« gefallen lassen müssen. Diese Zustände müssen unverzüglich abgestellt werden. Der Weist de? Direktors druckt einer Lehranstalt den Stempel aus. TS ist eine bekannt« Tatsache, daß etwa ÜS Prozent«ller, Zchnldirektoren auch heute noch die Verkörperungen der monar-\ chistischen Reaktion sind. Jetzt wird ihnen bange um ihre amtliche| bevorzugte Stellung und ihre Privilegien. Weg mit diesem alten; Zopf! Dos Räte- oder Wartspstem ist auch im deutschen Schui-: leben restlos durchzuführen. Denn nur so werden die bisher ge- kundenen äußerst werwollcn Kräfte, die in der Lehrerlchasl stecken, zur Entfaltung ihre; Schwingen freie Bahn erhalten! Nur so Die„Abteilung erwerbsloser Künstler" zu lindern. Die Jde« dieser Produktivgenossenschaft ist zu baten, die Arbeit endlicki ein?" ls r i e d r i«b Wendel: Sozialismus.— Di« Renaissance be» philosophischen Der Eintritt beträgt 1 M..«jt Der französische Gelehrte an der wiffenschaftli»-?» ston � zu Nanch Lie n ard, bat interessant« Beobachtungen über Bestimmbarkeit de» Geschlechtes bei Eiern gemacht tst, mehr Hennen als Hä-bne avfzaziehen. Wenn reinrassige Häbne und Hennen paart und die ckier wiegt, so man zu dem Ergebnis, daß 70 Prozent der schweren Eier ot lichen Geschlecht» sind. Ei» anderer Franzose, Ade» D« I u hat diese Ansicht beitätigt; auch haken amerikanische festgestellt, daß di« Eier, die einen großen Dotter aufweisen' (ich sind. Da das Eigelb leichter ist al» das Eiweiß, deckt I. diese Erfahrung mit Lienard» Beobachtungen. Von der..Neuen Erziehung", So-!alistische pädagoS", Zweiwocheuschrift. Herausgeber: Dr. M. H. Baege. Untern sz sekrctär z. D. im Preußischen Kull»;mtn>ster>um. ist P'n% erschienen. Dr. M. H. Barge schreibt darin über da«<»1.«„ das neue BildüngZideal, Dr. Kurt Löwenstcin über sstrundls sozialistischer Pädagogik.'Prof. Dr. Goldstrin einen AutzrUt Gründung eine? Weltverbandes für irttrnstional« Erzie dazu Rundschau u. a., m. Preis de» Einzeihcstes 1 V- wird die heranwachsend: Jugend auch mit einem neuen Geist � Asozialen Freiheit erfüllt werden! X* von der„Genossenschaft Sozialistischer Künstler" zurzeit im. löllner Nathans gezeigten Wanderausstellung zeigt"«n ovganisierler Selbsthilfe. Der Verkauf von Bildern, grept'-r, Blättern, Plakat-Entwürfen, EplibriS. Bnck'schmnck, Illustre � n«n, Plastiken usw soll genossenschasilich betrieben nrer�- Donderausjtellungen und Kunstabende sollen helfen, die Nolt� W » V-|«-WW»• V(|>-« l-VV�M|» s» U" J grüßen; der Erlö« verkaufter Stücke soll zu gleichen Anteiieu di« Genossensckmfter ausgezahlt wedeen. Die„Bevorzugung VetuMMgien" soll fallen gelassen werden; wer das Glück günl gen Verkauf? hat. stellt daS egoistische Akoment der MTsönlht Bereicherung hinten an und teilt redlich mit den darbenden'".t fährten. Wer der Produktivgenosseuschaft erwerbsloser Künst- Tlufträg« erteilen will, wende sich an oen Obmann Kurt W1* Weißense«, Friedrichstraße 8.< Der zweite Ku ichabend der„Genossenschaft[»)' l i st i s ch e r Künstlet" findet am 22. Juli, abends? Ufsi'�z Reform-Ewmnastum Friedenau. Homuiystraße, statt. Programm lautet: Alfred Beierle:..Wenn stellt Ihr, o™ ..-v«! d!« für die Hühnerzucht von praktischem Wert sind, da es vortcklb� '' man dan--1 s wt' Jcr ni: 3i>lvo.tcn erfl�vte, oer roici» ssa-bnc riTTsn, tuoSd rtnrt aiirtfi'�n, öai; man wl�- Lieder rinne".. � � .. Gerade die.wir und der Pri».v.V.ciwcrrat der N��ts- Sozialisten itxrren es, die ialcl>e Norkouimnilie ciii cniicHTJirot haben. ..ei f?nne nirttf p e US;: 1 1 1 e»t ttm® 1 1< t f b t»< n t n e n. Ss marschiere und-u Störune.tn zu iKfftrdjtfn,&a die Werk? auf uim --------.—.j... ob;,' Vach üer Schule der Schutzzoll. Eigene Drahtmcldung der.Fkeibeit". Weimar, 19. Juli. Gestern die Sekuile. heute die ssölle, wer weist, w"? morgen komnil. Mit diefe» Worten hielt der Genosse Wurm m der heuiigen Sitzung der Nationalversammlung den RemiSsozialinen ihr He latent um und ihre ganze Schande vor, ES ist richtig so: j�er sich in das Joch gespannt hat, kann nicht mehr loS. Ei» jeder Tag bringt«inen neuen schamlose n P r i n z i p i e n- de r r a t der RechtSsozial:slen. Fetzt sind sie glucklich bcun echutz- öell angelangt nnt nocki dazu b'i maß für einem Schutzzoll. Die Nationalversammlung beriet heute zunSchn das Gesetz 0bcr die Zahlung der Zölle in Gold in 1.. 2. und 3, ßcuing-Nit bc'onderei» Eifer lrat Dr. 5l i e h e r für drS Gesetz ein. Erz. ZWMZSMM wmmmm sc! leiit Grund !apr ni' GaS. Vorrat versehen' fdien. Ebenso machte Willi ch�U. 2 13.) als Verireier der Clekinziiälswerte die Mitteilung, Snst die Eick- l r i z- 1 ä l S a r b e> t e r beschlossen haben, sich de» B e. s ch l ü s s e n der Vollversammlung zu fügen. Aller- diugS feie» die EleftrizitätSwerkc nicht in der Lage, bei einem ein. täglgen Streik weiter Elekirizitäl z» liefern. Die ElellrizilätS- arbciter wollten also am Tage die Arbeit ruhen lassen, dagegen abends das Licht einschalten. Genosse Neu mann(U.®. P.s setzte dann noch ganz ge» nau die Feissung deS Antraget bezüglich der lebenswichtigen Betriebe auseinander. Als lcbensw'chlig gellen Brot. Milch und Fleisch. Diese Lebensmittel dürfen hergestellt und vertrieben werden. Günther(Si. P. D.) wandte sich ebenfalls noch einmal an seine Parteigenossen, den Streik nur unter der Parole für die dritte Jnleruationalc und die Weltrevolution zu begehen. Zum zweiten Punkt: Erledigung der Veschllissc der Vollversammlung referierte N eu m a n n>U. S. P.s vom Pollzugörat und berichtete über die Perhandlungen des BollzugSratS mit dem Minister» Präsidenten Boiler in Weimar über die Knebelung der B r e s s e f r e i b e i t und die Per Haftungen. Bauer vcr» hielt sich fortiväbrcnd ausweichend und kam immer wieder mit den alten Mcitzchen der ZeitungSbesetzung durch Unabhängige und Kommunisten. Von selten der Genosien wurde ihm gesagt. ohne hast die Ocffcntllchkeit auf die Bedeutung dieser aufmerksam werden würde. Gcnosie W n r m zerstörte dir � Absicht grügidlich. er wies ihnen nach, dast�diefes Gesetz o Valuta verschlechtere. 6ast cS eine drei fache Erhöhung tt Zollsätze bedeute, und er enthüllte unbarmherzig die irnr;»;: r 3.. 1,? � �:..,..... V0/ uver oercn»covi outge er»10)10 llnrrrncymrn. Iii o S I e Ulla -viitischx Verlumpung der RechlSsozialntcn. d.e jetzt noch tollere i» � � waren nick« in Weimar, sondern in Berlin. Genosse . chvtzzollvn Ulk treiben, als die. die sie 1002 so kiestia bekamvrt. i k � u_.-„i ur�nifri\- . Uttzzollpokittk treiben, als die, die sie 1002 so heftig bekämpft ZTr*''- Wurm wies mit aller Deutlichkeit daraus hin. dast es Industriezweigen angenehm sei, dast diese Erhöhung des ooiiü eintrete. ,. Wastrhe't war Herrn Erzberger und seinen recht?- n>z>ol,stisch.� Heloten so unbequem, daß sie erbittert aufschrien. daS ihnen: Mit Schreien können sie ch e Schande ,% verdecken. Herr Erzbcrger und Hi'rr Molkenbuhr vcr« lich. Wurms Ausführungen zu ent kräften mit Volkswirtschaft- ch�Xn Ausführungen, die durchaus auf da? Kellerniveau der «'onawersarnmlung berechnet waren. Herr Erzbcrger leistet« Ir dabei den glänzenden Witz, dast dnich Zölle die einaefübrten f'ren nicht verteuert würde, und die rechtssozialistischen Mit- >,*>i �er Natianalver'ammlung, diese glänzenden Balitlker mnmui,isten vor. dast sie sich nickt von den chilchen Rücksichten «iten lassen sollten wie d'«, die den revolutionären Arbeitern °en Rücken gekehrt baben. Auf einen Zuruf hm sagte n: f.«r««schaukelt hat all die fünf Jahre, will i� "ch tu n t« r s u ck e n. Wollen wir diesen Tag al» eine revo- »utionate Kundgebung de» Grost-Berliner Proletariats begehen Oobcn dies« Haarspaltereien zu welchen. DSum.g wandte llck »gen die parteipoliftlch.' Ausnutzung de» Friede"». A durch d-ie Kommunisten. Er wurde dauernd von den die Dienst, wenn man 'kst theareij»�. Vro.otariat« stört. Jetzt heißt cS handeln, und o ngx � n und diskutieren. i-- SB r haben zu untersuchen, ob sS sich revolutionäre Aktionen bandelt. D i e 1------- auch. tn diesem mn demonstrieren«m Montag MS« ser vorb.balt mustte gemacht werden öS b V*SÜ,II"Ü M a l tz a h n tief telephonisch NoStc an und erhielt die lakonische Antwort:.VollzngSrat Grost- Berlin existiert ja gar nicht mehrl" Im weiteren Perlauf des Gespräche? sagte NoSke noch: er verhandele nur noch mit Körperschaften. die Millionen hinter sich hätten. AIS er gefragt wurde, ob er mit diesen Millionen Menschen meine und ihm gesagt wurde, dast def Grost-Berliner VollzngSrat Millionen Ar« besser hinter sich hrbe, erklärte NoSke, er müsse sich erst besprechen, ob Verhandlungen stattfinden könnten. N e u m a n n kam zu dem Schluh, dast mit den Heine, NoSke und Bauer ein Verhandeln nicht mehr möglich sei, da es von diesen selbst systematisch hinter- trieben werde. Auf Antrag des Vorsitzenden Richard Müller wird der dritte Punkt in die Verhandlungen einbezogen, aber die Tätigkeit und die Finanzierung de» VollzugSratc» gemeinfam mit dem zweiten Punkte besprochen, lieber diese ganze Situation sprach Däumig lU. S. P. D.). Er erklärte einleitend, dast rr nicht alz Vertreter der Partei spreche, sondern als Vertreter de? Räte- systemS. Er warnte vor dem Wühlen in der Vergangenheit, man mache sich nilbewusst dadurch zum Totengräber de? Fortschrsst» Redner spricht bei RcdaktionSschlust weiter. Sie Ermordung dss frauMschen Sergeanlen. Abgabe an die Milttcirgerichle. Die Kriminalpolizei beabsichtigte gestern Vormittag in einer zu sa nun«»fasse nie n Vernehmung und Gegenüberstellung samt- licher Zeugen mit dem Kameraden de» ErmoUoeten, dem Ter- gcanten Tripicr, endlich einmal der Aufklärunig der Mordtat näher zu kommen. Doch seltsamer Weise waren der größte Teil der Zeugen, insbesondere die Ham>tzcugen, der polizeilichen Ladung nicht gefolgt, sctsah die Vcr- nehmungen nicht stattfinden konnten. Wir wiesen bereit» vor einigen Tagen darauf hin, wie merkwürdig e» ist, dast alle wichtigen Zeugen, zumal diejcnir«», die die Schuld an dem Vorkommnis den Franzosen beimessen sollen, entweder nicht aufzufinden f i»U oder nicht erscheinen. Di« Kriminalpolizei glaubt jetzt, diesem Umstände abhalfen zu können, indem sie die ganze Angelegenheit den Militärgerichten übergeben hat, da die Zeu- gen sich der Lalouizi dieser Gerichte nicht entziehen könnten. Mit den Vernehmungen wallen die Militärgerichte, wie berichtet wird „schon" in der nächsten Woche beginnen. Zunächst sind wir nunmehr glänzend gerechtfertigt, da wir bereit» am« r st e n Tage nach der Mordtat darauf hingewie- sen haben, daß die Polizei Die ungeeignet« st« Behörde für diese wichtige Untersuchung ist. und dast hiermit nur dak Gericht betraut werden dürste. Die?lntwon auf unser« For- dcruny war damals eine wüst« Hetze sogar von offiziöser Seile au«. Nunmehr hat man offenbar auch dort eingesehen. dast Die Polizei keine Aufklärung bringen kann. Allerding» muß die energischste Verwahrung dagegen eingelegt werden, dast die Militärgerichte mit der Untersuchung betraut »vevden. Denn da» heißt wahrlich, den Bock zum Gärtner s s tz« n. Vor ehiem GeumMeZk in Mnsr? Seit einiger Zelt streiken in Weimar die Metallarbeiter. EinigungSverhandlungea, die zwischen den Unternehmern und Arbeitern der Metallindustrie geschwebt haben, haben bisher zu keiner Einigung geführr. Die gesamte-ganisiertc Arbeiterschaft Weima,» hat jetzt, nr.r>D. Sl. Z.", beschlossen, den Unternehmern»er ffu.ulindustrie ein 24 stündige» Ultimatum zu stellen. Sie fordern, dast die Unternelhmex innerhalb dieser Frist die Bestimm»»�! anerkennen. die der SchiicktunoSauZschust beschlossen hat. Wenn da? nicht geschieht, droht die gesamte organisierie Arbeiterschaft Weimar» am Montag in einen Generalstreik einzutreten. Zur Zeit schtvcben noch Verhandlungen. Keine Verfeniung eines Volks in Lanzig. Danzig, ig. Juli.(W.T.B.) lieber die Versenkung eine« Docks auf der ReichSwerft laufen Gerüchte um. yE» heißt, baß die Arbeiterschaft der Reich?- Werst aus die Nachffcht hin, daß einer der Dock» nach Stettin verkaust sei und dorthin überführt weiden sollte, die! durch die Versenkung de» Dock» verhindert habe, lieber den Vo.fall wird den„Danziger Neuesten Nachrichten" von zuständiger Stelle wl- geudc» mitgeteilt: Die Arb.iterschaft erchob Widerspruch gegen die Uebewfilbiuiig nach Slettin einerseits, weil sie darauf Alert legt, dast die Danzigei ReickZwerft auch künftighin betrieb». fähig bleibt, aeidererlest?. weil der Magistrat der Stadt Danzig sie al».Treu�ndei für den Berechtig!?», übernehmen werde. Der$#*%#* rn Werft ist von»-nar solche,,, dem Magistrat zu- gefallenen Aufgaie von ihrer vorgesetzten Dienststelle keinerlei Aiuoeisung oder Mitteilung zugegangen, trotzdem stellt« sie die ) wöglichke'ttzii hält. Sbe dieser VreW ausgeführt werden könnt» { in achten sich 11 nie rußen« an den Veniilen zu fcha-fen und wolltet» selbständig«ine Senkmig ober vielleicht eine Versenkung vor« nehmen. Da! Dockpersonal konnte jedoch»och rechtAsltrg ver- hindern, dast irgenbioelck'er Schaden angerichtet werde. Da» Dock ist also ordnungsmäßig unter SBasser gesetzt worden, und cS wird dort so lange verharren, bi» die Entscheidung über seinen veckleib getroffen wird. Konflikt Im englischen vergbau. London, 18. Juli. Reuter.) Unterhaus. Bonar Law machte von der neuen Weigerung de» Ssergarbesserverbaiides, da» Angebot der Regierung anzn- nehmen, Mitteilung. Er erklärte, die Erhöhung der Kohlcnprcise u»i ll Schilling würde am 21. Juli in Kraft treten. Tie Regie- riing ichließe d!« Möglichkeit weiterer Verhandlungen nicht u i». DicS ändere jedoch an der Tatsache nichts, daß jede Verzögerung der Gleichstellung de» KohlenpreiscZ mit den Erzeuguiigskosteir vcrhäiigiiiZvoll sein werde. yochverraksprezefl In Mssewsh'm. Vor dem Kriegsgericht in Wilhelmshaven begann am Donnerstag ein HochvorratSprozcß gegen den früheren Lebrer I ö r n- Hannover, den Torpcdoitcuermann B o ck- Holtenau, den Parteisekretär S ch n e i d e r- Königsberg und den Scesoldatcn W i e l a n d- Barßel. Ihnen»oird zur Last gelegt, daß sie einen Teil de? BundcSslaaieS gewaltsam von Preußen lösen wollten. Dm Angeklagten bestritten, die ihnen zur Last gelegten Bereeben be- gangen zu haben. Die Regierung Kuhnt sei eine rechlmüßsgc- durch da? Volk eingesetzte gewesen. Sie sei stark von C siirr.rcir angefeindet worden. Es kam zu einem Putsch, der zum Ziele hatte, die politisch« Macht den Rechtösozialistcn in dl? Hände zu fp' len. Zur Sicherung de? Geldbekkchr? sei nun die ReichZbank in Wi> hclmShaven besetzt worden. Man wollte verhüte u dast, wie>« Bremen, die Diltawr des Proletariat? durch eine Weigerung der Banken. Gelder auSzu-iahlen, zum Zusammenbruch gebracht werde. Be! der Verbandlung wird eine Reihe von Flugblättern ver« lesen. In dem einen wird Wilhelmshaven als Räterepublik aus« gerufen, ein anderes verkündet das Standrecht, verlangt die Waffenabgali« und fordert die Beam'en auf, ihren Dienst messet zu tun. Ein dritte? macht die Auflösung von Heer und Marine bekannt und fordert zum Essilritt in die Rote Garde auf. Ter Angeklagte Jörn gib! zu, die Blätter entwoifen zu haben, die Veröffentlichung sei aber gegen seinen W'llen und den seiner Mit« angeklagten geschehen. Der eintägige Proteststreik in Hamburg, der am Dienstagj gegen den Willen der rechtssozialistischen Parteileitung von! U. S. P. und K. P. D. veranstaltet wurde, hat mit einem vollen Erfolg der Streikenden geendigt. Aus den meisten Werken ruht« der Betrieb vollständig. Auch unser Parteiblatt, die Hamburger VolkSzeitung", ist wegen de» Streiks am DienZtag nickt e« schienen.— Wie da»„B. T." noch meldet, werben die NoSke« truppen zum größten Teil an» Hamburg zurückgezogen. Eine Republik Birkcnfclb hat sich nun doch, entgegen deck Beschwörungen der ReichSregicrnng, gebildet. Die„vorläufigs Regierung" des LändchenS teilt in einer Bekanntmachung mit* daß sie an Stelle der abgesetzten oldenburgischen Regierung die RegierungSgesckäfte übernommen habe und von der französischeck Verwaltungsbehörde al» offizielle Regierung de» Landes bestätigt worden sei. Nach Oldenburg und nach Weimar wurden Tele- gramme geschickt, worin die„vorläufige Regierung" mitteilt, daß sie sich von jetzt an als Republik Birkenfeld mit eigener Ver« waltung im Verbände des Deutschen Reiches betrachte. fc,,. n!' v 1 b Müll-r machte nun einige Bemerkungen über Kenntnisse bat. weist, daß e» •«" sich dabei um einen vor der gewöhnlichen Betriebs, Sewerkschastliches. Generalversammlung der Holzarbeiter. am Montag Holzarbeiter erstattet« liierauf In der am Freitag abend im Gewerkschaftshause statt» gefundenen außerordentlichen Generalversammlung machte zu Beginn Siegle die Mitteilung, daß der H a u p t v or st a n d die S o n d e r b ü n de l e i der mehrheitSsozialisllschen Mit» glieder nicht billige. Die OrtBverwaltung würde mich zck den dort gefaßten Beschlüssen keine Slcllung nehmen. Ohn« Widerspruch wurde dem Vorschlag der OrtSverwaltuna zu« gestimmt, den am S tr a ß e nh a h n e r st r c i k beteiligten Vcibandsmitglicdcrn 100 Pro*. Streikunterstützung zu zahlen. Ebenso wurde dcbattclo» der Aufforderung der Ortkverwaltung zugestimmt, um, fall» Arbeitsruhe proklamiert werde, die sich geschlossen beteiligen sollten. In fast zweistündigen Ausführungen.... Siegle den Berickt vom yiewerkschasiskongrcß. Seine Au?» führungcn deckten sich im wesentlichen mit unserm Prcsseberiibt, Siegle hob noch einmal mit allem Nachdruck die griindsätzliche Stellung der Opt'oisiiion bervor. die sich busondcr» in der Fra-ze A rb e! t Z g e m e l» s ch g f i e n oder Räteshste« scharf schieb von der Mehrheit de? Kongresses. Roch unwesent» licher kurzer Diskussion konnte Siegle feststellen, daß die Del«, gierten mit seiner Haltung auf dem Gewerkschaftskongreß ein« verstanden sc en. 0». wurden dann die Stichwahlen für den Haupt, und Gauvorstand vorgenommen Es erhielten als Bei« sltztr zum H aup! vor stand L i n d e»' a n n 851, S w! n t k o w S k t 804, Kuntz« 242, Guide 231, Zchvxckclbal 154, Gründer 218. Die dre' ersten sind gewählt, vii den Stichwahlen■• i Gau» vorstand erhielten Stimmen H ü b n c r 825, B i l i s a r d 037, Harnisch 330, Meier 183, Waldmonn 137, Gerhard 187» Hier sind ebenfalls die drei ersten gewählt. Stürmische Generalversammlimg der Sattler mt> Portefeuiller. Am Donnerstag abend fand in Beckers Festsälen ekne Generalversammlung der Sattler und Po.tefcuiller statt. Danncr machte Mittelung über das Abstimmungsergebnis gemäß der tag» vorher gefast.en Beschlüsse der Branchcnvcrsammlung. Danach haben etwa drei viertel gllcr Arbeiter iür. ein Viertel gegen deck sofortigen Streik gettkuiml. Der Stuif ivginn somit in den be« Nachdem der Kassenbericht de» ' Et« (u'firnben Betr! eben am Freitag,..„w,.....-.. Kollegen Weyher enigegengenvmnien und Schulze al» E satzr.v-.sor gewählt wopden war. ging m.aü zur ll n s st e l I u n einer Kandidatenliste für die 11 Delegierte. zum Verbau dLtag über. Wie in allen anderen Geweck- s hasten,, so führte dies auch h er zu emcr erregten A iseinauber. sehung mit xcn Rechtüsoziiglisten. Die Abrechnung mit dcc Pal i Kl der Mehrhcssssozialisten erfolgte nun in den meisten Aewerk- schaffen in der Weise, daß sich die Kandidaten crflsircn mußten, wie sie zum Rätesystem stehen, worauf dann in der Wahl die An» bänger der S. P. D. glänzend durchfielen. Hier wurde jedoch von der Tarifkommission der Antrag eingebracht und auch mit übergroßer Mehrheit angenommen, daß die Delegierten aus dem Boden de» wirtschaftlichen und politischen Natesv.stemZ stehe» und sich im Gegensatz zu der rechtsfoz-alr'ischm Politik der soqenaunten Führer befinden musseck, cm Antrag, wie er dem Inhalt nach nur allzu berechtigt ist. aber der sich im(%rgf ichatz zmn Statut befindet. denn tu dieser Form bedculcte der Auirgg uichlS auititf. ßil daß »verhnupk feine Gegner des voNtiichen vcskesyNem? nI5 STnn» dii-ate» aufgeftell: werden durften, und dagegen pro-estierien die Rech esozialisten schließlich nuj Recht, als eine Behandlung wie Mitglieder 2. Klasse.' Nun mußff ja das Vevschrmnbenide Häuflein der� S. P. D. sich von ubrntsersin llor über seine Niederlage sein. Statt sich nun als echte Demokraten der erdrückenden Mehrheit zu fügen, war wenigstens v»n vovnhevein auf-diesen govmsehler au-sinerksa-m zu machen, ließ man zuerst über den Antrag abstimmen und die 22 Kandidaten aufstellen, vann ftng man.erst an, Obstruktion z-u treiben, zutwst durch persönliche Anschuldigungen g-gen zwei K mmissionSoiitglieder, dann drohte man mit eigenem Zusammen- ss&T-ujj der S. P. D.-Mitglieder'und fchlletzlich hängte man sich als echte GewerksichoftSbureankrateir an den Buchstaben. Es wurde darauf hingewiesen, dag der Zentralrorstand wahrscheinlich die Wahl der Delegierten nicht anerkennen wird und dies bewog in der Hauptsache die Versammlung, einem Antrag Schulze zuzu- stimmen, wonach je eine Liste von 11 Anhängern und 11 Gegnern des politischen LtätesystmS ckufzust'llen ist. Dies steht natürlich im AZiederfprnch zu dem ursprünglichen Antrag, aber man hatte so allem Einwänden die Spitze abgebrochen, denn es wird wohl auch der VerbandIvorstanb nichts dagegen haben, wenn man sich bor der Wahl der Kandidaten nach dwen politischer Gesinnung erkundigt, denn es könnte sa einmal auch ein Kandidat auf dem Boden der absoluten Monarchie oder der Leibeigenschaft u. dgl. stehen. Von den 22 Kandidaten für den Rätegedanken verzichteten dann 8 und nun machte Schulze den schlauen Borschlag, von den Kätcanhängern die übrig bleibenden 14, von den Rätegegnern jedoch nur 11 traf die Liste zu setzen mit dem Hintergedanken/ aus der Zersplitterung der 14 Kaiidadaten Vorteil zu ziehen. Gleichwohl chatten die Vertreter der S. P. D. kurz vorher noch versichert, wie ehrlich sie es mit der Gewerkschaft meinen und sich furchtbar ent- rüstet, als den Gewerkschasissühmn Lug und Trug in ihrer Kriegspolitik vorgeworfen wurde. Schließlich werden für beide Listen 15 Kandidaten ausgestellt, von denen durch Urabstimmung 11 Delegierte zu wählen sind. Man muß es den Rechtssozialisten lassen, sie verstehen sich «Niseez-eickmet auf alle Kniffe der Geschästsordniing. und kein Mittel lassen sie unversucht, um das klare instinktive Empfinden der Massen zu trüben, aber trotz aller Taktik, die vielleicht noch bei der Abstimmung versucht werden wird, ist die Niederlage der Rechtslozialisten als sicher zu betrachten. ®orJ,CI" Ansicht über den Gewerkschaftskongreß wurde schließ- dich die Versammlung in sehr erregder Stimmung vertagt. Der Weg, der yter voeAestsilagen wird, ist vnferer Auf- slofevMrsorge bereitzusteklen, verlang! Genosse Hag wehren müfiea» Eine wirklich großzügige Kommimalpolikik in Groß- Berlin isk nur auf dem Boden der Einhcitsgcmeinde möglich. Die wilde Jagd nach dem„Verbrecher". Ein aufsehenerregender Vorgang spielte sich in den Nach- mittagstunden des Donnerstag auf dem Untergrundbahnhoi Wii- tenbergplatz ah. Uns wird darüber geschricban:.Tinein �agen 2. Klasse entstieg ein Arbeuer in Begleitung eines Kontrolleur Ersterer wurde mit einer Fahrkarte 3. abteil..ertapp räum sollte nun zog es aber vor. ausschuß wirken zu wollen. Ein Antrag der Demokrat«, � Rdagistrat zu ersuben. Schritte zu unternehmen, um baren postalischen Verhältnisse Neuköllns zu bessern,. Genossen R a d t k e Gelegen l>eit. den Antrag zu unterstuNw � scharfen Protest einzulegen gegen vi-e unerhörte Bechitze. ih) n Telophongespräche. Charivitenvurg. Mit dem Ergebnis deS 10. , Kongresses i» Nürnberg beschäftigte sich am IG. 3'u.i,'Vnciii 1 lottenburger GKocrkschastS-Kommission. Ter Referent, z, '- F le m m i ng, besprach recht eingebend die wichtigste..% O,,..,_... �,„, Tage, in der die Landarbeitcrichast in einem wenc von 3 Mar? zu Weichen Dem dicken verdutzten Kontrolleur-te-> sn.,dS in eine Lohnbeweguaa eingetreten sei. beweise zur long es ,edoch:„Halt ihn- zu brüllen. Ans diesen Alarmruf wichtia diese Frage sei und sie unbedingt vor� an° � Wl?■ y* �% r*r.1 ♦ I rt OT /%>£..*9 T*.* t l � T �9 T � �-4.- v„ �. Vv*• f In> I w i �, Y',___. 1 L■ tV tG»s. roß-Serlin. Uj Um das kommende Groß Berlin. Die große Mehrzahl der Gemeinden Groß-Berlins will lZ Einhsit?gemeinde in der neuen Organisation ausgehen, Immerhin sind die Bestrebungen noch stark, die auf Erhal- mng der sogenannten Selbständigkeit der Einzelgemeindcn jiinausl-aufen. Hier kann es nur eins geben: Entweder schaffen wir ein wirkliches Groß-Berlin mit ein« straffen Zentralisation und dann werden die Einzelhemeinden Ver- waltungSorgane dieses neuen Körpers oder die Selbständig- keit der Gelneinden bleibt erhalten. Dann kommen wir zu einem Groß-Berlin mit einem Schattendasein und das Groß- Berliner Kommunalelend wird verewigt. Unsere Genossen können nur für die Einheitsgemeinde, für ein restloses Auf- zehen dcp Einzelgemcinden in einem Groß-Berlin eintreten. Lokalpatriotische Wünsche müssen da znrstcktreten. Leider scheint da und dort kleinliche Ortspolitik dem großen Ge- danken eines wirklichen Groß-Berlin Swine in den Weg zu rollen. Von Spandau haben wir schon berichtet, daß die dortigen städtischen Körperschaften eine mit einem wirklichen Groß-Berlin nicht verträgliche Politik treiben. Aus Char- lottenburg wird berichtet, daß eine gemischte Kommission zu folgendem Ergebnis gekommen ist. In dem Beschlüsse heißt eS ii. o.: Der auf dem Gedanken der Einheitsgemeinde beruhende Rrgierungsentwurf ist keine geeignete Grundlage für eine zireck- mäßige Neuordnung und Verfassung von �.Groß-Berlin, da er die Selbständigkeit und Selbstverwaltung der einzelnen Gemeinden ohne hinreichende Gründe aufhebt und dadurch nicht nur die Bürgerschaft mit erheblirften Nachteilen bedroht, sondern auch die Verwaltung selbst gefährdet. Das Bedürfnis, ine durch die Entwicklung Groß-Berlins entstandenen Schwierigkeiten durch einen kommunalen Zusammenschluß im Wege der Gesetzgebung zu beseitigen, wird für bestimmte gemeindliche Aufgaben an- erkannt. Dazu gehören die heute schon dem Verbände Groß-Berlin überwiesenen Aufgaben, außerdem der Bau und die Verwaltung von Häfen und Wasserstraßen, der Arbeitsnachweis, die Wasser- Versorgung und vielleicht auch die Entwässerung. Vor allem aber bedarf die Finanzlage der steuerkräftigen und wohlhabenden Gemeinden einerseits und der steuerschwachen und überschuldeten Gemeinden andererseits eines Ausgleiches. Darüber hinaus kann ein Bedürfnis nack kommunaler Gemeinschaft nicht anerkannt werden. Als zweckmäßige Lösung des Problems Groß-Berlin empfiehlt Cha.lottenburg die Errichtung eines Kommunalverban- des mit erweiterten Aufgaben, der auch die Aufgaben des Ver- bandeS Groß-Berlin" und des Woh nu ngsv e rba ndeS übernimmt, und die Sehaffung eines LastenausgleichS. Im übrigen muß die Selbständigkeit und Selbstverwaltung der einzelnen Ge- meinden grundsätzlich ausrecht erhalten bleiben." «S". Nachdem die durch eine» spani'chen, ipliiterungsversuchen, ganz gleich von welcher Seite sie. Reiter bereits-vsperrt« Straße für den. Verlebe wieder frei ge-' �llten. energisch entgegen zu treten. Dieselben Gedonien� � macht wurde, feite' em die Helden nach dem Bahnhof zurück. Der � der Diskussion der Genosse Paul Sommer „Berbrecher" war entkommen. Mit prahlerif.cher Geste wurden die fprach sich dann in längeren Nusiührnngen gegen noch nach Pulver riechenden Revolver verstaut. j gemeinschaft aus, die man über die Köpfe der gesaon« Niemand ausser dem„streikmüden" Kcm'rolleur wußte, was i glieder ostng sie gefragt zu Huben, abgeschlossen habe.. K*. der Verfolgte auf dem Kerbholz hatte. Da? Publikum glaubte, es! Genosse Storch Beachtete hierauf über den«" Ms- mit einem Handtaschonräi-ter. einem Bank"'randa wen oder gar j BibliothekSsrage und erörterte die Sa wieripfeiten, die' dem Mörder des französischen Sergeanten Manheim zu tun zu schütz in bezug der Piatzteage sich entgegenstellen. Dcr- haben.— Wenn die Herrschaften aber erst wüßten, daß sich die-ter- jr~W Sf' Kerl sogar erleniW hat, mit einer Fahrkarte 3. Klasse— die zweite Wagen klasse zu benutzen!"— Wir wollen auch in diesem Falle energischen Protest dagenen erheben, daß-bei stder Gelegen- heit m'f den Straßen eine sinnlose Kn alleres veranstaltet wird. Unter Umständen hätte diese„Verhrecherjatzd"\rach ein oder mehrere Menschenteben fordern können. der HaudlungLgebilfen, Genosse achten, daß überall der 7 WW�hreicht. ersuchte, dar« -Uhr-Ladenschlutz durchgeführt�» verde in dem Konsitürengescw' möge. So zum Beispiel werde m uem nette" in der Wilmersdor-er Straße hiergegen ganz gesündigt uird das Bedauerliche dabei ist lioch, daß tepü Erklärung! In den Räumen unseres ebemakigen Jugend,. hcimS, Petersburger Str 39 1, werden unter Misbrauch deS, g e m e i n d u n g na für den Ladeninhaber Partei ergreifen. Hierüber müsse u mehr Rufklärung unter der Art-citericheckt gefcka' en n*er■ � Tegel. Die Gemeindevertretung nahm am Dienstag besonderen Sitzung Swllnng zum GesetzenNv:-m übcr� gzi'l ng zum Groß-Berlin. Obwohl, ocims,-peiersouiger ett ovi, icttu: n mun B v...--v~.-u—-■■ u"'u Namens„Freie Jugend" von einem Juqendgenoss-.'n, der sich von germeister i'.ch lebhaft gegen ben �ie,,! j» uns losgesagt bat. jetzt die verschiedenartigsten Veranstaltungen e n t w u r f wandte, da er den Emzelzemeinden an. getroffen. Um Irrtümern vor allem bei der Jugend vorzubeugen, Srlbswerwaliung nehme, stellte sich die Vertrerang am or erklären wir. daß unsere Organisation nit-tS damit zu tun hat.! des Entwurfes unter der Bedingung, da,; der Eingeme>« Unsere Voran stalttmpen finden jetzt jeden DienStag im Lokal von kreis bis zu 20 Kilometer Radius ausgedehnt werde, nhr m Kotzan, Tilfiter Str. 44. und scden Freitag im Zcichrnsaal der � wurde unser Vorschlag, das Einkammersystem zu Realschule. Riga er Str. 8, statt. Anfang X8 Uhr abends.| schafsung de? besonderen Magistratskollegramsi wie auch g-f „Freie sozialistische Jngcnd Groß-Berlin", Gruppe PeterS..... v"'------- ftorfoffirnn � J1 bürge r Viertel. Zur Verbesserung der Sanntagsruhe im Postdienste werden von morgen ab die Schalterdienststunden geändert und zwar werden die Schalter nur noch am Bormittag in der Zeit von 8 bis 9,45 Uhr geöffnet sein. Die bisherigen weiteren Dienstfttinden von 12— 1 sqllen-in Zukunft fort. Allerdings können auch außer- halb der oben angegebenen Dienststunden noch Einschreibbriefe gegen die besondere Annahmegebühr von 20 Pfennig an den Sonntagen aufgeliefert werden. Im übrigen soll aber der Post- dienst ruhen. Nur die Annahme von Telegrammen ist bis um 10 Uhr abends zulässig., Ter Turn, ercin„Fichte" nahm am 16. d. M. in einer Ver- samrnlung im PlenarsitznngSsaal des Herrenhauses Stellung zum Bundestag in Leipzig. Die meisten Redner. wiesen auf die widerspruchsvolle Haltung des Bundestages hin, mit der sich der Tb.„Fichte" nicht einverstanden erklären könne. Ein Antrag des Tg. Büchbolz(6. Männer-Abt.s den Beschluß, daß nur U. S. P. oder K. P. D., Mih iieder im Borstanv des Tv. Fichte tätig sein können aufzuheben, wurde mit 255 gegen 65 Stimmen de, ca. 30 Stimmenthaltungen abgelehnt. und 17 von den Randaemem»?»: die �tadtveror m-•„jch'f lung soll 250 Mi'-licdcr stark sgin um den Elnzclze»�(fi,. einen größeren Einfluß zu ssichern. Danach käme au' 1 � statt ans 18 000) Einwohner ein Stadtverordneter. Der � meister kam zu dem Schluß, daß die EinheitszemHinde Wege der Telbswerwaltung der Einzelgemcinden gaschafte»�» den müßte, was auch in einer be'onderen Resolution 3" �"1 druck gebracht wurde. Tie Selbst Verwaltungsorgane«pfi sollen selbst über den Abbau der Einzelgemeinden und ss-" bau der Einheitsgemeinde besti'-mcn. Aus den Vr�imisalionen. S Teltow-BeeSkow. Morgen Sonntag, den 20. Fuss, 10 ITfir iiPr/teThert ATninTini � 4.*i fQcEÜn, tags 10 Uhr, KreiSzcneralversammlunz in haus, Emielufer 15, Saal I Rm Dienstag eMeint: Aus dem Gemeludekeden. Die Neuköllner Stadtverordneten zur EingcmeinbnngSsrage. Das Neuköllner Stadtxarlament beschäftigte sich in seiner gestrigen Sitzung mit dem Gesetzentwurf zur Bildung eines Stadtkreises Groß-Berlin. Genosse Großmann sotvohl als auch Genosse Radtke gingen mit der Borlage scharf ins Gericht Sie erhoben Einspruch dagegen, daß man so ohne weiteres über die kommunalen Arbeiterräte hinweggegangen sei. Ebenfalls sei eine Wahlperiode von fünf Jahren viel zu lang, die Wahlen müßten alle zwei Jahr« erfolgen.(Der Kommissionsbeschlnß lautete auf drei Jahre.) Unbedingt zu streichen sei jedes Be- stätigungsrecht de? Ministers deS Innern. Mit dem Zweikammer- stsstem müsse aufgeräumt werden, ebenso mit dem System der unbesoldeten Stadträte. Der ganze Entwurf sei auf der alten rückständigen Städteordnirag, er widerspreche dem, was der' frühere Kommunalpolitiker Paul Hirsch früher gefordert habe. Ein Beschluß wurde nicht herbeigeführt.— Vorher fand die Einführung der neugewahlten Stadträte statt. Eine Vorlage verlangt Nachbewilligung von 470 000 Mark Polizeikosten. Auf Antrag unseres Gelossen Großwann wurde die Vorlag« zurückgestellt. Unsere Fraktion verlangt eine Detaillierung der Kosten und macht die Zustimmung davon abhängig, ob Gelder für Sinwshnerwehren oder Geheimfonds darin enthalten stnd. Hnrtihiti-tei Bei einer Vorlage, weitere 10 Millionen Mark für� die Erwerbs- �"OikUUlij; pU!Z)ytilUc>.l Verantwortlich für di« Redaktton Alfred WIelepp, � Vosiagsgenosienichasl„ssteiljeit", e. 8. m. b H. Berlin.— t»««1' Lindendruckeret und Verlagsgelelllchat, m. b. H. Lchilwaue l-e- � emeAvrcchnunS mit dm RfdtitsfoiiaUIlf' Von Arthur Crisplcn. Peels 50 Pfennig. ßeftellnngen richte man fofort an die öfrlagsücnoffcnfdjaft „frcihcu" e. S. m. b. l?.. SchiWuueidaMw ... Pasteisercosszni Pmtejtiert#@gen ciaiS�©fSi@"V@rlso8S 1.11— III>11'• tBm■ saemmmam Abonniert -EIS 20 PFENNIG vi. iftTE LJ AEHRLICH M. 2.50 lllustrierce Wochenschrift der U. S. P. D. Verbot surgehobeol H Vcrhand der ZchNMer,, Zchr.elderlMLN und Vascheacheiter (pfilinle Berit». Sebastianstr. 87 88) Krantn»«nterkt>ltzu»asbn«d der Sstneider tktzreie 45# und_ Sil« unsere Mitglieder! f#.. Aufruf 511m Proteststreik' Tie Vertrauensmann rsitzung an» Freitag, den 15. Juli, Hot � veschloss.-n, in einen Protcststr'.k e-nzutr tcn. Wis empfe K* fj gliedern, am Montag, de» Äl. Juli, die Arbeit votl-täiw zu lassen und sich an den Knndgr' mn en zu ütleiiißfN. J .>E. t machtvoll an sznacst alten. NB. Gleich):: hg bemerken mir, tag am 21. Juli unser- B.-reou zf schlössen bleiben, Geschäfts-, Werkstatt- und sonstige Sitzungen' 1 tiefem Tage nicht statt Die OrtSverwaltvna. I.A. Willi Lebmanw�� B 3 mm Däiierwüsciig verurrtsserl. verklefn. j:ere!n. RillTI R#lienbereer Sir. 7 UUfil,(Kotibnser Tori. Uenx-nrechanschl. Mp! M.Viß. iLa Vcrkantea| Milch- ii. sc. 2 Lämmer, 1$ Kaninchen Kembach.Laailsbarg AlIeeHl. siestnuraet____ Siiiwac*»*"'««1«» Damen- kleid.Waschk cider.wcifl, rovn, . 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