ke Tat 87.8 st and uts tr) 5-& Den ver mt lles 136 elt ieeid. 1 bit Einzelpreis 15 Pfg.+ 2. Jahrgang . Die Freiheit erscheint morgens und nachmittags, an Sonn- und festtagen nur morgens. Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Haus für Groß- Berlin oder bei direnen Poftbezug ohne Bestellgebühr monatl. 3,-, bei Zustellung unter Streifband 5,-L Die Freiheit ist in den ersten Nachtrag der Postzeitungsliste für 1919 eingetr..cem Redaktion: Berlin NW. 6, Schiffbauerdamm 19 III. Fernsprecher: Amit Norden 2895 und 2896. Mittwoch, den 23. Juli 1919 Nummer 346 Abend- Ausgabe Juferate lesten die achtgespalt. Nonpareillezeile oder deren Raum 1,20 mt., Wortanzeigen das fettgedruckte Wort 50 Pf jedes weitere Wort 25 Pf. Ceuerungszuschlag 50 Prog Familien und Versammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inferate für den daraufs folgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben sein Expedition: Berlin RW. 6, Schiffbanerdamm 19 Bernsprecher: Amt Norden 9768 greiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Programm- Erklärung der Regierung. Die Rede Bauers. glieder über die Mehrheit des Volkes proklamieren. Die Herren Unabhängigen find es, die diese" Diftatur des Proletariats" als die politische Notwendigkeit der nächsten Zeit an In der heutigen Sigung der Nationalversammlung preisen. Aber schon das Schlagwort an fich ist unrichtig. Weite sielt Ministerpräsident Bauer folgende Rede: Kreise des Proletariats lehnen diese Diftatur, wie jede andere Bertrauensvotum für Clemencean. Paris, 22. Juli( Reuter). Nach erregten Debatten über die Wirtschaftspolitit den Friedensvertrag ratifiziert. Damit ist eine Epoche tatur des Broletariats nicht gedacht werden könne. Was die ihr Bertrauen ausgesprochen. Sie haben vor 14 Tagen unter dem Zwang der Weltlage bei der Wiener Reidskonferenz nachgewiesen, vaß an eine Dit der Regierung, hat die Kammer mit 289 gegen 176 Stimmen abgeschlossen, die den gewaltigen Aufstieg Deutschlands und Unabhängigen wollen, wäre nicht einmal eine klassenherrschaft, feinen tragischen Zusammenbruch umfaßte. Aber das Leben geht sondern die Zwangsherrschaft eines Teiles einer Klasse. Aber geben, die weiter. Der bitterernſte Augenblick muß uns Veranlassung mit der übergroßen Wehrheit des Volkes lehnen wir jede Dit Die Forderungen der englischen Bergarbeitet Bilanz unserer Lage Amsterdam, 23. Juli. Der Telegraaf" meldet aus London: Die Konferenz del tatur als ein brutales, gistloses und unzweckmäßiges Mittel aufs entschiedenste ab. Gine Diktatur tann teine neuen Kräfte schaffen, sie kann die innere Natur der Dinge nicht verändern, ganz besonders nicht auf wirtschaftlichem Gebiet. Ich bin mit Bergarbeiterverbandes von Südwales hat gestern über die Gindem einig in der Ueberzeugung die Bauer folgendermaßen Bruck- führung des Siebenstundentages an Stelle des Nichtliert hat: Bauer, London, 22. Juli.( Reuter.) Unterhaus. zu ziehen, mehr aber noch, die zukünftige Marschroute zu betimmen, die für die deutsche Republik sich ergibt. Ich lasse daher die Vergangenheit, lasse die Abrechnung über die Schuld da fir, daß alles so gekommen ist, und lasse den unveränderlichen stundentages beraten und beschlossen, eine Erhöhung des Protest gegen die Vergewaltigung beiseite. Arbeit an der Erfüllung des Vertrages und Wiederaufbau" Die politische Revolution war das Werk der Gewalt; die Stundenlohnes um 14,3 Prozent zu verlangen. Die unseres zusammengebrochenen Volfes, unserer zertrümmerten soziale Revolution kann nur das Wert aufbauender, organi. Ausständigen in Vorkshire hatten dieselben Forderungen aufgeWirtschaft, unseres schwergefährdeten sittlichen Bewußtseins, all fierender Arbeit sein. Die politische Revolution war ous Wert stellt, aber die Konferenz in Cardif ersucht alle Vergarbeiter in das muß mit den gleichen Mitteln auf dem gleichen Boden ge- weniger Stunden, die soziale Revolution wird das Ergebnis Wales, die Arbeit nicht niederzulegen, solange noch verhandelt leistet werden. Für das deutsche Volk gäbe es feine Entschuldi- tühner, aber auch besonnener Arbeit vieler Jahre sein." wird. gung und feine Ausflüchte, wenn es dieser Arbeit nicht gerecht Wenn sie den Beweis dafür haben wollen, so sehen Sie fide Im neuen Deutſchland benimmt es ſelbſt ſeine Ge- doch nach Rußland, das genau, wie es einſt in der zariſtiſchen Bonar Law erklärte, der Ausstand der Kohlenbergleute hide und ist sein ille bas oberife Gebot. Wenn der großen Günden- Maienblüte das Vorbild unserer Realtion gewesen ist, tasse diese völlig beränderten Verhältnisse so oft noch nicht zum heut als das gelobte sand unserer Allerradifalsten silt. Dort habe sich in geringem Maße auf Lancashire, NottingBewußtsein tommen, so ist der Grund dafür, daß sie über dem hat eine Diftatur von heute auf morgen sozialisiert", das heißt hamshire und Monmouthshire ausgebreitet, wo inaimmer noch bestehenden wirtschaftlichen Glend der Kriegszeit den Arbeitern den Betrieb unternehmer- und direktorenrein in gesamt 38 000 Kohlenbergleute ausständig seien. Die Bergleute die politische Umwandlung übersehen. Die Revolution die Hand gegeben. Und was war die Folge? Schon seit Monaten geben mehrere Gründe für den Streif an, darunter die Erhat uns freie Bahn geschaffen, aber es moc die freie Bahn, wie sind Unternehmer und Direktoren wieder zurüdgeholt worden. höhung des Kohlenpreises um sechs Schilling, die fie die Vernichtung auf einem Schlachtfelde schafft. Acht Monate mit Riesengehältern und mit den alten Vollmachten, genau so, g feither ins Land g- gangen, größtenteils den Aufräu- wie die Offiziere des Baren in die„ Mote Armee uideboli boben Lebensmittelpreise, die Dienstpflicht und mungsarbeiten gewidmet, afer auch dem Ausbau des neuen worden sind, zusamt der Kommandogewalt und der blinden Dis- das Berbleiben der britischen Truppen in RußStaatshauses, das Sie in diesen Tagen durch die Annahme der ziplin! neuen Berfassung frönen werden. Damit ist die demokra. tische Republit uricr Tach und Fach. damit hat die dazuhin der mißglüdten Experimente, das mache ich nicht mit! gaben gelöst. Es verdient festgehalten zu werden, daß die Herren Auf der anderen Seite sind wir auch nicht ängstlich vor jedem er äußersten Rechten gerade diesen Augenblid, der das Wagnis. Jeder Lühne, aber den Verhältnissen und Bedürfnissen Hohenzollernsche Kaiserreich auf Nmmerwiedersehen zu den angepaßte Fortschritt trägt fein ureigenes Tempo in sich, das morgen einen Artikel der Deutschen Zeitung" über diese Tagung, Zolen legt, bazu benukt haben, die Wiederherstellung sich gewal jam nicht ändern läßt, ohne Rüdschläge heraufzube- in dem die schwarz- rot- goldenen Farben mit der gleichen Körperder Monarchie der Sohenzollern als ihren ersten schwören. Wer dies Tempo übermäßig beschleunigt, ist tein Bahn- farbe gewiffer Affenarten im 300 verglichen wurden. Diese unProgrammpunt. zu erklären. Daß sie die Revolutionsregierung Er zerstört die wirtschaftlichen Grundlagen der Allgemeinheit, er flätige Befchimpfung brachte die Versammlung in derfür diesen Frieden verantwortlich machen, nachdem das aijer med? Die Abtehr, den Widerstand und schließlich die Gegenartige Erregung, daß sie minutenlang stürmisch die Entfernung tum in unsetige Machtverblenoung den. Krieg und damit von vornherein den Feden verioren hatte, daß sie der heutigen varlamentarischen Regierung den. Kampf ansagen bis| aufs serüftet, auch zum Kampf gegen Geschichtsfälschung. Die Ge ſchichte ſelbit het in den Novembertagen gerichtet, und es ist alter deutscher Rechtsgrundsak, daß der Verurteilie drei Tage lang nach dem Urteil schimpfen darf. Aber die Herren von der Rechten verkennen auch beute wieder die 8eichen der Zeit, wie sie sie 70 Jahre lang verkannt haben. Ich verzichte darauf, die demokratischen Errungenschaften der letten 8 Monate aufzuzählen Kein anderes Rot fann fich joch reiner Demokratie rübdmen. Ganz hr ist noch das Gine uber das Andere zu tun und zu beffern. ich erinnere nur an die grundlegende Umgestaltung unseres Strafrechts und unseres bürgerlichen Rechts, Rechtsprechung bringen wird. Aber wenn es wirklich noch da und bort sondern vielmehr ein feblen von Fähigkeiten, diese Rechte in vollem Umfange auszuüben wieder bei der Zukunft und ib en Ausgaben die Damit bin ich Wir müssen die Eine Revolution der Experimente, brecher der Revolution, sondern ein Schrittmacher der Neaktion. land. " Die geistigen Waffen der ben fchen. Auf dem demokratischen Parteitag verlas Gerland gester Borrevolution. des Berid terstatters des alldeutschen Blattes verlangte. Nur mit In diesem Zusammenhang ein Wort zu den wilden Streiks, Mühe gelang es dem Vorsitzenden, das zu verhindern. die feit Wochen rings um uns aufschießen, abflauen und plök- fichtigerweise gab sich der Herr nicht zu erkennen. Wir verstehen jetzt die Entrüftung der Altdeutschen über die lich wieder losbrechen, und das in einem Augenblid, wo Nationalbersammlung und Regierung mit der Zustimmung der großen von uns wiedergegebene Aeußerung Herots, der Ton der Boltsmehrheit ihr Wort für die Erfüllung des Friedensvertrages reaktionären Bresse sei nicht immer stubenrein. Inzwisten wird nach Kräften verpjäntet haben. Die Barfeileitung abhängigen Sozialdemokratie hat in einem Aufruf an das aber lustig auf den Kaschemmenton der lintsstehenden Presse arbeitende Volf Deutschlands erklärt:„ Der Wahnglaube, dura weitergeschimpft. Butide eine Umwälzung des sozialen und politischen Lebens berbeizuführen, ist ein für allemal abgetan." Wir wollen gern glauben, daß dies die Ansicht der offiziellen Parteileitung ist, und daß der Baffus mehr ist, als eine Salvierung für den ga daß dennoch Putsche kommen. Angesichts der Haltung der ſogenannien„ revolutionären Obleute", die in ihrer Mehrzahl der unabhängigen Sozialdemokratie angehören, ist der Zweifel zu mindestens erlaubt, ob diese Ansicht der Parteileitung für die Gesamtpartei verbindlich ist. Aber der Sak flinat noch feltſamer, wenn dan bedenkt, daß er geschrieben wurde, gerade zu einer Zeit sich ewig wiederholender Buische! Denn was sind denn diese Streits anderes als unblutige Butsche, die der Mehrheit der Bevölkerung und gerade dem arbeitenden Volt durch ihre Störung der Nahrungsmittelversorgung mehr unblutige Wunden schlagen und mehr Schaden zufügen, als je Nun haben alle die Berufskategorien, die in den letzten Wochen Die„ Kriegsgewinnler". Der Tagesbefehl des Ab midlungsfommandos Gardekraft" vom 18. Juli enthielt unter Ziffer 3 folgende Stelle: Nachstehender Brief wird bekanntgegeben, der eine bittere, aber leider allzu wahre Satire auf unsere heutigen Bustände ift. Der Brief ist gerichtet an eine Weingroßhandlung in Frankfurt und lautet: ,, Sie beehren mich fortgesett mit dem Sonderangebot Ihrer Weine, ohne dabei zu bedenken, daß das bescheidene Ginfommen eines penfionierten Offiziers mit Familie nicht ausreicht, um fich den Genuß Ihrer teuren Weine zu gestalten( billigste Flasche M. 12.-). Ich möchte Ihnen empfehlen, sich nur an die bessergestellten Kreise zu wenden, ale da sind: die verschiedenen Kriegsgewinnter, den Baviersammler am Hauptbahnhof au Frankfurt am Main, die Manfutscher in Berlin, die Herren Straßenbahnschaffner und Eisenbahnarbeiter usw. usw. Hochachtungsvoll von H., Generalmajor 3. D. mit 40 Dienstjahren, 2 Feldzügen und dem Einkommen eines 21jährigen Eisenbahn Kräfte im Bolf schaffen unt ausbilden, welche die Demokratic, ein Straßenkampf. joweit sie noch auf dem Papier fteft, ins Leben übertragen.| Dies Echaisen und Ausbilden muß da anfangen, wo der wahre durch Streits die wirtschaftliche Existenz der Republik in grage| Mensch selbst anfängt, in der Schule, in der Erziehung. Wir gestellt haben, empört jede Behauptung zurückgewiesen, als handle müken die 28 affen der Bildung und der Kenntnisie es sich bei ihnen um politische Stämpfe. Es ist selbstverständlich| an das ganze Volf verteilen, bas ist die einzige Bewaff- und eine Regierung, die in ihrer großen Mehrheit aus Sozialnung des Proletariats, die uns tea Sieg für unser demokraten besteht, wird es am allerwenigsten leugnen: die breiten sanzes Volf verbürgt. Mit Gewaltsamfeiten ist keine Entwicklung Boltsmassen haben Grund zur Unzufriedenheit. Die Unruhe in Renieren ist erit recht, obwohl Demagogen dem Bolt heut vor Arbeitsscheu zurückzuführen. Der würde am allerletzten Abhilfe zu fördern. Jedes Handwerk sett seine Lehrzeit voraus, und das unserer Arbeiterschaft ist nicht auf Strafehlsucht und nicht auf reden wollen, dies verantwortungsvollste Handwerk lerne sich in schaffen können, der nicht den berechtigten Stern in dieser paar Volksversammlungen und mir ein paar Resolutionen. Streitbewegung zu erkennen vermag. Auf der einen Seite Bir müssen wieder Respekt vor Sachfenninis und Erfahrung Genußsucht und zügellose Verschwendung, ein Prassen dant Sachkenntnis und Erfahrung möglich machen, damit die Demo- gemeinheit, Rapitalflucht und Verschiebung von Vermögenswerten. Striegsgewinnter, daß sie die wahren Nutznießer des belommen, wir müssen jedem Befähigten die Erwerbung dieser einem sinnios verteuerten Schleichhandel auf Kosten der Aα-| Der Geist des Volles werde. die taum zum Bezug der rationierten, ganz gewiß aber nicht zur darüber, daß die hungernden Generale und ihresgleichen So nicht schon längst Mülkutscher, Straßenbahnschaffner oder Das sind Binsenwahrheiten, aber sie sind uns in der Ver- Bezahlung von unrationierten Lebensmitteln ausreichen. g dieser Zeit fait verloren gegangen, wo viele in der stellt sich weiten Arbeiterkreisen heute die Lage dar. worbenen Mitgliedschaft einer Partei das Anrech: auf greifen sie zu dem einzigen Mittel, das nicht beffern, sondern Eisenbahnarbeiter geworden find. Vielleicht richtet Serr | toit, Und num arbeiters. Ein Bild unserer Sci.. gez. Bartsch. Jetzt erfahren es die Arbeiter, daß sie die eigentlicher Stampfererstelle erbliden, ja wo ganze Parteien, trotzdem sie die nur verfchlimmern fann: zum Streit! Auf weijen Anraten? Noste einen Arbeitsnachweis au diesem Zwecke ein. auch dieit darstellen, das Recht auf eine Dittatur ihrer White| ( ortletail a Die Rede Bauers. ver vaalittery lifert forro, Yondern, wie ich vortin gew Get, wir haben dem Friedensvertrag unter Hwang un sagt habe, den Arbeiniehmer als Mitarbeiter und Mitbefiber Unters, rift gegeben, aber daran ist fein Zweifel erlaubt: in den neben ben Arbeitgeber feben wird. Die Regierung Grenzen der Erfülübarkeit darf uns feine Schuld und kein Bo Wer hat zumindestens nicht abgeraten, nicht vor ben Folgen gebon unten herauf bud be who igres, influffes au berauben. machen, bie von Anfang an für die bedingungslaje Annehme fonnte sich nicht entschließen, diese zutunftsvollen Organisationen wurf treffen. Dieser Vertrag legt uns bie Pflicht zur Arbeit aut burch eine behörbliche Neglementierung von Das mußten gerade bie sur Nichtschnur ihrer inneren Bol ( Fortsehung von Seite 1.) Qier fins ja Butsche, Erhaltung ber Reichseinheit Angesichts dieser durch Vertrag und Selbsterhaltungstrieb begründeten Berpflichtung aur arbeit sehen viele bie einaig biese Arbeit im Notfall zu erzwingen. want? Sicht nur eingeine Vorgänge berechtigen uns, bon frebei. haftem Mißbrauch zu sprechen, den kommunistische und andere Aber weiter: die Regierung hat den Bertrag von Bersailles waren. Drahtzieher mit den Arbeitern, mit ihren berechtigten Forde vor allem des mmgen, mit all diesen wilden Streifs getrieben haben. Die atabomische Anerkennung von der Torheit der Putschtaftit nüht vegen unterzeichnet. Diese wäre aber das wird mir dies Rettung barin, Ope nichts. hobe Haus bestätigen aufs ernsteste gefährdet, wenn wiederum von Berlin aus zentralistisch und behördlich das ganze Wirtschafts- Sie berweisen auf die brafonischen Bestimmungen gegen Streit hier werden ja Putsche veranlaßt. Nicht am Dtaschinengewehr leben gegängel: würde. Dazubin hat die Ottupation im Westen die Levin eriaffen hat. Sie verweisen auf das Vorgehen b ertennt man ben Butsch, sondern an feiner Ge- unsere Grengen in einer Weise flüssig gemacht, daß dem Budapester Mäteregierung bie Arbeitslose während der G fahr für bag allgemeine Boltsleben, an feinem 2il. Schleich handel alles zugänglich ist, während der loyale zwangsweise nach Orten geschickt hat, wo es an Arbeitsträf fen, gewaltsam eine Umgestaltung berbeiguführen. Golange bie Sanbel nach wie vor in den Feffeln unfrei machenden Vor- mangelt. Die Reichsregierung lehnt dieje Praktiken der Di Herren Unabhängigen nicht den Wut aufbringen, offen und schriften läge. Das bedeutet für die Industrie: entweder Battieren tatur des Proletariats ab. Echon weil sie nicht einseitig g gerade dagegen Front zu machen, müssen sie sich den Vorwurf mit unsauberen Schleichhandelserisiengen und dadurch Arbeits die Arbeiterschaft vorgehen unb ben bürgerlichen Nichtstuern bez Beibeuligfeit gefallen lassen. Auf dem Budapester Näte möglichkeit oder lahmgelegt zu sein, während die weniger feinem Belieben faulienzen lassen will. Aber die Neichsregi fongreß hat der Boitsbeauftragte hißtor die landwirtschaftlichen gewissenhafte Konkurrenz im vollen Betrieb ist. Der stärkste rung und mit ihr die Barteien, benen es ernst ist mit der Ber und die Industriearbeiter davor gewarnt, Lohn- und Wehrforde- Grund aber gegen eine Gestaltung des gesamten Wirtschafts- tragserfüllung, werden sich überlegen müssen, wie wilde und rungen zu stellen, indem er befonte, wenn heute jemand mit lebens nach einem Schema ist der, daß die Bedürfnisse der ein überlegte Gireits, bie ohne oder gegen die Barole der Organ übermäßigen Forderungen aufträte, so tue er dies nur auf Kosten seinen Industrien völlig verschieben find, daß die Krankheitsfation und Barteien erfolgen, berhindert werben Lönnen. bes Gesamtproletariats! Wo batte bei uns je ein Unabhängiger erscheinungen der einzelnen Wirtschaftszweige nicht mit ein bie Tarifvertragsregelung vom 23. Dezember 1918 hat bie ober ein Stommunist folche Worte gefunden oder gar folchen Wor- und berselben Medizin geheilt werden können. ten gleichgefonnene Eaten folgen lassen? Nein, bie Unabhän gigen schweigen, und die Kommunisten zufen sum lepten, unerbittlichen Kampf. Eine Regierung, die diesen Namen verdient, muß handeln. Thre Aufgabe ist es nicht, por jebem leichtfertig bom Baune brochenenen Streit zu tapitulieren. Aber es ist ihre Aufgabe, berechtigte Gründe zur linzufriedenheit zu beseitigen und ihre Bolisgenossen darüber aufsuflären, was heute burch feine Macht zu ändern, was als unselige Erbschaft des Krieges gemeinsam getragen und abgetragen werden muß. as fich im neuen Deutschland ant gründlichsten geändert Fat, bas find beiterbewegung ein langumfämpjtes Biel endlich erreicht. Diefe bracht, alten Zwang zu brechen und neuen Zwang nicht einzu ausgestaltet werden. All diese Weberlegungen haben uns zu dem Entschluß ge vorerst provisorisch getroffene Regelung soll in Bälde gefepli führen. Wir werden daher entschlossen an den Abbau der Refte der Kriegswirtschaft Bur fol mu neue min nun unm Ente AbI bon geid Zobe wie fie. unb weft Red ihr licher nab Strie Der Bet den und nale mus De wit bon nid beut ro bedrohen diefe Unser Ziel muß das obligatorische Schiedsgericht fein, bad bie Streits auf bas äußerste Maß und die schwersten Fälle be gehen; die Kriegsgesellschafter sind aus der Nat der Blockade Fift schränkt. Dies Biel tann natürlich nur erreicht werden im eng boren, die Aufhebung der Blockade muk ibr Ende herbeiführen die syndikalistisch- kommunistischen Treibereien Dür unfere fünftige Wirtschaftspolitik werden drei Gebote richtung feftung, bie fich der beutsche Arbeiter errichtet hat, in mehr d sebend fein: 1. Sozialisierung, soweit als möglich, und feinereli neue Er bewiesen, daß die Einsicht in die wirtschaftlichen Notwendigkeiten einem Buntt. Aber gerade der letzte Gewerkschaftsfonarch hal fwerungen für die Fünftige durchgehende Soziali fierung. 2. Sicherstellung des Bedarfs der Minderbemittelten an und Möglichkeiten bei dem gewerkschaftlich geschulten Teil der 8. Gernhaltung überflüffiger Luguseinfuhr, die unfere der Krankheit dieser Beit Herr werden und Erschütterungen be Sahlungsmittel verschlechtern müßte, und überhaupt jeber Gin- meiben, bie, wie biefer Tone fuhr, die unsern& rbeitsmarkt ungünstig beeinflussen würde. In den Grengen dieser drei Gebote aber Freiheit der Wirtschaft, Geranziehung jeder Initiative und jeden Kredits, Dezen ohne jedes Maß die Allgemeinheit bedrohen. Es ist nicht mehr in das Belieben des einzelnen geftel lichen Lebens. Nahrung und Kleidung. im Beruner Berkehrsstreif, aus der gemeinsamen Arbeit zieht, duldet feinen Adeinbesit und tralisation der Mitarbeit an der Aufforstung unseres wirtschaft ob er feine Pflicht tun will, und nicht der einzelne ift es men Der Staat bie Machtverhältniffe im Wirtschaftsleben. Auf ber einen Seite außerordentliche Entwertung des Stapitals, auf der anderen außerordentliche Steigerung der Löhne, das hat bon Grund auf das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeit. geber umgestaltet. Der linteil, den der eine und der andere Fein alleiniges Bestimmungsrecht des Unternehmers mehr. Die Macht des Arbeiters, Sie toerben verstehen daß ein Mann, ber, En ber Spike aller Bemühungen, bie Bollslage zu beffern, twie ich, feit 30 Jahren in der Gewerkschaftsbewegung steht, also muß natürlich dort, wo seit Anbeginn gegen die Vormacht des Arbeitgebers gebie Ernährungsfrage tämpji wurde, bas mit Greude fejtjiellt bie Macht bestehen. Die Seichsregierung hat bereits 1⁄4 Miniarben Arbeiters is gemafen, feine einstige Bechtlofigteit geworfen, um eine Berbilligung der ausländischen Lebensmittel bie Staaten ibrerieits auf einen Teil ihrer Souveränitäi gibten müffen zugunsten des Wölferbundes. hört der Geschichte an. herbeizuführen. Das Ende der Blockade muß von ihr mit aller Diese Umschichtung im Einfluß auf den Wirtschaftsprozeß Energie dazu ausgenugt werden, um weitere Berbilligungen zu muß die Griüßung lest forbern, er muß die Richterfüllung o auf den die folgen der Pflichtverletzung fallen. hindern fönnen. Der Friedensvertrag ist einigermaßen nur dann durchführbar, wenn jeder Deutsche auf einen Teil seines Gelb p finden. Darum wird Ihnen die Reichsregierung ein Gefes über hafter rebite ben Schleichhandel durch das einzige Mittel un- it, acigt am besten die Notwendigkeiten unserer inneren Politi muß ihren Ausdruck auch in unseren öffentlichen Einrichtungen erzielen, um dutch günstige Abschlüsse und Erreichung borteil und den auszupestalten das höchste Riel unserer äußeren Polttil Der Vergleich mit dem Wölferbund, an dem beteiligt gu felt feiner bisherigen Stellung, lediglich als Arbeitstraft, heraushebt Nahrungsmitteln. Auf eine Rationierung der witigsten Bestand. Volfsgenossen in unseren Bartei. und Lohnfämpfen, in unferet mehr allein der kapitalistische Besi, sondern die produktive Mit einstweilen nicht verzichten können. Aber bei dem allgemeinen Bartei, die fich deutschnational nennt, als läge darin ein Unter Der große Gebante dieſes Gefehes, das damit bie Joze bes napi bacht gelegt werben, bag auf allen Gebieten ber frele pander liner Tagung bedürfen taum einer Burüdweiſung. D lismus endgültig verneint. Es beseitigt nicht den Unternehmer, nicht wieder zu berantwortungslosem Sandel mit den Interessen. Redner dabei von der gottberfluchten, ruchlojen Republi" prod aber fein einseitiges Uebergewicht, es fest fiber bas Brivat interesse das Allgemeininteresse, es beenbet ein für allemal das Beitalter der lebendigen Maschine" und bahnt den Weg zum deal des Sozialismus: zum gleichberechtigten Mitarbeiter und Witbefizer. Während die Reichsregierung fo generell bas Machtverhält. nis innerhalb des Wirtschaftslebens auf neue Grundlagen fiellt, geht sie in besonderen dazu geeigneten Fällen weiter. Sie giebt aus dem Arbeitsprogramm des Stabinetts Echeidemann, das von In den nächsten Tagen einen Gesezentwurf vorlegen wird, womach die dem öffentlichen Verkehr dienenden Stromerzeugungsanlagen( über 5000 Stilowatt), soweit sie nicht bereits tommuniali. ber Allgemeinheit werde. Danach wird zuerst die Bewirtschaftung der Zegtilien Die würden! fann in diefem monarchischen Taumel nicht erstaunen. Ber wunderlicher ist schon die Aeußerung des Herrn Herat, feine umgeftaltet werden. Das Kabinett hat beschlossen, die aus der möglich gewesen wäre, als ber Often von Waffen startte Partei habe bon einer Gegenrevolution abgesehen, obwohl fit Striegswirtschaft noch vorhanbeenn fertigen Stoffe unver. Herren ahnen nicht, hem alles sie geeunt in unerschütterlicher aüglich und binnen fürzester Frist der Bevölterung ausu. Front beim Bersuch einer Reaktion sich gegenübersehen führen. Dabei wirb Borforge getroffen werden, daß bie Aber entschieden minberbemittelten reise, die Arbeiterschaft lebenswichtiger Be triebe, die Beamtenschaft, unsere Kriegsgefangenen in erster Linie bekämpfen unb nieberkämpfen müffen wir ben Schrei bearbeitung zugeführt, um damit den beteiligten Industrien und alte, waffenstrokende Reich! ihrer Arbeiterschaft Beschäftigung zu geben und gleichzeitig die nach Nache, thr übernommen wurde, die Konsequenzen, indem sie dem Hause berücksichtigt werden. In gleicher Weise werden die noch vorhan der feit der Unterzeichnung des Friebensvertrages aus fenes bnen nicht unerheblichen Berräte an Wolle sofort der Weiter fleinen Gruppe bringt, die fein schöneres Jdeal tennt, als das Leitungen( über 50 000 Bolt) in den Besis bes Neidjes übergeführt zu stellen. Die aus der Kriegswirtschaft stammende Bentral Frangose Barbusse, der den Schrednissen des Krieges die beredteft fiert oder im Befih der Freistaaten find, sowie die Hochspannungs. Versorgung der Bevölkerung mit Stoffen auf breitere Grundlage folchen Gedanken erfüllten Menscheniums an unser Chr. Der Immer häufiger bringen die Stimmen eines neuen, bon Gin weiterer Schritt auf dem Wege, die aus den Kriegsver. Sprache verliehen hat, foricht im Remen bes böllerverbindenben werden. Ein weiteres Gefeß, das die Braunfohlenerzeugung organisation, die Reichs- Tertiloftiengesellschaft wird abgebaut. fozialisieren soll, hoffen wir binnen furzem zur Vorlage preif 81 machen. Damit werden awei Wirtschaftsgebältnissen hervorgegangenen Bentralisationen zu beseitigen, ist biele bon faum zu unterschätzender Bedeutung in ben die Aufhebung der Debisenordnung. Ihre Bestim Allgemeinbesib überführt. Was es bedeutet, wenn die Ge mungen haben sich immer mehr als undurchführbar und heute samtheit die Krafiquellen in der Hand hält, ohne die fuit fein ais nahezu merilos erwiesen. Die Aufhebung fett voraus eine Betrieb zu leben vermag, brauche ich nicht auszuführen, aber auf Ergänzung der Vorschriften zur Aswanderung des Ka. eines darf ich buweisen: Der Herr Reichsfinanzminister hat pitals nach dem Ausland. Sie bringt andererseits eine wesentbiche Erleichterung des Postverkehrs. Die zuletzt nur Steuer sind bereits dem Eiaatenausschuß zugegangen, der Ent„ Die Demokrasie ist unbefiegbar. Aber diese fidfal schwere Auferstehung des Menschengeschlechts wird sich in einet durch Auserwählte und die Welt bevölkert ist von erleuchteten ruhigeren und schöne en Form entfalten, wenn fie geflärt with Gewissen und solchen, die guten Willens find." Dies Bekenntnis ist unser Bekenntnis! Wir nehmen blefen hnen seine Pläne mitgeteilt. Das Reichsnetopfer und die Umja noch als Folgeerscheinung zur Devisenordnung aufrecht erhaltene Stuf von jenseits der Grenzen auf, mir sind einig im Glauben wurf einer Reichsabgabenordnung folgt dieser Tage. Gekrönt Benjur des Brief- und Zelegrammverfehra fann endlich beseitigt an bie Unbesiegbarkeit her Demokratie, die nicht nur die Gleic tverden. Damit fällt eine der am unangenehmsten empfundenen helt zwischen den Volksgenossen. sondern auch die Gleichheit werden soll diese neue, ben fogialer Gerechtigkeit getragene SteuerGesetzgebung Fesseln der Kriegszeit. Notmenbig natürlich und nicht zu entbehren ist bei all diefen Erleichterungen die bon mir bereits erwähnte Kontrolle der Ein. und Ausfuhr und die dadurch Burch eine Steichseinkommensteuer, die durch das ganze Neich Reichs und der Interessenten, einschließlich der Verbrauchs. au erzielende Beteiligung bes gleichmäßig beranlagt werden soll, und die ihrerseits Organisationen, an der Preisgestaltung und ber Verteilung. wiederum notwendigerweise zur Schaffung einer Meichs. Wenn dadurch die leidigen Hochfipreis- Festjehungen überflüffig fteuerberwaltung führen wird. Damit rust die Finanz- würden, so wäre das der Todesstoß für den Schleichhandel. gesetzgebung 111 weitesten Umfang in den Händen bes Reichs. Freiheit und Brüderlichkeit zwischen den Völkern, ben Volle bund erschaffen muß. bea ftim fre brü rifti βατ Sel word Deu teb on to p Aron Bieg baß deffer คน H Bari bie tomn Staa ertiä Bet Com chut Ben Im n rüd Bu le ber 98. uns daß trei einer an, eing fichti bert besto auf wir bor Stel Bergewaltigung Deutsch- Desterreichs. Der Friedensvertrag, den die Entente Deutsch- Defterreld Der wirtschaftlich Schmache bedarf heut mehr denn je der auferlegt hat, widerspricht dem Selbstbestimmungsrecht det Die Berfassung schafft die Reichs Gisenbahnen. ftaatlichen Unterstübung. Sie sehen, an feinen Bedürfnissen Nationen und beweist die völlige Unfähigkeit des Imperia ber übrige Bergbau folgen foll, macht bas Reich gum wichtigsten Daren wollen wir meiter bauen. Bahlreiche Schriftstüde, die fich lismus, eine internationale Ordnung zu schaffen, die mit Die Sozialisierung von Gleffrizität und Brauntoble, ber balb nehmen wir das Maß für unsere wirtschaftspolitischen Schritte. Haltor des Wirtschaftslebens! Weit diesen drei Machtmitteln ist im Besis des Reiches befinden und nicht mehr ihren ursprüng den Lebensinteressen der Völker in Einklang zu im demokratischen Elaat die Mehrheit des Volkes jederzeit in der lichen, meist militärischen Zweden dienen, follen für bie Bwede gen wäre. Lage, dem deutschen Wirtschaftsleben die Form und den Inhalt zu der Ansiedlung weit unter dem heutigen Lagwert abgegeben geben, den fie für richtig und möglich hält. Das Reich ist wie amandem gegenüber, fei es die Großindustrie, sei es sonst ein werben. brin Waren bei den Bestimmungen des Friedensvertrages in Stonzern, in 8ufunft machtlos. Damit ist in der Tat die Beit abwisbaren Aufbesserungs- Forderungen entziehen. Nur müssen maßgebend, daß Deutschland wieder zu einer militärischen ber gewaltfamen Umwälzungen für jeden bemokratisch Denkenden alle Wünsche ihre Grenze finden in der Leistungsfähigkeit des Gefahr werden könnte, so spielen natürlich solche Erwägun abgeschlossen. Men das Volk in die Regiernug einseht, ber fonn Betriebes. sein Wirtschaftsideal verwirklichen, fotveil sich beale verwirtlichen Angestellten in den Dieichs, Staats- und Kommunalbetrieben. laffen, ohne eigennüßige Hindernisse befürchten zu müssen! ie wir den uns gewordenen Auftrag des Bolls erfüllen wollen, bas geigt Ihnen die Tatsache, daß, wir diesen Zustand herbeigeführt Für das gesamte arbeitende Volf gilt es, bie Sozialpolitil. Entente durch Befriedigung der nationalistischen Appetite der Tschechen und Italiener ebenso wie bei der Erfüllung ber tschechischen, rumänischen und jugoslavischen Ansprüche haben oder ihn ehestens auch durch Schaffung gweddienlicher nach räften weiter auszubauen. Die vom Reichsarbeitsmini- gegenüber Ungarn offenbar die Absicht verfolgt, fich in ben Monopole herbeiführen wollen. Nach den politischen werden wir fterium bereits angekündigte Novelle aur Reichsversicherungsord neuerftandenen Staaten getreue Bundesgenoffen beran auch die wirtschaftlichen Schissal bestimmungen in die Hand nung, die eine Erhöhung der Invaliden, Alters un Rinder- auziehen. Daher die Verhinderung des Anschlusses Deutid renten bringt, wird Jonen in ben nächsten Tagen zugehen. Die Defterreichs an Deutschland, die Losreißung der Deutſchen Ein Wort zu der vielberebeten lanwirtschaft". Das große Bieform der Reidsversicherungsordnung soll in aller Südtirols und Böhmens, daher die völlige Preisgabe del Die mo Grundiaßes des Selbstbestimmungsrechts der Nationen. Dazu kommt noch im deutsch- österreichischen Vertrag Cine große Zahl die ökonomische Bergewaltigung. Dem Heinen nicht gegen eine neue, für. den Frieden gugeschnittene vertauschen. geber und Arbeitnehmer an bem großen Bert tätig, das die es einfach unfäbia ift. Die Bedingungen find betart, bab Die Regierung will die 8wangsjade der Kriegsgesellschaften nen und in engster Verbindung mit den Bertretern der Arbeit. Bande werden finanzielle Laften aufgebürdet, die au tragen Die Reichsregierung hat sich zur verfassungsmäßig und ge- in die Erscheinung treten laffen wird. Ob freilich allen Wünschen felbft Deutsch- Defterreich in eigene Berwaltung nähme fozialen und demokratischen Grundsäße der neuen Republit flar zuletzt nichts anderes übrig bliebe, als daß die Entente bei der jämmerlichen Finanzlage des Reichs Rechnung getragen Waz da zusammengeftlimpert worden ist, ist eine völlige Befondere Verantwortung empfindet die Regierung für die lich aus Deutsch- Desterreich auf die Dauer eine Aolonie Unmöglichkeit, außer die Entente glaubt, fie fönne tvirt des Bolles selbst legen. Kabinett hat diese Bangalartellierung aller 8weige der nächster Beit in Angriff genommen werden. Wirtschaft abgelehnt, bie fozialdemokratischen Mitglieder des dere Umgestaltung und Vereinheitlichung des Kabinetts vor allem, weil sie in der Blaniwirtschaft die ernsteste Arbeiterrechts schreitet schmell vorwärts. Gefahr für die böllige Durchführung des Sozialismus fehen! bon Sachverständigen ift in verschiedenen fehlich festgelegten Schaffung von Betriebsräten gesamten Kommissio toerben fann, ist eine schwer zu beantwortende Frage. and bon Bezirkswirtschaftsräten, die in einem Reichswirtschaftsrat ihre Spike finden sollen, entschlossen. Das Gejeb über die rotrtschaftlich Schwachen in der Beamtenschaft. Wir sind von der machen. Betriebsräte wird Ihnen in diesen Tagen, der zweite Teil über Erfenotnie durchorungen, ihren Ansprüchen durch ein neues WeBeartswirtschaftsräte im Herbst zugehen. In diesen Organi antenbesoldungsgefeß, das sofort in Angriff genommen werden ftim gebr gefi Sem den tag mon bert alle und Stre 50 rat brad Itali Bir bom Aus tim gege abe reaf nati und toir Stan mich Es wäre aber falfch, dieses Resultat blog ber fub fationen sieht die Regierung die aus dem werftätigen Wolf soll, Rechnung tragen zu müssen. Eine glatte lébertragung der jektiven Unfähigkeit der Versailer Gewalthaber und der heraufwachsenden Instanzen, die Borbereiter und später Eräger Betriebsräte auf die Beamten verbietet das wesentlich anders ge- nationalistischen Berblendung ihrer Fleinen Bundesgenoffer ber Sozialisierung sein sollen. In ihnen werden Organe ge- artete Arbeitsverhältnis. schaffen, auf denen eine tommende Gemeinwirtschaft ruhen muß, zuzuschreiben. Das Resultat ist vielmehr der objektir big nicht, wie die unter dem hlagwort Planwirtschaft" fage alles Gedeihens fehlt oder regellos unterbrochen und gett- das nicht imftande ist, den verwüstenben folgen bes All das aber bleiben Pläne und Entwürfe, wenn die Grund- Unfähigkeit bes imperialistischen Shitems suschr Serr au merden. Dieie fönnten nur übernundarie elende, an Unternehmes berewigen, tärten und meilia nicht heletitet tirb die Webeit FRATE 211 leb g Det te ell Cit gi gen ad ez ni rd efe lid Da Len ng ge iefe all hal tent Ht wit vet суб Faat 11 bur die bereinten Anstrengungen und die Es ist natürlich ein boffnungstoles Beginnen, Blättern Die Infernationale ber sozialistischen Studeren. folibarifche Hilfe aller Völker. Der Imperialis. vom Schlage des„ Berliner Tageblattes" diese elementare mus aber vernichtet die Solidarität und schafft immer politische Einsicht zugänglich zu machen. Ein Blatt, das sich Im Februar veröffentlichte die Gruppe der revolutionären neuen Gegensatz und Feindseligkeit. Erst seine Ueber- noch selbst durch Herrn von Brockdorff- Rantau bescheinigen sozialistischen Studenten Frankreichs ihr Manif it an die fogialle windung durch den Sozialismus fann die neue Ord- lassen mußte, daß die Sekpolitik ihres Chefredakteurs stischen Stubenten der ganzen Weit". Da ihr Aufruf für die nung schaffen, ohne die die Wiedergeburt der Menschheit während der Friedensverhandlungen ein einziges Gründung eines internationalen Buntes der sozialistischen Etw unmöglich ist. grober Fehler gewesen ist, kann politisch schtver mehr denten in allen Ländern stärksten Wieberball gefunden hat, wurter ernst genommen werden. Wenn das Berliner Tageblatt" die Schweizer Genossen beauftragt, im Somitee zur Vorbereitung Anspruch darauf erhebt, den wohlerworbenen Ruhm eines eines im Dezember einzuberufenden Kongresses zu gründen. fonfusen politischen Hezblattes auch weiterhin zu bewahren, Einige Genfer Genossen riefen darauf das Internationale so wollen wir es in diesem Vorhaben nicht stören. Der Protest der Sozialisten. Wien, 22. Juli.( Norr.- Bur.) wirtschaft. Die Verschlenderung von Staatsgeldern. Der Werbeunfug. Komitee der sozialistischen Studenten"( 8 Rue des Chaudronniers, Genf) ins Leben. Das Komitee forbert alle Gesinnungsfreunde auf, baldigst mit ihm in Verbindung zu treten. Auf dem ersiem Kongreß fell zunächst die Verfassung des internationalen Bundes festgelegt werden. Dann wird er Stellung nehmen zum Bes failler Frieden unb sich entscheiden, ob die studentische Inters nationale fich der zweiten oder der dritten Internationale an fchließt oder ihre böllige unabhängigkeit bewahrt. Die wichtigs Fragen sind noch Hochschulreform und sozialistische Propagande Negerunruhen in Washington. In einer der heute abgehaltenen Bersammlungen gegen den Ententeimperialismus und Gewaltfrieden hielt Friedrich Abler eine Ansprache, in der er den Friedensvertrag bon St. Germain einer heftigen Kritik unterzog. Er be. zeichnete den Friedensvertrag in wirtschaftlicher Hinsicht als bas Lobeßurteil Deutschösterreichs. Der Imperialismus reize, wie es ihm passe, die Völker entweder auseinander oder unterjoche Der Friedensvertrag legt ung die Verpflichtung auf, fie. Deshalb erheben die Deutschösterreicher Broteft gegen die Art innerhalb weniger Monate unfere Wehrmacht auf 100 000 unb Weise, wie bie Entente das Problem von Deutsch Mann herabzusetzen. Da sich die Stärke der Freiwilligen westungarn löse, und verlangen, daß den Westungarn das formationen auf ungefähr eine Million Mann beläuft, zu nennen. Recht auerfannt werde, werde, nach ihrem eigenen Ermessen ihr Schicksal werden/ des Heeres überflüssig. Die notwendige Folge bestimmen. สิน Die in ben lichen Bestimmungen enthaltene 3 umutung auf Heber. Tung daraus müßte die fein, daß die Werbestellen der Freinahme bon minbestens 50 Milliarden Kronen willigenberbändeendlich ihre Tätigkeit einstellen. Kriegsanleihe durch Deutschösterreich bedeute den Staatsbankrott, dessen werden die Spalten der bürgerlichen Bresse tagtäglic Der Nebner gab schließlich der Erwartung Ausdruck, daß die mit neuen Werbeinferaten angefüllt, die all die schönen Abend tam es wieder zu ernsten Negerunruhen. Es wurden vier Bett tommen werde, wo bie Deutschösterreicher den Drud, Bhrafen von Deutschlands Bedrohung durch den äußeren Berfonen gettet, barunter zwei Detektive, und viele vere ben der Friedensvertrag ihnen auferlegt, abschütteln werden, und inneren Feind bis zum Erbrechen wiederholen und zum wundet. Nach der Times" ist wegen Sex Negerunruhen ber Belagerungszuftenb über Washington verhängt werden. unb er sprach die Zuversicht aus, baß ber Geist der internatio. Eintritt in die Freiwilligenberbände auffordern. nalen Solidarität die Welt des Imperialismus und des Rapitalis. beinabe jo, als wolle Deutschland aufrüsten statt abrilften. Nach diesen Werbeinseraten zu urteilen, erscheint es mus überwinden werde. Statt Bonben, 22. Juft. Das Reutersche Burcau melbet aus Washington: Gesters Uus aller Welt. Eine Minenexplosion. Cambrai, 22. Juli. Eine auffliegende Mine hat zwölf Bersonen, darunter fech EN Theaternechrichten. Jm Wallner Theater fintet am Geses" von Paul Bader statt. Wir halten diese Werbeinferaten für vollkommen überflüssig In einer anderen Bersammlung erklärte Staatsjefretär und gefährlich. Sie verstoßen gegen den FriedensDeutsch, daß die ergänzenden Bestimmungen des Vertrages vertrag und plündern außerdem die Staatskaffe in der von St. Germain derart seien, daß sie der schwache Staat bedenklichsten Weise aus. Die Summen, die bisher für nicht ertragen fönne. In der letzten Stunde wendet sich das Annoncen und Plakate ausgegeben worden sind, geben in deutsche Kriegsgefangene, getötet und zwei Gefangene berlega beutschösterreichische Proletariat an das internationale Proletariat um dessen Hilfe. die Millionen. Den Werbestellen scheint von der MeAn einer arderen Bersammlung windte fich der Staatsfekretär zu werden. Auf die finanzielle Notlage des Volkes wird 25. Juli die 25. Aufführung des sozialistischen Dramas„ Das gierung ohne Bedenken ieder Betrag zur Verfügung gestellt bes Aeußern, Dr. Bauer, gegen die territorialen Bedabei keine Rücksicht genommen. Beau timmungen, die zwei Fünftel Deutschösterreichs der Frembherrschaft preisgeben und eine nationale Bea Und der Erfolg dieser Werbungen? Wie die Freie brüdung fonbergleichen bedeuten. Besonders charafte Beitung" berichtet, bat ein einziges Sturmbataillon im ristisch für das Vorgehen der Entente sei die Lösung der un. Often in einem Monat 32 000 Mark für Plakate und garischen Frage, hinsichtlich welcher ber Grundfab des 120 Mann, von denen 40 als ungeeignet entlassen verden Photographie in natürlichen Farben" spricht Dr. Jens ühen welcher der Grundfaß des Annoncen ausgegeben. Gemeldet haben sich daraufhin nur Selbst bestimmungsrechts gänglich übergangen worden sei. Die wirtschaftlichen Bestimmungen feien berart, daß mußten, so daß noch 80 Mann übrig blieben. Demnach unter Vorführung von zahlreichen farbigen Lichtbildern am Mitte Deutschösterreich auf 30 Jahre seine Unabhängigfeit in foftete also dem Staat ein Freiwilliger schon 400 Mart, wody, ben 23. Juli, abends 7% Uhr. Mit dem großen Fernrohr leber Beziehung berliere. Die van Deutschösterreich noch bevor er überhaupt ein Gewehr in die Hand genommen wirb jebt am Tage die Benus, am Abend Firsterne und Sterne u bedenden Kriegsschulben würden insgesamt 70 Prozent batte. Dieser Unfug muß schleunigst aufhören. Wir wollen haufn im Herkules gezeigt. on 68 Milliarden betragen, so daß 8000 kronen auf jeben nicht aufrüften, sondern abriften. Abgesehen von der Ge topf entfallen. Eine Familie mit fünf Stöpfen wäre mit 40 000 dronen belastet. Dieser Schmachfrieden fönne nur durch den Bieg der internationalen Solidarität vernichtet werden. Der 16 f id ber feld Titil uns erez bie ter Ber etn Bera eine Fid Die chet Dent met bas bon Det efti ben net vir ben fen ben Apia jeit eld Det ria " fährdung des Friedens, schröpfen die Werbeinferate die Staatstaffe in einer Weise, die angesichts unserer wirtschaftlichen Notlage als frivol bezeichnet werden muß. Matrosenjeje. Seit einigen Tagen wird in der reaktionären Bresse wieder Die Motive der französischen Nationalisten. Bern, 22. Juft. Nachdem Temps bereits pestern darauf binnewiefen barte. baß der Friebensvertrag mit Deutschösterreich beftig gegen die Matrofen gebest. Insbesondere find die Minen beffen Bereinigung mit Deutschland ein für alle Wal fucher ein Objekt dauernder Verleumdungen. Eo verbreitete am su bintertreiben begwede, betonen heute auch die übrigen 19. Juli irgendein Blatt unter der Hauptüberschrift„ Vor neuen Bariser Blätter, daß die Entente bemüht gewefen fei, burd Rämpfer mit Matrofen" eine Nachricht, nach der sich 8000 ente bie Vertragsbestimmungen Deutschösterreichs. In die and an be. lassene Matrosen der Minensuchabteilung weigerten, ihre Ansfemmen. Wie Gaulois", ber betont, bak ber citerreichische rüstungsstüde und Waffen abzugeben und ihre Siandplätze in Staat ohne Silje der Entente überhaupt feine Goffnung habe, Wilhelmshaven zu verlassen. Boraussichtlich würde ein größeres ertiärt auch„ Echo de Paris", Oesterreich jei einfach in die Truppenfontingent gegen fie aufgeboten werden; mit schweren Berwaltung der Alliierten gekommen, für welche die Kämpfen sei zu rechnen. Commission des réparations ea beherrschen werde. Dieser Aus. huß werde Desterreich sehr große Busestärbniffe machen oder 18 zu Boden brüden fönnen. Breifellos babe man sich eine solche Bewegungsfreiheit vorbehalten, um Oesterreich für Immer bon Deutschland au trennen. Das liberale Hetblatt. Das Berliner Tageblatt" scheint aus Ronkurrenzrücksichten auf das Haus Scherl und unstein Wert darauf Diese Meldung ist eine Verleumdung Die Minensucher find am 15. Juli entlassen worten, weil sie fich weigerten, au einer reaktionären Stampftruppe überzutreten. Ihre Ausrüstung war Privateigentum und Waffen haben sie überhaupt nicht befeffen. Stein Mann hat sich geweigert, Wilhelmshaven zu ber laffen, gang abgesehen davon, daß es den Mannschaften nach ihrer Entlassung völlig freistand, ihren Aufenthaltsort selbst au be. Stimmen. Sibirlen in Berlin. " Jm Komödienhause gelangt morgen( Donnerstag) bas Lustspiel Liselott von der Pfalz" von Nugoli Presber und des Walter Stein zum 50. Male zur Ausführung. Deffentlicher Vortrag in der Treptow- Sternwarte. Ueber Gewerkschaftliches. Generalversammlung des Deutschen Zegalarbeiterverbandes. Plauen L. B., 21. Juli. Heute begannen im hiesigen Gewerkschaftsbauie die Berhand. lungen der 18. Generalversammlung. Die Tagesordnung umjet folgende Bunties 1. Geschäftsbericht. 2. Vericht der Pleorganisationstommiffion. 8. Das Mitbeirimmungsrecht der Arbeiter in den Betrieben. 4. Unsere internationale Verbindung. 5. Bericht vom Gewerfichait@ tongreß. 6. Neuwahl der angestellten Vorstandsmitglieder. Außerdem soll noch die Sozialisierung behandelt werden. Als Gäste sind aus Schweden Janssen und aus Dänemari Niels en erschienen. Die Generalfommission vertritt Goben. 218 in seiner Begrüßungsansprache der Stollege ab( Plauen) sagt, daß in Bufunft die Tätigkeit so eingestellt werden muß, daß babe die sozialistischen Grundjage festgehalten werden müssen, ertönte lebhafte Bustimmung. Aus den einzelnen Darlegungen fonnte man entnehmen, daß es auf der Tagung jedenfalls au leb haften Auseinanderiebungen mit der Opposition fommen wird. Den Geschäftsbericht erläuterte Kollege Hübsch. Von 45 987 zum Waffendienst eingezoenen Mitgliebern find 5291 gaau legen, hinter den Schwindelnachrichten und Berdrehungen Unter dieser Ueberschrift berichteten wir bor einigen Wochen fallen oder an den erli tenen Verwundungen gestorben. Man ber Blätter vom Schlage des" Lokalanzeigers" und der über die unmenfolien Bustände im Militärge hat alles getan, um den Strieg au bannen und war bestrebt, nicht 8. 8." nicht zurückzubleiben. So erhebt es heute gegen wahrsam, Dirfienstraße 15. Wir führien u. a. den Fall an, auf bie Striegsbegeisterung hineinzufallen. Furchtbar waren bie uns Unflage, wir hätten wider besseres Wissen verschwiegen, daß ein Gefangener, weil er aus dem Fenster fab, erfchoffen Folgen des Krieges. Kamen doch auf 100 offene Stellen 867 daß die franzöfifchen Sozialisten ben Bian, am 21. Juli au worden ift. Daß fich bie Zustände iron unserer Kritik in biefem Arbeitsuchende. Bon den Unternehmern wurden die Betriebe Streifen, aufgaben, und daß die englischen Sozialisten an Gefängnis nicht gebeffert haben, geht aus folgender Buschrift Groß waren bei den Tezitarbeitern die Folgen der Untereinen Streif gar nicht dächten. Das Blatt flagt uns weiter hervor: an, daß wir wider besseres Wissen den Berliner Arbeitern„ Es bergest fein Tag, an dem auf die Inhaftierten nicht gegen 101 904 am Ende des Jahres 1914. In Bukunft müssen eingeredet hätten, das Proletariat der Ententeländer beab- gefchoffen wirbe. Die Mostetruppen, bie auf dem Dache des fichtige eine große Demonstration gegen den Friedens- Gefängnisses Bache hatten, scheinen direkt Schießübungen ab suhalten. Staum geigt sich jemand am Fenster, schon Enallt ein bestanden habe. mit rin in Dien hen bie tite ing idje Den an id hen Del Tag en gen Sab nte 112. ige 15 Det jet Als einer der Inhaftierten, ein Jäger vom Freikorps Lükow, stillgelegt und erst wieder geöffnet, als großer Profit win! te. ernährung. Die Mitgliederzahl beträgt aur Beit über 370 000 wir an Löhnen und der Verfürzung der Arbeitszeit alles bes ausholen. Gleichzeitig müffen wir aber auch be Sosiali. fierung der Textilindustrie in greifbare Nähe ridden. Nach diesem Bericht nahm man folgende Resolution an: „ Der Verbandstag des Deutschen Tegtilarbeiterverbandes entbetet dem internationalen Prole ariat am Tage der Demon. stration für Menschen- und Völkerrechte seinen Gruß. Gr protestiert mit ihm negen den Gewaltfrieden. gegen Belage rungszustände, gegen Bressezenfuren, gegen alle Beschränkun gen der konstitutionellen Freiheiten in allen Ländern. Der Verbandstag erhofft von der Betätigung der In'ernationale die baldige Befreiung der arbeitenden Menschheit aus den Fesseln des Kapitalismus und die sozialistische Organisation der Arbeit." Schuß. Es wird scharf geschossen, balb aus evolvern, bald aus Alle diese Anklagen des„ Berliner Tageblattes" beruhen Gewehren. Glüdlicherweise ist in lekter Beit feiner mehr geauf Lügen und Entstellungen. Wir haben, wie troffen wurden. Im fo bentlicher seigen bie Biegelwände rings wir es stets als unfere Pflicht betrachten, auch in den Tagen um ble Benfier bie Spuren der Einschläge. Wenn das Schießen bor dem Streif alle wichtigen Mitteilungen über die dem Bosten langweilig wird, fo fängt er an, mit Steinen zu Stellung der Arbeiterparteien des Auslandes- zu- fchmeißen. Dazu bietet ihm die Dachdeckung das nötige Material. stimmende und verneinende zur Frage des Generalstreifs Auch ich bekam einen Stein in die Selle hereingeworfen. Cie gebracht. Noch am Tage vor dem Streif brachten wir un- fönnen mir glauben, daß ich dem Posten dazu nicht die mindeste gekürzt die Mitteilung über die Verhandlungen zwischen Veranlassung gab. dem französischen Arbeiterverband und Clemenceau und über den Beschluß, den Generalstreit am 21. Juli zu ber den Bosten wegen des Werfens mit Steinen zur Rede stellte, In der Nachmittagsfibung berichtet Jädel über das Information bureau. Jäckel nahm in seinem Bericht die tagen. Wir haben auch niemals behauptet, daß die De erflärte biefer, er hantle nicht aus eigener Initiative, fondern Gelegenheit wahr, in glängenden Ausführungen die gesamte monstration vom 21. Juli sich nur gegen den Friedens- babe Weisungen von seinem Borgefesten erhalten. Der betriegspolitit zu besprechen. Das deutsche Bolt ist in den Auguſt bertrag von Versailles richtet, wir haben vielmehr nicht nur treffende Herr habe gefagt: Wenn Sie sich am fenfter aeigen, tagen 1914 schmählich betrogen worden und mit ihm die deutsche alle diesbezüglichen Meldungen aus England, Frankreich so schießt die Hunde über den Haufen." Diese Aeußerung bes sozialistische Partei und tie foaialistischen Gewerkschaften. Und treffend weist er nach, daß diese im Befreiungstampfe des BroStreit den Beschluß der Arbeiterkonferenz in und Italien veröffentlicht, sondern noch am Tage vor dem Bostens haben mehrere Gefangene gehört. In der Nacht vom 17. zum 18. Juli, morgens um 8 Uhr, haben letariats jene Gründe und jene Schlagworte anwandten, die bas WiederSouthport und den Aufruf der Conféd 2 die Nostesoldaten durch abfichtlich lautes Sprechen und höhnisches Bürgertum früher gegen den Feudaladel anwandte. bracht, aus dem die Parolen der englischen, französischen und einige zum Fenster tamen und um Ruhe baten, kommandierte diesen Betrug und die Täuschungen nicht mehr mitmachen fennte. ration générale du Travail im Wortlaut ge- Lachen die Gefangenen aus dem Schlafe gewoedt. We bolt wird Jädel stürmisch augestimmt, als er erklärte, daß er Italienischen Arbeiter mit aller Deutlichkeit hervorgehen. der Bosten Vom Fenster weg" und legte gleich das Gewehr an tum des 4. Auguft wäre imitande gewefen, die Berreißung der Bir waren allerdings nicht so beschränkt, wie die Herren( ich habe es selbst gesehen). Die beiden Nostesoldaten wollten Arbeiterbewegung herbeizuführen, sondern das Festhalten bom Berliner Tageblatt" und dem Vorwärts", die jetzt direkt einen Gewaltaft provozieren. Am 17. Juli um 10 Uhr an dieser politit, die auch noch nach der Revolution fert. Rimmen, daß die englischen und französischen Arbeiter nicht iämmerlich schrie. Es fonnte fefigeftelt werden, daß er von Me entwarf der Neoner noch ein Bild von der Kriegsfürsorge für jahen bielmehr schon in der Tatsache der gemeinsamen gegen den Frieden von Bersailles protestiert haben. Wir gierungsfoldaten mit Riemen verprügelt worden ist." ttion der Arbeiter der Ententeländer gegen die Seite aus zugegangen ist. Wir haben schon einmal darauf hin. Auch die Uebergangswirtschaft erörterte er eingehend. reaktionäre Politit ihrer Regierungen den Beginn des inter- gewiesen, baß sich auch das eigentliche Wärterpersonal schon gegen nationalen proletarischen Rampfes gegen den Militarismus das frivole Treiben der Regierungstruppen gewendet habe. Nun und Imperialismus schlechthin, und diesen Kampf begrüßten mehr richten wir an Herrn Schöpflin, dem die Arrestanstalten Soweit die Zuschrift, tie uns von durchaus glaubwürdiger Deshalb musste er andere Informationer geben. Nicht der Jrrdie Textilarbeiter. Traurige Zustände deckte er auf, die mit auf das Bestehen des Silfsdienitacfebes aurüdgeführt werden müssen Die Verhandlungen dauern fort. Der Streit in den Versorgungsabteilungen. Bu einer imposanten Rundgebung für die Streifenden be toir, weil wir in ihm legten Endes eine neue Etappe im unterstellt find, noch einmal die öffentliche Aufforderung, die fibi den Bezirksfomniandos I- VI gestaltete sich eine Versamml Stampfe für den Sozialismus und den Bölkerfrieden, der rijden Bustände im Militärgewahrsam endlich zu beseitigen und des Internationalen Bundes ber Striegsbeschädigten uns Art auch die Stebision des Berjailler Gewalt- bafür zu sorgen, de ben Gefangenen eine Behandlung quteil hinterbliebenen, Buerst nahm der Kamerab hieb das Wort Wisdens in fid fließt, blidten wird, die fein en Ved für unsere Kultur ift miez barauf bin Ark and in anderen Orten die nacibelltes Oranienburg. Freitag und Sonnabend 750 Gramm Sonig und Anmeldung von Teigwaren. Uus den Gemeinden. Der Bezirkskonimandos aus gleichen Gründen in den Streit ge- 1 geöffnet. Tatsächlich ist dieser Handel bon verschiedenen Beuter Wittenau. Bon Freitag ab 250 Gramm Marmelade( 85); 500 treten sind. Sodann ergriff seitens der Streifenden Stamerad zu einem Gewerbe gemacht worden. Einem dieser Schleichhändler, Gramm Auslandsmehl( 9 u. D 10); 1 Ei( 37 u. 37); 1 Doje kon Wolter das Wort und teilte mit, daß die bisher gepflogenen der das auf dem Uebungsplatz in Döberik gekaufte Schweine- denfierte Milch. Berhandlungen erfolglos waren; die Bestrebungen des Reichs- fleisch unter der Bevölkerung in Staaten versuchte abzusehen, 250 Gramm Graupen. ministers gingen dahin, in allen militärischen Bureaus Beamte wurde der ganze Bestand, 15% Pfund, von dem Lebensmittelzu gewinnen, die in Bedarfsfällen mit der Weffe in der Hand ausschuß in Staalen beschlagnahmt. Wie er selbst angab, hatte hr angebliches Vaterland auf Wunsch reaktionärer Nöpfe ver- er schon 9 Pfund verkauft. teidigen. Mit einem Wort, man wolle der Entente gegenüber So werden also der Bevölkerung die ihr zustehenden Lebensworkbrüchig sein, indem man einige tausend Bureaubeamie als mittel über den teueren Weg des Schleichhandels zugeführt. Wie heimliche Soldaten unterschiebt. Er wies darauf hin, daß man ist es überhaupt möglich, daß die Militärbehörden in den Besib die geringe Entlohnung keineswegs ausbeffern will, während man so großer Quantitäten amerikanischer Fleisch varen gelangen nachweislich an Offiziere, 3. B. für einen jungen Leutnant, ohne fönnen, die nach den Erklärungen der Regierung doch an die nähere Begründung für ein Vierteljahr im voraus 3000 Mart, für Kommunalverbände direkt abgegeben werden. U. A. w. g.! einen Waffenmeister, welcher ohne nähere Begründung 3080 M. forderte, einfach 4000 Mark übrig hatte. So geschehen im Detachement Münzel. Remerad Flagge aus Erfurt teilte barBorsicht, Erwerbslose! In der vorigen Woche erschien in der Freiheit" ein Inarbeit an dem Wiederaufbau Nordfrankreichs. Einige arbeitslose Genossen, die sich meldeten, erhielten folgende Antwort: 2000 Berlin, den 20. 7. 18. Höflicht bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 16. 7. 19. Stehe noch in Verhandlung, die Sache fann sich noch bis 2 Wochen hinziehen, beachten Sie das Weitere in der Freiheit. Für Unkosten, Auslagen, Schreibgeld Mark 5 Hochachtend Gustav Kube, Bostamt Wilmersdorf lagernd. Ihre Personalien bitte um sofortige Zusendung, damit Ihre Eintragung erfolgen fann. Mart für angebliche Unfosten. Berdächtig ist das Verschweigen Klar in dieser dunklen Antwort ist nur die Forderung von der Adresse des Herrn Nube. 5 Arbeiterrats durch die Gemeindevertretung wurde von einer Hermsdorf. Die Abwürgung des fommunalen öffentlichen Bersammlung, die den größten Saal in Hermsdorf bis auf den letzten Plaz füllte, scharf verurteilt. Genoffe Richard egner gab zunächst den Bericht des Arbeiterrats. Die Kon trolle des Arbeiterrats paßte den bürgerlichen Herrschaften night, weshalb sie die Beseitigung des Arbeiterrats beschlossen, trozdem Gemeinte bertreter der Ul. G. B., den Sizungssaal war. Dieser Beschluß der Gemeindevertretung veranlaßte bie zu verlassen und ihre Mitarbeit in der G, meindevertretung folange einzustellen, ber Arbeiterrat in feine alten Rechte wieder eingesezt worden ist. Einer scharfen Kritik wurde das Berhalten der Einwohnerwehr unterzogen, die am Tage der Ab fegung des Arbeiterrats mobilisiert hatte. Bum Ueberfluß war der Zugang zum Amtsgebäude, in dem die Abwürgung des Ar beiterrats stattfand, durch drei Polizisten bewacht, um nur den mit Einlaßtarten versehenen honetten Bürgern den Zutritt zum Sigungefaal zu gewähren. In einer einstimmig angenommenen Resolution wurde gegen die Abwürgung des Arbeiterrats and gegen das Verhalten der Einwohnerwehr protestiert. auf mit, daß auch in Erfurt, im Bereich des 11. Armeekorps, bon serat, in dem Genossen gesucht wurden zur freiwilligen Mit gegen die einzelnen Mitglieder nicht das geringste einzuwenden Angestellten der Versorgungsabteilungen wegen zu geringer Löhnung, im übrigen aus gleichen Gründen wie in Berlin, gestreift würde. Allerdings hat man den Streifenden dort insofern eine Bohnerhöhung geben wollen, als man ihnen 2 Mart pro Tag Stampfzulage zusagte, wofür sie sich an einem eventuellen Stampfe, sei es gegen äußeren oder inneren Feind, zu beteiligen haben. Da die Kameraden auf kein Lochmittel reinfallen, suchen die Behörden in den tortigen Striegeblättern nach Streifbrechern, jedoch ohre Erfolg.- Genfo teilte Kamerad Margraf mit, daß auch in Süddeutschland die Streitbetvegung unter den Nameraden im Gange ist. Er betonte, daß Einigkeit unter den Kameraden zu herrschen habe, damit der endgültige Sieg gegen den Militarismus errungen werde. Auch Kamerad Kunzendorf forderte entschieden, daß man nicht vergessen dürfe, wie die Behörde Soldaten zum Narren gehalten habe. Es sei eine leere Phrase, aran zu glauben, daß der Dank des Vaterlandes den treugedienten Soldaten gewiß sei. Er verlangte entschieden, daß die Streifenden aushalten; denn nicht allein der Internationale Bund der Kriegsbeschädigten, sondern die gesamte organisierte Arbeiter schaft stände hinter ihnen. Zum Schluß nahm Kamerad Tied nochmals das Wort und gab betannt, daß er auf einer vor einigen Tagen erfolgten Rückreise von Chemnitz nach Berlin in der Gisenbahn von Urlaubern aus Riga erfahren habe, daß in jeder Nacht in Riga Militärtransporte, bestehend aus Infanterie, Artillerie mit Geschüben, sogar 33er Maliber, eintreffen. Ebenso evnte er, daß das Mitglied der Nationalversammlung Stod aus Heidelberg( Mehrheitssosialist), am 11. Juli in der Versamm lung erklärt hatte, daß für die Kriegsbeschädigten bereits 4,4 mil. liarden ausgegeben seien und daß daher der Reichsbund für Kriegsbeschädigte für eine Erhöhung nicht mehr eintreten tann. Ferner wies er darauf hin, daß das im April zugesagte neue Versorgungsgeset heute noch nicht in Angriff genommen worden sei. Die Versammlung nahm mit Entrüstung davon Kenntnis, daß seit 1915 angefangene Rentenfachen noch heute feine Erlebigung gefunden haben. Daher jei jetes Mitglied des Internatio nalen Bundes der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, sowie überhaupt jeder Kriegsteilnehmer verpflichtet, für Erfüllung der Ansprüche der Streifenden energisch einzutreten. In einer einstimmig angenommenen Resolution wurde dann den Streifenden die Sympathie der Versammelten ausgesprochen and von der Reichsvegierung die Anstellung der Kameraden auf Bivildienstvertrag gegen anständige Entlohnung berlangt. Ferner wird die sofortige Entmilitarisierung der Versorgungsbehörden nus Neuaufbau derselben unter Mitwirkung der Organisationen der Kriegsbeschäbigten und Ariegshinterbliebenen gefordert. Bu dem Streit selbst wird uns noch mitgeteilt: Da die Verhandlungen bisher zu keinem endgültigen Refultat geführt haben, wird für heute( Mittwoch) nachmittag 4 Uhr eine Berfommlung im Nationalhof", Bülowstraße, einberufen. Alte Ausständigen werden im Interesse der Aufklärung aufforbert, zu erscheinen. " hinderte sie infort pas Weitererscheinen des Inserats. Und auch Als unsere Expedition dieje Nachrichten erhalten hatte, vermit möchten Die Arbeitslojen warnen, sich ihre paar Groschen für eine faule Sache abknöpfen zu lassen. Umlenkung von Straßenbahnlinien. Gleisauswechselungsarbeiten am Rottbuser Tor machen es erforderlich. in der Nacht zum 26. d. Mts. von 12 Uhr ab die Linien 3, 28, 47, 48 in beiden Richtungen über andere Wege umzuleiten, ebenso in der Nacht zum 29. d. Mts. wegen not wendiger Gleisbauarbeiten an der Ede der Leipziger- und Jerusalemer Straße die hier verkehrenden Linien. Infolge Untergrundbahnbauarbeiten in Neukölln in der Berliner- an der Ecke der Erkstraße ist es notwendig, in den Nächten zum 25., 26., 29. und 30. b. Wis., zwischen 7,30 abends und 5,30 morgens, die diese Straßenkreuzung berührenden Linien umzulenken. Es werden verkehren: Punkt der Tagesordnung, Zahlung von Entschuldungssummen en Mariendorf. Sizung der Gemeindevertretung. Der einzige Arbeiter und Beamte führte au lebhaften Auseinandersegungen. summe zu zahlen, fand bei der Mehrheit keine Gegenliebe. Geger Unser Antrag, Beamten und Arbeitern die gleiche Entschuldungs die Stimmen unserer Genossen wurde vielmehr der Antrag der Gemeindevorstandes, die Beamten und Arbeiter nach den Berliner Säßen zu entschädigen, angenommen. Die ablehnende Haltung unserer Fraktion wurde durch eine längere Erklärung, die Ges noffe Süter abgab, begründet. Treptow. Gegen die Absehung des kommunalen Arbeiterrats durch die Gemeindevertretung nahm eine öffentliche Frauen bersammlung energisch Stellung. In einer einstimmig angenom menen Resolution wurde verlangt, daß dem Arbeiterrat die Gre tutibgewalt übertragen wird, um dem Lebensmittelwucher und den Schleichhändlern das Handwerk legen zu können. Außerdem wurden Maßnahmen verlangt, um der ärmeren Bevölkerung und den Arbeitslosen Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen zu ver schaffen. Der Arbeiterrat soll in seine früheren Rechte eingefekt werden, um die erforderliche Kontrolle ausüben zu können. Linien 7, 15, 47, 48, P und I zwischen Hermannplab und Ningbahnhof Neukölln in beiden Richtungen über Kaiser- FriedAus den Organisationen. rich- Straße, Herzbergstraße, Richardplay, Richardstraße, Thürin ger Straße. Wahlkreis. Petersburger Viertel. Donnerstag, 24. Juli, Biener Straße und Richardplak über Reichenberger Straße, furter Allee Nr. 48. Bortrag des Genossen Däumig über das Rüte 46 in beiden Richtungen zwischen beierte hr. Mitgliederversammlung, Brachtsäle des Oftens, Fran Glazauer Straße, Bannierstraße, Kaiser- Friedrich- Straße, Herz- fyftem. bergstraße. Linien 22 und Linie 27 fährt vom Hermannplatz über Kaiser- FriedrichStraße, Herzbergstraße bis Thüringer Straße, legt dort um und fährt auf demselben Wege zurück. Linie 58 verkehrt vom Hermannplak über Wißmannstraße, mannstraße. Hermannstraße, Steinmetzstraße, Bergstraße, Ziethenstraße, Ser. Hermannplak, Wißmannstraße), Hermannstraße. Linie 94 in beiden Richtungen über Kaiser- Friedrich- Straße, Bereinskalender. Internat. Bund der Kriegsbesch. und Kriegshinterbl., Ortsgruppe Her- Donnerstag Versammlung, abends 7 Uhr, in Charlottenburg. Volkshaus, Rosinenftr. 3. Eintritt nur gegen Borzeigung der Mit gliedskarten ober Aufnahme scheine. Zurnverein Fichte. Südostbezirk. Am 24. Juli, abens 6% Uhr, auf dem Turnplay Treptow Generalprobe zum Stabionfeft. Bersemilung der in den Waren u. Kaufhäuser schäftigten Metallarbeiter, Heizer, Maschinenarb., Maschi Berlin- München täglich. Die Nachtschnellzüge zwischen Ber- nisten, Schloffer, Rohrleger, Klempner, Elektromonteure u. Helfer. Versicherungsangestellte Groß- Berlins! Nachdem der Schlich lin, Reipzig und Sof wurden bisher nur dreimal in der Woche bis Seute, Mittwoch abend 7% Uhr im Rosenthaler Hof, Rosenthaler Str. ng- Ausschuß GroßBerlin An seinem Schiedsspruch am München durchgeführt. Diefe Zügen laufen jest täglich zwischen 18. n 1919 den nach dem 22. Dezember 1918 zurüdgelehrten den beiden Hauptstädten. Von den beiden Zügen geht der eine Berantwortlich für die Redaktion Alfred Bielepp, Neukölln Kriegsteilnehmern anstatt der 100 M. die volle Entschuldungs- von Berlin 9,20, von Leipzig 12,49 und ist in München 10,45. Berlagsgenossenschaft Freiheit". e. G. m. b. 5. Berlin. fumme laut Vertrag zugesprochen hatte, ist dieser Schiedsspruch Sein Gegenzuz geht von München 7.35, von Leipzig 5.18, um in Lindenbruckerei und Berlagsgesellschaft m. b. 5., Schiffbauerbamm 18 nunmehr durch den Oberpräsidenten als Demobilmachungsfom- Berlin 8.17 anzukommen. Die Anschlüsse nach und von Wien miffar verbindlich erklärt worden. Alle Kriegsteilnehmer, bie über Passau bestehen nach wie vor nur drei Tage in der Woche. also sich nach dem 30. April 1919 nicht mehr freiwillig in den Heeresformationen befunden haben oder sich innerhalb der geepichen Frist zur Verfügung gestellt haben, wollen sofort thre Ansprüche an ihre Gesellschaft stellen. Der Schiedsspruch wurde serbindlich erklärt mit der Maßgabe, daß von dem Schiedsspruch nicht betroffen werden diejenigen Angestellten, welche bei Striegsausbruch bei der betreffenden Gesellschaft tätig waren, aber im Baufe des Krieges aus derjenigen Gesellschaft ausgeschieden sind, jai der der Angestellte nunmehr auf grund der Demobilnachungsvorschriften wieder einzustellen wäre. Groß- Berlin. Militärischer Schleichhandel. Die amerikanischen Fleisch- und Fettwaren sollen bekanntlich ausschließlich der Zivilbevölkerung zugewiesen werden. Die milibieser Waren an sich zu bringen, um damit ihre lieben braven Stinder, die Regierungssoldaten, in Anerkennung der treugeleistenicht schlecht verpflegt werden, wissen mit diesen Lebensmitteln nichts besseres anzufangen, als sie zu Wucherpreisen zu verlaufen. Da sie scheinbar in beliebiger Quantität die Waren erhalten, werden sie somit angereizt, einen schwunghaften Schleich handel damit zu betreiben. bärischen Behörden haben es aber verstanden, einen großen Teil ben Dienste zu bedenken. Die Regierungssoldaten, die ohnedies Diebstahl in der Neuköllner Kunstausstellung. In der Aus13 ar ge th 2 75 It fic tri fa tb ci G to Druch der 0 S ftellung der Genossenschaft sozialistischer Künstler im Rathaus Noste- Verbot aufgehoben! Neukölln wurde ein dreister Diebstahl verübt, der die Gruppe der erwerbslosen Künstler der Ausstellung hart trifft. Es wurden gestern mittag zwei Aquarelle von etwa 20 × 30 Bentimeter Größe gestohlen. Eines trägt den Namen Susemihl und stellt Enten mit Jungen dar, während das andere Bild das französische Dorf Mouzon darstellt und W. Hermann gezeichnet ist. Um so schwerer trifft die Genossenschaft sozialistischer Künstler der Verlust, da sie Berlust ersehen muß. Die freie Welt den bestohlenen Genossen den mehrere Hundert Mark betragenden Illuftiierte Wochenschrift der U.S. P. D. Angestellten- Versicherung, Ortsausschus Neukölln. Zur Aufnahme von Anträgen auf Heilverfahren, Zahnersatz, Gewährung von Ruhegeld und Hinterbliebenenrente, Erstattung von Beiträgen sowie von Auskünften, welche die Angestellten- Versicherung beAus dem Inhalt: Heft 10 treffen, find folgende Vertrauensmänner des Ortsausschusses eu. Streits und Unruhen in Berlin und Hamburg fölln bereit: Paul Kießling, Neukölln, Bergstr. 32, Alexander Gorge, Neukölln, Stopfstr. 59. Hermann Schierib, Neukölln, Wildenbruchstraße 89, Sturt Lockhoff, Neukölln, Fuldastr. 55-56, Aufg. 6, Gustav Sabath, Neukölln, Bergstr. 33, Karl Krohn, Neukölln, Grändorff, Neukölln, Roseggerstr. 35. der Bobbinstr. 22, Frip Edhardt, Neukölln, Kopfstr. 44, Reinhold Eine Luxemburg- feier gefähr 40 Jahren wurde am Freitag, den 18. Juli, früh, ana Kol. Mitszath," Die schwarze Kutsche" Berlin- Rosenthal. Die Leiche einer Frau im Alter von un- Tolstoi's Roman, Der Teufel" Chauffee von Nordend nach Blankenfelde aufgefunden. Die Frau ist anscheinend an Herzschlag gestorben. Die Persönlichkeit der Toten konnte bisher nicht festgestellt werden. Die Leiche war Die Leiche war der vernagelte Noste", Karitatur mit einem langen schwarzen Tuchjakett, einem grauen Rock und einem schwarzen Cheviot- Unterrod bekleidet. Es wird gebeten, weddienliche Mitteilungen an den Amtsvorsicher Berlin- Rosen. Einzelnummer 20 Pf. that gelangen zu lassen. Ein drastisches Beispiel dafür liefert der Truppenübungsplay in Döberib. Hier haben fürzlich die Soldaten amerikanisches Schweinefleisch in beliebiger Menge erhalben, das sie an die Bevölkerung mit 12,50 Mark pro Pfund verkauften. Sie selbst sollen 11 Mark für das Pfund gezahlt haben. Auch Schweineschmalz wird mit 11 Mart das Pfund filoweise auf dem Stralau. 250 Gramm holl. Maismehl( 49), als Ersatz für KarPlak verkauft. Da auch Außenstehende mit Leichtigkeit auf den toffeln 250 Gramm hall. Maismehl( 65). 500 Gramm Einmachezucker Play gelangen können, ist hier dem Schleichhandel Tür und Tor( auf Sonderabschnitt V). Deutscher Bauarbeiter- Verband Verein Berlin Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege . 19 Ha.nAugust Conrad ( Bezirk Süd- West) uli verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Einäscherung findet am Donnerstag, den 24. Juli 12 Uhr, im Krematorium Gerichtstr. statt. Der Vorstand. Hil- Anstalt ,, Löser" Bistraße 9, nahe Alexanderplatz, 9-1, 4-8 tuntorsuchg., Licht- u. Finsen- Behandl. Lebensmitteltalender. Soeben neue Nummer erschienen! دو Vierteljährlich 2,50 Mt. Ausgabe heute nachmittag Ju haben in allen Buchhandlungen, Zeitungsverkaufs tellen, kiosten, Bahnhofsbuchhandlungen, fowle im Verlag, Berlin NW 6, Schiffbauetdamm 19. In den nachstehenden Speditionen werden jofort Intel. Reisende sofort Elektrisches Klavie Der Sozialist. Botenfrauen ( Früher Sozialistische Auslandspolitik). Anabhängige fozialdemokratische Wochenschrift. Herausgegeben von Dr. Rud. Breitscheid. Anter ständiger Mitwirkung voR: H. Block, H. Haase, K. Kautsky, A. Stein, H. Ströbel u. a. Abonnements oferteljährlich 6.- mt. Einzelnummer 60 Df. Bestellungen sind aufzugeben bei der nächsten Poitanstalt, bei den Spediteuren der Freiheit oder in der Derlagos genossenschaft Freiheit" e.. 6. m. b. H., Berlin NW 6, Abteilung Buchhandel, Schiffbauerdamm 19. Berlin eingestellt: G Girschner, Gitschiner Straße 92 Steinmetzft. 23, Hackbarth, Miche Potsdam Dotzauer, Kaiser- Wilhelm- Straße 3 Charlottenburg Lorenz, Wallstraße 68. Wilmersdorf Jießler, Hindenburgstraße 3. Tempelhof Bartsch, Werderstraße 31 Döring, 51. 2. gesucht für Berlin. Persönl. Vorstell. 9-4, Potsdam, Neue Königstr. 5 H. J. Neiß& Co. Tel. 109. Oberreisende mit oder zu verkaufen Erdmans, NW. 23, Schiffbauerdamm Schürzenstoffe. Hem 16 ohne Kolonne für neuen, gs. Garn kauft zu Höchsiperise denleinen, allerhand Stoffres H. J. 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