iZ PG. f 2. Jahrgang N�rnbeit"«»scheint mc-rjyns nacbnvttags, an Scmn» Festtagen n«r morgeiwu y* vez»Mk«t» belr.V W freftr �bOHNf ins tyn» fAr Groß-V««« c�rr bei HttÄtfii P'c�ejv.g cchne NeHivgeOtchr mcntüL 3,— bei AnfievunH»mt«r Simsbond V— � ist in'ben ersten �«Ätrag d« p<»stz,it»m<»tist»## W9«t«�..« flltfcaftion:»«!« RW. 6, Zä�ütmiatam 10HI, rnichrechen««< MoAw SÖS» im» SSS«. Zreits� öea 26. Juii 1919 NumMLr 349> Morgen-Msgebs Inserate k»strn die achtgefpalt-NonpaveitteKette oder deren Raum t,20 Nlk.. lvortanzeigen/ das feHgebrndk Mort 50 jedes»eitere wort ZK pf. Tenerun gszusch l ag 50 pro) Famiiien- und versannulungsanzeigcn sSllt der�u/chlag fori. Inserate für den darauf- soizenden Tag MÜH«« �ätestens bis 5 Utzr nachnritt«As bei der Expedition aufgegeben fein SWeditisn: vrrlk, NW. k, Tchiffdann-dlimm I» S-mW'-ech«: Amt Xwcw»7 CS Ztcduur■Organ bar VnabbänßfffenScfiolömioftatie OeatMtanös V ■.�sW�WWMZWWMchVSWWU� r Kamp! in der MMuiduflrle % HK-Bsft.ömKZ t« LkirrseWer. «i« i« Hoftrct?kftrid«erie, daH die MwÄfSKMt sei, i« der fir die Brbeüee z«»incr Nacht- IdntUen. Unsere Siiitteiiange* werde» durch >Nse«de Steiensg des Welillchen Aueeaitö erzä»,,t: Berlin, 24. Ju« Tiemeut-Schuckert-Werke teile» mit! Deujeuis-n Ar- «eitern der Sieuisi-S-Firmcn, die seftrr« i« pessise "CMikng gwrwrq waren, nna die trotz der Avfsordrrnuz der euch heute die Arbeit nicht wieder lntfgenznrwen T*�1' ist die Entlassung mitgeteilt worden. E» p-ndiit sich um ungestitzr zehntausend Mann. . 98 bandet ffch nicht«.-> 10 MO, s-nder« not 14 000 Ar der. and Arbriterrune«, die bei L�nss«n. Ete fi-iie« r« so dsr,«Ii »u der DsmonftrationKstvesk am Nlsntag nnr der Borliiufer L all z«n»tn«y Streik gkivefe« fei, sie beh«udtr» Wetter, Arbeitrrrnt einen M-'wwf in die lXlchtc der Dtreitiou ��euommeg habe. In WteMchivit wsklen die Unternehmer mir Asw<ö«leze,th«t denntzea,»m drn Arbeit»erilten selbst»och '( Wwtfch«>e,t4chen Kochte zu Mute« und die Arbeiter Wied?» willentosr« CM kten der kapitolsfetsche« Ausbeutung zn Tef,t'x- fall eine rnw�ntioniwe Errungenschaft nach der andre» Kochte zu Qbs'ltea der kapitolifeische« Ausbeutung So soll eine mirÄttwnüre Errungenschaft nach vernichtet und da« Broletarist wieder vollends n»ter de.« �t«iSsoih k»nwnn»en werde«. Eonnal-end sollen»««an der Wiedereinstrllung der ge- »regklien 41 Berteanen bleute Bcrhaudlnnze« statt finde». •n1 o« de« Unternrhmern Ernst mit der Erhaltung de«„Ar- wäre, den fie den Arbeitern immer predigen, so , ffe« ste zum mindesten»erhenbeln müsse«, bevor fic di« Ao- »er dt-oq die Lorchandlun«»» horauStzorderte«! » ®Ct Berband der MetaSladi-sdrieSr« vrrschicht feener folgeude ''ltitung«« die Mivtjwröche Presse: aw"**"agc t« der Berrtner Ntetaüiudustoie hat sich jetzt der- b o»etz ste 3« einer Entscheidung»»mittel« s-I.I riiwgi und et««Lzen-riuer seh« haetniiGg geführter! dot» vorsussichilich längerer Dauer in ..'Oer Aussicht ktedt. NrSa«nttlch streiken die Tchmirde Ht»a«ez»ehnu« iwr vnterfuchnng ,i«b sie wölken donnit überhaupt zum Auödruck bringen, dag ihre Einkerkerung eine» Hohn a«f Recht und Gesetzlichkeit darstellt. MÄche der Qsimema aus �Laikp News" vot« E2. mofott, dag BsrOereitunzea geieaffe« werde» sind, um ein« große Zahl deutscher Krieg«- gefangener auf dem Wege über Dover— Notterdam in di« Heimat zurkckziibrsLrder«. Ter erste Transport hat sich am 24. d. M. aus de» Dampfer St. Denis in Dover etnseschifft. ZschchrlZ»e d# t«ds«-VU!y. H. N. Hang, 24. Juli. RuS London wird gemeldet: In A W a n s c a siegte der KoakitionSkand-idat mit SS«0 Stimniei'. über den Kandidaten der Labonr Party, der 8188 Stimmen erhielt. Disse« Ergebnis ist deshalb w nötig, weil der Kandidat der 3ab»ur P«rttz etwa SCOO SÄu;««» mehr erchirlt, als im Dez»Ml'er 1918. MM SkM Ä.. ihn bipxrf/m AuKs�kvg veA tcr Timfafm. "eute morgen gegen 11 tuen und C u r t Geher I«it Aussicht ftaljt. PeSanutSsch streiken Ui.j*?!?n:'*90r sechs Woche», da efte KeernätNungstverfurhe diltste» bo« v ,*S*n' fvrdeo« Miww Eiiindonlohn von 4 Mark, der iera«0 ��.itgederi, entschi?d«n abgeiern« Wie*,'.wnn St Kben b;c' t; im gteichon Angonbllck, i» dem e.ne Bewilligung an «leüi erfolgt, fSuütichc otsdern Arbeiter- Katvgors«- de» / we««-»»cht hSt-oren Loh» bwinfprack:«» würben. Dieser der i» den Lskoniotwsabriken aubtrach, steht ji�i. s» schein nach mit dem Eisen balmeostreik in ge»»!1ser Äe- d»e»« die? auch»on gewerktchafillcher Seit« in Abrede I.L,' d-wb. sviaor ft-ohie wurde» natürlich die i» Betracht T. �'«de« Jfetsiobe wie B a r s i g, A. E. G..»ew,i«gidorf, »rtzkäpsf usw. mehr und mehr davon in Ri-leibz«. tHly ai 6 V!',fa �>»tki.»e>teu dieser Darstellung wird die zuständig« i*U«Ts«4ani{nti j« sich web! noch SuKein. Jetzt aber schon kann s-hr-. werden, daß ihr die l e n d« n z an der Stirn g«- Ö*i" lieht, zeicht di« Arbeiter wo Leu einen Mach�amps vom �'ech?«, sonder» die UnleencrMer haben die Adstcht, diesen � eJltnf* wie hie Kundgebung vom Montr� zum Anlaß ,n aKt khre dnrch die stlevvlntto» leider mir zu wenig beein» beji. � Ktest«»; wirber z» besrsÄgrn. Aber wenn fich die Ar, auch»scht provozieren last?»«olle«, so werden sie sich auch dich, W»«W«esuhr!.. C HmseHseR w GsMßÄs. igcue DrahtMeiduutz der.Freiheit". Beckum, 24. Juli. . 8m ZentralsasiinguiS in Werl in Westfalen iw» heute , � 3» Schutz baftgefangene in d-rn Huntzarsieeck ge- �!«n. vr»reig»»u di« A»«rchme jeder N-chr»»«. Die lbo- la» «tAen silbn:» Br�werde über schtechje SctztznSIn;««, icher die j Ärüderiichkech' Weimar, 24. Infi. Uhr hatten die Abgeordnete« Selxen und C u r t Geher und der Chefoedakteur der„Re- pudiik" Wilhelm Her-og eine Unierreduna mit RoSke, um endlich die Anshebrmg de« BerbolZ der Tageszeitung der Arbeiter- «Ate, der„Republik", zu erwirken. Auf die Frage, wann er ge- denk«, da« seit dem 2 3. Juni bestehende Verbot der „Republik" aufzuheben, erklärte N o S k e rund heraus: „Ich habe nicht die Absicht, da» Berbrt auszuhebrn." Erwiderung:„Sie wollen also diese Zeitung dauernd unterdrücken?" 51 o Z k e:„Solange der Spekiakel Weiler anhakt, ja. Für inrnen De darf an verlogener und darleumderischcr Heste genügt mir die„Frechrit" vollständig." Erwiderung:„Wenn«ch ans diesen Ton einginge, so mühte ich Ihnen in weit gröberen Ausdrücken antworten.— Da« läuft auf eine Rationierung der Presse und Parteien hin- au«. Warum rationieren Sic nicht die alldeutsche Presse? Die „Deutsche Zeitung" wird auf 12 Stunden verboten, die„Liepublik" dar! strich. Halwn Sie daZ für gerecht? NoSke: Ich gebe zu, mit Gcrechtigkeit und andere« schönen Sache» het da« nicht« SU tun. Ich habe tu» Ihnen gelernt. ES ist«in« roi-x-tutioimre kainpstn-astnahine. Erivchevurtg-**« gegenrevoluti-onä-ce, wollte« Sfit feigen. NoSke: Ja, ich habe eben meine lessi-dpre Ausfasiung von der Revolution. sHat er«lchl) Erwiderung: Sie sagsa doch immer, die Revoiut'on sei abgeschlossen, und wir lebten m einem gssthmä�lgen Zsu- stand. 5? o Z k e: Eine Regieruivg hat das Recht und die Pflicht, sich gegen G-ewalt zu schähen. Erwiderung: Wisse können Fsiw.ng?at GewtAt auä- iMwi? Wodurch hat die„Ziepublick" je Gszoaltakre bsgaeige« oder zur Gewalt aus-aasordert? Roste.: Wenn„Republik" und„Freiheit" überhaupt»ich, vorhamden tefxrr, würde eS feine» Spektakel, keine Beu«r»hi- gung, keinen Krach gebe». Erwiderung: Sie übe rschähen niir, wie der alt« Wvangsl sagte. Wmn es keine logrlen Zeidimgen gäHe, so würde die unterirdische Ngidatio« gegen die Brutalitäten der Tiegen- eevolritio« viel he feiger un-d dtutrünstilgec und gewaluätiger zu«, Ausdruck ko-st«mn. N»ähre,ch de» Rrie.gSz-ilswndeS bestand doch swr Beschluß, dag Zeitungen nicht lfoget als drei Tage verbot«, sei» d kiesen. Je�t dauert daS. Beobot der„RepubÜf"«uen voS«, Itlicm:,t. Li o S k e: Ja, das wer aertet 6em dien RsichSbeg, jetzt find «bor anovinake Zertva. Erwiderung: KeAel und Ltn-stngsn hätten daZ«be«j-s begründet, denn damatS waesn auch arwvma!« Acht»». Schsiestpich wnrde RoSke gebeagt,»b er etwa gs�vuba, dadurch beruhigend ans Arbeiter und Rrivuerrate eingirtvirfcn, wen» er die.FV'pe'Slt?" archatteefch verbiet« rmd das Ver-bot wochenlang au srechbetzhalite. Twjsir bitte er kein Berstäntmis. DaS S erbet d«r„Repnbtkk" soll dauern» anseechterhaite« biveb»». Diese Ssiahregel zielt ans Wt Leemchtnng eine» He«n ReSke«,» sei-,»» ÄlUtär»»WweuMtm, Sr�>nS Hüuu-S. Aich da red« Herr Bauer von Demosratir, von Freiheet, Geveslniz�jt, Die E'iiiKslMerWchrsN md dkl AneSensverlrsg. Durch den Frieöensvertmg ist Deutschland nicht nur der- pflichtet, ferne aktive Heergzi stärke auf 100 000 Mann herab» Wsetzsn. sondern es' ist auch allen Vereinigungen, gleich tvclcher Art, untersagt, sich mit militärischen Nngclegenheitcw zu beschäftigen. Unter dieses Verbot, für dessen Einhaltung. sich Deutschland verpflichtet hat, füllt auch die Tätigkeit der Einwohnerwehr ert. Diese müssen, will Deutschland nicht ücr-; tragSbrüchig werden, sofort aufgelöst werden. Das weis; auch die Regierung, weiß vor allem Herr NoSke. Um aber diese reaktionäven Schöpfungen zur Erhaltung des kapita- lististlzen Staates beibehalten zu können, versucht Herr Nosks dsnn Scheine nach die Einwohnerwehr ihres militärischen- EharackierS zu entkleiden und ihr. das Aussehen einer Art! von WohlsahrtSeinrichtung zu geben. Wie sich Herr Noska die Durchführimg dieses Manövers vorstellt, ist in folgendem Erlaß festgelegt: ÄttchsW« i;i«ünistir. Söirltn, den 5. Juli IM 9. 888. VtTI Rr. 3844 l w Tluwshnertoehre». Der Ttzstand der Gsinwohueriochrv« ist durch die Friedens- lxdingungs» gefährdet. Der An-ßbau der Eiuwahnerwchren auf militärischer Nr»ntz!»«e wird unier AiNoendmig de« AotikelS 177 der KriebenSbob i»#»gc« zwaiftzkloS verbeten. Um die Beibehaltung der Muwohnerwehre'i bei der Entente durchsetz«, zn können, müsse» bis Wehren schon jetzt jede»«ilttörisch-:,, EharctkicrS enb »leidet werden. Ad« Leitung mutz i« in« Hände der Zivil» behörden Über�ehrn. Die-Stärke des HsereS ist durch die Friedr-itzhediugungstn deravt herabgedrückt, dost Truppen nur noch zur l1nt»rdrltcktrng zr-osjen Unruhen eingesetzt werden können. Der IN che Bttmfjen :ntA«« in Ankunft durch Pelezei und Einwohnerwehr unteröeü lt werde«. Da mit Kn ruhen noch für akstbuxtre Zeit gevechnet werden»wtst, stich di: Einwohnevwehren eine LebenSuetwendizkcht. von jeder miU!(irl9ch�n Onpiustepian, sind sie in Zu» kunst nur noch rein bürgerlicher Selbstschutz zur '.krstar rw ug dar P-stizei. Ebenso wie die Feuerwehr und daS Not« K-r e u z zähte« sie zur Einrichtung gemeinnützigen Wahles. Der ganze Lufbau der El ww bwaM tzrc n ist»och nicht so ge» festigt. Vstj ohne Scheden der®e Maß.iaahmen zu ergreifen. Er weiß außerdem noch von„b e- d e n k l i che is V o r g ä n g e n in der G a r d e- 5i a v a l- l e r i e- S ch ü tz e n- D i v i s i o n" zu berichten, wo/llber er l schreibt: Die Zeitfreiwilligen der Garde-Kavallerie-Schittzei!- division, fast alle? Leute von ausgeprägt konservativer Gesinnung, sind am Eonnabend und Sonntag wegen zn erwartender Putsche für den 2t. Juli einberufen worden. Ob- wohl nun der 21. Juli ohne ernsthaft' Zusammenstöße vorüber- gegangen ist, werden die Eiwberufnnge» noch jetzt eifrig fortgesetzt. Unter den Offizieren der Garde-Kavallerie» Schützen- division finden fortwährend streng geheime Bcsprechun- gen statt, von denen alle ferngehalten werden, die nicht als ganz„zuverlässig" erscheinen. Tie Mannschaften werden Mematisch gegen dir Rrgierun, aufgehetzt. S, wird ihnen vorerzähtt, die Regierung werde sie demnächst bei der gemäß Friedensvertrag erfolgenden Verminderung der Truppenstärke brat- und«xistenzlos ouf die Straße setzen. Dabei wird an- gedeutet, daß vielleicht ein« andere Regierung besser für sie sorgen würde. Bei eincni Vortrag sind auch die Worte gefallen, es sei ja klar, daß cS mit dieser Regierung ans die Dauer nicht ginge. Die Stelle, die damals diese Mitteilungen an uns ge- langen ließ, zog anZ diesen Anzeichen sowie verschiedenen wideren die Folgerung, daß in der Gader-Kavallerie-Schützen- division etlvaZ im Gange ist, was strengster Kontrolle bedürfe. Der„Vorwärts" bat mif diesen Enthüllungen, die für uns durchaus nichts Neues sind, Pech. Wenn wir früher über ähnliche Vorgänge berichteten, setzte sofort der cuntliche Dementierapparat ein und der„Vorwärts" druckte dann dessen„Berichtigungen" regelmäßig mit der llcberschrift ab; Neue Lügenmeldungen der„Freiheit". Heute, wo der„Vor- ivärts" sich bei den Offizieren, seinen ehemaligen� Lieb- singen, vorübergehend als unliebsames Kind gebärdert, widerfährt ihm das gleiche Schickial wie uns: S/ine Behaup- tungen werden von„zuständiger Seite,, abgestritten, und dabei muß er folgenden höhnischen Erguß über sich ergehen '«Ken: Kr! de« sonst«gnnhaften Austveteii deS.BortvZri»" zue Erhaltung unserer Rheinlande sei cJ doch höchst merkwürdig, daß das genannte Blatt sich gerade darüber ereifert, wenn irgendeine Musikkapelle ein Lied spielt, das bis zum S. Nov.— und auch wohl über diese Zeit noch hinaus— wohl von dem allcrarvf.ten Teil der sozialdemokratischen Wähler mit derselben Begeisterung gesungen wurde, wie von anderen Deutschen. Oder fürchtet der „VorwäriS", daß die Stadt Berlin wegen dieser Kundgebung vielleicht von Marschall Fach mit einer Geldstrafe belegt wird? Daß die Reiter schwarz-weiß-rote Fähnchen an den Lanzen getragen haben, dürfte auch nicht alz Verbrechen zu bezeichnen sein, wenigstens hätte sich der„Vor- wäris" nicht darüber aufgeregt, wenn die Lanzenreitcr rote Fähnchen gehabt hätten. Hoffentlich verliert der„Vorwärts" nach einer solchen Abfuhr nicht den Mut zii weiteren Enthüllungen. Denn die Sackte könnte beinahe heiter wirken, wenn sie nicht die tra- gischsten Gefahren in sich verbergen würde. Die Geister, die jetzt den„Vorwärts" von allen Seiten mit drohenden Gesten bestürmen, hat er noch vor wenigen Wochen als Helden der Republik in den Himmel gehoben. Nicht«mnz mit Unrecht frept deshalb die„Kreuüzeitung", wo die republikanisÄse Negierung geblieben wäre,„wenn sich die in o n- archisch gesinnten Offiziere� nicht schützend vor Herrn Eberl, Scheidemann und die übrigen Genossen gestellt hätten?" Und die„Tägliche Nundsckzau" kann sich sogar auf Herrn N o s k e stützen, indem sie darauf hinweist, daß dieser sich als Gegner des republikanischen Führerbundes bekannt habe, womit also die monarchistischen Offiziere ganz im Stecht seien, wenn sie sich, wie es durch Genemlleutnant Hofmann geschehen ist, den Schutz der Dtegicrung gegen„die gehässigen Angriffe des„Vorwärts" erbäten". Die monarchistischen Kundgebungen werden demnach vorderhand nicht aufhören. Sie zu verbieten, dazu hat weder der„Vorwärts" noch die Regierung die Macht. Eine Elitetruppe. Bevetps gestern berichteten wir von der monarchistischen Kunlgobuidg einer ReickMvchrtruppe. Wie wir inzw.schen er- fahren haben, handelte es sich um die Eiserne Eskadron, die anr Montag von ihrem Standort Dahme nach Verlin ge- kommen war, u>m der Regierung zu zeigen, daß sie nicht geiuillt sei, sich auflösen zn lassen. In einem Detachements- beseht wurde ausdrücklich erklärt, die Eiserne Eskadron werde, wje es mit allen Freiwivigvnverbänlden gemacht werden soll, in keinem Fall aufgelöst, sondern der Kommandeur, ein Major, werde sie eventuell auf eigene Faust weiterführe». Forlgcsctzr werden noch neue Mannsch.rsien eingestellt, so daß die Truppe bereits eine Stärke von ca. 2000 Mann erreicht hat. Lebens- mittel sind für einen Feitraum vvu sechs M o n a t e. n vor- handvn, ebenso ungeheure Mengen von Waffen und Munition. Das Dctachement hat-einen Bestand von sechs Geschützen, ca. 50 Maschinengewehren, mehreren Minenwerfern usw. Ebenso sind einiget Flugzeuge:u seinem Besitz, andere neu erbaute G r o ß k a m p f m a s ch i n e n sollen eingestellt werden. Die Truppe hat sich bei der Bevölkerung des Städtchens Dahme völlig verhaßt gemacht,— weniger durch ihre reaktionäre Gesinnung als durch dauernde Diebstähle und Ein- bräche. Außerdem geben die Soldaten mit unzlanbNcher Mlu- talität gegen vie Zivilbevölkerung vor: Vor einiger Zeit drangen Angehörige der Eisernen E-.'adron in daö Fest einer geschlossenen Gosellfchast ein, mißhandelten di? männlichen Zivi- l i st e n und trieben sie mit Waffengewalt aus dem Saal. Ge- richlSverfahre» wegen mehrerer BergemaltigungKoersuchc an jun- ge» Mädchen sind eingeleitet werde». Auch da? Verhältnis zwi- schen den zahlreichen Ossizieren und den Zi'iannsihojten ist pigen- artig. Mißhandlungen Untergebener kommen häusiger vor. So wurde vor zwei Wochen ein Soldat von einem Leut- naut blutig geschlagen, wei-l er eine abfällige Bemerkung über Wilhelm II. gemacht hatte. Daß die Offiziere königSireu sind, ist zu seilbswerstünd'ich, um es her- vorzuhaben.„Hei! dir im„Sieger"-Kranz" gehört zum täglichen Repertoire der Kapelle. Von dieser Elitetruppe sind nun am Montag etwa GOO Mann nach Verlin gekommen, um für sich Stimmung zu machen. Ohne irgendeine Behörde zu verständigen, wählten sie trotz wiederholten Protestes des Besitzers den Tattersaal in der Luisenstraße zum Quartier, wobei alle verschlossenen Türen aufgebrochen wurden. Nach ihrer Glanzleistung am Mittwoch sind sie nun gestern vor- mittag blumcngeschmitckt unter den Kläneien monarchistischer Lieder hinter nagelneuen schwarz-weiß-roten Fahnen zur Abfahrt nach dem Anhalter Bahnhof abgerückt. Inzwischen ist bei den zurückgebliebenen Truppen rn Dahme ein glatter Mord vorgekommen: Dort wurde am Dienstag ein Flieger««gen Nichtausführung eines BefehlS von einem Wacht- meistcr sofort erschaffe». Ne rtzeln!sche 5raZe. Düffeldorf, 23. Juli. W. T. V. meldet: Wie bereits mitgeteilt, haben heute vor- mittag im SitzungSsaale des StändehaUses unter dem Vorsitz des Preußischen Ministerpräsidenten Hirsch�dte Besprechungen über, die Fragie der Rheinischen oder Rheinisch- Westfälischen Republik begonnen. Nach den„Dussel- dorfer Nachrichten" wies der Minisperpräsident Hirsch in seiner Eröfsnunesairsprache darauf hin, daß die rheinische Frage eine der wichtigsten, ja vielleicht die bedeutendste Frage für Preußen und Deutschland darstelle. Ter Minisierpräsid'iit erklärte weiter, daß die Staat? regle rung nach wie vor Gegner eine» solchen Planes sei und nicht nur im preußischen, sondern auch im deutschen Int er- -ffe aus diesem Standpunkt stehe. Generalsekrctär Dr. Ben- m e r- Düsseldorf regte in der Geschäftsordnung' aussprach« an, zunächst den iBefstrivertern dm Frage das Wort zu erteilen..Ober- Bürgermeister A de na u e r- K ö ln-betonte, daß die Frag: viel- fach" falsch beurteilt werde. An Unternehmungen, wie sie von Dorten und Genossen in Wiesbaden durchgeführt worden seien, denke im Rheinland« kein anständig benlenocr Mensch. Man dürfe aber nicht verkennen, daß die Lage des Rheinlnndes unge- mein schwierig sei, was außerhalb der Rheinprovinz nicht beachtet tvcrde. SS sei notwendig, das deutsche Sinhetts- und Zugehörig- keitSgesiM zu stärken. An den Perhandlungen nahmen ungefähr IllO Herren teil, unter ihnen der Kommandierende General des 7. Armeekorps Freiherr von Watter, der Oberpräsident der Rheinprovinz Von Groote, Gen erat juperintcndenl Aiingemann, Vertreter der Regierung, der Ober- Präsidialverwaltung, die Oberbürgermeister von zahlreichen rheinischen Großstädten, Vertreter der Zand- kreise, der Groß-Jnduprie� der Landwirtschaft und»er freien Berufe. Such wäre« mehre« atüveserch. Af Wo aber waren die Vertreter der Arbeiter?.Soll. nur das Kapital, das Militär und die GeistückBeiten 1 dieser Frage etwas zu sagen tzaben? SeeleWeme'Ma'l. Die„Deutsche Zeitung", die wgtägNch in ib� Spalten zur Rache ausruft, zum u n a u s 1 ö sch l i ch.s. Haß bis zum letzten Akmzuge'und zur R e v a n ch e 0 den Cck'nmchsrieden, sie klagt bitter darüber, daß der � nisterpräsident Bauer und der Minister dos AeulH?' Hermann Müller, in ihren Programm reden sich etnwuu« und mit aller Schärfe gegen jede Revanchepoll u 'gewandt haben. Unfaßbar ist für diese Zeitung, deutsche Minister ausrufen können:„Nioderkämpsen wuich wir den Schrei nach Nackse" und„die Seele unserer JuS�T soll nicht durch Has�esänge vergiftet werden". Doch Frohlocken vermag das alldeutsche Letzblatt festzustellen,«° es auch im sozialdemokratischen Lager einen Mann gibt,' genau wie sie, Völkerversöhnung und Lölkersrieden sur getanenen Plunder erklärt, der, genau wi« sie, nur i brutale Macht anerkennt und dessen Seele nach Reopiw; nach Krieg und nach Sieg dürstet. ES ist der deutsche Gesandte im Baltikum und der jetzige Oberpräiw� von Ostpreußen, A u g u st W i n n i g, der solche 14## lick?en Worte in der„Glocke" zu verkünden weiß, u saßbar ist es, wie ein Mann, der noch; die Stirn öffentlich Sozialdemokrat zu nennen, folgendes schreib kann:* „Das Morgen wird der Feind de» Heute fein. Es Krieg ansogr» den blutleere» Phrasen von ewigem Friede»»*. kindische» Aclalle von lllecht und Gerechtigkeit, der hohle» Rede* von Kultur und Menschlichkeit. De» ewige» Friede» dieser � wie wir ihn heute crlcbcii, werden wir hassen, solauge«a in uns sst." So ist der ewige Fried«, in dem Recht nnd GerechliiI keit herrschen, in dem Kultur und Menschlichkeit � sollen, für Winnig also nur ein Gegenstand des tzächsten ses. Daß ist das Gefühl, das fast fünf Jahre lange»% den, daS Blutgier und Verstümmelung, das Not und setzen in ihm wachgerufen haben. Während all jene, während dieser Jahre im Feuer gestanden haben, und zerrissene Leiber und rotes Blut neben sich aussptj». sahen, voll Inbrunst und Zuversicht dem Gedankt« � ewigen Frieden zujauchzten, hegt der„Sozialdeinokn August Winnig nur den Gedanken an neuen Mord, an Vernichtung allen Seins und damit auch an ewige unuiu� brach ne Verzweiflung.. Und wenn die leitenden Staatsmänner, die bfkl*'. Partei wie August Winnig angehören, in ihren progst� malischen Reden von Vöü erla,«nst. er tri«de svr�.' wenn sie Haß und Rache und Revanche für alle Zesien lehnen, so erklärt Herr Winnig, einer ihrer höckisten Beaw in der Provinz, diese Worte als Lüge, denn er sagt, verstehe zwar, daß den amtlichen Rednern eine Sprache nicht gestattet sei, aber man würde sich schiPlp. dafürbedanken. wenn in a n d i c i e n kl n d I i w 8 Unsinn für bare Münze nehmen sollte..„ Wird die Regierung diesen Mann, der ihr»sscn das; sie das Volk betrüge und belüge, nur ciucu Tag i*#* im Amte behalten?_ Und inmitten all seines Gefasels von„zertretenem tum", von„Neuausstieg" und von„nationaler Wiedergebi' vergißt Herr August Winnig die Hauptsache nicht: fsi. Antisemitismus. Er klagt über die„nichtdeutfol Mitglieder" seiner Partei, die Juden«mS dem Osten,- darauf verzichten sollten,„dem deutschen Volke ihren zu erteilen", die„niemals ein berufener Interpret JfnL Regungen de8 Volkes wären, die letzten Endes dock, dunklen Geheimnissen des Blute-Z ihren Ursprung hchUi' die schließlich aus ihrer Nationslosigkeit heraus veriuws' dem Volke eine Politik aufzureden, zu der es sich nur kennen könnte,„wenn es sich des letzten Restes natwna Würde entäußerte". Warum so schamhaft, Herr Winnig, warum w v Worte, wo der andere dock) nur das eine, das Gewollte 9* aushört:„Nieder mit den Inden!"_ � Ter„Deutschen Zeitung" aber gratulieren wir, das' einen derartigen Kumpan gefunden hat. Die Seclengen�. schaft Winnig-«Deutschs Zeitung" bildet ein bleiben» Dokument in der Geschichte der deutschen Konterrevolutiau- Zer 5eiedeA5VsrkrsL m lern LnkechSAse. «msterda«, 21. st*'*". Aus der Aussprache über den Frieden Socetraz i» der S>tza. des«ugllschen Unterhauses vom 31. Juli und au»»er folgenden Rede Lloyd GeocjeS ist sougendes nachzulragen: � C l y n e s fArbeiterParlei) erklärt«, die Gefühl« eine»> � großem Teiles der Avbeitecklciss« gegenüber dem Vertrag sei«» ist, beredt von General SmuW ausgedlücki worden, als«x ststk'W „Ich habe den Friedeusowtraz mitunterzeichnet, nicht weil � ihn ab» ein befriedigendes Dokument ansehe, sondern well< n»twe nd i g ist, de» Krikg abzuschließe«, w«>l � Welt vor allem Fried«« braucht, und die Lage du«eh die 9*% daiwr des unentschiedenen ZustandcS ziviscben Krieg und Fküds sehr verhängnisvoll wereen würde." Gz würde sülaismännü sein, den Vertrag in jeder Hinsicht allen denen«nnehnB« machen, die durch ihn ge troffest würden, und dadurch das Emfst kommen jenes revolutionären Geiste« z» verhüten, der sich, Frankreich nach 1870 entwickelt hckU. Di« Beslimmunge» � Frieden»vkrtr>rges wurden von der Masse der Jnduftr' arbeiter mit großem Mißtrauen hetrachtet den, wenn nicht in zwei Punkten Klarheit geschaffen werde. Sich) in der der Dienstpflicht und der Rüsiungen. Lord Robert Cccil(Koalitions-NnloNist) sagte»-"" er sehe den Friedensvertrag ebenso, wie SmutS als Liquidier� des Kriegszustandes an. Pom Völkerbünde müsse man die � gültige Befreiung ertoarten. _ D«vli n(Nationalist) fragte, ob die Grundsätze Wilson? auf Irland apgnivand! werden würden. Dort bestehe jetzt e>� Macht- nnd Willkürherrschaft. Die irische. Frage habe anfoepst' ein rein>nncrpolilis.hes Problem zu sein, man suche sie aber f iolc(;C5 zu bel>andeln. Alle freien Männer seien einsetzt über Lage. Slohd George sagte über die D i e» st p fs s ch t f r a er horse, daß es am Ende diese« Jahre» oder spätestens am 90" ffflia des nächjlen Jahres möglich sei» werde, zu erkläre». � kruMn anspcsivM mc-btn feien, mn den Ve- HniUcn des Mfre�n Reiches in allen Teilen der Welt zu ge- '�T". �uch die Vereinigten Tieaicn hechten die Dienstpflicht nd leicn ebenso eittschiossen wie England, ihr möglichst bald ein . zu machen.% der sie wüßten, das; t:.:i nicht gehe, che nicht g Lage geklärt sei. Bezüglich de) VorschwgeZ. den "'fei m einem neutralen Lande vor Gcricht zu stellen, sagte U«id George wörtlich:.Welches Recht haben wir, anzunehmen. ein neutrales Land einwilligen we.de. den Schauplatz sür frÜ» �f�ksung dieser Art abzugeben? Wir haben keine Kon- &5tr solche Länder; sie waren nicht auf der Frledenkkonfe» re� sie waren nickst am Kriege beteiligt. Der Kaiser wäre nie- einem Gerichisversohren ausgesetzt gewesen, wenn das den ueutvaie, Ländern überlassen worden wäre." Auf den Einjvand, tia Gerichtsverfahren nicht notwer.oig sei, da die nähereu Umstäcid- und die Tatsachen d-S Verbvcchenb ohnehin wohl be- mani seien, erwiderte Lloyd George,'wenn«in Verbrechen bor- h�nocn sei, sg sti es ge rechter und eindrucksvoller, ein Ge» verfahren g u Vera« st alten, da die ganze An- Gelegenheit damit auf das höhere Niveau des Völkerrechts gehaben «nche. wag bei der Bestrafung durch einen Sieger ohne Gerichts- fahren nicht der Fall sein würde. �Ter irische Rationalist O'Connor gab seiner tiefen Gwt- "Uchcheaig über Lloyd George? Erklärung über.Irland Ausdruck, bevlschlzmds MfiZglM m de» VölkerZund. Amsterdam, 21. Jnlt. Bnone? teilte in seiner während der Debatte über de» F.ie- �bvertroz, im Unterhaus gehaltenen Reste mit, doh ma» bereU j'k Deutschland sobald w i e invglich in den Bölker- aufzunehmen und dah der Vierenrat zugestanden �«lbe, d«ß zur Aufnahme Teutschland» in den BSlkerbund auch Mische Le.trrier zur Konferenz zugelassen wertxil, die die Ar- �eegelunz behandeln sollen, Le: Mzch Axelred. vm LZ. Jul! begann in München der Hock�verratSproKiß gegen politischen Kammissar des YinanKoescn» der Räterepublik Lunchen. A xe I ro d. Die Anklage gebt dahin, datz Axelrod als «tüglied des Aktionsausschusses, besoi der» pe» FinaiizivesenS. die !°ktsassu„g des Freistaates Bayern» gavalisam geändert und die �.chw-antchuie Und Cutelsnung des Inhalts von Banksafes der- ch;5e. �Zclrod weigerte sich von vornherein, sich zu der ergent- *'chcn Anklage zu äuf/eru, da er das Siecht der Erderriwrialität habe, lieber diese Frage der Exterritorialität entspann sich eine Txbstt:. Axelrod erklärt«, seine Exterritorialität beruhe °a>auf, dag er am LZ. Juni im amtlichen Auftrage nach Deutsch- «and gekommen sei, um da? Pressebureau der Nosta zu organi- l'�cn. Cr sei auch in Berlin als Diplomat aner- ««Uni worden, denn cr Haie einen bchlomeiischen Ausweis wie ®c« Tiplcmaten erlaltew. Cr erklärte wiederholt, daß die Sdosta �lnerlei politische Färbung gehabt labe, sondern nur zur lieber- �Ullung von Nachrichiien zwischen Nußland und Deutschiaich be- war. Er sei später drei bis vier Wochen zur Einrichtung d-S VosiaburrauS nach Dänemark und Norwegen gefahren. Im 2�3- nv.fr habe er wieder die Erlaubnis zur Einreise nach T�tichlaick erhalte». Von Teutschland versuchte �er, nach der zu fahren, wurde hierbei wegen Verdachts der Teilnahme einem SparstaZisi-enputsch in Stuttgart pechastet, vom würt- �»lergisck.» Ministerpräsidenten Bios jedoch mangels Beweise � Tisner überwiesen, mit dem Anheimstellen, ihn eventuell wie- ,«bzuschi.-ben. Axelrcd erklärte, EiSuer ihm danu töSKr- �ttwidrig in ein Sanatorium Evenhausen habe bringen und überwachen lassen. Axel. ob erklärt weiter, dasz er sich "'cht politisch betätigt habe. Die Aufsorderung TollerS �'d Swine», die diplomatische Vertretung Rußlands bei.ver �'«-lchener Räterepublik zu übernehmen, habe er abgelehist,'o- die Einwilligung der russischen Regierung nicht eingl'- �it sei. Es we den daraus Telegramm« der russischen Regierung .�!«N, in denen diese erklärt, daß da» Schicksal deutscher Lsir- l"'* in russischen fänden darum abhängig gemacht würde, daß «!»lr,d»nd die übrigen in Teutschland gefangenen russischen nrlcarigeZjörigen sofort freigelassen würden. Dir Verhandlung k ad et sich darauf der Verhaftung k.xel- in Oesterreich und seiner völkerrechtswidrigen " d l i« j e r u i! g an V-yrrn zu. Anträge der Verte'digung vu»s«hu«g der Verkaistlung.«m zur Aufklärung' d-r Frage Z* Exterritorialität, noch Genossen Haase und ferner Sachoer- �ndlge vom Auswärtigen Ambe in Berlin kommen zu lassen, *"« com Gericht abgelehnt. Ter Prozeß Amsitz. . A'n 93. Nuu.i begann vor dem Standgericht in München Z* gegen Dr. Otto Renrath, den ehemaligen Jjr'rtfioente« de» bäuerischen Zentral- WKtchastZratks, weg�n �-ihll-e zum Hochverrat. Reurach wird b-,chn!°.gt. Nichtbeachtung skiner- Berpslichtu-rgeu gegen die Regierung H�Ilocann seine Person und sein Amt in den Dienst der Rate- �«-Itk gestellt und diese dadurch uuterstützt zu haben. Im s�use dez Prozesse» tourde auch Ernst Toller als Z- u ge Q.ÄMS " Lause des heutigen Tage» zu eaoarten sein. In M MZshsim. Tie Ermittlungen der Kriminalpok:zel zur Aufklärung der akwvrdnng dez französischen Sers-anien Manheim haben noch �-r m keinem R«snllat geführt, tpn etwa angestellten Er- 'Uluugen der vi i l t t ä-r g e r i ch t e, denen dw Nachj-rschungen � Falles bekannt!-t u:' neher sei» sollten, hat man bwher � Haupt noch nickstS gehört.. vm übrigen schei.it die französisch« R-egiening an der Forde- ,, 8'"*afe bk Stadt Berlin für dn Errnerdung ei ne M> l l»on « Buge zu zahlen habe, trotz der Weigerung der deillichen hilf''�3»»bedingt feftz»halte». Die Note Ivchs\\. ton der deutschen ttazierimg nicht verössentlicht worden, "''•'C nähere Sinzrihetten nicht augezebe« Warden können. tik MiLn der frünzZUcheu Mbeiler. ?ern, 24. Juli. q,®af Naiionalkomite« der französischen Arbeiterverbände und s-s Schäften hat om Miluvoch nach viertägiger Zusammenkunft �i�unHen beendet.®l hat m einer allgemeinen A'ltttion, die einstimmig angenommr» wurde, die Beschtüge der «kanfäd�rafton genehmigt wich die Aufstellung einer gemeinsamen Aklionsforniel beschlossen, die von allen Organisationen der Eon« fedäration obligatorisch auf die Tagesordnung des Gewerlschafts» kongresses im Dezember gesetzt wird. Alle Mitglieder der Eon- föderation sollen auch weiterhin im Lande gegen die Teuerung, für schneLeTcmobilisicrung» für eine allgemeincsAmnestie, fiir die Einsttststng jeder Intervention gegen die Arbeiterrevolntioneu in Nutzland und Ungar» Propaganda treiben. Weiter erklärte sich das Nationalkomitee mit der Wirtschaftspolitik, die aui den Grund- sähen des Völkerbundes aufgebaut ist, einverstanden. EK wurde schließlich die Beseitigung aller Zollschranken, die Aufhebung der Blockade gegen Nußland und Ungarn und die Wiederausnahme der gesamten Beziehungen mit Deutschland verlangt. Heine MrsMonen Frankreich!?. Berlin, 24. Juli. Die.Deutsche Allgemeine Zeitung" meldet: Clemenreau gab am Freitag Arbeiterführern gegenüber die Erklärung ab, baß Frankreich weder in viutzland noch in Ungarn zu intervenieren beabsichtige. ES habe nur noch ein oder zwei Bataillone im Etappengebiet der Armee KoltschakS zu stehen. Alle Truppentransporte und Munitionszufuhren, die heute nach Ungarn gehen, stammten von englischer Seite. As"mtäm au; der iulernattonaken Konserenz. Bern, 24. Juli. Nach dem ProgeS de Lyon nehmen von der ftanzösischen Sozial ist«» Partei mi der lnternaiionalen Konserenz in Bern für die neue Partei teil: Cachin, Longuot, Daniel, vkenould niid Mistral. Für die n c u eMi n d e r h e i i nehmen teil: Albert Thomas, Reiumdel, Boisson und©everac. Albert Thomas ist bereits in Genf eingetrossen. Vegiun des Zukern-ikisnalen Gewerkschlifts- tWgreffes. Amsterdam, 24. Juli. Heute treffen hier die deutschen, englischen, amerikanischen, schweblschen«nb wahrscheinlich auch die belgischen und schmelze- eischrn Abgeordneten zu dem internationalen GrwertschaftS- lvugrrtz ein. ?er eNzss'ch! Lerzmdk'.ftrs-reil. Verhandlungen mit der Negierung. H. N. Haag, 84. Juli. Gestern abend hatte Lloyd George eine Unterredung mit den Grnbeabesttzern»nd heute empfing er zusammen mit V o n a r Law den Vorstand der GeubenaebeiterfZderaiio». Nach der heu- (igen Zusammenkunft wurde folgende Erklärung abgegeben: Der Ministerpräsident empfing die Teriretor der Grubenarbeiter-Föderation von Grohbrilannien, um die Frage der Preis- erhöh, ing sür Kohle angesichts der Herabsehung der Arbeitszeit zu lefprcche». Smillie fetzte den Standpunkt der Arbeiter auf Grund der KcLwicker Befchliisse auseinander. Nach einer längeren Beratung gab Lloyd George der Föderation folgenden Vorschlag zur Erwägung: In der BoranSsehung, daß die Ausbeute um weniger als 10 Prozent sinken wird, ist die Regierung bereit, zu erwirken, das, die Arbeiter keine Lohaeinbußc erleiden werden. Die Löhne werden infolgedessen entsprechend erhölit werden, so dach der Stundenlohn etwa in demselben Matze steigen wird, wie die Arbeitszeit herabzeseht wird. Der Ministerpräsident schlug vor, diese Regelung in den verschiedenen Grnbenbezirken von Ber- tretungen de? Arbeitgeber und Arbeitnehmer untersuchen z« lassen.' Smillie sagte, datz sein Vorstand heute nachmittag die Vor- schlüge der Regierung erörtern würde. Aufstand in llwmßm Budapest, 24. Juli. Das Ungarische Telegraphen-KomespomdeiiI-Bureau erhält von verschiedenen Orten der Demarkati-onSlinie Meldungen über den Anspruch der Revolution in Kroatien. Die©erben verftichen, die kroatischen Revolutionäre durch Mlitäp niederzu- halten. An mehreren Orten kam eS zu Zufanilnenstögen Kl*schen Serben und Kroaten. Weitere Meldungen besagen, daß die kroatischen Soldaten in verschiedenen Städten die selbstän- d i g e k r o a.t i s ch e R e p n b l i k ausgerufen und Kundgebungen für die ungarische Räterepublik veranstaltet hätten. Stellenweise haben kroatische Soldaten di« Demarkationslinie überschritten u»d vcvbrüdeni sich mit den ungarischen rvten Soldaten. Weitere Meldungen der Ungarischen Telegraphen- Korrespondenz berichtet: über große Unruhen in W a r a J d i n und A g r a m sowie über. Auflösung der Disziplin in der Armee. Inwieweit diese Meldungen den Taifocheu ent- sprechen, mich abgewartet werden. Eine andere Deutung der Vorgänge gibt folgende Meidung: Wien, 24. Juli. Nach einer Grazer Meldung der„Zeit" nahm an dem Auf- rühr i» Marburg nahezu die ganze Garnison teil. Die wilde Schießerei, bei der außer Gewehren auch Maschinengewehre und Handsiranaien verwendet wurden, forderte mehr als hundert Tote und mehr als zweihundert Verletzte. Schließ- sich wurden die Serben von den Kroaten ans der Stadt verdrängt. Den letzten Nachrichten zufolge ist in Marburg wieder voll- kommene Ruhe eingetreten. Danach scheint«s sich be! den Unruhen in Kroatien um eine Militärrevolte gegen die serbischen BesatznngRruPpen zu handeln, bei dar wohl auch der Gegensatz zwischen den Kroaten»nd dm Serben zum Durchbruch kam. Milpg der HüÄeiu II N. Bukarest, 24. Juli. Das rumänische Große Hauptqnar ier meldet: Unsere Truppen ziehen sich planmäßig und in größter Ordnung zurück, ohne oabei mit den magunrifcheu Truppen FUHlung zu nehmen. Die Röetduiig dez ungarischen Armeekommandos, daß zwischen unse- reu und den magyarischw Truppen heftige Kämpfe stattfinden, ist tendenziäs. um das Ansehe» der ungarischen Truppen zu hebe». Einstellung der Jeiudseljgkelken w Amsterdam, 24. Juli. Laut„Allgomeen Handelsblad" melden die„Time?" ans Tanger, daß die spanischen Streitkräfte in den Bezirken Tetuan, ContaS und Larrasch auS Madrid die Instruktion erhalte» haben solle», alle Fei-ndseligke-ten gegen Raisuli und die«»geborenen Stämme eluzustelle«. v Wa'kmg von ßommWstca in fofei Leuthen, 24. Jult. Der �Katholik" meldet: Am Mittwoch fand in Sosnowie« ein Delegiertentaz aller Kommunisten von Kongtetzpolen statt, au dem besonders Vertreter aus den polnischen Jndustriebezirk«» Lodz und Warschau anwesend waren. Seitens der polnischen Ne- gisrung wurden sämtliche 183 Teilnehmer angeblich wegen Poll- tischer und krimineller Umtriebe' verhastet. Viavwitlschzfl und taiidurWleiflttil. ,. Weimar, 24. Juli. Die heutige Sitzung beschäftigte sich mit zwei Interpellationen der siiechtSparteien. Die eine, von dem Ab� Witthöfftei seinen Freunden le-Ubafien Beifall, al» er alle Kreise de» deutschen Bosse» zum harmonischen Zusammengehen aufforderte. Die weitere Beratung wurde auf F r e l t a z vertagt. * Der zwRfte Ausschuß der Met isnall>c rfmnnif.iuc beschkoß mit 17 Stimmen des Zentrums und der Soziakdemolraien gege* U©bftmnen de Einführung eines HersiestungSmonoPÄS für Zimdwarcu bis spätestens 81. März 1821. 'JtoäfesVerdot aufaeßoßmi Jttu filierte 12)od)enfd)iift bei U.<§."3. fEoeden erfd)ien:$cft 10 "T/uis dein hxfjatt: @(vetfd und UnruOcn in Q3a//i; und j)amöutg (Eine JCuxemöiivg�fcfet Tol/t ol'6'Jtoman ,/e)cv Teufel" � /eßwaae ,,'Der vernagelte Oloete", jtaMm f. Uicvtefjäpalcp 2,503X1. 'Ha fjaöen ln allen l�uciSanblungem, �vltungävcttaiiftS' Helen, Ji iaaten, 1iat)nl)otii6ucljgaribiungen, fotvie Im 'Vedaa. Vcrün-JVW 6. täifimaucrtainm 19- Ma tt UÄ SefänMnfen. TiM!or BiÜowplatz. # Uhr; Der h�ffigre Fiorian. Batire von Nea! and Weichend Senates, den 27. Juli, nachrn: 3 Uhr: Vor ieHcng des Vc.hamlas der. freien Volksbühnen, Direktta« C. MalnU�td— k. Bcrnanw. 1 herter!■<1 RinlSüiätx» Straße ts in.,. üff liSurtün«. an der Mars: Wadkrücke. Oast***!»; Lude t Uhr:! kseivtt v*n der Fiel*. F a 1 T:-'"If r DJ« Kautel, ira yki* �isr' Ij Alfabcndligfa'a Uhr Max PoIUH'ncr g in mcH leh war»fn.Ziiuxttlttz.- (Schwawk) ßlfiiKTSPiSie AHahendlieh Li Uhr: Laojveliiine K«>nt'MHiiiii in 09« W#W, »♦! de* IH£ii»3i> o Iw�uaa. 1 al* ßR mfgas AüaneaJIich A Ubr: I erber H.IiaMsWsSmannin a ßalsha� Lä�stai-f�witir Somraeitpielirelt flelfiiflc: JilUpi«! ft Uhr. C�iarieys I ante. Bsühikes Köfis'ir-Thssl Ariobendtioh 8 Uhr; *ai Ad«lh«rt In; Die KutnthVtr.hn. Siais SßereheÄm Allab-iuUich 7 Uhr 15 Min. Qjo Daiw« vom Cir«««. Rgsiäüüz-Tlefittr. Ufit«r,ruttdb. KlO'.:erstrn8c. Atmrane StraJaoer Straße. 8 Uhr Zum l«8. Male: M M!M Schauspiel von Svdsrmanv. K»»?!«: Alfred WotWr. Tr:ß!59nTiie?;f€r. Ztr. 4M?. Ml 8 Uhr: Zum 3(4. Mole: Ä fatt W f Vou iiertwnnn Sudermana. Sonntair 4 Uhr: JßhKMnWtuer. T\ali:illa:Ti.car.T— Uhr: ti) flau ix WiJtMtB. Rose- Theater, 7i Uhr: O«ebene Zeh. o«ellxe! Zeit. Oartenbühne; 5 Uhr; Konzert, SpeziaÜlälcn. 7� L'Iir; l-a«.Ich;«ich Jeder an. Deutscher Metallmbttter-Berva»d MsticMl-Mütsr 8 UW Milrmhchrr ttskirfolu 1 8 Uhr : Familie iHilSlifül Theater a. KoKbnscr Tor Allabendlich 7% Uhr: rahe-SIitjter ehern. Mitgl. der S 1 e rtin erSSnc e r Seidel, kuselli, Morst, Schobert, Rs&thko etc. Humor. Spielpl, Somraerprelse! Wifltturon-Konzert WiRlergarsen 7V Uhr RaioJie« gestattet. Seüte Präter Kastsnl«n-AR«c 7-9. si's BmmmW {Kit&prr»ttM-PM«e Ii 3 Htw. ä�'ÄhOall. VaeiStS �nf»ne 4'. Uhr. Ketnst du d«S Land, wo dicke Eichen stehen? H»st du den kleinen Spree- wald Won gesehen? Der schönste AnSflngS- ort im Reiche Ist Mann? SaldsÄwtz in CchKntiche. Del.: KriedrliiSda�en SS. Jeden Sonnta t Tan-, Freie eozIaflsUscbe jwgend. Am 8#no4«g, d. 27. Juri, veraun'-cltot die Frj5}« Jagend(Gruppe Osten) im t •a____ U.- ll... 1 U T�,�l nnloj» a öusckcrthÄl b. Tegel nahe« Ächolzendorl ein Waldfest TW; Bestehend avs: 4 ßm« x IkifscIn x � IwJtr zw Uurts x khtstsin| Vie Cltern n. Bekannten# der J u�endgeuossen sind» hortllehst eingeladen.* Treffpunkt: 74Jhr f Schle«. Kahy.hoi, LJbi'o N. v NacWxftglor werden um? MUhr in Tegel, Endstation? der Straßenbahn, abgeholt, f. heu swW<«tiwh ichasi.| VerwaltungssteUe Berlin, 9i 54, Linienstr. 83—85. (5lc!d)S'»«sci» hen 9— 4 ltlir. Telephon: Am: Zierden IS5, 1239. 19S7, 9714. Die Abstimmung findet statt am Freitag n«d Tieustag van 3— L Uhr nachmittags nud am Sonntag von v— 13 Nhr voru«ttags in solgenden Lokalen: Eck, Dopp- Rur am SS. Uhr nachm. «Se Holl- Kallsciun'e ters Wüissenscer 1 Sm&er- THests? Osten: Heimstch. Graste Zccmkstlrtsr Str. 3p. Rott,©tvasmonnstc. 29. Vrunwald, Memeler S!r. 67. Andreas-Festsäle, Andreassir. 21. -Zum Freischütz", Fruchtstr. 36a. Blume, Ziil-Boxhogen 55. Biüir, Stralauer Allee 47.— Rur am 25. und 29. Juli von 1—8 Uhr nachm. Südosten: Fröhlich, Musiiauer Str. 1. Stchhsrn. Netchsnbsrger Str. 86. khlert, Kottbussr Str. 19. lgewerkschaftrhaus. Engeluf« 15, Saal 11. grastet, Michaslltirchstratze, gdte Wusterhausener Straste. Süden: ylenklch Schönieinstraste, ftrosto. »ii«n«r, Gneisenaustr. 88. N«Nl»r. Rtlterstr. 12!.— und 29. Juli von 3— t lösche, Alte Iakobsicaste, monnstrotze. Vrelve, Rungestr. 80. Westen: Meiner, DMoivstr. 56. Nordwesten: «arkgras..ftnihenfti. 23. reick, Berltchingenftr. 5. Pärsch, Dlhen bärget Str. 10. strSjzor, Puttlitzstr. 16. Kitn-meeer, Birkeirstr. 87. fetarx, Hutlenstr. 9.— Stur am 26. und 99. ZuH. *«zf«r, Oiohhetnihtjstr, 34. Aue am 26, und 29. 3«lt Reeden: Rutsch«, Henntg.>d»rfer Sir. 13. steettf«, Ssestr. 62. Sachs», Lindow er Str. 28.— Rur am 26. und 29. st Uli. Matz. WoiftT. 18. M-nee, A»erste. 190. Zaflraw,«cherstr. lOS. Thema», Garten str. 71. Eomkiwo«, Barichtstr. 74. Detzm», Schleaelstr. 9. stkiw«, Zoenrunder Str. 3. B5«n«, Schwedter Str. 23. Wald, Pflugltr. 5. Batsesfe. Hussttenftr. 8$, brnnmel, Eoohienstr. 5, Cotban(früher Geitelniinnntz, Aniew- strast« 105.— Rur am 25. u. 9& Juli. Nordost«»; ffilef«, Ekdiuger Str. 89. SpSttz. G-o g-nkirchstr.®5. PMefche,«ovenhagener St*. 74. fftstmet, Bernauer Str. 76, ttCmendroneret Bad-, Eckte Hochstraße. Ftcktsch. Dronthrimer Str. 4. che««««, HnsAtenstr. 34. Kerns. 9)«!toflr. 37. stadlassa, Boliastr. 40. Z-telt, Dertchtstr. 7L Schee«rlt, steldltr. 8. lchurzmann. Stettiner Str. 11. -st: H a s r lhv! Restaurant Barthel. Hohenschönhausen! \ Saiilrasse 18. I rresziiuai Pfsasuaia 6-3, Dir.; Gerb. Deiamsmn_ A d l er» tz o f: Ecke Radickestratze. TO* lest 12 BaHtiMlPinnieia •SSrofioes Th«89er-Orsä%estar ErSiinaac der flirten: Wochen tie 4, Uhr Bennien Z'r,. Berinn des Konzert«: WoehMKO*» i Uhr ... Sonntae« 5, Beginn de# Varietes: Wodientags 7 Uhr . Sonntags 6» 1 Über Verralclnng der Oirton aa Verein« wende man sich an dla Dlraklloo. Söckert. »aumschulenwes: Boche, Datraischuletistr. 87. 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Inii iS!S bis Monian, den Z*. Juli 1919 bei den KiemyändierN abzugehen. 8. Die Memhändler haben die Anmrldeabschnttte m der oben anigeruirnen Nummer bei de» Erotzhändiern am 39. Juli 1019 abzulielein. 4. Nicht BbgOjoltn Ware derMt mit dem 30. rtzlgnst 1019. Berlin, den 24. In» 1919. Magistrat. Abieilung tut Nährmittel. zummsstiisi Wissensehaftileh aoorhaantes ßpfzialTcrfakrea für Anästhesie (eigene hei Hcrzieidenden, Nervösen«nd sehr Sensib en bewährte Betäubung) BsfesHgung loser Zähne— Zähne ohne Platts— Fein-Calcfkrensfl etc. 2 Ao&MdiaBg is der iskaicrhßik Kcr!:-res8«l« � Restpos en. billig Umer Str II- Metailfeettsj schwarz, braun iV- lonsnes 75.— � Auguststraße 3� a- parterre. Empfehtle j)/rt-'js-er! hand Gardinen, Stcf� beitdeckcn,' vandecken. TiscHddt r. tieren. Zu gga reinen.]»b>, Tcppiche.' vo rl a gen. f ed e 5ds.�; 5 Ehrmann. Franktlnstre Keke äöiarädw all" Leiterwagen. K®8tc � engros und dete«., Brunnens jroSe 95 Z:—.. icii rehosetzungakf1»" kaufen. 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I. 7«W»L j',, ksäessnrmg«*» lolUr. PeckKgr»�' rÄHer, ehe« W 5 Uhr, Schvricvmtr. 11 ffirt Finwl. vrh«ft*tr. SO. Kopp®fii?tr.?y. cxD«o(X»oooec>c-soco40oooo4X>ccoooorx;oo<»oocoooooooooooaoo�oo Säle{frei für VorevT«, G Mioi"«oMaK«n, Vsraoakufasixus Bei-llit»r tfeir,ei«v-Äo«aoi,'tvr.ffi{® Kommaßdantanstr. 86 39..««ritzpiaiz lerss. OJW 00000000000500005000000000000000000 Säle frei !ür Vereine, Varao.mscJsingsm. GoronscVattcn C e a t r a I- F e e t s a I e Alte Jdcedgtr. SS. Alt* Jakobstr. 32. Slreklleat Se5b'«ct-& Kasifar. Moni«* eeee e. eeee.. KnlM»te Bo4i?oveas«. Sp#zia#-#r%% Jllr!?»«<-, Harn- Htid Frasron- lefdon. Salvar«aii-K uren, l/ria- '.md BWtiMitorMichyn�n. Damen- w&d Herren- Abt«llu«j:. Zrmte und Sv e«?e Meli- Anstalt Lftser Dir.: Löser senior. S�-Ant Dr. „ RasMtMilv Str. M-T�ÄfiSSSi 3##iW Ortsgrsvpe Gros?- Berlin. K Min Lici imch kmW Die infolge des VerkehrKstreiks vertagte Mitglieder-versammlsss käufheb In Apotheken. Drogen-, KokMüalpetchäftem. Qrosso-Vertrleb Bersrstr. 34, Nordcm 6Äa. ■pferemai__________._ i f®s iiia-Iiifflitspiols S i ü lerattr. 12 c. Kur bla Monte# § 175 findet am Arrita?, d-«»6. J«N:9:*, abc«ds? Uhr, im TentsckzCt Hsi, Luckauer Strafe, statt. Tagesordnung: 1, Bericht vom VerbandStae in Nürtstberg. Referent: Kollege Iritz Schmidt. 2. Diskussion. 8. Achtle.! im( deS OrtSKkscklemeS. 4. Wahl der eb»«namttich«n Belsiher in den Haup'vo: stand. 5. Ersatzwahl, rcsp. Bestätigung von Oettz. vermaltungsmitzliedern. 6. BerschicdeneS. Vlitzliedebuch legitimiert. Oh«« Buch kem Zutritt. Bsilgählige» Erscheinen aller Nit, ii der er» martrt Die Ortsverttdaltimg. EawmmEse der Setrelöep, Sctekerffitn a. WWa-& afci-üß? DfBissW., Ffflah Sößs, Wa�wslr. 37 38. 9 Kleine Mizelcen y e r H(S u f e 3 Uz»«rea MilelletJers hiermit zur Nschrieit, daß der Wascfamelrter. Kellege Htrauuu Wickler, geb. 10. 3. 1648. am JJ. Ju!l versterben Ist. Bhre saiaem And.ntten. Die Cieisohertntg And et am Eannabend, den 26.}«U ISIS, vormilings 10 Ubz Im KrsmatorK.iii. Osrtelrt- ser�stui. MmMM W. 4. MitMb B.S.P.D. Oczlrt 2SS, Akhllg, 6. Sfiku) Ift GmM- ml etsstslirttittt Filiale«rof�eHtn. Dmi MltBliedero zur 1 I Nachricht, daß unsere i 1(Aeoossln, die Gastwirtin ßniis »Trtion,»c«'46. S»I> 1*19.«bends« Uhr. ira tf)rtu«TC« f, rrtz in«»ranesm. Brrid) n oh«: SrrvnhMwHsttzfnbetAearje M. �egmann- 8 8r.t>ia»M!na«hmM'heUni. Achtung'. Atitrln hahrn nur»rlrgierte ,-gott»or- joiptng d«0«ugllodebuchoS nnbbsr S!«giilT.-> -ethtrur'dtosea w«roher»n«' miM mtamt«tu argon Vor. zahitin.i.»«her mfMee»edle. Mar fsiäer, iün�rc;;..'irafte 47. üeleg�-wt&käufA. TÄglichnr Vfcrknuf vou Kiel- d«rspiod«fl, Vertikos, luodtr- nan Kfiehen, Trumeaus, Sofas, Hcttsteliofl, Ruhebettan und xsn?.«» Klurieh tungen zu bil- Hgen Prnisan Ooldmann, Daazigar S?r. 50._ Dnnksasruns:. Alfen denen, welche mir beim so plÄtzllchen Hinscheiden mfliner Heben. guten Prau durch ehrenvoll«« Geleit, Wort. 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Die Angestellten erblichen darin mit Recht ein Hervorkehren de» Ztl a s s e n st a n d p u n f t e«, der für di« heu- üge Zeit nicht mehr maßgebend sein kann. Außerdem sind di« bvn den Unlernchmern vorgeschlagenen Gehaltssätze viel zn ge- nng. Die Angestellten haben dieserhalb einen Tarifcntwurf '"it höheren Sätzen eingereicht, aber die Unternehmer kehrten ihren Herrenstandpunkt hervor und erklärten rund heran», dost sie lediglich auf der Basi» de» von ihnen vorgeschlagenen �arisentwurs» verhandeln wollten. Die Vorschläge der Ange- stell« nderlrete-r lehnten sie rund-reg ab. Da» alte» hat jetzt zum Abbruch der Verhandlungen geführt. Die Qblcute der AngestelltenauSschüffe haben sich daraufhin ®n Donnerstag abeird in einer Versammlung im Nordischen Hos mit der Lage befaßt. Ingenieur Marquardt gab den Bericht der Tarifkombnssion. In einer eingehenden Debatte »ahmen sodann die verschiedensten Obleute. Stellung zu dem Verhalten der Unternehmer. C» wurde allgemein all«ine Herausforderung bezeichnet, die nur so gedeutet werden künnte, daß die Unternehmer sich nach Abschluß des Friedens» vertrage» wieder so stark fühlten, daß sie e» auf einen offenen Kampf ankommen lassen wollten. Tie Notwendigkeit gemein- kamen Vorgehen» mit der Arbeiterschaft wurde von allen Seiten betont. Die Taktik der Unternehmer gehe dabin. Uneinigkeit in bi« Reihen der Angestellten zu tragen, dieser Schlag müßte durch verstärkte Einigkeit pariert werden. Man müsse den Arbeitern bi« Bruderhand reichen. Auch di: Vertreterin deZ G e w e r k. schaftebunde» der Angestelltenverbänd« wandte sich schars liegen da» Verhalten der Unternehmer. Den Tarifentwurf, den b>ese den Angestellten zu bieten wagten, bezeichnete sie at» ein Schandmal. Schließlich wurde folgende Resolution«m- stimmig angenommen: ..Die heutige Versammlung der Obleute nimmt Kenntnis von dem bisherigen Verlauf der Tarifverhandlungen mit dem Ver- band Berliner Metallindustrellcr. Nachdem nunmehr in beinahe »cun Monaten die Möglichkeit de» Zustandekommen» eine» Tarif. Vertrages für die Angestellten durch den spstcmatischen Wid-rstand der Arbeitgeber verhindert worden ist, billigt die Versammlung d«r Obleute den Abbruch der Verhandlungen mit der Kommisston der Arbeitgeber. Di T lammlung lebnt den Vorschlag der Arbeitgeber, ivonach die Bezahlung in erster Linie nach dem Grad der Schul- bildung und nicht nur nach dem Grad der Leistungen erfolgen solle, mit aller Entschiedenheit ab. Sie bedauert außerdem, daß die Verhandlungskommission der Angestellten entgegen der er- tefot-n v'isiin-,(icr'» iv'm die Fordern»a v:n 8 7 5 Mark Blinde st gebalt für Mjährige, einschließlich aller Neben- dkgüge. heruntergegangen ist. Die Versammlung beschließt, daß nunmehr der L. August al» letzter Termin für die Unterzeichnung de» Tarifvertrag:» »efttzt wird, und fordert die Verhandlungskommission der An- Gestellten auf, als letzten Weg der V e r st ä n d i g u n g sofort einen Schlichtun gSauSschuß anzurufen." Hswsrkschastiiches. Generalstreik der Telegraphen arbeitcr. Nachdem währeird des gestrigen Tages Fwische« der Obev posibi-rektion.und einer Komnrsisiion der Teiegraphemrrboiler Ver. han-dlungen stattgeseuidcn hoben, nahm gestern abend eure von l%() Menschen besuchte Versa>m>mlu.ng de» Bundes Douvscher st�lographrnarbeiter Stellung zur Loge. Bundessclretär V a l- lentin berichtete über den erregten Vertauf der Vorhand- lungen. Da die Entlassungen innerhalb der 24 ständigen Frist »lcht zurückgenommen worden waren, beschloß die Bevsanunlung Segen 10 Stimmen den sofortigen Generalstreik für �eß. Berlin. Eiirsti-mmig abgelehnt wurde die Zamrrutung der Oberpostdirektion, durch Abstimmung von der � Versammlung Erbläning zu erlangen, in Zukunft sich nicht mehr an poli. trschen Streik» und Domonstrationen zu beteiligen, die sich gegen d>s Regierung richten, ferner von dem Recht de» wirtschaftlichen �lrcikz nur Gebrauch zu machen, wenn alle anderen Mittel er- �öpft sind und ein rechtmäßiger"Schiedsspruch eogang-n� ist. Ml ferner bei allen Arbeitsniederlegungen die ordnungsmäßige Kluidigungsfrist einzuhalten ist. Dagegen wurde gegen wenig. stimmen der Vorsck�ag der Koimnissum ongenonrmen, wonach d'« Versammln wt erklärt, sich in Zukunft an leinen Parteipolin. Demon stratchmen während der vorschriftsmäßigen Dremft- Seit zu bcteilb.zcn., Somit befinden sich feit haute früh die Telegraphenarbeiter »n Streik, tu den, sie so lange verharren, bis sich die Obvrpost- Erektion zur Rücknahme der Entlassungen verpslühtet. �ölehnung kies Schle�sspntches über die Verkürzung ber Ärbeitszeit im Holzgew-erbs k«rch die Unternehmer. Am Mittwoch kam die zentral« VerhandliingSkommission wie« jm RcichsarbcitSamt zusammen, uni über eine cventueue oviitchuiig der Verhandlungen über einen Reichstarif sich ickzlutiig ?u werden. Bevor jedoch in die Verhandlungen eingetreten wer- konnte, mußten die Unternebmer sich«rklorcn, ob sie dem am p�fle zuvor gefällten Schledssvruch. der eine Arbeiisverlurzung V�lah, zustimmen wollen. Nach stundenlangen separaten bcr- llu>>dlungen fei en» der Arbeitgeber trat die gesamte KommiNion öusammen, in der vom Arbeilgeber-Vorsitzenden die Mitteilung Kcuiachl wurde, daß sie den Schiedsspruch ablehnen müssen. In- { ,'?? dieser abilehnenden Hatning se.»««» der Arbeitgeber mut te pibtlverstäudlich die in Aussicht genommene Focrsetzung der Ber- StUchUrngen al» aussichtslos—-.zt sichre tüe immer— btteaawei werden. Danach wird nunmehr im deutschen Holzgewerbe eine Situation eintreten, wie wir sie bereits im Anschluß an den Be- richt über die Verhandlungen in Nürnberg zum AuZdruck ge- bracht haben. TanfverhaMungen zwischen den Gemehchen Groh- Berlin und den städtischen Arbeitern. Der Zentralausschuß hatte bekanntlich den streikende« Par- Kien einen Vergleichsvorschlag unterbreitet, der dahin ging, daß die jetzigen Tariflöhne bis zum 1. Oktober weiter gezahlt und daneben eine sogenannte U« b e rga n g S b e i h i lf e im Betvage«Ks etwa 20 M." pro Kopf und Woche gewährt werden solle. Die Arbeiter haben diesem Ver- gleichsvorschlage zugestimmt. DieGemeinde Verwaltungen hatten zu Donners- tag vormittag 10 Uhr die Vertreter der Arbeiter zu einer noch- mglizen Besprechung des Vcrgkeichövorschlages eingeladen. Di« Besprechung fand im Sitzungssaal« der Stadtverordneten im Berliner Rathause statt. Stadtrat. Dr. Sekt erklärte namens sämtlicher Gemeinden, daß sie bereit wären, vom 1. Juki bi» zum 1. Oktober an alle Personen, die unter den Tarifvertrag iollen, untersckiedsioS 10 M. pro Woche auszuzahlen. Außerdem sollen die städtischen Arbeiter, Angestellten und Beamten durch die Kleiderverwertungsstelle billige Textilwaren(Anzüge, Wäsche, Stiesel u. dergl.) beziehen können. Der Magistrat werde etwa 5 Millionen Mark für diesen Zweck bereitstellen. Die Arbeitervertreter hielten angesichts dieser neuen Vor- schlage eine Beratung unter sich ab, um Stellung zu nehmen. Nach, längerer Aussprache gab Müntner vom Gemeinde- arbeitmerband im Namen der Arbeiter die Erklärung ab, daß sie den Vorschlag der Gemeinden nicht annehmen könn- ten, weil die Organisationen bereits ihren Mitgliedern die Vorschläge de» ZentralauSschusseS zur Annahme empfohlen und sich damit gewissermaßen festgelegt hätten. Eine erneute Be- sprechun� der Mitgl eder würde einmal wieder biel Zeit in An- svruch nehmen und außerdem kaum ein anderes Resustat zeitigen. Die Arbeiter müßten es demnach dem Zentralausschuß über- lassen, einen Schiedsspruch zu fällen, dem sich die Arbeiter dann quch fügen werden. � Die Besch:-' fung wohlfeiler Textilwaren begrüßte Müntner gleichfalls, betont« aber, daß diese Lieferung mit der Lohnfrage nicht verquickt werden hürfe und knüpfte daran den Wunsch, diese billigen Wären der gesamten arbeiten- den Bevölkerung.zugänglich zu machen. Nunmehr hat der ZeniralauSschuß zu entscheiden- der am Dienstag, den 29. Juli, vormittags 9 Uhr, zur Beratuniz zusammentreten wird. Veztrkslesterkonferenz der Steinsetzer. Am Sonntag kamen in den Sophiensälen die Delegierten des Verbandes der Steinsetzer, Pflasterer und Berustgenossen vom Bezirk Groß-Berlin und Provinz Brandenburg zu einer Konferenz zusammen. Unter anderem stand die Tarisfrag«, di« Gründung der Arbeitsgemeinschaft und der Bericht über den Stand der Vorarbeiten zu den Arbeitcrratswahlen auf der Tagesordnung. Die Schlichtungskommission berichtete über die Verhandlungen betreff» Gewährung von Teuerungs- Zulagen. Gesoidert wurde eine Erhöhung von 50 bzw. 75 Pf. pro Stunde, so daß der Stundenlohn mindestens 2,50 M. zu be- tragen habe. Ab 1. Oktober wird eine weitere Erhöhung von 30 Pf. verlangt, wenn sich bis dahin die Lebenshaltung nicht wesentlich verbilligt haben sollte. Da die Forderungen von den Arbeitgebern abgelehnt worden sind, wurde die Schlichtung?- kommission beau' tragt, mit den Forderungen bis zum Enngung»- amt und zum CchlichtungSa»»'chuß zu gehen. Ucbcr den Wert der zwischen dem Bezirksverband der Stein- setz- und Straßenbaubctriebe von Berlin und der Provinz Brau- dcnburg einerseits und dem Verb-and der Steinsetzer andererseits zu gründenden Arbeitsgemeinschaft waren die Ansichten geteilt. Dies« Arbeitsgemeinschaft soll die Mittel aufbringen, welche dem Elzarakter de» Steinsctzgewerbe» al» Konjunktur- und Saisonaetverbe entsprechend dazu Verwendung finden sollen, neben der staatlichen«ine berufliche Fnrsorgctätigkeit zu ermöa- lichen. 70 Prozent der verfügbaren Mittel sollen zur Gewäh- rniig einer regelrechten Erwerbslosenunterstützung während der Winterszeit vernrendet werden. Eine große Anzahl her Dete- gierten vertrat den Standpunkt, daß man mit diesem Arbeit». gemeimchaftSvertrag ein gute« Stück zur Verwirklichung der Sozialisierung näherkomme und dementspr eckend soll er auch als .Vertrag über die Sozialisierung de» Steinsetzgewerbes" bezeuch- net werden. Alle Versammelten waren sich darüber einig, daß als nächste» Ziel die kommunale Regie zu erstreben sei. die einer Sozialisierung sehr nahe steh«. W:e au» den Be- richten der einzelnen Vertreter hervorging, ist die« an«inigon Orten schon erreicht, wie überhaupt im Eteinsetzgewerbe dce Hoffnung bestehe, den Widerstand und die Vormachtitellung des Unternehmertum» bald gänzlich zu beseitigen. Schiedsspruch im Steinsetzgttverbe. Da» EinigungZanrt des Gewerbe gerichts zu Berkkn hat in Sachen der Arbeitgeber und* rbeitnehmer im Stein fttzgcwerbe für Berlin und di« Provinz Bvandenburg in der Sitzung am 22. Juli nachstehenden Schiedsspruch verkündet: Die Stunden- löhne betrogen vom 19. Juli 1919 in Berlin und dem fechSmeiligen Umkreis: a) für Steinsetzer 2,80 M, b) für Rammer 2,70 M.. c) für ständige Hilfsarbeiter 2,45 M,, d) für nichtständige Hifts- arbeiler bi» zu drei Monaten 2,35 M Bei dem Steinhauerakkord, larif sind die Zuschläge im Verhältnis der Erhöhung de» Sinn» den lohne»(also 12% Prozent Zuschlag zu den einzelnen Akkord- Positionen) zu zahlen. Die übrigen Bestimmungen de» Toris- vertrage» und seiner Nachtröge blciben uiwevändert i» Kraft. Die Gcuaafiihrten. In unser»: Donnerstag-Morgennummer konnte« wir be- richten daß der Streik in den Versorgungsabteilungen der Be- zirksko'mmandos I bi« VI beendet fei, da alle Forderungen im wesentlichen bewilligt worden seien. Wie UN» jetzt Mitgeteilt wird, sind die Bersprechuiigcn, die der Unter'taat»tekrctar G r z e s i n s k i abgegeben hat, in keinem Punkt gehalten worden. Als die inaktiven Mannschaften sich am Donnerstag chornnttag wieder zur Arbeit meldeten, wurde ihnen gesagt, sie könnten die Arbeit wieder ausnehmen, aber als Soldat; auch»er Be- löbnis schein sollte unterschrieben werden. T>e Streik- kommission begab sich sofort nach dem Kriegtministertum, erhielt nun dort aber auch keine andere Antwort. Ein Teil der�Aus- ständigen nahm darauf seine Entlassung, da eine Weiterfuhrung de» Streiks aiitsicktSloS war. Wenn es aber zutrifft, daß den Ausständigen am Mittwoch die Versprechungen gemacht sind, di« wir auf Grund un? überbrachter Mitteilungen verosientlichten, , dann kann man wobl sagen, daß noch niemal» eine Arbeiter- | gruppe so an der Nase geführt worden ist wie diese Angestellten ' der Versorgungsabteilungen. Tari'fbruch der Arbeitgeber im Friseurgewerbe. Am 17 Juli referierte Zobel in Eharlottenburg über die Wirt- chaftliche Lage der Gehilfen und Gehilfinnen. Er führt« u. a. ; aus: Es ist un? nach vier-waatigen Verhandlungen möglich ge- wcsen, mit unseren patriarchalischen Ackeitgebern am 20. Mai seinen Kollsklivvertrag zum Abschluß zn bringen. Wenn ivir im I besonderen damit nicht zufrieden sein können, so lag da» an der ' Jntercssewstsleit dsr Groß-Werlimw Aelstlfenschast; un allge- meinen waren wir damit zufrieden, weil zum ersten Male ein* Verhandlungsbasis geschaffen wurde. Nach Abschluß des Ver» träges haben unsere Prinzipale Kegelscher Richtung Tarifbruch begangen, indem sie in eine Preiserhöhung eingetreten sind ohne Zustimmung des VertragSkontrahenten. Die Vertreter den» Schlichtungskommisfion(Matuschke) stehen in Verhandlungen,- Zobel geißelte besonders die Machinationen der Arbeitgeber hier! im Westen. Die Herren, sagte er, benutzen un? als Objekt, um auch für sich den freien Wochcnnachmittag zu haben, indem sie; durch Plakat« bekannt geben, daß sie durch den Tarifvertrag ge-e zwungen sind, MontogS ab 1 Uhr zu schließen. Zobel empfahl dann eine Resolution, die dagegen protestiert, und die Vertreter der Gehilfenorganisation sofort in Verhandlungen zu treten haben. Die Resolution fand einstimmig« Annahme. Eine öffentliche Versammlung aller in Buchbindereien nnA Buchdruckereien tätigen Werkmeister und technischen Angestellten nahm gegen die Verschleppung des eingereichten Reichstarif» Stellung. Der Vorsitzende Keller wie» darauf hin, daß an- scheinend bei den Prinzipalen wenig Neigung bestände, mit den Angestellten tarifliche Abmachungen einzugehen. Wenn auch zu- zugeben sei, daß ein Reichötarif für die Provinzstädte nicht im Handumdrehen einzuführen sei, so hätten aber zumindest Ver- Handlungen stattfinden können, um mit der Einführung de» ReichStarife» zunächst für die vier Tarifstädt« Berlin, Leipzig, Stuttgart und München zu beginnen. Statt dessen ist in München bereit» ein örtlicher Tarif abgeschlossen, und scheint diese» Bor» gehen in anderen Stödten Nachahmung zu finden. Schiffneri al» Vertreter des Deutschen WerkmeisterverbandeS erklärt«, da biet Prinzipale auf den Reichstarif nicht eingehen, wir un» an den». selben nicht mehr, zu halten brauchen und die sehr bescheiden gehaltenen Forderungen für Berlin bedeutend erhöhen sollten. Die nachfolgenden Redner glaubten aber die Ausführungen de» Vorsitzenden Keller unterstreichen zu müssen und stellten den An» trag, den Reick«tartf unter allen Umständen aufrecht zu echalten-. Um aber für Berlin ein schnelle» Tarifverhältnis herbeizuführen/ soll der Entwurf den Berliner Prinzipalen mit dem Ersuchen. zugestellt werden, diesen Tarif ab 1. August d. I. für Berlin gültig zu erklären, damit auch auf fene Firmen, welche sich bisher nickst dazu verstehen konnten, ihren Werkmeistern entsprechende Aufbesserungen zu gewähren, ein Druck auSgenbt werde. Die Angestellten der Orts-, Jnnnngs- und VetriebSkranken» kassen hielten am Mittwoch nachmittag in den Sophien-Sälen eine Versammlung ab, in der über die Verhandlungen mit dem Kassenverbande berichtet wurde. Bekanntlich hatten die Angestcll- ten der Kossen ein« einmalige EnlschuldungSsumme. von 12 0 0 M. verlangt, außerdem eine laufende Teue-, rnngszulage von 200 M. für alle Angestellten. Die Ver»' treter des Kasscnvorstandes lehnten die Zahlung einer einmaligen Entschuldungssumme rundweg ab.und erklärten sich nach vielem Widerstreben zn folgenden Zugeständnissen bereit: verheiratete männliche Angestellte und Hilfskräfte sollen ab 1. Juli eine monatliche Teuerungszulage von 100 M. bi» zum 1. Dezember 1919 erhalten, unverheiratete Hilfskräfte und verheiratete und unverbriratete weiblich« Angestellte 75 M. monatlich. Dieses Zugeständnis lehnte die Verhandlungskommission ab, da es den Forderungen der Angestrlllen in keiner Weise entsprach. Ebenso lehnte die Verirauensmännerkonferenz der Angestellten die Vor» sch'äge des Kassenverbandes ab und empfahl der Versammlung das gleiche. Nach kurzer Diskussion, in der sich die Redner zum grüßten Teil für Ablehnung aussprachen, wurde geheime Ab- stimmung beschlossen. Da» Ergebnis derselben kann, der Stim» mung der Versammlung entsprechend, nur Ablehnung sein. Berichtigung. Unser« Mitteilung über den Schied S- spruch für Versicherungsangestellte in der Abend- ausgäbe vom 23. Juki enthält einen sinnentstellenden Druck- fehler. ES muß in der< Zeile von rmteu statt aber oder heißen. Fachgruppe 3b(HeereSbctriebe). Di« Angestellten, deren Au- gestellienauSschüsse die Schreiben Nr. 1/7. 19 bis Nr. 3/7. 19 vom 21. 7. 19 ix» Siebener-AuSschusses nicht erhalten haben oder nicht bekanntgemacht haben, wollen sich unter genauer Angäbe ihrer Anschrift(auch Telefchon) an Sicbencr.AuZschnß-flollezen Egon Lintz, Jntendaniur de» MilitäiverkehrSwesenS, Berlin, Belle» Alliance-Slraße 1611, Zimmer 20, wenden. Bekanntmachung des Vollzugsrates. Die nächste Vollversammlung der Grosz-Berliner Arbeiterrate, der kommunalen Arbciterräte und der Dele- gierten der Soldatcnräte findet am Sonnabend, den 26. Juli, vorm. 10 Uhr» in den Germaniasälen. Chanssoestraße, statt. Tagesordnung: Neuwahl und Neuaufbau des Groh- Berliner Arbeiterrats. Wir ersuchen sämtliche Arbeiterräte, pünktlich anwesend zn sein. Allen Arbeitern, Angestellten und Beamten emp- fehlen wir, darauf zil achten, daß ihre Arbeiterräte diese Vollversammlung besuchen, andernfalls sie zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Ter VollzugSrat gez. R ichard M ü l l er. FritzNasch. f Arbeiterräte, Betriebsräte und Vetriebsfunltionäre der ll. S. P. D. Die Fraktionssitzung sämtlicher Arbeiterräte und Bs- triebsfunktivnäre findet am Freitag, den 23. Juli, nach- mittags 4 Uhr, in den Germaniasälen, Chausseestraße, statt. Es ist Pflicht eines jeden Genossen, pünktlich zu erscheinen. Der Fraktionsvorstand. I. A.: Otto Koch. Schinken im Parteibureau. „Wie wir erfahren, gibt e» in Berlin eine LebenSmilt-elver- teilung-stelle für Angehvrtge der U. S. P. D. Diese Zentrale be- finde! sich im Gebäude Schicklersirabe 5, von welcher aus durch Vertranensleuie der genannten Partei reichliche Lebensmittc-!, wie Brot, Fleisch. Butter. Eier. Schinken, je nach Bedarf, den Empfänge. u vcrabrric' i ma.iu In ein rn Zimmer, wo nur Vertraute und Eingeweiht« Zutritt Hube», sollen die Brote zeitweise bis zur Den« aujgestapell gew �en sein. Diese Lebensmittel sin» von Anhängern der U. S. P. D. gesammelt worden zur Unterstützung von Person«», di« nicht in der Lage sind, Lebensmittel zu crtverben." Eine Notiz vorstehenden Inhalts, der sich wie eine dunkle Schiebergeschiclste liest, versendet ein Berliner Korrespondenz» bureau an die Zeitungen zwecks weitester Verbreitung. Das Korrespoudenzbureau icheint keine Ahnung zu haben, daß di« "•»I't J'H�»"V�»/«-•--V-— K., I* MmmMel. ole ht tmfrrm �artswnreou!ft her Gchickler- strafe zeitweise lagern, das Ergebnis eifriger Gamm- I,u ngen für die hungernden politischen Ge- fangenen sind. Diese Lebensmittel, die leider nicht i» den großen Mengen und auch nicht in der oben angeführten reichhaltigen Auswahl gesamiiictt werden konnten, sind teil- weise unter eigener Entbehrung der Geber gespendet worden, um den armen Gefangenen ihr Los zu erleichtern. Die Alls- vrifc zu diesen Sammlungen sind in der„Freiheit" verschie- dene Male erschienen, und bei einiger Aufmerksamkeit hätte das Korrespondenzbureau, daS die„Freiheit" ebenfalls zu Gesicht bekommt, den Zusammenhang zwischen diesen Ans- rufen und den Lebensmitteln in der Schicflcrstraße leicht heraus sin den können. Wenn es statt dessen eine ersichtlich tcn- denziös gefärbte Meldung inr Reporterstil iu die Äelt hin- ausschickt, so mich das für unsere Leser ein Ansporn sein, nach Kräften noch mehr Lebensmittel zu sammeln, damit das ein? Zimmer, zu welchem„nur Vertraute und Eingeweihte Zutritt haben", gar nicht mehr ausreicht. VerlagsZeuosfeuschasi„greiheit". Die AuMisratsschrmg findet Krmig. den LS. d. M., nicht statt. Otto TöeinH. Achtung! Lazareffittsaffenl Am Montag, den LS. Juli, vormittag« 10 Uhr, findet In den Leiten 23, SitzinigSsaal 5,«ine Versammlung statt. Auf je 100 Kranke, ist ein Vertreter zu entsenden. Ausweise sind vorzulegen. Lazarettkommission Groh-Bcrlin. Huirdertmarr. Schwansde«k. VtttMttrovAngen vvu Qwm«tzch*z».li>ern in Wlershof. ©in ungetreuer Angestellter des AntlelamteS hatte«» fertig gebracht, sich d «> den Besitz einer Summe von 1< 0 L 00 M am andern Tage der Herr nich't zum Tienst .seiner Wohnung erschien, forschte man nach m. Summe an der zugetoiesenen Stelle nicht abgeliefert Wochen war. Nach seinem Auffinden wurden im Befche de» ungetreuen An- gestellten auPer dem verrechnunzkicheck wm 110 003!KV die nicht so schnell uAizusetzen waren, noch 11009 Sf. in Barge» gefunden, so dast von den 140 000 Merk noch 10 000 XÄ. fchWut. Diese ©um nw will er m leicht fertkger Gefellschaft»erspielt haben! Weiter« 8ests!irviin«e»«rgaden für die Ecnieinde einen Gesamt- Verlust von 48 284,06 Mark. Die Gemeinde ist durch Versicherung gegen Veruntreuung gedeckt. Der nngetreue Angestellt» verpllich» tete sich durch PsändungSvertra«. sein ganze» Besitztum, seine Austenslände sctvi« laufenden Wechäftlvorteil« der Gemeinde zu iibcreignen, so daß eii« Vochaitung fetten» der Gemeinde nicht tunlich erscheint,«umal die Versicherung eveutnell Schtoierigkeiion Marlen könnt«. Auf Antrags der beiden sozialdemokratischen Fr«?tionen wurde diese Angelkgenheit in der letzten Gemeinde- wrlrctersitzung in voller Oefsivtlchkeit verhandelt, um den Vor- »urf einer Verschleppung oder Veidunkelung von vornherein ab» nw ehren. Ilm so bcdonerlcher ist e». dast ei« Mitglied der t. P. D., der in sei-ner Eigenschasi als ArbeiterratSnritzlied an- »»send war, der Gemeindrvertrttunz dielen Vorwurf moste, um oaim den Sitzungssaal zu»erlassen. Siech«inet stundenlangen Dechotte, die sich bi» noch Vsitleinacht hinzog, wurde auf Antrag der beiden sozialdemokiati'chei. Parteien beschlossen, den Buch- Halter und die 31«.'s!« rem sofort vom Amte zu dispensieren. Eine »uh fünf Mitgsicdern bestehende Hommifsio-n wird eingeletzt, um »riiürre Prüfungen von Mitzständcn vorzunehmen.— Di« Ge- meindeve lretur.g erklärt? sich»rundsätzüch für die«ingemein- dung noch Grast-Berlm'. Die vom Ei-Nig» m«i ich u i igSa u» schu st vor- geschlagenen Aenpcrungen und Erweiterungen w rden unvsr- ändert angenommen und solle« den zuständigen Stellen baldigst Übermittelt werden. Die zu Feriemsinele» bewilligte Summe von 600 Mark wird auf Antrag de» Genossen Preisting auf gano ®larf erhöht. Zum 1. Oktober werden zwei neu« Lehrerstellen an der Volksschule geschaffen. Der SchLtze vom Getverkschastshaus. Der.VavwSrl«" hat in seilen Berichten über die Vorgänge im Get»erkichast«hauS am Montag bekanntlich den Eindruck zu erwecken versucht, al? stünde der Schutze mit unseren in Oer Versammlung opponierenden Parteigenossen in Verbindung. Tiesei fcuichfichtsiie Manöver de«.Vorwert»" ist indessen völlig inistglückt. Der Täter ist. wie wir bereit» mitteilten,«.'» der Ingenieur Otto Holzkamp festgestellt worden. Dieser Herr hat. wie um» Genosse Dubde mitteilt, sich schon einmal all Vevolverheld petäsifft. Alt OffizierSsieüverlreter kehrte»r'einerz-it au« dem Felde schwer- beladen mitz««ebrcren Säcken Hafer, Mehl und Kisten mit Ker- zen zurück. Auf Ersuchen der«nwoh!»«r beschlagnahmte die Poftzet Hefe zwcisello» auf nnpe.rebeit Wefsrn drschkichenem> zm ercheten. von LebcnSmiUel. Darüber geriet der OffiziccSstellvertreter»nd A«- UmnügUchleit der genieur Holzkamp derart in Wut, das; er Hausbewohner mit dem l wn-nnen d-le niedoren----_ Revolver bedrohte. j wevöen können, und«f wurde drssndor» auf»ie-pevorzivg««» Diesen Mann unserer Partei au die RöckschSste zu hängen,! der B-amte« hingewiesen, deren Teueru«?»�!»serv siouc�rei wird also dem„Porwär's" trotz krampfhaften«emiitze», nicht He.i ble.ibeR. wönremd d-.e ALbeUer.wr EinkammAi im» zum«tz«» littgen. Bienuig vec-t«rer« wu nen— pn nxh.ocheM ch?r Sch'.mg ........ i Kr Ankauf des rund 2800 Quadratruten grossen Bros eiche« Dw Ordn«ngsbest,cn von Rüolasfee. iParis für 200000 Mark �chto.««. nachve«. von UN» gerügt weise schweigen die Verantwortlichen Stellen sich iib-'r da? sranda-;—-- löse Verhalten der Regierungssoldalen völlig au». Heute sind wir!. geznnnuen, neue Anklagen gegen RegierungSsoloaten in RlkolaS- see zu erheben. Di- dort wohnenden austäichigen jungen Mäd- � chen wagen sich ar-eud» kaum noch auf die S. rasten und in die! Anlagen. Mit Eintritt der Dunkelheit treiben die�Nessi-rung'->-->- 6U I s?« Vstki». Säsiverteiluug: Vi, Freitag in den Dezlrksn der LS, Sll. und 13. Brotkou.. nisston. bi» Lonautlnb in den BejltM" folda.en ihr Unwesen nach ihrem Geschmacks Jede» Mädchen w.rd s�«s.®C und'iVi.''Broll-»mnisswn �o�Geamm KSse. von den«oldaten verlvlgt und ,n der gemeinsten Weise bewwlgi., Piund ausländische HAsinsiwW» zum Preise von 1,23 M. 1« Eine Mutter teilt uni entrüstet mit, dast Solda'en mit 0 seneu Pfund vom LS. siut- irio bis US. ssr.li 1019. Hofen, dal Geschlechtsteil herausnehmend, den jungen Mädchen Heringe. In dm Lrotkommisiionen 96 bis 102, 105 bis 1» zcgenüberireten und sie mit den unfla.igfteu Redensarten, die itut; m fä> i92< l5_. 171 173< 1Sä>-si lül, 106, 193, 202 bi» nicht wiedergeben Rinnen, überschütten. Das an dieser Stelle unmöglich gebührend zu charakterisie- rende Verhalten dieser Wüstlinge wirft ein grelles Licht aui die Moral der von der Regierung so liebevoll grsstge päppelten Söll n«r. Wir sind gespannt, wie hier die verantwortlichen Stellen- Remedur schassen werden. Zu dem Sturm auf den Schlcstscheu Vahuhof, worüber wir gestern berichteten, weist die„Berliner Morgenpoft' dast das militärische Llusgebol«rfolat sei, da die n.i dem Zuge troiispornerten Arbeitslosen aus Dang ig, die für den Borg- w-rksb-zirk Reckl-n. ghauseu bestimmt waren, auf verschiedenen Bahnhöfen Au? schreit»»gen hegansa« baden sollen. Nach 205, 207, 509, Sil, 218, 2)5 bis 216, 5)8 bis 221, 526 bis 22.. 250 bis 280. 533, 286 bi» 537, 5-11, 2.5 wird für jeden Abfch-m« Ji der Berkiucr Bczugskaple. deren Fnhaber für Pen Scriusi� bezng angemeldet ist, X Kilogramm Heringe zum Prenr von 1.05 Mark«msAc geben. Kunsikwnig. Ai r Msichnktt 63 der LevcuSmrtt-bkart« � Statdt Berlin wird 360 Gr Kunsthonig abgegeben Die Prkch- für Kuusifanig betragen 78' Vf. für 1 Pfd. i«n AuM'ch 80% mitzuteilen, j fite 1 Psd. in fertigen Pf'i'iid.pükumßon. Der Bcslell r»mi-ü darf nur in demj-iiigu.n Geschäft, in dem der Verbrauch-r zu« Zuckerb-zug in da» Kinch.-elvtrzeichni» chngetvagc.» ist«chge'i»«� werden und-mar vom Donnerstag don 24. bis Mari tag, be» 23. Juli einschl. Fr-itag ab: 250 Gramm Gerswnmchl(41), 600 500 Gramm Kartosl-b gen berichtet. ES scheint, dast die Arbeiislosigkeit an sich in den Augen der behördlichen Organe dem Menschen den Makel de? Verbrechertums ohne weiteres ausSrückt. das heistt, nur so weit ertverbslose Arbeiter nicht etwa arbeitslose Kapitalisten in Frage kommen. Bier Kindesleichen wurden aest?rn wieder an verschiedenen-f" 408 des Rathuujes zu Iö.:n. Stellen auigeftubden.«n der SchillinObrSSe wurde die Leiche sirw» nec�geboverien Mädchens aus der Spree gelandet; im Trer- garten fand man in der Nähe de» Grasten Sterns einen neu- geborenen Knabe» im Gebüsch; in der Dragonerstraste 46 leg ein nougeboneni-r Knabe in einer Hoieck«; rne vier'e KindeSleiche Winde vor der Bodentreppe des Hause» Brunuenstraste 130 au:» gesunden. Die kleinen Leichen wurden beschlagnahmt und nach dem Schauhause gebrmlst, die Nachforschungen nach den Mütiecn von der Kriminalpolizei eingeleitet» den Mllchg-sck>äftes Lebinsjohre, fm ine Düchss konden- M.ilch. Bezugsscheine am Sonnabens in der Lebc-nvmiP"' abiellung. ? panda». Die Stadt verfügt über einen größere» O'clen Kar» toffelstSrkemehl. Dasselbe wirb sofort-um>1 eise von 95» Si. Pf® Zentner, in Mengen eon CO Pfd.«n, sowohl an Esichiistoleat« oi» mich cn Beibroucher direkt auogegrben. Bezugscheine ZimM" Ans dem GemlinSMe«. NicderschönlMisen. Die letzte Gemeinldevrrlretersitzrmiq am 22. J-aii 191H nahm zur©chaffiMig einer Einheit»- ae m e i n d e Ärost-Berlin Etellvng. Die zu dem vor- tieaeud«, Gesetzentwurf von unseren Genossen Iva»; ragten Ab« änderungSanträge betr. Einfügung der kommunalen Arbeiterrät», Smtanmierspstvm um Meijechriaer Wahlperiode bi'&wnen ituc die Sliiiwnen uinfetei Gen o sie» u-nd de» ueueiu-gesichricu Rech.S- soziallften Kullack-, mit tzelmsolbe» St: ornenverhiAonlS wurde auch namonUich« Abitimnnrng über diese Antri-qe aibgeiehut. Beivos'e Hiege entlarvte unter lobthaftean Beifall der Auhörsr- icha.fi Hai verräterische Sviel der Itechts'vzialiston, die mit Sem H nchjchen Kom mu mrlp rag ramm dem GemesikdcwalhKampf fährt haben und jetzt ihre Wahlvevsprechungen schnöde vreiS- gcvs». wie Herr Hi tisch selbst, der heute den Boden seines t tveirm- in alp r ogramm» von 18)1 Verla en hat. Dem Gesetz- enStvurf wurde m't einigen«»änderungSantra-gen zvHcstimmit.— Wie in Pankow wurde auch hier eine Kommission g-h-.idct, die die Meilers ührung der H o st' bahn mit der Pankower Koimnissivn gemeinsam betreiben soll.— Der Gemeinde» ei nkommenfteuerznfchlag w. rde infolge erhsthien Pe- darf» von 200 onif 300 Prozent erhöht. Bezüglich der ander- Vri-fiTTTtt. 7. Bezirk. Zum Besuch der Kunstmlsstokkung stresse» sich die Genossen und Genossinnen F-ctiog ostenb G tihr im Roth aus. Charlottrnöurz. Eomiobend vormittag 11 Uh. Sihunz der Ttadv verordnstenfrasllion im.Zimmer 301. Abends 7 Uhr kombinier« Sitzung. Erschemen cllcr Funktionäre notwendig: eiue halbe Ctundo oorher Sitz»z des Zesttiomitoss. Bunkew. Heule. Freitag, abend 7 Uhr, öffentliche BersaumiinnO bei Lindnor, Lreiiesstr. 34. Ttgizardnuno: Uirse-e Fraktion in*#« GerreinkcDtrittlung. Berich! fccc U. S. P.-Frok!!»N. Fee!« Fr-zeud törotz-Borlin. Heule. Freitag, den 55. Fuli. abends 7 Ahr. Gsneraivepsom.nlung in der Aul., der Gr?.'.- mfchnle, rnciftcTftrche 16. Wichtige loflesoionung. Mitgliedskarten vergessen! SO ein» r.nW weiiiaen Fesifetziuia der.. Kus ch- ag sp vo ze.n t e wmrde sit Anweud-ung des Gesetzes vom 4. Fum 1010 beschlossen, die Einkommen amter Zeniro'oerband der Handkungogehllftn. MÜglliderversammluiG des Bezirkes Drotz-Berlm sindet am Fiel lag den 2">. Juli, obenti« 7 Uhr, im Deutschen Hos. Luckuuer Strohe, statt. Zutritt nur ßegeP Bo.lage des Mitgliedsbuches. Nähere» Fn'eca;. Polibolen, Aushelfe?, Anstzelferinn«, und Z!eimnachesra»«n der H«- 1 5" st» und Telrgraphcuoernialtuug. Sonntag nachmittag 1% Uhr Lo» fawtnlung im Eewerk'chaftsh- us. Zeni.ok-Brri. d. Schuh.!»mhsr, Bez. GharlvtienbMP. Jeden SaaW oben» V Uhr tri Lierfch Kantfir. 62. Berfanimlung. Bund jchssciicmihin ifchit Handel« u: d C«-»-röttreibender. Fre» tag abend i'/i Uhr in Wilmersdorf, Augustahof, Augustostrabe 1, Ad? fttttlinluug. Zni- rnatlonoler Bund bat Krieg. beschödigien! und Kriegeehmieo blieben«». Ottsgruppe Schön cberg. Freitag abend T/i Uhr W Lokal Berg Versammlung. S!i»dfahr'r»D».r.d„S sttdmst-it". Heute, Freitag, abend 7 Uhr FaW wartfitzung, Eeydelstr. 30, bat L-«grn»r. ssed» L.Is.rupx, mög- sorch Fcchrwmt oerli«!cn sein, betreffs Sportfest und Liste n abrechnen. Arbriter-Sch-utm m-Beredi tlyrd veranstaltet am Sfi. d>. 91. im Sc flouraiu Havelschloh in Iorrielde einen Sommeinachisball. Freund« :nd Gomieir de» Vereins sind herzlich ivillkommenl 1500 Ma'rf von der Stemeindeeinki.vrinrensteuer aän siich zu befreie», bei 1500 bis 3000 Mark Ginkommea achgesi ft 40 b-is 10 Prozent nachzulassen, von 3000 bi» 6600 Mark Sin kommen,___________|___ 100 Piazeat der staa.lichen Au»chia-gS-pr»zente für die G-e-memde j«Indendruch.r--i UNS B-rla?sgeseNlchatl IN. d. H.. Schlsstdoverdamm 13 Kimfar hSmtl. Mstaüabtül!«»« Cw�ck- »iiber, Flatl«. 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Der Anzeigenteil der „Freibeii" must überall beachtet und empfohlen werden./ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ Verscfeliti�ngs EI?.e«cfc®�iannic;.«i«(auch j im Armeurechte), Strafsachen. Alinicntensuchen.Prozeyfnhrjj. r.b«rali. Gesuche I Hervorragende r.rfo!|re! Rcobnch- tunre«, frmittignv DetektiV- irefsr! Rechts rhutz..Waltr- hsir,-Direktor Nandus. KoB- buscr Damm 05(an der Urban-. Weser-.Kaiser-f rieJrich-Str.J. Neandcrstraße 7. Adalbert- strassc 3, Grosse frankfuriSf Strasse 10. Neukölln, Emser Strasse 59.(Anch Souutafjs!) Adalfoertstr. Ä (Hnusnur.njcr beachten!) ist dicRcchisdeteklei.Wahrheit". KheschciUunge Strafstcb-?i n»«,»«,:!» erlCiseu! Erl» Igte' HuitentlafsupHH-Be- iuck« Slrit- hNlt tul.g PütißNk. f imutq� »vi mitte.14.___ Rechts- Auskunft*!. Invalldrnsifaüe 134. Strafsachen. Lhesnchen.Alimenter-, Rontttisachen Heobncbtungen, rmf rolungen. I Detoklivhureau, Roob- ( tphlunnpu. FrrnlUlurffcn. ' IP.Vt z» cnl■ i.? t Eh�sclieidunR klrfu billigst. Adalbert. shasse 4 HeisM Einser ermittelt aikS. erteilt Jede Auskauft L. rvorraKenic Cr folge; Prenz!?:er Straße 4« Fernruf■< lo.xander 5332. Z wc;-»u res-v Hä. in-> urg Wranj�lstraße 24. Keiner Fa/tol dienstbar. woanuDK Straße IS. Backe, WWVSWM o d e r rä50000000000«000«��a MutHcverein SCiiaf U Promenaden-Kon im Schi 1 erpark. S«R�-a�* Je!"', I-2'st Uhr. COOOOC'>XXJ(�0<> j .. ZiDlam Dr. cie