�mMprels 15 Pfg.* 2. Jahrgang WUN-ZM-MW «-da?,« nn! Berlin NW.«, echiffbauerdnmni 10%� Fernsprecher! Am» Norden Lvsa und Mittwochs öen 30. 5uii 1019 Nummer 350> Menö-KusgakB Inserat« kosten di« achtgespalt. Nonfareiklezeil, oder deren Rcnnn L20 Mk� lvoBtemzetgen da» fettgedruckte Wort sede» weitere Mon 25 pf. T«r»er-nng?Mschlag 50 PrvZ Familien»«nd Vers«»mmlung5an?«ioen t&Ui der Zuschlag fort Inserate für den darauf« folgenden Tag müssei, spätestens bis 5 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben fei» Txpkdiilo«: Vcrll* NW. 6, Schiffbauerdom« 19 Fernsprecher: Amt Norden 9709 AiöeikerdmoliffMg» gegen die öchuMastschaiide. fn* �US Bochum fielst uns unter dem fiestrifien Datum �fieiidcs Telefiranim /su: «.�.""khntausend Arbeiter demonstrierten heute vor dem In fr3*®'e forderten dir s o s o r t i fi r Frei- � der S ch» t» h ii s t l i n a c. Ter Kominisston der �.�'tftkteilt, daß ein drinfiendes Tclefiramm znfilinstcn % �»NihhäfttiNfik an S e v e r i n lp und General von ttiAt t-* ilbneschickt wurde, �asts die Schuvhästlinfic i»> werden, ist die Arbeiterschaft entschlossen, den streik zu treten." &.Gestern hatte bekanntlich die Fraktion der Unabhänfiifien 1� Zlalh�okratie in der Nationalversamnilunfi einen Dring- in sm'��trag auf Entlassung der 42 Schutzhaftgefangenen fir/.j i r�' die seit 7 Tagen im Hungerstreik stehen, mge- on« l" �Cr Antrag führte zu heftigen Auseinandersctzun- l>c>?i''- Noske sich für die Aufrechterhaltunq der Schuh- lipif. einsetzte und sich fiegen die Forderung der Ar- Ant'm Nuhrrevicr taub stellte. Schließlich wurde der m liegen die Stimmen der beiden sozialdemokratischen min•i5n abgelehnt. Wie wir schon in der Morgenausgabe S'ofi r �a�en Vicht einmal alle Nechtssozialisten für die fci,,>r lassung der Hungernden gestimmt, und im vollen damit fand der„Vorwärts" kein Wort für die im. �flung dcZ schmählichen Zuswndes. daß eine in ihrer . brheit sozialistische Regierung Sozialisten in den Gefäng- Ilcn verhungern läßt. A? r, A Demonstration der Bochumer Arbeiter ist die l e h t e j.. Q9n u n g an das Gewissen der herrschenden Rcchtssozia- J-n, den Unmut und die Empörung der Arbeitermassen vuf die Spitze zu treiben. Jedes weitere Wort der ß�dincirkung der Schutzhaftschande ist überflüssig, da dieses A?« r? der politischen Verfolgung für jeden anständigen Nur t, �vgst gerichtet ist. Nur stumpfsinnige Reaktionäre, .. r tiewußte Konterrevolutionäre, denen es darum zu tun C11c U ruhen z u provozieren, können noch an schmählichen System festhalten. g-losfe hat sich auch gestern zum Schildhalter diese? „ms gemacht. Die Mehrzahl seiner eigenen Partei- " dat ibn bei der Abstimm«»g im Stich gelassen. die sozialistischen Minister in der Negierung diese unberücksichtigt soffen? Werden sie vor dem kam» bei.'�nden General kapitulieren? Werden sie die Ar» lin�� �t' die sich zum Sck)utz der hungernden Schntzhäft- in«"doben hat, zum Aeußersten treiben? Was gestern i Lochum sich abspielte, war keine leere Demonstration, der Ir" der Ausdruck der Stimmung in den breiten Massen Arbeiterschaft im Ruhrrevier. Die Regierung g r rechtzeitig gewarnt. Sie allein trägt die Au?« vntwortung dafür, wenn durch das provozierende aus& en sdres Noske und durch die Ablehnung der durch- fionfr.�i�" Forderung der Arbeiter ein neuer schwerer 'ukt iu, Judustricrevier heraufbeschworen wirb. dem Eeneralslrelk der ßalibergarbeiler. zvi„,�'oder droht eine schwere Erschütterung de? deutschen Utir«, f'8lebcn§. Djx Kalibergarbeiter des Nordhäuser- dj„�vt..Hallisck>en und Staßfnrt-Zlnhaiter Kalireviers klln- wx,," daß ste am 1. August in den Generalstreik treten off!.!"».�'och vor wenigen Tagen, am 28. Juli, wurde den& ,• daß zwischen den Kaliunternehmern und Nsj„!?�.'orbeitern unter Mitwirkung des Reichswirtchasfts- dert,»«'""�3' das durch einen Geheimen Oberregierungsrat untenJ»!- Tarifvertrag abgeschlossen und Arbeit- worden fei. Dieses Abkommen wird von den anerkannt, wie aus dem nachfolgenden uns ��angenen Privattelegramm hervorgeht' „ Halle«Saales. 29. Juli. s, d>e«allarDcütr Deutschlands! Der Generalstreir »al'arbeiter Deutschland» ,««>1. August ist birz«. auf,u»°lte»,«eil die«erhandlungen« durch Wen/'"""' verzögert wurden. Tie Regierüng mackst keinerlei »khSr. die«alilnirrrssenten und die Organisationen baden. Der am 26 JuR durch die Organisationen Wiaru Tarifvertrag entspricht nicht den Forderungen der "rr. BerdandlungSkommisfion der Saliarbeiter. �»rdd/ jf'd ain �uli fanden in Hannover und .«auwl Koukerenzen der Katibergarbeiter statt, auf denen fast sämtliche Kaliwerke vertreten waren. ES wurden dort folgende Forderungen aufgestellt: 1. Einführung der 7-Stunden. Schicht einschließlich Seil- fahrt und% Stunde Pause unte« Tage; 8 Stuudeu über Tage einschließlich 14 Stunde Pauhe. 2. Neuregelung des Tarif» mit Rückuürkun» ab 1. Juli 1919. Z. Achttägige Lohnzahlung. 4. Sofortige Einführung der Betriebsräte; spätesten» ii» 15. August 1919. 5. ArlaubSregelung. 6. Regelung des anappschaftlweseu». Augleich wurde in Nordhausen beschlossen, daß die IMi bergarbeiter Deutscktands in den Generalstreik treten wollen, wenn die Forderungen bis zum 30. Juli nicht er füllt sein sollten. Der Tarifvertrag der Regierung hat diese Forderungen nicht erfüllt, infolgedessen ist mit dem Aus- brück des Streiks zu rechtven. Der Kampf iit der Kaliindustrie kann außerordentlich schwere Folgen nack sich ziehen. Kali wird nicht nur in der deutschen LandUnr tsclast sehr dringend gebraucht, sondern es dient auch alS Aa�lungs mittel für die Einsuhr auÄändiicher Waren. Das alles W die Regierung gewußt, sie dem schleppte aber die Verhandlungen bis zu einem Zeitpunkt, in dem eine friedliche Verständigung sehr schwer geworden ist. ZuMziehuug der brZkischeu Truppen aus Rußland. London, 29. Juli. Im Unterhaus teilte Churchill mit, die Regierung beab- fichtigr die britischen Truppe» vor dem Winter au» Nordrußland zurückzuziehen. Die Liefernng von Lebensmitteln und Munition an Koltfchak und Drnikin würde fortgesetzt werden. Die britischen Troppen würden auch au« dem Kaukasus nnd a»S Sibirien zurückgezogen, nnd in»venigen Monaten würden sich fiutttt noch irgendwelche Truppen in Rußland befinden. Churchill führte an«, wie Koltfchak und Denikin dadurch, daß sie zwei Drittel de? ganzen kwlschewiftifchen Heere» beschäftigten, die Existenz der kleiwen Staaten gerettet hätte». Er betonte, daß das Gleichgewicht Mitteleuropa« vieileicktt in verbilngniSvosicr Weise gestört worden wälr, wenn die Alliierten diese Armeen nicht mit Material verforgt hätten. Ferner teilte Churchill mit, daß die britische Freiwilligen- artnee sich auf etwa 250 000 Mann belaufe. England beabsich- tige nickst, nach dem Kriege eine wesentlich größere Armee zu halten, als e» zur Zeit des Kriegsausbruchs besessen habe. Die englische SeWohfösiertwg. Amsterdam, 30. Juli. W-ix der.Telegraas" aus London meldet, erklärte Churchill in der gestrigen Sitzung de» Unterhauses noch, daß schon über 3 Millionen englische Offiziere und Mannschaften demobilisiert seien. Durchschnittlich würden 5 bis 6000 Mann täglich demobilisiert. Die englische Armee werde bald ausschließlich wieder auZ Freiwilligen besteben. ES melden sich wöchentlich 4 bi» 5000, wodurch die Absckpifsung der Dienstpflicht beschleunigt werde. Stimmungswechsel in Ergland. Sieg des Arbeit erkandidateu m Bochtvell. H. N.$ s a fl, 29. Juli. «u» London wird genicldet: Jn vothwell in Schottland fanden ErgänzungSwahlen statt. Tu« Ergebnis war, daß der Ar- beiterkandidat 13 135 Stimmen erhielt, während der Kandidat der liberalen Koalition nur 6000 Stimmen bekam. Bei den allge- meinen Wahlen im vorigen Jahre siegte der Koalitionskandidat mit einer Mehrheit von 332 Stimmen. Der frauMch-aumikauische Berttag. Washington, 29. Juli.(Reuter) Mit allgemeiner Zustimmung wur�e der srnnzösisch-amcrila nische Vertrag dem Senat in öffenilichex Sitzung vorgelegt. Der Text ist mit dem von Großbritannien und Frankreich unterzeich- neten fast identisch. In der bei dieser Gelegenheit an den Senat gerichtetem Botschaft erklärt Wilson: Der französisch. amerikanische Vertrag sei a!S zeitweilige Ergänzung de» Friedensvertrages gedacht, Gr forderte dazu auf, ihn gleichzeitig mit dem Verirag mit Deuischlaich rasch zu rati- siziere». Der Slei» ist im Valien! Weimar, 29. JtiÜ X, Die Schlußfolgerungen aus kr Debatte über die Entu hüllungen Erzbergers und der Regierung in der National» Versammlung wurde am Dienstag durch den Genossen Henkst gezogen. Es war nötig, daß gegenüber den Versuchen best jetzigen Mehrheitsparteien, durch ihre Teilenthllllungen neuq Verdunkelung zu schaffen, mit aller Deutlichkeit festgestellt wurde, was in Wahrheit ist. Heute schon kann man auff diese Tage der Enthüllungen zurückblicken und ihr Ergebnis erkennen. Was ist geschehen? Eine neue Regierung ist im An# die von Erzberger geleitet wird. Herr Erzbergcr, ein g» schickter Taktiker, will Sorge dafür tragen, daß diese Re- gierung, und er mit ihr, nicht über kurz oder lang hinweg» gefegt wird. Er will sich auf eine dauernde Herrschaft ein» richten. Dazu gehört, daß. die Stimmung in der Bevölre» rung für diese Regierung günstig gestaltet wird, damit iist weder von links her, noch bei künstigen Wahlen von reiT her gestürzt wird. Herr Erzberger. der eigentliche Kops. im. zugleich der Propagandachef der Negierimg, hat zu diese Zweck die Enthüllungsaktion eingeleitet. Nicht um reinen Wahrheit willen, sondern als Waffe im Partei» politi'ck'en Kampf. Es sollte durch die Enthüllungen cin0| ungeheure Entrüstung gegen die Parteien der Rechten her»! vorgerufen werden, um der Tatsache zu begegnen, daß die Rechtsparteien sich augenblicklich aus Kosten der Mittel»! Parteien stärken. Auf der anderen Seite sollt? durch diesS; Enthüllungen, und mehr noch durch die Ausnützung diese«.- Enthüllungsn im Stile der Propagandarcden Erzbergers/ der Eindruck hervorgerufen werden, als seien Rechts» sozialisten und Zentrum unerschrockene Verteidiger der Wahrheit gegen die Lüge, des Friedens gegen die Kriegs»� verlängerer: als wen» sie daS nicht erst heute geworden� sondern auch während des Krieges gewesen seien. Herr Erz» bergcr wollte so die zusammenbrechende Position der Rechts»! sozialistcn. retten, weil er sie als Basis sür seine Minister», ichaft braucht. Allein die eigene Schusd zwang ihn, bei dieser Aktion! nur mit der halben Wahrheit zu operieren, nnd so wird dieses Aktion anders enden, als er gehofft hat. Denn er hat es nicht nur mit Gegnern zu tun. die aus Schuld die Wahrheit scheuen mllfsen, hinter ihm siebt drohend eine unbarmherzige Rststtsrin, die Unabhängige Sozialdemokratie, bis weder die halbe noch die ganze Wahrheit zu scheuen Hätz/ Heute schon wird es deutlich, daß den Negierungsparteienl hei der Erzbcrgerschen Aktion nicht wohl ist. Zwar ist die Rechte gekennzeichnet worden, aber zugleich wurde der An» kläger entlarvt. Unsere Genossen haben bereits festgestellt, haß die Mehr» beitsparteien des alten Reichstag selbst schuldig sind, und! diese Kennzeichnung wurde heute gekrönt durch die Feststellung des Genossen Henke: Erzberger bat 1918 den Grafen Hertling zum Reichskanzle« gemacht, das Programm H e r t l i n g s a b e r( war: die Zeit des statu» quo ante ins elgien i st vorüber. Der Aktionsplan des Herrn Erzberger ist gescheitert. Er selbst blies Chamade, um das Gefecht abzubrechen. Witz sind gerüstet mit Material, so rief er der Rechten zu, hütei euch, uns zu reizen, damit wir nickt mehr enthüllen müsien. Das war das Angebot des Waffenstillstands, der Vorschlag emes neuen Betnigsversuchs am Volke. Erzberger hat d i g Wahrkiten enthüllt, die er zur Wahlpropaganda braucht, die anderen will er verschweigen. Durch halbe Wahr- betten sollen erneut falsche Vorstellungen in die Bevölkerung getragen werden. Die eine Seite der Schuldigen, die All- deutschen, haben während des Krieges durch eine ungeheuer- liche Geschichtsfälschung das Volk betrogen, setzt will die andere Seite, die der augenblicklichen Mehrheitsparteien� durch xine erneute Beugung der geschichtlichen Wahrheit kK Volk zu ihren Gunsten abermals betrügen. Allein de r Versuch ist von vornherein zum Scheiterq verurteilt. Wohl mag die gesamte Nationalversammlung nicht höten aus die Anklagen, die imsere Partei erhebt, weiß sie uns alle hassen, Reckte wie Mchrheitsparieien. Aber di« Massen werden sie hören, und sie werden nicht mir den All» deutschen, sondern auch den bisherigen Mehrheitsparlcie« entgcxzenrufen: ihr habt bis zuletzt vom Verteidigung�! iegk aeredot. ihr habt die Mittel für den ver breebm- ütkn OtImi \S8t>TIITgf, TTfr BnH iBtc% fnB! wtt? belogen und Bctropcn, ihr alle seid schuldixi! _®crr Erzber�er und seine Negiernnasvarteien m!i ihm, wünschten heute nur zu sehr, dag diese Aktion ein Ende sei. A�-r sie rst erst ein A n f a nj. Der Stein ist ins Rollen gebracht, und niemand kann ihn mehr aufhatten. Glaubt man, daß man nun erneut den Schleier vor jenen Gift- sumpf ziehen kann, nachdem man einen Blick auf ihn ver- stattet hat? Der Blick bat Furchtbares gezciat, darum will f?Vt die arbeitende Bevölkerung bw ganze Wahrheit sehen, ine sie ahnt: die ganze Wahrheit, die auch die zer- schmettern wird, die heute schon im Bewußtsein ihrer Schnsd rufen: wir selbst waren belogen: die Scheidemann und Ebert den N o s k e mit, der einer der schlimmsten fcfeer im Dienste des Lu d e n d o r f f scke n Kriegs Presseamts war I Das Fazit dieser Enthüllungsdebatte wird nicbt ßf- zogen in der Nationalversammlung, das Urteil nicht ge> sprachen von jenem Staatsgerichtshof. Die Masse der re- volutionären Arbeiterschaft wird das Fazit ziehen nnd das Urteil sprechen. Jetzt ruft sie: heraus mit der ganzen Wahrheit, und web? denen, die sie noch zu verbergen trachten. Sie läßt sich nicht mehr verbergen. Dann aber mögen die Schuldigen— rechts und links— vor dem Nichtcrspruch des revolutionären Proletariats zittern! die JorlsetzMg der vkrfesssi'sderattag. Eigene Drahtmeldung der.Freiheit'. � Weimar, SO. Juki. 5>te Generaldebatte über Wc Verfassung in dritter Lesung wnrde heute von dem Teutschnationaien Düring weiterge» führt, der unter allgemeiner Unausmerksamke't de? HauseZ vom konservat den Standpuickt aus eine wen'g wirkungsvolle Kritik an dem VerfassungZenwturf übte und das monarchische Prinzip feierte. Der Abgeordnete Heinze, der kür die deutsche Volks- Partei sprach, fand, daß ein Teil der eztrenren Demokratie durch diese Verfassung gehe, daß sie mangelnden Sinn für die Staatsnotwendigkeiten habe und an 1843 anknüpfe anstatt an 1871. Er führte bittere Klage über die Ausschaltung seiner Partei von den wichtigsten Ent>cheidun- gen darüber, und daß in diesem Augenblick nichts über die Aende- vung de! schulkomprom'.sses bekanntgeworden sei. Die Gegen- yetochte gegen den extremen Parlamentarismus in der Ver- fassung feien nicht genügend. Seine Fraktion werde die Ver- fassung ablehnen. Nach Heinze begann unser Genosse Dr. Oskar Cohn mit einer großzügigen Kritik an der bürgerlich- demokratischen Verfassung. nach den Peessesserlchkmi«M gfeBc vnwS?r?ek?et? eit}» hielten, oder schief und zweideutig waren, die aber i n- folge meiner Fernhaltung unwidersprochen vor dem Ausschuß blieben, wie sie unwidersprochen und hübsch tenden- ziöS ausgeputzt an die Presse weitergeleitet wurden. Zu gleicher Zeit— es zeugt das von einer vorzüglichen Regie i— macht auch Herr Heine»Enthüllungen', und der Bericht- erstatter Ihre» Ausschusses. Herr Abg. H e i l m a n n. verarbeitet in seiner Sozialdemokratrschen Korrespondenz die ' Hei Neschen Kotwürfe zu einem Artikel mit der schönen Ueber- schrist:»Eichhorn, Spartakus und Landarbeiter.' Der Artikel war für die rechtssoziallsttsche Presse eine hübsche Ergänzung der i Berichte anS dem Untersuchungsausschuß | Derselbe Herr Abg. Heilmann, in dessen Hände der Ausschuß ' die Berichterstattung gelegt hat, dessen Aufgabe e» also wäre, ganz unvoreingenommen die Ergebnisse der Untersuchung zu- sammenzufassen, uttd dabe? die ausnahmslos un eidlichen. und deshalb von keiner strafrechtlichen Verantwortung getragenen Aussagen besonders vorsichtig zu werten, hat freilich auch die persönlichen Ausfälle des Ministerialdirektors Dohe in einer der ersten Sitzungen des Ausschusses sofort in tendenziöse- st e r Form zurecht gemacht und in die Presse gebracht. DaS konnte damals als Entgleisung gelten, heute muß man annehmen, daß es zum System gehört Was hat untvr solchen Umständen mein nochmaliges Erscheinen vor dem Ausschuß für einen Sinn� Wenn es nicht nur Komödie st n soll, lediglich dazu bestimmt, für den Ausschuß den Schein der Unparteilichkeit zu retten, dann müßten ol l«, Zeugen nochmals geladen und mir gegenübergestellt werden; und es müßte mir auch gestattei seh., wenn nötig, für meine Darstellung Zeugen in» Fe.d zu führen und Ihnen Zeugen gegenüber zu stellen. Ich zweifle nach den bisherigen Erfahrungen sehr, ob der Ausschuß geneigt sein wird, der Wahrheit diese Brücke zu bauen. Hochachtungsvoll Ihr Emil Eichhorn, Mitglied der Nationalversammlung, Dss pcMsäje Heer. Cntfermmg der Unabhängigen und Kommunfften ösis dem Heere. Räch einer Verfügung res KriegSmintsterS steht, wie die»Zentr. Pari. Gurr." meldet, die Zugelchrigkeit zur kommu- nistischcn und nnabhiingigen sozialdemokratischen Partei der Rnge- hörigen der bcwaffucte» iWacht im Widerspruch zu der eingegau- Urnen Treupslicht, und ihre Mitglieder können im Heere «ichtgeduldet werden. Es ist daher für alle Angehörigen dcS HyereS Pflicht, da« Vorhandensein von Mitgliedern dieler Par. teien und propagandistische Maßnahmen von ihrer Seite sofort �st m e l d en, damit sie aus dem Heere entfernt und ge. »rbenenfallS der Bestrafung zugeführt werden können. Die Verfügung des Kriegsministeriums, bie auf die A e ch t u n g zweier proletarischer Parteien hinausläuft, den politischen Gewissenszwang im Heere einführt und öas übelste Denunziantentum für die Heeres- angehörigeu zur Pflicht macht, ist wohl das Tollste, was man sich vorstellen kann. Die hier angeordneten Maßnahmen reihen sich den Schikanen gegen den republikanischen Führer- bund würdig an. In der Armee der deutschen Republik werden republikanische Führer sehr ungern gesehen, wirk- liche Sozialisten und Kommunisten aber unter ein Aus- «ohmegesetz gestellt, und ganz verfehmt. Die ganze Maßnahme des Kriegsministeriums schlägt den verfassungsgemäßen Rechten der deutschen Staatsbürger ins Gesicht und ist ein Hohn auf die angeblich errungene »vollendetste Demokratie". Dabei gesellt sich zur Gewalt noch altpreußische Macht- Habermanier, die Tücke. Gegen den republikanischen Führerbund wird geltend gemacht, daß seine Bildung eine Ver- letzung des Grundsatzes sei, daß das Heer unpoitisch sein müsse. Zugleich aber trägt man politische Gesinnungs- riecherei in die Armee, um ihren konterrevolutionären Cliarakter zu sichern! Wir erwarten, daß gegen das Treiben des Kriegsministeriums sofort in der Nationalversammlung Protest erhoben wird. an den Anlechchunggausschutz. Genosse Emil Eichhorn hat an den Vorsitzenden deS Unterst, chungsausschusses der preußischen Landesversammlung, Abg. Siering, folgendes Schreiben gerichtet: Sehr geehrter Herr Abgeordneter! In dem offiziösen Bericht über die letzte Sitzung des linier- fuchimgSauSschnsscS lese ich soeben, daß»auch Eichhorn im September erneut geladen werden soll". Diese Ladung wird ver- :st ii mntlich erst in einigen Wochen erfolgen, ich möchte aber schon heute bemerken, daß ich einem nochmaligen Erscheinen vor dem Aueschuß keinen Wert mehr beizumessen vermag. Als ich Ihnen seinerzeit schrieb, daß ich den dringenden Wunsch hege, vor dem Ausschuß zu erscheinen, und als ich von dem, mir von Ihnen freundlich erwirkten freien Geleit Gebrauch machen und vor dem Ausschuß meine Stellung zu den Joimarereigntssen darlegen konnte, war ich noch vertrauensselig genug, zu glauben. «S sei dem Ausschuß darum zu tun, die Wahrheit und nur die Wahrheit zu erforschen. Durch den Beschluß de» Au». schusseS, die Zeugen in meiner Abwesenheit zu ver- nehmen, und durch die höchst interessante Neuerung, über die in meiner Abwesenheit gegen m ich gerichteten Aus- sagen durch ein rechlSsozialistischcs Nachrichtenbursau sehr aus. führlich und mit unzweideutiger Tendenz an die Presse be- richten zu i a s s e n, bin ich gründlich van meiner Vertrauens- seiigkeit kuriert. Es drängt sich mir die Ueberzeugung auf. daß der Ausschuß nur dazu dienen soll, da? provokatorische Vorgehen der Regierung im Januar unter ollen Umstünden zu rechtfertigen. Voraussetzung dazu ist, daß für meine brüske Entlassung der Schein der Berechtigung geschaffen wird, und daß die revolutio- nären Arbeiter und ihre Organe alS diejenigen hingestellt werden, die den»Putsch" von langer Hand vorbereitet hätten. Das sollen die Aussagen der.Zeugen" bwirlen. Aussagen, die Die MSendele DeMrntte". Die Fronen der Schutzhaftgefangenen wollten am 28. Juli eine Versammlung abhalten, um sich mit der be- drängten wirtschastlickfen Lage zu befassen, in die sie infolge der ungesetzlichen Festnahme ihrer Männer geraten sind. Die Versammlung wurde vorschriftsmäßig angemeldet, als Anttvort darauf ging der Einberuferin vom Polizeipräsidium folgendes Sckiriftstück zu: Auf die Anzeige vom 22. d. M. erwidere ich nn Auftrage deS Oberkommando» NoS ke ergebenst, daß die für den 23. d. M. in den Sophienfälen, T G4, Sophie nstr. 17/18, geplante Frauen- Versammlung nicht zugelassen werben kann. In Vertretung: gez. sUnterscknift). Es ist charakteristisch, daß in diesem Schreiben Gründe für die Nichtgcnehrnigung der Versammlung nicht angegeben werden. Und Herr NoSke hat alle Ursache dazu, diese Gründe zu verheimlichen. Die Schutzhaftschande ist eben eine derart peinliche Angelegenheit für die„sozialistische" Regierung. daß sie eine Klarstellung: der skandalösen Zustände vor aller Oefsenttichkeit scheut. Gegen reiegerMMuslnnS nnd Preffttnebelung. Der Belagerungszustand in Rheintend-Westsalen und seine Begleiterschetnungen machten eine außerordentliche Generalver- sammlung der Organisationen der U. S, P. in den Kreisen Bochum-Gelsenkirchen, Hattingen-Witten not. wendig. 82 Delegierte vertraten 10 030 Mitglieder. Die Vorstandsmitglieder W o z e ck und T e u b e r sitzen noch immer im Schutzhaftkerker. Gute Fortschritte wurden au» allen Ortschaften festgestellt. Gegen die Vergewaltigung der Presse durch den RechlS- iozialisten Sevcring wandte sich die Generalversammlung ganz besonders. Hat er tS doch fertig geb rocht, die„sfreiheit" für das ganze Nuhrrevier«» verbieten. Die Leser im Ruhrrcvier bekommen die»Fveihsit" seit vier Wochen nicht mehr zugestellt. Fol- gcnde Entschließung fcmd«inftimmige Annahme: »Die auherordenttiche Generalversammlung der Kreise Bochum, Gelsenkirchen. Hattingen, Witten der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei protestiert ganz entschieden gegen die Aufrcchtcrhaltung des Belagerungszustandes. Die General- Versammlung verlangt sofortige Aufhebung deS Belagerungszustandes, sofortige Haftentlassung der in Schutzhast befindlichen Proletarier. Mit Entrüstung nimmt die Generalversammlung vom' Verbot der Berliner„Freiheit" für das ganze Nuhrgcbirt, da» vom StaatSmtnister Severin» ausgesprochen wurde, Kennt- niS. Mit aller Entschiedenheit protestiert die Generalversamm- lung gegen die Vergewaltigung der Presse durch Herr« Severins. Aus Westfalen wird uns geschrieben: »Ihre Zeitung ist hier noch immer beschlagnahmt, ich war schon mehrere Male bei der Post und Polizei, aber vergebens. Es heißt in der Beschlagnahmeverfügunp, daß in den Bezirken, wo der Belagerungszustand verhängt ist, s ä m t l i ch e Zeitungen spartakistischen und bolschewistischen Inhalt» verboten sind. Darunter ist auch die„Freiheit" fBerlin) angeführt. Wie oben erwähnt, habe ich alles bei der hiesigen Be- Hörde versucht, aber ohne Erfolg. Ich kann Ihnen noch mitteilen, daß überhaupt keine Ursach« vorhanden ist. den Belagerungszustand zu verhängen, hier ist alles ruhig. Wer allerdings als.Spartakist" bekannt ist. wird verhaftet, so jetzt wieder ohne irgendeinen Grund der. Genosse Tombrock in Hörde." Zur ssrNv�ung des franzWschen Sergeanten Manheim. Wie einer Berliner AbenOzeitung gestern aus Basel tele- gra"hi«rt wurde, will der Berliner Vertreter des»Daily Expreß" erfahren haben, daß der Mörder des Franzosen Manheim, der einem deutschen freiwilligen Regiment« angehö- rende Unteroffizier Stuf sei. Die Berliner Polizei glaube ihn in einigen Tagen völlig überführen zu können. BiS dahin'würden die Alliierten ihre Anttoort auf die Ablehnung ihrer Sühuesorderung von einer Mittion Franc» seitens der deutschen Regierung aufschieben. Unsere Leser werden sich erinnern, daß wir bereit» am ersten Tage nach der Ermordung auf Grund dcS Berichtes eines Augenzeugen berichtet haben, daß ein Angehöriger eines Freiwilligeu-RegimenteS namens Ruf hervorragend an dem Ueberfall beteiligt aewcfen fei. D-nnalS war«s der vorwärts" gewesen, der sich harssbee enwMeke, daß wir ohne tsc'iere?, willige einer solchen Tat für fähig hielten. Es muß dringend gefordert werden, daß die deutsche Presse die über die Aufklärung dieses wichtigen Falles nicht aus Hinwege über Basel, sondern direkt erhält. ZLlernsüSAaler GeVsrlschaftskovgreß. 29.# HN. Haag, Im Kongreß der internationalen Gewerkschaften schlug 1 Präsident die Ernennung von drei K» m m i s s i«» � und zwar eine zur Untersuchung der neuen Berfossung, ci» � Prüfung der Veschließung, die von den holländisch� � deutsche« Syndikalisten eingereicht wurde, und schtikß!,� � Kommission zur Untersuchung drr Frage, ob die Program � seinerzeit in Bern und Lccds aufgestellt wurden, mit � � meinen Pariser Programm vereinbar sind. Ueber die ' dieser Kommissionen erfolgtr Debatte. Der Präsident eine lange vertrat die und sch»'*' Ansicht, jeder «men sollte- Sil Vorteil(' Delegation in drr Konferenz ein Mitglied in Mission haben solle, während die Engländer und wünschten, daß jedes Land ein Mitglied ernennen erste Regelung hätte Deutschland und Holland einen bracht, weil in beiden Ländern neben dem allgemein�. � zi syndikalistischer Arbeiterverband besteht. Bei der sä' � jof folgenden Abstimmung ergab sich, dah Amerika, Belgteo a� � land sich auf den amerikanischen Vorschlag einigten, w» � anderen Länder, d. h. die Tschccho-Tlowakci, Dänemark,. �0 deutschen Delegationen, Frankreich und dir bgide» w Delegationen, Oesterreich, Luxemburg, Cerbirn, 69�'! j KI« Vi».. c:- ex___:. in R.f, SRürfdjWi de» und die Schweiz mit 19 Stimmen sich dem Vorschlag sitzenden anschlössen. Hilferuf an die Eewerkfchafisinternaöona� Der Vorstiand der Reichsver«inigna«g ehoiWiyte � jp fangencr hat an Logie« mvd Gamper» folgende äW"* richtet:_ otfl Die organisierten ehemaligen KriegSgesang* Deutschlands, die nicht als letzte zur''" schastsibewegung gehören, bitten nationalen Gewertschaf.Skongrcß der 800 000 deutschen Kriegsgefangenen Als ehemalige Kriegsgefangene internaiwnalea »n letzter Stunde seine Stimme "eibi wissen wir.--- st«' welch Leiden die Gefangenschast mit sich bringt. To» Leiden ist die Ungew-ßheit. wann die Stunde der ,, schlagen tvird. Laut Friedensvertrag soll der Abtraw� Kriegsgefangenen nach der Ratifikation des Vertrags � drei Großmächte beginnen. Diese Ratifikation ist �SLhe» � August nicht zu erwarten. Seit mehreren findet sich eine deutsche Abnahmekommission, di« ds«' zum AhtoanSport in die Hand nehmen soll, Versailles, da die zur Mitarbeit bestimmte Enteni � ihre Arbeit trotz mehrfacher Bitten nickst birien befinden sich 50 000 dousche Gefangene. ist eine Kommission bestimmt, die den Abtransport\ beitsbrüder regeln fall. Die Ko-m Mission smit gl ie.ci � Abfahrt nach S'b'rien bereit. Sie warten seit Monat � Visum ihrer Pässe durch die Entente. 800 000 Kriegsgefangene, die Aermsten der """ wie«-U-Mlllfl.».■». JJOUS- sehnsüchtige Blicke auf den irrt ernationalen Gtfvelu'ch i ijstu'' und erhoffen von ihm, daß er seine Macht zu ibrrt~ � P' einsetzen wird. Der Dank dieser 800 000 Kriegsa'ss����ci� ein« derartige Tat des internationalen Gswcrtschckl* wird in der Förderung nnd Verbreitung der intern GewerstschaftSbewegmig seinen Ausdruck finden An die Angs�Zrigen der kriegsgefailge�� Da» Zentralkomitee der Deutschen Vereine Kreuz bittet unS um Verössentlichung folgender hrrter Nalurgomäß werden nach oft jahrelanger,„—.. die �ngehövigen von Kriegsgefangenen den Wunbo dies« bereits in den Durchgangslager" kommen zu heißen. Im Interesse de» einzern« e'" wie der Allgemeiicheit ist es dringend erforderlich,.w*' derartigen Reise in die D u r ch g a n g S l a g t � sehen. Die Kri cgsge fangenen werden sich nur-_ in den Du rchga ngslagcrn aufhalten, so daß ein ec>, iö Einlreffen der Verwandten dort kauen möglich Kj"$ in den meisten Fällen der Kriegsgefangene sich Fahrt nach seinem HeimatSort besinden wird. � ff' DtcrchgangSlager werden vollauf damit ausgefüllt s�'-Att"* nungs-mäßige Entlassung der Kriegsgefangenen durch! � Auch im Jnteress d�r Allgemeinheit muß an die ö-5' Bevölkerung appelliert werden, da zur Verhinderung � cii .schleppung ansteckender Krankheiten für die Heimgekew kurze Absonderung erforde rtich ist. Otto Bauer über feinen Rücklclll. vt In einer sammlung erstattet« b e r i ch t über sein« H. N. Wien,#._ gestern abgehaltenen sozialdemokratilch � � attet« Dr. Bauer seinen R« che\, e' achtmonatlich« Tätigt� af1 Staatssekretär de e Aeußeren. Er führte u- Mein erstes Ziel seit meinem Amtsantritt war die!>c< Deutschösterrcichs mit dem Deutschen Reiche. Ich„oibC� Anschluß für ein« wirtschaftlich«, politische und kulturelle- j;ii Notwendigkeit für Deutschösterreich. Tie Föderation Nationalstaaten lehne ich ab, weil wir dann unter Dt.1; c„...... rj._» c..... c. fv. r i- � st 3(11 II Führung im Dienste«ine» fremden Kapitalismus stchkn Im Dezember, Januar und Februar hätten wir den � f ch l u ß an Deutschland vollziehen können und die Well vor eine vollendete Tatsache gestellt. Die» war»(' der diplomatischen Aktion der A n s ch l v v? tst unmöglich. Die ersten Gegner waren die Monarch zweiten die kapitalistischen Gruppen. Ich muß zugrdcn, heute den Anschluß nicht durchführen können, aber der �d. wird wachsen und erstarken, bis seine Stunde gekommen ft Die Zeit meiner gemeinsamen Arbeit während we>nc �,ti tätigkeit mit den Vereinigten Staaten und England ü""' w.."W.vvv....üiuii wiimitu u»y Viityiui�- j, jv- stete angenehme Erinnerung bleiben. Anders ist e? tinentalmächtcn. Ich wollte möglichst gute Beziehungen 3" j( unterhalten, um damit da? Unrecht HabSburgS vom � und 1800 zu sühnen. Die Enl'cheidung ist jedoch in Ron'? u' da Italien, weil es Fnime hergeben mußte, sich unbe�.. ßtt Südliro! schadlos halten will. Ich gebe zu, die Franz»�� gegen mich. Sic meinen, ich wäre ein höchst geiährlichl/ acb meinen Betü.■.;$[ wist. Ich bin aber kein Bolsthewist. Nach meinen bedeutet jetzt der KöminuniSmuS bei rhältnissen einen vorübergehenden den lieg fö'. ich befürchte die darauf soigendt* Niederlage. Ich halte � wist.scheu Methoden nicht für anwendbar. Deshalb bi« d illlü st« p, ml �1 'i; lll< tif #1 >•«■' «' II c < 5i< it V #•' f il ii ' i I #'ä>t BTtnb ßfptn tne sozIaNstische Ärtxwwttim, bit fich h» vst» 'U«»!>!> düllzieh� Wenn ich meinen Posten verlassen habe, so Cjf ich bas Bewußtsein, meinen sozialdemokratischen G-rundsähen ««u geblieben zu sein. Ztt me östenelchlsche Außenm'msle?. Wien, 29. Juli. . Der.Neuen Freien Presse" znfo'ge würbe ber Gcsanbte im I p p e n mit ber Leitung des SwatScuntes für.'teureres «u ilbwesenhcit des StaatSlanziers betiaut- tQ Tage AnsZverlaNZekiMZ für LsstmÄ H. N. Saag, 29. Juli. � Die FriebenZkonierenz hat baS Gesuch des österreichischen �aalzlanz.lerS Dr. Ronner mn eine Fristverlängerung von Tage» zur Erwägung der aufgestellten Bedingungen genehmigt. DeulschZonds 3o!(#ng Z«N Bo fccluml Rie aus Paris berichtet wirb, entnimmt man bort bem �rlchte beS Referenten Bcnord in einer Sitzung des Zriedens «ueschusstS der französischen Kammer, daß Deutschland nach i. Ott ob k' zum«ötkerbund zugelassen werden wlle. in dem Verichtc heißt es, daß Deutschland nach der Washing« �er Sitzung bei Internationalen? r b e i t e r k o n f e- '«"J, die am i Oktober d. I. stattfinden soll, zu dieser Konfe» ««vz und zu dem internationalen Arbeitsbureau seine Vertreter «ntsenden dürfe, was na» A. steht De« Borichterstatter» ihm offen. °°r.den Zugang zur Gesellschaft der Nationen vom 1. Ottober ab ««öffnet. Zugang zur Gesellschaft Des Verskhreu gegen Wilhelm. Bern, 29. Juli. ""kbuBficniti be Lyon" meldet aus Paris, daß die Unterhand gen m t Holland über die Auslieferung des Kaisers begonnen in 9 v®'<3n beabsichtige, das Verfahren gegen den Kaiser nicht onbon. sondern an einem schwer zugänglichen Orte statt an einem Man spricht von Scapa Flow. «" du lassen. Sic Mslamn eßatnen Spittal an der Drau, 29. Juli.(Korrbureau.) in 7 Festsetzung der Demarkationslinie wurde am t.. Zwischen militärischen Vertretern DentschösterreichS und des "ich-kroatisch-slowenischen V""' etQaIC? unter Vorsitz der inter- k, Rfli!ri10n �lagenfurt ein Protokoll unterfertigt, wonach Itawen am St. 7. morgens mit der Räumung de» von bii fc".�setzten nördlichen Gebietes mit der Landeshauptstadt »■�nsiirt und dem Nordufer des Wörther SeeS beginnen und o bis zum Nachmittag durchführen sollen. In die freigeworben« ue rüifi die deutschösterreichische Sicherungs- upp««in. Unmhen iu Vulgaxien. Bukarest, 29. Juli.{H. N.) chfet- 8 rumänische Pressebureau meldet aus Sofia: In den .g-*" Tagen sind in Bulgarien neuerlich groß« Unruhen aus» ßrok b«« ernste Folgen voraussehen lassen. In mehreren g, 5n Städten fanden bereits blutig« Deiaonftrationen * wurde die statt. fanden bereit» blutig« Ausrufung der Räterepublik verlangt. Belgrad, 29. Juli.(Wiener Korr.�lZur.) Low'r �s�™ nachmittags französische Truppen durch P«lanka marschierten, wurden sie von bulgarischen w([ch" beschossen. Es kam zu einem Feuergeseckt, in französische Offiziere und zwanzig Soldaten schwer ""bei wurden. Die Sel'uldigen sind verhaftct und da» o« ln Lom Palanka bcfinblicfte Regiment entwaffnet worden. fcivr �"vrdnung Franchet d'ESpereyz wird«ine französische tz r ny0n Bulgarien entsandt werden, um die bulgarisch« tt zu entwaffnen. Ernfle tage in pottnsal. �..»«". LS. Juli bQn französischen Blätter berichten, daß die Lag« in Portugal "9 zu Tag ernster wird, da die Streiks an Ausdehnung zu» ' Die Haltung der Streikenden wird immer bedrohlicher. itcifi n'etztCn Nächten wurde wiederholt auf Sicherheitsmann- (gg./" ltvfchossen. Bei Streikenden und Matrosen enidecit« uian Avti�"' b'« aus dem Zeughause gestohlen worden waren. Lissgß"'s�ssbande hat sich in den Besitz „ Tag S""- worden waren. Eine mehierer Dörfer bei feninü!!"«sftzl* Die streikenden Eisenbahner erklären, von einer «1 j], w'' der Regierung nichts wissen zu wollen, vielmehr sei �s««icn. bie verhafteten Eisenbahner mit Gewalt zu Bc%c lluruhen in Chicago. «. llhicago, 29. Juli(Reuter.) (Ii»»»-.' Ausschreitungen, die am Morgen von neuem be» fcetiu,-,' würbe ein Neger getötet und zwei verwundet. Die wu»./ öo» gestern abend werden auf 50 Tote und übet 500 Ber. & e neirfi/iüi rinx«ntseirdet worden, um weitere geschätzt. Truppen sind reitungcn zu verhindern. Sic Hebung der vcrscnklcn öchisfe. London, 29. Juli. b«ii.'U0enin9 Standard" meldet: Man habe im Gegensatz zu b.b�'grn /Auf-"—- tö�nkUn der Llussssung gefunden, daß der größte Teil der deutschen Flotte gehoben werden und zwar vor Beginn de? nächsten Jahres. Allsssccrung in Havrc. .. Le Havre, LS. JuN.(Havas.) T- und Losch�n".� r �'boitgeb r hat fei« Einstellung der *- Arbeiter f. bei den Schiffen angeordnet, weil die rrH-nn SZsthninnr 0:(n«6fn UTid SC Die f/t Vertrag grHrochen.. Sabotage getrieben Nde«Lohnforderungen aufgestellt hätten. Zum 80. Juli iOT Hosen angeordnet. Di« v«ven sich solidarisch erklär. ILuÖcfiltzrt hvn � tvaven. haben zu Vereinbaru:� Ae ItlgllchM ßschiierriilsprozelse In ll-yMi. . Iv Prozen an dke Hanptkaffe abgeflihrf und Lv Prozent SeiVlefve-l I am Ort. Von letztcvem Betrag sind auch die Kosten der Koni» Ohne Unterbrechung nehmen die HochverratSprozesse in munalwahien zu desheiten. Die Hauptkasse gibt 40 Prozent au Vayern gegen die Hauptbeteiligien bei der Ausrufung der Räte» den Verband Groß-Berlin-Brandenburg weiter. republif in München und anderen bayerischen Städten ihren Fortgang. So hatte sich gegen diese Anklage am 28. Juli der Polizeipräsident der Münchener Räterepublik, Mayer�illnther, der zugleich Redak.eur der inzwischen eingegangenen„Roten Fahne" geweson war, zu verantworten. Das Gericht erkannte': Gegensatz zu der Aitsfassung des Staatsanwaltes die eihrvnhafte Gesinnung des Angeklagten an und verurteilte ihn zu drei Jahren Festung. Am folgenden Tage ging sodann ein neuntägiger Hochver- ratsprozeß gegen 21 Angeklagt« vor dem Standgericht in K c m p. t e n i. Allgäu zu Ende, welche beschuldigt waren, der AuZ- rufung der Rätaherrschaft m Kempten und im ganzen Allgäu Achtung! Achtung! Arbeiter, Arbeiterinnen, . Angestellte, Beamte! Sorgt für den Wahl»„nd Propagandafonds der Berliner Arbeitrrräte! Die roten LUlittungSkarten zum Einkleben der Beitrags. marken können bereits von 9 Uhr ab im Bureau des Voll- zugSrats, Zimmer 1, abgeholt werden. Die Abrechnung der Marken taglich an der Kasse des Bollzngsratcs, In den Zelten 23, Zimmer 11, von 10 bis 4 Uhr. vorbereitet und durchgeführt und hierzu von der Münchcner Räterepublik 80 Millionen Mark angefordert zu haben. Acht Angeklagte wurden freigesprochen, während in« übrigen Festungsstrafen von sechs Monaten bi» zu drei Jahren erhielton. Zu den Generalversammlungen, deren jährlich mindestens zwei stattfinden sollen, haben die Ortsgruppen mit bis z" 250 Mitgliedern einen Delegierten, bis zu 500 Mitglieder zwei Delegierte und für je weitere angefangene 500 Mitglieder einen weiteren Delegierten zu wählen. Außerdem haben Sitz unt Stimme: die Organisat'onSIcitung, die erweitere Verwaltung, die Sekretäre und die von der Parteiorganisation gewählten Vcr» treter in gesetzgebenden Körperschaften. Die Wahlen zur engeren Verwaltung hatten folgendes Er- gebnis: Kllter und Richter als Vorsitzende, Leo und Dahlke als Schriftführer, Genossin Franke und Genossen W i tz k e- Riedel barnim, M ü I l e r- Oberbarnim, Weißig» Osthe-velland. P a w e r a- Jüterbog-Lucientvalde, Willem« Wcstlhnve stand al? Beisitze". Hierauf hielt Gen. Breitscheid einen Vortrag, indem er den Kriegshetzern von 1914 und den KriegSverlängerern der folgenden Jahre die Maske vom Gesicht riß. Er tat eS, weil diese Gesellen sich jetzt immer kühner hervorwagen. Jnsbe» sondere rückte er das Maß von Schuld der Scheinsozialisten und des Zentrum» In? rechte Licht, um schließlich die Umfallpolitik der Psendosozialisten in den(fiegenwartSfragen zu kennzeichne». Die Ausführungen fanden reichen Beifall. Ein Antrag, worin gesagt ist, daß der MHerlnind nicht oTH Organstation für unsere Genossen in Betracht komme, sondern die Ausgaben deö Bundes von der Partei! bzw. den kommunal«» Arbeiterräten zu erfüllen seien, wurde nach kurzer Aussprache ar Groß-Berlin verwiesen. Angenommen wurde ein Antrag, be% schieden« Broschüren aufklärenden Inhalte herauszugeben. Noch leise endBilige Enlscheiduug im Sicmeus-Konflitt. des Jungfernherde statt, die sich Selsiiächungsaiisschusses und Sibirien in Berlin. Zu unseren Berichten, die wir unter dieser Ueberschrift über| die entsetzlichen Zustände im Militärgewahrsam in der Stadt-' vogtei, Dircksenstraße 15, gebracht haben, und aus denen hervor- giirfi, daß die Gefangene» dort niemals ihres Lebens sicher und dauernd von den Schießübungen der Freiwilligen bedroht sind, erhalten wir noch folgende Zuschrift: „Die bisher in der„Freiheit" erschienenen Artikel über die Zustände im Militärgewahrsam ln der Stadtvagtei, Dircksen- slraße 15 stimmen sast ausschließlich mit den Tatsachen überein. Zu bemerken wäre noch, daß es endlich an der Zeit wäre, auch die klelnen Disziplinarstrafen(Einsperren in den Keller) abzuschaf» fen. Die Gefangenen, die einig« Stunden in einem solchen Kellerraum zugebracht haben, müssen unbedingt Schaden an ihrer Gesundheit nehmen, denn eS besteht weder Sitz, noch Liegegelezenheit, auch ist den Gefangenen keine Gelegen. heit geboten, die kleinste Notdurft zu verrichten, sodaß diese ge» zwungen sind, die nächstliegende Gelegenheit zu ergreifen und den Kellerraum zu verunreinigen. Für di« Reinigung desselben wird sozusagen garnicht gesorgt. Auch wäre es zu«mpfeh- len, verschiedene» Schließern klar zu inachen, daß Untersuchungs- «esangene immer noch Manschen und kein«»verführten Verbrecher sind und daß dies« Herren sich nicht an Gefangene vergreifen dürfen. Fast täglich kann man da» kläglich« Schreien und Wimmer« von geschlagenen Gefangenen hören." Aus der parle!. Die internationale Konferenz. Parteile, tung hatte in einer gemeinsamen Sitzung mit Heute vormittaa fand eine Veriammlima der Arbeiter SiernensfonzernS im Vergnügungspark in del mit dein SelnedSspruch deS der Entschließung der Ver» trauensieute beschäftigte. Kollege Pfaffcnschlägek legte dar, daß es sich bei dieser imposanten einheitlichen Bs- wegung nickt um materiell« Interessen, sondern um ideal« Forderungen handelt. Es sei ein gemeinsamer Vorstoß der Berliner Metallindustriellen gegen die Funktionär« der Arbcitersclxift geplant gewesen. Der Redner gab dann ein« kurze Uebcrsicht über die Verchandlungen vor dein Schlich» tungsansschuß und stellte fest, daß die Unternehmer beab» sichtigt haben, sich gefügige und unterwüriige Arbeiter zu schaffen. Der Redner empfahl der Versammlung, mit rulhie ger Ueberlegung den Beschluß zu fassen. In der Diskussion wurden mehrfach Vorwürfe gegen die Verhandtungsteitung und gegen die Funktionäre er» hoben. Es wurde von einer Abwürgung des Streiks und einer Veeinstussung von oben gesproctien. Angestellt« dei Fabrikarbeiterverbandes sprachen im Sinne des Funktionär- beschlusses und enipsahlen geheim« Abstimmung. Außerdem etgrifs Genosse Stahlberg alz Vorsitzender der II. Sl"P> Arbeiterrät« das Wort, mn im Namen der Fraktion hs? Streikenden die größte Anerkennung für ibre Geschlossenlwu in diesem Kampfe auszusprechen. Auch er empfahl.ruhig« Ueberlegung und klare Einsicht bei der BesMußfassimg. Er fand mit seinen Ausführungen den lebhaften Beifall bei Versammlung. In seinem Schlußwort sprach Kolleg« Pfaffenschsäger die Hoffnimg auS, daß, wenn di« UnteniehmDr den Schsiedsfpruch nicht einhalten, die Arbeit« ebenso geschlossen wieder die Maßnahmen ergreifen, wie ei jetzt geschehen ist. Die Versammlung wurde darauf go schlössen und di? Arbeiter und Arbeiterinnen begaben sich il die einzelnen Abstimmungslokale, nm über den Abbriuf oder die Weiterführung des Streiks Beschluß zu fassei« Das Resultat dieser Abstimmung dürfte vor heute nachmittag nicht zu erwarten sein. Der Lohntarif der Grvh-Berlwer Gemekndearbetter. Der Zentralausschuß getangl« in der gestrigen Sitzung, wo über die Höhe der zu bewilligenden UebengangSbeihilfe verhandelt wurde, zu einem einmütven Schiedsspruch. Er setzt« die i steWgangSbeihilfe auf 14 M. wöchentlich für bi« un» gelernten männlichen Arbeiter— die etwa 65—-70 v. H. der Gemeindearbeiterschaft ausmachen— und auf 10 Jt- - k.., r■*'' Die dem Beirat und der Kontrollkommission sich auch mit der Frage der Internationale beschäftigt und kam einmütig zur Ansicht, daß ein« Vertretung auf der internationalen Kon. ferenz inLuzern angezeizt sei, um den revolutionären und die gegcnrevolationäre Haltung der deutschen RechtZsozialisten"N""''f. � Aw'sch-N den Parteien bereits ein Einvcr. sozia listen Raum wäre, für di« Unabhängiges Sozialdemokratie nicht in Betracht käme. Diel schiechterungen in den Bezügen aus keinen' Fall eintreten dürfen, Kommende Maffenenllasiungen von Zivilangeflc Ilten des Kriegsministeriums. Jfn den Germania-Sälen hatten sich am DienStag die samt» lichen Zivilangestellten de» Zentralnochweisebureau» des Krieg». Ministerium» versammelt. Der Obmann deS Angestelltenaus. schusscs Becker referierte über die Verfügungen, wonach ab I. Oktober die weiblieben Angestellten durch männliche z» ersetzen seien und die ca. 1600 Angestellt« auf 800 reduziert werdne müssen. Der Redner wies nach, daß dies gerade der ungünstigste Moment zu solchen Massenentlassungen sei, denn die Arbeit kann sehh schon nur durch Uebrrstunden»nd Heimarbeiten bewältigt werden, und die Zahl der Arbeitslosen wird am 1. Oktober in« folge des Abbaues der Krieg! gesell schaften und anderer Behörden in» Ungeheure steigen. All« Redner aus den Reihen der Ange- stellten waren der Ueberzeugung, daß der wahre Grund der Entlassungen in dem Bestreben zu suchen sei, den durch die Friedensbedingungen zu veiabschiedenden Offizieren und Kapitulanten die Plätze frei zu machen. Die anwesenden Behördenvertreter suchten die unsoziah .Handlungsweise der Regierung, so gut eS ging, in Schutz x> nehmen und wälzten alle Schuld dem FnedenSvertrog und den Zwang«, sparen zu müssen, zu. Im Namen des Bureau» angestelltenverbandeö führte unter lebhaftem Beifall Ortsbeooll- mächt�üer Bauer auS: Die Abschaffung W Militarismus ist Die am wenigsten unangenehme Bedingung des Frieden»» vertrage». Man solle wo ander» sparen.(Zuruf: Noskegardek) Tvr neue MlitarismnS lost« ja noch ein paar Mlliarden mehr der AgitationSbezirle, einem BildungSauSschuß von fünf Mit» � der alte. Der Abbau muß in der GeheimratSpolitik betriebe« gliedern, einem Frauen-AgitationSanSschuß von gleichfalls fünf werden. Ein weiterer Redner zitiert den Ausspruch des Krieg» Mitgliedern, den Obleuten der Pe-ßkommisstonen und je einem minister», daß c» weniger auf Befähigung al» aus den alte, Vertreter der ZentialfteOen der kommunalen U.®. P-Arbeiter- preußischen ö'-eift ankomme. Ein« red» unglücklid« Rolle spiew rät« und den Revisoren bilden die erweiterte Verwaltung.' der dem Kriegsministerium Beigeordnete Niehmann, da «n Beitrögen werden erhoben: so Pf. für männliche, sich zur allgemeinen Entrüstung zu der Behmiptnng verstieg, et 00 Pf. für werbliche Mitglieder monatlich und 50 Pf. Eintritt», wäre nicht mehr genügend Arbeit vorhanden. [ flfaL Itton alten Marlon. finkMiefelich der Eintrittsmarke» werde» l 2tn HG. ausgenutzt Damit alle Wünsche, Beschwerden und Anregungen bednnnt werden, bitten wir alle Kursusteilnehmer, sich punKUich einzufinden. Stundenplan Dienstag: 6— 7 Banh.wescn(3iü:c), Forts, des alten Ku-sus H. Meyer, 7— 8 Tic Bank in Kapitalismus und Sozialismus fIugdl.) H. Meyer. 7— 9 Dampftechnlh(Rate) Münzinger, Mittivoch: 5— 7 5;? Bank in Sezenwart und Zukunft(Räte) H. M-yer, %8— 7 Dsutsitz ss W>nK«!man«. i. v. von To a Besser. 7— 8 ßirpfch 7-,. inckelmann, i. B. von Dr. Beer gZortf. alter Kursus), Donnerstag' 7—9 Tnt'chastze" aphi«(ssugdl.) F. Winckelmaim. Freitag: 5— 7 Derb ehr mit Banken(alier Kursus) Meyer, i. D Ublenburg, Sonnabend:— 7 Rsebtskucsus(Iugdl.) Schönbeck, 7—9 Rechiskursu»(Räte) Schönbeck. Der Beginn der übrigen Kurie wird rechtzeiiig bekannt gegeben. Die Teilnehmer am Kursus Betriebs k u n d e von O h a n- nesjan werden eingeladen, sich Freitag, den 1. August 1919, abends 7 Uhr, zu einer Aussprache einzufinden.— Alle Kurse finden in der Kochstraße 13 statt. Anmeldungen werden in unserm Bureay In den Zellen 23, Zimmer 28, Telephon Moab. 150, entgegengenommen, möglichst schriftlich. Sprechstunde werktäglich ran 12— 2 Uhr. Bollzugsrat. I. A.: Däumig. Freie Heabschulgemeinde für Proletarier: Fister. Schwab. Gesellschaft auch in keiner Weise geschädigt. Das->, Tageblatt", die ,V o s s i s ch e Z e i t u n a" und da-- Abendblatt� bringen demgegenüber Berichte, stellte der MineralölbersorgungS-Gesellschast die � schlagungen be ganzen haben, und dies, wohlgemerki nu'.z tens der GeschaftSleitung her Mnieralölversorgung'�- L insotlderbcil beim„Berliner Tageblatt" vor Druckiesusiv:�.� hingewiesen worden Nt, daß die Mineralölveissorzungs�i � mit den Vorkommmissen nicht dos mindest« zu tun hat.- zon Vorkommnisse sirrd durch die Kontrollorga��� Mineralölversorgungs- Gesell ichaft deckt worden, und die Kriminalpolizei wurde von de» u c u* ii/irWKn, u;iv we jtTTmuuiKf'uugci ic/iiiur organen der Mineralölversorgungs-Gesellschaft j!lVJL pi nachdem die ganzen diesbezüglichen Akten JTbges&wll jj? «int und nur noch die Verhaftung der Täter in Frage kein. Berichten der vorgenannten drei Zeitunzen muß dem bewußte Irreführung der öffentlichem Meinung un»V wußte Schädigung der Airgestellten der Mineralölvcr- � Gesellschaf! erblick! werden, und der Betriebsrat der chf Tij Vcrsorgungs-Gesellfchaft protestiert im Namen der-"y mif das schärfst? gegen diele unlauteren M-ichcnschaw"' Ruhrerkrankungen in Potsdam. In Potsdam gen Wochen Er: rankungen aufgetreten, die sich als ausstellen. Eiiiige Fäll« sind bereits tödlich verlaufen, sch-en Krankenhaus wurde eine Baracke ausgestellt und gen zur Aufnahme von Ruhrkranken getroffen. KriegSunterstützniig in Neukölln. Mit Ablauf de�s durch Juni sind die von der Stadt an die Angehörigen{>' teilnehmet bisher gozahl len des Reick'sministeriums des Familienunterstützungeti>> �: ÜHHPHBIBl.....«ln Tt Zahlung der Mietbeihilsen allgemein eingestellt worden- der bisherigen Unterstützungen werden den% Reichswehr sowie den Unteroffizieven und Mannschastc berigen stehenden Heeres fortan sogenannte LöhMN,- für ihr« Famiiienangehörigen gewährt, wobei d-e% T**' durch den betreffenden Truppenteil zu erlolgen hat. v s p r n ch auf F a m i l i e n u n t e r st ü tz u n g. u" �; Beihilfe haben für den Fall der Bedürstigkeit � Angehörigen der Vermißten und®« Wcrc� der noch außerhalb der Reichsgrenzcn befindlichen K/. Böriocn, der an der Rücklehr au? dem Ausland'Nta.sst tt Maßnahmen verhinderten oder vom Feinde verswieg? � g? fönen sowie die Hinterbliebenen der Gefallenen, orgungsgebührnisse noch nicht be-ieben. Die bis Stadt Neukülln zur Anszablung gebrachten�$ der Unterstützungen besau'en stch mik 3? 6-13 482 beihilfen hatte Neukölln 16 340 347 Mark aufzuwenden. VsreinMenber. Transppr!arbeit?r-V«rband. Donnerstag, abends 7 Uhr, im Könipstadt-Km�Nl Deutsch« Kiwßhandel.»W» marktstraße 72(Eck«"Älexanderstroßeh VevsammIunS- � nahm« zu den Be-Kandlunoen.., Turnverein Fichte. Tie Freiübungsgrobe findet mn iuf hing Donnerstag, 7 Uhr abends, auf dem v«r«insturnp>°. --chinenW� b Angestellten-Ausschsiff« der Fachgruppe XIIT(Mast! Gegen die Berich ürstattung der bürgerlichen Presse nimmt der Betriebsrat der Miueralölvcr.sorzungK-Geielltchaft folgender- maßen Stellung:„Bei der Kasse-.'om Mission der Betriebsstoff» Abteilung der Inspektion de r Krastfahrtruppcn sind durch den Zahlmeister Hosenchier Unterschlagungen im Werte von ungefähr 260 000 Mk. vorgekommen, die aus seinen reinen Kassengcschästc.ni der Miliiärl isse entwendet wurden. Zusam» mcn mit seinem AngefielWen tzloldschmidt hat Hoferichler außer» vei» Betriebsstosfbestände der Heeresverwaltung, an Private der» schoben. Hoferichter und sc'n Bureau haben mit der�MineralölversorgiingS-Geiell'chaft m. b. H. nicht das mindeste zu tun, sie unterstehen lediglich der angebracht, die Arbeitslosen, die aufs Land gehen wollen,! J n"s p«Yt io n"beV fiVa f t r a 5 1 zur Vorsicht zu mahnen. Eine Pflicht der städtischen Land-� In t c n d a n t ur des Militär» zevzindustrie) versammeln sich Donnerstag, abends Sophiensälen, Sophienstraße 17/18. � Berontworllich für die Reduktion Alfred Wielepp-�-t� Verlagezenosienschost„Freiheit".«. K. m. b H. Set'1"- D joiU1" Lindendruckerei uns Berlapsgeielltckatc m. b. H, Eckiltdu» tfahrtruppen und der Verkehrswesens.— 120 Pfennig. arbeiternachweise wäre es, sich über diese Arbeitsstätten zu- i Tie Mineralölversorgungs-Gesellschaft und i'jr« Airge stellten sind Bi© Ff©!© Üllustrierte Wochenschrift der U. S« % KeR 11 hewta zur Ausgabe Ä Vierteljährlich 2,6� Beatsca' r KG�hrbEiter-UsrbQad _ Verv.'.-lt-.iiysstetle Beulln._ ToiJ«sanz:e'.ge- Den Kollegen zm N.nchricht, daß nmer Kollege. |: rKkmP"cr Emfll Büttner : am 27. d. M. an• Nervenleiden gestorben ist. Die PecrJIttun? findet am Mittwoch, den 30. d. M.. öü tiC'ain. 3*1 Uhr. von der Leichenhalle des Einraauskirch- f'j otes im Neukölln. Jiermannstraße 129. aas»utt. In einem Prozess gegen den F.isenbajinfivkus bedürfen wir als ZetiSCöit die Adressen der Ehemaligen Kutscher der früheren Speditionsfirma Scbickedanz, FäuI Pohle und Kwai-. PeSChke- För die efstc zuverlässige Angabe der Adresse» der beiden Zeugen zahlen wir 20 Mk. BeloSiJäurs�. Sarnlgöaasw Ho., G. m. LH. Benin SW 68. LIn ossstr. 3. Hacliruf! zur Nachricht daß unsere Kollegen Den Kollegen Sc',m'e'1 August Stäbler 15. d. M. an Herzleiden, j der Revolverdreher Bernhard Schvverdtner neb. i g, FrSgcstr. 23. am 27. d. M. gesioroen sind. £hi»e ihrosw Andenken# I Die QKüsverwa'tunr;. ,.«»«Kr i•****■***»♦* CO« ♦■»»»»♦♦♦<»»»»»»»»« 9****** PrallieSt.» Leser! Unsere Leser des l'ranlcfurter Viertels werden vol.# 1. August 1919»t» von der m upll belieiert. Sämtliche dorthin zu richten. Bestellungen usw. bitten wir ml I Privatschule . iir Maschinenschreiben u. Kurzschreiben dar Remington-Schreibmaschinen-Go«. m. b. H. Leiter Rentsch Leipziger Strasse 90, III.*— i, 4—7. �Früher Sozialistische flueloncispolitif). AnahhSngjge loziaiclemokrarilche Alochenschnsr. ftcrnuogcgebcn von Dr. Rull. Brcirschelä.• (Unter(:önd>,er Mirwiliung oon: H. Bloch H. Haase, K. Koutolg, TL Stein, H. Ströhe! u. o. übopnements vierrelsLbrlkch b.— 2TiP. 5 i nie Inummer 60 Pf Bestelunurn find ou?3ugeb«n b<( der nach fr en Po onftnlt bei den Spediteuren der Freiheit oder In der Verlaao» jenoffenfcha't„F r e i h e i" t. ö. m. b. H.» Berlin NM ü. v Abteilung Buchhandel. Schiffbouerdamm \�Z======_--- FREIHEIT Berlin NWö* Sdiäffbouerdamm 19 oo o o<>ooooooooc oooooc o ooooooooco' � An unsere Leser, welche in den StraSenzDeen /, 9 zwischen Invaliden- und. Elsasser Stralle O wohnen, richten wir das Ersuchen, ihr Abonnement <> vom I. August 19)9 ab bei dem<, Genossen! Verge&t niemals die „Freiheit" ob diejenige Zeitung zu nennen, die Euch zum Ankauf oder Verkauf veranlaßt hat. Der Anzeigenteil der »Freiheil" muß überall bc- acfctcl und empfohlen Verden.***** piiMjjBiiiiyi aufzugeben. i voc oo cc frsM-tor im alten Hansaviertel zwischen Rahnnoi„Helievue" und Bahnhof„TierKarten". Vom!• 8. ab werden unsere Abonennten in Vorsfehendem Viertel djirch den Spediteur i ornseiier. Lübecker Dorthin bitten I V ICI»c« dun k- 1 Stralle 11. beliefert. M| llesiellnng»ufzugeben V Die Kleinen Anzeigen der „Freihcu" sind am wirksamsten im Abendblatt. Wiederholungen bringen einen nadtha/dgen Erfolg. NWWL.W:*»,■ FreiIieit"�I*ßser Petersburger Vf?3 Unsere Spedition befindet � dt usw. bitten wir dorthin z" 06— bei dem U aosssn Straße II, im Laden. -sj Plan® £rnrA 1 i verkauft„. < s trabe 166(1) (St, Oranicn» Bolenfrausn werden eingestellt. Spedition Lohde. Marltnsstr.De 23. Botenirauen i»r wul mersdorl und Haienscc sucht Neiilcr, Halensee, Hindenburg- strabc 34 3n den nachstehenden Speditionen s otenfralt' WS" eingestellt: öcrlin_ ©irfchncr,©ftfchln«" u' lllii'11 tctemmcgstr. 23, Hackbarl!»,* poisöam&<)fr Doyauer. Kalser.,3Dllt)«,m,St Chacloltenburg Lorenz, Malistraße 68. NilmersKorl Nestler, Hindenburgstraße � Tempeihsf Dorisch, ODerdcrftTflß« 51 Tanzsaai zu verpachten » zu kulanten Bedingungen. ; �un2er Mann io Moabit«!'• ♦ Ufcgcnd bekannt, wird be- 5 ; vorzngc t iÄTai�eTÄl i AmSpaudaucr Schitfahrts- t 1 banal.. ,,—,—- Kaninchen, tragend und mit Junze. verkauft billig �c.iaiz, Orawisir_ l-.',!tVCHh'3'"C't','PrCSSe TCr' Qnore� M