S»♦W+M4*** «nzchrrks 15 pfg.. 2. Ichreans SoanabeaS, öea 2. fiugust 191)««ramer 364> MorgW.MeMe' erscheint morgtrts nnd«sckmnttags, an So?M' und Festtagen nur morgen». �«r Vejn�wis beträgt bei freier Anstellung in»�aus für Sroß-Vertin oder be, d,reucm �ostdezuo ohne Vestellgebschr monatl. 3,— lN� bei Zustellung unter Streifdand � � e�ttiheif ist in den ersten Nachtrag der Postzeitungsliste für erngetr. cn Nedattiv«: Verlw NW. S, Echissbatterdannn Fernsprecher: Amt Norde» 28Ö5 und 2806. Inserate kosten die achtgefpast. No,q>areiNezesle oder deren Raum L20 IRL, rvortanzellge» das fettgedruckte lvort 50 pfv jedes weitere lvort 25 pf. Teuerungszuschlag 70 pro? Familien- inid Versammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf- folgende« Tag müffe« spätesten» bis 3 Uhr nachmittag» hei der Expedition aufgegeben fein «rp«di„.�»> st r e i k s. Borlänsig sind vom Lokalkomitee folgende ,."u Betriebe in den Generalstreik einbezogen: Gas-, M-r. ütnft und Elektrizitätswerke, Bestattnnzswesen und Notstands- Zllkeruakisnaler Gewerkschs'lslongreß. � Amsterdam, 1. August. Ersitzende schlug bor, die Beratung uüer die kx �'"knverteilung z u verschieben und mit o t u ti g der Statuten fortzufahren. Die Bor- «om Mission über die Ausgaben des KongreffeS, die ibj- des Bureaus, seiner Mitglieder und Augestellen, io- kstu!,.trt�el über die Zulassung zur Internationale, worin kr � wird, dag nur eine Zentrale jeden Landes Mitglieo tv�st�rnativimle sein kann, werden angenommen. Außerdem Hq[_ Programm de r neuen Jnternatio- g stvgenommen. kkber" � ÜHr erschienen die Enigländcr und Amerikaner kiw"i der Sitzung, und eS wurde über die Sänimenuertei- iroif- verhandelt. L e g i e u- Deutschland erklärte, er be- Ichwsj stscht. warum die Engländer und Amerikaner von dem kstkib Vorschlag, der eine gerechte und billige Stimmen- /."st zum Z ele hat und den großen Organisationen keinen bringt, so viel Wesens machen. Er machte, um den % i t,, rn und Amerikanern entgegenzukommen, eirven V e r- ) fc.:" 108 vor schlag, dem zurolg« 250 000 Mitglieder 500 000 Mitglieder 2 Stimmen, eine M Ilion NtU- tdsjj? � Stimmen und darüber hinaus je 500 Mitglieder eine c Stimm« erhalten sollen. Diesen Komprom. ßvorscblag jauit aber nur für den Fall, daß die Ainerilaner und Eng- *W>. Saraus eingehen. Geschehe das nicht, so wünsche er die q,'iäung des schweizerischen Vorschlages. vi p e r s- Amerika erklärte, daß die eunlischen und ame- tchen Delechenen beschlossen hatten, im Jatereff« der Skreik der eu lischen Vollzelbeamkev. A m st e r d a m, 31. Juli. Der„Tekegraaf" meldet auS London, daß die Leitung deS Verbandes der Pokizeibcamten gestern abend durch eine Sonder- auSgabe deS sozialisstschen„Herold" rinen Aufruf verbreitrte, in dem alle Schutzleute und GefängniSbeamteu des ganzen Landes aufgefordert werden, abends die Arbeit niederzulegen. Die Leitung des Verbandes hat selbst zuerst mit dem Streik begonnen. Diese Aktion ist ein P r o t r st g e g e n die Regierungsvorlage, die jetzt vom Parlament be» handelt wird, in der die Errichtung eines Verbände? der Polizei- beamten unter gewissen Kontrollbestimmungen geplant, den Polizeibeamten verboten wird, anderen Gewerkschaften anzuge- hören, und die Verbreitung von Unzufriedenheit unter de« Be- amten mit Strafe bedroht wird. Streik der belgischen Eisenbahnarbeiker? H. N. Haag, 1. August. Der belgische Ministerpräsident lehnte es ab, eine Delegation d«S Ei senbahnarbeiter Verbandes zu empfangen, die seine Ansicht über die Forderungen, die sie stellten, einholen wollte. Die Mit- glieder der Delegation erblickten in der Haltung deS Minister- Präsidenten eine Weigerung der Regierung. Aus diesem Grunde wird eiu allgemeiner Eisrnbahnrrstrrik vorbereitet. Brüssel, 1. August.(HavaS-Reuter.) Man hält einen Eisenbahnerstreik für un- Mittelbar bevorstehend, Die Heimseubuttg ber Gefangenen aus England. Haag, 1. August. Aus London wird gemeldet: Amilich w.rs mitgeleiu. oaß die Gesamtzahl der deutschen Kriegsgefangenen in England gegen. wärtig vi 618 Mann beträgt, darunter befinden sich 2008 Malrosen und 4300 Zivilinternierte. Die Heimsendung dieser Kriegsgefangenen hängt von der Ratifizierung des Frie- densvertroges und der Regelung ab, die von den diesbezüglichen Kommissionen getroffen wurden. Die Mehrzahl der Kriegs- gefangenen, besonders die Invaliden und Krüppel, sind bereits nach Deutschland heimgeschickt worden. Die große Mehrzahl der- jenigen, die jetzt in England selbst Arbeit finden, sind im Acker- bau beschäftigt. 7000 Mann werden von der Miiitär- behörde an der Ostküste und an anderen Gegenden mit der AuS- füllung der Schützengräben und anderen Arbeiten beschäftigt. All« Kriegsgefangenen, die im Solde der Regierung stehen, er- halten die gleiche Löhnung wie die brrtischew Soldaten. E n neues Zeikungsverbsl. Eigene Drahtmelöung der»Frei h#*» Hagen, 1. August. Die„Volköstimme", die sckou seit sechs Wochen unter Bor- zensur steht, ist jetzt von den Militärbehordea ganz verboten worden. Trotzdem die Leitung der llnabliängige» Sozialdemokratie beschlossen hatte, von einem Ttzmpathirstreik jür die Schutzhaft- opfer abzusehen und statt dessen am Sonntag durch Bersamm. lnngea gegen dir Herrschaft der Gewalt zu protestieren, wird die Arbrilerschast durch das Verbat ihres Blattes aufs neue gereizt! Las Mim des vflens. Von einem lettischen Parteigenossen wird uns ge- schrieben: In der letzten Woche wurde in Weimar der Wilhelm in?- scheu Negierung und ihrer Neichstcigsmehrheit noch einmal daS ganze Sündenregister ihrer Genxiltpolitik in B e I g i e p vorgehalten. Es war köstlich anzuschauen, wie die heutiger Gewalthaber miteinander wetteiferten, um Belastungsmaterial gegen die noch unlängst von ihnen vergötterten Gs waltmenschen aus der Kriegszeit herbeizuschaffen. Zu der- selben Zeit wurden die Scheidemänner älteren und neueren Tvtiims zur Verantwortung gezogen für die Gewalttaten. die in ihre m Namen die Herren von der Goltz, Fletscher und die ganze Sippschaft des baltischen Adels im Baltikum. diesem Belgien des Ostens, um dessen Gunst jetzt alle Groß- mächte werben, verübt haben und noch verüben. Die in Lettland vorgenommene verbrecherische Trup- Penmaskerade, die Greueltaten in Riga, der Vormarsch gegen Nordlivland und das Aufnehmen des Woffenkampfes mit den Esten und Letten, der mit einem vollständigen Zu- sammenbruch des baltischen Abenteuers endete, hat sogar den Demokraten die Zunge gelöst, und den Professor Her- mann am 17. Juli zu einer Anfrage in Weimar bewogen. Die wahren Ursachen des Sturzes der gesetzmäßigen lett- ländischen Regierung am 16. April unter Mitwirkung des Generalgouverneurs v. d. Goltz, und die reaktionären Pläne des balitschen Adels, der die Annexions- und Ansiedllmgs- Politik der Herren Stresemann und Heilmann aus der KriegSzeit fortsetzt, sind von den lettischen und estnischen So- zialdemokraten bis in alle Einzelheiten aufgedeckt worden. Der neue Minister des Auswärtigen mußte antworten. Es verpflichtete ihn dazu auch die von ihm auf dem Weimarer Parteitag? der Rechtssozialtsten eingebrachte Resolution über die lettländische Frage. Der Parteimann Hermann Müller hatte schon früher auf den internationalen Konfe- renzen in Bern und Amsterdam, und noch einige Mal später, die lettischen Genossen mit schönen Redensarten vertröstet. Man durfte nun erwarten, daß der Minister Müller di« Worte des P a r t e i v o r s i tz e n d e n in Taten umsetzen würde. Leider konnte auch am 28. Juli Herr Müller dem lettischen und deutschen Volke nur leere Versprechungen vor- setzen, wobei er nicht einmal selbst die Ueberzeugiing zu haben schien, daß er sein Versprechen einlösen könnte. Nicht umsonst hatte sein erfahrener Kollege Na k e zwei Tage vorher anläßlich der Werbungen für die l''sche Landes- wehr in der Nationalversammlung erklärt:, Tie X erb mg ist verboten, aber wieviel ist in den letzten Monaten in Deutschland verboten und och nicht befolgt worden." Welchen Sinn kann dann noch die Erklärung des Mi- nisters des Auswärtigen hoben, in welcher es so schön hieß, die Regierung der deutschen Republik wünscht„gute Be- ziehungen zu den Völkern der neuentstandenen Staats- gebilde im Baltikum", und die deutsche Kultur werde dort „nicht mehr mit Maschinengewehren gepflanzt werden"? Lettltznd soll geräumt, kein Truppennachschub und kein« Truppenanwerbung mehr stattfinden, und„Offiziere, vie da. gegen befehlswidrig handeln, werden vor ein Kriegsgericht gestellt werden".,. Daß die Befehle der Mimstcr bon gewissen Leuten nicht besorgt werden, hat Genosse Ha a> e an demselben Tage, wo Hermann Müller seine Erklärung abgab, an der Hemd reichhaltige» Aktenmaterials bewiesen. Die Werbungen für fremde Truppenteile werden in Berlin und im Reiche fortgesetzt, und wenn Herr von der Golz am ist. nuch der Enten tekomnnsston in Olai(bei Mitau) mitgeteilt hat, dag die Räumung Kurlands vorgenonimea werde imd am 24. Buli in � Windau schon begonnen habe, so glaubt drüben in Kurland diesen Versprechungen kein M-ensch. Und mit Recht. Denn wie oft hat General v. d. Goltz seine eigene Regierung betrogen! Als die baltische Landes- »vehr die rechtmäßige Regierung Lettlands stürzte, behaup- Elss M-e'm MtMes m Ss!tz. Haag, 1. August. Hoklandsch NienwSbureau meldet«uS Paris: EZ wurde eine neue Note cm General von der Goltz abgeftcht, in der tete er, keine Macht über die Truppen zu haben. Einen Tag dem General anheimgestellt wird, die von der Konferenz darauf proklamierte er sich zum Oberbefeblshaber«aller in � empfangenen Befehle auszuführen. Der englische General Lettland stehenden Truppenteile"! Als die Entente befahl, � Gough, der in Estland Oberbefehlshaber der alliierten deutsche Trupven nicht nach Norden vorrücken zn lassen,' Streitkräfte ist, hat mitgeteilt, daß sein Notennxchsel mit wußte v. L Goltz nicht, ob er lettländischer General oder General von der Goltz über die Räumung Estlands durch die Koltschaks Schützling sei. Wie oft haben wir dann gahort, daß dieser„bche Geist Lettlands" abberufen werden soll. Tas� hat sogar der rechtssozialistische Parteivorstand, die Fraktion der Nationalversammlung und der Weimarer Parteitag verlangt. Und dennoch sendet die in ihrer Mohr- heit ans Sozialdemokraten bestehende Neichsregierung fort- gesetzt Verstärkungen für Herrn v. d. Goltz nach Kurland. Bis zum 1. August sollte Kurland von den deutschen Trup- Pen geräumt sein. In Wirklichkeit stehen dort augenblicklich mehr Truppsn als zu der Zeit, wo die Entente diese For- derung stellte. Der Säldnerhäuptling v. d. Goltz rührt sich nicht. Mehr noch, er schickt sich an, neue Abenteuer in Kurland anzuzetteln. Eine vom 30. Juki datierte Mitteilung des Prcsiebei- vates der deutschen Gesandtschaft in Mitau spricht von der «Erregung" die angcblich unter den deutschen Soldaten herrsche, weil sie sich betrogen fühlten. In einer Versamm- Jung der„Vertreter von etwa 10 000 zur Einwanderung nach Lettland aufgeforderten Solda. t e n" wurde eine Resolution angenomn"",, in der mit Tat- l i ch k e i t e n gedroht wird, falls die V Regierung den deutschen Freiwilligen das angeblw).standen« Sied- fttngsland nicht zur Bersügmag stellen werde. Nl» Baren Man teuf fsl vor dem Vorstoß gegen deutschen Truppen erfolglos geblieben sei. Daher wurden jetzt neue Maßnahmen zur Durch- führung der früheren Entscheidu»-« von der Konferenz getroffen. LerMMpMfe m Wmu Wcnnar, 1. August. Die heut ch- Sitzung wurde mit der Erledigung einer Anzahl Aufragen und Jntcrpeklationen audgssiUlt. Heber W Rückkehr der Kriegsgefangenen machte ein RecherungSoertreter AuSfühnungen, die sich mit den bereits verSftentlichtsn offiziösen Mitteilungen deckten. Genosse K u n e r t verlangte von der Re- gierung Maßna-hmen, damit das gesamte Obst und auch die Wildfrüchte für die VsKsenvachrung verwendet werden. Außerdam sprach er die Erwartunig aus, daß für die Herstellung von Most kein Jucker hergegeben und die Vergärung des Obstes verboten wird. Ein Geheimrat antwortete, daß für die Marme- laden-Jndisitrre ein verhAinidmästch kleiner Teil de» Obstes der» wendet werdan soll. Zur Mostherstellung soll tein Zucker zur Verfügung gestellt wepden. Nur eine Reihe vom Industrien, die Obstwein herstellen und angeblich wahrend des Krieges schwer gelitten haben, sollen nicht stillgelegt werden. Im ganzen soll die Herstellung von Mein ans Veeren und Kirschen auf 30 v. H.. ku ,V. C}■**}®0m aus Tepchln und Birnen«ft 40 v. H. der Be«rt>est«ng des Jahre» Ni«a der den tchbalft scheu Offtziere w* einer ähnlichen Tol- 1{,u werden, lstckänd-icker Rucker W nur für datewoorsa-mmlung in Mitau am 15. Mai die reichsdeut scheu Freiwilligen zum Nebertritt in die baltische Laibes- Wöhr aufforderte und ihnen dafür Land versprach, wurde in 1914 befchrärckt werden. Jeckänd-scher Zucker fall nur für Heidebboevwein, der für medizinische Zwecke unentbehrlich sei, her- (yneden worden» und zwar vis zum HSchstbetrage von»000 .*,..,. rr< r ts. ,D»I«t�»tnern. Die Bergärumg de» Ödstes zur Hsefeellung ton Der«Fr«»heit auf d»e Folgen emer solchen verbrecherischen Branntwein ist Nnmdstitzlich verbaten. KrrMhnmg der deutschen �Soldaten hingewiesen Tie&nt Debatte«.ftp«,« sich im««s«uß an eine NeichKroplerung wurde an btesor Stelle wlch darauf aufmerk. � Douftchaaftonalen. W auf einmal ihr be. fam gemacht, daß in Berlin WerbebureauS bestehen, �»mtenfteundliches Herz-m.tockt hatten. Sie forderten«ine bw deiftsthe Sskdeüen unter verschiedenen Versprechungen zur regeln ng der Besoldung»- und Pensions- Sliswanderuna nach Lettland bewegen. D i e Sch u ld i g e n' v erhä l tni ss« rmd die Schaffung eine» freiheitlichen müssen dem Reich swebrminister bekanntBeamten- und Disziplinarrecht», sowie die Gewähr fei». Zur Verantwortung ist aber bisher unseres Wissens Niemand gvHsxen worden. Auch General v. d. Goltz nicht. D*e Folg?» siegen jetzt auf der Hand. Dsr jetzige Zustand, der täglich mit neuen Verwickelun gen im Osten droht, kann unmöglich weiter aufroch�erhcilten leistung gewisser Ain�eftfovderungon hinsichtlich der Besoldung, Ruhegehälter und Hin torbl iebonenOezüge der unmittelbaren und mittelbaren StaadKieamten, insbesondere auch der Eerneindebe- »rnten. Bon den Parteien der Linter, wurde den Deuftchnatianalen deutfich gesagt, daß sie unter dem alten Reqtm« für die Beamten werden. Den Whonen Versprechungen der Regierung müsien** � gehabt hofeen, daß msbesonstere früher von einem endlich entsinnende Taten folgen. Die Regierung muß frft-hestlichrn Boanften. und D-szipl.narrecht niemals die Rsde ge- zeigen, haß sie den ernstlichen Willen und die Machst hat,! � David».'« Vertreter der Regierung sprach Lettland von Den renitenten deutschen Offizieren und Lands-! den B-amten(ste«nerkemrung für treu gelristete Dienste au». knechten zn befreien, die dort schlimmer l>ausen. als: � vcrtrSstew sie mit ihren Gehalidforderungen jedoch auf eine ihre Vorgänger während der Okkupationszeit. Eine lettische spätere Zeit, bis sich Wcrsehen.lasse, welche«nfordeniwen der Staat zu erfüllen haben werde. Genosse K o e n e n führte ans, daß die Deutschüatimur'en nur Stimmungömachs trieben, denn die freiheitliche Betätigung der Beamten hätten st« stc»' vorhin- dert, noch im Kr.egs hätten ste den Be«nt«. keine Teuerung«- fü. «-r zulage gewährt. Die Unastbäugige Eosialdemokratie tritt '' 1 die Koakitivnssreiheit und auch für das Streikrecht der Beamten Deputetion ans dem besetzten Gebiet kennzeichnet dieses Wer halte« der deutschen Fveiwilligenirupp«, im Baltikum mit folgenden Worte«: „WaS wir von den Deutschen im Laufe von sieben Fahv De« Wm flehen KonoW anggon Wen| werten, gerne:«#e eme»efe�borkge Herr Muller muß den beutschen Landsknechten imd mV-, er Beamitenräst k«nmen, Genosse Di- well stellte fest, daß erster Linie Den Herren Osftzieven, die offensichtlich hinter die heutige Regierung im(Booenytz zu ihren fchüive« Roden den Der in Mitau angenommenen„Resolution" stecken, deutlich Koaiition»freiheit fcfchtftnk. Der Minister David zu verstehen geben, daß sie in Kurland nichts zu suchen � fidrj �ch über das Streikrecht der Beamten vollkommen und nichts zu verlangen haben. General v. d. Goltz! auSgeschtvioecn. Die Aussprache wurde schließlich durch einen muß abberuft« und die Räumung Kurlands unvermglmp Tchwsiantra, beendet. WMMWkMZHWWM den eben in Riga stattgefundenen Sitzungeit Des Volks- rotes(dsö Vorparlaments Lettlands) Dagegen protestiert, daß die Entente das Baltikum zum Aufmarschgebiet gegen Sowjet-Nußland benutzen will. Darauf wurden Die Truppenteile des Grafen Lienen, die bekanntlich Koltschak unter- geordnet find, aus Lettland entfernt. Ebenso entschieden hat unsere Partei die sofortige Räumung Lett- ! a n d S von d»n Deutschen Truppen und die Entfernung des Generals v. d. Goltz verlangt. Inzwischen sind aber b»ltische Junker wieder am Werke, einen Militär-� putsch in Lettland in Szene zu setzen. Sie wollen um jeden Preis Wirr«« im Lau!« hervorrufen, das eben im Begriff steht, zur schöpferischen Arbeit überzugehen. Sie, lichsn Dc mobi l machu ng fordert. Ferner soll die zweite Beratung der anherorv entlichen Kriegsabgabe für 1019 und per KriegsabHabe vom VermögegsANwach« vor- genommen werden. „«eine IM? Im Heere." Durch die Nachlässigkeit und indirekte Unterstützung, die das Reichkwchrministerium gegenüber den unerhörten monarchistischen llebergriffen per N e ich kjoch ras fi ziere an den Tag legt— hat man etwa bereit« etwas von einer Bestrafung de»„Heil-Tir-im- Tieg�rkranz"»Helden der Eisernen Division gehört?—, vollkommen sicher gemacht, legen sich die L-ffizicrzkreise in ihren scheuen auch jetzt vor keiner Lüge, vor keinem Verbrechen' gevenrevolutionären».strebungeu osserckar überhaupt kernen tzurück, um die deiftschen Freiwilligen als Werkzeug für ihre Zwang mehr auf. So wird jetzt, wie die„Berliner BolOseUung" eigennützige Politik zu inißbramk>en nitd den Nationalitäten. kämpf im Baltikum neu zu entfachen. Wird die NeichSregierung diesen Vorgängen mit Der» selben Gleichgiiltigkeft wie bisher gegenüberstehen und die: ireaktionäre Offizierskligüe, Die mit den baltischen Junkern reaktionäre kriegshctzer s-lw und monarchistische Prcsse als Lese gemeinsame Sc sie macht, ruhig gewähren lassen? Wird sie stoff»«liefert. Insbesondere beklagen sich die Unteroffiziere und e? weiter mit tuschen, wie irregeführte deutsche Soldaten Manuschaften W Schütze n«gime>fts Nr. 60 in Branden- einer nnsinni: Äbentsuerpolitik geopfert werben? Wird dura a. d. Havel, daß ihnen seit etwa 4 Wochen d,e.«eichs- sie, l ulden. ß aus Reichsmitteln, die wahrlich für bessere! wehr" nicht mehr geliefert, dafür<ü«r tot Deutsche Zeiwtng" iZv> verwindet werden könnten, Die mHitärsiche Kata- auSgehänd-gt wird. mitteilt, von einer Reihe militärischer Kommanbostellen den Sol- daten die im Austrage de» RcichZwehrministertumS(l) für die Neicll-.vehr bestimmte Aitung �Reichswehr" ovn einer Anzahl Offiziere glattweg unterschlage« nnd ihnen dafür die übelste ftro. mi alitik im Osten gespeist wird? Herr Müller hat D-"'olitik in Der Nationalversammlung eine recht deutsche A. s a g e erteilt. Was gÄenkt er zw tun, um seine &. orte nicht als Itere Deklaration erscheinen zu lass«,? 9m Blrnrn(rn Eigen« Dvahtmelbung der„Freiheit". Kopenhagen. 31. Ick«. Donisch« Tevpve«, die in Ostlotftanp konzentriert sind, werden bo« rrokftonZrer(leite gegen die lettische und jüdisch« Tevöikxrung! Die„Reichswehr' ist weit dapon entfernt, ein Blatt zu sei«, daS dsu LOfPruch«icheber, darf, die geeignete Zeitung für da» Heer in einer sozialistischen Nepubtik zu sein. Immerhin ist e» nicht ganz s» schlimm w-.c das«aktwnäre Hetzblatt die„Deuische Zeitung". Dazu kommt, daß die„Reichswehr" die offizielle vom ReichSwehrministcrium bestimmt« Soldatenzeitung ist. Jenes Verhalten der Offiziere stellt sich daher al»«ine offene Widersetzung gegen die Anordrmngen de» jstdchiwehrm'.ntsteriulnS dar. Die N««rvnunz des vftlhelminischen Regimes während der Kriegszeil, durch das den Soldaten sozialistftche und liberal« Zei- tunc>1 unter den Angehörigen des Korps die po.iti I � E i n s i ch t zu festigen, den Staat sgedank« n zu beie � und Redner anSzubiBcu. In Frage kommen Unteren und Mannschaften— nur auSnah»s8X? �OUtUCllUiig v r. u u II-V � t. st rt ,r r/ tr»,> �-~ können. Der Unterricht, der einfach und wlXsiüMf** halten wird, findet, nach den Akademischen Nachri» der Universität Leipzig, in Form von Vorträge� ansÄießenden Diskussionen statt. Di« Dauer dos V. gangeS beträgt 12 Tage. Vorgesehen sind Themata � Kunst der Rede, Wirtschaftsformen und W i r t s ck a l kämpfe, die Wehrmacht im neuen Staate,® � formen und ihre Entwicklung, Sozialil rung»- und S i e d l u n g s f ra g« n. In dem Gedanken einer Soldaten-Hochschule steckt an ein guter Kern. Wird der Unterrickt jedoch— und man nach den bisherigen Erfahrungen wohl kaum im 3®si' sein— durch dieselbe Gattung von Offizieren erteilt, die sich Aufklärungsdienste so„bewährt" haben, dann bilden sie nur weitere Brufttätte für die gcgenrevolutionärc Propaganda. � kann sich vorstellen, was dies« Herrschaffen über kämpfe, über Sozial ftierungS- und Siedlungsfragen ihren daten erzählen werden. g � DaS Reich Zwchrministerrum aber hat gegen die„Pc>In Heere" nur dann etwas eitWUwsndHl, wen.« ß»«Ä kanischom Boden steht, SHWSrz-Wslh-?sl ist dßZ IsK!?r. i Am Freitag konnte man aus dem Reichstag und auf an LffenMchen Gebäuden Berlin» funkelnagelneu« Fahnen R von der Natwnlversamnrl.irng beschlossenen Ae'.ssia Schwarz-Weiß-Gold flottern sehen. Offenbar wo»( � Rsgierung damit»nzeigen, daß in Weimar die Beratung Verfassung zu End« geführt worden sei. Am nachmittag bcs-ielben Tage« marschierte nnt Pn � schlag und Trompetenschall«in langer Trupp RegäMUNsisft durch die belebtesten Straßen der Stadt. Sie waren mit �. Die„Reue Freie in Wien weilenden E ßü Ocstmel#. Wien. 1. Presse' meldet: Die Repräsciuantc», ntcntemissionen, die währet Helmen, mit Gewehren, Maschinengewehren und ankeren� instrumenten ausgerüstet. Der Trupp fahrte etwa ein Riefenfahnen in den Farben schwarz-weiß-rot mit sich. � � hielt eine Anzahl Soldaten kleinere Fähnchen von der sollen � in der Hand, Offenbar wollt« die Truppe zeigen, daß für I � republikanischen Farben keine Geltung haben, sonbern daß si runter dem allen monarchischen Baniuer marschieren wollen- � Wie uns ferner mitgeteilt wird, wurde auch ,n der Nmst � Alexcmderplatz:« ein solcher Aufzug ausgeführt. Hier sollen � Truppen sogar Gefangene aus dem Militävqewahrsaw>n Dirksenstraße in größerer Zahl mitgeführt haben. Ne' genen muhten dte Hände über dem Kopf zusammenhalte« waren von allen Seiten von Soldaten umgeben. Selbstverständlich hat sich keine Dehärbe, keine Regte*" stelle gefunden, die ge�en dftjr» Unfug ein�ejc�cit�n sst-. Bct BaMZN über die ZskhLSmzZe« E.zZttß�' Bern, 81. 3*&, Di« den vatikanischen Kreise» nach« stehe nde � „Ftasta" erhält au« Rom folgend« Ausführungen zu dem k � lichen VermiitlungSverfuch: Die Enthüllungen Erzberger», � lvährciid des Krieges»in« so bedeuteibe und je nach de» � und Umständen so verschiedenartig« Rolle spreite, machen in A � tiefen Eindruck. Werden die Dinge aber auf das n-% Maß zurückgeführt, so erscheinen sie weit bescheidener. � englische Regierung bestätigte, wie bekannt, den TmpsunS � päpstlichen Note sofort und verpflichtete sich dabei, ihre Anrwtr�� der größten Sorgfalt z» erwägen Ende August oder Ansang tember überreichte England der Kurie eine zivei!« Note, die M [ich nicht die Antwort auf die Botschaft deS Papstes bildeie,� I oern sich nur auf sie bezog, die für die Swllnngnahm- zur note nötige Borfr'ge erörtcrie und die Frage der völligen"ff � sehen Unabhängigkeit besprach Auf dies« Lnsrage bezieht fm' von Paoelli abgesandte Rote. Will man also genau sein, fa j" man sagen, daß es sich dabei nicht um einen« n g l> s�'� FriedenSvorschlaz, sondern um d t« A n t w e r t a»! f päpstliche Note handelte, die von der Staats ton zt-> � Vatikans der dentscken R?gieru:tg übermittelt wurde,{ deren Ansicht über die englische Vorfrage zu erfahren. Papst setzte große Hoffnungen auf«ine günstige Antwort, n" �, mehr, als dre päpstliche Not« sich auf die Entschließung � Reichstags stützte. D:e deutsche Antwort blieb je"' negativ. Die Berichterstatter fügt hinzu, daß der Papst � diese Zeit davon erfuhr, daß die Parteiführer des Neichkmü�� Anwesenheit de» Kaisers für Herausgabe Belgiens und gut machung seiner Schäden eintraten, daß man jedoch mit B. heit beschloß, vorerst von einer öffentlichen Erklärung abzub�� Weiter heißt es dann: Die in der deutschen Antwort am- päpstlich« Note sicherlich absichtlich eingeftlgle Juli-Enftchiieh". genitz}« der englische« Regierung nicht Dieser Gttar.kenouSW_ zwischen Eneland, dem Heiligen Stuhl und Deutschland wu nie veröffentlicht, da er zu keinem Ergebnis ßcfüftr' hatte. j Berichterstatter deutet zum Schluß anbese Verhandln Grund der Papst not« an, durch welche bewiesen werde deutuurg sie in der zweiten Hülste des Ziahres 1917 bejeß�a( Ausenthaltes in Wien Gelegeicheit genommen hatten, die fÄastlcklvn Pechältnisse Deutschösterr> cfa gründlich«ew»e»\ lernen, sind zur einheitlichen Ueberzeugung daß die finanziellen Bedingungen bti Friedensvertrag»«-»�" � t'on Et. Germain zu hart seien, und daß sich die ,, ihrer Milderung ergebe. Die Vertreter der EntcnW*#"� haben in diesem Sinne nach Pari» Bericht erstattet. Prag. f. Die„Boheiaia* vechffentkicht einen Artikel des deutschen Sozialdemokraten Böhmens. Seliger, der � die Absicht der ftchochi fch- slovm k i scheu Regierung Einspruch{l' � die Verfassung durch die gegenwältige Nat>on«lvrrse»»l»i>iii'. Wietzen zp haZW, Ssliger jchrscht W» opöett»; j 5 13 1' WWWSAW ®6ä'a!Stmo!taten ftin Empfinden mehr'hre »cfleit nicht eure Cache und �»�che« Jntevn-twn-le. von der fht wa%«ü % rechkssszWMer IHre?. foRr�"8 � Fveitags-Morgenausgabe deS„Sorwärtl" er- [o,:nf.�n, best in den Versammlungen der Berliner Recht«. kr»- 0.m DonnerKi-ag als einer der Haustredner Herr ni6>' �> l m a n n aufgetreten ist. Dieser Mensch bat sich WL l'�:t ,V;'e Haltung der Unabhängigen So;ialdemo- Üb*Jn der Friedensfrage entrüstet, sondern auch einiges saunst. Aufklärung und Recht gesprochen. S«lbst- Sn!\r* begeisterte er sich in seiner Rede sehr für den «on, JT"8 und für die Solidarität des Proletariats der ivorf"�'.t- Herr Heilmann war in der Tat von jeher ein En„�rer. für den Sozialismus. Und wenn wir K>äk>� 9"'� Proben aus seiner journalistischen Tätigkert �- des Krieges wiedergeben, so erschöpft das noch nicht SSroc,,"Jten Teile die Nrkniit diescZ Herrn. Dies« wenigen Zei« hub aber augenblicklich besonders interessant; sie lpj: die Reäts-ozialisten, m deren Namen.Heckfür s; �drend deS Krieges sprechen und schreiben durfte, fl'mi s � imdigung zwischen den Völkern, für die Beendi- »""fl des Krieges gearbeitet haben. vNil'-� Höckmann notgedrungen zu den Soldaten gehen (fjn° J;~ er wurde durch einen Heimatschuß bald von Ät.. e;, lPejegSk i den erlöst und bat dann noch, jahrelang am durchgehalten—, schrieb er. im Sommer 1915, IoIa. v' i?n'n'?>fr Volksstinune"ein an Brief, aus dem wir «»oendg, entnehmen: »q keine sezialtsfische«rrstSuSigung, die diesen furcht- slar'�, Ul!'�r'eß beilegen könnte— ihn endet nur der Siez der ..fr �jcht! W'cder«inrnnl wird zu unserem Tchltierz VI»t Xgu'cn den Slan� der©efchiefite bestimmen..... Die Jnter- ii;, fl:c st* heute tot und Mar« regiert die Stunde. Nicht Ver- Gerechtigkeit, sondern nur siesrcichr Waffen und poli- .."Ivgbett werden un» drn Arieden bringen und seinen tev'! hrstinimen. E» zerschmetternd missen die Feinde gc- l trn Breden, d«K ihr Sii.ig zerbricht, die Saalitio« birst. Die �Soed!..gunge» sollen, hier milde, dort hart, die Wiederkehr 'ckreisung»bund«S unmöglich machen.... Mehr ak» diese kleinen Bemerkungen kann beute kein Vernünsiiger sa-zen. sch». Schimdfwort vnnrrionist macht man bloh die Pferde L/'. stckienZrettung und Sieg, nicht Eroberung und Annexionen 9-.'jW die Frage. Vergeht mit Deutsch-Südwest- «f-., p niAtI... Wir dürfen schonen und verzeihen, dirfen ' ench drsljcn u«d schlnse«(?# ist nicht sozialistisch, die Fran. 3% warnen, dich der zweite Wmterfekdzug sie nicht bloß »ifU* kosten könnte. Wir wollen weiter au» eigenem Recht, don fre,nder Gnade in Vothaland oder Grehland leben. "n* gegen diese Feinde nnr eine«' Den Daumen eufs "nd dir Snie auf die Brust, und greinen un« ein paar dazwischen, wie furchtbar 0aS Schilfa! der französischen h->",ei sei. so erwidern wir Ihnen: die fianzösischen Arbeiter Männer, auch wenn wir mit ihnen Kugeln wechseln, ihr st'd— alle Weiber. Mögen darum die ewig schwankenden �.] len vlBblich den vercina der Internationale spielen»vollen Man wird es legrssisrn, oaß wir die AnvAbefimoen. ma denen dieser Mann uns in seiner Karrespondenz t-iglich ve» deakt. stets mit einem Lächeln i er Becachtu.� beiseite legen Wir gönnen den deechtssozinlisten und dem„Vorwärts' ihren Heilmann von xanzem.Herzen, und es wäre nur zu wünschen, daß er recht bald nicht n.tr die journaiistische, so». dern die tatsächlich? ssühr- ng seiner Partei übernimmt Eine« würdigeren Repräsentanien ihrer Pobidk tämle» die RcchtSsostaüstvn gar nicht finden' Reske m m*mt Wr borichlet«, am Dizastag abend über Sein« Sokbst- biographi«, n> der er sei»»« Erledni,.« d�r Front", Jm du vordersten Gröben" uub»im schweren Sperrfeuer der Enq- stwdsr", wie or sich-nitzudriluken beliebte, mitteilte. Von einem Be�fsr«, der zu gleicher Zeit tok NoSke in st-elgier war, dabe, aber richtig an der Front war, Unrd UN« dazu solgender Be- richt gefthirft, der ein bezeichnende« Licht«inerseit» auf die Wahr- heil»liebe, andererseits auf den Heldenmut diese« Kraftmenschen »virst: .Herr N*«k war IMS tatsächlich zu kurzem Besuch in Aanderu. A!« die Arbeiter dorn i« Ven Sräben erfuhren, da� ein sozialistischer Ne ich»iag«abx>eo«bneter z« Besuch kmne, wirren sie voller Erwartung und nahmen als sokstversdändfich an» daß der.tNonoffe" sich in den ersten vinien mit den.Hundtgemeinen"«»«»»rechen toerde. Doch wa« geschah? Herr 9Wk langte im Sdob«a»arfier De« A. O. K. IV an und— marschierte sogleich in» Offizi«r»kasino zu einem feudalen Essen. Anderniag« wurde er dann in» Auto der- staut und die vtois« ging in die Gegend südöstlich von Upen», aber durchau« nicht nach Dirmuiden. In der Nähe de» Bahnhof».&»*. kellet" wollte Herr No«ke in die Gräben, doch al» er sich in den Laufgräben befand und die Engländer mit einem Sperrfeuer einsetzten, blieb er schleunigst zurück. Nv»te hat an dieser Stell« niemal» in schwerem Sperrfeuer gelegen, höchsten» in.entfernterer Nähe" eine» solchen. Da» hat ihn aber derartig aufgeregt, daß er von der Front nickt» itrehr fehen wollte und sich mit fliegenden kssoekschößen und kallendem Gesicht im Automobil (stundenlange Märsche!) in schöner« Gegende» bringen lieh." ükbc zun, Hindenburg." "'hm, fonnt« damals seine Vibsiathek nickit mit- h>if.��."nd darum ist ihm ein kleiner litmirisffter Irrtum iep, ov-J1, Ter genuesisch? Republikaner Verrinn in Drama„Fiesko" ging zmn Dogen An- fel�''??ck er am Republikanismus der Genuesen verzwei- �»icf t If,'! Gang wollte er den Bankrott der Repsibli- lup;«v'�iellen. Heilmann, ein moderner Verrinn, ging h'c� er und die Seinen an die Inter- (kuf-t r V 0n �(,n Sozialismus, an alles d-rs niemals ge �;'r-en, Wils die Arbeiterbewegung erfüllt. klppf �sden. Wir finden darin die folgenden Stellen: �'-.........-.„------ f,l,,jde der Gefahr ha! jedem Zssenschen mit Verant- k!$u,. i'.-Usgesichl wieder laut geschlagen.„Nun schließ dich fest du ritterliche?ü�r! Wahl hast du nickt geahnet, lo ��kit-lzhr. die übcvmc.chtigen Rotten, sie stürmen an mit �n», der Ct3t zum deutschen Sie, ist unier Beih stip,.. 4*1) e rmef erschaft und Hmdeuburg» Gcrierafi'tab»- Grgau rfatiantererk Lubendorff» und Stein» und in stnr'ct und fester Hut. Nur von ihm«u» sind die j,('.en d�'tiichcn Daten zu«verten.... fii%,' �er wirtschaftlichen Seit« de» neuen Krieg»amt« ist die »«ich private« Profit gelrogene Wirlschast voll- �e,»"f grundsätzlich unt'c lesbar. Da« Kriegkamt hat. mich ' r-chereu Worte b«4 Generalleutnante Grone r die eine Dcutschlond gegründet. Dies««ine große Firma u über die Rohstoff«, nimmt diesem Baumwolle >'t liitj�- � hier den Salveter fortführen»nb ibn schaffe«. Nor cht gibt c« kein Belr'eb». und Crgoni. ü/-'. Wn'9'uehr; sie schick, technische Sachverständige in «siüiftü, t' nMt genialer Spürsinn an einer Stelle herau«- "t(n"m Scbetifteriraj aus die höchste Stufe zu «j."R' H« zürn Gemeingut aller BeiriObe." �i��rirlben Zeitschrift, am 12. August 1916, hat Herr AM« d««Wlirische, Sifmiienmg. WmW&wwi efiser spxiaiMchs« RegienlKg. Budapest, 1. August.(XnzarischeS L»rr.-Sure»u.) In der heute nachmittag abgehaltenen Citzwug de« Bnda- pester Zentrslar�elterratZ ist der revolutionüre regierende Rat der AüiereMblik zurtickoelreteu. Di« Kez!rruug»,ettalt»oucde von einer a»»« dm Vertretern der d-ewerkschasten gebildeten rein sszialiftischen Regierung unter de« Versitz de« Ministerprilfidenten JulinS Velde! fibetnowmei». Die Sie» gietnng setzt sich au» folgenden Minisiern zusammen: Siinister- priistdout: Juliu« Seidel, Minister de« Innern: Karl Patzer, 5ivie,?minister: Josef Hon brich, Minister de« Aeutzern: Peter A»» st e n, Antrrrichtsministrr: Alerander Garbe:, Justiz«!», ister: Karl G n r n n i, LandwirtschnftS- minister: Jolof Dakao», Finanzmiuistrr: Joses MiSkit», Alwillce sür.Handel und Gewerbe: Rntou Dovrsak, Erniih- ruugsminlster: Frank Knittelhvser und Natioua'itäten- minister: Lutor Knaller. Die neue Nostierung erklärt in e-ner heute Abend erlassenen Preklama-ion, bah sie«l« ihre erste Aufgaho dir vufrechterhaltun, der inneren Ord- n u n g und die Ernleituug von Berhnndlunge,» mit der Entente betracht». �.jlern des EtrriteS" in der Sozialdemokratie Ran kann diese Artikel alö Onintessen, de« J�nscheti„Sozialismus" das folgende entnehmen: \ uuissen überhaupt für den Auilxru der foz'afisfischeu ''», sg üsiduung den Katoftrophon-- und Re»»iutlon«grda>»ten ' �ll«m».' begraben nicht von ein«« ftesimunten Vage an, Sl»«"undsätzi-ch. CozWtif» sota, Witt im Brivziv«nti- % ä,-'!,är fiin; die zogen»ei l.g««ussafsung rst nur ein Erb- !sd« jJ* da« Bsfre!una»!>-mps de Bürgortu«», von de« wir S noch iöitgst«echt voMoavnn-n Z/lost haben, desfon �.«rnschafienoasse wir nur allonäbiich liquidieren." S!�",.°zialist sein beißt un Prinzip Antivevolutionar sofn!" P�nl,•';'w Grundsatz hat Hirtmann stets gehandelt. Seine M'�llaiisiilcky und ioafiige Tätigkeit erschöpft sich r'*W« revolutionäre Bewegung der Arbeiter z» b> u»d zu bekämpfen. Und solche Sorte ist deshaib »b� 9kfährlich, weil sie ihre antirevolutionäre Gestn- � eiaem icheivjozialidsiche» Schal! uWWdeL (3% tot tu ZrZulreH. Versailles, 1. August. .Temp»" vertritt die Ansicht, daß die Erärterilrig über die Natifizicrung de» Fried«»»vcr!ragc« am 2. oder 3. August be ginnen und ge«?« den 12. Sugust beendet sein könne. Eine ganze Reihe von Maßnahmen, die für die Wiederherstellung des wirtschafilichen Leben» der Ration von größter Vcdeuwn, seien, hänge von der Ratifizierung ab. See neüfse« d«n ksirzesten Zeituaum erfolgen. Ist Stoff bel tu UbtÄse tzz devtschsa Dar!», 81. Juli. Der beratende Ausschuß de» zweien SchiSSg-ricküs, welche« mit der Untersuchung ül«r die Vorfälle, die sich bei der Abreise der deutschen Delegation ereignet haben, betraut ist, hat seine Untersuchung De eichet und beantragt, die Untersuchung niederzuschlagen. Man habe fest- gestellt, daß di« Deutschen, indem si« lärmende Grüße wechselten. Hockrufe aufbrachte« und der Menge Grimassen schnitten, da- durch Proteste heranSgefiudert haben. Man habe«lcht sestgssteklt, ob die Menge Stein« geworfen hat. ZestzKü d e leHflf der fmWsche« GemtkschLfie«. NvHslschlagAKS der Untersuchung. H.X. Haag. 1.!luartzslitiscl!«n Eharatter. Si« ist Ve- fiirwvrteri» de» Protektionismus, sie«Wef den Wsg für den Wirtschaft«!, leg. Al» der Ko�spvndent die Frage stellte, ob die Eon faderat«, die allgemeine», kommunistischen Fo derungen unterstütze, daß die Unternshnmngen ben Anbefiern gehören 'allen, sag!» Im, hon x, daß sein Verbond sich keineswegs auf diesen Wandpunkt stellt, ds die kcrbsiter gegenwärtig weder Geschält«. kennmis hob««, iwch die Erzeugung und Verteilung ohne Hilfe der llntrrnehmer richtig durchführen können. Fall» man die Unternehmer völlig«msschaite, würde sich die Sage noch de». y&mmma, XHß TsM dR bMHes H.N. Haag, 1. Nnugnfl. Au» London wird gennckdet: Der parlamentarisch« Mft« arbofier der„Derne»" berichtet, datz die Arbeiterfraktioa» m ihrer gostrigen Schung den von BW« eingebrachten A n t r»g gegen die Anwendung der direkten Aktion bo» handelte. In der gangen Sitzung stimmte nicht ein eulgizas Itzit« glied für da» Hrefte Versahen. Die Besprechungen gatton schließlich der Frage, ob die Durchführung einer derartigen Polltil jetzt Aussichten hat und ob e» gut rnöw, die Aktion de» Do«- Verbandes(Bergarbeitor, Transportarbeitor. EifenHahner) zu ge- nehmigen, wenn er sich für den Streck au»sp rechen sollte. TÄ kam jedoch zu keiner Äbstianmrrng, de die Zahl der anwasenden Miigliedsr zu gering war, um«i«e endgültig« Entscheidung zu treffen.(Si wnrde beschlossen, innechafe wesiger Tage«an» zweit« Sitzung einzuberufen. VesAfichMe VsMfsm f» M!W. Rom, 1. August. In der Kammer erklärte der Ministerhrssident N i t t i v«t Schluß der Diskussion Über die Wahlresormvorlage, daß die Regievnng der Listenwahl mit prsportionaler Pertvetnag günstig gesinnt sei. Die Regierung nahm ein« Taxetzordnung an, die h«sagt, daß die Kammer di« Rotwendigkait einer Wahlresorm ans der Grundlage der proPort ionaten Vertretung anerkennt. Der«aste Test der TageAockirmvg wurde durch Handaufheben, der zineit« in namentlicher Wösten*« man» mit>78 gegen 38 Stimmen angenommen. lk Rese«Wchs» w EWsZs. S>nsterd»m, 1. Aug-usi. Der„Telegraaf" ctekdet au« London, daß die Neger u�orchen in Ehikago fortdauern,»bwohl 8000 Mann Militär movi- lisiert roorden sind. einem Epital kam»S zu einer oegal- rechton Schlacht. 800 Personen wurden verhaftet.$u Ehikago anbeiiet beinah« kein einziHor mehr. Jahkelchc Neger haben die Stadt Verlasien. Nmsterdam, 1. AuguF. Dem„ffelegtaaf" zufüge erfährt die Times aus New Kork, daß hohe Beamte de« Staate» Illinois die Lage in ChiJajo**« ernst erklärt haben. Qbwschl der Stvaßenkampf schön vtrv Tage dauert und 5000 Mann Militär durch die Straßen p«tv«M» sieren, dauert der Terror,»sraZ noch immer fort. W« fiß o Banden heben 4 1 von Negern bewohnt« Hauser ick Brand gesteckt. Führer der Aogerbeviekernng«klärten, daß viele Neger von Hungersnot bedroht werden, weil die Kutsch«? der Lebentmittelwagen sich wck, m die Negsrvisetel zn fahne� getrauen. Um»weiter« Ausammanftöß« zu verhindern, tirneki eine Tmippenkett« um dieses vierte, pezogan. In Milltv««» kee kommen viele Reger an, die au» Ewitago geflüchtet sind. Kr U$ hewßchr tot SchMs««u Versailles, 1. Auzust. In der heutigen Vollsitzung de» OrganisstionScrutschusie« bot Wied« rgu> machu n »er, Gelegenheit, die Sntenteregierrtnz nochmals zu bitten,«nd» lich die Frag« der Heinckefördermig der deu'schen KriegS-zefern- -«nen in Angriff zu nehmen. Miensier Louchewr versprach, Mini» sterpräsident Tiemenceau umgehend von dem Ewfiech«, dc» Präsident«, der deutschen FriebenSdelegativn Ken« Mi« zu geben. AsftzeiMg e'ms SGmqUMsrlw. Düsseldorf, 1. August.(28. T.(&.J Die an d»r Grenz« d»« besetzten Gebiete« seit Aufhebung daß ZZlockade entstandenen Warenmärkte für Waren au» dem b>«» setzten Gebiet, die«inen riesizen Umfang angenomm«» Hut- !»n der Nationalversammlung eingesetzte Ausschuß hol beschlossen, die Spieliartenstever für jede» Karten spiet auf 2 Mark festzusetzen. Für Spiele mit wenigor ot-" ftt Ka» ten soll eine Mark gezahlt»Verden, für Spiele mit mehr«l» 4Ü Blättern werten 8 Mk. erhoben. Der Vesamiertraz der Sp;enomaior. Tbeittr I. d k!Sl!!S8MS?5trkM SM UÄr; Der tiSoptihis. »SMZtllKSM t« der MKreekaftbrOcke. 0«r,!?plal Lade H3fllfch. U U!ir: To» dar Plate, EäfllBM Tbßgtsr 7 Uhr: Zern araTan Maler #!@ D»'v im Frack. tssKÄ« Hssntsf Al!a!>end'ic?i 8 Uhr Älax PaileübfcTjj: in #Al£?Si kh war•!« Jfinf Iit*.. (Schwank) KMKMMS Attahendlich 8 Uhr: LooyoTdiam Kl Vam WeJJa irv.J dtar iSriaps'aiMaxMi. (m Wesisns Allabsudlich 7� Uhr: Ä �Werhcro.ManaWannaaHl« Wdbf.TbWw SomBienvielzeit Man« St«rn5?eff, KM» TUsifoSVr. v ü.ir Clinrlcys(ante. ßÄ83 Kiaiilsi-Tiioä Allabendlich fl Uhr: Mai Adnlhert in; vis Rutsclibnhn. itaes lusref/1 AJIabcndlich 7 Uhr 15 Min. Düs Dame vom Ctrcas, lUiCHiL ©'stergrun'b. Klost«rstraGe, Aesrang Stralaner Straße. 8 Ulir; Zura 1% Male: M Kl Lia •chnarplel von �icferniann. _ Regie- Alfred Rotter. mB%"%gGfßr, SV. frit�A-iIrfSa. Zfr. 452!, 2521. "- Uhr: Zum 321. Mal«: Rr-»■ m W "-"oa Hormann Sh�crmaauu Sonntag 4 Uhr: Jpll�iuilsieufir. I « u» Alüsn 6 1% KaatanfcR-AHoo 7-9 I Uj Besciilsü Sie bitte das eeeo#* iosikw sreiaas & Voss-Musik KSüüJj# [BBKKSWZBeaatSRE Am 31. JoW sanft cach# den nsfisr Heber VaW.I ScJtwlcger-a.QroiST*1'] NSM"ZÄe ivüehrere separate Vorspielräume y.v�yrjtfgrga�Yjyaif.T.v Spredimascliinen, Platten, Geigen, Mandolinen, Lauten, Gitarren, Zithern, Noten, Mund- und Ziehharmonikas Sämtliche Zubehör- und Ersatzteile � Esn'-fear grkgla Lghtcnpsfä-Jg' elf feai äuszsrsl bllh'gan Prclsga Reparaturen sachgemäss, prompt und billig! BesichtlsBii Sie unsere Schaufenster und unser Lagerl Kein Kaufzwang: Beil& Vosx-MWk, M:a c% Rosenthe%er Str. 16-17 'OOOGCOo&x&'&waoooGOOöooQGOO&yyxK'OOtttt/ToiyyyyxyKiooQoc&x&TCrtryrictfyzn�****��. mfäzmmMmmmmu&KmsMK Ro»e-Theiiter 7\ Uhr: Ttalieh: 0!e Frxw. d»« CibSlARlea. Oartcnbohne * Uhr: Kn«ieTt, SptrUHläte«. 7V Uhr: Das.loht sich ledcr a». g läti S Uhr Ue�Tl-.'t! 8 Uhr H Fantiiis ennsisss Bintärgtrien »irllch 7!, Uhr fsrlei�Fsienusg Ranch«» ecitnttel. Ämnst du das Land, wo dicke Eichen stellen? Haft du den kleinenL-prec» wald scdon gesesten? Der schü-'.ste Ausflugz- ort im Reiche Ist in Lchömiche. Tel.: Iriedrid Sha-wn 65. Jeden Sonntag Tanz. w graitfe'« Smaw&M Ri- dklassiireä Varia«. AöUn.i 41, Liif. Thesttr a. Koltbtiscr Tor Allabendlich 7%'�jr: Elite-Sünjer ehem. rAitsl. der S-.tlinnr�anTer Seidel. Ruselll. Horst, Schubert, Rath he etc. Humor. Spiclpl. SocuBerprelte I BJOthieo-Korrert WeUioBs-Tbcet-r A Uhr: 1« ffffl tri esMUsln. p% Bai'.sclüRfeders : REW'GMkn Bsiliiritse tt. I fituliBr fnawiniSe S-5. l>ir.r Cerk. rumwoan & 12 Sarteifi-Kuimnera i £■ q Gtro-sass Tisasßer €jr£fe3oooooocy>ooocooooooo-3o>a>aooooaocooco ß S ä 5 e frei üßr V erala�« Uua«2>llac<9aDeu, VorauxranHui-�ca B�crlirscp- Vüre�iK-lto�'SccrtpSSe KontntÄPdanteJistr. 58 59. iHorftroJmie 10! SR. ooo(jcai;iarf n#e#»-siioinorrM m— rrm~t n— i— r- ocoooooooooco S ä S o frei SSr Verolao, Verar.KiCTl*anruiw. Lee" DpoScjiSms Centpai-Fewtaäln Alte JakobGtr. 33. Alto Jnkobstr. 33. Dn-alrtioni Stlh'eor& Raster. Norde. 93*3 n. 9393. Kiilsnto Bodlngimsoe. aasaMBE« BidtSvorsiSüd K«ulsdsrf.T»1» tu ber st»h«». vvt.*0*0 eoa □«. neu St- 95,- ui. »ebfatriite»Seiidtianuitfl. Otels»leiiltcMuns. in-Vit ß?ilten.GiunasiacFc FmikenhagioK-Waal »lt. e. v«.©«aeteä»,»achin Siel.». 6.„»«*. 8»«!««, Cbji j.tit«. fett, genta it. l«nb, an ,hv.;c. 0®-*0"!»> Ib. autwtrtt. i a g r chftoirt, @rt.. fruch«». MrJcräittrtb 1' W 1"»S- U>. «et!» an»Pia:. n. iceui-«dtek. m.«W»«. SBeietlls t»e>U-«»s>j*d>terti, biieti a. ifrun;). t»'•■Ui.*» St muh o-»-.»'.eeiott-XerO. eWen b. Stabti, n». iO. CK.'«S-iSi«!t» WKK#*e(di» AuMfail« er. brti«Msoo»r.:i*.,ef<«» bei bet NmM'GMM ! NiescbaHce& NUsdsa, Wetiisi»O i-ir «rar KüwtsVtnS» 19. im*. Tou itag, 3, August, vorm. 10 Ahr im grosten Saal der Sopliiensäle, Sophienstraße Tagesordnung: 1. VcFchlusifafluug über de« Streik. 2. Freie Aussprache. Sämtliche Kolleünnen nnd Kollegen oller ProvisioiiS-Gencraiagenturbetrieve niüste» unbedingt erjcheu»«». Die Kartellverbältde. Straßenbahnen: lll, 5, 8, 11, 28, 27, 28, 29, 31» 33, 37, 38, 40, 42, 44, 47. 43, 53, 55, 99. Stadt- bahn: Börse. n hernimmt am erm&Sieten Piärmen bei»»Cortlger Erlsdleang Gensra; ßggn! ai ÜBrlieiter uad Parsoacn mit Jioaichf. zm Arbeitern anä Aageat großer Pabrikem gesucht, rtie durch Vertrieb elr.es groBen Schiauers erzielen vollen. Kein Kapital«rtorderlich. Antragen an die Elp. umtat B. 11, und Steiuplatx 7338 nach 6 Uhr. iE IT Ber Im NW 6» Sduffbauerdamm 19 Genossen! Vergebt nie mal» die „Frcilicii" als dieieni�c Zcilung zu nennen, die Euch zum Ankauf oder Verkauf veranlaß! hol Der AnzciflenfeU der „Ereiheif" mvß überall bc- odrict und empfohlen Werken.*9999 Die Kleinen Anzeigen der „rreiheif" sind om wirksamsten im AbcndhJoiL Wiederholungen bringen «nen naclümiligcn Erfolg. Spedition Lohmann o<>o<�ooooooooocco� be lade: sich ietst bei Larzeclci MtfKJtMSf 31 samtilofe* BtsstsilMhHrea sind w Zukunft dorthin zu richten. �tXXXbOOOC�OOOOOOCOOOOOCrCC�OOOOs? WW B. 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Den Mitgörde" rt S�'dor'oar: Pen; Parkatr. 2 Bezirk» am 7 j.Jn'i verstoß jji BrS&g KSSSK®«® ermittelt alle«. Rünt/CEtnot, Slemeaartr. 12. Abessinlsr- Pumps» ISf IwWalwWaA BW iCcitKAKin. retrsrisar. tmrkc prXrwa.kMante. «ame te.tjtaä'f*, Berlin, l-totslr, 8 (2 Min. v. Scblea. Bzhnh. ent lernt). Heiratsschwindler und Ihre Trick*. Wertvolle AnfhlBroag fSr alle Urlrat». lustigen. Gegen 2 H. vom „Nenkvlturverlag". Berlin W 9 87, zu bcaieheu. Pro- »pekt« gratis. !>ws»owuntni»i»aoew.'jcuij»no=rt Scefcea ersthfenent FCIr cla I Inscrsieo- Monopol E. E. Herrn. Schmidt Mk. 2,- gegan Nadinahm« durch den Vorlag „DER WERßERAT" BERLIN WJb Kerl S-aradar strich« 1 Wert- .«acüc«. Möbel, kauft und telaihl iceacA, Rastesko' er 9ir.4L fiahnbof WeiCcntee. HOtalißQkBUf Kupfer. Metvieg, Zinn usw. Gold. Silber, Plnriua Metall» ectuselzwerk. Waiitemarsir 74. bai EöcVrrat- ve.krhenuuag. Uimitia Imün ueiü Psyl Wentel, Berlin, Fried rtfchatr, ZV Frellt®Stfa$er vca Weiü'«»s««. HervorraS« Erlol�.�jft. 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U '-st kkr •fn] kt k %% K,, it« Infi "rniv Di« Expodifioti befindet«ich vom 1. August beim Qenossaa Wolter. CJutUv-Adeü Six. 168, l Aurg, ▼. Kl. lär des der»«, swssa&sa bätr neeCgwr ExpeWKiofl s-r!- dasnw R®fer— Ksssinj— Q::W% Mlmt ri.«iwia, KUbcv, U* r.UttMt&Ue u. n bnualaia: 5 Peter», Prenrlastcr titrnBe 84,.„ »g Peter», I>:»ictekc.ifl. rtVr.woOf»''xrf'J te» M«U».,e, Maiiietp.iAo Eeke Tu-�, Er n». I, Lruhrner fctratte UV, aa torter Alice,... lA De rner, Bete«oeberg, BrSansdr»*'® ÜMB«■ PB Spasisi-ISrat m'.J Uin.umersezt-iiareu. lär Fear-, licra» ,0. Leiden. SatearMrt;*"�«� Dameo- aed lierre«-A|tr �SK Holl- KIM«»« ur.d Dir.: L#s@r senior. nur RosentbaSer S&r. Er;k> I ?n Poterabiirger VI« , Die 33. und 34. Afcteüuns und die I teeiuar teilrreiiM!. erkniwe die g 3*. „PraiheiS vem L August ab von der Spsdiilou Ef�miKlnS« Lichtenbersr, Odsrstr. 4. >» mm �Freiheit"'- Leser 4. Wahlkreis Osie* i.jg Unsere SpedHEoacn beffnCea sich bot dem öduassen Robert WeBselSr" i Sir de U, usui bei dem Oenose«" gg4' ; Atsrkusstrwäe 23. ÄSmtl. BecteiKu**' Bitten wir tJortWn zu richte tu k« «te °«» & ss M« 6, 'fit Iii k,: «ifi: % ( M 1 1)»4 1 �* 1' Btsdfl1 «Ttl t> ;r Val«-'' ojsvfte' :8Wffi IfK«* esieii" h*"* iM Ang|lSt pto*' ier*«![ j msrt jsim"' 'SkSl r# t-iü-«?' ' 80 t '«* umwuu# % lMZWHe Ls-I SoAZ:l- K Rutzllmds. Ein« Rede Lenins. o Am 4. Ju5i fand in Moskau eine veeeinigts Sih'w.g de« akntrolen Erekutivkomitees der Arbeiter- und Bauernrate, � allrussischen Gewertschaftsratcs und der Vertreter de, Miknusschüss? Moskaus statt, in der Lenin über die W Lage und die nächsten Aufgaben der Sowjctgewalt Be- M erstattete. Dieser Rede, die in der Hauptsache �iilberitng der jetzigen Lage SowjetrufzlandS tm � er gleich .!' der Lage im vorigen Sommer gewidmet war, entnehmen il1 nach dem Bericht der„Jswestisa- vom 5. Julr folgendes *»% die militärische Loge der ruistschen Räterepublik. .Die Soge— so fahrte Lenin-m der Hand des km *t04ti«.vstattete« BerichicS über die Loge an den stroNten - ist in der Tat schwierig. Die uns zugefügten Schläge sind "Wwrdiintlich schwer und unsere Verluste ungeheuer. Die llusoche aller unserer Mißerfolge ist ein« zwiefache. Wir 7**trx genötigt,«inen bedeutenden Teil unserer Truppen neu) 7" t>sten zu senden, wo K o l t s ch a k gegen un» vorgeht. Gerade Dieselbe Z�t ging D e n i k i n(im Süden) zur allgemeinen Macht Denikins gvbrochen werde und daß er ebenso stürzen! werde, wie LdoitWlt und die franzWchM und enstijlhen JulMialist«.' m. 1 Sie tsikWWche tage WWW«. Die russische Gowjedrez terung versendet dtzikch b»ö Jnforinatisattmreau ihres avStsSriige« BoltSlommststrrtatd an alle sozialistischen Parteien, Leitungen und Gewerkschaften Funksprüche, iu benea dir wirkliche Lag« SowjelS-Nutz» landS dargelegt wird. Im ersten Funkspruch vom 18. Juli, der die wirtschaftlich» Lage bei Landes beschreibt, heißt es unter anderem;»Der don den Verbündeten geführte Krieg verschlingt eine gewaltige Menge lebendiger kfc- liste de» Landes. Die Blockade der Verbündeteu trennt da« Land von der ganzen Welt und verdammt cS zu einem Mangel an Maschinen aller Art und Jndnstrie.Prodnkten, die für ein normales wirtschaftliches Lebe» i» unumginglicher Fenn erforderlich sind. Jeder Arbeiter und Baner ficht vfillig klar, tsh der Sieg der Gegearevelutloniire dir Lage nur nng«' Heuer verfidtimmern und zu allem Hunger und alles Eutbeh rtuige» die Schrecken des weißen Terror? und der politischen und wirtschaftlichen Reaktion hinzufügen würde. Auf dUsm ihrem Vewußisein beruht dl« gesamte HandluusSweis«. Die EinmSfchung des«glifcheu Imperialismus in T« r. kestOn und die sich daraus eraebeube vnmkglich?«t einer Vamuwostausfnhr ruinieren«tue Saumwollgegend, die, u den reichsten der Welt gehört. Das Bewfiffe- rungSststem wird fich ba'd in einem solch schlechten Austand be- finden, da Vebauuug kaum noch möglich sein wird. Gl'enfo ist«9 im Kaukasus, wo die Petroleum- Industrie von den EuKlilndern ruiniert wurde. Allein in Baku beiragen die Petro- lrnnmorräte 3 Millionen Tonne«, Dank de« SnSfuhrv erbot der Engkünber verkommt eS in Mossen. Die aufs Haupt geschlagene Koltschak-Armee hat bei ihrem Niickzuz 210 Schiffe vernichtet, die auf der Kama in idee Hände fielen. Im Donez-Beckea habe» dio Weiß- gardistew Bergwerke unter Wasser geseht. Troh dieser äußerst ungünstige« Umstände, trch der barbarische« Metl-eden der Gegenrevolutiönäre, die gegen un? käolpfen, ist— so schließt diese amtliche rnsfischt Darstellung — die wirtschaftliche Lage von Sowfet-Mnß- land solide. Jrde Hoffnung,«jt Mg dvrch Erschöpfung fertig zu werden, ist aussichtslos," 2k ReßkmnZ«N stch Sicht Berlin, 81. Juli. DffitzM kkrst«F» der polnischen Presse tauchen in letzter Act immer wieder Nachrichten über ein««nHeblich« deutsche militärische Unterstützung der Gow- j e t a r m e e in Nutzland uird ein deutschrussisches Bündnis auf. Besonders die NegierunaZ- ui>d HsereSzciiung —»Rgad t WoZkko" gefällt sich darin, NachrWen aus unbedingt sicherer Quelle zu drinzen, datz da? mititärische Zusammen- arbeiten der D«chfchvn mit der bolschewistisch«« Arm« immer zrötzcre Dimensionen annimmt. Tuö Watt tveeg den E�pcdi- üonen deuischrr Ossizi«re und Untsvoffizicve zu berichte«, die sillr die Ausbildung vsr Sowjetarmee ksfliinmt seien, und versteigt sich sa->ar zu der L-ehauptuug, datz ein bisher gehcimzehaltenes deutschntfsi'cheg ÄitndwiA demnächst amRch verö'fentlicht würde. Zu oll diesen Nachrichten mutz ei» für allemal festgestellt werden, datz sie, vor allem aber die aus»unbedingt stcherer Quelle" ftammen-den Meldungen ist.Rzad i HojJlo" strupel- lose Evsindungen und darauf berechnet siech, Deutschland nicht nur bor der Entente, sondern auch vor dem nichtbolschewistijchcn Elementen Rußland» zu kompromittieren und so eine etwaige VersiändiHuug mit diesen unter allen Umständen von vornherein zu hintertreiben. ES ist zu hoffen, daß durch diese Klarstellung allen NaStrlchten über angebliche deutsche militärische Unterstützung' der Bolsche- wissen»der ein VüudniS zwischen Deutschland und der. Sowjet- rcgierun? Sie Grundlage er.iKogen Wüch." ,. �stmachuug über. Süden) zur allgemeinen .-�..ug uver. Allerdings hat ein Mitglied de» revolu- Aiest� der Südsront, der dort lang« tätig ist, uns mit- �' boß eben diese allgemeine Mobilmachung Denikin ebenso -rr»-' Ii sto',,' � t�ck' lagkräftig. Als er aber zur allgemeinen Mobilmachung fen, 19* er freilich in kurzer Zeit eine große Arme« auf» lit, n' Q!*r je größer diese Armee wird, desto mehr. verliert sie �. �"tssenchoralter und ihre Stärke. Die füe die Armee krt* � mobilisierten Bauern werden in diese Armee dieselbe hineintragen wie die sibirischen Lauern in die Armee st," � zweite Ursache unserer Mitzersolge w«r die AuSchrei- ™ � b e s FreischärlertumS an'der südlichen Front. m v_■_____ �-----■----—'— LAer hat un« gestern Genosse Trohli ansstchrlcch Bortcqt er r\l-»ei dem äußerst �ringen proletarischen Detouv.ie>n tn �Ukraine, bei der Schwäch- und Formlo.t�'t der«e � breitete sich dort das Freischärlertum mit elementarer m p»täwr 1 •- Küffl w, den Handlungen der Zentralgetualt zu rechnen. '' bolllg m Sinsen ohne Jetzt Ist für MtMcn klar, daß man mit Erchha.siaSmu» und V»steiste- den Bauern nicht gewinnen kann. Wir haben die 'Ifa, n Genossen tausendmal darauf hingewiesen, daß. wenn tt k- tw Millionen zählende Volksmasse in Bewegung kommt, "p'in nicht genügen, sondern eigene LedenSerfahrunz not- % Diese Erfahrung haben die ukrainischen Bauern 'rilr gebracht, die die von un» gebrachten Opfer bei �. i« h."«'rsieirjen, aber dennoch wissen sie noch immer nicht, wie >iib*''�Ti organisatorische Eteschlossenbeit, Ihre Unabhängigkeit tllirb, SeMfindigkeit erriniwn sollen. ttz in. rr toiffen sehr wohl, daß die Macht der ukrninltchen Dauern tsi e n t k i n S stürzen wird, wir wissen, daß K« Verluste, bttd» fT�,"c,! �ben, außerordentlich hoch sind, aber dies« Verluste �No!?'"Sven neitcS Bewußtsein und neue Kräfte wecken. Und itJttnf Z" r 0 tz'•, der selbst diese ungeheuerlichen Verluste kennen .. de,, erklärt mit Bestimmtheit, daß diese Erfahrungen an leid Vi kt'�Wnt nicht spurlos vorfibergeben kännen... Die Ukraine � VI, Erffachrungen des FreischärlertumS erkannt. Die? �fsfr no'nn f• t,nS.. �fr �trni Anne? geflüchtet, aber sie He,, y-f'�er zurück, nachdem sie die Geto�ron erkannt (tghJ itzttett von Denikin und seiner Mobilmachung tpoK;' �etode die Frage der Desertenve vemnlas'ke si«, Feststessnna. daß die Lage an der Südsront iff sei.»Aber", so nrklärte Lenin...nnswe Loge SU L�J. katastrophal. Das ist die Schlußfolgerung w. llestern gelangt sind."' Lenin fubr fort: baß Erfahrung hat in der Ukraine die Tatsache destätiat, n''ber Denikin heranrückt und fe deutlicher da? von ihm tzie Kapitalisten und Grundbesitzern geschaffene Regime �strt.. kcheinung tritt, desto leichter der Kampf gegen die iltl»«,' wird—"'|—'---|----- Ä;'«' Schließlich wird Me»Freie Iuyend' an alllgemein-a Bi ldu n g«. und K u ht u rf ragen nicht vorübergchen. Wajg daran für die Gedanken» und Willenswelt Jugend van Wert ist, was die Volksschule r zu lesen ist. da» will die Ächriftleitung rnt hast und Technik, Literatur und Kunst. Geich wähleit' ÄW elt der praletavischew ,--- I------------........ vermJjlSssigt hat, toaj! die Tageszeitungen nicht bringen nrü> waz in Büchern nur ju finden oder zu lesen ist, das will die" 1 Katurwislenscha und Lände rlunde sollen bald in der, bald in jener Fo«« stchtigung finden, sollen die Jugend anleiten. Stein auf Stein zud einer neuGeitlichen Welt— und Leben S anschauun g he«beiz tri w-i gen. Die Zeitschrift ist nicht ausschließlich von Erwachsenen ft)r-' die Jugend geschrieben. Ihne Mitarbeiter sind großenteils an® der freien Jugendbetveaunr hervorgegangen und stchon mit ilc in Verbindung. Uber die Schriftlsitung zählt auch auf dir Mtm arbeit der IngendAchsn selbst, und ihre Pflege wird si« sich W sonder» angelogen sein lassen. So füllt die»Freie Jugend" in der Tat eine äußerst schmerz- lich empfunden« Lücke in der Jn-tendliteratur aus. Wen konnte«S nicht reizen, für sie zu werben. Jugendfreunde, die»Freie Jugertix* will auch Wozireiser und Wegbereiter sein! Ihr seid jungl In Euren Augen sprüht eS von Degeiflorttnz, und in Euren Fäusten zuckt e# von Tatwillen. Aber auf Enreir Lippen schweben auch Kragen, die Aniwort heischen, und in Euraiu Gehirn Wulen Schränke und Schubladen auf Schätz? d«A Wisj« und der Lebenserfahrung. Vor Euch liegt die Zukunft als weites Blachfeld. Hier sollt Ihr Eure Welt zimmern. Aber Begeisterung allein und Zuhtnft-Vj »laude allein helfen nicht Weitnrl Wissen und Können, zielsicheres. Berstiindnis«nid kühle Berechnung müssen mit cn�Weeke ssm» wenn Stein zu Stein und Balken zu Balken sich fügen soll. Hier mampelt e« vielfach selbst den Erwachsenen, und Ratlofßpp keit, ErbÄteruirg und Dersplitterung lähmt darum lhve Nsthvn«! Wa« b«t ihnen«im Maöeeil ist. darf bei Such kein Fehlet wenden«; Darf eS um so weniger, weil in der Znlunft gerade der Jupendi don heute die größten Aujigaben warten, einer Jugend, der di«; kapitalistische Gesellschaft noch die Mittel weigerte, die Zutunst gm■ mersiern. Dieser ZukuniftSatchgabe nchßt Ihr Euch stets bewußt fein, da Eure Entwicklung nicht allein bis zn der Haute lebenden Generativ« sondern über sie hinau: führen mutz. An dieser Stelle tvstl »Freie Jugend" Helfen.?Hr Programm ist Erziehung der Iii_ zum Sozialismus, zur Revolution, d. h. zur ll-berwinvung Gegenwart und«ir Arbeit an der Zukurcht.: Hierzu ist die Mithilfe aller Freund« und Gönner der Jugonds bewenung von größtem Werte. Soll die»Frei« Jugend" die«M gestellten' Aufgaben erfüllen, muß sie von Hunderttausenden, vons Millionen Proletariers ichnen und Proletarier Achtern ablesen toe« dem. Sorgt dafür,»aß divftr Zeitpmrft bald eintritt. Werbt Lese» für die. Freie Jugenk"!•/ M d« AitgcstsÄlen« Der ArbeitsauSschnB der A ngostellten der KriegZorgunÄsatMea schreibt u«S:. Vor kurzem konnten wir mitteilen, daß die Angesiellten den Grotz°B«liner KrisKSzrsnni-satimien durch Spruch de? Söpicki- 1____ j z JC_» IT—»•__!.. OT"„Lt..'**«—».,• 1-1 r« o»v*•* k«fvll jf die Wir sind zu der vollsten Uebergn/zung von Denikin verbreitet« Erkenntnis an den ?�{J,ei,eÜ �'41 spurlos vorübergehen und die Rote Armee ver- 0(|j"«ßl-—___ t fr.-1--- V—» V-i wi««M »t tasten Wir müssen dessen eingedenk sein, daß w«r in t. Monaten alle Kräfte für die Kriegs- it», fetzen müssen; wir werden dafür eintreten, Süden geholfen und der Sieg errungen wird. H oa ,wn toeiteren Ausführungen weist Lenin darauf hin. r Aussicht bestehe, daß auch in Sibirien eine Revolniion lii� toeude. die die militärischen Operationen der Roten � ltnd Ostrußland unterstützen werde. Die Be- ihn � � Sibirien erhebe sich gegen da? Regime Koltschaks, n/"«"Mt der versprochenen demokratischen Freiheit eine -�'altherrschaft und die Wiederherstellung der Macht der fctytie« kÜfeet gebracht habe. Auch wirtschaftlich breche üchftn Zusammen, trotz der Hilf« der Entente und der Wäg- de« direkten Verkehrs mit dem Ausland«. int" ö?r Rede Lenins bildet ein Hinweis cmf ftiW'rnationale Lag?, die durch dc>« Wachstum der Ar- , in assen Landern getkennzeichnet sei. Diese u> tnfJty klebe ihm die Sicherheit, daß der Sieg nicht nur kftrt,!,*n< sondern im internationalen Maßstab« zu er- " toi. Nach einmal müßten asse Kräfte angespannt �divnr'"s" die Niederlagen im Süden wettzumachen. Noch 4%! wußten asse Mittel der Organisation und Disziplin �annt werden, und dstnn körme»UM sich« �*'"• Eis Vitt« bis 3w-:"\ Seit dem 1. Juli«vsch.'lwt«'"« van der U. S. P. D. Henri:?. gegelru« Zeitschrift für die JngenH.„Freie Jugend' betitelt sie sich. Di« beiden ersten Nummer« beaen bereits vor. And es darf gesi-gt werden, daß ffe toelve Wtzer-b anmuten. Die „Freie Juguntz" will unten Sie will»»Sgsschft einfach sein, so daß jeder W aukem Wille« ihr fokK-n, sie verstehen kann, die frühreife GOoßsichtst«get«d frtoolss wie der Jua ndtche. dem die länk'l'i.le VoAsschÄe nur winzige WissenSbruchtaik« vermittrM». Die„Freie Jugend" wird«» sich zur AumnbS«%%&*, die proketorifch« J-tr?«» in die E"danke nweA des Sozialismus «jWstWtzrM. Di« gbvßen fshiaNpfche« Denker«tch si'Nrer der AevstcmqenHeit ftzklon ib kbsndsg werde«»n itzpaM Wirken vnd Lehren; si-nn auf der NevgamgsnH'tt b«ruM die Gegenwort. Ju. «leicher W»se werden wir an die sostrlistifchen DasseStzM??» herantrete«, werden sie«rlfi-uksrn«w* fkfcr«« und «wehen, dennftrivolitik trakbein uich sich von sidam$arta'«sftan( fernhält««. Aber sie will die poKtiW#« B»r» gänge drinnen u''d verseH-e», sie erklären und si?»er- sieben lebncn. Die Deutschen find em«rnpotiitchbeS BsA ge- Weiert. Wa! sie Pcckili? nannten. Wor meist nirt hiwÄ-choS Gekeift, und die Verbindung nnt ondo-ven Äändern i«nd antwen Völkern übe fließen sie ilhvi« Mirsten«ntz Dtolomate«. Die Juqeoch von heut« soll in der Zukunft die polfttscku« Geschicke lenken. Drrcum de Arme« aus! Micken wir über ei« S angen! Lernen wir die Welt, lernen wir auSfäitoiWka Denken, Füxftn und Handoln benstebens Seien wir f«tterw®Hrm«ckl Seien wir uns bewußt, daß M3 einige Weltproletariat berufen ist, den politischen Wiederausbau der vom Kapital« SmuS verwüfto- !en Welt durebzufübren. Einen breite« Raum sollen in der»Freien Juoend" Fra- zen der Jugend einnehme«. Unsere gonze Seziedung ist bisher darauf eingestellt gewesen, die Jugend zu Erwachsene« zu machen; aber Ihr sollt Euch Eurer Jugend bewußt werden, dam ck Emre?ntwicke!u.ng über die Srwachse«« der Geaenwaot hinaus- aehi. Jugendliche ErziehungSarbett» Selbsteeziehung, Kcmeu«. schaftSergiehung, Geichiechterlruge— die vehauttung dieser und äh�tcker Wegeflständ« s,a jwäar mit den Anzcstellte« geeinigt. Da die RcichSämter die Auf üler die KriagSoeganiiationen haben, msihte auch noch Ihre stimonung hierzu erfolgen, u.«d nun stellt sich gerauS, daß dro Minister Robert SclstwM so schwer? Bedenken gasen dieses Mit- Bestimmungsrecht ha!, daß er die Sache dem gesamten Kabinoch unterbreiten will, wo? natürlich eine erhebliche VftrzSg-runz de« ganzen Angeleganhett verursacht. Ferner war zwischen Angssteüfcr ten und Dirckloren ein Kollektitwenirag anSgearbeiiet worden, de» besonders AngesielltcN, die jetzt infolge Abbaues in Massen auS» scheiden,«ine Hilf« für de« Ueberzang sein sollte. Auch hier stimra» ten wieder die Direktorrn zu, während die Reichsämter die alle«- schwersten Bedenken haben Die Nationalversammlung hat de» schlössen, die Äsderbowirtschiftung auszuheben, und«S ist mit dem! heutigen T-.ve den Angestellten von drei KrieoSorganisstioneih' welch« die. Lederwirtscliaft bearbeiten, restlos ohne jede NücksiD zu« 81. August gilünd'st«»rben, und es liegen nein bei dicsenl 'Mi'ellschaften zirka 1000 A ngrstelkte aus der Straße. Der Arn beitSauSschuß erhob sofort Protest und dft in Betracht kämme«»- den Referenten versprachen mich, den Abbau zu verlangsame«! und möglichst de« oben erwähn Ooltektivvertrae, zugunsten der Angestellten durch# bringen. Sie mußten sich aber estie endgültiz« Zustimmung vorbehapen, da der Minister Robert Schmidt sich tri allen derartigen Angelegenheiten die letzt' Entsch-idunff varMyikfc Wir wollen boifen, daß dem Herrn Minister auch in dieser ffttfl SO 000 Anwstefite so wichtige« Angelegenheit nicht allzu gvotze lvee denken aufsteigen weitzeu, TgsttfpgvhaichlMOft In im WMMtötkstrZe. Ito 91. Juli hob«« im R ei chSarbeifSmi niste rium Sftwistlichst >!ing«» über den Tarifvertrag für die Angestellten der Berlin»« Metallindustrie b»??c>niicn. Sie wurden, wie von zusiändw«i Teile nuige-echt wind, von beiden Seiten mit Tachlichkeii und»e- ate-ttsaSwcriem Enigegcnlommen geführt. Hebet die H«Heschen Maröt, eine ö'fenitiche Uerfammlnng ulttt Ä n gelte l l t e» s ä« tt i ck e r ProdistonS-Generalagen» tut. und Maklerbetriebe statt, in welcher üb-c die llc- beitsmiederkezu«� beschlossen werden soll. Die Augcstelltkn de» Dftrctionsde�rieve flehen geschtossen hinter d-n ForderunWn ihre« ltoftegen; ihr« A n Histvll i??> aus s chiqs««n» Vertrauensleute werde» in ciue? besrmderen Versammlung enlfpnechende Beschlüsse jgjjcn« DZck hHhm SZhtt» 5* MWkRtschsr. Jn'M Oeffentstchksit Ist die Nisiriung dorheirsr�nh, HM D» MAlllntsther«inen Tagelohv von W Mark»nd darüber besi«h.?li, Dieser Irrstem hat des Lfte vn zu«!?'-iua»dersi>tzunMn. nemeeti sich zWjche« HeruSwirten und Müllkutsch cv» gefülstt. tstn lveiterSn Differenzen vc-r?ube>!g?n, den Vc-teirmdunzeit don Anden zu«nyieh««, geben wir hiermit die Löhne laut dem «ft dem Deutsch«« D«u«,«ps»!avbctoeev e rvortd cbpiafsf/fosseiX» mit dem T«eutsiden Tarifvertrag bekannt. I�lckpWWW Der Lohn für et«uhven pro T> Mm#' St, ;t»tos fiftü 0e« �crf'TjTCrt Tjrövrbllifttrt, an brc Tagen m.er Woche 4rSt ffichren M leisten. Dafür crbalien Kutscher und Schaffner, tveil dadurch die achtstündige Arbeit-Izeit bei weitem überschrilten wird, als Eni- schädigung 4 R. pro Kopf und ffuhre. Mitbin beträgt der Woden- lo&n f4c dies« Kutscher lZK M., für Schafftier 128 M. Hiervon Iwnntcn noch die Beiträge für Unfall-, Jnvaliditäts. und Kranlen- dÄtsicherung in Abzug. ioerücksichtigt man die fchmuftig« und schwere Arbeit de» herumhantieren» mit den 3-ch Zentner s-s'iveren Müllkästen, wird jwn tupeben müssen, dass bei der gegenwärtigen Teuerring der kchn nicht ,« hoch bemessen ist. Hierzu kommt, dass die rationier- den Lebensmittel nicht ausreichen, r m diese schwere Arbeit be- »ästigen zu können. Jnfolgedessei. find die Leute gezwungen, die teure Schleichhandelsware zu kaufen. �Denjenigen, die unter diesen Umständen noch von Minister- »ehältern der Mülltutscher reden, möchten wir dringend emvfehlen, diese Arbeit nur einen Tag zu verrichten. Wir sind- überzengt, daß dann das Gcrcds von den hohe» Löhnen-der Müllkuvi-cr sofort verstummt. HroK--Herlin. kßMkkAkM. Zum MasseRsporlf-st der Berliner Arbeiterschaft. - 3?Ht dem Aufkommen der Maschinerie hat in allen In- oustrikztoeigen ein raffiniert«tsgcklüsseltes System der Urbeitdteilung Plast gegriffen, das den Handardeiter zu einer immen�hrenden Leistung ein und derselben Mani- Vvlation verurieilt. Tiefe einseitige körperlick>c Betätigung im ProdnktionKprozest Wt für den Arbeiter einen grossen körperlichen unS" gesundheitlichen Schaden. Die Scfeidnng der geistigen und körperlichen Arbeit im Produktionsprozeß verurteilt den K o p s arbeiter, gar zur Enthaltung jeder WrPerlichen Betätigung. Besonders muß aber die Jugend der Arbeitersck�ast, die ja mich in unserer„sozialistischen" Re. Publik vom Kapitalismus scl)on im Kindesalter zur Er- tverbsarbcit gezwungen wird, unter dieser einseitigen Er- lverbSarbcit empfindlich leiden. Bon einer allmählich gleichmäßigen, lsarmonischen Entwicklung der Organe und Mieder unserer Jugend kann bei dieser kapitalistischen Aus- beutung kein? Nede sein. T« ist es denn als ein wahre? Glück für die Volks- gpsu«dheit zu begrüßen, daß innerhalb der Arbeiterirfast Bestrebungen entstanden And. die sich die Pflege der K ö r p e r- kultur zum Zweck gesetzt haben. Sogenannte Sport- »ereine der verschiedensten Art, Schwimm-, Wander-, Ruder- und ander« Vereine sind geschaffen worden, die alle an ihrem Teile zur Gesundung des Arbeiters mit beitragen wollen. Der Turnern gebührt indessen' der erste und oberste Platz in der nun schon recht vielgestaltigen Körperkultur- bewegung der Arbeiterschaft. Das Turnen allein ermög- licht in der Tat die harmonische Entwicklung des Körpers, denn hier, beim Turnen, können olle Muskeln gleichermaßen in stärkende Bewegung gebracht werden. Der Turn- verein„Fichte", die Turnorganisation der Berliner Arbeiterschaft, hat darum auch von allen Vereinen der Kijrperpflcgc den stärksten Zulauf. Trotzdem gibt es eine leider noch allzu große Zahl von Arbpitern, die der gesundheitlichen Pflege ihres Körpers nicht den wÜnsck�'nSwciten Tribut zollen. Der moderne Bbewsch ist der Allgemeinheit gegenüber verpflichtet, seinen Körper gesund zu erhalten. Tie Pflege des Körpers, wie wir sie meinen, die Körperkultur, soll nickt Hur VeNveichlichung. sondern zur Kräftigung des Körpers, zur Gesundung der Organe und Nerven, Gchärfung der Sinne und Festigung der Muskeln sichren. Diese Art der Körperpflege ist zugleich ein erfrischender Quell für Herz und Geist, denn sie trägt zur Erhaltung geistiger Frische und jeclilcher Heiterkeit Wesentlich bei. Äelche wirklich reine Kreude löst nickst schon der bloße Anblick elastisch springender lÖiuiglinge mit harinc>»isch entwickeltem Körper aus! Die Arbeiter-Sporwereine bieten nun der Arbeiterschaft Berlins die ihr fickwrlich sehr willkommene Gelegenheit, den Wohltuenden Einfluß des vernünftig betriebenen Sports aus Körper, Geist und Gemüt sozusagen studieren zu können. Zlin n ä ch st e n Sonntag findet im S t a d i o n d e s Grunewalds ein Fest sämtlicher Berliner Arbeitersportvereine statt. Es wird ein Fest von ungchcnrcin Umfang werden, das durch die Massen- Beteiligung der Vertreter des gesamten ArbeiterivJrtZ dem Zuschauer einen hohen ästhetischen Genuß verspricht. Hier, wo bisher der Sport nnr zur Ucberwindung des anderen Monschen, zur Unterjochung anderer Völker betrieben wurde, versammeln sich am Sonntag revolutionär gesinnte Arbeiter und Arbeiterinnen, junge und alte, um durch gegenseitige Förderung gemeinsame Kraft und gemeinsame Freude zu wecken unh. zu heha». Das Gut Falkeaberg. Unsere Schildernna der Arbeftervcrhältnisse ans d«n Lande, tnSbcssndcr««*f dem Gute Wilkenberg, in Nr. 939 der„Freiheit" hat die für die Zustände verantwortlichen Stellen bisher».cht serantoßt, sich dazu zu ä.iß-rn. Dagegen teilt der Arbeiterrat der ArbeitSlo'en von Beefcn uns«U, daß die von ihm wiederholt vorgenommenen Recherchen eine volle Bestätigung unserer Dar- eklung ergeben haben. Seine letzte, vor etwa 3 Wochen, awSge- 'U Kontrolle zeitigte folgende« Ergebnis: Die Zl-stände auf dem Gute sind noch genau dieselben wie wir sie in unserem Bericht vom Mai 1019 bereit» geschildert haben und bat sich außer, daß die UnterkunstSräum« geweißt wurden nicht» geändert. Die Betten sind verlaust und i ch m ii'd i g, ohne Kopstwlllcr und Bettwäsche. T a» Essen ist mangelhaft und unzureichend. Brotaufstrich, Fleisch sind b-S jetzt itderhaupt noch mcht geliefert worden Ebenso iwrd außer Iß»ramm Margarine pro Kvpf lemerle, Fett oder Fleisch dem Sssen zugesetzt. ES mangelt an Waschgesaßen, ebenso sind H« Eßaeiäße unsauber und schmutzt,, da dieselben nur »t» im kalten Wasser gereinigt werden. Die L e b e n« m, t t e>- .arten werden dem Arbeiter abgenommen aber dafür nicht» geliefert, weder Fleisch. F�t, Seife noch forest etwa». Für d e awgeserderten Frauen sind nicht genügend UnterkunftSraume vordindcn. ebenso müßte er't e.n«peiseraum ftir dieseloen ge- schassen werden, ,'rrichließ'are Gegenita, che s-hlen. Da» m IoNembcrz sc miserable Zustände herrschen, icheint an der& u t i. Verwaltung zu liegen, welche sich»m die Ar ntSwten gar nicht kümmert, sondern olle» einem früheren A u f s e h e r« i n et Arbeitshauses überläßt, der selber sehr w'n,g chnterepe für de Arbeitslosen zeigt. AIS Tagesration wird ge- stefert: Moigc»? ungefähr 950 Tramm Brot Und eine Euppe »u» Schrotmohl ohne M.Ich oder Zuclerzusatz, L.assee wird gar oliu JSupfife juitk süiäi üKtäH) llpiLtsältua, Döjft.iit ckteS, was überhaupt an Essen geliefert wird. Den Arbeitslosen magazin fAuSflelllnrg mib Verkauft wird"«'« lt. August st.'Äk- sst nicht zuzumuten, bei d-chrr Beköstigung schwere Krperliche Betriebe übergeben werden. Eine große Amiebmlichkeit für Arbeit zu leisten. Bevor sich die VerhAtnisse nicht ändern, können Angehörigen von Verstorbenen besteht darin, daß nach er-w?!« und dürfen Arbeitslose unserer Auffassung nach.�nach Beschaffung der BeerdigungSpapiere alles weitcre.ntspreast''» der im Bureau der FriedbofSverwaltlMfl im Raibaus: f gebenden Bestellung durch die Stadtgemeinde erfolgt._ Dw-' zahliing der Beerb'auai?e>(Bühren einschl. d?S Sargkausgelde» in allen Fällen bei der Stadihanvtkasse zu bewirken. Die Eintrittskarten zu den Konzerten de« Pbilh«rm»«is�» Orchesters für den Monat August sind ausverkauft., Ma. iendorf. Für die Teineinde Berlin- Mariendorf seitens der Gemeindevertretung die Errichtung(s" Kaufmanns- und Gewerbegerichts b e s ch l? 1 l' Die Enknürf« zu den Ortssiatuien liegen in der Zen 1. A u g u st bt? einschließlich 12. Aug» st d. I.<**Tt Woss-entaoen von 8 U o r vormittags bis 2 � h:" �, mittag» im Polizeidie.nstgebäude, R a t 5 a u � st r a ß e k>0k72, Zimmer 8, zur Einsicht öffentlich aus... Die beteiligten Arbertgeber und Arbeitnehmer, desglei en, beteiligten Käufleute und HaiidlungSgehilfen werden enitwt,_ i während der vorbe zeichneten Frist über den Statutenentwurs änbern. Die Aenßernniien können schriftlich«ingereicht wiibrend der AuSlegunpszeit in dem oben bezeichneten zimmer zu Protokoll erklärt werden.... j Freier Zutritt für Neuköllner Sckiussinder fiel Klassrnbesr de? Zoologische» GartenS und de« AruarininS. AIS werte Gegenleistitng für die vom Neiftällner Mag,»rot Aktienverein de« Zoo bewilligte einmalige Beibilke von>0■„ hat sich der Aktienverein in entgegenkommendster Weif«# bereit erklärt, allen Neuköllner Schülern bei Klassenbei. beider Institut« im Iabre 1019 an Wochen taien bi»!:V..stj 2 Uhr negeai kurzen Ausweis d«S Anstaltsleiter» freien ZU(K'nöbrcn. � Oesf-ntliche,««metno-rkBnbnAe sslrmvaeteüge der 7":.'.?ärn'eS- wart». Connot-end, 2.«ngnst, 5 Uhr:..Eb i'tonb Kokumru».« 3. Aiinnft. 3 Uhr:.An den»sein de» Rhein,". 5 Uhr: der Schwarzen", 7 Uhr:„Feri-ntao« an der Ostsee, in der C Schweiz und int Snri«m>>Id": Dicnstog. 5. August. 7 Uhr:.y* kark.it fcer W>Iftn"(Lichlblldeft. Mit dem großen t# setzt am Dag, die venu,, am Abend Fixstern« und Eternymn � cherbiile, g-zaigt..Ileiner» ss-rnrobr« stehen zur Vcobochlnng va Himmelskörper Kastenlos zur Ve Mgung..»f. Frei« HiftUchulgemelnde für Proletarier. Kursus über bf? i« technischen Teil der Kietze« traten. Beginn Dienstag abend'. j.«« stried-ich-WIldSIm-Tymnasium. Kochstr. 13, Eesangloal. f nnw (m Bureau.?n den Zelten 21. Zimmer 28. Als Teilnehiner f ,,«> hauptsächlich in Be'-acht: Betriebsrat«, Funktionäre und � ,,,*»11' [ente aller Art ans Eieklrizilätswerken,.llesselfabrik-n ?ollzug«"at: ss. A.: Thum ig. Fxei« Hochschulstemeind«(ü; 9� sttsUr, Schwab... �—-f»*' Falkenberg«ich: vermittelt werden. Sollten Leute angefordert werden, to muß darauf gedrungen werden, daß dieselben� zum Mindesten das erkalten, was auf andern städtischen Gütern geliefert wird und Betten und Schlafrüumc ungezftferfrei sind. Ter Arbeiterrat hat bereits im März und danach wiederholt sich bemüht. Abhilf« zu schaffen. Allen, maßgebenden /städtischen Körperschaften, wie ErwerbZlosenfüriorgc, Arbeitsnachweisen und Gülerdirektionen, auch dem Herrn Oberbürgermeister, sei da? ge- sammelte Material vom Arbeilerrat zugestellt worden. Bis heute sei aber nichts pe'cheben, um die himmelschreiende,> Mißstände zu ixseitigei'.. Es habe den Anschein, als wenn das Wohl und Wehe der Arlwitslosen allen städtischen Kötk rfchaften aleichgültig sei. Für die Sinnesrichtung des GutSverwalterZ in Falkenberz sei der AuSiprnch charakterisiert, man möchte bei Versuittiung von zurück- gekehrten Krieg.Sgesangenen nur solche aus den. Weiten, aber nicht die aus dem Osten ihm schicken, weil diese den Bolschewismus mitbringen könnten. Aus allen diesen Gründen habe der Arbeiter- rat es abgelehnt, Arbeitslose nach dem Gute Fatkenberg zu ver- Mitteln. Hoffentlich werden mm die städtischen Körperschafte« sich be- müßigt sehen, hier pflichtgemäß einzugreifen. Erschwerung der Kirchen tpiskritte. Darstber schreibt unS ein Genosse: Beim Amtsgericht Wedding sBrimnenplatz) war am Montag früh 9 Uhr ein Genosse der 119. der AuStriftZerktärenden. Der Portier bedeutet« ihm, an einem andern Tage wiederzukommen, der amtierende einzige Gerichtsschreiber sei überlnstet. Ich wandte mich beschwerdeführend an dessen Vorgesetzten, dieser hatte auf meine Anreaung. eine HilfS'raft einzustellen, die AuSredc, daß gerade bei Streiks und Montags sich die Gesiicke hänfen, zudem seien jetzt Ferien und Mangel an Arbeitskräften. Auf meinen Einwand, unter d"n zahlreichen Arbeitslosen gäbe es genügend Schreibkundige, hafte er nur em»rogläubigeS Achselzucken. Zumindest wüßte doch ein Gerichtsschreiber sich nur mit dielen AiiStrittSerklärungeit be- fassen und nicht alle andern Sacken mit erledigen. Ein derartiges rücksich'SlofeS Verfahren gegenüber dem Publikum ist unerhört Da? Publikum hat ein Recht zu verlangen, daß e? auch auf den Gerichten schnell abgekelligt wird, zumal für die Erledigung derarfepcr mechanischer Arbeiten zu jed"r Stunde geeignete Hiliskräfte eingcstcllt werden können. Abhilfe des Mißstandes tut dringend not. Große Hitze in S4cht? Es� scheint, a�S ob dieser Sommer-Ersah bald von einem echten Sommer abocköft w-'den wird! Viel«! Meldungen zufolge, näher« sich nämlich aus?lmerr!a unverfälschte Hitzewellen immer mehr unserem Kontinent. Aber auch noch andere Anzeichen berechtigen zu der Hoffnung, daß bessere, tchiin: Tage im Anzüge seien. Wenn das'Sprichwort reckt behält, daß Wespenjahre gute Fahre sind, dann haHen wir einen überaus reichen Herbst zu erwarten, Nuß allen Gegenden wird ein massenhaftes Auf- trete u von Wespen gemeldet, so daß, man fast twn einer Weinenplage reden kann, Uebcrall in Feld»nv W.ili), auf �4.% v» vi' v'> rv-i i, üwt. l. Liii: u O c 4 � uiif MV ff, j l"->■--»MV, �-—•'' Wieien und Triften findet man Im Boden W-sv-nnester. Daß%l* 1*1 198-1»). 197 199-201. 909 208, 210. 212 211 217� �_ rw-l-- r».> r»»->.« r\.>r» o.>< ev»- OOO O« O»O IK 19«mii-v. Mir I Li'5' wir einen guten Herbst haben werde«, darauf hin deutet auck, daß die Akazien noch einmal auKschftige«; dftsiw Fall ist äußerst selten beobachtet worden. Ei« heimliches Waffendebot wurde am vergangenen Sonn- abend Pom Pankower Arbeiftrrat beschlagnahmt. Bei dem Zimmermeister F u n ck. Mülstenstr. 66, fanden sich eine größere Anzahl Jnfan.ericgcwehre, Patronen, Handgrstnateu und Stahl« Helm« versteckt. Auf Verfügung des NeickSminifteriuinS wurden aber die Wasf-n sckon nach zwei Slunden wieder freigegeben, da es sich nicht, wie zuerst nerinutet, um Waffen der Einwohnerwehr, sondern um solche des Freikorps Bismarck handele, in dem der Sohn des Herrn Funck eine Leutnantsstelle bekleidet. Es bleibt immerbin noch ungeklärt und bedarf dringend der A.s- tiärung, was solch heimliches Wafsendepot in dem friedliche» Ort zu suchen hat. Ans der Privatschnk». Zu der Behanvftmg des Herrn Ministerpräsidenten Bauer, daß die Rechtlosigkeit des Arlwiter» nur noch der Gesichte angehört, gibt der folgende Vorfall eine treffende Beleuchtung. An einer militärberechtsi ten Pr vatschule Berlins zahlt der Dir-cktor seit längerer Zeit trotz hoher Ein- nahmen di: Gchäfter sehr nnpllnktlich. So ist er nach und nach mehreren Lehrern beträchtliche Beträge schuldig geblieben. Wer lein Geld verlangt, i.iegl auf die Straße. Das ist jetzt auch einem 66jährigen Lehrer passiert, der 88 Jahre lang an der An- statt tätig gewesen ist. Dieser Mann verliert nicht nur seine Stellung und Verdienst, sondern auch seine Pensionsberechtigung, iya er»Ii Stellungsloser die Beiträge nicht tvciterbezablen kann. Ein Rechtsmittel dagegen gibt es nicht. Nur die völlige Verstaatlichung d:s IlulerrichtSwcsens und das Verbat der Privat- schulen kam solche hin melscbreie Iben Mißstände beseitigen, Mit 19 Jahren zu alt. Auch dal Telegravhenbauamt in der Mühlenstraße macht die Einstellung von Arbeitern dav»« ab- häivrg.»aß sie ein gewisse» Alter nicht überschritte« haben. Em üSjichiiger Arbeiter tritt uns ni i, daß ihm ans seine Anfrage .lad) Arbe t erUärt worden ist, er fei zu alt. Ja, zu.m Kuckuck, wo sollen denn die erwachsenen Arbeiter bleilien, wenn man nur noch Jüngl nge einstellt. Die behördlchcn Betriebe sollten doch Sie letzten sein, die solche Bestimmungen schassen. Von vier Niiubern verschleppt und aliizrplttndert wurde am Donnerstag aHerd im Waide bei Hirschgartei, d?r K-a>:ftna»n Bruno O r l o w s l i wuz der Carmen-Syiva-Straße 132. Orlowlki wurde«m Molkcnkuarlt von einem ihm unbekannten, glltgelleideten Mann angesprochen, der ihn einig« Schrift de? Wege» begleitete. Dann trat Plötz ich ein junger, schmächtiger Mann>" Feldwebel- unisorm, der sich in Begleitung zweier Soldaten bei and. die Stahlhelme und Gewehre trugen, aus den Kaufmann zu und erNürien ,hn für verhasdet. J-tzt trat der Begleiter des Rauf manne» für Viesen ein und verlaugle oou dem Feldwebel einen Ausweis und Auskunft über die Iftsack« der Pftrhaftung. Der Feidwebet zeigte dann auch eine»«iiSwei» mit Bild, der auf einen Fahnenjunker Otto lautste, verweigert« abe.r über ceu Grund der Verhaftung die Auskunft mit dem Hinweis, daß er diese» schon beim Stabsquartier erfahren werde. Nun riet der Begleiter de» Kaufmannes diesepi zu, den Soldalen zu folgen, da sich so der ossenbar voUiezeuo« Irrtum am schuellfteii aufkläre und erbot sich selbst, ihn ais Zeugen weiter zu begleiten. Alle fuhren nun mit d-r Bahn nach Hirsch garte» bei Köpenick und schlugen dort den Weg durch den Watd ei«, wo sich da« Stabsquartier_ befinden sollte. Plötzlich aoft fielen die Soldaien und der Begleiter de« Kaufmannes über diesen her. mißhauSelftn ihn schwer und raubte» ihm ti« Brief- tauche mit li-vv Mark und ergrifft« dann gemeinsam die Flucht. Der Ueberfallene raffte sich luftder aus und ging nach Friedrichs« Hägen, wo er Anzeig« erstattete. Die dortige Polizei benachrichtizie aeicetsti die hiesige Kriminaipotizei, da die Ermitteluiigeu eegebe» hatten, daß die Räuber wftdrr nach Berlin zurückgefahren sind. Die Soldaft», die alle Srahthelure und Gewehre trugen, halten am Kragen«inen gelben Liern. Auf ihre Ergreifung ist eine Be- iohuung ausgesetzt, F»r»ie heimkehrend«« Kries'sesavhcncn, die kriegsbeschädigt sind, hat die Kriegsü« schädig. enfuriorue der Stadt Berlin t ue be- so-ndeie Ab. eilung«rössu�t. Tic Bureauräume befind«« sich am Malten markt 9—10. Toftphouaiischluß Magiiirat 615. Ein städtisches Enrsmngazin in Neukilin. Das»0» d"r iMM Sfulttn i"' aaiiiit sa■ mtsW'*- 'fotle* Berkkn. Auf bh> Abschnitt« 81 e— e der KifttostsKiaiw» weiter« 8 PfunV Kartof'eln. Die lllüliiaiieit der Ab'cknitft: � 'wird um ein- Woche oifo bis zum 9. August 1919«wschstelU ä�ileil länaert. Auf die Zftschnftt« 82 a— e der stwrtoffekkarft«"n � 5 Pfund Kartoffeln. Der Zeitpunkt, van dem ab diese 5 Z toffeln entnommen werden können, wird im Laute der»dM n t Wocke bekanntganeben w»-den. ssn den Bwtbommisftonfbei � m'■ m st..... m 174-177, llll-lrv bl» 95, 102—101, 129-180, 183-151, 172, dl» l'>S iOf, Ar/t. tuxil. wv,..z,»n 225, 228. 281—938, 834—235, 238—210, 212—243 wird siir le®«" p schnitt I 1 der Berliner Bezvgekart«, deren Inhaber für„rf fojni.Ti � i per icenmer nu>.lv. ucic 0.i., rinasberug anaemeldet ist,'/. Kilogramm Hering» zum Pr tz fit* 1 Mb. für alter« Pollhering-, 1,05 Ml,, für neu» RoltdertNS- � klein» FeHhe-infle, 110 Mb, für grötzer« neu» sselhering»-u den.— l'i« Mittwoch in ben Bezirken der 9.8., 99., 108.. 1>- 200, nnb 219. Brntkommistion pro Kopf 250 lliramm Kös«.„�4 Dempelhos. Woche vom 4. bis 10, August. 30 llftomm 40 G amm Mo garine, 59 ktzramm Auolandsbufter und u"..�0 Margarine(C 12).— An Stelle Fleft» 250«-awm am»rw.zz>. SchwetnefleilcknrobuK!-. B-rKauf nrn 200 Tramm Hiilftnfru«"„uf 195 m-ow-n Reis(58),— Kür Kinder im 8. u. 4. L-l>»»»ic» zzg), Boltmilchkarten? t(22 105—22 095) und B 2'«8 79!--»'> 5(0 Tramm Haferflocken, 250 Tramm Reis. 4 Pak, ö"" AAiJei«) Anmeldung non 500 Tramm T oupen(50), 600 T'amm»'■-(jt, Ocrhnitf 0-m- ,g» W» M,.■_____ ibenfert» und K 8 für Jtiii5.tr, Serie 8-12).— Anmeldung oder (57), 250 Tromm Ml»l. Hüllenfrüchle(00). Marmelade(02).— 1 Dose amerikanische konbensserte 8—8. August.. Reinickmdorf. Auf Abschnitt 58 500 Tramm Zolgwir»", � Abschnitt 57 500 Tramm Suppen. Die«bschnifte sind v- beutftgen Abenb bei dyi Händlern und in den»nilltch»» stellen abzugeben.• V A• .....,< Mg d?n LrßMsaNsM. � Vierter ftt-io. 19. Abteilung. Sonntag FamttlenousM Frlebrichss-lde, Ltirdcnnark. Cbq.(Ottenburg. Der Wahloereln veronstaltet den 18. Augiill, in den Desamtröuinrn des Eloblisssments Haft«in Po'nofest. Di» Srnossen Eroh-Btrlins loerden l>� diese, ssrll recht zcchl.eich zu beuchen.«nezl� Thgrlaftenb'irg. Sonnabend 7 Uhr ffsstbam'ie« mtt flihrern»nd DruppensAirarn im Bolkshau» Erscheinen>>o Neuliiilln. cht-'i!« abend 7 UH. gcrncin'om« Sitzung** und neuen Vorst«ick SS im Bureau.— Dienstag abend 7«?sch«i»� tig« Sitzung der Stadt-mrordnetensrakttsn im Rathaul«. aller d-inpend«rfordsrlich... Neukölln. 21. P.-ftli. Sonntag v»rm!!tag Besuch d«r � must- fsuw. Treffnimb! 10 I'hr vor dem neuen Kechoim. Fritkrichohno i». Sonntag norm. 9 UI> non der' Uhr aus dringend« Finebtalwerb-eitung. Sonnabend ab-nd 7/e der„Sünqerhallt- Sitzung sämtlicher Funktionäre.'&(«"' Llchlentzrrg. Montag abend 8% Ukr F I u o b( o 1 1# e ff t u n g van den B-lirkslokaten aus. Di? Dierfelsführer fort die brnötigt» Anzahl im Kreisburea« abzuholen, f-si Freie Ziw-nd. Trupp? Peter, bürg er Vier 1* i purkt zum SRsfftnouofUia Sonntag früh 7 ilht ÄP}T*ö4ft,w� ftdftello Ctrotzindohiilwie 31),' aHflÄoisUafte. rössi-stelle V VerewM«h?r.. � Bund der Krlrgsbeschäd g'«n. vrloarvppe T�rlob-��re anlag mittag 1 Uhr gemeinsamer Ausflug nach Lon-s Son��Wst Haufen von Bahnhof llharlottenburg, VrschOtz-Bi»",'»»! Srautan. Funktlonär-TitzUNA 11 Uhr bei Si«b!»niurg, Aavei'.ftftr. 6. Sav: pnotf versntworftich für die Rfturktion Aisred Wielevp-% Vorlaßt n-i!00-»!chell.zreihrit'.« iL. m. s H B-il.n,- T.nnN' Lindentruckieiot uns Pertogsz-iftllsch.isl m. d. H.. Schrftdaue-u jllustrierta Wochenschrift der U.S. verv.'aittiet als er. Ie soxtalisllache ZoWsck»1"'� Büsi als VJsfiP für Süifjilässisys' Kepltclzczaus 20 Pfennig. Vierteljährlich 2,50