I Ä-I SS Mzilpreis IS Pf?.- 2. Inhrgong' Montag, den 11. flugust 1419 Nummer ZSS> Morgen-Tiusz ade' �»Freiheit" ist in V wonatl. 3,— 117� bei Zustellung unter 5trHfb!e Lage zu unterrichten. Sie wurden bereits vom l�äsid-* l empfangen und werden heute mit dem Mim- " Friedrich eine Konferenz haben. Tschechische Besorgnisse. Wien, g. August. Blättern Wien? erklärt tschechischen Melden iu..�knuit" zu der Einschung des Erzherzogs Josef. �Ujse � der Habsburger zur Wiedererlangung der Macht igo Preis ein Versuch bleiben, sonst würde eine Ach? QL;,,r'I!e es. unverzüglich von der Pariser Friedenskonferenz �dern' Q des Habsburgers aus Budapest zu �en h"�'lnicki Listi".schreiben: Die Enlentcregierangen d.'i; 5!? tcr Geltendmachung der monarchischen Staatsiorm ,te®ämb-8i€n"""dem abstehen müssen, andernfalls würden pse ungeahnten Umfangs hervorrufen. französisches Ultimatum. Versailles, 10. August. p�u nkt ihrer Ges'chiichke angvkvmmeA sekr». ES kZnntrn sich im Laufe der nächsten Monate Veränderungen vollziehe«, die auf daS Schicksal de? ganzen europäischen Kontingents den grZtz trn Einfluß haben werden.„TempS" fragt»um Schluß:»Wolle« wir die Ereignisse lenken oder ihneu folgen? Habe«, wir eine Politik»der habe« wir keine?" Die Ausführungen des offiziösen französischen Organs spiegeln die Besorgnisse wieder, die in den französischen Rc gierungskreisen angesichts der Vorgänge in Ungarn um sich greifen. Dieselben Kreise, die die monarchistische Gegenrevo- lution in Rußland und Ungarn fördern, scheinen nun vor dem Uebcrgreifen dieser Bewegung auf Deutschland starke Besorgnisse zu hegen..Im Kampfe gegen den„Kaise- rismus" und den»Bolschewismus" sind die französischen Bourgeoispolitiker in eine Sackgasie geraten. Sie fürchten mit Recht die Wiederherstellung der Monarchie in Deutsch- land, die untrennbar verknüpft wäre mit der Erstarkung des deutschen Militarismus und der Vorbereitung eines R e- vanchekrieges. Nicht minder aber fürchten sie den sozialen Befreiungskampf der unterdrückten Klassen und Nationen in Ost- und Mitteleuropa, der in ihren Augen mit dem Worte„Bolschewismus" stigmatisiert ist. Der wüste Kampf, den sie seit Monaton gegen diesen Befreiungskampf führen, hat nun zu Ergebnissen geführt, Sic den„Siegern" selbst bedrohlich erscheinen. Ihre Nat- losigkcit ist die natürliche Folge des inneren Widerspruchs, an dem die gesamte Politik der Entente krankt. Kordsranttelch und Mgleu. Vertagung der französischen Kammer. Versailles, 10. August. Di« französische Kammer ist gestern in die Ferien gegangen. Sie beschloß, die parlamentarischen Arbeiten am 20. August mit der Beratung des Gesetzes über die Ratifizierung des Friedensvertrags zu beginnen. Auch der Senat beendete gestern seine Arbeiten. Er tritt am 4. September zusammen und hofft, daß. bis dahin dst Kammer den Friedensvertrag rat!» .fiziert hat, so daß er sofort mit der Beratung beginnen kann. n � hat« k&iätter behaupten, die neue ungarische Regie, '-,tc Wo! enstillstandsbedingungen Rumäniens ange- des'iöennt" sagt- die Note, die Elemcnceau im ßr"den in"« 5r-tcn Aats wegen des Einzugs der rumänischen stni a j. ap-st nach Bukarest gesandt habe, käme einem gleich. wüZösische VAlemimmgen. „Haben wir eine Politik?" Ii*"scmh.„, Versailles. 9;«ufloft -!?">%/ a lagt in einem Leitartikel: Als der Bolschewismus 'th die j!*°'"S-richtet hatte, warb er Schüler in Wien. ici,»i�'""dest wieder installierte Habsburger Dvnastie ilini# 1--- lex Hl ..- ist nicht so weit gegangen, d'e f��uckzurufen. Werden sich unter den Deutschen. i« Ungarn verfolgen, nicht viele finden, die be- vi,' Erinnerungen wecken? Andererseits ist wirh. �fropäische Hauptstadt, die vom Bolschewismus �i»,, �innch-n � c'i'® Wege sind die Ungarn den Bayern ge- i..0 iit nirftt fm wpit acnnnaen. einen , bM#ffiJ'LS'2�ntf>rn'"'t lialbcm Wege stehen geblieben Gßgn" F°n bo§ tich in Ungarn vollzieht, nur im t°>!t"ngkheu?� Eindruck he-.vornifen? Gibt es nicht im '"«n diel L,.. aiClll&» das vom Bolschewismus Lenins zer- �'�uamer a» der Bolschewismus Bela Kbuns eS 06.;«nd Vfteurvpa amWende- Die Demobilisierung in Frankreich. Bern, 9. August. Die Pariser Blätter teilen in ei wer amtlichen Bekanntmachung deS DemobstmachungSamteS mit, daß die Jahresllassen 1913— 17 einschließlich vom 81. August an in sechs Staffeln demobilisiert werden, fo daß am 30. September nur noch die Klassen 1918 bis 1920 als aktives Heer mobilisiert bleiben. Deulsch'österreichische Arbeiter für vsrdfrgnkreich St. Germain» 9. August. Arbeitsminister Loucheur setzte heute die Beratungen mit den deutsch-österreichischer. Vertretern über die Entsendung de u t sch- ö st er r« i ch i j ch e r Arbeiter nach Frank- reich fort. In wichtigen Fragen wurde eine Annäherung erzielt und der baldige Abschluß der Verhandlungen ist zu er- warten. Dienstag findet eine neuerliche Sitzung statt, worauf die deutsch-österreichischen Vertreter das zerstörte Gebiet Nord- frankr'eichs besichtigen dürften. Denisch-Dolnische Verhandlnngsn in Berlin. Laut Mitteilung des polnischen Ministerpräsidiums wird die polnische Delegation unter Führung des Untersiaats sekcetärs des polnischen Außenministeriums Dr. Wroblewski in der Stärke von 46 Teilnehmern Sonntag nacht in Berlin zu den deutsch-polnischen Verhandlungen»intref, fcn. Die EröffnnngSsitzung wird im Beisein von Vertretern der hiesigen militärischen Mission der alliierten Hauptmächte im großen Saale des ehemaligen Herrenhauses Montag nachmittag stattfinden. Demission tvdo Harkmanns. Der deutsch. österreichische Gesandte in Berlin, Dr. L. M. Ha r t m a n n, hat heute seine Demission ge- geben. Die„Neue Freie Presse" verzeichnet das Gerücht, wo- nach die Ernennung des ehemaligen Justizministers Dr. Klei« -um deutsch-österreichifch«» Gesandten in Berlin bevorstehe. Von S. Aushaus«. Es ist wohl kern Zufall, daß inmitten kiefgehenvev Meinimsisverschiodenheiten imd leidensHastZicher Kämpfe auf dem Nürnberaer Gewerkschaftskongreß in der nähme zum Wiederaufbau der zerstörten Gebiete ein« voll« U eberein stimmung zum Ausdruck kam. Das Problem, dem hier die Arbeiter und Angestellten Doutschkvnds gegenüber stehen, ist auch von viel zu hoher. grimdsätzlicher Bedeutung, als daß wir uns etwa in der Fortführung jener kleinlichen Zeitungspolemik erschöpfe» dürften, die einige Tagesblätter im Anschluß an die Berliner Versammlungen einzuleiten für gut befunden hatten. Wenn in dieser oder jener Versammtlung ein Redner sich bei einer solch ausgesprochenen Gegenwartsfrage in schlecht erfaßte politische Endziele verloren'hat. so wird sich die Masse unserer denkenden Kopf- und Handarbeiter deshalb� nicht davon abhalten lassen, grundsaßfest. aber positiv zu. handeln. Die werktätige Bevölkerung steht einer aktiven Anteilnahme am Werk des Wiederausbaues an sich keines» wegs ablehnend gegenüber. Jlir Unwille richtet sich vielmehr lediglich gegen die Verständnislolfigkeit. mft der die Regierung bislang den von allen Richtungen der organisierten Arbeitnshmerstbast fiir den Wiederaufbau gestellten Forderungen gegenübersteht. Die deutschen Arbeiter, die an der Vernichtung jener blühenden Stätten von Nordsrankreich und Belgien wider. Willen beteiligt gewesen waren, haben jetzt Gelegenheit. ihre Freundschaft für die Bewohner der zerstörten Gebiete praktisch zu bewe!'--«.'Nachdeig sie jabrelana als Opfer eines unersättlichen Imperialismus gegen die eigenen' Klassengenossen das ftirchtbare Handwerk des Krieges aus- zuüben gezwungen waren, sollen sie jetzt als Menschen friedlich imter ihren Arbeitsbrüdern in Nordfrankreich und Belgien leben: sie sollen obdachlosen Familien Wohnungen, der Arbeit neue Werkstätten bauen. Es kann für unsere kulturell hochstehende deutsche Arbcit"'schaft keinem Zweifel unterliegen, daß sie eS sein muß, die diesen ersten Schritt zu dauernder Wolkerversöhnumg zu hin hat. Gerade die Erkenntnis, daß die Träger der Arbeit allein dazu berufen sein können, die von Deutschland eingegangenen FrhidensbedinKungen zu verwirklichen, hätte die maßgebenden Stellen davon abbal- ten müssen, eine derartige Aufgabe höchster kultureller, sozialer und internationaler Bedeutung zu einem Geschäft für profitliche Kapitalisten werden zu lassen- Ein Aufruf der Regierung, der das Bekenntnis zu den vorstellenden Grundsätzen und die unbedingte Zusicherimg enthalten hätte, daß bei diesem Werk der Menschlichkeit jeder Privat- kapitalistische Gewinn restlos ausgeschaltet bleiben wird, hätte bei tausenden von Arbeitern einen begeisterten Wider- ball gefunden. Die Passivität, mit der die Regierung selbst in dieser ausgesprochenen Arbeiterfrage jedoch verbarrt, um dem kapitalistischen rührigen Unternehmertum die Führerschaft zu überlassen, konnte selbstverständlich auf die arbeitenden Pölksschichten nicht ermutigend wirken. Die Arbeiterschaft darf aber aus ihrer berechiigten Unzufriedenheit heraus nickst in denselben Fehler verfallen, um nun etwa mit verschränkten Armen zu protestieren. Ihre Auf- gäbe ist es. alles aiffvrbieten, die auf der Regierungsseite fehlende Aktivität selbst zu ersetzen, von sich aus das prak- tU*- Organisationsprogramm für den Wiederaufbau aufzuzeichnen und durch die Geschlossenheit ihres AuUv&wns W Anerkennuna zu bringen. . Wenn die Ausschaltung des p r i v a t k a p i t�a» l i st i s ch e« Gewinnes die erste und unerläßlich? Vor- ansnstning einer für Arbeiterschaft annehmbaren Wieder- airfbanorganisicruna bildet, so müssen von vornherein alle Vorschläge ausscheiden, nach denen die Arbeiten an Privat- Unternehmer vergeben werden sollen. Es mag zugogeben werden, daß es auch im Submissionsverfahran mehr oder weniger anrückwie Methoden gibt, aber spekiftativen Äsarak- ter haben sie alle. Auch die im Organ des Bemarbetton Verbandes erörterten Vorschläge von Vergebnng�mston die sich teilmaff? auf die sogenannten S- lbükosteuvc� i r« o--' a uf- bauen oder die Vergebimg nach dem SMtznnasveriab'en bzw. zu festen Embeitspreiien vorsehen, fassen Möglichkeit der vorherigen Verständigimg bei Angeboten innerhalb, der prganNexteq Unwochmer zum Schadoi des Staates zu, cib�selxm davon,' öatz die ScIW?ostenderech> nunc, bereits eine Gcroinnrechnunc, ist. Entscheidend aber ist bei all diesen Vorichlciaen, das, neben manchen Sicherun- >gen gegen die schlimmsten Auswüchse der Spekulation, grilndiühllch der llntern-'bn'eraewinn besteben bleiben joll. Die gemeinwirtschaftlichen Interessen Und dici Arbeiter- intcrcssen zwingen daher gebieterisch zu der Forderung, das} der rein staatliche Betrieb unter Selbstver- Waldung der Angestellten und Arbeiter zur Anwendung kommt. All die bekannten Einwände von der notwendigen Inanspruchnahme der Untcrnehmonntclligcnz usw. können hier nicht verfangen, denn eS bleibt jedem befähigten Unter nehyrer oder Betriebsleiter überlassen, sein Können zur Verfügung zu stellen und für die geleistete Arbeit leinen Lohn zu empfangen. Es wäre aber unerträglich, wenn den Arbeiten! zugemutet würde, nach N«rdfrankrcich und Belgien zu gehen, um dort mit ihrer Arbeit neue Quellen des KnpitalSgewinnS zu erschließen. Das Bedenken, das; der Staatsbetrieb stets zur Bnreankratisiernng neigen müsse, ist nicht stichhaltig, denn lyo schlechten Erfahrungen,_ die vor- ! regen, zeigen lediglich Fehler des Gilten Systems, die bei die- ser neuen Aufgab? leicht vermieden werden können. Die ferner erhobene Befrüchtung, daß bei einer Ausschaltung des privaten Unternehmertums die erforderlichen Mengen von Betriebsmitteln nicht vorhanden wären, ist auch nicht stidv baltig. Man kann annehmen, daß der gegenwärtig« Bestand ni Baugerüsten und ähnlichem Material für das besonders ''msang reiche iWederalifbaiNver? in keinem Fall« auSrei- chen wird und deshalb unabhängig vom System ergänzt werden muß. Gegen wiederspenstige Unternehmer, die auch verfügbares Material herzugeben sich weigerten, ließen sich wohl die geeigneten Maßnahmen finden. Schließlich sind doch auch im Kriege zum Zwecke der Zerstörung Materialien be- schlagnahmt worden und der Neuaufbau dient doch Zweifel- los einem höheren Zweck. Oder soll der staatliche Zwang künftig nur noch gegenüber den Arbeiter an- gewendet werden? Es ist ferner unzutreffend, daß der staatliche Betrieb an der Versagung des EinverständnisseJ der Ententeregierungen scheitern würde. Nach dem Friedensvcr- trag ist es Deutschland überlassen, innerhalb von 4 Monaten seinerseits Vorschläge für den Wiederaufbau zu machen. Vor allem aber kann Frankreich auf die deutschen Arbeitskräfte in keinem Fall verzichtendes sei denn, daß es sich mit dem trostlosen Zustand der verwüsteten Gebiete noch viele Jahre abfinden wollte. Wir hlauben deshalb nicht an den Widerstand der Entente, weil diese nüchternen Rechner immer derjenigen Arbeitsweise zustimmen werden, die sich als die billigst« erlveist. was ja durch den Wegfall'des Untern oh mergelvinnrö der Fall wäre.• Aber es ist auch notwendig, daß die in Berlin zu er- tscktende zentrale W ie dera u fb a u b c h ö rd e', die sich zur Ziegeluno der Arbeiterbeschafsung, WohnuttgSbeschaf- fung, Arbeitsbekieidung. Gesundheitsfürsorge usw. in eine Reihe von Unterabteilungen zu gliedern hätte, vom vollen Vertrauen der Arbeitnehmersckwft getragen sein muß. Sie hat sich also aus gewählten Arbeiter- Und Angeslelltenver- tretern zusammen zu sehen,, denen die Vertreter der ein schlag igen Behörden beratend mit zur Seite stehen. Nach denselben Grundsätzen wären«ntsprerfaudc Bezirks- und Ort S verlval tun g Skörper scha f t en zu bilden, denen schließlich dkc Betriebsräte folgen. Die Gewerksckjaftcn, denen neben Zusammenfassung und Vereinheitlichung der betrieblichen Orggnilation die sozialvolitisckze Vertretung, die Arbeits- Vermittlung und der übrige Komplex ihrer■bisherigen Betätigung obliegen könnten, würden in den Gebieten von Nordfrankreich und Belgien besondere.Sekretariate er- richten. Sie wären auch dazu berufen, die ständige Ver- bindung mit der in Deutschland befindlichen Arbeiterschaft herzustellen. Die A rb e it s v er m i t t lu n g müßte mehr, als bisher zeniralisicist sein. Die Berliner Zentrale Härte an gut gelegenen Punkten der Arbeitsgebiete Nachrichtenstellen zu unterhalten, die mit den GewcrksclxistZsekrelamteu identisch sein könnten, um den Bedarf an Arbeitskräften geweidet zu bekommen. Sie hat gleichzeitig' durch den ent- sprechend orgamsierten Nachrichtendienst bei den öffentlichen und den gewerkschaftlichen Arbeitsnachweisen ständig die Uvbersicht über dos vorhandene Arbeitsangebot, Auch die Auswechslung von Arbeitskräften innerhalb des Wieder- aufbaugebietcs hätte über die Bermittlungszentrale zu gehen. Der Wiederaufbau ran» nur aus freier Arbeit hervorgehen. Jede Art von ArbeltSzwang ist abzulehnen, ebenso iede Aufsichtsmaßnahme durch fremde Staaten. Die Angestellten und Arbeiter schließen mit der deutschen Negier, ing einen Arbeitsvertrag ab, für den einheitlich« tarifliche Grundlagen zu schaffen wären, die im Hinblick auf die Neuheit der Veschäftigungsweise zunächst kurzfristig gehalten sein müßten. Abweichend von den normalen Löhnungsmethvden wäre eine Regelung zu treffen, die für die im Inland oeMirbeUe Frau und die Kinder besondere Zuschläge vorsieht, die zusammen mit einein Teil des Grundlohnes unmittelbar an die Familienangehörigen zur Auszahlung gelangen, während iede Art von Fa nr i l ie n- u n t e r st ü h u n g nndiskütabel ist. Für S t r e i t i g k? i t e n g u s d e m A r b e i t s v e. hriltnis könnten Schlichtungsstellen errichtet werden, während sonst die Arbeiter und Angestellten mir den ordent- lichen deutschen Gerichten Unterstehen Auch hinsichtlich der Staatsbürgerrechte, wie des geiehlichen Arbeitsschnhes kann nstr völlige Weichstellung mit den inländischen Arbeitern in Frage kommen. Eine Erweiterung der geltenden sozialpolitischen Gesetzgebung würde it. a. die Festlegung des regelmäßigen Heimaturlaubs und die freie ärztliche Hilfeleistung zu bringen haben. Für eine Regelung des Wohnens, der Verpfelguna und ber Bekleidung liegen bereits branchbare Vorschläge vor. Entscheidend ist, daß die Arbeiter auch in all diesen Nebenfragen die volle Selbstverwaltung behälten. so daß neben den üblichen Arbeitervertrctungen Wohnnngs-Vervflegungs- kvmmi'ssionen usw. ans den Arbeitnebmsrkreisen gebildet werden müßten. Schließlich bietet sich den Bildirngsaus- schlissen der Arbeiterbewegung noch ein reiches Feld der Betätigung. um den von unserem einbeimischen Volksleben .abgeschnittenen Arbeitern den Anteil an UnsSrcm Kultur. leben nicht zu versagen; ihnen Unterhaltung und geistige jNahning zu bieten. frier Je mehr man sich mit dem ganzen ArbeitSleben, dos neu entsteht, beschäftigt, umsomehr zeigt sich, welch gewaltige Mission die Arbeiterschaft zu leisten berufen ist. Es ist wesentlich mehr, als die landläusige Phrase, wenn diesmal die Arbeiterschaft airsgeriifcn wird, positive Arbeit zu leisten, denn die konsequente Durchführung des hier mir skizzierten Planes kann ein Werk, der Kops- und Hand- arbeite? werden, dessen Bedentiing an den Grenzen von Belgien und Nordfrankreich nicht Halt zu machen braucht. Umso berechtigter aber ist die Forderung, daß das Werk mir in vollem Einvernehmen mit der Arbeiterschaft durch- geführt wird. Ler Zenkralrak und der Mederanfbay. Der Zentralrat der deutschen sozialistischen Ncp'.iblik, (*3. Cohen, erläßt an alle Arbeiierräte der deutschen Re- publik«inen Aufruf» In dem es heißt: Die Leistungen Deutschland» für den Wiederaufbau müssen in der Hauptsache in der Stellunggecigneter Arbeitskräfte bestehen. Jede andere Form lz. B. Bezahlung oder über- mäßig« Lieferung von Rohmaterialien) würde katastrophale Folgen für unser Land haben. E» handelt sich also darum, daß die zahl- reichen, in Deutschland vorhandenen Arbeitskräfte, die zum Teil ohne Beschäftigung sind, sich fr« i w i I l i g für den Wiederaufbau zur Verfügung stellen. Es ist selbstverständlich, daß die Jnter- essen der Arbeiter dabei nach jeder Seite hin gewahrt werden müssen. Unerfüllbare Forderungen aber, wie sie in lehter Zeit aufgetaucht sind, dürfen nicht gestellt werden, sie würden di« ohnehin verzweifelte Lage unsere» Laude» noch ver- zwciselter gestalten. C» darf nicht vergessen werden, daß wir bei allen, den Wiederaufbau betreffenden Dingen nicht frei» son- dern von der Entente abhängig sind und in allem eine vorherige Verständigung mit Frankreich erzielt werden muß. Am besten würden zweckentsprechende Arbeitsbedingungen durch gemeinsames Handeln der deutschen und französischen Gewerkschaften zu erzielen sein. Aber auch für die Arbeiterrat« der deutschen Republik lohnend« Aufgabe. Sie müssen den deut heurcS von der richl anirtwn möglichst niedrig zu bemessen. Von allen Gvundsahcn■- Sozial, sieriingSkoinmisision ist in diesem Geseh rein gar nitB f, blieben. Wir werden im Ausschuß dahin zu wirken suchen. � als erste Etappe zur wirklichen Sozialisieruug wcingstcnZ' Reich 9 monapol gesichert wird., Die Vortage wurde einem Ausschuß von 28 iRitfl'1-" überwiesen. GesetzentVius Mr CKkelgvunz de» Der Nationalversammlung ist aus Anlaß et» o-- trage»«in Gesetzentwurf über Enteignung zilgegangeii,� rrnd bisher eine Enteignung nur auf Grund eines best� und sehr umständlichen Verfahrens durchgeführt werden'' i**IV L»»»»i' v.., �-------- rv i f» 1 3 n � bestimmt dieser Entwurf, daß die Snte'gnung ohne � J,».», ..». i... V i*>■ f* TT re» Verfahren erfolgt und daß die Besitzer der cnCL Sachen zu Herausgabe verpflichtet sind. Jedermann ist ""•---- auf» Verlangen zur Auskunftrrteilung verpflichtet. eignungsbehörden erhalten da? Recht, Gegenstände, Enteignung unterliegen, zu beschlagnahmen. Die erfolgt gegen angemessene Entschädigung EnteignungSbchörde festgesetzt wird., Wie aus dieser kurzen Juhalt'angabe bereits erstcktn«. ---—•« nf X*\ t C welche � die von p «»»vjwfc•-o v••----- 1;---.'.- y. f �1 C" dient dieser Gesetzentwurf' durchaus nicht d? r � M m.»,.* t* OfN*• � T■»f- p T UICIir UltJUL(C�CilUWlU.]»l i we;*. V-~ Sozialisierung, sondern will nur die Möglichkeit zn füllung der Teutschland durch den Friedensvertrag au Vervflichtungen geben. Set migMche et: liegt hier eine lohnende sthen Arbeitern sagen, daß Ungeheures von der '..• rw. c. t.. gung dieser Angelegenheit abhängt Sie nnlis diese Arbeit nicht geschieht für�den deuiichen und den htigen Erlcdl» Sie müssen ihnen sagen, daß W»»WW|WW�M MWMWWO«» ftanw« fischen llapitalismus/fondern für da» eigene Volk und '' r------------r i----------- denen Erhaltung. Jede pr. v a t ka pltaN st i sch e Form bei dieser Wicderau.fbauarbeit beseitigen zu wollen, wäre ein nutz lose»Beginnen und absolut unmöglich. _____ PI Vergessen wir nicht, daß ,„«9 schnell zu handeln gilt, die neuen ormen aber, die den Privtitunteruehincr vollkommen auSschattei, sollen, im Augenblick noch gar nicht existieren. Mit dieser SteUunguahme setzt sich der Zerrtrai rat in schroffsten Gegensatz zu dem einmütigen Beschluß des Nürnberger Gewerkschaftskongresse». Wir«riixrrtcn deshalb, daß die Generalkommisston der Gewerksckzaften dieser Stel- lungnrchme des Zeutralrirt» entschieden entgegentritt und dafür sorgt, daß die Regierung die Forderung de» Gewerkschaft»- Kongresses erfüllt. Amtlich wird, nritgeteilt, daß bei den Besprechungen ül>er die Wiederaufbaufruge in den beiderseitigen An- schauungen«ine gewiss« Annäherung erzielt worden ist. Die deutsche Kommission unter Leitung von Gchcimrat Schmitt vom Auswärtigen Amt wird dem Kabinett am Montag Vortrag halteu. Zrolat. Mm& Co. für Zwangsarbett! Z u» einem Bericht über die Tätigkeit des gelben Voll» zugSrate», in bczug auf die zu treffenden Maßnahisten zum Wiederaufbau dtr zerstörten Gebiete Nordfrantreich» und Bei» gien», den der„Vorwärts" in seiner Morgenausgabe vom Frei- tag veröffentlicht, heißt es: .Der Vollzugsrat der S, P.D. ist nach mehreren Sitzungen zu dem Beschluß gelaunt, einen Aufruf an die deutsche Arbeit. r> schaft zu erlassen, um die benötigten Handwe.kcr und ungc- iern'ten Arbeiter— man rechnet mit einem B, darf von etwa 60 000 Mann— zur Meldung zu veranlassen. Sollte dieser Aufruf nicht d'ie beabsichtigte Wirkung haben, dürften Zwangsmaßnahmen nicht zu umgehen sein...." Hier zeigt der gelbe Vollzugsrat sein wahres Gesicht, aber auch den Größenwahn, von dem diese Gesellschaft befallen ist. Er will durch einen Ausruf die deutsche Arbeiter. schaft veranlassen, am Wiederaufbau der zer- störten Gebiete mitzuarbeiten. Sollte dieser Aufruf nicht den nötigen Erfolg haben, dann werden Zwangsmaßnahmen ergriffen. So droht der gelbe Vollzugsratl Das hat selbst die Regierung noch nicht gewagt, denn unmittelbar unter dieser unverschämten Drohung bringt der.Vorwärts' eine Siotiz der.offiziösen .P.P. N.-, die von zuständiger Stelle erfahren hat, daß bei der Heranziehung der Arbeiterschaft zum Wiederaufbau kein Zwang ausgeübt werden soll. Dieses unerhörte Verhalten de» gelben VollzugöratrS setzt unS nicht mehr in Erstaunen. Wir wissen, daß diese Leute seit Monaten die Interessen der Arbeiterschaft heimtückisch verraten haben. Sie haben ihr verräterisches Treiben immer geschickt zu verbergen gewußt. Hier lassen sie einmal die heuchlerische MaSle fallen und offenbare.i ihren wahren Charakter. Für diese Leute hat au-ch der Beschluß des letzten Gewerkschaftskongresse», dem, wie aus dem Bericht des Voll?»ugSratS hervorgeht, sich die{Berliner GewerkschaftSkommisston vollkommen anschließt, gar keine Vodcutung. Wir können daher der Arbeiterschaft daS Urteil über eine solche HandlungSw-ist■»»bia überlassen. Vor einigen Tagen wutde die Ocffentlichk'it dm I \ n»4 � St»i v. Ok ii» ,% v*? Im t � O t f 1 1 vt 1 P l'l". L) 1 Meldung der„Frankfurter Zeitung" alarmiert, das; Eise"' . V IV».»vvz I ttt»vv �---- t l'lr' Erfurt Anfang Juli ein mitteldeutscher Block �r.: Pt A T» T-t M»». 4 � �« T St»» t T»! T t T css T P 1., I hahnbcamten gebildet hübe, �er die vollständige- U t r g i f#» n*•- w v«i �..*i... v. ra rk/. sierung der Eisenbahnverwaltlingen durch e i n c n � zu erzwingen suckie. Der Streik solle zum 1.- ')»» V»»»JJ V I»(«itr'V.. v». w v t v. v| �—>, �>»11 beginnen. Mit Eifer lpben sich alle bürgerliche! uillerstüht von der Presse der Nechtssozia' �en,_, SS beref U1UL-I|iuyi uun vor.prtiit uti.■. Nachricht gestürzt, um das Gespenst eines u. stehenden allgemeinen Eiscnbahncrstreiks in■"n 1$�"° >cn z ii malen.• �,»igt Auch der preußische Eisenbahnminister Oese r�.'�F sich an dieser Beunruhigung der Seffentlichl ch..�n..,..� t k e I k o r g a« i s a't I o n ist durch-, Namen der vctrlligten sind gegenseitig auSzutaus�ru-���ß mSiiiae Zusammenkünfte der Strciklritnng sind ß*##; um in mündlichem Benchmen eine s ch l a g f'e r t> ü n i s a t i o n bis 1. 0. 1010 zu schaffen.", ,�|ll An diese Mitteilung knüpft er folgende ÄemV � .Diese Pro paga nd a des Streiks in«fj bahnbcamiensthaft ist, besonders im jetzigen � p# S3 er brechen am deutschen Volke. Jedem Eini�! L die Gefahr des völligen Zusammenbruchs des lebcnS vor Augen. Dazu kommt die besor>gniSerrcge> ���,i der Kohlenversorgung und Die Befürchtung, daß d'e � nisse sich im Winter noch erheblich verschlimmern wc ,,rt Tatsachen müssen insbesondere dem Ikiscnbahnbkam- gi'i' sei», der infolge seiner Tätigkeit die Entwicklung �"v schaftSlcbenS gcnnu verfolgen kann..Jeder El sen-'���cü kennt auch die schwierige Betriebölage, mit der die Ell --f»»t II»'_ augenblicklich kämpfen. Alle diese Umstände müssen � von ihnen die Uebcrzeugilw, von dem Ernst der Lage bahnwesen befestigt haben. Wenn in solchem Augew � kleine Anmlil von Beamten eine Organisation% kleine Anzahl von Beamten eine Organisation um den Streik zur Durchfüh-'ung pers» . Wünsche- proklamieren zu können, so ist daS auf� schärfste verurteilt werden muß." � ��sck Ovscr weist dann weiter harwilf hin, daß d-urÄ-c Vorgehen die Beamten ihre staatsrechtliche©*c: fahrdcn und ihre elementarsten Be-amtenpflichten;' �ßiiS- Er wisse sich mit der ganzen Staatsregierung daM sill dasj die Fhrtsetzimg dieser Pläne und jede Betatist, t,gi> Streikorganisation an den schnldiaen Beamten ni'.', » et 1'».----- S'.n TO'1: ,, Betntegeti Wer das Se!chselek.'rlz!kSls. Monopol. In der gestrigen Sitzung der Nationalversammlung wurde die Beratung des Gesetzentwurfes über die Sozialisierung der Eck- trizitätswirtschast fortgesetzt. Der rechtssozialistische Abgeordnete Kahmann begrüßte die Porlage al» einen großen Fort. schritt aus dem Wege zur Sozialisicrung. Abgeordneter Leicht sZentr.) hegte gewisse Bedenken gegen die Vortag«, ebenso der Aligcocdnete Wieland als Sprecher der Demokraten. Beide Redner sprachen im Interesse de? Privatkapitals. Den Standpunkt der IL S. P. D. legte Genosse Könen dar. Er führte aus: Der Entwurf bringt lediglich ein ReichSelektrizitätSmonopol und eine Verstaatlichung von Großbetrieben. Nur in der Ueber» schrift wird ihm die Etikette.Sozialisierung" ausgeklebt. Die Begründung gibt zu, indem sie sich auf die Eisenbahnen bezieht, daß es sich nicht um Sozialisierung ha.idelt, sondern nur um ein Meichsmonopol, genau so, wie es bei der �Eisenbahn auch schon daS gute alte Deutsche Reich gemacht hat. Selbst die Verstaatlichung ist nicht bollständig durchgeführt, die Beteiligung der Privatwirtschaft bleibt erhalten und damit auch die Ausbeutung der-Irbeiterschrsi füe privatkapitalistische Jntee» cjseu. Wir werden Ihnen Anträge unifbreiten, tzi« Eirtschäd- gesetzlichen Strafen a e a h n-d e t werden �'■.�rst (stf Jeder, der die von Minister Oeser Stelle aus dem Programm der Eisenbahn� cü liest, wird daraus nicht ekva eine Drohmng ruli 3% genieinen Streik herauslesen, sondern ledigl:cn milnternng an die Beamten der Eisenbahnen, je schastllche Organisation an�nitzanen. Dieses.aeu l ytss Beamten aber dlircha-nS ilwgctschmälert zu und cd>. liches Zeichen, nicht mir für die Nervosität der ui~ stellen, sondern auch für ihre Äbneigung gegen■ �jet� schaftliche Organisation der Beamten, daß sie», diirchrnis legalen Vetätigung der Beamten eine'- gegen sie einleiten und die Ovfjenttichleit aul stärkste beunruhigen.. Der Deutsche Eisend abnbe amt r Begirk Erfurt, stellt fest, daß die falschen Meldu'» � unrichtige Berichte zurnckpcts'en, die a,.-»,„. e Sitzung zur Schlichtung von Tisserenzen Z- Umsstr Eiscndahndircktion mit der Gewerkschaft des y" EisenihahNbundes in die Prelle gelangt sind. G- hoilh foil gen de E r k l ä r" a n(1)ö(C'' Die Bezirke Kassel, Ersurl, Halle und Magcb�Ü � dem großen GewerkschaftSbunde deutscher Eiseubahnv-..�si-' Diese denken nicht daran, über die Köpfe ihrer e_:._____-r-:>•-•-rtlo ULI.-_.il� leitung hinweg eilten Streik zu organisieren. Sw reu. 1 Ctr-, einander in Fühlung, um die zurzeit unvollkommcne..�,�>!> Alle» sntion der jungen Gewerkschaft durchzubilden,""'gung- iiMlhigc Kombinat»» oder absichtlich falsch« ist � in der Mitteilung genannte Rechnungsrcvisor Sua- Haupt nicht beteiligt._ r r& C t � Noch deutscher aber wird der Rein fc> l>- gi e r ii n g durch die folgende amtlich von laoiii- phen-Bureau verbreitete Meldung: Anist?.«p Wie wir zuverlässig erfahren, hat am heW" Vorstand de» Gew'-'lschaftSbuudsts.t 1.|t Eisenbnhnbeiimte a mit dem M-"'..».jn X" p f f e ii t l i ch r u A r b e i« eine BesprrÄüNg |■« eine sOcsptMmn»-gisc�" j der TagriSPressr vrröfseiiU chten Erlnss an''gwr#' beamten schaft gehabt. Ii. ihr wurde von den»'"xer�"�. einem Vertreter der Erfurter BundeebezirkSstU.!-»I* das; am 8 August die Etflttrct öttnbeö&ezi"®lc''j, tif*.»Sfl kläruug abgegeheu habe, sich tiinftig auf jrdcu V.�.j, sungr» und der Leitung der Zentralleituiig d--_»16 »u fügen. Di« BundeSlrituug ihrerjeetS U&ctu �, »äfi «191 Eii- tot tine (fl «Iii ltk! s° den hi Sch» «J tfjfi K Ä S" f doli m 1 «It Jen ; kei Ju kg« ttn » m b. en t s % % % fo d utib k in. i! Joj, fe'ft �10 tz I K d fh S W IdU sah d '11$ !S f.: IM* 1;V" ®l' ,ii> «!■».«... M.« W« uhT, d>- Ü-erwrrMikclt fc-'t PrsPag'"»«» � g*,». Km. W»«""" « etlBfl irgcnwir ücliinftctt. Mr!(T'nrTTc? Äfa�Ä�n�S,««««"'*' ■■',»ttbct entscsse't werben? flnt f«i, iider 8« B'ü'fjsö iü ThemH. Tifficr©ctifljtc im otifictticmcn ncimiip pcnommen ircrcfH kömie. bnö il'cr eilt bcsondcreS Gericht cinnofoljt mird zur Unter« suchung dr: CorfiiittO« c»n 7. und 8. Aulinst. tnJöcfor.öcrc also der A o r 5« Ii n e am Vnhnhof. Die Milsilicder der Tepu« tulion wollen sich bemühen, in der?«ontng slattsindenden Ver- sainmlung der Angestellten- und ArbeiterauS'chiisse im obigen 2i»»e zu wirken, und hoffen, dast es gelingen Wied, weitere mili- rärische Mestnuhiuen entbehrlich zu hmchen. i'on dem Minister und den beiden Generalen wurde den Blilsliedern der Tevutation lein Zweifel dnrllbee gelassen, das? die Wiederherstelluno der öffentlichen Ordnung in Shkmnitz in jedem Zolle durchgeführt "werben wird. In dem lebten Snö dieser amtlichen AnZlassnng liefst eine versteckte Tro:iiig an die Chemniber Arbeiterschaft, die um so weniger berechtigt ist, als die öffentliche Ordming in Cbamnib durch die heimtückischen Schuhen der Noskegarde gestört worden ist. m '!!!!! rae« hervorsscricfen worden ist. die '.�ch i..'lt. llnaarn ermuntert werden lind nun chtankn . die Inrifi S 5 k en-'hrt- mp»••>■- cv' enstelhtno der rillen „... stitttmahr auch für sie flefammen. Was in K' fen-,va in der bisher vollste lld'ch« und Orb« dvf-V. llcich-fwn ist, war nur ein Versuch, und Jen Zstlä«, lrKw �•■'erfo rtp»chtoffc. - die b? nff? 9 c' Vn t-n Arbeiterschaft zu dan- ,;5v ör.�kannte, sich über alle DarteitwaenM? e:ch,iV„.;,;'d önf das e'"" ici ikongentrilirt«: die Neak- .% J J. �"nen v. sollen. r-�Woniw?"'i?. y* der Betirteiluna der Cbemniber STp'ltih'r(t.'�)chlwh[:ch auf die rechts-sozialiftische f'"tt onfü� die; ie: e tie w'll-k fest, bafi ... tchLwe.. ,1 h-. A.. Tie Menge wartete am Freitag vor- k?\£ �#in*m Restaurant, in dem die Kommission der ..." Wcitrr�nriripn fnnf»* um in Situation Stellung .. n n v.—.■*■» I»»,**** ij—•"~-(■-'■-■- schvsts»" eilte n in Ne i ch L w eh rn n i t o r m ö c zu �"•"�.Viitcndcs hervoraerufen war. Nach lanaem ZKNU-UUMi'äH� c. lädtverlvaltung bekanntgegeben wer...!.c..... Tie KZNDW Wollt Ihr weiter Banken und Sparkassen Cure Ersparnisse geben, damit sie im Interesse des Kapitals und zu Eurer Bekämpfung Ver wendung finden?- Ersparte Arbeitergroschen können nirgends sicherer angelegt werden, als durch Zeich nung von Anteilscheinen in der Vcrlagsgknessenschast „Freiheit", die mit drei Prozent verzinst werden. Ihr dürft nicht zögern Cure Gelder ln E u r e m llnternehmen anzulegen, das«n ablässig für Eure materielle und geistige Bsfreim-a. kämpft. Euer Stolz muß es fein, an dem unablässigen Aufschwung und der Ausgestaltung der„Freiheit" mit tätig zu fein! Deshalb zeichnet und werbt! Mittwoch ist Zahlabend in Crof>Berlin. Nützt die Gelegenheit. t Alp O ,, i,. V.• 1 Vit. HIV| V i«» w» w H|, /m�._.»>.>>> �. die Gäuser, um die Urheber der Schüsse Sf&itR"i �wse Empörung wuchs noch an, als auf dem ifol en lu feuern begonnen W alls� r Negierimgstruppen ansaelgden wurden, die « ohne jede Ursache aus Gewehr, und Maschinenge» "los ,.......... Odivols die Menge völlig llmr, warf sie sich dennoch den Provokateuren entwand ihnen Gewehre und Maschinengewehre ... off"un ihrerseits zur Abwehr gegen die Angreifer [oiüh: �twickelte sich ein regelrechter Straßen» c,"dz iE.-Werst hin«»nd herschwankte. Gegen 5 Ubr nitcj 1"" die zur Gegenwehr herausgesordert ülsttcu. �rren der Situation. Tie Negierlingstruppen ""d itius'"6 of senk und ige Niederlage erlitten sich zurückziehen. große Opfer gekostet. Me von Der i'�oen m Jß reffe gemeldeten Zahlen sind jedoch über» I der m �oiiw'ibericht haben die Kämpfe auf 1*, tobt Negierungstrupoen 14 Tote u n d 5 6 Ver nls Opfer gefordert, bei den Zivilisten gab es ,«in d o, � Verwundete. Von den Verlebten dürften Listen m. Wbt dem Tode preisgegeben sein, da die Ale»..."�"Ndungen durch Bauchschüsse erfolgt sind. sfüg danIL», H u n ge«c der Ebern wiber Bevölkerung ist. � uns hervorgehen, daß ein erschossenes Pferd an » DiD iE,""Zbgehäutet und das fleisch verteilt wurde. v n!kw.'DolkSstimme" macht sich angesichsts der Forderungen der revolutionären Arbeiter- « n. ii"" und verlangt, die sofortige Auf- ."llint fd. b/B Belagerungszustandes, die %,'li j./ 1 ö e i t der Presse, die Freigabe aller schlich. Gefangen "ich: Th ; e n und kommt zu folgendem ko��'iersckmft muß unbedingt diesen Dingen auf die (ffgm»,. w,nmpri onH-,,'. �. wen. Wir bestaupten. dnfi In l,r Haicht unwerbüllter Weise die und den gegenwärtigen al» i J" frf'tI,en gedachte �ibh. 1 Gbbi!rrn.""fast Üebni 9 Und TiJ ma* bisher den Auf genossen, ihre Ruhe. o,,?.'n uuch in den schwierigsten Situationen der %,'intncr schulten zu haben Was wir der NIenktion l%"U Fgg 1 �t'�en'>st eingetroffen: Troh der Gegen. �'e A r z' � Angriffes ver Reaktion auf die Revolution r-M-n'.f' r i ch a f t g e f chll o f f e n zufamineiistehein wnion oer Internationale MUH zweien er mre>a?en: i. gegen lül'r Deiiifchland eine Politik der Mäßigung', 2. eine baldige Uiv- gcftaltnng des DölkerhundcS. Niemals ist die Gelegenheit zur Orgauisierung des Sozia!is>nl|S in der genzess Meli besser gr- ivcfeu und nie hat sich eine bessere Gelegenheit zur Ergreifung der Macht geboten. In der Nachmitlagssitzung wurde die internationale Konferenz nach der Äbstimiining über die beiden Resolutionen und über eine Reihe von Entschließungen über Fragen, die die kleinen Siootcn in Osteuropa betreffen, geschlossen iFu der gestrigen Schlußsihnng wurde über die politischen Richtlinien, den Friedensvertrag und den Völker- bund nach Fassung der LkoinniilsioiiSvorlage bezw. der Gegen- resolutlon getrennt abgestimmt. Die territorialen, w i»> fcha strichen und kolonialen Fragen wurdri von der Konferenz einstimmig in der Fassung drS KommissiouSoorschlageS angenommen. UeNc eine Jntervenlion in R u ß.'aus konnte der Konferenz nach langen Komm.ffivnsberatiingen. die sich "Wt die ganze Weche hi n gezogen baden, schließlich ein einheitlicher Text vorgelegt werden. Tie Konferenz pro- testiert gegen die militSrisclen und. finanziellen Hüll' leistunge», welche von den Ententemächten der Gegenrevolution unter Koltschak und Denikin gewährt werden, und fordert die nationalen Sektionen a"f, die alli'crten Regierungen zu zw in« gen, ihre Truppen auS Rußland zurückzuziehen. Schließlich wie- derholt die Konferenz die Forderung auf Eulseu-dung einer 11 n r e r s u ch u n g S k o m m i s s i o» nach Rußlattd.. Aach einstimmiger Annahm? einet Resolution ,n Gunsten der Kriegsgefangenen, in der die Sozialisten aller Länder aufgefordert, werden, mit allen Mitteln auf die Regierungen einzuwirken, damit die Heimbesörderung der Gefangenen sofort beginnt, uno nach Erledigung einet Aiizabt von Anlschstijßuugen über die Rußland und den Balkan beteesfenden Fragen wäre» die Arbeiien der Kcns�enz beendet.' Luztrn, 0 August,'(eigener Bericht.! Die internationale Sozlalistrnkoufrreui nahm einstimmig folgende vom»ranzofen ZI e» au de! vorgesch'a gelte Protestresolution an: Die Konferenz protestiert gegen die? o g o und Verfolgungen, deren Opfer die Inden in den von Polen inilitilrlsch okkupierten Tcilen Litauens imd der Ukimiir sind. Sie fordert vom iteneit polnischen Staat, daß er seine An- abhäiigigkeit durch Duldung dieser Verbrechen nicht besudeln lasse.' Tie fordert von der. Friedenskonferenz, daß sie den»Ol« nifchc» Staatsmännern eine Politik empfehle, wrlciw die Wieder« kehr dieser unmöglichen Brutalitäten ausschließt. Sie fordert zugleich die polnischen Svziaksstenpgrteien enorg st auf, einziix ei« fen und die Verwirklichung des Verlangenö dieser Konferenz durchzusetzen. Ferner nahm die Konferenz eine vom Delegierten Palästina? llhasanowitlch Kaplanskp vorgeschlagene 1'cf.'utieu an. Diese lautet:„Die tnternatioanle Toziaustenkonferinz be'chlteht die Entsendung einer Kommission zur Nntersuchung der ae- gen die Inden in Polen und in den von Pole» okkupierten Tel«' len L!ta««rnS und der Ukraine gerichteten Pogrome und Versol- gnngen. DaS Aktionskomitee wird beauftragt, die gufm:::c i« setznng dieser Kommission zu bestimmen und den jiidischr», pol« nischen, ukrainischen und litauischen sozialistischen Parteien eine Vertretung eiuznräumctt. Eine freche Srohlwg. Die deutschen Soldaten, die durch Schwindel und lügnerische Versprechungen nach Lettland gelockt worden sind, haben durch ihre Vertreter bei der deutschen Gesandtschaft in M i t a u erneut eine Resolution eingereicht, in der sie die Erfüllung ihrer angcb» lich„berechtigten" Forderungen von der lettischen Regierung ver- lange.» Hinter dieser Resolution stehen natürlich in der Haupll ache fege Elemente, die im Interesse der baltischen Brtrone das Abenteuer in Kurland inizenteri haben, und die sich jetzt vor den betrogenen Soldaten fürchtest. I'Es ist eine- unerhörte Anmaßung, wenn sich die Deutschen in dieser Resolution als die„Befreier Lettlands" be- zeichnen, denn sie sind sticht nach Lettland gekommen, um bellt Volke die Freiheit zu bringen, smidprn um es im Interesse einer Handvoll Funker zu versklaven. Das lettische Volk hat auf die Vefrcierdienste der deutschen Solpatcsta von Anfang an ver- zichtet, und daZ Grauen, das ihm dieser mißlungen« Befreiungs- akt beigebracht� hat, wird dem Volke in ewiger Erinnerung blei- bei.-Wenn also d �Soldaten glauben, irgendwelche Forderungen erheben ssu können, dann mögen sie stch an die Schwip.dter wenden, die st? uuler Zustimmung der deutschen Regierung nach dem Osten geleckt und belrogen haben. Geradezu unverschämt ist es aber, wenn in der Resolution zum Schluß gesagt wird: ,,Jm Namen der von uns vertretenen Berechtigten erklären wir nochmals» baß ixir, wenn uns unser s >... Die Arbeiterschaft nioge »ti,-;. Augenblick ist jetzt gekommen. D'e »ich," Wachsamkeit anwenden und stch> kleinlichen Gründen leiten it..' To gip,- "n jetzigen Augenblick lassen: Der Feind sieht Ad"" SSuriDw"'-c* nur"och ein geschlossenes Links. Che-mn-tz k/�i« hier 9'C"pleI Ruhe gewesen, aber wenn die Reaktion �tanii.��'"«istcrimentc mncf)cn zu können, soll sie auf b, Dgz iiss°n Geschlossenheitswillens beißen. 5" Mahnung in ernster Stustdll Die �iit ik Ann 1 darf das Chemniber Beispiel Nicht bw.k e �rlicren. Denn nur an ihrem geschlossenen betb: .o, 50 die Pläne der Rcaktior»erschelle:. Neue VerhastdilMgen. August. Es haben am Sonntag„urmitw» HT'if.en E, haben=*=## Hg,.". Herrn n;'""00" zwischen' den Minister für Militär- hülfe fr und den Generalen v. Older«. O" SSSs* Ä» Ch ion der EheMttihcr Ar uis. Von feiten der militärischen Stellen daß die Verschärfung Des VelagcrungSzullandes östcnH y b,Cm?1�['cit4cor0antMÜcne" selbst fei i"?iCn. �c ü.nd Ordnung he' beizuführen in der werden die könne, June fcutbc feinet in Aubsich! daß u � Voraussetzung tun der Einsetzung oufectorDt u 3»(erna!idnale Sozialifieo- konserenz. Schlusssitzung. Luztrn, 9. August. Matiuchenke(Ukraine) wandte sich zu Beginn der heutigen V»rinittagssitzung gegen den Gedanken der sofort!- gen Errichtung eines russischen Bundesstctates. Unter den heutigen Umständen sei nichts anderes möglich, als die russischen Einzelstaaten anzuerkennen. K a l n i n(Lejtland) verurteilte das Vorgehen der Deutschen in Lettland vor und nach der Revolution. Axelrod(Nußland) führte aus: Die Meinungsverschiedenheiten In der Internationale gehen tiefer als der Gegensatz zwischen Bakuninismus und Marxismus. Man hat infolge des Krieges Marx' Grundsäctz aus den Augen verloren: die Linke macht noch mehr Phrasen als die Rechte. Die Internationale soll sich endlich überzeugen, ob in Ruß» land dos Proletariat herrscht. Wer ein einiges Rußland will, musz zuerst den Bolschewismus durch das demokratische Prinzip beseitigen. Ganz Rußland umsj auf demokratischer Grundlage wieder aufgebaut werden. Adler(Oesterreich) führte aus: Dor in Paris diktierte mperiulistische Friede hat allen Genossen die Augen geöffnet. Es ist ein Irrtum, von den imperialistischen Regierungen irgendetwas für das Proletariat zu erwarten. Ich halte die j Zuversicht, daß die Erkenntnis, bei diesem Kriege handele es j Reiht nicht wird, uns für schmählich' betrogen halten miisse», und sich uM den Gegensatz zweier imperialistischer Mächtegruppen,: uns alle weitere» Schritte vorbehalten." Tus ist nich:s weiter als auch im Proletariat der Euteiitestaaten immer fester Fuß � tt �- äffen wird. Wir in Oesterreich sind auch gegen den Bolsche- wlsmus, aber wir verurteilen ihn als Sozialisten uttd nicht als Bourgeoisie. Ndch haben wir die Einheit der Partei und damit ihre Kampfsahigkeit erhalten können: in dieser Hin- ficht steht es in Deutschland schlechter. Wir in Oesterreich haben auch Bolschewislcn, aber wir werden nie aufhören, mit ihnen zu reden und uns inst ihnen auszusprechen.. Diese Taktik ist der Internationale und den deutschen Sozialisten zu cinpfehlen. Aus der Zweiten und der Dritten Jntcrnatio- nale muß eine Zusammenfassung gestchafsen werden, die uns auf den Weg der eigentlichen Internationale bringen wird. Luzern, 10. August. Auf Antrag Huysmans wurde die Debatte geschiossen. doch erhalten L o n g u e t als Antragsteller, der Gegenresoluiton und Renaubcl als Berichterstatter der Kommission noch daS Wort. Ersterer erklärt sich einverstanden mit der Resolution der Koinmlssion, soweit sie territoriale, wirtschaftlich� und Kolonial- fragen behandelt, bleibt aber hinsichtuch der twlitischen Richtlinien und der darin berührten russischen Frage bR seiner Resolution. Renaudel verteidigt im SchlitV.vort den Koniniissionsvor- schlag und führt dann auS: Wir alle sind sozial. stisch-jvvplu- tionär gesinnt und müsse» uns einigen, um eine Politik der Aktion in der Internationale vorzubereiten. Nach jerieumme. ruNy des scutschen Militarismus iviro die Internationale den zcainps gegen den M litariimnS alle« Länder aufnehmen. Ter Völkerbund ist das wichtigste Ergebnis des Vertrages. Diesyn dürfen wir nicht negativ gegenüberstehen. Der Sozialismus muß die Organisierung des Bolkerbundes in Angriff nehmen. Ter schwache Punkt ist die Frage der Abrüstung. Wik Müssen vsrbuidertt, daß«ine neue Rüstungspolitik eintritt, deren Ver- Hinderung wir �uns heute schon zur Ausgabe machen müssen. Die eine freche Drohung, mit der Waffe in der Hand sich an dem lettischen Volke für den Betrug zu rächen. den die deutschen militärischen Machthaber im Verein mit den ballischen Junkern an den Soldaten verübt haben. Die deutsche Soldateska in Kurland hat keine andere Aufgabe, als so schleunigst wie möglich'den Rückzug anzutreten, damit das lettische Volk be- freit aufatmen kann und Deutschlands Ansehen nicht noch tiefer in Schmach und Schande sinkt. MlgsMag. Wir erhalten folgende Zuschrift: „In der Abendausgabe der„Freiheit" vom 7. August beftn« det sich ein Bericht über die Funttionärkonferenz der S. P. D. vom 31 Juli, zu dem ich folgendes bemerken möchte: Es ist nicht wahr, daß ich in hetzerischer Weise gegen 11. S. P. D. und K. P.D. gesprochen habe, sondern Las Gegenteil von dem trifft, nach Urteil vieler unserer Parteigenossen ziu Was d.e persönlichen Angriffe auf Richard Müller beiressen. so möchte ich feststellen, daß dieses auch nicht den Tatsachen entspricht, sondern ich Müller nur einmal nannte und mich jede« persönlichen Angriffs ent- halten habe." fflrolat. Wix. geben dieser Zuschrift gern Raum, bemerken aber, daß der erwähnte Berick.t, wie auS seiner Einleitung hervorgeht, uns von rochtssozialistischen Funttidnaren zugegangen ist. Im übrigen möchten wir bei dieser Gelegenheit aiuh noch daraus verweisen, daß, wie aus der Richtigstellung des Gegossen B l u m e n t h a l und der in Nr. 874 der„Freiheit" abgcvruckten Erklärung von Fiinktionäreu der S. P. D. ersichtlich ist, der unter Führung von Brölat stehende VoltzugSrat de'r S. P. D. sich des Mittels der versönlichon Verleumdung seiner Gegner bisher in ausgiebiger Weise bedient hat. Es sollte uns außcroUZeiititch freuen, wenn Brokat setzt dafür sorgen ulirde, daß die Gegensatz« zwsschen beiden Parteien sachlichen Austrat» finden würden. Streik der Laukbeamlen in Hamburg und Chemnitz. Die am 9. August im Restaurant„Wolfsschlucht" in H a m- b u rg, versammelten Angestellten und Botenausschüsse der Ham- burger Großbanken proklamiertem, nachdem der am 31. Juli gefällte Schiedsspruch, der als EutschuldungSsumme Deträge von 1000. 800 und 600 M. brachte, durch die Bankleiwngen abgelehnt worden war, und nachdem die Verhandlungen vor dem Demobil- machungskommissar zu keinem befriedigenden Resultat geführt chatten, auf Grund der vorgenommenen, geheimen Abstimmungen für Montag.den Streik. Die Durchführung der Aktion wurde einer aus Mitgliedern aller Ausschüsse zusammengesetzten Zentral- Streikleitung übergeben. Wie der Allgemeine Verband der deutschen Bankbeamten so- eben aus Chemnitz erfährt, hat die dortige Anbei dgcberorga- mfation die Verhandlungen über einen Tarif abgelehnt. In- folgedcssen hat die Arbeitsgemeinschaft der Chemnitzer Bankange- stellten beschlossen, sofort nach Aufhebung des verschärsten Dela» gerungSzustandeS, der wegen der Chemnitzer Unruhen verhängt worden ist, den Streib der Chemnitzer Bankangestellten zu pro- klamieren. Inzwischen ist die Vermittlung deS sächsischen Ar- beitSministeriumS angerufen worden, jedoch besteht wenig AuS- ficht, daß der Konflikt friedlich beigelegt werden wird. Man kann daher in Kürze auch in Chemnitz mit einem Streik der Bank- angestellten rechnen. Maffenkuudgebuugen der Kriegsbeschädigten. .Der Dank deS Vaterlandes ist euch gewiß?" hieß eS einst, als die Kriegshetzer die Arbeiter ins mörderische Feuer des Welt» brande? schickten. Natürlich dachte die damalige Regierung keinen Augenblick daran, das Versprechen, das fie den Kriegsteilnehmern m der Not gegeben hatte, jemals einzulösen. Auch die gegen- wärtige Regierung, die ja auch nur ein Ausschuß zur Vertretung der kapitalistischen Interessen des Staate? ist, kennt keine humanitären Pflichten gegenüber den arbeitsunfähigen Gliedern der Ge- sellschaft. Der Ruf der Kriegsbeschädigten und KriegZhinter- blieebnen um Gewährung eines Existenzminimums findet darum bei ihr kein Gehör. Diese sozialistische Regierung schreckt sogar nicht davor zurück, die ihr lästigen ewigen Mahnungen der im Kampfe für den Kapi- talismus zu Krüppeln gewordenen Arbeiter mit brutaler Gewalt zum Schweigen zu bringen. Dem Internationalen Bund der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen find durch einen Roske-Erlaß sämtliche öffentlichen Versammlungen im vornherein verboten worden. Da ist«s nur natürlich, daß sich der unter einer entsetzlichen materiellen und seelischen Not leidenden und politisch entrechteten Kriegsverletzten und Witwen eine gewaltige Empörung bemächtigt hat. Am gestrigen Sonntag wurde dieser Empörung in Riesen- kuudgebungen Ausdruck verliehen. Beide Organisationen der Kriegsverletzten veranstalteten zu gleicher Stunde Massenver- sammlungen mit dem gleichen Zweck und Ziel. Sie vereinten sich zu einem einmütigen wuchtigen Protest gegen die jetzige Regierung. Demonstratwn des Intern citionden Bundes. Dte Versammlung des Internationalen Bundes der Kriegs- beschädigten und Hinterbliebenen im Park des Schweizergarten War sehr statt besucht.!. Genosse Kavl Tiedt sprach in warmen Worten von der Not und dem Elend der Kriegsbeschädigten. Er kennzeichnete scharf Noskes Vorgehen gegen den Bund, das Verbot der Versammlungen und den Befehl, mit rücksichts- loser Waffengewalt gegen' die Kriegsbeschädigten vorzugehen. (Stürmische Pfuirufe aus der Versammlung.) Tiedt besprach dann die neuen Gesetzentwürfe über den Einstellungs- zwafig und das Versorgungsgesetz und betonte, daß auch diese Gesetze noch nicht genügöen. da sie nur den Einste!- lungszwang ftr die über 50 Prozent EnverbS- unfähigen und die völlige Ungleichheit nach Rang, Stand und Beruf hinsichtlich der Versorgung enthalten. Tiedt sprach mit bewegten Worten von der Fülle der Not und des Elends, die sich besonders in den Sprech- stunden des Bundes offenbare. Dos sei die schweriie Arbeit und «8 fci_ manchmal herzzerreißend. Der Bund verlangt die völlige Gleichstellung aller Hinterbliebenen. Heute erhalten Offiziere 90stM.. Gemeine 850 M. Ver. ftümmelungszulage. Die Kriegszula�e beträgt für Offiziere 1200 2RV für Gemeine 180 M., die Witwe deS Stabs- offiziers erhält 1500 M., die Witwe des Gemeinen 100 M. In der Diskussion wurde besonders die K�c reget» « 1 1 e r n hingewiesen, die öfter in größerer Notlage seien als die Witwen und Waisen und für die fast nichs getan werde. Eine Resolution, welche Protest erhebt gegen das Verbot der öffenffrchen Versammlungen, gegen.die Beschfcmrabme der Dundeszeitung, gegen die Entlassungen aus den HeereSbetrieben und gegen die Ungleichheiten in der Versorgung, wurde ein- stitrmg an, genommen. Hierauf formierte sich ein DemonstrativnSzug von ungeführ 1200—1500 Teilnehmemi, welcher vom Friedrichs- Hain über den Mexanderplatz, Schloßplatz nach den Anden zog. An der Ecke der Wrlhelmstraße wehrte eine Schutzmannökette Tlwnür und Uemungen. MMiine. Biilowplntz. 71/, Uhr „Der Kuhreigen." Oper von Wllh. Klenzl. Direktion C.■elnhird— R. Bernater. __, Theater I. d KOnlggrOtzer Straße 18 Uhr; Der Häuptling. Rornodienlians an der Marschallbrflcke. 8 Uhr: Llaeloll von der Malz, Berliner Theater 7*/» Ulir.Dio Dame im Frack Weih« den Eingang in die Wilhelmstraße.@ laich darauf kam eine vad- fcchrende Kolonne Fronoilligcr mit geschultertem Getvehr und pflanzte sich am Brandenburger Tor auf. Daraus bog der Zug um, vor dem Hotel Adlon gruppierte sich die Masse und Genosse Tiedt hielt nochmals eine kleine, zündende Ansprache, die in ein begeistert aufgenommenes Hoch auf die Jnternaiinale aus- klang. Darauf gingen die Demonstranten ruhig auseinander. Inzwischen war noch vor dem Brandenburger Tor ein Lastauto mit RegicrungSsoldaten angelangt, die aber nicht in Tätigkeit tra- tr«. Auf dem Vorhofe der Reichskanzlei hatte etwa ein« Kom- pagnie die Gewehre zusammengestellt. Es waren Drahtverhaue und größere Posten Stacheldraht bereitgestellt worden. Auch diese Truppen konnten kurz nach 2 Uhr in ihre Quartiere zurück- kehren. Vor dem Hotel Adlon hatten sich einige Ententeoffiziere und Journalisten, darunter eine amerikanische Journalistin, einge- funden, die mit großem Interesse den Vorgängen� folgten und mehrere photographische Aufnahmen machten. Erwähnt sei, daß sich vor dem Brandenhurger Tor beim Herannahen der Truppe. i- abteilung zwei Kriegsbeschädigte auf dem Pflaster in Krämpfen wälzten. Der kommandierende Offizier wollte die beiden Leute in die Wache am Brandenburger Tor schaffen lassen, aber die Menge widersetzte sich energisch mit der Begründung, daß die Mitglieder de? Internationalen Bundes nichts mit den Regie- rungstruppen zu schaffen haben wollte». Bersammlimg des Reichsbundes. Der Reichsbund der Kriegsbeschädigten hatte seine Mitglieder nach der Unionsbrauerei, Hasenhaide, eingeladen. Bader be- richtete über die Haltung der Regierung zu den Forderungen des Bundes. Diese seien abgelehnt worden mit der Begründung, daß die gesetzgebende Körperschaft die Mittel verweigere.(Große Eni- rüstung.) Das sage eine Regierung, die 2% Milliarden für ihre Söldner ausgegeben und eine unglaubliche Verschwendung durch die baltische Krieg? spielerei betreibe, und nur darauf bedacht ist, den Offizievon und Kapitulanten mit ausgiebigen Renten da? Leben angenehm zu machen. Die Versamnrlung wählte hieraarf eine fechsgliedrige Kommission, die sofort in Weimar mit allem Nachdruck vorstellig werden soll. Gegen einen geplanten Demonstratio n»zug nahm die Gauleitung energisch Stellung, obwohl zu Eingang der Versamm- hing beschlossen worden war, in keine Diskussion einzutreten. Neberhanrpt war ein Teil der Versammelten nngebalten über da? Verhalten der Gauleitug. Infolge der verworrenen Geschäfts- führung gelang es dem Borsitzenden L o r i n g, sich selbst in die Kommission wählen zu lassen. Er verstand es auch, die Der- sammelten so zu beeeinflussen, daß von einer Demonstration Ab- stand genommen wurde. Um einen Demonftrationszug zu der- hindern, waren RegierungStruPpen an der Franzerkaserne aufge- stellt. Achtung! Arbeiterrate, Betriebsräte und Funktionäre der ll. S.% D.! Dienstag, den 12. August, 6 Uhr abends, findet in der Bötzow- Brauerei. Prenzlauer Allee 242, eine Fraklionssitzung statt. Pünktliches Erscheinen erwartet der Fraktionsvorstand. I. A.: Otto 5ioch. Die Lohnbewegung des Groß-Berliner Lazarettpersonals. Nachdem seinerzeit zwischen der vom Gr.-Berliner Lazarettper- sonal gewählten Siebenerkommission, zu deren Obmann der Füh- rer der früheren Lohnbewegung der ehem. Sanitätsmaunschaften und Militärkrankenwärter von Bodemeycr bestimmt wurve und dem Gemeinde- und Staatsarbeiterverband eine Spannung ein- getreten war, ist nunmehr e'n« Einigung mit der Gewerkschaft er- folgt. Die in einer von dem Gemeinde- und Staaisarbeiterverband einberufenen Versammlung gewählte Tariskommission hat mit der bestehenden Siebenerkommission, den von der Gewerkschaft vor- gelegten neuen Tarifvertrag gemeinsam bearbeitet und nicht un- wesentliche Aenderuncien vorgenommen. Der neue Vertrag sieht für das männlich Personal zwei Lohnklassen vor. Die erste umsaßt Handwerker, Stal.onsaufseher, Bureaugehilfen, Operations-, Lei- chen-, Laboratoriums-, Apotheken-- und Badediener, Masseure, Desinfektoren usw.,-für welche ein Grundlohn von 17 MI. den Tag festgesetzt ist. SteigerungSsatz innerhalb 3 Jahren bis auf 18,60 Mk., die zweite Klasse umfaßt Wärter, Schreiber, Hausdiener, Boten, Pförtner, Diener. Hausarbeiter Wächter Kutscher usw. Grundlohn 16 Mk., steigend bis 17,50 Mk. Für weibliche Arbeitskräfte(Köchinnen, Näherinnen, Pflegerinnen, Schreiberin- neu, Wäscherinnen) ist der Grundlohn auf 10 Mk., steigend bis 11,50 Mk., für Hausarbeiterinnen auf 9,50 steigend bis 11 Mk, festgelegt. Außerdem haben die vereinigten Kommissionen wichtige Bestimmunzen über Dienstleistungen an Jnfektionskranken, An- rechnung der HeereSdienstzeit usw. mit aufgenommen, lieber den Vertrag soll demnächst mit den zuständigen Stellen im Reichs- arbeitsamt verhandelt werden. Mehlschiebungen bei einer Versicherungsgesellschaft. Unter der Ueberschrift„Der Berliner Magistrat als Schleichhändler" brachten wir am 11. und 12. Juli d. I. eine eigenartige Mehlgeschichte bei der Allianz Versichern.gs- AiiiewGesellschast, Taubenstratze 1/2, zur Kenntnis der Oeffent- lichkeit. Die Gesellschaft hatte in einem internen Rundj�-�' ihren Angestellten Mehl angeboten, das angeblich der-" Magistrat zur Verfügung gestellt habe. Wie w'r sofort auimtpn war der Name des Magistrats mißbraucht worden. Er ha»« ch. der Sache nichts zu tun. Die„Allianze" erklärte, daß das einem„Unbekannten" angeboten worden sei. Dieses Zurua» � auf den beliebten großen„Unbekannten" gab uns zu denlen. ce gingen der Sache nach und wir möchten ums heute die 8�9% lauben, ob der erwähnte„Unbekannte" nickt mit dem'äbr". risten Moritz Glaeser identisch rft? DanfeH*�®� � dem schon einmal ein Posten von 26 Doppelzentnern schlagnahmt worden ist. Dieser Vorfall spielte sich damals r � dermaßen ab: Als das von dem p. Glaeser gelieferte äK«? dem Hause der Allianz in'der Mauerstraße 16/18 ü-W wurde, benachrichtigte eine Arbeiterfrau die Polizei � in der Kronenstraße, die auch das Mehl beschlagnahmte u Schlüssel zu dem Raum, in den das Mehl gebracht war:- an sich nahm. Bevor es aber von dem Bäckermeister Garz.. lottenstraß«, dem«S von der Behörde zur Berarbeilung � worden war, abgeholt wurde, ließ Herr Glaeser den unier Benutzung eines Nachschlüssels oder zurückbehaltenen 3- Schlüssels, außerhalb der Geschäftszeit öffnen und etwa ein de? Mehls in«in Herste ck� auf dem Gesch grundstück bringen. Von der v. y-- die Beiseiteschaffung des Mebls nicht bemerkt. Es g Kriminalpolizei n« auch, die strafrechtlichett Folgen durch gskl!«� Schritte abzuwenden. Herr Glaeser rühmte uB auch öffentlich. Zwar war ihm beim Erscheinen der �(i Polizei ein gewaltiger Schreck in die Glieder t�labrem � handelte sich um einen sehr hohen Betrag- der für das � it legt worden war. Er versuchte zwei Herren, von_. annahm, daß sie Verbindung mit der K: � Öei Polizei(Zentrale im Polizeipräsidium) hätten, � anlassen. Schritte zutun, damit die«> Beschlagnahme hintenherum aufgehoben ujc. Zu diesen Bemühungen ist«S jedoch nicht gekommen, d' die nach kurzer Zell hatte Herr Glaeser es selbst fertig gev Weg« zu ebnen..„cb# Darüber kann vielleicht die Kriminalpolizei Ausku i Bis dahin wollen uir unsere Kritik zurückhalten. Kommunale Arbetterräte! Her< Tonnerstag, den 12. August, nachmittag? 2 Uhr, haus, PlenarsttzungKsaal, Vollversammlung.• ge«- nung: Neuaufbau der kommunalen Arbeiterrät«. Res Däumig. Wir ersuchen die kommunalen Arbeiterräte die A' � Marken abzu�ilen. Vollzugs cat Groß-Berlin, Kommun schuß. In den Zelten 23.(Fernspr. Moabit 160/154. Lebrnsmittelschiebungen mit einem Militärfuhrwerk � Sonnabend wurden die Mannschaften der Wachabteilung mandantur in Wilmersdorf verständigt, daß vor eine � schaft an der Ecke Gasteiner und Laueuburger Strasse geladen werde. Eine Patrouille,� die sofort dorth' � wurde, fand eine große Menschenansammlung vor. d>t � t; e t Restaurant stehendes Fuhrwerk des Garde-Ka Schützenkorps umlagert«. Es ergab sich, daz„n t- aespann drei große Fässer mit Butter geladen ha.te. ic p«.' Faß in die Gastwirtschaft gebracht worden war. �% zurückgebracht, aufgeladen und die ganze, rund wer machende Schieberlieferung nach dem zuständigen+• gebracht.— Nahe dem Bahnhof Heerstraße wurde v trouille ein aus der Richtung Picheisberge chinmen,. crk. als verdächtig angehalten. Eine Untersuchung der � � jl»� daß sie aus fünf Zentner frischem Kalbfleisch, emer g, ßgtzLlst Blut und je einem Doppelzentner Hafer und Gerste Lebensmittel wurden der Gendarmeriestotion Sch-n�P Der Inhaber des Fuhrwerks Ernst Göring aus.Ei' tt- Spreestr. 3, wurde nach Fejfftellung seiner Perion aijs der Hast entlassen. Die neue Verwaltung des Kreises Teltow.-5,,! ff' Teltower Kreistag, hatte in seiner letzen Sitzung' sga* vC liche für die Verwaltungszweige des Kreis«? best_ i»--,>1 s ck ü s s e neu zu wählen. Die Ausschüsse �wevde.� 0%� nächsten Kreistag, der am 18. Augmst zusamw> werden. Unter anderem wird auch ein Gingewe-.. ein Landwirtschafts- und ein VoMbildungSausia, pul werden.— Ferner steht ein sazialdemokratiicher. � sorgung der Kranken mit Nährmitteln auf der Ter Leichenfnnd im Landwehrkanal. Der räti� sund im Landwehrkanol hat auch nach Klärung darüber gesunden, ob Mord»der � elvi �-nspe Die Obduktion der Leiche des krndwivtschaet.n-.'-"y Karl Blau, die gestern nachmit'ag von Geh. Medizinalrat Prozessor Dr. Stahmann«n. � �* ß Strauch vorgenommen wurde, hat die T o d«s.u � ic, bestimmt feststellen können. Sie.05•' schließen, daß ein Mord vorliegt, und UtM dro sselu ng. In einem öffentlichen «ine(genaue Beschreibung über b:t«jyenatt'ge£ vnt Leiche gegeben und daraus Hingewlesen, da naa).._ � xd...» der ärztlichen Sachverständigen ein Tel tn. nicht gg möglich, daß aber auch ein gewaltsamer d«.' geschlossen ist. Für den letz'en Fall hat die auK" greisung des Täters eine Belohnung von bat. Verantwortlich für die� Redaktion Alfred�® � Virlagsgenaii-itichasl„sstccheii", e. 0. m. b H.%el,ffbaUe��Z CinSenbru&eret und Verlagageselllchali m. b. v. �'-- —.jalla»'! heater Täglich: Ji Uhr: O schöne Zelt, o selige Zelt! .Oartenbahne: Theater. SpeiiaUtäteiiTO'itella. Kose-'l heater 7� Uhr: Die Fraa d. Debütaatea. Gartenbohne. 5 Uhr: Konzert, Spezialitäten. Ä UJir; Q&*\i%bt%ieh iederan. d-ÄKsli- Eraiinsic, Sannabd.,16.*nriu» Großstadt-Pflanzen Volkse tdck in 3 Akten. Vorher:„Schwarzwaldbilbe'*. Operetienukt mit VictorUtzek von der Komischen Onor. Pazuarsiklas-ig« Spez-allitten. Theater a. Koltba».Tor Allahenalich 7'tj Ute" SUte-SEnger 9 ehem. Mitcl. der Stettiner Singer Humor, Spielplan Sommaroreise I Bluifip-KoazerL Yevtslher Wetlillarlitittr-Nettaiid, Verein Berlin. Bnrenn engtinlcr 15, gimmer 53. T-Ig>d.: RmiM-.ritzpI.d09S:,.§792. Mittwoch, den 13. August 1019, abends 6V1 Uhr vraMe«- Versammlung aller in den Eiseukonstruktiousbetrieben beschäftigten Arbeiter und Angestellten im Sovhieu-Lyzeum. Weinmeisterstr. 16/17. Tagesordnung: 1. Bericht der Agitations-Kommission. 2. Diskussion.. 3|. Bericht der Arbciterräte.• / 4. Verschiedene». Zahlreiche» Erscheinen erwartet Die Ortsverwaltung.- Achtnng! Achtung! VeMeSg-VersüMAZnng I. W. 5. Wittenau Waffenbau am Mittwoch, den 13. August 1919, abends 5 Ahr, in den pharus- Sälen für sämtliche Arbeiterinnen und Arbeiter, die am 25. 1. 1919 entlassen sind. Tagesordnung: Bericht über Verhandlung. Lohnnachzahlung. Der Arbeilerrat. I. A.: M e i b a u e r. Rupfet— Steint— Q.eckjsilset PlaliD, Gold, Silber, Sletallabfälle». Altmetnlle häufen: Peter», Prenzlauer StraOc 21, Peter», Itrinii Uemlurler Str ißc 12, nöbi'», Waidstraß.- a, Cehe Tiir«-.*fr»ße, Ermel. f.ubener Straße 5», an der t rank. Inner Allee. »ecener, Kehöneherg, B»hn«lraBe 16, -o !- SHiioiint Dr. med. Haedicke Haut- und Harnleiden. Blutunters uchg. Friedrichstr. 187 8 (a. d Mohrcnstraßo) 11—1, 3—7. Sonntags II— I. Mandoiine Laute, Gitarre Wanderinandoline45.—. erstkl. 85.- Konzertlaute 125.—, 145.-, (Unterricht 8.—. Monatshonorar, evtl. löst'Jndige Schnell- kurse). KOnstfervioline mit Zubehör 145.—. Konzcrtg.eige 85.—. Ernst, Oranienstr. icöill Plan© elegant� schwarzes 1800,-W.. NuSbaumpiano 2800.— M.. Konzertpiano<500,— M. vei kauft Ernst. Oranieu- airaOc 1661)1. Cho'j�L-� Krless�V ## iap»',re UAfs Asch die sanberste Mutter S5SSsäFS£ ist der Gefahr ausgesetzt, daß ihr Kind aus der Schule gelegentlich Angeziefer mitbringt. Sie kann es aber — Aageziefer nebst Nissen— sofort durch Kopf' und Haarwasser Pfeiffctol radikal beseitigen. Dabei schäumt unser ■■ ,k. KAnfk/mt«nn Zchluueu, befördert den Aoorwuchs und macht das Haar voll und locker. Hautcreme Pfeiffcrol, Dube 2,— Vl. Frostcreme Pfeiffcrol 1,35 M. u. 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