lWkprels 15 Pfennig ♦ S. Mrgang freitag, Ken 15. August im Hr. 389 /B 177/ �benS-Mszabe W»»fnilrit- rrfdjttnl morarn, und nachmittag,, an?->im->md »" S„U9,frti, trträ,. b*i„.in Anft-Nuna in-?a.»£,-■ poildtjug ebne Sipillgedah. manaiu?,— Iii«!, bi>„„tlb.it- ,(! m bo, f.fttr Nachtrag dn pofi„cUmc,!iSe«TO' NkdvNwr, Eitb tkrpcditio»! Berlin S>!5S. 6.? prniiprrchcr: Am, Norden»dLS und ayJO. Inserat» die achtzespait. Nonpareillezeile oder deren Raum 1,20 tTlf«, Vortanzeigen Da» frttpedructte Wort 50 PL iede» weitere wort 22 ps. TMerun.)5ju schlag 70 Pro?. Lei Familien» u. Versammlungsanzeigen füllt der Auschlag fort. Inserate für den Darauf» folgenden Tag müssen spätestens bis Z Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben sein. Jnseraten-AbteUung: Berllu NW. tt, Echiffbc:»'l". u--iMTn U) öemfpiccljec:'Unit �cröiu t>7!tsck)aks gekaust werden. Tic WerbcbureauZ. sich tur die„bgltische LandeSwchr" tätig waren, baben '0Wr,-/.v,"!1tcr müderer Flagge in den Dienst der russischen de«>"°tutlonären Armee gestellt. Sie arbeite,, dabei mit steht v- 4 e n Militärbehörden Hand in Hand. Es be- iun, as"plicht, in Kurland eine große Truppenmacht iXiie��'�stegen die russische Sowjetrepublik zusammen- Hli,ip./ Fürst Licven und Graf Keller sind die «n,,, dwser konterrevolutionären Soldateska. In Kur. ist glücklich auf dem Niveau Kurhessens»m die Mitte des X Vli. Jahrhunderts angelangt, wo Deutsche als Kanonen- futter nach dem Auslände verkauft wurden. Damals wurde dieses Geschäft von den„Landekvätern" betrieben, heute wird der Menschenhandel von jenen alldcutsch-monarchisti- schen Kreisen organisiert, die sich wieder fest in den Sattel «uih i». r � Creit5 Sanze dcutscl>e Trupl>en verbände zu dieser �. übergetreten, in deutschen Offizierskrcisen wird %crh.r T°wse Armee geworben, und außerdem entfalten die lvihi s�eonS in Verlin und in den übrigen fcrten Deutsch- e'"e fieberhafte Tätigkeit. �"h schon bekannten Werbebureaus hat sich neuer. Iii5"' Ez Tt!U'm Hotel..Russischer Hof" auf. »diu+l'iö 5°" dem Leutnant Schul z. der Person. 'wn! des unrühmlich bekannten.Hauptmann WH Hl, 5jcpc?, n ist, geleitet und hat ein? ganze Schar Werber "cn 5 0 fo d>e neben ihrer Löhnung für jeden?ln *.M a r k Kopfgeld bekommen. In Nngewn?� fpIC-It i'ch ein richtiger Wochenmarkt ab* n»«' fhenen werden in Deutschland eingekleidet, >NMen auf in Deutschland >WW>a dMWMW» ochl�chwcgen nach Kurland verschoben. be- "Nd werde's s.isch. Gradab zeichen und Kokarden 1-x die Revolutionsregierung für eine Verbrecher- rireikorps aufgestellt: deutsche und dt? Anir>erbun,t betrieben. Den .«i e nrl-en freier Verpflegung und sonstigen Vor NiQnn' ina' n Thüringen hat der berüchtigte Haupt ein a. der lehthin im„vorwärts" offen erklärt b°Nde"' N-ss'sä ä};;.... ."üü�P�nn 330 Mark Löhnung versprochen sowie Altch v""fd Tienstbeschädigteuunterstühung. Nach Ab- ? �" m i K koll außerdem jeder Mann 5 0 0 0 M a r k t e sich d;!, �'owmcn. Den Leuten wurde angedeutet, daß «, d o n.i-�amie. wenn sie Rußland nicht zahlen würde, L0Xnten � jüdischen Bevölkerung holen a�lsfcow w"rn Sonntag wurde von Weimar aus ein i?°xt(v, i.i0" HO Mann in Marsch. gesetzt, ein zweiter am toTbe in der letzte am Mitlwoch. Der erste Transport vcri!„-v r o m h e r g von den Polen angehalten und nach mit noch anderen er l'�t heute..... D, sipn. v: dem Schien schen Bahnhof und die Mann Üf�chn' Rc«.u"si wissen/ zu welcTwn veiwcrslichien 1,,� da,•&s!,V,ivrnutIH werden sollten, sind äußerst erregt d,!. Telz'das mit ihnen getrieben wurde. Sie baben hon T noch ä f, iLorpflegung erlmlten und möchten gern 8 � will �uw zurück, nficr eS ist niemand dg, der ihnen lt.. s--KV v JC. sollen jetzt durch ein Manöver dem tu,'"tri»i Kurland zugeführt werden, daß seinen '' i A e« äUr konterrevolutionären &.*uch b0 Jrme< nationalistischen Taumels handelt. Wie schon im Februar auf Peranlassung unsere« Genossen Kurt EiSner, so hat auch jetzt wieder die Internationale Konferenz in Luzern sich entschieden für die sofortige Heimsendung der Kriegsgefangenen ausgesprochen. Dies« Kund- gebung der Internationalen Konferenz wird den Kriegs- gefangenen weit mehr nuh-n alt das EntrüstiingSgeschrei der Alldeutschen und der von ihnen mißleiteten Kreise, die während de» Kriege» jede» Unrecht, jede Vergewaltigung an anderen Yölkrrn gutg-heißen haben. Denn ihr Geschrei, wird weder auf die Völker noch aus die Regierungen der Entente den ge- cingsten Eindruck machen. Dk vlrskaalNMS d?s ßyhlinöergSguss iu KvglsuS. Amsterdam, 15. August. Laut„Algemecn HandekSblad" meldet„Manchester Guar- diam", daß hie britische Re zierung Maßnahmen �ifft, um ein ständige» Departement zu errichten, daß alle«i�eiegen- heiten, die sich auf d'e Kohlenindustrie beziehen, behandelt. Tie Regierung*'* sich in Bufnnft«n der V-rwultnw, d»r Kohlrnbergwerkr brtriligcu. Wie„Daily Mail" meldet, hat England du.ch den letzten Streik der KohlenbergitKrkSalcheiter einen Schaden von 8 750 000 Tonnen Kohkn erlitten. In SevorWesde NssuhchsserÄe'k in Belgien. Au» Brüssel wird gemeldet: Da» Sekretariat der Eisenbahner wandte sich an die holländischen und französischen Eisenbahner- verbände mit der Bitte, ibre Maßnahmen zu treffen, damit im Falle eine» Streiks die Züge di« belgische Grenze nicht überschreite». Noch eine verpatzte Zriedens- mWichkeii. Schon Anfang diese? Monats hatte die„Frankfurter Zeitung" die Enthüllung gebracht, daß der schweizerische Gesandte iw Wasbington, Herr S u l z e r, nach Rücksprache mit dem OberstttT Hause, dem Vertrauensmann Wilsons, im Sommer 1918 de» Versuch gemacht hatte, von der ReichSregierung in Berlin eine Erklärung zu erlangen, daß �Deutschland bereit sei, den vor dem! Kriege bestehenden Zustand in Belgien anzuerlennen. ES war ihm aber nicht möglich, eine solch« Erklärung zu erlangen, und so blieb dknn dieser Weg, zur Verständigung zu gelangen, un- benutzt. Die„Münchener Reuesten Nachrichten" bringen nun AuS- züge aus einem Artikel de«„Journal de Geneve", der sich gleich- falls auf einen versuch bezieht, durch Klärung d«S. belgischem Problems zu einer FrirdenZvermitt'ung zu gelangen. Dieser Vorsuch, über den bisher noch nichts bekannt geuwrden ist, wurde durch einen Perwandten de? belg schen Königshauses, Graf Thoerring, im Frühsahr 1918 unternommen. Stach Rücksprache mit dem damaligen Rcichsfarjicr Kettling trat Graf Thoerring am 20. März 1918 an den belgischen Gesandte« heran und erklärte, daß die Unterhaltung einen privaten Cha- rakter trage, daß er aber über die Absichten der deutschen Re- gierung unterrichtet sei. Er fragte alSdann den Gesandten, ob eise Unterhaltung über den Frieden, der auch Frankreich ein- beziehe, möglich sei. Ter Gesandte erwidert«, die belgische Re- gierung könne nur antworien, wenn von deuticher Seite auto- rifierte Erklärungen abgegeben würden, die ihr er- täubten, zu sprechen, ohne daß dadurch die belgische nationale Zukunft gefährdet würde. Daraufhin bat Graf Thoerring den Gesandten, festzustellen, ob von den Regierungen Frankreichs und Englands eine Erklärung über die FriedenZsrage zu erhoffen sei, für den Fall, daß die belgische Frage im Sinne Belgiens gelöst würde. Kurze Zeit darauf folgte die Rede de'L Grafen Hert- l i n g im Reichstag, in der von Belgien als von einem Faust. Pfand gesprochen wurde. Die Folge war, daß Belgien in einer Note an Thoerring«rklär.'e, auf Grund dieser Erklärung könne den im Juli gestellten Fragen an die belgische Regierung keine Folge gegeben werden. Bei seinen weiteren Bemühungen, eine Klärung der Frage herbeizuführen, stieß G.af Thoe«üng in Berlin auf hef- tigen Widerspruch. Erst am 14. August veränderte sich die Sage, und Thoerring erbtest nunmehr Genehmigung zu einem Brief, in dem das belgische Programm*» folgender Weise ent» wickelt war:" Deutschland achte und erkgnnt den von der belgischen Re- gierung aufgestellten Grundsatz, daß die Souveränität Belgien» gesichert und aufrecht erhallen werden soll, an. Nach dcm Krieg werde Deutschland keinerlei Anspruch auf belgische» Gebiet erheben, weder in Europa noch in Afrika. Belgien werde seine vollständige politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit erhalten. Deutschland wünsche, daß ein« Lösung gefunden werde, di« die Wiederaufnahme der freundsckjastlicben Begehungen gestatte, wie sie vor dem Krieg bestanden hätten. In bezug auf das Faustpfand fei zu erklären, daß Deutschland lediglich ver- lange, daß Belgien für die Rückerstattung der deut» schen Kolonien eintrete. In der flämischen Frage wünsche die deutsch«. Regierung, daß sie so gelöst werde, wie sie den beteiligten Kreisen entspreche. Bei seiner Rückkehr nack München fand Thoerring einen Btief d?S damaligen Staatssekretärs v. Hintz« vor, in welchem dieser ihm vorjuürfe machte, daß er Erklärungen abgegeben habe, die weder mit den Absichten der deutschenAstegierung, noch mit Hintzes' eigenen Ausführungen über diesen Punkt übereinstimmten. Graf� Thoerring war über diese neuerlich« Aenderung sehr erstaunt. Am 21. September übermittelte fodan-, der belgische Gesandte dem Grasen Tlwerniiz eine Note, in der et hieß, die belgische Regie- rung habe indirekt« Nachricht erhalten, die sie über Deutschlands Absichten aufgeklärt hätten. Deutschland verlange eine Lösung der Sprachensrage, die mit der kaiserlichen Politik konform ginge. Da» hcißl eine Lösung, die ei Deutschland gestattet hätte durch «ufrollung der flämischen Frage sich in die innere Politik Belgien» einzumieten. Da» bedeutet, so hieß e» in der Note weiter eine Aufgabe de, E° u V e r ä ni t ä t, r e ch t e s im Innern Bel- gienS. Ferner wünsche Deutschland Amnestie für Büro« die den Plänen de» Feinde» gedient hätten, und werde darauf bestehen. das Sch.cksaal»elateni an di« t-hjung fe« rtn i i I iitn 1 4-1* Grund der Kenntnis de» Tnbnud und gcnou-n t!Xir?n cZ dieselben Edsrt.©d�etoemarsn umd Konsorten, iw ihren slkn�nießern wurden und sich von der revoluti» nären Welle in chce Aeniter und Würden tragen ließen.! ' als den, st« zur BaoeiSfübrung h. ran�-zie�-n. Aolonlalfeag« zu vlnden. SndNöS styl« frte»Ndniwmg über die Entschädigung für die Belgien angefügten Schäden. Dies« Ermittlungen könnten für eine ernst haste D�kusji«! teintä« falls als Unterlage dieucn. Nach diesem Wixorfolg sagte Herr v. Hinh« dem Grase? Thoerri. die belgisch- Note verpflichtet ihn. zu erklären, datz die durch Thocrring unternommenen Schrill« keinesfalls offiziellen Charakter trügen. Zur selben Zeit richtete die deutsche Negiertmg eine Be h e i m v c r i ü g u n g an die dsiltschÄi Zeitung-,,, wori:, sie ihnen die Ko m m e n t a r e vor- schrieb, die sie über diese V o rha nÄun g' vc r öf sc n I lichen dürsten. Dies« Verfügung verdient um so mehr Beachtung, alö sie am 2l. September 1918, also lurzo Zeit vor dem Zusammenbruch, erlassen worden ist. E- teisit in dieser Verfügung: «Tie Mission deS Grafen Thoerring darf nur als eine rein private betrachte! werden. Di« Presse kann berichten, dass Graf Thocrring der Ansicht war, daß es im Interesse Belgiens sei, wirklich Frieden zu schließen, denn, selbst wenn es unseren Feinden gelingen sollte, uns aus Belgien zu ver- drängen, was absolut u n m ü glich erscheint, so dürfte Bei- gien erneut zum Krieg veranlaßt werden. Ein scbneller Friede kann als int Interesse Belgiens betrachtet werden." Diese durch ntch durch verlegen« Erklärung ist bezeichnend für die Irreführung der deutschen Oeffentlichk.it, noch kurz vor dem Zusammenbruch dar deutschen Kr'egS'.x>!itik. Mit einor direkt pathologisch anmutenden StarrWpfigstrt hielt die deutsche Nogierung in der,- belgischen Frage an ihrer Fauschfand-Thesri« fest, obwohl sie wußte, daß der Zusammenbruch nahe war und ohne restlose Klärung der belgischen Frage sede Friedensmöglich- ke.it ausgeschlossen sei. Wie Herr v. Hinche in seiner von der «Frankfurter Zeitung" auszugsweise wiedergegebenen Denkschrift feststellte, hat er selbst gegen die Kriegsziele der Obcrsien Heeresleitung angekämpft und den Versuch gemacht, di« von der Schwerindustrie geforderte Annerion yon Brieg umd Lcntgwy zu verhindern und über die belgische Frage Klarheit zu schaffen. Heber diese Fragen wurde übrigens im Kronrat in Spaa am 14. August verhandelt, und«S ist bezeichnend, daß Graf Thoerring unmittelbar nach dem 14. August die Erlaubnis er- hielt, seine Erklärung über Veigien de tribetgiischen Gesandten zu übermittrlu. Um so erstaunlicher erscheint die poli tische Schtvew kung, die Herr v. Hin he kurze Zeit danach in der belgischen Frage vornahm, und die den Erfolg deS vom Grafen Thoetyirz unternommenen Schrittes verhinderte. Welche Kräfte hierbci am Werke waren, muß noch aufgeklärt werden. Man geht wohl aber mit der Annahme nicht fehl, daß cS dieselben Kräfte waren, die im Juni 1918 unter Führung de? Herrn Helfferich dav Pro- gramm der wirtschaftlichen Versklavung Belgiens unter di« Herr- schast des deutschen Kapital» durchgesetzt hatten. Diese Kräfte hielten im Verein mit der Obersten Heeresleitung krampfhaft an Belgien fest, das sie nicht nui�al» unerläßliches Wirtschaft- ficheS AuSbeutungSobfekt, sondern auch als Faustpscknd für die Zurückerlangung der deutschen Kolonien betrachteten�» So scheitert« an der Profitgier de» deutschen Kapitals und an dem unausrottbaren Ausdehnungsdrang der deutschen Mili- taristen und Imperialisten noch kurz vor dem Ausammenbruch auch dieser Versuch, zum Frieden zu gelangen. Zwar hatte sich durch die Situation in Oesterreich-llngarn und Bulgarien die militärische Lage schon so gestaltet, daß der schwärzeste Pessimi»- muS am Platze war. Trotzdem gingen die Militaristen, Diploms- ten und Parteiführer auf dem eingeschlagenen Wege immer wei- l«e. Bis dann das BrrhänigniS hereinbrach und daZ deutsche Voll in de» Abgrund stürzte. dern«nd dm Vsflanö in asten CSctteistcn ja stOcm. STTB llvo« lq Jdrm mein wwcrwcrt und Me rwvche Wetsfeh.-nrna,■ scdoch trotz ihrer Bemühungen die Revolufion ausbradi, da diesem Sinne zu arbcuen. Gern will ich Ihnen beweis: ~ � lj|-----— v«'■«inrf.m die t i g« Flugblätter and auch Bröschiicen answbnten Studium» d- ließen.! Alte« ZösstnmenrS. Dann beben sie nichts Wichtigeres zu tun gewußt._ Sinn der Revolution zu fälschen und die koplwli miche V yCJP----«-T,. � Aach die Pcbi'jUt kenne ich zur tv- � Iii#. U ity i v. i«Q.. D«r Erpresse?ezneinschaft mit dem Rurgertum wieder herzu- stellen. Es ist nur recht und billig, daß Herr Erzberger im'_ Sfärtet"'Bourncoifie ic<5t gJJett den Dank dafür MjfMkischer Seist bei öen EiNVohnernieM W'--. � �-«....... m�-.nbiina der% �vMmheik. dein Name ist„VonoNs". In dem Erlaß N o s k e s, der zur Gründung oer lerwebren aufforderte, wurde befohlen, daß sich i,, auch das wnne>W der National- kohlennoi«a» Sezlitlisismtig. Im„Berliner Tageblatt" bemüht sich seit einiger Zeit Ker Reichsschahminister a. D. G o t h e i n um den Nachweis, daß nur das Weiterbestehen der kapitalistischen Ausbeutung im Bergbau«ine Abwendimg der großen Kohlennot er- warten lasse. Er wendet sich deshalb als grundsätzlicher Anhänger der kapitalistischen Wirtschaflsweise auch gegen die Sozialisierung des Bergbaues, mußte sich aber deshalb kurz- ttch von Huä mit Neckst sagen lassen, daß er sich in dieser Trage„von einem Jndustriefendalen kaum unterscheide". Gegen diesen Vorwurf wendet sich Tothein in der Heutigen Morgenausgabe de?„Berliner Tageblatts"_ mit Arglunenten, die daran zweifeln lassen, ob ihm bei seinem Kechtsertigungsversuch noch der gute Glaube zugebilligt werden darf. Gothein schreibt: JJch möchte an Herrn Kollegen Hne die Frage richtem, ftb tt die Mitglieder der SoziaiisierungSkom Mission, die sich doch vorwiegend an�S MehrhertSs.ez-alisien und Unabhängigen zusammensetzt«, auch des JndustriefeudaliSmuS für ver. dächtig hält. Ihr Mehrheit», wi« ihr Mindevhe.tsvotnm spricht sich gegen den Staatsbetrieb im Steinkohlenbergbau aus. Do# gleiche hat kürzlich mit guten Gründen Karl KautSkh getan, der dach wahrhaftig Jndustricfeudaler ist." ES ist eine demagogische Polemik, es so dar- zulegen, als ob die SozialisierungSkoinmission, als sie sich gegen den Staatsbetrieb wandte sich gegen die So zi a l is i e r u n g erklärt habe. Jeder weiß, daß das Gegenteil richtig ist. Die Sozialisierung" kommission lehnt den Staatsbetrieb ab, weil er eine wirkliche Sozialisierung verhindert und hat an dessep Stelle sich einmütig für die Sozialisier ung des KohlenbcrgbaueZanS- gesprochen. Tasselbe hat Kautsky getan, der mit dem Gutachten der SozialisierungSkommission vollständig einver- standen ist. ES ist deshalb eine höchst unehrliche Polemik sich für die Feindschaft zur Sozialisierung ans die Soziall- ßerungskommission oder gar Kautsky zu berufen. Nicht nur der Seniorenkonvent, sondern� Plenum der Nationalversammlung Hai sich am Donnerstag mit dein Versuch' der Regierung befaßt versaminlung den Namen Reichstag zu dieser Form weiter tagen zu lassen. Vor Beratung des Gesetzentwurfs führte der Präsident Fsbren dach darüber das Folmwde ans: „Die Fassung der Einleitung der Vorkagen:„Der Reick-? log hat beschlossen", in Verbindung mit einem©dbreiben daS Reichspräsidenten an mich, Hai dem Aekb.stenanSschuß Vcrankassung ge- geben, die Frage zu prüfen, ob wir schon mit der Publikation der Verfassung ReichZtag geworden, oder j>5 wir nach tv e vor ver- sassunggebende deutsche Nationalversammlung sind? Ein» stimmig ist im Gegensatz zu der Regierung der AektefienauSschuß der M.inung, daß wir nach wie vor ver- fassunggebende deutsch« Nationälvcrsamm- lung sind und daß wir die Rechte und Pflichten haben, die die Verfassung dem Reichstag gibt, aber nicht den Namen. Nach Artikel 180 der Verfassung wird bis zum Zusammentritt des ersten Reichstages die Nationalversammlung als Reichttog an- g sehen, sie ist aber kein Reichstag, der erste Reichstag entsteht durch Neuwahlen. Ich stekke mcheim, sich mir an- zuschließen und ohne Iveitcre Debatten mit der Neu erung statt- zugeben, die Eingaben der Vorgänge entsprechend zu ändern." Seine Ausführungen fanden im Hause allgemeine Zu- stimmung. Die a m t l i 6) e Verlautbarung ist also, waL die Nationalversammlung anlaugt, von dieser a b g e l ejj n j worden. Damit hat also selbst die Nationalversammlung zum Ausdruck gebracht, daß die Regierung sich einen Nebergriss erlaubt hat. Der„Vorwärts" bringt heut« früh in saiueiu Parlamentsbericht die Ausführungen des Präsidenten, da aber bei diesem Blgtt die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut, so findet man in derselben Ausgabe einige Seiten vorher noch eine unentwegte Verteidigung des Vetnigs- Versuchs der Regierung. Bei dieser Gelegenheit leistet sich das Blatt einen neuen Geniestreich, in dem es zu der An- Gelegenheit das Folgende bemerkt: Der„VorwävtS" hat dazu das Nötige im letzten Abendblatt gesagt. Die„Freiheit" hat diese Notiz nicht gefunden. Sie behauptet daher, der„Vorwärts" schweige, scheine also mit dem„Betvug, der am deutschen Volke verübt werden soll, einvcr- standen zu sein". Die„Freiheit" schimpft gern auf den„Vor- wärt»", aber sie l i e st ihn nur recht mangelhaft. Wir haben in der Tat In unserm Abendblatt vom Donnerstag nichts dazu gesagt, was der„Vorwärts" am Donnerstag. abend über den Betrugsversuch der Regicnlng ausgeführt hat. Da wir nicht mit den Tugen- den der„Vorwärts"-Redakteure ausgestattet sind, so war eS uns am Donnerstag mittag, als wir unsere Abendausgabe fertig stellten, wirklich noch unmöglich, zu wissen, was wir erst ani Abend aus dem„VorlvärtS" erfahren würden. Ob die Geiftesgaben der„Vorwärts"redaktion wohl ausreiche�, um diesen Umstand zu begreifen? wohncrwehren jeder parteipolitischen Tendenz fernzuhalten hätten haben diese Anfsordernng nie ernst genommen und 1 fang an darauf hingewiesen, daß die Einwohnerwehr? ..... fcr„, des Buißf Reboif bei# ...... Sammelpunkt für alle reaktionären Elemente geben und sie in tumS sind, die sich die Aufgabe gestellt haben, die • dem Beginn der tion zu erdrosseln und die kapitalistische Herrschaft zu oe, Ganz offen wird heute bei den Einwohnerwc? ----. u A# Pro p.� ak wird heute bei den M semiti sche und alldeutsche Wem diese Tendenzen mißsallen. Tür gesetzt. Als Beweis A b s ch i e d S b e f e h l dienen, den..., ----'----- Einwohne gen. an g a nd a getrieben. 'der Stuhl bor die folgender sr** der's. Kompagnie der Schöneberger wehr bei seinem Scheiden hinterlassen hat: Mit dem beutiaen Tm.ze lege ich"'—l■ 2. Kompagn ÄWO» K d-r i heutigen Ta-.ze lege ich mein nmr u.- —« nieder und trete au» der Eiinvshnertvchr' Die Gründe, die mich zu diesem mich sehr schnurzch� antisemitischen, Entschluß zwingen, sind in der. Hetze und den Intrigen, die ein Herr Dr. Getz gegen s-eniert und der denen mich der LataillonSfiihrer Weise in Schutz nimmt, zu suchen Für einen populären Ko 3% xe .mvagnteführ«»� U—- 1 e' U■hM-rfW mit seiner Kompagnie auf freundschaftlichem, kamerad'--� steht, ist in der Schllneberger Einwohnerwehr, zurnr./ Fuß er Jude Wik ist, kein Platz. Es geht also bei der Einwohnerwehr genau io Tg, bei der Reichswehr. Monarchistische Verschwörer u"?' deutsrhs Hetzer genießen vollste VKvcgungsfreibeit.» dige Leute mit republikanischer Gesinnung werden 1#� ober hinausgÄvorsen. Die Leaküovshezrschafl In Die Liste der Minister zeigt, daß die Reg�kU��gp «crzogs Josef rücksichtslos die Interessen deS M "-»�rriAIIkr tä* Erzherzogs Josef besitzes und deS Kapitals wahrnehmen, völkerung dagegen in das alte Ssa die Die ZZsxrsMheßs in Ser Zelchswehr. Lettow-Borbecks Auskiärungsapostel als Erpresser. will. Kennzeichnend für diese neue Regierung Iii � t M Baron E i e g m u n d P e r r e�n� Ackerbauminister Letter Verbandes i•••—.-... VolkswohlfahrtSniinister« i e,»„.yu..-- klerikalen Kreisen. Tie Reaktion will also in Ungarn Triumph auskostyn. Aber sie dürste ihre Rechnung � � hiß V Aä* Triumph a-uötoutzn.%wcr ue uut|;c Ww-,.,., Proletariat aufgestellt haben, das jetzt zwar durch f»« nette der Rumänen und die Hungerblockade der Emc» � dergerungen worden ist, aber als Träger der ProdUln wiÄer Geltung verschassen wird. Die Vcrichle der Cutenfe-Genttal�, H.N. Hang, Iß- Ter Oberste alliierte Rat hat R« Berichte der der Entente-Generale au» Budapest erhalten und Soweit neue Instruktionen für di« Koinmission � � �ii) »waren, wurden sie bereit» durch den Obersten Rat tK' n?Qren, roucocn(ic ucicmr vv-«*— nach Budapest abgesandt. Di« rumänische Delegation Wortlaut der rumänischen 0 n**« --—---------------------------- M_________ JPP..._ Der Reichswehr minister RoSke hat jede parteipolitische Darin erklärt die rumänische Regierunstz daß d:e ipW -lSltanon in den Kasernen verboten. Ilm die Durchfüh- di« die Rumänen auf madjarischein Gebiet vorgenoM!' �i*. rung dieses Verbotes kann er sich imitirtich nickst kümmern/nur von geringem Umfang gewesen sind. Die rumämi� �ll' Wweit es di« Poll tisch« Agitation der Reaktionäre betrifft, rung sei bereit, sämtliche militärischen Maßnahmen West er mitsamt seinen monarchistischen Lieblingsossizieren kommener Uebereinstimmung mit den militärisch:" t pai � mit oer Bcfajiwfitng der„Spartakisten" genug zu tun l>at. in Budapest vorzunehmen. Der Oberste alliierte Ra sie >?n Zwilchen Haufen sich die Fälle, Wo die Reichswehr Brut- Kommission der Entenle-Geilerole in Budapest*�0, V/, zu � öero_ Der uppig wuchernden Pogromhetze wird. Rament- hebe, dem rumänischen Heer Ae»� l'ckl Im Grenzschutz Ost ist es in dieser Bezisliung arg 6c WW" dm Verd'evsle seine Aus dem Bericht über die gestrige Sitzung der Natio- nalversammlung werdet? unsere Leier bereits erfahren haben, daß Herr Erzberger ausdrücklich festgestellt hat welch« Verdienste sich Herr Ebert um die Erhaltung der kapitalistischen Ordnung erworben hat. Es ist notwendig diese Feststellung der Mit- und Nachwelt noch besonders zu überliefern. Herr Er�cherger also hat folgendes ausgeführt: E» muh einmal darauf hinzewiesen werden, welche«roKx Mühe sich» v. m e n t l i ch de r jetzige Reichspräsident gegebeu hat, um den Ausbruch der Revolution zp »erhüten.(Lebh. HBrtl Ht-rt! bei den N. Soz.) Die Ausführungen des Herrn Er.zöerger bewürfen noch Zier Ergänzung. Nicht nur Herr Ebert, sonden auch alle seine Gesinnungsgenossen, die Scheidemann, NoSkc und wie ''— axor„.4„T;fi;fjr,—--„rir. hai�on Hoden sich noch die eechk�sozielrstisch«n Führer all- heißen, haben sich nach ptagsten.hTiuüot. icn Ausbruch t>»r Revolution au verhin- .........—.........>..... es in dieser Vezispung arg stellt, aber auch in anderen Garnisonen wird von Offizieren und Unteroffizieren der heldische Geist der Judenhetze ge- weckt und'gefährdet. Daß diese Propaganda mit Wissen. ja, auf Veranlassung der höchsten Kommandostellen geschieht. beweist der folgende Fall aus dem Reiche des Afrikahelden Lettow-Vorbeck. Diese Mtzterlungen, die wir dem„Berliner Tageblatt" entnehmen, gehen auf Informationen der ,, Allgemeinen Zeitung des Judentums" zurück. Der ehemalige Eisenbahningenienr Josef Knauer, früher HauptgeschäftSfnhrerdcsontisemiti- scheu deutschen Volks bundes, einer der bekanntesten Judenhetzer, wurde wegen antisemitischer Treibereien zuerst anS der Reichswehr entfernt, dann aber lvurde ihm von der Brigade Lettow-Vorbeck die Lei- tnng des politischen Anfklatzungsdienstes kmi einem großen Teile dieser Brigade übertragen. Wie dieser Bursche die Soldaten aufklärte, kann inan sich vor- stellen. Erst ein Erpressungsprozeß kompromittierte diesen Knau er so sehr, daß man ihn nickst mehr behauen konnte. Welchem Menschen aber die politische Aufklärung von den Kommandostellen ü'he'stragen wird, zeigt der folgende Brief Knauers an den Verein zur Abwehr des Anti- semirismuS: „Wenn Si« mir eine sofortige pekuniäre Hilfe] von etwa s kl n fta u s e n d Mark, wenn meakich schon heute, spätesten» aber morgen, Mittwoch, den 12. d. M.. zuteil werden lassen, sa verpflichte ich mich, mit allen m inen K.äften, und gestützt auf meinen ungeheuren Einfluß auf die ae- samt« Bewegung in ganz Deutschland und über sein« Grenzen hinau», geg n die gehässigen und fanatt- sche» Strömungen zu arbesten, um Pogrome und Gewalttätig- leiten zu verhindern u-nd mir eine nationale Richtung zu ver- folgen, damit aus dieser Bast» Deutschland eS möglich gemacht werde, in den Völkerbund eintreten zu können. Da ich kein Fanatiker bin und Gchäfsigkeideu sowie Pogrome ver- meiden will, hat man mich beisest-Ziidrücken versucht; daher bitre ich Sie, da ich für diesen dringenden Zweck aller Geldmittel beraubt dia� mir umgehend solche zur Verfügung zu stellen; gern keinerlei Befugnisse Hobe, dem rumänischen v"•-■ testen, da der Rat diese Macht für sich behalten bätte. �Zt-" rüle dürfen zwar die ihnen von Erzherzog Jostf f Mitteilungen enßzegennehmen, doch bedeutet die» wast' - l,t Ä&Ä™ WM-» d'- f Bevor das.11| cj durch eine Volksabstimmung Sobald die vorzunehmenden Wahlen die_ Uiigorn festgelegt haben, iriet der Oberste alliierte endgültige Entscheidung treffen Ein Prokest-Her Tschikcho-Ssoivaken., Die tschecho-flowakische Abordnung hat ��echen . ütrutefinote aeatn die llebernahme der ZW" eine Protestnote gegen die_ unter Erzherzog Josef überreicht. rung Ae ischechjsche ZWoldemgkfakie Zikm onglirifchen Stsalssllk'� „P r-l v o Lid u", das Organ der tsch-�ck�. ZoZ $ demokmten. schreibt zur Gegenrevolution in llng��st« � „Welche Komödie winde hier mit der Jdi« der- 1' spielt Unter dcm Schutz« der rumänischen Bajon-tt'«„nd di« Vertreter de» Erzherzogs Josef in den Wiwster- pel!'' hafteten die sozialistische Regierung. In«mein Tclegs', yrt L beten sie dann der Welt: Da» Ministerium wurde aw.�{ ttr 1| rückz'.ttriclen, weil e S NichidieganzeRatio".��. nicht imstande ist, Ordnung t* rirckz und h-"�< ### .'.'.WiViUi;. »er I d«r ir K» IS'. tin •fii i» f Sit i«' dtt | li» lO' zitd -öü- cv tet II S-' iv isct d- ch-s JtS» 0 F S *,,«n etnem%*&* In den»trafen«ndapest» �dergeschossen wurden.' „Rovnost", die Zeitung der radikalen tscheikii'chen Mallsten"..... 1 f%ct Crw-r....... n•»-*-*» v« w �. v»» w•>»|»»/»••* i waljrenS, schreibt über Die Person des alz Heer. >»>»>,- T? w/>.—_ H «tmcc, «!S Geschicke Josef, einer der cher in den ersten österreichisch-ungarischen Mnvig gegen die soziLldeknokrakischen Lehrer. Am 4. August fand in Koniftsbcrg ein«� Versammlung sozial» demotratischer Lehrer statt, um Stellung zu nehmen, ob sie dem Verband sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Deutschland» und Deu'tschöslerrcichs oder der Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Lehrer der S. P. D. beitreten sollten. Trotz» dem der Vorsitzende unter anderem erklärt hatte, die NegVrung werde solche Leute, die für den Verband und gegen die Arbeits %%:%%%& äsä•-- ei 5n irgendeiner Monarchie schlagen lasse. n Arbeitern Rache nimmt. cn mein schi»erstes Be- ltehen auf einiom Standpunkt, der aufbauenden. Ausgaben der Sozialdemokratie von heute nicht pajjt. Ich will mich erst da ton überzeugen, bb die von ihnen ichauptrte Drangsalierung sozialdemokratischer Lehrer wirklich stattfindet" nsw Die einzig r cktige Antwort auf diesen Briet werden ihm die sozialdemokratischen Lehrer durch ihren Anschluß an den Verband e.teib n. Anschrift der Vorsitzenden Nhdahl, Neukölln. Weichselstrahe 39(S P. D.s. Goh, Berlin W. Steglitzer Strohe 41(lj. S P.). 9n ««o!»-"".�rsammlung der "Ol Ulis fefstcn B(.& t sch e ch i s ch e n Prag wurde eine sozial. R e sol u. "»n Partei in >°i,Ijch z>''x ch« angenommen, in der es Heist!:.Die revubli. itsstfn ttch'.'.!.ra,l,t*8 Staats» und klegierungSform entspricht der fasfc!.fn,,>chch t«yno � überwältigenden Mehrheit de» Volke»> � t! i t* sozialistischen Proletariat». Der t sch e cho. ��likhrchsch iaat wird unter allen Umständen eine Re- M, der r: �nb ontschlosfen, jeden reaktionären Ver» '"'terz'ch';'�nbentng der EtaatSform beabsichtigen sollte, ' �grtstcrten �ustinimung der Bevölkerung angenom» t?. �"ch!U zerschmettern. Wir bedauern eJ. dah in Ungarn Uu; �.ch��vluiionHre Umsturz-unter dem Schutz? der rumäni- tiir sch'ch"'-b unter Teilnahme von Gntente-Würdenträgern li OMR. «e v,„, Da» sozialdemokratische tschechische Volk warnt �ied.'�örtlichen Politiker de».Viervcrbande» vor der iböburg- Monarchie in Die zx Der%moi in Unprn. am,'" OrttTV.. -K„ s, I ktuchch die sich Rachekorp» nennen. $'£,''4 die'hre Fahne ist schwarz und V>(I> m>dcn �wandten rä'chen. la'e unter der Proletarierdiktatur zu & ßf tfP 5 Je< chlt" da, ö->� tiic ii stä Sic tragen eine Lahne ist schwarz und sie wollen cmgeh n, VJ"'ano{en rächen, Ore unter der Proletarierdiktatur z> chiann:. rr'ch1}1"2'1 sind. Tie Blnsroche wird osfen a!» Ne.ht an- 'w. f0m' ivssen e» acher diese sauberen Herren nicht bewen- Ol f!t. liuter b»m Varl"and der persönlichen lliackio vern'ch. «cw,'e Weise ihre derhahtelsten politischen Gegner, die ?.�Üdet zchch' AvA Un.erofsiziersbätaitlone werben e-chch'"ut solche Holden hoben Zutritt zu dieser vsrläß» � hfi«.l'�arde der Bourgeoisie, die im Kriege für» Vaterland. »..'�orch-'s. wenigsten? einmal die goldene Tapferkeit» .chf%nfi„vvn®en dnben. Sie werden slzstematisch durch öfsent- m"."uti1 und durch die Presse auf die Arveiterschaft ge» ''dr einmal'm Arbeiterrat und sonlkwo als Vertreter „3(ft W* {P }ftf' gX* S .'5 iXS!" ist*: ni"' et* i* (li«' V ! N-nrr,:r'öcr einmal m Arkeiterrat und sonstwo als Vertreter Dm"""dfe# aufgetreten war, ist nun in Ungarn vogclfrei- ."''stt, D'�stonen die Studenten. Die nationalen Bur'chen» .1 � �!.DCXki Tri* t i\«.—«*.—».Ti ccy �! c«— !rj'«0 de« f�'Se�n."e6t, ;?r!,?bn für die ganze Kult'-inwel! erniedrig.' Habel'. !>?-«n 4)..,!r")2n, bei der Kriegshetze in erster Reihe gestanden tz.'«e vfiidcn da? Glut der vielen tausende,, im Welt Vere'ikclksc ZLsikWord eines mche'veöevlk'cheu Miegsgexichks. Au« Oberschlesien wird uns geschrieben: Unter dem Verdachte, im Juni 191g im Kreise Kasel den Gastwirt Lanila in seiner Wohnung überfallen, verletzt und be- raubt zu haben, wurden vom auherordenLichen Krieg». ge r i ch-t Sia i ibor di« drei jugendlichen Arbeiter Olesch, ! Bona sch und Bromborz au» dem oberschlesischen Jndustrieüezi�k zu 12. bzw. 10 Jahre« Zuchthaus verurteilt. Alle drei waren nicht vorbestraft. Da«S kein NcchtSmittel gegen Urteile eins? austerordcnllick>cn Kriegsgericht» gibt, wäre«S bei diesem ZuchthauS-Urteit geblieben, wenn e» nicht einem Rechtsanwalt gelungen wäre, in zwei inzwischen nach dem großen Verbrecher- kämpf zwischen einom Bataillon und der Hasok-Räuberbande verhafteten.Hajokisten' die eigentlichen Täter zu ermitteln, die auch'bereit?«in Geständnis abgelegt haben. Drei weitere Täter sind noch nicht gefaßt. So ist e» nur einem Glückkzufalle zu danken, daß diese» Zuchthausfehlurteil de« außerordentlichen Kriegsgericht» zu schänden wurde. Der Fall zeigt aber deutlich, welch ein Unglück diese Gericht» für da» deutsche Justizwcsen bedeuten. Im übrigen hat gerade erst die Allmacht des Militär» das Banden» welen in Oberschlesicn so recht üppig-gedeihen und groß werden lassen. ße ist alles da! Zu«wer Zeit, wo e? dar minderbenuttellten Bevslkmmg vollkommen unmmöglich ist, sich zu erschwinglichen P reißen brauchbare Bekletdungsstückc zu beschassen, liefert die Heeresvcrwaklung der Leibgardd der baltischen Barone ausgezeichnete Sachen. So sind allein au» Königsberg verschickt worden: 80 000 neue Anzüge, 18 000 neue Mäntel, 80000 neue Drillichanzüg«, 80 000 Paar Stiesel. Die Kriegsteilnehmer aber läßt die Heeresverwaltung msnatc. lang auf die Eutlgfsungkanzüge warten, um sie dann endlich mit Lumpen oder einer lächerlich geringen Geldentschädigung ahzu« find««.__ Ans aller Well. Alldeutsche Verhetzung. Aus Saarbrücken wird uns geschrieben: In einer der letzten Nummer der»Woche" fand sich ein iottfe, auf welchem die feierliche Rückkehr eines'�putschen Kriegs« ggf an ernten in den Familienkreis abgebildet-ist. und in dessen erläuterirden Text erklärt wird, die Franzosen hätten die öfsent« liche Begrüßung der nach Saarbrücken heimkehrenden Gefangenen verboten. Dies« Abbildung ist ein handgreiflicher Schwindel dieser Wochenschrift des alldeutschen Scherlschen Verlages. Denn bisher ist noch nicht ein einziger Gefangener aus Frantreich nach Saarbrücken zurückgekehrt und konnte es den Franzosen mithin gar nicht einfallen, die öffentlich« Be» grüßung der heimkehrenden Gefangenen zu verbieten. In Wirk» lichkeit stellt da? Bild einen Saarbrückener Schulmeister dar, der seinerzeit, als er au? dem Felde heimkehrte, sich während der Begrüßungsszene pbotograpbiercn liest. In dieser empörenden Weise wird die Erregung der Ange» hörigen der Kriegsgefangenen aus Sensationsgier gesteigert. %m»er Partei. _ Trohe Fortschritte im Äwsfc OsthÄvellant». In diesem alten Kveis« Karl Liebkneck?'? hat unsere Partei in den letzten Monaten weiter außergewöhnliche Fortschritte gemacht. Betrug die M'g.'i«der»achl am 1. Apnil bereit» 2800. so ist sie in noch nicht pwnz drei Monaien bereit» auf über 4000 atrgeweichseii. Den größten Gewinn errang rmsene Partei hier. wie fast überall im deutschen Reiche durch Uebertvist der recht»« sozialistischen Arbeiter. Ein neitci SplHeltrlck. Der Sekretär unsere» Bremer Parteübuneau» überraschte zwei Personen, die durch Zertümmern einer Fensterscheibe und unter Anwendung von Nachschlüsseln in da» Sekretariat einge» dru ugcn waren. Sie hatten sich eine Aitychl Mitgliedsbücher angec-ignet und Eintr-itiskarien zu einem aber bereit» stattgestüb.-nen Vortrag BeerfekdeS. Sollte man auf dies« Meise in den Besitz der für gewisse Kreise so wertvollen Parteibücher gelangen woll.it.so diirfte allen ll. S. P.-Sckreiäven größte Vor» sicki-t beim Ver?? sten der Parteibücher ctriztvtaten sein. Die Dürschcheu wnrde» tz?r Polizei übergeben. Sewerkschaftkiches. die das Wort Wisieusch-rft zi ei'. er l''I s s-».�� im W Pogromen auf. Sie such«! sich zu: streu !» L' wreilungen die Mensa au», eine öffentlich» Speis. «S'andssuMücdig." In der pwußi'chrn Landeiversammlimg hatte sich Genosse Wey! al» Spreser der Fraktion gegen jede besondere Ehren» gerichttbarkeit mit StraifroiheitS- und Strafmilderung«- ' rvr'chriften für bestimmte Berufe und Stände autgefprochen, die ' lediglich ein Ausfluß vorrevolutionärer Stande»» und Bernfsvor» rechte ist. Es dürfe nur noch die allgemeine reine Menschen- lehre gelten und Verstöße gegen diese müßten gleichmäßig be- handelt werden. Diese für jeden wahrhaft anständigen Menschen LshnkaiP'ZnöSgung dcr ßamMoA&cff#. Eine itberfüllte Versammlung der Haudelsarbeiter an? deck hKaus» und Warenhäusern, Spezial. und Detailgeschästen»Gro.. Berlins beschloß einstimmig, den mit dem Arbeitgeber-Verbande im Einzelhandel and dem Deutschen T ra i iHpo rianoci ter-Verba n d?. BeztrkSvarlvaltiing Groß-Bcrlin, vereinbarten Lohntarif zu lün« digen. Pollmeicr unterbreitete der Versammlung im Auftrage der Lohnkommission folgende Forderungen: Für jugendliche Arbeiter im Alter von 14— 10 Jahren>45 M., von 16— 18 Jahren 60 M., von 18—20 Jahren 80 M.; für Erwachsene (übet 20 Jahre alt« männliche Arbeiter 100 M., nach einem halben Jahre 120 M.; für Weibliche, Jugendliche»ijtz, Erwachsene betragen die Wochenlöhne 10 Prozent weniger. Für besonder? schwere und! e b e n» g e f ä h r l i ch e Arbeiten werden zu den Wochenicköhnen 25 Prozent Aufschlag gezahlt. Die Bersammlung ging über diese Sätze hinaus uno beschloß, nach halbjähriger Tätigkeit 120 M. pro Woche zu fordern; ferner wurde zum Aukdruck gebracht, dem Arbeitgsber-Verbande im Einzelhandel niitznteilen, daß di» Verhandlungen gemeinsam mit dem Arbeitgeber-'Berbande im EngroShandel zu führen sind. .* lATH* y- Z'��esitzcrnTeB nur zu durchsichtig. neue egicrung stöchc'i- Aber d:: PNicht!n�wc? Arztes und eines H-�gSkommi» für . 1� ��te Nachrichten au» dem Ungarn des weißen Terror»!..... % k,C�:.r �vn den bürgerlichen Blättern sckiöiigefäröt werden, %#af'ntwer deutlicher die Kunde durch, eine beispiellose polltischen Gegner, auf alle Kommunisten ha! SkZf«U, tin herrscht heute die uackte Diktatur der v � Nackt und bloß, weil sie trunken durch istreck &:>'vi.''«otw'nbig findet, sich schamhaft in Phnasen zu klci :'it Kapitalisten in allen andern Ländern zu tun "isez � A r d-g v-MAmW Aissischllk. svwoh/�'"nlwachtineis.'er Thamschick, der bekanntlich seiner- *»1»« cv..Ä:x«r,�»»..r />*•»fSRt»«* Hr-Ti ki, K KDW.WSZ -'- Plötzlich eischwn«'» hr�.wfort' .».ii Thamschick wollte dann wG>-uann« macht"', stz-b i �ckiwortete, bastelte Thamichckt a>.. n-c.- tih»< dann:«■'*-'' I h* sich bin der K riininatwachtme ister Thamschick ' rV ,' u"d Derenbach getötet. Euch Hunde kriege ich lejing5. tvg Thamschick seinen Revolver und legte auf - jtf an' Nur dem Dazmisck>«nlreten de? Wacht» k'j.: �-'ndr.V" danken, daß»hamscheck nicht zum driften Mal toi,,(.,erJch0&- Der Wachthabende forderte ihn auf, ' brir/, � verlassen, sonst würde er den Fall zur '!■ n für r�"' �"auf entfernte sich Thamschick Er ist in» ': � Cln# O. r.....» m•. I m~ übrigen» zum «orden und wird c>ffi,ier. c» in der «etDienite litt, i'en qj �'ordert«.urccn uiw w>r° r,'".'s" » b,.n> duhttk sicher noch zum Leutnant bringen, sofern 1 6ttnv ,tlitdtc die Sielegenheil bietet, mit dem Revolver �.FUichlljerstich* zu»ereitel». ltmg, ob sie nun von einem Arzte oder einem»HcringSkommI»'' ausgeübt wirb, entweder anständig oder unanständig ist. Er scheint in dem Worte Hering» komm!» daS Schulbeispiel für Un- ansländigkcit zu sehen. Wir raten ihm, den Mund etwas woniger voll zu nehmen, denn e» gibt kaum einen..HeringSkommi»'', der an Anständigkeit ncch hinter Herrn Schlvalbe zurückbleiben kann Wiederenfnahme des verfehrs m-l Vosea. Wie die Eronbahndiroki ion Breslau mitteilt, ist der Per- sonen« und Gcpäckverkehr mt den von den Polen besetzten Dei- Ten der Provinz Posen über die Grenzstation Kempen tzPosen), 'ltenschcn und Hohensalza bereits wieder aufgenommen worden. Zur Einreise ist die Genehmigung de» für den Wohnsitz de« Rei- senden zuständigen Gen-evalkommandos und die Einreise erlaub» ni» de? Generalkonsulat» der polnischen Republik in Berlin no''- wendig. Gleichzeitig wird bekannt g.'gel'en, daß auch eilige schrie» den« Briefsendungen jeder Art auf Gefahr de» Absender» zur Be- Förderung in die besetzten Gebietsteile Posen» angenommen werden. Eü-bLrgemng poln scher ZuSeu. An zuständiger Stelle erfahren Ire„P. P. N.": Der preußische Minister de» Innern gibt in einem Erlaß a« die RegicriinzZ- Präsidenten bekannt, daß im Gegensatz zu der bisher geübten Praxi» Einbürgerungsanträge von aus Polen und Galizien stammenden Juden regelmäßig stattzugeben ist, wenn sie in persönlicher Beziehung cinwandsroi sind, bereits seit längerer Zeit in Preußen ansässig sind und«ine au». k ö m m l i ch e Lebensstellung gefunden haben. Früher wurden grundsätzlich jüdische Polen erster Generation von der Ein- bürgerunz ausgeschlossen. Veihehaltnng der LebeaSmittel-Rationlerung in England. Der eiigliiche LebeiiSmitleldiktawe Robert» erklärte luiw sein .Economist', daß e» großer Anstrengung bedürfe, um. zu vorhin» der«, daß im kommenden Winter die LetenStiiiltelvreis« über die de« vergangenen Winter» stiegen Die ZwongSwirischaft würde deshalb sogar noch ausgedehnt werden und sich auf Brot. Fieitzch, Speck, Milch, Butter, Margarme, Zucker. Irschs Ei« usw.«r- strecken. 1 Eine Sympathlteknndaebiing für die streikenden Bankbeamten wurde gestern abend von der A r b e i t S g e m e i n sch a f t freier Angesielltenverbände veranstaltet. In An. Wesenheit von annähernd 4000 Personen wurde von den Ver- tretern von etwa 20 der der Arbeitsgemeinschaft angeschlossenen BernsSorganisationen erklärt, daß sie, wenn etwa die Bank- beamteck ihren Beistand anrufen sollten, geschlossen dieser Auf» forderung Folg« leisten würden, um den wirtschasüichcn Kampf, in dem gleiche Interessen aller Angestellten auf dem Spiel-: ständen, gemeinsam durchzufechten. Gleichzeitig wurde von fast allen Rednern betont, daß man jeden Bersuch, diesen Wirtschast- tichen Kampf auf parteipoiitische« Gebiet zu ziehen, energisch ab. weifen werde. Eine entsprechende Entschließung wurde an» genommen. j Die Angestellten der Deutschen Bank nahmen gestern in einer sehr zahlreich besuchten Versammlung im großen Saa? der Börse zu dem Angebot der Banklcitung Stellung. Gegen k>0 Stimme» wurde eine Resolution angenommen, die da» Angebot der Banklcit'ing als zu gering-bezeichnet und den Ausschuß beauftragt, mit' der Direktion weitere Verhandlungen sofort aufzunehmen. Erklärung. Im vollen Verständnis der Notlage aller-Krieg?- beschädigten der Spandauer Heeresbetriebe wurde durch die Ver» trauensleute in der heutigen Sitzung beschlossen, mit allen ihnen zu Gebote slehe-nden Mittein für die Durchsetzimg unserer For« derungen zu fampsen. Wir fordern alle Genossen arnf. sich am Montag, den 18. d. M-, nachmittag« 8 Uhr, zu einer Betriebsversammlung, die in der Aula de? Städlischen Lyzeum», Weinmeisterstraße 10/17 statt- findet, einzufinden und dort über die Forderuirgen, die wir er» heben wollen, Rücksprache zu nehmen. Die Vertrauensleute der Spandauer HcereSbe triebe. Wogen den Ttindlkalismu». Auch der Genosse Otto Horn. der in der Diskussion in der Charlottenburger Eiseubahuervor- sammlung gesprochm hat, will sich nicht für den SyndikaliSmu«, sondern kür die B.IricbSorgauisation ausgesprccheii haben. Oi: bestechenden Gewerk'chasten halte er riicht für sähig. den Räte- y danken zu vcrwinklichrn. Horn bestreitet aber nicht, zum blii»- tritt au» diesen Verbänden- aufgefordert zu haben. In dieser Beziehung unterscheidet er sich also nicht von den Shndikalisten. Diese A nStrittkpropaganda können wir aber ncht billigen, sondern treten ihr emse schärfste entgegen, da damit der Archeiterbeweguno nicht gedient ist. Die Opposition hat da» blecht und die Pflicht, die Taktik der Gewerkschaften inncrhii'b der Organisationen nach ihren Bcflchtßpunkten zu bestimmen. Gelingt ihr da» nicht Inner» bald der Organisation, bann von außen her schon lange nicht. Dies« Erfahrungen sind zu altz um neue Ex-peiment« zu a=- stalten." Die Lichtenberger Gemeindearbelter haben durch einen kürzeren Streit die 9! Abte ihre» Betriebsrates ararn dle R.-. siblüsse dc» Magistrat«, durch welche der Betriebsrat in feiner Tätigkeit behindert wurde, erfolgtaich detteidiat. Die teaeii». ÄroA-Serlin. Wür," DK Vtsliw�ng t? gefchr leben:.In Ar. 401 des.Vsr-eärts" wendet sich Herrn. lagu.ig für das darauffolgende Steuerjahr, die beide gemäst § 0 Ziffer 2 des Einkommcnstcnergcsctzes nach dem mutmast. lichen JahreSertrag im Stcuerjahre zu erfolgen haben, die derzeitig wesentlich erhöhten Gehälter, Löhne usw. der Ve- rechnung de" steuerpflichtigen Einkommens zugrunde gelegt werden. ES wird nicht verkannt, dast diese Folge der gesetz- liehen Bestimmungen für die Kriegsteilnehmer Härten mit sich bringen kann, zumal, wenn die Veranlagung für den Rest des Vorjahres mit der für das laufende Steuerjahr zeitlich nahe zusammenfällt. S«Fcit die Umstände des� Einzelfalles dies irgend gcreelstfertigt erscheinen lassen, müssen daher die VeraulagungSdchörden darauf bedacht sein, durch eine möglichst entgegenkommende Handhabung der Vor- schriftcn de? 5 20 de» Einkommen stcuergesebeS eine an- gemessene Milderung etwaiger Härte» herbeizuführen. Außerdem ist in derartigen Fällen, sowie auch sonst, wenn infolge verspäteten SlbschknsseS der Veranlagung und der dadurch verursachten gleichzeitigen Fälligkoit- mehrerer VierteljahrSraten im Einzelfall« eine unbillige Härte ent- Aehsn würde, den Steuerpflichtigen hinsickstl'ch der Zay- ImigSweise der Steuern durch Bewilligung von Stundung und Teilzahlungen jede zulässige Erleichterung zu gewähren." Wir raten allen KriegSteilnellinern, bei ihren Beschwerden über die Veranlagung ans diese Erklärung Bezug z» nehmen und eine Hcrabmindernng der Steuersätze ans Grund des{j 20 des Einkommensteuergesetzes zu beantrage». Ein Dementi. Durch W.>kfss Bureau wird mitgeteilt: Nach den Berichten verschiedener Berliner Aeitungcn wurde in der Vollerrsammiung der kommnnalen flrbeilmüte in Berlin am 12. Anaust rem einem ZNedner erklärt, das-, StcichIevnährumgSmiitistcr Schmidt«ii«?n Erlast herauszegeiieu T;nOe, reich welchem Staatsbetriebe lein-e Auskunft über ge schleichhandelte Ware zu geben brauchten. Ein derartiger Erlast ist vom RekHernäh- runa« minister Schmidt nicht herauSargeben worden. Die von dem betreffenden Redner abgegebene Darstellung entbehrt darum auch jeder Begründung. -Niger gcge», die Kundgebung des kommunalen AuSfchufscS de? VollzugSratrS Brost-BcrlinS und verteidigt die Siustellung von Gewerkschaftlern als HilfSkriminalbeamle zur Bckäm.sung de-? Schleichhandels im Tie»sie des LanideSpolizeiomte». Tic' Dar legungeu Hcrm. Wägers geizen, dast er da?, worum es sich hau- dclt, nicht begriffen hat. In den Verhai.dlungen, die in dieser Sache mit den zu-jrändigrn Behörden geführt worden sind, kam klar, zum klusdruck, dast d.r Kampf des LandeSpolizeiamIeS »egen den- Tchlensthandel e'nc ziemlich aussichtslose Sache sei, In den Ncfprechnngrn erklärte Herr Staal'anwalt Falk, dast des LandeSpoli/eiamt den Staatsbetrieb.. und Beixc.en un machtlos gegenüberstände und zwar trägt daran Schuld die Ver- fugung der Regierung, imiorii der Src.alSoetried die Auskunfl über im Schleichhandel erivvrbene Waren verweigern. kann. Da. durch werden manche Behörden geradezu zum Schleichhandel au- gereizt. So waren vor einigen Togen Mitglieder des ioanunu»- ien AitsichusieS des Voll-unZraies in Verbindung mit dem OebenSmittelverband Grost-Berlin auf Grund einer eingsgange- neu Anzeige in der Lage, im preuZip-, n Futanz.:.!! neriutu GBO PfuiD Schmalz zu beschlagnahmen. DaS lvar nicht so ein. fach denn der Beamte de» FinanMinistöriumS. der das Dwmalz nuter seiner Obhut halte, wehrte sich mit Händen und Küste» gegen die Beschlagnahme. DaS ist nur ein Beispiel dafür, wie der Schleichhandel selbst durch StaalSbehörden gefördert wird .Di: Weigerung des Bcllzngd-�teS, dem?ande?pol:zr'a>!ii Hilfsbeamte zur Verfügung zu stellen, ist auch insofern berech- liest als die Bezahlung der Polizeibeamc.n so gering ist, dast mancher von den Beamten schon gestrauchelt ist. Welche Zustände bereits eingerissen sind, geht auZ dem Er- last de» ErnährungSminister» Schmidt vom 17. S. 10 hervor. Dort■heizt es:„dast bei Behörden und ihren Organen selbst in Beurteilung und Verfolgung gesetzwidriger Handlungen gerade auf dem E-ebiete der LebenSmitteleerloraiing vielfach eine laxere Auffassung und ein bedenkt'" gegriffen habe." Das Lau Kriegsbeschädigte einzustellen, um sie auf Arund ihrer Renten ''cziwe noch schlechter zu bezahlen al» di- anderen Hilfsbeamten Es bleibt also dabei, dast der Kampf des Lande SpolizeiamlcS gegen den Schleichhandel geführt Iver.en sö'! mit schlecht b»-ahl- ten Hilfskräften, denen sehr beschränkt« Machtvokllommenhcite» zugebilligt werden. Mit solchen'Mitteln kann als» da» Nebel des Schleichhandels nicht an der Wur.-�l gepack! werden. Die ablehnende Haltung de* Vollzu krsieS ist daher völlig berechtigt. Nur der energische und umfassend« Kampf gegen das kapitn- listische System überhaupt wird Schleichhandel und Sclstcbertui» beseitigen. Alles andere ist ein Herumdoktern an Aeusierlich. leiten, das auf eine Täuschung des werktätigen Volles hinausläuft. Schutzhaft. Verband". Q-gmcksch damit verbnnw � ein» Ada ich« rang der P«siagr«phen 1, 2 und 9 der l,,i ......... eiterana des Verbat ichutzhast zu spüren bekommen, ß 5 der Siai., MW>WWlM>MM>WMW�Mine»W>W>W völlige Versagen der NelchSbehördc« in der Schutzhaft ,;<») ri«m K-feiol � finzc die Fol.-er de wurde dementsprechend abgeändert. in ver---i-iayvi-.-- w und über den of' Bestrebungen des kussiein die Forderung ausgestellt, gegen die ehe->a!!gcn' gerichtkräte der Berliner Kommandantur Schach!»"- S W o l f f und Dr. Frankfurier wegen gesetzloser iU■, fort Sliafan träge zu stellen. Ter Rat d?S Schutzhaft- �cr- hat diesbezüglich bereits eine Fülle von Material gestmum wird die Strafverfolgung gegen die gc nannte n Personen INF Kürze in die Wege leiten. Poltttii dl, Freie Hschschnle für Proletarier. Der bor kurzem �an�. � t«tf Ilht digie Kursus.Landwirtschaftlicher Fachunterricht. Montag, den 15. August 1019, nachm. B,'A in der K o ch ft r. 13. Lei: er de? Kurses ist Eberhar Falls sich genügend Interesse für einen Sf ve rau! o- Kurl us � bilf'sprache) zeigt, sind wir in der Lage, solche Kurse ewo Voramnelt-un-gen werde«' bis 20. August 1910 auf- Bureau, In den Zelten 23, e«tg«zenzenomu»en. Der ausschust: Fister. Schwab. � Den PontiuS jii Pilatus geschickt wurde am 2. Arbeiter, dessen karte am 1. August plStztich am$ iorchen war. Zufällig wollte er»m l. August die''\L�erl � Dame besuchen, als er erfuhr, dast sie tags zuvor gc Da die Verstorbene Armenunterstühung be'vg, hatte|w) wandt« jurn zuständigen Armenarzt Dr. Radle in� der�.'...z, s ' urger St raste begeben. Der lehnte aber ab, den stellen, weil er die Derstorbewee nicht behandelt hch? licheS Gehenlassen der Tinge Platz tanrw gar nieW UBtnuS gegcn. � kea,w::�mmt hetw wgar die Achklst, � San' HSMerstreA m Abkerchof. ie.-r.ii vt w-v--s. v t, u.«»-"v--', t.- mW' abend o'ng nun der V-rwandte zu vemsekl'en 5lrzt. oe � rum ablcb-nte: die olteJrau war plö-tzltch gestorben,-c..-« v'. iic -- ItR ___ WWWWW»«[..___ wenden. Dieser schickte wieder den Mann zur Polizei. So Der Armenarzt fterir'>J, einen anderen Almena � fj viermal zwischen Arzt und Polizei hin und her, b'd sw" MZ Arbeiter auf feine Kosten Totenschein ausstellte. einen andern Arzt hol!«, der Mi! grossem Mistvergnügen hatten» die Gefchäftsinhaher die forischreiterch« Kontmunalisierung der Lebensmittel verfolgt. Die Sammlung von Unterschriften, die sie schon vor längerer Zeit der. WWÄÄ'WSi.K sr&%%%%%;% s�tosär inerte Lebensmittel den Selbstverlauf übernahm. Die anfäng- lichen Unbequemlichkeiten für die Hausfrauen, die manchmal recht lange bei der Abfertigung waricn mufsten, sind durch gründ- I i(he Ausgestaltung der Organifat-ion der Lebensmittel- stelle zum gröstten Teil behoben. Weitere Olcmeinde-Verkaufz» stellen werden baldigst eröftnct. Der Beschlust de? LebenSmitiel- auSschusseS, von der 98. Woche an auch den Zucker direkt an die Bevölkerung zu verteilen, rief die Händlerfck-aft wieder auf den Plan! Durch eine Kommission licsten sie dem Letzer bei LebenSmittelamiez erklären, dast sie nun den weiteren Perkauf sämtlicher rationierter Nahrungsmittel ablehnen. Wenn die vereinigten Koloniatzoarcnhändler glauben, durch ihre Mast. nahmen die Kommunalisierung aufzuhalten, so werden sie ihren Irrtum bald genug einschen. Für die Tlcmein-dcvertretung wird da» Treiben dieser Geschäftsleute nur ein neuer Ansporn sein, die weitere KommuncAisierung restlos durchzuführen, denn nur dadurch kann die notleidende Bevölkerung vor Ueber- vnrieilung bewahrt werden. Die nächste, vom kcenmunalrn Ar- betzerrat einberufene öffentliche Versammlung wird sich mit der Kommnnalisierung befassen und den Händlern Gelegenheit geben, sich auszusprechen. Den Hausfrauen aber sei zugerufen: jjnter- stütz! ynserc sozialen Bestrebungen, wenn auch-im Anfang mancher- lci Unbequemlichkeiten zu überwinden sein werden. :U UUi,"(iCUSt..« � Die Armenverwälluyg wird mit dem Herrn NadwS haben über die Art, wie er sein Amt auffastt. Tee gjti sich um da? Amt eine* Armenarzt-S, weil c8_ wnen e-(I, Nebenrinnabme bringt. Sie sollten aber auch chre Ptz � füllen: VaS kann man verlangen. ,,,/ Fahrplaniinderuns anf der Strecke K?nigz?wvssf>b.» GSrliver Vahnh»f. Am Montag, den 13. d M. treten tz Fahrplanänderungen im Frühverkehr(in: Der Voror-S-P beginnt nicht mehr in Grünau, sondern in Köni�wu'-.«>. wo er nm 4.M früh abfährt. Dafür fällt der TorortM� auf der Strecke Königswusterhausen— Grüna»� aus. � der erste Zug auf dieser Strecke war und von KönigSw»! um 5.94«chfuhr.„ pdf Freireligiöse Gemeinde. Am Sonntag, den 17. Auglw' � illal 11 Uhr, in der Klosterkirche. Klo'terstr. 73,v ü/ ----- w) cm—!�, Lichte der Geg(r-W Gäste willkommen. Harmonium: Pilgerchor l Wagner) Msntas Michtige Neuirjcheknung! Dsr moralische- eisch-� ilt! Ij Ter Äst ehemaliger Schntzhaftgefangener hielt am Dienstag im Herrenhaus eine Mitglieverversmnmlung ab, in der auf An- ösr S. P. D. preis 50 Pfennig verlogsgenoss. nfchaft �relhett� bsrlw stbtettunz buchhanSel Sch ffdaukr siedet ifernst M I 8 M fltft trag des Vorstandes verschiedene Etatutenänderungcn beschlossen N,rcmtn>°rtlich für VI- A.dahllon Alfred Wl-lepp. wurden. Der Name des verbände» wurde»ahm abgeändert, dast: verlogsgenpst-nlchall.zeihen», e.(S. m. v H.«eilia." Zentral-Aerbaxd der Glaser« Zahl si ekle Berlin. Uhr Mouias, d»« 1*. August, abendS 7 im Gewe Ischastshaus. Tagesordnung: k. Der Wiederaufbau in Nor frankreich. S. Wie stellen wir unS zum Ablauf des Lohnlgrifs. B. vers-ciedeneS. Zu dieser Versammlung sind auch die Frauen mit eingeladen. ZahlreicteS Er ist. emen erwartet Die Cil 0 rwnltnns. I. SR. Purfur jt. Mo�tc«r-AH7.n7ef blnue. FiledcnswAre, M) M.irk pro Stack. Twcbhmnd unt B«cktr. 5$ yd$lstTmg@3(Spittcliwarkt). her enrmi, tat« Qnmmi- bereifunr. billig. Dcg«B. Lichtenberg. tioxbagenef Chaussee 13._ XKhit- i Isolierte Kupferdrfibie kanft O�UsackeH, Silber- Bra«sho( st, Holziwarktstr. 17. «sehen, Qw eck Silber, St«n»lo!- lyÄlcYanüer 2473, «apier Kupfer. Mcsiing. Z na, Nick«!. Al«mmi«m. Zink. Blei, O'flhstrvMTkpfascke. höehstzah- 'end CdemieTall-Einkanfsbnro, Webcstr. 31(A.lexÄnier 4243\ J ahrr* d, Mantel 2t xl'i«. zu verk. Pe erat w ger Str. 8, Que geh. III Krüger. Meuäleer�e»#. lee, Messing Kupfer. Biel. Zinn. Kaule t-öschmasriiete, neue Boschkerten, nene Ze- nith vercaser. zn erfrni-ren MeyerfiÜÄle Zehdcnickcr Strafe 17 a.(3—7.)_ jeden Posten Kepfer- leitaupen, Kabel zu den höch- PiatinaibfSI)«. Zahrgcb-»»«. j giea Prcin-n. Plekfrobtro, Parttiidkal zn verkaufen. Böckhstrale 5. ClKArren Ci<«reezifnJl«,'i ofilw« c». U». wiclite. Cntro»-L«Z»rW«gji8r, Köpenickar Straße 71. vKein Laden).____ PiSill! 2'i Original- Sc' melzprcisan kauft i%etall$ck;ü#iz# Coiir;, DrnnHenstr. II Hof und Neukölln. Kaiser-Fried rich-Str.229 taabo liemananlatiX_ Pack lein wand und* fabriknb- fälie jeder Art. J. Mrucck, Ackeratr. 61, Schellack, P ei weiß. Firnis kau en üüOriidcr Po- rowsV.i.Oneisenaustr.S Nollen- dori A17K nolzscTiaaben. NTsei, Dseti�chrtuben.kauft jede Meng« Lehmann. Spandaucr- b*. ucUe Kwplerdräfct® 1 Kab® n<• J !♦ ♦ Llteefsl � für Ausla-'dsbcdai f kauft g{ b Kabe!vertr:e!i Ü i 1 ia«üflrfi"«chm rgel- leine« kauft Frick, Rein.cken- dori,Sommerstr.45. am hahnh. Schönholz. Re;Tiickendor? 31 18 'yfya-iU-o�.rüy _ Löwesir. 2 III. SpSr�lbchsrer, S.:hlelfma- SpIrslhOhrer. Schmiergel- Ib bch kauft laufend Becko-K Wexstf. 25(am Bhf. Wilmersdorf- Frie'enaol. Pfqfgb. 722?. Spiraihohrer, Werkzeuge r.jr nene. Motorc. Scbreibma- scb.nca, neu«nd gebrauchte, KaH.t lau end Richard Berlin, Moabit, Lübecker Str. 16. 5>chf;e»lboiirer, neue. Iede« Posten»owieSchm rgel- jeinen kauft böchstzahlattd Measchck Moabit, Rostock er r"" st: ,1% w# u C.:a|ia2jf- Il.I.ch ien% I Di« Svn !'ö' �01 die Bezeichnung künstig lautet:«internationaler! Lindendruck'er«i und ÄertaavoekeUschakl m. b.~t>. Schiltbav�f�� 'ntn �fdtc kL tlo, sy s> S S| % I Mr Dr. med-- -4#%# chsttziZM Scwicfilach•-- Rechtc-AuskunKel. InvalidenstraBc 134. Straf- för Iede Y-Cftf f Ank s Sachen, Ehesachen, Alimenten-, Dr SSA«/ Reutcnsacnen Beobachtungen, j T eppjehe. C ünmitcluagen. 1 Ffiedriciislf»