# W H*'* �»Mlpreis 15 Pfennig« 2. Jahrgang vieastag, Sen 19. Mgnfl 1919 Hr. 395 /fö 216* Morgen-Musgade mowr«!« u*S«oifiimHa«, n Saavank jtiUajca***«»»jenf, Wräjt Kt jabr gu#.:««; ins Kans fkt s»t-s««i'» b»> Www* •*» StttOgtMiK mawll X- in, ki A»>!w»z anln St»'!«»0 V— l«. •jnjWit* ist» k»«stsn Nachtroz kr psst�iwnzsUst» fstr WW JänWmi malt s«p«dM»n:»«tfi*?!W.«, S»« Streik unberührt ist nur n-ch der Hultschiner Zezirk. «r°st des Rhbniker Reviers in den Streik wirft ein bT" Schlaglicht auf die polnischen Putsche, d e mit der Streik- 2''"0 Hand in Hand geben «Hg v— 2 dcm Veuthener Revier wird hierzu gemeldet: b«,. sehten fast gleichzeitig die polnischen Putsch- Chi, �unger, in folgenden Orten ein: Bobrek, Hohenlinde, «-»>».———--'•.----- t.r__ V,,» *01, ieil Cpj;,''" u n 0* n in folgenden Orten ein: Nooret, v»>v>!»»>i.vr, tivx!' ��'browka, Scharlcy, Birkenhain und ganz besonders Test' b, �'Hütte. Die Ortschaften gingen an die Polen zum sih� � wurden aber zum größten Teil, nachdem Ver- 'Wfi-1"'' geholt waren, wi-eder genommen. Auch Dom- ii.l?.at 71 den Vormittagsstunden noch in polnischer Hand, «»Krn�'�uno steht aber jede Stunde zu erwarten. Eine größere *90mn. augenblicklich im. Gange in der Richtung JY» Julienhül-te. Kars. £ti'fe�U" Kattowitzer Bezirk wird gemeldet: Dichau ist ,, X7i:gztt 4 v- 1 u Mrviwrvv. i�ofean11�� �-�Uppen gingen vor in Nichtling Dhfolai, Tichau, rüsfw gesichert i st die Linie bis zum hstig Paprstzau. Augenblicklich besteht keine Verbin- i,„v'!? Groß-Thelm, ebenso keine Verbindung in Richtung ------.... en---- 1"'®"""----------------'■' � Whs Äedlin wurde überrumpelt. Nur der Wach- Cf: ül�rumpelt werden. Der Anschlag wurde verh.nde.t ch p ,ct Schutzleute verschwunden. Ed kam zu Iusammenstogen. stehen Zusammenstöße bevor. Truppen- 1 Ungen sind im Anmarsch. Uattcwih, 1». August. dq � � reffest � de? StaaUkommissariatS teilt mit: Im Laufe Sog. �ltags hat sich im oSerschleschchen Auf>t-7.dSgeb:ct d.e WWMMzU "2,7«erblicken läßt. Hand-Ii e- siS-«mg-r um pol- �'ichtr Seite 15 T?!e und 30 bis 40 VerwunXle. lolrt.�11� Werden mit enisprecheiidsn Ueberjchriften noch ........... P. In IL'i Die Tarnowitz, z, �UkSiüh-, Stelle erfahren die.P. nJH Oberschlesieu dauern an. ü»-rarnon»», a,' Ersetzt sowie in Rhdnit haben sich polnische Banden I% ist men Aushebung die militärische Aktion bereits im :-�'b«h>>. hinter diesen gewaltsanien Putschen alö '"-— ri�-Cl AsoÄf - e<7' AlnlE: �'osen gewoltsanien Putschen a l s v-iz der j-rt.0r i iM< polnische Armee sieht, geht 4;./.''' t ä f t,. fcrfor, daß reguläre polnische überschritten und sich mit den bei Alt-Bcrun hundert Legionäre ein- Tie Streikbewegung in Gräfte die Grenzen übersch' 7�« vereinigt habe». So sind b bZ" r-guiärer polnischer tzlli�lich«m iinV c" 1"'•"■»«n.»"V-----__ g"chtttffjj � zeitlichem Zusammenhang mit der polnischen hin zs'Uet auf ein« offenbar abgekartete 14«* e,en VI �rauf abzielt, in Oberschlesicn noch vor In- 'ie» und% Friedensvertrages vollendete Tatsachen zu r»». e Volksabstimmung illusorisch zu machen. - �or�Mfrstiei! in Oberschlesieu nimmt noch Mit- "-*- Wer, polnischen Truppen. PsttlO" M i t fe- Streift gwittem Erfolg durchführen zu können. bN-nz t- werter an Ausdehnung gewonnen. 3er« «■ �'e �ilgemein« Laae kommt noch Hinz», daß die Jjj. f � �iion drohen. �iftartea aüigca derloven neuen Forderungen an die Regie- bei Ablehnung der Forderung mit wurden WÄ>er St' nonrmen— eine größere Unternehmung ist im Gange—' Tichau ist entsetzt— unsere Truppen gingen vor— bisher qeswhert ist die Linie— ernst ist die Lage— Truppen- verstärliungen sind im Anmarsch». Ist es nicht gerade, als wenn wir die Heeresberichte in karikierter Aufmachung noch einmal erleben, die wir viereinhalb Jahre lang genossen haben? Es fehlt nur noch, daß Herr Hörsing den endgültigen großen Sieg meldet und die vollkommene Zerschmetterung des Feindes.� Und dos alles druckt die bürgerliche und rechtssozialistische Presse ohne ein Wort der Kritik ab, ihre Leser erröten nicht vor Scham darüber, daß ihnen zugemutet wird, solche dreiste Schwindeleien zu genießen l Man weiß überhaupt nicht, wo man bei den vorstehenden Meldungen in der Entwirrung deS Lügenknäuels beginnen soll. Da heißt es an einer Stelle, daß reguläre polnische Legionäre„einwandivci festgestellt" worden seien, daß außer- dem die polnische Armee als treibende Kraft hinter den Putschversuchen stehe. An einer andern Stelle aber wird gesagt, daß es sich nickst um H�luische Legionäre, sondern um polnische Banden handele. Das einzige Sichere in diesen Meldungen ist die Tat- sache, daß der Streik nicht nur Weitergeführt wird, sondern daß er sogar noch an Ausdehnung zugenommen hat. Damit ist festgestellt, daß die Gellwltpolitik des Hörsing bisher gerade das Gegenteil dessen erreicht hat, was ihre Urheber von ihr erhofft hatten. Daß das Eintreten des Nichniker Reviers in den Streik als Beweis für die Pol- Nischen Putsche hingestellt wird, zeigt nur, mit welcher Bo- schränktheit von den Vertretern der Regierung die Verhält- nisse in Oberschlcsien betrachtet werden. Und die Regierung sieht diesem wahnwitzigen Treiben ruhig zu. Sie tut nichts, um die herannahende Katastrophe zu verhindern. Sie rührt keine.Hand, um aus dem Bankrott der oberschlesischen Politik wenigstens nach einen Rest zu retten! Die Wahrheit über den Streik. «»ttowitz, 18.«»snst. Die Obleot« der eberschlestschen Gruben, Hütte» und Zen- traken haben heute eine Entschließnnq angenommen, in ber gegen birBehouPtung.baß blett»«m»niftr«be» Sireik hervorgerufen hätten, Serwahru»« ein- gelegt wird. Der Streik sei infolge der Richterfül- lung dringender Wünsche der Arbeiter»nSgcl'ro- che». Die Arbeiterschaft ObersckstestenS sei fest gewillt, nicht eher die Arbeit aufzunehmen, als bi» ihre Forder»»- zeu b e r ü cks l ch t i gt s ei v». Standrecht, Strmtverbvt mck» Arbeitsztvang. B r e« l a«, 18. August. Bom Kommandierenden General des«. Armee- korps und des Gtaatskommisfar» für Schleflen«nd West» Pokn, wurde heute der verschärfte ZielagcrungSznstnnd lS t a n d. recht) kür de» Regierungsbezirk Oppeln mit Ausnahme der Kreise Leobschlltz, Neustadt, Ncilse, Grottkau»nd Falkcoberg er- klärt. Die Bemdnnng enlbSlt da? Verbot de? Streikens. Alle Streikenden und von der Arbeit durch Zwang ferngehaltenen Personen haben sich sofort auf ihre Arbeitsstelle zu bergben und die Arbeit umgehend a»fzuüeh«-en. Die verstümmelten Leichen sind wieder da! Gleiwih, 18. August. W.T.B, meldet: Im Kreise Pleß wurden heute an einer einzigen Stelle 13 scheußli ch zu gewichtete Leichen deutscher Soldaten einer Überfallenen Fe l krach« pofiinden. Meldungen über Greueltaten der Aufruhrer laufen von allen Seiten ein. Die Beoöikcrung bittet um Schutz, da sie Plimde- runften auch der Ernte fürchtet. Alle Boukehrungen sind inili» täriischerseitS getroffen worden.(Siehe auch Seite 3.) yreffefreZhelk. Zu den unzähligen ZeitungSvcrbotcn durch ReSke und seinen gegenrevolutionäre» Anhang ist->» neues gekommen, llnter AnZ« Nutzung veL Belagerungszustandes ist vom Ot'cr>onlinando RoSke, gezeichnet v. L ü l t w i tz. der Betrieb der von Klara Zetkin | herauSgeiiebenen Zeitschrift.D! e Kommunistin" ohne An. : gäbe deS Grundes für Berli» verboten Wörde». Was Kar in Luzem? Von Artur Crispien. Di« Fragen der International« wecken ein leih- Haftes Interesse in der Partei. Wir eröffnen hiev» mit, nachdem wir jetzt den Wtdruck der Berichte der Luzerner Konferenz zu Ende führen, die DiZ- kussion über die dort erörterten Fragen. Nach meiner Rückkehr aus LuKern habe ich mit strohem Interesse m den Zeitungen der verschiedenen Parteien di« Berichte und Artikel über die Konserenz in Luzern gelesen. Daß sich besonders auch unsere Parteipress« anläßlich der Luzernkr Konferenz lebhaft mit der Frag« der Jnter- nationale beschäftigt, ist freudig zu begrüßen. Diese Freude kann bei mir nickst dadurch beeinträchtigt werden, daß ich in unserer Presse auf Urteile über Luzern gestoßen bin, vie jeder tatsächlickM Grundlage bar sind und die wohl nur infolge mangelhafter Informationen zustande konmien konn- ten. So fand ich in einem Artikel diesen Fehlschluß: „Man glaubte diele Einheit des Proletariats in Luzern herzustellen, indem sich die deutschen Unabhängigen mit den deutschen Reckstssozialisten und ihren Gesinnungsbrüdern m Frankreich und England auf ein schwächliches Progrcmnn einigten, das in der heutigen Situation nichts Positive» bietet, und das deutlich den Stempel des Willens zur Zu- sammenarbeit um jeden Preis trägt." Daß gerade das Gegenteil richtig ist, geht aus dem in- zwischen veröffentlichten ausführlichen Bericht in der„Frei- heit" hervor und soll durch folgende Darlegungen noch gründlicher bewiesen werden. Die Luzcrner Konferenz war von dem internationalen sozialistischen Sekretär einberufen worden, um den ersten Sozialistenkongreß nach dem formalen Friedensvertrag vorzubereiten. Wie-in jedem Lande, so muß auch auf internationalem Gebiet nach dein Krieg und nach dem Beginn der Welt- revolution eine Klärung und grundsätzliche Orientierung über die Aufgaben und über die Taktik der sozialistischen Parteien erfolgen. In Deutschland konnte diese Klärung und Orientierung für unsere Partei erst im März aus unserem NevolutionZparteitag vorgenommen werden. Leider haben imgeduldige Spartakusgenossen unseren Parteitag nicht abgewartet, fordern scho» vorher eine neue Partei ge- gründet, die ein« Spaltung der radikalen Sozialisten in Deutschland bedeutete. Diese Spaltung ist dem Voran- treiben der Revolution durch die svzialrevolutionärkn Kern- truppcn nicht förderlich gewesen. Ich habe die lieber- zeugimg, daß die Spaltung in dem Maße, wie daS jetzt der Fall ist, nach nnscrsm Rldostitionspartei-tag nicht möglich ge- toesrn wäre. Müssen doch die Kommunisten mehr und mehr die Taktik der llnabhängigcn als richtig anerkennen und mehr und mehr zu der ihrigen machen. Auf internationalem Gebiet liegen die Dinge ähnlich. Auch hier konnten brlschrty istische und komimmistische Stürmer und Dränger nicht die Klärung und Orientierung ab- I warten. Bevor es dazu kommen konnte, gründeten sie die M o s k a u e r I n i e r n a j i o n a l e. die als dritte Jnter- nationale bezeichne- wird. Damit sind die Schwierigkeiten verstärkt worden, die überwunden werden müssen, um ein« aktionSfähige sozialistische Jntemalionale zu schassen, die alle sozialrevolutionären Kräfte zusammenfaßt. Es ist ein fiindammtaler Irrtum, zu glauben, daß die Konflikte zwischen den sozialistischen Parteien sich national begrenzen lassen, daß die Parteien, die sich in den verschiede. nen Ländern schroff gegenüberstehen, in einer sozialistischen interna lionale vereinigt werden können. Auch international i lnüssen diese Konflikte rücksichtslos diirchgekänipft werden. . Sin« Internationale, die eine rein äußerliche, eine rein 'organisatorische Einigkeit höher stellen würde als dl« innere Einigkeit für ein grundsätzliches Programm und für eine grundsätzliche Taktik, wäre ein totgeborenes Kind. Eine Internationale, die ihren Hauptzweck darin er- blickt, zu reinen Dcnionstralionszwscken unklare und all- gemein gehaltene Beschlüsse zustande zu bringen die alles und Nichts sagen, die jeder auslegen kann chic er maa ist keine Jiitermilionale. Die Weltrevolutim, s,..� ouf'der Tagesordnung. Dann» brauche» wir eine kaiupffabige Internationale mit emer festen internationalen vroleta- ! riichen Front.. D.cst Internationale schassen zu helfen ist icni« der Wichtigsten Auigaben auch der Unabhängigen deut- schen Sozialdemokratie; Die Lösuna dieser Aufgabe ist bc reit» praktisch in Angriss genommen. Daß wir mit allen Kräften dazu beitrogen müssen, auch auf mtcrncitionalcin Gebiet zur Klarheit»nd zum Handeln zu gelangen, darüber dürften wir uns alle einig sein. Dann dürfen wir aber auch keine Gelegenheit dazu vorübergehen lassen._ Und in Luzern war eine solche Gelegenheit. Zwar hatte die Luzerner Konferenz nur vorbereitenden Charakter. auch konnte sie nicht bindende Beschlüsse fassen, doch war sie trotzdem eine gute Gelegenheit, die revolutionsverräterische Politik der Ncchtssozialisten anfzndecken. In der Politik haben nur die Lebenden, nur diejenigen, die da sind und auftreten, ein Recht. Wir durften nicht den Ncchtssozialisten das Feld überlassen, damit sie ihr verhängnisvolles Werk der Verwirrung, der Irreführung, des Trugs und der Lüge auf internationalem Gebiet fortsetzen konntett. Wir gingen nicht nach Luzern, nm mit den Rechtssozialisten zusammen' zukommen, um unS mit ihnen auf ein scfywächlidfas Programm zu cinig.m, um mit ihnen zur Zusammenarbeit nm jeden Preis zu kommen. Wir halten den Nustrag, den Klärungsprozeß zu fördern, dahin zu wirken, dag die rcvolu» tionären Kräfte geweckt und zusammengeführt, daß alle opportunistischen Bestrebungen abgelehnt, daß vor dem Forum der Internationale die Rechtssozialisten als Verräter und Verderbcr der proletarischen Revolution gcbrondmarkt werden. Wir hatten in Luzern zu erklären, daß die Un» abhängigen Sozialdemokraten DontschlandS nicht einer Internationale angehören könnten, die die Rechtssozialisten in ihrer Mitte dulden würde. Niemals-konnten Delegierte einen klareren Auftrag erhalten und niemals konnten sie einen solchen Auftrag konsequenter erledigen, als es diesmal der Fall war. Um so mehr, als unsere Ueberzeugung mit dem unS ge» wordenen Auftrag vollkommen übereinstimmte. Wir stellten Anträge im Sinne unseres Auftrags und gaben entspvechende Erklärungen ab, wir ließen uns auf keine Kompromißpolitik ein, wir blieben fest, auch wenn wir mit unseren Forde- rungen nicht durchdringen konnten. Zwei Hauptfragen standen zur Verhandlung: Der Entwurf für eine Reorganisation der Internationale und die a l l g e m e i n e P o l i t i s ch e Lage. Der Statutenentwurf begann mit einer grund- sätzlichen Einleitung. Wir forderten, daß in dieser Ein- leitung daS Bekenntnis zum Klassenkampf klar zum Aus- druck kommen sollte, daß ferner die gesch'chtliche Notwendig- keit der Diktatur deS Proletariats als Mittel zur Verwirk- lichung von Sozialismus und Demokmtie betont werden müßte, daß alle opportunistischen Bestrebungen abzulehnen wären und daß endlich auch daS Rätesystem anzuerkennen sei. ES wurde versucht, diesen Forderungen Rechnung zu tragen. Das geschah aber nicht so eindeutig, daß wir unS damit zufrieden zu geben vermochten. Darum stimmten wir g eg e n den Statutenentwurf. Den Beratungen über die allgemeine politische Lage lagen zwei Resolutionen zugrunde. Eine von RenauM für die KommissionSmehrheit und eine der radikalen Kom misstonsminderheit, mit den Unterschriften: Cachin, Frostard. Longuet, Mistral, Renault, Hilferding, Cri Spien. Die Resolution Renaudel lehnten wir in ihren grund sätzlichen Teilen als unbefriedigend ab. Die von uns mit eingebrachte Resolution ist bereits in der Montagmorgen- ausgäbe der«Freiheit" wiedergegeben worden. Da es uns nicht darum zu tun war, behilflich zu sein, Resolutionen solange mnznformulieren, bis sie allen an- nehmbar erschienen, so hielten wir, entgegen allen solchen Bemühungen, unsere Resolu» tion aufrecht. Es mußte also über beide Re- s o I u t i o n e n abgestimmt werden. Die Abstimmung er- folgte nach Delegationen. Für die von uns mit unterstützt« Resolution stimmten neben uns Deutschösterreich, die franzö- fische radikale Mehrheit, von England Genosse Macdonald, von Holland Genosse Troelstra, die russischen Sozial- revolutionäre, Lettland. Für die Resolution Renaudel stimmten von England Genosse Henderson, von Holland Genosse Vliegen, die französische Minderheit, Schweden, Bul- parien, die vusstsch« Sozialdemokratie, Georgien, Ukraine, Dänemark, Estland, Italien. Von den deutschen Delegationen kamen wir zuerst an die Reihe. Nach unS kamen die R ech t S so zia l i ste n, die zur allgemeinen Ueber raschung und Heiterkeit für beide Resolutionen stimmten! Besser als durch diese Haltnng konnte die politische Charakterlosigkeit der deutschen Rechtssozialisten nicht festgestellt werden. Man beachte, daß in unserer Re- solution die Eroberung der politischen Macht durch daS Proletariat gefordert wird, daß Kompromisse mit den Bürgerlichen abgelehnt werden und daß aufgefordert wird, die russische Revolution zu verteidigen. Damit vergleiche man die richtssozialistische Heiligsprechung der bürgerlichen Demokratie, die rechtSsozialistisch-zentrllmliche Blockpolitik ond ihre ganze Politik, die die Erdrosselung nicht nur der russischen, sondern auch der deutschen Revolution unterstützt. Trotzdem stimmten die Rechtssozialisten für diese Resolution! Und gleichzeitig auch für die von Renaudel. die neben ver- schiedenen Unklarheiten vieles enthält, was wir von sozial- revolutionären Standpunkten auS oblehnen müssen. DaS versteht man nur dann, wenn man sich daran erinnert, daß eS zum vornehmsten rechtssozialistischen politischen Grund- satz gehört, anders zu handeln als zu sprechen. In Luzern haben wir den Trennungsstrich zwischen uns und den Rechtssozialisten scharf gezogen. Wir haben ihnen in wohlbegründeter Weise die Eigenschaft einer sozialdemo- kratischen Partei abgesprochen und keinen Zweifel darüber gelassen, daß der nächste Internationale Kongreß, wenn unsere Partei seine Beschickung beschließen sollte, von unS vor die Frage gestellt werden wird, sich für uns oder für die Rechtssozialisten zu entscheiden. Unter keinen Umständen mit den Rechtssozialisten in einer Internationale. Es ist daher ein kindisches Vergnügen, wenn der„Vorwärts" einen Artikel des Herrn Schiff verösfentlickst, in dem gefragt wird: Wo bleibt unser Ausschluß? In diesem Artikel wird der Anschein erweckt, als wären wir der Meinung gewesen, in Luzern könnte über den- Ausschluß der Rechtssozialisten auS der Internationale entschieden werden. In Wirklichkeit haben wir von vornherein auch öffentlich zum Ausdruck gebracht, daß die Luzerner Konferenz nur vorberei- tende Arbeiten zu erledigen hat, daß entscheidende Beschlüsse erst vom Internationalen Kongreß gefaßt werden könpen. In diesem Sinne haben wir auch in Luzern ge- wirkt und ausdrücklich angekündigt, daß wir dem Kon- greb entsprechend« Anträge unterbreiten werden. ES kennzeichnet die rechtssozialistische Taktik erneut, wenn der«Vorwärts* und seine Mitarbeiter diese offenkundigen Tatsachen ignorieren. In Luzern hat sich zweifellos eine weitere Annähe- rung der sozialistischen Richtungen und Parteien ergeben, die mit uns auf dem gleichen Boden dcS grundsätzlichen revolutionären Sozialismus stehen. Nach dieser Richtung werden wir unsere Bemühungen fortzusetzen haben. Wir werden auch volle Klarheit über das Wesen der Moskauer Internationale scstr-eben müssen mit dem 3icl: alle revolutionären Kräfte in einer Internationale zu vereinigen. Nur eine solche Internationale wird eine Macht sein. Die Bedeutung der Frage der Internationale isl so groß, daß über die Stellung unserer Partei zu ihr nicht Instanzen entscheiden können, sondern daß hier die Masse der Parte igenossen zu sprechen hat. Die Fmge der Internationale ist geradezu eine Lebensfrage für die prole- tarische Revolution und für den Sozialismus. Die Zuhöller der koatec- revolulion. Di« konterrevolutionäre Offizierskamarilla hat die Re- gierung der Bauer, Erzberger und Noske vollständig in der Hand. Vier Tage sind seit unserer ersten V-rösfentlichung über die Bildung einer konterrevolutionären Armee in Kurland verflossen, und die sonst so sprachgewandten Organe der Regierung schweigen noch heute zu dem von uns ge- brandmarkten Skandal. Die WcrbebnreauS setzen unter- dessen den Men scheu schacher für die Konterrevolution munter fort. Daß eS sich dabei um einen großzügig durchdachten Plan handelt, geht auch aus der Tatsache hervor, daß neben der Anwerbung von Freiwilligen, die mit dem Schießprügel die Wiederherstellung der Monarchie in Rußland und in Deutschland betreiben sollen, auch A e rzt e in großem Maß- stabe für das neue Heer angeworben werden. Der Ver- band der Aerzte Deutschlands ha-t sich in den Dienst dieser Gesellschaft gestellt. Er sucht w seinem Stellennachweis Militär- und Zivilärzt« für das Ausland. Ein Arzt, der sich um eine solche Stellung bewarb, erhielt folgende Auskunft: Für Rußland: Herr Stabsarzt, Dr. med. S ch ä f fe r, Chef. arzt der Freiw.-Wt. v. PeterSdorff, Leiter der«orbe- reitungSstelle für Feldsan-itätSsvrmationen in vlitau, Kurland, Katharinenstr. 10, Feldpost 833 sucht mehrere jüngere Aerzte (SssistenzSrzte, Oberärzte oder ehemalige Feld-HilfS- und Unter- ärzte). E» können sich auch Zivilärzt« melden, welche dem mobile» sseldleben in Rußlands Innern gewachsen sind, und ge- nannte Stellen ausfüllen sollen. Und zwar werden Aerzte für alle ärztlichen Fächer gesucht. Di« neu aufzustellenden FcldsanilätS- formationen sind für die deutsch-russische KorpSgruppe Wirgolitsch von der Frriw.-Abt. von Petersdorff bestimmt. HauptSedingunz ist Kenntnis de« russischen Sprache, erwünscht auch Kentni» der russischen Schrift. Solche Atzszt« erhalten den Vorzug. Da» Hilfspersonal inll. russisch und deutsch sprechenden Schwestern ist bereit« vollzählig. Anstellungsbedingungen, a>e � strebungen in der Reichswehr gebe. Auf die von 4» Ju. gemeldAm zahlreichen Nachweise dafür, daß rn oer � wehr Pogromhetze getrieben wird, geht das Delnen � keinem Worte«in, weil sich Tatsachen nicht so leugnen lassen. Eine reattlonöre Tendenzmeldung. Eigen« Drahtmeldung der«Freiheit- Wien. 18.-»-«� Die Wiener Drahtmeldung der„Boss. 3«* tu"* ans«"" RlicktrittSabsichtcn deS UntersiaatSsrkrctärS Deutsch ______<__________, mcnhang mit einer republikauischen BollSwehrkuodgcbu S durchsichtige T c n d r n z m n ch e. Deutsch vor da» unbegrenzte vertrauen de» deutschösSerr.ih'sch tariat», wie gerade wieder auS einer machtvollen*�nB*. rnna», wie geeuoe wicvce uu« Sinei.......«iiraLU 13. vor dem Wiener Pariament hervorging. Wie f. jZolkp zugeben müssen, ist die Difziplinierung der prNewMwI��;# wehr fein Werl. Die Kampagne gegen ihn geht auf M der ReKtion zurück, die BollSwehr durch eine»«»»' zierSgarde zu ersetzen. Das amerikanische Sonderfriedensprodlevl. H-N. Au» Washington wird gemeldet: In einem Brkf Hintchnock sagt Wilson, daß von WegenvorschulSr � behalten oder Aenderungen im FriedenSadfmnmen ni$ gen sein könne. Fall» keine Ratifizierung erfolge, oder jich!«1� einer Aenderunz bestehen sollte, würde Amerika mit D«u> � einen neuen Frieden schließen müssen, und da DeutiaZ � verschiedene andere Mächte da» Pariser Abkommen �ete ,nt� fiziert haben, würde Amerika dadurch in«ine sehr Lage kommen. Auch der amerikanische Handel würde � darunter leiden, z. B. schon dadurch� daß Amerika kalien von Deutschland erhalten würde, während ander« �st sie von Deutschland bekommen. Deutschland wäre imsta Umstände zum Nachteil Amerika» ergiebig auszunützen, � Amerika dagegen etwa» tun könnte. Daher verlangt W I � Ratifizierung deS FriedenSabkommen» innerhalb 10 Tags �i- Ucberblick über das Stimmenverhältnis für und gegen � fizierung ergibt 61 dafür, 81 dagegen, Lv unschlüssig«K Zweidrittelmehrheit erforderlich ist, würden also IG» Schwankenden ihre Vorbehalte aufgeben müssen. Ein neuer tandarbeilerllreik. � Au» Magdeburg wird den P. P. N. gedrahtet- � Kreise Calbe ist ein Landarbeiterstveik auSgebruchw. bestehender Tarife verlangen die Landarbeiter �oen s.u ngSzu schuß, der nicht bewilligt worden 0«.. finden vor dem Tarifamt iEinigungSverha»*' � statt. ES besteht Aussicht auf gütliche Beilegung de» � Eisenbahnerstreit in Amerika. � AuS New York wird gemeldet: Sonntag W»rak« � sämtlichen Linien der I n t e rb o r o- E i se n ba h u tfi gemejne Streik verkündet worden. Auf alle» Lahne» Betrieb. Aus der siarlel. U» der Mitgliederversammlung des Sozialdemo ein» Halle(IL S. P.) vom 14. August wurde Vereins varre in. P.) vom i«.«uguu".gnn«»' Referat des Genossen Schalem folgende Resolution ang■ -Die außerordentlich zahlreich versammelten P de» Ortsverein» Halle der IL S. P. D. stellen � Delegierten der Part« auf der Internationalen Ko Luzern, wie bei der Zusammensetzung ines« vorauszusehen war, keinerlei enaßgedenor fluß auf die Gestaltung de« neuen sch l u s s«» der im August 1014 zusammen� gnK Internationale ausüben konnten. Zn Luzern si*; PefUffl nationale der opportunistischen Phrase, der sozim«" ,it fi* ein Zusammenschluß aller sozialpolitischer Partei� y,& Widerspruch an sich, angestrebt worden. Für die � r�UrjJs# ,— Anschlüsse» nationale befassen soll." Wie au» den ausführlichen Berichten über � Konferenz und vor allem au» dem heutigen Artikel -■-■ shusit::«»' -s- Cr isplen, eine» unserer Delegierten ln. i a ist, geht dce vorstehende Resolution von fetzungen auS. Es ist bedauerlich, daß in«'«* � Frage ein Beschluß gefaßt werden konnte» eh» uoch richte über die Verhandlungen vor birfing erlStzl einen Aufrns. »._ Gleiwitz, 18.«ugust. yg, 1«kaatNKmmiffin erlätzt felgenden Aufruf an die Be- »»-> �berschlcsicnS: Seit mehreren Monaten»ersuchrn Umai m 8' 8*' Spartalifte» und Wn Polen bezahlte i,* �°nd Ordnung zu stören. Ruhige Arbeiter werbe» Bote»®r6'it behindert, stranen und Kinder leiden bittere Rot. hst.j,. nichtigsten Borwänden, mit Lug und Trug werden p- r*" J® Generalstreiks._ inszeniert. Infolgedessen herrscht »M,' bitterste Kohlennot. Die Kabriken müssen stillgelegt dj�s,' �bllose Arbeiter müssen feiern und haben keinen Ber- «rikii. � kein Essen mehr gekocht werden, die Notstands- »r»en lieai-n tLlrr �.. c.n.L. t,...n. Br" •SM Gewerkschaftliches. liegen füll, ja es besteht die grätzte Gefahr, wenigen Tagen die Lebensmittelzufuhr ua- «erbr�!?' klll diesem Wahnstnn und diesen' ßiniun � ich nicht länger zusehen, besonders nicht, als fM, 9 Unb Montag der bewaffnete Aufstand mit Plünderungen ES mutzte daher da» Standrrcht verkündet, da» '"'cht aufgciioben und die ArbcitStufnahme f,., werden. Ich ersuch« alle vernünftigen Arbeiter, f o> >»e, i'* � � b c i t aufzunehmen und�für Ruhe und Oed- ii,''"»uiret-n, damit cS nicht zu den schweren Strafen, Standrecht folgern, kommt. Das Standrccht wird .�'"den, sobald Ruhe und Ordnung eingetreten ist. rt« w �"rger! Ich rechne auf die Lernunft und die Hilfe z«,' bie in geordneten Zuständen leben und die unschuldige "hheit durch Streikwahnsina und Unruhen nicht länger ""'in wollen. iereUn� i" Wercnt �ufrilfe xu sagen, ist. W Wen wir «nb Eitrigen Morgenausgabe a�sHhrt. Jtchalt Kck'er. lennteichnen Hörsing und seine Die T�t- di?? f��n von dem Aufruf verdreht und gefälscht. Nrcht � vverschlosischen Arbeiter sind schuld an der jetzigen Ver- . sung Lage, sondern die brutale Gewaltpvllttk, mit "ir m Und wir können schon ausgesprochen Getvalt Wird die Lage nur �i,."�berschlesien gewütet worden ist, Erholen, was wir mehrfach bcrt* r e Anwendung der Getval h�uwmern, sie kann im besten Falle vorübergehend etnen iuki, � �llnhe vortäuschen, sie muß �lber schlteßlich dahm Zf.,?' baß die oberschlesische Bevölkerung das deutsche ' T"r das Verbrechen verantwortlich macht, daS letzt b« Regierung an ihm verübt wird. Deutsche Aallotmlsersntmn'ung. Noske und Wc Vorgänge in Kmland. d e r �»'gen '"' vic cuzcj öic �—-—'- - werden, ewriff H�rr NoSte das Wort, um die Vor- derteidiHen. Er benutzt« di« Gelegenheit, gegen die llnav- «?,,?,u Polemisieren und zu behaupten, daß vurch dre.fal- Kess.��llungen", die über die Zahl der Freiwilligen in der UMftegeben würden, Besorgnisse bei den Franzosen ent- dahin führten,»aß unsere Gefangenen noch langer «It Sch«�en würden� Da»-ist ein- �anz üble S,Äild!z-r?chiebung. d«n s». AoSke da hat zuschulden kommen lassen. Der F r i«- ?»ch d.» ieat auSorülttich fest, datz vie befangene» erst. Rati'frzierung des Friedensvertrages auSgelie- �'ter hätte Herr Notke die Muttnaßungen stber die itf fVrf»?h>;TT;�-J f. r-__ r.__»ÄMMPM»rvrnn pp der »j,..-.■nfc der neuen Wehrmacht gegeben hätte. Durch sein . HlCitht.T._ utl- zrtmiiniu).—-, "kt belf f. hat et aber die Vermutungen und Behauptungen des ffreiwilligenheerr» w-ientlich begünnmr. � �,»ke nahm sich sodann warm seiner Offiziere an. Er konnte °°->:tiö» V-vuriru, geyanoeu ya-ren, MS 1'c> fil1 Jlenrsuw» Z. z"«-'TPiiercn nnc otooi-a" «it'�hoin'• Das fei undemokratisch un Verhandlungen vor dem Tarifamt des Holzgewerbes. Von unterrichtetet Sei-ie wird uns geschrieben: Am Montag, den 11. August, fand«in« Sitzung des Tarifamtes des Holzgewerbes statt. An dieser Sitzung wurde auch die Fra.* besprochen, ob die Verhandlungen über den Abschluß«ine» Reichs- tarifs fortgesetzt werden könnten. Es kam dann zu einet Einigung darüber daß das Tarifamt zusammentreten soll, um über die strittigen Punkte«in« Einigung herbeizuführen. Ein« solche Sitzung fand nunmehr am 14. und Iß. August statt An diesen zweitägigen Beratungen machten die Arbeitgeber einige Zugeständnisse. Zunächst bezüglich der Arbeitszeit, indem die Ar- beitgebcr erklärten, bereit zu sein, für die 1. Tarisklasse sofort die tvstündige Arbeitszeit einzuführen, für die 2. Tartjtlajse aber erst zu einem späteren Termin. Als solchen Termin bezeichneten sie schließlich de« 15. Februar 1920. Ebenso sind sie bereit, für die 8. und 4. Tarisklasse die 47stündige Arbeitszeit bi» zu diesem Termin einführen zu wollen. Vezüglich der Teuerungszulage er- klärten die Arbeitgeber, sofort 15 Pfg. zu bewilligen und an einem späteren Termin weitere 10 Pfg. Der Berliner Vertretet der Arbeitgeber erklärte jedoch, daß er nicht in der Lage ist, irgend- tvelche Zugeständnisse bezüglich dieser Frage machen zu können, ob. wohl er bei einem Vorschlag eines Arbeitgeber?, dag, wenn die Vorschläge der Arbeitgeber angenommen tverden sollten, auch auf der ganzen Linie durchgeführt werden müßten, mit einem.Sehr richtig r quittierte. In der Frag« der Ferien ging der Vorschlag der Arbeitgeber dahin, nach einjähriger Beschäftigung 8 Tage zu. gewähren, für jede« weitere Jahr«in Tag bis zu sechs Tagen. Für dieses Jahr wolle» sie eine Abfindung von 50 Prozent des Lohnes gewähren. Da wir natürlich unS mit diesen Vorschlägen nicht einverfian- den erklären konnten, aber die Aussicht bestand, zu einer Berstän- digung zu kommen, wurde unS seitens der Arbeitgeber der Bor- schlag gemacht, die Verhandlungen mit der gesamten Verhand- lunglkommission nächste Woche fortzusetzen. Auf diesen Vorschlag einigten wir un», so daß am Mittwoch, den 20. Augusts die Ber- Handlungen über diese Frage fortgesetzt werden können. Drohender Etreit tn den Mollerechetriehe« Grob-Berlins. Seit Mai d. I. laufen die Tarifverhandlungen mit dem Ar- beitgeberderband der Molk-reibetriebe Gröst. Berlin». In den Verhandlungen wurde von allen Sebten anerkannt, daß sie geradezu den guten Sitten widersprechenden Löhn« und Gehälter unbedingt verbesserungsbedürftig sind. Wenn die Arbeilcrschajt unter Be- rückst chtiguug der gegenwärtigen Lage der Betriebe sich damit ein- vetstanden erklärt hat, den mit der städtischen Molkerei.Meierei Groß-Berlin* abgeschlossenen Tarif ihren Verhandlungen zu- gründe zugegen, so hat s» damit gezeigt, daß sie zum weitgehendsten Entgegenkomnwn bereit ist. Auf dieser Basis ist dann nach vielen Verhandlungen Ende Juli«in« Vereinbarung zustande ge- kommen, bi» heut« haben die Arbeitgeber aber nicht an deren Er- füllung gedacht, im Gegenteil, st« versuchen durch«in« geradezu aufreizend wirkende Verschleppung die Arbeiterschait zum äußersten zu treiben. Sie nehmen nicht die geringste Rücksicht auf die Sänglmge und stillenden Mütter, glauben sie doch durch ihre Provokation die Arbeiterschaft zum Streik treiben zu können, um auf diese Weife besondere Borteile für sich herauszuholen., Frivoler ist bisher von Arbeitgebern noch niemals«in Streik provoziert worden. Die Arbeiterschaft der SEWrjebe ist aber nicht gewillt, sich von den Herren provozieren zu lassen, sie deukt aber auch nicht daran, auf ihre berechtigten Forderungen zu verzichten. Für alle Folgen, die sich au» dem Vorgehen der Arbeitgeber ergeben, müssen sie jede Verantwortung ablehnen. Sache der zuständiaen Behörde sollte e« sein, den Herren Molkereibesitzern zu zeigen, daß auch sie Nücksickit auf die Interessen der All-iemeinheit zu nehmen haben. Zentralverband der Handlungsgehilfen. Deutscher Transport- arbeiterverband. Holzarbeiterverband Verband der Maschinisten und Heizet. Meiallarbeitetverband. Verband der M olker-i fachleute. Arbeiter, Arbeiterinnen, Angestellte und Beamte! Versäume niemand die Eiotragunz in daS Melderegister. und würde von den' gg kann jeder die nächstliegende Meldestell« aufsuchen» die uptung. daß die Un- Pwkate bekanntgegeben ist. fangen«« verhindern, habe Herr Die NechtSsozialisten und Bürgerlichen suche» bi- Erfassung Braunschiveig-r Monim«.& Rückkehr der Ge,�.,�.....-—■» v,,/ t,w,.,rt.n I-——-»— i»>» verantworten. Tie Unabhang.g-n t-hn.en �.e � Pr.v.�rr».�«rbeiterinnen. Angestellte und Nnt�i slhwang sich Herr No Ske noch einmal auf�da». diese Berfammlunge» zu meide«. b�te�SEd'tnf'im GrenMutz BcsinMichen ffiet. Meldestellen sind neu errichtet: Mn V�Nojse besaß dann die Kühnheit, den Umgang Meldestelle 48, Lokal Gust. Winkelsgsser.«dvlfstr. 17; MMWLZKW-—* WKZiÄSNK—-....................... WKs Äfertf-Ä« der Unabhängige» angenommen. Lebensmittel geliefert wurde, dt« der Arbeiterrat beschlagnahme habe. Außerdem unterhalte er eine Kuh, deren Milchertrag— nachweislich 20 Liter pro Tag— er für feinen Lköpfigen HauShalt der» wenden dürfe. Eine Strafverfolgung des.Prinzen' wegen LebenS- mittelfchiebung wurde abgelehnt, da er als.Mitglied eine» königlichen Haufe« Straffreiheit besitze I' An Brennmaterial habe die ReirhSlohlenstelle dem.Prinzen" für da? Jahr 1919 18 000 Zentner Anthracit, 100 Zentner Brikett», 400 Zentner Koks und für feine Gärtnerei noch 896 Zentner zu Ist. wiesen. Auf Beschwerde de» Aibeiterrat» soll er nun.bloß' 900 Zentner Anthracit und 540 Zentner Kohlen erhalten. Der.Prinz' bewohnt auch trotz WabnunpSnot immer nach U6 Zimmer mit 16 Badezimmern und besitzt trotz Denzinmangel» 3 AutoS, für die er den erforderlichen BeinebSstoff und Gummi geliefert erhält.— Kritisiert wurde ferner die Gewährung der Vergünstigungen an die Kommissionen des Kreise». Genosse Peter» beschwerte sich über da» Ausbleiben dsS EinmachezuckerS in diesem Jahr« und über die Zuweisung von 15 Prozent Zucker an Konditoren und Gastwirt«. Der Vertreter der Knea?wirtschaft?stelle, Freiherr von Rhein» b a b e n, erklärte, daß 800 Gramm Einmachezucker pro Kopf noch gewährt werden solle. Die Gemeinden hätten das Stecht, die Verwendung von Zucker für gewerbliche Zwecke einzuschränken.— Der Beirat der WirischafiSstelle wurde durch 2 Veriveter der S. P.D. und unserem Genossen N e u m a n» erweitert. Di« S. P. D.» Fraktion beantragt« ein« bessere und gerechtere Versorgung der Kranken mit Nährmitteln, v. Rhein baben gab zu, daß in einigen Fällen ärztliche Attest« erkaust worden sind. Genosse Peter» verlangte Beseitigung de» ungerecht wirkenden Systems der Kranken versorgüi'g, insbesondere Unentgeltlichkeit der ärztlichen Atteste. Die Vorschläge wurden dem Beirat der Wirtschaftsstelle zur Prüfung und Berichterstattung an den Kreistag überwiesen. Versorgung mit Klovunq in Neukölln. Die städtische De kleidungssteile an Neukölln, die bisher von der Reichsbeklcidung mit Waren nur spärlich beliefert worden ist, hat jetzt, um den Bedarf der Bevölkerung nach preiswerter Klei- dung Rechnung zu tragen, größere Mengen Herren» und Damen- kleidungsstücke aus guten Stoffen und in bester Verarbeitung sowie einen größeren Posten linksrheinischer Stiefel beschafft und stellt sie der Bevölkerung in ihrem GeschättSlokal, Bergstraße 29, zum SelbsikoftenpreiZ zum Verkauf. Wieder instandgesetzle Stiefel werden in Zukunft ohne Bedarfsschein abgegeben. Di« BekleidungSstclle ist werktags von 8— 4 Übt ununierbrochen g«. öffnet. Sie verkaust an jedermann ohne BedürftigkoitSnachwei». Im Haufe der Bekleidungsstelle ist auch die Dezngschdnstelle untergebracht, so daß beim Ankauf mich die Bezugscheine au»- gestellt werden können. Die Bezugscheinstelle ist aber nur bi» %8 Uhr, Sonnabends bis X2 Uhr geöffnet. Zur Zeit ist auch«n größere» Lager von Rucksäcken. Brot» taschen Schlafdecken, Kochgeschirren, Trinkflaschen und Zeltstäben vorhanden. Freie Hock, schulgemeinde für Proletarier. Der Kurs»? .Danken in Gegenwart und Zukunft' fällt an diesem Mittwoch, aus. Der nächste Kursus findet am Mittwoch, den 27. August, statt. Neue« Kleingeld. Nach einer Verordnung des ReichSmiuifle» rium» wird der RetchSrat ermächtigt, an Stelle der im Gesetz van 1909 vorgesehenen Silber-, Nickel- und.stuplermüi�en zu 50, 10, 6 und 1 Pfennig Münzen gleichen Wertes in anderer Ge- statt vnd aus anderen Metallen herstellen zu lassen. Die bor- bereitenden Arbeiten sind dem ReichSfinanzmimsterium über- tragen worden. Die beiden Bankräuber Wendt und Kühn, die den Einbeuch in der Dresdener Bank in der Landsberger Straße verübt haben. sind in Dresden festgenommen worden, wo sie sich in ein-m Hotei einlogiert hatten. Di« gestohlenen Wertpapiere sind zum größten Teil wieder herbeigeschafft worden. Verloren wurde am 31. Juli, nachm. zwischen 5 unss 7 Uhe, auf dem Wege von der Strelitzer Straß« 31 bis zur Post Usedom- straße bzw. ton der Post»ur Feld-, Hussiten-, SSiesen., G«nchl- bi» zur CöSliner Straße eine BriefwsSe mit 200 Mk. in Scheinen. Militärenttassungsschein, YerhandSmItgliebSkarte der Bureau- angestellten, einem Achtcrfahtfchein und einer Photographre. Der Finder wird gebeten, die Brieftafck« gegen 20 Mark Belohn ring bri A. GierSdorf, Strelitzer Straße 31, v. IV, oder bei der Kriminal- Polizei in der Wolgaster Straße abzugeben. Beim Sommerfest de» Neuköllner Wahlvereinö wurden ye. funden: ein Schirm,«in Stock, ein Armband. Abzuholen iw Bureau, Neckarstraße 8. cebellsmittelkalender. Wilmersdorf. 250 Tramm ffrtschfletsch und Konserven auf M, 7 Pfund Zruhüartofseln auf di« Doggelabschnitte 84, bi»«insthl. 94, der Hmlptkartoffelkarte, 875 Gramm Zucker auf 71 für dt« sielt vom 18. bis 31. August, 600 Tramm Inlanvsmarmelad« auf 02, 260 Gram« Hafsrflockien und 250 Gramm ftortost-lllSrckenwhl, betve» zusamm«u Der Teltower Kreistag. Der Teltower Kreistag hielt gestern ein« Sitzung ab. die neben ES solle M«Hr Är»Ä» ää'ö und Treptow, KrankenhanSauSsc�ß: N e n m a n n, Lanwvwt- SlA'Vi S ir ÄSÄ ;%%%%% f«f Ä V« der SPD N S. P. D. und Demokraten waren verbunden, um die Wahl eine» Konsertottven zu verhindern,«u» der Wahl gingen infolge der Abmachung mit den Demokraten zugunsten de» Kan- Die�Ättdünz der Kreisbeamten soll nach den Berliner en vom KrciS. und FinanzauSschu Antrag de« KieiSauelchusse« auf ü,' M&.AM ö»Ö'Ätt&ÄSSÄS«:: Margart« auf Speck an werdend« Mütter vom fünstsn Ntonat ab auf befand««« Bezugoscheln«. 1 Dof« Malzextraht. 1 Dos« PreißeSdeeren, Estnilveri Mumme. Für Krank«: Tier, Tnd« der Wach« auf 84. Spandau, vom Dienetag. den 19, August, ab kämmt wieder amerikanische« Weizenmehl zur Verteilung. Für die Wach» vom 18.— 84. August wird auf den Kopf der B»aSld«rung gegen Ab- t nennung de« Felde« 67 der Tinsuhrzufatzkart» X P'und tn Un«In» schliigiqen Geschäften zum Prelis« von 84 Pfg. da« Pfuiw verabfolgt. Bis zum 28. d. M dürfen die hiesigen Molkereien und bi« MItch» Händler, dt« über Säuglingsmilch verfügen nur Inhaber von Säug« ltngomllchbarten in b!« Kundenltst» aufnehmen.— von Dlcnstaft den 10. b. TO., ab Ist in den bekvnnt-n Geschäften gegen illbgab« to« Bezugschein« für band, amerlk. Mttch vom 20. Arqsust 1010«Im Bücks« kondensiert« amerik. Milch zum Preise oon 1.80 M. zu haben. — Pon Dienstag den 10. d. TO. ab ist in den bebannlen Geschäfte» der Stadt gegen Abgab« de« vezug«schetn« für TOUchpuddlng mm 10. August 1019 2 Päckchen TOildipnibiiW) zum Preis« von je 0,80 TO. oder 125 Gramm Plckibingpnlver zum P eis« von 0,66 TO. zu bezl«h«l». Betten. In den Leben»mi«elg«fchäst,n gelangen auf Abschnitt 00 der Ledensmlttelkarle vom 19. d. TO. ad pro Kopf 250 Gramm Spe>f«f«tt zur Verteilung.' Der Prel» bettägt Versammlung. Stellungnahme zum verbandslag«. Wahl der Ab- letlunMleltung und Wahl der Delegierten zu den Veneralversamm» lungen.— 8. 3 61.: TOittwoch. den 80. August, abend« 7 Uhr. TOU- gliederoersammlung in der Schulaula, Schönftteher Str. 8. vottro« Divkussion,' Wohl der Delegierten»u de» Generalversammlung«». — 8. Ab t.: Mittwoch, den 20. August, abend, 7 Uhr. Mitglietoo- Versammlung in der Schuwula. Grounstr. 12. Tageeordnrma: Da« Trfurler Programm, Referentt Gen. Blümel,- 2. Wahl der Delegierte» zu den Genevaloersammlungen.— 0. Abt.! Dienstag den 10. ftugülb abend, 7 Uhr, MUgllederoe fammlung w der Schalaul», Slreliver S'Ä,»«V.«Ä'-.Ä 18. Abteilung: TOilwoch. ton 30. AuHust. cbervb« 7 Uhr7 TOtb Kn M.«chuff.«Ms 7 n?f, TOWWsr�rTamüiTttn« te' Jet 6d)iik>uitt, Zivinglkstrab«. Sortis« de- Genossen Malzohn iwer »o*«oteroftem; SLo�J der Delegierten zu den Gsneralversarnuuungen. l — 14.«dt.: Ruwsch. den 20. August, rrtind, 7 Uhr. Mitglieder. j "erfommtun.g ni der Cchuwuia. Siosi ocker Str. 81 Vortrag des Gen. I• i i»-T-.\ A- Oy v e.. r____ r.„__. Zimmermann Ax-r dP RStesysiem??. Delegi'erteüwohl.'�'lk. g'bT: Di�ntsay, den 13. Äugelst, c.c-c�bs 7 Uhr, Mi tHl'i c ve'csa nrm n-g in t-ag..W>.. MWW»WW>>M der Schuloula. Miilierstrabe. Ecke Trrftstrnge. Thema: Rational- Versammlung und Reichsverfassung: 2. Wahl der Delegierten zu den S-neralversanrmlungen.— 19. Abt.; Dienstag, den 19. August. Bbend» 7 Uhr. Miigliederversammlung in der Schalaulo, Zeckliner Strohe 4. Tageso.dnung: Vortrag des Gen. Hermann Marmula über: Religion und Schul«: L. Diskussion: 3. Wahl der Deleoierten zu den Generalvers am mlungen. Der Vorstand. Reukölln. Heut«. Dienstag abend 7 Uhr, findet bei Kliem. Hasen- he-he 13, ein« iffentiiche Bolksoorfamnrtung statt. Vortrag: Räte- lystem und Arbeiterratswcchlen: Referent: Gen. Täuniig.— 22.. 23., 2-1. V e z i r k: Mittwoch abend 7 Uhr Aeztrli-Versammlung lm Karls« gart-n, Karlsgartenstroße. Ihem-u Proletariat und RiiterepudlUi. Bericht de» kommunalen«rbeitarrat». Mstgliedsbuch legtüniiertr— tS. Bezirk: MWidnä,-wend T% Uhr Bezirli onersainiiSmch ZBndf.f Brauerei. Hermaunstrahe 214. Mariendvrs. MitAliederversammiung heute abend 7}4 Uhr iai Schroarzen t.dier, Chairsseeftrahe 43. Vortrag: Sleuaufixm der 1 Arbeitcrräte. Lichterfelde. Mttmoch abend 7 Uhr Vorstand ssi hang bei Lenski,- Hindendurgdamni 33. Lichtersetde-Dahlem. Heute, Dienstag abend 7 Uhr. bei Leu sin,! Hindenburodamm 36, Mat«rtalau egabe. Alle FunktionSre und Ge> j nassen sind zum Erscheine» verpflichtet. Bezirk Karlskorst. Am Mrriw ch, den 20. August, abends 8 Uhr., Miigliederoersanrmluno im Lokal van Schalk, Tresckow-ANoe 83. Tagssardming: De: Aufbau des Rälesqstei.rs. ?ukern. Bund der ZMegsvestWdlgkeii tmS KriegerhkitferM� l.a Wrlh. Wind. Tagessrtmung!r>ird in der Verfammstuiv" gcgelen. Erscheinen aller ist Pflicht._.uttd Lostserfainmlung der Kriegsbeschädigten der Fla&iugn � Adlrrshsf am Dienstag, den IS. A- ,ust. nachmittags 2 Uht,- gtäbner, Adlershof. VismarckstraHe. NI .......""....... Arfl-au.»■inS,T,tbe lagen zum Aufbau des Reuen. Referenten: Dr. Alfons ßow � Nationalölionom: W- A Th. Millier Rsuhous. Ins-, o M. Minck, Zndustriebeamter. Berautu-ortlich für die Redaktion Alfred« jjUPP- NSWSLk WsS' Tlsßter und VMWuSeu. Tlteater am Bülowplatx. MiZLdve. 7 TV. Ut i»Ber Hahrefgan ■ von Hermann Sadennann. "Trlßiion-TlieGtßr. ftl FrUtriciutriSe. Ztr. WH, tJU. 8 Ubr: Zora 33S. Meie: Esr laie Ruf Residenz-lüenter. Untergrundb. KloelerttraBs, r Ausgang Stralaner Straße. 8 Ubr: Zum 212. Mala: Schauspiel von Sodermana. Regle: Allred Rotier. flaM-Ttmter IS Ubr Itäroiidar licr.irbiil 8 Uhr " Familie « onnemunn Wintergarten JDÄMIMS c Ranchen gestattet Uircbtioa ■etukard— lt. BeramMr. Theater I. d i uentor»• a. FSnlggrOlzerStrnBe l Uhr: vi- Iftnl rriniturter. liitvoch: Bletir? fVaaidurtar. inncrstag: Musik, (Maria Orska.i iWdlGnlmus an der MarscbaltbrOcke. 8 Uhr: Msetott ron der Plate 1 Berliner Theater � T bl r. Pia Dame bmFrmch ßeniseties Theater 8 Ubr Heute zum 50. Mete: Mas Pallenberg In, »neb Ich war ein Jiingllag.. (Schwankt_ tater Dienstag, d des Westens Schau-Burg AndrcasstraBe 64. Freier Rina-kamnf Wluser— Paradaaoa Entscheldune: Stelnke— Zumbascb Ferner: Oaatetta— Schikat Filmprotramm: Lotte Neumaoa Vlgga Larsea VerKSgnnp-Palasl GriO-Barün Hoseolielde 13/15 lüplich ff- Vorher das erstklassige ftipesiaUtäten- l'ro�ramm Manie Dienstag ringen: Mobrmana-Berlin gegen Mocknj'-Polen Stotxcnwald. lacbNnr Iddw gegeoDowalas SBdamerlka ücbliardt-Nenk&tln gegen Schuppe- tiannorer m#l Radlce-Charlottenbarg gegen BudfUS-Ostpreuß. Wer selnen'Klndern ribt das Broil Volksstßck mit Gesang nnd Ballet in 2 Akten. Beginn des Konzerts 4 Uhr, der Vorstellung 6 Uhr, der Ringkämpfe 9 Ubr, Sonntags y Stande(rtther. Jed. Dienstag. Donnerstag u. Sonntag. d-P�achtaftleB Brnnnen- Lichtspißle _ den 1 9 August, 7V Uhr Vorletzte Anfführnng Dm �aSshs. Kose-'l beater 7iUhr:Dle Fried. Debütanten Gartenbohne: 7\ Uhr: Dal steht lieh jeder an. Vorher ciwrt und Suhalltllii. Qrcannenstr.lSS AS PI»»»!»» Das große Pracht-Programm i Hcnny Polten in ihrem bestem Drama „OitbiaueLatenie" 4 Akte. ii. Ein Hochzeits- |ä (Prias-AIbrecht-StrcBe) am Dienstair, den 19. August 1919, abends? Uhr zur Aufklärung Ober den Rfite-Gcdauken V o r tragt tbema: Der ImrsteMe ZKmm#,# der Pnvaiwitt- scitaf! und die Magsa zum Äußsu des lueu Referenten: Dr. Alfens Q�ldschmWt, Nationalökonom W. A. Th. MOHer-NoWkaeg. Ingenieur Friej Ebrt D>-.0?� vt'cÄ'Ä INS Achlnng Buchbinder üal:3chmieders i/örlß'�-Gnrte!! SiSsttant IS Dir.: Oy! g Weihstascer I Sommer-ThMter s PrtJiiHif Frorawa� 5-S . Dammann 12 Ms MSuramern Qrossas Thaaler- Orchester ErölisHcg der Gärten: Wochentags 3\ Uhr Sonntags 2% w Wochentags 6 Uhr Sonntags 5„ Wochentags 7 Uhr Sonntags 6« | Uber Vcmiletiing der Oanoe en Vereine wende u ,., fleh an die Direktion. Beiinn des Konzerts: Beginn des Varlelds: 1»d verwandte Berufe. Alle Mitglieder des Bucibinder-VerbandeS, die auf dem Bo en des revolut.onären Klasslnkampfes ,.ef nt, werden eingeladen zu der am Mittwoch, den%0. d iWl#., um 5 Uftr, statifindenucn Versammlung uti Alepandriner, Atrp uvtinensttaste 37 i». Tagesordnung: 1. Stellunona.me zu der Wahl der Betriebsräte. 2 Äersckiedems. Die No-lMtiinou der rcdol Betriebsräte. IjpeziaS-Arzt für Haue-, Farn- m«ü f ran�a- Lelden, Salvarsan Knrcn, Uriu- Lösar senior. Xttt? Deutscher Portier» Verband. tienä'.oe, Ken IN. Augnft, nfrnt)» 7 Uhr, im Spte>el|»ol Irr Srmrnl- fteftkUe. Uiie. alodftrnke»2 tzwiichrn Cromol,»nd ftommontmKtcniiroic) Zisarren. Ziinreticn. Tn- bak. Fein- B.Qrobsehnilt, kau II sofort jeden Posten Zigarrem laden, Wal»tr. 80. geh .»Ä Ä Auf�erord.(venera Versammlung. taqelerbanni; I. KeiorsB! bei SurSnnbee. 2.»xf*iuSfa!Iiii!|| Itter»en«nlchlut n. k. Lisch. tror»»ertert.'Rer». (Nur isiigibbet tau» ÜUitUl, I?tl,!!-b»»u e er 4aKt UqMmlett.) Tie V ibrnbetettw»,». P a u k o w. Die offen tili e Gcmeindc-V rtreter�ihung findet am DicnZtaa, den 19. Anaust 1919, nadjj mittaa?>, Ubr, nicht im Rati aus, sondern in der««la des Ltz'.eu'i S,(fcörf�isttafjc, statt. Die Parteig- noffenund-Geno' innen werden ersucht, dieSitzungza.jlrci.. znbesuchen. Der Nrbeilerrat. Di?.: Rosentikaicr Str. SS /O. Dttchchn kkrschaer'VsrbLi�, gUW? Bctiia. Bureau und Ärbeltdanihioeie: ISO 48. iWciuirid�c 8. '« LLLLkwl B-l Burrsu».!»«rbel>»»«chwei4:.. Sc>»l>'z<.li r: k.le%a::*ev 9tr. 2.S9. HünilwerRer! Ein Wort! Warum habe« Sie bei mir immer noch nicht Ihre hach- Lflcber bestellt? Seit Jahre« scheue ich kein« Kosten und mache Sie Immer wi der darauf aufmerksam. 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