, T.SÄ #2 eefWC jltrff '9& B.& Wkprew jH i __----»S«-».»>d S«?«-. ..»w d-räzt W fwm L»ft»llun, ms �aos«r«rot�itln»d»- W J»W S�tEjtbWpt moBaH. V DU M ünM»»»»-—» St»ifK«> �-"l- »«£««fw r�Ataog W, p�jfttuMSÜfk f»i I«?•«««•«-« WU»«Ä-dwom Serfbi RW.«, echisstaxttdam« J»"*« *MK'*er. 2Unl Sacbcn 2S8S amb 288«. te Jnfrratt kosten die achtzefpalt. Nonpareil�eil» sd«? btren Raum �20 mfs Vsrtanzeig«« »as fettgednutt» IDoH SV Pf, jttn w»it«r,«Vort 25 Pf. Ceuerungszufchlag 70 Proz. V»f Familien»«. Versammlungsanzeige« fällt de? Anschlag fort. Inserat« für den darauf» fallende» Tag mflffe* spätestens bis S Utzr nachmittag, bei der Expedition aufgegeben sei«. Inserat«»»»Uocii»mg: Berit» RtB. 8, Schiffdanerdamm 19 Serasprecheri Natt Korbe» 9768 Berliner-Orffan iw XlmbbSnmen SejMöemoFratie S)cutrd)tanbs5 den Stieben» Eine Rede Wilsons. %iATi!v._L_ HN. Haag, 20, August. WtiijJ st»-ach m ZKiratsoussichuH für aus- itcr de» gcie�cüäüetlrag. 6t le.zte in �««»Qfcn m.»® �«wnoen Iwr. bchz üe 28iebcrbersteOu«8 bex -öebHignn.�c-n für das»rtfchafiöchie und wdustrielle J�trL(fn�ichc&img dkk Dennis übet den Ariedens. Wii dieses Bcobfew im Znfaenmieichangc mit �s> eilung de» krternationofen LedenS ein« w�jr�cggecnemieifl De* interna nonoi«» jae�ene «iki'i, l<1'c S�ammcuatbeit von allen Parteien iwfe 9"�-?" ioj' forde ve. Ei»« Hin«usschi«bnn» würde die für k, �"»ionische Volk, un» für alle noiioiwiten ißotwch*,«if iw, 7? Nmarfkanex Wert legen,»evgrvhern, Wilson suhr�e»uS, lfrof-n Kupferminen oon Rantcma und ASaS?a mir mrt xJt* Kosten und Berluften in Bet,ieb gehÄten wurden, z-un WWKSKKtz die Hälfte des früheren Msatz-» �gefördert weÄ� SiMMe«in dmngerfdeS Bedürfnis noch Treebricmen, daS L?«friedigt iverden iönne,«eil die Sa�elSlanäle durch den .�-'»errt feien, nxchftnb Wue« Krieg mehr gebe. «liest von iliofilmnuvotlc, von denen We Aerrtvakinöckt« K e ,15 ui" beinahe vier Millionen Ballen gelauft haben. ES Wi i«kh»upt für alle NohnxiterioAen., denn es gebe tonm "tingeupj Erzengung, führte Wrifon«rS, st' wartet auf den Friede»». tzj.�re militärischen Pläne«orten natürlich auch darauf. % r,ÄÄ" %%%& tffiitJ»! mm lan» .ev leine Dtabilisierung der LSh'ie ■Süll Qv'''libbcri,. i,e,n llewisse» Mei�ci in-ei v.r-------„ M 'itbrr1" diese und ich muß sagen, ich kann nicht begreifen, das- irr]0 bestehen fallen, steh will Sie daran er- � ies,- Frn�cn über den Bölf�rbund im stysM Anoer-�"- Kanfereng mit Ihrer.Kommission für aus- st>,>- öleru,,� �"Helten abhielt, mit RüeSsichf auf die sofortige >>.. tr munben. Der erste En!- «'rsch,«g bet Staaten wurde o«3_. TTSnf" � Sjn �cr Bsr»i»b»gte« ölcaicn wurvr----- bii�Me»/ SKrr*/1 �'reinigten Siaaton über die durch mich ge- k'"n anZrr»? war in WirNichkeit bereits durck die Kam- 6ß bestanden leine Bedenken, klar im Text � ist." botawsge�ht wut»r aus»ai taifächttch darin ent» dann mtSfülhrKch über Artikel IS dcS Völker- «oisck-» V � davon honirtl, was. im Falle einer Uncinig- • wv» den lhp»t�klsd««n des PvkenbnndeS, die zu einem Brwch führe« könnte, geschehen müsse, und wie» darouf hin, daß in einem solchen Falle die Entscheidung des Vöikerbundrate» eingeholt werden müßte. Der Präsident betonte, daß die Sin- Wanderungen und Naturalisationen zweifellos innere Angelegen. Helten seien, über die ei» internationaler Verband niemals ent- scheide« könuo. Eme a«eM»Zsche Role m Mexiko. Das PreKlnireau Radi, meldet au» New B»rk, daß daS Liaatddepartcmcnt a« die uieztka» ische Regierung»egeu der Gefangeunahme ,»« zwei amerikanischen Ali». gern durch mexikanische Banditen eine in scharfe« Tone gehaltene Rote gerichtet hat, in der die s»f»rtige Freilassung gef-rbert wird.„Rew Jork Times" erfährt an maßgebender Steile, daß die amerikanische Rote die schärfste Rote ist, die die jetzige amerikanische Siegiorun, jemals an eine auswärtige Macht gerichtet hat und baß auch das Kriegsamt Maß. regeln ergreift, um sich auf jede Sage vom'.ei en, die aus diofenr Konflikt»ntftrhen kau«. ürleserWe �wurnrng im ferne» Wen. Amsterdam, 30. August. ,»cw Uork Sun' meldet: Thomas F. Millard, eine Autorität in Kragen des Kernen Dststens, habe vor dem Senatsaus fchuß für auswärtige Angelegen- heilen erklärt, so wie sich augenblicklich die Lage im Fernen Osten entwickele, bestehe die ernste Gefahr eines Krieges zwischen den Bereinigten Staaten und Japan. Zu seiner Verhütung könne der Senat viel beitragen, wenn er vor der Ratifizierung de» KriedenSvertrages das Staatsdepartr- inent veranlassen lönnte, eine kategorische Anfrage an die britische und französische Regierung bezüglich ihrer Seheimabkom- men tnik Japan zu richten. Japan habe keineswegs die Absicht, Schantung zurückzugeben, und nur die Gewißheit, daß es einer erdrückenden Uebermacht gegenüberstehen würde, könne Japan von der llnklugheit eines Angriffe gegen China über- zeugen. M'llard schlug vor, Amerika sollte sich für seine Bereit- Willigkeit, Frankreich beizustehen, die Unterrstützung Großbritan- mens und Frankreichs gegenüber Japan fichiw». Zu der von uns in der gestrigen Morgenausgabe der- öffentlichten Mitteilung, daß das preußische Kabinett Ml- Helm von Abfundien die ungeheure Summe von 170 Millionen als Abfindung zahlen will, schreiben die„P. P, N.': Wie die P. P. 9t. dazu an zuständiger Stolle erfahren, ist diese Meldung in allen Einzelheiten sachlich nnzntrejifend. In der fraglichen KabinettSsihung hat keinevlei Vorlage über eine Eiitschäbigvng des Kaisers zur Beratung gestanden. ES ist ledig- lich bei Besprechungen über den Stand deS Krön Vermögens darauf hingewiesen worden, daß dieses annähernd die Höhe von 196 Mit- [tonen Mark erreicht. Da eine konkrete Vorlage dem K«. biiwtt gar nicht unterbreiiet worden ist, können also auch die Mini. ster einer solchen ihre Zustimmung nicht erteilt haben. Wie noch. niake betont wird, ist bisher kein wie immer gearteter Bc- schlug Wer eine Absindung des ehemaligen Kaisers gefaßt wor> den. Damit fallen alle von der„Freche't" an ihre Meldung ge- knüpften Folgerungen in sich zusammen. Die Meidung selbst kennzeichnet sich als eine der üblichen, von den Unabhängigen zur Stimmungsmache gegen die Siogierung bestimmten Zweck- Meldungen. Wir hotten als Folgerung bemerkt, daß es des schärfsten Druckes der preußischen Bevölkerung bedürfe, um die Absicht dieser ungeheuerlichen Geldvergeudung ün Keime zu ersticken. Wir'können nicht findan, daß durch das Dementi der P. P. N diese Folgerungen in sich zusammenfallen. Im Gegenteil! Das Dementi betont mit auffallender Schärfe, daß eine„konkrete Vorlage" dem Kabinett nicht gemacht worden und auch kein Beschluß über die Abfindung ge- faßt worden sei. Es gibt aber zu, daß Beratungen über deu Stand des Kvoiiverlnögens stattgefunden haben. Ohne unserem Gewährsmann vorzugreifen, stellen wir aber fest, daß die anständige Stelle nicht mitteilt, daß das Kabinett eine solare Abfindung nickst beschließen oder der '•.*1 1 y» �4« ief r**- e?\ tAA r, 1 T* T-ia i Sie WohNANgsnok. Unter den vielen Nöten, die der Zerstörer Krieg unst beschert und bis zur Unerträglichkeit gesteigert hat. steht die Wohnungsnot heute im Vordergrunde. In ihren tieferen Ursachen ist ste ein notwendiges, chronisches Produkt der kapitalistisiljen Gefellschaftsordnung, deren immanente Lebensgejetze dieses soziale Uebel geradezu bedingen. Fried- rich E n g« l ö hat in seinen, im Jahre 1873 veröffentlichten meisterhaften Aufsätzen„Zur Wohnungsfrage" die ur- sächlichen Zusammenhange zwischen dieser und der kapita- li st i scheu Wirtschaft bloßgelegt. Gegenüber den kleinbürgerlichen Konsusionsräten und Kurpfusckjern, die sich schon immer mit besonderer Vorliebe auf diesem Gebiete versuch. ten, bemerkt er, daß eine Gesellschaftsordnung nicht ohne Wohnungsnot bestehen kann, in/ der die große arbeitende Masse auf Arbeitslose, also auf hie zu ihrer Existenz und Fortpflanzung notwendige Sunune von Lebensmitteln, aus« schließlich angewiesen ist: in der fortwahrend neue Verbess«- rungen der Maschinerie usw. Massen von Arbeitern außar Arbeit setzen; in der heftige, regelmäßig wiederkehrende industrielle Schwenkungen einerseits das Vorhandensein einer zahlreichen Nrservoarmee von unbeschäftigten Arbeitern bedingen, andererseits zeitweilig die große Masse der Arbei- ter avbeitSlos auf die Straß« treiben: in der Arbeit« massenhaft in den großen GjK-ten zusammengedrängt wer- den, und zwar rascher, idi unter den bestehenden Verhält- nissen Wohnungen für sie entstehen: in der also für die infamsten SchwÄneställe sich immer Mieter finden müssen; in der endlich der Hausbesitzer, in seiner Eigenschaft als Kapitalist, nicht nur daS Recht, sondern, vermöge der Kon- kurrenz, auck» gewissermaßen die Pflicht hat, aus seinem Hauseigentum rücksichtslos die höchsten Mietpreise herauszuschlagen. I» einer solchen Gesellschaft ist die Wohnungs- not kein Zufall, sie ist eine notwendige Institution, sie kann mitsamt chren Rückwirkungen auf die Gesundheit usw. nur beseitigt werden, wenn die ganze Gesellschaftsordnung, der sie entspringt, von Grund auf umgewälzt wird." Alles das trifft heute in verstärktem Maße zu. Seit Engels Zeiten ist der Kapitalismus getvaltig gewachsen und mit ihm die sozialen Krankheiten: und nun hat die furcht- barste KrisiS der Weltgeschichte, der Weltkrieg, auS der chroni- scheu Wohnungsnot eine akute gemacht, hat er die Dinge derart auf die Spitze getrieben, daß Abhilfe geschaffen wer- den m u ß. Während deS Krieges hat i�.e Bautätigkeit fast völlig geruht. Mensche» und Material wurden in den Dienst Mo- lochs gestellt. Auf der andern Seite ist zwar die Bevölke- rungSzahl nicht größer geworden, aber die Zahl der HcrnS- halte Hot zugenonuuen. Ferner ist eine»vachfende Nachfrage nach mittleren und kleinen Wohnungen zu verzeichnen, eine Nachfrage, die bei ruhsnder Bautätigkeit die vorhandenen Bohimngsn weit illwrsteigt. Das zusammen hat die Woh- imngSnot zu einom öffentlichen Notstand gemacht. Aus allen Städten Deutschlands kommen �llarnmach- richten über steigend« Wohnungsnot. Biels Städte verbieten den Zuzug, da nicht einmal für alle ortsansässigen Bewohner Wohnungen vorhanden sind. Die Jagd nach Wohnungen und die Preis«, die dafür gezahlt werden müssen, übertreffen bereit? die LebenSmittelharnslierei. Gerissene Spvkulanlen suchen den Wohnungswucher mit dem Wucher anderer Gegenstände zu verbinden; sie stalten eine 5- oder 6-Z inimer-Wohnung inst„antiken" Möbeln aus, und die ganze Herrlichkeit ist samt MietSkontrakt für die Kleinig- kcit von 100 000 Vif. zu verkaufen. Diese wahnwitzigen Spekulationen wirken natürlich auch auf die Preisbildung für mittlere und kleine Wohnungen zurück. Doch was ist vom Staat zur Besserung der Uebelstände geschehen? Als der Krieg seinem Ende zuging, da kam die famose Verordnung. Keller» und Dachwohnungen für die heimkehrenden Feldgrauen herzurichten, Quartiere, die bis dahin baupolizeilich beanstandet Ivoren. DaS war der Dank deS Vaterlandes an die Männer, die viereinhalb Jahre mit dem Tode mngsn, d>e in finstern Unterständen, nassan Höhlen, lelreiisgesäl.rl>chen Ruinen, kalten Baracken gehaust :ubd ihre Sejundheit daiuit zermürbt Haiku. Die neue Regierung hat am 15. Janimr 1019 ein Gesetz zur Behebung ringe übst' en Wohnungs- not erlasjsn. Das Galetz v«sÜMt die Einsetzung von Bv- zirkswolnungSkommisiarm, beten Aufgabe es ist. im Be- datfSfalle für die Herstellung von Kleinwohnungen Enldg- uimgcn privaten GniudbefitzeS gegen EntfchiiSigung vorzu- nehmen. Weiter kann der Koinnnsfar die in seinein S3e- üirfe gcelgencn Ziegeleien und ähnlick?e Betriebe zur Pro- duktion anhalten, im Weigerungsfalle zur Beschlagnahme sclzreiten: durch Beschlagnahme kann auch das erforderliche Be'chzlz beschafft werden. De? Lkommissar kann weiter Lurusbauten verbieten. Wenn wir während des ganzen Frühlings und Sommers von der Tätigkeit dieser Bezirks- wohnungskommissare nichts gespürt haben, so mag das seinen Grund zum guten Teil darin haben, daß in Preußen für diese Funktion die— altkonservativen Regierungspräsidenten bestellt worden sind. Daß diese reaktionären Bureaukra- ten sich wegen der großstädtischen Wohnungsnot nicht in große Unkosten stürzen, daß sie dazu am allerwenigsten ge- neigt sind, den Entkignungsweg zu beschreiten, bedarf nicht weiterer Begründung. Das an sich schon unzulänglidie Gesetz ist praktisch bedeutungslos. W o r t a» f r e ch t. Die Art wie der„Bonvch ts' und kein Gewährsmann ans dem Bezirksverband s. P. D. Groß-, Berlin unsere dokumentarischen Feststellungen ans der m & Welt zu schaffen bestrebt sind, erklären wir als Lüge und einen Versuch bewußter Irreführung. Wir er.| warten, daß der„Vorwärts" und sein GewäHrsniann uns! verklagen und uns damit die Mäguickkeit geben, d;e 1 Spitzelwirtschaft im Bezirksverband Ä. P. D. Groß-Ber!m' und im Auswärtigen Amt vor aller Oessentlichkeit zu enthüllen. Wird die Klage gegen uns nicht erhoben, so ist da- Mit der Beweis gegeben, daß der Bezirksverband S. B. D> Groß-Berlin wie auch das Auswärtige Amt die gerichtliche Klarstellung der Angelegenheit zu scheuen haben. Eine neue Weliblamage. Die Voraussetzung gemeinnützigen Bauens, das Regie zu erfolgen hat. ist in Der Streik m Oberschlesien dauert fort. in staatlicher oder kommunaler_._ B. der Tat die Beschaffung von Grundbesitz und Baumaterial. Grundbesitz ist in reicher Fklle vorhanden, er müßte nur enteignet werden. Ungleich schwieriger ist aber die Bau- materialfrage zu lösen. Wir haben hier wieder ein lehrreiches Beispiel, daß es unter dem herrschenden Wirt» schaftssystem unmöglich ist, Reues in großem Stile Zu schaffen: die Ziegeleien, Zementfabriken, HolzbearbeitungS- Tarifen, das Transporttvesen, Kohlen- und Eisenproduktion müssen intensive Tätigkeit entfalten, wenn eZ dem Bau- Wesen nicht an den notwendigen Materialien fehlen soll. Namentlich Steine werden gebraucht, die Ziegeleien müssen großzügig ben Betrieb ausnehmen. Da wir unter den chaotischen Wirtschastszuständen mit einer umfangreichen Bautätigkeit in Kürze nicht rechnen können, daS Elend aber von Tag zu Tag weiter anschwillt, muß dessen Milderung von einer andern, im Bereich deS Möglichen liegenden Seite in Angriff genommen werden. Die überflüssigen Wohnräume der Reichen müssen für die Wohnungslosen in Anfpnich genommen werden. Auf dem Parteitag hat Genosse Haase diesen Grundsatz zur programmatischen Tagesförderung der Unabhängigen Sozialdemokratie erhoben, indem er erklärte,„daß den Woh- mungSbedürftigen Raimi von denfenigen eingeräumt werden Muß, die Räume im Uebersluß besitzen". Seitdem ist dies« Forderung überall erhoben und auf Drängen unserer Ge- nassen auch in mancher Gemeinde, wenn auch sehr unzu- länglich, durchgeführt worden. Die großen und größten Wohnungen dürfen wegen der Raumverschwendung mit unbenutzten Räumen nicht mehr unangetastet bleiben. Mit welchen Vernunftgründen will man eS denn rechtfertigen, daß, während eine kleine Bourgeoisfamilie 8, 10, 12 Zimmer mit vielem Zubehör oder eine Villa mit 20 und mehr Zimmern bewohnt, die kinderreichen, schlecht genährten Proletarierfamilien auf LM«n und in Keller gepfercht werden oder halb obdachlos in offentlickzen Gebäuden kampieren? Ein noch größerer Uebelftanö ist aber die Tatsache deS doppelten W o h- n un gS besitze? in den Kreisen der Bourgeoisie. Die zahlungsfähigen Herrsck?aften besitzen im besten Viertel Ver- lms eine komfortable Winterwohnung und in irgendeinem Mnen Vorort nennen sie«ine herrliche Sommerwohnüng ihr eigen. Man sehe sich die Berliner Vororte, besonders die westlichen, an und man wird einen sehr hohen Prozent- fatz doppelter Wohnungen finden. Hier vor allem muß energisch zugepackt werden. Freilich sollen mcht die Schwierigkeit en über- sehen werden, die mit der Aufteilung großer Wohnungen verbunden sind: namentlich der Einbau zweiter Küchen und Klosetts ist nicht immer leicht durchführbar. Auch dürfte es für viele Mieter nicht angenehm sein, als nur Geduldet« in fremden Räumen zu hausen. Trotzdem sind diese Aende- rungen aber leichter zu überwinde» als die Bauschwierig- keiten. Niemals aber darf an techiWhen Bedenken die Wah- nungSrationieritna scheitern. Die unter der Wohnungsnot schwer leidenden Massen würden das mit Recht nicht ver- stehen.- Reben diesen nur vorübergehende und nur gering-! fllgige Milderung vsrschasfenden Mitteln gegen die Woh-' nungsnot aber darf die Hauptaufgabe: die Schasfung neuer Wohnungen, nicht in den Hintergrund treten. Sie muß mit allen Mitteln in Ängiüif genommen und alle Schwisrigkeiten müssen durch den MMeu Willen zur Am- jteewng überwunden werden. «norDöncen verurteilt nn». Die NcMonaWrrsmmickung unter dmi erschütternden fcinbrnif zahlreicher weife, dah die Zahl der Opfer diese« Kriege» noch nach** FriedeuSschluß durch Taufende von Gefangenen mehrt wird, die, von der Willkür und Unsich«rste»t ihrrk � zrrquält, körperlich und seelisch gründe gehen, k�e steht un# dem Eindruck der steigenden V« rzwellk>ung H Frauen und Angehörigen, tue da« Ende ihrer uneittäglifl'" Spannung immer wieder hinausgeschoben sehen. Und sie irhe» mit dem Nachdruck und der Eindunzlichkeit, die dem Protest grzt zwecklos« Grausamkeit und dem Appell an die Menschheit li>u wohnt, die Forderung, daß mit dem Abtransport b» fangenen unverzüglich begonnen wird. Au» dem flIetr\ Grundsatz heraus fordert die Nationalversammlung, dafc& Rücktransport der in Deutschland befindlichen tufiil; Gefangenen feiten» der Entente kein« weiteren Schw> r i g k o i t e n bereitet werden." 9, i i ©tttati L>Sr-if � tii« fes m Auch am Mit kvoch ist die Arbeit in Oberschlesim nur in ganz geringem Maße aufgenommen worden. Man kann noch immer von einem allgemeinen Streik sprechen. Das von Herrn Hörsing ausgesprockiene Streikverbot und der zu gleicher Zeit angedrohte Arbeitszwang haben sich also als ganz wirkungslos erwiesen. Wenn die Re- gierung in Oberschlesim überhaupt noch etwas an ihrem An- sehen verlieren konnte, so ist das jetzt geschehen. Nach allem. was wir bisher von ihr erlebt haben, glauben wir allerdings nicht daran, daß sie Herrn Hör sing endlich zurückrufen und dem Zustande der brutalen, sinnlosm Gewalt ehrt! Ende machen wird. Die bürgerliche Presse sieht sich endlich genötigt, dm Ursachen der jetzigen schwierigen Lage nachzugehen. KHre Berichterstatter beginnen allerdings mit ihren Unter- suchungen erst bei den jetzigen Unruhen, sie verschweigm ganz, daß diese Unruhen erst mit dem erneuten Aufmarsch eines Heeres in Oberschlesien begonnen haben. Vorher war in Oberschlesien alles ruhig. Der Masienstreik der oberschle- fischen Arbeiter steht mit den jetzigen Unruhen nur insofern im Zusammenhang, als die Regierung glaubte, mit ihrm Truppm dm Streik niedertverfen zu können und dadurch erst hie Zusammenstöße provoziert hat. Di« oberschlesischcn Vorgänge haben die deutsch- polnischen Verhandlungen, die mit Verlin ge» führt wurden vorläufig unterbrochen. Die polnischen Delegierten macksten der deutschen Regierung zum Vorwurf, daß sie allein die Verantwortlichkeit für die in Oberschlesien geschaffene Lage zu tragen habe und daß sie deshalb in der dadurch geschaffenen Atmosphäre nicht weiter mit dm Deutschen verhandeln könnten. Der„Berliner Börsen-> Courier" bemerkt dazu, daß„die ernste Lage jetzt so gut' wie ausschließlich durch einen Akt offener und im wahrsten! Sinn modemer Diplomatie von polnischer Seite zu retten" I sei. Diesen Akt darf man aber nicht allein von den Polen erwarten. Die deutsche Negierung muß sofort S ch l u ß m i t der Gewaltpolitik in Oberschlesien machen und ein« Verständigung mit dm Arbeitern und dm Polen herbeiführen! Inzwischen hat sich jedoch die deutsche Regierung«ine neue Weltblamage geholt. Die E n t e u t e läßt verkünden, daß sie in kürzester Zeit Tr uppenin Q Kersch I e sie n einmarschieren lasstn würde, da sich die deutsche Regierung als unfähig erwiesen habe, dort Ord- nung zu schaffen. Weldhes beschämende Zeugnis für dick deutsche Regierung, daß sie erst in Posen, dann in Kurland und jetzt in Oberschlesim Befehle von der Entente entgegen- nehmen muß! Ein Demkvtt des Reichskanzlers. Weimar, 29.—-. In der Presse wird der Inhal! einer Unterredung vcrdren die der Reichskanzler Bauer einem Korrespondenten des Haag- .Baderland' gewährt haben soll. Dazu ist zu bemerken: Der Reichskanzler hat keine Unterredung mit einern respondenteu des„Vaderland" gehabt, sondern er hat ent sprach mit einem holländischen Professor geführt., spräch bildet die Grundlage für die fragliche Pressenotiz. �' Grundlage ist aber sowohl dem Sinn als auch dem 3%� nach vollständig entstellt wiedergegeben worden; völlig f®p?. � insbesondere jene Aeußerungen, die sich auf das Verhäb Mehrheitssozialisten zu den Unabhängigen beziehen. sinnig die Wiedergabe de» Gespräche» ist, geht auS MW � hervor: Sobald aber königStreue Offiziere«ine unschnlMr gebung veranstalten, wird sofort Reaktion geschrien. ES ist selbstverständlich, wird aber hiermit noch � tz- tnit de« jtf Sief' h .m Satz hi nb ttltt M®e i drücklich festgestellt, daß der Reichskanzler eine solche niemals getan hat. Wir geben daS Demenft des RrichS�nzl.wS loyale� wieder, muffen aber zugleich unserem Befremden»•-, geben, daß Herr Bauer nicht Vorsorg« getroffen hat, baß von ihm einem Pressevertreter gewährte Unterredung m entstellter Form in die Oessentlichkeit gelangte. V MA Katll Die kieastiorsherrschasl in A»MNi. Bildung eines neuen ungarischen Kalrknctts. HN. Wien. 20.«WL DaS.Neu« S-Uhr-Blatt" meldet, daß der ungarische � de» Innern, P e r« n y i, die Bildung deS neuen ungaris�f bmettS übernommen habe, da» nach dem Rücktritt der � f parte! und ihrer Angehörigen, bor allem deS Ministe Frirtrich, de» KriegSminister» Gchnetzer sowie de» Aeich'�rw � Erzherzog Josef als Koalit ionSkabinett gebiidci � soll. Erzherzog Josts soll da» Kommando der neuen unga rr Armee, die eine Potizeitruppe sein Wirb, übernehmen. rJSti i Fubenhetzs. H. N. Wien, 20.«ui Die.MltiagSpost' meldet cnr» Budapest, daß d i« La S- � Regierung unhaltbar ist. In Budapest kam letzten Tagen zu großen Judenhetzen, bei denen Tot« und Lerwu ndete gegeben hat. In TranS? � g; nehmen die Judenbetzen außerordentlich großen Umstmff beteiligten sich auch Offiziere der Szegedi»«r daran. % m fe t" Die Entente will OrbnWg schaffen. Paris, ra. Auegist. fHava».)' Die Lliltt« melden, daß angesichts der unsicheren Laze in Oberschlesien der Oberste Rat der Alliierte« den militärischen Fsihrer««nweisuag erteilt hat, in dirscm Lande Ordnung zu schaffen. ES ist auziulkhmen, datz die Besetzung beschleu-! »igt Wird. Kohle und Lebensmittel für Budapest. Budapest, 20. � Gestern traf in Budapest ein englischer Schlepper über Braila englische Kohle brachte, dst dazu der soll, daß der normale Personenverkehr zwischen I verslelkle Cflgnct. Wir haben in Nr. 891 und 396 der„Freiheit' den dokumentarischen Beweis erbmcht, daß in den Räumen der Bezirksorganisetion des Verbandes sozial- demokratischer Wahlvereine Groß�Zerlins, Bellevuest'mße 7. unter der Leitung der Herren Wucherpfennig und Knoche ein Spitzelbureau unterhalten wird, in dem die Rechtssozialisten Fuhrmann, Weiß und Levy, die auch auf dem Verbandsbureau arbeiten, tätig sind. Wir haben ferner den dokumentarischen Beweis erbracht, daß dieses Spitzel- burean seine Bericht« an die politische Abteilung dcS Aus- wältigen Amtes zu Händen des Geheim rats Nadolny sendet. Obwohl inzwiscl�n über vier Tage vergangen sind, hat weder das Auswärtige Amt noch eine der angeschuldigten Personen sich zu der Angelegenheit gesichert und datnit die Richtigkeit unserer Angaben zugegeben. Lediglich der„Vor- wärts" als Eideshelfer aller Schwindelmanover hat in der Dienstag- Morgenausgabe einige Verlegenheitsausflüchte riskiert. In der Mittwoch- Morgenausgabe gibt er nun einem Gewährsmann aus dem Bezirksverband der S. P. D. Groß-Berlin daS Wort, der in der bekanmen verlogenen und durchtriebenen Art des„Vorwärts" die Aufmerkichnkeit von der Hauptsache abzulenken auf einen gänzlich gleich- gultigenPunktzurichtensucht, nämlich den. wo die Quelle unserer Wissenschaft sei. Zur Sache selbst erklärt der Gewährsmann ,m„Vor- wärts":„Eine Spitzestvirtichaft irgendwelcher Art besteht nicht, weder bei uns, noch in dem erwähnten Bureau." Demgegenüber erklären wir, daß der Gewährsmann des „Vorwärts" aus dem BezirkSverband S. P.D. Groß-Berlin bewußt lügt, indem er durch diese Worte unsere An- schuldigung zu»ntkräflen sucht. Gegenüber diesem Vir- )unt?lungsmanöver halten wir alle unsure An- schuldigunge» vom e r'st'e'n bis zum letzten Wiedcrausriahine der deutfch-polnlfrhsn Verhandlungen? Oftiziö» wird gemeldet: Nachträglich sprachen drei Mit- glieder der polnischen Delegation im Auswärtigen Amte vor und baten um Wiederaufnahme der Besprechungen. Es wurde darauf hin für heute abend eine Konferenz anbe- räumt, an der außer den deutschen und den polnischen Delegierten der General Dupont sowie andere Vertreter der hier weilenden Militärmiffionen teilnahmen. wu, oag oer normal«>pel>ionrnocu«tzl„„((i" und Preßburg mit Schiff»auschluß nach Wien und der Lug � zwischen Budapest.*"*- �--:i grab ermöglicht sind zu erwarten. für Budapest, die von englischen Marinetruppen aus ,* Schiffen herangeführt wird, wird voraussichtlich Budapest eintreffen. Hier halten sich übrigen» bereits in unmittelbarer," englisch« Wachtschifse auf, so traf in unmittelbarer#1*' peft» eine aus sechs Wachifchiffen bestehende englisch« k Zd�egsberichte. verlin, 20. August. In Oberschlesien hat sich die Lage dadurch erheblich zu- gespitzt, daß die bisher gegen die Grenzschutz- truppcn operierenden Banden starken Zuzug von jenseits der polnischen Grenze erhalten haben und noch erhcAten. Dieser Zustrom zwingt leider zu der Annahme, daß die polnischen Grenzbehörden bisher keine ausreichenden Maßnahmen getroffen haben, um zu ver- hindern, daß die kritische Lage in Oberschlesien noch weiter ver- schärf: wird. Beuten O.-S., 20. August In Laurahütt« brachen gestern abend Unruhen au». Durch Beschießung vorüberziehender Patrouillen auS den Fenstern Wurden fünf Soldaten verletzt. Ferner»ersuchte der Pöbel in der Nachi zwei Angriffe auf da» Postamt, die ahgefchlazeu wurden. Im Laufe de» heutigen Vormittag» Wurde ein Bataillon Marine- truppen aus Ruda nach Laurahütte in Marsch gesetzt, um Haussuchungen und eventuell Verhaftungen vorzunehmen. Die in Godullahütte versammelten Truppe»"udhen h�uie den Ort nach Weiteren Waffen ab. ebenso die Orte? ch-Piekar und Scharley. Fünf neue Verhaftungen wurden vorgenommen. RükemalhemaNk. � xrafÄ.« -uh-u'� in. tz- Km Dien»lag hielt Aufbau im Herrenhaus ein« stark besuche Neben Dr. G o l d s ch m l d t und M ü l l e r- N ein Herr Mi nck, der an Hanb von farbigen � überzeugend wie die graphischen Darstellungen der � K l den Aufbau hei Räte-WirtschaktSsystemS, sonne Geld, Kraft und Stoff darzustellen versuchte. folgte den Ausführungen der Referenten, benen ihrer Genossenschaft wichtiger zu sein scheint de» Rätegedankens. Mit MS Eine Nntersulbuug gegen dentsisie Generale. gen de».Exceffior' aus Lille \ q geleitet worden gegen die beiden Militärgouvernk V i deutschen Besetzung, Generale von H e> n r> cg �izc>� »-----<..' oer Die Varkelen vud die Kriegsgefangenen. »sraevenitz, außerdem gegen den deutsche Hummel. Aufnahme der Beziehungen ,u Portugal. Die konferenz hat nach der„Daily Mail" Portugal geschäftlich« Verbindungen mit i>tU' anzuknüpfen.-llsiÄ i Der Friedensvertrag fsir Oesterreich. Der. Rat hat Dienstag nachmittau da? RedaktionSko'i' da» beauftragt ist, den endgültigen Text des tr" � de"-- & St > Ä.J mit Oesterreich festzusetzen, und ihm in bezug.»�n. Tm „iliblaaenden Wea die nötinen Anweisungen Of0 we»"..«t Von sämtlichen Parteien einschließlich der unabhängigen Partei ist in der Nationalversammlung folgende Entschließung in der Frage der deutschen Kriegsgefangenen«inaebracht worden: Die Nationalreifammlung wolle beschließen:.Die deutsch« Na- tionalversammlung hat wledevhalt mit allem Nachdruck die Be-� freiung der deutschen Kriegsgefangenen gefordert. Sie erhebt noch einmal ihre Stimm«, um vor aller Well den Empsindungen des deulschen LolkeS Ausdruck zu geben angesichts der sinnlosen seelischen Marter, zu der durch die un- absehbare Verzögerung der LuSlieferunz die Gefangenen und ihre Obersten Rat gutgeheißen ist... ungefähr M'tte nächster Woche übergeben Ü UJ c 4/ta Zwei bulgarische Noten. De bulgarische Delega��essi Friedenskonferenz z»vei 5toten überreichen. Di« e>n. pal du» wesilich« Thrazien kommt zum Schluß,.«.nckk* ttitza au» hjst-rffch-n.�»UZ /L i % biet zwischen Mesta und Maritza wirtschaftlichen Gründen Bulgarien gehören Note bezieht sich auf die twrit_ interalliierten � �{? IM*! .. die forderten militärische.. M a ß na hm«"f. Jz iru ng deS HeereS, yevminderung de»• treffen. Gegen die Fordernngen wlcd piwieitX"« "ff � )«(C ach dt« n d">° räglicht» k erhebt est M° cit inae« der Kt' gleich» de« cussische» ichwie' lugust� cröreliei- i Haagce cm eilt#' Wortlaut -Isch i'"� ltniZ dee Wie »em®dl igeSuad- mal euß-ru-» aleNveili SlnSdrP ing knlsche Kaiionaloecfammlnng. Da* S rb- Bcratung. Die Agrarier schickten die "'ULUTA**�! Z"r—*••*'«1*&- Ulli/ üvX ctUtUtlVt jOJiUlCil Wlt (Hu®,7~{n Graf Posado w ski imi> Dr. Becker auf die di« ßcr-,�1)6' um gegen das(besetz Sturm zu laufen. Nachdem totr fr n■'>a8 deutsch« Volk in namenlose» Elend gestürzt «�ÄnJle M jetzt bor der Bezahlung der von ihnen ge- tan StJai drücken. Die Herrschaften versuchten vor allem, W beruft Recht streitig zu machen, sich an den Erbschaften d>ch«i»i�' Heiligkeit der familiären Tradition spielt dabei »«; ßf,? Rolle. Traf Posadowsky drohte(gar mit os fe- "»aetinmi Auktion, wenn das Gesetz mit den vcm AuSschug l;t«Tt',ienen Veränderungen, die noch eine Bcrschärsung in �et Grbsrlxrften dringen, angenommen würde. noAVT'f Wurm wies darauf hin. daß die Erbschaftssteuer Wi« � weit genug gebe. Die Vorlage dürfe nur als der , 1X1 Srundsätzliichen SozioKsterung der kapiwki. I kWto. � i�I�ordirung angesehen werden, die weiteren und Itoitd,. Schritte müßten möglichst bald unternommen (tfiifr... Das Gesetz wurde hierauf«ruck in der dritten tirt.- ff»u die Stimmen der Deutschen Volks« h„ r unb PTrt/'S» W«« i r-• �— ff*---- l-- Kraft besitzen. Dagegen verpflichten sich die Angestellten bis zum 81. Dezember 1919 keine neuen Forderungen zu stellen. 4. Maßregelungen dürfen nicht vorgenommen werden. Eine Bezahlunz der Streiktage erfolgt nicht. Die Arbeit ist bis spätestens Sonnabend, den 28. August, in allen Betrieben wieder auszunehmen. In diesem Falle gilt als letzter Streiliag der 16. August 1919.(Somit hat man sich auf die Hälft« der Streiktage geeinigt). Beide Parteien haben bis zum Freitag mittag zu«klären, ob sie den gefällten Schiedsspruch annehmen wollen oder nicht. Im Namen der Hamburger Bankleitungen er. klärte Direktor v. Sydow, daß die Bankleitungen erst nach einer gemeinsamen Beratung ihren definitiven Beschluß bekanntgeben könnten. Auch die Delegierten der Arbeitnehmer teilten mit, daß sie weitere Direktiven erst von ihren Auftrag- gebern abwarten müßten, daß sie aber die Annahm« der Bcdin« gitngen in den.Betriebsversammlungen empfehlen würden. Der Kampf der Berkkner Dransportarberker gea«: ihren Zerbandsvorstand. Zu dem KonMt. der aus Anlaß der N'chtbestätigung der Haupivorstand des TranS- nabm am Montag abend »„..-«"rtmiiy iuut.fr; gEinti m am iwct ine v.... Gewerkschaftshause Stellung. - 9� k re d i van 9 Milliarden Mark, über Schumann legt« noch einmal die Gründe des Verbandsvorstandes vüb? dar, die ihn für die Ablehnung bewogen hätten und machte fol« laß genden verständigungsvorfchlag: Ortmann als Bezirksleiter. .—"*-*-- er— /T-,. rr.----- l— � L--"r.,—. t genommen Hütte, teefte ich«nrf da» enkfchichenchr znrLck. Wr M vorstehende Erklärung bin ich jederzett bereit, de» WcchrhettS- beweis zu erbringen. !tll. i. schmerindustrielle sich gegen rfen Angriffe auf die Klose als dessen Stellvertreter, dagegen müßten Stemicke und Licbenow am Platze bleiben. Die Zahl der VerwaltungSmit- flkieder soll von 23 auf 29 erhöht werde». Marschke erklärte im Namen der Opposition, diesen Vorschlag unter leinen Umständen anzunehmen. Klose trat besonders der Ansicht Schumann» ent» gegen, daß die Kandidaten nicht nach der politischen Zugehörigkeit befragt werden dürften. Die Arbeiterschaft habe nicht nur daß Recht, sondern auch die P sticht, sich ine Kandidaten nach ihrer politischen UeberzeuWNg hin anzusehen. Den anscheinlickiten Beweis liefer« ja die Haltung de?„Vorwärts" und der Bezirks- -• j �- f-— t«-*—- vck- t-iv- chr —, von ver Deutschen VolkSva W1« abgelehnt werden, da sie einer Regierung, die m 3«"".- � - mtm Herr 3k o 5 f e! viele Kollegen hinter den Delegierten gestanden halben, nämlich wgg-■•—--- Der Verbandsvorstand müsse afto im seinen Standpunkt aufgeben, den Tewerkschastsbeamte auszuoltriiieren. TS w"# es>» hif »danui -,7.» «s >-'-','5! Hewerkschastliches. » � �«leisiei-Angestellt«! und.Arbeiter. � 1 6 h t'f �-ch�ien Versammlung der Angestellten C in den v aller Mo l ke r ei be triebe. die gestern W?« t vom oen.f Q,iaIen' �ite Jakobstraße, stattfand, gab .e* die N.? 5-'d der Handlungsgehilfen den Be- f. e.ttna�,��»rhandlui mit den Unternehmern. Er schil- er Verhandlungen und kennzeichnete Unternehmer. Die 43 Prozent Zu- bk.«i bi. ri.c,' iur pie«�eroeperung oer ivogne oerw K«" Und ki r nte den Unternehmern ein Ultimatum gestellt tel fallen v S'ettftelle und die Vertreter der Stadt Berlm er- d,!r a!«. � k>e lieber den ganzen Betrieb kommunalisteren kaim �en- itniernehmern erneute Zuschüsse zu leisten, J�isatin G"! gestern, Mittwoch,, eine Zusammenkunft der kl�i. Di.»er der Fettstelle und der Unternehmer an- L;% ik,,.. ilnternehmer anerkannten wohl die niedrige Be- L�if�rZ � gestellten und Arbeiter und die Notwendigkeit � i.0ä' erklärten ab«, daß st« kein Geld hätten. Von h«« ÖCT Tz_ YY.____ v_ L Vwfl*» 0f AßffßjTTf hlP _________ V»■. ß«?> daß k. der Kommunalisierung, woraus her- �illiate- immerhin noch rentabel ist. Nach und & w,', Ivo» j_ 1t? den Tarifvertrag, der völlig dem eni- Z° >—w»«| wk» v« vw»——-———_. niu-H I» ,n„!>er städtischen Meierei Groß-Berlin seit V Unte?« Geltung ist. Besonders energisch wehrten «ter �"1" gegen jedes Mitbestimmungsrecht. .»Td m t_ vC rtltrkK t' v �. y■ i vtnff # vv*1 n,,( i 0 .s % W pM 1 # ..... �lilck« T"'cht klargestellt, ob er tatsächlich seine styial- 178 3Ü4 gegen 189 725. Der Vl '�i ct.ergangenhei t als einen Irrtum betrachte, l Interesse der Organisation feinj riu�epix,.,,,."""'cher Schmidt verteidigte das Gewaltsystem Mitgliedern uneclvün'chie Gewe, t Lesun Vorlagen wurden hieraus in zweiter und, Der Vorschlag de? Hanpidarsiande?. wurde dann mit großer w' nfl angenommen> Mehrheit abgelehnt. Die Versamrnliing vertagte sich hiera-l'.f unter großer Unruhe. Die Neuwahl des Arbeite«»» der Firma Rudolf Mosse be- reitet dem jetzigen, aus Rechtssozialisten bestehenden� Arbeiterrat arg« Beklemmungen Er richtet an die Zeitungsausträger, um die man sich früh« nicht gekümmert hat und st« so von oben herab ansah, ein Flugblatt, in welchem e» vor der großen Gefahr warnt, Unaibhöngige oder Kommunisten zu wählen. Und dann legt er gegen die ihm unbequeme politische Richtung lo». Er schreibt u. a.t „Da? sind die gleichen Elemente, die uns« zerrüttete» Wirtschaftsleben ständig unterwühlen, die bald hjer, bald dort verbrecherische Streiks inszenieren und dadurch auch mitschuldig sind, wenn ihr und eure Kinder fm Winter wegen Kohlenmangel frieren müßt! ES sind dieselben Leute, die sich nicht entblödet haben, die Absper- rung von Gas, Mass« und Elektrizität zu fordern> Wißt ihr auch, daß dieser Wahnwitz den Tod von Millionen kranker Volks genossen, den sicheren Verderb ungezählter Säuglinge zur Folge hätte? Wir von der Sozialdemokrattschen Mehrheitspartel rechneu mit eurem gefunden Menschenverstand," Dieser gesunde Menschen- verstand besteht allem Anschein darin, daß die Rechtsiozialisten das brutale Geivaltregirnent, die von ihrer Regierung begünstigt«, Konterrevolutionär« und das un«trägllche Militärregiment ver- teidigen. Die Anpöbelung uns«« Partei beweist, aus welchem Holze die RechtSsozialisten geschnitzt sind und daß gerade deshalb ihnen keine Stimme zugewendet werden sollte. Eine Bollversammlung aller in den„Städtischen SlektrizitiitS- werken" beschäftigten Arbeiter befaßte sich wieder mit dem Schiedsspruch des Zen tral-AuSschu sses. Die Direktion hatte zu- gesagt, Gruppe 8 deS Geweicke-Abkommen» mit 14 M. lieber- gangÄieihilfe zu bedenken. Eine lebhafte Diskussion entspann sich darüber, daß gerade Gruppe 2, in welcher die Schwerarbeft«, wie Kohlen- und Schlack«»sichrer ustv. einbegriffen sind, wie ge- lernte Arbeiter mit nur 10 M. abgespeist werden sollten. Gegen 16 Stimmen wurde beschlossen� das Angebet abzulehnen und restlos auf die Forderungen zu bestehen. Di« Lohnkommisfion wurde beauftragt, sofort m neue Verhandlungen einzutreten. Mit stürmischer Entrüstung nahmen die Kollegen davon Kenntnis. daß bec Vertreter des„Gemeinde- und Staatsarbeiter-Verbandes" hinter verschlossenen Türen mit dem Zentral-Ausschuß verhandelt habe, ohne die maßgebende Organisatian, den.Zentralverband der Mcckchi nisten und Heizer, sowie Berufsgenossen Deutschlands", in welchem ca. 98 Prozent der beschäftigten Kollegen organisiert sind, zugezogen zu haben und erklären, daß die Fällung diese? Spruches nur durch die einseitige Behandlung ermöglicht wurde. Die Versammelten aeben der Kommission Vollmacht, bei Nicht- bewilligung eventl. sofort den Ausstand zu proklamieren. Der Vertreter des Verbandes der Maschinisten und Heizer wurde er- sucht, ein« Erklärung abzugeben, wie sich die Organisation dazu stelle. Kollege Böhme erklärt«, die Organisation ist das Sprachrohr der Mitglieder und wird die Verwaltung die berechtigten Forderungen anerkennen und mit dem nötigen Nachdruck unter stützen. Eine Verhandlung mit der Direktion verlief ohne Er gebniß. Erst der Magistrat hat in einer Sitzung am Freitag diese berechtigten Forderungen bewilligt. Dadurch ist eine Katastrophe vermieden worden, welche unabsehbare Folgen nach sich ziehen könnte, da sich sämtliche in den Elektrizitätswerken der Provinz Brandenburg beschäftigten Arbeiter zwecks Erringung besserer wirtschaftlicher Verhältnisse unter Führung des Zentral- Verbandes der Maschinisten und Heizer, zusammengeschlossen haben. Achtung! Mal«, Lackierer und Anstreicherl Der Vollzugs- rat Groß-Berlin hat eine Aufforderung an die gesamten Arbeiter Berlin? erlassen, zwecks Neuwahl der Ärbeiterräte sich in den mit Plakat bezeichneten Stellen eintragen zu lassen. Wir fordern alle Kollegen auf, sich in den aufgeführten Stellen ejntragen zu lassen, um eine restlose Erfassung unserer Berufsangehörigen zu er- möglichen. Verband der Maler, Filiale Berlin. Achtung, Uuchdrucker! Betriebe zur Rätewahl melden! Letzter T«min Sonnabend, den 23. 9. Kollegen, sorgt für Aus- klärung über das Kätesystem! Alle müssen an der Wahl teil- nehmen. Die Propagandatommission. Zu den Beriffentlichunge« bei Barstandez de» Eifenbabner- verbandes über den Zentralrat der Eisenbahner ersucht uns das Mitglied de» Zentralrates der Sisenbahnarbcitcrräte Georg Michaeli» au» Münster um Abdruck folgend« Erklärung: WaS die rein gewerkschaftlich« Tätigkeit der Zentrale angeht, habe ich mit allen Kollegen solidarisch gemäß der uns von der General- Versammlung übertragenen Aufgabe: Provagierung de« Räte- chstemS. gehandelt. Bei meinem ganzen Tun, in allen Sitzungen -----— k Crt„ 7 w».. M m f f hptl(3Zi-st/yl*h*T\r>yhsi%i hf N1 ■ �ch hl« nachgeben. Direktor Pfeil" von der und d« Vertreter der Interessengemeinschaft �«n■ �unte gefährden würden, sondern die ?'• ie,,i.ü.".�uf-»ch entlassen und der Betrieb weiter "* ,,V''"' 1'- cr\e»v »�stelle für die Un I.. . j ch ü s s. T for€sn wird sowie den Unternehmern Diz,.�««fähren wird. .•l!>rt wurden di« Abmachungen samt d« angenommen.' � Hamburger Bankbeamtenstrerk. '�u Dsrhandtzungen im Plenum und nach V�atung de» SchiedSge Nichte», fällt« der 5r»m RaichSolSeitSministeriium unter gestern, Mittwoch folge cchen Schieds- �Is«Nen��?�. Hamburger Banklefwngen zu- fck) 3»al'len als Ablösung für di« ? 5, b) 11" f'«beibflfe..) v-rhairatei« mit MMMWSW � Wimjcx.[Jä' Verlagsgenostenschafl„FreiheiN. e. E. m. b. H. Berlin.-'„et Lindendrucksrei und Veriagszesellschost m. d. H. Schilfig, � Mer und «eMnn$en. Theater am Büle« Pinta. rolksDOJine. 7*« ölst rPsr Suhrgigea." Beiitsehes Mer 8 Ultr Heute zum 80. Mal«: Max Pailenborc ht Jrach ick war ela Jlaslln.. (Schwank) - DirekSea- & Matshard— R. Btnamr. Theater I. 4. RünlwrStze? Straße Sonnabend: NeueJnstndiert: ■meraden. midie von A»e. Strindbnre. ' Inkl. Ulni IM. Wim Bruift. Bctatl:T«t« Ditrck!, Sirai ttink. Hurt Isluk) D YAdisuhins an der MarschaUbrücke. d Uhr: Llseiott von der Pfalz. i Bffttoer Tkenter htzk Uii" Uamc hu Frnck Scnnias 3 Uhr: \ Die.olls KorateO iri: Milde Wörner. S TriflG�rTfieufer. 1 IW iMnia•inj« ZJr f'rt 23« IU. Ffjtlti S Uhr: ior> ■iraie. ilr. tiM, 23tl. "Tum 330. Male: Lbii, M ide.rrr.ann. [ResIgCT-tliZüter. BBtergrun!;!). Klosterstraßc, � jAirsi'ang Stralaner StraÄe. { üi:». Zum 212. Male: I fta! Sei an-nlel von Sederntann. Kegle: Altred Ketter. Roee-'l heater Vorletzte Ai'Jäbruo* 7,Otir WcFraiid, Dehiitamtea. Oartenbfihae: T'jUhr: Das sieii' sich jeder an. (Zum 75. Male.) Vorher kinait und ImtaltUta. WalhaHa-Theater Tflglicü; 7b Uhr: O aeböae Zelt,« selige Zetir Theater 1 ps�Ktltanvoriftfit- «WS-lßäK S Uhr tig-nlKkerUcliirtoltl S Uhr || remille K Sgl. 7b Uhr nur kurze Zeit: Der heilige Florian Cfisino-Tfeefit« aatkrln-er Sir, 37. Tägl.'/tSDhr. Oroßstadt-Pflanzco Volksstück in 3 Akten. Vorher:»SchwarawaldböWe". ppei ctteaakt mit Viktor Litzek ! von der Komircheo Oper. Daz n ersiklas'-ige&pa%!mäWem. Bopotac V d Ufcr: Madohooekre. J WlatcrgiTten tegllch 7b Uhr WWwnißW Ranch ea gestattet. Berliner Pnter K»st aalen- AMoc 7-8. '<-» WßpWg BunffliftKahit Erstklassiges Varieti. Im der Tanz- D s B 1 dieU UMrUoh Sa ä■ 1« Aafamsr 4b Uhr. Schau Borg Andreasstrane 64. Heute SchluO- Ringkämpfe Mmriadm■ ü» Um» hnst Kam lim lanm ParadaooB— Schlkat Winzer— Slelnke Gametta— Zaatbasdi Paradaoofl— Steimke 2 Pllmschtager: Grofi- Berlin Hasenheide 12/15 Rlnser- OettJtrett Vorher das Spezialititen-PregraBm 1 Heata Donaers tag Kornatz gegen Mockay IfelhaeUtir Polen Radhe gegen Stolzeowald Chirtotüatoi B«W»Wi!> Schwarz gegen Etzlea Isiidtiitnli. Uckr Magdeburg Wtötolfeafww des Entsshetdu&gdBMpfes Bodraa gegen Stock manu Oatpreufes Tilsit Beginn des Konzerts«Uhr, der VorsMlIaag 6 Uhr, der Rtngk&nple 9 Uhr, Soan- tags i Stande trBher. Dieosta«. Domteratag nad Sonntag Grosser Ball. Bei Rogeaarotter Schatz Ihr 70*0 Peraoaea. Kennst du das Land, tvo dicke Sichen stehen? Hast du den kleinenTpree- wald schon gesehen? Der schönste Ausflugsort im isteiche Ist Manns Waldschloss in Schöneittze- Tel.: Friedrichshagen 66. Jeden Sonntag Tanz. !cli!»svrllllerel > ZcllSileSir; ♦ Hauptatr.«S IS» Täglich die seaBaendea uUuküniole Donners tac. 21. Aagast Gr. WbIiWiim! am de# Pem-ABdra-Prels In Habe voa 3000 Mark Ritzler gegen Schwarz IKihaswait)(Kitltaciiiu) Fern Andra, die beliebte und berühmte FUm-Oiva wird wahrend des Kampfes per» sballcdi anldetn Riager-Pedium anwesend sein und daai Sieger den Preis»her reichen. KasseaerSfloaag 4 Uhr Beglan de» Konzerts k Uhr Beginn der Rlozkdmple Pünktlich 8 Ohr. Am Frledrschsholn 29-32 ' Uer to Dennerstaflt den 21. 8. 1919: : QtoBe iBeneffz- VorsteBSving für Frau Direktor Herr mann : �«Sief Seskstietf. ' Bor* gate Plätze aorhandeo. Vorverkauf von 1» Uhr vormittags ah.__ , Ab Sonntag, dem 24. Aupust 1919: • legluderistfirQafloBaiHlii�iuffiid-KeDkKrreoz 18 der bekcmidestea dcodschefi«. ausländ. Ringer , Geldpreis von 10006 Mk. und vetsclwedene w wertvolle Ehrengeschenke, » Das große SpezVnlt'titen- Programm » Dt« Oporetae„Der Seekadett" 9 Vorverkauf von 10 Uhr vonniMags ab. DffltW« �etallirlfiltr��erlaiiö Serwaltungsstelle Berka St 54, Linienstraße 89/85. Geschäftszeit von 9—4 Uhr. Telephon t Amt Norde» 186, 1238, 1*7, 9714. Achtung! Achtung! ver!ra«e«s««meri»«fere«z der Mtslbineu-, Auto«««» Motoreuschlosser findet heute, Dsunersta«, «icht"WW statt. Die Veiwaltungi Rchtusg Maler! Achtung Lackierer! Oeffentliche Verfammlaug für alle w tSi«k-B«rUn btschösUgte» floUtgen Zentral.«estsüle. Alte Jakob« rasse 3S Freitag, de« SÄ. August 191», abends 7 Uhr 1. Berlrag: ztel!uun»ahme zu de»»ahetterrraswahlcn 2. Zicrustaagriegrichetten DnS Erich cincn fiaUlich« SoOsgmt Ist Pstlchtl Der tirbeiterrai _ H.« m egg_ Verdsvö der KaMsrSeiler Seckichlemds Ortsvertvaitung Grofi- Berlin Bnrenu: Engcluser 15. 4-7 Nhe. Delephon: «eöffnet S— is lthr»nl» von «tut SHorttfpiot? Rr. 11443 Achtung! Achtung! Ter Groß- Berliner VollzngSrat hat für die Zeit vom 18__ 38. August eine Erfassung des gesamten werktätigen Volkes zwecks Reuaufbau der Siätc- organisation veranlaßt. Wir fordern alle Kollegen und Bernfsangehörige auf, für eine restlcv, e Er- faffung unserer Berufe Sorge zu trag n. Betriede melden sich geschlossen, Einzelmitglieder muffen selbst ihre Meldung volldiehen. Die OrtSverwaltung. gm Sonnohznö, 43. fiugusl,%$ Uhr: Ütu emswöiert: Kameraden KomiOit w 4 flNea oo# fimgast SttiaOfetrg. yonplöorft eller: marin Kreta, JUftti phrt, JuTiue Cronit, JrizOa Utchor»,»rat» binde, Heinz etitda, ♦ JSnrt«atfch. ♦ Achtung! Adlershof! Freitag, den SS. August, abends 7 Nhr, im Lokal Wöllstein, Bismarckstr. 73: r Zagesnibanng: I. ÄotnrmtnoIHlnaag unk Sehmtsatitiehietlngung. 2. 8rtid)ie. 3. arsawvnhim. 4. Setjchiebenes. «bimhoftt Einwohner tonhrtt eis Znhirer zu hi�tr Sitzung nnb matten sich durch astirtstontroit ,d« SteunjutW Einwohner Irgttimienn. Ter Ranrotntttrlr SltDotlerrat. Emil«lobt Achtung! Schuhmacher! A« Freitag,de«22.Angust, nachmittags S Uhr findet in Boeters Feftsäle«, Weberstr. 17, eine Versammlung aller in der mechanischen Schuhindustrie be« schaftigten Arbeiter und Arbeiteriune« statt. Tagesordnung: Srritht kon bat»erHand ln» gm mit brn Nnternehmrrn. Am Montag, de« LS. August, abends 7 Uhr, findet in den Mufiker-Sälen, Kais er-Wilhelm-Stratze Sl, eine Versammlung aller in den Mafi- und Reparatur-Werkstätten Grofi-Äerlins beschästigte» Kollegen statt. Tngesordnung: Wormn ist der Miuirant-Turtf grlfinkigt?, Wklch« Forderanuei, ftcEt k« Sliheittrichaft an die Jntniogen Eroß-BerUnS.(SieserriN: BollmerhauS.) A" ker kom SoljUpStot vom IS. bis 23. August tragtieflclot Ersesinug der Aahldcreditigten zu den ArbtltetrniS-Ao'l-n, svtderti wir«ke w der Sdiiib�Jnbustne towie Houdtoerl Tätig n?»«,, sich tu melden; in B-Iried«,, wo 2 Petiomn und mehr oeichättigt sink. melde einer sür nllc. Tie Hemiarbelier gehörnt ebcntnllt zu dem nk. Beitiebe, wo sie beschiittigt sink, Ae«kalverba«ö der Sl Verwaltung Berlin. Ii!'«! tili Ii cher. AlbistüS! Steisle!!»!!. ZeriiiAieiioü««! Sonntag, d. LI. Angnst stndet in den Brnnncn- sälen, Brnnnenstr 15, vormittags O Uhr, eine sehr wichlige Versammlanz statt. Im Interesse»nsere- Getverbes ist ein nttUches and zahlreiches Erscheinen erforderlich. pu I. A. Die Vertraitenslente. Photo-Platten aus Heeresbeständea Hepla-Platten IV 9X17, das Dutzend.. M. 6.45(»etz,U«tempr.M. 9,90) ■; W-;; i.-'l-i::;1SS! Arfa-Chromo-Uolar-tnatten•t'r�.d.Dz.. 6.90(... 12.25) 0X15.» n n : extra Raeld-Platten 13X1«, 10X1« 9C20J .17.80) :: ic Platte mit Blaodämptunj Schleussner-Viridio). 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