- TT. :n«i m gc ic und«• ■ S»,, ;9t»Jpa. chiitzt W (Serif» J, ,d ufe» H 5*6� K! 9 �Ztlpreks 15 Pfennig- 2. Jahrgang Mittwoch, öen 27. August 1919 Nr. 410/11 224> Morgen-?!usgave fris'rfche!nl moTatn»»n» no*niiHo{».«, 5 cm 7» uii!> not morgm». Poßk hti freier �«stellunA uu IJaus für«tro|*�»iKrt<�et Kei birt-.n: 'S"«•!"»»»(IrDgeM�r monatl 3.— m. Ni?ufttBung unter Str-'fvnn» 6,— iiU • wbeii* ift m Ben erden Naitiraz»er I?«stzei»n>g->i»e Ar I«19"n-etr. ''Mllc* wnh(f�rbltlmi: fnli« N«. B. Sch>ff»a«nda»>« l»»». °"n,brcchkr!„orden ÄVSS u«» MWR, V? s% Ä? bette' Je«* SÄ Inserate kosten d« achtAefpatt. Nonpmjeillezeile ober deren Hemm%,20 JTIf� lvorianzeige« dtrs Mifebmrfte Wort 50 pf� ebet weiter? Wort 25 pf. Teuerungszu schlag 70 poog. Bei jmn�UM« u. l?ers«mmt«?,g�anjOißea fästt der Zuschlag fort Inserate ffcr den darauf« folgende« tag müHen spätefton» d« Z Utzr nachmittags bei der Expedition ausgegeben sein. @*(w«W*'%WWM*3:»triw 9MS9. v, Tchiffbonrt�amsi 10 Frn,s»r«cher! Sin««»»de«»708 Äv//>«r-i%v7/i W LWlÄ/TMKAÄ' A/AyN/dNÜS Die Auwenilmg des velagerungszustandes. ml' gCß Heue vubole. L. NoSke.•' Berlin, fie« 26. August 1919, Vciidlrrstrajjk 13. � An die Schriftleitung der„Freiheit". "Srctfjcit" brrSffcntlirfjt in ihrer MorgenauSgahe 1�."• 19 einen Aufruf„An dir revolutionär? Arbeiter- ;' dkffrn unwahrhaftr Verhetzung eine Gefnhr für � �"»ng und die Existenz des Ctnatcs bedeutet. Im «:»#!%'M toirb gegen die deutsche Regierung der Vor- ---.j L �°brn,„s.c führe blutigen Krieg gegen die obcrschlcsi- !Zß«°"britcr", eine schäudlichr Entstellung drö "Ä Sachverhalts, die angesichts der feftgeftell- gtoi� K S I"""TS .--'ÄSÄ Hfl-'."??' �"dafion polnischer Banden und während der schweben, »ngcn mit der Entente dem Hochverrat w m t, die aber verständlich ist, da der Zu -cri,,, der von der„Freiheit" unterstützten kommu �mente mit den Polen feststeht. Es wird ver wahren UM!. ,............. achvrrhalt verdrehenden °n dir„Proletarier im Waffcnrock" die Armee �ierungsfcindlichcm Sinne zu ver- s* Sie«!'"' „•- Tah die össentliche Meinung durch vlanmänige M,., der Tatsachen täglich in dieser Weise weiter tssf �9t wird, kann nicht geduldet werden. Im Int er- y* ungestörten Aufbaues der neuen 1 ltlos,,-. Ordnung und der Gesundung unseres Wirt- 1), Lebens wird sich daher das Oberkommando Roskc u » ''C v Wiederholung derartiger Verstösic veranlasst ih,'"Fli e i h e i t" aus Grund des 8 9 d de- Gesetze- �rlagentngSzustand im Interesse der öffeutlichcu S" verbieten. Ter Oberbesehlhaber. S.: von Lüttwitz, General der Infanterie. 2. �'»r» Berlin, 2ß. Anaust. n u n g betreffend Berb»t»»»?>«>» blättern. Wenchmlsung Ober. Mr s- £*- #. XfA""" untertifflen der jedem einzrtnc» Ratte. Der Lbcrbrfrlilshaber. . vssj. R»« l e. *<"'1. SlaflKArift: Wie wir erfahren, wende» ß» dl» ,."ü-egen da- Neberhonvnrbmen der Flugblätter »'''Ht(L"**" Inhalt». Dir nngeheiir« morallscki«»nd "'esnhr. die a», diesem Unfug erwächst, bcgriindrt die 1 1" CrK Mahre, et. die mich im Interesse der äffen«. """n schon dr-halb erf»rderlich erscheint, weil eS | 3 dlJ der Verteilung derartiger ltzlu,bl««ttr ,u Tumulie» / gekommen ist. In.stukuns« find als» "»r ihrem Erscheinen dem Oberkommando«orzu- 'd«,..' Ilvlblätter, die nicht dem Zweer der«erhrhun, i�>rrftändlich genehmigen wird. S. Berlin, 26. klugust. «bände rung n n d Ergänzung % »th d.""» betr.«b, .' tlerordnung vom 3. März 1919. Kf*® der verordnuag vom Z. März 19l9 erhält folgende �"erscheinen von T» g e-»r i t u n, e a«nd Druckschriften ist» e r b»t c n.«»S liegen der Genrhinigung des Oberkommando». Der Lbeibrfrhlthaber. . Cfp,«•» I e. h|"fn Aachschrift! Bisher w«r bereit» da» Reu- fcb,.. Tageszeitungen abhängig von der Genrhmigung ""mando». Da in der letzten Arit verli«»U«'«»» Fülle v»n»eriobische» Druckschriften iiSer. schwemmt worde» ist, die meist verhetzenden»der unsittlichen Inhalt haben, ist eine Kontrolle auch dieser Zeitschrstteu uat- wendig geworden.': r?«»5 ,! Berlin, SS. August. Berordncktig betreffend den An-«nd Bcrkauf von Schußwaffe», Muni- tion und S p r r n g m ittel a. Auf Grund de»§ 9b de» BelaaetMngSzustandgesetz«» wird für den LeiiNdeSpolizeibezirk Berlin, den Stadtkreis Spandau und die Landkreise Teltow uich Rioderbarnim folgsnde» verordnet: Der An- und Verkauf von Schuhwaffen, Muni- tion und Sprengmitteln ist grundsätzlich ver- boten. Der Verkauf wird zugelassen für solch« Firnisn und Personen, die beian LuxuSstvueraant zum Handel mit Waffe« wnd Munition angemeldet sind, in folgenden Ausnahmefällen: L im Großhandel(Lieferung an Wiederverkäufer auch im Auslandes«ach vorheriger schrrfllichcr Genchmiglung de» OiberlommandoS m jedem einzelnen Fall«. Die Genehmi- gung ist nicht erforderlich für deu Großhandel mit Jagd- und Sche'benwaffenhrotflinten. Tesching«, Luftgewehre, Büchsen, die mit Jagdstecher oder Jagdfestung versehen sind), sowie dazu gehöriger Munition. 2. im freien Handel(Leckauf au Sinzolpersonen»um Selbstgsbrauch). g) an Inhaber von JahreSja�dscheinen inbezug auf Jagd- und Scheibeuwasfen sowie dazugehöriger Munition, d) an joden Inhaber eine» Waffen- und MunitionSbe- schaffungSschciae», für dessen AuSfülkurg die OrtSpoliqei zustäi�ng ist. Die Erteilung erfolgt nach denserben Grundsätzen wie bei Waffenscheinen. Der Verkäufer hat den verkauf auf dem Schein zu vermerken und ihn der Polizeibehövde, die ihn ausgestellt hat, unverzüglich wieder zuzusenden. Der Waffenschein berechtigt nur zur Führung der Wafs« und zwar nur derjenigen, für die er ausgestellt ist. Waffenscheine, die vor dem 1. April 1619 ausgestellt sind, verlieren ihre Gültigkeit am 15. 0. 16, die die am 1. April 18 ausgestellten am 30. 8. 18. Die Inhaber haben b!» zu diesem Ter- min di« Erneuerung, zu bewirken. Di« neuen Waffenscheine find mit den Lichtbild de« Inhaber» zu verschen. Di« Verordnung vom LS. 8 und 6. 7. 19 wird aufgehoben. Die Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Veröffentlichung in Kraft. Der Oberbefehlshaber gez. No»k«. Nachschrift der'Redaktion: Die erste Verordnung, die mit dem Verbot der»Frei- ljeit" droht, bezieht sich auf den Abdruck deS Aufrufs des Parteivorstandes der Unabhängigen Sozialdemokratie, den wir in der gestrigen Morgenausgabe veröfsentlicht haben. Im übrigen haben wir nichts dazu zu sagen. Einer Kritik dieser Verordnung, wie auch der anderen Verordnungen, bedarf eS nicht, die Arbeiterschaft wird sich selbst ihr Urteil darüber bilden._ Mise Zu'amineuWe in Mika». Gehorsamsverweigerung deutscher Truppen. Kurz vor Nedaktionsschliif! geht unS ein längerer Be- richt über die Gehorsamsverweigerung eines Teiles der zum Abtransport bestimmten deutschen Truppen in Kurland zu. Die meuternden Truppen übersielen zwei lettische Kam- pagnien und plünderten die lettische Kommandantur. Graf v. d. Goltz, der Befehl erhalten hatte, nicht mehr nach Mitau zurückzukehren, kehrt« aus eigene Verantwortung dorthin zurück, angeblich, um seinen Einfluß auf die Truppen geltend zu machen. Die deutsche Regierung appelliert an die im Ballikum kommandierenden Truppen führer, daß fi« die Truppen über die verhängnisvollen Folg«, ihrer Disziplin- losigteit ausklären und zum Gehorsam zurückbringen sollen. Der ganz-»sfiziöse Beritist jedoch liest sich wie ein« Reckst- fertigung der Meuterer und der Hinte ihnen stehenden Drahtzieher. Wir kommen in der nächsten Nummer aus dieje Angelegenheit zurück. Sek Aokesl der Melker.. In ungeheuren Scharen war gestern da» Berliner#ro4 letariat dem Rufe der Unabhängigen Soziatdeuiokratie go-I folgt, um gegen die Pogromhetze, den Militarismus imb bie| sich regend« Konterrevolution zu demonstrieren. In den anbv»! räumten 64 Versammlungen waren nach annähernder! Schätzung über 100 000 Personen anwesend. Sämtliche Ver« sauuuIungSlokale waren überfüllt, in vielen Fällen mutzteik Parallelversammlungen in anderen Räumen oder unter freiem Himmel abgehalten werden. Das Interesse, daS das Berliner Proletariat den Pro» testversammlungen unserer Partei entgegenbrachte, der Ernst, mit dem eS den Ausführungen der Referenten folgta» die Empörung, die ostmalS spontan bei den Zuhörern zum Ausbruch gelangte, zeigen, mit welch gespannter Aufmerk» samkeit die Berliner Arbcitersckwft die Ereignisse der inn» ren und Susteren Politik verfolgt und auf die wichtigsten Vorgänge reagiert. Der letzte Gewattstrcich der Regierunß gegen den Vollzugsrat hat di« Empörung und den Groll del Arbeiter bis zum äußersten gesteigert mrd die Gcjahrei offenbart, die daS Proletariat von allen Seiten bedrohen» Im Lichte dieser letzten Getrxilttat trat die sich immer ineh< zuspitzende innerpolitische Situation mit aller Deutlichkeit hervor. Sie war c« vor allem, die die Arbeitersckiaft zum Protest aufpeitschte und wuchtige Anklage gegen die Regio- rung, diese icheinsozialistische Kulisse der Konterrevgjution, erheben liest. Aber auch ausserdem forderte di« gesamte inner- und außenpolitische Situation, daß die revolutionäre Arbeiter- sckzaft ihrem Willen in machtvollen Kundgebungen Ausdruck gab. Unter wohlwollender Förderung der Regierung unji der herrschenden Parteien machj sich immer deutlicher ein« Wiederbelebung de» alten Rationalismus bemerkbar, der das deutsche Volk zur Katastrophe getrieben hat. In mannig« faltigen neuen Verkleidungen tritt dieser Nationalismus wieder an die Oberfläckie. Er benutzt jeden Anlass. um wieder festen Boden im Lande zu finden und das Leben doS Volkes zu beherrschen. Dieser Nationalismus tritt uns über- all entgegen: in dem Revanchegeschrei der alldeutschen Bankerotteure. in der nationalistischen Hetze, die auS Anlass der KriegSgefaugenenfrage getrieben wird, in der airti- srmitisckstn Pogromagitation, die durch tausend Kanäle inj Volk fliesst und die Strassen mit ihrem Schmutz erfüllt. Dieser nationalistische Aufschwung, der von einem gross«» Teil der bürgerlichen Presse gefördert wird, gelst Hand in Hand mit dem Erstarken deS Militarismus in Stadt und Land. E» ist eine Illusion, anzunehmen, daß die Niederlage und der Friedensvertrag den Militarismus in Deutschland beseitigt haben. Nein, dieser Militarismus lebt, er wird gehegt und gepflegt von den feudalen, kapitalistischen schickste», die hinter der Kulisse der scheinsozialistischen Ro- gierung ihre alten Machtpositionen wieder eingenommen haben und die nur das ein« Ziel kennen: mit Hilfe der brutalen Gewalt die revolutionär« Bewegung der Arbeiter- Nasse niederzuhalten uitd das alte Kaiserreich wiedex auf» zurichten. Die Aeusserungen deS neu erstandenen MilitariSnru» hat die revolutionäre Arbeiterschaft so deutlich an ihrem Leibe verspürt, dass sie keiner weiteren Beweise seiner Ell» stcn» bedarf. Dach immer«vieber sieht sie sich genötigt, zu diesom Hauptproblem der inneren Politik Stellung zu nrhmon, wenn sie sieht, mit welch fieberhaftem Eifer die Atzrorier, die Kapitalisten, die Offiziere ihre milttar>sa>«u Borbercitungen treffen, mit welch unheimlicher Vlanmassig-- t-it sie am Aerke sind, die MeichSwek, die Emwohnerwehren. fie städtische Polizei, die Kriegervereine usw. in Instru- inmif der Aogenrevolution*w verwandeln und mit u)r«c Hille nickt nur die von der Entente auswwungem»itv schröufung der militärischen Macht zu umgehen, sondern auch del Proletariat in Fesseln zu schlagen. Doch diese«eustcrungen der erstarkten Gogonrsvolutioo im Innern sind nickst allein, di» da» Proletariat aus de« Plan rufen und zu erhöhter Wachsamkeit und Kampshsrsit- ich« st anfeuern. Auch aus dem Gebiete der äussere« Politik ballen sich dunkle Wolken zusammen, die die Zukunft de« Lan-dev, da« Echickjal der deutschen Revolutio« bedrohen. ttn»er Duldung der Regierung, unter tatkiästigol Förderung der oberen militärischen Stellen ist im Osten ein konterrevolutionäroS Heer geschossen worden, da» cm kow- »entrilch-n Born eben der Sntente und ihrer HilfSvölkuj GWrn �otofrtritBTßtiö An keil nkmmt. In Denkschlcmd selbst und in den östlichen NfmMtindcrn verbrüdern sich die kniser- Kcuen Offiziere mit konterrevolutionären russischen Generalen. Sie erneuern die preuhisch-russische Junkerollianz und betreiben im gröhten Stile den Mcns6>enhondel im Dienste der verbündeten deutsch-russisck>cn Konterrevolution. [Kit dem Blute der in Deutschland zusammengestellten Eöldnerscharen wird aber nicht nur dieses Bündnis, das Bündnis zwischen Kaiserismus und Zarismus, gekittet, mit ihm wird auch das Wehlwollen der Machthaber der En- tente erkaM, um mit ihrer Hilfe den neugeschaffenen Mili- tariSmuS lebendig zu erhalten und die Vorbedingungen zu schaffen für die Befestigung der feudalkapitalistischcn Ordnung in Deutschland. Auf diesen Punkt spitzt sich hellte das inner- und alisien- politische Problem Deutschlands zu. Tie nächsten Wochen werden allein Anschein nach Ereignisse von größter Trag- weite im Osten heraiifbeschworen. Hierzu trifft die deutsche Konterrevolution ihre Vorbereitungen. Für sie sind Pogromhetze, Militarismus sowie die Offensive im Osten nur die Glieder einer Kette, mit deren Hilfe sie die deutsche Revolution zu erwürgen hofft. Mehr als je muß die deutsche Arbeiterschast jetzt auf dem Posten sein, um den drohenden Gefahren, die größer sind als viele noch ahnen, als geschlossene Masse zu begegnen. Daß sie dazu hqLeit ist, das haben die gestrigen Massenkundgebungen in Groß- Verlin mit aller Klarheit dargetan. 5« allen gestrigen Versammlungen wurde folgende Reso- lution angenommen: Nach mo»«lclanAcn Borbereitungen deckt die militärisch- BMnarchistische Gegenttvolutloa mit crfrrulichcr Offenheit ihre karte» auf, WWWWWW Dank der»»sozialistischen,«rbritcrfrindsichrn Politik Regierung ist das kaisertreue Junlrrlum wieder in den Besitz feiner friitzercn Macht gelangt. ES beherrscht die Berwaltnug »nd die Armee, c? terroxistert die Landbevölkerung und diirch sie auch die SiSblr, eS spinnt ein Netz gcgenrevolutionärer See- schwör» ngcn liber das ganze Land. Die Hoch'fstanz und die Schwerindustrie unterstützen die Machenschaften' der kaisertreuen Eicgcnrcvolutionäre. Die bflrger- licht n Parteien und ihre Presse leisten ihnen auS Lurcht vor dem Proletariat fast keinen Widerstand. Die rechtssozialistische Partei und ihre NczierungSmännrr dienen vorläufig nur alS Kulisse, hinter der der Aufmansch der Gegenrevolution sich voll- »ieht. Die zu Drcttiertrla a«S RechtSsozialisten bestehende Regäernng hat dnrch ihre verräterisch« Politik, die sich noch ,n> letzt in dem Gewaltstrcich gegen den Berliner BoNzugsrat ge- äußert hat, die Arbeiterschaft wehrloS gemacht und der Gegen- revoluttou Tür und Tor gcäfsnrt. Als Mittel zur Borverritang der offenen Gegeilrevolutlon wird neben einer verleumderischen Hetze gegen dir revolutionäre Arbeiterschaft eine schamlose antisemitisch« Heypropagkinda ent- faltet. Diese anö dunkelsten Quellen gespeiste Propaganda, die nur alS Deck'-nantel für die�gcgenrcvolntionäre arbeiterfeindliche Agitation dient, spekuliert vor allein auf die unaufgeklärten lnmvenproletarischrn Elemente, um mit deren Htlse die«lassen- bewegung deS Proletariats niederzuschlagen. Demselben Zweck dient neben der von kaisertreuen Osslzieren Uttrechtgedrilltrn Söldnerarmee im Innern die AufsteNung einer konterrevolutionären Armee im Osten, die ihre Spitze sowohl «rgen die russisch« Sowjetrepublik wie gegen die deutsche Nr- publik rickstet. In der Aufstellung dieser mit den russischen Weihen Garden verbündeten Armee wie in der Förderung der Werbetätigkeit rnsstscher Gegenrevolutionäre in Deulschland kommt die neuer standcnc preuhisch-rnssische Jnnkcrallianz zum Ausdruck, die um den Preis der Niederwerfung der deutschen »nd russischen Revolution um die Anerkennung durch die Entente wirbt. Gegenüber diesen drohenden Gefahren darf da» deutsche Prolctartat nicht in llatätigkrit verharren. Die Versammelten rufen dir gesamte werktätige Bevö.kceung auf, sich zur Abwehr der Gegenrevolution um daS Banner deS revolutionären Sozia- NSmnS zu sammeln. Sie rufen sie auf,«Nen vorbereitenden Mastnahmen der Gsgonrevolution mit verdoppelter Wachsamkeit »u begegnen. Sir rufen sie auf, der vergiftenden aniisrmiiischcn Pogromhebe ebenso entschieden Widerstand zu leisten wie allen sonstigen Mahnahmen der Reaktion, die auf die Verstärkung deS Militarismus und Kapitalismus hinzielen. Die Bcrsammrltcn rufen die arbeitenden Klassen inSbeson- der» ans zur Abweh» der kontcrrevoluiionären Gefahr, die im Osten aufmarschiert und sowohl die deutsch« wie die russifche Revolution bedroht. Die Versammelten vrotestlerrn mit asser Entschiedenheit da- gegen, daß deutsche Soldaten, jetzt, wie in den schlimmsten Zelten deS fiirstlichrn Absolutismus als Kanonenfutter für die Zwecke der internationalen Reaktion verschachert werden. Sir protestieren gegen die im Osten betriebene verbrecherische Politik der Rkgicnmg, dir die Gefahr innerer und äußerer Wirren her- aufbeschwört. Die�Betsammelten protestieren in schärfster Weise gegen die Bergewalllgung W B»ss,>.gSrat?, der da» Vertrauen der über- großen Mehrheit der Groh-Berliner ArLeiterschaft genießt. Auch diese Gewaltmastnabme der Rezicrunz wird die Arbeiterschaft nur noch mehr anfeuern die Unabhängige Sozialdemokratie und den BollzuzSra« in ihrem Kampf um die Interessen der prole- tarischrn Revolution und de» evziallSmii« zu»nterstlitzen. fBi�samaUungÄ-ericht« sieh« S.©ejie.) müssen. Aber er bemeist, wie unsinnig das immer wiederholte Märetzen ist. daß krüher allerdings das Monopol der biirgerlilfym Presse war, und erst jetzt zur immer wiederholten Lüge der rechtssozialistisllstm Presse ge- worden ist, wonach es die schlimmen Hetzer sind, die die Streiks„machen". In Wirklichkeit spricht ans dem„Vorwärts" mir die Enttäuschung darüber, daß die revolutionäre Arbeiter- schalt Verlins sich nicht ans jene Wege begeben hat. aus denen sie N o s ke gern finden wollte. Daß sie damit sehr recht getan hat, zeigen auch die Aeußerungen anderer Blätter. So veröffentlicht das„Acht-Uhr-Abendblatt" Mitteilungen von, „maßgebender militärischer Seite", wonach der neue Ilmsturz ausgerechnet am Jahrestage der Nevoinlion, am 9. November, von linksradikalex Seite bestimmt ins Werk gesetzt werden wird. Tie„militäriiclye Seite" kann eben keinen Tag vorübergehen lassen, ohne ihre Notwendigkeit mitsamt der Aufrechterlialtimg des Belagerungszustandes, seiner fortwährenden Verschärfung und den andauernden Perfol- gungen immer aufs neue zu beweisen. Aber diese Lügen ofseubaren zugleich,.wie dringend das Bedürfnis gewisser militärischer Stellen ist, Arbeit zu haben. Daß dos Ver- liner Proletariot ihnen dazu keine Gelegenheit gegeben hat, scheinen sie recht mißmutig zu empfinden. Aber auch das beweist die Richtigkeit dieses Verhaltens. Wenn der„Vorwärts" sich damit Z» trösten sucht, daß er einen Beschluß der gestrigen Versammlung gegen die par- lamentarisctz? Betätigung in den Vordergrund rückt, so möchten wir ihm vorlänsig raten, sich nock, zu gedulden. Die drr! A b r ech n» n g mit den Rechtssozialisten wird ans jede Weise ersolgen, auch bei den Wablen.»nd die Hoffnung, dich die RechlSsozialisten dem Volksgericht entgehen werden, steht auf sehr schwachen Füßen. Die tage ln gderschlesien. Die Verhandlungen der Ententekommission. Gleiwiy 20.«ug-it. Die Entcntekommission hatte heute Verhandlu'sg mit der ReichSwehrbrigade Gleiwitz. � wurde eine Abordnui.-z auS Hultschin enipsange». dann begab sich die Entcntclonimission nach Hindcnburg PiaSniki. Wie verlautet, wird sich die Kommission einige in Obcrschlcsien aufhatten._ ,, Hlndrnburg, 20. AuguN- de, Die Ententekommission traf unter Führung Ne Wß» Ö2Z O dumg und der Bajonette. Auch die Rechtssozialisten haben gestern„demonstriert". Ihr vczirksvorstaud versammeile die Parieifunkiionäre, BetricbSvcr- trauensleute und ArbeiterratSmitgiicder um sich, um di« jüngsten politischen Vorgänge zu besprechen. Es wurde heftig aus die Unabhängige Sozialdemokratie geschimpft. Herr V r o I a t me'ute, daß die Rechtssozialistische Partei sich als.Ordnungz"oarlei etablieren müsse. Herr Büchel kritisterte leise das Verbot der Verbreitung von Flugblättern. Herr Krüger, der Vorsitzende deS BezirkSverbandeS, sagte, daß der Entscheid.> gSkamps zwi- sche nRätesystem und Demokratie bevorstünde. Der.Vorwärts"- Redakteur Erwin Barth schliegltch r>es nach mehr Polizei. ES sei nolwcndig, daß man sich mit Bajonetten sichern müsse. Am End- wurde eine Resolution angenommen, die sich gegen einen Generalstreik erllärte. D'c rccbtzsozialistisckie Partei hat also Ihren Wabren Beruk entdeckt. Sie ist zur.OrdnungS'partei geworden, die sich nur noch auf vazoi»«tle stützen tann. Ewe ssaischmelistinz. Noch kekne Nückkehr der Gefangenen aus England. Gestern vormittag wurde die Nachricht verbreitet, daß die englische Negierung am SO. August mit der Nücksührung der deut. schen Kriegsgefangenen aus England beginnen wolle, und zwar sollten täglich 2000 Mann befördert werden. Herr Eberl hat dicse Nachricht bei seinem Besuche in München ausdrücklich de- stätigi. Nun kommt aber aus Bad Homburg folgende Mit- teilung: Der Stab der Gruppe Rhein erhielt heute vormittag die Mitieilung, daß der zugesagte Abtransport der deutschen Kriegsgefangenen vom Obersten Alliiertcnral si stiert worden ist. Somit bleibt die Gesangcnciifrage einstweilen aus dem bisherigen Stand. Mit der�Rllckkehr der deutschen Gefangenen aus England scheint eS also vorläufig nichts zu werden. Der„Lokal-Anzeiger" nieint dazu, man sehe wieder einmal,„daß mit den bis- herigen Mitteln bei unseren Feinden nichts auszurichten ist". Das Blatt nennt leider die anderen Mittel n'cht. die Deutschland der Entente gegenüber anwenden soll, damit sie die beut- schen Gefangenen wieder herausgebe. Sollen wir etwa einen neuen Krieg beginnen? Die Entrüstung der Assdeutschen darüber, daß die deutschen Kriegsgefangenen noch immer nicht in die Heimat zurückkehren können, ist weiter nichts als eine Heuchelei. Sie haben nicht» dagegen einzuwenden gehabt, daß die russischen Kriegsgefangenen nach dem Abschluß deS Friedens mit Rußland noch jahrelang in Deutschland zurückgehalten wurden, nur'weil die Grohgrund- bcsitzer billige Arbeitskräfte brauchten. Sie haben immer wieder für die Verlängerung des Kriege» gewirkt und fchließl'ch wallten sie sogar den Abschluß de» Frieden» verhindern und Teulschland der Besetzung durch die Enlenteheere preisgeben. Durch ihre demagogische EnirLstung verschlimmern sie nur die Lage der deutschen Kriegsgefangenen. Freilich haben an all diesen Dingen die RechtSsazialisten keine geringere Schuld als die Alldeutschen. JA die rasche HeMesZrSenmg der ßdeaspfoiipm Oberstleutnants Tidburh nachmittag», von Gleiwitz kommend, ein und verhandelte mit den Vertretern aller d c. schen und polnischen Parteien, um die Ursachen Aufruhrs festzustellen. Auch die Streikenden brockst� Beschwerden vor. Die Kommission begab sich dann nah wo wiederum die Vertreter aller Parteien zu einer KonierenZ � laden waren. Sodann fuhren die Herren nach der und der Schlesiengrube. AI» Vertreter de» Sl»atSkomm> � Hörsing begleitete die Kommission der Arbcitcrsekreiär Bm# Hindcnburg. Mvrgen wird der weitere oberschlesische bezirk bereist. Der Kommission sind zwei�Dolmetscher bcigeg Aufhebung des verschärften Belagerungszustandes. Breslau, 20.%%% W.T.B. teilt mit: Nachdem im oberfchlesischen 3" gebtzt wieder Ruhe und Ordnung eingekehrt sind, d>« � in dem Gruben und Hütt.nwcrken zum großen TeU ivicdcr � genommen ist, nunmehr keine Gefahr mehr besteht, Arbeitswilligen durch terroristische Abte von der Arbeit abge werden und durch das totkräftige Eingreifen der truppcn der Aufstand de? polnischen Insurgenten und � killten niedergeschlagen ist. hat der Reichs- und S>a»tskom für Schlesien und Wastposen im Einvernehmen mit mandicrendcn General bcö 6. Armeekorps den am l8.' 1010 verkündeten verschärften Belagern ngSZU l � � aufgehoben, der über Obrrschlesien mit Ausnahme de- Leobschütz, Neustadt, Neiße, Geottkau uick, Falkenberg � � Fi> worden war. ES treten somit wieder d« Bestimmungen dc- � lazernngSzustlUldeS i» Kraft, dl« vor' dem 18. August i» gölten haben. die Die Pressesi-lle Streiklage ist Die Slreiklage. Kattowitz» 26. des Staatskommissarials schreibt: mitzuteilen: Das Lt y b n i t e r Reo � aus slei' itck voll eingesahren. Im Plesser Revier arbeiten Euianueisegen-Grube 70 bis 80 Prozent, auf den andere» Gruben nur 20 bis 30 Prozent. Auf den st o a t l i ch c" � werten arbeiten die Berginspektion I und II"""'i"ich Berginspcktion III 65 Prozent. Im Zentralrevier g(l(# bi» 80 Prozent. Der Arl>ei:SjIach aller oberschlesische" �!> schaften ist etwa 75 Prozent. Auf den Anlonienhütle» arbeiten heute nur 20 Prozent, auf der Gott-mit-unS- überhaupt niemand eingesagten. Die Verwaltung hat orb � die Grube still zu legen, da der Betrieb wartschaftlich ist. Winnlgs Mberufung. Der Rechtssozialist Winnig ist endlich von seinem Regierungen Lettlon� � EkMUllNl- Gesandter b e Est lo weiter den Estland» abberufe» worden. Herr Winmg'"iL kf seine Tätigkeit alS Reichs-»nd SlaalSkammiss»� � � ''"«'"Ä erlebt«' aus»" Bern, SS. August. Da» Znteenutionirse Komitee vom Molen kreuz ver- _'„■,.. ,.„g., l wendet sich i» einem Brief vom 22.«uzust beim Interalliierten Der„VorÄZrts" ist schr unssekialten über da? Nesultot � Obersten Rat s ii r eine möglichst raschx Heim. »er Arberterrättzversammliing. Hatte die Versammlung den l l, c f ö r d er u n g der Kriegsgefangenen aus den streik besttzlsssen. so hätte der„Vorwärts" heute eine! Ententeländern. Trotz de» formellen Olrnnde». daß der Friedens. wütende Schimpskanonatze gegen die Aerstarer des Wirt- l vertrag immer noch nicht von drei Großmächten der Alliierten fchaftSlebenS leSgelassen. Da ihm dieieS Konzep� verdorlHn! unterzeichnet fei. sollte der darin p.rgrsrlienrn Hrimsstmis-ung worden ist, faselt er von einer Niederlage der Führer, die der Krirgsgesanzrnrn nun doch nichts mehr im Wege stehen, n»d zum Streik gehetzt hätten. In Wirklichkeit ist davon nalür. lich kein? Retzei die„Führer" vermieden es vielmehr ans- dos peinlichste, die Versammlung zu beeinflussen. Sie fassen eben ihre Nolle nickt dahin auf. daß sie z» komman- Bieren und die Massen zu gehorchen haben, sondern sie suhlen sich als die Vertrauensmänner, die die Beichlüsse der Massen auszuführen haben. Sie haben sich jn der gestrigen Ver- samiillnng daraus beschränkt, eine ganz objektive und unge- sckimink!« Darstellung der momentanen Lage zu geben, und tzabcn im übiigen die Vertrauensmänner der Betriebe auf loeiier jcine �an�ieii ai» jnciu,»'»nu........ und Westpreuszen und a!» kommissarischer Oberpräsldcnl vinz Ostpreußen ausüben. Di« Abbrnsung de» Herrn Winnig kommt Viel ZU l» � seiner Billigung ist monaiclang in den baltisM» unheilvolle Spiel getrieben ivorden, das uns den»„ f leltländischen und estländischen Bevöllernng und doch nicht dcrhindcrn konnte, daß die denische Baltikum einen vollständigen Zusammenbruch" seinem unheilvollen Wirken ist e» zuzuschreiben, daß revolutionäre die russischen Ojtseeproviuzcn alS ihr gebiet bctrockstcu konnten.. gz. Herr Winnig ist aber noch nicht vollständig kaligel, � ebenso wenig scheint die Regicrunz daran zu denkem M sinnungSg'-nossen von der Art des Hörsing in Oberh-i ihren Posten zu entfernen. England gegen d'e rheinischen Loslöst beslre'vungen. u'il M H. N. Ha"«. 2S. Aus Amsterdam wird gemrldcl/ Der Sovber spondent deS HandelSblad in Düsseldorf � jünl!� wohlunterrichteter Seite erfahren z» haben, daß � die Besetzung de» linken RhcingebiclcS und wegi» Zeit ernste Zwisli-gkeilen zwischen England und und weg-" Frankreich fortwährend befürworteten P-"p"6""��A,in> rheinische Republik entstanden sind. E n g> a n d" entschieden abweichend« Haltung dagegen tionrn auf. England ha! die Franzosen wissen'""f.Lxr» 3 ------ den Engl«' J r w'-d i Ausdehnung dieser Bewegung auf da» von den setzte Rheingobiet enlschirden abgelehnt w-rden - t e n«"',»ci»' Befehl» weiter die AuSlieserung Dr. Dori S' ....%%% C heute vorliegende Problem erscheine infolge der großen Zahl von KricgSgcsang.-nen in den Entenirliindern, die sich auf dir ver- lchiedriisten viegenden auch außerhalb Europas verteilen, ver- wickrlter als seiner Zeit die Heimschassung der alliierten KricgSzcsangenen ans den Zeniralstaaten. , Wenn die Heimschassung der betriichtlichen Menschrnmasscn sofort nach ktnkr-sttrclen deS Vertrages be- ginnen würde, s» würde sie schon vo» Eintritt des Winters beendet sein. De»ha>l> wünscht das Komitee heriige Genehmigung sialtsinden darf. ßetze gegen Zuden und DeulsM Grund bcr Berichte, die ans ben verickieöenen Belrieben ge.! dringend, daß die in Artikel 2l'» vorgesehene Sonder- geben wurden, selbst entsckeiden lassen. Ihre Zuriickl>altu»g tom Mission I» den Stand geletzt wild ging soweit, daß auS der Mitte der Pcrjammluua berau» so fort, zu beginnen und daß ferner«leichzeitig Wien, W.T.B, mckd-'t: Die Blätter w�ÖskiHl�e". � übe gegen d» Deutschen und Inden(r- yu ruhen in Brünn, wobei in größeven Sti-aß-"� Firmrnlafoln»nd Straßenschilder hcrabgerissen»n ihre Arbriirn /wirrden. A» den Ausschreitungen wahren auch Kom-! Damcn der bessere» Gesellschalt beleilisi' ,4 Pogromhetze. Militarismus und Konterrevolution. a geven wir in gedrängter Kürze die Berichte über vrvlcildersammlungen, soweit sie un» zugegangen, wieder: f<3" HaverlondS gcjifälen. Neue Ariedrichidrusie, in v? Reichert. Stsrl besucht wir die Versammlung den M u s i l e r- S ä! c n, Kniser-Wilhelm-Strnsie. Hier sprach �/�sse K ü n st I c r- Neukölln besonders wirkungsvoll gegen die ?!�mh tze. Er zeigte, dotz weder die Juten noch die Proletarier w, Elends seien, sondern die kapitalistische und im- �'»ilstischc� Gesellschaft. Stürmischen Beifall erntete der Redner, gj" ansfüh�te: Wir reichen unseren jüdischen Brüdern und ftiia mT". zur gemeinsam. u Abtvehr gegen Kapitalis- �». Militarismus und Imperialismus. lk-.� � auszerordentlich gut besuchten Versammlung in der a b r a u e r e i sprach Gen. B e r g e r. Lyzeum in der Greissn alber Straße sprach "• 8 i ch n t r. Die Diskussien bewegte sich im zustimmenden !"j«. Die Versammlung fand dos großen Andranges wegen '«•" Hofe statt. I> De Union-Festsäl«, EreifSwalder Straße, waren �lZ« vor Beginn der Versammlung überfüllt. Viele G> *"sit Genossinnen mußten umkehren. Genosse Teschke „ werte in sei ner Rede den Aufmarsch der Konlerreooluiion, die jknvenduiig deutscher Truppen und deutschen Materials gegen b. kennzeichncle icha ei die Pog r o in hetze -fr Alld.uischen gegen das jüd'fche Volk und sragte unter �rmische, Zusliminung der Versamin'.nNg, ob die Kriegshetze'. Gctvallpolitikcr Ludcndo.fs. Tirpitz. Krupp. Stinnes und Mssrn auch Juden seien. Die ganze Hetze solle den wahren rholt verschleiern und nie Schulu;; i detftn. Im Gewerkschaslshau» sprach vor einer dichtge- Menge Gknich« Z a ch r chloß eine ausgedehnte i tlichcn um die Frage di &r des Prolelariali dreht. Besouders ledhaft würde für G ilten Menge Gk nicht Zachow. An das kurz gehalteiie i»i � ichloß eine ausgedehnte und lebhafte Diskussion, die sich � wesenilich-� um die Frage des Ekneralsireiks und über die ���richmclzung von II. S. P. und K. P. D. eingelreten. Hier ®ust■ f'"* �osolution angenommen, die sämtliche Genossen zum den Parlaiiirnlen auffordert und zur praktischen , �'cn im Reiche ou ff ordert. @rau manne Fest säten wandtde sich Genosse H i l- t«ii, besonders gegen die Ji.dcnhctze. Ein im Saal ver- fo, Flugblatt richtete sich gegen di« Hetze des Ausschusses für ÖÜirJ""''.Volksaufklärung". welcher in einem Flugblatt den boV i � Geiselmord auch den Juden in die Schuh« schiebt, ob- � der erschossene Professor Bcrger selbst Jude war. bufcu• L°lal»Süd-Ost- in der Waldemar st raße 75 tie ßu''"' Parallrlversammlung abgehalten werden. Es sprachen (intH"�«n K r i l I e und Mose mann. Di« Resolution fand beii. Annahme. Die Diskussion war sehr rege und bc- IjKtz im Rahmeu des Rcscrats. ß,,"k riesige Menge halt« sich iu den A n d r e a S- F e st. Kai? versammelt. Nicht nur der groß« Saal, sondern auch �">»n und Bühne waren von einer diölüen Menge besetzt. b,,a" v st schilderte da» Erstarken der Gegenrevolution und ft„ jvuf die Gefahr trieger. scher Verwicklungen im Osten hin. h,,«p Diskussion wurde das Verlangen nach einer Einigung tlhn'aut ebenso wurde gcsvrdcrl, daß die Führer der ristiü�ung der Massen Rechnung lragen müssen. Einige. Rednc- ßag? appellierte» an vie anwesenden Frauen, auch im gegebenen lufc'i'' d i e Interessen d»r Proletarier durch- >« n. Parallclversammluug fand noch bei Dchmeltau, Grüner ln �vlt, wo G nosse MathieS refe.ierle. B o e k e r, Wcbersiraße. in überfülltcm San! referierte fajiii W e y> vor etwr IDUÜ Personen. In markigen Worten tieagf* er das verräterische Treiben der scheinsozialistischen , �vng und deren Hintermänner. der KönigSdai. k. Gr Frankfurter Str., sprach Gen. *tcim*'" b t: g vor einer Imposanten Zuhorcrschar. Er tas, sackte die Gesetze geg-n die Jpdcn und wies darauf hin, »itfJ*"vler den Verantwortlichen und Hauplnutznießern dcS tzief, � Weltkriegsverbrechen« keine Juden befinden, und daß tej,...�vgromhetze nur dazu dienen soll, die revoliiiionnre Ar- ttiiip, vrn ihrem Ziel abzulenken. Reicher Beifall folgte \5. Worten Jlnfc nach der Schulau(a in di't T i l s i i e r Straße b>[""e Versammlung imißt« nach dem Garten verlegt werden kr» cM.vvr Beginn der Versammlung d e Aula übersülll war. Aii»..'"'' ni m i n g referierte. Die Slesoluliaii wurde einstimmig Rommen. toii V I e h h o f b'5 r s e waren etwa<000 Personen er- 'fttin. vorgelegte Resolution wurde ohne Diskussion ein- 'B angenommen. bnj[' Versammlung in der Schulaula G l o g a u e r Straße Ken�k!"berfüllt. Die Versammelten nahmen den Vortrag ioes Nich, x x mit großem Beifall auf. Die Resolution Keks��nstimmig angenommen. Teilnehmerzshb ca. 600— 700 Versammlung in der Schulanla Meichenberger war sehr gut bestickt. Die Busführungen des Gen. W. b't'Oini,�" VharuSsälen waren lang« vor Beginn der �� r h au« wurden mit Beifall aufgenommen. Der Reso- tvurde einn.übg'züges.i'niml i.t>'>iin,»," PharuSialen n._......................... g»:,""0 der große Saal und der Garten gedrängt voll. '"6 iiil"vf die Straße hinaus standen diejenigen, die keinen konnten. Die Genossen Ost r o w s k i»nh M i l e n z »ks Beide ließen nur die nüchternen Tatsachen sprechen. i'vQr» ihre Worte sanden, verriet unbeugsamen revo- Ti,>> �Ü. Bit �trsammliing in»er Schtilaitla Pflug st raße war i'Mtlil o— 500 Personen lauschten den AuSsühriingen der �tle«' �" ss w i h. Nack, einer im zu st>mmenden Sinne ge- �levp���kusfion wurde die verlesene Resolution einstimmig 'gi. s". B o r u s s! a- S ä l e n sprach Gen. Schindler. tßi�». ivinlio» wurde von den beinahe 1000 VersammlungS- J.n �."Nss'"",nt. Wf,"st«r garten In Plötzensee versammelten stich über dtach» t onen. so daß Saal und Garten überfüllt waren. Es Bliot,>? Genossen Tr. Moses und N e» m a n n. Die Reso- Ej„�"d einstimmige Annahme. Die Diskussion bewegte sich »e« Referats.' HfvL'n Lwte der Sck Ae»-"ch etivck 2500 Per'. Schmie in der Grllnthale? Straße t'i'Bf.T'">r>a»JUU Per'oiiftt einge-niidrii. Der Referent Okn. !< s� betont« vor allem die Okrechr der Gegenrevolution 1 PeerT �Üe» orgornfirrt. Er zeigte, daß per AntisimetiSimiS d�.!d!«»'??ol>i'tionä'eS n nl! sozial iltisch>c» i Kampf mittel ist. In k«.o» sprachen 2 Kommunisten und«in Sündikalisl. � Kchn? wwrt'gen Sknrralstreik forderten. Der Rrierent trat Bonn_°Pi gegen w rr nytle unbesonnene k kiionen auf.' auch hier begeistert« Ausnahme; die Versammlung schloß mit einem Hoch auf die Weltrevolution. Di« Versammlung in der Schulaula in der Pappel- allee, in der Genosse Lorsch reserierte, war von ca. 300U Personen lcsuckt. Die Aula reichte»ich! au« alle Teilnehmer zu kassen, deshalb wurde die Verjamnilung aus dem Hof abgehalten. Nach»en begeistert aufgenommenen Ausfuhrun- gen des Genossen Leisch würbe von einer Diskussion Abstand ge- nommen. Die Resolution des Ze n t raivo isla ndes jaud einstimmige Annahme. In de« Kindl-Braueret in Neukölln wurde die von etwa 0000 Personen besucht« Versammlung im Garten ab- gehalten. Von ztv.i Tribünen bot ab refenenen de Genossen Stein und Tr. Freund. Außer der allgemeinen Resolution wurde hier»och die folgende angenommen:.Wir fordern vom Parte ivorstaird der II. S. P. sofort mit allen zu Gebote stehen- den Mitteln die Abivürgung der russischen Sowjel-Regierung zu verhindeni und da« deutsche Proletariat zum Kamps gePin die immer unvcrhüllter hcrvortrclendc Rcatlion auszuruse.n.- Bci KliemS in der Hasenheide ro'chte der große©aal nicht aus, um die Besucher zu fassen. Der Garten war eben» falls überfüllt. Die Genossen Joseph Schneider und Her» »rann Ritter ernteten starten Beifall. Die Resolution wurde in beiden Versammlungen angenommen. Der große und kleine Saal oeS Charlottenburger V o l t'S'h a u s e S ivie auch der große Gurten waren von Besucher» dichtgesüllt, viele sanden jedoch keinen Einlaß mehr. Es waren mindestens 3000 Personen anwesend. Referenten waren di« Ge- »osscii A d o I s Hof mann, K i a n e l und D ä p c ck e. Einige RcchiSioziaiisten schüttelte» erstaunt über den ungeheueren Besuch de» Kops. Od sie sich nun noch immer Mehrheu, paete, neunen iveroen. In Schöneberg war der Andrang so stark, daß die Ver- samiiilung vom Saal i Naben Schulhof verleg! werden inußle. Genosse Hessel sprach unter stürmischem Beifall zum Thema bei TageS. In der Diskussion sprach ein Koiinnunisl für die Einheitsfront. ES waren ca. 8000 Personen versammelt. In Friedenau sprach Genossiw Wey! im Bürgersaal vor über>000 Zuhörer». In Johannistal war die Versammlung sehr gut besucht. Tic Resolution wurde einstimmig angenommen. In A d l e r S h o f sprach Genosse P e s s i e r vor ca. 1000 Per- | sonen. Sein Referat fand begeisterte Zujtiinmung bei den Zu- Hörern, ebenso die vorgelegte Resolutio:,. Eine Diskussion fand nrcht statt. Im. Schwarzen Adlec- rn Mariendorf sprach Genosse Kruse vor einer dichgedräiigte» Zuhörerschaft. Der Saal erwies sich alz zu klein, so daß viele umkehren mußlen. In L b c r s ch ö n e iv e> d e resecierte vor cm 2000 Personen Genosse Z e u n e r. Die Resolution wurde einstimmig au- genommen. In T e m p e l h o f lauschten ca. 700 Personen den eindruck»- vollen Worten des Genossen H e r z f« l d. Starker Beifall er» füllte den Saal, als Redner die Gegenrevolution der NoSkc-Ebect- Schlicke, der Verräter des Sozialismus, enthüllte. Viele Auf- nahmen für den Wahlverein der U. S. P. wurden vollzogen. Die Protestresolution fand einiliininig Annahme. In Lichtenberg füllten über 5000 Personen die Versammlung im E a f i ÜB e> l e v a e. Tie Ausführungen de» 31c- fcrenten Gen. S a I e w« k i wurden»rnederholt durch Beifall unterbrochen. Nach einer kurzen zustimmenden DiStussion wurde oie lliesolulion einstimmig angenommen. In 3! e< n i ck e n d o r s- W e st war schon lange vor Deginn der Versammlung der große Sarst in Harlmann» Brauerei bi« auf de» letzten Platz gefüllt. Weit über 1000 Zuhöhcer folgten aufmerksam den Ausführungen biß Referenten Gen. Nkiz Ulrich. der bei seinen Ausführungen oft vom Beifall unterbrochen wurde. Am Schluß der Versammlung waren viele Außnihnten für unsere Partei zu verzeichnen. Di« Resolution fand einstimmige Annahm«. In Tegel referierte Genosse Leid vor ca. 2000 Personen: viele Besucher mußten wegen Uebcrsülluna de» Lokal« umkehren. Nach der im zustimmenden Sinn« geführte» DtStus- fion wur>e die Resolution einstiiiimig angenommen. In P a n I o w iruir die Lrrsamiulung von ca. 2000 Personen besucht. Das Referat hielt Genosse Zimmermann. Eine Diskussion sand nicht statt. Mit einem begeisterten Hoch aus die Internationale wurde die Versammlung geschlossen. In W e i ß e n s e e waren im Garten de« Restaurant.Deutsche« Zelt" über 3300 Personen versammelt. Genosse Küte. geißelte in scharfen und treffenden Worten die Machiiialioiien. die unter dem Schutze der sogeuanntcn sozialistischen Regierung von der Offizierstawarilla im Osten betriebe» werw», de» weiteren die Pogromhetze und da« Treiben der Gegenrevolulionäre im Innern de» Reiche«. Die Resolution wurde eiustimmig an- genommen. In R o se n tha l referierte vor«ttva 1000 Personen Genosse Hirsch., Niederschönewelde. Die Versammlung im Khsshänser. in drr Gen. Nie schall referierte, folgte den AnSsührungen mit großem Interesse. Die Resolution wurde� einiliininig angenommen. Vaumschiilenweg. In der ül>krsüll>en Versammlung bat Waiizlick erntet« der Ek nosse Z u b e i l stürmischen Beifall für sein« treffliche» Ausführungen. Die Resolution wurde ein- mütig angen»Mime>n.* schei Unternehmen, semdern wirkten mft in einer revokutlonSrnß Körperschaft, die von jedem Milglit-d eine ausopferungidolle, dou allen egabstifgen Motiven freie Tätigleik erfooderi. Als die Ange» stellten unter Führung des Herrn Sleinlnecht Forderunge» aufstellten, die diese hohe ideale Stellung der Angestellten de« fertigen und«in Verhältnis schaffen wollten, wie uurn e« in kapitalistische» Belriebeu sindet, habe ich mich, auch im Juteress« der Angestellten, schars dagegen ausgesprochen. Die Herr«,, RechiSsogialisten lial>en mich dabei nicht unter» stützt. Die Wünsch« des Herrn Reinknecht wurden erfüllt. All sich dann später daraus Unzuträglichkcilen ergaben und die j Herren RechtSsozinli steu Beschwerve erhoben, da habe ich sie gefragt, warum sie damals meine Bemühungen nicht unterstützt haben. Da ertlärton diese Herren:.Du hast ja in unserem lSinne gesprochen, wir konnte» dazu gar nichts in, ehr sagen. Unser Schweigen bedeutete unser s E i n d e r st ä u d n i s.- So liegen die Dinge. Herr Reinknecht liefert einen neuen wertvollen Beitrag zur' Kennzeichnung dc» gelben VallzugSratZ. Nachdem di« Recht«, sozialisten den Vollzugßrat gesprengt hatten, verbreiteten sie in rn, geheuren Mengen ein von Lüge» und Verleumdungen strotzen, de» Flugblatt. In diesem Flugblatt wurde auch die Tätigkeit | der Angestellten de? VollzugSrat« in der gemeinsten Weise her» uiitcrgerifsett. Sic sellten»so gut wie gar nicht für den voll« zngSrat produktiv tätig gewesen sein.- Sic sollten sich.durch Stundenschiebe,, hohe Taftegeider erschlichen haben usw.- Und dann heißt cS in dem Flugblatt wörtlich:.Und da» alles unter dem Schutze vou Richard Müller and Ge» nassen.- Nachdem wir diese Schmu herei entsprechend gekennzeichnet hatten, versucht eS jetzt Herr Reinknecht mit neuen Verleumdun» gen, indem er behauptet, ich hätte die Forderungen der Aug«, stellten abgelehnt und ihnen daS MitbestiminungSuccht vore | weigert. Also er widerlegt selbst die schamlose» Behattptunge» de» ersten Machwerkes des gelben BollzugSrateS. Ich enthalte mich jeden weiteren KommentapS. ES genügt diese Schmutzereien niedriger zu hängen. Das üb iche DemenN. ES soll nicht wahr sein, daß Dchutzhaftbefechke gegen verschiedene Mitglieder des VollzllgSraleS vorliegen. Wir halten ! demgegenüber unsere Meldung aufrecht. Auch im Juni leugnete I man, als wir melden konnten, daß eine ganze Liste aller neuer« , liehen.Anwärter auf die Schutzhaft- aufgestellt worden sei. Und ' dock' war auch diese Meldung ivahr. Hatte sich doch um die Her» : stell» ng der Liste sogar die 8. Slachrichlenabteilung der Preußischen StaalSregierung— di« harmlose, sie unterhält kein« politisch« Polizei!— da« Kommando LütNvitz und da» Garde-Kavalleriv, SchützcnkorpS bemüht I Ler..Wellverörecher" Rädel außer versolguug geseßl! Wie wir erfahren. Ist Rädel am Dienstag in Gemäßheit de« vikdlig« hänge»! ig.. f" c sprach Genosse W e g in a n n. Die Anla erwie» kvti,, erschienenen Zuhörer zu klein, so Saß die """S in den Hof verlegt wurde. Die Refolulion fand Genosse Richard Müller schreibt un«: Nach Berlin zurückgekehrt, find« ich in der Morgenausgab« de».Vorwärts" vom 28. August gleich zwei Gchmutzereien de» gelben Vollzi'gSrate». Im Hauptblatt versucht Herr Han» Büchel se'iie verlogene Hetze fortzusetzen, und in der Beilage ist es ein Herr Reinknecht, de» auch beweisen will, daß für seine Tätigkeit nicht umsonst die Korruplionsgrlder der�NeiUSsoziaüste» ausgegeben werden. Herr Franz Büchel äußert den Wunsch, die Diskussion mit den Mitgliedern deS rechtmäßigen VollzngsraleS in der Oeffentlichkeit fottzusotzen. Wir haben weder Zeit noch Lust.»nS mit solchen Leuten auseinander zit fetzen. Diese Herren fühlen ihre BedcnliinzSlosigkeit, besitz-» auch nickt d>>S nötige Wissen, um über die Streitfragen der Gegenwart sachlich zu diskutieren und suchen fetzt durch Anbobelung politischer Gegner von ihrer Existenz Kunde zu geben. Herr R e i n k n? ch t. ehemals Angestellter dr» VokizugSratS, kommt auf eine Verhandlung de» VollziigSrati mit seine» An» gestellten zurück nn-d zitiert einige Sätze meiner Ausführungen, um den Anschein z» erivecken. al» ob ich ein Gegner der Fotde- rungen der Angestellten sei»itd»ich!» von einem Mitbrstim» , mungSrecht derselben wissen will. In jener Sitzung habe ich er- klärt, daß man bei den Angestellten de« vollzugSratS nicht von Angestellten im»landläufigen Sinne sprechen könne. Ich er- blickte in den Angestellte» meine Mitarbeiter und habe sie dem» entsprechend Petzend CiL Sie waren nicht tätig für ein lapitalisti- zu melden wußte, war falsch. Mehr als sechs Monate mußte Rädel unter den halllosesten Anklagen des Ausruhr», Land- friedeitSbruchS, SprengstossverbrechenS. der Aufreizung zu» Klassenhah(l), Geheimbündelei und Urkundenfälschung in Unlev suchungshaft schmachten, zuerst wie ein wildes Tier gefesselt. Selbst de» unsinnigsten Denunziationen wurde in der Voruntersuchung nachgegangen. Die Tätigkeil Radek» als Mitglied, der russischen Regierung wurde zitin Gegenstand zeitraubender Erörterungen gemacht. AlleS war vergeblich. Aber obgleich Radek nichts Straf. bare» zur Last gelogt werden konnte, ist er jetzt in in i l i 1 ä r i- sche Schutzhaft genommen worden, wogegen selbstverständlich sofort von seinem Vertctdigcr Beschwerde eingclcgr worden ist. Ler amerikanlsche Senat flir Reen�ig�ug des Kriegszustandes. Versailles, 26. Uussttft. ssfot!) dem Sondorberichtersttitter des„Echo de Paris" in Washington ist der Beschluß des SeitatsaiisschusseP für auswärtige Atigelegenheiteii. betreffend Sclfairtlinch in Amerika als Kriegserklärung u u W> l s ö u aufge- faßt worden. Die republikanische Opposition sei jetzt sicher, die Ablehnung des Friedensvertrages zu er. langen. Sic wolle vorschlagen, daß der Kongreß eine Reso- lntion amtehmen solle, durch die der Kriegszustand für be- endet erklärt und der Präsident ermächtigt werde, geschäft- liche ii itd diplomatische Veziehungcn mit den feindlichen Ländern wieder aufzuiiehiuen. In den Wilson nahestehen, den Kreisen vertrete man die Ansicht, daß, wenn das Amendement dcS SenatsanSschusses angcnonimcit tverde, Eng« land, Frankreich, Italien und Japan wieder zu ihrem ge» Heimen Abkonmien von 1915 zurückgreifen würden, und däfc dann S ch a n t u n g doch in Händen Japans bleibe. Ein iuteruetZoualer?er?arbe!terkongreß tu Amsteldam. H. N,«msterbam, 80. August. yn Amsterdam fanden heule Besprechung« n zwischen den Führern der Bergarl-eiierbewegung oller Länder über di» Abhaltung«ine«, iplernaltonalen Bergarbeilerlongrcsse» statt. Die britischen Bergarbeiter waren durch Sniillie und Hod« ge» vertreten. Die deutschen Delegierten trafen«beafall» schon heute morgen«in. Nur Hui, der awetz erivartet wurde, ist bü» jetzt noch nicht angelarnincn. KeylQ rquI Freie Welt * 15* 20 Pfennig. Vierleljährlich 2,50 Hk. Bei Jedem ZelUrngshiadler zu haben. Theater und velWWW. tasfitliae, Sä" L«W« Wocli». kuhr:.M Kdlf@%NI b«i kl�.ncH Preisen FlcösrninBj". letsUcües Tiieafer , Bis einscKI. Sennliig, des 31. Aoinst 8 Uht: Letr.it AaKtlirancel Alst PellMiburi In lAueh Ich wsr ein J iiagllui..* (Schwankt Bönning, den 31. nechm. 3 Uhr fsmllln Schiwek mit Mns Pillenbtrt Montag, den I. September Beginn der WiniersniMreit 7 Uhr; Haust I. Kamrnßrjplßlß Bis ciwschl, Sonntag, dem 31. August« Uhr: Leiste AuiiüiirunKen Lcnpoidlne Kon«(Hiitin In: -l)ss Weib und der nAmpefmann**. . Bonn log, deo 31 August, |tchm. 3 Uhr dies. Vor*iel»ung. I Müntng, den l. September Begina der Wintersplclzeit |lVCUiHng8 Erwachen. Theater l. u HSnlggrötzerSlrsße Uhr: Kanaeratlen. ponnerting: Atuslk (Murin Orska) r>elue: Kameraden. KomMlsnhaw •n der Marschalihr&cke, Qestsriicl Lucio lL.Kick Uhr I Ue�ott von der Plmlf, i Berliner Theoter Uhr DieDame LtnFr*ck frlflnon-TIieoter. \IU. rrMritklIrtli.(Ii. MW. KM. • Uhr; Zum 34% Malet MaiFffiräteT intergrundb. KloslctstraSe, Aus, rang Stralauer Siraüc Täglich« Uhr: Zum 217. Malet Der Zilie Ruf ton Hermann Sndcrmaao. Sonntag 4 Uhr: Johannlsfeuer. (Bchatisolel von Sud ermann. Kegle; Alfred Kolter Lessing-Theater Montag, den I. September 1919 Beginn der VVluiercpleUeU 7 Uhr: Peer(iynt._ peiüscfies Könstler-Thaat liAiilnr!, den I. September 191» | Beginn der WlnicnplelitU iy'> Üb rj_ hl WM«a»««wi. Rose- 1 heater y\ Uhr; Sommernacht. r Unrlenbdbne. ßUhr: Da»»lebt sich federn, VVaitialla-l heater Tldich: 7k Uhr: «chftae ZelL o seilst Zell! Q a r I e n b il Ii n e; «»tar. Speil»lUtUitt»or»teIl|. MlMl-MM CffSlRD-Mßr t4«k. laan S r. Jt.T«cl.%SUkr: Großstadt Pflanzen Freie Volksbühne Volksstflck in 3 Akten. 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Jrttdflcii-liiltulraitäilUscliiliCJhr MgL Zk Uhr nur kuru Zeit Der lellige Florian "Wmterganea fiÄYnteilung Rauchen«reatanel I Em Halischraieüers Varlet�Garten WelAscnscer lommgr-Tlienkri Badilrsut Ii-| frmliDir Promenj» M.| rMfet Gerb. Rvmmi'nn_ Idolen 12 UsrleiMlummern ilrosses Thenter-Orchoslar CrSllnuui der USrte,: Wecbemsi, 3''< Uhr Ssunlsirt 2'«. Besinn des Konzern; Wnckeniais t Uhr Sonnt«« 6, Besinn den Varields: Wocbenlnn 7 Uhr Konnini« t. Cknr Vertnltluni der Clrten nn Verein» wende w».«Ich en die Olrtkllan. Generalversammlung. InaeSetbnnnn: 1. vottrng: vr. P« u I Lnildan übet Thenter und Nevolution. ?.«csitifiibefbU d'i Oo.ftntibre. 3. DietuWen und tlrunctlrn he» SotflcnbeS, bt> fr-tifKrtKrtien Auijchulsr», l.t Xeniiortn, der grnonliung und Dibnerfibolt. Sie Milgliedekatte ist borguzrlgen. Der PorFtnnd. I, Brite.:®. Ol« Ute UnLhhimZtge Sozlaldemokrailiche pattel teidMuds Bezirk Hohcn-Neucndorf. Sesfeuiliäie Versammlung nm SounerStni, den 2«.«nguft. nbenb» 7v Kkr In verg. 'clbc, Birltunjctbri eti.Zc 36, im Sitfioutnnl Hotjagir.»m ;»efthnu3(kltened. Xeaeletknnng: L Die l/entlfle peiilische Loge, Sltfetent;«ennfse kudolf BahlO tootn SeSiuflltat S. Feeie«u»sp«che. Rein«rbellet.(eine Htbellerln bort Beegselbe, Sltlenwetbet und �ekeU'Keuenbotf bntf fehlen. ____ Der»inbernfer. 1. S. J). Chiillofteiibiirß. Ekiikrcklchmlmi %#(!%?rcHel(s!?fet! in den St.ast-njügen Landsberger Strahe 1—63 und den dazwischen tiefenden Straßen bis zur Prenzlauer Allee Unke Seite, die bis dalo ihre Zeitung von der Spevit on Zinke bezogen haben, ioerden gebeten ihr Abonnement bei Spediteur Werner, Grcifswalder Straße 29, zu erneuern. Die ZcitungSkOmmisston. 3 Mark! 5.— Mark ectiar. Friedens-Kuultchak •chSne. aatOrliche fsroe bei bjÜ�f. SKIÜ iknldf GiFSlltid. 7Shne jyi mit e Zahnziehen mit örtlich. Befäubuiüz nach bewährter Methode bei Bestellung von Gebissen gratis! Wall#: Ulme ohne Gaumsn! Echte Goldkronen von 30 Mark an. MK" K«i»« Luxusprais«. 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Wie frredlich und setzen, die einen Ros?e z« ihrem Hausknecht macht. Wir den �crrn-im-Haust�tanKpunkt' vertreten. Solche Beschwerden wissen, daß die Herrschaften sich das jetzt leisten kvnnen, weil sie noch in der Macht find. LH sie es bleiben werden, ist ein« Frage, die nicht in Zeitungsartikeln entschieden wird. Aber daS eine fei den auf die Gesetzlichkeit schwörenden Herrschaften gesagt: Je länger sie solche Praktiken an- wenden, desto weniger werden sie Dumme finden, die an ihr Gegreine über den Terror einer Nätediktatur glauben. Immer größere Volksschichten werden in einer fest ge- gründeten und planvoll aufgebauten Nätediktatur die ein- zige Erlosmrg erblicken von der Diktatur der repuhliZani- schen Gewaltmenschen und demokratischen Pharisäer. la-M,.-—"-" VUWII, reinen-pmg II.* sind dagegen die Zustände in einer demokratischen »%%%, wie z. B. in dem frischgebackenen Freistaate �Uschland. Da ist die persönlich Sichrheit des einzelnen Ef�'hßt gacantierti fein Eigentum steht unter dem C'b einer starken Obrigkeit, und die Negierungsvertreter- �.«frig der» ich, alle in der Verfassung getoährlersteten �Heiden auch in der PmxiS vor jeder Verletzu,� zu b- Wirklichkeit liegen die Dmge so, daß heut« trotz demokratischen Brrmborimns Millionen Proletarier ich, einer Diktatur leben, die noch bösartiger ist als die Statur des alten Regimes, weil sie ihre Brutalitäten von Mvomokmten ausüben läßt, denen der Sozialismus N-deutend ist mit ihren StaatSpfründen. Diese, Herr- Uen hoben allerdings alle llrsach, über die Nätediktatur >�ern, denn die revolutionäre Räteorganisation würbe Mlich aufräumen mit der RegierungSherrlichkeit dieser ch'M.TO Geschäftemacher und ParvenüS, die ihren klein- «.Richen Charakter nicht verleugnen können, mögen sie � nun auf der Rennbahn, im Kreise von Ossizieren, m z..�wvage„ oder«ur mit Badehose beklerdet photo- �eren lassen. u�Daz hefte Mittel, die Nätediktatur nicht aufkommen zn ist in einem Land mit„absoluten Nechtsgarantien"', gj* angeblich die deutsch Republik sein soll, die Anwen tkt!o„? Diktatur gegen die Räte. Und so ist die ganz« 1*0*,. N o s k e gegen den Berliner Voll- falci 1"4/� weiter als«in Terror der honetten Leute ,,, sür praktisckxm und ehrlichen SoziaÜSmuS **> Proletariat. Herr Roske und seine Freund« Hab«» �ähn in bewiesen, daß der Klassenkampf kein leerer �»t\ s tausende von Proletariern haben erneut ge- der Klassirnkampf derer von oben nur mit dem hfjv' verschärften Klassenkamps von unten niedergerungen ».w"n. ikii g" eine sehr buntscheckige Schar, die jetzt gemeinsam Segen die revolutionäre Berliner Rätebenvgung di" K°wmen hat. Der Generalissimus ist Herr NoSke. Pj Solution hat ihn zu einer Machtftelluna verholfen. «t dj��sevater der nülitaristischn Gegenrevolution nützt tiiiu Machtstellung ou3, mn alles, was auf dem Wege weiterdrängt, niederzubütteln. Der Voll- itrL.,.' vis Vertreter der Groß-Verliner revolutionären 6 laichst, ist ihm schon lange ein Dorn im Auge; ist todeswürdigeS Derbrechn, die Wahl von De- (a-,;,?. vorzunehmen, die endlich mit der Beseitigung L ich, listrschn ProduktionSform ernst machn soll. Darum WrichJ,®iuem Fähnlein stahlbehelmter Söldner, um das krust�nest in den Zelten auszunehmen. Freund Wil c,.:."' Polizei prästdium muß dem Aufgebot eine An- 0" ii;.»alwachtmeisrer zur Bersüg-mg stellen, damit der �tni, 4*™*"„gesetzksthen" Anstrich bekommt. Da» im Vi organisierte honette Bürgerium, die kapitakisti- svehmer. die Minister Schlicke und Fischbeck, die tzt�J*Wokrati;chn Parteigenossen der verschiedenen Rang- ** 6%, all«, für die die soziale Frag« gelbst ist, haben kh..-Porgehen RoSkeS chre helle Freude. Haben sie es *»z iris Ä. vorbereitet! die einen durch ihre roten Plakate �-ivm-nungen vor den„wilden" ArbriterratSwahlen, durch ihre, den sauberen Fef�ngsplmi ein- . stni. �rengimgsektisn im Povzugdret selbst. dist��ressaat ist die Reihenfolge der Ereignisse, He m . i ansein«, der folgten: j �or Jkchi vom Freitag znm Sonnabend Ein- den Kassenraum de» Bollzug»- j»!, zg- � ä n d s s. Di« im Gskdschrcmk bsstntzkiche Svm««« � dio C- lowie mehre« SchmWnecfchrinan verschwenden. Dorren Ginbnechsr nicht noch andere, stk sie wert- JV Materialien«»sucht haben, last sich schwer feststellen. jwd fest davon üb erzeugt, dast d» He« Polizei- [? gj i /:«Cfe« Ernst nicht ratz«, und rasten WwA, bis Mirf, �ichronfmodor sestgsnonnncn sind. Belange da» der Fall ist, steht es jedem frei, sich srime eizenen . g' iS. den Zascnmnentzcmg der Dinge zn machen. m h.% große Ntti«»« vom Sonnabend nachmitsag. Wie »elogendcit-n. so anch diesmal wi' Stoiu'f besetzt und der Versuch gemacht. w>s �. Witzelrer-N't«« zu mitztzrauchen. Im weiteren Ber- Aktion«rrd oeder daS Privatcigcndum der Voll- �>Nn.,�Kglied«c und Lnast- llten respektiert, noch da» oweht�. AOfh v* de» bruto�- reofhonären Chararier i-er A.no« Vollzllgsn.� kvoicht die Tatsache, deck d« L�er- _""d die strh» nach ci sirüter� Pflicht tch, "diKfnn« w i dem russische» W« rb e- Sind,» Helte» 1«. g'vg-m. W ÄtT?'*«nttr der odterstche« Duldung RoSkeS He Der Schiedsspruch lu der AlekMudusirle von den Arbettern angenoMmen. Gester»«be»d fand i» de« Germania.PrachtsSlen, Misnsser- strast«, ei«« anherordentlich« Geuerawersamnilung des Deutschen Met«Uarbeitrrverdande», OrtSverwalwng verlin, statt. Die Ber. sammln»» beschäftigt« sich mit de« Schiedsspruch de» SchltchtangsanSschussr» der Berliner Metallindustrie. Wir habr»»iederdolt darauf hingewiesen, bah die Unternehmer durch ihr« Verschleppungstaktik und ihr provokatorische» vuftreteu innerhalb der verhandlnnsskomneissio« es darauf abgesehen hatte«, die Berliner Metallarbeiter in eiuea große»»Streik zu treibe«. Die Unteruehmerbeisitzer im SchttchtungSanSsckmß sind auch nicht im entfernteste« de» Wünschen der Berliner Metall- arbeite, e»tgegcnger»«mea. Die Stimmung t» der versamm. Inn» war demenisprechend. Allerdings waren sich di« Fnnktionäre der vrrltner Metallarbeiter darüber klar, daß sie den Kampf auf- nehmen werde«, nicht, wr»a die Unternehmer e« wünschen, s»n» der« wen» st« es für angebracht halt««. Da» kam denn auch bei der Abstimmung zum Ausdruck. Die von«. 2700 Fnnktioniren besuchte Generawersamml««» beschloß gegen'etwa 50 Stimmen, de« Schiedsspruch«»zunehme«, staft all« Di»k«ssienS» red« er drachtr« zu« Ansdrack, daß sie, von diesem Gesichtspunkt ««»gehend, sich de« v-rschlaze der erweiterte» Verwaltung au- schließe« wrrde«. Sine««ussllhrNchea Bericht über hie Geaeralvers am m wn« lassen wir»och folge«. Die FrmMonäve des graphischen Gewerbes, stte auf de» Bechen de» reinen Rätesystems stehen, hielte« am Montag eine rnriWu#« Versammlung ad. In längere« LnS- führnngen behandelte der Referent, Sienasse E z e r n h, die Krage: Aewcrlschafte« und Rälearganisatü», Heide ihr Tätig- teiiSgebiet zuweisend. Diesem mit Beifall aufgenommenen Rese- rat folgt« eine sehe rege Diskussion;«. a. kamen auch die Bor- gänge in der Sitzung de» Gauvorstandes der Berliner Buchdrucker zur Sprache, dem der Gen. Bardknecht Saboiage hinsichtlich der Erfassung der Betriebe vorwarf und bemerkte, dah ei« fremder Wind« der Sitzung weh«, de»«r als Arbeiter nicht verstehen tdmw. Hierzu erhielt der anwesende G. P. D.-Arbeiterrat Ma ra u» da« Wort, der die Beschuldigungen de« Borredner» abzuschwächen suchte. Im allgemeine« erklärte er sich mit den Ausführungen des Referenten, di« einen günstigen Ä«druck auf ihn gemacht hätten, einverstanden. Auch er h«t dw Parteiposttik nicht für da, Wheilanttel, sondern verfolge«in« Po-'ilch, in der di« Arbeiter ein einigendes Band umschlietzt. Die Behauptnng, daß stall, statt« in der seoglichen Sitzung di« S. P. D..?lrbeit«rräte beschimpft habe, wurde»«n diesem sofort widerlegt. Ferner wie» statt« nach, dotz di« T.?. D-�lebeiterrät« vom Gaublwstand er» wa rieten, daß er die Beteiligung a« der Sr- bassnng«icht empfiehlt. Aber auch Maraun hiche er- klärt, daß der Aufruf do» BollzugSrats bei den Arbeitern N n- willen Herborgerufen habe. Hier sehen wir einmal dovikich, wi« in einem««gen Zirkel Parsetpostt» getrieben werde. Mn starker Tmrjstung wurde die Schilden! ng in jener Sitnmg ent» gogenaenammen. besonboeS dt« stennzeichnuva de» Geiste» jonoe heute, die imverhehlon 9Wk al« chvsn SchMin» bewacht««, die eeklänen, ball st« ihn m»t»Zbvauchen fü« Me 8. S. P.«nb ». B, die chnen wotzl schwer im Rag«« lieg»«.«Welge voe- geräckser Zeit werde von«Wr weiteren DWussWn Anstand ge- Nammen, doch der Wunsch auSgasprochen, bakb wieder eine solch« «ersanrmlung einzuberufen. Aoleende Refeliitien fand emststumige »nn-chme:.Di«»m».»«snst in de« ZentvakfestMo« vee- sammelten,«es dem»ad«« de»***»« RSsetzpl,«»« stehende« de« geophtschen«owert«»«heben«ammeuden#«0. »est oegenMer den Willkürakten eine» R»»k«, der«l» WMenSvellsteeckee der stootstch kensteViiuiiot»« izsiaidemokoaie. scheu Partei h-mds«. Sie begrüßen«n Gnvnkatz hwrze de« Aus- ms W» BollzugSrai« und der«ewerkschastllkcmrnfflio» ,nr«r- fafiung der Beiriebe zum neuen AuPkm der RämorgaZstsatio««W eine Tat, durch die w« der«erwirNichrmg de» SoftiaNSmn» uästeri-nnmen. Die versommechen erRlck«, m«#et«ofetzlich- machun» der Toristwvträae ein« neue Keselung che««ms B». freiimg«ni»«ehnknechtschaft gerichteten Rchlrekmgfn. Der Zu- fem menschsutz aller dem graphischen Gewerbe angehörenden Werk. «ötizen auf d« Genndlage W«ätechstem» ist«st allen Mittel« zu fördern, nnd gekckbe« die Anwesenden, sstr diese Idee uneemüd- tich zu wirke«.' Psfkdkcwo«« das KoasiLonsrecht der Post- «mgestellt»«. «wr TranSportacheiter-Bciband schreibt uns: AnS**#MicheM an««»»eiongw« Beschwerden geht hervor. daß die»bereu Pestbeamt«« stch noch i«mer nicht sie« mache» kknne« von jenem«»ist W all«». wrknScherten und v-cherblichen Regieme«. tz* den Veeernbarnng« zwischen»ewerkschaften und »niornehmerverbÄchvn im November».%. heißt e, m««bsotz* »in« �.schränk»»« der«oaiidiouSfeotheit Wr Scheiter unh Ar- tsunen wir jederzeit ergänzen. Wir richten deshalb an den Herrn ReichSpostminister die Au- frage, ob er eine derartige Handlungsweise der ihm unterstellte» oberen Beamten gutheißt? Schiedsspruch für Lederarbeiter und-artzeiierwne«. In einer am Sonntag vormittag abgehaltenen Versammlung berichtete der Vorsitzonde namens der Tarif komm isfion, daß am 20. August«ine'Sitzung im GchlichtimgSwuk-schuß Groß-Herstn siatwesundeu hat, wo svigender Schiedsspruch gcfüslt«wÄcn ist: Die AroeitSzan bstvägk 47 Smnden wöchmtiich«iw kst mir wirklich gsleesteie Arbeitszeit zu bezahlen. Der Sinndrnlohn für gelernte und qualifizierte Arbeiter ist auf 2,85 M. pro Stunde zu erhöhen. Der Stundenlohn fär ungelernte Arbeiter betrügt beim Siubritt in den'Botrieb 2,40 M. und«ach einem halben kstchr 2,60 M. Die Frauen erhalt?« bei der Arbeit im Nassen 1,00 M., und bei der trockenen Arbeit 1,40 M. Minldestfdunden- lohn. I-iigenbliche Arbeiter erhalten im Alter van 16—17 Jahren 1,40 M. und im Alier von 17— 18 Jahren 1,70 M. Stim- denioh«. Akkordlöhne werben die einzelnen Betriebe znstschc« Anbeftgeber und ihren Betriebsräte« emf der Bast» eine» Durch- tchni W S-S hmdenve rd> enste s von 8,20 M. berechnet. Höhe« Sätze Weibe« bestehsn. Der Stundenlohn für gelernte und gualtfi- «erte Arbeiter von 2,86 SR. gilt auch für nngeleruie Arbeiter an den illti alten Tarifvertrag Nummer 2 mrfgefühwen acht Ma- fchinen, und für Arbeiter an den Gerbfässern. Für Arbeiter an den Rarbenpressen, Walze,(lhargriniermafchinem, elektrischen Krahne» und für Fabrsiublführer werben 2,76 SR, pro Str.mde be- witlrgt. Diese Abmachungen gelten vom' 3, Anglist 1919 bis zum 31. Januar 1020. Von diesem Tage an ist der Bertrag mit einer Frist von einem Mo«« tiindbar. Die durch die Lvhnuirf- bessern ng für die Zeit vom 8. August ab entstände nne Beträge sind an den Arbeiter nachträgkich zu zahle«. Im übrigen be- hält der Tarifvertrag vom 3. Juni 1919 die volle Girltigkeit.— Dieser Schiedsspruch wurde feiten» der Kollegen schu ft angenommen. Loh«bswes«ns ber Transportarbe«« n, der Textil-«nd Bekleidungsindustrie. Eine am 21. August im stönigstadt-Zlastno einberufene Ver- sammlung der H-niSdiener und Packer obiger Branche, welche überaus stark besucht war, nahm zeitweise unter starker Erregung Stellung zu dem abschlägigen Bescheid der Arbeitgeber, Teue- rungSzulagen zu g"währen. Sämtliche vtedner geißetten in den schärfsten Ausdrücken die rücksichtslose und sozial unverständliche Halbing der Unternehmer, welche bei einer Entlohnung für Familienväter von 76 Maick und darunter sich weigerten, der noch herrschenden Teuerung entsprechend, einen geringen monat- lichen Zuschlag zu zahlen. Einstimmige Anmchme fand dann ein« Resolution, worin die Organ isaiionSvertreter beauftragt werden, mit aller Energie darauf zu drängen, daß die überaus notwendige Aufbesserung der dürftigen Löhne erzielt wird. Bis dahin sollen die Betriebs- Vertrauensleute von Betrieb zu Betrieb Forderungen auf Teuv- NtugSzulagen stellen. Der bestehende Tarif soll zum 1. Oktober d. I. gekündigt werden und wurden jetzt Wocnie Mindestforderstugen aufgestellt: für Jugendliche von� 14—16 Jahren 46 Mark, von 18— 18 Jahren SO Mrrk, von 18—20 Jahnen 80 Mark, für Erwachsene über 20 Jahre 120 Mark pro Woche. Die Löhn« für weibliche Arbeiter sollen 10 Prozent weniger betrogen. Für besonders schwere und kebenSgefShrliche Arbeiten sollen zu den Wochenlöhnen 26 Prozent Ausschlag gezahlt werden. Der Tarif der Nollkutscher angenommen- In einet am Montag abend in Becker? Fesisälen stathzesiin« denen, außerordentlich stark besuchten Persamnelung der Roll- futscher gab Kollege Vischel den neuen Tarifvertrag bekannt, wo- nach in der Hauptsache dor Wochenlckh« auf ILO Mark festgesetzt und dem ArbeitSemSschust da» M i lbesti mm ungerecht bei Tinste Sun. ge« und Entiaffungen zugestrmden wird. Abtragegebühren dür- sin verlangt werden. Neberstunden dürfe« nur mit Genehmigung de» ArbeilerauSschusseK gemacht werden. Der llrtaub wurde nach 7 Staffeln festgelegt. Der vertrag wurde einstimmig(ntoenon*. rnen. Die Veriamnrlung wurde hierauf vertagt. Der Bericht vom Verbandstag soll durch die nächste Versammlung entgegen- genommen werden. Die Austzeuttmg« den chemische» WSscherech» m,d Fchckcttie«. Nll»e«ei» besonnt sstid die austerv�aMH»«» Pvestr. die die estmchftch««ülstchereve« imd tzWochweia« Mm Publikum vevl«rse»; ebenfa der»MlsimenMtckitnm. da« die Kiemen wie Spindl««st». m stwper HeW erwoeben haben. In I««wm zu den««- nastaete*»«wtn«en d« W»m<*w«r zw der häutige« w««w vabei�hakkmg i««d z« den fchwea-m und«Wgaftmdo« Av&ett?» Wdingmnge« stehe« die noch einem WWmw* Mm Januar bis« —-■!,)» M.. fstt �-[Wir der russischen Novotutton anwirbt. m Zt.."'sienb nschmitdsll wurde« im Geöällde� «sie Zumnar vensiegalt. Starke Wkxht- � w zmfckgrWw und V!»kchine«Lö»ctzre aus- dkst« o r sichre» in stcr Rächt-»»» L%ün* t" � Zum Sonntag vier Lastauto» vor. töte .�"0 in die Räume ein und sch!«ppte alleS A(,■.•, �n dm Schränke« und SWpdWsibn befanden iii'�ntn'�atgeaep. stände, Pftcher, Mcmussripte, wertvollz» und PrivaÄricfe der Mitglieder des Voll- *•» L'b« Lerbleib und Verwendting all dieser /tz lrde chvntrelle. J'"i keinen Zlbeck, über dia Ees«tzrich?eit "raetzeud mit euiü Nmirxuua(ich S? «ine» paphmWchZw! Aebeiwrn««d H ii.'olrA"Wn lxe volle Ko-liimS- (wchost»MgesttMch««.»nfp«che der*W*«p»fWftml»,en. Der Kaulester de? D'jtil» verbanbe# statzk« fchübest* d« Lage; fchnlfiche Di?l!usfionS» vedner drückten ihre heste Entrcksi»«: über ix fo? schnaihliche Tm- gebot aw». Au» der«nchr»ls taKsenbkSpsigen Versammlung jprach ei« sei«« einmütiger Geist ruw der sesie Wille, mcht da» lerinasie van da« ftorderuutzen nachsnlasse». Sinftimnü» wurde d»S Ane-bat aib»4eh»t. Di« Lohiibslvegnng sier Maß- u»ch Reparaturschpchinacher. Der im Fvühjahr für die Maß. nnd Reparaturbranche abge« schlaße«« M i« i« a l t a r i f, der a«i 90. September ablchrü, ist vom �ienlral verband b« Schuhinacher, Zahlstelle Berlin, ge- k i« d i» j wordon. In»iner stark besuchten Versammlung i» de» Mufilersäien am Montag abend referierte V» l l m e r h a u» übrt dsi'•»« swSevtzen stöbern ngen. wor.och an Stelle de, Akkord- !-ch«eS für iämüich- R.imrmuren der Zeitlohn trete» soll, und »war ein Mir.dchitahn von 8.50 9t. pro Stunde oder 140 M. «siocheitlohn. Tie«r-eüdzeit soll höchstens 47 Stunden pr» Woche betragen; d-r Aufschlag für Uelieruanden betrügi 30 Pro» bis zu 2 Smü'n. darüber hinaus und für SonntagSarbeU 100 Pro», pro Stunde. Ferner wiÄ> dre Äbichaffu»« dar Heu». «deich low« W«Utbasti!.;.ruma-rechi per Li-ch,».--------------- verhMnUen, mich bei Festsetzung der Lübne fü» Arbeiter, die nicht im Besitze ihrer vollen ArveitSkraft sind, gefordert. In de-r Diskusfion wurde der Be»s»ch der WiKnerKorfer Schilhmacherinnun«, ohne Mitwirkung der«rdeitnehmerorgani- sation einen Tarif einjuiffchr««, yedrandmarkt.-Während die A�- veitgeber versnchen, die Löhne abzubauen, fordern sie von d«r Kundschaft Preise van 300 bis SSV Mark für ein Paar Stiefel nach Mch, wobsl dann fälschlich auf die angeblich hohen ArbeitSkShue hingewiesen wird.— Mit der lbrgänzung, datz für Arbeiterinnen en> Stundenlohn von 2,50 M. gefordert wird, wurde de» aufge- stellten Korderunge« zugestimmt und die Bezirksleiter mit den Tarifverhandlungen beauftragt. Sine Resolution, die da« gewaltsame Borgeh«« d«r Regie- mma gegen den Verkiner VollzugSrat ausö schärfste»erurteiU, wurde einstimmig angenommen. Die Transportarbeiter in der Metalllithttstrre lohnen do« Schii�sfpruch ab. Eine äußerst stark besuchte Versammlung der Packer, Lager-, Hilf-, Haf- und TvanSportarbeiter und Arbeiterinn»« a-ut der Berliner Metallindustrie nahm Montag im Berliner Sewerk- IchaftShau» KU dem a,m 31. August 1010 gefällton SchiedSsPnuch durch den vom ZleichSavbsitSmimsterlum eingesetzt«« Schlicht ungS- «uSschuß Stellung. F r om t e vom Deutschen Transportarbeiter- Verband al» BerhandtrinaSteitnehewer»stattete den Baricht und wies in längeren AelSftchrungen auf die viele« Schwierigteit«« hin, die bot Eon Verhandlungen m Eoscheiwung gstreton waren. Von den ursprünglich gestellten Lohnsätzen 3,50 3k. für g» lernte. 3�30 M. für angelernte und 3 M. für ungelernte Arveiter mußt« recht ball» abgeganigan wevd»«. Da dr« Ackeitgeber die S-n- —"Vierung der Arveiterschost in sechs Lahn klaffen««strechten, so »er SchlichtungSauSschuß durch SchiedSsdruch e»! schieben.«S fünf Lohnklasson zu belassen. Der SchredSspruch selbst mit alle« seinen Einzelheiten ist'bereits vor«imgc« Tagen durch die "Jcesse bekanm gegokien lootdot. Mir die T nonSporäa rbe iter bebet große Nachteil, daß der größer« Teil Kollege« in hie sse V zu 2,20 ZK. pro Stunde u«b zu drei«aal 5 Pf. LoPnou- _« gelangen, was gegenüber de««aweren Klasson»in gewalti- ger Rachteil bedeute. ftn der Diskussion wurde der Schiedsspruch scharf kritisiert und für unannehmbar erklärt. Eine Resolution, ui der die Ab- leuung deS Schiedsspruches SluSldruch gegeben wurde, und i« der «och die gelernte« und angelernt«« Arbeiter ersucht Wörde«, da» gleiche»u tun, fand einstimmige Annahme.# Anschließend wurde die Qcchl emer acht< adrigen Korn- Mission gewählt, die den Auftrag erhielt, in der Gensrawevsamm- kung der Metallarbeiter im Smne der Rssoiution für die Ab- lehirung des Schiedsspruches zu wirke» verband der Vach-«nd Steinbruck erei-HikkS«rveft»r und Ntbeiterinnen Deutschlands(ßahlstelle Berlin). Die am 21. August swtt gefundene Mitgliederversammlung beschäftigte sich mit dem Bericht vom Gewerkschaftskongreß, de» der Vorsitzende Gloth gab. In der Diskussion verurteilt« Kraa» die Politik der Gewerkschaftskommission, alle weiteren Redner verzichteten aus» Wort. Gegen einige Stimmen wurde«ne Resolution angenommen, die auf das Entschiedenste die von der General- tommission der Gewerkschaften betriebene Politik während d«S 'Krieges verurteilt und sich gegen Arbeitsgemeinschaften und für den Ausbau des Rätesystems in politischer und wirtschaftlicher Beziehung erklärt.— Am 81. August läuft das Lohnabkommen mit den Prinzipalen ab, weshalb neue Folgerungen aufgestellt wurden, welche nach einzhender Diskussion gegen 1 Stimme angenommen wurden.— Unter die Gründung eine» Unterstützungs- st-nd» referiert der Kassierer Baumgarten. Nach längerer Diskussion, in der eingehend daS Für und Wider erwogen wurde, wie» die Versammlung den Vorschlag de« Vorstände» wegen der festzusetzende» Beiträge diesen zurück. Einheltszemeinde Grotz-Berlin. Der Entwurf über die Schaffung einer Groß-Berlmer Tin- hsUsgemeinde wird nach Abänderung einiger Bestimmungen deS ersten Entwurfs Ende September der preußische» LandeSver- sammlung vorgelegt werden. Er soll bestimmt am 1. April 1920 i» Kraft treten. Die Bildungsbestrebvngen. , Wie am Sonntag die Bildul�gSausschüsse dcS Kreises Teltow ftr. NeukAln, so waren am Sonnabend die BikdungSauSschüffe der nördlichen Vororte in der 5, Gemcmdesthule in Pankow zu einer Konferenz zusammengetreten. Vertreten waren die Orte: ÄZernT«. Borsigwalde, Buchholz, Niederschönhausen, Oranienburg. tpantow, Rrsrnthal, Tegel, WatdmannSlust, Weißensee, Wittenau. Hetligense«, Karow, Hohen-Neuendors. HeinerSdorf, Hennigsdorf, �Glienicke. Genosse Gäbe! eröffnete die Sitzung mit dem Hinweis, daß mit dieser Zusammeickmift keine Sonderbündelei geplant sei. Vielmehr solle nur die Zusammenfassung der in den einzelnen Orten zerstreut wirkenden Bildungichestrebungen erreicht werden. • Unbeschadet der Arbeiten des Zentral-BildungSauSschusse« von Grckß-Berlm müsse eine Zentralstelle geschaffen werden, die den Bild ungSauSschü sßm der nördlichen Vororte mit Rat und Tat zur Seite stehe» solle. In einem äußerst gehaltvolle» fesselnden Vortrag schilderte Genosse Kestenberg die Bebevtnngder Kunst in der kozta'l'i sti scheu Gesellschaft. Die Grzkeihungsinethoden der Vergangenheit haben da« Gefühlsleben der Menschen nicht zur Entfaltung kommen lassen. Die Verwirklichung de» Sozialismus verlangt aber ein* mit der Verstandsentwiikekung des Jndivi- duumS gleichkaufende Pflege W Gefühlsleben«. Da« Geheimnis her Erfolge aller großen Bahnbrecher, von Moses bt» Napoleon, ist darin zu suchen, daß sie es verstanden haben, die Gefühle der Massen ihren Zwecken dienstbar zu machen. Große Bolls- Bewegungen find nicht denkbar ohne die Anrufung de» Gefühl»- fcbens der Missen, dessen Entfaltung z« bewußtem Erleben die Aufgabe der Kunst ist, kr welcher Gestalt ste auch immer an unS herantritt. In diesem Sinne ist die Kunst ein revolutionärer Arcktor, dessen Pflege zu unseren vornehmsten Aufgaben gehört. Diskussion und Fragestellung gaben dem Genossen Kesten- berg Gelegenheit, den Begriff Tendenzkunst zu erläutern. Daraus behandelte Genosse Kau f m a n n. Neinickendors m einem län- geren«ortrag die Aufgaben der Dikd u ngsau Sschü s sr. Nachdem er dt« von den Gemeinden z« solstende Bildnngsarbeit gestreikt, wozu auch die Schaffung einer Volkshochschule und ei««» VottSbtildungSamtes gehöee. ließ er die wichtigste« Punkte unser« Partei-BiidunHzarbeit Siebue paffieren. Die Hauptsache fei jedoch nicht, recht viel z» biet««, sondern den«i-ranstaltungen, wie «uig»« auch s«i«n.«inen wahrhast soziastptschen Gehalt z« geben. Wegen der vorgerückten Zeit wurde von oich« Diskusston ab- prsehen und ein Aktionsausschuß gewählt, dem die sosor'.ige Auf. tellung eines Arbeitsplan» ibbertralckn wuche. Dam AckttonSau»- schoß gehören an die Genosse« Ka u f m a« u- Roinickendors, loach.«Sthtz m Schrodeck- Pankow, Hilles he rm er- Neiaickendorf, The- mas- Tegel und die Genossin S.ch ä d l c r- Rosenthal. Etwaige Zuschcifte« sind vorläufig zu richten an den Geuosse» Georg Kaufmann, Reinickendorf, Herbststraße 08. Sie halten auf Ordnung. Die Reichswehotruppen sind dazu da, die Ordnung aufrech! zu erhalt««. Welcher Art diese Ordnung ist, kann überall da fest- zestcklt werdm. wo sie»n d« Erscheinung treten. Gestern begeben sich eklige»mgestellie deS VollzugsratS nach den Z-lten 23, um chnige Feftsteöiinge« zu machen. Sie mußten wahrnehmen, daß i« ihrer Abweseichest in unglaubltcher Weise gehaust worden war. All« Schränk, und veirfchlchstnen B.häkter waren erbrochen, der sinihalt herausgeriffoii: teil» wareu Akten herumgeworfen, teil» mit Gewalt in die Fächer hinringepreht. Ferner mußt: festgestellt werden, daß Stücke stallen; Eigentum von Angestellten war der- schtvmiden. Wie in oi»em Heerlager sieht e» doot aus. So hält man«uf Ordnung. ES ist doch etwas Herrliches um diese Orb» nung. Man wird uns in der Tat darum beneiden. Dies« Ordnung macht«nS so leicht niemand«ach, so wenig t»k früher dan preußischem Leutnant. Tubaekulosenfürssrge. Wir rroaltev von Herrn Professor Dührssen folgend« Zuschrift: .Hiermit bitte ich Sie, zu Ihrem Artikel.Dr. FriedmannS Verdienste" i« der Nummer Söl/ü 170 vom Donn-rStag, den 14. August, einige kritische Bemerkungen machen zu dürfen. Der Arttlel strich: zunächst davon, daß ich in meiner zu Nhren von Frstdman« verfaßten Festschrift eine starke Ncklnme für die �riebinannsche Tuberkul»seforschung" gemacht hätte. Hierzu bemerke ich folgendes: Meine auf Dokumente und Tat- fachen gerundete Schrift bovt« i« erster L'nie de» Zweck, einer Entdeckung zu möglichst allgemeiner Anwendung zu verheifrn, die ich auß Grund eigener, ausgedehnter Beobachjunzen an de» von Professor Ff rieb»rann behandelten Kranken für eine der größ- t»n mediainischen Entdeckungen H»I�. Diese Pe»bq>chtunge» baben mich, wie anch die anderen Aerzte, die noch Friednrann» Barschriften mit seinem von dem Ävivz�er Professor der Hygiene, Kruse, fortlaufend auf Reinheit kontrollierter Rittet behandette», zu folgenden Schlüssen geführt: 1. Da» Mittel ist oaschädlich. 2. E» schützt vor dem AuSt'ruch der Tnderkulose. 8®8 heilt die beainnonde Lungentuberkulose und die sogenannte chirurgisch: Tuberkulose. Da« Friedmannscbe Mittel gewährt daher tatsächlich die Mög. lichkeit, die Tuberkulose allmählich auszurotten, wenn da? Publi- kum über die AnfangSerscheinungen der Lungentuberkulose und der chtrurgtsthen Tuberkulose und über die Tatsache unterrichtet wird, daß«s et» Mittel gtk-t, die Tuberkuwse in ihrem Beginn sicher zu bellen. Soll da« ein-» Reklame sein, wenn man die Menschheit von dem Würgengel der Tuberkulose befreien helfen will, so will ich mir diese» herabsetzende Wort gern gefallen lassen— denn ich wüvde e» mir zur Ehre anrechnen, falls ich durch meine Schrift die Vevbeeiking dieser Hstlmerhode fordern würdel Friedmann selbst trifft ein etwaiger Vorwurf der Reklame keinesfalls, da er seit 1914 nichts über seine Methode veröffentlicht und mir nur zh-rernd und erst dewn die Unterlogen für meine Pchnft ge- geben hcht, nachdem ich ihn darauf aufmerksam gemacht hätte, daß »s im Interesse der leidenden Menschheit seine Pflicht sei, seiner Meihode zum Wohl der Allgemeinheit im Kampfe gegen die alte« Widerfocher— die ohne eigene Erfahrungen ww Blind« von der stfarbe reden— zum Sieae an verhelf»«. WaS die beanstandeten Impfungen kleiner Kinder anlangt, so sind diese von Friedmunn erst vorgenounnen, nachdem bereit« tuberkulös erkrankte Kinder in derselben Anstalt durch da» Mittel geheilt waren, ohne daß eS irgendwelche schädliche Nebenwirkungen ausgeübt hatte: Und der Erfolg, der doch schließlich da» allein Maßgebende ist, war der. daß bei den schutzgeimpften Kindern ein erheblicher Tuberkuloseschutz erzielt wurde! Ebenso wie andere Berzte in der fsiachllieratur die Wirksamkeit der Tuberkulose-Schatzimpfung bestätigt haben, so sebe auch ich bei Professor Friedmann immer wieder tuberkulöse Eltern, die im Anschluß an ihre eigen« Behandlung ganz von selbst eine Schutzimpfung ihres einzigen überlebenden Kinde? erbitten, nach» dem ihre anderen Kinder an tuberkulöser Hirnhautentzündung oder anderen tuberkulös»» Erkranlungcn weggerafft waren. Jeder Angriff auf Herrn Kollegen Wehl hat mir ferngelegen', da fich, wie sich setzt herausgestellt hat, die damalige Kritik Wehls in der Berliner Stadtverordnetenversammlung nur gegen eine formale Untorrektheit Professor Müller» richtete, so war Herr Wehl durchaus in seinem Rcäbtl, Durch DiSkussianen in der TageSpresse kann der Wert oder Unwert medizinischer Forschungsergebnisse niemals erwiesen werden. Wir schließen deshalb mit dieser Zuschrift Professor DührssenS, der ja selbst anerkennt, daß die Angriffe auf Dr. Wehl unbegründet waren, die Erörterung über daS Friedman tische Tuberkuiofe-ldeilmtttel Feststeht, daß heute über den Wert de» Mite!» in medizinischen Kreisen noch Meinungsverschieden- heiten bestehen. Desto notwendiger'st(», daß der Ausbau der dielen Maßnahmen und insbesondere der WohnungSsürsorge im Interesse der Bekämpfung der Tuberkulose stete Förderung ersährt. Crwekkenmg der Gassperre. Me Kohlenstelle Groß-Verltn teilt mit: Die Kohlenbestände auf den Groß-BerUne» Gasanstalten find durch die Verminderung der Zufuhren infolge der Streikt in Oberschlesien auf 80 000 Tonnen gesunken gegenüber einem Bestand von 87 000 Tonnen am 1. August d. IS. und von 180 000 Tonnen am 1. August de» Vorjahre». Da auch für die kommenden Monat« und den Winter nicht mit den Eingängen des letzten Jahres gerechnet werden kann und da unter diesen Umständen ein völliges Erliegen der Groß-Dertiner Gasversorgung zu befürchten wäre, hat sich der Kabtenverband Aroß-Beriin zu weitgehenden Einschränkungen de« Gasverbrauch» gezwungen gesehen. Die AaSfperrftunden werden deshalb schon von Don- n e r S t a g dieser Woche ab erheblich ausgedehnt werden. Die Abgabe und Entnahme von Gas hat von 8 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 7 Uhr nachniit- tag» zu unterbleiben. Nach 10% Uhr abends wird der Gasdruck so weit herabaesetzt werden, al« es sich mit der Aufrecht. erhaltung der öffentlichen Beleuchtung noch irgend verträgt Alle Haushaltungen feien erneut darauf hingewiesen, daß zu Beginn der Sperrzeiten die GaShähne zugedreht werden müs- fen, damit nicht nach Beendigung der Sverr« da» GaS in die Zimmer dringt.— Der Betrieb von Gasbadeöfen muß wegen de» sehr erheblichen damit verbundenen Gasverbrauch«» ganz untersagt werden. Di« Gasanstalten haben Auftrag er- halten, die Oefen zu plombieren. Auch die Zufuhren von Kok« frgftchm: Art sind weit geringer geb steten al»»m Vorsieh«, so daß die Kohlenk>elieferuna der SammelhctzungSanlagen nur mit den größten Gchwierigkeiten und im wesentlich verringerten Umfange möglich ist. Diesem be- drohNcheit Umstand muß durch eine Einschränkung der W a rm w a s s e r a bg a h« und zentralen Warmw-sserbmi» tu»an lagen Rechnung getragen, wevd««. D i« Abgabe von Aiarmwafser darf deshalb künftig nur noch a m 1. und 8. Freitag jeden Monats ab 3 Uhr nachmi't- tag» bi» zum dorauffolgendcn Sonntag S Uhr uachmiitag erfolgen Die durch diese' Maßnahmen er- sswese» st»M«ewöglichex. daß«"uaitenz djz Sammolheizung während der Wintevmsnat? eimarrmaßeit � recht erhalten werden kaim Erhebungen üb«r di« Krage eavaigen Mniderun» der MietSpreife Wege» deeser»ujchrö� !«w noch nicht abgeschlossen. Nosks an de? Arbeit. »W In der Rohnuag des Gen. Kleinschmidt wurde gester« eine Haussuchung abgehalten. Obwohl bei dieser nichts wurde, versuchte man den Gen. Kleinschmidt zu verhaste«, ticheriveise entging dieser de« Häschern. Obivohl eine ilnu»r zu befürchten, kein Grnich vorliegt, wäre doch längere We Haft ein bequemes M'ttel, den Ger». Kleiuschmü. i« sei»« 1"" feit �»nsch ädlich" zu machen, Die vualchSngige seziekdsmokratische Fraktion der burger Stadtverordnetenversammluag hat zwei Antra« bracht. Der vnr. sorbert von der NeichSregierung schleuw»� Vorlegung de* Ge-setzenIwursoS über die Kommuns-'i� ru ng, der andere ersucht den Magistrat, im Interesse der»k-, loltenburg-r Bsvölkernirg gegen i>:e beabsichtigte ta r if i e r u ng der P oTi z e i Protest zu erheben, Anträge dürften in der ersten Sitzung der Stadtverordneieii� samminag nach den Ferien verhanizott werden.. AI» Protest zogen di« Reuest» G waltmaßnachme gfüff* Pcrürscc Arbeiterschaft hielten die Arbeiter der Marien-'.- Werke, Groß- und ZAeinbk triebe,«eftern mittag eine iWricliUiv-rt�inairuii»».fi(%(mn 0000 Wrfw'it«' und Arbeite_ nm lau schien gespannt den AuS'ührunigen der beiden Rcfcreiw» Genossen Rasch und Maltzahn vom Vob-ugscat, di« die O&rgt oegen den VvllzugZrat ausführlich schilderten. Die sammlung, die zu dun imposantesten gehört, di« Mar enseld:?� schon hat, ver.icf ungestört. Zum Schiaß nckobtra die Vvrsamw� ten, nicht»her zu ruhen, bis die Arbeiterschaft den Sieg hat trotz»in em NoSke. Die Arbeit wurde mn 142 Uhr W I m«f®enonvnen. ««» fctr ReuMlner etadtverordnetenversamml«� Unser Reuköllner Berichterstatter schreibt un»: I» met 481 de».Vorwärts" zieht ein unorvannter scher Schmeck unter der Uctevschrift»Wie Blamagen.% umgelogen weriden" vom Loder. Die ganze Ep�ft-l ärtst m wüst«? Gtschrmvf: au» gegen die Beeichterslattung und gv. die Unabhängige Gteckitverardnetcnsraniou.„NtweS Betrag � .nichtSwissende und arrogante unabhängige Stadiväter,-. lettaiitcn- und Maulhelden tum" sind die Ausdrücke, emi der Herr rw.'t so um sich wirft. Hinter alledem verbirgi si#: schlecht der Aerger über die Bvsuhr, die man sich.am bezug»uf den komlimnalen Arveiierrat geholt hat. OoM � e» vielleicht ein.Sieg?" Fest steht, daß dar.Bericht w .Freiheit" so objektiv wie nur irgend möglich nxtr; oder ver>-� der Herr vielleicht noch Einzetheiien«uS den AursühonngeN Hwrrn Kunze, daß von einer Verelendung der Noulolbner. vokterung nichts zu m«ii»n sei, Werl ein junger illiann au? � Rutschbahn 60 Mark verpulvert haben soll öder e:n Teü Arbeitslosen die Unterstützung in Ehokolade umsetzt?_ Ablehnung des EiaiS anbelangt, so mag sich de: Herr die Gr � für die Ablehnung bei seinen Fvaktionsgonossrn holen, ebonßall» für die Ablchnung waren; oder sind da» auch lcttanten und Maulhelden?_ j] In PrtSdam ist der Oberleutnant im 1. Garde'Reg'� von PlüSkow in feinem Zimmer lnrtet: rätfrlhoften � ständen wt aufgefunden worden. Die Leiche war an Händen Füße» gefesselt und hing an einem Steigbügel, die ne�'L.j) Tür an einem Nagel befestigt war. ES liegt scheinbar«in vor, doch hat dt» Knmu'.atpolizei noch nichts«rmittel» � teb«MMeMe«dtt. R«lick«»nvors.«uf Abschni't 77 der Dross-BerNn-r?»bcn»'"'>,,» karw 200«r. SJtetafaiitihal». Avschnitts bis firelto« cb-nd d- � I Händlern und In den amtliche« Verkaufsstellen abzugeben." J schnitt 78 600 Gr Wraupen. Abfchnit'e bis Frciwg, 29. Augu" ht zugeben. Aus«bfchailt 78 150 Er.®tie» und 100.®:. 6tat«'" Abschnitt« bi» Dienstag, 2. Septemver, abzugeben. Auf Absch"..,< statt Hlilsensrüchte 950 Sc. Haferflocken.— Zur 9' f°.mil"' Beachtung! Wen» jemand eine Boranmoldiing auf Le«i0» auf Grund eine» Adschniite» der Vebznsmittelbarte bei stineM jf ler tätigt, so gleicht da» einer Bestellung. Der Dovanmelb»» � dann verpflichtet, die Ware beim De kauf adzuney � Di« stunden sollen daher die Ware nur enntelden, di» 1'» � Händler tatsächlich abnehmen wollen. Mit» Buchholz. Die vorangeineldoien Haferssocken, N5t)r|upp*0' i � da» Maroni« hl können vom Mitlwoch ab bei den Kauss«w«» geholt werden. In der Woche vom 25. ab werben an Speiseo'. jt gegeben 40 Er. Butter für 68 Pf., 200 Ot. Margarine für#, siür die lausende Woche werden nicht, wi« bekannt gemacht, Karieffeln pro Kopf auegegeben, sondern 10 Pfd. Der »in Pfund Kgriofseln beträgt vom 25. d. M. ad lö Pf. A«g de« örgaNisakioss«. «. strelo. 2,2 Abt. Mittwoch abend S Uhr Milgll.'dero«� � lung. Tageoordnung: t Vortrag des G-nossen sto'.l»seger. licht von der©cnetalrerfammlung. Mitgliedsbuch legst lmiern �, Charlottenburg. 7. Gruppe. Exlra-Zohladond bei J fflielanbftr. 4, abend» 7 Uhr. ntniruS � Neukölln. Heute. Mitlivoch, abend» 8 Uhr. FimktionürsiV"� der Kindl-Biciuerei. Vortrag d-. Genoffen Krille,---s",, kuffionsabeird des 10. Bezirks findet eist hm 8. E�plember ll Weihenfe«. Donnerstag abend 7 Uhr im Lokal von xp Berliner Allee 2ö7, Mitgliodervorsammlung. Tagesorduung- Internationale.'',. ,�-d t# grledrichefeld«. Heute, Mittwoch, den 27., Gruppenzaziu-- den dekannten Loteten...t.nb»'*' Slchwalde. Freitag abend 8 Uhr Crtrazohlabend bei Meck �,nöt «Snigental, Zep-rnI». Heute, Mitlwoch, d-n 27. Auguft, � 8 Uhr, findet Im Lokal de» Genossen II ebeler, Rönlgeniol,® ijhii!' streh», ein» Midglrederoerfammlung der obengenannten � ten statt., b»' Zeuthen— Mler»dors— Neu �chnlzenborf. Heute, MUtrvock. �ul 27. August, abend», pünktlich 8 Uhr, Im Lokal des utW Sngert, Zeuthen, Darf st». 8, JUetfamnUung. 8i»[«iot üb»V- dt« natefgftMM. . Verelnskskender. Ct.».«4» Spandau. Gewsrk Dr. Il trifft sich betteff» � Zahlung heute, Stittwoch, abends 8 Uhr, bei Mecklenburg, ttratze 8. f Seidel.) staufiniiiiaifche Angestellte der Mökellnduflrte. Heute, s_ abends 7 Uhr, Berfainmlung in den Mustkerkestsäle», Kaiser' Strohe 81. EiellungnaHm« zum Tarifoertragsentwurf.„,11»?' Intern. Bund d. striegebesch. u. Hinterbl. Ort» S y t# Charlottenburg. Donnerstag, den 28. August, abeno» Biellstr. 98 bei Werner, wichtige üSefprechung sämtlicher Fun. Erscheinen bringend erforderlich.. ,>»rr Int. Bund der KrtegobefchSdlaten, Ortsgr- W'j,?*..er N ich ste Mitgiledervsrfainmiung Wlttivoch abend 7>« � ..«ugustohaff. Augusta-Str.„ gt»*' K P D.-Arbetterrätel Am Donnerstag, den 23. Ausulü tlonslltzung. Freie(»z.- Jugend Neukölln. Mittrvoch abend Uw gichr ovdentliche Genereloerfammlung im Jugendheim, Nogatstr.-' Uge Togesordnungl g-l? Ingendliche Vetrlebavertrauensleute und Tchillerröts y.igiiü� und Fortdltdungefchulen. Donnerswg abend Zck» Uhr Boür- lung im Iugendlekrelariat. verentwartlich für die Redaktion Alfred Wielepp. verlcgegensssenfchaft.Zreitzett-,» tv. m. b H, Berlin.— � lfe ÄUdenbDututel Mab veUagsgefellfchall w. b. H. HchistbaU»��