klazelpreks 15 Pfennig- 2. Jahrgang VonnersLag, öen 25. flugufl 1919 Nr. 412 /M 225> Nlsrgen'fwsgavt P" rrldjftnl morgm» u»d naldmittsgs.d jt(!lagnt mit mmgtn». f*'®*5.pfiti* t'etlögi hfi frei»! Zustellung ins hau» für Groy»2?«Ufn ovel bei diri. IN ohne Bestellaebthi monatf 2.— In, ta Zustellung unter Ktteifdund Üu ®" ejtrtWf ist m den ersten llutsttrag der!?t>stteiltin«»ltst» stt Istist eingerr t« •Jrtahlon trab ttrtrtition:»frli« RW.«, Schiflbauerdmnm IBUI. «wtldrrch«� siou Karben 24)05 trab 280& Znferute testen Sie uchtzefxult. 4tonpttr»illez«Ne«der drtrn»uum Ijo Bit. IvottanzeizeA »«, feNgedtuckle Wort stopf. i«de» weitert IDort 25 Pf. Ceutningijufdjlug 20 ptog. Sei �untilienl m. vetsammlungrunzeiztn'SM der Zufchlag fort. Infetafe fstr den darauf» algrnden laa tnststen fpätestnr» in» Z Udr n-chmitteg» bri der«zpedilion aufqtgeden fein. ?!' l-olrn-AbteUung: Berlin KW. 0, echifföancrbamm 18 Srrnsprrcher: Amt Korben»78% Är/i««'-Or/Tflrt iVr Z/naSKonM/?? Liy/MmMwÄ' L>/AHW/dnös die Wilson an die Türkei. . PariS� 27.«»sust. " Zeitungen verSffentlichen ein Telegramm aus Athen vom tu. wonach der amerikanische politische Kommissar in der ibt/' tlirkrschen Regierung ein Telegramm Wilson? U« die Türkei aufgefordert wirb, unver» Üiiit' � �ie Metzeleien in Armenien einzustellen. l'nfollg werde Wilson von seinen vierzehn Punkten den zwei- fy. Jl�älehen, der sich aus die?lusrechtcrhaltung der türkikischen »errschgft im heu rein ottomanischen Gebieten bezieht. Die Eeweckschafleil und die Washingtoner Konsercnz. 1,[, tu Wolf meldet, sind die Sekretäre deZ Jn�rnatio- k; � ��verlschaftSbundcS, die Herren Ludegeest und Fim- tido�' � England, wo sie mit SfÜnifter Barnes eine Unter» Iti,� J'�er die Teilnahme der Gewerkschaften an der Washing- >ili>. �eitskonferenz hatten, wieder nach Amsterdam zurwk- '"•«n �'"'ßer B a r n c S drang bei dem Borstand de? Jnter- GewerkschaftSbundcs sehr darauf, dah dieser seinen �"Ihiit ��""Üen der Teilnahme der Gcwerkschilsten an der ji�'���der Konferenz geltend machen möge. Der Borsland hat Bestimmtheit erklärt, dag er sich an die vom Anister- tij �"ceh gesagt: Entschliehung halte und sriue Mitwirkung ii« j,'. Washingtoner Arbeitekonserenz verweigern wird, wenn Wächte nicht zur Teilnahme am Kongreß auf Ht/ Werden. Bornes war nicht in der Lage, eine dieSbezüg- «usage zu machen. Amsterdam, 27. August. . Li? tage In oderichiesien. . Em Funkspruch an Alle. $j.. verlin, 27. Anglist. Regierung ha! folgenden Funkspruch an Ällc auf. r(tdu ��"�(hfeindlichen Quellen werden fortgesetzt falsche £t{„"öen über die Zustände in Qberschlesicn und über die » �en''"' die angeblich dort von denlschen Behörden und votoj- d�übt werden, verbreitet. So meldet die„Agenee ' Bfri die Erhebung im Blut erstickt werde. Tai �."'"düngen, die auf das entschiedenste zurückgewiesen i""cn. Blut fließt i n Oberschlesien nur zur 'feit» �"grifsen der Aufständischen und ihrer Helfer von �b.i>d.""d jenseits der Grenze. Die deutsche Negierung hat I" Befefil gegeben, bei den Maßnahmen zur Unter« Jist r i. dcS Anfstandcs mit Mäßigung zu verfahren und die � ungen einzustellen. Dieser Befehl ist eindringlich '-ik» �llrden, er wird befolgt. Ehe nicht die Nuhe völlig Jv den, und die Arbeit wieder aufgenommen ist. kann (. Hc8 AiiSnahmestustandeS nickt gegangen werden. ["Ö dg. � Regierung würde sich ein vc.diewst für den Frieden w t der obcrschlesischen Bevölkerung erwerben, wenn "' e. t eine Beruhigung der öffentlichen Meinung hin- Tätigkeit der Cenfcnfcfontwissfon. o. Tie Katlowih, 27. August. ��llürrte Kommisston empfing in Hindenburg eine ""l! der Arbeiter. Am Mittwoch fanden Be- �llih" m i t Polenführern in Cleiwitz und Hierzu wird 25. T. B von»zuständiger Stelle" erklärt: So-, weit die Neutermcldung von der Stellungnahme der deutschen Regierung oder ehrer Vertreter spricht, ist sie vom ersten bis i zum letzten Wort falsch. Die deutsche Regie uu mg Hai' weder ausdrücklich noch andeutungsweise auf irgend eines ihrer TouveränitätSrechte über Oberfchlesien verzichtet und denkt auch nicht an einen solch en Verzicht. Die» gilt vor allem von der vorzeiiigen Besetzung OberfchlosionS durch die En- tente. Im übrigen ist festzustellen, daß die Nculermeldung durch die Emiwickelung der Dinge in Obcrschlesicn nach der Wieder- Herstellung von Ruhe und Ordnung vollkommen überholt ist. Die Slreiklage. Kattowlh, 27. August. Die Pressestelle dez Staatskommissariats in Kattowitz meldet: Der Generalstreik kann für so gut wie erledigt gelten. Voll arbeite» alle staatlichen Werke und das Rybniker Revier. Das Zentralrevicr arbeitet ebenfalls voll bis auf hie Antonienhütten-Gruben. wo nur 80 bis 40 Prozent arbeiten. Im Piessener Revier arbeiten durchschniitlich 40 bis 50 Prozent. Die Arbeitsaufnahme der oberschtesischen gesamten Bcleg>'chnften beträgt 95 Prozent. �or der Besetzung durch die Entente? vJb es»»». Pari«. 25. August.(Reuter.) (jRan fn,- der FweckenSkonferenz in der Frage der flow- «i kirde an General T�ipont gesandten Fustruklionern ».?rlegramm wird d'e Ansicht ausgedrückt, daß da» i>ie z, 7/''> r l. u m d i e R ii h e w i e d e r b e r z u st e l I e n h;'' i n, L�rzetigung in Lberschlcssen und Teichen zu vermeh> •i,»ich. Ersetzung durch die Alliierten sei. ES %'(*1% s kartet, daß die deutsche Regierung auf ihrem Recht. »si-tri,''0"iig dazu zu verweigern, de stehen wird. Tatsächt.ch Im'*" vt �>>en der deutschen Telegation in Versailles in- 'liV Erschlag gemacht weiden, die Alliierte» möchte» die' P«! r tz u u g Schlesien» in die Wege leiten. J Die Verhandlungen üSec öeslerreich. H. N, Haag, 27. Au zu st. Der Pariser Torrespcmdent b'*.Nieuwe Couton!" meldet, daß gestern bei Behandlung der Antwort an Oesterreich die Be- spicchungen über einen Punkt nicht beendet werden konnten. ES handelt sich um die Frage der zu verlangenden Garantie, daß die neue deulsch-österreichische Republik sich künstig wicht an Deutschland anschließen wird. Einige Delegierte be- unruhigen sich über die deutsche Propaganda in Wien und wünschten, daß diese Propaganda verhindert werde. Besonder« aus der Erwägung heraus, daß die neue Republik noch immer nicht genügende Sicherheiten dafür biete, daß die Traditionen der alten Monarchie endgültiz beseitigt sind. Diese Meinung wurde besonders von denjenigen Mitgliedern der Konferenz vertreten, deren Länder Nachbarn Oesterreichs sind. Von anderer Seite aber wurde diese Bestimmung energisch bekämpft. Der Ameri« faner W o r t h l e y sagte, daß der neue österreichische Siaat durch keinerlei Bund mehr mit dem alten Oesterreich-Ungarn verbunden sei und daß es daher unnötig und unangebracht fei, feine Entwicklung im Voraus zu hemmen. Nicht all« Mitglieder de» RateS sind dieser Ansicht, e« steht ober noch nicht(est, welche Ansicht die Mehrheit de» Rate» haben wird. VoiauSsichilich wird ein Kompromiß zustande kommen, da» darauf hinausgeht, die Verantwvrilichkeit de» alten Oesterreichs festzustellen und für die Zukunft Garantien für zu weitgehende d'ntsche Einflüsse zu bei- langen. Gleichzeilig wird man aber der Republik eine Existenz- Möglichkeit geben. Noch keine tS'Mg in Nngarn. Wien, 27. August. Die»Reue Freie Presse' meldet aus Budapest: Gestern fand eine Konferenz der Vertreter aller deutschen Par. I e i e n statt, sowohl der Bürger- und Bauernpartei als auch der Thristlich.sozialen und der Sozialdemokratischen Par- t e i. Die Konferenz beschloß die sirikle Durchführung hcS seinerzeit von dem Natienalitäleumiuister Oskar FaSz! entworfenen AutonomlrprogrammS und forderte bezüglich Weftungarn» eine autonome Verwaltung mit deutschen Behörden und deutscher Gendarmerie unter einem denlschen NalionaliStenministcr. Es wurde ein DreierauSschuß au« Bauern- und Biir. erPartei, Sozia- listen und Christlich-Sozialew entsandt, um mit der Regierung und der Entenie bezüglich der vollen Auionomie De»: Westungarn» zu verhandeln. TexlilmbeilecbeireZnng in WK , H. N. Haag, 27. August. Au» Lonbon wird gemeldet: Die Jahresversammlung der Textilarbeiter send gestern in Breodsort) statt. Ter Corsitzticki teilte mit, daß sich die Mitglickderzach! dek verbände» im Laufe de» Jahre» 1919 von 70- auf@0 000 erbäht habe. E» wurde vorgcfcklwgcn. eine allgemeine Lohnerhöhung doi. einem Pennp pro ßliinüe durchzusetzen. Hierüber soll eine Be- mtung mit heu llnternednieru stattfinden. Man hofft- eiueu Streik vermeiden zu können. 2er Betraf an Den denlschen Seeleuten. Wie unser Hamburger Parteiorgan meldet, hat vor einigen Tagen die Woermann-Linie sämtlichen Offizicren der Prisendampfer innerhalb 48 Stunden gekündigt. Ebenso hat die Hamburg— Amerika-Lmie massenhafte Künbigungcn zum 1, Oktober vorgenommen. Diese Maßnahmen schließen sich konsequent den Handlungen der Reeder gegen die See- leute an, die sie angewandt haben, seitdem die Frage der Schifssablieserung akut geworden und da» Milliarden- geschenk des Reiches zum Wiederaufbau der Flotte sichergestellt ist. Diese Porgänge, von der Oeffentlichkeit bisher viel zu wenig beachtet, verdienen deshalb eingehende Er- örtening. Eine von erwerbslosen Seeleuten eingesetzte Kommist sion beschuldigt die Reeder in einer vor kurzer Zeit gemein- siun mit dem Seemannsbund an die Nationalversanimlnng gerichteten Denkschrift, die Schiffsbesatzungen brotlosgemach tzuhaben. indem sie sie der Entente gegenüber als„bolschewistisch und sparta- k i st i s ch verseucht' darstellten. Hiernach wurde in der den Reederkreisen nahestehenden Presse eine s y st e m a- tische Hetze gegen die Seeleute betrieben, deren Ursache in dem von den Schisfahrtsgesellschaften mit der Entente bzw. der deutschen Regierung abgeschlossenen Chartervertrag zu suclfcn ist. Dieser Vertrag hatte ursprünglich zur Vor- auSsetzung, daß die Reeder die deutschen Besatzungen be- zahlen und beköstigen sollte: eine Bestimmung, die die Reeder in ihrem Gewinn stark beeinträchtigt hätte, da beson- ders die Beschaffung von Lebensmitteln und Kleidungs- stücken im Ausland erhebliche Aufwendungen erfordert hätte. Wie sehr diese Aiifsassung zutrifft, geht am besten daraus hervor. daßdieAktienderGcsellschaften außerordentlich stiegen, als bekannt wurde, daß die Entente dank der Agitation der Reeder die deutschen Schiffsbesatzungen wegen bolschewistischer Ansteckungsgefahr nickst im Dienst behalten wolle. Die gutinformierte„Schiff- fahrtSzeitung" teilte ihren Lesern sogar mit, daß in Börsen. kreisen die Ansicht herrsche, die Schiffahrtsgesellschasten -könnten infolge des setzt zu envartenden Ricsengewinnes die Dividcndenvcrluste der Kriegszeit ausgleichen. Das wesentliche� Belastungsniaterial. das der Seemannsbund gegen Regierung und Reeder in Händen hat, besteht in dem folgenden Funkspruch aus Nauen, der am 6. Februar vom .Hapag-Dampfer„Batavia" in Brest aufgenommen wurde. „Dampfer„Batavia' der H.-A.-L.. der mit Rück- transport deutscher Besatzungen ausgelieferter Schiffe be- schäftigt war. wurde angeblich wegen b o l s ch�e w i st i- scher Bestrebungen der Besatzung angehalten und noch Chepbourg gebracht." Als dieser ohne Zweifel unter Zustimmung der Regie- ning und auf Veranlassung der deiitscfan Reoder abgesandte Fiuikspriich bekannt wurde, herrschte an Bord deS Schisses die allergrößte Ruhe, und die Entente dachte nicht daran, das Scksisf anzuhalten oder die Bestitznng zu maßregeln. Die französische Regierung hatte vielmehr kurz vorher von den Seeleuten eine IlufsteUnng der für einen Zeitraum von drei Monaten notwendigen Beklci- dungs' und Ansriistungsstiicke verlangt, in der unzweitel- hasten Absicht, die deutschen Seeleute zu behalten. Nach Be- kanntwerden de» Telegramms war davon keine Rede mehr, und die Besatzung der„Batavia" wurde nach einigen Tagen interniert. � Daß in Ententekreisen zunächst mit den deutscheu AhissSocsatzungen gerechnet wurde, und erst durch die Hetze der Reöder eine andere Ansicht durchdrang,-wurde auch in der vor kurzen, in Kopenhagen tageneu internationalen Seemaimskonscrenz erwiesen, als die beiden englischen Delegierten erklärten, sie seien sehr erstaunt darüber, daß die deutsche» Besatzungen ihre Schiffe verlassen hätten. Im gleichen Sinne äußerte sich ein Amerikaner gegenüber Hanl- burgcr Vertretern des D.S.B, und erklärte, daß er selbst Zeuge gewesen sei. wie drei englische Besatzungen in hull sich geweigert hätten, an die Stelle ihrer deutschen Kollegen zu treten. Demgegenüber kennzeichnet sich die andau.unde Behauptung deS ReederblatteS„Hansa", die dent'cke» See- leute würden von den britischen Kollegen boykottiert, als lügucriiche Stimmungsmache. Das ganze Bestreben der Reeder ging darauf hinaus, die Entente durch die Behnup- tunfl einer bolschewistischen Bewegung von der Beibehaltung deutscher Schiffsbesatzungen abzuschrecken. Nachdem dies zelungen ist, wird der Rest der Seeleute auf die Straste ge- vorfen. Für die schamlose Handlungsweise der Reeder gibt es aber auch noch anderes Belastungsmaterial. Um die im Ausland internierten Seeleute loszuwerden, libsten die Reeder in den Gefangenenlagern verschiedene Gutachten derössentlickzen, in denen Deutschland als ein durch und durch bolschewistisch verseuchtes Land hingestellt und den Gesänge- uen geraten wurde, nicht zurückzukehren. Die Hauptschuld an diesem schrmlosen Menschenhandel trifft neben den großen Reedereien auch die Regierung, die einzig und allein die Interessen der Reeder bei der Ablieferungsfrage der- treten hat. Da die deutschdemokratische Fraktion diese Angelege-cheit zum Gegenstand einer Anfrage in der Ratio- nalveisaminlung gemacht/ offenbar in der Absicht, damit die Reeder in Schutz zu nehmen, wird die Unabhängige Fraktion dafür sorgen, daß bei dieser Gelegenheit festgestellt wird, wie weit die Regierung an dem volksverräte- tischen Menschenschacher der Reeder aktiv beteiligt ist. 2er Ättisferod der Kserueu Siöision.: Die Lage im Baltikum wird, laut dem„Barl. Tagebl.', »n zuständiger Stelle wie folgt angegeben: >E« besttiden sich auf auberbeutschem Bod»n etwa 40 000 Mann, dk eine erprobt« unb einheitlich« Kampf- t r u p p e darstellen und hervorragend ausgerüstet sind. Die Stimmung dieser Truppen wird al, äußerst erbittert gegen die Regierung bezeichnet, der mau vorwirft, Ber- fprechnngen, die sie der Deputation der Eisernen Division im Frühjahr diese» Jahre» machte, nicht gehalten zu haben.«Z ist lein Zweifel, daß die Erregung der Soldaten von bestimmten Seiten stet» weiter geschürt wird. So ist auch die Behauptung, daß die lettische Regierung den Truppen da» AnsiedlungSrecht Versprochen habe, nach den Erklärungen der lettischen Regierung »n richtig. Ez wurde den Soldaten nur dieMöglichkett der Einbürgerung geboten, und wenn die lettische Re. gierung diese» Zugeständnis neuerdings nicht anerlennen sollte, so steht-jedem einzelneu da» Recht der Privatklage zu. Die Re. gierung mutz e» ablehnen, wenn nun die Truppe« etwa geWatt- sam versnchen wollten, zu ihrem vermeintliche» Recht zu kommen. Andererseit» muh die deutsche Regierung dt« gerde. rangen der Truppe» im Baltikum auf da» schärfst« zurückweisen, und zwar einmal gn» Gründen der Disziplin, sodann aber auch, weil st« schlechthin unerfüllbar find. Die Himptsordernn« besteht' darin, daß in der endggltizen Reichswehr mindesten» 30 Pr»»ch,t aller Offizier, und Mann. schaftSstellen für vngehörige der jrhize« Eisernen Division frei. gehalten»erde», wa» ganz auSgeschlosien ist mit Rücksicht aus die im Inland noch über den festgesetzte» Etat hir.au» bestehenden Truppen, die ebenfalls den Anspruch erheben, zum Teil in dt« Ute lchow eh rbri gaben aufgenommen und verteilt zu werde«. Wa» endlich die angeblichen vertrllze mit Lettland betrifft, die feiten» de» Reiche» abgeschlossen sein solle«, so ist zu bemerken, daß Verträge de» Inhal!», wie er von den Grenzschuwrupven ange- kommen wird siberhaupt nicht bestehen, daß aber abgesehen davon nach Artikel SSL de» Friedensvertrag.» automatisch alle mit dem ehemaligen Rußland oder Staaten, dieehemal»»nin russischen Reich gehörten, qbgeschlossenen Verträge hinfällig werden. ES wird also endlich mich von amtlicher Seite bestätigt, fiaß die Forderungen der Söldlinge der baltischen Barone an dir lettische Regierung durchaus unberechtigt sind. Das hindert allerdings die konservative Presse nicht, sich hinter die redelliscfan Landsknechte in kdurland zu stellen und sie zu noch schärferem Vorgehen aufzuputschen. So schreibt die„P o st", wenn die Regierung nicht energisch ge- nug auftrete, müsse«die Energie der Beteiligten Und der eventuellen Benachteiligten ihr etwa? mehr Selbstbewußtsein einflößen". Besonders bezeich- Weub aber ist der Schluß dieser Ausführungen: »Für alle Weiterungen ist die Regierung verantwortlich zu «achen. Si« hat dafür zu sorgen, daß diesen Truppen ihr Recht »ird. Ei« selbst hat da» einst ebenfall» zugesagt und muß«» mch erfüllen. Vor allen Dingen hat sie selbstbewußt und energiisch ier leltländschen Regierung in einer Note vorzulegen, daß dieft Ihre Verspreche» zu erfülle» habe»nd nicht Verträge einseitig freche« dürfe." Die Forderung einer derartigen Drohnote an die lett- iändische Regierung scheint übrigens in den höheren nnli- tärifchen Kreisen sehr populär zu sein. Sine Lokolkorre- spondenz verbreitet folgende offensichtlich inspirierte Notiz: Wie wir erfahre«, hat da» Reich»w«hrmi«isterinm zn dem Ovrgehcn der.Eisernen Division' in Lettland* o werden kann. Sollten die Kohlenlieferungen sich auch noch verschlechtern, dann ist allerding» mit einer if Schließung der Werke zu rechnen. In der letzten Wache der Firma ein Kahn mit Steinkohlen von der Kohlenste Berlin beschlagnahmt worden, da da» Gaswerk � weiter arbeiten �u können, der Ladung sofort bedurfte. zlt den L E. B.» Betrieben ist di« Lage nicht viel Werke haben augenblicklich eine Kommission nach Lb- gesandt, um verläßliche Nachrichten über di« Lage in i>«n �|1 Kohlenrevieren zu erhalten. Sollte sich die Förderung' hesiern und lein« Stockung im Transportwesen � die A. E. G. mit den Vorräten, die sie noch besitz>. � Krifi» hinwegzukommen Die Lage ist, wie un» W" � lict', geteilt wird, allerding» sehr ernst. Aehnlich« Nachrwo � au» der ganzen Groß-Berliner Industrie vor. Der- Reg bereit» ein Bericht über die Lage und die Bäte v" übersand« worden. weider mitgeteilt wirb, erstrebt man liner Jndustni« den. Anschluß der Werke an das�- ein Maßnahmen Wi« un» - K ra fTroTrl Bit te r fei d". Golpa. Die dortigen ! die durch ibre nur wenig« Kilometer von der Zentca'e V r-- ' rn% unathänfO IvchCN i riesigen B rau n kohlengri l be« und-felder Tteinkoh.'enbersorqung sind, sollen nicht nur die städtlw,� g.- trizitälSw-rke, deren Versorgung schon jetzt der Köhlen'' • zerbrechen macht, entlasten, sie sollen auch den vor' j von der Industrie benötiaden Strom liefern. Die' � sldst . allevdmg» nicht ganz einiach zu lösen, da Vitterfebd, � heut« enorme Energiemengen an Mitteldeutschland die Versorgung der Millic»ienstc»dt.vor«ine Aufgabe deren Lösung m der kurze« Zeit, bi» zum Einbruch � kaum durchs üb ichar erscheint E? sind allerdingt schcw n' � �% Arbeiten im Gange, um neue Hochspaniiungdleiiun.gen � Ii« heranzuführen und die einzelnen Berliner Krasi�' � j >-ni aw K-rrnnÄ-ii. X«c Mangel an j dt, teT ��lchsuß zu verbinSen. WM!, MMZWMtz SM-WWM 'i % stmMche Vakkelpreffe Wer Sie tuzeraer SoaZemy. » � der vom W. Lilgust deröfsentla� Daniel w der einer der Vertreter der franAösischcn Mehrheit Äoafettnj war. einen Artikel Wer die Arbeiten von iis? d«ben, so scheeidt RenorAt, wenn man nach der ein- �nestnnmung urteilt, die stattgefunden hat, die Anschauungen r�n�nschen Mindeahoit gesiegt, da die von Renaudel ein. Resolution mehr Rationen auf sich vereinigt hat alS Longuet� Hilfording und Fritz Adler, doch zeigt ein ein- jk �udiu« der Verhandlung den Fortschritt der der französische« Mehrheit gegenÄer der Konferenz: »or" � �rage Wer die neu«» Gtatnten der In ter- >»ni:le kam«S zu einer Einigurig, ba der vom Bureau k, x-lk Entwurf, der niemand m der Konferenz so recht be- durch sin« von Mistral, eine« Vortreter der framzösi- » Mehrheit, ausgearbeitete Einleitung und zwei Amendement* ynjt wurde, die cniSbrilcklich betonten, daß die Aktion der Itioattonale von einem internationalen und �i>!uti»när«n Geist geleitet sein muß. u � Verschiedenheiten der Anschonungen zeigten sich erst bei . Frage Wer� den Friedensvertrag, den Bund der 'Cflen, mit einem Wort bei der Liquidation d«S Krieges. Der .Konferenz vorgelegte englische Bericht über die Territorial» iilier die Organisation der Gesevstbaft der Nationen, Eber ��ialprobleme enthielt zwar-ruegezeickmet- Stellen, aber fehlte eine Erklärung, die den imperialistischen Vertrag der- �e, alle Fehler des Vertrages der Gesellschaft der Nationen *™fte und die leitenden Absen de« Sozialismus bezeichnete. . französische Mehrheit legte der Kommission mit Unterstützung �"yltschen Unabhängigen eine dahingehend; Resolution vor, Renaudel namen» der franyälischen Minderheit ein« ganz sti', rnd« Resolution einbrachte, die aber gegenüber der von Minderheit auf dem Parteitag eingebrachten Reso. JjJ®®«inen bemerkcnieoertem Fort schritt zeigte. Eine Berständi- , konnte nicht erzielt worden, ste wurde auch nicht gewünscht, «m es zur Abstimmung vor der Konferenz, die mehr � nur' ein« Abstimmung Wer zwei verschiedene j. Jwlienmgen, die Abstimmung zeigte vielmehr zwei»er- Anschauungen. Außer der franzästschen Mehrheit für die Resolution die deutschen Unabhängigen, Ramsay ti. Fritz Adler, Troelstva. Wären die Schweizer. tz..�k«liener, di« Serben, d'l« Norweger und die Sit"Ii t vertreten gewesen, dann wäre die **k*»n eine ganz«niete gewesen. K Wti der Frage über di« Intervention in Rußland ** M der Kommission zu einem Zusammenstoß, da der von �udel vorgeschlagene Text zwar eine Verurteilung der In ter- «nlhielt, sich aber über di« Fmge der nach Rußland zu kZT*« Untersuchung» kommission in Wendungen an di« Bol- wandt«, die für di« französische Mehrheit unanmehmvor i,/"- Di« hon der Konferenz einstimmig angenommene Rcso- l�rvthielt dann nur eine einmütige vernrteikung der Jnter- L.'�'»ud der Blockade und einen freunvschaftiiche» Appell hin- � der llut ersuchung» lommiffum. D«S war vielleicht da- beste '» der Konferenz. Itej®* die deutsckien Unabhängigen, wie Adler, ist auch die fran. Mehrheit überzeugt, daß«S nicht nur einer brutalen Gest« �«che» Beschlüsse«, der nur«ine ncgatil* Wirkung halt«. « di« so verwickelten Problem«, di« der Krieg hervor- hat, zu lösen. Wa» wir(m engen KreiS tun konnten. wir mit Unterstützung der Sozialiste« aller Länder t« dex "»tionale selbst zu vollenden. wir. sagt Renault zu« Schluß, baß der Genfer Kon- kvr die Aktion de» internationalen Sozialismus«ud in der »��revolutionären Situation die gleiche Rolle spiele wie der �"greß zu Amsterdam im Iah« UlOch # IdJf"« nem Arrikel t» der �u-m-nrU' vom w. August der. �i«rr« Renaudel die von ihm eingebrachte Res». htz'Lvber die KviegSfrage. und er glaubt, daß fich auch darüber da» russische Problem hätte ein« Einigung erzielen lasse». � französische Mehrheit nicht auf di« deutsche» Unabhän. �hlt hätte. Denn über de» FciedeaSverlrag besteht bei (L"'" der französische« Partei voll« Uebeveinswnmnng in der tzie�limg vieler seiner Bedingungen, aber waS er und seine »>0 W Luzern wollten, da» ist: daß die Internationale mcht W« �litik de» Bann fluch» treibe, sondern daß ste eine Politik C Aktion einschlage, deve» Verwirklichung nicht auf den werde,«n dem dm Wettrevolutio»»ach dem gleichen V�v» und in derselben Art überall vollendet sei. Da» habe *1* Aileheend« Benennung eine» Reformisten eingetragen. RkZ/** Re Jnternatioemle bezeichnen wollte, war, baß sie ohne itz ,2 die Fehler der Regierende» der Bourgeoiste aufdeckt, daß den Tatsachen Rechnung zu tragen weiß, nicht nur. v ��ammenSwürbig fuid, sondern auch, wem» sie im � f« Gerechtigkeit«m> der von d« Sozialiften veelcmgteu V leitenden Gesicht«punkte der Erklärung«NN«« deshalb I.�?der Weife zusammengefaßt werden: 2 I�h�elle Beendigung de» Kriege». >>. Ixt inicmctionalen Poiiti? Äitf dem Deriraikc n V«ll�»icklung der Demokratie und de» Sozialismus in der , Abrüstung. it.%11'lJe"' die von der Gesellschaft twr Rastonen verächtlich jsj'%4«* darauf hin, daß sie sich ja ftkbft hei der«e- Frag» a« die Gesellschaft dor die«mwstfche...... hatten.' JNn,> VehanWung der rnlstschea Frage W»k die Jnter. SSZl �«cht lediglich danauf beschränke», sich g»z»» di« d�«, c. MMwWn Di erfMkm; t» RußUmd gc-K««* '�ffstifche Parteien, saziatistasche Regierung«» Keiner Lm. kl di« bekämpft werden. Vangerkrieq und«rie,»ach LT HjT**" Hm» W Feneedrandeo für stwtopa bleibt, de« � International« W R-nht D»r Jnterbentia» rN&~ � Laterfuchn stgllkommisfl on V*e den Auftrag, d�in alle Angabe- Mcr rfW«st» sazialifti- Die Kmsereuz In Hülle. An# wird geschrieben: Di« Konferenz der Betriebsräte Derrksiftland», dke Snde voriger Woche in Halle tagt« und deren Aufruf am Montag in der.Freiheit" siuiJb, hat auf einige beteiligte Rechtssozia listen groteske Wirkungen ausgrübt. Der rechtZsozialistifchsn Press« ist ein Bericht über diese Konferenz zugegangen, der erkennen läßt, daß sein Verfasser nicht das notwendigste Auffassungsvermögen besitzt, um einer AuSei nmi Sersetzung über neuzeitliche Fragen zu folgen. Der gute Mann.hat so gut wie ailcS, w«S auf der Kon- ferenz vor.sich ging, falsch aufgefaßt, wenn man nicht von ihm annehmen will, daß er mit Absicht alle» verdreht und verquirlt. Da»'wesentlichste Kennzeichen dieser Konferenz war, daß alle revolutionären Gruppen und Schattierungen Vertreter ent» sandt halten, und daß eS doch gelungen war,> die Verhandlungen der Kon ferenz in ruhiger Sachlichkeit, ohne die geringste Bergewäliigung. ja sogar ohue Dchlußonirüge zu ende zu führen NechiSfoziaiisien, Unabhängig«, Kommunisten und sogar Syrkai- kaliften hatten sich eingefunden, um d a S hsrauS-zuarbeiten,»oa»' khnen als Vertreter revolutionärer Proletarierschichten gemein- s a m War. Tie sachlich« Aussprache, die zu solcher Klärung not- wendig ist, bezeichnet der«chtSsvzialisttfche Querulant aiS«in �fn-die-Haare geraten�., Glatt erlogen ist die Vehauptung, daß verschiedene Entwürfe vorgelegen hätten, und daß.DSumig» Richtlinien zum Auf- bau de» NÄcshstsmZ von denen K o«» e n» abwichen". Tat- sächlich lag überhaupt nur ein einziger gemeinsamer Ent- Wurf für den wirtschaftliche» NüUausbau vor, dem ml» Anhang Richtlinien für die� besonderem Aufgaben der Betriebsräte beigegeben wurden. Gegenüber dieser einfache» Tatsache wirkt di« Vetmirrung tm vorn Oberstübchen de» rechtssozialistischen Bericht erstatter» amr noch komisch, toenn er behauptet, daß Essener mib Stuttgarter Redner noch andere wesentlich oerf.üieden« Entwürfe vorlegten. Es wich dem armen Tropf schwer fallen, eine» der verschiedenen Einkvürfe«Der qar mehrere, die sich widersprechen, herbeizuschaffen! Da» echaveuttchste v»r, daß entgegen seinem Beschreibe der eine vorgelegte Eutwvrf für de» wirtschaftlichen Näleaufbau von allen Anwesenden»ach gründlicher Aussprach« über tattische Fragen ohne Widersprach angenommen worden ist, und 0aß auch die RicW'nien für Betriederät« als Anhang nach einer KounnifsionSbcratung ausdrücklich die ein- uvütige Zustimmung aller Anwesenden fände». Auch keiner der RechtSfozialisten erhob irgendwelche Be« denken. Da» kennzeichnet zur Genüge da» Geschreibsel. N'.td wenn der Berichterstatter an anderer Stelle behauptet, e» seter, zw.i Rerl/:»sszia!isi«» an die frisch« Snst gesetzt, so ist auch da» eine Lüge. Die beiden Delegierten Loge» und Becker haben an» einem gegen ihre Delegation' gerichteten Einspruch völlig freiw i llii g ihre Krmseouenzen gezogen und sich entfernt, wobei sie noch die Hoffnung ausdrückten, daß da» Mißverständnis über ihre Person sich bald klären werde. Wären die beiden Be- Nossen mcht au» freie» Stücken gegangen, so hätte ihrer Teil- nähme nicht» im Wege, gestanden, denn auch Logo» hatte sich durch Erklärungen zum sozialistischen Räteshstcm bekannt»nd auf den Bode» der Dcktirtur de« Proletariat» gestellt. Neber diese rechtssozialistische ✓Verwirrung' berichtet der rechtssozialistische KonfusionSdat nicht». Auch über dw BewerkschaftSfrag«, de» zweiten Pmikt der Tagesordnung gab«9 keine Verwirrung, sondern eine erfreuliche Klärung. Der Verichierstntter der Regierung»- ßazio liste» muß wissen, daß st««bstchttich»«r zur Diskussion ndtellt wunde, ohne baß diese Konferenz«ntschvidungen zu fällen hatte. Jeder war sich darüber klar, daß über diese An- gelegenheit auf einer solchen Konferenz keine Abstimmungen er- folgen konnten. Wenn mmt sich dann auch über die Taktik i« der GewerkschastSsrag« noch nicht einheitlich glaubte festlegen zu können, so ist doch eine vorläufige Klärung darüber erzielt, wo» alle Gruppen de» revolutionären Proletariat» gemeinsam von ihren Gewerkschaften fordern: Weinige» Bestimmungsrecht der Mitglieder au» Betrieb mtd Beruf unter Ausschaltung der Buneoulra-ti«, gewerkschaftliche Anerkennung der Betriebsräte al» Organ« der Sozialifierung, Festlegung be* Kampfcharatter» der Gewerkschaften durch grundsätzlich� Aenderunz der llntev- fiü tzu n g»einrickckun gen und Anerkennung de» Massenstreik» al» Mittel de» politischen und wirtschaftlichen Kampfe». Der recht». sozialistische Querulant, der diese Klärung und gegenseitig« Annäherung nicht begriffen hat, mag fich trösten, die Arbeiterschaft wird auch über di« Taktik, durch die man diese Grundsätze gegen den Willen der verräterischen Gewersschaflsbarecrukraten und ihre kapitalistischen ArbeitSgenreinschaftler durchs« Hein kann, fehe rasch zu einer Einigring gedrängt werde». Der angebli�e Genosse Abb. Lund schreibt uns: Da in den Kreisen der Arbeiteiräte, Betriebsräte sowie Funk- lionäre der U. S. P. D. MeinnaigSvenschietwicheiton über die Auslegung nieine» in der am Montag im LehrerwereinShauS statt- gefundonen Konferenz augenommvnen Antrage» bsftckhen, sehe ich mich veranlaßt, diesen im Wositlaut wiederzugeben. Er lautet: �Fn Aiebetrocht der großen bevorstehenden Kämpfe und der hiermit verbundenen VolkSanf- t l ä r u n g werden sämittche inFragekommcnden Par» tei genossen au» den Parlament«, aufgefordert, chre Tä- tigkeit nicht m den Parlamonten, sondern in den Dienst der allgemeine« BolkSanfklärung z« stellen.' Ich bin der AnssassnAg, daß durch diese Formulierung und genau« Präzssiemtng de» Anlrage« keine Zweifel über die XnS- legnng deSselda» mehr bestehen töiwe»»od weise barnmj vi« böswillig«, SAtstsllung«« de».VvrwärtS',� al» handle«» sich n««stwn»n» tritt der U. S. P. D.-VeKretcr j «u# den Paclao»«»*«*, entschied««»«rück. Zweck de« Antrag-S war also einzig und allem, die für die bet>otlt*chenben gewaltigen Kämpfe so überaus notwendige all- g«««««« V«l kSan.fklä rnng d-urch die dafür i» Kroge lammanb«, Pa»t»p«noff»» Wart in de* Weg«#» leiten ohne Rück- ficht auf porlsmentaeische Arbeiten. Hiermit würbe also durchaus kein«. Mach tpo fi ti o«' an» der Hand fo-tben» den berechtige» wstchcha, tzcc nach Aufkkämng dürstende« voikkSgenosse« kn den Peeblnzeti Hoch» numg getragen, zum Nutzen der"werktätigen Bevölkerung«nd#t# Schob« der scheinfozislistischo» Kon lerredoleittoiiärn. RelchsverblmiZSWMerev. Rebe» den übrigen geistige» Waffe»— BetagervngGzuflaM Zeitungsverbote, Schutzhaft usw.— scheint die rechtSsoziaUftisäM Presse durch alle Mittel des persönlichen Kampfe» gegen einzelnst llnabhängig« ihre wankenden Reihen stützen zu wollen. Wir habest reine Lust, un» auf diese» Niveau zu begeben. Wir möchten obetf dem.Vorwärts' und feinen Hintermännern raten, in diesen Dingen etwa» mehr Zurückhaltung zu üben. Sollte cht» da« aber unmöglich sein, so kann er für feinen Eifer in seiner Nähe genug Arbeit finden. Wir denken, der.Vorwärts' wich wissen, worum ei sich handelt, sonst könnte er sich ja z. B. bei best Neunerkommissio« ein*z« Informationen holen, Ne Schutzhastfchanve. Zu«nserer gestrigen Meldung über di« gegen verfchlebe«« Mitglieder des VollzugSratS erlassenen Schutzhaftbefehle traget« wir ergänzend nach, daß auch gegen den Genossen P.Wegm«l»»! ein solcher Befehl erlassen ist. Berichtigend füge» wir hinzu, d«ch die Lifte der Personen, gegen die im Juni Schutzhastbefehle«n lassen wurden, nicht von der dritten, sondern von den dreh Nachrichteriabtestu nge» der Preußische« StaatSregieruug aujf. gestellt worden ist. t"" As Debatte ßber den MeSeüsvtttmg dt der ftlmzösischeu Kammer. Per!». 27. August.($aba#.J Die Kam,mer begann gestern die Debatte über best Friedensvertrag. Oberst AlberH erklärte, e» sei bo, dauerlich, daß der Vertrag so viele Lücken ausweise, aber«r gebe doch Genugtuung für Frankreich und stelle Pole» Wied« her» Frankreich dürfe ihn gutheißen. E» finde in ihm die hohen hj# edlen lleberlieferungeu sein« Geschichte«iedergelgt. Dt« durch den Völkerbund gegebenen Garantien bezeichnet« der Redner al» ungnügmch Zu» franzüsisch-englifch-amertkante sche» Eonderabkommen bemerkte er, daß diese» best Angelpunk! de» künftigen Frieden» bedeute. E» müßte aber ergänzt werden durch eine fr a« z ö sif ch- i ta l le n i s che belgische Allianz, damit fich Deutschland nicht mehr d« großen OperationSbafiS bedienen könne, bih seine räuberische» Pläne anstzufühte«. DeShcckb müßte biefe von Tvup-pen de» Völkerbünde» besetzt werde». Damit wäre der Weltfrieden go» sichert.— F o u rn ier bedauerte, daß der Friedensvertrag ei« einiges Deutschland anerkenn«, da« dor dem Kriege«eile Völker hinter das Licht geführt Hube. Er»erlangte die Einsetzung«ine# internationalen Parlament«», da» di« Einigkeit unter allen Nationen festzusitzen imstande wäre. Die Fortsetzung der Debatte findet heute statt, Mlssu kber de» Ariedensverltag. Amftecrva«, 27. August Da» Preßbüro Radio meldet au» Washington, daß Wikstm der?t«w Kork Time» z«fo>g« in einer Uuterrednng mit Senator Swanson, über die keine Einzelheiten veröffent» licht worden sind, die Gesamtlage tn bezog auf den Friedens» vertrag, wie sie durch da» Borgehen des SrnatSauSsichusse» für auswärtig« Angelegenheiten geschaffen worden ist, dc'prochen und erklärt hat, wenn die vom S«nat»av»schuß vorgenommeu» Ad- äuderung de» Friedensverträge» auch vom Senat aufrecht er« halten«verde, so stehe der g«sa«<« Friedensvertrag, soweit die Bereinigte» Staate» beteiligt siien. tn Gefahr. Wilson soll auch bte Senatoren aufgefordert haben, ihre Kräfte zu vereine», um bei der Absiimmurig tm Senat di« Ablehnung de» Abändern ngSan trage» Lvdge zu erreichen. Der Präsiden! äußert«, er sei überzeugt, Großbritannien«nd Frankreich wür. de» wegen ihre» früheren Abkommen« mit Japan, durch da» sie sich verpffichtet haben, die Ansprüche der japanischen Regierung auf da» Vorrecht in Schon lang zu unterstützen, keinerlei W- ändemrngen zustimmen. Wenn der Senat den Beschluß de» Senatsausschusses bekräftige, würden die Vereinigten Staate« genötigt fein, mttDeutfchland eine» Sonders rietze-st z» schl-teßen««b an» dem Völkerbund auszutreten. Amuchme vo» WSnbenmgSRltrZzm. Washington, SS. August. fRmetech. Dor SenatScmSschuh für auswärtige Angelegenheiten fiA mit S gegen 7 Stimmen einen VerbefsirnngSantrag znrn Frieden»- vertrag angenommen,«ach dem die Bereinigten Staaten fich an der internationalen Kommission zur Festsetzung der Grenz« zwischen Bekgien n«d Denis chland nicht betetllgem sollen. Der Ausschuß war bei der Abstimmung entsprechend d« Haltung der in ihm vertretenen Parteien geteilt. Der Au«schr»tz hat ferner eine Reibe von VerbessernngSanträgen angonomm«»» durch die die Vereinigten Staaten von der Vertretung in andere» Kommissionen«uSgeschkvssen werden, da andernfall» zahlreiche Aettbemngea tm FniedenSvertrag»«oSwendig werden würde«. Tter Ausschuh für Wtedeugntmachu»,«urde indes hiervon«vS- genommen. *# Ae ZsksrsMsÄÄe d« Redillacheiker eneuRL Fraakfnet, 27. August Die.DeittW* Allgemeine Zeitung' meldet: An einer Eltzurqz de» Aentraldorstande« de» schweizer fichen Met»«, und Uhren- arbefterverbande» mit den Delegierten der Metallarbesterverbände von Belgien, Oesterreich und Deutschland wurde beschlossen, di« Internat«»» ol« der Metallachettorveebäntz« wioder eeu«««. Ein miemotiwtatet Kongreß nrnttst auf den Kvettvn Sonnten W«cmate Februar 1020 in Veen festgesetzt. Der schnetzeefichtj Vietekk-«nd Ahrenaebeiterdeistand«rhiist de« Anftna» fite tzte Gindmuchtng»nd DnrchMmrno de» ftenger#«# Sorget»it,Tor Allnbenollch 7»/, Uh' 8lUs-Sänge; 9 ehern Miitl. öci Stettlncr Sänger Üumor. Spielplan '�orntnerprelse I Blütlra-Konzert itcjmft du das Uaiiö, wo dicke Eichen stehe»? H»stduden klcincnSpree- Wald schon gesehe»? Der schönste Ausflugs- ort im Reiche Jit MannS �taldschloft in Tchöneiche. Tel.: Friedlichoha le» 66, Jeden©omitn i Tan>. Ualischmleders s WeUseiiscer Variete-Garten s Sommer- Theater i Bidilrstsi 16 e Prenzlauer Promeeiili 5-3.| _ Gerh. Hammann Tätlich 1Z Harle e-tlunnncrn Grosses Theater-Orchester tröUnuus der üärlan: Wochcnlani 3'/, Uhr _.. Sonntas,?>,. Besinn de» Koniort«: Wochemass 6 Uhr Sonn la« 5» Besinn des Varletto: Woche.itait* 7 Uhr Snnntas« 6» Cber Vermietung der Ofirlen an Vereine wende man«Ich an die Direktion. Thcnter I d RönignnStzer Straße «Uhr: Musik Prelteg: Kameraden jSoona'end; Kameraden ' KomOdtenhaas i ftn der M&rschallbrOcke. > Qasts; iel Lucio Slßflich B Uhf■ l.fsetoti von der Pfalz. Ileriiner Theater */»8 Uhr: Di« Derne'»? Frack Sonntag 3 Uhu Bb bMi Keattl (fllldoKörner) TriüäoiRheater. tk(. FrMriaMrtte. Ztr.«27. 2311. 8 Uhr: Zum 54f» Male; Oer# Rai TO« Hermann Sudennann. Sonntag 4 Uhr: JohonTilsfcuer. R2St(Scaz- Theater. i?iitergrun ib. Kloster straBe. Ausgang Stroiauer Straße. Taglich 8 Uhr: Zum 2t8. Male: Das im LclfD. Schauspiel von Sud ermann. Regle; Alfred Rotter. | Lessmg-Theater Montag, den I September 1919 I Beginn der Wlnlersplclzell 7 Uhr; Peer(iyiit._ Deutsches KQnstler-Theal Monte:, dem I. September 1919 Ucnlnn der WD terenlnliell iTV Uhr: iat»Miel»n Waina«. KoAe-'I heater Uhr- Sommernacht. Garten b Ohne. |ir: Qaa«Iaht eich leder an. VMch Wjpllinlloi- 1(i«atcr I fäilfch; 7? Uhr: 0 achone Zelt, o»etil« Zollt OartfnhOhnc: Bicatnr, Sp.»ia:tl4iUj«ori(«llj. RstHocI-Tneäter 8 Uhr StCralschM IwhwW#! 8 Uhr Nmllle n onnemunn EtoerProter 1 K«atan4eh«AI!e# 7-9 � S�dn's Suöiipelfähit 'jErstkktasltcs Varletd. iS.u*Ä®sBä. Anfang ovyhr. nur neth& Tute Ts uhr: Oer heilige riotian . Casino-Theater lUthrlBner«tr,aT.Tä»l.*/,s Uhr: Großstsdt-Pllanzcn Volksstück in 3 Akten. Vorher..Schwan waidbflble*. Operetienakt mit Viktor Litzek L von de' KomOchen Oper. laznnra klaeaige«pe,ia»t4Mi mntng 4 Uhrt MUdchenehr*. T rmtcrg&rten (Brltch 7S Uhr Varletmmeülliis Rnttchcn nfttafet. Sireasl '".rJuitti™. Gebäude. j S Uhr: Das S Uhr [üieseD-Spe.'laliiäicD Programm 10 in llauiio feimmra fanader da WWtKw Walter u. Cony ferner: iIige-Syborg-Trloti Tüeater Jim Moritzplatz früher U. T. Eroftnans nach Renovntlon Heute abend S Uhr: Balance-Knnsder Bis lia Arbra Kontorsionistin |Dia beiden Hercag Neuer Lnltakt [dladiator«nriett 1 seinen vaghalslgeti| Produktionen Alme Hadges u. Joe Blller Moderne Tünte. | bish. Palais de Danse| ] Douglas ii Feeis Bediianirj-Untalia 3 Horbens 9« 2 Uraufführungen BlondesGift" Drama In 6 Akten mit Hedda Version nrabfeHkOn�tler j Prsl« I bh ff U Paul Hartmann/ Ernst Deutsch Hedda Vernoo persönlich anwesend Ferner 3000 Mark Belohnung Vergriügunäs-Palast Gioß-Beilin Lustspiel in 3 Akten Masenhelde 13/15 Rlnjer- UettM Vorher das Spezialitäten-PrafiTaain Dooneralac ringen; Nahe» gegen Schopp« Ost ItulickUM(UflMvsr Richter gegen Gebhard Dar«utiaki Hiitdn HmAIIIb gen. Siegfried 11 Berlin ßudrut gegen Karnitz Ostpreußen Weltmeister Günther gegen Mokny fremdenlagiontr Polen — All# OrIHa erlaubt Beginn des Konzerts 4 Uhr, der Voratcllong 6 Uhr, der Ringkümpfe 9 Uhr. Sonntags> Stunde früher. Dienstag. Donnerstag und Sonntag drtmsf-r Ball. Bei R renwefot Schall lilr 71)00 Porennon. Lichteuverg! �reitaF, d.S». Aug. litis, abends 7 Uhr öffentliche Versammlung. Ca?6 Bellcvue. Hauptstage L. Tagesordnung: 1. Bericht des VollS!ominissariat5 L. Freie Aussprache. Pflicht der geiamien werltätigen Bevölkerung LichtcuvergZ ist eS, zu erscheinen. Der lommuuüle Arbellerraf 1. A. d S VolkekoinmissariatS _ g'liflg, Nicbter, May. gtrcla dn ihrliafr Sucht) iiiferr u. Schrjflgikßkr Montan, b. I, Lcpttir.. abends präzisekotti Rosent»iaier Str. 6R-70, ______ Ut-McrP. tO-l. Niehl ins— S iv ochen sr.-'Äv.Äis'i.'i-'sÄZSÄx Riesen-Feuersink Fortuna- Iii clit�picle ♦ lllöllorstr. 12 c ErstauffQhrung für IVadding! »t Heuta letzter Tag »» Die Sünderin Tragödie almer Uarstossenen Mitwirkeada 1009 P.reoaen n sondern in 3 6 Tcsjgon u c""*«n«eile Mil.tär- und Zivilgarderoben. Stoffe. Leinen.' aken, Saide etc —— in jeder Farbe licht- und farbecht gefärbt• Trraiersachen binnen*4 Munden. Sctinellhrstirei. ehem. Retni?uhg, turisislopteiei I | iTet; Amt) NOrd-WeSfi.«Hanea 1075:1 ICats& dlo«) Fabiik, Cchtoru. Häupige:.cliatt fWzilowäkyslr. 13 AnnahniAatcneTi ward""'vok vergeben. 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Juli 1919 Preis 0.30 Mark. Der Zusammenbruch der Kriegspolitik und die Novembcn evolution Beobachtungen u. Betrachtung� eines ehemaligen Feldsoldatcn Preis 0.60 Mark. Der moralische Zusammenbruch der S.P.D. Preis 0.50 Mark. Protokoll über die Verhandlungen des außerordentlichen Parteitages der U.S.P D vom 2. bis 6. März 1919 in Berlin. Preis 5 Mark. [fe' ■ D- r*«»i Xb "'«m tWäti 6: W s ho Si 1%« Abteilung Budihandel Berlin NW 6, Schifibauerdamm Nr-� ■'eh Photo-Platten aus Heeresbestfinden Hcplu-Platten IV«XlZ. das Dutiend.. M. O.dSlietz.Ustenpr.M. 9.00) IV 13X18 , II 13X18.. Aefa-Cbromo-Isotar-Plaften o » extra Rapid. Platten '».»«<' Dln Kepla-Platte IV Ist eine orthochromatische Platte mit Blaudfimpfung in der Schicht Fabrikat Hauff-Fiavin oder Schleussner-Vlrldin). Die Mgpla- Platte II Ist eins hochempfindliche Platte für alle Durch- «chnittszwccko. Diö Platten sind rut und brauchbar. An- und Verkauf von neuen und gebrauchten Photoapparaten. 6. 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M?usl 1819 cdc mg ?19 in •uch tik iion fungen dalcn IC ch es >0. WedsrSle md Mildestimmungsrecht. Rede des Abgeordnelei! Braß in der Aalionaiveriiimm!uag. Wir geben nachsolgend die Rede des Genossen halten. Denn nod; unserer Ausfasiung will man nur die Arbeiter Vrajj in der letzten Sitzung der Nationalversamm iung am 21. August anläßlich der ersten Lesung deS Gesetzentwurfs über die Betriebsräte wieder. tif m borliegende Gejesenlwurf über die Betriebsräte stellt > Zl„. � ch dar, deir stürmischen Ütrrlangcn der Arbeiter 1" nach dem BlitbeliiminunßSrccht im WirischaslS» h Da» eie! geschmähte Räteshsici» soll, wenn ,h unjulänglichrr Form, durch diesen Entwurf � n,-,• Di« Regierung hat sich den harten Talsachen ili*' Loder tal sie e» erst, nachdem terwallige wirt» luiim.«*"1* der Arbeilerschast sie dazu gezwunizen haben, ut � Evochen lassen sich nicht durch einen einfachen *"viCflliPßPM r; � � �„«VM AM /« VT.J5) i A c fi-M+ r>_ % schließen, sondern sie gehen zwangsläufig weiter, sinte- Wit.j,�. nicht gemacht werden, sondern auS den � Verhältnisse» Herauf, uucysen. ES war sehr unklug einer vollständig«,, Lerkennung der Wirtschaft- »»r l- und der revotut«„äun Entwicklung, als Ende � die LleichZrcgierung durch den Mund SckeidstnannS er- irrij'./�,' keine? ihrer Mityncbcr daran dächte, die Ar. k, w"l k>cr Vcrfastunz zu»eraotern. Schon wenige Tag« «t;,.""6 unter dem gewaltigen Druck der wirtschaftlichen iZii-s.� �uhrzebiet und in Mitteldeutschland die Regierung lk �•"dtoloUn dasjenige zusagen, waS sie vorher abgelehnt i JBbw Arbeiterschaft die Rechte, vi« ihr die Ges.tzgrbung Ui'rtfchnftlichc Kampfmittel zu erzwingen sucht, ist ' 5j;'. t.die tieferen Ursachen erlernen will, seibstverständ- tai,»} iieferen Ursachen find auch der Reg'erung nicht Piinc�'L Denn wenn wir die vegründug. die die Regierung W'*• �r Reichsverfassung gab, lesen, dann sehen W t. u;| uny g tu, itjc«, ui � öie wobl w-eiß, worum eS iRräk: , et rtschastSleben handelt. wir heule in Sie sagt in bezug auf die iezkk »er* pai 3c« iiiierst kl) 2 nicht mehr nur vlS Arbeiter an der Arbeitsstelle Mtli* Arbeitsaufgaben chne Ausblick auf das Wirt- to-iw.®®fäe leben und sterben, e« drängt ihn, über die Mluns hinaus das wiltscha' liche Ganze zu sehen, seine iil ��. vnd Erfahrung dafür fruchtbar zu machen und an irisch� �'iiven Entwichl.ing mitzuschoffen. Alte Bestrebungen W J'ch mit neuen LkberStritden und führen eine die ge- chj» cheiterschaft aufwühlende geistige Bewegung herbe!, dt 5 �"chtbarfeii von der Gesetzgebung anerkannt werde» ''dtir die Gesetzgebung idre Aufgabe nicht rrfenntn, Iii,,.,»» befürchten, dag sich die Bewegung über alle Forme» fcrti»nvafttiiHi uub chaotisch vabn brechen würde.• U©.) nb»"'Jer Auffassung ausgehend, müssen meine Politischen II,;, ich dielen Entwurf als vollständig unzulänglich be- %. y« Arbeiterschaft wird den Entwurf in der vorliegende» � 013 vdllig ungenügend«Hetinen. !%:; ofrmatroöitnüftifcht Wirtschaftsweise fragt nicht danach, ?!>! j�°duktion im Interesse der Allgemeinheit liegt, sondern ' me Höhe de? Prosits ausschlaggebend, und weil die � Wiera»»icht rütteln will, deshalb mußte der Entwurf ' wie er leider ausgefallen ist. 'Halb entscheidende Mitbestimmungsrecht a« -HS jederlei It Der •:> und Angestellten im ProduktionSprozeh, und wir 4,'..»bne auf den ganzen Entwurf einzugehen, unS nur den *."• ,, 5 i, r vorgesehenen Aufgabenlreis anzuiehen, um festzustellen. yi«,,:'";,«'t ,°/ Haupt, ach- nur sozialpolitisch« Ausgaben der Arbeiter. ■' lhz, sind. Ii Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates bei Anstellung östlich 5.1"« von Arbeitern ist auherordenttlch beschränkt. Sin d-n BeiriebScinstcllungen und Ltiüegungen der Betriebe den, BrtrlcbSral llberhalipt nicht erhoben werden'** .,t'Ischl, se �dingi»onvendia. das, gerade jetzt bei der NebergangS- Voti". me BeiriebSräie über dies- wichtige Frage mit z» be. "Ii, jj.�beg. nicht für die Zukunit den Unternehmern '• bf« m""« werven. den Betrieb einzustellen oder einzelne tz.' Betriebes stillzulegen.(Seht richtig!) f# kwon, die II» j. Produktion zu Hohen. "st sei cS un, möglich, die Werte zu schaffen, die ;?S i'G lind, um aus diesem Elend herauszukommen. Aber WO""'', Betrieb« eine Verbesserung der Produktion nch st laß,, wenn ein Arbeiter OwaS erfunden, e», Techniker M RlSiS� i:»Äoning konstruiert Hai. machst e, sich der Unternehmer '■ f � 6°'.Hiiti der Produktionsweise in der anderen gleichaear.eten «f:%%%%% l»tr. j, l.die Prodnsiion zu steigern, sondern '»,>? Privatwirtschaft in ihren unschön wollen,'Fr der Frage der Mitbesi-mmung in de» plötzlich auf den Boden der Forderung der Arbeiterschaft. „ H �ÄÄÄ'rUi'sÄ. ws; -'«! W Bergarbeiterstreiks mit dem ietz>- Bauer hatten, er sich«rnndsStzlich ans und Angestellten deshalb nebeneinander marschieren lassen, weil man glaubt, auf diese Weise den früheren vlcgensay, der sich zwi. fchen Arbeitern und Angestellten leider ltcrauogebiivet hatte, für die Zutunjt im Interesse der ptii»attapuoiifli,!J,eu Wirtichafts- weife noch erhalten zu können. Im Gegensatz zu dem Entwurf stehen wir bei dem Wahlrecht auf Dem Standpunlt, daß eS unter allen Umständen bei 18 ftah- ren gegeben sein muß. daß wahllierechiigi nur derjenige sein kann, der prvduttivc Arbeit Uulet, und daß alle anderen da- Wahlrecht nicht erHollen können. Lassen Siie wich nur einiges über die ' R väste und Pflichte» faxen, tri« dt? Betriebsräte nach unserer Auffassung in der gegen. wä.tigen Zeit haben müssen. Der Betriebsrat muß die Ber» tretung aller Angestellien und Arbeiter fein. En mmß die Gehalt,. trnd LohnaatMleg» nheilen, die Arbeitsbedingungen, die Arve IS- vrdiiung usw. nach ben für den Veloeirtmzn» ig ausgestellten, Grundsätzen gomrinschastlich mit kir Betriebsleitung regeln. ES ist fa'fch, wenn in der Oersentliebkeit wiederholt gesagt wo den ist. daß von unsetrer Seite auS d>iS Räte syst« m so g daclst sei, daß wir die Betrieb, 1 itung a.uZ scher! den wollten. Nein, at, Grundsatz stellen wir auf, daß der Betrieb gemeinschaftlich vom BeiricbSrat und von de. Betriebsleitung geleitet werden m»h. Ebenso muß aber die Einstellung, Bersehung, Beurlaubung, Kündigung und Entlassung von Arbeitern die Betr", bslenung und der BctiiebSrat gein«infa.m emt scheiden und nach d.n für den Gewerbezweig auf. gestellten Grundsätzen. Der Betriebsrat muß für den weitest. gehenden Schutz der menschlichen Arbeitskraft ständig Sorge tragen. Er muß die xeinlichfti. DrorchfühnunA der borg» und ge» werstepolizeilichen Bestimmungen und der UnfallverhütunHZvor. schriften überwachen. Er wrd bei Unfalluntersiichungcn von der BctstebS-leitung hinzuzuziehen>rn und Hai auf die Hebung der Beiriebssicherheit in ständigen Gometiifchaft mit der Be» triebSleitung hinzuwirken. H er haben Sie einen funda.mentcAen Unterschied zwischen dem. jenigon. was di« Vorlage bietet, und dem, lvos wir unter allen Umständen als Mindrstfcrderung liger. Der B.triebZrat muß gleichberechtigt mit der Betriebsleitung technisch« Verbesse. mngcti duvchsüchven tönnen, die im Interesse de: Steigerung der Produkiton liegen. lSehr richt g! bei den U S.) Zur Erfüllung seiner Wichten muß der BetriebSlat W Recht haben, jederzeit in alle f ngekegenheiten des Untermhmrrs Ein- ficht zu n hmen. Dabei kann er feinen Miiglirdhrn bestimmte Ar« berhSgeMete junxistm. Jedoch erfolgt icd? Stellungnahme zu rgcndwclchcn Borgängcn stets gemeinsam sowohl gegenüber der Betrieb- Leitung, wie gegenüber der Be!r iebSoerwsl lung. Sie sehen daraus, daß wir nur eine gemeinsame Arbeit zwischen Betriebsrat und Betriebsleitung wünschen. Wir».»langen unter allen Umständen, daß der Be> triebrrat di«tt aklio an der Leitung d-s Unternehmens.mit. beteiligt wird. Er fall jedoch in den Betrieb nicht selbständig ein- gveiseoi können, fände an er soll es nur in Genninichufl mit bor Betriebs lieitung, sowe t die Jiidusiri«»och nicht sozialisiert werd.„ I»iin, in Gemeinschaft mit dem Undernehmer machen. Die Au,. fütwiulg dar geuioiivfom gefaßten Beschlüsse vrsolgi durch die Be» triebSbiruiiztz dir dem Bekriolstiral dafür veranNvo.ilich ist. Eigen» mächtige, selbständige Eingriffe in die BetrirvSftih.uug stehen dem Betriebsrat nicht zu. Wir fordern, daß dir Wohiordlning die so» fori ige Abberufung de: einzelnen Betriebsräte voifi hl. sobald sie das Vortratet n der Belegschaft nicht mehr haben. Geehrte Vor» saiiimtuiigl Nach unfroer Auffassung werden soe nur so die not- wendigen Kräfte zum Wiederaufbau unseres Wirtschaftslebens freibekommen. Rur das weitrstgehende MitdestiuimungSrecht der Arbeiter kann uns nach unserer Anttussung vorwärts bringen. Nicht der Besitz von Kapital und die Profiiinhglichkeiien jollrii au». schiaggellend sein im Produkiionspcozcß. sondern das AUgrincin. iiilrrciie. Auch die Bcsthrr der zur ProSuklion tumueitbigcn Arbeiiskräfle wollen»n der Zukunft übet ixe Warenploduliion und ihre Verteilung mit entscheiden. Wir warnen Sie, durch An. nähme des vorliegende» Entwurfs sich diesem Berinngcn hemmend in den Weg zu stellen. ES wird von Ihrer Seile vahnuptet, unsere Wage seien»ich! gangbar. Aber auch den descheideiisie» Anfang und den bescheidensten Versuch wollen>sie nicht unternehmen aus Angst, e, sei endgültig um die Aufrechierhaltung der kapita. listischu Wirtschaftsordnung geschehen. Aber, meine Damen und Herren, die Arbeiterschaft im Bunde mit de» Angestellten wird .. sich von ihrem Veriaitfien nicht abbringe» lassen. Die Verhält. ste» Formen wieder> uiffe, wie sie sich in der letzten Zeit, besonders i» den letzten v Arbeit von Arbeitern und Angestellten da« Betrieb». I naW 5«r>io. o»c! 3sr.«s. « Aoif'licJ j. tzer Vorlage nicht vollinhaltlich gewahrt worden ist. .0-°',"� C>tT*»vir auch in diesem Teil die berechtigten Forderun. � �is� iler und Nwpcstellten nicht erfüllt- Zwischen den w. VvNi''''------- ......<; �wä ' t An Ü«'". � h,i ��°kk°bit»l!fl!sche»irtschastsweis« beseitige», '"� ßi�rden danach«uch unsere Vorschläge, die wir w der w» ÄÄSS 0,,'' stehen auf dem Standpunkt, daß Die Selbswerwaltung �il>" Industrie.. Gewerbe.. Handel»- und Per- -."stg?" fleiWsH.ftlsiet werden muß. Die«rundlagen dieser »rüssen die Betriebsräte in den kleinste» Wirtschaft. ' M den Betriebsstätten, sein, wal'ei Ote Gruppen " �Uten„„d Arbeiter gleickunäßig berücksichtigt werde» '"'Gruppen der Äiigcstcllten und Arlniiler sind aber "•tniiäubeij aulamuietunfasien und nicht getrennt i" -"Wchen werden, gestalten. ZW » Nivnaten in der Industrie und in unserem W.rtschaftslebcn entwickelt haben, müssen Ihnen mit aller Deutlichkeit zeigen, daß eS auf dem bisher befchritienen Wege nicht weitergehen kann. Wollen Sie, daß unser Wirtschaftsleben so schnell wie möglich in Gang toninit, wollen Sie, daß die Produktion gesteigert wird, und daß allcS, auch das letzte aus der Arbeiterschaft herausgeholt wird, dann, meine Damen und Herren, versuche» Sie, den Entwurf zu gestalle», wie ihn die Arbeiterschaft>» ihren Mindestforderungen verlangt. Ist eS Ihnen ernst mit dem Bestreben, unsere Wirt. schast so schnell wie möglich in Gang zu bringen, dann machen Sie die Bahn frei der wirtichaftlichcn Teinokratle. Diese allein kann und wird un« auch erst die vollständige und wahre politische Demokratie bringen.(Beifall bei den IL S.) An unsere Postabonnenten! I cr neue Monat steht vor der Tür. Versäumt nicht, das Abonnement rechtzeitig beim zuständigen Postamt zu erneuern, damit die ZusteUung keine unliebsame llnterbrcchunq er» leidet. Ihr ntttft durch Verbreitung der„Freiheit" ebenso der Partei wie euch selber. Die„Freiheit" erscheint wöchentlich mal und kostet bei direktem Postbezug ohne Bestell- gebühr monatlich Mark. Die Wühlen ber Dresdener Metallarbeiter. Auch in der Hochburg der RechrSloziattslen im DreSde» haben die Kaudidaer, der Opposition zum Stuttgarter Metall» arbeiterverbandSlag em-n glatten Sieg errungen. 10 Kandidaten waren zu wählen, und all» 10 Mandate hat die Opposition er- rungen. jn Berlin gehörrnv jou den 59 zu wählenden Kandidaten alle der Opposition a&. Von den zentralen Vt-r�andlungen im Holzgewerbe. Wie aus dem letzten Bericht in der Presse bereits zu ersehet war. wurden die zentraleit Perhandlungen Über den Abschluß eines Reichstarifs Miitwixh, den 90. August, wieder aufge» »ouinten. Äilwit vei den Vechandlungen in der Woche vorher vor dem Tarifami ergab sich, daß ein Entgegenkommen seitens ber Arbeitgeber, namentlich durch den harten Widerstand der Berliner Vertreter, außecoebemüch erschwert wurde. Sie er» klärien nämlich, kein« Zugeständnisse machen zu können, auch gar keine Ursache zu haben, da die Berliner Holzarbeiter noch gar leine Forderungen an sie gestellt hätten. Aus diesem Um- stand ergab sich die Ziotwendigket! für die Berliner Verwaltung des HolzarbeiterverdaiideS, nunmehr der Freien Vereinigung der Berliner Hoizinduslriellen die Forderungen der Berliner Hoilz. arbeiter zugehen zu lasten. Gefordert wurde: 1. Die Arbeitszeit sofort aus wöchentlich 46 Stunden festzusetzen. 2. Der Mindestlohn für Facharbeiter soll betragen 8,50 M. pro Stunde. Der Durchschnittslohn 15 Prozen: mehr. Für Facharbciterinnen bei gleicher ArbetlSleistuna gleicher Lohn. Für Hilfsarbeiter über 18 Jahre 3 M., für HilsSarbeiterinnen über 18 Jahre 2,50 M. pro Stunde. Unter 18 Jahre für weiblich« und männliche Hilfs» arbeiter 50 Pf. weniger. Auf diese Löhn« erfolgt eine Teuerungs. zttlage von 60 Pf. 3. Nach einjähriger Beschäftigung sind füits Tage Ferien zu gewähren, steigend mit jedem weiteren Jahr um 2 Tage bis zu 12 Tagen. Ten Verhandlungen ging eine Sitzung der Arbeitgeber. Mit. gliedcr der VerhandlungSkommissisn vorauf, in der es sehr stür. misch herging. Die Arbeilgeberverlreier von außerhalb waren geneigt, Zugeständnisse zu machen, weil es bereits in einer ganzen Anzahl von Städten zum Streik gekommen ist. der in vielen Fällen zu Vereinbarungen geführt hat, die weit über das hinaus- gehen, was die Arbeitgeber bei den zentralen Verhandlungen zu. gestehen ivolllen. Sie hatten ein grvßcs Interesse daran, endlich einmal wieder zu geordneten Zusländen zu kommen. Die Berliner Vertreter verhielten sich dabei immer noch ablehnend. Die Sachlage war also bei den Arbeitgebern eine sehr schwierige,.weil die Berliner Verireter schon damit drohten, falls eNvaS bewilligt wird, au» dem Arbeitgeberschutzverband auszutreten. Am Nachmittag trat nun die gesamte Verhandlungskom- Mission zusammen, die auf Grund der vor dein Tarifamt er- zielten Lersländigung über stritfge Punkte, ibre Arbeit fort- setzen konnte. Erleichtert wurde dicS noch dadurch, weit in einer Vorbesprechung der Arbeitzeber, kurz vor Beginn der VerHand. luirgen die Berliner Vertreter erklärten— inzwischen haben sie von den Fordevuiigen de» Berliner Holzarbeiter Kenntnis ge- nommen—. bereit zu sein, an dem Ztistandstomtncn deS Tarife» ernsthaft mitKuwirken, daß heißt also, Zugeständnisse machen zu ivollen. Da» Ergebnis der dreitägigen Beratungen tvar allerdings recht mager. Bezüglich der Arbeitszeit wurde folgende» festgesetzt: 1. n. HL lV. V. VI. Klaff« ab 24. August 1919: 46 47 48 48 48 48 Slunden ab 15. November 1919: 46 46 47 47 49 48 In solchen Orlen, wo schon eine kürzere Arbeitszeit besteht, bleibt diese bestehen. In der Lohn frage wurde fal�eitdcS Resultat erzielt: In der 1. Tariillasse. dazu gehören Hrrltn und Hamburg, jür Facharbeiter 2,85%%., für Hilfsarbeiter 9 55 M., für Kacharbeileriniien 1,95 M., jür Hilisarbcilerinnc» 1,76 M. DurchsäisiktSIohn. Die Miniestlöhne sollen bei ragen in der 1. Tarifklasse für Fach» arbeiter 2,45 M., für Hiifsarlxiler 2,15 M.. für Facharbeilerinnen 1X56 M.. für Hilfsarbeiierinnen 1,35 M. Auf die bestehenden Löhne ist ab 25. August 1910 eine Teuerungszulage zu gewähren, in der 1. tntifklaffe für Facharbeiter 95 Pfg.. für Hilfsarbeiter 20 Pfg.. für Arbeitetinnen und jugendliche Arbeiter inner 18 Jahren 20 Pfg. pro Stunde. Am 15. November d I erhalten alle Arbeiter eine weitere TeticvuitgszttUt-ge von 10 Pfg., alle Arbeiterinnen und juzeiidliche Arbeiter unter 18 Jahren eine solche von 6 Pfg. pro Stunde. Ferien werden gewährt: nach halbjähriger Beschäftigung 3 Tage, nach einem weiteren Jahr je um einen Tag steigend, bis zu 6 Tagen, mit Entschädigung des vereinbarten Stunden- lohne». Bcichäsligungsdauer vor dem Kriege wird angerechnet. Die Lehrlinge sollen in Zukunft eine Vergütung ccbnl'cn, und zwar im etzsic» Jphr ein Zwölftel, im zweiten Jahr ckn Achtel, im dritten Jahr ein Viertel des vertraglichen Durchschnitts- lohncS eines Facht fb-üerS. Di« Frage der Dauer der Lehrzeit, ob drei oder vier Jahre, ist noch strittig. Ucber die Frage deS Mitbestimmungsrechtes heißt eS: Enilassuitgen dürfen nur nach Anhörung bei Arbeiter- auSfchusses ertolgen. Im Plenum wurde mit Stüniiteiunehrchit diesem PassuS zugestimmt. Alle strittigen Fragen, darunter die Forderungen, ob ArbciterauSschüsse in den Verlrag mit anfzu- nehmen sind, die Dauer der Lehrzeit, ob drei oder vier Jahre, der Punk! über die AufreHterbaitung bestehender besserer Arbeits- bedingungen, sollen zur endgüllige.n Entscheidung dem Tarifamt unter Leitung eines unparteiischen Vorsitzenden übertragen �°�De'r Vertrag selbst soll am 1. September 1919 in Kraft treten und bis 15. Februau 1921 gellen. Nach dem 15. Februar 1920 sind wettere Forderungen, die durch verändert« wirtschftttch« Verhältnisse bedingt sind, zulässig.,• Eine am Montag, den 1. September, stattfindende Konferenz der Städteverlreter de» Holzarbeiterverbandes wird zu diesem Vertrag Stellung nehmen. Wie sich die Berliner Arbeitgeber- organisation nach der veränderten Stellungnahme ihrer Vertreter dazu stellen wird, weiß man noch nicht. Auch die Berliner Holz- arbeiter werden, sobald der Wortlaut de« Vertrages vorliegt, zu dem Gesamtergebnis Stellung nebmen. Die Lohnbewegung in der Binnenschiffahrt beendet. Die Manmschfien in der Binnen schiffcchrt auf t>er(Hbe.Ct>ei haban durch ihre OorTffnifationeii, den Ze n bralGe vband der Mo» fchi»listen und Heizer, iow« den Den t'che n Tvansportarbester. verband vor einiger Zeit an den ArlvitgcBewenband für B nnen- säsiffahrt t«eu< Forde rungen gestellt. Sowohl dt« Löhne, wie auch in« besondere die 9lu.t*.*iten waren in dem seitherigem Verlrag durchaus nicht den Wüwschen der Arbester eittsprc>h-i» ge» regelt. E» waren immer nur verhält»»mäßig geringe Ad- schiagpsgahiuimen auf die berechtigten Forderungen zu erlangen geweien. Jetzt ist e« wenigsteti» gelungen, dt« Ruhezeiten zu verlängern. Auch die Löhne wurden etstsprechend crböht. E» wäre aber wolst noch erheMich mehr zu erreichen gewesen, wenn dm» Geschäft tu der BwiaemicW sah ci reicht so twsdloS doirieder» fcfoSe. TonUfcm mfft R»N SadtSet Jtjttße fuhren, dafz trotz der gerrngen LeiftuiigKsahit a ss e n g ü te rt va n s po rt en heranzugehen, müssen grotze ffeiifjcn Schiffsraum stilliegen, weil die staatlichen Schirsahrts- abtelmngen und dw sonstigen zur Nege'Iung der Transporifrage vorhandenen Stellen es nicht verstehen, die richtigen Dispofi- tlonen ZU treffen. Durch den Abschluß des neuen Tarifvertrages, . ts'' lliarz 1020 lauft, sind die Anbei tsverlstillniss« der EchlssSmannichaften auch über den kommenden Winter hinaus geregelt, der für diese MannschaHen in s rüderer Zeit immer medrrgere Löhne brachte, als im Somimer gezahlt wurden. Der im syndikalistischen Fahrwasser segelnde Binnenschiffer verband wurde bei der Bewegung au sge schultet, da er keine Gk- totujr(Jictcn fonnte/ d-ah feine Mii�live�er, die ohnehin nur einen »et. iigen Prozenisoj? der Beschäftigten darstellen, die Vertrags dedliigungen einhalten würden. Die Fun!llonare des Fabrikarbeiterverbandes aus der Metall- und Elektroindustrie für Annchme des Schieds- fpruchs. Am Dienstag fand im GewerkschaftShauS eine auherordent- � Tvunrnonanonferenji flütt. bic fi� mit Sem(KAiphaihmtHR llche Funktionnrkonfcrenz statt, die sich mit dem Schiedsspruch in der Metallindustrlc bcschäsiigte. Lange""~ .-„,. v■...... u... yv erstattete Bericht von den Verhandlungen. Er wies darauf hin, dag ja durch den Schiedsspruch dm Forderungen der Arbciinchmer in keiner Weise erreicht seien jedoch das Schwergewicht erst bei der Einklassisizie. rung in Eqcheinung treten dürfte. Deshalb ist eö notwendig, dem Schiedsspruch zuzustimmen und kampfbereit die Arbeiten der paritätischen Kommission abzuwarten; erst dann kann festgestelli werden, ob ein befriedigendes Ergebnis zu verzeichnen ist. In der DiSkujsion wurde der Schiedsspruch scharf kritisiert, be. sonders die Schaffung der fünften Gruppe, welche Löhne für Wanner von 2,20 M. mit Zuschlägen von nur dreimal 5 Pfennig vorsieht. Auch die Löhne für Arbeiterinnen und Jugendliche, seien keineswegs zeitgemäh. Nach einem Schlugwort des Vevollmäch- tigten Jeimann wurde der Schiedsspruch gegen einige Stimm- Enthaltungen angenommen. Ausbeutung Jugendlicher. Die Grundler-Anstalt von Erich Probst, Barnimstr. 2. bezahlt an Jugendliche von 14, 15 und 10 Jahren Stundenlöhne von 50— 05 Pf. Die jungen Arbeiter werden auch oft zu lieber- stunden gezwungen trotz des gesetzlichen 8-Stunden-Arbei!StageS. Erst nach wiederholten Anzeigen bei der Gewerbeinspektion und bei dein Demobilisierungsamt wurden diese llebersiunden eingestellt. Der Arbeitgeber ging aber st ras frei au S. Die Zeit, die die Jugendlichen zum Besuch? der Schule benutzen, wird ihnen von dem sauer verdienten Wochenlohn abgezogen. Diese� Zustände haben die Jtigendlichen veranläßt, im Verein mit den übrigen Arbeitern des Betriebes zur Erringung besserer Lohn, und Arbeitsbedingungen in den Streik zu treten. Die erst« vezlrkSkonferenz der FrisenrgehAfen im Bezirk Brandenburg fand am Montag im Gcwerkschafts- Haus Berlin statt. Besonders hervorzuheben ist, daß Groß-Berlin infolge seiner Mitgliederzahl einen selbständigen Bezirk bilden soll; ebenso soll dann für die Provinz Brandenburg der Zentral- vorstand einen Kollegen freistellen. Mach einem Nefcrai über Tarifverträge, berichteten die Delegierten der einzelnen Zweig- berein«. Es ist in fast allen Stadien möglich gewesen, Tarife abzuschließen, die die vorherrschenden Verhältnisse beseitigt haben. Tatsächlich sind in der Provinz bis vor kurzem noch Wochenlöhne von 0 bis 8 M. bei freier Kost gezahlt worden! Die Verträge sollen in Zukunft an Hand eines MuftertariseS— dem nach Ver vandsbeschluß der VerbandSvorfland nun bald herausgeben möchte — besser iruSgearbeilet werden, am gefctzlich« Sanknon zu erhalten. Man will weiter zur Erfassung von Lande»- zu Reiths» tarifen kommen. Lehrlingsfragen. Urlaub rnw Sonntagsruhe- bestimmungen sollen ebenfalls eni halten sein. Da» Agitation«. Wesen soll neu ftnidamenliert wenden, womit dann die foomell« Koiifcrenz ihren Abschluß fand. , Arbeiterräte, Betriebsrat«. Vom heiliigen Tage, Donnerstag, den 28. August 1919, befinden sich die SHireaiirrnime des VollzugSrates in den Sophicnsälcn, Sophienstrahe 18. Telephon:. Amt Norden 92U0. Der VollzngSrat der ArbcitcrrLte Groh-DerlmS. Rückgang der städtischen Volksspeisung. Die KnahMelt beS FlelsHeS M mif 5en Vezng 5er Volksspeisung einen besonderen Einfluß aus, weil das Publikum die Fleischkcrrten für andere Zwecke gern behält. Der Nückgang der Teilnehmer an der städtischen Volks- spe'isuiiü hält an. In den letzten 3 Monaten ist die Zahl um nahezu die Hälfte gesunken-, sie ist auf 13 000 Teilnehmer zurückgegangen. Die Gründe liegen auf der Hand. es wird wieder iin Hanse gekocht. Der Beirat der städtischen Vi�ksspeisung mußte sich deshalb erneut nüt der Frage beschäftigen. in welchem. Umfange die Speisung aufrechterhalten werden soll; zumal die Kosten ganz gewaltige sind. Infolge der gesteigerten Unkosten für Löhne. Fuhrwerk, GaS und Matcrialkostcn betrugen die Selbstkosten für eine Portion im April 0,79 M.. im Maj 1,02 M.. im Juni 1,55 M. und im Juli l,71..M. Die Stadt gab im Juli pro Portion 1,21 M. zu. Durch Schließiing einiger Küchen und Ausgabestellen von Mitte Juli ab sind die NcrwaltungS- kostqn etwas gefallen. Man wollte früher nicht zuviel Küchen und Ausgabestellen schließen, um nicht zu viel Per- sonal entlassen zu müssen und die Arbeitslosigkeit zu ver- Niehl en. Heute gibt es Ausgabestellen, die 39, 40, 50, 60 Liter pro Tag ausgeben. Das läßt sich nicht mehr au fr eckst er- halten. Aus diesen Gründen sieht sich die Verwaltung ge- zwiingcn. weitere Küchen und Ausgabestellen zu schließen. Es sollen'nur bestehen bleiben die Küchen in der Treskow- straße und die mit der Fleischverteilung verbundene Küche am Viehhof. Jede dieser Küchen allein ist imstande, allen Anforderungen Rechnung zu tragen. Von den Ausgabestellen werden etwa 11 geschlossen werden. Die anßerordent. Ii che n Kosten für die Lebensmittel babcn ergeben, daß im Juli die Selbstkosten ohne Personal und Verwaltung pro Portion 87,4 Pf. betragen haben. In Rücksicht hieraus soll eine Heraufsetzung des Preises erfolgen. Bemerkenswert war die Feststellung, daß der größte Rückgang der Beieili- g»ng in den von der änncrcn Bevölkerung bewohnten Stadtteilen eingetreten ist, während in der weiteren Stadt die Beteiligung weniger gesunken ist, obwohl dort daS Essen vornehmlich abgeholt wird. » Die Schulspeisung ist eoen/alls erheblich zurückgegangen. «nd zwar von 23 000 vor 2 Jahren auf 1680, obwohl die Schulspeisung unentgeltlich gegeben wird. Wenn in Rück- ficht auf die Verschickung vieler Kinder und der Ferien die Beteiligung besonders minimal war und wieder etwas steigen dürfte, so ist dieser Rückgang enorm. Die„Spartakistenbude". Heber die bei dem Genossen Kleinschmidt vorgenommene Haussuchung wird uns noch mitgeteilt, daß die beiden Kriminal- beamten, die die Haussuchung vornahmen, auch den Auftrag hatten, den Genossen Kleinschmidt zu verhaften. In der Woh< nung stöberten die Haussuchenden alle» durch. Betten wurden aufgewühlt und die Wohnung umgedreht und als Spartakisten- bude bezeichnet. Bei den Auseinandersetzungen zwischen der Frau Kleinschmidt und den Beamten erklärten die Letzteren, wenn Kleinschmidt in die Wohnung käme oder sonst gefaßt würde, würde er aus den Müllkasten gestellt und erschossen. Das kleine Kind, welches das mit anhörte fing laut zu weinen an. Darauf zogen die Besucher ohne Ergebnis ab. Wir haben eS herrlich weit gebracht. Ver M?r§er 5er �ensionslnhakerfn Tschüpke M verurteilt. O Der Mord, dem am 4. Juli d. I. die PensionSlN� � Tfchöpf« im Haufe Augsburger Straße 18 zum Opfer rjjj seine gerichtliche Sühne gefunden. Nach umfangreicher aufnähme, die 1% Tage in Anspruch nahm, wurde der; gehilfe Franz Walter, der als Täter in Frage kam, ........... 6" Üegsgerecht am LondgerM� Beschäftigung Schwerbeschädigter. Die Verordungen vom 9. 1. 10 und 1. 2. 16 über Beschäftigung Schwerbeschädigter lNeichögesetzblatt Seite 28 und 132) sind von einem großen Teil der-Groß-Verliner Arbeitgeber trotz wiederholter Bekanntmachungen unberücksichtigt geblieben. Ne-~i diesen Verordnungen sind alle öffentlichen und privaten Be- triebe verpflichtet, ans je 100 insgesamt vorhandene Beamte Angestellte und Arbeiter ohne Unterschied deS Geschlechts mindestens einen Schwerbeschädigten zu beschäftigen. Private Arbeitgeber, die sich der Verpflichtung in schuldhafter Weise entziehen, können für jeden einzelnen Fall mit einer Geldbuße bis zu 1 0 000 Mark belegt werden. Der Magistrat von Berlin ersucht um strengste Beachtung der Verfügungen, da Verstöße gegen dies« von nun ab unnach- sichtlich zur Anzei-ge gebracht werden müssen. Anmeldeformulare sind bei der Kriegsbeschao.gtenfursorge, Berlin C. 2, Poststraße 5, erhältlich. Achtung! Lazwcettinsassen! Da unS am 23. d. M. gelegentlich der Besetzung und Ver- siegelung der AmtSräume 0eS VollzngSralS unsere gesamten Akten usw. beschlagnahmt und bis zur Stunde noch nicht freigegeben sind, müssen sich d-'e Kameraden, welche ans Erledigung Ihrer Anträge resp. Beschwerden warten, noch damit gedulden. DcSglenben teilen wir ven. Kameraden, welck« Broschüren der NeichSkommission betreffs der Verhandlungen mit der SIcgiernng sowie Protokolle des 2. Kongresses der Lazarettinsassen zu Frankfurt a. M. bestellt haben, mit, daß diese ebenfalls beschlagnahmt Unser Bureau befindet sich von jetzt ab B rücken str. ßa II. Zuschriften an den Vorsitzenden»cö Zeiitra'auSschusseS der La,»- vctti nsassen Deutschlands Fritz Haupt sind ebenfalls dorthin zu richten, und werden die Delegierten der einzelnen Armeekorps gebeten, daS betrejjende A. K. Davon in Kenntnis zu setzen. Lazarettkommission Groß-Berlin. Hundertmark. Hcmpt. Di« Wohnungsnot. Angesichts der großn/ Wohnungsnot in Berlin taucht die Frage auf, wann die Militärbehörden die jetzt noch von ihnen belegten Privalhäuser zu räumen gedenken? Das Kriegs- Ministerium, das während der KriegSjahre eine�nngeheure Ver- größerung erfahren hat, besitzt zahlreich« Gebäude, deren Be- Nutzung jetzt nach Fr-edenSschluß kaum noch notwendig erscheint. So verfügt daß Knegsminilterium noch über«olgende HäuW: 4 in der Prinz-Albrecht-S traße. 2 In der Echützenslrcche, 2 in der Budapester Straß«, 2 in der Leipziger Straß« und je ein» in der Zimmerstraße. Dcllevuestraße, Potsdamer und AugSburger Straße. Ferner sind die in der Hedemannstroß« gelegenen Häuser de# Kriegsministeriums und de? KriegSwollbedarf-Gesellschaft sowie der KriegSrohstoss-Gesellschaft noch nicht geräumt. ES handelt sich hier um 12 große, moderne Häuser, die zusammen etwa 500 Räumlichkeiten aufweisen»nd in denen sich zahlreiche Familien unterbringen ließen. Bcsrcnidlich ist cS ferner, daß die in der Könir«grätzer Straß«. Ecke HallescheS Ufer, gelegenen drei großen Häuser, die bis vor einzigen Monaten von der Versuchsanstalt für Luftfahrwesen«nd Fiinkentelegraphie benutzt wurden und seit- dem leer stehen, noch immer nicht für Vermietung freigegeben werden. Auch da» Hau» Roonstraß« 18, ein sehe große» Ge- bände, da» während de» Kriege» vom Großen Gencralstab gemietet wurde, ist noch nicht frei. Da jetzt nach Abwicklung der laufenden Geschäfte kaum mehr ein« Notwendigkeit rorliegt, diese genannten 30 Häuser der Berliner Devölkerung zu entziehen, wird da» Wohnungsamt der Stadt Berlin hoffenil'eh all« Maßnahmen ergreifen, um die sosorligr Räumung der Gebäude zu erzielen. zuständigen außerochentlichen Kr.-.u�u��-u------., wegen Mordes zum Tode verurteilt. Die.Ueberführung° � geklagten erfolgte in der Hauptsache auf dem Wege Indizienbeweises, da Walter bis zuletzt harnäckig lcug�. � mit dem großen Unbekannten operierte. Die Hauptbe. I � stücke dabei bildeten ein blutiges Messer, mit dem die � Stiche gejährt worden waren, und ein Taschentuch, das dc* ü, offen 5 rn- öla Mundknebel benir-hf batt«. Beide GeZlft vftenvar als Mundtnebcl benutzt hatte. Bewe V lagen neber der Leiche und gehörten, wie sich schnell erg'� Anzek?agte?i. Dieser suchte diese für ihn so verhängnisvo. hellung dadurch bedeutungslos erscheinen zu lassen, dab � tlärie, Taschentuch und Messer wären ihm von dem l-ndci dem eigentlichen Mörder, gestohlen worden. Sbenso!vc>"g � zeugend suchte Walter alle» übrige BetaswngSmatenal Z?. � kräften. Der Vertreter der Anklage sah deshalb den xj beweis als lückenlos geführt an und plädierte �auf e" � kühler Berechnung auSzcführten Mord. Demgemäß beansi die Todesstrafe, auf die daS- Gericht auch nach kurzer%*" wie bereits erwähnt, erkannte. Der 20 MMonen-Schmvggel. DaS PoNzcipräsidium teilt mit: Neber den angeblichen 20-Millrone»-Schinuggel, der die Oeffentlichkeit seit Beginn der vorigen Woche lebhaft beschäftigt, kann jetzt nach Abschluß der Eemittlungen Endgültiges berichtet werden. Wi« durch eine kurz« amtliche Mitleiluna bereits bekanntgegeben war, beruhten di« bisherigen zahlreichen Preßberichde auf freier Erfindung oder bloßer Mutmaßung. Die» gilt vor Allem auch für die Meldung der Beschlagnahm« von 20 Millionen am Nütufrerger Bahnhof, für die Del�iuptung, daß eine hochgestellte Persönlichkeit Eigen- tümerin de» geschmuggelten Gelbe« sei und für die Andeutung, daß die Berliner Kriminalbeamte« mit dem geschmuggelte» Gelbe verschwunden seien. Bei dem froglühen Geldschmuggel Handeik e» sich um eine Angelegenheit, wie solche die Berliner Kriminalpolizei m den letzten Monaten ständig beschäftigt. Der Polizei war zur Kennt- ni» gelangt, daß ein« der Höhe nach unbekannte Geldsumme in der Nähe von Basel über die badisch-schwhizerische Grenze ge- schmuggelt werden sollte. Bei dem Gelde handelte e» sich, wie verlautele, vorzugsweise um ausländische, der vorgeschriebenen Abstempelung entzogene Wertpapier«, die von verschiedenen Privatleuten ausgesammelt, durch eine Mitteisperson ins Ausland gebracht werden sollten. E» gelang der Mittelsperson, einer in Zürich ansässigen Frau, auf die Spur zu kommen. Am Sonntag, den 17. August, erfuhr die Polizei von der Anwesenheit der Züricher Schmugglerin in Beplin und zugleich von ihrer plötzlich erfolgten Abreise. Um den von ihr bereit» gewonnenen Reisevorsprung einzuholen, wurden zwei erfahrene Kriminalbeam!? mittels Flugzeuge der Schmugglerin nach. gesandt. In Bamberg verließen die Beamten das Flugzeug und benutzten von hier aus die Eisenbahn; Nürnberg wurde überhaupt von ihnen nicht berührt. An der Schweizer Grenze erwarteten sie'die Schmugglerin, die wider Erwarten erst nach fünf Tagen (wm Freitag) ankann Nach Verlassen des Zuges wurde sie so- fort festgenommen. Man fand bei ihr ausländische, nicht abgestempelte Wertpapiere im Betrage von zusammen etwa 10 000 Franken. Diese wurden beschlagnahmt. Nachdem die Beamten im Auftrag« der Berliner Kriminalpolizei noch weitere Ermitt- hingen allgemeiner Natur über strafbaren Grenzverkehr angestellt hatten, kehrten sie am Dienstag, den 20. d. M., zur Behörde zurück. ES läßt stch nicht von der Hand weisen, daß die von nicht- amilicher Seite stammenden alarmierenden Zeitungsnachrichten im vorliegenden Fall der kriminalpolizeilichen Ermittlungstätig- keit hinderlich gewesen sind. Wie aus Angaben der Schmugglerin hervorgeht, ist sie durch hie vorzeitigen Preßberichte gewarnt wor. den und hat offenbar von ihrer Absicht, größere Geldsummen über die Grenze zu schasjen, Abjiand genommen. Di« Angestellten des Vollzugsrats. Herr Franz Reinknecht ersucht um Aufnahss* Zuschrift: � 1. Die Angestell'vn des VollzugSratS Hattert � meiner FüHrunn Forderungen aufgestellt; die auhrur? den Händen des Genossen Biuimenthal. gft 2. Bei Aufstellung der Forderungen habe ich__T sämtliche Forderungen, und zwar im Sinne R. Nu Kolleginnen der 11. S. P. D. sprachen mir daraus Di* kation, Angestellte Hinteressen zu vertreten, ab. Nur- am des Kollegen Bahls wurde ich zugelassen._«„j* 3. Ten Verhandlungen des Ausschusses mit der* Z>> rat habe ich als stummer Teilnehmer beigewohnt» wr ganzen Forderungen nicht verantworten konnte.. � 4. Bei der Berichterstattung in der Angest�teni c ich 91 M. Stellungnahme entgegen Genossen Beck verteiidigt. Gen. Liesegang, welche das Stenvü Aig- PerhanddungSfitzung a-nfgendinmen, tbez�ichnete weuw erstattung als die einzige objektive. � 5. Es darf nicht heißen, die Wüniche des--v knecht' wurden erfüllt, sondern die Wünsche deS thal" fetzten sich trotz Bekämpfung derselbe» in der sitznng durch den Herrn Reinknecht durch. IT Die Wahrheit dieser Darstellung werdca scunri«-y Kollegen der U. S. P. D.. bestätigen. Eine Verhaftung. An» Königsberg Der Lederarbeiter Max Leufchner au» Berlin, der. r- Hau ptbedetl igten an dem politischen Mord« des jj' Vuup!oe«�>igien an uein �„i'' beschiAdigt wird, wurde von der hiesigen Kriimnalpo Wohnung de« Kommunisten Lancp wo er sah Stamen verborgen hielt, verhaftet..; gl nern hat an sämtliche idperpraskdcnton und»«uniFS deuten«inen Erlaß gerichtet, wonach auf den dem de» Innern unterftchonden öffentlichen Gebäüdon j��Üpe von dem Aufziehen von Fahnen Abstand zu nehme»„ p 7�«rnr Zweiter Krriv. Beim Eommerfest, am 24. klug �/ xioa- Brauerei ist ein Portemonnaie mit Jnholk iftl" � K den. Außerdem ist«in Damenschirm abhanden »ff{*T» 6» Ä» e?»» diTni med}«?» tehevsmillelkalender. Spandau,«b Sonnabend 150 Dr. Morgorkn» t der Sp-ilcsettkart».«b Sr.liag 50 Dr. ouj Butt-rabI-? Epelsefettkart«. d.»j äv' bcs- %ei »i° ÜliQ »um Preise von 0,50 M. � Heiniigodors. Dl» Zuck>eed«rt»n im BemelndebeZi� gelUy den ml* solch nu 90« Reben: Am Donnerstom Porfi-/ werden Uro()« von 1—0 Uhr. Neuendoif» und Friedhofslr. j« 45 und Ausbau von 10— 11 Uhr, choei � 11—12 Uhr. Hauplstr. von 1S-S Uhr. Am 0«� vahnhosslr� Strohe von 7— 0 Uhr, Feld« and Fonwnftr. von v— 11 Wch j Fadrtkstr. von 11— 12 Uhr, Sellerslr. von 12— 8 � inftj Slaaiien. Die Ausgab» b»r MUchkarlen für K>nd� M*»um 31, Dezember 1919 findet am Freitag fw": Aushang.— Am Donnerstag von vormitlag» 8 Uhr oo Verhaus: Ret» und Suppen. Kichere* steh» AushonS- Aus den OrganiWonen./ Rftei«?, ««■©llenlrfte. Heut», Donnerchog, obenv» 8 �.V.tnefl»" Haderechl), Zitebrichstroß«, AußerordenlUch« Pttlglle»> y Wicht lg» Tagesordnung! z PstW'>' Tegel. Freitag abend» 7X Uhr. Spant.«»»« Versammlung. Tagesordnung: 1. Aufstellung der- �«eu»� Echöfsenirxihl. 2. Bericht der Bemetndevertrctung. zweiten Kassierer» und eines Neotsor».«iskeri/ Buch. Freitag, otenb* 8 Uhr, hn«okial bvn Dahnhosstr. 1, ösfentliche Wählerversammlung. letzter Stund«. Keseient: Genosse Kotzk«. verelnskaleuder. Achtung. Tiefbau, Sämtliche Obleute und :. August, vormittags 9 Uhr, Versammlung. Brunn rt August, strotze 15. Slektrolndustrl« Vrotz-DerNn. Obleute der- g"''jl«'*, schüsse, Arbeiter- und Belhedsräle. Heule, 230""'® �« nische, Gymnasium, Infelstratze, Sitzung. Togesv � Honserenz, Arbeitsprogramm. Legitimation m>>o gtft W. Dolle. Zentraloerband der Fleischer. Freitag, abend»«e» o«- �enrrvtverouno ver ütei|a|e«. etreung,» r-, sämtlicher Vertrauensleute, Rosenthator Stratz» fsutl"!/ js*" «rbeiter.Wanderoerelii„Berlin". Sonntag, k«!». Phs. � i tour z. Slöritzsee b. Erkner. Abf. 5.30 Uhr Schtesilw«� schleuse. Erkner umsteigen! Gäste wiNkommcnI Frei» Jugend,»Gruppe A! oft, b i t*. AseUoS. S8 Uhr. Märchen- und Liederabend, Echulaula Do 3 goß, Eltern und Gäste willkommen. ,.. v.r%«. Achtung! Spandau er Heeresbetrlebel st"oltosi,»»chsi. I Uhr vormittags, Löwen-Brauerel, Dobstr„»» X10 Wi fcl, sammlung sämtlicher Funktionäre. Ausweise. Arbeltersxortvereinigung Slld-West. Sannabeno ,�. zg. j famniung Im Lokal von Wremer, Berlin%&, Culoi�i.y* pünktlich 8 Uhr.%A|i Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten.[aijf ?r«»ag. obenb» 7 Uhr. Krislall-Valast, Seile istratz».«„ � Frei» Jugend. Gruppe Moabit. Frrito» M8 Uhr, Mirrchen- und Liederabend, Schulauleh Eltern und Gäste willkommen. verantwortlich für dl«� Redaktion Alfred Berlngsgcnoljenichast„Freiheit", t.©. m. b. H, Lindend rurkere 1 ua& Bttlnfliuitlef"*"'»»»- d, fr, gfllw