klnzelprels 15 psennzg» 2. Jahrgang Donnerstag öen 2S. Mugust 1919 Nr. 413 /M ISS> Mend-�usgabe Dtr trfi, 28. August. Aus London wird gcmrldrt: ' d* toirb die Besetzung Odessas durch Denikiuö �Utzpe» bestätigt. Amerika und die?rletes?oN?ere«z. Die Stellung der Enleute zu Rumänien. « H. N. Haag, 23. August. S2ie J'sHebcrn der Entente erhalten. Die amerika- �'4 m �u-ffassnug. daß Clemenceau e» oi t seinen Warnungen an Bratianu meine, a:chererscit« -�ilv. erkennen zu müssen, daß die artxren Mitglieder trüberen Bundekgenossen Rumäniens die Rumänen • lj t. � Haltung weiter bestirken. Daher tritt »»d cg Attische Delegation für eine baldige Abreise n iosoci ge Einstellung der wirtschaftlichen und �>s>«i„ Unterstützung Rumäniens ein. Sie hofft zwar noch, �•»esüfi'i der Loge auch ohne Eingreifen Wilsons her- V| o werben kann. �>v i ��tiZkreisen gehen allerlei Gerüchte, daß auch die > n der Frage de» • die """sttfü"" �weritaner zu ihrer Zurückziehung aus der �!che T � � ranlasten könnten. Ferner find mehrer« amerika» �dtch. � ich«: die Behandlung der amerikanischen Politik R* Mitglieder der Friedenskonferenz, besont�rS durch svrck sehr entrüstet. Sie wollen jedoch ihre Haltung �"tscheid irg W i> l o n s bestimmen lassen. Sie Ifon. ejn» Zurückziehung aus der Konserenz allerdings d«, v"' hätte erfolgen müssen und nehmen an, daß Hoo« Alls, 2? �at zu dieser Zurückziehung erteilt habe, daß aber ktz boh®*e:tl bis jetzt noch nit wünsche, weil er glaube, »"rch nichi z ggmonne« werden kann. owerlkanische Za!erven5gu w Mexi'o? Amsterdam, 37. August. Frage de» fernen ihrer Zurückziehung auS der * UMiicroiiin, oi.»ubuiu V bot' �eesjböto Ravio meldet.New Z)ork Sun' aus Wastsing. �»o«. � Pläne für eine Intervention der Vereinigten Hut,? iu Land» und zu Wasser in Mexiko fertiggestellt »Hb t,* Vlat! hat diese Nachricht aus bester Quelle erhalten »!« i™"' stinyu. die nächsten Ereignisse müßten wohl oder übel V e i b l ich angesehen weU?en. Zunächst müßten die '4*1, g � Staaten in JWexilo intervenieren und die mexikant. ich bi.��Senheiten ek'enso vollständig übernehmen wie seiner- �r& �konischen. Als Hauptgrunk für die Besetzung MerikoS p�crika Hibt da« Matt den vollständigen Berfall einem Eisenhahnerstttli In Amer'ka. .* Washingto«. 30. August. [» flom» der Arbeiter in den Slsenbahmverkstötten haben •».eine der Ei'enbahnen davon in Kenntnis gesetzt, daß � üelung ihrer Forderungen auf der von »b"rgeschlagenen Grundlage nicht annehmen können "" unverzüglich über den Streik abstimme» i " �>«>!che Zenlschrisl Iber die Scheidest'««. . Amsterdam. 28. August. Ah*t, �enter meldet aus Brüssel, daß der belgische Minister Et bi« Ausschuß der Vierzehn in Pari» eine Denkschrift • kavTr�feuge unterbreitot(#'. in der er u.a. auseinander. Deutsches infolge bec jeindlichen Haltung Belgien» sticht mehr dasselbe Fnteweffe an der Freiheit de» Anitorrpmer Hafen» haben, da dieser die Konkurrenz der bereits in Rotterdam bestehenden deutschen Schiffahrtslinien und der Schifsahrtslinisn, die sich in Rotterdam niederlassen werden, sein würde. SegherS verlangi daher, daß Belgien die Herrschaft über die Scheid« bekommt, damit Deutschland Holland nicht veranlassen könne,«neu Riegel vor die belgischen Häsen zu schieben. Der Hände! um Jnsme. Amsterdam, 88. August. Da? Pressehurea« meldet au? Hofea. daß Ftalien geneigt ist, in der Fiume-Frage einan Kompromißvorschlag anzu« nehmen. Danach soll die Stadt Fiume an Italien fallen. Der Freihafen Fiume und Port Baroß soll«» auf SL Jahre vom Völkerbund verwaltet worden. Dieser Plan muß noch von Wilson gebilligt»erdtn. Mlßilwm des ZrledevsveUcsges Im belg schen Sevst. Versailles, 87. August. Der belgische Senat ratifizierte gestsen einftünmig den Friedensvertrag mit Deutschland. Einstellimg des Dom englische Kriegsschiffe. H. N. Haag, 28. August. Aus London wird gemeldet: Der Finanzausschuß deS Ka. binqtts, dem Lloyd George. Bonar Law, Chamberloin, Lord Mi'ner und Auckwnd Ge�eS angehören, hat den Betebl erdctlt, daß die gesamte Tätigkeit für den Bau von KriegSschisse» einge- stellt wird. Eine Ausnahme darf nur bei schon fast fertiggestellte» »der bereits vom Stapel gelassenen Schissen gemacht werden. Man fürchtete, daß die Einstellung dieser Tätigkeit die Arbeitslosigkeit vergrößern würde. AuS diesem Grunde traf die Regierung Vor- beugnngSmaßnahmen, und zwar in der Weise, daß sie den B a o vo» Kausfahrteischisfe» so beschleunigte, daß Arbeiter ans den Privatwerften genügend Arbeit finde». Die tage in Sberschlefien. Flocht der Arbeit«»ach Pole«. Kottowitz, SS. Angufst Auf den oberschlestschen Gruben macht sich eine»eueFolge de» Ausstand«» be merlbar: viele Arbeiter, die an de» Auf- stände» beteiligt waren, sind nach Polen geflüchtet. Dadurch ist ein großer M a ng« l an A r b e i t s t r ä f t« n eingetreten. BeisPietSweise mußte auf der Fürstengrube in Birkentbai auf die Wiederaufnahme der Kohlenförderung verzichtet wecke«. Die amtliche Etreikmeldung. Kattowitz, LS. August. Die Pressestelle schreibt: Die AckeitSaufnahure hält an. Generalstreik gilt ali erloschen. Der Sie Elkwohnermchren. Di« Zentmlsicll« für Sinwoh-ncv.vehren soichet u"S«in« ve- richtinung. daß daö«erbot, dem National-Perband Deutscher Offizier««d.r dem Republikanischen Führerbund bcig,«trete», schau meyrere Tage vor dem Erscheinen unseres«rlikels aufschoben wurde und ohne jeden Zusammenhang mit demselben sei. Ferner daß der.vorwärlS'-Borlag dies?» Flugblatt als Drochmfirag vollkommen drnckreik erhalten und wie jeden«nderen Druckerei- «rutfwag ge-schästsmüßig erledigt hat.«tnsch irßlch der zur Bei- legung für den.Vorwärts" nmigeu Exemplare. Dich« Berichtigung sagt«rn«ut die Unwahrheit. De«n d>« Aufhebung d«» Verbot», dem Republikanisch«» Fkhrevbund beizutreten, ist durch Abteilungsbeseht Nr. 18 vom S6. Jull aufgehoben worden, in dem«nisdrücklich auf de» Artikel der.Fr«i- hrit' vom vorhergehende» Tage ausarerbsam gemacht»or- »en war. Im Ädrigen ist«« sehr bezeichnend, daß die Geschäft»- moral des.Vorwärts"«S gestattet, Druckschrift«, der Einwohner- wehr herzustellen und dem.Vorwärts" deizulogen, die die ilechtung von Mitglieder» de» von der.V»«oürt»"-Redaktion de- schützten Step-ublikanische» Führerburcke« ausspreche«. Aher was tut mau nicht alle» in feinem Haß gegen di« böse �s-eihett". Die Dchchell Wer Milm». Nn'eren lettisch?« Gensflen ist itder die blutigen Vov gang ein Mitsu uns dem Umwege icher Kopenhage« fol> gendes Telearamm Mgvosnaen: .Nach der NSckkrhr de« Grase»». d. vloktz veranstaltete« a» 24. August abends re»ckftÄen«sch« Lotdat«» und dt« rassisch-dentsch« Abtrllvng KellerS einea bewaffnete» Fackelzug. Dann übrrficlr« sie um 2 Uhr nachts die Kttllchen Tvldaten, die keine» Widerstand leistete«,»nlwafkncten sie und nahmen«>n»n gewaltsam Kleidung, Sch-chwerk und Grkd weg. Sie zersprengte» Sa s e S. zerstürten mit Granaten vollstöudig vaS H«u»S d«S Kom- Mandanten sowie die Käsern, der zweite» lettischen Kompagnie. ES sind Tote und Verwundete»»verzeichnen. Dir Bevölkerung ist voststündig den Banden der deutschen Sol« dateSk» auSgrlivsert. Alles ist empört über die Untätigkeit der deutsthon Nrgirrvng." Die vorstehs«dg Schtkdenmg zeigt, daß der halb- amtliche Bericht über die Pvrgstnge m Miiau nur einen kleinen Teil dar Mchrhsit«nthüstt hat. In Wirklichkeit hetrM m Mitau die blutige Diktatur der wildesten?sit«le»k«. Hinter dem Aufftand steht, wiö wir deveitS gestern dvrmutet hob?», die unhstlvoile Gestalt des Glase» v. d. G o I tz. Dieser ist nicht, wie in dem halb- amtlichen Bericht angrgoi-on Wierde, auf öisStachricht ükier die Gedotsamsderweioernns dsr kisernen Tiviston nach Mitau zurückgekchrt. Der Avsstoud brach vielmvhr aus, nach- dem Graf v. d. Gsltz in Mitau eingetroffen war. Am Tage seiner Rückkehr fand brünentlich auch jene angebliche Delegiertenvcrsammlimg der Truppen swtt, die ihre unver- 'chciiiiten Forderungen in die Welt hinanöscmdte. Daß Graf v. d. Goltz bei diesen Vorgängen unbeteiligt sei, ist nicht an- zunehmen. Vielmehr spricht alle» dafür, daß er. nachdem feine Getreuen die nötigen Vorbereitungen getroffen halten, entgegen dem Verbot der Kegierung nach Mitau eilte, um sich an die Tpitze der Revolte zu stelle«. Wir verlangen mit allem Nachdruck, daß die Regierung endlich gegen den rebellischen General einschreitet. So viel Machtmittel wird sie wohl noch in der Hand hoben, um den aiifsöfsigr« General zum Gehorsam zu zwingen. Glcichwtig verlangen wir, daß General v. d. Goltz, dessen verbrecherische Handlungsweise gegenüber Deutschland und Lettland oifenkundig ist. aller seiner Posten enthcche» und dem Gericht znr Strasveisols�ing übergeben wird. •* Urber die Vorgeschichte der Mitauer Revolte vn> öfsentlicht der.Torwarts" auS.gut inforniiertor Quelle" fofaende Darlegungen: .VezSplich der Por�inze im Valtik»« wurde durch die hsP- herigr« Nwhrichte« der V>ndr»ck hervvrgrrufen,»l» sei die .Revolte" ledislich dem persönliche» Eigennutz der An«ehSrigeu der baltische» LondeSwehr»ntsprunzn». Wen» auch hent« bei srder Betv«aung oder Aktion der»tgennntz derer, di« m«» nicht n> alles einr».st»e» kann»«d will, aufgrkitzelt wird, so muß in diese» Fall« festgestellt werden, daß die anyMich« MtlitSrrevvltr de« empört?««nd«nttünschten Mannschaften in Wahrheit ein« lonAt und sorgsälti, vorbereitete politisch» Aktion ist. BrrritS»or über vlrr Wochrn»rlmiüteu taWreilstr Nachrichten hierhek, dnß im Baltikum»in deutsches Freischörlertom orsanINert wird. Drvtsch« Qlfizlere reiste» damals in nicht«t- «inner Sohl nach Lettland.®ie waren von Ihre» dvrtiiie» Käme- roden ausdrücklich gerufen, um die kommenden Altionen vorzw- bereiten. Als Zweck der privaten,«brr immerhin mit erhebliche» Mitteln betriebene» Mobilwachunp wurde damals ei» srotzz ligig angeleitrr Frrii'chörlerkrieg gegen dt« Velen bezeichnet. Di« Rüstungen Hftr-M fanden in de» letzten Machen» n t e r de» Ange» des Grafen». d. Goltz statt»np wären ohne sei» Missen und Molen nicht möglich gewesen. Die jetzige AufruhrerklS- »»«» der Mamischaften ist daher lediglich von der im Baltikum «»gemein tötige» CsfizierSlamarllla gemeinsam mit b«« baltischen Baronen gemacht und stellt einen Barwand dar, de« wilden ans»ige»« Vauft gesübete« Krieg, bw»»» brechen so», eine lkotlviorung«n gebe». Die ganze grope AN!on Ist fcll'stverstSudklch ei« rein poNtischer Vorgang Fe», Kreise, die die Unterzeichnung„„p gjatl« (i 1 1 e e» n g de» Friedensverträge»,„», � h I u. der»»ersuchten, stnb es wiederom, di, diese» Frirdeu z» breche» dem»dt stnd. Es gehört kein«rotz.r Scharsstn» zu der Feftstellung. chatz hier nach aiwm w alldeutsch«»«reife» wotzt � Cm Htfm««ch Krtlste» gsfBrbrrtr* Pl«,en wir recht skeptisch gegenüber. Die„Ge- schästsunsähigkeit" der Regierung auch in der boltischen Frage ist so ofsensickstlich, daß ans einen plötzlichen Wandel in dieser Hinsicht kaum zu rechnen ist. Diese Negierung ist ja mit der Bekämpfung angeblicher Gefahren von „links" so beschäftigt, daß sie den drohende» Gefahren von rechts ohnmächtig gegenübersteht. mzestkd einem«afthos ja Vtrcho»»n Pommern,«...—.. wcbel derselben Truppe bezichtigte die NeglerungSmitgliedcr.-) am deutschen Volte bereichert»u haben". Am gleichen rlvenS>>> ein anderer Soldat in Mrchow eine Rede„über die Miede j kehr unseres lieben Kaiser, der wiederkommen rnid 'jl Levtsche Kitllmarbeil!m Valiiliini. Die deutschen Truppen haben während der Desetzunz Rigas ein furchtbare» SchreckenSrcgiment ausgeübt. Die Zahl der vor- genommenen Erschießungen geht weit überSVOO. Ein eigentliches GcrickstSverfahren fand in den meisten Fällen nicht statt. Auf RoßeS Gutdünken hin oder auf Grund von Denunziationen wurden die Leute auf der Straße niedergaschossen. zwischen Männern, Frauen und Kindern wurde keine Ausnahme gemacht. Der bloße Verdacht, ein Bolschewik zu sein oder mit den Bolsche- wisten in Verbindung gestanden zu haben, war ausreichender Grund zur Hinrichtung. Fast alle Opfer wurden von der deutsche.i Soldateska nach der Erschießung beraubt. Die Deute stachelte zu neuen Mord taten an, und so kommt e», daß sich auf diese Weise sehr viele der deutschen Kulturbringer„gesund" gemacht haben. Unsere Angaben darüber stammen von deutschen Soldaten, die au» Kurland zu, rückgckehrt stno. und die sich heute schämen, jemai» einer Armee angehkrt zu haben, bei der derartige Verbrechen möglich waren. Die Moral der Truppe stand tiefer al» je bei einer Lands» knechtschar de» Mittelalter». Du» Treibe» der SoiidareSka wird noch plastisch beleuchtet durch<>.-en Brief, a->-er Kön-gsbersier Parteibiait von eine« Genossen au» Riga erhalten hat, und in dem ouSge- wihci wird, daß Die erit» Woche nach der Besetzung Rigas aus jeden geschoben wurde b-r sich a u f der Straße sehen ließ. Tie teilweise oerjJnftwelien Leichen lagen in der sommerlichen Hitze ragelaiig auf k,. Sira�r, ohne dag sich jemand um sie kiim- werte. Aus Ben(kktsschru Krankenhäusern wuwe» Schwerkranke herauSgesclsteppt, ans die Straße geführt und an der Gosse erschossen, darunter auch einige Krankenschwestern. Am scheußlichsten waliete die Militärjustiz aber im Jen- t r a l g e f ä n g n i«, wo die Erschießungen engroß vorzenom« men wurden. Dem Gewährsmann unsere» KönigSbcrger Partei- | blatte? war eS möglich, über die Erschießungen an fünf ausein- anderfolgeaben Tagen genau Buch zu Kibren. Danach wmsien im Zentralgesängni» erschossen: Am 5. Juni 442 Mann, bin 6. Juni 140 Mann, am 8. Juni 169 Mann, am 9. Juni 300 Mann, am 10. Juni 58 Mann. Und diese blutige Orgie setzte sich Tag für Tag eiwa anderthalb Monate lang fort. Fürchterlich waren die Qualen der Gefangenen. Viele haben a»S Verzweiflung Selbstmord begangen, andere wurden irrsinnig. Die Gefangenen konnten vom Fenster aus die Erschießungen beobachten; die Eindrücke, di« sie dabei bekamen, bleiben ihnen für das ganze Leben bewahrt Auch die im Zentralgesängni» erschossenen Personen, unter denen sich ebenfall» viele Frauen und Kinder befanden, wurden sofort nach der Erschießung ausgeplündert. Die Snldatcika hatte für jede einzelne Hinrichtung Trödler in die Nähe des Richtplatzet bestellt, um an diese sofort die Kleider und die Schuhe der Er, schossenen zu verkaufen. Die Toten blieben tagelang in einer Sandgrube liegen, ohne daß sich jevntnd bemühte, sie mit ein paar Schaufeln Erde zu bedecken. Ein vollständige» Bild über die HenkerZarbeii der Deutschen in Kurland läßt sich unmöglich gewinnen. Da» eine steht jeden- fall» fest, daß sich die deutsche Soldateska durch ihre„Kultur- arbeit" im Daltikum bei der dortigen Bevölkerung ein ewige» Denkmal der Schande gesetzt hat. Die deutsche Presse, der die Vorgänge nicht unbekannt geblieben sind, machte sich durch ihr Schweigen an der Schändung de» deutschen Namen» mit schuldig. ..Vir pselse« avf die Regierung". .Wenn Ebert, Kolke und Erzberger aufgehängi würden, ich schnitte sie nicht ab. Wirsindnichtsürdleviegierung da� wir pfeifen überhaupt auf sie...", sagte ein Offizier de« Artillerie-Regiment» Nr. 83 bor einigen Tagen in dann alle» bessern werde". Alz ihm ein Arbeiter zurief. ja derseotiert". wurde er von einem vizewackitmeister au» de« Saal entfernt, der dabei sagte:„Spartakisten könne« wir hier nicht gebrauchen; wir sind in Berlin gescss und haben dort auch Ruhe gemacht". Diese a» sich belanglosen Redensarten zeigen, wi««** glaublich sicher(ich die Gegen revolutionäre in Pommern Aach allen Rachrichten scheint sich gerade Pommern mehr uip mehr zu einem riesigen Heerlager erprobter Monarchisten zu(P statten, die unter Duldung und stillschweic«>!der Billigung republikanischen Regierung schon immer frecher und offene«** gehen. Die verbrechen der deutsche»&W' Mrung. Zu dieser ton un« kürzlich behandelten Frage wir»»n»** einem Kriegsteilnehmer geschrieben: ©ei dem Rückzug von Reim» über Reihe! hinaus w# natürlich auch vi« Ortschaft WarmerSville geräumt w�. Dart befand sich auch ein Neine, Tchtößchen, dessen tung nach Deutschland verschickt wurde. Die weniger werivo Gegenstände, darunter auch die in die Wände eingelassen großen Spiegel, wurden ganz sinnlos zertrümmert. vor den voivringenden Franzosen diesen YandaliSmu» und»s. fitrtil zu verbergen, wurde da, Schiaß einfach a!«— wichtige» Gebäude" erklärt und mit Hilfe von eintausend Spe-e« ladungen in die Luft gejagt. Dasselbe geschah auch mit d-r befindlichen großen Fabrik, Die natürlich schon lange vorher a- UM] wcfuipsui/tu uvpqiA W geräumt war(z. T. auch schon niedev'erissenj, trotzdem Rückzug sich weit über 80 Km. erstreckte. Die Folge dieser fieljmircn Sprengungen war eine voltständige Zerstöru"' der Ortscha f t. «ehnlickxs konnte ich auch 1016 während der@chW Sommc feststellen, wo die Einrichiung de» Schlosse» in B'T auf vicselbe Art verschwand, darunter auch die sehr kostbare(st-r Bibliothek. Wahrscheinlich steht auch diese, Schlößchen«ii<* l �<16 bamali such die»öiel beklcigte�'tu-nstvolle ö'te � Peronn«(da, jetzt vollständig in Trümmern liegt) von un» � gezündet wurde und ausbrannte, wird wohl allgemein oew" sein._ Auch sonst archettete unsere Heeresleitung mit durchau« d achtlichen Mitteln. So wu?che uns beim RückAUg von"'.j 1018 ver Defehl gegeben, olle,, wa« dem Feinde irgendw'- Unterkunft dienen könnte, systematisch fu vernichten. � � tann m die noch ziemlich unversehrten Ortschaften zurttcUa'' � nmrde leider aucb dieser Befehl erfülll, und so sank eR* Drummer. Ich befand mich damal, beim.Jagdkommn�«. r, also einer ver letzten, die zurückkamen. Zu meinem grW«'! staunen fand ich einen Besch.' in Masthineschrift, in dem«'W tmirbe, jeden zu erschießen, der sich an feinvlich-m, oder Hausern vergriffe. Diesen Befehl fand ich noch M«?« Male-,« war in der RvchzugSzone.au, Versehen".lieg-«? äffen wostden. Bekanntgegeben wurve e f un»<, nl, der R ückzng bereit« a l. g e s chl o ss e n�u n Wlt, >h°r •stintw �„i ?fl«n Zerstörungswerk been>det war. Der sitv Manöver» war nn» vollkommen klar; die Führer wollten du andvortung dadurch von sich abwälzen und vlese Vorfnl- � .ilndifziplin" begrünten! Auf diese Art ist die Umgebung� Reim» zerstört worden; ich selbst bin durch ungefähr s schaften gcloaunen, wo wirklich kein einziges Hau» mfh«' LandarbclterauSsiand In WcstprenKcn. Auf d kaiserlichen Gut Echwirsen bei Kulmsee brach e»' der gesamten Arbeiterschaft au». Der Grund dazu ist in Haftung eines polnischen Arbeiter» zu suchen, d'« durch st«"' de, Jagerbalaillons Nr. 87 vorgenommen wurde, wtu«" Sehn de» GuttverwaiterS gemißhandclt haben soll. Zum englischen Gesandten in verlin war den Ä? VUnistet Ba r re S aAtersehfn; dieser hat den Post.'N I ynb lehnt. ES werden jetzt di« Arüeiterftthr�» Artur Henderson als Anwärter auf diese? Ämt Z � bks ueue Theater. IL In dem allen aber sah Devrrent erst di« ein« Seite der Erneuerung de» Theatenvesc»«; und die andere mutet noch viel moderner an. Die Denkschrift Dcbricnt» fordert di« dein». itratische Selbstverwaltung der Theater: Da» künstlerisch tätige Personal soll sich die künstlerischen Leiter selbst wählen. Für den Dramaturgen wird die Ernennung vorge- sehen; doch läßt Devriei.t erkennen, daß er auch hier eine Wahl vorgeschlagen hätte, wenn er in einer Vereinigung der Bühnenautoren einen Wahikörper gesehen hätte, der hier zuständig sein , könnte; er lehnt nur die Wahl de» Dramaturgen durch die dar- stellenden Mitglieder der Bühne ab, weil diese naturgemäß in ihrer Mehrheit kein Urteil über seine Befähigung haben werden. Der Kapellmeister aber soll von den musikalisch Beteiligten, der Direktor von der Gesamtheit de» Personals erkoren tveren. Chor, Ballett und Orchester sollen bei der Wahl durch je einen drei bi« fünsköpfigen Ausschuß an der Wahl teil- nehmen, die übrigen Bühnenanglbörigen persönlich je eine Stimme haben. Al» gewählt soll erst gelten,-wer zwei Drittel der Stimmen auf sich vereinigt. Die Wahl bedarf zu ihrer Gültigkeit der behördlichen Bestätiguim Dem Personal soll e» auch zustehen, mit Zwcidrittelmajorität die Absetzung eine» Leiter» zu beschließen. Die talsächliche Absetzung wird aber auch hier abhängig gemacht von der obrigkeitlichen Zustimmung. Die von dem Cho' und dem Orchester gewählten Ausschüsse sollen überdies die Dienste de» Inspizienten übernehmen; auS einem von dem Solopcrsonal zu wählenden, mindesten» fünfköpfigen Ausschuß, soll der Direktor verpflichtet sein, sich seine .Regisseure zu nehmen Im übrigen haben diese Ausschüsse die Pflicht, die Interessen de« Personal» in Streit, und Beschwerde- fachen der Direktion gegenüber zu vertreten. Sine Bielre-gie- rerei will Devrient nicht. Der Direktor sock seine Maßnahmen vorher mit den übrigen Vorständen beraten, er soll sich stets nur al»„Erster unter Gleichen" fühlen. Aber er soll doch der Erste fein, und. gestützt auf da» vertrauen der anderen, schließ. lich die letzt« Entscheidung haben. Wie eine Störung seiner tünstlenschen Arbeit durch die Einmischung einer beharMichen Oberinstanz abgelehnt wird, so soll sie auch nicht durch die Sin- «nischung de» Ausschusses her Amgestelltcn beeinträchtigt Verden Jüric* Mit schönen Sistr setzt sich Eduard Devrieirt für diese demokratische Verfassung, die heute, mit einigen Modifikationen, zunächst bei den preußischen StaatStheatern verwirflicht worden ist«in: Er verweist darauf wie die Schauspielkunst die ganz- iiche Hingebung de» einzelnen an den.GesamtvorieU der Total» wirkuu-gen", also.republikanische Tugend in höchster Potenz" erfordere. Um diese zu wecken und zu pflegen, bedürfe da» Theater auch republikanischer Einrichtungen,(fr erwartet von einer Demokratisierung der Verfassung, Stärkung der künstle- rischen Gesinnung, de» Gesamtgeiste«.'Seine Denkschrift schlägt zur besseren Schulung der Schauspieler auch einen Ausbau der BildungZinftitute, ferner«n. jedem Theater besondere, vom Dramaturgen zu treffende Einrichtungen vor; da» wichtigste aber erscheint die Beteiligung der gesamten Bühnenangehörigen an der Leitung oe» Theater».— In schroffem Gegensatz hierzu steht die zweite Schrift, von der die Rede war, die aus den Erörterungen unserer Tage herausgeborene Broschüre von I n l' u» B a b:.Produzenten« cmarchie, Sozio l»mul und Theater."(Verlag Oesterhcld, Der- lin.) AI» Kind der Revolution von 1918 beginnt sie mit länge- ren Erörterungen über den Sozialismus, die nicht gerade überzeugend sind, Bad stellt ihn hin al» ein Konsumenten- tntenesse gegenüber dem Produzentenintercsse. Talsäch- li'ch ist der Sozialismus weder da» eine noch da» andere, oder auch: er ist beide»,— wie man will. Er ist da» Interesse der Angehörigen»er arbeitenden Klassen al» Pro- dnzenten und Konsumenten. Sicher bedeutet er nicht, daß die speziellen Wünsche irgendeiner Gruppe von Produzenten, etwa de» Personals einer Anzahl von Bühnen, für die Gestaltung des Theaterwesen» allein ausschlaggebend sein dürfen. Sie sind in A n»gleich zu bringen mit den Interessen der Konsumenten(die bei sozialistischer Wirtschast zugleich auch auSnahmSlo» al» Pro- dnzenten tätig sind). Da» Interesse der Konsumenten darf nicht irgendeiner Gruppe von Produzenten Entrechtung, un- würdige Entlohnung oder dergleichen zumuten. Aber sicherlich: di« besorchercn Interessen einer Berufsgruppe dürfen auch nicht ohne Rücksicht auf Güte und Umfang der Erzeugung verfolgt werden. Mit Rücksicht auf die Korsumentenlntercssen bekämpf" Dab aufc schärfst« jene Sozialisierung(richtiger- Demokratisierung) der Bäh«, du Eduard Devrient borschwobte und für die heute beitentl.ch werben kann..Vie- eher wird eine Malerko'»m'!l%. lchre:6t Bad..in gemeinsamer Arbeit ein Welk von jetzern Rang, als eine Theaterkom Mission ein« künstle. Ichopferische Bühnenleitung zustande bringen". Denn d", eine Aufgabe, die nur au» dem innersten GesichlSzcnin'w storfen Persönlichkeit, niemals durch Vergleich oder bkschluß halb verantwortlicher KommissionSmilglicder»»' � sei Zwischen dem Mehrheitsbeschluß halb verantwortlich"� missioiiSinliglicder und einem völlig souveränen, von Personal unabhängigen DLH'e,. silier gibt e« aber«>'"« von Zw ifchen stufen. Auch Devrient wollte nUP vielköpfige» Kolleguim. sondern einen akS oberste kein Dreinreden de» Ensemble, in alles und jed». ifjni onfern und denen ankommt, die heute sein/ 3»�' ufl* S treten, Ist nur. daß der Direiior getragen wird von �„ß) trauen seines Personal» und daß die'cS ein Derain Beschwerderecht besitzt, da? nicht bloße Dekoration gfir-ch ist die Gefahr vorhanden, daß die Demokratie im Tbea- in dem einen oder antereen Falle zu Mißständen sum � eS ist doch auch nicht aus dem Auge zu lassen, Devrient ganz richtig betont- da? Gefühl des M tbest'"' rechiS der Mitverantwortlichkeit jede» einzelnen �"1. wri� w i«'; muß, daß seder nicht NU, seilt Bestes gibt, sondern., nisch mit seiner Leistung in das Ganze«iozussirm g» Gewisse üble Erfahrungen, die bisher mit Sozietät?!«'.ghte"' macht wurde», dürfen nicht zur Verallgemeineruvtl �iidt DaS sozialisierte, sich auf demokratischer Grundlage Theater der Zukunft soll a/ch keine selbständ ge< wiif- Ii"® genossenschaft sein, wie e» da» von Bab Künstlerthealer" unter Gcrhart Hauptmann» Lcitw Bab sonst vorbringt, spricht allenfalls gegen eine des Mitbestimmungsrecht de» Personals in künstlsril' �t,r nicht gegen da» Prinzip a.i sich. Und da? erfordert nicht feint AnSschaUnng— nur seine E v gfierd'''� Hier klaffr in Devrieni» trefflicher kleiner Schl��-�vng' eine Lücke. D.c behördliche Aufsicht, ein paar vom grünen Tisch lind nicht geeignet, da« Ko»sun>ewk � richtig ausziwrü�eu. und.. Wr liiiwon« % Aksache« des Zusammendnichs. M�nn«r bene« W« gum 9. November da» Schicksat .��chlands in � ** mnget "it Cnünbe gegeben war, schreibe» sich täglich an Ibk and< wu»», um den Ziachwei» gu erbringen, daß sie an .»ilmnmerchrrich völlig unschuldig seien und bi» zum letzten Üiii,? Ö«tDt[soutzdft ihre Pflicht erfüllt halten. Sie schieben («tu r Deutschlands Elen-d dem Ausbruch der Re» (olk, l*" 4" u>nd behaupten, bcfe ohne die Erhebung de» i» Heer mxh in der Lage gewesen wöv«, die Gegner L SU halten oaii» einen für Deutschland erträglichen Frie- «Sangen. dix Deh.mptnngen, die lediglich dem �«ztM» sollen, ®ol! i(fl SchuSbigrn der Reckienschaft p.«.uv/echei,, die das «�-��lst. werden von jedem Lügen gestupst, der dem Heere TiiHcht in die van Ludeiedorsf geleitete KriegZ> »egne-""."�men konnte. DentMand««»d all« HeW Im Sewegnn« sehen,«rm ans er politische? und geistige» Leben mit ihrer Lüg« zu durchtränken und zu verhindern, dech da» Volk zur Einsicht kommt und aus die Begleichung der noch immer unbezahlten Rechnung drängt. rjiMri, erliegen mutzt«, weil diese sowohl der Zahl al« auch '. �'ktschafilichen Vorsprang» nach die Ueber» .°(nen waren. Von dem Lugciidliick ab, wo die grotz« März« «sienk- tSf Cderfte Heeresleitung alle» verfügbare Dia Zur Lohnbewegung in der Binnenschissahri. Vom Verband der lLinnenschifser wird un» zu dem.c umfl-ei hevtigiN Slänis-einiummer veröfsentlichte» Artikel.Di: Lohn. ün�gung der Mirnenschlsser", der unS vom Verband der Maschi- nisten und Heizer zugegangen war, geschrieben:.Di«„Freiheit" bringt i« ihrer Don nvidiagSnuS gäbe eine lllotiz über die Lohn» bewegung in der Bin mm schiff adrt, d?e den Tatsacken nicht«nt- spricht, richtig ist nur, datz d.r Deutsche TramSportarbeiterverband und der Zeniralvrrbcmd der Btaschinüien mrd Heizer mit dem ilrtellgeberverband für Binnenschsiaihrt«inen Vertrag abge- -chlosscn haben, diefl'r Ve.trag hcrt aber iür die SchiflSmaun» KM��SZsWZWKWSS?« M, r behaupten, der Owbon!) ..... nachzudarken. Sie sahen mit«igen«» Augen, dah die miit wnmfr neuen ßJk�ecn,!funl3, HnKkrlf uwÄ JKä« �gewehten antraten. Und al« dies- schlietzlich auch da, ge- (5Jel6IrtU(joal in Anwendung brochben, von die Heeresleitung annahm, datz sie der allenrige Besitzer dieses �"hclichon Gift«, sei. da begaim der G> a u b en d« r S o I. ,2'" an Deutschland» Sieg zu wankew Di« Fach- ,T Reserven aritd die amerikanischen Dwisioeten, von denen ihnen M worden war. datz sie nur auf dem Papier ständen, trugen r dazu bei. um Den Soldaten jede Hofsn-ung aus den � tu nehmen. Alle», ,va» si« in den vier langen Kriegs- Ctftfj-*" schreck! chem durchgemacht hatten, drang nun an die «» � wutz an, datz sie betrogen waren, datz sie nur entbehren und zu dulden hatten. Die Gepeinigten iflo" � Peiniger anzuklagen. Anfang» nur ein dumpfe» wurde e» bald zu einem aufflackernden Feuer. Der der Blrineirschffscr hätte den geringsten Prazeiifla? de, Schis tz» niannschasten.«S ist nachweislich dal Gcgenkell der Fall. So hatte der TranSrvrÄarbeiiervecband im zrveiten Quartal nicht mal 90 000 Marken umgesetzt, während der Perband der Binneuischisfrr über 60 000 Marlen.imscchie. Dte Behauptimg, datz der V rband der Binnenschiffer im syndikalistischcn Fahrwasser grleitrt werde, ist auch unwahr", das direkte vleg-.'nteil ist der Fall. Aber der h\Tband d.r Binnenschiffer steht otv dem Boden de, RätesyftrmZ-, er lehnt auch di«� Arbeitsgemeinschaft ab, und dieS sind die Grüna:, welche! die linternrhmer verauiasscn, mt Organimtionen zu vechandeln' welche auf der Elbe. Cfccr und den märkischen Walserstratzen nur noch sehr wenige Mitglieder zählen. Der Tariiabschlutz hat alw nicht die Bedeüiung. zumal dt; Schisf«rnannfch>ai!eir die oe- trossenen Abmachungen, die gegen ihren Willer. erfolgten, abge« lehnt haben. DieS haben sie auch dem MeichrSarbrilSm nisterium soll sich«rch«1» MsNer k&mmi nnld sich dem Verband««rr»- schlichen, nicht aber durch Konkurrenz de» Loh» drücke»»ad den Musikerfiand herabsetzen" Dieser Anficht muh«an sich«rckedingt«nschlietzen und des« halb ist auch zu fordern, datz der ReichSarbettSminister jeiueW Verbot nachdrücklichst Geltung verschaff. Die kairfmännischen Ailg»stelltcn der ANSbeKndustrie hatte» am Mittwoch abend in den Musikersäten, Jkuiet-lSWf�Un.Sa-ffltze, ein« Versammlung, wellh« sück«it lxr Ausreichung«ine, Tarif- : vertrcrgScntw»rfeS an die Ilnicrnehmer beschüstizSc. Der gentraf- verband der HandlungSgehilsen helk eine« Entwurf vorgriegl, 1 der durch die Versammlung wesentliche SkA».*.»#:»«erfuhr. Le- sondere über die Gruppenbilbung gab«S lebhaste MeinnngSver» schi« denk, eilen. An Monatsgehältern enthält wr abgeänderte Eru, Wurf: für Lchrlinge»ich jugendliihe Anr�oßeSt« im 1. Jahre SO M., im 2. Jahre 100 M., sm 8. Jahre 130•?., für kaufmännische Angestellte jeder Art im 18. LetbenSjahr« ÄOO St., ,im 19. 325 Dc. und im 20. Lebensjahre 250 M. Die zrurlisizierten Aräs- tcn werden in folgende Struppen«ingeteil». Geulppe I(Zteqlsitoato ren, Kontoristen usw.) 400 M., Gruppe II«®uchh«lttt„ Äeuoly. pisien.usw.) 500 M., Gruppe III fHaupt buchhalte r, Kassierer«rsw.j 700 M. Kutzerlx'm'.neiden in Gruppe l und II für jede» gurück- gelegt BerusZsahe?ü M. pro Jahr»nd Monat innerhalb 10 Jahre» vergütet, i. Truppe III für Vie trfUn 4 Jahre 50 M, für d>« näctstcn t Jo�.e 40 Ml Diese Zuschläge»»erden vom 23. Leben(st*,«ä.«ajahrf. Dies« Forderuxge» Ww# atS Bit» handlungAbasiS.> »-> ß- s e r l i a. u'"«•'«vmme.-rSruch begcrun. er mutzt« konrmen. fellst wenn m 2�� im noch der Geist von.914 lebendig g-w-i«» war«, �dendorsf, Rechnung Filsch war. 6i« hl«, slizzicrlen Gedanken führt«nS eine I!''"• «1 ,*'ft ein, die soeben in der VerlugSgeuossenschafl»Freihell, »SB. 8, Echissbauerdamm 10, unter dem Titel„Der in n« enbruch der KriegSpolitik und die 'Ulli» i» a» o c r«r r> e g e p o i> l> t und die««» S,,."'rrevol ulion'(Prei, 60 Pf.) erschienen ist. Der «r'f'«in ehemaliger F e l d s o l d a t, der die Vorgänge »rj_ oiom bis zum letzten Lugenblick miterlebt hat und unS Si,."''en Griten in anschaulichen Bildern die«nlscheidenden �9« zeichnet. Die Soldaten, durch die langen Entbrh. Kcicgc« körperlich und geistig zermürbt, konnten � lach dem Zusammenbruch in der Heimat angelangt, sist ijj,®fffn de» Revolution nickt in vollem Umfange erfassen. kos;. de, vaterländischen Unterricht» wirkten noch in einem V;-«. Heere» nach, außerdem hatten aus dem Rück- *3«** Offizier«, deren Einfluh noch nicht völlig gebrochen, ki,.'llriimen, um den Soldaten ein gänzlich gefälschte» Bild � tatsächlichen Vorgängen in der Heimat zu geben. &—«um,« zu WT' daß die Soldaten den Schlagworten der Revolu» H�urat erlagen; statt da» vorwärtSlreibende *1«:�.'' Revolution zu werden, wirkten sie zum Teil hem« liili„„. auf dies« Weise mutzte Strick für Stück von den revo» tq| Errungenschaften de» 0. November verloren gehen �nid W" der Reaktion war nicht nur allein durch dir ?�i((rfUf sozialistischen Führer möglich geworden, sondern i« � �'4 die Passivität, In der die Arbeiter und Soldalen, die �chttisozialislischen Anschauungsweise besangen rvaren, Der erste Rätekongretz, der am 10. Dezember in {,;t'>nd von dem unS der Verfasser glcichfnll» ein kurz. . i cS Bild gibt, ist ein sprechender Bewei» dafür. %' Hrsfchen, da» in seiner gedrängten Kürze mehr biete! Wälzer, kann jedem Geiiossen zur Anschaffung in werden. Und da» um so mehr, als die Schuldigen an Angestellte der KriegsvrMiisaiione». Bei den jetzt in grötzerem Umfange vorkommenden Eni- tassunAen w. rdrn feite»4 der Direktionen der KrirgForgcmisaiianen ProdeiktiV? �rwerbslosenfürsorAe» Die ErtverbZIv). gfünocge in Krob-Berlin will nicht .la. ArbettÄos« in jlrbeit bringen, sontzprn«»ch selber Ar- beif geben. In den zur Ansiösung komntcnben VekwidungS- ämtern lagern MillioisenN'erte»o,» Lekierwarcn und Textilien, die durch Bsarbeitung weiten» Kreisen nutzbar gemockrt tnerden können. ES sei mir a« die Millionen Tornister erinnert, die für Schuhe verarbeiiet werden konnten, wenn /ie zertrennt und das �.wSnnene Leder entsprechend zutzeroilet w-rdrn würde. Die ErwerbSlosensürsyrge will die ZertrennunssSarbeit übernehmen und zwar in eigener Negis, unier AuSsäpItung de» Uni m* Wer 8. Dabei ift nn d:« voryont-encn Einrichtungen anzuknüpfen, die in de« BstriebSwerkstätten der Stadt Berlin bereit« twhanden sind und de5halb kein? Anlagekosten benötige*. Die Ler- empfehlen de» Ängeitellten,«m Ta,� der letzten(&eh«rlt»cms zahluna nur den Empfang de» MoiiaiZgehaltc» zu quittieren, «inen Verzicht auf Ansprüche gegen die Gesellichasten jedoch nicht anznerkenneir. Di« Organisatione» werden beim Abschluß der jetzt schwebenden lkarisvcrhaiidlungrn Sorge tragen, dag die Ver- günsligungen und Forderungen der Angestellten omch den n zugul« kommen, dr« bereit» jetzt i» gekündigtem Arbeitsverhältnis stehen. Verband der Burcarrangestrllien. Zenlralverband der Handlungsgehilfen. Die Musikerfrage. Au» Musikerkreifcn wird uns geschrieben: .Der Ncichsar'bcitSminlstct hat bekanntlich den Beamten und Mililäranwä'.tern verboten, gewerblich zu musizieren. Hier- gegen hat die Beamtenschaft Verwahrung eingelegt, und, um auch in öffenilicher Beziehung Protest gegen oa» Verbot zu erheben, hat sie am vergangenen Montag in der Unioiitbraucrei in der Hasenheide ein Monslre-Konzerl peranstaltet. Man hör« und staune: Die Beamtenschaft demonstriet öffentlich, weil sie den BerufSmu'ikern»ich! mehr da» Brot nehmen soll! Leute, die durch den Krieg nicht» verloren haben; die während der Abwesenheit der Berufsmusiker ihre Plätze besetzt haben, geben ösfenllich und schamlos kund, datz sie r» semethin tun wollen! Obgleich sie ihren Beruf haben, wollen die Beanilen weiter irebenbmisiich musizieren und dadurch den BerufSmusikern da» Brot nehmen. Jede Regierung mutz hier Uärend eingreifen, schon weil sie dadurch sich ihre Stevcrzahler sichert. Denn welcher V-eanUe hat wohl biSihcr feine Einnahmen al» Musiker, die in NriedenSzeilen 160 bi» SoO Mark betrugen,»ersteuert i Mr Musiker von Beruf erstreben in erster Linie BerufSreinheit. Wer von den Beamten lieber lein Leben mit der Musik fristen will, die er während seiner Mililärzoit im Eh»r«uSiUlt«, der -vonnenen Erzeugnis soll nicht Aufgab« der Erwet-bslosen. sursorge sein, weil da? zu große Einrichtungen bedinge und auch viel Lehrgeld erfordert. Aber indem durch di« Z«?. trennungSarbeit Material gewonnen imrd, wich auch noch Ssasclika Schegalow Revolutionsroman von L Andrejew orschoint in der Jllustrierten Wochenschrift Die freie Welt 20 pkenniz. Bei jedem Zeitungshändler erhältlich I Kofi 15 soaben erschienen Der Anfang des Romans wird nachgeliefert »'(» h Vordergr und, aber beule! nur flüchtig an, pro. tisch � die Erscheinung irrten soll, indem er auf die JS» v," o l l r h ü h n e n verweist. Tatsächlich weisen diese , l elii zur Soziali sicrung de» Theater», zu einer %, dl« alle Vurea.llratisierung vermeidet, die künst- s'üaiive der Thealerleitung nicht hemmt und doch ge- u x Publikum p:I der Bestimmung de» Reper- der Beralung der künstlerischen Leitung in bestimmten sti �" mitwirken zu lassen. Der Verfasser dieser Zeilen hat L°Ü»t!iw* Lieste versucht, anknüpfend an da» von den Freien Ecschossene, den Aufbau einer künftigen groß- Kunsigemeinde auf dem Grundsatz der Selbstverwal. kommr naler Unterstützung zu skizzieren.*) E» kann i�i.�ftfchelnrn, ob Baö die dort vorgeschlagen« Mitwirkung Et gibt 51*8« Msche« tzwmel« d Erde... voa Friedrich Ratteroth. De» tiefen Schacht eine» Hinterhofe» fiel ein Schmetterling hinab. Tin toeitze» BUitenbwtt«u< blauen HilN»»clSllüstern hevabgeiveht, taumelnd, fchwebeiB, sank«r tiefer. Oben strahl!« die Wand noch ein Weihe». Oben stand aus grünem Sim» ein Aafenstückche» niü einem zarten rosa Kiiöjp. chtn, da» den Falter über den Dächern gelockt hatte. Untkn schon vom zweiten Stockwerk«m löst« der Kal»l>ewurf sich von den Steinen. Tiefer noch standen grau« nasse Flecke aus den gefugten Backsteinen. Ein« tiefe Wrrkwtr Veranionblüte leuch'et« au»«wem Ken- ster de» Parterre. Sine Minute am Tag küßte di« Sonne diese U. Ausschüsse der Kunstgemestrden uneingeschränkt. Blume, wenn sie am Mittag hoch im Zenith über dem Schacht« " lossen wollen. Sie ist aber da» mindeste, wa» da» stand. Die Schatten der grauen Rauchfahnen schwankten �.J'�nienlntrresie vertongen mutz. Dabei steht sie einer �onn schneller über die Wand. Sekundenlang kützt« die Sonne «i�'"nm,.ng de, Personal». w,e in der erwähnten Schrift.»� rote Blume. »!«,.,""S-deutet ist. nicht im Wege. Produzenten und Konsu. 2«r Falter sank aus die leer- und rutzbeschmntzten Kiesel»u t'>��,l"üsse,. Ha»), w Hand arbeiten. Nicht, um die leitend«> Boden. Verstört, verwirrt durch die Unterbrechung seine» sanfte« 'i�, �>Iche Persönlicl'Seit überfstissig zu machen; aber um den�il«, � er«in Weilehen mit au sqe breiteten Schwngen. Mann für sie zu finden, und um in standigem Be tausch mit ihm alle» zusommenzüsasien. wa» zur tunji- � ProduktionSstelgerung beitragen kann. %) r vbrigtn ist die Verbesserung der Leistungen natürlich \ ei»«. nischen Leistungen ist am bekanntesten da» funkentelegraphische System Slabtz-A rc», dem auch die anderen System« i» ihrer Ausbildung»iel verdanken. Den größten vrfol» errang er jedoch mit der Einführung der ungedämpften drahtlosen Telegraphie mit Hilfe der Hochfrequenzmaschin« und der ruhenden yrequenzlrau»- formatoren. Diesem Sbstem verdankt die»rotzstation Nauen, deren neue» Heim und Neuanlagen in diese« Tagen eingeweiht werden, ihre unbedingt« Ucberlegenhrit. Ist sie doch bisher die einzige Grotzstation» deren Stimme über die ganze Erde ver- nehmst ch Ist. Professor Traugott Och», der bekannte Mnfikpädagoge und Chordirigent, ist gestern in Berlin-Schöneiberg a»i den Folgen einer Blutvergiftung, die er sich durch eine« Fliegenstich zugez». gen hatte, im 06. Lebensjahr« gestorben. Im letzten Winter hattr er im Theceter des W.sten» wid im Walhulla Thcaler gute Aufführungen von VolkLoper» verg»stali«t. Da» Deutsche Opernhaus bereitet für die nächste Saison al» deutsch« Uraufführung.Magdalena", Oper in drai Akten, Dichtung von Hmr» Heinz Hilizeimann, Musik von Fritz Koen- necke, vor..Die Hieb« dreier Könige' von Monte» mezzi hat Ende September di« deutsche Uraufführung. Von Richard Wagner wird„Der Ä ng Sc» Nibelungen',„Fliegender Holländer'»nh.Tristan'»n den Spielplan aufgenommen. »Der hellige Florian" wird gegenioärlig nur noch bi» 31. August täglich 7% Uhr im KriedrichMUlhelmfstildtisch«» Theater zur Ausführung gebracht. DaS Heiur-Denkmat ur Hamburg von Hugo Leherer soll nrNr bald errichtet werden, StUifH fEt weitere Streife geschaffen. Auch die Verarbeitung ket lanxrndsn ScritUen ttsärke Beschäftigung bringen und SU N4 SSJ M. s»n, bufe man Arbeitslose ihrem Beruf« vor dem Wie der KonfvNton. wieder zuftchre« kSnnc. �hgebend WS sein, dö� den bei dieser Arbeit Beschüß sich seinerzeit, mrch der MeMe�chk-xMihme, zwei Beamte der| che« Ellkstoff GefeLsch-»!� die nach feiner Mvi nung bei der Kniminotpolizei gu!«ngefichrt«»aren. zur Beilegung der An»« legen» heit zu Mwinnon. Uns« tigten der Ro�wubSlohn gesichert und trohdsm eine allzu grohe ältetteuewng der Ware vermieden wird. Das soll erreicht wsrdzn dadurch, Hotz die SrwerbSlsssnsürfvrge aus ibmi diesem eigenen Unternehmen eineg Zuschuß »ahlt: dat�urch wchch« ofkn geholfen. Die SBorc wird nicht «bertsuert, dl ArbsttStos?« kommen in geregelte Berhäit» nilW unwr(w.gewcfiwwr KnUohnung«nd die Erwerbslosen. fLrsorge Wied enthaftet. Der aSergrötzte Teil der Arbeits- Äsen I A Mwe Unter ficht'"g, sondern Arbeit. Diese Er- fahrmr« machen aS« diesenigen, die sich mit der Arb-eitS- losen frage oewisfenbnft beschäftigen. Dieser produktiven Er- WerbSlosenflirforge s«t! in Zukunft grätzoee Aufmerkiamkeit gewidmet»Pfitan, zumal di« Finanzen des LkeichrS, des Staates und dar Gsmeindan mnuer trostloser werde». Die schtev 3 Mstelle find fftr die ZtriegsbeschZdigte»! Ein t schnall,! tm6: .S?it rinkgrr Artt drfliwen sich an d«n Wanfoebabn- and vorartziigen DchtNXr 10N ichenchhembee Rnffchrift. Selber ro-rt felteKfl iwc tsduSiM,«,» zu«ewMg auf d'ese Besll«o»«,tg geachtet, so dad die©�oesorschÄWjrteii nwilWoS wicht i« der Soge sind, bti für sie UriWmntJo«»Meile zu benichsn, da d:es«tbeu»ou zu gewinnen, vnsrrr Ziachforschungen haben weiter er geben, kotz das Adehl nicht etwa iw Interesse der Boomten der „Allianz" beschsfft luv»den war. sondern zu Wucherpreisen auch an Aethsn-steheode perknes! wurde. Die Me dt schiober haben also trotz der tettwofen Beschtagiuchme des VdeGS deinen Schoben er- fttw«. Der Brodncist Gll-eseraS hartnäcktge Schweigen der Kritninakpolizei veraiÄtatzt ans. nennwehr mit all«« Nachdruck das E-»schreiten der Staats- anwachschast zu löchern. Weitere MSttaitwnge« w der Latgvtegeu- W behüte« Ntr a®5 vor. aba-yeben nrtd entnommen wcchell. 3A* SitUtosi der S-P-ck u-ng M Zu den, a- I g» d r v ck i« n$'<% w K Pf.(öi die alte Pock.u«« und@0 Pf. fflt dt« neue �o&un« T, abjuaed-n. Lowett Me mit Jan! Bris girti Zeichnet«« der Sichitoffdert,® noch ntcht«tooWT! I>M> dann dienS.. bis Snd« S«pismber d. Z.«rfotgsn. Dt- Abschnitte 1—44««' swf?I,»rw t dürfen nicht mehr tun?-KBit werden. Pankow. Aon heute«b aus Avlchnill TS von der Debcneniltuthorte SM ffitamm Grouven. Donwsi)'} Selten. Die Sneflebe der Zvcherdarton»rfvlat am«--z � mll de» Anf«nysbuchli-d«» A dk K und o..,, anderen Yechonen ftbeeffeöt sind. Es geht bodhatb a« die Be- Wll Igten die deingend« Biete, endlich einmal etwas mehr Stücksicht Ä«e«»be?ch» i jedaq erwart igten zu nahmen. Bon dar Eise. 'chado. e»©«. erwarto« die Sdrimodeschädiaten, das, sie den dar imetrtefh&igien erlagen sind, auf di« dlralt ton Mi»nt«tng«n. dte z, stellte GeUuna verschafft, damit dir zefchaftena» Srletchteruugen Vicht iei da» Bernte« verwandoh»»ad»«.' Wir nnwrsM-o« M»ft Vitt« and ermarta», datz ihr von«Bot «injichttgsn Pagagi-r-n Folge grleiltrt»ich. Bitie, Her, GtaaldanwalU Unsere BerZsi-e-ntZchuwg Aber die PiehHchÄimwg des Ptm» Juristen Mooitz» ta« se r bei dar.ABU«»' VerftcheimngS- D«r BesirtSverei« der Poliztibeanets« Eroh-Berlins sendet «nS eine Zuschrift, in der er Deaog nimmt ans unsere Notiz: .Der Potizeisäbel'. In dieser wird aus den§ II W Pt-etzgefetzcs hingewiesen; zu U,i recht! denn erstens»erden lein« Tatsachen berichtigt, und zweitens müssen die Beamten selber derichiizan. Die Darstellung in diesem Schreiben geht darauf hinaus, festzustellen, datz die Berhaftui» de» Kavelst« notwendig gewesen sei, und datz ferner K. aus der Wache die Beam- ten vor den Seid getreten habe und löst ich geworden fei. In der Notwehr sei dann gegen l, vorgegangen worden, da er auch«in illiasser gegogtn habe Wir habe« in unserer Mitteilung, die auf zahlreiche einwandfreie Zeugen zurückzuführen ist, auch mitge- tetlt. datz die Beamten in oer Notwehr gehandelt haben wollen. Wofür isl tein Bvveis erbracht, datz-1—5 Beamte auf der Wache nicht in her Sage sein sollten, mit einem Manne fertig zu werden, ohne ihn mit dem Säbel Hastriol zu schlagen, selbst wenn du: Slstierte sich so benommen haben sollle, wie die Deamt« angeben. Mit einem satchen Verfahven werden die Beamten ftch sicher. sich nicht di« Tfrirrpoihien her BevöM-runa erwarben, die sie doch I»»»tweirdig brauchen. A-ber zum Mvck gibt eS heute schon gra�e Kreis» von Beamten, die anständig genug sind, im Gute» nui dem Prchtcktnn auö zukomme«.» IS.— S>-f 96. ltir bU Ströhen 23, für die S>»-K»n L bnrsan. Breit« Strohe karte w_____ H Pfund Suppen und anf«dschvltt LS ta sämtlichem goschäst-n 2 Psund Marmelada. Sts W, oo miftoae von 8—12 Uhr, 19.- Auf Abfchnstt 28 dar drei Lagern des Konf'.nnoeroln» � Psnnd�SNN-��z Led»i>�'.. Ms de» LrslmiWvAen. Dritter Sr-i,. 1. BbUlliw». Fwtto» abend, 7 Uhr. R*** abend in, Mo r tischen Hof, Admfralstr. 18c. BenUZH«. Ba«ich b"? eTahf'«* abends 7 Uhr, io dar Aula dee Hormonnvlatz. Dortrag Über ix» RSIefuft»-«. SEllraoteboef. Am Freitag, den 29. d. St,«fcend«'«iö» Str. 20, Sitzung de» eievettarte» v«d kl»' %' PoK SW Ret Ser Schilling, Lanendurgsr 7% zirt Vereimfa'renster. Intern. Bund der arleosdefchädlgten und HlickerbNe���t 0,2. Am 29. Augitst volloeilaminlun« im.zieischflB° stn-h, 330.- vi togruM»» s r�» d r i ch�a fammlung Freitag abends 7% ithe. Im strahe 120 äkranlivoitiid)(fit dt, Rsdabtion A I l r, dV>» I» 9»• ü »ÄÄl»' ÄÄiiifc!. Vi V lt"' w cebevsvÄtleMevder. «ttiangofelltch-rft. Sie cht». Tmobanstva�e, äw%» MO vom 11. V M. HM die Krinriu-Mvottgat ftltfcumareisi noch nicht vara-nüatzt. sich zu der A-igelegeM-eit gu Svtzeeu. Wir heben uuS daher genötgt. «af die Sache noch«tmwal. zurückz» lomimn, Bor allem tefchriitt«S unä«allvanbig, tefzusktfan, daß nichl mrr der Proiu-rift Gboefar,(amber« auch der TckaeflM der Gefell» «Hl, H«rr Dr. Schmitt, sich(sidst verdSchtigt M, an der Mehl» schlW'ung b»t«! bei den BioU>o»nni(ftan»n st»>t.— Bi, Sonnabemb w den BejKbe* der IM.. IM, 157, U8, 180, 187, 108, 216, 203. und 937.»taeh»»trmill"Km, bk 8 annlag in de« Bezirke« der 142, IS»,»9. und SM, BrcNkonnokstlo« und die Mittwoch in den St» zirt»,« bor 1«, 148.«nv 18*. Vrattiommistlan pro stepl 250 Gr. ft ä(«.— stiir August— Gep-.omber b. Z Kdnnen auf Abschnitt 45 der SOtzstosfbarte 6— 1 Bildschön und aus Adlchntlt 4*— 3 Brief» Ott Mammcnbrucö sicr KrifflspolltlK und# Novcmbcrrcvoluiion Bcobaöjtunpfn urö VMsschtungcN eines ehemaligen fclflfoltlatcn 3! Sciun- FrtU 60 Ffimnlg ist soeben Im Verlage Her Vmddäuiilvng„sreldeU" i Seuttlder MMlNdMA-yUdvvi! Verwattcms-anvaU« Berlin. Tedec Anxeege I Den Kolleren»er NechrlofcC»M onset Kollere, der Brflcker Hermann Klette LoewcstroBo 27.«n 2ft. d. M. m Lui�enleldea(e- storben hM. Äl OeisineH Beerdtmne Bniel em 9onn*bend, de, 30. d. M, I Oer 2 Uhr. vn, es I, Menim er geht mit, Rege Bchettlson« LduhtnhsJle des Oemtson- MUlerstsaSe 32. tat statt erwertet der Mneli rtf« Den Kollegen inr N weh riebt, dal nasere Kelleren I 44 asttun dnenarbei, rbeitsr „ ffirkh Karras Omtlaaslrale 15. am 16. d. M- an Lnaeeafedde� dar Mascbieen« 1 Et. Mtl. Kerl Sdnherdt W Berte. PMettsocf* M«»? ia. d. UÄwsinse«} Hass?- un«S Hisrnaivzl bewälrrte, IncKmÄrntsei?« SJeh.intttu««. Uttent*«itl*ci;c An$kunM und anfk>5r«nde Gratis- BroschSre«(Boschrefbemg ndmifteber Wölhrer- (ahreW w don �i»recii«iBiKioN von'»W— 2 mittags, L»j */«6— V»10 aben«#*. ivsnnfags I- I l%r(la ver- f» WiMs miom Mk, 1�0» � Fr.lvradse6t!Ch, aa«b Zreihellelefer! in den Strobcuiuge» SondSberger Trrahe 1— SS und den daiwischen lleacndcn Stratzen dis ur renzlauer Allee l.nke Seite, die bis dato ihr« illena von»r Speditlo» Zinke bezogen hnbtn, Iveitdtt aeWt# ihr Aboni�tinent bei Gpedlteur ealber Strohe 29, zu er»e»ern. Di« Z ei tttnadlom Mission, deteSle, Prslsemgabe. eveotl vor Mhren. KSminereit, QroBo l-ra Icforter Str. 14. Ooerabd. n*�ÖÄ�a.la2Zy,.m,t #bo0 iWwagen. bHllg. verkauft f.Bjlpr, l?»niickeRrfer S r.68 Pafi rMUnSntcl»f.OO «trufitork 5�.60, Lnft.nckl blicke I8.»0. extrastarke Priedens- trore �.00. Schloncbreifen, Brak(reifen. Schfnwe, Weineis lerstrasse 4_ nd öt'lllQSfe-�je- neisierstr "oT�t- senäft mit Kartoffets krank- heltshalter zu verkaufen. 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