#«-»!«•* S K'« «aMW* H 2� RW# /« Itrlp�* le i» it klnzelpreis 15 Pfennig. 2.?ahreang Zreltag, öen 29. /lugust 1919 Nr. 414/ A 226> Morgen Ausgabe Jk rrt(6»tnt motgrm iraö naitmiticijj,«, 5oim. und nur wuigmi. �ngurrnr drtrdgt bn frtter �ufirUunc in» Hau, rfir tfiro�-iSrrßrt»dn dei bin Lim Poltttjug nbnr Srfleügrbütn mcmall 5,— IH. b*t Judtfluno nntri i ticitbIprecher! Sau«orden LviiS im» 88»«. �ufttol« foftfn öit achtAekpalt. ncmparttßr�cfle»der brrt« Raum 1�0 OTf* Vortauzetz«« öas Vor» 80 PL kbw weitere Dort 28 iH Teveruna�ulchlaz 7o peoA» Vei TdmHieu" u, Tniammtun�Mn�i�m �401 Kr �ukfclag fürt. Inserate rür 8n» darauf- fAigend« Ta§> müfien tpälrtfrft* bt» 3 Uhr nachmittag» bti der Expedition auffärben(ein» 3n{ct»t(a>iUtittUima: Scrlin«*». n.««biffbnnrtbnnim 18 g/rnijiwjjcc:«au SU-rdr« 97«S �T//«fl*-Or�an M* v/?o�M'M�LV/M/NZ0�Ä'AtBHW/dnös �nniii— II........... i■■!■ inimiM■!! in II.!.......... i H«M1 IBII—■■■■■IIIMI— WII HIIHIHII i— iiimum hi i hihiimi—— iii I— III IIIW— hiiiii ii W IT iTTMIIWIH II II»»» nail—»W— � '.--vi �-■" v � yiT" -1 r,�3 % 'S eansl 23 Ä i Ä# "�e-ÄV W N Traf Goltz als ZulreiSer der rujßschen Gegenrevolution. ist folgender geheime Korpsbescbl de» Emsen «.n Zugegangen, der auf die Tätigkeit dieses Generals T' Schlaglichter wirft: '"fralkommnitbo 6. Rrs.-KsrpS in, L7U 19. Geheim. Mita«, de» 3L 7. 1919. Eo�pF�kfehl. Wtu russische» Angelegeuheit sind einige � ichritte zu i-erzeichnen. Die finaoziclle Frage bedarf uvch der Lösung. der vorhandenen Schwierigkeiten halte ich eS f n r Ii,, ch' wenn einzelne Führer direkt gegen den Bdtoif»n russische D i r» st e B r op a» ° treiben. Tnsnr Ist es z» w'chtig, das? an Stelle des r!°.lkn G. RrscrvrkorPS ein anderer Truppen- k« dem von nn? befreiten Gebiet die Bekämpfung �lschrwismuS übernimmt. lkch vegrn den Ucbertritt in russische Dienste Agitation |L' lallte daran denken, dasz dieselbe Agitation von deut- �Spartakisten, EWändenl und Letten getrieben w'rd. befehle daher, bnf» dieser Agitation i' rntgegengctrcten wird. Truppensührcru wird in sehr absehbarer Acit mit- iL„ werden, od drr für Dcutschlauds Sicherheit wichtige ausführbar erscheint. gez. Eraf von drr Goltz. «T; öiesnn KorPSbesebl tritt Gras v. d. Goltz ganz offen fa[f n bei er der russischen konterrevolutionären Gene» �ei ihre Kräfte in Kurland und Litauen mobili- , �kr noch immer in deutschen Diensten stehende bist; entblödet sich nicht, die Propaganda für den Ucbcr- ' �Msischc Dienste bei den ihm unterstellten Truppen- wrbern und diejenigen mit strenger©träfe zu be- kiotzj' bi« dieser Agitation Hindernisse in den Weg legen Ici»�' Diese Handlungsweise des Generals, die sich "brigen Taten würdig anreiht, grenzt an Landes. Sit*?' und ist jedenfalls ein Verbrechen an den »lchen'»n Soldaten, die' den Beeinflussungen durch die ruf- lpf?.. w�nschanhändler und die Offiziere wehrlos auSge- wvhfu, Wann wird endlich die unheilvolle Gestalt deZ k«rjch�?"�igen, deS Grafen v. d. Goltz, von der Bildfläche Dke KakastrophenpoNtik der Regierung. d->n ��dt�sozialistnche„Freie Zeitung" schreibt «Di �and der Eisernen Division: � geholte in M i t a u ist der klarste BetvelS für bie Fehler häufende K a t a st r o p h e n p o l i t i k der % 5""8- Bei allem, was sie tat, konnte beotochret werden, 1* unbewußt immer das Verkehrte machte und n�tit"'g begangen wurden, wenn man nicht ihre grsamte k�brort� ��lgen Riesenfehler bezeichnen will, wachsen sich zu kstti ouS, deren Wirkungen dann immer die Gesamtheit » �• � weitergehen soll, daß die Rcgierunig denkt l'sie � �'"'Ofenä, es zu tun) und der Herr General von der bann können wir uns ja für die Aitbunft auf nette Meuterer und gell«" '" ftfhen, vorgehen. verhindert werden, und i d ie g alle, die hinter v»f. �»"."orgcyuH. JKb,..'w Spiel steht der so schwer erlaufte Fried« nach so mühsam wiederhergestellte Ordnung im Inner». de» gesamten politischen uw» wirtschaftlichen |" �itfchlanb und auch in Europa." /* k rz; ist in der Tat so kritisch, das? nur schnelles ' fles Sandeln die bisherigen Fehler gut» TÜ Jl 2° das Schlimmste verhüten ka»«. Wird aber Regierung die Kraft sindenÄ* "sKIsillscher VaWeg Is Baljfltiea. Nu« Nuliarien wird gemeldet, daß die sozialistische« P«. trlen dei de« Neuwahlen zur Sobranj« einen großem Erfolg erzielt haben. Da» bulgarische Parlament zldtt MO Mit giieber. Die Liberalen unter Radaslawaw, dem Ministerprisii d�nten deö Kriege», waren darin die ftärtste Partei. Dir biSi her ige SJcgtcrumg wurde van der BoltZpartei, die die kleine städtisch« Bourgeoisie repräseutierte, der Bauernvartri und den „weitru" Sozialisten gebildet. Die„engen" Sozialisten standen in scharfer Opvosition, ihre Svinpothie« gehörten den russischen Sowjet». Die bürgerlichen Parteien sahen den Reuwahle« mit silgverer Sorge entgegen, und sie wurden deStzal» Immer nieder hinarisgoschoben. Adre vefürchtnngrn haben sich al» gutrieffend erwicscn. Die Kriegsparteie» erlitten einen vollkommc»«« Rirdcrbruch, die sozialistischen Parteien, vor allem die„engen" Sozialisten haben einen glänzenden Erfolg errungen. lieber das Ergebnis der WalM wirb jetzt gemeldet: Di« BollSpartei vermehrte Ihre Sitze von 48 aus 85, die„weiten" S» z i a l i st e»'stiegen von 11 auf 39 Mandate. Um giin stigste« haben die„engen" Sozialisten abgeschlossen, die in der bisherigen Kammer Ist Sitze hatten, jetzt 47 Mandate erobert haben und damit zur zweitstärksten Partei drr Sabranje geworden sind. Tiefer Erfolg der„engen Sozialisten ist um f« bemerkenswerter, weil än den Reihen der Partei Prepaganda für Bdshlenthaltnng getrieben worde» ist. Die KrirgSporteien haben im ganze« 1 Sitz«rriugen können. Die neu? Regierung wird wahrscheinlich von der SalkSparlei nnd den„weiten" Sozialiste», die etwa den dsntsche« Rechts fozvtlistcn entsprechen, gebildet werde«. See Kamps xezea Sewjek-Mland. Erfolge der Bolschewisten. « m st e r d a m. 38. Rugust. Die„Dlmrs" meldet cni» HeksingsorS vom 35.: Die Offensive der Bolschewisten aus Pskow hat sich mit großer Heftigkeit und Schnelligkeit entwickelt. Räch starker Artillerie» Vorbereitung warfen die Bolschewisten vier Regimenter über den Welikajasluß südlich Pskow. Die Bolschewisten haben, wie Nat ersichtlich ist, die erwarteten Berftärkunge« vou der Koltschaksront erhalten. Man schätzt die Aabl der bolschewistischen Truppen, die am Angriff aus Pskow beteiligt sind, aus mehr als zwanzig. tansend. Drr Bormarsch de» General» Balakowitsch ist zum Stehe« gebracht worden. Der.,Time»".KorresPvndcnt meldet: Fm Hinblick auf die augenblicklickw Lage an der Front nnh die Offensive der Bolschewisten müsse man auf alles ge« faßt sei«. Helsingfvrs, 38. August. Die Bolschewisten hoben 28. August Pskow eingenommen. Helskngfar», 28. August. Die in Richtung Ostrow kämpfenden Est'n wurden von über. legrnen Bolschrwistcnkräften aus I» b o r k k zurllckgewor» s e n. Die Berbindung zwischen bcn Esten und de» bei PlrSka« stehenden Druppen des russischen RordkorpS est unterbrochen. Klrovstadt unker Feuer. Pari?, 28. August. Dem„DemtzS" wird an» HeksingforS gemeldet, daß nach militür scherseits bcpätigten Nachrichten Kronstadt unter Feuer genommen worden ist, und daß die Offensive gegen die Bolschewisten auf der Traut in Kareliga begga- «eu hat. Sie kmerllLusichea WeaKuage# über düB Zriebe«. Amsterdam, 28. Sugnst. DaS Prrßbüro Radi» meldet au» Washington, daß siÄ der vom SenalSauSschuß für auswärtize slagelegenheitea«ngenom- mene Berbrsierungsantraz bezüglich de» tzriedenSvcrtrageö mit Deutschland im ganzen aus 5 0 Adäuderungcn erstreckt, denen zufolge die Beteiligung Amerika» bei der Regelung Inter. nationaler Europa betresseuder Frage» abgelehnt wird. Senator Mc. kumber erklärte, dir Annahme oiesez Antrage» durch oen Senat würde zweifello» eine Beleidig ing Japan» bedeute» und eine Lage schasse», die zum Krieg z wischen den Lereluigteu Staate«»ad Äapa» führe» müht«. Lcr Zuulspcuch. 4 Unisere Leser wissen. daf> wir unter dem Bekki-zerungb- zuflcmdo sieben und dasi außerdem aeaen die„Freiheit" eine VerbotSawdrobunz, erlassen worden ist. Zwar beißt eS in Artikel 118 der bereits in Kraft aet reimen Dersassurra. dasi jeder Deutsche das Reäit habe, innerhalb der Schranken der allaemeinen Gesetze seine Meinung durch Wort, Sckirist. Druck. Bild oder in sonstiger Weise frei zw äußern, und dasi itm niemand benadbteiliflen dürfe, wenn er von diesem St ödste Gebraizch ntacbe; ausserdem wird in demselben Artikel aeiaat. dast eine Zensurnickt statt- finde: sedock, wollen wir uns aus diese papiernen Bestimmungen nicht berufen, t-nn trotz der anaedlich bei uns herrschenden Demokratie acht auch jetzt noch Mackst vor Recht. und wo Ma-schineiraewebre und Hanbaranaton ibr? Gründe herla gen. da das doS zu idtockien, was man ionft Gerechtigkeit nennt. Aber trotzdem halten wir es für unsere iour- nalittifche Pflicht, in der o d e r s ch l e s i s ch e n Sache die uns zuaeaamaenen Nachrichten zu verösfentliclsen. auch wenn sie verichieden sind von den Nachrichten, die die militärifchea Stellen z» veröfsenttichen für gut befinden. Dieie Pflicht haben wir zu erfüllen, damit die Oefsentlichkeit nicht nur die interessierte Seite hört und jenseits der deuMen Grenze« nickst der Glaube wieder stark werde, das ganze deutsche Pol? wolle sich der Aufbellung der Wabrlreit widersetzen: aber auch vor ollen Dingen, weil von einer vernünftigen Be- band hing der ob�rschlesnckvn Frage nicht nur die Zw fünft OberschlesionS sellstt abhängt, sondern auch die Zu- knnft und die Gesundung des deutschen Wirtschaftslebens. Denn gerade gegeMnärtig zeigt sich, was der Verlust ObnlchlefienS für daS deutsche Wirtichastsleben bedeuten würde. Die deutsche Regierung bat. wie wir in der stcKrigeu MorgenauScwibe berichtet haben, einen Fiinkspruch„an Alle" aus-geiwn lasten, der sich aeaen die Meldungen über die Zu» st ä n d e i n Oberschlesien und die Greueltaten, die dort verübt sein sollen, wendet. Diese Meldunzen werden von dem Funkspruch als falsch bezeichnet. Es sliesie zwar Blick in Ofterschlesien. aber nur zur Abwehr von An- «rissen der Aufstäudiger. und ihrer Helfer. Es sei Befehl gegeben worden, mit M ä si i g u n g zu verfahren und die Hinrichtungen einzustellen. In dem Funstivruch wird also ztmembon. dasi Blut in Oberichlesien flieht und dasi Hinrichtungen vorzenommen worden sind. Uns sind nun eine Anzahl Briefe aus Oberschlesien zuge- ganacn. die in wahchaft erschütternder Weise zeigen, wie in Oberickstesien Verfahren worden ist. Wir aeben daraus folgende Elnzelbeiten wieder: ?sn B t e l s ch o w i tz wurden die Bergarbeiter a» sammelt, man schleppte sie aus den Häusern und verlud sie auf AutoZ, die dann zum Schacht fuhren. Hierbei svielbe der G u m m i k n i t t e l als Uobcrzeugungsmittel«ine große Rolle. Im Borsigwerk wurde der Bertrastensmonn der kommunistischen Partei, mit Namen Mrosik so ge- schlagen, daß er einen gebrochenen Arm davontrug, In N u d a sind die Vereinsvorsttzenden der U. D, P. D.. mit Namen K o r p u i und S t e m n i k, so s ch w ctr mistbandelt worden, dast sie jetzt schckstr verletzt im Krank-mbnule liegen. Alle diese M i st h a n d I n n g e n haben mit den ober- schlesischen Putschen nichts z» tun. Sie sind erst mehrere Tage nach der Niederkämpfung der Banden- bewemma erfolgt. ?fn B i S k u p i tz ist im Befinden des bei feiner Ber- Haftung zerschlagenen Kroisabbeiler- Rats.- Mitgliedes E z u v P o k eine Vcrschlimmeriina eingetreten. Er liegt im Sterben. Kandzior« ebenfalls, der mit ihm geschlagen wurde. Aus Ellgut-Guttentag wird uns am S4. August geschrieben: Die Leute werden verhaftet, mit den Händen über den Kopf abgeführt und unterwegs schwer m i st h g n d e l t. Ein Mann wurde so lange beacheitet. bis er liegen blieb. Uni nächsten Tage si a r b er. Die Obleutk der Arbeiter sollen sämtlich verhaftet werden, sie lraltep sich jetzt enstveder»erborgen oder flüchten nach Polen. Am Tonnabend war tzier eine Kommission, um Ilntcrsiichimgen anzustellen. An diesem Tag« singen die Mannschaften der Reichswehr ohpe Waffe»,(w mustte» iM auch arästere Lurückhaltima übe». TfH ßtJJfn« gkngex Hc Drvppek WPt Pmyerzug, Mrnenwerfern, Flammenwerfern und Artillerie vor. Eine iFrau. die im siebenten Monat der Schwan-aerickaft war. wurde mit dem Seitengewehr äcstotzen. weil ste die Hände mcht schnell genug hochnahm, D>e Arbeiter haben keine Lust, chre Tätigkeit wieder aufzunehmen, nur ein Teil ist am Sonnabend aus Angst vor Miszkxrndlungen zur Arbeit zu- rückgekchrt. Die ganze Bevölkerung ruft nach Vergeltung, die Deutschen sind noch mehr als bisher verhaßt. Die hier geübten Gewaltakte werden niemals vergessen werden. In einem anderen Briefe vom 25. August lesen Wir folgendes: In Rudahammer ließ der Führer einer Kompagnie die Arbeiter aus den Häusern holen, dann wurden sie in das Gasthaus Haroska gebracht, wo sie mißhandelt wurden. Bei einem anderen Truppenteile sagte ein Leutnant:� Wenn die Arbeiter nicht wieder in die Grube yrngen, würden sie ganz bestialische Hiebe bekommen. Diese? Brief schließt mit einem Appell an die Berliner Arbeiter, sich persönlich davon zu überzeugen, daß di« Arbeiter in Oberschlesien wie Sklaven behandelt werden. Den Berichten der Alliierten über die von den deutschen Truppen in Belgien und Nordfrankreich verübten Greueltaten müsse Glauben geschenkt werden, da im Oberschlesien jetzt in der- selben Weise gewütet werde. Einem Briese vom 19, Augtrst entnehmen wir folgende Einzelheiten: In Kart sind 50 Mann verhaftet worden, Ovei davon waren nach einiger Feit tot. Da? Militär geht durch die Straßen, ruft„Straße freil" und schießt ins Blaue hinein, ohne daß dl« Leute Zeit haben, sich zu entfernen. Die Berhafteten wurden mit gebundenen Händen auf dem Nücken nach Beuthen transportiert, vorher aber blutig ge- schlagen und in roher Weise behandelt. Eine Anzahl ist standrechtlich erschossen worden. Wir unterbreiten diese Mitteilungen.% wir in sehr »«milderterForm wiedergegeben baben. der Oeffeirt. lrchkeit. Soll etwa auch jetzt noch genau so wie zur Zeit her belgischen und nordfranzösischen Greuel alles beschönigt Verden, was von den Truppenführungen geschieht? Die Methoden der deutschen Kriegsführung haben uns den Ab- scheu der ganzen Welt zugezogen. Was in Oberschlesien vor. gegangen ist, das kann nur dazu dienen, die Mißstimmung W Auslande gegen das deutsche System zu vergrößern. Statt der Absendung des Funkspruchs hätte die Regie- r«ng dafür sorgen sollen, daß dem Gewaltregiment in Ober- Wessen ein Ende bereitet wird. Aber nur der verschärfte Belagrrungsznsinnd ist ausgehoben worden, der gewöhnliche Belagerungszustand bleibt weiter bestehen. Wir wiederholen heute, lvas wir oft genitg schon ausgeführt haben: Wenn Oberschlesien für»Deutschland verloren geht, dann trägt die Schuld daran die Ne. g i e r u n g, die unfähige Leute mit der Aufgabe betraut hat, Ordnung in dem Bezirk z« schaffen. Sie haben das Gegenteil erzielt: der Widerwille gegen das Noskeregiment ist in der oberschlcsischen Bevölkerung ganz allgemein ge. worden, und wenn jetzt auch der Staatskommissar meldet, daß der Streik zu Ende geht, so ist das noch lange kein Be- toöis dafür, daß die Negierung einen Sieg errungen hat, Dle deutsche Neglerung gibt Me SouverSntttttsrechte nicht preis. !./ Berlin, LS. August. Sine hiestge Nachrichtenagentur verbreitet folgende Meldung: Nach dem»Kurjer Aorantz' habe General Dupont den iGesandten von SouveränitätSrechte» über Vberfchleften irgendeinen Test vorzeitig preiszugeben. gki dieser Erklärung behält«»-sein Bewenden. I LWersverslhwSrmgen in ZlolsiiaA. Eine ungeheure antisemitische Propaganda wird gegen- wärtia von der Reaktion betrieben, deren Zweck nicht nur die Bekämpfung des Judentums, sondern auch die Wieder- herstellungderaltenZuständeist. Träger dieser Bewegung ist das reaktionäre Osfizierkorps. Ucher eine neue Verschwörung von Ossizieren berichtet das„Ber- l i n e r Tageblatt" in seiner aestrigen Ilbendausgabe. Es schreibt: Heute sind wir in der Lage, übor eine OffizlerSver» fammlung in Potsdam zu berichten, zu der die Offiziere i» Friedensuniformen srfchienen, um dadurch kundzu« Ptben, daß für sie Vi« alt« Jett der Monarchie noch nicht zu Ende sei. In d«s«r Versammlung wurde die Gründung einer Liga zur Bekämpfung des Judentums beschlossen, und für Pogromhetzen wurde sofort der ansehnliche Betrag von 650 000 Mark gezeichnet. In den Neben wurde betont, daß man Grund habe, aus die Hilfe der in Kurland stehenden Truppen zn rechnen, denn zu den Zielen der Lisa gehöre mich die Wieder- aufrichtuug de. Monarchie. Auch an die entlassenen Offi- ziere und Unteroffiziere werde mau sich wenden, um dl« Macht zu uerstärken. Die nächste Aufgabe aber uiüsie fein, das Judentum zu bekämpfen. Gelänge daS in radikaler Weif«, dann wäre altes gewonnen. Daß sich das Judentum jemals zu nationaler Arbeit bervttfiiiben lassen werde, fei ausgeschlossen, da sich der Jude immer als fremde Basse fühle. Und wrtl er einer undsutschen Rasse angehöre, darum müsse er bekämpft werden. Anschließend daran fragt das Blatt, wann denn end- lich die Vereidigung der Truppen aus die republikanische Verfassung stattsinde. Glaubt es, daß hierdurch sich an der Stellung der Reaktionäre zur Republik etwas ändern wird? lloske und die Enlenle. Die„Politisckuparlamentarischen Nachrichten" schrieben am 24. d. M.:„Eine Berliner Nachrichtenstelle verbreitete die Nachricht, die Entente stände mit der Re i ch uuLUlCuna in UsUK&aadUAat» tvea« Mung her Forbenmg anf HersLsesungberVeere». st ä r k e des Reichs auf 100 000 Mann. Diese Nachricht trifft nicht zu. Es schweben zur Zeit in dieser Frage keinerlei Unterhandlungen." Hierzu bemerkt die Korrespondenz Woth folgendes: „Dieses Dementi soll sich gegen ein« unserer Meldungen rieh« len. Bestritten wird etwas, was Aar nicht behauptet worden ist. Wir hatten gemeldet:»Auf Veranlassung deS Reichswehr ministe- riumS will nach Ratiftzterung des Friedensvertrages durch Frankreich die deuische Regierung versmben, mit der Entente in Bcr- Handlungen zu treten, um vorläufig dt« starke Verminde- ruug der deutschen militärischen Polizeimachr nicht ausführen zu« ü j s e n," Bon schwebenden Verhaird- lun-gen ist mit keinem Work« die Rede. Unsre Mitieilung halten wir aufrecht und fügen hinzu, daß der Reichs- w«hrminister in großer Sorge ist, wie er die Ordnung später mit 100 OOO Mann in einem 63-Millionen-Staate aus- rechterhalten soll. E r hat deshalb schon versucht, Ver- Handlungen mit der Entente anzuknüpfen, aber bisher ohne Erfolg, da erst«ine Ratifizierung durch die Entent« erfolgen muß, ehe an Milderungen des Vertrages gedacht werden kann. In seiner Not hat sich Herr Noökr an Herrn Saurrwcin, den Berliner Vertreter des„Matt»", gewendet und gebeten, darauf hinzuwirken, daß dl» Entente gestatte, unser Heer langsam und im BerhitltnU zur Rotwendlgleit der Zelt zu ver. mindern." Was hier von der Korrespondenz Woth mitgeteilt wird, ergänzt in wirkungsvoller Weife die Aeußerungcn, die Nosks vor wenigen Tagen gegenüber dem Sonderbericht- erstatkr des Haagrr„Vaderland" und dem Vertreter des Pariser„Matin" gemacht'hatte. Sie mMischen wirren. Die Reaktion Are wollen nicht weichen. Tie Entente hat wiederholt verlangt, daß der Erzherzog Josef vollständig verschwinden solle und mit ihm seine Kreatur, der Ministerpräsident Friedrich, Es sollten sofort Wahlen zur Konstituante vorgenommen und nach deren Aus- fall die neue Regierung gebildet werden. Der Erzherzog ist zwar offiziell zurückgetreten, er erläßt aber noch fortwährend Kundgebungen, in denen er sich für zukünftige Verwendung empfiehlt. Ministerpräsident Friedrich hält aber noch immer an seinem Amte fest. Er beruft such darauf, daß die nationalistischen Parteien hinter ihm ständen, die eine andere Regierung nicht unterstützen würden. Er will ein christliches Ungarn errichten, in dem die Sozialisten und Nichtchristen nichts mehr zu sagen haben sollen. Waö die Alliierten nunmehr tun werden, ist noch zweifelhast._ Einheitlich ist bei ihnen nur der Wille, aus Ungarn soviel wie möglich für ihre Zwecke herauszuholen. Die Italiener sind gegen den Erzherzog und gegen Friedrich, wsil sie von deren Regierung die Herstellung guter Be> Rehungen zu Rumänien und eine Belebung des rumänischen AuSdehnungsdranges nach Südwesten befürchten. Deshalb haben sie im Verein mit den Jugoslawen auf» der Friedens- konferenz durchgesetzt, daß die Alliierten den Rücktritt deS Erzherzogs verlangten. Rumänien, das sich auf Kosten Ungarns und zum Nachteil der andern an der österreichisch- imgarischen Liquidation beteiligten Staaten durch„Negui- sitionen" bereichert hat, ist neuerdings durch eine Note der Mtierten zur Herausgabe seines Raiibes aufgefordert worden. Ob Rumänien dem nachkommen wird, steht noch dahin, zumal eg bei der französischen Regierung Unterstützung zu finden scheint. England und Amerika haben zwar erklärt, daß sie in Ungarn die demokratischen Grundsätze zur Geltung bringen wollen, in Wirklichkeit unternehmen sie nichts Ernst- liches zu deren Durchführung. Inzwischen hat Herr Friedrich ein neues Mini- sterium gebildet— das wievielte seines Namens es ist, weiß man schon gar nicht mehr— und außerdem eine Note an die Friedenskonferenz gerichtet, worin er sich als Borkämpfer gegen den Bolschewismus und für die Wiederherstellung der Vorrechte der Bourgeoisie empfiehlt. Das neueste Kabinett. Budapest, 23. Aug-ust. Stefa? Friedrich hat ein Kabinett in folgender Zu- fammenfetzung gebildet: Ministerpräsident und Innen- Ministerium: Stefan Friedrich, Außenministerlum: der frühere LegationSrat Graf Emmerich Czaky, Ackerbauministerium: Julius Rubinek, Handelsminister: Franz Heinrich, Finanzminister: Johann Gruen, Kriegs minister: General Schnetzer, Volksernäh- rung: Karl Ereky, Kultus und Unterricht: Karl HuSzar, Justiz: Georg Baloghh, Minister für nationale Minderheiten: Jakob Bleher, Volksgesundheitswesen: Andreas Csillery, Propaganda: Stefan Haller. Minister für die kleinen Landwirte: Siefan S�obo und Minister der Industriearbeiter: Daniel Olah. Friedrich an die Alliierten. Budapest, 28. August. Nach einer Meldung des Nng.-Telegr.-Korr.-Bureaus hat Ministerpräsident Friedrich an die interalliiert« Militärmission in Budapest eine Zuschris gerichtet, in der er die Konstituierung der neuen Negierung mitteilt und ersucht, ein« der Zuschrift bei- gelegte Not«, die die Tatsache der Bildung der Negierung und die Ministerliste� enthält, an den Präsidenten der FriedenSlon- farenz Elemenceau gelangen zu lassen. In der Note wird betont, daß daS neue Ministerium die Sympathie und das unbedingt Vertrauen der weitaus über- wiegenden Mehrheit der Nation genieße. Im Kabinett feien Klein- und Großgewerbe, Handel, die Beanttenklasse, die Klasse der Landwirte und die inustrielle Nebciterschaft vertreten. Im Interesse der Möglichkeitt«in«» erfolgreichen Ar- bestens bittet die Note Elemeneean, zu veranlassen, daß die in Budapest weilenden Militärmissionen sich in die innere ungarische Politik nicht einmengtem oder höchstens in der Richtung, daß sie die ungarische Regierung in der Aufrecht- erhaitung der Ordnung und bei W Wiederherstellung des wirt schaftlichen Gleichgewichtes unterstützten. Ferner wiw mstgeteilt, daß W drei bis vier Wochen die Wahlen zur Nationalversamm- lrmg auf Grund heS gleichen» allgemeinen, geheimen Wahlrechts stattfinden würden. Zur Kontrollierung der Wahlen möge Ele- menceau eine Delegation noch Ungarn entsenden, in der womöglich auch sozialdemokratische Vertreter sein sollten. Als Ziele ber neuen Regierung werdem bezeichnet: Niederbrechung deS Bolschewismus, Wiaderherfteklung der R«chtsprechuna und Derwal- tttna, Ktcherung tec*•—■"•-aaina nutz SxaftaftioB. doMdmme« Wi-bnßersiimmrg ver DKcherheK** Eigentum sowie der politischen Gleichberechtigung, schließich � Vorbereitung der Wahlen zur Nationalversammlung._ Die Note schließt mit der Bitte an Elemenceau, dm»w Regierung in der Erfüllung ihrer Aufgaben und in ihren strebungen zur Wiederherstellung deS BerfassmigSlebenS zu w"* stützen.,; Die Entente fordert von Ungarn eine Erklärung- Paris, 28. August. lHavaS.) Der Oberste Rat hat beschlossen, da» am 23. August» Elemenceau an die rumänische Regierung gerichtete Telepw zu veröffentlichen, in dem unter Hinweis auf die seitens Ru nienS auf der Friedenskonferenz eingegangenen Berpflichluu. und unter nochmaliger Darlegung der in Paris � festgese? Grundsätze für die Wiedergutmachung von der rumänischen� gierung folgende Erklärung gefordert wird: 1. Di« rumänische Regierung erkennt den Grundsatz an, ß die Güter der feindlichen Staaten«ine für alle cUt ten und assoziierten Mächte bestimmte Sicherheit stellen; 2. hie rumänische Regierung erkennt die K o m inisi' für die Wiedergutmachungen als einzige und. schließliche Vertretung für die Prüfung und Zuteilung �ezu»� der Wiedergutmachungen au» den feindlichen Gütern an:• seit dem Waffenstillstand von Rumänien erhalte ungarischen Aktiven werden ausführlich angegeben der Wiederherstellungskommifsion zur Verfügung gestellt. tuell bei der durch die Friedenskonferenz bezeichneten i et_ lungSstelle. Rumänien behält sich nur das Recht vor, solche zu behalten und über sie zu verfügen, die als altes runmmi Eigentum identifiziert werden, und die vom Feinde geno___ worden sind, und dies nur im Einverständnis mit der Komnnl! für die Wiederherstellung; 4. alle neuen Befördern n 3. BNgarifchet Güter nach Rumänien werden 1 eingestellt und es finden nur diejenigen Beförderungen die im Einverständnis mit der Friedenskonferenz oder ihren tretern vor sich gehen; 6. die rumänische Regierung wird das Antonescu unterzeichnete und signier:« Abkommen 27. Juni ratifizieren.„ Die Friedenskonferenz behalt sich vor, fährt das Telegra fort, die in Budapest befindlichen Generale sowie«genien bestimmen, die die Friedenskonferenz bei allen sich«meo Verhandlungen zu vertreten haben. Es heißt dann weiter, � Nichtanerkennung des Abkommen» vom 27. Ju,A alliierten und assoziierten Regierungen ihre vollständige v � lungSsreihelt in bezug auf die Festlegung der Grundrechte T Wiedergutmachungen für daS Gebiet der ehemaligen osterr_ ungarischen Monarchie zurückgeben. Die weiteren. die durch das Vorgehen in daS Bereich der Möglichk�ü ö werden müßten, feien so schwerwiegender Natur und traten solche Gefahr für eine der Billigkeit entsprechende Wiederaus tung Europas, daß die alliierten und assoziierten Machte F* zwungen sehen konnten, falls di« Notwendigkeit sie dazu �- sollte, ihrerseits ein viel strengere» Verhalte � beobachten, nm das Eintreten dieser Konsequenzen � hindern. Falls der Grundsatz der WiedergutmachtiNÄ unheilvollen Zuneigung und zum WeM'ewerb unter den eins interessierten Staaten ausarten sollte, so würde der H"NC � Gütern erwachen, und in diesem Durcheinander könnte I Feiich seinen Verpflichtungen entziehen, oder es wäre UNM� eine endgültige Frist für die Wiederherstellung durchzusetz Die«Znterniemng der früheren Bolksbeauftrassien- Wien. 28. August.(Korr.-wreau� SBelo K»n sowie die beiden anderen mit ihm"Laft« Weidl Mühle internierten VolkSbeau'ftragten der früheren scheu Räteregierung wuvoen nach Karl st ein tm~ � viertel gebracht, wo bereit« eine Anzahl �ehemallftft beauftragter und deren.Familien interniert sind.� Al» werden angegeben, baß eS überflüssige Härte wäre, � �jtk niertsn Politiker von ihren Familien zu trennen. Ans soll diese Konzentration von etwa vierzig Personen leichtere und einheitliche Itobettvachung aller Jnieriutf- mögliche». 1 VevsrskWder Kongreß der evgü.cheo Gewerlschosle«. n.N. Hackg.W. Aus London wird gemeldet: Der Mitarbene. Arbeitsangelegendeiten des„Daily C h r o n r c l e � in emem Artikel über den bevorstehenden Kongreß i cr � Union, der am 8. September in Glasgow eröffnet wir- dieser Kongreß wahrscheinlich von zwei Hauptpunkten j flufet•fein wird, 1. der Nationalisierung � Bergwerke und 2. der direkten A k t i o n. ,jg die Frage der Nationalisieruirg wird am 5. Septemv» � Beschluß der parlamentarischen Kommission der Be� � veröffenilicht werden. Bis dies geschehen ist, steht � aus noch nickst fest, welches der Ausgemg der Beeatitna allgemeiuon Kongresses fein wird. Ueber die direkte- � di« auf Antrag des sogenannten Dreibundes Tagesordnung gesetzt wurde, wird gleichfalls ein Gut erwartet, und zwar seitens einer parlamentariickstn Mission. Diese stand bisher der direkten Aktion abu-) � gegenüber, doch steht nicht fest, wie unter dem E'.nNUk jüngsten Ereignisse sich die Meinung des AusschUli stalten wird. . qj-isst Evert und Nosk« ans Reisen. Die Herren Elcri tin»■ sind in Stuttgart eingetroffen, wo sie eine Bespr� !>;r würtiembergischen Regierung hatten. Es wurde insvcD.f. die Kohlen not besprochen, die fiir Württemberg deoy fahrdrohend wirb, weil dort durch den trockenen Soww � Wasserkräfte stark nachgelassen haben. In der dai> Kriegsgefangenen-Rückkehr teilte Ebert Lsintf England di« Absicht gehabt habe, die in seinem Bereich. � lichen Gefangenen zurüe�uschicken, jedoch habe der o" noch keinen endgültige» Beßchluß darüber gesaßt. Bom ReichSrnt. Der ReichSrat, der durch die%%%(" eingesetzt wurde, setzt sich au« S3 Vertretern der verschss Länder der deutschen Gesamtrepublik zusammen. Dir„»e« verteilen sich aus di« einzelneu Länder wi« folgt:. S. SS Stimmen, Bayern 7, Sachsen b. Baden 8, Würktew�*«« all« anderen Länder eine Stimme, die beiden Reuße zusa eine Stimm«. z» Die Einreise nach Setttand ist-r mit Pässen den Sichtvermerk der Paßlirlie X-r llandi'd-en Miiswn L � lottenburg. Kaiserda-iu» Hü) i-pa Dorlselbsl werden � Zertifikate ausgestellt in«, du, nmul» wach LeUltf"* ■ M X I t f*• on» Mrwg der Sohlevaok. Kohlennsl und Trmspsrlftage. wcht anders zu erwarten war, wagen es die der- .,,,?""chen Regierungsstellen nicht, auf eine der Grund. Js., der augenblicklichen Kohlennot, be- r�ers in Berlin, einzugehen. Lange Geheimratsartikel in (elf i Ntfdjen Allgemeinen Zeitung" sollen der Oeffentlich. �k», ��en, daß letzten Endes wieder die bösen Eisen- tJ oo er an allein schuld sind. In der Morgenausgabe sei!»-» August gibt die-«Deutsche Allgemeine Zeitung" v.; ö». in Ooerschlesien„die Eisenbahn zur sab*.cht i m st a n d e ist, die Förderung abzu- * u". Da muh nochmals dringend gefragt werden: u."® lst die Oderschiffahrt nicht zur Kohlenbesörderung �Mezogen Wordens Ist der Regierung nicht bekannt, , B zu gleicher Zeit, als die Wagenge st el- % 0 l m oberschlesischen Kohlenrevier von » S zu Tag schlechter wurde, der Oderhafen * J el von leeren Kähnen überfüllt war? August lagen in Cosel-Hafen bereits 230 leere toorta' 400 sind auf der' Fahrt dorthin angehalten »°en, weil eben der Hasen vollkommen verstovft mit leeren ainl �üen war. Trotz des guten Wasserstandes der Oder M die Umschlagsleistung auf 5000 To. täglich zurück. fc-renb 15000 To. bequem täglich verladen werden können. �200000 To. Kohle hätten also monat» �.i dem Jnlande mehr zugeführt werden h. neu,. hätte die Negierung den Mut ge> i.-.�die Kohlenmagnoten zur Wasser- �derung zu zwingen. he», a setzt die Berliner Arbeiter zu Feierschichten Li,;" Kohlen Mangel gezwungen werden, so mögen sie sich d..j bewußt sein, daß allein die Unfähigkeit der jetzigen s'ug. das Allgemeinwohl vor die Profitinteressen der U/�uteressenten zu stellen, die Krise herauf- Schworen hat. �lrlebselvschrSAkvvg der verliner Zvdvffrle. �°n welch großein Einfluß das Stilliegen der Binnen. boj' Ft auf der Oder und die dadurch verhinderte Zufuhr rschlesischer Kohle gerade nach Berlin ist. deren In- fe, bie Köhle zum größten Teil auf dem Wasserwege be- Mt auch aus den Angaben hervor, die uns von dem v.??lter.rat der Siem enswerke gemacht werden. �lt uns mit: ßlq � August ab ruhen alle Belrledr der Siemengftndt in. ' �eblenmangel» an 8 Tage« in jeder Woche. Bereit« a« Dannerstag setzt« die ein« Hülste der Betriebe an«. Wenn der stahlen nt angei anhält sind weitere Einschränkungen des Betriebes wahrscheinlich. Da SiemenSstadt zudem Anschluß an die Wasier- straßen hat, bekamen die Betriebe frUher neun Zehntel ihre« Bedarf? an Kahlen aus dem Wasserweg, während heute nur unzefähr»«ei Zehntel de« Kohlenguantum» per Kahn eintreffe«, alle» übrige per Achse. Ferner teilt daS„Acht-Uhr-Abendblatt" mit, daß die Firma Ludwig Loewe A.-G. sich zur zeitweisen Ein- stellung des Betriebes entWosfen habe. Auch in anderen Großbetrieben, insbesondere bei den Städtischen Elektrizitätswerken, sei die Kohlennot derart groß geworden, daß von Tag zu Tag mit ebensolchen einschneidenden Maßnahmen gerechnet werden muß. Es sei allerdings noch eine kleine Hoffnung vorhanden, daß sie abgewendet werden können, da Ver- sprechungen seitens der zuständigen Stellen vorliegen, Kohlen in den nächsten Tagenden Werken und Betrieben zu liefern. Eivschrönkunsen'm 5ladkbahrverfehr. Wie von der Eisenkxchndirettion mitgeteilt wird, wird die Frage erwogen, infolge des sta-rken KohlenmangcliZ eine Einschrän- kung im Stabtbahnvcrkehr durch die Streichung einiger Nach tzüge vorMmehmeu. Die Kohlenbc stände im Eisenbahn- direktionSbezir! Berlim seien so gering, daß die Eisenbahnverwal- tung direkt.von der Hand in den Mund" lebt Die Bestände vetchen nicht länger als höchstens für vier bis fünf Tage. Sollte der Kehlennurnget ein noch größerer werden, so wird sich die Vifenbahntdircktion gezivungen sehen, auch einige Tage». z ü g« im Stodtbahnverlehr zu stroichen. Mi der Einschrünkiing des Perfinen-Fernverkehr» wurde beveit» begennem Es fallen nicht nur eine ganze Reih«»»n D-Zügen au«, auch die Speise» und Schlafwagen werden den D-Züge« nicht mehr beigegeben. Dee Winterfabrptan de» Eisenbahn- direktionSbezirks Berlin tritt mit dem 1. September i« Kraft. Angesichts dieser Notlag« muß mit allem Ernst ureb Nachdruck von der Regienlira verlangt werden, daß sie sofort alles tut. um die auf den Oberschlesischen Halden lagernden Kohlen nach Berlin abzutransportieren. Sie muß ferner sofort alle Maßnahmen treffen, um auch auf dem Wasser- Wege so viel Kohlen als möglich zu transportieren und hier vorgehen, ohne jede Rücksicht auf die Profit- iuteressen der Unternehmer. . Wie Aoske wurde. ' Wt„Sozialistische Korrespondenz" schwkndelle. Bitj�.der„Polkszeitung" lesen wir unter diesen Ueber- W&fÄ"* Professor Dr. Silbermann, der Heraus- bit».°er„Selbstbeographien volkstümlicher Persönlich- Ä>.«Is deren erstes Heft die Schrift von R o S k e ®-ich Uj u r b e" erschien, schreibt uns: ll»'� Büchlein ist kein«.angeblich«", sondern eine wirk- /�sibiograpdie Noske». Der Minister hat sic selbst geschrieben, aber der Text ist nach seinen bj..Zungen stenographisch aufgenommen und ttg Beröffeutltchung dem Herrn Minister Durchficht vorgelegt worden. daher auch nicht der Verfasser der Broschüre. Ich habe eiil-jl"'u» allein da» Vorwort geschrieben sthh; lle.I.„lü; RD® «ich �"US allein da» Vorwort geschrieben, da» ich urch»ejnen Namen gedeckt habe. �err Minister hat mich nicht nur einmal in dieser ßiicheit empfang?», sondern de? öfteren. feq..5.Kuliurverlag", in dem das Büchlein erschienen ist, ist 4; B"euer Berl<�>. aber ich weiß nicht, woher die.S. K." nimmt, ihn als„Winkelverlag" zu bezeichnen." Darstellung des Herrn Professor Dr. Silber- z»"essen sollt«— und wir haben keinen Anlaß, dar-in "krnTifj"—- dann würde allerdings doch Herrn Noske di« 'u?e Verantwortung für die Schrift zufallen." i«iirnnl�??�rken ist noch, daß Ernst Heilmann als ulljtitchex Klopffechter Roskes aufgetreten ist. llvzedliche Bedrohung von ArbeilsAiNgen. /ehalten vom Arbeiterrat der A.-E�L.-Fabriken Hen- j/K folgende Zuschrift: �ktz-» ahmend auf die, in d«r Morgenausgabe de»„Vor- *5. 486 bis 430 und„Tagebl." Nr. 400 des 27. August Bedrohung von Arbeitswilligen in der A. E. G. Hen. jj..' erklären wir folgendes: jti" Biüsttn diese Behauptungen al» maßlos über» ers.!? Zurückweisen, und bestreiten die Richtigkeit �Beleij, Untersuchung dieser Angelegenheit ist schon % Sollte es sich herausflellen. daß die im„Tageblatt" und . aufgestellten Behauptungen zum Teck aus Wahrheit "e« Beeden wir gegen die Schuldigen die %,.,en Mahnahmen ergreifen. l" Um\. UNS dazu um so mehr verpflichtet, da eS sich hier "Hieb,, vorgehe» von Provokateuren nach bekanntem Muster "UM. mit denen dl« Arbeiterschaft nicht» gemein hat. «.Der* "Sei' �."�"rwärtS" sah sich bereit? in seiner gestrigen "■iis gagj zu folgender Richtigstellung veranlaßt: Bericht über die Versammlung der S. P. D" sihj.°"�re om Dienstag, der in der bürgerlichen Presse er» V'st. heißt«s jn der Rede de» Genoffen Barth, daß in Vit«,"if durch Einschalten eine» S000-VottstromeS die Ar- »ich.."" Lebensgefahr gebracht worden sind. Da» ist un- di» g*- Nicht von Einschalten, sondern von Ausschalte» �«dti,,�eS zum Zwecke der Betriebsstillegung ist»on einem �ffprochen warben. Bemchtigungen zeigen, mit welchen Mitteln � � �iw'mung gegen die Arbeiter zu erzeugen gesucht �ahreud die Verleumdung der»«bei»« po« alle» »Zeitungen abgedruckt worden ist, wird man wohl vergebens I darauf warten können, daß auch nur e i n Blatt di« Richtigstellung bringt. Wo# ans der SchMafl eollasieu. Nach mehrstündiger Verhandlung hat am Donnerstag vor- mittag das ReichSmilitärgericht den Schuhhaftbefehl gegen Her- f u r t h unter Zubilligung von Entschädigung ausgehoben. Jn der Verhandlung stellte sich heraus, daß der A n l a ß zu der Per- hängung der Schutzhaft über Herfurth ein vollkommen erlogener Spitzelbericht«ine» Emissärs her antibolschewistischen Liga In Königsberg gegeben hat. dessen Inhalt wir uns«en Lesern noch »litteilen weiden. Sie Anwhe in Amerika. Belagerungszustand in Nordkarolina. ; H. N. Haeß. 28, August. Au» fUeto D or k tvlrtd gemeldet: Gestern haben in Nord' karokina infolge de» Streiks der Baumwollangf stellten ernste Unruhen stattgefunden. Drei Personen wurden getötet, 14 venwunUct. Der Belagerungszustand wurde verhängt. Lohnbewegung der amerikanischen Berkchrsarbeiter. H. N. Hnftß, 28. August. Hollandsch NieuwSburcau meldet au» Washington: Die Angehörig?» der amerikanischen Post» und Telegraphen- 1 verbände erwägen einen Ausstand. Die Führer der Orga» nisatlonlin erklären, daß die Unruhen immer größer werden, oe- sonder» weil die Löhne nur um 2S Proz. erhöht wurden. Der Pm'sihlag deZ Präsidenten Wilson, idie Löhnung der Eisen» Bahner um 20 Proz. zu erhöhen, der bereit» vom Ausschuß der Eisenbahner abgelehnt mürbe, wird heute einer allgemeinen Abstimmung unterworfen. Die Aussicht, daß eine Aereinbarung auf der Basis des Wilsonschen Vorschlages zustande kommt, er- scheint ausgeschlossen. Die Eisenbahner werden ans jeden Fad verlangen, daß die bestehenden Ungleichheiten der Lvhnr-zflung bei den«vetschicioenen Gesellschaften sofort beseitigt werden. Amsterdam, 28. August. Da» Preßdurcau Radio meldet aus New Aork, haß für den Streik der Arbeiter in den Eisenbahn Werkstätten 500 000 Mann in Betracht kommen. Der Stahlttust gegen di« Gewerkschaften. �' New Vor». 27 August.(Reutti: Der Präsident der amerikanischen Stahl-Karporation Ifof dem(rmcriJcirifchcn Arbeiterbund mitigrttilt, daß die Korporation ei ablehnt, die Gewerkschaften an z mucke mue». Gegen die(Momonsmmg nach Amerika. Um das Hereinströmen von, fremden in die Vereinigten Staaten nach Friedensschluß zu verhindern, hat Wilson in einer Botschaft an den Kongreß verlangt, daß das wahrend des Kriege» in Kraft befindliche Paßgesetz noch«in Jahr nach Pro- klamierung de« Frieden» in Kraft bleiben soll. Häven und die sstzhcmtsche Armee demovMsker? wuttM tele der kräftigsten Stämme der Eingeborenen sind noch imme« unter den Fahnen und täglich werden Ängwffe von ihnen u»tte»- nommen. Bestrafung von Beamt« wegen Beteitisnng am Stroth Der Regierungsrat von Basel sStaStl. bestraft diejaninen StaatÄ'eamten, die am Generalstreik teilgenomen haben und sich dabei nicht noch besonderer Vergeh»» schuldig gemacht haben, wogen grober Dienstverletzung mit Geldstrafe. Die wahnwitzige preislreibMi aus dem tedermarN. Die ,£ e d« r. Z« i t un g" vom 26. August schvesittt Wenn di« spekulative AuSmitzung der Notlage de» deutsche» Volkes auf den inländischen Häute, und FelwsrsteiHernngen durch skrupellos« Preistreiberei«» fortgesetzt wird, Aetzt die Bevölkerung im kommenden Winter Zuständen entgegen, die ein« erschwingliche Schwhbeschaftung zur Unmöglich!« i t machen. DaS DpeMantantum begründet We wahnwitzig« Preistreiberei de» für die Futzbeckleidung de» Volke« not- wendigsten inländischen Rohmatertals mit der an den Haare» herbeigezogene» Phrase: Dtt Inlandspreis« müßte« mtt den Weltmarktpreisen in Einklang gebracht werden. Mit dieser Phrase solle rrnr verdeckt werben, daß dtt Habgier eiues Dutzend Spekulanten eine rücksicht»l«se Bewuch e» r u n g des deutschen Volkes boabsichtige, imdem dvrch de« verkench gewissen inländischen Rohmaterial« an da» Ausland durch dtt schlechte Valut« große vewimie«rgielt und durch dtt Einfuhr anderer Sorten dt« inländischen Preis e allgemei« gesteigert werden. Das Blatt verlangt deshalb vo» der Re» gierung ei» zeitliches Ausfuhrverbot»Ser fvr den inlAndi. fchen Bedarf benSitgttn rohen Häntt und Fei«, und Festsetzung von H ö ch st p r e i s« n für rohe H-Klt« und Z«?«. A-ngesichtS dieser Sachlage ist dtt van d« Unabhängigen So- zialdemottattt bekämpfte Archhebvng der vazngjch« ups licht sä, Schuhware», di« in den nächsien Tagen in Kwftt trete» soll, ett schwerer gehler. Die Schuhversorguna de« minvavbemitteli te» Schichte» der Bevälteenng hittfte dadurch««ch«vch««jchdttA werde». Eine ksmMnalpMsche Zeitschrlsl «er«. g.?. 9. Di« Zenttalleltung der Partei hat t» ihrer setzten Sitzmiß beschloffen, am 1. Oklobot unter dem Tittl.Di« s«,i«ltsti» sche Gemeinde"«in Organ für sozialiftische Kommwncck» Politik herauszugeben. Bei den Neuwahttn zu do» koinmanale» Stadtparlamenttn sind im gmize» Reiche i« Frühjahr Tausend« vo»»nseren Genossen al« Gemeindeverioowr gewähir worden. Zn zahlreich«» Landgemeinden. Städttn und Koetltago« h>chen unsere«enoffen di« Mehrheit. Da dtt Tagospeeff« sich aber unmöglich mit allen Einzelfragen der KonunvnaipoNtik bkschäfti» gen kann, ist die Schaffung««er besonder«, Zeitschrift dringende» Bedürfnis geworden. Si« entsprich einem lebhaft ge» äußerten Wunsch zahlreich! in dar Goimeindepoitttt tätiger Genossen, denen stt etme einheitlich Strlungnahnre zu den einzelnen Fragen der KommunalpolitK ermöglichen wird. Sin großer Teil des Raumes soll serrwr denkommnna Arbeiterräten gewidmet werbe», da diese Hörperßchfte» in erster Linie dazu berufen find, di« Eozialtsicrung und wahre DemÄratisicruug der Gemeinde« durchgusühren. Auch die Ans» gaben der Kreistage und Kreisa�eiterrüte soll die neue Zeit- schrift behandeln, sie soll damit das geistige Bindeglied für all« proletarischsozialistische Berwaltun�arbeit werden. Di« Redaktion de« Blattes übernimmt der in der Kommnttalpolitik seit langem erfahren« und bewanderte Genoffe Affred Henk«, Bremen. der sich einen Kreis tüchtiger Mitarbeiter in der Gemeinde- Politik tätiger Genoffen sichern wird. Vorläufig wird di» owf weiteres an den Genosse» Alfred Henke, Bremen, Zuschriften an den Genofsen Alfred He»I«, Bre»«u, « U l i N g e r st r. 83, zu richten. Den Druck und die Herausgabe wird dtt VeslagSgen offen« fchaft.Freiheit" übernehmen. .Dtt sozialiftksch Gemeinde' wird voin l. Oktober vi» 1. Januar, also im ersten Bierteksahr, einmal inomsilich er- scheinen. Bom 1 Januar ab zweimal monatlich. Der PratI beträgt für da? 1. Vierteljahr 1,60 M., von, 2. Quartal, also vom 1. Januar ab, 3 M.. Eitizelnummern kosten 60 Pfe, Die Zeitschrift wich in dtt PostzeiwngSliste eingetragen uüd kau» dann auch durch die Post bezogen werden. Wir erwarten, daß da» neu« Organ von den Fraktionen iftiserer Genossen in den Kittpersch asten der Stadt- und Land- gemeinden, der Kreistage, Proviiqiallandtage, der kommunalen, Krei«, und BezirlSarbeiterräte obligatorisch eingeführt Ivird. Die veituwgcn unserer Parteiorganisationen werden ersucht, in diesem Sinne auf die im Auftrage der Partti in den kommunale» Körperschaften tätigen Genossen einzuwirken. Da fast alle Gemeindevcrtreter«in« geringe Entschädigung für ihr« Tätigkeit erhalten, weren dtt Unkosten für die kom» munalpolitische Zettschrift von den Genossen selbst nicht allzu schwer aufgebracht werden. Bestellungen werden am besten durch die Vorsitzenden der Fraktionen schnellsttns an die VerlagSgennffenschast„Freiheit" in Berlin NW. 3, Schiffbauerdamm 19, gerichtet. Wir erwarten» daß da» n«n« Oraan nicht nur in den Kreisen aller igemeinde- politisch tätigen Genossen, sondern auch der vielen sin Dttirstt der Gemeinde tätigen Beamten und Arbeiter stine sreundlich« Aufnahm« finden wird., f, Vis sich ö'e Bourgeoisie omWett! Der südafrikanisch« Premierminister Loui»»otha. ein« der bekanntesten Burensührer, ist gestorben. Fortdauer der Kämpfe an der inttisch. afghanischen 0Ir>Uie. Der.Datl, Tetegraph" brrick.tet aus Kalkutta, daß der Krftg»- »u stand an der nordwestsichoa Grenze noch immer sortbeittht. ol>- wadt dtt«iadaustcho» AeWarsi* W Sttttttm-tV-t«« unter* Bilder aus dem Lebe», der KrieaSgewinnler enthält dt« Freie Welt * Hell 13* Soeben erschienen! Bei jede« ZeittmasstAndlcr zu habe«, ivrei» 2« Pfcm,«. jEüf RKll 3 TE«e 7iU!.r: Ö8T iwjjjM i lüÜrJI MsbOhfi«, 2C,.% y. Uhr:„PK' s Tlwrttr i Birs«inKC�l. SftflnUß, den > 31 Awf#*'$ Letzte J ArAii'.fcrisnjrcvi Max Fafltv jori? in «Aacb Ich war Wn jün&Hng..* (ScV-.VHnk» ßwntaf. den 51. hjwIw». 3 Uhr Famiile'-ok mit Max PtWIctiN-'rß Montac, dcu I. September < Beginn der VvJnfcrKpi/lzeit 7 Uhr; Patici I. Iis einschl. Sonntxp. den 3< Aps:«5t 8 Uhr: zte 3 Aiitfahrun>ren & Ans4snf:!i In: !#1)03 w Wf eml der haniptlmann'*. Ro.lax. dwn I. SniJtemher (eginn der Wi»it«ersrficl2cit 7', U1,r: rrObling» Brwachtfn Tkcsfcr|. d KBi�rttzerStrai« |Vbr: LamerAien loirr.a'»nd; Kam#f arfen iptag S Uhr: MlBStK . 8. Kamera den RmMIWld« n, der Marschallhrfieke. Giistsi iet Lucio BMUeii JUhr I von der Fkd? Itriüw Mst»' ÄUhr. D-tc Da»».'ss FriwsSi; i Aontai; 3 Uhr: k» Wü M*W# Kftraor, B rri.nmiiwMiMaiiii.iwii|i.i�i. imm B.SiPl&k, Frankfurter Allee 278 Moral und Sinniiciikeit GewaEMges Silt�ndrmu�a ,s RorrylMKe Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse fraiz WM Mainzer Straße 40 durch Unfall am 21. L. 19 verstorben ist | Deutscher Transport* arbeltcr-Verband I Bczl r ks verw. Gr.-�cr'l" Nachroll Do« MNe�ar.,� ' 5%%%� Ehre seinem AnJe»'"' J ........ L-MS Knilege dcrLoi.e'l baoer Den Naclir cht. iUldRittr Caite � fara&rmrr 5,5#/# 77.72c flö/atr- jrrg/e 5. 5solö�., Mi 6 WAr Z?05(7föS5/S Ä/>;o der tVe/f O/e vo/7 der L/eöe /eden Esr/zer Carena VorvckatU K l. Scft. von in hti den Tbealork"sä«.»» Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 30. August 1910� nachmittags 3 Uhr. auf dem Neuen Thomaskirchhof. HermannstraSa. statt Um rege Beteiligung| ersacht Der Vorstand. i'£''�/veTsÄ 45 Jahren' Ehre selbem AeW* 8sziri(S»8rff2i'"l Am friadrlchsbaln 79/32 Heute Freitag ringe«: 4 gr»8e En(«cbelUung skSmpfe Gamet# gegen Albano Schweiz Luxembarg Donglas gegen P. Loawe Südamerika Breslau Par*da»oif geg. Sahiha' Raftiand Tilsit 7 iirabuscfc gegen Slvlo�a Hannover Stettin SämMlahe Kämpfe bis zur Cn(sck*2diHrc. Bccimi dw»a«ipe 9 Bar. kttor Swia/jtiJea u f. ücr Seekadett*' Tsrbdnd der Ichneit!�, Sciüi&iüerinnez und ai-beiler Oeuisciilands PHIale Berlin, Sehastlaustra�e 37/3S* Unseren Mitgliedern fciarrnft zur Nachricht,� HefrenmaßvchBeidor. Kolleg« August T es h 8 geh 5. 4. 1867 am 25. Angvcjt 1019 plfit lieh verstorben ist- j Ihre Felntm Andenken! Die"cer« ignng findet am Scnnabe« den � 1919, ach wli tags 3 Uhr. auf Jem Philipp Aposf Thalia- Lichtspiele Blücher- Lichtspiele Gr. Frankfurter Str. 27 � BWchtr-Slraß. Nr. 61 Dm»roa«?«I:l»it»rprofr. a Dlebe'd rroBen««»«rltch H« ntiy Porten® w dem 4 aktiven LofUpW*.„.rUcli.o KOn.il.rn ITär SjS-ört# Der K»man einer _______ g fsichlritenen f tau Eva May SltleotratSdl« I« 4 Akten lnd«r4akMg. TraeikomSfl.® Wenn Mcnachcn Die verwunschene® untreu werd n Prinzessin a&«rrti.�«�h.Mpw.. , V.r»le»anL'e«t �»«k«,4„, 6«. I, Se-etiin 4.«. 8 UV f. Balchchmleüers g\Vcissen>eer Büriett-Snrttti iSofflnier-Tbefffcr Bihintti ü| rrtultm rreisetadi H _ Dir.? Oarh. nnrumvin i hstiit« S!f(eli(ir!)fi(fr Ser»altung,stslls SNrlin M. 14. Llnieufil» ®, filMitegeit vsn 0—4 Uue. Telephon: Ami Norde» 185- Tonntag. b. 31. Slnguft 1010, vo»« NerjammlttNll alte in#l:n- und MesiinWeiÄ! sWllglek Schmelz??. Sselmrbeiler. � Sletzerelarhel-er olm. im Lokal gäb Oft, Waldemarstr. '?-ige' ordnnng wird l«»rrCerfaBiwiMBg L»hiretchcö Ertchtine» ist nnbediajt wimia#' Tft lül 12 UCklesHtamnerafliiiSsa: SeffelfchaleSel 2�3 Soimtog. b. 81. Anouft 19>9, vor« Gr ose es Th e«( er- Orchester Cröfiniiac der Ofirtea: Wochentags Z'/, Uhr Sonntag« 2S» Beginn das Konzert«: Wochentags 6 Uhr Sonntag» 5. Beginn de« Varletßs; Woche« tags 7 Uhr Sonntags 6• t�bor Vanufatimg der Girton an Vera loa wende man fdali a« die Dlraktleu. Wohlfeiles Möbel-Ängeliol! 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Wllütlm FoersSw Zur Beurteilung der deutschen Kriegsiührung 32 Sahen Preis Mk. L-. Kurl KflUisKü Terrorismus u Kommunismus 'iin Beitrag«er Nelarseachlchla dar Rerelatien 164 Seiten Preis kart. Mk. 4., rebd. Mk. 5.50. K&So KöDse Reichstagsreden gegen die deutsche Kriegspolitik 206 Saiten Preis kart. Mk. 4.—» Uetjammltiucl ll« In geiieMmlrtot Srch-dell» fchSstLle» Sglke.e« »«.Sch«lz' Pra titsälen�. RöiiiM� am Älex.nidcrplatz. tearstarkawa«:-«mCj ..'• WtrtWV»«!* la stn WtinHiubnlirl«. S- J"f � Wfr st»iakit!«nk»«.mllll«»sm.lailrl>4r. 1 EModlf*"" «ab»fTiailo««*. H> .—'vä' ,s. si�r&srsr-v Die OrtSverw� zichtenderg! J Freitag, b.2». Aus,. Ifti», ad-nd- öffentliche versaninD Eafv«eNevue. HauptstraK-» Tagesordnung: 1. Bericht de« volkS.ommissaria» L. Freie«»»spräche. c�i �sticht der gesamten werktätige» � Lichtenbergs ist es. zu erscheinen. w-dfl• Der fornnonile ÄtJJJ i A. d.'S volkSko."»'» Elia-, Richter, � iWmMR»NA:»mnaenstrasse 1 jUj%f*tA�4urter A loe 350 W%*d# ßtha WKi Tt«zz hsinuM WwiM Soeben neue Kummet erschienen! �1 V«�%«ser Damm 103 Cw»kft**b«., Scu raistr, z Die Les«r in den Straßcnrd-'en Lunditbcreer i Ak. 64— 120a, Kurze Str.. Kl. FrantHirler Str.. ; t* almatingfc� V'ebe sir_ Pallsadenstr. Llchten- . oercer Str..5te»is dato ihre Zei nng von der Zinke beroren haben, werdr n ersucht, ab 1. September , bei der' Spedition E. Lode, Markuutr. 25 zu abonnier eu. Der Sozialist. (Trther Sozialistische Ruelondeposttir). AnabhSngige sozialdemokrattlche Wochenschrift. 6rraa.,»a,b»a a«a Dr. Ruä. Breilschelä. Anter ftändi�er Tninotrfung vorn H. Block, H. Haas«, K. Knwtefg, R. Stein, H. Ströbtl u. a. ObMammt«.iRiettarlict) R.— Jttf. Clattlattwiaet«a PI tirhflua.« find«ni»iq«bcn bei d«.dd)ft«a po.toaftalt, hei dm äpeditmrra d« treib»» edee ia der Oerie,«. a»aeli»a<(hat ,5 t« bei'"'«. S. m. b. 6."Betlfa W2U 0 k nbulluaa OtiAbond.i, Sdtiffbnutrdoram I«. »»fUU dttSchiieldtk. SlbK� Mi MlttßkbeNkk Srttl« Tütale Vcrlin, Gebastianftt�-. Achlung! Achkstil ßerreii.««d Ktiabenlo«� Nia«««»,»««». de» 20.»usud w««llktj, Wnlefetobr« 3; feaflll Branchen-Dctffltn®"""; Zagrdorftnuuoi � ,.? NrtAe edblustfolottimjrn jicben wir lk her Watidiarlinteu —#rß Zähne M"#': am#& Schonendste Behandlung, speziell itmarbß� m.l�r Zahnziehen unentgtrltllch.'Reparaturen. � Max Fabian, D«%> Neue KönSssir.38'• Rr.«4. Vellage zvr..Freiheil". 5eellU. N. August 131? helsl den politischen Gefangenen, f An die gesamten Hand- und Kopsarbeiter. tics erschiltternde, an die mittclaltcrlichcn Raubritter- Aethodcu erinnernde Nachrichten über die unmensch- UcheNehandlung der in den Gesnngnisscn schmachten- Politischen Gefangcue» dringen täglich zu ��rcn de, Arbeiterslsiaft! L L», allem haben die Acrmsten unter dcu entsetzlichsten v» n z r r q u a l r u zu leiden! tiesempfundencn Solid�.ritätögefühl getragen» hat KoNegenschaft der A. E. G.- Fabriken, Hennigsdorf, �urch einstimmigen Veschluh den Arbeitcrrat beanftragt» Mr Unteistützung unserer im tiefsten Elend stehenden filnssen- Ornossen die vor kurzen: abgeschlossene dreizehnt' wöchentliche Sanimelaktiou wieder aufzu» Rehmen. n.e D�tleginnrn und Kollegen! Es liegt im Wesen der re- ../"""Raren Entwicklung begründet» dast an das Solidari- �/�PÜnde,, der Rrbcitcrschast fortlaufend Anforderungen werden. Aber was bedeutet die Abgab, eines ge- «gen Bnlchtcils des Wochenlohneö gegenüber dem uner- ehlichkn Elend jener Kollegen, die hinter Gefängnis- »wvcrn schmachten, weil sie. von reinstem Idealismus be- tikl?' die Allgemeinheit, in eurem Interesse, ihre poli- Iche Ncbcrzcugung offen bekanut habe«? ."y. appellieren an die freiwillige Hilfsbereitschaft r, bei denen daS rein meuschliche Empfinden f. Rebcnrrwägungen obsiegt, und erwarten, daß alle, ä.#«f" die, entsprechend ihrem Beruf, etwas besser- Gestellten Kollegen, sich rege an der . mit der nächsten Woche beginnenden Sammlung beteiligen! # Kolleginnen und Kollegen!. Lastt die Besten der revo- �nsnaren Arbeiterschaft, die im Kampfe für den sozialen ?"'lchr,tt ihr, Frcihct und Gesundheit, die sich selbst. W-ib �« Klnd ans dem Altar der Revolution, zu opfern bereit Ruv n,cht elend verkomme«! Gebt gern und reichlich! Schnelle Hilfe ist doppelte Hilfe! Der Zentrnl-Arbeiterrat und die Oblcutr der A. E. G.-Fabriken HennigSdors. . Wir erfüllen gern den Wunsch nach Veröffentlichung 5� vorstehenden AufnifS und hoffen, dast die gesamte * Js* e 1 1* t f ch c f* der Aufforderung die politischen Go- iangenen zu unterstützen, folgen wird. Gleichseitia«- �svern wir nochmals daran, dost w i r selbst bereits vor «onaten eine Sammlumj für die politischen Gefangenen "ll�leitet haben und daß der Verlag der„Freiheit", �wffbauerdamm 19, jederzeit gern Gelder zur Beschaffung " Lebonsmitteln für die politischen Gefangenen entgegen- _ Die Redaktion. Ein Ausbau. UnS wirb geschrieben: �. Während daS deutsche Bllrgerkum mit Hilfe der Rechte- ; durch die Verfassung vgp Weimar die Revolution • DeutMand zu ligiridieren glaubt, während die Regie- "8 der Gewer kschastSbureailkratie ein Betriebträte- ? �> e tz schaffen will, da» in Wahcheit den Totenschein ' e Rätebewegung in Deutschland ausstellen soll, «cht der Prozeß der Sammlung der klassenbewußten Ar- �Uerchgft, die Schaffung revolutionärer Kampsorganisatio- �en in Gestalt von Betriebsräten und BetriubSräteorganifa- onen rüstig vorwärts. w. Betriebsräte und ihre höhere Organisation sind der wlschaftliche Zweig des Siätesystem». Sie sind Kampf- ganisationen deS revolutionären Proletariats, die wie die �tische,, Nrbeiterräte aus der revolutionären Bewegung �gewachsen sind. Wie eS die Aufgabe der poli- »ich e n A r b e i t e r r ä t e ist, in der revolutionären f.-,"che. im stetigen Kampf mit dem bürgerlichen Staat, In- .."Hon auf Institution, Funktion auf Funktion dem bür- ?..'wen Swat zu entreißen und in die Hand de» Prole- überzuführen, bis es endgültig die politische Macht N°°ert hat. so ist eS die Aufgabe der Betriebsräte, � wirtschaftliche Macht»u erobern und die fochtst, llung des Unternehmertum» in der Fabrik und im Produktionsprozeß im steten Kampfe zu zertrümmern. i Den revolutionären Betriebsräten als Kampforgane i, Revolution sucht die Regierung der Gewerkschaft»- reoukratie durch daZ BetriebSrätegesetz Betriebsräte«nt- �euzuftellen, die auf dem Gedanken der Parität raschen Arbeitern und Unternehmern be- ffwen sollen. Der Gedanke der Parität ist vom Standpunkt sozialen Revolution au» gegenrevolutionär. Bei einer . g�hätischen Regelung wird niemal« die Arbeiterschaft wirk- »i* Einfluß gewinnen. DaS Profitinteresse de» Kapitals n/ot ihrem Einfluß von vornherein eine entschiedene . �"ze. Ein? sozialistisck)« ProduktionSregelung setzt vor- öaß daS Unternehmertum versck�windet, daß eS nur noch �.�chberechtigte Arbeiter im Knteress« der Gesamtheit gibt. we Regelung, die durch die Parität daS Unternehmertum . dosten soll, läuft in Wahrheit auf eme Verewigung *i � kapitalist«» Gesellschaftsordnung "nous. . Und nun gar dieser Betriebsräte-Gesetzentwurf der Re- N�vg. der den Betriebsräten die Aufgabe zuweist, die stni � bor Erschütterung zu bewahren, also Streik« ün W 3e de» Unternehmertum« zu verhindern, der fest- ' baß nach dem Inkrafttreten dieie» Gesetzes alle ande- iw verfchtvinden sollen! Da? ist die offenbare Absicht. sx�Ratebetvogung in Deutschland den Todesstoß zu ver- g, K» ist trotz aller VersossungSarbeit der bürgerlichen j,/2enrevolutton bisl)er nicht gelungen, den Arbeiterräten Garau» zu mackien. Noch weniger wird es ihnen ge- ldi �ie ravolutionären Betriebsräte auS der Welt zu ofsen. Die revolutionären Institutionen haben ein viel d. Loben. alS daß sie dunh Gesetze zerschmettert wer- � wnlsten. Je stärker die Gegenrevolution, um so keltert haupten. Nun erst recht Kampf, mm erst recht die Aufrechtcrhal- tung der im Kanipfe gewonnenen Betriebsräte! DaS war der Sinn der Konferenz der Betriebsrats- zentralen, die am 22. und 23. August in Halle getagt hat. Und mehr noch als das. Es gilt nicht nur, das Ge- wonnene zu behaupten, e» gilt auch, den Anschlägen der Gegenrevolution zrworzukommen. Noch ehe jener Betriebs- räte-Gesetzcntwurf der Negierung in der Nationalversamm- lung Gesetz wird, verschlechtert und verbösert noch durch die bürgerliche Mehrheit, müssen überall in Deutschland neue Betriebsräte erstehen und sich ihr Lebensrecht dem Unter- nehmertum gegenüber etlüm-Xw Wenn im Oktober oder November das gegenret�lutionärv Parlament den Be- triebsräten in Deutschland de« Totenschein ausstellen will, dann mup es vor festen Tauchen stehen, die sich durch papierne Gesetze nicht umstoßen lassen. Zu solchen Kämpfen die Kampforganisationeu der Be- triebsräte zusammenzufassen in einer zentralen Or- ganisation, Klarheit zn schaffen über die nächsten Aufgaben, war deshalb die Aufgabe der Kon- ferenz von Halle. AuS ihren Beratungen sprach die Uebcrzeugung, daß e» de?«uöstten Kampfentschlossenheit des revolutionären Proletarialp dedacf. wenn c-S die Revolution | nicht aufgeben will, des festen Willens an den Aufbau eineS revolutionären Rätesostem» m gehen, um im Kampfe die wahrhaft klassenbewußten Proletarier zu sammeln. Unter diesem GesichtSpunkle prüfte sie auch die Frage B e- triebsräte und Gewerkschaften und beauftragte die neugeschaffene Zentralstelle, einer neuen Konserenz Richtlinien über die Stellungnahme der Betriebsorganisa- tioncn»u den Gewerkschaften vorzulegen. Ihre Tätigkeit galt der Klärung und dem- Aufbau. ES ist da? Gebot der Stunde für das klassenbewußte Proletariat, mit aller Kraft sich daS Rätesystem als Kampf- organisation zu schaffen, auf dem Boden dieser Kampf- organisation das Proletariat zu sammeln und zu einigen, um es geschloffen i* den Kampf um die Macht führen zu können. Diese Kampforganisation muß selbst erst erkämpft werden. Im Kampf um daS Rätesystem muß neuer re- volutionärerGeistindenMassen erwachsen. Die Einigung deS Proletariats im Kampf um daS Rätesystem, und auS der Einigkeit deS Proletariats die Eroberung der politischen und wirtschaftlichen Macht, daS ist d i e A u f g ab e d e r n ä ch st e n Z u k u« f t. an der die Kovfcrenz von Halle gearbeitet hat. Zrselstra über die soMWche Slaal»«ri>«mg. Unser holländisches Parteiblatt„Het OoK" ÜiruÄ cru» „Die Sozialistisch« Gib»" Ausführungen de» Genossen Troetstra über die sozialistische StaatSord- n u n g ab, in denen Troststra über d« StaatSform folgende» sagt:, Die Ao?»v«rtretu»g besteht au» Q AArPerschafte», die JB<*« tionalversammlung" und der.A r b« i t e r r a t", wo- von die erste da» Volk in seiner Besamcheit, die zweit« da» Bott nach seinen Betrieb»- und Berufsinteressen vertritt. Die Aational- Versammlung, die zuerst zusammenkommt, um die neu« Staat»- regelung zu bestimmen, wird zurfestg«setzten Zeit durch allge- meine BolkSwahl gewählt. Sie macht die Gesetze, die jedoch nur in prinzipielle« Umrisse« gegeben werde«. Die technische NnSarbeitung überträgt sie dem Arbeiterrat. Bei der Nationalversammlung liegt die Bestimmung über die Ainanzen, die Sorge für da» StechtSwefen und die Verteidigung der öffent- tick»« Stechte der Bürger, für daS Sigentum deS Staate», die Bestimmung über die au»ländische Politik und über alles, wo» die Handhabung de» Staate», sowohl nach innen al««ach außen betrifft. Sie setzt für jeden dieser Entwürfe dauerndde Rom- miffione« ei«, die aktiv a« der Borbereitung und dem Sin- bringen von Gesetzentwürfen mitarbeiten»:* fortgesetzt auf die Ausführung dessen, wa» zu ihrem Gebiete gehört, ihr Augenmerk halte«. Die Nationalversammlung tagt in Permanenz. Der Arbeiterrat besteht au» den Bertretern der Org» nksativnen, worin da» Votk nach Betriebe«, Berufen und dem soziaten Wirkung» frei» der Bürger verteilt ist. Der Umfanz dieser Organisationen, ihre Zusammensetzung und die allgemeine Regelung betveff» ihrer Statuten wird durch da» Gesetz bestimmt, nachdem die bestehend«» Beveiniguugea von Arbeitgeber» und»r- An die Berliner Arbeiterschaft! Die„Freiheit" kämpft für die Befreiung des Prole- tariats und den Aufbau einer fozialiftj. scheu Weltordnung mit Hilfe der Ar- beiterräte. Sie tritt ein für die Inler- effe» des gesamte« werttätigeu Bosses und führt deshalb de« schärfste« Kampf gegen Unternehmertum und Regierung. Die„Freiheit" kämpft gegen die Verfälschung und Ver- Wässerung des wissenschaftlichen Sozialis- mus durch„Planwirtschaft" oder„Ver» staatlichung". Die„Freiheit" ist frei von Sonderintoressen jeder Art. Begründet durch die Spargroschen der Berliner Arbeiterschaft, dient sie nur dem revolutionären Kampf der Berliner Arbeiterfchast, für den sie die Vorbadin- gunge« zu beretten sucht, unablässige Aufklärung. Arbeiter, Parteigenoffen! Sorgl deshalb dafür, daß jeder revolutionär gesinnte Angehörige des werktätigen Volkes Leler der„Freiheit" wird. beitnehmern i» den verschiedenen Berufen pieserhalb ihre Wünsch« kundgetan haben. Betriebsorganifationcn können au» den Groß-, Mittel- unti Kleinbetrieb vertretenden Kammern bestehen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Privatbetrieb, Personen der Betriebsleitung und Arbeiter und Angestellte der öffentlichen Betriebe können sich in den durch das Gesetz zu bestimmenden Fällen gesondert ver< sammeln und beschließen. Die Mitglieder de» ArbeiterratS wer-t den durch die Organisationen nach dem allgemeinen Wahlrecht der Mitglieder und auf durch d«S Gesetz zu bestimmende Weisel gewählt. Die Tätigkeit deö Arbeitcrrat» ist lediglich eine beratende und kontrollierend«. Seinq gesetzgebende Funktion besteht«, der technischen Ausarbeitung der Gesetze. Sein Arbeitsgebiet wird daher durch da», was die Nationalversammlung dem Arbeiterrat zur Behandlung überläßt, umgrenzt. Die Organisation de» Wirt-l schaftSleben» ist eine feiner hauptsächlichsten Befugnisse nach dem Prinzip, daß die Regelung deS Wirtschaftslebens der Vev- tretung der Berufsorganisationen,»wer Mitwirkung der Vew treter der freien Berufe. Ingenieur«, Revisoren, Hygieniker und! Sozialpolitiker, die durch ihre Organisation«, zum Arbeiterrat delegiert sind, übertragen sei» muß. Die beratende Tätigkeit: dieser Körperschaft besteht ferner darin, daß die Regierung unÄ die NÄtionalvcrsammiung die Berichte, Untersuchungen unds! Rapporte vom Arbeiterrat, bezw. von den Unterabteilungen, die? dafür in Betracht komme«,«infordern wird. Die Kontroll« de» A rbeiterrat» bezieht sich, W Gegensatz zur Nationalversammlung, nicht auf die allgemeine innere und äußere Leitung der Regierung, aber aus die A u»»i füh r u n g der Gesetz«, auf die wirtschaftliche und sozial«! Führung. Es wäre möglich den in Betracht kommenden Korn- Missionen der Nationa wer sammln na Mitglieder de» Arbeiter rat»! beizufügen, damit diese gemischten Kommissionen sowohl geregelt« Kontrolle aus die Regierung ausüben- Hairdels wird von den Interessenten mit den verwerflichsten Mitteln weitergeführt. Nicht nur, dag sie dai von nnS fäpn erwähnte, die Tatsachen auf den Kopf stellende Flug blatt in groben Massen verbreiten und die Bevölkerung aussordern, einen Protest gegen die Kommunalisierung zu unterschreiben, nein, sie üben sogar direkten Zwang ans ehre Kundschaft aus, den Protest zn unterzeichnen. So wird uns mitgeteilt, dasz die Frau de? Milchhändlers Logt, Ochivelbeiner Strabe 11, einer Kundin sagte: >W enn Sie Vollmilch haben wollen, müssen Sie diese Liste unterschreiben", worauf die Kundin auch unterschrieb, da sie sich die Milch nicht entgehen lassen wollte. Auch die Milchhändlerin Frau Anna Leh- m a n n, D r o n t h e i m e r Str. 19, einpfängt ihre Kun- den mit den Worten:.Wer Milch haben will, muß unterschreiben." AebnUche Fälle werden unS noch aus Schöneberg und Neukölln gemeldet, ohne daß uns dabei jedoch, wie wir gebeten hatten, die Namen der be- treffenden Milchhändler mitgeteilt wurden. Wir wieder- holen diesen Wunsch nochmals, denn wir wollen dafür 'Jorgen, das; diese Namen der Fettstelle Grob-Berlin bekanntgegeben werden, damit den Milckchändlern, die ihre Kund- schast terrorisieren, die Milch entzogen wird. Das; letzteres geschieht, verlangen wir von der Fettstelle. Den Kunden, besonders den Frauen aber, raten wir, sich niäst täuschen zu lassen und die Listen n i cht z u u n t e r- schreiben. Viele Frauen sind diesen Täuschungs- Manövern schon zum Opfer gesallcn. Wenn sie dies gemerkt hatten und ihren Namen dann wieder streichen lassen wollten, waren die Listen angeblich schon abgeholt. Wer für Sozialisierung ist. der soll diesem Treiben der Milch- Händler entgegentreten und auch andere vor deren Macht- Nationen warnen. Wird die K o m m u n a l i s i e r u n g verhindert, dann ist eine erhebliche Ver- jteuernng der Milch zuer warten. Darum, Haus- ssrauen, seid auf der Hiitl Wo die Milch bleibt. Der Mangel an Milch, die Hauptnahrung für kleine Kinder und Kranke, ist bekannt. Ärohe Mengen werden aber trotz der Üsfentlichen Bewirtschafiung u»d Zuteilung an die Bedürftigen tzioch an Unberechtigte aboegeben. eine Erscheinung der sich auf ■allen Gebieten des öffentlichen Lebens breitmachenden Korruption. Ast es nun auch schwer, allen den stallen nachzugehen, wo Milch unluerechtigterweise in den Haushaltungen verschwindet,' so sollte «» den Landespolizeibchörden. die speziell dem Schleichhandel nach- Dufpüren haben, doch ein leichtes sein, gröhere Unternehmungen «dieser Art zu entdecken. Da die Landespolizei scheinbar diese? ftEpürtnlent nicht besitzt, wollen wir sie einmal mit der Nase auf deinen solchen Betrieb hinweisen. In Spandau, Am Stresow- Platz 16, wird von einem Herrn Okivald Hahn eine söge- iiwniite Fogurt-Zentral« betrieben. Es wird dort Milch «ntcr Zusatz vor, Ferment und Wasser zu Fogurt verarbeitet und 'an Wiedervcrkäufer für 1,20 M. pro Liter verkaust. Wie und iSBitgeteilt wird, bietet man in Berlin diesen„ssloflurt" mit 2,40 M. ipro Liter dem Publikum an, trotzdem der wirkliche Wert nur etwa M Pfennig beträgt. Ben diesem Gemisch werden täglich in Z>cr Zentrale etwa 1500 Liter Herges! eilt, so dah man ermessen kann, wieviel Liter Milch hierbei auf Umwegen in den Kandel gebracht und den Kranken und Kindern entzogen werden. l Wir erwarten nun. daß die LandeSpolizn sich diesen Betrieb vmgehend einmal ansieht und ihn schließen läßt. Die Personen, bie bei den Milchschiebungen beteiligt sind, werden wohl auch zu lassen sein, so daß sie zur Lcrcuitwortung gezogen werden können. Eine neue Sorte Polizei. j Tom IleSerlvach u ng«d ien st de? Oberkommandos wird bekannt- jgegeben:.Die bisherige Miliiürpolizeüiche UeberwachuwgSstelle Eroß-Berlin ist mit dem 1. Juli 101Ö vom Mcicbswehrgnippen- lonimaudo I, Berlin, übernommen worden unter der neuen Be- Seichnung:»Ueberwachungsdienst de» Oberkommando»" Heere»« Polizei, Berlin NW 6, Schiffbaiuwdamm 0,1. Fernsprecher: Norden 4100/04. Drahtwort: Heerespolizei Berlin. Tag. und Nacht- dienst ist eingerichtet. Die Beamten der Dienststelle sind mit dunkelgrünem Auchvei»(Lichtbild und eigenhändige Unterschrift de» Inhaber») nebst Kontrollmarken versehen und haben die Be» jugnisse von Polizei beam'.en. Die Dienststelle arbeitet in Anlehnung cm die bestehenden Lrtlichen und staatlichen Behörden, GtaatSanlvalischasten und Polizei stellen Man fragt sich, wie kommt das Oberkommando dazu, eine besondere Polizei in» Leben zn rufen, die Tätiokcit dieser UeberlvmhmigZstelle ist eine, wie sie von der Kriminalpolizei ausgeübt wird. Niemand hat da» Recht eine eigene Polizei ein- «urichten, zumal nach dem Friedenooeruage über die Bermehruna der Polizei genauere Bestimmungen festgelegt sind. Ueberhaupt muß immer wieder darauf hingewiesen wewen, daß die Polizei an die Gemeinde überzugehen hat. Im Ucbrigen wird die Berliner Kriminalpolizei die Einrich- tuny dieser IleberiuachungSstelle est» ein starkes Mißtrauen empsin. den, denn bisher hatte sie die Ausgabe, die Güter- uich Äollidieb- pälste zu«rmitletn.— Bobm fwrftWHI-str, 17. Mkc, Mkbeee wird n-ch v-kanntgegebt«- AiwnSc emeinschaft der Westl. Lororte. I- A.: Wendt, Schoneberg, Gothen str. 13. Wiedergefunden. Da» m der Tkatiorml-Galerie jüngst 8** stöhlen« Dielmanniche Bild.Rheinische» Bauerngehöst' hat wieder eingesunden. Tin Herr, der eS in gutem Glauven einem Unbekannten gelaust hat, hat sich au» frcierr Stücke»(F* meidet. Der D»eb selbst ist noch nicht ervmtelt worden. Vu? die N«.frage des Genossen Dr.. Rssenfokd in der Pres» ßischen LanoeSversammlung., weSbaib die Militarisierung der Skr- liner Polizei otz e Befragen der Lande-Zversammlung durchgeführt wird, wird mitgeteilt, dcß die ganz« Frage noch in der Schwebe sei, und bei der kommenden Eiatöbcratung der LandeZversamm- lung Ausschluß über die zukünftige Gestaltung der Berliner Polizei gegeben weiden wird. Das halte der Minister de» Innern. Herr Heine, schon längst haben können. In der preußischen LandiSversammluitg hhat oer Redner unserer Fraktion, Genosse Leid, die Militarisierung und Kasernierung der ivcrliner Polizei g-oeißclt, ohne daß Herr Heine in seiner Anitvort auf dies« Festnagclung eingegangen wäre. Er bätie die Pflicht gehabt, auf die Angriffe zu anrwsrten, wenn er eS gekonnt hätte. Konfsrenz der Eemeindeverlreker Niederbarnims. Sonnabend, den 30 August, abends Uhr, findet im.........___„....... I.... N., Caf6 Bellevue", Lichtenberg, Hauptstrastc(Bahnhof' In d,r Wach« rmn 25. JUguft bis i. sfuhi,uletzb-r>« � 250— zus. 500 Or.«uilanbameljl. Dia Dar» ist dl» spalesie Sonnabend den 8. Seviembtt. abzuholen.. �«t!si »nchkiolz. Der Cetanamiltfloarbcnb Troh-Betlm bat die?' bat Cebenamitta'.liorle für ungi.Uig cihluct.— Suf Ar. 70� der besthet tiünnan noch dinheitefulter ethallan. Batzahlung Im Amtallaua Zimmer 9.— E» kann AviUn "Dar Preis ba trägt 50 Pf. tut dar. Pfund. Zimmer 9, gegen Barzahlung i futlei) au-gegeben werden. Bezugscheine sind im Amtehaus, ''�Siaafiect. Jtcliaouegohc, Sann-b-nd van votmütag» S •'"....... in den Seschäft-stellen o. Papowski. Wirtschastauetein.« Noch sind eine OnvtHI Sammxllisien, die vor dem 1.. Juni. Bölsch und Lemke nach cochetiget Svlnah-u: ran B-tugsiqein � llntersiützungskommifsion für politische Eofangene. entnommen wurden, auch iolrfx noch aus dem Jahre 1918, nicht' beiden Kartenauegoben Au«gäbe der vezuasscheine abgerechnet. Es wird dringend ersuch!, alle diese Listen bis zum � wähtand bat DieiestitiinbMi Anlvtuch 7� st�ta Di« S. September bei dem Gen. Wöhr, Manteuffelstr. 72, abzurechnen nur A nder dw em-chl. M Iohran und Dtesie fabet ffinrcoljntt von Amaiienhos«thallan die Bezugsicheina om Do«« bat Herrn iromplat in Amalienhof.— Ktrtaffeloerkeus 0 � und Sonnabend aus Alschnilie 8 n. 9 der Äartoffctnotte in»«"®, kaufsstesten«Ibrechl, Dattenstadtschulkellsr und Stoppel, Spanoa« Elro� ha 18. Hm Sonnebenb bei van Kmitteuten f«'' und Solhenltcgen. mm eonneoeno oei imn �1«" ,l.-,,aae Maimaloda auf Selb 17 bei grünen med Feld 7 der toten 1«° mittelkarte(Selbstserso�er) soivi« ouf Feld I der Jettkarie~ .Arbeiterräte, Betriebsräte. Die Bureauräume deS BollzugsratS befinden sich jetzt in den Sophien sälen, Sophienstraße 18. Telephon: Amt Norden 929G. Die Erpressung de» Grnerald!rekt»r» Gerstenber«. In Karl»- bad ist an dem Generaldirektor Gcrstenberg eine Erpressung ver- übt worden. Gestern wurde in der Deutschen Dank ein Mann verhaftet, der den vom Generaldirektor Gerstenberg erpreßten Scheck über IX Millionen einlösen wollte. Der Unbekannie, der zunächst jede Auskunft verweigerte, wurde schließlich als der. �.......,—..... y-,, Kraftwagensührer He m man sestgeslelli. In der Vernehmung er- Iwsspunbi� X7 JUht J üh �Sialtmet Bahnhos,�Ahf»hti�7..0� Aus den LrgimWssueu. Erster Kreis. Sonmia« Familien-usstiig nach DithenV'rdtzt Neukölln. Die Bezüke erhallen heute von 5 uqt Ältlgticberbertairnnlung heule. Uhr ob im Bureau.— Bezirk 1—8. MUgliebetvetlannnIung h«' � 7 Uhr in bat Aula des Lyzeums, Betlinet Strohe. Sottro«« � bo» Sälefbstem.— Der Rednetkutsiw finbel heute abend 6/4"9 der Hula, Einser Shotze, statt..% Lichtende r«. Freitag, abends 7 Uhr, bei Tempell. Hoiw.f«' Oeffentticha Versammlung. Bericht bat volkskominilsare de» munalen H.beiletrmls..„(.J Taklcm'Lickiterfelbe. Haute. Freitag, abend» 7 Uhr, tm ro von Schilling, Dahlem, Könlgin-Luise-Struße 40, össentlicho Cetson; Hrrmsdcrf— Naibmannsliist. Arn Sonnabend, den 30. Kugust � Restaurant.iZut Mühl«"(Inhaber: SBostradt) Lszirllr-Mitabede■■ fQBinUung. Erscheinen aller Genossen Pslicht, Beginn punbiltch* klärte er, daß er in der vergangenen Wockze drei Herren von Berlin nach Karlsbad gefahren habe und nach Aussührung der Tat zwei wieder nach Berlin zurückgebracht habe, während der dritte in Karlsbad blieb. Er gibt an, im Auftrage eines der Täter den Brief zur Deutschen Bank gebiacht zu haben, ohne Kenntnis dei Inhalt». Di« Kriminalpolizei hat die Verfolgung der ihr jetzt bekanntgewordenen Täter aufgenommen. Eine weitere Mvrdtot sit dem Massenmörder Friedrich Schumann jetzt nachgewiesen worden Vor einiger Zeit verl schwanden spurlos der 19 Jahr? a!e Volontär Walter Nit- darf aus der Helmholzstraße und die 13 Jahre alte Charlotte Biedermann au» der Goethestraße in Charlotten- bürg. Beide hotten einen gemeinsamen Ausflug nach dem Aalkenhagener Forst unternommen und waren nicht zurück- gekehrt. Bei beti_»eueren Nachfoistchugen in diesem Forst hat man min eine Höhle entdecke und darin die Leiche des jungen Ritdorf: nicht weit davon fand man auch die Leiche der Charlotte Biedermann, nur leich: mit Erde bedeckt. Es ist festgestellt, daß Schumann zestweise dies«' Höhle bewohnt hat. Er leugnet zwar auch diesen Mord, aber da er im Besitz zweier Ringe des jungen Mädchens und einer Uhr des jungen Mannes befunden wurde, ist wohl kaum daran zu zweifeln, daß ihm auch dieses Verbrechen zur Last fällt. Wohnungssuchende haben sich in letzter Zeit wiederholt un- mittelbar persönlich oder schrtsilich an den Staatskommissar für das Wohnungswesen gewandt und Unterstützung für den Nach- weis leerer Wohnungen nochgesucht. Um unliebsame verzöge. rungen zum Schaden der Wohnungssuchenden zu vierhindern, sei darauf hingewiesen, daß der Staatskommissar für da» Wohnungswesen keinerlei WohnungSnach- weis unterhalt und somit nicht in der Lage ist, solchen Ge- suchen zu entsprechen. ES empfiehlt sich in solchen Fällen, den Wohnungsnachweis der ZuzngSgemetnde oder derjenigen Gemeinde in Anspruch zu nehmen, in der die Woh- nung verlegt wird. Anmeldung zu der SchulentlassungSfeicr für die westlichen Vororte werden bis 6. September bei folgenden Genossen an. i' Freie Tucverlch-ft RaxltZlln-Britz...... genommen: Charlottenburg: Volkshaus, Rosincnstr. 4 bei Rtännerabtetiungen am Freitag von 8— 10 Uhr...—-,... Oekonom. Klick, Fritschestr. GO. Schöneberg: Restaurant Berg,: Weisestratze. Uebungsstoss: Freiübungen zum Dundeswerwnü- Feurigstr. 16; Schulz. Apostel-PauluS�Straß« 33; Mendt,! turnen. Gothenstr. 13. Wilmersdorf:" VewtoÄnöer. Maschinisten und Heizer. Freitag,»bende 8 Uhr. Allgemeine trauanemannerkonserenz sür Grotz-Berli» bei Schulz, Elisabeiyüi' Stellungnahme zum Matallkarlell. Karte legllimiarl!. Achtung! Seiletgttflflbautt! Sonntag, vorm. 10 Uhr B«rl� lung bei Lenz. Ehorloltenbuig. Tegeler Weg 87. »m.-Svb, Spandau, Tew..Tr. sPivolbreher). haute, vorm. 11 betreff. Nachzahlung vor Aw.-Süd. Tor 1.(Seidel.) Intern. Bund der Kriegebelchädigt-n. Freitag, abends 7)4', im Rest. Gberhorbt, Wittenau,. Ciibotsct Str. 98,»m Nordbchn� OefsanIIicha Witgliaberoerfommlung sür die Orte: SBiltenai», l Walde, Waid mann, lust, Lübars, Hermsdorf._ Arbeiter-Wanderbund„Naturfreunde", Hgiiationsbaz., 1. Briefen— Fürstenwalbe. Abf. Sonnabend 6 Uhr nachm. 8"'. j Fernthf. II. Tiefensee— Blumental. Abf. Sonnabend 6.11. nachm. Wiiegsnerbhs. III. Malchow— Sänväczeser. Abs. Sonnaor mim. euin-UBiittuni. in.»majinu— nup. Uhr nachm. Statt. Fernbhf. IV. Gr.�chönebeck.-WarbaMnl' ds. Sonnabend 0.20 Ubr nockm. Siett. Sorortbhf.«clnidun�»'!' | Abi. Sonnabend 0,20 Uhr nachm. Siett. vorortbhs. Rosental umsteigen. T. Er.-Bestan—Kgs.-Wusterhausen, abend 5,20 Uhr nachm. Görl. Fernbhf. VI Phols-Abtu«w, Havclwanberiing. Abf. Sanntag 0,20 Uhr vorm. Siett. Bo on i Turnverein Fichte. Die' ie' 6. Männer-Abteilung eröfsnet am G, tag, den 29. August, abente 8 Uhr, in bei Turnhalle® Strafte 41a die 9. Frauenabieiluvg. Einfch. eibegebühr 35 und m» Itcher Beitrag 70 Pf. Gäste willkommen. gg. Zufommenturnen stimtu« 10 Uhr in der TuruhwI Vckannturachnnft betreffenb die Wahlen zur varsasiunggedendea deutschen Nationalversammlung In Berlin. «achda-m bei tm wohlkrei» Berlin gewählte Ab- atmete üt die versasiunggedenbe deutsche Nolsonol- illbmmlunq D. Friedrich Naumann na, starben ist. .ufe ich auf Grund bea Z 59 der Wahlordnung vom November 1818 und in Gematzheit da«§ 49 den ■ ahlr.ueschutz zur Feststellung de, Ersatzmannes, der •motz§ 21 das Reichswahlgesetze» m seine Stella in, zu einet Sitzung auf »nttnhcnd, den SO.«ngufl 1919, vvrmitt-g» 10 Uhr. nach dem Wahldurcau de» Magistrat», i Stralauer Str.«4/4». Zimmer 9, Sie« bringe ich hiermit zur öffentlichen Kanntni». Barlin, den 28. August 1919. Dar Wahll>»mm!siar »e den. Wahlkrei, Berlin(üt di- Wahlen|« ver. allunggebenden deutschen Nationalversammlung. Loehning, Stadtrat. Ind. Nr. 1104 Wahl. 19)________ ü Er»cli»pt«n*t- .«nttttkell Blutarmut. Verlangen Sie knelentrel«nelthrl.«retliche Uioichttre Dr.Geöhtirdji to,*jRÄSäu. Ret. n*l«ie„i.>91 fnta. TrtJlÜH*. IW-,'!»>»>-, UniHilin.(Memme«. ——---. I eedeerlchlcat l>r. v.llrchh.rh. iiexandarstr. 43. Oe.eii.ch i»«i eubacbL. JiUI«. a»nih. Jurleten. heile, M—g VenranoaMtcben. 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