�zelpreis 15 Pfennig- 2. Jahrgang � nrftfjeint morgen» und nachmittags, an 5#nn# und Festtagen nur morgen». 0�25�� beträgt bei freier Zustellung ins Hau» für Kroß-Veilm oder bei dirc. üstbezug ohne Bestellgebühr monatl. ÜL, bn Zustellung unter Streifband 5,— WL '»Fteiheit* ist in den besten Nachtrag der Postzeitungsliste iür 1919 eingetr. c« '''dn'ü°n und«xpevilio»! Berlin SiW.«. echiffliauerdamm 19 «�idrecher: Amt Norden lidvs und SSV«. Sonntag, den 31. Muguft l�ly Nr. 41S/A228> Morgen-?lusgabi Inserate Wen die acbtgcfpalt. Nonpareillezeile oder deren Raum 1,20 IH?� lvortanzeige« da» fetlaebf wfle Wort 50 PL jedes weitere wort 25 Pf. Ceuerungszuschlag 70 proz. Vei»miliei!« a. �ersmnmlungsanzelgen füllt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf- folgenden Tag mäßen spätesten» bis 5 Uhr nachmittag» bei der Lxpedition aufgegeben fein. Jnseraie»-AbteUu»s: Verlin NW. v, EchiffSnucrdnmm:9 Fernsprecher: Amt Norde» V7S8 od�! erhalten von vollkommen zuverlässiger chs E.-' nrno«.\»„ 0J4 «ix'' ki'" «j* s. w 'äUE»- - Was gehl vor? lvlgen�en Bericht: am Freitag im„Neuen Rntfl" in Dahlem Haft« .''"tu Versammlung der Bürgerwehr führte der Nitt» N a a h auS: wir durch den Friedensvertrag gezwungen sind, die Hn-"®""leres HccrcSdcftandeS auf 100 000 Mann vorzu» Nca daran gegangen, Bürgerwehren aufzu» m gd» t», fOsß�W:; y # fe FW M hiiif. I! �'iohlnng erfolgt nicht durch die Negierunl», sondern >t kapitalkräftigen Bürger des Staate?. lttf*. �lirgerwchren befinden sich feit gestern in vlarm« fchaf, znr Ausführung folgenden PlaneS: %!, J �'sten sin.d alle Adressen der revolutionären tole» zusammengestellt. I a den nächsten Tage» kih" daraus Verzeichneten verhaftet und zwangS- iie Frankreich zum Wiederaufbau abtransportiert»verden. äiix. �'��'sirrung fei mit dem Plane einverstandrn. Die .S, j Selten als alarmiert auf das Stichwort .�""fecrungen dsS Nittmcisters Maaß sind, das " h tiini 4" ivir, vollkommen authentisch. Den- P-kiU v" wir es ziinäckp't bezweifeln, btih selbst in den � L Putjchliistrrncn Offizier? ein so unsinniger Plan �ch c> ö.vailgsmcise Slbtransport verhafteter Nevolutionäre l�reich ernstlich erwogen werden könnte. Jedenfalls Nibc- if.. diese Aeiibermigen. wie es in den Köpfen i'raftaJl'O'Än"'Ucre. die in den Bürgerwehren ihr Unwesen t-ü* tirJ''«'"n�ichaut. und dah die konterrevolutionären Ver ........ „rW'Tm # M ziere. .--Vffl».' hout.....V 4/lV.• V...V». V*. ' � der Arbeit sind. Den Arbeitern rufen wir auf der Hut I � �er..Vulsch" in tuüwigshsfen. keinl Ursachen der Vorgänge in Ludwigshnfen ist immer o die-.�kheit»erbreuet. Es wird jedoch immer deutlicher, &''r vcrbrciieten Meldungen von einem planmäßigen 'Psrlz" übcrt icbcn waren. Außer in Ludwigs- |'"j in der z-irzen Pialz nichts ereignet, aber auch in 'n ist jchl alles ruhig. Nach neueren Meldungen c. E%f_... x''l>t Ju �"Uliche Arbeiter und Angestellte die Arbeit nieder �un �' i* geg�n die Vorgänge. Sie verlangen die S> der von den Franzosen Verhafteten. Mannheim, 30. August. &%!,. Mannheim, 30. August. �ehni!„ �'�utrale meldet: Heute vormittag fand mit i�ii? der französischen Behörden eine Ver- p, Qjf�niönnetöecfommliinfl in Ludwigslwfen i, o>,"?°» n e r v e c s a m m l u n g in Ludwigshafen Wtct otr"■ �""d 2000 Männer aller Parteien und die �civerkschasten teilnahmen. Die machtvolle kj daz führte zu einer eindrucksvollen Kundgebung in der Rhcinpsalz und zu einer scharfen Ii kiichs!?.,?!�. den Jranzöslingen und ihren Protektoren. �sloser Offenheit wunk« die bisherige Pergewal- gegcif'.elt imd mit voller Einmütigkeit '»Tie Slft P""n angenommen, in der es heißt: "tuerfchoft Ludwigshofcns wird am Montag wieder p�rdep �"Wehmcn. Sie erwartet jedoch von den französischen »Ai 1,1 x""de unschuldig Verhafteten sofort auf freien Fuß aciu' in x'"' Sst das bis Mon,ag nicht der Fall,' wird die h.,- tanzen Pfalz eingestellt. Weitere Aergewaltigun. �»"lc»°d,qM��rhsU �"�chen Freihe.! werden durch enlsprechendc Allionen sÄMd und Bürgerschaft beantwortet werden. Die Presse- Suitij-'"'"�freihe it'st sofort herzustellen, ebenso die volle L if'deit für die RegicrungZ- und Verwaltungsstellen.' �-�feh�.ynommTitnrr bedeutet einen vollen Erfolg der 1(1 uWiLu" Bevölkerung in der Pfalz, besonders der Ar- ' h' die sich einmütig mit Einschluß d e r U n- 'Mol'fÄ# Mb '"gi st e n hinter ihre Führer stellte. � ffiilifät bleidl in Sberschl-flei'. kt.�r»rcsloii, 80. August. «5'»Dir)) und SiaalSkommiffar für Schlesien und West �i."'"licr Dreisen der Bevölkerung- Obcrsclsscsiens. vor L J," von polnischen Arbeitern, mit den dringendsten sth'üt„ i'"'- das Militär ja nicht a u S seinen bis- IfJ �Uitn w"Korten zurückzuziehen, da man sonst �"stt."Bgungcn und neue Arbeiterausschrcitungcn bc- ' ch S ko m m i s s a r erklärt hierzu, daß er VW"»« ran denke, der ruhigen und arbeitöwilli- LberschlesienS den Schuh der Reichs- Unruhestiftern und Störenfrieden "'"bCf' Militär bleibt, abgesehen von einigen aus ''tsgründeu vorzunehmenden Truppcnvcrjchiebungen ,""ng �'l''hcn � aegenübcr nach wie vor zum Schuhe de? oberfchlesischen Volkes in Ober» fchiesieit. Wachsam und schlagfertig wird die Reiche- wehr jeden neuen Versuch zur Beunruhigung dcS Volkes oder zu einem Angriff auf unsere LaudcSgrenzen im Keime ersticken. In irgend welcher Beunruhigung, auch in den Krenzbezirken. besteht daher kein Anlaß. ' Sie Gärusg im Elsaß. .äern, 80. August. Der Basier.Vorwärts' erfährt aus St. Ludwig i. Eis., daß seitens der sozialdemolratischen Parteileitung ein in Massen hergestelltes Flugblatt an di« eifaß-lothrii�gische Be- völkerung zur Verteilung gelangt sei, daZ die schwersten An» klage» gegen die jehige frcrnzösischc Recnerun erhebe. Der erste FriedcnSwinIer drohe hart zu werden, weil die französische Regit- rung der Teuerung mcht entgegenwirken könne. Die Regierung zcrsche selber durch ihre Militärherrschaft die soziale Ordnung, weshalb di« Arbeiter zum politischen Kampf antreten müßten. Seitens der französischen Behörden wird, so meldet der Basler.Vorwärts' weiter, auf diese» Flugblatt energisch Jagd gemacht, und die Verteiler wurden verhaftet, sotpcii man ihrer noch habhaft werden lonnte. In den lchten Tagen sind neuerdings bedeutende militärische Verstärkungen nach dem Elsaß gekommen, weil man dort einen revolutionären Herd vermutct. An eine Demobilisierung der im Elsaß befindlichen sran- zösischen Trupp«» ist in absehbarer Feit nicht zu beulen. Vi? RkeikSewezunz in Amelila. Vor einem Eisenbahnerstreik. H. N. Haag, 20. Anzvst. »Daily New?" berichten ans New Aork: Durch Abstimmung wird wahrscheinlich am 2. September ein Eisenbahner» streik proklamiert werden. In 20 Staalen werden 05 Streiks durchgeführt werden, die sich auf etwa 300 000 Arbeiter aubdrhnrn. Welche Mittel Wilson gegen einen Eisenbahnerstreik anwenden will, zeigt folgende Meldung: H. N. Haag, 30. August. Hovandsch NieuwSbureau meldet aus Washington: Präsident Willon hat die Elsenbahnverwaltung der Vereinigten Staaten cru.iichtigt, wen» eS»iUig fein sollte, die gesamte Regie» rungSmacht in Anspruch zu nehmen, um die Eisen- bahniictze in Kalifornien, Arizona und anderen Gebieten zu schützen. In diesen Teilen wollen die Arbeiter der vier Gewerk. schaston in einen nicht autorisierten Streik treten. Die Bewegung der Stahlarbeiter. H. N. Haag, 30. August. Hollandsch NieuwSbureau meldet auS Washington: DaZ Exekutivkomitee dcS SlahlarbeitervcrbaudeS hat»ach Beratungen mit dem Arbeiterführer GompörS an den Präsidenten der Unitös Steel Corporation Garry«inen Brief gerichtet, in dem mit einem Streikgcdrohtwird. wenn die Forderungen der Stahlarbeiter nicht innerhalb einer bestimintgu Frist erfüll! werden.*"**4*; Sic Bctofctig des Ir'edensverlrages ist Acankrcch. Paris, 30. August.(HavaS.) Die Kammer fuhr gestern in der Erörterung des Frieden?- verirages fort. Barles sagte, daß er dem Vertrage trotz seiner Mängel zustimme. Die Negierung müsse eine rheinländische Politik verfolgen, d e sich auf die Wünsche der Bevölkerung stütze, die nicht bei Preußen, aber doch deutsch bleiben und eine gewisse Anionomie im Rahmen Deutschlands genießen wolle. BarreS verlangte, daß nach der Besetzung der moralische Einfluß Frank- reich? in den R heinlanden bestehen bleibe und eine Bürgschaft für künftige Sicherheit biete. Albert Thomas erklärte, daß er mit der Prapa. ganda in den Rhein landen einverstanden sei. Er lehne aber jeden Druck auf die Bevölkerung ab. Ferner meinte der Rednrr. daß die Zerstörung der deutschen Einheit mit den Interessen Frankreich? im Widerspruch stehen würde. Er bemühte sich, zu be- weisen, daß die neuen Elemente in Dcutichlaud eine Reugestaltung des deutschen Volkes voraussehen ließen. Unter dem Beifall der Kammer sagte der Rebner, daß der Krieg zum erstenmal alS Verbrechen behandelt werde, und daß er sich einer Aburteilung de? Kaisers nicht enigegeinetze. da einmal die Frage der Veraniwort. lichkeit gestellt sei. Teutschland müsse Frankreichs Forderungen gerecht werden. Bezüglich deS Völkerbundes fragte Thomas an. ob die Regierung ihre alle Politik aufrecht erhalten wolle oder ob fyJve des Völkerbundes einschlagen werde, hie das Heil Frcnck- peachpe Sitzung Dienstag vormittag. tassalle. Zu seinem 55. Todestage. 4 Zum fünfundfünfzigsten Male jährt sich horte der Ta? an dem Ferdinand Lassalle einem Duell zum Opfer fiel. Die deutsche Arbeiterschaft hat allen Anlaß, dankbap dessen V gedenken, was Lassalle für sie leistete. Daß sich das deutsche Proletariat aus der Bevormundung der llbc-. rolen Bourgeoisie losriß, die Notwendigkeit einer selbstaiw digen Politik und einer selbständigen politischen Organp, sation erkannte, da? ist nicht zuletzt sein Verdienst. Heber» zeugt von der Unfähigkeit der Bourgeoisie, deu fiUUcIjcnl Zioeck. die»Idee' des Staates, an die er glaubte, zu ver» wirklichen, erfaßte er den„Arbeiterstand" als jene Klasss der Gesellschaft, die berufen sei, sein Staatsideal zu vcrwrrk- licheu. Schon die hilflose Lage dieser Bedrückten und Enb rechteten müsse in ihnen den„tiefen Instinkt" wecken, daß der Zweck des Staates nicht bloß darin bestehe, den Stacht- Wächter für die Sicherheit des liberalen Spießbürgers und seines Eigentums zu spielen, sondern darin,„das menschliche Wesen zur positiven Entfaltung und fortschreitenden Ent- Wicklung zu bringen, mit anderen Worten, die menschliche Bestimmung—'t>. i. die Kultur, deren das Menschen« geschlecht fähig ist— zum wirklichen Dasein zu gel stalten". So rief er den Arbeitern seinen wundervollen Weckruf zu:„ES ziemen Ihnen nicht mehr die Lasier der Untex» drückten, noch die müßigen Zerstreuungen der Gedankenlosen noch selbst der harmlose Leichtsinn der Unbedeutenden. S i« sind der Fels, auf welchen die Kirche der Zukunft gebaut werderr soll." So stellte er sich Anfang 1863 dem Komitee der Leipziger Arbeiter zur Verfügung, das Unterstützung für seine Bemühungen suchte, die Arbeiter zu selbständiger Aktion zu dereinigen, nachdem eL von den Leuchten der Fort» schrittsparbei auf die Frage nach dein Beitritt der Arbelker zum Nationalverein die denkwürdige Antwort erhalten hatte, die Arbeiter sollten sich als die„geborenen Ehrenmit» glieder" des Vereins betrachten. So ward er der Gründer und erste Präsident deS Allgemeinen deutschen Arbeiterver» einS, jene Keimzelle der späteren Sozialdemokratischen Ar- beiterpartei. So wurde er, ein glänzender Geist, ein hinreißender Nedner, eiw wahrhaft populärer Schriftsteller, für Tausende und Abertausende deutscher Arbeiter ein Wcckex und Wegweiser, ja für viele fast ein Heiliger, an dessen Wesen und Wirken Kritik zu üben ihnen wie ein Verbrechen erschienen wäre. Eine solche Verehrung Lassalles ist indessen unangebracht. Tie Schwächen seiner Persönlichkeit und seiner Wirk. samkeit vertuschen wollen, hieße eine Geschichtsfälschung be- gehen, und die hat Lassallc immerhin nicht nötig. Sie da.rf aber vor allem auch deshalb nicht Platz greifen, weil die Arbestertlafse nie genug von ihren Führern lernen kann: und das bedingt nicht nur Hingebung und Gläubigkeit gegenüber ihren Worten, das bedingt nicht weniger kriti- sches Urteil, objektive Würdigung ihres Handelns. Lossalle ging aus von der„Idee" des Staates als etwas Gegebenem und Ewigen:: die ideologische Verherrlichung des Staates war nicht unbedenklich. Sicherlich war seine Theorie revolutionär gedacht, aber es ist, wie Bernstein ge- legentlich sagt, die Achillesferse aller Ideologie, daß sie, auch wenn si? revolutionär gedacht ist, immer in Gefahr ist. in eine Verklärung bestehender oder vergangener Zustände um- zuschlage». Aber das eigentlich Bedenkliche an Lassalles Wirksam- keit war nicht die ideologische Begründung und Zielsetzung «... war, verkannte, BN_______.......... Jl—,...... n, und die Möglichsrikn. sie zu überwinden, richtig einschätzte, und des. halb?,u allerlei Experimenten kam, die eine starke Gefahr in sich bargen, die Bewegung auf Abwege zu bringen. Er mißachrete die ökonomischeu Voraussetzungen für eine Um- gestsltuxg her gesellschaftlichen Verhältnisse und kam dadurch zu einer PNilif, die in den Abgrund zu führen drohte. Wem: Lassalle als Mitte! zur Befreiung der Arbeiter- Uesse vor allen: daS allgemeine, g' eiche Wahlrecht und A�tSziischüsfe für die Gründung von Produktrvgeiwsseu- schabt«, i;er Arbeiter forderte, io war in diesen Forderungen au iL? gewiß nichts Bedenkliches. Der Gedanke, auf dem Doge Produktivgonossenschasten zu einer sozialisti- sck-en Wirljchast zu gelangen, wird überlebt erscheinen: er erklärt sich zum guten Teil ans einer Wirtschaftsepoche, die d u nwdsrneu Großbetrieb als beherrschenden Wirtschafts- p-kber noch nicht kannte. Aber auch Marx hielt es für mög- sich, daß die ProduktivHenosssuschssten allmählich 3/ „Uatetiwtoiwßei: auf nationaler Stufenleiter" auSgebouk wwve» könnte«. Der Gedanke der„StaatShilfe" für öi« GNtndu-ng von ProdttNivgenosjenschasten war an sich auch nicht von der Hand zu weifen,— wenn nur damit nicht PriborfiiTTfl �fTÜiinSen firtfcfcn w?re, dne solche Wc>aalSl>slfe bon öeni bestehenden Staate, einem von Feudalismus und Bourgeoisie beherrschten Staate, bereits erlangen zu können. Das war eine völlige Vcrkennung des Erreichbaren und war geeignet, die Arbeiter in gesährlicl>e Illusionen ciuzu- wiegen.— Dws Verlangen nach dem allgemeinen, gleichen Wahlrecht war vollends sehr wohl begründet. Das oll- gemeine, gleiche Wahlrecht konnte und Niufete als ein wertvolles Mittel erscheinen, das Proletariat stärker an der Politik zu interessieren, es zu schulen und zur Geltung zu bringen, die Agitation unter den Unaufgeklärten zu fördern und aus den jeweiligen Abstimmungsergebnissen den Erfolg der Propaganda, die Reife der Massen und damit die politisch sozialen Möglichkeiten zu erkennen. Nur irrte Lassalle in der Annahnic, das gleiche Wahlrecht werde in kürzester Zeit eine Mehrheit im preußischen Landtage schloffen, die eine Verwirklichung der parlamentarüchen Forde- rungcn an die Gesetzgebung gestatten würde; er verkannte, daß zu seiner Zeit das Proletariat doch erst eine Verhältnis- mäßig geringe Minderheit der Staatsbürger darstellte: er beachtete nicht, woraus Kautsky hingewiesen hat. die Tci- lung nach Stadt und Land, sondern nur die Einkommens- teilung in arm und reich, so daß er die Landarbeiter und kleinen Bauern zu den Massen zählte, die sich sofort in die Arbcitcrbataillone einreihe» lassen würden. DoS eigentlich Verhängnisvolle aber war. daß er— im Zusammenhange mit seinem Irrtum über die Wirksamkeit des allgemeinen Wahlrechts und wohl auch beeinflußt durch seine Ein- schätzung des Ctaatsbcgrisfs, dazu getrieben von dem Ehr- geiz, sofortige„Erfolge" zu erzielen— auf den Gedanken kam, durch ein Hflnd-in-Kand-Arbcitcn mit der iuiiferlichtn sstegierung zur Verwirklichung seiner Pläne zu gelangen. Er unterhandelte mit Bismarck. Die Regierung sollte de» Arbeitern das allgemeine, gleich! Wahlrecht bescheren. Damit sollte sich Bismarck die Unterstützung der Arbeiter in feinem Kampf gegen die liberale Bourgeoisie erkaufen. Gewiß war auch die Bourgeoisie Feindin einer selbständigen Arbeiterbewegung. Aber wohin mußte es führen, wenn das Proletariat sich mit dem Feudalismus verbündete, um zu- nächst die Bourgeoisie niederzuzwingen, deren Aufstieg die Voraussehiing für die Keaflentsattung und den endgültigen Tieg des Proletariats bedeuten mußtel Bismarck konnte der Plan wohl locken. Die Macht der Bourgeoisie brannte ihm ans den Nägeln: die des Proletariats sah er noch in weitem Felde. Er erkannte wahrscheinlich schärfer als Las- falle, daß das Opfer des gleichen Wahlrechts so bald noch keine Arbeilerherrsck>aft im Parlament bedeuten würde. Kein Zweifel, daß er der Gewinnende gewesen wäre, wenn er sich wirklich die Unterstützung Lassalles und der von ihm beeinflußten Arbeiterbewegung durch die Gewährung des gleichen allgemeinen Wahlrechts gesichert hätte. Natürlich wollte Lassalle daS Beste: er glaubte, durch feine Annäherung an Bismarck den Arbeitern den Weg zn offnen, um' zur Macht zu kommen, die» Bourgeoisie zu überwinden und dann auch> mit den anderen Widerständen der Herrfckzast dcS Proletariats aufzuräumen. Wie Marx eS 18C5 in einem Briese an Kugclmann ausdrückte:„Las- solle geriet aus diese Abwege, weil er in der Art des Herrn Miguel ein„Realpolitiker", nur von größerem Zu- schnitt und mit mächtigeren Zwecken war." ES war jenes Streben, das. sich auch heute noch mit dem Namen„Realpolitik" zu schmücken sucht, das die Skonomischen und sozialen Bedingungen außer acht lassen zu können glaubt, um durch allerlei Listen und Kniffe, durch eine Kulissen- und Kompromiß- Politik alle möglichen Borteile zu erringen, und die eben deSlKilb doch immer zum Scheitern verurteilt ist. LassalleS Tob behütete ihn vor der Fortsetzung des DegcS. den er mit den Verhandlungen mit Bismarck be- gönnen hatte, behütete ihn damit vor bitteren Enttäusch»»- gen und kläglichem Fiasko. Sicherlich hatte Marx recht, wenn er in dem genannten Brief von der„Komödie", die Lafsalle zu spielen begonnen, sagt, sie hätte, durchgeführt, ihn„verdammt lächerlich und gefoppt erscheinen lassen. And ollen Versuchen solcher Art für immer ein Ende gemacht." Die Erinnerung an Ferdinand Lassallc sollte uns eine Mahnung sein, uns nicht auf ähnliche Experimente wieder einzulassen. Auch heute noch, ist die Zahl der sozia- Jisiisck>cn Politiker ja nickt gering, die da meinen, durch ein 'Teckitelniechtcl mit den Gegnern des Proletariats für leine 'Interessen etwa? Wertvolle? herausschlagen zu können. Muß diese Art von Realpolitik verfehlt erscheinen, so auf per anderen Seite doch auch die hier und dort bcmerkbaie Auffassting, die Machtstellung, die da? Proletariat errungen. gebe nun ohne weiteres bereits die Möglichkeit, alle Wiinsckze von heute auf morgen zu vorwirklichen, denn auch hier werden gewisse ökonomische Hemmnisse nicht erkannt »der doch nicht nichtig eingeschätzt. Insofern Lassalle„Realpolitik" In solchem anrüchigen Ginne zu treiben suchte, verdient er Kritik und Ablehnung. Aber Karl Marx vergaß in seinem schroffen Urteil Über lalle dock) auch nicht hervorzuheben, daß er ei»„Real- liker" v o n g r o ß e m Z u s ch n i t t>i n d m ä ch t i g e n jwecken wir. Und dieser große Zug in Lasfalle, fein l Ziel, die Inbrunst seines Wollenö, die Hingabe an Ausgabe, das alles verdient unsere BeNmndernng. Und uns anfeuern, ihm nachzueifern, soweit es jedem nach !>en Kräften möglich ist. Unvergessen muß ihm bleiben, 18 er für den Befreiungskampf des ProlcluriatS geleistet «t. Und was er uns in seinen Schriften hinterließ, wird noch lange für unsere Sache weiterwirkcn. Nicht zuicvt ihm -Verdanke» wir die bis heule errungenen Fortschritte des deutschen Proletariats. Aber es braucht an dieser Stelle ja nicht noch einmal betont zu iverdcn: Nock sind wir nicht am Ziel. Noch muß vieles gefchehen. nm die alten Machthaber wirklich zu entwurzeln und das neue Reich, das Reich deL Sozialismus, zu verwirklichen. Nocki wird viel Kraft, viel Einsicht dafür erforderlich sein. Lernen wir hier, im Tuten wie im Schlechten, von Lassallel Sie unbegoemen Minimngen. Tie«u»s«l»r belgischer Noblen ist durch Mc Megiening g«. mehmigt worden, und zwar für Frankreich monatlich 300 000 Tonnen, für Italien, wie bereit««meldet wurde. � 80 000 Tonnen und sür die Schweiz 30 000 Tonnen w.ouatlich. Mit Holland verhandelt Belgien über«ine monatliche Micfcrung »o» 10000 Tonnen. WaS die Amerikaner in Frankrrich zurücklassen. Aach den Pariser Vlciltcrn hinterlassen die Ainerikaner aus französischem Boden Einrichtungen aller Art, wie Eisenbahnen, Tocks, Baracken und elektrische Anlogen, deren Wert man aus zehn Milliarden Krane» schätzt. Mit Bezug aus die Unterredung des Herrn NoSke mit dem Korrespondenten des„Matin", die wir im Abendblatt ani 2ü. August besprochen haben, wird uns noch folgendes geschrieben: Ats die Versai Her Friodcnsbedingungm veröffentlicht wurden, ließ die Regierung durch die ihr ergebene Presse Zcter und Mordio über fast alle Bedingungen des Vertrages schreien, nur über die beiden Punkte, die für den Mstitaris- lims gerade von besonderer Wickstigkert waren, nämlich: „Auslieferung der schuldigen Offiziere" und„Verminderung deS Heeres auf 100 000 Man n" bewahrte die Regierung und ihre Presse zunächst fast völliges Still ichiveigen. Es ist klar, daß die Regierung von diesen beiden Punkten desirvgen nicht sprechen wollte. weil die große Wkehrheit des deutschen Volkes gesagt bätte, daß sie gegen diese beiden Punkte am wenigsten etwas einzuwenden hätte. Mit einem Protest dagegen konnte die Regierung keinen Staat machen, sie hätte das Volk nickst beivegcn können, den Friedensvertrag wegen diesen beiden Punkten abzulehnen. Sie hofjte durch das Kesseltreiben gegen die a n d x r e n Bedingungen eine allgemeine Wutstimmung im beutichen Volke zu erzeugen, die zur Ablehnung des Friedensvertrages hätten führen können. Dank der Agitation der llnabhänaigen Sozialdemokraten ist hieraus nichts geworden. Als es»im am 22. Juni zu der entscheidenden Sitzung kam. offenbarte eS sich, ums die Regierung wollte. Auf einmal erklärte sie den Punkt über die Auslieferung der schuldigen Offiziere als den allerwicktigsten. Außerdem hatte sie in dem vorausgegangenen Notenwechsel darauf hingewiesen, wie wichtig für sie die Erhöhung der Mindest- stärke des Heeres sei und wirklich erreicht, daß ihr zunächst 200 000 Mann gelassen wurden. Jetzt spricht NoSke offen anS, daß der Regierung vor allem an diesen beiden Bedingungen gelegen ist. Die scliwe- ren wirtschaftlichen Bedrückungen, die der Per ja iiier Friedensvertrag enthält, haben für die Negicoung Ba�r-Noske bedeutend geringeres Interesse. Man wird aber vergeblich in den Uwriciib Artikeln und Raden, die im Monat Mai gc- druckt und gehalten worden sind. Andeutungen dariilier sin- den, daß diese beiden Punkte als die drückendsten bezeichnet wurden, denn sie sind damals kaum erwähnt worden. Diese Frage gewinnt amßevordenMch große politische Bedeutung in dein Augenblick, in dem die Entente die Auslieferung der Offiziere und die Herabsetzung der Pro- fenzziffer des Heeres verlangt und zu diesem Zwecke eine besondere Kontrolle einführt. Die MUitärS werden nicht so leickit die Erfüllung dieser beiden Vestimmimgen zugeben, und eS kann dann mit Auflehnungen nach dem Bcifpiel von Kurland, daß wir soeben erlebt haben, gerechnet Norden. Diese Gefahr sieht die Regierung aber nicht. Sic hat ihre Blicke nach links gerichtet, und die Houptkache scheint ihr jetzt zn sein, die„Bogchrlichkert" der Arbeiter mit Ge- malt zu unterdrücken. dl« schwarz-rok-gokdene Ftrkfne b'«-5"� söhne". Sie stellen sogar die ungeheuerliche Behauptu»� � foQne". �7ve jicucn|ogar otc inujctyeu.Tiiajc � daß die Berliner Polizatcupp« die Leibgarde Erzberge-S»d e düngen sei, im gegebenen Augenblick die RvichSivehr fackzi# Der stellvcrtretcnd« Regini«nt«obvia.nt de« regimcnt» 20 wurde von Ihnen auf Sie Straße ges-tzt. Sic darauf aufnieukscvm machte, die»anarchistischen Tief"-' Zu unterlassen. Da» ist hczeichnendl.... � Sic agitieren bewußt mit allen Ihnen zu � stchenden Mitteln.für d i e Monarchie, schrecken stM dein Mißbrauch der Kommandogewalt für'!' Ztoecke n icht zurück. E« ist allerhöchste Zeit, daß die lldogierrrng»md d« lichkeit auf Ihr regierungsfeindliche»' git Mann w>«" aufmerksam g macht wird. Für einen Mann wy der die Repuhll k zu schädigen sucht, wo c» nur eben geht.''' L Platz in der Reich« tu ehr! Wenn Sie eb mit Jh�. zieosehre nicht voreinbaren können, einen Präsidenten»"i NWWmmmmmW—------ �rXTin'f kennen, dann durften Sie der Regierung kein Treugelodnik � Vor allen Dingen dürften Sie den Treueid nrcht leisten,»l Ihnen gefordert loerdcu wird..a» Wer nun glaubt, daß da? Regierungsorgan «V-- i e— t. � �— � iIj« f? IT 1 1 � J �tlern sillbln sol% vemb die Kit 8ai terbclc fen Ot Üchtlich , ITUn UU� UU5{k&ryzri �leser diK.Forderung auf sofortige uitf Reinlmrdts an NoSke stellt, ist auf dem Holzivege. Trei W—'«___ rr t l.'IVVIV III U»«|-w.W /J�l x...». Reinhardt gegen„unseren Eberl.>> j ifcktfte Staatscin. ickrtuna" der Welt r('',' J Attacken, �—,—__________ ,JB die„demokratischste StaatSeinrichtung" der Welt dct der..Vorwärts" keine anderen Worte, als daß» Sie llkchtssozlallsken und Die Seoolüfioa. AlS Nutznießer der Revolution suchen die Nechtssozia- listen manchmal den Anschein zu erwecken, als wenn sie an ifiror Heibeifuhning irgendtvelckren Anteil gehabt hätten. Obwohl man weih, daß daS nickst der Fall ist, verdient doch vermerkt z» werden, daß der berüchtigte Win» ig in einem Brief an die..Königsberger VolkSzeitung" ausdrücklich betont, daß w e d e r e r. n o ch feine ganze Partei die Revolution gewollt haben. AuS dem Brief ist ferner bemerkenswert, was Winnig über den bisherigen Verlauf der Revolution sagt. Tie Regierung habe ZUM Kampf gegen die Entartung der Revolution ausrufen müssen. Aber wer solche ihrem Ruf? Zu einem erheblichen Teile waren eS Angehörige der besitzenden Klassen und, soweit sie politisch oachten, der n i ch t s»z i a I i st i s ch c n Parteien. Tie Arbeiterschaft hielt sich zurück, Diese Entwicklung aber beslimmte nun ihrerseits auch die Politik der Negi.'lui'g. Weil die Hilfe des Bürgertums bei der Aufrechteeh.rliung der staatlichen und ütonomiichcn Ordnung unentbehrlich.o-r. konnte die N.'che- rung nicht eine rein sozialdemokratische Politik treiben, sondern mußte ans die Ansprüche der übrigen lnvölscrung. n« g«. wisse Rücksicht nehmen. Selbst das„Berliner Tageblatt" sieht sich gegenüber diesen AuSsührnngen zn der Feststellung genötigt, daß Win- »ig als ReickSkoinmissax für Kurland sich allzu sehr mit bestimmten Schichte» des Bürgertums, und zwar mit der militärischen Reaktion eingelassen habe, eine Tatsache, die jetzt bereits zu unabsehbaren Koiüsqirenzen zn führen drohe. Diese Bemerkungen sind vollkommen richtig. sie tresfcn aber nicht mir allein auf die Politik WinnigS zu. sondern aus die Politik der r c ch t s i o z i a l i st i sch e n Partei überhaupt, die von Beginn der Revolution ab aus Furcht vor der Arbeiterickxüt bestrebt war, sich in den alten Militaristen eine Macht gegen die Arbciterschasl zu bereiten. „Cs gibt keine Eesahr mm rechls." Erst in der kürzlich stattgehabten Tagung des rechts- sozialistisel>eit Parte, aitLsckmsses erklärten Franz Krüge; und der Außenminister Hermann Müller, daß keine Gefabr von rechls besiehe, daß»tan aber alle Kraft auf den Kampf gegen links konzentiieren müsse. Es könnte ja Wunder nehme", daß trotz des täglichen BekanntwerdenS der istonarchistischni Agitation, trotz der vielen, sich immer häufenden Uebergrisse monarchistische rOffiziere, trotz der offenen Berböhniing der Republik und der Verachtimg sür ihre Abzeichen. die Herren Rechtssozialisten immer noch keine Gefahr von recht? sehen. Aber sie haben sich so jn die bürgerliche» Gedankengänge eingelebt, sie schwelgen so im Gesiitzle ihres Machtbewußlseins, daß sie die eigentliche Olefahr nicht ictren. Im„Vorwärts" vom Sonnabend richtet ein Ossi- zlerstellvertreier einen offenen Brief a» den Oberst Rein- Harb, den Führer der Reichswehl br!g,-ide Berlin, dem wir folgende bezeick'nende Stellen entnehmen, lllachdem der Schreiber einen Tagesbefehl des Obeisten Reinhard zitiert, welcher dem Bund eine die Truppe zersetzend? Politik vor- wirft, führt er gegen den Obersten Reinhardt ans: Eine zcrsetzcirdc Pc-litik dürfte wohl vo» Ihnen In die Truppe getragen werden, denn Sie bekennen sich offen zur Won- archie, nennen die Regierung öffentlich«in ltze- sind«!, den Fümnznünjjter Erzbcrgcx einen Lumpen und N r i ch t w e h r m i n i st e r i u m darauf achten anläßlich dieser Berösfentlichungen Maßregelungen stattfinde n". „Set Mohr hak seine getan 44 •#• Die vom Zentralrat ausgeschriebene Neuwa!. J Arbeiterräte stößt nicht nur bei den Arbeitern, so»'' bei den Unternehniern auf Widerstand. Die ji* denen nach den letzten Taten der Regierung flep � Bollzugsrat der Kamm geschwollen ist. erkenne j Zentralrat nicht als berechtigt an. ArbeiterratswadllN ordnen. Das geht aus einem Schrecken deS be der Berliner Melallindustriellen, gez. Ernst v. klar hervor. Jn diesem lltundschreiben heißt eS u. a-- y Auch die vom Zenl rairat angekündigte Sleuiva? wärt?" Nr. 410 vom 18. 8. 10) kann sich auf g-setzü»� � mungen nicht stützen. Sowohl da« vom„roten" BollzuS, auch das vom.Zentralrat" einocschiagene Verfc.hvn lediglich Pcivatum>rr»ehin«n dar. Nachdem die Regierung. bau de» Rätechsteml in die Hand genommen hat ges«tz), liegt keinerlei Bcranlassung vor,»i« Vorgehe« 0' i| zukBraieS oder Zentralrate», das ledigüch f die Maßnahmen der Regierung zu durchkreuzen, e» durch Aufstellung von Listen, sei eS durch Audhang von 9 in den Betrieben, zu unterstützen. � Weniger brutal, aber dem Sinne und der noch in derselben Richtung, wendet sich auch das Tageblatt" gegen den Zentralrat. Schon vor einlgfü übte Herr P. Michaelis, der Führer der den»)�' � Fraktion im Arbeiterrat, heftige Kritik an deck.,U reglement des Zentralrats. Jn der gestrigen Abcnda» deö„B. T." wird nun zu reckst durchsichtigen � hailptet. der Zentral wt sei„den Wünschen der gen und Koiiimunisten im weitesten Maaße e"* gekommen. w® 5-hi'll % f"iizmi fe? *6 ks T'. '«tloesc fniiper p: P'lfciit ''tont f'Oieri beut "cr, «ohmri «nie Q, '"luft Such,, '""t'rr ßiiftt,, !ü Sch b°°yr «ntn uta, iun, � dah d J'%i sche» iti, « a *at„ Räitn 'omm t>on z bon d »nruh '««Up völlia .i.Ti ät. BTC'iy# Erhalt Un« Uf y «Ucr gen Borwänden anSgeschaitet hat, treibt er glcichzeili« rein b- triebSweise Wahl den Vladikolen d>e Küche. Unter diesen Umständen kSnnen die radikalen � ratSinitglicder die Dinge an sich herankommen lasien.�� � Wahlordnung de» ZenlralratS ist ihnen in jedem Fall 1 hell im neuen Wroß-Berliner Arbcilerral sicher. So, der RuinpsvollzugSrat vorläufig mit radikalen Ae, j/| »nd läßt unterdessen den ans MchrhellSsozialdcmo'� saininengesetzten Zentralrat für sich arbeiten."' Der Zentralrat wird natürlich ebenso ivi��e Mehrheit der Berliner Arbe!tersck>gft über den �..Ulf staunt sein, daß er für den roten Bollzugsrat/ p Aber dieser dmragogische Kniss deS liberale» �Org-�� als Sprachrohr der deiuokraiischeii Arbeiterrate n werden kann, ergänzt sehr gut die Osfensive. d e sie. i mnchcr der Großindustrie jetzt gegen den 8entra, öffnet haben. Auch er erscheint ihnen setzt als Gch rrlj die Anfrechterhaltiing ihres HerrenstandpunkteS. M M lieren ihn deshalb mit verächtlichen Fußtritten Prinzip:„Der Mohr Hat seine Sch» getan, der Mohr kann gehen!" digl knBppel-Snnze lfle..»esehl chen r» «'.1 Ii" OQUc dem Uf teilte Bcbrn te'ifi I s »nd Di« Antifemlwn begeben sich am n-ue Wege. Prcstestv« rsa mmlung gegen die Unte drück» ng der-j« Presse führt« ein Redner nach dem Bericht bor.DeU' Tageszeitung" an»:-/ Jetzt, wo wir dank dir RevaluiicmSregkerung kommen sind, daß 6 Millionen Deutsche aukwaud-'"'.j»! müss«"-'..... M man di« Forderung erchebon, daß in« �(«•„» die Juden auswandern fallen. Der R- unter tosendem Beifall d'i« Hoffmiwg anS, daß..«!> un, er wienoem Geitau vi« ipoftmiiug aas. v»» 5'� Boll sich frei machen möge von der Jubentifrü'l,, mit Mitteln der tScwalt, fond« n a u f g»' Wege müsse man die Ecwa't an sich reihen., Und wer hatte diele erleuchtete Einssburgk'„ilc�fll anderer als der befanote Knüppel-Kunz«,.'.(stw glaubt, daß die Antisemiten nun wirklich ruhig Ska�, xl "»ät' vorgehen würden, wird eine arge Gnltäusch»»g antisemitische V«ivegung ist zu sehr ans äußere» gebaut und entbehrt zu sehr der sachlichen Argunwn.e-� von dieser Seite eine andere Kampsekrueise zu er>." zil< als mau st« bisher gewöhnt ist. *„»»A Wie für diese» mue Mittel agitiert wird, ge?- � Nachfolgendem hervor:. Der.Ausschuß für Vvik-aufklüruniz o � einigen Tagen im ASkmtlsckrcn Vtzp»»»siun> eine v e � Versammlung ab. Da AoAe die weitere Hetz 3' Bunde» verboten hat wtd auch der Druck uui Lertri�v fe "«ft ®0lf t»[( E" »«•in It! Iii "'h t» S S't d 'sin «tjf •Witttt unffrTaßf ,st. �at G«noerdru l'H So treffen in diesen Tagen van GefmnnngSfreunscn in vamburg wieder 30 000 Hetzflugblätter ein. die durch '>e Riigiioder deS Bundes vertrieben werden sollen. Lor einigen Tagen ging die Meldung durch die Presse, das} ** belannte.AuSfchub für TlrlkSanftlürung'. eine der schmutzig. J!*" �rganifationen, aufgelöst worden sei. Wie aus obigem er» dchllich. entspricht dies nicht den Tatfachen. Las baltische Abenteuer. lern w?**' c�varten war, in energiidter Weise mit 84,, iv"teuer in Kurland ein Ende zu machen Und die I.'.aen zur VeraiMvarwnü zu ziehen, tut Sie Negicrung ei... Nl�ste. Wü3 sie tun kann, indem sie eine umfassende �..."Qsaktian für den Grafen v. d. Goltz einleitet. So- Ln.-Ttlitfä)? Iillgemeine Zeitung" wie die„Politifcl)- _ f'amentarifchrn Stachrichten" suelwil den Grafen Goltz r.'�"�oschen und feine Aaiveseifheit in Mitau— als fl5> 4»oNoendig hinzustellen. Besonders intcr» y,'*'(1 was die bekannte»zusländige Stelle" in den P- W." veröffentlicht: __»aleneral Öiraf vor. der Goltz fleht inil feinen Truppen srr. S!„ sechs Monaten auf allerschwicrigsUrn Posten in einer [ d>c bei den unllaren politische» Verhältnissen im Valtilum > �lctzt neue Krisen zeitigt. Dnbri vicnt die Perlmr dcS vcr» , �rllichen Generals sowohl der Entente wie manchen bei imö 1 tztmern als Zielscheibe für Angriffe und Kritiken. Ueberdein ß vellsiöudig verzerrtes Bild von diesem Grucrai in der .'[(nHichteil entstanden. Demgegenüber mich immer wieder Bierden, baß General Graf von der Goltz, wie sich die i e„7""®''�"0' d o l l st ä n d i g einwandfrei der ü' llf" deutschen 91 e g i f t u n g dient, dich er fei» nur',' ��otiionäre P o l i t i t getrieben oder solche Maß- kein"m'.��k's-chligt hat. daß er alles gelan hat unter vollster, Gefahr scheuender Einsetzung seiner Person, um die vielfach �k'enr» und erregten deutsäieii Soldaten im Baltikum in loui' Gehorsam zu halten. Die Nachrichten, daß dort eine ��'��kvolutionäre deulsche Armee gebildet sei, sind ebenso er in p" anbete, z. B. daß eine starke Trnppcnmacht Libau Uoi, holte und diese Stadt mit ihren Kanonen bedrohe. öenen dwl mehr, daß die Stellung der derschie» brn7 i Negierunge» der baltischen Randstnatcn zur luiii*7� �kümpfung des Bolschewismus, die wir dort lediglich doli v �.�Üpreußen« belrt'ben müssen, immer nnsicher war, (im verschiedenen Teilnehmer det Entente gleichfalls keine Wi ä- Politik dort vertreten, und daß eS dadurch dem beul. Ijj" O'chrct eben so wie dem Vertreter der deutschen Politik und �"Uch dem früher tätigen Reichskomniissar ungeheuer erschwer: �es deutschen Ausgaben, nämlich geordnete Räumung jij. Baltikums unter Eiholtung und Zurülkführung der deutschc» v.��.UNd Gütcc und unter gleichzeitigem Schutze Ostpreußens, l luführen. Es war neuestenS befohlen, daß das General» 9lcservelorpS an dessen Spitz« Graf Goltz steht, j„'iou zurückverlegt werden sollte, so daß der General, der . fitict Besv cchuirg der ReichSrepierung in Berlin war. nicht � 7"ach Milan zurückkehren brauchen. Da traf die Nachricht � den ernsten, eben geschilderten Erregungen bei der Eisernen "wn«in. Gras Goltz ciUe aus eigene Vcranlwortuug z» den . Truppen, um»>> ter Einsah seiner Person Ihre Aus» �9 einzudämmen und sie zur Ordnng zurückzuführen. � �ein Eingreifen hat wieder zu einem Kesseklreiben ti!,,- � müssen, aber man sollte sich doch klar mack>cn. daß wir oiik vm schwersten schädigen, n>enn wir unsere im Sturm tln,„ stehenden Außenmänner, ftührrr und Truppe, mit Zeicht. che« Maßstab messen, an Stell« ihnen durch unser« e'ennung ihrer schweren Lage festen Rückhalt zu geben." de» �lleniister dieser gewissenlosen Stimmnngsmackh: für � �asen Goltz erübrigt sich sedeS Wort der Kritik. Die tatia Darstellung erbringt mir mxf) einen neuen Be» t) für die vom„Vorwärts" erbürtetc Tatsache, daß die �'ter der„O slb ew egn n g" in den Jnsorma- �"bstosskn der Neichsregiernng sacken und d� daran arbeiten, die Autorität der Regierung zu j. Mstcn und den Friedensvertrag zu sabo» Kiiit' � n. Da der„Vorwärts" keine Namen genannt hat, W'"" wir nicht, gegen wen sich diese Anklagen richten. (Ifl7?"kwsichts dcS andauernden Skandals, daß die hier Niiitz Griten Herrschaften ihr Spiel fortsetzen können. Crtf?.'t aller Entschiedenheit verlangt werden, daß der �nlentsschfeit endl-ch die volle Wahrheit über diese ßcfcigt und die eigentlichen Drahtzieher d r Affäre werden. Tie linterdruckung der knrländi'chen lr,.!"Eisbewegung muß h i,er in V e r l i n begonnen 5i}i(7"' Hier fitzen die eigentlichen Schuldigen, die Und t�chwörer und Bundesgenossen des Grasen v. d. Goltz l�ner Eisernen Tivision. * .lljHer die Vorgänge In Kurland erhalten wir auf dem über Kopenhagen folgende drahtliche 7''»ng; ' i' M j t n„ Und Ol-nrrak von der Golk und der Kommandeur '«Uct Tivision, Bischofs, tinflclrvffcn. Während der Ml. .""»Ichtritinwea versuchten die d:u!schn Soloaten euch die 'Ufb," �vul zu bernnden, tonnten aber die eiserne Türe nicht «.gp»�-n. Ter BolkSrot protestierte in der Sihuns am MikUvech toll v,'" �"9riff auf Mit an und erliest einen Änfenf an das »» v'-- i" Staatsordnung geschlossen zu vertcldigcn und die Armee ""'wn. *7' �"ökirrung, grgrn die Bolschrt�sten länipse» wolle. TaS wl heeanSfordernd, und eS werde von einer Eroberung einem Kampf gegen Bolschewistei, und Eng'iinder ge- �"9 Blatt schreibt, dost die Entente energischere Mast. rraeelfen miille. S ti7'/,��d,ingrn der„L a t w i I a S e a e g z- nehmen an "tlch.� Zungen der drut«ckwn Truppe» auch russische n»d v'klzierr keil. Elf halten auch»ufrrizendr Reden �chjp,, idniente. Der Kominandeur der deutschen Eisernen ,' de.' �lch'it hielt eine Ansprache, dast die deutschen Saldalen "tri»_ �affc in der(and Kurland brliaupten wollen; er er- . tz», � i>rn Bermarsch aus Riga slir»npmailiiglich. -üerz'1! Tlättrr in Riga bringe» dir Nachricht, dast Goltz lind ��uptzr» nachts oAch die Ententemissson nach Mi:au ein» brachten. Auch beabsichfizrn ske, Tlredrn wirLer eknznset?en. Dir Regierung Hut alle Mastnahme» getrosten, um alle» MSglichkeiten begegneu zu können. Die>rtt!änt>ischr Kommission für die Leitung der Evaknir» rung der deutschen Soldaten hat Mitau»erlassen, rbeus» dir Enlenlemission und die Japauvrrtrrter. Ein zweites Telegramm berichtet, dast dir alliierten Missionen pon drn Ereignissen in Mitau naw Paris und Loiidou berichteten; e# werde» energisch« Schritte unternommen; am 2si. d. M. lanv in Riga eine äußerst wichtige Konferenz sämilichrr Ententrmissionen unter Trilnahinr von RrgirrungSver» trrtrrn und Politiker» statt. UlmaniS und Mrverowitz kehrten am 20. von der Krönt nach Riga zurück. Dank Mastnahmen der Regierung sind die verhafteten lettischen Soldaten in Mitau bereits befreit und die Wafsenrückgabe zugesagt. Don weiteren Meldungen über die Lage in Kurland seien nachsleheiDe erwähnt: Mitau, 20. August. Der Kommandierende General Graf von der Goltz hat nachstehenden Tagesbefehl an die ihm unterstellten Truppen erlassen: Am 25. 8. abends haben etwa zweihundert Mann deutsche und in russischen Diensten befindliche deutsch« Soldaten, plüii- dernd die Stadt durchzogen, habe» die lellisch« Kaserne, dann das Hau» der englischen Mission geplündert und die lellisch« Bank zu plündern versucht. Gemeine Plünderungssucht ist die einzige Triebfeder für ihr HaiOoln. Dir Cch»rnd!atcn solcher Lumpe» schänden den deutschen und russischen Namen. Der Gouverneur von Milan hat durch Bereitstellung von Waffen und Nacht- Patrouillen Vorsorge zu treffen, daß sich solche Vorfälle nicht wiederholen. Aus jeden Plünderer ist rücksichtslos zu schießen, wenngleich die Kregel sast zu schade für solche» Gesindel ist. Mitau, SO. August. Nach Einnahme don PlcSknu durch die DoUchewisten ist die Lage an dieser Front ernst. Bei einer Deiprrclzung i» der englischen Mission zwischen dem Vertreter de» estnischen Höchstkommandicrenden und dein Führer de» Detachernent» Keller ergab sich eine Einigung über eine gemeinsame Besetzung der Front. » Besonders gefahrdrohend ist. daß die blutigen Wirren in Kurland auch nach Litauen übergreifen. Wie unS a»S Kopenhagen gedrahtet wird, hat der Vertreter Litauens in Lettland. SchluvaS, in einer Unterredung mit den Vressevertrotern geäußert, daß deutsche Soldaten, die Lett- land verlassen, eine Operationsbasis zu unbekannten Zwecken auf litauischem Territorium begründen. Eine unter dem Kommando deS Obersten Wirgolitsch stehen de. meist auS NcichsdeuUchen gebildete Ab- triluwg besetzte Kurfchany und nahm eigenmäaXige Nequi- sitionen und Nekrntiernngon vor. Tie litauische N e- gicrung protestiert energisch gegen dielen Vorstoß und wandte sich Iiilfcfndprnd an die Entente. Zu derß:lbcn An- gclegenheit liegt noch folgende Meldung vor: dl. TT. Haag, 80. August. �Holkandsch Niruwsthllro" meldet au» PnriS: Die litauisch« Delegation in Paris ß t eine Note na den Obersten Rat In PnriS gerichtet, in der sie Vr Zustände In den von den Deutschen besetz. len ckandeStcilen darlegt. Die Delegatlan erklärt, dast die Lage so sästimm sei, dast die Ententemächte safort Mastnahmen treffen müßten, damit die Räumung de» litauischen Gebiete» durch dir deutschen Truppen erfolge. Das Abenteuer in Kurland zieht demnach immer weitere Kreise. Der Hexenkessel im Osten, in dem die deutschen MiliiärS so kräftig henunnihren. durste dem deutschen Volke noch mar. che unliebsame Ueberraschung bescheren. Der Kamps um fite lletr edsrale. Den Fraktionen der Nationalversammlung ist von der Ar» beitsgemeinschaft freier A n ge st ellten verbände cin Gcgenentwurf zur Regierungsvorlage über die Betriebsräte zngegaiegen, her u. a. die Ausdehnung dcS Gesetze» auf die Beamten fordert,»im so den KreiS der Arbeit» nehm er(Arbeiter, Angestellte und Beainlcj zu schließen. In organisatorischer Hinsiecht entsprechen die Vorschläge der A. f. A. einer konsequent durchgeführten BetricbSdcmokratie. Die Ausgabe» bcS Betriebsrates werden nach folgenden Grund- sähen gestellt: Der AclrietSrat steht als die'Interessenvertretung der einen Vcrlragkparlei im Arbeitsverträge grundsätzlich gleich. berechtigt neben der Betricbileilung. Er hat lnsbcsondere die gesamte Leitung de» Betriebes zn überwachen und in ihr aus die Wahrung deS volkSwirtschafilichcn Gcsamtinteress?» hin- zuwirken. Der Betriebsrat soll sich hierbei der dauernden Füh- luiignahme mit der wirtschaftlichen Gcsamtinteresscnvertretung der Arbeitnehmer, der Gewerkschaft versichern. Zu den Aufgaben de? Betriebsrates gehstrcn InS» besondere die Ueberwachung der gesetzliche» Vorschriften im Be triebe, der Tarifverträge, die Ausarbeitung aller Arbci!»- unb Betriebsordnungen. Wahrung der KoalitionSsreiheit. der Arbeit- nehmerschast, Einstellungen, Kiindi.'nngen, Entlassungen, Per- setzungen und Förderungen gemeinsam mit der Betriebsleitung vorziimchmen. Es ist bezeichnend, daß auch von bei» Gewerkschaften das Mit. bestiinmungörecht in der ProduktionSführung nicht mit gleicher Entschiedenhsit gefordert wird, wie e» hier seitens der An- gestellten gcschlcht. ES wird an den organisierten Handarbeitern liegen müssen, auf ihre Gewerkschaftsleitungen mit Uem nötigen Nachdruck einzuwirken. Gegen den Betriebsrätcgesetzentwurf, der in gänzlich ungenügender Weife die Forderungen der Arbeiter- und Angcstelllensck>aft berücksichligt, wird von den Unternehmern Sturm gelaufen. In einer Denkschrift an die Nationalvcrsamm- lnng, eingereicht vom ReichSverband der deutschen Industrie, der Vereinigung der deutschen Arbeitgebcrverbünde. dem Zentral- verband des deutschen Großhandels, der Hauptgemeinschaft deS deutschen Einzelhandels, dem Zentralverband de? dculschen Bank- und BankicrgcwcrbeS wenden sich die Unternehmer besonder? gegen da? Mitbestimmungsrecht der Arbeiter und gegen das Recht der Einsichtnahme in Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen. Auch die Heranssetzung de« WahtalterS aus 20 statt 18 Jahre und der Wählbarkeit auf 25 statt 20 Jahre wird verlangt. Im übrigen werden die Vcstlmmungcn alS un- annehmbar bezeichnet. Wir haben in dieser Stellung der Unternehmer gegen die Betriebsräte auch In dieser harmlose» Form, wie sie der RegicruiigScntwurs vorsieht, einen Beweis für das Unver- ständnk». Hätz die Unternehme? den Erfordern kssen Rel mÄ betnen WirlschastSiebeuS«nlgege»bringen, wenn dadurch thrtz Alleinherrschaft in den Betrieben auch nur im geringsten an* getastet wird. j 4 iSihünz des Vvllzuzsrlits. Der Wiederaufbau.— Die Steuerveranlagung\ der Arbeiter. Der Vollzugsrat beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung mil dem Wied«»aus bau der zerstörten Gebiete. Der Av bcttSuuJfchuß, der sich in der Sitzung, die am 22. August in Xu Räumen be» Vollzugsr,»'!«« statt sand, konstit.uorle, hn!'.« sei»« erste Tagung am 27. August 1810. Vertreten waren: der Vollzug» tut, die ivewerkschaslskoninnssion, die deutsche Archilettenschast und die Arbeitslosen. Es lourbe beschlossen: aus bcr Aruudlaoe der programuialischen Ertiäruug mit der zuständigen Aegierungtsiell« in Vcrhcindlunge» zu treten. ES sollte gefordert werden, daß ein Ausschuß von Vertrauensmänner» au» oben ge« »on u wii JVöiperfchaften nach den zeriiorlen Gelneten entsandt wird.' De» tuciicn'ii die Einberufung iin«8 Kongresse» 1 der Arbeile r-Belriebsräle und der freischasfenden Kräfte, und, zwar vornehmlich aus den Städten und �Industriegebieten. Aus diesem Kongreß soll die Kommistion über die Ersahrongen und Anschauuiigou, die sie im zevstöneu Gebiet gesammelt hat, Bericht> ersiuw.n, ferner soll die Wahl der Koin inissiouen, die in der pro» grcunmatischon Erklärung gefordert Ivurpen, vorgenommen werdoitz Di« Vertreter d?S V o l lz u g« r o I s gaben die Erklärung ad. daß sie infolge der Geioallniaßnahmen der Regierung gegen den Vollzugs rat an den Verhandlungen»nit der Regierung n icht teilnehmen können, im übrigen utit ons oer Grundlage K: programinatifchen Erklärung weiter mitarbeiten t nullen. Doc Voll- zngSrai befürwolSede den Antrag der sazialistiichen Techniker, ein« Vertretung der Techirike" n dies m Arbeitsausschuß a uszu nehme ir. Feener beschäftigte sich der VolllzngSrat mit Beschwerden der Arbeilencljast au« den Jndustriegruppen, die infolge der Kriegs- konjunklur ein« Steigerung der Löhne und Verdienste zu vcr- zeichnen halten. Jetzt erhalten die Arbeiter und Angestellten ihr« Steuerveranlagung und worden zu sehr hohen Steuerlei st ungen herangezoge». Diese Arbeiter solle» jetzt für zn>ei Ouaitale Steuern in.Höhe von 800 Iris 700 Marl so«ort bezahlen. Dazu sind sie außerstand«. Der Mehrverdienst wahrend des Krieges ist für tenrr SchieichhanMswore aufgewandt worden, da so die rationierten Lcbensmitlel nicht ausreichten, uul die verlangte intensiv« ArbeiiSleistung zu ermöglichen. Jetzt droht Beschlagnahm« de» Lohnes oder der Wohnungseinrichtnng. In der Arbeiterschaft macht sich eine starke Erbitterung bemerkbar. die noch verschärft wird durch die infolge Kohlen mangol verkürzt« Arbeitszeit.'Wenn dazu die demnächst zu erwariend« Mehr- bolastuiig der LedenShoIlunn durch die geplante indirekte B» steuern ng tritt, dürft« der Ausbruch drr Verzweisiung kaum z, umgehen sein. Der VollzngSrat hat zur Negicrung kein Veo trauen. E« dürsten wohl all« Vst-rhandlungen zur Linderung bei Not rrgebniSioS verlaufen, zumal die Regierung, die früher von( VollzugSra, gemacht«» Vorschläge zur Hebung unserer Wirtschaft� läge tu» heute noch nicht beantipoetet hat, Las verbrechen des lHJool?r!eg:s. Immer mehr treten die unheilvollen Nachwirkung gen de» U-Booltriege» hervor. Er erweist sich letzte« Ende» al» da» Mittel, da» neben der Schädigung der allgemeine» WelttranSportverhciltnisse ganz besonder? verhängniSi voll für Deutschland selbst wird. Eine eigen« deutsch» HandeiSslotie gibt e» nicht mehr: da Deutschland außerdet» durch den Friedensvertrag gezwungen ist. fünf Jahr« lang füt die Entente jährlich 20 000 Tonnen SchifsSraum zu bauen, wirtz e» bei dem herrschckndei, Rohstoffmangel kaum möglich sein. sü> die deutsche Handelsflotte irgeudwi« neiinrnSwerien Schiffsraum ferligzustcllen. Durch d>e große Verminderung de» Schiffsräume» sind die Seefrachten gewaltig gestiegen. Dies«' Steigerung wird gerade für Deutschland durch den niedrigen; Stand der Valuta zum Verhängnis. Das drückt sich ganz be- i sonder« an» in den enorinen Prri'c» für alle eingeführten Lebensmittel und Bedarfsartikel sowie auch für die Rohstoffe, dir wir so dringend zum Wideraufbau de» deutschen Wirtschaft»- leben» brauchen. Wir werden lange Zeit unter den furchtbare» Folgen deS ivahnwitzigen U-AoolkriegcS zu leiden haben. Erliörunz. Wir crhakten folgende Zufchtift: Der beriichtig'e Heilman» erweist mir neuerbrg» i« seiner.Sozialisliscl�» Korrespondenz" die Ehre, mich zu vcrlcum- den. Abgesehen von einigen beim B. T. gepumpten Lüge», die ich hier schon am 4.»no 7. April gründlich widerlegt habe, behauptet er, ich wäre 1015 von einem bckannicn Dichter(drr Name tut nicht» zur Sache) geohrscigt worden, weil ich, wie wörtlich heißt,„allzu zonisch über die bei drr Versenkung der Lusitarna ertrunkenen Menschen jubelte." Dazu erkläre ich: i. Ich bin nicht Redaltcur der.Freiheit".; sondern nur der„freien Welt", 2. die Schlägerei war nicht die Folge davon, daß ich die Versenkniig der Lufitania.bejubelte", sondern daß ich ans ganz persönlichen, völlig unpolitischen Gründen> die Einmischung de» erwähnte» Dichter», mit dem ich mich kurz vorher vcrstrilt?» hatte, in das Gespräch, mil ein paar Grobheiten izuenckwie». Nur weil ich ih» beschimpfte, aftaquierle er mich. aber nicht wegen meiner Aeußerungen über die Lusitania. 3. Die Versenkung der Lusiiania habe ich tatsächlich, da ich leider bi» Mitte 1010 nationalistisch gedacht habe, verteidigt. tDaS mit dem„Jubel" ist natürlich gelogen. Wie ich se.t über drei Jahre» ül>cr diese» Verbrechen denke, brauche'ch wetzt nicht erst zu sagen. Nieinal» habe ich aber, selbst in d�n erste» zwei nationalistischen KriegSjahren, auch nur mit einem ein- z i ge'n Artikel, die deutsch« KricgSpoli'ik irgeudtvie unter» stützt wie der Heilmann täglich. Eine Schande sind überhinot n�cht hiejenigeA, die durch ka g e'w a l l i g e Ereignisse Soz'ui'stm geworden sind, so»- der» nur die, die den Sozialismus kchon geiannl und trotzdem verraten haben. Felix Slüßinger. Herr Heilmann will bon uns wissen, ob wir Ihn für.läuflich haken. Wir erwidern ihm daraus, daß wir mit der rechi»kczialisti. ich«»„Freien Zeitung" vollständig einverstanden sind, ie noch gestern schrieb, daß Hellmann unbezahlter und nn. dezahl- barer Mitarbeiter der»Deutschen Zeitung" sei. Ans der Variei. Das inkernalionale sozialistische Vlircau. Nachdem die MilUärzensur in Belgien ausgehoben ist. wird da» Sekretariat der zweiten Jnternalionole in AuZsüh- rund eines kürzlich i» Sonthpori genommenen Beschlüsse» dcl ExelulivkomiteeS ab 1. September'.OlU seinen Sitz wieder im Vgl(S häuft in Brüssel haben, bi» der im Februar in Gens slallfindende allgemeine Kongreß sich über den endgültige» Sitz deft Sclulatia:» auftgesprocheu haben wirbt...... T reu WG SfiRL/W W9 '.E//'2/G£/l5rR�55E Leipziger Str. Schwarze Plusch-Kappe OÖOO mit wei&er u. farbiger Ledergarnitur 6*0 Kleine Glocke(Abbildung l) ausWollborde m. Wagner- lUSnlgslr. Rosenttxaler Sir. Morllaeplaf USStellMXlS- NRNÄS köpf und Quastengarnitur. Q 0 50 Rand aus Samt.........-/v-» Woll- u. Chcnülebordcn in modernen Farben W eißer F ilzhul, grober Mat®. Ist und Ideine Form mit modernem ßaüonkopf, ungamiert............ Schwarze mod. 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Dlcrstaj?: Wie ei eucU gelültt "littwoch: KamleL r Knimnersplcle tom letzien Mais 8 Uhr LropMiIIno Kotjgianlln In; wDaa Weih um: tler Hamnelinnnn". i hsUg bgiM Pr tfiiigri,itinll n'i Uhr: früh'I»,» tiwacbcn. Dicnilas: Ucr Sohn. Mllaoch: Eine cl&ekl'ctaeJCte. Thon(er I. il iRönlgprfltzerMe I Uhr: Alustk I Uhr: Kniticrmten Ktonug: Kninuradon- prenetag: Kamera Jen Biit«ocir Musik Daniwsiai: Kameraden [reuet: Kenieruden Bünnaheiid; Kamera»en kamst 3 Uhr: Musik » S. Kamer ade: Koinddlenhans an der Marschallhrßck«. Cum(el Lucia njBich p Uhr: Llaeioli vu« Je. I»|«|a > Berliner Theater .vi« k"« KoraloO IHilde Wflrner. Emil Ivrron), pRUhrDI# Dame im Frscik , Trlflnofl-Theater. ' W. frWHeiitriU Ztr. tsr.Ofl. nachm. 4 Uhr. tle ne Pralsi; Johaualsfciier. 1»glich»Uhr: Der tute Ruf lacbm. 4 Uhr. kleine Preise: mittnoeh; Schneewittchen Ponnahcnd: AschrmhrlkleL i Residenz-fheoter. Utiternrun<>>. Kloster*»»» ße. lUduo. 4 Uhr klein« Pr«U«: Gespenster f_ I fighch ö Ul.r :"Das höhere Leben licba. 4 Diu i, Liim fr. um Miliwuch: PotkSppcbcn knr.u'end: Hinsel e. Oretel. Rose- 1 heater 3 Uhr: W« Fran dn« DebSlantam. 7 Uhr: Sommernacht. 7k Uhr: Oarteohuhne. Heute lerne Vur.tellnot JDaa atcht»ich leder ua jorher Koiucrl u.Sperl.lltSiea. Walhalla- 1 heater A Uhr: I tcbDni Zeh. a»eilt# Zell UnrlenbOhne: Biester. SiMU'.aUtbteBeertrtellg. jutlonal-TReater lUbr lUmltchir licfer)«'|l S Ubr u Familie üQnReniflnn ÜrTiner Ptaier Kiisronk'iuAüco 7-0. ».» Ndptun's ßumir&'f4t Erstklassiges Variete. L�achBall. Anfang 4V Lhr. lrt®5i*älm22Sii» Timlur zum ietzten Male wisiitlat 3 Dkl nfitiMldu Pnlm �uhr; Der heitiga.'jotW Caslno-Thenter toltulnfer g.r. 37. Tlgl.%8 Uhr: Großst«dtPfianzen Yolk&sißck in 3 Akten. Vorher �ScbwttriwnftJhfiblc*. Operet'.enakt mit Viktor Utl«k von de' Komischen Oper. Dazu•HtkiAS»lcegpe durch lührcuüo Krl iker Berlins. ''erllu NW 7, Werdw WwTI. D e erstc Nummer ist erschienen und enthält Beitrage von Max Epstein. Herbert Cnlenberg. Willi Hand). Herbert Ihering, Edgar Istel. Fmil Lind, Ludwig Rubinek. Rochts-Auskunitel# InvnlidensiraUc 134. Strafsachen, Ehesachen. Alimenten-, Remensachen Beobachtungen. F.rniiitelungcn. |lfc...aft bu das Land, wo dtckc EitLcn stchen? Last i'U den kleinen'Spree. ivaid schon«sehen? Der schönste Ausflug«. ort im Reiche s»t MaunS dvaldschlof, lnTchdmieste. Del.: Fricdli l.ftitutuM»«; O.mctU, ■btenaMr»' Schetli Honaann. Ifiitt.n.git m tean Schul«, Hl'.* Eagtr Ki(uihotarg Apoiton, :"C 5, IM tv ehrata. KlijbrtW« K« He-«I4.». Mull.! WctcreaarU. Schmitt,«ehmgiit* «iociram. ItidimeiK n« ücIM t>l»ne«i-s, IwUrr.'Mf«i M aHti K—adotf), Dll4l*ri»w n«' tiemm«!, Iralnir-aihM'!'*. Daitra Lohma y«r. flMgilW':!*. P0:irniit Laoctau. Büduriag*>« SkiHlferl P« tej««.», bulgtrM* nt ioriia «ba-ot. Dlithfrtgif ni i»,SÄtk E«iM f* Lsg»#»»!» 8.M bkr. Vorherdes tror# iiWIchv '>7« BT R78 MAXIM FriiiiUl'urtor Alice Ä78 Vom 29.Ausust bi« 4. September i HercludtMlüihettl 4>} c st n 1( 1 ii Hl ttenilraiuii mit Erika Giössaer und Harry LlEdtke Anfnus O Ehr «Sjg�/Mi�ZjeMpaaFe Matsdnwrr 5iraF# 72-77.1 Dos f/röss/e Ä/'/io t/er IVe/f Bd/otr- M£ro///7z//7(7 SeeFÄr., 5 mr 5. D/e vo/j der L/efie /eften Est/jer Carenzi Vorverkauf nf, l. Scn*. v"" 10-?»n den H hfarerkifsscn © M O S S E© SCMAaiSPlESJHAUS /for///ra/?e— /tm Z/r/ci/5- 5c/i///Z't3uerda777/z' A'Undf/en'ftAe£eÖunt7 ATax Äe/a/tartf/ £r(5///2 i7n(75-5/?ie/ze//| 7979/79�0 i4�onnemcn/ /ur 6 I/ozy7e//un(7� 5P/£Z/'ZAiV Fauy?..........«... Goe//ze Gd/z Fon ßer//c/i//zgcn.... Goc/Ae /u/ms Cae/ar......«SAaAespcare Ore/Yc............ /Ic/chy/os Xy/i/Fra/a......... /Irt/ZopAaucs Der //e//anc/... Daifp/mauu RZrauZ/ilArungl> r z? g/ s f ///. Än<7... 10.- M a/Zo �.70Af. der/tiend //. /ÜNA...16�50, ä�bZ75, der/lZte/jd /. /?//7F..... 57.—# a/o 4-SO j, dcrAAend jBtj/A'o/i...JA—* a//b5-S0, der.4Aend Zogcn/j/a/z 45.—« a/o 7-50* der AZ/cnd farAerA%ngd5.—# a�b 7�0# derAtend Dir Aq/Zcnprc�c SO»Vorm/ AtJAw. Da* Xöofincfnenk (/? u n/? c r/<5 n// cfu Der MeMäii/ Jcr X�onncmcn/a aner im i00 Personen fassenden J *' Parkettsaal täglich Z 1 Moderner Tanz-Unterricht! Jazz, Fazlrott. Rag-lisa« usw. j Max Korn. Tanzlehrer. j Mitglied der Verciaituag Üerliner Tanzlehrer C. V.| aas lZelLdUe der IMheil Sittenleben eines Kiostcrmönchs in 6 Abt. ürstaußahruag O: Die Gezeichnete Liebesroman In 4 Abt Beginn Wochentags 5'c Sonntags inimai «MMMMi ;* Neu! Voranzeige I neu! i Restaurant zum Herschieb In h. Otto Heyne HohensohCnhausen, Berliner Str. 93. Im neu renovierten Saal: M. Herrmanns Tanzschule. Neue Unterricbtszirkei beginnen 1. September. Anmeldungen werden sofort täglich entgegengenommen. Zirkel Moderner Tänze U. a. Jazz. Foxtrott. Maxixe. ürasillcnne. Martha Herrmaon, Lehrerin der Tanzkaast Start BAUfiRIA Xv �.Ä 4 nucliinitl� - Fortuna- Lilclitäipirle ♦ MOIIcrstr. ErstauFf Uhrungen fürWedd'�.� Mazeppa% 6 Akte. Qräster Ef folg des Marmorhaos® Ferner: Und dls Treue 9'C über den Tod hina� Drama in 4 Akten. TStrlich S und 8 Uhr Erste Beüögc zur..FreWl". Sonntag, 31. VuM 1919 Zur Militarisierung der Polizei. , Es ist charakteristisch für daS neue Preußen, daß so lin m-kc Acnderungen. wie die Militarisierung der Bcr- �j." Polizei vom Ministerium des Innern in die Wege ge- -i �uerden. ohne die Genehmigung der Landesvertretung . Mholen. Das Ministerium sck)altet und waltet genau so »Sr Preußen. Es sind ja auch dieselben realtio- Elemente auf dem Posten wie früher! wir erinnern k®N den Polizeidezcrnenten des alten Preußen Herrn n.�ungsrat Toye. Ganz abgesehen von den enormen v.! die die Lenvirklichung des Planes mit sich bruig. die gar nicht bewilligt sind, ist es eine große Dccistig. �- Neue Pläne ohn« weiteres in die Tat umzusetzen, ohne . �-andesvertretung auch nur zu tragen. Dabei hat sich .ms anläßlich des Vorfalles im Tiergarten schon gezeigt. n' uns bevorsteht. Tie offiziösen„Politisch-Parlamcn» � nchen. Nachrichten" haben den Versuch unternommen, die viw�i'btung Zu rechtfertigen. Dieser Versuch ist aber der- gutckt. Sic meinen, daß der Vorgang im Tiergarten ' lehre, daß man besser auswählen müsse. Wir brauchten »ick»' neuen Aufgaben gewachsene Kräfte, und wer diese uh- wolle, der wolle die Unordnung und die Unsiclx'rheit. L �i'erkenSwert ist nun. was der Vorsitzende der Ber e�.Schutzmannschast Ernst Schräder in der„Preußischen �Uswannszeitiing" ausführt. Er sagt: -»Wir haben alle Veranlassung, anzunehmen und die ' �Mntlichkeit daraus aufmcrtsain zu mmuien, daß die Herren, , Hcui,, ohne Genehmigung der Landesver- rwmlung die Errichtung der kasernierten L°>'zeitruppe'--- . M in Höhe von ILdvliö Mann in Deutzen, in der Absicht, die Landesver sam«»- .liog vor eine fertige Tatsache zu stellen, b e. n, später auch etbchiso selbswcrständlich unter An- Endung und Benutzung vcr geschaffenen militärischen Macht � werden über die gewährte Koalitionsfreiheit hin- .�URsetzen verstehen. Wir halten eS für unsere Pflicht, alle lgonisicrten Arbeitnehmer sArbeiter, Angestellte und Beamtej ?ll diese Gefahr aufmerksam zu machen. Wir setzen unsere Minung auf die gesunden Sinne des deutschen Volkes. setzen unsere Hoffnung auf die Lanidcsversamnrlung und harten, daß sie diesen Plan ablehnen und eine Polizei �richten und reorganisieren wird» die für das gesamte ?°lk da ist und das Vertrauen ideS ganzen Vol- jhsd genießt und verdient. Nicht die Gewalt, die >.wschincn.'ewehre und die Handgranaten sollen die Stütze unb jpic der Polizei und die Autorität deS Staates sein, sondern soll getragen sein von dem Vertrauen des Volkes. i Roß u»0 Reisige sichern die steile Höh' usw., die 93e- 'Klung dieser Worte haben wir am g. November 1918 erlebt." Lh-�iit aller Entschiedenheit muß der reaktionäre Plan weiden, dessen Durchführung jährlich mehr als .."llzlg Millionen Mark kostet und der gerade als un- Mkiti �erlich bezeichnet werden muß. �Änzwischen ist schon wieder eine neue Polizei erstanden. >3.amtlicher Seite wird mitgeteilt:„Die Militär- J-fistclk beim Neichsschatzminsterium(Neichsverwertungs. ßj' Berlin W. 9, Potsdamer Straß» 22a, Fernsprecher jiljfirm 1GI, 168, 6768—40, 12 443, mit ihren Zweigstellen Keick s' arbeitet seit Monaten, ausgerüstet mit zahlreichein. i.Willem Beamtenmaterial und sänitlichen modernen tech- kTn Hilfsmitteln, in stiller und zäher Arbeit für die Be- II. a. haben Beamte dieser Dienststelle die bekannte �. Ihiebuug von 60 000 Gewehren noch Polen aufgedeckt (f,„ unterbunden. Außer Wiedererfassung und Sicher- entwedeten und verschobenen Heeresgutes, liegt die »J; Ii der Dienststelle auch in der Bekämpfung des Ketten- t»..�ckileichhandels, sowie Schiebungen jeder Art. Im In- der Bevölkerung sind alle die genannten Vergehen zj�fsenden Angaben anfs schleunigste obengenannter �."ustelle zu melden. Für den Fall erfolgter Erfassung jjiiht nnbeträchtliche Prämien ausgesetzt." k selbst dem„Lokalanzeiger" ist das des Guten zuviel. w'�ßt mit Recht:„Wieviel selbständige Polizcidievststellen firf/l wir nun eigentlich in Berlin? Die Bevölkerung wird bxf'R eigenes Telephonverzeichnis der verschiedenen Poli- stellen anlegen müssen und sich trotzdem schwerlich Sg plfuiden. Statt der versprochenen Neuovganisgtion der (,'Iki erleben wir eine Ueberorganisalion mit Kompetenz- und eine Belastung des Staatssäckels, für die der Ar auskommen muß." L. stimmt! Aber wir haben es ja dazu. Wie sangen wir � früher: Polizei und Lanbgendarmen, Mög' der Himmel sich erbarmen Heber ihre große Zahl! Vor der Zwangseinquartlerung. i j-rr Magistrat gibt bekannt: /durch den Zustrom geflohener oder vertriebener Volksgenossen be'etzken und abzntretcnden Gebieten steigt die WohnungS- Tag zu Tag. Alle Mittel zu ihrer Behebung sind nahezu .'m Für den UmzugSicrmin am 1. Lktober müssen auch Hunderte von Fam'iien untergebracht werden. Der Ma- hat deshalb in dieser Notlage von der obersten Landes- Ii,' �stehörde die Ermächtigung erwirkt, in große Wohnungen. wenigen Personen bewohnt sind, Familien oder auch Ü Kstctfonen zwangsweise unterzubringen. Dieselbe Ermäch- tz" 1» wird noch eingeholt werden für geflohene und vertriebene soU�ien und Personen. Bevor aber Zwang angewendet werden -»endet sich der Magistrat zum letzten Male an daS soziale hJAlen der Bürger Berlins. Wir dürfen unsere Vo»kgenoss«n k:»bdachlos werden lassen und müssen uns deshalb jode Sm- . 8«l, der eigenen Boquemlichket vorübergehend in dieser '' Not auferlegen. h, wünscht. Familien oder Einzelpersonen nach freier Wahl Wohnung aufzunehmen, der wende sich umgehend unter IjJ�be der zur fficrfüguiK! zu stellenden Räume(ker oder möb- l,.«n das Wohnungsamt. Oranienburger Str. 16,(wer Siu- i?°bcr Studentinnen bei sick unterbringen will, wende sich lö,,," studenti-chen WohnungSnachweiS, UnwcrsitätSstr. 3). Hier �. a anch alle weiteren Wünsche hinsichtlich Familienstand. ist«», Beruf usw. der auszunehmenden Personen vorgebracht sie werden nach Mögllchkell berücksichtigt werden. Falls si; die Zahl der einlaufenden Meldungen nicht genügt, muß der Magistrat unweigerlich und in aller Kürze van der ihm er- teilten Ermächtigung zür zwangsweisen Belegung der Wohnungen Gebrauch machen. Jetzt ist noch Gelegenheit, untr- wn. auszunehmenden Familien und Einzelpersonen frei zu Wehlen, mache jeder Gebrauch von ihr zur Linderung der Not ehe eS zu spät ist! Wir appellieren an den Opferwillen unserer Mit- fmrger und erwarten, daß alles getan wird, um uns m der Auf- gäbe der Linderung dieser großen Not vieler unserer Volks- genossen rasch und wirksam zu unlerstützen. Zunächst müssen alle die Räumlichkeiten für Wohnzwecke freigemacht werden, in denen heute Raumverschwendung getrieben wird. Und solche gibt eS in Berlin noch masser.hall Die kfei?gSgesellschaften. viele Behörden, vor allem Neichsiehücven, .ver auch viele Private, es sei nur an große Mobelsirrue.i er- i nn ort, die ganze Häuser mit Möbeln ausgestattet haben, werden -u-.ächst a». d-r men'-e kämmen müssen. Vollversammlung der Arbeiterräle! Am Mittwoch, den 3. September, nachmittags 3 Uhr, findet in den Sophiensalen, Sophienstraße 18, eine Vollversammlung dar Arbeiterräte und der kommunalen Arbeiterräte statt. Tagesordnung: 1. Stellungnahme zu der vom Zentralrat ausgeschriebenen Neuwahl der Arbeiterräte. 2. Stellungnahlme zum Wiederaufbau der zerstörten Gebiete in Frankreich. Richard Müller. Fritz Rasch. Arbeiterräte, Betriebsfunktionäre und Vertrauensleute der U. S. P. D. Am Montag, den 1. September, nachmittags 5 Uhr, findet in den Sophiensalen(Großer Saal) eine Versamm- lung statt. Tagesordnung: Stellungnahme zur Vollversammlung. I. A.: O. Koch. Das Kaiserbild auf dem Fernsprechamt Zentrum. An manchen Stellen der rapubU konischen Post scheint noch eine sehr starke Veroh/ung des letzten deutschen Kaisers vorhanden zu sein. Des« starke Verehrung hat im Erfrischungsraum des Fcvnsprcchamiis Zentrum seit jüngster Zeit sichtbaren Ausdruck gefunden. In den herrlichen Zeiten den Herrschaft der Hohenzollern wurden die Wände dos ErfrischungsvaumeS noch nicht als Mittel zur Propaganda ironarchistrcher Ideen und Verehrung Wilhelms von Hcheizcller» benutzt. Nun aber ist seit einigen Wochen der banale Zweck des Erfrischungsraumes veredelt worden durch die Anbringung eines großen KoiserbildeS. Wir fragen aber die Verwailung das Fernsprechamt S Zentrum, ob sie. um wenigstens die Parität zu wahren, bereit ist, als Gegenstück daS Bildnis eines alten Arbeitersüh.ers, vielleicht August Bebels, anbringen zu lassen? Nohe Behandlung eines Kriegsblinden! Di«„Berliner Morgenpost" veröffentlicht in ihrer Nummer vom 29. Ausiust folgenden Vorfall: „AIS der Kriegsblinde Waldemar Monnier aus der Händel- straße 12 gestern früh auf dem Bahnhof Tiergarten den Staat- bahnzug bestieg, um wie gewöhnlich nach der Blinde n-Anstalt in Steglitz zu fahren führte ihn der dicnittuende Beamte versehent- [ich in ein Abteil zweiter Klaff». Der Blinde bemerkte den Irrtum erst, als der Zug sich schon in Bewegung gesetzt halte und fuhr bis zur Station Zoo mit. Beim Verlaffen des Zuges wurde er durch den aufsichtsführenden Beamten mit den Worten:„Was sich die Kriegsbeschädigten alles herausnehmen", angehalten. Der Bli-'de setzte seinen tuieg jedoch fort. Tarauj rief der Beamte den Schast ner an der Sperre zu, den Blinden nicht hinausziiiassen. AiS dieser trotzdem die Sperre verlieg, eilte ihm der Beamte nach, bog den Bünden am Halskragcn zurück und schlug ihm zweimal ins Gesicht, so daß er heute noch unfähig ist, das Bett zu verlassen."— Man sollte eine solche Roheit kaum für möglich halten. Mit Wut und Erbitterung lesen die Lazarettiniassen solche Verfälle und fragen sich, ob in dieser Weise sich der Dank deS Vaterlandes äußert. Sin Mann, der so wie geschildert, verfährt, verdient, lieber heule wie morgen zum Teufel gejagt zu werden. Aus der Erwerbslosenfürsorge. In einer Versammlung der Magistratshilfskräfte der Er- wcrbsloscnsürsorge wurden die Zustände in der sozialen Fürsorge besprochen, in der Damen beschäftigt sind, wie Frl. Lenze, Tochter des ehem. Preußischen Finauzministcrs seligen Angedenkens, und »och weitere sieben Damen mit einem Vermögen von zusammen über einer Million Mark. Die Tätigkeit einer ISjährigen Justiz. ratswchter besteht darin, mit einem weißen Taschentuch und weißen Handschuhen bewaifnet arme Familien zu bejuchen und mit dem Finger den Fußboden zu untersuchen, ob Staub darauf liegt. Ein Redner, sprach den Wunsch aus. in diesen Dienststellen reifere Proletaricrlöchler zu sehen, die den Ernst und das Elend de? Proletariats kennen und daher mehr Sinn für ihre Aufgabe haben als 19jährige Mädchen jenen S andes. Der Magistrat weigert sich jedoch, diese Mädels zu entlafen. da sie als soziale Beamtinnen unablömmlich sind. Die jetzt Gekündigten sollen ihre Stellungen nicht früher verlassen, als bis diese Damen entlassen sind, die eS nicht nötig hätten. Errichtung ekner Volkshochschule in Neukölln. Dem Bildungsbedürfnisse der werktätigen Bevölkerung Rech nung tragend, haben sich die städtischen Körperschaften entschloffen, auch in Neukölln eine Volkshochschule einzurichten. Die erroider- lich:» Vorarbeiten sind bereits getroffen, so daß mit vom Beginn der Kurse am 1. Oktober er. gerechnet werden kann. Die Zu- sammensetzung deS VolksbildiingsauSschusseS, der aus Mitgliedern aller Parteien bestehe, bietet die Gewähr für die Darbietung einer wirklich vorurteilsfreien Wissenschaft. In Aussicht genommen sind folgende Stoffgebiete: Grundfragen der Weltanschauung, Einführung in die Philosophie, erpvrimenttlle Physik, epperimen- telle Chemie, erdkundliche Hebungen, Wanderungen durch die Mark, Photographie, erste Hilfe bei Unfällen. Krankenpflege und Behandlung, moderne Dramen. Malere! und Plastik, Auleitunig zum künstlerischen Sehen und Beobachten, Singspiele ynd Oper, Rede- und Vortragskunst, Sprachen, kommunale Wissciischaftcn, soziale Fragen. Epezialwiffcnschaften, Geld, Bank, Börse usw- Zu diesen Kursen haben folgende Dozenten ihre Wirtung zu- gesagt: Dr. Map Apel. Dr. Artbur Liebert, Dr. Halberstadt. Pro- fcffor Mendelssohn. Mittclschuilehrer Kuschig, Professor Schoc- nischcn. Engelbert Gros, Kiekebnsch. Dr. Bölsche, Bruno Wille. Theodor Kappstei», Dr. Oldendorfs, I. Wolfs, Hohmcyer, Cohn- Wiener, Dr. Den, Leo Kcstcnberg, Dr. Hermann Hasse, Dr. Karl Ballev, Dr. Bacge, Crispien, Dr. Riefkert, Stegewald. Teilnehmer an Sprachckurscn werden»m ballzgefällige An- Meldung im Rathauje, Zimmer 220, ersucht. Nicht von Pontius zu Pilatus. Die Entlassung und Ab» findung der heimkehrenden Kriegsgefangenen bedeutet eine schwierige Arbeit. Um sie ohne Stockung durchzuführen, sind die Bezirkskommandos angewiesen worden, sich mit den Bestimmungen vertraut zu machen. Die Kommandos sind verpflichtet, olle militärischen Gesuch« von Leuten, die sich in ihrem Bezirk auf- halten oder an sie tuenden, aus jeden Fall anzunehmen und ihre Eingaben in den riackt-aen Geschäftsgang zu bringen. Nötigen» falls muß die V»?t«ru„fts>telle der Hcimkehrabtcilungen der Ge» neralkommando«»nfyruch genommen werden. Die Reichs- wehr-Befehlsst-�o P-eußen hat nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß H«.-resangehörige nicht von einer zur anderen Stelle verwiesen werden dürfen. ES sind auch besondere Nicht- linien für d e Knegsgesungene.'chetmtehr und ein Merkblatt für heimkehrende Kricgsgesangene herausgegeben worden.— Hosfent» lich bleibt die Verfügung nicht nur au* dem Papiere stehen, wie so diele andere. Der Stadtverordnete Mommsen hat sein Mandat wegen Ver» zuges nach Ncubabelsbevg niedergelegt. Herr Mommsen war Vorsitzender der Demokratischen Fraktion, er hatte aber nach der Neuwahl, die seine Partei arg zusammendrückte, nicht mehr die rechte Freude an der Arbeit. Im Dreiklassennarlament spielte er eine Rolle; in sozialen Fragen war er sehr kurzsichiig. Die Kommunalisierung der Milchwirtschaft. Die Interessen» gemcinschaf! der märkischen Milchprodiizenten ist gestern in den Besitz der Fetistelle Groß-Berlin übergegangen. Der Betrieb selbst wird der Meierei Bolle angegliedert. Die Arbeiter, welche gemäß dem kürzlich abgeschlossenen Vertrag eine Nachzahlung der erhöhten Löhne ab 1. April d I. fordern, haben, da im Augenblick ihre Verwendung nickt möglich ist, Urlaub erhalten. Bis auf die Milchkuraustalt am Viktoriopark sind damit alle Großbetriebe in den Besitz der Fettstellc übergegangen. Gegen den wilden Strastcnhandel machen die Hausbesitzer er- neut mobil. Sie sind zu diesem Zwecke beim Polizeipräsidenteii vorstellig geworden und verlangen, daß in Berlin ebenso euer« gisch gegen den Straßenhandel vorgegangen wird, wie in Char- lottenburg. Ihr Hauptgrund ist, daß sie erhöhte Mieten aus ihren Läden herausschlagen wollen. Da? Verkchrsiirteress« schieben sie natürlich vor. Die Freimarken zur Erinnerung an die Deutsche National- Versammlung 1919 werden vom Publikum häufig zur Frei- machung von Sendungen nach dem Auslande benutzt. Es sei daher nochmals darauf hingewiesen, daß diese Marien mit Rück-i sicht auf die en'.aegenstehcuden Bestimmungen des Weitpo-swer» träges nur im innerdeutschen Verkehr Gültigkeit haben. Kriegsblinde werden häufig von Hunden geführt, die natura lich von größerer Rasse sind. In den Straßenbahnen sind nun derartige Hunde von der Beförderung ausgeschlossen, was an sich verständlich ist. Ein Leser unserer Zchtnng wirst nun die Fragtz auf, ob nicht für solche Hunde, die Führer eines Blinden sind, Ausnahmen zugelassen werden könnten. Wir glauben diesen Wunsch unterstützen zu können und weisen darauf hin. daß die Eiienbabn sogar solche Hunde ohne besondere Erhebung eines Fahrpreises zuläßt. Das sollten die Straßenbahnen nachahmend Lebhaste Beschwerden werden über das ausländische Cnlz» fleisch erhoben; viel Knochen, wenig Fleisch und viel Geld ist das Charakteristikum dieses Fleisches. Viele Hausfrauen weigern sich, ihr Geld in diesem Zeug anzulegen. Wie die Reichsfleisch- stelle erklärt, sind die Beschwerden in gewissem Sinne berechtigt; aber die Behörde sieht sich außerstande, etwa das gesamte Salz- fleisch abzulehnen, da Frischfleisch eben nicht zur Verfügung steht.. Für Groß-Berlin allein werden wöchentlich rund zwei Millionen! Pfund Fleisch eingeführt, daß hierbei einige Fässer nicht be� sonders gut ausfallen, sei verständlich. DaS jetzt zur Verteilung gelangende Salzfleisch sei kckivedischen und amerikanischen Ur» sprnngs. Das schwedische sc! geringwertiger als das amerika» „ische. das nach sachverständigem Urteil als durchaus gut anzu- sprechen sei. Dem Berliner Magistrat ist noch eine besondere Kantrolle zugestanden worden. Bei der Abnahme auf dem Schlacktviebhof läßt der Magistrat jedes Faß untersuchen, und nur wirklich gifte Ware werde abgenommen. Der Masscnverbrecher Fritz Schumann aus Spanbau wurde gestern, da die Ermitlelunoen über seine Straftaten zu einem gewissen Ab'chluß gelangt sind, von der Kriminalpol'zei der Staatsanwaltschaft beim Landgericht kll vorgeführt. Er ist nicht weniger als GO Verbrechen überführt, wegen denen er sich vor Gericht zu verantworten haben wird. Unter diesen Verbrechen befinden sich nicht weniger als 7 vollendete und 15 versuchte Morde. Außerdem werden ihm 9 Raub&bersälle, 9 einfache und schwere Diebstähle, 5 Brandstiftringen und 11 versuchte und vollendet« Notzuchlsverbrechen zur Last gelegt. Ermordet wurden durch ihn der Lehrer Paul, der Nachtwächter Engel, der Förster Nilbock und die beiden Paare Kiwitt-Reich und Nitdorf-Bieder- mann. Alle Personen hat er mit seiner Pistole erschossen. Verbrannt. Die Berliner Feuerwehr wurde gestern früh um 6 Uhr nach der Rngener Straß» 11 alarmiert, wo In einer Küche angeblich durch Unvorsichtigkeit Feuer ausgekommen war und eine Frau Wilhelmine BidereSk, die in einem Feldbett in der Küche schlief, lebensgefährliche Brandwunden am ganzen Körper erlittet» hatte. Das Feldbett hatte Feuer gefangen, und bevor sich die kränkliche Frau retten konnte, waren ihre Kleider total in Brand geraten. Ihre Hilferufe wurden auch gehört, aber bevor die Hausbewohner, die zum größten Teil noch schliefen, herbeieilten, war die Frau schon zusammengebrochen. Samariter' der Ai. Kompagnie brachten die noch Lebende nach dem Lazarus« Krankenhaus in der Bernauer Straße, wo man wenig Hoffnung hegte, die Aermste zu retien. Besichtigung des Märkischen Museum?. Um auch demjenigen Teil der Bevölkerung, der an Werktagen nicht in der Lage ist, Museen in der üblichen Besuchszeit zu besichtigen, dazu Ge- legcnheit tzu geben, wird das Märkische Museum zunächst im Monat September am Montag und Donnerstag außer von 10—3 Uhr noch von 4— v Uhr nachmittags für die Besichtigung geöffnet sein. DaS Opfer eines Zusammenstoßes zwischen einem Straß en- babn. und einem Kra'ltoagen wurde g stern»«chmittag der 16 Jahre alte Hausdiener Kurt Schleinitz aus der Norweger Straße 6. An der Ecke der Holzmerkt- und Andreas'traße stieß ein Straßenbahnwagen der Linie 46 gegen einen Anhänger eine? Kraftwagens des städti'chen Fuhramts. Der Zlnhänger wn.de durch den heftigen Anprall beiseite geschlendert und flog gechen ein n Handwagen, den der HauSd ener Schlei bitz führte. Er wurde umgerissen und zu Boden geworfen und so schwer vorletzt, daß er bereits auf dem Wegr nach der Rettungsstelle in der Holz» marklstraße veislarb. i' Stadt. Hokzverkauf in NrukSlln. Der städt. Holzplatz ist vom 2. bis 10. September geschlossen, da vorläufig geschnittenes Brenn- bolz nicht in so ausreichenden Mengen zur Veifügung steh:, um den überaus starken Bedarf decken zu können. Zur Zerstreuung falscher Gerüchte sei darauf hingetvicsen, daß Aeuderungcn in der Preisfestsetzung nicht eingetreten sind. Neukölln. Am Dienstag ist in dar öffentlichen Versammlung bei Kliem, Hase»hoide. ein Portemonnaie gesunden worden. Ab- zuholen im Bureau, Neckars! raße 3. Zum�Grafcn gemacht hat der Druckfehlerkobold den Genossen Blumenthal in der gestrigen Notiz, die sich gegen Herrn Nein- knecht wendete. Aus diese Ehre verzichtet unser Genosse. cedsnsnMeMevder. N«rNn.?n der Woche vom I. September bis 7. September bflt| Brot nur aus die Brotkarte mit den, Stichwort«Friede" abgegeben und entnommen werden. Brot und Mehl aus die Karte mit dem Stichwort„Friede" dars erst von Montag, den 1. September ab verbaust werden.— In der Woche vom 1. bis 7. September Ifllil werden in Berlin auf den Abschnitt F 10 der Einsnhrzusahkarte 250 Gramm amerikanische Spcchwaren zum Preise von 2,08 M ausgegeben.— Sin weiteres halbes Pfund auolöndisches Weizenmehl wird npH Vor anmeldung in der Zeit vom 1. bis li. September 1010 auf den Ad- schnitt U 15 der Einsuhr-Zusahaarte für dir Stadt Berlin ausgegeben. An Stelle des ausländischen Weizenmehls kann auch das billigere in- landische Weizenmehl bezogen werden. Dieses Mehl ist ohne Vor- anmeldung gegen Abgab« des ganzen Abschnittes U 13 der Einfuhr- Zusahkarte in den durch besondere Aushängeschilder kenntlich ge- wachten Goschästcn schon seht erhältlich. Auslandsmehl kostet 0,42 M., Inlandsmehl 0,10 M. je% Pfund.— Es entfallen auf den Abschnitt 78 der allgemeinen Lebensmittelkarte der Stadt Berlin 130 Gramm Weizengrieß uno 100 Gramm Kurloffelstärkemehl oder Sago und aus den Abschnitt 83 derselben Karte% Pfund ausländisches Maismehl für 1,43 Uli. Die Abschnitte sind in der Zeit vom 31. August bis 8. September 1019 in den Kleinhandslsgeschäften abzugeben. Charlottenburg. Es gelangen zur Ausgabe: 230 Gr. Fleisch, V Pfd. Kariosseln.% Pfd. Zucker. Allgemeine Groß-Verliner Lebens- mitlelka.te mit Aufdruck Charloilenburg: 250 Ar. amerik. Mais- fabnkat« aus Abschn. 77, 260 Gr. Graupen auf Abschn. 78. Charlotten- burger rote Nahrungsmittelkarte: l Päckchen rote Grütze auf Ab- schnitt 214. Einftchrzulatzkarte: 230 Gr. amerik. Echweinefleisch- erzeugnisse auf die Abschn. F 10. 200 Gr. Schmalz aus die beiden Abschnitt« O 14, 250 Gr. ousl. Weizenmehl auf die beiden Zlbschnitte V 15. � Im Monai Sepiember 1810 verieilen wir an die Kriegs- beschädigten, die 50 Prozent und mehr erwerbsunfähig sind, 4 Pfd. Nährmittel, und zwar werden ausgegeben: 1 Pfd. Weizettgrios, 1 Pfd. Hafernährmitief, 1 Pfd. Graupen und 1 Pfd. Teigwaren. Im-Monat September 1019 wird einmalig ausgegeben: a> an die schwangeren Fvauen vom 4. Monas ab 2 Pfd. Weizengries und 2 Pfd. Zwieback durch die K'ankenernährungsabteiiuug: b) an die Kinder im ersten Lebensjahre 750 Gr. Kindorgerstenmehl und an die Kinder im zweiten lgebrnsjahr 300 Gr. Kwdevgerstenmshl. Wilmersdorf. 350 Gr. Fleisch auf Abschn. 36. Kartoffeln auf die Doppeladschnitts 30a bis 96%, Höchstpreis 15 Pf. für das Pfund. Zucker auf Abschn. 72 für die Zeil vom 1. bis 15. September. Speisefett gemäß besonderer Bekanntmachung. 150 Gr. Sago auf 79, 160 Gr. Hasersiocken auf 70, 500 Gr. Graupen auf 78, 200 Gr. Schmalz auf die Dappelabschnilte Q 14. SsöO Gr. amerik. Epcckware aus die Doppelabschniiie F 10. Je ein Briefchen Sacharin auf 3 und 4. Für Jugendliche von über 6 bis 17 Jahre 1 Päckchen Keks. 250 Gr. Schiffszwiebach, 125 Gr. Speck an werdende Müiier vom 5. Monat ab. 1 Dose Malzext.akt, 1 Dose Preiselbeeren, Eierpulver bis zu 1 Pfd. Für stillende Mütter 1 Dose Malzextrakt, 1 Das« Preifeldseren. Eier fiir Kranke End« der Woche auf 38. Für Kriegsbeschädigte 2 Kg. Nährmittel. Schöneberq. vis zum 2. September findet Doranmefdung statt für fe K Pfd. amerik. Weizenmehl auf die Abschnitte W 15 und-Elb der Einfuhrznsotzkarte und 550 Gramm Nährmittel auf die Abschnitte 73 und 79 der Groß-Berliner Lebensmittelkarte. Ausgegeben werden in der nächsten Woche: 250 Drainm Marmelade auf Abschnitt 63 und 300 Gramm Nährmltel auf UlbschniU 76 der Groß-Berliner Lebensmittelkarte: ferner werden verteilt:% Pfd. ausländ. Speck nuf Ab- schnitt F 10 und 200 Gramm Schmalz aus Abschnitt Q 14 der Einfuhrzusatzkarte und 150 Gramm schmalz auf Abschnitt S 36 der Fettkarte für Fettselbstversorger. Alte Leute über 60 Jahre erhalten im Monat September 1 Pfd. Maisflocken auf besonderen Bezugsschein. Die Frist zur Entnahme der Eondergobe von 1 Pfd. Zucker läuft mit dem 15. September ab. NoukiMii. Ausgab« von 500 Gr. Kartofselstä kemehl sowie Zwie- back und 500 Gr. Nährmittel für Jugendliche aus Nestbeständen in den besonders bekannt gegebenen Verkaufsstellen Fortsetzung der Marmoladeausaab« auf Abschmit 02. Ende der Woche Neuveriei« lung von 500 Gr. Graupen und 1% Pfd. amerik. Weizenmehl. Die Fetiration beträgt 40 Gr. Buller und 200 Gr. Sch malz auf Abschnitt Q 14 der Einfuhr-Zusotzkarte. 7 Pfd. Kartoffeln auf Abschn. 8Ca vis% der Kartolfslkarte. Tcmprlhof. Woche vom 1 bis 7. September 1919. Fleisch wie Ablick. Kartoffeln 5 Pfd. 250 Gr. ausl. Schwcinefleifchprodukte n Bor,. � Schulaulo Tietzstrahe. Kombiniert« Mitgliederversommwng. 7 Pfund Kartoffeln auf Abschnitt 36 a— g. 250 Ordnung: Gemeindevertretcrderichl.,. gönn' oder iniänd. Weizenmehl Abschnitt T 13 Einfuhr. Rdlershof. Zum Begräbnis treffen fich die Denosten d-m«. � -----'• nachmittags 3 Uhr bei Berg. Bismarckstr. 4a. Der bOH'" tag, LerewMender. vor» Dt. Sreircligiöse Gemeinde. Am Sonntag, den 91. August � 11 Uhr in der Klosterkirche. Klosterstr. 43a, Vortrag de« Herrn '' öfelde. Dienstag: 230 Gr. ausländ Abf.pn. 73 der Eroß-Be.Iiner Lebensmiitelkari auf Abschn. 87. Donnereiag: 123 Gr. Grau,... 300 Gr. Ausland s-Marm«lad«(Heidelbeermarmelade) gegen Vor- Ufedomstr. ,.3, Restaurant. zeigung der Haushaliskarte.! Vorbergstraße 11, im Restaurant. Stralau. Am Sonnabend, den 8'. September, gelangen in den hiesi-i Obleute oller Anzrslellten-Aussch. Bletallind. Gr.-Berl n. gen Geschäften zum Verkauf: Auf Abschn. 59 der Lebensmittelkarte!(ungsblatt ist vom Drucker, Rungeslr. 15, abzuholen. Vollzug 200 Gr. Ko toffelstärkemehl, auf Abschn. 60 500 Gr. Graupen. Die, Zentralverbnnd der Handlungsgehilfen. Münzstr. 20. Ortsg Abschnitte sind bis Mittwoch, den 3. Sepiember er., während der Dvaß-Berlin. Versammlung der Verbands Funktionäre der■"'mrf üblichen Geschäftsstunde» in denjenigen Geschäfte» abzugeben, von � Elektro-Industrie am Dienstag, den 2. September, abends»,« amtlichen Verkaufsstellen crbzuaebsn..Inserat. � �anaesbrüdsk Tegel. Vom 1» bis 7. Septembe-r kommen folgende Lebens- Achtung? Soynhmacher! Hiermit laden wtt ml» V>. mittel zur Ausoabe: 260 Gr. Teiaivaren und 500 Gr. amerik. Mehl, am Dienstag abends 8 Uhr zu einer ��vöspre) � Glienicke lNordbahn). Vom Freitag, den 5. Sept. d. I. ab bei Böhmischen Brauhaus. Landsberger Allee 11/13 ein. cjen den Kleinhändlern: Auf Abschn. Hl der Lebensmittelkarte 500 Gr.> der Schumacher. I. A.: Martin.. iniänd. Hülsenfrüchte: auf Abschn. 72 250 Gr. ausl. Hülsenfrüchte: Teutsch-r Werkmeister-Verband. Die Fabrikvertrauensl auf Abschn. 78 250 Gr Suppen; auf Abschn. V 15 der Einfuhrzusotz- Metallindustrie versammelten sich am Dienstag iinnogn � karte 250 Gr. amerik. Weizenmehl. Die Lebensmittelkarten sind Restaurant Delvedere zur Entgegennahme wichtiger Mitteuu den Kleinhändlern bis spätestens Mittwoch, den 3. September d. I., zum Abtrennen der Anmeldenbschnitte vorzulegen. Bohnsdorf. Auf Abschnitt 60 der Kreislebenswittelkarte 500 Gr. Schreibmaschine kauft Clektro- Kuttner. r Elektromotor, V« tmd 8 PS., kauft Elcktro-Kuttner. ' Qllrnmer kauft jeden rosten f'lektro-Kuttner» > Wider itands• Drähte kauft jeden Posten Elektro- Kuttncr. : KupSerlltze und DraiiJe kauft jeden Posten Elektro- � Meß- und PrÖfinstrum�nte kauft tiläktro-Kuttner, NO o5, Prenzlauer Allee 2?(i.Kgs t 'isolierte Kupferdrahle kauft pramhoftt, Holzmarktstr. 17. Ale.xander 2473. | Platlnah�nel! K/ibn- gvkiNwe! Coldsachon.Silber- löchcn, Qudcirsilber, Stanniol,- panier Kupier. A�essin?. 2- un. Nickel. Alnmittffcnt, Zln:;, Ulei, OlOhstrumpfPsche, KSVHst�ak- lend Gdelmetall-Efukaufsböro. jWebcrstr, 31 f Alexander 4243). [Metallschmelze kauft Wetaile Jeder Art zw höchsien Freisen. Invalid n- lrabe 142. PTelefon: Norde:! 9« 49. � DtafHl l?o, Messing- Kupfer. Blei, Zinn. Plainiaabfaile. Zahn�eb.�se, □oldse■ien.Silbersaclicn.Miln- ten kauft Clirlstonat. Reichen- kerge rStf. 22 fKottbuser Tor). f Platin. Zahnsffbllse, Dold-, SilberabfäUe sowie Röck- fände, Kupfer, Messing, Binn. Antimop, echt. Queck- Iftlber. Cejliiloid, Bilrnabfälle. elektrische Kabeid räljfe kauft köcli�'zaiilend Silberschnu Ize Chris>. onat, nur Küpenickcr Stratle 20 a(gegenüber der Manteaffelstraße). j Oe!no«H<'ix->«llberl>piicli Quecksilber, Platin, Zahnge- Wsse, Mßnzen, pboto-ra- �hische Rückstände sowie lllc anderen Metalle kauft zu Höchstpreis.„Sllberschnielge gen duck". K5?>eni<;Hcr Str. 157. BlokUla��® Leitungsdrähte. Litzen, Kabel kauft Schumann. AndreassiraBe 78. vorn U, i am Sch Icsi.�chcn Bahnhof. Isolierten Küpferdraht, UtzeB und Wachsdraht, I kauft heohsleahlend Irgcnieiiröurcau ScltlioliiDg, Berlin W 9, LinkstroUe 10. LttUov 3705 und 8518 Sahcl'.aek und Lelm, nuch ofu'dwelse, kauft TC. Thon. Berlin Wlclefatr. 28 l Moabit 2»A2 Ein- Speiseziinmor, evtl. ganze rlrhttrm? zu kaufen gemuckt. Bich, Zionslclrchplatz 1. ASte Metalle iiier Art, kauft Jed Quantum und bitten nm/ Anslcllanit Nac' emsteln, ft-rlcfftiiitufs ß. Wlndache'dt.lraBe 5 Graupen, auf Abschn. 61 500©;. Maisflocken oder Maismehl, auf Abschn. 63 und Abschn. 88 je% Pfd.= 1 Pfd. Marmelade, auf Abschn- V 13 der Einfuhrzusahkarte Vj Pfd. amerik. Auszugsmehl und auf Abschn. 82 der Kreisiebensmiltelkarts 2 Päckchen Milchsüß- speise. Anmeldungen bis«intchl Mittwoch bei den hiesigen Kauf- leuten. Die Ware wird vom Fieilag ab ausgegeben. Nowawes. Auf di« WochcnadschnIIie der Kartoss-lkarten werden bei allen Händlern Kariosseln in jeder Menge verabfolgt. Dies gilt bis auf Sgiderruf.— Vom 1.— 7. September werben oerausgabt: 300 Gr. Marmelade(Adschn. 62 der Ledensmittelka'te). 230 Gr. Reis (Abschn. 78), 3 Vakete Milchsühspeisen(Abschn. 82), 250 Gr. ausl. Weizenmehl(AMchn. T 15 der Einluhr-usotzkarte), 250 Gr. Maismehl l Abschn. 26 der blauen Lebensmittelkarte), L'0 Gr. Pflaumenmus (Abschn. 27 der W. Lebensmittelk). 250 Gr. Hülsenfrüchte(2 C der Zusatzkalte für Gefangene). Die Karteninhaber haben am Montag. den 1. und Dienstag, den 2. September, die Karlenndschnltle Nr. 62, 78, 82, T 15, 20, 27 und 2C bei den Kleinbändlern ao-.ugcben, bei dem sie die Ware zu beziehen wünschen. Verspätete Anmeldungen werden uitter keinen Umständen deriichfichtigt. Die Atlpgab.e der Ware findet tton Freitag, den 5. bis Sonniag, den 7. September, statt. Aus den örgansialwuen. 4 Kreis. Landsberger Viertel. Sitzung der Zeitungskommiffion Moniag abend 7 Uhr. Petersburger Str. 5. Um pünktliches Er- scheinen wird ersucht. Teltow-Beeskvw. Heute, Sonntag, vormittags 10 Uhr, im Rathaus Neukölln fStadtperordnoiensitzungssaol) Konferenz aller ort- lichen Iuoendausschüsse und in der Jugendbewegung tätigen Genossen und Genossinnen des Kreises. Vortrag des Genossen Engelbert Eros: Bildung eines Kreisjugendausschusses.— Ter Ruiekn.sus findet am 'Montag, den 1. Sepiember, nicht statt. Das Datum wird noch bekanntgegeben. Nenkälln. 16. Bezirk. Dienstag, abends 7 Uhr, Beztrksversamm- lung bei ck'lf, Hermannstraße, Ecke Cchirkestraße. Referent: Genosse Wotter über die politische Lage. Di« Schiedskommission des Ortsvceeins tNeuitölln gibt bekannt, daß sie den Ausschluß des früheton„Freih«it",Spedi>eurs O. Beger aus der Partei beschloisen hat, da Beyer unredliche Handlungen nach- gewiesen worden sind. vildungsausschuß Panksw. Am Mittwoch, den 3. September, findet in der Aula des La eums ein Run st abend statt. Eintrittskarten hierzu sind zu haben: In der Zeilungsspedition„Frethsii", beim Arbeitercat, Raihau«, Zimmer 9, in den Borkaufsstellen der 3 Restaurant Belvedere zur Entgegennahme Tarifangeleg-nh-iten._ jizchi» Deutscher Werkmeister-Verband. Bezirksverein AeMN Jugendlich« Betrieb-v-rtrau-nsleut« der Handlunft.Z (Zentralver' and der Handlungsg'hilsen). Montag. 4. >/„8 Uhr: Vollversammlung in Haberland» �estsalen, Reue t) strafte 85.. «.ritT«f. fiSÄ# eine wichtige Versammlung statt. Intern. Bund der«riegsbesch. u. Hbl. Am 7 Uhr: Bezirk 1, Friedrich-Kar platz 15. S. Montag abend Pestalozzistr. 34. Dienstag Bezirk 4, Golronillr. 18: Keplerltr. 43. L I ch t e r f e l d e Montag abend 7 Uhr bei Hindenburgdamm 55: Mitgliederversammlung. Kriegsbesch. in Heeresbetrieben Spandau. Montag. 4.< Vereinigung soz. Lehrer u. Lehrerinnen Groß-Verlin.' � z, Fraktion: Montag abend 7% Uhr, Hinter d. Earntsonkl Zimmer 28. Wichlige Sitzung., Arbeiter-Eltern Bund. Montag. 7 Uhr: Funktionärkon' aller Ortsgruppen bei Wcgner. Kopernikusftr. 20. Inteteil willkommen._ gjp< Aküonsbez'rk Süden der freien Jugend Groft-Berlin. tember b. I. pünktlich 7 Uhr findet im Jugendheim Neukölln,.�u strafte 15,-Ine Bezirksfitzung statt. In Anbetracht der wwt, Tagesordnung müssen sämtliche im Süden gelegenen Ort.g Delegierte entsenden._ w«, Oessentl-che Sp-rtversommlung Eharlrttenburg Im BM � Rofinenstr., Dienetag. den 2 September, abends 7 Uhr. �■' L.-gg Gen. Wilding, Bors, der Zentralkommission für Sport und PflcB«..c,,|lti8l Schwimmer-Verein„Vorwärts" B.rltn 1807. Drs N- ..Rummelsburg" veranstaltet am Sonntag, den 31. August, jhr 3 Uhr im.Rummeloburger Seebad", Lichtenberg. Hauptflr. erstes Sotumer-Schwimmsest nach dem Kriege.— Alle Freunde guten, Sache seien hierzu freundlich eingeladen.___ � V:ran>wor!!!ch für di« Redaklion Alfred WI«l«PP> Verlagsgrnolleuichast..Frelheti",«. G. m. b H. Berlin.- DrU Ltndendrucherei und Beriagsgesellschafi m. b. H., Schilfbouerdaw� Aitsil ar-SanennoBüca- aciia.t I'irabies, Boltnsdurf. Anteil obiger GouossePschaft,.. ,,. u kaufen«eweht. Offerten{d&wftrtj kauit Parteigemoase Fahrrads-esuch, auch defekte, Preisangabe, evenil. vorführen. Kälnmereit. Große Frankfurter S tr. 14. Querghd. ScbrelbiTioscIiln« zum sofortigen Mitnehmen nach Nelsbach, Fürbringerstr. 11. System u. Preisangabe erbeten. Per unter Paradies mit Nummer, Preis pp. an i.xpcültion der Preiheli NRnkQlln. Nedipiretr. BteUtrl-nbo I.eltnnffedrSMa Firnis. Schellack, l.f m. kauft tu tificlisteti Preisen, l.:cke, l; elvrelB usw., kauft auch Ecsl«. 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Vertrage» det dem Eint ' bA. �°6 der Kietzin» aus die an» i LlW�hervdgeseht wird! etwaige Neben- ii«, k''e-ts gellen ol» T»U des Metzinses, V:--"" den Rachnzais der Mieträume ge- 'i wZyS soweit sie dem Vermieter uinniliel- (tvi I»u flieht. ,,''i Mietoertrage, der dem Mogistrai '' �"'cht angezeigt ist, können von dem � Ansprüche geltend gemocht werden «uch in Ansehung der Ansprüche ' wirksam, wenn weder der Magistrat "och der Mieter innerhalb der" Frist ->erabsetzung de» vereinbarten Miel .>uenn die Anträge auf Herabsetzung e'"''«den, oder wenn da» Einigung samt ,'entscheidet. , 0 dieser Anordnung zuwider«in« V.-'S® uicht rechtzeitig erstattet oder : ►.- 8» oder unvollständige Angaben � iZ'«A>straf« die zu 1000 Mark bestrast. '' August 1919. Magistrat. Wohnungeii, haber Berlin». iß.a�strom geflohener oder vertriebener ' den besetzten und abzutretenden >« Wohnungsnot von Tag zu Tag. rer Behebung sind nahezu erschöpft. -ermm am 1. Oktober müssen auch e von Familien untergebracht wer- ' irat hat deshalb in dieser Notlage Landeszentralbchörd« die Ernchckti- ' ittotze Wohnungen, die von weyigen t sind, Fomiiien oder auch Einzel- weise«nterzutriagen. Dieselbe Er- * noch eingeholt weiden für geflohene ya milien und Personen. Bevor aber ®t werden soll, wendet sich der Mo» I Male an da» soziale Gewissen der Wir dürfen unsere Volksgenossen n ttden lassen und müssen uns desHaid Z der eigenen Deauemiichkeit vor- j •[er Zeit der Not cmferiegen. " Familien oder Einzelpersonen nach seine W-chnung auszunehmen, ber »"send unter Angabe der zur Ber- '"den Räum« sleer oder möbliert) an >, Oranienburger Str. IG. swer Stu- �"«»linnen bei sich unterbringen will, ii Deutscher Holzarbeiler-Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Berlin, Ruugestr. SO. Telephon l Hnrt«Xortlfplaq 10023, 3578. Milglieder-Äersammlungell der bezirke und Branchen. Tagesovdirung tn ollen Versammlungen: U. Stellungnahm« zur Beneralversammtung am 4. September.'- Montag, den 1. September 1919* Zisch! er, Bez. Gaden: Nachm. 4% Uhr bei Müller, Tchönieinstu& Aorbmachee: Abends 7 Uhr bei MatzinKowsKl, Mchuelhicchstr. 94. Stellung' nahm« zum Adbruch der Verhandlungen vor dem Tansamt. Film- n. Tbeatertlschleo: Abend» 0 Uhr, Siungesbr. SO, Arbeitslos« nsaal. Dienstag, den 2. September 1919. Drechsler und Trrppenxelanderar better: Abend» 7 Uhr, Im Berbandshau», Runge» stratze SO sArbeitslosensoel). Tagesordnung: Vortrag: Loh»- oder Akkord- »rbett? Ref. Soll. Sitzing. Bezirk OderschSaewclde: Abend, 7 Uhr, bei S�amcck, Wilh-lminenhossbr. IS. Äliittuiort), den U. Tcptemvcr 1919. Btafchinsnatbetter: Abend, 7 Uhr, Im„Englischen Hof", Alexanderstr. L?»' Tages- Ordnung: Di« Ardeilerralsroahlen. Resrrent: Soll. Brun» Lie»k«. VerlravensmSnner-versammlllogen. Tagesordnung: wo nicht» anderes' demerkt, Bericht de» Odmanne« und der Vertrauensieute. Montng, den i. September 19(9. Musikinstrmnentenarbeiter: auch Arbriterausschüsse: Nachm. 5 Uhr, im„Reichen- b e r g e r H o�", Relchenberger Str. 147(®t, Saal). Fn dieser Secsornra AngeMK der Glas-, Porzellan-. Ton- a. kecan'lschen Zn�ustrle «outay, den 1. �e.temvee.abend«?» Ilde, U d. Musttcr-FestiSIen, f?n'ter.siai!:jeira-2ir.31 Versammln« g. Tagesordnung: Unser Tarifvertr-a.�.lknttvurf. In Anbetracht der wichtigen Tagrvordnung ist.ns Erscheinen eineS eden unbedinit erforderlich. Die Tarislommisiion: Hailma nn, Wiesener. lung find die Fragebogen restlos abzugeben. enacbeiter; Sli, Zur Beratung Stock- und Peitschenarbeiter: Nachm. 4% Uhr, bei MatzinKow»Ki, Michael- steht die Durchsuhiung de» Reichstarts» in der < L •N studentischen Wohnungsnachweis, > Hier können auch all« weiteren .. ch Familienstand. Konfession, Beruf r Ahmenden Personen vorgebracht wer- ü.* lach Möglichkeit berücksichtigt wer- ya'il der einlaufenden Meldungen „-!> der Magistrat unweigerlich und in ; ber ihm erteilten Ermächtigung zur «legung der Wohnungen Gebrcuch ... i nech Gelegenheit, unter den aufzu- lien nnd Einzelpersonen frei zu >er Gebrauch von ihr zu: Linderung 5« spät ist! Wir appellieren an den 'er Mtdürqer und erwarten, datz um uns in der Ausgabe der Lin- />»tzen Not vieler unserer Bolks- ..'0 wirksam Zu unlerstühen. .%.»ugust 1019. "tion(iir Wohnungswesen. lka e k n i n g. ! 10. kirchstr. 24. Branche. Mittwoch, den 3. September 1919. Tlfckler, Bezirk Südwesten: Abends 7 Uhr, bei Klein, Hasenheide% Bezirk Osten I: Abends 7 Uhr bei Hübner, Grüner Weg 56. Bezirk Osten II: Abends 7 Uhr bei Hulh, Warsryauer Str. Gl. Bezirk Osten III: Abend» 7 Uhr bei Siein. Boxhagener Str. IRa. Bezirk Oestliche Lororte: Abends 7 Uhr bei G u st o v Schulze, Gamariterstr. 38. Bezirk NO: Abends 7 Uhr bei Mann, Strautzberger Str. 3. Bezirk Wedding, Gesundbrunnen u. Moabit: Abend» 0% Uhr, Kaczerowski Derichtstr. 60. Bezirk OderfchSnewelbe: Nachmittag» 4 Uhr bei Kienast, Niederfchvneweide. Grünauer Str. s. All» Werkstellen, auch Fiugzeugdetriebe, müssen»er- treten sein. Sezlrk Neukölln: Abend» 6H Uhr bei Stiegel, Reuierstr. 22. Bautischler, Bezirk 3: Abend» 7 Uhr bei G I i« s ch e, Sopenhagener Str. 74. MSbelpolierer, Beizer, Magazinarbelter, Bezirk Osten: Nachm. b Uhr b*i Liebermann, Zorndorfer Str. 9. Bezirk SLb-Ost: Rociim. 5 Uhr im„Märkischen Hos", Admiralstr. 18c. Bezirk Norden: Nachm. 5- Uhr bei D o h l i n g. Brunnev.str. 79. Warenhäuser und MSbelgeschäste: Abens» ßX Uhr, Rungestr. 30(Arbeit« s o s e n s a a l>. Klstenmorher: Abend» 6 Uhr bei Bieberstein. Sdalbertstr. 59.' Irjlji Stellmachrs: Abend» 7 Uhc bei Hummel, Sophienstr. 5. MobeMi schier o. Drechsler: Abend» 0 Uhr bei Wald, Pslugstr. 6. Alle Betriebe müssen vertreten sein. Bürsten» und Pinselmacher: Abends 6% Uhr bei Greta«, Rungestr. 80. Wichtige Besprechung über das Rälesvstem. Kamm» und Haarschmuckbranche: Abend» 7 Uhr bei Schreiber, Holzmarkd strotze 65. Jede Werkstatt muh vertreten sein. Rahmenmacher: Abend» 5% Uhr bei W ö h l i s ch, Skalitzer Str. 22. Küchemnöbel: Abend» 6X Uhr bei Brülk«, Weidenweg 52. Donnerstag, den 4. September 1919. vchlrmnwchct: Bei Kitlelmann, Gotzlerstr. 8. ördentilche Gensralversmnmlung. Donnerstag, de» 4. September 1919, abend» 7 Uhr, im.Dewerkschasls-Hau»' Engclufer 15, Saal 4. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht vom 2. Quartal. 2. Beschlußfassung über die Frage der Extradeitläg«. 3. Ersatzwahl eine» Revtsork zur Ortsverwallung. 4. AMräg«. Schne!demÄlser, Säger nnd Hilfsarbeiter! Montag, den 1. September 1919, abend» 7 Uhr, im Englischen Hof, Alejgu�srstr. 27c. 'V| n BcBlraisnößnii öttSsniilsaasesliilltH Crtcprttpve(Broh-Btrlln, auuttzfirahe 20. ScrtJüRi) D« SnttßiianöeKeüten JeMKÄ? Qrrearuvpe«lrof|»e rrtli», etralnuet etrot;« 50. vndands-ZunttionSri- Det We!ii!l- unD EIeüro-ZiMsirie! Dlenstö«, den 2. September, alicudS 6'/» Ubr, Mmsiker-Vcreinebans(«roßer Eaai), Kaijer.Wilhelm Straße LI, VerfMMlung. »aae»»ronnngl 1. Ts» neue Orlistalul und unlm«ranchen. 2, tButl Ol den pwdii-rijch««öilurilcilunze«. 8. vtlichttdei»». Freit-4«II« PunNea. Die«»«tktett(et Xagaonnunt ttd ngl die««»esenhet; � 2""-""- v R.; N,.».l. v.'.e. Emen Pusten men llelllr. prim« lackiert, von H. 333,--*"• Gtdiegeae Verarbeitung. SloizniQnn, Dslle-Aüiencestr. 100 Anf Wunsch Zablun�scr leichteren«» 2tiitii!ietItrtileiStiiet=$st!ianlJ ■.. Filiale Berlin.- «efiHailtflleBr:»litdreniilt. 17.«eirpft.; R6iilrifiobH8V3. �atb-Uldrusnachwei» fl.r bat. gesamte Texli�rweidc �'vN d.ec'Uns. Vor«a«uhe.. Ewa- Rückertst?» recht» l. Telq-Hon: chocden 3791�5796. Geöffnet wochetttü�itch 11—% Uhr. A« Dienstag, den 2. tttiv», nve«r, llbct i'e fltiiemmlrüje i>e.mistl)t eituatlun. WcIccBi:(Senotzc Met je. J. littiiilum, Kev UeorBanD Ztllisltitt Uckllsrbtiitt�tt Verwaltungsstelle Berlin 51. 54, Llni-nstrahe 83/85. Bcschästdzeit von 0—4 Uhr. Zsrlrphon; Ami??orben 185 1230, 1 087. 9714. AÄmll! Wuilg! Arbettslofe MeiaÜschlrifer.Gawa«!s-nr-«.Krah-r: Am DicuStag, d. S. Sept. 10 lü, vorin. 11 Uhr Znsammenlmnft = mit 6er Branchenleitung== im EiHunoSWal der OrtSverwaltuna, Linieni: ratze 88-85. taetlotbnnng: Warum werden tU»genen Stel en rllbi besetzt. Je' er»ebeirsl-l« Horttzt,(erelt ti sllr unsere Vrenche In vetrach» tommi» Ist mrpslichtet,«lü-eseud zu icin. All!!«! Beisitzer de« Schihtztmtgsimfchufl'e«! »I, Nie Montag, den 1. September 11)10»»«esetzte Gltzung oller«'rlftycr und«eeNverirrtee mutzte wegen tm dnr» de Xoilfrevbonölui'ge* peustudeude»«»nserengen verlegt werden aus uudeläiuuile Zell. knnntcnacl'nng. n auf den Abschnitt 78 ber allgemeinen « der Statt Berlin 158 Ger mm (i,i Gramm Kariosselllö-ck-m'Hl oder> l.„d Abschnitt 83 derselben Kartei :«hl für 1,45 M. i««.- luh nachträglicher Annahme sind Hi'"»n Sonntag, den 31. August bis k tember ISIS bei den Sielnhändlern| Bb. Al z�V�dlor haben die Anmeldeabschnitte '.. gerufenen Nummern am Donnerstag, 1019 bei den Großhändlern abzu- ': �Zeholte Ware»ci füllt mit dem . August lui«., y Ms.' Magistrat. «ciluno für Nährmittel. 6roäc össeukliche Msümmlung aller hl den Schneidemählenl-etricben beschäftigten Arbeiter und Arbeil, rinnen, Tagesordnung: 1. Die Arbeilerschafl und die Soziaiisierung. Ref.: Kollege Thielemvnn. 2. Diskussion. Z. Die Lohn- und Arbeilsverhüllnisse der Arbeiter. Referent: Kollege Woiff. 4. Diskussion.„ Das Erscheinen aller in diesen Bettieben beschäftigten Kollegen und Solle ginnen ist vornehmste Pflicht., � Orteuerwaltuag. Einzelhandel Erssz-Verlin. Montag, den 1. September, abends 7% Uhr,■ Vertrauensmänuerversannnlnttg .K ö n i g sl a d t- K a s i n o". Holzmarktstr. 72. Gisrnkonttrnktions-,„Anfmgs-"«nd Signalbnumonteure! A»iTicast«lt.d.«.Scpt.lvl0,abcndöS'/'Uhl' bei Hummel. Eophicnstratze 5 Vkilisiitileiiiälisttblinfm»!. laefuuberc«inladirnge» erat heu nicht. _?i« ÖrtSu-rwaltuna. Zähne In Hold u. K*ut$(M Goldkronin, Brücken Beel* AnaKknaar. MSiUe« Proiaa. Zahnpraxis Löser Kür alte Gebisse, nach Te.ie zahle nur augen bücklich extra hohe Preise pro Zahii bis Mk* IC.— Alles Oold tinl Slmcr sowie Plntla kmafe jetzt r.hftciiSt.Zahlsingskurs. Liiül Tclehlcr. Clt cm. Laboratorium. Zweig- stelle t>crlln, üellc-AUläncc- Plat* 6a. I Bitte kchoü aufj lic Hansnummer zn achten.) Postendangen werden sofort becllchen. 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Scvt. 1»lv. nachm. 5 Ubr bei Aiealer, Molkenmarkt T/8(ssZa�enchofer) Nerjammlung Tagesordnung: Bericht von den Veihandiungen, B.l'zä,Ii/,tS Erscheinen erwartet Die �omm'ssion. für o-.i Gc verkschaften zu Ver- toit>..! r. u. I'e U chkeiten zu verr.cke». Kons g s i a d 8• K a» i n o, Holzirjarktstraüe 72. Ttt. Aui: i-.ander 424 nnd 2540 W-M'-IMM- Achtungi _«niloHcdet de, II. e. P. D.. welche Im?df!- und Sc!rrecci)eatlcnß liejeßüllljl fird. brluncno ßcbeten. ju einer weiden Versammlung am Montag, den I.«e»tt, Itt er, 7", tttir abend», t:'«loclcr« ffefüoien, üärbetttrnn-'l■.«v re d; etilen. 2 o jiedo et n inu; 1.»er.(tzenoste«. S. Mick. Hossmai«. 2. iiufdon tee U.E. P.D. tra tßcjckeuleß. Cßnt Wltoilebstad) und«>i«>vel»Iatte kein Znlrlll. llunlitor.ure'/, Stunde jeulitr. TVUietforoanijatiem der ILS.'J)'0. in 0.-'!).'"0.»75»jlrli Berit». 4. Ksscis»O. N. S. P. D Dicnstaa. de« tS. Sevtembev, abendö 7 Uhr in der Aula Görlitzcr Str. 51 Mitgliederversammlung. T a a e s o r d y u n g: L Vortrag des Genossen Wegmann über das \ Rätesystem. 2. DiSkuflion. Zahlreiches Erscheinen erwartet Die Leitung. I.A.: Rösch. IksllÄk ÄliiiMktNZeÄr-ZechM _ Bezirk ttZrosi-Verli«._ Slm Mittwoch, de« S. SeUtembcr 1010, abendS 7 Uhr, im ,GewerkjchaftShaus, Engefl user 14/15, groger Saal: ?sortscy>ing der am IS» 8. 19 vertagten (Seneralversammlsna pro 2. O.uarta1 Mttt. NB- Legltimationskarie sowie MitglieiSbuch sind mltzuoringc.i und zwecks Kontrolle resp. Ab- stempeiung am Eingang zum Versammlungslokal vorzulegen. *r Ohne Karte und Mitgliedsbuch kein Zutritt, TR Wer über 8 Wochen mit seinen Beiträgen im Rückstände ist, hat ebenfalls keinen Zutritt. Die SZc»irtSverwaltu»a« Verdand der BmimmWCkUm LrtsftNippe tssroh-Berllu, Strnlnucr Siraste 50,| Am Montag, örn 1. Srpt?m5er 1019, abends O Uhr, findet eine Vertrauensmänner- Versammlung i>tt sistli�r kt«ti«lii Tttß-VMZ Ii« der 9lula de»«östutickeil«tzmuaNnm»,«tili» 4» Jüselstraiie S-S, statt. Tagesordnung: Unsere Tarifbewegung. Referenien: Kollege Dr. F r i e S- Steglitz und Koklegt Ziesler-Bcrlin. Wir bitten, In den DlcustNellen bei der Wlchllsllell der 7<>qe»> ordnunn fiir den fettick der Lenemmlung feilt t tee Seneciien« Männer beider Uotetjelrfineteii Beedilnd: Teige liegen j» wolleidj Tie ßlttialtedlbßcher der uitieeieußneien Dt„uul(aiioncii find all Legilimaileu ein Saaleingaiig uetjUielßin, I Hsrvand der vureanaitgestcAet»/ Oit�ßrnpp« Grsb-verlin. Zentralverband der h)aitdltiiigsg Mandate niederzulegen haben. Ebenfalls einstimmig angenommen� wurden folgende Anträar: Di« tiiin,!'.<'<»»> en»»..>—" "iNChönh., ._______ o-�u�" PH!». uvrujBus cinitimmig angenommen ivnrden folgende Anträge: Di« sämtlichen Gelder, die den Ar- bcitSlosen von der Unterstützung jede Woche abgezogen worden sind, dem Jnhafticrtenfonds für politische Gefangene zu weisen: von ietu- uft wr-f m.» st«<3;—;t-: —-vuu und pur jedes Kind SX) Mark jährlich bewilligt werden. Außerdem sollen die Eisenbahnbeamten eine MonatSzulage von DO" jedes Kind 200 riupi wc vucnoaynoeamten eine MonatSzulage von DO Mark erhalten. E:ncr Abordnung des ---'. kjt. � _______-.»au.um: von ou Mark erhalten.------.».» Allgemeinen Eisenbahner-Verbandes, die sich ins Ministerium begeben hatte, um wegen der Lohnforderung der Arbeiter vor- stellig zn werden, erklärte Minister Oeser, dah die Reichs- regicrung die Unterstützung und GchaltSauibefserung gewährt habe, ohne sich mit ihm und dem Finanzinimster in Verbindung zu setzen. Wenn das Reich i. der Lage sei, den Be» R 11 v �....... W" �°."h"n.. so « m t c n werde er sich in il seiner Persönlichkeit dafür einsetzen, daß auch den Arbeitern Entschnl- du ngS zulagen in der gleichen Höhe bewilligt werden. Ebenso müsse natürlich eine Lohnaufbesserung der Arbeiter vorgenommen werden. Die Delegation»nachte den Minister darauf aufmerksam, daß ein« Gärung unier den Eisen- bahnarbeitern bestehe, da in dem Entwurf, der Milte September der preußischen- Laiijwsveriammlnng vorgelegt wird, der Ärbel. mit keinem Wort aedach« jch"—* Sfte _._.-m**»»(3 sviriic nm DCt- ,..... daß ort Minister öffentlich erkläre, daß das Reich ebenso für die Arbeiter wie für die Beamten zu sorgen gewillt sei. ES wurde sowohl der preußischen LandeZversamm« luug als auch der Reichsregierung eine Denkschrift überfandt, in welcher auf die Notwendigkeit einer EnlsthuIdungSfummc hingewiesen wird. Außerordentliche Generalversammlung der Berliner Metallarbeiter. Am 2D Anglist fand die außerordentliche Acneralverfamm. « x—- Groh-Bcrlin de? Deutschen Metall- «uyufd yöna lung der OrtSvcrwaltung...........-»puiiu�n roicimi- «rbcilerverbandes statt, um Stellung zu nclnnen zu dem snr >!».... terlin,• I _____________«.itmuinounne zu treffen. Unsere Leser sind über Pen Inhalt dieses ScküedSsprnch? bereit? unterrichtet, und auch über den Beschluß dieser Generalversammlung, die die An° nähme des Schiedsspruches empfahl, haben wir bereits berichtet. Aus der Diskussion|"'j|i"*- .. Gefangene zu über . von setz: ab darf nur die.Kreiheil' als Inseraten- und PublikationSorgan benutzt werden; sämtliche Maudal« de» Vor- standcs sind niederzulegen, bei jeder M-nidalsbesetzung hat sich jeder Kandidat vorher vorzustellen und ein politisches Bekenntnis abzulegen. Siebenerkommisfisu und eventuell De- —- Schi>chl n ngs kom m i ssion wur- ie'g l'e r, Lenz, War- �--------„v-v einen Bericht über die Er- fassung oer Betriebe, Berufe und Arbeitslosen zur AcbcitcrratS- Uvhl. Er schilderte dann daS Vorgehen gegen den Vollzug? rat. das eine Niedertnüppclung der Arbeiterschaft,«ine Beseitigung der Errungenschaften der Revolution und die Unterstützung, der Gegen- revolution bedeute. In der regen Diskussion, die sich darauf anschloß. wurde betont, dah die Steinsetzer geschlossen hinter dem roten Bollzugsrat stehen und den Kampf der revolutionären intcr- nationalen Proletariats zur Befreiung der Menschheit von AuS- beutung und Knechtschaft durch Kapitalismus und Militarismus nufzmiehmcn bereit sind. oer iouncnen v-mrU-eibercien wirb, wer vielmehr' L#, Organisation zur Wahrnehimiug seiner wirtschastluV' � essen sichergestellt wissen will, der kann nur den M seit Jahrzehnten erprobten alten Gewerk''chastSnch>»« W: Stimme geben." Tie Opposition und die OrtSveMUf-'.,. sich in vornehmer Weise jeder solchen Wahlbec: rrrlufi-. 9, � halten. Klarer konnte cZ nicht zum Ausdruck kommen- � Leder Ansicht einer Reihe von RechtSfoziaZisien selbst-�. � werlschaft zum Spieloäll der kurzsichtigseeu Parteizwe 3 An alle Bureauhllfskräfte der Gemeindcburea»» Eroß�Berlins! Kolleginnen und Mollegent„ jt Wir richieu an euch alle dix Mahnung, die hav.'n. ES machm sich in rur-n Kreisen seftenS uss», iiche �Elemente immer mehr Beftrepungen«jsiJü' -.•-r-'■-'—- dMWM' � Achtung, Holzarbeiter! Auz dem Bnreail des Holzarbeiter-ÄerbandeS, Verwaltung Berlin, wird uns geschrieben: Der.Vorwärts'' Der.Vorwärts" veröffentlicht ein Rundschreiben des Arbeit- gebtrschutzverbandeS für da» Deutsche Holzgclvcrbe an seine Mit« glicder, das sich auf die Vereinbarungen durch die Verhandluuzs- tom Mission bei den zentralen Verhandlungen am 20. bis 22. August bezieht. Daraus ergibt sich, daß die Arbeiigeber- organisaticn diesen Abmachungen zugestimmt und unsere Ksollegcn berechtigt sind, die bewilligten Teuerungszulagen ab 25. August in Anspruch zu nehmen. Wir machen aber unsere Kollegen weiter darauf aufmerksam, daß durch die veröffentlichten Mindest- und DurchschnittSldbne die jetzt tatsächlich bestehenden höheren Löhne mcht berührt Tarif,""»—......-'* werlschaft zu trennen. Diesen BZtrebungcn wiW festet schärfsten Widerstand entgegenschsn, indem ihr euch � zu eurer berufeneu Organisasisn zufammeusch ließt. jetzigen Zeit wo für die Kollcqenrchast«rnzte, schwere um Anei.k.mnun-g des Tarifts in absehbarer Zeit i't sind, stellen derartige Machinationen u ndsran twortlir�r � ziehet ein Ve. brechen an der gesamten Kvlleaenschhit muß seitens der Kollegen der fchärsste Widerstand M' .»erden. Rur der: Anschluß an«inen der imtfrsgtch-'S,,#*;' bände bietet die Gewähr für eure wahre Jtrteres�'�M Zenlralverland der Handln W «unfif .Der vchmied Verband der Bureauan g.Pesiten Teutschlands. Groß- Berlin. Haobelsarbciltr im Einzelhandel! Das RcichS-arbeitSamt hat auf Antrag de» Deui'äM portarbeiterverbandes nunmehr den am 12. Diarz mit ,... rmpsayi, baben wir bereits berichtet. Aus der Diskussion heben wir noch folgendes hervor: Nachdem Rusch den Schiedsspruch in seinen Einzelheiten dargelegt hatte, wie» er darauf hin, daß dieser nicht alles bringe, was erwartet worden fei. Jedoch seien auch einige Verschlechterungen, die die Unternehmer in Mi-r-a tvehrt wo 1 d-.. Q..v. v-.....—ii.* wc 11 Epitzenlöhne abgebaut werden. ES komme nunmehr darauf an, ci.--» w ----- i'c v. �rovry feien auch einige Verschlechterungen, die du Unternehmer in dieses Abkommen hinein haben wollten, abge wehrt worden. Es sei z. B. vereitelt worden, daß die bestehenden Spitzenlöbne aba«Na»»• .._____..... wEcrcn. ers lomme nunmehr darauf an, daß die Kollegen bei der Einrangierung in die fünf bestehenden Lohnklassen auf dem Posten feien. Die erweiterte Verwaltung emöfchr« di. �' Ii■ .......„.....-1.....>-u,!vii icicn. iuic erweiterte Verwaltung empfehle die Annahme des Schiedsspruches und lasse sich dabei von dem Gedanken leiten, daß man sich den Kampf von den Nn° ternchmecn nicht aufnötigen lasse. Man müsse sich darüber klar sein, daß. wenn man sich zu einem derariigen Kampf entschließe. es dann nicht ein wirisckmftlicher Kampf, sondern ein Kampf um die Produktionsmittel fei. Nach einer eingehenden Diskussion, in der der Schied»» ifpruch vielfach scharf kritisiert wurde, wurde dann in der Ab- stimmimg mit 2000 gegen etwa 100 Stimmen der Schiedsspruch angenommen. Nach Erledigung dieses Tagesordnungspunktes äußerte Mehlhof« noch den Wunsch, daß zwischen der Verwaltung und den Obleuten der Betriebe eine bessere Verbindung her- MtflützM» ,1,-.......— ,,-, rw»x-»V»»»V«y s i>VlUI/ll werden. Da? Tarssamt hat darüber zu entscheiden, ob dort, wo nach Abschluß des Vertrages bessere Lohn- und Arbeitöbedinguu- gen bestehen, diele auch weiterhin bestehen bleiben sollen. Fällt die Entscheidung nicht so an?, fo könnte die am Montag, 1. September stattfindende Städtekonferenz dem Vertrag feine Zu» stimmung nicht geben. Desgleichen werden unsere Kollegen darauf dringen müssen, daß. nachdem diese Mindest- und Durch- schnitiSIöhne auch mit den«ingereichten Forderungen nicht in Einklang zu bringen sind, mit den Arbeitgebern Verhandlungen über diese Frage gepflogen werden. Bei der Beurteilung der Frage der Facharbeiter ist aber noch zu beachten, daß der Mindest- und Durchschnittslohn berechnet ist auf alle unter den Vertrag fallenden Berufsgruppen und Branchen für ganz Gruß-Berlin und nicht für den einzelnen Betrieb. Außer gelernten Tischlern, Maschinenorbeitern, Drechflern, Stellmachern, Polierern usw. gehören zu den Facharbeitern alle über ein Jahr im Beruf beschäftigten Arbeiter wie Beizer, Mat- tierer, Letmer, Furnierer, Packer usw. Also auf keinen Fall dürfen sich die Unternehmer auf die Abmachungen berufen, um von den jetzt gezahlten Löhnen evtl. Abzüge machen zu können. allgemein verbindlich erklärt._ d' Di« Verbindlichkeit erstreckt sich aber nur auf ,W K ".......... und gewerbliche W" -----.—».»w uv»»»ciAiiy gestellt werde. So sei es z. B. nolwcndig, daß den Obleuten alle Drucksachen zugestellt werden, die für sie wertvollen insormatori schen Charakter haben. Nachdem Tost dies im Namei� der Verwaltung versprochen hat, beantwortete Rusch eine Anfrage Sochheim? dahin- fgehend. daß eS der Verwaltung natürlich bekannt sei. daß ein- zeln« Betriebe wegen KohlcnmangelS geschlossen werden. Man stehe deSweoen wo>->->— ß------ -------_. ,W..... ivcOvuu. deswegen mit den Unternehmern nicht- in Verhandlung. Habs sich aber an die Regierung gewandt, um mit dieser ge- meinsam zu beraien, wie die Kohlcnnot in Berlin behoben werden könne, die nach seiner Meinung zum größeren Teil eine Tran?» portmitte-lnot sei, veranlaßt durch den unverantworilichen Schlendrian in den Eisenbahnrevaratnrwerkstätten. Damit war die Tagesordnung erschöpft. Die Steknsetzer gegen ihren Vorstand. Eine groß« Protestbersammlung der Steinsetzer und Beruf?- genossen ljgfiliale Berlin), einberufen von den Vertrauensleuten der U. S. P. D. und der K. P. D. des Berufs, fand am Sonn- taa, den 24. August, statt. Die Versammlung sollte Stellung nehmen zu der bevorstehenden Generalversammlung, sowie den gesamten Vorstand abfetzen und neue Kandidaten aufstellen. Eingang? der TageSoronung beschäftigte sich die Versammlung mit den Ainschuldigungen gegen die Genossen Ha s ch e k und Schröder, denen vorgeworfen war. drfß sie in Wien Streik- drecherdienste geleistet haften. Nachdem die beiden diese An- schuldigungcn widerlegt haften, wurde ihnen von der Ver'amm- lung einstimmig ein VertrauenSpotum ausgestellt. AIS Kandi- baten zum Filialvorstand wurden dann gewählt: Arlt als 1. Vorsitzender, Lenz 2. Vorsitzender, Schumann 1. Kassierer, H as ch e k 3. Kassierer, Jans« 1. Schriftführer, Warten- berg 2. Schriftführer, Fritz Krause und Glöckner Skcvijcre». Llnverstanbliche Praktiken der Neichsbekleidungsstelle. Wie bekannt, wird da» Altmaterial der KriegSbekleidnng zu Arbciteranzügen usw. umgearbeitet. Nun hat bis jetzt die Firma C. Lewin in Breslau das Monopolrecht der alleinigen Bearbeitung des gesamten Alitnaterials des Reiches. Man kann sich also ein Bild davon machen, wie durch die Hin- und Zurückbeförocrung in der heutigen VerkehrSnot die Transportmittel zu diesem Zwecke in Anspruch genommen werden. Es fand nun Freitag nachmittag eine Besprechung de? Bevollmächtigten des ReichSbekleidungSamteS Nuppel mit den einschlägigen Stellen Berlins statt. Es wurde der Stadt Berlin von diesem Herrn das Angebot gemacht, mindesten» 20 kaufmännische uno gciwcumcye-»», schäftiaen und beginnt mit dem 1. September 1019. c.e«isj Alle.Handelsarbeiter, die im Detail- Ei nzow, Spezialgeschäften tätig sind, in denen also mindejft" �zli� Personen beschäftigt werden, haben nunmehr einen w.-.-g!' Anspruch auf Zahlung der tarifmäßigen Löhne und«> � im Bertrag vorgesehenen Vereinbarungen. Ort Di« Kollegen wenden sich in allen diesen Fragen unterzeichnet« Branchenleitung. Deutscher TrailSporiarheiterrcr.tr, � Branche im Einzelhandel. I. A.t o- � Streik der Zuschneider in der Da'.nenschncit��', Wir erhalten folgende Zuschrift: ®? war leid« nicht möglich chie zwischen dem L. Verband-e und dem Verband« der Aribcitgeber deS-9- UlNfl" dereigewerbeS feit Monaten � friedlichem Wege zum Abfchlu« zu bringen. schneid« der Ortsgruppe Berlin II, am 27. Jb. Ii W d-öZ 1 I und Direktricen la, fen. ------- vw*. ii»c|w-*-yciin ul.u wngeuot gemeept, 00 Prozent des Altmaterials hier zu bearbeiten, und für die der Firma Lewin überlassenen 70 Prozent vor der Verschickung nach Breslau einen Teil der Trcnnungsarbeitcn sowie die teilweise Verarbeitung der aus Breslau zurückkommenden Zuschnftte zu übernehmen. Am Ende der Sitzung mußte der Bevollmächtigte allerdings gestehen, daß er über die erwähnten 30 Prozent kein Verfügung? recht habe, und es noch fraglich sei, ob sie dur-b das Rcichsverwertnngsamt der Stadt Berlin übertragen werden. Diese merkwürdigen Praktiken blieben naturgemäß den an« w-efenden Vertretern der Stadt Berlin, der Arbeitsnachweise, der Arbeitgeber- wie Arbeitnehmerveichände, sowie den Angestellten der Reichsbekleidungsstelle völlig unverständlich. Es sieht gerade so au? als wenn es in Berlin keine Schneider gäbe, dabei sind vor kurzem im BekleidungSinstandsetzungSamt über 50 Prozent der Kriegsbeschädigten ge- kündigt worden, trotz der Verfügung des ReichSarbcitZ- Ministeriums und ohne das Einvernehmen der Kriegsbeschädigten. fürforge. So wird die Arbeitslosigkeit in Berlin immer mehr künstlich vergrößert. Dos RcichsbekleidungSamt hat sich nun ein- mal ans den Standpunkt versessen, daß nur die Firma Lewin in ganz Deutschland diese Arbeit machen könnte. Dem Lob des Re- gierungSvertreters über diese Firma stehen allerdings die Er- sahrungen deS hiesigen ArbeitnebmerverbandeS diametral ent- gegen. Die Anwesenden sehen ntflrlich den wahren Grund dieser unglaublichen Handlungsweise in der einseitigen Ressortkalkn- lariern, um möglichst viel im eigenen Ressort zu sparen, mag die übrige Wirtschaft auch dabei zugrunde gehen. Das ist wieder ein Schulbeispiel unserer Verwaltungsburcautratie. Eine Devutalion der antves-enden Verbände wurde beauf- tragt, beim Rcick'Sschatzamt vorsiellig zu werden, um wenigstens die'fraglichen 80 Prozent zu retten. welche die Arbeilgeber uns gegenüber schneider und Direktricen lassen Ü/sissrnV? ab Montag, den 1. September, die Art'?<•*, und treffen sich-zur Ttreikversamm-Iung im Lokal-0 Askanter", AnHÄtstr. 11 am 1. September 191--, Für die Lohnkommission des iZufchsteM� Ortsgruppe Berlin IL Lohnbewtgimg b?r Angestellten in der KallW j � Der HauptanSschuß der Angestellten der Kalnndij-j�,,,� am Sonntag, den 24. August, in Magdeburg. Die an denen sich die geladenen Vertreter der kauftnälwo- Mit» technischen Angestelltenverbände beteiligten» hatten � gßgn �5 /k, %2;i 'ssücne '• hr "4fesi 9!>t:g f �«Sb! tvyiini�en«ngezieiaeiiverounoe oeieing. vn, uiuicu-- der Bezüge der Kaliangcstellten zum Gegenstande. � fssi tnig darüber, daß die Kaliiydustri« infolge der in: L» M«? emig darüber, daß die Kaliindustne infolge der im ä" gzg«'L getretenen bedeutenden Preiserhöhung sehr wohl'�Jjjfligen L den Angestellten angemessene Gehaltszulagen& können. Ferner wurde beschlossen, die bestehenden A-dO kündigen und ab 1. Januar 1920 neue Tarife mit xp-. geberverband zu vereinbaren. Zur Ausarbeitung giW wurde eine besondere Kommission gebildet, die mit r-. � bereits begonnen hat.'-iP Mit Rücksicht darauf, daß durch die e:nFjre��,>� �i.l t-uiainiji oaraus, oay ourey ow bed-d.'ss, erhöhung sowie durch die den Kaliarbrite rn bewillig �- J.- den Lohnerhöhungen auch für die Angestellten eine.. �(jn ü. tion geschaffen ist. gelangte eine entsprechen�«»'c, � U stimmig zur Annahme und wurden dw Organisatio �, männischen und technischen Angestellten beauftragt,..„»ck.wi handlnnnen mit den Arbeitgebern ein�iüreten zur wa!j i feflöi IS i »ilge S i b u r a qab dann«inen Ilebcrblick �übe: die Veranlassung zu der Aufstellung neuer Kandidaten für den Filialvorstand. Der alje Vorstand habe sich offen als Gegner des reinen unver- fälschten Rätesystems und der Regiearbeit bekannt und sei bei der ArbeilerratSwahl untätig gewesen. Auch in der Schlichtung! kommisston seien die Interessen der Kollegen mit Füßen getreten worden. Die Mitglieder der Kommission, die sich für die Int«. essen der Kollegen eingesetzt haben, seien oftmals beschimpft worden. Sibura forderte deshalb auch das Zurücktreten der Schlichtungskommission, was von anderen Rednern noch unter- stützt wurde. Kriege! versuchte, den Vorstand und die SchlichtungSlommission zu verteidigen, wo? ibm aber nicht ge- lang. Kiaulebn versuchte ebenfalls, alle Befchuldimingen ab- zufchwächen, mußte aber zugeben, daß sie alle auf Wahrheit be- ruhen. Große Unruhe cnsstand, bei der Mitteilung, daß der Gauleiter Schenke sich seit Jahren alle S i tz u n. gen dreimal bezahle» ließ- De-> selbe Schenke-bezeicl'ne aber die Kollegen, die etwas für ihre Berufsgenossen an? den ,,. r' � �»UC UflC CU«US 02N haben, als Räuber. Ein Antrag, der i vchllchtun�s kom m ijsiou«% Mißtrauensvotum auszusprechen j Wahleingiiff eines rechtssozkaststischsn Verbands- Vorstandes. Am 9. August fanden die Urwahlen der Berliner Sattler und ei-euiller nir hie—'• Uiv ui iiaeime yionupe,-IN oet»4 oic aiiveMuss?' sofortige Berücksichtigung zum dringenden Geoot sAMsUM die Angestellten die sofortige Auszahlung eurer Beihilfe in Höhe von 25 Prozent der aesenwSrtiww bezöge und beauftragen die Or�nisaftonen, Verhai in dieser Richtung mit den Arbeitgebern sofort cinss' Generalnersammlung der Buchbinder. Die Wahl ____ W.. MUiHU|i«uien n.uanvidaten wurden ordnungsgemäß aewäblt, während die Rechts'ozialisten Vollrommen durchfielen. Run nahm das rech'.Ssozialiftische Zentralvorjtands- Mitglied Döhnert, der wohlverstanden selbst einer der durchs gefallenen Kandidaten war. angeblich im Auftrage des Zentral- vorstände» nacksträglich eine Wahlprüfung vor, und die»— hier liegt der springende Punkt— ohne B eisein der Wahl- Prüfungskommission, die unparteiisch aus Rechts- und Linissoziglisten zusammengesetzt war. Jetzt stellte sich aus einmal heraus, daß an Stelle von. Ogrodowskh der rechtssozialistische Kandidat Schulze gewählt'ei. Am-Freitag abend befaßte sich nun«ine außerordentliche Generalversammlung mit dieser An- Gelegenheit. Mit 221 gegen 40 Stimmen wurde dieser Eingriff von den Rcchtssozialistcn aufgestellten Kandiftatcn nur Stimmen erhielten. ÜWt wirft die vor der Wahl im„Vorwärts" veröffentlichte UMMNGM LZSkÜ Revolutionsroman von L. erscheint In clor erscheint In clor Jllustrlerten Wochen seh'' S y# le 1 S Koui 5 h. M % s .U N« w 20 PfenRSg. Bei jedem 2eitungshänd!er em Der Anfang des Romans wird nachg®!$ ....—....... "T" •m, Schonnausen .Paul SchBnherr) I IndMistr. IL ��edca Sonntag und Donnerstag � Kall dor Jygend. * Der Crosse Betr� �cln � Q*rtea: Vari�t�-Vorstellnns:. ®Dünd Gesellschaften empfeh'c meinen Garten and Saal �Jfnter den kulantesten Bedingangen. �crmannstraBe Hiicifei'eler Ecke ZlethenstrnBe V/er ist Sepp!! Ab; c_.■ KF s m A%: Die große Bn'iernkapeüe. 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Weberstr., Pallsadenstr, Llchten- berger Str., die bis«lato ihre Zei'ung von der Spedition Zinke bezogen haben, werden ersucht, ab I September bei der Spedition Es. Lode, Marktissfr. 23 zu.ibonniere"._ U. S.-Abr>eordnetcr d National- Versammlung suclvl möbliertes Zimmer In Umhegend des Reichs'ages. Olierlen Nr. 1000 an die Expedition der Freiheit. te- «um, Spezial-ärzt Dr.-kotti fck« liiimiraJi- »Foi'.f. Idcu�«- n-F achvchitle za Ber in.— -. Jilli't«®« 160(Hocljbnlinhof BUicwslraflef, h">ilii'..,„'""""-Senilnar(mit Staat feiler Prilfunf)- .(.'"IckL; Lehrerinnen f Handeissch., Höhere |, p kau m. fortbliduiiKuch. , 9her, t','®riblipu,ijj.j,ur5e'Tajfes- u Abend urael, S�eUkii!."�k*'u Kontoriatinnenkla»«. b Kunst- sl-il**,'. bandelsischson.: Uerufsk. I. Wisch«- »Bf, . i. MI. Kru"anaeisucnscn.i ueruHK. t. '»ra;.''»elkut.r Hf'*'"• P"'«: Hauahsliunesk. 'Hl."'"fse,n' Kaufmann, gewerbl, hauswirtsehaftl.i Liteiainr, Kunstpescli. SpreclisL i' Mnniy Mutw. D-jnnetS'e. abils. 7— 8, Uhr ch.zs»�," Der Vorstand.»■ i— - äLflioBeT MödelÄlier loti'Kcrji t>cvtcti.tlmmtrit Cditnf. n. ,*■«'um. u o«äofiilltt.tvnntiHtrcu, P-Ufw- «d iSntctt, glerlifo»,»otiipiftirn 'itÜditL, Uflen Ii Hu. Mtn ,UI q.faltiuHt i>u»»q- »''31111 1 in gji eiiiiiinrniir. Sir. 7, O u. ItJO, r«»ie. nnln 9!»ittuf|,iltt P»>. hn KiHlnsUnzeigen V 8 r Ii ö u r e 0 Geöffncl von 8— ü. fHrnnneiiRr* 7. Msiätten für Uiirinaclierkünst . lär lei!« Reparatur I Jahr(iarsntie. Wax Zeut cheL K L I N N-. Miillerslr. 150 uutl Scestr- 102 ZlgarrrtM re'nUebersee.-.80.—.90 l.— M. ZagarÄtkum erotle Ponten%ibt ab Lame-'. TtOäkf hrlkate. W9, K Ötbl igf.-itr.45. Noll 3975. ' Kautabak in Standen ä 80 Pie. earant. reiner Tabak verkaufen Schceisler& Co,»läezsO«!. Mu-schlstr.23. AnitSildrin(33 I Achtune! Oardinenvtrkaui, Fenster von 30 Mo-k an. Titelt lect-en 24—. Iilvani'ecken76.. I IUI- betidecken 35.—, f teppduckeu. Waff-Uleckrn. 36 Mk. an. 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Um rege Beteiligung h ersucht DU Dezlrksverwnltang. j Gestern Mittag 12 Uhr; entriß uns der unerbltt- j liehe Tod nach seh w crem, Leiden meine innlgge», liebte Frau. unsere j guteTochrer.Schwester, j | Schwieg'' rtocht.Schwä-| gerin und Nichte Johanna Schoer, geb. Poetzel, im blühenden Alter von [ 21 Jahren. nach SMonaten: glücklicher Ehe. Ich hab ein kurzes; Glück besessen, nun schlummert es aqi| ewig unvergessen. Die Beerdigung findet j am Montag, den 1. Sup-■ tember, nachm. 3 Uhr. f : vom Traue: hause Rei- | nickendorf Ust, Haos- otterstratie 5 statt. gamamnsmmsnmm# Freie TirnerscM Ncnkölln-Drltz Mitglied des Arbeiter- | Tarnerbundes. Am Mittwoch, den 27. d.M., verstaibunserTgn. Wö'tcrEJizenthc! i mq Die Beerdigung findet 1 ™ am Montag, den X. Sept., nach nittags �2 Uhr von tM der Halle des Neuköllner j Friedhofes, am Marlendorfer Weg, aus statt.) Kuhe sanft I Der Vorstand.| V e* und neue Möbel verkauft billigst Söfeiig. Elsasser Straße 17/151» K leiderschränke. 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