WijMpttls 15 Pfennig« 2. Jahrgang Sonnabend, den 6. September 1919- klr. 430/ E 196> �b-nd-'Msgaf'S 2r-sä�ät.s ääs'ässs sga�/**—"" Jnfnot»(«ftm di»»chtz«rl>l> s-� befindlichen Kriegsgefangenen unverzüglich heim- sher%""'�en, dagegen wird die Heimschaffung der in französi- li-. � befinlichen Kriegsgesangeneu erst nach Ratifi- L/"*8 des FriedenSv er träges zur Ausführung I». wobei mit den Jnurnlager« begonnen wird. Die Z tvil, I»t,�°�rten in Frankreich werden sofort freige. Hen. Oesterreich unlerzeichnel den Verkrag. H. N. SB i e n, 6. September. �>ti H°uptausschuß der Nationalversammlung hat an die "�Versammlung folgenden Antrag gestellt:„Die Leitung h�i �ei ed e n sd e l e g a ti o n wird beaustragt, den °ensvertrag zu unterzeichnen." Präsident mit der Begründung des Antrages eine Brrwahrung dor» 3)ie zweite Sitzung der Nationalversammlung wird fciiii linttfinden. In der Debatte werden Rebner aller Par- dj» 8u Worte kommen. Auch Redner aller abzutretenden Ge- � werden sprechen. Dir Mehrheit für die Genehmigung Ertrages ist gesichert. � N. H. Wien, 6. September. •n»ffeue Freie Presse" meldet: Die Enientestaaten haben �.�utschösterreich zum Zwecke der Aufrechterhcrltung der Ungarns die Forderung nach Abgabe einer �z?�eren Erklärung gerichtet, die folgende? besagt: tj,j;°>ierrgichische Regierung wird auger im Falle eines gegen- PerlangenS der Regierung der Vereinigten Staaten, Ki», �wnien», Frankreichs und Italiens auch weiterhin die �us- und Durchfuhr aller Artikel zwischen Oesterreich und O wirksam untersagen und dieses Verbot b-is zum Zeit» Ktd 1 formellen Annahme der von den alliierten Sil t, Herten Regierungen vorgelegten FriedenSbedin» Ken durch die ungarische Regierung aufrechterhalten. ?lrbe!kerdreibund und die direkte Aktion. London,«. September. Uj®et Arbeiterdreibunb hat eine Entschließung ange» ib-*"*?' der er sich für die B e r s ch i e b u n g»er Abstimmung i«' d.e Frgge der direkten Mion bis zu dem nächste Woche . Senden Ausammentritt deS GewerkschaftStongressrs in GlaS» ausspricht. Die direkte Aktion bezweckt, die Regierung zu di« Dienstpflicht aufzuheben und die britischen Truppen Rußland zurückzuziehen. Vas uns ecwarlek. � �ie die Presse mitteilt, ist das Reichsministerium des Zs-.L�d gegenwärtig mit der Bearbeitung einer ganzen »eh,> � Gesetzesporlagen beschäftigt. Wir ent- tzj dieser Ankündigung,'dah neue Vorschriften über das sin» i ch r e i t e n der bewaffneten Macht geplant ijh' ferner Aenderungcn der bestehenden Verordnungen Freizügigkeit und ein Gesetz über die A n- iu,""gen öffentlicher Versammlungen J* freiem Himmel. h»a«"Vilich ist durch die Verordnung der Volksbeauf- f�lpn vom 12. November auch die völlige Versammlungs- eingeführt worden, eine Bestimmung, die freilich ; verhindert hat. daß durch die Verhängung des Be- visiszultandes in Wirklichkeit seit Monaten eine stör- uj�etfornmlungl un f e i h e i t besteht als früher. Die I'i''llung, daß jevt ein Gesetzentwurf vorbereitet wird, 'der«"Keldung Agck soll, kann deshalb natürlich nicht Hl? m�?'"tet werden, als dag nun durch Gesetz eine �---- � r,... � j? f r.; Lni. � r �, ist ,v.«utt) hier deutet das vorgehen oer megierung an, oag H�ijügigfeit zu den Rechten der Staatsbürger gehörenf Zur Bewältigung dieses grossen Programms, so wird mitgeteilt, ist dem Reichsministerium des Innern eine eigene Abteilung III für„kulturpolitische Massnahmen" unter Leitung des Unterstaatssekretärs S ch u l z gebildet worden. Einschränkung der Freizügigkeit,� Abschaffung der Versammlungsfreiheit— kulturpolitische M aß» nahmen! Herr Heinrich Schulz, der ehemalige Sozial- demokrat, darf getrost ausrufen: Ich habe es herrlich weit gebracht! Jas Aeukrum gegen die Gewalkherrschafl in vderschkefieu. Vor einigen Togen haben in Schlössen, auf Ver- antlassung des Herrn Hörsing, Besprechungen mit Ver- tretern der politischen Parteien stattgefunden, die sich mit der Lage in Oberschlesien befaßten. In einer Versamm» lung in Breslau wurde von der Zentrumspartei darauf hingewiesen, daß eine Politik der Be- ruhrgung und Versöhnung notwendig sei. Die weitere Haltung des Zentrums wurde davon abhängig gemacht, daß sofort ausreichende Gewähr in persönlicher und sachlicher Hinsicht dafür geboten werde, daß man einen neuen Kurs des Vertrauens in Ober- schlissen einleite. Dies« Kundgebung deS Zentrums bedeutet eine Absage an die von Herrn Hörsing unter der Billigung der Re- gierung aufgerichtet« Gewaltherrschast in Oberschlesien. Sie ist zugleich eine Bloßstellung der Zentrum smitglieder m der Regierung, die oisher keinen Widerspruch gegen die Politik in Oberschlesisn erhoben halben. Das schlesssche Zentrum läßt sich bei dieser Schwenkung freilich nur von Rücksichten auf die eigen« Partei bewegen. ES weiss, daß es immer mehr von seinem Anhang an die polnische Demagogie abgebm muß. wenn der Gewaltpolitik m Ober- schlessen nicht bald ein Ende gemacht wird. Sie Karkoffekbewirkschaftung afftechkerhalken. DaS ReichSernährungSministerium erläßt unter dem 4. Sep- tember die Bervrdnung für Bewirtschaftung der Kartoffeln im laufenden Wirtschaftsjahr. Die öffentliche Bewirtfchaf- t u n g, insbesondere die Borschriften über Sicherstellung und Lieferung sind aufrechterhalten, da bei Freigabe deS Han- del» erhebliche Preissteigerungen und in deren Gefolge Lohn- kämpfe und Unruhen unausbleiblich erscheinen. Die gesamte Ernte mit Ausnahme der Selbstversorger- und WirtschaftSmengen ist wie bislang sicherzustellen. Die Wochen» ration beträgt sieben Pfund, dazu für November biß Januar zwei Pfund Zulage. Tie unmittelbare Eindecknng auf Bezugschein ist wesentlich erleichtert. An Saatgut sind 10 Zentner je Morgen zugelassen. Festsetzung der Schw»nbt"-p-?>:le bleibt noch Maßgabe de« ErnteauSfalles vorbehalten. Ein Versuchsballon. Die Gefährdung der Brotdersorgung ist entstanden durch den Lieferstreik der Landwirte, die unter allen Umständen da- durch eine weitgehende Erhöhung der Getreidcpreise durchsetzen wollen. Mit allen Mitteln suchen sie.setz die Oeffentlichkeit zu beeinflussen und ihr einzureden, datz nur. diese Erhöhung der Preise die Gefährdung der Brotvcrsorgung unmöglich macbe. So bearbeiten sie bereits die Presse, in der Mitteilungen erscheinen, datz eine Erhöhung der Preise schon beschlossen sei. Sie wollen damit erreichen, daß außer der Druschprwnie noch eine weitere Preiserhöhung gewährt wird und daß die Oeffentlichkeit sich an diesen Gedanken rechtzeitig gewöhnt. DaS Reichs- ernährungSamt verweist, darauf, daß diese Mitteilung nicht den Tatsachen entspricht. Wir hätten lieber gesehen, daß daS Reichs- ernährungSnstnisterium erklärt hätte, daß eS nicht daran denke, eine solche Preiserhöhung zu bewilligen oder auch nur die Druschprämien über den 15. Oktober hinaus zu verlängern. Ein«.solche Mitteilung ist dringend erfowerlich, ohne sie werden die Landwirte sich weiier der'Hoffnung hingeben, daß ihr« finan- ziellen Forderungen erfüllt werden. Wer aber die Lebenslage der Arbeiter nicht aufs stärkste gefährden und das Wirtschaftsleben vor neuen schweren Erschütterungen bewahren will, muß dem Verlangen der Landwirte aufs allerenlschiedenstc entgegentreten. auWMsrt haben. SU belieben, Gewertschafts- demolratie oder veamleudiltalur. Die Tatsache, daß die Arbeitörmosien immer mehr die Noskepartei verlassen haben, und heute der Führung der Un. abhängigen Sozialdemokratie folgen, übt ihre Rückwirkung natürlich auf- alle Arbeiterorganisationen. Nicht zuletzt aus die G e w e r k s ch a f t e n. Es ist selbstverständlich, daß du Mitglieder das Recht haben, ihre Anschauungen über die Aufgaben des proletarischen Kampfes auch innerhalb der Ge. tvcrkschasten zu vertreten, und die Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Leitungen der Gewerkschaften diesen Anschauungen Rechnung tragen. Das erfordert natürlich die Besetzung wichtiger leitender Stellen mit solchen Gewerkschasts- genossen, deren Uebe'rzeugung denen der Majorität der Mit- glieder entsprechen. _ Dieser Sachverhalt ist absolut klar und entspricht den Prinzipien, auf denen alle modernen Gewerkfichaften aufgebaut sind. Sie alle beruhen auf dem völlig freien Selbst. bestrmmungsrecht der Mitglieder über di« Leitung, und die Mitglieder können diese Leitung sich wählen, ohne verpflichtet zu sein, darüber irgendwelche Rechenschaft abzulegen, oder sich an irgendwelche Einschrän- kungen, die in den Statuten nirgends vorgesehen sind, zu halten. Aber dieser klare Sachverhalt ist den Leitungen vieler Gewerkschaften ausserordentlich unangenehm. Sie sind nun einmal mit den Anschauungen ihrer Mitglieder nicht zu- frieden und möchten gern die Gswerkschaften so wie bisher welter leiten. Sie sind dabei gewöhnt, diese Leitung in einem selbstherrlichen Sinn auszuüben, und sie hatten früher die Erfahrung gemacht, daß ihnen die oppositionelle Be- wegung nicht besonders gefährlich war. Jetzt nehmen aber die 3)in(je«ine andere Wendung, und es scheint, daß die Herren in den Gewerkschaftsleitungen sich einbilden, daß das Recht der Mitglieder vor ihren Personen haltzumachen habe. Seit Monaten führen sie eine Hetzkampagne gegei? die Opposition und schreien über politische Maßregelung, so- bald sich die Mitglieder Vertrauensmänner wählen, die den Herren Vorständen nicht genehm sind. Wir wollen gar nicht davon sprechen, daß die Mitglieder sehr viel Grund hätten, auch von rein politischen Gesichts- punkten auS einen gründlichen Wechsel der Führer der Ge- werkschastsbewegung vorzunehmen. Denn diele Herren haben eine sehr ausgesprochene Politik sowohl während des Krieges als nach der Revolution getrieben. Sie waren die Träger der Durchhaltepolitik. sie haben die gewerkschaftlichen Organisationen im Einvernehmen mit der Regierung ganz und gar in den Dienst der Kriegspolitik gestellt, sie haben nach der Revolution schon durch die Gründlrag der Arbeitsgemeinschaften eine kapitalistisch- konservative, statt einer sozialrevolutionären Politik unterstützt. Wenn die Mit- glieder dies alles für schwere Verfehlungen ihrer Leitung halten, so sind'sie absolut berechtigt, sich andere Führer zu wählen. Der Posten eines gewerkschaftlichen Vertrauens- manneS ist kein lebenslänglicher, sondern wird ausschliesslich nach dem Vertrauen der Mitglieder besetzt. Und wodurch immer dieses Vertrauen erschüttert ist, die Mitglieder haben das Recht, nach ihrem völlig freien Ermessen zu wählen. Aber es handelt sich gar nicht- etwa bloß um politftch« Fragen, sondern auch um die Probleme rein gcwerkschaft- sicher Natur, bei denen die Anschauungen der Mitglieder und der Leitungen auseinandergehen. Das zwingt die Mit- glieder, soweit es nötig ist, für einen Wechsel in den Lei- tungen' zu sorgen. Die Frage der Arbeitsgemeinschaft, die des Verhältnisses der Geinerkschasts- zur Räteorganisation, das Verhalten bei Streiks, der Ausbau der Unter- stützungseinrichtungen sind heute alle mehr oder weniger umstritten. Ganz gleich, welche Politik man für die richtige hält, daS Recht der Mitglieder kann keinem Zweifel unterliegen, ihren Willen restlos zur Geltung zu bringen, auch wenn er den bisherigen Leitungen nicht ge> fällt. Es scheint aber, daß die Leitungen entschlossen sind. gewaltsam gegen jedes statutarische Recht lirnd aenen dle- tiei*. hewnten deMobrtÜsichen Pvtll�pien das Kecht der Mitg�eöer zu beugen. Der Vorstand des Deutschen Bauarbeiterverbandes droht den DrtKvereinen, die die bisherigen Vertrauensmänner entfernt yvden, mit der Auflösung und mit der Bitdung von neuen Vereinen, die'«nur diejenigen Mitglieder umfassen würden, die das Statut und die Verbandstagsbtschlüsse für sich als rechtsverbindlich anerkennen�. Ebenso sollen auch Mitglieder und Mitgliedergruypen, die gegen die BerbandStags- besch süsse verswhen, ausgeschlossen werden. Es ist klar, daß, wenn wirklich der Vorstand nach diesen Beschlüsseit�handeln würde, der Will kürTiirundTor offen Ware. Der Vorstand würde dann ebenso viel Ortsver. eine und so viel Mitglieder seweilS unter dem Vorwand der Statutenverletzung ausschließen, daß seine absolute Herr» s ch a f t über die Mitglieder völlig gesichert wäre. An Stelle des Rechts der'Mitglieder, ihre Leitung zu be- stlmmen, würde die Leibung das Verhalten her Mitglieder vorschreiben. Nn Stelle der Demokratie würde die unbedingteste Diktatur der Leitung treten. Aber nicht genug damit. Die Leitung de» Bauarbeiter- velbandes kann sich heute noch formell darauf berufen, daß die Majorität der Mitglieder hinter ihr steht. Das kann die Leitung des Metallarbeiterverbanded nicht mehr. Dieser hält Mitte Oktober in Kiel seine Generalversammlung ab. und eZ ist sehr wahrscheinlich, daß die bisherige Opposition die Mehrheit erlangen wird. DaZ ist natürlich sowohl den alten GewerkschaftÄieamten als den rechtsstehenden Parteiführern sehr unangenehm,»nd Herr H e i l m a n n kündet in seiner Korrespondenz bereits an, baß dies zur Spaltung her Gewerkschaften fuhren müsse. Di« Herrschaften sind eben nur solange für die Einheit der Arbeiterbewegung, solange sich die Arbeiter ihrem Willen unterwerfen. Als Vorwond scheinen die Herren Beschlüsse, nehmen zu Wollen, nach denen angeblich nur Unabhängige oder Kon»» wum sten Vertrauensstellungen m den Gewerkschaften bekleiden dürfen. Dadurch würden die andern zu GeWerk- schaftsimtgliedern zweiter Klasse degradiert werden. Die Berufung auf solche angeblichen Beschlüsse ist ganz hin- ßällig. Solcher Beschlüsse bedarf es gar nicht. Das Recht ber Mitglieder, Männer ihres Vertrauens in die Leitung zu entsenden, Männer, die dieses Vertrauen-eingebüßt haben, nicht wieder zu wählen, kann gar keiner Diskussion unter- ligen. Es wäre ein Gewaltakt schlimmster Sorte, wenn hie Gewerkschaftsleitungen dieses Riecht der Mitglieder beseitigen würden. Aber daß.«in soilcheS Vorgehen einen brutalen Ge- toal-takt darstellen würde, würde natürlich die Herren keinen Moment abhalten, so zu verfahren. Die Gewerkschaftsmitglieder müssen sich also auf schwere Kämpfe gefaßt machen, aivf Kämpfe, die Konsequenz, Energie, unter Umständen aber auch einige Geduld erfordern werden. Es ist kein Zufall, daß einige GAverkschastsieitungen den Moment zur Offensive für günstig halten. In manchen Geweichschaftsf reisen lassen sich Strömungen erkennen, die aus ein« freiwitlige LoSlösuirg von den bisherigen Geäverk- schaftcn aibzieten. Es ist klar, daß das brutale Äorgohen der Leitungen diese Stimmung in manchen Arbetonk reisen zu fordern geeignet ist. Und man tut den gerissenen Taktikern kein Unrecht, wenn man vermutet, daß das gerade die Absicht ist. Denn eS ist klar: je mehr gerade radikale Arbeiter die Reihen der Gewerksäxrften verlassen, desto schwieriger würde eS. die Majorität in den Gmveikschasten zu erobern, desch sicherer würden die bisherigen Leitungen ihre Herrschaft behaupten. Je früher dieser AbspattungSprazeß erfolgt, bevor die oppositionelle Strömung' in den Gewerkschaften noch die Oberhand gewonnen hat, desto größer die Aussichten der Leitung, ihre Herrschaft zu behaupten. Die Gewerkschaften sind seit der Revolution außerordentlich ge- wachsen, der Zufluß der Mitglieder ist ein dauernder. Daran würde auch die Loslösung radikaler Arbeiterschichten nichts wesentliches ändern; die Gewerkschaften blieben auch dann außerordentlich stark« Machtpositionen. Es ist aber das wesentliche Interesse der revolutionären Arbeiterschaft, diese Machtpositionen selbst zu besthew und sie nicht den Leitungen zu überlassen. Der Kamps um die GelverkfchaftS- Posten und«m die Führung der gewsrkstyafMch organtstxr- ten Arbeitermassen kann nur innerhalb der Gewerk- schaften ausgefochten werden. Nicht Zersplitterung, sondern Eroberung der Gewerkschaften durch die zielbewußte Arbeiterschaft muß nachwievordieParole b leiben I Gewinnen wir die Masten der organisierten Arbeiterschaft für unsere An- schauimgen, so werden keine Listen und Tücken, kein« Vergewaltigung und Statutenverletzungen die Leitungen auf die Dauer m ihre« angemaßten Positionen erhalten. Der Welllaus um die Sittatur. Aus einem Leitartikel der«Deutschen Zeitung" in der heutigen Morgenausgabe erfährt man, daß von den Regierungsparteien die Aufrichtung der«Diktatur der Mä t t e" in allem Ernst angestrebt wird. Man habe sich an einen bekannten Abgeordneten der Deutschen Volkspartei gewandt mit der Frage, ob er bereit sei, sich an einer derartigen Diktatur zu beteiligen, habe sich aber dort eine klare und Mzwcideutige Abfuhr geholt. Der Artikel der„Deutschen Zeitung" führt dann die Gründe an, die&ie Regierungsparteien zu diesem Vorgehen veranlassen. Unser Wirtschaftsleben sei vollkommen zerrüttet. Bßi Eintritt deS Winters sei das allerschlimmste zu befürchten. De Industrie werde zum Stijliegen kommen, die Arbeitslosigkeit noch wachsen, die Lebensmittelversorgung unter allen Umständen inS Stocken geraten. In diesem Augenblick würden zweifeb los die„Spartakisten" ihre Zeit gekommen glauhen. Aus «sicheren Quellen" sei bekannt, daß sie spätestens für Ende Oktober oder Anfang November den entscheidenden Schlag vorbereiten. Durch einen Eisenbahngusstand wolle man die Kartoffelzufuhr lahmlegen, damit die Bevölkerung der Großstädte der Hungersnot ausgesetzt werde, um-dann die spartakistische Rätediktatur zu errichten. Alles das sei den Mehrheitsparteien bekannt, und da sie mit den bisherigen Mitteln ihrer Regierungsweisheit den völligen Zusammenbruch nicht verhüten könnten, so wollen sie außerge- wohnliche Maßnahtfien anwenden. Diese Maßnahmen, die vor allen Dingen in dem Verbot von Streiks und dem Zwange zur Arbeit liegen. könne aber die Negierung anf gesetzlickicm Wege kaum durchdrücken, und das sei der Grund, der sie mit dem Gedanken einer Diktatur der Mitte spielen lasse. Das altdeutsche Blatt führt weiter ans, daß die Re- GernngSpartei nicht mehr die Mchrhett im Lande hinter sich hätten imd das sei der Grund dafür, daß sie die Neuwahlen zum Reichstag immer weiter hinausschieben und die sie allem Anschein nach dazu bringen würden, die Na- tionawersammlnflg weiterhin zu veravigen. Deshakb müsse jeder Versuch dieser Partei, dem Lank« ihre Diktatur ausMingen zu wollen, zurückgewiesen werdest. Vor allen Dingen könne nie-und nimmer davon die Rede sein, daß Mitglieder der rechtsstehenden Parteien sich an einer solchen Diktatur beteiligen. Ein Paktieren mit den November- männern könne eS nicht geben. Das alldeutsche Blatt kommt zu folgendem Schluß: Wenn«S überhaupt gelingen soll, die Ruh««nb die Ordnung wiederhcrzuwellen und noch nn letzten Augenblick durch«ine Steigerung der Kohlenförderung«nd durch Abwendung der Streikgefahr den ungestörten verlauf unsere» Wirtschaftslebens für den Wjinter sicherzustellen, so kann da? nur geschehen durch eine starke Regierung politisch unbelasteter Männer, die unbekümmert um alle Parteifragcu nur das ein« Ziel im Aug« haben: Ruhe. Orb- nung und Arbeit! Daß diese Männer innerhalb der jetzigen Rs- gierungSparteien sich nicht finden, steht fest. Aber sie wer- den sich im rechten Augenblick schon finden lasse p. Der langen Rede kurzer Sinn ist der, daß auch die Rechtsparteien«ine Diktattir aufrichten wollen, nur soll die Diktatur von. ihren Leuten auSgeü-bt werden. Die „rechten Männer" stehen schon bereit, sie haben die bewaffnete Macht hinter sich gebracht und glauben, daß sie damit «Ruhe und Ordnung" herstellen können. Die Rechtsparteien lehnen sttfo nacht etwa die Diktatur ans Prinzip ab, sondern sie find nur mit den Regierungsparteien in einen Wetttlavf«m di« Diktatnr eingetreten. Welche von diesen beiden DMaturen zaersk wird, ist noch zrueisekhaft. das eine aber steht jetzt daß d« WdtmgenAe J&sü die arfortonte äöeDÄW* sein soll. Vrodleme der sozIMsche» sisilffl in ZrankreiH. Emde Oktober sollen ff» Fraichretch die Neuwahlen zur�Kommer stattfinden, und zwar nach VerhältniStvcchl recht, das Koalitionen der'bürgert PSrteien gegen die Sffsaitiftcn begünstigt. Die franMW sosialiftWhe Partei wird auf ihrem Kongreß, der W" 11. bis 18. September in Paris tagen- wird, auch V Wahlen Stellung nehmen. Wie der„Populaire". mstter» hat die franzöfiijä)« Mehrheit zu diesem Kongreß anttvji trag eingereicht, fn dem die Grundsätze für den WasM�" d-argÄvgt werden. In«ein Antrag heißt es: .Zur Erfüllun, der chm gestellten Aufgab« ruft der ordentliche Konp* alle Proletarier Krankoeichs,« Bauern, zum«Vahlkampf auf dem Bode n de« C.. kämpf«» und für dst Konderungen ihrer öiechte gegen dir itet für die«evolutionäre Idee Niemals hat die ,u gewinnen. l a r t e i gegen schende Otigarckue...., Seit Herstellung ihrer Einheit hat sich die sozio listtschr immer der Wahlkämpfe bepient, nicht nur, um die Tore_ lichcn Parlaments zu sprengen und Vertreter der Arbe>l«r einziehen zu lassen, sondern auch, und vor allem«IS 3"\vL-Rd Propaganda, um chr Programm zu verbreiten uns dte «efellschaft, deren Äbschäffung �si« der I* Uw ein« solche A» k l a g« richten tonnen, wiesle«« siezuerhebentziePflichthat..... galten Den Ausbruch des Kriege», vorbereitet dvrch alle Unllud�� und alle Provotatione« der«houvinstttschen und»wve � süchtigen Politik einer Bourgeoisie, die vor dem auf seme � lauernden preußischen Militarismus all« stehier de«_' Kaiserreiches erneuert hat.— die ungeschickte und nroror Führung diese» Krieges, wobei mit einer verbrech«risch«a � sertigkeit das Blut der Söhne Frankreichs vergossen wurde. � daß man jemals die gebotenen FriedenSmöglichteiten» � greifen suchte;— den imverinlistlschen nnd � gerechte» Frieden» chtutz, der ebenso B Interessen wie gogen die Btü> de de« Landes ist, und der dawr� zhnische Verletzung d«» lAkkevecht» die Ursachen«ine» für morgen vermehrt.— die Verleugnung der h � lichen Berstzrgchnntz«»,/ mit denen W Mächten der Reaktion auf Kosten de» reouvu na,. ceich», dessen Soldaten«nd Finangen zur Bekämpwv?._ proleta vischen Vtevokunonen dienen müsse», wtoahrt«»-' eine Politik der Produttion und oor.LebenSmnteluersorgun��, zur übermäßige» Bereicherung einer hei t vc»i stlewinnlern beigetragen und mu dem fimmzum* sammenbruch des Lande»,«in« allgemein« T(«f.. gg, zur Folge hat, die den Umfang einer öffentlich«» Kalamkis.�� nimmt;— die Unterdrückung jeder JJ'** j» während mehr oi» vier Jahren;— die Zensur jj�eC lagerungözustaud, die jede Meinung neun Monate nach zeichnung de» Waffenstillstandes unterdrückten;— folgungen und Gewalttaten gegen die organifationen und die fverdenkende« Männer;— da» � hat da» französisch« Volk durch de» fflill*' bürgerlichen Klaff« u ckd seiner Regierunt erdulden müssen. z# Gegen all diese» muß die sogiallstische Partei Wahlperiode den Protest der Arbeiter ausrufen" muß gleichzeitig zur Lösung aller nationalen und uiternww Frage» ihre E-iUschlüsse formulieren., In der großen Frage de» F riedenSvertrall* der allgemeinen Ligmdation de» Krieges hat die Partei auf letzten Parteitag iConfeil National) ihre Anschauung gelegt. Der Kongreß bestätigt die Resolution de» Z'-�t. die, mit der Verwerfung he» imperial'?'!�, Vertrage«, den dte sozialistischen Deputierten« der mer zurückweisen sollen, abschließt., Das Wahlprogramm, da» für den dorherged � Kongreß ausgearbeitet wurde und W die vorliegend« f'jL rf« für die allgemeinen Grundsätze der Attion ergänzt, hat ch � besonderen politische», ökononrisch«,, fwanniellicn Frage Aus dem Tagebuch e!«es Soldsle». Hon Kart Kifcher. 19. Oktober 19«. Fünf Uhr abend«. Die Dämmerung dämpft schon di« hellen Farben d«S Himmel» »nd die Finsternis flicht dünne, dunkle Fäden in dos goldene Befpinst des Sonnenuntergangs..Die Trillerpfeife d« Äentnnests schrillt übe« den Exerzierplatz. Dienst und Drill diese» Tage» find zu Ende, Kvlllf Stunde« mit Gewehr, Nägelsttefok» und Helm sind heruntergequält. Aus den Kolonnen geschundener Mensche» auf dem Exerzierplatz kommt es wie ein Aufatmen, wie ein letzte», kaum noch lebendige» Aufbäumen �gegen Gewalten, die grausam, groß und unüberwindlich sind. Scharfe Kommandostimmen der Unteroffiziere, kalt und klar, schneiden die herbe Herbstluft. «Stillgestantz'nl Zu Bier'n al>zähk«I Abteilung link» schwenkt marsch!" Und nach einer kurzen Pause platzt der Leutnant hinterher: „Singen!" Ein Matter Gesang müder Menschen, die von fj Uhr 15 morgens- bis jetzt nicht zur Besinnung und Bewußtsein ihrer selbst gekommen find. Lieder schallen und sckflveigen; Worte taumeln durch die Lust und sind wieder tot. Aus der marschierende» Kolonne steigt der Gesang aus und stirbt und erhebt süb w'cder und hält innc, und da» ist, wie wenn feiner Rauch au» Schornsteine» sich hochreckt und immer wieder oom Wind zerrissen wird. So geht eS über den großen Platz und über da» Stückchen staubige Landstraße, die in der Mitte lehmig ist. An den Festung». tverks« vorbei und durch Tore der Wälle, an denen frierende Soldaten ohne Mäntel Wache stehen; die Knochen zusammen- gerissen, als der Leutnant sich nähert. Jetzt der Kasernenhos unv drüben die Kasernen, alle die Stuben, voll von Flüchen und dem Stöhnen von Menschen, die unschuldig leiden und in tieften leben. Diese Wände sind wie gesättigt mit dem unendlichen Haß, den sie aufgesogen haben. Und manchmal, wenn man dasttzt und die Gewalt de» Schliffs iinest am brutalsten gebeutelt und die ungeheure Last der unheimlich«« Macht Militarismus sich mit einer Wucht über teinen tetvÄöt W, daß man vor Berzwerfinmq jlchter zu vergehen mk« meint, dann ist e», als od e» von dtesan weiß ge Wuchten Wänden mit einemmal schreit, kaut schreit: Schmähungen. Verwünschungen. Wut einer ganze» Wekt van Soldaten.— Kurz vor dem Kasernenhas kämmt das Kommando: „Marfchordnungl" lPfaifon, Zigarren«nd Zigarefte« verschwinden, da»®t- tottjr liegt gerade und vooschriftSamäßig gevichtst aus der lrnken Schulter, UaiSeroffiziere gehen an dem Gbiedenn entlang und greifen«flk lauten Wart»» zu. daß der Geuppsnabstand gewahrt w-ird. Gndtich ist ma« vor dem höh«, HonS dar Kas n-ne,»nd abermals KomenandoS, fchars. schneidig:„Gtilbgeftandeitl Tretet— toe«!' DaS Gewehr hevmckevgoriss«« von der Schulter, geht«» mit ber letzten GeschwlndigkeÄ, di« der malträtierte Körper noch gibt, ist die S-uben, hetzend, hastend, um schwell noch einem Schluck Kasse« zu omvschcm, ein Stück'trockenes Kvmmrißbrot herunter- zuschimsem. Kaum ist das Gewehr aus de« Amm, Hefen vom Kopp sDumst- kiepe sagt der Soldatj/und Tornister vorn Rücken, dröhnt es aus dem langem Fbur: „Raus treten zur Parole!" Die Feldmützen aufgestülpt, jeder schnell mit dem Finger prüfend, ob von der Kokarde«im« gerahe Linie über der Stirn nach der Nase läuft, stürz: alle» aus den Hof. Umieroffigiere verteilen Briese und Zeitungen, verkünden, wer Geld und Pakete erhalten hat, und alles diesez ist nachher vom der Schreibstube abzuholen. „Achtung! Feldwebel komentl EWillgestamdenI" Aui Menschen ist ein« Mauer geworden, starr, steif, aber nicht stolz, vor der der Feldwebel prüfen stehen bleibt. „Rührt Euch!" Der Feldwebel verliest den Dienswiam für den nächsten Tag und wer auf Wocbe zieht und welche Unteroffiziere morgen das Kommando haben sollen, und zum Schluß der Befehl: Morgen werden die neu eingetretenen Maiuischaft«» vereidigt und wann und wo und wer di« Führung hat. „StillgcstandPI Tretet weg!" Jetzt, ist«S ganz fimstcr. Dte Kantme da weiter hinten, und die großen Bäume ringsherum sind wie ein einziger großer und schwarzer Klumpen., Di« Soldaten, die die Best« kaum noch bewegen'rönnen und dte.?!?'to?*ser, aber ernsthafter Reformen wie auch Gegner M,J Umwälzung selbst sin». Rur die soziale Umwälzung Gegensätze, die Unruhen und da» Elend, die durch den 3 auf da» höchst« gestiegen sind, endgültig absehaffe hat d« Auslosung der kapita Wischen Gestuft n, denn schaft ge. lirk,»,°?ar o>««uflo>ung der lapitalestrschen �i-llschaft ge. uwd ihre �»vesmeidltch« Abschaffung b«, w, 81 weniger al» ftmal» kann die Partei st» dieser historischen Aug«. Mit den Mitgliedsbüchern werden fraglos Spitzel und »gent» proTocateun ausgerüstet und da» MitgliederverzeichnlS bildet in bei Haird seiner jetzigen Besitzer bei den«um ihnen gewünschten und heran fdeschworonen Unruhen eine Proskription�- liste schlimmster Art. Sr- »U verkünden. . m �"«resi betont, dah diese Wegietun« wtb die bürger» '..��'amente sich bemüht haben,, anstatt durch da» Propor- 'I9st«m eine gerechte Organisation de» allgemeinen mmrechj» zu verwirklichen, ein« angebliche Aahlreform zu, *»Lf br.'ugen gegen die sozialistische Parte,«, die iührt, al» zu einer Verfälschung der«atio- «dlilmmung. itonarejj bestätigt den früher angenommenen«n- Cn e-«11 FSdera ttonen zu den Wahlen der gesetzyebew �p«rschaiten bei einer Listemvahl und m einem einigen »/'Sang jede Koalition mit den btrgerltchen "�»len untersagt. . �i« bewundernswerte»ntwtcklustg der Partos �legSende gestattet ihr, vertrauensvoll dem Kampf gegen alle (k,«r feindlichen Klasse aufzunehmen. �'«erwartet weder von dieser, noch von einer 'sen Wahl den Sieg ihrer Sach«� der nur da» HS der Eroberung der ganzen der Bourgeoisie entrissenen ftin kann, aber sie kann durch diese Wahlen der kapitalisti. Gesellschaft tteue Schlägo versetzen, allen Opfern der wthen striozsschmech und allen den vom Kriegsdienst be» «w» wieder zu Bürgern gewordenen Soldaten Gelegenheit W�'V�oiest zu erheben wegen ihrer Leiden, in dem sie ihre wT* für die Partei der Revolution abgeben sie kann i| r.„"JBeifi der Lindarbeiter einwirken, die du rch eine ge- C„ � Pwpaganda gegen die städtischen Arbeiter aufgehetzt wer- . Und den man gewinnen must, um den Erfolg zu ilchern, und Um, kann st« der bürgerlichen Gefellschaft, die dem Bankrott I?,» �uiu entgezenneigt, den Plan der sozialisti' ki>,5 kommunistischen Ge felis chaft« * ich gründet auf die Verbrüderung von Menscl entgegen? ....____________,...|____|.„____, nschen wn» zua""* lmd ans eine vemchnftige Organisation der Ltbe.it, die t Quelle de» Profit» für einzelne sein wird, sondern � m die Bedürfnisse aller zu befriedige». Partei Uvls,. dast sie durch dl» begrenzt« aber fruchtbare feiv � Oll f K»vm Km* QT1 f«.>• K�t.% A v# dem Gebiet der Wahlen da» revolutionär« �d'irksam fortsetzen wird'. diesem Anfrqg, der die gegemivSrtig» pc/Wsche »/"Frankreich in Hellem Licht zeigt, acht mit großer btwor, daß auch die Genossen der franzusilstren der NotweMglkeit der revotuttonären st de« Pvotetariat« sich vollkommen bmmßt, doch an ib'eit Wahlen ak« Mittel Mer«Won W gchenW. ! Whrnch m polnischen GrSnöeu. �\!n der Nacht vom Sonntag zum Moritog erfolgte i» da» Wvl**� der U. C. P. D. in München«in Ginbruch,«die diikii durch Einsägen geöffnet und sämtliche Schränke duriih- LZ/ die Einbrecher rein politische Kwech» verfolgten, geht %, hervor, ba| sie die Perteikasse und ender« bjj.lig unversehrt zurückließen, bagogen de« »,,.�thek mit dem M itg lie d e rv e rzeich n j, und Hundert Mitgliedsbücher der S. P. w letzter Zeit zur U. S. P. D- übergetreten find, "»h»en. sich.rler«inbruchRtiebstahk ist ein Zeichen dafür, wie sicher tzjJ* �•attiem unter dem Schutze der R>egierung»orgcme bewegt. Wst die.Deutsche«Bgm. Zeitung" Hai gegenüber den Alarm- %. auswärtiger Blätter zugeben müssen, daß i» München Sh,*"hig ist. Diese Ruhe ist den Militärinstanzen, denen dl» >>che Sicherheit in München«nvertoaut ist, ein Dorn i« ölst öu schon Mitglied öer verlagsgeaossenjchaft ,5reiheit�! Wenn nicht, dann wende dich schnellstens an deinen Be- illrksführer oder an die durch Plakate kenntlich gemachte« Stellen und erwirb die Mit- gliedschaft. Säume nicht, trete sofort bei! Es ist dir absolute Sicherheit für deine eingezahlten Be- träge gewährleistet. Hier wer- den deine Ersparnisse nicht für kapitalistische Zwecke» sondern zur Förderung der In- teresfen der Arbeiter ver- wendet! du hilfst mit an ösr verwirk- lichung ües Sozialismus! Vlle kLmellev« Der.vorwäri»" behauptet wiederholt, daß die ttn zu den Lo»lKf"ng»bestrebung«u rheinischer biet« von Deutschland beteitigt. seien und nennt die S einiger Führer, so z. B. Müller und S m e e t I. / Obwohl der.vorwärts" genau weiß, daß die Partei schlössen ha:, alle Mitglieder, die fich in irgend einer Weise an den Lo» lös ungSb«strebungen beteilt» gen auszuschließen, obwohl er weiß, dag die Genannten, Müller und S m e e t», bereit» vor Wochen' wegen• ihrer romaiwtfchen und phantastischen Bestechungen au» unserer Partei ausgeschlossen wurden, tescht er �eirnw Lesern immer wieder da» alte Märchen auf. Tin bezeichnende» Eingeständni».de» Mangel» an bessere» Argumenten.' Rumsn cn und die Eukenle. H. N Haag, 6. September. AmS Part» wird gemeldäi: Der Oberste alliierte Rat Hai uM Rücksicht auf dte Milleilung der rumänischen Delegation, baß die Telegramm« der Konferenz die rumänisch» Regierung nicht erreicht hätten, den gestern gefaßten Befchlußx.etn Ultimatum nach Bukarest zu senden, rückgängig gemach« und Sir George Gleri beauftragt, am Montag eine neue Nute, die zwar kein Ultimatum, wohl aber«in« ernste Warnungtt»nachweis von«inee Reihe von Rednern Beschwerde erhoben. Ueber die Anträge, den.Vorwärts" wieder at» Publikaft«r»orgcm venutzen, wurde zur Taaetordnung ubergeaang Zur Feststellung der Ursmfcn de» Manko» in der Hmiptk wurde ein« vtergliedrige Kommission gewählt. Eine Res uf Freilassung aller aus politischen Gründen auf sofortige Aufhebung de» Belagerungszustand, tfernuna der freiwilKgen Verbänd» wurde»« n stt« ch mit Einschluß der anwesenden Recht» sozial tton auf Freilassung aller tierten, auf sofortige Aufh auf Entf also auci angenommen,______... von der Sektion 1, die in unporschriftSmäß gegangen ist, wurde für ungültig erklärt.'Zu erregten einondersetzunoen mit den RechkSsozialiston kam e» bei sprechung der Resolution gegen die Behauptung de»»vorwärts, daß die alten Gewerkschaft»beamt«» rückstchtllos auf da», Straßenpflaster geworfen würden. Die Resolution selbst tmtrdtz mit großer Mehrheit angenommen. luß der anwesenden Recht» so zialisterst Die Wahl de» Recht»sozialisten Wappler. Weise vor siT Lastt W« Botenfrauen nicht warten! «, ist Mensch«, pfMP.«vbeitende» ihr« Tätigt« MSgiichkeit zu erleichtern. Vielfach wich da» au» Roßer"* kenlosigteit nichp getan. Man schickt Boten wieder ungelegen kommen. Sie kommen für die eigen«( zu früh oder ste kommen für die eigene Bequemlichkeit Und ohne daß man sich, der Zumutung»enz benncht ö nian dem ankeren stellt, ersucht num den Boten, zu einer de eigenen Gutdunken gelegen erscheinenden Zeit wieder zu kommen. Daß diser dann umet Umstanden zu gleicher Zeit an hundert Stell«» sein, aber alle Wege zwei- und dreimal machen muß. daran wird nicht gedacht. Auch die Boteufrauen tzee Freiheit" werden oft wiche« stwk- geschickt. Man hat kein Kkemgeld, mSchte anch die vt-chbarin nicht stören oder will mit Weser nicht» zu tu« heben. Oder es 'lW � liegt, so tief, daß es niemals an den Tag kommen lagt zu mir:.Ich denke, die Vereidigung wivv fcwrltch fth freue mich darauf l" "»ri,"'vangelische Kirche ist im»mglichen Schloß,«stfe «k vor dem stolzen Gebäude auf, und Soldaten tzv» Wr intern rücken von allen Richtungen heran- Artillerie. Kavallerie. Und wir stehe» und warte», weiß Gott, J". worauf, wie lange... , � Sergeant vor der Front. kW r plötzlich fährt ex mit der rechten Hand an die Pasc kw geschickt, m langer Uebung mit dieser Manipulation �«ste lhn belästigt, haraus und haut es nur so ans da» macht'» Eharlottenbvrger I' sagt einer hinter mir, 3knke:«hg. pft Feier beginntk"..... »i�'�lich �ht c« mit;.In Reih'» gesetzt recht» um! in die Pastor, mit dem Band» de» eisernen Kreuzes am Talar, u''�ine lieben jungen FreuiGel" Mit Ausnahm« von �-ihrigen ist der Jüngste von un» neununddreiß'g »lst Mk siebenundvierzig! Und dann leiert der P,arr«r da» kl, �»oral-larmohante Lied herunter, das auf seiner Walz« lang« dipser Krieg ist. Sergeant ist bald eingeschlafen und schnarcht w,e ein« �rost«t» Säge, die durch Holz gerissen wird. 2°ch ein Dchlutzlied und d«— Feier ist zu Ende. siik v' dem Kasernenhof wartet der Major auf UN» stt'«djntant und alle Offizier« in Gala, der Major, Land- % läßt»ine lang« Rede lo», lauter gewaltige Worte, dfy®anz groß geschrieben, und immer wieder Kaiser und Heimat und Heldentod pnd hurra, hurra, hurra! «Lr? uun tteißt der kleine Adjutant sein Schwert au» der kstklZ" einer Com und Hast,«I» wollt« er gleich d reinhauen, Ü* Tple©ibeifoemel, un» wir plapper» a«e»ach und halten Hand. sitzen zwei TonitÄsunterosfiziere und an ihnen pora- «ß J"* Bataillon«niblbßt vorbei: Alte, Junge und«anz Jung«. �öbva der Aii-n sein lö unten. Und �'a sJhnUsk» umd hämisch-se�nutzigen Ven.erkuiigen der Unteroffiziere, wen» einer alö verdächtig Ungehalten und beiseite treten muß. Endlich ist auch die Siochstier verüber l Aber eine Feier, die zugleich eine Freud« ist, fokgt doch«ach ans die Vereidigung. Da» ist der dienstfreie Nachmittag. Und in den ßasöS, Hondsioreien und Kneipen der Stadt fitzen Kopf an Kopf die Soldaten unp sind selig— bis morgen früh 5 Uhr lö. g. Gegen die Ausstellung der Novemdergru ppe, der künstlerisch sieden tsanrstcn Schau im Rahme» der Großen Kunstausstellung am Lehrter Bahnhof,.ist«» zu pöbelhaften Aus- schreitungen und Beschädigungen gekommen. Da» sind die -geistigen' Waffen der Beämpfer der neuen Kunst auf« grob« Korn ähnelnd den Methoden der antibvtschewistischen Liga, die laut'.B. Z. a. Mittag" mit einer planmäßigen Aktion dahinter stecken soll, weil„dies« Kunst das Baterland herabbring« und entehre". Daß diese„Vaterlandsretter" von Kunst keine blasse Ahnung haben, mag ihnen dahingehen, aber die Uebertragung ihrer politische» M o r d-m e t h o d e n /ruch auf rein künstlerische Gebiete kennzeichnet diese antibolschewistüchen Kulturkämpfer. Der Maler Oskar Kokoschka ist zum Proftsior an der Dresdener Kunstakademie ernannt worden. Die von Henri Barbusse gegründete Gruppe.Clartä", die fich die Völkeroersöhnung und die Bekämpfung nationalistischer MachtpolitK zur jslmgtibe, mach:, hat jetzt auch in Schweben Ver- tpeter gesunde». Selmä Lagersöf und Ellen Key, die be- rsihmtesten Schriftstellerinnen Schwedens, sstid>» dV Gruppe ein- getreten. Die behördlich infolge der Kohlen» ot angeordneten Ein« schränkunpen im Stromverbrauch lassen es angezeigt erscheinen, die Vorstellungen schon jetzt spätestens um 10 Uhr zu beenden. E» wird daher bei Fefstegunq der Anfangszeiten in den Staats« theatern entsprechend Bedacht genommen werben. Die Vor- stellungen Carmen(heule Konnabend) und Rosen kavalier(morgen Sonntagi beginnen im Operrchau» demgemäß bereit» um 0 Uhr. In diesen Tagen zeht unter Leitung von Prof. Erik Nhstvom eine wissenschaftlich» Expedifien»ach China«b. Beab- fichtigt ist»ine methodisch« Durchforschung bestimmter Test« von Ehin«, teil» nach biolegifchen, teil» nach geologischen und«thn*. grgphisch�P Gesichchpunkten, Be merkeich, rort ist, daß man den biologischen Stoff nicht nur rm Original, sondern arTch im Film bemwln-WüL Die Fahrt ist»uf mehrere Iah« berechnet. wwtzirl Aber auch der herzlichste Ton täuscht die«vesonfra« nicht»er dt« Tatsache hinweg, daß sie wider eimnal einen Weg zweimal machen.muß. Und ob e» schließlich dabei noch bleiben wirdl Lieb«.Yveiheft'-Äeftrl Macht den Botenfrauen ihre schon nicht leichte Arbeit nicht noch schwerer I Schickt sie nicht unnütz fort! Jeder weiß, wann'der»onnementlbetra» fällig ist, weiß. wieviel«r betrügt I'Da» manchmal etwa» vevärgertx Verhältnis zwischen Abonneuten und Botenfrauen könnt« viel besser sein, wenn bettz« Teile sich bemühen wollten,«nander gerecht zu werden I Der Ueeband der Laubenkolonisten Verltns und Umgegend veranstalMt vom 7. bis 0. September feine de»jährige«u«stellunH von seNsttzezogenen Blumen, Gemüsen, Früchten, Kaninchen und Geflügel. Die Beteiligung der«uZsteller ist in diesem Jahre ein« besonder» zahlreiche, und so ist zu erwarten, daß der für ditsen wck äußerst geeignete Raum de» Sxerzierhause» de» II. Garbe- giment». Karlstraße 12, vollständig besetzt sein wird. Durch einen Sprung au» dem Fenster ncchm sich gestern der M yqhr« alt« Arbeiter�Adolf Pankosch aus der Si�lzwedeler Straße 15 da» Leben. Der Mann brachte au» dem chwere» Nervenleiden heim und konnte deshalb keine schwere» Nervenleiden heim und konnte M tiguna finden, fk verfiel in Schwermut, sprang in der Ver« zweiftlung auschem fünften Stock auf den Hof hinab und war fasert tot.— In die Spree stürzte sich von der Oberbaumbrücke ein unbekannter Mann von etwa 05 bi» 70 Jahren.®t wurde schon nach fünf Minuten«u» dem Wasser wieder heransaezogen, war aber trotzdem bereit» tot. Der Mann ist»tttelgrNß, hpt •taue« Haar und einen grauen Vollbart und trug ein sckNvarzeS Jackett, eine graue, buntgestreifte Weste, eine graue Hose und schwarze Halbschuhs. Er hat eine» doppelten Bruch und trug »in Bruchband. Bon einem Straßenbahnwagen ttberfasiren»nd schwer verletzt nach dem Augusta Viktoria-Krankenhaus« gebracht wurde aestern abend 8 Uhr auf dejn Viktoria-Luisenplatz eine unbekannte Frau von 80 bi» 86 Jahren, die noch besinnungslos darniederliegt. Bermiht wird feit dem 1. September der Schüler Erwin Hundt, geb. 10. Februar 1008. Kleidung: Maugestreifter Wasch. anzng, blau« Schirmmütze, schwarze, lange Strümpfe, graue Turnschuh«, braune Schulmappe mit Grift und eingezeichnetem Namen. Angaben über den Verbleib de» Knaben Hundt, Berlin, Revaler Str. 82, erbeten. Aus dem OemMde?eh?n. Stadtverordnctenversammlnn« ln Neukölln. Einen stürmischen Verlauf nahm, wie bereit» pn unsere» Morgennummer aemelde:, die gestrig« Dtadtv«rordi»ete,is!tznng in Neukölln. Eine Anfrage unserec Fraktion, welche Schritt« gedenkt der Magistrat zu unternehmen/ um der tiefgehenden Erregung, welch« in der Neuköllner Bepölkerugg über die Errichtung der Einwohnerwehr herrscht, zu steuern, wurde vom Genossen Freund begründet. Er bezeichnete die Einwohnerwehr al» eine Institution der Offensive gegen den Innern Feind. An der Hand reichhaltig«, Materiol« kam Redner dann zu dem Schluß, die Einwohnerwehren sipd letzten Ende» nur dazu da, die Arbe'wr- schaft niederzuhalten. Stadtrat Lindner«bklörte. baß feiUm» der Skabt keine Subvention, erung erfolg« und versprach, der An- frag« entsprechend, Schritte zu„nter-nehmen. Dem Redner de? Rechtssozialisten. Herr» Mermuth, blieb ei»ordehalten., die Errichtung der»inwehneewehren zu begrüßen, im übrigen war «» die oft sch»>, gehörte Rede über Streik», Unruhen usw. Ge- nosse R a d tke chaeakterißcrte dann nochmals mündlich dos Wesen der Einwohnerwehren.®;n weiterer Anirag unserer Genossen. den AxbeitslojkN einen einmaligen Mietszuschuß von 80 M." zu «wäbean. wurde vom Venegen Hagen begründet. Slädtvat V \ »t«»n'ex bedauerte das?erwge Verständnis, welches von feiten der ReichSdehordcn gegenüber der ArdeitSlofenfürforge an den Tag gelegt wird. Ein Aerschleppungöantrag der Rechtssozialisten, welwe in menschenfreundlicher Art und Weise die Angelegenheit durch Groh-Berlin regeln wollen, wurde gegei, e Stimmen un se� rer Genossen angenommen. Inzwischen»ar«nie Abordnung der bor dein RethauS versammelten Kriegsbeschädigten erschienon, welche ihre Forderungen persönlich den Stadtverordneten vor- tragen wollten. Trotzdem Genosse Künstler im Auftrags unserer Fraktion dw anderen Parte»en auf die große Erregung hinwies, welche tm Nichten, prang der Kriegsbeschädigten hervor- rufen wurdi., wurde der Wunsch der Krieesbeschadigicn mit allerlei fadenscheinigen Argumenten gegen die Stimmen der ■U. S. P. abgelehnt. Es entstand nun ein ungeheurer Tumult auf den Tribünen. Stürmische„Pfuirufe" waren die Antwort, und fluchtartig verliehe, die Rochtssozialisten und bürgerlich» Parteien, nachdem die Sitzung vertagt wurde, den Saal. Es war wieder ein Sieg, Ludendorff würde sagen,«in stralegifcher Abwehrsieg. Nachdem dann Aeruhigung eingetreten wer, wurde weiter getagt und«ine-ganze Reihe von Vorlagen erledigt. In- gestimmt wurde einem Antrag auf Einführung, der monatlichen Steuerzahlung und Errichtung einer Klinik. Eine längere De- batte gab es wwder bei einem Dringlichkeitsantrag unserer Fraktion, betr. MietSeinigungsamt. Äenoff? Freund berichtete, dah Mietssteigerungen bis zu 76 Prozent durch das Mietseini- gmtgsamt gebilligt wurden, und verlangte schleunigst Neuwahl der Beisitzer desselben Stadtv. Voll.(Bürgerl.) stimmte ein Klagelied an auf die Netlage der armen Hausbesitzer. Genosse Radtke«ab die gebührende Antwort darauf. Als letzter Punkt wurde«in Protest unser« Genossen verhandelt, welcher sich gegen die unhaltbaren Schulverhältnisse in Neukölln richtete. Genosse Harnisch»rächte alle die Mißstände wirkungsvoll zur Sprache und� rügte mne� Reihe von Uebergriffen einzelner Sichrer, gegen eine über den vom RcligionSuirchrricht befreiten Kindern. 6s ga! noch kleme AetigionSde batte, an welcher fich die Genossen Har- »n f ch und Schneider beteiligten. Singangz der Sitzung wurde als neues Mitglied der Genosse Gärtner eingeführt. Schluß der Sitzung 19 Ubr Charlottenburg. Zu bemerkenswerten Debatten kam eS in der lohten Sitzung der Siadtverorbnetenversommlung. Auf An- trag des Magistrats wurde für den Ankauf von Holz und Torf 1 Vüllion Mark bewilligt. Die Fraktion der IL S. P. D. hatte dazu den Antrag gestellt, bei dor V«rt«ilung und Kontrolle den kommunalen Arbeiterrat hinzuzuziehen. Obwohl sieb der Redner der Rechtssozialisten für den Antrag ausgesprochen hatte, wurde er mit Unterstützung der Rechts sozial isten niedergestimmt. Eine größer« Debatte entt Parin sich über den Antrag unserer Fraktion, di« Regierung zu ersuchen, das Kommunalisierungsgesetz 'chlcunigst varzulegen. Der Antrag bsgognete dem erbitterten Widerstand aller Bürgerlichgn, die ihn unter den nichtigsten Vor- wänden»«kämpften. Sie sehen b«eeits in dir ßommunalisieruivg ein Stück Sozialismus, den sie auf das«rditicrfte hassen. Genosse Hertz vertrat di«son Antrag und enthüllte die Motive der Bürgerlichen. Außer ihm sprach der Genosse Dr. Broh, der den von der Fraktion gestellten Antrag be- kämpfte und auch gegen ihn stimmte. Ein weiterer Antrag unserer Genossen gegen die beabsichtigte Militari. iierüng der Polizei Protest zu erheben, wurde nicht nur von den Bürgerlichen, sondern auch von den Rechtssozialisten«n«r- gisch bekam pttt Ihr Redner Heil mann erklärte dabei frei- müttg, daß er die Kommunalisierung der Polizei nicht für richtig halte, obwohl sein« Fraktion noch im März einen entsprechenden Antrag gestellt hatte. Ebenso letzte sich der Oberbürger- meister in Widerspruch zu seiner Haltung im März, indem er setz!, entgegen sein« damalig«« Stellungnahme, die�Unzu- ständigkeit der Gemeinde für diese Frage behauptete. Für die Fraktion der U. S. P. D. berkrat Genosse Hertz in längeren Ausführungen den Antrag und deckte die wahren Motive aus, die alle Parteien zu Freunde« der Militär stierung der Polizei «acheiv obwohl sie«ine»«« r h S r k«' B« k e, meindcn und ein« wachsende llln-sicher hell hohen müsse. Freie Sozialistische Jugend! Heute: Internationaler Jus«dtag. Die enizeinen Truppen treffen sich: Petewhagen KB Ki«kci!»opf; R«iniÄsnt»e�>W»st 7 Uhr Jugendheim, �.z Senkimltz 6 Uhr Bahnhof. Säd�übwest KS Uhr Btiicherpte». � p uhr): Töpenick 9 Uhr«ahnhof: Sieubölln%7 Uhr SiingoaV Kölln: Norden%7 Uhr Jugendheim, Brunnenstrotze i"' jes K7 Uhr Neues Rathous. ParKorv 1(7 Uhr Kirche Aiaektp�s. � schulen roeg ß Uhr Bomhof: Ztldost K7 Uhr»tirNtzer Bodolz.,-i tälsnmche), Petersburger Viertel 7 Uhr Schlestfchsr Bahnhof. � navifchsS Btertel M7 Uhr Bahnhof Rordring: Schönhaut« zt 7 Uhr»tmihenbatzndsoot Slennfttatzs: Rofenchalei 7torf»«m. �- Rose nlh« ler Platzluhr>: Tharlottendurg 8 Uhr lotten-Platz:.zrandfurlor Borsredt i> Uhr Matzdai-, Scke (Echtes. Bahnhof): Zridd.ichssetpe KG Uhr B-chnh«f Achtend, rg: Iohannisthol KS Uhr Frtedrichstrotze 6; KSpen�» 13 Köpentei. Bahnhof: Meabit 7 Uhr Bellevue-Dahnhof: Norden � Iugenbhewr, Brunvenftr. 57; Nord-Osi 7 Uhr Aterandoe�ssle». � nhr: c-derfchtzn-.mswa G Uhr«»nia-xtatz: Osten!47 Uhr «apdaiftvatze(Schief. Bolrnhof): Panliow-Ziieverbarntz« /5s r«!, Slotilpiatz; Prentzloner Borfnwt K7 Uhr Bahnhof Eing. Greifenhagoner Strotze: Petersdurgsr Bierlel K7 Uhr Bahnhof: Rofenchaier Dorfladt 7 Uhr Rofenthaler Platz: B-hhof Neukölln; Süd-Slibwesten Uhr Blüch-rplatz60111,_ UiictiK möllern it'mlt ud3 ohne Anrichte, roh. ge. trieben, lasiert anetm preiswert Riesenauswahl. KOcheomabel- Pabrlk Himmel. Lothringer Gtraße 22(SchOehanser Tor) Einrichtungen. zimmer, helleiche, nuBbaum, 1950.—, Wohnzimmer, 1950.—, Küchen. Ankleidesch, Buke, umbauten. Solas. Zahlung». erloiahternng. Petersburger StraBe 41. Versand nach ausw&rts, RAkehde- Schlaf»im mor. Speisezimmer, KEche, Ankleldecohraak. Ver- sehieden. einzeln, ümbansofa, Chaiselongue. Bettstelle, einzelnes Ho fett, Schreibtisch. Waschtoilette. Trumeau. Teppiche. Federbette» verkauit Teitz, KÄpenicker Straße 154, 4. Etage. Verkauf a» Privatleute. Händler verbeten. V erilciaeii un J neue M&bel verkauft bflllffst Seelig. Clsasser Straße 17/18. Kloider8chrInke,Vertikos65.00, 85.00. 138.00. neue zusammen 300 00. Bettstellen m. Matratzen 65.00, 85.00. Muschel-, engl. Bettsiel leu.Sofa.Ch aiseloogue, Spiegel. Kommode bilflgsL Qr. Auswahl in eleganten neuen M8beln. Komplette Küche 175.00. Veraende nach anßerhalb. Mandoline, Laute, Gitarni WandennaudolmedS erstkl. 85,- Konzertfante 125�-, 145.-, (Unterricht 8.—. Monatshonorar, evtl. lOstüudige Schnell- kursoi, Künstlervioilne mit Zubehör 145.—. Konzertgeige 89.—. Ernst Oranlenstr. 166! II. llan�wac�n« zW» tmd vierrädrige, alle Sort Karren. Wagner. Köpenicker Str. 71 (keiw Laden 1. Händigen verkauft JSrauer, Priedrlohstraße 7. I» Kauf abiw(Sofien)?.. rentiert reiner Tabak bat 1000 abzugebee Otto Schoo*. Bin« AH-Hoxhageiv 36. Platin! Silber! zu Original- Schmclzp reisen kauft Metallsehmelze Costa, Brennen»«r. II Hol und Nen- kblln, Kaiser-Fried rich-Str �29 (nahe Mermaennlals). Platlnunkanl SilberablSlle. Zebngabwse. Ooldablalle. MUnzon kanfi Frau Linke, nweherstr 40, Platlnankfluf SltberoWaNe. Goldabmilc, Zahngeb«»»o.MBnzenkauiif ran Knutk. Zionsk«rchslr. M v. II. Cb 1 Me I GoldMCben, Stlher- saohen, OneotisUber, Stanniol. naplcr Kopier. Moeeiag. Ztna. Nickel, Alnmlnlom, Zink. Blei, CBflhttrompfasche, hbchstznh- lend[.dotmornll-Ejiiknnfsbaro, Weberstr. 31(Alexander 42431, Platin. Zahneebisse. Gold-, SilberabfBile. sowie Rückstände, Kupier, Messing, Ztno. Antimon, echt Quecksilber, Connlotd, Fllmab falle. elektrische Kabeldrahte kauft hOchstznhlend Sllberschmelzc Chrlstionat, aar K&penleker StraBe 20 a(gegenüber der ManteeKelslraBe). Zahngebisse, Sllber- munzen etc.- jede Menge Platin. Gold und Silber tauch Abfalle) a&mtl. unedlen Metalle. kauft z» festen Tagespreisen naoh 2 Uhr. R5hr. Edelmetall. schmelze. LObiener StraBe 20. MntaTtHettnirtze. Messlog. Kupfer. Blei. Zinn. Platlnaabitlle, Zehngeb sse. Qoldeachen.Sllbetsaehen.Mln. aen kanil Chrietooet, Reichem. herger Str. 22 fKo'tbnser Terl, Kaofgesuclie Wir stnd OrtBklitUfP sämtlicher Kupferleitungen u. Litzen Jeden Quantums zu den höchsten Tagespreisen. Pen! Fleischer, SkaWtzer StraBe 43, piektromaterlulle»-Qroßliand- long. Fernsprecher; Boritz» platz Nr, 775, IfrO, Kupfer sfimil. Metallablille« Qncck- sdlber, Pletfn. OoM. Silber- brach, Zehngeblese kauft zu Febrikp reisen .Metallschmelze Cohn* Brunnenstr. 11 Hof und Neukölln, Kals.-Prledrx.Str.229 (nahe Hermen« nl et* 1. i Isolierten KupferWit, Litzen und Waobsdrabt, kauft hdohstzaklend Ingenlsurboreui MMing, BorUs W 9. Linksten Be 10. Tel.: Lüttow 3705 und*@IB Messing, Z a h n r e b» u e#! kauft zu SclbslTarbrawck-Prelsan ..NekllsebmMw Barne h" FENNSTRASSE RpPERDRifiTE, Kabeln. Lltaen. Wachs- und Dynemodrebt, Metall leder Art, auch Alttnetal!, für Ausfandsbederf, kauft zu Qroesjtea preisen Kabelvcrtrlebsves. Anrut: Pfalzbarg 4889. Jouchlm-f rledrich-Str. 34. Empfehlenswerte Bücher russischer Autoren Das rote Lachen Fragmente einer nnfgefondonen Hendschrlii Von L. Andrejew Frei« 2.30 Mk. gb, A— Mk. D.LebenVaferWasslliFiwelski's Von L. Aadrejew Preis 2.» Mk. gb. Mk. Die sieben Gehenkten Von L. Andreiew Preis 2A0 Mb. gb.<— Mk. Der Gouverneur Von L. Andrejew Preis 2.50 Mk. gb.<— Mk. Judas Ischariof und die andern Von L. Andrejew Preis WO Mk. gb. t— Mk, Zu den Sternen Von L. Andrejew Preis 4S0 Mk. gb. V— Mk. Der Idiot ' Von Doeioiewald, 2 Bd. Preis» Mk. gb. 16 Mk. Barbaren Von ML GorU Eine Beichte Von M. Oorki Die Feinde Von M. Cor kl Frei, A- Mk. gb. 6,- Mk. Pente A— Mk. gb. 7.- Mk. Preis 3,50 Mk. gb. 5.- Mk. Das Mitleid Von K. Ger kl Preis 2J0 Mk. gb.<- Mk. Märdien der Wirklichkeit Von M. Gorki Preis 4,— Mk. gb. 6,— Mk. Die Mutter Von M. Gorkl Pr«U 6,— ML, gb. 8,— Mk. Meine Kindheit Von M. Gorki Preis gebunden 8�5 Mk, Nachtasyl � �S*�„k.. �<- Sommergäste Von M. Gorki.Preis 3.50 Mk. gb. 5. Mk. Der Spitzel' Von M. Oer kl Preis 5. Mk. gb 7.- Mk. Wie ein Mensch geboren ward Von M. Gorki Preis 4.- Mk. gb. Mk Schatten>°°%�Mk. gb.n kauft Hagedom. Koehste. 60 ßL Telenhen. Zeelmr 11066. bpiraumffrSr. mu, bchtnir- geflelnc«. Schreibmaschinen jeden Posten Lenft Zimmer, Moabit wiitstocker StraBe 19, Qnergeb. I. SpJralboltrer, neue, kauft Indutiric-SedBrfsertlkel.Pank- StraBe 90. Ouargeb. part. links- 4-7 Srlralbotrrer kauft Schier, NcokBlln. Prinz- Hanüery- Slraße te-te am dorf... MBIsca. StraBe I 2» Splrtzlhohrer. nur neue. kauft Werkeewg- Handel s- Zentrele Lange Str. 13, Spiralbohrer aas Scknell- und Werkzeug» tahl kauft laufend Lehlizkl, Kommandanten- stfaBa6B.T«l Mcriteplatt2333. SMirthrer, Metalle. Molere kauft jeden Posten Klempneret Charlotten- burg. Kelser-rriedrluh-Sir. 7, Splrtlbohrer lisssthrthit-... ghljadMertees�Hatenener �,enbt-Ma« üeTWlcn*�it a EW Splrafbnhrer Werltieu ge jeden Posten kauft Turowskl. Chantsaastr, 6182 Kaute ltdea Patten neue Spiralbohrer, Reibehlen. Gewindebohrer. Shfeblltter. Peilen, H immer. Holzbohrer. Sehmlrgelleleen. Maachlnen. Schloß- und Holzach rauben. Drahtetlltt. Werhaeughandlg. CothenlweitraBe 17. Telepboe: KBnlgaiadt 8607. JunghOhrte�nls' Inten.(Ilasa-'®. Enten Allee Schnellboitrer, neue. jeden Posten sowie Schmirgel- leinen kauft, hdehatzahland Henzehel, Moabit, Roitookar Str. 22. Ecke WIHa locker Str. Dnterrlclit Richtig deutsch sprechen, schreiben lehrt Er- weehsene(neoh abends) sehr erfolgreich fflehiiger Sprach- jehrar.�sfriw�f— Po»G«g«r-