�nzelpreis 15 Pfennig ♦ 2. Jahrgang Msntag, Ken 15. September 1919 Nr. 446/ B 203< Menö-�usgab „firtibtit* erscheint morgen» und nachmittag», an Sonn- vnd Festtagen nur morgen» Der Be�ugsprei» dettSgt bei freier Zustellung ins Haus für Groß-�erlin oder bei direkte« Postbezug ohne Vestellgebüdr monatl. 3,— M» bei Zustellung unter Streifband 6,— OL DU � Freiheit� ist in den ersten Qacbtrag der Postzeitungsliste mr 1919 eingeteug«» Aedatttlm und C-xpedition: Berlw NW. S. Schiffdauerdamm 191�. Fernsprecher: Amt Norde» 2tt9S und S8NS. Inserate kosten die achtgefpalt. Nonpareillezeile»der deren Raum 1,20 ML, Wortanzeize» da» fettgedruckt» V»rt 50 pf� jede» weiter» wort 25 Pf. Teuerung�afchtag 70 Praß. Bei Familien- tu verfammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf- folgenden Tag müssen spätestens bis 2 Uhr nachmittags bei der Lrpeditio« aufgegeben fein. Insernten-MtteÜung; Berlin NW. 6, Schissdanerdamm 19 Fernsprecher: Amt Norden 97« berliner-Organ bar UmM)ämigm SoiialörmoFratfe S>ait]t1)[cmö8 «�1 -;wf.«!" A.y„y.;. T. m Mgl sich.... DreSde», 15 Srv«mder. VvlffS Telesraphrn-Vinin» meldet: In fetner Rede in der �»deoversammluag der so«ialdem»krottfS>«n Partei Sachsen» ftflärte Ncichöwelirminisier Neste n. a. nach, daß Oberst »ernhardt der Republik gefährlich werden könne, für hin» l l i g. Er wandte sich gegen Scheidemana» Aenße» ."»gen, der während seines dreimonatigen IlnsenthaltS I» Schweiz de» Zusammenhang mit den Dingen *$ e» t s ch l» n d verloren Hab«. Eine wegenrevolution in �lfchlanb bestehe nicht; mit«ngstmeleret laste stch da» �iammengrbrochene Reich nicht wieder emporheben. Sie woSe« den Mgerkrieg. . Än der.Täglichen-Rundschau' seht sich ein gewisser ?-veitnburg mit den„Ausgaben einer deutschen Regi» hshQ' auseinander. Er steht die Ursachen d«S Wirtschaft- !W*n Elends einzig ultd allein in der Erwerbslosen« �.r sorge und tritt deshalb für deren Beseitigung ein. r�l dadurch ein steigendes Ueberangebostan Arbc,tskräften somit ein Sinken der Lehne erfolgen würde. �rr v. Heimburg verlangt deshalb eine Z w cr n g S. ° r b e i t s v e r m i t t e l u n g. Wer eine ihm übertragene Arbeit nicht annimmt, soll„in einem unter militärischer Aussicht stehenden Arbeitskommando untergebracht uud an eine geeignete Stelle zu NotstanbSarbeiten abtranS- °°rtiett' werden. �»Die Erwerbslosen werben stch»rrt Händen und Fühen die Jnangriffnahm« einer solchen Wirtschaftspolikik wehren J*) versuchen, mit Gewalt ihr s»genann»eS Recht, von den Gin- Arsten threr arbeitenden Voll Sz« nassen zu laben, zu verteidigen. LUsolyedessen wird leider wahrscheinlich ein« bewaffnet« Auseinandersetzung mit Spartakus und seiner �solgschaft notwendig werden, da«S angsstchtS Ts, Verhetzung der SR äff an ausgeschlossen erscheint, daß sie sich yhon-alm Vernn nftSg runden beugen. ES gehört Energie und . �kantwortlichkeitSgefühl dazu, einer solchen Entwicklung ruhig j® Auge zu sehen. J»d»« pernünftig»nd ruhig denkondcn Wuschen muß e» allmählich klar geworden sab», daß eine?nS- �Uundersetzung notivcndig ist, wenn wir«n» nicht mit Haut J* Haar der Anarchie in die Arme werfen«nd damit jede Tsllichkeit für den Wiederaufbau der deutsche« Volkswirtschaft � Jahrzehnte hinan» verschütten wrlen." . Tic Ausführungen dieses Keimburg gewinnen eine be- TAdere Bedeutung dadurch, datz der Wann, ein Oberleut- v011*. seit etwa 4 Monaten bei der P r e s s e a b t e i I u n g- „ � ReichSwehrgtupPSnkommandoS I alt Mitarbeiter an- »»stillt ist und dafür monatlich 1 0 00 Mark(Schalt JAbföngf. Stehen seine Auslassungen volkswirtschaftlich 7*>er jeder Kritik, so sind sie militärisch um so höher » bewerten. Zeigen sie uns doch, dafc die militärischen |?*5en bewicht auf den Bürgerkrieg hinarbeiten. Sie sind � der Anschauungsweise ihrer grausamen Kriegführung T.Polen, Belgien und Rordfrankreich noch so schr besangen, sie auch die soziale Frage mit Maschinengewehren unb �dgranaten am erfolgreichsten zu lösen glauben. Ru'sisch-eskhuis�e Fx!eöeVSv?rhsVhlNvZe«. � Die estnische Regiorung hat die Note Dt>sch i t sch« r i n» i Ausnahm« von Friedensverhandlungen in zustimmen» Sinn« beantwortet. Als Ort der Zusammenkunft jAd« dir Stadt Petschcry. 50 Kilometer von Vstoff bestimmt. r* Verhandlungen sollen bereit» am 16. Sopiember boginnen. J1* estnische Konstituante billigte dieson Schritt dor Regie» £"*» d« das ostnische Volk von Anfang a» diosen Krieg nur zur ��idigung geführt habe. hmtgerfi elk psWcher Sefaszeser. Münch»«, 14. Septem�e. . Di« politifOen vestungSgefongonon i» Stadel. fj*1 bei München haben dsm QW«»#» schriftlich«• daß sich i« kehter Zeit die Anzei仫» hönfrn, daß n-* c 1 r• d wie gegen andere führende Genosse» ungesetzliche .�wal takte geplant sind. SS W»ie Festnngtgefaugenen i urenchrt. daß zwei Ossiaicre dir Zell« Arrlred» beioown habe«. um sie zu befichtlze«. Di« Häftlinge betrachten da« Lebe« AreU rodS vor den Bedrohungen durch kSnigStreue Offiziere nur da» du.ch als gesichert, daß Axelrod sofort i» den Neubau de» Ge» süngnistes über geführt wird. Da der Vorstand deS Gefängnisse» vi« Verlegung AxelrvdS ablehnte, find di« Festung»» gefangenen i« de» Ho.«»erstreik getreten. SM Avsschlch der SredttbeM ger in Frantteich. Genf, 15. September.(Telunion.) Der fmiz: fische Sozialisten kongreh hat die Ausschliessung der elf Deputierten, die in der Kammer für die KrirgSkrrditr gestimmt hatten, abgelehnt. Er begnvgt sich mit emstm einfachen Tadel. Sie SirZAMige» i» der itiKemsche» SoziaiSmolratle. Die �Pariser„H u m« n i t 6� veröffentlicht in ihrer Ausgabe vom 10. September folgende bedeutsame Mitteilungen über die Stimmungen und die Meinungsverschie- benhejten in der italienischen sozialistischen Partei: .Die Vorbereitungen zum Kongreß der italienischen Sozialist«,, der vom 25.— 28. September tagen soll, goden Bor« anlassung zu manchem interessantem Meinungsaustausch zwischen den Anhängern der verschiedenen sozialistisch«, Richtungen. Eine der bestrtttcgsten Fragen ist di« nach der Haltung der Partei bei den kommenden parlamentarischen und städtischen Wahlen. Die Wahltaktik, über welche man diskutiut, ist nicht mehr so einfach zu lbsen wie früher: Denn jetzt wird selbst di« Teilnahme, an den Wahlen Werhaupt in Frage ge- stellt. Die linksradikal« Fraktion der Pariei, wetche sich selber konmumtstifch nennt und als Ongan den.Sowjet von Neapel' hat, iist für vollkommene Wahlenthaltung. Nach der Ansicht dieser Genossen kann der Kampf gegen die bürgerlich» Gesellschaft jetzt in der entscheidenden revolutionären Phase nur mit Gewalt geführt werden z die Setelllgung an den Einrichtungen der bürgerlichen Gesellschaft, die in der Zeit der Aovdereltung allerdings gerechtfertigt war, würde jetzt, da die Zeit zum Handeln gekommen ist, nur schaden, da sie «inen Teil der Kräfte verbrauchen würde, hi, heute für die Bsr- dollkommnung d«S Sozialismus und die Einführung neuer sozialer Formen ausnahmslos gebraucht würden. Dagegen geht vi« Richtung, die zur Zeit in der Part« dt« Mehrheit besitzt, und zu der auch Serrati. der Direttor des .Avonti", gehört, nicht st» weit wie der linkSradikale Flüg-l. Sie ist vielmehr für«in« Teilnahm« an den nächsten Wahlen, um nicht auf jede» Kampfmittel versichten zu müssen. Aber alle Genossi« dieser Richtung find überzeugt, daß da« Par- lament m der Umformung der Gesellschaft keine auSschlagssbende Rolle mehr sp'eien darf und daß all« Formen ähnlicher©i't- tretungen, wie verfassunggebend« Versammlungen und der- gleichen, die auf einer unbestimmten Uebcrtrogung van Macht« bcifugniss« beruhen, und di« kein« fortgesetzte Verantworllichkeit der Abgeordnetcu gegenscker ihren Wähicrn und keine ununter- brochen« Dezwhnngen zwischen diesen und jenen kenn«», von nun an verworfen werden müssen, da sie«nertröglich sind mit einem sozialistischen Regime. Kein einziges Mitglied dor italienischen soziatiflffchen Partei WM heute mehr durch di« Eroberung der politischen Macht die Majorität in ct»«em büvger- kichen Partomen t« erwerben. Fn der Partei wird ferner zur Zeit viel über die Fvage do« Diktatur de» Proletariat« diskutiert. Auf gewiss«, Seiten faßt man dtefe DIftatur schr genau und sehr streng auf. Dbcse Anschauung aber zieht diesen Kretson den Vorwurf der Nevormuwdung und d«S Absolutismus von denen zu, die fürchten, daß solch« Haltung der fozwttstisthen Partei wertvoll« Sympathi«, ««tgichan werden." An diesen AuSkoffungen ist besonders bemerkenswert. baß««ch die Mehcheit der italienischen Sozialdemokratie nicht daran dsnkt. die Beteiligung an den Nadle« zum P«r. lament abzulehnen. Auch sie will sich d»S P«rlam«chs utr«-nalutionierung der Massen bedienen. Vag Mhre Gesicht.; Die rochtSsozialistischen Parteitage gestalten ftHÄmwAt mohr zu Deinonmationen das geistigen und sittlichen Savr falls einer Partei, der mit dem BekcnntniZ zu WilhÄM und Ludenborsf begonnen und mit dem noch ekliggee» zu Noske endet. Den Beweis für diese Beharchtvng erbeingt auch da sächsische Parteitag. Die Henren, die ihre Re- Die Herren suchen nach ffirks und nach rechts Anschluß und wären sogar bereit, mit den verfiucksten Unabhängigen zu- sammeu'ugehen. Die letzte Landeskonferenz unfwat fächsischen Parteigenossen hat absr gszeigt, daß die �.rcnßom zu sauer find. Die Majorität der Konferenz erklärt� dah der Eintritt der Unabhängigen in eine Regierung na-«r- folgen könne, wenn diese sich restlos verpflichtet, imfer fozialiftisches Programm zur DupchsMrnng zu bringen. Bei der Natnr der Rechtssoziaffsten war kein Fwetsel, daß diese die— für Sozialisten selbstverständlichen und daher für Noskeleute unannehmbaren— Bedingungen nicht annehmen würben, und es ist rocht nett zu beobachten, tn welche Verlegenheit die Herrschaft e« jetzt geraten sind, und wie sie auf die Unojchäugigen schimpfen. In Wirklichkeit ist ja das ganz« Problem einer Rez rungSdildung mit den RechtSsszialssten heute für SoziaSiften sthr einfach. Es existiert nämlich für heute überhaupt nicht. Die Rechtssozialisten haben mit der Bourgeoisie verbunden und sind«tue konterrevolutionäre Partei. Ilwfeve 9W" ist es, dies«, chren Charakter der gesamt«» rbeiterschaft immer wieder aitszuzeigen. Und das kann natürlich nur im schärfsten Kampf gegen diese politi. schen Falschspieler erfolgen,»nd nicht durch irgend«« Zw- sammens�hen. Qhr Ausschluss aus der Internationale, n«Ht ein Ausammengehen mit Hnen steht auf der Tagesordnung. Wenn eS dafür noch irgendeines Beweise« bedürfte,. so lieferte ihn das Auftreten dsS RoSfe. Ein« Partsi, in der sin Nsske Mitglied ist, an deren Beratungen sin solchür Mensch teilnehmen darf und Beifall findet, scheidet sich damit von jeder sozialistischen Gemeinschaft, Herr RaSk, übertraf sich diesmal{«lbst. Räch üblichen(beschimpfe auf die Unabhängige Gozialdemokr« erklärte er nach dem Bericht d«S„Berliner Tageblattes": Wir stehen erst am Anfang unserer Arbeit. Ich bin durchaus ge.aillt, all mein» militärischen Mahnahmen restlos zu decken. Dem Versuch, da» russisch« Ttzstem W un»«inzuführen, werde ich mich mit aller Energie widersetzen. Wenn«S heisst, da» Lcbcn von«in paar Taufend Tollkäpfen aufs Spiel»u setze», um Hunvertiausend von ruhigen Bürgern zu rotten, dann wekbe ich handeln wie Berlin, Hamburg, Bremen nnh München. Die Hoffnungen aus die Welirovolutio« find ein« Geisenblase. Do» Goldatentnm nach den FriedenSbetzingungen einrichten zu müssen, ift nicht mein Jdeel. aber wir müssen uns fügen. Ein Heer ohstv Disziplin ist«in Asfenspiel. Truppen mst s« löst gewählten rern springen im Momeni« der Gefahr»»»einander wie GkaS- Wenn ich bei einer Offiziertbofürberung di« Wahl habe zwischen einem schlecht qualifizierten Sozialdemotraton nud einem stich- tigen, anständige« unb«Helschen Konservative«, dann besirbeee ich den Konservativen. Di« ÄssSr« Reinhardt ist er« Spekta�l, auf den viele hereingefallen sind. Der GewäheSman« d»S �Ver- wäriS", ein übelbeleumdeter Mann, auf dessen Zeugnis ht« Ich nicht daran denk«, einen Mann, dem die Reche««« zu«reßonr Danke v-rpstlchtet ist, über die Kling« spriw»«« zu lassan. Wemf die Gegenrevolution eintritt, dann ist nur die Arbeiterschaft fchuld daran. Unsere Maßnahmen müssen auch den Mut zur Härte haben. Ro»ke wandte sich bann gegen##*l#e*n «r öomwf, den ffusammvnheng dor deutsthe« Polftik wm leinen AnfentWt tn der Schwei* verleren zu haben. Man muß eS dem Rette lasten. Ton und lftnhast bei ihm«rnf gleicher Höh«, der SM ist der Mann. --«vetitv»,•--v nr �— r-—- Deutschland« lst ein Minlster. der ein Retlßenmaen sind gesprwchene PSbrlexest« und außer »!»dheS Niveau tnwr- hSkt. nntvnkdar nwd auch tn Deutscht« ntz fachst ist eS e*ß den RecbtSsostiattfte« vechMtUan«ettieden. uns io etoooj *u dclckercn.* Tiefer fcn vftVfKiTf frauD nM b'eT ffeTnfrf sn werben. Wir wissen, Beviin heißt Liebknecht und Luxemburg, Vogel und Marlcch. München, das ist der weihe Schrecken in seinen scheußlichsten formen, daS ist die Politik des Terrors von rechts! es ist mit einem Wort die Gegen' revolution. ES ist auch selbstverständlich, daß NoSke R einhard verteidigt, sekbstven'tändlich, daß er dabei den Sachverhalt verschiebt. Er.schimpft auf den Gewäbrs- mann des.Vortvärts", wie ja jedermann von diesen rechtssojstcSisti scheu Machchabern persönlich verunglimpft wird, der etwas gegen ihre Politik einkurvenden hat. Aber die Person ist in diesem stalle schon deshalb völlig gleich- gültig, weil Herr Oberst Reinhard ja gan? offen seine reaktionäre Gesinnung in dem Brief an den„Vorwärts" idokmnentiert hat Darum und nicht, wie Noske schwindelt, nm den Gewährsmann des„Vorwärts" handelt eS sich, und dawuf hat sich der Angriff Scheidemanns gestüht. Noske aber muß den Reinhard verteidigen, da er von all den reaktionären Offizieren, denen er die Macht in die Hände gespielt hat, völlig abhängig ist. Als ihr willen loses Werkzeug muß er g»gen Scheidemann losgehen. All die starken Worte verraten nur die haltlose Schwäche dieses — man verzeihe das Wort— an Verstand und Charakter gleich schwachen Menschen. Er w-iß, daß sein Schicksal mit dem der reaktionären Offiziere unlös- llch verbunden bleibt, und— er möchte Minister bleiben. Diese NoSke-Rede ist für die rechtssozialistische Partei charakteristischer als all die schönen Redensarten und die fchsinopposttionellen Phrasen einzelner, die damit nur die Massenslucht der Arbeiter aushalten wollen. NoSke das ist in Wahrheit die rechtssozialistische Partei, und wie er selbst, so ist seine Partei heute nur das Werkzeugder monarchistisch-reaktionären Offiziere gs. wordM. % Zrmlrelch nnd veslfHland. In der Debatte in der französischen Kammer über die Ratifi-.ienmg des Friedensvertrages hielt der Minister Loucheur am �Sonnabend eine.Rede, in der er die Ge- meinsamkeit der wirtschaftlichen Interessen Deutschlands und Frankreichs hervorhob. Er stellted r er F r age n: Wird Deutschland zahlen, kann Deutschland zahlen, will Deutschland zahlen? und erteilte darauf folgende Antwort: Ewige von KrantreichS Alliierten hätten erklärt Deutschland könne alle» bezahlen und müsse alle» bezahlen. Aber als man sich um den>iZe«hanU»ng»tisch versammelt Habs, hätte man bald er- kannt, daß es auch eine Grenze der Leistungsfähig- iett für Deutschland gebe. Man habe von Deutschland da» der- längt, was 18 nach den optimistischsten Borau» setzun- gen zu zahlen in der Lage sei. Gewiß, die Ziffern, die genannt worden seien, nähmen fichsast traumhaft aus. Man spreche von Milliarden, aber man müsse auch bedenken, daß der Wert der Waren sich seit 1014 verdreifacht habe. Wenn man von Deutschland 18 Milliarden Goldmark alter Währung während 20 Jahren verlangen wolle, so sei da? unmöglich, aber wenn man sie«ach dem neuen Wert berechne, so sei da» durchaus möglich. Wenn da»»gegenwärtige Deutschland, da» in tfezug auf seine Industrie etwa» in Schwanken geraten sei, sich wieder erholt haben werde, dann werde eS wieder schöpferisch, arbeitsam und organisationskräftig sein. ES werde sich nach einer Schwankung von etwa fünf bi» sechs Jahren wieder herausgearbeitet haben. Loucheur teilte barm mit, daß von den aus Frank- reich weggeführten Gegenständen für 8 Milliarden Werte bereits zurückerstattet seien, ferner, daß Frankreich in den ersten fünf Jahren je20MillionenTonnenKohle erhalten solle und in den darauffolgenden fünf Jghren je 8 Millionen Tonnen. Er hoffe, daß Frankreich bis zum Jahre 19S4 alle seine Bergwerke wieder instand gesetzt haben werde. Loucheur wendete sich sodann zu der Frage, welche Politik man gegenüber Deutschland einschlagen solle, damit der Friedensvertrag von Versailles ausgeführt werden könne. Er sagte dazu: .ES sei vor allen Dingen notwendig, daß Deutschland arbeit«, und dann müsse mit Sorgfalt geprüft werden, welche Bedürfnisse Deutschland in bezug auf Rohmaterialien habe. Diese Prüfung müsse würfzig. ab ern lckii en glj erz�K vvchenom- men werden. Man müsse die französischen Rechte verteidigen, aber auch bedenken, daß man Deutschland die Mittel in die Hand geben müsse, die seinigen zu bewahren Wirtschaftlich stelle sich das Ergebnis des Friedensvertrages, wenn man das Fazit ziehen wolle, wie folgt dar: Das Erträgnis an Eisenerzen sei verdoppelt worden, es vermehre sich um 17 Millionen Tonnen für die Kohlen, und Frankreich erhalte in Pechelbronn seine erste Petroleumquelle. I« bezug auf Stahl er- höhe sich die französische Produktion auf 11 400 000 Tonnen. Sie werde also gleich mit der Deutschland) S, das vor dem Kriege drimal mehr, und gleich mit der Eng- l a n d S, das vor dem Kriege zweimal mehr als Frankreich produzierte. Frankreich werde also, was Mineralcrzc anbetreffe, der erste Produzent de�r Welt, und was Stahl anbetreffe, der zweite, für Baumwolle erhöhe sich Frank- reiche Exportmöglichkeit von 60 000 Tonnen auf 92 000 Tonnen und eS find: genügend Düngemittel für feine Landwirtschast. Er„glaube, daß man in einigen Jahren 1 200 000 Tonnen Düngemittel ausführen könne. Wenn man also mutig ans Werk des Wiederaufbaus gehe, dann müsse Franst: eich auf dem Gebiete der Schwerindustrie und der Landwirtschaft ex- portierende» Land werden Bon den fünf Millionen Hektar, die mit Getreide behflanzt würden, müßten vier Mil- lionen für den eigenen Bedarf reichen Es soi aber notwendig die Wasserstraßen und die Eisenbahnen auszubauen, und man müsse auch einen Teil der letzteren elektrisieren Der Bertrag fei also nicht das mittelmäßige Werk, von dem man ge- sprachen habe. Mit diesem Hilfsmittel könne Frankreich groß, glücklich und friedlich werden* Die französischen Kapitalisten haben also eingesehen, eS sei notwendig, daß sie Deutschland die Möglichkeit geben, seine Verpflichtungen Frankreich gegenüber zu«r- füllen. Auf dieser Grundlage sucht also der flanzö- fische Kapitalismus mit dem tMtichsn zu einer Einigung zu kommen. Bissige Zische. Die FMressenien des freien Handsls suchen für ihren Kampf gegen die Zwangswirtschaft die Unterstützung der Verbraucher zu gewinnen. Sie rede» ihnen ein. daß der freie Handel imstande sei, die Lebensmittel aus dem Auslände dies billiger einzuführen als die behördliche Zwangswirtschaft Daß sie damit die Oeffentlichkeit gröblich täuschen, zeigt die folgende kleine Episode, die der„Deutschen Allgemeinen Zeitung* von besonderer Seite zugeht Sie lautet: In dem alten Saale de» Weimarischen Landtages, der sich im Fürstenhause gegenüber dem Weimarer Schloß befindet und der geschmückt ist mit den Marmorbüsten von Goethe und Schiller, sitzt eine zahlreiche Gesellschaft. Hier präsidiert ein Minister, recht? und link» von ihm fitzen'Staatsmänner von großem Einfluß. Auf den Plätzen der Abgeordneten thronen aber keine Deputierten de» Volkes. Es find keine Parlamentarier, e» find solche, die«in wichtige» Gewerbe vertreten. Der Zweck der Zusammenkunft ist, der Regierung klarzumachen, wie falsch ihre ganze Ernährungspolitik ist. Die Anwesenden, die sich diese» Ziel gesetzt haben,' find deutsch« Fischhändler. In beredten Worten, unter Auswendung aller ihrer Kenntnisse der Privatwirtschaft, der Volkswirtschaft und der Weltwirtschaft weisen sie nach, wie verfehlt die Organisation des Fischhandels sei, und mit lauter Stimme verkünden sie:»Der Fffch mutz frei sein wie der gesamt« Handel!* Und mit noch lauterer Stimme verkündet ein Fischhändler, daß er. wenn man ihm Freiheit lasse, imstande seh Fische mit70Pf. zu kaufen I ktllgemeineS Erstaunen auf den Gesichtern der Fischhändler. Dieser Mann hat doch den BcwoiS erbracht, daß der freie Handel diel billiger liefern kann als irgendeine Regierungsstelle. Denr Fische für 70 Pf. hat da» deutsche Boll Jeft Jahren nicht zu Gesicht bekommen. Aengftliche Gesichter auf der RegierungSbank. Nur einer schmunzelt TS ist ein junger Regierungsassessor, der«inen'hohen Posten bekleidet Er springt auf und fragt, wo de-artig billige Fische zu kaufen sind. Der Fischhändler ist um die Antwort nicht verlegen: In Holland. Erneute Frage des RegierungSasseflorS:.Wer verkauft Ihnen so billige Fische?* Wiederum wird sofort die Ant- ' work«rieiTk, und kür einen AupenMck erscheirS haZ xssinze SffW d:r staatlichen Fiftbbewirtschaftung zertrümmert:„Die Fi�v» Zoons u. Co. in Rotterdam hat sich b.reit erklärt, dem steiei Händler Fische zu verkaufen. An die staatliche ZwangSwirtschas verkauft sie nicht so billig!* Aber der RcgierungSassessor W sich nicht beirren. Entschlossen schreitet er zu dem Portal des Sitzungssaales. Er öffnet, und herein tritt ein fremder Herr. Er wird vorgestellt, und kreidebleich vernimmt der Fischhändler, wer da ist.©8 ist Herr Zoons aus Rotterdam in eigener Perion! Sein Austreten wirkt wie das Erscheinen des steinernen Gastes Mancher glaubt zwar, nun wird die Regierung einsehen, we tüchtig der frei« Handel ist Aber der Regierungsassessor schmuw zeit. Er legte dem Holländer nur zwei Fragen vor:.Ist, richtig, daß Sie Fische mit 70 Pf. verkaufen?* Antwort:»3ch. Zweite Frage:.Und warum verkaufen*■' folgungen gegen Militärpersonen einzuleiten, die st« t_ der Revolution ein di f zip l i na r i sche 5 � gehen zuschulden kommen ließen. Die Herrschaften imem. die Amnestieerlass« entweder verschlafen zn haben oder halten sie für ein Uebel und betreiben desl>alb die_ Verfolgungen auf eigene Faust, weil sie sich stark 0*. fühlen, derartig« Rechtsbeugungen vornehmen zu ron» Schlimmer aber noch als diese Vorgänge ist die 3m daß Militärpersonen, die bei Ausbruch der Revou"� bereits bestratt waren imd durch die Amnestie vett worden sind, jetzt aufgefordert werden, dcn Rest der dam erlassenen Strafe abzubüßen. Ein solcher Fall wrni.. von einem Feldzugsteilnehmer mitgeteilt Er schreibt>'„ Nachdem ich sämtliche Gefechte mrigeinocht hatte, erkranM � 18 Wochen an Lungenentzündung und Typhus, kam in» lazarott und wurde, trotzdem ich noch nicht geheilt war, �5 Front geschickt und mußte weiter Dienst machen. Im W I � tmlb Avdrejew kol. Der große russisch« Dichter Leonid Andrejew ist am 19. September in einem kleinen Orte Finnland», wohin er sich seit der bolschewistischen Aera zurückgezogen hatte, an einem Herzschlag ge- starben Er war mit Tschechow und Gorki einer der Großen in der russische» Literatur und gewann weit über sein eigenes Land hinaus Geltung. Au» seinem nach dem russisch-japanischen Kriege erschienenen Buch«.Das rot« Lachen* schlug eine flammende Lohe gegen den Kriegswahnsinn in das irrfinnig entstellte Antlitz der Menschheit, und in seiner meisterhaften.Geschichte von den sieben Gehenkten* schuf«r auS dem Todesgrauen den neuen Morgen.(Beide Werke erschienen im Verlag russischer Autoren, I. Ladhschnikow, Berlin.) AI» Dramatiker hatte er, wenigstens«if der dentschen Bühne, kein Glück. Au» der letzten Zeit stammen seine in aller Schlichtheit ergreifenden Aufzeichnungen eines Petersburger Beamten:„DaS Joch des Krie- g e s*.(Verlag Europäischer Bücher, Rascher u. Co., Zürich.) In unserer'illustrierten Wochenschrift.Die freie Welt' erscheint gegenwärtig sei» großer RcvolptionSromen»Schaschka S ch e g u l o w*. Andrejew ist nur 48 Jahr« alt g'worden. Er war auch als Dichter ein Mensch und ein Kämpfer, dem alles Leid und An- glück, daS er stets im ticssten übeipcrsönlichem Sinn« empfand, nie die Seele»crhärtete. Wir haben mit ihm viel verloren, denn gegenwärtig sein großer RevolutionSroma«.Schaschka vchegulow*. Er stand aufrecht als Befreier und Verkündcr. * Leonkb Andrejews Selbstbiographie. Ich bin geboren 1871 in Orel, wo ich auch das Gymnasium besucht Hab«. Ich war immer einer der letzten Sciüler. in der Bekunda sogar der letzte:>m Betragen hatte ich meisten« einen gweier, oft n««inen Dreier. Die anzenehmsten der von mir in der©tkpite verbeachten Augenblicke waren die Paulen und j außerdem die Stunden,>n denen ich aus der Klasse gejagt wurde und muh im Korridor herumtrieb. Der Korridor lag dann so still 1 und leer da und meine Schritte hallten in der lautlosen«tille. Recktts und linls lagen die überfüllten Klassenzimmer: ein freier Sonnenstrahl fiel durch irgendein« verborgene Ritze und stuelle in dem während der letzten Pause aufgewirbelten Staub. Alle» dies war so geheimniSdoll. auregvnd und hatte einen eigentümlicher ftei* und Sana. Mein Bater, ein Geometer, starb, als ich noch Gymnasiast war, und so hatte ich später auf der Universität zu kämpien. Im ersten Semester(es war in Petersburg) muhte ich oft direkt hungern, was übrigens weniger auf wirtlicher Not, al» auf meiner jugendlichen Unerfahrenheit berichte: ich schäme mich noch heute bei dem Gedanken daran, daß ich oft zwei Zog«, nacheinander hungerte, während ich noch zwei oder drei Hosen, zwei lloberzieher und noch einige weiter« Kleidungsstücke besaß. Meine Studien beendigte ich in Moskau. Da ging es mir in materieller Hinsicht bester: ich fand Hilfe bei den Kollegen und im UnterstützungSverein; in anderen Beziehung«, war mir aber die Petersburger Universität lieber: die Studentenzeit war dort viel mehr diffenrenziert und unter den vielen abgeschlossen«, Gruppen kann man leichter«ine passende find«, und sich ihr an- schließen. Im Jahre 1894 machte ich einen Selbstmordversuch, der aber mißlang: er hatte nur eine mir vom Gericht zudiktierte kirchlich« Buße und ein ungefähr lickas, aber unheilbares Herzleiden zur ? folge. Um jene Zeit machte ich auch meine«rston schriftstelleri- chen Versuch», doch bereitete mir die Maleroi, mtt der ich mich von lker ersten Jugend an befaßt«, viel mehr Freude. Ich malte Porträt» um drei und fünf Rubel da» Stück; fi-ätcr, als ich Fort» schritte gemacht hatte, bekam ich zehn und sogar zwölf Rubel für ein Bild. 1897 machte ich das Staatsexamen und wurde Jurist, verließ aber sehr schnell diese Laufbahn: ich nahm die Stelle«ine» Ge- richtsiaalberichterstalterS an einer größeren Zeitung au. AuS Zeitmangel konnte ich meine juristisch« Praxi» nicht ausüben; ich führte nur einen einzigen Zivilprozeß, den ich allen Instanzen 1898 schrieb ich für dies« selbe Zeitung mein« erste E�ählung , und blieb da. n endgültig bei der Literatur. Maxim Gorkij ver- ' danke ick viele freundschaftliche Ratschläge und Anweisungen völlig friderizianisch-wilhelmimsche Tonart, die noch � Musik deS neuen Deutsche,, Reiche» macht, dem Kabinettsbeschluß mit Recht nunmehr den schwarzen al» Reichswappen beläßt Er hat nur die Krone verloren.. A, Den Schnabelhater behalten Der Sallcita'ismas. Dou Henri Barbusse. In der.Human 1 1 6* an„y u III„ II•."---- und.- ».striÄnrÄ«,» sst iS» /c Der Nationalismus stößt gegen die Vernunft, vt_ einem Gefühle, das— theoretisch— dem gesamten gigvi** entgegengesetzt ist. Ohne all« Gründe gegen den naiiona..aBtIeU mus ins Feld führen zu wollen, der so oft iSb zur J.x,-* ausgeprägt ist und immer unheilvoll für die große � agßef' wollen wir un» mit der Feststellung begnügen, daß de �0(ie spruch dieser Auswirkungen von Lieb« und Haß'» de � gfifc de» Klassiker» sich manifestiert:„Warum tötet hJr wich. Ihr nicht Menschen, die jenseits der Grenze wohnen? hier der Sinn? � Immerhin, wir wollen die Idee deS Vaterland» a-.ixrisch� nicht gänzlich bekämpfen, da ihr Gefühls- ur.d ihr..�rchsteß� Wert von un« anerkannt werde» muß. Doch&!e„ Iv« eiiss} kein Unterrschied zwischen der wahren und aufrechten für Menschen für die ihm persönnlich bekannten �en!TUefl U ''eine Angehörigen— und dem nicht minder"atuiV(ffn« berechtigten GemeinschaftSempkinden mit allen logische Rechtfertigung spricht dafür und nicht»'st.'.n�kel � unmenschlicher, als die Grenzen, durch die man die kerkert ,, Die Tradition, Hauptargument unserer klar zu reden— die Negation der Vernunft selb't. ii et» Befehl, s«. oder so zu denken oder zu handeln.. � Id«« oder eine Eivrichiung, gerechtfertigt nur dadurch, da» � oder diese Einrichtung im Laufe der Zeit sich vercw'S'@ei» ifi der trübe Glanz der Gewohnheit in«in empstud' 5» könlg Eberl und der Reichsadler. König Sbert begrüßt die, heimkehrenden KriegSgefan» g en e n in einer Sonderschrift des Kyfshauserbundei der Lande». kriegerverbände, die ihnen in alle» Durchgangslagern übermittelt wird. Die RechtSioziakisten haben nicht erst seit ihrer Regierung».! Herrlichkeit ihr Kriegervereinsherz erndeckt und so wuiweri un» diosc Seelengemeiiffchaft aus dem Kyffhäuserpodium durchaus nicht. Auch daß er vom.Haß u»d Vernichtungswillen' unserer Feinde* predigt, paßt in diese Richtung. Dost er aaädia herab lastend nur„3 h r* und.E u ch* sagt, ist ich wegen öetfu u, e w, fk t I cy e n Bereinigungen, oie Nl-aigc. > eienermaßen ebenfalls ein ganzes Heer dieser unsauberen �"One unterhalten. Diese Spitzelschar kostet dem beut- [/U Volke jährlich ein Vermögen von mehreren M i l- Mark. Aber schwerer noch als dieser materielle 1%� w-n wiegt der Schaden, den die Spitzel auf geistigem �-politischem Gebiete durch ihre verlogenen Berichte ver- �©ie korumpieren unser gesamte« öffentliches lenken das Volk von seiner wahren Aufgabe, die ■�»Idigeu an Detfischlands Elend bloßzustellen, ab, und be- i» kÜ öen Boden für alle Machenschaften der Reaktionäre ott ausgiebigsten Weise vor. Aaschiiienzewehre gegen inaltive AnleroWere. �NS wird geschrieben; r 3n Potsdam sollte am letzten Mittwoch eine Verfamm- i K. der inaktiven Unteroffiziere stattfinden. Generalmajor Mn Führer der IHcirf�wohtbitgabe», gerifcit jedoch nicht, IjjJ1' Genehmigung zur Abhaltung der Versammlung zu er- Alz die Einbernfer dennoch Miene machten, die Per- d-�ung abzuhalten, wurde daS in Potsdam liegende Parde- Bataillon in Alarm bereitschaft ge- setzt, die Maschinengewehre postiert und Posten ausgestellt. ES mutete genau so an, als wenn General Becker, Exkronprinz Wilhelm oder irgend ein anderer auS der sagenhaften Tafel- runde ihren Einzug in eine feindliche Stadt gehalten hätten, oder als ob Noskes kriegerische Heiben auf der Lauer lägen gegen den so tiefverhaßten.Spartakus". Reichswehr gegen Reichswehr, so wird und so muß es kommen, wenn die a'l t e i n'ge f l e i'scht en Monarchisten noch lange das Ruder führen und jeden Ansatz einer freien Entwick. lung, jede? berechtigte Streben nach Anerkennung und Gleich- berechtigung Andersdenkender mit Maschinengewehren und Stahl- Helmen niederhalte». Das heißt dann: Freie Bahn dem Tüch» tigenl Am Freitag abend fand die angekündigte Versammlung nach langem Sträuben des Generals dennoch statt. Sie war stark besucht. Auch Generalmajor v. Hülfen erschien mit dem Häuflein seiner Getreuen. Es kam zu heftigen Auseinander- setzungen und Wortkämpfen. Weder die abwehrenden, nerväsen Gebärden, noch der Versuch des Generals, dem Redner das Wort zu verbieten, entkräfteten die von den Vertretern der inaktiven Unteroffiziere vorgebrachten Gründe für die Nichtigkeit und Not- wendigkeit Ihrer Forderungen. Sie erklärten sich solidarisch in dem festen Entschluß, treu zur Regierung zu stehen und jeden gegenrevolutionären Versuch von rechts entgegenzutreten. Dieser Tage werden ihre Vertreter sich zu N o S k e begeben und dort ihr schwerwiegendes Material sowohl für die Be- gründung ihrer Forderung als cajch für die Tatsachen eine» bevor st«henden, von langer Hand vorbereiteten Putsche? von recht» vorbringen. Die monarGflischen Amtriebe in der Reichswehr. Wie d«.Ber?in>er VolkSzrrhrnig" berichtet, erscheint fcn Vehlage der recMonäventk,, albern« Auswüchse eine» krämrr Haffen Stande»- >ii�"�rten gezeigt, Duellunftig, Korp»studententum au» der .�fitz/�'�kpettive. Der viel tiefer wurzelnde Grift der Uni- '' � jenem Klassencharakter und jener Denkartzüchtung, �l>nnpf und StU ausgerottet werden müßt«, da« gange und widerwärtige Svitem in seinen ernsten Zusam- * wird gar nicht berührt von solcher Bühn«ck:tzel«i, die nicht Kunst, nicht Aufrüttelung/ sondern nur lauwarm« Unter- Haltung bringt. WaS köümmem wnS dieser billige Spott, der heN zahnlosen Humor der»Fliogendcn Blätter" mit schüchternen Eharakteri- fierungSversuchen fortsetzt? Um den faulen Zauber de»„Com- ment»', de? studentischen.Helden wurS" und der bierzipflig be- bänderten Saufkumpanei mit ihren VeMSdungSerscheinungen nachsuweifen, b.darf eS keiner.Dramatisierung" und keines dreistündigen Theaterstück». Immerhin fand«S bei der Mehrheit der Besucher so starken Beifall, daß«ine unzufriedene Minderheit vergeblich auf Hausschlüsseln pfiff. Han» Fischer, der auS Dresden nach langer Abwesenheit zurückgekehrt ist, stattete seine Roll« mit allen Tugenden und Untugenden de« beliebten Cha- rakterkomiker» au». Er spielte seinen durchgefallenen Juristen mit dem nicht standesgemäßen«offenen Laden" in allen Aengsten de» erAvungenen Du.llS, mehr nach Tielscher al» nach Pallen- berg hin. wa» dem.Geist' de» Stücke» am besten und belustigend entsprach. Die Herren Klopfer, Wallauer, Schroth, Klein-Rogg« und Neßler machten au» handfesten Typen menschliche Figuren. In einer kleinen Roll« entwickelte Paul Morgan bemerkenswertes CharakterisierungStalent, während Frl. KonfchewSka die Frau de« Duellanten, noch nüchterner spielte, als e5 di« Rolle verlangt. E. B. »Der Erste Tag"(Veranstaltung der Sozialen Bühne in der Hochschule für Musik). Die Monotonie der neueren Kunstabende wurde hier glücklich durchbrochen: WithmanS opferbereite glühend« Menschenliebe, MereschkowSky» in Doftojcwsky wurzelnder mystischer KommunUmu», Aeschylo»'.Perser", hinführend zu einem Moment der Weltgeschichte von ähnlicher und nicht ge- ringerer Bedeutung al» dieser Aschermittwoch— hier allerdings dem Besiegten unsere Estmpalhien zugewandt, weil er seine Schuld Nagend bekennt und nicht feilschend verkleinert. Umrankt von zwei Orgelstücken Handels und Peter Gersingcr», die Professor W. Fischer sauber wiedergab, wurde dieser erste Tag ein voller Erfolg. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete di« Botcnszene au» den.Persern" W AeschytoS. Da» Hauptinteresse war bei Bruno Tür fchmann, der al«> Bote mit klarem Gefühl sorgsam abwägend jene Kunst gab. die an sich um Anerkennung der all- menschlichen Gemeinschaft der Schmerzen wirbt. Das trat noch mehr bei seineu Wtcdergaben aus MereschkowSkv» Drama JWer. Pauls Tod" uJid der.Odyssee" zutage. Frau Elsa Wagner laS dann einiges aus den indischen Upanischaden und Wald. With» man».Grashalm#»" mit letzte? NatÜrlWeit. Des stark« Beifall war berechtigt..........'-'e- v. • Am SonnKag'wachmitto» hatte beß WstMim®(fe W-chk: DaD schone Wetder, ober, Rezitakonen der Wecke vtrn Erich M ü h- ) a eir,.dem Dichter umd dem Kämpfer" in den Wüthnerstckenl zugunsten der poWiffchen Gefangenen aus München. Da» Pnbbt» dam hatte sich wohl gesagt: Da» schön« Wetter währt nur firrz und war in« Freie gegangen. Erich Mühsam« Wollen wurde de« spärkich Erschienenen in den Vorträgen einiger seiner Schriften hinweiichenld zum Ausdruck gebracht.— Hilda Wegner brachte am Vorabend im Vechstvin-Sacck Dtchw-ngen! von Anton Wildgan» zum Vortrag. Besonder» tiefen Eindruck machte» an« dem gut ausgewählten Programm die Gedichte: �Hä ft» ltnge", und kirnen und ihre Kinder", in denen der Dichtet voll warmer Anteillnahme für da» Lo» dieser Unglücklichen Ab- rechitumg häll mit der Scher nWftrt unserer Tage, und uns«inest 'iefen BLck tun läßt in da», wa» die bürgerliche Gesellschaft! hinter der MaSfe von Anstcmd und Moral an EgoWnmiB und Vechcrbtheft verbirgt. Es sehtte nicht an Beifall. H. W. .* DaS Theater»Dt« Tribüne" sCharlottenburg, DcrNne» Straß« 37, unmittelbar am Untergrundbahnhof Knie) hat sein« Eröffnungsvorstellung endgültig auf den 20. September, abend» 8 Uhr, festgesetzt. Zur Uraufführung gelangen Walter Hasenclevers dramatische Dichtung.Der Rettet und seine noch unveröffentlichte Komödie.Die Entscheidung" mit der Musil von Friedrich Holländer. Regie führt Karlhein» Martin. Die Erstaufführung von HcmS Pfitzuer» a lest r i n a" unter der szenischen Lotung de» Dichtevionnporiftten und der musikalischen Lestnvng von Dr. Süedry ist nrmrmechr aus den 11. Oktober festgesetzt- Die szertische Ausstattung fft noch Ewt- tvörftn de» Heren Professor Hon« KautSky ausgeführt. Im Lesfing-Theater ist die Er ftaufsghruno von Rolf Lauckner» Drama„Christa die Tante" mit Jlka Grünina in der Titelrolle aus DsnuerSe ! a g, den 95, d. VL, festgesetzt ioo&m. Di« Ueine Sfl av in, Dietz.nschmidf» Tragödie, die setzt im Rose- TBea t«r mit Herrn v. TwardowSkY neu einstudiert w-rd. g-langt demnächst mit Ida Vplos f im Stehlthcater Forst m �Mluhrugg. ..... w«w m.. ra.i mvp.- \ _ Gegen unbequeme Amtsvorsteher. NachMsenies Schreiben, Hos-uns'bekannt wurde, ist, «n das QbeipLäsidimn in Eharlottenburg gerichtet: FriedrichZbagen, 4. 9. 1919. Oberförsterei. Äetr. dke BestäitiMng Her AmtSborsteher für den Amtsbezirk NahnsSovf, Kreis Stiober&arnnan. fdsn, wofür seine evMchdnden Hinweise asf feine werte Periönlichkeit sprechen. Er kann sich nicht darein finden, daß die alten reaktionären„gelernten" Verwaltungsbeam- ten nicht mehr von der Regierung eingesetzt werden. Ein Mann aus der Praxis kann unter Umständen mehr leisten, als die verknöcherten Perwaltungsmenschen alter Schule. Mst cm Kreistag der-unabhängige Scqialiift W. Müller als Amtsvorsteher und der unabhängige Sozialist P. Ulrich als ein sein Stellvertreter gÄvühlt worden. Ich halte mich für verpflichtet, dasjenige, was mir über diese beiden Herren von zuverlässiger Stelle mitgeteilt worden ist, zu melden. Beide wohnen llicchns dorfer Mühle. Müller ist Maler, Ulrich Schlosser. Beide gehören dem unabhängigen Wahlverein des Ortes an. An- läßlich der Märzunruhen sirrd dort fünf Mitglieder der unab- Müßigen Partei kriegsgerichtlich zu schweren Gefängirisstrafen verurteilt worden. Herr Dr. Baege, zeitweilig Urrtcrstaats« »ekretär im Kultusministerium der neuen Regierung, wohn- hast N ahn sd orfer Mühle, Seestratze 16, hat zum Beginn dieies Lahres schriftlich seinen Austritt aus dem Wahlverein»rfloit And diesen Austritt damit legvürchei, daß der Verein nicht mehr stuf dem Boden der unabhängigen Partei, sondern auf dem- jenigen der kommunistischen stände. Eine amtliche Aus» «unft des Kriegsgerichts, cvenwell deS Herrn AmtsvorsteherS. «der eine Vernehmung dos Herrn Dr. Bavge dürfte darüber «lterestante Einzelheiten ergehen. Mitglieder eines solchen Vereins find als Inhaber der Polizei gewalt auch jetzt schwerlich zu empfehlen. Bei Gründung der Einwohnerwehr für FricdrichShagen, deren Korn» Mission ich leite und für die ich BertvauenSrwrnn bin und ein Wafsenlager verwahre, ha-ocu schon die Unabhängigen jede «lUnterstützung" dar ivyxMstischzu Regierung«bgekehnt. Es ist deshalb von ihrer Beteiligung abgesehen worden, und cS wird sorgfältig darauf geachtet, daß che weder Waffenscheine noch Waffen erhalten. Runmehr würden solche-Unabhängige", die jnS Kommunistenlager gehöven, nach Bestätigung die Staatsgewalt mir gegenüber und auch Über die in meinem Haus« befindliche Waffen Niederlage ausüben. Ich kann mir denken, daß eine deoartig« Polürk selbst für die mehrheits- sozialistisch« Regierung recht unbequem werden könnte. Als Gutsvorsteherstellvertreter und Amtsinsasse habe ich ferner hinsichtlich einer sachgemäßen Verwaltung der Polizei durch Leute, die nur ihr Handwerk gelernt hoben und von denen der e,ne angeblich nicht schreiben kann, immerhin einige Kwoifel. Ich selbst-maße nur nicht an, das Maler- und NchlofserhandwerZ ausüben zu kSnnen und darf daher auch zweifeln, ob ein Maler oder Schlosser Verfügungen und Per- vvdiumgen richtig erlassen kann. gez. Steiniger. An den Herrn Ob er Präsiden ten zu ChaÄottenburg. Aus diesem Schreiben spricht eine ungeheuerstthe UÄberhebung. Es muß auch als eine« große Anpöbelung. unserer Partei und einzelner Mitglieder derselben aufs schärfste zurückgewiesen werden. Herr Steimger scheint selber Sehnsucht nach dem Amtsvorstcherpastan zu empfin- Zur Wohnungsfrage. Um Raum für Wohnzwecke zu schaffen, mitsj mit aller Energie an die Räumlichkeiten herangegangen werden, die wirklich noch Personen beherbergen können. In der Oesfenklichkeit ist schon wiederholt auf die Kriegsgesellschaften hingewiesen worden, die große Raumverschwendung treiben. Es muß aber auch auf die Beamtenwohnungen aufmerksam gemacht werden. Mit den so- genannten Dienstwohnungen wird großer Unfug getrieben. So wird uns mitgeteilt, daß der Direktor der LandesverfichcrungS- anstalt Berlin eine Wohnung bewohnt, die aus 13 Zimmern be- steht, und daß, obwohl Herr Dr. Freund nicht über Familie ver- fügt, da er nnderhciratet sei. In vielen anderen Fällen liegen die Dinge ähnlich. Man wird auf diese Die u stwo h rfti nge n ein besonderes Augenmerk haben müssen. Mit den Doppelwohnungen soll aufgeräumt werden. Es gibt eine Menge Leute, die in Berlin ihre Wohnung haben und auswärts noch Villen ihr eigen nennen, sie aber nur zeitweise betvoHpgn. In Zukunft soll der Doppel- wohnfitz auMren. Oeffnet die Schwimmhallen! Das Arbeit erfvortkartÄl erläßt folgenden Mahmntf an btt Berliner S-iadtverwaltung, dem wir Berücksichtigung wünschen. Dringender denn je richten wir an unsere Stadtväter und an die Städtische Deputation für Turn» und Badewefen der Stadt Berlin diesen Mahnruf. Nur wenige Tage und die Berliner Be- völkerung ist wieder, wie während der 6 Kriegsjahre für 6 bis 7 Monate ohne Bade- und Schwimmgeiegenheit. Die Fluh- und Freibäder müssen ihre Pforten schließen. Verhandlungen, zwecks Eröffnung der Städtischen SBmter- badeanstalten mit den zuständige» Dezernenten haben infolge der Kohlennot, ein negatives Resultat gezeitigt. Man spricht von Kohleninappheit und doch sind für Ztvecke, die wahrlich in dieser ernsten Zeit nicht nötig sind, genügend Kohlen vorhanden. Wir wollen nur an die Vcrgnü-zungSplätze mit den gewaltigen Dampf- karussels und Kino?, erinnern. Will man das Niveau unserer VolkSgesundheit noch tiefer sinken lassen? Oder hat man auch heute nach nicht erkannt, daß daS Baden und Schwimmen ein» poWwirtschaftirche Notwend igksst zur Erhaitrnrg der Gesundheit der Menschen ist. Gin altes Spwchwvrt,«Reinlichkeit ist halbes Leben', sollte sich«in jeder zu eigen machen. Mit den in Betrieb befindlichen Braus«- und Wannenbädern können wir bist weitem nicht auskommen. Sie sind nur»in HikfHmittel. Die Kohlen- verbeUungLstelle sollte sich dieser Tinficht nicht verschließen, denn im Interesse unserer VolkSgesundheit ist es unbedingt nötig, daß nicht an der verkehrten Stelle gespart wird. Geradez« beschämend ist es, wenn man bedenkt, daß Städte wie Frankfurt a. M., München usw. ihre Winterfchwimnchallen geöffnet halten. Selbst Eharlottenbnrg und NeuMln haben ihre Badeanstalt geöffnet. tzn letzterer passieren täglich in wenigen Stunden annähernd SOOO Personen die Anstalt. Se darf hier nicht gezögert werden: Wo ein Wille ist, ist auch«n Weg. Zu tan SkaMiilfzrnen ans der Stadkvmordmckrnkriüüm«w � in Donnerstag wind uns von Parteigenossen, die aus, ribüne anwesend waren, mitgeteilt, daß außer dem Stadtvcroj»' neten Pastor Koch auch der Stadtverordnete Scdlatzek auf Tribüne erschien und den Takt zu dem Skandale angab. Er duzierte sich als Arrangeur für Krach und stichelte seine besonders auf, bestimmte Redner zu begeifern. Als er«nü■4' Unerhörte seines Benehmens aufmerksam gemacht wurde, er einen Augenblick verlegen, wurde aber von seiner Frau Dann aber dirigierte er den brüllenden Chorus weiter. 33�� beabsichtigte KartenauSgabe betrifft, so stehen die Dinge st, vielfach nur eine bestimmt« Interessengruppe die Tribüne besc� wodurch weiteren Kreisen der Bevölkerung, die auS Allgemeu intercsse die Stadtverordnetensitzungen besuchen, die Tecknad unmöglich gemacht wird. Dazu kommt, daß die lebensgefähri� Uberfüllung der Tribünen durch die Diener nicht»erhindert wwdci kann, und daß dadurch die Presse außerstande ist, den lungen zu folgen. Pressevertreter haben bereits erklärt, in ZRunv unter solchen Umständen die Berichterstattung einstellen zu bi«])"' Einen schweren Verlust heben die Genossen und Eienassü�? des Südostens zu beMagen. Am letzten Fveiüag halten lieitevnrnen eine Sitz-ung. Auf dem Hcmwcge wurde de nossin Marie Bernhard, Waldemarstr. 70, von einem Sch10* airsall betroffen; ichve Beg'eiier�nnen sorgten für UnterbriuE� iws Uvbaw-KraiikeichauS, wo die Genossin kurz nach ihrer H. stefeuung vevstavd. Marie Bernhard war eine von die mit regem Jnöeresse trotz ihres Alters an allen Partorarv�t teilnahm, treu ihrer Uebarzctlstung gemäß wickle, aber außen sich mcht hervortat. All«, die sie klumien, wenden ihre« «>h««des Andsnfen beivahlven und in ihrem Slnne wo,t«rw»>w' V«s den ßtennfföfionen. 4.«Wich 15.«bt« 6. WstriXl Dienstag, den». «bert» 7 Utzc, findet frei SJocIicr, Weverstr. 17, ein t„ss Über da»..Rätesystem- statt. Referent: Genosse Ernst Daums» � g, 4. Kreis, Ktchemcker Viertel. Di« Genossinnen der 7. und.. tellung wollen sich SBbuefccuez Strohe 8ö am Dienstag adeno 9 Uhr»wfinven. w (rharUttenlsutg. Dienstag, den 16. September, abends 7 Uhr, Baibshsus Sitzung der Funbfionär« der Ü. S. P. Wichtig» oafcmiäic, bi NtsderfchZnewelde. Dienstag, den 16. d. M.. abends 7M Uhr.. GcnffTm Woff Hossewserder Strotze 32; Frourntefeadenb. So'®w der aenofflii Rofenb««. v>ffrrti�»cU»Tv vtz CTV DvT.f.mTlsf Stahnsdorf,»«Helmshagen u. Hessenwinkiel. Mtgliedero�a�j Ämn Diso tag. den 16. September, abends 8 Uhr(pünkuw Dtlheimshagen. Tagesordnung: Parlawondartssms. Vereluskalender. Achtung I Zltastaut Sitzung am Dienstach dsn IS. Sspt«»� nechmtNags 9 Uhr, Staunnenfät«, Srunneuftr. 15, fctmilicher und 9»ri raus nemeunec. � Deutscher Tranaportard-Iter- Verband, Branche der ssenste», M-ffingputzer. Barfc-imulung Mittwoch, abend« 5 Uhr tm Lotm � Heinrich. Gr. Frankfurter Str. 90. Tagesovdmrng: Bericht der Int. Band der KriegsbefchSdigten and ttriegshinterbNebttL Ortogouppe ghartottenburg. K«tsn zum Unterhaldungsabsn» Frettag. den 19. d. Dt., ebeute 7 Uhr. Bolkshcms Rostnenstr. in allen Tvztrksiokalau bei den Bezirkslettern und all« Fuiun mären«challÄch. Das Komitee. v-ranlwortitch für die Redaktion Alfred»leiepp, Berlazssenoss-nschafi.gwihe«".«.®. in. b 6, Berlin.— Dra» tztadeidnicksrei und Berlagsaesstlschait m. b. 6, SäHlfbauetbanw. � ZektralverhandderHWdluzgsgeWe« Bezirk Gcoh-Beelin.__ Masfenversammlnna «Her kaufmSuttischen Angestellte« i DomterStag, de« 18» Soptember, abends 7 Uhr, Un Leh-.ervcromShauS, Atexanderplatz, Zevlralverdaud odsr lMschaslkBedlich? Referent: Aollege Georg Udo, Kolleginnen! Kollegen! Sestaliet die Meelammluna»n emerma<«ilvollen5l»udgebnngLgxeS! e b I» s** Dampf-Wasch-Airto matea-Zentrale. grliii■ Wllnicrsderf. Z7ß* kuwiimiiiimimmuimiwmmmmiiiiimmmji] Mieterschutz l Beachten Sie die Anschlag- K fänlen heute und morgen! D Junges Ehepaar ' sucht zwei möblierte Zimmer, m»glichst bei' Genossen. :B% xxxxxhchoooooooooochoooooooe II b Jt, VT 1. I tllUL/lIf I W l.l w»« oci issea Oute PnhrvorbbKteoc nsjl«ausarm. Chelselongne, lettsteite. ein- z eines Büfett, Schreib tisch. Waschloilette. Trumeau. 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