(lnzeipreis 15 Pfennig ♦ 2. Jahrgang Mittwoch, öen 17. September 1919 Nr. 449/ � 245< Mergen-�usgabS W» V�reibeit" erf*eiwt morgen» und nacbmittags, an 5onn» und �rfhagm nur morgen». Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Haus für(Droß�Berlin oder der buefieni Postbezug ebne Bestellgebühr menatl. 3,— bei Anstellung unter 5tret?band 5.— OL »Äreibeit" ist in den ersten Back trag der Postzeitungsliste für eingetragen Webnfifon und ff Petition; Berlin?»W. N. Cchissdaverdamm 19KII. Fernsprecher: Amt Siorden SdttS und!t89S. Inserate kosten die achtgespatt. Nonpareillezeile oder deren Raum 1,20 lNk., lvortanzeigen das fettgedruckte lvorr 60 pf, jedes weiter? lvort 25 pf. Teuerungszuschlag 70 pro). Sei-iamilien» lurerfammlungfcmzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf» folgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der Erpedition aufgegeben sein» Inseraten'AbtrUnng: Beriw«TS. 6, Schisfdouerdnmm 19 Fernsprecher: Amt Stordcn 970# Gegen Abenteuer. vbersle Hol gegen die ZulerveuSon in KüBlanü., H. N.#«»*, 16. Tcptembrr. u®uä Paris wird grmrldet: Der Oberste S!at Hot heute morgen . �*0« in Rußland besprochen»»d dir britische Rückzugs« genehmigt. Er erkliirte sich gegen ein rusfischeS , Steuer der Blliirrtcn und war der festen Ucberjeugung, daß russische Volk seine Zukunft selbst regeln ."lse nad lönne. wenn eS die Rechte seiner Nachbarn nicht "ttetzt. KLumung iider yekersbmg? Amsterdam. 16. September. � SnlSljnch der Erllärung Ehurchill? über die Räumung Nuß- 1*"obei er sagte, daß Nawlinson freie Hand gelassen wordrn uußrrn einige englische Platter die Vermulnag, daß die �umnn, über Petersburg geschehen soll. Die„TimeS" schreibt, & loht deutlich, daß vor der Näumiing etiva? grschrben wird. ß'»Manchester PHiorbinn" schreibt: Möglichcrwcis« plant ��iinson die Räumung nicht über da? Eismeer» sondern über " fftfct und eine vorbereitende Maßregel dazu ist der Aufmarsch � Petersburg. WensWWgea der SowMeg?erlm?. Königsberg, 16. September. � 2aut Meldung der.Dilfiter Zeitung' aus Mi tau hal�n auch "uuifchc und die finnische Negierung van der Sowjetregierung � Friedensangebot erhalten. Dsch-Ischerin betont, daß die �'Regierung keine Angriftsabsickiten aus die Nanditaaten babe. °kitä!igt. daß die Frieden§vcrl>andlungen mit der estländischen �krung schon begonnen haben. �llwerheim m!l ks'lschs? aeaev SmZelrvßlANd. Amsterdam, ig. September. tz"Firnes" wird aus H e l si n g f o r» gemeldet, daß Ge» Mannerheim unter der Bedinzung. daß er allein die » �bstvortung für die Verteidigung Finnland« ttägl und die � �Ubniz erhält, im Verein mit Kolt schal die kräftigsten (�"Wn gegen die Vol''chewisten zu treffen, bereit ist, den �rbefehl zu übernehme!. nicht lösen wolle, so müsse sie e!i« anderen Platz machen, -die dazu geneigt ist. Der Korrespondent des»Daily Herald' meldet aus Dublin, daß in Irland fortwährend neu« Truppen gelandet welden, die Paiizerauteenobilc unv Tanks mit sich führen. Die Soldaten näh« mem außer in Ulster eine hcrauSsovdcrndc Haltung an. Kirch- weihfcste und Märkte würden ouS geringfügiger Ursache verboten, abends müßten zu einer bestimmten Stunde alle Lichter ausge- löscht werden. Es sehe so aus, als ob man in Jriaird eine Revolution heraufbeschwören wolle. Soweit werde es aber vermutlich nicht kommen, denn da? irische Volk habe mehr gelernt als die Militaristen. Die Iren seien barüber erstaunt, daß die englische Arbeiterpartei auZ der Räumung Rußlands soviet Wesen mache. Sic sagten, Irland wiege doch viel mehr als Rußland. Wwüs Avanzno!. Amsterdam, 16. September. ,* r d Rothermere schreibt im«Sunday Bicto- ' �'kolid Georzc wird sich sofort nach seiner Rückkehr aus j.te'ch mit der Frage der Einschränkung der Ausgaben und j, cr, russischen Frage zu beschäftigen haben. England könne1 t �""1 dem jehigcn Vudgct bis zum März weiter wirtschaften.; tt it" � a n' e r 0 ♦ t» von dem da? Land bedroht werde, sei in! i vi SJfgicruiin verantwortlich. Lloyd George müsse so- ig. drr g,ewalligcn Ausgabe einer einschneidenden EinfchrS»- � er Ausgaben beginnen und an Stelle Bonar Law» einen � n M i n i.st e r ernennen, dem das ganze Bolk»nbegernzleS kchrnle. Rothermere schlägt vor, zur Abtragung der •»>> in Amerika habe, den Bereinigten Staaten die I#,,!' die Bahama. und einige andere wrstindische Inseln zu «»g' England könnte sogar die Al-tretung von Britisch. jl"0»ad ritisch-Honduras anbieten. Das würde zwar für i,fcrb?!Et#fj ein schlag sein, aber wenn jemand vor dem b. strhe,«erkaufe er einige sciner Aktiva, man müsse sich � Decke strecken. Lie irZfchs ssrege. Amsterdam, 16. Deptember. News' veröffentlicht eine Unterredung mu f(imarfriia:i French, worin dieser erklärte, daß- die i«/ � k p u b l i k unter keinen Ilm stäuben ancr- leiU) werden würde. Die Pläne, Oie Lloyd George für eine �Sl-'e iris'.ben Frage babe. gingen keinesfalls über ge- �Honietmle ohne LoSlreuuung hinaus.„Times" verlangt "eg j�'llicrung, daß sie unverzüglich zeigen soll, daß sie ge- i(j die irische Fragt in gerechter und wohlivollendcr behandeln. Wenn die jetzig« Regierung die irische Fwze J Lekrerreich nach Drra Jtirüen. Die„Deutschen Alpenlande".— Eine zweite Schweiz. Wien, 16. September. Gestern traten die Vertreter der Länder und der Siadt Wien mil Vertretern der Staa«sämter zur Scchsländer- Konferenz zusammen. Der Vorsitzense, Siaatskanzler Renner, führte aus: Nach sehr mühseligen Verhaiidluiigen erzielte» wir einen Frie- denSvcrtrag, der für rms-ren Staat ökoiiowisch und finanziell kaum erträglich ist. Die einzige Hoffnung für uns bleiben der Völkerbund und die WledergutalachungSkom- Mission. Der Staatskanzler gab dann im Namev asser dem Bc- dauern AuSdrück über die Verluste, die Deutichösierreich durch die Ablretung des schönsten Teiles der Alponlüiider erleide. Er drückte jedoch zugleich die Freude darüber aus. daß hoffent- lieh sehr bald in der Länderkonferenz ein Vertreter des neuen Landes, des BurgenwndcS, encheincn werde. Sodann betonte er, daß nach seinem GcbiclöstmiSc der Siaat wesentlich die deut- scheu Alpenlande darstelle, ocshalb würde der Name»Deutsche Alpenlande" dem Staat am besten entsprechen, und er werde den dculschöstcrreichischcn LänSerbeslaird wahrscheinlich auch ver- fassungSgewäß in Zulun-ft dezar erscheint. Trotz allem aber wage ich zu hoffen, daß wir uns auS unserer furchtbaren Lage herausarbeiten werden. Der atneMaalsche Lokschafksr für Verl!«. H. N. Haag, 16. September. Hossandsch NieuwSbureau meldet ans New Dort: Sir Ge- or gc Max A n e m y, der Cheiredakteur der»Siew?)ork Times' ist zum amerikanischen Botschafter in Berlin er- nannt worden. Die formelle Ernennung wich bald nach der Raii- fizierung des FriedenSverirageS veröffentlicht. Auch Velgien fchlöt die Kriegsgefangenen zä Berlin, 16. September. Las klWrilche VMrregwevl. Von Wilhelm Diltmann. Unter objektiv senkenden Politikern besteht darüber Mit Zwe-ifcl, daß wir von gesetzlichen Zuständen in Deutschland hiniumelweit entfernt sind. Das alte militärische Willkür» regiment, das sofort nach Kriegsausbruch mit der Ver«'� hänguug des Belagerungszustandes einsetzte, herrscht unum-- schränkt weiter. So wie Bethmann im Kriege ohnmächtig.- war gegen die Militärdiktatur der Kessel, Gayl und Genossen im Inner», so-ist es jetzt Bauer gegen die Reinhard, Lültwitz,' Lettow-Vorbeck und Genossen, die durch ihre» Gilsa dpn: Reichswehrminister Noske völlig beherrschen. Die Einschätzung der Regierung durch die militärischen Machthaber ist deshalh jetzt auch die gleich? wie sie im Kriege w�r. In den herabsetzendsten und verächtlichsten Wendungen(prec&en die währen Herrscher von denen, die formell regieren. Als Noske am 80. Mai 191G im Reichstage aus den F-all eines Generals zu spreclien kam. der gesagt hatte:„W i r sind die Regierung. wir sind der Bundesrat, wir sind der Reichstag I" da cr» klärte er noch: »WaS besondere Empörung hier im Hause hervorrufen muß, da» ist der Umstand, daß nicht sofort vom Rcgierungstische aus erklärt worden ist, es werde Sarge dafür getragen werden, daß ein solcher Ausfluß von Größenwahn die erforderlickie Be» lämpsung erfährt. Weitn wir der Regierung ernsthaft glauben sollen, daß ihr daran gelegen ist, Aus-wüchscn, die Zensur, und Belagerungszustand zeitigen, nachdrücklich entgegenzuwirken, dann muß em-artet werden, daß er» solcher Mann so rasch wie möglich kaltgrstcllt wird.' Heute steht Noske alz Regierungsvertreter da und hat sich mit seinen Regierungskollegen gefallen lassen müssen, von einem der militärischen Gewalthaber, dem Oberst Reinhard, als„Ge s i n d e I' bezeichnet zu werden. Trotzdem diese Beschimpfung der Regierung, von ihrem Urheber offen zugegeben ist, antwortet Noske jetzt auf die Mahnung Sicheideiiiüiius. den Mann fallen zu lassen, daß er „den um die Regierung hochverdienten Mann nicht über die Klinge springen lassen werde." Gleichzeitig haben die Regiernngs» schmoks den Austrag bekommen, in der Presse eine Staub- wölke ous dem Schmutz zi� machen, den derjenige am Stecken baden soll, durch den die Aeußerung Reinhards in die Oesfentlichkeit gebracht worden ist. Durch dieses Ab- lenkungsmanöver nach den Methoden des früheren Kriegs- Presseamts glaubt die Regierung über lste für sie so blamable A f faire hinwegzukommen. In dieser kläglichen Haltung der Regierung tritt ihre völlige Ohnmacht gegen- über den Militärs klar zutage. Darin liegt auch die Erklärung für die Ausrechterhaltnug des Belogcrungszu- stände«, aus dem die Willkürherrschaft der Militärs wejent- lich beruht. Es ist dieser Tage in der Presse gesagt worden, daß nach dem Inkrafttreten der neuen Verfassung der Be-' lagcrungszustand absolut ungesetzlich aufrechterhalten wird. Demgegenüber sucht das offiziöse Regierungsorgan nachzuweisen, daß er noch zu Recht bestehe, denn Absatz 3 des Ar- tikcls 178 der Verfassung bestimme: „Anordnungen der Behörden, die auf Grund bisheriger Ge» Gesetze in rechlSgiillißer Weise getrosfe» waren, behalten ihre Gültigkeit bis zur Aufhebung im Wczc andcrweiter Anordnung oder Gesetzgebung.' Das offiziös« Regierungsorgan hat a&r vergessen, den Nachweis zu erbringen, daß der Belagerungszustand unds die Anordnungen auf Grund des Belageriingszustande? wirk- lich„in rechtsgültiger Weise" erlassen worden sind. Ein solcher Nachweis ist eben nicht zu erbringen. Der Gegen. beweis jedoch ist längst erbrackit, daß der Belage- r» n g s z u st a n d. auch während des Krieges, n o ch k e i n e M i n u t e z u Recht b e st a n d e n hat und alle drakonischen Anordnungen und Maßnahmen, die sich auf den Bs- lagerungszustand stützen, in Wahrheiß nackte Willkürakte sind. In meinen Reichstagreden zu Belagerungszustand, Zensur und Schutzbast Hab? ich diesen Nachweis Punkt für Punkt an der Hand der Akten des preußischen Landtages ,®eti2H(jt VW mit, noch etnmm Die letzten Erklärungen de« Ofstzierstellvertreter« Renen- darf haben den in Frage kommenden Stellen Veranlassung ge- geben, nochmals in eine Rachprüfung der Persönlich- k«i t Neuendorfs einzutreten. Außerdem ivird erklärt, daß Oberst Reinhard bereit» vor längerer Zeit dem SieichSwehrminister NoSke seiiw Demission für den Fall angeboten hat. daß daS Verbleiben in seiner Stellung unerwünscht sei. Damals hat der Reichsioehrminister NoSke! Oberst Reinhard gebeten, auf seinem Posten zv bleiben! und seinen schweren Dienst fortzuführen. Oberst Reinhard hat damals dem Wunsch« NoSkeS Folge gegeben. Dies« Entschuldigung gilt nicht. Es war an sich schon «ine Gemeinheit, die anständige Menschen nicht begehen, auf eine politische Anklage mit persön- lichen Verdächtigungen zu antworten. Es ist eine noch größer« Gemeinheit, dabei so unverantwortlich leichtfertig verleumdet zu haben, wie es die NoSke» regierung getan hat. Daß Oberst Reinhard selbst seine Demission angeboten hat, beweist wohl, daß er Grund genug hatte, zu glauben, sein Verbleiben in einer republikanischen Truppe seit nicht gut möglich. NoSke aber hat den reaktionären Monarchisten gebeten, zu bleiben. Damals, wie heute erwoist sich NoSke als kräftigster Förderer der monarchistischen Gegenrevolution. Die tehe» iu MlbegbnrZ. Wie wir in der gestrigen Morgenausgabe meldeten, ist eS am Sonnabend vormiUag in Waldenburg(Schlesien) zu Kund- gebungen gegen die Teuerung gekommen. Das Wolff-Burowu hat bei dieser Gelegenheit die Oesfeiitlichkeit wieder in grober Weise irregeführt. SB verbreitete die Nachricht, die Menge hätte einen Sturm gegen daS Rathaus unternommen und da- bei auch Handgranaten geworfen. Wie sich jetzt herausstellt, ist die Polizei zuerst gegen die Menge, die vor dem Rathaus Auf- stellung genommen hatte, um ihr« Forderungen vorzutragen, ge- walttätig vorgegangen. Dabei wurden insgesamt drei Personen getötet»uv vier schwer verletzt. Die Arbeiterschaft war darüber so heftig empört, daß in einigen Betrieben die Arbeit eingestellt wurde. Waldenburg liegt im Zentrum des niederschlcsischen Stein- kohlen gebiet» und ein Streik könnte daher die schwersten Folgen für unser Wirtschaftsleben haben. Gegenwärtig schweben In Waldenburg Verhandlungen über die Zurtckziehung des Militärs. Eö soll«ine Entscheidung darüber getroffen werden, ob der Generalstreik verlündet werden soll oder nicht. H ö r s i n g, der Staatskommissar für Schlesien, nimmt an den Verhandlungen teil. Hoffentlich kehren die maßgebenden Stellen nicht wieder den brutalen Herrenstandpunkt hervor. Im niederschlestschen Kohlengebiet ist et seit Ausbruch der Revolution noch zu keinen Streikcrhebungen gekommen, obwohl die dortige Arbeiterschaft von allen Arbeitern im Steinkohlenbergbau am schlechtesten bezahlt wird Gegenwärtig ist in Waldenburg alle« ruhig. Arbeiter- Patrouillen. die von Polizisten begleiiet werden, halten in de« Dtraßen die Ordnung ausrecht. Aiserikaulsche EtilhÄssn. Haag, 16. September. Wie.Ale uwe Tourant" au« Washington meldet, hat da? frühere Mitglied der amerilanischen Frirbensdelegation in Pari«, William Bullitt,»m S« n a t Sa u s sch u ß für auswärtige Angelegenheiten erklärt, daß Lenin einen Waffenstillstand vorgeschlagen habe. Hause und SmutS seien damit einverstanden gewesen. Lloyd George habe den Widerstand der Northcliffe- Presse gefürchtet und die Entsendung drS einen oder anderen Konservatwcn nach Ruß- land vorgeschlagen, um die Lag« zu untersuchen. Ter Borschlag sei aber nicht zur Durchführung gekommen, weil Kolsichak damals gerade Fortschritt« gemacht habe. Bezüglich der Erklärung Lloyd George« im Unterhaus«, daß die Sowjetregierung niemals Frie- denSangetzote gemacht habe, sagte Bullitt, dies sei ein besonderer Fall von Irreführung der öffentlichen Meinung. Lloyd George habe die Aissicht gehabt, das Angebot der Sowjetregierung zu be- fürworten, habe aber erfahren, daß Northcliffe und Churchill ihrerseits die Absicht hätten, seine Politik zu durchkreuzen, wenn er da? Angebot annehmen würde. Die beabsichtigte Znsawmen- ku-nst auf der Insel Prinkipo sei auf Ersuchen Lloyd Georges fallen gelassen worden. In den Originalentwurf des Völker- bund?« sei der Grundsatz des Srl ksstbssti in m» ngSrecht eS der Völker zur Motivierung von GcbietSveränderungcn e ingeführt worden, m den Originalentwurs sei auch ein Aclü usgeiwmmcn worden, worin da» Recht zur freien Fahrt auf ice gefordert wird. ?>i«.New Uork Sun" schreibt, ö.e Erklärung Bullitt« ! V-rnt Friedensvertrag einen schrecklichen und dein Völker- iitute eine»' tödliche» Schlag versetzt. Di«.New Sozi Xt! turne* sagt, e» ftt mägstch, daß der FrleVenSvcttMg tvorfen werde oder daß so drastische Abänderungen rnigenom?" würden, daß der Präsident sich weigern werde, ihm an die ten zu schicken. Ler.weiße Terwr" in Azs. Di«.W elt am Montag" brachte in ihrer letzten fhi®*6 folgende Schilderungen eine» NeichSdeutfchen, der nach üwze» Aufenthalt von Riga zurückgekehrt ist: � Heber die bolschewistischen Greueltaten im.roten* Riga die deutsche Presse ihre Leser in Wort und Bild ausführlich, auch zum Teil in übertriebener Weise, unterrichtet, während F hingegen die.Heldentaten* die di«.Weiße Garde* im XtW* Riga sich erlaubte, ganz und gar totschrveigt. Unzweifelhaft ha/ die Dolschewiften in Riga für die.Bourgeoisie*/ deren sie nun einmal verfolgen,«ine wahre Schreckensherrschaft errich aber zweifelsohne war der Rache- und Blutdurst � .Weißen*, wie die Tatsacken beweisen, nicht" minder groß,** ohne zu übertreiben, darf man als ruhiger und unparteiischer � urteiler, zumal man selbst mitten in dem baltischen Hexenkessel Z sessen hat, die Behauptung aufstellen, daß dl«.Weihea' Kulturvolk sich noch schlimmer benommen haben als die tischen Banditen und Wegelagerer*; in WirNichkeit ward in»'*• der.rote" Terror durch de».weihen" abgelöst. � Nach der Eroberung Rigas durch die.Baltisch« LaitdeSWf und.Eiserne Division"(üü. Mai d. I.) fanden tagtäglich 1* 8� Massenverhaftungen statt, daß in wenigen Tagen 11' Rigaar Gesängnisse überfüllt waren. Männer und Fra-u«» 1"% den von der Straße weg unter Beschimpfung und Bcdrobung der Waffe auf die bloße Denunziation irgendeines Poffinkn jo verhaftet, zur nächjlen Wache gefuhrt und von hier in der N<5*j ohne Verhör sofort in« Gefängnis gesteckt. Hier mußten'-'f„ bis vier, und diele sogar fiinf bis sechs Wochen laug bei' brei und 160 Gramm Brot(täglichj, zu 10—16 Mann in 1 Zelle jufommengepjetcht ihr Hungerdasein fristen. Jetzt hat � herausgestellt, daß rund 2000 Menschen unschuldig wegen mnnisienvcrdachteS sterhastet und inhaftiert worden find. schwere Kriminalverbrecher haben sie in den typhuSbazillerrrei� Zellen hungern müssen, jeden Tag gewärtig, vor» Standgcrich schleppt, durchgepeitscht und innerhalb stt Stunden erschoPv werden..-z Wie man im Standgericht arbeitet? Das spotteil � Beschreibung. Wa» sich da Kulturmenschen' geleistet ha�", geradezu unglaublich. Hier spielte«iu baltischer'b"' � v. M a n t e u f f e l neben anderen baltischen Baronew und schen Offizieren eine Hauptrolle. Ein Verhör fand'* � ersten Tagcjn überhaupt nicht statt, und später solche«, wenn e» überhaupt dazu kam. nur oberflächlich Die � � hafteten hatte» in der Regel auf die Frage:.Sind Sie �» muniifl" einfach mit.ja" zu antworten. Ein Verteid>?er I � ihnen nicht zur Seite und, wenn sie selbst etwa? zu ihrer gung beweisen wollten oder um Verhör ihrer Zeugen baten, man ihnen mit vorgehaltener Peitsche und Rcvoiver''"■/J haltenll* entgegen. In vielen Fällen, wie Schreiber durch Ausfragen der zum Tode Verurteilten einige deren Erschießen feststellen konnte, peitschte man im Standz � die d«S Kommunismus verdächtigen sv lang« durch, bis st�.! Ac> Kommunisten bekannten, ganz gleich ob si« nun tatsächlich Nossen" waren oder nur a!« harmlos« Angestellte unter dew � der roten Diktatur irgendeinen Nebenposten bekleidet im stillen sogar Gegner de» BolschennSmu» waren. � n � m f.u. s.— WMerSi'll � t e chJIich erschossen gleich bei der Verbaftung wurden* ersten Zeit nach Riga».Befreiung' täglich im Durchschnitt bestens 100 Personen. Die richtigen liebeltäier � man selten und, war die» der Fall, so wußten sie sich meisten Fällen durch Bestechung Freiheit und Leben zu � Lyi Wie viele unschuldig erschossen worden sind, ist bis jetzt noch nicht festgestellt. Die sogenannlen Flintenweiber und richtigen Vo.!� wurden vor dem standrechtlichen Erschießen oft halb zu � peitscht, und auch mancher unichuldig Verhaftete hat, wochenlang mit einem schmerzenden, blauschwarz Rücken und einer in denselben Farben schillernden V«clänS des Rücken» an das barbarische Standgericht-. Verhör gedacht. An einem Tage wurden W Mann zum Tode � begnadigt. Am folgenden Morgen wurden alle 36 Mann»o Baltischen LondeSwchr erschossen. �rss Ein« geradezu unglaubliche barbarische Behandlung von feilen ihrer.B.freier" und.Kameradcm" jeiv-u bc-. f � werten unglücklichen Feldgrauen zuteil,! die st' beim so ßtmell erfolgten Einzüge der Boisihewssten i* (3. Januar 19) in Gefangenschaft geraten waren. yf Wie behandelte man nun im»weißen* Riga diese � Bolschewisien gcfangcngenomnrenen deutschen Soldaten, � knapper Nof dem Tode entgangen, sich auf listige•hl»' Hunger und allen möglichen Enlbehrrurgcn mühsam durwl gen hatten? Antwort:«nan hielt sie fast alle für die f#'' Dolsckewislcn. verhaftete sie, erschoß sie vielfach. Am abends 6 Uhr, wurde im Zenlralgesängn'S— ain ihüriugifther Landsturmmann f.canplienoater) wegen bolschewistischer Betätigung von b attischen Krieg �i' willigen erschösse n- Ein« halb« Stuiche nach.�i' drnlat traf auf dem HinrichtiingSplatze die—— tP(0 � gung de S Majore Flechtet, de« Kommandeur« w y Lc, dwehr ein. Zu spä tl Ter deutsche Landststrmman'si.„til reit? in seiner feldgrauen Uniform zwischen den gleicht'; ihn erschossenen Balsckewisten und Flintenweibern.•.. Wer diese» BiD gesehen, d e r g i ß t e S»> e» u � � � � ganzen Leben I---« Nun frage ich die Leser: Hat in Riga mn 32. Mai d-• ein".weißer" Terror den.rolen" abgelöst, habön die" �1' 'ich streng genommen als Kulturvolk nickt schliwwsrv dentaten* erlaubt als die asiaiischcn.roten Teufel*!. Cin Vcsnch im srarzssisch?« Gksavgsv� � Herr Major D r o u d t, der Vorsitzen� deS schufses für KriesiSgefangene der deutschen Friedens� teilt uns zu unserer Notiz am 12. Septomber uiucr Titel folgendes mit:. der st .Ich sass« meine Pflicht als erster Bote der'#»6* den Gefangenen spricht, dahin auf, sie objektiv über �. lungsgaiug Teutschland» seit der Revolution zu lstcen einer politischen.Beeinflussung' habe ich mich al«�. L-t.� mit meinen demokratischen Pflichten streng ferngelv'-�' Partei sich die deuiscken Gefangenen anschließen werde.' jhck in die Heimat zcrrückgekchrt sind, muß meine» selb? ireien Ermesse» anheimgestrllt werden, nachdem sie Ort und Stelle ein Urteil haben bilden können" Wir nehmen von diesen Erklärungen deS H�rrn � Draudt, an denen wir nicht im gerinjzsten zweiir tleiuitnüL .. ;•- Versailles, 16. September. ' ooyer fit«Her Linie Me ffreispreHiina Geidk«, lyis.> wirrt»' vsm T.». 10 betreffe«».M-rsfendrmvnstratio ii MEvctKft-iiuiig un cm ordeAtliche? Eehevuraeriil' D-mmf foiigen die WätvysrS der Skr!»«»......«.............. evh-Äwn die AnxeNagSm das letzt« Wort. Eie� KriepLopfer. derart!« Artikel zu unierlasscv. kdereivern aus vbn» Hiirfimlb m as i streift die Ereignisse vom 21. Juki und sagt, der 1 3er,"olg sei hervorgernsen worden durch einige Mitglieder de» »teauz die vor Clemenceau gezitiert hätten. Er '�cht Jouhaux und M» Bureau direkt dafür verantwortlich. �ve Ueberzeugung sei, datz die Mehrheit der Geschäftsführung Streik trotz allem ge wollt habe. Tomasi selbst erklärt, datz / e» gewesen sei, der die Einstellung der Streikbewegung ver. :®%t Hobe. Bauet, Sekretär der Lehrergewerkschaft, sagt, man diel Wasser in den Wein gegossen. Am LI. Juli hätten J*- Führer der Bewegung Gelegenheit gehabt, zu zeigen, wa« sie cn' sw seien schwach gewesen, und die Folge davon sei. datz m UmotchMung geraten sei. Er tritt für die �aluiionäre Bewegung ein Man müsse vorgehen wie in Rutz und Ungarn, sonst sei e» zu spät. , Die Aussprach« ttrrd hierauf auf Dienstag vormittag ver- jG''- nachdem der Bericht de» MandatSprüfungSauSschusseS ange» .�uteg worden war. 1807 Gewerkschaften sind vertreten, wovon im Juli 1Ö18 vertreten waren. Heute umfatzt die E. G. T. '"ationoic FSdeeoffone« urch 67 DepartementSvereinigunyeu, *�3 88 nofiona'« Köder abionien mib 42 Departewentsveveirti« ig, Borjahre. n-»«■ t"" wiunmwiwi. c c g-.uLix vai wiu**n>e map, oen et;„«onoarts rjt. yosscnlilch zieyen VW srriegsoeicoaoilllen die als Hochverräter erleiden sollt«, aber den Tod als Mörder der-* für jeden anständigen'Menschen selbftverjtänd'.iche'Komequenz. "V-nktV 4»r rW.TTJ-,..... i.tr.n.....'t.__ W diene er mcht. Scidl schließt mit den Worten: Ich biit akso kein Blütidiffator. kein Feigling, kein Meuchelmörder. Ich habe keine Schuld dieses Schmutzblatt zu meidon. ... i Die Lazarettinfassen de? Garnisonlazarett» TT in Charkotteno am Getselmord. und doffir, datz ich al» Anchster die, er: bürg, Thüringer Allee, überreichen uns eine Beichwerdeichrift, Tat dastehe, die ich verhindern wollte, dafür soll ich jetzt Meimal worin sie sich darüber beklagen, datz sie dieses Lazarett räumen zum Tode verurteilt werden. Wenn Sie das alle» in Betracht l und in ein anderes, weniger gut gelegenes übersiedeln sollen. Si« ziehen, meine Herren, dann kann ich mcht derjenige sein, aks der] sichren an, datz e« sich um überwiegend innerlich Kranke, xu« ich Ihnen hingestellt wurde. Es ist da» erst« Mal in rnenetn i Zeil Lungenkranke handelt, denen die ruhige und sanitär günstige Leben, datz meine Ehre derart befleckt wurde. Bisher war kein � Lage deö Eharlottenburgcr Lazaretts sehr zustatten kam. Die lchwarzcr Fleck an ntduem Namen; ich habe mcht» mehr' zu Seichwerdeführer behaupten, datz der Chefarzt Dr. G a n z e r. her ist« Kieferkranken Lazarett zugewie- Id.:ri___-------'-><. cm...---- e•---- an t-----» ; tagen. '<.«vv c. r»... rw«.... ui»wiw*.» wiiovsi vvvwiivwn| vi*, vu-uvu vtodj per breite SendikÄ berfrönJW ber Vorsl�eni»e, daß drt?:fen ist. zu bequem ist. den Weg von feiner Wohnung am Kur- Urteil im Pvozotz am Donnerstag nachmittag uut i fürstendamm nach Tempelhof zu machen, wo ursprünglich die n 7 t e...*..__._—_ v___._*c 1 �—— 3 Uhr gesprochen werden wird � Trschietzsiiz der Mdchcte? Geiseii vor Gericht. Die Plädoyers der Perfskdlsier. erster der Verteidiger nahm Rechtsanwalt Dr, Teil- g, kür den Angeklagten Studenten Petermaier da» Wort. Hn'/Jr"1*** sich in längeren AnSführungen gegen das bayerische ix,(.Oer'cht, da« er ol» nicht zuständig bezeichnete, Ruch Artikel 7 biebst �"s�siung hat da? Reich allein die Strafgesetzgebung, (ihr'lPmütz Artikel 13 Reichs recht Landesrecht bricht. Noch Ar- *onÄ, �"»nahmegerichte unstatthaft. Nie. 3q* i._ feinem gefetzlickten Rickster entzogen werden, Zuständig � it, v§ 80 des G.BG. für Mord ist nur da« Schwurgericht. .-ifk v.n-.-...---. � otr*.___ ijf,i. ,r_ pemmj.? fln' �fT*** bekannte Resolution des 1. Jnfanterie- Jfiv J entgegenyenenitncn und an Eglhoser weite rgeleitet �Jn' f50Totu' dieser bie Erschietzung der Geiseln veranlatzt hätte. c'htnd."der. durch Zeugenaussagen festgestellt, datz die in, Red« flir,? Nesolution au» der Zeit End« April!01L stammt, also iMe ip Erschießung der Geiseln im Luitpold-Gymnasium, nin»'wlulion war Gegenstand der stand gerichtlichen Verh-ind- ß, Petermaier. Di« Anklage gegen ihn war seit dem &hf„..'sif9 nicht meht haltbar. Es ist bewiesen, datz 'm ��siand ge&anieft und nach FeugenauS'agen sich <«bt, bab«. die Resolution entgegenzunehmen und weiter z» r> toi?. n erklärte:.Lieber last ich mich«rschetzen. als datz Ir.j Au» allen diesen Gründen heran» müsse Petermaier . gMj* rochen werden. Loewenfekd, der Verteidiger de» H«»pt- Seidl, wie» zuvörderst darauf hin, daß di-ffer r Porftrarrn gewesen sei. Der Zeuge Hesseidmann, der fi bebe, sich« dem Pncqeh cri« Kronzeuge auszuspielen. � r» ��u�w-iiLdag, HefTel'iuonn, der wohl mutzte, datz e» um I gehe, habe versucht, sich dadurch rein.zuwaschen, datz P"'n. rotten Angekiagden, namentlich Scidl, noch Kräften be- �btah,- �4 habe Fritz Seidl aus eigenem Ermessen die wicht au«geführt, sondern er Hobe nur nach einem i Am vom ivberkom-inando wurde, gehandett. So d�he> � sticht tne Tot nicht di, atj'-"wie denjenigen, welch« d>« Januarkrawalle in Ber- ptd dp. II?fbung he» Oberstleutnant» Klüber in Halle und den »."dtet nister» Neuring in Dresden heraufbeschworen uno & iuti'"ntz die Reaktion mit ihrem wüste» Treiben gegen die Geiselmorde ureigentlich verschuldet habe. Den Li»».? f�ea die Ermordung feine» eigenen Bruder», der L �eesi' und die Erschiehnng von Mitgliedern der K. P, D. "ueaufgeganaen. Weiter erörtert der Verteidiger mich rU j�"nge in~ 1'---*— � v„«... «•«eiu�nof tfc."!?* schrecklicher, al» die bei der E r nw rdung der r Revolutionär« von 1910. Seidl» Schuld an Setzung sm keineswegs festgestellt. Liebknecht beantragt Die Demonstration für die Aufhebung der Zwangswirtschaft. Die Geschäftsinhaber wollen bekannKich am Mittwoch für den freien Handel doinorestrieren, die Zlivangsuvirtsäiaft soll aufhören. Damit wäre dem Wnäier Tür und Tor ge öffnet. Beispiel: Eier, Fifche und Leder. Man versucht nun noch fortgesetzt, unter den Jnhadem von GeschSften Stimmung zu machen, datz sie sich am Mittwoch an dem Protespstreis beteiligen und ihre Läden an diesem Tage geschloffen halten Allen. Erfreulicherweise scheinen aber recht wenige ans diese Aufforderung reagieren zu wollen. So wird unS z. B. von der Freien Vereinigung der Bäckermeister geschrieben, datz sie sich an dieser Protestaktion nickst beteiligen wird. Diese Vereinigung wird im Gegenteil am Mittwoch nachmittag 5 Uhr im CluvhanS, Olmrstmtze 2, ein« Versaenmlung von Bäckermeistern einberufen, in der Bericht vorn VerbandStag des BeibandeS der Freien Vereinrg-ung gegeben wird, der sich auch weiter für die kommunale Belieferung von Rohmaterialien auSge sprachen hat. Auch die Mitglieder deS Deutschen Händlerverbandes, bei denen man Stimmung für die Demonlstraffon am Mittwoch zu machen versucht, stehen auf dem Standpunkt, datz die Aufhebung der Jwangswirt- schaft jetzt noch verfrüht ist, sondern nur durch energisches Zugreifen vonseiten der Regierung oder der stommnne etwas Ersprietzliches aucli für die minderbemittelte Bevölkerung heransziiholen ist. Die Mitglieder des Deutschen .HändlerverbandeS beteiligen sich daher nicht an der Demon- stration. Ebenso erlätzt der Bund sozialistischer Handel- und Gewerbetreibender einen Aufruf an lein« Mitglieder, sich nicht an dem Proteststreik zu be- teiligen. Er kennzeichnet ihn lehr richtig als ein Mechwerk der Reaktion. In einer besonderen Versammlung tpird der Bund zur Frage der Kommunalisierung Stellung llehmen, Wir(floilben bestimmt, datz sich autzerdem der grötzte Teil der LebenSmittesgeschäfte diesem Streik nicht anschlie- tzen und seine Lüden auch am Mittwoch offen hallten wird- Die meisten Inhaber dieser Geschäfte werden wohl schon begriffen haben, datz dieser Streik nur im Interesse des Grotzhandels inszeniert worden ist und sich gegen di? sozialistische Arbeiterschaft_ richten soll. Die einsichtigen Ladeninhaber, die ihrer sozialen Stellung gemntz ebenfalls zur Arbeiterschaft gehören, werden sich nickst als Prellbock des Grotzhandels benutzen lassen. Zweierlei Maß beim Strabenhandel. Aur Ergänzung und weiteren Illustration unser«» in Nr. Sil gebrachten Artikels.Der Kampf gegen den Stratzenhandel" teilt un»«in Leser mit, daß durchaus nicht gegen all« Stratzenhändlec vorgegangen wird, datz man vielmehr auch her mit zweierlei Matz mißt. Es ist bekannt, daß an, der Münz, und Koi'er-Wilhelm-Stratze Ecke da» Handeln von den Soldaten und speziell dem Zugführer, die dort Ordnung zu schaffen haben,.stillichme'.getid" geduldet wird, und zwar von Leuten, die vom Kriez« zum Teil nicht» gesehen haben, die eö aber verstrben, infolge ihre»»Talent«" jedesmal dff Situ». tion richtig auszunutzen. Trotzdem die Betreisenden erst seit etwa einem Vierteljahr handeln, ist e» vorgekommen, datz andere, älter». kriegsbeschädigt« Händler, wenn dteiekben de» Morgen»»her da waren, beim Erscheinen von den RegierunpSsoldaten verw'esen, ja sogar zur Wach« mitgenommen wurden, während die anderen Händler dort stehen dürfen. Warum, so fragt der Einsender mit Recht, ist«» erlaubt, datz die Negi»rung«soldaten die Plätze für die.EngroSbändler" freihalten. Wenn e» erlaubt ist, in diese» Straßen zu handeln, warum denn nicht in erster Linie den Kriegs- beschädigten 1 Vielleicht äußert sich einmal die Verkehrspolizei dazu. Rigorose Steuerbeitreibung. Die Steuerveranlagung hat in diesem Jahr viel längere Zeit in Anspruch genommen al» sonst. Erst in diesen Tagen sind die Steuerzrttel zugestellt worden, so daß bereit» die Steuern für zwei Ouarial-e fällig find. Anstatt einzusehen, daß e» der Mass« der Bevölkerung nicht mögkich ist, diese hohen Beträge, die meisten» mehrere hundert Mark betragen, sofort und auf einmal zu zahlen, wird, wie un» von vielen Seiten mitgeteilt, bei der Steuerbei- treibung häufig außerordentlich rücksichtslos vorgegangen. Demgegenüber muß verlangt werden, daß bei der Beitreibung der Et«u«rn die persönlichen verhäitnisie de» Steuerzahler» be- rücffichtigt werden und all« unnötigen Härten vermieden werden. Wo trotzdem Rücksichtslosigkeiten der Steuerbe» Hörden vorkommen, erheb« man dagegen Beschwerde. Sine Ohrfeige für de«„Vorwärts�. Der.vorwärt«" hat am 7 September unter der höhnischen Ueln schuft:.Massenprotest ohne Massen" einen Bericht ge- bracht über die Demonstration der Charlottenburger Ortsgruppe des Internationalen Bunde» der Kriegsbeschädigten, in dem er sich über die gegen die gesetzlich unberechtigte Verhaftung ihre»* Führers Tiedt demonstrierenden KptegSbeschädigsen lujrta macht«. Diese schmutzig« Bertchterstattung Hai bi» in die Kreise der tveuejten.Vorwärts'leser selbst grotze Empörung hervorgerufen. Die Ortsgruppe Tharlottenburg de» recht». sozialistischen Reichsbundes dar Kriegsbeschädigten sieht sich per- anlaßt, un» folgend«« Schreiben mit der Bitte um Beröffent- lichung zu übersenden: .Der Reichsbund der Kriegsbeschädigtem. Ortsgruppe Thor. lottenburg,«rktärt hiermit, daß er mit dem Artikel im JBor- Kieferkranken untergebracht werden sollten. Sollte das wahr sein, datz die Milttäriiitendantur die Bequemlichkeit eines Arztes üßtüj' die Fürsorge der Kranken stellt? Z« dem Leichenfund Im Teltowkanal wird mitgeteilt, daß da» wie Mädchen gestern als die am 12. April 1899 geborene Arbeiterin Emma CarsS festgestellt worden ist, die in der Mantenmel» strotze 108 bei ihrem Stiefvater Wachsmuih wobnte. DaS Mädchen war seit dem 18. August von der elterlichen Wohnung weggeblie» ben. Ob eS einem Verbrecher in die Hände gefallen ist, bedarf noch weiter der Aufklärung. Ein großer Dnchstuhlbrand wütete gestern mittag gegen 1 Kht in dem Hause Schillerpromenade 11. Ecke Steinmetzitratze in Neukölln. Der Dachstuhl war in einem Zeitraum von etwa einer Stunde niedergebrannt. Die Feuerwehr hatte drei Stunden zu tun, ehe sie de» Feuer» Herr werden konnte. Da da» Ferner zu gleicher Zeit an mehreren Stellen ausbrach� wird Brandstiftnng vermutet. Vorträge Über Speisepilze km Märkische« Musen«. Am Donnerstag, den 18. und Montag, den 22. September, abend# 7 Uhr, wird Herr Roman Schulz, der Leiter der Pilz- beratungSstelle, im VartragSsaal de» Märkischen Museum» Vor» trag» über Speisepilze zur Erläuterung der im Oktober beabsich- t igten PilzauSstevung halten. Der Eintritt ist unentgeltliche Freie Hochschulgemeinde für Proletarirr. Genosse Engelberts Graf wird heute abend um 7 Uhr in der Kocssstu 13, Zimmer 137, einen abschließenden Vortrag seine» Kursu» über Wirtschaft»- geographi« halten. Der Arbeitsausschuß: gez. Zister; i. O. Fr icke Ans dem EemeMMea. Tempelhos. Sitzung d«r Gemeindevertretung am 11. September. Reueingeführt und verpflichtet wurden Gun.-Vcrir. G u n d l a ch(P. S.) und die'Sdöffr» Jung. Richter, Ewald und Burgemeister.' Bei der„Festsetzung eineS Tarif» für die Eiemeindeeinkoimnensteuer" kritisiert Gen. Irr» gang den RegierungSentwurs. Nicht 1500 VL, sondern 3000 M. stouersreiSe Einkommen wär« da» minbesde. Wir verlangen vom Gemeindevorstand keine rigoroie Eintreibung der Steuern vorzunehmen, sondern Stundun» gen und Ratenzahlungen stattzugeben. Da hieraus kein« Antwort seitens de» Bürgermeisters erfolgt«, siellU Gen Becker einen entsprechenden Antrag, der aber abgelehnt wurde, Nunmobr stimmte die IL©. P. gegen die Vorlag«, die in folgender Fassung angenommen wnrde: Einkommen bi» 1500 Mark bleiben steuerfrei. Die Steuersätze bei einem Einkommen über 1000 M. bleiben steuerfrei. Die Steuersätze bei einem Ein. kommen über 1600 M, bis 8900 M. werben stufenweise am 90, 80, 70, 60, 50, 40, 90, 20 und 10 Prozent herabgesetzt. Zur Deckung de» AuS.fall» an Steuer werden die Einkonunen von mehr als 6500 M. mit 7 Vi bi» zu 80 Prozent herangezogen Die Neinestsetzting de» Einkommrmtenerzuschlcm» auf 390 Prozent wird mit den Stimmen der 11. S. P. und S. P. abegeleh nt. Hierbei kam eZ zu einer erregten Debatte. Die Kommission hatte sich in ihrer Mehrheit kür 300 Prozent erklärt. Die Gem.-sRertr. der vorgenanntem Fraktionen traten aber jetzt für den bei der Eiatberatung festgesetzten Satz von 260 Prozent ein und hielten eine Aenderung. im Interesse der Bevölkerung, nicht für ange- bracht. Folgrnde Veamtenstellen wurden bewilligt: Drei Ober- sekretär«, 1 Sekretär. 1 Assessor, 1 Diplom-Ingenieur, 4 Bau- sekri'täre, 1 Zeichnerstelle. Zur Prüfung der Versorgung mit Hausbrandkohle sotvi« zur Abhilfe der Woh- nungSnot wird eine Kommission von j« stoben Mitgliedern gewählL N-edersibönhanskn. Eine größere Zahl der höchstbesirnerie» Einwohner de» Orte» haben in einer Kundgebung von der Ge- meindevertretung die* Herabminderung der Steuerzu schlüge dp» langt, wie si« am 22. Juli d. I. beschlossen waren, und bei Nicht- bewilligung drohten LS von diesen, in„billigere" Orte zu zuhcn. nm so der Gemeinde ihren Anfang einer gerechteren Steuerpeliiik zu durchkreuzen. Genosse Hiege stellt« im treffenden Ausführungen diese Sieuerdpückebergerei fest, die von den deutschnatioi.a» lern Kreisen lebhaste Unterstützung un» V<:rieidi>ang gefunden hatte. Die Angelegenheit wurde der Finanzkommission Uberwwseir. — Mit der ausdrücklichen Begründung, daß die Eingemeindung nahe bevorstehe, wurde oegen die Stimmen unserer Parteige'ossen bescküossen, noch schnell fach» Assistenten zu Sekretären und einen Sekretär Hunt Obersekretär zu befördern un» al» Entschuldigung erklärt, damit nur dem Beispiel au derer Gemeinden zu folgen.— Die einseitifK und irreführende Art der Berichterstattung des Amt». blatte»„Nördl, Vororibote" über die Gemeineevertreterfitzunge« kennzeichnete Genosse Junker und verlangt« Abhilfe dacvgtn, die vom Bürgermeister in Aussicht gestellt wurde.— Ein A.n!rag an den Kreistag, der sich mit den Gevflofiei.heiien der Nieberbarnimer KriegSwirtschast�iesellschast beschäftigt, wurde auf Vorschlag de» LebensmittelauSschnsse» einstimmig angenommen, Falkenhngen. Die letzte Gemeindevertreiersitzung beschloß u. a, einen energischen Protest gegen die ungenügende ungerechte Versorgung mit Lebensmitteln bei dem EruährungSminister zu erheben, Auf einen am 10. Mai eingereichten Antrag an den RegierungS» Präsidenten in Potsdam, der in der Lebentimiitelversorgung di« Gleichstellung Faikenhtige.i? mit dem bena hbartcn Spandau verlangt, ist vom ErnährungSminiiter noch kein Bescheid eingegangen, ES soll eine besonder« Kommisston beim ReichiernährnngSministei vorstellig werden. Die Sitzung beschäftigte sich dann noch mit det Wiederherstellung der durch die 5»re!»u>rsseriveek»verwalluna be> schädigten Bürgersteige sowie mit einer Reihe örtlicher Angelegen. heiten. «ZU« WELT" »9 l\euie rzen! He« IS Heule neu! U Lß iv>;. Diele K-anKH-iten. deren Ursache nnerlrlärlich erscheint, sind nur «ine Folge fchniacher Nerven. Zahlreiche Kleine und große Beschwer- den de? Menschen kann nrctn sich oft nicht cifelöten. Sie Kommen wie von selbst, nichts Hilst dogegen. Plötzlich verschwinden sie, nne gekommen. Aber andere SiörANpen machen sich dafür bemerkbar. Ein Usbel löst l>as andere ab, so datz solch gequälter Atensch in einem Jahre 305 verschiedene Krauiicheilen haben kann. Doch sind diese Beschwerden durchaus nicht eingebildet, sondern sie bestehen wirklich und stehen auch in engem Zusominenhonge unter- einander. Das Zlervewsystvm ist erschöpft. Oft scheinen diese Uedel und Störungen mit den Nerven gar nichts zu tun haben, ober wenn man sich genauer beobachtet, so wird man das eine oder das andere der folgenden Anzeichen von Nervosität bald feststellen können, und manchmal auch mehrere davon: Zittern der Glieder, besonders der Hände, Raitzen und Ziehen in den Muskeln, Gefühllosigkeit einzelner Haulstcllen, Itl-tben der Augen oder der Lider, seelische Derstiminung, Angsizustünde, Unruhen ohne Urseö)?, Derbauungsbeschwerden nach Anstrengun-.'en, Kribbeln der Haut, beunruhigend« Träume, Alp- drucken, Müdigkeit, besonders am Morgen usw. Die ernstesten Zeichen schwerer Nervenschwäche sind die oft wiederkehrenden Kopsschmerzen, die Schlaflosigkeit, die Mattigkeit, di, schnell« gelslige Ermüdung, die Eedankenlosigkelt, die leichte Zielzbarkeü und schlechte Laune. Nehmen Sie diese kleinen Wonnungszeichen der Natur nicht leicht, denn Nervenleiden höhlen das Mord des Lebens ausl Sog« H-tsteMvanKhekt, GpIspsie. EckiZagmtfaS«nd Löhmunze« sind schon häufig aus unscheinbarer Rersenschwachs entstanden. Auch Sehstörungen. sogar Erblindungen, besonders bei Rauchern und Trinkern, treten als Foige von Nervenleiden auf. Schon leichte Nervenschwäche bringt viele Unannehmlichkeiten mit sich. Das Familienisden leidet darunter, besonders aber die geschäftliche Tüchtig- keit läßt nach, weil die Energie und die Ausdauer erlahmten. Der Gesunde ist dem Nervösen gegenüber im Geschäft stets im Borteil. Der Gesunde trifft mit überlegener Ruhe schnell entschlossen ziefceroutzte Anordnungen, die ihm Dorteil bringen, während der Nervös« zerstreut, hastig, ober doch zoghast handelt uro sich von seinen Launen und seiner Reizbarkeit zu ilnübevlegtem Tun hinreißen läßt, das ihm Nackenschläge bringt, die ihn dann um so mehr ärgern und entmutigen. Nervosität ist oft de: unerkannte Grund von manch einem ver- fehlten Leben. Was ist dagegen zu tun? Der beste und einfachste Weg ist Stärkung der Energie durch Ruhe, Erholung und geeignete Stärkungsmittel. Doch Ruhe findet der Nervöse nicht, selbst wenn er Zeit und Gelegenheit dazu hat, also auch keine Erholung. Nahrung genug finden die Nerven in den täglichen Speisen, aber sie nehmen diese nicht aus, weil sie zu sehr erschöpft sind, daher bedürfen sie der Anregung. So wie Salz und Gewürz anregend auf den Appetit wirken, so wirkt„Kola-Dultz" anregend mrd belebend auf die Nerven. Hierzu ist Kolo-Dultz wirklich am geeignetesten, denn es enihält nach der Analyse bekannter Ehe- miker nichts, was schaden könnte. Sorgtällige Dersuchz von Aerzten und Forschern haben bewiesen, daß Kow-Dultz ein gutes Mittel zur Anregung der Nerven und besonders des Gehirns ist und so Kraft and Zst»!l spendend«wf 6« ganzen Körper ivlkf. Kofa»Du?tz Lebenslust und Schaft enssrorede sowie das Gefühl der Fugend«> seiner Tatkraft, die Erfolg und Glückt vetbürgt. In vielen Fällen, wie«s vorliegend« Briese bewelseir, hat siel« Dultz gut« Erfolge erzielt. Nehmen"Sie Kota-T�ltz eins Zeitlang. Ihre Nerven werdet angeregt, die Schwäche rmrt> häufto nachlassen, und Sie we -den dann bedeutend wohler fühlen. Ich bin so vollkomnren davon iib-i> zeugt, daß ich Ihnen gern ganz umsonst«in« Probe senden weck«. wenn Sie mir Ihre Adresse mitieiien. Versuchen Sie diese Wirkung de: Gralisprobe. sie ist stofc Ihnen gulzutun. Sie wird Ihnen ganz vorzüglich dekmnin� und Sie we ben mir dankbar sein. 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Di teil Kflnst'er-Tiisaler 71 Uhr: Ei«'«'rttn 3«i«r Dorm. 7V: Set ica»n Wüti. reo Fiel au tk; D evotsten Rlllef Cösinc-THeater lethrisjer Sir.SJ.Tägl.biS Uhr: iCroßstcdt-P/Janzcn Volksstflck in 3 Akten. (Vorher: �Scliwarzwaldbflble*. Opercttcnakt mit Viktor Lilzek von der Komischen Oper. Da La ör8.kio/-'ij«'«JjM>ZiäUitäten. Sonntag 4 Uhr: Müd« henebre. IßsIdenz-TUealßf. Üntererundt). KlosterstraCe. iihr; DQSliöhere IßDen. Nac'.im 4 Uhr. kleine Preise. Mittwoch; Roikäpocben. Sonnabend II Cosel n. firetel. I Kone- Uieater TT Uhr; Kleine Sklavin. Theater am Kotihuscr Tor. Tel.: Mositzpl. 14814. 7% Uhr a. Sorataz nachm. 3 Uhr: Elite-Sänger Sold. fcmTt Harri, telakrt, 9 SdaaP.r alt tlfws Prsgrertm CreSnr Laeoerl.'g Sonntag nachm. erinäSiate Preise. 1 Kind(rel nmtli ren-Kontert. Hrginn 7 Uhr Tricnon-Ttßctßr. EU. Friainahtlrah. Ztr. 4 Kl. m 8 Uhr: bu gute Ruf. Nachm. 4 Uhr. kleine Preise: Mittwoch: Schneewittchen Sonnabend: Aschenbrödel. 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In " feilen Sitzungen hatte es den Anschein, als ob es eine Ein!- t nicht geben tonne, Wnrrtritr tiMla mif rlu�r geben könne. Der Angriff vom links sehte mit aller ein und lockte dadurch die Vertreter des Bundes der Ae- ».�'lchasten Deutschlands, U mbreit, auf den Plmu Dessen Aus- �.vtungcn bewirkten» daß aus der oppositionellen Mitwrität eine �lorttät wurde. Soweit- es• sich um sachliche Differenz-, m, A�udelte, waren die Beschlüsse eine Abkehr von rechts, ein s waaigor Ruck nach links, Ein großer Teil der Mitglieder hätte Wrounscht, Im diesen Berchtüssen auch die straffe Durchführung xs bawrn, auch bei her Besetzung der Posten der Gewerkschasts- > drer der lliuch nach links angehalten hätte. Aber hier sprachen ,-e»Zlleg-al>>Freundschaften mit. Sachlich sprach mit, daß inner- der jungen Opposition die genügend'? Anzahlt von� Kräften noch DM vorhanden ist. Auch ließen snt) viele Delegierte von dem �bdpuukt leiten, nachdem der Verbanpstag seine Sinnesmei- (ÄUG in linksrcvolutionärem Sinne geäußert, tverden auch die xuyrer nach'außen in dieser Richtung wirken. Für die Verwal» Drs-nrbeit kommt ja das Statut in Frage, für das kommende uken des Verbandes da? Programm und die Entschließung, die �oziaiisierung und zur Ralefrage weist, Sic ist das politische ,, �ubenzpekenntnis des Verbandes, und es ist deshalb zweckmäßig, äur Kenntnis' der Allgemeinheit zu bringen; sie lautet: Der achte Verbandstag des Verbandes der Gemeinde- und vtaatsarbeitcr DeutschiandS fordert die Einordnung des � e s Y st e m S in die Verfassung, entscheidende Mit. Mrrung der Räte bei der Gesetzgebung, Staat und Gemeinde- �rwaltung und in den Betrieben. � Die V e r g e s e l l s cha f tu n g der kapitalistischen Unternehmungen ist sofort beginnen. Sic ist unver- Anglich durchzuführen, auf den Gebieten des Bergbaues und der «nergieerzeugung(Kohle, Wasser, Kraft, Elektrizität der kon- Zkninerten Eisen- und Stahlproduktion und des Bank- und Versicherungswesens). Großgrundbesitz und große Forste sind Wrt in gesellschaftliches Eigentum zu überführen. Die Gesell- .Mut bat die Aufgabe, die gesamten wirtschaftlichen Betriebe ntrch Bereitstellung aller technischen und wirtschaftlichen Hilfs- Ittel, sowie durch Förderung der.Genossenschaft zur höchsten •' �ItvngsjBhiBerd zu bv'jt�en. In den Staaben ist privater �eoßbcfitz an Grund und Boden.in Gemein deeigentum hu über- 'whren und ausreichende Wohnungen sind von der Gemeinde auf Rechnung herzustellen. In der Erkenntnis, daß das vom rsfefassungsausschuß ausgearbeitete VetrkebSrätegesetz sr l i ckw e r k ist, und nicht dazu dient, einen Einfluß der ' �dtriebsräte in den Verwaltungen der Staats- und Gemeinde- .j*«iehj> ju sichern,.und die noch bestehende Bureaukratie zu -�leitigen, fordert die in den Gemeinde- und Staatsbetrieben '�nnisipde Arbeiterschaft das unbeschränkte Kontrollrecht der Betriebsräte über die, Betricbsvorgänge kaufmännischer und ge- , Erblicher Natur. fc,, Di« Entschließung deS VerbandStageS, dje mit 76 gegen 56 fc'1!nmcn angenommen wuiwe, hat mehr als theoretische «ü' bprgpa�anvj st jsche Bedckutung.'Der Verband der -D?f!nde- und Stoatharbeiter ist die einzig« Gewerkschaft, die " ihr« Organisationsform da» Prinzip der betrieb». LVff" Zusammenfassung der. Arbeiterschaft Ollchiient durchgeführt hat. Im Bereich de» Verbände» wird sich Ä»nachdem dpr VerbandAtog die Leibung auf die Forderung Betriebsräten verpflichtet.hat, der Aufbau der aus die >4:'fiel»»gew c tkscha ft gestützten Raieorganisa- p f n rein vollziehen. Damit wird die. Möglichkeit, gegeben, das .�omwonwicken zwischen Gewerkschaften und Raten auf der von OftN Räte freunden geforderten Grundlage zum ersten Male prak. U'zu erproben. Und da der Verband auSschließltch Betriebe bU«ßt. die sich in öffentlicher Bewirtschaftung be- bietet die Durchführung des Beschlusses enie Gelegenheit. t? Wirkung der Räteorganisation in den nicht kapitalisti'chcn Bc- Men zu erproben und damit eine Vorstellung von der B e d e u. l�.ll der konsequent aufgebauten R c> t e-r g an.- l?>'on für die Sozialisierung zu gewinnen. Die Arbeiterschaft', JV°llem aber unsere Gerne in bebe rtrct er«n d S t a dt- �.'ordneten sollten die wettere Entwicklung de» Verbandes � seiner Organe auimerksam verfolgen.,_.... «». Bemerkenswert ist,- daß sich gerade �er Debatte der die k5°lutlon beide Richtungen, die auf dem Verbandstage vertreten einen grasten Srkiritt nähergekommen �stnd, wes me loyme. L"vrnduna der Beschlüsse durch die Verbandsleitung vorausgesetzt. lv» weiteren Gedeihen de» Verband,» und der Forderung seiner : Äufgaben nur dienlich sein kann. C Gewerkschaftliches. Bei UM.LaWMeiiMltt»-? L Dem.Vorwärts" ist es unbequem, daß wir im Leit- '�'Uel unserer gestrigen MorgenauSgäbe auf-die Bedeutung der Bewegung in der Berliner ..�allindmstr'ie für die gesamt« Arbeiterschaft l? dt« zukünftigen sozialen Kämpfe hingewiesen r%n. Getreu der Methode der alten Gewerkschaftsführer, legt p# Btalt Wert darauf, daß der Mick der gewerkschaftlich organ.- Arbeiter nach Möglichkeit beruflich beschrankt jchbt. Wir halten«s dagegen für notwendig, daß eine l« de »�tlbx�rgung, besonder» aber eine so ,gewa�..ge Auseinandersetzung, wie sie gegenwärtig in .�Berlmer Metallindustrie im Gange ist. im Rahmen deS Q 5) � v.--- s—-"f—— fTl /% f nln Vi R ";vt,�iuuiiivu|sviv v�v»..Uv........%' lumten pol, tischen und sozialen Geschehens Uchtes wird. Erst dann ist eS möglich, ihre Bedeutung und �ung für die gesamte Wirtschaft zu werten. Eine .7° Betrachtungsweise bedeutet natürlich nicht, daß wir%n 5'fch hegen, die Bewegung möge recht weit über ihren''r>pruna- �n Kreis hinaus wirken und-.unnötige, für da» geiam.e Wi- "»«-oen verixtiignisvoue«ampie Mtotttts" uns unterstellt. Auch wir finden den Kampf.un- 79". auch wir haben den Wunsch, daß eS gelingen möge,.eme», deiche Teile befriedigenden Ausgleich herbeizuführen._ Aber � e g e n W e r t a u f di e F e stst e ll u n g, daß sich die O r t»- Metallarbeiterverbandes iitv /«rnd ernsthaft um einen solchen Ausgleich ,?üht. und wir ßnd gewiß, daß sie diese Bemühungen nie Illeben wird. Die Jndustr-ellen dagegen haben alle» ge- O um den Ausgleich zu e r sch w e r e n und auch der„Vorwärts � öu»„daß das Unternehmertum je früher, desto lieber die durch Lotzen Kosten der Lebeiishaltung bedingten Löhn« wieder her- �tzen möchte". Die Industriellen haben dq-bei die fleißigf r st ü tz u n q der Sch ki ch t u n g s i n sfia n z e n gefunden. .? lieferen Ursachen für die Bockbeinigkeit des Unter- MnerhmiS die die Sehnsucht nach„Katastrophen- ,'tik" deutlich erkennen läßt, und das unsozial- Balten der Schlichtungsümter nachzuweisen war der Zweck W if de» Artikels. Die Arbeiterschaft ist zu klug, um darin'eine Auf- Forderung zur„Katastrophenpolitik" zu erblicken. Die Si�ließung der. Spandauer Staatswerkstätten. In einer. gestern vormittag im Berliner Prater' statt- gefuiidepen Versammlung mehrerer tausend Arbeiter' und An- gestellten. der Spandauer Staatsbetriebe gab. die Dreier- Kommission Bericht über das Ergebnis der VerHand- l u n g e 11 vor de in A r be i t s m i n i st c r i um. Eichler führte ellva aus: Die B e w eu s a u f n'a hme bei den VerHand- jungen stellte fest, daß ein M 1 t toi r k en � det Arbeiter und Angestellten beim Ausspruch der MndigUiNg nicht erfolgt ist. Ebensowenig hat der Demobilmachuiigstömmissar Wild seine Zustimmung gegeben, denn djeser beklagte sich im Laufe der Verhandlungen biitcr, daß man ihn überhaupt nicht befragt hätte.. Die, Bernfungsverhandlungcn standen-..also äußerst günstig für die Arbeiterschaft. Da erließ im letzten Augenblick, als die Verhandlungen bereits vor ihrem Abschluß standen, die Regierung ihre berüchtigte Verordnung vom 3. September, deren 8 14 besagt, daß zwar vor jeder Kündigung der Arbeiteraus- ichuß- befragt werden muß, daß aber überall da, wo diese Vor- schrist nicht, beachtet wird, die Wirksamkeit der Kündigung des-, wegen nicht aufgehoben wird. Bei Schließung von Betrieben oder Ucbergantf in Privatbesitz fiudet diefchVerordnugg überhaupt keine Anwendung. Nach allgemeinem Nechtögebrauch hätte eine solche Bestimmung nicht ans ein bereits schwebendes Verfahren an- gewendet werden dürfen. Um dies aber doch zu evrcichei� denn dje ganze Verordnung war ja, eigens auf'den Spandauer Fgll z,u g e sch n i t tem f wurde ein§ 27 geschaffen, der dies sbewerkstelligte. Die ganze Sache ist also wei- ter nichts als ein ganz willkürlicher Eingriff der Regierung i« hie durch die Verfassung garantierten Rechte der Arbeiter- schaff. Daß man es auf Spandau nicht allein, sondern auf hie Staatsbetriebe überhaupt ybgesehen hat, das bezeugen die überall aus dem Reiche' ertönenden Notschreie. Der Vprtrcier der Zivilangtistellten des 13. A.-K. zu Frankfurt a. M. Sauer teilte mit, daß der Chef des«ÄabeS des 18.-A.-K. offen er- klärte, daß die Kapitulanten und Reichswehr» soldaten das Vorrecht auch vor beb Kriegs- beschädigten haben werden.- In Frankfurt haben sich daher Angestellte und Arbeiter solidarisch erklärt. Nur eine einige Aktion der gesamten Angestellten und Arbeiterschaft ganz Deutschlands könne noch helfen. Nach einer kurzen Diskussion beleuchtete Eichler noch die derzeitigen.Zustände in den Spandaucr Heeresbetriebeu, die deutlich die Absicht der Regierung erkennen lassen, die Betriede nur dem Privhtkapital zuzuführen. Gegen 1 Stimme wurde eine Resolution angenommen, die das arbeiterfem-dliche Verhalten der Regierung aufdeckt und von der Generaliommtfsion der Ge- wcrkschaften und' der Arbeitsgemeinschaft freier Abgestellten- verbände verlangt, die bereits eingeleiteten Abwehrmaßnahmen mit allem Nachdruck zu führen. DK Tarifverhandlungen in der Herren-, Damen- und Uniform-Maßbranche in Kassel. , Am 1. Mai d. I. sind sämtliche mit dem Arbeitgeberverband für das Schneidergewerbg abgeschlossenen Tarife gekündigt worden. Ein über 10 Jahre altes Tarifgebäude kam damit ins Wanken. Heber 200 Orte mit zirka 30 000 Arbeitern und Arbeiterinnen arbeiten seit dem 1. September unter einem Provisorium mit Prozentzuschlägen. Welches, sind nun die Forderungen der Arbeit- nehmer? 1. Abschaffung der Heimarbeit. 2. Einführung' von Bctriebswcrlstälrcn. 3. Zeitlöhne an Stelle der seitherigen Stück- löhne. 4. Einfügung der Betriebsräte in da» Tarifgebäude. 5. Aufbau der Löhne nach.Stunden. Sieben Tage haben unteö dem Vorsitz von drei Ilnparteiischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verbandclt. Und was ist das Re- sultat? Die Einführung des Zeitlohnes lehnen die Arbeitgeber ab. Durch die Unparteiischen wurde» folgende Schiedssprüche ge- fällt: 1. Ein Garantietohn von 87,5 Prozent bei voller Arbeits- woche, steigend bis 96,5 Prozent bei verkürzter Arbeitszeit. 2. Für diejenigen Arbeiter und Arbeiterinilen, deren Arbeitsleistung unter Dreiviertel der Normallcismng heruntersinkt, tritt freie Ver- cinbarung im Einvernehmen mit dem Betriebsrat in Kraft. 3. Nach neun Monaten drei Tage, nach einem Jahr sechs Tage Ferien unter voller Bezahlung. Günstigere Bedingungen bleiben in Kraft. 4. Die Arbeitszeit ist eine.Mtündige unter Beibehal- tung bestehender günstigerer Bedingungen. 6. Ueberstundcn. Bis drei Stunden 33� Prozent, bis 6 Stunden 66%, Prozent, darüber hinaus sowie. Nacht- und Sonntagsarbeit 100 Prozent Zuschlag. 0. Das in München vereinbarie' Stundenschema wird in einer Kommission nachgeprüft. 7. Bei 3—10 Arbeitern ein Betriebs- obmann, bei 10— 50 Arbeitern ein Betriebsrat von drei Personen, bei 51—100 Arbeitern fünf Personen und über 100 Arbeiter sieben Personen. Bei Einstellung und Entlassung das Enisprüchsrecht.ls Bei Errichimsti und Einrichtung von Werkstätten Arbciis-� einteilung, Festsetzung der Ueberstuntzen, Ferien, Lohnverhält- nissen, Taeifstreutgkeiten das Mitbestiinmungsrecht. Entlassungen van Betriebsräten und Oibmännern können nur mit Zustiliuniing der Organisatiönen erfolgen. Zu den Sitzungen der TarifschicdS- gerichte muß der Betriebsrat.eingeladen werden. 8. lieber die Heimarbeit bleibt es bei den. Bamberacr Beschlüssen. Besondere Kommissionen zur Beschaffung vom Arveitsräumen sind örtlich er- richtet und haben ,zu arbeiten. Nun beginnen die Veohandlungen über Lohnhöhe und Klassen- einieilung. Die seitherigen Verhandlungen sind für die Arbeiter nicht befriedigend. Die Lohnbewegung der' Angestellten in den Zlriegs- organisationen. Am 12. September fand eine Vollversammlung der Sektion der Angestellten der Kriegsorgqnisationen des Zentralvcrbandes der Handlungsgehilfen statt- Är-in itzcr referierte über den Stand der gegenwärtig geführten Verhandlungen mit den Reichs« änftern und Direktoren über den Tarifvertrag. Er zeichnete in knappen Umrissen-die große Notlage der Angestellten. Infolge des überstürzten Abbaus der Zwangswirtschaft, die eine ungeheure Schädigung der Masse der Konsumenten in sich schließe, stehen T-qu sende von Angestellten der KriegSorgqnisationen vor der Erwerbslos ig- keit. Die Vertreter der Geschäftsleitungen befürworten eine bessere Bezahlung der Angestell-en der hohen Wc haltSklassen sehr, weil sie angeblich unentbehrlich seien für die Aufrechterhaltnug des Gc-s cha ftSbe t vi eb c s. Die Vstoße Masse der Angestellte)! sc: nach ihrer Meinung ohne weiteres von heute zu morgen zu er- setzep. Auch meinten sie, daß die Angestellten viel verdienen, aber wenig- arbeiten wollten. Vön den Vertreiern der freien Gewcrk- schafien wurde diesem vorsintflutlichen Standpunkte auf das schärfste entgegengetreten. Insbesondere teilt der Referent noch mit, daß die Vertreter der Reichsbehörden neben der prozeniiza�en Kürzung der Gehäl- ter der weiblichen Angestellten in bezug auf die Anrechnung einer sechsmonatigen Tätigkeit innerhalb einer Kriegsorganisation eine weitere prozent-ua!e Verschlechterung für die weiblichen Ange- stellten durchzuhxücken versuchen. Den männlichen Angestellren wird auf die vereinbarten Grundgehälter ein Zuschlag von 60 M. bei einer sechsmonatigen Tätigkeit angerechnet, während mau den weiblichen Angestellten nur 30 M. zubilligen wolle. Gegen diese Auffassung der Reichsämter erhob die Versammlung stürmischen Protest. Aus Anregung.in der Diskussion wurde dg? Plenum der V e rhand l u ngs kom inisfio n um eine Kollegin vergrößert. Am Schlüsse der Versammlung wies We.ndlaud noch auf die am 1. Oktober bevorstehende Verschmelzung mit dem Verband der Bureaua. nge st eilten und dem Ver- band der Deutschen Versicherungsbeamten hin. Die Sektion halte daher-mit dieser Sitzung Mhre letzte eigene Vollversammlung ab und werde in den nächsten Wochen iy Ver- bipduna Mit dem Verband der Bureauan�ostellten eine gemein- same Mstglie-dervers-ammlung einber-ufen, um den' weiteren Auf« bau der fre igewe rk s chaff l iche n Sektion der Angestellten in dea Kriegsorganisationen vorzunehmen. Stteik in den chromolithographischen Anstalten und photo- graphischen Kunstdruckinstituten.' Eine gestern nachmittag im„Deutschen Hof" don 2000 Personen besuchte Versammlung der in den obigen Anstalten Be- schäftigten nahm mit Entrüstung von dem Verhalten dci Unter- nehmer Kenntnis. Die Forderungen der Arbeiter und Arbeite- rinnen sind am 30. August d. J-. nach 75-stiindiger Verhandlung vor dem SchlichtungSausschuß unter Vorsitz des unparteiischen! LandgerichtSrats' Dr. Wulff folgendermaßen festgesetzt: Der Wochenlohn soll betragen für männliche Arbeiter 105 bzw.' 95 M.,' für ungeübte Arbeiter von 18—21 Jahren 75 M., für weibliche Arbeiterinnen über 18 Jahre 55 bzw. 50 M., unter 18 Jähren 50 bzw. 45 M., für ungeübte Arbeiterinnen von 14—18 Jahre«), 25—45 M. Die Arbeiter und Arbefterinnen nahmen in einer gm 5. September tagenden Versammlung diesen Schiedsspruch an. Der Termin für Annahme des Schiedsspruchs war am 13. September abgelaufen: die Arbeiterschaft teilte, die Annahme des Sch-ieds-- spruchs dem SchlichtungSausschuß mit, die Unternehmer aber er-l' klärten dem SchlichtungSausschuß, dies« Löhne nicht zahlen� zu- können.-, � Au� dem ganzen Verhalten der Unternehmer erkennt hie Arft-" beiterschaft nur eine Verhöhnung ihrer berechtigten Forderungen� die Versammelten beschlossen deshalb nach eingebender Diskussion� sich nicht mehr länger durch die Unternehmer hinziehen zu lasscnft und dep Kampf aufzunehmen. Die Arbeit wird nicht eher wiedev aufgenommen, bis, die Unternehn�er den Schiedsspruch anerkannt Der Kampf der Post- und Telegraphen arbeitrr um An� erkcnnung des Tarifs..Massenkündigungen und Neueinstellungenj mit diesem Thema befaßte sich eine überfüllte.Versammlung ant Sonntag im Gewcrkschaftshause, welche vom Transportarbeiter-. Verband, Sektion VI, einberufen war. Kollege Jenß gab den Be-� richt. Das Reichs Postministerium habe endlich auf Drängen den Kommission am 5. September 1919 durch einen Vertreter mit, uns verhandelt. Unter den sadenschsimgsten Gründen sei eine Positioir! nach der andern des Tarifs abgelehnt worden, z. B. für Postboten!!- würde ein Reichsbeamtengesetz erlassen, die Sätze der Kilfskräft? und Reinemachefrauen könnten tariflich nicht festgelegt werden, da die Bcschäftigungsdauer vorbei sei. Die Löqne könnten nichtt aufgebessert werde, ü da der Staat 1% Milliarden zur VerbilliauiW der Lebensmittel gegeben habe. Uilaub, Kündigung und Pen- sionierung solle reichSgefetzlich geregelt werden usw. Den.Cjerren, fei die Antwort gegeben worden, daß eine solche ablehnende Be» Handlung als ein Schlag ins Geficht der Arbeiterschaft empsundew, werde und alle Schritte unternommen würden, die berechtigte« Forderungen durchzusetzen. Durch Pressenotizen, künstliche Eni- lassungen sei. eine grdße Erregung unter die Arbeiter erzeugt? worden. Angeblich sollen für die zurückkehrenden'Kriegsgefangöftfe J (ca. 800 Beamte) Plätze frei. geiMen werden. Es, sei festgestellt� daß Kinder unter 14 Jahren beschäftigt werden, ebenso aiwmWig*, ia Männer und Frauen. Bei notwenoigcn Entlassungen werde nichb nach d«i Verordnungen de« Demobilmachungsamtes verfahren,' sondern'Kricgerfrauen und Witwen entlassen lind Frauen, deren Männer beschäftigt, belältem Ddr Kontrolle werde großer Wider- stand entgegengesetzt. Kutscher und Postillone seien, von auswärt», geholt worden.—An der Debatte wurden die Ausführungen noch nnterstrichen. Zivei Resolutionen gelangten Air Annahme, welche gegen die BserschleppungStaktik der Behord? Irotestiert, energische Schritte vom Verband verlangt, das Reichsarllcitsministerium anruft und die Anwesenden verpflichtet, rege für den- Transport- arbeiter-Verband zu agitieren. Wegen Zahlung einer Wjrtschafts- beihilfe gleich den Beamten wurde ein Telegramm an den Ministers gesandt. Ein Antrag, daß von den zu erwartenden Lohnaufbesserungen nur Organisierte betroffen werden sollen, fand Annahme. Zur Reichskonferenz wurden fünf. Kandidaten gewählt) Eine Mitgllederversamliiliin, z/der(lllastr beschäftigte sich mit! dem Anschluß an andere Verbände. Für Anschluß an den Bau- arbeiterverband wurden in der Urabstimmung 123, an best Holz- arbetterverbaiid 1397, für Fortbestehen des Glaserverbandes 14391 Stimmen abgegeben. Nicht abgestimmt haben 823 Kollegen. Die Urabstimmung hat sich also für. ein Fortbestehen des Glaser-� Verbandes entschieden, P u r f ü r st gab dann Vorschläge zur!- Aenderung der Statuten bekannt. Der. Beitrag soll in der I. Klasse 1,50 M.. in der Iii 1,30 M.. in der III, 1,10)')!., in der IV. 0,90 M; und in der V. Klasse 0,40 M. betragen. Die IV. Beitragsklasse gilt für weibliche Mitglieder, die V. Klasse für Lehrlinge. Streikunterstützung in der I. Klasse 39 M.,i in der II. 36 M., in der- III, 33 M. und in der IV. 30 M. pro Woche, für jede? Kind l,M,i pro Woche. Bei der Wahl und Anstellung von Lokalbcamtcn soll! da» Bestätigungsrecht des Zenträlborstandes ausgeschaltet werden.! Für lokale Zwecke sind 25 Piiozent der Beiftäge zurückzubehalten� Der Sitz des Hauptvorstandes- ist nach Berlin z». verlegen. Die Porstandsmitglieder sind durch Urwahl zu wählen. Der Verbands-! tag soll alle zwei Jqhre stattfinden. Ein Drittel der Mitglieder' oder die Hälfte der Zahlstellen können, auf Antrag einen außerordentlichen Verbandstag verlangen. Die Delegierten zum Ge- werkfchaftslougrcß. sind durch ilrabstiinmung zu wählen. Die Lokalbeamtep sind von der Hauptkasse zu besolden. In der De- bat:e wurde verlangt, daß der Verband alle Unterstützungen ab- lehnen soll(außer bei Streiks und Maßregelung) und wieder Kampforganisation werde. Seit 7% Jahren hat kein Verbandstag, stattgefunden, daher'werde sofortige Einberufung desselben ver- langt, und ein dahingehender Antrag angenommen. Zur Akkord- arbeit bei den Firmen Puhl, Wagner und Heinersdorf winde' Stellung genommen und scharfe Angriffe gegen den Vorstand ge- richtet, da Akkordarbeit gegen den Tarif verstößt. Purfürst ver»! teidigte seine Zustimmung,' da besondere Fabrikarbeit vorliege unb die Lage im Beruf für seine Haltung, mqßgtbcgd sei. Der Verband der. Biireauaiigestcllte» und der Zentralvcr- band der Handlungsgehilfen, welche g'b 1. Oktober durch ihreni Zusckwmenschluß den„Zentraiverhand der Angestellten' oitdcn,! halten am Mittwoch, den 17. September, nachmittags 4 Uhr, int großen Saal der Phicharmonie, Berubnrger Straße 22/33, eine? große öffentliche Versammlung für alle Bureau- und gewerb» lichen Angestellten der Reichs- und Srowisministerien uns der direkt angegliederten Behörden, ab. Die Versammlung ist von größter Bedeuinng. WeS Nähere siehe heutige», Inserat und Säulenaisschkag..-' Achtung! Buchdruckercl- Hilfsarbeiter und-Arbeiterinnen! Kollegen und Kolleginnen, die auf dem Boden, der U.S.P. und K. P/D. stehen, werden zu einer wichtigen Besprechung am Frei- tag. 19. d- M., nachmittags 5 Uhr. nach dem„Dresdener Garten") Dresdener Straße 45, eingeladen. Vollzähliges Erschenscn ist notwendig., Die für die einzelnen Berufe erforderlich« Anzahl der Bei- ützer für den Schlichtungsausschutz Grvtz-Berlins«erden im I* fetotentc Leiter der ü der vorgehenden Numüner crusyefüdrt, woraus wir dies»I-verschZniwekde. r Arbcitcrorhanisationen besonders hinweisen möchten. Supp-nwvrfkl,-'öo( 200®£. Haferflocke«, Zu den Streitigkeiten über die Scrlctzung des Mitbestim- mungSrechteS bei der FettsteSc Vtrof-Derlin iButker) w rs mitge- � �|],ffWfBf teilt, dah die Angelegenheit dadurch ihre„Erlcdiciuna gefunden hat. Hüllenkiüch!?. dag der iKurcauvorsteher Kunkel auf eine weitere Tätigkeit m.@uppen. Dlz der Fettstelle verzichtet hat. S Pfd. Kartoffeln, Gr. Maisgrletz. Bei den Zleifchern Ernst Tchulze und Leul: 100 Gr. Kokosfett, SO Gr. Speisefett. � Glleericke> auherordentlichs Generalversammlung. Aeuhzist wichiig« Koze - ZphlaBWgi tebensmlttellalender. den 28. September, findet«in«. Beziichskansereng statt. Tag-eeordnukL Sechster Wahlkreis. 12. Distrikt. Dmrnerstaq abend 7 Uhr! 1. Hie politische Lage/ 2.! Berichte. 3. Da? Zufamm-nä'rbeit-n M.�IiederoersLmnttung m der �u4mila VIeimstr. 40. T-gesorldnung: Droß-Verlin. 4. Die bevorstehende Reichskonfereni. 5. Berschieden-� e(D �«.4«.«%� r A—— ä. i r«».v•». � cn* f*— 0 an r l V.—— V 7 i' 1 aus den Orlen, wo noch keine Gruppen vorhanden, N™. .---- Herrn aan Kleve, Rothen«»- läsest, ein Fest der Verbrüderung des Proletariats. Genosse ....... von der Berbands-Genevalversommlung.— 20. A b 5« i l u na M it. S.' r""5,?',',I' pnukiionärverscmmi!ng in der Gemew� 7 Ich, MiWiaermW«* ü, 6"!' Donn//-?�� a �d-ttttat'-nsbezlrl». Sitzung der Ortsvorständ«' f?bÄarta"° � 8 ajre�W,n8 der Kampssond- im Arbelterrate, ParlrrmentariemuS und Partei. Referent Gen. Dr©eV -»"""" w Neukölln.' IL Bezirk. Donnerstag odend 7 Uhr Idealklause, Volksfest, ein Fest der Verbrüderung des Proletariats. Genosse N 0 s e m a n n- Berlin, der die Festrede hielt, behandelte das Thema:»Was trennt uns Unabhängige von den NechtSsozialisten.- Wiedc.rholt fanden seine Ausführungen den Beifall der Anwesen- den. Zum Schluß seiner Rede stimmte die'ganze Versammlung begeistert in das Hoch auf die internationale, völkerbesreiende So. zialdemokratie ein. In einer weiteren Besprechung gelobten die Vertreter aller Ortsgruppen, zur U. S. P. D. überzutreten. Eine während des Festballes gemachte Tellersammlung für die politischen Häjtlmge ergab 26 M. Brbeitcr-Wondervcrcln..Berlin Die Dienstfiunden für dl« Brotksmmlsstonen In«erNn sind vom 7. Oktober d. I. ab bis zum 81. März 1020 auf die Z-tt von S Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags sestgesetzt. Der Sonntagsdienst von »-10 Uhr bleibt-bestehsn.. � � Berlin. Auf Abschnitt 73 der allgemeinen Lebensmittelkarte der Stadt Berlin 250 Gr. ausländische HiUsenIrüchte. ferner auf Ab- schnilt 80 200 Er. Teigwaren und 100 Gr. Buchweiz-nfrrbrikale und «UkVLSS LVV LÄWVi.'iSis.. w****■, andelsgc schästen abzugeben. Mittwoch 7 R Naturfreunde-, Wist. Uhr Sitzung Hei Wählisch. Skalitzer Strohe 22. Vortrag über»Mürkische Sagen- ---— Besuch- Abi. Mareschstraho, Bszirksversammlung. Tegel. Heute abend' 7/4 Uhr Mtvlloderversommlung in der, Schulau la Treskowstvahe. Tagesovdnung: Bortrag: Religionsunlsrricht Frankfurter St.ahe 1. den Schulen.—• Billetts für die Vorstellung»Pas Gefetz-' KkÜ* 1 11. Oktober, find zu haben in der»Freihett"-Expedition, vahnhosstr. 13, . und in der 2........ M' M' M~"---- ' Schlieperstrahe. Veraniwortlich für die Redaktion Aisred Wielepp, Verlagsgenosienschäft„Freiijfii". e.®. m. d H. Berlin.— Iruif% Lindendruckerei und Verlogeaeiettschatt m. d. H. Schiifbaiierdamw- öekanntmachung. I I. Es entfallen auf den Abschnitt 73 der allgemeinen hetensmlttclkarte der Stadt Berlin, 250 Er. ausländische Hülsenfrüchte 4 zum Preise von 1,25 M. je Pfund, brnee auf den Abschnitt 60 200 Gr. Teigwaren und t 100 Gr. Buchwpizensabrlkat» stich auf den Abschnitt 66 1 250 Gr. ausländisches Kartoffelstärkemehl züin Preise von 2.00 M. je Psuird. I IT- Unter Ausschluh nachträglicher Annahm« sind stk Anmeidcabschnilte vom Mittwvch, den 17. bi» iSonnabrnd, den 20. September 1910, bei den Klein» Sudlern abzugeben. s III Tie Kleinhändler haben die Abfchnttte zu den chen aufgerufenen Nummern bei den Grohhändiern Im Montag, den 22. September 1919, abzuliefern. l Nicht«bgoholte Ware verfällt mit de« 20. OK» pber 1910. -Berlin, den'16. September 1019. • i.., Magistrat. Abteilung für Ztährmittel. b..Nr. 5257 Rd.. UND NEUES VATERLAND reiiü«. 19. Jen»«hüs.vsU'ir. Bcethov.-nsaal.Köthcner tr. 32: VORTRAG mit Lichtbildern. Kaphänlt a. D. Bn? Pansche— Soahelincgcr Mdachi b.n Scharlfu.„Das erlorene Afrika.** Karten ra4f 3 u. 2 M. bei A. Werthcim ote 6t Hock. Lelpz:Kcr SlU Ocschiftsstellc K'Jrfflrs�cnstr. 1�5 loH. Mitglieder der Gewerkschaften und der Sozial. Stud.- Ärtei 1 M. Ermaßignog für alle Plätze. Der Zahl-Abend ist die beste Gelegenheit aufklärend in den Kreisen der Genossen zu wirken. Unermüdlich muß für die Verbreitung der„Freiheit" geworben, unermüdlich auch darauf hingewiesen werden, daß die �kleinen Anzeigen" nicht in die bürgerliche Presse, sondern in das Partei-Organ der U, S, P. gehören. Stützt kraftvbU euer Blatt �ucherstreik! ermftgl in weing. Tagen das Rauchen zu lassen. Amtlieh begutnihtct, verblüffend wirkend, tätlich Dankschreiben. Auskunft umsonst Institut Enclbrccht München R. tl.Knpuzinerstr. 9, llektrlscbe L.e!- tunir rlrüi-.te. Kabel. Litzen. Spuien, Oynarno- drähte u.Motoren kauft Borgwardt, PrlnzcnstraBe 6 f. Moritzolatz 3363. Jevtsiizer Wrtllüsrdtittr- DfCkob 11 � � Charloitenbnrg, 3.Gruppe -- l DounctStag.Sen 1«.Tcvtember,abcndö7Uhl VerMaltangvstrUeKerlinIlS-li, Li»iruSr.8it-d5 »Zesillätt.relt»»» 9-4 l!i(r. rele-han: Amt N-rdr» 185. 12"!), 1987, 971t. Jlrfttnun! Jlrfttnttul Am Soilurroiag. den ts CcMcmtier, abend» 5 Uhr» sbidei im Lal»! com Schirm,(tfcertelieni'it. 7, eine B r r, u m n, l n u q alter tn den«chrrlbmalchinen-?)«tri eben bcschSlttglen ZZtechaniker-aoiicr.e» und ,Nol.cnlnne» ball. %U Xüyc;ücöu.;iit] wird halt tKfuuiit rotten. > Sie Orisverwaltnns- ....,�erfn,«Hifmrn ...... SerlMid Her ZZürvaszestMm Leulschlaads ' Ortsgruppe Grost-Berlin verltn«2» Stralaner Ctrch* 50 ZevlealverSimd der ha�lWus-ehlisen __ Orts ruppe Gro'Berlin «erltu a. tviüutft rahe 20 ab 1. Oktober Hentral-Derband der Angestellte» Vekle-Zlllinnce-Ttrasle 7/10. LZi woch. den 17. Sepiember, vachmttlggs 4 Ahr ki der Philharmonie, Berlin W, Bernburger Strahe SÄ-'ZS(grofter Taal) große öfseulllche Versammlung aller Büro- und gewerblichen Angestellten ieer Reichs- und Ttaatsministerien I u»n> direkt angegliederten Behörden.' Tagesordnuno:, i. Warum müssen wir uns einer freien Gewettschaft auschlieszcn? > Referent: College Udo., 2. Der T'sifurrtraa der Neichsminikterien. Referent: Kollege Burticzal vom RelchS>chatzministeriüm sRcichsverwertunosamt.) 3. Distussion. �üro- und eewc'bliche Angestellten erscheint in Massen. Es gilt die Wahrung j Eurer cig.ustcu Jnterciieu., Die Vranchenleitung. Zeu'scher Melal-mbelkervelba-d. Devl cher he'zsttde leroechcu!). Acdwi ö der Ma r und tolkiercr uud Verbt.ud der ö�Mer. = Älrtroffcticüctriebc.= Freitag, den 19. September 19.9, abends 7 Uhr, An.reaSfe.ijaie. Ai.dr as/lrr>be LL Versammlung 1 aller im ftitruffeeie und W.rgenvan. beschäftigt.« Arbeiter. Tagesordnung: 1. B riri t über die Einreichunz unserer Forderung. 2. D.skiljsion. Die Pertrnuei S.tute aller Berufe treffen siM 5% Uhr in bem- selben£oial. W.r bittet! ai.e SvUeqcn pünktlich zn er che nen. Die Ortsverwaltungeu. ßfrW dkr i'urrau Anqrftkiltkn Vklllsli-Iailds. Ortsgruppe«roft-r'erltn. dvimeretaa. den im. Srptemd.r,»beut,» 7 il!>r. In den M.iliter-Festiälen, itinser.W>n.elm-Slr. iil Allsteaieine Mitstiiederverfammlsnist Zageiordnnnfl: l. Ti>» ERdtefeilcm. Meietem: Herr ü/7'8' eorrcsereni: Herr I s r» c l.«uispracke. -b-tr erwarieu tuhtrrich.« Sijchcuiee. Mi! liedebut leallimierl. Tie Ort»verw-lr»tig. Sarlellverdimd für S�or! Uli) Körperpflege. *30! SMtmWM seiilns und Sotorte! Am Douncrstas,, den 18. September, abend» v ttkir. ladet im nfue» LtadtiiauS. tn der Gm dt halle(Eincang Slosterftt., Radfahrer mir Kader E n�ang Sttm lauer Straf e) ein� EM Mil--l!tdmkl!m!i!!mf lllcr Evorlipoeige, der dem parlellvcrdan« unceichioljeileu Organl- .,»Ionen stoti. �_Znoe«eritnnng: 1 lln er» Prege. Res re»» Arn»- Ltetke. 2.® icllmi"! de-„Siv beliei(»oj»" in der Ztcvoluilon. »»terent Peiri Weyer. s. riilmfion l« di.'l'i!ciTn:»nilunn irffr intet, ffnnt mtb»nbedingi wichtig L darf niemand jehie». aiiitgi edc-le-n iii.nioii alchi Beraciint. ' Bctchöitetülireiib« lln» chuh. >, tt». Jü. H«Utd>tw»lg. w'ietetbund Groft-!kerlia E V. Ar, ppe: ch,i»-a«n-Blatz— E«i>ö Kanter NNre— Nordein Crotze öffi-vlliche Mleitr- rersaKmlüng am Donnerstag, IM. Tcvtca b?r, abendö7Uhr tu der Schul-Ztula: Srrilruliogcner?tr. 20(cm Lci,nhof>. Stef(|tn t( n:, 1. 5err Barl R« cksl u d t, t. ch'unde»>-Batsl«ender, 2. H-rr Tr. Hol,, 2. t>»»de«-?0lsi?- der S.Herr RtchlSo.wall Tr. Hon» Hey er. v ndes-Tyndttu«. Der tvorstaud: 21»gcr, Borsiyendcr. 5»!?Inschl»ti»n die Vcrffsfenillchnni, de« Sttltchlung«, nuejwnsses es.od-Bei»» in de»»leslgen TnnrSzeiiunge» vom S. Seolem.er wird nochsuvenu Me t> dt etineincu tz muten und Sei uff benötigte Jlnjichl der Setsiycr ye�nutgigete». 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Nr/ i" I. 10}9. Zuschriften an:«•\g\9 v BrÜckcna:(eC5 17 2! bi' ih September 11. ooococ<>oac \