klazelprels 15 Pfennig ♦ 2. Jahrgang Mittwoch, den 24. September Mi» Or. 463/ B 211' MenS-Musgad« SU erscheint merjnt» oni»achniittnz»,«n Sonn» vn» Festtage» n» merze», ver Le�grpre� betritt W freier Zustrlwng in»?ma für Sroi�Serim oder bei dirrftrm pofU-ejug o�ne»est-llzet-hr m-n-tl. Z�- M. bei ZaKellimz lmter Strnfb-nb M. .oriheit' tft I* bot ersten Nachtr-Z der p«,Zz«iwnz»lifU»r I»»»inz-ir-zen Redaktion und Expedition:«erlm RW.«.«chiffbanerdanon 19 Ut Fernsprecher: Am« Korden 2895 und£898. M»»4>i«ftiin Ztom>»mlItyi"!e»bn beult HmunUO SIL, wartanzeizen W Stet 10 ps. feb»»»etttre DXrt Zbpf. Ceuevan jtsafchlaj 70 pitfj. 3>»t Ja»»tW>0»B.P»4aiiUuign�cni«iaew fJOt berZnschlsz fort, �nferat« fSibtn daw.if. fef�enben c«! ntRsen spätesten» 6t» j Uhr nochmiitoz, bei der chzp»iti-m»ufzegeben sein. BttsmmtmwSdteilmig: verlin KW.«, Schiffdanerdnmm 19 Fernsprecher: Amt Korden 9788 berliner-Organ M* Unabfianglgen SojMömwftatt? ScutTcötanös I Sie Hegiecungsbilbnng in Sachsen. ilSIehnnng Des S'nftiHa durch die A S P. Die sächsische LandtagSfraktioll der U«» aohängigeu Sozialdemokratie uud die Ber- trcter der sächsischen Wahlkreise haben gestern in Leipzig auf JrJ.ner Konferenz zu dem Vorschlage ciner RegierungS- J* l d u u g mit der S. P. D. Stellung genommen. Die Konferenz gelangte einmütig zu dem Ergebnis, daß die K..S. P. D. sich nicht dazu gebrauchen lasten könne, als Minorität im Ministerium die Regierungshandluugen der � P. D. mitverantwortlich zu decken und das? ferner an die von den Arbeitern a l l e-r Richtungen aufgestellten Forde ten bentschen und rnssischn» Reaktionäre ber Frieden müsse ein fester und dauernder sein, per die GalbstSm, digieit, die Unantastbärleit und die friedliche EntwiiklunS der bot» tische» Staaten garantiert. Neue Erfolge Deulklvs. Haag, 24. SeptemSar. Sag London wird gemeldet: Das KriegSamt teilt amtlich mit, dah DeniÄnS Truppen einen neuen großen Erfolg zu aw zeichnen haben. Die Stadt K u r s k, die an der Eisenbahn von Charkow nach Moskau liegt und die Endstation der Bahn aus ei% d� � ik murde San.t.bwt der AibeTt errate unter allen Umständen festgehalten Werden müsse. Sie hat dies der S. P.D. mitgeteilt und toean eine Schilderung der Gewaltpolitik der rechts- sozialistischen Regierung gegen die Arbeiterklasse geknüpft. °lc sich besonders fräst gerade in den lettten Tagen offen bart hat. . Aus ber ganzen Situation ergibt sich die N o tw e v v lg k e it von Neuwahlen in Sachsen. Zur Frage der Regierungsbildung in Sachsen. Eigener Drahtbericht der.Freiheit'� Leipzig, 24. September. Eine gemeinschaftliche Sitzung des LaadeSvnrstaudeS der u. T. P. mit der BollSkammerfraklioa ber S. P. D. hat am September sich mit den Einigungsoerhandlungen zwischen beiden Parteien beschüstigt und ist zu dem Resultat gekommen. va? die Berhaudlungrn für die U. D. P. erledigt sind. Die P. D. hatte darauf bestanden, daß der ll. S. P. die Parität �ki der Bildung des Ministeriums nicht zugestaude» werden könne, vich außerdem hat sie in der Frage der politischea Arbei- �rr ä te die Bewilligung der Forderungen der tl.T. B. per- Weigert. Die Konferenz hat weiter festgestellt, daß während der Verhandlungen der Belagerungszustand nicht bloß auf. lechterhalten, sonder« noch weiter verschärft worden ist und daß Ifcrade In diesem Augenblick der Berhandlunzen der Kommunist Hrckert und Frau Tabidowski ans Chemnitz und ans Sachsen Ausgewiesen sind. Die Konferenz erklärt, daß die v. S. B. in �»«stsen an ihren neuen Forderunge», dir sie für Kr Regierungsbildung aufgestellt hat, festhält und dah daS Scheitern der Verhandlungen den Rechtssozialisten zur Last fällt. Absage englischer Soziallsten an Lloyd George. Rotterdam, 24. September. sTelunionO Nach Meldungen aus London richtete die englische so- i/« I i st i sche Partei eine N o t e an die Press«, in welcher die jperüchr« dementiert werden, denen zufolge Lloyd Georg« der �rtet versöhnliche Vorschläge gemacht haben soll. Die Note be- Wt:-Man muß diese Gerüchte der Verlegenheit zuschrei- in welcher sich der Premierminister befindet, der an s4ine �rtei gekettet ist, nachdem die letzten Wahlen den Beweis für den Abnehmenden Einfluß dieser Partei erbracht haben." �arin muß man ein Aeichen lebhaften M i ß falle n» der "rbelt�rpartei gegen Lloyd George erblicken. Aeue Zorderungeu d'Aununzlos. Bern, 23. September. ». t'Annunzio bsonspruÄt« in einer Rede, die er am �iationalfeiertage gehaiten hat, außer der S tat» t F i u m e Und deren Landaebiet auch den Hafen und die � k s e n b a h n für Italien. Jede andere Lösung sei unan- 'lchmbar. Lovsereoz der ballischen Sozialdemokraten. Reval, 2Z. September.(T. II.) . Die Konferenz der sozialdemokratischen Parteien Finnlands, Estlands, Lettland, uud Litauens stellte |Ue große Gefahr fest, die den balttfchrn Staaten und dem Welt- Wieden durch& d. Goltz und den unter Koltfchak stehrndrn Trup- Ven � L«tonen uud Kurland droht, zu weliheu sich noch täglich �>t Munition gut versorgte Truppen aus Deutschland gesellen. ®'e von der Konferenz angenommene Entschließung besagt, oie halttststen?laakcn»aS FriebeuSangebot der '"fsifcheu Räteregierung annehmen müssen» *n die Hände frei zu bekommen für den Kampf gegen den **»CfliaiiSinal und den Stlllturilntu« der vereinig- Der amerikanische Skahlfirelk. New Kork, 24. September. Am Sonntag wurden allenthalben in den Sttthlwerkeu Versa m'm I an gen abgehalten, wovon einige durch die Staatspolizei gesprengt wurden. Es besteht ei« ziem. sich starker Gegensatz zwischen den ausländischen und amerÄcktti» scheu Arbeitern, da die letzteren wenig zu» Streik Der Stahltrust engagiert« 10 00 Wächter für den Basel, 24. September. Hava? meldet aus New Kork: Die Zahl der StreikendtzN in der Stahlindustrie betrug am Montag mittqg 284 00-0, wovon 00000 in Ehicago und 30 000 in Eleveland. Haag, 24. September. Aus New York wird gemeldet: Während der Ackbeitep' Unruhen in Pittsburg sind 8 Männer und 2 Fr auen bei einer Schießerei verwundet worden, 400 Streikende haben dir Arbeitswilligen angegriffen, so daß die Polizei einschreiten mußte. Das Lekriebsrölegesetz im Ausschutz. Der Ausschuß der Nationaldersammlung zur Beratung de» Betriebs rätegesetze» begann am Dienstag seine Beratungen. Nach kurz-r Aussprache nahm der Ausschuß eine Einladung der industriellen Verbände zur Teilnahme an einer Versammlung über das Gesetz an. In der Generaldebatte erklärte der Berichterstatter Abg. Erkelenz(Dem.) den Grunde gedanken deS Gesetze» für gut, sein« Ausführung aber für falsch. Gewerkschaften und Unternehmerverbände genügte« zur Ber» tretung der beiderseitigen Interessen. Der Berichterstatter legte einen von ihm auSzearbetteten Gesetzentwurf vor. Er tadlt« an der Regierungsvorlage, daß diese in ihrer Tendenz zur Gyndi- kalisierung in den Betrieben führen müsse. Abg. Ehrhardt (Zentr.) wollte den Gefetzentwurf nicht vom Parteistandpunkt au» betrachtet wissen, sondern nur von volkswirtschaftlichen Geficht». punkten. Leider beständen immer noch die Gegensätze, daß auf der einen Seite versucht würde, radikal z» sozialisteren, während andererseits die Unternehmer diktatorisch herrschen wollten. Im Betriebsrat müßten alle Gruppen der Arbeiter und Angestellten gleichberechtigt vertreten sei«. In der Na ch m i t�a g» si tz u n g de» Ausschusses führt« Reichsarbeitsminister Schlick« au», daß der Gegensatz zwischen Arbeitgebern und Arbeitern, den man von dem Gesetz befürchte, schon vor dem Gesetze bestanden habe. Er suchst« den Bürgerlichen den Grundgedanken de» Gesetze» schmackhaft zu machen, indem er erklärt«, daß die Bestimmungen de» Gesetze» zumeist nicht neu, sondern schon in den Gesetzen über Arbeiterausschüsse und Koalitionsrecht ustv. enthalten stiem. E» wäre ja besser gewesen, da» ganze zu erwartende sozialpolitische Programm vorzulegen, aber über sein Können müsse niemand. DaS vorliegend« Gesetz sei eigentlich nur ein Rahmengesetz. Sollten den Betriebsräten durch Tarifverträge erweiterte Befug» niffe zugewiesen werden, so habe die Regierung dagegen nichts einzuwenden. Mit dem von den Demokraten vorgelegten Ent» wurs könne sich der Minister nicht einverstanden er» klären. Herr Erkelenz erläuterte noch einmal seinen Gegen» entwurf. Er hob besonder» hervor, daß stch die Demokraten ent» schieden gegen die Vorlage der Bilanz und gegen die Teilnahme der Betriebsräte am Aufsichtsrat wenden müßten. Di« zu erwarten wart Auch wir halt« von diesen Bestimmungen nicht viel und fordern dringend die erheb- liche Vermehrung der Befugnisse der Betriebsräte. Ab« es ist doch sehr reizvoll, zu beobachten, wie sich der Führer dar in den Hirsch-Dunkerschen Kewerkveoernen organisierten Arbeiter so ganz und gar zum Berkünder der einseitigste» KapitoUften» InteesiiftB mißbrauchen läßt. Nnheil oder Dreiteilung der Znternationale? Bon Friedrich Adler. Wir bringen d»n nachstehenden Artikel«st der demnächst erschelnenven Nummer de».Komps', der wissenschaftlichen Wochenschrift der deutsch, österreichischen Sozialdemokratie, als einen wich- tigen Beitrag zur Diskussion. Unser Freund Friedrich Adler scheint uns nur die besondere Stellung der deutschen Rechtssozialisten nicht ge> nilgen/d zu berücksichtigen, die nicht nur w?gen ihrer Kriegspolitik, sondern vor allein wegen ihres toitterreorstutionären Verhaltens seit dem 9. Ro- oember an vom Sozialismus gefrevelt Hadem , Dm bitte« Erkenntnis, daß die erste entscheidend« fntbeclaaf im Weltkrieg die sozialistische Internationale er- It; unterliegt heute keiner Bestreitung mehr. Die :« sprechen ju deutlich. Vom Juli 1914 Sil zum r 1919 haf keinerlei Sitzung des Internationalen So- en Bureaus stattgefunden. Durch viereinhalb Jahr? Internationale absolut aktionsunsähig. Ebenso un- ifelbar ist, daß die Schuld an dieser Niederlage die. � tpylitik, die die sozialistischen Parteien in den meisten nbern im August 1914 begannen, trägt. Sinnfälligster Beweis hierfür: die Zimmerwalder Konferenzen, die gegen diese Politik Front machten, waren während des Krieges möglich. Aber auch die Zimmerwalder Konferenzen waven nur im Negativen, in der Ablehnung der Politik an Seite der herrschenden Klassen einig. Während ihre i groß« Mehrheit das Hauptgewicht auf die Forderung erneS 'Friedens ohne Annexionen und Kriegsentschädigungen legte, stand di« von Lenin geführte„Z i m m ej: w a l d e r Linke" schon damals auf dem Standpunkt, daß aus dem Weltkrieg— förmlich naturnotwendig— unmittelbar die WeÜrevoiutwn hervorgehen müsse, und daß eine auch nur zeitweise Erhebung des Kapitalismus noch dem Weltkrieg geradezu„theoretisch" ausgeschlossen sei. die ganze Taktik des Proletariats also einzig auf den unmittelbaren Zusammenbruch des Kapitalismus einzustellen ist. Die �Zimmerwalder Linke" konstituierte sich, nachdem st« die Zimmerwalder Organisation„für aufgelöst" erklärt haf, als»dritte Internationale". Die Mehrheit von Zimmerwald gehört zum größeren Teil noch der alten Orga» nrsation— der zweiten Internationale— an, zum Teil ist ste, bor allem die Italiener, zur dritten Internationale übergegangen. Wir hoben es also heute zwar �lur mit »wei organisatorischen Gebilden zu tun-- der zweiten und dritten International«—. aber mit drei Grundtendenzen, die in ihnen miteinander ringen. Dies wird am deutlich« ßrn in Deutschland, wo die Spaltung in drei Parteien leider vollzogen ist. Gegenüber den Re ch t s s o z ia l i st ejv. dn» die Kriegspolitik des 4. August als einzig mögliche weiter verteidigen, und den S p a r t a k i st e n, die sich rückhaltlos jut kommunistischen dritten International« bekennen, stehen me U«ab h ä n g i g en. die in der Kritik der zweiten tternationole mit den Spartakisten einig sind, die Ge» chtsperspestive der Komm�wästeu aber als einzig mögliche 64 anzuerkennen vermögen. LuS der Existenz dieser drei Richtungen im Proletariat. hie in allen Ländern, wenn auch in bex organisatorischen Er- scheinungSform und im Kräfteverhältnis verschieden, auf» treten, erfließt mehr oder minder bewußt die Tendenz, die Dreiteilung auch auf den Boden der Internationale zu übertragen. Insbesondere stark ist dieses Bedürfnis natürlich bei den Unabhängigen Deutschlands, die int eigenen Lande von Rechtssozialisten und Spartakisten rein- (ich geschieden sind, auf internationalem Boden aber vor der bösen Mternativ« stehen, entweder in der zweiten Jnter» nationale mtt den Rechtssozialisten am gemeinsamen Tisch verbleibe« zu sollen, oder sich in der dritten den Kommu- nisten völlig unterordnen zu müssen. Daher der Wunsch der deutschen Unabhängigen, daß die Rechtssozialisten auS der zweiten Sftrternottonale ausgeschlossen werden mögen und so deren Charakter als internationale Organisatton. die auf dg» Boden der Unabhängigen steht, deklariert werde. Auch unser Verhältnis zur zweiten und dritten Jnter. «Msaale ist: un« gefallen beide n icht. Wir find W d» Nnnbhstngigen Deutschlands in bezug aus die KÄH opmtfliiWa eines MnneS, aber wir olauben nM, den qeqenNärtiaen Umstanden dis van chn«, Methode zur SBefiminfl führen kirmte. Nicht durch he Methode der Ausschlicsung fondmr M-ZL. der Bereinigung der Proletarier werden MLW sprschÄM ogs Pllnktss„Parteiprograinm" eininutia auf den Bodeivdtt/vM Zieferenten K r e-i.b i ch(Neichenberg) vor- , ge�agenen Resolution," in der es über die Internationale iSVr .j�Eie deutsche fojiaRamulraüfche Arb»itcrp«»tei iy der tschecho- .................. im aro»r»u,i ü b e r n'< v»tr«ien. Der Parteitag steUz tick Vielmohr hst dpr Bz."" Mh allememosteji daS gm�e _ Die'AnSkse kann auch nicht stattfinden in der Form isi„ lvott S ttafpro ze s s en gs�en UebettSter, sondern sie rd» e Hs»ter«atio«ale v ertri td. Wer nicht fbineinpichd, wird hch entfernen. KW Au'chließungen, nicht itunaen find 5eute nötig, um die Internattonale z» fern«'Institution des revolutionisten Alafsechkmvfes zu machen, sondern nur, daß die tatsächliche Äehrhelt rde* WeltproletariatS sich ihrer Stärke be- hwnßt wich und erkennt, daß der klassenbewußte, derrevolutioniire�kurz der best« Teil der Urbetterklasse d»e Führung in der Jnter- dnatlonO�e übernehme» kann, wenn er sie P b» r n>u» der von ihm Im leWü» . �ehnt aufgefk-hrten P»si«n»sr, mit denen der&«£&>{«£ «prschemend mich«ich* hinreichend veuvSstet und verblödet In Hamburg wvrde» vor«iu'-Ken Togen©echart HmchlAienns aufgesühut. ÜSichtenh de! Bestalls protestiert« ein.Hsch. km P«»S«it Ärmend gegen daS Stück, daZ zur Nebolwsibn*Üf« So weit haben»»r»» nun glücklich im neuen §3 ist zum Heulen Mor waö grschieSZt dagsgcuf. eklige AustAnbe Wieb mit«5e»fe eiligen Stücken Front g Man möchte solcher.Kunst' in die Parade fahren. .fflteinen EchauspiekhauS' Drrektv? AÜman, hef' i?N -KiMnen Ärieoiet" anscheinend noch nicht genug verpatzt, hnt.- eiV Ainfaliijnul GiM auf, da! eine Komödie be» politisch?« Kchf�se?» i*nh MeratecrtumS sein soll Schön. Sll�r mit weltön sAtst'if arbeittt dies«.moderne' vuior? Mgesehcn vom JfrMtoUH fichen, da»<6uberm«n« und PHIttppi. Fulda und Otto E-dstKoch weit besier beherrschten, kommt et ihnen im schnoddrige« Gchuiust, der �«iimitnzStücht'gkeit gekübrlich nahe.®» scheint, dochtchMh Befielen Sachen, dies« Lnbioderung beim Bürg�chum, y Äiie. rtttetMeeifcn, auch wenn sie sich zeitweilig.revolutionstt' getzärdeng gar nicht auszurotten sind. Die Sttts»tt«iiZsu."medfn. Daher hatten die in Bern be- gostnenen und in. Luzern fortgeletzten Versuche der rnsstschen Ptenstbewiki,. die Internationale zur Rchterin über die Parteisragen i» Rußland zu machen, nur den Erfolg zeitigen können, die Internationale auf unabsehbare Zeit zu lähmen. Wenn mit VerurteUungen begonnen wenden sollte, würbe sich die Mehrzahl der Richter in Angeklagte verwandeln. Richt in die Vgrg»«gösthett, sondern in die Zukunft müssen ntir blicken, wenn eine. Internationale möglich werden soll. 3ich#i#*Nine, denen eS heute wieder genehm wäre, sich pls JntegneOrwale auszugeben, werden in ihr Platz fi»den TLstcken. Die Ausscheidung kann mw einzelne«om- prÄnrttieirte Mihrer, nicht ganze proletarische Parteien, am Proletariat eines Landes treffen. ichtÄttp der Handlung. Kit? matt und stumpf war aber auch in der Ausfithrang das gut Parodie reizende.Taft de» Westen»" wiedergegeben. Kümmerliche Avlffien, keine Spur von tltmo- sphör». Kcnder, wag fit da» für«in Th»aterlpiel«nl Der zweite tU im Lastnagen mit der Kletterei und dem durchgekrachte« Bett war schein reinster Zirib». Da war der.Schinstnagenken. lMlleur' im settge».Refldenggheater' doch zielbewutzter in feinem Jltchfit-als�mtfement''. Ra und die übrigen Cgenen im t.«r»ch', de? kRünchener vdek»v«d mit fernem ernstgemeinten Hobt?»d« er. der Tfiersuchisjzene verschiedene? Liebchen im MeWM#n»&U?e«u— da wendet sich der Mensch«it Grauen, se- feeei ihm.«icht bereit»»ehUditger söchtumme? die Bühne verhüllt. Dort tum«mite sich unter vielen M ittel müh' zkeiten bis zum S«Nst am«untersten Herr V alle n tin alt testet Kino» �schgeber...- tem ffute« war et noch nicht genug de# grausamen©viel?, da? Stück zu scheeib«* und zur Dufftzhrung zu dringe«, er spielte sogät mit«r hitete«» lieber nicht tu» sollen. E. B. B:T'', j.ttchr'-yc v»'. Da« VallnckeNz. -8: .■"jDtdcn chnd skhrenzüichen dürfen dem Staat nicht verliehen werten, tteni Deutscher darf von einee ausländischen Stegirrung TW«' und jCrden annehmen." So steht im tlrttkei 100 der Bre» faguna. Der vertrauensselige deutsche vpietzer glaubt et. OM stört ihn auch nicht, wenn« im Kreittlsiitche« liest, daß diese« mchijenrm SteStejüngling da» wsthelminfiche«fern? Kreuz»er- liehen tooeden ist.,®» wilvdr ihn auch nicht weiter wundern, wenn «« lllie. daß RoSkr, Reinhard oder Tamschick da» Rftterkreug de» Huugorden» von Hohenzollern verleiht... .» Se fit e* den» ohne sonderliches Bemerken hingegangen, datz auf dl? arm», geplagte Keuschheit«in neue» Kreuz hernieder» gegagegGi fit Ba» dem Baitttnm. dem armen Baltikum, diesem T««»»etpleh sinsterf'er russischer und te) russischer militärischer Steallian. le nrnt de? Segen. Sin JBaltentteug" hagelt herab. Bus Oute tend Bdsa. aus&e, rechte tele Ungerechte, auf Schieber wie Nicki schiebe?— denn auch davon gibt» dornt einige.... Nur eine schwere Bedingung! drei Monate»and»tnechldasech. llcber die anSländl sch«n Pazifisten benanstaltet � Bund N>eueS vateriontz am Fvettag den ll September, H8 Uhr, Im PlenarsttznngSsaal W.WrwheuVA, Straße 8, einen Vortraggabeich. ÄeSoeut von S e t l ack JT', über die Tagung de» ftntcrrwHen«.* Auleken ztzuwanß m � � U«Me iRitwlinngen machmt Heirerich Ströhe l wwd ttgtelistisch» Bewegung im Ausland« spreche«._ Keltx von WalngartwerS Oper e n e s l«»" wttd im be«tts andevotts bewährten N.-ubcärbeituug an der Staats" »rr Auillltzeuu« lommeu. 1019 ja etTuitfnt, fn der Vt<5-Ser stchs! waren zn Hause«eklarnieet, wie MsersÄd, Eollmann und Beyer; sie dienten dem deutschen Kapitalismus und I?ili- kb�.Smu? c# fchgx©chcelofjtv«. forderien Vvm sicheren Heim i'-vn„Durchhalten" und„verbluten' auf und verteidigten so auf ih« Weise ha».Baterland'. G werter aber wurde bsim Rtlitär �rsolgt und»«»«sperrt. Bei der Neschlagnah>me der Men im kkAner Polsgelprksidium nach der Revolution tennten die KÄnor Genossen ersehen, wie gonau man während de» Krieg«» über ihn geführt hat. Z>«S all«» nuchi man wissen, dann hat man Virnich zu dem Artikel der.Rbeinilchan' nur K« alten echten der tegychtttttai„Pfioi Teufel.' stehende Gchutzdestimmungen vom Dezember und Ifanuar zu de» seitigea. Ei« drücken dem Minister Schlicke als ehemaligem Mechanikerkollegen Ihr« tiefst« Entrüstung über dieses arbciter. feindliche Machwerk au» und werden nicht ruhen, als bis diese Auch-Kollegen von ihrem Posten al» Vorsitzender beseitigt find.' �'Udzrde ksrslreN in ESernförde. , Bol?Sraj der Pro« in» Schleswig-Holstein teilt vnt, daß �»Kreise Eckernfbrde«in 2and»rbeite?str«ik ausgebrochen Dt, d«r �»r SOe Güter«rstcht yat. Dk©tecijeichen tyoigcrn sich, die 'wqdandSa�bait«, gg verrichten. Milde SecheW«. » 8«*»>S««»a«nSstrcik wird gemeldet, best der ffevtfch« pc&man n Z b u n d in einer auberordenklichen Versammlu-m Schlesien hat. für die streikenden Hafenarbeiter und Seeleute f" Bremen und den Unterweferorten in einen Eh mpathie» �«ik einzutreten. Ferner wurde gefordert,«in« neu«©ee- m« n n» o r d n« n g zu schofftü. Di« unteren«eamtea für dl« LeVenSmittelkontingentiernn«. .* SvHrale Arbeitsgemeinschaft, die Zustimmen- "stung der G«werkschaft«berbände der unteren Be- **U«n, erläßt eine Kundgebung, in der sie mit größter Schärfe *fO«n die Aufhebung der Rationierung der Leben». ''Uttel protestiert und«im gründliche r« Le» **pfwng de» Schleichhandel» fordert. Der Sehutz de» Deutschtum» in der Tschecko-Slpwakei wirb �tvährieiftet auch durch die Tinrichtung«innt deutschen Sektion ?m«»sch.a�schen LondeSvertnidigungSministerium. Die Dienst» wrvckv wnd für die deutsch- bchmischen Gebiet« deutsch bleiben, s°enso werden sämtliche deutsch«, Offizier« und BerufSqffiziere ist die tschoch fs�e Qrrnee ausgenomnwn werden, ohne Rücksicht �»uf, ob sie d« tschtchtsch« Sprache beherrschen oder nicht. Dir Besetzung Oberschlesien» durch Ententetrnpppn wird nach MelMrngkn noch vor Unterzeichnung de« Frieden». «tUtagifi durch Frankreich und Jwckiien erfolgen, und zwar be- Ansang Oktober. Das Bordringen de« Entrnteknpital« auch in Oesterreich wird �eme Meyung. iZustriert. B�Sauf Lsr RÄHsklMf im VerWernngszewerbe. ! 2>sr Arbeitgeberverband deutscher Ver- ficherungsunternehmungen hat in seiner Hnupt- Versammlung am 22. September d. I. beschlossen, an seine BertragZgegner folgendes Schreiben zu richten: «Die Wirkungen des ReichStarifvertrages stellen zweifel- loS das Fortbestehen vieler Gesellschaften in Frage. Gleichviel hat unser Befand mit Mehrheit beschlossen, von einer Kündigung des ReichStarifver- t r a g e S auf den 31. Dezember 1910 Abstand zu nehmen. Die schweren Bedenken, die der Fortsetzung des Vertrage» in seiner jetzigen Gestalt enigegenstshon, such zurückgestellt worden mit Rückficht darauf, daß gerade in gegenwärtiger Zeit alle» vermieden werden sollt-, Was im deutschen Wirt» schaftSleben den Arbcitsfrieden zu beeinträchtigen geeig- net ist.. Der Arbeitgeberverband hält es' für geboten und erklärt sich bereit, zum Zwecke einer diesem ArbeitSfriaden dienlichen Aerständigung in Verhandlungen über die Abände- rung solcher Bestimmungen deS ReichStarifvertraaeS einzu- treten, die als verbesserungsbedürftig erkannt find." Ob die edlen Rücksichten auf daS allgemeine Wirtschafts. leben die wahren Gründe für die Tariffreundlichkeit der Berstcherungsrmtornehmer stich,«rschaint uns etwas zweifel. Haft. Sie wissen zu genau, datz ein um den Reichvtarif etwa entbrennender Kampf angestcht» der Bedeutung, die die Or- aanisation der Ber-stcherungZan�est'-llten heute hat, ein s e h r harter sein würde. Und die Unternehmer haben keine Lust, die Oeffentlichkeit in so unangenehmer Weise auf das Versichcrungsgewerve aufmerksam und seine Verhältnisse zum Degenstand der öffentlichen Erörterung zu machen. Dabei würde nämlich die Frage, warum immer noch nicht an die S oz i a l i s l e r u n g d e r V e r s i ch e r u n g e n, zu der ste langst reif, herangegeganyen wird, gestreift werden. Aber auch vom rem gewerkschaftlichen Standpunkt haben die Versicherungsmillionäre. Grund, still- schweigend., auf Tarifverhandlungen einzugehen, denn nir- gends ist?ie Ausbeutung der Angestellten gemeiner be- trieben worden, nirgends waren die Unternehmergewlnne maßloser als hier. Die Berechtigung der Versicherungs- angestellten zu einer erheblichen Verbesserung ihrer EinkommenSvsrhältnisie liegt darum so handgreiflich zutsge, daß die Unternehmer Tflnerlbi Aussicht bStten, bei einem Kampfe die Sympachie der Oeffentlichkeit fstr stch zu gewinnen.. Die Dachdecker an die St«chtdenvaltungeu. Eine Mitalieberversammlung de» Zenttalverbande» der Dach- decke: befchäfbgte sich eingehend mit der Lage be» Beruf». Die llnfci!it»tn«r umgehen fast sämtlich den Doris dadurch, daß ste statt gelernte Arbeiter ungeübte und Jugendlich« einstellen, um wedrigf LSHne zahlen. töniHru Otogen diese Mvtznahmen der a- f�hrn f«mzüstt«tzen Banken Sarietä Gäntrale und Bank du Pari» JgJ�etn« Orlentgruppe ged-ldet, an die der versauf ta Aktion j . 3»r Verpfändung der tschecho-slowakischen Z«cker»u»fuhr wird! �cchsscher Seite miweteiit, daß dadurch ein» Balutoanlerhe' w Sstei» in der«Midastrl». Weitere Verschärfung der Lage. Di- Zahl der ausständigen und«-»gesperrten Metallarbeiter| Wtt beständig zu. Die Firma MiLU.Genesthat 1500 Ar». s4 wa rtz k o p f f bi» jetzt 200 Arbeiter ausgesperrt.! V im« bor werden auch Kriegsbeschädigte von den Lu»sperrun« getroffen. Im Betriebe der A. E. G. in Hennigsdorf hat sich «treik durch W Hinzukommen der Hammerschmiede der» v-rt, in der A.®. G. Brunne nstraße find weitere �X> Ardeiter Streik getreten. Die bürgerliche« Zeitungen, die fast all« von einer <>llorrefpond«nz sauf denn Verdrehungen auch wir 9*fach eingehen mußten) mit Berichten über die Bewegung ge- " werden, wissen mir noch dt« Behauptung, der Streik sei Pottttschrn Motiven gemacht, zu wiederholen. Die Behauptung, die entscheidenden Schiedssprüche gäben �"loß zu einer Hohnbewegung, wird gekennzeichnet durch Stellung der vertraueuSmännerkonf-erenz der chanikor, Uhrmacher und Optiker»um Schied». $ 9lr. 20, die S!m«I,'ung der Gruppen»eireffend. Der Be- �"nzeichnst f, deutlich die Folgen de» Schiedsspruch», daß ' � noch nachträglich abdrucken. Er lautet: -Gl wurde einstimmig beschlossen, an der alten Form de» Emmens kestzuhalten. Sine Teilung in der nur der Lehr« *f für dl« Frage der Tnllohnang maßgebend fein soll, ist 'whmbar. Die Deckung der 8 Beruf», nach der Präzision». �wiker,-Uhrmacher und-optkker in Gruppe I, all» übrigvn chanller, Uhrmacher und Optiker in Gruppe II fallen, le h- /"v"> r mit größter Entrüstung a b. von den an- s�tb 1»0#0 Kellegen tü«i»n gerade 000 in Gruppe I, '«brigrn in Gruppe II. Alle diese Kollegen haben nach dem 'kn Ädkemmen einen höheren Lohn, al» nach der ■J" Einteilung. Außerdem hätte« die Unteenehmer de» vir- >dee d«r Metallindustriellen die Kasten für die Gruppe I nicht �"gen, da» überließen fie nur großmütig den Reinen Unter» •wer«. Die Ei ngrupp Irrung der Hilslmechaniker» Eiiher, Revi- en. Prüfer uud Gkalenzeichner al» Angelernte in t b P« IV muß geradezu al» ein Hohn auf da» Bestehend« Achtet Iverden. Einmütig protestieren di« Kollegen dagegen, > don unberufener Seite Bestrebungen unterstützt werden— *«ackeg« pich. daran beteiligt—, die daragf KtnaMiejgn, be- Ppternchmer erhob die Berfammlung Protest. Die Dachdecker Ächten an alle Auftraggeber für Dacharbeiten, Städte, Gemein- den. Behörden, SieolungSgesellschaften und Hausbesitzer den drin. genden Appell, di« Dacharbsiten scharf zu kontrolliercn. Ge» wöhnldch werde« st« von unzeübten Kräften ausgeführt, die einen N-ebrigen Lohn erhalten. In Rechnung gesetzt werden aber die Wiste« Löhns. An die Stadt Berlin richten die Dachdecker tnSdefsndei« da» Ersuchen, all« Dacharbelten in eigene Regie zu nehmen. Zur Zeit zahlt de« Stadt Berlin für eine Dachdecker» stund« 9,86 M. l Tariflohn 8,90 SU.), für die Hilsgarbeiterswnde üchü M.(Tariflohn 9,90 SR.), für Ungeübt« 8.10 und für Jugend- sich« 1,75 SR. BRcn sieht, welch« Summen hier di« Unternehmer auf Kosten der Gtäbtc«tnheimstn. ohne die geringst« Tätigkeit auszuüben. Und dabei sohlen bi« Herren nicht einmal die tarif- mäßig-n Löhn« und lassen di« Arbeiten von mmderk* zahlten ?ftlf»arb«itern ausführen. Unter.Verschiedene»' wurde em An- rag,„den Boykott de».vorwärts' wieder aufzuheben', mit großer Sßehrheit abgelehnt. Hierauf legten die Kollegen Mthau» al» 8. Vorsitzender und Magdziak al» Schriftführer ihre Aemter -i.i— ctsj. zur nächsten Versammlung fslon wurde Kall. Franz Zur Wohnungsnot. Da» Wohnungsamt warnt bor Zuzug nach Berlin, weil es nicht möglich ist, Wohnungen zu schaffen. Insbesondere soll dahin ¥ wirkt werden, daß der Zustrom der Flüchtlinge und ortsfremder ersonen unterbleibt. Wahrscheinlich werden in den nächsten Tagen die Croß-Berliner Gemeinden ermächtigt, alle frei werden- den Miet»räume der Vermietung durch die Wohnungsämter zu unterstellen. E» soll in jedem einzelnen Falle streng nachgeprüft werden, ob ein wirkliche» Bedürfnis zur Inanspruchnahme einer neuen Wohnung vorliegt. Räume, die bis zum 1. Oktober 1918 zu Wohnzwecken bestimmt waren/ dürfen ohne vorherige Zustimmung des Wahnungs- amtes nicht zu anderen Zwecken, insbesondere nicht al» Fabrik-, Lager-, Werkstätten-, Dienst- oder Geschäftsräume verwendet werden. Jede Zuwiderhandlung ist strafbar. Ein dieser Be- stimmung widersprechender Zustand kann erforderlichenfalls im Wege des Zwange» beseitigt werden. ES zaigi sich, welche Folgen der ruchlose Krieg angerichtet bat. Während d«S Kriege» wurden alle Baumaterialien nur Krieg»- »wecken dienstbar gemacht. Unternehmen, um nach Beendigung des Kriege» der sicher kommenden Wohnungsnot zu begegnen» unteeblieb-n. Und jetzt ist das Unheil da. ProtsftakKon gegen den Neuköllner Stadtrat Mier. nieder. Die Ersatzwahlen wurden bis zurückgestellt. In im Tavifkommisj Trümper gewählt. vom FeetscheKk N»«ätezedanken». Daß mrsem Wm-n mich in den Kreisen, die bisher fich im Bann« der nationalistischen Phrasen, befanden, an Boden gewinnen, zeigte«ine gutbefuchte Versammlung der©etzrieMoegmrfation der U. S. P. D. im O. P D-Bezirk Berlin am 19. d. R. tn den Boeckr-rtrstsälen.®e. nosse. Letsch referierte über die Wege und ZWe de» RSiesystem» und seiner Anwendung bei der Post. Dem lehrreichen BorWa hi Inte eine längere interessart« Diskussion so daß die Versammlung uni» einen grcqten moralischen Gew nn brachte. Streik im chemischen«rotzhandel. Dl« restlerrnde Streik- Unterstützung und MietSentschädiguna wird nur noch bi»«um 1, Oktober im»erbandsbtweau, Sngel-Ufer 14/15, II. stimmet 96, in der Zeil»vn 9—4 Uhr autgezahlt. Deutscher Tran»port- arbeiter-verband. Konferenz aller Funktionäre de» aesamten SiemenSkonzrrnS DennerStaa abend 5 Uhr K-lberger Dtrahe. Felbel» yestsäle. In- formation üder den Stand de» Streik». Funktionärkart« legitimiert. K®mmumaH$lerung der Milchversorgung Bilder und Artikel in der Freien Welt Nr. 19 20 Pfennig Bei Jedem Zettungsverkfliifer zu heben ,., SebenSinitieldczenie----- Stadtrai Stier dieses Dezernat abzunehmen, bis die einge, leitahe Untersuchung über die Lebensmittelversorgung de» Stadt» rat» ausgeklärt ist.— Gleich nach Eröffnung der Sitzung gab ßW#r, eck» Borsitzender, di« Erklärung ab, daß die mit dem MagifwatSauto nach seiner Villa in Hefsenwinkei gcbracksten Lebensmittel nicht für ihn bestimmt gswe'en seien, sondern für da» VieuMlner Krankenhaus in Buckow. Diese Erftärung befriedigte aber die Stadtverordneten nicht. Di« Tatsache, daß da» Auw schon häufiger den Bewohnern und Behörden von Köpenick und Heffenwinkel aufnefallen ist, und daß e» sich um Chauffeur« handelt, die die BechSltnisse in Neukölln genau kennen, gab den Ttadtverrndneewn vielmehr Veranlassung, sich zu weigern, unter dein Borsitz dc» Stadtrat» Mier überhaupt weiter zu tagen. Si« beschkoffen, den Magistrat zu ersuchen, Stadtrat Miev bis zur Er- ledigung der Asfär« von seinem Posten als LsbenSmitteldezernenk zu enthe#** und deelisßen dann den Saal. Achtung! Die Mitglieder der VerlagSgenossenschast.Freiheit'.Fritz sisink, Franz Bogl und Erich Marx werden ersucht, umgehend ihre Adresse in der„Freiheit'-Spcdilion, Neukölln, Neckarstr. 3, ab- zugeben. Arbeitskollegen bitten wir, die Vorgenannten daraus aufine-rkscnn zu machen. Mahnahmen zur Nutzbarmachung der vorhandenen Baustoffe für den Wohnungsb-'» wurden vor kurzem in einer Versammlung der BezirtSwohnungSkommissave besprochen, die unter Leitung de» Unterstaatssekretär» Scheidt im Ministerium für BollSwohl» fahrt stattfand. Der Borsitzend« ermahnte die Bezirkswohnungskommissare, da» Bauverbot auf Grund der bekannten Verordnung zur Be- Hebung der dringendsten WichnungSnot vom 15. Januar 1919 nnt aller Schärfe durchznfiihren und außer den Wohnungsbau ten künftig nur noch saich« Bauten zuzulassen, die auS Volkswirt fckaft- lichen Gründen unbedingt erforderlich sind. Auch soll bei der SteichSreaierung di« Ermochr giuig nachgesucht werden, Verstöße gegen bisse» Bauverbot mit schweren Geldstrafen zu belegen(im Einzelfall bi» zu 160 000 SÄ.). Ferner wurde in der Aussprache al» dringend wünschenswert bezeichnet, eine Erweiterung der Ber. Ordnung in der Richtung anzuregen, keß künftig den Bezirk». wohnungSkomm iffaren ein Enteiznun�Svscht nicht nur für Ziegel, sondern mich für Kalk und Zement eingeräumt wird. Auf diese Weise hofft man, mshr«l» bk-Hei den Schleichhantel unterbinden und dadurch aefchasfene Schwierigkeiten für den Wohnungsbau beseitigen zu können. Der Intornatlonal» Sund der Krtegobefchkdlzten und Kriegs. I)lnt«eblled»!t«n v« raastaltet am Donvsmwq, den B. Oktober, obeivb# 7 Uhr, in d«n ftommeifSHn, Teltow« Strohe,«inen Kunst abend unter AMroiefamg van wbargarei« und Emil Waikotte,«on»«rssSng«»in Otgo Fleck«nk de» Konzertorchester» d. Hn»r. Der Sintrittevrets detrldgt ldl> M.— Bor dem Bvsiich der van einem gewissen Rodenbusch veranstalteten Konterte, di» derselbe unter MI Hb rauch d«, Bomon» de« Jntemaäsmakn Leindes ankündigt, wird«siermtt gewarnt. An« dem GemelndelKen. Mariendorf. Bei der Einführung der Schöffen protestiert» unser Gen. Brandt sowie Binte von der S. P. D. dagegen, daß zum stellv. Bürgermeister Hl. Treppen» und nicht ein Mit- «lob der stärksten Fraktion bestimmt wurde. Auf Antrag unsere» en. Richter wurde beschlossen, die gesamten Schulräume ollen polltischen Organisationen gratis zur Verfügung zu stellen. Eine Kommission wird über die Vergebung der Schulräume präzis« Ve- stimmungen ausarbeiten. Der Antrag der©1. Matthias-Gemeinde auf Vergrößerung ihr«» Friedhofe« wurde abgelehnt.— Der Antrag de» M-eterbunhe», dt« Oeffentlichkeit der Verhandlungen beim MieteinigungSamt zu erwirken, wurde angenommen. Da» Ge- meindrloiat— Blümelschc» Lokal— wird, einem Antrag unsere» Gen. Richier entsprechend, vom 1. Oktober ab nicht mehr weiter verpachtet, sondern al« Kindergarten eingerichtet. ES wurde fern« bsschlofftn, einen Gemetndearzt fest anzustellen, sowie mit Zahn- ärzten Verträge wegen kosienloier Zahnbehandlung der Schill- finder abzuschließen. Neb«: den Antrag der Süd'.nber aus An- gikd�nina an Stegkitz-Friedeuiu wurde debasieloS zur DageS- Ordnung ubergegangen, obwohl die Väter diese» Gedanken» Mit- alieber cer Gemeindevertretung sind. Die Regierung in Potsdam hat dem Gemeindevorsteher untersagt, die von der Gemeindever- waltung beschlossene nicht ruheaehaitlberechtigte Zu>age den Volk»- schuUehrern auszuzahlen. Die Vertreter aller Fraktionen wandten sich gegen diesen Eingriff in di« Gelbfiverwaliung. Der Antrag unsere» Genossen Richter, diesem Potsdamer Geist zum Trotz die Zulagen weiter zu zahlen, wurde einstimmig angenommen. Die öffentlich« Mahnung bei Steuerzahlung wird beibehalten, eS sollen jedoch schwache Steuerzahler darauf hingewiesen werden, zur Vermeidung von Pfändungen die Stundung Im Gteuerbureau zu beantragen, von unserem Gen. K ü t e r wurds ein Antrag eingebracht, der den Gemetndevorstand beauftragi, bei der Regie- rung gegen den weiteren Abbau der ZwängSwirischaft energisch zu vroteftieren. Der Antrag kommt in der nächsten Gemeindever- iretersitzung zur Behandlung. Pankow. Die Gemeindeverteeiung stimmt« dam Ankauf von 50 Holzhäusern zu, di« ber Wohnung»v«rbwnd Groß-Berlin zum Kauf angeboten hatte. Gen. Heoui« stellt« lest, daß man bei der Ablieferung von Waffen an die l>i«gierung»truppen den Arbeiter- rat absichtlich au»geschallet Hab- und daß, trotzdem die Bildung von Einwohmerwihren von der Vertretung abodehni worden war, die Bewaffnung der gegenrevolutionären Bürger ,'ystematisch durchgeführt werde.— Neben vier Schweinen, welch« vom Arbeiter- rat beschlagnahmt wurden, fand man bei drmseib-n Besitzer, Hw Warn» W4 eitt Gchzs» MijsnlcWt. Einem Anttch» ler axBeitelofenräte auf Erstattung btt burch Versammlungen entsdeyenden Unkosten tyurde Auae�livimt. Bei einem weiteren mmccg des Gerne, mbeborßcndet osn Arbeitslosen eine einmalige Zuwendung von 10 M. für Verheiratete und ö M. für unver- heiratete zu bewilligen.«Hätten die RechiSiozialisten, die vorher Bemmen gegen die Vorlage hatten, daß sie die Befrage aus 20 nnb 10 M. erhöht wissen wollen. Unsere Genossen bezeichneten die Summe als viel zu niedrig und beantragten 20 und 30 M. Die, er Antrag wurde von den Rechtssozialisten in Gemeinschaft mit den Suraerltchen abgelehnt und die von den Rechtssozialisten beantrag. Sätze mit Zustimmung unserer Genossen gegen die Bürgerlichen angenommen. Zum Schluß rief die Anfrage nnierer Genossen über Arbeiten für den Kriegerverein auf dem Rathause den Herrn Vorsitzenden des Vereins auf den Plan. Dreser Herr, der zugleich Bureaudireltor der Gemeinde, stellte alles in Abrede und legte sich für die Herrn Offiziere inS Zeug. Rosenthal. In der letzten Gcmeindedertretersitzung kamen nochmals die Anträge der S. P. D. und Demokraten zur Ber- Handlung, welche die Absetzung des örtlichen Arbeiterrats und des stellvertretanden Gemeindevorstehers bezweckten. Der An» trag auf Beseitigung des kommunalen Arbeiterrats würde von «v ch wabe dal(S. P. D.) begründet. Dennoch mußte er die bisherige Tätigkeit de? Arbeiterrats anerkennen. Schonungslos ging unser Genosse Koffert mit der S. P. D. ins Gericht. Die z?.hl reich erschienenen Zuhörer machten ihrem berechtigte» Urt» willen so stark Luft, daß auf besonderen Antrag SchwabedalK der stellvertretende Borsteher einen Zuhörer aus dem' Sitzungssaal wies. Noch Inständiger Aussprache wurde der Antrag mit 14 io.»*!- anderweitige Tätigkeit Arbeitsverdienst - wurde über die Absetzung des stellvertretenden BolsteherZ, unseres Genossen Ik i l b r o d t, verhandelt. Aus der Debatte ging klar hervor. aß Herr Schwabedal hier um eine Futteriris�e kämpfte— »nd mit Erfolg. Er wurde Gemeindevorsteher. Zum AmtSbor» steher hatten chn schon seine Genossen in Berbiirdung mit den Bürgerlichen im Kreistag gemacht. Auf Antrag der IL S. P. D- aur Die Beratung über die bewilligte Teuerungszulage ergab, daß die Auszahlung von der Regierung inhibiert worden ist, was di« Lehrer der Gemeindevertretung bewußt verschwiegen Haben- Bernau. In der letzten Stadtverordnetensitzung wurde als Beigeordneter H o h e n f e e(G. P. D.) mit allen gegen die Stimmen der buvgerlichen Fraktion gewählt. Bei den Wahlen der unbesoldeten Magistratsmitglieder entfielen auf unsere ckt t u N q! Aitituna! bT_ G rohe öffentliche Zugend-Versammlung Donneistag. den 25 Seht. abends 7 Uftr. im Sophienlyzenm. Wemmeisterstraste 17. Botttag Ems! Zriedrich: Durch GeWltlsflgkeik zum Sozialismus! j Frei« Bereinigung Die Jugendkomuiissio» »er anarchistische« Jugend der syndikalistische« Groß Berlin. Gewerkschaften. flnsere Gegner find besonder? willkommen» Lifte 2, auf die der Fraktion 3 Sitze. wohner«it einem Ze»tner Holz .. Progent Aufschlag. Armenunterstützungsempfänger und bedürftige Kriegerwitwen erhalten daS Holz unentgeltlich. Der Antrag des Arbeiterrats. den beiden besoldeten Mitgliedern daS Tagegeld von 18 auf 20 M. zu erhöhen, wurde von den Rechtgsozialisten mit Hilf« der Bürgerlichen niedergestimmt und auf Antrag der RechtSiozialisten beschlossen, nur noch ein ArbeiterratSuritglicd in Höhe von 20 M. pro Tag zu besolde«. Gen. K n ö s ch k e kritisierte die Verzögerung der Einrichtung der Einschul, und Hrlfsklasse. Allem Anschein wolle die Regierung damit das Recht der Auswahl der Lehrkräfte nehmen und ihr Lehrer aus dem besetzten Gebiet aufoktroieren. Dagegen müsse entschieden Protest eingelegt werden. Ein DinglichMtSantrag unseres Ge» nassen Neumann, bei der Steuereintreibung Kriegsteil» nehmsrn gegenüber die weitaus größte Milde walten zu lassen, wurde dem Magistrat zur Berücksichtigung überwiesen. tebevsmittelkÄevöer. Belle«. Auf Abschnitt 23 der Lebensmittelkarte wirb 1 Pfund Marmelade zum Preise von 1.40 M. veradsolgt. Aus den Srgauisatioueu. Srst« Jtrei». Di» Delegierten de» ersten Kreise, werd« ersucht, sich dw Dswgiertenllnrten zu der am Sonnt og stattftndenden General» Versammlung beb« Ten. Schllnrng,ei- der: Sozialistische Erziehung in Schul« und Hau»..Fieiheit�Lest» »'s©äste willkommen._ Ziosenthal-Nordend. Donnerstag abends 7 Uhr im Lokal o« -"....... i Versammlung. Thema: Die Lrbe» rlrch-rechtssozlcÄemickratischen Aoch» Freie Aussprache. Handzettelverbrettung zu dieser Bersamurluug am Mittwoch Abend... Schmarzendorf. Freitag abend 7% Uhr Öffentlich» Bersammlimß im.Deutschen Haus-, Breite Strotze. Genosse Dr. Mose» spricht über Revolution und Gegenrevolution". Friedenau. Donnerstag, den 25. September, obend« 8 Uhr, im Aaiser�Wilhelm-Garten, Rheinstr. 85, outzerordentliche Nüglieder» Versammlung, Tagesordnung: Wie stellen wir uns zur Eiirgemeu» dungssrags? Verewskaievder. Siemen*»*««z er*. Donnerstag, den 28. September, nachmittags 5 Uhr, Äonftrenz aller FunKIIonäve des Siemen,»st anzern» w Setdeu Festsükrn. Kolderger Sttotze 33. LegiNmotion-dart« legitimiert. Arbelwlvs« Lichtenberg». Stralau», Friedrichsseld«, und Karw Horst»! Am Freitag, den 28. September, nachmittag» 8 Uhr. siadet* Lichtenberg w der Schulanla, Parka»,«in« Arbeiwlosenoersammlunß 2. Schriftführer August Hunde rlmark, 1. Kassierer 2. Kassierer Franz Kooch, Kinderschutzkammission: Berti, der Frauen- Helene Söldner. 4. Distrikt. Ergebnis der Urwohl für die DtstrrktÄeitung: 1. Disttiktssilhrer Ritztorf. 2. Dlswikt-fichver« l e i n s ch m i d t. 1. Kassierer Philipp, 2. Kassierer Longner. L Schriftführer Loose, 2. Schriftführer Gertrud Müller. Ag!tation»leuerI» für die Frauen Emma Schenk» Kindeischutzkommtsiion Emma D ö l z, Bilbungsausschutz Grün.«rufe. Friedrich, Thiem---__—--— W i eg man n. Schlichtungsausschutz: Schrenk, Gtchler» BsrantworLich für die Redaktion Alfred B i 4 l« p p, SeuW**®; Stark, Lehmann, Kindereit. Revisioneausschutz: Freh-s Berlagsgenoffenschast.Frechen", e.®. m. d. S, Verlw.—®ru* u lond, Bochmann, Kaufmann, Barth, Slewert. I Lindendruekeret und BerlogsoeleUlchatt«. b. H- Echtttbouerdamm tenderg w der Schulaula. statt. Sektion der VVderglaser. Donnerstag abend K6 Uhr Berfcnn» hing(£ Fachmännische Mund» Untersuchung und Rat kostenlos. »ÄiHatvani Ecke Schönhauser Allee, Elntanc Danrlter Straß«. 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Werkz, '�1 «st der rzeugtnacher Msr RoH BestlanstraBe 19. Ehre seinem AndsnhMi Dia Beerdiznng hat bereits statt; elenden. Dar Veratamd. find*rsc«»n h JÄ Anfüge' lygiene der Ehe i t_ WWW bÄtofii'ÄÄt.rsssrÄK rmnen. die nicht heiraten sollitn� eto.�— �Eotheitsemk AnssChweliungen heil oder Pol: eilen In der Elten. Vorbengung /tlSTSiv�SsÄä�Ä Zufälle, Hygiene des Ne�ensysim. bei Mann und Frnnem. IhÄr WohnnngsBot VÄ&aiÄÄS&it Verner Kautzsch. Verf. t. Vom rapertn- llsmus enm Bolschewismus. Ein OBnslIIng des Vortrag gehalten Im IBrtWkfd tum Boltchewls , Umsturz u. Sozialismus. mmmm Der Verfasser, einer der geschätzt. Soziologe«. derSao; ■Mite Gebisse KÄffl!.bffnLW�zi5».'s�gdlR; Belle-Alliance-Pl. 6a irÄ Peitsendsngea werden sofort beglichen. BKU tauaa aof Strafte a.ltaiisiiimm«r xaacirtmi «Abt I.Ottinti. 421. In.! Den Genossen zur| I Karl Meiftaer Elbinger Straße 60. vor- I storben Urt. 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