klert an. ng. ung. In estr anzüge e, auch usstatt dunkel erkaull askane d. gul Train of 3 T Posted Preise Preis a x. Köni Adlen 5. telling hrung ontea tungen asdener Anch it Sp Noblet en soler pedition raße te genital ds bis el de hauer sell reits chm dhot stait. BU tatt. hoi ng. مند el 14 ng еты It ata ale en 89 na er 19. Bands selt Kol04 24 ef Einzelpreis 15 Pfennig 2. Jahrgang Donnerstag, den 25. September 1919 Die Freiheit erscheint morgens und nachmittags, an Sonn- und Fefttagen nur morgens. Der Bezugspreis beträgt bei freier ustellung ins Haus für Groß- Berlin oder bei direktem Postbezug ohne Bestellgebühr monatl. 3, M., bei Zustellung unter Streifband 5,-. Die Freiheit ist in den erfien Nachtrag der Pofizeitungsliste ür 1919 eingetragen Medaktion und Expedition: Berlin NW. 6, Schiffbauerdamm 19 III. Ternsprecher: Amt Norden 2895 und 2896. Tr. 465/ B 212 Abend- Ausgabe Inserate foften die actgespalt. Nonpareillezeile oder deren Raum 1,20 m., Mortanzeige das fettgedruckte Wort 50 Pf jedes weitere Wort 25 Pf. Ceuerungszuschlag 20 Proz Bei familien- u. Dersammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf folgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben sein. Juferaten- Abteilung: Berlin NW. 6, Schiffbanerdamm 19 Fernsprecher: Amt Norden 9768 veibeir Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Das baltische Abenteuer. Unwürdiges Spiel. Massenorganisationen und „ Maffenattionen". der Tat: Wer im Glashause fitt, soll nicht mit Steinen werkschaften einen unerwarteten Aufschwung ihrer Mitwerfen! Seit Ausbruch der Revolution haben die deutschen Ge gliederzahlen erlebt. Der Allgemeine deutsche Eine alldeutsche Lügenmeldung. Gewerkschaftsbund, der 54 Verbände vereinigt, Der„ Borwärts" benutt den heute früh wiedergegebenen zählt gegenwärtig etwa 6,4 millionen Mitglieder. Gleich Artikel der„ Times" über die Wirren im Baltikum, um noch Das Litauische Pressebureau ist ermächtigt zur Draht- zeitig damit vollzog sich eine bedeutsame innere organisatoeinmal grundsäßlich die Stellung Deutschlands zu dieser meldung eines Sonderkorrespondenten des„ Nieuwe Rotter- rische Umwandlung in der Nichtung auf eine stärkere BenFrage zu erörtern. Diese grundsäßliche" Erörterung be- damsche Courant" aus dem Haag vom 22. September, ab- tralisation. Von der Gesamtmitgliedschaft des Gewerk leuchtet die ganze Grundjaßlosigkeit des Zentralorgans der gedruckt in der„ Täglichen Rundschau" Nr. 469 vom 23. Sep- fchaftsbundes entfallen 5,3 Millionen oder 83,6 Prozent auf regierenden Rechtssozialisten. Der Vorwärts" betont aller- tember, worin u. a. gefagt wird, daß die Litauer die die zwölf Gewerkschaften, die über 100 000 Mitglieder zählen dings, daß Deutschland feine Interessen im Baltikum habe Deutschen zurückwünschen, amtlich folgendes zu Es sind dies die Verbände der Metallarbeiter mit 1 350 000 Mitgliedern, der Fabritarbeiter mit und daß das deutsche Bott feine Lust habe, wegen der Sied- verlautbaren: lungsmöglichkeit von einigen tausend Soldaten in die ernst- ,, Die litauischen Kreisräte, die litanische Bresse, sowie alle poli. 505 000, der Transportarbeiter mit 450 000, der haftesten und verhängnisvollsten Schwierigkeiten hineinzu- tifchen Barteien des Landes haben sich in zahlreichen Kundgebun- Bergarbeiter mit 422 600, der Eisenbahner mit fommen". Aber gegenüber der Andeutung der Times", gen gegen das Vorgehen der Deutschen in Litauen 420 000, der Bauarbeiter und Landarbeiter mit daß die deutsche Regierung, die nicht imftande sei, ihre gewendet, da sie während der Difupation nur bie materiellen je 400 000, der ertilarbeiter mit 370 000, der An. Truppen in Kurland zum Gehorsam zu zwingen, feinen An- Schäre des Landes ausbeuteten, die Wälder abholzten und Roh- gestellten mit 350 000, der Solzarbeiter mit fbruch habe als Regierung behandelt zu werden, weiß der stoffe, wie Lebensmittel wegführten, so daß durch diese Plünde. 310 000, der Gemeindearbeiter mit etwa 250 000 Borwärts" nichts Besseres als eine schnoddrige Bemerkung reien und Mishandlungen der Bevölkerung das Vorgehen der und der Schneider mit mehr als 100 000 Mitgliedern. über die Machtlosigkeit der italienischen Regierung gegen Deutschen sprichwörtlich wurde und die Litauer, deren fofortigen Diese zwölf Verbände umfaßten bereits bei Kriegsausbruch über den Vorgängen in Fiume zu machen. Wer im Glas. Abzug verlangten und noch verlangen. Zur Boltsbildung, und be- etwa drei Viertel aller Mitglieder der der Generalfomimij Zur Zeit des Tiefbause fißt, meint der" Borwärts" belehrend, soll nicht mit fonders der höheren, haben die Deutschen nichts getan, ba dieselbe sion angeschlossenen Gewerffchaften. auch während der deutschen Offupation in ditauischen Händen lag. standes der gewerkschaftlichen Mitgliederzahlen während des Steinen werfen! Dieser Ausfall ist doch der Gipfel der Frechheit, den Die Organisation des litauischen Staates und der Armee wurde Krieges, gegen Ende des Jahres 1916, umfaßten sie mit man sich nur denken fann. Der Vorwärts" weiß sehr wohl, von den Litauern selbst besorgt und die ökonomische Lage des Lan- 744 421 Mitgliedern noch 77 Prozent der Bahl aller Organi fierten. Mit dem Noveniber fegte in fast allen Gewerkschaf daß der Kernpunkt der baltischen Schwierigkeiten in der bes hat sich erst unter einheimischer Verwaltung gebessert. Im Gegenteil ist zu fagen, daß die deutschen Soldaten es ten sofort eine rapide Aufwärtsbewegung der Mitoffenen Unterstützung der militärischen Verschwörer im Baltikum durch die Organe der deutschen waren, die durch die nach der deutschen Revolution bei ihnen herr- gliederzahlen ein, die jene zwölf Verbände auf ihre folossale Reichsregierung liegt. Er selbst hat vor einigen fchenden Indisziplin Großteile Litauens den Bolschewisten über. Machthöhe führte. Bochen festgestellt, daß die Turländischen Rebellen von antwortet haben. Leuten gefördert werden, die in den Informationsstellen der Regierung sitzen. Er selbst mußte notgedrungen das Material veröffentlichen, aus dem die fortgefekte Unter- Heimkehr der Kriegsgefangenen aus England. ihrer zahlenmäßigen Größe nicht gleichen Schritt geilung tützung des Grafen Golz mit Kriegsmaterial und neuangeworbenen Truppen hervorging. Auch das Zusammenwirken der deutschen und russischen Konterrevolutionäre ist H. N. aag, 25. September Die Zurückbeförderung der deutschen Kriegsgefangenen aus Nun ist nicht zu verfennen, daß die innere Straff der gewerkschaftlichen Organisationen mit der Entwicklung gehalten bat. Die großen Vermögen, die es vor dem Kriege den meisten Gewerkschaften gestatteten, auch größere Streits eine geraume Zeit durchzuhalten, haben sich relativ, das heißt auf den Kopf des Mitgliedes berechnet, berringert. Sie find mehrfach im Vorwärts" festgenagelt worden. Es ist deshalb England via Rotterdam hat gestern begonnen. Nach der vorüber im Laufe der Jahre angesammelt worden durch die ökonogehenden Regelung werden jest täglich 300 Striegsgefangene aus England nach Rotterdam abgehen. Die Zahl foll aber baldmöglichst auf 1000 pro Tag erhöht werden. unerhört, wenn der„ Vorwärts" jetzt bemerkt, die Entente möge sich wegen des Uebertritts freiwilliger Truppen in bie Dienste Kolti chafs mit Roltjahat jelbst auseinander legen. Dem„ Vorwärts" fann der geheime Rorpsbefehl des Ebenso treffen ia Soblena täglich zwei Büge mit Ge. Grafen Go Itz vom 31. Juli d. J. nicht unbefannt sein, in fangenen aus amerikanischer Gefangenschaft Goltz 3. bem diefer 8utreiber der russischen Konter ein. Diejenigen, welche links rheinisch zu Hause sind, bleiben revolution direkt verbietet, gegen den Uebertritt in im Durchgangslager Koblenz, während die übrigen aus dem russische Dienste Propaganda zu treiben. Die Folge dieses unbesetzten Deutschland nach Limburg weiterfahren. Rorpsbefehls war, daß ganze Abteilungen der deutfchen Armee in Kurland in die Dienste Koltschats übertraten. General Goltz ist wegen dieser verbrecherischen Preisgabe deutscher Soldaten an die russischen Gegenrebolutionäre ebensowenig zur Verantwortung gezogen worden bie wegen seiner sonstigen Tätigkeit im Baltikum. Nach wie bor genießt er das Vertrauen der Reichsregierung und wird bon Berlin aus fortgefekt unterstützt. Das ist es, wogegen bie Entente sich mit Recht wendet und was fie au der Kronstadt an der ingermannländischen Küste durch englische organisatorischer Zusammenhalt der organisierten weber bewußt ein Doppelspiel im Baltikum treibt nder Das Schiff wurde bekanntlich bei seiner ersten Nüdfahrt durch Englische Uebergriffe. ( Eigene Drahtmeldung der Freiheit".) Stockholm, 28. September. Nach Meldung des Generalstabs in Helsingfors ist ein Ihwedischer Handelsdampfer auf dem Wege von mische Wirtschaft der Organisationen. Jedes Einzelmitglied hat durch jahrelange Mitgliedschaft gewissermaßen einen Fonds für sich selbst gesammelt. Die große Zahl der neuen Mitglieder gehört den Gewerkschaften jedoch noch nicht lange genug an und fonnte mithin durch die Zahlung der Mitgliederbeiträge noch nicht in dem Maße zur Erhöhung der finanziellen Wittel beitragen, daß die Vermögensziffer, pro Kopf berechnet, die gleiche Höhe behält, die sie früher hatte. Dazu kommt, daß die ungeheure Entwertung des Geldes zur Berringerung des faktischen Wertes der Gewerkschaftsbermögen beigetragen hat. Es ist notwendig, daß die Arbeiterschaft diesen Gesichtspunkt nicht aus dem Auge berliert, wenn sie die Bedeutung ihrer Organisationen im Kampfe mit dem sich immer straffer organisierenden Unternehmertum richtig einschäten will. Um so notwendiger ist daher ein fester geistiger und gegenüber den alldeutschen Drahtziehern machtlos ist. finnische Behörden angehalten. Seine weite Rußlandfahrt ist haft, daß die Kommunistische Partei nunmehr in Unter diefen Umständen ist es allerdings fein Wunder, daß durch diesen flagranten Uebergriff der Engländer gehindert wor- einer Formulierung ihrer Auffassung zur Gewerkschafts. in der Ententepresse Aeußerunaen Leut werden, daß die den. Es bleibt abzuwarten, was die schwedische Regierung dazu frage eine Haltung zeigt, die für den Zusammenhalt der deutiche Regierung feinen Anspruch habe. als Regierung behandelt zu werden. Gegen dieses vernichtende Urteil belfen feine schnoddrigen Ausfälle gegen die Entente, sondern nur Zaten, die den ehrlichen Willen der Regierung befunden, mit der Schweinerei in Kurland aufzuräumen. Wie notwendig es ist, endlich einmal den in Berlin bung vom 23. d. Mts. herbor: tun wird. Streit deutscher Gerichtsbeamten in Posen. Gigene Drahtmeldung der Freiheit", Thorn, 25. September. Gazeta Toruneta" meldet aus Posen: Die Justizabbet., Darum bedauern wir im Intereffe des Proletariats TebOrganisationen die größten, Gefahren in sich birgt. Die Kommunistische Rätekorrespondenz" veröffentlicht eine Anzahl von Richtlinien zur Gewerkschaftsfrage, die die Stellung der Zentrale der Partei widerspiegeln und die Taktik der Mitglieder der Partei bestimmen sollen. figenden Zutreibern des Grafen Golz und Koltschaks das ung des polnischen Ministeriums für die Proving Posen sandte schauung, als fönne dieses konterrevolutionäre Element( in Sandwerk zu legen, geht aus folgender Kopenhagener Mel- vorige Woche an das Präsidium des Posener Oberlandgerichtes den Gewerkschaften) von innen bis in sein Nervenzentrum, Darin Die ein Memorandum, in welchem eine ganze Reihe von Undas heißt bis in die Zentralbureaukratie, umgestaltet gehörigkeiten im Berhalten der Gerichte gegen werden", nicht mehr aufrechterhalten werden könne. » Latopres" drahtet, laut den Berichten der Spezialforrespon über den polnischen Behörden verzeichnet waren. 3war wäre eine solche Umgestaltung möglich," schreibt benten einiger Blätter, daß in Mitan am 19. September direkt aus wurde auch festgestellt, daß die Kompetenz des preußischen Justiz die Sentrale der K. B. D., aber der Weg würde einen län Deutschland in Eisenbahnzügen Mannschaften, Kriegs- minifteriums durch die Demarkationslinie begrenzt fei. waterial und vier weittragende Gefüse unter polnische Justizabteilung verlangte it tengste Befolgung deren Beitraum in Anspruch nehmen, als er für die Durch bem Kommando des Hauptmann Krabbe eintrafen. Eine weitere der Verordnungen der polnischen Behörden und bezeichnete als führung der Revolution überhaupt in Betracht kommt Batterie schwerster Artillerie ist unterwegs. Der Termin eine diesbezügliche Erklärung bis zum 27. Geptember. Danach scheint die Zentrale der K. P. D. den Zeitpunkt, bis Zagesbefehl der russischen Kellertruppen rät den Offizieren, Als Anitvort proflamierte der die Gerichtsbeamten aller State. 3u dem die Nevolution abgeschlossen sein muß, bereits fest. Urlaub zu nehmen und nach Berlin zweds Bervollständigung gorien umfassende Verband den sofortigen Streit. Das gelegt zu haben. militärischer Ausbildung zu reifen. Präsidium des Posener Oberlandgerichtes erklärte sich gegen den Die Leitfäße erklären weiter, daß man von Aus Streit und forderte die Beamten auf, in Strafsachen und allen nahmen abgesehen nicht sagen könne, daß die Gewerkbungen zugegangen, daß fortgesezt Mannschaften und ihre Amtstätigefit weiter auszuüben bis zum Eintreffen der dem Grade, daß sie dem gesamten Empfinden des ProleAuch uns sind in den letzten Tagen zahlreiche Mel- Gerichtsverhandlungen, bie feine Berzögerung erleiden dürfen, schaften ihrer Form nach überlebt seien, jebenfalls nicht in Briegsmaterial aus Berlin na Kurland und Litauen ab- schleunigst eingeforderten Stellungnahme des preußischen Justiz tariats widersprächen". Die Massen seien nur mit der lehen das anscheinend nicht oder wollen es nicht sehen. In teilweise aefügt, die anderen find im Streit verblieben fratie unzufrieden. Sie empfinden aber felbft in a wertschaften noch Jo Jehr als ein Bedürfnis, daß sie trok 1 Vertrag zu warnen, der nach seiner Auffassung feine Dauer au vrele Dffigiere inschiden, die die Rolle der Gelben spielen, dieser Unzufriedenheit noch in hellen Scharen in die haben kann. indem sie die Streifenden auf den Straßenbahnen in Straßburg Gewerkschaften strömen." Longuet betonte zunächst, daß der Bertrag Frankreich erseßen. Während dieser Zeit vergißt man die mutigen Ein Darum wäre es" Selbstaufgabe" der Partei, wenn die nicht die Abrüstung bringe. Daß der dtutsche Militarismus zwar wohner, die wegen ihrer demokratischen und franzöfifchen Ideen Kommunisten einzeln aus den Gewerkschaften austreten niedergeschlagen, der französische dagegen sehr gestärkt worden in die deutschen Gefängnisse geworfen worden find. würden. Die Bentrale empfiehlt ihren Genossen daher, die fei. Vor allem aber fritisierte er die Verlegung des Selbst. 2onguet bespricht dann die verschiedenen Gebietsver Berstörung der Gewerkschaftsbureaufratie zur Massen- be stimmungsrechts der Völker. änderungen durch den Friedensvertrag und tonstatiert, daß attion" zu machen, indem die Ortsvereine, die sich im" Dieses Prinzip, das der internationale Sozialismus pro- überall die unterdrückten, nun befreiten Völler ihrerseits zu Widerspruch zur Sentralbureaukratie befinden, geschlossen lamiert hat, das die russische Revolution aufgenommen hat, dieses Unterdrüdern werden. Er weist darauf hin, daß die Alliierten aus den Zentralverbänden ausscheiden. Die Anhänger der Prinzip wollten wir in dem Friedensvertrag respektiert sehen, selbst unterdrüdte Völker baben, so England: Irland, Aegypten, Kommunistischen Partei sollen sich also nicht einzeln, und gerade weil das nicht geschieht, fönnen wir ihm nicht unsere Indien; Frankreich: Hinterindien, Tunesien, Marokko. Auch hier sondern geschlossen und in großer Bahl von der Stätte ent- Bustimmung geben. entsteht, wie zu erwarten war, große Unruhe, und es erfolgen fernen, wo die Massen des Proletariats heute noch stehen", Die Begehrlichleit auf das linte Rheinufer ist der Ursprung Zwischendebatten. wie die Leitsätze selbst die Situation und die Rolle der Ge des Krieges von 1870 gewesen, man vergesse es nicht. Jedoch, Zum Schluß fommt Longuet auf Rußland zu sprechen werkschaften fennzeichnen. man findet in dem Bericht des Herrn Barthou Ideen und er fragt, ob der Geist der Heiligen Allianz weiter die Diplo Welchen Vorteil sich die Zentrale für ihre Partei Benedettis wieder, unseres Berliner Gesandten im Jahre 1870." matie Frankreichs inspirieren jolle. Er erinnert an den Bor bon einer solchen Berstörung der gewerkschaftlichen EinheitsDiese Worte versetzten die Rechte in Wut. Longuet rede fchlag einer Konferenz zu Brinfipo und teilt mit, daß die Vor organisationen verspricht, ist uns unflar; dagegen liegt für Deutschland, ruft jemand. Die ganze sozialistische Fraktion schläge Wilsons und Lloyd Georges von Lenin angenommen dagegen liegt um so deutlicher auf der Hand, daß die Gefchloffenheit der erhebt sich zum Protest. Each in weist den perfiden Angriff zu- wurden. Die Gesandten überbrachten die Moskauer Borschläge Gewerkschaften und damit die Widerstandsfähig leidigungen duide. Longuet läßt sich nicht von der allgemeinen rück, Renaudel macht dem Präsidenten den Vorwurf, daß er Be- nach Paris. teit des Proletariats gegen die immer Erregung hinreißen. beftiger anstürmenden gut organisierten fährt er fort: Nachdem der Tumult sich gelegt hat, 11nternehmer dadurch unermeßlichen Schaden erleidet zu einer Zeit, wo das Proletariat diese Widerstandsfähigkeit ufers Biemard träftig geholfen hat uns den Krieg zu erklären. Ich zeigte Ihnen, wie die Burüdforderung des linken Rheinnotweniger als je zuvor gebrauchen wird. Wir sind fest Tardieu hat an anderer Stelle im Namen der Regierung auf davon überzeugt, daß die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder, diesen Punkt geantwortet. die dieser Parole der Bentrale folgen werden, zunächst nicht allau groß ist. Die Arbeiterunionen", die sich nach den Sie auch hier Jaurès nach. Auf die Bersplitterung vor 1870 Mit der deutschen Einheit ist es biefelbe Sache. Lesen Leitfäten durch den Zusammenschluß der abgesplitterten hinarbeiten, bedeutet, sich in die reaktionäre Utopie zu stürzen, die Ortsvereine bilden sollen, werden für absehbare Zeit noch ebenso gefährlich ist wie die utopijchfte der revolutionären Utopien. nicht in der Lage sein, die Interessen des Proletariats mit Ge ist findisch, zu verneinen, daß die große Bewegung zur Einjener Wucht zu vertreten, zu der die jetzt bestehenden Dr- heit sich unter einer andern Form vollziehen fönnte. Das hat uns ganisationen, deren gewaltige Macht wir durch die ge- Jaurès geezigt. nannten Zahlen gekennzeichnet haben, fähig sind, wenn • Heute stehen wir vor einem ruinierten Deutschland; zu wirfte mit jenem Geist erfüllen, der notwendig glauben, daß es zu seinem früheren Bartikularismus zurüdkehren ift, um aus der revolutionären Situation alle iene Borteile werde, heißt, daß man die tatsächliche Lage nicht fennt. Die für das Proletariat herauszuholen, deren es bedarf, um die Einigkeit Deutschlands tönnte sich in dem Geiste bollziehen, der bei Revolution dauernd vorwärts zu treiben und dem En d- der Gründung des deutschen Sozialismus geherrscht hat, als 1871 tampfe um die Aufhebung der Rohnsklaverei entgegenzu- ebel und Liebknecht gegen die Annegion Elsaß- Lothringens führen. Die Erfüllung der Gewerkschaften mit diesem Geist protestierten. In diesem Sinne soll sich die Einigkeit Deutsch bleibt die einzige Aufgabe der Opposition in den Gewerk lands entwidein und wir müssen ihm helfen, fich so zu entwideln. schaften. Gerade mer mit Recht so ungeheuren Wert auf nicht zwischen den Staaten, sondern zwischen den deutschen Pardie Aktion der Massen legt, wie die Kommunisten, sollte sich teien muß man die Trennung begünstigen." babor hüten, gegebene Massenorganisationen zu zer stören, ohne vollwertigen Erfab sofort an ihre Stelle Freunde in Deutschland waren die, bie sich gegen den Kaiser Auf einen Zwischenruf Constants erwidert Longuet: Meine feten zu können, Die gewerkschaftlich organisierten Ar- richteten, und einige von ihnen haben ihr Leben für die Sache beiter müssen es ablehnen, sich einer Führung anzuber- hingegeben, die wir verteidigen." Er fährt dann fort: trauen, deren Richtlinien an so argen inneren Wider- An dem Tage, wo die deutschen Sozialisten, begünstigt von sprüchen leiden, wie die Leitfäße der Kommunistenzentrale der Niederlage, das deutsche Kaiserreich gestürzt haben, wie war zur Gewerkschaftsfrage. Die Waffenaftionen gegen die da die Haltung Gurer Regierenden ihnen gegenüber? Wenn Bentralbureaukratie, die die Bentrale der K. P. D. Noste in in der der gegenwärtigen Stunde noch 1 200 000 empfiehlt, werden im gegenwärtigen Augenblick zu Maffen- Mann hat, so deshalb, weil Ihr Bourgeois die nktionen gegen das Proletariat, wie die Leitsätze deutsche Bourgeoisie retten wolltet! Auf dieser selbst zugeben, indem sie bekennen, daß die Arbeiterschaft Tribüne hat unser Kollege Margaine gezeigt, daß man alles gelan in bellen Scharen" den Gewerkschaften zuströmt. Die franzöfifche Partei und der Friedensvertrag. Eine Rede Longnets. Unsere französischen Genossen lehnen den Friedensvertrag ab, weil sie in ihm nicht eine Garantie für den dauernden Frieden, sondern den Keim zu neuen Berwicklungen sehen. In der Diskussion in der französischen Stammer gaben sie eine scharfe Seritif seiner einzelnen Bestimmungen und erregten dadurch natürlich den heftigsten Unwillen der bürgerlichen Parteien. Sie haben sich nicht dadurch beirren lassen. Erlebnisse eines Arztes. und etwa m der hatte, um die Revolution gu erstiden, weil viele unserer Diplo maten lieber mit den Habsburgs und den Hohenzollern zu tun haben wollten, als mit den befreiten Völkern! Das militärische System, das man Deutschland auferlegt bat, hält dort den Kasten geist aufrecht, indem es Noste 100 000 Söldner läßt, die ihm der Friedensvertrag auspricht und die sich vermehren können. Die monarchistische und militaristische Reaktion erhebt ihr Haupt. Und hier handelt man ebenfalls im Gegensatz zu dem höchsten Intereffe Frankreichs. Lloyd George und Wilson hatten dem demokratischen Deutsch land einen andern Frieden versprochen als dem imperialistischen. Dieses Wort ist nicht gehalten worden. Hier wird Longuet von Clemenceau unterbrochen, der fragt. wem man die Vorschläge überbracht habe, er habe niemals Kenntnis von ihnen gehabt. Longuet erklärt, daß er seiner Sache Aussprachen darüber gehabt habe. sicher sei, da er mit amerikanischen Offizieren verschiedene Male Renaudel mischen sich ein. Der Confeilpräsident und Aus der Debatte geht hervor, daß die französische Regierung offiziell nichts von den Vor in den Beitungen nicht bewogen fühlte, bei Lloyd George und schlägen wußte. und sich angeblich auch durch die Mitteilungen Wilson anzufragen. Longuet behandelt diese Art, sich aus der Affäre zu ziehen, mit dem nötigen Spott, rollt noch einmal die ganze Angelegen heit auf und fragt dann, ob die Regierung weiter Abenteurer, wie Noltschat und Denitin, unterstützen wolle. „ Es ist nötig, daß die Arbeiter sich über die Geheimnisse der internationalen Politik auf dem laufenden halten, daß sie ihre Regierung überwachen, protestieren, wenn es ihnen nötig erscheint, und sich bemühen, die Grundsähe des Rechts und der Gerechtigkeit durchzusetzen, die die Beziehungen zwischen den Nationen beherrsden müssen. Diese Negeln nicht befolgen, heißt gegen die Arbeiter handeln. Deshalb werden wir gege den Bertrag stimmen. Es war die Jungfernrede Longuets in der Sammet. Jbre Ankündigung hatte große Aufregung in der Kaminet fition gegen den Krieg gestanden hatte und einer der Führer verursacht; gegen Longuet, der im Vordergrund der Oppo der jetzigen radikalen Majorität der Partei geworden war, hatten die Nationalisten alle ihre Geßkünfte spielen lassen. Man erwartete Unterbrechungen und Standalszenen. Aber sie tapfere und unerschrockene Art unseres Freundes flößte auch den Gegnern Respekt ein, und die Nede wurde bis auf einige Interbrechungen von der ganzen Sommer mit großer Aufmerksamkeit angehört. Politische Nachrichten. Die Wiener Kohlennot hat bis jetzt noch feine nennenswerte Befferung erfahren. Staatskanzler Dr. Renner äußrte sich dahin, daß die Krise auch nach Wiederaufnahme des Straßenbahnverkehrs fortdauere und nur stufenweise überwunden werden fönne. Det Staatsfangler verlangte die Bildung einer mitteleuropäischen Kohlendiktatur. Ebenso wird es in Wien wegen mangelnder Getreidezufuhr zu einer ürzung der Brotration tommen. Auch in der Kartoffelberforgung sieht Defter reich schweren Zeiten entgegen, da die Ernte in Desterreich sehr mäßig ist. Zu dem brohenden Eisenbahnerstreit in England liegen Nach richten vor, die den Streit als unwahrscheinlich bezeichnen. Die finanzielle Lage der Eisenbahnangestellten sei bis Ende des Jah res sichergestellt. Der Sekretär des Berbandes für Lokomotivfüb rr und Geiger, erklärte, ihm sei von einer Eisenbahnertrifis nichts Euer Vertrag macht, das erkenne ich an, ein großes Unrecht wieder gut, er gibt uns Elsaß- Bothringen wieder und macht so ein Verbrechen gut. Wir erwarteten bie Müd. tehr bes Gifah nicht von einem Kriege, sondern von dem Fortschritt des Rechts. Ich hätte vorgezogen bekannt. Kurt Kersten. Platinfunde in Westfalen. Erst in der Neuzeit wurde d'efes foftbarste aller Metalle be fannt. Sein Entdecker ist der spanische Mathematiker Anton d'Ullea, der es in dem goldführenden Sande des Flusses Pinto in Choco( Neu- Granada) in Südamerika auffand, es aber an fänglich für Silber hielt. Daher auch der Name des Platins, bom spanische Wort plata", Silber. Erst im Jahre 1752 er tannte der schwedische Münzdirektor Scheffer das Platin als ein besonderes Metall. Die bedeutendste Fabrit für Gefäßenb Gerätschaften aus Blatin, wie sie die moderne Technik gebraucht, befindet sich in Hanay. Wir geben im folgenden die Rede Longuets wieder, wir waren nicht einig über diesen Punkt, daß das Elsaß d'Annunzio foll aus Fiume vertrieben werden, und stvar auf die wir der„ Sumanité" vom 19. September entnehmen. uns durch die freie Befragung der Gifässer selbst Bitten der italienischen Regierung durch eine Heeresmacht aller Longuet wurde mehrfach auf das heftigste unterbrochen. Man| aurüdgegeben worden wäre. Wir werden diese Befragung indirekt| Berbündeten mit Ausnahme der Italiener selbst. warf ihm auf der Rechten vor, daß er die Interessen der durch die nahen Wahlen im Eljaß haben aber unsere Ver Der Nüdtransport der deutschen Kriegsgefangenen aus Deutschen also der Feindevertrete, während Longuet treter da unten mögen den Ausgang nicht durch ihre Ungefchid Belgien wird am 25. September beginnen. Täglich wird ein Bug nichts anderes tat, als im Interesse der Menschheit vor einem lichkeit und Brutalität lomipromittieren; und man möge nicht mit 1000 Mann bis zur Grenge der besetzten Bone gehen. Bertreter besonders gehässig auftreten läßt. Man wundert sich| ster Verteilung Platin findet. Ursprünglich hat sich Platin wohl wirklich sehr über das Urteil eines freien Schweizers in russischen aus noch glutflüssigen Eruptivgesteinen ausgeschieden. Wahr -Natürlich wird man Wyk scheinlich ist also das Edelmetall sehr ungleichmäßig verteilt. Man muß vor einem Buche warnen, das ein Verlag heraus. Verhältnissen des Barenreiches. gebracht hat, der sich durch sein entschiedenes Bekenntnis zur gerne als Kronzeugen jeder reaktionären Nichtung aufrufen, Im Ural sollen ursprünglich 60 bis 100 Gramm Platin auf die Internationale auszuzeichnen pflegte. Es handelt sich um die und deshalb ist es doppelt bedauerlich, daß sich der Verlag Tonne enthalten gewesen sein; diese reichen Bagerstätten find Kriegserinnerungen eines Schweizer Arztes), der den russischen Rascher entschlossen hat, diese Erinnerungen in die Welt hinaus aber längst erschöpft, und heute beträgt die Ausbeute auch dort nur noch etwa 2½ Gramm pro Tonne. Krieg vom großen Rüdzug 1915 bis zum Kriegsende im Dienste gehen zu lassen. einer russischen Ambulanz mitgemacht hat und in einer naiven Treuberigkeit seine Erlebnisse schildert, eine unglaublich harmlose Auffassung menschlicher Beziehungen offenbart biederes Interesse für die Frontsoldaten zeigt Aus dem Sauerlande, wo im Jahre 1918 die ersten Platin Art: Unsere tapfern braven Jungen." bergenden Ablagerungen gefunden wurden, fommt die Nachricht, Der Arzt Whß hat jede Seite feines Buches beweist es daß dort neuerdings größere Platinfunde gemacht worden sind. dem Kundigen niemals sehr ernste Stämpfe erlebt und die Schon nach den bisherigen Untersuchungen lonnte man an längste Beit seiner Feldzugsteilnahme im alltäglichen Einerlei nehmen, daß in ten Lagern von Grauwachs, Tonschiefer und des russischen Stellungskrieges verlebt, der nur einige Male Schwarzsandstein des Sauerlandes beträchtliche Blatinmengen tura durch Teilangriffe unterbrochen wurde. Wyß hat sonst fast verborgen sind. deren Abbau sich unter Anwendung geeigneter nur geimpft, Offiziersbälle mit Krankenschwestern erlebt und technischer Methoden lohnen muß. Das bisher angewandte VerSpagierritte nach den Feuerstellungen unternommen. fahren bedarf dazu noch der Berbesserung. Bereits im Jahre neidenswertes Frontstüd, in dem man sich so harmlos in der 1916 begann man damit, bei Oloe in Westfalen, wo die ersten Feuerzone herumtreiben durfte. Es scheint deshalb natürlich, daß Platinfunde gelangen, ein latinner! eriteehn zu lassen. Mitt der Ausbruch der Revolution für diese Serren sehr unerwünschtlerweile ist auch im Arnsberger Walde Platin festgestellt worden, tam. Man hatte sich niemals einen Blick für die schwierigen und die Ansicht der Geologen geht dahin, daß die Vorkommen im Probleme erworben, die ein entsetzlicher langjähriger Strieg not- Sauerlande mächtiger feien, als die im Ural, der seit langem die v. Schillings hofft, das Werk in seinen großen Dimensionen mendig in einem Massenheere entwickeln mußte, vor allem, wenn wichtigste Fundstätte für das unentbehrliche Metall bildet. Als gerade auch der Arbeiterschaft vorführen zu können. Bur dies Heer nicht siegreich war. Man tann auch wirklich nicht Muttergestein des Platine gelten die primären Lagerstätten in Pflege von Bfigners Kunit hat sich ein Hans- Pigner- Verein für sagen, daß sich Wys um die seelische Verfassung des gewöhnlichen sehr altem Gebirge. Die das Platin enthaltenden Gesteine ge- deutsche Tonkunst" gebildet. Das erste Konzert in der Sing Soldaten, seine Stellung zu den Borgefeßten, seine Auffassung hören zu den ältesten Ablagerungen, die sich über dem kristallinen afabemie bestätigte die dem guten Musiker bekannte Tatsache, vom Krieg, sein grausames Dasein zwischen Tod, Drill, Lange Grundgebirge ausgebreitet haben und bilden die Abfäße eines daß Pfigners Lieder zu Sen innigsten und seelisch reinsten weile, Schifane und Dürftigkeit, seine Loslösung von der Meeres, das, soweit es sich um die Fundstätten im Sauerland Schöpfungen der Gegenwart gehören. Das Trio bat, besonders hungernden Heimat, der er nicht helfen konnte. Gedanken gehandelt, in filurischer und bevonischer Beit das heutige Mittel- im Gelloteil, biele Schönheiten, leider auch die Schwächen Pfib macht hat. Es ist fein Wunder, wenn er die Revolution nicht europa bededte, und dem bei seinem Vorrüden große Massen ners. Birgitt Engell und Luise Willer fangen, teils bon begreift, denn er hat die Schreden des Grabenkrieges nicht als des ehemaligen Festlandes zum Opfer fielen. Die ursprünglich Bruno Walter, teils vom Stomponisten begleitet, mit feinſtem Kämpfer erlebt und konnte auch id on deswegen wenig vom ge- aus Tonschlamm, Sand und Nies bestehenden Ablagerungen Verständnis und bester Schulung. Der Beifall war sehr groß meinen Manne wissen, weil er gar nicht Nussisch sprach. wurden bei einer späteren Sebung des Meeresbodens landfest Auf seinem eigenschöpferischen Nammermusikabend im Bech Da Wyß wirklich einen sehr bescheidenen, gutmütigen Ein- und sind bei der großartigen Gebirgsaufrichtung, die während fleinjaal erwies fid) Robert Alfred Kirchner als ein formreifer brud macht, halte ich es schon eher für Ahnungslosigkeit als der Steinfohlengeit in Mitteleuropa erfolgte, zu engen, vielfach Meisterer der Kammermusiftechnik. Schwerblütig und aus inner Boswilligkeit, wenn er selbstverständlich für den Ausbruch der zerrissenen und überschobenen Falten zusammengeftaucht worden. item Genit gezeugt, wächst sein Stunstichaffen über die Akademie, in Nevolution natürlich auch die Juden verantwortlich macht und ihre Während dieser Berioden wurden die chemats lederer Massen der sein können wurzelt, hinaus. Befangen in der Thematik, dem in Tonschiefer, Sandsteine und Grauwaden umgewandelt, wie Sabbau und der Harmonit der flassischen Kammermusifschule und ) Walter von 23h: 18 West einer russischen Ambn sie heute noch das Rheinische Schiefergebirge zeigt, in deffen ge- obne eigenes Gepräge, feffelt er doch in feinen Werfen durch Er waltigen Gesteinsmassen sich innerhalb einiger Schichten in fein- findungsreichtum und durch hochentwidelten Sinn für Klanglich ana Maicher u. Cie.. 2ürich. 1918. BeMai' Zu den modernen Komponisten, die das ganz auf Genuß ge stellte bürgerliche Slongentleben zu wenig beachtet, gehört ans fibner, deffen großes Opernwerk Balaestrina" demnächst in der Staatsoper aufgeführt werden wird. Generalintendant " t 17 Die organisierten Unternehmer gegen und wir beglückwünschen die Arbeiterschaft, daß sie sich in verschiebenen Lohn- refp. Allorblaffen bor. Auf die von dem wers die Betriebsräte. ihrer Mehrheit gegen diese Gemeinschaft zur Wehr seht! treter des Metallarbeiterverbandes dem Kollegen Rusch gestellten Der Bericht des Herrn von Siemens zeigt, daß die In- Fragen müssen die Klassen alle zum Teil aufrüden, wenn die dustriellen den Entwurf schon vor seiner Veröffent. fechite lasse durch Spruch beseitigt ist" und ist es guläffig, eine Im Meistersaal in der Köthener Straße traten am Mittwoch lichung abgelehnt hatten. Er und sein Vorredner finden, Branche über fünf Slaffen zu berteilen" antwortete der Schlich bormittag der Reichsverband der deutschen In. daß die Form des Entwurfs vernichtend für die deutsche tungsausschuß durch Schiedsspruch in seiner Sibung vom 4. Sep dustrie und die Vereinigung der deutschen r- Wirtschaft sei, was im Munde eines Vertreters der Indu- tember 1919, er werde die Entscheidung, in welche Gruppe die eins beitgeberberbände zusammen, um zu dem Gefeßentwurf striellen stets vernichtend für die Profitwirtschaft zelnen Branden einzureihen find, selbst fällen, und damit erledi der Regierung über das Betriebsrätegese Stellung zu nehmen. heißen soll. Nun ist der Entwurf das zwar nicht. Sein gen sich diese Fragen. Durch diese vorläufige Entschei waren die Etreitfragen lediglich vertagt und bei Die Versammlung war von etwa 400 Vertretern der Industrie ärgster Fehler besteht darin, daß er weder die eine noch dung aus allen Teilen des Reiches besucht. Der Vorsitzende der ein die andere Seite auch nur annähernd befriedigt. Er vermag den weiteren Verhandlungen über die Einreibung bei den Metallladenden Verbände. Direktor Dr. Sorge, eröff ete die Ber- die Arbeiterschaft nicht zu erwärmen und zeigt dafür auf der formern und Berufsgenossen tam es zur prinzipiellen Ausein jammlung. Der Gedanke, daß die Industrie unter allen Um- anderen Seite die schwache Haltung der Regierung gegen andersehung und Entscheidung. Diese erfolgte dadurch, daß der ständen mit einem derartigen Gesetz rechnen muß, sei bestimmend über den Ansprüchen der Unternehmer so deutlich, daß diese Vorsitzende, durch die Arbeitnehmerbeifiber aufgefordert, eine enddafür gewesen, daß die Bertreter der Industrie sich bereit er- gereizt werden, an Stelle des gebotenen einen Fingers die gültige Stellungnahme am späten Abend des Berhandlungsflärten, an den Beratungen über den Gefeßentwurf mitzuarbeiten. ganze Hand zu nehmen, nämlich die Betriebsräte überhaupt leges ablehnte und sich dafür am anderen Morgen zur Leider habe sich die Annahme, daß durch die positive Mitarbeit abzum ürgen. Sie erklären auch jest wieder offen, daß Auffassung der Arbeitgeberbeisiber entschied. der Industrie gewisse Härten und Unzuträglichkeiten in dem Ge- sie zur Abwehr des Gesetzes zur Wirtschaftssabotages war demnach gwecklos, bei den weiteren Verhandlungen die seh vermieden würden, als irrig erwiesen. Auch die Form, in die greifen werden. Anders fann des Herrn von Siemens Be- Entscheidung des Vorsitzenden anzurufen, da die Festlegung im der Staatenausschuß den Gesetzentwurf gebracht habe, enthalte fürchtung", der Entwurf werde die Leistung in der deutschen Sinne der Arbeitgeber grundsätzlich erfolgt war. Es ergab sich verschiedene Bestimmungen, die geradezu vernichtend für das Wirtschaft" noch weiter sinken lassen, nicht verstanden werden. nun, daß bisher geschlossen bezahlte Berufe wie zum Beispiel Will die Regierung dem sabotierenden Unternehmertim die Medjanifer und Uhrmacher, die nach dem letzten Kollettiva deutsche Wirtschaftsleben wirfen. Daß diese scheinbar den Entwurf durchsetzen, so muß sie sich auf die abkommen vom 5. 6. 1919 eine einheitliche Affordbafis hetten, in Massender Arbeiterschaft stützen. Um die Unter- drei Afford. resp. Lohntlassen berteilt wurden. stützung des Proletariats zu gewinnen, müßte sie sich jedoch Arbeit des Schlichtungsausschusses nicht die Bustimmung ber zu biel größeren 3ugeständnissen an die for. Arbeitnehmer finden würde, war bei ganz geringer Kenntnis derungen der Arbeiter bequemen. Uno das wird der Stimmung der Arbeiterschaft vorauszusehen. Die Tätigkeit fie nicht tun. Sie hat nicht den Mut, die Arbeiterklasse gegen der Arbeitnehmermitglieder war durch die Entscheidung eng be fie nicht tun. Sie hat nicht den Mut, die Arbeiterklasse gegen bie Unternehmer ins Feld zu rufen. Sie wird sich auf die grenat und konnten diese nur noch versuchen, dem Bestreben der berufenen Vertreter des deutschen Volkes" im Parlament Arbeitgeber, welche d'e verschiedenen Berufsgruppen auf alle berufen, unter denen sich eine große Fraktion willjähriger laffen verteilt und in eine möglichst niedrige Klasse eingliedern Wir müssen daher dabet rechtssozialistischer Eunuchen befindet. Sie wird auf dem wollten, entgegenzutreten und den Kampf um die Einreihung in Wege des parlamentarischen Kuhhandels ausgleichen und eine höhere Lehngruppe zu führen. vermitteln. Und damit wird sie, selbst wenn sie für ein bleiben, daß von den Verhandlungen des Schlichtungsausschusses eine fiefe Darstellung gegeben ist, die es ermöglichte, dürftig zurechtgeftuttes Gesetz eine parlamentarische Mehr- eine schiefe Darstellung gegeben ist, die es ermöglichte, gegen die Arbeiterschaft der Metallindustrie in der Oeffentlichkeit beit finden sollte, faktisch doch zwischen zwei Stühlen fizen. Die Arbeiterschaft aber sollte dem Beispiel der Stimmung zu machen und glauben mit borstehendem die AusUnternehmer folgen und ihre Forderungen mit dem einandersehungen über die Tätigkeit des Schlichtungsausſchuſſes größten Ernst und dem schärfsten Nach brud in schliehen zu können. der Deffentlichkeit erheben. Hierauf ergriff der stellvertretende Vorsitzende des Neichs. berbandes der deutschen Industrie, Herr St. F. b. Siemens, bas Wort. Nach einer Darstellung der Vorgeschichte des Entwurfes, wie Herr b. Eiemens sie sieht, aus der jedoch heraus lang, daß das Unternehmertum in seiner Bedrängnis in den ersten Revolutionsmonaten froh war, in den Arbeiterräten eine verhandlungsfähige Vertretung der Arbeiterschaft zur Seite zu haben, ging der Redner auf den Gefeßentwurf selbst näher ein. Das Reichsarbeitsministerium hatte zur Regelung der Bertretung der Arbeiterschaft in den Betrieben und der Frage des Mitbestimmungsrechts eine Kommission bestellt, in der Arbeit geber und Arbeitnehmer in gemeinsamer Arbeit die notwendigen Bestimmungen festlegen sollten. Die Industrie arbeitete bereit willigst mit. Der zweite Entwurf der Regierung zeigte bann aber, daß alle Einwände der Industrie unbeachtet geblieben find. Die Industrie mußte die Verantwortung für diesen Ent. wurf ablehnen. Und wir müssen danach be fürchten, daß die Leistung in der deutschen Wirtschaft noch weiter finden wird. Herr v. Siemens unterzog dann den Entwurf einer eingehenden Kritik. Der Entwurf iſt nicht rein aus wirt. Die Bewegung in der Metallindustrie. schaftlichen, sondern auch aus politischen Gründen eingebracht worden.( Lebhafte Zustimmung.) Nachdem Herr b. Siemens und andere Redner die Einzelheiten des Entwurfs näher erörtert hatten, wurde folgende Entschließung eingebracht: Y Zunehmende Berschärfung. In der Firma Migu. Gene st sind weitere 140, bei Grich u. Gräb weitere 240 Arbeiter, in der A. E. G. Brunnenstraße 500 Dreher neu in den Streit getreten. Ausgesperrt wurden weider in der Bewegung stehenden Metallarbeiter abermals um rund 1000 Mann erhöht hat. „ Die deutsche Industrie, die auf dem Boben der Artere 180 Arbeiter in verschiedeneen Betrieben, so daß sich die Zahl beitsgemeinschaft steht, hat bei der Beratung des Vor entwurfes eines Gejebes über Betriebsräte von Anfang an bereitwillig und fachlich mit gearbeitet, in der Hoffnung, daß es gelingen werde durch das Zusammenwirken der berufenen Ber treter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die in dem Gesetz behandelten Fragen au einer alle Beteiligten befriedigenden Lösung zu bringen. Da jedoch ihre Verbesserungsvorschläge im wesentlichen un berüdsichtigt geblieben und weitere Verschärfungen eingefügt find, erhebt die Industrie einmütigen und entschiedenen Gin fpruch gegen diesen Entwurf. Die deutsche Industrie er wartet von der Nationalversammlung im Hinblick auf die gefährliche Lage der deutschen Wirtschaft, die weitere Experimente nicht mehr betrträgt, verständnisvolle Berücksichtigung der Wünsche, die in gemeinsamer Eingabe der zentralen Arbeitgeberberbände der Nationalversammlung unter breitet worden sind. Die Maschinisten des Siemenstonzerns werden im Laufe des heutigen Tages ihre Forderungen einreichen. Soll ten sie abgelehnt werden, beginnt morgen auch dort der Streik. Die ganze Siemensstadt und Epandau würde dann ohne Kraft und Licht sein, Die Bewegung tritt damit in ein Stadium, das das ver mittelnde Eingreifen des Reichsarbeitsministeriums dringend nötig macht. Wir hoffen, daß sich das Ministerium infolge feiner früheren einseitigen Stellungnahme für die Unter nehmer nicht so start als Partei fühlt, daß es zur Anbahnung einer Bermittelung nicht den nötigen festen Willen und die erforderliche Objektivität findet. Die Behauptung der Volkszeitung" in ihrer Morgenausgabe bom Mittwoch, wonach in den Siemenswerten am Dienstag eine geheime Betriebsbersammlung abgehalten wurde, zu ber nur Vertrauensleute der unabhängigen und kommunistischen Richtung geladen waren, wird von den Vertrauensleute der Elemenswerte als unwahr bezeichnet. * Der fünftige Einfluß der Betriebsräte auf die Betriebsleitung, ihr Mitbestimmungsrecht bei Ginstellungen und bei der Einführung neuer Arbeitsmethoden, ihrer jederzeitigen Abjch barkeit durch die Betriebsversammlung der Zwang zur Vor legung der Bilang sowie der Gewinn- und Berlustrechnung, die Die Arbeitnehmerbeifiber des Schlichtungsausschusses, die GeAbordnung von Betriebsratsmitgliedern in den Aufsichtsrat, er. scheinen so gefährlich für die Leitung, Ordnung und Leistunge. noffen Schlichting, Mielis und Biese, fenden uns folfähigkeit der Betriebe, daß der Entwurf in dieser Form nicht gende Erklärung: Gesetz werden darf." So alio jeben sie aus, die Vertreter der deutschen Indu trie, die auf dem Boden der Arbeitsgemeinschaft steht". Wir gratulieren den Herren Cohen, Legien und allen übrigen Freunden der Arbeitsgemeinschaft zu dieser Nachbarschaft. teit, die fich in seinen sinfonischen Trios au orchestralem Auffchrung steigert. Die boltstümlichen Konzerte in der Philharmonie werben jetzt von dem Dirigenten Hagel in musikalisch durchaus Hochstehender Weise geleitet. Im Vorwärts" vom 21. September 1919, Morgenausgabe, ist eine Entgegnung des Borsibenden des Schlichtungsausschusses veröffentlicht, zu der wir folgendes bemerken: Der Schiedsspruch vom 21. August 1919 sieht teine Regelung über die Einteilung der einzelnen Berufsgruppen in die Der Seemannsstreit. ป Hamburg, 24. September. Die Matrofen und Seizer der Fischdampfer haben fich fast ausnahmslos aus Sympathie dem Streit des Deutschen Seemanne- Bundes angeschlossen, sodaß zur Beit alle Fischdampfer aufliegen. Bremen, 25. September. Wie ein hiesiges Blatt erfährt, ist nach Notterdam die Wei fung gegeben worden, wegen des Streifs in Bremen borta Täufig teine Schiffe nach Bremen zu leiten und die nach Bremen unterwegs befindlichen Schiffe nach anderen Häfen fahren zu lassen. Ein für Bremen bestimmt gewesener größerer Baumwolldampfer von etwa 11 000 Tonnen ist bereits in Rotterdam festgehalten und wird dort entlöscht. Der Seemannsstreit hat in furger Beit eine große Ausdeh nung angenommen. Er wird begleitet bon einem unerquidlichen Streit zwischen dem Deutschen Seemannsbund" und dem Transportarbeiterverband". Da sich die letzte Organisation gegen die Bewegung erklärt hat, wird sie von bürgerlichen und rechtssozialistischen Blättern als sogenannter wilder Streik bezeichnet, der der Arbeiterschaft von einigen gewalttätigen und streiflustigen Leuten aufgezwungen worden sei. Dagegen spricht die Tatsache, daß der Strei! fich so schnell über eine große Zahl von Hafenstädten ausgebreitet hat. Nach der Darstellung des Deutschen Eeemann@ bundes", bie bisher noch nicht mit fachlichen Argumenten befämpft worden ist, ist die Bewegung infolge eines Vertragsbruches des G3 war berein Hafenbetriebsvereins in Bremen entstanden. bart worden, daß nur Deute beschäftigt werden sollten, bie in Deutschen Seemannsbund oder im Transportarbeiterverband organisiert sind. Als sich ein in Bremen neueingestellter Ar beiter weigerte. seinen Organisationsausweis vorzuzeigen, und dadurch den Eindruck hervorrief, als fei er unorganisiert. entstand der Konffift, der sich bald dadurch verschärfte, daß der Hafenbetriebsverein den Mann in Schutz nahm und auch sonst eine recht brüste Haftung gegenüber den Arbeitern zeigte. " Das Hamburger Eco" erklärt dagegen, daß die Mit glieder des„ Seemannsbundes" in Bremen aus einem nichtigen Die Freie Hochschulgemeinde neben der Universität Berlin Grunde die Entlassung eines Mitgliedes des Transportarbeiter hat für das Wintersemester 1919 ihren Arbeitsplan auf verbandes gefordert haben. Auch es behauptet, daß die Versamm In dem am Sonnabend im Bedste in Gaal veranstalteten gestellt mit Vorträgen über Kommunismus, Individualismus, lungen unter dem Terror von Kommunisten und Unionistent modernen Liederabend erwies sich Walter Belian als ein febr Stultur und Stulturpolitik und andere Lebensgebiete. Auskunft gestanden hätten. Die Hamburger Ortsverwaltung des Trans beachtenswerter Bariton. Sein weiches, warmes, äußerst aus und Anmeldungen in der Geschäftsstelle der Freien Hochschul- portarbeiterverbandes erläßt die Erklärung, daß der Verband in feiner Weise an dem Streit beteiligt sei und fordert die Mite giebiges Organ fand in der feinfühligen Begleitung des Herrn gemeinde, Brückenallee 17, und beim Bförtner der Universität. Das Theater Die Tribune" auß die für heute an glieder auf, bei der Arbeit au bleiben. Felig Dnd volle Unterstüßung. Die zum Vortrag gebrachten modernen Lieder machten wenig Eindrud, da ihnen Ursprüngefeßte Uraufführung von Gruft Tollers dramatischer Dichtung Obwohl die Streifenden somit die Unterstübung des Trans lichkeit und Individualität fehlt und man Schumann, Strauß und Die Wandlung" auf Dienstag, den 30. Geptember, ber portarbeiterverbandes entbehren müssen, scheinen sie body doch schieben. Die zum 25. gelösten Eintrittskarten behalten Gülig Mahler auf dem Programm bermißte. In der Philharmonie dirigierte ein junger Mufiler Dr. feit. Bon Donnerstag bis Montag abend, auch Sonntag nach bie Sympathien der größten Mehrzahl der Heinz Unger Mahlers Lied von der Erde". Ohne ben in web- mittag wird Hajencevers" Retter" und" Entscheidung" gegeben. Safenarbeiter und Seeleute zu besiben, wie bie Das Graphische Kabinett 3. B. Neumann, Sup schnelle Ausdehnung der Bewegung durch Erklärung zahlreicher mütiger Heiterfeit und dunklem Abschiedsschmerz zitternden Geist diefer aufs höchste gesteigerten Musik voll erflingen zu lassen. fürstendamen 232, geigt in seiner Buchhandlung graphische Arbei. Sympathießtreits acigt. Dieser Umstand dürfte für ließ der Dirigent doch hingebenden Gifer und ungewöhnliche ton bon Dorcus Behmer, außerdem Gemälde, Zeidmungen die Saltung der Arbeiterschaft zu der Gesamta unb Graphilen bon Jakob Steinhardt. bewegung entscheidend sein. Der Vorwärts" bringt einen Bericht über die Auslassungen des Hamburger Echo", der formal- technische Beherrschung des Orchesterapparats erkennen. Die Genossenschaft fozialistischer Künstler( Geschäftsstelle mit den Worten schließt: Es steht zu hoffen, daß die Bewegung Th. Frankenbach, Berlin W, Spichernstr. 17, Tel. Uhland 5250, binnen furgem an dem Widerstand der vernünftigen Elemente umfaßt vorläufig einen Streis von Stünstlern, der seiner Anzahl fcheitern wird". Merkt man im Vorwärts" und im Trans nach, der Baht der Stünstlerschaft einer mittelgroßen Stadt bon portarbeiterverband nicht, daß die Rechtssozialisten mit solchen Bu feinem Konzert im Bechsteinfact am Gombag, ben 28., etwa 140 000 Einwohnern entspricht. Daß die Mehrzahl der Aeußerungen in eine bebentliche Verwandtschaft mit jenen G beranstaltet für das revolutionäre Broletariat, schreibt uns ünstler einer solchen Stadt die gleiche problematische Gristeng menten geraten, die einst, als der Vorwärts" noch ein Arbeiter Prof. Rosebery d'Anguto folgende Begründung: Die voraffi- führt, wie ihre Stoflegen in der Großstadt, ist bekannt. Und doch blatt war, jeden Streit durch solche Redewendungen in Mizkredit feben, flassischen und insbesondere die romantischen und neuronum tönnte ihre Gristens gesichert, ihre Produktion gleichzeitig gehoben zu bringen und als fluchwürdiges Verbrechen hinzustellen suchten? sichen Liederformen ebenen den Weg bes Proletaria's zum näht und die gesamten Einwohner am Kunstkonsum beteiligt werden. Wir bedauern aufs lebhafteste, daß der Kampf der Seeleute Kunst. Nur durch diesen Vermittler wird das Proletariat endlich/ Die Genossenschaft sozialistischer Künstler will an Stelle einer durch diesen Organisationskonflikt so unangenehme Begleita ben und wahren Verständnis der musikalischen Struktur und imftande fein, quse Mufit, das Schöne und Wabce in Tönen, zu fehlenden kommunalen Subvention, einen genossenschaftlichen erscheinungen zeigt, und glauben, daß die Gegnerschaft des Trans enfallen, um in bad Beich ber Musik brüderlicher Solidarität, das Berein der Freunde der G. S. St. tonstituieren. In die portarbeiterverbandes eher verlängernd als abtürzend wilt, Weal revolutionär- proletarischen Weltempfabens, tiefer einafem Stonfumentenverein will sich die G. S.. den Markt schaffen, dringen. Das Lied in feiner Bermällung von Muftf uab Poesie der zugleich die Konsumenten, die Arbeiter mit unstprodukten ist ber lebendige Pusschlag, der vom Herzen zum Herzen spricht verforgt. Die Preise für die Erzeugnisse der Sünstlergenoffen. schaft sollen sich auf die Erstattung der Material und der ReproFür die Volkshochschutturse bes Coffeftaft- Bundes duktionskosten beschränken. Damit ist die Möglichkeit gegeben, daß wurde Eduard Motile, erster Stapellmeister am Deutschen jedes Mitglied, Gemälde. Zeichnungen Bildhauerterte, Solz Opernhaus, als Dozent verpflichtet für Einführung in die schnitte, Radierungen, Bithographien, Gebrauchsgegenstände ufr. Meisterwerte der Musit. Dr. Karl Schwarz zur Behre über nach Wahl erwerben tann, daß Architekten usw. ohne befondere bas Betrach'en von Savrustwerten und Professor Dr. Peter vierteljährlich nicht mehr als 1 M. betragen, um wirklich je de m Silbermann für llebungen im Gebrauch der freien Rede. Sosten zur Verfügung stehen können. Der Mitgliedsbeitrag foll Dr. Mar Apel wird am Dienstag, den 80. September, abends die Weitgliedschaft zu ermöglichen. Kosten os soll außerdem eine der, Denter und Nämpfer" bolten Eintritt für jedermann Sunst nach seinen Interessen behandelt. umb tönt." Die Besichtigungsreisen ber deutschen Sachverständigen für den Wiederaufbau des zerstörten Gebietes haben am Montag begonnen. Zunächst findet eine dreitägige Reise nach den Bergwerfsbezirken statt. In den nächsten Tagen werden sich Be fichtigungsreisen für die Wiederaufräumungsarbeiten anschließen und zwar je eine in die Gegend von Lille, Peronne, Soissons und Der Oberste Nat hat die Frage ber militärischen Besebung von Dansig und Oberschlesien behandelt und beschlossen, der militärischen Besetzung überall einen interalitierten Verdun. Straße 26, einen Vortrag über Ernst Saedel als For. Beitschrift geliefert werden, die für den Arbeiter die Fragen der Charakter zu geben und sowohl nach Danzig wie nach Obera fuel ländern au ichiden. Eronnung: Freitag Groß- Berlin. Sichert Each die Feuerbestattung! Gin Anhänger der Seitenbestattung schreibt uns Es ist eine bedauerliche Taifache, daß in der Arbeiterschaft noch verhänis mäßig wenig Interesse für die Feuerbestattung besteht. Dec Schreiber dieses hat aus den in den letsen Monaten in berret heit" erschienenen Todesanzeigen felgeftelt, daß in Duroschnitt uf 10 Bestattungen bloß 2 bis 3 Feuerbestattungen gommen find. Bei der kulturellen Bebeulung der Feuerbestattung ist das ein bellagenswertes Verhältnis, Mancher fagt, bie Bestattungsart jei Gefühlejache. Das soll nicht beftritten werben. Aber biele Verstorbene werden lediglich deshalb nicht feuerbestattet, meil fie as verabsäumt hatten, die kazu erforderliche gefeblich vorgeschriebene Erklärung rechtzeitig abzugeben. Das sollte jeden Angänger der Feuerbestattung beranteffen, unverzüglich die erforderliche Grlärung berzunehmen. Solches hat zu geschehen bei einer zur Führung eines Dienfificgeis berechtigten Person( Standesbeamten, Bolizeibeamten u dergl.) Koften verurfacht das nicht. Ein anderer und wohl der wichtigste Grund für das un günstige Verhältnis der Feuer zu den Erdbestattungen ist der, daß viele Menschen noch glauben, die Feuerbestattung wäre viel teurer als die Beerdigung. Dieses ist, nachdem das Gesetz manche Erleichterung für die Feuerbestattung gebracht hat, nicht mehr der Fall. Uebrigens ist jedem Gelegenheit gegeben, einem ber Feuerbestattungsvereine beizutreten, die gegen geringfügige Beiträge die vollständig tostenfreie Feuerbestattung übernehmen. Für die Berliner Arbeiterschaft tommen hauptsächlich der Verein der Freidenker für Feuerbestattung, Berlin, Oranienstraße 88/84, in Betracht. Während ersterer nach dem Alter abgestufte Bei träge erhebt, ist bei letterem der Monatsbeitrag blog 0,90 m. Hoffentlich tragen vorstehende Ausführungen dazu bei, der Beuerbestattung als der ästhetisch, hygienisch wie auch wirtschaft lich besseren Bestattungsart neue Anhänger zuzuführen. Die Fünfslabfennig- Stadtlassen scheine, welche vom 1. Offober d. J. ab zur Einziehung gelangen follten, werden bis zum 80. Juni 1920 im Berkehr belassen. Freie Hochschulgemeinde für Profetarier. Alle Hörer, die noch nicht im Besize ihrer Hörerkarten find, wollen sich dieselben selbst bon unserm Bureau abholen. Der Hörerbeitrag beträgt. 8, für jeden Murfus. Für Jugendliche unter 18 Jahren ist der Besuch fret. Die Vertrauensteife werden bon jekt ab Tontrolieren und Hörer ohne Barten zurüdweren. Das Bureau befindet sich aut Beit noch in der Schizenstr. 32, Hof part. und wird am 27. b. M. mach Münzstraße 24 III verlegt. Der Arbeits- Ausschuß. ges. Schmal, gaz. Sifter. Bereinsfalenber. Allgem, human. Kafturbund! Donnerstag abend 7% Uhr, Chat lokenstr. 7: eb. Ulrich über„ Jdecfismus und Matesialismus!" Freie Aussprache! Eintritt frei. Am Stehlenberg. Zum erstenmol wurde in diesem Jahr von der Reinechendorf, Bezirk Oft. Rechtsauskunft u. Beratung von jest ab Jnt. Bund der Kriegsbeschädigten n. Hinterbliebenen, Ortsgruppe Partei eine Jugendwethe veranstaltet, die als recht gelungen be- im Kastanienwäldegen. Residensstr. 109, jeden Sonnabend von 7 bis Bycerans statt, die stimmungsvoll beforiert war. Das Programm Freitag dafelbft 7 Uhr abends Abgabe von 40 Meter Hembentuch all seidnet werden fann. Die Feier fand in der Aula des Cäcilien- 69 Uhr abends. Am Gonnabend, den 27. 9., füllt sie aus. mies u. a. auf Orgeltonzert mit Violinbegleitung, so 1. das Prä- bie Mitglieder. fudium von Bach, 2. Thais von Waffenet, 3. Breistieb von Wagmer and 4. Bargo von Händel. Nach einer einbrudsvollen Fest- Lehnin- Relpin- Sce- Bliesendorf- Werder. Webeiter- Wanderverein Berlin. Sonntag Gr. Kreuz- Kloftes rede des Gen. Lau folgte Männergefang des Männergesangser- Spibh. Gäfte mitbemmen! Abf. 5,27 Botsdamer eins Richenbeng und sodann die Ueberreichung eines Andenkens in Form eines Buches mit vom Gen. Preißer verfaßten Mid- 28. September, Bezirkowanderung zum Teufelsfee. 1. Mbl. 5,30 Uhr Arb.- Wanderbund Naturfreunde", Bez. Berlin. Sonntag, bet Bhf. Bellevue, 2. Abf. 6,80 Uhr Potsb. Fernbhf., 3. Abf. 6,47 Uhr sam, Teufelsice, Potsdam. Bhf. Friedrichstr., familich nach Potsdam., 4. Rinderwanderung: Potss Frucht- Ecke Wadaiftr. Gäste willkommen. 2r. 7,15 Uhr. Dranienburger Tor uns Zurnverein Fichte. Am Sonnabend, den 27. September, abends mungen. Intern. Bund der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, Oregruppe Berlin und Gau Brandenburg verlegen am Freitag, den 26. September d. J., ihre Geschäftsstelle von Berlin, Graunstraße 3, nach Berlin N., Zegeler Straße 15. Des Umzugs wegen bleiben die Bureauräume am Freitag und Sonnabend geschloffen und wird diesmal aus nahmsweise Rechtsauskunft am Montag, den 29. d. M, bon 10 bis 7 Uhr erteilt. Fernere Rechtsauskünfte finden in den neuen Räumen stets Freitags bon 10 bis 6 Uhr, nicht mehr bis 8 Uhr abends statt. Der Internationale Bund der Kriegsbeschädigten und-hiater liebenen, Ortsgruppe Neukölln, veranstaltet am nächsten Gomabend in den Räumen der Berliner Bodbrauerei, Fidicin ftraße, ein Wohltätigteitsfeit zum Besten der armen Angehörigen der Ortsgruppe. Beginn 6% Uhr, nicht 7% Uhr, wie im Inserat angegeben. Aus den Organisationen. " Tempelhof. Mittwoch, den 8. Oktober, abends 7% Uhr, findet! ein gemeinsamer 3ahlabend in der Aula des Lyzeums, foftem". Stellungnome zum Barteitag. Germaniaftr. 4/5, statt. Boriseg über Barlamentarismus oder Räter Wilmersdorf. Am Donnerstag, den 2. Oktober, abends 7% Uhr, findet in der Aula der Oberrealschule am Seepark ein Kunstabend Nieden( Klavier), Prof. Sekking( Cello), Emil Kühne( Rezitation und statt. Mitwirkende: Frau Joa Harih zur Mieben( Gefang), Mimi zur Lieder zur Laute). Eintrittskarten im Borverkauf in der Freis Funktionären zum Preise von 1 M, an der Abendkasse 1,50 m. heit" Expedition, Sindenbung[ t r. 20, und bei allen FREIHEIT- POSTKARTEN mit PORTRATS der Vorkämpfer des Proletariats und kurzen biographischen Notizen Nr. 3: Georg Ledebour Nr. 4: Leo Trotzky Nr. 1: Karl Liebknecht Nr. 2: Rosa Luxemburg Nr. 5: Gustav Landauer Weltere Karten sind in Vorbereitung. Preis jeder Karte 15 Pfennig.: Wiederverkäufern hohen Rabait. Zu beziehen von der Verlagsgenossenschaft ,, Freiheit", e. G. m. b. 5., Abteilung Buchhandel/ Berlin NW 6/ Schiffbauerdamm 19 Auch durch alle Filial- Expeditionen der ,, Freiheit". Lichtspiel- Palast Schweizer Garten Am Friedrichshain 29-32, am Königstor Spielplan vom 26. 9. bis 2. 10.: Blondes Gift mit Hedda Vernon welche persönlich anwesend fst und Trudes Geheimnis Wochentags 6-10 Sonn- u. Felertags 3--10 grünen Kabarett mit erskl. Kräften. Maya Louison, Saal ab 8.30 Ernst Lorenz, Erich Teufel, Oustav Oteck, Irmgard v. Biberstein Nicht in 6-8 Wochen sondern In 3-5 Tagen werden alle Militär- und Zivilgarderoben, Stoffe, Leinen, Laken, Seide etc. in Jeder Farbe licht- und iarbecht gefärbt. Trauersachen binnen 24 Stunden. Schnellfärberel, chem. Reinigung, Kunststopferel ( Tel.: Amt) Nord- Wast.( Hansa 1075) ( Gaiz& Siog) Fabrik, Kontoru. Hauptgeschäft Golzkowskystr. 13. Annahmestellen werden noch vergeben. Dr. med. Karl Reinhardt Berlin, Peladamer Straase 117 ta. d. Laizowalrasse) Haut- und Marnarzt bewährte, fachmännische Behandlung. Urentgeltliche Auskunft und aufklärende GratisBroschüren( Beschreibung sämtlicher Heilverfahren in den Sprechstunden von 12-2 mittags. 6-210 abends, Sonntags 11-1 Uhr( im verschlossenen Brief Mk. 1,25). Danksagung. Für die Tiebevolle Teilnahme und reiche Kranzspende bei der Beerdigung meines unvergeblicken Lebensgefährten Oskar Wolff sage ich allen Beteilig ten, insbesondere dem Chef. Personal und Arbeitern der Mineralwasserfabrik Berolina, dem Sparverein Neuer Taler, dem Ortsverein Neukölln U. S. P. sowie den Mietern des Hauses Falkstr. 18, insbesondere dem Gen. Freund für die trostreichen Worie am treuen Sarge meines Entschlafenon meinen herzlichsten Dank. Witwe P. Fell. Gardinenverkauf. Große 48 Uhr Eröffnung der 18. Lehrlings bleilung in der Turnhalle Rostocker Str. 32 durch ein öffentliches Turnen. Gäfte herzlich will kommen, tember, Wanderung Chorinden, Plagefenn, Chorin. Abfahrt 8 Uh Touristenverein„ Die Naturfreunde". Sonnabend, den 27. Seps Stett. Fernbhf. Abt. Südost. 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