EwzeZprew 15 Pfennig ♦ 2. Jahrgang Zreitag, öen 2ö. September 1919 Nr. 466/Ä 254/ Morgenausgabe Wt»Frribeit� Klifrin.' normen) unf naJ>mil(n«, m fönt« jcf;a«ft Öejucsfr*!» berrägl Mi freifr �-ufirl'cno in» Laa» sür Groß»Vnii« oder Mi p»stM,n« ol>n, inonnll. z.— ril, Mt ZxO-eunz unitt SlrnfMaii; S,— rn. ®H„itrihtir* ift m Mn ttfltn JJoitttoj fn pofljeitimjsliff« Kk WM RAofilam trab(Frbebttiira; Verlw N«. ff, emtftbmmrbtrana MUH. Sernlprechen 4U»t Rorbc* 2S&Ö trab >(««. toftn. M, wbtghFetLUwipwtiUjetie»Ml M.« ü.i«* WO tM.. EDocio�ti�a Uw fUtpftnufl* w-nt topf, jfM»»Milm tPert» PV' l»« lumnafi�lag Ts pwj. 3b«( ttrmilitn. u. l'trt wilden habe, ist durch die Praxis der letzten Monate gründ- »ich eines Besseren belehrt worden. Unter der glorreichen Mlhrung der Presseches» der Regierung hat sich vielmehr «l? Zustand herausgebildet, der an die Zustände der Kriegs- �rt erinnert, wo die Pressevertreter ihre Instruktionen zur -ocichwindelung der Ocssentlichteit von den Regierungsver- tretcrn in den Pressekonferenzen erhielten. |e.?'n besonders krasses Beispiel dieser amtlichen Presse- bceinflussung bieten die Maßnahmen der Regierung, das Erscheinen des österreichischen Notbuches zu einer E n t» iasiungsoffensive für die deutschen Kriegs. lchuldigen auszunutzen. Wer den Betrieb kennt, Mußte schon angesichts der fast einmütigen Stellungnahme öer Berliner Presse, vom„Vorwärts" bis zur„Deutschen Tageszeitung", zu den ösierreichischen Veröffentlichungen dcrmuten, daß die Regierung auch diesmal Leitsätze zur Bs- schwindelung der Oeffentlichkeit ausgestellt hatte, die von der Presse prompt befolgt wurden. Diese Aermutung wird durch die Enthüllungen der rechtssozialistischen„Freien Zei» tuiig" zur Gewißheit. Wie das Blatt mitteilt, wurde am Sonnabend vormittag in den Presseempfängen beim Presse- 4.f der Reichskanzlei den Veriretern der Presse das ösler- reichliche Rolbuch überreicht. Dein Rotbuch war eine„Ge- örauchSanweisiliig" mit auf den Weg gegeben worden, die die Presse in den Stand setzen sollte, in wenigen Stunden das wichtigste Material aus dem umfangreichen Dokument Zur Verössen-.ljchling zu entnehmen. Die Durchsicht dieser .Gebrauchocmweisung" zeigt, in wie skrupelloser Weise ge- arbeitet wird, um die Presse in ein Instrument der Luge und der Irreführung zu verwandeln. Diese Gebrauchsanweisung enthält Leitsätze wie etwa die folgenden: „8. Eigenart der Berichterstattung des k. u. k. Botschafters in 'Berlin, Grafen«zögnenvs, S. 31. 34 Snm. 1. Gering« Zu- derlässiikeit; pielfach mißverständlich, gelegentlich ganz verworren. «nm. 1. Daraus resultierende falsche Rückschlüsse und den ----- S 141 Anm. 8, 173, rung der Presse diktiert word-m. Und diese hatte so wenig Würde, so wenig Verantwortlichkeitsgefühi ihren Lesern gegenüber, daß sie vielfach ganze ircätze der amtlichen Gebrauchsanweisung wörtlich wiedergegeben hat. Gibt eS einen besseren Beweis dafür, daß die Presse mit verschwindenden Ausnahmen weder den Willen, noch die Fähigkeit hat, zu den wichtigsten Fragen des politischen Lebens selbständig Stellung zu nehmen, sondern es vorzieht. die gehorsam« Dienerin der hocl>mögenden.Herren in der Regierung zu sein? Braucht man noch weitere Beweise da- für, daß die Regierung der deutschen Republik auch in der Beeinflussung der Presse in den Spuren der wilhelminischen Regierung und der Pressediktotoren aus der �KriegS-eit Ivandelt und es nicht verschmäht, die Oeffcntlichrejt in der flrupellosesten Weise irrezuführen? KugM über die MMschMgen. reptember. zu den vom vl, Anm. 1. Daraus rquinetenut„—>, II Tatsachen widersprechende Konklusionen, S. 141 Anm. 3, 173. -— o T», gicBefiüe Graf SzögyenyZ 285 ff aus I--,.JIUUCH/—-— 24ß Anm. 2, 253 Anm. 2. Die Depesche Graf SzögyenyS Berlin pariert 27. Juli. Nr 307. D a i bisherige � n p t sächl ich st« B c w e i S d o k u m e n t der Entente "r b:e ablehnende Haltung der deutschen Regierung gegenüber den England ausgehenden Bermittlungsvorschlägen enthält er wiegen de maierielle Irrtümer und wird l>0u schw -- C!. a_____. WW uns wird »rch die Da. lachen selbst widerlegt, S. 173 ff. 3. Nickt Potsdamer Kronrat, sondern Ministerrat gemeinsame Angelegenheiten in Wien, datiert 7. Juli S. 50 ff. 5. Das Berliner Kabinett ohne Kenntnis dcS Wortlauts der ißerrcichisch. ungarischen Note an«erbien.— Beschwerde Herrn � TagowS.— Konstatierungen deS k. u. k. Botschafters.— Wei» fmig Gral Berchtolds vom u2. Jul. 1914. Ergebnis: D i e B e r- .''•er Regierung hat a n der Abfassung der "'lerreilbi sch- ungarischen Note ♦ P l /y eichifch- ungarischen otoic keinerlei An« s■ 112—114; insbesondere auch S. 112— 114 Anm. 2 und ''42 Anm. 1. Wichngsie Pbase der Weltkrise: Schicksal des englischen ugsvorschlageS vom 29. Juli. Dringliche und nachdrück- ü r w o r t u n g d u�r cb Berlin in Wien. D i l a t o» �- und u n s a ch l ich e Behandlung durch da? c u e r K a ö i n e t t. Die letzten Zusanimenhänge bis zum »wärt igen Augenblick selbst den damaligen leitenden SlaaiS» ."unnetn(in England und in Teutschland) unbekannt. Folgen- Bedeutung der gewonnenen Forschungsresultate S. 232 Amsterdam, 25. Ein Teil der englischen Presse nimmt. deutsch österreichischen Auswärtigen Amt virossentlillsten diplomatischen Dokumenten zur Vor» geschichte des Krieges Stellung. Die Blätter sind bestrebt, nnchzuweisen. daß Dcutsclstand durch die Wiener Enthüllungen nicht entlastet werde.„Daily News schreibt, die Bedeutung der Fälschung der Emser Depesche müsse angesichts der Vorgänge in Wien verblassen. Wenn die jetzt veröfsentlicksten Daten wahr seien, dann sei Gras Berchtold mehr als irgendein anderer des Verbrechens, den Krieg entfacht zu haben, schuldig. Das Blatt weist jedoch darauf hin, daß der Kaiser schon am 5. Juli dem österreichischen Botschafter in Berlin die Versicherung gegeben habe, daß er Oesterreich unterstützen werde. Diese Botschaft habe genügt, um die österreichischen Kriegsmacher in ihrem Kurse zu bestärken. — Morning Post" erklärt unter Bezugnalime auf die Unterredung zwischen dem Kaiser und dem österreichisch ungarischen Botschafter in Berlin, Graf Berchtolds Ent schlossenheit bei seinem Vorhaben sei darauf zurückzuführen, daß er gewußt habe, daß die Macht, des Deutschen Reiches hinter ihm stehe. Deutschland könne sich von dem Verbrechen und den Wahnsinnstaten� des Grafen Berchtold und seiner Mitschuldigen nicht loslösen. Ein rechlssoziniislisches Nmöver. '• o m in e n. a u- Pen und die schwarz-rot-goldene Flagge eine Judenfahn« I genannt haben..." „Ich sagte Ihnen doch schon, was der Neuendorf'ist ein :(sharakter ist. Daraus können Sie auch auf seine Glaubwürdig.� | feit schließen. Na— und Donnerwetter: uns alten Ossiziereu■ i hat man früher, unter dem alten Regime, jede BeteiTgung an der Politik verboten. Politisch' waren alle Offiziere mundtot. Nicht mucksen durfte man. Das lam einem manchmal hart an, wenn man das alles iah. Und nun, scheu Sic, sind auch wir. endlich, politisch mündig geworden. Und da soll man sich nicht seine Gedanken über die gegenwärtigen Zuständ- machen dürfen? Da entschlüpft einem denn wohl mal ein Wort— Herrgott noch mal: hat der„Vorwärts" «in moralisches Siecht, den Splitterrichier zu spielen»-«... .Die I u d e n j a h n«... Ich bin kein Antisemit. Ich weiß, daß der Jude findig, agil, intelligent ist. Wir brauchen solche belebende» Elemente. Ich habe vor emem Manne wie Ballin die größte Hochachtung gehabt. Wer wen««mS den KrlegZgesellschaflen jüdische Drückeberger in die Trupp« kommen, um sich hier«in« neue. Existenz zu schaffen, und nun hetzen und schüren, und sie sind doch nun einmal gescheit, und mein« Soldaten aufsässig machen— ja, da hol sie do» Deibel I Wenn eineml dann mal so ein Wort au» de« Munde flitzt, da können Sie sich nicht darüber wunden». chh lasse mir diese Schweinerei jede« falls nicht gefallen. Ja, richtig, die Judenfahne: wiilan Sie. Mfc 1 7 W? w»«TN»«SaOteSn» Mi YerH ftn Srtx»mynoettdet Yat. oft fo iw Äu bit Ichwarz-weitz-ttt« Kahn« abycschaM vurd«? Wissen Sie, daß unier dieser ßajdnt, die man einfach auf de» Kehricht- lhaufen geschmissen hat. ta«s«nd«, Hehntausend«. hunderttausende Soldaten, Mannschaften m»d Offizier» in Feindesland destattet hegen, daß»vir unter dieser Fahne in Ost und West den Feind •"gegriffen und besiegt haben? Ja, heulen Kirnte man. daß fle einem diese Fahne genommen haben. Weiß Gott, das ist nnS eckten Soldaten verflucht nahe gegangen.. Der Oberst schwieg ein« kleine Weile. Er war, vor innerer Grregung, elwaS aus dem seelischen Gleichgewicht gekommen. �Jch mache," fuhr er fort,.kein Hehl daraus, daß ich SR o n a r ch i st bin. Mein Gott, wenn man dreißig Jahre lang feinem König und Kaiser treu gedient hat, dann kann man nicht plötzlich sagen: Von morgen an bin ich Republikaner. TaS geht einfach nicht. Hier"— nnd dabei tippte er mit dem dritten Finger der Rechten auf sein Herz—.erlaubt'S einem etwa» partout nicht. Aber, fürchten Sie nichts: ich-halte e» für unmöglich, die Monarchie im Augenblick wieder aufzarichteu. Das verbietet un» allein schon die Entente. Sber: wa» in zehn Jahren sein kann, wie sich da die Verhältnisse geändert haben können— das Wissen wir alle nicht. Natürlich: ein kaiserliche» oder königliches j Regime, wie wir e» vor dem Kriege gehabt haben, da» paß! dann bestimmt nicht mehr. Ein« demokratische Monarchie ließe sich, svdesseu wohl vorstellen." Und mit eimemma-l wandte sich der CVcrst, ziemlich unvermittelt, an mich mit der Frage:.Wie sehen Sie die nächste Zu» kunst an?" Auf die pessimistische Auskunft hin wird die Frage der Militärdiktatur aus-geworsan und Oberst Reinhard fährt fort: .Nennen St«'», wt« St« wollen. Dann geht'S gnade»der ungrade. Aber seien Sie versichert: wir Militär» wolle« mit den Zivilisten Hand in Hand gehen. Dann muß dafür gesorgt sein, daß eine stark« Negierung neben und zu un» steht. Ordnung schaffen wollen»te— nnd. wenn e» sein muh, mit Gewalt." .Eine solche zivil-milllärische Diktatur würde sich nicht drei Tage halten können", wandte ich ein..Die Arbeiter würden in wn Generaistreik treten und Ihr« schönsten Berechnungen über de« Hauffti werfen." .Da bin ich doch anderer Ansicht. Lassen Sie sich erzählen, wie ich'» wi Op« r sch l e sie n geumcht habe. Di« paar Reich»- wehnruppen waren, al» e« dort unten drunier und drüber ging, so ver ängstigt und»»�geschüchtert, daß st« sich nicht au» de« Käser- nen hevauMvagton. Di« Einwohner, Frauen und Kinder waren entschlossener«rl» die Soldaten, auf die et dU Aufrührer vor allem abgesehen hatten. Nachts brachten sie don Truppen heimlich Wa» zu essen. So war die Lage, als ich nach Oberschle-sien mit wemer Truppe kam. Ich fuhr wie ein Dmnwavrtter drei». C i n paar Rädelsführer, die schlimmst««, wurden »federgefnallt. So wa» muß sein,«rbei't». >wa ng wordeau»gespr«ch«>n. Und Sie hätten nur sehen sollen, wie die Arbeiter am nächsten Morgen auf der! ArdettSstätt««rfchienenl I« ihren schwarzen' IVeaten röcken kamen ft« angelaufe». Di« Ordnung »oae»ni«derhirg?st>ellt." .Und diese» Rezept würben Sie dann ganz allge-mem anwen- &* wollen?" Dewitz." .ms« MtirrMf jawohl: Galllfett" jOrtmureg muß nun doch einmcck geschliffen werden. Und da «uß man gegedenenfvll» eben sein Loben in die Schanze schlagen. Dazu ist man Soldat." �tnd da» An»Und?" .Ueberdl-cken Sie die auswärtige Log«. Verücksichtigsn Sie»nser« wirtschaftlich« und finanzielle Situation. Wir sollen zahlen und zahlen. Woher? Frankreich und auch England h.rben ein vitales Interesse daran, mit un» rrgeudein Arr<«tgem«na zu treffen, müssen nn» die Möglichkeit gebe«, nn» wirtschasil ch f herauszupauken. Da» können wir aber nur— gemeinsam mit den Westmöchten— in Rußland. Do stnb noch ungeheure wirtschaftlich« Wert« herauszuholen. Da liegt ja noch f» unendlich viel brach: Rußland und da» weite, weit« Sibirien. Daran müsse« wir un» all« sanieren. Daran tonn ganz Europa wirtschaftlich wieder gesunden. Natürlich muß der B o l- sch««i»mu»«rst überwonden werden. Mit s e ch» Di- vtst«n««. sog« ich Ihnen, ist die Geschichte#« machen. Pitt sech» Division««,,." ■»So?" .Sie lä.heln. Genera? yoch hat man da» wissen hasse». Da» heißt: ein General Da« Gespräch wandt« sich ander» Dingen zn. vA» die Regierung im Junt den FriedenSverirag ohne jede Eihrenklausel unterzeichnen wollte, al» sie selbst der Auslieferung deirtscher Männer zustimmte, da bin ich spontan zum Reichswehr- minister N»»t« gegangen nnd habe ihm meinen Rücktritt an- geboten. NaSke empfing mich. Ich sehte ihm da» Erniedrigende der Friedensbedingungen für jeden Offizier auseinander. Noske aber deschwor mich, doch unter allen Umständen zu bleiben. Ich dürfe nicht, in einem so kritischen Moment, fahnenflüchtig werden, Und ich blieb, schweren Herzen». Heute komme ich nicht mehr um meinen Abschied ein. nnd wenn ich noch so sehr vom.Vorwärts" — na, überhaupt der.Vorwärts" I— angefeindet werde. Heut, »»ß ich— heute m» ß ich bleiben l" Der Oberst erhob sich. .So, nun habe ich Ihnen alle» gesagt. Man wird mich wieder «»greifen. Und wieder. Sie sollten mich kennen lernen— und sollten dann an» eigner Anschauung, an» eigner Kenntnis schreiben können. Also, bitte.." Wir haben mit der Wiedernahe diese« JnierviewS ge- ikstert, weil wir irgendeine Aufklärung abwarten wollten. Dieie ist nicht erfolgt, und das scheint uns allerdings auch Aufklärung genug! Die veslStiMg des 3«Wcnw. T. ü. veilin, 25. September. £4« Telegraphen-Union wird nrn Verbreitung folgender Mel- tmng geilen: Herr Oberst Reinharb hat am Freitag, den 5. September. Herrn Johanne» F i s ch a r t, der unter feinem bkwgerlichen Namen politischer Ncbakteür unt Leitartikler einer der größten Berliner Tageszeitungen ist, durch einen Mrtt.'ls- mann den Wunsch ausgedrückt, ihn einmal über sein« Anschau- ungen und Absicht«« zu unterrichten. Daz Gespräch hat Sonn- tbend, den 8. September, im Hotel Bristol stattgefunden, und zwar hat daS'ekb? von 10 bi»%12 Uhr varmittag» gedauert und genau denselben Inhalt gehabt, der in Nr. 4L der.Welt- wiedergegeben wind» Die verliner Hchinduskrlellen drohet mit der Aitssperrmg! In einem Rundschreiben an sein« Mitglieder hat der Arbeitgeber-Scl?litzverbaud für das Deutsche Holzgäverbe, Ortsgruppe Berlin, folgende Parole auss-�gedcn: .Trete keiner in Werkstatwerl)andlung.>n mit seinen Gesellen und Arbeitern ei», sondern verweise diese a« die Organisation. Kein Arbeibgeber darf auch nur einen Mann ein- stellen, eh« eine neue Parole von unS hernnsgeaeben wird. Jode Forderung der Arbeiter, die nicht von unS mit- geteilt ist, ist strikte abzulehnen. Drol?en die Gesellen mit Arbeitsniederlcgung ober wollen sie sich eigenmächtig Serien nehmen, so ist ihnen sofort zu erklären, baß sie dann 14 Tage ausgesperrt iverden. Eine Kündigung gibt eS nicht mehr, die Perordnung ist am 3. Sepien iber aufgehoben, sie gilt mir noch für zurückgekehrte Gefangene und zu 5V v. H. eriverbSunsähige Kriegsiiwaltden.' Tvraui ist zu ersehen, daß eS die Berliner Unter- nehmer unter allen Umständen aus ein« Machtprobe wegen der Fcriensrage anloimnen lassen wollen. Durch die zentralen Vereinbarungen stirb den Berliner Holzarbeitern schon für diese? Jahr Ferien zugestanden worden. Die Zeit bis zu einer andeiweihzgen örftickien Regelimg ist verstrichen: dies konnte bis zum 15. September geschelum. Infolgedessen sind die Berliner Holzarbeiter in den einzelnen Ben leben vorstellig gvivorden. nachdem aus dem Wege der Verlxinbliingeu zwiscknm den Organisationen nichts erreicht werden konnte, inn die vereinbarten Ferien zu«rlwlten. Wie auS dein Rundschreiben ersichtlich, fordert min der Arbeitgeber�Äliustverband seine Mtglieber auf, mit der Drohung der Aussperrung die Forderungen nach Ferien zu beantworten. In einem weiteren fUrkular, in dem der Schriftwechsel zwisäwn den beiderseitigen Organisationen veröffentlicht wird, wird die Detxiupwna aufgestellt, daß die Berliner Holzarbeiter ganz neue Forderungen aufgestellt hätten. Das betrifft namentlich die Mindest- und Durchschnitts- löhne. In dieser Hinsicht munde aber nur die Forderung erhoben, daß die Festsetzung dieser Löhne aus der Gnind- lag«' der tatsächlich bestehenden Löhn« erfolgen soll. Also nur daS. was heule schon bezahlt wird, soll zugestanden werden. Weiter wird belxmi'tet. daß eine(rrljöbung der Neoerstundenznscktläge gefordert sei. Auch das entspricht nicht den Tatsachen. CS wird nur verlangt, daß die Be- stimm»ngen über die UedersNinden für Berlin gestrichen werden, weil schon in früheren Verträgen diese Frage für Berlin erledigt war. Diese Belw-uptungen werden natürlich mir aufgestellt, um eine Verwirrung in die Reiben der Berliner Holz- arbeiter hineinzutragen. Bezüglich der Ferienfrage haben die Berliner Arbeil- geber in ihrer letzten Generalversammlung den Beschluß geiaht, nur drei Tage Ferien nach einer tialbsährigen Be- schästigung gewälzren zu wollen. Es war dort die Neigung vorhanden, die durch die zentralen Vereinbarungen zu- gestandenen Ferien ohne weiteres gewähren zu wollen, und die Durchführung den einzelnen Betrieben zu überlassen. Di« Scharfmacher behielten aber die Oberhand, und so wurde der oben genannte Antrag zum Besäüuß erhoben. Trotzdem behaupten die Arbeitgeber in ihrem Rund- schreiben, daß sie alle! getan Stätten, um zu einer be- friedigenden Lösung der strittigen Punkte mit den Arbeitnehmern zu gelangen. Die Schuld liegt also durcturus an den Arbeitgebern, mewn es in Berlin wegen der Ferien- frage zu einem größeren Kampf« in der Holzindustrie kommen sollte. Noske bekoRmk Ceurage. Berlin, 25. Sepltmb«. Der Reichswehrminister hat einen besonderen Offizier noch dem Osten grsnndt, der ihm täglich Nachrichten über die der- tig« Laze rrstattet. Gegen die Truppen, die sich noch dem A b- trnnvpert an» dem Baltikum nnd Litauen«idcrschen, werden di« schärfsten M-tznahme» anGrweadet werde». Mit geradezu bewundernswürdiger Langmut hat die Regierung dem selbstherrlichen Treiben der im Ba>ltikirm befindlichen deutschen Truppen bisher zugeseihen. Hoffentlich ist der von Herrn RoSke nunmehr nach Kurland ent- stmdte Offizier energisch(fenug, um sich von den für daS baitische Abenteuer verantwortlickien Militärs nicht ein- seifen zu lassen. Außerdem finden wir, daß Herr Noske den Hebel an ganz falscher Stelle ansetzt. Bor allem müßte einmal erst in Deutschland mit dem Werbeschwindet aufgeräumt»»erden. Wir haben seit Monaten auf diesen Skandal beinah« täglich hingewiesen und authentische Unter- lagen für den Mensche iiscbacher gebracht, den deutsche Orsi- ziere mit deutschten Soldaten vor den Augen der deutschen Regierung treiben. Und obwohl die Regierung selber schon vor langen Monaten eine Unterbindung de? Werbeschwindels zusagte, bat sie bisher keine energischen Maß- nahmen dagegen ergriffen. Sie hat entweder zu dem von uns veröffentlichten einwandsfreien Bezveismaienal oe- schwiegen oder versucht, die von unS aufgestellten wahr- heitSgemäßen Angaben zu bestreiten und sich dadurch zum Mitschuldigen des baltischen Abenteuers gemacht. Wir stellen fest, daß die Werbungen und der Nachschub nach Kurtand noch bis in die letzten Tag« hinein angehallen hat. Im Z e n t r a l h o t e l sind erst am Mittwoch wieder eine Anzahl deutscher Soldaten für Kurland angeworben und mit gefälschten Fahrscheinen abgeschoben worden. Der Leutnant Jander, wohnhaft Charlotten- bürg, Weitzßtraße 14, dessen Tätigkeit von unS schon wieder- hott beleuchtet worden ist, gibt sich nach wie vor dem Werbe- schwindel hin. Auch die in der Presse gemachten Angaben über Werbungen in Wien für die baltisch? LandeSwehr be- ruhen nach unseren genauen Informationen auf Wahrheit. Scbon seit Wochen werden in Oesterreich an- geworbene Soldaten bei P a s s a u über die Grenze ge- schmuggelt, hier von deutschen Werbeoffizieren in Empfang genommen, mit deutschen Fahr- scheinen versehen und auf Kosten der deutschen Militärverwaltung noch Kurland geschickt, wo sie in das Detachement Graf Kelter eingereiht Werden. Wenn sich der von Noske noch Kurland geschickte Offizier vickt verblünen läßt, wird« dort«in« ganz« Nach« von Zsterrekchtschen Sokdaken vorfinden, vte ihm dt« dorr rnil gernaästen Angaben jederzeit bestätigen»Verden. Di« nächsten Wochen werden un» ja zeigen, ob RoSke stark genug ist. der Setbstherrlichkeit der turlü irdischen Milrtärkamarilla ein Ende zu machen. Di« wahren Absichten de« Generals von der Goltz. Em fobe»«m» Kurland zurückgekehrter deutscher Soldat teilt un» nnt: Die eiserne Division ist jetzt voklzähsig zu den Russe, übcrgetreien, nnd zwar zu dem Korp» W ir g» l i t sch. Dasselbe ist stationiert in Litauen in der Gegend von Echaulen. Ii der Nähe von M i t a u, l» einem Wäldchen an der Dobl«nschen Chaussee, werden fast fillncichtlch rnspsche Kriegsgefangene un» Offiziere, die sich weigern, gegen den Bolschewismus zu kämpfen erschossen. Schon die kleinst« Aeußerung, die al» bolschennsten» freundlich au»gclcgt werde» könnt«, genügt,«m dt« Leute dcn> Tod« zu überantworten. Von Deutschland treffen fortwährend Lebensmittel. nnd Kri«gSmat«rialtran»porte für di« vereinigten Deutschen und Russen in Kurland«in In joder Formation sind russische Offiziere. Dl« LSHnun, erfolgt von der Intendantur de» 6. Rcsrrvekerp». Wie man die Abschiebungen der deurfchen Truppen au»-dem Baltikum hintertreibt, gebt au» Nachfolgendem hervor: Bei dem K o r p»». d. Go l tz Ist offiziell erklärt worden, daß e» nicht nach Deutschland zurückkehrt, sondern«I» Euppon- schütz für die deutsch-russische Armer im Balttrum bleibt. Die Truppen haben auch di« Absicht, sofort wieder gegen Lettland vorzugehen, wenn dasselbe Frieden mit Sowjetnißlaud schließt. Da» wird ganz unverblümt von den Ofsizuren geäußert. Von der Goltz verbietet auch da» Lesen und Er'cheinen lettische? Zeitungen. Der tmfpmjsvzsse lleichSMäDenk. Aus den Beratungen im HauslfaltSonSschuß der Na- iionalversainmlung erfährt man, wie anspruchsvoll Herr i Fritz Eberl, derzeitiger Reickfspräsident der Deutsckxm R» | publik, in der kurzen Zeit seiner Amtstätigkeit schon ge- worden ist. Bereits bei der ersten Beratung seiner Bezüge i und der ihm zu gewährenden AuswandKcntschädignng gatten wir begründet« Veranlassung, daraus hinzuweisen, daß di« damals gestellten hoben Forderungen für ihn in keiner Weise gerechtfertigt sind. Es wurde damals auch eine Ber- cinbarnng über die Höl)e des GesialtS und der Aufwands« entschädigung getroffen, an die sich aber die Reicl/sreg!«- rung nickst gehatten hat. Sie hat jetzt einen iltackstragskredn vorgelegt, der die ursprünglich v.reinbarten Grundloge!» r-oll ständig umstößt und neben den Kosten für einen Unter» staaissekretär und ähnliche Iwhere Beamte beim Reichspräsi- denten für ihn selbst ein Gehalt von 120 000 Mark jährlich und außerdem 200 000 Mark Aufwandsentschädigung i fordert.., lieber dicsten Vorschlag kam es im HauSbaltsausschu» der Zdabionalversammlung zu einer interessanten AuS- sprackn?. Gen. Dr. Oskar Cohn betonte gegenüber den Versuchen der Regierung, dem Neichspräiidenten eine eigene Behörde zu schassen, daß der Präsident ein« sachliche Beratung nur von den Neichsministern entgegen- zunahmen habe. Cr brauche also nur Sekretäre, für den vor» langten Posten des NnterslaatslekretärS und die vortragen- den Räte sei kein Bedürfnis vorbanden. Auch die Vertreter anderer Parteien nahmen einen ähnlichen Staiidpunkt ein. Der ReckuSannwlt Hoch betoute, es habe gar kein Grund vörgclecevt, eine Erhöhung der Veüige und der Auswands- entschädigung vorzuschlagen. Auch dürfe kein« politi'chr Arbeitsstelle beim Reichspräsidenten geschassen iwrdcn. Demgegenüber ist bemerkenswert, daß der Finanzminister Erzb erger,'der die undankbare Aufgabe hatte, die Mebrsorderrmgen zu begründen, daS mit dem Hinweis tat, daß dem Präsidenten eine„würdige Stellung" wr« in andern Ländern geschaffen werden solle. Auch wir sind der Meinung, daß der Präsident de» Republik, dessen Existenz wir zmar für sehr überflüssig halten, wenn er schon einmal da ist, eine würdige Stellung einnehmen soll. Aber wir glauben, daß die? nicht dadurch» zu erreichen ist, daß man dem Präsidenten hohe Bezüge nnd eine hohe AufivandSentschädigung zahlt, sondern dadurch, daß der Herr Präsident sich durch seine Taten und seine Haltung fiir diele Eielluug würdig erweist. ES sckreint doch, als ob die Reichsrogiening selbst di« Empfindung bätle, daß dies bisher nickst der Fall war, und sie nun durch" die Mittel de» allen Regimes»ersucht, diesen Mangel an Würde»» verdecken. Mh ende AnsjruchslssiKU. Die regicrenden Rechtisoziakisten wie auch da» satte Bürger- tum sind alle davon überzeugt, daß nur die größte Einfachheit und Sparsamkeit Teutschland vor dem Untergang bewahren könnt. Sie handeln auch alle danach, Ui.d wenn ein Unabhängiger daran zweifeln wollte, würde er wabricheinlich al» ein gewissenloser Ver- leumder von ihnen bezeichnet werden. Deshalb ist«9 sehr an» genehm daß da»„Berliner Tageblatt" mitteilt, welch großer An- spruchSlosigkeit stch Herr L e i n e r t, der Präsident der Preuhi- schien Landesversnmmlung, befleißigt. Obwohl er sckon al» Ober- bürgermei'ter von Hannover eine Diensiwobnung hat, verfügt er al» Präsident der Preußischen LandeSversammlnbg noch'�1 Herrenhaus über ein« Dienstwohnung von sage und schreibe 40 Zimmern.• Angesicht» der großen Wohnungsnot, die Tausend« Familien zur Obdachlosigkeit verdammt, wird wohl kaum ein, Mensch die Verschwendung, die mit SraatSräumen im Interesse zufällig höhergestellter Herrschaften getrieben wird, als gesunden Zustand bezeichnen können. MIM«(gen slrel'eM tandatdelktt. 5m Kreise E ck e r n f ö r d e ist e« zu einem Streik der Land- arbeiter gekommen. Die Landarbeiter leben in einer bedrücken. ärmlichen Lage. Der höchst« artz der ihnen gewährten Teuerung»" zutage beträgt 1,50 M. und entspricht in keiner Weise den heutigen Verhältnissen. Di« Landarbeiter haben wiederholt versucht, mü den Gutsbesitzern zu einer Einigung zu kommen. Diese W?" aber alle{yoiberungcn auf Erhöhung der Teuerungszulage ab{st- lehnt Da» Hervorkehren des HerrenstandpunkteS hat die � regunst der Lantxrrbeiter immer mehr gesteigert, biß eS schließlich gut Arbeltseinstellung gekommen ist. Streit wird ober vom Vorstand de» Landarbei'ervev- ndes nicht gebilligt Sin« Konferenz von Berireler« bet »Ucüeafi« Arbeit« hat zu diesem Beschluß Stellung genonu»- > 3:s Z.wkgmg in der Kelsllindusiri?. Stillegung des Kraftwerks Siemens. iilh e i n m ü l i g auf den«randpunn gestelll, den vereir vlzne den Hauptvorstand zu Ende zu führen, da die Landarbeiter der tlnstct't sind, dah ihre Forderungen gerscht sind und bei einiger- Gagiu gutem Willen der Gutsbesiher bewilligt werden können. Eta-t nun den Streik durch gütliche Verhandlungen au» der I Die Zen Finnen auf 40. Auch heute ist eine i> u fg eb ot nach den Kreis Eckernförde zu senden, um die A r> Ausdehnung des Streiks zu verzeichnen. Die beitswillige» zu schützen, von Kiel au» sind bereit; � H x i z e r und Maschinisten der Zentrale des �'0 Mann nach dem Kreise Eckcrnförde abgeschickt worden. Durch �Siemenswerkes sind in den Streik ge- beruriige Maßnahmen, die früher von denjenigen Leuten, die Preten, so daß dadurch das ganze Werk zum Stehen heute die ausschlaggebende Rolle in der Regierung spielen, auf � kommen muß. Im SiemenSwerk sind insgesamt 8 5 0 0 0 das schau[ ste bekämt lt worden sind, wied man die Erregung der zf � h e i t e r beschäftigt. Man wird der weiteren Entwick Landarbeiter natürlich nicht eindämmen können. Man wird damit v.»----* f vor. Die Arbeitgeber richten für die ArbeitSwtMgen Häuser ein. i Der allgemeine Streik soll bi» zum 1. November dauern, wenn ' nicht eine Lohnerhöhung von 60 Prozent, der EechSstundentag, die fünftägige Arbeitswoche, 50 Prozent Lohnerhöhimg für Ueber. stunden und hundertprozentige Lohnerhöhung für die Arbeit an Sonn- und Aeiertageai in Illinois, Jmdiana, Pennsylvania med Ohio bewilligt wird. Auf einer in Indianapolis abgehaltenen Vre ammlung erklärten sich auch die übrigen Bezirke bereit. diese Forderungen zu stellen. ualürlich nicht eindämmen können. Man wird damit nur den Gutsbesitzern den Racken steifen und sie zu einem noch s�- reu vorgehen gegen die berechtigten Forderungen der Hand- nrb.iter ermuntern. llebelfliiPge Aufregung. Die P. P. N. melden: Zu dem Ä reibet.De militärische Nebenvegeerung" in der -Freiheit' ist folgendes zu bemerken: Das General- Kommando 11 Stettin unterrichiet sich pslichtgemäh über lnng des Streiks gerade in diesem Betrieb mit Spannung entgegensehen. Denn in diesem Fall dürfte es sich erweisen, od die von den militärischen Stellen ins Leben gcrnsene „technische Nothilfe" eingrei fen wird oder nicht. Zwar ist bei der Gründung dieser Bereinigungen betont worden, daß ibr Eingreifen nur erfolgen solle bei„gewerkschaftlich nicht genehmigten" Streiks. Aber inzwischen haben die»tili- tärischen Stellen ja wenig Zweifel daran gelassen daß ihnen die Bekämpfung des Streiks auch in den Fällen obliegt, in denen in den Elektrizitätswerken die Arbeiter zur Verbesse- rung ihrer Lebenöltaltung in den Streik treten. Aber«inen »»'M SS i Wichtige Landarbeiteefrage und bedient sich dazu der ihm dem Etat zustehenden Organe. Es ist nicht nur bcccchiigt, Widern sogar dienstlich angewiesen, über wichtige Beobachtungen , die vor ie etz e Behörde, in diesem Falle da» Roichvwchvministe- tutin, zu berichten, von einer Bespitzelung der Zivil- fhorden kann dabei keine Rede sein. Eine derartige Aus- Vuig muß auf das schärfste zurückgewiesen werden. Wir möchten der Negierungsstelle, die diesen mehr sAS sonderbaren Nechtsertigungsversiich der Spitzelwirtjchast �»gelassen hat. doch) empschlen, die Zeitungen ciwas ausinerk. �>uer durchzulesen, damit sie sich in Zukunft künstliche Auf- �Zungen erspart. Tie Meldung aus Stetlin über die Be- 'pchelung der Zivilbehörden durch die Nachrichtenstelle des �neralkommmidos stammte nämlich ans dem„Berliner �.ogeblatt", und sie wurde auch vom„Vorwärts" wedergegeben. Im übrigen finden wir in der Notiz mir ''be Bestätigung der vom„Vcrliuer Tageblatt" geniachlen Abgaben. Crreike Ksn mecde'cal'e in 5ran?re!ch. Anläßlich der Debatte über den Friedensvertrag kam in der sranzösisAen Kammer zu lebhaften Aus- �nandersetzungen zivi scheu C l e in c u c e a u und �arihou. ES tändelte sich um die von Barthou auf- llrwoisene Frage, nxiS Fmukreich zu tun habe, wenn der �"eiikanilche Senat das Völkeibundstatut nicht ratifiziere. �olfss Bureau berichtet darüber follgendeS: Elemenceau:.Wir wissen alle, daß der Friedensvertrag ton alle» Ländern, die daran interessiert sind, ratisiziert werden »uß. E» gibt zwei AllianzScrträge, die nicht nur deshalb ab. toicktosseu werden, weil wir geglaubt haben, der Völkerbuäd könne dir Roll« rrfüllen, die wir ihm zugeschrieben haben. Diese Erträge sind unterzeichnet. Zwei Senat�iuSichüsse haben sie �ün mit starker Mehrheit angeimmnien. Sie behalten also ihren toben Wert, selbst wenn das Bölkerbunbsstatut von ben Ver- igten Staaten nicht ratifiziert wird. Und was dann? Dann �rden wir eben einen Völkerbund haben, dem die vereinigten Maaten nicht angehören. Das würde, ich gestehe cf, eine seit- knie Ironie dcS Schicksals>ein.«k>er da» ist eine Angelegen- *il. die nichts mit dem Allianzvertrag z» tun hat. Selbst wenn �wcnka dem Völkerbund zwei oder drei Monate nicht angehören ksid, dann wird der Verlrag nichtsdestoweniger bestehen." Ele-. "«nceau fügte in lebhafter Weise hinzu:.Wenn diese Operation{ tUt>a dazil dienen soll, die Abstimmung über den Friedensvertrag tos unbestimmte Zeit zu verschieben, dann müssen Sie da» tun. j toer dann machen Sie eJ ohne uirfl. Fcb ziehe t» vor. daß die j *4 einem Gewitter geladene Wolke platzt." Auf der äußersten Linken wurde tflemeace-an mit großer i Listigkeit unterbrochen. i Da rtb ou erklärte darauf:.Hm vtimistcrpräsiteut, ich 1 tobe die ungeheuren D>en ste, die Sie dem Land geleistet haben 'ückbaltilo« anerkannt. Ich hätte deShatb eim andere Anuvort tolvarlen dür-fen. Die Frage rjt. ob da» Parlament, da» oon den trieben«verhandln»geii se enge halten wurde, da» Recht hat. llragen zu stellen."—.Selbstverständliche" ruft Elemeneeau. �unbon wurde fortgesetzt von der Linken unterstützt, al» er kineueeau vorwarf, er wolle der Dehnte a-uSwnchen. Ekemeueeau �id.tt«: �ch weiche nicht«u». Wenn Sie logisch dleilen kvllen. verlangen Sie di, vortogung der Deh-tte. bi» dte ver- Riffen Staaten ratifiziert haben. , Da die äußerste uinte Barthou fortgesetzt Beifall Zutschte und nainenttich der soAlatistische Abgeordi»ete Roifin- �gen» Zwischenrufe machte, sagt« T I« m.e n c« a u halblaut: holxi, Sie die Leute, die Ihnen Kelsen und für die Sir tonnen.- Barthou rief darauf: Ich haoe für Frankreich«. tobeitet. Herr Ministerpräsident. Reso-ktieren Sie die Unabbän- �gieü und die Würde deejemge». di« Foantreich ebenso stark toben wie Siel . Unter groger Erregung wurde hierauf d« Diskusston aus �»verstag vertagt. üerenski öber die tm In Rn&W. H. N. Haag. 26. September. & Att» New York wich gemeldet: Kerenski sagte in inem �torv ew mit h t.ltmteb Preß", falls die Alliierten die Blockade Rußtand rückgängig machen dürsten die Arbeiter wohl kaum tatenlos gegenüberstehen. Es ist vielmehr anzunehmen, daß sie, wenn durch das Ein- greifen der„Technischen Nothilfe" das Wer5 mit Strom ver. sorgt wird, unter diesen Umständen die Fortsetzung der Ar- beit verweigern werden, weil sie als Streikbrechcrarbeit an- zusehen ist. Es haben sich erneut einige Firmen bereit er- klärt, die von der Arbeiterschqft geforderten Lohnsätze zu zahlen; sie werden jedoch durch hohe Konventional- strafen des Verbandes der Berliner Metallindustriellen ab- gclwlten, diese Erklärung unterschristlich abzugeben. Einige Firmen haben jedoch, trotzdem sie Mitglieder des Verbandes der Dketalliiidustriellen sind, die Vereinbarungen bereits untcrschristlich oncikaunt. Es wird unS weiter mitgeteilt, daß in Siemens- st a d t und Spandau der S t r a ß e u b a h n v e r k e h r ruht und das eleltrijche Licht ausbleibt. Die Funkstation geht ebenfalls nicht. SlratzeudatzNerstrclt in Vremeu. Bremen, 25. September. G.stem nachmrittag fanden Verhandlungen(mischen der Direliion der Bremer Straßendahn und den Bertraugir»« leuten de» Fahrpersonat» über die geforderte TeuerungSbeihUse statt. Der SchlichtungSauSschuß lehnte nach den Vorträgen beider Parteien di« Festlegung einer Teue» rungSzulage ab. Tie Kraftuerlct rSgesellfchast..Nieder- sachsen" hat verschiedene ihrer Wagen für den Personenverkehr hergerichtet, die den verkehr auf der Strecke der Ringbahn und auf den wichtigsten Außenliniea so gut wie möglich ausrecht- erhalte». ZW WmMktWL Bremerhaven, 26. September. Zum Streik auf den Fischdampfern in den Unter- weseronen ist zu melden, daß nicht alle Fiichdampker-Besatzuugen abgemustert haben, so daß morgen schon mehrere Dampfer wieder in See gehen werden. Die Reeder haben beschlossen, in Zutun st keine dem S e e ma n n S bu»de angehörenden Seeleme anzumustern. Aussp rrung Im TOlfrchen Gewerde Nomegens. Eigener Drahtbericht der.Are zweideutige Erklärung, wie sie sich zu der Frage der Ernennung von unabhängigen Landräten grundsätzlich stelle. Man poche doch andauernd aus die großen Errungenschaslen der Temokrn ie und demnach sei es doch wohl selbstverständlich, daß auch unabhängig» Landräte, sofern sie von den Kreistagen gewühlt seien, von der Regierung bestätigt werden müßten. Es gebe in Preußen fünf Kreise, in denen die U.S. P.D. allein die Mehrheit habe, aber noch eine ganze Anzahl von weiteren Kreisen, in denen sie mit den Rechtssozialisten eine Mehrheit bilde, aber auf Grund ihrer verhältnismäßigen Siärkc den Anspruch aus das Laudrattamt er- Heven könne. Diese Anfrage schien.Herrn Heine sehr unbequem zu sein, denn zunächst wich er aus, und auf eine erneute Ausvage Stöckers hin drückte er sich um eine klare Antwort herum, iiroem er sagte, er habe doch bisher schon verschiedene U. S. P.-Ü'eigeordnete nnd Bürgermeister bestätigt, behalte sich aber im übrigen daz Vestäti- gun.r?recht von Unabhängigen vor, da man manche Unabhängige von den Spartakisten kaum zu ueier'cheiden vermöge I Sa psaisen also Herr Heine und mit ihm seine Freunde auf sie Dev'vtiarie. wen» cs sich um linksstehende Unabtzä gipe handelt, und besäßen sie auch noch so gvoßeS Ceitm'.'.en in ihren Kreisen. Diese Ji:ß>ritle nach lints jl.hen im schärssten Kontrast mit den andauernden Verbe-ugwngen und Komplimcnien des Herr» Heine vor den Herren von rechts, den bürgerlichen Parteien. Ent- chuldigie er sich doch fast in der Sitzung vor den Herren Kon» servativen mit der Erklärung, daß er, obwohl Preuße» 60 Kreiso mit sv-ialdemokratiscker Mehrheit habe, bisher erst 11 sozialistische kommissarische Lai.dräte ernannt habe. 5t. Vrcußl'che kaitdessers-imM-ig. Sitzung, Donnerstag, den 25. September. Präsident Lelnert erössnet die Sitzung um 12 Uhr 20 Min. Die zweite Beraiung des HaushaUspians der Baavcrwaltung wird fortgesetzt. Abg. Milller-MörS lSoz.): Bei den Kanalbavten und den Notstandsarbeiten werden leider die tariflichen Bedingungen längst nicht immer inncgchallen. Die Unternehmer sehnen sich schon wieder nach billigen ausländischen Arbeitern. Paul Hossmqnn iU. S. P.>: Zimichen den neulich vom Minisder Oeser dem Hause über d'ie Betriebslage der Eisenbahnen gemachten Angaben und den' Feststellungen der Eisen. bahnarbester klafft ein gewaltiger Widerspruch. Noliendes Material und betriebbsähige Lvkoinctioen sind als» genügend vor- Händen. Ter Fehler, der zur Verkehr», und Kohlenkrije ge führt bat, muß al?o«udcrSwo zu suchen sein. Die auch von Hue nicht best ritieu« Tatsache, daß die Binnenschisiahrt gehindert wird, beim AbtranSfort der Kohlen mitzuwirken, beweist fernerhin, daß an irgendeiner Stelle ein organi'a! arischer Mangel vorliegt. Die verlotterte Stagtsburcaukratie, die vcrfrlilte Innen- nutz A»tzeni>o't!.ilk der Regierung stnd sckmld a,, den Zustünden. elbstvcrsländlich oertretin wir den Standpunkt, daß den Ar- bestem eine den Zeitverhältnissen entsprechende Entlohnung ge- Di, neeeinigtenmemee�hen werbe» i» ben nächste» Doge» ben: mährt wirb: wT beT«::e=a Stzwpathrestrert proklamiere». stellten Arbeiter. Da finden wir ganz in der Rühe von Berlin % m s\.ot, l) M e....___ r i f\ t!«..- /\«r\.�v-.-. und wieder StahrungSmittel �«fc» ö»jker<:'toöl"»ut Wiederherstellung de»»irtschafttt�n erforderlich dorchin schich'n wollten. foüÄ sie ffnicr dt« �tosixUschewisten nicht weit« unierstützen wü ben. so wurde dt« "ätr �0cninfl bald zusanunenbrechen. Da» russische Volk * ni«moI» bereit fein, Koltschak oder D« n L Zuzuerkennen, weit bist« beide» kein andere» Ziel Re- sofort mehr Lage in !>.< als die W< e de r h e r st e i 1 u n g de» >n> W>. alte» IhL* 1 Aujertem rou.be» diese«eaktionämen Führer »st. ändern, sobald sie von ben Westmächten nicht n"l'ötzt würden. AI« Beispiel tz�i'utzt würden.»I« Be,, pier führte ex die— Kstst�'Or'sf an. Solange bort britische Truppen g, standen bätren ."-..._:m_ jS � wurden, habe die ffcgienina sich demotvatistcrte �!SsnJtS!SS,.�f»., beiden Seite» dereitet ma» sich aus einen lange» Kamps � biJ------- o-----. ~ ertliche Regierung unte stützten, habe dies« einer zaristi- . gegiiche». sobald aber be britische» Truppen zu- Der Uvuchdrucker-Korrespondent" berichtet: Der nse- »egifche A r be i»geb e rver b an b hat, offenbar angere zt durch dir grstungene Machtprobe der schwedischen Unternehmer gegenüber deu Buchdruckern, seine kürzlich ausgesprochene An- drahung einer allgemeinen AuSspcrung im graphischen Gewerbe in die Tat umgesetzt. Die industriellen S-cbarfmacher wollen mit diesem Gewaltmittel dw seit längerer Zeit streikenden Buch- binder zur Wlederaufnabme der Arbeit zwingen. Wie nn» vom Vorstände des norwegischen Zentrmvercins für Buchdrucker am 18. September telegraphisch mitgeteilt wurde,*»b von der Ans. sperrung die Arbeiter sämtlicher graphi'chrr Branchen betroffen worden. Tan ich ist die anfängt che Ab- ficht, nur die in Zeitungen beschäsliglen Arbeiter von der SuS- sperrung aufzuschließen, vom koalierten Unternehmertum fallen gelassen worden. Jedweder Zuzug nach Norwegen ist aufs strengste fernzuhalten!— Nach anderen Meldungen find 60 000 Arbeiter von der Aussperrung detofse«. Noheuder Generaljlcelk In Zt lim. Bern, 25. September. Die Mailänder» r be i t» ka m m e r Hai mit Rücksicht auf die UmniWichkeit einer Lösung de» seit Monaten bestehenden Konfliktes Frnschen Metallarbeitern und Industriellen a» daß Arbeitersekretariat de? allgemeinen Wetverkschastsbunbez das Ersuchen gerichtet, de» Generatst reik in ganz Italien zu er» kläre». Ausdehnung des amerikanischen Skahlstrelks. Haag, 25. September. .Nieuwe Eourant" meldet rni» Washington über den Dtreik in der amerikaiistchen Stahlindustrie: Der Streikleiter Fester erklärte, daß 327 000 Arbeiter streiten. In Ohw, Illinois und Indiana sind die meisten Fabriken geschlossen. In Ohio streiken 8700, im Bezirk Eloveland 56 000 Arbeiter. In Ela rto n bei PittSburg baden am Sonntag neue Zu- sammenftäße zwischen der Polizei und den Streikenden statt- gesunden. Der Sisengießarverdand beschloß aus einer in Ein ' 1 1 o Uli q-----., r Sechst» de» Fr edensreetcoacs, d.« 5U. Kersch«, geroel- � � ä.Ich t' ft� Di. JÄrtbron« ist getäkscht. J \ noch Löbne von 80 bis 120 Psennig. Damit ist heutzutage keinesfalls mehr auszukommen, um so weniger akS die Leben«» Verhältnisse dort kaum wesentlich billiger sind als in Berlin selbst. Daneben aber verlangen wir, daß dem Arbc.iterschntz die aller» größte Aufmerksamkell zugewendet wird. Die Statistik weist geradezu erschreckende linfallzifsern aus, auch in bezug aus die Bauarbeiter. Die Strafen, die dafür ausgeworfen werden, müssen geradezu al» e nc Prämie wirken. In 90 von hundert Fällen wurden für Ueberlretung der NnfallverhüturigSvorschriste» Strafen von nur 8—50 Mark verhängt. Minister Dr. Oeser: Die Vora netten zum Mittellandkanal sind weiter gefördert worden. Bisher sind für 45 Millionen Mark Arbeiten vergeben und für 0 Millionen Mark ausgeführt worden. Die Arbeiten wurden ausgegeben, als die' LandeSvccsammluiig noch nicht bestand und Arbeit gelchasft weiden mußte. Zwischen der Stellung der Juristen und der der Techniker wird ein Aus» gleich angestrebt. Die Wasserkraftwerke werden wir nach Mög- lichfeit ausbauen. Für O st Preußen muß in dieser Hinsicht etwa» besonderes geschehen; in der Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft Ostpreußens müssen Reich und Preußen freundnach» darlieh zu>amme»arbeiten. Die Elektrizität bietet»»s Zw» kuuftShoslnungen. nicht nur hinsichtlich der Ausnutzung der Wasser» kräfte, sondern auch durch die Umschaltuug unserer ganzen Brenn- stossversorgung. Aus dem Wege der Umivandlung der Brenn- stosfe in elektrisch« Kraft werden wir in wirlschastlicherer Werse Kraii gewinnen, al» da» durch die Verseueruing der Kohle ge-. schiehll Dabei läßt sich nicht Nur Steinkohle, sondern auch Braun» kohle und Torf verwenden, lieber das große Werl der E 1 e k t r i- fierung der Eisenbahnen und andere Pläne wird die Oelsen tlick'keit bald unterrtebtet werden. Durch Ersparung von Brennstimeii und Arbeitskräften hoffen wir unser Land wieder in die Höhe zu bringen. lLebhafter Beifall.) Abg. Wölbt: Die Zusage de» Minister» über den Aus- 1 gleich zwischen der Stell', rng der Techniker und der Juristen be» friedigt un» nicht. Dad Juristein.mono.pol muß gebrochen werden. ' Gerade da» Programm der rationellen Verwertung der Bronn- swtse läßt sich n-clp ohne die Sachkunde du Techniker burck� führen. Die Anträge de» HauShallSauSschrisseS, in die DezirkSwafler» straßon-Beiräte und rn den LandcSwasscrstraßvn-Boir-rt Vertreter der Auaestelllen imd Arbeiter aufzunehmen und für hie Beamten und Arbeiter Jnieressentenvertretnngen zu errich cn, werden an» aenonunm, ebenso ein Antrag de» Zentrum» auf Tlorlegung eine» Gesetze» über vre Ausführung von Teilstrecken de» Mittelll.rnd- ka>n.lls nird ein sozialdemokratischer Antrag auf Gleichstellung der höheren technischen Beamten mit den juristisch vorgebildete» Höberen Beamten in der Bauverwalduia. Teurrit rst du Hau». halt der Bauverwalchung erledigt. Nächste Sitzung: Freitag 12 llhr. Tiiratßr und VSkWWW. Theater am JUw» Iliilowf lata, 7t Uhr; U üheim Teil. ßßütscliEs Theoter ».?iretc,k" M" Reinhardt 7 Uhr: Faust I. � Rnmrneripfelß 6 Uhr: N.iii. Theater I. d Rose-Thecter 7t Uhr: Kleine Sklavin. Waiiiaila- 1 heater VVeinbergawe«. 7t Uhr: Das(Jesctz. 7 Uhr: kahale u. Liebe. Sounabemi: Kameraden �onntat 3.IS Uhr; Musik. 7 Uhr: Kabale und Liebe. i Romüdlenliflüs J«n der MarschnMtirOcke. J5 Uhr; lUcloti von der Plali �Onnt. 3 Uhr: S FranUu tor. Berliner Theater Uhr. D-eD�mo»m Frack nnt 3 Uhr: l>te toMe Komteß. Lessing-Tfeeater Direktion: Viktor Barnowsky, f 7 Uhr, zum ersten Male; l Christa, die laute. Bonnab. 7vU.: Christa, dlelante Sonnt. 7s Ud Christa, die Tante t Deutsch, Kunst. er-Ihea:er Freltai bis Inkl. Sonntag V: das hchlcß am Wannsei _ Wannsa# Residenz-Thenler. üntergrundb. Klosterstrahe. i Täglich 8 Uhr; Das höhere leben. Nachm. 4 Uhr kleine Preise. Mittwoch: Rolkäppchen. lonnabend; Hilnsel u. Grete). Trlanon-Thenter. U. Friiiitthlraii Ztr. 4917, SW. Täglich 8 Uhr: ( Der gute Rnt Nachm. 4 Uhr kleine Preise Mittwoch: Schneewittchen Sonnabend: Aschenbrödel. Cßslno-Thealer lothringer Str.»7. Tä gk'/sS Uhr: Großstadt-Pflanzen Volksstock In 3 Akten. Vorher;«SchwarzwaldbUble". Dperettenakr mit Vijjtor kitzelt von der Komischen Oper. Itzs erstklarsll:« Sper.».Utäien. ponntagM Uhr: fttaclchenehre. fhcaler ara KoKboser Tor. Tel.: Morltzpk 14814. 71 Uhr u. Sonntag nachm. 3 Uhr: Elite-Sänger WM.«tue». Hont, Zolweerkll«odrsMela ' Netras Profit Uta Großer L&cuerlotg Sonntag nachm. ermäOlgte Preise. I Kind Irel. lliltliecn-Konrert.Beglnn7Uhr Wintergarten ISflleh 7k Uhr UarletevorsteHußg Rauchen gestattet, CinBsJtosch Freitag, den 26 September, abend« 7'/, Uhr zum 3. Male d. m. ungeh. Beifall aufgen. T.-is koiiitichi Piglrain „APliHODITE" in 3 Akten v. Paula ßu>ch inszen. v. HoiballettmeisL Georges Blanvaiet In den Hauptrollen r pcrsSnl. Autircien fasserfn �3 ßUSCtl unj Georges Blanraiet ifinze: 1. Tanz d. Pana- thenden. 2. Fol»Trott 3. Feuer-Tanz. Vorh. d. gr. Clrcrs-Progr.?! B Veränügungs-Palast Groß- Berlin Hasenheide 13 15 Heute. Freitag. 2 große UMMM OäTipie Romanoff«««" Stoizenwcld Dieser Kampf gelangt al* erster zum Austrag. Gebhardt««« BarkÄi Vorher Tteafer u. Spozlallüten. Beginn des Konzerts 4 Uhr, der Vorstellung 6 Uhr, der R!ngk9nipfe 9 Uhr. Serlinec Thealer Dtttttum ffnrt ORcinborb— Rnbott«teinanet Mittwoch, den 1.©ftobet 1919 Neu einstuüiert: Hnuptbarsteller: yllöe wörncr. Melitta Kleser, Emil Sirron. Julius SranS«, SeethoiS Neigis. pau! Rthkopi, Hermann picha, Hellmuth Salye, Sll» Schiller. ZeuWer werlmkiffer■ Verband iVezirts-Bercin Berit« 8 Nächste Persammlung: Sonnabend, d. 27. Seplember, abends 7 Uhr In Lawperls Zest Sien, Schönhauser Allee 129 TageSordnutty: Wahl eines LezirkSverlretet» und Abgeordnete und deren EteUvertretcr. Pflicht eines jeden jiollegen ist cf, zu dieser Per aiitmlung nu erscheinen. Die Oktober-Versammlung fällt auf. Der Borttand. Deutscher Metailarhelier-yerband * Verwaltungsstelle Uerilu. rsaEsssesstdsi Lisiuspiele Merkur-Palast Jj Palisadcnstraße 26, Ecke Stransberger Straße. � Zwei Erstaufführungen � J BEondes Ciift:« « Das gewailige Slifendrama Fortuna- llciitsplßle Mflller-Strasse 12 c. IiGpain I. Teil Der König der Uaschuldigen Nervenspannendes Detektivdrama. Ausserdem: Als der Vorhang fiel Sensationelles Drama In 4 Akten mit Clara Hayn. 600 ond 800 @ DIREKTION QE3R. KÖTTNf R Köpenicker Str. 68. Urilhor Natienel-Thcater) Kantstraosc 103. 2. Woche Das Tolenschiff der 6. Akt des grosHPn Film werke# Die Arche lealo Richard Oswald ist das Tagesgeprlicn von Berlin. A-'I.T-'lfi. ■ö�V» Jo® IZeueWU/tännonie gtSpc'.icICer Sitass- Z5'Z/. Ht Unter�rundbohnhoCJnsoibriäLe�l fe Die Dame im Pelz i LeliEwell Biiil Leielilsiriii im Mies? — Aus dem Leben einer gewissenlosen w g Kupplerin. S Akte. � ;3 Ab D enstae, 30. September: � Pola Negri in..Kreuziget Sie".-> TenlscherMelaiiarbeller'Verdand.Deulschsr holMdeiler-verba�d, Veröanv der Maler n? d cadierer und Verdano der SäMer. Achlang! Karl!sl?r!ebelr-ebe. Achluvg! Lo-mabei-d, de t 27. Leutembcr 1010. nWttbo 5 Uiir, haben alle im Karofleric» und ichagendau besä ästigien ikolleg n U e r s a in ttt! u n g im Arbeitsnachweis des Metallarbeitcr-Derbandes, Linienstrasze 83 85. TasieSordnung: 1. Bericht über unsere Verhandlung mit den Unternehmern. . 2. Diskuijwn. Wir eriuchen die 5!ollegen punttlich und zahlreich zu erscheinen. Die Ortsverwaltnngen. FILM- PALAST- 1 I KAMMERSÄLE| J das elecan e Lictiispielhaus, Beüe-Alliance-Strasse 3 |' 1 Minute vom Halleschen Tor| Urauf f ühru n g I Verschleppt j 2 Sensationelles Kilminaldrama f t In den Hauptrollen: f t HansMIcrendorH.OreteVVelxler z \ Was den Männern gefällt i ♦- Lustspiel in 4 Akten- ffsobcitip S Uhr: SonUos 4 Uhr, Eigene Lichtanlage OOO0OOOOOOOOOOOOOOC<><>OOOOO<$OO �Orunnesi-Lichtspiele| ftaia Brunnen-Stras�e 155 o Ö Ab Freitair d. croße Sensatlons-Proeramm 1 O o Der große Sltienfilm, S O du neueste rilinwerk: Fräulein Mutter I 6 Akte. O o Die Vttiobung durch das Frsmdenhuch S O 3 Akte. Man lacht sich kaputl O o Strunze s Geniestreich! o ? Das heitere Filmspiel unter persönlicher Mitwirkung des? Y Hauptdarstellers, der während der Vorführung des Films Y Im Theaxer anwesend ist u. zu seinem Film mit auftritt � ooooooooooooc<»ooooooooooooooooo Lltüfsplsl-Pll'liss . ItMlm Garten 3 Am Friedrichshain 29-32, am Königstor Spielplan vom 26. 9. bis 2. 10.: I Blondes Oill ic mit Hedda Vernon °L welche persönlich anwecend Ist " ond Trudes Geheimnis Wochentags 6— 10 Sonn- u Feiertars 3—10 Im iriincn if«hf ppff mit erskl. Kräften- Maya Lotiison, Saal ab 8.30 1*""� lirnst Lorenz, Erich Teufel. I Gustav Oteck, Irmgard v. Biberslein i Jfiilidicr MnüliiMtt-PttbKii Verwaltungsstelle Berlin?I. 34, Linlenstraste 88/85. tälcjc u ixjru Boa voriu. 9 vis nachiu. 4 Uhr. Telephon: Aui Norden 185, 1239, 1087, 9714. Nuchi'uf 1 Dem Kollegen tnr Nschrichl, dal uiKere Kollegen, der MeUllerbeltef_ Paul Tietz j Treptower St'. II. am Ii d. M, I der Schlosser.. Max Kclbe Koppenstr. 94, am II. 1 M-, dar Mechaniker Paul Ludwig NenkSIIa. Benders tr. 14. am 13. d. M., gestorben sind Ehre ihrem Andenken I Die Ortsverwaltunp. s*a ; Danksagung. För die llcbevofle Teil- nähme und reiche Kranz-■ spröde bei der Beerdigung meinet unvergeßlichen Lebensgefährten| Oskar Woitf, ! sag« Mt allen peteilig- , ten.'insbesondere dem Chef, Personal und ' Arbeitern der Mineral-| | wassetfaHfik Berolina,\ i dem Sparverein»Neuer i ! Taler**, dem Ortsvercin' 1 Neukölln U. S. sowie ! der» Mietern des Hauses Falkstr. 18« msbcsondcie I dem C:en. Freund für d e !' ir-streichen Worte am (Sarge meines treuen Entschlafenen meinen i herzlichsten Dank. > Witwe P. Feil. Verband der Maler. Lackierer. Ansirtdcüsf. Filiale Herl n Den Kollegen zur Nicb- I rieht, daß unser Mitglied* | der Lacklerer Otto«KWHer am 18. September au den Folgen seines erlitteocfl Unfalles verstorben ist- Ehre seinem Andeskefl- Cla 3 Imrssld# Voo der Reise rurücjtt Dr. loraensari Facharzt lur FfanenK% VVilmersdorfer str. � Sprechst. MonL bis Freit. j Welinslüöenniöl}«1 auch einzeln tu ksulen ge"1''1. Dick, üionskirchpia«' T.'nntag, J»ch Ähj. IDlt), vorm io Nhr Branchett-Versaittmlttng der Emaillierer und verwandten Berufe tm„Tresöncr Slnrir»', SrtJbiict Str. 45n, Sit« Pewjenstr. Tane.nrdniing: 1.«erlitt über die Lohndewenung. I. DlStuistou und S>el1un ,nuh:ue bu;u. S. Lcrlchiedene». fioEeflen I tSeaiu der wichli rn TadiHorduiinn tli ei Tfltcht aller Sollegen, püntlllrtj In der Lerinmmliin; zu erich.iuen. Achtung: �lTlteitslose. Achtmi«: De» Quartalsschlusses wegen findet in der Abgabe der Bücher sowie Auszahlung der Unter» stützung folgend! Aenderuii.i statt: Die j-ollegen, der ii Buch am 29. u 30. Sept. endet, geben idr Buch am 29. ccpi. ab und holen aiu 30. Sept. Äetd. Die Kollegen, deren Buch ain. 1. Qkt. endet geben ihr Buch am 80. Sept. ab und holen am 2. Okt. NSeld. Am 1. Qkt. bleiben sämtliche Schalter sowie die Kasse geschlossen. Tie Ortsverwaltung. I Stäfltiscltes 15»erdlgiiiip:»we8en Bfrlia-Llciiicubprjr Die Lichtenberger Einwohnerschaft wird hiermit darauf aufmerksam gemacht, daß die 3tab«, ' bftse Finger. näss. u. trock. Flechten. Barlllechten. verw Sie d.haut- bildende. ,nlis. V, un'sä he btlisuisn 1 'Hans B&hr. Splite'markt 7 er- Dose M 7.50 aus Crlnolwerk Weinböhla-B. Zu haben In Apotheken; Des; Germania- Apoth., Lothringer Sir. 50. Qns'.-Ad.-ADoth.. K ilonlestt.l- Apoth. a.Schles.Tor, Skalltier Str.Oe 72. Diana-Apoth.. Turmslr. 28, PÖCtOiMpDii«� Apparat« kauft zu höchsten Prt,',c C. A. Uli im er. Kanonierstraße 6. U« grundbahnhof Kaisen % Goldickroren lBII.,Brßck8n.Zahnefsatzo!ise GumiDipUUe. Unbeerenzt haltbir und farbecht. Zahnziehen mit Cin'pritzung last vollkommen srhmerztos. Zahnarzt Woll, FREIHEIT-POSTKARTEN ... PORTRÄTS... 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Der deiner VollzugSrat faßw oregtn bei'v..>> Itn KohKnno! und der dadurch drohendem f-.uastrophe deu Li-lchlug, eine Kommission nach dem tds�.chiesische.i Koh- lenrevier. daS als Bezugsquelle Mr S-rlm haup'.sächlich in Frage kommt, zu entjenoen. Aufgabe der Kommission sollte ei sein, die Ursachen bei man ge Wien �.sorgung mit Koqle sowie wäbrerid dei Kriege? nur in den allertringendsten Fäll« um»- xesührt. Kohlen, unter allen Umständen Kohlen! war die Losung. Di« ergiebigsten Kohlenquellen wurden vorgenommen und atiSgedeuret. E» wurde ein wahrer Raubbau mit der Ärbcit-krast der Bergarbeiter getrieben. Wer sich nicht fügte, dem winkt« der Schütze N'graben. Durch die Umwälzung im November 1918 wurde einmal die Kstündige Arbeitszeit eingeführt. Das bedeutet eine Verkürzung der Schicht um LS Prozent. De? weiteren wurde die Belegschaft, besonvers über Tage, verstärlt, um die herunter- .'-_-.- V./ f----;« w V|V,.4�LV wvx L Äiuyv, WlsbUtU, um«IC IfCtUJllVZ» Schuldigen festzustellen, um Wnn mit allem Nachdruck bei den i gewirt schadeten Maschinen, Förderanlagen usw. wieder instund zu tu Frag« kommenden Behörde, elbhils« ZU verlangen.: setzen utib um die Aufräumungsarbeiten in sirov«m Umsa-Nge vor- Die Kommission setzte sich guicmmen au? zwei Mitgliedern; nehmen zu können. Die FriedenSbc'.egschaft betrug 123 000, oic #<• VollzugSrateS, zwei Ärbeiterröt-em der Arbeitsgememschast deS jetzige Belegschaft hingegen 152 000 Arbeiter. Dies« erhöhte Ar- Magistrats lebensfähig zu erhalten. In der Zeit vim 1 1. bis 20. Juni betrug der Bestand 185 000 Tonnen, dann aber folgt« immer in Absländen von 10 Tagen ein« sprun ihaft« Steigerung, so dag vom, 11. bis 20. Juni 1919 439 000 Tonnen auf den Kohlenhalden lagerten, vom 21. bis , daß diese geivisieülvsen Verleumdungen bei der Berliner Arbeiterschaft keinen Anklang finden. Di« technischen Leider und die Betriebsräte erklärten nun der Kommission e nHehend, wie schwierig sich jetzt die Reparil tu. ven der Lokomotiven gestalten. Di« Diaschinen sind total her- untergewirtschaslet. Und daz Fehlen von Kupfer urtd gutem Weißmetall für Lager, ebenso von Werkzeugen, Jet'en und reinem Oel erschtoert di« Arbeit ungemein. Auch sind die Löhn« den teuren Leben Sbe-dingu-rpen keineswegs angepaßt. Aus dicsvm Grinche ist a n Mangel an tüchtigen Arbeitern, wie Schmieden, Kolonnenführern und Kesselschmieden sowie Werkzeugmachern, vorhauden._'_'__ 81 Juli 557 000 Tonnen, vom 1. bis 10. August 5SS 000 Tonnen.! Der Kommission wurde am Schluß der Berhandlungsn nahe- Das übereinstimmende Urteil der technischen Leiter und Be-' ßc W,-m maßgebender Stelle in Berlin dahin zu wirken, eine trtebSräte ging dahin, daß die Kohlenförderung durchhbes,ere Entlohnung der E i sen�ba h na r de i t« r zu S"_.--» i �. t y,nytvr>i.ovt ttuS Txij»-■— Ia-' die A n hci u"f u n g auf den Halden zu leiden ha werden. Aber demcn!spreck>end mußten schon vor dem Streik ir schiedcnen Gruben Feierschichten eingelegt wcrd vertreten und die R e p a r a i u r w e k stä t t e n mit guten ll» a t e r i a I i« n zu versorgen. Die Kommission begab sich sodann nach Co sei- Hafen; hier mich die Koble büßt durch den Umschlag auf den Halden infolge: wurden in Begleitung von Vertrctern der Schiffer und' der Eit'-n ----------- Mn die Hafinanlagen und LaWnnchlungA&W.% Hofen ist gut angelegt, hat drei Hasenbecken und Vorlmfen. Zur Verladung von Kohlen dienen 12 moderne Kippen. B e i rich yifc- uvt-•*-----,--■-—. **rtpit;criT8 und Zerbröckeln? stark an Ouaiität ein. Ii: war el nun möglich, daß sich in den Monaten Juli bis August die Kohle in solchen ungeheuren Mengen anhäufen konnte? Es wurde von der Kommission festgestellt, daß die Wagen- tzestcllung im April— Mai— Juni 1910 6000 betrug, am 20. Juli Jedoch setz e eine plötzliche Stockung in der Wagen- 9 est e II» n g ein. die bis Mitte August anhielt. Während dieser Leit blieb de Wegai-geiiellurig mit 2500 b i? 3000 unker der normalen Gestellung kon 6000 zurück. Tie Zahl der angefor- dcrtcn Wagen betrug in dieser Zeit über 7000. Diese Erscheinung Oa'tc zur Folge, daß nach nanz vorsickstiger Berechnung ein Aus- fall in 20 Tagen ivn je 2500 Wagen— bis GOÖOO Wagen oder POO 000 Tonnen Kohle für den Ad.raiiSport nach dem Berliner Jnduiiriegediet zu verzeichnen war. Dieser kluS'all war, wie be- reit» erwähnt, in der Zeit vom 20. Juli bis Mitte August zu bemerken. Der Stneik der Eisenbahner war am 8. Juki beendet, so daß fich die Folgen des Streiks bis zum 20. Juli längst ausgewirkt hatien. Der Berpardeiierstreik fiel in die Zeit, vom 12. bis «-1. August, so daß also die oben erwähnte Zeitspanne von jedem Streik und seinen Wirkungen unberührt blieb. In der Zeit vom 20. Juli bis Mitte August hatte der Torrat auf den Halde» mit 588 000 Tonne» seinen Höhepunkt erreicht; tiger Ausnutzung her Kippen können täglich 1 5 000 bis 20000 Tonnen Kohlen verladen wer- den. Nach Erkundigungen ist in diesem Jahre der Wasserstand auf der Oder sehr günstig gewesen. Fahrzeuge waren bis zur letzten Woche reichlich vorhanden. Trotz alledem ist im Durch- schnitt nur ein Drittel der Leistungsfähigkeit der Verlade cinrichiungen ausgenutzt worden. Der Mangel an Kahnraum, der sich in letzter Woche bemerkbar machte, war darauf zurück- zuführen, daß 170 mit Erz beladene Fahrzeuge nicht schnell genug gelöscht werden konnten und daß diese beim Schleppen zu Berg den Vorzug vor leeren Kähnen erhielten. Da? Erz war zum größten Teil für Oesterreich bestimmt. Infolge Wagen- inaugels konnte Oesterreich das Erz nicht abnehmen, so daß die Fahrzeuge fast drei Monat« nicht zu anderen Zwecken frei waien. Kapitalistische Spekulation hat den Kahnraum gleichzeitig al? Lagerraum mit benutzt und dazu beigetragen, daß die TranS- portkriie fobwohl leerer Kahnraum noch vorhanden ist) auch in der Binnenschiffahrt in Erscheinung tritt. Dazu komm! noch, daß die SchiffahrtSabtcilung beim Chef des Fcldeisenbahnwesens über die Verhältnisse schlecht informiert ist. Die Eilenbahn ist nicht in der Lage, zu disponieren, da die gesamte Schiffahrt privatkapita» listisch geleitet wird. In der Binnenschiffahrt herrscht ein gesetz- -..v... c— am �—_• y•.---—-----■- ( loser Zustand zum Schaden der Allgemeinheit und die Schlffahrt». v n wen 600 000 Tonnen Kohl- hätte j«bleilung und die Betriebsperba nde tonnen diesen kapitalistischen der Abtransport der oben �«innelegt worden waren. Vernehmungen gegenüber nichts auSnchten. also, weil doch bann k-»« Fewnchich� r �...... 1 �«attowitz fand dann ein« Konferenz mit der Eisrnbahndlrcktlon SBis der Ausfall von einer halben Million Tonnen Kohle für Berti-, bedeutet labt sich crmcsse», wenn man in Betracht ,0*% j statt, wozu auch 8 Vertreter de» ZechenverbandeS erschienen waren. dar,'ieil-u in KriedeuSjukreu ca. 4% Millionen Tonnen Kol, c Die Absicht der Kommission ging dahkn. die Ursachen der manael- vatz �.eil.» IN tfraoi**)«,,»>" haften Wagengestellung in der kritischen Zeit vom 20. Juli bis Mitte August-zu ersorfcheu und die Verhältnisse in den Lokomotiv. reparoturwerkstätten zu besprechen. Die Vertreter des Zechen» verbände? wollien dieie Gelegenheit benutzen, in ganz«inseitiger Weise heftige Anschuldigungen gegen die Bergarbeiter zu erbeben. Dw Kommission gab diesen Herren unzweideutig zu verstehen, daß sie n-cht gewillt sei, diese provokatorischen Scharftnachcrrtzden milanzuhören. worauf die.Allmächtigen" demonstrativ den Sitzungssaal verließen. Es wurden dann�vvn leiten der Ei'enbahndirektion alle möa- Ii che n eisenbahntechnischen und �-e.avaltungsfragen erörtert, aber j auf der. eigcniiichen Kern der Sache, warum in die-er traaliche» Zeit die Stockung in der Abbeförderung der Kobl« eingetreten war, die zur furchtbaren Koblennoi geführt bat, ging man nicht ein. Man beschränkt« sich darauf, daß die Schuld nicht in ihrem WrektionSbezirk zu suchen wäre. Der Cisenbahnprösident er- klärte, daß nie ein so hober Stand an Loloinotiven Vorhände gewesen sei wie augenblicklich, das? aber c». 50 Prozent repara!» bedürftig seien. Die Eisendobn Werkstätten feien jedoch nicht der Lage, den lauf enden Anforderungen nachzukommen, und mußten in letzter Zeit die Werften für die Revaratuc herangezogen werden. Von der Kommifsion wurde hierzu er?!-: } fvi hrr nrb{?•?'.'■•f'Virnn»»!*\cr Ehrlich verbrauchte. Bri der fryigen Einschränkung hätten die 500 000 Tonnen fast zwo! Monate gereicht. Hier ist also die Hauptursache der Koh.'cnkatastrophe Berlins zu suchen. Alle Nachforschungen der Kommission, weshalb in dieser Zeit die Koble nicht normal abbe-ördert wurde, wurden von den behördlichen Stellen ausweichend beantwortet. Die Direk- »ren der Zcchm erklärten, sich als Person hierzu nicht äußern 8U können. Die Arbeite rvertreter setzten diele folgenschwere Stockung auf das Konto der Negierung. Selbst der sozialdemv- 'ratische LandiagSabgeordnete Kärger bezeich- Note es als einen Fehler der Regierung, daß keine energischen Maßnahmen in der Wagengestellung und in der Sefärderuug der Kohle auf dem Wasserweg« getroffen ixordcn sind. Die Vermutungen der Ardeitervertreter, daß hier politische Momente mitsprechen, liegt jedenfalls sehr nahe. Wie steht e! nun mit der Kohlenförderung an sicki und der Leistungsfähigkeit der Bergarbeiter? «Z« reakuonäve und bürgerliche Press« versucht mit allen Mitteln, die Bergarbeiter der Faulheit und der Sabotage zu verdächtigen. Mit oberflächlichen siatistischen Angaben versucht sie den Beweis öu liefern und die Oefientlichkeit zu täin'chen. Idle Arbeit würde zu teuer. Inzwischen find Milliarden Über I Milliarden für Freiwilligenverbände und ReichZivehr verschleudert s worden. ! Der. Abschluß der ungcAelltau Erorlltlung über die Ursache» 1 der Kohlennot bildete ein« - Sitzung der Kouimikston mit bei» Rrichskohlrnamt in Berlin, an der auch Vertreter oeS Zen.ralamte? der Eisenbahnen und der SchiffcchrtSabteilung des Feldeisenbahn-wesen? teilnahmen. Die Kommifiion erstattete Bericht und rollt« all» nichtigen Fragen auf. DaS Ergebnis der Verhandlungen war wrauszufehen. Di« Vertreter der StaatSbureaukrati« zogen sich nach eqt bureau« kratifcher Gepflogenheit streng auf die Befugnisse chrer Ressorts zurück und versuchten nach Möglichkeit die Schulo-irage von sich abzuwenden. Die Herren von der SchifiahrtSab-eicung. die wohl in dieser Beziehung nvcq nicht die nötige Routine besitzen, kamen davei zu kurz und wüßter>,iu(i Schluß für Reich?kohlenkommissar- und Eiienbahncn den Prügelknaben abgeben. Die Kommission hat Ebenfalls aus ihrer Informationsreise die Auffassung gewonnen, daß«S Aufgabe deS gesamten werk- tätigen Volkes sein muß, die ernste Situation klar zu erkennen. Die Kohlenfrage berührt den Lebensnerv des deutschen Wirt- scbaftSlebens. Werden hier nicht energisch« Maßnahmen er- griffen, ohne Rücksicht auf die kapitalistischen Interessen und die Gewohnheften einer verkalkten StaatSbuveaukratie, ko ist der katastrophale Zusammenbruch für den kommenden Winter unbete weidlich. chimgerllöes gegen Betlin. Aus dem Stadtparlament. Di« Bezahlung der Hilfskräfte»» de» Fach» und Fortbildungsschulen ist bisher sehr ungsieichmäß-i� gewesen. Di« fchlechtestbezahlten bekamen 1,80 M., die best«, bezahlten 6 M. pro Stunde. Einem Auischußantrag entsprechen-!» soll«in« Erhöhung der unteren Bezüge eintreten. Anschließend! an seinen diesbezüglichen Bericht richtete Genosse Z« b« t l ant die städtischen Arbeiter sowohl wie an di« Angestellten. Beamtet» und Lehrer di« Mahnung, bei weiteren Ansprüchen auch an di» Interessen der großen Masse der steuerzahlenden Bevölkerung ztt denken, die in ihrem Einkommen weit ungünstiger gestellt sindt als sie. Ein« andere Vorlage sieht die Zusammenfasfungf der gesamten Jugendfürsorge auf einheitliche# Grundlage vor. All« Parteien begrüßten die Vorlage. Herr Cassel(Dem.) verstieg sich sogar zu der Behauptung, e? sek ein Verdienst seiner Fraktion, schon vor der Ilevolution auf diescS Ziel hingearbeitet zu haben., Genosse Rosenfeld konnte dem« gegenüber an zahlreichen Beispielen nachweisen, welche Schwierioii und Entkaffungen orfolgen nur unter Zustimmung des Betriebsrates. Dem Betriebsrat steht zur Ausübung seiner Tätigkeit ein geeigneter Raum mit Telephon und notwendigem Material zur Verfügung. Die Betriebsräte haben ihre Tätigkeit nur auf innere An- gelegenheiten der Betriebe auszuüben, während die sechs Arbeiter- täte ihre Tätigkeit nach außen hin verlegen. Es war nun Absicht der Direktionen, dieses getrennte Arbeits- Verhältnis zu vereinigen. Dieser Angriff ist aber durch unsere Aktion siegreich abgeschlagen worden. Es mag nun ein seder selbst prüfen, ob die Hennigsdorfer Arbeiterschaft über den Rahmen des Gesetzes hinaus an ihren aldon revolutionären Errungenschaften festgehalten hat oder nicht. Die Lohnbewegung im Berliner Zeikungsgewerbe. Die Arbeitgeber versuchen, die Verhandlungen über den vor- gelegten Tarif dauernd hinauszuschieben und kommen mit dem Vorschlage, ReichStarise unter Hinzuziehung aller möglAien gcibcn Grüppchen abzuschließen. Man hofft, durch Heranziehung der teilweise noch äußerst rückständigen Verhältnisse im Reiche, wo z. B. der berüchtigte Gewerkschaftsbund einen Landcstarif mit den sächsischen Zcitungsverlcgern abgeschlossen hat, der geradezu Hungertöhne enthält, die Forderungen der forlgeschritteneren Ber- liner Kollegenschast, die sich restlos binter die freien Gewcrk- schaften der Angestellten stellt, bcrabdrückcn zu können. Von den Ängestclltenaus'chüsscn und Vertrauensleuten im Groß-Berliner Zeitungsgewerbe wurde nun kürzlich ein Ultima- tum bis zum 20. d. M. gestellt, nach dessen Ablauf alle weiteren Schritte zur energischen Durchsetzung der Forderungen der An- gestellten unternommen werden sollen. Zur Entgegennahme des Berichtes über die Stellungnahme der Arbeitgeber versammeln sich die Angestelltenausschüsse und Vertrauensleute der ZeitungLbetriebe und Annonccn-Expeditionen Groß-Berlins am Sonnabend abend V»8 Uhr im Blauen Saal des Wilhelmshoses, Anhaltstraße 12. Achtung! Graphisches Gewerbe! Die in den Großdriickereicn geübten Machinationen der S. P. D.-Anhänger, die Versammlungen heute nickt zu besuchen, möge man als das betrachten,»uas sie find: Quer- treibereien. Laßt Euch nicht verwirren! Kommt alle zur freien Ausspräche! Der PropagaudaauSschuß für den Zusammemcklub im graphischen Gewerbe. Die Tarlfverbanblurgen der Otemeindeverwaltiingen 0!roß- Berlins mit den Organisationen der städtischen Arbeiter, die auf heute vormittag angeictzt waren, sind aus kommende Woche ver» tagt worden. Die Gründe hierfür sind daraus zurückzuführen, daß die städtischen Körperschaften am Sonnabend nochmals die finanziellen Wirkungen prüfen wollen. Bei der Firma Eckwab u. Co., Köpenicker Str. 116, wird gestreikt. Die. Arbeiterschaft anderer JnstallationSfirmen wird ge- beten, keinerlei Streikarbeit zu leisten und sich in Zweifelksällen an die Streikleitung im Lokal von Prasser, Michaclkirchstraße, Ecke Wusterhausener Straße, zu wenden. In Betracht kommen besonders Arbeiten für Theater, Zirkusse und Kinos. Die Angriffe auf die Fetlstelle Grofe-Berlin. Nach Zeitungsnachrichten wurden in der WilinerSdorfer Stadt- verordnetenversammlung, in der auch die Gemeinde Wilmersdorf mitwirkt, gegenüber der Feit stelle Groß-Berlin Vorwürfe erhoben. Hierzu schreibt die Stachrichtenstelle des Berliner Magistrais: Wenn der Anschein erweckt wird, als habe der gemeinsame Einkauf für Groß-Berlin noch keine Früchte gezeitigt, so muß dem. gegenüber'darauf hingewiesen werden, daß aus Grund dieses Ein- kauss außerhalb der staatlichen Zuweisung außer den verschieden- ften anderen Waren auch Fett in be:rächtlicher Menge beschafft und über Groß-Berlin verteilt'worden ist. Es muß befremden, daß in den genannten Verhandlungen diese positive Leistung an- scheinend unerwähnt blieb. Eine Zentralisierung bei Einkaufs für Groß-Berlin wurde von dem LebenSmitwlverbaiid für durch- aus zweckmäßig erachtet, damit die einzelnen Groß-Berliner Ge- meinden sich nicht gegenseitig Konkurrenz machten und hierdurch preistreibend wirttcn. Es waren sich auch in de» Fettstelle alle Gemeinden einschließlich Wilmersdorf dabin einig, daß günstige Offerten, die einzelnen Gemeinden zugingen. lelbstversländlicb aufzugreifen und an die Fettstelle weiterzuleiten seien. Daß günstige Angebote unter dem gemeinsamen Einkauf leiden, ist daher völlig unzutreffend. Allerdings sprach der Wilinersforfer Mazi- stratSvertretcr nach den Presseberichten die Befürchtung aus, daß die von ihm angekauften Waren der Beschlagnahme derfall/!i könnten. Danach scheint der Einkauf von Schlelchwaren im Mittel. Punkt ber Betrachtung gestanden zu haben. In dieser Weise ist allerdings die Feitstelle bisher weder vorgegangen,»och hat sie ein solche? Vorgehen begünstigt. Im©egenteil haben die Groß- Berliner Gemeinden bisher einhellig die Bekämpfung de? Schleich- tandeis für notwendig gehalten und den Ankauf von Schleich- Handelswaren verworfen. Achtung, Arbeiterrate und Betriebsräte. Das Sekretariat des Vollzugsrats befindet sich M ü n z- strabe24, 3 Treppen. Der Vollzugsrat. Ein Stcllenschwindelunternchmen hat die Kriminalpolizei im Keim erstickt. Die 22 und 23 Jahre alten Handlungsgehilfen Hans Gamlin auS der Hohenstaufenstraße und Kurt Hrhmann aus der Ritterstraße gründeten zunächst einen Galanieriewacea- vertrieb„Abakus-Gssellschast, Hobmann u. Komp.". Bei der Wahl der Firma dachten sie wohl weniger an die Rechentafel des Phtbagcrie als daran, möglichst vorn in das FernfprechverzeichniS hineinzukommen. Ihre Rechentafel stimmte wenigstens durchaus nicht. Der Vertrieb, der in einem Stallraum am Hofe der Ri'ter- straße 23 uyteroebracht war, kam nicht tn Gang. Jetzt versuchten es die beiden Unternehmer in demselben Raum mit einer Aug. kunstei. AIS auch dieser Versuch fehlschlug, legten sich Hohmann u. Komp. auf den Stellenschwindel, bei dem ihnen ihre eigene Auskunftei wesentlich helfen sollte. Durch eine große Zeinings- anzeige suchten sie am 11. d. M.„für ein altrenommiertes Unternehmen der'' r'zeugmaschtnensabrikation wegen oedeutenden Ausbaues und Uebernahme neuer FabrikationSzweige Arbeits Bewerber konnten khn nach Belieben ausfüllen und schrieben,?« der Meinung, so die Auskunft beetnilussen zu können, bis zu 8l und 100 M. hinein, die sie dann sofort auch erlegen mußten. We, die Auskunft eilig wünschte, halte noch einen.Expreßzuschlag' von 60 Prozent loiort zu zahlen. Bevor die Schwindler nock dazu kamen, den größeren Teil der Beiverbungen zu bearbeiten kam ihnen die Kriminalpoltzei auf die Spur, hob ihren Betriet au? und setzte sie hinter Schloß und Riegel. Alle diej-nigen, die ihnen-schon ins Garn gegangen waren, werden ersucht, sich bei Krtminaikoinmissar Kuhn im Zimmer 103 des Berliner Polizei» Präsidiums zu melden. Oesfentlicher Tuberkulosevortrag. Auf Veranlassung des Ver> bandeS der Krankenkassen Groß-Berlin und der Landesversiche- rungsanstalt Berlin hält Herr Prof. Dr. Kahserling im Lehrervereinshaus am Alexanderplatz heute abend 7 Uhr einer öffentlichen Vortrag über„D i e Tuberkulosegefahr der Gegenwart und die Mittel zu ihrer Auwen- Dung." Wie man sie verscharrt. Zu der unter vorstehender Spitzmarke veröffentlichten Noliz über die skandalöse Verschärfung eines der- swrbenen Kriegsbeschädigten wirb uns ergänzend. mitgeteilt, daß die Lozarettverwaltung der Meierei Bolle alles getan hat, um dem Verstorbenen ein angemessenes Begräbnis zu sichern. In diesem Bestreben ist sie aber von der Militäroertvaltung, an dt- sie sich gewandt hatte, im Stiche gelassen worden. Die ihrerseits nicht» unternahm, um die Wünsch« der Lazarettvenvaltung zu erfüllen. So ist eS zu erklären, daß der verstorbene Kriegsbeschädigte eine Beerdigung gesunden hat. Die ein Skandal ist und wenig an den .Dank des Vaterlandes" erinnert. Lebensmitlelkalenöer- v«rNn. DI« Vollmllchkarten für November 1919 werbe» in den zur FeltsteU, Erotz-Bettin giliöreuben Gemeinden ausgegeben, und zwar in Berlin für die Kinder im 1 und 2. Lcoen-jatpe am Montag, den 29., und Dienstag, den 30. September, für die Kinder im 2. und 3. Lebensjahr« am Mittwoch, den 1. und Donnerstag, den 2. Okiober, für die Kinder im S. und k. Lebensjahre am Freitag, den 3., und Eonnabend, den 4. Oktober 1919. Jedoch sind den Haushal- tungcn, denen Karlen für verschiedene Altersstuien zultchen, samlilch» Milchkarlen an einem Tage auszuhändigen. Die Inhaber der Boll- m-ilchkarlen haben die Novemberkarten bis zum 12. Oktober 1919 einschließlich dem Kleinhändler vorzulegen. Es dürfen sich Inhaber von „A"- und.B"-Kind«rkarten und von Karlen über% Liier, weich» mit.A" gekennzeichnet sind, nur in den durch ein Plakat gekenn, zeichnelen ,.A"- und„B"-Milch(jeschästen, Inhaber der üb. igen Boll- milchkarten nur in den durch Aushang kennllich gemachten„C"-Mtlch» geschähen zum Bezüge von Bollmilch anmelden.— Nährmiitelbezugs- lcheine über je 1 Pfund werden an die am 1. Oktober 1917 und später geborenen Kinder zusammen mit den Milchkarlen verausgabt. Staaken. Am Eonnabend gelangen zum Verkauf: Butler und Margarine auf Abschnitt 7 der Fetikarte, Kokosjelt aus Abjchnitt k der Lebensmittelkarte Spandau. Auf Feld 1 bis 8 der Vollkarte 200 Gramm Duchfene fleifch, auf Feld 1 bis 5 der Ktnderkari« 100 Gramm Büchsenfleisch. Aus Feld 9 und 10 der Vollkarte in Wilhelmssiadt, Eiemenssiadt und Altstadt 50 Gramm Blut- ober Leberwurst. Pserdesleisch aus Feld 9 und 10 der Vollkarte 400 D amm mit Knochen. Pankow. In dieser Woche anstelle von inländischem Frischfleisch 250 Gramm ausländisches Gefriersieijch. Der Verknui von Hacktleisch ist verbolen. Hess« und Hals sind als Knochcnbeilage vom Knochen- freien Fleisch bis zu'/, der eingekauften Fieischnrenge zuzuwiegen. Wer das Auslandsslelsch nicht beziehen will, kann als Ersatz dafür Nährmittel entnehmen, und zwar in doppcller Menge, auf jeden Fleijchkarlenabschnitt sFleischmarke) 50 Gramm.— Dom Sonnadent ab aus Abjchnitt 88 der allgemeinen Lebensmittelkarte 250 Gramm ausl. Kartosfelstärkemehl. Nawawes. Amtlich wird bekannt gemacht, daß die Höhe der Speisefettration vom 22. h. M. ab auf 100 Gramm pro Kopf und Woche herabgesetzt werden mutz.— Mit der Herstellung des Kranken» brotes sind vom 29. d. M. für die nächsten 3 Monat« die Bäckereien von Frank, Kaiser-Dilhelm-Stratze. Dömitz, Priesterstratze, Haast, Priesterstratze, und die Konsumgenossenschaft beauftragt worden- Kronkenbro! ist von nächster Woche ab nur in den genannten vi«» Bäckereien zu haben. Aus den Organlstfionen. Eharlottenburg. Heut«, Freitag, abend 7 Uhr Versammlung de» Funktionär* im Volkshaus. Vorstand und Gruppenführer 0 Uhr. Echmargcndors. Freitag abends 7}4 Uhr im Deutschen Hau« öffentliche Versammlung. Denoss« Dr. Mose» über: Revolulio« und Gegenrevolution. Eichwald«. Eonnabend abend« 8 Uhr Extra-Zahlabend bei Meck» l-nburg. Tagesordnung: Nälejgstein und Parlamentartsinus. 9I«(* rent: Den. Elgert-Zeuthen. vereinskalender. Hauptgasschutzlager Adler»h»f. Sonnabend vormittag, 11 Uhr t» Boeke s Festsäleii Berjammlung sämtlicher arbeiislojer Kollegen und Kolleginnen. Zentralverband der Handlüngsgehllfe», lemprlhof.Narsendorf. Heule Freitag 754 Uhr össeniliche Bersommlung in der Aula de» Realgymnasium«. Tempelhof, Kaiferin-Äugusto-Elratze 20. Dortrog de» Kall. Andre« über die Einheitsorganisation der kaufmännisch«» Angestellten. Frei« Jugend vrotz-verlln. Aktionszentrale. Freitag abend X7 Uhl Sitzung Schicklerstratze. Wichlige Tagesordnung. Sonnabend abend« 7 ilhr im Gewerkschaftshaus, Eaal 1, Funktionärversammlung für Grotz B-rlin- sSruppenleiter, Bezirksv-rtret-r, Heiser und sonstig* Gruppennrnktionäre.) Di« Legitimationskarten müssen die Gruppe» ausslellev. Freie soz-alistische Jugend Spandau. Sonnabend abend« 7Zj Uhr in der«ula der Ob-rrealschui«, Molikestratze, Kunstabend. Der Rein« erirag-oll' den Opsetn der Schutzhaslschonde zu.— Jeden Mittwoch von �-lu Uhr im Zeichensaal der Oberrealschule Molikestratze und jeden Freilag, 2. und 4. Sonntag von 6—10 Uhr im Iuacndhei« Moltkestratze 48 finden unser« Deranstallungen stall. „ Fugend Chorlottenburg. Sonntag nachmittag, 3% Uhr im Dechsteinsaal. Linkstratze 42, Erstes klassische» Konzert unter LeiUrnS von Herrn Pros. Roseberry-d'Arguto. I Itter-,. Aund der«riegsbeschödlgten und Hlnterblledenen, Bezirk vsten.S. Vo-av-ckammlung am Freitag, abend» 7% Uhr im Freischütz Fruchtstr. 98 s. Mitgliedskarte legitimiert. ' t. I fii r,< f n m U �»I o.« o-i■,.»....-e. Aussicht hätten, angenommen zu werden. Zuvor jedoch müsse-S-e| Tarntsonkitch» 2. T.-O.t 1 Persönlichkeit Durch die Auskunftei„Abakus" geprüft werb»?; �ch�'n-agramm. Gäste will» Beitragszablung. wt'l>-omm«n. 2. Das sozialistisch« lsred Wielepp, Neukölln- -.— m. d H, Berlin.— Druck»«» Deriagsgekellfchatt m. b. S„ Schittbaueioamm 19 Mo Gramm 46 M. . 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