EknMprels 15 PMnsg- 2. Jahrgang Montag, öen 2g. September 1914 Nr. 471/11 257< Morgen-TlKsgabe Die-.�Tfibeif erscheint Moratna und«aAmiftiti»«. im««h mir mar/***« Die erscheint morgens und nackmittaa».«m 5onn- und Festtaarn nur morgens Der Bezugspreis l�eträzt bei freier AusteUunz ins Haus für Groß»Ber!in oder bei direktem Postbezug ohne Bestellgebühr monatl. 3,— Dl� bei Zusie?ung unter Streifband 5.— lN. Di«»Freiheit" ist in den ersten Bachtrag der Postzeitungsliste für 1919 eingetragen Kcdaktion und Erpedition: Berlin NU. 6, Schifjbaücrdanlm XÖUi, p.T.ipcc4)fr: A«t Norden 3693 mid LLi-E. Inserate kosten die achtgespalt. Nonpareivezeile oder deren Baum 1,20 IHk., lvovtanze'g« das fettgedruckte Wort 20 Pf» jedes weitere lvort 25 Pf. Teuerungszuschlag 70 proz. Bei Familien» u. Versammlungsanzeigen füllt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf- folgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittag» bei der Expedition aufgegeben feine Ynsecaten-Abteillmg: Berlin NW. G, Echiffvnnerdamm 10 Fernsprecher: Amt Norde« 976# Sie AusZehnimz des Skreiks. Nach der ablehnenden Antwort der englischen Regierung an die Eisenbahner blieb diesen kein anderes Mittel ar» die Niederlcgung der Arbeit übrig. Tie Ztegierung hat znxrc ein »Angebot" gemacht, in Wirklichkeit enthielt es aber nicht das mindeste Zugeständnis. Tie Löhne sollen nicht ausgebessert werden, die Eisenbahner wurden lediglich damit vertröstet, daß die Preise der Lebensmittel sich jn der nächsten Zeit dem normalen Stande nähern würden. Die Teuerung aller Lebensbedürfnisse macht sich auch in England in schärfster Weise bemerkbar: die Preise sind gegenüber der Zeit vor dem Kriege durchschnitttlich aus ni e h r a t S das doppelte ge stiege n. Tie Löhne sind zwar au.b in die Höhe gegangen, aber nicht im Entferntesten soweit, daß ein Ausgleich zwischen Teuerung und Einkommen herbsigeiührt worden wäre, geschweige denn, daß die Lebenshaltung der Arbeiter sich im allgemeinen verbessert bätte. Es ist des- halb zu verstehen, daß die Eisenbahner sich auf das b'llia? Versprechen der Regierung, daß die Preise der Lebensmittel sich wieder senken würden, nicht einlassen tonnicn Die Behörden erklären nachdrücklich, d-h der Streik vor. clliz ausgebrochen fei und daß keine Ursachen vorläge», die seinen Ausbruch seht rechtfertigen. Tie Haltung der Regierung erlar. dere jelzt, nachdem die Dinge soweit fortgeschritten seien, daß mit allen Mitteln und allen Kräften gegen den Streik Ctellun'g genommen werde. ES sei bereits eine große.„.....>»*/imiu/iuinj, ine uumcns Slbwehrorganisatto» bereitgestellt. Namentlich sei die l'vgleich eine unmittelbare Gefahr für die deutsche Republil Ausrechterhvltuug der LebcnSmitteltranSporte gewährleistet. Man; erkannten. Erst durch die Nenommistereien reaktionärer Lee Austnarsch her Leakko«. Als die ersten Nachrichten über das Treiben der deut- scheu Truppen in den baltischen Provinzen kamen, gab es nur wenige einsichtige Politiker in Deutschland, die damals dürfe zwar Wie», de» Konflikt in Ruhe beilegen zu können, doch sei die Regierung für alle Fälle gerüstet. Ueberall würden A r< bcitswillige von ihr ausreichenden Schul? erhalten. ' Es handele sich ja nicht um einen Streik einer Eesellschast, son. __ JL____».W*/»v.»V.(«.».t-citil VCUX-VlUllUtwC� Offiziere verbreitete sich die Kenntnis, daß dort oben an der russischen Ostsecküste ein Heer gesammelt werde, das bei ge. gebener Gelegenheit gegen die deutsche Republik zur Wiederausrichtung der monarchistischen dcrn um einen Streik gegen die Allgemeinheit, und zwar um! Herrschaft marschieren solle einen Streik, der unter Umständen auSgcbroäien sei, die die Re. ; gimntg nur als unredlich und unklug bezeichnen können. TeZ- ' halb stehe ihr das moralische llfet zu, sich mit allen Mitteln da. gegen zu wehre». lll roel aisig j e zu I n u j wi/mt L n, vv t auch sie trotz ihrer demokratischen Gebcrden nicht anö.rs bau. delt. als jede andere kapitalistische Negierung. Sie glauat, mit Sewaltmaßnahmen den Streik eindämmen und»um Zu. sammenbruch bringen z» können. Man glaubt Noske reden zu hören, wenn man die Drohungen der englischen Rrzieoung ?egsn die Streikenden vernimmt. Trotz dieser Drrhuugr, xst der Streik ganz allgemein geworden, er hat den gauie» Verkehr Großbritanniens lahmgelegt und bringt das L'N) vor die kScsahr einer schweren wirtschaftlichen Krise. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der Streik noch größeren Umfang annimmt und daß sich ihm noch andere Arbeiicr.atego'ien anschließen, wenn die Regierung es nicht doch noch vorziehen sollte, den Eisenbahnern die notwendigen Zugeständnisse zu machen. Heber den Siand der Streikbewegung lagen am Sin» tag folgende Meldungen vor: HM. Haag, 28. September. BuZ London wird gemeldet.- Der?!ati»nalvcrband der Eisciibabncr teilt mit, daß der proklamierte Streik allgemein sein >vird und sich alle Eifcnbahn,en in den Bereinigten ktönigrelchrn Englands erstrecke» soll. Der Verband der M a s ch i n i st e n und Heizer hat sich dem Ausstand l ereils a n g e s ih l o s s e n und wahrscheinlich werden sich auch die I >1» t o o m n i b u s s e daran beteiligen. Rur in Irland ist der Streik noch nicht verkündet. Die irischen Eisenbahner wollen' crst Nachrichten aus London abwarten. Das Nllhrnngsmittelministcriüin hat bereits Donnerstag nacht den Tc.ebl zur S i ch e r st e l l u n g der Lebens- Nlittcltr anSporte xrgcbrn. Eö winde auch glcichzeitiz eine allgenirinc Rationierung der Lcbensniitlct und deZ Heizmaterials beschlossen. Bis jefct stellt die Haltung der Tran?- dortarbciter noch nicht fest. ES besteht also noch immer die' Möglichkeit, daß die Transporte mit Lastautomobilcn durchgeführt! werden. Für diese Zwecke werden bereits freiwillige Arbeiter! angeworben, denen im Rctfalle militärische Deckung zur Ber-! fügiing gestellt werden soll. ES ist sogar die Verwendung von' Militär in AnSstÄt genommen. Alle Urlaube sind rückgängig ge- 1 macht und die Tcmvbillsatiun eingestellt worden. Während der Labinettssthunz ist Feldmarschall Haig anwesend.,| Ter Führer der Eisenbahner ThomaL berichtet über seine N>, terrediing mit Llahd George� Ich hebe alle? gc�an, waS möglich war, um zu einer Einigung zu gen langen. Llopd George erklärte cZ aber für unmöglich, den; Eisenbahnern ein ähnliches Gehalt zu bewillige» wie den He!- lern und Maschinisten. Unter diesen Umständen blieb uns keine andere Wahl. Wir mußten in den Streik eintreten. Die britische Regierung rechtfertigt ebenfalls in einer N r k a n n t m a ch ii n g ihre Haltung. Es heißt darin; EZ ion nte nichts Fatalere? für England kommen alS gerade dieser! siuik. Das Land steht im Begriff, fich von-der Erschöpfung dcö ürieges zn erholen und gerade wurden Beschlüsse gefaßt, um die Industrie wieder in Gang zu bringen, damit man an dem all-! semeinen Welthandel teilnehmen kann, siede Sti'sezunz de? Handels' im gegeuwärtigen Augenblick muß vrrhängeniSvollen iinlliiß haben. Es ist daher kaum möglich, die große Wichliß-i leit dcö Streiks noch zu übertreibe». t Zunächst waren es Abenteurer, die man dorthin lockte mit falschen Vorspiegelungen, mit Versprechungen, von denen man wußte, daß sie nie gclsalten werden konnten. Arbeits- lose und Arbeitsscheue folgten, angelockt von dem ver- sproche�en Landbesitz. Heber das ganze Deutsche Reich -spann silli das Netz des Werbedienstes. und unter dem Deck- mantel des„Grenzschutzes Ost", gegen eine nie vorhanden «. tm btt******* ww. m ieiSÄ••*. Der Eijenbahnerstrttk in den englischen Provinzen. HN. Haag, 28. September. i»-viijuu iny Ulis l• r' acyiwi u.iljevlllpe 105 000. Dan de» Eisenbahnkirotenpunkte» laufen Nachrichten!�""� Eroberungsao sichten sammelte man dort ein Heer. ein, die besagen, daß in der Provinz in der Nacht zum 37. bereits j das als Werkzeug �dcr Gegenrevolution dienen sollte. Ein überall die Arbeit aus den Eisenbahnstrecken ruhte. Aus London konnten am 27. morgens bereits gefüllte Züge nicht mehr ab» fahren. SympachiserllämNZ der französischen Eisenbahner. Haag, 28. September. Au? London wird gemeldet: Der französische Eisenbahner» verband hat seine Sympathie mit den streikenden englischen Kollegen bekanntgcgeben. Die Zahl der Ausständigen. Amsterdam, 28. September. Ein hiestgeS Prest'eburcau meldet au? London, daß die Zahl der Ausständigen auf 905109 geschätzt wird. Bon ameri» ka nischen und französischen Arbeiterkreifen wurde Unterstützung zitgcsagt. MS?! Wid Se'v' ilt!). Und in den Armen liegen fich beide. , T. 85. teilt mit: Am 19. Berlin, 23 September. September h:t Oberst Neiuhuvd Erklärung abgegeben: monaöchistijches Ossizierkorps zog große Massen gleich- gesinnter reaktionärer und gegcnrevolutionärer Offiziere nach sich.--Mit Plünderungen und Räubereien erkaufte man sich die Ergebenheit der Truppe. Plündernd zogen die Truppen durch die von den Bolschewistcu„befreiten" Ge- biete, verjagten die rechtmäßig gewählte VoHsr�gierung Lattlands und versuchten, aus einigen lettischen Stroh- i männern und baltischen Baronen eine reaktionäre Regie- rung zu bilden. Nur am Aufbegehren des VolkswillenS und dem Einschreiten der Entente scheiterte ihr Plan. Man suchte nun neue Bundesgenossen. Es dauerte nicht lange, nnb die Verbindung mit den reaktionären Gewalten in Nußland, mit K o l t s ch a k und D e n i k i n war her- gestellt. Der Plan ward großzügig. Es begann sich eine gemeinsame S t o n t der deutschen und r u s s i. s ch e n Reaktionäre zu bilden, die unter dem Schein des Kampfes gegen den Bolschewismus eine Macht zusam- mcnzog, mit der man aller revolutionären Bewegtmgen Herr zu werden hosste. Die deutsche Regicrung, sowohl die Regierung Ebert- Scheidemann als die nachfolgenden Koalitionsregierungen sahen diesem Treiben zu. ohne im geringsten dagegen einz» schreiten. Bor dem Abschluß des Versailler JnoüeiiS hossten Herr Erzbsrger und seine Leute noch immer, daß man so ganz heimkch einige Teile der baltischen Provinzen noch ■. yi. i u.tivti innire xeire ver ovtltlRen Provinzen noch dem Noichswehrmiilister folgende Erklärung abzegeben: werde ein streichen können. Deshalb zwang man gegen alle „Wie ich-schon mehrfach gemeldet heae, weise ich es weit vo j Noiwendigkeit die deutschen Truppen, im Baltikum zu mir. irgendwelchem g�enrrvowt-.onaren Bestredu-vs-m nahe»u i Als überall im d«it!chcn Volke die Erkenntnis über stehen eter sie etwa selbst zu betreiben. cw.,?. ch die Tcndmz der dort entstehenden reaktionären Aiinco durch- '--k------ blieb die Regierung blind. Sie sah nicht .. sehen, welche Gefahr dort im Osten der daß mngen Republik drohte. Heute ist diese reaktionäre Pracht der doreits so groß, daß sie Vcfcblo der deutschest Regierung der N-gierung! nicht mehr fürchtet. Aber auch heute noch r.chst diese Re- »cibe ich meine' gierung sich nicht zu mir iunterstell-en Truppen eingewirkt. Abgesehen davon, durch mein Veralten gegenüber der Regierung während Kämpfe der letzten Zeit Beweise für meine Abficht, ehrlich dicnen zu wollen, erbracht worden sind, habe ,., 11 V-'iL trR:i3t,Ne<6 bei nwimem Gwtr.tt in die meich&rehr mir mich ßkomrcWistion ncmSh,"n ö M kr Das Gelöbnis, da» ich in den nächsten Tagen''""'-"'.•j!w-o an Oer genc-mmen habe. I bastig, vchitld teil- mif GimrJd der«emm Scrmsiung abstge» wird meine l$ä'n!>e d« � ammmmm der Verdienste de» Obersten Reinhard von einer weiteren Verfolgung der Angelegenheit durch den ReichZwehrminister Abstand zu nehmen ist. Hat jemand einen anderen Ausgang dieser Angelegen- heit erwartet? jlloske und Reinhard, Reinhard und Noske: sie gehören zusammen, sie bleiben beisammen. Oberst Reinhard wird weiter das„Gesindel", das sich Regierung m-ststt, den„Lump" Erzberger und die„Fudenfahne" be- fchützeni und die Regicrung wird sich gern die Dienste dieses und nicht Folge leisten zu müssen.„Jn L i t a u cn hat sich eine zweite Armee gebildet, bestehend aus deutschen und russischei' Truppen, unter dem Oberbefehl des Obersten Vermont. Aufs eifrigste werden die Anwerbungen für diese Armee noch heute in Teutschland betrieben. Noch immer bestehen Werbeburaaus in allen größeren Städten Dcutschlcmds, die deutsche Bürger als Söldner für diese Armee verkaufen. Deutsche Soldaten in deuischer Hniforni mit russischen?lcl cl. | stücken»i»d rwülchs« Kokarden beleben täglich das Bild der ' deutschen Großstädte. Tie Hanptorte. um die diese Armee sich sammelt, sind iSchauleu und K u r j ch n an v- InoamOsipreußeniprii� k Man twn ttMZ WVerM all ton dieser QTbSen, W Mtaiten l aufbauenden Arbeit gehindert, seine Felder wurden zerstört, .stehenden Armee. Auch über ihren Zweck herrscht nicht die: die Ernte geraubt, die Wohnungen demoliert und die Eim geringste Unklarheit. Unter dem Deckmantel des Kampfes'' HM WWW gegen die Bolschewik! und Polen und der Unterjochung der Litauer sucht diese Armee allmählich die Verbindung mit den von Süden her anrückenden Truppen Denikins herzustellen. Das Gebiet Weitzrutheniens soll als Aufmarschgebiet stir diese Armee dienen. Die Pläne sind bereits fertiggestellt und der Vormarsch Denikins Über Kiew hinaus ist der erste Schritt zur Verwirklichung der großen reaktionären Front im Osten. Die beiden Armeen besitzen eine g e. meinsame Zentrale in Berlin. Der General Biskupski, der Vertrauensmann Koltschoks und Denn- kinZ, weilt zur Zeit in Berlin und hält von hier aus die Verbindung zwischen den beiden operierenden Armeen aufrecht. Er finanziert den Werbedienst, der sich über Teutschland au?- dehnt, und unterstützt die in Litauen stehende deutsch- russische Armee mit Geldern. Wahrscheinlich geht auch ein großer Teil der durch die Entente izelieferten Munition und des Waffenmaterials, sowie« des Geldes durch seine Hände. Die in Berlin weilend« russische Militärmission, über die an dieser Stelle bereit? mehrfach berichtet wurde, ist noch immer von der deutschen Regierung nicht beseitigt. obwohl sie nicht das geringste Recht auf Anerkennung hat, da weder die Entente noch die deutsche Regierung bisher Koltschak und Denikin als Regierungsinhaber in Rußland anerkannt haben. Der Vormarsch der deutsch- russischen Armee aus Litauen nach Süden wird in kürzester Zeit beginnen, wenn die Verhandlungen mit den Polen beendet sind. Da polnische Truppen den größten Teil Weiß- rutheniens zu Annexionszwecken unter dem Vorwande deS Kampfes gegen die Bolschewisten besetzt haben, wird eine Verständigung mit den Polen notwendig, damit diese die Vereinigung der beiden Armeen nicht hindern. Diese Ver- Handlungen sind bereits mit Hilfe der Entente eingeleitet und Koltschak soll sich damit einverstanden erklärt haben, den Polen gewisse Entschädigungen in Litauen und Weiß- ruthenien zu gewähren, um sich auf diese Weis« die Unter- stützung der polnischen Truppen zu sichern. Daß diese dort entsteheiche Front sich nicht etwa allein gegen den Bolschewismus, sondern vielmehr gegen alle frei. hertlichen Bestrebungen und revolutionären Errungenschaf- ken wendet, beweist da? Vorgehen Denikins in der jetzt von den Bolschewisten„befreiten" Ukraine. Denikin denkt gar nicht daran, die Volksregierung der Ukraine, die Regierung PeteljurvS, die zur Zeit in Kamenentz-Podolskt ihren Sitz hat, anzuerkennen. Er verweigert ebenfalls der Ukraine ihre kulturelle Autonomie, führt die russisch- Sprache als einzige Staatssprache in der Ukraine wieder ein, läßt die ukramr- scheu Buchhandlungen behördlich schließen, stellt die Presse unter Zensur, so daß an Herausgabe ukrainischer Zeitungen und Bücher nicht gedacht werden kann. Auf Veranlassung des Kommandanten von Kiew, de? Generals Bredow, wurden alle ukrainischen Aushängeschilder entfernt und durch russische ersetzt. Nach den letzten Nachrichten herrscht tu Kiew ein entsetzlicher Terror, wie ihn die Ukrainer bisher noch niemals auch nur entfernt erlebt haben. Die Fttiwllligen der Armee Denikin fahnden nach ukrainischen politischen Führern, noch Mitgliedern der früheren ukraini- schttr Zentralrada. Die ukrainische Intelligenz und Arbeiter. schaft verläßt masienhaft Kiew. Die Dörfer in der Umgebung von Kiew sind von ukrainischen Flüchtlingen überfüllt. Die'e Nachrichten lassen aufs deutlichste erkennen, welche Gefahr von dorther droht. Ist die Front vom Baltikum her bis in die Ukraine erst einmal gebildet, so beginnt der Vormarsch dieser reaktionären Kerntruppen nicht nur nach Osten, son- dern auch nach Westen. Die Reaktionäre Rußland« und Deutschlands haben«in Bündnis auf Leben und Tod ge- schlössen, um die monarchistische Herrschaft in beiden Lan- dern wieder aufzurichten. y Die ehemals russischen Randstaaten, die jetzt ihre staatliche Selbständigkeit erlangt baben, haben die drohende Ge- fahr erkannt und versuchen mit allen Mitteln, ihr Wider- stand entgegenzusetzen. Sie werden aber namentlich von deutscher Seite in diesem Kamvfe behindert. Die deutsch« Landsknechtspolitik in Kurland ist tvpisch für die deutsche Ostpolitik überhaupt. Auch gegenüber Litauen, Weiß- ruthenien und der Ukraine wird dieselbe Politik eingehalten. Man spekuliert in Berlin offensichtlich auf die russische monarchistische Gegenrevolution, die mit dem großrussischen Zentralismus und Imperialismus untrennbar verknüpft ist. Deshalb fördert man Koltschak und Denikin nicht nur gegen hie Sowjetrepublik, sondern auch gegen die demokratis5>en Randstaaten. Denn in erster Linie kommt eS den Brand- stiftsrn in Berlin dargzif an, eine neue heilige Allianz der deutsch-russischen Junkerschaft zu schaffen, die ihnen als sicherste Basis für die Wiederherstellung der Monarchie er- scheint. Die deutsch? Regierung wird sich vor der Geschichte nicht von der Schuld reinigen können, diesen Aufmorsch der Gegenrevolution gefördert und geduldet zu haben, Ein MachM der Eulen!?. versaille», 87. Septem?». „Tempi" meldet: Der Rat der Vertreter der fünf Grehmöchte tat heut» vormittag beschlossen, durch vermittlnns Marschall Koch» der deutschen Regierung eine letzte Note zu über- reichen,»m die sofortige Räum««« der baltischen Pro- vinzen Litauen und Kurland durch die Truppen de» General» v. d. Goltz zu verlangen. Wenn die deutsche Regierung dieser letzten Aufforderung nicht Folge leistet, würden sofort Matznahmen getroffen werden, di» besonder» umfassen: 1. die Einstellung jrd»r Nahrung» mittelzusuhr und jeder Zufuhr von Rohmaterialien an Deutschland, 8. den Abbruch aller Verhandlungen finanzieller Art, di»'augenblicklich mit Teutschland gepflogen werden, besonder» ober mit Rücksicht auf die Kkeditbewilligung. Zu dieser Note hat die deutsche Negierung die Entente geradezu herausgefordert. Sie hat entgegen dem wieder- holten Verlangen der rechtmäßigen lettischen Negierung und der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung, die deutschen Truppen nicht nur aus Kurland nicht zurückgezogen, sondern durch stillschweigende Duldung es auch zugelassen, daß die Armee des Generals von der Goltz durch Nachschub aus der Heimat dauernd verstärkt wurde. DaS lettische Volk wurde durch das Verbleiben der Landsknechte, die, jeder Zucht Sitte Kar. am wallres Räuberleben führten, an j»iucr wohner selbst in jeder nur erdenklichen Weise drangsaliert und gepeinigt. Dem deutschen Volke aber kostete das Abenteuer semer Militaristen mehrere Milliarden Mrrk und endet nun mit der verdienten Blamage. Diese fällt aber nicht auf das Volk zurück, sondern auf seine Regie'ung. die sich den militaristischen Abenteurern_ mit Haut und Haaren verschrieben hat und erst durch ein Machtwort de' Entente dazu gezwungen werden muß, ein Unternehmen aus- zugeben, welches eine von demokratischen Grundsätzen durch- drungene Regierung nie unternommen hätte. Hirsch aus der SpsrlalisleniaO. In unserer SonntagSausgabe haben wir di« Bemerkungen der �Kommunistischen Parteikorrespondenz" zu den von der Re- gierung und insbesondere von dem preußischen Ministerpräsiden- ten Hirsch verbreiteten Schauermärchen über di« dunklen Plön« der. Spartakist en" wiedergegeben. Wir knüpften daran di« Er- Wartung, daß Herr Hirsch seine Enthüllnugen, di« sich auf Spitzel» berichte stützten, an derselben Stelle widerrufen würde, an der er sie ausgesprochen hat. Herr Hirsch scheint unsere Erwartung nicht erfüllen zu wollen. Er setzt vielmehr seine Spartakistenjagd fort, indem«r die Behauptung verbreiten läßt, daß di« von ihm d«- kanntgegebenen Spitzclberichte«cht« kommunistisch« Dokumente seien, die einem an der deu I stchbohm ischen Grenze zufällig ver- hafteten Kurier der Kommunisten abgenommen worden seien. Dieser Spartakisten-Kurier de» Herrn Hirsch hat ein» ver- würischte Aehnlwijfeit mit einem Manne namcn» Heile, der in Pasing von der Gendarmerie verhaftet worden ist und bei dem die Dokumente in Geheimschrift vorgefunden wurden, die Herrn Hirsch das Gruseln vor Spartakus beigebracht haben. Dieser Heil« hatte einen Ausweis auf den Namen Ebhard der Reserve bei sich. Heile ist aus dem Gefängnis in Frankfurt a. O. aus- gebrochen. Vorher war«r Leutnant bei der Reichs- wehr und noch früher ZentrumSredakteur. Wen»«r nicht verhaftet worden wäre, so wäre er sicher Generalfeld» Marschall der SpartakuSarmce geworden; immerhin aber hat er «S doch zum SpartakuS-Kuoier und zugleich zmn Verwaue-nSmann de» Herrn Hirsch geVracht. Wir empfehlen Herrn Hirsch bringend, sich in seiner Sparta- kistenjagd«ine Pause zu gönnen und sie zum Studium der Bro- schüre seines stvsunde» und Parteigenossen Eugen Ernst, der- zeitigen Polizeipräsidenten von Berlin, über.Polizeispitze- leien und Ausnahmegesetze' zu benützen. GS kommt darin manch schöne Stelle vor über die verlumpten Subjekte, di« sich der Spitzeltätigkeit hingeben, und treffende Worte werden über die Leute gesagt, die sich der Produkt« dieser Spitzel be- dienen, um ihre Herrschast aufrechtzuerhalten. Selbst ein Hirsch könnte di«s» Schrift noch mit Nutzen lese«, Ae machttose ttegteg. Koblenz, 87. Septembor. Der parlamentarische'O«trat de» ReichSkom- missarS besprach di« wahllose Ueberschwemmuug der besetzten Gebiet« mit Waren, die teilweise nicht lebensnotwendig oder reine Luxusartikel sind. Di« deutschen Behörden soi«-n gegen die vielen unerhört«« Wucherfäll« machtlos, weil di« ausländischen Händler und ihre Waren vor der Ratifikation de» Frieden» durch deutsche Gerichte nicht zu fassen seien. Mit immer neuen Ausreden sucht di« Regieruiig ihre vollkommene Untätigkeit gegen die Ausbeutung des deutschen Volke? durch Wucherer und Lebensmittelschieber zu verdecken. So müssen jetzt die„ausländischen" Händler her- halten. Warum aber gegen deutsche Schieber, die doch den Hauptteil der in Deutschland tätigen Wuchergesellschaft bilden, nichts unternommen wird, bleibt unerfindlich Allerdings ist es auch viel wichtiger, daß Mlitär und Sicherheit?- polzei gegen friedliche Arbeiter verwandt w.rd. als zur Unschädlichmachung jener Blutsauger. Eine jämmerliche Somsdle. Wir deckten bereit» am Sonnabend die heuchlerische Komödie der Rechtssoziälisten auf, die sie im Ausschüsse der Nationalver» sammlung mit ihrem Antrag« auf Vertagung der Beratung de» IlmsatzftemergesetzeS bis nach Erledigung dsr direkten Steuern spielten. Als sie bemerkten, daß auch die bürgerlichen Parteien ihr« Infamie durchschaut hatten und ihnen dadurch die Annnahme ihre» eigenen Antraiges drohte� zogen sie ihn voll« De- stürznng schleunigst zurück. Wie der„Vorwärts" nun mitteilt, werden die Rechtssozia« listen ihrem schmachvollen Verrat aller Arbeiterinteresscn di« Krone aufsetzen und direkt für die Umsatzsteuer stimmen. In gewohnter Weis« sucht da? Blatt dieses Eingeständnis durch schein- heilige Phrasen zu verdecken. ES weistauf die Erklärungen de» Ab- geordneten Krätzig hin, daß die deutsche Volkswirtschaft durchdieUm- satzsteueovorlage schwer erschüttert werde, und daß dann der Arbeiter allein für WirtschaftS- und Bekleidungsstücke 80 v. H. feines gesamten Einkommen» ausgeben müsse. Die Rechtssozialisten bergessen dann leider nur, hieran» die einzig mögliche Folgerung zu ziehen, nämlich die glatte Ablehnung der Umsatzsteuer. Dafür wird wieder eine jämmer- liche Komödie aufgeführt, indem erklärt wird:„Einen Antrag, die notwendigen Lebensmittel von der Steuer zu befreien, werden wir einbringen, die Befreiung mutz ausgesprochen werden, sonst können wir nicht dafür stimmen."— Mit diesem Jammerbrocken, daß gerade daZ zum Leben allernötigst« von der Steuer ver- schont lassen will, sucht man also der werktägigen Bevölkerung, die man noch hat, Sand in die Augen zu streuen. Ter bmaffuele Kmdergerkea. Während«S der s o z i a l i st i s ch e n Jugend nicht gestattet ist, im Reiche EbertI eine öffentliche Versammlung abzuhalten, rückt die deutschnationale Jugend mit Gewehren und Handgranaten zu ihren Versammlungen an. Da» ist die allerneuest« Errungenschaft, die wir gestern Abend feststellen konnten. Die deutschnationale Jugend hatte nstmlich am Nach. mittag ein Sportfest in Schmargendorf. Abend» fand die Preisverteilung in der Philharmonie statt. Die jungen Leute, die kaum in» Leben gerochen haben, zogen mit Gewehren und Handgranaten bewaffnet nach der Philharmonie. Dieser mehr als sonderbare Aufzug hat Lei den Passanten ziemliches Ruf- sehen erregt. Sie wandten sich an Patrouillen der neuen Sicher- heitSwehr und baten diese, den jungen Leuten die Waffen abzunehmen, da sie damit nur U n b e i l anrichten könnten. Di« Eutwaffnung wurde aber von der SicherheitZwehr abgelehnt, da die Jiipgluige Ausweise der Einwohnerwehr vor, «ig,» WpWVßOM* tu Ulm �UifUniro«» dsrechtiqt.Snh» Die Burschen sperrten dann dft wngog-nd der Vynyarmome ab, angeblich um sich vor„spartakistischcn" Ueberfällen zu schützen. Als der Feind ausblieb und die deutschnationale Jugend darauf verzichten mußte. Heldentaten zu vollbringen, entschloß man sich, die Absperrung aufzuheben. Die Waffen, Gewehre, Militär. Pistolen und Handgranaten nahmen die deutschnationalev Kinder mit naA Hause, um bei der nächsten Gelegenheit damit in Aktion zu treten. Rureinem der Jünglinge erreichte aufdem Pot». bamer Platz da« Geschick. Ein Schutzmann, der auf den sonderbare, Träger von Handgranaten aufmerksam gemacht wurde, arretiert» diesen. Auf der Wache waren sämtliche Beamten entrüstet, daß man solch einem Jungen ein» scharf geladen« Hand- g r a n a t e in di« Hände gabl Nun wundert an» der lleVerfakl onf be n Dem ort» stra ti onSzng anläßlich de» Jugendtage» btt freien sozialv stifchen Jugend nicht mehr. F-rüH übt sich, wa,«in Meist» wer- den will. Was würden aber wohl di« Ernst und N o» k« dazik lagen, wenn sich die freie scziclisiäsche iMpnd mit Waffen gszesl solche lieber fäll« schütze« würde? SechlssozlsWsche SessmiisgsKchligM In Braunschweig hatten sich bei den Stadt» ratstzvahlen di« Rechtssoziälisten mit dem Bürger» tum verbunden, um d«n verhaßten UnaNhängigeu Mandate und Stimmen abzujagen. Den„Erfolg" dieser Koalition haben sie dann al?„großen Sieg über dl« Unabhängigen" in die Welt posaunt, obwohl sie in Braun- schweig kaum ein Drittel der sur die Unabhängigen ab ge-i g-b-nen Stimmen aufzubringen vermochten. Bei der am gestrigen Sonntag stattgetundenen Stichwahl wurde die Koalition neu aufgefrischt. Bürgertum und Rechtssozia- tiiten unterstützten sich gegenseitig, um den Unabhängiges die Mandate streitig zu machen. Wie die Rechtssoziälisten diese Verbrüderung ihren Wählern geläufig zu machen ver- suckfen, mag au? folgendem Passus eines Wahlaufruf? her/ vorgehen. Es heißt da: Brannschweiger! Al» die rote Garde fhr Unwesen trieb, al? man alle Machtmittel, vom brutalsten ZeitungZraub bis zur Wahlhintertveikmng, anwandte, um eine Rätedsttatur miszu- richten, habt ihr da nicht geahnt, was e» heißt, wenn die politisch, Ordnung irgendwelchen sich mtt Gewalt dazu drängenden Leuten überlassen wird? Und als damal», vor dem S. November, bald ein Herzog, bald ein preußischer oder mecklenburgischer Statt- Halter sich„Regent" nannte, Parteigenossen, könnt ihr euch nicht der Verfolgungen und der Polizeischikan« erinnern, dt« ihr damal» erdulden mutztet, so fragt die Veteran»» der Partei Di« wissen, wa» Wottesgnadcntum heißt! Aber nicht nur uns Sozialdemokratelt, jedem ehrliche?! Demokraten muß«rne gürstenherrschast«in Greuel sein. Demokratische Kandidaten sind es, für di« auch wir M eh rh«i t s sozta li sten an? Sonntag eintreten wollen. Wir tun es, weil die Dem,kratie die Rtvnbük in ihrem Programm zu stehen hat, weil sie weiter gewillt fti, eine Sozialifierung t» gewissem Matz« zn untvistührn. Da? ist in der Tat eine Wen&werk Gesinnung?- tüchtigkeitl Und diese Herrschaften wagen e? noch, August Bebel für sich zu beanspruchen, jenen'Mann also, der im Reichstag immer und immer wieder erklärte, daß er ein Todfeind der Bourgeoisie sei und, zeitlebens den Gedanken propagierte, daß die Befreiung der Arbeiten klasse nur das Werk der Arbeiter selbst sein kann. Ztte Ziume? VorgäNge vor dem amerltaulsche»! Senat H. N. Haa», 28. Septembeck. Au» Washington wird gemeldet: Die Debatt« im Senat war gestern hauptsächlich den Fiumer Ereignissen gewidmet Senator Httchock erklärte, daß der Zwischenfall von Fiumt niemal« hätte stattfinden können, wenn der Friedensvertrag be« reit» ratifiziert wäre und d«r Böllerbund wirklich bestanden hätte. Diese revolutionär« Bewegung werde aber nicht die letzte sein, e» werden noch weiter« folgen. Schließlich würd««» noch so kommen, daß gewiss« Regierungen, die da» FricdenSabkommen nicht unterzeichnen, verschwinden, ohne daß sie vorder in der Lage gewesen wären, die Bedingungen des Vertrage» durchzuführen. Die Verantwortung für diese sehr ernste Möglichkett ruh« dann auf denjenigen, di« die Verzögerung wünschen. Andere Redner sehen in der Landung der amerikanischen Marinesoldaten in Trau einen Beweis für ihre Haltung, daß der amerikanische Senat in dem europäischen Konflikt intervenieren müsse. Senator B o r ch meinte, die Besetzung von Fuim« und später die Landung de? amerikanischen Soldaten an der dalmatinischen Küste beweise, daß di« Vereinigten Staaten dereit» in diesen«uro- päischen Konfli kt verwickelt seien und daß der Völker' bund keineswegs imstande p>är«, den Nationalismus zu unter» drücken. Mehrere Redner vertraten wieder die Ansicht, daß di« Landung amerikanischer Marinesoldaten in Dalmatien«int Kriegshandlung der Vereinigten Staaten gegen Italien darstelle. Schlf-ßlich faßte der Senat«ine Resolution, in der da» Marineamt gebeten wird, Bericht über di« Landung i« Trau zu erstatten. Die demokrsttsHen Führer �egen M drille SMjdalur Wilson. Amsterdam, LS. Septem b«. Dem Preßbureaa, Radio zufolge verlautet, daß die drmcckre» bischen Führer auf einer Zusammenkunft m Atlantic EKh gegen«ine dritte Kandidat ur Wilson» auSge- sprochen haben. Ablehnung eine» deutschen Protest,. Der Fünferrat hat de» schlössen, den deutschen Protest gegen die Maßnahmen der belgi' schen BeHorden in Eupen Und Malmedy abzulehnen. . ,, D>e BesichtigungSreistn für. den Wiederaufbau' haben«« letzt für die fransoii chen BergwerkSbezirk« und für da, Gcb'.el von Arra, und Lille stattgefunden. Tie deutschen Herren wurde? von den französischen Behörden höflich und mit Gutgeaenkomlnen behandelt. Die Arbeit wird nach den Eindrücken der Beteilig?«'? von großem Umfang und mit erheblichen technischen Schwierig- ketten verknüpft fem. Beendigung de» Krpenhazene» Hafen arbeiterstreik». Dl« .!?pCn in 5wpenhagen den VcrmittlungSvorschlag � wit fttoget Mehrheit angenommen, wo- durch der se�. vier Wochen dauernde Hafenarbeiterstreik beendet ipijfc. Die Hasnardeit« nehmen am Montag di« Arbeit wieder Die AM her Wernationale. Ge»eralvNssWWlLllg der LezirksorgauWon Lerliu-Sladk(ll. S. V. Z.). Am geftrkpen GcnmSaa ß-md K, b«r VermvnkoMo» die, VeireWÄxrsiaimnlANg ixx B« LctSotgairifaHcn* Grvß-BerKa der. ftnÄbhäilgiym€ osrrrSwrrofcc t:c st-rtt. Gmoss« Brühl wieS' t» feinen emfeitenien Worten anf dt« Bo ist and S wähl hm isnfc om? die Notwendi-zleit. in die Arbeit ekauiBetem Er e-mpf�ahl dsr versammlumK bei dem Befchwh der ÄenersIversamwwAlg dorn 24. Itufwft Ml deriböeibeir nnd W4 Statut vorläufig in Kraft treten mx lassen. Die» tewcb« etnstiimmig beschlösse». Bei der Wahl des Vovsfcrade» kam et zu lebhaften AuSein- ftnhsrsetzmiHen. Genosse Weise einpsML namen» de» Zentral- hoqtaitdeS die Genossen Brühl, Schüning u-nö Kraus« S.____ CC\. f r fW>'- r i-r f»i r■<» X.'tL. i_.. e /Tl____ T- vt* L; v*.-||*iiv KJ L U If* I\*j t**» k»k y SV fc u lur Wahl. Weis« selbst lehnt««irre Kandidatur od. Te Herbst tnat für die Wahl dc» Genossen Brühl ein. da dieser /»># s'.-Jf, l r.. r__ t i__ cy\______ e 1 ,.■■»—— d• o �.**.r«*« � it am Genosse vor- nxix 7»ut vk*ixwm. cus\aJcoiv]jvn lötuyi vu»iy t»u uicj-cc «MS sichtlich auch für Berlint-Brandenhurg gam Vorsitze Tiden ge- bwhlt würde und«8 Weyen der tneinandergreifenten Tä'.igh«!»« gebiete der beiden Vorstände nötig sei, beide in einer Person an herein igen. Genosse L«npo!d avisif die Kandidatur Echü- ding an, während Genosse Weife die Angriisfe auf da» Ber- tiner Statut zurüciwie» und Genossen Schuning vertoidigte. ptachdem noch die Genossin Tili mann und die Genossen Herbst, Kteinschmtdt und Tschirschwitz zu den vor» geschlagenen Kandidadin da» Wort eogtiffett hatten, sollte über die Zulassung der Kandtdaien zur Wahl adgesttmant werden. L)« Absttmmnang per Akklamation ergab keine klar« Majori tat. DeÄhatb wurde von der Versa-mmlungSletiuna geheime Wahl dcyTeschktgen. Darob geolet ein Teil der Lersamenetten in groge Erregung, und es wurde der VersammlungSleitung Schie- rnrug Vovgetvorftn. Genosse KÄnschmidt verlangte von den standidotenr. dass sie sin GlaubenSbiSenntni» ablegen über ihre {Taktik innerhalb der Partei. Genosse H i lf« rdtng ve» teidigte die geheime Stimmabgabe, da die Akklamation zweifel- hast war. Er wandt« sich i n schärfster Wei se gegen dt« Kufe: Schiebungen, gegen die Beleidigung von Genossen, die während de» Krteg«» ihre Pflicht und Schuldigkeiit getan haben. Diese Rufe und Unterstellu�aen müßten underbleikcn. Genosse /Leid gab ebenfalls feiner Entrüstung Über den Verlauf der Versammlung Ausdruck. Wenn da» WsdimnNmgSergebniS weifelhait sei, bleibe kein anderer Weg als die geheime Ab- liminung. Genosse Rintorf verlangte, daß die Kairdrdaten ich«rkitiren soll'en, ob sie auf dem Bcden beS RäteshstsmZ teben. Genosse Haas« erw'dert« darauf, daß er diese Debatte nicht versiehe, es gäbe doch keinen Delgieuen, der nicht auf dem Voten des Rödeshstem» stehe. Man könne wohl über allgemeine taktische graben, über Parlamenta r i s-mu», Gewerkschaften und hetgleichrn reden, aber man lönn« doch nicht von Genossen, die dauernd im Vordertreffen teS politischen Kamps«? stehen, ein ©tkeunfnii» verlangen. «orliVenÖVi' �rbe�m�«« 0,�1 geirichM. «uf Anlrag der Genossin Wurm wurde die Genossin De m ni ng als Vertocierin der Kinderschutzkommission in den Vorstand ge- Joählt, als weibliche Beisitzerin die Genossin W« N g e l». Als � e ij i tz e r wurden gewählt h ie Genossen Schwei khardt, emiü« Me> n k« und Schumann. Als Revisoren die �»Nossen Bohrmann, Roch und Te sch.k«. f Stach Erledigung der Vorstandswahlen erhielt Genosse Hiiferding das Wort zu seinem Bortrag über die Internationale.' _ flnfer« Stellung zur Internationale wird für die �weiteren Beschick« der Unabhängigen Partei ron großer Wichtigkeit sein. Vet der Luzerner Konferenz war es UN» von vornheteur klar, saß man sich hier nicht festlegte. Diese Entscheidung verbleibt dem Parteilag. Wir waren uns auch klar, daß unser Verbleiben jn der zl reiten Internationale an gewisse Vorbedingungen ge- knüpft sein müsse. Die zweite Internationale muh etne Jnler- Naiirnal« der Tat sein. Es war uns auch klar, daß eine Partei, dt« konsequent die revolutionären und sozialistischen Prinzipie» bf'slengncr, nicht der zlveiten Internationale angehören könne. jaü in dieser Jnternalionaie Platz auch für solche Strömungen, d«nn ist sie nicht aktions sähig, bann kommt sie für un» nicht in Betracht. Die Luzerner Konferenz war lediglich vorbc- � itender Natur für den Zusammentritt de» Kongresses. Alle prinzipiellen und taktijchen Streitfragen werden Aufgabe de» Kongresse» s-ain. I streifte nochmal die Arbeiten de« /y'"— t«£.». t i,*. IS•« C&iVMM». t\fy �erftchaften und Genossenschaften neuen orn.......... ll-.ch'e rech! igt am politisgen Kampf teilnehmen sollen, als für �Deutschland erledigt, da ia der deutsch« GewerkschafiSbund Partei- |~utqchz Naubral tät erklärt habe, lieber den Berfailler Kmeden»- vertrag fei matt sich auf der Konferenz einig gewesen, daß er Echt nur«in« Vergewaltigung der Vötker, eine Verietzung der /lüilsonfchen Prinzipien bedeute, sondern daß damit auch all« urgerljchen Jllusimten verflogen ieien und da» Proletariat in fen Vordergrund der politischen Sktibiiät getreten fei. Der ver- totiler Friedensvertrag, so schlecht er sei, habe doch gute sozialisti- Pff AuftlärungSarl'ett geleistet. Alle Fragen über den Bolsche» ?'?nnl» freen dem Genfer Kongreß überwieseit worden. Aber 'Mg war man sich in der Zurücklvoistung der Intervention der �eumächte, und zwar auf unseren ausdrücklichen Antrag ohne Vorbehalt. Wie man sich auch im einzelnen zum Bolschewismus so sei zu smgen. l'-.......- Jchen Regime» njzr zu sortrtsch�bsölutist'ischen Regrme---- •.' fcret Schlag aenen da» revolutionäre Proletariat der deutsch« RechtSseztalisten Ist schllmr», er ist tiefe» al» der einer andere» Partei der Internationale. Genosse Hilferding schilderte ausführlich die Strömungen in der französischen Partei und Gewerkschaftsbewegung. Eine akut« Zuspitzung der revolutionären Situation sei nach der Mei» nung ddr französischen Genossen vorderhand nicht zu erwarten. Desgleichen kennzeichnete er den Umschwung der Verhältnisse in England, der sich tn den Erfolgen der Arbeiterpartei bei den Nach- wählen iowi« im Verlaufe des englischen Gewerkschaftskongresses auöddrücke. Das bedeute für die englischen Verhältnisse etttcn außerordentlichen Fortschritt, damit habe sich da»«nglzsch« Pro» letariat für den Sozialilmu» entschied«». Genosse Hikferd tng fuhr fort: Die Entwicklung im Weiten muß für uns da» ausschlaggebende Moment sein. Da» entscheidende Wort wird in Zukunft die anglo-amerikanifche Welt haben. Nun ein paar Worte zu dem Osten 1 We n n wir an den Osten deuten, so haben wir all« die schwer- sten Sorgen. Unsere ganze Sympathie gehört heute dem russischen Proletariat, aber auch unsere politische Einsicht. Denn jeder Schlag gegen Rußland wird fühlbar sein für den SozialiS- mu» in Deutschland, Frankreich und England. Wir alle wissen, wie wichtig die ökonomischen Vorbedingungen für die sozialistisch« Revolution sind, wir wissen auch, daß sie in Rußland nicht gege- den sind. Die Bolschewiki glaubten, daß«» möglich sei, den Sozialismus durchzuführen mit der politischen Gewalt, auch bei ungenügender Reife der ökonomischen Verhältnisse. Allerding» unter der Voraussetzung der Weltrevolution. Dieser Revolutionie- rungiprozeß bat sich nicht mit der Schnelligkeit vollzogen, wie es die russischen Genossen gewünscht haben. Dt« politische Gewalt kann nur sehr schwierig da» Fehlen der ökonomischen Bedingun- gen ersetzen. Man kann natürlich diese Verhältnisse beschleuni- gen, aber die ökonomischen Voraussetzungen müssen gegeben sein. Sie sind gegeben im westlichen Europa und waren gegeben am ö. November in Deutschland, sie waren nicht gegeben in Rußland. Tie ökonomischen Schwierigkeiten unterhöhlen von innen heran» die Herrschaft der Bolschewiki. Dre Sozialismus erleidet eine Rückentwtcklung zu schlechten kapitalistischen Verhält- nissen, zu Frühformen de? Kapitalismus. Darüber müssen wir uns klar fein, wenn wir die VerhÄtnisse im Osten klar betrachten wollen. Während ich im Westen einen Fortschritt der Oekonomi« sehe, sehe ich im Osten einen Beginn einer gegenrevolu- tionären Entwicklung. Sticht die militärischen Ereig- nisse find für mich da» Bestimmende. Di« Oclonomi« ändert von innen heraus die Herrschaft der Bolschewiki und macht sie zu einer Herrschaft, die nicht die de» Sozialismus ist Das entzieht sich dem Wollen de»«inzcl-nen, da» liegt in der Macht der Oekonomi«. Ich komm« nun zur dritte« Internationale. Mit Ausnähme der deutschen Kommunisten und kleinerer skandinavischen Gruppen ist'da» westeuropäische Proletariat in der drit- ten Internationale nicht vertreten. Da frage ich mich, soll die deutsch« Arbeiterschaft ihre Geschick« verbinden miit dem Geschick der dritten Internationale? Da» ist nicht nur lediglich eine Frage der Parteiorgamsation. Unsere Aufgabe in der Jnter- nationale ist, die Durchsetzung unserer Prinzipien zu erreichen und die anderen Parteien zu diesem Programm zu bekehren. Eine Bewegung, die uns trennen würde von dem westeuropäischen Proletariat, würde un» isolieren. Ich spreche nicht über ein Programm, sondern über ein« Frage der politischen Aktivität. Die Franzosen wollen wohl eine starke Anlehnung nach links, aber nicht um den Preis der Parteispaltung. Ter Anschluß an d.« dritte Jniernaiioiial« würde in Frankreich und England aber nur die Parteispaltung zur Folge haben. Die Frage der Internationale ist ein Teil jeue» ganzen Problem», da» eiitschieden wird durch den Fortgang der Welt» revolutian. Vor allen Dingen ist nötig, daß sich der Geist der' nationalen Parteien wandelt. Stellen wir un» unsere eigen« Situation vor, wie würde sie sich in der zweiten und wie würde sie sich in der dritten Internationale darstellen. In der dritten International« haben wir die russischen Bolschewiki, einig« kom» »lunrstische Gruppen und die Kommunisten Deutschlands. Wir würden eine merkwürdige Stellung in dieser dritten Jnter- nationale einnehmen. Wir wären die Prügelknaben der deut- scheu Kommunisten. Wir wollen un» nicht den Kommunisten auSliesern, da» sag« ich ganz offen. Als neues Moment kommt hinzu die konterrevolutio- näre Haltung der Rechtssozialisten inh« sozialistischen Revolution, i Die Politik, dl« sich In einem SloWe verkörpert, hat mit krgend- einem So»iali»mu», mag, e» auch der rechteste sein, nicht» mehr zu tun. Achtung! Arbeiterrate, B» und kom« munale ArbeiterrÄe ber ll. S. P. D. Heule(Montag) nachmittag 4 Uhr findet i-N den Sophiensälen, Sophienstraße 18, ein« FraktionSsitzung statt, Vollzähliges und Pünktliches Erscheinen erwartet Der Fraktionsvorstand. Kassenravb km Cisenbahnregiment 4. Räuber in OfftzlerSuntsorm. Ein Gaunerstreich, der an die Taten de» verflossenen-Haupte mann» von Köpenick' erinnert, ist in der Nacht zum Eonntaf im Eisenbahnregiment S in der General- Papestraße verübt worden. Dort drangen als Offiziere verkleidete Einbrecher ich die Wachtftube ein, wichen einen.Befehl deö ReichSwehrmtnisterS' vor, der die Auslieferung der Kassen verlangte, und verschwände« schließlich, ohne gehindert zu werden, mit ihrer Beut«. Wti! erfahren darüber folgende Einzelheiten: In die Wachistub« der Kaserne de» Eisenbahn regiment» I in der General-Papestraße, in der die neugebildeten ReichIwehv« Eisenbahnerformationen und zugleich die Abwicklungsstellen der ehemaligen Eisenbahntruppen sich befinden, kamen in der Nacht! zum Sonntag gegen 1 Uhr zwei Offiziere und ein Unterzahlmeisters die in einem Troschkenauw vorgefahren waren. Der Wache habend«, der Wjährige Unteroffizier Schneider, erwies den Osft» zieren die vorschriftsmäßigen Ehrenbezeugungen und meldet� seine Leute. Darauf trat«in.Offizier, der sich«rl» Ober.. tentnant v. Börner ausgab, am den Wochihobenden, heran unA erklärte dichem, daß er und seine Leute strengste» Gtillschweigech über da», wa» geschehen werde, bewahren müßten. Es sei noch in der Nacht«in Spartakistenputsch zu erwarten, wobei die Käsern« wahrscheinlich angegriffen werden würde. Der Reichswehrministetz NoSke habe deshalb verfügt, daß in sämtlichen Kasernen, also auf beim Eiscnbcchnregiment 4, die Kassen zu beschlagnahmen ur in Sicherheit nach" dem Reichswehrministerium zu überführe. seien. Um die Mannschaften ganz sicher zu machen übergak der Ps«ud»Ober>l«utnainit dem wachthabenden Unierafftzier trilf j******£*..~.W W- -...----- Wie man sich Mich im einzelnen zum 1 lles so fei zu sagen, daß eß bei einer Ablösung de» bolschcwisti- 'cheii Reg: ine» nickt zu einem demokratischen, sondern zu einem i�istisch-ahsolutist'ischcn Regime kommen würde. Da» wäre ein stierer Schlag gegen da» revolutionäre Proletariat ganz Europa». Genosse H i l f e r d i n g gab hierauf eine Uebersicht über dt« internaiivnale Situation der sozialistischen Partei#. ®c führte aus: Vor dem Krieg war nur in einem Land eine i�rk.'ich revolutionäre Situation, und zwar in Rußland. Ruß- and stand- vor dem Kriege dicht vor einer bürgerlich-bäucriich« P-oleiaiischcn Revolution. Schon vor dem Krieg halte Rußland: fv'i�hört, per Hort der europäischen Reaktion zu sein, weil ei t:' Revolution in sich trug Da» Land der wirklichen kapitalisti- ichen und militaristischen Reaktion war Deutschland. De»» war die Parole, aus demokratischen Gründen gegen da» oacii!, sch« Rußland zu kämpfen, eine verlogene Parole. E i n j.r®Ser deutscher Sieg hätte eine ungeheure jft'arfuna der Reaktion in ganz Europa b e- U t« t. Tas ist keine Erkenntnis von heute, das hat die Oppo» schon seit Beginn de» Krieges vorausgesehen. Wäre bc- g,.* während de» Kriege» die Warfe Klassenscheidung zwischen v.�rÄlnm und- Proletariat vollzogen worden, dann hatten wir r voiutionär« Situation ganz ander» ausnützen können. Die ■■ fr. Sozialdemokraten haben nicht nur ihre sozialistischen . i."ii;e ausgegeben, sie haben auch gegen die Demgkratie ge- u»&NKM4« mrtit die RevnÄik :« CJn k Dieser Partei aeben wir nicht dl- moralische Stütze, daß sie mit un» in irgend-ei-ner Körperschaft sitzen darf. Diesen Kampf müssen wir in Genf sübren. Aber von vornherein wegzubleiben wäre ein« falsche Abstinenzpolitik. Wir brauchen die Auseinandersetzung. Ohne die Unabhängige Svzialdemokratie Dentschland» ist die zweite Internationale nicht aktionSsähig. Wir würden nicht allein herausgehen, wir würden alle» mit un» ziehen, was auf unserem Boden stände. Dies« Situation kommt nicht wieder für uns. Wir müssen bedenken, daß der deutsche Sozialismus kompromittiert ist in der ganzen Welt. Es hieße diese Stellung unnütz opfern, wenn wir nicht nach Genf gingen. Was ich wünsche, ist, daß der Parteitag nicht einen übereilten Beschluß faßt. Wir müssen kämpfen in Genf. Zwei Möglichkeiten bestehen, entweder Einigung nach link» oder Austritt. Aber dann nehmen wir alles' mit, was für den Sozialismus, für die Diktatur des Pro- letaria.'S ist. Marx hat immer gesagt,«S gälte nicht eine Sekte zu Reiben, sondern immer und überall zusammenzuwirken mit allen Proletariern. Das Weliproletariat ist nicht vertreten, wo Engländer und Franzosen fehlen. Wenn wir nach Genf gehen, werden wir«ine wichtig« Aufgab« erfüllen. Wir werden auf unserer Seite haben das ganz« groß« Gewicht der sozialisti- sehen und revolutionären Ueberlieserungen.(Beifall.) Der Redaktion lder„Freiheit" wurde ein Antrag über- wiesen, die Richtlinien der dritten Internationale zu verössent- lichen, um den Genossen die Orientierung zu erleichicrn. Es wurde beschlossen, die Versammlung zu vertagen und zur nächsten Versammlung den Genossen Stöcker als Kor- referent zu laden. Ein Vertrete? deS Metallarbeiterverbandes r,--—................— w».■U.4II4JV4A4|I|>H01*44 X3\ Schreiben, das mit Schreibmaschine angefertigt war und d»ss« Inhalt, wie der Unteroffizier seinen Leuten vorla», etwa folgende maßen lautete: „Da in den nächsten Stunden mit größeren Unruhen; rechnen ist, befehle ich. daß die Kass« de« Eisenbahnregiment» zu beschlagahmen und da» Geld in da» Neichswehmintsteriun zu bringen ist. Den Anordnungen der Offizieve ist Folge zi leisten. gez. NoSke." Der wach! habend« Underoffiz-ter wie» daraufhin seine MamA schastem an, niemand ein oder au» der Kaserne herauszulassen und forderte die„Offiziere" auf, ihm in da» RcgimentS.Knssen-r z immer zu folgen. Da die Kasse seAsstverftändltch fest verschlossen war. Schneid«? aber seinen Leuten gestenüber behauptet«, den Befehl unverzüglich Folge leisten zu müssen, bewaffnete sich der Unteroffizier, der, wie sich herausstellt«, mit den Schwindlern unter einer Decke steckte, mit einem Meißel und einem Beil, dr» die Soldaten zum Feuermachen benutzten. Mit diesen Werk« zeugen erbrach Schneider da« Kassenzimmer und die Gauner schleppten die dort vorhandenen Kästen und Kassetten fort. Am Sonntag morgen fand ein Arbeiter am Dveseburg-Ufech- -da» in der Nähe von Britz am Teltow-Kanal gelegen ist, an einer einsam-en Stelle vier grau angestrichene Kisten, von denen drei gewaltsam geöffnet und ihres Inhaltes beraubt waren, während! die Vierde unversehrt dastand. Der Arbeiter benachrichtigte-biir Polizeibehörde an Britz und diese stellte au» den verstreut liegen« den Akten fest, daß«s sich um da» Eigentum de» Eisenbahn-Nh, giments 4 handele. Eine Trauerfeler für den verschiedenen Genossen Rudolf Arendsee fand gestern aus dem Gemeirtdefriediholf an Oberschönet weide statt Am Bahnhof sammelten sich hu-nidcrte von@c« nofsinrion und Genossen, die aus Berlin und dem Kreise Nteber« lvrrnim sich zusammengefunden hatten, zur letzten Ehrung de» Verschiedenen. Alte Prrteifreunoe. au» dem ehemaligen Wir«. lungSkreife Bevlin 6 vereinigten sich mit den Genossen von Stra« lau uiid denen von Oberschöneweilde, die ihr« roten Banner vor* antragend, sich durch Oberschönems ide nach dem Friedhof begab? ir, In der Kapelle hatten Sanger Aufstellung gemommen.„Ei« Sohn de? Volke»' schallte durch die Halle. Dann nahm Genosse Paul Brühl das Wort zur Gödächtnls-reide. In einfachen, schlich- ien Worten schilderte der Redner den ÄebenSgang und die Verdienst« Rudolf ArendseeS um dt« Partei, von Herzen kommend, ztz Herzen gehend. Wie unser Freund geavbeitet und wie er noej im hohen Alter leiden mußt«. Und als wir nach Absingen de» Liedes:„Wenn sich zwei Herzen scheiden", die Kapelle verließen, sahen wir manchen alten Kampfgenossen mit Tränen in beq Augen. Draußen am Grabe traten die Berufskollegen, die Ver« i-reter der Parte! von Potsdam 4, Parteifreund« au» dem 6, Kreis an» Gra'b, um mit tränenerstickter Sinnen« dem alten Kämpen letzte AbschiedSwvrte und Worte de» Dante» und der Anerkennung nachzurufen i Wieder einer weniger in der alten Garde, die in allen Fähr« z nissen gerade und aufrecht gestanden haben, da» war oinm-üti» j di« Meinung der vom Grab« Heimkehrenden. Aufgelöst wurde gestern ein« Versammlung von ZeitungS» I und Druckschriftenhändlern im Saal« WilhelmShof, Anhalt- 4 straße 12, weil der Vortiag de» Herrn Schneidt nicht genehmigt tz worden war. Dafür hatte der Vorsitzende des HändlcrverbandeZ„ daz Re'erat übernommen. Plötzlich erschien«in Leutnant mit zunächst 2 Mann und erklärte die Versammlung für aufgelöst# Es stellte sich heraus, daß etwa 50 Mann in einem Auto mit ck Maschinengeweh!.« armiert und bis am die Jahn« bewaffnet gegen j die Händler in Bewegung gesetzt worden waren. So etwas kam selbst im alten Preußen nicht vor. Wir schreiten vorwärts� Tlns den örMWwW. KnifÄrr» K5.«»v.tVj �UßXafflU hatte die Versammlung ihr End« erreicht. ». Kreis. Frcmenleseadend heut», Montag, den 29. September w ! abend» 7y, Uhr, bei Poweleit, Vastystr.?. Vortrag res Benvsssi tz ' tt. DLumiq., lt. Tisirlkt. Am Dienstag, den SO. September, abends 7 Uhr,* findet in bot Schul-Aula,©artenftr. 107a, eine Versammlung der©» nosfinnen de« Distrikts statt. Tagesordnung: 1. Vortrag der©a nofsin Nemitz. 2. Wahl einer Vertreterin der Frauen und«ine» Mit! gltedcs der Kinderschutzkoinmisstvm IG. Abteilung. 18. Distrikt. Dienstag, de» SO. September, abend* 7 Uhr, Schulau!« Ptüller-, Eck« Trlfistcaße. Wahl der Abteilung« teitung und Va- trag. Schöneberg. Dienstag 7� Uhr Miigliedewerfammlung Aul« Fichieswuie, Kolonneustr. 22. Bericht von der Reichskonfe.enz, Stellungnah-m» zum Parteitag. Referent©en. Künstler, Neukölln. Neukölln. 13. Dezirk. Mittwoch abend 7 Uhr cmherord nlliche Sitzung bei Funk, Walterstratzo, Eck»©renzalle«. Rcserent Radtkel Zur Reichskonftrsnz und Parleifragcn. Pankow. Die zum Dienstag, tsn SO. September, abend, 7 Uhr, nach der Aula der©emeindeschul«, Kvifer-Friedrich-Stratzi,«inbetu« sene Mitgliederversammlung kann unvorhergesehener Umstände h lder an diesem Tage nicht stattsinden und ist auf den folgenden-icig,. I Dt i t t w o ch, den t Oktober, abends 7 Uhr, in derlelde« I Aula verlegt.# Weli-ensee. Frausnleseabend Montag, den 29. Sepiemdsr, 7 Uhr, in der Aula de» Realgymnasium», Wpikprcmienad». RessreN!: Herz Lehrer Zwölger. Welhonsre. Ferienwanderung der größere!« Kindar Millwoch den 1. Okiober. Treffpunkt Antcmvtak. AbmurüS vormittags Itz Uhu Eahrgeld 40# .-.vU'.v.iÄ: VerewskMger. » Deutsch»r Händler-Verbund. Große öffentliche Händlerversonnn-I In der Äula. Vnllaestr. 15 Bericht öber die Tarifserhandlung, zurnn >lung am Moi»täg. de.. A. S-?!«nb.:. abend» 8-----'--------------——""»"«--r-un-k». Brt'llcrleinsrkiflalt Bord, Spandau. Dienstag. d«n 30. September, Hof, Alexsnderstrah« 27 b. »o.miüags U Uhr, V-rfammiung sämtlicher Verirauensleute Zions.. Zcnirclv-rdand der Handlungsgehilfen, jugendliche Betriebs- Kirchftr. 3. I ocrirauensleute. Dienstag abend 7% Uhr in Hadeiiands F-stsälen, - Händlerv-rsoinrn-l in der Äula. Vallasstr. 15. Bericht über die �arliveryanmung. zurrn. Uhr, im Englischen Zentraloerband der Angestelllen. Sektion der Kriegsorgoniia« ! tionen, Dicns:ag, den 30. Sepiember, nachm. i/i Uhr, Versammlung reg, 1 Zreie� Zngench' Gruppe Wedding I. Dienstag abend 8 Uhr Mit« gliederversammlung bei Krail, Utreä-ier-, Eche Maxstrahe. Heerezb« triebe» Fachgruppe 3 b sSiebener-Ausschub), Angestellten- Neue Fiiedrich-Strak« 35. �___________ Ä----- B—----- ouesa.isse. die ans fteigewerkschaftlichem Baden stehen, versammeln s Sozialistische Ctudentenpartci. Mittwoch nachmittag 0 Uhr spricht. SeramworUich für die Reoaktio» Atsred Wietepp. Neukölln. '.asse. Icnssen im Audilo.mm Maximum der UnioersUät über»Anti-s Berlagsgcnolienjchast �Zreiheil",«-®- w. d. H., BerUn. Drum der sich cm 30. d. M., nachmittags 7 Uhr, im Plenarsaal des Herren- s Genass Hauses. femitismus, Sozialismus und Akademiker". Lindcndruckerei und Nerlagsaeielllchait m. fc. H. schiiivauerdamrn 19- VoütSbGbnß. 7'. Uhr: Die CÜ Opernhaus / 7 Uhr: Der'pzann. SchaEäpiellläss Zum 250. Mnlc; 6l Uiir: EsinOllt._ DeatscliM Tüenter Dirckti-l» Max Reinhardt 7 Uhr: Hamlet. KGonner/plele V* Uli r: f-'r; r.fwachcn. Theater l- d RönlggrdtzerJtraße IsUhr: Kameraden. Dienstag; lirdsreist. Mittwoch: Knirteraden Roailidißniiüas p.n der Marschallbrücke. I? Uhr T i?fc�ott von der Plalz Berliner Jh enter &8 Uhr: Die Dame an Frack püttw. 7 Uhr Neueinstudiert: Hu mmelstml cnten. (Milde Wörner, Melitta Kreier. Emil Birron, Julius Brandt, Bcrtliold Reissig. Paul Rehkopf. Hermann Picha. Hellmuth Bathe. Otto Schiller.) lessiag-Thsater Direktion: Viktor Harnov/sky, 7V Uhr: Oer SchÖPier, Dienst. 7i- Christa, dio Tante. Mittwoch 7: PcerOynt. Oeutscti Künst�r-Tlieaisr Allahendlich 7� Uhr: Urs Schloß am W aantee. Residenz- Theater. Uutergrunüb, KlosterstraBc, Täglich 8 Uhr; Das heilere Lehen. Kachm. 4 Uhr kleine Preise. Mittwoch: Rotkäppchen. Sonnabende Iiiin sei u. Oretel. Trianon-Thenter. Kl. FrMrlcialMti. Ztr.«27, 2331. Täglich 8 Uhr: Der guto Eol. Kachm. 4 Uhr kleine Preise Mittwoch: Schneewittchen Sonnabend; Aschenbrödel. w Mno-Theatsr tofliringer 1�.37. Tägl.'nS Uhr; Großstadt-Ptlanzen Volksstuck In 3 Akten. Vorher:..Schwarzwnldhiible". Operettenakt mit ViktorLitzek von der Komischen Oper. D&zu ersüdassiga Spa�aliiiteo. Sonntag Uhr: Ma'dchcnclire. Kose- 1 Heuler yV Uhr: Kleine Sklavin, Walhafla-'i'heater \.V'?inberg?weg. % Uhr; Das(ieseJz. V/jntsrgairea täglich 71- Uhr i Vcrletevcrsteiiiing � Rauchen gestattet,_ Theater am Kottbuser Tor. Tel.: Moritzpl. 14814, ( Ä# Uhr u. Sonntag nachm. 3 Uhr: B? Ehre- Sänger #%'|6 Seiitl. Ii»«!!. Hcnt, letoari. C Sckiiti itc. Kr'f ri i'-on Prcrrtirm ff I* broS« Iget«, toif Jl Sonntag nachm. JS g» ermäßigle Dreis«. I Kind Ircl. Piath g cn.Vonrcr;..ieginn7Uhr CircsisiBmh Montag. 29.?cpt.,abc!s.TVÜ. Zum 6. ATa'e die?. Pnbiikün o. Frfäse m ungeteilten Beifall aulgeo. trihütoiniäslif frsemime „ftpnrodite" iu 3 Akten v Paula Hasch In d�n Itaupironcu: Ä. PSÖlB iSthund �;;!G8or!}ESüi?Bta;ei Vorher r.CIrcus-Progr. I Morcen, Dienstag nur BoxkÄiiipfe II II! U. S. P. Wilmersdorf UN ST-ABEND Donnerstag, den 2. O klober,. abends Vu Uhr. in der Au!a der Oberrcalschele an, Seeporh, tckc Aögusloslrcihc. Mitwirkende. Frnu lila Harth zur Nietien lOesang); Kfimi zur Mieden'Klavier); Prof. llekking ICc-lop Emil Kühne(Rezünlion u. Li nk, zur Laulci I inlri isLoricn im Vorvcrkoui in dci„1 reihe'"- ExpediKon,;iindenb«rg>!r. 30, Ecke Aug";ta- slroge, nnd bei i cn Pui Klion. ren zum P.cise• von Mk. I—, en der Abendkasse Mk. 1.50. Sonnlag. den 5. Okiober, nachm. 3 Uhr, in der Aula der Lcibniz-Obcrrenlschule, Hardennergslr, Ecke Schiltrslr. Jugendweihe(SchulentlassungsleierJ Mitwirkende: Blülhner-Orcherfer; Genosse Ewald Vogtherr(Festrede); Erl. Wallt Kussel(Rezitation); Choncftenburger Erauenchor. Oasikarlcn lür Erwachsene 6 k k. 1.— an den ...... oben gcncnnlcn Sfe len.*..*. D e r Bildiingsaussch u&. All5emHner HliHer-Bitbauö Gruppe 2üh.2ühost lirllher Micterdunb Groh-Berlinl MiWedcr- Versammlung 2ie.ii»tog, den 30. September, abends 8 Uhr Im'ÄefUutitttl Lchiticikardt. Ali« Jatibsiraße 21. Tagelordnuiig wird in der Veriammlung beWnutcegchen. Der«.'ci ftnud. Temichlr tänöler-VechM CtTSberlunltiing Berlin. Stüi Atvniag. den LU. Teplcmber tiiill. abend» 8 Nlir im Eugiiichc» vot. Zllexauderstr. 27 d«sroizrr Saat) Grche Veiiiliche HiiuSleiversllMllt'UtiZ. TaacSardnung: 1. itc üntrcott he» Herta PoltjeiprSsideatea aus untere Skiolutlon. 2. V;u,iicliung neuer Silttillliilcn ihr>tn Ctrcf.enhnnbel. Itslleqinnen und»cllkgin I(ti llent Im Inttl-sse aller, in »leset(ictsainmlung«u erschtiiitn, da wichiige vcichtUsse«u Tie Qrtöverwa'tnnft. F �MiijWWIWiI!I>!iWiIJlIi!!i!i!!!WMMI!!!>!!!�!!!Iiii!!IIiW>WW KZ % m wJ-�odi nie dagewesen:;j P�HEUTE� zwischen M' ,■ B i üUf&lETARiER, TRSCfiEINT ��LlN KASSEN!!1 C ff/ In 7 Bildern dargestellt in der 1 Seid III für ied? Wertsache. Höchste Ankaufspreise f.!' and;ch ine, Brillanten, Ooldgegens'ünde, Teppiche, Bücher usw. Wollt, Fric'fiehstr.-U IM, Ecke Uschflf. ßechtsrat Wilmersdorier Str. 123(Chthtr.i Bp rechstunden 9-7(Sonnt. 9-1). Prozesse. Straf-, Steuer-, Alimenten-, V r rancn sachcn. Spez.; Ehescliet�uiig. Gütertrennung. Ratertcdung kostenlos. ötullchtt MttMsldeiter-Vettlisjd Ükp»valtnng»strUeKrrlinZl5't,rinirnstr,Sa»85 vrschäNsteit van v— 4 Ahr. Telephon: Amt Zlorden 185, 1330, 1987, 9711. «Sinns!«chlnng! Slreileiide und misgespLürie Ar'oetiec der MeiLiiinonWe! Von Montag, den SS. Sept.. ab bs.nnen sämt'lch« streiliendeet und ausgesperrten itolltgen und Aolleginnea die Abstempelung ihrer TlreittKonirollltarie in der Ä-ihe ihrer Wohnung in den in den i-lreikloka» len bekanntgemachlen Etempelsteüsn vornehmen, und zmar taglich in der.'Zeit von 10— 2 Uhr. Die Kollegen müssen sich jedoch mindestens zweimal in der Woche in den Sireikionalen ihrer Firmen einmal zur Enigegen- nähme ihrer Zahiquütungen und da, andere Mai zur Auszahlung der Streikunierstützung e'.nstnden. Es wird sich auch notwendig machen, daß auher diesen beiden Tagen in besonderen Füllen die Kollegen aus Anordnung ihrer Sireikleitung sich an einem weiieren Tage der Woche im Ctreikiokale einiinden müssen, und zwar aus dem Grunds, damit die Einteilung der Streikposten vorgenommen iverden kann. Jedoch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dag dazu die Streikleitung bei einzelnen Firmen besonders aus- sorbett. Tie Lgteoerwaltung. Vorläufig sind durch un, folgende Stempelstellen eingerichtet 1. Schmidt, Pankow. Florastr. 15. 2 D. Masd.". W-iheni-e, Berliner Allee 151. 3. Blum-. All-Boxhagen. Ecke Bahnhofsirah«. 4.(3 ti'ich, Neukölln, Erkstr. 8. 5. Sckiiarre, Köpenick. Mahlsdorser Strohe 8. C. Thinius, Friedrichshogen. Friedrichstr. 121. 7. Sckumann, Wildau. Bahnhofitr. 38. 8. Scholz. Marienfelde am Bahnhof. 9 Aiirgergarten, Tempelhos. Berliner Sirah« lBahnhois. 19, Brumm, Cchöneberg, Relckzert-, Ecke Genest- strohe. 11. Delbeter, Uscdomstr. 33. 12. Krüger. Scheringstr. 34. 13. Töhling, Brunnenstr. 7g. 14. Thomas, Gartenltr. 71. 15. Fühnich, Puttduser Straße 8. 16. Sturz, Hultenslr. 9. 17. W. Lorenz, Eräf-sir. 83. 13. Lden, Brißer Siroße 22. 10. Fröhlich, Muskauer Straße I. 20. Staut«. Er. Frankfurter Straße 10. 21. Verleben, Wildenowstraße, Eck« Bu.gsdorf- ftrahe. 22. N-i:. Maxstr. 12. 23. Vorbau, Linicnstr. 195. 24. vrai.ns Fcstsnle, Treptow. Am Bahnhof. 25. Feind. Ncinickendorf, Kopenhagen« Straß« am Vahnhos. 26. Wörner» Blumengarten, Ob-rschönsw-ide, Ostendstraße. 27. Kedan:l>, Lberschöneweide, Wilhelmincnhof- st.oße 18. 28. Pamp, OkerschAneweide. Wilhelmlnenhofstr. 43. 29."ller.tlle, Lbmlchöneweide, Siemensstr. 5. 30. yatzschks. Ritterstr. 85. 31. Kieozler, Hennigsdorf. Fabrikstr. 15. 32. Z'er-lnshaus Südost, Melchiorstr. 15. 33. Metallarbeiter-Nerbanb, Spandau, Moltkestr. 7. 31. Volkshan». Eharlo.lenlurg, Rosinenstr. 4. 35. Schirm, Charlollenitr. 7. 36. Leh ihard!. Tegel. Berliner Straße 84. 37. Schmidt. Kotoniestr. 42. Kollegen ans Angermünde, Bernau. Eberswald«, Fürstenwalde, Luckenwalde u. Umg., Nowawe», Ora' Nienburg. Prenziau, Zossen melden sich zur Konirolle in den örtlichen Geschäiisstcllen. Anhenmonieure von ollen Firmen dürfen nur die Konirolistellen benutzen, die ihnen durch ih.e Dorirauens- i leute vorgeschrieben lind. Tie Errichiung weiterer Stempelstellen ist in A»,� ficht genommen, und wird t»» Tagespreis« darüber be-i I richten. .FREIEN'WELT (( 1 cn-it-r-T-.*; H EFT 20 M Erscheint aiittwoch Heft 25 Pfennig| ZentraiveK band der Angenellten CrtznrliUlie Wrost-Berlin, Si9 Gl, Bcsle-A slitnicc-Ttl as:e 7—10. MM öft ZMlZNlzei eM• Z-ÄrÄNtl-M de?.AÄAMWen _ SCiian Der Aiigklellieii der griessaraoiti!#)!?«. Mitglicderversaunnlttn� für die Angestellten der KriegKo gnnl»at:onc» am Tieiisto«. den 30. Tcptembtr IGiO, na. mittags 4', Uhr. in der Siufö, PaUaeidr. 15. Tagesordnung: i. T.c Aiiscdluhverhandllingen über den Tarif- Vertrag.— 2. Abstimmung über ÜlHehnun.; oder Annahme des Vertrages. Eintritt mir für Mitglieder.— Miigliedsbnch legitimiert. ie Tertloneleitnngen. �IWWWWWWWW>WW FREIHEIT-POSTKARTEN ml. PORTRÄTS Vorkämpfer des Proletariat! und kurzen biographischen Notizen Nr, i: Karl Liebknecht Nr.?! Georg Ladebsur Nr, 2; Rosa Luxemburg Nr. 4: j.ao i Nr. 5; Gusiov Landauer Weitere Karten sind in Voifcereiiung, Preis Jeder Karte 15 Pfennig, i::; Wiederverkäufern hohen Rabatt. Zu beziehen von der Verlagsaenos-.ericbiU„Fre heii", e. Q. m b. ß.. Abteilung Buchhandel/ Be'in MW 6/ 5ch Ii f b a uerd am m 19 flucn duicrt alle Eiliai-Ezpedilionen der„Frelheii". MM'MeMMM Speditions-'�nderwnge??. Kre.s Sil urcS Süci jresten. Am 1. Okto'ier verlegen wir unsere Spedition von BoeckhstraCe 7 nach Gnelscnaustraße 70(La en). Daselbst werden noch Botenfrauen eingestellt. Pankow. Unsere bisherige Freiiici-Aus-abesteile ist von Brehmestraße nac i.V-ühlenstralle 20, Eingang FiorostraDe. verlegt worden. ßslniekenciorf-üs!. Vom 1. 0:'t her befindet sich u sere Frciheit- Avscab st-I e beim Genossen P. Hec it. Res-clonr,- straßu 126,(früiier Be nke, Amen IcstraBe 79). RemickendoiT-West. Die Freiheit-Ausgabestelle des Genossen Olamann ist von Schiliin stralle 34 nach der Schiillag- s. raste 21 verlegt. In allen Ausgabes eilen Annehme von Inseraten. sowie Bestellung, n auf sämtliche sozialistische Literatur und Zeitschriften. Der Verlag. (Merzen, nachmittag 2(Uhr, neu te E r i ö u n e (plan fef« di« Leöenscrinnenmgen eines Vevssutionärs von 7�are Kichneidt „Trt5üne"-(?erkag.?tmmtrftraße SS. (Nähe Friedrichstraß« Zeutrglvetdlmd oer An�eslelileo Zent'-alvctbattd Vcr Snndlttngönehitfea Verband der VZtroangei:rllten Verband deutscher Versichrrnttnebeamtelt- Cemeinsame MiZÄiehex'Versammlutig Montag, den LS. Scptcuiber» abends 7 111)1',. Gerutania-Pracht-Säle, Ciiausseestrake 110 Tagesordnung: 1. DaZ OrsSstatut. 2. Wahlen. Tie Ortsverwaitunn«», I. A.: Karl Bauer, Fritz Rog»»i Kaffee per Pfund I! urd 12 M. Schokolade. Haselnüsse, Knackmande'ni Datteln und Reisstärke frisch einsetroffen. F. P. Adolf Kaufmann, Berlin S. 14« Wallstr. 55. Moritzplatz 14506109. oooocccoocoooooooooooocooooco | Schien DaaUsli. lEaamb&k S Zigarren O In allen PrelslaRcn von 580 Mark pro Mille an o Orientalische Zigaretten, � vsrschledei e Marken o Rauchtabak q, garantiert rein lose und In Paketen |£ Zigarren-, Zigarcltcn- > Grolkhandluug Neukölln, <> SchlnkcttraBe 4 5. an der Kottbuser UrOcke, OOOO■ OOCyOCOOOOOOOOOOO&OOOOGb Rmisr— Mfsslnf— QüecKsiieei Plniin, G'old, Silber, MetallaUniliu u« Ii =: a lha»«fer»; Peters», Prenzlauer Straße 24, Peter*, K'i'inii Jienirn� Botenfrauen stellt s--'� ein Spe'.titioa Lade, 5t»- «tra'Je 23 Batehfrausfl. werden J o I o r f eirge' Spediton UirSCPncr.., Giischlner ZiMtt? im'M Äl®. sasatrsl« Mittsr ist der Gefahr ousgcfetjt,* dast ihr Kind aus der Schule gelegentlich Aagezlefer mitbringt. Sie kann e» — Qhv.cjicfcr nebst Nisfen— sofort durch Kopf« nnd Haarwasser pscifferol radtka! beseitigen. Dabei schäumt Haar... r prächtig, reinigt die Kopfhaut von Schimten, befördert den Haarwnch» und macht dao Haar bo!l und locker. ch lasch« 1.74 31L und 0.7« W.«h»rnll IU ha'orn. ober unser Parasiten Liniment T'ieifferol, Flasche 1.7z M. u. 3,7j M. Trierrsol-Puder Pfetfferol gegen ndöhe i,sj ZIL Hautereme Vfeitfccol, Tube 2,— Ai. Frostereme Pfetfferol 1,2; 3)L Wauzentod Pfeiuerol, Flasche 2- M., 3,50 m.«. 5,- LMZtt Bill Mütt& Witt.?1 65, 51::.? ( 1 .»<