V EMMprew 15 psennlg- S. Jahrgang Mittwoch, Sen 1. Oktsber Nr. 476/B 217/ Mnö-/Wsgabe Die �Freiheit� erscheint morgens und naebmittag». an Sonw» und Festtagen nur morgen». Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins k>aus für Groß-�eriin 4.— bei direktem Postbezug monatl. 4.65 ITL bei Zustei ung unter 5tre:5bo«ld für Deutschland 6.50 lN� fürs Ausland 7�0 per Brief J12.50 HL «edakilon und«rvevitlon: Berlin RW.«. Tchifibaucrdamm 19 W. Fernsprecher: Aau Norden StiVS und 2890. JMtrok fodm!>i«-chizrspali. Nonparrillezeil«»dir derrn Kaum I,Z0 mi., wortmizrizn, dos feit�fdrufftr w»ri SO Pf, irde» rotttrrr Wort 2S pf. tttufrun«siu(ci)lag?» pro;. Sei iomttirn. u. vrrfornm>un»s»nzri«rn fällt Orr Zulchloz-ort. Xt'ratt für dm darauf« fotgrndr» la$ müilm fpätiftrns di» 3 Uhr nodjmittaas bei d-r Crrtfilion aufgrgrbrn frin. JnsenNen-NbteUnnf,: Berlin RW.«. Schiffbai, erdnmm IS Fernsprecher: Amt Norden 97«» . ScrUncv-Organ ber Vnabbänßfßen SojMbmofnitte StmlJWIanös 4 %m deutsche Abenteuer. Neue VerKiSclliffzen. Die„Kreufs/scitung" veröffentlicht in ihrer hentisen Morgenausgabe einen vom 27. September datierten Bericht ihres Sonderberichterstatters in M.itau, der grelle Schiaa- lichter auf die Loge im Baltikum wirst. Die Lorbereitungen der militärischen Abenteurer sind anscheinend so weit gc» diehen. dah sie jetzt auch die letzten Hüllen abwcrsen und die wahren Ziele chrer bisberigen Handlungen offenbaren. Aus dem Bericht der„Kreu�eitung", der v o r der Lerössent- lichung der Note General N u d a n t s geschrieben worden iL geht hervor, daß diejenigen Teile des 6. ReservekorpZ, d:« nicht nach Teutschland zurückkehren wollen, eine„D e u t s ch e Legion" gebildet haben, die sich unter den Befehl dcS russischen Obersten Vermont spürst Urussoiv) gestellt hat. Diese Äegion marschiert jetzt nördlich von Mitau auf und trifft die' letzten Vorbereitungen zum Vor- marsch, der sich offensichtlich gegenRig« richtet. Die Eijene Division, die in ihren Plänen und Zielen vollkommen mit der �Deutschen Legion" übereinstimmt, versammelt sich zanäcksit in und nördlich von Mitau. lieber die Ziele dieser Tinippensormationen gibt folgender Aufruf de? Befehts- Habers der„Deutschen Legion" Kapitän zur See S i eb e r t Äufickwiß:._ i „Dl« Forffcreitunt«« iolrlschaftlichcr Oraan sattonon w&mcn «Inf« günstigen B«rli? wl:tschMikbe W>ed»r«utrichtuna RuhtandZ sind sehr rege. 28 r werden W.r nicht«W Sands- In-erTtJ krrch die von den ivolschewlsten zu befreienden Kezent.n ziehen, solcher» hinter un» her wird ein« Welle von Sinrichtunaen folgen, di« d n schwer geprüften Nemohnern alles dai bringen soll, ws» sie seit?ahrf* entbehrt hab.n. Der sich esitwi-telnd« Haiedel und verbchr»ildet di« sicherste Siewäbr für die«« ter« Kinanz'e ung unsere» Unternehmen«. Die Verhandlungen mit d in russischen cderbefch'Sbnber cberst Vermont sind'soweit ge« dicbrn. daß für un» folgende Bedingungen st.stgesetzt sind: Russische Löhnung utA«thäXiet unter d»r Zusrfg«. datz nienland durch di« rufsifche Lohnordnnng schlechter gestellt sein darf»ig«r nach unseren BesotdungSbcstimnbungen geft llt war-, Weiter« digahluiig von Familienzulagen,«ukzahlung in deutschem oder einem dem deutschen gleichwertig n Geld«! Tinführung der russi« scheu KriegSgesetze iintc, besonderen Tinschräniungen. durch die für nn« die Prüpelstnafi«usgebohen wird und alle anderen Stra« sot auf dem Gnadenwege vom Befeht, Haber der Deutschen Legion genrildert werden können; Zusicherung, daß jeder Teilnehmer an dem bevorstehenden Fe.dzuge, soweit er sich nicht durch schwere Bestrafungen unwürdig grinocht hat, berechtigt ist, nach Beendi« guiig de» Feldzuge, die russische« t« a t, a n g e h ö r i g« keit zu erlangen und sich«ntioeter in Anlehnung an bereit, bt« stehend« deulsche Kolonien oder auf Wunsch auch andcröw« anzu- siedeln, ferner die Möglichkeit, in den russischen Militär« und LiaaiSdienst einzutreten wobei die russische Regierung alle Ver» Pfltchtungen zu üt crneh wen bereit ist, die dem Betreffenden im deutschen Staat? zustehen würden. E* sind ferner Verhandlungen im Gange, nach denen jedem Ansiedler 80 Morgen Land kostenlos überlasten werden sollen,«»ßerdem wird die Truppe bei den obenerwähnten WirtschaslSuntcrnehmnngen an dem De« winn»etei'igl sein, so"aß auch die Beschaffung der ersten »ctriebsmiuel für die Ansiedler gewähr'eistet wird." In seinen weiteren Darlegungen betsns der Befehl». Wer der ,. Deutschen Legion", da? Ziel de, Kampfe, könne nur die Niederwerfung des BolichewiSmuS und die W i e d e r h e r st e l I u n g der O r d n n n g im rusnschen Reiche sein. Wie lange es dvnern werde, bis dieses Ziel orreicht sei, könne niemand sagen. Der Veriailler FnedenS. vertrag mache eS in Teutschland Millionen Menichcn nicht vrehr möglich, ihren Lebensunterhalt zu gewinnen. Rur IK wäre E,itr der Weg gebahnt zu einer„wirtichastlichen Atiederanfrichtiing" Deutschlands._...-... kliiS diesen AiiSfübrungen de? Befehlshabers der„Teut. llkten Segion" geht mit aller Deutlichkeit bklwor. da» das jetzt begonnen« Abenteuer ein L a n d s k n e ch t s u n t e r« nehm«,, schlimmster A r t ist. Zmamuren mit den russischen« Junkern, die für die Wicherherstelliing da, Zari». mui in Rußland kämpsen. ziehen die deiitichen �.oldli�ie. die sich den russisckwn Weißgardisten verkauft haben, au, um die„Ordnung" in Nußland wieder herzustellen und wirtschaftliche Vorteile für sich herauszuichlagen Für sie ist Nußland das Land neuer gewinnbringender Abent.uer, da Land, wo nach dem Lorbild der Kriegslahre neue B eute pemacht weren kann. Alle Redensarten wiitselpftl cke Unternehmungen, Ansiedlungen uswl sind nichts al,-ock« mittel für arme Tcufsl. die sich nach Kurland haben verschleppen lassen. Die Offiziere dieser Legion und die Draht- zicher, die hinter ihnen st.hen, wissen das sehr wohl. Sie nehmen aber keinen Anstand, Tausende ihrer Landsleute in neue blutige Abenteuer zu stürz.n und das Reich neuen solenschweren Verwicklungen auszusetzen. Auch zu diesen Vorgängen wird die Regierung sicher- lich erklären, daß sie den unfolgsamen Militärs geg.m- über machtlos sei. Wir können demgegenüber nur betonen, daß die Regierung durch ihre bisherige Haltung dieses Abenteuer erst möglich gemacht hat, und daß sie durch das Tingeständnis ihrer Machtlosigkeit vor aller W.lt dokumen- tiert, daß sie als Negierung abgedankt h«t. Beurteilung der Lag» in Frankreich. TU. Genf, 1. OftoJc.. Die Note der Alliierte» an Deutschland betreffend die Räumnnz der baltischen Provinzen wird in Pari» s allg-wein z eb illi gt. Für den Fall, daß sich v. d. Goltz nicht unterwirft, schläzt die Hresie die Besetzung des Ruhr. kohlenbcckenS vor. Man glaubt, daß die alldeutschen Kreise ' die Treibereien de, preußtfchen GencrnlS unterstütze» und stellt j fest, d»ß die nLdcutsche Agitatio» altenthalbrn wieder auflebt. '"?%»» erSIW einen iveitereil �twciS" dafür In den Wiener HerSffentlichungen, welche die Männer in Berlin auf Kosten der Wiener StaaiSmiinncr entlasten sollen, die nie eine wirkliche Macht besefse« hätten und nicht? al? da? gefügige Werk« zeug de« preußische» Machtwillen? gewesen seien. Der Zwischen- , fall». d. Goltz bestückt da? franzZsifche Parlament In seinem , Gnischluß, auf strenge Durchführung der Entwass» in UN, Deutschlands zu bestehen, man wirb aber nicht so. | weit geben, wie e« der Abgeordnete Lefrvre gesrrdert hatte. Zu dem an DeiUichland gerichteten Ultimatum über die Räumung der baltischen Pr»»in;en bemerkt der„TcmpZ", daß die AnZfithrung der Drohung der wirtschaftlichen Blockade eine Machtprobe auch in bezug auf den zukLnstige» VSikerbund darstelle. Wen» Deutschland weiter bcabstchiigt, trotz der wirt- schastlichen Maßnahmen Widerstand zu tristen, s» würde» sich die Alliierter, verpflichtet sehen, die Prinzipien, dir sie zur Erundiag» , de» Btilkcrbunde« machten, einer Sievifion»u unterziehen. AnMbiiHer stötstrisi d» Svwjelrezie«i»z. Elve auch vom Wolffhureau weitergegeben« Meldung aus Lyon berichtet»on einem angeblickten Friedens- ongebot der russischen Sowjetregierung. Dörnach wäre die Sowsetregierung zur Abdankung be- reit und ersuch« um freies Geleit für 12 Boljchewistensührer nach Südamerika. Man hat ei hier mit einer recht unwahrscheinlichen Sen- sationsmeldung zu tun, die �er Stimmungsmache diet»«l soll. Schsn wieder. Heute vormittag gegen V,ll Uhr kamen 8— 8 Kriminal« beamte nach den Räumen de? Vollzug« et?, um dort eine Hau»- suchung vorzunehmen. Alle Annwseuden, sowie die»ach hinzukommenden Personen wurden auf Waffen und Tchriststiicke unter- sucht. Auch Privatbricf« wurden geöffnet und ilir Inhalt ge- p jjl tische Wirkungen voraus, die der Kampf bei größerer räum- licher und zeitliolier Ausdehnung haben müßte, und man wehrt sich dagegen mit den Mitteln, deren sich die CtaatZ- gswalt im Klassenstaat zu bedienen pflegt: Verleumdungen der Arbeiter und Truppenaufgebote. ZranzZfische Soll Wüst. Puris, SO. September Die BerwaltungSkommtssion der T. Ä. T. prüfte di« Lage der BerhaMungen über Arbeitsverträge zwischen der französischen Regierung und gewissen auswärtigen Regie- rungen. Sie beschloß, bei der französischen Regierung im dem Sinne vorstellig zu werden, daß den auSivärtigen Arbeitern voll« Gleichberechtigung mit den französischen zugestanden wird. unterblieben. Ein zahlreiches! Aufgebot von Mitwirkenden, ganz auf Wort und Bild gestellt, zeigte, daß die«junge Dühne auch in schauspielerischer Hinsicht über Talent und Charakter verfügt. Cricli Baroa * lieber die Preise der Plätze in der„Tribüne' wird unS oe- schrieben: Wir haben die gerügten Preise von 50, 40 und 80 M. keineswegs»als regelmäßige Preise, sondern al» Ausnahmepreise für 10 SubskriptionZvorstellungen. Die Preis« für di« regulären Aufführungen sind zwischen SchO M. und 20 M. gespannt. Das Theater hat nur 000 Plätze. Der Gagen, und sonstige Etat ist sehr erheblich Um die taglichen Eintrittspreise auf einer uor- malen Stufe zu erhalten— wir haben für 280 Vorstellungen einen Durchschnittspreis von c«. 6 M.—.war es also nötig, für 10 Vorstellungen bewußt unnormal hohe Preise, Mä�enaten- preise, zu erlangen. Von Anfang an bestand darür aber die Absicht, ganz besonder» billige Volksvorstellungen tzu veranstalten, und es sind auch gleich mit A rb e i te r o rga n<- sationen und Betrieben entsprechende Verabredungen getroffen worden. Diese Vorstellungen sollen einen Platzprer» von 30 Pfennigen bringeil. Dann müssen aber die Ein- gänge an anderer zahlungsfähiger Stelle erhöht werden. Hans Thema. 3m 80. Geburtstage. Der Heidelberger Kunstprofe?sor Henry Thode hat zum 70 Geburtstage Thomas ein sehr umfangreiches Buch über Hans Thoma geschrieben. E? erschien 1908 als 15. Band der„Klassiker der Kunst"(Deutsches Ve�rlagshaus Stuttgart) und enthält fast 000 Gemälde Thoma». Inzwischen ist in zehn Jahren Thoma» Werk noch umfangreicher geworden. Mit den Zeichnungen, Ra- dierungen und Lithographien ist es fast unübersshbar. Thoma hat auch Reden gehalten, Aufsätze vcrfaßtl un» einige Schriften herausgegeben. E» dürfte nun unter den so zahlreichen Aeuße- rungen Thomas keine sein, dre nicht menschlich sympathisch wäre. Daß ihn die Alldeutschen gern als„den deutschen Künstler" mit Beschlag belegen, kann nnS gleickzgültig sein. Denn es ist uns nicht bekannt, daß Thoma ihnen dazu ein moralisches Recht ge- geben hätte. Thoma, der aus einem kleinen Schwarzwälderdorf Bernau stammt und sehr bittere Zeiten durchgemacht hat— die erste Anerkennung kam dem Vierzigjährigen—, hat ganz entscheidend« Sindrücke in Pari» empfangen, wohin er 1898 ging. Seine Kunst stammt wesentlich von dem starten französischen Maler . Jee sirsil w ßer BieiMMWe. DZe Sttsikiags. '_ Die A. E. G., Nck�rstrabe, liegt mit allen Nebenwerken still,- insgesamt sind dort 8000 Arbeiter im Auä- Ptani). Die Belvegung zieht fortgesetzt weitere Kreise. Die Eisenbahnverwaltung Spandau leistet Hilfsdienste für die Siemenswerke, indem sie die Waggons vom Bahnhof SiemenZstadt bis zum Werk- bahnhof durchstoßen läßt, wofür sie an die Arbeiter eine Extravergütung von 10 M. zahlt. Eine Handlungstveise, die nicht nur zu verurteilen ist, weil dadurch Staats- mittel im Interesse der Unternehmer verwandt werden, sondern auch darum, weil damit die Gefahr herausbeschworen wird, daß die Eisenbahner in die Bewegung hinein» gezogen werden, womit der Streik eine weitere Aus dehnung und tiefgehende Wirkungen erhalten würde. Die S. P. D.-Mekallarde!ter. Ein« Versammlung der S. P. D.- Mitglie der de» MetallarbeiterverbandeS nahm fol- zende Entschließun g an: D�e Versamir� g der der G. P. D. angeHdrenden Metall- arbeite» sprieh« den Etreikrnden ihre vsllfte Sympathie in diesem wirtschastlichen Kampf» aus und verpflichtet sich, mit allen Kräften dazu beiKutragen, d»nfeHen mit Trfolg zu be- enden. Einen etwaigen Versuchs diesen Kampf auf da» politische Tie- biet zu dränzen, werden wir aber energisch entgegen» treten und erwarl«n von de» Streibonden, sich dazu nicht mißbrauchen zu lassen. Wenn man ei mit dem zweiten Absatz der Entschließung ernst meint, dann sollte mcm sich vor allem gegen die Ver-i suche der mit Mitteilungen auS Unternehmer- Weisen genährten bürgerlichen Bresie wenden, die durch hetzerische Verleumdungen der Streikenden täglich versucht, der Bewegung politisch« Ziele anzudichten/ 5er SM m den Wen. Brevien, 90. Geptemb«. ze» Bremer Reedsvverein teilt mit: Di« Äadungsschwierig- leiten im Bremer Hasengetnet scheinen nach den letzten Mittei- lungen endgültig beHoden zu sein. Tie Hafenarbeiterschaft er- ilarie sich bereu, die Arbeit wieder aufzunehmen, nachdem durch «r» tattuiftige Eingreifen der Freiwilligen au» allen Teilen der- Bevolterung während de» Auöstande» die LadungZardeite»«>- Perminbert unier sicherem Schutz duvchgeführt werden. Nichtig ist, daß die im TranSportarbeiter- öetbanb organisierten Hafenarbeiter beschlossen ljalien, die Arbeit aufzunehmen unter der Bedingung, .waß von feiten der Arbeitgeber keine Moßregelun- g e n stattfinden, weder bei den Seesenten, noch bei den Hafenarbeitern", wi, et in der beschlossenen Resolution heißt, und daß die fremden Arbeiter den Hafen s o f o r t v e r l a f s e n. Somit beginnt ein Abbröckeln de» GrretkS, dank der feindlichen Haltung deS Trantport- a r b e i t e r v e r b a n d e s gegenüber dem Seemcmnsbund. iie von voricherein den Keim des Zerfall» in die Bewegung getragen hat. Ter Vollzugsrat des NeemannSbundes hat sich beim NeichSarbeitSmimster dauernd um die An» bahnung von Verhandlungen bemüht mit dem Bemerken, baß er bereit fei, den Streik sofort abzubrechen, falls Verhandlungen zustande kommen sollten. Dem Minister scheint indes nicksts cm einem friedlichen Ausgleich zu liegen. Er verhandelt nur mit der Organisation, die ihm als die„legitime" erfcheit, ohne zu beachten, daß die große Mehrzahl der Seeleute im See mannsbund ihre Interessenvertretung sieht. Eine Auffassung, di« allen bis- hörigen Gepflogenheiten widerspricht, denn in der deutschen Arbeiterbewegung gilt von jeher d i e Organisation als maßgebend, die sich des stärksten Anhanges in der betreffenden BerusSkategori« erfreute. Wir müssen dringend fordern, daß«Z dabei bleibt. Ein sozialistischer Mi- iustav« Courbet her, nur muß di« Gerechti�left aussprechen, daß Thoma seinen Meister eigentlich nie erreicht hat— am ehesten in der frühen Zeit, als die Kunst Tourbet» ihm noch nahe war. In jene» Zeit entstanden einige Landschaften, di« wirklich schön sind. Hat-«» beim Sinn, zu Jubiläumstaxe« LiebnMollrbigksiten zu sagen, die nur wieder verwirrend wirken? Wenn wir heute, da HanS Thoma 80 Jahre alt wird, sagen würden:„In, er ist doch ein großer Maler und Künstler," well«r ein so milder, gütiger Mensch ist, und weil er sein« Heimat so innig liebt, wür» den wir nur wieder dazu beitragen, daß man da» Wesentlich« übersieht. Wir entnehmen den Bildern Hane Thoma» so viele menschlich« Züge, die uns erfreuen, daß wir wicht ander» kdunen, als diesen Menschen lieben. Ob dieser Mensch aber auch«in K ü n st l e r ist, entscheidet nur stieArt, aufweiche er seine so liebenswerten Gesinnungen un» mitteilt. Vergleichen wir da Thomas Landschaften mit jenen Tourbet», so bemerken wir«inen sehr wesentlichen Unterschied. Tourbet sagt un» zunächst gar nicht», od er diesc» Stück Erde liebe, dal er malt. Er malt e»— und er malt e»„mit einer Sinnlichkeit, die un» beweist, durch die � künstlerische T a't beweist� wie letdeuschaltlich, wie zärtlich hingegen Tourbet diesem Stück« Cit* war. Seine Achter und Schotten— die ifarlv spi«it bei Cour bei noch längst nicht die Rolle, wie bei den Heutigen— singen von seiner Liebe zur Code, der er nahe war. —• Thoma aber sagt un»: ich liebe diese Hügollandschaftl Seht, un« schön ist nicht diese Wiese— urtd er bangt sie auf die Leinwand_ n-i« köstlich ist bisse kleine Wolke— und er hvlngt sie auf die Stuwoant,—, wie freue ich mich über d'es«n dünnan Virkenstamm und Wer da» Rotkehlch-n auf dem Zaun. Ja. er li-ebt sie au,ftich!:g( alle diese Dinge, aber immer tut» der Ferne. kr s agt nn?, daß er sie liebt; et fordert un« auf, baß auch w:r U liebn; ak> r es bleibt all«» beim Sagen. Au» feiner Ma- lerei«mpjnden wi? feine Hingab« wicht. Tie ist gedanklich. Et« mimmt den Umweg ftei» über die einzelnen Teele— Hitgel, Wolke. Wiese— bi« ste zusamme».setzt. 126 bleibt ein« spürbare Kühle, die Thoma nur ganz selten ubertoand. Wenn Conrbet die Rehe matt in ihren Schlupfwinkeln, so spürt man aus der bewundernden Zartheit, mit der er ihr Kell malt, seine grenzenlose Andacht und Liebe zu dem Geschöpfen, und diese Liebe war so echt, daß sie rhm zum Revolutionär, zum Mitkämpfet der Jkmwmti* irwc&te. Tie Einheit de» Leben» liecu che«in ÄW-Aeintot» iidar seiner Malet«. Ab« wenn Tbom«. Ulster, her sich nicht scheut, mit Christen und Hirschen zu verhandeln, hat die Pflicht, auch dem Seenlemnsbund Gelegenheit zu Verhandlungen zu geben. SWm in her kshlWMhr. Un» wird.mügcteift: In Für st'e n b« rg a.£X liegen feil F««itag, km 26. September über 100 Kähne, die mit Kehlon belalden(WA. Diese fön- neu nicht nach©atiin ikomunon, angeblich weil di« Dampf« keine Kohlen haben. Man bedenke diesen Widersinn: Di« hundert Fahrzeuge— wa» gieichbedeutonb ist mit 100 Güterzügen— sind mit Kohlen bslWen und e» besteht wicht die Mogsichsatt, di« Dampfer mit Kohlen zu versorg«,. fi&a» sagt die GchissahrtSabieiluwg zu dies« Angelegenheit? Lohnbewegung der Vallschuhtnachsr. Die Ballschuhmacher beschäftigten sich in einer Versamstt lung mit der Aufstellung eine» Alkordiarif». Köhler schildert» die bedrängte Lage der Schuhmacher, die zum Teil in gänzlich unzulänglichen Wohnungen vegetieren und gleich neben den Betten ihre Werkstatt hätten. Die Unternehmer dagegen haben während de» Krieges und jetzt durch Aufhebung der Zwang«. Wirtschaft glänzende Geschäfte gemacht und Taufende In cht* Taschen gesteckt. Kür Handarbeit werden bei sehr schlecht«« Material und mangelhafter Einrichtung 6— 0 Mark für«in Paar Ballschuhe gezahlt. Wenn man die Preise der Schuhe gegew überstellt, sind e» Hungerlöhne, die die Arbeiter erhalten. Die gewählte Taristommissisn verlangt nun von de« Arbeitern so- fortige Einberufung von Betriebsversammlungen, in denen Sie dort gezahlten Preise festgestellt werden sollen. Die Kommission wird da» Material sammeln, den Tarif ausarbeite« und deck Unternehmern«inreichen. Zur Lshubewegung im Zsitungsgewerb«. Heut« nachmittag läuft da« lkltimatmn ab, da» die Angestellten im ZeittmgSHewcrbe den Uni«rnehm«rn gestellt haben. Nachdem die Angestellten ein halb«» Jahr vergeolich auf die Erfüllung ihrer Kordcrunge« gewartet haben, ist ihr« Geduld erschöpft. Die Unter- nehmer ließen die Nerhandlungen daran scheitern, daß sie zu den| gemeinsamen Berhandlungen«eben dem Zentralverband der An- gestellten und dem Angesdellie-nverban» de» Buchhandels, B-uch- und IeitungtgeVevlx» auch ihve gelben Schützlinge, den GeWerl. schaft»bnnd der kaufmännischen Angestellten und die vKachgruppe Graphische« Gelverb- der Bereinigung leitender Angestellter in .Handsl und Jndnftvi« hinzuziehen wollen. Diese Ge-verkschaften faven«ine vom A�beiternandpunkt so üble Vergangenheit hinter sich, daß man et den freien Gewerkschaften nicht»erdenken kann, daß sie sich mit diesen, Herrschaften nicht«, einen Tisch setzen wollen. Ki.seu abüehnartdan Gtomdpnuckt suchen mm die U-nteveiehm«: in verieumderiseher Waise audzumitzen, indam sie in Airlulaosn, die sie ihren Pevscench«: untvvbrgiten, bo�upten, die gange Bewegung uW der«ngedrvhi« St reck wer- den nur au» poliüsschen önilnd«, rieszamart. Lwber slnid die Umgestellten erat der Wrbsitorbewsgtmg nicht gnnüasnd vertraut, um diesen Schwindel äutchsthauMi zu kottnem, sonst müßten sie e« daß dir gelben Verbände von jichsr wicht s weit« getan haben,«l» Verratewbienste für di« Unternehmer gegen ihr«,««ftonseewfseu. Daß s» auch jetzt noch so ist, beweist Sa# ständige Luftreten«wiiaer diesen Verbänden ange höriger Radner, nnte« den«, sich besancherS«im Dr. Leopold au» dem Haus« UWom bmtsribar macht, der u. a. in der Persamm-lung am DioirSiaa erklärte,»n der Krage de» MichsstinrmungSrechi» müsse W der Ration, tivsrfmmniung abgewartet wer- deu. War von der Statt««Aewstwnmlung noch etwa»«wartet, «u» dem Jnreexsi«, dar«nbeiier und Angestellt«, entsprichst zeigt damit zur Genüge, mi Geiste» Kind er ist Die curfgenärten «NAelsteM« wiiss«,. daß sie«cht daran tum, wem-, sie kichern Leuten mchtrmKB. Der Reichstarif fflr da» Verficherungesetverbo gekündigt. Die freigaverkschafllichen Angesielltenverbände ei* Tarifkon« traheMen haben den AeichStarifverttaa für da» BersicherunpS- g-werbe durch folgende# Gchoech«» gtfiuchigt: LI. September 1*19. An den_ «rbeitgsoervcrband deutsche, versicher m,gSunte»ncfn.unoen�.«, Wir bestätigen den Eingemg Ihre» Weehrien vom SS. d. Mi*. und erwidern darauf, daß auch wir Wert darauf legen, da» TarifveotragSveohäjtn!»«ruf recht zu erhalten. In Ihrem Schrei- den geben Sie selbst zu, daß rnnige Besiinmnlngen de» Bertrag«» reformbedilchtt« sind, vu» demselben Grunde holten die ovgani- sierten Berficherunodangssiellten eine rechtlich einwandfreie Klärung der»eftwmvedftrftigen Bestimmungen, sowie die Sende- rung einiger Positionen de» Reichstarifvertrages im Interesse de* RrbeitSfri-denS für dringend erforderlich. Die notwendigen Ab- änsterungSvorschläge können toir Ihnen jedoch eist unterbreiten, nachdem eine ffi» Oktober vorgesehene Reicht konferenz der orga- nifierton Vs«sicherung»«ngestellt»n dazu Stellung genonimen hat. V» ist aber noch unserer Auffassung unmöglich, einzelnen 18c* slimmungen de» Bert rage» eine einwandfreie Kassung zu geben oder Abänderungen vorzunehmen, ohne den Vertrag selbst auf- zukündigen, da dieser al»«in einheitlich«» Ganze» zu betrachten ist. Jnfolgcstesien sehen wir un» genötigt, hierdurch die Ksindi- gütig de» Reich» tarisvertr���im 81. 12. d. I». autzusprechen. verband der Bi�eaua ngeiteillsn Deutschland». Verband der deutschen Ver»i«h«e,ma»beamteK. Zentralveröand der Handlunglgshikfen i. sl. Ott» Uiftan. ycSMWjllllllli in FHJXJJUXliiJJ. statt begeistert zu sein,»inen fesig begeistertem Menschen zeichnet, dar auf emcen Hügel stehend die Arme wach seltsamen BundeMögoim breitest fo sagen wir un»: febr schön gedacht Ab« vor Mansch auf dem Villde ist nur ein Akt, die Vögel sind seltsam, otber trägen kein Geheim»«». Ein liebenswürdiger®e- r, aber«An Gedanke l Ein« sy-mpachische Rede von dom »warn mäch«",«dor Wm Ledern. Gehi-en, nicht Kunsst Adolf©ehrt«. Konzert der Krekrn sezieltstische» Jugend. Im ersten klasst- sehen Konzert der freien, sozialistischen Jugend, Charlottenburg ist der kulturrevotutionäre Wille Roseberg d'Arguto» an- zuerkennen, in dessen Händen di» Leitung dieser Kongertver- anstaltung lag. Seine Vorschläge zur Kunsterziehung de» Proletariat»(speziell in der Musik) werden von den Bildung»««»- schüsien schon lang« in höherwertiger Form verwirklicht. Seine musikalischen Fähigkeiten genügen nicht für die Abspeisung von kunstverlangenden Arbeiterjugendmassen. Gerade diesen Unver- bildeten sollte die Kunst zur Erziehung einer reinen Empfänglichkeit nur in edelster Form geboten werden. Für den Gesang eni schädigt« yränze Moloff durch ihren beseelten Vortrag sozialistischer Dichtungen. Golischeff spielte drei kleinere, klangvoll gestrichene Violinstücke. Ssonnja Friedman lernte man in der Beranstaltung nur«l» Kiav'erakrobaten kennen. W. Im Theater t. d. KSniggrätzer Straß« ist die erste Aufführung von Au-zust Strindberg» phantasttfchem Drama„Ein Traum spiel", von Wuttolf Beniaurr neu in S.zcne ge'etzst für den 10. Oftofter bestimmt worden,. Die musi- llakische Leitung der begleitenüen Musik von 0. N. von Reznicek hat Hugo Moesiren. Di« Dekoration«« sind n«h Tntwürfen von Äwnd Gc»d« angefertigt. Georg Kaiser» neue» Drama„Hölle, Reg 9 1 d«" wurde voi' Direktor V i c t« r B o r n o w» k tz für dos L e s s i n g- Theater zur Auffübruna in dieser Spielzeit enuorben. Max Slevogt hat nach mefirjährfwr Arbeit„R a n d- zeichnu nzen zu Mozart« Z a u k> e r f l L t ein« Folg« von 47 Radierungen, vollendest Der Künstler hat sich da« voizvalle Thema gestellt, durch die graphische Linie, die melodisch» musilattfche Bewegung auszubeuten. Da» Werk ersclwint dein* nächst in einer numerierten Auflage ttn Verlage von Paul Cafsi- rer. Um«Z einem größeren Kveiöe zugä Irlich zu inochwi, wird es noch vo-r schirm Erscheinen b«i Paul Tassirer, Viktoria» strafe 36, gezeigt werten,. Eine Wiederholung de» Airtou-WildgenS-Ubeud veranliallet H,ü>a Weaner im Beckstgin-Saal««i 9. Oktober. Kabelwerk Oberspree. Die Dohnzahlung für Me Streiken« den und Ausgesperrten findet am Donnerstag, den 8. Cttoter, vormittag» zwischen 0 und 10 Uhr cre den üblichen Stellen im Werk statt. Der Arbeiterrat. De« Mitglieder« de» Deutschen Bamwvetter-Verbande», Ve- zirk«verein©erlin, diene»ur Kennini», daß die Verhandlungen mit dem Verband der Bcruge schälte über die nach dem 1. Oktober zu zahlenden Lohnsätze noch nicht abgeschlossen sind. Deutsches Bauarbeiter-Verband, Vezirllverein Berlin. Zur Beachtung!©ei der Firma H. BLttrrer, Wustvrhansenet Straß» 18, haben die Maschinen inelister und da« Hilfsperson� wegen Drffevenz«« gekündigt. Vor Krmd-istvwSannahm« wi» gewannst Die Befreiuns vom Relisivusunterricht in d«r Schule. Nach einem neueren Erlaß des Kultusminister» soll in Zukunft die Befreiung vom lsieligionsunterricht in de» Schule au» schultechnischen Gründen immer nur zu Geginn eine» neuen Semesters zulässig sein. In Nücksicht hieraus machen wir alle Eltern darauf aufmerksam, daß sie jetzt bÄ Schulbeginn ihren Antrag auf Befreiung vom RtligionS* Unterricht einreichen müssen. Der ErziehimgS&erechhgts muß den Antrag stellen, der nicht« anderes zu enthalte» braucht als: Ich beantrag» al» KrgiehungSbcrechtigre» meines Kind«»(Name) di« Geft«iung vom Religion»' Unterricht.. Sollten von irgendeinem Lehrer oder Rektor©cljtow* rigkeiten gemacht werden, so bitten wir mn Mitteilung. Versäume cck»er niemand den jetzigen Termin. Aufgelöste Versammlungen der Kommunisten. Gestern abend hatte der Spartakusbund«ine Anzahl Ber» sammlungen einberufen mit dem Thema: Wir nnd Sowjetrutz� lav.d. Zu©«ginn dieser Versammlungen rasten Auto» mit Schwerbewaffneten durch die Straßen der Stadt nach den Ver* sammlungblokalon, al» gelte e», den„Feind" mit Maschinen* gewehten niederzuschlagen. Wo Versammlungen begonnen hatten, wurden sie unmöglich gemacht, andere durften erst gar nicht be» ginnen. Nach dem durch die Verfassung seit gelegten Bersamm* lunglrecht wurde gar nicht gefragt,©ei dem Eiser, mit detn,� die neu« Sicherhe ii»w«hr ihr« Aufgab» auffaßt, macht»«# gar nicht» au», auch Versammlungen aufzulösen, die rein gewerk?,. schaftlichen«lharakter trugen. Wtr haben heut» morgen schon einige Mlle mitgeteilt. lieber di« Auflösung einer gesichtoffenen Mitgliederversammlung der ffleischer wird un* mitgeteilt: Gestern abend stürmten in ein« geschlossen« Mitglieterver- fatnmluug de» Z-rttralverbawde» der Fleischer bei Boekor, Weberstr. 17, schwer bewaffnet« NvSketruppen. Der Mhre.r der Truppe verlangt« von der VerfaißmlungSlchdung die sofortige Auflösung und Räumung de» Gaal-S. Die Verbandsleitung pro* testierte energisch gegen diesen Eingriff, machtck dem Leutnant klar, baß e# sich um eine geschlossan« Mi tgliedervensmnmlung d« Gewerkschaft handelt und legt« ihm die V«rsammw.ng»einladung vor. E» war vergeben», ohne jeglichen©efckhl zur Auflösuna der Versammlung vorzeigen zu können, bestand der Leutnant auf foforUfle Räumung de» Saasa und veewie»«ruf fein Truppen* ausgelöst Draußen vor dem Saal hatten weitere 100 NoSke- jünger mit Maschinengewehren Ausstellung genommen. Dl« Ver. fammlun gsle itu ng gab der Gewalt nach. Di« 4 Kollegen vom Verbandst ifch wurden für verhaftet erklärt rmd wie Echchsr- Verbrecher abgeführt, umringt von bi»«n die Zähne, bewaffneten Soldaten. Auf dem Wege nach dem Polizviprästbium kamen fortgesetzt Zivilisten an den Leutnant heran und tuschelten mlt diesem, wie auch vor dem Versammlungslokal diese Spitzel herum- sichwirrten und dem Leutnant©ericht erstatteten. Auf dem Polizei Präsidium wurden die 4 Genossen% Stunde ftstgehalten und dann erklärt, sie konnten wieder nach Hause gehen. Auf Drängm der Verhafteten die Stell» zu bez-üchnen, von welcher diesi Maß* nähme erfolgt ist, Uklärte der Leutnant, er habe den BefeihI v.m seinem direkten Vorgesetztem erhalten und wisse darüber nicht! nähere». Der Führer« der Truppen war CKrtleuinant Milvesiedt von der 8. Abteilung 4. Hundertschaft(Dicherheittzpolize!). Auch der„Vorwärts" ist genötigt, über einige ausgelöste Go werkfchastSversammlu ngen zu berichten. Der»Ehrliche Vorwärts' im neuen Deutschland. Mut weiter so und die RechtSsozialjsiev mit ihrer Neg'erung werden.gstte Saat säen. «ankow. Am heutigen Tage kann unler Genosse Otto P r ö b r o ck auf eine ununterbrochene Lü jährige Mitglied- scha st in der Partei zurückblicken. Wie früher m stnrmbrwegter Zeit«iienosse Pröbrock sich ganz in den Dienst der Partei stellte. so hat er auch nach der Spaltung treut»ur Fahne de» revolusto* nären Sozializmu» gehalten. Genosse PrSbrock gehört zu den Veteranen unserer Parteibewegung am Orte, er ist einer von den vielen Ungenannten, die nicht öffentlich hervortreten, aber im stillen unablässig für die Partei werben. Wir wünschen dem Ge< nossen Vröbrock am heutigen Tage auch ferner eine recht eripriesi- liche Tätigkeit in unserer Partei und gratulieren unsere« Gv nossen in Pankow, der sich ein«» so braven und tmen Mitarbeiter» erfreuen kann. Velten. Für den Gemeiudtbezfrl Bette n ist et» MiewriÄ» gumgZamt errichtet worden. f n$ den VrgsviWsnea. 4. Tlyribst i. Adt. Heute abend von 5 Uhr ab HmtdjetttlreÄr«* tung bei Ölathe, Britzer Straße 83.__ verantwortlich[üt die Redaktion Alfred Aietepp, kieukilli». ««ilazezenosienlchast„greche!!". e. G. m.». 6, vzt fiinbendnuketei und Lrrlai>»o»l»ai�--—" IsM'MM 7 dtS W!# ZiMWsMhtittt-VttbSvdSS «csch-ifi»»-?!« W na, tlaurcuüin-«tr. 3 1. Hü..«Mg. dcU 2.0'kbg(, kdeaiZs U%, im Köuigstadt-Kafino, HoZzniarktftr. 7S, KmchtlZversmM.l aller in Wohnhäusern beschäftigten Ys:ii.?rs unü Hausrein-zer. WT" Ter w inen TngtSo dnurig halber, Jt oaS Erscheinen jedeS Kollegen Pfli t. ll iü Vrn' chen citunq. 3 MSMo�W A%o6 me dagewesen!?! m zwischen und IIEIEfiAN ETARiER, TRSCffEIMT INMmNül In 7 Bildern dargestellt In der „FREIEN WELT" HEFT 20 jgosb-n erschienen HeW 25 Pfennig gl�astgsasssschesse r westlSehen ¥or©rte. Wiittarhalblahr 1319 20. Sonnt o;;: vorm. 10 Uhr. >. Nallona ukonomle Mo« tau: nachm. 6�-7* Uhr 2. Chemte des täglichen Lebens nachm. fi-9 Uhr 2L Wlrtecliaitllche Räte« orssnisation u. Durch- n M.. für alle anderen Metalle. besonders Edelmetalle höchst« Preise. S-hmclze Röhr. Lahoratorium.Lübbencr- Strala 70. vou 2—6 Uhr. ihsSmü i. Splra-Eohrcr und Fellen, neu. kauft Morfcnsfer«. Lieh- renberv, Gänuarsrr. 13. Stil. 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Lothrlevef StraSe 22(SchflnHeueer Tnr) KlEiRemelgM iiiwl aarzzy Schreib- u. DenkQbuiir ueckm. 8-9V Uhr 12.<Ä3«clilctit8 des Sozia- liainu« u u. 12 nuehm 8-9 Uhr U. Wie's«» Ich die Zeitung? I'etlen und ZeH wird noch hehenr.Uegehen: 14. Geichichte der Arbei- Genosse Emil Eichharn terbswestenx P r e i t a g: nachm. 7.8i Uhr U. ht f® üsbx der Arbeiter •ine ßi ans? nachm. 8-10 Uhr 16. Äor.c'.'ili-Tuur d. iJank- vretene Die Korse I.. 3. 4. 5, 6. 8. 11 Cbarlot etihure. Uemelndeechulc. Guerickestr. 32 eta t. Die Korse 7.9 und 10 in hchbliebeia— Die Kurse 13' lad 14 In VVii. eraCOrl. C.cl iecechule. Nikolsburg.'pi'-v 1 (Untergrund lehn Mohensodemplalzl. Anmeldungen r,n l-dcm Kursut am I. Abend 4 Stande vor Bwrlnn. Emschrsibegubilhr Mk. 2 pto Ke'su«. Juccnd* läSie, Arfccitatuse und Kricasbescblditte um- WtseltliCh. Weitere Verunsteltimgen werden(•■oeCer* bekanntgegeben. > i.-—- Genosse Dr. Lhwansteln Beginn: 7. November Genosse Sttsnlnger Beginnt 10. Oktober' Genosse Henry Meyer Beginn: 19. November Genosse Henry Meyer Beginn: 19. Oktober 13 q. 15. 16 finden In I w e r k ß ii je|| MBinÜBÜaaMB�aztxuBW'i'M Ciardinenvsrkauf. Abgepaßie* Ftu-ter z6 Mark, reiche Auswahl tu Gar inen •vom Stück- Meter 5.— aufwärts. sowie abgtpaSt« Künstlergardmen Pens«er 40—. TQUdecke. iwcifaettif, mit Volant 75 hoche'cgante Mull- gardlufm, Tülffu dmen. bunte Madia gard nen Fenster 70— aufwärts, reiche« Laprer in Divaudeckea 73— aufwärts, orierueiluche Plüschdecken. WandJakorarjon u. derrl. zu konkurrenzlos klfligau Pr ison Spezia�aws für Gelcgenheits- känfe Cflp n cker Straß« 10 II Trp nahe Jan# o Witz hrückr «rdiuearecaTazil, Fe n s te r aü Mark. SioresverÄauf, Bett Wtelfw � Mark. Sclifibcn var lincn. Gardinen lolfe.Me c 4 Mark, Di van. lecken, Tepp eh- \ erkauf. Heiibezügc. Lak n. Bellenverkauf Goldsachen preiswert Leihhaus Adinirai- strsS« 4. eine Treppe. Achtainrl Qardlnenvtrkaur. Fcus-er vom JO Mark an. Tisehsockeu 24—. Divandecken 79. ,1@11- betrdecken 35.—. Steppdecken. 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