von ö s. i).. eBD.ui"..'!i in Der' Erfolgt lasse-, der Atl - stliid SS 8 Uhr nfjaus, ntarnr'J Alobit,< itbe, 3� MLsstuiii» : iittwcch e 33. douerdeit enlose R isie F" iduoijs-. hsn. Ben" linsen.. 11. Auls« ; Vornnjl! Kosten!; e-atunS. chter- an» Bilm Bf Rtchub« ihrinftr St1, 'ort TlNMprÄV 75 Pfennig- 2. Jahrgang Mittwoch, öen S. Oktober 7979 Nr. 4$$/|| 266< Morgen-fiusgadt Jb �rtibert* erscheint morgens und nachmittags an Sonn- und Fesitagen nur morgen» Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung in» Hau» für Groß-Veriin 4.— 7X1., bei oatcfcm pojwezng monatl. 4�5 bei Zustellung unter Streifband für Deutsch lrr Vmbpänoigen Sojiatöemofmtie Beatfifitante Kisevbahverslreik in Vsrlugai. Sireilumuheu in Porluzal. Werts»! preise I. en. G 0' Madrid, 7 Oktober. Ja Lissabon ist ein Eisenbahnerstreik auSgr- brachen und hat sich über ganz Portugal ausgedehnt. Truppe« a-�ich-�Habe» dir strategischen Punkte der Stadt mtt Maschinengewehren ich. Gas, Infolge der Verhaftung von 68 gewerkschaftlich Organisierten ners». �ijbersuchten Gewerkschaftler das Gefängnis von Limoveiro zu stür- �mea. Truppe» zerstreuten die Manifestanten. In der Nähe von (T.__ beir» haben die Revolutionäre einen Zug zum Entgleise» i-iv I-�Sebriicht. Durch die Umsicht des Lokomotivführers wurde gräßereS Priedel»ilnglllck verhütet. Gestern kam es in Lissabon zu weiteren ien,trA/g ewerksch östlichen Kundgebungen, wobei die Polizei Verhaftungen vornahm. PtnSl. ie endete der engli' che Wendahnerskreik 7 Das begreifliche Interesse der engltschcm Regierung, den Zcl.tg»es Eljenbcchnerstrelks als einen Mißerfolg der lUStrsikeniden darzustellen, äußert sich in einer ganz deutlichen - tendenziösen Berichterstattung, die behauptet, daß der Streik ' in„ungeheurer Mißerfolg" für die Arbeiter gewesen sei. In nserer gestrigen Abendausgabe haben wir bereits neutrale nd englische Pressestimmen Wiedergsgeben, die gerade das egenteil behaupten. " j Es ist bezeichnend, daß diese von dem„Zollandsch ??�NieuwZ Bureau" verbreiteten Meldungen von der ganzen , y sjPresse totgeschwiegen weriSsn. selbstverständlich auch •om„V o r w ä r t s", der diese Pressestimmen seinen Lesern ,{, verschweigt, damit sie nicht erfahren, daß ein erheblicher Teil - der englischen und der neutralen Oeffenllichbeit den Ausgang n'en i,iic»Kes Streiks gleich uns als einen Erfolg für die Arbeiter an. ��.r steht. Er sieht seine Aufgabe nach wie vor darin, das Bs- .r Biieh�Jtreben der englischen Regierung, die selbstverständlich das mm ZT„ftf iterr( nteressg hat, um ihre innerpolitische Stellung zu stärken, .. ch einen Erfolg anzudichten, zu unterstützen. Das ist von ahm als einem Blatt, das die gegenwärtige deutsche Regie- lum �.--j-�ung in ihrem Kampf gegen die Arbeiter unterstützen muß, rr.ciinfsichcis dem Streik der Metallarbeiter jede wirksame Unter- stützung versagt, ganz verständlich. Wenn man sich im -Zinnern gegen die eigenen Klassengenossen wendet, so kann auch die Kämpfe der Proletarier im Auslande nicht un. 'erns V-'/terstützen. Wer im Inlands alles tut, um dem Fortschreiten s-Wes Sozialismus Hindernisse zu bereiten, kann keine »Sympathie empfinden, wenn das Klassenbewußtsein des aus- mer ländischen Proletariats Erfolge erzielt. London, 7. Oktober.(Delunion.) Die Eisenvahnangestellten nehmen dl« Arbeit wieder aus; her e'�kstrotzdem kann der Augverkehr vorerst mir in beschränktem u«r- .fange durchgeführt werden. Der Gesamtverkehr wird voraus- �--»-�sichU'.ch erst in der nächsten Woche wieder funktionieren. Es wird ■ i?f|ißeMutn'e Zeit dauern, bevor man die Warensendungen, die sich '2E.lJ� infelge des Streiks auf den Statiwien angesammelt haben, wieder ü�gr*n Umlauf gebracht hat. mw sokort i. g.sucU Der KoMmunisleuKhrer tevien verhaftel. Wien, 7. Oktober. Gsstmm wurde hier dar von der bayerischen. Negierung steck« brieflich verfolgte Spairtakistenführer Dr. Max Lernen von der Polizei festgenommen� ES war der Polizei seit einiger Zeit 6:« Söjnint, daß sich Sebiem in Wion cvufha'llt'e. Die Felstnahme erßolgte in den Abendstunden in der Nußdorfor Straße durch zwei Polizei. agenten, die seine Spur ichon seit einigen Tagen verfolgten. ßetnm veris-uchte keinen Widevftcmd und ließ sich willig in die ._ Polizeidirektion führen. Dort versuchte er anfangs zu leugnen. ,en* gab diese Taktik aber schließlich auf und gab zu. mit dem Vor- yecril folgten idenwjch zu fein. BJo blelbk das komvmnalisiertwgsgesetz 7 i, e, Dsr Genosse Wurm hait in der Ncctlonalipersianunlu.ng l,,.»'i M folgende kleine Anfrage eingebracht: dili' Am 20. März d. F. hat drr Deutsche ReichSanzeiger den von j.?.?> Iber SoMlisi«runTSkmnmch'.fioin besschlossenisn Entwurf zu mnimn Riahmie>nigeisetz über Kommunalisierung von Wurt- schaftSbetriebe««mtoc �KalvlGvMtoMifch� KachaK«» ". Z�Veröfs�iK- V�~ •"!« cJ-T Trotz wiederholter dringlicher Eingaben großer Gemsiiniden an die Reichsregierung ist der Gesetzentwurf bisher nicht der Nationalveirsaimimlung vorgelegt wordsn. Welche Umstände haben die Einbringung des Gesetzentwurfs bisher verhindert? Wann wird die Reichsregierung den Entwurf eine? Kom- mmniailisieriUiNgSgeisetzeS bei der Iiattonalversiaimmlung emboinigen? SekSp'tzeldlensl des ScdmwgslsmmWcs. Der„Vorwärts", der auf Wunsch der Regierung sogar seine Existenz in Abrede stellen würde, versucht die Mit- teilungen zu dementieren, die die„Freiheit" am Montag morgen über die Verwendung von Spitzelarbeit in dem der Preußischen Staatsregierung unterstehenden Staatskommis- sariat zur Ueberwachung der öffentlichen Ordnung ge- macht hat. Er verfolgt dabei die bewährte Methode, Behauptungen zu entkräften, die gar nicht aufgestellt worden sind. So er- klärt er, daß die Presseabteilung des Staats- kommissariats mit Spitzeln nichts zu wn habe. Davon ist in dem Artikel der„Freiheit" auch nicht im geringsten die Rede gewesen. Se hat im Gegenteil die Ausmerksamkeit darouf gelenkt, daß der Spitzelbetrieb der Nachrichten- abteilung und dort speziell dem Vizekonsul Schwarz untersteht. An dieser Feststellung wird durch die Versiche- rung des„Vorwärts", die Nachrichtenabteilung erhalte Be- richte von polizeilichen, militärischen und politischen Stellen, aber nicht von bezahlten Agenten, nicht das geringste ge- ändert. Die polizeilichen, militärischen und politischen Stel- len, deren sich dieses Amt bedient, sind entweder selbst Spitzel oder sie beschästigen Spitzel. Wenn Herr Minister- Präsident Hirsch sich die Mühe machen wollte, die einlaufen- den Berichte selbst einer Durchsicht zu unterziehen, so würde er sich alsbald persönlich davon überzeugen können. Auch die Behauptung, daß der berüchtigte Rittmeister von Kessel kein Spitzelbureau unterhalte, ist Wort- klauberei. Als Offizier der Sicherheitspolizei beschäftigt und besoldet er Spitzel, und er steht mit dem Staats- kommisfariat, das sich in seiner Tätigkeit zum guten Teil auf die Berichte der Kesselagenten stützt, in engster Be- ziehung. Der„Vorwärts" bezeichnet es endlich als erfunden, daß antisemitische Propagandabureaus durch das Staatskommissariat rechtzeitig gewarnt worden seien, wenn die Staatsanwaltschaft Pogrom flugblätter H und dergleichen beschlagnahmen wollte. Auch in diesem Fall wird etwas bestritten, was nicht behauptet worden ist. Wir haben nicht gesagt, daß das Staatskommissariat als solches die anst- semitischen Bureaus gewarnt habe. Wir haben nur mit- geteilt, daß diese Stellen gewarnt worden sind, als das Staatskommiffariat den Beschluß.gefaßt hatte, gegen sie vorzugehen. Bleibt endlich noch die Besoldung des Herrn von Berger. Wir hatten von einem Gehalt von 24000 Mark gesprochen. Der„Vorwärts" konstatiert, daß Herr von Berger als vortragender Rat 8500 Mark bezieht. Das Einkommen des vortragenden Rats ist uns gleichgültig. Die Bezüge des Herrn von Berger aus seiner Gesamttätigkeit im Interesse der öffentlichen Ordnung sind erheblich höher, und wir bezweifeln lebhaft, ob sie sich über- baupt auf 24 000 Mark beschränken. Wir beabsichtigen nicht, die Einkommensverhältnisse des vielgewandten Herrn näher zu studieren, denn sie sind für die ganze Angelegenheit von untergeordneter Bedeutung. Jedenfalls ist unsere wesentliche Behauptung, daß die Erklärung des Herrn Hirsch, die preußische Staatsreoierung arbeite nicht mit Spitzeln, mit der Wahrheit im Widerspruch steht, durch das Dementi des „Vorwärts" nicht entkräftet worden. ie.i Haftbefehl gegen Graf Michael Karolyl. Budapest, 7. Oktober. Wie �Hirlap" erfährt, hat die Staaitsaintoaltschast gagon dein Grafen Michael Karolyi das Strafverfahren wegen Dieibswhl, VeruartoeuaiNiZ rntd tirauloser Geibaru ng eingeleitet Die Untersuchung ist bereits so weit fortgeschritten, daß dem- nächst der Haftbefehl gegen den Grafen erlassen wird. Gleich- zeitig werden die Aus liefe rungsverhandlungcn mit der tf.checho- stotyakischen Republik eingeleitet werden........ Anker der nenen Legierung. — k— Die nun wieder schwarz-rot-goldene Regierung stellte sich gestern in ihrer neuen Zusammensetzung der Nationalversammlung vor. Hübsch nach ihrem Rang ge- ordnet,— zunächst dem Reichskanzler Bauer Herr Schiffer, dann Herr Erzberger und als letzter Herr Bell, dem ma« die Trostlosigkeit unseres Kolonialamtes vom Gesicht ablesen kann—, so saßen sie auf der Negierungsbank, die Männer, die gegenwärtig den Reichswagen lenken.„Eine Wunder- liche Bettgenossenschaft" nannte sie mit Shakespeares Worten der Graf v. Posadowsky. Sehr merkwürdig, in der Tat. Doch das des nähereu aufzuzeigen, kommt hier jetzt nicht in Frage. Dagegen sehr. was Herr Bauer zu sagen hatte. Neuwahlen— so hob er an— seien kaum vor dem Frühjahr zu er- warten. Der Arbeitsstoff der Nationalversammlung sei zu groß, besonders gehören die etlichen Steuervorlagen dazu, die erst noch verabschiedet werden müssen. Als all- gemeinen Geisteszustand des deutschen Volkes fand der Reichskanzler, daß ihn ein Zug nach Arbeit, der besonders durch die Reihen der Arbeiter gehe, kennzeichne. Dann sprach er als„alter Gewerkschaftler" über den Unterschied von Streik und Streik. Es wird noch zuviel gestreikt, die politische und gewerkschaftliche Schulung gewinnt aber immer mehr die Oberhand. Den Streik als wirtschaftliches Kampf mittel will er gelten lassen. Daß der Streik nun auch für deutsche Arbeiter zum politischen K a m p. m: t t e l geworden ist, hat er noch immer nicht erkannt. Oder viel- mehr: der„alte Gewerkschaftler" will ihn nicht gelten fassen. Er wird es müssen, nicht, trotzdem er, sondern gerade weil er den Kapitalisten aus dem Herzen gesprochen hat. Das Streikrecht soll ein Recht mit dem Galgen da- neben werden, wenn es nämlich zu politischen Streiks gegen das Allgemeininteresse„mißbraucht" wird. Ordnungs- mäßige Schlichtungsausschüsse, Ersetzung des„Faustrechts" durch das gerichtliche Verfahren, das sind die Zauberformeln, mit denen dieser Bureaukrat den Gebrauch der wichtigsten Waffe im Klassentämpf, über die moderne Arbeiter ver- fügen, glaubt bannen zu können. Im gleichen Atemzuge verkündet er, daß alles, was an R ä t e e i n-r i cht u n g e n über die vorliegende Betriebs- rätegesetzesvorlage hinausgeht, in der Verfassung nicht vor- gesehen ist, sein Existenzrecht verwirkt haben soll. Glaubt er wirklich, daß, wenn die Mehrheitsparteien dieser National- Versammlung, d i e längstkeinDaseinsrecht mehr hat, sich über das Rätegesetz geeinigt haben, dann auch die Arbeiterschaft zufrieden ist? Das kann sie nicht sein, weil sie in den Abgeordneten der Mehrheitsparteien zwar nicht ihre Mandatare, wohl aber die Vertreter der Kapitalsrnter- essen erblickt. Was er über die unzerstörbare Solidarität der Arbeiter mit den Kriegsbeschädigten, über das große Militärversorgungsgesetz, das der Winter bringen soll, wie kürzlich schon Erzberger ankündigte, was er über Ansiedlung und Heimstättengesetz orakelte, nämlich, daß wir dadurch einen Schritt voran kommen sollen, was er von der Sicher- stellung des Achtstundentages sagte— es wurde schon vor ein paar Tagen durch das Gesetz für die Bäckereien Lügen gestraft—, das alles wird die Ar- beiter nicht darüber hinwegtäuschen, das; ihnen außer der Beschränkung des Streikrechts ein Arbeits zwang zu- gedacht ist. Die Erwerbslosenfürsorge soll künftig denen nicht mehr ausgezahlt werden, die ihnen überwiesene Arbeit nicht annehmen. Also auch Streikarbcit sollen sie auszuführen gezwungen werden. U.bcr die g r o ß e n W i r t s ch a f t s f r a g e'n geng der Reichskanzler, der in keiner Frage über den Horizont des „alten Gewerkschaftlers" hinausgedrungen ist, ebenso schnell imd oberflächlich hinweg, wie über die Zustände i n der Reichswehr und im Baltikum. Mehr Arbeit! ruft er, wie schon so mancher vor ihm. den Bergarbeitern und b e- sonders den Arbeitern in den Eisenbahnwerkstätten zu. Gegen das andere soll Noske wirken, der längst seine Ohn- macht osienbaren mußt«. Wir wollen keine weiße, aber auch kerne roce Garde, erklärt der„rote" Bauer, und wehrt sich dag: gen daß er und seinesgleichen im Ausland als Mili- tvristen verschrien werden. Er ist eben für vieles total blind, wie die Selbstironie� beweist, die er sich mi? den Worten leistete: Wir haben die �Aufgabe, moralische Eroberungen zu machen. Mit reinen Händen müssen sie gemacht werden. Ja, wie denn aber, wenn man solche reinen Hände nicht hat, weder dem Ausland noch den Arbeitern ttft Inland gegenüber? Heraus aus einem Lande, in dem wir nichts zu suchen haben, ruft der Reichskanzler, unter Hinweis auf das Baltikum: ja. glaubt er, im Ausland wisse man nicht. welche Schuld die Regierung an den dar- tigen Zuständen trägt? Und glaubt er wirklich, die Elttente läßt sich durch die Jeremiaden einer Narierrum über den drohenden Entzug von Fett und Milch zur Zurücknahme ihres HltimcihimS bewegen, nachdem sie gesehen Hat, wie bieje Negiernng den Arbeitern mitgespielt hat und in Sachen der ErwerbSloseniinterstiitzung mitzuspielen droht? . Sie�vird vielniehr spotten über einen Reickskanzler, der gesteht: so haben wir uns den Beginn des B ö l k e r b u n. de s nicht gedacht, denn das Echo dieser Worte wird in Deutschlands lauten: So haben wir uns die demokratische Nepublik nicht �gedacht, in deren Regierung„Sozialdemo- kmten' fchrn. so aber wird das Echo lauten, das Millionen- fach aus dem Munde der Arbeiter kommt. Herr Bauer und seinesgleichen haben jedes Recht verwirkt, sich moralisch über die Entente zu entrüsten, weil und solange sie durch Taten beweisen, daß sie gleich im Geiste und Wesen mit ihr sind. Mit einer Abwehr gegen die Deutschnationalen schloß Bauer seine im Tone eines behäbigen Sonntagsnachmittagspredi- gers gehaltene Vorlesung. Wie man sich bemühen mag, sie nnvoreingenomnicn zu würdigen, immer wieder drängt sich der Eindruck auf: es ist ein konterrevolutionärer„alter Gc. werkschafiler", der da sprach: das Unternehmertum aller Grade kann mit ihm zusriedeu sein, die Arbeiter müssen ihn als ihren Feind ansehen. Ter frühere Hamburger Senator und jetzige Führer der demokratischen Volkspartei, Dr. Petersen, beeilte sich denn auch, seine Zusriedcnhcit mit der Rede Bauers zum Ausdruck zu bringen. Leben und Eigentum zu sichern, sei die Aufgabe der Regierung. Ihre Macht zu solchem Zwecke zu starken, selbst auf die Gefahr hin, von den eigenen Partei- freunden darob getadelt und verlassen zu werden, sei der Zweck, weshalb die Demokraten wieder in die Regierung eingetreten seien. Roske erntete den Dank dieses Redners, der versicherte: Unsere Partei hat die Revolution nicht gc- wollt und nicht gemacht. Noske und seine Freunde sagan von sich dasselbe. Wer sich durch schöne Worte berauschen läßt, dem mag dieser Dr. Petersen imponieren, d�nn er sprach vom Menschheitsgedankcn. der im Völkerbund zu för. dern lei, von den, Großen und Guten, dem seine Partei diene und daß sie lediglich in vaterländischem Interesse der Negierung wieder beigetreten sei, um in Treue zur demo- fratiw-e» Verfassung in ihr zu wirken. Wer aber weiß, daß es materielle Ktasseninteressen sind, nach denen die Partxian st*"' bilden, der hörte aus der Erklärung, daß die Demokraten ein kräftiges Wort in der Politik mitreden wollen, daß sie y- Beschränkung des Streikrechts und der Arbeitslosenunter. stü�'mg begrüßen, daß sie die Akkordarbeit nicht entbehren können und die Zwangswirtschaft aufgehoben sehen wollen, die Kerzenstöne einer Kapitalistenpartei aus dieser Rede. Scheidemanns Rede war wf die Einigung der Arbeiterschaft abgestimmt, rim übrigen bot er lauter alte Klischees. So etwa, wenn er schwatzte: Mona?» chismus und Spartakismus brauchen einander. Der Monar- chlsmus müßte den Spartakismus erfinden, wenn er nicht da wäre. Die Unbekünnnertheit allen Grundsätzen gegen- über illustrierte er durch Redensarten wie: Die Unterzeich» nimg des Friedens ist erfolgt. Es lohnt sich jetzt nicht dar- über zu streiten, ob das richtig war: denn: gegen die Welt» geschickte polemisiert man nicht. Nach solcher Maxime wnr- den 1914 die Kriegskredite bowilligt, d. h.„Weltgeschichte" gemacht, gegen die man später nicht polemisiert sehen wollte. Merkwürdig denkt Philipp Scheid onramr über den Belagerungszustand. Wenn der Belagerung Izirsiand i>e»te ausgehoben wird, weint er, und es fließt morgen Blut, dann muß er übermorgen wieder verhängt werden. Ekmtm das sein muß, fragte Genosse Cohn ihn vergeh» lich m einem Zwischenruf. Im ganzen genommen war Scheidemanns Rede sehr flau, man merkte ihr deutlich die Beklemmung des Redners wegen der Flucht der MitgliWr und mehr noch der kommenden Wahlen wegen an. - Gras P o s a d o w s k y sprach für die Deutschnationa- len. Auch ohne, daß er es aetan hätte, wäre bekannt ge» Wesen, daß sie gegen eine Vermögenssteuer und für die Umsatzsteuer sind. Der Stand unserer Schulden>habe die Phantasie eines Jules Verne zur Wirklichkeit werden lassen. meinte der ehemalige Schatzminister, der so großen Anteil daran hat, daß sie so riesengroß geworden sind. Hübsch, war des Grafen Bemerkung: Wie die Kirche die Geistlichen brauche, so der Staat die Gendarmen. Die Geistlichkeit als sckwane Gendarmerie, das klingt uns vertraut. Der Zentrumsredner I o o s, Redakteur der„West-, deutschen Arbeiter-Zeitung", sprach als letzter Redner. Es waren zweifellos Wahlrücksichten, die das Zentrum gerade ihn vorschicken ließen. Er sprach' manch treffendes Wort gegen Schieber und Wucherer, sowie über die Lage der Arbeiter. Ihre Löhne blieben dielfach noch hinter den Lebensmittelpreisen zurück. Dabei müßten sie sehen, wie man ohne Arbeit viel bester leben könne. Aber: in der Heimarbeit sieht er die Selbständigkeit des Arbeiters ge- wahrt, Grund genug, daß die Arbeiter diesem Arbeitcrver- ircter mißtrauen müssen. Gegen den Schluß seiner Rede wandte er sich gegen die Schmutzliteratur und das Kino- Wesen. Alles in allem: der große Tag brachte an rednerischen Leistungen nichts als Mittelmäßiakeit. Politischen Gewinn I brachte er keinen, es sei denn die Bestätioimg der längst erkannten Tatsache, daß von dieser Sorte„Demokratie" der| Bauer, Schiffer, Erzbcrgcr, oder auch der Petersen. Scheide _______ ev �-•-r i«_____ jr. v, or>;:4,r;»r, Leidensgefährten in der Arrestanstalt in Wesel verbüßt. Gleichzeitig sind in Wesel und Stralsund gegen andere Zivil» Personen wegen gleicher Fälle Verfahren eingeleitet worden Diese Maßnahmen der Militärbehörden sind nichts brutale Willkür und absichtliche Rechtsbeu» g u n g. Sie entspringen dem H a ß der Nutznießer des alten Wir wollen das von uns und nur von uns ero unter russische Flagge stellen. Wir wollen den helfen, ihre Heimat von der Geißel der Menschheit Zv Regimes gegen alles, was mit der Revolution in Zusammenhang st cht. Abgesehen davon, daß alle Delikte wie„Fahnenflucht" und„unerlaubte Entfernung von der Truppe" durch die Amncsttegesetze vom November und Dezember straflos geworden sind, so kann bei den Männern, die beim Ausbruche der Revolution ihre Truppe verlassen hatten, von solchen Delikten im juristischen Sinne gar keine Rede sein. Die Tatsache der Revolution hatte jegliches Militärpflichtverhältnis ausgehoben. Die betreffenden Leute hatten gar nicht die Absicht, sich dem Zwange des Militärdienstes zu entziehen, da eben infolge der Revolution dieser Zwang für sie überhaupt nicht mehr vorhanden war. Die Nevoliiiion hat ihr eigenes Recht geschaffen. Wollte man solches leugnen, dann müßte man folgerichtig auch die Herrpen E b e r t, S ch e i d c m a n n und LandSberg unter Anklage wegen unbefugter Ausübung eines Amtes stellen. Wir stellen die dringende Frage an das Reichs» Wehrministerium, was cS gegen diese ungeheuerliche g e s e tz» widrige Willkür der Militärbehörden zu unter- nehmen gedenkt. Eile tut not, da noch vielen anderen«he- maligen Soldaten das gleich» Schicksal droht. alz Ihr wißt, daß ich deutsch bin und deutsch bl« ' �un letzten Blutstropfen. So werdet ihr mir glauben. mir auch auf diesem Wege unbedenklich folgen fönni# auch hier für Deutschland arbeiten will, indem i Freunden helfe. An der Seite d«S Korps Graf wollen wir unser Recht verteidigen und, wenn eS sein ff einmal erkämpsen. Wird die Entente uns auch noch da so zeigt sie so nur zu deutlich ihr wahres Gesicht. Ihre gegen uns ist nur«in Vorwand, um da! d' Volk zu treffen. Darum bleibt fest, Soldaten der v Sietil Division! Und wenn der Engländer Letten und Esten �tigen? hetzt, dann wollen wir zeigen, daß wir unseren N��lpf ein Stecht tragen..senden un Eine offiziöse Anmerkung zu diesem Aufruf" [anjen A Se!> eilisn im Lallilum. In her gestrigen Sitzung der Nationalversammlung hat der Reichskanzler Bauer auch die Vorgang:?M Baltikum berührt. Er sprach erst in überheblicher Weise von kächer- lickzen Uebertreibungen der Pesse der Unabhängigen, mußte nerführer", die in die Politik eines großen Voü�Hstieren, pfuschen. Jetzt endlich scheint also die deutsche N?g>s° ixr Fünfz erkennen, welche Gefahr dem deutschen Volke aus dem tischen Abenteuer zu entstehen droht. Viele Monate d Ober: sie die'es Unwesen geduldet� sie hat die 0£n8«.ii,5ftoinmifsu HC in«* t» M4UVfcH»ll ytVMWtt,|»1. V"*»v n i<11 1 1 1 II rubig zugesehen, wie die Werbungen in Deutsch» sndenden diese Söldnerjcharen betrieben wurden, sie l:eß r b e i 1 1 Von ch c t St toirtscho unsere! dann aber zugeben, daß sich_in einem Lande, in dem wir wissenheit der eigenen Regierung kennzeichnet. mann. JooS nickstS, aber auch gar nichts Nützliches. aber Rückschrittliches in steigendem Matze zu erwarten Es ist noch immer der alte kapitalistische Geist, der neuen Regierung seine Herrschast behauptet. der Milllörsusliz gelte» Ziowersoiien. nichts zu suchen haben, ein Söldnerheer niedergelassen habe, das von der Bevölkerung als lästig empfunden werde und in immer größeren Gegensatz zur deutschen und letiiichen Politik gerate. Versuche, die angeworbenen Reichsdeutschen zur Heimkehr zu veranlassen, seien gescheitert. Deshalb habe die Regierung noch vor dem Eintreffen des Entente-Ultima» tums die schärfsten Maßregeln gegen diese Truppen an- geordnet. Er sei davon überzeugt, daß diese Maßnahmen zu einem Erfolg führen würden. Etwa zur selben Zeit, in der Herr Jkmer diese Hebet» zeugung rmssvrach, verbreitete%S Wolffschs Bureau folgenden Aufruf der in Kurland stehenden deutschen Freikorps: „An tvS deutsche Vatevlaud und all« Kulturvölker der Erde. Schweren Herzen» kämpfen vir mit dem Entschluß, entgegen den unter dem Druck der Entente gegebenen Befehlen unserer 3tcg:erui«g an der bolschewistischen Front auZzu- harren. Al» Soldat-n, erzogen in dvr Pflicht des Gehörsinn», glauben wir doch unser Gewissen höher st eilen zu müssen,«IS den Gehorsam erzwungenen Befehlen gegenüber. DoS Gcwisien, da» un» ermahnt, die Grcnze unseres Vaterlandes zu schützen vor dem Unsagbaren, das der Durchbruch bo!schcwistisch:r Horden für unser Volk bringen würde, das G Guissen, da» uns auinrft zur Befreiung dar Menschhcck von den unseligen Folgen d«Z russischen BolschcwiZmui. Ver- wechselt nicht diesen Ausbund menschlicher Fri�hren mit der Wahrheit«in«r sozialen Weltanschauung. Wir, die wir aus der Tauf« der deutschen Revolution hirvorg:gangcn sind, nachdem w'r den furchtbar:u Weltkrieg mitgemacht haben, wir kenlwn die Wahrheit und die wirkliche Kraft, die dies« Welt- anschauung in sich trägt. Nicht gegen sie richten sich unsere Wei- fcn, nein, sie zu erkämpfen und zu retten, wollen wir hier aushalten für euch. Wen wir h'cr draußen ausharren wollen, damit tun wir eS nicht aus imperialistischen oder reaktionären Grün- den, eine unabweisbare Pflicht dem Vaterland und»ine er- haben« Ausgabe der Menschlichkeit gegenüber wollen wir erfüllen, lieber den Haß, den der Weltkrieg zwischen den Völkern entfesselt hat, stellen wir die größ« einigende Idee, sür die wir kämpfen und sterben voll n: den gemeinsamen Kampf für die wahre soziale Weltanschauung, den Kampf zur Verteidigung der höchsten Religion gegenüber dem tödlichen Gft des entarteten Bolschewismus! Wenn c» du» Vaterland über sich bring.n sollte, uns zu verlassen, wenn eS die Staatsmänner und deren Nationen verantworten sollten, uns preiSzugiben, dann gut, dann sind wir eben doch die letzten, die aus d.m großen Krieg, der die Welt und ihre Moral zerrüttet hat, ihr Pflicht, und Ehrgefühl der Menschlichkeit gag nüber gerettet haben; v ellcicht gib! cS noch einen Gott auf der W:lt, der ün» beisteht." Offiziös wind von Meiern Aufruf behauptet, daß er abgefaßt morden sei, bevor d-:c Kundgvbuug der Regierung und die letzten cutscheidenben Befehle des Reichswehmim» sters über die Räumung dcS Baltikums erlassen worden seien. Und in einer off>:zziö>cn Meldung vom späten Abend ivird behauptet, daß derRücktranSportderTcup» pen nach Deutschland begonnen habe und daß , sich gc-gemvärlnfl dauernd Trm'pentlansporizüge aus dem wohl i Bult ebuin nach Teutschland untenoegs'befänden. Ter größte Teil der deutscheu Truppen habe sich bereit erklärt, unter Deutschland zmückzukehren, nur cm geringer Teil der| „Eisernen Diviston" sei noch zu keinem Enlschluß gekonimen. P!a.n rechne aber bei der Regierung damit, daß auch der noch schnMVkende Teil der Truppen zur Heimkehr zu bo» tvvgen sein werde. Wir werben abwarten, ob die Regierung mit ihrer optimistischen Auffassung recht belxAten wird DaS 2 Materialsendungen nach dem Osten hinausgehen; damit zum Mitschuldigen an der verbrcchecischcn „dieser kleinen Söldnerführer", die in Wirklichkeit sinnung s- und Bim des genossen der deutschen MuK Vorkämpfer für die deutsche Kotttermvolution« worden. Wenn gegenüber diesem vor aller Welt vlo» Bankcroit der deutschen Bgltenpolitlk der Reu�., Bauer in der gestrigen Sitzung der NationaloeipammU* lächerlichen Uebertreibungen der unabhängigen%®'e iÄ-ÄM S fe seit Monaten vorausgesagt haben, ist jetzt eingctrosW haben nicht das mindeste übertrieben: die Entwiei� Verhältnisse hat die von uns unzählige Male ansS» neu Befürchtungen, daß das baltische Abenteuer m Riesengefahr für das ganze deutsck« Volk sich aus» werde, noch übertroffen. Herr Bauer hätte besss-f die Mitschuld der Regierung elnzugestehen. anstatt �olemi sie neu Bankerott durch Schimpfen auf die bösen Hnwmoes Gern zu bemänteln. ö 1 5 c i 1 1 *#00- Dic Wie die„Kampfer für soziale Weltanschauung" Von einem ehemaligen aktiven Feldwe» während des Krieges vier Jahre an der Front war. Frühjahr dieses Jahres infolge Arbeilsmangcls u# baltischen Truppen anwerben ließ, doch bereits nach Monaten voller Entsetzen über die verbrecherisches der dortigen deutschen Landsknechte seine Entlassuffl erhalten wir folgende Schilderung über das Tret deutschen Truppen im Baltikum: Ich gehörte de? M sschinengewelfrckbte de? Die stlitür| ieder ei at, dem Der » Mar �inseitig MM c e» Artil Urwilung v. Medem an, die seinerseits der sogenannten deu.mack)cn. i tzaß ein rieft nni ufgabe Das Rei ftchZt ver Legion unter dem Befehl des Lopiiönleutnantk rvq unterstand. Sämtliche deutschem Truppen im Baltikum mehr als drei Vierteln aus niedrig st«m, at' scheuem Gesindel und Laniskncchien schlimmster< sie zusammenhält, baj ist nicht etwa ein nationaler oder' Gebaute, sondern allein die Sucht nach Raub und P��tungsaus Würden ihnen morgen die russischen D o l sch e w i st e>> �spruch sä zwei Mark höhere Löhnung versprechen, so würden sie rnü"gescheiter den Fahnen in deren Lager übergehen. Von irgendein� seigte, plin ist leine Rede. Abgesehen von gelegentlichen SP fco wird überhaupt kein Dienst getan. Jober macht im große» was er will, und die Offiz ere wagen kaum, irgend etwa ihre Leute zu unternehmen. Raub, Plünderung und 2- sind an der Tagesordnung. Von Bestrafungen man kaum jemals etwas. Die LandeSbewohncr werden auf das schandlichste �'seiner T und rücksichtslos ausgebeutet. Nach der E r o b c r u Riga fanden die enisetzlichsten Plünderungen stoil �Haltung haben eine große Anzahl Leute ungeheure S u m � gegen dl raubt, deren sie sich öffentlich rühmen. Blanche den Jni 100 000 Rubel erbeutet. /drücken. d u n k e " Die vrauf i Sprüchen parteiisch seitig au Kern der ein. Da frage a iiegieru fitische T strehincr fbfi- Met . unter Bezeichnende Beispiele für das Wüten»er Soldateska bilden die zahlreichen Ueberfälle auf 3] und M 5 b\ch c n, die in einer hier nicht wiederzugebc» und Weis geschändet werden. AIS in einem stw lettische Miliz eingreifen wollte, wurde si» Deutschen mit Revolvern zur Umkehr gezwungen.,, In einem Falle solcher Frouenschändung, in dem wieder auf Bestrafung der schuldigen Soldaten dräivste- birst schließlich mit— 10 Mark Geld straf« di< die Betreffenden die 10 Mark bezahlten, äußerte �Polizei, da» mache ihm nichts, soviel falle von den 16 000 R Ein solc die et in Riga geraubt habe, schon ab. Tjft U m tt Erklärung des betreffenden F-e!dw:l-eIS,«r würde sich seiner st lächerlichen Strafe nicht beruhigen und die Angelegeick'e" Z Negis melden, wurde ihm bedeutet, er solle da» nur ruhig 111 ihre l Vach j würbe bis Sache von bort au 9 schon unterbriicken.»liehe Trotz solcher Untaten gelten die S.'ldaten ier beut''-'/ Siösen, bei den Bewohnern als noch verhältniSmäß'g»anständlbl F� Soldaten der sogenannten.Eisernen Dibisi�" noch einen viel furchtbareren Ruf. Eigenartige Zustände bestehen, wie unZ mitgeteilt wird, im Bereiche mehrerer preußischer BezirkSkomman- hoS. insbesondere in Wesel und in Stralsund. Diese Bezirkskommandos fahnden jetzt nach allen ehemali- gen Soldaten, die sich bei A u S b r u ch d e r R e v o l u» tion von der Truppe entfernt hatten,. und übergeben sie dem Kriegsgericht zur Aburteilung wegen Fahnenflucht oder wegen unerlaubter Entfernung von der Truppe. So ist in Wesel vor einiger Zeit der ehemalige Matrose Heinrich Steinhauer von der zweiten Matrosendivision, der gleich Hunderttausender seiner Käme» raden im Augenblick des Ausbruches der Rs» volution seinen Truppenteil verlassen hatte, und m- zwischen euch anstandslos regelrecht entlassen worden war und seine E n tl a ss u ng.S p a p i e r e er» halten hatte, jetzt plötzlich zu sechs Wochen Mittel» ürrest wegen unerlaubter Entfernung von der �ruppe verurteilt worden, welche Strafe er zugleich mit anderen Bis zu meinem Fortgang von der Truppe,»sso bis tober, kamen unentwegt neue A Jett;, a hr Einzels ä: smS&sä aSß B angeworbenen wird ein Urlaubösckfein zugeschickt, um dc» Der Ausruf der baltisck)en Soldateska selbst ist ein(5e misch von widerlichster Heuchelei miö verlogenen Rodens arten. in den baltischen Gebieten überhaupt nichts zu suchen haben, muß da• knechte als Vorkämpfer wahre und sozial« Weltanschauung" anzuerkennen. WaS sie im Baltikum treiben, ist ein wahrer Hohn auf Menschlich- feit,'Sozialismus und Revolution! 5 Und ei Führer seilen d rkämpfer für die Revolution und sür„die � wo«s hohe Löhnung und» D< tot# BVI+an trfvm.it nr>"«ruiiartFamiati' bltl z u rauben gibt. gfA � � ß' Infolge dieser Untaten ziehen sich di« wenigen Elemente, die sich noch unter den Unteroffizieren Kaum hatte die Regierung versichern lassen, daß die| kchaften befinden, immer mehr zurück. Zugleich mit mir � ppen auS den baltischen Gebieten zum größten Teil i(,I!cin l"m meiner Abteilung 6 Unteroffiziere und 2°'L Ekel über die unbestraft gebliebenen Untaten der Trupk� Truppen auS den Wüschen Gebieten zum größten Teil wieder zurüchkehren. so wird ein neuer Aufruf ver- össentlicht, den der M a j o r B i s ch o f f an die Soldaten der „Eisernen Division" am 6. Oktober erlassen hat. Die Re- gierung kann sich also in diesem Falle nicht damit heraus- reden, daß der Ausruf noch nor dem Bekanntwerden chcer Maßnahmen ergangen ist. ES heißt darin: Mem't. So bleibt das Gesindel allein zurück. ©obicl mir bekannt ist, befindet sich der Führer ter!un aii£xn« fönnl, m DDer Streik der Melallarbeiter. Die Slrelklage. � Stetic, gewinnt der Streik an Ausdehnung. Am , 1<« JJeutigen Tage sind 17 w e i t c re Firmen in den Lohn- " �ampf eingetreten. Insgesamt hat sich die Zahl d.'r Strei- ..'enden und Ausgesperrten um 28 50 erhöht. Aus einer ia�anzen Anzahl von Betrieben wird eine besondere Ver- "mm � � r s u n g des Streiks gemeldet. lA. Um gegen die Zusammcnziehung von Truppen, be- U�.�'Vonders in Sicmensstadt und Oberschöncweide zu pro- �-"'testieren, wurde eine K o m m i s s i on aus Mitgliedern rr Fünfzehnerkommission und der Streikleitungen gewählt, "it dem Austrag, sich an den Polizeipräsidenten und an' Oberkommando Noske zu wenden. Der Bericht dieser ommission wird den Kollegen in der am Mittwoch statt- tndenden Generalversammlung des Metall- rbeiterverbandes gegeben werden., Bon der A r b e it s g emei n s cha s t s o z ia>li st'i- cher Techniker wurde uns folgende Sympathie- ndgcbung zugestellt: „Werte Genossen I Wir sprechen Euch in Eurem toutfchaftlichcn Kampf gegen die Mctallindustriellen m unsere wärmste Sympathie aus und wünschen Euch einen sommW»uten Ausgang der Belvegung." en W. Eine weitere Resolution geht unS von den Angestellten % wi�eS Rudolf-Birchzow-Krankenhauses zu, die den streikenden 'keit uskRitallarbcitern usw. vollste Sympathie ausspricht und ihnen Cl Ä-thre Solidarität in Aussicht stellt. getrofs� Deutscher Metallarbeiterverband. ntwicklik Das Metallkartell der Grost-Bcrliner Gewerkschaften. ■ ausS» Tie Fünfzehncrkommission. Neue Enlstekungsverfuche. bestes Die statt UnatVides Genossen Richard Müller' über den Metall- arb e i t e r strei k in unserer Morgenausgabe vom DienS lag. Dieser Miihcau fwand zeigt, d�rst der Artikel des Ge- Alwossen Müller, der die durch den bürgerlichen Presseklatsch nd die Bekämpfung der Streikenden durch Polizei und Militär stark verwischten Zusammenhänge der Bewegung - Wieder einmal ins h e l l e L i ch t d e r Wahrheit gerückt is Iw Bat, dem offiziösen Blatte unangenehm ist. nach, Der Artikelschreibcr der„Deutschen Allgemeinen" sindet r«!!!**. � v tri r l i ch, das; Genosse Müller die Tinge vom mw�äLdnseitigen Standpunkt des Klassenintercsses betrachtet," ~re{wch.ft&l er zugeben muß, das; aus manchen wichtigen Teilen �'Artikels Müller s eine durchaus nicht so einseitige Be- Urteilung spricht. Aber das Blatt mutz diese Unterstellung achcn, um drwon übergehen zu können zu der Wendung, daß ein„Ausgleich zwischen den Interessen der Arbeiter- lchast und der Gesamtheit" geschaffen werden müsse. Es sei Aufgabe der Regierung, diesen Ausgleich herbeizuführen. Das Neichsarbcitsministerium habe auf diesem Gebiet Rckist versäumt, es habe Schlchiungsausschuß aus Schlich- tungsauZschust eingesetzt und Schiedsspruch auf Schicds- Hill az d» n der® Reflig aus onate 1 aze.Zß eutiM ietz unZ chen! üsche». Miiig ?ion regierungsoffiziöse„Deutsche Allgemeine Zeitung' femisiert in einem langen Artikel gegen die Darlegungen Q nt----- er.«t•<-—- re W i j niiiuwuir;in>iin emgeiey] r und nur daran seien alle Bemühungen � �aatdeite:%nft# nickst bereit f» ILC' c fld> unparteiischen Schiedssprüchen zu fügen". |en 11{w0reln. Dagegen wirft cS die ohnehin etwas holperige Logik seiner Darstellung völlig über den Haufen, indem es selbst erklärt, daß den Arbeitern eine„aukreichends Lebens- Haltung garantiert" werden müsse. Die Schiedssprüche ober, Segen deren Anerkennung sich die Arbeiter wehren, geben en Jnbustriellen die Möglichkeit, die Lebenshaltung zn J&rnckcn. Diesen klaren Sachverhalt von neuem zu ver- f t: du n k e I n. ist der Zweck de? offiziösen Artikels. M Die gleiche Methode wendet er auf die Losung der Krage an. ob der Streik polttisclie Tendenzen verfolgt. Ter Regierung liege nicht daran,„ein m Lohnkampf eine poli- tische Tendenz zu geben", schreibt das Blatt. Die Unter- uehmer aber haben ein lebhaftes Interesse daran, dem Kamps bft Metallarbeiter politische Motive und Absichten zu unterstellen, denn dadurch bekommen sie die Möglich- reit, die Machtmittel des Staates. Militär und Polizei, gegen die Streikenden in Anwendung zu bringen. ._ Ein solcher Verlauf eines Kampfes ist ihnen lieber, als dnS "x'.ü!>1 u m m e Messen der Kräfte, das den Streik zu ftKt langer so wuchtigen Waffe der Arbeiter macht. Und die N e g i e x u n g hat den Unternehmern willig .chig- rhr« Unterstützung bei diesem Streben ge- ji* h en. DaS ist ihre Schuld, an dcr die schönsten offi- S'wsen Zeitungsartikel nichts ändern werden. Ferner erlaubt sich das Blatt folgende NiederttPhtig. kelr:„Nun ist es doch ivohl aber eine unumstößliche Wahrheit, daß von kommunistischer Seite nicht nur in «lnzciföllxn, sondern nach einem wohlangclegten Plan x. �""gearbeitet wird, unser JBirtsifrsttSleben durch ständige H �ehnfwng von Störungen nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Und es ist auch eine bezeichnende Ersckstinung, daß als Kenntnis vom Inhalt eines Plakats zu geben, das der Vor- stand des BczirkSvcrbandes Grosz-Bcrlin der S. P. D. an- fertigen läßt. Es sieht so aus: Achtung! Arbeiter, Parteigenossen! Gegenwärtig wird von den Koinmunisten und Unabhängigen wieder eifrig Stimmung gemacht für einen neuen Generalstreik. Die Agitation dafür tritt freilich nach außen hin nicht so deutlich in Erscheinung; desto emsiger wird im Stillen gearbeitet. Me Wahrheit", sondern eine ost als jolch� gekennzeichnete gemesneLüge. en � n und 5 Znipf"' er nf ?ch Die gelbe pesl. Widerlicher aber als alle diese Methodm der bilrgcr- licyen Pr�sse ist die verleumderische Hetze, mit der die Rechts- wzialisten die Lohnkämpfe begleiten. Durch einen günstigen Zufall sind wir schon heute in der Lage, der Arbeiterschaft zu ihrer Unterstützung niederlegen würden, so daß die Regierung dann unter allen Ümstäccden auch die wirtschaftlichen Forderungen der Eisenbahner bewilligen müßte, für den Streik zu gewinnen, obwohl bei den ungeheuren Zuschüssen, die heute schon die Eisen- bahnen erfordern, ein Entgegenkommen nur durch weiter« un- geheure Belastung der Steuerzahler möglich ist. Hier will man Tausende von Eisenbahnern, die einem politischen Streik ab- lehnend gegenüberstehen, ohne daß sie«S merken, für die poli- tischen Absichten gewisser Kreise, die sich vorläufig noch vorsichtig im Dunkeln halten, mißbrauchen. Nun könnte dem deutschen Volk, und damit dein Proletariat, kein größeres Unglück passieren, als wenn im gegenwärtigen Augenblick gerade nach Friedensschluß das Wirtschaftsieben durch einen poli- tischen Streik erneut aufs allerschw erste erschüttert würde. Ein solcher Streik wäve geradezu ein Verbrechen am deutschen Volk und damit auch an der Acbeiterschaft. Wir warnen darum unser« Parteigenosssn und alle besonnenen Arbeiter dringend, sich für einen solchen Generalstreik einfangen zulassen. Arbciterl Angestellte l Beamte! Partei- genossen k Folgt nur der Parole der Parterkeitung und nicht den Treibereee« unverantwortlicher Per- fönen. Der Vorstand des Brzirksverbanbcs Groß-Berlin der S.P.D. Der Vorstand der sttechtssozialisten also ist es, der dxr gesamten Hetzpresse dos S i i chw o r t gibt für den Fall, daß die Eisenbahner, Straßenbahner und Etektrizitätsarbeitcr gezivungen sein fall bort, in den Stroik zn treten. Diese Ge- weinheit ist NM so orößer, weil auch diese Leute wissen, daß über alle diese Lohnstrcitigkeiien a u s s i ch t s r e i ch e V e r- Handlungen im Gange sind, deren Verlaus durch die oerhrechevische Tat eines solchen Säulenanfchkagcs aufs i äußerste gefährdet werden Muß. Aber diese Leute brennen Idar a u f, den offenen Feinden der Arbeiterklasse neue Waffen der Verleumdung in die Hand zu geben. Nun wird der Streik der Metallarbeiter auf dem Wisch zwar nicht erwähnt. Tie traurigen Gesellen wissen aber nur zu gut, daß auch er sofort mit dem Inhalt deS Plakats in Verbindung gebracht wird. Tarin aber liegt der Hauptzweck der tkcbuilg. I e d e L o h n b e w e g u n g soll in Mißkredit gebracht werden. Die für eine erträgliche Lebenshaltung kämpfende Arbeiterschaft soll gespalten und zur Ohnmacht verdammt werben: einst das Ziel der Gelben, heute die s Lebensaufgabe der S. P. D. Es ist ein tre ffendeZ S mb o l, daß das Plakat auf gelbem Papier gedruckt ist. Tie Lohnstreiks— und besonders der Me t a l l a r b e i- t e r st r e i k— sollen mit Geivalt zum Scheitern ge- bracht werden, weil Genossen unserer Partei die Führung haben. Aus schäbiger Parteigchässigkeit wollen diest Gesellen einen Erfolg der neuen Ortsverwaltung auf alle Fälle ver. hindern, um Gelegenheit zu neuer Hetze gegen die unabhängigen Führer der Bewegung zu bekommen. Und zur Verfolgung dieses niedrigen, aus dem engen Hirn ein- gesessener Nichtsalsbonzen entspringenden Partei« c g o i s m u s ist ihnen jedes Mittel recht bis znm offenen Verrat am Gesamtinteresse der Arbeiterklasse, das, wie immer wieder betont werden muß, ber diesem Streik auf dem Spiel steht. Aber was sagen die rechtssozialistisch organisierten Ar- beiter dazu? Verstehen sie nun den Ruf ihrer Fcniktionäre „Gustav muß bleiben"? Gustav und die Nosketen sind ein unentbehrlicher Bestandteil solcher Methoden, Gustav und der Bezirksvorstand sind in der Tat nicht zu trennen. Sie bedingen einander. Und— so müssen wir auch hier wieder fragen— was sagen die Gewerkschaftsführer zu solchen„Partei- genossen".? Wie lange wollen st« sich solche Unterstützung gefallen lasten? Sie mästen sich darauf gefaßt machen, daß sie kür mitschuldig erklärt werden, wenn sie solchem wider- lichen Treiben nicht s eh r b a l d EinhaU gebieten. Achtung! Kollegen der Firma Oren stein«. Koppel, NowaweS, die zur Verwaltungsstelle Berlin gehören, haben sich zivecks Eintragung in die StreiNisten am Donnerstag, den v. Oktober 1919, vormittags 10— 12 Uhr, im Lokal Acafcnig, Linienstr. 83 a,«inzu- finden. Wir machen darauf aufmerksam, daß diejenigen Kollegen, die sich nicht rechtzeitig zur Eintragung in die Listen melden, Gefahr jausen, keine Streikunterstützung zu erhalten. Der Deutsche Metallarbeiterverband. • Der Gewerkschaftsbund der Angestellten(G. D. A.) hat. nach» d:«l die Bertnauensleute aus den Betrieben den Arbeitern tri ihrem angenblicktichen Streik lljre Sympathie ausg.sprochen haben, nunmehr auch eine Sammlung unter den Angestellten ver» anstaltet. Die von der Streikleitung ang.-feriigtcn Sammelmarken stehen den Angestellte in der Geschäftsstelle, Jerusalem« Straße S/4, zur Verfügung. * Firma Fritz Weener, Aktiengesellschaft, Marlenfelde. Mittwoch vorm. 11 Uhr Betriebsversammlung in Mariendorf, Chaussee» straße, zum„Schivarzen Adler". Die Streikleitung. SitmenS-Schuckert, Franklinstr. 29. Donnerstag, 11 H Uhr. Volkshaus Charlottenbnrg, Nosinenstr. 8. BetriebSveranstaltung. Sozialistische Künstler(Tribüne). Auszahlung der Stoeikunier- stützung. Mittwoch Quittung unterschreiben. Die Streikleitung. Mix«. Genest. Am Donnerstag Besichtigung der Konsum- Genossenschaft Bertin und Umgegend. 10 Uhr: alle Farben. 11 Uhr: 200—600, 12 Uhr: BOO-OOO, V,1 Uhr: 000—1200. Treffpunkt vor dem Haupteingang. OSram-Wrrk. Mittwoch 12 Uhr mittag? Betriebsversammlung bei Sckwnert, Alt�Stralau. Die Streikleitung. Achtung! Klempner! Die Rohrleger Verlins sind am Man- tag, den 6. d. M., in den Streik getreten. Wir fordern alle. Kollegen auf, die Streikarbeit zu verioeigcrn. Jede weitere Aus- kunft ist bei der Streikleitung der Rohrleger, Engel-Ufer 18� Saal 2, einzuholen. Die Ortsverwaltung. A. E.©.-Vew'ebe Hennigsdorf. Donnerstag vormittag 8 Uhr Betriebsversammlung auf der Wiese. Nachher Lohn- zahlung und Auszahlung ldcr Betriebt Streikgetder für die zweit«? Stveikwoche. Für Berliner: Streikquittunguntcrzcichnung Freie tag; Streifauszahlung Sonnabend in bekannten Eiw>' schreibestellent IkbUche Frühzuge unbedingt benutzen! Aus der fkriei. Die Parteiorganisationen znm Parteitag. Eine«nn Sonntag, den 6. Oktober, in Merseburg abgehakteng GeneraldersammUrng der KroiSvrganisation deö WalsikrciseÄ Merseburg-Querfurt(U. S. P.), die von etwa 90 Personen besucht war, nahm nach einem Resorat beS Gen. Sä m i sch über den Parteitag einstimmig falzende Entschließung an: »Die KreiSgeneralversaminlung deS Kreises Merseburg» Ouerfurt betont auf» neue, daß zur Führung de? BejverungS- kampfaS des Proletariats mir das AktlcnSprvgoamm der U. S. P. maßgebend fein kann. Aus diesem Grunde erachtet sie die De- teiligung an den Parlamenten mir al» eine der Waffen zur Durchführung der sozialen Revolution. Ferner erklärt sie sich mit aller Entschiedenheit gegen die geplant« Beteiligung an der Genfer Konferenz und fordert vom Parteitag den sofortigen Austritt aus der 2. Internationale. Die U. S. P. karni nur einer solchen Internationale beitretem, die eine Sammelstätte aller wirklich revolutionären sozialistischen Parteien ist. St« stellt sich grund- sätzlich auf den Boden der 3. Internationale." Zum Parteitage wurden 4 Delegierte gewählt Weiter be- schloß die Generalversammlung die Heran Sgabe ein«» eigenen Organs für die beiden K-reifa Merseburg und Ouerfurt, daS unter dem Titel.Arbei'tcrzeitung" ab 1. November zunächst als Kopfblatt des Hallcfcheu»BollSblatlcS" erscheinen fall» � Eine aur Sonntag tu Delitzsch flattgeftmdene Kreis- fanferenz für den Wahlkreis Dclitzfch-Bitterfeld, die von 100 De(ea faden beschickt war, nahm nacki eingehender Aus» spräche über die schwebeicden grundsätzlichen Fragen falzende Entschließung an? »Die 5dr e! k g? nera lversn m m luug in Delitzsch ist stch einig in dem Bestreben, das revolutionäre Proletariat der ganzen Weit zur Förderung der Wettrevolution zusammenzufassen. Sie erwartet deshalb vom nächsten Parteitag, daß er seine ganze 5diast einsetzt, aus den zwe i t«» Internationale d i e Parteien herauszuziehen und zusammenzuballen, welche durch den Klassenkampf und die Diktatur des Prole« tariatS zum Siege deS Sozialismus komme» wollen. Die KreiSgeneralversammlung erklärt sich in der Frage de» internationalen Zusamntenschlusscs für die dritte Jnter- nationale und beauftragt die Delegierten des KmeifeS, auf dem Parte tag in diesem Sinn« zu wirken." Der erste Absatz der Entschließung wurde einstimmig, der zweite, den Anschluß an die drille Internationale fordernde, 1 mit 02 gegen 28 Stimmen ainienommen. Zum Parteitag wur- ' den drei Delegierte gewählt. Ferner beschloß die Konferenz, die Frauenzeitung»Die Kämpferin" für alle weiblichen Mit- glieder obligatorisch einzuführen. Enisl Toller gcxoiclinet Im Ooffingsnl* fUr die FREIE WEI-T Kcale! lief t 31 Wen! VWVW�V�WWSV%WMVAVAVVMW --- w unh- igen bob diü aagatoc. Otto mtt(SelsUnaothrn oon Minister ysenUch nah bek-nulwn Zührern tragen aoa Was Salbe, Hermann Sahesmann, _. m. Ä. Csnraö nah a Ohe reu, mit yO>,stln»-n nah ac>cc ynh Arled» Witte Ist erichlenen. Sie»ich auf fi%rli8khe (oftenioa oerfanhl durch i Wegweiser- Verlag G. m. b. H. Serlin W 50, Rankessraße 34, Dsatscfeer Mstalferbeüer-� 4S! Verwaltungsstelle B CbwiBmd e-n Dienstag u. Freitax 5 Ulir ttUr noxk?.mnlel! Die übrigen Tage 7i Uhr: „Aphreiite" Tragi ki In 3 Akten v. Pasta ßasek insceniert r. Hofbal'.cttm. Ucorgec Blaavalet. Ttthtr tu nJt O�tJt.PrMfa««. l3L.Z2.Okt. 24, 25, OkL Bar Geld ©ehilöhfä- utterie Rote Kreuz IMMM L. 3667 Oev. W. Law 3.30 ' 50 Pf, mehr. 250 000 L. 10 690 Gew. W. 220000 lose 3.30 Porto 50 Jitektion: Viktor Rarsowsk}'. k u.: Cbrisia. uie I ante. )onnei«!.7': Chris;« tüeTanle Freitag 7k Uhr: Liebe. R Büken Kunst er-Thea'er U.: Da« Schloß am Wanaoee Pounerst.?!: DerHIauluchs Freit 7k: Da« Schloß a.V anasde 1 Resiöenz- Theater. Stadibahn Jami0.witzbrilcke n. 4 Uhr kleine Preise: Rotkäppchen. uhr"; D. tiönßiö leben mEcrst. 4U.:Sch»!C»v/ltlcben reitag 4 Ulir: Rotkäppchen. ,onnab. 4U.: Hansel u. Grete!. Sonntag 4 Uhr: Gespenster. 10 Lose, mach sortiert, mit Porto nnd Liste nur 33 AI. 8 Emil Baase& Co., Bsrlfa. Br�oustr, Filialen; Waltetr.l. Könlestr.jiS. Mullerstr. Roten thajer Str. 71, Lelpalger Str. UM. Trianon-Tlietitcr. i Btl-fnUii.bi'näi. ttr.«17.1331. Kachm. 4 Uhr kleine Preise: SchneewUtclien, teh?: BS'-skörado. Donnerst 4 Uhr: Rotkäppchen. Uhr; ecfcnce Witt chen. ,r«ltag4Uhr Sonnab. 4 Uhr: Aschenbrödel Sonntag 4 Uhr: Jobannisleucr. Vorunzsige Ffei!i!3.J.1ß.3itJte ürußflGlinini r Regie: Biciiaiii Oswald -9- Schwarzer Kater Schaubühne Moritzplatz (frSher Buezenhazen) Das Riefen-Oktober- Variete-Programm Anfanz 8 Uhr Sonn- und Feiertazs: 2 Vorstelluneen 3 Uhr nachmittags nnd 8 Uhr abends Nachmittaz« kleine Preise Vorverkauf Sonntags zwischen 12— 2 Uhr an der Tageskaase ☆ mdltorel u. Mi Robsflstaafen Hibel-Cohn TRAURINGE Nachruf. Den Kollegen zar Nachricht, da# i der Kernmacher- FrKz Ragsise; | Licbigstraflc 19, am 27. September gestört� Todes« Anzeige. Den Kollegen znr Nachricht, daß folget I gestorben sind: Der Scfa osser Eduard V< I Schv-mannstr. 15, am 4. d. M.— I : am Mittwoch, den 8. d.M.., nachmittags 1 Leichenhalle des Philipp Apostel-I" I Der Schlosser Ernst Böttcher I Köpenick. FSrberstr. 17, am 4. d. M.— Die findet am Mittwoch, deu 8. d. M., nachmittapj ! ,l�r 1»»ifhpnhn' Ia dm« O�mpindpfrift/f holCS DUKATENQOliD OOO I4kar.Go'd 585 gestempelt, 8 kar.GoId von'9.7Ä an. VERKAUF DIREKT AM PRIVATE der Leichenhalle des Oemeindefriedhoies N 3�tC Rndower Straße, aus statt le längs Die Arbeiterin Wd Koill Klara Schnler Alftcn c Gleimstr. 57, am 4. d. M.— Die Beordigo���� Qoldwaten-Fabrik Weinstock«JZf Wnüs: MiArMsWe wc am Untergrundbahnhof Friedrichstrafie. Alexanders traSe 14a, nahe Jaonowitzbrücke. CLarlottenburs:, Stuttgarter Platzt t Bf. Charlbg.. Achtung! Kein Laden. Geöffnet Donnerstag, den 3. d. M.» nachmitrags 3 1 Lelcbenha.le des Gethsemane- Kirchhofe« �Cjt fßDo Ehre ihrem Andenke#1 Reg« BeteUignng erwartet NtNUpu Die Ortsvef#*infi in i völli und und! im Ostei Im Norden: - Große Frankfurter Straße 58 i (6 Minuten vom Alexanderplatz) Boditraße 43/48 MSäs'i gegen bar oder Teilzahlung* Spezialität: SA'afzlmmer, Saelmmmer, Herrenteer, Mlüer�aren, farbige KBcbea, einzelne Höbel. Riesen-Auswahl.— Billigste Preise. Sehr kulante Bedinzunzen und größte RGcksictitnatime. ■®~ Lieferaat frei Hans."## PiCllR Gramm bis SSV Allen Freunden und Bekannten die kli rKdit, daß mein innig geliebter sorgender Vater, Bruder, Onkel nnd Sc T)IoifdU01 Ältcne: Zähne mit Platins tiften 3 M. bis 40 M. - i Gold, S lber. fn leder Form, kauft Frau Linhe, Biücherstraße 40, Portal II. TL E*. 8 bis 8 Uhr. Elektromonteur Ewald Friedrich�- am Freitag, den 3. Oktober, infolge verstorben ist Die Elaäschcrnng findet am Don» im Krematorium Gerichtstraße statt im Namen der untröstlichen H»Jn Aenes Friedrich, g'b.n* QUati vertenge fyttUt Bei äffen ßtraßen- (anbfem und an den Aioeken Die Tribüne und t«s« die j&rtiRct: ilufföfung der Qtaktonafvirfaittttifung «ah QUiPftardeti für das(Votk „TriLüne"-(Verkag. zimmerstraße SS, (Nä?« Lrieöricßstraft« Ticlbetrabt erhielten vir die fast nnclaubliche Nachricht von dem so pihlxlicbeti Tode unserer .eben Freundin und Kamplgenossin loa Holland im blühenden Aller von 23 Jnhren Erwin Hoppe. sie) Qustei Jansen. Lenl Jansen. Familie Hoppe. Je Liefere auch nach answkrts. Qekzaf n MSbel können kostenlos lagern. Krietsaolclhe und Sparkasseabncbor nehme zern als AazahiuBS. g�ünstikhe%ähne mit echtem Parakautschuk. Goldkronen n. Bracken. Präzisionsarb,. Rep. u. Umarctg. sof. Ueber 30 Jahre fachtätig. Keine Lnzaspreise. Zahnpraxis Qrßzer, Prinznnstr. 66a. an der Dresdener SiraBe Fernspr,: Moritzplatz 11200. 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Oktober, nachmittags 9\ Uhr, plötzlich von ihrem Leiden erlöst| ; worden ist« Dies zeigt tiefbetrfibt j Im Namen aller Hinter- j j Wlebenea an Friedrich Kreutz. Berlin, den 6. Oktob. 1919-] RodenbergstraSe 3. DlcSmischerungfi-det| am Donnerstag. Nr.ch- mittag 3 Uhr. im stldti- | schon Krematorium. Berlin. Gcrichtstr. ztalt.| laiernati«�, KB- KT Allen Bo» die iraarjlj | daß der 0 Karl nach schi sich zu gel und dutcBj der Ja: erlittene haadlung. storbca i'v Wir vert ihn eint». | unserer On Uie Ein« ntet so icFschril Dem n!t, k nz der maß u >llen zi iere E aus, MWch ifirn Mi cht aus, u r 1 1 lüfte unisten pitalist gängiger I � �K�m.zSucutwir Bezirk I Soziald«4m WablvuHH licht liel ihre sehr iirft es Am D«« 2. Oktob.»»,, Qenoaae.»J i EM# Ehre sei* *) Die E!»�1 det am 9. Oktober, W Ubr i torinra i statt Um reg« - M ersucht DIE FRESE WEIT Miistr. Mßnschrlft ösrD.LP.D. S o Zu beziehen durch% | jede Buchhandlung| S oder direkt vom% Verlag BERLIN NW G, Schiffbauer- � dämm 19/ o Alle# Prwmde« and B Bekannten die traurige m Nachricht daß meiue liebe Frau Auguste Wß?Rer, rcb. O.ßner nach zwellähtif erKrank- Dafl Für die■ o»5." � SC# B bewiesene d«* de«1 EnrllJL nnd o \ oooieooooooooo<>�ooco iÄ's.""" ÄSSÄtSÄlli�-i geliebten Sohnes hat g H Pr�r-* Rire Nerven so zerrüttet B Dg rratI daß sie die Rückkehr R! PI desselben ans englischer t Gefangenschaft von Aegypten nicht mehr erlebt hat Die Beerdigung findet am Freitag, den 10. Oktober, nachm. 2� Uhr von der Le.chenhalle des Städt Friedhofs in Marzahn statt Dies zeigt tiefbetrübt 8 B OB» BJUUULl BBB B B BBBBBBB Billiger Möbeiverkauf, Friedrich Weener, UcUnker,.«srrlsttrtr. 15«. UubM-laiun-frntneHrm". alt nnd nen. Ptössiag, Uarteu- straße 23. 99 Criminalia St Detektivinstitut+ BERLIK WS2, Luthepstrasse 5 ■Direktion: H. Rühl Talephoa: Lilzow 61. Teieirntnm-Adro.se: CrimlnallnrfibL Das IhstUnt bearbeite« in seines Spezi al- Abteilangen: Krimkal- und Straisachen sowie privat- klagen. Zhrli- n. verm«ge«s:eoiB. Angelegenheiten. Ermittelungen und Beobachtungen aller Art im In- und Auslände. Reitebegleituag, Wobnimgssohntz, Tsaosporlbewachuag und Kontrollen. Angelegenketten d Handels n. d. tndostrie. Dezernat für Steuerancelegenheiten speziell Kriegssleaer nnd Steuer-Srraf- Diskre teste Ertedigang besonderer Auftrüge de rch«bsolut zurerlüssige Beamte. Dem Inslitnt steht als ständiger Rechtsberater ein Rechtsanwalt sowie ein Sacta- ▼erständiger für Bnch- nnd Schritt- fäischnngen nsw. zur Seite. EigenerChemiker für Analysen und Untersuchungen vorhanden. Sprechzeit: Wochentags 9— K nnd 3-7 Uhr. Sonntags 18-1 LBtr. AnSer dieser Zeit nach vorheriger felephonischer Vereinbarung. -erfahr.nnt. Leitungeiu.Iangiähr.Fachra. Sündiger Tag- nnd Nachtdienst Vertreten auf alten größeren Plätzen des In- und Auslandes. i Verein der Freidenker] iür F.nerbestaltuog E. I 1 JSÄ&"Sn| wtt & iMBh'Vonec* äiuimtr. U— M,| 6 Uhr. | Geöffnet vom 10—6 Uhr. I 1 Sonnabeudt v. 10— 7 Uhr WM mm "Kßi C.P dem Is&ie publik ustk, l nten usbeu! etfn ndrut immie sah' 3a lötzlick shton m— r Em eine 3 estalt Nipper. eichfa ei den Igietun� Au erfo tS etfa für SO 2dl WDM Mi�ßtSTn5.42 91 Am 5. Oktober ver- 1 starb unser Mitglied Pra. Anna ü'iuig geh. Weigelt Lüderitz Straße SS Ehre Ihrem Andenken! 1 Die Binäscheinng er- folgt Donnerstag, den 9, mittags 12Uhr,imKroma- I torram. Oericbtstraße. Dar Vorstand. Di die Di kapital ungedi pon ei , Jüchne leinen iranzo «ung< MUS f �-.«'war ci 2ie»5,S Resta»r»f**Lin v'■:...'- t. 438, liier-r1 Beilage zur..MeHett". Mimch. 8. Möber 1019 ige. j, laß folg««* sg« Die ttags,, Kirchhof* Grotz berliner ArbeiterrAe zur Geiverkschasissrage. Wuslriil der SommuMen aus der ZollversammlWg. her. M.- Die J chmittU5*. edboi«»*. Die gestrige Vollversrimmlung der Arbo'lterräte brachte te langst bestehenden Difserenzen zwischen Unabhängigen »Isr n.) Kommunisten zum AuZtrag. Tie Streitfrage: Gewerk. feardigudßi oi!» Betriebsorganisation wurde von den Kommu- nae-Z iWten wohl nur als Vorwand genommen, mn den letzten rchhofe«.c|t revolutionären Zusammenhalts zu sprengen. Es wurde lenkeBl%w hier wieder ganz offenbar, daß die Komniunisten jede »lnupfnng an historisch Gewordenes, jode Weiterentwick- _ d.--- f. H™"—-----2*'?-----—-—- rtsvei in revolutionärem Sinne ablehnen. ES bedeutet doch ine völlige Verkennung der Lage, angesichts der bestehen- ?n und noch zu erwartenden großen Kämpfe zwischen Kapi- I und Arbeit, die Arbeiter ihrer wichtigsten Waffe, ihres 'ganisatorischen Zusammenhaltes, zu berauben und der ge- »lossenen Macht des Unternehmertums die wusandfach ge- bvltcne Kraft der revolutionären Betriebsorganisation ent- u-�llenzusedsn. Welche Verwirrung bedeutet eZ, wenn in der [o.ze v"Ä,.rx~.~.r----?»- --....»J wo- v.* w 4, wo-/* w w l V II Vi l VWi- csammlung ein kommunistischer Redner erklärte, gerade " monopolisierten, syndizierten und kartellierten Kapital die revolutionäre Betriebsorganisation entgegengestellt * V-a-TJC.-•—- irden. Und welch ein Mangel an psychologischer Einsicht! _S ist doch ohne weiteres zu erwarten, daß bei großen |ttionen, gewerkschatflill/en Angriffs- oder Abwehrkämpfen 0«, Bt»4e Beiri ebSor ganifati on. die jede für sich souverän zu ent- �kMoioen haben, als Klassenkampsmittel kläglich zusammen- hf!f"--H«hen. Denn wo ein einheitlicher Wille fehlt, wo die Ent- riino lhoidung in tausende Hände gelegt ist, da ist die Schlagkraft londerhiiij� bie Beweglichkeit gelähmt. ES handelt sich bei den Kommunisten um nichts anderes n>"ve°!ÄlS Dezentralisation, Zersplitterung der zusammen geballt an Erwandf*-veifte deS Proletariats. Die Dezentralisation liegt nicht fi/Uf dem Wege des gesellschaftlichen Fortschrittes und be- �',°.-sitet somit auch im Hinblicke auf den Sozialismus einen - ir-D-nB'Kückschritt. Sie wirrt also reaktionär. Demgegenüber versechten unsere Genossen den Stand- ankt, daß die Gewerkschaften tatsächlich nicht mehr voll und mz den veränderten Verhältnissen entsprechen und dein- mäß umzuformen sind. Die einzelnen B»ufSverbände llen zu großen Jndustrieverbäyden vereinigt werden. Niere Genossen gehen dabei von der ganz richtigen Erkennt» chMh*«#� aus, daß nur die denkbar größte und machtvollste Zu- !>zu!r-°(k«uiie.Massung der Arbeiterklasse dem Unternehmertum die i dorch�tetint bieten kann. Sie gehen aber auch weiter von der An- tt'«n°--?cht aus, daß der AufbauderNäteorganisgtion odiung. n u r im e n g st en Anschluß an die Gewerk. asten s i ch vollziehen kann. Während die Kom- i""Saunisten pathetisch ausrufen: Wir wollen keine Räte in der 'Kapitalistischen Gesellschaftsordnung, suchen unsere unab- i«l? gängigen Genossen den Rätegedcmkcn in zäher Arbeit fort- "'Kr-m-'�uentwickeln. " Aber zähe Arbeit, das ist'S ja, was die Kommunisten icht lieben. Ihre große Geste ist: Die Revolution erzieht Jf,,, R t._..... rjr-.cci r-» ir,«.-----' Mleo voi - trajoP ß der'>>, Karl So sehr wir die Spalftmg bedauern als erneute Schwächung des revolutionären Proletariats, so müssen wir sie anderereits aber auch begrüßen. In einer so wichtigen Frage, die den Lebensnerv des revolutionären Proletariats ausniacht, mußte Klarheit geschassen werden. Unsere Ge- nassen haben reichlich Geduld aufgebracht gegenüber der Der. wirrungLarbeit der Köinnmnisten. Aber sie taten es im Interesse der Einheit. Daß den Kommunisten diese Einheit des reoolutionären Proletariats schnuppe ist, haben sie, wie so oft, auch jetzt wieder bewiesen. Rachgerade läuft ihre Be» Handlung der Frage: Bctricbsorgcmisation oder.Gewer!- schaffen aus rc-in anarcho- syndikalistische Ten d e n z e n hinaus. Die nun geschaffene Klarheit ist zu begrüßen. Im übrigen bedeutet der Austritt der Kommunisten keineswegs eine Schwächung des VvllzugLrats, da die Kommunisten stein. big an Einfluß verlieren und als Partei in völliger Zersetzung begriffen sind. * Die Vollversammlung wurde von Richard Müller er- öffnet. Als einziger BerhandlungSpunkt stand die Frage: Gewerkschaften oder Vetriebsorganlsation auf der Tagesordnung. Nachdem sich schon die letzte gemeinsame Versammlung der Arbeiterräte und BetricbSfunktionäre zur infor- matorischen Mussprache mit diesem Gegenstand beschäftigt hatte sollte die Vollversammlung endgültige Beschlüsse fassen. Genosse M a l z a h n(U. S. P. D.) begründete nochmals ein- gehend die Stellung seiner Fraktion zu dieser Frage. Er betonte die Notwendigkeit des engsten Zusammen- schlusses in großen Jndustrieverbänden. Alle weitere Entwicklung sei aber nur zu fördern durch die Revolutio- nierung der Gewerkschaften von innen heraus. Genosse M a l z a h n hielt den Kommunisten vor, daß selbst in ihren eigenen Reihen über die unglückliche Parole: Heraus aus den Gewerkschaften. keineswegs Klarheit herrsche. Er wies auch ganz besonders eindringlich auf die Reakiion hin, die nur auf die Zerrissenheit des Proletariats wart«. Er verlas die von der U. S. P. Fraktion eingereichte Resolution und appellierte wiederholt angesichts der ernsten Ereignisse, die sich draußen abspielen, an die Einigkeit. Er empfahl die Annahme der Resolution die so abgefaßt sei, daß ihr auch die andere Seite zustimmen könne. Die revolutionäre Entwicklung müsse über allem Partei- fanatiZmuS stehen. Die Vorstärkung b.'-r EinheitZiront des Prole- iariatS sei di« zwingendste Notwendigkeit. sBeifall.) Malzahn wurde bei seinen Ausfuhrungen dauernd von den Kommunisten durch erreg!« Zurufe unterbrochen. Genosse Richard Müller wicS die ungehöriepen Zwischenrufe der Tribüne zurück und drohte, die lautesten Rufer auf ihre Perjöulichkeit zu prüfen. Rasch tK. P. D.) wandte sich gegen die Ausführungen Richard Müllers in der letzten Versammlung über die historische Entwicklung der® u>erf fcho'ftciT. Durch die strenge Deilung der Arbeiter in Berufe Hab: sich ein Kastengeist herausgebildet und da-S allgem-eine Interesse des ArbeidcrS sei gebunden an sein Be-rufsintcresse. Durch die Revolution seien die Arbeiter zuerst als Klasse zusammcn-geschwe-ist worden. Die Liquidation des Krieges soll auf den Schultern der Aicherterschast au-?gefochten Werben. Dazu seien die Gewerkschaften nicht-imstande. Auch die Schassung von Jndustrieverbänden sehe abermals eine Schei» dung in Produktionszweig« dar. Die Gewerkschaften würden Kampf für die Diktatur deS Proletariats zu führen. Rasch erklärte sich gegen die Resolution der IL S. P., da sie eine Festlegung enthalte im Sinne der Umgestaltung d-er Gewerkschaft«». Die Kommuniften wollten keine Festlegung, sie wollten lediglich eine �Aussprache. Lkasch prophezeite den Unabhängigen, daß sie eibcn sei, w« sie sich zur DÄtatur des Proletariats gefunden hätten, sie sich auch über kurz oder lang zur revolut ionär-en Be- tricbSorganisation zufa-mmen-fäuden.(Lebhafter Bcisall.) _ Ein Antrag der K. P. D. auf unbeschränkte Rede» zeit in dvr Diskussion wurde abgelehnt. Di« Diskus- i o n selbst eröffnete Genosse N e u m a n n(IL S. P. D.s. Er mahnte die Kommunisten, aus den Tatsachen zu lernen und- di« Arbeiter mit neuen Zerspliiterun-r?- absichten zufrieden zu lassen.(Lebhafte Unruhe bei der K. P. D.) N e u m a n n warf den Kommunisten vor, daß sie eine Partei- '. o--- r:iv. L ................ 1�1 ersuchte die Kommunisien, ihre Parole jetzt fallen zu lassen, da- mit die Möglichkeit bleibe, die Gewerkschaften in die Hände der Opposition zu bekommen. Ti a s i l e s(K. P. D.? warf-dem linken Flügel der U. S. P. vor, daß er sich als Verlechter des reinen Räie-gcdankenS be- zeichnet, den Räte» aber das Fundament, die Organisation der Masse in den Betrieben, nehme. E ck e r t(U. S. P. D.) wie? die Terrorvorwürfe zurück. Er zeigte-an dem Beispiele der Han'a-Llohd-Werke. die sich jedem Zuzug von außen hermetisch verschließen, daß dieser Organi- sationSaufbau den Todeskeim in sich trage. Die Unabhäna!-,eu würden den Deweis liefern, daß sie die Organisation umstelle» kön-ntem. Er forderte seine Freunde auf, an der Organisation feslzuhalten.(Lebhafter Beifall.) Eckert warf den Kommunisten Zwischenrufe lebhaft beteiligten..Eckert erntete für seine Ausführungen leb haften Beifall. JlBegen deS andauernden LärmS auf der Tribüne wurste die Versammlung auf 10 Minuten vertagt, um die lautesten Schreier zu entfernen. ozlald«# Vaiilvirf 4. Abt Gesichtspunkte hinzuzufügen. Genosse Däumig(IL S. P. D.) wandte sich in eindringlichen Worten an die Kommunisten. Er sprach aus, daß eS sich nicht um große Worte handele, sondern darum, sich mir der harten Wirklichkeit und ihren Schwicrigleltc» zurechtzufinden. Die gegenwärtige Behandlung der Frage sei ein Schulbeispiel dafür, wie eine neue Idee durch vorzeitige, unreife Anwendung zu Tode gehetzt werde. Die Arbeiterschaft habe sich keineswegs zur Klasse zusammengesunden. In den Betrieben sei die Zu- sammensetzung der Arbeiterschaft noch sehr ünterschicistlich. Die Parole: Heraus aus den Gewerkschaften, verschaffe den Kom- munisten einen kleinen Teil Anhänger aus den Reihen derer, die aus Feindschaft gegen die Gewerkschaften nicht mehr mit- machen wollten, oder solcher, die sich von der leiOen-schaftache-n Agitation hinreißen ließen. Die groß« Masse bliebe in den Gewerkschaften. Gegen die Gewerkschaften sei damit nicht das geringst« getan. Im Gegenteil, die GewcrlschaftSbureaulratie werde gestärkt und somit auch all« anderen Fragen, wie Arbeitsgemeinschaften und dergleichen. Auch Däumig wurde bei seinen Ausführungen fortwährend von den Kommu- nisten unterbrochen. Als er Rädel zitierle, wurde von kom- munistischer Seite zugerufen, daß Radet nichts von Deutschland verstehe. Däumig widerlegte dies treffend. Er sprach für Arniahtn« der IL S. P.-Resolution. Die nächste Aufcabe sei die, die Gewerkschaften umzukrempeln. Nur aus diesem Mege könne sich ber Nevolution'erunrkprozeß vollziehen. Es sollte aus Anlaß dieser Streiifrage keine Differenz innerhalb der Arbeiterschaft geben, da die Frage noch nicht ausgereist sei. (Brcwo.) Im DOO�I- E% Jmmk Higgms. re se?» •Ä*1 )ktober» Ubr iarn tt Im ucht die 1 Dan •flr i # n nnd' sise isten 1 % Roman von Upton Sinclair. dem Manuskript übertragen von Hermhnia Zur Mühlen. Diese Leute gingen zu den demokratischen imd epublikanischen Versaimnlungen, erfreuten sich an der 'lusik, den oratorisch-cn und pyrotechnischen Feuerwerken und hnten nicht, daß all dies Lockmfttel seien, die von ihren lusbeutern bezahlt wurden! Run, heute abend werden sie erfahren. Jimmie gedachte des Kandidaten und des indrucks, den er auf diesen und jenen macheu werbe Jimmie kannte viele der Leute, die Billette gekauft hatten; sah sich nach ihnen um und nickte etlichen hinter der von Babics geformten Barrikade hervor glückstrahlend zu. Mötzlich fuhr er zusammen. Den Korridor entlang kam! lshton ChalmerS, der Direktor der Nationalban?, und hinter hm— war eS möglich?— der alte Gränich, der Besitzer er Empire-Maschiuenfabrik, in der Jimmie arbeitete! Der leine Maschimst zitterte vor Aufregung, alz die beiden hoycn Eindruck machte. Er räusperte sich und erklärte, sie seien alle gclommen, um einen der größten Redner Amerikas zu hören, deshalb werde er, der Vorsitzende, heute keine Rede halten. Daraufhin hielt er aber doch eine. Er sprach vom Ernst der Stunde, den ihnen der Redner noch genauer erklären werde, und redete barni noch über alles, worüber der Redner sprechen sollte. Dies gehörte zu den Schwächen des Genossen Service, doch wagte keiner ihn darauf aufmerksam zu machen, aus Achtung vor seiner eleganten Erscheinung, und woil«r für die Partei viel Geld hergab. Nun kam aberuArlS der Liederkranz an die Reihe, ein deutsches Ouartett rmd eine Zugabe wurden gesungen. Nach. dem der letzte Ton verklungen war, erhob sich Genosse Gerrity, der lebhaste junge Versicherungsagent, welcher der Organisator der Lokalgrnppe war und stets die„Sammel- rede" hielt. Er hatte eine humoristische Art, den Leuten das Geld abzulacken.„Da bin ich schon wieder!" fing cr an, und alle lächelte n, feine Mätzchen kennend. Während er eine heitere Anekdote zum Besten gab, setzte Jimmie das kleinste Baby ans Dizzies freien Avm, legte dos zweite-Haft) auf den leeren Sitz, halb auf der Mutter Schoß, nahm seinen «stalten an ihm vorüberschritten. Er gab Lrzzie einen Huf und ging an die Arbeit, sobalid der Liederckranz von kwpenftoß und flüsterte ihr ins Ohr. Ringsum erhob sich ileichfalls Geflüster, denn selbstverständlich kannte jeder die werden mäclitigen Männer, die Spitzen der„unsichtbaren Re- Sgrerung" von Leesville. Sie waren wohl gekommen, um sAn erfahren, was ihre Untertanen denken. Nun, sie werden erfahren! vir JIY. -t'.crof J Der groß« Raum war gedrängt voll, die Polizei schloß ?NnWdl«.Tüven, was Jimmie als einen Teil öer"llgemenwn -z m--«Ikal'ital'istrschen Verschwörung ansah. Das Publikum bcgaim ' ungeduldig zu werden, und endlich erschien der Vorsitzende, » iMl'ON Glichen gewichtigen Persönlichkeiten gefolgt,.aus der Bühne. Die Sänger erhoben sich, der Dirigent scywenkte ■„ seinen Stab, und nun brauste die Marseillaise auf-- französische Revolutionshymne, von einer deutschen Vereinr- cung englifch gesungen: kann man größeren Jnternationattc mus fordern?! Der furchtbaren Weltkrise bewußt, fangen sie. als hofften sie in Europa gehört zu werden t, ftJ Dann»rhob sich der Vorsitzende, Genosse Service. Er S �jhiar ein stattlicher Mann mit grauem Schnurrbart und woht- trüt' gepflegtem Backenbart, blendend weiße Wa'ckze und ein eng- W anliegender Tuchrock bedeckten seine breite Brust: er war em imposonter Lorsitzender, dessen Erscheinung emen«gumligen neuem ein Lied anstimmte. Jimmies Bereich waren die reservierten Plätze, wo d-ie beiden mächtigen Städtmo-gnatcn saßen. Seine Knie zitierten ein wenig, doch erfüllte er seine Pflicht-und beobachtete belustigt, wie die beiden ein Geldstück in den-Hut warsen, das idazu dienen sollte, ihre Macht in Leesville zu stürzen. IV. Die Hüte wurden in den Kassenraum getragen und ge- leert, die Sammler und idie Mitglieder des Liederkranz eS nahmen ihre Plätze wieder«in. Erwartung Avolle Stille lastete über der Menge, und endlich erschien der Kandidat auf der Bühne. Ein Beisaklsstunm brach tos: die Leute jubelten, schrien, klatschten. Der Kandidat setzte sich be- scheiden nieder, da der Lärm jedoch andauerte, stand er auf - und verbeugte sich: abermals schivoll der Beifall zu wildem ; Tosen an, und wieder erhob und verbeugte sich der Kandi- dat. Genosse Service hatte beschlossen gehabt, vorzutreten und zu �bemerken, es sei wohl unnötig, den Redner vor- zustellen. Das Publikum jedoch, als ahne es des wackeren Doktors Absicht, applaudierte ohne Unterlaß, bis der Kandidat selbst vortrat, die Hand hob und zu sprechen begann Er verlor bei oratovischen Einleitunigien keine Zeit. Diese Stunde, veMrndete er, und seine Stimme bebte vor Bewegtheit, sei die ernsteste Stunde, die es je aus Erden gegeben habe. Heut«, am Bulletin-Brett der Lokalzeitung, habe er eine Nachricht gÄe-svn, die ihn tiefer erschüttert als je eÄuaS-in seinem Löben, die ihm fast die Kraft ge- raubt, hierher zu kommen unid zu ihnen zu-sprechen. V-i-ckl- leicht kannten alle die Nachricht noch nicht; er teilte sie mit, und EmpörungS-rufe stiegen aus dem Publikum auf. Ja, sie hätten Recht zu protestieren, fuhr der Redner fort, auf-den bluti asten Blättern der Weltgescknchte stünde kein empörenderes Verbrechen als dieses. Die Herren Europas, von ihrer Habgier dem Wahnsinn zugetrieben, riefen die Flüche der Menschheit auf ihre gekrönten Häupter hernieder. Heilte, hier, würde er es ihnen verkünden; die harte, heisere Stimme schwoll zum Wutschrei an, daß sie das Verderben ihrer eigenen Kaste besiegelt, die Grundsteine aus dem Bau der kapitalistischen GeseMchaft gerissen haben, indem sie das Tädesurteil dieser heroischen Märtyrer unter- schrieben hatten. Die Stimme des Redners schien das Publikum von seinen Sitzen aufzureißen, seine letzten Worte gingen im Bcifallsdonner unter. Dann trat abermals Stille ein, und der Mann mrf der Bühne redete weiter: cr hatte auf der Rednertribüne ge- wisse Eigenheiten, seine hagere Gestalt blieb auch nicht einen Augenblick ruhig: er hostete von einem Ende der Viil'ne zum anderen, krümmte sich, als wolle er sich auf die Zuschauer stürzen: ein langer, knochiger Finger fuhr durch die Lust oder stieß gegen den Zuschauerraum, als wolle er des Redners Worte in die Herzen der Lauschenden treiben. Seine Rede war eine Sttirzflut von Epigrammen, Ironie und Schmähungen. Der Mann wir voller Bitterkeit; kannte man weder ihn noch die Sache, die er verfocht, so fand man dies abstoßend und aufreizend. Wußte man jedoch, was sein Leben gewesen— ein endloser, unentwegter Kampf gegen Unterdrückung(seine sozialistische Bildung hatte er im Zuchthaus erworben, wohin ihn der Versuch gebracht, die Lohnsklaven einer ungeheueren Körperschaft zu organi- sieren-)— so vermochte man ihn und seine Art zu ver- stehen. Sein Zorn war der Zorn des weichherzigen Dichters, des Kinder- und Naturfreundes, den der Anblick sinn- loS, böswillig verursachter Qualen zur Raserei trieb. Wenn er je zu extrem a Mienen, zu wütend, um gerecht zu sein. heute abend rechtfertigte er sich, heute abend erwies er sich als Prophet. Denn nrin hatte die herrschende Klasse di« Maske abgerissen und ihren ethischen Standpunkt enthüllt. iFortisetzuing st%L) MemcsZene ßfßfx Düiimig atro Günther ß». P. D.) w.ciiite, dc...... Ncvolullon dolutwii� durchkreuzt worden seien. T'ie Behaupiun�zcn de? Gc nossen Wert bezüglich der Hansa-Lloyd-Werke bezeichnet er«IS Unwahrheit. eS itl dort nie Terror getrieben worden. E? sei ein naiver Glaube, die Gewerkschaften umzuformen, sie müstten zerbrochen werden, auf ihren Mauern müßten die neuen rnwUr tionäreu Kampforgan i sat ionen erstehen. Die Bcirleb?organi lationen seien and dem heißesten Kampfe gegen daZ Unternehmer- tum geboren. Schon nach wenigen Wochen zahle die Arbeiter- Union Rheinland-WrstsalenZ über 140 ÖOO MllgllcJxr.(Lcb- hafter Besen.) Ein Antrag auf Schluß der Debatte wurde angenommen. In der nun folgenden Abstimmung wurde der A n> trag der K. P. D.- F r a! t i o n abgelehnt. Er lautet: Die Voll"rrsammlnng der Lvbeiterrüte Aroß-Berlr-iS ver- langt die Aufhebung aller Beschlüsse, die von den Arbeitern und Angestellten die Ziigehörigleit zu einer Gewerkschaft verlangen. Der Aiitroz der II.®, P.« Fraktion, der mit großer Majorität angenommen wurde, hat solgcndcn Wortlaut: Die Bollvcrsnmmlunz der Groß-Lcrliner Arbeittrräte vom 7. Okiober 1919 crkliirt zu der Frage: BetriebSorganis-ltionen oder Gewerlschaften, daß durch Nevolutionirrung der Gxwcrk- schaften diese als revrlntirnlire Kampforganisationc» ausgebaut werden müssen, daß aber im nbcigrn diese Frage leinen Anlaß zu Tiffcrrnze» innerhalb der Arbeiterschaft eines Betriebes gebea darf. (Sl folgen hierauf eine Reibe persönlicher Demer- kungen.<Äciiosse Richard Müller polemisierte gegen Nasch, Deusseil(ILa>8 künftige Schicksal deamcher Lauste.! taKe. Umer stor BorauNsetzanrg der t«I!dfgon Ra- tifizienung ideS FviedanS sturch drei gegnerisch« Mächte hatten wir bereits einen Plan zur Herabsetzung der Stärke der Truppen ausgestellt. Wer seme Pfbicht tut unb seine Stellung nicht isomer JMche AsNoNalversammwig. Dienstag, 7. Oktober 101*, Auf«tre Nnfnage der Wgevrdnetic« Saderrirnz»nd Ächtete(Dnat.) Lster die unter de» heimkehrende» Krieg»- gefangenen von der Reichszewtvalstelle für Kriegs- und Zivtl» gefangene herausgegebene Schrift, deven Inhalt eine Schilde» rungder Revolution in ausgesprochen sozialdemokratischem Sinne darstelle, erwidert ReichSkommissar Levy: den Regierung ist nicht bekamst, daß Kriegsgefangene an dieser Schrift Anstoß genommen haben.(Lebhaftes Hört, Hört! rechd? und Unruhe.) Die behördlichen S! eilen haben nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, die Heimlehrensten i-m republikanischen Sinn« auszu- Aäoen. ES folgt die zweite Beratung des Haushalte» für b«S SteichS» Ministerium, den Reichskanzler und die Reichskanzlei. Nr'chSkanzler Bauer teilt dem Haus« den Gintritt der Demokraten in hl« Reichs- regierung mit. Er führt auS: Da» Kabinett repräsentiert die übergroße Mehrheit unseres Volkes, Od oicseS Siärkeverhältnis, wie es die Wahlen vom lg. Januar festgestellt haben, unnrer»och der parte chol st ischen Schichtung Deutschland» entspricht, sollen die Neuwahlen zum ersten Reick»tag der Republik zeigen, der Etat nnd die Wahlgesetze, das Mannschaft»- und Heimstätten» vor foraungÄge setz werden unbedingt noch von diesem Haus er» ledigt werden müssen.... Das Programm de? KabstiettS ist da» gleiche gebkre- GS wiich noch immer zu viel in Deutschland ge» >«n. streikt. Der Streik muß wieder werden. ttwS et war, da« Letzte nur mst höchste? Sechst zn# ar�uw endende wirtschaftlich« KampfmftteL Die Korruption, die noch in voller Blüte steht, muh in allen Schichten ohne Ansehen der Person bekämpft werden. Der Gesetzenftrmrf über die BeirirbSräte, und die Wir!» fchaftSräte soll den Arbeiter in Zukunft führend an der Eni- wicklunig der Wirtschaft mit beieiligen. Die Wahlen zu dxn Betriebsräten sollen möglichst schon im Anfang deS nächsten Jahre» stattfinden. Wie die Zivilprozeßordnung da» Berstchoen vor den ordentlichen Gerichien regelt, so muß«ine Schlichtungsordnung, denen Gniwurf im ReichsarbeftÄininisterium bereits vorliegt, die Rechtsgarantien für ordnungsgemäß« Be. ietzung der SchliehtungsauSichüsse und für ein geregeltes Versahren festlegen. Das letzte Ziel ist daS obligatorifehe Schied»» gericht, das Siueiks auf das äußerst« Maß beschränkt. Ein Gesetz übe? den Sinstellungszwang soll die Kriegs beschädig» t« n vor dem sozialen Versinken schützen. Das Gesetz über die MUitärrenteirversorgnng muß noch in diesem Winter erledigt werden. Auch der Weg der Ansiedlung wird beschritten werden. Ein ArbettSzeiigesetz ist im Vorbereitung, w.'vuich der Achtsturtdeniag sichergestellt wird. An Slyelle der ArbeftÄolenfür- lorge mutz AroeitSbö chafsung treten. Di« Arbeit ort den Eisen» lx/hnen und in den Ties nbahnwerkstätten muß gesteigert werden. ' W« müssen zu unse-rcan Schmerz sagen, fast äbsruli m der ZSost außerhalb, unserer Grcmzcn ist wieder eine Propaganda am Werk, die rms den Fried enSwillen abspr icht. Dem Migteutoigen und Verdächckigsunscm ist dir KmchSwehr wird. Wir habc-n die Au.syabr, lmoraiische Erabevirngen zu machen, wenin wir uns daran nicht>i!rit vrinen Händen machen. sind wir von vornhereiin Verlanen. Im Baltikum haben wir nicht? zu suchen. Ich bin überzeugt, unsere Mnßnvhinen werden zu «ineim Erfolg fuhren. Ich pro ie stiere gegen da» letzte lUiilmatwn. 'daß aufs neue der dorttschan Frcku uiiid dSM dsuüichem Kind da? bißchen Fett und Milch«bdeoMt. Sa haben wir bn? den Völker- i-and nicht gedacht. Wir bearüßcin den Vertriaa mit Peckcn. E? gewissonla-sen Brunnenvergifter de? Chnnvisristmis.(Sochjanhack» temder lebhafter SicifaS W der Mehchvit deS HmtzfeS. Zischen bei bei Rechten.) Abg. Petersen(Dem.!: J de Politisierung der ArmSe ist zu verwerfen. Wir halten die Revolution für ein große? Unglück, ein« urganifche Entwicklung zu demolratlschen Zuständen wäre UNS lieber gelvescn. Arbeit ist heute SlaaiSnotwendigkeit; doch erkennen wir das Streikrecht grundsätzlich an. Wir sind für ein gesetzliche? Schiedsgerichtsverfahren, Einführung der Akkordarbcit, Abbau der Erwerbslosenunlerstützung, Schutzmaßnahmen gegen jeden Terror, sthnellen Abbau der Zwangswirtschaft.(Beifall bei den Demokraten.) Abg. Scheidemann siSoz.): Ich freu« mich, daß die demo- kratische Partei zur Anieilnahme an den Rezierungsgeschästen zurückgefunden hat. Se lb siv e vständl ich wäre mir eine rein sozialistische Regierung lieber. Wer«IS Offizier freiwillig den Rock der Republik trägt, soll provozierende Redensarten gegen die Republik unterlassen. Sonst zeigt er, daß sein EhiScgriff in ein bedenkliche? Stseoanken geraten ist. Ich wünsche, daß die Bemühungen des Ministers Noske nach dieser Richtung hin erfolgreich sein werden. Ich sehe in der Verwendung cingefteischter Monarchisten in wichtigen Stellen der Arme« und de» Sicher- heiisdienstes noch eine andere Gefuhr. Denn Monarchismus und SpariakismuS brauchen einander.(Lebhafte Zusttnunung.) In- dem der SpartakiSmnS die Demokratie sabotiert, fördert er die Reaktion. Wir haben kein dringenderes �Interesse, als den Be- lagern ngSzustand sobald wie uröglttfi aufzuheben, das Volk ohne Unterschied der Partei im den BnWesitz seiner demokratischen FreiheitSreclM zu setzen. Wir wünsche« so ilar wie möglich zu sehen, oh eine spartakistische Putschgesahr noch besteht, Die Unabhängigen behaupten, sie bestände nicht. Ich wüieschte vow Herzen, ich könnte da? mit derselben Bestimmtheit sagen, aber dann biit» ich Sie(zu den U. S. P.), dringend dahin zu wirken, daß so unsinnige Streiks, wie der am letzten Donnerstag hier in Berlin, vermieden werde». Zur Beschwörung der gegenrevolutionären Gefahr ist die Einigung der Arbeiterklasse da» einzioe Mittel(Sehr wahr.) Ich wende mich an Sie(zu den U.S.) mit dem eindringlichsten Appell. Sie glauben, daß Sie uns viele Fehler vorzuwerfen haben. Wir glauben dasselbe von Ihnen, aber wir empfinden gleichwohl den tiefsten Widerwillen gegen die Selbstzerfleischung der Arbeiterklasse. Solange die Ar» veiter nicht einsehen, daß ihnen nur die Einigkeit helfen kann. kann e» nicht besser, sondern nur schlechter werden. Statt die Ar- beiter zu zersplittern, sollten sie alle Kräfte darin setzen, daß bei den nächsten Wahlen hier«ine sozialistische Mehrheit einzieht, die Sie allein nicht erreichen können. Sie(zu den U. S.) werfen un» vor, daß wir ein« gemein- lame Regievung mit den bürgerlichen Parteien bilden. Sie selbst haben un? dazu gczw-ungem In Sachsen haften unser» Partei- genossen die Wahl, entweder mit den Demolvaten oder mit den Unabhängigen die Mehrheit zn bilde«. AI»»der di» sächsischen Unabhängigen sich in(tu st» Nerhandlungen einlassen wollen, wurde von den ganz Unabhängigen»tue ReichSkonsevenz ein- berufen, und da erklärt« Hache, von einer gemeinsamen Re- cherungtchildnng mit den RrchtSsozialiste« könne kern« Rede sein. Bei Verhairdlungen müsse man die Bedingungen so stellen, daß sie unannehmbar seien.(Hört, hürtl bei den Soz.) So sind die Verhandlungen gescheitert. So wenig im Staat«ine Rückkehr zur Monarchie nötig ist. so wenig ist in den Vclrieben ein« Rückkehr zum patriarchalischen System möglich. Wir erblicken in dem Gesetz über die Betriebsräte den Anfang einer Umbildung de» Uniernehmertums au? einer anSbeuienben zu einer führende» Schicht. Wir sind durch den FrietzenSvertrag der Lohnarbeiter der ganzen Welt getoordem Daher müssen wir die Arbeiterinteressen gegen die Interessen de» intcmoticmoleu Kapital» vertreten. Ich hojse, daß wir hierzu auf der Konserenz in Washingte« Ge&peicheTl haben werden. Man wird dem deutschen Arbeiter nicht den Zutritt verwehren dürfen. Der Regierung wird ihr« unendlich schwere Arbeit von ganz reckt? und ganz link» erschwert. Wir haben leiber noch hier und da Rests je? alten Militarismus und hre äußerst« Linke befriedigt damit ihr Agitationsbedürfnis. T» ist unveraniworftiä', wenn dt« Soldaten in Kurland aufgefordert �werden, de« Befehlen der Regierung Widerstand zu leisten.(Sehr wahr, links.) Aber«benlo unveraniworrlicq. wenn Leute in Duzern bebauvten, wir hätten noch 1 200 000 Soldaten. Dadurch schafft man nur eine Panikstimmung in Frankreich. Durch die Art, wie die Un» abhängigen die baltische Angelegenheit behandeln, wird die inter- nationale KrisiS verschärft. Wenn wir von de« VoLSyenichsen st>rechen� dm Siegmnoast von um? getrennt hat oder zu treu»,«« versucht, rönnen wir auch Deutschösierveich nicht vergesse». ES trägt da» härteste Los von allem weil die Fernde nickst, vergessen kauften, daß«3 trotz fünfzigjähriger potim scher SCrrnmmg Fleisch von urtsierem Fleisch und Bstit von unsere»» Blut ist. W.r tveufc-en nie onfhören, da» S« llsstbestimanu nH? recht auch pür iDoutsckstfi erreich gu stwdor«. Au«M* gewaftfsme Aendcxung der Jriet-endbev Innungen hat rn Dnutschlianb ksi« vennünftiger Mensch gedacht. Wen« dieser Friede ein winkllcher Friere werden soll, der keine neuen Kriege bringen soll, dann doast dieser Friede nicht Weilen, wie er ist, dam, muß ein neuer Geiit d«r Gerechiigkeft, diese» Werk der Gewalt redigieren.(Beifall bei dm» Soz.) Mit Genugtuung hetfem wir von den Entschließungen der internationaienSogialiswn» lonferenz in Luzern Kennt« 4 genommen. Erst wenn all« Vöök«? das Recht anerkennen, dewm ist der wirkliche Friede da. der Friede de» qleichen Rechts für alle.(Stürmischer Beifall bei den Soz.) Abg. Graf PolodowökP(Dnat.): Wir find keine Revoluftonäre, dazu fehlt uns schon der Napoleon, der siegreiche General de» Weltkriege».(Hörr! Hört!) Wir sind kein« solchen Ton-QuichoteS, daß wir angesichts unserer schmählichen Wchrlosigkeit und der Stimmung im Volke jetzt gewaltsam die Monarchie wieder auf- rich e« Wellie«.(Na, na! fcnks.i Aber goundsätzlich halten wir tue monarchistiscbe Verfassung für die beste, für den steten Gang Oer Geschäfte. Die Aufhebung der ZwaiigSwirischast sollte in ernst- I'che Erwägung gezogen werden. In dem Finanzprogramm der Regierung vermissen wir jede Planmäßigkeit. In den Betrieben sollte man da? System der kleinen Aktien einführen, um das In- teresse der Arbeiter an dem Betrieb zu wecken. Mit den Arbeiier- täicu sollte aufgeräuvrt werden. Da» System der Heimarbeit muh gefördert werden. Die Nationalversammlung hätte nach der Erledigung der Verfassung aufgelöst werde» müssen. w.., Tnos rtorf TAira ften Ein tritt der De nokraten ft' den Parteien steht die große Masse de« Volkes. Wer nicht-m�i will, soll auch nicht essen. Planmäßige Produktion. ptanWid Preisgestaltung sind zu fordern.(Beifall beim Zentrum.) M Da» Haus vertagt sich. �. Mittwoch 1 Uhr: Jnicrpcllafto« Arnüadt(Dnat.), (D. Vp.) über den Schntz der Jugend gegen sittliche Verwahr und über die Kinozcnsur. Weiterberatung. Schluß 6)4 Uhr. nr de, daß die angefaßt p« l stt' iche Absu nochma de» Ulm ' e Ve rr tte, eine ngen ü (recht e von 1 t. PreMche eaiiSesNSlsMimlövs Steuerftagen. Gestern wurde der Etat der V-rwaltvn« der dircktG indirekten Steuern zu Ende geführt. Die ganze Finanjhi hatte sich zu einer Aussprache über die allgemeine Politische ausgewachsen. Nebenher ging ein Wettrennen um dt«' der Beamtem Von unserer Seite kam Genosse OSkar Worte. Er.führte aus: Wir fovsern, die EiiÄoinmen brZ 3000 S�-atf von der neuer freizulassen. t.nyesichtS der gesunkenen Kaufkra Geldes gewiß eine recht mäßige Forde: ung. Wir fordern daß die Kinderzahl bei der Festsetzung der Steuern m vic! am Umfange in Mira che gezogen tefrö, namentlich so« kleinen Einkommen in Frage komme». Es muß endüch unserem Antrage entsprochen werten, die DeklarationSpsi alle Zensitcn auszudehnen. Der Paragraph 23 ist ein soziales AuSnahmerecht gegen die«rrbeichird« Bevölb Wesen. n S m> t t, Millionen im? and Wehl betriebst Das Steuervrivileg der Militärpersonen bat sein« gung herrle verloren. Wo die staat? rechtliche Stellung de? eine andene getvorden ist und wo diestr Deil de? ÄoircS fv Heuer an der Volkskraft zehrt. Aber nicht nur die», jedes stenervflichiige Privileg hat zu fallen. Wir wir sammenfassend einx organisch« Nrimrdnnng deS Stenerwesen«. Hierbei sollen die Einkommen bis 2600 Marl öoükotr bleiben. Die höheren Einkommen sollen erst langsam, siärkor steig nd mit Steuern belastet worden. Was wir erwarten dürfe«, ist focilich recht zweiselhaft nach ali:m. bisher beim Reich an Siruer vorlagen erlebt Haiben. Sc«? fest, daß Staat und Gemeinden in bez-ug auf das Ste>" twiftig nur ein« ganz mncrgco-rtmcte Bedeutung haben Mit den bisher angeirandten Mitteln der Steuert die gewaltig« Aufgabe, Orbnung in die Finanzen zu nicht zu bewältigen. Wohin Deuischiand finanziell regiert ist durch einen Helfferich und andere, ist fabelhaft. Dieser hat es abgelehnt, zur rechten Zeit die KriegSgewinn» zuziehen zur Deckung der Kriegs losten, wie«s England hat. Aber auch diejenigen trifft schwerste Schuld, hie du lstingnisvolle Politik mit Worten und Taten bis•«£ gn" Ende unterstützt und ermöglicht haben. Au«(nsspt«öben den direkten auch enorme indirekte Stene,« «wert Die hoch ''Twigon' ftlliche-n X« Art iwrlvors Über d m B« ingeln s rgelegt cm ebSnat Prodai hat. desk kttcm» ng zu« Di« Ar « i t a g, Telto m delt Nx Ufsn, Durch l llten die alvensom de» L schoben werden, obwohl sich vor wenigen Jahren noch die Sozialdemokratie(dagegen mit oller Euftchiedenheit hat. Heut« treten die Schsinsi-jtaliflen dafür ein, den Schichten bei den netwendigsten Lebensmitteln nngei Lasten aufixuöürdem Dagegen können heute noch von Punkte» des Deutschen Reiche» aus ungehindert jede hs Kapital mengen über die Grenzen gebracht iverben, wie küM der MHarbeiter der.Neuen Berliner Ze düng' bewiesen h Besitz, die KriegSgewinnter fest anzupacken, scheut man st Da» Volk hegt da» allergrößte Mißiivuen zur Steucrwesen. Wie kann man auch erwarten, daß die rnng vertmuen fasse, wo alle freiheitlichen Se streb»» Hilfe de? Belagerungszustände» utedergelnLttrlt werde» haben unsere Reg-ierungS'.cnte etwa etwa» getan, um du vernünftige allgemein« Politik da» Vertrauen de» AuSl eewerken? Da» ist aber nötig, weil wir auf lange hir ausländisch?» Kredit in Anspruch zu nehmen haben. brechen an der Zukunft de» deuischen Volke» ist«S jedoch zn. daß bis heute noch keine Verständigt'»» wig der tj Sowjetrepublik eingegangen worden ist. Der BclagcrnngßzustanL ist ein?» der stärksten Hindernisse für«in Mehevaiifh Produktivität unseres WirtschafiSklnuiS. Nur eine p�' erweckende Politik nach innen und nach außen schafft ein krasttgez WirtfchiftSiiebcn. Aber euch dann, wenn da» Ww leben durch ein« vernünftiae Poliii I wieder aufgeblüht stu'.S wäre e» nicht iinstandc, die ungehourcin fhurnjidlcn tragen, wo,«» ha» gegen!! oÄriige kapital isbiische A'aSbS fbstem aufrechtorhMen wird. Nur eine tatträ'tige, en» Sv-ialisiecung wird uns au» der Finarzlalamtiät und � wiclschafdbichMi Not hsraiusführell AuSschalicm müsssn �-c Kaf i tcri ifteni lassen, wie es'chon im Kvmmuntster»-Mw 70 Jahren gesagt»vorden ist. Mit der Schein, und Lü ktaSic der häutigem Machthaber rjt da» natürlich rächt 5» Dem Arbeiter gebe» waS des Arbeiters ist urnd vom K- nehmen, was er sich gegen d« Gesellschaft anaoegr.et sackte«ufere Parole sein.(Lobhofter Boisall li-nkS.) Zn I 486! Wir' raltung te£ Mole B »Wir fthter: orch an? äge an tllen. di hlen. ■ Wir Gefoe ß gelte Auch Vfticht d Kollege 4 Unsere Li ■e Zimr 6«!)en 1 •3 jetzt ii'gen t Unsere Anträge a-ueten dem Staatshaushalt tauS! wiesen. N a chs !UNtt ben.! diesen st Gauvoi sen Inst t. existt wäre «Ii w.e ftf die Da fo Mi# 9�* m Vertu Dann kamer Nachtrüge zum SiaatshauShoft zur Genosse Noseufeld gab namens der Fraktion die EiHät» daß wir so, wie den Eckt, auch d e Nochträge al" weil wir«»er Regierung de» VelageruiigIzustandeS. knrvelung und der Schutzhaftschande keine» Pfennig können. Hierauf unternahm e» Genosse Klotzt, bei der kichen BeschZußstissung über die Perrechmingt betreff«'* ich! agn ahme des preußtschen Krmrftdei k,>nn ßvrrm Vorstoß gegen gewisse Äbsichte«. die hinsich'ftch d«r Enti bestehen sollen. Er fqzte etwa fvlyendc»: neiujen �ngebiet ise Arbe — ist t wurit 'aiin be it D itcnnahm iwfchi Di« r?-ns!lich te hÄett dürfen auch nicht einen Pfennig erhalten. ttet wer! verständi-ich für die breiren Massen würde es fein, wenft«mit. Z durch gesellschaftlich nottneiO-ge Arbeii. so sollen die kk'ch Baier ernähren, wi« es icknst mt PoUfe-üblich ist. In de"', bl ck. wo den Ackbei'Siosen Ihre be'chrifccnen Unierstützust kürzt werden, angeblich au? Monge' au Mitteln, mutet" artig, daß den Verbrechern am Vo-Ae noch eine«ntsch» Aussicht gestellt w-ck, mag ste nun 170 Maflurae« oder_ betragen.(Beisall links.) �rnttii) t o t V�kspartei) leistet sich einlo- sie La Slöfem ? erster ich i« a die inslusse Wir i @a%#echQ#e den Nafgefühlten Dank großer." Teile scheu LcÄ-S a-uck-. .%L ricL � Rechtssozteliften Sim.bertz«%« {ich auf ica faemtü junstifchea Etarävuuktz. dak M nderniss in «M» atumt"" Jät Hohenzvücrn respektiert werden«nqse. Der lla»> traten i«J>, daß die rechne Seite auch einmal von den Nvchtescyiolist«« ung«iM angefaßt worden war, schmerz« jene ossenbar sshi. tzerr rteieu. HG p e i sagt« ihnen k�umnumstische Tendensen und ShiÄche nicht MWl.che Ms urdi töten nach. Dann kenirzeichnete Genosse Rosen» i, planinasd nochnnch, die wahre Sachlage und die anentschiedane Ho!» cum.) A de? MnanFininssterS. iDie Berorlnrung w-urde genechmeyt. Desgleichen, meiy ohne nat.)., vÄttte. eine Reihe weiterer Vernrdimngen. Nur bei den Ver- ZerwahrlS! �ngen tber Nt Neu rege L u ng des Gemeivde- !hlrechtS unternahm Herr Rippel einen Vsrswß. Ihm de� von dem Genosssn Ludwig jedoch gÄnchrend yeant- Sp cftet anderen Verlage beanspruchte die Regierung eine» 'tt't tion 550 Millionen Marl, nm billige 2 e» n S mi 1 1 e l der Bevöilerung zur Verfügung zu stellen. Millionen davon sollen den Gemeinden zugute kommen, die imstande sind, aus eigener Ärcst Zuschüssevi«bSräte eingereicht und der NamoeuÄversamim» m Berlin in den ersten L�toberiagen die prattische« Er» liegen eines Betriebsrates aus«nem großen Werftbetriede �gelegt und als Drucksache oingesandt. B�sauderö bem«- wert an diesem Beispiel aus der Praxis ist, daß der frag lü che iebSvat in allen Fragen des Lohn» und Arbeitsverhältnisses, . Produktiem rund Betriebsführung, erheblich weilergohe-nd« — t« hat, als sie je tu einem Entwurf vorgssehen wreven. langlaiir�a�e deshalb war eS«tödlich in dem dortigem Betriede ein« tziS wir?vbuk'tirmSste..igeruug von durchschrntttich 80 Proz. der FriedeuS» allvm, w/,'iu.ng zu erreichen. Di« Arbeitsgemeinschaft freier Ai-gestellielweiSSiche hat für « i t a g, den 10. b M., abend z 7 U hr nach den Kammer- n, Teltower Straße 1— 4,«ine öffentliche Versammlung ein- fem, m der das Themna:»Betriebs röte" von Herrn Aufhaüfer adelt werden wird. Es find seitens der Afa alle maßgebende« itonen der Nationalbevsammlung eingvladsn. Durch den zu erwartenden Masiendcsnch werden die.Auge» ten die hoffentlich anwesenden Volksvertreter aus der Na- lverifani mliung von.der Notwcndiyleiit einer erhaschen Aeude- des bisher Vorgesehenen überzeuge». S Gtl haben itcuerti i n zu regiert Dies« >?winne Silgland , die dies ei r j Zur Krise im Sleinseherverband. �Mit der Bitte um Leröffeutlichung geht uns nachfolgender M b den ungei och von jede> wie km oirfen| man st : Rcait iß die strcbung� werde«., um du e A"»i S.V 6 scdoch I uü Ii #n die Steinsetzer, R aminer und Hilf»' arbeitet: im Sieinsehgewerbei Jht d«m Artikel.Die Krise im Stein setzgewerV m 488 der.Freiheit" haben wir solgendez zu ertnideru: Wir haben nicht die Absicht, durch die SWtraeSfpem eine wltung herbeizuführen, sondern wir wollen dadurch nur km fürst« st ausdrücken gegen tne uudrmokratische Art, der bn Zentraldorstanb und der Gaiworstand gegen die Mol« Berlin rcfp. gegen den neugewä�te» Vorstand vorgeht. Wir ersuchen deshalb all- Berufskollegen, fest zu unserer chlen Sache zu stehen und den neugewählien Vorstand da- rch anzuerkennen, daß sie bis aus weitere» die Bei äge an den neu gewählten Kassierer resp. in den neuen Zahl. 'Ben, die uoch in der.Freiheit" bekannt gemacht werden, hlen. Wir werden versuchen, die Angelegenheit noch einmal vor GewerkschastSkommission zu bringen, damit dies? ihren Ein ß geltend macht, um unS zu unserem Rechte zu verHelsen. Auch m der Lohnfrag« hat der Gauvorstand seine «cht den Mitgliedern gegenüber nicht erfüllt. Selbst der liege Sche n ke hat sich gelegentlich dahin geäußert, daß nsere Löhn« mit den Löhnen der Bauarbeiter gleich sein sollen. "( Zimmerleute haben heute einen Stur.denlobn von L,20�M., gegen beträgt unser Stundenlohn nur 2,80 M. Mir müssen rS jetzt selbst regen, um unseren Lohn aus diese II« Höhe zu fugen wi« die Löhne der Bauarbeiter. Die Siebenerkommission.?l. A.:?. Sibura. wi—'jj Nachschrift der R«da k tio«: Wir. haben«nsern A-uFbk?»ndpunkt zu der Angetegenheu betont und können daivmi nicht ge, enist' Aeben. Mir müssen aber nochmals betonen, daß die Schuld st und � diesen Differenzen einzig und allein der ZentralvorstMid reist). müssen Gauvorstand iröfit.(5 ig# statutarische Destinrntung, daß aryMaw leu Instanzen ein Besta igungS vecht für die Ortsverstönd« zu- nrtd Lützn ht, existiert unsere« Wissens nickt. Und wenn sie besiände. Üchi zu® nn wäre e» eine Bestimmung, die, weil undsmekatisch, so »tn ffoAMtiL'U w.e möijtich vevschwinvan müßte. Eine Organiisatien kann x gr.et �'s die Dauer nicht ihr notwe.ndigcS festes Gefiige behalten, wenn nks.). Mitgliedern eine Leibung aufgezwungen wird, zu der sie auKschU» in Vertrauen mehr haben. DoS wird in diesem Fall'- jedoch -�It allen Mitteln versucht. AI» Vonoand wird genommen, daß ' � Abgewählte Vorstand sich nicht auf den Boden der für da« o b l l( ,9hI,t3cchiy Groß-Deel in abgeschlossenen Arbeitsgeniemschaft stÄli. ist aber geschlossen worden, ohne daß die Mitglieder 6e- �etaii tlne jUI kf ülmi Lv!« («rfUit«� Jfe Arbeitsgemeinschoft— daS muß imnisr wieder betont wer' geschlossen worden, ohne daß die Mitglieder bc t wurden. Lediglich einige Funktionäre unter Führung des um bekan'ntvn Gauleiters Schenke Huben dieses Werk voll- rf>. i.rfsei� witögsssj dr Eni- (eunoiS� etbei» f'11 n, wen» ZiVs die � Ja W* ierstütz'� mutet r-« » Die ArbsitSgcmein scha ft liegt natürlich im Interesse der ltermeihtncr. urrti diese haben auch besonders Schenk« so in ihr \'.geschlossen, daß sie ihm p- den Fall daß er abgesetzt vier- sollte, schon die Verschaffung einer anderen Existenz zugesagt m. U-nd dm solcher Mann steht noch cm der Spitze einer eitetaagQtvijblioiil ®'t halten die ganze Angelegenheit für so wichtig, daß sich � tv« r kschas t S k o m m i ss i o n in ihrer Gesamthei! jilntz damst beschäftigen muß. Es muß mit allen M iteln ver» rt werden, daß?s zu einer Dpaktung im Steinsetzerverband mt. Zweifellos würden die Differenzen in Berlin, wenn si-' zur Spaltung führ m, auch im übr gen Reich ihre Folgen den größeren Orten ist die Opposition auch schon r erstarkt; aber der Zcntvakvovstand schöpft seine Kraft— wie ich m aud.ren Verbanden— cruS der Gofotgschafi der kleinen die auf den Verbandstaae« die Entscheidungen erheblich inslusscn. Wir würben«8 für ratsamer halten, wenn verbucht wird. ejmtiS) sortdauernde Stärkung der Opposition dtese �l1t'öc st die Lage zu verses�u, die oberen Jnftauzen den Wüu- . xk-�Den bcr Mitglieder gemäß neu zu besitzen. Letzten Ense« wür. d<» Möss raten, daß, so lange noch statutarisch« oder andere Hindernisse im Wege stehen, von der Besatzung der Vorstands- h fiiier in dess JAialeu Abstand zu nehmen. Die Stärke der echcn. besteh nicht« der Besetzung dieser VorstandSpvstena weide» «co cht bie ArboA tan oben herab doch«UC erschwert: »sitiv wenn wicht gcrr»wmögsich gemaöjt wird» sondern m der KontMle und schonungslosen Kritik der Instanzen, wenn diese die Jnb-ucsseu der 5koll«genschast nicht w genügendem Maße wahrnchmon. Eine gerechte Kritik, mit Zähigkeit fortgesetzt, wird auch selbst die abgebrühtesten Bonzen vom Schlage der Schenke und Konsorjen zu beseitigen in drt Lage fths. Zujammenschlub w der Bekleidmigs- m»d TextNnkmstrke. Auf den Ausammenschluß der Arbeiterschaft im Leben»- und Genußmittelgewerbe folgt jetzt der gleiche Schritt in dar Be- NeidungS- und Textllindtistrre. Der VollzugSrat hatte für Mon- tag abend«ine Versammlung der sämtlichem Funktionäre ein« berufe». Ja einem trefslichen Referat legte Genosse Neu» mann die Notwendigkeit oeS Jndustrieperl-acideS dar. Er ging von der heutigen polii. schon Lage auS, legt« den finanziellen Zu- sammenbmich Doutschlandz dar, den man von oben herab zu der- decken(acht. Der kommende Winter werde die Belastungsprobe bilden. DaS Parlament kann dem Kampf des Prol-tariatS nicht helfen. Di« Arbeiterschast müsse, sich daS Kampfirnstrumcnt selbst schaffen im Rätesystem, nicht durch«in BetriebSräteges«tz der Ne« gierunK doS die Betriebsräte nur als Gendarmen für die Nnter- nehmer gebrauche» will. Die drei Phasen de? gesamten Pro- duktionSprozesseS: eigentliche P'eduktiou, Techuit und Handcl gehöre» unbedingt zujammcn. Rur«in« Organisation aller im gleichen Belriebe beschöftigten Hand» und Kopfarbeiter kann die Produktion in d« Hand nehmen. Auch die Gewerkschaften müssen sich dem Zioang der Zeit fügen.— Wolf erläutert« den tech- rnscheu Aufbau i» die folgenden 8 Uuteeavuppen: I. Web« r e i« u, Spinnereien, Woll-, Samt», Seidenware», Stoffe: II. Posamenterte, Kurzwaren, Spielwaren; III. Polster, rapisserien. Filz. Gardine». Teppiche; IV. Wäschefabtiiat; 0», Weißwaren. Schüczerv Jupan; V. Färbereien, Wäscherei«», Bleichereien Druckereien, Appremr; VL Konfektion, Herren-, Damen-, Kinder» tonfekiion, Blusen, Seid«: VII. Pelzwar«», Rauchwaren, Felle: VIIL Hüt«, Putz, Mützen, Handschuhe Kratvatt«». sabrikation. Sämtliche Vertreter erklärten sich mst dem vorgeschlagenen Zusammenschluß einverstanden, auch die Sprecher de? G e w e r k sch a f t S ka r t et lS stellten sich ausdrücklich auf den Boden des VollzugSrat«»»nd ver- pflichtete» sich zu doltstee Sokidarttit im Kampfe gegen da» Kapital. Ueberhaupi muß zur Ehve der Wahrheft festgestellt weiden, daß die Vertreter des GetoerkschastSkarlell» der Bedeutung de» vom VolllzugSrat ins Leben gerufenen Werke»«in weit größeres Verständnis euigegenbrachten, als z. B. die rechtssozialistische Vertreteria de» Zentralverbandc» Weinberg» die durch chre» engherzige» Partei- und Gewerk'chaftSfeudaliSm«» die Versamm lung fast von ihrem Aiele abgebracht hätte. Für die einzeliren Untergruppen wurde» dam» die prtwtsori- scheu Vertreter gewählt. Zum Schlüsse wurde eir.sttittnf.g eine Resolution angenommen, i» der den streiketiden Metallarbeitern die vollste Sympathie ausgesprochen und die Absicht kundgegeben Wirde, diese» Schlag der Ka pi t altsten klass«, wenn»ütlg» mit allen Mittel» abwehre» zu helfen. Slrelk bei den Klein- und Nebenbahnen der Firma '__ Lenz n, Co. Die Angestellten der 80 von der Firma Lenz n. To. Berlin betriebeneu Bahnen, verteilt über ganz Deutscki-ind find am letzten SouncBend in den Ausstand getreten. Di« Pridateisen» bcchnbeamtrn waren durchweg viel schlechter besoldet al» die Be» amten der StaatSbah». Es gibt noch Beamte mit einem Monat»- einkomme» von unter 800 M. Mit der Firma Lenz u. Co. war ein Abkommen geschlossen, da? sich nahezu a» vi« Staat« bahn- befoldung anlehnte Die Firma ist am 1. September von diesem Abkommen zurückgetreten, so daß jetzt die Beamten 40— 80 M. weniger erhalten. Verhandlungen mit dem HauptauSsehuß der Angestellten aller Dahnen hat die Firma abgelehnt. Abgesehen davon, daß die Versorgung größerer Städte, wie Halle, durch die Verminderung von LebenSmittelzufuhve» erschwert wird, leidet das Wirtschaftsleben, vor allem in Schlesien und um Halle, infolge durch diesen Streik herdovgerufener Stillegung vieler Fabriken. ElekrizitaiSwerk«, Gasanstalten usw. Der Ausschuß der Firma, darunter der Bankdi rekbor Fürsten- Heeg von der Berliner HomdelS'zesellfchast, und der Geh. Komime» zienrat Leuz, der Begründer der Firma, scheint dieser Bewegung tatenlos gegenüberzustehen. D« Streil der chromolikhographsiche« Arbeklre smb Arbeiterinnen beendet. Die seit drei Wochen sich im Streit befindenden Arbester der chr0molitt,ogr,iphischen und photographischen Anstalten befaßten sich mit den Verhandlungen bei der ReichSarbeitSgemeinschaft. KlaS berichtete über die Zähigkeit der Unternehmer, welchen jeder Pfennig abgehandelt werden mußre. Die letzten Angebote waren: Für Ausspanner, Belichter, Bcschneider. Buchbinder usw. 97,60 M, Vom L Januar ab 100 M.; Anwinkler, Roller, Präger usw. 87 B0 Mark, ab 1. Januar 90 M. Die Sätze gelten für gelernte oder ein Jahr int Beruf tätigen Arbeiter. Hilfsarbeiter über 21 Jahre alt 75 M., ab 1. Januar 77,50 von 18 bis 21 Jahre alt 06 M, ab 1. Januar 07,50 M. EinsteltungSlohn 70 M.. nach einem Jahr 5 M. mehr. Weiblich« Arbeiter, Gruppe a: 50 M., ob 1, Januar 55,50 M, lZiruppe b: 45 M., ab 1. Januar 47,50 M., Gruppe c: 42,50 M, ab 1. Januar 42,60 M. Jugendliche weibliche, 14 bis 19 Jahre alt, 22,50—40 M. Stücklohn 15 Prozent über den Lohn der Branche. Bei Männern in Gruppe la und b muß die Zulage 10 M, bei den weiblichen, Gruppe 2a und b 5 M., bei den Männern, Gruppe 1c, 5 M., bei den weiblichen, Gruppe 2e, 2 M. pro Wocke betragen. Hausdiener, Packer usw., über 90 Jabre alt, 76-85 M., Kutscher 80—86—90 M., Höchstsatz nach 3 Jahren. In der Debatte wurden die Setze als zu niedrig betrachtet lind scharf kritisiert. Von anderer Seite wurde hervorgehoben, daß sie als Grundlage dienen sollen, auf der beim nächsten Zlbschluß ioeitergeüaut werden könne Gerade für die am schlechtesten Ent- lobnten wurde dieser Kampf gefühci. Es wurde beschlossen, die Arbeft geschlossen wieder aufzunehme». Zu? Lohnbewegung de? MLllkutlHer. Di« WirSschaftSgetiossenschaft Derlmer GridiHbefitzer sendet uns ein« Berichtiaung zu d-c von uns in Rr. 481 veröffentlichten Notiz, der mir finfpifoc»«mtnehtnan: E» ist unrichtig, daß dm Aprii m-t den Arbeitern veremrbart «Jocfoem ist, dcch unter allen Um ständen«im Zweiifuhren- spsimn«ingeführt werden sollt«. Bei dam Äamaligan Streik ist nur zugosag! worden, dn edne Prüft.ng darüber eiinzutreiem. Genou« Festst«llMig-n haben ergebem, daß ba» Zweifuhr-nfpstein ancht möglich ist. ES ist ferner umr'ching, baß der Arbeiter» russchuß bei bor GenosseniscktafVstein Eeitgcgvnknmm«! gefuniden hat. ES ist u-mncchr, daß die Arbeitnehmer von der Geschäfts- leii-amg rouögespe art wovdon sind. Kvawatwuarbeiterinnem die am Montag stattfand, stimmte nack längerer Debatte dem Tarif mft d-m Barbehalt zu, daß über i Frage der Nachzahlung nochmals verhandelt Wird, um cüi günstigeres Ergebnis herauszuholen. Dir Arbeiter und Angestellten der Mugzeuamristerei AblerSb- nriihmem cum Sonntag im GugDsthen Hof den Bericht des Arbeit?.- rate» über die Verhandlungen mit dem Krivgsmiristeriium zwecl« llriembs» und Lvprozenftger LtchnlürzunyK-Entschäbigung«nt- gegen. Da die weitere« Verhandlungen mit d>?m KmegSmimste- rium zwecklos erscheinen, wurde eine K�-mcmWon gewählt, die die Forderungen emk logen soll, und werden dieserhatb all« von der damaligen Lohnckürsung Betroffenen ersucht, soweit st« ihre Adresse noch nicht abgegeben haben, blase unter Angabe ihrer frühere« Abteilung an de» Arbeiterrat, zur Zeit Restaurant WrkenwAdchen. AdlrrShof, einzuseuden. Zwecks weiterer Vew tändiMng trefft» sich die Bezirkslei ier Mittwoch, den 15. Oktober; und ftden werte«» Mittwoch, abend» 8 Uhr, im Lokal Rauter, Große Frankfurter Straße 10, die Kolleg Donners last, den 10. Okiober, und jeden weiteren Donnerstag, otbenb» 6 Uhr, tn ihren Bezirkslokatlen.— Die versimmMmg protestierte dann nach gmen den Artikel„Nn-Rat* im Skr. 40 de«»�rtbtlcfi|t". Der gewdene Redalteur Icem nicht auf feine Rechnung, da der Arlikel ja seine eigenem Pavteffrounbe beschmiutzt. che" reift Für die Arawattcnbranche ist endlich ei» rarisabsckluß zu» stand« gekommen. ES sind zunächst einigermaßen auskömmliche Allovdpreise ftstge.fttzt worden. Auch in der Frage der Lieferung von Zutaten usw. lonni« eine Verstäuoigung mit den Unternehmern erzielt wr den. Dagegen waren letztere zur Zahlung einer WirtschostSbeih-tfe und eine» besonderen Lohnaufschlagz von 10 Prozent an Heimarbeiter sür die Hergab« ihrer Wohn. räume zu ArüeitSzwecken nicht zu bewegen. Di« erhöhten Löhne sollen nachgezahlt werden. ün4 zwar vom Sü Septetuber ab zu rückgerechnet für die ersten vier Wochen die volle, für die todtexeu zwei Wochen die halbe Nachzahlung. Dn Vatis soll Geltung Hab an bU LI. Januar 19Ü0, Eine Perjammlung d« Einschränkung des städtischen Hvchbangchlek» fßt Wohnzwecke. Dl« Gnkwlcklunig einer gesund en Wohnweis« tn den Trofft städten war bisher vielfach durch die borhaudeue« Bmtordnungen gehindert, durch die umfangreiche StadterweiierungSgebftt« dem Hochk-au zugewiesen waren. Dies« baupolizeilichen Bestimmungen, die em« zu weftgohsnde Be-baubawkmt der Grundstücke zulassen, haben vielsach eine ungerechtfertigte Steigerung der Bodenpreisv zufolge gehabt, wodurch dann die Wohnweise in den Vororts» gebieten ungünstig beeinflußt worden ist. I» jüngster Zeit ist daher von de ist früheren Staatskommissar für das Wohnungswesen mehrfach auf Abänderung der geltenden Bestimmungen und auf eine Abstufung der Bauvorichrisie» im Interesse einer Verbiet» hmg des Flachbaus hingewirkt worden. Jetzt hat der Minister für VolkSwohlfahrt erneut auf dir Notwendigkeit einer weiteren Einschränkung deS Hochbcmgebiete» im Interesse des Klein». Wohnungsbaues hingewiesen. E» ist zu fordern, daß die PHa n. tasiepreif«für Baugel änoe auf ihren wirkliche» Wert zurückgeführt werde». Den Eigentümern«nd Käufern muß zum Bewußtsein kommen, daß sie mit trügerischen Werft» rechnen, wenn fie sür unbebaute Grundstücke. Werte i" Rechnung stellen, die auf Baupolizeiborschriften aufgebaut find. In dem erwähnten Erlaß wird daher eine erneute.Prüfung aller städtischen Bauordnungen zweck» weiterer Einschränkung dcS Hoch, baugebiete» angeordnet. Ueberall da, wo die Bodenpreift aus Grund der bisherigen Daurechtvvrschriften eine besmidere Höht erreicht haben, soll die Bc-bauungSmöglichkrit durch Aendcrung der bisherigen Bauborschrifteu herabgesetzt werden. Diese Herab, setzuna soll so beschleumgt werden, daß bei der Veranlagung zm Vermögensabgabe und Erbschaftssteuer nicht mehr Werte eingff stellt werden, die durch die Tatsachen nicht gerechtfertigt such, Volkshochschule Neukölln. Am Ist. Nktckber beginnen die AnterrichtSkurse an der Volk» Hochschule Neukölln. Da» Programm umfaßt 25 Kurse aus dem Gebiet der Philosophie, Literatur und Kunst, Recht»- und Staats» Wissenschaften, Sozialpolitik und Volkswirtschaft, Naturwissen- schaften und Dechirik. Gefundheitslehv« und ein« Reihe Sprach karte(Ena lisch. Französisch, Russisch Italienisch Gpantschi. Ein« Reihe aus dem Gebiete der Volksbildung bewährter Dozenten ist gewannen, so daß wir unsern Genossen dem Besuch dieser Einrichtung nur empfehlen können. Nähere? in den Programm» heften, welche auch in der Spedition der.Freiheit", Neckaritr. 3, ausgehändigt werden. Die Anmeldungen sind bis zum 14. Oktober. im neuen RaihouS, Zimmer 220, täglich von 10—1 und von 4— 7 Uhr zu vollziehen. Die Hörerkarte«, kosten für jeden Kurjuch 3 Marl. Einschreibegebühr 1 Mark. », Auch tn Schänedesty wird ssft Errichtung einer Volks. Hochschule in Angriff genommen. Es erscheint erwünscht, daß sich Gelehrte, Aerzte, Techniker, Statistiker, ErnährungStheoretiker. VolkSwirtschaftler. Künstler, Handwerker, überhaupt redegewandte und gut unterrichtet« Perftuen, Herren und Damen, welche glauben, an einer DolkShochichule mit Erfolg arbeiten zu können, besonder» soweit fie inner Mb Schönebe rg» wohnhaft find, an den Dezernenten, Herrn Stadtrat Kob, Neue» Rathau», Zimmer 106, mit Meldungen und Vorschlägen wenden, damit eine Auswahl getroffen werden kann, bi« gute Leistungen verbürgt, und eine wirklich« Teilnahme«u» der gesamt«� Schöncbergcr Bevölkerung erreicht wird. A?bells!oseu?Lte Berlins und der Vorerte! Am Donnerstag, 9. Oktober, nachmittag» 2 Uhr findet«ine Vollversammlung der ArbestSlosenrät« Groß-DerltuS im DreS» dener Garten» Dresdener Str. 45, statt.' Anfrage an die Reichsfettstelle. Vor einiger Zeft kam in Neukölln ein Waggon,�«mlhaliend 147 Dop pelze n Incr Schmalz an, das für dir Firma Sorge br» stimmt war. Um«ir»-i> Diebstahl und Verschiebung der.ostbaren Ware zu verhüten, wurde er vom Neuköllner LkbenSmittelbc'schas- fungsamt in Verwahrung genommen. TaS LebanSmitielbcschaf- fungSamt ist nun vom Dezernenten der Reichs stelle für Speiseseibh aufgefordert worden, den Waggon freisugehen. Wie lam die Firma Sorge zu dem Schmolz T Gescheht dm Verteilung seitens der Reichs stelle außer an Komnmtcen auch noch an Händler 1 Einc eingehende Auzilärung sche»»t hier bringe ud, notwendig, Die rechisrmgültige Abrede. Ist die Teuerungszulage als unlAxtrer Bestandteil des G'- halteS anzuftben uns di« Abrede rechtsgültig, daß die TeuerungS- Zulage im KündigungZmvnat fortfällt? Diesem intevessanv.m Rechtsstreit lag folgender Tatbestand zugrunde: Der Kläger hatte seine Stellung gekündigt, um sich zu verbessern. Ihm waren bei der GehaUSa&rechmmg daraufhin auf Grund eine» früher erlassenen Rundschreibens der beklagte.: Firma, wonach sie bei Kun- digunge» der Angestellten für dte Kündigung» zeit die Zahlung von Teuerungszulagen einstelle, dies- Teuerungszulagen abgo zogrn worden. Das KausmannSgericht st« Ute sich aus den Stand- punkt, daß»ach der maßgebenden Anschauung des Lebens di« laufenden' Teuerungszulagen GebaltSere h S h u n g e» darstellen und mithin Gehalicharakter haben. Die Abrede bezüglich ihres Forts ell-S bei Kündigungen kann nicht alZ rechiSverbindltch für den Angestellten gelten, da ein« solche Bedingung al» sittenwidrig zu erachten i st. Dies« Zulagen müssen al» mit dem Gehalt.tulöSbar ver- runden gelten, so lang? die gegenwärtig« Teuerung anhält, d» sie zitm Lebensunterhalt unbedingt notwendig sind. Das Lanv- gerickt Hot dir Berufung der Beklagten vertvorsen, und gleichfalls die Nichtigleik der erwähnten Abrede bestätigt, da sie dem Herr- lcheiiden ZiolkSbeMiißjsein widerspreche und deshalb im©üb* des 5 138 B. G. B. aeaeu die guten Sitte» verstoze» Ans sen semeinsen. Tempelhof. Sitzung der Gem-ind-vertretung vom S. Oktober IS19. Für die Errichtung eines öffentlichen Wocheri- ntorfics auf dem Rcinhardp-atz Werden 40 000 M. bewilligt. Im Jntereffe der arbeitenden BevMerung wird verlangt, den Werrauf auch an den"Sonnabend Nachmittagen vorzunehmen. San wurde gegen die Stint tuen der bürgerlichen Fraktion zu- gestimmt.— Für i>en weiteren AuSbcru der Pcrrksclmle tv-erden 140 000 M. bewilligt.— Eine längere Debatte gab es bei den Punkten»Gewährung von Baukostenzuschüssen für die Errichtung von Notwohnungen' und»Bewilligung von Geldern zur Her- stellung von Notwohnungen'. Von dem Redner der IL S P. wurde ausgeführt, daß die Vorlage nur ein Palliativmittel fei. Die Gemeinde selbst müsse Neubauten in Angriff nehmen. Aber auch die gemeinnützigen Siedlungsgenoffenschaften müssen unter- stützt werden. Die IL S. P. werde die geforderten SO 000 M. be- willigen, weil in biefet' Summe auch die Mittel enthalten sind, um größere Wohnungen zu teilen, also die Zwangseinqnartierung Durchzuführen. Die Vorlage wurde angenommen.—®n An» trag der Demokraten,„in Erwägung darüber einzutreten, ob eS sich empfiehlt, die Anker- Automobillinie ev. gemeinsam mit anderen an_ diesem Verkehrsunternehmen interessierten Ge- ■memben in eigene Regie zu übernehmen', wurde der Soziali- sierungskommifsion überwiesen. Mahlow. In unserer öffentlichen Versammlung charakterisierten sich die Rechtssozialisten trefflich. Herr Nicke(S. P. D.) meinte, die Arbeiter, die vier Jahre gehungert haben, könnten noch ein weiteres halbes Jahr hungern, nm der Regierung aus der Patsche zu helfen. Herr A h r n d- Neukölln verdächtigte die ober- schlosi scheu Arbeiter der früheren Zugehörigkeit zu gelben Ge- werkschaften. Er scheint nicht zu wissen, daß in der S. P. D.- Ortsgruppe Blankenfelde heute noch gelbe Gewerkschaftler zu finden sind. Herr Ahrnd leistete sich noch die Lüge. Mitglieder der IL S. P. in Mahlow gehören dem Deutschen Radfahrer-Bund an. Mit solchen Mitteln arbeiten bei uns die Rechtssozialisten. Unser» Frauenbewegung. 9. Sfefatfsloit BS*«suche« W» Ort»- verein«, rechtzeitig dazu Stellung zu nehmen und unseren Genossen dieser Konferenz zu beschäftigen. Gelegenheit zu geben, sich mit Näher« Mitteilungen folgen noch. tebensmiklelkaleuder. Perlin. Bis Freitag in den Bezirhen der 7. und 17. Vrothom- «nifion und bis Montag, in den Bezirken der 13,, ÜL und 22. Brot- fcornmifsion pro Kopf 125 Gramm Käse. Ans den Organisakionetu 1. Distrikt, 1. Wahlkreis. 1. bis 3. Abteilung. Heute abend 7 Uhr gemeinsamer Zahlabend bei Damradt, Reue Friedlichstrahe 1. 1- Distrikt, 5. Abteilung( frühere dritte Abteilung des 2. Wahl- ftreifts). Heute, Mittwoch, pünktlich abends 7 Uhr, b« Rathmann, Wilhelmstr. 118. Zahlabend. Vortrag der Genossin Math. Wurm über»Unser Erfurter Programm". Gäste willkommen. 3. Distrikt, 7. Abteilung. Heute abend 7 Uhr gemeinsamer Zahl- abend bei Fröhlich, Fontanepromenade 18. Wohl des Abteilungs- fuhrers- _«. Distrikt. 7. Abteilung.(4. Kreis. 20. Abteilung.) Mittwoch 7 Uhr Zahlabend in den Lokalen Mogwitz, Barnimstr. IS, und Epaet, Eeorgenkirchstr. 65. 12. Distrikt. 6. Kreis. 4. und 5. AbteNung, Bezirk 242 B, 243 B, 246 B- Donnerstag, abends 7 Uhr, Mitglladerversammlung in der Schulaula, Pappelallee 41/42. Port vag: Freihandel oder Zwangswrrt« fchaft. Ergänzungswahlen. Teltow-Beeskow. Sonntag, den 16. Rooe-mber, vormittags 10 Uhr, findet für den Bezirk Teltow-Beeskow zur Belebung und zum Auf- kau unserer Agitation eine Frauenkonferenz in Berlin, Schickler- ftrahe 5(Berkandskureau) statt. Vortrag der Genossin Wurm über Charlottenburg. L Gruppe. Heute, Mittwoch, odends 7 Uhr, Druppen-Zahlabend in der Gemeinde schule, Rehringstr. 10/11 Vortrag des Gen. Dr. Hertz über Arbeiteutttte, Partei und Parlamentarismus.— 4. Gruppe. Zahlabend Schulaula Witzlebenftt. 36, abends 7 Uhr.— Zeitungskommission. Donnerstag, den S. OK- tober, abends 7 Uhr, Zusammenkunft mit den editeuren in der Stehvierhalle des Volkshans, Rosinenitr. 4. Neukölln. Die Bezirke hatten heute Mittwoch 7 Uhr avends in folgenden Lokalen Dezirksrersomwlungen abi 1. Müller, Schönlein- strahe 0, 2. Parlon, Reuterstr. 47, 3. Schmidt, Pannierstr. 9 a, 4. Frie» litz, Pannierstr. 59, 5. Ideal-Kasino, Weich selstt. 8, 6. Zohlabend, 7. Kasiuhn, Erkstt. 8(GV, Uhr), 8. Pooch, Wildendruch strotze. Eck« Kölln. Ufer, 9. Rodeit, Berthelsdorfer Strohe 7, 10. SBotf, Kirchhof- strotze 41, 11. Ideal-Klaus«. Mareschstt. 14/15, 12. Hesse, Wippe rstt. 9, 13. Funk, Walterstrahe, Ecke Grenzollee, 14. Mb des, Emserftr. 94/95, 15. S Irmina. Ziogatstr. 33/34, 13. Wie immer, 17. Schulz, Thomas- stratze 33. 18. Wolfs, Prinz-Handjerystr. 86/07, 19. Iägerstr. 3, 20. Müller, Zieihenstr. 29(7% Uhr). 21. Koch. Weis-sk. 8, 22. Verems- brauerei, 23. Bonthien. Reuterstr. 99, 24. Ringewald, Witzmannstr. 12. Autzerdem für alle Bezirke Donnerstag, vormittags 9 Uhr, Zahlworgen für alle Nacht- und Schichtarbeiter bei Kassuhn, Erkttr. 8. Britz. Der Zahlabend findet diesmal bestimmt statt. Spandau. Heute abend 8 Uhr Zahlobend in nachstehenden. Dezirkslokalen: 1. Dezirk(Innere Stadt) Seidel, Schürfte. 4; 2. Bezirk(Potsdamer und angrenzende Straßen bis zur Frodenfttotz«), Pritfchow, Müllerstratze,' 3. Bezirk(Schönwalder-, Falkerchagener- und zwischenliegend« Strotzen) Wagner, Falkenhogener Stratze 37; 4. Bezirk(Straßen um den Lutherplatz) Pohl, Lyncustr. 2; 6. Bezirk(Reuen dorfer- und angrenzend« Strotzen) Kohlschmidt, Neuendorfer Strotze 87; 6. Bezirk(Streit- und angrenzende Strotzen) Abraham, Streiistr. 76; 7. Bezirk(Hamburger-, Seegsfelder, und angrenzend« Stratzen) Herrmann, Hamburger Etratz« 15; 8. Bezirk(Klo-ster-, See- buvger-, Wilhelm- und angrenzend« Sttatzen) Heilig, Seedurger Str. 3; 9. Bezirk(Pichelsdorfer- und angrenzende Sttatzen br» Rdainstratze) Windt, Pichelsdorfer Stratze 5; 10. Bezirk(Pichelsdorfer- und an- grenzende Stratzen von Adamstratze) Griebe, Pichelsdorfer Sir. 41; 11. Bezirk(Siemensstadt, Haselhort, Gartenfeld) Dvil, Brunnen-, Ecke Schulstratze; 12. Bezirk(Tiefwerder), Tiefiverder 29, Restaurant Ro!)de. In allen Zahlabenden Referate eine» Genossen au, dem Etadtpariament über: Kommunal« Zeit- und Ctteitftagen. Der vor- stand. Steglltz. Mittwoch, den 8. Oktober, abend» 7 Uhr, in der Aula des Gymnasiums Heesesttatz» autzerordentliche Mitgliederversammlung. Tagesordnung: U Stellungnahme zum Parteitag(Parlamentarismus oder Rätesystem). 2. Rätesystem(Referent Gen. Petersen). 3. Wahl der Delegierten zur Kreisgeneraloersammlung. 4. Reuwalst für die ausgeschiedenen kommunalen Arbeiterräte. Lichtenrade. Mittwoch%6 Uhr Zahlabend im Zeichensaal der Schule in der Roonstratz«. Da die Polizeistunde verkürzt ist, pünkt« liches Erscheinen notwendig. Tempelhof. Mittwoch, abends 7% Uhr, in der Aula des Lyzeums, Dermoniaftt. 4: Gemeinsamer Zahlabend. Vortrag;„Paria- inentariomu» und Rätesystem". Referent: Genosse Sommerfeld. Mitgliedsbuch legitimiert. 2. Abend bes Kursus:„Rätesystem und Sozialismus", Freitag, abends TA Uhr, Gesangsfaol des Realgymnasiums. Friedenau. Donnerstag, abends 7A Uhr, im Kaiser-Wilhelm- Garten, Friedenau, Rheinftr. 66, autzerordentliche Mitgliederversammlung. Stellungnahme zum Parteitag. Referent Genosse Künstler. Lichterselde. Donnerstag abend 7 Uhr Diskutierade nt> bei LanskI, Hindenburgdamm 56. Oderfchöneweid«. Der Zahlabend findet gemeinschaftlich heute abend 7 Uhr m der Aula des Realgymnasiums statt. Karlshorst. Die Mit�ieberversiumnluna findet erst«n Montag, be» 13. Oktober, statt. Friedrichsfelde. Mittwoch abend 7% Uhr Zahlobend in den Gvuppentokalen. Bezirk Weitzenfee. Es finden heute keine Gruppenzahlobende, sondern Abteilungszahlab-nde statt. Beginn 7 Uhr. 1» Abteilung: Koch, Mscchstr.�Sl. 2.«tteNtmg:. Kieler �Buchr. RrwwrTnz�g Linzel 3. Abtellung Flora, 4. Abteilung: Krause. Schbnstr.-_ „Grüner Baum", Berliner Allee 204. wi «dlershos. Freitag abends 7% Uhr trn Lokal von tSolllW«! sich« ArbeUerraiositzling. L Der Neuaufbau de» Lebensmm» 2. Berichte. S. Freie Aussprache. 4. Ersatzwahlen. AWetshJW wohner, durch Mietskontrakt oder Steuerzeitel legttim>«»2 Att-GNenickc-Falkenberg. Heute, abends AS Uhr. bei# Friedrichltr. 2, Mitgliebe Versammlung. Stellung zum Patt°>« Tegel. Mittwoch abend 7% Uhr Zahlabend in den de" Hohen-Neuendorf. Mittwoch 8 Uhr abends Mitglieder»� lung in der„Loge". Wichtige Tagesordnung, daselbst 7 standssitzung.„_ Bvrstzwalde. Mittwoch abend 8 Uhr Zahlabend: 1. SeZ'», Lange, Conradstr. 7. 2. Bezirk Lokal Hansen, Ernftstr. 8. Lokal Woitschach, Ernststt. 1. VH„irei Der Vezu direktem; Redakik Fernspr Vere'msWender. Ehe mische Industrio und choinifiher ErotzhandeL Am abends 7% Uhr, Mitgliederversammlung im ßohreryeieinsW Aloxanderplatz. Tageso. dining: Be licht über die Bewegung Sektion. Mitgliedsbuch als Ausweis. Säfte dürfen eingesu�t i» Berussgruppe„Chemie" des Bundes technischer Angeiie»1, Beamten. Freitag abend 7 Uhr im„Patzenhofer Bierpaleit richsttatze 134. Vort.ag über„Lerussausschüfse" und WchW solchen. Themoleäjniker und Ehemilier willkommen. Hemptgasfchutzlager Bdlershof. Donnersiag vormittag Dersammlung sämtlicher arbeiisloseu Kollegen und Kollege Bökers Festsälen, Weber stratze 17. Sämtliche Kriegsbeschädigte und Kri-gshintcrbiicbene dtt Süd, A. W. Nord und G-schützgietzerei Spandau. Donners!»! mittags 4 Uhr, Neue Welt, Spanbau, Bersa-niiMlung. Tapezierer. Donnerstag abend 7 Uhr in den So?> Sephienftrotz«, Versammlung. Das Angebot der Unterneyi Tarif.- Verband Dolkszefundheit. Ortsverein Berlin. Donnerstag AS Uhr, in der Schule Langestr. 31, öffcniliche SeifcmmluW; trag de. Gen. Hauptmann:„Was wir wollen". Frei« Jugend. Detnebsaertrauensleute! Donnersiag, I 7A Uhr, im Gewerkfchaftshau». Saal 3, Vollversammlung m. verttcmensleuie. Freie foz. Jugend. Gruppe Frankfurter P o r ,1 a«• alle Schulentlassenen zum Donnerstag um 6 Uhr abends«-%[ sammlungsort Otto Neumann, Samariterstt. 12, E6«e©diw"1 D Freie s,z. Jugend N-nckölln. Heute abend im Iugendke'.� U stratze 15, Mitgliederversammlung. Vortrag:„Was will t" ftfl. Jugend?" sowie Beitragskassierung und Zeitungsausgabe., Freie Jugend Schiineberz. Sonnabend AS Uhr Kunst» vlgösieo der Chamissoschule, Darbarossaplatz. Gruppenabende Dienstok>„ tag», Sonntags bei Geil, Mefteburger Stratze 7.«". Freie sozial. Jugend Köpenick. Mittwoch AS Uhr im sich l Lehmann. Bahnhosstr. 44, Mitgliederversammlung. Gleichzem�,. wir einige Kollegen vom Aktionsbezirk Lichtenberg' fCIJCTIC Ol nick zu erscheinen.» Arbeiter-Athleten-Berein„Birbe-Alemannla". Uedungsst1" Restaurant Beteranenstr. 18, Donnerstag 8— 10 Uhr. Schlisse i trarfn i in der S Äüs den Anas. Bis Donnerstag einschließlich gelangen zur Ausführung: benz-Lichtspiele, Blumens! r. 10:„Die von der£ia* mit Escher Eareira.— Theater am M o r i tz p l a tz Kuckuck.— Am Freitag, den 10. d. Mts. wirb das Kino des- der Lichtspielpalast Prinzenellee 42/43 eröffnet. Zur Au gelangt„Blondes Gift" mit Hedda Semem, sowie ein Lutiifö)'-* Verantwortlich siir die Redaktion Alfred W i« I e p p, verlagsgenossenschast„Freiheit", e.©. m. d. H, Berlin.— Lindendruckerei und Derlagsgesellschaft m. d. H.. Echtlfdau« wurde a mann na Gen bunden 1 Ueber dc ferrichtel Ueb ( Deutscher Metallarbeiter-verbanS < verwaltangssteUe Serlin+ N. 54, Änkenstr. 85-85 Geschäftszeit von vorm. 9 Uhr bis nachm. 4 Uhr.(Telephon: Timt Horden 185, 1234, 1487, 4714. Achtung! Achtung! Funktionäre des Deutschen MetallarVeiter-Verbaudes ,_ Mittwoch, den 8. Oktober, nachm. iA Uhr, im»Pgtzeniiofer früher Bockbrauerei, Fi.iciiistrasze 2/3 \ Außerordentliche General-Bersammlung r unfetet Verwaltungsstelle. Tagesordnung: I. Berichterstattung Ober die Streiklage. 2. Diskussion. Kollegen und Kolleginnen! Da wegen der kurzen Zeit«ine Einladung durch Postkarte nicht mehr möglich Ist, so«r folgt dieselbe auf diesem Wege. Mitgliedsbuch und Legitinwtioiiskarte find a» Eingang de» Saales oorzuzelgen. Ohne dieses kein itt. Vertretung Ist nicht zulässig. Die Ortsoerwaltnng. Zweiter Kreis, U.S.P.D., in«qukö. Freitag, de« 10. Oktober, abends 7 Uhr, ta der Schulaula Mitten Wald er Straße 34: General-verfammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes, dek Kassierers nnd der Revisoren, evtL auch der Kommissionen. 2. Beschlußfassung über die Verteilung des Vereinsvermögens. 3. Anträge. Wir ersuchen unsere Mitglieder, fich an dieser so wichtigen Versammlung recht zahlreich zu beteiligen und das Mitgliedsbuch vorzuzeigen. Der Borstand. I Matrosen- Kleidersack, brenn Segel toeb. eitra fester S tofl kanft»Sport-Klub Heros", Postamt 52. Schriftlich offe- Btllijlhtt Koharbeitcr-Ntrliavd Verwaltungsstelle verlin. stzrreau: Berlin SO 16, Rungeftr. SO. Fernsprecher: L Amt Moritzplatz Rr. 108 23 und 5378. Einen Posten Küchen prima lackiert Tieft ohne Anrichte M. 275 7. mit.„485 solange Vorrat reicht. Nengebauer. Chanottenburg. Wllmersdorter Straße 138, Ecke Schillcrstraßc. Kein � Jalonftearbatter! Donnerstag, den g. L?ktober ISIS, abends 7 Uhr, bei Greive. Rungestrasie 80, wichtige Versammlung aller in dieser Branche befchäftigteu Arbeiter und Abeiterinnen. Tagesordnung wird daselbst bekannt gegeben. Keiner darf fehlen_ KMw MMarbtittt�erdlinö rwaltuugssteSe verlin SL 54. Linien stratze 88/85. Geschäftszeit von vorm. g bis nachm. 4 Uhr. Telephon: Autt Norden 185, 1289, 1987, 9714. Mechaniker. Ahrmacher. Optiker und alle i« de« Betriebe«, welche dem Arbeit- geber-Schustverband siir Mechanik und Optik «ageschlosse« sind, haben am Dotmerötag, de» 9. Oktober, abends 7 Uhr, tejw Gewerkschaftshaus, Engel-Ufer. Saal l x- Versammlung. Tageiordnuug: ,»ericht nun dm Berbandtungc- atU ben ttntenrchmmt West; _ 2. Wollen die Aitlrgen de« Lohnttdlomntea»imeth,«? ' 3. DiAnssion.— 4.«bstinnnuiig. r Sffie Kollegen muffen erscheinen. Die OrtsverwaMmg. verband der Tapezierer. Am Dounerstag, de« 9. Oktober 1919, abends punkt 7 Uhr, in den Sophieusälcn, Sophteustrahe MlgKeder-versaNmluug. Zaesßerbnnne: I. DoZ Sttigebot her«Meutriinier bei der XcrifMtbaublitnn. II, ütMusstn«. in. r«ntfe«we her DUNiIN», iiber den Lerdanbeta�dericht mi» die«erjchmettnxa-f-ov. IV.«er. jchiedrnc«. Jede» 3fü jlith hat die Asttcht;« des Ler immakmz zu erstheiaea. Die OrtSverwattuug. Achtung! Achtung! Arbeiter-VetriebsrSte. (Arbeaer-AngestevtemmSschüsse. Fnnttianäre) der gesamten Lederindustrie Freitag, de« 19. Oktober 1919, abends 6\ Uhr. stndet in den Sophiensälen, Sophien ftrasie iL, eine Große FmKtioviimrsmmlklaij der gesamte« Lederindustrie statt. (Sattler, P-rteseniaer, Schuhmacher, Lederartciser«(to.) tCagceatbnti ng: Der Zusammenschlnh in der Lederwdnftrie. Bei d» Wichtigkeit bei läge* tubnnng Ist baUjüline» Sitcheiiini der gtiüinten ganlllonäre nnbebtagt naimcitblg. Sctrteb»cus»tije ersowerlich. Vollzugs«»! Groü-Berti«. ZeMloerSM bei ZilMkttl LMchlsÄZ. gnhthelle vrr.ni und Umgearub. Sonncrstag, den 0. Oktober 1910, obeubs 7 Uhr int GewerkschastShan», Saal 5 Allgemeine Verkrlluevsmänuer-SIHaag. sämtlicher Fndrtkm. Ttesbnn- und Hochbeufirmm. SS ck Pjttcht der BertrauenZtenti jll Weser Sipinn ja erscheine«. Srr atorftaab. J A.: 8. Menoba- Verband Volksgesundheit. Ortsvereiu Berlin. Donnerstag, de« 9. Oktober, abends 7� Uhr, in der Schule, Lange Strasse 31, öffentlicher Vortrag des Genossen Hauptmann über das Thema: Was wir wollen. Gintritt frei. Freie Aussprache. Der Vorstand. LeMIlA MetslWter-GeiM (VerwaltnHgwstelle Stettin) stiebt zarn baldiean Antritt einen I. Geschäftsführer. Kektehilert trird nur atri I Kraft, die iRistand« Ist#11« VOfWonuneDden Arbeitenetner Vertrat tnassttelle Ton lOOOOMtt- tliedens zn erledigen.._ Die Anatellan« etfclet nach den Beschlüssen der KSlaer Ocsteisltreraammtnnt.. Bewerber atllssen mindestens 5 Jahre kjjtelled des Verbandes sein und bei Bewerbung ihre«olrtische Richtung "�Bewerbangaa mit der Aufschrift„Bewerbung" sind bis ap&testeas I. November 1»19 an den Kollegen Slegir. Krlgcr, — SchneHstTgll« 9 a. eictueeaden-__ Shtttt». Rupfsr, Kffilns, QaecHsllüer, Platin. Oold. Silber. Altmetalle, kanten PETERS. Preailaaer Stt. 34. Ktoe KSnigstr. S2, MOEBUS. Waldstr. 3. Q. ERMEU Gubener Str. 59, DßQENER. Sehiaeber*. Bah Str. 45. W. WAASE. Slcalltier Str. HA. Eckt Laastlaer Plate. E lektrlache Leitungsdrähte. Kabel, Litzen. Spfiien, Dynamo- dral■■ ihte u.Motoren kauft Borgwardt Priazoastraße 44, MoritzpUt* 336a. 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