angene the det bergen nad et fid ubliche on bei I, fei und in worden Fe( wei enerlas te ben wegen us und r Lage Ruffer Barten n eines ndem r erften he bod als zu 3 nod Bhila rblattes tunden chlagen beforgt tr Be in Be ay auf meht 64 638 ien ve I finden and Ent Pilger Opfer Rückweg Irfache auch die n Bord en aud Belheiten Mel mfuchte Den, bie och im und de mußten war be in be en. Die 53. J auf dem adh der die Nr. 200. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Bfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit bem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Boft- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Gingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Bormittags geöffnet. Gernsprech- Anschlug: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Der Gesehentwurf brauchs geistiger Getränke. Freitag, den 28. August 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. betr. die Bekämpfung des Miß- Trunksucht entmündigt; bies wird bei ihm erſt nöthig, schaffenden" Speisen halten, ba aber nicht verfügt werden Liebesgabe die macht die Trunksucht allein noch nicht unfähig, sich und zu den unhaltbarsten Uebelständen führen. Der Wirth die Seinigen zu ernähren, er wird also auch nicht wegen muß die nach Lage der örtlichen Verhältnisse zu bewenn er zugleich ein Verschwender ist, und da er in kann, daß die Gäste sie auch kaufen müssen, so werden sie diesem Fall auch schon nach dem bestehenden Gesetz ent- in sehr vielen Fällen einfach verderben. In der Praxis mündigt werden kann, so trifft dieser Paragraph ihn über- sehen sich solche Dinge ganz anders an, als am grünen Der vorgestern im Reichs- Anzeiger" veröffentlichte haupt nicht. Tisch. Nähere Bestimmungen über die bereit zu haltenden uch a Besetzentwurf mit diesem Titel kommt nicht unerwartet. Der Entwurf ist aber noch reaktionärer, als wir er- Getränke und Speisen" können die Ortspolizeibehörden für sheim Jahre 1881 hat der Reichstag ein Gesetz, welches wartet hätten. Der Grundsaß, daß mit Strafen alles zu die einzelnen Gast- und Schankwirthschaften treffen. Die verschuldete Trunkenheit unter Strafe stellen wollte, bessern sei, hält die Verfasser des Entwurfs vollständig Handhabung dieses Rechtes durch die örtliche Polizei kann furzer Hand abgelehnt. Auch seitdem haben die Kämpfer gefangen. In zahlreiche Interessen schneiden die Be- zu den ärgsten Ungerechtigkeiten und Chikanen führen. für Trinkenthaltung und Temperenz immer wieder den timmungen schärfer, rücksichtsloser, leichtherziger ein, als Eine neue Methode der Maßregelungen! Ruf nach einem möglichst wirksamen Gesetz gegen es selbst die Befürworter eines solchen Gesetzes erwartet Diese Punkte betreffen direkt die SchankgewerbeTrunksucht und besonders nach Entmündigung der Ge- haben dürften. Fortab soll die Konzessionirung von treibenden; andere und insbesondere die folgenden bewohnheitstrinker erschallen lassen. Diese Agitation wurde Schankwirthschaften überall nur im Falle des Bedürfniß- treffen direkt das Publikum. am stärksten von den Konservativen betrieben. Mancher Nachweises erfolgen, während sie bisher landesgesetzlich Mit Geldstrafe bis zu einhundert Mark oder mit schnapsbrennende Freiherr hat wohl etliche Nickel zur nur für Ortschaften mit weniger als 15 000 Einwohnern Saft" bis zu vier Wochen wird bestraft, wer in einen Bekämpfung des Schnapsteufels bezahlt. Die 40 Millionen von dem Nachweise des Bedürfnisses abhängig gemacht selbstverschuldeten Zustand ärgernißerregender Trunkenan die Branntweinbrenner gestatteten es ihm ja. werden konnte( nicht allgemein abhängig war). Die neue heit an einem öffentlichen Orte betroffen wird. Ist der Ein Gesetz zur Bekämpfung der Trunksucht paßt über- Bestimmung würde der Polizei eine außerordentliche Macht Betrunkene dem Trunke gewohnheitsmäßig ergeben, so tritt haupt ganz ausgezeichnet zu der Prämiirung der Brannt- über die Gastwirthe verleihen. Was das bedeutet, kann Saft ein." Wir haben schon oben in der allgemeinen Bewein- Herstellung und zu den Kornzöllen, welche die Erman sich nach der bisherigen polizeilichen Beeinflussung sprechung eines Antitrunksuchtsgesetzes gesagt, daß das nur nährung der Volksmassen - das wirksamste Gegenmittel benken. Die Weigerung der Wirthe, den Sozialdemokraten dem Aermeren geschehen wird. Dieser Unterschied wird sich gegen Trunksucht und Säuferkrankheit- künstlich schmälern. die Säle zu Versammlungen herzugeben, ist nur eine Folge eben bei jedem die sichtbare Trunksucht bestrafenden Gesetz Ernsthafte Kritik verträgt der Gesetzentwurf, be- dieser Abhängigkeit von der Polizei. Das früher liberal, ergeben, der Klassencharakter haftet dem Entwurf unheiltreffend die Bekämpfung des Mißbrauchs geistiger Ge- jetzt konservativ redigirte„ Gasthaus" hat fürzlich ein- bar an. Das„ selbstverschuldet" wird in einer Mera wie anfe", so wenig wie irgend ein anderes von den gestanden, daß bei den letzten Wahlen in Sachsen die der gegenwärtigen, wo die strafrechtlichen Begriffe so grariern und Kartelleuten befürwortetes Gesez. Gewiß Gastwirthsverbände in den Dienst der Reaktion gestellt schöpferisch weiter entwickelt werden, wahrscheinlich zu die Bekämpfung der Trunksucht löblich und nöthig, im worden sind. Neichen nun etwa die jetzigen Bestimmungen allerlei schönen Auslegungen Anlaß geben. Daß bei einem Interesse der Einzelnen wie der Allgemeinheit. Aber man nicht aus, um der Trunksucht und der Förderung der armen Teufel die Noth und das animalische Bedürfniß, beseitigt ein lebel nur, indem man seine Ursachen ent- Völlerei entgegenzutreten? Das Gesetz bietet hierzu Hand- sich über den Hunger hinwegzutäuschen, die Trunkenheit leicht dem Fuselteufel, denn der Genuß einer halben sie wird zurückgenommen, wenn gegen den Wirth der zunehmen geneigt sein. Aber bei Sedan- oder Kriegerfesten fernt. Wer keine nahrhafte Speise kaufen kann, verfällt haben genug. Die Konzession wird nicht ertheilt, bezw. verschuldet" habe, werden unsere Richter wohl nicht anFlasche Schnaps bewirkt das täuschende Gefühl der Verdacht vorliegt, daß er der Völlerei Vorschub leisten hätte am Ende die patriotische Feierlichkeit den Rausch Sättigung, hält aber auch thatsächlich die Lebensgeister des wolle. I. Brieftid zu ver antwort wir nicht funft e e Abre es 7 gewer Verein ferlegte Schöffe ten un nicht i wenn en ab aftlich Ehefr hts- ob Arbeit es Stra Daß d noch ni 2. D pelche b und 4 e fich Beiberf chtigt nung gelten Die weg ürfen erwähr es Sab efcheidu olgen j 100 Flebt werden. wir Ih 1892 nn es nicht Dicken ab en Ant ; wenn by liber. Heilmittel bie Gesetz ein ichied eine gegen " Berhungern Begriffenen für eine Weile wach. Gute brauch von dieser Bestimmung gemacht worden. das willkürliche Vermuthungen seien. Wir leben im Boltsernährung, also gute Löhne, sind eins der besten Ferner soll den Wirthen verboten werden, Personen, Jahre 1891 und haben die Erfahrungen eines längeren gegen die Trunksucht. Man schaffe die Korn- welche das sechszehnte Lebensjahr noch nicht vollendet Beitraums hinter uns. Bietet nun das heutige Gesetz Bolle ab, das ist das Wichtigste, was die Regierung gegen haben und sich nicht unter der Aufsicht großjähriger keine Handhabe zu strafrechtlicher Verfolgung der Trunkenalkoholische Körperschwächung zu thun vermag. Ein Personen befinden, geistige Getränke zum Genuß auf der heit? Das Strafgesetzbuch bedroht den mit Haft, der sich die Trunksucht ist aber ferner in der Praxis Stelle zu verabreichen. Eine recht nuzlose Chikane! Der dem Trunke dergestalt hingiebt, daß er in einen Zustand Klassengeset, das sich nur gegen die ärmere Klasse Wirth kann einem das Lebensalter nicht am Gesicht ab- geräth, in welchem zu seinem Unterhalt oder zum Untertehrt und einen scharf ins Auge fallenden Rechtsunter- sehen. Wenn er sich sicher vor Strafe schützen will, darf halt derjenigen, zu deren Ernährung er verpflichtet ist, zwischen ihr und den Wohlhabenden aufrichtet. Der er auch demjenigen nichts verabreichen, der dem Aussehen fremde Hilfe in Anspruch genommen werden muß. Reiche wird sich öffentlich nicht in trunkenem Zustande nach etwa achtzehn Jahre alt ist. Der Gesetzentwurf ist nicht geeignet, der Trunksucht zeigen und so die Strafe vermeiden. Er braucht ja nur| Die Bestimmung, daß in jeder Gast- oder Schankwirth- entgegenzuarbeiten, er bewirkt nur, daß die Zahl der Droschte zu nehmen. Ebenso gelangt die Be- schaft auch andere als geistige Getränke, sowie die nach Häftlinge zunimmt, für deren Unterhaltskosten die Allstimmung, daß entmündigt werden kann, wer infolge Lage der örtlichen Verhältnisse zu beschaffenden" Speisen gemeinheit aufzukommen hat. Trunksucht sich und seine Familie nicht mehr zu ernähren feilgehalten werden müssen, klingt recht hübsch und scheint Feuilleton. Machbruck verboten.) vermag, nur gegen Arme in Anwendung. Den Reichen im Interesse der Gäste zu liegen, praktisch muß sie aber Frage der Berechtigung eines geseglichen Eingreifens wird Er kehrt zurück! Driginalroman von Jean Meroz Einleitung. Drei Sterne. I. ր Drei von seinen Fenstern warfen einen Lichtschimmer auf den vom Regen glatt gespülten Straßendamm und ließen ihn widerleuchten wie einen Spiegel aus geschliffenem Stahl. Hinter den vom Staube gelb gewordenen Vorhängen gingen langsam Schatten regelmäßig hin und her. Diese ließ einen Mann, der unbeweglich und wie festgewachsen in der Vertiefung einer gegenüberliegenden Thür stand, nicht aus den Augen. Der Beobachter fuhr jedoch auf, als es an der großen Uhr des Palais Richelieu ein Viertel nach Mitternacht schlug. Das Geräusch einer Miethskutsche, die soeben in die die Fensterladen schließen sich, wie schlafbefallene Augen- hochgewachsener Mann, der in eine Art Reisemantel von Aus der Begründung sei Folgendes erwähnt: Die Es ist nicht möglich..." Im Hausflur hatte jemand die Hand auf den Arm des Ankömmlings gelegt. Sie sind's General? Man erwartet Sie oben". Sie stiegen die einzige Etage hinauf. Es öffnete sich eine Thüre. Der General trat in einen rechtwinkligen, ziemlich großen aber niedrigen Saal. Es war ein ZeitungsRedaktionssaal. Drei Dellampen warfen ein mildes Licht auf einen großen, mit grünem Tuch überzogenen Tisch, der ganz mit Zeitungen bedeckt war. Außerhalb des Lichtkreises der Lampen war der Saal Das Netz der kleinen Straßen rings um das Palais Royal, welche die Namen der Söhne des Hauses Orleans Straße eingefahren war, veranlaßte ihn, den Kopf aus die in fast vollständiges Dunkel gehüllt. Die Wände waren tragen, nämlich Valois, Montpensier, Beaujolais, Chartres, Thüreinfassung vorsichtig hervorzustrecken. Aber er verbarg fahl, nur hier und da waren Kupferstiche angeheftet, welche bildet mitten im Herzen von Paris eine kleine, stille, arm- sich eiligst wieder in der Ecke, indem er sich in das Holz Episoden aus der französischen Revolution darstellten, das felige Provinzialstadt. des Thürrahmens zu verkriechen schien. Abends gegen 10 Uhr verdunkeln sich die Häuser, und Die Miethsfutsche hielt vor dem niedrigen Hause. Ein und ein lithographirtes Facsimile der Protesterklärungen der Journaliſten gegen die Juli- Verordnungen. Um den Tisch saßen etwa fünfzehn Personen schweigend, militärischem Schnitt gehüllt war, stieg aus, bezahlte den Die Straßendämme sind verödet. Ein vorüber Kutscher und ging in das Haus hinein, dessen Thür sich ge- und ihre Gestalten verloren sich fast im Halbdunkel. Sobald der General die Schwelle überschritten hatte, fahrender Wagen ist hier ein Ereigniß. Fußgänger sind öffnet hatte, ohne daß er nöthig gehabt hätte, zu klingeln, entledigte er sich eiligst seines Mantels und warf ihn mit felten, ihre Schritte schallen mit großem Lärm wieder. Man und die sich nun sogleich wieder schloß. tönnte sich versucht fühlen auf den Fußspißen zu gehen, wie| Die neben ein Exemplar der Erklärung der Menschenrechte in einem Krankenzimmer. Die Miethskutsche entfernte sich, ihre Räder knarrten einer ungestümen Bewegung auf einen Stuhl in der Ecke. und das alte Eisenwert ächzte; das dumpfe und langsame Er war erwartet worden und gewiß kannte er jeden Das Gas brennt in matten kleinen Flammen hinter den Geräusch der Tritte des Pferdes verlor sich in der Richtung der Anwesenden, denn nachdem er gegrüßt, einigen die Scheiben der Straßenlaternen, wie der melancholische Schimmer nach dem Place de Palais- Royal.. Hand gedrückt und seinen Hut abgelegt hatte, nahm er einer verlöschenden Lampe. Der Reisende war kaum einige Sekunden auf dem einen Stuhl und setzte sich an eine noch freie Ecke In der Mitte der Beaujolais- Straße war jedoch eines von schein einer Gasflamme nur halb beleuchtet worden. Häuser sind hoch, schmal und von düsterem Ansehen. Bürgersteig geblieben; seine Gestalt war durch den Wider des Tisches. Aller Augen hatten sich fragend auf ihn gerichtet und forschten begierig und fast wie mit Besorgniß ihnen, das älteste und schwärzeste, das aber niedrig und breit| Während der Mann gegenüber sich beeilt hatte, ihn in allen Falten dieses leutseligen Gesichts. Seine sorglosen genau zu betrachten, unterdrückte er eine Bewegung der Augen, der spike Bart, das zwanglos bürgerliche Benehmen Ueberraschung. Er murmelte zwischen den Zähnen: stachen seltsam ab von dem Aussehen der Generäle aus der gegen Mitternacht noch erleuchtet. Wir Wirthschaf droschen nicht einm Aber auch faum hinre zum Oktob flein ist, h Erlös vert schritten w ursachten Auftaufer Bauern fic zu verkaufe fonft auf 3 dem der B zu finden, Breise für weiter zuri Aus eir plan- und z vingen war mit vagen Allgemeinheiten beantwortet. Die heutige Ge- Aber die nothwendige Folge dieser Neuerung war, daß der] Am letzten Tage des Brüsseler Sozialistentongreffes i staltung unseres wirthschaftlichen und sozialen Lebens habe Rongreß in seiner Gesammtheit die anderthalb ersten noch der Bericht der jüdischen Arbeiter aus Amerika eine„ erhöhte Anspannung der körperlichen und geistigen Tage wenig Beschäftigung hatte, während das Bureau zur Vertheilung gelangt. In demselben heißt es: Kräfte des Einzelnen und gesteigerte Aufregungen" zur und die Sektionen überlastet waren. Indeß sobald die nennen uns„ Union der israelitischen Synditate"( United Ursache dieses Wißstandes bekannt wurde, verschwand auch Hebrew Trades), weil alle Mitglieder dieſer Syndicate b Folge. Soll das heißen, daß deshalb mehr als früher ge- but the uslesenheit, und alle stongreßtheilnehmer sind jest israelitisch- deutschen Dialekt sprechen. Unsere Organt trunken wird, oder daß deshalb eine größere Mäßigteit einig bouin, baß noch te in internationaler Kongreß seine iation hat aber nichts gemein mit beb geboten ist? Im ersteren Fall ist zu erwidern, daß man Geschäfte oglatt geregelt hat, wie biefer. Die ganze Religion oder mit der Nationalität un der so durch natürliche Umstände herbeigeführten Zunahme Tagesordnung wurde erledigt- erledigt ohne Vergewal hat ihren Namen eben nur von der Sprache des Trunkes durch Strafen und überhaupt durch künst- tigung der Minorität und ohne tolles Gedränge bis zum ihrer Mitglieder. Gegenwärtig existiren in den liche Mittel nicht beikonimen wird; im zweiten Falle Schluß. Und das will viel sagen. Vereinigten Staaten mehr als 30 000 israelitische Arbeiter, wünschten wir, von der Zweifelhaftigkeit der Schluß- Der nächste Kongreß, der nach zwei Jahren in der welche in solchen Syndikaten der jüdischen Sprache organisirt folgerung abgesehen, daß die Fürsorge für das Fort- Schweiz tagen soll, wird uns zweifellos noch eine dritte, find. Die Zahl der israelitischen Arbeiter aber, welche ben kommen der Einzelnen und für das wirthschaftliche Ge- sehr nothwendige Neuerung bringen: nämlich die, daß mit amerikanischen Arbeitervereinen angehören, ist noch viel größer deihen der Gesammtheit in anderen Dingen zum Ausdruck dem bisherigen" demokratischen" Gebrauch, die Vorsitzenden, und läßt sich natürlich nicht statistisch feststellen. Die sozialistische fäme, als in Strafen. Sodann wird aus der Kriminal- überhaupt die Mitglieder des Bureaus mehr nach der Bewegung unter den israelitischen Arbeitern ist neueren Ur Nationalität," als nach der Fähigkeit parlamenta sprungs, hat aber in der kurzen Zeit schon ungeheuere Fort statistik der Zusammenhang zwischen Trunksucht und Ver- rischer Geschäftsleitung zu wählen, unwiderruflich geschritte gemacht. Behntausende von russischen, brechen dargethan. Aber daß ein Antitrunksuchtsgesetz die brochen, und ein ständiges Präsidium eingesetzt wird, rumänischen, ungarischen zc. Israeliten, Trunksucht verringern werde, wird nicht nachgewiesen; dessen Mitglieder den Aufgaben des schwierigen Amts ge- die in Amerika antommen, treten alle von den Sachverständigen wird es durchaus bestritten. wachsen und namentlich auch in den verschiedenen Kongreß mit wenigen Ausnahmen in die Reihen Bei der Begründung der Bestimmung:„ Getränke dürfen sprachen bewandert sind. Dann werden die Debatten sich des Proletariats ein und betheiligen nicht zum Genuß auf der Stelle auf Borg verabreicht noch wesentlich abkürzen lassen und namentlich wird das mit vollster Hingebung an dem Kampje werden, Forderungen hierfür können nicht eingeklagt leidige Uebersehen in weit kürzerer Zeit besorgt werden der organisirten Arbeit gegen das Ka werden", heißt es: Dann( nämlich durch fortdauernde fönnen. pital. Fast alle Handwerke, welche zur Bekleidungs er Brügeler Rougreb befundete auch infofern einen er Der Brüsseler Kongreß bekundete auch insofern einen er branche gehören, find voll von Israeliten. Darum find Kreditirung) wird die Branntweinschuld zur Grundlage freulichen Fortschritt verglichen mit früheren Kongressen, alle Syndikate dieser Branche fast ausschließlich von wucherischer Darlehnsgeschäfte, welche den Kleinbauer in een inbeittigerer Geiſt Alles durchwehte. beitern zusammengesetzt, die keine andere Sprache als ihren feiner ganzen Wirthschaft vom Gläubiger abhängig machen Keine überflüssigen Debatten, keine überflüssigen Auseinander- israelitisch- deutschen Dialekt sprechen. Erst kürzlich haben und bei fortdauernder Steigerung des übermäßigen sehungen praktische Arbeit! Mit den„ Anarchisten" die Mäntelarbeiter, 8500 Mann start, in einem vierzehn zeitung" da Branntweingenusses nicht man that ihnen nicht die wöchentlichen Streit ihren Arbeitgebern bessere Bedingungen Gedächtniß und Hof führen." Ehre an, sie ernst zu nehmen. Unser unmittelbares Ziel ist, den israelis Wenn sich doch diese schöne Menschenliebe, diese Bossibilisten und andere in Paris nicht vertretene tischen Arbeiter auf dasselbe ökonomische Niveau zu der sozialer rührende Fürsorge der Regierung auch auf anderen Ge- Gruppen in Brüssel vertreten waren, so kann von dem bringen, das der amerikanische Arbeiter einnimmt " Borrathama nothleidenden fig zum nächsten Wir ha von der p Sozialreform Kirche so tann, hinte Retteler w verlangte, a Affoziationen chaftsgewinn in bieten bethätigen wollte! z. B. durch Aufhebung der Brüffeler Kongreß mit Fug und Recht gesagt werden, daß und wir hoffen, dieses Ziel in sehr naher Zukunft lohn, sonder Getreidezölle. Politische Uebersicht. Berlin, den 27. August. Von einem Theilnehmer des Brüffeler Kongresses wird uns geschrieben: der Sprache. Je rascher die Verschmelzung werden rascher vorläufig diese auch Begenwart, Retteler, ab mit Banterott nod in belfen wird." den Gott burch Mehr al hervortritt, Utopijten Re der päpstlich vers kit ber mod biefes tatholi für beisen am t b Die israelitischen Arbeiter lernen die er der erste Kongreß ist, auf welchem das gesammte zu erreichen." sozialistisch und gewerkschaftlich organisirte Proletariat englische Sprache und verschmelzen sich auf das Rafchefte den Brot der Erde vertreten war. Zwar ließ die Vertretung mit ihren amerikanischen Brüdern; da aber die Mehrzahl mittelba der französischen Possibilisten und englischen Trades noch nicht die Landessprache kennt, haben sie ihr eigenes der sozia Unions noch Manches zu wünschen übrig, allein Journal,„ Die Arbeiterzeitung," das 8000 Abonnenten bes die Bahn der Eintracht und Versöhnung ist eingeschlagen, sitzt. Ferner bereitet man die Herausgabe einer russischen nöthigen Ka und eine Umkehr in den Sumpf der alten Streitigkeiten Beitung Der Fortschritt" vor. und Gegensätze einfach unmöglich. Wir freuen uns, daß unsere jüdischen Genoffen fi Grundlage E Mit Ausnahme des Mißklanges, den ein vom rückhaltlos der allgemeinen Arbeiterbewegung anschließen, nehmen. We „ Ende gut, Alles gut." Und das Ende des Brüsseler bie Debatten zu bringen suchte, ist der Kongreß in schönster vereine sind eben darum auch nur ein Provisorium, be thümern, Ar Rongresses war gut, ebenso wie der allergrößte Theil der Harmonie verlaufen. Und die Gefühle und Gedanken der bingt, wie der Bericht hervorhebt, durch die Gemeinsamkeit allen ihren L Anarchismus" angetränkelter holländischer Delegirter in und keine Sonderziele verfolgen. Verhandtungen. Nur der Anfang ließ mancherlei zu Brüderlichkeit, die den ganzen Kongreß beherrschten, wünschen übrig. Nicht, daß die Einberufer des Kon- äußerten sich besonders kräftig in den deutschen und den amerikanischen Brüdern vor sich geht, gresses irgend etwas verabsäumt oder vernachläffigt hätten französischen Delegirten, für welche die Völker fo der belgische Generalrath, der mit den vorbereitenden verbrüderung mehr ist, als eine blos platonische Brinzipien- national organisirten Gruppen verschwinden und Arbeiten betraut war, hat seine schweren und beschwerlichen frage: eine Lebensfrage im eigentlichsten Sinne des den amerikanischen Arbeitervereinen aufgehen. Pergame Für hon bergen Arbeiten mit peinlichster Gewissenhaftigkeit verrichtet, Wortes. Es waren erhebende Momente, in denen diese antisemitischen Spuk fehlt in der internationalen Arbeiter bemerkt. 23und die braven Brüffeler Genossen haben die Pflichten der Gemeinsamkeit des Abscheus vor dem kulturmordenden bewegung jede Voraussetzung. Das Kapital, getauft Gastfreundschaft mit rührender Herzlichkeit und Selbst Krieg und die Sehnsucht nach dauerndem Frieden zwischen ungetauft, ist der gemeinsame Feind, christliche wie füdische aufopferung und mit unverwüstlichem, echt vlämischemHumor bis den zwei Völkern, deren Freundschaft der Weltfrieden ist, Proletarier müssen gegen ihn gemeinsam marſchiren. zum letzten Augenblick erfüllt, so daß uns allen der Abschied nicht zum Ausdruck fam. Das freikonservative Deutsche Wochenblatt" macht leicht war, aber ein internationaler Rongreß mit seiner Der Beschluß des Kongresses in Sachen des die hohen Getreidepreise in erster Reihe die Börse babylonischen Vielsprachigkeit ist am Anfang immer etwas militarismus ist das Manifest gegen die antwortlich. chaotisch. Bis Ordnung in das Chaos gebracht ist, vergeht Kriegserklärung des Proletariats an den ftets einige Beit. Krieg die Kriegsertiärung ber einzigen als ein neuer Cobden eine Antifornzoll- Liga ins Leben rufen Will Eugen Richter", so schließt sie ihre Bolemit, Für diesen Rongreß hatte man sich, durch Erfahrung ma cht, welche im Stande ist, der guten Sache zum Siege so mag dagegen ein Verein gegen den Börsenschwindel, as gewißigt, von der Praxis der mündlichen Berichterstattung zu verhelfen und das Ideal der Völkerverbrüderung und Börsenreform- Bewegung das Gegengewicht bieten und emanzipirt, die auf dem Pariser Kongreß ein Viertel bes Weltfriedens zu verwirklichen. der ganzen Arbeitszeit in Anspruch nahm;- die Berichte die Berichte Der Sozialismus – das hat der Brüsseler Kongreß als deutsche Volk wird dann entscheiden, ob es sich sein Brot den brei Kongreßsprachen: englisch, französisch und deutsch er viel von Neuem bewiesen ist deni Utopismus und der zur Bereicherung der Börsenjobber vertheuern lassen an die Mitglieder vertheilt, so daß sie zur Kenntniß eines Phrase entwachsen, er fühlt sich als Macht, und Der Gedanke, daß das deutsche Volk sein Brot sich Jeden kamen was bei der besten mündlichen Bericht er fühlt die Verantwortlichkeit der Macht. Er leicht weder zu Gunsten des einen noch des anderen pe nicht in großen Worten erstattung nicht möglich ist und bei den Debatten benutzt Gehwäche er mißt seine Worte nach seiner Kraft und konservativen Käuzen gar nicht in den Sinn gekommen dem Troß der theuern lassen möchte, ist so ungeheuerlich, daß er den freis Eine zweite, noch wichtigere Neuerung war, daß alle stellt keine Wechsel aus, die er nicht einlösen kann. sein scheint. Wenn das Volk diesen Streit der Brotvertheuerer auf die Tagesordnung gesetzten Fragen nach einer vorDie Thoren, welche darüber spotten, daß der Brüsseler anhört, fallen ihm möglicherweise gar Heine'sche Verse Uns will bedünken läufigen Verständigung des Bureaus, das natür Rongreß keine so pomphaften Beschlüsse gefaßt hat, wie lich der Souveränität des Kongresses nicht zu nah frühere Kongresse, stellen ihm, ohne es zu wissen und wollen, treten durfte, ohne Generaldebatte vor Sektionen( oder Kom- das schönste Zeugniß aus. werden konnten. missionen) verwiesen wurden, und erst, nachdem sie dort in Die internationale Sozialdemokratie wandelt nicht mehr kleinerem Kreis gründlich durchgesprochen waren, vor das in den Wolfen, sie hat die Erde zu ihrem Kampfplatz Plenum des Kongresses gelangten. Dadurch wurde eine gemacht, weil sie die Erde erobern will und muß. Und sorgfältigere Behandlung der Fragen und eine Abkürzung der Ernst des Schlachtfeldes duldet kein tönendes Prahlen, und bessere Ordnung der Debatten des Kongresses erreicht. kein nebliges Schivärmen. " Daß der Junker und der Jobber, Daß sie alle beide- stinken.eine bas will." St inften Ber Berlin. ammlung am ein: Die Vers Aber den Part bemnächst in E Bezug auf das aus, daß die bier gehörten In Rußland herrscht bereits jetzt furchtbares Elend. position fei Die Mißernte wird gewaltig unter den Bauern aufräumen. abt hat." Ein russischer Großgrundbesizer schreibt: Brot Schon jetzt muß zur Ermöglichung des Ankaufs von forn zu Mitteln gegriffen werden, durch welche die bäuerlichen Zwei Schreie hallten durch die Nacht, der eine aus Zorn, der andere aus Schmerz. In der Dunkelheit bewegte sich eine unförmliche Gruppe hin und her. Der General lehnte an der Mauer und strich faltblütig Neber di in Spenge Collard. Wer ist Wie, Sie Der damals Der Gen mit seinem Aermel die Seidenhaare seines Hutes glatt, belte mit lei alten Schule. Dieser Mann konnte sicherlich auf die Liebe Der Mann, welcher sprach, hielt einen Augenblick inne. der Weiber und auf die Begeisterung der Menge rechnen. Die Zuhörer versuchten im Antlige des Soldaten den Am anderen Ende der Tafel beugte sich ein Mann, Eindruck der Worte zu erkennen, welche der berühmte welcher in der geheimen Zusammenkunft den Vorsitz zu Broschürenschreiber, der grausame Federheld, der je nach führen schien, mit dem Oberkörper nach vorn und spielte seiner augenblicklichen Laune täglich kragte oder biß, soeben zerstreut mit einer Bleifeder. ausgesprochen hatte. Und mit schleppender Sprache, die so schlau und ein- Seit einigen Jahren infolge einer Amnestie nach Frank- er eben vom Boden aufgehoben hatte. schmeichelnd flang, als wollte sie gleich Pfeilen zuge- reich zurückgekehrt, hatte er einen wüthenden Oppositionsspizte Gedanken verhüllen, sagte er mit seinem, leisen krieg geführt. Lächeln: Bst! es amm der H Schwere, Das ist Und wa Betäube Michels Auf dem Pflaster strampelte mit Händen und Füßen der Spion, festgehalten von der derben Faust eines Mannes 280 hinaus wollte er jetzt, wo hinaus wollten zugleich der ihn zu Boden geschlagen hatte. Durch einen urplöglichen Angriff überrascht, war de eis darf ic jene Andern, welche sich vereinigt hatten, um mit einemi hohen Offizier zusammenzutreffen, der vor einer geheinien General ins Wanken gerathen. Unterredung mit politischen Führern nicht zurückschreckte? Es war nach ihm geschlagen worden; im selben Moeben? Die Verhandlung begann von Neuem und dauerte mente aber war ein Dritter aus der Dunkelheit hervor Als der General sich ver- getaucht, der mit einem geschickten Streiche den Angreifer abschiedete, war zwischen ihm und jenen Männern ein Ver- zu Boden geschmettert, ihn darauf an der Gurgel s trag geschlossen worden. Er hatte sich ihnen ergeben und packt und ihm das Knie auf die Brust gesetzt hatte. sie hatten sich ihm überantwortet. General, Sie haben gewiß errathen, welche wichtigen Gründe uns bewogen, Sie zu einer geheimen Zusammenkunft einzuladen, und weshalb wir Sie Ihrer mühfam errungenen Ruhe entrissen haben. Da Sie binnen kurzem wieder Ihre Reise nach Afrika antreten werden, haben wir Sie nicht abreisen lassen wollen, ohne Ihren Rath zu begehren, bezüglich der wichtigen Ereignisse, die sich vorbereiten, und ohne Sie im Namen der Freiheit und des Vaterlandes um Ihre Mitwirkung zu bitten. Als er sich wieder auf der Straße befand, schien er Im Inlande liegt die Macht in den Sänden hab mit sich uneins zu sein, über den Weg, den er einschlagen gieriger und verdorbener Menschen; überall Ränke, Käuflich sollte. Er warf einen mißtrauischen Blick um sich, seine feit, Lüge. Im Auslande wird Frankreich erniedrigt durch Augen durchsuchten die Straße. Er sah sie leer und faßte die, welche selbst um den Preis der feigsten Demüthigung seinen Entschluß. Er wandte sich nach links und Frieden wollen; das Frankreich von 1792 ist isolirt, ver- schritt die Valois Straße entlang, festen Schrittes achtet in den Augen der Völker und Könige. und in stolzer Haltung, ohne sich zu beeilen. Man muß das Land dieser Koalition der Reaktionäre, Er trug jene tapfere Sorglosigkeit zur Schau, welche jenen welche den Fortschritt fürchtet, entreißen; man muß dem eigen zu sein pflegt, die an Gefahren gewöhnt sind." Volk die Souveränität der Nation, die volle Hinter ihm hatte sich der Beobachter langsam von der Freiheit des Thuns und Lassens in allen seinen Mauer, an die er sich gedrückt hatte, losgelöst. Sein geAngelegenheiten gewähren. Es gilt anzuknüpfen an meines Gesicht drückte eine wilde Freude aus. Er konnte die ruhmreiche Ueberlieferung der republikanischen Partei, sich kaum enthalten, mit lauter Stimme in die Nacht hinausund die durch Ränke beseitigte Revolution fortzu- zurufen: setzen, um es dahin zu bringen, daß Frankreich wieder geachtet und für seine Demüthigungen und Niederlagen gecächt wird. Die Unruhe der Gemüther, der Ueberdruß, die Verachtung gegenüber den Männern, welche in der Regierung figen, alles treibt das Land, treibt Paris zu unwider stehlichem, energischem Handeln. Wir stehen am Vorabend einer Revolution, vielleicht eines europäischen Krieges. = Es ist gut, er! Welches Glück! Der Spion röchelte. Soll ich ihn abthun, mein General? fragte der neu Hinzugekommene, ein robuster Bursche in den dreißige Jahren. Du bist's, Michel? Du hast mir eben das Leben ge rettet, mein Junge. zu Michel zuckte die Achseln und wiederholte: Soll ich ihn abthun? Unnöthig. Versez ihn nur in die Unmöglichkeit, uns folgen und gehen wir. Michel beugte sich nieder zu dem Gesicht des Menschen, eine ferne Straßenlaterne undeutlich beleuchtete. Er unterdrückte einen lauten Ruf: Collard. dieser Lump! Ich glaubte ihn bas Ein heise Die And Es war Bache des P Der ohn Der Gen Die Solt Nach ein batte ihm nic icht im min am am, und fein coffelung, di Als er ochthabende fame, daß Befchlagen, Und indem er sich zu dem wandte, den er geret acht hätte. Spieltisch. hatte, sagte er: Diesmal, mein General, sind Sie ihm hübsch Wie so? Dann schlich er so vorsichtig als möglich mit angehaltenem Athem und leisen Schritten an den Häusern entschlüpft. lang und folgte dem General. Seine Hand hielt er im Ueberzieher versteckt auf der Brust. Der General wandte sich um und verschwand hastig in dem tiefen Schatten des Cour des Fontaines. Der Bandit, den ich hier habe, hat geschworen, umzubringen, vor fünf Jahren schon. Wer ist's denn? ent Collarb Grüberlegte. tamen des G cant feinen S olgenden Zag Sit Er wußte es ist cerita Wir United Ce ben anis der und ache den Seiter, anifict e den größer ftische n Ur Fort hen, ten, alle then fid mpfe Ka ungs find n Ar ihren изи immt, Der Birthschaften zerrüttet werden. droschen und mit großem Preisverluste verfaust; man fann Abscheu aus. Der Hafer wird eilig ge-| Friesenheim( Hessen), Annen bei Bielefeld und Brackwede ihren Brandenburg. Das Schöffengericht verhandelte dieser Tage nicht einmal zurückbehalten für die nächste Frühjahrsfaat. gegen unsern Genossen Ewald wegen angeblicher Beleidi Wir gehen wohl nicht fehl, wenn wir vermuthen, daß die gung der Brandenburger Polizeibehörde. Aber auch dieses Mittel wird infolge der schlechten Haferernte Staatsanwaltschaft die von der Sozialdemokratie geforderte Gastwirth Mengert war angeklagt worden, dadurch die Polizeikaum hinreichen, um die Ernährung der Familie auch nur bis ſtrenge Untersuchung der Angelegenheit schon längst angeordnet stunde übertreten zu haben, daß eine Versammlung länger als Dtober zu sichern. Die Aermeren, deren Landantheil hat und demgeinäß die Erhebung der Anklage gegen Änstifter bis 11 Uhr in seinem Sofale getagt hatte. Unter Bezugnahme tlein ist, haben ihren Hafer bereits längst verkauft und den und Verüber des Landfriedensbruchs in kürzester Frist bevor- auf diese Sache äußerte nun Ewald in einer Bersammlung:„ Ich Erlös verbraucht; es muß daher zum Verkauf des Viehes ge- steht? schritten werden, dessen Preis, infolge des durch die Dürre vermöchte der Polizeibehörde rathen, sich mehr um die bestehenden Jedenfalls erwarten wir, daß die Justiz auch in dieser Gefeßze zu bekümmern, die Nase in die Gesetzbücher zu stecken und ursachten Futtermangels, in erschreckender Weise gefallen ist; Sache so schnell ihres Amtes waltet, als das bei Bergehen der uns ungeschoren zu lassen". Von Ewald waren mehrere ReſtauAuftaufer bereisen das Land, welche sehr wohl wissen, daß die Sozialdemokraten gebräuchlich ist. Bauern sich gezwungen sehen, ihnen ihr Vieh um jeden Preis rateure, sowie andere Personen als Entlastungszeugen geladen, um zu beweisen, daß die Polizei ihre Amtsbefugnisse diesen zu verkaufen; für ein Schaf zahlen sie einen Rubel, für ein sonst auf 30 Rubel bewerthetes Pferd nur 9 Rubel. Nach hat sich in der Person des Domkapitulars und Stadtpfarrers jedoch vom Ein neuer geiftvoller Bekämpfer der Sozialdemokratie Personen gegenüber überschritten habe, diese Zeugen sind Gericht abgelehnt worden. Ewald wvies dem der Bauer sein Pferd verkauft, sucht er dann Jemanden Busch aus Speier der Welt präsentirt. Se. Hochwürden sagten in seiner Vertheidigung nach, daß die Polizei, wenn auch im zu finden, der seinen Landantheil übernimmt, doch sind die noch dem Bericht der badischen„ Volksstimme" in einem in Berg- guten Glauben, ihre Amtsbefugniß überschritten und erklärt Preise für solches Land nur sehr gering und gehen noch immer hausen am 9. Auguft von ihm über„ Sozialdemokratie und christ- habe, daß jene Aeußerung seiner Ansicht nach weder hinsichtlich weiter zurück. liches Familienleben" gehaltenen Vortrage: der Form noch in Bezug auf den Inhalt keine Beleidigung darden der ben Die Abschaffung der Kornzölle forderten die Freie VerMainz. Am gestrigen Donnerstag ist der Vertrauensmann Genosse Konrad, welcher wegen Abdrucks des„ Proletarierliedes" eine zweimonatliche Gefängnißstrafe verbüßte, aus dem Gefängniß wieder in die deutsche Freiheit zurückgekehrt. Aus einzelnen Kirchdörfern hat das Volk sich bereits Wenn Leute mit solchen Grundsätzen( nämlich Sozial- stelle. Von Seiten der Amtsanwaltschaft wurden 20 M. Geldplan- und ziellos zu zerstreuen angefangen. Von allen Pro- demokraten) nach Berghausen tämen, so wurde ihnen von strafe beantragt, der Gerichtshof aber schloß sich den Ausführungen vingen war Livland allein im Stande, aus seinen Getreide- Bauern, die nichts von dieser beglückenden Wissenschaft Fäusten 2011 den Berghaufener G.'s an und sprach Ewald von Strafe und Kosten frei. Borrathsmagazinen der Regierung zur Hilfeleistung an die( ber Sozialdemokratie) hören wollen, ich on heimgeleuchtet unserer Genoffen geantwortet, baß er am 28. Juli die Behörden Der Regierungspräsident hat auf die bekannte Beschwerde nothleidenden Gouvernements größere Roggenvorräthe bis werden." zum nächsten Jahre vorzuschießen. angewiesen habe, die Entfaltung von 20then Fahnen Nun, falls das wirklich geschähe, dann würden sich unsere bei Versammlungen in geschlossenen Räumen Genossen mit dem Schicksal der Apostel trösten, die bei ihren nicht zu hindern. Wir hatten neulich die Behauptung aufgestellt, daß die Agitationsreisen ja auch sehr häufig gestäupet" wurden. Die angelegenheit für immer erledigt. Damit ist hoffentlich die Fahnenbon der päpstlichen Encyklika befürwortete christliche Lehre des weisen jüdischen Rabbi's fieste aber doch und se Sozialreform, Kirche so gut wie keinen aktiven Antheil nehmen Fall sein. an deren Verwirklichung überdies die wird's auch mit der sozialdemokratischen Weltanschauung der fann, hinter den Forderungen des bekannten Bischof haben Ketteler weit zurückbleibt. Da die Kölnische Volls einigung der Mädchen und Frauen in Bielefeld, eine Verfammrzeb zeitung" das nicht wahrhaben will, können wir ihrem lung in Niederzwönig( Sachsen), der Gemeinderath Mülfen St. ungen Gedächtniß vielleicht ein wenig nachhelfen. Der Bischof Micheln( Sachsen) und nächst den Stadtverordneten nunmehr den 20. August, die öffentliche Ausstellung des sogenannten Trier, 24. August. Wie schon bekannt, begann Donnerstag, der sozialen Frage, die Förderung der verlangte, als eines der wichtigsten Hilfsmittel zur Lösung auch der Magistrat von Posen. heiligen Rockes; dieser Tag war den Bürgern von Trier Ueber die Versammlung in Elbing, welche ber, Borwärts" zur Verehrung gewidmet und verlief ohne Störung, abgesehen den Arbeits- schon furs erwähnt hat, schreibt man ung noch, daß biefelbe von von der Arretur eines Taschendiebes, beren sich hier eine große ohn, sondern auch seinen Antheil an dem eigentlichen Ge- ca. 1000 perſonen aus allen Barteien und Berufen, besucht war. Menge aufzuhalten scheinen. 2m folgenden Tage, welcher für häftsgewinn erhalten sollte. Stetteler fügte hinzu, baß bie Reichstags- Abgeordneter Genoffe Schulze, welcher tagsvorher in den Landkreis beſtimmt war, belebte sich die stapt ſchon etwas mden Produktiv- Afſoziationen liegende gbee en Marienburg gesprochen hatte, referirte. In der gegen die Korn- mehr. Morgens um 6 Uhr begannen die Bilgerzüge und bauerIdee die mittelbarste und handgreiflichste Lösung bag intich der Zuſammenſehung, jener Versammlung sicher- sessionen nach dem Dom; am Portal deffelben ist eine Barriere zölle gerichteten Resolution, deren Annahme einstimmig erfolgte, ten fort bis nachts 12 Uhr; von allen Seiten zogen die Prosozialen Frage", dieses großen Problems der lich von symptomatischem Werth für die Kornzollfrage ist, werden angebracht, vor welcher Halt gemacht werden muß. Hier wehrt nöthigen Kapitalien nicht abzugeben vermöge, daß er, Kreises aufgesprbert, ihren ganzen Ginfluß aufzubieten, um die aber nicht immer mit Erfolg. Am Abend beffelben Tages famen Retteler, aber glaube, chriftliche Seelen würden auf dieser Zölle auf Lebensmittel, hauptsächlich jene auf das Getreide, vier Prozessionen von drei verschiedenen Richtungen auf den en fich Grundlage die Lösung der Arbeiterfrage bald in Angriff sofort zu Fall zu bringen. Dom zu. Anstatt daß eine Prozession nach der andern die In Buckau Magdeburg fand in gleicher Sache am Barriere passiren sollte, geriethen alle vier Prozessionen ineinfunft n die fchefte hrzahl igenes fifchen 1, bes mit noch = -beiter Kirche nicht in ihren Kirchen, Klöstern, Pfarreien, Bis- 26. August eine zweite Versammlung statt, welche von ca. 2500 ander und es entstand ein fürchterliches Gedränge. Mit einer thümern, Armenfonds, Schulen? Je mehr die Welt mit Personen, darunter wohl 500-600 Frauen, besucht war. Genosse wahrhaft fanatischen Gier stürmten die Bauern nach dem Eingang, amten allen ihren Unternehmungen, dem Arbeiterstande zu helfen, Hoffmann aus Beiß referirte unter donnerndem Beifall über das jeder wollte der erste sein, keiner der lezte. Es gab ein Hin- und Her Gott durch das Christenthum dem Arbeiterstande wieder Proteftrefolution gelangte wie fast überall so auch hier einstimmig zwischen hörte man wieder beten und auf einmal den Ruf: and in ir ben beiter cht für e vers belfen wird." Don der die Zeit, Mehr als ein Menschenalter ist vorübergegangen, aber " gewiß nahenden Zeit" hat noch Niemand etwas zur Annahme. Wie sehr die Brotfrage für unsere Sache Propaganda macht, ergiebt sich daraus, daß in das übliche Hoch auf die Sozialdemokratie auch die anwesenden Frauen und zwar begeistert einstimmten. Mein Geld, mein Geld! Es find Taschendiebe hier!" Jest gebärdete sich die Menge wie wahnsinnig, furz, es war ein widerdas fanatische Bolt zum Stehen zu bringen oder zum Rückzug zu liches Schauspiel. Die Polizei ftrengte alle ihre Kräfte an, um bewegen; auch die Priester halfen durch Wort und That das Menge. An diesem Tage wurden nicht weniger als 8 TaschenMenschen, doch blieben die Wirthschaften leer. Die Bauersleute. noch mehr Pilgerzüge heran, die Straßen stauten sich vor Ft und Utopisten Ketteler zugedachte Rolle zu übernehmen, das be- Vorschlage zustimmte, bei dem bevorstehenden Sedan- Feste" die Volt beruhigen. Endlich nach langem Ringen beruhigte sich die weifen am besten die arbeiterfreundlichen" Ermahnungen Kinder fern zu halten und dafür zu sorgen, daß die Besitzenden diebe festgenommen. Am folgenden Tage, Sonnabend, strömten der päpstlichen Enzyklika, deren gauze Lauheit am Klarsten das Fest allein feiern. hervortritt, wenn man sie mit dem radikalen Programm die Bewegung gegen die Bollpolitit feine künstlich gemachte ist, ziehen nämlich, sobald sie den Rock gesehen haben, durch die diefes tatholischen Sozialreform- Träumers aus der Jugend- sondern auf dem Boden der Thatsachen vorwärts schreitet. kit der modernen Arbeiterbewegung vergleicht. olemit, rufen, el, eine and bas Brot aft als will." viel n. vers en freis men zu generer fe ein: Korrespondenzen und Parteinachrichten. Stimmen über ben Entwurf des neuen Parteiprogramm 3. Berlin. Es wird der Regierung nun wohl flar geworden sein, daß Pirua. Das Gesuch um Ueberlassung des Kaiferplatzes zur Abhaltung einer Versammlung wider die Kornzölle hat der Magistrat natürlich abschläglich beschieden. Nicht einmal die Sinzufügung einer Begründung hielt er für nöthig. Wenn es sich um eine Kriegervereins- Parade oder sonstwelche andere überflüssige Schaustellungen gehandelt hätte, würde er wahrscheinlich nicht Nein gesagt haben. alle verhandeln. Der Sozialdemokratische Wahlverein für ben ammlung am 25. August einstimmig folgenden Beschluß: über ben Nicht einmal über seine vitalsten Interessen soll das Volk * Straßen, starren Alles an, lassen sich dann auf irgend einem Plage Dadurch ist den Wirthen und überhaupt allen Geschäftsleuten, die nieder und verzehren das, was sie von Daheim mitgebracht haben. glänzende Geschäfte zu machen hofften, ein dicker Strich durch die Rechnung gemacht. inften Berliner Reichstags- Wahlkreis faßte in seiner Ber- eine Verordnung des Ministeriums des Innern, nach welcher Pfund Felt 70 Pig.; das Pfund Fleisch 75 und 80 Pfg. Sier Sie haben geglaubt, die Bauern zu fangen, nun fangen die Bauern sie. Und es geschieht ihnen nur recht, schon weil sie die Preise der Lebensmittel seit dem ersten Tage der Ausstellung unerhört hinaufgeschraubt haben. So verlangt man z. B. für ein 4/10 Glas Bier, was früher 10 Pfg. fostete, 15 und 20 Bfg.; ein Pfund Salz kostet 12 Pfg.; ein Dußend Gier 1 M. 40 Pfg.; ein Pfund Butter 1 M. 80 Pfg.; ein 6 Pfund- Rornbrot 1 2.; ein Man ersieht aus diesen Preisen, daß nicht allein die Pilger, sondern auch wir arme Arbeiter von Trier jene kirchliche Feftlichkeit, die wir verwerfen, mit bezahlen müssen. Hoffentlich Leipzig. Die„ Leipziger Beitung" bringt im amtlichen Theil für die nächsten Landtagswahlen eine Verschiebung " Die Versammlung erklärt, nachdem in genügender Weise ber Wahlkreise insofern stattfindet, als der 23. und Parteiprogramm- Entwurf diskutirt worden ist, daß der 24. ländliche Wahlkreis( Leipzig- Land), welche durch die GinBezug auf das Programm thun wird; sie spricht den Wunsch freise vereinigt werden; dagegen wird der 10. ländliche zur Vernunft kommen, indem sie ihre Preise erniedrigen. Am Demnächst in Erfurt zusammentretende Parteitag das Beste in verleibung an Wählerzahl reduzirt wurden, zu einem Wahl- werden die Geschäftsleute infolge des Verhaltens der Pilger, bald aus, daß die vom fünften Wahlkreis gewählten Vertreter die Wahlkreis( Dresden- Land) getheilt. Trotzdem der 23. allermeisten fallen jene Wirthe herein, welche auf den Plätzen Elen position feinerlei Hintergedanken bei der Kritik des Programms Sozialdemokratie unsicherer geworden, wäre es uns wahrschein- geschlagen haben. Es stehen Buden da von: 90 Metern Länge, gehörten Ansichten vertreten werden, und erklärt, daß die und 24. Wahlkreis burch Ginverleibung der Vororte für die für fabelhaft hohe Platzmiethe endlos lange Schenkbuden aufume. abt hat." n Brot erlichen Born Bruppe Ctblütig Collard. er damals Wer ist dieser Collard? Wie, Sie erinnern sich nicht? An Setif, an den Mann, tt, bete mit leiser Stimme: Der General machte eine unbestimmte Bewegung und Bst! es tommt Jemand. Füßen tannes en Mo hervor angreifer get ge wofür die Plazmiethe 2400 M. beträgt, und in mancher dieser Buden ist bis heute auch noch nicht ein Glas Bier verzapft worden! Man kann demnach sagen, daß kaum so viel verdient wird, als die Nägel fosten, welche zum Aufbau der Schankbuden nöthig waren. lich doch gelungen, in beiden Kreisen, dem Bebel'schen sowohl, wie dem ehemaligen Liebknecht'schen, unsere Kandidaten durchzubringen. Im Ueber die schändliche Vergewaltigung unserer Genossen ersteren hatten wir nach der Zusammenstellung der letzten Wahl, Spenge sprachen Versammlungen in Berlin( 5. Wahlkreis), jedoch mit Ausschluß ber einverleibten Vororte noch einen Vorsprung von zirka 400 Stimmen, während im letzteren Wahlkreise die Gegner zirka 200 Stimmen Auch die Kaffeebuden haben keinen Zuspruch. Die Bauern mehr als unser Kandidat erzielten, die zu erobern uns aber nicht verlangen nur kochendes Wasser, Kaffee sowie Brot haben sie besonders schwer gefallen wäre.( Bei der 1885 er Wahl war un sich mitgebracht. In unzähligen Verkaufsbuden werden Rosenfererseits infolge besonderer Umstände sehr viel versäumt worden.) fränze, Seiligenbilder, Medaillen mit dem Bildniß des ſoDie neue Eintheilung nimmt also den Sozialdemokraten einen genannten heiligen Rockes feilgeboten, die ganze Stadt ist voll sicheren Wahlkreis im Vorhinein weg. Ob die Dresdener Ge- von Rosenkränzen, heiligen Bildern und Medaillen, fast in jedem noffen im Stande sein werden, diesen Kreis zu holen, ist von Hause kann man solche Gegenstände taufen, bei Bäckern und hier aus nicht zu beurtheilen, Ziffern haben wir hier nur über Krämern sowohl wie bei Gastwirthen, und alles zeigt das bie 1885 er Wahl im 10. ländlichen Wahlkreise, den Bramsch Konterfei des heiligen Rockes. ( fons.) vertrat. Kurzum, wohin man schaut und Es wurden damals 1727 sozialdemokratische, was man anpreist, überall sieht und ergreift man das Bildniß 3062 fonfervative und 528 fortschrittliche Stimmen abgegeben. In des heiligen Roctes, selbst auf Bierseideln, Schnapsflaschen, Leipzig wird man sich nicht so ohne Weiteres in die Neugestaltung Pfeifen, Bigarrenspigen 2c. ist er angebracht. der Dinge fügen, denn es sollen, wie wir hören, mehrere Protestversammlungen stattfinden. Die Wähler von Connewiß, Lößnig, Thonamm der Rue Balois. hehen? fort! Schaarenweise bieten Händler in den Straßen Rosenkränze Schwere, regelmäßige Schritte erschallten auf dem FahrDar de eis darf ich erkannt werden. Das ist eine Ronde, flüsterte Michel. Fort! Um keinen Und was soll mit diesem Hallunken von Collard geberg, Plagwitz, Lindenau, Schleußig und Kleinzschocher kommen durch an, doch selten sieht man sie einen verkaufen, denn fast alle Betäube ihn mit einem derben Fauftschlage und rasch Asahtrecht, und sind nicht die geute, welche jo elpas rubig aus ihnen diefelben vom Pfarrer durch Maſſeneinkauf in den Fabriken die Einverleibung und die Neueintheilung um ihr verfaffungsmäßiges Pilger bringen ihre Rosenkränze schon von Daheim mit, wo Michels Fauft fuhr nieder auf den Schädel des Spions. heit bereits in einer Bersammlung am 26. Auguſt, in welcher Pfarrer vermuthlich immer noch einen schönen Rabatt. Ein heiserer Klagelaut entfuhr der Kehle Collards. nehmen. Die Connewizer Wähler haben zu dieser Angelegen zu einem billigeren Preise besorgt worden sind. Darbe des Palais Royal ablösten. Sie tamen herbei. Es war ein Unteroffizier mit zwei Mann, welche die Der neu reißiger ben ge it, uns Die Andern hatten ihn gehört. Der General und Michel waren verschwunden. Die Dabei hat der Genosse May über die Entwickelung der modernen Produktions- Am Sonntag, den 23. Auguft, war der Zudrang am weise referirte, durch Annahme einer Resolution Stellung gestärksten, von Morgens 6 Uhr bis Abends 12 Uhr kamen die ist, nommen, laut deren das Bureau jener Versammlung beauftragt Pilgerzüge in langen Reiben an, darunter sehr viele Bergleute an den Rath der Stadt Leipzig unverzüglich den Antrag aus dem Saarrevier. Doch sobald die Neugier der Pilger beselangen zu lassen, daß die Wähler der Vororte& Gonnewis friedigt war, fuhren sie wieder mit der Bahn fort. und L- Lößnig( denen durch die Einverleibung das ihnen ver- Gin Theil ist indoß immer genöthigt, hier zu logiren, fassungsmäßig gewährleistete Wahlrecht geschmälert würde, wenn und an Logis herrscht kein Mangel, weil sich beinahe die halbe fie an den diesjährigen Landtagswahlen nicht theilnehmen dürften) Stadt darauf eingerichtet hat. Auch hiermit verrechnete fich die Nach einigen Minuten kam er wieder zu sich. Er war in diesem Jahr dem 1. Wahlkreis der Stadt Leipzig beigezählt Mehrzahl. Der Las verlief sehr stürmifd), das Gedränge kam nicht im mindesten verwundet. Der Faustschlag Michels werden." atte ihm nicht viel geschadet. Er athmete nur etwas müh am, und sein Gesicht war puterroth infolge der halben Er der Rath der Stadt Leipzig zu den Rechten der Bürger ver Sen, basselung, die er erlitten hatte. Befchlagen, diesmal im Dom vor. Gine Pilgerin, eine ältere Frau, wurde Man darf wohl einigermaßen darauf gespannt sein, wie sich von der Pferdebahn überfahren. Am Montag begann das Treiben wieder wie zuvor, doch halten wird. herrschte etwas mehr Nuhe dabei, ausgenommen in der PaulinusSchweidnik. Zu einer Zusatzstrafe von einem Jahr der Mitte der Straße ein Kind gebar. Oyun straße, wo Abends ein Auflauf entstand, weil eine Pilgerin auf wer ihn unsern Genossen Mag Baginsti, den Redakteur des Pro- die zahlreichen Strüppel, Stranke und Taubstumme, welche sich hier Wunder" find bis jeht noch keine zu verzeichnen, doch haben was er zu solcher Stunde in den Straßen letarier aus dem Gulengebirge", wegen einer Reihe von Preßver aufhalten, immer noch die frohe Hoffnung, Trier geheilt vergehen verurtheilt. machthabende Unteroffizier ins Verhör; er fragte ihn, wie fech 3 Monaten Gefängniß hat die hiesige Straffammier| Sn atame, daß man ihn da gefunden hätte, ent ch en, Git Jedes Wort der Kritik würde die Wirkung dieser Nachricht Baginsti hat außerdem noch 81/2 Monat, also alles in allem gerett acht hätte. Collard hatte es mit der Antwort nicht eilig. geant feinen Rapport, und er selbst sah sich gezwungen am über die Gesinde- Ordnung und die russische und westpreußische tamen des Generals und Michels, so erstattete der Sets 2 Jahr 2/2 Monat Gefängniß zu verbüßen. Betreffs des Artikels überlegte. Sagte er die Wahrheit, nannte er bie nur abschwächen. olgenden Tage feinen Vorgesetzten Alles zu berichten. Er : wußte nicht recht, was er thun sollte. ( Fortsetzung folgt.) Amnestie erfolgte Freisprechung. Revision wird natürlich angemeldet. ziehung geheilt nach Hause, als sie erkennen, daß ihnen allenfalls laffen zu können. Hoffentlich ziehn sie wenigstens in der Be die Natur, nicht aber eine Reliquie helfen kann., Theater. Freitag, den 28. Auguft. Opernhaus. Die lustigen Weiber von Windsor. Leffing- Theater. Die Ehre. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der alte Dessauer. Achtung! Parteigenossen des 1. u. 3. Wahlkreises. Lassallefeier Adlershof am Sonntag, den 30. Auguft. Die diesjährige Lassalle- Feier im Lofale der Herren Wiedemann& Menofski( Adlersho Wallner- Theater. Ihre Familie. findet am Sonntag, den 30. August, in Grosses Instrumental- und Vocal- Concert, Schmöckwitz( Seglerschlößchen) statt. Bellealliance- Thenter. JungDeutschland zur See. Ostend Theater. Berlin Berlin unter Wasser. Adolph Ernst Theater. Unfere Don Juans. Thomas- Theater. Im fiebenten Himmel. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der ausgeführt von einer stark besetzten Kapelle. Mitwirkung der Gesangvereine: Iris, Hand in Hand I, Unverjagt Die Abfahrt geschieht per Extrazug Morgens 7 Uhr und er ſcher aus Berlin, Freiheit( Adlershof). Mitglieder Glückzu, Freie Klänge, Unverzagt II. Conblüthe, Liberté, Süd- O 15 Minuten vom Görlitzer Bahnhof( Mittelsteig, Eingang Hauptportal), die Rückfahrt Abends 10 Uhr 15 Minuten. Arbeiter- Sänger- Bundes. Nr. 2 Ländl noch imme: Städtische P und zum S Proletariat Festrede, gehalten von Dr. Lütgenau. Billets mit Rückfahrt à 40 pr. find nur im Vorverkauf in Tang in beiden Sälen. Kinderfachelzug u. sonstige Volksbeluftigung Entree wird nur erhoben in den Sälen für Tanz( 25 Pf.) folgenden Geschäften zu haben: Salzwedel, Klosterstr. 83; Wernau, Rosenstr. 30; Arbeiter- Fahrkarten à 20 Pf. gelten nach der neuesten Verfügung Müller, Rittergaffe 4; Seidenstücker, Jäger- u. Kanonierſtraßen- Ece; Gründel, allen Zügen während des ganzen Lages- ab Görlizer Bahnhof und zugängigkeit, Röpnickerstr. 130; Börner, Bitterstr. 108: Schönike, Wafferthorstr. 20; Schulz, iede Stunde( 35 Min. nach voll), ab Schlesischen Bahnhof Morgens 6.21, zu anderen Zügen Retourbillets 70 Pf. Admiralstr. 40 a, sowie in den mit Plakaten belegten Lokalen. Wir bitten unsere Freunde, sich betreffs der Lokale und Geschäfte ftre ländlichen Folgende Vereine nehmen Theil: Musik- Verein Hoffnung", nach den Bekanntmachungen der Lokalkommission zu richten. Tambourverein ,, Deutsche Eiche", Gesangverein ,, SangesGratis- Verloosungen, Tanz, sowie zum Schluß: Lebende Bilder auf dem Wafer bei bengalischer Beleuchtung. Hamburger Gaudebrüder Echo" inderbelußtigungen, humoristische Vorträge, Feuerwerk, Konzert- und Koupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 338/12 7.21 fampf des nisse auf d 870 berbessern, Arbeitsträf ländlichen wodurch den, die be das Licht 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pià Portion 90 Pf., Kaffee à Eiter 60 Pf. Für ausreichenden Raum sowie gute Bewirthung ist gesorgt. mittag Fachverein d. Musikinstrumenten- Arbeiter eifeafte Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 8 Regelbahnen 6 Billards, 2 Gäle. 1169L Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Bazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. Rege Betheiligung erwünscht Das Comité. 2. Berliner Reichstags- Wahlfreis. Am Sonntag, den 30. August: Zur Lassallefeier Großer Ausflug nas Friedrichshagen ( Seeschlösschen). Sämmtliche im 2. Wahlkreis tagenden Gesangvereine vom ArbeiterSängerbund werden hierdurch höflichst ersucht, sich der Feier anzuschließen; besondere Einladungen finden nicht statt. Genossen aus den anderen Wahlfreisen find willkommen. PassagePanopticum eßischer Bahnhof. Arbeiterbillets( Sin- und Rückfahrt à Person 30 Pf.) nur früh bis 9 Uhr 45 Min. ab Bahnhof Friedrichstraße, bis 10 Uhr 15 min. ab und SpezialitätenTheater. Entree 50 Pfg. Geöffnet von 10-10 Uhr. Castan's Panopticum. etzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neu: Für würdige Arrangements der Feier des Tages entsprechend ist Sorge getragen. Um zahlreiche Betheiligung der Gesangvereine, sowie der Genossen des 2. Wahlkreises ersucht 336/13 Der Vertrauensmann. Andreas- Gesellschafts- Säle, Andreasstraße Nr. 21. Sonnabend, den 29. August 1891: Erstes Stiftungsfest verbunden mit Laffallefeier des Männergesangvereins der Kürschner. ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes.) Dirigent: Kollege Beutner. Konzert, Gesang u. Prolog. Der Arbeiter- Kongress zu Brüssel 1891, mit entsprechendem lebenden Bild. Nachher: HF Tanz. Anfang des Konzerts 81/2 Uhr Abends. Entree 50 Pf. inkl. Tanz. Freunde und Genossen sind hiermit freundlichst eingeladen. Billets sind Das Comité. [ 189/14] Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Abends am Buffet zu haben. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Hamilton- Theater Originell! Ueberraschend! Moabiter Geselligaftshaus Versammlung der Militärschneider Alt- Moabit 80-81. am Sonnabend, den 29. August, Abends 8½ Uhr, Täglich Gr. Konzert. it Feuerstein's Saal, Alte Jakobstraße Nr. 75. Artistische Leitung Wilhelm Fröbel. Spezialitäten- Borstellung. HCF Großer Erfolg des neu engagirten sensationellen Künstler- Personals. Tages Ordnung: Sonnabend, den 29. August, Abends 8% Uhr: Außerordentliche General- Versammlun in Deigmüller's Salon, Alte Jakobstr. 48a. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Regierungs- Baumeisters a. D. G. Kessler über deutsche Sagen. 2. Die Arbeitseinstellung bei Pietschmann u. Söhne. 3. Anträge des Vorstandes. 4. Vereinsangelegenheit. Mitgliedsbuch legitimirt. die noch he den, und d find die in Borstand a gernden W preußen" f angestellt E fichtlich, da vielfach fel 62 Berich 377 Der Vorstand. ( Filial Berlin diefen Ma je 100 Allgemeiner deutscher Sattler- Verein( Set Sonnabend, den 29. August, Abends 812 hr: V Versammlun bei Reiher, Alte Jakobstraße 83. gemad 264/ Tages Ordnung: 1. Läßt man den Besitzlosen die ihnen gebühren Ehre zu Theil werden?( Referent wird in der Versammlung bekannt 2. Diskussion. 3. Gewerkschaftliches. 4. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet Achtung Töpfer! Der Vorstand fräfte, im Diese Zahle In den M zeichnet, da so starter Diefe Bem demi die H im Berlau hebungen 11 Auf dem Bau Wormser- und Bayreutherstraßen Ecke( Töpferme batten. A 0 G. Timmler& G. Dost) ist die Lohnforderung bewilligt. 317/20 J. A.: Heinrich Hoffmann Grünau! Den Berliner Parteigenossen empfehlen ihre Lokalit Schmidt's Grünauer Volksgarten, Hour Lassallefeier: CE Hecker's Rathshalle. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Kurhaus Friedenau. Am Sonntag, den 30. Angust: 11 Arbeiterma die früher nicht mehr familien fe Gin Fami Gebrauch gebunden, gefeffelt, de Lassallefeier für Steglitz und Friedena Konzert unter Mitwirkung der Gesangvereine„ Ssugeslust"( Berlin) ,, Rothe Nelke"( Schöneberg) und Zukunft"( Steglig). Mitgl. des Arb.- Sänger Um 7 Uhr: Festrede, gehalten vom Genossen Roland( Berlin). Von 6 Uhr ab im Saale: Tanz. Den geehrten Damen ist die Kaffeeküche von 3 Uhr an geöffnet. Verloofung. Etoclaterne gratis. Anfang 4 Uhr. Entree 20 Pf. Kinder fr 370/2 Lassalle- Feier Das Comité 2. Diskussion. 3. Abrechnung der Fachschüler. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Alle Kollegen werden der wichtigen Tagesordnung wegen ersucht, in der Versammlung zu erscheinen. 1. Bortrag des Herrn Roland über:„ Der Nihilismus in Rußland." des Polnischen sozialdem. Vereins zu seinem 33. Geburtstage ein bonn Neu: Dressirte Zwerg- Ponny. 226/16 Die Wunderkinder Lina und Marie Jeunet. Anfang Sonntags 4 Uhr. Wochentags 5 Uhr. Entree 30 Pf. Reservirter Play 50 Pf. Raffeeküche ist geöffnet. Boltsbelustigungen aller Art. Sonntag, Montag, Mittwoch Ball. Helmuth Peters. Müggelschloss bei Friedrichshagen und Köpenick. Falls Vereine beabsichtigen mein Lokal am 30. d. Mis. zu besuchen, so bitte um vorherige Anmeldung der Personenzahl, Der Vorstand. am Sonntag, den 30. August, Abends 6 Uhr, in Feuerstein's oberen Saal, Alte Jakobstraße Nr. 75. ( Rigdorf!) Achtung Genossen!( Brit!) Bortrag, sodann gemüthliche UnterGroße Laffallefeier für Rixdorf und Britz Sonntag, den 30. August, Nachm. 3 Uhr, 1. Jm Lokale des Herrn Niesegk, Bergstraße 129. 2. Im Lokale des Herrn Wiersing, Knesebeckstraße 77. In beiden Lokalen: Concert und Ball. 370/4 NB. Vereine sowie einzelne Spezialitäten, welche die Feier durch ihre Mitwirkung zu einer würdigen zu gestalten gedenken, werden gebeten, beim damit ich bessere Vorbereitungen treffen Vergnügen sich mit dem Komitee in Einverständniß zu sehen. Das Komitee. fann. Anmeldungen nehme bis Sonnabend Mittag 12 Uhr durch Fernsprecher ( Amt 4, Cöpenick, Nr. 32) entgegen. Hochachtungsvoll 1170L] Paul Zibolsky. ereinszimmer für 20-40 Personen verschied. Tage in der Woche noch frei$ 0., Mariannenstrasse 19. 1192b " Vorwärts" liegt aus. Allen Arbeitern beſtens empfohlen Stehbierhalle Holzmarktstr. 3. Boltsblatt" liegt aus. 487b R. Deter. Möbel, Spiegel und etgener Polsterwaaren. Gr. Lager, bill. Preise. Fabrik. 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Die Rechtlofigkeit des Landarbeiters" " Landarbeit und Gesinde Ordnung". Daz glückliche Alter des Landarbeiters".„ Schluß= Daran schließen sich Vorschläge zur betrachtungen". Landagitation, die allseitig die Zustimmung der Genossen finden dürften. " " Der Einzelpreis der Broschüre ist 10 Pf. In Marthien liefern wir wie folgt: 25 Exempl. für 1,20 M., 50 Exempl. für 2 M., 100 Exempl. für 3 M. Im Interesse der Sache bitten wir die Parteigenossen um ausgedehnteste Verbreitung des Schriftchens. haltung und Tanz. Herren zahlen 50 Pf. Damen frei. Der Vorstand. 252/5 Schleff Unserm Genossen, dem rothen Robert Gutsche des Hoch, daß das ganze bei Haasen. Viertel wackelt. Robert, merkit Du wat K. W. R. J. Unserem Freund und 1186 Genoff Martin Grünberg zu feinem b Deffentliche Versammlung der selbstständigen Kolporteure Berlins tigen Geburtstage die herzlichsten wünsche. Gl 118 Die Genossen von Adlersh Unserer Genossin, dem Mitglied Freireligiösen Gemeinde, Frau Lou 1173L Käppel, zu ihrem 30. Geburtstag am Freitag, 28. August, Abends 8 Uhr, donnerndes Lebehoch! bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75. Tages Ordnung: 1. Mißstände im Kolportage- Buchhandel. Referent: Röhlte. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste willkommen. Friedrichshagen- Schöneiche! 1190b Die rothen KontrollMarken- Hüte zu den billigsten Arnold Die Laffalle- Feier Dresdenerstraße des Arbeiter- Bildungsvereins für Friedrichshagen und Umgegend findet am Sonntag, den 30. August, in Schöneiche im Pedall'schen Lokale, statt. Abmarsch von Friedrichshagen Mittags 12/2 Uhr unter Begleitung Sammelpunkt hinter von Sängern. dem Bahnhofs- Stationsgebäude. Großes Kaffeekochen u. Tanz. Um rege Betheiligung der Mitglieder und deren Angehörigen ersucht 143/1 Der Vorstand. Gäste willkommen. Der Karthaus'sche Gesangverein R. 116 1144 Sophabezüge Refte in Rips, Damaft, Gran Plüsch u. bunt. Stoff, pottbilli Emil Lefèvre, Oranienftr. 15 Proben franko! Gi Bitte, lesen S Jedem, der seinen Bedarf an Rleit 34 Mitglieder) sucht noch einige tiefe jeder Art vom billigsten Arbeits Bässe. Parteigenossen mit tiefer Stimm- zum feinsten Kammgarn- Angus lage tönnen sich Freitag Abends 9 Uhr und billig kaufen will, empfehle in Krüger's Bierhallen, Frankfurter bekanntes, sehr reichhaltiges straße 99, melden. 1178b in Anzügen, Paletots A. Goldschmidt, Rohtabat Spandauerbrücke 6, am hiesigen Blaze bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt fidjer brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preise Gammtliche im Hande. nd am goo befindl. Kvy. A. Goldschmidt, Specbr. 6, am Hacke'schen Markt.[ 746 Berantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. ein gol Röcke, Jackets, Hosen, We Ferner Stiefel, Hüte, Wäsche, und silberne Herren- u. DamenKetten, Ringe, sowie Reise- und koffer. Setten, Waschkessel Damen- Mäntel und Kleider. mit feine zu den se schmack" b diefelben bestrebt Sausgefin Löhne fint treiben. S wesentlich gerade der nd wird Sillen geg Jagt, men ( Schneider nehmen in willen geg anlaßt, si Widerwill Unwürdig fich Bahn Wenn lichen Ber mangel fe chlechte flagt wird gefchult ch arbeit als behauptet frauen ü hauptunge junter übe Anschauu Don Rech Arbeiter nehmender Ausdruck ben Erhe Verhältni gefchwunt Güter un Familie f Don Arbe Kultur wöhnung halten ve das Idea welches 2 Anführun Die möglich triftigen Leichtinni Knechte oft eine feitgestell autommer eingangs Achtung Gutsher werden, auf das winnen[ Maße he herren beiter let anderes, die ganz beftreitba preußen, 11. A.Wergien, Schneider Skalikerstr. 127, gegr. 187 Bitte sehr recht genau auf Names Hausnummer zu achten. Hierzu eine Beil Demgege Die Auft liche For größere Strautjun wenigfter anderivä C: and. Filial Berlin gemad 264 and. pfermei ann. 377 rsho rt, ersagt! 110-2 ieber be gung zwa 21, 7.21 Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 200. Lokales. erfetzen. Freitag, den 28. August 1891. Mitten in den Erntesorgen An dem trüben Regenmorgen Blicke ich mit frohem Sinn Nach dem fernen Potsdam hin. Gott gab mir so reiche Gnaden Meinem Weizen wird's nicht schaden Ich gedenk der großen Zeit Der alte Gott er lebt noch heut. Drei Kaisern gab ich das Ehrengeleit Mit dem schwarzen Küraß angethan. 8. Jahrg. Gieb, daß ich Deine Wunder, Gott, nie vergesse! Dir, Blatt des Kreuzes, meld' ich mich heut, Ihr Bauernsöhne kommt alle heran Zur Reiterattate in der Presse! Mit offnem Visire. Ihr alten Bauern kommt mit hervor! Es rufet ein stolzer Dreitaiser- Garde du Corps Ich attakire! Wenn die Attaken des stolzen Dreikaiser Garde du Corps Die Küche des Proletariers verursacht der Bourgeoisie von 1892 bis 1901." Wohl gespickt mit allerlei Bibelzitaten, entfortgesetzt schweres Kopfzerbrechen. Es bedarf des ganzen Scharf hält, abgesehen von diesen Zitaten, die Schrift den vollendetsten Ländliche Arbeiterverhältniffe. Stadt und Land stehen ber Arbeiter mit wenigem auskommen" fann, sodaß der kapital- der sich Pastor A. Barter, Herausgeber des„ Christlichen Heralds", noch immer in schroffem Gegensage zu einander. Während das finnes der Volksfreunde", um herauszutüfteln, auf welche Weise Blödsinn, so daß man an der Zurechnungsfähigkeit des Verfassers, abtische Proletariat sich immer mehr organiſirt, auſtiärt, bildet befigende Arbeitgeber ihm nicht den Lohn zu erhöhen und seinen nennt, zweifeln muß. Mit der Aufzählung der fünfzehn großen und zum Klassenbewußtsein gelangt, befindet sich tätt bilde eigenen Küchenzettel einzuschränken braucht. So ist in diesen Ereignisse und all des übrigen unsinnigen Beuges seien unsere igung roletariat zumeist noch in völliger materieller wie geistige Tagen, wie die bürgerliche Presse berichtet, zur Errichtung von Lefer verschont. und hängigkeit, unzugänglich und theilnahmslos für den Emanzipations-" dem sich als erfahrene Beiräthe auch einige Hoteliers angeschlossen den en geistiger- Volkskochschulen" in Berlin wieder ein komitee gebildet worden, lampf des arbeitenden Volkes. Lieb Vaterland, magst ruhig sein! In der Kreuznisse auf dem Lande nach der Richtung hin, daß die Köpfe der gewöhnliche Mann auch nicht die Leckerbissen des Gourmands beDaß sich indessen die Verhält haben". Gin Rundschreiben dieses Komitees sagt:„ Wenn der Beitung" finden wir folgendes„ Eingesandt": fte ftre ländlichen Arbeiter immer heller zu werden beginnen, ständig anspruchen darf( das wäre auch schrecklich!), so kann ihm seine| 870 verbessern, geht aus den vielfachen Klagen über den Mangel an einfache Nahrung doch auch einen höheren Genuß bieten( auch Urbeitskräften auf dem Lande hervor, ein Beweis dafür, daß die höhere Sättigung?), wenn die Speisen gut zubereitet werden, ländlichen Arbeiter ihre unwürdige Lage immer mehr begreifen, denn nicht auf das wodurch sie veranlaßt werden, die bisherigen Stätten ihres wie" kommt es an." Auch das Gewöhnlichste kann dadurch was" der Speisen, sondern auf das eiter weifelhaften Menschthums zu verlassen und sich Orten zuzuwen- einen Werth erhalten. den, die bereits fultivirter sind. Ein weiteres Zeichen dafür, daß für den Magen?) Die Kochtunst muß unter den Mädchen des ( Für Auge und Gaumen oder das Licht der Aufklärung sich auch bereits in Gegenden ergießt, Wolfes allgemeiner verbreitet werden; es würde das ein Mittel die noch heute vielfach für„ dunkele Landestheile" gehalten werhung und den Kampf mit der Finsterniß erfolgreich aufnimer, zur Erhöhung der Zufriedenheit im Bolke bieten." ind die in vieler Beziehung interessanten Erhebungen, welche der Mann, der nichts beanspruchen darf," wohl selten die Tugend Mit größerer Dummdreiftigkeit dürfte dem gewöhnlichen Borstand des Landwirthschaftlichen Zentralvereins für West- der Genügsamkeit" gepredigt worden sein. Nach den obigen über preußen" seit einiger Zeit über den sich von Jahr zu Jahr ftei Ausführungen wäre Frau Lina Morgenstern's Rochbuch der gernden Mangel an ländlichen Arbeitskräften in dieser Provinz Inbegriff aller nationalökonomischen Weisheit und geeignet, die angestellt hat. Aus den hierüber gemachten Mittheilungen ist er- ganze gepriesene„ Sozialreform", welche der bösen Sozialdemo fichtlich, daß in fast allen Kreisen der Provinz Westpreußen ein fratie immer noch nicht den Garaus zu machen vermocht hat, zu vielfach sehr erheblicher Mangel an Arbeitskräften herrscht. Von 62 Berichten aus allen Kreisen lagen 57 Berichte über übrigens das eines en Mangel, in 20 namentlich aufgeführten Kreisen fehlen auf mables, wie es sich die Bourgeoisie vorstellt und wünscht, bereits ebenso holprig waren, wie seine Verse, dann dürfte der Erbseind je 100 Heftar 2 bis 12 männliche bezw. weibliche HandarbeitsVifte, im Kreise Elbing 30 und im Streise Schweh, spand 30 pit von anderer Seite, und zwar unabhängig von den„ gemeinnüßigen vor der Reiterattate in der Presse nicht sehr zittern! Diese Zahlen an sich sprechen schon eine sehr verständliche Sprache." Gine Bolts- Speise- Anstalt im großartigsten Maßstabe", so meldet geringes Aufsehen erregte es, daß gestern Nachmittag der städtische Bestrebungen dieser trefflichen„ Volfsfreunde", verwirklicht worden. Aus Spandau berichtet der Anz. f. d. Havelland": Nicht In den Mittheilungen wird es als eine Eigenthümlichkeit be- Der„ Berl. Börsen- Courier“,„ hat sich in dem Thierpark des Hofliefe- Schlachthof plötzlich polizeilich geschlossen wurde, um die Auslo stärker hervortritt, je kultivirter diefelben sind, und umgekehrt. stitute hat mit einer Anzahl Hotels und größerer Restaurants Ab- burch folgenden Vorgang veranlaßt worden. Am Montag war ebühren Diese Bemerkung bekundet den eigenthümlichen Standpunkt, auf schlüsse bezüglich der Abnahme des Suppenfleisches gemacht. Täglich eine Kuh des Großschlächtermeisters Wilhelm Franke geschlachtet dem die Herren Krautjunker in Westpreußen noch stehen und der werden drei große Wagen voll von diesem Fleisch zusammen- und freigegeben worden. Das Thier war am Halse mit Tuberkeln im Berlaufe der weiteren Mittheilungen über die gemachten Erhebungen noch deutlicher hervortritt. Bezeichnend ist, daß von dem geholt. Des Nachts wird die Bouillon gekocht, früh Morgens behaftet; der Schlachhof- Inspektor, Ober: Roparzt Jacobs, hatte Arbeitermangel einige Grenzfreise besonders betroffen werden, Restaurants teine Verwendung haben. Herr Freyberg fann aber der Zuberfeln abgestempelt, worauf der Verwendung des Fleisches erfolgt die Abholung des Suppenfleisches, für welches die es aber wiederholt sorgfältig untersucht und nach Entfernung die früher polnische Arbeiter in genügender Zahl zur Verfügung als Hundefutter meistens nur die Knochen(?) verwenden. lichen. Also auch die polnischen Arbeiter wollen in Weſtpreußen gleiber er noen faut to hear for 15 greenige das zum menschlichen Genuſſe nichts mehr im Wege ſtand. Dem Vormehr arbeiten! Daß verheirathete Arbeiter, also Arbeiterfizenden der Schlachthof Deputation war nun inzwischen von familien feltener fehlen als ledige Kräfte, ist sehr leicht erklärlich. fund. Die armen Leute kommen nun von weit und breit, um einem anderen Schlächtermeister gemeldet worden, daß die be= Familienvater kann von der Freizügigkeit weit weniger dieses Fleisch zu kaufen; sie reißen sich förmlich darum. Es treffende Kuh krank und daher nicht genießbar wäre. Daraufhin Gebrauch machen, als ein lediger Arbeiter, er ist an die Scholle werden täglich mehrere tausend Portionen verkauft, die Zahl begaben sich gestern Nachmittag Herr Bügermeister Kölge und gebunden, und, mehr oder weniger an die jeweilige Arbeitsstätte der letzteren hat an vielen Tagen schon die 5500 erreicht." Wenn die Ernährung des nothleidenden Volkes durch Hunde- fall an Ort und Stelle zu untersuchen. Die Fortschaffung von Herr Polizei- Inspektor Lindau nach dem Schlachthof, um den Vorgefesselt, der Willkür und der Ausbeutung seines Brotherrn" futter allgemein durchgeführt würde, dann brauchte nicht erst Fleisch wurde während der Aufnahme des Thatbestandes unterzu den„ seßhaften" Arbeitern, wie sie so sehr nach dem Ge- durch Errichtung von Volks- Kochschulen" die Kochkunst unter sagt. Es wurden in der Sache die Ansichten mehrerer nicht beschmack der Herrn Arbeitgeber jedweder Art sind und wie den Mädchen des Volkes verbreitet zu werden. Es wäre zutheiligten Schlächtermeister gehört, welche abweichend lauteten. wünschen, daß sich auch Herr Freyberg dem Komitee als„ Beirath" Roßarzt Graf erschien gleichfalls, um sein wissenschaftliches GutDie Klage über den Mangel an gutem anschließt. achten abzugeben. Dasselbe stimmte mit dem Befund des Herrn Hausgesinde ist fast allgemein, und selbst gegen wesentlich höhere Freie Bolksbühne“ führt die einzelnen Phafen und Greigrime gemäß ſoll nun aber noch ein Obergutachten von dem DeparteDer Bericht über das Jahr des Vereins Schlachthof- Inspektors überein. Dem Verlangen des letzteren treiben. Nun was jene Herren unter„ gutem" Hausgesinde und der bisherigen Geschichte, ves jungen Vereins Den Mitgliedert ments- Thierarzt Professor Dr. Diederhoff in Berlin eingeholt wesentlich höheren" Löhnen verstehen, das kann man sich nach- und Lesern noch einmal vor Augen. Im März des vorigen werden. gerade benten Besonders an Mägden soll großer Mangel sein Jahres erschien im Berl. Volfsbl." der von Dr. Wille verfaßte nd wird diese„ Erscheinung" begründet mit dem großen Wider Aufruf, der die Gründung einer Bühne anregte, welche Dramen daß die nach Bingen führende Spur falsch ist. Herr Hermann Zum Spandauer Raubmord hat es sich herausgestellt, gegen gewöhnliche Landarbeit. Die Töchter, so wird ge- mit„ revolutionärem Geist", Dramen, die wie die Ibsen'schen, Marcuse in Firma Max Wölfert zu Angermünde in der Berlinerlagt, wenden sich viel lieber den weiblichen Handarbeiten in dem arbeitenden Bolte Berlins einen Resonanzboden gefunden straße hat das Verdienst, die Polizei auf die richtige Fährte des ( Schneiderei, Puhmacherei) zu, suchen in der Stadt Dienste oder haben", aufführen solle. nehmen in den Fabriken Arbeit. Es ist wohl weniger der Wider- ca. 2000 Personen besuchte Volksversammlung im Böhmischen Garderobe ein und hat auch hier den Versuch gemacht, das geAm 29. Juli gründete eine von Mörders gesetzt zu haben. Bei diesem nämlich kaufte Wezel seine gegen gewöhnliche Handarbeit, was die Mädchen ver- Brauhause die Freie Volksbühne. Die Begeisterung( fagt der raubte baare Geld in Papier umzusetzen. Von Wichtigkeit ist die anlaßt, sich anderen Broterwerben zuzuwenden, als eben der Bericht), welche sich in dieser Versammlung bei den Arbeitern Aussage der Reisebegleiterin Wetzel's, der unverehelichten Anna Widerwille gegen die ländlichen Arbeitsverhältnisse an sich, deren äußerte, machte auf Jeden, der den proletarischen Bildungsdrang Menzel, nach welcher der Mörder dem Mädchen mitgetheilt hat, Unwürdigkeit sie immer mehr erkennen, je mehr die Aufklärung noch nicht kennen gelernt hatte, einen tiefen Eindruck, wie aus etwa an ihn zu richtende Briefe nach Wittstock postlagernd Westfich Bahn bricht. zahlreichen Berichten der deutschen Presse über diese denkwürdige phal zu adressiren. Es sind dorthin bereits vorgestern PolizeiWenn sodann nach den Erhebungen des Landwirthschaft- Versammlung ersichtlich ist." Gleichwohl verhielt sich die Ber beamte abgereist. In Angermünde hat übrigens W. gleichfalls lichen Zentralvereins für Westpreußen" außer über den Arbeiter- liner bürgerliche Presse anfangs sehr feindselig.( Es zeugt von einen Koffer, und zwar bei dem in der Berlinerstraße wohnhaften mangel seitens der Herren Gutsbesitzer auch vielfach über die komischer Gedächtnißschwäche, wenn einige Blätter dies jetzt Kaufmann Orthmeier erstanden. 28. ist verlobt; seine Braut, Diese Blätter brauchten doch nur ihren Namens Christine Schulz, wohnt in Friedenstein. Das Portelagt wird, dieselben als unzuverlässig und wirthschaftlich un- eigenen vorigen Jahrgang aufzuschlagen. Jetzt berichten die monnaie, welches in der Mordnacht dem Droschkenkutscher von deschult charakteriſirt, die verheiratheten älteren Arbeiter dagegen hiesigen Blätter allerdings anerkennender oder wenigstens Wetzel geschenkt wurde, ist gestern von der Frau Hirschfeld und ais arbeitstüchtiger und sparsamer hingestellt werden und ferner objektiver, nachdem flar geworden ist, daß das Unter dem Handlungsdiener Schwaniß als das dem Ermordeten gebehauptet wird, daß besonders Familien mit tüchtigen Haus- nehmen gedeiht und daß das Kunstverständniß der Arbeiter hörige anerkannt worden. frauen überall vorwärts kommen, so sind dies eben Be- sich nicht trüben oder irreführen läßt.) Botalitat 1, 11 ena Berlin) -Sanger Berlin). fnet inder fre mité. then he donne Schleff Sillen millen it Du wat 1186 Genoff einem be Often Gl 118 plersh itglied at Louis artstag en R. E ten Pr 116 116 ge Grani tbillig .155 Gi En Rleit beits njug feble ges ein Wefte e, go men- U und erm 1874 amen ten. Beilm Gin " Seither haben 45 T Nach soeben in Spandau eingelaufener Drahtnachricht des auptungen, die den herrschenden Ansichten der Herren Kraut- Vereinsversammlungen: Vorträge und Diskussionen, Vorstellungen, Polizeifommissars Klieme von Stettin hat sich der Mörder Wetzel junter über ihre" Arbeiter lediglich entsprechen. Sie haben eben Vorlesungen, außerdem Maifeier und ein humoristisches Wald- über Warnemünde in der Richtung nach Kopenhagen fortgemacht. Anschauungen von den Pflichten und Rechten der Arbeiter, wenn fest, stattgefunden. Die Mitgliederzahl betrug gegen Ende des Klieme ist auf Anordnung der Spandauer Polizei gleichfalls nach von Rechten überhaupt die Rede sein kann, die von denen der ersten Jahres 3940. Der Jahresbericht erzählt auch den Streit Kopenhagen abgedampft. Bezüglich der Photographie, welche Arbeiter gänzlich verschieden sind, welcher Gegensatz in dem zu zwischen der Freien Volksbühne und dem Berliner Polizei Wetzel mit der Menzel zusammen von sich aufnehmen ließ, ist nehmenden Mangel an ländlichen Arbeitskrästen einen beredten präsidium. Bekanntlich erklärte dieses den Verein für einen festgestellt worden, daß die Letztere das Bild( amerikanische PhotoAusdruck findet. Bezeichnend ist auch die Thatsache, welche in politischen. Das Verwaltungsgericht, vor welchem der Vorstand graphie) zerrissen hat, als sie erfuhr, daß sie es mit einem Mörder ben Erhebungen konstatirt wird, daß das frühere patriarchalische auf Aufhebung der bezüglichen Verfügung, die den Ausschluß der zu thun gehabt habe; nur der Kopf Wegel's ist noch erhalten Berhältniß zwischen dem Grundherrn und seinen Leuten meist weiblichen Mitglieder bedingt haben würde, flagte, entschied( am und in den Händen der Polizei. Die Kosten der Verfolgung, Güter und solche, die im Jahrzehnte langen Besitz derselben präsidenten. Die höhere Instanz ist, bis jetzt wenigstens, vom Flüchtigen, zahlt die Familie Hirschfeld. Der Vater Wezel's, Geschwunden ist und daß nur weit vom Bahnverkehr abgelegene 30. Juni d. J.) für die Freie Volksbühne und gegen den Polizei- ebenso die Belohnung von 600 m. für die Ergreifung des Familie sich befinden, sich einen seßhaften, zufriedenen Stamm Polizeipräsidenten nicht angerufen worden. Der Verein hat welcher in Daßte, Kreis Grabow, Lehrer ist, hat sich von seinem Don Arbeiterfamilien" erhalten haben. Also nur in von der somit polizeiliche Schwierigkeiten nicht mehr zu befürchten. Der Sohne losgesagt. Der bereits erwähnte Bruder ist Förster in Rultur abgeschnittenen Gegenden oder durch langjährige Ge- Erfolg der Freien Volksbühne ist um so bemerkenswerther, als Fiddichen bei Stettin. wöhnung hat sich das„ patriarchalische Verhältniß" noch zu er- ein anderer Verein, der ebenfalls den herrschenden Bühnenhalten vermocht. Dieses patriarchalische Verhältniß" ist aber geschmack und die Hindernisse der Polizeizenfur überwinden Entsetzliche Wirkung eines Peitschenhiebes. Der das Ideal der Gutsherren, dessen Verschwinden sie tief bedauern, wollte, sich aber an das Publikum der Bourgeoisie wandte, die Rutscher des Rittergutsbesizers May Beeskow in Mühlenbeck, elches Bedauern sich auch widerspiegelt in den nachfolgenden Freie Bühne", nur eine verhältnißmäßig sehr kleine Mitglieder August Gestram, fuhr am Donnerstag voriger Woche mit einem Anführungen: zahl gewann. Dem Kunstinteresse der Berliner Arbeiter stellt Wagen seines Herrn nach Berlin. Als er durch Schildow kam, der Erfolg der Freien Voltsbühne ein höchst ehrendes Beug- spielten verschiedene Kinder auf der Dorfstraße und belustigten niß aus. sich in der vielgerügten Weise damit, vor dem Wagen einher zu tanzen und den Kutscher in Verlegenheit zu bringen. In der Angelegenheit, betreffend die wegen Kutscher hieb mit der Peitsche nach der Kinderschaar, nicht in Der die Aufruhrs verhafteten sechs Russen sind am der Absicht zu schlagen, sondern nur, um die Kinder durch einen Die meisten, selbst die verheiratheten Arbeiter wechseln womöglich alljährlich ihren Herrn, und dies fast immer ohne triftigen Grund. Während die jungen Mädchen gegen früher leichtsinniger, gefallsüchtiger geworden sind, neigen Knechte zu widersetzlichkeit und zum Ungehorsam, die freilich Dienstag sämmtliche Beamten des städtischen Asyls für Obdach- kleinen Schreck zu verscheuchen. Unglücklicher Weise traf er aber oft eine Folge des Trinkens sind. Maße hervortreten." Herren die Im Allgemeinen wird lose durch den Untersuchungsrichter vernommen worden. Es giebt keinen Nothstand! Höhlenbewohner fo den sechsjährigen Knaben Wilhelm Neumann und zwar so merk würdig unglücklich, daß sich die schwellende Peitschenschnur vierdemselben eine festgestellt, daß mit allen Arbeitern heute viel schwerer ausautommen ist als vor 20 bis 30 Jahren. Nur in wenigen der eingangs erivähnten 62 Berichte ist von einem auf gegenseitiger schreibt ein Berichterstatter wurden am verflossenen Montag mal um den Hals des Kindes wickelte. Ohne eine Ahnung da Achtung und Werthschäßung beruhenden Verhältnisse zwischen auf dem Tempelhofer Felde dingfest gemacht. Von Passanten von zu haben, daß der Knabe an der Peitsche hing, 30g Gutsherrn und Untergebenen die Rede. Doch muß hervorgehoben wurde hart an der Rixdorfer Grenze auf obigem Terrain eine der Kutscher diese zurück and riß damit erst den kleinen das vordere Wagenrad, welches werden, daß überall dort, wo die Guts- oder Dienstherrschaft Aushöhlung, die durch eine Hecke verdeckt war, aufgefunden und unter Fleischwunde beibrachte. Der winnen sucht, alle erwähnten Uebelstände in weit schwächerem tünstlich angelegte Höhle, die ca. 2 Meter tief war und von sofort herbeigeholte Dr. F. aus Panfow nähte die anscheinend Menschenhänden herrührte. Ein sofort herbeigeholter Gendarm ungefährliche Verlegung zu und behielt den Knaben in Behand betrat nun die etwa 8-9 Meter weit unter dem Erdboden fort- lung. In den letzten Tagen haben sich aber nun ganz auffallend Es ist unschwer zu erkennen, daß die westpreußischen Guts geführte Grube und fand in derselben einen Mann und eine merkwürdige Erscheinungen bei dem verletzten Knaben gezeigt; beiter lediglich als Untergebene", wenn nicht als noch etwas Thieren denn Menschen gleichend. Die Höhlenbewohner, welche ständig gelähmt. Die Ursachen dieser Erscheinungen find mediwie dies ja auch anderwärts der Fall ist die Ar: Frau, beide in äußerst reduzirt aussehenden Zustande, mehr sämmtliche Gesichtsmuskeln, sowie der rechte Augennerv sind vollanderes, nicht aber als Gleichberechtigte" betrachten, was für schon den Sommer hindurch in der Gruft gehaust, wurden als zinisch nicht zu erklären und werden wohl erst festgestellt werden Demgegenüber leuchtet aber aus den gemachten Erhebungen un- Ehepaar rekognoszirt, das verarmt und ohne jede Geldmittel Aerzten, welche nunmehr die Behandlung übernommen haben, ganzen ländlichen Arbeiterverhältnisse ausschlaggebend ist. das zuletzt in Berlin wohnhaft gewesene Maurer Strehlow'sche tönnen, wenn an dem Knabendessen Tod von den zwei bestreitbar die Thatsache hervor, daß anch in der Provinz West- dieses sonderbare Asyl aufgesucht hatte. Beide wurden nach zweifellos als in der nächsten Zeit bevorstehend erachtet wird preußen, welche vielfach noch für weit zurück" erachtet wird, dem städtischen Obdach überführt. die Obduktion vorgenommen werden sollte. In allen ärztlichen die Aufklärung unter den ländlichen Proletariate bereits erfreu-| Kreisen, denen der Fall bisher mitgetheilt worden ist, erregt der= So ähnlich wie der Trierer Rock muthet eine Broschüre selbe wegen seiner Merkwürdigkeit und unerklärlichkeit großes größere werden, dafür wird gesorgt werden, und dafür sorgen die an, welche gegenwärtig in unzähligen Exemplaren in den be- Aussehen. Was den Kutscher anbetrifft, welcher diesen Fall fahrwenigsten selber, indem sie die ländlichen Arbeiter nöthigen, sich welches den wenig erbaulichen Titel führt:" Das Ende unseres eines außerordentlich pflichttreuen, soliden, nüchternen und guts wenn auch wider ihren Willen, nicht zum lebtesten Straßen Berlins vertheilt wird. Es ist ein Traktätchen, lässiger Weise verschuldet hat, so wird demselben das Zeugniß anderwärts, als auf den Gütern, ihr Brot zu suchen. Geschlechtes am 11. April 1901 und fünfzehn große Ereignisse, I müthigen Menschen ausgestellt. Strautjunter Der Altetveibersommer" hat seit vorgestern Nachmittag feinen Einzug gehalten. Selbst bis in die späten Abendstunden hinein herrschte eine warme, zum Aufenthalt im Freien einladende Temperatur vor, die denn auch nach Kräften von den Berlinern ausgenützt wurde. Die Gärten im Innern der Stadt wie in der Peripherie waren durchweg start besucht, und auf den Gesichtern der Besitzer machte sich zum ersten Male feit langer Zeit ein heiterer Zug bemerkbar. Einholen läßt sich das Verlorene freilich nicht mehr, aber, wenn das Wetter so bleibt, dann lassen sich noch immer die schmerzlichsten Wunden heilen, die der beständige Regen geschlagen. Gerichts- Beitung. als nur m Genoffen figende b Mariend ist und b dorthin am Sons unternom ist. Fol nahme: Das gewe in der s um so v Religion einen fo demokrat demnach ben zustä Auf Anr nächsten S blätter n jaminlung Sozialdem Der enthalten schwerer Schlag insofern drohe, als Frankreich vom 3. April 16 ab einen gegen jetzt um 25 pet. höheren Zoll auf ausländis Stickereien und Konfektionen erhebe. Das Elend unter der Ein für kaufmännische Kreise interessanter Betrugs prozeß beschäftigte gestern die Berufungs- Straffammer Des völkerung ist jetzt schon groß genug und schon signalsirt m neues. Gegenwärtig stehen allein in Plauen schon mehr Landgerichts I., nachdem der Angeklagte, der Agent Felix 200 Stickmaschinen still. lautende erstrichterliche Erkenntniß Einspruch erhoben hatte. Der Alexander, gegen das auf eine Geldstrafe von 20 M. Aus der Lausitz wird der amtlichen Leipzig 3eitung" geschrieben, daß an der Grenze viele Bäcker un Beschuldigte war Vertreter eines Hamburger Hauses, welches Müller das Brotbacken einstellen mußten, weil sie hauptsächlich Summern liefert. Im September v. J. wollte der Schaden arbeiten können. Weiter weiß die„ Leipziger Zeitung Angeklagte eine günstige Konjunktur in diesem Artikel selbst aus nuken. Da er wußte, daß ihm das Hamburger Haus für eigene herrscht. Die Auftreiber, d. h. jene Leute, die für die Fabrite zu melden, daß unter den Handwebern die schrecklichte No Der Gefreite Dehn, der den Ulan Seifert der vierten Rechnung und auf Kredit Waaren nicht verabfolgen würde, so das Garn auf die Holzpfeifen treiben, verdienen pro Wo Eskadron des II. Garde- Ulanen- Regiments beim Schwimm- schob er die hiesige Firma R. u. N., mit deren Inhaber er be- 2 Mart. Und diese Leute essen fast ausschließlich Brot un unterricht ertrinken ließ, ist, wie die Boss. 3tg." hört, durch das freundet war, vor und bestellte in deren Namen 5 Kisten Hummern Kartoffeln. Kriegsgericht zu 7 Wochen Gefängniß verurtheilt worden. Be- zum Gesammtbetrage von 220 M. Als er die Bestätigung erhielt, gründet wurde das gelinde Urtheil durch das offene Geständniß daß die Bestellung angenommen fei, begab er sich zur Firma Troß allem rührt sich in den regierenden Kreisen keine Sand und durch den aufgeregten Zustand, in dem sich der Schwimm- R. u. N. und erbat sich nachträglich die Grlaubniß, so zu haltben, um durch Abschaffung der Bölle auf Nahrungsmittel die herrschend lehrer Dehn befand. Neuerdings wird nämlich auch bei der wie er gethan. Es wurde ihm auch gewährt und versprochen, Noth zu lindern. Kavallerie streng darauf gesehen, daß alle Leute zu guten ihm Avis und Rechnung zuzustellen, sobald diese Papiere ein- nach der Köln. Boltsztg.", die Textilfabriken wegen mangelnd Anderwärts gehts nicht besser. In Krefeld z. B. mü Schwimmern ausgebildet werden. Nun hatte aber die vierte träfen. Der Angeklagte erhielt auf diesem Umwege die Hummern nach der„ Köln. Voltsztg.", die Textilfabriken wegen mangelnde Eskadron nur eine verhältnißmäßig geringe Bahl von Frei- gegen drei Monate Ziel. Kurz vor dem Verfalltage gerieth der Aufträge den Betrieb wesentlich einschränken, sie nehmen una schwimmern". Infolge dessen erhielten die Schwimmlehrer wieder- Angeklagte mit seinem Hause in Streit und dasselbe erfuhr das gesetzt Arbeiterentlassungen vor und verkürzen die Arbeitszeit holt strenge Weisung, die bekanntesten„ Drückeberger" fräftig vor- Manöver, das ihr Vertreter mit der Hummersendung gemacht. herrscht bittere Noth. Die Zahl der subsistenzlosen Fabritweg Berliner die Hälfte oder auf zwei Drittel. In vielen Arbeiterfamil zunehmen; zu diesen gehörte auch der Ulan Seifert. Dehn be- Nachdem der Angeklagte wegen Betrugs zur Berantwortung ge- wird auf Tausende geschäßt. Auch in Färbereien und Appret samm I findet sich schon seit zwei Wochen in Spandau. Hiernach sollte zogen worden war, hielt das Schöffengericht eine derartige Straf Anstalten sind Stockungen eingetreten. Die bedeutende Sch Distuffioman eigentlich diejenigen Leute bestrafen, welche auf die Unter- that deshalb für vorliegend, weil das Hamburger Haus in färberei von Beckerath entließ einen großen Theil ihrer Arbeit zusehen. Anstalten sind Stockungen eingetreten. Die bedeutende Schway Diskussio gebenen einen solchen Druck ausüben, daß die gemeinen Soldaten Täuschung versetzt worden war und glauben mußte, es in unmenschlicher Weise behandelt werden müssen. habe einen solventen Räufer vor sich, während der Empfänger fettionär" Recht hat, überhaupt die traurigsten Aussichten. Der deutschen Textil- Industrie eröffnen sich, wenn der Gegensat D et Berjamm Eines ebenso räthselhaften, wie plöglichen Todes ist der Waare thatsächlich nicht kreditfähig war. Das Haus habe felbe schreibt: Während die Berichte aus den großen Fabr ersten At gestern ein 18jähriges Mädchen gestorben. Dasselbe als Verkäu- mindestens einen Zinsverlust durch den Kredit erlitten, den zu geben städten unserer" Textil- Industrie augenblicklich nicht sehr als der e ferin in einem am Spittelmarkt belegenen Bazar thätig, hatte sich es durch die Täuschung veranlaßt wurde. Gegen diese An in der elften Vormittagsstunde nach dem Hofe begeben. Als nach schauung wandte sich in der zweiten Instanz der Vertheidiger, muthigend lauten, sind die Fabrikanten von Maschinen zur Verlauf einer halben Stunde die junge Dame noch nicht in das Rechtsanwalt Rosenberg. Derselbe führte aus, daß dem Ange- ſtellung von Textil- Erzeugnissen außerordentlich stark beschäftig Diese auffallende Erscheinung findet ihre Begründung darin, da tont. Geschäftslokal zurückgekehrt war, ging eine der Kolleginnen hinaus, flagten weder das Bewußtsein der Rechtswidrigkeit seiner Hand- Diese auffallende Erscheinung findet ihre Begründung darin, da tont. eine große Anzahl von Ländern infolg nach der Ausbleibenden sich umzuschauen. Mit allen Zeichen des lungsweise innegewohnt habe, noch ein Vermögensnachtheil ent- veränderter Boll politil jetzt diejenigen Artife Schreckens und Entfetens eilte sie wieder in den Laden, wo sie, standen sei. Dadurch, daß die Firma R. und N. dem Ange- Die ſie bisber uns getauft hatten, felbft a ohne Auskunft gegeben zu haben, ohnmächtig zusammenbrach. lagten die Erlaubniß gab, sie vorzuschieben, daß sie das Avis Nunmehr stürmte der Chef hinaus, und in der That: Es war und die auf ihren Namen ausgestellte Rechnung ohne Einspruch fertigen, zu welchem Zwecke sie die hierzu nothwendige Maschinen von uns beziehen. Die Maschinenfabrike etras Furchtbares geschehen. Das junge Mädchen, welches vor zu erheben, annahm, trat sie dem Lieferanten gegenüber als einer kurzen Spanne Zeit noch fröhlich und guter Dinge ihre Selbstkontrahentin auf und wurde zur Zahlung verpflichtet. Von besitzen namentlich Aufträge für die Vereinigten Staaten, Pflicht gethan, lag jetzt mit blutigem Antlitz steif und starr auf einer Vermögensschädigung könne somit keine Rede sein und Frankreich, Italien, Spanien und Schweden. Auch eine gro Weise zunächst den Verdacht nahe, daß die Verkäuferin das diesen Ausführungen bei und fällte unter Aufhebung des ersten steht auch die durch Zahlen unterstützte Thatsache, daß in de Opfer eines Verbrechens geworden, ein Berdacht, der sich Urtheils ein freisprechendes Erkenntniß. Maschinenindustrie die Gründungsthätigkeit feinen Rückgang au jedoch als grundlos erwies. Denn wie die herbeigerufenen Aerzte feststellten, waren keinerlei äußere Verlegungen vorEines eigenartigen Arrestbruchs war die Kaufmanns- weist. Im Jahre 1890 wurde in Deutschland im Maschinenba Ehefrau Amalie Bühring beschuldigt, welche gestern vor ein Aktienkapital von 55 Millionen Mark gegen 42 Millione handen, sondern das Blut war der Unglücklichen nur aus der 88. Abtheilung des Schöffengerichts stand. Der Gerichtsvoll- Mart in 1889, 18 Millionen Mark in 1888, 6 Millionen Mund, Nase und Ohren gequollen. Allem Anscheine nach ist vollzieher Krause hatte bei dem Ehemanne der Angeklagten eine in 1887 angelegt." Die lebensfrische, junge Dame durch das plötzliche Berplatzen eines Pfändung vorzunehmen. Er versiegelte u. A. auch zwei VogelWie das alles noch enden soll, ist nicht abzusehen Gefäßes infolge innerlicher Verblutung so jab aus dem Dafein bauer mit einem Papagei bezw. einem Stanarienvogel. Als der Die jezige wirthschaftliche Lage ist thatsächlich ein Schrecken ohn gerufen worden. Wie Hausbewohner sich jest erinnerten, hatten Beamte am Nachmittage die gepfändeten Sachen abholen wollte, Ende. fie beim Ueberschreiten des Hofes ein Stöhnen gehört, welchem fand er nur die leeren Bauer, die beiden Vögel waren versie jedoch keine Beachtung geschenkt. dem Boden des Aborts. Das blutige Gesicht legte begreiflicher damit falle die Anklage wegen Betruges. Der Gerichtshof trat Anzahl deutscher Arbeitskräfte ist für jene Länder angeworbe worden. Mit dieser ganzen Erscheinung in Uebereinstimmung auch in g Genc ein, daß Reichstag wolle. 2 denselben im Prog einen fol die Wunt Man folle Ariege pr prattifch Mart nung Ma Es fr Berfahren Oppofition jei tein be Unfere Po derfelben naturgem Die Oppo Schwarzfe pflichtet, Das Brog Nach Erlangen. Der Magistrat hat zwölf Nacht- Bolt immer in der dritten Nacht von Abends 9 Uhr bis Morgens Unter der Neberschrift Gin Berliner Professor als Vögel feien ihr Eigenthum gewesen und ihr Mann habe fein ist en angestellt, welche pro Nacht einen Gehalt von 1 Mar für Zirnau bei Ueberlingen birgt noch gar manche Schäße, welche geben. Der Gerichtsvollzieher Krause bekundete dagegen, daß er daß sie abwechselnd je zwei Stunden auf Patrouille und je zwei folgende Mittheilung: Die ehemalige Wallfahrtskirche in Alt" 1 Rohn u den Parte tion einst fchäftlicher Damm In B Mehrheit wo er die Auf d efekt wer wie Ar ajtlichen In M hm einen mit Bagabund den Kunstliebhaber entzücken, insbesondere sind darin wunder- der Angeklagten ausdrücklich gesagt habe, die Vögel seien geschöne Figuren von Engeln und Heiligen, aus Holz geschnitzt, pfändet. Er könne doch die Siegel nicht aufs Gefieder brücken, Stunden auf der Wache sind. Es sind dies somit acht Stunde angebracht. Diese Figuren scheinen nun den Herrn Profeffor sondern habe sich damit begnügen müssen, die Bauer mit Siegeln für welche die horrende Summe von je 183/4 Pf. bezahlt with Die Magistratspersonen würden sich jedenfalls bedanken, Koppay von der Kunstschule in Berlin, der sich zur Zeit als zu versehen. Der Gerichtshof zweifelte auch nicht daran, daß die M. 50 Pf. Nachts über die Sicherheit der guten Stadt Erlange Badegast in Ueberlingen aufhielt, so angelockt zu haben, daß er Angeklagte sich der Rechtswidrigkeit ihrer Handlungsweise wohl deren unrechtmäßigen Erwerb beschloß. Am 20. d. mts. fuhr bewußt gewesen und erkannte nach dem Antrage des Staats zu wachen. Den armen Teufeln, die sonstwo fein Unterkomm fanden, muthen sie's aber zu. er mit einem mächtigen Sack ausgerüstet, vom Kutscher Wechsle anwalts auf eine Woche Gefängniß. geführt, in einer Droschte nach dem Gotteshaus. Dem Kutscher Gießen. Die hiesigen Arbeiter forderten in einer öffent Wegen öffentlicher Beleidigung zahlte er statt der Lage von sechs Mark zehn Mart, ebenso viel war der Siestaurateur 2. Dont göre gerichte achterweltlichen Versammlung die Schaffung eines Gewer einem Schloßbewohner, welcher ihm dafür drei allerliebste Engels: strafe von 50 m. verurtheilt worden. Der Rechtsanwalt und gerichts. Zur Zeit fehlt es an einem solchen in der ganzen figürchen, die nach sachverständiger Schätzung etwa 200 M. werth Notar N. hatte der Ehefrau des Angeklagten einen von ihr an treten des Gesetzes der merkwürdigen Meinung, ein Bedürfniß find, herablangte. Der Herr Professor steckte diefelben alsbald genommenen Wechsel zu unterbreiten. Er begab sich zunächst in zur Errichtung eines Gewerbegerichts sei weder für die Stadt zurück. Den ganzen Vorgang hatte aber das Töchterchen des haber noch dessen Ehefrau vorfand, ging er in die anstoßende Gießen, noch für den Kreis, noch auch für die Proving vorhanden, Schloßbewohners Schwarz von der oberen Galerie aus mit ans Privatstube. Hier traf er den Angeklagten an, dem er den Zweck Verwaltungswege entschiedenen Streitigkeiten zwischen Unter gefehen und erzählte ihn dem Güterauffeher Endres in Maurach. feines Erscheinens mittheilte. Der Angeklagte wurde gleich sehr ernehmern und Arbeitern ein solches Bedürfniß nicht ersichtli weil Art und Zahl der bisher anhängig gemachten, auf dem Dieser sezte ungefäumt die Gendarmerie in Kenntniß; in der regt, et wies dem Rechtsanwalt die Thür mit den Worten:„ Wenn machten. Diese Meinung ist deshalb merkwürdig, weil das lign Wohnung des Herrn Koppay, dem Hause des Herrn Spital Sie noch einmal kommen, lasse ich Sie hinauswerfen". Trotzdem hältniß zwischen Kapital und Arbeit auch im verwalters Lezfus, wurden die drei Engel gefunden und Herr das Schöffengericht hervorgehoben hatte, daß es mit Rücksicht Koppay daraufhin im Amtsgefängniß, dem sogenannten„ Hotel Schmitt", untergebracht, da man ihn anfänglich für einen" Hoch- auf die Erregung des Angeklagten schon auf eine möglichst überall. Folglich werden die Streitigkeiten, die aus dem essenlande nach der Natur der Dinge daffelbe sein muß, Stapler hielt. Nachdem anderen Tages seine wirklichen Perniedrige Strafe erkannt hatte, versuchte der Angeklagte dennoch, beitsverhältniß entspringen, in Hessen denselben Charakter trage fonalien festgestellt waren, so wurde er gegen Bürgschaft entwirken, indem er geltend machte, daß dritte Personen den belassen. Auf eine weitere Entwickelung der Sache darf man ge- leidigenden Ausruf nicht gehört hätten. Die Berufungs- Straf- Bundesstaat genau so nöthig, wie für das übrige Deutschland. fammer räumte dies als möglich ein und verneinte daher das Doppelfelbstmord. Am Dienstag Abend in der neunten Moment der Defientlichkeit, die einfache Beleidigung bleibe aber Blumenstraße, ist, wie die Sächs. Arbeiter- Zeitung" berichtet Stunde bemerkten einige, mit ihren Fahrzeugen auf dem Langen bestehen und bei der Schwere derselben könne von einer Herab- seit 13 Jahren ein jetzt 73 jähriger Arbeiter gegen einen spannt sein." er See liegende Schiffer ein kleines Boot, das von drei jungen fegung der Strafe nicht die Rede sein. Leuten, einer Dame und zwei Herren, besetzt war. Als das Boot in die Nähe des Wendenschlosses tam, stieg der eine Herr mit der Dame am Ufer aus und Beide gingen den großen Reihersteg hinunter, während der andere Herr im Boot zurückblieb. Kurze Zeit darauf hörte derselbe einen dumpfen Fall und als er an die betreffende Stelle fam, bemerkte er zu seinem Entsetzen, daß Die beiden jungen Leute ins Wasser gesprungen und im UnterSoziale Uebersicht. Dresden. In der Dresdener NähmaschinenDorn Redne erfchende Arbeiter 6 Jam Menfchy 16 lame bann Jum ander 82 enden, 3wirnfabrit eine aufs fla Ar Wochenlohn von 18 M. 50 Pf. beschäftigt. Seit Infrafttreten Des Gefebe nicht tindigen Organifati haffen 31 immig an Die he Bersammlu einverstand Berhältniff wurden, Da aber d alle Anwes un Befchloffen Im V wie 34 3 des Alters- und Invalidengefeyes bezieht derselbe nebenbei Altersrente von monatlich 13 M. 50 Pf. Eines Tages wurde der beiter in das Kontor gerufen und ihm erklärt, sein Wochenlohn werde, da er nun Altersrente beziehe und keinen Ausfall infolge dessen erleide, zukünftig nur 12 M. betragen; wenn es ihm passe, fönne er gehen. Auf die Frage, ob er zufrieden fei, an gehen begriffen waren. Sofort requirirte er nun einige in der Much in Oesterreich sind die Verhältnisse in unserem Gewerbe nun so einem alten Mann auch anders übrig, als sich einfa Achtung, Schneider und Schneiderinnen Berlins! wortete der Arbeiter, der Dumme bleibe ich da doch! Was bleibt erschienen. Leider erwies sich aber jede Hilfe als vergeblich, denn die beiden jungen Leute waren bereits untergegangen, in den Morast gerathen und hatten den Tod gefunden. Nach Aussage des jungen Mannes, welcher der Bruder des ertrumtenen Mäbchens ist, waren die beiden jungen Leute ein Liebespaar, dem die elterliche Bewilligung versagt worden ist. glieder in 169 Unious gestiegen. ember in ing betan Babrung brigen La olg. Tref Die Ve Demofcatie. Nigdo Rlub Offentliche Delcher He Attentreffen derartige, daß selbst bei der angestrengtesten Thätigkeit ein zu fügen, wenn er nicht auf das Pflaster geworfen sein menschenwürdiges Dasein nicht mehr zu erringen ist. Unsere langsam verhungern will. dortigen Kollegen und Kolleginnen haben deshalb, und zwar in Wer hat hier nun den Vortheil von der Altersversicherung Wien, einen allgemeinen Schneider- und Schneiderinnen- Tag ab- Die Bäcker von Nordamerika und Kanada laden, gehalten, um über Mittel und Wege zur Abhilfe zu berathen, wir in der„ Münchener Post" lesen, alle in den Nahrung sowie die Solidarität der Arbeiter und Arbeiterinnen unseres Gewerbes anzuregen bezw. zu fräftigen. Auch die Berliner mittel Gewerben beschäftigten Arbeiter Der Schreiber der 9. Kompagnie des 1. Garde Schneider und Schneiderinnen hatten in einer am 11. Auguſt Jahr in Frankfurt a. M. oder Hamburg tagen soll. einem internationalen Kongreß ein, welcher nächste Regiments zu Fuß, das in Potsdam garnisonirt, ist zu 1 Jahr stattgehabten öffentlichen Versammlung eine Delegirte in der Person Festung und 1 Jahr Ehrverlust verurtheilt worden. Der der Frau Rohrlack nach Wien entsandt. Frau Rohrlack wird nun in Schreiber Köhler mit Namen, Sohn eines hiesigen Beamten am den 31. Die Journeymen Tailors' Union of America hatte, wie unsere Leser sich wohl noch erinnern werden, lange der Arminhallen stattfindenden öffentlichen Schneider- und zwei Jahren von 5000 Mitgliedern in 97 Unions auf 9014 Wit Als zweiter Punkt der Tagesordnung ist aufgestellt:„ Die ein fleiner Bruchtheil der im Kundengeschäft thätigen Schneider Es ist dies aber immer nod suchen hatte, und hatte dann lange Zeit mit großer Geschicklichkeit Aufgabe der Werkstatt- Delegirten." Außerdem findet eine Er- welche auf 150 000 geschätzt werden, und es bleibt deshalb nod Maaß- und Tagschneider, Militär- und Beamten- Lieferungs- theitigt waren, haben seit der letzten Konvention stattgefunden Herrenkonfektions- und Damenmäntel- Schneider, wovon 151 gewonnen wurden und 16 verloren gingen. Die Lokalkommission von Wilmersdorf giebt bekannt, Mäntelnäherinnen, Bügler, Stepper und Trikottaillen- Arbeite- 52 Aussperrungen wurden 84 gewonnen und 18 verloren Zeit hindurch die eingehenden, Soldatenbriefe erbrochen, daraus Schneiderinnenversammlung Bericht erstatten. ersehen, ob und wo er Geld und Werthsachen in Packeten zu Schmalztöpfen und dergleichen eingehenden Gelder beraubt. schneider, Die Agitationskommission Von Es wurde haftliche Vielleicht bringen, 5311 Mitglieder haben Lohnerhöhung erzielt. geldern ausgezahlt. 14 683 Dollar an Streikgeldern und 11 250 Dollar an Sterbe Die laufenden Einnahmen betrugen In Friedrichshagen und Burg legen, wie die Branden- 51 832,25 Dollar und die Ausgaben 43 728,56 Dollar, Bestand der Schneider und Schneiderinnen Berlins. daß das Restaurant Meyer, Inhaber Schulz, Berliner- und rinnen ist es, in dieser Bersammlung zur Stelle zu sein. Auguftastraßen- Ecke, seinen Saal zu Versammlungen hergiebt. Polizeibericht. Am 25. d. M. Nachmittags wurde vor dem Hause Stalizerstr. 74 der 7jährige Knabe Thorwald Rottgard von einem Poftwagen überfahren und an beiden Beinen bedeutend verlegt. Am 26. d3. Mts. Vormittags wurde ein Mädchen in burger 3tg." mittheilt, am 28. d. Mis. ca. 200 Handschuhder Wohnung seiner Mutter in der Langenstraße bewußtlos aufmacher die Arbeit nieder. Es ist ein Abwehrstreit, da den dem Sopha liegend aufgesunden und, da es sich anscheinend zu soll. Beide Fabriken gehören dem Amerikaner E. Hopp. DerArbeitern ein Abzug von 30 Pfg. pro Duhend gemacht werden vergiften versucht hatte, nach dem Krankenhause am Friedrichs- selbe würde, da er sämmtlichen Arbeitern und Arbeiterinnen abhain gebracht. Nachmittags trant ein 1/ 2jähriger Knabe in der Wohnung seines Vaters in der Schwedterstraße aus einer zuziehen gedenkt, an 900 Mark pro Woche als Entbehrungslohn offenstehenden Flasche eine giftige Flüssigkeit und verstarb bald einstreichen. Trotzdem giebt es noch Handschuhmacher genug, der Ueberführung der Potsdamer Eisenbahn in den Landwehrfanal, wurde jedoch noch lebend aus dem Wasser gezogen und bringen. nach der Wohnung ihrer Eltern gebracht. Als gegen Abend Versammlungen. al Ablich ift, bereitungen Blicht wenig ch theils vo allte fich ber Lap gerade, mit ihren T baren und Auch die A bereitungen Präparate 3 Der sozialdemokratische Wahlverein für den zweite Der Bißbeg darauf. Zu derselben Zeit fiel die 10jährige Grete Megner an wollen, aber die Unternehmer werden sie schon zur Erkenntniß besuchte Versammlung ab, in welcher zunächst der Raffirer bi welche noch immer nichts von der Sozialdemokratie wiffen Berliner Reichstags- Wahlkreis hielt am 25. Auguft eine gut Benojie Sch Das Bort Benbarmen Der Frau und auch de lagen, schlug lammlung wachenden gefeß hielt t Männer un ein Beitrag Abrechnung vom Maifest( Bockbrauerei) verlas. Danach beläuft Die Dresdener Steinbildhauer ersuchen die Rollegen sich die Einnahme auf 1525,50 M., die Ausgabe auf 877,88 der Rutscher Bernhard Schneider einen Rollwagen von dem Hofe anderer Städte, im Interesse der Aufrechterhaltung der bis und ist somit ein leberschuß von 648,12 M. erzielt worden des Grundstücks Neue Friedrichstr. 3 nach der Straße schieben herigen Arbeitsbedingungen vor Eintritt in ein Dresdener Ge Außerdem stehen noch 1193 Billets ans. Auf Antrag der Rev wollte, wurde er von der plöglich seitwärts schnellenden Deichsel schäft erst beim Stellennachweis der Steinbildhauer daselbst Er- foren wurde dem Kassirer Entlastung ertheilt. Hierauf hielt Ueberall Noth und Elend! Aus Plauen i. V. wird animirten Diskussion, in welcher auch denen des Referente Vortrag über:" National und International." An der febr I berichtet, daß der Weißwaaren Industrie ein neuer ungleiche Ansichten zum Ausdruck gelangten, nahmen girta ad zu Boden gestoßen, so daß er eine bedeutende Verletzung am Hinterkopfe erlitt. Abends wurde ein Mann in seiner Wohnung in der Weißenburgerstraße erhängt vorgefunden.- Am 26. d. M. fanden sechs Brände statt. fundigungen einzuziehen. April 16 sländif ber alfirt ma mehr ipzige Bäcker un nur m Beitung hite No Fabrite Woch Brot und ine Sant errschend 3. müffe angelnd en unau tezeit a erfamil n. D rin, datont. ft an wendiges nfabriken Staaten, ine groß geworbe timmung Bin be gang auf hinenbau Milliones en Mad bzusehen ecten ohn Bolt als " " 1 Genoffen Theil. Uaterm Punkt„ Berschiedenes" wies der Vor- gedacht werden kann.) Die Versammlung war, wie man zu] Ströbel hält es für unrichtig, daß sogar der Vorwärts" häufig fizende die Mitglieder darauf hin, daß das Lokal Schensch in fagen pflegt, im ersten Moment ganz paff", fie fand aber ihre an den Spitzen der Gerichtsverhandlungen Einleitungen bringt, Mariendorf für Arbeiter zu Versammlungen nicht mehr erhältlich muntere Laune bald wieder und in heiterster Stimmung verließ wie z. B. Schon wieder ist ein 60jähriger Buchthäusler auf ist und darum die in der letzten Versammlung beschlossene Partie alles den Saal, um sich zum Theil in den Garten zu begeben, wo längere Zeit unschädlich gemacht", und wünschte, daß derartige dorthin unterbleiben mußte. An ihrer Stelle wird eine Bartie alsbald auch einige Gendarmen sich niederließen. Einige Genossen Stichworte wegbleiben. am Sonntag, den 30. d. M., nach Friedrichshagen vom Verein sind beim Verlassen des Saales notirt worden, weshalb, wird unternommen werden, zu welcher zahlreiche Betheiligung erwünscht sich wohl bald zeigen. Wir schließen mit den Worten eines Die Zahlstelle Berlin des Verbandes der deutschen t. Folgende Resolution gelangte hierauf zur einstimmigen An- Gegners, welcher fagte:" Ich habe dergleichen oft im Vor- Gold- und Silberarbeiter und verwandten Berufsgenossen nahme:" Die heutige Versammlung verurtheilt auf das Schärfste wärts" gelesen und habe es für Uebertreibung gehalten; ich hätte bielt am 18. b. M. eine Mitgliederversammlung ab. Unterm das gewaltthätige Vorgehen des Pastors Jstraut und Genossen im Leben nicht geglaubt, daß es wahr sein könnte." Rixdorf ist ersten Punkt der Tagesordnung, Berichterstattung der Delegirten in der sogenannten Spenger Affäre und hält dasselbe für ein also gerettet. Es werden aber Schritte gethan werden, um über zum Verbandstage, schilderte Kollege Faber des Längeren den un so verwerflicheres, als gerade ein Verkündiger der christlichen das Nixdorfer Vereins- und Versammlungsrecht endlich Klarheit Gesammtverlauf des Verbandstages und unterwarf die von dem Religion, der Religion der Liebe, die sie sein soll, es ist, der zu schaffen. Wenn hier wissenschaftliche Vorträge für staats- felben umgeänderten Paragraphen des Statuts einer eingehenden einen solchen Kampf mit geistigen Waffen gegen die Sozial- gefährlich zu gelten scheinen( wir erinnern nebenbei an die Auf- Besprechung, zum Schluß seiner Ausführungen noch auf das in demokratie predigt und in Szene setzt. Die Versammlung glaubt lösung der Versammlung, welche das Thema:„ die Koch'sche Heil- den nächsten Nummern des Verbandsorgans erscheinende ausdemnach im Namen der Humanität eine energische Bestrafung nach methode" zum Vorwurf hatte), so müssen wir annehmen, daß der führliche Protokoll verweisend. Kollege Brückner gab dann hierzu ben zuständigen Gesetzen für diese Gewaltthaten fordern zu müssen." Satz der Verfassung: Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei" noch einige Erläuterungen; er konstatirte im Besonderen die NothAuf Anregung eines Genossen wurde noch beschlossen, in der für Rigdorf nicht existirt. Die preußische Verfassung gilt auch wendigkeit der Umänderung des die Reise- Unterstützung be nächsten Versammlung der Frage des Vertriebes gelesener Arbeiter für Rixdorf und so hoffen wir bestimmt, daß die hiesige Behörde treffenden§ 7, da der Verband seit der kurzen Zeit feines blätter nach auswärts wieder näher zu treten, und dann die Ver- angewiesen wird, fünftig ein Verfahren, welches mit dem Rechts- Bestehens für dieselbe schon über 1500 m. verausgabt habe und faminlung mit einem dreimaligen Hoch auf die internationale bewußtsein der Arbeiter besser im Einklang steht, zur Anwendung schilderte zum Schluß die unwürdigen Arbeitsverhältnisse, unter Sozialdemokratie beendet. zu bringen. welchen unsere süddeutschen Kollegen zu leiden haben. Hierauf Der sozialdemokratische Wahlverein für den fünften zum Abdruck gelangen, was wir zu entschuldigen bitten. D. R.) schusses, eingehend über die Thätigkeit desselben in der verflossenen ( Dieser Bericht konnte infolge widriger Umstände erst heute berichtete Kollege Christoph, Vorsitzender des überwachenden Ausbritweg Berliner Reichstags- Wahlkreis hielt am Dienstag eine Verppreffammlung ab, um die in letter Versammlung abgebrochene Geschäftsperiode und über den Verbandstag, hierbei besonders Diskussion über den Programmentwurf des Parteivorstandes fort eine start besuchte öffentliche Generalversammlung ab. Dieselbe an welcher sich die Kollegen Reiche, Zeuge, Damm und Henning Die Putzer Berlins und Umgegend hielten am 24. d. M. die Organfrage berührend. In der nun folgenden Diskussion, ufehen. Das Wort nimmt zunächst Genosse Timm, welcher im bot einen Vortrag Dr. Lütgenau's über den Brüffeler Kon- betheiligen, wurde beschlossen, die technische Beilage zum VerBegensatz zum Genossen Birch, dem Referenten in der vorigen greß. Redner fühlte an, es sei den aufgeklärten Arbeitern flar, bandsorgan fallen zu lassen, weil dieselbe für die Kollegen Bersammlung, den Entwurf für nicht zu lang befindet und den daß eine Ausbesserung der Lage der arbeitenden Klassen nicht Fabri erſten Theil beffelben für viel deutlicher und besser gefaßt erklärt, sehr als der erste Theil des früheren Programms gewesen sei. Dann schritt man zur Neuwahl des überbedauert Redner, daß im zweiten Theil des Entwurfs tein paffus müsse. Dieser Gedanke hätte zur Einberufung des Rongreffes ge- hervor die Kollegen Damm, Günther, Staiger, Christoph, Nur von unten herauf, d. h. durch die Arbeiter selbst, erwartet werden wachenden Ausschusses; aus derselben gingen als gewählt eschäftig sei, welcher die Frauenbewegung schärfer be- führt. Der Kongreß habe sich mit der Gewerkschaftsbewegung D. Stange, Jäger und Lindemann. Hierauf erstattete der Kassirer nfolg Gar viele der erhobenen Einwände habe man übrigens in ganz hervorragender Weise beschäftigt und eine diesbezügliche den Vierteljahresabschluß. Die Einnahmen betrugen inkl. Bestand auch in gegnerischen Blättern gelesen. Artikel, Genosse Niederauer fritt im Anschluß an Pirch dafür Herzen und Köpfen der Genossen aller Länder leben, sei ge- stand 325,95 M. Nachdem die Revisoren diese Angaben beResolution gefaßt. Die geistige Internationale, die in den vom 31. März 667,45 M., die Ausgaben 341,50 M., bleibt Bein, daß über Krieg und Frieden das Volk entscheidet. Der schaffen worden; sie auch formal zu errichten war nicht möglich, tätigt hatten, wurde dem Rassirer Decharge ertheilt. Untern Reichstag werde heute ganz genau da 3 thun, was die Regierung Da die Gefeße der einzelnen Staaten dent entgegenstehen, jedoch lekten Punkt der Tagesordnung tamen noch einige Werkstattwolle. Wenn uns ein Krieg aufgedrungen würde, so mußten wir sei eine Anbahnung der internationalen Gewertschaftsorganisation angelegenheiten zur Sprache. Unter anderem theilte der Beamte denselben unter heutigen Zeitläuften annehmen. Gs fönne fich erfolgt. Die entsprechende Resolution des Rongreſſes evtläre es des Arbeitsnachweises, Kollege Reiche, mit, daß eine hiesige im Programm einen solchen könne das Volk entscheiden, denn daffelbe erhalte griffe des Unternehmerthums zurückzuweisen, sondern auch, die Wochenlohn verabfolgt habe. Die Anwesenden schlossen sich den nur um einen Angriffskrieg handeln, und über nicht nur für Aufgabe der Gewerkschaftsorganisationen, die An- Firma einen von ihm nachgewiesenen Kollegen nur 8 Mart die Wunden und müffe die Geldmittel für die Kriege aufbringen. Lage der Arbeiter nach Möglichkeit innerhalb der bürgerlichen weiteren Ausführungen des Kollegen Reiche, daß ein derartiges Man solle fich doch keine Gedanken darüber machen, wie man Gesellschaft zu verbessern. Ferner verlangte der Kongreß völlige Geschäft fünftig teine Arbeiter mehr durch unseren Nachweis erKriege praktisch führt, sondern daran denken, wie man dieselben Koalitionsfreiheit und Bestrafung derjenigen, welche die Arbeiter an halten solle, vollkommen an. prattisch verhindere. Redner plaidirt u. A. noch für die Bezeich der Ausübung ihres Koalitionsrechts hindern. Redner hob ganz besonung Maximal anstatt Normal arbeitstag. Es sprechen hierauf die Genossen Griebentrog( gegen das beiter als nothwendig hingestellt habe, und war der Meinung, des Genossen Rohrlack über: Zweck und Nußen der Organisation", ders hervor, daß der Kongreß die internationale Organisation derar- 23. August eine öffentliche Versammlung ab. Stach einem Referat Die Weißgerber von Berlin und Umgegend hielten am Berfahren der Opposition) Berndt, Niederauer, Fedor( für die die Vorbedingung für die internationale Organisation sei die Opposition) und Täterow, welch letzterer erflärt, die Opposition nationale Organisation, d. h. diezentralisation. Die zentralisationen wurde der Kassenbericht entgegengenommen. Derfelbe ergab eine ei fein bestimmter Begriff, sie habe auch kein gemeinsames Ziel. für mußlos zu erklären, weil sie nicht Politik treiben dürften, sei bleibt somit ein Bestand von 4,86 M. Der Bericht wurde ohne nationaleOrganisation, Einnahme von 947,76 M. und eine Ausgabe von 942,90 m. Es Unsere Partei sei so groß, daß wir bald einen Staat im Staate falsch. Wenn auch nicht Politik, so dürften sie doch Wissenschaft Diskussion für richtig erkannt und der Kassirer entlastet. Hierauf derfelben haben würden. Und in jedem Staate bildeten sich pflegen, und die echte, wahre, nicht die gefälschte( Schul)-Wissen1 Madaturgemäß verschiedene Meinungen. Redner verlangt, daß auch schaft weise durchaus auf den Sozialismus hin. Deshalb feien erstattete Rollege Mar Arndt Bericht über die Streit Kontroll Schwarzfehen komme man zu Mißverständnissen. Wir ſeien heut ver- ungeheuer viel zu thun. Nach einer Diskussion, aber ich betonte Redner noch, daß der Apparat keineswegs, wie vielfach flichtet, die praktischen Forderungen des zweiten Theils mit in Kollegen lebhaft betheiligten und in welcher besonders für den behauptet wird, schwerfällig funktionire. Der Streit der WeißBrogramm aufzunehmen Nachdem noch die Genossen Wilde, Täterow, Fedor, agitirt wurde, gelangte folgende Resolution zur einstimmigen vorhandenen Mitteln die Einrichtung von Nutzen sei. Das AufAnschluß an den Zentralverband der Maurer Deutschlands gerber( der erste Streit, welcher von der Streit- Kontrollkommission Rohn und Drescher das Wort genommen, wurde die unter durchgeführt wurde) habe vielmehr erwiesen, daß bei genügend den Parteinachrichten der heutigen Nummer abgedruckte Resolu on einstimmig angenommen. Darauf ging, man zu den ge- Berling tub bera offend the general erant Debate: Arbeitsersparniß, ferner feien die Sammlungen auch besser zu ton" Die heutige öffentliche- Versammlung der Pußer bringen der Gelder mittelst des Martensystems bedeute eine große Damm, Schmidt und Möller einstimmig zu Revisoren. häftlichen Angelegenheiten über und wählte hierbei die Genossen Der Berlauf des in Brüffel stattgehabten iterating: trolliren. Der nächste Punkt, Neuwahl des Delegirten zur StreifIn Bezug auf die Lassalle feier wurde mit großer und der Gache des internationalen Proletariats zweifellos förder- Kollegen May Arndt erledigt. Ein Antrag, dem Delegirten für jede Mehrheit beschlossen, es jedem Einzelnen zu überlassen, wie und lich gewesen. Die Versammlung erwartet, daß die Befürwortung wurde, nachdem der Delegirte einen höheren Sah selbst zurückgresses und die Haltung der deutschen Delegirten ist würdig kontrollkommission, wurde durch einstimmige Wiederwahl des wo er die Lassallefeier zu begehen gedenkt. Sigung der Streit- Kontrollkommission 50 Pf. zu bewilligen, wegen wird, da die nationale Organisation die Voraussetzung gerber bei der Firma Krüger. Zunächst theilte der Vorsitzende Kongreß alle Arbeiter zum Anschluß an die Zentralisation be- gewiesen, angenommen. Unter Verschiedenem besprach man den Streit der WeißNachdem erfolgte die Generalabrechnung vom Generalfonds mit, daß die Farbeleder- 8urichter( es sind dies junge, Schuhmacher Versammlung. In Moabit tagte am 24. Auguft eine öffentliche für die Zeit vom Oftober 1889 bis Ende Juli 1891 nach Auf ungelernte Leute) sich mit den Weißgerbern solidarisch erklärt Kollege Menzel hielt lösung des Bertrauensmänner- Systems, sowie vom Maisonds. und ebenfalls die Arbeit niedergelegt haben. Der Herr Fabrikant für die vom 1889 bis Bagabunden. M. 49 Pf., eine Gesammtausgabe von 7600. 90 Pf. und einen einige Uebung hätten die Arbeit der Weißgerber verrichten. Bedner tritisirte scharf die in der heutigen Gesellschaft Bestand von 439 M. 59 f. Von diesem wurden 200 m. bem als es jedoch so weit tam, sahen die Leute ein, daß sie noch Arbeiter entweder durch Hunger zum bedingungslosen Gehor: der Rest des Bestandes soll am Orte verbleiben. Einnahmen Berdienst zu erlangen. Sie ließen sich daher von den streikenden bereichenden torrumpirenden Wirthschaftsverhältnisse, welche den Generalbevollmächtigten der Maurer Deutschlands überwiesen, Dentger als die Weißgerber in der Lage sein würden, bei Jam vorm Unternehmer zwingen, oderihn wenn Mensch seine Gleichberechtigung geltend zu machen versucht, tigkeit der Abrechnung wurde von den Revisoren bestätigt und Weißgerbern den Lohntarif geben und legten denselben aufs Blafter werfen. Als Bagabund" wird der Nichtfüg- dem Vertrauensmanne Kollegen Först er für seine bisherige Herrn fame dann durch Polizei und Gendarmen, von einem Gefängniß Thätigkeit 30 M. zugebilligt. Im Anschlusse hieran fand eine wenn sie nicht billiger arbeiten wollten, tönnten sie aufhören! benden, vorausgeseht, daß ihn auch dort nicht noch das Auge Rep chang sporije nije statt, in welcher befenders dadurch der Stand der Streits für die Arbeiter ein fehr gündes Gesetzes erspäht. Redner forderte am Schluß seiner zwei- derkonkurrenz Klage geführt wurde. Begründete Mißstände sollen stiger geworden. Ferner wurde mitgetheilt, daß gegenwärtig nur indigen Rede die Anwesenden auf, durch Beitritt zu einer dem Vertrauensmann mitgetheilt werden, welcher für genügende noch ein Streitbrecher zu verzeichnen sei, da 2 Andere, die von Organisation die torrumpirenden Verhältnisse mit aus der Welt Veröffentlichung sorgen wird. Von dem Generalbevollmächtigten außerhalb herangezogen waren, wieder abgereift seien. fimmig angenommen: zu helfen. Sodann wurde folgende Resolution ein sind neue Warfen verausgabt worden, in deren Besitz sich die Kollegen segen mögen. Mit einem dreifachen Hoch auf die intere heute in Jiges Salon tagende öffentliche Schuhmacher- nationale Arbeiter und deutsche Maurerbewegung würde die Bersammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten Versammlung geschlossen. einverstanden und verpflichtet sich, die heutigen forrumpirenden von den herrschenden Klaffen, nicht von der Regierung, sondern verursacht. feinen besonderen Werth hat und bedeutende Kosten Die Leute Morgen eife thun Dje gre Stunden It wird anten, fir Erlange Perfomm er öffent werbe er ganzen Intraft Bedürfniß Die Stadt orhanden auf dem n Unter erfichtlich das Ver ücffelige uß, wie Dem Ar er trage Für jenen chland. rnfabril berichtet cafttreten gen einen nbei eine De der Ar ochenlohn Il infolge ihm nich fei, ant Sas bleibt ch einfa cherung ben, wie fetzt werden: Welche Stellung nimmt die politische zur gewerk Auf die Tagesordnung der kommenden Versammlung foll atlichen Bewegung ein?" Annahme: der internationalen ist." einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über moderne Der Generalfonds hatte eine Gesammteinnahme von 8040 wollte diese jungen Leute anlernen, sie sollten Jum affen Derhältniffe, wie sie von dem Referenten so treffend geschildert Gefchloffen für eine bessere Zukunft einzutreten. nachdem sie M. Krüger vor, welcher ihnen kurzweg erklärte, das bewiesene Solidaritätsgefühl Anerkennung ausgesprochen und Nachdem man in längerer Diskussion den jungen Leuten für sie zum Festhalten an der bewiesenen Gesinnung aufgefordert hatte, wurde beschlossen, den Farbelederzurichtern, welche zu Gunsten der Sache die Arbeit niedergelegt haben, nach Kräften Unterstützung zu gewähren, wofür dieselben sich verpflichten, fest Da aber der Einzelne dagegen nichts vermag, so verpflichten sich Kollegen Bohus aus Desterreich auf Antrag des Kollegen Teste aufzunehmen, bis die alten Lohnfäße gezahlt werden. en, mit allen Mitteln aus der Welt zu schaffen zu suchen. hielt am 17. d. M. ihre Versammlung ab. Zunächst werden dem zur Kollegenfchaft zu halten und die Arbeit nicht eher wieder Die freie Vereinigung der Graveure, Biseleure 2c. fein une Anwesenden, sich einer Organisation anzuschließen und so ausnahmsweise 10 M. Unterstützung bewilligt; derselbe ist seiner| rungs nächte ter america en letzten die am 14. Sep- und darf in seine ember in Habel's Brauerei stattfindende Schuhmacherverfamu tehren. Das Ersuchen des Kollegen Kröbel betreffs Einführung| Treffpunkt 8/2 Uhr in der Brauerei Pfefferberg. Demokratie. 014 Mit mer nod Schneider alb nod lieder be gefunden It. Von verloren wurden 7 Sterbe betrugen Bestand politischen Meinung halber aus Wien und Prag ausgewiesen überwiesen. Die Regelung dieser Unterstüßung wurde der Lohnkommission fizit von 7 m. verursacht; vom Kollegen Guttmann wird gerügt, die Frage, wie er sich zur Freien Gemeinde stellt. Derartige Daß das Quartett, welches mitgewirkt hat, Zieder sang, welche Vorträge sind allen Gewerkschaften zu empfehlen, da fie sowohl sich eher für jeden Radau- bezw. Antisemitentlub, als für einen aufklärend wie belehrend wirken. Der dritte Punkt der TagesFachverein eigenen. Der genannte Kollege ersucht, für's nächste ordnung, Wahl des Kassirers, wurde auf allseitigen Wunsch bis ling betannt, ferner die für den 30. d. M. vom Verein aur des wöchentlichen Zahlungsmodus wird, da die Beiträge verdes Vereins für die Wäschebranche hielt Herr Hennig unter beSahrung der Interessen der Schuhmacher anläßlich der dies hältnißmäßig gut einlaufen, abgelehnt. Das Vergnügungsfomitee geistertem Beifall einen Vortrag über die Bartholomäusnacht Agrigen Lassallefeier arrangirte Landpartie nach Schloß Schön- berichtet dann über das Sommervergnügen, dasselbe hat ein De- und erörterte dann in der Diskussion auf ausgezeichnete Weise Die Versammlung endete mit einem Hoch auf die SozialNigdorf. Der hiesige sozialdemokratische Lese- Mal geeignetere Arrangements zu treffen. Beim Punkt: freie Dis- zum Schluß dieses Jahres vertagt, da dann die Neuwahl des fentliche Versammlung für Frauen und Männer einberufen, in gefühl unter den Kollegen zit heben sei, und verweist dabei auf gelegenheit der Kollegen Arndt wider Krüger. Kollege Arndt Belcher Herr Dr. phil. Rarl Mischke über das Thema: In- den Guttmann'schen Artifel im Fachblatt, mit dessen Inhalt er betonte hauptsächlich, die Worte des Kollegen Krüger dahingehend tenfreffende Pflanzen" sprechen sollte. Daß schon dieser wissen sich völlig einverstanden erklärt. Es entspinnt sich hierüber eine verstanden zu haben, daß derselbe beabsichtigte, die Affordpreise her bielleicht auch die umliegenden Ortschaften in bedenkliches Wanken Siebert, aftliche Vortrag geeignet gewesen sein muß, Rirdorf und längere Diskussion, an welcher sich die Kollegen Guttmann, unterzubringen, was auch währenddessen geschehen sei. Es waren blich ist, von Seiten der Behörden die umfaffendsten Vor- treffen, wird angenommen. Im Verschiedenen macht Kollege dauernde werden, sowie unerquickliche Szenen mit sich bringen würde, bringen, dürfen wir annehmen, denn es waren, wie das hier Ein Antrag Zesch's, sich alle Sonnabende im Vereinslokal zu wefend, und da vorauszusehen war, daß die Debatte eine lang anBesch, Peterson, Back und Kröbel betheiligen. hierzu sämmtliche zusammenarbeitenden Kollegen der Firma anbereitungen getroffen, um irgend etwas Befürchtetes zu verhindern. Uhrbach bei Erledigung einer Frage, welche an die Agitations stellte der Schriftführer folgenden Antrag: ich theils vor, theils in dem Versammlungslokale ein. Nach und nach Zeitungen, wonach Mangel an guten Biseleuren vorhanden sein Glauben; die Erledigung dieser Angelegenheit gehört jedoch allte sich der Saal und man konnte die erfreuliche Thatsache beobachten, sollte, bekannt, daß Dienstag, den 25. August, eine öffentliche arbeitenden Kollegen Nichtmitglieder des Vereins sind, also den lap gerade, wenn auch nicht ausschließlich, die Rigdorfer Arbeiter Versammlung stattfindet, in welcher diese Frage erledigt werden mit ihren Frauen und Töchtern besonders zahlreich erschienen wird. Ueber den Brief eines außerhalb des Vereins stehenden Majorität angenommen, was trotzdem Unruhe erregte, der jedoch Baren und dadurch ihr Interesse an der Wissenschaft bekundeten. Kollegen, welcher Auskunft über amerikanische Verhältnisse in Auch die Aufmerksamkeit, mit welcher das Publikum den Vor- Bronzewaaren- Fabriken wünscht, wird zur Tagesordnung über durch des energische Verhalten des Vorsitzenden H. Grashold ein Präparate zur Besichtigung in Gläsern zc. unterbrachte, zeugte von Sekretär wird aufgegeben, da derselbe den Bericht der letzten| en bes Referenten folgte, als derselbe seine Pflanzen gegangen( derfelbe wolle die eingesandte Marte abholen). Dem Eude bereitet wurde. Genosse Schröder die Versammlung. Als er jedoch dem Referenten hielt Genosse Rohrlack einen Vortrag über die moderne. Straf- afsalle- Feier in Gemeinschaft mit den Genoffen des 1. und 3. Wahlkreises in Der Bißbegier der Anwesenden. Kurz nach 9 Uhr eröffnete Versammlung nicht gebracht hat, dies nachzuholen. In derselben Arbeiter. bas Bort ertheilen wollte, wurde er von dem überwachenden rechtspflege. Der Referent schilderte in interessanter Weise die wollen die geehrten Mitglieder aus dem Inferat des genannten Wahltreifes Benbarmen unterbrochen, welcher kategorisch die Entfernung| Ursachen der Verbrechen, wies nach, daß die heutige Produktions- in heutiger Nummer erfehon. Der Frauen verlangte! Umsonst waren alle Einwendungen form in fast allen Fällen die Gründursache derselben ist, und ihren Damen ist erwünscht. und auch der Versuch des Vorsitzenden, die Versammlung zit ver- tam zu dem Schluß, daß nur durch Abschaffung des Klassen 30. August, eine Landpartie nach Schönholz statt. lagen, schlug fehl, denn mit den Worten:" Ich löse die Ver- staates Remedur geschaffen werden könne.( Beifall.) An der Brauerei Pfefferberg, Schönhauser Allee. wachenden Beamten der Schluß derselben.( Unter dem Sozialisten- in längeren Tiraden der sozialistischen Partei die Dentfähigkeit weniger als 7 oder 8 Gendarmen, schwer bewaffnet, fanden tommiffion gestellt war in Betreff der Notiz der bürgerlichen Vereins schenken dem Kollegen Arndt für seine Angaben vollen 3beiter eine gut lammlung firer bi beläuft 7,38 M worden Der Revi auf hielt ommenen Der febr Referenten girta adt voc eine öffentliche Versammlung, weil die meisten mit demselben Der Antrag wurde mit absoluter Sozialdemokratischer Klub der im Buchdrukgewerbe beschäftigten Laut Beschluß der letzten Versammlung findet die diesjährige Schmöckwin( Lokal Seglerschlößchen) statt. Das Nähere betr. Abfahrt 2c. Zahlreiche Betheiligung der Mitglieder mit auf Grund des§ 8 auf" erfolgte durch den über- Diskussion betheiligte sich als Gegner der Kollege Kluge, welcher Schönholz. Er wurde tommission. gee hielt der Klub öffentliche unpolitische Versammlungen für absprach und seinen antisemitischen Standpunkt zum Ausdruck Sommerfest verbunden mit Laffalle- Feier ti„ Elysium", Landsberger Allee ein Beitrag zum Kapitel Neuer Kurs," wie er drastischer nicht| Kröbel, Zack und dem Referenten gehörig widerlegt. Kollege Ball. Bei eintretender Dunkelheit Kinder- Fackelzug. Boltsbelustigungen aller vom Genossen Goldberg, den Kollegen Achtung, Schuhmacher! Bur Laffalle- Feier findet am Sonntag, ben Treffpunkt früh 8 Uhr Für Nachzügler Treffpunkt Schloß Alles Nähere Annonze am Sonnabend. Die AgitationsAchtung, chirurgische Branche! Morgen, Sonnabend, den 29. August, . 80-41, veranstaltet von der Freien Bereinigung aller in der chirurgischen Branche beschäftigten Berufsgenossen. Großes Gartentonzert, Sonimernachts Krimmitschau.( Arbeiterrifito.) In der neuerba Art, unter Mitwirkung des Sängerchors der chirurgischen Branche. Anfang| Vereinen waren sogar die Preise zu hoch, welche wir forderten bes Konzerts 5 Uhr. Eintritt 25 Pf., Kinder unter 14 Jahren fret. Billets find in fämmtlichen Wertstellen und in den mit Plakaten belegten Handlungen und die allgemein gezahlt werden, und im Tarif von uns Fabrit von Gustav Schönfeld in Leitelshain wurde dieser zu haben. Um zahlreichen Besuch bittet das Komitee. J. A.: Gustav Schuster, mindestens als Norm aufgestellt werden mußten. Zum Winter ein neuvorgerichteter Fadenreißer in Betrieb gefeht und s läßt sich freilich ein Tarif eher durchführen, es wird dahingehende 1/42 Uhr zersprang der sogenannte Tambour in tausend St Vorsorge getroffen werden. Fehrbellinerstr. 48. Fachverein der Uhrmacher etc. Sonnabend, den 29. August, Abends 9 Uhr, Versammlung in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Theod. Megner über: Die Entwickelung der Arbeiterbewegung. 2. Diskussion. 3. Ausgabe der Statuten und Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes und Fragetasten. Gäste haben Zutritt. Musikdilettanten- Verein Staccato. Freitag Abend% 9 Uhr Stromftraße 28 bet Herzog, Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäfte willkommen. Abrechnung vom Kränzchen. Lese- und Diskutirklubs. Freitag. Karl Marx", Abends 9 Uhr, bet Grube, Mariendorferstr. 10. Gäste haben Zutritt. Westen", Abends Zutritt. stunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Mitgliedern. Raiser'scher bei G.D. Adalbertstraße 21 bet Roll. 21 -SO Die Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker Berlins und Umgegend". * J. A.: G. Schonert, 1. Vorsitzender. Erklärung! ( Potsdam). Nr. 2 Erscheint tägli Abonnements= Bierteljährlich 6 Pfg. Sonnt dem ,, Sonntag Quartal. Unte Deutschland u.s 2 3 Mart pro M für 1891 1 die Holz- und Eisentheile im sehr geräumigen Wolflokale herumschleudernd und zahlreiche Spuren hinterlassend. Die tags zur Bedienung der Maschine in Arbeit getretene 60jährig 1,10 Mart, Wittwe Fickert wurde dabei in schrecklicher Weise verletzt. Biel fret in's Saus. kleinere Eisenstücke mußten ihr aus dem Gesicht und Arm zogen werden, sie erlitt außerdem Armbrüche und eine ſchwi Boſt- Abonneme Bon verschiedenen Kollegen ist das Gerücht verbreitet worden, Berlegung am Kopf. 8½ Uhr bei Böhland, Bülowstr. 52. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, haben ich sei noch im Besitz von Geldern der Maurer Berlins und München, 26. Auguft. Die internationale Mete Mart, für de weigere mich, dieselben herauszugeben. Es ist dies eine Ver- rologen- Konferenz ist heute Morgen 10 Uhr in der Arbeiter- Sängerbund Serlins und Umgegend. Freitag. Uebungs- leumbung, wie sie gar nicht größer erdacht werden kann. Die bes Polytechnikums, zusammengetreten. Ungefähr 80 Perfont in der Boft- 8 Arbeiter Gesang- Sache verhält sich kurz folgendermaßen. Als im Jahre 1886 der nahmen an der Konferenz theil, unter denselben befanden sich d verein, st or d", Brunnenſtr. 38 bei Gnadt.- Gesangverein„ Borwärts 1 Fachverein der Maurer polizeilich geschlossen wurde, war ich zur Direktoren Wild( Petersburg), Banken( Kopenhagen), Neum Gesangverein orbeertranz", Weinftraße 11 bet Feind. Kummer'scher Gesangserein", Elisabethstr. 11 bei Beit Revisor; es war damals des Vorstands heiligste Pflicht,( Hamburg) und die Professoren Moscart und Tisserand( Paris) Rüth. Karthaus'scher" Gefangverein, Frankfurterstr. 79 bei Krüger. dafür zu sorgen, daß nicht das Vermögen des Vereins in andere „ Buchbinder Männerchor" Berlins, Alte Jakobfir. 75 bet Feuerstein. Hände geriethe, und deshalb wurde damals das Geld 3 Kollegen über Depites( Bukarest), Kontoty( Budapest) und Dr. Eschenhage Gefangverein, Maiglöckchen", Hochstraße 32a, bei Wilte. Gesangverein„ Gemüthlichfeit"( Buger), Sendelstraße Nr. 30. Gesangverein wiesen, welche sich durch Ehrenwort verpflichteten, das Geld aufzuheben. Klagenfurt, 26. Auguft. Unter den Trümmern be Jugendfreuden", Bergstraße 68 bet feller. Gefangverein ris", Unter denselben befand auch ich mich. Wir haben nun das Geld Ropnicerftr. 127a bei Rüfter. Gefangverein" Collegt a", Reichenberger bis dato aufgehoben, ohne daß es Denjenigen bekannt war, der Ortschaft Poertschach am 28. eingestürzten Kit straße 16 bet Pähold. Wilhelm Seeger'iche teberta fel", welche jetzt soviel Wesens davon machen, denn ich bin der festen thurmes wurde der Tischler Lucas Raschob nach dreitägig Reichenbergerstr. 83 bet Trucks. Gesangverein Hoffnung", Friedrichsberg, Friedrich Karlstraße 34. Gefangverein yra 2", Charlottenburg, Meinung, hätten diese Personen während der Dauer des Pro- Räumungsarbeit noch lebend und nur leicht verletzt aufgefund Rosinenstraße 3 bei Grischow. Gefangverein Johann'i", Rüdersdorfer effes gewußt, wo das Geld war, so wäre es auch sicherlich in Am Mittwoch früh war die Wegräumung des Schuttes so ftraße 45, Gesellschaftshaus Oftend. Gefangverein„ 8iberte", Wrangel- Die Hände Derjenigen gerathen, von denen es bis dato verschont gediehen, daß man auf den vermißten neunzehnjährigen Tischl geblieben ist. Es ist mir noch nie eingefallen, irgendwie zu gefellen Lukas Raschob aus St. Lambrecht stieß. Das Erstaun äußern, daß ich das Geld als mein Eigenthum betrachte u. s. m.; war fein geringes, als Raschob die Augen aufschlug und man die gegentheilige Behauptung ist so plump, so unsinnig, wie nur seinen Fragen entnahm, daß er sich bei vollständigem Bewußte irgend etwas, indem ich persönlich weder im Besitz des Geldes befand. Sofort wurden Aerzte geholt, welche mit der geboten noch der Papiere 2c. bin; es gehören zur Erhebung des Geldes Vorsicht die Behandlung Raschob's übernahmen. Es wurden ledigl . f. w. vielmehr immer mehrere Personen. So ungern ich die leichte Kopfwunden und leichte Rippenverlegungen konstatirt. Spalten dieses Blattes dazu in Anspruch genommen habe, so wunderbare Rettung verdankt Raschob dem Umstande, daß sich über war ich doch dazu verpflichtet, weil die Verleumdung in durch Balken und Gerüste ein Raum gebildet hatte, so daß Berlin S.O, fast in allen Kneipen Tagesgespräch geworden ist. athmen konnte. Raschob giebt an, er habe wiederholt über Bemerken will ich hierbei noch kurz, daß diese Gerüchte nach herum arbeiten gehört und um Hilfe gerufen. Er lag fieb meiner Auffassung nur den Zweckt haben, mich, weil ich für die Stunden im Schutte begraben. Die ersten Worte des Gerette Zentralisation der deutschen Maurer Propaganda mache, in ein galten seiner alten Mutter, welche aus Rosegg herbeigekomm war, um seinem Leichenbegängnisse beizuwohnen und den S schlechtes Licht zu stellen. bereits bestellt hatte. Nach Aussage einzelner Leute hatte schon am Abend vorher Hilferufe gehört.. Am Mittwoch um 5 Uhr hörte der Gendarmerieführer Wasdau wieder Mit Hilfe des Lehrers im nad gelegenen Schulhause wurde die Rettung versucht und Arbei herbeigeholt. Raschob sagte aus, er sei mit furzen Unt brechungen stets bei Bewußtsein gewesen und habe sich mit H rufen heiser geschrien. Er wurde in hockender Stellung gefunde die linke Hand auf die Schulter zurückgelegt, die rechte wag ausgestreckt. Die Rettungsarbeiten wurden dadurch verzög straße 84, b. Ulbrich. Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Freitag: Berein Grüne Tanne" 9 Uhr bei Teßner, Markusstr. 8. Rauchklub ,, Rothe Quaft e" bei Gimede, Röpnickerstr. 130. Gesang-, Turn- und gesellige Verzine. Berliner TurngenoffenMännerchor Waldesrauschen", Martgrafenstr. 87 bei Weigt. Braueret. " fchaft, 9. M.- Abth. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 Uhr, Blumenstr. 63a Männer- Gefang- Berein" union" Abends» Uhr, in der Berliner Bod Musikdilettanten- Berein„ GIode" 9-11, uebungsstunde. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Gesangverein„ ibertee". Bei ulrich, Wrangelstr. 84. Stimmbefähigte Genossen werden gewünscht. Tambour verein, wirbel", Sellerstr. 3, bei Neumann. Aufnahme geschulter mit glieder vom 17. Lebensjahr an. Uebungsstunden Dienstag und Freitag von 9 bis 10% uhr. Musit- Dilettantenverein Staccato" Dirigent A. Lepke. Freitag, Abends 9 Uhr, Stromstraße 28, bet Herzog, Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste sind willkommen. Bergnügungsverein Glück auf", Abends 8 Uhr, Sigung bei Möwes, Fichtestraße 29. Nach der Sigung Tanz. Gäfte willkommen. Vergnügungs verein„ Bet Ich en", Sizung mit Damen von 9 Uhr ab, Admiralfir. as bei Lülow. Gäste willtommen.- Bergnügungsverein ,, Euphrosyne". Sigung mit Damen Abends 9 Uhr im Restaur. Wohllebe, Alexandrinenstr. 110. Nach der Sigung Tanz. Gäste willkommen. Geselliger Verein Abends 9 Uhr, im Restaurant Heinice, Oranienstr. 36. Verein ehem. Schüler der 38. Gemeinde- Schule, Gigung, Abends& Uhr, Grand Restaurant Kornblume"( Inh. Otto Noll), Andreasstr, 3. Gäste willkommen. Rauchklub, Weichfelblatt", Abends Uhr, Stalizerftraße 147a, bei Wichert. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Rauchklub Dhne gwang", Abends 8% Uhr, bei W. Spaeth, Weinstraße 28. Statflub, Tournee", Abends 8% Uhr, beim Genossen Karl Ullrich, Wrangelstr. 84. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen.- Pfeifentlub Angra Pequena, Abends 10 Uhr, Gerichtsstr. 74: Vereinssigung. Gäste willkommen. " " Zum Schluß erkläre ich, daß, sobald eine Versammlung des jetzt freigesprochenen Fachvereins der Maurer Berlins und Umgegend vom Vorstande einberufen wird, ich den Mitgliedern als Revisor Rechnung und Bericht erstatten werde. Ich werde rufe aus den Trümmern. Immergrün " auch dann auf die Verleumder Bezug nehmen, indent mir die Hauptverbreiter nicht unbekannt sind. Wilhelm Kerstan, Lübbenerstr. 4, vorn 2 Zr. Sprechlaal. Die Redaktion stellt die Benugung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Interesses zur Verfügung; ste verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifiziert zu werden. " = Vermischtes. D Sil Redakti Ab Für den ment auf dem Be weil auf behördliche Anordnung der Thurm erst ganz abgetrag mit dem werden mußte, wodurch die wegzuräumende Schuttmasse fich erhöhte. Paris, 27. Auguft. Durch 3ugentgleisung auf Westbahn wurde gestern ein Arbeiter getödtet, während schwere Verletzungen davontrugen. ba New- York, 27. August. Gestern wurde durch gerichtli Urtheil die Cunard Dampfschiffs Gesellschaft Zahlung von 309 335 Dollars dafür verurtheilt, daß der dersel gehörige Dampfer„ Umbria" im November 1888 die ber zum Sinken brachte. als 3 Gratist Für Be mujere Ex Don 1 Mar zum Für auf Preiſe entgegen. Im Feu pannenden 99 Ludwig Pfau, der unseren Genossen wohlbekannte Dichter, feierte am 25. August seinen 70. Geburtstag. Der Gemeinderath der Stadt Heilbronn verlieh dem verdienstvollen Manne als Beweis der Anerkennung seiner Leistungen auf dem Gebiete der Poesie und Kunstkritik das Ehrenbürgerrecht. Halberstadt. Dieser Tage feiert ein hiesiger Gärtner, Herr Laut Beschluß unserer letzten Mitgliederversammlung bin Werner, seinen hundertsten Geburtstag. Der alte ich beauftragt, dem Arbeiter Sängerbund" Folgendes zu er- Herr ist einer der wenigen noch lebenden Veteranen aus den widern: Freiheitskriegen und körperlich und geistig noch bei voller Frische. Die Thatsache, daß wir Gesangvereinen, außer dem Sänger- Merseburg. Wie die Hall. 3tg."" pflichtschuldigst und bund, bisher wenig oder gar keine Musik zu stellen hatten, läßt nicht bloß der Vollständigkeit wegen" ihren Lefern mittheilt, Briefkaffen der Redaktion uns bezweifeln, ob auch die betreffenden Musiker, welche bei hat jedes Kouvert des auserlesenen Speisezettels" beim Kaiferhohen Forderungen Geringes geleistet haben sollen, wirklich festeffen 26 Mart gekostet, selbstrebend ohne die Weine". Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Berichtigung. In der Nummer 196 des Vorwärts" heile des E nicht erbracht wird, weisen wir alle Vorwürfe zurück und be( Berlin) in der That alle Ehre, ebenso die trefflich instruirte es unter„ Soziale Uebersicht" in dem Artikel über: Die Arbeit merten im Uebrigen nur, daß wir seit einiger Zeit vor jedem Bedienung, die geräuschloß und prompt die Aufwartung vollzog. einstellung der Glasarbeiter nicht„ Hörde" sondern Konzert Proben abhalten, wodurch wir den Beweis liefern, daß An der Kaisertafel erschien lettere in Schnallenschuhen und Knie- heißen. es in unserer Absicht liegt, Gutes zu leisten. Viele Vereine haben hofen". 26 M. für ein einziges Rouvert- ohne die Weine Stuckateur Wilhelm Bestel, früher in Leipzig, sich auch sehr anerkennend über unsere Leistungen geäußert. Bei dieser Gelegenheit halte ich es für angebracht, zu bes trampfhaft zusammenziehen, wenn er sieht, wie hier das Gelb Berlin, wird gebeten, in der Redaktion 7-8 Uhr Abends v Berlin einen " Antwort wird nicht ereihltt Brief Bäritel fest M. Sch., Trier. Besten Dank. Für diesmal schon zusprechen. anderer Seite vorgesorgt. C. F., Chemnitz. Der Dienstbotenartikel ist Produkt Muster gearbeitet. DA Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker mit beschäftigt, Ralt zu löschen. Ein alter Mann machte Kreuz- Zeitung", das andere wahrscheinlich auch nach Berli " merken, daß daß alle Musiker, welche sich Berufs musiker nennen, Mitglieder mit vollen Händen hingegeben, während es bei ihm daheim nicht unseres Vereins sind. Dies ist nicht der Fall. Wir haben in zum Nothwendigsten reicht! Verein Berliner Musiker" und eine Schichtshöhn( Thüringen). Hier war neulich ein Mann daihn darauf aufmerksam, daß viele Kinder in der Nähe spielten und er deshalb die Grube doch abzäunen lassen solle, damit Niemand hineinfalle. Er aber erwiderte: Wer nicht hören will, muß fühlen!" Noch war feine Stunde verflossen, so war sein eigenes Kind in die Grube gefallen und hatte sich derart verbrannt, daß es bald darauf starb. Berlins und Umgegend". Ersterer Verein segelt in reaktionärer Strömung, letterer steht auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung. Die Mitglieder beider Vereine sind Berufs musiker. Die Thatsache, daß nun verschiedene Berufsmusiker, die aber unserm Verein, der Freien Bereinigung, nicht angehören, sich haben Karten in der Farbe unserer Legitimationsfarten anfertigen lassen, wogegen wir nicht einmal gerichtlich etwas ausrichten können, Breslau, 27. August. Noch Einer! Der Bankier Paul Frau Gaehde. Mittheilungen für den Vereinafale tönnen nur einmal aufgenommen werden. R. B. Dafür braucht Ihr Vater nicht aufzukommen zwingt uns, diejenigen, welche unsern Verein oder dessen Mit Scholz in Lüben ist nach Veruntreuung zahlreicher Depofiten wieder einzulösen, damit nicht eine Anzeige wegen Unterfchlag Meu hi Di Vorw Di Es g fürstliche i unmittelbar Paul K. 101. Ihr Prinzipal muß Ihnen Gehalt für ganzen Juli zahlen, wenn Sie sich nicht etwa die Krankheit du eigenes Verschulden zugezogen haben. 2. Sch. 1000. 1. Wir rathen Ihnen, den Gegen gegen Sie erfolgt. 2. Das ist eine Beleidigung, auf Grund de Alter Abonnent. Ihre Frage fann nur beantwo Außerdem enthalten jene e chten Legitimationstarten Neutird), welcher seine Geliebte", eine Prostituirte, er werden, wenn Sie uns die Einkommensverhältnisse des Ma flüchtig geworden. Leipzig. Gegen den Freiherrn von Zedlik zu bitten, streng darauf zu achten, daß auf jenen Karten der volle Name unseres Vereins( wie unten angegeben) am Kopfe gedruckt fteht. unseren Vereinsstempel, welcher wiederum den vollen Namen mordete, ist die Voruntersuchung wegen Mordes des Vereins trägt. Alle mit Karten in der vorbeschriebenen Form eingeleitet worden. Die zwei Kugeln, die er auf sich ab" 1 der Mann klagen kann. angeben. H. S., Wilsnackerstr. 1. Sie sind kommunalwahlberech Die versehenen Musiker sind Mitglieder unseres Vereins und bitten geschossen hat, wirkten nicht tödtlich; die Wunden sollen sich im 2. Ihr Kind ist evangelisch. 3. Die Frau erhält mit i wir nochmals dringend, auf den Wortlaut der Karten zu achten; Stadium der Besserung befinden. andernfalls können wir nicht für gute Mufit garantiren, lassen 70. Jahre Altersrente, wenn sie bis dahin arbeitet und gelt uns aber auch nicht unwahrheiten sagen. Es ist uns bekannt, vereins forderte ber Geist I i che, welcher die Fahne weihte, Kahla. Bei der Fahnenweihe des Maurer- Fach- träge zählt. .. 28. Der von Ihnen mitgetheilte Fall ist uns bas viele Beruf und Beamtenmusiker uns in Arbeiterverein Geistliche, daß freisen in Mißtredit zu bringen trachten, um Musikaufträge zu alle Arbeiter auf, fich zu vereinigen. Wenn das am in Ginklang zu bringen. erlangen, die für uns bestimmt waren. Mehrere dieser Leute grünen Holze geschieht-G. N. Warten Sie ruhig ab, bis Ihre Frau verklagt haben wir ja auch schon entlarvt. Neunkirchen, 25. August. König Stumm hat aller- und machen Sie dann die angegebenen Einwendungen Was nun den Tarif anbetrifft, so haben wir schon früher gnädigst geruht, den hiesigen Kriegerverein als Anerkennung Es geschieht aber Ihrer Frau ganz recht. Warum läßt 1 darüber berathen, aber denselben wieder verworfen, weil es uns der von demselben allezeit bewiesenen unterthänigen Treue Aller- auf solche Schiebungen ein. fraglich erschien, ob wir ihn namentlich jetzt im Sommer und bei höchst Sein Bildniß zu verleihen. Hoffentlich in Del, denn unserer schwachen Mitgliederzahl, aufrecht halten könnten. Vielen leine Photographie zu verleihen, wäre doch zu armselig. Wegen Aufgabe des Geschäfts M. W. Walter 1187L C. St. Ihre Tochter fann von Ablauf der 13. Wo Unfallrente verlangen. Zur Ginsegnung N Großer Ansverkauf von Schuhen n. Stiefeln Benghofte. 3, a. d. Stopniderftraße. Schwarze Cachemires für Herren, Damen und Kinder. Albert Auerbach, Rottbuser Damm Nr. 7. Adolph Kehr. 888 L Genoffen empfehle mein Sutgeschäft. Arbeite nur mit Fabrikanten, welche sich der Kontrollmarken angenommen haben. Köpenickerstraße 126. Staare, jung, alleinfreffend, M. 1,25, KreuzFriedrichshagen. Empfehle den Genossen mein[ 945L Cigarren- Geschäft. 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Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Rarte vo war, welc Der betrachtete verbergen. ohne fich Gi indem fie Blick zu Colle Darc Ich zu gehen, bemerkte,