Wpreks 15 Pfennig> 2. Jahrgang Montag, Sea 13. Oktober 1919 Hr. 493 /Ä 269* Morgen-�usgave tUt»Freiheit� erschewt morgens nnd nachmittags, an Sonii* und Festtagen nnr morgens v»r Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Haus für Groß-Berlin 4.— lN., bei direkte» Postbezug monatl. 4.65 bei Zustellung unter Streifband für Deutschland &:0 fürs Ausland 7�0 JJt, per Brief 12.50 m. Redaktion und Expedition: BcrNn NW.«. Cchiffbanerdamm 19m. Fernsprecher: Amt Norden 2895 und*896. jnferote kosten die achtgefpalt. Nonpareillezekle oder deren Raum 1,20 Mk., Vortanzeigen da; fettgedruckte wort 30 Pf., jedes weitere wort 25 Pf. Teuerungszuschlag 70 proz. Bei Familien» u. Versammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf- folgenden Tag müssen spätesten? bis 3 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben fein. Jaseraton-Nbteilimg: Berlin NW. 6, Schlffbnucrdamm 10 Fernsprecher: Amt Starben»<«8 Berliner-ürgan per Vmbpängigen SorMöemofmtie Beutflöfanö» -----,,———— � )''--y"'______ bot«ichNW WWmiem. Wmawm»er Heizer. KaWvisien«nd ßltilriter. Die 15er-Kommission beschäftigte sich in einer Sonn- Passitzung mit der in der Presse veröffentlichten A n t- vort des Verbandes der Berliner Metall- Industriellen auf den Verhandlungsvorschlag des derrn Reichsarbeitsministers. Eine offiziöse Mitteilung >e5 Reichsarbeitsministeriums liegt nicht vor. Die ILer- Kommission stellt fest, daß nach der in der Presse veröffent- Achten Antwort des Verbandes der Berliner Metall-Jn- iuftricllen sich diese Antwort nicht auf den Boden des Vor- Mages des Herrn Reichsarbeitsministers stellt. 1 Eine Konferenz der Funktionäre der Heizer. Maschinisten und Elektriker nahm folgende Entschließimg an: „Laut Beschluß der Obleute des Heizer- und Maschi- hiften-Verbandes wird dem Reichsarbeitsministerium an- heimgestellt, auf Grundlage des Vorschlages dos Herrn Keichsarbeitsministers Verhandlungen zwischen dem Mc- «lllarbeiter-Verband und dem Verband Berliner Metall- Industrieller bis Mittwoch, den 15. Oktober 1919, Mittags 12 Uhr, einzuberufen.— Weigert sich der Verband »er Berliner Metall-Jndnstriellen, auf der vom Arbeits- ninisterium vorgeschlagenen Grundlage bis Mittwoch nittag in Verhandlungen einzutreten, so lehnen die Setzer und Maschinisten die Verantwor- : u n g für alle aus dieser Weigerung entstehenden Fol- Zen ab. Die GcwerkschastSkommission der Gewerkschaften Groß-BerlinS. Die ISer-Kommission." * Kaorr-Bremse! Montag, den 18. Oktober, nachmittags l| Ilhr, Betriebsversammlung im Gase Bullevue, Lichte n b er g, ihauptstr. 2. Vertrauensleute treffen sich um 1 Uhr dortselbst. «. E. G.-Fabriken Hennigsdorf. Am Dienstag, den 4. Oktober. 8 Uhr vormittags, findet bei Brase m Hennigsdorf ine Streikversammlung statt. Tagesordnung: 1. Bericht der Streikleitung. 2. Regelung der UnterstützungSfrage. Kleinbau-SiemenS-Schuckert. Montag, den 18. Oktober luszahlung der Streikunterstützung in folgenden Lokalen: Ad- eilung 1—15 und 26 bei RogoSki, Tegelerweg 101. Abteilung 6— 18 bei Lenz, Tegulerweg 97. Abteilung 19— 60 bei Wocht- nann, Tegelerweg 107. Sie lechMe rvlhilse gege» deu Meiall- mbeilerflreik. Berlin, 12. Oktober. Amtlich. Das Oberkommando NoSke hat Nachricht erhalten, es ei von einigen gewissenlosen Elemente,, beabüchligt, im Falle ines Streiks der Maschinisten nnd Heizer der ElektrizitätS- und Gaswerke die Maschinen zu sabotieren, um das Eingreifen r technischen Nothilfe unmöglich zu machen. Das Oberkommando teilt uns mit, daß gegen derartige Versuche mit '°n a l l e r s ch s r f st e» M a st n a h m e n, die der Bklagcrungs- »ustand gestattet, vorgegangen werden wird. Die Srganjsalwn des Stteikbruchs. I Die Technische Nothilfe entfaltet f.ine fjeherhafte Tätigkeit zur Vollendung der Organisation des Streikbruchs. hie legt in einem Inserat im„Vorwärts", das volle zwei Leite n umfaßt, nochmals ihre Absichten dar. An diesem Auf- Ef ist Wie Tatsache besonders bemerkenswert, daß sich in ihm in Wort sind et gegen die etwaig« Streikabsichten der A e r z t e, r Landwirte usw. Nur gegen die Arbeiter richtet er sich. Daß der.Vorwärts" dieses zweiseitige Inserat veröffentlicht, hundert unS nicht. Er handelt immer noch nach dem Wort: Äeld stinkt nicht. Wir aber halten«S jetzt für angebracht, ii: Frage auszuwerfen: Wer sind die Geldgeber für diese iiesenhafte� Summen beanspruchend« Agitation gegen die Ar- jckter? Wir warte» einstweilen die Antwort ans diese neu gier ige Frage ab, obwohl wir nicht so naiv sind, eine einwandfreie Antwort zu erhoffen. E i s e» a ch, 12. Oktober. Infolge eines Streiks der Elektrizitätsarbeiter lag für die Stadt die Gefahr vor, daß sie durch Aufhören der Beleuchtung in völliges Dunkel gehüllt würde, und austcrdcm die vom elek- trischen Strom abhängigen Vctricbe lahmgelegt würden, was einen großen Schaden verursacht hätte. Deslstilb hat die„Tech- nische Nothilfe" von Weimar ans eingegriffen und das Elektrizitätswerk wieder in Gang gebracht, waS die Arbeiter alSbald zur Wiederaufnahme der Arbeit veranlagte. presseverbot unö ösiagerungszustauö Die Unterdrückung der freien Meilmngsäuberung darf die arbeitende Bevölkerung Berlins mcht ruhig über sich hingehen lassen. Zeitungsverbole sind ein Kind des Belagerungszustandes. Dieser ist verfassungswidrig. Durch sein Bestehen aber werden die wichtigsten Errungenjchaften ües 0. November zunichte gemacht. Die Arbeiterschaft wird der Willkür jener Mächte ausgeliefert, die Deutschland und die ganze Welt ins Verderben gestürzt haben. Gegen diese gesetzlose Willkür muß die Arbeiterschaft, muß jeder freiheitsliebende Mann Protest einlegen. Die Parteileitung der ll. S. P. D. hat zu diesem Zweck für Dienstag, den 14. Oktober, abends 7 Uhr, 30 öffentliche Versammlungen einberufend Arbeiter, Parteigenossen, dokumentiert durch Massenbesuch der Versammlungen Euren unerschütter- lichen Willen für die Errungenschaften des 9. November. Versammlungslokale und Referenten werden im Inserat der heutigen Abendausgabe bekannt- gegeben. Ak A. A. A A i A A Das Zefinden des Genoffen haase. Im Befinden des Genossen. Haas« ist leider in den letzten Tagen keine Besserung zu verzeichnen. Es ist Fieber eingetreten, die Temperatur bewegt sich zwischen 38 und 38,5. Unter dem Fieber leidet auch der Allgemeinzustand. Es muß mit einer Infektion der Wund« gerechnet werden. Wenn auch der Zustand deS Patienten zu größeren Besorgnissen noch keinen Anlaß bietet, so muß doch mit einer längeren HeiIungSdau«r gerechnet werden. Die Anteilnahme der französischen Genossen. Wir erhielton von unserem Schweizer Genossen Paul Grs« b e r folgendes Telegramm aus Bern: Uebermittle Eiuch nachstehendes Telegramm, das ich soeben mit der Bitte um Weitergab« cm Euch auS Paris erhalten habe: Wir beklagen das schändliche Attentat' auf Genossen Haase, daS sich den Anschlägen anreiht, deren Opfer die besten sozia- listischen Streiter in allen Ländern gewordo., sind. Wir sind glücklich, daß Genosse Haase dem Anschlag entronnen ist. Kameradsthaftliche Grüße, gute Genesung. Longuet, Renaudel, Cochin, Thomas, Mistral, Pressemane, Lafont, Mvutet. Las verbal. Am Tage vor dem Verbot der„Freiheit" war hier gesagte worden, es sei notwendig, die volttische Atmosphäre zu reinigen und die Gerechtigkeit, hie solange verhöhnt worden ist, von denen, die die Gewalt ausüben, wieder zu respektieren: die Regierung müsse sich zur Wiederherstellung der Gesetzlichkeit entschließen und den ungesetzlichen Belage- rungszustand beseitigen, der die fortwährend fließende Quelle aller möglichen Gewalttaten darstelle. In der Nacht erschien ein gepanzertes Automobil mit Maschinengewehren, eine Menge schwerbewaffneter Solda- ten drang ein und die Freiheit" war auf Grund des Be- lagerungszustandes für drei Tage verboten. Die Antwort der Regierung ans die Forderung, endlich die von ihr selbst — auf dem Papier— geschaffene Gesetzlichkeit herzustellen, besteht also in einer neuen Gewalttat. Denn es muß immer und immer wieder gesagt werden, daß diese ganze Willkürherrschast des Belagerungszustandes spätestens seit dem Inkrafttreten der Verfassung jeder gesetzlichen Grund» läge entbehrt. Wir wissen, daß das auf Herrn Noske keinen Eindruck macht: der zum Minister avancierte Un- teroffizier, der nach eigenem Geständnis, sich um die Frage des Rechts— für ihn eine juristische Tüstelei— nicht kümmert, ist dem Machtwahn des preußischen Militarismus schon längst zu sehr verfallen, als daß der Appell an das Rechtsgefühl etwa- nützte, Aber immer wieder muß das gesetzlose Schalten einer Rjegicrung an den Pranger gestellt werden, die vor In- und Ausland als Regierung de» �„vollendeten Demokratie" posieren möchte. Das Verbot ist aber nicht nur ein gewalttätiges Un- recht, es ist auch ein Unsinn. Wir sind verboten worden, weil wir einen Aufruf der Parteileitung brachten, den jedes Parteiblatt natürlich aufnimmt. Das Verbot erfolgte nach der Verbreitung, konnte aber keine Wirkung ausüben. Es erstreckte sich auf drei Tage, weil selbst diese Regierung kaum wagen kann, jene völlige und'dauernde Unterdrückung der unabhängigen Press« durchzuführen, die sie bei der kommunistischen anwendet. Sie weiß, daß dies Gegenwirkungen ausüben würde, die ihr weit' un- angenehmer würden, als uns eine zeitweilige Behinderung unserer Presse. Daß wir uns durch ein solches Verbot ein- schüchtern ließen, oder gar„gebessert" würden, erwartet die Regierung wohl auch nicht. Und der materielle Schaden, den sie durch ihren Unfug verübt, wird durch die vermehrte Werbetätigkeit unserer Genossen rasch ausgeglichen. Wozu also der Unsinn? _' Man geht aber überhaupt fehl, erst noch nach irgend- einem Sinn zu suchen. Es handelt sich einfach um einen Ausfluß jenes Geistes der B r u t a l i t ä t, der den preußischen Militarismus so beliebt gemacht hat, und der in Noske seine vollendete Verkörperung findet. In dem Aufruf der Parteileitung war an all jene üblen Taten erinnert, die an revolutionären Führern und Ar- bcitern begangen und ohne ausreichende Sühne geblieben sind. Und diese Erinnerungen verträgt die militaristische Clique nicht, der der Belagerungszustand erlaubt, auf den verfassungsmäßigen Rechten herumzutrampeln. Daher dieses Verbot, daher aber auch die E m p ö r u n g, die es in der Arbeiterschaft auslöst. Die Arbeiterschaftwillsichnichtdauernl brutalisieren lassen, und sie hat es satt, eine Politil zu ertragen, die so entsetzlich unfähig ist, daß sie nicht ander? als mit dem Belagerungszustand regieren kann. Jeden Augenblick führt der Mißbrauch, der mit dem Belagerung-- zustand getrieben wird, zu Konflikten, die oft tragisch enden. wie erst jüngst die Behinderung der Berliner Metallarbei- ter-Versammlungen. Aber wenn es auch einmal glimpflicher abgeht, dieses Gefühl, einer recht- und gesetzlosen Will. kür ausgeliefert zu sein, ist nachgerade unerträglich. Es widerspricht einfach der staatsbürgerlichen Würde, deiz .Launen und Machtinstinkten einer Handvoll Militaristen �gehorchen zu sollen, die in NoSke ihr ausführendes Qrg«i und in dieser sozialistisch-demokratisch. klerikalen Regierung ein widerstandsloses Instrument besitzen. Seit März herrscht der Belagerungszustand in Berlin und in weiten Teilen des Reiches. Ein Grund für seine Aufrechterhaltung besteht nicht, außer in dem Bequemlich- keitsbedllrfnis der Regierung und in dem Bedürfnis der Militaristen, den mobilen Zustand der Truppe und die damit verbundene erhöhte Löhnung aufrecht zu erhalten. Das m u ß endlich aufhören. Die Regierung muß eine Politik machen, die sie instand setzt, auch ohne Be- lagerungszifftand auszukommen. Die Gesetzlosigkeit muß ein Ende finden, der BelagerungSziistatrd endlich aufgehoben werden l Aber dieses Ziel kann nur in einem zähen Po Ii- tischen Kampf erreicht werden. Es muß der Regierung zum Bewußtsein gebracht werden, daß die Aufrechterbaltuncr des Pe'AgerungSanswndeZ öurck hie Empörung, vre er er- w?ckt, ibr größeren Schaden zufügt vis denen, gegen die er sirii richtet. Tie Ncgisrung will durch den BelogerungS- zustand Ruhe erzwingen, es muß ihr gezeigt werden, daß orr Belagerungszustand nur eine O u e l l e d e r Unruhe ist.| Tie Regierung will durch den Belag-erungsziistand die Oppa- süicm knebeln und clnschiichtein. es muß ihr bewiesen wer- dem daß die Tppasuion gegen dieses Vernunft- und gesetzlose Tristem bereits so mächtig geworden ist, daß die Polizei, und SftilitärmaßiKihmen sie nicht schwächen, sondern ständig stärken. Ter KampfgegendenBelagerungSznstand muß mit allem Nachdruck und aller Energie geführt werten. Berlin wird den Austakt geben, und wir hoffen, daß auch die Genossen im Reich diesen Kampfruf aufnehmen werden. Wir zweifeln nicht daran, daß die Berliner Arbeiterschaft die Versammlungen am Dienstag zu einer machtvollen Willenskundgebung gestalten werden. Denn cS ist wirklich höchste Zeit, daß wir von der Schande des Be- Ingernngszustandes endlich befreit werden! Der Wortlaut des Verbots. Am s?reitag, den 10. Oktober, früh 1,25 Uhr. wurde uns folgendes Schreiben übermidtelt: Oberkommando Noeke � ReichSlrekr-Gruppen-Kommando 1 Berlin W 10, den 0. Lkiober 1919. (Abtsiluna Lüttwitz) Abt. lc Nr..... Tili sehr! U. m. l Anlage. Der Redaktion der.Freiheit' Berlin überscindt. Es wird noch bemerkt, daß das Verbot bis zum 12. emichiießlich gilt. Ä. B.: Heimburg. Rittmeister. Das in der Anlage enthaltene Verbot hatte folgenden Wortlaut: klbschri't. Oberkommando Rotte Berlin, den 9. 10. 19. Abtlg. lc. Die Zeitung„Freiheit" hat durch fortgesetzte lügenhafte Be» hauptungen Unruhen in der BevSlkerung hervorzurufen gesucht. Fn der Nummer 490 wird in dem Ausruf:«Arbeiter, Partei- zeuosien" die wissentlich unwahre Behauptung aufgestellt, dah e> in Teutschland militärische Mörderzentralen gäbe, die hoch- bezahlte Mordbuben suche. Daraus sei das Attriuat auf den Abgeordneten Haase zurückzuführen! die Rezicrung lasse Mörder ungestraft. Ich verbiete deshalb da» Erscheinen de» Blatte» aus drei Tage. Für die Richtigkeit der Abschrist. Der Oberbefehl»haber Persen, Leutnant. gez. N o» k e. Sie Lesetzunz der„sfrelhelf. Am Sonnabend mittag kurz vor 12 Uhr erschien in den Sc- schäflSräumcn der.Freiheit' ein Kriminalkommissar, begleitet von mebreren Kriminalbeamten, und erklärte, daß er den Auf- trag habe, die Redaktion und den gesamten Geschäftsbetrieb der .Freiheit' während der Tauer de» Verbot» zu schließen. Er zeigte zu diesem Zwecke einen Befehl de» Polizeipräsidium» vor. Tor Befehl war wobt unterstempelt, trug aber keine Unter- schriftl Redaktion und Geslliäftdleitung weigerten sich daher, dem Befehl Folge zu leisten. Sie wiesen auch darauf hin, daß e* unmöglich sei, den Geschäftsbetrieb und die RedaktioiiZtätigkeit einzustellen, da lausende Arbeiten zu erledigen seien. Bor allem müßte die Redaktion für die am Montag wtedererscheinende Ausgabe wichtige Vorarbeiten erledigen. Aber alle Einwände waren erfolglos. Ter Kriminalkommissar drohte, den Befehl unter Anwendung von Gewalt durchzuführen; er verwies dabei auf da» von ihm mitgebrachte Militäraufgebot in Stärke von einem Leutnant und mehreren schwerbewaffneten Soldaten, und so mußten GeschästSIeitung und Redaktion der Gewalt weichen. Um der gewalttätigen Anordnung die Krone aufzusetzen, »rdnete der Kriminalbeamte noch eine militärische Besetzung der jGeschäftlräume an. Auf den Vorschlag, die Haupttür abzu- schließen und vor der Tür einen Posten aufzustellen, ging der Beamte nicht«in. Die Besetzung der.Freiheit' wurde mit einem riesigen militärischen Aufwand durchgeführt. Von der Sicherheit»« Polizei wurde eine. Hundertschaft aufgeboten, die, mit leichten und schweren Maschinengewehren bewaffnet, den Hof de» Druckereigebäude» besetzt hielt, während mit Handgranaten be- Wehrte Soldaten jeden au»- und eingehenden Passanten scharf «ms» Korn nehmen mußten. Auch die Druckmaschinen wurden unter Beobachtung gestellt, damit sich diese nicht etwa selbständig in Bewegung setzten und die �Freiheit' verbotswidrig herausschleuderten. Der ganze militärische Zauber war natürlich höchst über- flüssig und schien mehr dem Zweck zu dienen, beschäftigungslosen Soldaten eine Tätigkeit zuzuweisen, bei der sie sich höchst lang- weilten. Denn nachdem da» Verbot einmal ausgesprochen wür. konnte kein ernsthafter Mensch daran denken, sich zu widersetzen. Di« Soldaten fraglen sich daher vergeblich, welch« Aufgabe sie wohl hier zu erfüllen hätten, sie traten von einem Betn aus» andere und werden wohl öfter» de» allzuwahren Satze« gedacht Wen: .Die meiste Zeit seine» Leben» steht der Soldat vergeben».' Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde aber von den militärische» Dienststellen mir der Möglichkeit eine» Putsche» gerechnet, wa, bei ihrer geradezu gerichtsnotorischen Weltfremdheit ja nicht weiter zu verwundern ist. E» wurde daher neben den Soldaten noch ein ganze» Heer von Spitzeln aufgeboten. Am späteren Nachmittag de» Sonnabend versuch:« die Re. daktion der.Freiheit" den militärischen Stellen Nar zu mack«n. daß für die HerauSW« der MontagSauSgabe dech einige Bor- bereitun�en notwendig seien und daß dieier die Besetzung der Redaktion», und GcsckSftSräume schleunigst wieder aufgehoben werden müßte. Aber e» war nicht ganz leicht, die richtigen Stellen ausfindig zu machen. Der R e i ch» w e h r m i n i st e r war nicht zu Hause. Sein Vertreter hatte kein« Befugnisse, in die Defchi- gcwali de» Manne» einzugreifen, der die Besetzung der.Freiheit' angeordnet hatte. Auch der Leiter der Reichskanzlei war nicht zu erreichen. Herr Leutnant Petersen, der Leiier der Prefleabteilung de« Korps Lütiwitz, erklärte am Telephon, daß er nicht viel machen könne, aber er wolle sich bemühen, den Wünsche» der Redaktion entgegenzukommen. Da» scheint ihm auch geglückt zu sein. Gegen Abend durften erst die Genossen die Absperr- Posten passieren, die mit der Herstellung de» gewertschastlichen Nachrichtendienste» beiraut waren, und etwa» später Iwß man auch die Redakteure der.Freiheit' ein. »oer oai iie waren me m i l, t a r:) ch« u Hindernisse noch nicht beseitigt der AilSgangstür der Redoküon stand ein Posten, der die Ak.enmapprn der hinausgehenden Per» fönen scharfen Blicke» darauf hin durchmusterte, daß utcht» V:r- botencS fortgeschleppt wurde. Ma» konnte es dein Soldaten an- sehen, daß er nicht die geringste Ahnung davon harte, wie eine Zeitung hergestellt wird. Aber wie in der guten, allen Zeit de» Militarismus erfüll!« er treulich die ihm aufgetragen: Pflicht und stöberte in den Mappen herum, ohne freilich etwa» Gefahr-! licheZ finden zu können. Ergänzt wurde die Bewachunz durch einen anderen Posten der der Toilette, obwohl kaum anzuuehmeii war, daß die.Frelheit'-Redakteure d'e Vorzäng- beim menschlichen Stoff-.vechsel zu ncSkewidrißen Manipulationen bciiützc» würden. mittag ihre gWt tvicMr»u'nahm, spuk wvßo-.chn, der Kriisdzüstamd am sc im Ende erreicht zu Hachen. Diese Bewachung setzte stch die ganze Nacht zum Sonntag h n durch fort, t.ck dem nach Milternacht kein Mensch mehr im I B.lrieb tätig war. Noch Sonntag vormittag langworlten sich! em Leubnant und ein): ganz: Anzahl Mannschaften in dem| Haus« der Druckerei. AbZ die Redaktion dar.Freiheit am Nach wer«no:m> dn-sseu haben, i schiffbauzrdaw* ische Stellu» igen Gasen ht und in Prilest der Leipziger Parteigenossen. s s i s ch e n a In einer sehr stark besuchten Versammlung un'erer'bfjV'."'« Parteigenossen ocrwic» vor drm E'ntritt in die Tagtl»�««*« n g>, Genosse L i p i n S k i auf da» A t t c n t a t a u f d e n � i r a n t w v r! Haas«. Unter einmütiger Zustimmung der gU8jji( bracht: er zum Ausdruck, daß die Leipziger Arbeiter, sie wünsch Bluttat«u'S schärfste verurteilt und dein Verwundcirt.�g,,�� wärmste Sympathie ausspricht. Gegen den neuesten Gewsu M,en| NoikeZ gegen die unabhängige Presse, grgen da» Verbog mßns .Freiheit", wurde durch Annahme der solgenden Ril Immerhin tion einstimmig Protest erhoben: �n und die Die am 9. Oktober in Leipüz versammelten Milgli�iierten und N.S.B, erheben schärf klen Protest gegen die neue �Mkerte vrrtrr NoSke» Qfgen unsere Presse, die„Freiheit" in Berliir. Sir r) der deutsch sofortige Aufhebung des Verbot». hmen. die vr AbtranSpo schlagen, die id in voller Ilhrung dies« Emission» »den. de» nennen wert In itn Srei Tagen, in ienen wir durck* das Verbot i unseres Blattes am Sprechen verhindert waren, haben sich die Verhältnisse im Baltikum derart zugespitzt, daß wir unmittelbar vor der Katastrophe stehen. Wir haben fortgesetzt auf das Nahen dieser Katastrophe hinge- wiesen und auf die> ungeheuren Gesahren aufmerksam ge- macht, die das deutsche Volk bedrohen, wenn nicht endlich mit der verhängnisvollen deutschen Baltenpolitik radikal aufgeräumt werde. Als noch derartige Maßnahmen leicht durchführbar waren, wurde�nichts unternommen, vielmehr ist von deutschen amtlichen Stellen das Abenteuer verbreche- rischer Landsknechte mit allen Mitteln gefördert worden. Jetzt, wo die Kvtastropln: vor der Tür steht, beruft sich die Negicrung auf ihre Machtlosigkeit gegenüber den kurländi- schen Rebellen. Aber gleichzeitig ist die Haltung amtlicher Stellen und de? halbamtlick'en Regierungsorgans eine solche, daß auch jetzt noch der Eindruck des einmütig? n Zusammenwirkens der deutschen undrussi- schen Reaktionäre entstehen muß. In unserer Morgenausgabe vom 10. Oktober, die infolge des� Verbots der„sSreiheit" nicht zur Ausgabe gelangen konnte, schrieben wir anläßlich der Note des Obersten Vermont und des@ra- fen Pahlen, des.Hauptes der neugebitdeten„westrussische» Regierung", an die deutsche Regierung und der sich aus der ganzen Lage im Baltikum ergebenden Komplikationen folgendes: .Wo» sich gegenwärtig in Kurland abspielt, Ist eine direkte Folge der konterrevolutionären Verschwörung der deutschen und russischen Junker. Diese Vcr. schwörerbande hat da» baltische Abenteuer jetzt in ein neue» Fahr- Wasser geleitet. Sie hat e» verstanden, sich den militärischen und politischen Apparat der deutschen Regierung nutzbar zu machen. um Kurland al» Aufmarschgelände für ihre abenteuerlichen Pläne zu befestigen und zu erhalten. Sie genießt auch jetzt die weitgehende Shmpathie der amtlichen Kreise. Die deutsche Regi�ung hat nicht nur nicht» gegen da» Treiben der russischen Menschenhändler und deren deutsche Freunde unter- nommen, sie hat auch zugelassen, daß ihr amtlicher Vertreter i» Kurland. Graf. v. d. Goltz, entgegen allen Grundsätzen des inter- nationalen Recht» da» von ihm besetzt gehaltene Land nicht der gesetzmäßigen lettländischen Regierung, sondern der deutsch- russischen Verschwörercligue überantwortet hat. Für alle Komplikationen, die sich au» diesen Vorgänge» ergebe.», trägt die deutsche Regierung vor der ganzen Welt, vor dem deutschen Volt« di« Ver- a n t w o r t u n g." Die Verwicklungen, auf die wir hinwiesen, sind schneller eingetreten, als allgemein erwartet wurde. Die Räuber- banden des Grafen Goltz, die jetzt vom Obersten Vermont ge- führt werden, haben sich in Bewegung gesetzt, um den sorg- sältig vorbereiteten Plan der Eroberung Rigas und des Sturzes ßer lettländi'chen Regierung zur Durchfiihnmg zu bringen. Dieser Vorstoß wird gemacht, um der„West- rnsstschen Regierung", diesem zum größten Teil aus hohe» zaristischen Biircaukraten bestehenden Organ der deirtsch- russischen Junkerallianz. eine militärische und politische Operationsbasis zu verschaffen. Gegen diese flagrante Rechtsverletzung hat die lettlundifche Regierung am 10. Oktober an die Friedenskonferenz ein Tele- gramm gerichlet, in dem unter heftigen Anklagen gegen die deutschen Truppen die Lage des Landes folgendernwhen ge- schildert wird: Auf Berlachren der Alliierten gestatter», die moviserlfche let- tische Reg'erung deutschen Truppen bei Riga, di< durch lettische und estnische Truppen eingeschlossen waren, sich»ach Kirrlaud zurückzuziehen mit dem Versprechen, da» Land in kürzester Frist zu räumen. Aber Deutschland benutzte d.m Wafsenstill stand, um di« Truppenvestände in Kurland zu verdoppeln, die sich Per. brechen und Akte der Gewalt zuschulden komme., ließen. Die Truppe» unternahi.i.� alle», rm dre Organisation der lettischen Arwv. S»ängnisvolle Rückwirkung der-»tische Abel schen Operationen der deutschen Landesverräter ir'.u r Vera» kum auf die Lage Deutschlands bemerkbar. Tit Meunigst Ä werden sicherlich noch viel-s: merwiegsndcr werden, r f ch w ö! Teutschland nicht nach im letzten Augenblick gc'litM�.? a r e stärkeren Druck als bisher auf die TruPp'x'mslU'ch m. tionen im Baltikum auszuüben und den ru ssiscbt�tl�'tellt we teurern damit ihre Hauptstreitkräfle zu entziehen..Vv derartigen Maßnahmen, die nickt bloß der Regierii- streit, sich ocranigen wcuBiiumiivn, uic iuu>i u:un uri- lassen bleiben dürfen, keinen Augenblick gezögert Zw �wer <. r_ f f_... v—. fe~L..~.L~ StA■; JCUr IDtT darf, geht aus folgender Not« der Entente an dt« iL' VJ- J ........ Tie alliierten und assoziierten Regierungen nehme» � len hfl Int von der in der Note vom 3. Oktober in aller Form �tdikal anw' gebrachten Absicht der deutsche» Regierung, dcn 911" � auf diese Truppen an» dem Baltikum und««» Litauen mit ISfOhcre einzuleiten und durchzuführen. Sir billigen glctchfall» d» werden, i nlößigkrit der zu diesem Zweck von der deutschen Weftt*,»t, noch in geleiteten Maßnahmen. Tie Deutsche Regierung»eeslA'g daß dir von ihr eingeleiteten Maßnahmen sie von der•JJ gnng frrilprrchrn, die Erfüllung ihrer Ehreuverpstich!»� sie durch dir Bestimmungen des Wasscusiillstandes fesi�L vernachlüssigt zu haben. Nachdem aber die AnordnungeS�» j;c S scheu Regierung offenbar trotz der wiederholten erfim'-, a» Vorstellungen der alliierten»nd assoziierten RegieruNS��'. f aufgeschoben worden sind, daß die deutsche Regierung i'.ß a h: r-'," irn kann, sie sei tatsächlich nicht in der Lage, ihr« kl" durchzusetzen, ist e» schwer, nicht anzunehmen, daß diese � rung beabsichtigt wurde, um die Verhältnisse herbeizufü� igen, mc,» die deutsche Regierung jetzt zu bedauern vergibt..Rüehru;# Augenscheinlich ist«» tatsächlich unmöglich, eine''iisti klärnng für dir Weigerung z»» finden, den General zuriickzurufen, welcher ihr offiziell er Vertreter gebest' ietv,ju die gegenwä tigr Situation zu schaffen, die durch �jfcr?(£&.;'st 31 Widerstand gegen die berechtigten Ansprüche der»��inbfrt"i assoziierten Rezieruge charafteeisiert wird. Warum» i ff.. Furuckberufung d:Z Gene.al», die dr.-tmal verlangt vergeb' verweigert? Warum wurde der General, nachdem r-(Usjerlt. Da einigen Tagen nach Berlin berufen war, alsichÜ'� Abenteuer u» Lpe-at onSgebiet zurückgeschickt? Offenbar gesllmh ,,Mrsin. um| Hilst« der Autorität seiner»ffiziellvn Stellung ein« zu durch, usübren, die heute der deutschen Regierung g(f""L In der Haupt:n, daß die Truppen, die bisher durch diese selbe*j.t Regierur bezahlt, gcNeidet und brsordrrt wo den sind, heute Jt ehre unfe worden sind. Hat General v. d. Goltz seinen Justr«lsiv|j«Sk» herum gegen gehandelt? Wenn das der Fall ist, warum«st' ßm tlussenb.- Jnsuuordination nicht bestraft worden, sei r» durch Grund d Verabschiedung oder auf irgend eine andere Welse? habe, Reeierung auf diese Frage nicht genügendere SrlläeuvS'Ächt» gegen bisher gegeben hat, liefert, könne» di« alliierten a»* JW Regierungen nicht glauben, daß dir deutsche Regier»»»' sicherunzen gemäß alle» getan hat, wa» in ihrer fvAsi! alle deutschen Truppen au» den baltischen Staate» E» ergibt sich übrigen» an» den letzten Nacheillt!"'<> land, daß di« Lag« sich erheblich verschli" infolge der Ofsensivc» welche die Deutschen am 8- pmmunistep |enn man t 'innere da» sogar eine dieler ---».WSSSK�s-» »a?renb er heute von Leuten erhodvn iotrs,«e yq uocy imrr.et Sozialisten nennen. Herrn Scheidemann sayte Henke. IWr«tue Einrzung mit den Arbeitern, die noch hinter den Rechtisozialislen stehen, möglich sei. und bog diese Tinigung hergestellt werden würde. Eine Einigung mit NoS!« und seinesgleichen aber lehnen wir ab. Heule wie« dann darauf hin, datz daiBürgertumfort. gesetzt bewaffnet werde und das; da» gegen den Friedens- vertrag verstoße. Mit diesen Au�kührungen brachte er di« ganze nationalisbische Desellschaf?'der Nationalversammlung gegen sich auf. Der No«!.*' Sozialist Keil machte dem Genossen Henke durch Zwischenrufe zum Norwurf, da'g er damit die englische und fran- -ösische Soldate'.ln auf Deutschland hetze. Und er gebrauchte zur Bekräftigung dies«» Vorwurfe? ein grobe» Schimpf odne t>ast er vom Prüsiden.eu zur Ordnung gerufen wurd».'iKf. T, Die lllMeffmersorM?. Lmilich wird mitgeteilt: Ueber einen angeblich drohenden Zusammenbruch der Kar» toffelversorgung gehen auf Grund von Mitteilungen einer Kar. toffelanbaugvsellschaft beunruhigend» Nachrichten durch die Presse. Die Neichskartoffelsielle steht der Veröffentlichung dieser Notiz völlig fern. Von einem Zusammenbruch der Kartosfelversorgung kann keine Rede sein. Di- gegenlvärtigen Stockungen in der Zu» fuhr sind lediglich auf Transportschwierigkeiten zurückzuführen, die in der notwendigen Bevorzugung der GetreidetranZporte ihre* Grund haben. Bon nächster Woche an werden sich infolge einer Bevorzugung der Kartoffeltran»portc die Verhältnisse vor» -rüsichtlich bessern. iOc. nglcicfi di» Ernte den Erwartungen nicht zu«itsprechen schei«. sv»reffen doch Mitteilungen über ei>n« Imperialisten von Ne fvrie de« lfreil kör.nun dt*»•>) v+w/eu,' de Ernte ka fcwf ütt?*te Bezirke Deutschland» zu. Selbst daß e» die Pflich. sede» �ozialdee clraicu*-Äer.Srnte v-.. nur 50 Prozent der Frieden-ernte werden schaftlich mit den Sozialiften der audevea Länder>'ie Nationen b»t glatter Transportlagr aufrecht gegen den MilitariSmu» zu wirken. Sie stiid v.bet so in:'» b a l t e n werden können. nationalistischen Vorstellungen befangen, dost sie gleich den All. ..._____...._______—.—---,.,uiiuiiu.i|iiiu,tii«lliiiruvngcn oeiangen, vatz nr gieicy ven Vtlt»; t» Abtransportes zu erfüllen, wie auch, um ih. bUstaigcn v»r-i deutschen entgegen den Bestimmungen de» Friedensverträge» die- schlagen, die sie selbst für nützlich halten, um am Platze selbst I gßkbereMiichtung bei MilitariSmi!« in Deutschland mit allen Mit. j ib In voller fflf(in«Ätrrif,»i» Ki. ♦>»»®"8' I ....«rtianSfrclhelt die wirksam-«»ntrolle der«u» [t-i ä iJ � �"kregeln-uSzullbrn. Der Vorsitz der Alliierten. t' Bkrh"� � �'e fände eine» General» gelegt n �'e Alliierten und assoziierten Neziernngen nenn-n werden. Erst wenn die, er General dem ve f en 5t at der alliierten und assoziierten -:.:5 lw' o'erungen mitgeteilt haben wird, datz die 3". Ii»» 8» l n des Abtransportes normal durch» werben können die durch da» Tele. t a mm vom 27. September uargefehenen u-f'cffknj,■["" aufgehoben werden. Die deutsche Nezierung y�. �fig� oebcten�Ihre Antwort s» schnell wie möglich bekannt gebe» IWWWWtz�>und &%%% Aol. l front! I>n>' � sollen. Sie ist benachrichtigt, bah die alliierten und asso- >1 Irrten Regierungen sie für jeden Akt der Feindseliglclt rrr- �wörtlich machen werden, der gegen ihre Repräsentanten in den „�»liischrt» Provinzen durch die deutschen Truppen sich ereignen ||— �»nu.«r». Marlchall 5« du" ■' Ä f Die Entente half also, vor allem unter Hinblick auf die Muel nlioMtung der deutschen Regierung gegen den Grafen Goltz lutiae �le auch angesichts der Bildung der„westrussischen Regie. wetilMng" und der militärischen Bedrohung Riga? an ihren Ror« ic den Mungm fest, sie nimmt aber den Vorschlag der deutschen und deÄksi'erung an, eine Kommission mit der Untersuchung der 'tnischen»Kge im Baltikum zu betrauen. ES ist also noch immer die -Möglichkeit gegeben, die ungeheure Gefahr der bevorstehen- E Abschnürung und wirtschaftlichen Erdrosselung Tentsch' ...„AndS abzuwenden, loenn van deutscher Seite alle? unter- .».m�tnmen wird, um die pflichtvergessenen deutickzen Militärs. mwir** an dem räuberischen Unternehmen im Baltikum teil- ehmen, zum Gehörsinn zu zwingen. r,{..(if1 Nachdem die Regierung auf diesem Gebiet ihre vollste �Unfähigkeit erwiesen hat und nachdem untergeordnete amt- icct' 1■—•------— d:e etzt. ien' teln fördern, ohne daran zu denken, dah seine WiiSeraufrichiang in Teutschland den Reaktionären der Entrnte'änder den Vor» wand liefert, auch dort den Militarismus beizubehalten. Wenn die Nechisfozialis�en sich über diese Pslichterküllung deZ Genossen Henke entrüstet haben, so beweisen sie damit wieder auf» neue. wie weit sie sich schon von den Auffassungen der Sozialdemo. kratie. die den Militarismus grundsätzlich bekämpft- enifernt haben. Herrn NoSke rief Henke zum Tchluh zu, dah wir seiner i Gewal'polnik begegnen werden mit der prinzipiell klaren Klassen» M a ft-> pgfitjk be; ProleiariaiS, und fcn-fj wir unseren Weg zum Sozialis- muS unbeirrt weiter verfolgen werden. Die Sonnabendsitzung der Nationalversammlung brachte«inen Schwanengesang de» ReichSlolonialminiilerZ über da» Ende der deutschen Kolonialpolitik. Genosse da» ein Segen für da» deutsche Volk sei und datz wi ; der Kolonien keine Träne nachweinen brauchten. Sie Slreiks In Rmerika. 3km Crnifhntn��.vSfuj.ist k�c Stvar'o.ialbersixntmlintg erklärt« Staatssekretär L ö w e n fe'd-?! e u tz: Während die Evnäh- rungSsiluation i-m Laufe de» FrühsahreS und des Sommer» im« folge der Entontezuschübe erträglich war, steh«, wir jetzt vor der Gefahr des unmittelbaren gufammenbrnche» der gan» zen Ernährung. Die Versorgung Wien» ist von einem Tag auf den anderen gestellt. Die Mtzhlquote-ist für di« nächste ! Woche auf die Hälft« gekürzt. Noch trauriger ist die K a r t o f f«ke r ze u gn ng, wo dl« 'Einfuhr von 20 000 Waggon» notwendg ist, die jedoch bei den heutigen TranSporiverhältnissen so gut wie ausgeschlossen er» scheint. Wenn sich di« Länder in dem Masse absperren wi« bi?» Bell f her, so wird e» uumöylich. Überhaupt noch eine Ernährung»» Politik zu führen. Durch solche Beschlüsse, wie sie die ober» Hen ke a!» Redner unserer Fraktion führte dazu au», dass gctade i öitmticWd* �"deSversammlung gefasst hat, wird da« Land mit , �ng.euen Wege irgendwelche Erfolgs erzielt werden könn- «sk»n»'«S niüffen sofort Massnahmen orgriffcn werden, dass .'„,/0e verhetzten, irregeleiteten Soldaten im Baltikum aus dem im,«Munde Berufener Vertreter de» deutschen Volke?, der deut- Hen Arbeiterschaft, über den wirklichen Stand der Ange» hängte»enheit und über die grosse Gefahr, in der daS deutsche i VorstlMtk steht, unterrichtet werden. Es muss ferner verlangt s.macht t'-tzrden. dass alle Personen in amtlicher Stellung, die das g der, �»tische Abenteuer gefördert haben, sofort abgesetzt und rätcr rVerantworttinggezogen werden. Es müssen r. Tst Nennigst Massnahmen ergrifieu werden, die die weitere rerden, erschwörertätiakeit der russischen Reak» i flriiiw'i,0!}° r e und ihren Menschenschacher auf deutschem Gebiet TruPpiMnoglich machen."WM russistl iehen. ;riiiU5T.,"l'HI,n' mawen. Es mich endlich auch mit aller Klarheit ssjsM/Mstellt werden, dass alle Personen, die dem Räumungs- •.m.»?>khl keine folge leisten oder ihn direkt oder indirekt sa» Kegiertt�ft-eren. sich de» Landesverrat? schuldig machen lezögert � getl j an dt?1 Q Nobel d ihrer Reichsanaebörigkeitverlnstta gehen- Nur wenn wirklich durch alle dies« Massnahmen sseze-i gl jtd, dass c? dem deutschen Volke ernst ist mit der L i g u t- Gerung de? baltischen Abenteuer» und der ltm V-vinfr'�t ausgeräumt w'.rd mit all der Lüg« und dem.Be..ua, cn NS«i m auf diesem Gebiete foriwuchern med die politische At- it orö'ltl' jalphör« Teutschlands vergiften»— nur dann kann erwar. ichfall» d> t werden, dass die Katastrophe, var der df* deutsche Volk m Resi-l Wt, nofo Augenblick abgtzwsi'.bst tei». g versich?.--- jon de» � Der Hafenarbeiter st reik in New?)ork hat sich verschärft. Eine Kommission von 12 Arbeitervereinen hat mit der allgemeinen Arbeiterkommission eine Konfe» renz abgehalten, um zu einer Beileanng des Streiks der Hafenarbeiter zu kommen. Die Streikenden haben sich ge» weigert, die Arbeit wieder aufzunehmen, solange noch der» handelt wird. Die Zahl der st reitenden Hafen» arbeiter ist auf 100 000 gestiegen. Der Schiff» fahrtSrat droht, die Schiffe nach anderen Häfen zu leiten, wenn nicht sofort«ine Einigung erzielt wird. Der Verkehr im Hafen von New Nork liegt v ö l l i a st i l l. Der Führer der Hafenarbeiter teilte mit, dass aus England der Bericht eingetroffm ist. dass sich dort die Hafenarbeiter weigern mß WWWWWWMo- lange der Streik andauert. Im Anschluss an einen U m. z u g kam es zu einem Zusammenstoss, bei dem die Polizei von chmt Knüppeln Gebranch�machte. Die reaktionären Unternehmer. Amsterdam, lt. Oktober. .Time»" meldet au» New York vom 10. d. M., dass die Arbeitgeber auf der industriellen Konferenz heute ihr Programm vorgelegt haben. Sie stellen die Forderung, dass von keinem Arbeitgeber verlangt werden darf, mit Arbeitern oder Ar» beitergruppen zu verhandeln, die nicht seine Angestellten find oder au» deren Milte gewählt sind. Di« Arbeiigeber stellen da? dem" Verlust| kmer chinesischen Mauer umgeben. Äoakttmyveld. Be m Zusenwmentritt der Na! i on alve rs am-mkung beabsichtigt« dl« Fraktion der unabhängigen Sozialdemokratie ein« Inier» pellation über die Folgen der Aushebung der Lederzwang»» Wirtschaft einzubringen. Si« wandte sich, um di« nötig« Zahl von Unterschristen zu bekommen, an d> Nechtssozialrstew Dies« lehnten ah. und zwar au« dem schofelsten aller Gründe, au» Konkurrengriicksichten. Sie brachten nämlich unterm 4. Cl» tober ein« eigene Interpellation in dieser Frage ein. Ilm unseren Genossen gegenüber nl» die entschiedenen ver» treter der volksinterrsseu auftreien zu können, machen sie sich also deren Anregungen zu Nutz«. Sie rücken dadurch tief unter alle» bisher«'ewölmte poriamentarifä-e Nive-a i Als unter dem Sozia. listengefeh di« so-zialdemokvatlfche Fraktion Unterschriften zur Eintbrin-gung von Interpellationen braucht«, sind si« ihr von den bürgerlichen Parteien stet; gegeben worden. Die RechiSsozialiften aber bringen soviel AnstandSgesühl nicht aus. Verschiebung der französischen Kammerwahlen. Die Wahl» kommissien der französischen Kammer hat mit 10 gegen 0 Stimmen bei zwei Siimnienthaliiuwn beschlossen, in der Kammer folgenden Antrag einzubringen: Die Wahlen sind Iii folgender Reihenfolge abzuhalten: Gemeinde wählen, Muntzipcch» wählen, Wahl«» in den Senat, Wahlen in die gesetzgebend« Körperschaft. Die NeichSzentralftrlle für Krieg?, und Zivilgefangene teilt 'mit: Die durch den englischen VerkehrSstveik in» Stocken gerate» neu täglichen Verschiffungen von deutschen Kriegsgefangenen werden am Montag, den 15. Ol tobet, wieder beginnen. Mit -'.den Schiffen werden täglich- von Harwick au-? 420 Gefan» Recht zum Auestand oder zur Aussperrung, wenn alle Mittel zur' Ave nach Llotterdam tzersch fft. Beilegung eine» Konflikt« erschöpft sind, nicht in Abrede, wohl aber[ erklären sie Sympathiestreik» für unsozial und unmoralisch- Da» Recht der Arbeiter, freiwillige Verein!» gungen zur Führung von Kollektivverhandlungen zu bilden, wird zugestanden, aber mit der Befürwortung, dass di« willkürliche Benutzung derartiger Organisationen zur AuZnützung von Zwang auf««der« eine Verletzung der persönlichen Freibeil darstellt. jwnrs Die NMNÄtMilMMliiW. W Fu der Sitzung der Nationalversamlung vom Donner»» t«r f» t y )C3 fest««1 dnungki« B., .'n Erfu®�« statte anüeiie d:Z Genossen Haasie Genosse O»ka igierungG? überewinrnen, die Auffassungen unserer Partei übe: ...««HS Wesen der jetzigen Politik vorzutragen und zugleich di» , de« Herrn Scheid« mann j>>, beantworten. 1 ff"1-. Gen-of-e rührte«ine Reihe von Beispielen au» der Tätig» »ah dien der t-'i.tch V"" rechtssozialistischen RegienÄigReuten an. di« deutlich beizusui»gen. wa» da» Gerede Scheibemann» über die Einigung>«* t«Ugen der Regierung und de, u Volizl'ivräsidenten darf die Militärjustiz und ausüben. Flugdläeter, chogiaidemokratie .ii c r sich einet? r( n; s u n p?'-■ t n'ck»-ssuld-g gemacht wartete-r darauf, dass der Re-ch»kanz!er sich dazu I f K» o._....»■ e*____ r""." beschäftigte sich Genosse Cohn mit dem baltischen --'�betii-uer (W �Äserlin eine �h.z.tzbl»nd zu ng gefl�» 2a d" um lärnm trlaugt ichzrm � Äusserte. — W—— I mit den Zettelungen der russischen Reaktionäre in dann mit Nachdruck die Verständigung mit Sowjet- � nl/. i dt i �« Um C h Proletariat die Wahrheit zu br'ngen Wenn burdi g�?®ruR( äcrbotg angegeben werde, dass die.Freiheit- ge- Lclsr-..rf.'Öf" st5'"'"i"1" wüsse man doch fragen, warum Herr No?k: irklör!-'»�cktS gegen.ie Fe tungen unternommen hat, d>e über angeblich« «n und �lGwmunpteunruhen di« gröbsten Lügen verbreitet haben. gierun».�ean man i«r»Zreihei:' fctn Vorwurf der Demagogie m«che, l» er Ma-b Dinner« da» an den Vorwurf, der früher den Sozialdsm»Iraten, ite» jur�.j wgar einem Bebel wer weiss wie oft gemach! worden fei. Nur ichriilw'5 öteier Vorwurf früher au» den bürgerlichen Kreisen stammte, - Drohesder Vergarsiciterflretk. Amsterdma, Ii. Oi»olsrr. .TimeS" neeldrt»US New Zsrk. dass ser Bergarbeiter. verband beschlossen hat, mit dem 1. November rn de» Au». stand zu treien, wenn die vergwerkßbesitzcr nicht in di« Forde» rungen der Bergarbeiter«inwillioen. Di« Bergarbeiter forxrn «in« Lohnerhöhung von 50 Prozent, den sechs» st ü n d i g« n Arbeitstag und die fünftägige Arbeit». wach«. Ein außsrv?den!Nch?r EewerlschkftsksKgreß in ENgiand. Amsterdam, 11. OktcUw, Hin hiesige» P-res-bureau mte'bet. bci« Ll v v d George den Abordnungen der Wewerkichafttzverbände erklärte, die Regierung kvm« di« vir staatlich un p der Bergwerke ni cht in E r w ä g u n g zi e h e n. In Arbeiterkreisen wird dies« Antwort via uugenÜPend angesehen. Einem Telegramm au» Jo-ndon zu» sölxe hatten d'r engiischen Geiverkscha-iea beschlossen,«inen ausserordentlichen Kong/sess einzuberufen, wenn die Regbeiniig aus dir Vorschläge de» SewerkschaftSkongreffeS, bezüglich der Verstaatlichung der Bergwerke«in» befriedigende Antwort nicht erleilt. Auf diesem Kongrrss soll Über die Mass. nahmen b:vL<«n werden, d e geirosfen sind, um die R» g i« r u n g � dem Ansuchen der Mehrheit di» Ausschusses 8 n zwingen stattzugeben. Der„Nienwe Rotterdamsche Eouranf meldet, baß der Plan, . den Rat der viertehn. d:r bei der veiieglinz de» Eisen» rechnete Genoy» �- � j bvhnerstreill eine f» gr»fie Nolle(tt spielen hatte, z» einer dauernden Kommiffion zu machen, groii« AuSIicht aus verwieklichunz Hut. Die vesprrchnng dieser Frage wird dem. nächst bei einem aufervrdcntiichen GewerkschaslSkengreh statt. finde«. E» werden Schritte getan, die, wir man annimmt, zu der Bildung eine» dauernden General st ab? der Wewerk. schafte« führen werde». Der franzvsische Senat bat dem FriedenSvert»» mit tlt Adlinmvt d«i einer Btimmenthaltunz zugestimmt.- Zto» Reuterseiw Bureau mddct»»» ton bin»am 10. Qitadee dass der englische König heu Friedensvertrag rntisi- ziert hat, eehrplgn der ArdeilerbildmigsschNie. N» ArbeitsrbildtingSfchtil«. d«» von Wilhelm Lieb- kuscht in» Lotzen gerufene BildnngSinstitut der Berliner Arbeiterschnft, nimmt ihre Tätigkeit in gröberem Umfange, nlS«S im Kriege möglich war, wieder auf. Ihr Ziel ist cS auch jetzt, dem Proletariat da» geistige Rüstzeug zur Führung feine» Befre-iungSkamPses zu geben. Wir empfehlen den Genossen und Genossinnen, reichen Gebrauch von der Gelegen-beit zur Vertiefung ihres Wissens zu machen. Ter Lehrplan bietet folgende Kurse: Rontag: Morl und der MarriSmu». v«rtr«fl!nder: Ott« Fznssen. Schullokal: Aula Köllnische» Gymnasium, Fnselstr. Eck« Wallstrasse. Beginn: Montag, den 15. Oktober 1019. Dienstag: Cinführung in die� Nationalökonomie(unter be» sonderer Berücksichtigung der SozialisierungSprobleme). Vor» tragender: Dr. lstudolf Hilierding. Schullokal: Aula Nobert-Zelle» Realschule. August sie. 21. Bngjnn: DienStag, den 14. Oktober 1019. T»t>n»rStaz: Die Jnteenationnle. Vortragender: Emil Eich- Horn. Schullokal: Echulsaaf der Arbeiter-BilduiigSschiil«, Schick» lstrstr. M. Beginn: Donnerstag, den 15. Oktober 1019. Donnerstag: OlewerkschastSarbeit tinb Nittrbewegnng. vor» tragender: Richard Seidel. Schullokal: Aula Köllnische» Ahm» »asliim, Jnsclslr, Eckt Kollstrassr. Beginn: Donnerstag, den 15. Oktober 101 0. Freitag: VersasfungS-wef-n ,i»d PerfcssiingSkämpfe. P»r. tragender: Ernst Däumig Schullakal: Aula Robert-Zelle-Real» schule, Auguststr. 91. Beginn: Fnntag, den 17. Oktober 1010. Sonnabend: E'rschichte der moderneil Revolutionen. Bar» tragender: A. Stein. Schullolal: Schulsaal der Arbe!t«'.»Bil» dungZschul«, Schicklrrstr. S»5. Beginn: Sonnabend, den 18. Ok» tober 1810. Sonntag: Drej(?inje'vertv.1oc s»r Eiufützrunz>» da» v«r» ftänd-ijs für Musik. 1. Abend: BoltSmusik. 2. Abend: Klamr» inufif, 8. Abend: Kammermusik. Vortragender- Leo Kestenberg. Schullokal: Aula Köllniscbei Gymnasium, Inselsir. Eck,: Wall» strasse. Beginn: Sonntag, den 10. Okiober 1919. Ter Termin für den 2. und. 3. Abend wird noch bekannt gegeben. Jeder Kurs»» umiasst acht Abende. Di« Vorträge beginnen an den Wochentagen pünktlich um 7 Uhr abend» und enden gegeu 0!4 Uhr. Begiiiii der Sonntagrooriräg» 4 Uhr pachmittag». Da» Hörergeld beträgt für jeden Kurju» 3 ff., für jeden Sonntag»» Vortrag 1 M. Da» Hörergeld ist spatesten»«m t. Kursukabend zu zablen Jeder Hörer hat bei Beginn de» Kursu» üine Hörerkarte auszufüllen und erhält al» A»»wci» einen Abschnitt derselben, dessen einzelne keile für jeden KursuSabend«bzulumnen und zu statijtl» scheu Zwecken abzugeben sind. Dir vibliathek»cfindet si««chicklerstr. ß.«'s ist Dien»!«»#. Dinner»!«»» und Sannad-nd» von >— 10«bind» gessknet. Die vibliatdek steht den Hörern und allen i Mitgliedem der U. 2. P. unentgeltlich zur Verfügung. AIS ileaiiimatüm dient die toStctfarte oder da» Vartei-Mitnlieddbuch. Meter und VskWzWen. IflllSKUlBß. Theater am Büfowptatr. ni Uhr: Die Bürger von Calais Opernhaus ft Uhr: Carmen. LsdZWMsMsus A t'h-: Peer Cynt. ' ßeüiscöGsIlißflter Direktion; Max Reinhardt [ U.:»er»gnluain v. Veaedlg |U!:i �mmsriDielß r: üioDuchgCüerPaiLd�Mff Theater l. d. PÄrSizßrStrnOß B Uhr: Kameraden. Jicnstac: Kamereden. Illittwoch: N'eueinjludiert: Em Traumsplol von Auxost Striudberx. Hnsik vpa iL N. von Reznlcek, Bauptdarsteller; Irene Trieach, lodwia Harlan, Alfred Abel. Ferdinand von Allen. Onslav Sotz, Frnsl Dernburg. Frieda {iciiard, Jenny Marba, Oustal Jlildebrant. Felix Rossert. ! Komösllentiaus an dar Maraehallbrttcke. BUhr: Liselott TOp1�r BßrliiißP Thßütßr. *> uhr: Damme!- Stadeaten. WaühaMsitef�.�« Montag, den 13. Okt. tt Uhr Zum DatGetetz Residenz-Licbtspiele Biumcnstraße 10, neben Residenz-Theater Das Tagesgespräch von Berlin I Di@ breite nach dem belcannten Roman. SosiaHst Drantt vom Bader- Dlenttaa und folgende Tage; Df--- 5«s Gesetz. Caslno-Tlißaißr Lbthrtafer*tr. 57. TSgL'/kS Uhr: Großstadt-Pflanzen VolkMtilclc ia 3 Akte*. Vorher;>Scbv*rzwnldbublc*. Operettenakt mit Viktor Li tick von der Koraiachen Oper. Baaa eritilnair« SpenaütStea. Sonntag VI Uhr: Mädcbcaehre. SCHAU-BURG zm Potsdamer PJatz Edw Prlnz-Albrecht-StraSe(trüber Hotjäger) Heute, abends K'f. Uhr �ISinsshau:: Bühnenschau JETTATORE" Theater am Nollcndorlplati V Uhr: Die Puppe. Kose- 1 heater ■ Letzte Anfführungen! I Uhr: Kleine Sklavin. Wintergarten. Ilgllch 7k Uhr Unrief�ürstßiiQDg Rauchen restattet, Cims�meh Joden Dienstag n. Freitag 8 Uhr nur Boxklimplel! Die übrigen Tage 7k Uhr: „Aphrodite" Tragikern. Pantomime In z Akten v. Paula Busch insceniert v. Hoiballettm. Goorges BlanvaloL lerhr As treli firan-fretraB«. StrandschloO Tegel Jeden Sonntag. Dienstag, Donnerstag a.Freitag: Großer Ball. 7 Mann Baliorchester. Anfang 4 Uhr Sonntags,? Uhr Wochentags. V Schwarzer Kater Schaubühne Moritzplatz (frQher Buggenhagen) & Das Riesen-Oktober- Varietö-Programm c.-sa v Anfang: 8 Uhr Sonn- und Feiertags: 2 Vorstellungen 3 Uhr nachmittag* and 8 Uhr abends Nachmittags kleine Preise Vorverkauf Sonntags swi schon 12—3 Uhr an der Tageskasse (Die geheimnisvolle Macht) Fiiin in S Akten— Spielleitung: Richard Cicbberg Persönlich" Baul Heidemann in dem Sketsch 99 Em hesssar Tag kk „... Mitwirkende: Paul Heidemann. Erna Albert! n. a. - FesT�-. Elsasscr Str. 26. Kabarett und Diele Bjer- und Welnanssdiank ReidihiJhge Mitfng- und Abendkarte Taglich Auftreten erstklassiger Kräfte Anfang T1/. Uhr Anfang 7k Uhr 0 Nadi der Vorslclluna ----------------- TANZ----------------- Säle und Vereinszimmer bis 400 Personen lassend, tur Versammlungen und Hochzeilen noch irel KQnstierhaus. ße 1 1 e v u e s tras s e VcrlÜnffezt bis 20. Okiober Heute und tiglieh 8 Uhr abends MARCELL SALZER Lnstlse Ab_crdc— Das n c a c Programm. Karten von 6 l _________ bis 2 Mk. b. Bote& Dock, Wertheim und im Künstlerhaas(Tageskasse 11— 6) Abendkasse ab 7 Uhr. Volkstümiicher Kunstabend Ein Musterprogramm der Volks- und Arbeitorbilduagsausschusse_ Deutschlands. 5- und Arbeitorbildungsausschüsse Den Margarete Walkotte Ocdichtvorträge und Lieder zur Laute ""�%eä%r�' Ksiso Dßciißrt(Cello) Mittwoch, den 15. Oktober Im Schubertsaal. Büiow- strafle 104(am Nollendorfplatz). Beginn 8 Uhr Karten zu 4, 3. 2 M. bei Bote& Bock, Leipziger Straße 37, Wcrthe'm, Leipziger Straße, und im Schubertsaal. Konditorei n. Csld Rosenstaufen Koitbuser Damm 76, Inh. Otto Pollmann. h< sich den Genossen bestens empfohlen. 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Ring Mattete ____„ erkschaftl Verkauf: Theaterkasse Werlheim, Leipziger�as Blatt erbe. Durch fas-Mjsß:- C__ f/D! 'przchrn.aschi'n zn---- l/i'ofin zn"ITTanafoO'nzn— oCau/zn— Quitarrzn � Ball der lugend� Die gute Musik. Der große Betrieb. Itnin md Cmnickifln milihii«in« Saal ntir in kohutntn MigawM. Pom S veher-M üep SpillElfflarktl-U.-Spezialhsusf Verlangen Sie Preisliste -d Die' t in der e f o I u Die C »um fUKtgct n einest tteif von a f Gewri eBuw« ü Ken Witti Sie et ie Nrbrlte «nifalttm« e r t w e i Die Gl WZ Ridiard Oswald-Lidilspiele Köpenicker Slra&e 60(Nalional-thealer). -st er»! !ie »ehi Direkfion: Gebr. Kötiner Das Tagesias�rich von B e-rlin \m\ »MAß 99 DIE ARCHE 7 Akte, für den Film bearbeitet von RoberiLiebmannu.Richard Oswald ================ Regie; Richard Oswald= Der aufsehenerregende 6. Akt: Auf domTotonfChiff„Helvetfa «S Großes Orchester(20 Mann) Leitung Kapellmeister Heinz Praetorius Eintrittspreise von 1,10 M. ab Vorstellungen: 633 8sa Sonntags 3%T 1|29 Die «PltSkoi 9. Oktal Ä r b c i Mif II enchmltei dem die dem Me und llr fcöipfric i*ch rei »ereil ZllZ die r. 491. Z Set Site»! Set «.-Mchwere SchSSiguu? der Sewerlschafis- \ j bews�ung. ! 4fm Freitag war- der Streikleitung vom Neichswehr- liruppenkommmido T die ttrkubni# erteilt Wörde«, ein ge- verkschaftucheS Nack)richtenblatt herauSzuaebelr und auch vom «echnischcn Betrieb der„Freiheit" herstellen und verbreiten « lasl-n. Die �' Erste Deiiage zur„Frelhest-. MMa?. 13. Ofloüet 1919 t Streikleitung — fi oni"::Jton hnben dem Kommando vorgestellt, daß da! und die Berliner tLetverk- ### aß Blatt rde. . �'e B e s e h u n q der Redaktion Sräume und die Schließung de! ExheditionS- i.trisbes, sowie durch die Vorzensur, die eine Ver- ! g e r u n g der Herstellung de! Blatte? um mehr al! drei Munden zur Folge hatte, war eS jedoch unmöglich, die �ewcrnchafttichen Nachrichten" heraußjubringen. Ein- ader widersvreck)?!ide Anordnungen der Behörden hatten »Nit zur Folge, daß ,z den Gewerkschaften, besoner» dem » emem s ch w e re n Kampfe stchenden Metall- -V■ir� c r � 0" b unmöglich fcnmcW worden ist, der sLli-1 t>on den Vorgängen in den Organisationen vtnis zu geben. Ob diese Maßnahmen geeignet sind, i m-MMiw K. w h doS verbot hvc„Freiheit" gl�ichzeitip .ÄtA«jr- ..... u-v.v-v gleichzeitig gegen die geWerk stlick>en Kämpfe richtet, möchten wir bc z w e�N c Wir bringen die wichtigsten Nachrickstcn ub.r ßen Streik der MetvLarbeiter folgend in Nachrichten au! den lehbe« gedrängter Darstellung. den Tagen Der Beschluß öer GeWerkschgMsNW'i-fis«. Tie Berliner Gewerkschaft».kommisfion al in der Sihung vom Mittwoch, den 8. Oktober, folgende Resolution angenommen: „Dienis«tion»n zu zerschlagen. Da»»ird und muh verhiu- r t werden. Die SletverlschaftS�minIfsion erh-Sl auch den fchSrfstcn Ar» el> gegen die vlahnahinen de» Lbertviumand»», die zur Verdi»- erung von Gewertschafttversamuilunxen vetrosfcn werde« sind. die erbtickt darin eine einseitige Parteinahme zugnnste« der luternehmee, die greigi'.ct ist, neuen Zündsteff in die erregte � lrbeiterschaft tragen. Sir erwartet»v» der lstegierung die llewithrung der vollsten LersammIn�Zfreiheit für alle Sewert- jch«fl»n und weiter die Anrücktiehung aller Truppen der Aeichs- si ¥$*«>>! den bestdritlrn Betrieben. fm Tie lliewerlschaftStemikissivn beauftragt den Awbschnß der im ßelvertschafwkammisfl»», an den Lihnngen der Fünszeb«er- »nimissien teilganchme« und ermächtigt diese»eitere Streik- eitung ,nr Barbereiinng aller erforderli�en tviahnahmrn, de» »eiteren werde« alle ilbewerlschasten verpflichtet, s»f»rt Nnuk- iivilürversammlunren einzuberufen, in denen»i« Vlitglird der llllnfzrhnertvmmissivn Uber den Stand de» Streike» und seine Skdentnng fitr alle tüewerkfchafieh berichte« soll." I Entsprochend�bin durch hie Resolution festgelegten Be- chlüslen ist die Fünszchnerkomniission(Streikleitung) durch jfieJKilglieder der Berliner G?werkstl)astSkommissioii der- tackt Worten. Die Führung de» KamZfe» liegt min l e m e i n sch« f tl i ch in den Händen der Fiinfjshnerkoui- nission und der Berliner vemerkselzastSkommission. Alle WzMiisse und Raßnahmen werden gemeinschaftlich gefaßt. » Tie Front der Berliner Arbeiterschaft ist somit ge- chlosscn. D.r Kampf der Metallarbeiter ist mm Sache der ösamtkn gewerkschajilich organisierten Arbeiter, womit er ine starke' moralische Stühe eichrlten hat. Aull) ans die natericlle tlchterstiihnng durch rege Bctcilignna an den -»nmilunge« wird diese neue Wendung nicht»hche Wirkung ung den Termin dieser Berhantlung bekannt zu geben." Die außerordentliche Hauptversammlung de! Ver- b a n d e ß Berliner M e t a l l i n d u st r i e l l e r hat anij organisierte zahlen. 11. Oktober ju dem Borschlag de! ReichSarbeitZmlnisterS einstimmig folgende Stellungnahme beschlossen: „Der verband ist nach wie vor bereit, die Berhandlungen über den Darisvertraz, die vom Metallarbeiterverbanb am 10. Septem. ber 1918 abgebrochen wurden, wieder auszunehmen und mit aller Beschleuuigunz zu End« zu führen, wobei zunächst Unebenheiten, soweit sie sich in den bereit» gefällten 19 Teil-Schiedssprüchen vor- siuden, beseitigt werden lönneu. Di« Verhandlungen müßten, wie von de« Herrn AeichSarbeitSminifter am 1. Oktober 1B19 vorgeschlafen, vor einem Schiedsgericht stattfinden, dessen Vorsitzen- den der Herr Reichlarbeitsminister im Einverständnis mit beiden Parteien ernannt und dessen Gntfcheiduug für beide Parteien bin. dcnd ist. Unter der Voraussetzung der Annahme diese» vc-rschlazes auch durch die Arbeitnehmer erklärt sich der Verband Berliner Aewllindustneller damit einverstanden, daß die im Schiedsspruch vom 21. August 1919 in der 5. Lohnklasse vorgesehenen drei Zu» schlage von je 5 Pfennig auf je 10 Pfennig erhöht werden, während im übrigen dieser von beiden Parteien««genommene Schiedsspruch aufrecht erhalten bleibt." Da sich der Beschluß der Metullindustrlellzn den Ver- aleichLPorschlag des Arbeitsminisler! nicht vollinhaltlich zu eigen macht, wirb eine erneut« Stellungnahnie der Streik- leitung nötig sein, bevor die Vsrhandlungen aufgenommen werden können. * Der BermitKimg�sorschlog Schlicke! hatte im wesent- iichen folgenden Inhalt: Bride Parteien treten erneut in Gruppon der emztlnen Berufe zusa-mmen, um dieie im die im Schiedsspruch vom 21. August 1919 festgesetzte« Lohnklass«« einzuordnen.?eber Gruppe bleibt eS unbcnouwne-n, zu den Verhandlungen Vertreter der Organisation hinzuzubiehen. Die den Arbeitern nach dem Schied». spruch zu gewährend»» Zuschläge betragen abweichend van dem Schiedsspruch vom 21.'.August auch für die 5. Ldhnklriffe je 10 Pf. Sollt« bei den Verhandlungen eine Vevständigung zwischen beiden Parteien wicht erzielt werden können, so entscheidet ein ien Einvernehmen beider Parteien vom ReichSavbeitSnvinisterium er- mrmiter Sachverständiger endgültig. Dielse Entscheidung sowie die Vereinbarungen der Parteien bilden Bestandteile eines mit Gültigkeit vom 1. Oktober 1919, im übrigen aber nach den Ve- stimmungen des Schiedsspruchs vom 21. April 1919 geltenden T-vifvS'-trageS. Dioser Vorschlag wird den An schar wrngen beider Parteien nicht voll gerecht. Er mutet Arbeitgebern und Arbeitnehmern verzichte und Opfer zu. Von den Arbeitnehmern verlangt er die Aufrechterhaltung der früher ausgesprochenen Anerkennung der im Schiedsspruch vom 21. August 1010 festgesetzten fünf Lohn- klaff««. Da» tut er in der Erwartung, daß mit der Aufrecht- »rha-ltu-ng der Anerkennung auch ihrerseits ernstlich der Versuch gemacht wird, Berufe im vi« 5. LohnAass� einzuordnen. Den Arbeitgebern eenpfiehlt er one Erhöhung ihrer Zugeständnisse in der voraui-setzerng, daß diese Opfer noch übernommen werdon. Arde-itgcber»re Arbeitnehmer sucht er gloichmräßig zu belasten, indem er von erstere« ein Entgegc'ikomme« bis 1. Oktober, vom den letzter»« einen Verzicht auf Bezahlung der Zugestämfcmisse für die Zeit der Verhandlung»» erwartet. lseiben. ®''.�0!üfivhöt der iriner Arheilerfchast die Oesfcnilich'eit nicht «S IS S ms cheint auch zu versehlen. Prssse ist für den Augenblick Vie Sttelklsge. Verhandlungen in Aussicht? t-, B'sofzchnerfoinmiision und die T.rliner Gewerk- l.tomi,i,issj,„ haben in der Sitzung mn Tonncrstag, den ti k'* I' Lech a n d l u n g! v o r s ch l a g des , r• C»!r S 111 1 n i st c r s folgende A ntwort gegeben: 7 liilri schreiben vom 8. d. M. imb den darin enrlM.tenen, Achten gemachten Borschlog haben, nach- dkm oie«enerak'at.rsa,,,,j,li,ng der Füiifzchiierkoiiimissisn, dem Metallkartell und der GewerkicheistZkommiision Berlin? und Umgegend djx Beantwortung überlassen hat. diese Körperjcifaiten da»,, Z t e l l u n g g e n o m m e n und geben �«ch reiflicher Prüiung soigende Antwort: Wir sind »ereit. in Berhemdlnngem oinzutreten, mit, ersuchen. alls die Gencigtßeii äor Unternehmer d«zu vorhanden ist, Am DonnerNag sind weitere 13 Firmen in den Streik getreten. Die Fahl der Streikenden und AnOge sperrten hat sich dauilt um 2000 erhöht. Die Zahl der Streikenden und Anügesperrten hat sich am Freitag um 4310 erhöht. Di« Arbeiter 15 neuer Firmen sind in den Streik getreten. Die Zahl»derjenigen Betriebe, die die Forderungen der Arbeiter anerkannt haben, ist auf CO gestiegen. Am Sonnabend ist die Zahl derjenigen Firmen, die die Forderungen der Arbeiter bewilligt haben, auf 72 gestiegen. Tie Arbeiter von weiteren 21 Firmen haben sich am Streik beteiligt. Die Zahl der Streikenden ist um 1400 gestiegen. In einer Sitzung der Obleute der WreMeitungen wurde slürmlsch verlangt, der Kampf müsse ver» schärft werden. Die Obleute gaben ihrer Meinung dahin Ausdruck, daß die Metallindlistriellm Sroß-Berlins genügend Zeit gehabt hätten, um auf den Vorschlag de! Herrn ArbeitOminister! zu antworten. Ein Marie» könne »I nicht nte�r geben. einer anschließenden Sitzung der GeWerk- s ch a f t S k o m« i s s i o n Straß-Berlins und dev Fünf- zphncrkoiniiiission wurde einstimmig beschlossen, dem obigen Antrage der streikenden Obleute stattzugeben und von dem Angebot der Kampsunterstützung durch die Heizer und Maschinisten Berlin? Gebrauch zu machen. Die AuSsühruna de? Neschluss«? wuube dem Zentvalpeibaud ber Heizer und Maschinisten übertragen. 9hn weiteren geben wir«nseran Kollcgm folgenden Porgang zur Kenntnis: Den Kriegsbeschädigten mit über 50 Prozent Rente steht e» nach'dem Beschluß der Fünf- 'chnerkommission frei, in den Betrieben zu verbleiben. In der K n o r r b r e m s e haben die Kriegsbeschädigten von ihrem Reckst?, weiterzuarbeiten, Gebranch gemacht. Die Firma mutet nun diesen Kriegsbeschädigten zu, die Svl- bat en, die zur Verrichtung der Arbeit Streikender ab- kommandiert sind, zn beaufsichtigen. Die Streik- leitung steht demgegenüber gsis dem Standpunkt, daß auch Kriegsbeschädigte mit über 50 Prozent Rentenanspruch sich n�icht dazu hergeben dürfen, Streikarbeit zu leisten. Alt Etreikarbcit sieht die Kommission die Bieiuf. sichtigung der militärischen Kommando» gleichfalls an. In der Z i n k r-a f k i n e r i e Ö b e r i ch ö n e w e i d? befinden sich die Kolleg?»' gleichfalls im Streik. Ein dort befindlicher Hochofen würde, wenn er nicht unter Feuer ge- hol(ew wird, einfallen. Tie Füilkzehncrkommijsion avill das Zusammenstürzen diese? OseuS v c r d i nd e r n und gibt zu diesem Zwecke einen Arbeiter zur Befeuerung des Ofens \* frei.— Anträge dieser und ähnlicher Art dürfen nur von der Füafzehner'ommission entschieden werden.' Die Fraktion der K. P. D. des VollzngsrateS teilt der Fünfzehnerkommission mit, daß sie Wert darauf legt, folgende Berichtigung an die Presse gelangen zu lassen: „Die Fraktion der K. P. D. des VollzugSratS hat bei der Fünfzehnerkommission nicht angefragt, ob die Gewerk-x ichaften aus ihren Mitteln Streikunterstützung an Nicht- Die Fraktion der K. P. D. hat nur Aufschluß verlangt über die Brrtvendung der Gelder, die durch eine allgemeine Sammlutig aufgebracht werden sollcksi." Wir erklären dazu, daß wir da? Bedürfnis hatten. a?en am Streik Beteiligten über die obige Frage der K. P. D. hinaus Aufschluß über Verwendung der Gelder und Unterstützung der Streikenden zn geben. Um nun obige Frag« der 3J. P. D. wie gewünscht zu beantworten, erklären wir: Die durch die freiwilligen Sammlungen aufgebrachten Gelder sollen durch die Fünfzehnerkommission gleichmäßig an alle im Streik befindlichen Betriebe verteilt werden. Tie Verwaltung der einkommcnden Gelder, die Verausgabung von Marken erfolgt im dem Deutschen Metallarbeiterverband. Tie Revision der eingekommenen und verausgabten Gelder erfolgt durch eine Kommission, bestellend aus fünf Kollegen, ciner� er- naunt vom Tran?portarbeiterverband, einer ernannt vom Fabrikarbeiterverbind, einer ernannt vom Gewerkverein H. D., zwei Kollegen gewählt durch die Obleute der Strei- k enden. Bücher und Belege werden von diesen fünf Kol- legen giepriist. Es wird öffentlich Rechnung gelegt� über die Verwendung der Einkünfte. Zn der heutigen Sitzung der Fünfzehnerkommission er- schien die F r a k t i o n d e r K. P. D. des Vollzugsrats und gab dem Sinne nach folgende Erklärung ah: „Wir stehen nach wie vor auf dem Boden, die. Strei- kenden mit alle« uns zu Gebote stehenden Mitteln zu unterstützen, in jeder Form, und weisen die Berdächtigun- gen, daß wir eine Parole, die sich g eg en den Streik richtet, herauHgegeben haben, zurück." Di« Fünfzehnerkommission nahm Kenntnis von dieser Erklärung, betonte aber ausdrücklich, daß uns in ver- schiedenen Fällen bekannt geworden ist, daß sich Kommunisten�'soweit sie Anhänger der Betriebs- organisation sind, gegen den Streik und g c g e n die finan- zielle Unterstützung desselben ausgesprochen haben. Näheres werden wir nach Beilegung des'Kampfes veröffentlichen. Eine Dertranensleutc-Sitzung des Deutschen Werkmei st erVerbandes hat Richtlinien herausgegeben für das Verhalten der Mitglieder des Ver- bände». Nach diesen Richtlinien sind die Streikenden in jeder Beziehung zu unterstützen. Insbesondere sollen die Werkmeister eS ablehnen, sogenannte schwarze L i st e n aufzustellen.* Tie Gcwerkschaftskommission Berlin und Umgegend. Tie Fünszrhnerkommissio». # Di«®lr«iHettung sendet uns folgende Berichtigung: In«inet Aettz de»„VsrwärtS" vom lt. 10. 19 MangenouSgak« wird unter der Ueberschrift„Ist txrt auch Gc-werkschaftSstrategie?" behauptet, daß in dem vetriBb der Firma Daimter-Marienfelde die Ver- lr«uenS!eute und der VetnebSrat beschlossen hätten, di« Nohtand». arbatt«! weiter aukzusiihreu. Auf Betreibeu eine» Mitglieds der Fünstrfhnei: Kommission so: dann dieser Beschluß wieder rückgängig gemacht worden. Di« NotstandSarbeiten belrefi«» das AuSbuddelro von Nartsffeln. Es wird hiermit fefigesiellt, daß dieses Kariossol- laich«inem Privatunterirehmen zur Nowirlschastuug übertragen ist. Da» Mitglied der Fünfzehnerlvmmission vertrat dort den sdgndpunkt, daß dies« Arbeit rocht den Sireikenten übertragen werden kann, weil der betreffende Unternehmer, falls dort kein Streik wäre, sich damn ebenfall» um andere Arbeittzkräst« hätte umsehen müssue. Ma» da» Kockjen für die weiterarbeitenden eingestellten betrifft, vertrat« da» Adilglied der Fünfzehner» kammifslon den Standpunkt, daß diese Arbeiten weiter auSgefühöf w«rden. Bei der ive Handlung der Kohlensraze war da« Mlglied der Füliszchnerkommission n«ht«mtvesend, konnte also dazu auch Ätellung nehmen.• feine Die Betriebsräte während des Streiks. Die Frage, sollen die Arbeiterräte während deS Streikt Tlf-chen Betrieben verbleiben, wird von der F ü n i z c h n e r- MMWM'''[ j u g s r a t k o m m i s s i o n in Gemeinschaft mit dem V o l l i durch folgdnden Beschluß entschieden: „Die Arlcltmiite sind frnft rrv»k«t'»nsi c« Rechts In erster Linie Organe zur Ncberwachnng de» Pr»dnktt»nSpr»zessi» in den Betriebe«. Räch diesem Grundsätze haben die Arbeiter'äte bei Streikbowegnugeu in den Beirieb:» z» blo'ben»nd da»©e- schfift»gebaren der Vetriili»le!tun!w» i» tonlrollieren, ohne selbst produktiv titsiG z« friii. 63 ist eine selbstverständliche Pflicht der. jonigcn Abe ierrntr, deren Betrieb im Streik steht, die ihnen ««»gezahlte Entschädigung, soweit diese hilher ist al? die Streik- «ntrisllltzuag, zur Cerftigimg zn stellen." Der Beschluß, der grundsätzliche Bedeutung für die'Frage der Betriebsräte u b e r h a up i hat, verdient die. größte Beachtung durch die gesamte grwerkschaft- ! lich organisierte Arbeiterschlaft. Begünstigung der llliternehiner durch DeHörden imb Truppen. Ilm die Entladung von Waggons, sonst die Arbeis S! reikender, durch Elsenbahnarbeilcr zu verhindern, Hai eine Verhandlung in der Eisenbahndirektion stattgefunden. Amricsenö waren der Herr Präsident Wolfs, Ober- regiei'ungsrät T ä u s ch n er, RegierungSrat Sander, vorn Eisenbahnarlieiterrat Kollege Röbl und ein Mit- giied der Fünfzehn. rkoinniiision. Die Peihandliing ergab, das; die Beweise für die völlige Erschöpfung der Möglichkeit/ die bestreikten Firmen zur Entladung der Waggon? zu zwingen, noch nicht erbracht sind. Die Ciseiibahndiretiwii gibt zu, daß für das Entladen der Waggon? durch Ar- deiter der Eisrndahu von den bestreikten Firmen 90 Mark miö mehr an die Eiseiibaluiarbeiler, die hier die Arbeit Streikender mochem gezählt worden sind. E? wird mich in gegeben, daß die eu�ladeucn Güter durch die-Ge- spanne dcih F u h r p a r k» d e r E i! e n b a h n e u der K.E.G. bzw. anderer Firmen zugestellt worden sind. Troh der Einsprüche der Fünfzchnerkommission bleibt die Eisen- bahndircktion auf dem Standpunkt stehen, dag die Em- ladung und Zuslcllung der Güter für die bestreikten Firincn ihrerseits nicht ringcstrllt wird. Wir wollen dazu bemerken. dab es uns fern liegt, Transportmittel der Allgemeinheit zu entziehen. Wir müssen aber nach wie vor daraus be stehen, das; die Z w a n g s e n t l a d u n g der Eisenbahn Waggons nur vorgenommen wird in der Art, daß die in den Waggons transportierten Güter durch die Eiscnbahndirek- tion nicht in die bestreikten Betriebe, sondern in die S p e i- cher dcr Eisenbahn entladen werden. Es wird weiter mitgeteilt, daß die Besetzung der ein- Äflnen Werke durch Truppen fortschreitet. Ebenso werden ttt größerem llnüange wie'bishcr Soldaten zur Ausführung der Arbeit jetzt Streikender abkommandiert. Tie Angestell» ten der Firmen werden angehalten, die Vcaufsichtignng dieser Soldaten zu übernehmen. Wir ersuchen olle Angestellten, dieses Ansinnen abzulehnen, und teilen mit, daß eine Vertimuensleute-Sitzung des Werkmcistcrverbandcs gleichfalls einstimmig auf diesen Standpunkt gestellt hat. jDic Beurteilung solcher einseitigen Stellungnahme der Behörden und der Militärgewalt überlassen wir der Ar- beiterschaft. Der Eindruck, der durch diese Maßnahmen sowie durch die wiederholten Haussuchungen im Bureau dcS MetallarbeitervcrlxmdeS entsteht, muß durch das Verbot der »Freiheit" und die Handlmbung der„Erlaubnis" zur Herausgabe der»Gewerkschaftlichen Nachrichten" verstärkt werden.*' Sympakhickundgcbungen für die Streikenden. Aus zahlreichen Betrieben und Vcrufsgruppen sind der Streikleitung Solidaritätskundgebungen für die Streiken- den zugegangen. In den letzten Tagen haben sich diese Kundgebungen so gehäuft, daß wir nicht in der Lag? sind, alle Erklärungen im Wortlaut zu bringen. Die Solidarität der Berliner Arbeiterschaft wird im übrigen durch die Hol- tung der Gcwcrkschaftskonmiission genügend dokumentiert. Hagen befinden sich im Streik. Die Arbeiterpresse wird um Ab- druck gebeten. Die Streikteltung. Das Streikbureau befindet sich Iudenskr. 13. Achtung! Die Kollegen der A. F. A. Oberschüueweide, welche im Deutschen Mctnllarbciterverband organisiert sino, müssen am Freitag, den 17. Oktober, vormittag Ö— 1 Uhr zwecks Unterschrift.der Ouittung im Strciklokal sein. Am Montage de» 10. 10., findet im Volks hanS. Nosinenstr. 4. nachmittags um 2 Uhr die Betriebsversammlung der Firma Freund sowie dte Auszahlung der Unterstützung statt. tatkräftige Unterstützung. Die Vorlagen wurden geyetl men der Bürgerlichen angenommen. i Erneut brach der Smrmlauf loS, als der EinI� je einem Mitglied der Arbeiterrät« in d'«. schen Deputationen und Kuratorien beschloß den sollte. Bürgermeister Reite verteidigte die Die Angcstellkcn zum Betriebsrätegeseh. Ende des Streiks im Wagenbaugewerbe. Zwischen dem Schutzverband für das Deutsche Wagenbau- ewerbe""d den in den Wagen« und Karosscriebaubctrieben bc» yäftigtcn?ir»ci'ernei?mcrn sind am Freitag, den 9. und Montag. den ß. Oktober 1919 folgende Vereinbarungen getroffen wor- den, die vom Montag, den 0 Oktober 1019, ab gelten. 1. Die Arbeit wird jn allen Betrieben am Montag, den 0. Oktobor. wieder aufgenommen 2. Der Einstellungslohn der Gruppe l beträgt 3,40 M., der Einstellungslohn der Gruppe II beträgt 3,20 M. 3. Alle jetzt bestehenden Löhne wer» den um 10 Prozent erhöht, jedoch muß der Mindest- lohn für Truppe I 8,40 M., für Gruppe II 3,20 M betragen. 4. Für nicht vollwertige A r b e i t e r wird der Lohn unter Hinzuziehung de» Betriebsräte? festae'etzt. 5. Die Akkordprcise werden um 10 Prozent erhöht, müssen aber die AkkordbosiS von 3,75 M. für Gruppe I und 3,50 M. für Gruppe II erreichen. 6. Wo bessere Lohnbedingungen bestehen, werden dies« van dem Abkommen nicht bstuhrt. 7. Fn- endliche Arbeiter erhalten von 14—10 Jahren 1,20 M., von 10— 18 Jahren 1,75 M von 18 Jahren ab 2,60 M. 8. Alle Arbeiter, die vor dem 1. August in den Betrieben eingestellt waren, erhalten unter Fortzahlung des bisbm.gen Verdi nstes 8 Tage Urlaub, nach 2 Jahren der Bcschästigung 4 Tage, stach 3 Jahren 5 Tage, nach 4 Jahren 6 Tage Urlaub Kriegsteilnehmer und Kriegsgefangene erhalten auch kürzerer Beschäftigungsdauer als 1 Jahr 3 Werktage Urlaub. Eine stark besuchte DersaminXung, einberufen von der Ar- bvitSgemoinschaft freier Angestellten verbände, nah in folgende Entschließung einstimmig an: D.e nun 10. Oktober in bei, Ka-mmer- sälen in Berlin sehr stark besuchte öfsei>ilick?e Versammlung er- blickt in dorn Goschentwurf über Betriebsräte keine Erfüllung der Versprechungen, oie den Angestellten im Frühjahr 1010 von der Regteruna Hinsich lich einer Regelung des MitbestlmmungS- rechtes gemacht morden waren. Die Parteien der Nationalvcr- satniuluttg werden dringend aufgefordert, dem Tcsctzc.ntivurf in der vorliegenden Form die Zustimmung zu versagen und dafür cinziuretcn, daß das Mitbestimmungsrecht bei Einstellungen vor Abschluß der Dteiistvertrüge gewährleistet wird und bei Kündi- guiigen auch die Falle der fristlosen Eiitlltssung oder der Still- legung erfaßt werden. Dem Mtderispruch des Betriebsrates bei Kündigungvn ist eine rechtlich aufschiebende Wirkung zu ver- leihen. Hinsichtlich des wittschaftlichen Mi bestlmmungsrechics fovdern die Versammelten etne eindcut ge Fassung des S 34, Absatz 11, nach der dem BettiebSrat die Kantrolle der Geschäfts- keituiig zustehen muß. Alle Bestrebungen, die darauf hinaus. laufen, Kopf- und Handarbeiter im BelriebSratSgasetz künstlich von einander zu trennen, find mit aller Entschiedenheit zu bekämpfen. Die Versammlung sieht in dem Gesehentwurf der A rboi tSgomc i:t fchoft freier Angestelltenverbände die gegeben« Grundlage, um audltch die Betriebsdemokratie zu benvir�lichen und damtt eine Steigerung der Produktion zu sichern. Lohnbewegung der Mühlenarbeiter. Die in den Mühlenbetrieben Groß-BerlinS beschäftigten Mühlenarbeiter hatten ihre Lohndifferenzen dem Schlichtung?- ousschuß zur Regelung unterbreitet. Am 25. September faßte der SchlichtungSauSschuß e i n st i m m i g den Beschluß, die Löhne für ungelernte auf 112,50 Mark, für gelernte Arbeiter auf 117,50 Mark, wie im Homburger Tarif/ und für Frauen auf 70 Mark festzusetzen. Die Mühlenarbciter haben sich dem Schiedsspruch, trotzdem er ihre berechtigten Forderungen nicht erfüllte, gesiigt und unter dem 29. September die Verbindlich» keitSerklärung beim Demobilmachungskommisiar beantragt. Die M ü b l e n b c f i tz c r haben den Schiedsspruch unter Schreiben vom 3. Oktober abgelehnt. Sollte die Verbindlichkeitserklärung nicht in allernächster Zeit erfolgen, so ist mir Sickterheit mit einem allgemeinen Aus« stand der Mühlenarbeiter zu rechnen. Dann werden sich die Mühlenarbester auch nicht mehr mit den obnchin nicht zu hohen Zugeständnissen de? SchirtzssprucheS bescheiden. Ankündigungen. Achtung! Streikende und ausgesperrte Arbeiter der Mctalliudustricl Es sind neu errichtet worden: Stempelnebcnstelle Rr. 10 be- Paproth. Kremmen, Dämm st c. 205 für Kremmen. Schwante, Ziethen, Stafelde. Som- me.feld. Bo.tz. Timm. Stempelneben stell« Rr. 11 bei Friesenfchloß, Mül- straße 120. Stempelstelle R r 40 bei Beynr, Müllerstr. 120. Achtung! Obleute der streikend«» Betriebe. Dte bisher täglich ststtgefundenan Sitzungen finden von jetzt ab nur dre mal wöch nttich statt, und zwar. Dienstag, Donners- tag und Sonnab.nd, vormitlags KlO Uhr, Linieustr. 83— 85. SHe Betriebe dor Metallindustrie, die Anträge auf Derschär- fung oder auf Teilnahme am Kampf zu stellen haben, sowie! Auskünfte, werden von jetzt ab dreimal wSch.'n-tlich erteilt, und zwar Montag, Mst-ivoch und Freitag, voruvttagS, in der Zeit von%10 bis N Uhr. � Wcrncrwerkl Siemens«. Halkke. Betriebsversamm- lung Dienstag, 14. Oktober, 12 Uhr, im Vergnügungspart, Tegeler Weg. Mix it. Genest. Montag 2 Uhr Betriebsversammlung Schloß- brauerei Schöneberg. Harwiig A.-G Lickstenbrrg. Die Kallmen det Konlrollkarfen 85 dl? 281 von 10—12 Uhr zur Unterschrift der Quittungen, an- schließend Versammlung im Strctklokal. Die Streikleitung. Achtung! Schwartzkopff-Arbcilrr Schcringstrahe. Vetr'cbs- Versammlung am Montag, den 13. d. M., im t tags 12 Uhr. Sophienstile. Soph cnstraßc 17. Kontrollkarten mitbringen. A. E. G Gliihlampcnfabrik. Ab Freilag, täglich morgen? 10% bis 2 Uhr, A uS a a b e der Quittungen. Achtung! Die im Holzarbeitervcrband organisier. Je» der A. F.«., Obc schöuewclde, werden ersticht, sich im Streikbureau einzu linden, sewe st sie die Ouiltungen noch nicht unterschrieben haben. Die Mststied-bücher sofort wvder abliefern. St'.elkuirt.rstützung wird erst Montag zur festgesetzten Zeit gezahlt. Achlung! Akkumtisatorrn-Montturek Die Akkuntulatoren. Monteure und Helfer der Aklumulatorcusabrik A.-G. Berlin- Generalversammlung drr Sattlrr und Portefeuillr«. Jn der nu�ero rdentlkchen lÄeneralversumiiiluns» des Äerbondes der Zottlet und Portcfeuiller gab Kollege Gott schall einen aussührlichen Bericht vom Vcrbandstag zu Nürnberg. Ein Referat über da» Näteshstem war dort abgelehnt worden. Ter Sitz ve, Ausschusses würde nach Offenbach verlegt. Auch die Verschmelzung mit dem Tapestererverband wurde vom Verbandstag in Aussicht genommen. Die Diskussion über dicstn Bericht wurde vertagt. Es wurde dann die Wahj der 4 Beisitzer zum Zentralverstamd und der 0 Revisoren der Hauptkusse vorgenommen Zum Schiusse gab Gottschalk einen Berich! über die Metallarbeiterb�wegung und der am Mit!- woch stattgefundenen Konferenz der GewerkschafiZkoniinission mit der Fünfzehnerkommission. Im Anschluß hieran wurde«in» stimmig eine Resolution angenommen,'n der der einmütige Wille zu jeglicher Unterstützung der Streikenden ausgedrückt wurde. Der Antrag, den.Vorwärts" wieder als PublikationSorgan zu be- nutzen, wurde auf die Tagesordnung der nächsten General- Versammlung gesetzt. XXK*XK*KKXXXX*KttXM*» Arbeiter Berlins! A stützt die streikenden und ausgesperrten Metallarbeiter! Stadkverordnetenversammlunst. Um die Arbelterräle und um Strucrsragcn ging gestern abend der Kampf im Rathaus. Vom Magistrat waren zwei Vorlagen eingebracht, vqn denen die eine die Zustimmung verlangte zur Uebernahme von rund 20 000 Mark der durch dieVorarbeiten für die vom VollzugSrat geplanten Neuwahlen zu den Ar- beiterräten. Die andere Vorlage erläuterte, daß zur Finan- zierung de? VollzugSrat? 110 000 M. vorschußweise au» der Stadtkasse gezahlt worden sind. Davon sind 80 000 au? Staats« Mitteln zurückerstattet. Ueber die Aufbringung der verbleibenden 60 000 M. schweben Verhandlungen. Außerdem sollen für die in der städtischen Verwaltung tätigen Arbeiter- rä t e für doS- R e ch n u n g S j a h r 1918 6000 M., für 1910 25 000 M. nachträglich bewilligt werden. Die Bürger» lichcn und Demokraten machten aus biete rn Anlaß ihrem Herzen über die verhaßte Institution der Arbeiterräte Luft. Genosse Wehl rechnete scharf mit ihnen ab. Wenn in den November» tagen sich die Tinge in verhältnismäßiger Ruhe und Ordnung abgesp elt haben, so dank der Arbeiter» und Soldatenrätr, so führte er ans. Mancher von den heutigen Widersachern des System? hat damals'einen Weg zu den Arbeiter» und Soldaten- röten gefunden, um feine# lieben Leben? und Eigentum» willen. Und wenn die städtischen Arbeiter durch da» ganze Jahr ruhig gearbeitet haben und, wie ich hoffe, auch neuerdings dem Ver- gleichsvorschlag zustimmen werden, so haben wtr dies dem VollzugSrat zu danken. Allerdings wäre es erwünscht gewesen, der Magistrat hätte etwa» über die Tätigkeit der Arbetlcrrät« mit- Klebt Streikmarken! �Xkxxxxxxxxxxxxxxxxx geteilt Daraus würde sich ergeben haben, wie wertvolle Dienste sie geleistet haben. ES sei nur erinnert an die Senkung der Lbstpreise. Aber auch sonst bäben sie. wie vom Magistrat an« erkannt wird, zahlreiche praküsche Anregung für die Verwaltung gegeben.'Sie sind so unentbehrlich geworden, daß sie gesckjafsen werden müßten, wenn sie nöch nicht vorhanden wären. lLebhafte Zustiinung.) Di« Arbeiterräte sind fernerhin unentbehrlich, weil selbst die formal bürgerliche Demokratie noch nicht ein- mal in der Stadtverwaltung verwirklicht ist. Wir haben viel- ntebr noch Beamlenwirtsc'-af: im weitesten Ausmaß. Die Arbei» ter und Angestellt-m verlangen ein wirtliches, ein entscheidendes M.'.bestint nnt ngS reckt, und sehen es im Rälefystem verwirklicht. Darum ist der Kampf der Arbeiter und Angestellten in erster Linie ein ideeller, um HerauShelning au» der Deklassierung de» vierten Standes z-ax GleichberttstiKtui«. Darin finden sie unsere warmherUgster Weise gegenüber den Angriffen von Seil« und konnte den Arbei ter täten groß« SachienW eifrige Mitarbeit nachrühmen. Genosse Wey! wudcrltf sonst noch an Einwänden übrig geblieben war. 3''�. tat er mit Leichtigkeit den Vorwurf Cassels ab,(1 1" ein Privileg für eine Klasse geschaffen werden, iudonf wies, daß von insgesamt etwa 1G0 Bürgerdcputierten P bis zehn nur den arbeitenden Schichten entstammen, l? bürgerUch-kapitalisbisch- Vorherlfchaft auch heute noch beseitigt werden müßte. ES wuide dem Antrag«(r fchwssen.' J Ein Antrag Cassel, von dem Demokraten Dc«i>m fem begründet, einzig von dem Vertreter der.Christlich� parte! bekämpft, forderte die Stadwerordneten-VersaiNii� Protest gegen die vom Reich yk p la n t« Umsatz st euer auf Lebensmittel auf. Unsere Fraktion dagegen beantragte, den Magisttd suchen, bei der Nationalversammlung auf die Beseittgrt Umsatzsteuer hinzuwirken. Die Begründung dazu ra\, L u d wi g. Die aus dem.freiesten Wahlrecht der Ast". gegangene Regierung hat dem. deutschen Volk eine Stce� beschert, wie sie volksfeindlicher nirgends in der" finden ist. Dann wies die Rednerin durchschlagend na geplante Steuer zum allergrößten Teile auf den armen und ärmsten Bevölkerungsschichten ruhen kennzeichne?.' dann das V-whalten der Parteien, die h c Parlament gegen die Vorlogen opponieren, die ihre" Reichstag akzeptieren, als schamlose Demagogie. Den Rechtssozialisten legt« sie nahe, getreu de*' Programm, sich für unfern Antrag zu entscheiden. S?t?Deau: Borlii war. daß bei so wichtiger Materie die Bänke der Rech-�"''linl'■ Pfannkuv Settco und Sürgoriich.n fast völlig leer waren. �...... � wieder einmal den NachivoiS, daß bei ihm und seiner Sozialismus kaum noch ein Schein übriggeblieben ist. �_ Finanzbedarf de» Reichs durch d rekte Besteuerung niÄ? ist. nun so müssen eben indirekt« erhoben werden. /4«z.,,--' wie früher die Reaktionär« versicherte er: unbemnmtvUltfflllf.T Geschrei von draußen wird die Fraktion der S"*3'(iir Sonntag ihre Beschlüsse bezüglich der indirekten Steuern fassen., den IS. d«.S früher so emphati'ch ausriefen, haben sich sP�Jf,?'.5!ellc draußen beeinflussen lassen müssen. Da» werden auch � sozialisten noch erfahren. Dann redete Pfannkuch% ist. Bei über die Uneinigkeit der Arb.iterschaft. Genosse � WNgk U,n die ganze Verdrehungskunst dieser Menschen bloß, irituuaskoi Widersinn, au» der Tasche, au» der keine direkte SC'-; gezogen, noch indirekt« Sieuarn ziehen zu wollen, oh� auf die Leistungsfähigkeit, denn daS ist unbci'tv.itbae. yAw.i,, direkten Steuern gerade am unsozialsten wirken. SSii*. lllJlil!« auf diesem Wege nicht imstande au» dem Elend herau'i, und Trepp Der Kvpital Smu» steht eben vor seinem Bankerott. �°bet« Massen w rten dann eine andore WtrtjchastSoednune gcsordnuna Stelle setzen. Ueits»«rt>mt« Unser Antrag wurde mit Hilfe der RechlSsozfalistkW en für bc gebracht und dor demokratisch-unzulänglich« angenos���" Anzeigepflicht für vermietbare Räume- ff, iclufct iKlficn Der Wohnungsverband Groß-Berlin�erläßt cnü 3' Ermächtigung doS Ministeriums für Volkswohlfahrt«L; ajiuim« nung, durch die da? BerfügungSrrcht übrr sämtliche r,Hng3 c> Uhr und freiwerdenden vermietbaren Räume den Gemeiner i, n". tragen und die Verteilung dor nach Groß-Berlin zuzi�/aerc, und i sonen auf die einzelnen Gemeinden geregelt wird. �', nung gilt für den Bezirk de» WohnungDvorbandeS m,:.? d. i. also für die Städte Berlin, Charlottenburg, Bci.'jUIjt, bei z berg, Neukölln. Berlin, Lichtenberg. Drrlin-Wilinersbo-'t.�nung u. und d e beiden Landkreise Teltow und Niederbvrnim. �°s°ntt»oll Anordnung muß jeder gekündigte oder demnächst„Gärung, vermietbare Raum binnen 24 Stunden t c JT b'/i0"."«1", nungSamte der Gemeinde angezeigt- Areu- Da» Verfügungsrecht über dies« Räumt � i�nhfurter 5 Gemeinde. Wer entgegen diesen Bestimmungen H Die nung bezogen hat kann zwangsweise entfernt werden, mno Clesbo, Ferner wird durch die Anordnung bestimmt, das!°?>e>tgob-rn Groß-Berlin zuziehenden Personen s£tral WohnungSverband auf die einzelnen Gern verteilen sind, welcher hierfür eine besondere V.cheellitccbtt- stelle in der Kiopsiockstr. 24 I l., eingerichtet hat. fischt von v dann als Wohnungssuchende den Einhrtmtfchen lf')nt-rn. JÄn ■ mm u'l�---~ w- 1 k s ch B«t Unlerstiitzungserhöhung für weibliche Crwcr> � � Ein Stadiverordnetenaukschuß, der meisten? mit?�0en. '>> beschäftigte sich mit dem Antrag,>'><' Ermerb?/.ichrr: stand, beschäftigte sich mit»v.........«u,».v......., stützung für weibliche Erwerbslose zu erhöhen. Beschlos� der Stadtverordnetenversammlung solgende Fassung st''ZT,'' „Der Magistrat wird ersucht, den unverheirateten Don vom 1! werbsloso» mit eigenem HauSiland oder im Haushalt' V.) 6 u(; n lebenden Erwerbslosen Unterstützung in der gleichen* zuzahlen wie den männlichen." Die Schrippe kommt! ApUfir,' Schon oft ist sie angekündigt worden. Aber lmnt«*aS 1*/ 1 die Meldung als verfeiiht. Die BemiUeltcn freilich, s/s �«l-F. leisten konnten, haben schon lange sich Weißgebäck i'»;"011'®#- de lassen. Das saure und schlechte Brot haben si« den IteJfl Armen überlassen. Jl �üll Die Beotkariengemeinschast Groß-Berlin hat nun ßFachorbkii, das Kleingebäck allgemein wieder einzusüliro{item ßtw-ci gültige Entscheidung wird in allernächster Zeit falle»- d*<'ednung: werden die Schrippen usw. nur gegen Brolkarte*,"lfstjehit Hoffentlich wird nur gutes reine» Weizenmehl für!>� verwandt. die,.B-Ä' Mittm�dlllip Lnftreife Berlin— Stockbolm— Berlin. Die am Montag nach Stockholm geflogen ist, iü Passagieren an Botd trotz starken Sturme» 11 Uhr wieder in Berlin glücklich eingetroffen.>>0n jj mittag um 10 Uhr ist da» Luftsehisf nach Ftiedttchdb OeH Ii gefahren und bat damit feine regelmäßigen Fahrte» � � genommen. Dies: Luftreise ist al» ein bervor ragend**** fiti Ereignis zu weiten. II II Brieftasche verloren(Bahnhof Aestindbrunnem-��f 27 Mk, Militärpaß, Streikkarle vom Metallarbeiter-V�Wliichec,°R und rote Karte vom VollzugSrat aus den Namen A r»» lk»p»teaii>iet abzugeben bei Arno Feier, Pankow, Brehmestr. 62""J% Da? Bntean de» DemobilmachungSaiisschusse» befindet sich jetzt Molkenmartl 9,'10, drei Trepvcn. Z»chetn«»-.«-, anschlüssu: Ami Magistrat Nr. 600 und Ztr. 1318. 2> kunstsuchende Publikum ist da» Bureau nur von S«rontw»ttl>ch für bi« Jlrtobtion«! fres v Serlagsgenosssnschoft.ssreihilt". f.©. rn. b. H. Betliw Lind« iu> tucherei und SerlaaaaeleAchatl rn. b. 1 geßfl«' ® inH; i n b'l MdüL i);c tu. M A N _■ Leipziger Strasse— Alexanderplatt tu mßein-Scfjnitf- und Qand arbeit s-Wuft er in grosser T- Auswahl von bi'f achkim» wiS«M hiix®' ierlen t» irmCT,% noch � roßä Iflafltfl®1, seichl-H ?"Ä] "w 4 Morgenrock noA] 6# 79 50 Preiswerfe Damen Wäsche Korsette Damen-Hemd �Äst.0!,.m,!2160 Damen-Hemd 2350 Damen-Hemd»""sfÄ � 2750 Damen-Beinkleid 1950 Damen-BeinkleidÄ� 23so Damen-Beinkleid�0� 3375 Dam.-Nachthemd msuckerd 3978 Dam.-Nachthemdn"� 65°° Batist-Hemden mit sudcerd 24° Batist-Hemden �»'sTcÄ 297° Batist-Hemden 39/s Batist-Beinkleid m.stickeid 1975 Batist-Beinkleid».stidterd 2700 Rockbeinkleider m.stickerd 3978 Hemdhosen 5500 Batist-Nachthemden �"k. 6500 Korsette«OS granem DreH... 1 ßS0 Korsette ,<*t Stoff m. l-aogvett« 1978 Korsette creme CS per m. Halten 23 Korsette modef. DreH m. Haltern 33 � Korsette wd« Batist mit Splfae 39° Korsette■«« feinem Jaeqmrdstoff 44�� Gürtel- Korsette SS.Ä 6B0 Büstenhalter »aUi Utende lauer Slefl form, «»*« 90 Flausch-Morgcnjadsen gute Vor- aibeitung Elcg, Batist-ClarnHur 55°° 7500 ""lilft lioliartirilfr=|)frl;(iiii) !emd n, Beineid, panend Flmisch-Morgenjackcn gute Verarbeitung, schöne Form, 49 50 Morgenrock fijs Ja. riaoichstoff, legant# Fori 13500 „ hellt 1 DermaltungssteN« Berlin. gn#Atc(tu: Berlin S.O. 16, Rungestrahe 30. " Amt Morchpiah Nr, 10 623 und nlttA�' 3378. nntr V: n» Melle» °» Ange/eMen-Aus'chMe. ÄJionäte der holzinduiris! ©of'ä' iiir Sonntag geplante Versammlung findet am fafift'. den 15. Oktober, in H a v e r I a n d s» , ipSttf' c n• Neue Friedrichstrahe 35, statt, und 1 J Uhr abends. Wir bitten die Publikaiton des >(jw) aats zu beachten. Sorgt, dah jeder >nluch v ist. Vertrauensmiiniierliarte sie 3S Um 6 Uhr viinktl'ch. tritt die Ufitunoütommiifion juitttttwii»» Betrieb legitimiert. bloh. te Stei IHüoIicöet- ranchen- Versammlungen. und XceppengetönberarbeHet: Montag, den 'Oktober, abends 7 Uhr, im..Verbands- u s", Nungestrahe 30 carbeitsloscnsaal). »Ordnung u. a.: 1. Unsere Lohn- und itsverhaiinisse: 2. Wahl einer gentraikom« on für das Drechslergewerbe Deutschlands. aller Branchen! Montag, den 13. Oktober, ds 7 Uhr, im»Dewerkschastshau s", lelufer 15(Saal 1). Tagesordnung: 1. Zn- dtion über Beitragshöhe und Zahlstellen: ahlen: 3. Verschiedenes. Jeder Kollege muh den 15. Oktober Mittwoch, 1919, den„V t ach t[ ä l e n nach« !llt. mir xrhrl tliche(Otags 5 Uhr, ®cmest%r 1 1 n". v -uzich' ierct und Beizer, Bezirk Welhensee: , r», den 15. Oktober 1013, nachmittags iheS->? r ä l a t e n", Lehderstrahe 122. L srnüftf1 Mittwoch, den 15. Oktober 1919, abends Jr.-? Boeder, Weberstrahs 17. Tages- «rSd�Mtung u, a.: i. Die Arbeiterratswahien, Nim..Wisent: Kollege Bruno Lieske: 2. Die MM ilnSSWidn. Ssfinttöltinnen mit MMMn JeMlMz Filtale Berlin, Sebnftianstras-e 37/38 Fernsprecher: Amt Moritzplatz 9737. Herren-, Knaben- und Gummimäntel» Konfektion. Am Montag, den 13. Oktober, abends 7 Übe, bei Boeder, Weberstratze 17 Scanchfn-Betlammlunfl. Tagesordnung:(Entsprechen die LSHn« In der Slan- fektion den heutigen Teuerungsverhiillnlssen? Kolleginnen und Kollegen! Wir erwarten von Eüch, dah Ihr zu dieser wichtigen Versammlung voll- zähiig erscheint und alle In der Konfektion Tatigen, soweit es Euch möglich, veranlaht, mitzukommen. Grotze Aufgaben harren der Erledigung, die Nur durchgeführt werden können, wenn wir geschlossen uns einig find. I Die Geschiistssitzungen fallen atl«. Achlungl Um 0 Uhr Sitzung der Vertrauensmänner. Jede« Geschäft mutz vertreten sein. Die. Kommission. Drntscher Wrtaliarbritrr- verband Qtnralimusmtu Benin n. se, tleKnsn.«j.«s. (yetckäftözcit von vorm. 9 Nhr bis nach«. 4 Nhr. Telephon: Amt Norden 183, 1239, 1987, 9714. Ach tut- st! Montage Achtung! den 13. Oktober 19:9, abends« Uljt Versammlung aller in der Knopf-«nd Korsettstangen-Industrie beschaf- tlgten Kolleginnen und Kollegen im kkönistsiadt'ttasino, Alexcmderstrahe 31 und Holzmarktstraße 73. Tagesordnung: l. Stellungnahme an unserem Bertrag. 2. Diskussion. ZahlrelcheS und pünktliches Erscheinen wird erwartet. Min. 5 Uhr, hmernulWanche! Zwischenmeister, deren Geselle» und Näher innen! Mittwoch, den 15. Oktober, abend« 7 Uhr findet»In« Gemeiusame Sitznng bei W egener, Sepbelstratze 80, statt Tagesordnung: 1. Neuregelung der Lahn« und Arbeitsbedingungen: 2. Verschieden:». Zahlreiches Erscheinen erwartet __ Dl« Kommtsflo«. herrenniotzbranche! neuen Nim. Nallege Bruno Lieske; ächst stl�leinbarungen. rt v e in J"tschcnntbciler und-Arbeiterinnen: Donnets- .. den 10. Oktober 1919. nachmittag« B Uhr. (tat1' Steuer(„fl o n l n s b a n k"), Trotze nt iP'�nkfurtet Strotze 117. Tagesordnung u.. a.: � Die«iri Kollege 'mmmm i mit rwcrbtWchcr: Donnerstog, den 18. Oktober, abends -A bei K i 1 1 e l m a nsi, Eotzlerstratze 8, «raiverfammlung Jämtilchel Schirmmacher. en IPC'-'örtA. Zahlstelle 73 u 5.v"""" lc'ch"'* XI« Orlsaetroalluitfl. Achtmiß! «n j Colloetiaraniluni> "f'lrn?,.?»l,)at6titn>n den Kauf, und Warenhäusern Ustivrc jt«en gew-rblichcn Arbeiter und Arbelterinnen. (asten-.jl��nung: i. Abbruch der Berhanblungen VoaUon. 2' Stellungnahme zu dieser 'Ut Die verhan�lungskommlsslon. FLr alle in Reparaturwerkstätten und bei Klein- meistern(zur Hkndj Veschästigie(Gesellen und Nähe- rinnen) finde! am Donnerstag, den 18. Oktober, obenb» 7 Uhr, eine Äcrsammlnng bei Jöegener, Sehbelftrotze 30, statt. Tagesordnung: 1. Festsetzung de» Lahn» und Arbeitsbedingungen 2. Verschiedene». Zahlreiche» Erscheinen erwartet Dl« Kommission. Angeskellke öet Abzahlunßsgeschäsle! Am Montag, den 13. Oktober, abend» ty, Uhr, sind»» im K ö n I g st a b t• R a( i n o, Holzmarkt- strutze 72, eine SssenII'che vefjlitiimlllng statt. Tagesordnung: Bericht au» den Verhandlungen mit den Arbeilgebcrn. Referent: Kollege Silber- mann. Die Arbeitgeber sträuben sich gegen sebe tarifliche Regelung: sie wollen den Angestellten unter keinen Umständen ein Mitbestimmungsrecht einräumen. Erscheint einmütig und geschiosten zum Protest. Zeniraloecbanb der Angestellten. Sektion der Abzahlung»- und Versandgeschäfte. MI* ÄMMstludeiln■ Mnii S-rttton I CaiidflemTbellcr. i AtdtUer W"8' dl«i>g»I>«lc«,-»Skoß-Str>l« 3*,;# dm Ii SBoli« 1919, IM» 7«k iutcnj�„ 1»»«�'« ret2,m,Z"!"lWrl(A.WcheW-hn. Mehr- usic*(P�flen d«> stemm min, und dm gwTe*? all: eller AdiHtntlttntc der �leeiunzen«rlorderllch. 118. 3't, f S-®l« Nowmiliioa der>vO«rtcb«rätc. HaudclKhiltöarbeiter und»Arbeiterinnen der EupS-Dxlil'Vniiiiljt lisS LtkltiStttS-Zikßnl TienStag. den 14. Oktober, abendS 7 Ubr, im tKelverl sibaftShauS» greller«aal,«ngeluser 15: Große Lrnnchen verlammiunz. looeiorönuiie: I. Aerlchl und kieNuneueliine ,u den Iel!s»erlu>ndlu>>e«u. 2. Areucheneuecleeeiu�tie». Miiuliedtbulh oder Kerle legitimiert, «ellzllhttee» Erich einen ist dei der illlib Igle,» der Tegaerdnun, dring, nd«serderlich. Sie Braüchenlettnugcn. I. lt.: 9. S3 o 1 1 er,'st. S che ch l. Achtung! Achtung! Am Donnerstag, den 16 Oktober 1919, abends 6 Nhr, in den" Andreas-Sälen» Andreas str. 21 Sitzung der erweilerlen Orfsoenoalfnug mit den Arbeilerrülen der Melalllndustrle. Tagesordnung: 1. Kritik des BetriebsrätegefetzeS. Referent: (Ben. Dr. Goldschmidt. L. T>tSku(sion. ?;ür die Mitglieder der erweiterten OrtSderwaltung legitimiert die ge- stempelte Legitimationskarte und Mitgliedsbuch oder Streilkarte. Die Ardciterräte legitimieren sich durch die ArbeiterratZkarte und OrganisationS- ausweis de» Deutschen Metullardeiter.Berbande». Die Ortsverwaltung. Achtung k Achtnng! Streikende u. Ausgesperrte der fma C. Lorenz A.-0. Tempelhos. Die Bekriebsdersammlting«nd Auszahlung der Unterstützung kann am Atontag nicht stattfinden. Weitere Bekanntmachungen durch die Presse �Freiheit). Waren en gros— Export wie rillllbrllcb prcbwerUstes Angabal In Kragen. Muffen unt l-eizhäten. Fuchscarul turen in»roll er aus, wähl.— Reuarslurei prompt und billig. AI Aliraüainsölni ttaetitfl II Bona BäninrlaaRt JJ «eile Königstraüs Kragen, Muffen, Mäntel| Boderntle Forui�n, beste Verarbeitung regen bar h. erlflchtarl« mlongsbefilnoDns. Pelztinus Abuco, Ueipilger Str. 58 l. NetaiianhQuf Kupfer, Messin«, Zinn Gold, Silber, Metlee. Meie II. »chmclewerk, Waldemars Ir. 74 Achtung! Achtung! Arbeiler-Velriebsröle (Arbeiter-, ZlngestelltenauSschiijse, Funktionäre) deSgesamtongraphisckienGcwerbeS Dirnstag, drnl4. Oktober 1919, aben�« 5 Uhr, findet in den Sophiensälen, Sophiensiratze 18.»ine EM ZmlllmimnlmiiilW des gesamten graphischen Gewerbes statt.. � tageguebnn««: Der Ansammenschlnst in dem graphischen Ge- werbe. Net bet roiitjlkilell bei itegeeoibuiing Ist boUjäkttge« UrMcIttni Irr gsfemte« hmililonäee unbedingt neUueitblg. KJeititMouJIbtile exlotbetltch. VollzugSrat Grost-Berlin. rar dl« LI: Achtung! Sichtung! Arbeiler-VekriebsrSle (Nebelte«.,«ngUteNtenautschüste, SnnttUnäee) der gesamten Holzindustrie. Mittwoch, den 15. Oktober 1919, abend', Oh Uhr, findet in Havellands Nestsälen. Reue Friedrtchstratze 86 eine Erotze Ziiiil>il>iiSl»nsminlW der gesamlen holzinduslcie Der statt. Te««Serdnung: Ausammenschlust in der Holzindustrie. Bei der«Ichllgteil der TageSsrdnun« ist vollzäbltg«» gunMenire mibeblugt notwendig. scheinen der«esninsen � tiltblaulweilt erforderlich, «»- Vollzug?rat Grost-Berli«. Paite�sekretär l mit guten Agitation», und Organisation*. iählgkelten gesucht Bewerber mOssen«eborer,» Obersshltsler, der dentschen und polnischen Spreche!» Wort und Schrill mächiig und«wel Jahre politisch oreeni.iert sein/ O.ll. Angebote an die Btcrksleitunt der U.S. P.D. In Hin Janburg 0. 5. erbeten. Polit Redakteur Cr»»» Kraft für U. S. P. Tageszeitun« In Man- nover»er 1 November gesucht.— DewcrtittagüM mit tlnsendung einige Arbeiten unter»«Redakteur 4 an Oen.ssen VVllJl. Melder, Hannover-Linden, tinger Straße 49 bis mm 20. d. Alts, erbeten, Qöt- Verband der Slelnsetzer. Pflasterer und verussgenoflen Deutschlands Filiale Berlin. Gsgtnllbee der Aufforderung b«, nitfiibcstä Vosftandes bat stlliol« Berlin di» ffiochtnbciltiig» nur an Ihn abzufuhr«» weisen wir barouf hin, datzs der vorstand keine Beitragsmarken besitzt, er olfa auch kein« kleben kann. Wir warnen die Mitgliedes tiingend die Beiträge dem nsuen Vorstände zu übcM Mitteln und oeimelfen auf die Bestimmungen bei Statute», noch denen sebe» Mitglied, weiche» länge« oie 10 Wochen mit den Beiträgen im Rückstände ifh al» ausgeschlossen flllt; des weiteren machen wir dach auf aufmerksam, batz der Anspruch an die flrkeit« losenunterstützung erlischt, wenn die Mügliede« länger al» 3 Wochen mit ben Betträgen rücksi inhig sind. Wer feine Anrechte an den Verband aufrechte herholten will, kleb« seine Marken in den alten Zahl« siellen. Ziegleich betonen wir auch an dieser Slesi«! daß der Vorstand der Filiale Berlin jede Beilegung de» Konfliktes zwischen ihm und dem Zeiilmlnort stände durch die Im Statut» vergesehenen Verbandst Instanzen sabotiert. Den Weg»ur Klärung der Sache hat der Zentralvoi stand gewiesen, der Filialvorstaul lehnt bl« Klärung ab. Der Zentralborstand 5). A. Herm. Lhike. .................... »„Bmmm,// Wir suchen zum baldigen Antritt einen polltischen Redakieur ! |„Romburger tzolkMdinüS" e. 0. m. b. H. I Nachlaßsachen, heut Werkt eu je. Lock, -—. w« w.»uwr», Stetllaer Str. 03. Nerdeu tOU& eil, pnd I I.cltcnvnur:,, Uelcnvase«� %(1. Kraft). Bewerbungen mit Gehalts- B I ansprüchen sind an den Vorsitzenden der Preßkommission, Gen. Mecklenburg, Hamburg, Heuflweg 51 II zu richten. eile Serien Rüder und Ii, sali teile Palisudenstralle 109., „ Vtiljfit"«rschl "Itjugspttis i ei tm Postbezug i 6.; oliiott und i lsprecher: A neu Tast bcr die 3 n ist der ommissw! Auf Befehl habe ich die rung folgen! k Der Präj beauftrag! den Hohen des auf d Knpferdr&bte* Ritzen, Dynamodrähte, Glühlampen, Isolierrohr. Fassungen. l*d*a Polen, kauft A. Melgners, C 25i)ilei8ntetr.M Telephon Alexander 3968.— CleechSltMcH 9—8 Uhr. BHHse Mmn P.ten'teläbel Verwantlelbare Chalsele« Betuielien. Beiwole«. • tflhle. TUebbeHen eto. �.b.s flgtsa; | wpf>e APaeche, BarUti. OfanlenaWaBe Eehte Edol-Brombeero «R«: Königin der Scl\wara;en«mm Lcndporzsüßii Ist»ollst i e HerrerhiWohn- ZimmonSthiat WMSckrf, Kolonie Rieltenhahe- Zesernlek,% Sid. vow | Stotttner Vororlbehnbol. aanMlc teleeen, mit b**t«m Redem rir Obel-| Oetnaeezueht Per- ullee von MM Mk. an.| Mab bei kleinerer An-{ lehlnns an s*nallaen Zahl enge-ied' nenn gen SMadlrea Wehaea im SommeibSaseben er- | laubt Kolonialen Fahr- nrei»emi»01»unf. W. Rosciiotzk? CU K eealhaler Sir. 3» Norden 1903. 9—',4 Schellack. Leint knnft 1 rareiaanrnlder Str. 30, pari Brauerei Königstadt. SoniiHbcndl, den 95. OiKofecr 1� '/<'«•ä- Wlnrcrmfln�" den w i au; dicker, warmer, cin'sf'n,ltl1'3 Zu sc biger Ware in vcr$chied«f,f":n Zu ergo Farben, grofer hochirtr6"- barer Kragen_» Die geg und bequeme Ä/it""fel'ßfeti der hen nur Jim eine, °be Sefc Anwachsor diese Gc Völker, i cllen suche Sehönlianscr Fest-Konzerl am Anlaß des 2S}llirl«ea Bestehens des M.-B. V..Nantsnloe ———— Chormeieter: Kmll Tltll«. _,,._. Mitwirkende: rrl. Ida Bassler, Sopren, Herr Julias Roelher, Bariton diesem S f Aufhebung hörigen nich istischen i n in der T .S>lschewistisch �Men durch Iii'" verfüge, u Ijlvlnterhnet. tränt I.d»o» I« eestin ist trohdcm ntilbrurtjotc* in beztto Ott, üb«_ Dies« auieroidc-iill-b fltoKtiMil�e 9«rten(or«»an feinstem«rem liefert höchste Ertiä-ie(an älteren©ttnuch zählte Ich über— 2300 grofte|> unb tjt nidit mit he n nematinflchfs hiUbluntbtmben. ffainfatichlisen Wnombooemi «eschmott eren) A« btrlotri)(eln, bereit Sfntanq(nnin 1, so gnost ist wie»er von Königin der Sct\warzen. fliese Betlehle Sbelsruchi eignet flch»um Sahgmuh, tu Slow, o-.n unb zur BatnbereNans gleich borzügllch unb Ist auf dem Slortle steld''"""--■- . r,., c 4. C_ C.___ JL-— wettvoll wirb Tu dadurch, baff sie von»uguft\'-i Kwieml« stet einer Zelt, wo au geo.anabst Kot gel Ist. ..... ist.............. Meine Vorräte sind kn ahtst, bostolleu>>e sofort. «i hohan Kreil»«stich«. KefoubevS 4U'" bringt, also zu 10 et. an. 13.20, 2s et. m. sa.to. uo et. tu. in._ «ußtrdtm tonn Ich zutzell noch liefern: IUesen.HimbMr«„Maitboro 1 Strauch bracht« Ii bar«00 gab«»aaem), »urzigeoi Koy.ges#"* die(kj HJcr als(t, "teste, ertragreichste(ein Strauch .olnlerharle Sorte»cn zum Tragfähige Ctiiuchec :: MüMMAilmS 11. S, P,»aniSllii:: MontaR, den 12. Oktober, abeads 6'/« Uhr, Wlodorbafino des Ktirta« I» Nationalökonosuie Ucnost« Cri.aien htv Idaalkaaiae, Waioiieolatr. 8. Mtttwoeb, dam 32 Oktober n. Dosnerstag, den 32. Oktober. VeratellMDK im Rosc-Tbeater. Urolle TraakfarUr Sir all«. Opernhaus. Charlotteuburg. das BIDihaer-Orehester, Dirigent Anfug 3 Ahr. Billetts vertriffen. B,0,- hrung[chöf Freitat:« de* 24. Oktober i«'9 he Volk at vsaidil! Generalpro AnlmwK 7 Chr. Blntri»' cn», der