d-m ' Ommm gT ebensmili�T d«r 8*3 SUSÄ »M Di-n-« Z Ä? %lp, «is'5 P'ernfc. 2.?ahrM>s öe«%. s»»»«ck« 1919 Nr. S46/B249' Mmö-�uszabe Sjw»Ä" � p«(lbn, kns» nd no�wltziw«». an 5omi» u«d �tfHagnt nur ffm-gw. c> jf»-: ins A«u» für<�rotz»Bn!m 4,— VfL, k* j: unter 5treifb«md für l>cutf l. eultl H chchßLpa».(tmperritkwMe»der dewnÄsum tSO SW� Vovdunjll�M dos ßeltzedemtt» Vsrt 5V(>f* jede» weitere Vort 25 pf. Teu»nmn»«etchtag TO proz. &# Aomiksn» n. Verfarnmlun 5? anzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf» fefgentwCag müssen tpätellenf Wä 3 Uhr nachmittags bei der Lrpedition aufgegeben fein. »erlln NW.«.»chlffdauerdamm 19 Frr« sprich er:»wt 9l»tU* 976S berliner■Organ wr Vmbfiänglaen Sctfalömofratie S>mtjtf)tani>s ie vberjchleMe« Semeindmahlen. !»chrigen QSeitttittbetnt* a otl#w u, U«l> wurten in Brutkr.««»»"; mmmm. .,.! 3195 Ssimme«, 3«"�»'» Tti m. ..... � V115« üiemiestnb p-lnisch-r Nati-nalitnt. MZ-Ä ?Ä c 1,1*«' V" m S' SSW % � SmsdinntlnnaU und t'ti u,rr Ttimmenzahl bcha,.?- nsop-mber T. U.«°ttb°r. MZMBM >>*««,%; 60« das twW K i�v®eo rne in � ? W.''.*»"'" SJlott, KjS Wf NMwrimz diesen Swilofc verbwte und wahr. scheinlish werde auch ein kwÄfctjügl icher Beschluh lefafet loerbtn.„Dailtz Telegraph" weih hierzu zu melden, dah 30 000&MMKM»on niUschen Werbern für den Ncmrpf echen die BolfchetVisten gewennen wuvden. Tiefe mii Aen bereits van I u de» it sch mit Waffen und RüftunK«,»erfehen, so dch; d«e fmnisihe Negrvrimg sich in k*e gnnze Ungelegen- heit nicht zu mischen braucht. Lee Z«wd»ckmsgO«ltt�'m Mche. Hamb«»,, 9. Nevensber. Die heute in berfchiebenen St«dtt«ilen abgetznltenen B e r- snmmlungei, antäfzllch der Niebrrkihr de? 9. November jjnb ohne irgendwelche Zw i fche n fä ll« verlaufen. Frankfirrt a. Mai«, S. November. Der Jahrestag der dcuifthcn Revolution ist hier ohne Zwischenfall verlaufen. Dresden, 10. November. Die Sozialdemokraten von DneSden veranflalieten zum©«• döchinis des 1. 7teo»«mder gefkni vormittag im Albert-Theater und VolkNoohIfaale zchdi große Feiern Die U. S.?. veranftal- («de«ftenchtH» mehrere Kundgedungen und Hache ihre ilnbiaGer pi einer selchen nach dem Tivoli geladen. Zwischen. fäll« haben sich nirgends ereignet. -x Ki Lahr..WalWschee" SaitutpoiiHt. Ha«ses Smsschem«?. »et'tr�C.tn Guildball eine Rede*r hv.ft« ukw-. bx europäilck>e Lafle Mls�rte. -MW �r« sich über ia frage und erhärte, daß einig seien, daß die Türkei twn Griechen, Albaniern und ,e c,». �elchx Xl V�Oflnf H,,. v-t tt/Vi II 1 1 t II Ml>« SonU' Tie Wrr�cn'"rcht mebr so schlecht be t�|iiffxj� rten seien darüber einig, daß 'rrv d! zun, BB■ NU. N.1 b ühv L."Warzen Meer für alle Nationen frei sn«»WW ki S■■■ AMkKK Tie Außsuhten darauf einiften Aachen beftand die 9->tzt K*1** S-' aber Der rechnen Angriff sind aber Hdsfnun, all« mit einem auf Petersburg "bivi Nmiterdrilitt n S« ".»« Bi*.. Wege gu r--.. 5 dat. ri�'"ehr mit de« Sch«>«»e»«nie ta. �«" der« Maßregel- 7 bütk Ml« a&ir ��eden in Rußland wiedertergu. n..�« T».,'. � diese Prophezeiung sich nick: be- M ä././ nichi ' erkonimen. mit einem verwirrten und welche nd ein- R�1 W�Iabb%�Iieß eS aber, zu erklären S 1;: dürft �wüber Soeofetrußlar MMMW �'c'lls� ter Kttijei« Ä!!'?MN Baliand. M buK�V0*" nt.rv?• K T-ttdo«, 16.«ov-mbor. VI, )>"'i*. �uüo-n iw�r. i � 4-' i�-v*' v. fc 9- �»r�chpen L � ein; Expedition von freiwilll- �isj�°% u n" Ätärft von' 2 0 V 0 0 Mann - Die Leicke Haase« wi* am morgigen IMeteSte, um 12 Uhr mittag im«erlii— UrmMUarinm»»rttraant. Um«in g«,, N»in»r»»eis, die verwandte« und die nSchft»« pr»«ncke de» verstorbene««oeba« daran teilneltmen. Dabat wirb Ernst Hsase, de» Eohn de»»erst»rl-««en, ein paar»orte ftwechen; >»«ck ihm werden Reden g»halten werde« von»eil Koutgkh, Lmse g i» tz und Rudolf H i l f e» d i n». Beilefbskundzebungen. Zur valkbersaMmlung versammelt, gedenke« wir in tiefer Trauer de» schweren Verlufte», den da» Nafsenvewußte Pralw taroat bor gangin SSett durch den Tod Hugo Haa'e» erlitte«. KreiSarbeiterrat Kien. * STb der Ea?» de» mmrfthrocken«« Parkst«rpfeol für Freiheit und Recht toouert«it euch Di« Sogialdemokratifch« Vereinigung ehe«. »oldaten, Ni,«. * Vir Wirr* mft Euch den herbe« Verlust, Ben da»»wfc«. »arische Deutschll, n» durch den Heimgang seine« herweeragenden Führer««rillten hat. AI« mxkmonäw?l»b eiterrat« werden wir de« Dahingeschiedenen stet» ein ehrende» Andenken be wahren. vetriedsrat de» Gt-attemte» für Heere»- »esen und Exakrtwe der Vertr«g»ar.,»fte5!«n liquidierten berpftlOfterreischsche««iliiwchele«, * r «chmergersüstt beklage« wir mit Such den onersetzlichrn verkust, den da» revolutionäre Proletariat erlitten und sprechen unser tiesfte» Veiwd«u». Für die ukrainische s» z i a l i st! s ch e Partei, * (?» gingen ferner SeileidSkundgebungen ein von der jüdi. schen Arbeiterschaft Hannover», Redaktion der »vergiscken Volk» stimme" in Remscheid, Sozialistischen Arbeitsgemeinschaft aller A t e n. furter Stnbenten, von der U. S. P. Tlale- Trier und crt'grupp« Telle. von der Frank» t.WDrWgmfp! Im Ramen de» Zentralk»«it«e» de» jüdischen Arbeiterbunde» in Rußlanv dribcke ich mein tiefste» Mitgefühl gnm Tode de» w« jüdtschrn Proletariat verehrten Führer, tri deutschen,«vokrtionären, kb»fs«wewußten prole- tariat», de» Genoffen Hug» H««se au». Dieser Tvd ist neuer schwerer Dchiag für die<>es«««e Jnlernativnale, die inmitten ihre» Sudtamstfe» steht und den klarem Nkick und interuationnl« verfländut» de» Genosse« Haasr »ermissen»ich. Da» jüdisch« Prvletariat große sonder» «IN jetzt da« be- tRi�ßÄL'tSJÄ!! jnit dem Andenfen von den Genosseil Un». o f r n f b m e n wolle. Di« ftnnt- �'beralen seien öofiir, schreibt da» ..vergessen und»«gleich »«Liebknecht und Luxemburg ehren. Arrtreter de» Zentralkomitee, de» jüdischen Arbeiterhnnde». m. Fi.nke»stein. Swi Dr. Arthur Rosenberg. #6 begab sich am 1. November dieses Jahres, daß die Kimstatabemie in Dliiseldorf ihr htindertjährigeS Jubiläum feiert«. Zu dem Scfdtog war«ich der Sozialdemokrat Kon- ratz Haenisch, Kultusminister der Republik Preußen, pünktlich herbeiaveilt. Lir hielt ein« würdige Festrede, be klagte d«.nanonalen Zusammenbruch" Deutschlands und teilte schließlich mit, daß die preußische StaatSregierung de« Geheimen Kvmmerzienrat Kirdorf zum E h r e n m i t- g l i e d der Düsseldorfer Akademie ernannt habe! Also auS- Rerechnet dem schärfsten der Scharfmacher in der deutschen Jdustrie, dem brutalen Herrenmenschen und Arbeiter- s e i n d, mußte der Bertrerer der doutsch-republikanischen, rechtssoziaNsti setzen Kulturpolitik, feint Huldigung zu Füßen legen. Man steht: Herr Haenisch geniert sich gar nicht mehr: er nennt das Kind bei seinem Namen. Der Geist der Kirdorf und Stinnes herrscht in unserer heutigen Schul- und Kulturpolitik. Die Söhne der Millionäre per- gnügcn stch in den Klassenschulen, genannt Vomnasium und Nniversstit. die Väter machen sich dafür auf den Hundert- markplätzen der Stastscheater breit. Und die Maler und Dildhaner müssen nach wie vor für die.Herrschaften arbeiten, durch deren dicke Finger die Tausendmarkscheine gleiten. „Sszialdemokratifche" Kulturpolitik! In Haenisch' Düsseldorfer Festrede sindat sich fsslss»n0er Satz:„Wir müssen unS wieder zurückfinden zu dem Resten tzeS deutschen Volkes, zur deutschen Innerlichkeit, zur deutschen Teele." Es ist ein alteS Lied: wenn die Hüter der Reaktion das deutsche Volk einschläfern wollten, haben ste eS stet» zur behaglichen Jnnerlichkett und zum«emütvosten Seelenfrieden gemahnt. E? ist dieselbe miebelhaft, Schlafmtitzigkeit. wie sie vor 80 Jahren Georg H e r« eg h in feinen Kreisen geißelte: Deutsthland—«uf weichrm Pfühle Mach dir den.stopf nicht fchwert &* irdischen Gwvtlhle• Schlafe. NM» wiSst du mehrt Haß jede Freiheit dir raube», Rotz* dich nicht zur»che, Da hchWgft ja den christlichen®tgulb«n: Hchlose,«w» wiksst du noch mehr* Dem öeutfiSen vakk find im ersten Jahr der Repubkl seine Freiheiten gercnckt worden. Pressefreiheit, Rede- und Versammlungsfreiheit, Freiheit der Person— wo sind sie unter dem BelaaerungSzustand geblieben? Aber unsere Ne«ierunaS«änner haben für Ersatz gesorgt: denn dem deutschen Voss wird sein christlicher Glaube erhalten. DaS W e i m.a r« r S ch u l k» m p r» m i'ß bat die Mauern auf«ericht«t, an denen der Anstürm gottloser Freigeisteret «tzvrallen fall. Konfessionelle Schul« und Religionsunter.- rieht tragen bazw bei, daß die Kindlein als gehorsame Schche in Pfaffen aufwachsen. Und auch für das leibliche Wohl- ergehe» der Priest.'rschost wird weiter von Staat? wegen aesargt. Aus dem Papier der ReichSversassung sind zwar Kirche und Staat getrennt. Aber die Etat? der Einzel- staaten lassen nach wie vor den Millionensegen in den Scboß der Geistlichkeit herniederträufeln. Unter der„deutschen Seele" kann man sich mancherlei denken. E? gibt auch unbotmäßige Menschen, für die der Feuergeist, der in Karl Marx und Wolfgan« Goethe lebte, die wirkliche„deutsche Seele" ist. Aber wenn der„Sozialdemokrat" Konrad Haenisch von der„deutschen Seele" spricht, s» meint er damit wohl den evangelische» Rel»gion»unterricht. Der Herr Fabrikdirektor und der Herr P a st» r — da? sind zwei Schutzpatrone der„sozialistischen" Kultur- Politik. Aber e< kommt nock ein drittes dazu: der preu- ßische Herr Leutnant. Hören wir das Preußische KnI- tuSministeriikm selbst:«In völliger Verkennung der Atz-- sichten de? Kultusministers sind vielfach auch Bilder Friedrichs de? Großen, de» Freiherrn v. Stein, Bismarc!», MsükeS, Hindenburgs.� Weddigens usw. auS den Schulen entfernt worden." Wie konnte man auch nur auf den sündhaften Gedanken kommen, daß Haenisch die Vor- träte und die Büste deS heiligen Hindenburg au? den Schul- zimmern hinaufwerfen wolle? Im Gegenteil, der heran- wachsenden deutschen Jugend muß die Herrlichkeit de? Weltkriege? leibhaft»« vor, Augen geführt werden. Der kaisertreue Direktor, die militärfrommen Oberlehrer und die anli- semitische„deutsch-nationale" Schülerschaft müssen doch ihr, Herz van Zeit vi Zeit starken können durch den Ausblick zum Hindenburg. Dann festigt sich in diesen biederen Seelen die Ueberzeugung, daß tzie deutsckw Republik doch nur eine vor- übergehende Erscheiuun« ist: eine■ langweilig: Pause »wischen zwei Akten der Hohenzoisernh�rrNchkeit. 5>ln der Tot, wie soll man an die Dauer einer Republik glauben, die eS den Söhnen ihrer Todfeinde gestattet, sich in aller Ruhe mit Massen zu versorgen? Tie.,d e u t s ch n a t i o» nulen Schüler sind jüngst mit Gewehren und Hand- g r a n a t e n durch die Straßen Berlins gezogen, und Haenisch und Noske haben keinen Finger dagegen gerührt. Diese kriegerischen„dcutschnational.n" Jünglinge haben ein Organ, die„Nationale Jugend". In Nr. 4 dieseZ Blattes wurde der Tod von Nosa Luxemburg herbeigesehnt. Also man sieht: die Schulen der Republik Preußen stehen wahr» lich nicht im Zeichen von Goethe und Marl, sondern von Bogel und Hindenburg. Als die R.chtssozialistcn sich mit dem Kapital, der Kirche und der preußischen Armee verbrüderten, um die Arbeiterschoft zu knebeln, da war auch der Traum einer frei- heitlichen Kulturpolitik in Deutschland verflogen. Tie Volksschule war daS Aschenbrödel des alten Preußen gewesen: in den paar Wochen, in denen Adolf Hoffmann im Kultusministerium wirkte, konnte man hotfen, daß da? Aschenbrödel von seinen geiststchen und Welt- lichcn Quälgeist!-rn erlöst würde. Aber Hoffmann ging, und der ZentriimS-linterstaatssefretär Wi'dermann kam. Tie „deutsche Innerlichkeit" war aerettet. Aber gerade der B e r- rat der RitchtSsoziolisten auf dem Gebiet von Schule und Bildung hat weiten Kreiien dar deutschen A r- deiter, schlaft die Augen dafür geöffnet, wie notwendig die Umgestaltung untres Kulturleben? ist. Greifbare Früchte bat daS erste RevolutionSjabr dem Prole- tariat nicht gebracht: aber dafür die immer klarer wer- dende Erkenntnis, wo seine Feinde fk' und wo sie ge- schlagen»Verden müssen. t. VWnvnglfKlßeenng Wort und Schrift ist frei. m 5 tta? Gesetz über den j vaterländischen Hilstdienst wird aussehoben. 6. Kür alle politischen Straf- taten wird Amnestie gewährt. 4. Vtwrt 40 Leitungen vor» schieden er politischer illicheun« gen. zum allergrößten Teile jedoch Parteizeitungen der U. S. P. D. und der Kommu» nisten-Partei wurden zeitweise, mehrer» sogar dauernd der- boten. S. In Obcrschlesien und im Ruhrgebiet wird der ArbeüS- zwang für Arbeiter eingeführt. 6. Tausende und Abertausende Revolutionäre, deren .Verbrechen- allein lxmn de, stehen, daß sie gegen die ver- dcrblich« Potltik der Regierung unentwegt ankämpfen, daß sie mit aller Krart für ihre Heber- zeugung und für die Sache des Proietor at4 eintreten, müssen um dcsientwtllen den Iah- redtag der Revolution i m Zuchthaus feiern. Scslcrreich gewährt den politi- schen Kämpfern volle Amnestie, selbst da» imperialistische Krank- reich begnadigt die polstischen Gegner, doch ein Mitglied der deutschen Regierung weist in deren Ramen böfmisch jedes es auch»chyltch sein, tn t>t�s«n Xheffm»v rch die Erinnerung an dt« ruhmvoll« Berga nZe � den nationalen Gedanken neu zu deied«- den«tn Aufstieg Deutschlands unbenkbar ist. � Die Äl cchrtretstmn mandos bzw. Rcichstlxbrchriga.ert � ersucht, zu diesem Zweck mit den Vorständen der L an'_. Provtnzial-Krieg«rverbände in Verb in � t re te y und di« ihnen uaiterslellten Truppen a»HUwe>irn, � irichl schon goschehcn ist, sich zu g e m e i u s a m e r A d«n Kriege rverei Veriangen rück. e r Amnestie zu- Vsrte mid Zo en. 1918— 1919. Arn IS. Aovemder erließ der Rat der VokkSbeauktragten einen Aufruf an vaS deutsche Volk, in dem die ersten Maßnahmen zur Verwirklichung de» sozialistischen?r»gramms mit GesetzeSkrast oerrundet wurden. An weirgen fc.fpiel«'! irvl- l»n wir zeigen, wie de'-echtssiz-al'stische Regierung die'l*«- »ramm in die Vraxi« umgesetzt hat. T) i« Worte: 1. Der BelagertragSzustand tvi,d aufgehoben. 9. Da« Vereins- und Ver- sammlungsrecht unterliegt kei» per»efchtinlun«. 8. statt. Ein« Zensur findet nicht Die Taten: 1. Seit dem 4 Sfärz herrscht der velagerungSzustand über Berlin ahne Unterbrechung. Desgleichen schmack?ten unter ihm seit vkonaten ununterbra- üen fast sämtlich« anderen Großstädte und zahlreiche Vr«- vinze.i. Kaum«in einzige» G«- biet gibt eS in Deutschland, über da» der Belagerungszu- stand seit dem 9, November 1918 nicht wenigsten» zeitweise verhängt war. S. Auf Grund de» Belage- rungszustande» find alle ver- sammlungen unter freiem Himmel berboten. All« iffentlichen Versammlungen in zcschlosse- nen Räumen bedürfen der Ge» nehmigung der Regierung und des Militär?<«der laufrn Ge- fabr, wie die Münchener Ge- scllenversammlung beweist, mit der Ermordung sämtlicher Teil- uehmer zu enden.) 8. Zahlreiche Parteiblätter, so insbesandrre die Hagener .Volksstimme" und die Bremer .Arbeiterzeitung- standen monatelang unter Vorzensur. All« Klugplätter bedürfen der bor- hcrigen Genehmigung. S e ruhmvolle verlur... Wie für die Reichswehr ktwvrben w!rd. Im 11. Monat d«r Revolution»erschickt da» Reichswehr- gruppenkommand» 9 in Wilhelmshiihe folgenden «rtatz: «ilhelmShöhe. den IS. CTK- M19. Reich Avehl-gruppenkom mundo 2. l««r. 2280/138 Per,'. Bitr. vereinSroesea. Die im kommenden Winter zu«rwartendcn»tämpf« gegen den Umsturz bringen e« unweigerlich mit sich, daß die Reichswehr steh im steigenden Maß« bei weiten Teiten der Bevölkerung sich»«rhaßt macht, und in der Bewertung durch di««ige«» Volksgenossen»mm«r mehr zur Polizeitruppe wird. Ganz besonder» wächst diese Ge-abr, wenn infolge von Schtvierig- leiten in der Scbensmittelablieferung militärisches Ein- greife» auf dem Land« nötig wird und auch damit auch das bisher noch meist militärfreundliche platte Land dcr Ver- hetzung verfällt. Di« Folgen werden sich neben dem allgemein politischen Schaden aruh»ein militärisch im Ausfall de» länd- tichen Eisatze« unliebsam bemeokbar mach.n.®s ist daht'r nötig, mit allen Mitteln di« Achtung und Li.be, di« ehenral» der alten Arme» von der überwiegenden Mehrh�t de» Volke» gezollt wurden, auf di« neue Reichswehr überzuleiten. Die» wird unter anbere« auch dadurch geschechen können, daß dbe Träger der U ebe»Ii rf« ru ng der ehemaligen Arme«, dl« Kriegervereine, Regimentsverrine usw. für die Reichsweh/ gewonnen werden und dafür sorgen, daß zunächst»nter ihren Mitgliedern� dann aber auch in waberen volkslreisen für den Reichswehrgedanken g worden wird. In erster Linie wird bei dieser Werbeavbrit naturg.-möß lediglich di« Aufklärung über Wert und Bedeutung der Reichswehr und die Anbahnung enger Beziehungen zu diesen noch nationaldeicken- de» Kreisen stehen müssen, nach und»och wird sie auch praktisch für die G winttung von Z»i tf r« iw i t l sig« n usw. nutzbar zu mache« sei». Besonderer Wert wich darauf««legt wsrden müssen, bei dieser WvrboarbeU nicht nur d'««lterc» Miig«der ce: Vereine zu erfassen, sondern ganz desondev» auch»w jüngeren Krieg». tetlnehmer unddiieJugendzu gewinnen. Je mehr«9 der Reichdwohr neHrent, auf dem Weg« über dlcs« Berrtne in breit»«« Voükskmison Fuß zu fasse», um so vhex wird sich zu gemeinsamer* nen ihrer Govnison bzw. den aufgegangenen Truppenteile � Peerez zusammerzutu-n. L-el dieser Arbeit ist:* AüfÄävunH aber Wert und©cdeirtung der ReiMehr- winnung weiterer Volkskreise für txn ReichÄoehr-icha-�''.' Erhabiung des Zus am in erHangs mit ehc-maligen Uirtcro�zkircn„lnb Mannschaften, ,,, Pflege der Erinnerung an die lstu taten deSaltenHeereS. daSsich nunmehr in der wehr verkörpert. Belebung d e, nationale» Gedankeos Ausschaltung jeder Parteipolitik. Mittel sind: Gemeinsame Feiern an Gedenktag«,. Gemeinsam« Vorträge usw.. Gememiame Sportseste der Truppe mit Der ObcrH-fehtS.haber. gf». von Schoefer, Geneml'eutnant. Ohne damus einzugehen, wie die„Liebe und l.'chosfen war. die der alten Armee von der ubew� Mehrheit des deutschen Volkes gezollt wurden, w � uns an diesem Dokument vor allem die Werbeinng Militärbehörden unter den Kriegcrvcreinen usw.„j, ist nach dem Friedensvertrag verboten, ssw pi welchen militärischen Dienststellen eine unterhalt. n. Aber abgeselxn von dieser amtlichen rung zum Bruch des Vertrages zeigt das Schreie einmal den„unpolitischen" Geist der Reichsnvhrko Es ist zu bekannt, was die Generalkommandos nwlly n(itif Kriegs eit an Aufklärungsarbeit zur„Belebung nalen Gedankens" geleistet hoben, als daß V,, dieser parteipolitisch„neutralen" Kulturarbeit lhttr erben viel Wort« zu verlieren wären. Ane lUifuht. � NoSke hat in treuer Kopie Wilhelms sich beigelegt: Die Neichsfarben b«m tiift» � fli tu* in der Milte. Er fordert damit die � rüitung der deutschnationalen Kreise hkwU». Kreuzzeitung" schreibt ein reaktionärer Osstä>kf� Hierin muß rine doppelte Herausforderung croo»' � Wie darf sich der sozialdemokraliscke Reichswehruiimi� �0 Preuß-'nS Königen gestiftete und schon ams diesem Eru».�fli guten Preuße» heil ge erriegerizrrnzcu�rn- Person und Stellung anmaßen, und wie darf er es' � jii für alle Zeiten.Königlich Preußisch« Kreuz" in �. gel" bringen mit den Farben.schwarz-rot-go!»-, die für""f. ij* -->-».— l.ti»vi» mf I u 1 1 o n, Umsturz und verrat bedouten. unser Heiligstet nicht in den Schmutz ziehen.' kommende Zeiten lehren. vSchweinitz, ehemal, Kaiserlicher Kapitänleutnon: � .Jch�müßte Männer(fvie Offiziere) mit einem auherordenii�Ü-�at' " AWz Wie sagte doch NoSke so schön: mir selber pchömen, wenn ich nicht von Selbstühenvindurrg für daS deutsch« »•®" CTV.; 1 1 ö l CjC V** ragendes geleistet haben. Ohrfeige. Dafür Vene VafsensLledvnzen. Herr NoSke hat durch einen Hungen für russische Dienste durch deutsch«» jz lbk, hörige verboten, desgleichen auch die M v r e_ s ch a f f u n g für russische Formatiionen. Tro�_ «»' Revolul o» und Volksbühne. Bor einem Jahre: RevoluiianStag! I» himmelstürmender Begeisterung glaubte man, die Zeit sei gekommen, Freiheit de» Unterdrückte», alle Stätte» der Kunst und Wissenschast würde» nun dem Volk« gleichermaßen zugänglich: Mit einem Schlage hat'» alle Tage«in paar Stunden zur Freude fretl Und heut«? Alle» bei», alten. In de» Fabriken, de» Universitäten, den Schulen. Und wer sitzt in den Thealern, wem dienen fiel Zu» meist doch nicht der Kunst und nicht dem Volke. Das Proletariat versammelt sich am Jahrestag seiner Revolution ganz wie«he» mal» in häßlichen, kalten Versammlungslokalen,«» gibt noch immer Schlösser, aber kein Bolkshau», die Kirchen, Paläste und Theater dienen anderen Interessen. Im abgeschabten Werk» statitrock oder im dürftigen Sonntagskleid hört der Arbeiter frierend seine Redner an, SangeSgruß und Kampfgelllbd» gelte« der kommenden Freiheit, nachdem sie am S. November 1918 bei uns nur so kurz gewesen ist. vor vollen Tischen sitzen die Prasser, freuen sich, daß«in Leichentuch von Schnee die Revolution»- erinnerung zuzudecken schtint. In Besitzangst aufgescheuchb« Bür- ger stennmel« angestt» einer mit roier Fahne durch den Schnee marschierenden jungen Barde, ob denn nicht(mit Bot!«»»der NoSke» Hilfe) die Arbiter bald wieder.vernünftig- würden. Aber da» Proletariat läßt keine Ruhe und klopft an die Tore. Noch steht es draußen und wird sich nicht wieder nach kurzem Zwischen- lpiol sa schnell derlreuben lassen. * Auch«licht au» de« Th e a t« r n,&** setzt a4« RmkksierFädftn lediglich«in sehr zahlungsfähiges Publikum füllt. Auch nach der Mevöiulion hat die Apbeitorschast von den großen Bühnen nur die .ihr gehörende volSbühn« für sich, Aber da» genügt»eine». weg», weder räum»ich noch in per notwendigen tünistterischen Ge- sinntentfalltung. Luch ist die Volksbühne, bei aller ihr gebührenden Amerkenmun» nicht immer frei von Hemmungen und Abhängig. feilen, di« sie und Ihren Spielplan allzusehr in bürgerliche» Fahr- Wasser bringen. Auch hier wäre«in revolutionärer Hauch von. nöten. Stadt auch Reue» zu wagen, neu« Kunst au» neuem Leiben, hat sie anscheinend den Ehrgeiz,«a den anderen ernsten Bühnen»wlsoch gl eichzutun. So bracht« si< jetzt, friedigen. Und um der Prachtleistuug willen, die Friedrich Kahßler seiner ganzem Natur folgend aus dem oisernden protesianbischen Pastor hinreißend gestaliede, konwte dem Stück die gute Aufnahme nicht versagt bleiben. Lauckner versucht sich diesmal an dem ewigen Thema vom Widerstreit de» Pater» und de» Sohne». Ar verstärkt di« bibli- schen Antlänge»n die Heimkehr de» verlorenen Sohne« noch durch die Ueberschriften der einzelnen Szenen in der Buchausgabe(die im Verlag von Erich Reiß. Berlin, erschienen ist). Die Tharak- tSristik de» ehrlich, aber bi» zum Zelotitmu» in seinem strengen Glauben verrannten Pastor» ist weit besser gelungen als die des künstlerisch zerfahrenen Sohne». Zu viel verlotterung de« Jungen, um einen wirksamen geistigen Kontast bilden zu können gegen die Welt hinter der engen Stirn de» Alten. Nachdem sie auf» härteste aneinandergeraten sind in einer Szene, die sich treu» herzig an Hascnclrver».Sohn' anlehnt, schafft �in Doppelselbstmord den Ausweg au» dem tragischen Konflikt. Lauckner muß sich vor den Gefahren der Rührsamkeit hüten, mit denen»r sich und sein Publikum allzu leicht verfängt. In seiner Bühnendramatil ist manche» intim« Bild, mancher fa obige Ausschnitt au» dem Leb«, mit dichter i-schen Zügen hübsch gegeben, so auch diesmal die Stimm u-ngen de» Litauer Lande» und der leise Humor in der err.sten Gebarung der saSbuwgtzvollen und sich gvnndgescheit dün- kenden Bürgerlichkeit. Anklage gegen den Siarrsm«. Plädoyer kür Heimat und Schoke. Na ja. Aber viele« führt doch ohne llMschwois«»n die bedenkliche Nachbarschaft längst überholter Bichneriwerl« der Dreher. Halbe,©udevmcnn usw. vor dieser ccheindramad'sch dick au.fg«PlusN rten Unterhaltungsliteratur, vor einer modernisierten.Gartenlaub«- möge un» eine»ach Kväften uniliterarische Entwicklung beroalwen. Die.PotkSbühn«- wird dann echtere Wirkungen erzielen könne«. Di« Darstellung gab unter der Reg!« Paul Deyband»(her fttt den abwesend«, Dichter dankte) ihr Beste». Neben der schon eavähntvn überragenden Loisiung Kahßler» taten sich di« Herren Fehling, Herzfeld und Klitsch durch natürliche» Tpiol hervor. Maria W e i ß l e d e r hatte die selten« und schlichte Güte de»«nvevbitiert gealterten Mädchen«. In de« erotischen Abstufungen der übvigen weibiichen Rollen dersörPerte Hertha Wolfs auf» derbsl« die breit ausladende Luikernheit, Lucie Mannheim wavmblülig die erwachende Simrlichkeit und Ida L i e b i s ch klntchaft die bnospende Liebg JE. L, Arbeiter-Chöre. i.. Singen kst da» nawrwüchsigste Bedürfnis in*� U nach Klanggestallung auf niedrigster Kulturstufe v � ist e» in dem aufsteigenden Proletariat zu»c Ehorgesang in dieser Kulturentwicklung— iii' dem Urauftreten der Lebewesen in Herden i)ie-jj»!><>'.> Musik bildet,«u, dieser Musikart heraus«r��re> nehmende Gefühl und Verständnis für die fortgci�.� fünft Der Klangsinn der gemeinschaftlich singcu ��siko � schichten erschließt sich mehr und mehr verfeinere die Darbietungen veredeln sich Solisten werden» � de» Programm» herangezogen, au» den EhöreU Solist«, hervor, das Bedürft«» nach imstrumenta � geil�■„(. nung entsteht und schließlich erlebt man geschlol!. von ihor, Orchester und Soli, wie sie Arbeiter�-' 0 gungen in vollendeter Form schon geboten ha-*' letzter � Freud« muß man wahrnehmen, wie häufig �«nd � Arbeiter-Chöre in großen Konzerisälen hören" beft� wert sind gehört zu werden. Am Revolutionsson"�jj- in � wieder zwei Männerchöre:.Lerche Lfigui* t y* Singakademie und den Liodevaibcich der Gharvt-� pie j, den- in Ver Stadl hall« Kllosteriträye. Bende itrl.j Arbeiter-Sänger�vunb Angeschlossen find,"�"'"'Litern' jif erlesene» Stimmaterial und errangen unter ihren und Kurz Leistungen von reiser und siroff�. sorgfältig au»georb«it«Ien Feinheiten. Der Kriz.. ktaltunaen wurde durä> die Mitwirkuna von A stäftungen wurde durch die'Milwirküng von, stnumeintalsoltsten-(tn der Singakademie Frau )PDUxn«*«w»(insf«ir\in«et P?in0a»uiL»c«iui« ö*—-, ycv und Armin Liebermann, in der Stadthalle Fri�s_�. Martha von Gvumkaw) auf» dardietungSoeicht� 0�' � Di» BekkSverstellungen der EtaatSvpkr. intendantur der StaatSoper schreibt un«: J°W..tst-ine Reihe P°j>äl°rer Sonntag-Nachnn« gg fineivej�v.v., j UU&hWt&SlUt« W t �-.. Srtll1' N.' ermöglichen und auf diesem Wege den betrelft zuS�,. vor allem auch die Werke großen@. die machen. Die mäbia acrinae iw o« wsetie g t o b c",, V.& die, Op.'rnleitung ist sich bewußt.' A, giti ' fnMl-r aiiffiibrunflCN nuv, daß nach wie vor Wasftw und lw die russische gegeinevolutionäre Armee .."WUcu morS/»«. r- v.... �____ �• rv,. n �„ o sind am Sonnabend in Johan> dem Flugplatz der Lustverkebrsgesellscliaft i.y,'."« m pfflngzeuge. Type L. V. G. C. 6. durch d?n k Offiziere in Zivil abgenommen wor. Flugzeuge trugen das nationale Abzeichen deZ L, Rußland. Sie sollten am Sonntag früh stört» u..!ein. Weiter Ingcrn in der staatlichen Gewehr- Randau 5000 Gewehre, die für Rußland be- g'mly �3 olles mii bm vm Rosfr ,'�«erbot? Allem Anschein nach bezieht sick dieses (ig,,' �e wilde n Schiebungen, die von deutschen Osf> M eigene Faust vongsnommm werden. Tie U n- li,, m � u n g. die von der deutschen Regierung den runi- ich'; �"revolutionären gewährt wird, bleibt dadurch nn- )i�2?war streitet die Regfrrnng beharrlich jede Wer» Ü mit den russi'chen Verschwörern ab. Damit wird �i>, doft sie ein frivoles Doppelspiel betreibt. Mdiir''" Xtrhrmw««nudgllty». Ktne ruhtg« VrSkmg bwfer wichtig, n Fragen, tri« um# in den nächst«» Jahren wiederhol« beschäftigen lverden, ist um so notwendiger, al# geratre die Problem« der prole- barischcn auswärtigen Politik nur zu oft mit einem Uebermaß von lÄefühl behandelt werden, während umfassende SachkenmtniiS gerade auf diesem Gebiete die erste Vorbedingung dauernden erfolg- reichen Handeln# bildet. n>t. die cessentlichkeit irreziisührou. Wir aber oon der Neoienlng v o l l e K l a r h e i t ttNl. , ulb nm die Beantwortlmy folgender Fragen. mit Wisien der deutschen Stezierung ltriegSmatcrial «„f,!■'ttaf°n die gegen Petersburg operierende«rmee de# ' Tu.enitsch geliefert? *■''nfc mit der russischen Mil tärkommilsion Abmachungen ""»rden, um an daS Heer TcnikinS Flugzeuge zu liesern? fci(llen.«- den Büttel der Geoenreaolnlton m Eiuopa ((Li l-id deshalb ist eine wiche und schnell« Antwort " knviinscht. "'ton«üi Y-Meine der Zulerualouale. SiiKmuiioiwlc muh eraibeitet wc de», sazie Friedrich letzten Partei ag der österreichischen Lozaldemo» d;i,, �°eviei Acheit auf ditjtm Gebiet noch zu leinen ist, b» �a:n?.�ltikussiomen per Parteigenossen allerorts, Hn« Crrö.tf» ii,.. J:e unter dem Etclwort standen! Dloelau oder Genf. diese, vrichwoc! die Füll« der«ufzaben kennzeichnet. /x m Äuftou der Jnt«ena!ion<Äe zu lösen sind, bewcisi � kit% schichte der l. uuö Hl. Internat onal« und eine �r sich heute aus dem In mnrmnbruch der>>. Im«r. s�er Versuche zu neuer CTgoivisaxon des Wrilprote- v ergebenden Schwierigleiten und Feageilellungen. #' 1'n«« Vwschll«.Di« Internationale.«<"" �nd ölb zur International� bei ÄMtrcDolution ..Freiheit' t.®. m. b. H.. verlin ADi. S. '-wamm 10, Preis i M. 50 Pf.) gib!« r t u r Sri#. ''Vr, ven sedräu�en geschichtlich«« Uel>er blick Aber die Eni- r�tiil" 1 unb ll- Jnlerimtionale, um dann, gestützt auf die �-sahrungen den Wiederausbau«in».'r neuen um- JiU«rnational«. zu sordern. D!« Aus- tf, Schluszkapilol# berühre» sich vielfach mit der W CUofien Alexander Stein„Da# Problem y.:,. �"attonale"(Mit Anhang: Resointio: STP de» Achl- ng Neiallarbeiter! Die gemeinsame Sitzung der Fiiliszehner-Kommission und der Obleute der streikenden Betriebe findet heute abend 6 Uhr im Arbeitsnachweis des Metallarbeiter- Verbandes, Linienstraste 83/85, statt. Auch die Mitglieder der erweiterten Verwaltung nehmen an der Sitzung teil. Sweik» Resolutionen und und Dritten Internationale, Verlags- Scl?!f-bauerdamin 19. Pre.i# 1,60 Ml). ............................ der ini'trnaiionrtlen"©ciic6mtf*m der Sozialisten aller ßrr ää;;iäS'%% r NittiU,!�"nm©cheuchawft« der fast ansschliesiftch tom- rß0nifalion von Moskau, aber auch revolutionärer . w.e ki.. ber�l!!. 8e.n blutigen Zustand der Schwäche und Zer- »d - ist �üe Jnlernationale. lizüv'bu» Anhang, der die bedeutendsten u»ch sy bvr Avngress« von Mölkau und L u z e r n � �������«rgimch�eidei�kiö�ungei�m�Han�er �� bvdeuten kann angestcht, de# fast u; vi*,(JTrfle.v,' vwvui�n*UHH Mkiy�HUU« ÜC» IU|l kl'fti �ranft.n von Interessenten. Solange aber i.'m, s �toRijnh. alim'"1h'eit«n'des Qvernbause# Unter den nar J?*xßllt Verfügung stehen, kann an eine er- n P e» hTt 1 1 vollgültige Erfüllung dieser neu» ...«i Seit»«« b«r Opernleitung zum grösiien !.''bii��nfti-. n.n* 4 gedacht n-erden. Sie Horst jedoch. 5 e',i%.�«'cklung der Dinge, wie sie von allen � t i f A/• wird. Abhilfe aiub auf diesem Gebiete tz» diu. lvird," v l I# k u l t u r schassen werde. Beson» K'Ur'wSW'?..?» rf ," i.%,en B>>.. vran.taltung von Nachmittagsvorstellungen ü--r. den g-IuV5 in den Weg gelegt habe, in >.'' ih l'�aifchen£ en entspricht. Vielmehr bat der Ans. s.' Grcn.. des Personals wiederholt erklärt, I, llm"" es fi* Möglichkeit z» ieder Mitwirkung be» best,?."?', PolkSaufsührnngen handle. P,,?"1° slNvnhl bei dem künstlerischen wie Der VergarÄsiZet streik in Ameüka. ! Die Verhandlungen mit den ausständigen Bergleuten. Autsterdnm, 9 November.(Telnnion.) I Wie oiis London vom 8. d. M. gemelkt wird, losten die| ! zwei Konftrenzen, welche honte zwischen Gompers und dem l GeiiomlstootSonwolt stotlsonden, erwurtvn, daß hos Ende deS Streiks nobe ist. Gompers hotte zuerst eine Be»! sprechnng mit Polmers, ehe der Ministerrot zusommenfrot., worauf Gompers eine Unterredung mit Wilson hotte. Noch der Zusommcnsunst des Kabinetts konferierte Polmers von) neuem mit Gompers. worauf der Generolstaotsonwalt erklärte, daß dos Streikverbotoufgehoben werden soll, sobald der Befehl zum Ausstan-d zunickgenommon wor» Oen soi. Tie Loge ist ougetzblicklich so. daß viele Behörden erwarten, dag der Ausstand morgen zu Ende gehhn wird. Haag, 9. November. Ter Gaager„Nienwe Courani" meldet ans Washington: Wilson richtete eine Botschaft an die Nation, in der er erklärt, er habe die Absicht, eine zweite Jndustrie-Kon» ferenz einzuberufen, nm die gesamte Dtreiklage zu erörtern. Tie Zahl der fr den verschiedenen Industrien streikenden Arbeiter wird auf 1V4 M i l bi o n e n getschätzi. Das Kabinett hielt eine lange Sitzung ab. in der über den Berg» arbeitorstreik beraten wurde. Lamsing teilte in dieser Sitzung mit. die Regierung habe die Abficht, die Anwen- dimg der gesetzlichen Maßregeln gegen den Streik fortzu- führen. Amerikanische Regierungsmatznahmen gegen Sozialisten. Amsterdam, 10. November. Reuter meldet»»# R e w y o r k vom 9. November: Die Raziia» auf radikale Rgiialoren in Groß-Ncwpork dauern fort ES wiirdcn über 1000 Personen verhaftet, darunter der bekannte irische Arbeiterführer Jim L« r k i m. Der Ex changc Telegraph t!o. zufolge machte daS amerikanische Justiz- Parlament bekannt, dag die Na-zias der Beginn von Maßregeln im ganzen Lande feien, um einen durch die Nnion of Nussian WorkerS beabstckftlgten versuch, dir Regierung zu stürzen, zu per- eltrln. ES werden Tausende von Personen auS Amerika au#- gewiesen werden. Es ist wohl kaum ein Zufall, daß die Verhaftungen zusammenfrllen mit dem Streik der Bergleute. Ter deutschen Arbeiterschaft ist die Praxis der Organ« des Klassen- staateS gegen streikende Arbeiter ja nicht unbekannt. Auf der einen Seite beobachten wir auch hier„die Anwendung der gesetzlichen Maßregeln gegen den Streik", auf der anderen Seite die PuHd, riecherei, die. die Arbeiterschaft in Verwirrung und da» Spießertum gegwi die Arbeiterschaft aufbringen soll. EifenhahnerbeweMng in Wind. H. N. Haag, 10. November. In den lohten Tagen habe» wiederholt Besprechungen de# holländischen Eisenbahnpersonal# Über dir Frage stattgesunden, ob gestreikt werden soll»der nicht, wenn ein» Lohnerhöhung nicht bewillig« wird. Das Eisriibahnprrsonal ist in verschiedenen Viruppen organisiert, wovon die S»»ial- demokraten 10 000 Mitgliedrr umfassen. Demgegenüber haben die christlichen Eiscnbahnerverbände 13 500 und andere verbände 6000 Mitglieder. Die beide« letzten Gruppen sind offenbar nicht der Ansicht, daß die Notwendigkeit für einen Streik besteht, so daß höchsten# die Hälfte de# Personal# für den Streik stimmen würbe. #### «M WSMMK MtS., crbei'dS,„Der f l i e. Sämtliche Eintriftswvten und den enge schloff«»«» -pMSMKSRW � e» e II .° de# A fadem ifcken Institut# tür nunp von Protessor flarl Thiel bringt 'm Volkston zu Gehör. Eintrittskarten November, mittag#, in { I.> tttn Tonnabrnd, l.n 16. N«.mb.r. """" ' tzs»spielt-., i. u"� eintsten Dramen, besonders " �tii«%-fsfinf« Sf'ovin"(förntfich bei Ceftet. Der Schiedsspruch im Textilgrotzhandel. Nach 1»wöchigem hartnäcbigcn 5ia-mpse hat die Bcnreziing i-w Textilgroßhanbet damit geendet, daß 10 Arbeitgeberverbande der Verschiedenen Branchen, die dem Zeniralverband de# Großi>u>w«l# den Auftrag erteilt hatten, für sie die Verhandlung zu führen, de«» SäsiedSspruch angenommen haben. Damit ist grundsätzlich ein glaticr Siez der Aug-stellten erreicht im dem die Ma sisizierung bzw. die„Gruppierung", welche im Mittelpunkt der ganzen Per- Handlungen stand und von den Arbeitgebern auf da# heftigste be- lämpft worden ist, akzopliert wurde. Trotzdem der Schieosspruch den Angestellten im Verhältni# zur heutigen Zeit nur recht bescheidene Bezüge sichert, wovon auch ein großer Teil der Arbeitzeber überzeugt zu sein scheint, glauben die Arbeitgeber in der Tapisserwbranche allein eine AuSnabm« machen zu müssen, indem sie als eister Arbeitarberverband ihre Zusbimmung zur Annahme de# Schiedssprüche# versagen. Dies« Herren, die seit 8 Wochen unentwegt an der Verhandlung leii» genommen haben, ebenfalls oen Zentratverband de# Großhandels die Verhandlung mit für sich führen ließen, behaupten plötzlich, sich mit de» übrigen 10 Verbanden nicht in der Annahme identifi» zieren zu kühne n, da„ihre Jndristri«" ein« derartige Belastung nichl vertrüge. Diese Herren haben sich nicht k«sch«ut. dem De- mobilmachrnrnZkommissar zu versichern, daß durch den Tarif ein großer Teil ihrer Betriebe direkt zum Ruin geführt würde, obgleich sie den ganzen Krieg hindurch einen außerordentlich pulen Geschäftsgang zu verzeichnen, auch mit einem außerordentlich hohen Prozentsatz kalkuliert kalten und übertfte» ihve Aniflestellten außer. gewöhntich niedrig besoldeten. E# Handelle sich zum größten Teil, wa# dem Charakter der Tavisseriebranche entspricht, um weibliche# Personal, das den ganzen Krieg Hindurch zu jämmerlichen Gehältern gearbeitet bat!«. Der größere Teil desselben kam erst durch ein im Inn, d. I. aboefchlessenes Provisorium«rnf da» königlich« Gekalt von 225 M. Da fällt es den Thef» nun schwer, von ihren Gewinnen ein wenig mehr für die Angestellten, die dielen Gewinn miterarkeiteten, abzustoßen, und da» alle», wenn man bedenkt, daß die aräßere Zakl der Angestellten der Branche tu Gruppe l de» Tarifs käme, für die ein Grundgehalt von 825 M. festgesetzt ist und Anrechnung von S zurückgelegten Berufsjahren ab dem 21. mit fe 25 M. erfolgen soll. Da will man gerade diese fflnippe um 50 M. reduzieren. Aber nicht genug darnitl Man will ferner die im Schiedsfprnch vorgesehene recht bescheiden« Wirtschast#- beihiffe von 2O0 Kit 500 SO?, auch noch um 100 bis 300 M. mindern. Die nächsten Tag- dürkfeu nun die Entscheidung briwoen. ob die Arbeitgeber in letzter Stunde sich nicht noch»ine# Besseren besiunou und dem Schiedsspruch zustimmen werben, ober aber, ot sie uns den Kamps in der Tat aufzuzwingen geldenken. Die Schneenot und die Nothilfe. Berlin liegt tief im Neuschnee. Die Elektrische kriech lanflsam durch die Straßen.„Lebenswichtige Betriebe"- nach NoSke sind die öffentlichen Verkehrsmittel lebenswich . tige Betriebe— sind empfindlich gestört, vielleicht sin! I sogar Lebensmitteltransporte in Gefahr. Wir wollen einen Vorschlag zur Güte machen. Die unbotmäßigen Naturgewalten solbten in ihre Schranken zurückgewiesen, ihre Aufsässigkeit gegen die Noske- Ordnung sollte- durch die„technische Nothilfe" unverzüglich unterbunden werden. Wir finden, daß diese Auf» gab« durchaus in den Rahmen der„Technischen Nothilfc" fallen würde, und vor allem sollte dieses Institut die Gelegenheit zur Vollbringung einer nützlichen Tat nicht ungenützt vorübergehen lassen. So etwas würde auch eine weit bessere Reklame für die„Technische Nothilfe" sein, als die schönsten Plakate, die übrigen? durch den Mann mit der Schippe die Tätigkeit des SichneeschipptinH symbolisch anzudeuten scheinen. Also an» Werk! Und kein« Müdigkeit vorschlltzen! Oder, hat man Bedenken, di« Vestaltnn der Nvthilfe so vor aller Oesfentlichkeit auftreten zu lassentz Befürchtet. man, daß Heilte Kinder mit Fingern auf sie weisen würden� Erwerbslosigkeit als Beruf. Nachdem die Arveiiterrä!« offiziell Diemlich ofkgewtlroot sind, Iva# ■ M«ötz«g-n fchrift in yil'e für Oesterreich. » Sklavin' jsämtkich »v«stzhienen). hcrvorgctrchen. Wien, 9. November. Wie W« Korrespondenz Herzog meldet, hol sich dl« Entente entschlossen, der österreichijchen Republik einen Kredit von 300 bi# 600 Millionen Fraak zum Zlnkauf von Lct�nSmiltoln und Rohst osfon im Ausland« zur Verfügung zu stellen. Allkemeluer tfchechlcher Aiwstellleustreik. Prag, 10. November. Die tschechisch- slowakische Beamtengemeinde, der tschccho- slowakiillie Allgemeine Beamtenverband, der Ver- ein tschechischer Privatbeamter, die Vereinigung der Jndi:- striebeamten der tichcclw-slowakischen Republik, der Verband der Beamtenschaft der tschecho- slowakischen Metallindustrie und der Zentvalverband der Werksühr� der st'ckvcho- slowakischen Metallindustrie nerösfentlichan eine Erklärimg, worin sie die Oesfentlichkeit davon benachrichiigen, daß zwischen den Dienstgebern und der Beamtenschaft eine Spannung eingetreten ist. die Monbag. den 10. November. in einem Streik der gesamten Beamten- schaft ihren Ausdruck findet. Der Slrell um Ostgsiliziev. T. U. Warschau, 10. November. Nach Blättermeldungen hat die polnische Regierung den Ant ag der ukrainischen R.-gierung, der auf eine Verstäub.- ! gnng auf Grund de# VrrzichteS Polen# nuf Galizien ad- | zielte, kategorisch abgelehnt. Di« nkratu-sche Ko.nmis- j sion arbeit.t gcgcinoäriig an einem neuen Vcrständlgunasamrag. an der Sache wenig ändern dürste, wird nun«euch gegen die Arbeitslosenräte Sturm gelaufen. In«in«, Auschrist in der „Deutschen Tageszeitung" wird davon geredet, daß#» Leute gibt, weiche die ArkeiUIosigkest yw» Beruf gemacht hatten. In der Zuschrift heißt«S ü. a.:, „Erbauliche Einblick« hat die Ende Oktober in Berlin ab- gehaltene Konferenz der Arbeitdlosenräte tan lassen. Auf ihr wurde behauptet, daß selbst„der Kopf der revolutionären Nr- heiter Berlins, der Vollzuglrat, in der ErtverbSloseeisürsorz« versagt habe". Deshalb fei notwendig, die Erwerhslostiuäte des ganzen Reich» organisatorisch zusammenzufassen. In Zukunft soll in jedem Ort ein Arbeits losen rat gewkichlt tverden. Die örtlichen Arbeitslosenräte sollen provtnzial« ArbeltSlosenräte b lden, die sich ihrerseits wieder zu einem LaichesoftbeiMosemmt Preugen zusammenschließen sollen. Alle Arbeitslosenräte sollen der- pflichtet werden, vom 1. November ab die MäwDewlng»u halten. Di« erforderlichen Mittel sollen durch der«rbcitSlosen in Höhe von 10 Pf. monatlich aufgebracht«erden. Die Arbeit»- losenrät« selbst sollen nur mit ihrer ausdrücklichen Zustimmung in Arbeit geschickt werden dürfen. W«r diese Vorschläge liest, muß sich erstaunt fragen, in welcher Welt wir eigentlich leben. Ihre Durchführung würde nichts andere# heißen, als dem Prinzip der Faulheit zum Siege z» verhelfen. Das darf auf keinen Fall geduldet werden, da allein aus der Arbeitskraft de» einzelnen und d«r Allgemeinheit di« Rctiuni, der Ration vernht. Auf die Regierung ist deshalb dahingehend einzuwirken, daß st« so bald wie möglich di« jetzige Art der Ertuerbslosomursorge änvert und sie durch eine Arbeits. losendcrsichening ersetzt. Vor allem der arbeitsame und fleißige Teil der Arbeiterschaft hat an der Verwirklichung dieser Forde. rang ein Interesse, da er es ist. der letzten Ende# ei»«!' sehr erheb licke» Teil der Arbe'teloseminterstützung durch Uleuern oder »nrch vermehrte ArbeitSleiitung wieder ansvnwgen muß. Auch mi» Rücksicht auf das AuSiand müssen wir uns zu diesem Sebritt entschließt,>, da diele# nach dem Pariser„Temp#" erklär, hat, man leih« solchen Leuten ket» Geld, die nicht arbeiten wollten und die sich vollständig dadurch ruwrierttn, daß fi« Faulenzern Arkeitölo'eniitilerftiitznng zahlten." D-« ArbeitSloseiiräie Koben e# ml# ihre Aufgab« angesehen, die Arbeitslosen vor A>iSbe»l»ng zu schützen. Tie haben darauf ge- ack'tel. daß die Arbeitslrstsiseit von gewissenlosen Untern«hn,crn »ich: zum Lohndnick benutzt werde und sie baben sich bemüht, 'linse in Arüest zu brn-gen. Dag weiß seder. per mit der Sacke si-ksi?rnsll!ch belaßt Hai Aber da» sich: die„Ten ich« tm*#- leining' nicht weitrr an. Ihr ist olles,>».# u«» Arheiderrat iü-nmider: sie bat nur für ein Räte syst«, II Versiändm# und das üt dw- der Gclwimriue. I . WctbcntiFtuteau i>er tt.®. P. 4k htJkt Sch-Merfftraß« i« wisde-r freigegeben uwb ist wieder geöffnet. Es war über Küsftg. eS erst zu schließen.. Der Chorl»ttenbnrger Etadtver-rbnetenversammlung sind Zwei wichtige Magistrat»vorkagen zugegangen. Zunächst wir!> die Ncwilli�ung der K»ften dos kommunalen Arbeiter- und Soldaten» ra'S gefordert. Ferner soll ein Gemeindezuschlag von 1 Prozent des gemeinen Wertes zur ReichSgrunderwerbssteuer erhoben wer- den. Dieser Zuschlag würde als selbständige Kommunalsteuer nach einer besonderen Steuerordnung veranlagt und erhoben werden. Gegen den Serkauf von Milchkarten wendet sich der Efor- lotteuburger Magistrat. Er woift darauf hm, daß der Ankauf strajdwr fr, und er will hneogiich dagegen vorgehen, zumal da» fcurch denjenigen, für die die Milch bestimmt ist, dieselbe ent- zogen wird. Eine große SrrkehrSnot hatte t>er gewaltige Schneefall zur Fo.g-._ Die Strazenbcchmvogen konnten in den Morgenstuiiden nur spärlich vorwärts kommen, da die Schienen verschneit waren. Erst sehr lagsam kam der Ttraßenbahnverkehr in Gang, und dann waren di« Sage» so besetzt, daß die Fahrgäste auf den Trittbrettern sianden. Piete mußten zu Fuß nach ihren Arbeitsstätten wandern und kamen natürlich zu spät. Besonders schlimm war daS übrige Fuhrwerk daran; et war schwer, auch nur schrittweise vorwärts zu kommen. Einbrecherkamvf im Zizarrenloden. In der vergangenem Stacht hat in der Mezandrir-enstratze 118/90 ein schwerer Kampf tztvschen Sinbvech�rn und einem?o» ende sitzer und dessen Sohn sich«»gespieit. In dem �ause befindet sich da, Zigarre ngeschän l»)i Fa�n. Der Weier ciwct cn den Hoben stoyenben SCo�iun� würbe nun heute nscht d»n oinem verdächtigen Geräusch geweckt. Er den in der zweiten Etage wohnenden Inhaber, der mit seinem Sohn, mit Revolvern bewaffnet, sofort n-ach dem «eschäst hinunterlief. Se fandei. die Jalousi-n herunter- zelasscn und die Türen ordnungsmäßig geschlossen. Durch einen Lpalt sahen sie aber, daß im Laden Licht brannte und zwei aJmnnet im Innern herumhantierten. Zahn und sein Sohn glnzen nun durch den Flureingang und wollten die Tür aus. schließen. Al» die Einbrecher da, bemerkten, sprang einer von ifinen sowrt auf Zahn zu. In demselben Augenbl* machte der €.oi»n de» Zigarrenhändlerz»»n seiner Scknißivaste Gebrauch und streckte einen der Einbrecher durch zwei Revolverkugeln zu Boden. Der andere ergab sich darauf und wurde zur Polizei gebracht. Dort wurde«r al,«in bekannter Einbrecher namen, Kirchhof feste«stellt. Er erklärte, seinen Komplizen erst am Abend kennen gelernt zu haben und dessen Kamen nicht zu wissen. Der verwundet« ist inzwischen seinen Berletzuuztu erl**«*. ktrrfelt xefte Ilten Anfwg auf West!(ine# swe*#An üwrfitzvnben sei bis heute keine Antwort erso-kgr. D-te 3. P. fch!«z Herrn Brergeme-ster als Kvnbida«« vor. Alle Amaäzö wurden aöge- lehrt Die unselige Politik der S. P., eine Gcmrintievevtrnung in zwei gleich starke Hälften zu fpaiten, rächt sich.— Für die von privater Seite eingerichtete Dal k-khoch schule wurden Mü-H verlangt. Gen. I r r ga n y kennzeichnote kz» Entstehen der Schul«, die keime Voklshochschuile sei, und verlangte Einrichtung der DolkS» hochfchulle von Gemeinde wegen. Die Vorlage soll in der Kam» Mission n-xymals beraten werden.— D°te freiwillige Feuerwehr soll in eii.r Berussteucrwehr umgewandst' werden. In iten AuS- schuß wurde Gen. Schmidt gewählt.— Fn die Boreinschätzungs- lomnrission wurden die Genossen Gutknecht und Klahn, als Vertreter L a n ge und P u tz k e gewählt— Das öffentliche An- schlagwescn weiter zu verpachien wurde vom Gen. Irr gang mengisch bekämpst und die Kommunakisierung verlangt. Redner wandte sich gegen die Beratung in der SoziatisierungSiomniission, Aug dem Cemsindelkhei!. in der eine frnt wrLiche Mehrhei sitzt die jeder Kommunavisierung adholio ist. Hieraus wurde die nochmalige Beratung dem HauS» haittSaus'chug übe cwte fern.— Zur Grunderwerbssteuer des Reiche» soll ein Zuschlag von% vom Hundert erhoben werden.— Es wurde noch cm HÄssauSschuß sür heimkehrende Kriegsgefangene gewählt. Rosenthal. In der letzten Gemrmdcvcvtrctung wurde vor Einfritt in die Tagesordnung von der Frafüm der U. B. P. D. ein Dringlichkc it sa nt rag eingebrocht, den im Ort wohnenden strei» kenidon und au»ges>«rrten Netallarbeiierm 80 000 M. von der Ge- meinde zur Verfügung zu stellen. Dar Antrag wurde von unserm Genessen Koffert begriwdet und schließlich auch anp?i,»inimen. verheiratete erhalten als einmalige Vchhiis« 60 SR. und für fei«, Kind di» zu 16 Fahren 10 2t., U»verheiratete über 16 Johre 30 3)1. Witwen mit eigenem Haushalt gelten als verheiratet desgleichen Wewer. Die Äuterstützumg erhalten nur solche, die vier Wochen im Streik stehen oder ausgesperrt sind. Darauf wurde die Wieder. besoldung eine, Arbeiterratsmitglieds verhandelt. In der vor- herigen Sitzung war während der Derhandluw!?:« eine Kommission crichter.eti, gosvigt ton zaÄr-icben Demonstranten, die die veiol- duug eine, ArHeiterratsmiigiiedeS verlangte. Die stürmisch der- terusce!« Debatte wurde schließlich vertagt. Und nun wurde mit Hilfe der RechtSsozialisten der Arbeiterrat tatsächlich stranguliert Stürmische Pfuirufe der zahlreichen Zuhörer begleitetem diesen schändlichen Akt. Unsere Fraktion veitließ darauf den Saal. Selten. Der Kinderhort im Gemeindehaus Mittekstr. 4L steht anter zitier fachmännischer Leitung. Er«st täglich von morgen» bi, obcnd» y öffnet. E, wird dringend gebeten,»an vtefer nütz» Irchen Einirichiung auegiebiz Gebrauch zu machen und schnipRietzstg« KinÄer denn Hort zuzuführen, inSbesmidere foletze, deren Pitee und Lstöt ter tesgstcher von zu Hause abwesend sind. 1,46«k..«bschnktt 100 lSroß-Berliner Lebensmittelkarte ISS S«� Sei« zu S1 Pfjj, Abschnitt 58 A der Steglitzer taten xedennrul-� WO©Kamai©«fterattehf 51; 80 Pfg. fi# alte Leute übet jfL Verb auf vom IS, b'u 15. November. Abschnitt 65 K*CTm, rtern£«ben«mtetel!icriert; 250 Gramm Marmelade zu 65 W Ms dsa Crgomfafionen. Lildungz ausschuh 1� 2. und 8. Distrikts. Wegen Cekfe�W,� -:n ö"ll( lütt, Genossen Kaafe findet der Dortrag des Genossen I-nssen nicht ra November, m d*' Der Kursus beginnt am Donnerstag, den 20. Tempr'hoser User 2.«i Neukölln. Heute Montag, abends 7 Uhr, Funktionarsl»"!« kleinen Saal der Kindl-Bvauerei, Hermcmnstratze. Zredersdorf-Vetershagen-Dogelsdors. Mlrtwoch der, abend» 8 Uhr, gemeinsame Mitglied oreersammlung im Restaurant Madel. Peterehagen, Dorfstratze. Da wichtlSe zu fassen sind, ist oollzähllges l rschelnen dringend ersorderW Vere-nskslenver. Sund de* technischen Angestellten und Beamten,— Oberschöneweide. Nächste M tglwderne sammlung 0 den 14. d. M., abends 7 Uhr, im bekann. cn Lokal. Deutscher Porti er-Derband. Dienstag, den 11. Nroemoer, 7 Uhr, im.Königstc-dt-Kchino". Holzmarklsl'abe 72, wicht»gs sammlung aller in Fabrik». Geschäfts- und Industrie..iusern" 1 i igten Portier», Fahrstuhlführer und Heizer. verantwortlich für die Redaktion A l s r e d Wlelepp,«S Serlogsgenoss-nschaft.Freiheit", e.(3. m. b. H. Berlin.— � Ltndendrncheret und Verlagsgesellschaf! m. d. H., Schiffbauerda« tebensmil'elkLlender. � mrinb-ver! rwung vom 7. 11. 19. Z« Wahl Gr�n� B�ett�A�chnitt�t�de� ewstih�Kmte v» 8. Vorsitzenden beS GctverbegerichtS vertrat Gm. Schmidt MK. Annteldung vom 10. bis 12. tzlovsmber. Abschnitt 07 Groß- unfern Standpunkt zu den Laienrichtern und fordert« Ausschrei- bertiner Lebensmi.telKane 250 Gramm Marmelade zu 65 Psg., Ab- bung der Stelle. Auf einen vor 2 Monaten vom GeworkschaftS-! schnitt 38 Grotz-Nsrliner Lebensmittelkarte 250 Gramm Malsmehl zu zur Frage der international tp J* Aeib y�sktim Kl»« k ARTHUR CR! SPIEN: Zur Geschichte der Internationale. Aaheng: Literaturverzeichnis. Preis 1.50 M. ALEXANDER STEIN: Das Problem der Internationale. Aahanc: BaschlUssc und Richtlinien der 2. und ilntee» nationsle. Preis 1.80 M. WALTER STOECKER: Die proletarische Internationale. Preis 1.— M. �(t Die Schriften relanjen soeben inr Aasrabe. Beatelianren richte Bucbliaßdlung der VeriogsgenossenscnQft„FHEide» Berlin NW 6, Schiffbauerdamm 19 Hl �func J'iitt, f,t m- Allen Verwandten und Bekannten zur Nachricht, daß unser lieber Bruder IN! IUI am Dienstag, den 4. II. plStzlich verstorben Ist Die Clalschemne Rädel Dienstag, den II. II. nachmittags 3k Uhr. Im Krematorium Qerlchl- straSe statt Die Geschwister. SchmerzcrIOIl! gedenken wir am Jahrestage unseres treuen, un- I vergeßlichen Freundet| Hermann Fndliu welcher am 9. II 18 bei] Brüssel durch den v&l- 1 kermordendenWe tkrieg| dahingerast wurde. Du kämpftest und Heist| für die Reaktion. Wir| IrUmplen weiter, ledoch! Bekanntmachung bettennth de« Crfntj för einen verstorbene««bgrordneten znr vertastnnggebcitde» denilchrn Siatioitalverfammlung w tverltu. üieiddem der Im Watllresse Brrlln Mr die betscCunart brnhe deutsche Rationotaetsammlima attoäSitc Stbaeotbrete, SeMJatthsalt Hit'- Heute, nertteiteu ist. b.ru e Ich out®runu dr?{ b9 ict Wu lotdntmg vom eO. ßlmcußer IS 8 ntb In SrmäKhrtt der 1 e» den WadlunSlchud»nr ßeltftrßuire tir»@rlu?mumte*, der artnält j 21 de» I8eichj»»tl.efejes in sein- 6t. de tritt, ru einet-Isuitg eut Somtetstng. de« 13. ßlott mtber 1019, vormwag» 10 Ithr, »ach demA!SavIdarc>>«deemngIftr»t»,StraIaner»tr.,, ,S — Zimmer 0— ein. Sie« dringe ich tlermlt zur Sffcitllichen JtenntnII. Berlin, den 8. 3! crem der ISIS. Der Wahttommlssar fßr den Kahltre ä Sellin(üt Ute sßaälen rat »etfajiun�etenöen deultchen ßloitenulBersammluitg. Loehitlng. Stadtrat. _'%]».«t. 1389 SuM. 19.) K P D» Arveiterräte nnd Ketrievsfnnktionäre! Am Dienstag, den 11 November, nachm., findet eine FrattioiiSsitzung stall. Ort und Zeit ist gegen Ausweis beim Beztrltsühm zu erfahren. -_ Der ltzrakllonSvorstand Spezial-Arzt lür S erste Freunde Willy Deckarl, Willi Scheuch. für Geschlechts-, Haut-, Harn-, Frauenleiden, speziell veraltete faartadcklge Harnleiden. Aasschlag. Salvarsan-Koren. Urin- und Blutantersaehnngen. nun Separates Damenzimmer. Erste und ä teste Hell- Anstalt Läset« Spczial-Arrt Dr. Skotti Dir.; Löser senior#' ... Rruonihfllop TWRm C0_in Eck, »or RosentSinler Straße 69-70, Jt 9-1,4-8. SoRflt. 10-1. Zähne ohne(laumenplatte, Goldkronen von 50 Mark an. Keine Luxuspreise Künstl. Zähne, printtk Kautschuk, von 3 M. an. 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