Lsi| 65 9k' rvs s i 12. rderliih. U�ZÄ Äj's ;ufcn« b-M 'J IS s jygtbO�� �"BMpreie 15 p snntg ♦ 2. Jahrgang Dienstag, öen 11. Usvembee i919 Nr. 547/� 299< Norgen-�usgave �an'. m�Toras und nack'mittsg». mt fcim« und �r�tAom imr Tnrtgnt» tothrt* 0 au,,Ä �***9* � frcTfr Avflelluna m» Brni« für(fro��erltw 4.— ZH.. bei �•5®? mona«! 4�5 M» h« �uOrHana unter 5tTf1»Wan> tfts Deutsch lanb �0 Dt, fftrs Ausland 7JW HU per Brief 12-50 M. fall**1* k�vedifZon: Berlin NW.«. SchiSbauerda»« lSUK. Amt Norde» 2�93 med jnsis !e. Anferste failcn die achtgespal». Nvnpareillezeile oder deren Naum(*20 ItlF.* N?ortan'.e:aen 6« rtM.irdrncfte ITort 50 0f» ede»»veiter? Vort 25 Pf. Teuerunas u �lag 70 i�roz. Vei �mnilien» a. �er'ammlunqsan�ejgen fällt der Zuschlag fort. Inserate ftr den dentuf* folgenden log müssen spättsten» hü S Uhr nachmittag» bei der Lrpedition aofaege�tn sein. Jnserinea-Atlriltmz: vnlt» NW.«, Tivlffünuerdanim 19 Srmjpvcdjcr: Am« Nörde«#«## Berliner-Organ '�tfiges Ersebvis der AbMMAZ. �w,! RMll.,d.i>«°°d W-<°N«b-»°-!M°°. _ Mihrim EwW» KWIi»««in»>»»> fwn, hnt k:--• bicher. öre ÄrbeitKansiuhliie bcicltloiien wird. ........ unb Hol. l"�trciflofQl'en.zu uwlöen. . Tjrbf n �lcitunaen sind ermächtigt, in o IT« n De» �otcrii«? äur ��bcrüiifruchme öcr Arbeit nslwendi» .��rÄ�r'.�.�iWr und Zviuschmisien, sowie sonstige K',"v«r*i[" l�r) sofort vornebiiion zu lassen. II k-":a m klar*"; Is'g« y ofar��JSJ -M �'e 8 Ünszrhner-Koin Mission. Tas SUiCtaUfurtclI. 1118 6* unzeu über öie vogel-Affare. �'inet de» Leutnarn« Vogel schreibt \](4-f I* W.a«#%** H. N. Haag, 10. November. Monaten ungültig. Es gibt also zwei Möglichleiten: Entweder ha: George oder Lang das Visum in Kenntnis der Sachlage, um die es sich handelte, abgegeben, oder Varon GeverS oder Minister Erzbcrger haben m r eine irreführende Mitteilung gemacht. Der erstcre Zeil scheint mir nicht zweifelhaft.?ch kann viele andere Siiizetheiten den kompetenten Behörden zur Verjügur.g stellen. Sie Zicichsrcglernnz GW» . Georg Vernharö. Verbot der„Vossischen Zeitung" auf drei Tage. Eine Siaiizn aus dem ZZllsZ oils- wege der Revolul,o».'> Von Ernst Däumig. Wie blutiger Hohn mm kl es an, wenn man heute Zeit» genossen Lievo.ulionS feiern bcgclu'n sieht, die noch Iii# zum Morgen des U. Ztoveiicher 11)18 gegen bie„Icuie#» verräteriletn" Nevointion gelobt Heiden,'die die Jlvöeiter» sdxift vor den„Mruköpsen" und„Diah�.oh'em" warn.en» bervn Neid lcä/en darin bvstan'ü, den nnoernioiblicheii Zu» saimnenümich des iibcrirwiwiteii rmPeriolist.iiche» Systems m sozial ist rsdH? Bahnen'drängen zu wolle». Sl'bcr es enlspricht driS geviliz de» ii Geilste der ntlicreil llmxchchniligiicit imd Höuäsetleti, der'kW osnzielle neue I cirljchUvn d du relzreht imd der in vieler Hinsicht noch abswszeilber ivinkt als die rafft- nicrt ausgebtune CiwiiichWn der Liige, mit der die Kriegs- dillatur iider vier Jahre das doittjche Volk benodeiu und verblöden konnte. Widerlticlie Honchelei ist es, wenn jetzt im l'irtersuchimgsansschns;. der Dtati o nvilverfcuinn knig Ddänncr über die zivilen und melitärijclten Hasarbauw be# WoltlriogeS zu Gericht sitzen, Männer, die diese» Kriegs» treidern jachrotung ihr vech reche risätes Spiel iiftt MeaschziN» � oi, v bes.Nifjjjy«!>!oi»erdanllchc Eourant": ru.»>S'r'S3fc�«»«iuiffi. 11 f bc Haupt«« zu füiuien, daß die Tar. *Uft bat!« iv cht gewicht, dajj Oer Pah. der auf fc�lio hr k,*.4" Lnu,r,f. kör Lc-iUiiaiit Tlogel bestimmt und ,a- Mai. michnultayS. Ist dos Vitjvm er- W s>e..t„ n om nächsten Morgen, noch vor der Der- I'tivatf.f. die am 14. Mai abend» siarrfoiid, (i,, �'k, da« � 4 H«tn George, der Holländer Lang, ij �.5ü%itf|,n c �'hn beauftragt Hölle,«in Pichvisu«, "'. aiUrt TXa fr.---, r'—____— V V�C. /Ii______ Amtlich wird mitgeteilt: ?m Montag-Morgenblatt der.Vossischen Zeitung" schreibt deren Ehesredalteur Georg Bernhard, nach- dem et die formelle Berechtigung ZrantreichS, die deutsche» Krieg»- gefangenen zurückzubehalte». anerkennt und die Zurückliehaltung![ch)en und Meiischen�iiicf erleichtert unb gesichert haben. bei mehr objek.ivein Teiikeu als durchaus verständlich erklärt hat, j LZ.i.Zert'ich ist es, wenn beule iic ÜOliiunfturijyäne« der folgenden Satz:.Ter Erfolg ist, bah die deutsche Di e g i f•| ctstiHi RevolutionSpcha�e vor ihren braven resornftostalrsli» r u» g. die gerade in der Gesangenensrage ein unerhörte»: sehen O r ga> ia t io u chchi ft s le r n über die„Errim>gcn!saMe» Mösl von Schuld gegen die eigenen Landeskinder auf sich gc»! hex Nerio) fitipii" fa lva den. Nur einer dicker BawenüS der Schuld allein auf Frankreich abwälzt." Die j Nevol�ution, der Bo.'jitoivrstemfresser Wlmtisg I?at den Mut vK ä!S ,a«ieo 0»M .frei •ckef % fsic>. -ZU 41 l '»< öwufiipj, e- � 1 4"■---->— yj~- 1---- 1 > �ahlt 8«l,vn zu erteilen, und daß George ihm z��Atel- v. tiefer Aetfen niemand ander» seh al« .che(4,,-j" �emlioT Zeit teiüte er mit mit, bah in ber- 'ii,"kilt js, x, T-m �r«inen Pah auf den Aaenen Loh- �»n x�m LfV/ lr anderen Angeklagten im Liebknecht- :. �'itm N nant L i e p m a n n, beftinirmt war. Ich i«r.� t*m Konsulat, um ein Paßv-suin '»m®klel»'n.v'lr.,r~f****•••• 1»•*•»"------ 1"- S f."i df" Geschehnissen auf uiiserem Äonsu �"ifh!"llerr.x,. gehalten. Baron Gever» teilte mir darauf J!T Jf S 1�1.,. Ie- S.v.. n M i n i si e r Erzb erger abge- :S'A L\ i®1"8 einem i..-'"l-"�derholte ncxbmslS ausdrücklich L*%. liKtin*,n Briet tC*. üier mit dem Slamen Erzbergel, ('ri,i;"'""big frn«tmi' b*' eigenhändigen Unterschrift Erz- -° "W."1«i-vj��uen Vin�lheiten. die mir schon bekannt �. b lrasere Gesanbsckaft da» Opfer eine, tz�I, Winifj,. j 14 sprach darüber den mir versön- WSMSLSKL H. �"de»r t.V'" für einen ferner Herren -•<* a»th,f,#....«« nicht».1 va» Konsulat, sondern immer -. p'rnt. v. �r wnrd« aber» eine Untersuchung über i«, S f,:!1'- t>nhitf„">n 011 t'ne Fälschung in Berlegeuheil fi_ Herrn Erzberger, -i�Ä 5»%"un 5- 1% sJy�n M �'s«ndtschoft die Angelegenheit ievr \$tS um'�"il'irre kein«rief oder«ine a.'der« \ V$2"H«„ri"?»"ienkarie. für-ine Reise Itf11 wif If,'-kies. ,,..fr �'aifensnllsiniidetomnii siou über � oi?1.3].'."'"'•rte habe ol» Legitimation ge- 1 ü« A.VJ:'1"»t join �' Unterschrift Er-berger». war aber: laden hat, die ganze Behauptung schlicht ein solche» aVufs bemühter Verleumdung in sich und enthält eine so ungel>euerliche Be- schiii.psung, Hotz die III c i ch S r e g i e r u u g einstimmig beschlossen hat, diese on Landesverrat grenzende Unwahrheit zur allgemeinen Kenntni» zu bringe» und damit an den Pranger zu stellen. Tie.Vossische Zeitung" hat die Sutzerste Aufregung in d?« Hunderttausende von Angehörigen der Krieg»- gefangenen getragen und die innere Ordnung auf« schwerste ge- fährdct. Ihr Erscheinen ist daher nach dieser Verantwortung»- losigkeit aus drei Zage untersagt worden. Ler VerarbeUerslreit In Amerika. Die Gewcrlschaftsftihrer bleiben fest. H X. Washingio», 0. November. Hu# Indianapolis wird gemeldet: Die Vertreter der Gruben- orbeiter leiten mit, dag die gührer es vorziehen ivür- den, in» Gefängnis zu gehe«, stau auf Grund de» Schutzhastbcfehls den StreUvefehl zurückzuzirhc». Am Sonn- abend wurde der Schutzhufibcschl der Regierung vom Gerichtshof behandelt. Tst»crc'niflicn Bergarbeiter verlangicn durch ihre» Anwalt einen Aufschub des Gerichtsverfahren», in der Hoffnung, dost der Streik inzivifchen beigelegt werden könne. Die Staat»- anmaafchaft lehnte diesen Aufschub ab Darauf hat der Gerich!»- hos selbst interveniert und den Schutzhafibesehl für aufgelöst erklärt. Der Gerichtshof hat später einen'kV-sehl erlassen, dost der Streik jetzt sosorl aufgegrben werden müsse. Di» Gewerkt- a slen haben bis Dienstag abend Zeit etlfO'len. Dieser Ausschud war »ölig, da viele Arbeilerführet nicht sofort erreichlmr sind. Washington, 9. November.(Atcuter.) Der VollzugSrot de» Arbeilerralc» hol eine Erklärung deröfsci'tlicht. in der der Streik der Bergarbeiter ge- rechtfertigt genannt, die volle Unterstützung für die streikenden Aibeiter zugesagt und die Oeffentlich- Kit um Beistand ersucht wird. Massenvcrhaftungen von SozlaWen- RX New jllvrk, 10.?!ovembcr. In New York nahmen die Behörden aikassenverhaftungei, radikaler Elemente vor. Mehrer« Tausend Personen wurden in» Gefängnis gebracht. In der Stadl New York allein wurden 400 Agitatoren festgenommen, darunter der bekonnte Revolutionär Sinnfeiner Jim Larkin». Viele der Verhafteten sind Russen, die ein« Temon- stralion zu Ehren der russischen Revolution geplant hatten. Der Justizminister gibt bekannt, daß die Masscnverhafiuiigen die Ein- lcilung zu allgemeinen Motznahmen zur Unterdrückung einer von den unabhängigen Arbeitern geplanien Verschwörung, die den Zweck verfolge, die Regierung der Bereinigten Stauten zu stützen. geifadt, c i 11, vugef tclion,-dost'die Movol'irtivn iwcn den Willen des sozialst isti'en Klerus zwin Ausbruch gcfünimen'sei, imd idafi er mud sei ucstflcidfcn chre Awsgo'be■Uirin eit'iicft lachen, die revolutionäre Stmrmftut cch�iebäuruieii und ziuiut Acr» iaii'don zu bringen. Glotze von NuizbKittern unld ZeitungsrulSschnftten au# der Feder der beuli'geii Festreldner unld ihrer i'chrei'vge- lvandteu Kiliupvne twlbe ich arlj.gostcrpelt. In allen narr denlüoaren Variationen werden inuiti'die Themen des „DurchlMtonS", des„Burgsnodens".-der„vatei-läirdftrhon" Pst'icht'des KriegSo nSeiheze ichnens detxin>dslt. Hier briitigt der.VvrivärtS" ein verschämtes LiobeSbokonninus zur Vdonurchie. dort feiert ein Lei»ich in der„Glocke" Hiuderv- bürg und Betitlimun Hoilinn'g als Heroen'der WMi'AvZu- tio-n: an a-wderer Steile juboit ein Hoi'tnittnti:„Ich g-bhe zu HuAieiiÄttt'g!" In djchon �lustbiätteru, nnterzrichnot vom Porteioorftaich mi'f«der Gene ixrl'f 01 1>1 1«ist' io n, wird'der Streif nts„LenndeSvervivt" und„Hockiveriat" gednriidum rft, in j-men loi rü auf die pftichivergessenoii— franzosischsn,'bA- giickvn mid elitg>I>t!ck?e» Sogichiisten geschi nicht, bei denen man sich beule angesichts-der veränderten.Konjuiekdur ivie-der an» znÄckdeni sticht. Voll Ju-gi tuiw in-utz ich-daran deicken,-Kifj der ReichSaibwalK. datz mancher SUwtd.iauiwiLt, Batz amtzer- otOonÄidse Kti.'gsgeiickte in der striegÄze-it sich die Argtu- mci»te dieser A-lmMätter der offiziellen Partei- unb Ge- metfickpfts-instangem zu eigen gemacht uird hunderte von btxrve» Atldoitern aus Ia-hre i-n das Göfüwg'nis med das Zuchttixrus siesthickt Wen. Gaiig zu sck.ivei'gen von Venen, die unter diraktcr oder indirekte: Mithei.se der kriegerischen Sozialisten, von der Arberisstelle in don Schützen-gra-den tvaivderu mntzlen. Sa sehen die Leute ans, vie Ixirte b-ie Nevchoftton feiern. Sie lachen beichitzt'der sttevoluli-o» entgegen- gearbeitet. Sie haben iixnfer miWch'icn, den Kessel der gava-itigen Ve-utsche» Kriegsinmckniie zu überheizen. Und al# die Ventile oerfachen und der ganze Ayparat zum Platze» kai». waren sie geschickt iin'd gewandt ge-u.U'g, sich 0111# dem ExchofionShereich in Sicheihtil zu bringen nivi) beim Bankerott Ver ästen GtaatSlirma so vickl aus der Konkursmasse zu hamstern, datz sie einen eigenen repuiÄft- faniifdien Luden a-nismachen konnten. Heirte nach einem Sichre sehen wir fkor: D i e N o» v c ni b e r e r e i g n j s e.« 0 n 1918 waren feine R«- v 0 k» t i 0 n. Es war ein elemenbater 3 11 sammelt' 6 r n ch. Die! erblich aiis-gehnngerte uud feelftsch flonnfj- Hamb rite Beoölkerimg warf das»nertr», stich gewottdene Joch der KriiogShtstatu-r nun sich, als die Massenmeuterei in Marine nivd Heer einsetzte, al# der von Krieg#.sckx!->chlatz zu Kriagssttan�tz gescksieppte KriogSlkuecht ein#,-datz Weiter- MWMWS v«,-der alten Mllitärditlatur nach tagelanger Hetze in die G-- uiiip» s-elle g-iverrt,'» den"tovem en füll! von de: Sie irechletit? KecTcn In Unoora. kjsSSTÄ'H .! densoerbanvimigeii m Pari» ci# Königreich auftritt und als sol- UäUcrnun# aiiickenomuien wird. Revolul an" z-.i inachen.,Gr»a»ten. de W; vsetloi�i"ich j" in de nack meinem Gnüpfinben zu sehr auf S'eg«»� stimmte Jfk e oosti 1 u num« r der..Freiheit" gepasjt&*äen.'HS«« Ii« iebt Äitieu auui Zchchdoute»«mtroea.„«• kämpfen eine DersZngenmy der EnLbe�rim?en ,nrb Qk- foHjrcn bedeute, daß dem itberuiachtig ociuorDcncn Gegner ein Erfolg nicht mehr adMringen fei. Nur eine ganz dünne, viÄ zu dünne Oberschicht reoolirtionärer PLvletaricr und Intellektueller hat den Aufanunmbrnch kommen sehen und versucht, ihn zu beschleunigen und ihm eine bemußt revo- butionüre Richtung und ausgesprochen soziatistische Ziele zu geben. Aber die deutschen Proletariermassen, bar aller rc> volutionären Traditionen und ohne revolutionäres Tom- perament,'Dießen sich wenige'Tage nach dem Umiturzraiirsche »on'den demokrabhchen Natten-fängermetodion eintullen unt Zagten die„Ruhe mid Ordnungs"-Parole in althergo&rach- 1 tem Spießer sinne aus. Und so ernten denn die'deutschen Proletarier bei Abschluß des ersten Revowtionsjahres, was sie selbst gesät halben: Eine funketnagolnene RepmbLif mit den ritten kam- taiisti seit— nrit dauernden Zcitungsver- boten.(Siebe„Repichlik". Rote Fahne",..Freie Jugend" APv.) Bersv.mnrl'nngSfrfrhoit— mit Maschinengawchren v-nd Mammemvcrfern gegen mißliebige Verßrmiiklnngen. Persönliche Freiheit— rmt überfüllten Schntzhafhzellcn, WersoDgnngen,.Haussuchungen mit sinnloser Zertranrpolnng geistiger Arbeit, verschiönt durch private Mauscreien der repichiikanssch)en Ordnlrnigs-Sch?rlhtriippe. Hoch die Errungen'sckxlsten'der Revolution! Es lebe b'e Repnbliik— die Versovgmvgsanstalt für Partei- und Gc- tveröschaftssokretärel *** Lassen wir die politischen Geschäftemacher ihke Revoln- tionsfeste feiern. Für sie ist die Revolution tot. Für uns ist sie lebendiger denn je. Tie Kämpfe, Niederlagen und Lcnttäufchiingen des abgeschlossenen Revolutionsjahres waren erst notivenüig, um immer mehr Prolciarierschichten die Bedeutung einer sozialen Revolution zum Bcnmßtiein zu dringen. Mag dieser Anjchruungsuntciricht auch noch nicht in allen Köpfen zur klaren Erkenntnis der jrmolutionären Notwendigkeiten gesührt haben, mag das Proletariat von Kapital uill) Reaktion noch manchen Gcißelhieb erhalten, «ininal summieren sich die tausend destruktiven Faktoren des in allen Fugen faulen wirtschastlichen und politiicl>en Lebens wil ihren Wccl?sclwirknngen aus die Psychologie der Massen derartig an, daß die soziale Revolution nicht mehr mit Noske- Erlassen und Maschinengewehren zurückg'edämmt werben kann. Sie wird dann aber von vornherein von den Massen l in sozialisniche Bahnen geleitet werden, der praktische So- zialismus wird ihr Ziel sein. Wir wollen wahrhaftig die Revolution nicht um der Revolution willen. Kriege und Revolutionen sind AuS- nahmezustände, sind Fieberkrankheiten am Menjrlcheits- körper. Aber sie verdanken dem ehernen Muß der Geschichte ihr Sein: ihre Ursackvn und Wirkungen sind viele Tat- fachen, deren Wesen wir mit dem Lichte des wissenschaftlichen Sozialismus nachspüren müssen, um sie so schnell als mög- lich ans der Welt zu sck>afscn. Je schneller und gründlicher wir die Triebkräfte der sozialen Revolution erkennen, desto eher werden wir die'Mittel finden, das Fieber zu brechen und eine Rücksälle ausschließende Gesundung deS Gesell- fchastSkörpers durch den Sozialismus erreichen. Revolution ist kein Dauerzustand, aber sie kann zu einer schleichenden Krankheit werden, wenn halsstarriges und gewalttätiges Festhalten am zum Untergang bestimmten Alten ans der einen Seite, wenn Stumpfheit, Unklarheit und Zerriss n- heit in den Reihen derer, die nach ihrer Lage Träger der Re» Volution lein sollten, aufder anderen Seite die Entwicklung der unentrinnbaren sozialen Revolution hemmen. Die Wurzel der sozialen Revolution unserer Tage ist der unleugbare materielle und moralische Bankerott der kapitalistischen Produktion und der auf ihr errichteten Staats- gebilde. Alle Versuche, die alte, aus den Scharnieren ge- raten« kapitalistische Gesellschaftsmaschine wieder in Gang zu bringen— Völkerbund. Arbcitsgcmeibschasten, demokratische Scheinfr-eiheiten, parlamentarische Parteicliqen-Regie- ruugen, das Niesenorchestcr der buntscheckigen Schar det „geistigen" Reklamekommis der kapitalistischen Weltordnring vom Kinoregisseur. Winkclblattredakteur und ardeitsgemein- fchaftlichen Gewerksckxistssekrctär bis zum würdevollen Staatsprofesior, Gencralsupcrintendenten und Bischof—, sie alle werden nicht imständc sein, dem Proletariat den Glauben an die„gottgewollte" kapitalistische Ordnung wieder. beizubringen. Erledigt sind mit dieser ersten Revolutionsphase die Der-! suche, die Revolution ausschließlich mit politischen und militärischen Mitteln wciterzutreiben und mit einem prolcta-s risclBn Siege zu beenden. Jetzt beißt es. die revolutionäre Stoßkraft des Proletariats, in erster Linie an der Wurzel! der kapitalistischen Gesellschaft, in den Zellen des Produk- tionSprozesses, in den Betrieben zu organisieren, ein revo- I u t i o n ä r e s R ä t c s y st e m zu schaffen, das auf ökono- � mi'cher Grundlage errichtet, schon durch sein bloßes JuS- lebentretcn politisch wirkt und in seinem, alle WirtMstS- bezirke und Jndustriegruppcn umfassenden Aufbau die Gewähr bietet, dem mtscheidenden Kampfe um die politische vi acht die nnm läßliche Einheit und Wucht zu verleiben. Mit innerer Heiterkeit habe ich in letzter Zeit die Be- nnibungen einzelner Parteien und Personen verfolgt, die der Mit, und Nachwelt beweisen wollten, daß s i e die Re- vohition\„gemacht" hätlen. Tu liebe EitelkeitI Um den Ruhm, das armsekig« Flickwerk, das aus dem bisberigen Verlauf dor deutschen Rcvolnkivn herausgekommen ist. zu- stand gebracht zu haben, bmucht man sich wahrhastig nicht zu raufen. Gestehen wir es dach ruhig ein:„Das. waS wir vor dem 8. November 1918 an revolutionärer Vorarbeit geleistet Haben, konnte nickt mehr als Stückverk sein, z.» einem„Mechen" der Revolution langte es wahrhastig nicht zu. nUd was im Laufe des abge'chlossenen Jahres an revolutionärer Arbeit-wleistet worden ist. waren von tausend Hemmungen unterbrochene und durchkreuzte, tastende Venrniv. war zum Teil— es muß offen gesagt werden— blutiger Revolutiansdilletavtismns. Es be- durste erst einer Summe von Enttäuschungen und Nieder- 1 logen, bis der revolutionären Oberschicht des Proletariats die lementarsten Gesetz? einer sozialen Revelulion einge- bläut wurden und bis sie die Mslboden begvisf, die für die j Lortsührung einer solchen Revokution notwendig sind. Wer aber glaubt, oTs dremmtiM? Held aus der parkamentori- scheu Bühne die Revolution weitertreilien zu können, oder wer da meint, den Sieg der Revolution rrnr durch den bc- waffncken Aussland— für den schon die materiellen Vor- ailssctzungen in Teutschland mst jedem Tage ungünstiger werden— ousdaucn zu müssen, der beweist, daß er noch völlig von der Ideologie der politischen, einer überwun- denen historischen Epoche angehörenden Nevolutionsfonu besangen ist, daß ihm ober Wesen und Methoden der so- zialen Revolution, in der wir jetzt stehen, ein Buch mit sieben Siegeln ist. Rein, ich wiederhole: Herne heißt es vor allein, die vkononiisck)? Krajt des Proletariats zu modikineren nnd zu organisieren. Eine in ihrer Hilfs- losigkest und Gedankenarmut brutale Regierung wird jedem Kampse des Proletariats den politiichen Ehavalter aus- zwingen. Mit dem revolutionären Rätesystein muß dieser Kampf ausgenommen und zum Austrag gebracht werden. RichtS ist in diesen gähnenden. Zeiten gefährlicher als Selbstbeweihräucherung, Selbsttäiischung über Schein- erfolge, ebenso wie alle Enlriistungeruse über Noske und seinesgleichen letzten Endes nicht viel mehr als bloße Lust- erschütitoriingen sind. Kkwe Erkenntnis der begangenen Fehler und der nUzulänglichkeilen unserer bisherigen re- volutionären Arbeit, tteberwindnng her revolutionSroinan- tisck)en, pa.rlamcntarisck>cn und ßcrverfichastlichcn Illusionen der alten Schute,— das.ist, was uns jetzt bei dem Rückblick aus das abgeschlossene Rcvolutionsjahr not tut. Und dann in zäher, revolutionärer Kleinarbeit eine Macht aufbauen, die die Noske-Maclst über den Hnusen wirst. Die Revolution dars nickt wieder vom Umsturzrausch orgriffene, mit roten Jahnen und Abzeichen parodterendc>md enom- miercnde Menschenherden ziellos aus den Straßen l>eruiii- slanieren sehen, sondern ziekcrnste und kampfbereite Pro- letarieromtaillone, die wissen, wo sie zupacken niüssvn, um den Erbse inh Kapitalismus in die Knie zu zwingen und an seiner Sbelle 8en Hebel der StvatSmaschine urad des Produktionsprozesses in die Hand zu nehmen. In patholischen Ländern findet man die verschiedenen Stationen dcS Golgathaganges des Nazarcners in de- stinirntcn Zwischenräume!! bildlich dargestellt. Auch das PrPoletariv-t nruß seinen Leidensweg gehen, ehe der Aus- eisteyiingsrus erschallt. Diese Novembcrtage sind nur eine Station auf dem Passionsweg« der d«ut»'ck>en Reootution. Möge cS die letzte seiul Ell Scherdenhause».- Der Ausfall der oberschlefifchen Eemeindcwahlen. Bor den Eemeindewahlcn in Oderschlesien hatte die Rogierug Furcht. Teslolb schob sie auch äen Wahl- rcrinin, der ursprünglich nuit dem in airderon prelrßisckien Landesteilen Ende Februar jeslgejetzt ivar. immer weiter hinaus. Sie fürchtete die Folgen'der kurzsichtigen Polen- Politik des alten preußischen Regiments. Jn�uiiche" He- wieS sie der ckberscktosischen Bevölkerung durch ihre Taten, wie sie praktisch das DeuttckMrm fördert. Die GervaltpolilÄ ihres S'taa t skou.'m i ssors H ö r s i n g in Oberschlesien hat alles andere bewirkt, nur keine'doutichsreuUdiick)? Stiuniurng. Die am Sonntag vollzogenen Gomviiedowahlen haben nun die Probe aufs Exvn.pek gemacht. Soweit man das Ergeh- nis bisher übersc!l)en kann, sind in'den ländlichen Bezirken zumeist polnische Vertreter, vor allein Radio uolpolen, ge- ivä'hlt worden. Auch die Deutschrmtionalen liaben Derstar- ?ung erhalten. Tas Zentrum hat in Oberschlesien seilen Boden, eS Hot im Wahtkamipf seinen BundeSbrirder, den Reckflssaziailisten, arg zugesetzt und ist soweit ga?cnvge>i, ihnen die dauernde Erhaltung der„A.- und S.-Räte-Wirtsck)ost" anz: lügen, was sie wirklich nicht verdient haben. In den stcrstisäien Wahbkörpern haben überall die Rechtssozialilten kolossole Verluste an Stimmen zu buchen. So weiß die „B. Z. am Mittag" zu melden: „In Königshütte ging die Zahl der sozialistischen Stimmen von 14 500 bei den NotionaiwersaminlimgÄvahIen auf 2800 zurück, in K a l t o w i tz von 5600 auf 1400, in Laura- h ü tt e-Si monowitz von IÜ0L aus 835. Tr« Unabhängigen haben einen Zuwachs von 100 Prozsnt zu verzeichnen. Die poliviichen Eozialiisten habon eine nicht bcdvuter?de Zahtz von Stimmen auif sich vereinigt. Di« Teutschnotlonalen haben überall einen Zuwachs von 20 bis 80 Prozent zu verzeichne-n. Die' Demokraten hoben in den größeren Stadien Obers chlesisuS schlecht abgeschnitten.'' Die QuittiiM für daS Regiment Hörsing und für feine Auftraggeber ist klar und dsu blich. Die Niederlage der Reckits'iozia'iisten wirkt um so schlrnmner, wenn man sich ver- gogeivwärtigt, daß sie in Oberschlcüen fminerhin noch tüchtige Organisatoren haben, die in der Partei und. der Ge- werksckmt tätig sind. Außerdem baibcn sie in den letzten Wochen zahlreiche Kräfte von auSivärtS herangezogen. Ab- geordnete der Zkationalversanmtl'ung und der preußischen LaudeSverfa-nimNung bereisten die einzelnen Orte, Lands- berg und Heil mann erschienen auf der BAdfläche. um die Situation zu retten. Auch polnisch sprechende Agitatoren standen ihnen zur Dersügnng. Taezu kum. daß ein in Königshütte erscheinendes tätliches Blatt die Bewegung stützte. An Geld und Kräften war kein Mangel. Alles das fehlte unseren Genossen. Tie Organisation der U. S. P. ist jung, es fehlt überall an Kräften und auch an Mitteln. Tic Zenlralleitung der Partei landte die Mit- aliedcr der Preußischen LandeSverlanimlung Leid und K l a ii s e n e r nach Oberschlesien, die etiva in 20 Dersamm- hingen sprachen: bei dem weitverzweigten Bezirk konnten sie aber nur einzelne Teile bearbeiten. Unsere Redner fandmi überall guten Boden, aber er muß ständig beackert werden. Unsere Genossen machten die Wahl zu einer Protcstwahl gegen das Gewaltregimcnt Hörsing und gegen die Politik dieser Regierung. Sie betonten, daß für sie nicht Teutschtum und Polentum entgegenzustellen sei, sondern der internationale Gedanke der Solidarität des deutschen und polnischen Proletariats gegen das deutsche und polnische. gegen das internationale Kapital. Dafür fanden sie gerade I in polnischen Gegenden stürmische Zustimmung. Bezeichnend für die von der Regierung betonie,„ungehinderte freie Be- tätigung" in der Wahlbewegung ist, daß in einigen Orten. wie beispielsweise in Lourahiitte, in die Versammlungen, in der Genosse Leid sprach, stablbehelmte Reichswehr-! soldaten mit dem Gewehr über der Schulter erschienen und der Versammlung in der Nähe der Bühne bis zum Schlusses überwackund beiwohnten, und daß ferner der Stab der' Reichttvehrbrigad« in Benchen verfügte, daß in den v r-' sammlungen nur über Gemeindewahlen geredet werden. dürfte, die Politik aber aus dem(aniele bleib en müßte, und daß im anderen Falle die.�".� behördcn angewiesen seien, die Versammlungen auiP 1 -—-——-- Kam(jf| In Bcuthcn erklärte Genosse Leid ganz ossen, W � dieser Anordnung nicht fügen und das sagen werde,!r für notwendig hielt..... Hörsing und seine Auftraggeber haben tn Lberw' � gearbeitet wie der Ochse im Porzellanladen, sie die Scherben zusamineiislichen. Sie haben BW, nalistische Politik betrieben und den Glauben Polen durch brutale Gewalt niederhalten zu könne> Ouittung liegt jetzt vor. Den Reckstssozialisten ' 0 Wähler davongelaufen: die zum KlassenbewichtielN � Arbeiter haben sich der Unabhängigen Sozialdemotr �, geschlossen oder sie stunmlen. soweit sie den interw. Gedanken noch nicht erfaßten, für die polnische kratie: die deilt!ck>en klciiibiiraerlickicn Elerncnu zu den Teustck nationalen hinüber, den größten lgben die Nationalpolen erhalten. Der Zusamwe»-> � Nechtssozialisten mußte kommen: anderweitig, zialen Gegensätze nicht durch nationale Parolen ve' lvcrdcn können, wird eS ihnen noch schlimmer Das Gelamtergebnis. ,, «Inn«.'»«S5* W- T. D. meldet: Das Eesomlresultal der odcrich-cl'i. meinderaiSwahlen(Sladiverrrdnelen) läßt sich duh'n-jj,, fassen, daß Zentrum und M c h r h e i t S s o i' große Stimme nverlusle zu verzeichne» die Polen überall mit StimmenzuwN'.i« können, besonders in den Landgemeinden. Die ZRO' betrug zumeist CO Prozent, selten burübet. In Akyslow'? � gewählt 16 Polen und 14 Deutsche, in Kattowch 83 � 8 Polen, in Deulhen 3V Deutsche und 15 Polcn� u;l 34 Deutsche und II Polen, in KönigShüite 81 20 Polen, in Laurahntte 7 Deutsche und 0 Polen, in v1,' dagegen 21 Polen und 15 Deutsch«. liiil Eine KriellZze'anileiiea-NZte Jesl an Zian'relch. Tie deutsch« Regierung Heck � 1«>« dl e g i e r u n g w �«Mi" Note negen dor Zurücklialtutto der dkutscheu- iv-ngenen in Frankreich iiderreichen lvssen, derc" ticken Inhalt wir im folg-nden wiedergeben: � Am 20. August d. I. Ivurd« durch#ii* öffeitllntiuiig dcr«geniur HavaS mngeteilt, daß i" � jff und assoziierten Regierungen sich enischlolfen bälien. �(J x puitkt de» Inkrasttr.lens de» Frleoensvertragc», bricht'' ei" (tit■ Rnck'ranSporl der de ul Ickten KrtegSgciangencn datieren. Hinzugefügt war, daß die Wo r b e r Rücktransport unverzüglich bezinven Heimbeförderung per in amerikanifcher. belgischer � italieniischer Hand dcsindückvn LttiegSgefangenen ßß. ser Zeit ein. Die französische Regierung iM(k � sagt den deutschen Kriegsgefangenen die Freiheit-' j;r c -war auf da» Drängen der v«ntsck>en Regierung klärang verstanden, daß d« Heimbesörderung der', neu unmittelbar noch der R a I i s i la. den» durch ffraiikreich beginnen solle, st ran kroch sa Ter FriedenSziiftand für Frankreich ist durch X' hergestellt und damit der Zeitpunkt für die �, sag« gekommen, noch immer aber warten die rung und da» deutsche Volk ans die Rückkehr der Z.i'kß/. sogare>'" Angehörigen der Kriegsgefangenen hinan« Volke herrschende Erbitterung über de% � Heimschaffung der Kriegsgefangenen stiegen ist. Da» deutsckie Volk kann die* Hör' fischen Regierung, die e» al» erae 0"""[j!, L.. ..... t.j findet, nickck versieben. Ein Volk, an dessen rnckhaltung der Kriegsgefangenen ein« der n'>(m fP J künstöch offen gehalten wird, verrnag nach o � wa» es erdulden mußte und noch erdulden muß.'N ------------ ,,--—---- w ntllft mehr diese neue velastiing zu ertragen!!>* zu.einer Lähmung seiner Kraft führe tv UM«"" D!e neueste SchutzhaMl-ute. � teichSwehrministeriurn Ist uncrmud' � neuer vorwände föd die Festholtttoa'-i Hwtzhaft. De Mitglieder de» Vollzug»-«-« T. «, Sielt, R c u m a n n und®'uuf Da« ReichSwehrministeriuin fung neuer vorwänve fstd die Fcsthattung in Lchn AahN,.„>,, v„„% w j.tl1" fcfl immer in den Käsigen de» Polizeigefungn-'' �„hcrZ- �-t Cm Reck)t?beistand eer genannten Genosien. Beschwerde, bat dcr Nöchswehrministcr greift 1 ............. Erklärung£1,"ntt letzthin in der «MM Hast g e ha?//" ü» tiefe Erklärut.g i" rM igsSt0 3um Tode Des Genossen Hanse. Ve ieidbkundgedungen. I** Bonbon traf svlgcnde» Trlcgramm ei«: ,»| � Nationalrat der Jndependen» Labour Part» � Arliciler?artei) hat mit tiefstem B»a»«rn von dem ' voafc« vernommen und brüdi srine tivffie Xcünoliinc au». Plliliv 5 n o 10 b c n, Porsiizender. Francis Johnson, Schristführrr. * j., Arnossrn! Erlauben Sie, daß ich Ihnen mein herz» ,.f( n.®?'15'6 ön dem schweren Bcrlnfte aussvrcche, den in Jilk'«. �ic' t,nn""bf? auch Staat und GefcLschaft durch den V»Bo HaaseS erlitten haben. Mit anogczUchnelrr Hochachtung ergebenft D. H a r t m a n n, 'andtschaft der deutsch österreichischen Li e» u b l i k in Pcrlin. * _ Rtiläfjiich de! Tode» Hugo HaaseS entbietet Beileid an Un- hangi�i Partei �cuischlandS die Sozialdeuiokralische Parle! ,J J s � � n r Sie wird Andenle» großen Bortämpfe»» ��' ger Mruschrnbefreiung sielS hoch in Ehren halten. Parteiselcetärin Monge na st, Luxemburg. � gleich Euch auf da» schmerzvollst« von dem uner'chlichcn den t' �ttt0'ftn' t»e" da» deutsch« sozialistische Prolelariai durch derii« u»vergeßlichen Führer« Hugo Haase erlutr» hat, eick' � � �"ch unsere» tiefsten Mitgefühls nnd unserer aus» ) tilcn Trauer über da» schwere iinglürk, da» Eure Parre: de- � lic» hui An der Bahre de» loten Borlämpjer» für den bis Ö>,'Sm"4 un® � Jnier»atio»aie der Ärbeil trauert mit Euch Aepubich�'� kotialijt.sche Proielarlat- der lschechasiowalischen �ür den Parleivorstand der Deutschen sozial- emolrutische» Arbeiterpartei in der Ichechoslowatischcn Rrpublit: Seliger. » trauervollen Zeit eine« der beklagenswertesten Huon e!"- du» Schicksal, da» den Führer Ihrer Pariei. (p.L betroffen hat. Zu diesem übcrau» schivere» Perlust ich mein tiescmpsuiidcne« Beileid au». Elradnauer, Ministerprifident. liefen BeileidSlelegramme«in von *tot d« r u. S. P. Leipzig, von. %n|;, vom Laiidetverbaiid der u. S. P. S), t o« j 1 1' Duin Bundesvorstand von Baden, vom jüdischen liii h" �"'�''atischen Arbeiterverein. Bund Bcr» '"fg.00 btt ���«rschaft der Leurawerk« in Merse» �''deiter der norwegischen Stadt lrond» Tuiiii*' i'c('4 am g November zur Feier de» Jahrestage» der dg,». � und btr deutscheii RevLiiiio» versa»unelt halle, ver- icr-n Beileid zu Haase» Tod mit ihren Wünschen für wei» lchafl."'"k und Sieg für der Bt» vom Verband« IN die deutscht revolutionäre Arbeiter- � Varl! eiprssse zum Tode Hugo haases. lih Arlifvln unserer Parteipresse über dad Leben hrssi)». � Genossen Htiase hoben un» infolge der Ver» iedex v fr" erreicht. Wir geben einige Auszüge etftoriJf seinen, loclche Verchrung und Wertsäfätzung dein ">cn von der ganzen Partei entgegengebracht wird. VolkSblatt-: 'r.'''chui!oQt>?llfl0 �uufe nicht vergönnt, ein weitere» Stück Per» �'thid Ä, t*4 SozaliSimi» milzllerleben. E>in grausauir« �irfnür J-?."ritten im ldampf« in der Füll« seiner 4 Tic,,!,. � Waffe au» der Hcrtd. Unschätzbare und wert- '>veguna n�i"U,.et der Partei und der sozialistischen Arbeiter» 'y*»»bon,» tönwn. Die Partei wird feiner ver» !.rhairjfn.u v'chrung. seine» klugen Rate«, der Zähigkeit. ym, 0;t. �en'atze mt»zi!>,iicichcn. oetW irrende Fragen zu in xü ürrmissen. Nun muß sie sich auf dem diiilkten � 0 n f /üU i U Ii< �---- A•—*••••••«-—-Ei» 5» sk/i E» i arbciter um da? Banner der N. S. P. scharten, lebendige Beweise wu-.bcn, daß der von ihm eingeschlagene Kur« der eich» tige war." .Magdeburger Volkszeilting": »Wer sei. i gejainmetteii tlleichsiagSreden währen» de! Kriege? liest, der wird mü Stolz, ml»' Dankbarkeit und mil Bewniiderung »es toie» Kampfers gedenken. Wie eindringlich ha! er unablässig gcmahiii, da' Morben zu dcenbe». um ix,» uiiauc-bleiblichc Elend z» verhüten. Er hat e» den ocibieiidelen Durchhalterii und Den tollen KriegZhetzcrn immer tvi.Dcr zugerusen, daß sie Deutsch» land in» Unglück treiben. Er hat m» rjchrocken, vom Wuigeheiit der fanatischen KriegSpoliiiier umiobi, schon tsttd für einen Frieden ohne Annexionrn und Eiiljchädiflungen gekämpft. Mit wuchtigen Anklagen hat er die Barbarei»er dklitschrn Krieg» führniig a» Sc» Pranger gestellt. Er un» seine kleine Fruiiion bckämpslen mit oller Lcidensrhaft die bruialen FricdenZschlüsse von Blcst-LiioivSl un» Bukarest un» die jchniiltose Balirnpolirik, diese» ewigen Schandfleck für D-euischlan». AI» olle seine Muh» n n Ilgen und Anklagen von»en verblendetc» bürgerlichen und rechiSsozialist.fchen Kriegseuihusiaite» in den Wind geschlagen wurden. Hai Genosse Haase die NeichSiagSlribüne zur Weckung de» revolutionären Gedanken» benutzt." .Gothacr Volksblatt": «An» Berlin tonimi die Trauerknnde. daß Genosse Hiigo Haaie feinen Verletzungen erlege» ist. Damit ist einer der sähigsten, rührigsten Führer der deutschen ioziatistischrn Arbeiter- ix'wcgung dahiugeganigen. Für die U. S. P D. ist der Verlust überall» schwer, den» mit Haase vcUiert die Parti den— leider muß die» getagt werden— einzige» Führer vo» Wuch», der über da» DiirchsckrnittSformai hinaukia.gle. Wir stimmen und stuiiin- ten mil Haase in vielen und wichtige» politischen u»» historischen Frage» in Sachn der Taliik nicht öbereiii, aber seine Führer- anglisikalton, sein« Ehrlichkeit, sein reiner Ideal!»»ru», seine Kenntnisse und sein Fieiß bleiben mii ein Vorbild. Nun bat die Mörderhand auch diese» große Käinpserteben ausgelöscht." > o n V'n. i.�nkf u-.m..,. u h n« Hugo Haas« zurechtsiniden. Lähi sie i 4>«« m Geiste leiten, so wirb sie nicht fehl- , �üitrf g# f 5SJ,,Ä7 "g:«in Mann nehmt alle« mit'« �m! � e,,n Dir- a . Eingab-, hl« Tauverdung de» Ssz�U»mu° »« �»er U.iahhä-'-'-'" • 1 hatte"li iersetz vieta.- Der Streik In der DlelßHindaiktie. D'ie Nnternehmer scheinen ben Augenblich kommen zu festen, in stein sie an sten slteik.nsten Arbeitern Vergeltung üben können. Wie uns»litgrleiit ivird. haben Maß- r e g e l u n g e n im weiten Umfange stattgefunden. Silva ü» Vet riebe sind un* mit Akanien genannt ivorsteii. In vielen Fällen ichließe» die Unternehmer einzelne Abteilungen, in anderen Falle» wersten ganze Betriebe geschlossen, nur tu dem einen Zwect, um die den Unbernehmern mißliebig geivordenen Arbeiter und Vertlaiienslente zn entlassen. Der D e in o b i l in a ck u n g* k o m m i s s n r ist von diele» Zu- ständen unterrichtet worden. Er hat nnnineyr die Pflicht. die Betriebe, die von den Unternehmern aeMstossen worden sind, ans ihre Wirtschaftlichkeit vriisen zu lassen. In welcher Weile die Maßregeluiigsverfuche vor sich gehen, dafür folgende Beispiele: Da» Vrelin-Vorsigwalder Metallwerk schrieb an den Ob- mann de» Beiricde»: Einschreiben!»Herrn P. ist. Wie wir in Erfahrung gebracht hallen, gehören auch Sie zu denjenigen, welche Unzuftiedenheil unter unsere Belegschaf» gebracht haben und sehen wir un» genötigt, Sie au» diesem Grunde zu entlassen. In der An- tage überreichen wir Ihnen daher Ihre Papier« zurück. Berl'n.Vvesigwaldcr Melallwerk." In dem Wert von Paul Mrver ha» man alle Wrilzcng- machet bi» aus den einen, P. P., der da» folgende Schreiben er- hielt, und drei weitere Funktionäre, iviooer eingestellt. .Herrn P P Anbei überreichen wir Ihnen nachträglich die bei Ihrer Entlassung versehentlich bei nn« liegengebliebenn Papiere Hochachtungsvoll Dr. Paul Meyer." Die Firma Werner-Marienfelde hat eine ganze Abteilung ge- schlössen, nur zu dem Zweck, um die Vertrauensleute und de» Mcsster zu entlassen. Der Meister ist Vectra neiiOinann und Obmann de» AiigestellienmiSschusie». Die Firma Gilow», Maichineiifabrik. Motorwerk, hat an einen Obmann de» Betriebes solgcnde» Schreiben gerichtet:, »Auf Ihre Anfrage an meine» Werkmeister, ob ich z» Ver- Handlungen bereit wäre, erwidere ich Ihnen, daß ich duzn keine Weraiilasfilng sehe, weil durch die ArbeilSeiiistelluiig und Eni- iassiing der alte ArbeitcrauSschiiß aufgelöst ist. Sollte vo» meinen früheren Arbeitern Wiedercinstellung gewüiischi werden, stelle ich denselben nnheim. sich gelegenilich zu erkundigen, ob Stellen frei sind. Augenblicklich sind die in Fiag« kommenden Stellen besetzt. Achtungsvoll tStempel) Gilowy. lvei Bsrllg hat sich folgender Fall zugetragen: Der Arbeiter- .iiiSfckniß Halle versucht, zu verhandeln. Herr Borsig erklär!«, ein Arbeiterautzschuß bestände nicku mehr, er sei aber bereit, mit anem neuen ArbeiteraiiSschiih zu verhandeln, der anS de» ihn» fen derjeiiigra Arbetter gewählt werden würde, der sich freiwillig bereä! erklärt ha», während de« Stveik» auszusetzen. Man kann daraus ersehen, daß die J-ndnskriellen, deren Hanp-litieiber der SstndiknS Dr. Oppen heim et ist. mit asten Mitteln arbeiten, um die Arbeiter ihrer wicht izzsten Siechte zu berauben 1 Noch mehr verhaftete Vertrauensleute. Wie un» erst jetzt mitgeteilt wird, sind am Mittwoch abend auch vier Ver>rauen»leule der Siraßen dahncr verhaftet worden. Die Straße, ibahner knellen an dem«bciid in Neukölln eine venammking ab, um über die SiNiaiion z» tw- raten. Stach Schluß der Vrrhanddunge» wurde» die vier Ver- traurnSleute Roschotzke. Moldenhauer, Weiß und Nahe verhaftet. Alle Boinühungen ihrer Kollegen, die völlig grundlos Verhafteten frei zu betommen, ivaren bisher vergeblich. Unkündlzvnzen. Ttzpsgraph. Dienstag, vorm. v Uhr, Abstimmung r.i der Kroneiibruaerei. 12 Uhr. Cuittungen uiitcrfchreibcn. Siemen» u. Haiöle, Eisritkieferei. Heute Dienitag, vorm. 0 Uhr, Versmnmluiig bei Bogen, Fürstenbrunn. Erscheinen aller ��Bre�ann-Werke. Rosenthal. Die Hofkolonne. Kran- und Fahrstuhlführer haben sich heute bei der Stceiklriiiing zu melden. E. Awietusch». Lo. Dienstag von n— 3 Uhr, Auszahlung der Slreikgetder Str. 1—�26 bei Döring, und von 325—«tlb bei UtuSmilb. � � gj g OberschSneweide. DieaStag. vorm. 10 Uhr, BetrirbSversamiiiliiiig in MörnerS Binmengarten zweck« Abstim- mung für sie Abtl. Hojkolonne samtlicher Lägrr. Tl. Ostend, Tl. ZriedrichShagen, Afp Kbk. und Kbm. F. Bnijke. Dienstag, vormittags, y Uhr, bei Gkiestng, Betriebsversammlung...... It.«, v. Turbine. Die AuSzahlnng der Streiknntersiiitzunz ßuW gm U, Hmmbtt von fi— 2 Ute, ftstt, feil WO,— M Mttworh findet die Auszahlung nach der DetviebSversammlrrng un Klostergarlen, statt. ll. P. tüürz u. Sriidlinger. Heute vormittag. S Uhr. kombi- iiierlc Sitzung sämtlicher Vertrauensleute und Auöschußmilgi'.e» der. Mtlivoch von lv— 2 Uhr, Ouillungen uiiterschieiven. Don» nerSiag von 1—4 Geld hole» im Linde upori, Licknerjelde. flcffflliftnftT Gasanstalt, OSeu'rnteten K. W. C., iowie sämtl. Mitglieder de» Heizer- und Maschinisien. Verbandes, Bezirk Ober» ,-chimeiveiSe, die sich im Sireil de finden. Dieiislug, nachm., 4 Uhr» BetriebSversaniinlniig bei Kvdauek, Oberjchöneiveid«, Wilheltni» nenhosstrahe 13. Üroilimnnn u. Schweiber. Betriebsversammlung am 11. No» ormber, II Uhr. im Graphische» Vereinshause K W. V. Veiriebc Ali. I und II, Wim. und Ngn. Dienstag vorinitiagS II Uhr. Bersaniiiilung in Mörner» Blumeugurien, Oberfchöiieweide. Abnimiiiung über Aufnahme der Ardeil. N. R. G. Aiiözablniig der Streikunterstützung DienStag. Streik kahlen Nr. I—»00 von 12— Uhr, Nr. ßül— 1(100 von X2— 3 Uhr, Nr. I0ni>. A. G. Ol., Kabelwerk, Oberschiiiiewridr, Abteilung Rohrlegerei. Heute, DienSiag, II Uhr, Vecsatiimluug im Blumengarten. Brrgmaniiwcrte, Berlin. Heute DienSiag früh»leiden sich all« Hosardeilee uiiü Beiriebsrohrieger und Heiser bei der Streik» ieituipg. Wachsende A:bei!s!oslgkeit(m Waingebie!. Frankfurt a. M, 10. November. Infolge Kohieninangei» sind die Höchster F-arbwerle, die chenusch« Fah> 0 Griesheini-Eletlro» und, die Ahemischrn Weit« vo» Leopold(In sst Ha u. Lv. zu einer ioeiirrrii BeirirbSeinschrün»' lung gezivungen, die einer völlige» Stillegung ztemlich gleich» koinnit. Dadurch sind etwa 10 000 A rb« t te r b e sch ä f l i« g u n g»! o» geworden. $ Esten, 10. November. Di« Straßenbahner des R he i n i sch- W e st s ä li« schen I» du st riegebiete» nahmen heule bist Arbeit wieder auf. Nur in Duisburg soll erst'irr einer heule slatisrndenden Versan mlnng über die Wioderauf» nähme der Arbeit Besch im ß gefaßt werden. Elnrelseverweigernng Enzlan�s skr Lernflein H.N. Haag, ö, November.- ES verltnitet, daß Bernstein»nd einige öfierreichischA Herren, die nach England reisen wvltien, um dort der Kon» ferenz zur Bekämpfung der Hungersnot beizuwohnen, in Roller» dam ausgehalten wurde», weil die drilische Regirrun» ihnen das P a ß v i j n m verweigert«. Elae um Hc!ß der En'eu!? an Rnmänien. Pari», 10. Noveniber. fHuvaS) � Die Friedenskonferenz ließ Numäiiie» darch Vermililung des französische» Geschäftslräger« eine Nole zutomnieu, in der der Abzug der rumänischen Truppen au« Ungarn verlangt wir». Indem sich der Oberst« Rat auf die voraus» gehenden zwei Noica bezieht, verlangt er den Siückzug inuerhalb der früher dezeichnelen Grenzen, welche nimmehr als definitiv betrachtet werden. Endlich �eUi der Oberste Rat Rumänien mit» daß er den Abzug der-Serben, Kroaten, Slovenen und Tschecho-Slowaken von allen ungarischen Gebieten verlange. Rückkehr deutscher viesangrner. Di« Reichszentralstelle fü« Krie.'s- und Zivilgefgngene teilt mit: Bei der hiesigen britischen Militärmisiwn ist au« London ein Telegramm emgetrofteir. Welches bestv». daß der englifche Dampfer.Maine" alle beut» sche,» Krieg», und Zivitgesangenen mit ihren Fa» milien Au fang Dezember au» Indien zurückbciiigen wird. Pakete für drntschr Grsangenr In Sibirien. Wie die Reichs- zentralsieile für Krieg«- und Zivilgeie»»aene»lit'.eilt. nehmen die am 25. November 1910 iriid im Dezember d. I. von Kopenhage«t noch O surften abgehenden Dampfer der Oflasiatiiclien Kom- pagiiie Pakete für Gefanlxne in Sibirien mit. Pakete sind in gewöhnlicher Wei»« zur Post zu gebe» mil dem Zusatz in der A nfichrist.über Kopenhagen mit Dampfer der Ost» asiatische.» Kompagnie". Die Pule!« müssen fest ein» genäht fem und dürjen toAieii leichst verderblichen Inhalt haben- Mg der Mrleipresse. Die soeben erschienene Nr. 45 der unabhängigen soziakdemo» krattjchen Wochenschrift.D"r Sozial i si" enlhä. folgende Bei- , rüget Ter 9. N a v e in b e r oon Sind. Breiischeid', B i i a n z der N e v o I u t i o» von Ollo Jensen; D i e p o 1 1 i i' cki c im 1) soz inte Lage in Fra k, e> ch von Aug. Harnair: Kinder- gärten und Vollshochtchuten in Amerika von H. Kräh: Bücher schau.........« .Der Sozio 1. st" erschein« wöchentlich Einmal und ist durch alle Biichhaiidlungc». durch die Post oder durch den Per- lag T. Breiisäeid, Berlin Sll 15, zum Preis« von vierteljährlich 0 Mark zu beziehen. Preis der Eiiizelnnnim« 00 Pf. Soeben erschienen I Die deulsdie Arbeiier- Revolution. Gedenkschrift über den Verlauf des ersten Revolutionsjahres 1918�19. Preis 1 Mark. VcrlaiJssJcnossenschaU„F r e i b e i e. G. m. b. H. Abt. Buchhandel, Schifib-ucidamm 19, Tftgflto und MMlNZW. mp Thflf •al L«n«M Kita U-- Tor« P*f*i£.!X Opernhaus i k Uk Higinon. Ag'»"g J Ud?___ AÄLvsMv?.'« Zum I. Mal*; BraMdE. Anlaat 7 U>f 'Srektion: Mal Batahards B»v«J»fhaf fr ZLMS! i t Uhr: Jaakobs Traum Kommsr�lelg VJ'.r 1>I« 3llcha* der Paadffaa SlrtkllM «I MtUhtrd— Rad TkcaUr 1- d. ru.t sc'(oBWattersteln ........ Vdtterstain Traumsale lnnSclilnaWettersti »«!«-'-at Ein Vc uS: flotV/etters ein ,od:ach!sB\Vet ersteln KsmWmMi «Uhr: Uselütt'Äjr Bßrllns; TSiKfer - Uhr: LNV WSl- _ ahideatsa ■sisii-TfiäJter raky l«Ä Jirekti««: Victor Baraei Uhr: PtrEuio'Ja JmU».-y Der grSne KajAfdl«. THia»hricai. Daj.iy Sarvaaa, lawu Tiaohcr. C. RIti»t*r. , C. Vald» AiUworh. Unrnarttas 7 t&hadm, 'aa»; ■oPh. uonni iohir Jj ih Ks 5� nteiUaesfer Nrtan'iichr: Crprletine -Mer ..ArV ä- M»'*; /;>> ikÄ' tben To« /'"'•«?u 3�izdS�,: MS Cur: sde !.«'-!«!! TuJda '•'-Ja« f-rais«: r 17. rtgL'/t*Ukr blf If. jtoaaMhar har r.Thaatei> Friedrlckalr, 21*. ffi/ A ilahandlich fi |r- Soantaifs 3' t*.*- 319 W k jA; 2036 Soontar* 3*4 lad. Crvacha. I Klad fra). W UMl-Mts AI*XAvdmrm!r. 2L T#eL7.3#% S#*#feWl#(en mbI V' Varfeld. Rsri�sko: 5dlW tÜH Mi*." T«*,7>. Me,3 a.7 U.j BÜSS Kspfrufscii Mrck«s.1 CrcwSirtm war.d#hrlp**a«:mh ficfr.l aTratlk.Paalomlmc jnrj ..Aohroü:*e«4 F, ilaaoDderabervonnhcheD: I QieflsjuntrMasüsiizi'g; I Arbeiter- Büdungsächule der ü. S. P. Soauta,-, deu St. Horaathtr 1919, MdualHags vS Uhr, im clor EooihaSo den SladUuiaroo(Cingaot KiontrstriSc1: retolutiohAss kumst Mttwlrkfnds: TH1% Dcrk«%, Rtritatlov« OesanfYertfn«GMrcdlmuuier Ü4urir,om®av M. d. D. DihfMl Merniaso$cu«:kcn. Eintritts kartsn i I Mnrk m:md xa haben ab Dienstag frflh BQro Schlekler- »'rale Bl6> Mof IL UQro Köni�sbcrger StraBa 27, Slfl. 1, Büro Qerich'.strabe Bfire Lichtenberg, Neue Bahrho'atraks'l. Mmchhandlong«Freiheit*, Schitfbaaar- demm 19»sj bei alles DiftrikUkassiertm Berlin«. " L ß Ulmlli JeeiHezt� Postkarten mit Ata Porträt Hugo Haafes I ! 1— 36.. 37. Novbr. taukiri Laltsrj? Ht Ansliia iST Wtii�SRütt««» 100 WO Loac.<154 a*-! Pr. Oo�cmt-». Hfrcljatjresr. W.: kf ami- b. fi�cliatfear. W. MW». WW 50800 10000; M. ii» 3 a. rr'pi.Y"" »ehr. IS«ertLoseJPt.nXlsle JC M. Emilllaase&Go., kiik2l, Bredens. Qooeeaoooeaoooooooocjcmgooooooo j Fortuna- Lichtspiele Nur 3 Tace rom ll.-li Novambar. bittendrama in 5 Akte* «il CkarlnlM Bückiio. rerner MMM Drama in 8 Akten mit Clalie Hayn. 6U und 812 noooöooooooooocrto WclMhestei RI»«t#r«e U#h»?!#!# j scbanüBSR" ä.ije Ui | tlochhaha Danticcr Str. Ab Dlanatat, II. Novbr. j Nur 3 Ttre: B'ontiesGifi Asoinold SMmi Hetidi Vsrnon Ah Prall*:. 14. Novbr. Die Rleseff-SensaSon Skandal im) Qehnlmnlase der Spi*!- »..___ r_ 4, M_ I__ WI\\J hOfew in Uerlw W, and M?? Wfi.'. nckkf.."53. ippt- Minmo Wi m «•riAi»» Uta ala-akOaplirb Maat,*: Mn die« Uewfeovs VHdwcai-tt.hUiar la d Akw*«II Ria 3,« äs. _»4L*«) PhWUSa» Ii 4.Ukw Wer t matt I IRcnaatiaa�SckaaaaialX dx«-»««.-ii im Kaff« i:'&;fä'Ksrai't;,r.-'iuiiiii l#*# irbakaanttn II OO. »»tUw>i'Lietitt|ii«le BBf Oieoztr IC. sah.•••Ikaar-Thmiar Di« Tat dl## Addern. Kuckuck j Ah 7. November piinz 6*0 lad 8sa m,f ä aLSeiliitlMl Birnprstra1«� 12p 8' p?:i» Ser Kart» IS?,'rnn g wi-üsrveskäufern hoher Nabatt! epchturattun? Ott v»rtosdg»llcss««ichost."rdhtit*».«.«. b«. $ctUn NW 6 Echiffbaueröamm 19 FIM«!:«: Irirrljer Sfr. 104,] W»:f5lr I.Ronjiuaalart.r.'d KkUrril�Sb. Xftnl-Slf. M — isba'c, ülizarrcn,» SM Viriig8gnossiBs�ait>ffR£IH£iT''i Abteilung Buchhandel ß m h H BERLIN NWS a. Hl. u. n..�»awaraw.« I# | Lszthsz Werks, 4 Bände 20.— M. N tming» Renlers Linahs ' LhaWZtss HlCOLAUS Pi: KFhtettvsTssrttpllt. anndeniP« für SKeuuRehlindr�ittR Sa i»i* Hausöriig» Lub LLiiert ®«t Kohianverband EivH-AsrH» Cixr Mr oerlt-ihinfl für HmiibxsnÄ, in»6 4', j jchsst hat ourch L-.»iS«uag«rm 18. Ohlokir". e.fKc(mtcgnn,!» die Cfsirtwanh.S-n!):«;;":«) SSon I. Aprli USO an dürfen CttumuäkP.f11.;. für Küchen» und Lfenbroird kwc on solch« Cdifc-*'� abgegeden mva en.nommrn weivon. die in*' L Lprl lESÜ in Ävc�t lwl«,to;n CferouiwS11""' liften eii»Gs«nm:u., Di« ttutteguep der Kundentijlen bei be» ,t fjäittirrn beginnt au SS. Sautn-bet 1919 und 25. Jleotmijtt 1919. Di« Cneiltacung erfois:«rf»• ein«: Brouulaucn L«ich-inignns. die jich, w>« au»«inet für den Kahlenhanbier bc(iiir.ml«o»>-' karte ima einem für den iSeibauchei lefur.'.micn n reo» jui(am;ncnf«öt, unier xleichzeibiyer BoiiWW koch- un» Cfenltaibtn. Luf Drrrnd ba#§34 der Verordnung de» band«,(Brc6'S«:lm Uder bi« Äoljienoctcilur.g N v', btetib. Kl« inze werbe und Canbibirlfchoft in 0- com 8. SKü.j 1919 wild hiermit für den Jichilk�er s. keincinbe Berlin awzesrdnel: Ii* Grundiior«» � cen Saewejfen für bi« ttintraflunßtn In'f,.'i Kuniealffie« find für die Hiisl.r eine« � die Hou»besitz«r ober deren E-ielloertreier»on« ftünbigen öroüioinmifrion lzusommen mit den uii k*i)«nami;i*4borl«i:i cbjichoicn, und irjat\J bi* Brolrommtssion nicht» onder«» befllmmi, M" Siiidwoch. den Ii. November 1919 ob* Donnerirag, b.n 13. Zidvemdrr 1519» � TSt Hsuebesifier find ferner r>«rpfU6)4«b nächsten b«Skn Tagen, wtfo»m gr«!!#«, bca IL Dtovemder 1319"ch» Eetma&n». den 15. Roormbee ISU � bU Karten den«mjtlnrn Mietern ihre»®:u7™(is< znzufl.Uen. Sofern t»# Huuedefi� t* !'-ond«ra>« Oatchcakiveckca(<«lr#*t Bestellungen erbitten umgehend, d, Vorrat ««r gering BUCHHAMOLUMO der VerfajsBenodsemohert„Freiheit" e. S. m. b. H., tohlffhaiwnfasm) 19 m Sonp-ets Liener mnd Caar.oitvvlei.# Thealers Mcko Revolu i ms« /(irvife er» jstirerter« Vemlr�afenrlchun Bo!trR3*mar:(em. Gtrlandoe, Fahnen. Piaknte. sowie alle Fest- and TanzartiheL Pielslltt« vetl«n»cii. RiaiklnskUelDzlg, KRmMt» r. 12. tcnral ziehen, wie bieder zu demirben. sind n:ch! bi# AuKelwng in den, ,1 iju ixmirnen. ,»04» fit oerdsiichlet. sie un Tj ,;t,i | tetzizenonnlen Tagen oormi'.rags zmlschen 9 un»" und abend« jnhtchrn 8 und Ii Uhr fit: Abheioni bi« Miel er b«t»rtdichalden.,\« Lohn» der Hdusd«M«r fvenvotMr)- tlt Houfes. f» Hot er durch Suehong on der 4»". Hauemcrl«««der an(onfi deutlich jichtbavtr®*"..j jm�e Stell« zu be zeichnen, reo Sie Korten«110 � |inn. Such hier find di» Karle» zu den Zeilen berestgnlxiften. Do die grifl zur Lintragung in bi» neuen KT t,j liflrn mit dein SS. Jttwemter 1319 oMüufi,»nm � Meiern drinzend nehsec'.egt. die«dhotnng>*■> un» on der tx�a�-e� zu der ongeHebenen öicilt«ich: zu um« Housdefiher aber Zeil . lassen. deren Stellvertreter. wetcht »i« v««»«»..#«»——.-------(.«iiV Orunbimcttn mit den ttuMDcrien auf»»?....»'tri'"* U«:tcr!e7l9slevden. SyolilUs bei Mlmara*v j( Frawem■orerc'en tc.in II und erfindlich mit svidt f 20 Jakrco von mir erprobten, ' erd wissaKfChaftikcfi anerkatintca Ii©! fTtit xatsm tssid d&uern Wm Cri�tne knhandtit. »wesroH imt �I-ktronhyalk#llac>am Lieh»- and Natur- HaUvcrfahröii. O.o: iicrufrslörurz— Sprech- und Htharniiing'.rttt: 9 I. 4 7i. Sorr- n. faisriaK« 9—1. . HeÜanstalt DcrHa SO 16. �rttckeastr. I:( i(am bahnhol lanRVVltzbrdcke). rroi. P. M4«telsky, graduiert sind approbiert im Austmwd. f< �»czlsibehsftdlimg# t skji� g»*" A M«* Irvchdentitr. ich? W2 mk&SItVZT i �!. tck. Ü. erste. YW#? t XrtNKiiWi(gm a. KMffi tä-.i?%mm Kssißßf?;« DritersRcsag vU Esrciüns Rbgr JKlSSi» WMilZkS l.nrersorgunfl. Cponbmier am>d«uer 2 ag|ivy?.»u JRrse irßW f.P.i-fegst pfiiditel/ dies, Cuiliunz.'n tudb uttche den 5Sa rchiiflrn nicht jugesl'SI den. der Brolbornnrission tt, sÄteflen« den IL Soor urber. wieder zazulirNtn. 0C> mifi'.cm wird Bit biet« ZlMrkgclidterien If«"" hing erteilen. Houobetlh«»der deren Sfirtluertreter.*«... hol mm der Karlen«der die recht zeiiw« d der Mseterquiltungen versinnurn, verfio««» di» «5" ru eaettejl'iimctu.»errev.Unniern,«chlat- timwrrn. Leber.* t«abclin.ruoriitniien.!?:«!#. ü»a«. Zl Z i'rAsileu.mcn.oo.iemoleMen rnirtlenemr.chtuBflC«»N».»eben sur u l.k JJJayjj.y, iWa SSSSE* fSüiin der BjoWiwnd« iPr®x«g30, AleKnMiicrstr. 4i. Rat. BeiStaad.«*: Um Tilailte« i«-,»kam.-. ItecMM». Etidaao.«»«. .I»ds«�cht«-at Dr. r.KIrekbaeb. ,. Oesailicii.(tm Twkl 1 1«a. trdl». BaokacM.. MKw. nassk. Ja-f«icr. Sm*y II-|J V*r:,-»«,,M,c aa! Bcrstn N 24, i-rIedrich«trEte'27,*,»* 1 »»«. «abre« im verscliossccn Bi.*l Utk. 1.60) in daa Sarackstundt"»an' ,14— mit»*«.'«b—*«benda. ___ Soantagi 1 ,11• 1 Uhr. BotenfrayQii stellt ein: »•«•Rhaut, Bell#» wxd ST#r*«n krssltift m», schn-lt, s.ch t«ai«cbmarela# mit k ti u. i r o i. � h lasW# nt Irrnrim m f.,;»#, Alk. I.SO irMtk#*. l.artm 6io tick nicint sad«r,r aubedtn. a-«Ibl alelos Ortaaras. EugfOKlmger H B.trkowskf. ririllaatan. Perlen, WR» r kauft SDlbleimnfki},. S�#a Bartscb, Tcinaelho', Wddtfttr. 30. , Gsrbiard, Kärlififlsst ii Werner, ßf'üiWJMf StfüB� 29 , Ernol Eng, Wliöm; n slttt HSV , N«ssJcr,\J;;RisräiiäfiHiBif5aliBrjiii.04. u Schäfer, 70, „ Wnizky, Jdi2»W(tN 9. „ Cirschaer, G!«:li far SlrsßJ 92. Wir kaufe« elmt'fcht robtv Fell# e#2 z«hica für gwie Kftnin 5 fi. P SISCif H. Plrsahratsch ch Co.. wtiuu. im L 1 Cchtieen s«ljstkndl«ea Automobilk ei'oitcizTrver um-x per io on Kruft Me eneerf. Kr*«twsjrn- Handt fefrlu 'Chili m b. Ii, WeJenaee, grüner A U4 Shlrafbe'.irf r aa« Schnell. »ad Werhme igflehi kfoft las» ftPd ihr dun« ad»» Bedarf m fttilertien Preleca. PfiedWch Mo ce»nera, Deilhi-L ehten- b«rf, WeicLaci«träfe It. Piatin G-aiam k;s M.98,- Oyccksilibef1 Kilo h« M.sa- Kupfer Umil As JüMffüe i;<» k»«h- S&'erf Prim#3«a*ir!?- II.' II» Siß» %%% pfft« 1 erreas lster Iii Mk, hrnd., Ji«».it. verkautt »chsdtwu», Markgatca- tUsa 7. ktaft t« sana/M, • ClnUau.aslaAt«*! CiN" '' K* Ii *1-yr.L«*'#ki�2a J r»lr,«1«>J.SCat. 2.9 In?.-»« Mc*« laria el. T*U NoiO, Wo* Na«Ulla 1118k #$ ..Stof piafV ■JS& . M.% kl: «<- !K A» i�eNN�*, üß Di» 4,1 h 547. — r-m-'•;•_. � � �"-■,rrj'iAlüaiaMlgBB— fc1-*',L<*'-gr � Aer ms neuer Mttlllismvs. Leilane zur..Freiheit-. S ßk7s'(F. 11. Rournber 1919 icjcz�ai aviBsraxara �0ri �iütärischer Seite wird uns geschrieben: Solidaritätsgefühl schaffen, da? nötig ist, damit der einzelne für den anderen«intrete. Das kann alle!« ein auf sczjialistifcher Grundlage aufgebautes Staatswesen. Dvcse sozialistische Aust J.............—'M.N rj- d» tsrl" � neuen Regierung- dieser Zdompromischerrschait ubel'ter All. t.e.l. ®® iehß*••- U�8" t'ch uns nie , M>WW.._______________—> �ri— 14.1 wwyc*5» dieser Stompromihherrfchast übelster Ar:, teU. die Unterdrückung jeder geistigen Regung mutzte die Opfer. an das Ganze denkt— auch dem M i l i. Willigkeit hencibschraübcn. � � ergmizen. Alle Parteien avbeiteten an ihn, herum, Nachdem der Weltkrieg gezeigt hatte, Sah die kapitalistische im en' � s�'ue Auswüchse zu beseitigen, die anderen, um Sta'atSsorm eS nicht vermochte, alle VslkSkräst« z i ammcii» dibv«. �'�scheln, die dritten, um ihn als Mordwaffe aus- zufassen, war eS>das einzig gegebene, den � o z i a l i ft i' che n «ut'-m ist klar, datz bei diesem Vcrsahrcn nichts gutes her- Staat» b und energisch in Angriff zu nahmen.~as Heer �mi, wie bei---------------- schweren, traurigen Zeit mehr denn je nötig haben. Gewalt, roye, sinnlose Gewalt, hat die streitenden Geister noch nie zusammen- geführt. '.-ri: > QIlP CT..".---—--- 1"'-------—»'O' VM**W«. den' 3>erungSparteien herumzerren, um möglichst viel dessen . tet fr. h-rauszulchl-g-n. Kräfte Sj" b,r V �i.tariSmuS diente einem ausgesprochenen kinflus . �- w---—•- I—..&w�4.y ijt C- i U U 1 9 U � all- w unserer ganzen staatlichen W rtschastsoronung, hätte dabei einen wesentlichen Faktor bilden können. Statt �d-n��.."�i?rungSpart-icn herumzerren, um möglichst viel dessen hat der Reichswehrminister ein Heer geschalfen, das die des Volkes nicht«int. sondern sie zerspaltet. Der flutz der alten LffizirSkaste bat sich unter der A r r a Ueberheb-.inz H-gen anb:re Menschen, mit ihrer Ruchtändigkcit für alle swatlichcn Bcdürfmsie hat sich unter der A e r a Ebert— NoSke nicht etwa verringert, sondern im h»h«n Masse gesteigert. Wenn in der alten Zeit General und FLigeladjutant mchr hinten herum den Kaiser teeinflussden, stehen Göert und NoSke jetzt mit der Hand an der Hosennaht vor diesen militärischen Götzen stramm und i—■'"»•m.iviiiuv l/»CiU£ C II C BT der kapit.listische« Herrschaft— und war für diesen ~«ielmet durchgibildct. Er war«in Instrument, .- h l für alle Zwecke oer herrschenden Klasse ge» werden sollte.-'-"— M■g�ora sollte. Er sollte die Alloinherrschast ohne B.stn *sn' er sollte gegen den äußeren Feind kämpfen und sich r-.,,,®*?"1 die eigenen Brüder verwenden lassen, wenn Puttft IfM* ßZt-f-•- ,, if/in«t;,..-----*—-••"-••«»-41«i* i|>-41,«vc ii ii � fcot h � �tC neuem Geiste erfüllten, �ür diesen*cr Hasen na ht vor diesen militäri'sch�n Bötzen stramm und l'Ah M, ausgezeichnet gedrillt. Blindling» sollte kühle« sich glücklich, wenn sie deren Befehle zur AuSsühkung �wen« alT'�r b-r herrschende« F lasse gebrauchen las. bringen können. 2%,]jW �kscn darüber zugrunde gingen uns hin-> � Militarismus der neue« Sex* ist viel gefähr! ichcr bi de» n"aen' keinen anderen Geist aufkommen las- der frühere, nur dag er sich— ga«z im Sinne der Enten.e— * Heften w t, be8 Sokdate«, als daß er bereit sein müsse nut ߀8en iiaS«'gene Volk wendet. Uni«« Gegner ""H imn.j S-'ieressen oer oberen Zehntausend. Immer den kapitalistischen Aufbau DeutschlondS erreichen, damit de» Mi man dem Mann da? eingehämmert bis khre eigenen Arbeitermassen zu gleichen Ansprüchen per- �»»n, �hr'Sen Krieg der Masse klar wurde, da« sie' las Mttt®ie wissen zu gut, daß die profitgierigcn Kavita. "[knniM;.."n für die Interessen anderer. Diese ermanaelnde von ihren Gewinnen lieber einen kleinen Prozentsatz an /m Vj'iWbe des Volkes wir» auch in einem Art"-' k-'bre Kapitalistenbrüder jenseits der Grenzen abführen, als viel. hiJCr' 1• f. S.—E. T1- r- y rr'lb 'fhche ke9lB8ner»irV aui"tn%tnm' aiüter'bre'�e Kapitalistenbrüder jenseits der Grenzen abführen � m leicht de« gleichen«der«Iwa HSHeren Prozentfatz an ihre Mit- «bester ih« Stützen auf wirtschaftlichem Gebiete abtreten würden. Der patriotisch« Kapitalist geht mit seinem Krieg?. gewinnen Neber zu den Gegnern nnb»ablt dort sein« vielleicht etwa» geringeren Abgaben, als daß er sei»« Arboiter. die ihm die Millionen erraffen haben lassen, zu Testnehmern seine» Betriebes macht. Und wer verhtlst den Uniernehmern»u chren Beutezug in da» Sediet der Arbeiter? Noike mit seinen Kanonen und Maschinengewehren. Er treibt«inen Keil in die Arbeiterklasse mit seinen Gardisten, der«cht nur diese Keeise«ru»» ... einandertreibt, sondern auch noch andere Kräfte spalten wird. '' Erialhing femer feRft.Jetret ffamike, schon ei« Gehakt bezieÄ, daß das Einkommen jede» älteren Beamten weit übersteigt? Der alte Militarismus hatte durch die allgemeine Aeh»pflicht noch einen idealen Anstrich, der heutig« MiiitariSmu» erschöpft sich in Nichtstun. U eierheb ung gegen andere Bevölkerungsklassen, ckrjagen aller nützliche« Borteile. Bebervfchung de? S!aat«l»b«nS, «inschliehltch de» Herrn ReichgwechvmtnisterS, im Herausb«. schwören ewiger Konflikte. Jeder Minister, der diese Gesellschaft fich gum gwindr macht, wir» kaltgestellt. Wenn auch Herr?W!e »ersucht, durch Verarm un, de» tvtfizierkerp» sich eine« ge- wissen Sinfluss mi» dasselbe)u sicher«, so behält eS jedenfalls doch die Kanon»« und Maschinengowehre. Und diese reden oft eine iwredtere Sprach« al» die Entziehung von einig«, Mark, nament- lich. wenn sie so wenig Wert&**»« al» heute. Nie wenig Sin- putz die ganz« Regierung,«inschlietzktch d«S Reichswehrminister», auf di« Militärkosie hat, beweist da» paltische Unter- nehmen. Cb der Reich Swehrminlster sich nicht schan heute manchmal sagt! einrich mir graut»or Dir! Der Militarismus ist noch lange nickt tot, er ist noch heute ein Schrecken, aber— ganz im Ginne unser« Gegner— nicht mehr für die Welt, sondern nur noch ein Schrecken für da» eigene?anh. Er verhindert und uniergräbt die Einig- keit auf wirtschaftlichem und politischem Gebiete, die wir in dieser Oer« u—.... V— voll- .. V t e. Die Truppen sahen, datz sie allein sich opfer- M««» rj." btt®kappe UN» in der HeivBat die oberen Zehn» '"♦il'fW-'lcnten und drückten. Wörtlich wird in dem Artikel dl,'"�"dstlichkeit gab eS tvährend de» Kriege? im Heere Deitert« t bei nn' anderen Stellea und daran sind wie � �? st I i ch k e it gab«» nicht— namentlich bei den �»e- hinter der Front fassen und kaum de« Honoue«- Womt«, und 1# zur Die ftrdaltung seiner selbst, seiner FamRe, r?*8'«Z angegriffen wir». Für fremde% ' I(| 1 1:' ss niemand bestrebt, sein Lebens !' Änt,/."'8 hinzugeben. Erst der Sozialismus kann n> R«».:�?en ge mei n scha s t aller stsiaffen. die dahin führt, datz �—"V V- ,»��»1, V.»,- V.W VWV1"; W4f»%/ VW Q j:?4 I-seines Vaterlanve», seiner Heimat, "Sd Bjft- ai8 angegriffen betrwchtet. Dann ovfert er sich l/i'-er iet sr' er kann. Aber je länger der Krieg dauert«, k Wont f,Kann*uS Schützengraben di« Verhältnisse hinter J-!« fj„., lltn kernt«, je mehr er erkannte, wer sie Früchte de« , bestrebt war, für wen man die ungeben- N'N'h*»erlangte, um so mehr wuck» seine»bscheu hn« v-«se sich entwickelnd« Srlcnn!n:S in den »,,k*h"sie Heeresleitung nirSt verkannt, w-' der ,�'Hie?.�enhang in der Truppe zwischen t öbr o- � �" fehlte, weil man Sern Mann ircht '�Pterl"!et und Zweck de» Kriege» nachzudenken and e» i r' �'Behling de« Soldaten wnter ber allen Schul« i,J�n ihn zum willenimeu Werkzeug der Herr» *«fi, % mwchen. %.%riTr L ö5?» erJe&t. ?»eug Verkörpert ist diese! Streben in Und Meier Drill bat im Krieg» ein Der Klassenitaat kann niemals da» Gkgs» die Blsdade Low!-l-ss� ziüäds. Ter größte Teil t>er Nummer der„HumanitS" dom 2g. Lltober ist dem Proteste gegen daS Per- �brechen der Blockade S o w j et r u ß l n nd � gsmid- mct. Sie veröffentlicht die Aufrufe bekannter frairzösischsr Schriftsteller, Gelehrter und anderer Geistesarbeiter gegen , die Erdrosselung Rußlands, die jetzt von der ganzen kapita- I listischen Welt ins Werk gesetzt wird. Nicht Sozialisten allein, sondern die Angehörigen a l l e r Politischen Parteien lassen bier ihre Stimme ertönen. Von besonderer Bedeu- | tung ist ein Protest Anatole France s, in dem es heißt: „Ein große? unglückliches und zerrissenes Land, da? durch alle auswärtigen und inneren Kriege erschöpft ist, soll nunmehr L?tt-en kennen llenten, die noch grösser sind als die, die es bisher erduket bat: Ueber Russland soll eine verbrecherische Blockade »hne Beispiel verhängt werden, für di« eS keine Entschuldigung geben kann. Millionen unschuldiger Menschen, die nicht einmal immer die Ursachen ihrer furchtbaren Lage begreifen können, die aber deshalb nicht weniger gefoltert werden, sollen noch grau» s a m e r als je den Hunger und alle furchtbaren Leiden, die er nach sich zieht, empfinden. Die Regierungen der Alliierten haben sich, um dief-S furchtbare Ziel zu erreichen, mit ihren Feinden von gestern ge- einigt und sie haben selbst nicht gezögert, einen Druck auf die neutralen Länder auszuüben. Es handelt sich für unS nicht.um Politik. ES handelt sich nicht einmal darum, ob da» gegenwärtige Regime in Rußland die Ord- mrng der Welt— wie man behauptet— gefährdet. Ein grosse» Verbrechen wird gegen Menschen begangen,«in Verbrechen, daS niemandem etwa? Gutes dringen kann. Wir weigern unS, mtt diesem Verbrechen irgend eine Gemeinschaft zu haben, und sei dieS nur durch unser Stillschweigen. Wir pro- pestteron daher mit aller Kraft unseres HerzevS und unseres Geiste» gegen diesen Akt, der unwürdig ist des gesamten mensch- Ilchen Gewissen» und insbesondere, unwürdig der UeBccIicfcruitgcR unsere» Lande»." Diesem Protest haben stch weben vielen anderen onge- schlössen: Georges Duhamel, JuleS Romains. L4on Werth, «rnst Tisserant, Henry Barbusse. Joseph Bernard, Frau Autant-Lara, G. Weil, I. G. Proudhonmre, A. Doyen, Victor Bäsch. In einim besonderen Brisfe wendet sich sodann R o- main Rolland gegen das verbrechen der Blockade. Er spricht von dem wahren Chamkter des filnfjährigen Krieges der bürgerlichen Staaten, der nicht ein Krieg des Rechtes, sondern ein Krieg der kapitalistischen Bourgeoisie« für ihren Geldsack war, ein Krieg zugleich gegen das Erwachen der Völiker, die ihre Rechte fordern. Und derselbe Geist führe ste jetzt zur Blockade der russischen Räterepublik. In einem anderen Briefe erklärt der bekannte Historiker der französischen Revolution, Professor A u l a? d, seiner Abscheu gegen die Blockade. Er, der ausdrücklich erkläri A n t i b o l sch e w i st zu sein, verlangt gleichfalls voll, Freiheit für Rußland, sein Geschick selber zr bestimmen. Sin weiterer Aufruf in der„HmnanitS" wendet sich a» die Frauen der Welt, deren Mitgefühl gerade für Rußland ein besonderes sein müsse, da die slawische Seele die Frai»enseele der gongen Welt fei. Der Aufruf erinnert an die lächerlichen Lügen, nach denen in Rußland die Frauen kommunisiert seien, und zeigt, daß gerade im Gegen- teil im neuen Russland die Frau eine Stellung erlangt habe, wie nirgends in der ganzen Welt. Die furchtbaren Folgen, be«, stmmie Higgins. Roman von Upto» Sinclair. �«istripl übertragen von Hermynia Zur Mühlen. t.>!tpi. III. lÜVkch ZeLu-n fommcr3 mußte Jimmie für etliche I-ll/�orer r. � W)tcn, um dem Prozeß der deutschen n. �ssc,�� n. 6'r lwnd in der Zeugenbank. '- Bfn' v™«-- j'-''"ch und dl« Redakteur, wissen die Reichen nicht mehr, waS sie mit ihren Rillionen«»fangen sollen. Am T»g. d« im Proxess d«S Urteil gesprochen ward, blieb Jimmie in der Stodt. u« einer»«semmlung der LrtSgruppe beizuwohnen und sei»? Verteigeloer ,u bezahlen. Er traf alle alten Freunde und hörte eine Rede d.'S wilden Bill an. Bill hielt einen ZeitungSouesthnitt in der Hand. der von dnn Wahnsinn berichtete, der Wall-Street über- kommen hatte Die Munitisn»akt:en stiegen auf» unge- hi-uerlichste. wurden»»n den Leuten mit schamlosem Ztzqnl». ... mu»„Kriegsbabps" genannt. In den Sdestaurant» und ES! Metels, wo neue Arabssche Rächte«rfolert wurden, übertrafen Luxus und Ueppipkeit«Äf»erstellun»en.„Und dafür schuften wirl"— brüllte Bill— er sah wilder au« denn je, seit ihm die Polizei drei«arderzähne aur«e'chla»en hatte. „Da für sind wir an unsere«rbett gefesselt— werden ein- gesperrt, wenn wir»loß den Rund öffnen. Air häufen ifcjf'l in hC, o!A.cr% damals geweigert hatte, die Empire- &&&%*%& MASS ifVß �V»v..p•—-- MM udustrie lähmen wollte, von der der oder aber eine? anderen ManneS Frau stehlen, womit er eben jetzt beschäftigt sein soll." Dann ergriff d:r sunge Emil Forsser dnh. Aort, und mwie begann allmählich die innete Bedeutung der furcht- S der Redakfeur des..Arbeiters', wohnte I aber Millianen Amnaten aus , das davon genügend herstellen| �cht! konnte. Ei'enbabnen waren damit vollgeprapft:-uf Bahn-! die! Höfen und in Häfen lagen sie zu Bergen aufgestapelt: ganze! I v il e.«. Ii mf � S Ä Vt f T»• O f*'• f»v» i! fx«.. 1 ÄA T? ij di �thiiu �triebe», /i8'?. und Mädchen, und zu rasendem Munition, Millionen und« k�ii(*�n SeroffUm werden zehntausende van-Amerika, dem einzigen Lande. k ss?(„Jsi n*,'. Und doch schien auch dies nicht! konnte. Eistnbabnen waren i .. i-. r____ r;- »«;;- WWMMMSNZMM-W >ie#\ X(n- «.■"«n,«-'�'"Me in Seesville waren X? bimsten goldene tt, Jjnmi, 1 Kenten sich Äreft S-�"» Welt glich einer Pulverkanmicr. Der Präsident der Per -> e jft. r--. c— c t- v*. vfz... «». ÄniÄtÄrÄ« zu der- "Sr Ernten ein. die. sprechen gezwungen, keine Ä» �ÄSÖ.&Si äI: .....•mL' V-" wurde immer gereizter, mit'j-'der Stund' näher und nähe: an den Hexenkessel aedrängt das Bild, welche? Jimmie mit sich forttriig ist nur begreiflich, wenn er des Friedens und oc- Freude, die sonst Mutter Natur ihren Kindern beschert, nicht teilhaftig wurde. Zehntes Kapitel. Jimmie HigginS begegnet dem Unter- n« h m e r. I.~ Es war bereit? spät, als Jimmie den VersammlungS- räum v.'rließ und die Elektrische bestieg. Von der letzten Haltestelle auS mußte er noch zwei Meilen zu Fuß zurück- legen. Ein Gewitter war aufgezogen. Jimmie tappt« durch Rächt und Regen dahin. Etliche Male glitt er in den Straßengraben, einmal fiel er sogar aufs Gdsicht;' er kletterte auf die Landstraße zarück und wischte sich Schlamm und Ket au» Augen und Nase. Während er noch damit beschäftigt war. gellte eine Huppe auf. ein blendendes Licht raste auf ihn zu. Er sprang abermals in den Kraben, ein grosse« Automobil fauste vorüber, das ihn von oben bis unten mit Schmutz bewarf. Fluchend setzte er stineq Weg fort, sicher war die? e-ner der Munitionsmillionäre.— Da sausen.st- sirenenbriillend durch die Nacht, als wären die Straßen ihr Eigentum, und bespritzten die armen Fuß- gänger mit Kot. Al» Jimmie um eine Straßenbiegung kam, sah er wiederum da» blendende Licht, diesmal verharrte es regunqSlo? und warf seinen Strahl aufwärts gegen die Bäume. Ai? Jimmie nähertrat, bemerke er den Grund: da? Automobil mar in den Graben gerutscht und zur Seite gerellt. „Hollo!"— rief eine Stimme, al? Jimmie heran- gepatsckst kam. „Hollo!" entgegnete er. „Wie weit ist eS bis zum nä. st.'n.Haus?" „Etwa eine halbe Meile." „Wer lebt dort?" Ich." Haben Sie Pferde>md ein Gefährt?" „Im großen Haus können Tie welche bekommen." ">:bt es dort. Leute genug, um da» Automobil»ln ■chfj nicht, hier sind recht wenig Männer." � Cc t t> i- m.t.\ :' l 1 1 Sie die NSfHne'ldimg NuWindS vom W-lWerkeyv W#if| bereits gezeitigt hat, läßt uns ein Artikel eines Freundes von Kropötkin, der erst kürzlich aus Rußland xurückgckehrt ist, erkennen. Die Bauern können kein Land bestellen, so erzählt er, da sie keine Maschinen vom Ausland erhalten, die Fabriken stehen still, Millionen von Arbeitern müssen ifeiern, die Städte erstarren in Eiseskälte, denn die Blockade laßt keine Kohlen herankommen, Hunderttausende sterben an Hunger und die Preise für die notwendigsten Lebensmittel find in> Ungeheuerliche gestiegen. An all diesem Furchtbaren aber hat die russische Sowjetregierung, wie die„Humanitd" nawweist, kein« Schuld. Seit dem Tage, da B u l l i t t, der Ldgesandte des Präsidenten Wilson, mit Lenin verhandelt bat, war die russische Regierung zum Frieden»- schluß bereit und erklärte ihren Verzicht auf da» ge- Waltsame Heraustragen de: bolschewistischen S&een in die westlichen Länder. Noch Ansang Oktober erklärte Tschi- tscherin, daß die russische Regierung in der FriedenSfrage noch auf demselben Standpunkt stehe wie während der Per- hiurdlungen mit Bullidt. Allein der Vernichtung Swille der Entente, die dem So- zialismu» in der ganzen Welt einen vernichtenden Schlag versetz« will, trägt die Schuld an dem Vorgehen gegen Tow- jetrußland, daS jetzt zur Verschärfung der BloZade geführt hat. Sie neuen Vestwmuugeu über die Mutkerschaslssürsorge. Da? Gesetz über Wochenhilfe und Wochenfürsorge, daS am 1. Oktober in Kraft getreten ist, trägt die «anze Unzulänglichkeit der bechtSsozialistisch-zentrumlichen GesetzeSmacherei auf sozialpolitischem Gebiete zur Schau. Die bei der Beratung in der Nationalversammlung eings- brachten Anträge unserer Fraktion, die eine Er. �chöhung der Unter st ützungssatze und Au». dehnung der Unterstützungsdauer, sowie vor allem eine einigermaßen ausreichende Schwangeren» f ü r s o r g e bezweckten, sind mit Unterstützung der Rechts- sozialisten abgelehnt worden. Den wesentlichen Inhalt de» Gesetzes bringen wir nachstehend zur Kenntni» unftrer lieser und empfehlen ihnen die Bestimmungen aufzube- wahren. Die Neuordnung besteht in einer Aenderung der Reich». berstcherungSordnung, die«ine Anzahl Paragraphen neu eingc- Gliedert bekommt. Im allgemeinen zerfallen die Vorschriften in die drei Abschnitte: Wochenhilfe, Familicnhilfe und Wochen» fürsorge. Daneben wird zwar für die Ehefrauen der ehemaligen Krieglteilnehmer eine Fortführung der KriegSwochenhilfe bi» zum Rriegdende und in Ausnahmesällen darüber hinau» noch vor- C sehen, doch ist dies« Einrichtung nicht nur recht unteegeoidnet, ndern auch recht unklar. Die Wvche»hklft, desteht in einer Ausgestaltung der bisherigen Leistung«« a« die bei einer Krankenkasse selbstversicherten Wöchnerinnen. Die Vor- «uSsctzungen(halbjährige» Versichertsein innerhalb de» letzten fjahres vor der Entbindung, sei es auch bei verschiedenen Kranken. lasseni bleiben dieselben. Die Leistungen sind gegenüber denen der KriegSwvchenhilfe etwa» erweitert worden und bestehen in ») einem Beitrag zu den EntbindungZkosten von 50 M.(statt bis« Her 25), b) einem Wochengeld in Höhe de» Krankengelde», jedoch von mindesten» 1.50 M. täglich für zehn Wochen zu je sieben Ragen, c) einer Beihilfe bis zu LS M. für die Behandlung von •«i�ngerschaftSbeschwerden, d) einem Etillgeld m Höhe de» Halben Krankengelde», jedoch mindesten» 75 Pf. täglich, bi» zur Dauer von 13 Wochen. Stett der baren Leftdimgen wder») und k) können die Kassen freie Behandlung durch Arzt und Hebamme «ud die Arzneien gewähren. Die Kasse kann baschiietzan, da« «lillgeld bi» zu LS Wochen zu verlänger». Die Familienhilf» besteht darin, daH die bisher schon den Krankenkassen freigesteMe fflZschenhilse an die nichtversicherien Familienanschbrigen der verficherten obligatorisch gemacht und ausgestaltet wird. Dabei Snd alz Familienangehörige neben Ehefrauen und Töchtern auch itief- und Pflegetochter von krankenversicherten Männern an- tzusehen, soweit sie mit diesen in häuslicher Gemeinschaft laben. Auch freiwillige Mitglieder haben diesen Anspruch für ihre Familienangehörigen. Die Leistungen find im allgemeinen die Gleichen wie bei den selbstverficherten Wöchnerinnen, doch ist hier der Betrag de» Wochengelde» aüf 1,50 M. und der de» Stillgelde» «uf 75 Pf. festgelegt worden. Da» Reich hat die Hälft« der Kosten dieser FamUicnhilse zu ersetzen� In Fällen, in denen unehelich« Väter zahlungspflichtig sind, haben Krankenkossen und Reich«inen Ersatzanspruch an diese. Um die Lasten tragen zu können, haben die Krankenkassen da» Recht, die Beiträge über da» jetzige Matz erheblich zu erhöhen. Für d!«s« Familienhilfe dürfen jedoch Hu- etzbeiträge, die von den versicherten allein zu trage» find(j 834 CD.), nicht«rhabe« werden. Die WochenfLrsorgg lommt allen sonstigen minderbemittelten Wöchnerinnen, dt» nach Vorstehendem keinen Anspruch haben, also nichtVersicherten Ehe- krauen kleiner selbständiger Gewerbetreibenden usw., zugute. Dies« gelten al» minderbemittelt, wenn ihr und ihre» Ehemannes Wesamteinkvmmen 3500 Mark, bei Unverheirateten 2000 Mark, zuzüglich 260 Mark jährlich für jede» Kind unter Ii Jahre« in beiden Fällen, nicht übersteigt. Da» soll die Regel sein; e» können aber Ausnahmen eintreten. Diese Fürsorge ist dieselbe, wie oben dargestellt, sie wird nur durch die zuständigen Allgemeinen Ort»« «nd La nök rwrte ntassen gewährt. Diese«chatten ihre Aufwen- düngen vom Reich« zurückerstattet, nachdem dieselben bei den Per- pcherungibeamten angemeldet worden sind. Da» Wochengeld bo- trägt auch bei dieser Wochensürsorge 1,50 M., da» Stillgeld 75 Pf. Aur Einführung der neuen Einrichtungen ist e» nicht nötig, daß die Krankenkassen ihre Satzungen ändern. Die Vorschriften gelten ohne weitere» vom 1. Dkiober an, auch wenn SatzungSvor- schristen entgegenstehen sollten. Ueber Strettigieite« zwischen empfangsberechtigten Wöchnerinnen und Krankenkassen entscheidet das VersicherungSamt. da» für jede« Land- und Stadtkrei» besteht. Acjzen dessen Entscheidung kann da» DberversicherungSamt angerufen werden, da» in alle« Fällen der Wochenfürsorge endgültig entscheidet. Für die.Uebergangszeit" sind noch folgende Vor- schristen von Bedeutung: Wöchnerinnen, die vor dem 1. Oktober 1019 entbunden worden sind, erhalten von diesem Tage an da» Wochengeld und Slillgeld nach dem neuen Gesetz, jedoch abzüglich her zwischen dem Tage der Niederkunst und dem 1. Oktober 1010 liegenden Fest. Steht der Wöchnerin für diese Zeit ein Anspruch apf Wochenhilfe nach anderen Vorschriften zu, so hat«» de: diese« Vorschriften sein Bewenden. Ist am 1. Oktober 1010 die Bezug». dauer für das Wochengeld oder Stillgeld zwar nach jenen Vor- schristen, nicht aber nach dem vorliegenden Gesetz abgelaufen, so M fcr Wöchnerin diese LM....." dk StMsiMMi m Varleilssg A«trage der Ortsgruppe Hannover. 1. Tee Revelutiem hat die kapitcklif�fche Produkiicn mifc Güter» vorteüwng nicht beseitet. Die pal tische Freiheit, die formell« De- mokrari« nützt dem P-r»let«riai nicheS, solan-z« die Vormachtstellung des Kapitalismus nicht beseitigt ist, das arveitend« Volt in wirr- schaftlicher und dadurch auch in politischer und kultureller Ab- hängftsteit Reibt. D«d» kämpfende Proletariat hat erkannt, daß die grundsätzliche Ntnwölguny der bestehenden kapitalistischem bür- Oerlich-demokraöischsn GesellfchaslSordnuntz nur durch die soziale Eliederung der Produktwn un» Konsumtion durchgeführt werden kann. Da« Rätestzstem bie«« die Mligtichkeit, die soziale Gesellschaft» ordwung zu errichöem. Di« Rävcovganisation. oder in «mdeven Worten, die sozialistische Wirtschaft», und Verwaltung»»! ganifatio« de» StQateS soll die Grund- läge de» neuen iozialisrisch-demotratischen StaatZorganiSmui sein. Wir fordern da» Nätefastem al» StaatSform und betrachten die bürgerlichen Parlamente nur als pim notwendige» Hebel. Wir benutz« die Pavlame:«- nur söleng« als einen Kampfplatz de» Prolet»»« i», bis Oer# Proletariat die politisch« Macht«rrbert hat und da» sozialistische Rätesystem Mr Durchfüh- rnrng gelangt tst. 2..Die nächsten Forderungen der U. S. P. D." »am R evoltitien« perte it«g im März srnv wie folgt abzuändern: Das«trischafitiche und pol:tische Räieshstom als Ätaatsform ist durchzuführen. Tie Räte jn den Betrieben, Gemeinden, de» Staate» und des Reichs» bekomm«: die gesetzgebende verwalstu-wgStechmsche Gewalt. 3. Dor Parteitag wolle beschbießen, den Genossen N e st r i p k e weyi seiner Parteischädigenden Tätigkeit au» der Partei a u» z u. schließen.») 4. Ter Parteitag wolle beschließen, daß die Gesamtpartei durch organisierte Massenaktionen einen Druck auf die Re. gierunq arrkilbt, damit dtze Nenievtmz sich ihrer Pflicht bewußt wird, Maßnahmen zu! rosten gegen den Wucher der L-benSmittel und Gegenstände de» täglichen Gebrauches. 5. Der Parwitag wolle beschützen, Skichili niem für den«in- heiökichen Aufbau der proletarische» Jugendbewegung hercmSzugeben, »erden, die sofeahl daS Proletariat de» Westen» wie W umfaßt. Wir dürfen aber auf keinen Fall die revolutionären Proletariat de» Westen» sowie dH Fühlung mü.�! revcuutwnaren Proletariat ve» Westens low:« oes mit den Parteien, die aus der zweiten Jniernationale au»gt> � der dritten, RtoSkauer, aber noch nicht beigereten sind id Schweizer) verlieren. Diese müssen vielmehr an dem» � und Ausbau der neuen, wirklich revolutionären mit beteiligt sein. Nur so können wir unserem heiß w Ziele: die Befreiung de» Proletariat» der ganzen M.t w � Händen und Klauen de» KapilaliSmu», oie Einfuhrun#� sozialistisch« Wirtschaft anstelle der kapitalistischen WirssVl weise, wirklich näherkommen und auch verwirklichen. 2. Unsere Bewegung, besonders in D st P j befindet sich noch sehr im Hintertreffen und es bedarf r unermüdlichen, aus kläre«den Agitation, um?uch�den�-'� w* oen«igurnion, uni uuur � Proletarier zu erfassen. ES wäre daher dringend«AvuniM' unser« besten Agitatoren, unsere besten Kraft« der Pas und ganz erhalten bliebe« und nicht durch zuviel Kel' überlastet werden. Der Parteitag nwge zu dieser uberai» tigen Lebensfrage der Partei Stellung nehmen. Entschließun». Die Entwicklung treibt Zum letzten den Kampfe zwischen dem internationalen Kapital und oe � ___ i T_. r_ iy\.. r- i l. e»»___»»____..»__ 1.TJ.1 aWami tzTIlTO•*. BelchlZff« der Ort«s?uppen der westlich«« Provftq Hannover. 1. Antrag. Die Orisgvuppen' der westlichen Probing Han» verlangen vom Parteitag, auf die Zemtralleitung der Parte: dahan zu wirken, die Agitation in der Provinz Hannover mft allen Miteeln zu unterstützen. Der westlich« Teil der Provinz Hannover zrlt al» Hochburg der Reaftion und der Schein- svzialisten. Fudern sind die bestehenden Ort»gruppen erst in der Entweeklung begristen und können die Arbeit allein nicht leisten. Al» Hnleritützung gelten vermehrte Gestellung von Referenten und Aoitationtmaterial. Sie hoffen, daß nunmehr«ine enischie. den bvstere Vertei-ltmg der Kräfte von der Zentralleitung eintritt und die Provinz Hannover, besonder» der westliche Teil, entschie- den unterstützt wird. 2 Resolution. Die Ortsgruppen der westlichen Provinz Hannover erwarten vom Parteitag«in« klare Stellungnahme zur International« und zum R ä t e s h st e m. S:e sind der Ansicht, daß nur die Diktatur de? Proletariats zur Sozialisierung führt und lehnen au» diesem Grunde die Zusammenarbeit mit Schein sozia listen und Verrätern des Proletariats in der zweiten Internationale ab.__ 8. Resolution. Die OrtSgrupven der westlichen Provinz Hannover erwarten vom Parteitag Maßnahmen zur woitgehen- den Unterstützung des russischen Proletariats. In dem llebertritt zur dritten Internationale erblicken sie eine starke moralische lliiterstü�una, außerdem verlangen sie, daß durch Massenagitakon in den Reihen des deutschen Proletariat» de»S Interesse au d:e wider dem westlichen Kapitalismus kämpfend« cusjtfchen Brüder zu wecken und zu stärken ist. I*»V*# U-rtlVIs VH—-' h» tt nationalen Proletariat. Da dieser Kampf entschieden■„ größten Industriestaaten des Westen? und uns zum Sieg'.. ntv ein« schloß... bei Barteck» 'Ä kann, wenn da? gesam« Proletariat zu Internationale zusammengefaßt wird, ist e» no 1. Daß die Genfer Konferenz von un» wird, um alle» zu versuchen, d:e sozialistischen Westen» für unsere Taktik zu gewinnen. 2. Daß der Parteilag aufgefordert wird, ein Programm auszuarbeiten, au' welchem sich alle revo: sozialistischen Parteien einigen können., M 3 Diese» AktisnSvrogramm den sozialistischen Richtungen und Länder vor dem Zusammentritt der � nale in Genf mitzuteilen und Auskunft über die Stellung der Parteien zu erbitten. �WitW Teilt jedoch die Konferenz die Ansicht der Reforms k' so ist sofort mit der dritten International« und p stzmpMthisierenden sozialistischen Parteien in ße�IL treten, um einen allgemeinen Kongreß auf der Grundlage Äkt»on«programm» zustande zu bringen. Die Genssien des Krcisvereins Stal!up?ne»�� beantragen zu Punkt 2 der Tagesordnung,»ztk' Däumig als Korreferent den Ausbau de» sy st« m» behandeln zu lassen._ Im weiteren beantragen sie: Der Parteitag wolle bei�� tzo daß all« zur Perfügung stehenden geeigneten Genossen nofstnnan hauptamtlich mit der Agitation unter den •Ml dem Revolutionären Soz'aliSmu» noch passiv verhs�� Proletariern beauftragt werden. , Frage her Internationale wurde folgender ratzt: Da die zweite Internationale nicht rtrzi; um ore z u> r I l e jniecnaiionuit"Tl• tretnng der revolutionär gesinnten Sozialisten angesedsn kann, beantragen wir den sofortigen>«»tr. w dieser I n t' r n a t i o o a le. Mit Rücksicht darauf,�» Anträge der Bochumer Organisation. 1 Sur Geschäftsordnung. Auf dem Parteitage haben nur die gewählten Delegierten Stimm- recht. Abgvovdnote und Mttalieder de« Partest»orstandet haben nur dann«timmrecht, wenn sie zugleich al» Delegierte gewählt find. 2. Z u Tak ti k u nd P rogra mm. Die von Ccheidemann «iszsniert« Sinigunasbeweguna ist abzulehnen. Der I Eintritt in«ine lozialiststch- bürgerliche KoaiitionSregierung ist „»«»bhänzia»« D«ziai»emokaten unter keinen Umständen zu g». Di« Btfcaag chtm soqiadbemok«: täschon Regierung kömmt all« o. r I e r �jn; rnaiionai«. i>cit jiua|tu;i Bildung einer neuen, auf dem Boden de? revolutionären> rnu» stehend«« Internationale als nicht geeignet erschein � sehbarer Zeit eine tatkräftige int»»nat:onale Vewegung herzustellen, ist e» dringend geboien. gesinnten Proletarier in der dritten Internationale zu gen. Die schnellste Zusammenfassung aller revolutwu zi# mente ist im Interesse unserer Partei dringend«eooreiu zu venzessen ist, daß durch den Beitritt aller � Sozialisten»ur dritter International« die in ihrer. �1,, ßiiss droht« Sowzet-Regierung«ine nicht zu unterschätzen»' «ft�rt._•«ik'i Tin weiterer Antrag fordert, die Ei nr Ichtun» z�, B Parteischule zur Heranbildung von Parteifunlkv Evtväzzung zu ziehen. ßttÜ'K Hinsichtlich der Gewerkschaften wird da»* der Parteigenossen in den Gewerkschaften bevlangt, u* Sma« de« revolutionär«« Sozialismus umzuformen. Vreeßische Lmtze»»»!!?»«»!»«?- � die» gen. Der Zentru-m»redner Rurup..!.».o« u» wendigkeit hin, den Berga rbe.itern reichiich« und �„i# sij, zuk»m>oen zu lassen. Bieifach babe die klrbeitersw gx. mal die rationierten RwbvungSmittel kaufen kd. � d-rt«. daß der Lohn stets im«mklang mtt der �-»-rtt««.. f«r die Hne-bhängsse G-�iasdftnoknake nur dann in Stvsgt, wen«;%*&-«» dsde; bekanntlich eine alte Forderung»trW-j &. Revulutiontpesora««» in allen Puntten anerkannt wird. ». Zur I n ternationale. Der Austritt au« dar zwaitou Jndennarianat« ist gab»»»«, da«in Zufammengehen mit de« Ratormjaziaiisten der»«»ichiaveuun Dm der, besmiber» mit de» Aüchemi der deutschen Nastapaotai undenibar ist. Der Sintuist in die dritte Internat ionale ist vorzumchman, sobald e» oh« Berkatzung umssver Pauke igrundsätza megtich ist. 4. Zur G««erkschaft»frage. Jeder gegen Lohn b». schädigte Paekeiganoff« soll einer Gewerkstha-stSorganitad»« an- gesehiofss« sven. Im»bruzen ist gegenüber den Itntdstehenben «owe-ilchaften völlöge Bauvralitüt zu itben. den Zeniraiue�andan also**«« bmwazugte Gostlung«nzu räume«. Sollte der Partei. tag zu einet(kmeuoiu** de, Aaschwss?« betretend die Geweet- schaften tamman, so ist für die Organi saeionen der Bengarbeiwr «ine besondere Reutrai>»ät»ertlärung geboten. Erklarunzen der Parteigenoffen von Osterode(Ostpr.). )— r«riagr�ypaoi«,»exe einem mxee» vsvvtu- ebeite« d« gvözden Hindernisse in den Weg stellt. Di« 'taoer, JntetnaMvivave dszogen ist nur allein z*. #e»«u-.Wiit«n cgrarischin Ostens berechnet und ei«. 1. Di« zweit« sowie die dvstt« International« ist«in Unding. Wir könmm, uns wch«r der zweiten noch der dvitten, M«»kau-sr, anschkießen. Die zweite International« ist durch die Zeikevoizniss« schon wstt üborftstgelt. diese befindet sich gewisser- maßen noch in dar KriaaShypnose,»eiche einem fvifchen oevotu- tianären Avbeiten dritte, Moskauer. Patistk de«.... »»stellt, ahne die hvchantwickelten«estlichen Industrieländer mit ihrem hoehentwickelte», hochintelligenten Proletariat zu berück- sichtigen. Und»ine Jniernationale ohne da» revolutionär« Proletariat de« Westens ist daher von Anfang an zur Untätigkeit im Geiste der Weltrevolntion»erurteilt. Da wir un« nun wedcr der zweiten, noch, der dritten, Moskauer. Jnt«rnati»nale anschließen können, müssen auf unserem Parteitag in Leipgig die Richtlinien ifür«ine neu« «irklich revalntionäre Internationale geschaffen •~-J-r J- Viov Vi> i t Q<« fc«• 4. fc**•-»»„ ,1 Avä» weiieNb-in machst« er sich die in»"s'erem �"i� Herabseyung der Arbeit, zeit e« t« � O ugen, allerdings in der auf eine starke vk �laufen den Form de» Au»schußantrag«, dieft Fral � zu regeln. Er bozexbnete dm Appell an di«"A e�zLfJ' Aenßerste zu leisten, für übelMssia. da diele 1#.�, Lage wohl bewußt seien. D-««uftzebsing der PN ��g«�" r egale hält auch er für erforderttch, jedoch«ur gege »ntschÄigstng., Der nachfvlzesid« Rebner der Damoknssten, R � -----«"Hvwi w wv v u_ t wt. i»-»>-''.-,£j€ t 4»«" sich berufen, dt« beiden demokradischcn Min«'ee Tii: r x. y jt___ c. aw m.'>_____ in 7—' ?>sl � ten. Tr mußte jedoch zugeben, daß die Verkchrl!��,!sche%(( der Hauptsache auf Materialmamqel unh. ontf':i,ruhxn. p/ itÄifeizfeut der eis enbah n techn st'che n Bmrickft- �nn Riedel glaubte etwas besonder» Kbuge»»u per � führte, Lohnsteigerunge» nützten go« nichts s»� wert fortgesetzt sinke. � p. D»r Deutichnationake R! p pol � Wiederholungen, wie.ihr müßt arbeiten-..»uSrnebi� � die Unabhängigen siechten von n?uem«iLer � deutlcknationaler Maöke Unruhe zu schüren. NechtSsogialnttn«ntn Sp'egel vor, indun M # ISaftima SifTw Sorte w•Iii d1_ gh tausch »evokZtiontfemdliche Haltung dieser&)***■. ») Anmerkung der Redaktion der.Freiheit": Dies« Wntrcg geht von falschen Voraus setzungeu au». Der Parteitag ha:«est| al» letzte Instanz über den Ausschluß eines Genossen auö der Partei zu«ntschelden. Der Autschluß darf nur von der P a r- t«i»rg«n's«tion d«, A»s>fchul»igt«i, mit dessen Zusrim- mung auch MM»Mstemd d», Parewonf�wis atlon beantvagt wer j�hWWMWI der| SntscheiDumg können die Beteiligten beim Partvioorstatche die Emfttzu,» eines Schiedtzerichte» beonrvo�en. GeHeu die Einsche.dunz des SchiedS. vuuuuy wic-s"-"ry et u**' S.'ÄSS Tarifvertrag sehr warm lbegrüßte. Er»«Äche»«Saft � scha filmen Verhä'tnisse international i�regelt Antrag auf verkürzung-der Arbeiickzeit der U.."'««aft leimen zu könmen... ytA Ä, J über den a ng« w" � WWOLWTBR r.i.ht gsnugsnd iMMMM —„—---------------- tjsoM t»* "53! »S'S We MS.-eMz« as Zonnizg. am Toi» wie zum MottZvLI? Tonntaz, aös-chaltcnen Versammlungen unserer nen .tS den J* 111«e "d i" größten Teil berichtet, einen glänzereen SÄI»?' S�" Cv sind ir.iS noch folgende Berichte zuge- "'' G; sind UNS noch folgende Berichte zugegangen: e/�-?au. In unserer Versammlung waren NoZlegardisten ! r®-5 kam sogar zu>5 nein Zusammenstctz zwischen ihnen % übrigen VersaminlungSbesUchern. Der Vorsitzende ge» -" m warmen Worten der gefallenen RedolutionZkämpfer. -.«er,aminlung ehrte dieselben durch Erheben von den "i":. SN.,»---- M a i Ä r h5!e �askegardisten c r h'o b e n s i ch aber bei den übrigen VersammlungSbesuchcrn eine be> '.i>��"trüstui'.g auslöste. Der Vorsitzende sordecte die � dreimal auf, den Saal zu verlassen, aber sie rühr» tf7 Der Kommandoführer suchte die peinliche Situation ®t forderte seine Truppe auf, den Toten die verlangte »Vn- i kriveisen, dem leisteten die Sobdatcn bis auf einen iez/. Genosse Schlicht ung hielt dann das Referat, � der M i l i t a r i st e n besonder? geißelnd. Eine siujtJf"' welche die Entschlossenheit der Arbeiterschaft zur •fitmi o}1"9 des Sozialismus zum Ausdruck brachte, fand ein- .»\'--- !> Frirdrichsfelde sprach �en-sse Baron über da?,»m? der �'toembtt dem Volke gebracht, oder vielmehr nicht gebracht hat. l-.''?9 und Arbeitergefang hoben die Stimmung>.er Vcrsamm- �' �lUcher. vc-N denen viele di, Mröber' air�-rV11 denen viele die Gräber unserer Vorkämpfer auf LI�? be, uchten. � öoo»' der Aula ver Oberrealschule, Ringstraße, «eilst,.- v«,»".-~..... Vtfi� Genosse«. E r i s p i e n. Der Gesangverein Zu» «•>3*1 1 d. Arb.-S.°B.) wirkte mit. Genosse Kraushaar 6i°rd».,» gefallenen Revolutiontopfer und de! durch Meuchel- Äesi.,.'.?nenen Genossen Haas«, uns-reS allvcrehrien FühzerS. Za u.v' hörten die Versammelten stehend den Ausführungen -dilti., nicht eher zu ruhen, als bis auch der letzte Pro- :® �unert. N. d. N., das Wort zu feinem Referat. �5 brachte die begeistert« Versammlung«in Hoch auf den dn internationalen Sozialismus aus. �«„��derschSnhausen referierte im Schloß Schönhausen vor T r i s p i e n. Der Gesangverein Zu- .) wirkte mit. Genosse Kraushaar cJ k» . Sozialismus durchdrungen ist. it>»l(Kreis Rieberbarmm). In der trotz der schlech. - �*« I 2ut besuchten Verianunlunz sprach Genosse Georg I über den 9. November. Die Versa-mmeltv» . In»,.? Referat mit großer Spannung. 'i(*,.,«» sprach am Abend Genosse Freu nd- Neukölln besuchte Versammlung schloß mit ebne-m begeistert , Di- r1? ans die revolutionäre Soz-aldemokrabie. «-in.«.."-�wnllungen der RechtSsozialislen haben, nach ' 8u urteilen, einen recht kläglichen Verlauf ge- fbhänai».» Aerger sucht der.Vorwärts" auf die bösen Un- �Niinn. J*" entladen. Er ist wütend darüber, daß die Ver- *4t Rechtssozialisten im Böhmischen Brauhaus von ,.�"P'gen als Rechtssozialisten besucht war. Und er M bt i»-t �krsammlungSbesucher, weil ein Genosse zum De- TS'w Friedrichshain auffordern durfte. Dafür hat � �irdings läugit kein Verständnis mehr. Dagegen S? ie»'&L5au;)e"Nd Befriedigung fest, daß einige Jugendlich? 'S Ontir»n�--5<>,"n:-en sind. Er ist also glücklich auf dem Niveau '"lchen Ahlwardt-Preste anaelanat. Sewerkschastliches. Äm tet Anfan?. t?��haktlichon Nachotchtenb-ianst" verösfemLichen «in« I'. zum Rewllarbeiter- verbanbS- der deutlich zeugt, daß die neue M-mdecheit im v �>*nÄ 901 wicht daran denkt, sich-miit den Mehr- Wa®, VevbanbStageS zufrieden zu geben. Die Ein- J'spufe* behaupten, daß.zahtreiche schristtiche und <*ul den Rechen der Kollegenfchaft den , �"<>tt kie Ttutcharter Beschlüsse zum Au». L«inmr i�cb#nn wird behauptet, die Ge neraloersammlu ng r�Votv, lMn die Macht der Unabhängigen Soz al- b? � de« Ä*• 1l>ortcn, worauif st/gentzer Unsinn folgt:.An b« � n»n die wirbschaftliichftn und beruflichen Jn- Äir Metallarbeiter ist der nackte und wider- »u. einer Poll tischen Partei getreten." .ft..,™j>..,., Droht man dann wicht mit Ausschluß Ntm. m?��luer Perjonen«m« ganger Mitgbi«dscl)af- DiMnQ,, ��?�bi«idtng m Stuttgart wird sich nicht der machen, denn sie dürft« vom Recht � CroZJ' Z »��I01li>«e.»- ihr« Betätigung ein« ander« -*le d:« Herrer xu«— "»t*1»rt '•« S'nger zu sehen. »«fd Auf die bei RoKe in die Schule ge- wird doch nötig sein, diesen Ph-visäern Straße m/40, ein giügehendeZ Herren« rt-kelgeschaft. Trotzdem »niinrt er Arbeitslosen die Verd-enstmöglichkeit und bestärkt Herrn Wolfs in seinen Scharimache.rallüren. Ter Rubin de? Hauses Torndorf läßt natürlich den Inhaber b-er Fivma M. I. Neustadt. Berlin W. Mart.in.Lu.therstr. 31, nebt schlafen. Auch diese Firma geht in der schärfsten Weise mit Hilfe de, Polizei gegen die Streikposten vor. Ein besonders couragierter Schutzmann verlangte sogar nach der Streikleitung. um sie. zu verhaften I Ein Beauftragter de? ZentralberbaudeS der Äugestellten, der sich aus dem Polizeirevier beschwerte, kam übel an. De.- diensttuende Polizeibeamte verwies ihm in ganz erregtem Tone daZ Zimmer. Danckch hat es stnt den Anschein, als ob Skreikenbe vogekfrei wären, während jcver Scharfmacher und Ausbeuter weitgehendsten Schutz genießt. Wir fragen, wa? sagt da» kaufende Publikum? Wir fragen ferner: au» welchem Grunde werben gewisse Schuhwaren zurückgehalten und ver st eckt? Wartet man auf gimstigere Verkaufsgelegenheiten? Weiter: Ist es in allen Schuhwarenigrschäftan üblich ll m z« ich n u n g e n vorzu. nehmen, um höh« r e Preis« zu erzielen? Bei jeder Gelegenheit zetert man über die..unbevschämten" Forderungen der Arbeiter und Angestellten und selbst kann man nie genug bekommen. Die.?lngest«llten haben e» sich lange genug ütberkegt.«he sie in den Streik träten und e» ist ein« ganz frivole Jrrefühonng der ösifentlichen Meinung, zugunsten fchtrsinocheii-cher Unternehmer, wenn in bürgerlichen Blättern, im..Berliner Tageblatt" und im .8 Uhr-Abendblatt", so getan wivd. al» hätten die besteeickten Fir- mon alles getan, um ihre Angestellten zn irre den zu stellen. Led'glich die Gehaltssätze de» Tarife» im Einzelhandel, di« längst unzeitgemäß geworden sind, wollten sie bewilligen, während in« im Arbeit geberverband für den Einzelhandel orga- ihren Angestellten außer den Monatsgehältern T«u«. cungSzulggen bi» zu 230 Mark monatlich gewähren. Ein erhebendes Beispiel von Solidarität gaben di« Ange- stellten der Firmen Leiser und A r e n st e i n, di« sich nicht im Streik besinnen, weil sie bedeutend höhere Gehälter be- ziehen, indem sie eine freiwillige Sammlung unter sich veranstal- teten. deren Ertrag den Streikenden zugute kommt. An da? kaufende Publikum, an die Arbeiten, mit denen sie sich sokidarisch fühlen, richten die Streikenden da? dringende Er- suchen, sie weiter wie bisher in ihrem Kampfe gegen das Kapital zu unterstützen. Zeufralberband der Angestellten. Fachgruppe VIT. Achtung! Schallplattenarbeiter! S?et Inhaber der Anker-Phonogramm-Gesell- schaft, G. b. m. H., Herr Lengfelder, hat durch sein Ver- halten gegenüber den Arbeitern und besonder» dem Arbeiter- auSschuh, den er nicht anerkennt. Differenzen heraufbeschworen. Er hat dann am ö. d. M. plötzlich alle Arbeiter entlassen. Der Zuzug nach diesem Betrieb muß deshalb streng gemieden tverden. Fabrikarbeiter-Beriand, Verwaltungsstelle Groß-Berlin Streik der Schikderanmacher und Helfer! Die Schikderanmacher, Helfer und Kutscher von den Firmen, die dem Verein Berliner Echilderfabrikanlen angeschlossen st.rd befiiiden sich seit dem 4. November im Streik. Da di« Unternehmer sich weigerten, den Wünschen der Arbeiterschaft auf Abschluß«ine» neaen Tarifvertrage» Rechnung zu tragen. E» wird ein Minvesteinstelltr.igSlohn von Mi. ll,— für Anmacher und Rkk. 2,50 für Helfer, für Kutscher Mk. HO,— Wochenlohn der langt. Die Arbeiterschaft sowie Bevölkerung von Groß-Berlin werden gebeten, diesen Kampf zu unterstützen und bei ausführenden Arbeiten nach der Arbeitsberechti�ungskarte zu fragen. Kann eine solche rc'cht vorgezeigt werden, so handelt c» sich>um«inen Arbeitswilligen, ver in entsprechender Weise zu belehren und zum lieben von Solidarität zu veranlassen ist. Ueoer die Namen ber nichtbewilligten Firmen ist die Streikleitung Engel-Uier 14/15, 2 Treppen, Telephon: Amt Moritzplatz Nr. 4747 und 2332 jederzeit bereit, die erforderlichen Auskünfte -zu geben. Die Bauarbeiter gegen die Akkordarbeit. In einer Versammlung der Daudeputierten de? Bauarbeiter» Verband«» behandelte am Montag abens der S. Vorsitzende de» BezirlS-Verein» Berlin Kaiser, u. a. die Frage der Aklord- arbeit. Eingehen» schildert« er die mannigfachen versuche der Arbeitgeber, die unter dem Deckmantel.Hebung der Arbert»- laistung", die.Akkordarbeit in mehr oder minder versteckter Form erstreben würden. Al» anläßlich einer Sitzung den Arbeitgebern gesagt wurde, daß die Arbeitsleistung der Arbeiter unbedingt gehoben.würde, wenn die Arbeiter nicht mehr für einzelne Kap» talisten sondern für die Allgemeinheit aroeiten würden, erregten sich die Unternehmer in hohem Maße. Kommerzimrrat Haber- land hätte«» sogar für notwendig gehalten/ von einem „S o z ia l i s« e r u n g» ru m m e l" zu sprechen. Die Abschaf fung der»kordarbeit sei ein« der wenigen Errungonfchaften der Revolution, an dem jetzigen Lohntspstem müsse unter allen Um- ständen festzebalten werden. Betreff» der Metallarbeiter führte Kaiser au», daß. wenn den Metallarbeitern da» Mitbestimmungsrecht beßimistten. würde,«» von ungeheuer«, Nachteile für die gesamte Arbeiterschaft wäre. Im Interesse der gesamten Arbeiterschaft müsse energisch derartigen Bestrebungen de» Unter- nehmerS entgegengetreten werden. In der«nSsprache lehnten sämtliche Redner entschieden direkt« oder vorfchleierte Akkord- arbeit ab. der BArsenvorstc?:r W o s s e n g neue Richtlinien für den Arbeit?- nachweiS. Nach kurzer Aussprache wurden die Richtlinien von der Versammlung gutgeheißen. Der Bühnenmusiker-Tarif wurde mit den von einigen Theatern beaiztragteli Aenderungen angenommen. Betreffend eines Tarifvertrages mit dem Berein der Berliner Hotelbesitzer, der Gastwirte-Jnnung usw. wurde beschlossen, z» versuchen, lediglich mit leistungsfähigen Arbeitgeberorganrsationen Verhandlungen zum Abschluß von Tarisen anzuknüpfen. & V£(Uln( 0irt� in den Schuhwarenhäusern. Treu die Streik- ihnen den b o r f, Sa,» e n f e l> t&tF'— %%%' srfcüi" � � besitzt in«harlattantvr» versinar Die Lohnbewegnng der Transportarbeiter der chemischen Industrie. Einen Bericht über di« Tarifverhandlungen erstattete in der am Montag szattgefundenen Versammlung Genosse Mill- Hahn. Einen Tag vor de« verhandlunaen hatten M« Arbeit- gebet den«rbeiterveriretern ihre Vorschläge zugesandt. Nach den Vorschlagen sollten Eptrazulyn rn Zukunft wegfallen, tint Lohnerhöhung solle aber auch nicht eintreten. E» habe sich also um«inen»ersuch gehandelt, die Lohne abzubauen, einer Ten- denz, die sich im allgemeinen he, den Unternehmern bemerkbar macken würde. Von feiten der Arbeitnehmer waren durchgängig 160 M.«fordert worden, für die Thauffeure 170 M. Bei den Verhandlungen, an denen Vertreter deh FabrikarbeUerverbande» teilgenommm- hätten, erklärten sich nach langem Hin und Her die Unternehmer bereit, den einzelnen Gruppen etwa 10 M. pro Wocbe zuziileoen. Die Arbeitnehmer warn damit nicht emver- üanden und machten«inen Gegenvorschlag von 160, 160 und 145 M. lieber diesen Vorschlag wollten die Unternehmer end- gültigen»eschluß in ihrer Generalversammlung, die am Montag stattfand, fassen. Die Verhandlungen sollen am heutigen DienS- tag zu Ende geführt werden. Für alle Arbeiter sollen grundsatz- lich Wochenlöhne festgesetzt»erden, obwohl die Unternehmer Stundenlöhne anstreben.. In der anschließenden regen DlSkusston wurde scharf- Stellung gegen ein« etwa von den Unternehmern geplante Karenzzeit genommen. Der VerhandlungSiommission wurde da» Vertrauen ouSgcsprochen. über vi« endgültige Annahme de« Tarifabkommens soll«ine baldigst einzuberufend« versamm. lung entscheiden._ Eine Mitgliederversammlung der verlinrr Musiker, die am Montag im Musikerve reinShauS stattfand, wählte zum SektionS- leiter der Orcheslermusiker Schleger, zum besoldeten Sektion». leiter der Ensemble-Musiker Hock, zum SeklionSleiter der Kapellen-Lrfter Höhne. Anschließend an die Wahlen erörterte Her mit Grost-Berlin! Die Regienmg will-den Gesetzentwurf Groß-Berlin zu- smmnein mit den anderen' Vcrfassungsvarlagen. wie Preußische Verfassung, Städteordnung, Latidgemeindcord- nung, Provinzial- und Kreistagsordnung der Preußischen Landc?vcrsammlung vorlegen. Das bedeutet für Groß- Berlin eine Verzögerung. Und die verträgt die Materie durchaus nicht.> Der Magistrat hat an das Preußische Staatsministe- rrum, an die Preußische Lanbesversammlung med die Ein- zelmi nister eine dringende Vorstellung gerichtet mit den« Nsttrage, den Gesetzentwurf Groß-Berlin unverzüglich und unabhängig van dor Erledigung der Gesetzesvorlage über die neue Städteordnung dor Landesversammlung vorzu- legen. Der Magistrad befürchtet angesichts einer amtlich ver- breiteten Mitteilung, das Staatsministerium wolle den Ge- setzenwurf erst zusammen mit der neuen StädteardnungS- vorläge einbringen, von dieser Absicht eine Verzögerung dar Vorlage Groß-Berlin, welche die schließl-iche Lösung des Groß-Berlin-er Problems ernstlich gefährd'en müßte. Einc Anzahl Groß-Berliner Gemeinden haben sich bereits niit ihrem Verwaltungsaptz-ara-t darauf eingestellt, daß das neue Groß-Berlin schon am 1. April 1920 ins Leben tritt. Nicht alle haben zum Nutzm des künftigen Gemeinwesens Aus' gaben zuirückgestellt, Verwaltungsstellen unbesetzt und Unternehmungen imausgLführt gelassen. Wel-mehr habe» manche Gemeinden noch schnell vor Toresschluß Ausgaben beschlossen, Beamtenbeförderungen und sonstige finanziell« Schritte unternommen, die im Augenblick nicht erforderlich sind, aber da? künftige Groß-Berlin belasten. Die Schaffung eines einheitlichen WrrtschastSkörpers Groß-Berlin und einheitlichen kommunalen Gewandes für diesen ist dringende« Gebot-der Stunde. Das Ministerium des Jnmern hat auch den Gedan�n, voraussichtlich am�l. April 1920 do� neue Groß-Berlin erstehen an lassen, nicht nur durch den Gesetzentwurf, sondern auch in den Verhandlungen� mtit Groß- Berliner Gemeinden vertreten und hat bei geeigmeter Gelegenheit den Gemeinden stets nahegelegt, sich in ihren Maßnahmen hierauf einzurichten. Wenn da? Geisetz Groß- Berlin zum 1. April 1920 in Kraft tritt, wi-rb es nach Ansicht deS Magistrats noch möglich sein, den Groß-Berliiner Haushalt einheitlich zu veranschlagen Md die Maßnahmen einiger Vorortsgemeinden auszugleichen. Es ist schon im r W!* t....f: JT. CCJl Uli<411(UflUD Uli«C've-iwjijv 7;.,» nung verabichiedet, so tritt eine Verzögerung ein, de: jeh} Hoffnung auf die wirtischaftlichs Zusammenfassung imd eiii» fiinanzielle Gefundung deS Groß-Berlmer Gen-"we' mS endgültig schwinden läßt. Vollversammlung der Arbeiterräte, Betriebsräte und Betrieb-bfu-.Mouäret Mittwoch, de» 12. November, n achmittag» 4 Unat. Der Versammlungsort wird noch bcK-nntgegebcn. Städtischer Gemüseanbau. Die Güterdirektion der Stadt Berlin beabsichtigt, den hollsindi« schen Gemüsebau, insbesondere die Einführung des Anbau» von Frühgemüse in Treibhäusern auf einzelnen GutSverwaltungen versuchsweise einzuführen, um dadurch die Möglichkeit zu schaffen, der städtischen Bevölkerung möglichst früh in der Jahreszeit Früh- gemüse von den Sorten liefern zu können, die einen längeren Transport nicht gut vertragen. Auch iit dabei beabsichtigt, da» Gemüse billiger liefern zu können, als«s bei der heutige» schlechten Valuta da« Ausland zu liefern vermag. Die Deputation für-die Kanalifationiwerke und Güter Berlin» hat dieser Frage grundsätzlich zugestimmt und eS ist zu hoffe» daß der Magistrat diese Angelegenheit unterstützt, da eS für uns«' daniederliegende? Wirtschaftsleben von größter Bedeutung ist, di Nahrungsmittel, die wir nötig haben, möglichst selbst zu erzeuger Die Güterdirektion wird auch im nächsten Jahr den Anbau der jenigen Gemüsearien noch weiter ausdehnen, die einen längere» Transport," wie z. B. die Kohlsorien, nicht vertragen. Auch wir« dem Anbau von Frühkartoffeln«ine besondere Aufmerksamkeii zugewendet. Berlin lm Schnee. Der Schneefall der letzten Tage hat genügt, um den Berlin« Verkehr zum allergrößten Teil lahmzulegen. Bereit» am Sonnlst morgen setzte der Wagen, und Droschkenvcrkehr aus, da di« Kutscher ihre wertvollen Tiere nicht einem Unfall aussetze» wollten. Selbst die' Autodroschlcn, soweit sie noch Ersatzbercifunz haben, mußten der Straße fernbleiben, da sie ebenso stecken bliebe» wie alle anderen Fuhrwerke. Auch der Verkehr der Große» BerlinerStraßenbahn wurde in kurzer Zeit zum Stocke» gebracht. Bis um 11 Ubr vormittags war am Sonntag an«ine» regelmäßigen Verkehr überhaupt nicht zu denken. Am Sonntag nachmittag, al» wiederum heftiger Schneefall einsetzte, ver. schlimmerte sich die Lage noch weiter. Die Straßenbahnen fuhren nur noch vereinzelt und mußten meist schon weit vor dem Endziel wieder umlegen. An einen regelmäßigen Berkehr war auch«r» gestrigen Tage noch nicht zu denken. Tie Berliner Straßenreinigung hat während de» Sonntags so gut wie gar nicht» tun können, um der Schneemasse« Herr zu werden. Auch am gestrigen Montag gelang«s nicht die' erforderlichen Hilfskräfte— es werden etwa 2000 einige Tage gebraucht— von den Arbeitsnachweisen zu erhalten. Der Ein- wand vieler Erwerbsloser, daß sie für diese Arbeit ungenügende Kleidung und Schuhzeug besitzen, ist nicht von der Hand zu weisen. Bisher hat die Straßenreimgung lediglich 1000 Arbeitslose in «hren Dienst gestellt Mit Hilfe der großen Schneepflüge hofft man, im Laufe de» Tage, die Hauptverkehrsstraßen frei mach«» zu können. Auch d«r Vorort- und S t a d t b a h n v e r k eh r hat natürlich unter dem anha.tenden Schneefall zu leiden. In a». erkcnnenswerter Weise haben sich auch die dienstfreien Eisen. bahner zur Verfugung gestellt, um den Vorort, und Stadtbah» verkehr, wenn auch u» regelmäßig, aufrecht zu erhalten. Der G Ute r v e r k e h r nach Berlin hat leider unter dem anhaltenden Schneefall und Schneetreiben erbeblicher oelftte» NaknrgemZtz iröTen auf ien längeren TtreZen ganz bedeutende Eteckungen ein und zahlreiche Güterzüge trafen in Berlin mit groger Verspätung ein. Dies trifft besonder» auch auf eine große Zahl von Kartoffel, und Kohlenzügen zu. eine Reihe solcher Zug« sind ganz ausgeblieben. Durch den Schneefall und die da. durch bedingen Verkehrsstockungen wird die Wirkung der Per- sonenverkehrssperre zum großen Teil illusorisch gemacht und e» ist lerder mit der Möglichkeit zu rechnen, daß in Groß-Berlin sich ein gewisser Mangel an Lebensmitteln bemerkbar machen wird. Ganz besonders ungünstig beeinflußt wird die Kohlenzufuhr, so daß mit einer Behebung der Kohlenknappheit zunächst noch nicht zu rechnen ist, ' gesichtz der fabelhaften Teuerung noch alz hoch Bezeichnet! Jeder s forderlich. Da der Bedarf zum l»mnn»den Winter an* politisch und gewerkschaftlich geschulte Arbeiter weiß, daß e» eine alte'Forderung der Partei and Gewerkschaften' ist, daß die in der Woche fallenden gesetzlichen Feiertage zu zahlen find, und nicht einmal diese kann die Regierung erfüllen. Zu erwähnen wäre noch, daß nicht einmal die WirtschattS» Beihilfe, die in fast allen staatlichen Betrieben gezahlt wurde, den Arbeitern in den Bekleidungsämtern gewährt wird." Man sieht auch hieran wieder: die Regierung spart nur da, ; wo die Arbeiterschaft mit ihren Wünschen in Frage kommt. Bekleidungsstücken, Wäsche und Schuhwerk außerordeuti i rst, so das; jeden Monat für etwa 2 Million Mark Sßard werden konnte, mußte zu der obigen Maßregel gegriffen Lebensmitielkalender. Die Aermsten der Armen. Der Reichsverband der Invaliden usw., Ortsgruppe Groß- Berlin'hielt, dieser Tage wieder mehrere öffentliche Bersammlun, Vertrauensleute der Lazarettinsasien. geu in Moabit. Gesundbrunnen. Lichtenberg und Weißensee ab. Die Referenten Subke und Scharte schilderten in ergreifen» den Worten die Not und da» furchtbare Elend der Invaliden und sogen. Almoseneuipfänger. In der überall lebhaften Diskussion wurde die andauernde Steigerung der Preise für Bedarfsartikel (Feurung usw.) und Lebensmiltel fBrot. Zucker. Fett) zur Sprache gebracht und zum Eintritt in den Reickßbund aufzefordert. Einstimmig wurde nachstehende Resolution angenommen: »Die versammelten Invaliden und logen. Armenrentner der- langen von der Regierung und den Kommungen in Anbetracht der ungeheul�n Teurung aller Lebensmittel und Bedarfsartikel eine sofortige durchgreifende Erhöhung aller Renten und Armenunter» stützungSsätze, da eS ihnen, bei völliger ErwerbSunfähizkeit, un« möglich ist, mit Beträgen von 20 bis 40 Mk. im Monat auSzu- kommen. Sie sind dem Verhungern nahe und erwarten von den maßgebenden Stellen umgehende Hilfe. Desgleichen ist«S unbedingt notwendig, daß auch den Unfallrentnern die TeuerungS» zutage auf 20 Mk. erhöht, und auch allen bedürftigen Witwen und Waisen gewährt wird." In der Geschäftsstelle deS Reichsbundes der Invaliden, R SS. Stubbeokammerstr. 6(am Bahnh. Prenzlauer Allee) wird Montag, Mittwoch, Freitag von G— 7 Uhr kostenlos Rat und Auskunft in allen Unfall-, Invaliden- und Armenangelegenheiten erteilt. Mittwoch vormittag 10 Uhr Vollversammlung der Ver- trauensleule der Lazarett- Insassen in den Sophiensähn, Sophienstraße. Hundert Kranke senden«inen Vertreter. Aus» i weis« sind mitzubringen. Lazarett-Kommissio» Groß-Berlin: Hundertmark, Schivanebeck. Wo die Regierung spart. Uns wird geschrieben:„Im K. V. M. Nr.' 145 vom SO. Augtust 1!U9 erschienen Richtlinien für die Gestaltung des Dienstver» hä.'tnisses der bei den Reichs- und Staatsbehörden Groß-BevlinS beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, enthiel'en u. a. den Satz, daß der Lohn für die nicht auf einen Sonntag fallenden gefetz- kichen Feiertage zu zahlen ist. Das BekleidungSamt in der Lehrter Straße, sowie das Bekleidung»-, JnstandsetzungSamt in der Verlängerten Chailoiten- burger Straße zfthltcn, bzw. wollten mit Zustimmung der In- dentantur de» Gardekorps die abgezogenen Feiertage nachzahlen. Das BekleidungSamt hatte die Beträge bereits ganz, das In- standfetzungSamt zum Teil gezahlt; da kam plötzlich wie auS heiterem Himmel von der Feldzeugmeisterei— wohl auf Grund des Aufrufes in der Presse— die Verfügung, wonach die Zahlun- gen der Feiertage sofort einzustellen wäre. Dieser Aufforderung kam der Rendant deS JnstandsetzungSamteS sofort nach und in- bibierte die weitere Zahlung. Diejenigen, die da» Geld bereit» haben und nicht mehr im Amt beschäftigt sind, wurden durch ein- geschriebenen Brief aufgefordert, den»zu Unrecht" erhaltenen Betrag zurückzusenden, mit der Drohung, daß. wenn dieselbe nicht bis zum 10. November erfolgt ist, Klage erhoben wird. Den noch im Amt beschäftigten Arbeitern wird der Betrag in drei Raten vom Lohn abgezogen. Der Vertreter der Arbeiterschaft hat sofort den SchlichtungSauSschuß angerufen. Die Verweigerung der Zahlung der Feiertage wird mit den hohen Löhnen bei den BekleidungSämtern begründet I Man be- denke: Stundenlöhne von 2,30 M. für Facharbeiter, 2,25 M. für ungelernte Arbeiter und 1,83 M. für Arbeiterinnen werden an- Die Wanderausstellung von Kunstwerken der Stadt Berlin hat nunmehr ihre erste Station verlassen, um die zweite zu beziehen. Die Gemälde und Bildwerke sind vom Osten Berlins nach. dem Norde»? in die Aula der Gemeindeschule in der: jAntonstraße, nahe dem Wedding fEingang Plantagenstratze),; i gebracht worden, wo die Ausstellung am Sonnabend neu eröffnet wurde. Die Besuchszeit ist hier werktäglich von 2—8, Sonntags von 10— 2 Uhr; Führungen und Vorträge bei freiem Eintritt Sonntags um 11 Uhr, Dienstags und Freitags abends um 6 Uhr. ! In der Antonstraß« bleibt die Ausstellung bis zum 21. Dezember. Tills Durieuz vor Arbeiterkindern. Auf Einladung des , Arbeiter-Eltern-Bundei liest Frau Tilla Durieux Donnerstag, den 13. um 4 Uhr nachmittags in den Prachtsälen de? Ostens Frankfurter Allee, Märchen und Kindergcdichte. Zutritt habn nur Kinder von 10— 14 Jahren mit Einladungen, die von den Eltern- räten der umliegenden Schulen ausgegeben werden. Zwei Franzosen verhaftet. In der letzten Nacht winden die beiden Chauffeur« des Generals Dupont in der Wilhelmstraße von einer Streife der Sicherheitswehr verhaftet. 1 Sie sollen in völlig betrunkenem Zustande den Bankbeamten' HanS Krafack mit Revolvern bedroht u>nd eine Dame in gröblichster Weise beleidigt haben". Sie wurden der HauSvoigtcs-Waöbe zugeführt und gestern der französischen Batichast übergeben. Den zuständigen Behörden ist Meldung gemacht worden. vrennspiritu» für Herstellung von Branntwein. In den letzten Monaten sind eine Reihe von geheimen Branntwein- brennereien und Betrieben, di« sich mit der Entfernung der Ver- SällungSmittel auS Biennspiritus befassen, aufgedeckt wordest. im derartigen noch zahlreich bestehenden Betrieben das Handwerk zu legen, wird das Publikum aufgefordert, an der Aufdeckung mitzuwirken. Di« Zollbehörden find ermächtigt, Personen, die zweckdienliche Angaben machen, Belohnungen bi» zu 1000 M. und darüber hinaus für den Einzelfall zu bewilligen. Di« Anzeigen sind an da» Hauptzollamt Berlin-Mitte, C. 2, Kleine Präsidentenstraße 7— Fernsprecher Norden 786(8—3 Uhr) und Norden 3225(8—9)4 Uhr) zu richten. Die Sektion der Gastwirtsangestellten der U. S. P. D. hält am Mittwoch, vormit agS 0 Uhr, in der Arbeiler-BildungSschule,\ Schicklerstraße 6, Hof II. ihre Generalversammlung ab. Auf der Tagesordnung steht da» Problem der Internationale sowie Re- organisationS- und SektionSangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Die K. V.G. Kleider.BmvertungS-Gescllschast, Komman- dantenstraße 8081, gibt bekannt, daß sie ihr« großen Bestände preiswerter Bekleidungsstücke für Minderbemittelte infolge de» außerordentlichen Andranges nur an die Einwohner des Wirt- schaftSbezirk? verkaust. Zum WirtschastSbezirk gehören die Orte Berlin, Charlottenbur�, Wilmersdorf, Schöneberg, sowie in den Kreisen Teltow und Niederbarnim gelegenen Ortschaften. Wenn auch von einem Bezugschein abgesehen wird, so ist ein« Lcgiti- mation(Lebensmittelkarte oder dergleichen) für den Eintritt er- »erNn. In Abänderung der Bekanntmachung vom 7. b. N. � der Magistrat angeordnet, datz vorerst mir die für die Woche"» 17. bis 23. November 1919 auf die Abschnitte 47a— g«ntfoMnM« 7 Pfb. Kartoffeln abgegeben und«ntnonimen werden dürfen. o:-i3'B des Schneefalles ist eine Slochung der Miicheinfuhr eingetreten. können deshabb die)4-Lit«r«Kvankenkarien am 11. Nooember d.> nur mit'A Liter beliefert werden, wäh.erid di« X-Liter-Kre"..-� karten nicht mit Milch beliefert werden können. Die Seisenabtc».»J des Magistrate ist am 8. d. M. vom Rathause nach Rosenstr. 14 worden. Käseverteiwng: Bis Donne.slag in den Bezirken der'' 118. und 120.(Teildezirk) Bra. Kommission pro Kops 125. Gr.« I Die Kundenliste bei den Kohlenhändlern liegt vom 15. JN»6™ bis 25. November 1919 aus. Die Eintragung erfolgt aus Grund e.» graublauen Bescheinigung, die sich, wie bisher, au» einer sur Kohlenhändler bestimmten Grundkcrrte und einem für den Verdra« j bestimmten Ausweis zusammensetzt, unter gleichzeitiger Voueguno Koch- und Osenkarten. Di« Ausgabe der Grundkarlen nut den weisen für die Eintragungen in die neuen Kundenlisten erfolgt m Weis«, datz, wo die Brmkommissioncn den Hauseigentümern andere Nachricht zugehen lassen, die Abholung der KaUen von' Bro.kommissionen durch die Hausbesitzer am Mittwoch, den i-. vember und Donnerstag, den 13. November und di« Berlenun? di« Mieter durch die Hausbesitzer am Freitag, den 14. Noomnoer Sonnabend, den 15. November, zu erfolgen hat. Das Näher« erg- vre Anschläge an den Säulen. Ans den vrganisallonen. z. Distrikt. 1 Abt. vlittwoch, den 12. November, abend- 7 u?r. geweinsamer Zahlabend in der Schulaula Dresfenbachstr. 51.~0 der Genossin M-.hilde Wurm. g-bl- 4. Di strikt, 7. Abt. Mittwoch abend 7 Uhr gemmnschaftlich« 52' abend in der Schulaula Clogauer Straße 12/18. Bor trog des wen u � Eharlattenburg. Bitdungsausschutz. Dienstag abend 8 Uhr Sitz-� im Volkshaus. Rosinenstratze. Achtung! Gastwirtsangestellt«! Mittwoch. 12. November, 9 Uhr. Zahltag und wichrige Seneraloersammlung in der a™ bildungsschule, Schicklerstr. 5/0. Vereinslalendzr. Zentralverband der Glaser. Zuschneider und Ale glaser. Dienstag 6 Uh. Versammlung bei Lehmann. 1«» Fabrikarbeiter» verband. Funktionär« der 4 e■si,„[1(, Industrie. Dienstag abend 6 Uhr Versammlung im Sewer»!�- haue. Engeluser 15, Saal 1.... g«»' Zentralverband der«nzestelltea, Fachgruppe tlon IIa(Pelz, und Rauchwaren). Mittwoch abend 7%"4 ,, �z. gliederverfammlung im Rosenlhaler Hos, Roseathaler Strotz« Stellungnahm« zum neuen Tarif._..... I r».i 5 bis iuiuyua..i;iiic ßuin inrucn e� rsJK» Freie Jugend Scoh-Berlin. Heute Mittestungsblätterwusga« � s 7 Uhr abend» im Jugendheim, Alte Fakobstr. 138, ia«, vom»— — Mittwoch 7)4 Uhr Beneralversainmlung im Dewerkschast�� Engeluser 15, Saal 1. Tagesordnung: 1. Bericht von der renz. 2. Stellungnahm« zur revolutionären Betriebsorgan�- � Z. Neuwahl de« gefchäftsfuhrenben Ausschüsse« und Bericht tärs. Anträge nnisien vor Beginn beim Vorsitzenden eingereicht � Freie Jugend Groß. Berlin, Gruppe Petersburg« r»> � Dienstag 7% Uhr wichtige Gruppe noersammlung im Zeich«� Realschul» Rigaer Straße 6. Vortrag: Die Kultur ousgaden oe» letariat». Arbelter-Eltern-Bund, Ortsgruppe Weißens««. H?)?' tag. J48 Uhr im Derelnshau», Ehavloltenburger Straß« lo". ggi* Versammlung mit Vortrag de» Genossen Dr. Rosenberg. willkommen. Beraniwortlich sllr di« Redaktion Alfred Wielepp« v-rlagsgenossenschaft.„Freiheit", e.«. m. d. 6 Berlin.—)l. Llndendruckerei und verlogsgesellschoft m. b. 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Geschäftezeit von vorm. 9 Uhr bis nachm. 4 Uhr. Telephon: Amt Norden 185, 1239, 1987, 8714. Alle Streikenden haben sich heute zur Entgegennahme von wichtigen In- sormationen in ihren bestimmten Lokalen»wzusinden: Firma Schöning. 10 Uhr. m Rosenthal bei Reich., 8~itma veraseld. 11 Uhr. Gitfchinec Stroßc 81. ebrllder Arndt, 2 Uhr. im bekannten Lokal. Firma Öeqermann, 7 Uhr, im Lokal von Losen. Firma Kremmener. 11 Uhr. Pankow, Derschstraße. Ittama. 11 Uhr. Tempelhof, Denossenschastshau», Dorf- strotz, 50. Fritz Puttal. 2 Uhr. Drätzstr. 11. Hilbert Kurtz, 9 Uhr, Eimonstr. 18. I. Hirschhorn, 12 Uhr, Manleufselstr. 96. T. Lorentz, 11 Uhr, Bockdrauerei, Fidteinstr. 2. Karl Gener, 11 Uhr, Treptow, Elsenst.aß«, Eck« Harzer Stoß». Paul Flrchaw Rächst S Uhr, Belle-Allianee-Steatza, Bterglocke. Emil Stein. 2 Uhr. Alte Iokadstr. 23/24. Imperatorwerkr, 3 Uhr, Wittenau bei Schulz. Steltoer, 1 Uhr, ch-nhe Frankfurter Skaße 14. Elektromechanlsche l�.duftrle, 2 Uhr, Ackerstr. 123 bei Meyer. Deutsche Messingwerke, Rlederschöneweide, 3 Uhr, Laretey. Aarddeutsche Kllhlersabrik. 8 Uhr, Charlottenstr. 7. Schwartzkopsf, Wildau, 549 Uhr. im bekannten Lokal. Srandenburg, 154 Uhr. Trmpechof, im bekonnten Lokal. Elekiro-M-talluraie, 11 Uhr. im be konnten Lokal. Deutsche Werkhsttten-Gesellschaft, 5s 10 Uhr, Hohen- schönhausen, Berliner Straß» 93. Gebrüder Israel, 12 Uhr, Lichtspiele, Kottbuser Domm 84. L. Lo-we und Typagraph, 8 Uhr, Stadttheater, Alt- Muobit. Frankanla, A.-«.. 12 Uhr. Maybachuser 46. Stock u. Es.,» Uhr und 11 Uhr, Martendarf. Ehausse». strotz- 283. Ritsch«, 10 Uhr, Äcmrtftr. 18, Eck« Lange Strotze. Frisier u. Rotzmann, 2 Uhr, Mayer» Festsöle, Oranten- stvatze 170. Iirft w. E«.. 10 Uhr. Adlershaf. TchuNbeiß am vahnhaf, Raboma, 10 Uhr, EichhornNratz» am Bahnhof. Iudicatis, 1 Uhr. Sc?« vellemte. Gilswn. 11 Uhr, Barnimstr. 13. Fritz Werner. 10 Uhr, Martenfelid«. Schwarzer Adler. Schütte u. Deichen, 10 Uhr, vsumschutenstr. 6. Snüi» IransjsrWtiitr'MniU 7tejirlisoerwaNu»g tzßroß-AerN«. 9lad Nulaft der Beisetzung des Genossen »u«» Hamme bleiben die Bureaus am Vonnerska?, 13. Vooember 1919 gänzlich geschlossen. Die am Tonne Stag fälliae Arbeit-losen- nnd»'anteuuntersiiitzung gelang, b reit« am Mittwoch zur Anszalftuna Büch rabaabe mich Dienstag, U Nooember in den iÜMche» 5. Urn elsolge». An Nachzügler criolgt die Ane-zasilung am Freitag. M November. Tie Strciktinter ütznng kann erft am Sonn- abend, IS. November ausgezahlt werden. Die Bezilköverwaltung. JfHtfitlfr Bittlillttbtittr- Verwaltungsstelle Berlin R. W, LlnI.nstz.ße 83,«8. Gcsckäit-zrit d. voim. SUbr biinachm. 4 Uhr. Telephon: Am: Nor- en 165. 123!), 1987, 9714 Dßiilscher Mßtnllarljßltßr-Verli Verwaltungsstelle Berlin- Totles- Anreise- Den Kolleren zur Nachricht. daS(olr«" versto.'bca sind: Der Schlosser Paul Schul*©» CApeoIck. MO�gelheimer Str. 41. mm 7. d. j � Die Beerdigung findet am Dienstag. ßf� nachmittags 3 Uhr. von der Lelchennalie Qemeinde-Priedhofes in Britz mus itmtt Der Schlosser Karl Seewald, Cmden.r Str.Be 34,«m 7. d. Mt». � d Dt. Boerdiront findet am Dienstar. �e«°' nachmittars 1 Uhr, von der Leictienhnlie � i hannea-Kirchholes in Pldlzense», am Nor Ehre ihrem Andenken« Rege Beleillrnof erwartet �„«r. Die OrtSvefW*'�� Llchtnna! Sichtung! Sltti Mittwoch, den 12. November 1910, ab»». 0 U»r. In»avrr ond« Feftf«,.«. neue Sriedrichftr. firav�enveksammivng 'er CWIter,- iiii er. siv.i/, i a «f �.V«* n r k M II n.• I__,—.... beze%W%fe � Achtung! Achtnug! Am Mittwoch, den 12. November 19 9. ---- � � vcnn'ti i i, Jf. naarn. 8 Uhr. in b«n-opbiew«t:lcn.-.»hirnstr. 17, W Ve-fammlunsi (Smtllchec«-ttail. gimjVa! d' l? 4a mnbtm' g. ch. ert w fwtuiw.*/% iw ii»n. >CCtfH ftill. Leotscher Transyorkardeitßr- verband Bezirk ftVnch- Berlin, g«ttt'fer l.*». «cklNN»! XlhtMNRt mmn aller vraucheu der Seifion II. Am D�nnerStog. den».?. November 1019, abend» 7 Uhr Sekliolls-Versammlonz tu ten«isdrcas.tzeftfSten.«nbrenSftr.»1, Xoa tlnrkii b n»; 1. Brrltfit kte S, vueital. 7. II««ttfil»«*««ttionilelter». 3. II« ofaurt, t«i!uti| dk« edtlMi II. Quirin I««tt nur dl«« t|lif>f« 6fr 6 ftl.tt II C»*« mt.lM». tri» iruiUil Um �hlrrirftf««rltttitit» ftlndjt Dw Uektfousleiftms 2. tL: K. Utd-K. Am Donnerstap, den 13 November 1919, na««.»k Ndrtm S!a: tmhalcr Ho,, vlofcnthater etr. 11 iz Bmn i eticcr am lum aller Kollege nnd Nolleitimtei, d«r(htrurgtfrtrn vrnnche. _______»te Crtehertnalmna. oWean?««e, M sehte» V.monnnfxenet««**,. fik»ea;e. Maomorrholdne nauljuckan, na»,.lamc rite Wunoen Irm.zwuo . an..dnrverschme.'znn. ."rort, 7lcbai. Wuitesski ;!c. hellt»eib«t vcrswji- 1116 ten wo bisher jnda Hüle veraute. , uir vraaehl'ibare. Hans aKtK w.lohes auch bat d. Jhfi'-.c Ichr.wzaa■ Jucken, aotorbr« Ua (iorjBj j. MnUunf brtej «c«.'..OO,».« n. 3,7«. r !L Acofusk.n, wo nick «estella mau dlraki Lmbn.nter Mir*#, Sari.» WO. 11 Or.fwuuWter bi»»vai. ___ cii Allen Verwandten. Bekannten and Jn rire Nach IchL da« meine Hebe, herze Bmmek Pelt.-geb.He � Patbuser Strale 42. Im>4 Lebenslah« frflh 8 Uhr nach langem, schwerem L#-fjf|eT«K DIm aeift tiefbetrObi an und bi,,e'�|«r*d Di. BMrdltonr find«, am »'/, Uhr. tu, d-m friedna, der rrt.r' IS N.vemh'P'�.B'l«�' Ugl»'1 Pappelaüte IS 17, statt. Wir teile« allem Par- i t« srciiossen. Bekannten i i od Kollege« die irau-, rix« N.pchrifht mit, daß J ■ nser Soh« und Bruder j Emil im Alter voa 30 Jahre«, am Sonn ae den 9. II.. mittags'2 Uh'. als Opfer des flachwördigen M'll- tarirraus nach Isagem Leiden in Jer Hellsifit e Beelitz an der Schwind-| sucht verstorben ist, Fmll Reichert undPraa, j Arthur Rhichert, T rüder,| Bertha: urzhalz. geb-RoleherLSeiiwenter. Berlin den 10- 11. IfP.| IM li»» -l-Sk r>'. U.S.P D PrledrLhshtgon Allen Mitglieder« hier- ! mit die»•«■rige N«ch- � cht daB««"«r Qonestc «SV imm Philipji Matschk« ; am� Nov.Tmtorhe« Ist Die Beerdigung findet%%,| am Dienstag. II. Norbr., ig> . r«ehm. 4 i kr, V. d. MaBe f des hiesigen Oemcinde- k fricdkoletaMS statt Rege t-,, ße-tiligung t wartet|4 Dor Vo?«t«A