t!m«3iwBs ,, |reiio8 b,£Wf- 1 fctt 3«*'; ■.fcmmluiS" Jrtwe�jj! "-IS1;;, »suerdamm�| D Ii z Kuc�uv- ralboH I # w# sa� �vztlpreis 15?"enm'g ♦ 2. Jahrgang Mittwoch, öen 12. November 1919 Nr. 549 /K 299/ Morgen-Ausgabe -».�nrcu" er Hbos« deijuwohnen. Leider konnte auszer den . 1 i/.l. UHU|Hl SS>**'£;-;| k.7'��noei»öriaen und nächsten Freunden nur el.ugen �bst in»ol warst. S#:: srtanr«J!ÄÄ£l�.-???. irden fü v , ,r Nctiqjinlverscvlumlung. der preußischen Lan den lbrncr Ver-treter des Brzirksverlvndes -Hreih�:. der Nodciktion und des Verlags der viele ander« in der Parteibewegung täiige %(,i begann unter den klängen des Händel- tra"° � Trauerseierlichkeit. Ein Männerchor«sang li(ftcr&!"f16 Gedenklied„Ein Sohn des Volkes". In ■' �'nenßeit lauschten dann bis Anwesenden den Sß�u1, ,n denen die tiefe Liebe und Verehrung zu Off rf'" Zd sB KZ Mai'* Sßenirf»"' 0CI,en. 0,6 /#e. Führer Haas« zum Ausdruck gcbrachi �vr intonierte darauf das Lird„Wenn s'ch �ng luXibcn", und unter den Klängen von Schu- (ügo H�V��'brei entschnxnrden die sterbiick)en Ueborreste dun Augen der bis ins Jnnersi« aufgewühlten rAt, pro; Hin* 1»"'? gäA 0 °fOcr,>' 00� cvne. Oa�J nt str- �nden. «eben nachstellend die Neben wieder, die vor der �licI)Qlten wurden. Tie eigentliche Trauerfc.erlich kf am Donnerstag statt, wo de» der Überführung s SÄ ' �ben wird. � sprach: �tin V�tin fiel. Haase: iL V Tch �Nler. Ich möchte Tir«in paar Worte M, könn,'»., burh sie nicht mehr. Du bist tot,"M*' \ni> n'e mehr s'* nicht fassen, daß Du»U! 1-rt H.t.. 1,1 mit uns Und doch, nun nicht mehr .„ tu jj."let)t mit uns sein sollst. I»u da» Leben. Und Tu besaßest die groß« Kunst, e» k„ l�'iekcn-"! uno ve,agr,r vir grur, uu "�Uuem A"ch'ee Zeit froh und zu rechter Zeit« t! tX; bn/ ,.. V'V"6C1I und ofscnom Sinn»«hmst Du,« rnst zu waS daS mul Bewußtsein Dem« Zeit, hs!l>,»«»ua v,' rf'1" wirken als Politiker gaben Dir f:;,"•Denn � meinem inneren Reichtum an Tausende ab t' iou nie DerVnfc H"» schlug der ganzen Mensch. 'oiiii" Du in, un». Deine Familie, darüber. Für ,'• henn"■ � �ei'' �lbst in den Wochen bewegtester 5't i»j"' bekümmert nach Haus« kamst, widmetest Du von,.,"'ein Stusi. um unsere kleinen Sargen, besprachst cih �f'f wuntn.k' übersetztest noch mit Hilde Horaz und »tbxj. Neue* m L urer Schnelligkeit konntest Du Deinen Geist u'm 3amiiie.'lt umstellen. Tu liebtest e», nach de» Tage« ön pig„�' o!,(:c Freundeskreis Geselligkeit zu pflegen, :& t" den!i!,s Mircn.� 4r.Unotn an der Ostsee, in Masuren. im fcHü'Neu unt»o?"brer zu sein. Wie feinsinnig konntest - Koh0nt, r8 weisen erzählen: von Italien, der ' 6ti Und btr?/ 8!n. ober Paris. Ueberau sahst Du da» ß w andest e», uns das wirklich Wertvolle nahe :##! 3 -Jrm p !-! !!°»n->- Jedem w \i}�H Du durch die größten«Ulttne— ��N, Unk. styd uach uns gltcji unseit Wege weisen,«Kdem den. der seiner Natur entsprach. Denn Du verstandest die Men» schcn, und nichts Menschliches war Dir fremd. Weil man dieses groß« Verstehen bei Dir fllott« und dabei die Güte sah. die aus Deinen Augen strahlte, hatte man so unendliches Vertrauen zu Dir. Und für jeden wußtest Du Rat und Hilfe. Aber als Du da konnte Dir niemand Helsen. und viel Tnttäuschungca hast Du erfahren inüsien, D u aber glaubtest a» die Menschheit. AuS diesem Glauben zogst Du immer neue Kraft. Er machte 2 ich jung; jünger oft alz uns, Deine Kinder. Und in den trübsten Zeiten, wenn wir an der Menschheit verzagen wollten, richtelest Du uns immer wieder mit Deinem unverwüstlichen Zukuns.S- glauben auf. Bis in die letzte Stunde bliebst Tu Dir treu. In all diesen traurigen Wochen kam nie ein Wort der Klage, nie ein Ausdruck der Bitterkeit über Deine Listpen. Nie erwähntest Du auch nur den Menschen, der Dich getroffen hat. Er existierte einfach nicht für Dich., Im Leiden zeigtest Du recht, tme groß und selbstlos Du warst. Mit rühvcndee Geduld nahmst Du alles, was man Die gab, und danktest für jede kleine Hilfe, die man Dir tat. AI« nach der Amputation die Wärter Dich in Dein Zimmer zurückbrachte», und wir alle un» nicht beherrschen konnten, alz wir Deine Verstümme« iung sahen— so heiß stieg es uns in die Auge»— da blicktest Du schweigend auf Deine» Stumpf, und nur zu den Wärtern, die' Dich getragen hatten, sagtest Du: Ich danke Ihnen für alle Freundlichkeit, die Sie mir erwiesen.... Und als in den Fieberträumen der letzten Tage und Nächte Dein Geist nicht zur Ruhe tum, auch da war Dein Kopf voll Sorg« für andere. Mit lauter Stimme verteidigtest Du»och einmal An- geklagte vor Gericht, leitetest Sitzungen und hieltest stundenlange Reden von oft unheimlicher Klarheit. Meist schien es Dir. als be» stürme Dich die Well mit Fragen, und Du fühltest Dich verpflichtet. jedem Antwort zu geben— wie Du es immer getan. Nun ist Dein Mund verstummt, mit dem Du'so viel Klugeö und Liebes gesprochen. Dein Auge geschlossen, mit dem Du Welt und Menschen so gut und so klar geschaut. Wir wissen noch nicht, wie wir ahne Dich auskommen sollen. Oft werden wir Dich brauchen, und immer wirst Du uns fehlen. Ohne Dich wird unser einst so frohes, sonnige» Hau» kalt und einsam sein. Aber Du lehrtest uns auch, nicht zu verzagen. Wenn Du noch zu uns sprechen könntest, würdest Du zu uns und Mutter, glaube ich, sagen: Ja, trauert um mich, und weint um mich. Ich weiß wohl, was ich Euch war. Aber bohrt Euch auch nicht hinein in Euren Sdjmerz. Der Lebende hat Recht. Nehmt das Leben, so hart e» ist. Aber vergeht nie, daß es trotz allem so reich ist. wie man selbst e» gestaltet und selbst c» fühlt. Haltet zueinander. Helft Ihr der Mutter, und sie wird Euch helfen. Ja, wir wollen versuchen, zusammen das Schwere zu tragen so Tir nachzuleben: und so Dir zu danken für all das Liebe. daS Du uns getan. Schlaf gut, Vatell Nach Ernst Hanfe ergriff das Wart Haases langjährig ger Fvou>nd und Berater: Karl Kauksky: Mein teurer, armer Freund Haast I Nach dem normalen Lauf der Natur durfte man erwarten, eines Tage» würde ich hier auf der Bahre liegen und Du«S sein, der mir den letzte., Lie- beSdienst erweist. Nun ist e» ander» gekommen. Vorzeitig wur- best Du gefällt auf der Hohe Deines reichen, fruchtbaren Schaf- fen» und ich, der Aeltere. habe von Dir, dem Jüngeren, Kraft- volleren, hier Abschiev zu nehmen. Vor sechs Jahren war e» Bebel, der von uns dahinging al« Freund, Berater und Führer. Der ungeheure Verlust, den wir damals erlitten, wurde in hohem Grade gemildert dadurch. daß wir Haast bei uns fanden als würdigen Nachfolger Bebels. Mein bester Freund, der bis dahin Bebel gewesen, wurde nun Haast, an ihn schloß ich mich, auf» engste an. Ich habe seitdem kein Problem untersucht, keine große Entscheidung getroffen, ohne mich vorher mit Dir. mein teurer Freund, besprochen zu haben und jedesmal schieo ich von Dir mit reichem Gewinn, nicht nur bann, wenn wir übereinstimmten, tvaS fast stets der Fall war, namentlich.während de» Krieges, sondern auch dann, wenn unsere Meinungen auSe nandergingcn. Stets ging ich von Tir reicher an Einsicht und Klarheit, aber stets auch mit erneuter und ver- mehrter Liebe dank der hinreißenden Gewalt Deiner unendlichen Seelenkgüte und Selbstlofiakeit. Und so wie mir ist ei wohl allen ergangen, wir alle werde» ihn vermissen auf Schritt und Tritt. Wir sind heute mehr vor» armt rus nach Babels Tode, denn nach diesem fanden wir Haas«. Wer aber kann uns heute Haast ersetzen? Und da» gilt nicht nur für den Kreis der Freunde und siir dst deutsche Partei, eS gilt auch für die Internationale., Auch in ihr war Haas« Bebels Amhsolgcr, nicht nur in oer offiziellen Stellung, sonder» auch in der wirklichen Bedeutung. TaS zeigte sich zum Beispiel deutlich in der denkwürdigen Sitzung des Internationalen Bureaus unmittelbar vor dem Kriege am 29. Juli 1914. ES stand manch einer kleinmütig, manch anderer verständnislos der damaligen gespannten Situation gegenüber. AuS denjenigen, di» die volle Größe der Gefahr erkairnten und ihr doch hocherbobene» Hauptes entgrgcntrat'.n ragten vor a..em zwei Männer hervor: Jean JouröS»nd Hugo Haas c. Ich sehe Dich noch vor mir. mein teurer Freund, wie Di» damals mit flammenden Worten dem Kriege den Krieg erklär, lest, um da» deutsche Proletariat aufzurufen, ihn zu verhindern. Leider hotten wir un? damals in einem getäuscht: wir bat» ten erwartet, noch Zeit zu finden zur Prepagierung des Fri«» den», aber wir hatten nur gerade noch so viel Zeit, heimzukehren und schon brachen die Wogen de» Kriege» über unsere Häupter herein. Und wieder in dem entfesselten Sturm erwiesest Du Dich al? ganzer Mann. Mährend andere den Kopf verloren oder den Mut und die meisten den Kompaß, blieb Haast aufrecht, unerschrocken und klar und«atsaltete das Banner der Internationalen Solidarität. Kark Liebknecht und Hi.go Haas«, sie wurden die bei» den Mittelpunkte, um die sich alle» scharte, was in Deutschland für Frieden und Völkerverständigung eintrat, sie wurden di« Objekte einer ScWnmmflut von Beschimpfungen und Verleumdungen, aber sie wurden gleichzeitig auch teuer den Herzen vo» Millionen, die sich gegen daS grauenhafte Morden wehrten. Damals stiegst Du, mein teurer Freund, auf zu historischer Größe, damals zu internationaler überragender Bedeutung, die Du nicht verloren, sondern vertieft hast in der R"volubion. Große» hast Du geleistet, noch Größeres stand Dir bevor. 'Den» unter denjenigen In Deutschland, die«S verstehen, Massen zusammenzufassen, zu schulen, zu führen, warst Du der- jenige, der pa» am besten zu tun verstand in abwägender Klug- hcit. obne blindes Draufgängertum, und doch voll revolutionäres Leidenschaft unter Verachtung ei'neS jeden Opportunismus. Wenn eS dahin kam, daß das deutsche Proletariat wstdet eine einheitliche Kampffront bot, Hann warst Du berufen, sein vornehmster Führer zu sein, ihm seine Ziele zu weisen, eS zum Siege zu führen. Und als Führer einer einheitlichen deutschen Sozialdemokratie konntest Du auch am erfolgreichsten bei dem Streben mitwirken, die Proletarier aller Länocr in.einer machtvollen Internationale zusammenzufassen und durftest Du%w warten, ihr den Stempel seines Geistes aufzuprägen. Wahrlich, gewaltige Aufgaben standen vor Dir, Gewaltiges hättest Du noch geleistet. Diese ganze herrliche Entwicklung wurde jäh nnterbrochei« durch die blöde Hm.id eines bösartigen Idioten, eine» wahrhaften HerostratuS, der einen so edlen Tempel zerstörte. Jetzt bist Du dahin und wir sind unendlich verarmt, verarmt in'dem, waS wir an Dir verloren, aber doch bereichert durch da», wa» Du uns gebracht, was Du geschaffen, zvaS Du un» gelehrt hast. waS weiter wirkt über Dich hinaus. m In wenigen Mi nuten wird daS, WaS sterblich war an Dir» mein teurer Freund, den Flammen übergeben werden. Aber Dein Bild bleibt in unserem Herzen, in den Herzen pon Millionen, die nach der Befreiung der Menschheit ringen. ES bleibt irt ihnen nicht al« leblost bistor'sche Erinnerung, sondern al» lebendige machtvolle Triebkraft der Fortentwicklung zu höheren G«- bilden. Nur da? ist die llnsterblichkeit, an die wir glauben, unt» solcher Unsterblichkeit bist Du in vollstem Maße teilhaftig geworden. In diesem Sinne nehme ich heute nicht Abschied von Di«. mein lieber teurer Freuich. Wir lassen Dich nicht, wir bleiben Dir treu und Du bleibst immer mit unS, Du marschierst mit un«, weirn wir vorwärts marschieren, Du kämpfst mit un», w« wir kämpfen und wenn wir siegen, ist dnS au» Dein Sieg. Du bist der Triumphator, denn e« ist dcr Triumph dessen» wa« da« Beste, Größte an Dir, wa» der Inhalt Deine# Leben» war. Et ist her Sieg unstre» herrlichen, unsterblichen Ideal«, international«»® o s i a U» t �un hftf©snolftn Luise Zietz an Sie Bahre und mit veweflter Stimme sprach sie die letzten Mschiedsworte. Luise Zictz: Ein großer und ein guter Mensch ist mit unserem Hugo Haase hon uns gegongen. «in großer Mensch in seinem Wissen und Können, in seinem Wollen und Wirken. Ein guter Mensch mit einer reinen edlen Seele, einem liebe- . hellen gütigen Herzen. Ich weiß nicht, was lebendiger in uns war: die Liebe zu dem charaktervollen grundgütigen Menschen oder die Verehrung des großen Politikers und Wissenschaft- l e r s, der mit der kritischen Sonde des historischen Materialismus das Wesen der Dinge durchdrang und klarlegte, die Dinge im Zu- sammenhang des geschichtlichen Geschehens erfaßte und daraus die Konsequenzen für seine Handlungen zog. Nun ist er von unZ gegangen. Eine große Lücke hinterlassend. 34 lann mir weder die Partei, noch unser Leben ohne Haase denken. Unsere Sselev find erfüllt von schmerzlichster Trauer und hon dem lastenden Gefühl der Vereinsamung. Fetzt sollen wir ohne ihn auskommen. Es fehlt un» der kühne. »nerfchrockene Führer der Partei und der Fraktion, der uns in schwerer, sturmerfüllter Zeit wegweisend voranging; unZ fehlt der kluge Taktiker, der auf der Höhe wissenschaftlicher Erkenntnis, sein Ziel fest im Auge haltend, jede Erfolgsmöglichkeit für die Partei ausnutzte. Wir vermissen auf das schmerzlichst« daS herrliche Vor- bild, das Hugo Haase uns allen war, dem der Sozialismus nicht nur politisches Programm und die übertragende Weltanschauung wag. der den Sozialismus lebte und deshalb das Vertrauen der Massen besaß. Es fehlt uns der glänzende Verteidiger, dessen heilig glühend Herz im wärmsten Mitempfinden für alle Mühseligen und Be- ladenen, für alle Verfolgten schlug, der ihnen in edler Selbstlosig- lest Rat und Hilfe brachte. NlS unser Haase mir persönlich daS letzte Mal seinen Rechts- keistand lieh, das steht lebendig vor meiner Seele: Es war ein grauer, nebeliger Herbsttag, der Untersuchungsrichter hatte mich stundenlang mit Kreuz, und Querfragen gequält. Da trat Haase «in und plötzlich war das Zimmer wie voller Sonnenschein. Seine starke Persönlichkeit, sein liebevolles Wesen, seine Sicherheit gaben einem das Gefühl unbedingten GeborgenseinS. Und so ist er den vielen. Vielen erschienen, denen er RechtSbcistand leistete und denen er die Freiheit errang. Und kam man als Mensch zu ihm mit seinen persönlichen Sorgen und seinem eigenen Leid, er war immer die gleich« Liebe und Güte. Der Schatz seiner Liebe und Treue war unerschöpflich. Er gab wie ein Verschwender mit vollen Händen, so unerschwing- lich war die Quelle seines Geiste» und seiner Seele. Wie sein klarer Geist spielend die großen Zusammenhänge des Welt- geschehen« erfaßte, ebenso hat er Mitgefühl und Verstehen für die täglichen Sorgen de» Einzelnen. Ein« Stunde mit unserem Freunde Haas« zusammenderlebt, brachte reiche geistige Anregung, war ein Fest. Und da» alles hat der graue Tod un» entrissen. DaS alle» sollen wir nicht mehr besitzen, nur die Erinnerung daran, die un» den Schmerz und seinen Verlust noch vergrößert? C nein! Sein Geist lebt weiter in un» und unter un». Er soll uns täglich auf» neue spornen, ihm nackjzueifern, wenn wir seine Vollendung auch nimmer erreichen werden. Sein Geist lebt weiter in den Hunderttausende«, in den Millionen, zu denen er sprach, denen er Führer war. Sicherlich handeln wir im Sinne unsere» verstoßenen Freun- de», ehren wir sein Andenken in würdiger Weise und machen un- seren eigenen schmerzlichen Verlust etwa» erträglicher, wenn wir an seinem Sorge geloben, da» Werk fortzusetzen mit dem Einsatz unserer ganzen Kraft, dem sein ganze» Leben geweiht war. W« Befreiung der Menschheit durch den Sozialismus. Als letzter Redner sprach Genosse» Kurt Rosenfell»: Zwanzigjährige Fveundschast trage ich heut« zu Grabe, eine Freundschaft, bei der unser Verblichene stet» der Gebende war. Ein Freund und Berater war er mir und unzähligen anderen. RtemalS klopften wir jüngeren Parteigenossen vergeblich an seine Türe. Er hat un» gefördert und herangezogen, sein« Hilfsbereit- schast war unendlich. Er spendete mit vollen Händen au» seinem unerschöpflichen Herzen und seinem reichen Wissen. Ein Vorbild war er un» stete an Hingebung und nimmermüder, rastloser Ar- hettSfrendigkett; dabei begeistert für alles Große und Schöne in Kunst und Wissenschast und voll tiefster Liebe für die Natur. Wahre hingebende Menschenlieb? atmete sein ganze» Wesen und überstrahlte alle, die in seinen Wirtnagskreii traten. M« Freund de» Hauses Haas« kann ich den unermeßlichen Schmerz der Gattin nachfühlen, die seine getreueste Gefährtin war, mit der er alles teilte; weiß ich, daß die Kinder den liebe- vollsten Bater verloren haben, und daß sein Tod eine klaffende un- ausfüllbare Lücke in den großen Familienkreis gerissen hat. Aber nicht minder groß ist der Verlust, den der eugere Freundeskreis durch da» tragische Geschick Haase»«tRMen hat. Wir haben ihn geliebt wie einen Vater, und im hetzenden Gelriebe unsere» Leben» suchten und fanden wir in seiner Gesellschaft Er- holutrz, Belehrung und Anregung. Wie viele schöne Stunden haben wir mit ihm«rieben dürfen! Wieviel Güte persönliche Anteil- nähme, Verständnis für jede Lebenslage hatte er stet»! Welche Fülle geistiger Anregungen, welche Tiefe der Erkenntnis und Er- fahrungen bracht« jede» Zusammensein mir-ihm. Immer ging man erhoben durch die Größe seine» Charakters und bereichert durch seine tiefe Auffassung aller Dinge von ihm. In den schwer- sten Stunden der letzten Jahre hat sein freudiger Optimismus, fein unerschütterlicher Glaube an die sieghafte Kraft des Sozialis- MUS un« immer aufgerichtet und mit neuem Mute erfüllt. Nie- mal»»Verden wir diese Stunden vergessen! Ewig sind sie un» der- low«! Nie wird die Sehnsucht nach dem fteundlichen Blick seiner Mig leuchtenden, verstehenden Augen in uns erlöschen. Teurer, verehrter Freund! Dein L-ib zerfällt in Asche, aber die Erinnerung»n Dich lebt weiter im Andenken des Proletariats aller Länder und in unseren Herzen. Unvergänglich wird Dein Andenken von un» beilia gehalten werden. Li? TraserseltriWelk im Zeichsisz«. An der lnstorischcm Stätte feines Wirkens und seines tragischen Geschicks werden die Veraruensteute des revo- lntionäven Proletariats am Tonnerstag ihrem toten Führer die letzte Ehre erweisen. Ter Sitzungssaal des Reichstages ist mit Zeichen der Trauer ausgestattet. Tie dort um 10 Uhr begiunende Trauerfeier wird vom Streich- qnmrtett Scher che n und einem Männerchor cinge- leitet. Alexander Moissi wird dichterische Worte der Weihe sprechen. Tie Gedenkrede hält Wilhelm D i t t- mann, wonach Arthur C r i s p i e n im Auftrag des Zentralkomitees der Unabhängigen Sozialdemokratie die Abschiedsworte cm den toten Vorsitzenden der Partei spricht. Es folgen Widmungen und Würdigungen der Vertreter des Auslandes, der Fraktion der Nationalversammlung, Sf T hfl* itrtS rtMS.nr»«* G nrnavWÄnf. der Frauen,� der Gewerkschaften und anderer Körperschaf ten. Der Trauerchor für die Opfer der Revolution und ein Streichquartett bilden den Abschluß. Da leider mur etwa 1200 Personen iitz Saale und aus den Tribünen untergebracht werden könnon, so dürfen Karten mir an Beauftragte von Organisationen aus dem Reiche und an die Vertreter der Zentral- und Bezirks- organisationen Groß-Berlins, sowie die parlamentarischen Fraktionm ausgegel-cm werden. Tie Kartenzutcilung er- folgt heute nachmittag für die OrgauisationSver. tveter aus dem Reiche durch das Bureau des Zentral- komitees, Schiffbauerdamm 21. 2. Hof, III, und für die Beauftragten der Berliner Orgamifatio-nen durch das 33er- bcmdsbureau der U. S. P. Berlin-Brandenburg, Schickler- straße. Kmnzdeputationen erhalten Zutritt zum Friedhof in Friedrichsselde, wo die Feier mit einem Massenchorgesang des Bundessänge rchores der Anbeitersänger be- ginnen und enden wird, während inzwischen unter kurzen Widmungen die Kranzniederlegungen erfolgen. andern als Zeugen oder Sachverständige auftreten,— yi]I wendige Energie aufzubringen, und als ob man Die UussieAng des Trsuerzuges. Die am Donnerstag stattfindende Beisetzung des Genossen Haas vollzieht sich in folgeitver Ordnung: Die Aufstellung der einzelnen Körperschaften erfolgt um 11 Ahr am KönigSplatz, und anschließend in der SiegeS- allee urid Charlottenburger Cha u sfee. Der Zug bewegt sich über die Hindersinstvaße, Karlstratz«, Luisenstraße..Philippstraße, Hannoversche Straße, Elsasser Str., Ackerstraßc, Bernauer Str., Eberswatder Straße, Danziger Str., Echinger Str., Petersburger Str., Fankfurter Allee und so fort bi» zum Friedhof. Die bestellten Orb'net der Distrikt« 1 und 2, 10 bis 18 nehmen Aufstellung um 10% Uhr am Königs-Platz, die Ordner der Distrikt« 9— 9 und Lichtenberg um 1 Uhr am Friedhof. Die Genossen ber Distrikte 1, 2 und 8 treffen sich um 10 Uhr am Hafen-Platz. Abmarsch pünktlich 10% Uhr. Die Genossen de» 5. Distrikt» treffen sich am Schultz«- De litzfch-D« nkmal. Alte Jakobstrahe um 10 Uhr, Abmarsch ,10% Uhr. Achtung, Sänger-Chor Wedding. Die Sange»- brüder treffen sich n i cht S% Uhr, sondern 7% Uhr im VereinS- lokal. zu furchten, dos Gefühl der Sicherheit zurückzugeben.� wird allmählich höchste Zeit, daß man sich aus dem technisiM» Kleinkram herausfindet und den politischen Faden w'.coS aufnimmt. Verschiedentlich wird behauptet, die mangelhaste � bcreitung der Ausschußmitglieder und ihre geringe ber- trautheit mit den Akten sei für das Abirren der Srorie- rungen versmiwortlich zu machen. Diese Darstellung ist"J? zum Teil richtig. Der eine oder der andere bon den lamentartern, die hier zu Gericht sitzen, mag allerdings i# W in die Materie eingedrungen sein, wie es wünschenswsii wäre, an dem Zerflattern der Diskussion aber trägt mehr der Mangel einer f e st e n F ü h r u n g° Schuld. Es wäre Sache des Vorsitzenden, den Wagen e- dem richtigen Gleise zu halten, und wenn der Vorsitz� versagt, dann müßte ihm das Gesamtkollegium in den Sitzungen vorbereitenden Besprechungen die notwenois- Richtlinien an die Hand geben. Es sieht aber sastH i als ob sich die Mehrheit des Ausschusses nicht "die n* _----------------------- I I spczialliebhabereien einzelner Mitglieder zu wen käme._ ij* Scheinbar hat besonders der Abg. G o t h e i n den genden Wunsch, die Frage zu klären, ob genügend U' � "vorhanden gewesen sind, und er wird dabei von könnte, gegenüber den Erzellenzlerren, die einer Zeuge geladenen Dr. S t r u v e eifrig und mit p#;; nUt unterstützt. Die Angelegenheit ist sicher von'xch siohnrt ihre n Ii Ät l'lhr I rrfli» Rpivrorbuno nicht an... gehört ihre ausführliche Besprechung nicht an.,11, Um über sie zu einem abschließenden Urteil zu£ca,;,.U müßten wahrsch.inlich noch eine Menge von Akten gezogen und zahlreiche Fachleute vernommen werde», es ist schließlich nicht zu verlangen, daß der AuSschug die Details beherrscht, die hier mitspielen. Will wa:. Fall erledigen, so soll man eine besondere Untersuchung � leiten, für das gegenwärtige Verfahren ist er jedenwu. überflüssige und schädliche Belastung. Herr v. Capeu j -- illtUJ L. Vereinigimg sozialistischer Lehrer sind Lehrerinnen. Treff- Punkt zum Begräbnis de« Gen. Hanse: SiegeSalle«, Denkmal Otto de» Faulen, Donnerstag 11 Uhr. Erscheinen aller Genossen ir.id Genossinnen wirb bestimmt erwartet auch bei Urlaubsverweigerung., Gastwirtsangestellte! Treffpunkt zu der Beerdigung de» Ge- nassen Haase am Donaestag um 10% Uhr, vor dem VerbartdS- hause, Elfässer Straß« 88. Spanvauer Staatsbetrieb«! Alle Ausgesperrte, Arbeiter und Arbeüterwrnen, sowie Angestellte, treffen sich am Donnerstag um 11 Uhr, SiegeSalle«,.Ausgang KönigSplatz. Post und Telegraphie. Zur Ueberführung de» Genossen Haas« treffen wir unS am Donnerstag um 10 Uhr vor dem Re i ch S t,ag»g« bäu de. Portal 4. Arojng— wenn möglich— Postmantel und weiß? Handschuhe. Kartellverband Groß-Brrlin. SÄntliche Arbeiterturner und Sportler lverden hierdurch ersucht, am Trauerzuge zur Ueberfüh- rnng der Asche de» Genossen Haase teilzunehmen. Treffpunkt und Zeitpunkt stüd au» der.Freiheit' zu entnehmen. » BezirkSorganisation Berlin- Stadt U. S. P. D. 3. Die Distriktsleitungen, die bisher noch keine Armbänder erholten haben, mögen dieselben Mittwoch vom Verbandsbureau, Schicklerstraß« 5, abHalen. U. S. P. D. Neukölln. Donnerstag ist das Parieibureau in- folge der Beisetzung des Genossen Haase geschlossen. Heute, Mittwoch kommen die Bezirksführer vor dem Zablabend i-.iS Parteibureau zwecks Entgegennahme von Informationen. Holzarbeiter-Berbanb. AuS Anlaß der Beerdigung des Ge- nossen Hanse bleibt das Bureau am Donnerstag, den 13. November, geschloffen. Kollegen, die am 19. November Unterstützung zu beziehen haben, können, diese schon heute ab- beben. Berbend der Gemeinde« und.Staatsarbeiter, Ortsverwaltung Groh-Berlin. Ans Anlaß der Bestattungsfeierlichkeiten für den Genossen Hugo Haase werden die Bureau» der Ortsverwal» tung am Donnerstag, mittags 12 Uhr geschlossen. Zentralverband der Angestellten, Bezirk Groß-Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß anläßlich der Beisetzung de» Ge- nossen Haase u-nsere Bureau? Donnerstag, den 13. Nov. von 12 Uhr mittags ab geschlossen sind. 444/1: 1.; 444«.III/ jw;vivtiw.rt---. so und Herr Struve sagt anders, und wenn wir a- allem keinen Zweifel daran hegen, daß bie_. U-Bootkrieg zwar dctrie&en, aber sich nicht genügen® M klärung doch noch eines tieferen Eindringens. Von größerem Interesse war gestern eigenfst... Feststellung, daß es gerade Mitglieder der schrittlichen Volkspartei gewesen sind, die sich w'',n, 1916 und 1917 am lebhaftesten für den Bau r®» eingesetzt haben. Die Herren G o t h e i n und sind haben Eingaben an Betbmann. MiW'� gemacht, die Herren Fis�hbeck und W�emcr�. � mann persönlich auf die Bude gerückt, um ihn' menOigkit eine» PA Rhenen*: kurzum, der U-Vooftneg im Prinzip besonderen Sympathie der sogenannten entsch/o ralen zu erfreuen gehabt. in) Heute soll nun Herr Helfferich verhört iril eim «muLc nun.vtn- m/ i v»,:'.«ö hoffen, daß es wirklich ein Verhör wird undn.äi ��dc �,— t-n... einem den Sachverhalt ve.i» Gelegenheit Plädoyer. zu ie milUZrische 2000 deutsche Soldaten nach Kurland«ar!»"- Der rechtssozialisttsche Parteisekretär Tb-, � Mftglied der Deutschen Nntionalvorsamnrfting, grit' Reichspräsidenten E b e r t folgenden Offenen Ich erlaube mir rrgebenst, den Herrn Reichpl"! —-«-{wr folgendem Sachverhalt in Kenntnis zu fetzen: In einer Sitzung dcS Reichstag» erklärte der ß' �, I< »Vhrminister, Genosse R o S k e, daß er aufjcb O*'" schießen läßt, der die deutscheGrenze nau .% schreitet. Demgegenüber besteht die Tatfad*. da« in W*"* ttn am DenncrZtag, den 30. Oktober, überL000S->° aia# n geta" off„,! trafen, die nacht» Tilstt passierten und Nachdem in dem Kirchdorfe Groß Niederung, die einguartierten Truppen fW-��peret der K»w f4' M.» M-MZW |..•J-.ihrrf stehee» Ewald R u p p e. Für Montag, deu 3. Nvremb??, sind''%ß jd tausend Mann Quartiere belegt worden. Diese• nicht ein, sondern werden 2—3 Tage später komm a„stZi>fce � Ich nehme wohl an, da« der Regierung°'e'. � gll bekannt sind, weil die Soldaten zu Fuß käme» � bei Nacht und Nebel zu überschreiten suchten.«B ' Wa: gedenkt der Herr Reichspräsident ye fllt konterrevolutionSren Landsknechte»u eulwaffne», Sib -naren üandSkuea,:- zu_ a«»' da? Reich eine große Gefahr.fHäl*.*#' rstundder S i- l d em- kr eine Abschrift d>..e° b> Preußen und Dem L o tri Deutschlaad» ist Kenatniviiahme gesandt»ordcn. Mit Paeteigru«... � Tb. W-lff, Parte-sekret-'*0# hondelt sich hei dem hier geme me Lei der Stange bleiben. .7StWMHV ._ teruöen Tuusipe in Ihnntnis wiegen, aeoen u«, U..0 v» v.e,e onra) oic wju«,.Iizenmveuyer amt-> auch nicht dl« Kraft, ihren Besehb� jsi Ischen deutschen Stellen zerstört worden sind. Die letzten und der militärischen Rebellion � SnerhnnhlltNaStao« miifeie« nhor den Eindruck eis...J.---<• Ü-Boote gesprochen und der Zusammenhang lichen Thema geht immer mehr verloren. Methode, das Interesse der Ocffentlichke d-nen. W Knien haben, das Ergebnis lsi . Jäi, f&CTt. v» tcchniM en wieisc aste|| gs «nswert t: aen äff tie ,!g? aus, J« de» BaIU?iimtr»pven wollte, erschossen wurde, w«Ht«« "1**%.w>d haben den diesbezüglichen Befehl NoSkes � 11 r» o f u tu unserem Archiv einverleibt. Ehe tz,,,.' bs ite r s ch a f t der Grenzfreise nicht zur '-Hilfe greift, ist on eine Aenderung des s:'-------------------- und bei der steigenden Empörlbnq der englisckien und fron- .'.öfislhen Arbeiter gegen die Intervention den Anschein, daß doS Hilsrflehen der ruistschen Gegcinrevolutionäre keinen Ersolg haben wird. 5ch'r-Ml!ch:czrn der AniemchNZr. i!«»-» ,b 11.3% k tcw° schNnng 'S Di- l man ichuns bes ein' SS losen � i crKN V1- B B 10«® « It v"", ,\f ad i lOtf, � P B ■:& ere verschiebuuz des JUieUageZ. . nnzewisie Gcstalwng des Verkehrs Aus- Wiin3 der Verkehrssperre läßt es unmöglich erich-uicu, � Parteitag in Leipzig bereits am 23. November abgu- a tcn. Sobald sich diese Verhältnisse geklärt haben und p übersehen ist, daß auch für die Genosien der entlegenen «nbcätctic die Möglichkeit besteht, den Parteitag beschicken ,? �itneti, werden wir rrchtzritig den endgültigen �«in für den Parteilng bekanntgeben. H Des Zentrallcm'tee der ällgfgen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. dem Zriedeu Im Wen? Amsterdam, Ii. November.' >eldnng i Herald" aus »leuterrneldung zufolge, berichtet daö Arbeiter- 'bc Regiening beabsichtigt, alle kriegführenden Parte»cn � �Island aufzufordern, dir Feindseltskerten � a November einzustellen und Delegierte chau zu nltscnden, die über den sofortigen al l- rMnb»f,'",'® Frieden beraten sollen. Die Gro'nnächte bin cn'ah8 aufgefordert worden, Delegierte i»*j"in fit» w— s*— W»— ......................... dt», uin"'0� llufgts ordert worden, Delegierte zu entscu- f»H, tsilzuneh Slonfereuz, die am 15. Dezember stattsiuden Meldung wirb erst verständlich, wenn . Vntir, Unisckgoung berücksichtigt, der in der eng- 'Me fttipr,?..�ußlond gegenüber eingetreten ist. Eine rk ben prn mack'te sich in Polen schon vor einiger Zischt,,«n Schritt der polnischen Negierung in in ö i allgemeinen Friedens konnte erst einsehen, tlOll Di- Ufci5®n und New Aork der Wind umgeschlagen der®orfl«nfle im englischen Parlament vor QW' panSvorschfag Donar Laws und die Rede d°�n«un.- legten Zeugnis davon ab. daß eine radikale 3vr1, err ßftPoliHk der Entente unmittelbar be- K. �'ßerfofr, in England, der zum Teil auf iilii�burg.�lfen sive Geneml Judenitschs gegen Miert.."Zufuhren ist. wird durch folgende Meldung .Set monervam, n. wooenroer. , T8 Rotterdamsch« Courant' meldet au» London, Ci<: Blätter mit den?lu« lassungen Lloyd George» hoffte" b,"z. �eschäft�en. Da» KoalilionSblvtt.Poll Mall » lt de»'�/entticht einen längeren Artikel über die russische - fftsn Minister», in dem, wie da» Blatt schreibt, die Rotterdam, 11. November. »S-'' gegenwärtigen Regierung wieder Pall Mall Gag-tte" schreibt. Aoyd George sei ß. Ü- I i !'" �7Uen Wördens*7" vJ>ra�tte Iwreior, rsroyo woi�t ff. H Ii.0 8 1 o er Rh. vaß Kolrschak uttd Denitin i": wo man einmal erkannt habe, Ne Z8«tveitträfte nicht die Macht besitzen, 7 �ge t>! � � Rußland wiedeyherzuftellen, ent- "n Pn 06betejJ..""*®w,Aig wache, die Politik der Alliierten S7 8-5. CrÄ»" bningen. Die gesamte Welt Hove Mine�ss.««wältigen Histsquellon an Leben»- � 0 sowohl mZü, 8�' fe'"t Nußland besitz«, für die Weder- silh■v5tl berfpj- ö''8 auch Europa» verwandt werden. die die Polötik Englands«heint tM»>, �'�ung: ti-�r i'«Uwe!»oh,„v_-- Rotterdam, IL November. ».°les der«vdrnnschen Crmrgnt' meldet der Bericht- �'tzl?'St-n S. � H-lf.ngfor». e» laute, daß die «n den Vorschlag gemacht hätten, hl. wo die Güfahr für Petersburg Kl### In Flugblättern, Säulenonschlägen irnd Pressenotizen ist von den Berliner Metallindlistriellsn hundertmal bs- � lauert worden, daß an einem Abbau der Löhne der PMoll- | or&citcr n i ch t g e t> a ch t werde. Was diese Beteuerungen, die lediglich eine öffentlich« Stimmungsmache gegen die Metallarl'eiler bedeuten, auf sich haben, geht aus einer Verhcrndltmg hervor, die am Dienstag die Stveikleitung der O s r a m- W e r k e mit der Direktion gehabt hat. Tie Facharbeiter der Osranr-Werbe hatten bis Aus- bruch de? Mueiks Löbne, die über die durch den Schieds- spruch am LI. August festgelegten Einstellungslöhne hin- ausgingen. Hieryu sagt der Cchisdssvruch:„Soweit Ar- bei er bisher höhere Löhne beziel>en, als Löhne imd Zu- schlage dieses Abk»inmens betragen, sollen sie nicht ver- schlecht ert werben. Bon einem Abbau der Spitzen löhne soll zur Zeit abgesehen werben." Dieser Schiedsspruch ist von den Unternehmern anerkannt. Er setzt eindentig fest, daß höhere Löbne durch den PchiedS. spruch nickt berührt werden. Die Tioektian der Osram- Werke erklärte trotzdem der Stoeikleitung, daß siewohl die Facharbeiter wieder einstellen wolle, jedoch zu den Löhnen des Schiedsspruch?. Weiter erklärte dl? Direktion, baß den Wiedereingestellten die jedes Jahr um die Weihnachtszeit gewährte Grati- f i k a t i o n dic-ies Jahr nicht gewährt wird. Hier haben wir den'deutlichstem Beweis, tote berechtigt das Mißtranen der Metallarbeiter gegenüber den Metall- industriellen war.' Ein weiteres Zeugnis für die Rigorosität der Unter- nehmer ist folgendes Schreiben des Verbandes Berliner Metallindustrieller an seine Mit- glieder: Äemäß Beschluß des Verbandes Berliner Metallindustrieller machen wir Sie darauf aufmerksam, daß während der Dauer der jetzige, i Krise nur solck« Arbeilskräste eingestellt werden dür- fen, die vor Beginn de» Streiks, das heißt, vor dem 18. September d. I. arbeitslos geworden sind. Weiter Westen wir darauf hin, daß inzwischen für sämtliche Firmen gemäß§ 1» der Vereinbarung über Regelung der Arbeitsvermittlungen für die Metallindustrie Groh-Derlin vom 12. November 1818 vom Arbeitsnachweis die Arbeitsvermittlung gesvcrrt worden ist, und Sie demgemäß berechtigt sind, Arbeitskräfte ohne Be- nutzung de» Arbeitsnachweise» einzustellen. Bot jeder beahsichtiyten Neueinstellung ist genau zu prüfen, ob der betrefscnde Arbeitnehmer bereit» vor dem 18. 9. 10 arbeitSIo» �«»vorden t st. Später«rbeitllo» geworsene Arbeiter dürfen nicht eingestellt werden. Hier haban wir die so gepricseme Loyalität dar 99er- lmeir Metallindustriellen in Reinfirlhir. Das bedeutet nichts weiter, als eine Neuauflage der berühmten Schwarzen Listen, Jeder Arbeiter, der während de? Streiks arbeitslos wurde, ist bogelfrei und dem Hunger Yreisoege>ben. Die Firma Dr. Paul Meyer A.-EL Lynarstr. 5B. der- sucht mit allen Mittctm, bei Einstellung der strelkonden Metall- avbeiter, die«rbolter«ruSeinanderzuceißon und neu« KonMte heraulfzuiiaschwöron. Die Arbeiter warten den Bescheid der Fünfzehner-Kommission ab und wollen danu die Arbeit abteilungsweise ge- schlössen aufnehmen. Derartige Verhandlawigen mit den Arbeitern, welche die einfachste Lösung der Frage bei gutem Willen darstellen, lehnt die Firma ab. Statt dessen ver- sendet ste Karten, womit die Arbeiter einzeln aufgefordert wer- den, sich zur Arbeit wieder zu melden. Sie beweist damit, daß e» chr mit der Aufnahme der Produttion gar nicht sehr erlüg ist. Die Karten verstoßen aber auch gegen Treu und Glauben. Di« Un- becnehmer sollen sich nicht elntülden, daß dt« Aecbiterscha.ft zu Boden geschlagen ist. Alles darf man ihr doch nicht zumuten. A. E. G. K. W. O. Mittwoch um 2 Uhr Versammlung der gesamten Abteilung Wenk. Aussprache über die Schiedssprüche bei Märzke, SiemenSjtr. 5. E. P. Gocr; u. Scndliugrr. Mittwoch. 12 Uhr. Funktionär- Versammlung. Um 2 Uhr Betriebsversammlung im ÄindenpaÄ Lichterfelde. Bekanntgabe der Arboitsaufnahm«. H. F. Eckert, Lichtenberg. Die Arbeit wird für den Gesamt» ibetrsb am Mittwoch früh 7% Uhr aufgenommen.' Arndt. Mittwoch früh 10 Uhr Versammlung aller Streiken» den im Streitlokal, Fennstr. 21. Brande! u. Locwig. Hkute, Mittwoch nachmittag 2 Uhr Betriebsversammlung im Streiklokal. Mix u. Genest. Elektroinonteure! Mittwoch Arbeits» aufnahm«. Lindström A.-G., Hauptwerk. Sämtliche Kollegen und Kolle» ginnen nehmen am Mittwoch früh K8 Uhr die Arbeit wieder auf. D. W. F. Kugellager, Wittenau. Die Streikleitung'rifft sich Mittwoch morgen 8 Uhr bei Miethe, Eichlwrnstraße. N. R. G. Mittwoch Aufnahme der Arbeit beider Schichte« früh 7 Uhr. G. P. Görz«. Hcnntngrr. Mittwoch um 12 Uhr Funktionäre sitzung. acuerw?r??lahoratorinm, Spandan. Alle Kr,!eg»?>bcschädiofe» de? FeuerweriSlaboralcriumS treffen sich Mittwoch nach Arbeits» schnß zu einer Versamneluug in der Wännerspeiselhalle, Neuen- dorfer Straße. Deutscher Metallarbeiter-Berband. Die Auszahlung der Er» locibsivienuntersiützung in der Brtzo«ostrasie findet nicht Donnerstag, sondern wegen der Beisetzung des Abg. Haas« bereit» am Mittwoch statt. Telcfunkcn. Heute, Mittwoch vormittag 10 Uhr BetriebS- öcrfamintting xvecks Arbeiioaufuahm«» Patze nihofer jBock- brauereisl. Fidic nbr. 2/8, Maschinenfabrik OberschSnrweide. Sämtliche Funktionäre Mittwoch 9 Uhr»Sitzung im Streiklokal. Gewerkschaften Spandau», Ans allgemeines Verlangen wirb da» revoluiionär« Drama„Die Weber" zum Besten der ftrei» kenden Metallarbeiter am Sonnabend nachmittag 4% Uhr wiederholt. Bon» bei allen Getverk'tafien, solvie im Bureau de» Metassarbeifcr-VerbandcS, Moltkestr, 7, zu haben. Osram-Werke.> Mittwoch vormittag 9 Uhr Fmharbcitev« Versammlung bei Sckonert, Alt-Stralau. A. E. G. Hennigsdorf. Mityvock, abend 0 Uhr Betriebs* Versammlung. PharuSiäle, Müllersir. 148. Maffri-Tchworhkvpff, Wildau. Donnerstag beginnt die Ar» bcit wieder. Schwarhkopff, Scheringstraste. Mittwoch früh 9 Uhr wichtg« BetriobSverfammluizg in den Sophien Stempelkarten mit- bringen, Auszahlung der Streikunterstützung nachm. von 1— 4 Uhr bei Thoma». NauSinayer. Msttwoch. vorm, 11 Uhr, Be-tricbSverfanrlN» lung bei Prasser, Mick>aelkirch-, Ecke Wufterhauscner Straß«. S. Mchlich. Mittwoch, vorm. XII Uhr, Betriebsversammlung Sophien-Säte. Stock Motorpslug, Berlin u. NiedcrlchSneweide und angen schlossone Betr ete, Betriebsversammlung Mittwoch, nachm. 2 Uhq im GeiverkschafÄxruS. Saal 4. Klrinbanwcrk Siemrnß-Schuckert. Sämtliche noch nicht ein- gestellte Kollegen und Kolleginnen haben sich heute von 10—1 Uhr im Streiklokai zweck» Kontrolle zu melden um genau festzustellen, wieviel Kollegen und Kolleginnen sich noch im Ausstand befindet� % r■ 470 1 WMZW mj.1. aufgeben unö sich zum Friede,, Was von MMerversprechungen w In den Verhandlungen, die am Sonntag die Deputa tion der Metallarbeiter und dar mitteldeutschen Arbeiter- Vertreter mit N o s k e hatte, versprach NoSke endgültigen Bescheid bis Montag abend. Weiter sagte er zu, daß er für die Freilassung, der Verhafteten sich einsetzen werde. Der Genosse Rusch Hot darauf gestern und heute fortwährend versucht, Noske tclephonisch zu erreichen um von ihm Auskunft zu erlangen. Noske war und blieb unerreichbar. Er meldete sich auch nicht von selbst, die Verhafteten sind n i ch t e n t l a s s e n. So liegt.Herrn Noske daS Schick- sal verhafteter Arbeiterführer am Herzen. Aehnliches ist von Herrn Schlicke zu sagen. Er hat dem Kollegen Bredow ausdrücklich versprochen, für die EntHaftung der festgenommenen Genossen zu sorgen. Nach dieser Versprechung hat Herr Schlicke nichts mehr vernehmen lassen. Für die Rech t S zu sta nd e im Nos ke-Deutsch- lan d ist folgende/ Tatsache bezeichnend. Auf die Frage, warum er, Noske, denn nicht ganz einfach die Freilassung der Verhafteten verfüge, erwiderte Noske, daß der Staats- anwalt erst die Verdachtsgründe prüfen müsse. Bis jetzt war man gewöhnt, dqß erst nach begründeten VerdaMsmomentest Verhaftungen vorgenommen werden. Heute verhaftet man erst und prüft dann die Ver- dachtsgründe. Das paßt ganz in die Willkürherrschast, wie sie in der deutschen Republik besonder» gegen Arbeiter au»- geübt wird. Sis oberfchleflschen Geme!lldewahle°i. Bruthrnu«er Tor Vi* Uhi il tSonntmg naeiiu:. H Llir: -tz S«Sänger R&*, 9 ene'»* Mir«i Har m SleUiner sanger. ueues Froscsmml ßiainjcn-xonrert li-x 7.io Uhr. .M-IVau.i-elJ ßireküaj Cr*1 i'öeintiard— Red. Drrnaner T icatcr I d. KSal�'rUtter Straße W'Jj Sc!oS\Vetterste!n Dom•■n hin Tr.iumspiel Fi» Sc■ lollVVetters ein 5kd.;i;c!ilo:i\Vättersttfin Apollo-Theater frlcdrlchstr. 218. 7 t/ Ailobendl'ch 1; ' Sonntags 3'> D.' 5 Oia Wßii im Jahre 2000 Sonntags 3''» Je 1. Erwachs. 1 Kind frei. MMM-W wwtr. Liselott Tmu' Berliner Theater 7" Uhr: ßDRIBSl- S'üßsntPn K Mäsliät-Täeatur Alcxaoclerstr. 21. Tä%i. 7.3#: Spc»3t!Itstea und Varlctö- Onrlcikf: DiiUür widsr Ifllia." tömätasd irtktion: Vlc'or Barnowsky %&r: JFrJ . r rätsle'» Jelie.— Der»e Kakadu. fTilla Durteux, Dag y Scrvacs. Hanns Fischer. C. Kiöpfer. C. Veidt) So�nsrsta/ 7 Uhr FraoTcln vi;«.- D Die EIrtregfunjea in die neue B rlkett- Knndenliste erfolgen vom 15.— 25. November auf den Lagerplätzen Paulslrasse 20? Nordhafen, Ecke Heide- und Fennstrasse Zentralbüro Potsdamer Str. 134a. Tel.: Nollendorf 25L7/:5:8. m - T T ÄTr-Z Krio�WöK'ha v/'.rJ m Zaiiiung genommoml lernten y (' k ?. A StSndljjcs Lager fn rein orr«ntal£sc*©» •) äsypüsciien Zisaroilea ven AL 22Ü.— per Mille{• <• auiwärts. y 1 7 Capstans Navy Cut Mk. 285.—. a Goldilake Mk. 250.—? � K.6nttaian!ltterüi0n,AlexaDilfifstr.22.9-5ll6f.-} von 300 an ® j§S 1-u. 2-Slüben-£inilclitüng3n Bar oder Kredit! Täglich 8 Uhr zum 305. Male: Lis töisre Lsben Von Hermann Sudtrinann Nachm. 4 Uhr kleine Preise; Rotki ppcheu Sonnabend 4 Uhr kfei ie Preise: Mänae) i:nd(iretef. 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Teitinhlu,* rezuitet. aarnntie 5 Jahre. an. c-u> ,>,"»'Uiiei.(iarsnti. 8 Jarre. Schonendste Bthandlunc. speziell far Kranke and NervSse. �»Im-irden nnentz/Mich. t7enn.«,or,n. OiBtrbeitnnaen Elte» VJ h£' nia« � b % Ui ; ä; 'vi. kauf |jt% r-- .*» us k 549. Beilage zur«Freiheit-. Richtlinien zur Vurchsiihnmg der Reorganisation. Die so-Sgen�n Richtlmien-»ur DurchfichrM der Sie* .Awijattvn nach den? BblÄalüdSstatut vom 5. Qlober 1919 '7«wiu Prvvifori-ichcn Aki-ionsnÄ ix-S Beibavldes liemuZ- %n.(In BarSm ist überall an Stellend. Zuerst ist d-r AktionSrnt, dann die Gcichaitolcltung reorgan�-— liEtcn. Aufbau des Aktionsrates am Orte. des SlltionBrate# beginnt im Crt Xttr.ttB fAnn.M...MnM Di Orte dcs- Sii;en tonnen einen gemeinsamen Ä k t i o n S r a t ~'t SKtionäräic de» OrieS werden auf jolzende Weise u�u.s'üchstcn Zahl abend wird von den Leitern ge- Ü* lür irgendeine cder mehrere der zu bildenden Ar- ' i'U'n für geeignet hält. ES ist dringend aufzusordern, V. Ut!e sich m'den. An der Etnladnny zum Zatitabcnd darauf a.isincrksain zu inachen. Jedoch soll jedes Seii«erden, da Arbeitswilligkeit. Ar 3. Reo-istrai-ur 6er lNitgli'cdschasten. 1 Borbereitunig der Mitgtieder», MtellimigS. und General» versammlungeir. 3. Beredende Teilnahme an den Titzunsen de? MlionSrateZ und seiner KomsNissionein 6. Tuvchsichrmig der ihr vom AKienZrat ülbergebenen» Zluf- goben. Gegen Aufträge der Kon Missionen steht der Gcfehäftsleitung Berufung an den A ktionSrat zu. Sowohl die Geschäfts!«! nng als auch jede der Arbeitskcan- Missionen haben dos Recht, de Einberufung des Gesamtaltions» rates zu veranlassen. Die formale Einladung erfolgt stets durch die Ge fchä ftSte: tu ng. Jede Kommission hat die Pil cht, der Eechäflleilrmg ihren Obmann bela-nnt zu geben. Dieser bermitelr den Verehr mit der Ge'chäftSleitung. Die GcschäftSleitung des Ortes hat sofort der Geschäfts- leitimg des Di'st' i7lZ KeS BczirB. wenn feine DiftriltSleitung gebildet worden ist), die vollzogene NeorMnifatichi mitzuteilen. Durch das am 5. OTW&er Dem'der Verosands-Gmeml- verfanimiLung deschlosivne llloo rgon I ijafcic n s i ufert soll feie Partei omlf eine neue opMnijHloritsche Grutnfeiage gestellt Werben. Es gilt, feie Form Ver Origaniifalion feen veräwber- ten ipciiitnchcn imfe fogiolen PerlM-ieissen anzitpassen imi feie Partei'fo schlogTiäftiig Ku gestalten, daß sie allen Aufgaben 'der HuEuinft go.rachlsen ist. Ob baß Neorgamiisationsstatut (ciefsiir bereits die beste Form gesund rn>hat, kann in fei eiern Aizgenfeüick uncrörtert bleiben,'da feie Erfahrungen Wochs in f 1117, er Zeit seine Vorzüge wie seine Mängel deutlich zeigen emudeu. Jede Reform'der Organ isadion der Partei sieht sich gegenwärtig vor ollen Dingen vor zwei miclsiige Probleme gestellt. Sie muß die Ausgabe erfüllen, soivöhl die einfachste unfe jederzeit cv.'tions fähige Form für die Organisation zu finden, als mtch die dafür vorhaindenen Kräfie restlos feetanznjidiem, ohne die einzelnen, wie das früher stets geschfäh, zu überlasten. Die vorstehenden Richtlinien scheinen uns auf das letztere nicht genügenfe Rlicksichit zu nchmen Ihre kritische Besprechung ist deshalb nötig, imt zu verhindern, daß durch unrichtige Anweufeung fees OrganisationsstaitutS die Durchführung feiner wirMchcn Msich'ten verhindert wird. Di? Richdlinien en-tfeattten fem fenrchans richtigen Gruufegsfean- ken. daß jedes Mitglied der Partei zur Betätigung hemnzu- ziehen ist. Tie Partei gelb raucht, wenn sie ihre großen Auf- gaben erfüllen will, die restlose Anteilnahme aller ihrer Mitglieder. Gerade in dieser Hinsicht hat es bisher sehr gefehlt und die Tsitmahmslosi gleit vieler hat feie Partei nickt mir geschädigt, sondern auch zu einer fahr störenden •Ar n»w»v.._.•_»-'. IV/* � tm r. /% % V'* und Vertrau« ii swürdigkeit allein S*"!»:..-'-aen. Die Mcidunaen werden durch die c."!>- Dir Meldungen ' i:r»t m. 3u. Vorschlägen erhoben. Di« durch Anzahl der m unboAzx.iHj und unabhängig von der Größe des J:t uul! nötig, daß bor Zahlabcnd für alle Kom- ** toi"-i' r■ V.ge macht Auch abwesenoe Riiglieder tön- -'-�uayen werben. dein Zahlabend ist in efn«r Mitglicderoersamm �'% '"cst V AI nonSräte für die einzelnen Kommissionen 3- ech.'t:j 8»* der Ko MIN. if sion z Uli lgl iede c ist unbegrenzt kt"'sivp-. i o, ,Vr»ach den vorhandenen Kräilcn. Alle von den rRifc-v. Jtr'n Ain-■ u_ jj'goi i eir"" � tonnen n-xl> neue Vorschläge gemacht werden. I 0n3tl;i i' r Ee schä f tSt e i t u ng können ebenfalls zu An o 2 a„y,11» �nte mrrt5rib'die zur Arbeit bereiten Gewissen,'die sich sÄAst vorgeschlagen haben, ohne weiteres als gewählt anznfehen sind. Den Richtlinien scheint das letztere vorgeschwebt zu haben, Venn trenn feer Grunfesatz, jedeS M Miefe habe daS Recht auf BetAitgung. nn ein geschränkt gilt, so würde damit die Mögslickkeit«usgchchMet werden, in der Mitglirderver- fammUuag eine Auswahl unter fern sich Meldenfeen vorzunehmen. Die Notwendigkeit, alle in 5 er Partei sich regenden Kräfte Kirr Erwd'KgtMg ihrer Ansgcben heranzuziehen, muß nach mnfever Ueberzsugung stets aalen rinfeeren Ge- Ii chtSg linkten vorangehen. Moor zwischen fei eifern allgemeinen Grundsatz«rife feer Verleihung von Per- IrouenSämtcrn in feer Partei bestellt noch ein wesentlicher Unterschiefe. Selbstverständlich hat jcfeeS MitgliÄd idaS Rechst auf Mitarbeit, aber die Gesamtheit feer Mitglieder Hot nicht feie Pflicht, jedes Mitglied mit einem Der- traiuensamt zu betonen. Die Zugehörigkeit zu feen ver» fchiefeenon KommWonen est aber die Uebertvagunz eineS solchen Vertranenschmtes, sie mizß feeshalb,''ollen nicht alle feemokm tischen Gmmfesätze in der Partei außer acht gelassen werden, feavon albhängig'gemachst werden, od feer Betroffenfee 'das Vertrauen feer Mehrheit feer Mitgstrfeschaft hstv. der Versammlung genießt. Nicht der Kanfefdat selbst kann über seine Gigmmg entsche'feen, sondern nur feiejenr- gen, die ihn wählen sollen. Jodes andere Verfahren würde auch dem Gnunfegefeanken des Nätesr.''temZ widersprechen. Das Rälesystem verlangt, daß jeder Gewählte das 3er- tränen feiner Wähler besitzen muß. Man stelle sich daher auch fchgenfeen Fall vor, feer jederzeit praktisch werden kann: Wenn jeder selbst darüber eni!scha?det, ob er einer Kam- 'Mission angehören will ofeer nicht, so ist nie eine Möglichkeit gegeben, ihm zurückzuberufen, wenn er im Wi'derfpruch au seinen Auftraggebern,'den Mitgliedern, hanfeelt. Die Richtlinien sehen feie Bildung von sechs Kommissionen vor. Es unterliegt keinem Zweifel, feaß. so nützlich feie Arbeitsteilung ist, die feafeurch zur Bewältigung feer Ausgaben feer Partei eingeführt wird, doch auch feie Gefahr eines Gogeneinanfeerarbeitens und feer Vergeudung von Kraft besteht. Bist'der Durchführung dürfte auch zu beachten sein, daß dadurch in den kleinen.Orten bzw. Abteilungen Anforderungen an feie MitgRedschaflen gestellt werden. 'denen sie vielfach, nicht gewachsen sein werben. Wenn nur jede Kommission aus zehn Mitgliedern besteht, von denen jedes nur in einer Kommission sitzt, so werben 60 Mitglieder allein für diese Aufgabe feaarernfe in An-syruch genommen. Das ist. wie die Dinge gsgenwätiz liegen, manchmal mehr als Teilnehmer in'der Versa mmi'ung sind. ES wäre deShcrib doch zu erwägen, ob man feie Bildung feiefei Kommissionen, besonders, fea ihre Aufgaben ja meistens feie selben find, nicht auf feer Stufenleiter beginnen läßt, wo i'hi AitffKrbenffrcis übe reinfti mimend ist. Wr Berlin wäre z. B. feie©illfearng von kommunalen Kommissionen nur in dem Umfange einzurichten, wie die künftige Einheitsge- meinfee Groß-Beckin Distrikte einrichtet, allso wahrscheinlich sechs. Die Partei verhindert feafeurch nicht nur feie Arbeits» Überlastung ihrer tätigen Kräfte, sondern sie schafft auch feie Möglichkeit zur besseren Erledigung feer Aufgaben. Außerdem aber dürfte es sich auch empfehlen, die Befugnisse feer Kommissionen gegeneinander abzugrenzen, ifeo scmst feie Gefahr besteht, daß Reibungen unausbleiblich sind und daS Ziel feer Reorganisation nicht erreicht wird. tziggins. »z, . Roman von Upton Sinclair. ®�anu[Icipt übertragen von Hcrmynia Zur Müh > b�dammt! Nun. ewig können wir feiet nickst bleiben.- l e» Ich).«.T---->.»»->« VVIIItl.ll lUll WttV»UVVfV VVV«'-� tx.�ie fiif 1;®rte waren an eine Gestalt gerichtet, die ih..f»lt« Frau hielt. Sie stand völlig reglos, und iD�lrn, /tromte auf sie herab. Der Mann nahm ■toeg,- cJ s�Äe zu Jimmie:«Zeigen Sie uns bitte wurfep*'™te statte ihnen voran S�thauz" werteres Wort aefvr, auch weil ihm die schone, nasse Dame leid tat und weil ihn. stünde er noch länger starrend da, Lacey Granitch erkennen konnte. Der Augenblick, da Jimmie von dem jungen Herrn der Empire-Fabrik beschimpft worden war, gehörte Zu den lebendigsten Erinnerungen seines Rebellenlebens, und es fiel ihm gar nickst ein, daran zu denken, daß der Vorfall aus den anderen einen geringeren Eindruck gemacht haben konnte. In etlichen Minuten begann der Ofen warm zu werden: die Dame nahm Mantel und Hut ab und legte sie auf einen Stuhl. Ihre übrigen Kleider waren jedoch auch völlig durchnäßt und Lacey redete ihr zu, Rock und Bluse auszuziehen..Der zählt ja nicht"— sagte er mit einem Blick ---■—------ t.._..«'i____ f!_ f i___< »Z-'iivZWLM-AWMWRAjxWL SLWw% eilte voran,«m di. jjSjä T| Wahngebilden. Er warf Holz II. ��inenS"' b'elle,cl,t auch fchon daran gemoWt, ........ MMZWMSz LKss?'°°-'«'««■»-w-' «�e.',�1 nehmntn die Situation eingeschätzt wird» entyu der Kursstand der BergwerkSakt"-''. � � Vergleichen wir damtt die B e r g a r de> t„ w-ir lmedcrmn tmt Ertlärimg für die � i| 'fähig fei t der«f�oetr!� Behalt der Kohle?« hat öa& Minister Afirmiw� 5,V' ('* s allerdings ciütitmibcn. Abg. Gothciu: Auch d.e anderen Werften sind nur ganz all- mählich und teilweise eckt recht spät zum U-Boot-Bau heran- gezogen worden. Herr von Capelle estlWdt«, eS set nach der ganze« politischen Lage unmöglich U-Bool-Lauprogrsmm aulfzwstellcn, außer»en Sozinside.mokraten. für den U-Boot-Krieg Wattn. Im Haushalt San Sschuß haben �":A' U-Voote hatten, um können. Tiefe Red« handenl Pmittn aufkarstn � verkaustn.-» ». Capelle: Ich W« erklärt: I'�F ckÖ««- Wenn von den Sünden •rn Letter d«, N-Bo. amte,, sts7,,'� Abg. Gothein, .f- hoch««nd lande?vrrrZterischerweise Material zutragen Kassen, fondern sei» Material an» Kreisen cichi':.., y.. einwandfrei sind.(Unruhe.)' u4t*?« ITA",%••'• Mg.. Dr. Struve: Ich muß aufs schärfst« Ve rwah. rung einlegen und eufutte den Schutz des Gctichi», daß ein am allermeisten. Die Verbrecher, die � daben. sind am allerwenigsten berechtigt."-T Steinen zu Wersen. T�S muh ei mat«i -tvbesien. daß der R.ck»streifst Kranz-t�o� p- Pot'eien zur est.Die lange wir«nS die£ der' chemok attich-'n Minister durch, awS Sst werden, weiß ich nicht. Wenn cv nach mir»... Ihnen(nach rechts)»her lirnte als mvrgr«, stick, allein überlassen."(Große Bewegung«chts.', gu« der Deutche« VolkSportei Tepeder erbost dei- hcit.ichen, starken Regierung. Äch-k» y Vifi W Ss K Gewerkschaftliches. Tarifvertrag der technischen Angestellten im H Tiefbaugewerbe. Ue�''rcht �ugeschäfte von Groß-Berlin abgeschlossenen ent- %tr�.??ch einige wesentliche Besserungen gegenüber diesem So wurde die wöchentliche Arbeitszeit auf tli bir dr. stunden verkürz!. Beim Urlaub wird, wenn dieser iai ichlav�, � s' Cltober bis 31. März genommen wird, ein Zu» roitsefc:,* Ju ,ö:'ec Tagen gKvä-brt. Auch hinsichtlich der GehollZ» isj.j, J�;tl rennten noch Verbesserungen erreicht werden. So t:%""J geraigsten entlohnten Gruppe I technische Hilf«. sW, r,'"e.a-Wjchlossene FachschuMldung eine weitere EehaltS» iiber%> Schern Mindestgehalt von 400 Mark für Verheiratete OoiLn �™>l« und für Unverheiratete über 30 Jahre hinzugefügt fftv. ij. �n6>rupt>e_ III und IV ist das Mindestgehalt auf 623 bis fostgesetzt. KündtguaigKsrist ist für alle Angestellte, �İn a'X e" idghre ,m gleichen Betriebe tätig sind, sechs *5, iÄ.* Onortolsfchtuß. Der Vertrag gilt vom 1. Ok.ober .""'iiact, an Stelle einet WirtschaftSlnihilfe die tarif» bief«' F b. Juli gezahlt, wobei die während oder für "'i« Qc&ahlten Wir schaft&beihilten. En lschu ldunaSs u mm en «. ann.,.� V~V"W''fchasibbeihilfeii, En lschu ldungss ummen . Njerecynet werden können. . s�s'siellten werden in einer am Mittwoch im Hause de? w i r 1" p ri v vi*• � CTe f j- rr J_'~— erstreckt sich auf die ersten 4 Lohnklassen wie folgt: 1. Selbständige wechselnde Lackiererarbeiten für Karosserie- und Lokomotivbau, sowie gleichartige Arbeiten:. 2. Maler» und Lackiererarbeiten im Maschinenbau: 3. Sonstige Malerarbeiten, Spachteln, Schleifen, Grundieren im Karosserie- und Lokomotivbau; 4. Anstreichen, Grundieren, Spachteln Im Maschinen- und Apparatenbau, Spritzarbeiten; Gegen drei Stimmen wurde beschlossen, diesen Tarifantrag sofort wieder zu kündigen; Eine rege Diskussion entwickelte sich auch bei der Besprechung der Lage im Metallarbeiterstreik und der Haltung oer Gewerk- schastSkommission zum Generalstreik. In geheimer Abstimmung wurden Drendel, Rinder- mann und Scklltz als Delegierte zur Lackiererskonferenz gewählt. genommen und als.Prsfessorentve�Sheik' bezolchneie Sinfeilung sw?re eine Dezenirakisierung her KoWensteNe wünfSYenS« wert. Das Publi lum hat einen berechtigten Anspruch auf schnelle Abserli-mng. Es liegt auch eine große Schädigung des Wirb» schastKlebcns darin, wenn �ie Erledigung derartig kleinlicher Dinge mit dem Verlust eines Arbeitstages erkaust werden muß, Schneefälle. Wer de glaubte, eS sei mit der Laidung Schnee, die un? a» Moniag be.schert wurde, genug, der irrte sich. Gestern ging da» Schneetreiben ruhig weiter und rief überall erhebliche Verkehrs» störungen und andere Schwierigkeiten hervor. Die Teniperaiur ist etwa milder geworden; wer aber nicht auf die Straße muß, ibraucht sich darum nicht zu grämen, ein Vangiiügen ist eS nicht. Die Große Berliner Straßenbahn hat seit iMcmtoc zwei Wiener Schneepflüge im Betrieb. Diese werden stafifelsöi mig hinten an einen Triebwagen ange�ngl, der die breiten Ver» kehrSstraßen durchfährt. Obgleich die Lenkbarkeit per Schneepslüge noch zu wünschen übrig läßt, finden diese neuen'Tchneepilüge An» erkeniiung. Am Diens-tag wurden mit ihnen die Landsberger Allee, dann die LanidSberger Straße, König-, Spandauer, Stra- lauer und andere Straßen in verhältnismäßig kurzer Zeit gut gesäubert. Hohe Schanzen zu beiden Seiten zeigten den. Weg an, den diese Schiieepfliige hinter dem Straßentbahntoaigen mitte» im dichtesten Verkehr zurückgelegt hatten. Um die sozialistische Einheitsschule. Am Abend de» NcvotuüonStage» sah mancher von uns im Geist eine sozialistische Schule entstehen. Mit vcrbußungSvollen Reformen begann die Tätigkeit der neuen preußische» Kultus« min iter. Statt vorwärts ging es aber wie auf allen Gebieteir auch aus diesem bald wieder zurück. Der Klassensiaat, den wir heute noch haben, kann auch leine Schu-le in unserem Sinn« schaffen. Erst die sozialistische Gesellschaft kann Alle ZweizvereinSvorstände de? Deutschen Banarbelterverban- deS, die in der Gewerkschaftkfrage auf dem Boden der II. S. P. D. und K. P. D. stehen, werden ersucht, ihre Adressen an den Deul» schen Bauarbeiterverbantd, Zweigverein Bremen. Fangthurm 8/9, zu senden. Die Milchversorgung Berlins in Gefahr. Die Fsitsbelle Groß-B-rlin(Milch) hat da» folgende Tele I o�' a>> n' i 1 1.. I>...... �Brnmiam techiliiM, Angoiteulen des»Za-ugewerbeS geregelt .sish auch die Steinmetz-Jnnuiig uüd der Verband der • e beantvaqte WetäivMidfaitZcrtkivung �Twttruge dazu zwingt- Beendigung des Streiks im Eisenhandel. , Mittwoch fand im ReichSarbeitSministerii»« eine ki(Ä � Ech.'ich�'nnöaideschusseS gut Beilegung deS d°r statt. Nach längerer Verhandlung wurde. folgen- Ano i!, orschlaz von den Vettie-tern beider Parteien an- sthorJj�Kevdliche �ebeiter biS zum voll»Nldeten 18. Leben« fahre »- B• fallen die Gruppe II ... von 123 aii:; Tn Gruppe' U Laoer- Hofatttd- h 1,7%' �«lleute. Wächter. Porlier» mit einem Wochenlohn Uch�'', In allen toci(druippen wird am 1. JJomurc«m wsmm legung der Wege gebeten. Die sich immer weiter vermindernde Milchzufuhr n ich Groß- —**"• nötig, mit allen Mitteln'auf die Erhaltung und Milcherzeugung durch die Berliner Kuh» bedacht zu sei!:. Um so bedauerlicher ist es, daß die Berliner Bevölkerung die gesetzliche Vorschrift, nach der Küchenabsälle, inSbesondcve Kartoffelschalen und GcmüseabfSllc, mmlnngen! Zeigt, daß ihr entschlossen se.d eure Siechte in der Erziehung eurer Kinder restlos auszunutzen! Die VecsamniilungslvkalL werden noch ketaiintgcgeben. Hera»» mit den Kriegsgefangenen l Das war die Forderung. die gestern abend viele Taufende entlassene KriegSzesangene in von allem Kehricht, Glasscheiben, Müll und Fremdkörpern zn| einer von der Bereinigung ehemaliger.Kriegsgefangener einbe» i____ �...»..V S!«-M,? I r»V.v.— rti v...*»Sf4 i'i»P.« i r.irfpti&rt Vhc r 6/WM m fe t*1 a I rt So-n 0V4i*f<>Tt i/tL'-m 4>-r f-» r> r» #####& 1910 rückwirkend»u va tz-e durch MB «ifit*»"*- or,-x- " SS nn6 ttatficrer zum Schiedsspruch in der 1%� ffm Metallindustrie. kWKiMLWiSKL mimmm# 1" � � �--- Qiarifr/tl�U«. trennen und an die auf jedem Grundstück dazu bestimmte Sammelstlkkle abzuführen sind, nicht mehr in hinreichendem Maße befolgt. Dieses Noifulter gab den Milchkühen in den hiesigen Kuhhaltungen eine erwünschte Nathr'ng und lohnte hiermit der Einwohiterschaft ihre geringe SKuije. Jeder Hausstand wird daher dringend ermahnt, iin Interesse der Säuglinge, Kinder, Kranken und alten Leute die Küchenabsälle(Kartoffelschalen und Gemüseabfälle) sorgfästig zu sammeln und sie auf dem Grundstück ge- sondert vom Kehricht in den hierfür best! minien Behälter zu schaffen. Der Mazisttot erwartet, daß dieser dringenden Mahnung de- reilwillig nachgekommen wird, damft Zwangsmaßnahmen, die sonst zur Sichersiellung der allernolwendigsten Milchversorgung getroffen werden müßten, vermieden bleibew -.M zv.zjv..«'Zentralaus- -- f if � r•„-— r ltQUn 1 J' ö"»- o tuü� wv*"*4VVV*. An��'"°ustrie beschäftigten Maler und Lackier«, �linden mit Heiterkeit und Entrüstung«ntzegen- Jnfölige weiterer Verkehrsstockungen werden am 12 d. M. die X-Liler-Krankcnkarten mit% Liter Bollniilch beliefert. BuJ gleickem Anbiß können dl» s4-Lite»Kranke»karten abermals nicht beliefert werden. Arbtitcrräke, Betrkebsräke, Betriebs funMonäre! Heute, Milltlvoch, nachmittag 4 Uhr, findet in der Bötzow-Brauerei. Prenzlauer Allee 247, eine Bollversammlung sämtlicher A r b ei t e r r S t«, Be- triebsräte und Funktionäre stM. Mit Ni'icksicht auf die beschränkte TctgungSdauer ist pünktliches Erscheinen unbedingt Pflicht. Dr« FniktionSvorstLndt der Arbeiterrät« dar U.S. P.D. und K.P.D. Aufbau der Iugeyborganisatkon. Eine kleine Schar tapferer Proletarierjungen und-mädeks ha» sich endlich von der Bevormundung durch sogenannte Jugend- fteund», die bisher dir Jugend der arbeitenden Klasse zu höchst- persönlichen, parteipolitischen Zwecken mißbrauchten, freigemocht. Sie haben sich auf ihre Jugend besonnen und wollta nun an den Aufbau einer echten Jugendgemeinschaft gehen. Sie haben zu diesem Zweck eine Mitgliederversammlung der»Freien Sozia- listischen Proletarierjugend' einberufen, zu der auch alle auf ihrem Boden stehenden Jugendgenossen und-genossinnen einge> laden sind. Wie un» mitgeteilt wird, findet diese Versammlung heute abend 7 Uhr in der Schulaula Gubener Steiße 68(in der Rähe der Frankfurter All« und de» Säle fischen Bahnhof») statt. Wir können allen jugendlichen Arbeitern und Arbeiterinnen nur empfehlen, diese Versammlung zu besuchen, damit die neuzu gründende Organisation allen Ansprüche, der Groß-Berliner Proletarierjugend gerecht werden kam», Tumulte vor der Kohlenslelle. Unhaltbar« Zustände herrschen in der Orgcmifafion der Koh'enkart«n-Vert«üui>g. Zu Hunderten harren täglich Männer und Frauen stundenlang vor der Kohlenslelle in der Spandauer Straße, um die Anmeldungen in die Kmideniiiste oder besondere Antrage hier vorzubv ngen. Gestern kam e», als Punkt 2 Uhr der Eingang tn der Km fer�Lilihetm. Straße geschlossen und die nach Hunderten zählenden stunde n-lang Wartenden auf nächsten Montag vertröstet wurden, zu einem starken Tumult. Man»er- langte gewaltjam Einlaß. Es gab«in wüstes Hin und Her zroiichen Schutzleuten und Bureauangestellten einerseits und Publikum«nidererseitl. LI» Meßlich ein KriegSbeschädigdcr von einem Tob si-chi Sausall heungeincht wurde entschloß sich daS Pevsonah die noch Harrenden �uSnahmSwelse" abzufertigen. Derartige Voozänge sind unerhört. Wenn die Kohlenstelle den geforderten Ansprüchen nicht genügen kann, müssen eben entsprechende orgamiatorische Aenberungen getroGen werden. Bei der ungeheuren Autibehimng de» Arbe-ÄgebreteS der Kohlenstell« rufenen Versammlung in den Börseiisäle,, erhoben. Der Vor- sitzende des Bundes, B a r s a n t i, und Sfittmeister Freiherr von L e r s ii e r forderten in ihren Referaten von Frankreich endlich die Freilassung der Kriegsgefangenen, deren Leiden durch die längere Dauer ihrer Gefangenschaft unendlich erhöht würden. Die ehemaligen Kriegsgefangenrn, die diese Leidem am eigenen Leibe verspürt hätten, müßten an die Spitz« einer Protestbewegung gegen Frankreichs Verhalten treten.— E ne Reolution, ii diesem Sinne wmde denn auch einstimmig angenommen. Die.Ausstellung zur Vekämvfung der Geschlech'Skri»nkhettentz die, wie bekannt, vom Nationai-Hygienemuseum!, Dresden, und der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der GeichlechtZkranh» heilen am Lehrter Bahnhof gegeigt wird, kann sich auch hier eines regen Besuches erfreuen. Die Ausstellung, die in den ersten Tagen nur von 10— 6 Uhr dem Puhlikum zugängig war, ist von nun an täglich von 10— 7 Uhr, Milüvochs und SonnaibendS von 10—8 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis ist auf 60 Pf. festgesetzt. Montag» haben nur weibliche Besucher Zutritt. An diesem Tage beträgt der Ein tri« 1 M.i ebenso ist der Eintrittspreis am Donnerstag auf l M. festgesetzt. Außer Montag», dem Frauentag, können an allen übrigen Tagen Personen beiderlei Ge- ichlechtS die Ausstellung besuchen. Jeden Werktag finden um 3% und 6 Uhr ärztliche Führungen und Vorträge statt. »ritz. Der Lichtibildervortrag»HanS HuckebeiN" findet«ruf Veranlassung de» Jugendamte» am Mittwoch und feine Wieder» holung am DienSlay, nachmittag» 6 Uhr, in der Aula der ersten Gemeindeschule statt. Der Eintritt beträgt 10 Pfg. Der erst« Vortrag am 12. lllovember ist nur für Schulfinder im Alter von 10—14 Jahren, die Wiederholung am 18. Ztodemiber nur für solche im Alter von C— 9 Jahren �bestimmt. Der Besuch der Vor- anstaltung wird den Britzer Schulkindern auf» wärmste einpfohlei� tebepsmilielkalesdet. Spandau. In«wtgon Epezialu»rk«, 500 Dr. ivtaismehl, 600 Dr. Kartoffelwalzniehl. Dl« Abschnitt« sind bw Mittwoch in den Deschästen abzugeben. Velten. Sanderzmvetsmig von Fleisch und Fletschwaren an Krieg»» beschädigt«, Lungenkranke, Personen ilber 70 Jahr« und schwanger« Frauen. Dt« Gemeinde beabsichtigt,«tn« Sonder ausgab« von Fleisch und Fleischworen cm folgende Personen: A. Kriegsbeschädigte, B. Lungenkrank«, C Personen Uber 70 Jahre, D. schwanger» Frauen. Vorgenannt« Personen wollen sich unter Vorlag« der für dk-nächst» Woche gültigen Fleischkarten am Mittwoch und Douneretag, den 12. und 18. b. M., vormiftag, von 8 bi» 12 Uhr, im vmisbureau, B eil« Straß«, Eck« Mittelstrotze, melden. Es iverden hier Bezugschein« ausgegeben, auf welche dos Fleisch und die Flrischwaren vom Schlächtev, meist« Schumoim abgeholt weiden dönnsn. Aus den orgllnisaNonen. 1. DlsirNft. 1,» und 8. Abt. Heute, Mttwoch. Acchiadend w de, MWWM »s är äsitä cä-ssm an der Ke.ss» echältstch. �eutsthe Spar-Prämienanleihe 1äl9 ttiUÜtiiUin».,' J**____--«««««.«iiMi�iMii�BnetimMmiallliailflBllliniflttliniilinilliniBBnHffllllllffl'inmtiniiiliniliHllBntinnimt siliWinilinillBBmBNnillinifflltaill.imiMtlWHi%»««««, .................................................... W e 1 Jflijj«Iii-. iV a tLnai-ll St i o CU ?:strtKt. ZcchlaVtNd Mm Sttttrood) wirb■ i.. Lc- Lshaltm: t.«bteUimz 4# tun(tckanaien 3- 2. rld- Z bei Schwelkhardt, Alte Iakobstr. 24; 3. SUiteilsag bei Kohtz, � �inburgstr. 22; 4. JTbteilang bei SBegftxr, Scrjbclftr. 30; 5. Ab- icliung im Graphischen Verein»hau«, Hlcjcsnbriacnfrr. 44; 6. KMetlimg bei(Siebter, Luckauer Sirch« 6; 7. Jtfcteilung bei Hanötk«, Stall« (chmberftt. 29; 8. Abteilung im Gewerkschaslehlnis, Engelirfer 15; 8. tSbteUuafl bei Schmiedt, Micheelktrchstr. 28, Abendrpih, Kopenicker Straße 137, Diesener, Gagel us er 4, Bieberstein, Abaidertstr. 59, Fey» fara, Meichisrsir. 15. Teltow- Be».ekow. Orts? erstände, Vitbunpsansschusse, Zahlabend« letterl Achtet aus da» heutige Inserat de» Bezlrk»i>ili»mg-auschusses Teltoiv-Doe-Kswl Neultölln. Donnerstag abend 7 Uhr Seneraloersmninlung in Kkiom» Gattensaal, Hasenheide. Dahlem. Heute abend 8 Uhr Zohla&enb bei Schilling, KSnlgln- Luis«-Straße 4L. Hennizsbors. Mittwoch abend 8 Uhr Wahlvereinsversaminlung im Kleuerschen Labal. Hohen-Veuendorf. Heute abend 8 Uhr Zohltrbenb In der Loge. . benfri#** MbSRatatoecsommlung bei 7 Uhr Vorst-rnbssitzuny. Sonncbenb, den 15. Äo° Qtmbcr, j-.tse.uorttag! Aus den Swrnttagen der Aeoolution. Fr-.eZrtchzhagcn. Mittnnxh abend 7 Uhr Zahlabend in den Bürger« sAen. Wichtige Tagesordnung. 1. Jeremssnieudkr. Zentraloerband der Angestellten. Fachgruppe 4: Sektion» lV« sicherungsa ngestelliej. Tonnerstag nachmittag Xl Uhr Stelegiericn« Versammlung in den Sophiensälcn. Sophiensrr. 17/18.„Der neu« Reichstaris."— Fachgruppe 10: Sekt im» I/i(Saimt und Seiden« waren). Donnerstag abend 7% Uhr össentiich« Dersammlung im Sch'if» heih. Neue Iakodsir. 23/24:„Wie erreichen Sie diesmal einen guten Tarif?"— Fachgruppen 14/15. Dannerslag abend 6 Uhr S.ftung der Sek tlonslsi ttn gsm i lgl ied er obiger Fachgruppen in den Musiker- salen sHochzeitssaalj. Kaiser-Wilheim-Strah« 31. Zentraloerband der Angestellten. Fachgruppe 0, Sektion e {An-gcftclüe der Landwirtschaft). Attttwoch abend 7% Uhr Mitglieder« ners.ttinmtung in den Arminhallen, Kommandanten str. 58/59._ f. Eine Geschmacklosixleil. Täglich treffen Sri« sonst ganz intelligente Menschen, kte allem Anschein nach ihre Augenglä)er nur dazu tragen, tum sich damit »u entstellen. Ächten Zie nur daraus, wie mancher Ahcer Be- anttten durch einen schietfsitzeniditn Kneifer einten geschnracklosen Eindruck macht,«der wie ein anderer sich mit einem Augenglase abquält, da» alle AugenAicke rut''cht und weiche? er dann mit hastiger Bewegung wieder gurcchtrückt. Auch ein Mittel, um nervös zu werden! Anderen ivieder wird von ihrem Klemmer fast d:e Nase abgequetscht, jedenfalls glauben sie die? befürchten zu müssen, wenn sie die davon verursachten tiefe« Furchen, die oft sogar wund sind, bemerken. Trotz der Lederknapphert und teuern TtiefeSpreise würde kemer dieser Leute auch nur den zehnten Teil solcher Qual von seinem Schuhwerk erdulden wollen. Nun sind gutsitzende geschmackvolle Augengläser heute ja auch recht teuer, wenn sie auch noch nich! den hohen Preis des Schuh« zeug? haben. Wer immerhin zahlt man selbst bei denn für preis- wert dekannten Qpdüer R-uchnke für ein modernes Augenglas aus Golddouble mit seinen guten Punliorik-G'.äsern oa. 25 biS 50 Mt. Sind nun heute 25 Niar? so- viel wert, daß man sich deswegen sein Gesicht verschandelt ober sich nervös macht mit einem schlecht sitzen- den Glase. Wenn heute natürlich wicht jeder Kleider nach neueste? Mode tragen kann, wie er gern möchte, so tonn doch jeder sich ein Augenglas anschaffen, da? gut sitzt, ihn»ich! drückt u>rd hn nicht eni« stellt oder gar nervös macht. Ter echte Eindruck ist der beste. Au- echt aber schaut man jedem Menschen in die Augen. Wer nur etnm-Z Sinn für Schönheit und eiwoZ Sinn für Qronung hat, dein wird ein schlcchtsitzondeS, unschönes Angeieglä« sofort unangenehm aetmter Ittbeneo-wmwquiub, Abt. Süden, spielt secen-n_ leg 7% Uhr bei Prasser. Michoelkrrchstr. 2aa. Unterricht kost--' Gaste willkommen..> Freie sozialistische Jugend Teutschlands, Gruppe Nosenli' Donnerstag 7 Uhr öffentliche Dechömmlung im Sabal von Tahn:. Freie so-iollstifch: Jugend Lichlenbcrg. Mittwoch abend 7%» ©enrr-aloctfa.rir.Iutig von G oh-Berlin. Ausgabe der Delcg rrlentt" bei Ewald Thielemann, Fviedrch-Karl-Strahe 20, m der 3!,t: 4 bis 8 Uhr.— Donnerstag abend 7sj Uhr Mitgliederversanwilubz Lokal von Henkel sFischbach), Oberftr. 18. Freie iozlaiistische Prolelarierjuciend. Orieoerein Grah-Bcrlin. Heule al-end 7 Uhr Milglisberoei:�? lung in der Schulcnia Gubener Strohe 53(nahe Schichicher Sahnü? Chn-e Ausweis.-. orten kein Zuteilt, doch werden solche noch»m gang« ausgegeben. � Gruppe üLeston. Wegsn der Gioh Deriiner Mrtgldsperversanimnsi fällt unser« Veranstaltung aus__ J Verantwortlich{fit die Shdnktion Silsted A i e I e p p, NmÜ/'J Berlagsgenossenschast.Freiheit", e. G. m. b. H Berlin.—®iu~ii ermöglichen. Hat Optiker Ruh nie eine ganze Anzahl neuer i>vr»u in seiner Fa!l>r!t herstellen lassen, die ebenso korrekt, auch ol> zentrisch gcuar.tit, sitzen, ohne zu drücken, wie sie kleidsam und r schmackuoll sind._____•,• ji Allerdings können von den neuen Formen bisher nich: wgl werden als verlangt werden. Teehalb sollte sich j.'der erzeugt werdcn als verlangt._____ W». WWW eilen, der Wert daraus legt, ein Augenglas zu besitzen, W. pasit. kleidsam ist und nicht drückt, sich an eines der unten«"» geführten 22 Geschäfte von Qptiker lliuhnke zu wenden. Hier werden seine Augen koste nie z und mit Sorgfalt!�p-� »der Ganinti« füt alle Fassungen von Ontch11" und mit woitgehouder ausfallen. Die Unsitte, Augengläser zu tragen, um einen besseren Ein- druck zu mack>en, hat erfreuliche aveiie nachgelassen. Aber warum soll jemand, der ein AugenpslaS nötig braucht, nicht Wert darauf 'egen, damit einen guten Eindruck zu machen. Mindestens aber E�lrfaMigünssEimchiß der 0. 1 P. Tßl#— RKüRow— rMrloMßnbürg. Soijntaft den 30, November, mitlaös 1%12 Uhr im Zirkus Busch, Berlin; Künstlerisch# VcranstaltaniJ zum Besten der Blldan�sarbeit im Laadbezirk Teltow— Bceskow. „Russische und revolutionäre Kunst." Orchester, Rezitation Massenchöre. Ca. 700 Mitwirkende Zur Auffühmnö gelangen; Pathetische Syrriphonic Nr. 6 von.............. Das Lied vom Falken( Rezitation l............... Russische revolutionäre VoikK�esänsfe: a) Trauermarsch zum Gcdäcntris der Revolulionsopfer.•#• b) Das Lied vom Arbe-ter(Hcnckell)............. c) Rol�ardistcnmarscli................... Mitwirkende; Kapellmeister Hermann Scherchen. Da» verstärkte Clüluntr-Orchcstcr. des Arbeiter-SdCjJer-Bundcs._ Eintritt 1 Mark. Eröflunng'%lt Uhr. Eintrittskarten sind ab IL November In der Buchhandlung„Freiheit�, Schiffbauerdamm 19, im Bczirhsbüro, Neukölln, Neckarstraße 3, und bei den Kassierern und Vorständen der OHsvcreinc zu haben. Die OrUvercin# wollen unverzüglich ihre Bestellungen dem Bezirksbüro einreichen. strotze l; O: Fvankpurter ÄUee 14; S:»oitbufer N: Jnücrfibenstr. 164. �nwl�enstr. 117, Chaussee st r. 72, Häuser Alle LI, Friebrichstr 106; SW: Belle-Allmnce-S � N W: griÄ riehst:. 150; SO: Cr cren Unterstützung am 13. d. MtS. fällig ist, tonnen diese f.hon om 12. abheben _ Die Ortsvcrwaltung. Zivll�fsn�ne MWLSeMlie, Fiütli'lins? YJ.m6 Rotsn Krsyz Weise abgefertigt sind, werden gebeten. Ihre Adressen tum Zwecke gemeinsamer Besprechung begannt zu geben an Fostlagerkarte Nr. 304. Postamt C, 2. ............../ SmildKr Ncklllirdtitn-'Ettblliiil L rwaltungsstell« Berlin A. M, Llnienstrahe 82/85. <>i f..-u».-zeit v. vorm. LUHr bis nachm. 4 Uhr. Telephon t Am: Norden 186, 1230, 1087, 9714. leßek n!te Domen- u. Herrenliut mö wie neu! Grones Laper von bl Ilgen Swiii-» Ve.onr- i nd riizlmtcn ButiiiRpresserei'SOiHciwk& Wurzel Haustseschaft Swinemünder Str. 74 FIL Wcilli-osee. Scüaiisir. 91. Fll. Kathtnow. �c-iilzeiutr. Id. Wegen der Beisetzung des Genossen Hugo Haase bleiben unsere Büros am deu 13. liovemdn geschl�n. Die Ortsverwaltnng. Örtsvereiu U. S. P. NenköU«. xir.i.ranncrt'an, den 13. November 1010, abend» 7 Uhr, (:!;)(! de 0!!> Si.l.woch, den i. d. M.. d„r Ut.sUol�llJs GZßBllG. Zahnziehen mit örtlich. Ueiäuhim? nach bewährter Methode bei Bestellunc von Gebissen e r a 1 1 s! Speziniität; Zäiine ohne Geumen! Echte Goldkronen von 30 Mark an. IsW- Keine Luxuspreise.-WW Fachmännische Mund- untersucbuni; und Rat kostenlos. Ecke Schönhauser Allee. Eingang Danzlger Straße. Sprechstun Jen von 9— 12. 2—7. Sonntags und Feiertag« K-l? In den letzten 2 Jahren über 2500 Gebisse zur voHsttn Zu- : s friedenbei*«leHeiert.:: Heute noul Preis 25 Pfennig FREIE WELT Csuiitlisr Tnmsportolie'ilsr- Beztrksverwaitung(ircB-. Den Mitgiicdern zur Nachricht, daß unser � ' der Droschkcninhrer Welheim Schocps am 8. d. M. im Alter von 79 Jahren verstorb## Ehr««einem Andenken».» j Di» Beerdigung finde! am Donners: aw, ocn � nachmittags 3'/» Uhr. von der Lciclienhal o kirchhofes in Wilhrlm�bcrg statt. Cu � Deütsclier Metallarbener-Verö VrrwaltungSS'elle s!orl!n.- 26 Bei ledern Zeitunes- händicr zu haben Nachrul. � Den Kollege««ar Nachricht, daß■»'•r der Ziseleur.. Ä Philipp Katschke rrledrtcbshagcn, am tt. U. M. gestorben ist. Ehre«einem Andenken I Die (# � A f" R M— Mt-rk, Brillaalen. Perlen, »"lICS 6 ÜSl Gold, Sllb r kauft Fuß, Scygelstr. 32(Eckiidiis Spütelniarkn.| Hur 3 läge- Olms Widerruf' zmblo Ich esormc Preise für SeaöhnLPifltlnzfllin gen M. 4. 25 snl IM teea« MsSkj« fer Brt! i Serlis m.»MustiiM S. Einaos: Ii Zittis 10, I. Etage de Seher«am Ratinhoi rriedfirh.,.a8e). in_6 Uhr. I Kaufen stand ia Ei-SÄSl,»*Äs,su,, Sebosssn be ichtet die Injsren'enl Vor Verkauf von � euvcitsilbor bnrulea! Zahle Küti* • knrrenzlose Preise. Metaükontor Alte JakobAtrafle 18. 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I | Ick« Emil Relcbert (Bezirk Moabit) | am 9. November von I storben ist, | Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 13. November, nachmittags 3 Uhr. auf dem | Qemeinde• Priedhof in Beelitz statt. Oer Vorstand. Am 10. November ver- 1 starb unsere liebe Üc- I nossin Emma Peti geb. Heinrich. Putbuscr Straße 42, Be- 1 zirk ß'/A Ehre Ihrem Andenken! Beerdig- ng Donners- I tag, 3'., Uhr. auf dem Priedhof d Preirrlinös.| ! tiem., Pappelallec I5'l7. Bei Todesfällen Sflrge in al en Preislagen fabrizieft und liefert überall hin sehr billig. Brcdlow. Bnmnenstraße 117, Humboldt 6349. Ndcfr� WcbraiHI«« Iss ,, m } so eut. wir l(»j,| nicht Wiedtr. �■ 's uns fcd tj UM WM WM ---HO- leä-Y SiE�ar Quecksilber Kwpfer Sämtliche Metalle Saimgauisse kanft zu konkurrenzlosen Kreisen in nrse en 3 Einkaufsstellen „Mitalwiiinela Cohn" 11 B.w"n- Nor Nr. Tg (am Kosenthaler Platz) 21 Babaho slraB« 2 (am Anhalier HahnhnO 3) Kaakölln, Kaiser- Fria-rieh. StraCa 239 _(niye Hennannplatz). 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