Einzelpreis 15 Pfennig 2. Jahrgang • Die Freiheit erscheint morgens und nachmittags, an Sonne und fefttagen nur morgens Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Haus für Groß- Berlin 4.- M., bei direttem Postbezug monatl. 465 m. bei Zuftellung unter Streifband für Deutschland 6.50 M., fürs Ausland 7.50 m., per Brief 12.50 m. Redaktion nud Expedition: Berlin NW. 6, Schiffbauerdamm 19 IIL Fernsprecher: Amt Norden 2895. und 2896. Montag, den 17. November 1919 Ar. 558/ B 254 Abend- Ausgabe Jnferate foften die achtgespalt. Nonpareillezeile oder deren Raum 1,20 m., Wortanzeigen das fettgedruckte Wort 50 Pf. jedes weitere Wort 25 Pf. Ceuerungszuschlag 20 Proj Bei familien- u. Dersammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf folgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben sein Inferaten- Abteilung: Berlin NW. 6, Schiffbanerdamm 14 Fernsprecher: Amt Norden 9768 greiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Neue nationalistische Kundgebungen. Eine neue Provotation. Borbeimarsch vor Hindenburg. Die Die Sabotage als foziales Kamplmittel. Reaktion die Bebrüdung der Arbeiterbewegung mit allen Mitteľn O. J. Wir erleben heute, daß albe Rampfformen und der barbarischen zaristischen Methoden konkret alte Illusionen wieder aufleben, Vorstellungen aus jener durchführt. Die fortwährende Ausschaltung der Beratung über Elendszeit des Proletariats, die am Anfang der modernen den achtstündigen Arbeitstag von der Tagesordnung des Land- industriellen Entwicklung steht und die wir, wenn anich Heute gegen 11 Uhr erschien mit flingendem Spiel tages ist ein bewußter Angriff auf den achtstündigen etwas verändert, heute in den Außenbezirken der Welteine Ehrenfompagnie des Freiforps 2üzow und 300, Arbeitstag. Die Konferenz stellt fest, daß die Verzögerung in wirtschaft beobachten können. feldmarschmäßig ausgerüstet, durch die Sperrkette der Sicher- der Annahme der Versicherungsgejeße ein Beweis dafür ist, daß heitspolizei durch die Hizigstraße. Gegenüber der Villa des die politische Reaktion mit der verzweiflungsvollen Lage nicht Staatsministers a. D. Helfferich schwenkten die Sol- rechnen will, in der sich wegen des Fehlens jeder sozialen Berbaten ein und nahmen in zwei Gliedern Aufstellung. Bu- ficherung die arbeitende afse in Polen befindet. gleich mit der Ehrenfompagnie waren größere Trupps von Repreffalien dauern fort. Die Gefängnisse sind mit Neugierigen nachgekommen, welche ebenfalls in die Sikig- berhafteten Leitern der Arbeiterbewegung überfüllt. ftraße einzubringen versuchten. Die Sicherheitspolizei Sonferenz beauftragt den Hauptausschuß, der Regierung eine entbrängte die Bivilpersonen jedoch zurüd und schloß dann sprechende Denkschrift vorzulegen, andernfalls sieht sich der Vorwieder die von den Truppen durchbrochene Keite. Der Füh- stand des Verbandes gezwungen, gemeinsam mit den Vertretern rer der Kompagnie begab sich in die Villa und meldete dem der Klaffenverbände eine Konferenz einzuberufen, in der das Generalfeldmarschall die Truppe. Darauf trat der General Broletariat aur unmittelbaren Ation aufgefordert feldmarschall mit entblößtem Haupt aus der Villa und schritt die Front der Ehrenfompagnie ab. Während das Auto Hindenburgs vorfuhr, mit dem der Feldmarschall eine Ausfahrt unternehmen wollte, zog die Kompagnie, an der Spize die Musikkapelle, im Parademarsch an Hindenburg borüber. Darauf bestieg der Generalfeldmarschall mit seinem Sohn, dem Hauptmann v. Hindenburg, den Kraftwagen und fuhr nach dem Tiergarten zu davon. wird." Helfferichs Rückzug. Der Andrang zu der Montagsibung ist sehr stark. Auch Staatssekretär a. D. Helfferich hat sich wieder eingefunden. Der bisherige Vorsißende Warmuth, der auch weiterhin Mitglied des Ausschusses geblieben ist, nimmt neben dem stellvertretenden Vorsitzenden Gothein Platz. Vorsitzender Gothein eröffnet die Eizung um 10% Uhr mit folgender Erklärung: Wie wir von zuständiger Seite erfahren, besteht das Freikorps Lüßownicht mehr. Da bei der Polizei diese Huldigung für den Generalfeldmarschall nicht angefündigt war, so ist anzunehmen, daß es sich hier um ehemalige Angehörige des erwähnten Freikorps handelt, die auf diese Weise Hindenburg ihre Verehrung beweisen woll- Die Vorgänge, die fich am Schluß der Tehien öffentlichen ten. Die Polizeibeamten hinderten den Anmarsch der Sizung ereignet haben, halen in der Oeffentlichkeit, wie auch bei Ehrenfompagnie nicht, da sie im Glauben waren, daß es sich den Teilnehmern des Verfahrens Zweifel über die Aufgaben des um einen offiziellen Aft handele. Untersuchungsausschusses hervorgerufen. Demgegenüber stelle ich auf Grund einstimmig und unerschütterlich gebliebener Demonstrationen vor dem Reichstag. Auf die Nachricht hin, daß Sindenburg und Ludendorff vor vem Untersuchungsausschuß erscheinen sollten, sammelten fich heute vormittag eima 1000 Personen vor dem Reichstags gebäude. Sicherheitssoldaten sperrien die Straßen nach dem Reichstag und hatten wahrscheinlich den Auftrag, Ansammlungan gu zerstreuen. Bei Absperrungen gegen streifende Arbeiter, die eine gewerkschaftliche Versammlung besuchen wollten, ist man aneine gewerkschaftliche Versammlung besuchen wollten, ist man an ders vorgegangen. Die Studenten, nationalistische Jünglinge, Antisemiten, Reichswehrangehörige, Schuljungen und Mädels ge= schmückt mit Bändern in den alten Reichsfarben, die in ungewohnt höflicher Weise von den Grünen" zum Weitergehen aufgefordert wurden, machten ihrem Herzen durch Schimpfen auf die rau'erhähne" in der Regierung und auf die Juden Luft. Borbeifahrende Autos und Droschten mit Juden wurden bedroht, andere Angehörige der gebildeten" Kreise streckten den Juden die Zunge heraus. 29 Beschliffe erneut fest: Der Untersuchungsausschuß hat, wie das auch in der 84. Sigung der Nationalversammlung einwandfrei festgestellt worden ist, lebiglich ben Charakter einer parlamentarischen Enquete- Rommission. Ihm liegt kein Ermittelungsverfahren für den Staats. gerichtshof oder ein Strafgericht ob. Sein Zwed ist nicht, Anflagematerial zu beschaffen, sondern die Aufklärung und Best. ftellung von Tatsachen oder Ursachen und politischen Zusammen. hängen. Dieser Beschluß ist unbedingt verpflichtend für alle Mitglieder des Ausschuffes, ebenso aber auch für alle Beugen, die in ihren Aussagen sich aller Werturteile zu enthalten haben. Ich bitte also auf der einen Seite die Mitglieder des Ausschusses, auf der anderen Seite die Beugen, sich diesem Beschlusse entsprechend zu verhalten. Dr. Helfferich: Ich bitte um das Wort zu einer Erklärung, die sich bezieht auf meine Verurteilung wegen angeblicher Zeugnißverweigerung sowie auf die Fragen des Abg. An verschiedenen Stellen wurden Reden geschwungen und Dr. Cohn und die Antworten, die darauf erfolgt sind, sowie auf Surra gebrüllt. Ein Redner war zufälligerweise in eine das gesamte prozessuale Verfahren vor diesem UntersuchungsGruppe Arbeiter geraten und wollte eine nationalistische ausschuß. Vorsitzender Gothein: In diesem Stadium würde ich es nicht Rede halten. Er konnte sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen. Seelenruhig sahen die Sicherheitssoldaten sich alles an. für angezeigt halten, Ihnen dazu das Wort zu geben. Ich stelle Sie hatten gestern wohl handgranaten empfangen, muß- Ihnen aber anheim, Ihren Einspruch, denn um einen solchen ten fie aber heute zu Hause lassen. Angeblich hatten sie den scheint es sich zu handeln, dem Ausschuß einzureichen. Befehl, nicht scharf susufaffen. Die Siegesjäule war mit zwei Der Ausschuß wird davon Kenntnis nehmen, ihn in seinem Brotofoll veröffentlichen und Ihnen Bescheid erteilen. Sält er es Maschinengewehren beitüdt. Gegen 11 Uhr teilte ein Reichswehrmajor mit, daß Sinden. für notwendig, Ihnen diesen Bescheid in öffentlicher Sizung mit Surg erst um 42 1hr tomme. Nach Bekanntwerden dieser Mitsuteilen, fo fönnte der Einspruch bann mit dem Bescheid in der teilung wurde die schwarz- weiß- rote Fahne zusammengerollt und nächsten Sibung berlesen werden. Wir werden beute noch die Demonstranten gingen nach Hause mit dem Gelöbnis, um dazu Stellung nehmmen. Im übrigen bleibt es Ihnen unbe2 hr wieder da au sein, um ihrem Hindenburg Guten Tag nommen, die Bresse von dem Wortlaut Ihres Ginspruchs au zu sagen". Dr Helfferich: Ich hätte großen Wert darauf gelegt, den Viel bemerkt wurde eine Gruppe von Offizieren und Soldaten, die unter Führung eines Obersten aus Potsdam er. Einspruch gleich zu Beginn ber heutigen Sibung bekanntzu schienen waren. Es handelte sich um Deputationen einzelner geben. Lediglich um dem ruhigen und glatten Verlaufe der BerBotsdamer Regimenter, deren Offiziere, Unteroffiziere und handlungen tein Hindernis in den Weg zu legen, füge ich mich Mannschaften in der etwa 60 Mann starten Abteilung vertreten den Vorschlägen des Vorfißenden und übergebe biefe Er. Die Potsdamer zogen geschlossen am Reichs bag bobei, lärung zu Protokoll. Ich muß Wert darauf legen, daß ohne angehalten zu werden, da die Sicherheitspolizei meine Erklärung in der Oeffentlichkeit balb bekannt wird, und Sie für eine Abteilung Reichswehr hielt, die zur Verstärkung ab- bon dem Wint in dieser Hinsicht Gebrauch machen. Lommandiert war. Am Moltke- Denkmal nahm die kleine Gruppe, eus beren Mitte man Schmähungen gegen den Untersuchungsausschuß, namentlich gegen den Abg. Cohn hörte, Aufstellung. manen. Die Realtion in Polen. Wie aus Wachau gemeldet wird, hat die Konferens der Berseauen männer des Gewerkschaftsverbandes der Bergarbeiter in Brmbrowa folgende Resolution gefaßt:" Die Konferenz der Bergarbeiter stellt feit, daß die Rolitik ber Regierung und der unterrichten. Es ist jene Zeit massenhafter Frauen- und Kinderarbeit, ohne Arbeiterschutz, ohne Arbeitszeitbegrenzung, wie wit fie flassisch in England zu Beginn des 19. Jahr hunderts studieren fönnen. Der brutale Einbruch der Industrie in das Handwerk und die Manufaktur erzeugten ein Glend und eine Verzweiflung, eine so boffnungslose Stimmung, aus der die Bewegung der Luditen entiprang, iene erste organisierte Gegenwehr des Proletariats. Die Arbeiter zerstörten planmäßig Fabriken und Maschinen, um aus der Welt zu schaffen. Die Folge war eine Blutjustiz mit den augenscheinlichen Ursachen ihres Elends dieses selbst der Regierung und der Kapitalisten. Die Verfolgung war so grausam, daß Lord Byron in einer flammenden Anflagerede im Parlament dagegen protestierbe. Der fonjer bative Revolutionär und Dichter war der einzige Verteidiger der verzweifelten Arbeiter im Parlament; das beleuch tet die damalige politische Machtlosigkeit des jungen indu striellen Broletariats. Heute wissen wir, daß nicht die Maschinen die Ursache der Beiden der Arbeiterklasse sind. Wir kennen die Wurzel: das Kapitalverhältnis, der Besitz dieser Maschinen durch die Kapitalistenklasse, die Besizlosigkeit des Arbeiters, der feine Arbeitskraft verkaufen muß, um zu leben. Unser Streben geht um Aufhebung des Besizmonopols, um Befeitigung des Privateigentums an den Pro duktionsmitteln und auf dem Wege hierzu liegt die Milderung der Kapitalhörigkeit der Arbeiterklasse durch Erhöhung des Preises der Arbeitskraft und durch Erweiterung der Rechte des Arbeiters an der Gestaltung der Güter. erzeugung, an der Verwaltung der Betriebe. Durch wissenschaftliche Einsicht in den Charakter der Abhängigkeit des Arbeiters von der Kapitalistenklasse ist unsere Stellung zur Sabotage, zur Beschädigung der Produktionsmittel, gegeben. Wir lehnen sie ab, sei es nunt die Beschädigung als einzelner Racheatt, sei es die Sabotage als organisiertes Kampfmittel im wirtschaftlichen oder poli tischen Kampf. Wir betrachten diesen Sampf als einen Krieg zwischen Klasse und Klasse, der geführt werden muß durch organisierte Massen, die an planmäßiges Zusammenwirken gewöhnt sind. Wir verlangen Disziplin auf demokratischer Grundlage, wir fordern Unterordnung des Einzelwillens unter die Beschlüsse der Gesamtheit, wenn diese Entschlüsse durch die Gesamtheit selbst oder deren Beanf tragte gefaßt sind. Daher verurteilen wir einzelne Stacheakte, die den Kampf nur desorganisieren, die Schlagkraft lähmen können. Die Produktionsmittel zerstören oder unbrauchbar machen, heißt, die wirkliche Lage verkennen, beißt, den Kampf gegen Maschinen führen, während der Kapitalprofit getroffen werden muß. Die Syndikalisten, bei denen die Sabotage als Ergänzung der Streiftaftit eine Rolle spielte, waren zugleich Antiparlamentarier, berfannten den politischen Charakter dieses Klassenfampfes und sahen nur die wirtschaftliche Seite. Gntiproffen einer wenig entwidelten Industrie, mit handwerksmäßigen Traditionen, löste der Syndikalismus den Klassenkampf auf in einer Reihe von Betrieb 3Durch Sabotage suchte man den wirtschaftfämpfen. lichen Gegner, den Unternehmer, einzuschüchtern, wie man mit Bomben im zaristischen Rußland der achtziger Jahre die herrschende Bureaukratie in Schrecken zu sehen suchte, mit dem Enderfolg eines vollen Sieges der Neaktion und der Desorganisation der mutigen kleinen terroristischen Partei. Die wirtschaftlichen Kämpfe unserer Tage sind Massen. fämpfe größten Umfanges, und sie können nur mit Mitteln des Massenkampfes ausgefochten werden. Die Sabotage größeren Stils mit dem Zwed der Unbrauch. barmachung der Produktionsmittel, um die Beschäftigung bon Streifbrechern zu verhindern, würde dazu führen, daß entweder die Unternehmer die Maschinerie schnell wieder herstellen könnten durch geschulte Techniker, oder daß die Berstörung fo gründlich sein müßte, daß die Arbeiter selbst bei Wiederaufnahme der Arbeit unter ihrer eigenen Sabotage schwer leiden würden. Vor allem aber wird durch dieDeshalb ftelle tch mich unter den Borbehalten, bie ses Stampfmittel die Geschlossenheit der Front, die Stetig ich formuliert habe, weiteren Fragen des Ausschusses zur Ver- feit des Kampfes gestört. Der wahre Zusammenhang und Die Sigung bauert fort die wirkliche Uriache des Blaffenfampfes mira im Bewußt fügung Die Erklärung, die ich abgebe, bezieht sich auf das Gesamtberfahren biefer Untersuchungsausschüsse. Ich bitte, daß der Hauptausschuß bazu Stellung nimmt. Im Gegensas zu Aeußerungen in der Presse will ich den Berhandlungen dieses Ausschusses kein Hindernis in den Weg legen. Ich habe das größte Intereffe daran, daß die Verhandlungen rasch und glatt su Ende geführt werden. Ebert- Suf Jetn der Tämpfenden Arbeiter verdunkelt. Unflare Rache-| erzeugung beute bedeuten? Will man die Produktion verinstinkte, unbeherrschte Gefühle tréien an Stelle ruhiger fumpian lasien und hofft dann, daß die vevelendeten ArUeberlegung, zielflarer Afiion und unerschütterlichen beiter den Sozialismus einführen? Kampfeswillens, der sich auch durch Niederlagen nicht er- Wir haben die Produktion zu steigern, aber nicht durch schüttern und ablenken läßt. gesteigerte Ausbeutung der Arbeitskräfte, sondern durch Nur diese Kampjesart tann uns zum Siege führen, micht aber ein unorganisierber Kleinkrieg, der zu Methoden zurüdfehrt, wie fie am Anfange der Arbeiterbewegung stehen, wie sie aus dem Elend und der dumpfen Verzweiflung des Frühfapitalismus begreiflich und erklärlich find, wie sie aber in einer Arbeiterschaft mit 50jähriger politischer und gewerkschaftlicher Schulung, keinen Boden finden dürfen. Ungeachtet des Elends unserer Tage, ungeachtet der Massen wenig Geschulter, durch den Krieg BroIetarisierter, dürfen Anschauungen, die aus der Lage dieser Schichten stammen, nicht die Taftit einer Arbeiterklasse beeinflussen, die trob Weltkrieg und wirtschaftlichem Chaos an den Eieg des Sozialismus glaubt. Wahlen in den Enfenfeländern. Ruhiger Verlauf der Wahlen in Frankreich. Paris, 16. November. Modernisierung der Technik, durch Stillegung unzwed- Heute morgen 8 Uhr haben in ganz Frankreich) die Wahlen mäßiger Betriebe, durch Neuorganisierung der Produktion. für die Legislative begonnen. In Paris und Umgebung hat sich Diese Steigerung soll nicht geschehen im Interesse des Ka- tein Zwischenfall ereignet. Bis jest find wenig Nachrichten aus pitalisten. Aber sie ist unumgänglich als Vorbedingung der Provinz eingelaufen, da der starke Schneefall die Verbindung unseres Sieges, fie ist notwendig auch zur Erstarfung der erschwert. Arbeiterklasse. Nicht eine Verelendete, planmäßig jabotie. rende, sondern eine des Wertes ihrer Arbeitskraft sich Lewußte, zur Arbeit für die Gesamtheit bereite Arbeiterschajt wird sich die Zukunft erobern. Kin Husweichen! Erfolge der Cozialisten in Belgien. Brüssel, 17. November. In offiziellen Kreifen wird bestätigt, daß die Katholiken an geftrigen Wahlsonntag etwa 15 Sige und die Liberalen 7 obei 8 Sie an die Sozialisten eingebüßt haben. Die Zahl der Eige der Katholiken würde demnach von 99 auf 84 fint.n. Immerhin Brüssel, 16. November. In Belgien haben heute die Neuwahlen zur Kaminer und Wir sind überzeugt, diese Wiederbelebung längst über. Voraussetzung für unsere Untersüßig der Republik jei die Der Vorwärts" antwortet auf unsere Forderung, die würde die Rechte die bedeutendste Gruppe des Parlaments bleiben. holter Theorien, dieses Aufleben durch die geschichtliche Er- Liquidierung des bonkerotten Systems Noske, die Aushebung fahrung längst als rrwege, praktisch erwiesener alertes Belagerungszustandes und der Bruch mit der antifozia zum Senat tegomen. Bis jetzt wird kein Zwischenfall comede.. neuester" Kampfnicthoden fann nur eine Episode fein in liftijdren fonterrevolutionären Bolitik der Regierung, mit dem revolutionären Kampf des Proletariats, eine Episode, die wir abzufürzen haben im Interesse der Organisation, der Erklärung, daß er mit der Forderung auf Aufhebung des Belagerungszustandes durchaus einverstanden sei. Er der Kampftüchtigkeit und Schlagfertigkeit der Armee des Weltproletariats, einer Armee, die froß Niederlagen und halte die Aufhebung für sofort durchführbar unter der eingelegentlichen Ridzügen siegreich vorwärts fayreitet, eines zigen Boraussetzung, daß von ellen Seiten darauf virzidict Etädten ohne Ewischenfälle begonnen. Seeres, das ständig Buzug aus den Reifen feiner Gegner weide, Meinungen mit Gewalt durchzusehen. Denn auch erhalten muß, weil die wirtschaftliche Entwicklung und ihre ohne den Belagerungszustand ständen heute der Regierung zu verhindern. Voraussetzung daß von den Die Kammerwahlen in Italien. Mom, 16. November. Die allgemeinen Neumahlen haben in Rom und andeven politischen Folgen immer neue Truppen zum Uebertritt genügend Machtmittel zur Verfügung, um Gewalttätigtetten als 1500 Standidaten bewerben sich um die 508 Eige. 3um crjien beranlassen. " Kampfesübereifer neue Waffen" in unser Arsenal aufzunehmen, Waffen, die nicht zur Ausrüstung moderner Klaffenfämpfer gehören, sondern in das Museum für Gechichte der sozialen Bewegung des 19. Jahrhunderts. U. T. Mom, 16. November Seute finden in cang Italien die Kammerwahlen statt. Mese Male wird nach dem Proportionalwahlrecht gewählt. Den Haupts Christlichsozialer Parteitag in Wien. Billigung der Koalition. Anschluß an Deutschland abgelehnt. Wien, 16. November. Auf dem gestern und heute tagenden Parteitag der christliche Bir haben feinen Grund, aus Ungeduld und falschem Parteigruppen der Verzicht auf jede Gewaltanwendung er- anteil an den Kandidaten dürften die Sozialdemokraten und de folge. Wir stellen zunächst fest, daß der„ Vorwärts" über unfere Chriftliche Volkspartei dabontragen, so daß eine demokratische Forderung der Liquidierung des Eystems Noste schweigt, Majorität in der Kammer gesichert ist. Die offizielle Sozial ebenso über die Forderung nach dem Bruch mit der anti- hofft diesmal 150 Mandate zu erringen. Von der Militärpar: ci demokratenpartei, welche bisher nur über 30 Mandate verfügte, jozialistischen tenterrevolutionären Politik der Regierung. haben nur die Offisiere, jedoch nicht die Soldaten das Wahlrecht. Seine Voraussetzung für die Aufhebung des Belagerungs- Der ehemalige Mnisterpräsident Orlando, sowie der frühere Eine neue Art der Sabotage wird heute wieder in zustandes trifft völlig daneben, denn die Unabhängige Sozial- Minister des Aeußern, Connino, und der Minister für die unBorschlag gebracht, nicht Sabotierung der Produktions- demokratie gat von jeher die putschistische Taktik bekämpft. erlöften Provinzen haben sich aus dem politischen Leben zurüc mittel, sondern Sabotierung der Produktion durch Der Belagerungszustand war deshalb immer nur ein Mittel, gezogen, während der derzeitige Minister des Aeußern, Littoni, niedrige Arbeitsleistung. Man mill ienes Rampfmittel, das sich einseitig gegen die Arbeiterklasse richtete und die kandidiert. Gabriele d'Annunzio wurde in den verschie das man gelegentlich bei Eisenbahnerstreits als paffive Ronterrevolution in allen ihren Spielarten gewaltig ge- denen Orten von der Opposition an die Spike der Listen gestellt Resistena amwandte, verallgemeinern, um den Kapi- stärk bat. Nech die lette Rede des Ministerpräsidenten balismus matt zu setzen. Man argumentiert: Die Stapi Sirich in der preußischen Landesversammlung läßt ertalisten, besonders die dem Ausland verschuldeten Profit- kennen, daß die Regierung mit völliger Verständnislosigmacher Deutschlands, find auf äußerste Produktionssteige feit den jezigen Verhältnissen in der Arbeiterklaffe gegenrung angewiesen. Man muß diese Steigerung der Arbeits- übersteht und durchaus nicht einfieht, daß der Belagerungsleistung fünstlich verhindern, fünstlich die Ergiebigkeit her- aufland und ihre sonstige Bolitik nur die Reaktion gewaltig abschrauben, um den kapitalistischen Betrieb unrentabel zu fchlag, ber heute im fapitalistischen Betrieb getan wird, zweiten Revolution erzählen können, die bon langer Hand fozialen Partei wurde eine Entschließung angenommen, machen und so zum Sozialismus zu kommen. Jeder Sand- gestärkt hat. Sonst hätte Sirich nicht das Märchen von der stützt nur den Bau der Ausbeutungsgesellschaft, der durch vorbereiet, am 7. oder 9. November bäte ausbrechen sollen. in der die Bolitit der christlichsozialen Wiener Manbaieure ge Die Voraussetzung, die der Vorwärts" an die Auf- billigt wurde. Der Parteitag erblice, so heißt es in der Ents planmäßiges Nichtstun erschüttert wird. Hierzu bedarf es feiner großen Organisation, sondern es würde ein loses bebung des Belagerungszustandes knüpft, ist also feit schießung, in der mit den sozialdemokratischen A6. Meg von Betriebsorganisationen genügen. langem gegeben. Die der Regierung zur Verfügung geordneten abgeschlossenen Roalition eine schwere Belastung Das klingt sehr einfach und plausibel. Doch was wird stehenden Machtmittel find durchaus ausreichend, auch den der christlichsozialen Partei. Er erfennt jedoch an, daß der aus den Arbeitern bei einer solchen Sabotierung der Pro- Kampf gegen die Reaktion zu führen, es fehlt alio je de Abschluß der Koalition den letten Versuch darstellt, das Vaterland duktion"? Werden sie nicht zuerst hungern? Werden fie Rechtfertigung für die weitere Aufrechterhaltung des Belage vor dem drohenden Untergange zu retten und daher im Interessa nicht bei der heutigen Erschöpfung der Wirtschaft die Haupt. rungszustandes. Will also der Vorwärts" alle Kräfte gegen des Staates und des Volkes unvermeidlich gewesen sei..... Ferner wurde ein 3ujapantrag angenommen, nach dem leibtragenden fein? Es flingt sehr schön, wenn man die monarchistische Reaktion freimachen, so muß er dafür fchreibt:„ Die materielle Kultur des Proletariats ist grund. forgen, daß feinen Worten die Taten der Regierung ber Parteitag die Bestimmung des Friedensvertrages begrüßt, berschieben von der der Bourgeoisie, fie geht von anderen folgen und daß nicht mur der Belagerungszustand auf wonach Deutsch weitungarn Deutschösterreich zugesprochen Borauslegungen aus und hat andere Biele. Sie wurzelt aehoben, sondern auch das bankrotte System Noste beseitigt wird. Ein Bujabantrag, nach dem der Parteitag erwartet, das in der kommunistischen Grundforderung und gipfelt in der und mit der antisozialistischen fonterrevolutionären Politik bie christlichsozialen Abgeordneten nichts unversucht lassen werden, um mit Zustimmung des Bölkerbundes den für Oesterreich eine Sicherung der Persönlichkeitsentfaltung."( Note Fahne", der Regierung gebrochen wird, Lebensnotwendigkeit bedeutenden Anschluß an das Deutsche Reich Str. 53/54.) Das find tönende Worte. Die materielle Sultur des Proletariats ist heute auf der Entfaltung der Pro- Der Konflilt in ben franzöfifchen Gewerkschaften belgelegt. und die Wiedervereinigung mit den losgerissenen deutschen Ge bieten zu erreichen, wurde abgelehnt. buktivkräfte genau fo begründet wie die der Bourgeoisie. Borstanb Gemertschaften bes Nur will die Arbeiterklasse diese Produktivkräfte anders Seinebepartements haben ihr Südtrittsgefuch aurüd berwenden, ihre Erträge gerecht verteilen. Sie mird auch gezogen. Das Sentralfomitee genehmigte eine vom Vorstand Eine kommunistische Sentrale ausgehoben. Nach Meldungen bei Neuorganisierung der Gesellschaft viel unnüßen fapi- und dem Gretut bausschuß gegebene Interpretation des General bürgerlicher Blätter ift in Leip arg eine fommunistische Bentalistischen Ballast über Bord werfen und zunächst nur das streitbeschlusses, bie feststellt, daß eine Abstimmung zugunsten bestrale für Mitteldeutschland von der Polizei ausgehoben. Es Notwendige für den Wassenbedarf produzieren müssen. Streitgebantens mur in Abwesenheit der Delegierten wurden sämtliche Bücher und Flugblätter beschlagnahmt und eine as foll aber eine fünstliche Niedrighaltung der Güter- zahlreicher Gewerkschaften möglich war. Anzahl fommunistischer Mitglieder verhaftet. Zeilbild. Bon Karl Göttle. In dem großen fahlen Raum, dessen Wände letne Dilber und der Grefutinausschuß tage der Freude feine Regung nahm, die Frische ihres Wesens,| mesterlicher Feinsaitigkeit. Eduard Erdmann spielte das ihrer Züge erschlaffen ließ, daß ein unsäglich müdes, stumpfes zweite und dritte Sonett del Petrarca von Lifgt; das dritte Sonett Wesen nur daraus noch grinst sie geben den Menschen, der gelang ihm anschlagegellärter und war auch stimmungstiefer großen Schar der Arbeitslojen bas düstere, betrübende Gepräge. Durchbrungen als das zweite. Das übrige Programm erfüllten die auserlesenen Darbietungen des Schubert- Chores, der das Finger mit der roten Färbung, den vielen Furchen in der leder sähen Haut, sie sind gekrümmt, verfrüppelt. gieren, burch bessen Fenster nur das graute Flächenbild des Neben. Ihre Gände mit den gequollenen Adern, die großen, schweren Glüd hatte, Sermann cherchen als seinen Thormeister aut hauses schaut, sipen während der gleichen Wochentage dieselben Anbeitshände laffen die Rörper als viel au flein erscheinen. Die gewinnen. Die Leistungen bis in feinste Wirkungen und Menschen auf den Stühlen, siehen in Gruppen und warten hörend, musikalische Eigenheiten geschulterhoben sich au tünstlerisch einbrudsvoller Wiedergabe. bis der Beamte hinter dem langen Tisch einen, ihren Namen über seine Lippen swingt, um Echeine, Gelb auf die Blatte des Tisches dann zu zählen. Die Laune der Zeit, die Hand des Geschyldes holt aus den Echaren arbeitsreger Menschen, Frauen und Männer mit allen Ausdrudsarten der Gesichte, stößt sie aus Werkstatt und Fabriken um fie in diesen schmudlojen büftern Raum zu führen. eingestedt. Eine Gestalt drängt hinter die andere sich, wie vom Immerfort werden Scheine auf den Tisch gezählt, gefaltet, Walde des Winters hungernd Wild sich an Futterkrippen drängt, Scheu und Stola überwindend, um in Not und Kälte nicht ganz 34 berkommen. Almosen! Gnadengelder! Aus den Augen der Empfänger lugt der fahle Schein ber Sie staunen nicht, fie fragen laum, fie wiffen wohl: dies unser Los. Sie freuen sich nicht der freien, schönen Lage, denn ihres Wesens Feber liegt ja lahm und tot. Lässig vauchen bie Männer ihre Pfeifen. Die Jüngeren geben durch qualmenden Rauch ihrer Bigaretten ber Atmosphäre inneren Leere. einen idjarfen, beizenden Geruch. Die Frauen legen ihre Hände auf die Rörbe Taschen. Müde blicken ihre Augen Sie denken, rechnen, erwehren sich des härenen Gewandes: Leib, burch bas der Sorge hundertspizige Nabel bringt. Die auf Stühlen fizen, bliden auf den Boden. Ihre Augen fuchen irgendwo ein Ziel, auf dem sie ausbrudslos verweilen. Die in Gruppen stehen, sprechen, erzählen, ergehen sich in Wor. ten. Doch fie find belanglos, reizen nicht zu Widerspruch. Die Arme mit den schweren Händen hängen schaff am Körper. Die Mienen verraten Langeweile, find fast erschlafft. Ihr ganzes Bejen bat etwas leblos Ruhiges, wie Beiger, denen bie lahme Feder Schwung und Bewegung vorenthält. Nur die Augen der jungen Mädchen bliden munter. Auch löst in ihren Gefichten manchmal sich ein Lachen. Nach kurzer Bause ruft der Beamte wieder einen Namen. Seine Stimme ist nicht laut. Die Leute kennen den Zuvor gelommenen Ganz mechanisch schieben sie sich vor den Tisch, bliden turz auf bas Regifter. unterschreiben, ftreifen die auf gezählten Scheine weg und steden fie in bie Tasche. Fast wie Beitungspapier, benn an diesen Scheinen haftet nicht der Reis bes Besonderen, feine Freude, da es nur bas nötigste Geld, um leben zu können, tein Berdienst, feine Gegenleistung für Arbeit ist. Wie Almosen werden die Scheine eingestedt von den Men fchen, die meist etwas Saltes, unbefriedigt Lebloses in ihrem Besen haben, deren Mienen eine gähnend, traurige Beere geigt - gleich einer Geige mit gefprungenen Gaiten.-Es find Arbeitslosengelder. Bärtige Männer, ältere Frauen, denen Not und Elend Fur Ben in die Gefichte äate, benen Sorgen, überlange, barte Arbeits F. F. W. Hause findet Anfang Dezember statt. Die Uraufführung von Magdalena" im Deutschen Opern Ve Das Staatstheater am Gendarmenmarkt versuchte am Sonn. tag in einer Mittags- Veranstaltung", die Kunst de s einleitende Vortrag von Prof. Hübner zeichnete ein Galoma berittelalters unserem Empfinden anzunähern. Der glaise, Mittelalter und ließ von den wirklichen Problemen deutscher e. gangenheit taum etwas ahnen. Bruno Tuerschmann re tierte aus dem Nibelungenlieb, aus der Lyrit des Ritters Cam von Wolfenstein und aus dem Hildebrandtslied. Die heroie Seite des Mittelalters fand in diesem Sprecher einen aus zeichneten Interpreten. Else Jörn von der Staatsoper Proben aus dem„ Lochheimer Liederbuch". Ihre sympathe Wiedergabe immiger Liebesstrophen fand reichen Beifall. Ten Glanzpunkt der Veranstaltung bildeten die Vor räge der ront Dämon ihrer Stunit beherrschten Bia Rosen. Sie fas Walter bon der Vogelweide, Wolfram von Eschenbach und Gottfried bon Straßbung. Hier ruchte Leidenschaft, bier jubelte Sieg, bier hauchte Inbrunst. Liedervorträge des Doppelquartetts aus dem Thor der Staatsoper beschlossen die Morgenfeier. Dumpfer Groll beherrscht das Wesen dieser Arbeits. ausgestoßenen. Und Schattn, wie bräuende Gewitterwolfen, ber finstern die Mienen dieser Bielen, dieser Opfer einer unheilvollen, wahnsinnstollen Zeit, die sich in Fiebern vor den Tode mindet. Sie hört ihn nicht, fie fann nicht hören diesen Schrei nach Arbeit, der in ben Seelen biefer Bielen brütet. Die Zeit ist frant, entstellt wie eine Dirne, die ihres Lebens Kräfte, ihre Schönheit nur für Gold verkaufte. Sie lacht ihr seelenlojes Lachen und tötet Freude, mordet Seelen. Musit. P. M. Im Schauspielhaus wird morgen, Dienstag, Hebbels Maria Der erste Kammermusit Nachmittag der neuen Magdalene" mit Lucie Höflich als Klara in den Spielplan aufMusilgesellschaft reigte besonders durch die Kühnheit der genommen. Mit dieser Aufführung beginnt auch die Reihe von Gegenfäße: Brudners Streichquintett und Sinigaglias Quartett Boltsvorstellungen, die das Schauspielhaus in der in D- Dur. Bruckner eremitisch in sich gekehrt, innerlichste Werte nächsten Beit in verschiedenen Sälen Berlins und des unter herber Polyphonie, erbauend Leone Sinigaglia, Schüler Bororte geben wird. In der Räuber"-Vorstellung am Dvorats, voll blühender Melodieerschlossenheit, durchzudend, tän selnd bojarisch, föstlich in erfinderungssprudelnder Leichtblütigkeit und Rhythmit bis an die Grenge des Operettenhaften. Die junge Quartettvereinigung der Neuen Musikgesellschaft, an ihrer Spike der bortreffliche Stammermusifer 2ambinon, gestaltete das Sinnlich.Melodische des Italiener- Böhmen innerlich empfindungs. berwandter als die grüblerische Sarmoni! Brudners. Donnerstag, den 20. d. Mts., tritt Frik Kortner als Frans auf. In der Tribüne" wird heute die Wandlung" von Ernst Toller zum 50. Male gegeben. Die Eröffnung des Großen Schauspielhaufes tann, nach Beitungsnachrichten, voraussichtlich bereits in dieser Woche statt finden. Uns ist eine Mitteilung darüber freilich noch nicht zue Am selben Abend ergößte der aufopferungsvolle Konzertmetfter Lambinon auf der ersten Winterberanstaltung des Bergegangen. Als Eröffnungsvorstedung geht die Orestie des Aeschy liner Schubert Chores" eine gedrängte Arbeiter- Sörer los" unter der Spielleitung von Mag Reinhardt in Egene. fchaft in der Singakademie. Bis auf das Scherzo von Lichai. Die 37. Ausstellung der Berliner Seaeffion wurde acfterg towsty meisterte er die Biolin- Kleinkunst, die er bot, mit Burbon Brofessor& abia Corinth eröffnet Offener Brief an den preußischen Justizminiſter. Herr Minister! Sie wiffen, daß der Herr Abgeordnete Haaie das Opfer eines Attentats geworden ist, das am 8. Oktober vor dem Reichstage von einem Le erarbeiter namens Voß gegen ihn berübt wurde. Sie wiljer such, daß sofort in der Preise behauptet wurde, der Tutar jei geisteskrant un das Attentat jei böllig unpolitische wiffen ferner, daß im Gegensat dazu das Zentralfomih, ter Unabhängigen Sozialdemokra tischen Partei, deren oder Herr Saase war, it einem, Aufruf erklärt tentat jei nur möglich geweien in einer politise enthäre, in der die Revolutionäre als vogelfrei gelter. und Mörder frei ausgeber. Gleichwohl hat ble Unabhängige Sozialdemokratte faft durch weg sehr gut abgeschnitten. Unsere Agitation mußte sich in en gen Grenzen halten, erst in den letzten Stunden vor der Wahl fonnte die erste Nummer unserer eigenen Zeitung erscheinen. Der Teil der oberschlesischen Arbeiterschaft, der zum klassenbes, wußtsein erwacht ist und den Gedanken der internasionalen Solibarität erfaßt hat, steht hinter uns. Nun wird es darauf an. weisen fönnen. Eie verfuchen deshalb bei den Arbelfern Inter schriften zu sammeln. Der Verband der Gärtner want alle Kollegen und Kolleginnen, diese Unterschriften zu gewähren, denn die.rlegung der sonntäglichen Arbeitszeit auf die Mittagsstunden bedeutet für die Arbeiter vollständige Beseiti gung der Sonntagsruhe. Die Organisation hat sofort beim Polizeipräsidium Einspruch gegen die Eingabe der Untersondern vollständige Beseitigung derselben; Einführung der vollständigen Sonntagsruhe muß für uns Blumengeschäftsangestellte bie Parole sein. Donnerstag abends tommen, das gange Broletariat Oberschlesiens auf den Boden des nehmer erhoben. Nichtberlegung der Geschäftszeit am Sonntag, Massentampfes zurüdzuführen. Zur feelischen Läuerung. In der letzten Nummer der Freien Welt" behandelt Felig effinger die Tätigkeit des Untersuchungsausschusses. Sanz-ichtig fordert der Artikel. cie Uniaten der Regierung be arn.sageben und die Massen aufg utlären, damit endlich die je te Läuterung beginnen kann, ohne die es feinen Frieden eine Arbeit, teinen Sozialismus im Lande geben " Die Crganisation veranstaltet am 7% Uhr im Ebenholzsaal im Nheirgold eine große Versamm lung aller Angestellten de: Berliner merg schäfte. Es gilt hier au protestieren gegen das Verhalten der Unternehmer. Bauarbeiter in Fabrikbetrieben. Ju eimer stack besuchen Versammlung nahmen die in& abrituetr..ben befaätigten au ner und Baubitsarbeiter zur Lohnbewegung Stellung. Thöns Mehr als fünf Wochen sind seit dem Atte: tat verflossen. bom Bauarbeiterverband schilderte eingehend den Verlauf der Was ist in dieser Beit geschehen, um die Sache aufzuklären? Diese inwandfreie Forderung, eine Sauptaufgabe aller Verhandlungen. Er führte aus: Nachdem der DemobilmachungsDa die mit der Untersuchung betraute Organe Ihnen Sozialistes, benutzt der Borwärts", um zum juondsovielten Male lominisjar den im Juni d. I. gefällten Schiedsspruchy für verbindinterstellt sind, richte ich diese Frage an Ste Adresse, Ser eine phantastic ausgeschmüdte Schilderung eines angeblichen befdäftigten Maurer und Bauhilfearbeiter mit den im Hoch lich erklärt hatte, standen de Löhne fur die in Fabrikbetrieben Justizminister. " Jubels" von Etösinger über die Versenkung der Lufi ania" aufbau Beschäftigten in gleicher Höhe. Eelbst der Demobilmachungss Den Pressemitteilungen über die Untersuchung möchte zuwärmen, die hier schon berichtigt worden ist. Abgesehen von der kommissar ging in seiner Begründung von der der Voraussetzung ch feinen Glauben ichenken, denn nach ihnen hätte die Geschmacklosigkeit der Wiederholung und immer neuen Aus- aus, daß es durchaus angemessen erfreint, den Fabrilmaurern, Staatsanwaltschaft mit der Bernehmung des Täters und der schmüdung, ist es eine besondere rechheit des Vorwäris", die für das Baugewerbe geltenden Tariflöhne zuzubilligen. Mitte Aürsorge für ihn den Fall als erledigt betradtet. Am in Lufitaniajachen Vorwürfe zu machen, wo doch Diteber d. J. wurde swischen den Berband der Baugeschäfte von Todestage des Herrn Abgeordneten Haaie berichtete die feine eigenen Leute, gelernte Sozialisten, diese Versenkung Gr..Berlin, und dem Deutschen Bauarbeiterverband ein Nachtrag Breffe, daß bereits ein Gutachten des Herrn Brofeffor Straß- bezahlt haben( Kriegskreditbewilligung), dann noch ben ver. mann vorläge, nach welchem der Täler strafansschließend schäften U- Boot Krieg finanziert haben, und geistesfrant" sei, so daß er außer Berfolgung geiebt werden heute noch fla auf ihre Saltung sind. Alle Versuche der müßte und höchstens einer Irrenanstalt überwiesen werden Minderheit in der Fraktion, auch nur ein mildes Wort des fönnte. Mir scheinen diese Meldungen verbreitet zu jein, Bebauerns über die Versenkung der Lufitania" auszusprechen, um die Staatsanwaltschaft au diskreditieren. Denn sonst wurden damals abgelehnt! wäre ihnen doch wohl eine Darstellung all der Schritte beigefügt worden, die von der Staatsanwaltschaft zweifellos unternommen fein werden, um Licht in die dunkle Sache z11 bringen. Daß von Bemühungen zur Aushellung der Tat bisher absolut nichts befannt geworden ist, hat hat großes Befremden erregt. Auf diese Tatsache lente ich Ihre Aufmerksamkeit, Herr Justizminister, und fordere Sie auf, zu veranlassen, daß die bisher ausgebliebene Aufklärung schleunigit gegeben wird. Insbesondere erscheint mir eine Antwort auf folgende Fragen dringend erforderlich: 1. Hat die Staatsanwaltschaft festzustellen versucht, mit welchen Perionen der Täter in letter Zeit verfehrt hat? 2. Sind bei den ber diedenen Unternehmern des Täters Erfundigungen eingezogen worden? 3. Sind die Arbeitskollegen des Täters eingehend vernommen worden? hat? 4 Welde Nachforschungen find angestellt worden, ob der Täter über sein Vorhaben vorher mit anderen gesprochen 5. Hat man emüht, au erforschen, ob ihm jemand die Tat juga bat, was bekanntlich gerade bei Geistesfranken let ist? Die Notiz des Vorwärts" ist nichts anderes als der bei ihm felbstverständliche Stampf gegen die Verbreitung der Wahrheit. Sie zu verbreiten, hat jeder das Recht, der sie erkannt hat. Selbstverständlich auch die, die früher an der Lüge beteiligt waren. Daß aus Nationalisten Sozialisten werden, ist nur begrüßenswert, wir haben aber die Hoffnung auf gegeben, daß auch der Vorwärts" soweit kommen wird. Berichtigung. In Nr. 889 B 177 ber Freiheit" bom 15. August 1919 wird im Leitartikel Das Treiben der Werbebureaus" im Abfab 3 Die Behauptung aufgestellt, ich hätte in Jena ein Freikorps mit Hilfe von deutschen und russischen Offizieren angeworben, das zum Uebertritt zur fonterrevolutionären russischen Armee be timmt fei: Sierzu erkläre ich folgendes: Es ist unwahr, daß ich in Jena oder in irgend einem an deren Orte ein Fre torps aufgestellt oder daß ich jemals durch deutsche oder ruffische Offiziere Anwerbungen betrieben habe. Die in dem Artikel erwähnten angeblichen Versprechungen an Mannschaften sind mir völlig unbekannt. Von einem in Bromberg ab. gehaltenen und nach Berlin zurückgebrachten Transport weiß ich nichts. Niemals habe ich die evolutionäre Regierung" für eine Verbrecherbande" erfiärt; feit Monaten befinde ich mich als Haustmann in der Reichswehr. Der gesamte Inhalt des Artikels entspricht also, fomett er mich betrifft, nicht den Tatsachen. gez.: von Jena, Hauptmann. 6. Sat man versucht festzustellen, ob ibm iemand abge raten oder ob ihn jemand in seiner Absicht bestärkt hat? 7 at man nadneforidit, ob am Schluffe jener öffent lichen Beammlung in welcher der Täter gegen Herrn Haase Vorwürfe erhob, die von der Abgeordneten Frau Bu biefer Berichtigung möchten wir bemerken, daß dem anBieb auriideerlesen wurden, einer der in jeder öffent, gezogenen Artikel eine Verwechslung zugrunde lag. In lichen Bersammlung anwesenden verbrecherischen Spikel Sturland befindet sich tatsädlich ein Breiforps von Jena, bas umb agent provocateurs auf ihn eingewirit bai? fich hervorragend an den Rämpfen gegen Miga beteiligt hat und 8. Si famorben, mann, wie und wo der Täter in dabei auch seinen Führer- allerdings einen Rittmeister, -verloren hat. Auf dieses Freikorps bezogen den Beib-3 Revolvers gekommen ist, mit dem er die nicht Hauptmann Eat verüot hat? fich unsere Beschuldigungen. 9. Durch men hat die Staatsanwaltschaft ihre Feststellun gen treffen lassen? 10. Sat die Elcalsamvaltschaft lediglich auf Anstoß von außen her oder auch aus eigener Initiative Nach forichungen angestellt? Die Antworten auf diese zehn Fragen, Herr Minister, werter von Millionen in Deutschland und im Ans. land mit Spannung erwartet. Von diesen Antworten wird bas Urteil absännen, das man in der Oeffentlichkeit über das Untersuchungsverfahren zur Aufklärung des Meuche. mordes an dem Serrn Abgeordneten Haaie in Gegenwart und Geschichte fällen wird. Berlin, 17. November 1919. Wilhelm Dittmann. Bah da oberich'el'chen Wahlen. Gewerkschaftliches. Achtung! Erwerbslose Transportarbeiter! Des Bußtags wegen erfolgt die Auszahlung der Erwerbs. lofenunterstügung für Mittwoch schon am Dienstag, den 18. b. W. Die Mitgliedsbücher müssen daher schon am Montag, den 17. abgegeben werden. Diejenigen Kollegen, welche am Donnerstag Geld erhalten, geben ihre Mitgliedsbücher am Dienstag, den 18. d. M. ab und erhalten Donnerstag, den 20. thre Griverbs. lofenunterstügung ausgezahlt. Deutscher Transportarbeiter- Verband, Bezirk Groß- Berlin", Abteilung: Erwerbslosenfürsorge. de, Verband der Binnenschiffer. Bu dem geltenden Tarifvertrag dahin abgeschlossen, daß wirkend veen 1. Oftober ab eine Lohnerhöraag von 40 Pf. für allen im Hochbau beschäftigten Gruppen der Arbeitnehmer rüddie Stunde gewährt wurde. Gestützt auf diese Tatsache haben wir uns am Verband Berliner Metallindustrieller gewandt und haben die gleichen Buschläge gefordert. Bisher fine wir ohne Antwort geblieben. Inzwischen hat nun in der Metalindustrie die Ein gruppierung der verschiedensten Berufe stattgefunden. Die Mauer find in die 3. und die Bauarbeiter in die 4. Lohatlasse des Rollettivvertrages eingereiht und sind somit zweierlei Löhne in unter Bust: mmung der Versammlung mit aller Entschiedenheit unserm Beruf eingeführt worden. Stollege Thöns protestierte gegen derartige Machinationen. Eine Resolution in diesem Sinne wurde dann auch einstimmig angenommen. Die beginnenden Ta verhandlungen im Groß- Berline Bankgewerbe. Die Bobenausschüsse der Berliner Großbanken haben vor einiger Zeit den Allgemeinen Verband der Deutschen Bantbeamten( ftion Kassenboten) beauftragt, einen neuen den jebigen Verhältnissen entsprec, end.n Tarif auszuarbeiten und gemeinsam mit den Vertretern der kaufmännischen Angestellten mit den Pankfeitungen in Verhandlungen zu treten. Die Vorarbeiten sind jezt be: ndet. Der Entwurf der Sektion Kassen. boten des Allgemeinen Verbandes ist bon den Vertrauensleuben und den Bolenausschrüffen angenommen worden. Der Entwurf enthält in seinen grundsählichen Forderungen u. a. die Forderung nach Einführung eines Reichstarifes, den Ausbau des bestehenden Mitbestimmungsrechtes und eine umfassende Neuregelung der Gehälter. Als Anfangsgehalt werden für den 20jährigen geverb. lichen Ang stellten 4300 Mr. und als Höchstgehalt nach vollendetem 30. Dienstjabre 10 500 Mt. gefordert. Diese Sähe, in denen bereits die Tuerungsgulage enthalten ist, sollen nur für Berlin gelten. Für die anderen Deutschen Lanfplake find Otsabschläge festgesetzt, deren endgültige Bestjekung örtlichen Vereinbarungen überlassen bleiben soll. Da die Baniboten in stigendem Maße fich der einzigen getverffchaftlichen Organisation der Deutschen Banfangesten, dem Allgemeinen Bertante der Deuben. Bantbeamben, der alle Arbeitnehmer in Bankgewerbe organisiert, anschließen und den von den Bankleitungen unterſtüsten örtlichen Kaffenbotenvereinen den Rüden tehren, so befigen die Vers breter be: gewerblichen Banlangitellen bereits jest ichon bas Vertrouen der überwieg: nben Mehrheit ihrer Berufegenoffen. Man fann baber annehmen, bak die gewerblichen Fanfangetelten einen vollen Erfolg erzielen werden. Ga muß noch hervorgehoben werben, daß die bisherigen Einkommen der powerblichen Bandangest ten ungureidend sind und weit unter dem Durchschnittseindommen eines Arbeiters stehen. Entlaffene Kraftfahrer der Fahrbereitschaften bes Mcferenten, Siermit weisen wir darauf hin, daß zur Abholung der Beschaf fungsbeihilfe eine polizeiliche Bescheinigung über Bahl der er werbslosen Kinder, ob verheiratet oder eigenen Hausstand, beizus bringen ist. Deutscher Transportarbeiter- Verband, Bez. GroßBerlin, Sektion IV. Rabelwerk Oberfpree. Die Arbeitsaufnahme vom Meffingstengen zug wird nicht am Dienstag, sondern am Donnerstag, den 20. b. M., erfolgen. Groß- Berlin. Die Lage der Straßenbahn. Am Freitag, den 14 November, fand in den Inselfestsälen Der Aufsichtsrat der Großen Berliner Straßenbahn Aus Rattorit wird uns geschrieben: Das Rifolraten über eine Versammlung der in Berlin anwesenden Schiffsmannschaf Cberschlesien ist drech die Gemeindewahlen am 9. November me ten statt, in weicher der Borjipende Schining einen Bericht hielt unter dem Vorsitz des Herrn Oberbürgenmeister der in ein neues Etat um gereben. Wohl taum eine Wahl hat über die verflossene Edfahrtsperiode gas sowie eine Darstellung Wermuth eine Sigung ab. Unter anderem wurden die eine solch bewegte Norgesdfdhte gehabt mie diese. Erst war es des flampjes der Saismannschaften gegen den gulegt abge. Tarife auf den Anschlußbetriebslinien nach Spandau mit Börjing, der no malize taal- und Reiche tommiffar für Ober- flesjenen Stollett overtrag, dieser Stampf jei jetzt von Erfolg ge- Nickicht auf die bei der Spandauer Straßenbahn durchschlesion, der hier dem Rüden und gegen den ausgesprochenen frönt, denn die Vertrags.ontraenten hätten jezt selbst eine en geführte Tariferhöhung neu festgesetzt. Die Torije werden Wilfen des cher defifcen Pentral- Arbeiter und Zolbaizurates desung des Vertrages angeregt, ob fest, wo der Winter vor der durchweg um 5 Pfennig erhöht. Die ganze Strecke Spanzu Mattorik im anuar 1019, einige Tage vor den Wahlen zur Tür stände und die Schiffsmannschaften bald alle entlassen wäre dau- Neukölln fostet in Bufunft 35 Pfennig, ebenso die Für die Teilstreden Breuh chen Lantezverfammlung, die Vornahme der Kommunal. noch eine Teuerungszulage zu erlangen, sei ungewiß. Die Strede Spandou- Kupfergraben. Schiemannschaften mißten alle Straf: nody während der Beit, Spandau- zoologischer Garten und Spanden- Bahnhof mab'en verhinderte. Sie wären damals viel besser im Sinne der wo die Schiffahrt noch im Betrich ist und dann im Winter an Ziergarten jollen 30 Pfennig erhoben werden. Den gleichen Rechtssoziol sten rad des Deutschtums ausgefallen; denn damals wenden, um die Organisation noch schlagfertiger zu machen. übten noch die Kommunisten durch ihre unenboegte Agitation Schining gab bann einen Bericht über die biegecire Ent. Preis toftet die Strede Spandau- Bahnhof Jungfernheide. einen maßgebenden Einfluß auf die polnisch sprechenden Arbeiter widlurg des Verbandes der ja in diesen Tagen das erste Lebens. Soweit der Eigenbetrieb der Großen Berliner StraßenIm ersten Quarial betrug die Mitalieter bahn in Betracht kommt verbleibt es selbstverständlich aus, und zwar in der Sichtung der Wahlentfaltung. Unter diefen jahr vollendet habe. Umbon w" re ber Gegensab deutsch nationalistich zahl 2675 und die Ginnahmen rund 26 000 M. 3m zweiten bei dem Einheitstarif von 20 Pfennig. aber nur ein und soz alt sch ди einer reineren Entfaltung gefom Crar al bereits 5478 Mitglieder und 55 280 M. Einrame. Im weilen. Die Direktion legte dar, daß die gegenwärtige die dritten Qua tal 7324 Mielieber und 75 275 M. Einnahme. Da. Wirtschaftslage des Unternehmens durch die Mehrausgaben men. Später haben fich Bontrumstre je gegen Wahl gesträub: d: a geblich polnische Butschgefahren vorlagen. mit fei der Verband der Binnenschiffer auf den Stromgebieten für Löhne und durch andere Umstände dahin führen muß. Und nachdem der Volenputsch tatsächlich eingetreten war und d- 3 Elbe, der und märtisde Wasserstraßen die stärkste Organisation. daß mit einer Wehrensgabe von 15 Millionen abgeschlossen Militär Ordnung" schuf, waren es wider die Pen. die nidy Wenn diese Entwicklung anfaite, woran nicht gu atveifeln fei, fo werden wird. Diese Tatsache nölige des Unternehmen a wählen wollten. Die Regierung glaubt es fro's des Einsprude vären binnen furger geit alle diffsmannschaften im Verband einem Ausgleich, der nur in den Tarifen gefunden werden der Entente wagen zu dürfen, wagte ve, lich wählen. Die Polen legten fast übe all auf dem Lande; im Industrictesiet an violen Städten. Nur die Städte Beuthen, Kattowitz, Kön gee, RhbGleiwit, Ratibor urb Oppeln zielten teine polnie Mehr Am zweiten Tage aber nach der Wahl schuf die Unriltig ung durch die Adiferien wieder über achte Geliter. eet for wer entitam obmedz ren Teil der Arbeitet. Mizmu: be( rrer, 11. Stof 51 1 zuri, wel ere, e³ deutch obe: pin und n't um In die Arbeiterschaft bersens ist ein bigfeit ingetreten. Dazu tam, daß die Regie ther Verfehrssperre ben gößten Mizgriff tat, den ... gesichts der politischen reichgültigkeit dun fonnte. Es wurde dann auf Antrag des Gen. Thomas befchloffen, den, könne. Wir haben also mit einer erneuten Tariferhöhung streifenden Metallarbeitern die Summe von 1000 M. zu über weien; dieser Antrag wurde einitiumin angenommen. zu rechnen. So geht die Schraube ohne Ende weiter; aber die Angestellten dürften deswegen nicht leiden. Wo alles Die Ve sammlung, welche von über 200 Schifmanu daften teurer wird, müßten auch die Löhne ter Angestellten flei berucht war, berries, daß dieje wichtige Gruppe bereit ist, mit der gen und das Publikum wird die Kosten für die höheren Berevolutionären Arbei.erjast Schulter an Schulter zu fämpien. triebsausgaben deden müssen. Es ist selbstverständlich, daß Die Connfagetube bos Blumenge teangatellten. eine eri erhöhung nur vorgenommen werdon barf, wenn To abis'nt unvermeidbar ist. Die türgerliche Bresse boci!! Wer war es das de Bebes de Gaus disfer Tatiae ferans te Kommunalisierung des 12 Graber, De 1001 11 tia de um levnehmens zu diefre.ieren, als ob das Unternehmen en ich die diz'den. Coabrur er et 21. Jed.n, die jonn. 3. auf e fejen Vor- anders gewiridhaftet hätte, menn es ein privates geblieben mittagsrunden zu reduzieren. Aber die Urcrashner wollen wäre. Im Gegenteil muß gelegt werden, daß früher die die schäftezeit auf die Mittagsstunden verlegen. Sie geben Entlohnung zu gering war und daß jest in Grscheinung an, mit ihrem Verlangen beim Polizeipräsidium Ausfide zu tritt, was früher gefündigt wurde. Grbaut wird niemand I baben. wenn sie das Einverständnis der Arbeitnehmerschaft nach von einer Tariferhöhung sein. Mütter, helft die weltliche Schule schaffen Uus den Organisationen. befterkurse ne materer, plastik fowle Zeichnen. Die Aunftschule Reis,% 5. Gogo unb I pangen Milchfüfpoffe für Stelegebefcha Lewin- Funke, Leiter der Vorschule Robert Erdmann, Charlottenburg, digte 250 Gr. Reis; 7 Pfd. Kartoffeln; am Dienstag von 3 bis 7 Uhr Die Vereinigung ioz. Lehrer und Lehrerinnen Groß- Berlins Kantstr. 159, nahe 300, Stpl. 8719, hat sich erboten, Unterricht in 100 Gr. frische Wurst( 40). tämpft tapfer für die Verwirklichung sozialer Erziehungsideale. Malerei, Plastik und 3eichnen zu erteilen. Das Honorar beträgt für Gin Vorwärtsschreiben auf dem Wege des geistigen Befreiungs wöchentlich je 2 Stunden monatlich 25 W., wöchentlich je 3 Toge monatfambles des Proletariats ist aber nur möglich durch Unterstüßung lich 15 D., wöchentlich je einen Tag monatlich 5 m., Exiragebühren der Partei. In Charlottenburg stellt sich die Frauenkommission finden nicht statt. Die Stunden find von 7 bis 9 Uhr abends. Anin die erste Linie dieses Kampjes. Sie beruft für Montag abend meldungen können vorläufig bei dem Weckruf", Verlag Wilhelmnach dem Volkshause eine öffentliche Volksversammlung ein mit traße 28, Kurfürft 6812, erfolgen. Der Kurfus beginnt, wenn bereits 8 Schüler angemeldet sind. dem Thema„ Mütter, helft die weltliche Schule schaffen!" Ge noinnen und Genossen, folgt dem Rufe! Erscheint in Massén! Das Attentat auf den Neuköllner fommunalen Arbeiterrat. Der Kommunale Arbeiterrat von Neukölln hat an den Bür germeister, Herrn Dr. Mann, folgendes Schreiben gerichtet: tett. Lebensmitteltalender. 10. Distrikt, 4. Abt. Mittwoch abend 7 Uhr Mitgliederversammlung in de: Seckerschen Realschule, Weißenburger Straße 4a. 16. Distrikt, 2. Abt. Mittwoch, den 19. November, abends 7 Uhr, bei Erdmann, Schönwalder Straße 25, findet der Frauenfefenbend statt. Referent: Genosse Kulisch. Charlottenburg. Dienstag 7% Uhr pol. Rommission in 3immer 304, Antwort des Kreisvorstandes. Karlshorst. Dienstag, den 18. November, abends 7% Uhr, Mite gliederversammlung im Lokal von Schalk, Treschowallee 83. 1. Bors trag des Gen. Otio Pinjeler. 2. Diskussion. 3. Berichte. Reinickendorf- Weft. Mittwoch abend 7 Uhr Abteilungsversamm lungen. 1. Abt. in Cörbes Waldschlößchen, Eichbornftr. 44; 2. Abt. bei Muster, Berliner, Ecke Humboldtstraße. Friedenau. Dienstag, den 18. November, abends 8 Uhr, Sigung Schmargendorf. Abholung vom 20. bis 23. November: Marmelade ber Gemeindekommission. Mittwoch, den 19. November, abends 8 Uhr, Der Vollzugsausschus Neukölln hat von Ihrem Schreiben auf Abschnitt 97 der Groß- Berliner Lebensmittelkarte, 250 Gr. Graupen Visgi beberversammlung bei State, Sandjernstr. 60/61. mehl auf Abschnitt 99. 500 Gr. Gago, 1000 Gr. Stubeln, 500 Gr. Wilmersdorf Halensee. Die Probe zur Weihnachtsfeier der ame Stemninis genommen und protestiert nachdrücklicht gegen die Ver- Groupeniehl für die Zeit vom 16. November bis 15. Dezember an gemeldeten Kinder findet am Dienstag nachm. 4½ Uhr bei Schilling, weigerung der weiteren Finanzierung und der Bureauräume. Kriegsbeschädigte, die 30 Prozent und darüber erwerbsunfähig find, Lauenburger Straße 20, statt. Donnerstag, den 20. November, abends Der Areiberrat wird die Bureauräume berlassen, indem er gegen Bezugschein, erhältlich im 3immer 19 des Rathauses unter Bor- 7% Uhr, Mitgliederversammlung in der Aula bes IV. 2yzeums, Weis erklärt, der flärteren Gewalt zu weichen. Er wird als fommu- legung des Rentenfeststellungsbescheides. Die Ausgabe erfolgt vom marische, Ecke Mainzer Straße. 1. Reorganisation( Wahl der Koms naler Arbeiterrat weiter bestehen und seine Tätigkeit aus 17. bis 20. November in dem Geschäft von Ramthun, Hundekehle str. 10. mission). 2. Anträge zum Parteitag. 3. Bartelangelegenheiten. üben, die darin besteht, die Gemeindeverwaltung Neu- 500 Gr. Haferflocken an Kranke, stillende und werdende Mütter vom tölln zu fontrollieren und die Intereffen der Neu- 4. Monat ab gegen Bezugschein, erhältlich im Zimmer 19 des Rathauses töllner Bevölkerung nachdrücklichst zu bertres ober der Hebamme und des Haushaltungsblaties. 250 Gr. Weizen vom 17. bis 20. November unter Vorlegung eines Attestes vom Arzt grieß an Einwohner über 65 Jahre gegen Bezugschein, erhältlich im 3immer 19 des Rathauses vom 17. bis 20. November unter Borlegung des Haushaltungsblattes. Die Ausgabe erfolgt in dem Geschäft von Ramthun, Hundekehleftr. 10. 500 Cr. Rakao auf Abschnitt 46 A und B der Berlin- Schmangendorfer Lebensmittelkarte. Anzumelden sind vom 16. bis 19. November: 200 Gr. Sogo auf Abschnitt 45 3 der Jugendlichenkarte, 125 Gr. Reis auf Abschnitt 47 A der Schmargendorfer Lebensmittelkarte, 125 Gr. Haferflocken auf Abschnitt 100 und 150 Gr. Teigen auf Abschnitt 101 be: Groß- Berliner Rebensmittelkarte. Treptow. 7 Pfd. Kartoffeln; 200 Gr. Maismehl( 99); 250 Gr. Suppenwürfel, braune Suppen( 100); 150 Gr. Teigwaren, Röhren( 101); 250 Gr. Graupenmehl( 60); 250 Gr. Rakao( 79); 125 Gr. Käse, zunächst nur für Treptow- Süd( 80). Das Bureau des kommunalen Arbeiterrats Neukölln befindet fich von Montag, den 17. November 1919 ab in der Boddin traße 60 im Lofal von Radtke. Telephon: Neukölln 1394. Die Heße gegen die Erwerbslosen. Die Nachricht, daß sich zum Schneeschippen nicht genügend Arbeitslose gemeldet hätten, wird nun auch von amtlicher Seite zuridgewiesen. Die P. P. N." find in der Lage festzustellen, daß ihnen bereits am 11. November von berufener Stelle die Mit teilung gemacht wurde, daß an diesem Tage bereits von einigen Abteilungen Leute, die sich zum Schneeschippen meldeten, abgetiefen werden mußten. Wir können dem noch hinzufügen, daß fich sogar mehr Beute zum Schneeschippen melden, als gebraucht werben. Um möglichst vielen Gelegenheit zu geben, ein paar Mark zu verdienen, werden alle drei Tage andere Arbeitsloje rangezogen, und nur ungern verlassen die ersten ihre Plätze. Dies bennzeichtet den Schioindel der bürgerlichen Bresse von der Arbeitsschen der Ertverbslosen zur Genüge. Berlin- Oberschöneweide. Die Gemeinde ist als Mohlenklein. händler zugelaffen. Um den Beschwerden über die Kohlenbeliefe rung abzuhelfen, können die Kohlen in Zukunft direkt von der Comeinde bezogen werden. Zu diesem Zwecke ist es, unbedingt notwendig, fich in dre Kohlenkundenliste der Gemeinde eintragen zu lassen. Da die Kleinhändler und die bürgerlichen Vertre tez des Gemeindeborstandes start dagegen arbeiten, ist es um so met nouvendig, in energische Agitation für die Eintragung in die Kohlenkundenliste der Gemeinde einzutreten. Der Arbeiterrat und die U. S. P.- raftion. Bereinstalender. fich am Mittwoch, ben 19. b. M., abends 8 Uhr, bei Lenz, Magbalenen Lichtenberg. Sozialistische Lehrer und Lehrerinnen verfammeln tabe 10. Zentralverband der Angestellten. Bilbungsausschuß. Donnerstag abeno 7% Uhr in der Aula des Sophien- Gymnasiums, Beinmeister Straße 15, Vortrag über Gozialisierungsfragen. Referent: Dr. Alfons Personen über 70 Jahre im Rathaus, Zimmer 7, Ausgabe von je einer Rowares. An stillende Mütter, Rimber im 5. und 6. Jahre und Goldschmidt. Korreferent: Eduard Ber n ft ei n. Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, Dienstag, den Dose Malzegtrakt( 2,20 M.), für stillende Mütter und Kinder Montag Ortsgruppe Treptow Baum ui en roeg. vormittag 8 bis 1 hr gegen Vorlegung des blauen Milchausweises, 18. November, abends 8 Uhr, Witgliederversammlung im Lokal für Personen über 70 Jahre Dienstag vormittag 8 bis 1 Uhr gegen" Elseneck", Treptow. Kiefholz- und Elsenstraßen Eche. Internationaler Dund der Kriegsbeschädigten, teilnehmer und Borlegung des weißen Haushaltausweises. Große Mite Bankow. Bom 17. d. M. ab in den Geschäften, die von der Firma Kriegerhinterbliebenen, Ortsgruppe Lichtenberg Spekonsky mit Milch beliefert werden, auf A- Karten/ Liter, auf Gliederversammlung am Dienstag, den 18. November, abends 7 Uhr, B. und C- Karien je% Liter Milch. Die-Liter- Krankenkarten im Cäcilien- 2yzeum, Rathausstraße. können bis einsaji. 23. b. t. nicht mit Frischmilch beliefert werden. Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten, teilnehmer un Dienstag abend Als Grfaß für ausfallenbe Milch für- und B- Rarten sowie für die riegechinterbliebenen, Ortsgruppe Gyandou. 6% Uhr in der Kriegsküche, Friedrich, Edhe Molthestraße, Mitglieder -Liter- Krankenkarten 1 Bfd. Grieß. persammlung. Bortrag des Herrn Bilz über Bilzbandage und proks tische Vorführung. Zahlreiches Erscheinen erforderlich. Mitgliebskarte legitimiert. Freie sozialistische Jugend. Delegierbe des Aktionsbezirks Osten Montag 7 Uhr bei Zepke, Heidenfeld, Ecke Eberinstraße. Ali Glieniche. 125 Gr. Graupenmehl( 100); 125 Gr. Mais flocken( 99); Berantwortlich für die Redaktion Alfred Wielepp, Neukölln. Druck ber 125 Gr. Marmelabe( 39); 250 Gr. Eaubohnen( 39); 100 Gr. Teigwaren Verlagsgenossenschaft Freiheit", e. G. m. b. H.. Berlin. ( Jugendlichenkarte); für Kranke Graupenmehl; für alle Leute 1 Pd. Lindendruckerei und Verlagsgesellschaft m. b. S., Schiffbauerdamm 19. Spandau. 100 Gr. Margarine; 5 pp. Kartoffeln. Als Ersatz für die fehlenden 2 fund Kartoffelfabrikate( Kartoffelgrief, Kartoffelflocken und Kartoffelscheiben). P. Marmelabe. Die Verteilung von grünen Erbsen mit Rücksicht auf die eingetretenen Transportschwierigkeiten erst nächste Woche, dafür ½ Pfd. Bohnen. 250 Gr. aus tändisches Weizenmehl. Deutscher Transportarbeiter- Derband/ Bezirk Groß- Berlin. Telegierte zur örtlichen General- Versammlung der Bezirksverwaltung Groß- Berlin! Groß- Berlin! Am Dienstag, den 18. November 1919, abends 7 Uhr, im Saal 4 des Gewerkschaftshauses, Engelufer 14/15: Ordentliche General- Versammlung pro3.Quartal 1919. Jungpro Tagesordnung: 1. Mitteilungen. 2. Geschäfts-, Kaffen- und Arbeitsnachweisbericht pro 3. Duartal 1919. 3. Erledigung etwa eingegangener Anträge. 4. Geschäftliches. Mitgliedsbuch und Legitimationskarten sind am Eingang des Saales zwecks Abstempelung vorzulegen. Ohne Buch und Karte kein Zutritt. Wer mit seinen Beiträgen über 8 Wochen im Rückstand ist, hat ebenfalls keinen Zutritt. Zähne mit echtem Friedenskautschuk von 4 Mark an. Teilzahl. Zahnziehen m. Einspr. fast vollst. schmerzlos. Goldkronen von 30 Mk. an. Zähne ohne Gaumenplatte. Umarbeitung schlechtsitz. Gebisse. Reparaturen sofort. Zann- Arzt Wolf, Potsdamer Str. 55 Hochbahn Bülowstr. Telefon Kurfürst 9764. Am 15. d. Mts.. früh 4 Uhr, starb nach kurzer, aber schwerer Krankheit meine liebe gute Frau und meines einzigen Kindes treusorgende Mutter, Frau Mariha Feist geb. Luge. Geim Alter von 32 Jahren, Die Beerdigung findet am Dienstag, 18. 11. 19, 4 Uhr. von der Halle des Neuköllner meindefriedhofes, Mariendorfer Weg statt. Reinhold Feist, Weichselplatz 2. Orisverein U. S. P. Neukölin 4. Bezirk. Den Mitgliedern die traurige Nachricht, daß unsere Genossin, Frau Martha Feist Weichselplatz 2 ain 15. November verstorben ist. Ehre ihrem Andenken! Die Beerdigung findet am Dienstag, den 18. 11. auf dem Gemeindefriedhof Mariendorferweg. 4 Uhr nachm. statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. Danksagung. Allen Freunden, Bekannten, Sängern und Kranken der Heilstätte Beelitz, dem Deutschen Bauarbeiterverband sowie Parteigenossinnen und-Genossen und Kranzspendern sagen wir hiermit für die uns anläßlich des Hinscheidens und bei der Bestattung unseres lieben Sohnes und Bruders Emil Reichert erwiesene Anteilnahme unseren herzlichsten Dank. Famille Reichert. Pelzkragen Sale frei! Für Versammlungen, Vereine Berliner Vereins- Konzertsäle. Kommandantenstr. 58-59. Kellers Konzert- Festsäle Koppenstr. 29. Oranien- Fes säle, Naunynstr. 27. Central- Fes säle, Alte Jakobstr. 32. Telephon- Zentrale: Moritzplatz 101 65 Kulante Bedingungen Verkaufe Rabenstein- Pianos, neu und gebraucht, günstige Gelegenheitskäufe( Priedensware). Bequeme Zahlungsweise. Münzstr. 10. Gardinenverkauf, FenPlatin. Kupfer, Silber Messing, sämtliche Altmetalle, sowie Gold, Silber, Platin, Zahngebisse kauft Metall- Einkaufs- Zentrale Neanderstr. 15. Händler und Fabrikanten Engros- Preise. ster 25.-M., Bettdecken. 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