Ewzelpreks 15 pfennkg ♦ 2. Jahrgang kNlttwoch, öen 19. November 1919 Nr. 5öl//�Z9ö< Nlorgen-�tusgab Dt«»Freiheit»«scheint morams vnd nack-mittaz»� a» Satmß und Festtagen nn» margcm Der Sejugsprei» beträgt bei freier Anstellung hu hau» für Geoß-Serii» 4__ HL. b«t birelltem Postbezug monatl. S�5 M, bei Austellnng unter Streifband fix Deutschland «0 HL, färs ausländ 1J0 DL. per»rief I2J0 HL Redaktion und«rpeditioir-. Verlin NW. S. Echifflnmerdeml» ISiw� Zernsprecher: Amt Nord« USUS und SSM. Inserate basten die achrgespalL Hanpareillezeil« ad«« deren Naum L20 HtL, lDortanzeige» da» fettpedrurfta wart SO Pf, jed» weiter, wart ZSpf. TeuerunMuschiag tv Praz. Nei santilien» u.Verfafnfnlungsanzeiarn fällt der Zuschlag iari.)ns»rat« für den darauf. salgeud«» Tag wässeu spätesten, bi» z'uln nochmitt-g» bei der Lzpeditian ausgegeben sein, Jnseratea-Abtellilnz: Berlin NW. S. Schlffdanerdam« I» Fernsprecher: Amt Horde» 070S Bertiner-Organ i>er Vmf>Mn0gen Soßialöemofratie Beutfcbtanbs Gegen die monarchistische Reallion! Arbeiter! Parteigenossen! Immer frecher erhebt die Reaktion ihr Haupt! Chauvi. aistisch aufgeputschte Schulkinder, Studenten und Sol- baten, dirigiert von verkleideten Offizieren, brüllen durch die Straßen ber Reichshauplsliadt:»Hoch Hindenburg und Ludondorff! Hoch Kaiser Wilhelm!" Durch eine beispiel- lose Judenhetze bemühen sich die kapitalistischen und niili- taristischen Revolutionsfeinde, eine allgemeine Pogrom- st r m m u n g-gegen d i e sozialrevotutionäre Arbeiterschaft zu erzeugen. Militaristen. Junker, Schmerindustrielle, die das deutsche Dolk in das Elend und Unglück des Weltkrieges gestürzt und jede Fviedcnsmög- llichkeit vereitelt haben, wollen jetzt die Spuren ihrer Ver» brechen verwischen und das durch ihre Schuld verursachte unjcHliche Elend als Folge der Revolution hinstellen. Die reaklmnären Volksverderder schüren den Klassonhaß bis zur Siedehitze und benutzen alle Gelegenheiten, um provo- katarisch aufzutreten und das Signal zu einem konterrevolutionären Aufruhr zu geben. Die Führer des sozialrevolutionären Proletariats sollen er- mordet und die Arbeiter in einem ungeheuren Blutbad für lange Zeit unschädlich gemacht werden. Die nur allzu schwachen Versuche des parlamentarischen U ntÄu chrwi gsaus schusses, etwas Licht in die� dunklen Tr�ibsroien der Kriegsverbrecher zu bringen, schienen den Reaktionären ein guter Anlaß zu sein, vom trerstecktcn zum allgemeinen offenen Kampf gegen die letzten kümmer- lichen Reste der Revolution überzugehen. Die Militaristen, Junker und Schwerindustriellen der- trauen auf die Reichswehr, die Noske ihron Gesinmungs- genossen, den konterrevolutionären Offizieren, ausgeliefert I?at. Sie rechnen auf das Elend, das sie durch den Krieg selbst erzeugt haben, und sie spekulieren auf den politischen Zwiespalt der Arbeiterklasse, der ihre Absicht, die Mon- vrchie wieder herzustellen, erleichtern werbe! Oft genug haben wir die Foslgen der selb st m ö r d e- scheu Politik vorausgesagt, die das Proletariat entwaffnet und den Gegnern � der Republik zur Macht der» halfen hat. Heute, wo die Ohnmacht der Rcchtssozialisten in der Regierung immer offener zutage tritt, rufen ihre Führer nach der Einigung des Proletariats, um der mon- archistisch-reaktionären Gefahr zu. begegnen. Dabei halten sie fest an der KoalitionSpokitik mit dem kapitalistischen Bürgertum, an der NoSke-Diktatur mit dem Belvgerungs- zustand, halten sie fest an der ganzen konterrevolutionären Politik, durch die die Bewegungsfreiheit des Proletariats aufgehoben ist. Eine dauernde, fruchtbringende Einigung des Proletariats kann nur erfolgen auf dem Badendes proletarischen Klassenkampfes zur Durch- führung einer grundsätzlichen sozialistischen Politik. Arbeiter! Parteigenossen! Die Revolution hat«nicht die Erfüllung der Forderungen gebracht, die das sozia listische Proletariat stellen muß. Wir wollen die demo» kratische Republik unigestalten in eine sozialistische Gesell- schaft, uni> werden alle unsere Energie und Kraft an die Erkämpfung unseres Zieles setzen. Dieser Kampf würde aber ungeheuer erschwert worden, wenn die monarchistische Reaktion wieder in den Sattel käme, wenn die herrschen- den Klassen, deren Bankerott der L. November besiegelt hat, ihre Niederlage durch ein Blutbad an den Arbeitern rächen würden. Deshalb dürfen wir nicht dulden, daß unsere Bewegung zurückgeworfen und damit der Vormarsch des Sozialismus auf lange Zeit gehemmt würde. Arbeiter! Parteigenossen! Es ist höchste Zeit, daß die Herron von gestern, die sich schon als die Herren von morgen fühlen, in ihre Schranken gewiesen werden. Gegen di« monarchistische Reaktion, gegen Jun kerfroch heit und Militaristen. ubermut gilt eS, Arbeiter, euvg Macht und Entschlost fenheit zu zeigen! Gegen den Feind von rechts darf es im ganzen Proletariat nur den Willen entschlossener Abwehr geben!' Deshalb, Parte ig onosien, fordern wir euch auf, für Sonntag, den 2 3. November, Massenver- sammlungen im ganzen Reich einzuberufen, in denen das arbeitende Volk gegen die monarchistische Gefahr Siel- lung nimmt. Arbeiter! Heraus zum Kampf: Sogen die monarchistische Reaktion! Gegen Militarismus und Belagerungszustand' Für don Sozialismus! Das Zentralkomitee der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Eszlmd«atz der Lglschew'smus. London, 18. November. Jm UntrrbauS begann gestern die Besprechung der auS. wärtige» Angelcgenlieiteu. Donald M a l e a n nannte den Bolschewismus die Verneinung der Demekratie. Man müsse Ruh- lanb zu feinem eigenen Wohle arbeiten lassen. Lord Cecil war der Ansicht, daß die im amerikanischen Lcnat augencmmcncn B-rbchalte zum Friedensvertrag beinahe einer Ablehnung deS IcrtrageS gleichkämen. Der BSlker- b u n d müsse aber gleichwohl, selbst ohne die Mitwirkung der Ler- einigten Staaten, zu wirken beginnen. Cecil brandmarkte die Tyrannei des Bolschewismus und sprach die Hosfnung aus, daß D e n i k i u uud Koltfchak darauf verzichten würden, nach Moskau zu marschieren, und daß sich ihre Anstrengungen tn der Richtung einer festen Regierung in dem besetzten Gebret bewegen würden. Hönde r so» erklärte, baß die Arbeiterpartei gegen jcbcH Eingreifen in Rußland sri. ! LloydGeorge stellte fest, daß kein Rebner den B o l s ch e. wiSmuS verteidigte, der die Verneinung der Freihcöt sei. Nach welcher Richtung man sich auch wende, um ebne LSsung zu finden, man sehe immer mitten in de» Nebel hinein. Keine der Parteien willige in eine Einstellung der Feindselig. leite» ein. Lloyd George dementierte, baß er Nußland Be- üi'.gungen gestellt und die Absicht habe, Lord LanSdowne dorthin zu entsenden. Frankreich, Japan und die Bereinigten Staaten richteten ihre Anstrengungen gegen den russischen Bolschewismus, aber die Anstrengungen Großbritanniens überträfen die- ieiikgen dieser Mächte. Man habe von einem Bericht in der Presse gesprochen, nach welchem ein Nebereinkommcu zwischen der franzSsischc» und der britischen Regierung zustande lekoiniiien fei. Es handle sich nicht um ein Abkommen, sondern um Richtlinien, damit eine gleichmäßige Politik befolgt werden könne. Lloyd George betonte weiter, indem er die Gründe deö bolschewistischen Fortschritts erklärte, in milb- tärischer Hinsicht herrsche in Rußland zwischen de» Gegnern des BoljchewiSwuS keine Etui gleit. Tue baltischen Provinze» müßte» vo» de» Deutsche» S e. säubert werden. Man dürfe de» Randstaaten die Berant- wortung für die Ordnung in Rußland»icht aufladen und sich auch nicht in Abenteuer stürze«. Sie MW« in den EylenielSuder«. Der Wahlausfall m Lothringen. Metz, 18. November. DaS Gesamtergebnis der Kammerwahle» in Loth- ringe» ist folgendes: ES erhielte» die republikanische Volks- Partei 4S0 K88, die sozialdemokratische Partei 212 680 und die republikauische Liga oder Regierungspartei 62591 Stimmen. Paris, 18. Navemch«. Nach einer Mefouwg dor„Agenee HadcS" find dcm hon 648 Gewählten 221 bisher! ge Abgeordnete, 827 streb neu. Es handelt sich bei dieser Zahl nicht nur um eü s Verschiebung in der Zusammensetzung der repubiikantfchen Partei. Sowohl die Lcr- sckicbung nach rechts wie nach links ist äußerst fühlbar. Folgend? Zusammenstellung zeigt die genaue Verschiebung auf die einzelnen Parteien berechnet: Unifizierte Sozialisten: Gewählt 64, bisher LI, neu 23. Unabhängige Sozialisten: Gewählt S, bisher 6, neu 1. R: publike reis che Sozialist?»: Gcwähbt 24, bisher 1(3, neu 8. Sozialistische Radikal«: Gewählt 71, bisher 33, nou 32. Links-Republikaner: Gewäht 117, bisher 49, neu 68. Ber- bü, redete Prozrcssisten: Gewählt 120, bisher 32, neu 88. Actio» liberale: Gewählt 73, bisher 13, neu 68. Konservative: Gewählt 31, bisher IL,»eu 13. Sozialistische Erfolge in Italien. Mailand, 17. November. Die veröffentlichten Ergebnisse aus 1152 Wahlbeziricn sind: 75 196 f.-r die Demokraten, 449 für die Agrarier, 72 095 für die katholische Volkspartci. Der Block der Linken erhielt 52(350 Stimmen, die Sozialisten 75 115 Stimmen. Aus den Wahlergebnissen ist ersichtlich, daß die Sozialisten in Ober- italle» einen erhebliche» Bvrspr,»« habe». klarkielk. Von Rud. Breitscheid. Die Vernehmung des Generalfeldmarschalls von Hin- denburg und des Generails Ludendorff ist noch nicht beendet. Da die beiden Zeugen gestern nachmittag anderweitig versagt waren, und auß erdein religiöse Bedenken gegen eine Vernehmung am heutigen Bußtag hatten, mußten die Vor- Handlungen des Ausschusses vertagt werden, und zwar auf einen unbeftimmten Termin. Aber was schadet's? Wir haben in der Die:Ztagssitzung ein Bild von den Personen und den Dingen. lwortzren, das uns vollständig genügt. Wir sehen klar, und wir kennen nicht nur die Gründe, die zu dem unbeschränkten U-Bootkvieg und zum Krieg mit Ams- rika geführt haben, fondern wir wissen auch, wie es zu dem fürchterlichen Zusammenbruch für das deutsche Volk gekommen ist. Freilich gehen über diesen Punkt zwischen unZ und dem General Ludendorsf die Meinungen sehr weit auseinander, und es besteht keinerlei Hoffnung, daß sie sich jemals der- einigen werden. Aber in einer Beziehung stimmen wir überein. Wir verzichten beide auf komplizierte und tüftelnde Erklärungen. Wir können beide unsere Heber« zeugung auf eine sehr einfache und knappe Formel bringen. Der General macht die durch den Mangel an Siegeswillen geförderte„Hetzarbeit" in der Heimat verantwortlich Wir neben ganz ohne Umschweife Ludendorff und seinem System die Schuld. Wenn wir boshaft sein wollten, könnten wir die An° ficht des„treuen Mitarbeiters" HinöenburgS nach seinen gestrigen Auslassungen auch dahin zusaimmenfasien, daß eigentlich drei Personen die Niederlage Herbeigeführt haben: Oskar Cohn, ein Mitarbeiter des„Vorwärts" und— Herr Walter Rathens u. Oskar Cohn hat mit den russischen Rubeln den Umsturz vorbereitet, der dem beut- schen Heere den Sieg entriß, ein Mitarbeiter des„Vor» wärts" soll geschrieben haben, daß ein voller Sieg Deutschlands den Interessen der Sozialdemokratie nicht entsprechen würde, und Walter Rathenau hat es als un- wahrscheinlich und gleichzeitig als unerwünscht bezeichnet, daß Wilhelm II. und seine Paladine auf weißem Roß als Sieger durch das Brandenburger Tor einzögen. Luden- dorff hat diese drei Tatsachen nur als Beweise für seine Behauptung herangezogen. Aber daß er sich überhaupt solcher Illustrationen bedienen konnte, läßt einen Rück- schlnß auf die geistige Verfassung des Mannes zu, in dessen Hände das Schicksal Deutschlands gegeben war, und wenn wir von ihm nichts weiter wüßten als dieses, so müßten wir ein unsagbares Mitleid mit dem deutschen Volke empfinden, das einer solchen Führung auf Gnade mtd Ungnade ausgeliefert war. Der gestrige Tag brachte uns indessen mehr. Wir haben geglaubt, es mit einem zwar rücksichtslosen und be- schränkt nationalistisch orientierten, aber j�och immerhin klugen und beherrschten Offizier zu tun Zu haben. Was wir fanden, war ein brutaler, von seiner Gottähnlichkeit über- »engtet, überheblicher Soldat, der nichts kennt als sich. Hindenburg, den lieben Gott und. um der Fornt zu ge- nügen, noch den Obersten Kriegsherrn, und dessen be- schränkter Blick sich in Krieg und Revolution nicht um Haaresbreite erweitert hat. Seine Aussagen klingen wie eine Ansprache, die bei Regimentskommandeur auf dem Kasernenhof an die eben vereidigten Rekruten hält. Hier ist alles Selbstbewußtsein. Sein Urteil duldet keinen Widerspruch. Wer andere Auf- fassungen hegt, hat das Maul zu halten, wenn er nicht an die Wand gestellt werden will. Tie Oberste Heeresleitung war Deutschlands Vorsehung. In ihrer Unfehlbarkeit hat sie den richtigen Weg erkannt. Sie wollte den Sieg. Su wollte die Zerschmetterung deL Feindes, und ihr Ziel ist nur deshalb nicht erreicht worden, weil die Umstürzler zu Hause, mit denen die schlappe Regierung zu viel Federlesens machie. ihr in�die Quere gekommen sind. Sie hat stets loyal mit dem Reichskanzler zusammen gearbeitet, aber sie begreift nicht, daß dieser die innere und auswärtige Politik nicht ausschließlich unter dem Feld- Webelgesichtspunkt betrachten wollte.„Ich zweifle nicht," so schrieb Lndendorff einmal an Belhmann,„daß unser Volk, wenn ihm der Ernst der Lag» klargemacht wird, sich willig fügt." Des Reichskanzlers Aufgabe bestand darin, das deutsche Volk antreten und Vordermann nehmen zu lassen. Nach Verlesung der Kriegsartikel eine kernige An- spräche, dann Hurra und Schluß. Tic Verantwortung der politischen Stellen hatte sich unweigerlich den iiiililcirischen Erwägungen und Entschließungen zu beugen. Die Mili» tärs selber blieben dabei außerhalb der Kritik, die Zivil- rcgierung stand in der Trecklinie, um sie zu schübon. Wer ober davon redet, daß.Hindenburg und Ludeiröorff daig r�jU'r rgrcn«yiiirn liSMfn, ,st. wie drr «ch ii I z c.W ä vc?»> tz. der iihiiliäicS einni�I vnziideiilvn Ijat, ein„.iiiifumcr Liigiier". $>ie Oücrflc �rcicSIeirunn kennt TiichlS ols den Flmn. nicuv iü ihres Ccl/veilcd. Tie Tivloninti«, die sich ehrlich � bemiiht. den Flieden herbeizuführen, und Verhniidliiiio.n nicht lniliier mit dein Alttloercriolvcr in der Funsl führt, ist nir höchst verdüchtr,,. Lndeiidorsf bcsiüliqt dein Grusen Bernsterss, der sich ehrlich mühte. nuÄrücklich, dusz seine Tätigkeit in Washinnton ihin höchst iiiis�iiip.ithisch gewesen 'st. Cie di>lchkrcil.Ue seine nus die üerschinettcriiiig der ner gelichteten Absichten. Er wollte, wie er in der dvnk- Würdigen llnterredung mit dem Voticldiftcr erklärt hat, den Frieden nicht, gn dem die Witsonsche Aktion den Weg hätte freimachen können. Zwar bestreitet der General, mit der Hand ans den Tisch schlagend, diese Aensirrnng getan zu leiben, und er beruft sich aus Gott und seine sKihub�jicr 0ig Zeugen, dag ihm immer der Friede vorgeschwebt habe. Und Hindenburg koiiimt ihm z» Hilfe. Er bestätigt, dab sie immer den Frieden im Auge gehabt hätten, ciiieu ehrenvollen Fric- den. einen Z i c g s r i c d c n. Dai»it ist alles gesagt und alleS aufgeklärt. Der Friede der Veistäiidigung war den Halbgöttern verhabt. Tie leb- tcn»nr in d�i» Ccdirnken g» den Frieden der Zcrschinelee- riiug. Deshalb sabotierten sie die Wilsonschen Versuche/ Techalb begannen sie den U-Vootkr!eg. All die Spitzfindig- keilen, init denen man sich in den letzten Tagen über den eigentlichvn Zweck di'S N-Pootkrieges liaarspallend gestritten hat, sind dainit erledigt. Ziel war nicht die Erreichung der Vereisclxist Englands zu einem Frieden des AuSgleicl>S. Ziel war die Zikderzversiing der Entente, die es ermöglichte, daS Progran»» wildester Annexionen durMusetzen. Das Vabanqliespiel hat mit einem Fiasko geendet. Die Berechnungen der Marine und der Obersten Heeresleitung erwiesen sich als Schwindel. Deutschland erlitt das Schick- sal, das Helsserich ihm vorausgesagt hat, a!S rr noch ein Gegner des U-VoolkriegeS war. Aber die Schnldige» tragen ihr Haupt hoch. Sic gebärden sich, als seien sie im Grunde die Ciager, und als hätte mir die Niedertracht der„Hetzer" die Früchte ihres Sieges nicht reisen lassen. Wir möchten vus'.erhalb der deutschen Grenzen das Land kciliien, in dem geschlagene Feldherren so vor einen Gerichtshof hintreten könnten wie Hindenburg und Lndendorff vor den Unser- suchnngsanLschiib der deutschen Nntionalversanmilung, und wir iiiöchlen das?and kennen, in dem Männer, deren pri» w i t i v e Beschränktheit und deren leichkfcr- tigrs Spieler tu»l ein Volk in das sclwcrste Ver- derbe» gestürzt haben, noch so von der Gasse bejubelt würden, wie diese schiildbeladenen Generale. Eine ersreiiliche Tatsaclje darf festgestellt werden. Sic haben vor dein llntersilchiuigöoiiLschiib nicht ganz die Nolle spielen lönncii, von der sie ziveiseUoS träumten. Der Vorsitzende erstarb nicht vor ihnen in Ehrfurcht. Höslich, aber mit anerkennenswerter Entschiedenheit wieö Gothein sie in ihre Schranken zurück. Wohl zum ersteimial in ihrem Leben sahen sich diese onsgeprägten Nepräsenlanten dcS Militaris- niuS dein Widerstand einer bürgcrlillzen Gewalt gegenüber. Vielleicht däilim.rt rS ihnen, vor denen sich jechrelang die deutsche bürgerliche Welt mit dem Reichskanzler an der Spitze gebeugt liat, bah eine neue Zeit herauskommt,, die chie alten Götter von ihren Thronen stürzen wird. Freilich, als die beiden den Saal vcrliefjen, bildeten ini Vorraum kteine Mädchen, grotzc Tarnen und lungenkraftige deiitschiiationate Jünglinge hocln'nseiid Spalier. Wiederum ergriss uns ein Gefühl tieseri Mitleids mit dem deutschen Volke, von dem ein grober Teil noch immer nicht einsieht und nicht einsehen will, wie und von wem an ihm gesündigt twrde» ist. Durch welche Schule des Leidens müssen diese Sklavennaturen gehen, bis auch ihnen Klarheit wird? Uosles und R�lnhards Solidarllas. Die NechtSsozialisten haben in den letzten Tagen erneut Mit Nachdruck die Forderung erhoben, dab Reinhard als der Urheber der Gestellung det Ehrenkompagnie zum empfang Hindcnbnrgs von seinem Posten entfernt werden müsse. Lieinhard soll gehen, dainit Noöke bleiben kann. Aber mit diesem Tänschnngsmanöver ist Herr Noskc nicht einvcr- standen. In einem Artikel im„Acht-Uhr-Abendblatt" setzt er auseinander, dab Reinhard diese Kompagnie nicht eigen- mächtig bereitgestellt habe. Er sei in d e in A l a u b e n ge- Wesen, die Zustttiimung seines Vorgesetzten dazu gesunden zu haben. Damit ist eingetreten, ivaS wir erwartet h�ven. Noske und Reinhard sind ein Herz und eine Seele, voneinander untrennbar, so dah die Versull)« der Nechtssozia- listen, Reinliard zum Opfer zu bringen, um Noske und sein System zu retten, an der Solidarität der beiden scheitern. Noch eine Stelle aus NosfeS Artikel ist von Interesse. Noske behauptet, dah die Soldaten, die bei der Sprengung der Erzberger-Versammlung mitgewirkt haben, nicht An- gehörige der Reichswehr waren, sondern roldaulnstige ksle- nientc, die einen Uniformrock angezogen hatten. Wir haben schon daraus hingewiesen, daß diese»radau lustigen Ele- incnte", die bei der Hindenburg- Demonstration am Moiitag bc'teiligt� wai-en, Angehörige der Eisernen D i v i s i o» a» L Bernau waren. Wie mm mitgeteilt wird, decken sich diese Fest- stellimgen mit sblchen. die unabhängig davon am Frcita., bei der gesprengten Versammlung der„Deutschen Liga siu Völkerbund" gemacht werden konnten. Soldaten, die sich t» dem damals gemach. cn Dciiionstraiionszng befanden, er- ktärten. dah sie ans Bernau gekommen seien und im Westen der Stadt O.uarticie bcziclxn würden. Von den ini Saal befindlichen Sosdatan machte ein Teil im Aus- treten und in der Art deS Gespräch?« ebenfalls den Ein' druck, dah es sich um Ossizierc ha-ndei-te. die Man-n!ck>atts. nnisooiuen angezogen hatten. Tie merkwürdige Paralle lität dieser Feststellungen scheint daraus hinzudeuten, dag von Bernau eine planmähige alldeutsche Agi- tat! o n ausgeht. Das„Berliner Tageblatt" wnhte zu .berickiten, dah von einem nicht genan-nten märkuchen Städtchen Sonderivcigen für diese Versammlung gegangen sind tl'uch würde die Beweiskette erheblich verstärken. Aber das alles rührt NoSkc nicht. Die Eiserne Divi- Hon. das ist seine Leibgarde, ih« konterrevolutionären Pläne also für ihn nicht bestehend, weil er sie nicht sehen kann und will, Auch eitie chiilöieunfl" für Andenliurz. Die DLmer.stralitincn der dculschr.aüo.iaken Studenten, Ossi- ziere und Gymr-.asiuiten, die sich fast uiigestöcl uuSiobe» lonnien, iHiUen gestern vormittag auch eliva wustnd Arbeiter noch dein ilteichStagSgebäude gelockt, um auch ihreiseitZ Hindenburg eine CtHitiou darzubringen Wahrend am Vormittag die Deuisch- uai onaten noch ziemlich zahlreich vertreicn roarcn und ein vlsizier(Mot.'enihin soll sein Name sein) uiigehiiideri eine säbelrosselnde Rede hielt, hauen die Herrichusien mittag« den '.Irbeilvrn daZ Feld Überlassen Diese harrten trotz der ttälte und dcS SchneemetterS geduldig auf den Moment, wo Hindenburg das Neichttogsgebäude verladen würde. Gegen 2>> tthr öffnete(ich das Tor und ein Herr gab von dort aus der gegoniiber wn Diergartoa stetzwibcai Meng?, die et wohl für Anhänger Hindenburg» hielt, ein Zeichen, dafz der Heros sogleich erscheinen werde. Kurz darauf erschien auch Hiudeichiirg, üm sein Auto zu besteigen. Aber statt der er- wartete» Hochrufe tonte ihm ein vielhunderlstiinniigeZ„Nieder in i I den Maisenmordern!" enigegen. Zornig streckten sich die Arme dem Manne entgegen, der ein grog Teil diizn beigetragen hat, dah dag deutsche Voll im E.eiid lebt. Auch gegen Ludendorff, der neben Hindenburg auftauchte, wandte sich der Zorn der Menge. Eilig fuhren die Autos davon. Aber immer temperament» voller schallte» den Lnsosien noch die Verwünschungen der Arbeiter auch. In der Eile halte Hindenburg vergessen, sich auch für diese„Huldigung" zu bedanken. Die SicherheitZwchr, die die Menge durch eine Kette a-b- gesperrt hielt, drängte d-e Demonstrunlen dann gegen da» Bornl-denibiroge? Tor hi-n at. Hier bildete sich noch ei»! kleiner Zug, der singend und inst Hochrufen auf die internaltoiiate Welt- revolution die Linden entlang zog. Vorüberfahrende Luxus- fuhrwerke wurden mit den kllufent„Nieder mit den Kr.egö- gewiiiiilcrn" und„Nieder mit den Schiebern" bcgrüht. Aehntiche lllufe wurden vor den grotzcn Hotelo anZgebracht. Vor der russischen Volschaft wurden wieder Hoch» ausgebracht. Sonstige Jiviichei'.sälle ereigneten sich nicht, da auch die Sicherheitelvehr ein Einschreiten unterliefe. Der Zug bewegte sich bis zu»'. Opcriil)aiis und schiociilte dann ab zum HauSvoglci- platz, wo er sich auslöste. Hlls-nlis lieg Leulsch-Seslerrs'ch. Schon surit ewigen Wock-en sind Vertreter der NeichSdeutschen w Ocist erreich in Berlin, mit mit den zustäi.Äigen Stellen wegon ll e b e r n a-h m e ihrer L e b e n S m l t i e I- V e r s o r g u n g durch, der» Sieich zu verharndöln. In eingeht-it.de» Darlegungen heben sie die Not und da» Elend, vor dem in die-stnn Wnier nicht trut Wien, sondern ganzOe st erreich sticht, vorgebracht. Sbivuih! die e?lx>!eine Äe>livse.rn.ng nur ganz gering-isl«rch nur d.rS Noi-wondigisle sicherstelle» sollte— die Borräte in Soster- reich sind lK-faninttiich erschöpft—, Hit jetzt da» N e i ch» w i r t» s ch a s t» in i n i st t r-i u rn die Wunsch,» d« Cchte-rrc che* abgelehnt. Den! gegenüber hohen sich die Slc'.chbdcutidjcit in Oesterreich a-it da» ßewinett urit einer Eingabe ge-iomQt, i» der sie u. a. evllärcmi Wu» de-n schon w-sde-icholt schrssUich und mündlich votyebrach- ton Bear ilirbuitgen weeberchoien w.-r nur, dafe w-r es ün Jnteveiie de» No-ches nicht srn ratsam chttteit, de» sehnsuchlig nxirtenden LiVidSioitle.» diese l r a fe a b l e h u e i> d e H a l t.tt n g d e S Vi u t. terlaitde» zu ioberiiiittoln. O-dtvohl wir die ichiv-wrige~a».,e im Sic: rie i'.trcchru» zu würdigoii wissen, dürfte doch ixrn der Mehr« zahl itusetvr LstÄSloute. die ihre einz gc H E- ram Ne.ch enoar- ien der Bescheid nicht ruhig hüigenommen»»erden unib u n a b- sehbare Folgen-herausbeschwören. Da wir in Vericei-uitg unserer Aafga'.e hier nicht? andere? gefordert haben, als die bescheidensten Mengen an L e b S it S»i i 1 1 e I», um überhaupt tac Grundlage einer Ernah» rtii>gSmöglich�.'i> zu sichern, so verstehen i-.-.r die Al'Ieh»»>tg nicht. Diese Siationen halten sich weit unker den itn Sieich»erte.Ittn Sähen. Wir forderten hier nichts weiter für.eops und Woche a!S! L Kilogr. j'.artosfetn, l2(X) Gramm Mehl, 00 Gramm Fett- stosse, 2b0 Gramm Hül'ensrüch'e und möglichst noch Zubufecn suc Kinder. Kranke u! d Alte. Wir sind übe»? uzt, t»>fe die BeväIVmng tm Ne-:ch gem w-rett ist, aus hie angeführte» I leinen Dlengeit zu verzichten, nm-die Be. Völle runz Drutsch-Oesterreitii» vor der ärgsten Not uirb vor dem drohenden H u n g e r g c s p e n st zu retten. Dei diesem Eletd. da» hier laut wird, löiinen wir die Wünsche der Reichsdeutschen in Oesterreich nur unteistütze» und wir hassen dringend, dafe der jetzige unternom mene Schritt bei der Regierunz de.S nötigr Versiäudtii» findet und die Versorgung, wenn nur UgciA möglich, vom Reich üderneulmen lo.rd. Noch immer russische krlegggefznzene. Mehr als zwei Jahre nach de-m FriedenSschlufe von Vrcst- Lltowsk sind vergangen und noch ininrec schmachten hundert» tausende von russischen Kri-gSgesange-neu in Detulschtand hinter Trahtverheouen. Sie leiden Seeleng aalen fern der Heimat, sie sehnen sich nach F-mu und Kind und ihre Angehörigen daheim sind in banger Sorge um sie. Die deutsche Regi-erung täfei sie ohne jede Hoffnung auf Rücklchr. Sie beu-gtie sich nur zu ge.it dem Ver-langen der Entente, dafe die russischen Kriegsgefangenen zu- nächit nicht nach Rufelaub zurücktrand�rtiert werden oürf-leii. So freudi-, tat m-an das, dafe man noch nwnatclanz. nachdem die Eitlenle längst sich mit dem Abtrantport einve.stanbcn erklärt hatte, dieses S:»Verständnis der deutschen OessenUichkeii verheil». lichte. Heute nun entschiildigt sich die Negierung mit Verkehr». schwierlgkeiten. Wenn aber nur ein Wille da wäre, so fände sich auch ein W-.g. So sind noch immer mehr a! Z fünfzig- t a ti s e» d ukrainischer Kriegsgefangener hinter Drahtverhauen in Deittslk/aiih. Ihr Wei in die Freiheit steht durch die T s ch e ch o» S I o w a t e i und Rumänien hin o fen Die detitsche Regierung aber verweigert den Abtransport. Dabei "lud die Leiden dic-ser Kriegsgefangenen kaum weniger gering al? die der deutschen. Wer von den deutschen Arbeitern also in diese» Tage» titiserer cesangerien Drii'd-.r g-ed-eukt, der sollte wicht vergessen, dafe »och hiunderttausende russischer Gefangener von der deutsche» Regierung hinter Drahtverhauen gehalten worden mehr al» zw-i Jahre nach FriedenSschlufe. Wieder kohfenpreiserhöhuug. Wie die„Deutsche Allgemeine Zeitung" berichtet, steht eine neue Erhöhung der Kohleiiprcije in Aussicht, nachten, das ReichS- ivirtschaftöniiiiisterium die Prüfung über da» Verhältnis der VerkaufSpre fe zu den Selbstkosten bei den Kohleiibcrgwerkcn, die einen Mafestab zu den Anträgen der Syndikate über nette Preikerhohntigen bilden sollen, beendet hat. Die neue Preis- er höhung wer-de aber koinevsall» gröfeer sein als die letzie. die tOchlt M. für Kohlen und ls,76 M. für Kok» betrug. Diese» Entgegrnttommon bell Relch»wkickschast»amfeS aus dl« Ekklnsch? der Unternehmer zeigt deutlich die Uuwirtsamteit der vot> ihm auszuübenden Kontrolle. WS jetzt ist noch jcte Forderung der Koh.enmagnaten bewilligt werden, dt« mit dieser Art von „Aufsicht" recht zufrieden sind. 5)!e llicchenasslr'lksbemeMg. Nachdom nach Deendiguug bc» Krieg.» da» Kirche nsuSirltÄ gesetz in Preufeen eine tocsemlicho V-creinsachung ersahreu hattet setzte im Sommer die KtrchenaiBtrittSbcwcgung mit gesteigcrtei Heftigkeit cin. Veim Amtsgericht Berlin-Mitte waren bst zu-» so. September>013 1205 Personen auS-getccten, hingegen 1010 2 2 5 54. Ben dicion 22 504 e»lfall-eii auf den Monat September allein 8 207, rrlio allein ein Drittel. Beim Amtsgericht Neukölln ie!ri!>g 1010 die Zahl der AnStvitte: Antiar 58, Februar 213. Marz 570, AprA 475, Ma! 008. Juni 001, Juli 520, August 1118, SeptetnOee 3177 Evangelische und 310 Katholisch.': insgesamt t>5l2. An einem der letzten Tage de» Sepie ntbc: trakeri im Neukölln allein 532 Evangelische au». Mit den vorhau penen K o n�f« s s i o n S l o s e n über» stieg damit!» Nenkdlln die Zahl der Konfes- sionSlosen d!« der Katholiken. In ReuJKln er folgen jetzt tätlich 150 AuSlri-tte. Dt im Amtkgeri-chl C ö pe n ick war die Le-teitign-. g noch viel g- öfeor, wenn man d e Einwohnerzahl i» Lev�leich st-.üi: denn an einem Tage de» Sep- lemver 1010 traten übet 400 an». Auch au? b.-m Rheinland, insbesondere aus Tüsseloorf, wird ein sehr starke» An- s-chttntllcn der NuSlrittSbelaegiimz gemeldet, cbeuss au» Dre»> den, nachdem auch da? sächslsche KirchcnauStritlSh.'i.'tz lvesentüS vereinfacht ist.. tratst..:--. ErlresserMlik der llnl rnehA?r. Am Lt. Oktober Krftrttddlcn in Wetter(Sllcstfafen) Vertreter der dortigen Angestclltenorgaiiisativnen und des märk-i scheu IlillerwehmeeverbandcS über eine» neuen Tarif. Man ciu'Q-ts sich auf die Z ah lang bestimmter Vorschüsse bis zum 5. Novembtr mit der Mafegale, diese bei der cndanlligen Festlegung de» Tarif» am 0 November zu verrechne:u Eiu-T-ül der Feinen zah-ie die Vor- schiisse mich au», während die D-e mag< Deutsche Maschinen« A.-G., tne Zahlung mit der lächerlichen Begründung verivelgcrte, da» VerhnndllingSerge-bniS, dem auch die Verlrel-cr der Iii« dnstrüllcn zugestimmt l�atd'n, sei ein CrpvcssungSakt der 51 ge> stellten. Darauf lrcoten di-e 200 Auge stell ten der Dcmag am 5. November m den Streik. � Die am Ig. November uriker Vorsitz de» ReichS!ommlsf-irI seveeing in Hagen abgehaltene Sck>iedSkonsere-nz tourde van den, Lei-lr� der Deinag mit der Eitlärung erösfnet, er habe sämt« Ilckze Angestellteil ent-Ialsan und werde da» Werk mit zirka 1500 Arbeitern in den nächsten Tagen vollständig stillegen. Unter dem Gewicht dieser Drehung konnten e» die Unternehmer durch» setze», dafe der Vertrag vom LI. Olteber aufeer Knast gesetzt wurde. Vlufeerdem liefe Herr Cetxring-in dem n-men Abkommen einen PassuS zu, noch dem ein mifeliebiger Ailgestelltcr am gleiche» Tag entlassen iverden sollte. Dieser Fall ist eine neu? Illustration zu der„Freiheit", deren ssch die Arbeiwr und Angesiellt-en urntm: dem Protektorat der Recht»» sozialisten erfvcueil. � � üelchsardel'SZemMchafk oller Eisenbahner- orgcinisaNoncn. Auf Einladung de» ReichSverkehrSministerlum» fanden sich am DienSlag die Vertreter der grofeen Orgailisalionen der Beamten und?lrdelter aller deutsche» Staats» e i s e n b u h„ v e r w a l i» n g e n mit Vertretern der beteiligten Länder im Reich»iag»gel>ältde zu einer Beratung dar über znsainiilen, auf welche Weise diese Organisationen bei der Lösung der Frage der Ueberführung der StaalSeisen� bnh n Verwaltungen auf da» Reich beteiligt werde» können. Ten Vorsitz führten der ReichSverkehrüni-inistec Dr. Bell »nd der UitlerstaalSjelrctär im NeichSverkehrSnrinisteriu» Stielet. Da» RelchSverkehrSmInisterirrm will die praktisch« Erfahrung ttild Mitarbelt der Dean.len und Arbeiter nutzbar berwerterr. E» wurde Emigkeit erzielt, einen HauptatiSschnfe von 25 Ver« Irrtern von VeamtSir und Arbeitern aller StaatSeisenbahnen zu bilden, au» dem ein engerer A rb e i t e r» A u S s ch u fe be- stellt wird. Souhersragc» werden im UntcrauSschufe verharrdech werden. vlllor Verger aus dm Rerrusenlanleyhavs ausgeschlossen. V-iktor Berger, der ab? Vertreter für Mil-waukee der einzig» Sozialist im crmerika-ni schon Repräs eirtan Icrchjirfe war, ist, wtc Me»Time»" meldet, a-uf einen Veschlufe de» Harr'eS hin. der mit 300(jegem 1 Stimme erfolgte, feine# Sitzes verlustig erklärt worden. Derger-war im Januar 1019 weg«, am« ge-blich«, Vergehet» gegen da» sogen. Spiormgegesetz— er halt« zufair-mcn mit Professar Cco t Nca-ring die Broschüre.De.r grofec Wa-Hnsimt" verbreitet— zu zehil Jahrem Gesämgni» verurteil« Warden, Mit kan schärfsten Mitteln kä-mp'en die amerikci-nilchen Kapitalisten sicg-en die sozialistisclre Arbeiterbeivegnn�. Vergor, der sich mit aller Enlschied-ensieit gegen den Krieg gewandt hat. schmachtet hinter Gefängnisinanern. Turch seinen RnSschlnfe anS dem RepräiendantcnhanS wird die sozial ist-i'che Partei ihreS einzigen unä verdient«» Vertreters beraubt. Allliihrung der denls�en T uppm aus dem Valtilnm. Berlin, IS. Novembe». Die Nllikführrinz der Truppen dititfcher NallonnlilSt auS de« Vastlklim wird in die Weg« celeitet. General p. Eberhard lss In M i t a u einzetrofscn. Ter Abzug der Truppen Ist zoncnwets« auf den Bahnlinien über LaußSzargen und Bajohren beabsichtiit. Dag neu? esluische Kablüelt. HelssnzforS» 17. November. D«# neue estnisch« Kabiyett setzt sich au» vier ML» illcdern� der VolkSpartei. drei Mi-Igtiedir» der Acht-ilerparlot, drei Sozialdemokraten und zw« ParleAo'en zusam» »>«». K-rirgSulinister ist Bank», Min-isier de» Aeufevr» Ptrs. " TendenMse Auslegung. 53Jir halx'n den Slrtifcl des Genossen TännTig � e rn oe- vraclit, denn wir begruben es, dos; iric srederrrniirzsvolle BroiK des Perbölbiiisse? zun schon den Gowei fsclxist�ii nird der iüöledeiveuung mrdiich eimnol ans breiter Grundlage zur Tvballe gcloirgt. Wenn im Augenblick die verschied o>nen Me'i>liU!ige» so I/eftig auscinondorplalze», so scl>oint uns lxrS uickn ixiran zu liegen, dich hier besonders iicje Gegensähe flu s sen, sondern vielniehr daran, das; die Fragen bisher n ich t genügend g e s I ä r t worden smü. Bielleicht ist das auch der Grund dlis-ür, das; so wichlige Beschlüsse, wie die Entichieiinng der Bollversonimlnng vom>2, Ä'öveinber. sich nachträglich als ein einziges g r o g e S M i g v e r- st ä n d n i s hemiisstelleil. Auch Däuuiig konnint daraus zu sprecklon und wirft uns vor, dtis; wir der C'nljchlieszung eine „tendenziöse nnü anfechtbare Auslegung" gegeben haben. Wir iilöchzten ili» bilten, sich ein tuen ig nniziischnucii. Dann wird er sinden. das; ivir uns inil dieser„Ruslegiing" nicht nirr in Gesellscl?ast des„Borivärts" besindcn. wie er strafend beinerkl, sondern gleichzeitig in Gr' seil schuft von Arbeiter- raten der.tt. P. D., die de» Boschlich genau so./in siegen" wie wir. die sich aber nicht wit der Aiislegnng begnügen, sondern dni Bcjchlich ihrer Auslegung gern äst frisch und Ninnler anwenden. Ter Fehler des Beschlusses ist es eben, da st eraiiSIc�nngssähig ist. lind wir meinen, dost die Frage, ti::> die es sich hier dreht, viel zu s ch iv e r>v i e g e n d ist. als das;»in,, Beschiiisse in die Welt sehen sollte, die nur niil Hilfe längerer EiNärniigen verständlich sind und von jedem Jiiterejsenten nach Belieben angervanvt werden können. Da Nim aber ein mal von„tendenziöser Auslegung" die Nedc ist, möchte» wir uns dieiW Wendung bedienen, u,» damit lX'ii ersten Absah des Artikels des Gemossen Täninig zu kennzeichnen, t» dem er Nils unterstellt, wir wünschten das Aälejystem mit allem Zubehör„zn allen Teufeln". Genosse Däniiiig hat für diese Behandlung nichts anderes ins Feld zu führe», als das; wir des Rätegedankcns in dem Aelikel, den er bespricht, nicht genügend Envahnirug getan haben. Eine so Nx'nig begründete Anschnidigiing ist nns so b,r!d nicht vorgekommeu. Aber wir wollen uns aller Bchärse eattealte»»„d Tänmig erkläre'.», dast wir mit seinen grnndsählichon Darlegungen über Bedeutung und Auf' galx'n des wii-tschistliche,, NäleshsteiiiS, die er in seinem Ar. tikel nmcht, völlig ü b c r c i n st i m m e n. Wenn Ddsfeienz«» vorhanden sind, so lii-gen sie in der Frage der praktischen Arbeit beim Aufbau des Rate. f y st e»> S und der tt o m v e t e n z c n der N ä t e- o r g a ii i sa t i o n. llnjar Artikel beschäftigte sich anS- chliestlich mit der tehien Frage, so dast kein Grund vorlag, ans die Fiage des NäteshsteniS und seiner Bedcnlnng in gröberem llmfauge einzngeheii. Wir wenden uns gegen den Biwsuch. die Führung der GeweiischistSkampse und die Eiitschüdiing über sie in die Hände von Organisationen und Körperschaften zu legen, die a u st e r h a I b der Gework- schastsvewegung stehen, ruag das nun ein« Partei oder eine Nätoorganisation sein. Tie Argumente, die wir für unsere Airssassung an geführt haben, hat Däninig weder be« ? ü h r t, noch w i d e r! e g t. Dagegen kommt auch in seinem Artikel deutlich die Ansicht zw» Ausdruck, dast die Näleorganisalion eine den Gciversschafte» übergeordnete Form der Organisation, also gleichsam d i c ho ch st e revolutionäre I n st a n z sei. Wir leiten diese Aus- fassniig, wie wir dargestellt und bcgvündet kmben, für falsch und ibve Betätigimg für unheilvoll und schädlich, wie die Wirkung des Beschlusses der Boll» /Versaminltmg vom 12. Lioveiiwer. die ein Aussliist dieser verwirrenden Anfsassnng ist. betoeist. Es ist der Gewerk- schrstsbelvegnng unmöglich, unter der Oberaufsicht einer «»deren Oiganisation zn arbeiten, ivie jedermann weist, der von den Notwendigkeiten der geiverkschastlichen Arbeit vnch nur die geringste Ahnung hat. Tarnm treten wir für ein gleichbereckitigles, für alle gleich gedeihliches Neben- einander ei», das ans einer Berständigung über die beiderseitigen Ansgabengelnete beruht. lieber den Begrisf BetnebSdenwkrakie wollen wir nicht streiten. Wir bedienen uns dos Wortes, weil es das Not»>eiidigsie über die Tendenz auch der weitestgehende» Kiätcforderung ausdrückt. Was Genosse Dän-mig in der „otgedrimgenen Ki'irze darüber sagen kann, bedarf.»och sehr der eingoliendcil Klärung. Feststellen wolle» Ivir nur. dast wesentliche Disseronzen Zwischen ihm und»IIS «»ch in diesem Punkte nicht bestrhrni, so dast es Tän-mig also nicht nötig gehabt hätte, um einer Poleniiik mit der „Frciheil" willen ken Unternehmern die trefflichsten A r g n m e» t e gegen bio BettiebSrälesorderiing in die Hand zu geben. Aber alles, was Dänrig über die Betrieb Sdeinoknadie ausführt, sagt, dast die Arbeiterklasse für sie kämpfen»inst. Das wurde auch in»nserei» Aitikel hervorgehoben. Der Kamps gegen die geschlossene llutei»elxnersroiit ist jedocki nur möglich mit Hilfe g erster g e sch l o s s e>11 e r Organisationen. Wo hirbrn wir sie anders, als in den Gewerftchaflon? Meint aber Däuniig, die Gettierkichaftcn zu diesem Ktnnpfc zu ermuntern, indem er empsiehlt. sie unter Kuratel zn stellen? Es isl richtig, daß es inanckx'r Resori».an Haupt und Glieder» bedarf, um die G'Ni'rkschaslen für diesen Kamps reis zn wache». Aber auch die Art dieler Noforinen da rf den G'- werklchisten nicht generell diktiert werden. Dä innig Veitveist mit Neckkt anf die Stuttgarter Tagung bor Metall- vrbeilc-r und ihre Enftchliestnngen.»m dim Weg anzn- deuten, der zu diesem Ziele fuhrt. Weng er unsere Stol- liing zu dieser Frage kennen lernen will, so mag er nock> linmal unseren Artikel zum Ergebnis t»es Berlxindslages iesen, der sich inhaltlich vollkommen deckt inil einem Artikel über den gleichen Gegenstand, der ist seinem Organ, dem „Arbeiter-Aal". abgedruckt ist. Wir begnügen un? rinstweilen mit diesen Nand- bcmerknngcn, werden ober in weiteren Artikeln ans den ganzen Fragci'koiiipler noch aussiihrl icher eingehen, um der Ttskusston weitere Anregung ,u geb�-n. » Eine Sihnng deZ ArbelterraleS und der B iriehsauS' sckilisfe in Leipzig zeigt ebensovS, dast wir nicht allein dem verhängnisvolle» Leschlnst der llollvo'-saminlung vorn 12. November jene„lendenziöse Auslegung" geben, die Te- noss« Dänmig uns vorwirft. Genosse K u r t G e y e r. dem Tänmig wohl kaum nochsagen wirS. dast er die Näteorgani- jation„zu allen Teuselu wünscht", referierte über das Bo- rrievSrälegeseH. Nach dem Berichs der„Lrlpzlge? Dollks- zril'ing" erklärte er. dast die Betriebsräte zu einem Much'iiuhifl der Arbeiterklasse ausgebaut werden niüstlen, nachdem die politischen A r b e i l e r r ä t e in den H i n l r r g r ii>, d g c d r ä» g t worden seien. „Tie Betriebsräte", führte Geyer ans,„sollen die Ar- beiter ohne.A'iicksichl anf ihre parteipolitischen Ansichten und ohne Rücksicht aus ihre gewerkschastückw' Zugehörigkeit zn- iamiiiensiissen: nur in diesem Sinne sollen die Be- riebsrale über Partei und Gewerkschiste» stehen. Damit solle keineswegs gesagt sein, das; die Betriebsräte über der Partei oder über der Gewerkschaft stehen, vielmehr sollen die drei KampseSvrganisationen gleichberechtigt nebeneinander arbeiten." Das ist fast wörtlich dasselbe, was wir zn der Frag« des Verhältnisses zun scheu G'imkschaslen»nd Näteorganisatioii geschrieben haben. Bon den gleichen Grniidsähen ausgehend, kommt Geyer gleich uns zu einer scharfen Ber- urteil n ii g des Beschlusses der Berliner Vollversanim» lneig. Er nimnit entschuldigend an, dast der Beschlnst„in dar Hitze des Gefechts" gefastt worden ist, nud sagt, er»volle die Gewerksckzisleii beiseite schieben und nicht in ehr als K a in p s e S o r g a n i s a t i v ii e n anerkennen. Mit aller Schärfe müsse er demgegenüber betonen, dast das im G'gensatz zu Beichlüssen der Zentralstelle der Betriebsräte siebe, und er kündigt an. dast sich die Zentrale mit dein Berliner Beschlnst beschäftigen ine i de. Voraussichtlich wird der Beschlnst revidiert weiden, so hast die Arbeiter- schüft sich nicht durch ihn zu verwirre n lassen braucht. In welchem Mäste der Beschlnst verwirre-nd gewirkt lwt, zeigt eine Milteilling deS Genossen Schillings, des Vorsitzenden deS Leipziger Gewerkschaftskartells. Er teilte mit, das; infolge des Beschlusses zahlreiche An- fragen an daS Gewerksitxiftskartell gekommen feien, ob die Sa-iiiitiliingen sär die Berliner Arbeiter fort gesetzt tverdeN sollen, da sich docki die Berliner durch da» Beschlnst a u st e r h a I b der Gewerks ch a s t e n gestellt hätten. Deutlicher kann der Schaden nicht gekennzeichivot werden, der anS solchen„politisck/en" Dnen für die Ar» beiterbewegnng enlstelw'n»inst. Der Schaden kann in der Tat nur verhütet Iverbe» durch eine schleunige Beseit i- gnng des Beschlusses. Tie mildernde AnAegnng, die Ge- nosse Dänmig dem Beschlnst durch allerlei Umschreibiingea gibt, genügt nicht. Ferner ist eine schleimige Bersländi- ginig der einzelnen Glieder der Arbeiterbewegung iiber die praktische Arbeit am Aufbau des iliätesystomS not- tvendig. Auch Geyer mahnt zur Eile. Auch hierbei darf main an den Getverkschasten nicht vorbeigehen. "•.mm............................................................... Groß-Serlin. Bücher- und Vilderaiisslel'ungcn. Di« Warenhäuser rüsten für Weihnachten, sjl» gsän- zcnben Schaufenster» locke» die Waren. Spielsachen. Bäcker, bunt und festlich ansgeniacht. ziehe» den Blick auf sich— bleiban den Kindern des ProletaiiutS aber meist »»erreichbar. Dennoch feiern auch wir das WerhnachtSfcst. Auch wir werden es an Gaben für nnsere Kinder nicht fehlen lassen, wenn uns auch nur Groschen für diesen Zweck bleiben. Di« Innigkeit deS G«b«iiS ums, und wird ersetzen, was den Gabe» an Glanz und Gröste abgeht, und der innere Werl des Geschenkes»inst an die Siellc des änsteren, durch den hohen Preis c r ka n s t e n Wertes treten. Wir müssen Ding« geben, die in Veztehnng zum Empsäuger stehen, die ihn g e i st i g bereicheim, die in unseren Kinderm jene Gefühle lebendig machen, deren Keime wir bewustt i» ihre Herze» sselegt haben. Wollen'wir das erreichen, so bedürfen wir der Ve- ratnna Führung. Der BildungSailsschnst für Grost- Berlin Iviid l>i>»n> in den Woche» bis Weihnachten Waliiderausstellungen von B ii ch e r n. Bildern und Spielwaren veranstalten. Die Ausstellungen bieten nicht nur Spielwaren und Bischer für Kinder, sondern auch für Erneichsene. und Bilder für den Schmuck der Arbeiter- wohming. Di« ausgewählten Gegenstände können in den AuSslellungeü bestellt werden und werden durch die Buch- Handlung„Freiheit" beschasst. ,1 * Die ersten Aaivskellimgm finden vom Donncrs'ag, den 20., b'» DienSlog, de» 25». Nei'eiN'ler, eiajchtiesttich statt, urA zwar fn so.'flf»De» Bezirken i»»D Losiilea: O(t e n und Na rdosten in der Aula der Schul« in der Straftnlannstrahe ö, A v r D e» u n d W« d d i n g in der Arcka der Schicke Miillersi raste, Ecke Trritslrchje, L i ch t r» b e r g in der Tunchall« ber Eckiul« in der Bürg erbau»grase, T e g e l Tck,7epce-, Ecke Schö»ebi-rr»er St rast«, im Labem Die A'i»�s!elt»»,,m» merde» eiüsfiietr inil einer Ansprache.'s'»chec. An den n>eitc- re» Wockenlagein isl die Aiisstegnng geössnel von 4 Uhr nack»- mi Iis 9 Uhr abends, SoiuitusS von 2 Uhr iiachuiittaga bis 7 Uhr abends., Wlcber ein Verrat ber Rechkssozlallstm. Am Sounnbend. den tfi. d. Sf., fand im LundrolSamt eine Tagung des itreisioge» von Niedcrbaiiüm statt, und als Pniikt ö der TageSoidnniig stand ein Antrag Schmarzburger i«. P. D.>. dicniiianzieruiig der Zentratstelte der Arbeiterräte a u f z u h e b c n. Qt-ivohl i» der von beiden foz l glisti schr n Par» telrn besuchten Vallversamnilnitg der tv»ii»ii»alen Arbsitiriaie Kreises eiustimmig der Aelchlust geiastl worden war, die pcnlralstelle ans te-ne» Fng ciufzulösen. kondcr» im Gegentei! ste durch grZi;. ic Machtbesngiiipe nnSznln ii e n sie g e l ch l o s k e n n> i l den b ii r g e r l i ch e n d r- i Parteien gegen dir weitere Finanzieriing der Zentralstelle, und so verrieten ste ans? neue die Fnterelsen der Arbeiterschaft. E5 ist eine Sibaiide, dast in einein vern-iegend brolelvrischen ftwlse, dein graste Arbeile rvorstiidte van Berlin angehören, die Bonze» der k cehrheiidpariei eS wagen, in dirier Weile vorzugeben. interessant ist es, diis; bereits auf dem vorietzien Kreistage cin Antrag der Bürgerliche» auf Be>eitig»ng der Zent»alsteg.' vorlag, gegen den zedoch die MchrheitSsozialilteu doiraiS sskmmken und kchn auch zu sftill brachten.®cTf srdoch WoST« Vtw VaUzugSrat gewalrsiim oiifgeiöst Hai, Huben die MehehritS» soziatistrii anscheinend neuen Mut belviniiie»»nd würgten auch hier in dem Kreis Riede rbarnii» die Arbeiierralc ab. In einer echt deimigogi scheu Weise wurde von ihnen lmmet. wieder behauptet, man beabsichtige ja gomicht.die Zentralstelle der Arbeitrrräte auszulösen, sondern man entziehe ichnen nur die Finanzierung, und als Ersatz wolle man ein sogenannte! Sekretariat errichten— eine Art AnSkunststelle— in dem man aber den Bürgerlichen einen Sitz einräumen müsse,»nd so ge» schah es auch. Die Mehr hei lSsoziaii sie n siimniten geschlossen mik den hürgerlichen Parteien für die Errichtung dieies Sekretariats» E? wird nun interessant sein, ob das Vorgehen de? KreiS« tageS soweit gehen wird, der Zentralstelle auch noch die Bureau» räume in dem Landratsamt zu entziehen. Ob die MebrheitZ» sozialisten als sogenannte Vertreter der arbeitenden Bevölkerung mich hierzu den Mut finden werden. Dem Porsall in Lichtenberg, Neukölln und in den westliche» Vnrorien stellt sich also dl« Ab» ivürgnng deS Riederbarnimer KreiSaebeiterialS würdig zur Seite Bor dem Beginn der Kreistagsitzung ereignet« sich»ocki ein äiistrrst bemerkenSwerler Zwischenfall. Von der Zentralstelle nnd der Fraktion der tl. S. P. D. des Kreistages wurde durch akteiimästige Unterlagen beiviesen, dast der Land rat von Bredow» ohne den KrciSauSschnst zu befragen, einen ge» Heimen Bericht an den Oberprälidenten über unseren De Nossen Burg s ch a I u-iiS OberieksöncaveiVe. der als KreiSdeputierler gewählt»wr, gegeben'hat, in dem er tn einer»nvernntivortlichen Weise auf die angeblichen Vorst rasen deS Genossen Burschat hinwies»nd ihn quasi als nicht geeignet al» KreiSdePntierte» erklärte. Dabei handelt eS sich bei diesen sogenannten Vorstrafen um teilweise»och nicht einmal rechlS» kiältig gewordene Urteil«, die aus Verfahre», die gegen Buegschat Ivegen Liivalien, die er sich durch feine politische Tätigkeit al! Arbeiterrat zuschulden gemacht haben soll, ergangen sind. Die Fraktion der U. S. P. D. stellte daraufhin dem Landrat ein MisttrauenSvotnm anS, txiS«r aber i» geschickter Weise durch die GeschästSordniing nicht zur Abstimmung brachte. Der letzt« genannte Vorfall beweist also klar und deutlich, in welcher Weise die obere Veamtenschaft de? Staate» sich noch iminer zum Nach» leil der Arbeiterschaft in die Hände arbeitet. Die Lichlenberger Tsnerasvnsammlimg ber ll. S.P.D«' militärisch aufgelöst. Gestern abend tagte in der Aula des Neform-GhmnastinnO Parkaue eine Wenc ralw'v'am m I un-; der Lich'en'bvrger Genossen. Kurz vor Erüssnunlg der Bersammlung eesch»!«,!«in L«ntii«iit mit! 30 Mann nnd löste ohne weiteres di« Versainmiimg auf. Ein« Erklär wng abzugeben. loeigerte sich de« Führer, dessen Nam« Gras «liodeck von der 3. Gruppe, 2. Abiaiilnng, 8, Hundertschaft der Sich'erheilSii'eh.r ist. Ter Genosse Turm, al! Vorsitzender, sollt«! mit abgeführt werden, wurde aber»ach längerem Verhandelits freigelassen. Wir veelcwnc» sofort Auskunft, wer diese durch nichts zu i-echifi-rtiaende Luftösung veranlasst hat. Ferner erfahren wir, dnss narwem auch noch ein« Veesamm» lang der KriegSll'etchädigten aufgelöst loorden«st, die glelchfallA in der Rühe der Parka u« iagle. Wir fragen: Soll das di« Einigung des Prolctarlats sclnA ü-! Landwsrkschafkliche ssachkiiis.Hilrer der Arkaiter.Nätesckink«, Frühere ivi« jetzige, wollen sich zwecks' Teilnahm« an der ans Sonntag, den 23. sta'tsüip.iiden Besichtigung der Fischerei in F r i e d ri ch Sh ag e n, am DonnerSlag akienh 7 Uhr im Unter! ich tslok.qil. Hinter dw tzstiriiffonkirche 2, Jim» mer 3-1, bei dem KurSIeiter, Genossen El'erlwrd Fink, mökdeiv. Billiges Schuhwerk. Der Aiiüschiiss der GewerkschaftSkom« Mission bot!, wie er uns midT-kt. aus den anwrikiruüche«! Heere»« beständen einen grösseren Posten Dauer,»ud besserer Stiesel für die Berliner Konsnmgenossenschaft erivoiben. Die Stiefel sind preiswert ab 1. Dezember 1910 von derselben in Lichtenberg» Vtittergutsstrasse zu kaufen. Reuklilln. Am 17. Rove-mher starb einer unserer LUesten Parteigenossen, der Genosse Wilhelm N c g e n b e r g. Ter» selbe war seit 1S04 politisch organisiert nnd seit Jahrzehnten al» Funktionär tätig. Er bat»och den Genosse» Haas« mit zu Grabe gel- nacht und ist nun, ein Vorbild für olle in pobitpsche« Beziehung, leider auch von n»S gerangen. Ein Sck>l«gaiisgll machte seinem Leben ein Ende. Die Neuköllner Genossen werden ihm stets ein treue« Andenken bewahre». Die Beerdigung findet am Freilag Z'A Uhr auf dem Gcineindesriedhof Mariendorfev» weg statt.' ...................., | Gewerkschaftliches. ........................ � Zum Strelk der Mefallarbeitcr. O'Kwosil der Streik vfsizicll bkcndct ist, ist buch«mh ssrvste Anzahl unserer Kollegen und Kvllrginnrn vorläusigs nicht in die Betriebe wiedmingrstellt worden. E» müssech aus dirscm Griinde nvch tyrilcrhin rr heb lich c S»m« wen für UnterstützlingSzlveckr nnsgrweiidrt werden. Wie bitten deshalb sowohl unser« Kollegen nIS auch die übrig« Arbeiterschaft, weiterhin Solidarität zu üben nnd sich n uch skrnrr recht rege n u den S a i» in l u n g r n< n b e»i tri ligen, damit wir in der Lage sind, auch über di» statutarischen Sätze hinaus zahlen zu könne». Deutscher Metnllarbeilerverbaild. Ortsverwaltnng Berlin. Siemens n. HakSTe, Vlockwerk. Ve�nmimlsarnft aklier Bassspft» lig'e» und mch oiustenjwleenden VerlrauvuSiou c und Vlupschuss» in igliftder am Tmiiwi�wg n«chn»itienen Källegsn habent sich am Fieiiag, den 21. 11. zier Eiiisieliung zu melden. Kteinbonioerk, Cirmens-Schuckeet. DiniwrStag mit'ag 1 Uhg Vctrss'bSverieieNiMi'Uinri aller mxh AuSgesperrlt» En Euoecklobach Tegeler B�eg 07. Wichtig« Jnjorniat!oa>ev>. Hüttenwerk V. Meyer, Tempelhof. Donnerstag 11 Uhr Vor- sgwmi'Uiig alle- streikenden Kollegen k«i Müller, T�mpeck-tzof, Tlreiklokal. AnechUessend AnSzohlung de? StreikHelde». A. d. dK©runnenflroOe, Olilofferct. Alle Kiillcg nur: urttz Kollegen, di« im S-twifluW OU-Slee, Use>d«i, est nahe,«iimefWTJll sind, erfiftlten ihre Slostuntarstütznng. eiiiv TmshaiiprsciA'chafl oearbeüet herben, wcr» den arm cht Do.w.'-Kcg ft'ch 7 Uhr sin» ein Tor 2 zu melden SArn Lich« wum, st rette n�en Kollegen trewte» geietan, ihre g«i»«ß Adresse und kViteRiwig, in der si geaibe'iet in ihrem zu- siäntzigen ßktvShiJii jttiorl fchnifuiuch anzuHub�n, Dk Slprckst kitunc. \ Vettere Gu/tcW �OC�/tettßr-�Benbe 25. floo. 8 Ahr, Lehrcrv oreinsh aus, �loxanderstr. 41 25.„ 8„?laraj'cMce,DilmLr«d�Ioh.Gcorgstr.22 22.» 8„?llbrechtshos,/;asino/.Ktizgl.,?llbrrcht/tr.2a 28.„ 8„.ßrübctcetei'.iKfjüues, Kur/ürsteiistr. 115-16 29. ,, 8„ Komerthaos Linder, Pantow,.«Zreitestr.Z4 1.Vez. 8 ,, Philharmonie, t>borlicht/�crnburgor/tr�2 2.» 8«stadtihsaicr, Moabii, A.li-Moobit42/48 Z.» 8»Joologi/cher Garten, Kai/erfaal 4.» 8»!ko/t/äle Türl.Ielt, Charh,Äeriiner/tr. 53 Karten! 3, 3. 5 Mark. 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Es ist dies wirklich ei« außers gewöhnlich hegstz?SNSv«tsr Manisl: Königsir. 32 Am Dodnhof Alcraaderplatz Chausseesir. ni 23da Otgftiocr Satachsf Theater und Versnümen. i/olksliülinß.■r"ealer Uhr: Luther. ft Uhr: Luther. BSIowplulz. Opernhaus pjhr; Chorkonzert, Schauspielhaus Uhr: Maria Stuart« Uaßer Abonnement) �Direktion: Maz Reinhardt ; Deutsches Theater (t Uhr: Faust I. Kammersplele Hü.: üespenstersonnte Direktion tut Jlelnhnrd— End. Bnrnnan Theater I. d. ROnlgsrÜtzer Straße 1 Uhr; Ein Traumsplel bstg-SchlodWetterstein FreitSchloßWetterstein Bbd.: Schloß Wett erstellt Btgu Schloß Wetterstela Romößlenhnus Beute: Oesch lassen. preitg. Liselott v.d. Pfalz ! Sonnabend: Zum ersten Mtlo SS(Lastspiel von ■«S Qeor« Reicko (Erika QldSner, Reinhold Schänzel. Heinz Stlede, Leonhard Haskel Gustav Botz). Sonntag:„S I C" Ute: Liselott v. d. Pfalz Berliner Theater Beute: Geschlossen. Ab morgen täglich 7n Ubrs Bummel- Studenten Residenz-Theater icbm. 4 Uhr kleine Preis«: Rotkäppchen ggllch�Uhr zum 3�3. Maie: Von Hermann Sndermann Sonnabend 4 Uhr kleine Preise: >_ Hänsel und Oretel. Trianon- Theater Nachm. 4 Uhr kleine Preise: Schneewittchen. Täglich 48 Uhr: 'Maskerade Von Ludwig Pulda Bonnabend 4Uhrkleine Preise: Aschenbrödel. LIeäes Operettenbaus Direktor; Jeius Kren Allabendlich 7 Uhr 30 Min.; Oaie wa Cims f Rose-Theater uhr: Das Desetz Caslno-Thsatcr CoflirtAger Bor. 37. TägU'/iS Uhr. Heute geschlossen. f Morgen zum 1. Male: Der Schlager der Spielzeit; Scbniepels Lehne iBerliner Voikastüok in 3 Aufz. U------ ilieater am liottbo.er Tor. 7'it Uhr u. Monntag naetiin..t Ubr: SilSe-Sänger U tmem. MitaL der Slelttner SSnjet iiieues Programmi ElUtligen-Ksazert. Beg. 7.io Uhr. Voiv.iMVjtU-ai; Apc!{o>Theatep Fricdrichstr. 218. Iii Allabendlich"Ii/ ''* Sonntags 3V,«. i's Die Weit im Jahre 2000 Sonntags 3V, Jed. Erwachs. 1 Kind frei. K iistidt-TsEstür Alcnanderstr. 2L TäKl.7.30: Spezialitäten und Variete- Bnrlesko: loktor Rillst Willen." Wintergarten. täglich 74 Uhr VorletMellinig Rauchen eestattet. iichhofbauer Volksvarietd , Warschauer Str. 3438 Täglich Varktenummeru Donnerstags s Leipziger bängter O nachdem FaraiUcn-Kräiirchen Anfang 8Uh r, Sonntags 6Uh� Heute Susstag geschlossen. Morgen Donneretag I Urautf Qhrung S ULLI Ein Sittenbild aus Berlin W Nach dem bekannten Roman von Jolanlhe Marfc. Ranptdarstolton Mia Pankau Leopöldine COnStaflilll Reinhold Schönzel Regle: Jap Speyer. Sein Drama Verl n. Hauptdarsteller: Lndwlg TroutmaDD tzZ» 830 Korhiil-Lanipen von Mk 2.P5, 4.90, 8.— 12— Schweizer Carhid hillig Prima Brenner 30, 60, 80 Pfg. Eugen Schmidt Biltls:« Quelle für WledcrvckäuCer Ramlerstraße 37. Fahrgelegenheit: 5, 8. 35, 36. 39. 42 Stadtbahn. Nr. m. Bcltone zvr«Zreiheil-. Mkvsch. LS. Tsvmber 181? Fortsetzung aus dem gestrigen Abendblatt. Vors. Goitzeln! Dt? erste Frage, die wir Ihnen vorzu- legen haben, lautet: Von welchem Zeitpunkt hielt die Oberste HeereSleitung die Erklärung deS uneingeschränkten U-VootkricgcS am 1. Februar 1.917 für unaufschiebbar, und auS welchen Gründen? G cnera I seid mers chall v»n Hindenkiurg: Vevor ich diese Fvagen dflnchlgeniätz bcanPrvvte, bitte ick» als Grundlage für unser gesamtes Dun und Wollen in der ÄvegS�eit folzendes verteseir zu dürfen, denn aus diesen Grundagcn heraus ist affleS gswachjen, was wir getan haben. Vors. Gothein: Wir hatten allerdings die Absicht, von de. Verlesung längerer Schriftstücke Abstand zu nehmen, Weit eS sich hier ledig tich um die Feststellung von Tatsachen handelt. Ich weih nun nicht, wieiveit diese Verlesung sich ans die Feststellung von Tatsachen beziehen. E? ist aber in wiederholten Erkläruiiyen des Ausschusses ausdrücklich festgestellt worden, dag Werturteile sowohl von den Zeugen, wie bon den Mitgliedern de? Ausschusses absolut zu vermeiden sind. Hllvdenbmg als Ankläger. Generals'ldmarschall von Hlndcnburg: Als wir die Oberst« Heereslei tung übernahmen, war der Weltkrieg bereits zwei Jahre':euer, alz in diesem Kriege. Diesem Grundch-avakter des Krieges holte die Oberste HcereSleibung Rech ung zu tragen, auf ihm ruhte unsere Arbeit. G'tvagen von der Liebe zum Vaterlandc kannten wir nur ein Ziel, das Deutsche Reich und das deutsche Volk, soweit rnenfchliJe Skäfl« und militärische Mittel eS vermochten, vor Schoden zu bewahren irnd militärische rseits es einem guten Frieden entgegenzu- fühven. Um diese ar! valiige Aufgabe unter den schwievigsien Ver- zäl!� issen durckzuführen, muhten wir den unerschütter» li ch« n Willen zum Siege haben. Dabo! waren wir uns bawutzt. das; wir in dem«ngk-chem Kampf nnterkiegen müßten» wenn nicht die gesamte Kraft der Heimat auf den Sieg auf dem Schiachtfelde eingestellt wurde. Der Wille zum Sieg schien unS natürlich nicht als«ine Frage der persönlichen Entsch'ossenheit, sondern als Ausfluß de? BolkSwillonS. Ich weiß nur da» eine mit absoluter Gewißheit: das deutsche Volk wollte den Krieg nicht, der deutsche Kaiser wollt« ihn nicht, die Regierung wollte ihn nicht uns der Große Generalstab erst recht nicht, denn er kannte ebensogut» wie jemand sonst, unsere unendlich schwierige Lage in einem Kriege gegen die Entente. � Daß die militärische Zeutrailsitung«ich ans die Möglichkeit eines etwa unverm-id- ilchcn Krieges vorbereitet war, um dann ihre Psiicht gegenüber dem Vaterlande zu tun, ist selbstverständlich. Wenn schon die Liebe zum Vaterlande und zum Volke unS zwang, den Krieg möglichst bald zu beenden, so wurde dieser Zwang noch verstärkt. Wir wußten, was wir vom Heer, der oberen und niederen Führung, nicht zuletzt von dem Manne im feldgrauen Rock zu fordern hatten und was sie geleistet halben. Aber trotz der ungeheuren Ansprüche an Truppen und Führung, trotz der zahlenmäßigen Ueberlegenbett de« Feindes tonnten wir den Kampf zu einem glücklichen Ende führen, wenn die ge- schlössen« und einheitliche Zusammenwirkung von Heer und Heimat eingetreten wäre Aber was geschah? Während sich beim Feinde trotz seiner Ueberlegen- heit ein Zusammenarbeiten aller Parteien und aller Schichten zeigte, da machten sich bei»nS die Parteiinteressen geltend. Der Vorsitzende Gothrin macht hier die Zuhörer und dö. Pressevertreter darauf aufmerksam, daß sie sich bei Strafe der Räumung und Karbenentziehung jeder Bet- faklS- oderMi ßfalksaußerung zu e n t h a l t e n haben. Gcrwrvllfekdmarschäll von Hindenburg: Zu jener Zest b« noch der Wille zum Siege gcher.scht. Die Heimat hat unS dann nicht mehr gestützt. Seit dieser Zeit setzte auch die heimliche Zersetzung von, Heer und F lot te ein. Die Wirkung dieser Bestrebungen war der Oberstem Heeres- leituug wäh.end des letzten KriegSjähres nicht verborgen geblieben. Die braven(!l) Truppe« die sich von der rcvolullonären Einwirkung frei hielten, hatten unter der Einwirkung der revolu- rionärcn Kame aden sch:ver zu leiden, s?) Unsere Forderieng, strenge Zucht nird strerzze Handhabung der Gesetze durchzuführen, wurde nichl erfüllt. So rrnipten unsere Operationen mißlingen, so muhte der Zusammenbruch kommen: die Revolution bildete nur den Schlußstein. Im übrigen erkläre ich, daß General Ludendorff und ich bei alten großen Entscheidungen die gleiche Auf» fassung gehabt und i« voller Uebereinstim- m u n g gearbeitet haben. Oberste HseresNiung und Ll-Bvotkresg. Vors. Gothrin: Run die Frage: Von welchem Zeitpunkt hiclt'die Oberste Heeresleitung die Erklärung des uncingcsckrSnk-! ten U-Bootkriezez am 1. Februar 1917 für«iteuffchiebbar und aus welchen Gründen? ffieme ralfeldma r schall von Hindenburg: Wir hielten den un- eingeschränkten U Evotkrieg, d. h. caS Fortfallen der Beschränkung des bisherige« UL>oot?riegeS, schon bei unserem Eintritt in die Oberste Heeresleitung für geboie«. Nähere Ausführungen, die schriftlich niedergelegt sind, wird Herr Litdendaris zu mackwn laben. Außerdem geben die Äbten Ausschluß. Ich will nur kurz hierzu sagen: Anfang 1916 war zu übersehen, daß, wenn Armee und Marine ihre Vorbereitungen für den U-Bootkrieg beendet haben Wirden, die Führumg deS U-Boo-tkriegeS zur Pllicht wurde, weil andere Mittel, der schwer bedrängten Westfront zu Hilfe zu komnwn, nicht bestanden. Dies war a!ber der einzige Weg, den Krieg zu beenden. General Ludendorff: Alls der Generalfeldmarschall und ich in die Oberste HscreS-lettung eintraten, war die Lage sehr ernst. Im Westwi war die Schlacht von Verdun im Gange. ■Eait dem 1. Jubi lebte die Sanum-Macht, die erste ausgesprochene Maierialischlacht. Tie Front hielt,«der nur mit äußerster Kraft- anstrengung Im Osten stand die Front noch nicht wieder fest» in Mazedor/en waren«mpfirMich» RLckMKge'einttetrelvn. Wir standen mit der Front dem Feinde gegenüber wie 6: 10. Unsere Mai erialau Sita ttung war nicht gsnugend, di« Mum-tionSauSstat» tung zu gering. Gleich nach unserem Eintreffen in P-leß wurde die Frage de»«nein ge schränkten U- Bootkrieges durch den Reichskanzler und den Che? des Ädn,!«ristabe» erörtert. Wie der Gen e ral seid m ar fcha ll uns ich damals über die U-Boot- frage dachten, geht aus den Akten hervor. Htndenburg führte auS: Wtr dürfe» jubeln, wenn wir den U-Vo»tkrieg sofort beginnen können, aber es ist eine ernste Frage. Die Vereinigten Staaten unterstützten di: Entente. Ich er- innere hier an die in Amerika gegossenen Granaten mit ameri- kanischen Stempel. Ich erinnere au den heiligen Z o r n, der damals in jedem Colderlenherzen entstehen mußte. Die ameri- kanischen Militärmissionen wurden an der Front nicht gern g. sehen, nur auf unmittelbaren Druck der O. H. L. wurden sie auig.urommen. Kein Soldat glaubte an die ehrliche Neutralität der Veveinigtsn Staaten und ihres Präsidenten. Di« sogenamiton unerschöpflichen Hilfsmittel Amerikas standen der Entente bis ans die Monschenkrüste schon vorher zur Tersügnng. W.nn sich nach der KtriegSe' klärung die Kriegsindustrie noch cnlfalttte, so war da« zum Teil eine Wirkung der wirtschaitlichen Störung der Enteuteländer durch den U-Boot krieg und rein« GoschäflSsrogeu. Für den General- foldmarschaill und mich war bei der St. llunHua hme Ende August gegen den U-Bootk. ieg und damit gegen den Ebef des? dniiral- sta-bs lediglich der Grund maßgebend, daß der ReichpkNnzker ein feindseliges Handeln Dänemarks und Hollands in den Kreis seiner B.rechnung zog und wir keinen Mann übrig hatten, um di« Grenzen zu schätzen. Das war die Weltlage, als der Generalfeldmarschall und ich in die O. H. L. berufen wurden, mit dem klaren Willen und mit dem klaren Hoffen des gesamten Volkes, zu siegen. Da? mußten wir auch aui der Presse von rechts und links entnehmen. Nur wenige waren«S damals wohl, die einen Sieg der deutschen Waffen aus Furcht vor der sogenannten Reaktion und dem verleumdeten Militarismus für unerwünscht hielten. Asien sie waren leider vorhanden. Ich erinnere an die Aeußerung, die, wie mir gesagt ist, im.Vorwärts" gestanden haben soll:„Ich bekenne ganz offen, daß ein voller Sieg de? Reiches den Interessen der Sozialdemok«tie nicht entspreche» würde." Di« militärische Lag« wurde unoer gewaltigste« An- ftrengnngen von Führern und Truppen wieder hergestellt. Die Marine uitterstützte die Kriegführung zu Lande, indem sie die U-Boote den Kreuzerkrieg in weiiesiem Umfange sichren ließ. Wir hatten weiser die mateviehie Kriegführung sicherzustellen. Ich erwähne nur das Hiildeuburgprogramm, da? Hilfsdienstgesetz und schließlich den Auf- k I är u«g id i e v. st: die Ausnahme einer starben Propaganda gegen den Feind. Alle diese Maßnahmen hatten nur da? eine Ziel, den Kamps für das deutsche Volk so schnell und so g« t wie mitaich zu beenden. UnS beiichafiigte mit sießonidkrer Sooge die Sicherstellung der Kamrpfmitwl sür die weiter« Ärienfühvunig. Im September Itzlü trat der Reichskanzler«m uns mir dem Gedanken einer Frie- den Svermi tilung durch Wilson heran. Mr stimm- te» t«. Ich weiß noch heute, nwt welcher Spaimung, aber auch mit welcher©fopsiS wir warte ien, 06 Wilson«tirfttth den Fniddev vermitteln würde. M» mchis karrt, waren wir«icht Wornascht, da wir di« enge« wirtschaftlichen Berpsilichtungen der Vereinigten Staaten zu Cngiland kannten. Als der llteichskvinKer dann das Friedensangebot der Mittelmächte vorschlug. machten wir gleichfall» low l mit. Wohl hatte der Feind starke Verluste gehabt, wohl waren seine Plön« zusammengebrochen, aber die feindlichen Volker waren noch gesund. Lloyd George mar der führend« Mann in England und wurde es in diesen Tagen auch nominell. Es war ganz klar, daß etwaige FriedenSneigungen in Enzland durch die Ernennung Lloyd George? endgültig zerschlagen waren. Wer den Charakter dieses Willensstärken Mensche« richtig einschätzte, mwßte sich sagen, daß er sein Volk und nicht da« Volk ihn lenkte, daß er die Waffen nur dann niederlegen würde, wenn England am Ende seiner Kraft war oder sein Kriegsziel erreicht hatte: die Vernichtung Deutschlands. Die Loge in Frankreich war«nickt so genau zu übersehen. Dort stand der energische Staatsmann Elemenceau »och in Reserve. Aber darauf kam e? auch nicht an, denn England war die treibende Kraft in diesem Kriege. Der Genertttfeldniurschell und ich waren in Uebercin- ftimmunz mit de« Chef des Adwirittstisbes rntschlsssen, im Februar 1917 auf dem tmeingefchrSsktr« U-Beotkrie, zu br- stehen, falls unser Feiedeiiiianzebet«bzclehnt werden soSw, da wir biS dahin Tmsrpen ans Slnwkinien Uesen Dänemark und Holland zur vc'fkzun«, haben würden, falls diese Länder durch England in den Krie« se»»««« würden. Die? war im August 1916 noch nicht der Fall gewesen. Wir mußten darauf gefaßt setz», daß unsere TniSPen bei der zewMige!, materiellen nesievla, jenhaU deS Feinde», die sich in der Sommeschlacht gezeigt hatte, feindlichen Am griffen stellenweise nicht standhalten konnten. Wir mußten unS sagen: wir können die Entente nickt mehr zur F ued e nSberei tscha-tt zwingen, und wir nrüsseu, um unser Ziel zu erreichen, nämlich um den Krieg so schnell und so gut wie möglich zu beenden, etttw? tun.,«»enn unser Friedensangebot keinen Erfolg haben sollt«. Nun betasten wir »ach dem Urteil der Marine in dom verschärften U-Boot. krieg das Kriegsmittel, das uns diesem Ziele näherbringen konnte, das deutsche Menschenleben erhalten und uns zu Lande den Sieg sichern konnte. In der Lage, in der wir uns befanden, loar die Anloendung dos uneingeschränkten U-Bootkriegcs dem deutschen Heer und dem deutschen Volk gegenüber eine Pflichh Iwmi das FriedenSamyebot nicht angenommen wurde. Am 8. De- zember gaben wir dem Reichskanzler gegenüber nnsercr Ansicht »och,„als Ausdruck und bezeichneten Ende Januar 191? als den Zeitpunkt für den Beginn des uneingeschränkten U-BoatkriegeS. Wir hasicn dauernd tn vollster Uebereinstim- mung mit der Neichsregierung gearbeitet. Wir häben nach Pflicht und Gewissen die Politik der Rc-ichSregierung nach außen unterstützt. Mit der Zensur hat eS eine eigene Bewandtnis. Der Fehler war, daß die Fiktion aufrecht erhalten wnrde, wir hätten keine politische Zensur. Die Zensur wu.de von militäri- 3" Wimmle Higginz. Nomon von Upton Sinclair. Aus dem Manuskript übertragen von Hermynia Zur Mühlen Jimmie mochte sich mit erncilter Kraft an die Arbeit, vertzvendetze seine gvmze Zeit«ruf Agitation. E« schien für ihn unmöglich, eine Stelle zu finden, und für den Augenblick suchte er auch nach keiner. Der Besitzer de? Ladens am Kreuzweg, dem Jimmies Ansichten lmistfielen, ver- weigerte fürderhin den Kredit, und die arme Lizzie mußte den Strumpf vom rechten Vai-n ziehen, die Tuchflecke ans- trennen und einen der köstlichen Zwonzigdollsrscheine her- ausnehmen. Da? Pelle Telb der Bnuknoten war verblaßt, ihre knisternde Frische vt.rscktwu'!den, doch störte dieS den Ladenbesitzer wenig, er wechselte den Schein und benutzte die Gelegenheit, Lizzie eine freundliche Warnung betreffs der wilden Red«, ihres ManneS M erteilen. Gefuhr drohe ihm, und seine Frau möge ihn schweigen lehrein, bevor es »u spät sei. Worauf die arme Lizzie schleunigst aufhörte eine Pazifistin zu sein, und heimkehrte, um Jinmie wieder eiamal mit ihren Tränen zu ükerstliwemmen. III. Do sie ihn allein nicht zurückzuhalten vermochte, sandte 'ie d'urch den Posthoten an dei, atten Peter Drew die Bot- schlaft, er möge ihr zu Hilse kommen, und der alte Former spvmnte die knochige Mähre an, kam zu Besuch und'prach „Amerika", während Iinpmie„Rußland" redete. „Soll Amerika vor dem Kaiser auf dem Bauch liegen? Fimmre en ige gurte, den Kaiser werde das.gleich- Schicksal' ereilen, das dem Zaren zuteil geworden ist. Tie Ar- heiter Rußlamds lxwen den Weg gewies«n. nie v'ehr wird das Pralktariat der Welt seinen Racken unter dem Joch bm Kn-cchtschast beugen. Ka, selbst in der sogenannten, von 'chvnkierS regierten Republik Frankreichs, selbst im von Wall-Strret beherrschssn Amerika werden die Arbeiter sich die Lehden der Revolution zu»igen inachen. _fäi Tmerika Jacott VI das PqH obnehiv alles erreichen," rief der verwirrte plte Mann—,».es braucht ja nur dafür zu stimmen." „S t i m m e n?" brach Jrmmie auS,„rind alles wird dinch eine fanle, politische Bande, wie wir sie in Leesville haben, vereitelt? Reden Sie nicht von Zlbstimmung: mir wurde mitgeteilt, ich habe mein Stimmrecht verloren, weil ich in einen andern Distrikt gezogen sei, habe eS verloren, weil ich meine Stelle verlor. Folglich kcmn der alte Gmnitch entscheiden, ob ich stimmen darf oder.nicht. Und doS gleiche gilt von zwei Dritteln der Arbeiter in der Empincsabrik— die Hälftze dar ungelernten Arbeiter hat kein Stimmrecht, weil die Leute kein Heim, weil sie über- ! Haupt nickst S besitzen." „Wie wolle» Sie," warf der alte Mann ein,„Ihre � neue Volksregierung verwalten, wenn Sie das Stimmvecht j verwarfen?" „Wir werden natürlich mit Abstimmung arbeiten, doch müssen wir ßuerst die Kapitalistem unschädlich inachen: sie iverden kein Geld wehr haben, um den Politischen Äppamt � kaufen zu können, keine Zeitungen besitzen, in denen sie tlöer unS Lügen drucken lassen. Schauen S« sich bloß dm i LeeSvlller„He.ratd" an, der bringt die reinsten, ungeschminktesten Aigen, und wir vermögen dem Volk die Wahrheit nicht beizubringen." So ging eS weiter, vergeblich sprach der alte Msnn zugrmsten des„Landes": Jimmies Ansicht nach hatte sich bis Land selbst verloren, es war unterdrückt worden, in die Hände der Kapitalisten, der Geldsäcke geraten. JimmisS Loyalilät gehörte nicht.seinem Lande, sondern seiner. Klasse, die ausgebeutet, verfolgt, von PontinS zu Pilatn?� gejagt worden war. In früheren Zeiten ist die Negieru-ng � das gefügige Werkzeug der Körperjcktasten gewesen: daher� hat«ö keinen Sinn, wenn jetzt der Präsident an Earöck)tig-j keit und Demokratie appelliert, plötzlich in der erhabenen s Sprr.ck>e des Idealismus redet. Jini in ie glaubte nicht,' daß dies aufrichtig asmsrnt fei— jedenfalls aber wird � Wall-Street dafür sorgen, daß aus den schau ea Ber-t sprechungen nichts wird. Die..Geldtacke" werde« sich der � Worte bentachtigen, sie nach Guidünke« verd-rchen, in- zwischen fahren sie fort, Jimmie HigginS alle Uvbill der Welt znqnfsizen— streuen ihm weiter Saud in die Angem, blendm&n mit dem cletimt erUi-n«2»- alten Patrioten nicht, den Panzer von Jimnnes Vorurteilen zu durchdringen. IV. Am folgenden Tag sollte da» große Meeting zu Ehren der russischen Revolution stattfinden, und Lizzie gab sich tat-- sächlich der Illusion hin, eS werde ihr gelingen, Jimmie vom Besuch der Versammlung abzuhalten. Deshalb hatte sie auch Herrn Drew zu Hilfe gerufen. Die arme Lizzie sah im Geist, wie alle Teilnehmer an der Versammlung ins Gefängnis ge- schleppt werden, oder aber, wie Jimmie sich erhebt und ettvaS ruft, worauf die Polizei herbeistürzt und ihm mit Knüppeln den Schädel einschlägt. Vergebens versicherte er ihr, er werde nichts Romantischeres tun als Flugblätter verkaufen und den Leuten ihre Sitze anweisen. Sie umschlang ihn, bitterlich weinend, mit beiden Armen, und da er nicht nachgeben wollte, erklärt« sie, sie wolle mitgehen. Frau Drew würde wohl für diese eine Nacht die Babies zu sich nehmen. Der alte Peter Draw sagte, auch ihn würde eS inter- essicrcn, dem Meeting beizuwohnen. Er wird Lizzie und die. stinder im Einspänner abholen, die Kleinen bei seiner Frau lassen und dann mit Lizzie nach LeeSville fahren. Sie werden mit Jimmie im Opernhaus zusammentreffen, wo er tagsüber schmücken helfen muß, und nach dem Meeting werden alle drei zusammen heimfahren.„Gut!" rief Jimmie, der im Geiste den alten Mann bereits von revolutionärem Fieber erfaßt sah. Doch ach, dieser schöne Traum ging nicht in Erfüllung. Zu JiinmieS Entsetzen erschien der alte Farmer in einer vcr- blaßten blauen Uniform mit unzähligen Messingknöpfen. Alle starrten ihn an, waren um so verblüffter, als diese mili- tärifch ausseiende Persönlichkeit sich in Eesellschaft de? Ge- ntossen HigginS befand. Ter albe Knabe schaute sich int«. r'siert um. blickte auf die Menschennnmge, auf die roten Ab- gsschan dor Aärmer, die roten Schleifen und Schärpen der Hrausn, die ungeheure Kahne, oon der rote Bändor h«ab- thngan, das Banner des Känl-Wtarx-Bercins, die Banner der Hesels, der Maschinistsugetverkschaft, dar Holzarbeiterver- elXsilllng und der Korporation�. Sr wandte sich an Jimmie und fragte:„Wo ist dir amerikanische Fahne?" i n.x\-x. t 'S.®5 5" l�®4,.w? W7!M am fte u«»f Sr hat ,'« S.Sundet,« habe \'-~<-'-fil,„„t' ms«• r-''- r"l® kciu Mück. SSM' sei«« JCfitijfti t unerwü .' � T �-■--v-if. nea der Sn(�f8at.((H i« Heere uni: war. ll/ftfr h* ■•.•• ta' SR* U.c. e»tf.:%9.»»tuet«: Sch Kitt, iesatfisc schiffe K,rt»eteilr •!ui!ecl«s,e». Suiesbriff;»r�., � tin za-rtll'ieil v«e Mc« eine TMichc? Sw.).«%®8(fc«n;©;e>«8;* ein»«.ZeV-rde» Urteil über i- Harmn, einer Partei. D?r>r A'�'ch.ch iü«»>«Bern Öorir.e« Krt vorgab» habe ich die Pflicht san�iche..... I*wiri>cr schu�S unb der Itehw�tifontwlimg d& f«i 'Marsen ErZlarunxen Rsstand zu nehmen. jvefnst.rfs� Quhcn'.'ül itl SfTfn trvir«;*. ft:— v..' m.?' t �_ d»n Nndauek zeivonne», daß mh' i n s ch t und unsympathisch Ueber die Ginbrücke, die Traf Vernsisrff geeoonneii hat «uf der Hand, das' e. sich diese Leußerungen se»ei;i gemerkt habe, weil er gehört habe, daß vrn xewijfer Seite, besonders von einer snacsscn Pnffs»«•, dir Absicht fctsionb, ihn für die Eniwickluns k,!->n»ch mich mit ihm nch: autei-iauoenseHeu. Ich gebe mit Jft Din�e in Amerika znin TundrnboS zu machen. DeSlsait Genl�immg ptl, daß G-af Bernist-irsf und ch zrundver»! habe ich mir renuu gemerkt, Wae die maßgebenden Persönlich- schieden« Naturen sind. Aych mein Eindruck von dieser� reiten in Deutschland sagten. ihiferiaihm� icet kein an�eue�-mer. �wichen dorn Grase» Konsul Mün er teut mit, daß all« wich.igen Depeschen det Nerusiorff und mir stehe» Weltanichauungen, die sich seg:nseitich! Graf«, Bernftorff dem»Vertreter bei««kwarlise» Amies ia sihtoer ve-rstihen. Das ntifö«-»»> w der iur�en llnierreduiig M-'.'Ptqucrtier. von Grünau, mttgeteili worden sind. zum AuX-eutk konimen. B.�on««ra'i iSernirrrss sa�, sei»? Da, ig. � General Luder.dorsf: DaS hatte sur�un» gar keinen Wen h�isichtlch r«» Friedens wäre mir nnettvünscht gewesen, so ---"...»>»»rr rr.?l!i n. i-r-».w z-nn jri'K;.« m,l Vi»,«- ttonaren SesirfuBnaen m« 5?,ifnnb srstVefirllt werden ssfften. tralc» führen uiußie. z?iir«esiel die Tätigkeit de» Grasen Bern. Die Reichste. tung Lberlietz eö aber dem Generalstab, eine solche � stonf«»ch dephaU, ni.hc. tw* er r, Aureriln der engiisä�cm Prot'-t- Abwehrpelle cinznr'chtr!,.»lr wollte sich offenbar mit dieseu! onnd« s» xrtt irie mch t nntgrgei�eseyt hat. Da.auf führe ich eS ......>•"•'"■ den Krieg iefes waren D�D|�| Fi» mich e*' f# hnisichttch der auswärtigen Polieik nur den Re!ch>»?an�er unv da« Auswärtig« Amt. Nun hat gestern Gras Bernswrff belnadet. daß wir Amerika vom Si-�grcisen in den Krieg ir«* hätten«ÄihcAwn füir.wn, wenn wir onS Lermitt» tun, ang,n»n>nwn täiten. Fch fraec. ab Graf vernftorif davon auch dem ReichSkangier früher dienfriich Mttei-tnng gernach! hat. habe jedenfakl«' von diesen Ausfaffu-ngeu d'S Grafen Bernstorff«»der nicht? gehört. Dann hat Herr S. Beth- mann Hosiweg hier festgestellt, daß Graf Bernftorff hier zum erstenmal Mitteilung davon aeuracht hat, daß Wilfo'! unmittelbar nach der Susiexuote durch Lörrii House habe wissen lassen, er tönne gegen Gngland»iJn« nrachen, weit die öffentliche Meinung de» Landes dagegen wäre. Ick, war erstaunt, als ich Konsulat« ernchtet. DaS hat traurige Folgen für H»r und Marine gehabt. AuS der An-Zwort der Entente auf uwfer Fri-dere-ang-b-l sprach der VernichtungSwil!« Ll«d Ew-rge». Da» An-- "-r 0. sehr bald als gescheitert ge-lten. Noch wahrend wir a-uf die Antwort»o>>rt«t>en, machte Wilson feinen Bovschtag aus«inen Frieden«hi« Sieger und Desieg-e. Die Lr- handtung deö Wilsonschrn Friedensschrittes.va-r einz-g und allein -Lack« des ReichSkanzierZ. An der Front«rfollgbe am 15. Dezeu,» ber bei Veddun ein schwcivr feiudlicher Angriff, d«r un» große Krafwinbuß« brachte. Vors. Abg. Gothein: DaZ gehört schvn zur zweiten Frage: Waren der Oberste« HeercSlcttunz die Gegengrilnde gegen die GrSffuun, de» uneingeschränkte« U-BootkriegeS, wie sie sich in?. besondere an» de»«uiführunzen H a n i e l und Albert ergvben� hat die Oberste Heeresleitung U-Bootkrieg vorgebrachten Gcgrngründc erkannt? Dazu«st notwendig, daß»vir die AuSführunczen der llnSsr- staatSfckr'täve Hanl«! und Albert derbesen. Abg. Echucting verliest dann ei neu, Bericht des BrkschaftSratS von Ha niel vom 10. II � � � weil lediglich die Stellungna-Me des Reichskanzler» für un faifch. Aber allzemein war mir die Tätizkelt des Grasen maßgebend war ''�i'*"Nsi«p.-ht!ch. Ich balle es für möglich. Vertagung auf«nbestilnmte Zel«. Hindenburg und Ludendorff erklären, nicht in der Lag, z n'ein, am Nachmittage wieder zu erscheinen. Der Ausschuß zieht st» ,u einer Beratung zurück. Nach Witderautnahnie der Sitzung oerkündet Vors. Gothein: Da wegen Erschöpfung der Zeugen heut««ine weitere Ver. Handlung nicht möglich ist, da morgen am Bußtag wegen der religiösen Bedenten einzelner kNitiKeder eine Sitzung nicht möglich ist und am Donnerstag nicht wegen der Sitzung de» Nationalverfammliing, bit der Ausschuß beschlossen, die Ber� handlungcn zunüchst auf unbestimmte Zeit»u vertagen nächste BeröandlungStermin wird vekannigegcbcn werden. Der mit der F«ust auf den Tisch schlqgend): Diese Worte habe ich nicht gesagt. Vf�nuge, be| der GeneralfeO-aerlchall und nieine sämtliche» Tkitarbeitir darSber vernommen werden,»b ich jemals gesagt II fNl« �-.C. raäPUV* niClVCJI, C-Ü Ily I'.Z'.rNiS m m u n ä kür En'.' I n n d I b�be, d-st ich dem dentfchen S-U- kcinrn Frieden bringen llcl* I D"-'st- ich nicht aufm.» fibon. denn da» ist ein Hol n- Amerika die Sti Tuende anzusehen." Weiter wörd erklärt, daß der unbeschränkte N-Bootkrieg ein nationales Unglück sein wittde.� da» in letzter Lini« zur Niederlage TeutschliNid» sichren müsse. Dies« Schveibe« sin» dem Gsweral Ludcudorff mitgeteilt worden. Vor-f. Gothein: Da General Ludende-rsf lvünscht, all« an ihn gerichieten Fragen-en, Zusanuuenhang zu decm.worten, so verlese ich gtlo hrtt« boim Grasten wuugen werden könne, wie die» in der Dcnkschrrft de« � Bennstarsf angesragt, was c» mit der Passivität Wilson» auf sich >i??i, Jinm �/•APmrTi.Kr 101.� in 9hrSiidfit frmr?*i_r-«v....... c c.. vr,____« m_____ ä—«.«v.-«. lUPcotfriege» gefaßt wurde, die Bericht« de» Grafen Bernstorsf auS der Zeit vom 21. Dezcvnber bis 0. Januar bekannt? ö. Hat die Oberste HeeteSleitilitg angenommen, daß England bi» längstens t. Jul, 1017 zum Frieden ge gestellt. W ie erkkärt sich die'er Widerspruch? von Bethmann Hollweq ftellt zur Frage 6 fest, daß er an, 29. Jamwr in Gemeinschaft mit Zrrnnwrinann den Admirai Holtze udorff gebeten habe, in Rücksicht aus da» Bernstorfs-Teie» ?ramm den II-Boot krieg aufzuschieben, daß aber hoktz-ndorff erklärt hat. daß. dir U-Boot« nicht mehr zurüch'.erusen Verden konnten. Infolgedessen best.ht ein Widerspruch zwischen «, Ausführungen Ludendorss» und seiner Erkläwing N'icht. Yors. Grthein: N-.ch dieser Erklärung kann aus die Bcant- oowtnng der Frage 6 verzichtet werden. Generals idmonchall von Hwdenbue�: Durch die Vernehmung ssS Gras«» Bernstorsf ist sa?!arg«legt worden, daß starrif« auch chnc den U-Bovlkoiqz enSch fasse» war, mit ,mS in den Krieg zu treten. Bors. Gochein: Soweit ich verstanden Hab?, galt da» nur für den Fall, daß wir die Frö densvermittlung ablehnten. Generafscltni-a-schau von Hindenburg: Die vom RalchSkauz ker angeführten G-gaugründ« sind von uns Voss bow:rtet worden. Die militärischen Gründe waren um» ab« stichhaltiger, Der Entschluß zmn U-Bootk leg dar wobk der schwerst« Entschkriß. der von un» bi» day-n grßrßt worden ist. Schwerer wr-r nur noch der Eittschlnß«mr 28. Scpten� her 1918 zum Wafsensttllstande. General Ludend-rss: Ich erinnere an den tstfen Eindruck, den unsere Riederkag« bei Derdn» auf da, ganz« Volk und auf da» tapfere Heer gemacht hakte. ES galt, einen« rosten Entschluß zu fassen, wie so-fl im Krieg«. »m 0. Januar,»l, Scine Mescstiit der»«ls-r den N-Boot-Krirg zu«, erstenmal Mahl, bestand die Neberzeuaung. daß die Entente da» Wilsonfche FricdenSar�cbo! schrosf ablehnend beantworten würde. Der Reich U'arzler sah diesen Schritt al, endgültig ge. scheiiert an. Der U-Boot-Krieg erzab sich zwanzSläufis al» «iNtürisch.' F-'S-, nicht ,!» besonderes Ezperimeitt. Lltde-dorff Wirft andern Lügen vor. A»rs.(gotheina>-en:„�i« wollten in Amerika Friede»««che«,«i e d- ch t« a w'hl, wir wären gn End«?" Darauf erwiderte Graf Bern»rsi: Wein, ich glaub» nicht,»ah wir ,« Ende wllren,«bor ich wollte in» Friede» machon, ehe wir zu End» wären." Tacauf Jene« Ew. Exzellenz geantwertet heben:„Ja, aber wir walle« nicht. Auherdem werde» wir jetzt durch den U.B««tkrl-s dw Sache ii. drcl Monaten Z» Ende sükren." Ludendorff: Ich weiss nicht,»U©wf«»rnstorsf»« jjjtzlcjt Kulisse kämmt. fifefaieoustU. KreWsche 5j?ndes>?er?Mm;W8. Chauvinistische KouiSdis. Mit AuSna�m« dar Unolichcrng-igen Sozialisten hatten samt« «ich- Parteien eine M I, dringende förmliche Anfrag« .......... Ich war erstaunt, als tch........ da» la«. denn»-«(0 davon wußte ich bisher an die?:«g,eru>n.z �richtet, wie>>« sich zur gelsttge» Durchorlugna» dienstlich nicht» Jck> halte wich daher für vollberechtiat,! der besetiien westlichen Gebiete in französischem Sinne stelle. Diese '' i*. afXik�-iz.«.,u! nVet /Tirf �MtiinoSTU�isü�en bz X ik�w neue Bor- unzulässizew j die Rholni» fchen Lank« zu bevormunden. Diese auf so fragwürdiger Grund» icrge benchende Jnicrpellatfan stand T>ien»Sag an erster Stelle aus der TaarSaidnung. ES war geplau«.«inen Th«a.t-rcoup auf» zerrühren. Präsident 2 e i n e r t sollt? die föomkiche Anjrag« be» gründen, Hirsch, der Mi.niftert«äsidemt, sie beantworten und dann der Vorhang fallen. Es kam ander»: unser« Genossen de» aus die j strnioen auf Besprechung und setzten sie durch. So«rhialt Genosse «j... i„—■ c.- unfern Standpunkt darzulegen. Wir Inhalt der Reden turg wieder. rU, Ter Friedensvertrag hat uns au szerordend» IW�Mtich sckcweve vedingunften auserlegt. Die Sibeiniande sind deutsch sagt,.ch könne nicht mehr lacyen. Run. daS Lachen£it �rdcn aber von den Franzosen behandelt, ah* cht m.r vergangen be: der gro';n«org- um Land und Volk.> � der Krie�zu-ftand bestünde. Das Ziol der Besatzung ist. LoSirennung dert wird unter»' zwangsweise Einsührnnr, deir franzäsi'cheir Sprache che den Schulen bedeutet eine Mkßachtuna der Parson. Die Auslas, angen de» Herrn Tirard stellen einen unzu- lässigen Bevs-uch dar, unsere Bevölkerung in den Rseicnlvnston mit i.anzösiichcm Geist zu durchdringen, und stehen im Wider- spruch m.t dem FwedonSverümg. Prrussrn ist die führend» Demokratie im freieften Lande der Welt. Die Franzosen solbten sich diese Freiheit zum Muster nehmen- Preußische und bayerische Beamte Waiden al» Fremdlinge behaordett. uai Der Achtstundentag ist abgeschafft worden unb durch eme umsassende Handels» und Jndustr««» spionag« mfer Wirtsch.rf'SleMi zu uutergoccken versucht. D« Bevölkerung ist der ärptsien Bergttvaltigung ausgesetzt, und die Pvvbündcten der Frauzosen, die behaupten, don Krieg b» Namen der Humaoutät zu führen, schweigen dazu. Wir steh«, den Nhcmrianden treu zur Sefte. Wir erhaben Ankfage scher dt« Vergewaltigung der periöniichen Fr�cheit, über die Schändung uusevcr Fronen und Mädchen. Wir fragen dt« Regierung, od sie die Politischen und perfSn- lichen Siecht« der Bevölkerung zu schützen und die wirtschaftliche Existenz zu sichern gewillt ist. Die rhci msche Bevölkerung btictt auf un», ob die Regierung die Gefahr«rlaiirtt hat.(Beifall bei de» Parteien mit Ausnahm« der Unabhängigen.) Minister Präsident Hirsch: In dr vorliegenden Frage bestecht kein Unterschied zwischen Rcgttrueg und Volt-vertcetuirg. Seit die Frcmzasen in die Rhein.'ande eiugcdrungen find, habe» e&rzrsjsrZ'•sät»».!?;.?»"« 1 sm i<*<*&*"*** t Ausschuß und seinem Denick't au» Washinchul. H'ec SingNU« tr�en dcmtlich da» Gepraze der Kolon, al» tat Graf Bernstorsf gmagt. Präsident Wilson l,� Poi'-'k. 2� d:« F anzoi.n noch JnkcoMtten des Sch«.«t. ihn durch Oberst House wissen lassen, er könne nsch!» tun. E» handelte sich also um einen offiziellen Schritt Wilscrfa. In dein Bericht aus Wailsington aber st? nicht der Entente. v. Bcthmann Hvllweg: ES besteht doch ein Unterschieds Graf Bernstorsf' p cht von einer ossizielleu Beivach. richtigung, sonde.n nur von d.'n allgemeinen Eindrücke», die er auf Grund der Verhältnisse des Landes ge, von neu hatte. Der Zvngenakroba! Ludendorft. Graf Bernsto.ff: Ich habe weder den Wunsch noch dir Rei- xung, dem Grncral Ludendorff in dem gleichen To» zu ant- Worten, den er mir gegenüber angcschlagen hat. Ich möchte nur «in MissverstiindniS aufklären. Wenn General Ludendo-sf meint, ich hätte gesagt, ee wolle iU-erhaupt keinen Frieden, so ist mir da» gar nicht eingefallen. WaS ich gcmeint lrabe, war, d»ss General Ludendvrsf mir gegenüber«»»drücken wellte, er wünsche die Brie» dcnsvcrmittlimg Wilsons nickst. Etwa» anderes habe ich nie be. hauptet und nie behaupten wollen. Ludeudorff: Für mich war G.xrf Vernstorfs damek» nur noch ein« Privatp.rfon, die keinen Einfluß mfthr auf die Geschicke de» Laube» hatte. Wenn ich ti.i dieser Uiitechaltung erregt geworden bin. so glaube ich da», denn Graf Bentsfauff war für mich der Mann, der m ich on meiner Ehre verfehl hatte. Vors. Gothein: DaS kam, ich nicht zugeben. Gras Bernswcft hcrt nur sagen NKtfleiv daß Sie die Aussicht hatf.'n.�den Krieg nicht auf dem VechandlmigZwege, sondern durch dcm� Sieg zu Sude zu führen, wa» ja aucl'«ine berechtigt- Forderung ist. Ludendvrfs: lieber meine Ebre hob« ich allein zu b. finden. Vors. Gothein: AI» Vorsitzender habe'ch darüber zu »schen, daß ni-manbe» Ehre gekränkt wird. Ich mnß auch ein- greisen, wenn die B.haupttong ausgestellt wird, e« s«, die Ehre eine» andern verletzt worden, dvirn darin müßte ein Vorwurs gegen»»: irre KeschästSfsilhrung liegen. Genera- Ludendorff: Ich mutz bedauern, wenn ich Mich weiter mit dem Grafen Bcrnstorff be- schäftiaen mutz. S» ist mir aufgefallen, daß er jede» meiner Wort wußte. Da» ist sehr� schmeichelhaft für mich, er abkommen» von ihrer Potiuk ablassen werden, diese Hoffnung ist nur gering noch den Ausführungen de» Hern, Tirard. Attr die Rthoiniänder find klug genug, die französischen Jnt.ressen nicht für die ihrigen zu hcoliien; sie werden sich nicht von dem Schlag- wort«Lo» v.m Preußen I" einfangen lassen. Sie wissen, dass Frankreich Prruhcu nennt und Deutschland meint. Und mit den wirtschaftlichen Verhältnissen verhält e» sich ähn- lich. Da» WittfchaMeben der Rh.iulande tan» nicht zur Ruh« ioi.nncn, i» folge dc» Eindringens fremder Interessen. Uiiser» organischen untz fürsorglichen Maßnahmen entsprechen der Dring» lichknt der Aufgabe. Zur Regierung steht die werktägigc B> vAkerung und das gerade deutsche Recht.(Lekchaftor Beifall im Hause mit Ausnahme der Unabh.) Auf Antrag unserer Fraktion und mir mit ihreH ©kirnmer avein wurde dann im ditz Besprechung eingetreten. Genosse Rcseufcld erhielt«ct antziger Redner da» Wort. Tr sagjt«: Wir wenden un» auch deShatd grge« svlch» Jntertzrllatt»,»� weil wir brsürchten, daß durch sie d>e«ezenwärtize Verhchun, »esördcrt, den Shauvinlstrn hüben und drüben in die Hände ge- arbeitet wird, lfiebh. Zwischenrufe.) Wir meinen, e» müßt« Aufgabe der äußeren Wirtschaft»- Politik sein, ein Zufammcnarbeitrn in wirtschaftlichen Fragen zu erleichtern. Natürlich bekämpfen wir U-bergrisfe, wo immer sie vorkommen, mit aller Schärfe.(Jivischenrufe.) Wir kämpfen für die Freiheit der ganzen Welt, sLrtch. Zwischenrüfe.) Meine Freunde haben die Fnierpellaiivn nicht nnterscheieben, weil wir Aeitung»nachrichten nicht al» eine ausreichende Grund- läge für»ine derartige Aktien ansehe». Die Zeituistrkimcbrichtm, en chatten keinettreg» ofsizielte Erttärungen der Entente ILachen recht»), sondern Aeutzcrungen, die bei einem Festessen gefallen sein sollen und nnn in dem Sensation»dlatt.Petit P-ivisten" ev» scheinen. Wa» würden Eft« sagen, wenn die französische Kammer bat mich«»hl für«inen großen Mann gehalten.(Heiterkeit)■v— tnärl*. infen-ttt>4. (5» ist aber ausfallend, dal, er andere Aeur.erungen nicht mit**"* ri?T Staat»., tiwn uss�r�hni«, wu� sobald ein eer sefae" Bestimmtheit sich gemerkt hat. Di« Besprechung zwischen d-ut�r Pulft.ker w. einem F e st c r e n ktzra n. r � � � Bernslsrsf und mir war durchaus nicht zusällig, sondern er hat rnngen tat« und d'.efe vn«nem Berliner<&.>.r out>.alch'«vc mehrfach seinem Wunsche dazu Ausdruck gegeben. General> W'IZ?.......--n, Ku~. Lu de udo f benennt dafür mehrere Zeuzen. u. a. den General� f?" lä, fe�oersiandilch � 5? ,? Hofs.nanu I Dcu!>chland; wir lämpsrn gegen die Siegirrnnz, dir dl« Freiheit Graf Berasterfs erklärt, daß er im Gespräch dan Wunsch unterdrückt! wir würden auch ftder fremden Megieruna d«, äußert habe, mit Ludendorff zu sprechen. ES habe damal«; Kampf ansagen, die sich in Deutsicsi-mt» mne« Lngei-SWhest�g tt» Monat gedauert,«ch?«r«l» Hauptquartier kam. E» lag mischt.(Zustunatruna ti. h» Uwaa�z. » r Wkr«virnMm«Tife PoMN fct WJffetwtSrÖ» verung und Völkervtrsöhuunz. De-r vorüb�raehend« Mig�rf»lz in Frnnkreich kann unS nicht in der lle�erjeugun� erschüttern, das; nur die Arbeiter, die in der Jnternatianele zusammen- geschlossen sind, unS die LieRru� bringen morden. Da» g e- ernte Proletariat aller Länder kann den wirklichen Polkerfrieden bringen. Darum: Proletarier aller Länder, der- eintet euch!(Stürmische Zustimmung der Unadh.) Nach diesem nationalistischen Intermezzo, wobei die anderen Parteien fluchtartig den Saal verlassen hat!«,, fiel die Aede. wühle zum Hauthalt de, Staat»«inistert«m» mied« in tbr-n alten klappriger. Dang. Haenisch wird energisch. Kultusminister Haenisch: In dar Deb-rrt« der>rtz?en Dag« 5i mehrsach die Tatsache erörtert worden, daß an den politischen undgebungen der vcrigen Woche sich eine größere Anzahl von Schülern und Schülerinnen der verschiedensten Lchranstaiten bc- fcnligt haben, und ich bin gefragt worden, was ich dagegen unter- vommen habe. DeveitZ am vovigen Donnerstag abend, als im KultuSministe- rium die ersten Meldungen über die Beteiligung der Tchulfugend an den politischen Kundgebungen vor dem N.ichÄag und im Tier- garten einliesen, Hab« ich mich sofort telephowisch mit zwei mir gcnunnten Direktoren in Perlindung gescht und am folgenden Freitag ha, auf mein« Veranlassung das Prcvinzialschulkollezium den Direktor Müller vom Fichre-Aymnasrum und d"n Tirekor Leonhard von dev Goethe-Schule vernomnien. Auf Gr, im, dieser Vernehmung habe ich gegen Direftor Leonhard da» Diszi- plinarvcrsahren eingcl-itet nnd seine sofortige Amtsenthebung verfügt.(Bersall bvi der Mehrheit.— Rufe recht»: Das ist die Freiheitl) , Da auch gegen andere Direktoren ähnliche Vorwürfe erhoben worden stnd, rst das Provinzialschulkolbcgium angewiesen worden, schlmnizst von allen Schuld irektoren und-rektoren Bericht« ein- zu fordern, wie weit Schüler und Schiflrcmnen an den Demon- Jtrationen teilgenommen und wie weit sie dabei nicht gehindert, andern geradezu gefördert wsrd-n sind. Sollte sich hcranSstellen� dast noch wciterc Schulleiter die Pflicht, die Schuljugend voi» solchen Demonstrationen fernzuhalten, vcrleht haben, so werde ich mit allen mir zur Verfügung strhraden SUztela dagegr«»in- schreiten.(Beifall.) RechtssoztokMchs DNawr. «» war im Seilestenrat vereinbart, daß zu« de« «aattministeriums alle Parteien zwei Rednerserien stellen� sollten. AIS von der zweiten Rednerreihe vi« Rechts- sozmlisten un-d Tcmokraten gesvroch�n hatten, beantragten die Mehrhcitspartelcn Schluß der Besprechung und beschlossen dem- gemäß. 3D8 bedeutete einen Bruch der Abmachungen. Durch -If11-. ,,)ur'>' den übrigen Rednern das Wort ab- gcichmifeu. Und das, nachdem gerade die RochtSsozialisten und auch die Demokraten unsere Partei und unseren Redner Ee» «offen Ludwig auf da» heftigste angegriffen hatten. «<. ,, I Beiu)aftzordnu»g nagelten Genoffe Leid und Genosse « olf Hssfmann diese»«erfahren al» unanständig fest. Wie d.e Redner vcr Mchrheitkparteien mitteilten, wollten sie derhUrb�r?, Saß her zuletzt ge««b?te Rbßner Ire DeuMeit Pol!?'- Partei Etendel nicht Snzrisfe erheben soll!«, ohne das jemand noch milworleu konnte. Da» war keine Begründung für diese Vergewaltigung schlimmster Art. Da reden diese Parteien von Freiheit und Demokratie und üben die schlimmste Dikiatur, wenn st« bei der Mehiheit sind. Das wird sich schwer rächon, tue an di« poletische Komstoüativn sich wieder ättdern wird. teSepsmilleZkawder. Spandau. Am Mittwoch cunerthaiilsches Dsizenmehl WO Gramm aaf FeL> Vt der Einsuhrzusahliorie. Am Sonnabend ,00 Grnmin Margarine aus Abschnit! 1.— Die Ausgabe der Milchliarten der über 70 Jahr« alten Peisonen findet wie folgt statt: Für da» Siodtgebie! D.olkaNerxuisgabc!«lle A— H am Donnerzlog, I— R am sireiiag, S— 3 am Sonnabend! Sieniensfwdt und Halsthoist in dem dorllgen Magistratsbureou At— Z am Donnerstag und A— L am Freitag. Pankow. Vom Donnersiag at> ISO Granu» Teigwaren, für Iug.'ndl che 000 Eriaenm Teigwaren. Stralau. Comic>ber!d, den L2. Nooember, 105 Gramm Nudeln (100), 250 Gramm= 1 Päckchen MÄchsühspeise tto), 600 Gr«!.!» Jdaelchsoiwwltmehl(U). Li« Mittwoch Aiimeloung. Aus den Sr!kanisa!Zsnen. y DlstrSit. L Abt. Heut« Mittwoch 7 Uhr in dar Schulnula Tompechchcr Straße 2, Volliiyerng. Wahl der einzelnen Kommissionen. S. Distrikt, 1. Abt. Sonnabend, den 22. Nooombe-r. abends 7 Uhr, Schulaula Mittemvalder Straß« S7: Mozaat-Adend, Dr. Felix Gimlhec. Eintritt 50 Psg. 5. Distrikt, 1. Abt., Waffertoavlsrtel. Donnerstag abenb 7 Uhr Versammlung bei Keller. Wassertorslr. 70. Vortrag über Weliglon in d« SchiSl«. 10. Distrikt, 2. Abt. Donnerstag abend 7 Uhr Abteilungsoer samm- luirg bei Büttner, Schn>sdterttr. 23. 10. Distrikt, 8, Abteilung. Abtcllungsversommlurrg Mittwoch abend 7 Uhr bei vüttner. Schwedt«! Straße 23. 17. Distrikt. 1«. Distrikt die Bezirk« 710-75«. 738 u. 737, 18. Distrikt dl» Bezirk« 781 u. 732. Extrazahlabeiid Freitag, de» 21. Aovcmder, abend» 7 Uhr. Wichtig« Tageso.dnung: Wahl«Ines Zeltungsspsdileurs. 18. Tistribt, 2. fsrllher 13.) Abteilung. Donnerswg. den 20. d. M, abend» 7 Uhr� in tar Schulaula Jeppeiiner Straße 4, Milgliederver- («mnlung. Mitglicdsbuch legitim iört. Bildungsausschuß, 1., u. 3. Distrikt. Morgen Donnerstag, den SO. Novsnidsr. abend« 7 Uhr, in der Auw Tempel hoser Ufer 2: Erster Vortrag de, Genosten Otto Fenffen über Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus. Karten gilttg für 8 lDorttöge=c 1 Vick. sind am Ein- gang» zu haben. 11. Distrikt, Bildungsausschuß. ArdetreA-Ubungskursn» Donners- tag, 20. Aouember, 8 Uhr, Sevule Welhenburger Straße 4 a parterre. Thema: Räteverfastung«l Ungarn und Deutschland. Reserenl: Den. Dr. Rosenberg. Brik-Bumow. Heut« obend Z�8 Uhr wichttg« Miglwberversamm- Imrg bei Meier, Iahnstraße, Ecke Ehauffeestraße. Niederschönhausen. Cißung aller neu gewählt«» Funlltwnäre nicht Mittwoch, sondern Montag, den 24. November. Zeuthen, Mieredorf, Neu- rchulzendors. Am Donners tag, den 20. November, abends 8 Uhr, auß-rorbenllich« Generaluarsammlung mit«lefe-renlen ilst Lokal von D-n. Paul Enpert, Zeuthen. Zeitungskominisswn der Spedition Götz«. Sonnabend abend 0 Uhr Sitzung in d«r Speditwn. MsMMnsee. Trrarspsvl», Lvaerar�Mee nst». der Groß-Vsrstner iGetvMndustrl« Donnerstag ab»«»U Uhr aligswott» BortmunswSMlOtfconseiauz ij> Wilk«, F�tfälsn, Ssd-Sienstr. 32. AxsthckanarhoUer. Timnerstag akend 7� Uhr Versammlung im Könipsralbt Kasino, Holzmerktsir. 72. Meschimsten- und Heizsroerbimd. Dertrauenslowtt de» Siemens» Konzerns Ausammenilunft Zroideg«band ö Uhr la Streiblokak Öuitzowstraß« IOC. Pas!- und Trstg-ephon-Boami-ir, Dushesier und Aushelserlnne«. Freitaz abend 7 Uhr Bersammlung in den Dermonw-Bälen. Freie sozialistische Preletarier'Iugend, Gruppe Tegel. Unser» nächste Zusammenkunft findet Mittwoch abend ä{A Uhr im Ba-emse lokal Wellner, Echiieperstr. 80, statt. Eltern stnd herzlichst«in, geladen. Freie fozwllstifche Fugend. F-b» Ortsgruppe muß einen Obnumn der Vatilebsvectrauensleut« wählen und zur Sitzung der Zentral» der aielrielevorctanifctlion am Tonnerstag, 20. Nooeinber, rrdoiid» 7 Uhr, in: Jugendheim» Drüberstr. 18.«ntseirdsn.(Vei noch nicht erfolgter 'Wahl muß trotzdem em Gruppenvertreler teilneiM-n.) Freie soz. Fugend Neukäst!,. Mittwoch 7>j Uhr cußerordenÄichl Funk l ion ä:>> tz ung. Fest setz rum de, Dezsinbec-Programm». Arbeltcr-ISanderoerr!».Berlin". Heute, Mittwoch nochmittaj 5 Uhr Mi wl rsderoersaminlung.— Sonntag nach Z offen— Wüitsdorf Abf. 6.38 Polsoomsr Ringdaiitthof. Becantworlllch für die Redaktton Alfred WIelepp, Neukölln! Veilagsgenossenschust„Frechell",«. G. M. b. H. Berlin.— Druck de, Lindendruckerei und V-rlogsgeselllchast w. b. H. Echlsfbauerdamm Ist m Freie Weif Heß 27 Soeben erschienen 1 Aus dem Inhalt: Die Einäscherung von Hugo Haase— Bilder von denRevolulionstagen— Trotzki; Erlebnisse in spanischen Gefängnissen— Republikanische Justiz—■ Eine Bilderserie: Aus den Betrieben—- Der Roman Ssasclika Schegulow-* Aus Hugo Haases Reichstagsreden. 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Unser Verbands vertrag. 3, Antrag aaf Statutenänderung, zwecks Eintragung Ins Vereins» reelster, der§§ I. 2, 7, 9 und 14. 4, Neuwahl des 1. Vorsitzenden und Wahl von 4 Mitgliedern des künstlerischen Ausschusses. 5. Kassenbericht Bericht der Revisoren. Verschiedenes. Das Erscheinen aller Mitglieder der Freien Volksbühne Ist Pflicht. Die Mitgliedskarte gilt als Legitimation. Der Vorstand. L V. Q. W i n k I e r. AentralverbanS öer M gestellten Bezirk Grosz-Berlin. SW NI. VeNe-ANionce-Str«?!« 7>V Tclcfon� S!»II«»b>>rs 4400 44aS Zaitzkruppe 4 Zek�en d(Kraukeukassei-Angestellls) Donnerstag, den SO. November iSIi», nachmittags 4 Uhr erscimmtung aller In S?!--. ZnNnvgs- vid VeKlehe-ürenkesfafsell beschSii glen Kalleg'uneu u«d Ksllegeü G e w e r k s ch a f t s h a u S, E» g e t- U s e r RS. Tagesordnung: 1. Teuerungszulagen. 2. Vranchenangclegenheitcn. Autritt haden Mit licder fotvie KoNe'en, die Mitglieder freier Ge- Werks tasten sin>, gegen Vorzn'mig der Mit Ii dZduchcr, die Ren ante» und die GrschäftSfu zrer.— Die Koitegen, welche als Gelch.lfcSjüdrer dezw. Bertretcr in den Krankenkassen tätig sind, wcreen ersucht, ebenfalls zu er- scheinen, damit im Anschluß an obige Tagesordnung Ste�ung genommen werden kann zu dem ablehnende» Bescheid der V. A. bc üglich der G haltssätz«. BechlNi WSHliMr.SSMm'Ml! nt ZülWMn JMUlMz Filiale Berlin, Sebastianftrahe Fernsprecher: Amt Moritzplatz g7Z7. AchliiUel Damen- vnd Mufler-ÄonseMZu! Niigiieöer-Versammlung am Do»iier;tag, den ZV. Nooember, nachmittags S Uhr in den ZenirallestsiUen, Atr« Jakoosriaße bi. Tagesordnung: Bericht von den D-rhanolungen mit den Arbeityebern. Refe ent: Kollege Krämer. Eintritt nur gegen Dorzeigen des Milgiiadsbuches. Lchne dasseSe oder mir mehr clls S rentierend«« Wochen- derträgen kein Zutritt. Di« Kommlsslai». Achluugl Herren-, knaden- unü GamWl- mii ifl-Konsekiion! Käsen', Weslen-Schneider nnd Schneiderinnen, sowie Zufchnrider und Zuschneiderlnneinl Am Freitag, de» ZI. November, abends 7 Uhr im Deutschen Hof, Luchauer Etrahe 18. VranÄen-BersamMtUNsi legesordnung: 1. Bericht von den De-Handhmgen mit den ArbeliigeÄe n. Z. Wahl einer Hiisskorrft. Pli�h. der Kollegon unS) Kolleginnen cht e», zu er- scheiiren med jür gu.en Besuch zu sg liieren. Die Kommission. im Spszial-�dtsilunA Un formsnfsrhsn, v i Umsrbmtün in«oktvsrr, klau, droun, grün unil Cover-Coal-Farbe jn � Tagon sowie Wenden, Umarbeiten, Neuarbeiten v._ Herren- u, Damen-Garderobe in Ä Tagen Oi igina! echt engl.Sloffauswahl Jeder Artikel wird auOerdem gefärbt in! agen Trauersaehen in Std. BÄSCH& BUCZKOWSKI cenirum 7ii9. FriedrichstraBe 68'. caturum 7113. Sfiilfdift SSflnüorkittt�frkiii Derwaltungsstell«: Berlin N 84, LInienstr. 8Z Si. Ecsdhlsiszeil von vo:ni. 0 Uhr bis nachm. 4 Uhr. Telephon._ A ml Norden_ 185, 1239, 1087, 8714. Freitag, den 21. November 1919, abends 7 Uhr Verfammltttt 5 aller In Fnriung, betrieben beschZftiglen Schmied« in B° k« r s Z° s, s ä l e n. Wedmstr. 17. Tagesordnung: 1. Bericht Uber dl« Lohnerhöhung und den Arbeitsnachlvel». 2. Diskussion. L. Wohl von Lertraueneleriten. Das Erscheinen ollor Kollogen ist dringend«rfor» derlich. Am Donnerstag, den SV. November 1919. abend» k Uhr, im Saal des Arbeitsnachweis«», Linien- strahe 83/85 SBcrmmmfmm aller in der chemischen Industrie beschönigten Hand' werker und angelernten Brdeiter. Tagesordnung: Bericht von den Verhandlungen. Reserent: Kollege Max Utlch Es cht Pflicht aller Kollegen, pünktlich zu«r- scheinen. DI» Ortsoerwaltung. pUk.U- Waren en eres— Export l.P.BU«. i I vi itUUi wie alljOhriicfa preiswertosles Angebot in Krairen, Muffen und HaUhüten. Fucbsearni- turen In itroDor Auswahl.— Reparaturen prompt und blllltr. Id. Itlii MDSOilfl dickg. 21' Heue Köni�l'fe8e 21 1' OOOOQOOCCOOOOOO � Dnserm Parteigenossen � - Wilheim Rasch,<> Gartens iraße 52, v . in seinem 80. ÜC- Y \ hurtstase die herr- y V liebsten Glückwünsche! � X Die Genossen des � X 265. Be?-lrks. II Dlstr.kt.§ c oooooooooooooo Am 16. November verstarb nach kurzem, aber schweren» Leiden raeine liebe gute Frau und r erzensgute Muttef Johanna Boden, geb. Priemer. m Alter von 24 Jahren. Die BccrdiRung findet am Donnerstag, d.20.NTo- veniber, nachm. 2'. Uhr auf dem Neuköllner Ge- mttlode- Frieohof, Ma- riendorfer Weg, statt Geors: Boden nebst Kindern. Hierdurch die traurige j Nachricht, daß am i7.No- vember nach kurzem, schwer. in Leiden meine geliebte Frau, treu- souende Multei»brer l Kinder nlara Kclzuer geb. Koch an einer Operation ver- j sterben ist. Dies zeigen betrübt mit der Bitte nra stille 1 Teilnahme an WJIi. Metzner. Gastwirt, nnd Kinder. Die Beerdigung findet am Freitag, den 21. Nov., nachm. 21/3UtirP von der Lechenhat'e des Neuköllner Gemeinde-Fried- � hofs MaticLdorier Weg S aus statt. [ Bei Todesfällen Sarge ifl i alien Preislagen fabriziei t and hefert iiberail hin sehr billig i i.'redlow, Drunnenstraße 117, Humboldt 6349. Uectscber Metallarbeiter-Verband Vcrwiltunesite'lc Her. In. Tcdes-Anzelge. Den KoIIeeen mr Nachright. daB folrende Kollegen vtrstorben sind* Der Maschlneuarbeiter Nerriii drr �friiitrrgg�iiriiilii'r«.ZchridgirZkr Rrelrna. den Slovemder ndei M oV Uvr, Im„«ehirrffcha'isljnnä" U«.ei User 13 Vertrauensinänuer- Versammlung rage»ar n»nq: SteNunonahm« zu der rage«. »rdiinua der rnrlfan«sa»>f!!li,li»g. Die Pri irnucnelrurr I»>0?rgtt itHailtftct werden crluckl,»ell- jdhllg zu erscheinen. Karte Icgltlmlerr, Tie In Berlin taiidblonlereaMM lanbflnmmen MtgNedcr i derlan me n lich nm Sani abend, den SS. November, abend« Uhr, rar Sie aura r tS.tinde liltenste Uli>» ed'cr.ewicilmng. Der«llnnborftaub. u« T. P. D.» Ortsiverei» Neukölln. Frellag, den Sl. 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