■Sin* •itfUl. RS &r.'i Äff S, klnzelpreis 15 Pfennig- 2.?ehrgang Sonnabenö, öen 2H. Nsvember 1*19 Nr. 550/ ßZ 254< �benb-�«sgab< *** pÄtttlrit* irfirial meranu i#)«n 5«im> mi> im y yr)«a«yr»h Itträ�t Wi;rri«r gnfttUnnj In» Bau» f*T Sroß-Sn!», 4-— PL M ""B"" P»)U>»jU4 rr tn oft iM 01. 1*1 Auft>Ilui>t unt*r«tnlftan» jftt Dn-ts-dlaut tJOin. fir» Uulan» 7,50 M, fn Sri es IWO CT. Nim Uta(Ert>«*i«oii; Leriir, Vit'}.«. SchiffblUterdaw» lom Prechr« liou«,»d« SSVS uuk tsss. 7n(«al« foümM» adjljrfpalt nanoattlBtjaO»#0« irnnSaum WOCtt»., bat wort 60 Pf. t«»««Hilm Wart 2Sp{, T,un»»z»zuschla, M p««& Lei.Tamilitn» u. Dnfamrrtlunasanjeijni stlll der Zuschlag sUrt,)ns»ral» str dru luaum {•IgtnAttt Ca, mtffm spZ!-IT-ü» di» J Hirt«achmlttuw Sei der«nwWHe» aufgfyWu'«W. Snsentte-.AbTeilm»,: Vrrlw 51?».«.«äffftomet»«* 1» Ssrnspr«ch«r! Amt ftartaa k--«' Ä Ä B » K. rfW Marloh. keinharS& Sie. U neuesten Heft der„Zukunft" bespricht Mnximi- . o n Haiden noch einmal die Ermordnung der Matrosen .£let Französischm Strvhe. Er hält die von uns sch>on . �crgeg>et>encn Behanvtungen. insbesondere was die Mit- .l'.ung des Obersten Reinhard und der Staatsanwälte &, � k o i ch und Weidmann betrifft, in vollein Um- 011 stecht und ergänzt ste in wesentlichen Punkten. Herr (. � behauptet auch, daß nicht 82, sondern n u r 2 9 Mo« i�'leiT erschossen worden feien und er führt die Ermor- ' Namentlich an. seinerzeit angekündigte Untersuchung war nur �o, der in die Augen der Oeffentlichkeit gestreut ivurde. »>ag boni ersten Tage ab die Absicht der V e r d u n- Äi ünfl vor, weil die Regierung nicht willens war, die Bfrü J.Tmönner und Drahtzieher des abscheulichen foit l13 bloßzustellen. Hätte sie den ernsten Willen ge- dos Verbrechen restlos aufzuklären, dann hätte inner- Xlij» Wochen die Hauptvorhandlung angesetzt werden So hieb, und stichfest war das von uns vorgcrragen« Ju�towtetiol. Selbst ein Kriegsgericht hätte sich davor �berschiichtn können, wenn eben die Verdunkelungs- sL�u nicht im Interesse der Mörder und ihrer Ver- C G-efegen hätten. Man traf also keine Anstalten, «»Oberleutnant Marloh sofort zu verhaften, ließ ihn viel- foLi". der berüchtigten Spitzelabteilung von Kessel Leutnant von Simons!) drei Monate lang ungc- wnm Dienst tun und wiegte sich in dem schönen taat?"' über die Sache würde babd Gras gewachsen lern, L"Oer so viel? andere Verbrechen, die während der März- �fgesühnt verübt worden waren. s»kin � lvir aus diesen Skandal binwiesen und die so- slno.i �'�erha ftu n g Marl oh s sonderten, kam die »ksz«??dcit in Fluß, und zwar dergestalt, daß der Täter %'y idhte Papiere bekam und als Hauptmann Sesfli� � n? r mit einer Fahrkarte erster Klasse und rns- folWr» 5000 Mark Geldunter st ötzung an die ""Gestade des Bodensces abgeschoben wurde. Die" t' u n n �ei sich verborgen bielt, wegen 3 irr!" 3? f I bo,(Srm SDMer Hrlfe�clfcr l!>ti in»rer Dr. Rump, derselbe, der am letzten l-onn- ber Potsdamer Ganrisonkinlie einen mo na r>:»> Ratzo u inszeniert« und für seine Gemeinde den «r»:°blsgte. die Wiede r e i n f üh ru n g�>er Mon- »n? öu erkämpfen.... % o|. A verlangen Aufklärung darüber, warum dww �ksdiener noch nicht unter Anklage gestellt ist. uoch einmal die Frage: Warum ist eine grostc Peloftungszeiigen bicher noch nu.. g- h Die Namen der Ermordcien. Angaben der.Zuwirtt" sind am 11. März in der »»» »rf. F lWaerasz des Kkders m Hssfe. £. Kein Gnichtsvsrfchren! B7: s; stäl ä».»: Bericht—■~- Votz wird et» gdmeingefShrlich dauernd in sine Irrenanstalt untergebracht werden. Wir erheben gegen di« Absicht, gegen Voß kein Ge- richtsverfahron einzuleiten, Protest, und stellen bei dieser ; Gelegenheit fest, daß weder der preußische Instigmi nistet noch die Siaatsanwallscliast aus die Fragen, die der Genosse D i t t m a n n in seinem„Offenen Brief" am 17. Rodem- . der stellte/ bisher keine Antwort erteilt haben. Ein Mörder Aosa ergriffen. T. U. Hannover. 25. November. In da? Militiirnrrrsthaus eiugvlHert wurde am Freitag der kizefeldmbel C fie, der sich den Nomen Koch btigetegt hatte. ßr ist der Mörder der Noia Luxemburg, der seinerzeit von Berlin 1 verschwand. Eine Bestätigung dieser Meldung bleibt abzuwarten. , In dem Prozeß Sic ixnecht-L uxemb urg ist der Rame des ■ Vizeseidwebels Otte jedenfalls nicht erwähnt worden. Es könnte sich bei ihm also nur um den Mann handeln, der bei der Abfahrt aus das Auto gesprungen sein soll und dann spurlos verschwunden ist. VerhanSlungssbbmH!m ameiÄlslhLll MafüeHe##". Washington, 27. November. Tie Verhandlungen zur Beilegung des Kohlen- streik s wurden a&erbrollicv. Die Verhandlungen des Lohnausschusses, der aus Bergarbeitern und Bergwerks- bcstbeni besteht, sind auf u n b e st i in m t e Zeit vertagt worden. Ter Abbruch der Bcrhandlungen ist allein die, Folge des starrsinnigen und unnachgiebigen Herren- st a u d p u n k t e s der Bergiudustriellcn. < Sl-s ausfällige Schmeizeu. Wir stellten in unserer gestrigen Abendausgabe di? An- frage, ob der Regierung' bekannt sei, daß auf den zuständigen Aemtern seit einigen Tagen P a ß g e s u ch e nach dem Auslud, namentlich nach Holland, für Personen vorliegen, die in enger Verbindung mit den Schiebungen der Firma P a r v u s und Genossen stehen. Die Regierung, deren Dementierapparat sonst so tadel- lo«. funktioniert, hüllt sick in diesem Falle in tiefes Schweig en. Man wird darin wohl eine Bestätigung der Nichtigkeit unserer Mitteilung erblicken und mit Recht schließen dürfen, daß die Negierung auf unsere weitere Frage, was sie zu tun gedenkt, lim ein Entweichen der Hauptsckmldigen zu verhindern, vollständig taterzlos bleiben wird. hie Hilfe für Leutsch-Lesktteich. Wien, 2°.. November. Die Wiener Lllgemeine Zeiwng meldet: Die vi e p a r a- tionskommission ljat beschlossen, die in priest liegenden 3 6 000 Tonnen Gekreide nach Wien zu b fördern und die Bezahlung durch die Restbeträge jener Kredite sicher z., stellen, welche England. Frankreich und Italien eingeräumt haben. Wie das Tel. Korr.-Bureau erfährt, find Getreide, und Weh Isen düngen aus Trieft für Oesterreich im Anrollen, 2000 Tonnen Mehl für Wien und 2500 Tonnen Getreide für Graz. Noch 10000 Tonnen Getreide in mehreren ohne Unterbrechung einander folgenden Eendungen werden erwartet. Bürgermeister Neumonn machte in der gestrigen Sitzung da» Gemeinderats bekannt, daß Heidelberg sowie zahlreiche andere süddeutsch« Orte sich zur Ausnahme Wiener Kinder für den Winter erboten hätten GenzschchaftMer ZVfswAsMltth der EisLSdahser. Am 25. November fand in Wllrzburg«ine Konferenz zwi» schen Vertretern de? drutschea Eisenbahncr-Berban. des(loO 000 Mitglieders und sc» deutschen Verkehrs- personal. Verbandes(83 000 Mitglieder) fiait. ES wurde beschlofien. die Verschmelzung der beiden Verbände am 1. Juli 1920 vorzunehmen. Damit geht ein langzebegter Wunsch vieler gprd- und iüddeuticku Eiseiibabntt in. Erkullum» Zehk. wie die NeMeu leide«! Von Julius Braunchal, Wien. Es ist die alt« traurig« Weise: Wien Hegt i# Sterben und sein HiiferAif gellt über di« ganze ceftUeM Weil. New Zloik, London, Paris, Berlin hören ihn seit Wethen und Monaten, seit dem ersten Tage, nach dem 9*5» Wusse des Saint Germainer Frieden?. Sie werden de« klagenden Liedes, das nicht verstummen kann, vielleicht ein- mal müde werden. Aber die schaudernde Wahrheit bleibt, daß. Deutschösterreich in seinem jetzigen isolierten Zustand« nichi leben kann und Wien, die Millionenstadt, dem Tdd« de? Berhungerns und Erfrierens in deS Wortes furchtbar». buchstäblicher Bedeutung geweiht ist. Vor einigen Wochen ist amtlich berechnet warben, dsst Deutschösterreich für jene unbedingt notwendigen Lebens- mittel, die seine Bevölkerung zwar nicht vor de» Verhungern schützen könnten, zwanzig Milliarden Kronen im Jahre benötigt. Als diese Rechnung aufgestellt wurde, war die Weener Krone ouf dem Züricher Markt noch annähernd sechs Centime wert: inzwischen ist ober*»f Preis der Krone tief gesunken. Die Züricher Devisen- zentrale bewertet sie nunmehr mit 8,75 Centime: ht Witt i ichfeit ist die Krone im Auslands wertlos und wirh als ausländisches Zahlungsmittel überhaupt nicht mehr ge» nommen. Nach'dem heutigen Stand der Krone«nt den ausländischen Geldmärkten würden daher jene Leben»- mittelmengen, die Deutschösterreich benötigt, nicht zwanziW Milliarden, sondern. 35 Milliarden Kronen kosten. 35 Milliarden Kronen nur für Brot, Fleisch, Fett, Milch- konserven, Futtermittel— also für die averndlw endigsten Nahrungsniittell Rechnet man zu dieser im geheuren Summe, jenen Betrag,.die der Einkauf des Mminnrni# an Kohle, die Deutschösterreich benötigt, um seinen Hau»- und Küchenbrand, seine Elektrizitätswirt sck?aft»nd ioinen ohnehin gedrosselten Verkehr aufrecht zu erhalten, fern« lene Summe, die der Einkauf jenes Minimums an Roh- stoff, an Leder un dBaumwelle. den die Erneuerung der längst zerschlissenen Kleider, Hemden, Strümpfe. Schuhe bedarf, so gelangen wir zu der r/igeh eueren Summe von nahezu fünfzig Milliarden Krone«, die Deutschösterreich alljährlich vom Auslande al5 DM#«» braucht, die c5 als Gnadenga-be vom Auslantv empfangen muß, da es ja feilst außerstande ist, enffprechende Gegenwerte zu bieten. Ter Saint Germainer Friede hat TeutschöstemÄ seiner deutschen Kehlengebiete in Böhmen beraubt. Der Kohlenmangel Deu t-ichöst«rreichs ist der tiefste Quell feiner Verzp??isl!-!tg, denn der Mangel an Kohle verbindert die Regeneration der Industrie und entwürdigt da? Volk Teul' Oesterreichs zu jenem eBttlenvolk, das es in Wahrheit nun ist, das Gvbm empfangen muß, um ein kümmerlickiet» Betlferdasein fristen zu' können. Der Saint Germainer Friede hat Deutschösterreich jener deutschen Gebiete in de» Sudeten berwubt, die vor dem Zerfall des Wirtsch�ts- gebiete? Wien mit Kartoffeln, Zucker und Brot teilweise versorgt hat: min wurde Tentschösterreich in einen Zustand aualvoller Ungewißheit' gestücht, der joden überstank, ane« Lebens tag zu einem erneuten Wunder gestaltet. Der Saint Germainer Friede hat' diesem bankerotten DeuttchösterrkÄh Lasten aufgebürdet, Me es nicht tragen stwn: sie haben seine Zahlkrast auf den ausländischen Märkten ans den Nullpunkt berabgedrückt. Mr siecht nun ein lebeaskräfiiges. arbeitsfähiges, begabtes, hochkultiviertes Vokk dahin, ge- fesselt durch den Mangel an allen Vorbedingungen feucht- barer Arbeit, aller Welt und vor allem sich selbst zur Last. Tie llnalchängigkeit Deutschösterreichs hat der Saint Ger- nminer Friede zweifach zu sichern geglaubt, und so wurde Teutschösterreich von aller Welt der a b h ä n g i g st e. an* "freie st e Staat! Tie Tief« des d eu tseli öst er r eich pchc n Problems enlchöpfi sich also nicht in der Milvtäligkeit der Großmächte. Wir« i über die Wintermonate yimiberzurctten,-sondern besteht i darin. Deutschösterreich überhaupt zw , retten, das.heißt, diesem Laude in einen staats recht- i lichech Zustand zu versehen, der ihm Arbeits-. Entwich- ' iimgs-, kurz Lebensfähigkeit, verbürgt. Die Not Wiens und i der Alpenländer, die wahrhaftig ztim Himmel schreit. W invhert zumindest rasch« st L Hill«. Aber bi« fiinfc* h nmg der virgeribNMchm N»t beseitigt nicht die fernere Not des ÄandoS. Wenn DeutichZsterrsich den erflehten, er- «tieften. Le'bensinittelkredit bekcMnt, wenn Teutschland Unit» Paten Kohle, Italien, Argentinien, Ingt laviert Ge- treibe rmd Fett, Holland Käse und M'ilchkonserven, Frank- reich Lokomotiven ruck Waggon? für die nächsten Monate auch lochen würden, so wäre dnS Problem Deutschästor- reich'nicht gelöst. Es wäre die Gefahr der Katastroplie dann bestenfalls verschoben; der entwürdige, unerträgliche Zu- stand, der ein Volk der Mildtätigkeit der Welt überani- wartet, bleibt bestehen. Deutschösterreich muß eben, um leben zu können, ,n ein großes Wirtschaf bs- gebiet, in eine Produ ktionsgemeinschast e i n g e fügt werden, die ihm Nohstosfquellen und Kavitalsmächte er- schließt, das ihm Arbeitsmöglichkeit gewährt. In der stavtsnechtlichen Isolierung Teutschösi erreich, s liegt all sein Leid u# Ianmror eingrschlsffen. Diese Isolierung, die das dentschösterreichifche Volk zum Hiob aller Völker der» wandelt hat/ muß zerbrochen cheröen, oder aber, der fron- iöstsche Imperialismus, der sie diktiert hat, schreitet über it Leichen dieses SechS-Millionenvolles. h 'r E t Sie avßeMM che ßtlfe. Die Negierung beniüht sich, dm Ernst der politischen Situation, nach Möglichreit zu vertuschen. Sie behauptet, daß die Verhandlungen in Paris nicht abgebrochen, sondern nur unterbroäM seien, kann aber die Abreise des Herrn don Simson und vor allen Dingen der Sachverständigen Ntchi tzenllgerch erklären. Tatsache ist, daß zur Zeit keiner» I er Verhandlungen mehr stattfinden und daß infolgedessen die Ratifikation des Friedensvertrages am 1. Dezember auf fernen Fall erfolgen kann, ja daß es zwetfel- j hast ist, ob die Ratifikation überhaupt erfolgt. Als Anlaß hat die Regierung die Kriegsgefangenenfrag« bemitzt. in der allerdings die Haltung ClemenceauS nicht ein» wandfrei ist; die wahre Ursache aber bildet die Frage der Auslieferung. Die Regierung hat, obwohl sie den Vortrag bereits ratifiziert hat, nachträglich versucht. durch einen angeblichen Vermittlungsvorschlag die AnS- kioferung zu vermeiden und anderweitig eine Bestrafung der Schuldigen herbeizuführen. Die Ulliierten sehen darin offenbar eine Weigerung, die Bedingungen dos Friedens» Vertrages zu erfüllen. Da aber die Ausliefenmgssrage nicht geeignet ist, einen günstigen politischen Hintergrund im Volks und vor der Welt abzugeben, bemüht die deutsche Ne» yierung sich,!fcn entstehenden Konflikt auf die Kriegsgefan» ßenenfroge abzuschieben. Man hofft scheinbar, durch die Schtvierigkeiten, die Amerika der Ratifikation bereitet, die {Ratifizierung überhaupt verhindern zu können, und erwartet dabei die Unterstützung der Amerikaner in dem Glauben, daß die Franzosen in der Luft schweben bleiben werden. Das Auswärtige Amt benutzt die Möglichkeit, daß Amerika aus der Reihe der Alliierten ausscheidet und daß dadurch dar Friedensvertrag nicht in Kraft treten wird, um daraus Konfliktstoff zu konstruieren. Es erklart, daß die Einsetzung eines Gerichtshofes, der nach dem. Friedens» vertrage aus fünf Vertretern der Alliierten, darunter ein Amerikaner, zu bestehen habe und der über die Verfehlungen beS Kaisers zu urteilen habe, nicht möglich fei, wenn Amerika den Vertrag nicht ratifiziert. Ebenso ist die Einsetzung aller W i ebe.igi ttliDchu ngskommissionen nach Ansicht des Answärti- ße» Vintes nicht möglich, da die amerikanischen Vertreter kehlen, wodurch angeblich den französischen Vertretern ein ubermäßiges Gewicht eingeräumt würde. Die deutsche Re- liermig erklärt dechalb, daß sie es nicht nötig habe, den sranzosen die Durchführung de? Friedensvertrages zu er» üchiern, daß sie deshalb von der französischen Regierung -utgegenkommen, und zwar in det AuSlieferun gSfrage, er» wartet. lieber die VekmittlungSvorfchläge bezüglich der Aus» tieferungSfrage und das Verlangen, das nran an die Alliier- ken w dieser Hinsicht gestellt hat, verweigert die Re- gterung jegliche Auskunft. Die Situation ist ohne Zweifel ernster, als die Regierung, die offenbar Kntvftrsphenpolitik treibt, gelten lassen will. Gelbst wenn eS gelingen sollte, neue Verhandlungen anzubahnen, so ist daS nur möglich mit einer Mplomatichen Niederlage, die angesichts der auflehnenden Haltung der deutschen Regierung weitere schwere Folgen für das deutsche Volk nach sich ziehen wird. Die Samxsiwsaze der Agtsder. Gegenwärtig tagt trt Berlin di« Vollversammlung de? Deutschen Q-mdwirlschaftSratS. Auf dieser Tagung der Groß- agrcrrier kam bereits in den ersten beiden S'tzungcn der u n- geheure Haß zum Ausdruck, der diese Herreu gegen die Republik und die fetzige Llegierung erfüllt. Es ist bezeichnend, daß die Regierung mtt ihrer Vertretung den ReichSminister de? Ircnern Koch beauftragte, der im Gegensatz zur Haltung des NeichttoirtfchaftSminifterS Efrfudt nicht klar und deutlich er- klärte, daß der Abbau dsr Aivangkwirtschast unmöglich sei. Nach einem Referat tei früheren UnterftaatSsekretärS im IhochSernährunigKamt d. Braun, der einen Aufruf zur Sammlung und Dintgung. zu entschlossenem Wteestand« der gesamten Landwirtschaft gegen schädigende Einwirkung ertönen ließ, iourdc ein« Entschließung angenommen die Befatigung aller den laudwirt» idchen Betrieb einenMiiden Vorschriften der AvainzStv-irtichaft einschließlich der Höchstpreise verlangte. Bemrr» kerÄwert ist, daß die Agrarier versuchen, mich die landwirtschasl, Sichern Ackb? iter o rgckn isationen unter ihren Einfluß zu bekommen. In der Diskussion wurde schärsitenS gegen die Absicht der Regelung der MiMjviriffchast im Interesse der Großftadibedol- keeimg protestiert. Der bekannte Ol d e nb u rg- I a n u scha u schob alle Schuld aus den Achtstuichcntaz, dessen Beseitigung er unter Drohungen verlangte. Agch gegen ixrS RÄchSnotopfer und die Einführung von Betriebsräten sprachen sich ine Redner auS. Dagegen sind sie mit der Umsatzsteuer einverctauden, wenn st« sich wicht aus den Verbrauch eigener Erzeugiwsse ba der Land» wirtscha ft erstreckt. Di« Tagung geht tsxfän. Ein Mzenbes Geschsfk. Di? zahlreichen in den letzten Wochen vorgenommenen Kapitalserhöhungen bei vielen deutsckum Aktiengesellschaften sind für die Aktionäre ein außerordentlich günstiges Geschäft. Auf diesem Wege wird den Aktionären die Möglichkeit großer Gewinne eröffnet, ohne daß die Dividenden erhöht zu wer» den brauchen. Ein besonders krasser Fall dieser Art wird jetzt bekannt. Die Deutsche Gold- und Silber- scheideanstalt Akt.-Ges. in Frankfurt o. M. folgt dem Beispiel der übrigen chemischen Großunternehmen und schlägt eine'Verdoppelung ihres Aktienkapitals um 20 Millionen Mark auf 40 Millionen Mark vor. Die neuen Aktien werden den bisherigen Aktionären zu 110 Prozent im Verhältnis von 1: 1 angeboten und find für das laufende Jahr voll dividendenberechtigt. Es müssen jedoch 5 Prozent Stückzinsen vom 1. April ab entrichtet werden.— Ter Kur» für die Aktien stellte sich an der Frankfurter Börse am Donnerstag auf 648 Prozent. So sieht in Wahrheit die„Notlage" der Industrie aus. Tm kMMMlß Im VeMebsrMgesstz. Dar vom BeWlebSräteauSstSnß«mgenemunei« gemein strme Antrag der Ner?nanikf>eite-n»n bekk-Ti hr« tm Anfang btt füt � parlamentarischer Kinde rkranckheiten zu heklenc dft tm Anfang der für De» ganz neue» Tätigkeit öffenklichor naturgemäß anhaften mußten. � Unrichtig Ist auch daß beschlossen sei, daß der IL schuß vor Weihnachton keine öffentÄchen Sitzungen mehr � weöd«. Der Ich Unterausschuß hat zunächst die Vernryw� Hi�denburgS rmd Ludendorffs zu bcendem lleb� � Mtzmnkt dieser Vernehmung tonnte mit Rücksicht auf Hjs v, fchäftSlage der Nationalversammlung«m Beschluß noch ,.4 saht werde». Nach Abschluß dieser Vern} und alle Zette«. aber tsie Struktur de» ganz«» ist uns«rtfremdet. V l.>? blieb im teeren Schöll auch gester»»«vernommen. I-r de: reiten Halle, die fn ihrer schneeigen Hell« wie da» Tnauanü? einer Slpinen Architektur W an die Sterne zu rag»» sthernt, Nemmec« sich Herz und Sinn längst nicht mehr an griechische» Al�rtum. und auch»ach dem Neu-HellenismuS begehren wir mcht. Aber Pen großen Stil der feievinhen Menge, den soll un» dos Theater von heute uitvückffrg schaffend w'rderb ringen. Nicht Atschyla» hat gesiern gffiegt, sondern da» von neuen prachtvollen Möglichkeiten strotzende Hau». Veit mehr al» die Greuel de» im Blut erstickten Vtrideirhaufe» bewegte'un» die Vorstellimg, wie Schicksal und Drama von heut« sich in diesen Räumen, von mchtenfcher Hand geballt,«jiiiaden würden. Hier liegen unabsehbare Möglichkeiten vor un», daß auf diesem don Reiichardi nunmehr beschrittenem Kog» sich Volk und Dichtiurg zu neuer Einheit Über Theaterkram und BühnenpIunÄer hinan» erheben verde». Shakespeare, Eloeth« und mehr noch, va» tn der Zeiten Hmte-gamde Jch&rcnmert..." Nicht gviechffche» Theater, sondern VolkSbühn» m irefftem «ntz weitestem Siun« des Worte» m-uß di« Loftm? ftim. Tren. Uende Wände«nässen eingerissen wordem. Bewegung, Aiiammen- lvirken van Geist und Mass« ifolten«in» empertragca Di« Er- «yung und Spamning, die gestern üb«? der ftstl ch gestimmten Mwrg« lag, st nicht der Swom, der die Herze« ontzllndet«uch schnell«- schlagen läßt. War vftleS ist schon gewoimien, wem, w»e Nicht mehr vor der.Gnckka'tenbühne' sitze«. Die dramatischen j�rgSnge strahle« nach allen Seiten aus, in der Arena mit fhrem terrasseniörm'gen Sgoiienbau. Hftx hat Reinhardt mir seinen Mi'.arbeite rn Nicht eme.Nachahmung der griechischen Srchestva ge. ifsabem put awngit-�an technischen Apparat mes* Raumwirkimge!» erstrebt«md teilweife auch erzielt. Bei diesen Versuchs» im allergrößten Stil kann und soll«wtfirEüfj»icht gleich vi« fertiges Resultat fixiert werde«. Daß ab« die künsr- lerische Wirkumg besonder» durch Licht«md Klang und Harb ige» Pathos in hchemMage bereit» erreicht wurde, wurde schon w der gestrig«» Bornotiz gesagt. ll>d über die neu« Bühne und den neuen Stil und alles wo» damit zusammerchängt, wird hier noch ans- führlicher die Rede sein müffm. Diese Problem« finden sich übr.iyenS auch in«tnvm Büchlein behandelt, da» zur Eräfstnung de» Großen Schnisp ielhas is eS im Verlag« de» Dcmische« Theater» erschiene« ist»und vielleicht mehr emer Reform al» einer Revolu- tionftrmiq da» Theaten» dient. Di« Primitivität der griechischen Bühne, um di« sich übrigen» in manchen Theater« AutikaS b!» zu 60000 Menschen scharten fEintvittSgeld«ouvde damal» wicht er- hoben) wird abgelehnt und hier vtne hochentwickelte Technik«rt» gsgvnyestellt mit einer dreifach ansteigenden Bühnen fläch« und einfach gshakteru-m dekcaallve» Hintergrund. Such Reuchardt und Vvllmöll-r. der die jDrefWe" Übersetzte und bearbeitet«, Mimen sich in der Zufsmmews eywng bo« Tausenden der Theaterbesucher»ach etnei Gemeinsamst von.nritbandelndm, mitgerissen und miwetßenhen Bürgern und VokiSgcmossen". Di« Zeit wirb Menschen und Wert« vielleicht noch ganz ander» reife» und all« Übavlsbten Bande srvMmer Scheu sprengen. Di« Aufführung, die Glanz und Füll« hatte, Überstrahlte mit ihrem inneren Reichtum«ich da», wa» noch allzu fichtbarlich nur einstudiert war. Di« Bedeutung der Thöv« und der Sinn der Wort« trat«rhdMüh zurück hinter die darstellerischen Einzel- («iftimge». Die begleitende Musik don Etnat Nilso» und die Ausstattung-«n Ernst Stern Hoden da» Gepränge an Ganzen. iL« st war M 0 i s s i und sein Gargonenhaupt im Schlangemhnar und starrer Dämon»« stand w wundervollem Gegensatz zu der göttlich tänzerischen Haltung bei entsühnten Jüngling», Er raste von Sutten gepeitscht,«t füllte den Raum mit dem Wellnewll einer Kehl«, er stieg au» dem Meer von Blut und Grauen die Stufen himmelan zum Gott de» Lichte», Kriede und?�ude verkündend. Di« Plastik der Betoegungen war auch bei den anderen Mitspielern den räumlichen Verhält» nisten angepaßt, fferdircund Grogori« Wächter gab zu Beginn einen fast fapanststhen Auftakt. M» KlhtSmnastra, di« ihrem Gatten Agamemnon bei feiltet Heimkehr tötet, und mitsamt AigiswS von ihrem Sohn Orestes erschlagen wird, hatte Agnes Strand«in« talM, jäh«, zuckend« Herrichgewalt. D« Aga- memnon des Werner K r 0 u ß war ganz auf Bstdhaftil�$ stellt. Paick Hartman» al» Herold, Ludwig Wüllu« Chorführer und Paul Lange a!S Appollo« hatten höchst« � liche Kraft. Else Heim» al» Kossandra and Maria Elektro waren im Stil auffällig einander angenähert ur � feierlicher Inbrunst. Und wenn noch nicht alles doch et« mächtiger Wille zum Ausdruck und am«ftch"' zchi» gellte der Schrei der Mass« und de» Einzeln«, durch �. Raum- Erich Di» musikalische Erziehung de? Kinde». In ei«««>1 der Pariser Musilzeitschrist.Mtnestrel' rät Jacgue» � croze, da» Märchen, dem ja jede» Kind mit* K» lauscht, in den musikalischen Erziehungsplan ehtzuf*«"2 diesem Zweck sollte sich der Märchenerzähler angelegen K'" 0# sein« Erzählung durch da» Vorspielen kleiner, Persrne � Handlung charakterisierender Stücke im tonmalerischen illustrieren, also z. B. da» Galoppieren von Pferden, da» MäT«#! Geräusch laufender Mäuse oder da» Bim-Bam der zK dem Klavier nachzuahmen. E» sei die» das beste 3� f Kleinen daran zu gewöhnen, Musik nicht nur mit d«» Kck hören, sondern auch innerlich mit- und nachzuempfinde � yy physiologische Reiz, den di« Tonschwingungen auslösen. jP stie Absichten mit der wortlichen Herausgabc k|ch%pMungen sagt Gettosse Ledebour im Vorwort *®chrif} folgendes- Wfüu'j fn Teurscht-md eint StMung txi(Semem. «ilS» M,lä Sur amdeebrüchl-.chen Ve.-ä' ove für emanl Denn xng bei Gvin�satzeS: hoben auch b'x fütch* �-Währungen der Welttrtag»fahve sogar innerem Pro. «!& nutertartridemut und den Hang zur Ttiguenwietschast D-»$J?uS den Knochen gerüttelt. de» proletarischen SeltsL�wu httei nS sollte mir VistrtrrtffT dienen, in den iompfgeJoilltsn sozsalistvschen Ao- tWcbf«» e Erkenn wlZ 5» fördern, daß es lern« ftitl« nnrr WiifQ, ch®"1 durch Usbi!>rw!««>uing aller seltenartigen Zer» slsrr.„T" und durch den ftu! lammen schlich zu emtx großen U tte v.«rtberetten eevokntwnrlren Partei. SDefJja® mahnte fetoifü�. Bevbmduitg mit der Wettertreihüng txi jux Zeit fe5w � gekommenen SSeltrePoimtiaa. oek,!�. �.ulichÜem Bernes dichüt, daß mein NechtÄcmnpf hell- oi» 2_». � liefert« das andaiieonde Wutgeheul, mit . ��lonäre Presse die Verb-mdkingem frolcitefe. Rm Jfot«, sich dem aeprehien Herzen eines der Kcuimnem- C. Y�moufzer: Ter G-haben, den dich« Prozeß dem 'Ht; mt Nustizchshörd«« zugef ügt hat,-»st-gar Nicht Der w Rede stehende(SuMmit caer Zkvnvenr.i»» soll von den einzelnen Staiiten raiisiziert werden, um sodann im Juli 10 3 1 in jiraft zu treten. Es wuroe noch erwähnt, daß gürtsti» gcre ArbeiiÄ-edinguurien, wrkbe etwa bereits In ei-ngelnen Län» der» bestehen sollten, durch die Konoentlm nicht berührt werden. In der allaemeincn- Dirkufsion lehnte Parsvns im Namen der kanadischen Arbeitgeber die Konvention ab, West sie die Produktion hemm« und die PolttÄ in da» Äeschäst trage. Barne?(Graß-Bchtannien) ve rar i e i l ie diesen Stand. Punkt als einen Versuch,«in Prinzi-p zu diskutieren, das bereits durch den Friedenvertruz angenommen worden sei. AotoeH,(Slmiftida) sprach die Erwartung aus, daß die kanadische Negierung, welche die- entsprechende Veslimmamy bei Friedensvertrages gebillizt habe, ihren Verpflichtungen nachkommen würde. Eine ivirl-ti-oe Aeirderung wurde genehmigt, nämlich die Usberwelsuwg der Frage der Jnland-TranSportarbeit an die besondere Konferenz für seemännische Arbeit. (mge&nieu Nonpestailliuig onseter NechtSpsleq«/-ist St opjT �«schleunige Emgrei-fo» aller Jnte-resienton,-nicht zu- l.«0« w Listen iettsst Rf*«gf.i�.�üi'sche Wirkung der Percha ndlu-ngen«piche trifft, so CTOi begeisterte ZustimntiiiigJcrtfäwino«! von De. Wft.-'chietlfner Richtirngen mir dt« tröstliche©nttfßiheirt vcr- r�'len!,'? 5 �aat, die ich gesät stäche,«u f rruchikxmm Beben ZLSWU; Sl4 doch auch der gewaiti-�e A-uffrhivumg, dem jüngst L�en Richtungen der sozial ist: stlvi, Bewe-gung ge- Sum guten Teil aus die Einwirkunqeu uns««» ««mpses vor Gericht zurückzuführen.., Der HmZott bei Aoske. . abschrieben! fachen Tageszeitungen wutde berichtet, daß der tn }'on keinem Posten mit Recht enthobene Oberstleutnant rehabilitiert«nd als Referent in . �J�ehrministermm nach Berlin berufen worden ist. ü* � 4 u r mm nirn e'n sehr verantwortungsvolles Amt, **%,».$«4 1«* de» neuen Heere» übertragen, V| eJ:' NM da» sich der Oberstleutnant Herrgott bisher nie. hat. Abordnungen, die seinen Rat einfielen, L*«r sstlst��len Reden vertröstet. Als Gehilfen hat sich dieser, sagt, er, konservativ« Mann, auch Männer ble geringste Gewähr dafür bieten, daß dem st.vC?r'nia de? neuen Reich? he ere» Rechnung getragen M herrscht in dieser neuen Schulabteilung, in dem Ktd«,.,* Weiterbildung der Heeresangehörigen organisiert !«» 0"' Geist, von dem mit Bestimmtheit behauptet wer- "st �«t bewußt dahin arbeitet, die Bildungsbestrebung . tz, 2?�'onSehc rifiert nicht zu fördern, sondern einzudämmen. «w�f�Zeichnend, daß NoSke einen Mann rehabilitiert, d« in *«(»™e@en seiner reaktionären Bestrebungen S&J** worden ist. Diese Rehabilitierung paßt vortrefflich ,u �tiich �vikeS, den Angehörigen de» SoldatenstandeS die erst **2 Eugenen politischen Rechte und Freiheiten wieder zu K,*r beruft Männer, die seine» Geiste» sind. h es kommen I Wo der Geist der neuen Zeit sich Bahn #* beginnt, muß er mit allen Mitteln der P-rdummung "wng unter Beihilfe eine» Herrgott«ntergrückt ZrieniMnale Mellslossnenz. Der intern rssonal« Achtstnnbentag. Der Der 10, VerhandlungStag ist ausgefüllt mit unendlichen Fragen W Staatsanwaltes, von denen man selbst beim besten W-llen nicht erkennen kann, wie sie mit dem Kilian- Prozeß zusammenhängen. Doch mangels jede» wirk» lichen Beweismaierials bringt der Staatsanwalt die Verhand» lungcn vom hundertsten in» tausendste. Selbst dem Vor- sitzenden wurde die endlose Fragerei de» Staatsanwalts zu bunt und er erklärte dein Staatsanwalt, daß, wnnn es so weiter ging», die Verhandlung bis zum Mai dauere. Im weiteren Verlaufe der Verhandlung kam es zu einer erreg?en Debatte über die bewaffneten.Studentenhaufe n" in der Artllerze?»ferne. Auf die Frage de» Rechtsanwalts Herz. seid mutz Gruner zu-teben, daß bei den Verhandlungen, die er in dieser Angelegenheit in Berlin gepflogen hatte, der General v. W i n t e r s e l d bi« nachträgliche(Genehmigung zur Einstellung von Freiwilligen für das hiesige Ärrillnrie-Regiment auf die Aufforderung Gruners hin wieder zurückgezogen hat. m—t Reue Lohnbewegung der Wächter bei den Berliner Wach» und Schlietzgejeltichaften. Seit einem Jahre erst haben sich die Wächter tn einer Oma» ;.iou g u sam menge ra nde n. Die Doriie» die bisher abgeichlosten wurden� tragen in keiner Dezichung den ■nisaiiou zusammengefunden. Die Tarife die bisher abgefchloss jetzigen Berhaltnissen WWWD kellte Wächter jchwan» ken Mischen 80 Pf. und 1,18 M.; die erzielten H öchst struiben iöhn« Rechnung. Die Stundenlöhne für neueingest ken zwischen 86 Pf. und 1,13 M.; die erzielten Höchstsi.' Mischen 07 Pf. und 1,18 M. Die Mcmat-S löhne schwanken also M-sthen 200 und 275 M. Drei Wachges e llscha st en gelvähien im Dtx amtlichen stenographischen Berichte de» Unteriuchu-ngS. auSschusseS der deutschen Nationalversammlung über die Ursachen des Krieges, die FriedenZmöglichkeitcn und di» wirtschaftlichen so- tvie militärischen Maßnahmen, die dem Vcikerrecht widersprechen konnten, können nunmehr durch jede Buchhandlung und jede» Postamt bezogen wenden. Sie erichoinen in dem Verlage der Norddeutschen Buchdruckeret und VeriagSanstali, Berlin EW 48, Wilhslmstr. 82 und werden mit 20 Pf. für den lOfcitigen Oktav« bogen berechnet. Dsr Umfang kann vorläufig nicht abgeschätzt werden. Ein neue» Verbot. Im.Interesse der öffenttichen Sicher? it" bat der Oberbefehlshaber in den Marken bis auf Werteres den Druck und den vertrüb der Drinckschvift.Die Kommuni st i- f che Internationale", Verlag und Herausgeber: Rote Fahne, Bevbin, verboten. Ms aller Welk. Wächter und Wächtcrinncn und deren Familien durch diese mis«» table Entlohnung in drückender Not besinden, braucht nicht be» sonders erwähnt werden, Am Donnerstag vormittag beschäftiote sich«ine gut besucht« Wächierversammlung im großen Saal« des GewerkschaitShauieO mit den bevorstelMden Taristündigun ge n und den zu stellenden Forderunge». Nach Aussühningen vo-n Eberhard und Leuh« werde ein vorgeicgie.r Tarifennvurf gutgeheißen, in dem u. a. 400 M. Monatsgehalt, Urlaub je nach der Dienstzeit van 3 bi» 15 Tagen, Entschämgung für eigene Dienstkleidung. ustv. gefordert werden. Da die Wächter größtenteils fest hinter ihrer Verhand» iungSrommisiion stehen, ist zu enoarten, daß es dieser gel m gen wird, die gestellten Forderungen durchzudrüchen und die druckeudst« Nm von den Familien der Wächter abzuwenden. Lshubstvegung in der Eifenknobelbranche. In der Branche nversammliwA am 21. November gab K ü n fh l«r«men Bericht über den Stand der Verhandlungsn und tvitl» sierte die Vcrschlrppimgstaktik der Unternehmer. Der Referent legt« nachstehe«de Resolution vor, die einstimmig, angenommen wurde: »Di« Arbeiter und Avbeitermnen erhoben schävfstsn Prote» gegen die Verschleppungstaktik des verbände» der EisenmÜbel« und Drabtnetzfabrilanten bettest» Schaffung eines Lohnabkommens. Sollten die Fabrikanten abrmials di« verhandlieiign» vertagen, so sind die Kollegen bereit mit allem Naä�ruck ihr» Forderungen durch Kamvs zum Tieg zu verhelfen.' Im wetteren Verla ist« der Versammlung wurden folgend» Forderungen gestellt; Für gelernte Arbeiter«in Stundenlohn von feie nute 8 2ft. Für ge» wie gelernte mamiiich» Arbeiter. Für uni>!ern!e weibliche Arbeiter To v. H. de# Lohn«» der männlichen Arbeiter. Mir fugendlich« Arbeiter bi» zu Iß Fahre ILO bis 1,50 von 18—18 Jahr« 1,50 bis 2 M. Lehr, singe>n ersten Jahr 20 M. Woche nlohn, im z-ioeitsn Iah« 80 im drittem Jahr« 40 M. Wer«iftgegen den Abmachungen biet Jaihr« leunen läßt, zahlt für da« vierte Jahr 60 M. Wochen iohie, von diesen gestellten FordcounHen wird-die Arbeiterischast de» EiisenmöbeUwanche keinen Demi ablassen. Di« gibt der verhand« lungSkomm-isston mit aast den Weg, daß sie evtl. durch Kampf bV Forderumgen durchzudrücksn bereit ist. WIWW gelernte A für angelernte 3,80 M., für-wngeievnte 8 M. t ernte weibliche Arbeiter■betrfe'ten 8,60 M., «ich.* /wSsichrte: Die VrbeitSzeii der Arbeiter soll«rund- ani und 48 Ew-nden m d?r Woche nicht 0�. Die Ausnahmen werden genau aufgezählt. In JW" JNK durchgehender Arbeit soll die Höchst-grenze 68 '.r!"r,�r Woche betragen, doch soll nur der diiahgehende Mtt � nicht de-r ganze Betrieb von dieser Ausnahme de- 2��®6 ivurd« fesigsttellt. daß die gegemvärtigen Vor- �«N h! s" � tSifen. und T.ahkindustrte zu viele Schwierig- Wte�' i4r'' um regelmäßig« 8 Stunden schichten durchzu- Schwere Explosionskatastrophe bei Wien. Wien, 28. November. Eorrcsp-mdenz hWlhetm zufolge ereignete sich in dem Dürft Markgraf- Neustedel bei Wien heute Nacht sine schwer« Brand- und Explos-ionSkatastroph» in einer Wohnbaracke der©mneiignrchtwnstakt Planta, lieber die Uriache der Txplosion ist noch nicht» Näheres bekannt. Bisher werben 46 Sole unb«In* Anzahl Schwerverletzte g«. molbet. ES fchetot sich um eine verbrecherische Branbfftffatng zu handeln, da tn der Brandnacht die Kasse de? R-ai sseisenve r oi nS erbrochen und. bollständig ausgeraubt und im Dorf selbst eine Anzahl Tinbrüchs verübt wurde». Aus See{Md. Aus der Uckermark. Welch«neu genxilttgen Forstchrttt die Gniwickluny der U. G. P. D. in der Uckermark gemacht hat, zeigten unsere Ver» anstallungen am Tolensonntag in P renalen. Die rechlssozia- isttlfche Parteileitung in Prenzlcm. hatte am Vormittag um 10 Uhr sämtliche Ortsgruppe»oorstände de? LandarbeitervervandcS nach Prenzlau in» Hotel Diaaß eingeladen, von den Landarbeitern war unser Genosse Tt« i n weg aufgefordert worden, zu erschei» nen und da zu sälli gu ist? r> Ge mt sie Brühl, der am Kötern sonn tag in Prenzlau m einer öffenttichen Versammlung sprechen sollte, Versammlung mit dem Hinweist 1�1 Recht der Teilnahm« besaßen, die der rechtssozialistischen Partei angehörten. Alle anderen Anw«' enden forderte er auf. sofort den Saal zu verlassen. Ein Sturm der Entrüstung foigte Wsen AuS- tfihrungett. Wie ein Mann erhob sich die ganze Versammlung und verlieh den Saal und begab sich in den tn der Nachbarichstl liegenden Ratskeller. Hier wurde sofort eine neu« Versammlung veronstailet, in der die Genossen Sieinweg und Brühl res«, b der teotSlojaaMli'Iwe acrrisiageoerrrrier für Strasburg. La tu s ke, erlkärte, daß es ihm fetzt wie Schuppen von bei» Augen gefallen fei und er die Konsequenz ziehen werde.,,~, Am Nachmittag war«ine große Gedächtnisfeier für unfern verstorbenen Führer Hugo Haas« angesetzt, die schilderte Genosse Är üb l die Verdienste de» verstorbemm. und alz zum Schlüsse Ceiiosse Steinweg die vermmmeiten auf- forderte, sich in dem Gelöbnisse zu vereinigen, im Geiste und Sinn« de? Verstorbenen»u wirken, erhob sich entblößten Haupte» die ganze Versammlung.... �„,, Sine am Abend einHerusene öffentliche Volksversammlung hatte sich ebenfalls eines starken DesinbeS zu erfreuen. Genosse Brühl referierte, über da« Thema..Militarismus. MonanwS- mus und Junferfrechheit". Dein« mehrfach von großem©cirall begleiteten Ausführungen trugen offensichtlich dazu bei, daß vier Anwesende ihren Bettritt zur U. S. P. D. erklärten. Gegner hatten sich m der Diskussion nicht gmneidet. Auch in der Ucker- mark geht e» vorwärts. Aus der Metzrejfe. Die soeben erschienen« Nr. 48 der«nab'ämiaen fezfolljemo- »--- � i... � eTr~-! � t i fi.'•... i.<*14 C. T—-1 SJ3.-1. ■ M»» wwwcii viAnjrv» i,' .»-«.gkeit einer s»»»ssli st i scheu Arbeit»- gemeinschaf-t von Heinrich Strobel; Hygienisch« Matz- nahmen im S ow j e t ru ß ia nd vo-n Max Hoda-nn. .Der Sozialist' erschsmt wöche-nblich einmal und ist durch all« Buchhandliwigen, durch die Post oder durch den Verlag T. Breidscheid, Berlin W. 16, zum Press« von viertelzährlich 6 M. zu-beziehen. Prei« der Einzelmwnmer 60 Pst Kulicke den entlassenen Beamten eröffnet, daß sie- zwar wie eingestellt würden, ihre Entalssung j' unabwendbar sei. Polizeihauvtmam» seuime» welch«, wie e» erklärte, im Austrage de» Polizetprasidenten Einit wes« Gr» össminq macbte. teilte serner mit, daß die fraglichen Beamte» deshalb entlassen werden müßten, weil sie in ihren über sie ge» Entlassungen, könne aber in nur solche| stellen, di« eben mindefren» da» Praktikat.gut hätte». In der anschüehenöen Dt»t»ssion wurde dann von«in Wachtmeistern betont, daß die OualiftkationSbericht« mehr« minder von der Willkür der Revicrvorsteher abhängig seien, di» darin ein«' gewaltige Wass« gegen ihre Unt»r,«den«i hätten� Ein anderer Redner führte unter stürmischem Beifall der 8a* Wesen den aus, daß derselbe PolizeiprSstdeiit, der mit diw Federstrich hunbert jung« Beamte auf dt« Straß« setz< mg i i w El« internationaler Hvizarbekterkongeeß ist mst den 18.Jcck miar nach) A msterdam«inbeiusen worden. Der deutsch» Hoizarbeiterverband wi-rd fünf Delegiert« entsenden, darunter Theodor Leivort. der auch nach der Ueberncchm« best Amt«» eine» wü vtte mbergsschen Arbeiten,' irisier» di« Funkt»« de» inttrnaiionalen Sekretär» belbehÄten hat. Deutsche Telephen-Werke, Werl NiebevschänetveD«. Aust« Zahlung der Gtrelinntersiütziirg Sonntag, mittag» von 12— SUHtt, «bei Hello euth, Görlitz«: Str. 68, Ecke©oöjuct Straß«. Di« noch nich arbeitenden Kolleginnen, Kollegen werden hierdurch»uf, fordert, sich zu dieser Zeit dort zu melden da sie sonst von Streiklist« gestrichen werben. A. E. G. HrnningSdors. Montag, abend» 6 Uhr, BetriebSve« lammiung sämtlicher in.Hennigsdorf beschäftigten und anSpe* sperrten Kollegen und Kolleginnen W den PharuSfäfen, Mülle« trotze. Daseülstt mich AuSftaAimg der restierenden GtreMmie« ützuna Mittylieber der Wodl.sabrtÄammstsion müssen an-roelerchi fein.' Gtahiwöri. S rn-nabemd, 8 Mr, BetriebSveissastmtlamg ich HenmigSdorf bei Kienzl«. Die Znsgmmensetzu»g des neuen Branbenburgkschea Provinziallaudtages. Mchdmn ass« Wahlm der Stadt- und Lvnlckreife sim» BranHsnburgifchcn Provinziallandtag auf Grunß der 85«* T)äItnt'3lOTil)l dnrckPeftthrt worven sind, ergibt sich nach daß Partei an seh örio'kcit der Nb-gc ordneten folgende Zufamnien* - fetzung des neuen Provinz«) llandtssgeS: 8 0 Deutsch» -nationale, 1 Dentsckter Vollsparteiler, 19 SDemcfwteit 1 21 allgemein B'ürgerltche, 18 ohne Angabe der Part� I(meistens Bürgenneifter), 47 Mehrbeittsozial» demokrat en und 15 Unadhängtae. zusammen 146 Vlbgeorduete. Den 62 Sozialisten stchen demnach 84 bürgerliche Ilbgeordnete goganüber. Der Btdndcn» burgische ProvintzraiianWag wird voraussichtlich kaum vasi der gewöhnlichen Jahoessitzimg im Februar wichfttm Iah rech zusammentreten. Dann aber bekommt diese» Tebilbe wieverum eich anderes Gesicht, weil ein neue? Gesetz über die Wahlen zu dm Provinziallandtagen vorgelegt wird. Soweit Brandenburg in Frage kommt, wird die Vertretung sich versckMon, wenn Groß-Berlin in Kraft tritt und vieltz Orte aus der Provinz Brandenburg ausscheiden. Aus der Berliner Posizeiverwaltung. In einer dieser Tag« in der DötzMv-Brmierel stattgefunden«» Versammlung der Polizeibeamten, die au» Anlaß der viel« eise«s-, fi/iT?! t ff-A fo'i-r 5�t,ifnt'rTir»* i/m+r.-i./t. h&r JVT iillLÜSTT ft£i X-Cl"' tTil v.r-wsmt swjf � ««.m �m,u».»...|..vv.,____|.. � �______ zi M'-BÄlkrHsaiuSchujs cS siür Lslichv-BoeÄdw. Leikmg: Hewnmm jantrag, der die Frsiaohe der Äuüen z» BerfsnmiwAON Scherchen. Blüthner-Orchestor. Tilla Älrieur. MLnuevchör«. I forderte, wurde nach longer Debatte«r den SchekauSiu�I SmÄtttchrrten zw 2 SÄ. sind in be�chrnnkter Kahl beut ab«Ä noch wisse«. Sodann wurde die HandhMuig der. LsoonÄnn.a � tu den St>cditionen,�Neu!ölln,� Emscr Str. 32, Neckarstw L und teitue-y einer scharfen KnÄ unter-»gen. ßrider fco» s�J im Deztrjvbureaiu, Neckarstr. 3,, sowie morgen an der Kasse KU interessante ZHesno durch«inen VerLazttNTSaM'raz«n ftüU � 1 Ende.' Für die KrieoSbwchädögden. KrteHLwalsen und erM» tebessmitkekkÄSAher. Hachen. Wen trifft die Schuld? Am 33. and 23. fc. ff?, wurden au» soll«m-c' WeihnachtZgatle gesendet werden. dem Kühkraum deS Berliner Schlachth-oseS zirka 400 hnwe Schweine Berliner Schlachtung herai'Sgehmt. Diese waren siari in Bsvwe'iuing übergegangen, mit Schimmel und Pilzen fingoitdick überwuchert. Wen trifft die Schuld an der wnsirchzamähen EdÄayersrngk Soviel k�kamrt ist, ist dem Jwfpsktor Lorenz die Einlageuumy und Flotschvertsilung übertragen. Kolksbochschule RkuKlln. Tee kür die verlängerten SpvachLums zu zahlenden HÜrgechühren(8 TL) sind unter Vorlegung'vor biSberigen Kwrten bis Dienstag, den 2. Dezember er. ich KÄHanse» BerÄner Straße, Ummer 220, 8 Xrepp«� ta W Zeit von 11—1 rn* 6—7 Ahr zu entrichten. ?!:-d«rfch?nh«k'cn.«artsffekn gckmg-o In der Tsche v«« 7. Dezember, nur 4 Pst», zur Verteilung. Ql» Trsap für die«»stvM i 3 Pfd. Kartoffeln 400 Tramm Srohbiot. 150 Gramm Ha?erst»cken> 50 Gramm Gonda-Käse(190), 1 Pjd. Haferflocke»(SD), 20% Butter, 130 Gramm Mc-nzurin«. Äinver bis zu S IcchrtN M ch, Haferllocken irnfc 2 Pakete Ceti». Kn fei« Schwangeren und i-ug � Mütter 500 Gramm iTomeddeef. ßlti tS-perlich fchmah« Ronla» von U bi» 7 Lhr> I Pcr-.'ngerun« bf? Frist zw SIntragnnz In die»«chlenfnnken. liste. Die Kohlenstelle Eroß-Berlin richtet erneut«m alle Brikett- ver'-raucher da» dringende Ersuchen, sich umgehend in di« ill.ikettlundenliste für Hausbrand. Gewerbe und Behörden mit (A-rto Heizung eintragen zu lasten. Die Frist zur Eintragung w die Kunde, niste wird nochmals, und Mar bis«infchU« ,._»schließlich 6. Dezember 1810 er.dMtiq verlangui.— Die Bestimmung, nach der in Gastwirtschaft«, und gasttmrtschaftsädnlichen Betrieben Gas und Elektrizität nach OK Ahr eckend» zu Peleebtur-pSzwecken nicht verwandt werde« darf, tritt erst am 1. Dezember in Kraft. SchwerkrtegSbeschSdiste auf der Eisenbahn. Mt sofortto«! Gültigkeit tritt auf dem Prem ßi'ichchcfsi ich«,©tootabchncn eme neue AuH'.'.ahmsbestummrng zur Erleichtemmg der Reisen van Schw-r�riegLlbeschädigt«, tn Kvcrft. Die frei« Fcchrt wich dvm Be- gleitet des KrnvgSverletzten auf Guund einer Bcfchvimgiina ge» währt, die van der Wfenfwchn fik die Dauer eine» KulendorMiveS fcorii'frer aiudgssiellt wird, daß der KriegSboschidigt« dauernd esin» iBegteiturng dedcvvf. Di« Beichsmiyung wird dorn KriegSSesKäÄig» te-n auf besonderem Antrag hin von der Eisenda�werwaltmng au»- gestellt, in deuan Dezftck er fein«« Wohnsitz hat. Dem Antra«; muß beigefügt werden: da» Zeugm» eine««amtet«, Arzte» Wer die Noiwondigskeit eiaer ständigen Begleitung, da» Lichtbild de» KviegS- bssthsoigten und bei dam erstem Amrage außerdem noch die De- scholl, igumg der»u-ständig», MÄtäribehäld» üb« die E�zemschaft »ls Kr ie-gübeschädagioD. Bss dem@OT8lBSe!e$78. Bernau. In dar SeHten Ewbive-Mderetensitzwny am Fasttag fand die Ellchühuurny der gesamten nsugcwahlten Magistrats- Mitglieder statt. Der MogistratSdorlage betr. Aushobuna der S. und 0. Klasse der SSocfchae wurde zugestimmt. Die Gegner der Eiochott»sch!<« hatten i» der Echuldeviuir«ion usw.. alle» in Bewegung gesetzt, uan diesen Antrag, wolchen sermergstt die Stadt- Vewrdev,wnoer.samm.'!.ung gefaßt hatte, zu hintertrsibsn, oder -unsere Genossen Hießen im Dkagistvat«eicht locker. Der neue Lohn- tarff der HolzM« und Schlä-gor in unser« Joost wllrdr noch den» Vorschlag der Forstdeputot,«, tobotte�o» angenommen. Die ffkaMraisvorlage. den Lohreon und Leboermnsn eine Ortszulage rückwrrlend vom 1. April ab, nach den Sätzen, welche das Lehrer- bejeÄungDgcfetz vorsrüreibt. yu vcw-illigech wuade' angenommen. Ebenss)timmw die Persanrmlunz der MszistoatSvorlage wegen Bsw-illigung von EtatLübersthreiüunge« mit der MoHgabe zu, daß die Ueil-ersthrettungen nicht-mehr of» 10 Progout, jedoch keinesfalls die Summ« von 500 Mark bei dem ein-«inen Posten iibee» s-ckretten dürfen. Roch Wahl verschiedemrr Bozi?Zsvor.st!eher usw. wurden noch«ushoere Dvim-�ichkeöÄantmäge beraten, von welchen besonders zn«wähnen Waas der von unserer Fraktion einge- bvachte, welcher desogt, allen Erweck? losen, welche om 14. De« zemoce fünf Wochen ununterbrochen und langer ackvitSlo» sind, -oll eine Wsi.himchtsgccke bewilligt werden, und zwar sollen er- halten, VerheÄnawte 60 Sit., Lovige 80 Mt und Kind« unter 14 Jahren 10 Mt Zugleich ßoll dann ein Antrag eü�ereicht werden, bei den zuständigen BeHorden dahin zu Wirten, Beuna-.! in eine Höhare Ortsklasse zu bringen und so di- NnterstützlUngSsätze allgemein zu erhöhen. Trotz Bedeiiken, welche der ß)üvge»ne,ster dagegen erhob, wurde der An trog gsgc», di« St immen der bür- geÄichon Avaktion omge,MMmen. Schmarqendirf.(�meinbcvertteterfitzung dam 24. Acdembcr. Bct der BewMgung von Siitteln für die Einwshnevwchr legte Genosse Schlnidt den gru-ndisätzlich«ibkehneniden Standpunikt Ein- t W»ti lieb 8tr Ms den SrgMMWen. u* tittb J. Distrikt. Heu!» Sonntag. d»n so.!lov«nS«r. y,7 Uhr t» d-r Licka. SWt«moo»«r Str. L®«B««1.'«rtno" Mtwlrkend« Frau Marxat Stietcher-Ktcht-r(Soow»)�«rt- � sSng-c SJtoj® legte ein(Tenor). Herr Cap-l! meister Deutschen Dpsrnhau»(Vügal und Oigvl). Eintritt WO ALu Ftirtemw, Die Ssr«i>itainö» und AuÄrunfisstell« bw»nwjTg Ardeileriat» ist m>n StheinjtrBfec 27 nach AheinstraH« 81(GofWch � ning) r-trlvgt. DI« Sprechstunde» finden Dirnotog und öw»«"» Ö— K-rlsdarst. ffinmerotoo etitnb T vhr tm Lakol von Tresckow-Allee 83, außerordentlich» MiVstWwoe�o�Nw» A Ordnung: 1. Di« Reorganisation der Spartet. 2. Wetzl der � gj leitureg uick der KomMsstcnen. Wege» der Lichtsperi» nück ll-» um 7 Uhr begonnen. � StininteiTiiotf-SJefl. Dinrrt«! abend 7 Uhr in Do°�V,& schlößche»,«chdornstr. 45. Miizllederversammlung.»otwafl p „Schule Mb Religion". Wohl des Leiter, für da, volse-h«� andere Peleanen J5 M. Seltene Gelegenheiten! Mts- »enausernbl. Leihhans, Pelzvertrieb, Kottbaier Damm 2. nur neben Jandorf, nicht ver- srechseln. Sonntags geöffnet. Vornehme Herrennlster, Winterpaletots, Jackettaazüge (OchroekaDzüse, Smokingnr.- züge. 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