lö ♦ 2. DH«aerswg, te« 4. Di.SeWder#39 Rr. 6TT/UA23< NKVIM-Msgaöe *'e r�retWit* srit�wt«sotfCM Nnß nestwitM�s,«m£-eim« r-r.t vv? n�rgro* 5tt 2?tr»<}*-priie Wra�f bei fvtkr �aWWhmg ms PkMW Cßr 4.— M.. bei �irefte«» pot'fcenur. WS Hl« rti �wßWhwy rn�t Är Dmk(t%4mA W# m, H« iU�Jaab T.SO IW,»er Sei,, 12.90 W. *&4**r*n: Ser'm KW.« Ech�dOU��mnn 33m. Nm< BWW% L�SS und ks�e«>k«chj�elv»». Rv�«r«tle;e<,e sder dem» Saarn Z�O ZÜT� ZNartanzei�« das i«*�>r*fflt Zk�-vi 90 j«de» weite?» H&mI M pi Tea«?» ngsMchlag 70 frnz. Sd �»aWcii»». l- f �>*«y4wt�(ia»? i�sn i�ßz der Ki�chlag'ort. Kernte für den dmau-f* koLgimde««Lag(fAkfl&wt W* 5 Übe«achmritiag« bei der asf�e�en sein. 8*(»»« Stallaa«ich fft» k»©tch Lnnche« b» Mailand. Mailand, Z. Dejambe«. . ee#r(@* Ta« I9*t von tat» Mit«» wA Z«» •« w t n ft ä§ e n jarifchpa kt Meag« anfe kr kaMtffatk« ♦t E» gab drei Täte«rd oim«««»ahl ka Srtkk«*. �"dwbuna nahm ihren«»S««»«»»» T.«»l<»h, kr ka �*t*Örn Meuscheamen«« beseht wer, und ftttnh amter der l,8tt| de««bgeordneten Reh»f IL Ja kr Gel erde Sirtvr »kl traf der Zn, ml die Pslljei, welch« Eiastelua« k« nd*«6tt«a and die Snsllsnn« de» Zu««» verlanDt«. De die g"** l>ch taeigert», antmaemderzwieka, erlffa«!�«n die »»!.''**"** t* da» Jener ans die Wen#«, die«» mit Sh. irschoffen erwiderte. Der erst« T»tr war ein Sarabinie«. Sd*r 50»»letzte..«»«««- baschaldist dt, V»5,»rt. die .'8ie heraaSgefard»»«»n babtn, wnb sagt, daß M jj tr�*« AnsammenstSßen DffUUr, mit Revolver» mf Wf .,** tcschaffea hilltea. Der»la»ftand»b«schlaG ia d» der« �a�a Nnch� wurde»«a dea»riiviterverrrekr» gatgehelße» Gemralstrel! m Rom. Raa», 1 Degember. fßtefoni) ®09e»t de»©trtffl kr Setzer»rscheiaen dl« 8«'. � 9 e 8 mit AuSnabm« de«.Popelo Siomano' and de».iDffev- T*** Rexmano' nicht Dt* S�entlichen verfabrtznatewneknan- Ij�J�ikn trotz de« Generalstreik« wi« gewShnltch. Luff k, �da Dermin», wo sich Viani festanlen angesa-zemelt hatten, He Caradinieri gefeuert Dte�e erarifcet. � Keuer. S« gab einen toten n,rd fech» Beiwumdeta. ®« Stoßen aal den heiße» Slel«! r.«. testt mitt �rr Oberbefehl» kl«? im ka«iwka W dt, fff»«. ® de, tu»erlta noch i» Haft kstadttchea wentOen �dMftliafc«wrf fegt. imI* �linnntmachuno sofft, daß mir M* wenige« in L11« befind!�»ffokfien..Schutzhästiinge' f"i* «i.fcfT dies«, aber sind eine gr-»« J** werten. Auster Sielen assr nn« r»"-#.» «ntener Pei-sonen. jntneift Slußlönder h'er f Ä%7 Jim.-. Ärff.rrrTJS ää" � beraubt. toei�r schmacht« im ganzen Deutsche« Reiche ztth»- «ndere Echuhbasweianslene„nd»>ck a�ere w»ll?u> . �bastele Perionen hinier Geiänssniemouern.«uch .ollen also weiter bin w Haft bleiben, Jz* W jener Sr'nsi? S-a er die Mochtf«»- eine« ,-csr.% ,r!ÄÄ*ä; � 4 t U m m Vi k r n# r ff A 1( It Rd u n d(Seiftff' r 3ua Metzk«Zv«terhikchlkr mit Ma�d erssunt. �ntechandiunqen mit kt cftmjchen Rosimms j"8- Die esiniiche««ierung bot bereit« Tt Wr Einreise»lodefs erteilt. W HSngt ati» t.? u, sch, n Riß WM«, ob. daß Rodet eV�. r Während«!« Hast dejreit mrd m dw Heimal " wirk. Bisher hat die Reaimmg fW5 um bre Freilassung; Radeks. A» dar fte übrigens vertraglich verpfiichtet ist. mit dem Hinweis gekikkt, dast sie kein« Möglichkeit habe, Radek nach SUiuland zu schasse«. Dieser Einwand ist seht hinsällig geworden, nschchem die eflnische Regierung die Ein- reiseerlai-bniS nach Estlaird erteilt hat. Dir erivarten des- halb, dah die Regie ning dem fiondalLsen Zustand der In- basthaltung RadoikS schleunisst»* End« setzt. Le;chsk-?FSWchle» w BM. «de Me.Dentsche«ll«. Aigrt»au �atiiwkger«ßeSe* artt- «siß, g«tt Ml als«ahrscheialtch, daß die aeuea Reichstag«. watzloU t»»p r it aichftea Jahre»»»rgwwnwaea wkkn. Evd!lch! Rvotfst Rare«««eldet:«t»«vir von gaftaaMgee fahren, worka die kntfche« Dofueneato über d« aaükach«« 10. D»»»» der erschein»». er- Re EÄ5NÄ vnd die Wdr tttäm. «arstorda», S. Dogomber. Laut.Ärfegmar erwidert« Bona» Low i« engfifchea Unterhaus««uf die» a f ra g« Senworthh»,#0 die Liliirten alle« tun würden, wa« in ihrer Macht biegt, um die zegonwüriige deatsch» Reßieraag gegen die monarchistische und militärische Reaktion ia Dentschlawd ga schfetzen, er wisse nicht,«vebche Seife die Alliierte« i« dieser Kroge irrte rwenieren fottion. Die Anfrage Mr. KenworchyS geht von falschen Dar- auSsetzuugea aus. Es bandelt s«l> keineswegs darum, die gsgenwärtig« dmtsche Regierung vor der monarchisti- schen und militärische« Reaktion zu schützen, denn dies« Regierung schützt selbst die monarchistische Reaktion und den neuen Militarismus. Es handelt fich vielmehr darum, das deutsche Volk, die deutsch« Demokratie vor dieser Reaktion und vor dieser Regierung am schützen. Darüber brauchen sich ober die ehrenwerten Abgiord- noten de« englischen Parlaments nicht den ftops zu»erbrechen. Da» muh da» arbeitend« Voll Deutschlands aus eigener ßrast besorgen. Sit esMche Me'lrrparlti mit) der ZiieSeassertmz. Kn dem zu Glasgow erscheinende Arbrtterblatt„For- ward" macht Genosse Slamsatz M a c d o na ld Mittei- lung von ein«« Gespräch, das er mit einigen Deutschen hatte, die sich als Deilnebmer an der.Konferenz zur Be- känrpfnng der Hungersnot"' vor kurzen, in London auf- hielten..Mir wurde"', sagte Mardonald,..da etwas recht Unangenehme« erzählt. Hervorragend« Führer der eng- lifchen Arbeiterbewegung hätten der deutschen Regierung den Rat gegeben, den Friedensvertrag zu unterzeichnen,«nd hätten sich verpslichtet, daß die englisch? Arbeiterpartei eine Abänderung de» Vertrages durchsetzen werde. Von diesem Verspreche« ist offenbar viel in Deutschland gesprochen lvorden. da die deutsche Regierung sick) natürlich die Der- autworiung für die twter�cichnuu-fl de» Vertrages erleichtern wollte. Da» Versprechen ist ater»sscn kundig ohne rechte Einicktätzimg seiner Tragrveite gemacht worden." Wir nnjsen nicht, wer den engliich-n Arbaiterführer in- formiert hat. Sine ouwritative Br auch etwa« davon ersabeen haben. Dos ist aber nickst der Fakt.?tm Ne�irteU äufeertan Mitglieder der englischen Arbeiterpartei, mit denen wir in jener Zeii in Verübrung kamen, n�rsack ihr« Z-veifel an der Zweck- mästigkeit der Nnter-eichnung, und wir mustien ihnen aus- einanbeesetzen, daß wir bei oller Anerfeunung ibrer Beweg- gründe unsere Haltung nicht von Rkicksichten aus die?>nier- essen der»rboiterbetveguog in England, sondern»ur von solchen ans die Zukunft des deirtichw Volke« bestimmen lassen könnten. Daß wir kt* Hossn-nn«, besten, ber Tag werde kommen, an dem die Sozia! iste« alter Länder eine N-wision de, Friedenevertrage« nicht nur fordern, sondern „uck durchsetzen würden, bruuclst kaum bejoudira hervorgehoben AU werden. tm Verhol der Auwshoerwetzre» Keine llNsehvng des Frtedsstssertrasses! Dem deutschen Vertreter in Paris ist folgend« N o k# der Alliierte« und Assoziierte» Regie* rungrn vom 1. Dezember zugegangen: .Aste kS tz:Mie ei»se ,a»r«ea Rackeichit«« kfW« tSerctn* stiiauwnfc, daß die Smss.tze Sftesöer«*, seit e-nizar|]eU die CtaV wWang iWf tnUUÄris�ai krdwiW und kvwvk licht Lvßor de» RoichSwek teerten tktar de« Siatse«„Sicher. ßeit»»»li,»i- fich«»de Streiikrlrte geschoff-n, die slmiilch« kteAn�ich«, and ka Wert«a»«tw4kllct* 1 1 i t« r In scher«teeittellft, kfeon. Dtes«»treitkräft« werten von SfeSban kschiigt und verwaltet die»uS militSvischen» Personal»asmnmen�esetzt find. DI« gorwa�i# i*a hosen s». nach,»l, schon flo kat M-tmltarim» deS In«*«, wtit'iklt stufe, einen Stzarnkkr, der ihrer SKget-fichaa Sejtlmnims"1* wikesttetcht. Jd« Snfftefmi# verstößt gegen St HM 1*3 de» Seetr«»». fikchord«« bildot Deutschl-ufe unter fee* R«men .8 eltfreiwillig und.stZtate-hnerwehr" Meserten, die ßüartogfeeaftewrWkngon a«, wäSiterifchem Hefeangaa unter- woesem mnfe mit Waffen, and Mujattioatlagera vir- setzen find. Dtost DesaaffatWea strtzen mit kr Gesamtheit ke mtlttSeischea Befilmmuagen nutz nameutlich mit Artikel 1W dos Pertrag« U Widsrsvruch. Die Alliierten and«�»«iierlea Rezssrnnz-sn störst jetzt darauf aufm-ekfa-m, k# df-ffe dem Seifte und km Wortlaut fee« Poetrag« Mteekrlan? enden MaHa-rfems« als eine Absicht ke Senifchew Neglemng, den Pertrag nicht ansgntRhren, aufgelegt werten Uaaon. Sie fordern infolldebessen dt* Deutsche Regierung ans, fei» kedezeichnrtea vlaßnahmen nntzorgfe glich«uszu- heßea, jrtenfall» M-« so, daß mit der Jntrastsehrtig de« See. trag« dte frgaaannrtn Noltzeitrnvkn«sef k« im Berlraz kr» gefekn« Gttlrtze tzerabKcmindert teert»» und eine ldrrm(rfea- rakter»l« Or». mrt Ge-mei�idePoKM eatsrtechende 3sr|«ffung ertzalten, di* Cesk, die fibrr die i« Pnrttaze verzesehen« Zahl blna«« gescheffoa find, sowie die Ntg�vcHrg uisÄisutst*#WI«|ß werden. Genehmigen Sir nfw." Z« dieser Note wird von W. T. V. fols-mheS bemerkt» E« ist nicht zutreffend, dcch kW Deutsche Regiernng eine ikvtnn-klnng chrer mssttkischen StreiÄväffe feerte reitet Int P'-cgenteil ist feie ZurücksÄhrun-g der Herresstärk« auf da« in ftrtssel tvft, WWatz 2 kB Frledenk« ertrage« zunächst feorgesekn, Matz von 200 000 Btaan, wi« aKge««!« besonnt, in vostenfe Goaqt Drch fei» ZeutrakprtrzedfeMrden der«inzefnea Länder sich im Lause fee« Jahr?» au-'esich!« kr bedrohlichen inneren Verhältnisse DmHchlaefe« genötigt gesehen hak«, durch Sinrirttuag feon.Glcherheit«v»!iqert,. Ei involz n erwehren" und .ZetttreinrOigeert kftmöcr* E'nrichtungen zur Ausrech»«rtaltung fee« WfenjKchta C-rtnung zu treffen, ist nicht nur ständig Gegew stand fee? issseni-llchen Eröiterung, sondern auch der Siitcnie k» rett« fear Monaten»f f iziell mitgeteilt wvrfeon. Zu kr von deutscher Seit, angeregten Besprechung der Einzel- fragen ist e» bisher zum Bedauevn kr Deutsche» Mfnrtrunj nickst gekommen. D:« ssroge, irtoietveii feie flettofsenen Siivrich. iungm mit dem ssri«t>en»vertrag in Widsrsprnch stehen, was nach deuticher Auffassung nicht kr ffall ist. wird jedonfasl» nach Sinsetznnq der im KriekvSvertoög feawfaknea Avntvoll- fomm'ffion gemäh den Bortcheiflen de« Vrrtragr« flarzusteffen sein. E» wäre nur erwünscht,»es« feie Besprechungen dorWeg fchaa früher statffänkn. Me Nak? bestSiigt die von uns Bereit#gani!ation«n dahin gobr.'ck)!. doh ss« da», wozu sie nach dem Friadensverlrog verpflichtet war. w-ovauf sie von allen EinsiSstigen zu unga' zählte« Maie» hingcwiesen war. und was sie»ach eigenem freie» Sutschluss« in freier, eh»- licher Anssiihrung der iibernominonen Verpslichtnn. gm Härte tun kdmum. nunmehr unter dem Druck und ach ausdrücklichen Befehl der Entente wird tun müssen. Dock die Regierung scheint das Beschämend« dieser©-itmiuon gar nickst zu spüven. zolgt doch auch fehl noch die ossizi'i�e. von A.T. B. der Eiffrnienste angefchlti Bemerkung, dah sse immer noch so wie ein«ngezogsues kkind.Recht" kihalt«« will, imb immer noch sich durch aklep iei Ansslückste den dem klaren Wortlaut des Fr irden svev> träges entspr«l>enden Forderungen der Eubenie zu wider» setzen dickt. So wich es auch hrttr lammen, w« es buche, überall gekommen ist. Die Entente wirb mit energischen! Maßnahmen, mit Blockade niw. bro m, sie wird von neuem; infolge der Haltung der deutschen Negierung die K r ie g s- gefangenenfrage alz Druckmittel benutzen, und lchlies'.üch wirb die deutsche Regierung doch in allem klein. beigeben. Sie hätte es billiger, zugleich aber auch\ ehrlicher und anständiger haben können. Wir haben seit Monaten diesen Augenblick kommen sehen und genug davor gewarnt. Imme? wieder haben wir darauf himrewiesen, dast alle die militärischen Reuformatio- nen, wie Einwohnerwehren, Sicherheitspolizeitruppen usw., den Bestimmungen des Versailler Vertrages widersprechen. um dafür mit den Bezeichnungen„Vaterlandsfeinde" oder „Hoch- und Lanbe�vcrräler" bedacht zn werden. Nichts zeigt wolst besser die völlige Wesensgleichheit der jetzigen Machtlwber mit den früheren, als dast sie mit solchen Aus- drücken den belegten, der zur gewissenhaften Aus- fiihrung übernommener Verpflicht un gen ermahnte. Denn eine u n e r h o r t e T ä u s ch u n sg ist es, wenn anch jetzt noch hie Miktion aufrechterhalten werben soll, dost die genannten militärischen Organisationen den Ver- tragslrcstimmungen nicht widersprechen. Die Ein- wohnerwehren halten regelmäßige militärische Scharfschiesten, lind dergleichen ab: H an d- ihre Mit und 1 Uedungen mit granatenwerfen glioder verwahren in ihren Wohnungen Gewehre, H,rndgranvten von unbekannter Menge; die sogenannten Sicherheitspolizeitruppen werden gelehet von aktiven Offizieren, sie sind ausgerüstet mit schweren Minenwersern, mit Flammenwerfern und dergleichen(gegen Verbrecher!!), ihr Dienst ist ein rein militärischer. Angesichts dieser allgemein bekannten Tatsachen gehört eine wahre Eisen- stirnigkeit dcrzu, zu behaupten, daß jene Mastnahmen dem Friedensvertrag nicht widersprechen. Möge nun endlich die Negierimg mit ihrem lächerlichen nur unter dcnr Druck und aus der Angst von rechts geborenen Eimvendungerr und Betcusrungen endlich aufhören. Unsere arnien Kriegsgefangenen sind es wieder, die unter dieser Unaufrichtigleit, unter diesen neuen Vor- zögcrnngen zu leiden haben werden. Täuschung und Lüge Wen uns in das gegcnivärtige Elend hineingebracht. Nur Ehrlichkeit und Aufrichtigk.it können uns wieder heraus- bringen. Der Mut zur Ehrlichkeit scheint aber allen jenen zu mangeln, die die Förderung des neudeutschen Militaris- mus mit der Erfüllung— oder richtiger Nichterfüllung— des Friedensvertrages in Einklang zu bringen suchen. DesonderZ wohi). SK � -Wioeripzuch.) Xec �.ü.uiui. u.v �_L_... Bia.x veu Sinn, dast das Proletariat all Klasse d,.r ijouvgco l« gegenwentritt, nicht n.- einzelne WruPpe. Man pars n.cht gfss Sie VroMmmdebaste. Der Entwurf zu einem Aktionsprogramm für die Partei ist in der Mittwochsitzimg des Parteitages nach leb- lKisler Debatte einer Redaktionskommission über- wiesen worden. Es ist nicht zu erwarten, dast sie noch wesentliche Veränderungen vornehmen wird. Gewist aber ist sck>on jetzt, noch bevor darüber abgestimmt wurde, dast baS Aktionsprogramm die einmütig« Zu st im- mung des Parteitages finden wird. In der Grund- vuffasiung besteht Wohl Einigkeit. Die unabhängige So- zialdemokiatie must die Bannerträgerin des revo- lutionären Sozialismus sein, sie must die Massen sammeln auf dem Boden des Klassenkampfes, die politrstihen und wirtschaftlichen Machtverhältnisse mit dem Mittel und auf der Grundlage des revolutionären Rätesqstems umtvälizen. Man darf nicht sagen, daß das Programm wie das vom März ein Kompromist darstelle. Im Gegen- teil. Unvcrhüllt und ohne Dcnwngsmoglichkeit stellt es unsere Forderungen auf, zugleich aber besagt es. daß alle Kampfmittel zur Ueberwindung dar kapitalistischen Gesellschaft angewendet werden müssen. So mußte die Ansspraclie über diesen Punkt, die den ganzen Tag in Anspruch nahm, mehr einen rückschaucnden Charakter tragen, als einen Kanwf um die verschiedenen Auffassungen führen. Es sind auch harte Worte gefallen und manche persönliche Gereiztheit hat sich entladen. Aber ohne Groll wurde doch volle Neberein- stimmung erzielt. Um sie zu erreichen, mußte sowohl von rechts wie von links manches von dem preisgegeben werden, was früher vertreten worden war. War diese Debatte unnötig? Keineswegs. Denn ein- Wal zeigte man der Welt, dast unser« Partei nicht daran denkt, sich zn spalten oder gar aufzulösen, waS von manchen Rechtssozialistcn prophezeit worden war. Im Gegenteil. sie hat ihre Waffen geprüft, sie hat sie gesäärft, und sie wird einmütig den Beschlust bekunden, sich dieser Waffe mit aller Entschiedenheit zu de» dienen. * 3. Vtrhandkungskag. Die Reden der Genosien D ä u m ig und S e g e r. die; vir bereits in kurzem Auszug im Abenblatt vom Mittwoch wiedergaben, bringen wir ihrer Bedeutung wegen noch ein- vail vussichrlicher zum Abdruck. Dem Beschlust des Purteiury» entsprechend erhielt Genosse Dllumig als Vertreter der Näleorganisotioa W Wort. Er führte auS: Parteigenossen und-gen os st n n« n! Mit Freu- den möchte ich feststellen, dast zwischen den trcfsilichen AuSsührun- gen, die wir gestern au« dem Muude de« Gen. EriSxten gehört haben, und meiner und meiner Freunde Auffassung volle Ncber- einstimmung besieht. Ich möchte daher nicht al« K o r r« f e- rent gelte», sondern lediglich einige Momente ausführlicher behandeln. Wenn e« jemals eine Tagung der deutschen sozialistischen Arbeiterschaft gegeben hat, in der über alle wichtigen Fra- gen volle Klarheit geschafsen werden must, so fällt diesem Partei- tag dies« Aufgabe zu. Wir haben in der Unabhängigen Pa tei so mauche Travckion der ailten Partei mit hinübergenommen. die wir endlich über Bord werfen müssen. Bis zum Ausbruch der Weltkatastroche haben unter dem Dache des wisscnschattlichen Eozialismu« Revisionismus und revolutionärer Sozialismus nebeneinander gewohnt. ES geht jetzt überall eine schärft organi- satorische Spaltung zwischen den reformistischen und revolutio- nären Sozialisten vor sich. Ich erblicke die h i si o r i s ch e S i t u a- t i o n �ie�eS Parteitages darin, dah** sc jt stellt, da� die Uuab* hängig» Eozialdemokratische Partei eine «evolutionäre Partei ohne Einschränkung ist. Diese revolutionäre Auffassung müssen wir auch auf die internationalen Fragen erstrecken. Ich brauch« in diesen Kreisen nicht zu wiederholen, dast wir revolutionären Sozialismus nicht im Heugabel- pnd Handgrauatcnsinnr ber« stehen. Ich und meine Freunde verstehen unter revolutionärem Sozialismus die historische Aufgab«, den Sozialismus in nächster keaenwarl zur Tat werden zu lassen. Oekonomiich, kulturell, auf tllen Gebieten wollen wir die revolutionäre WeltanKhauung dem ströletariat näher bringen. Ich verlange also vom Parteitag ein lare» Bekenntni« zum revolutionäre» Sozialismus.(Lebh. �Mit bewußter Einseitigkeit haben meine Freunde lud ich da« Liätesystem im vergangenen Fabre in den Vorder. trund gestellt, selbst auf die Gefahr hin, alt« festgelegt« Grenzen «r allen Organisation zu übertreten, weil ich und meine sreunde »it mir der Uelierzcugunq sind, dast woh» kaum«in Volt m wenig prädestin,«rt gewesen ist zur grevolu- iion, wie die deutsche Arberterschaft. Es ergab sich «rnz von selbst daS Rätesystem, um die deutsche Arbeiterklasse sur ihre historische Situation reif zu machen. Ganz vergebnch >it unsere Arbeit nicht gewesen, da« beweist der Beisall, der gestern CriSpien gezollt wurde. Wir sind der lleberzeugung, dast wir nach diesem Weitkriege in eine Epoche der Weltrevolution eingetreten sind. Für un« ist die Weltrevolution allgemein und die Sozialrevolulion, in der wir in Teutschland stehen, leine Sache, die man macht, sondern eine unerbinliche Not- lvendigleit. die au« den ökonomischen, politischen und allgemeinen Tatsachen einspringt. Daum ig greift den Genossen Etröbcl an, der den linksstehenden Genogen vorwirst, dast dies« die Welt- revolntion machen wollen. Di« jahrzehntelange organisatorisch« Schulung der deutschen Arbeiterklasse haben wir nutzbar gemacht für dai Rätcshstem, um da» Proletariat für seine revolutionäre Aufgabe reif zu machen. Gcrniu so wie vor dem Kriege die deutsch« Sozialdemokratie ein« geistige Vormachtstellung einnahm, so erwartet man auch beute im Auslände, dast die deutschen Arbeiter in der Frag« deS Räte- system? führend vorangeben. Täumig schildert die opportunistischen Traditionen der Vorkriegszeit, die zum Zu- sammenbruch 1914 geführt haben, und legt die Notwendigkeit dar, eine wirklich revolutionäre Politik zu treiben, die nicht gehemmt wird vom Opportunismus. Ich schließ« mich den Ausführungen deS Genossen EriSpien über die bürgertickw Demokratie und den Parlamentarismus voll» uihcrftlich an. Wir wollen mit dem Rätesvüem die politische Macht erringen. ES ist dazu itötig, dast das Rätesvstem sich au«- einandersetzt mit den allen Klassenkampsorganisationen. W i r wollen in aller Ruhe u n» Klarheit die«in- z einen Organisationen gegen« in» nder ab. wägen und miteinander in Sinklang bringen. W:r sind nicht solche Hansnarren, dast wir glauben, die Partei könnte durch da» Rätest>stem hinwegeSlamotiert werden. Aber wir verfangen von einer revolutionären Partei, daß sie mit den Raten den revolutionären Endkamipf aufnimmt. Ich wünsche nicht» sehickicher. a!« dast die Unabhängige Sozialdemakratischc Partei die Führerin wird. Ich weist auch, dast die soziale Revolution sich nicht«ine» schönen Tage» a l» ein dramatische» Ereignis voll- zieht, sondern dast sie im zähen F i u st sich bewegt. Aber der Endkampf kann nur ge.führt werden mit einem Kampfmittel, da» über die Grenzen der politischen Partei und der BerufSorgani- lation hinau-kgeht. Da? Parlament kommt für unS deSbalb nicht als auSschtaggcibendeS Kampfmittel tn Frage. Die Wiche dcS deutschen Arbeiters ist erfüllt mit parlamentariscfcen Traditionen. deshalb ist(« nötig, die deutsch« Arbeiterklasse aussju- klären über die untergeordnet« Bedeutung de» Parlament« im revolutionären Kampf. Aber da da« Parlament noch ein realer Faktor ist, so entsteht die Frag«, wie benutzt man da» Parlament, tum die revolutionäre SituaNon weiter zu treiben. Di« Wichten müssen im revolutionären Sinne ausgenutzt werden. Uwere Vertreter im Parlament dürfen nicht ihren Ehrgeiz darin sehen. positive Arbeit zu leisten, sondern müssen den Gegnern die Maike vom Besicht reisten. Fch mache keinen Hehl daran«, dast ich mir eine revolutionäre Setuaiian vorstellen kann, wo da» Hinausgehen au« den Parlamenten wichtiger ist und wertvoller als das Drinbleiben. Das sind tatlische Fragen, die von der Situation abbängen. Den Parla mentaris- m»S an sich zu verwerfen ist den Vertretern de» Räteshstem» nicht«ingefallen. fHärti Hört!) Die Beziehungen der Räte zn den Gewerkschaften haben wir Immer lo aus gefaßt, dast die Gcwarkschoisten rcvosutio- niert werden müssen. Bei der engen DurckHringung wirtschaftlicher und positischer Motiv« ergab die Austassung von den Gewerkschaften der Vorkriegszeit eine völlig« Umwälzung. Es wäre verfeblt, wollte man angesichts der C% Millionen GcwerlschaftSmitgNeder die Parole: „Heran« au« den Gewerkschaften I" unter die Masse werfen. Die Revolutionierung der Gewerkschaften sehen wir weiter darin, daß vi« alt» Beruftorganisalion nicht mehr anerkannt, sondern dast beute der Fndustrieverband die gegebene Organisation«. korm ist. Wo liegen da die syndikalistischen Tendenzen? SS ist bi« heut« noch keine Klarheit in unserer Partei, zu welchem Rätesystem man sich bekennt: zu dem BetriebSrätxsvstem der Re- gierung. da» die Vorstufe zu den Arbeitsgemein- schaften darstellt, oder dem revolutionären Räte- system. Wir müssen uni die revolutioisire Situation de» letzten Fohre« genau ansehen. Politisch wird sie beherrscht von der Reaktion, ökonomisch und sozial bleibt sie«in Weiterschreiten der sozialen Revolutio«. Diese müssen wir bewußt weiter treiben» und das ist die Auf- gab« einer revolutionären Partei. Wir stehen mitten drin in der Weltrevolution. Unsere Aufgab« ist eS, unsere Bestimmung z u erfüllen. fLebhaster, anhaltender Beifall und Händeklatschen.) Seger- L e i p z i g erklärt sich mit dem Vorschlag EriSpien» znr Umarbeitung de« tbeorctischen Tests de» Parteiprogramms einverstanden, hält dasselbe auch für den p"aktisch«n Teil für not- ivendig. Da» Erfurter Programm, ja, sogar da» Kommunistische Manifest, werden solange Be- stand haben, als der Kapitalismus besteh t. Solche Programme sind tief in» Bewußtsein der Masse ge- drungen. Ich vermisse in EriSpien» Ausführungen die Erfahrungen, die feit der Revolution>n taktischen Fragen gemacht wurden. ES hätte mit aller Deut- lichkeit gesagt werden müssen, dast auch an Genossen, die im Rätesystem und im AnlipaÄamentariSmuS nicht da» Allheilmittel suchen, nicht die revolutionäre Ueberzeuguug ab- gesprochen wird. Mit den Tatsachen ist zu rechnen. Auch unser« Polikik must die Palitil de» Mögliche» sei»,(Letch. Widerspruch) " V-w � I WJ««II*-'■-»------ man diese Stützpunkte im revolutionären Kampf wiid entbehrs" lönnen? lAawvhl!) Viel ivich ig r als der Karupf nach ist der Kampf nach link», den« von dort droht die Gefahrl (Widerspruch.) Schwaniuger- M a n n h e i m: Es lag nicht allein an � mangeinden Schulung der Erkenntnis, daß 1914 und 1918 Ii« Misterfolge«iiN.aten. Die Führer haben nicht alles ge�n, toa- nötig war im Interesse de» Proletariat«. Wir sii-d un» ll« gewesen, aast durch unser Nachgeben das deutsche Proletau« noch mehr in da» Elend hiniengefunken est, ail früher." höchste Zeit, an die Schaffung der wirtschaftlichen und politiichet lltäteorgaiiisalioneii heranzugehen. Es wird wohl kaum cm zger im Saale ftin, der die Einigung nicht wünscht. Aver> »>!r der lleberzeugung, daß ti soweit ist, dann heran.(Si" Beifall.) Distmann schließt mit einer energischen Ausftrderi, an alle, auf dem Boden de« neuen Aktionsprogramm« den K"™' zu führen, und erntet den lebhaftesten Beifall de« Partei W*" Eifel-Berlin begründet«inen Antrag auf schädigungtlofe Enteignung de» Besitz«*-, hält es für notwendig, enger an di« Massen heranzukommen sie zu führen zum Gesamtkompf Zwei Probleme ß'"„ vor allem zu lösen: Kommen wir zur Macht, wem Übertrag wir die Verwaltung und wi« regeln wir in der Revolution Verwaltung?(Beifall.), Berg-Wilhelmshaven sieht da» Problem darin,™ � di« Macht gehasten werden soll. Notwendig ilsi„ praktische» Wissen in da» Proletariat biiieing«,'' wird. Ter nötige lleberblick fehlt. Ich fordere deshalb, m,'�, AktiviiSprogramin die Forderung aufzunehmen nach einer W'i bildung der Erwachsenen. Wir verlangen auch da« Ausklaru". Material in vereinheitlichter Form, um den Massen di« Aunm? zu erleichtern. Frieling- A 1 i o n a ercklärt sich m-t der Emsetzun?? einer � daktionskviiimission einverstariden. ebansso mit der Schainmg', c; Programm'ommipsion. Man sollte sich im Aktionsprogramm wiir lediglich auf d e Betriol'sräte beschvä-nken, sondern aus � !>> ä t« s y st« in i«n allgemeinen. Redner verliest d)« 0 � s>rmmeii->tz»ng des RerckMiir schaftSrate» und itellt fest,..jj hier in der Bernfung einzelner Mitglieder durch den di« alten monarchistiickwn Tendenzen wieder ausgen ommen Zur Einigung erklärt der Redner, daß sie rmr au! dem ltt de» revoluionären Klassenkampfe» er folgen kann. Der Beft' � »Fre helft wirft der Redner vor, dast sie nieht gen-üaend di« v' essen de» Räresystem» und der revolutionären Tendenzen w" nehm«. O«kar Tvhn.Berlin ist ebenfall» mit der Einsetzung«'„ Neda k-i on S so m in i s sion für da» Aktionsprogramm«inv'O"' � j und w mischt die sofortige Zusirmmenietzung derskll>en. M' 1 Eroberung der politischen Macht uiid Durchführung de» Rätesystem» ist auch �,-�l bunden die Einigung de« Proletariat». �.>, sonst die politisch« Macht gegen da» Bürgertum erobert und wie lall sie sich auf die Daner beiviupten ohne die �'VLigii der produktiven und besitzlosen Klassen? Ei« wüßte si*-;«, nl« Diktatur der Mi nd« r b« i t mit all ihren 54«-.� mit all ihrer Zerstörung aller produktiven Kräs«. Da« t" jy» un« da« Beispiel Riustland«, wo zu den Perfodgiesten u°!0 � drücktesten di« Sozial sten zählen, die Marlow und D a m get ören gerade so zu den Opfer» der Gewalt wie da«- ii tum. Ein« Einigung ist olier auch notwendig zum d e, R ä t e s h st e m«. Wie ß>ll'..... halten, ch)n« den übereinstiin-menden Willen de« *id} eune �cr «rö�nt«if trotz feinet auSeinanderitrebei'�eei Teil«:m Erdreich V.. und macht Hieron die gleicht Wurzelha'tigkeit de« guNZ« latariat« anschaulich. Vergessen wir nicht, dast hüben und' zi« gesündigt worden ist. Während und Nach dem Kriege�"� setz Erkennmi«, dast die Einigung von unten Ich gesteb« auch zu, mit S w e i d« m a n n a u> eir'!ch" jii p e f p r ö eb'• Haben, unjd zwar in der Schweiz auf SweideM''�«' Wunsch und dann im ReichSlag. Rsdiier verwahrt sich den Vorwurf Lurt Geyer», dast feine Berufung in de« � itn»(i? t. ßc* -t! outflco;!« cht )ü3 DÜ-e ZVechn- man, fr-V cntbchlk» ach Gesahrl 1 an bd 1918 tii« ei««üail. I Ulli W roletaii« .. 0* f politisch«'' i ein«in» Aver ich •n Jt-ainpf öi'e ,'4°« Wut den» ss«n dazu bt.ichüy fOkur-"-* PuneUnges cchy f Wirk-am.'eit sich ii V�ii'b-n-tifiziert haV.-. Ich lra Lsbhatter Bei lall un Y**t rtne Art Md'�t otgeten sott. Ciftn erf-cW dan � Soibtrunfl, d.vf, u ou'.it d>.c p�. tische« und r d«» ..«fü�igunz auch die Etä,� dcS Echirtiers bei uuse'en prüfen müsse.(BcoWtf Zustimmung.) Cohn veiiangt " e n, das; er vosi tiv t>e Berbr-.chen b?iundct, dir cr, k'�gai-gz» haben satt. E verliest einige Proben i o m> IJftischMt Organe, die den linken UnabhängiZcn kebr sagen. Genosse Echn verwahrt sich unter der» stiir- r" �ci'RÜ de» ParieiingeS<;«•;, cu die Untecitetiung irgendwie mit Scheihemann traue mir den Äiu. zur Un- h-"" ju. sLolha'ter Bciiall und Händel atschen.. >,"«rt.H ats« erklärt sich mit den Best mmungen für die t'&"ou denen das neue Aklioncprdgrraim sprich!, cinvrr- �r uct.titl einen Ä n t r a g Adolf H o s s m a n n- �.anstelle.Erklärung der Ret gion o:i Privatsache' zu •ff�eihcit der religiösen und outiiUigiösen Ueierzeugung", •fW. dem parlamentarischen gestern durchaus freiü dlich i«r in den anderen Ländern. Das b.wcisen die Wanten k y'L"' Frankreich, Italien und anderen Lände n. Man V." tumpf des bürgerlichen ParlamentariemuS nicht mit L' i''1 i»e ntari schen System vc wechseln. Bi'n darf von radi- "ücht zu weit gehen mit dem Niederreite« b' Gebäudes, t-o-i wir vo'terhand noch be vornen »V Y'e Palu a des Rätesystems ist durch die Riederdrückung ' rlanw-ntariSmuS nicht zu hcb.n. Man mich von dem T'Hu ausgehen, dich die Wahlen ein Gradmesser »( le Siciie d e S Proletariats sind. Wir »«" niemand anders als unserem bitter- d einen T i e n st erweisen, wenn mir , st e h e n wollten. Innerhalb des Kapitalismus Ij-.l'chtS anderes als Beteiligung an den Walilen, Erringung I k,,«n Etimmrnzahl und der Mandate. tBravols Wri+rrtA das«!« Mi �brauch. ich auch gewohnt, potit ich i mfl forch'n STitMn aerämpfk wird, kfl Was ich theoretisch te»uni»> habe, bin_._ zu vertreten. Wenn man aber gegen die Wissenschaft so vorgeht, � und Güterverkehr. i ia im brauclt die Partei iiberchaupt leine mehr. Ich möchte Geyer s bedeutend lagen: Wenn«r meint, datz wir Theoretiker unter« An schauungSsre heil einschrän eu lassen, ist er schief wickelt. Ich verwahre mich dagegen, dah eine H e he! beschilossenen einmaligen Steuern, die äuge � gegen die Wissenschaftler gemacht wird. Wenn ordentliche KriegSabgabe fur 1919 und die~!e. R e f u l t a i vorgeschriebe»! st«uerung des während des Krieges eingetretenen Per* ---- s mögenszuwachses sollen 1 2 Milliarden«rbringen. nabezv 9 00 MisNo« e« Mar?, sewke b?e Mga?en vont Post» und Telegrapb enverkehr, vcm Perjonen» Dagegen hqben andere Svcuetn ein» giinsttAere Entwicklung anfzmvelsen. Selbst wcnm der Mehrertrag gegenüber dem Borau schtog nur eine Milliarde aus» ge-! machen würde, könnte man schon zufrieden sein. Die in Weimar ßkhr» « ---- W**»«*» VV»«»• l v»»I fc» VI»W- h � V% i LW i J kr;'.Vul9 bittet, den Antrag abinlehnen. da? Programm bis M m'«u Partchag zu verschieben. Wir brauche» es seht. ' n«' den Antrag B r a tz abzulehnen, der den Aus» ) der Parlamente' streichen will. Ter Parteitag würde % K'ch der Wissen schasi ihr wird. dann ist i.ürc Arbeit unnütz und w rd bog- mansch. L a s s a l I e bat gesagt: die Wisfcnschast sei treu bis zum Miborauch. Lassall« hat weiter gesagt: Die Wissenschaft und die Arbeit ßchören zusammen. Deshalb soll man die Brtaster n.cht gegen die Miss'nichuft aufhetze n. Zur Emiguiig sagte Hilft- rdiug, dag ei das Intet- esse des Protclariatj fei, sich«ine organisalorische Einheit zu geben. Er erwarte die Einigung nicht vom Bcr- liandiiingeu. sondern von ein-r ganz bestimmten politi- ick; cn. Situation. tSebr richtigl) Diese Situation kann ftirin bestellen, datz den rechtssczialistiicken Arbeitern der Bankerott ihrer Führer offenbar wird.(Sehr richig!) Diese Situation wird kommen bald nach den Wahlen, die den Zusammenbruch der rechtssozialisti- I ch e n Partei bringen wird Dann erst kann mau üb'r die GnmMagen der E nigung roden.(Tebr richtig!) Der Wille zur Macht: diese Fragestellung ist i ganz abwegig. Den Willen zur Macht baben wir! Es kommt ibarauf an: Was können wir in der nächsten Zeit -tun? Der W-lle einer P.ir-e- iit eben owonig frei als der , Wille eines Einzctmenschen. Er ist gebunden durch die ökon» »«-scken, sozialen, poliliichen ZiisammenÄnyc. Das kapi-ta- hstiischie System mus; überwunden werden durch die Tat der Arbeiterklosse. Unter den genannten Voraussetzungen wird es uns wohl gelingen, die lausenden Ausgaben bereits in diesem Jahre mit Steuern zu decke». Der Minde sr bedarf des Weiches ist für die nächsten Jahr« mit 17'4 Milliarden eingesetzt. Die Verpflich» tungen gegenüber den Kriegsbeschädigten und Hintochliobenen smvie die Zinsverpflichtungcn machen als unmittclcare Finanztoirlungen des Weltkrieges rund 14% Milliarden aus. Bei den Einzel st aaten und Gemeinden hat man mit einer reichlichen Verdoppe» I u n g der Ausgaben zu rechnen. Nach der Ihnen zuge» gangeuen Denkschrift sind 34 Milliarden genannt, ol>n« damit de» Bedarf voll zu erschöpfen. Die direkten Steuern sollen und müssen bei unt bis zur wirtschaftlich zulässigen Hoch st grenze ausgeschöpft werden. Die in Weimar bewilligten. 12 Milliarden sind in der Hauptsache als KriessS-gewinnsteuern anzusprechen. Rechnet man die durch sie herbeigeführte ZmS» ev'parniS, sowie eine entsprechende AmortisalionSquot« von 1 Prozent, so ergibt sich eine jährliche Dauerwirkung dieser Steuern für das ganze nächste Menschenalter von 720 Millionen Mark. Wie hoch der Ertrag aus dem lli e i ch S» n o I o p f e r sein w-.rd, lägt sich nur autzerordenl-lich schiver schätzen, immcvhin aber wird mit einem Ertrag von 4L Mil» liardeii gerechnet werden, also einer jährlichen ZinScrsparnil ,,.......... v.vvv v.ii.w»u,-fd-vTH-iv IlUH ll'l l l •ttitip, ve,t scha?-en, wann er diese Streichung vornäbme. Es �iik i. � sagen, dos) d.r Bvdrn der beinolratische» vlliis.iziste des ÄlasfcnfämpfeS ist und das) wir die tu:J Und die Republik mij Hörnern und Zäh II eil verteidigen vn?«?r richtig!) Gen. Hilserding tritt der Art und W iie chch.sN dcr gegen die Theoretiker, die keine u-»miitclivte Rc> '■j... e Situation erwarten, besonders gegen K a u t s k v vor- Zsii, Er verliest z-.ir Beweisführiuig einen Artikel aus .1, ps,«'luure n der Zentral« der Be'riebs- K Y,w«'."eu Artikel E u r I Geyers aus dem Presse- rYn eu'Ulc-d diesen Genossen vorgeworfen, bog sie nur den Iljn-. Moment abwarten, um sich mit den Rechts'oz'alistcii Das ist eine ganz niedrige KampscSwrise. Wenn (Teibr richtigli Genosse Hi'l'erding schildeot. wie er bereits wäb- read des Zlrie,«-» die Gnviftbeit hatte, dajz dieser Krieg vrel i?.vw lebhafter Zustimmung des Parteitags, dag nie Richterfolgung, bor Srn-alisierury n.clA nur an der Regle-linnzSiorm. sondern am Fehlen der sozialistischen Erkenntnis bei den Massen liege. von 2 14 Milliarden. Mit den i» Weimar bewilligten ein» malipcn steurrn zusammengenommen bedeute» iür die nächsten R> Jahre der jährliche Ertrag auS der V e r» die Sumene von 8,8 Milliar» Das letzte Jahr bedeutet eine Stärkung des Bürger I ii in S. Dies« Ver'chiolniwg der Machtverhältnisse dürf.m wir »ich! übe. sehen. Es ist möglich, dajj der E!en-cSzu stand revotu- lionicreii w'rd, aber dftses andauernde Elend kann auch in anderem S nne wirken. Auch wir müssen unsere Taktik auf beide Möglichkeiten einst« ven. (Forlsetzung des Der ch:s im Abendblatt.) Werger Uber we Aemn öleuerV 0# g'klän'N� Ausnahm i=3 1 I n u-'D S!< # # SVK I r7ä,«« j« m""»- t ssch ß» n den S' d-t tifii>�rom Ncitionakvsrsammltung. der ein'oe itn o luor, begann Milbwoch wieder niunler z» -«uf der Tagesordnu-ng stand das neue Lan- lj. �llesctz. daS ein« Art AuSführlmgSbestim- I Neich»«ibgal'e»ordnung darstellt. Herr Erz- ■%n'"o das Lilii-d mit einer länpcren Nede über die !% L 8 zukünftigen S!cichsl)aushalts ans der Taufe nicht, sich gebührend als den gfücklichen baragraphicrten' neuen Neichsbanleroltabwen {'"i r-Ü'f berauSzustreicisen. Er gehört zu den ange- 'wenossxn, die bei der Lerheilung der Gaben kein A-.��iüenhcit erwischten. tV ��«rieste Inhalt seiner Nede macht alle Haare 1%. T«r aus�rsrdentllchc Etat für dat. lausende Jahr je"J Einnahme und Ausgabe mit rund 42 Mit« h#. r'- Woher das Geld kommen soll, ist einstweilen i�ienv*» niu� weiter darauslos gepumpt Nwrden, bis r'Otn* Zusammenkracht. Etnia 2 Milliarden de-r i delti�. llrrben sind für Teuerungszulagen an Be- S öi}• Herr Erzbergcr benützt die G. legen bcit, �ly�'wst zu buhlen, indem er ihnen eine schleu- �kH.Ä�>!«nde Gehaltsreform verheiht. Sie soll ihnen Pn t,. ,',r«r Vorbildung und Fähigkeit ein Ein- J �'"ßfn, das ihre Aibeitssrendigkeit und Berufs- en werde. Das Anfangsgehalt wird in ein anderes Endgchalt geletzt. Kurz, es komint für die % tv'' der Himmel auf Erden. Im Februar üll(|�n!;te® soll die Nationaloe'isantmlilng ihn er- do&in darf sie also eine Revolution nicht mit- "�r Ist/ �utlsch� NeichshauShalt wird in Zukunft mit B Uchf �.'füiordcn Moif balancieren. Drs heistt, man i-«n. od es nicht noch anders kommt, lügt Herr Aft Mündlich lächelnd hinzu. Es ist alles noch ganz t ftilirfr1"6 ordentliche RecynimgsfAirung hängt von /'!eb1>IrerI,«n eines baldigen Abbaues de-r Inflation. Äei, 2"jrichhinß der Wirenpro-duktion und der z»- i. �ug der weltwirtsclyistlickxm Beziehungen » i[ Tie Sora? dafür haben Herr Erzbcrger und £i dirigierte Regierung bisher anderen über» � irffllfi n x, v«-vv-s ak(,\fi vn bnnini aus etwa bracht, belasten ollo vorzuasweise wohlsitüierte Leute! , israck,-troll, pmchtvolll Er vergast nur zu bemerken, dast ihnen dabei immer noch eine sch-r lebenswerte Dascinsfüh. Hing ermöglicht bleibt, während die breiten Massen de? Volkes durch diese Steuerpolitik biichstäbUch zum Vegetieren verdcmimt sind, Im übrigen macht Herr Erzberger bei dieser Telegen- heil wieder cine seiner berühmten Entdecknngen, die ihm so köstlich stehen: er wies nach, dast die Verkehrssteuern eigent- lich eine Art von Eiiikomnicnösteuern seien, ha ste die besitzenden Schichten mehr als die nichlbesitzenden belasteten. Zilslimmeiide Heiserkeit kius dem Hause zeigte ihm an. dast er mit derselben Logik auch alle übrigen indirekten Abgaben zu direcien erheben dürfe. Alsdann wäre Deutschland mift ändeVuna der Branntwein -v«. rtr---- rrr— f_—_—.-... N �pv i' kümmerten sich verteufelt wenig &i. �cr Länder und.(Toinnmrrcn wird r Tjitfci)(pr V �t1r' berechnet, so dast also die denlschen '�lial°�v�"�ltft allein für die laufenden Venval- > 2j uv,. des Reick�es und seüier Glieder jährlich min- �(itic/i'' o tden Mark aufbring.'n müssen. ft'-iex i."-fche von Wahrscheinlichkeitsrechnungen sticht ouf,,, �vciS zu erbringen, dast biete Stiesen- ;S werden könnten. So veranschlagt cr »"''w" Reich? einkoinmensteuer auf eltva i'�, b(..,"'«r.f' den der Vermögenssteuern(haiiutsäch- r�lchöiioiovfcr. dessen Holte er auf etwa Mark beziffert) auf 3,6 Milliarden Mark. Mteuer �ll 1'/, Milliarden Mark bringen. � und Erbschaftssteuern ein« Milliarde gesamt rechnet er mit einer laufende» J.Mfg an« direkten Steuern- von rund de« Mark. i o,, �'"�tzsteiier 4 M, � Ätzern" Otts der.stohlenstener 2, aus U- t-'uern cine und aus Zöllen 1'/, Vr�-'n'(,�?d verkündet alsdann der Herr dieser Tv�ilii* �"n: die soziale Gerechligkeit dieser %Wip�'s* vicht zu leugnen. Drei Fünftel aller werden durch direkte Stcuera aufge. 11 Milliarden fip«rjul<:n s" rennen, uno ztvar aus der noch n lkm�tzstener 4 Milliavden, ans Ber- ri..-wen y,/____.... r,----- o...- Bcrkeftrs- Milliarden einem Schlage ein soziales Paradies und Herr Erzberger sein muntrer Gott, dem alle Prole-ten Weihrauch brennen könnten. Nachdem MotbiaS daS HatiS mit seinen Zahlen be- tnmken gemachst, benützte er die Verwirrimg, um unauf- fällig weitere Stc-nererhöhungcn anzukündigen: die Kohlen- stener soll dran glaiiben, wenn der KohlenpreiS auf 100 M. die Tonne g-esiiegcn ist usw. D-as Haus war in der bc- kannten Stlmmnng„es ist schzon alles schnuppe", und nahm's ihm nicht weiter übel. Einige ge-istveiche Wendungen � kpen-dete er auch der kiinsligen finanzi-ellen Lage der Länder und Kommunen. Vor dem Kriege halten sie durch ihre eigene Stenerho» t nur ebva 2% Milliarden Mark einbeko-mmen, jetzt vor- schaffe chn-cn die ncne StenerprariS, deren Träger daS Reich sei, rund 6% Milliarden Mark. Für ihre formale Entthronung tanschten sie eine gewaltige finanzielle Besser» siellnng ein. Im übrigen sei es ihnen unbenommen, daS Recht aus Erfindung neuer Steuern zu üben. Sie seien jetzt in die Lage versetzt, viel mehr für kulturelle Zwecke anwenden z» können alS früher. Solcher und ähnlicher Scherze produzierte Herr Erz- bergcr noch„rehr. Es war wie in einem politischen Kabarett. Die Einkommensteuer soll auch in Zukunft bei im# d i e Zentralst euer bleiben, sie wird aber voll» kommen neugesiallei werden müssen. Das Einkommen soll durch drei Sieuern- geiroffen werden: 1. die grosse allgemeine Einkommenslener der physischen Personen, 2. die Besteuerung bei Eiiikommeiis der Körpersck«slcn und der Talen Hand, 3. durch die Vorbelastung des fundierten Einkommens mittels der Be» steuerung des Ertrages aus Grund und Boden, Gewerbe unt Kapitalrente. Im BeharrungZzustand hofft man aus der Ein- kommensteuer zuzüglich der Besteuerung der Körperschaften für Reich, Länder und Gemeinden zusammen einen Betrag von acht Milliarden Mark zu erzielen. Dazu sollen nun noch 2,4 Milliar- den Ire cn als Ergebnis der Ertragsteuern, wovon die Kapital» ertragsstener allein 1,4 Milliarden erbringen soll. Die Ver- mögenizuwachsbe steuerung soll mit Rücksicht auf die Kapital-Neudildung so glimpflich all nur möglich vorgenommen werden. Es erscheint am Platze, daß man auch den möglichen VermögenSzuwachS noch milbesleuerl, indem man in die Steuer hinein eine Besteuerung des übermässigen Aufwandes cinbaiii, eine Steuer auf die nicht genügend benütz e Sparmöglichkeit. Nach dieser Zusammenstellung würden sich demnach aus den direkten Steuern insgesamt heraus» holen lassen rund 15 Milliarden Mark, wovon OX Milliarde aus da? Reich und 5% Milliarden auf die Länder und Gemeinde» entfallen würden. Bei den Indirekten Steuern soll-« auS der 11 m s a tz st« u es 4 Milliarden herau-sgcbolt werden. Rotwendige Bedarfs- artik«! sollen mit 600 Millionen Marl belastet werden. Di« Kohlen st euer entwickelt sich gut. Bei einer JnbieSbeförderung von 100 Millionen Tonnen occhu-en wir auf 2 Milliarden im Jahr. Eine Erhöhung der Kohlen» st e u e r dürften Jbiittn bald vvr�csck lagen werden. Hinsichttich der Besteuerung der entbehrlichen Gcnuhmitlel muss die Biersteuer eitöhz werden. Die entspricht-setzt nach der Ab- und Tabaksteuer nicht mehr der Bc- er E'ciiussmiftel Bei etwas weiterer AuSzcstaltung v» M i!. i a rd e n daraus gewonnen tperden. Für die Der Sitzungsbericht der Nationalversammsting. Auf der gestrigen Tagesordnung der Nationalversammlung stand die erste Beratung de» EnNvurf» eines Landessteuer- g« s e tz e S. Finanzminister Erzberger: Wir stehe« vor der Beendigung des zweiten Abschnittes deZ grossen Werkes der Steuerreform. Für oen Augenblick können wir nur daran denken, nach neuen Steuerquellen zu schürfen und bestehende besser und voll- kommencr anzuschlagen. Es soll aber auch ein« wirkliche Re- form vorgenommen werden, die zur Voraussetzung hat eine enl- sprechende Gliederung de» Steuerbedarfs, eine gerechte Lasten- j Verteilung,«in« neue Fassung der Steucrquellen und Reuerun- gen auf dem Gebiet der Steuererhebung. Das Re-ormwerk mutzte so rasch als möglich in Angriff genommen werden, und da schien nur die Methode einer stusenweisen Erledigung der Steuergesetzgebung geeignet. Reben direk en Steuern sind immer auch indirekte Steuern vorgelegt worden. ES müssen mit möglichster Beschleunigung Sieuergesche verabschiedet werden, damit die gewaltige Ebbe in den Cteuerkasscn des Reiches mög- lichst rasch beseitigt wird. Der Etat von 1019 ist immer noch ein KriegSetat. Er ersordert grosse ausserordentliche AuS- gaben, allein zur Abwickelung des Krieges. Tie BesoldungSresorm halte ich für eine der toMy Ijsiur.g dies- könnten 2 Vi V e r k e b r sst e u e r ergibt sich ein Ertrag von tun» lOOd M i l.: e n e n Mark. Tie Indirekten Steuer» und Zölle sollen etwa II Milliarden einbringen. Belastet sollen also werden: 1. daS Vermögen mit 8,6 Milliarden Marl, 2. das Einkommen einschl. der ergänzenden ErlragSbestcuerung mit 10,4 Milliarden Mark. 8. der Vermögens» Zuwachs einschl. der Erbschaften mit einer Milliarde Mark, also an direkten Steuern zusammen 16 Milliarden Mark. An in» dirrk-cn Steuern sollen ergeben: 1. Umsatz- und Luxussteuer 4 Milliarden Mark, 2. Verbrauchsabgaben 2,50 Milliarden Mark, 3. Kohlenstener 2 Milliarden Mark, 4. Verkehrs- und Stempelsteuer 1 Milliarde Mark. 5. Zölle Ich Milliarden Mark, also in» direkte Abgaben zusammen 11 Milliarden Mark. Von der gesamte n- S l e u« r l a st entfallen also nahezu 6 0 Prozent auf reine direkte Steuern und nur 40 Prozent auf Zölle und indirekte Steuern. Eine Reform der Slenerverwaltnng im Sinne einer ReichSeigenen Steuerderwaltung ist bereits im Gange. Der Minister tix'iidet sich nunmehr dem Landes st euer« g e s e tz zu. Durch dieses OVfotz wird eine neue Vermarkuug des ErstreckungSberetcheS der S:eucrg«biete zwischen Reick, Ländern nn-s Gemeinden vorgesehen.%uf die Antck-lt der Länder und ßkmeinden amS der Eebichaftssteue.r mit 20 Prog., der Grund» erwcrt'Ssteuer mit 60 Proz. und der Umsatzstsuer mit 15 Pr»�. sind nickt ßfru-a einzuschätzen. Bei einigen dieser Steuern ist den Ländern und Gemeinden auch eine beschränkte Zusatz- bestenerung möglich gemacht. Dagegen soll mit dem Prinzip ver Zuschläge vollkommen ge- brochen weiden. Die Lander und Gemeinden erhallen durch die Reuregolung der Besteuerung statt 2% Milliarden vor dem Kriege im ganzen kls Milliarden Steuereinnahmen. Di« . Einkonvmensteiier mit Ausnahme der Kapitalren ien steuer wird z» einem nussergewöhnttch hohen Betrage-oen Ländern und öle- meinden zuge-veesen. Auf die'« Weis« werdest besonde-rs die Gemeinden, di« sich bisher in Ete-uernöten befunden halben,«ine ganz erhebliche Entlastung erfahren. Den Ländern blctbt im Rahmen der ausgestellten Grundsätze die BeteAiTung der Gc» moinven und Gemeinde-Perbände.in oen liebe rwei sun-gen an Reichssteuern vorHehatten. An eigenen Stenern bleiben den Ländern und Gemeinden die VergnkgunaSteüern und Ertrags» steuern, die sie modern ausgestalten müssen. Gleichmäftgkeit und Gereckttigkeit in der Besteuerung wird auch die St euer moral wieder heben, die schon vor dem Kri-e-ge sehr viel zu wünschen übrig lieg. Dorum wird jetzt ein« vollkommene Neuorganisation deS Erhebungsapparat c s vorgenommen. In Zukunft wird nicht mehr der Besitz di« herrschende Rolle spielen wie früher, son- dern die Arbeit. Die Steuerreform soll durch dies« Vor- 1 fiänfceS'ätig I'eizutrar'en.(Beifall.) I- Auf Vorschlag des Abg. v. P-yer (Dem.) w rd nach längerer den Do-nnerStag frei zu den vo.g.leg-en Endwürfen Ge chäf. Sordnuiigechcbatt« beMosftn� kihzen, damit die Parteien sich mft vertraut inack tu können. I AUFWUd/Ci-, jetzt vsrzufsrgen, ist Weife und vorteilhaft, M fM�rS�U Ihnen jetzt bei uns noch eins ßanz gewaltige M W0M AnsBah» Zu? Verfügung ficht, seKaß jchem W'�sch D S tErfüchtng verde« kann.||A ■'"■"v<3 � t9m j> W*«..---»--- 5� b Wefeung M iitxrl wtr-eije r gm aw �Kossm �Vsanxser "n unsch« W%W, Jwroren ?«utet �rgcfe�ti �fiaenl SBanö 1�1 �et fot Nonc sie i &t0n' bc fes fes stacht t »...Doni Könlgflraßz SS CHsusseesir. N3 *# ÄUfanJcvUI» z&m OitHtea ZkWH $Zm. Unirta£j.-t!T.I7, TlglASUfcr. Schniepels Lene Berliner Voi{c?$rtlck In 3 Aufz. Vorher: Lr&tkl. SpetUWilcn. Viktor LWzek in dem Skeich .�Envisrfat*4, Sonnteg: 3» Uhf! ßxLbarM Slefhlfitt WMlt Preise m Tagesters xahit ISr Platin- Tiefe 1, Schalen. Brcunstiftc, Zahn- stiftc.Sch'nncksach.. Blitzableiterspitzes, MM-ZS. %(Art Pa'.äl Lansrs und Tor» rv. i'iliet.T.___ "Opernhaus Figeros Mzell Aahr?<>■ U!ir___ SraSiipiellim Wß# Ani»*t 7 Uitr. bt'�rfab: Hr'xx i'.tiha.di. Kaklies Regier 7\ VI»! Jaakobj Traum. Heues dparefenküs Direktor: j*aa ii*&n Allabcndlicli 7 Wir 30 MTb.: Die Dame vom Circus ApBNo-TK«>isi» FrltdrJchatr. 21$. Ii/ A Habend Hell•J: ''• SOBQtafS\L* üaSterlrSuiliäss Vsrictä- Pro&amm! Kinovorstellung in heüerleuchtetem Raum 'Die grosse Sehenswürdigkeit Berlins Barr**. MOnxe«. Schmnck. Zahngold. Btuchgold, Silber- Barren. MBoiec.Ab- fftilt,üestecke>Löflel nur f Ganze Wbhnim� Üinrichtun�f©11 S}ilqer«c±ira Spc Csezi'mmer, HemsnzfiiUD" Vohnzimmer äihbliiJnnw* wrbiqe Küchen. Lederaofas, üscjs�Lsssa [biiligtie Preiie, qrtf- g Berlin SW68, Alte Jakobe tr. 138 am Hatlotchc« Tor — Qcgrandot 1903— Tel: MorlupL IMS Tel.-Adrj AtetnSlkontor Berlin»W AR. fecäw Ste;!ieifeiis8 — f W i'»J'•-»••*»»**# ,W'----- p.rED0i g? CtfievtenitraiieilAottbujert)!»»"1, iE3 rMnltlurter Allee iJO.birir'S.-) iaiatergartsn, (ägllch;i l'irr ftTOn OgoatU(,v Abt 1. Ab.) „■üvVl■ i Cut Hshtlsi-a— Icd. Ssnaur ___ Thoo«« I. d. Beginn der Vorsteflungen: 7Ukr u.VzSUIn Dircksenstrasse 26/27, am Rie�anderpiatz Rniirittn 'etterstein raiinerrfrl rwsjÄ Mnrln Or.kaJ Tkcatar ta Ketliusr Ter Tel.: MoridoUti MF: 4. TU«!. Ä und tMSnirta* x. naettrj. 3 Ütnr: 9 ehem. MIM. der St«.leer r. matveea-tavt Vor tr. U-tiutWU. Pfalz Ehre. BcrHser MM WVkm OTTMHi» HWeaW« aal M'tMrrd.;.>a stell. Wasd. Sowie d. ehr ige Det-frorr.! "Fl' Mcahc|"ij" " I Apkrodtie Hort" Frr Ii.«. DI, not., a Xli kd.'.lO Chenaveretetiea«, nar und blanke kauft y kidig jede« Pvsfen fegen K»se EJektromotnrr n jeder OrftSe u»! Spannung. Esuer.WSS, gck&ma&*fgar Ufer 33 »«»> ii' Liltzow 9356.» i i'i m Myrjlrn1. I 34� EEniaß; SVj y. Bll2 Anf tilgt 7 ti. 8". K R nse« er3f f en aar I Stuado voriier 2 UreuKihruntren Im Dienste der Liehe AVentaner eines K<>;n.iiiaaten NoHpiroile; IM.SM.Ml Bäsch& ßaciko vüki Zw!r. 7119 Friedrichsfr. 68 Ztsir. 7119 -.hwkw boceswot n ohr: Bw össets lieber Tagespreis zahlt »r PiaSfa, SssÄ, Silber, -•Isüazsiijss«fÄt unter 5 Mark pr* Linke, Bi£i€§ferstreße4Q Pnrt. B. 2 Tropaeo. 6-8 lAr. In Stunden wird Hsrrafl- Bkö cheif�sci* mW. mizr Helee Creiee /tVH.cnuimei?r:, EMm Sir,& WEBL1N SCI. Kalte Tor i #6#»#.#.###» / Är. 588. VoAlerMg. 4. 5ezm??? M! «»2C3W5I a" Qjnoi A Sie Urheber leu Vlslbadez. h �er erst« Verhandlung Zsaa Segen den Oberleutnant u�l0� hat das klare Ergebnis gezeitigt, daß die Er- N�ur»g der Matrosen in der Französischen Straße ein M überlegter Racheakt war. ES ließen sich keinerlei v�rlse erbringen, das«, die Matrosen böswillige Absichten �Sen die Rcgimmg hegten, sondern nur zu dem Zweck in � Kasseirverwal-tung crkhieraen, um dort ihre Löhnung zu �dwngen. Wieso trohdem die grausige Bluttat �schuldigen Menschen verübt werden konnte, darüber NS'lo.rloh selbst die beste Antwort, als er behauptete, die jtro'en seien somit und sonderS Verbrecher, .kuterer und Gesetzesverletzer, von seinen sei dies täglich scharf hcworgchoben worden, i; /iStniltcl) hätten schon längst die meisten vo-it ihnen an Wand gestellt werden müssen. hg öß" �cr'n h" reaktionären Presse ' pönalen systematisch gegen die Matrosen gesät wurde, . u sie die eichen Sturmtriivbtn der Nooemberrsvolntion bat seine Früchte getragen. Die Offiziere wollten Iii/0" rächen, und sie haben dies mit aller Eründ» c�tkit>»nd mit ollem Vcnbcdack� getan. Auch Marloh war �.�.�esein Geist der Rache erfüllt. Das steht bei diesem J�wen Zlertreter des alten Militarismus ganz außer auch wenn Reinhard der eigentliche Rnsllster für ,, Verbrechm nxit, wofür ebenfalls bündige Beweis« worden sind. »-.Rieben ergab sich aus der Verhandlung die wertvolle .'"che, daß d-e Matrosen am 11. November in eine imflMr echte Falle gelackt wurden. Der Hauptmann �°hzischiwitz, im März Nachrichlenoff�ier beim ft.,, �üttwitz, jetzt deni Stove Rostes zugeteilt, sagte als jy6t aus, daß damals bei LütWtz Nachrichten ringt- �'«t.Jeien, aus denen hervorgegangen wäre, daß sich die teipiw. Matrosendivision neu versammeln wollt«, nin »>.».?"grn die Regierung zu kämpfen. Such die Zusam- h1M.."fl in ber Fronzösi'ckzen Straße hätte diesen regle- feindlichen Zwecken dienen sollen. Lüttwitz gab diese ll> Reinhard weiter, und dieser erließ darauf am fvlgewden Befehl: Ötzl ,?m II- März 1919, ab 8 Uhr vormittag», findet ftrem» (*,. Utrecht 82 durch die Kcrfsenoecwcrltnng der Revubtikani- LöhnungSap pell der Mitglieder der �"»Marlns�T.ivifion statt. � P1* Frellvilligen-Brigade Reinhord träzt Ecr x, daß bei j."'flegenbeit möglicich viele Mit�Tveber der Bote�-Mariue- ''0n verhaftet werden.' hrcnb also beim Korps Lüttwitz mit einer Ver» &jxn"rung gerechnet wird, siel't die Brigade Reinhard tili rsan-mimkunst ganz richtig als das an, wa? sie war: tr.s.vannl°srr LöhnungSaPpell. zu dem die Ma- m,.'" luisdrucklich befohlen waren. Sonderbarerweise sollt« Idr 10. Mirz beim Korps Lüitwitz eine B e- tzn,,*4 u n g siber diesen LöhnungSaPpell stattsinden. Der �'""ndeur der Republikanischen Soldaienwehr, dem die jh». �endivifion unterstellt war, Herr Map Müller, &i; eine schriftliche Zusage dafür erhalten.%Cwr Sprech una wird plötzlich verschoben sus den 11. März, und inzwischen konnte das abscheuliche Verbr-chon ungehindert ausgeführt werden. Liegt Absicht oder Zufall vor? Das Gericht bewies einen starken Monge! an Neu- j qicrde und vertiefte sich nicht weiter in dieses b-sdeutsame I Ereignis.... Die Matrosen. waren Freiwild! Die Schergen, die regelrechte Streifen zur Erhaschung dieser verhaften RevoluiionZkömpfer unternahmen, hatten sich neben dem Dtandrcchtsbefehl, der die Erscksießung derer belaiil, die mit der Waffe in der Hand kämpfend uegen Rsgierungö- truppen angetrossen wurden, noch folgenden Freibrief für ihre Mordaktion r n Noske erwirkt: Die DoHWRarinr-lrvifion ist a« fgesö st%*«r frechere {lngchotfflc der BtÄT-Ddarlne-Division, der noch mit der Waffe in der H aud beivofien wird,»ird nach Krirgsrechl behandelt. Hiernach war also der bloße Besitz einer Waffc aus- reichend, um Matrosen cm die Mauer zu stellen. Hun- dcrte schuldloser Opfer hat dieser entsetz- licheBefehl gefordert. Aber waS �iminerte dies einem Noske, der nichch einmal, nach der Aussage des Stadt- kommandanten Klawunde, mit der Wimper zuckte, als ihn dieser am Abend deS 11. März von dem Verbrechen in kienntnis setzte, der eS nicht einmal für wwt hielt, sich nähere Auskunft über diese Untat einzuholen, geschweige denn gar, daß er eine sosorti-ge strenge Untersuchung ein- leitete, um den Blutakt zu sühnen. Ter erste Verhandlungstog war für da? System Noske, war für den gesamten Militarismus ein ichweror Schlag. Neben Marloh saßen Reinhard und Kessel, unsichtbar freilich, auf der Anklagebank. Und Zurnh reich und Weis mann, der Aktendiebstahl, die gefälschten Tatberichte und Urkunden, die befohlene Flucht„im vaterländischen Interesse'... man lese den Verhandlungsl'«rick>t, der nüchtern und sachlich ein Bild der Korruption entrollt, das sich würdig jenem Bilde anreiht, welches der Liebknecht-Luxemburg-Prozeß an den Tag gebracht hat. � Erster BechandliuHstag. Bor dem Kriegsgericht III. ReiASmchrbri-mde besonn am ' SPtWiood} der Prozeß gegen den Oberleictivant Otto Ratfech. der beschul»-gt wird, am 11. Mörz d. I. 90 Matrosen von der BoltS- morimedivisiem««tötet*u haben. Die Beihandlung findet im Srf�nrspnchUfrtal de« Landgericht« III in der Turm strotze statt. Den Vorsitz führt Krieg»gericht«rat Welt, dc»S©cricht setzt sich zusammen MV« folge-nden Beisitzern: liricgSg.'rich:«ral Teifscrth, KriegSzevickstSrat Beck, Sergeant Adler und Gefreser W ei gelt. Die Anklage wird von Krdez»gerichi?rat De. tv e tz« r vertreten, al» Berteitiger ßengiarr»** Recht»- »Mvälte Aritz Srüaspach tu* K i k a t h. Die«nkwge. Der AccArkla'gt» wird bescherldigt, durch drei Handinngen l. am 11. März 1910 MrfSftlirfj Menschen gelSirt, die Tötung nder nicht mit Uererkegnvs aukzefübrt und du ich dir selbe Handlung durch Mischrauch seiner Dchnstpunoit«inen Unierg.t'ene.n zu einer siraslxm« Handlung und zu einem rechtswidrigen Waffen- »e brauch aufgesordert zu haben, indem er dem Qffigieestcllver. tretrr Penther d-n TYfehi gäbe 30 Angetörige der Poll«- marinedivifisn z«»rfchietzen, obwohl die Voraussetzungen für dl» ZulSssigöeit de« Wafsengebrcuich« nicht vorlagen; 2. am 2 Juni von sorner Truppe sich eigeumöchtig entfernt ;n haben und ferngeblieben zu sein, bis er am L Septem si-r auf der Sieise von MeerSburg bei Ueberlinzen am Bodens« noch dem Osten in Leipzig fkstgenmnmen wurde; S. am S Juni m Berlin buch«ine fortgesetzte Handlung izemeinseloftlich Mit anderen Pc.rsonen Formulare zu emem Krie�rangtiftenautzug, einem Aofk-Ankixsi« und einem anderen SuSwei«, nachdem sie mit den gesälschtcn Rainen „v. Klaehr", Jürchmtr", Schweinitz" untetztrichact waren, auf de» Nontfn. Hauptn mnn a. D. 3K a e r g n« r* auSsüllie, mit Stempetri des 4 Garde regiment« z. F. versah, die Urkunden bei seinrr Aiucht mitnahm nnd sw am 16. Juni in Neerzburz auf dem Bürgermeisteramt und in Ueberline-en auf dem L«zirt»Niptz pvecke Sitarigmrg bex Kuveitaubnis vorlegte. Die Bentchimmg. In fetner Bemiehmung zur Person macht der Atrgeklaxi« folgende Angaben: Sr ist am 1. August 1803 als Sohn de« vtudienrat» Grnst Narloh geboren und in Hilde»heim er- ',ogen worden; er hat im Februar IS 13 da« Abiturientenexamen bestanden, trat dann nl« Fahneniunler bei dsm Jns.-Regt. 77 ein, wurde im Oktober 1912 Fähnrich und am IG. Juni 1019 Leutnant. Der Singe klagte ging dann alt Zucrführer im R» Zimeni 77 in« Feld. Er wurde wiederholt zum Teil sehr schwer veno un des, meldete sich aber immer wieder freiwillig in« Feld. Ilm 4. OTober 1917 verlor er durch Granatschuß den rechten Un» terarm und geriet in englische Gefangenschaft, aus der er am 1. N!ärz 1018 ausgetauscht wurde Er hat im Kriege 2 0 Wunden dar-zngetragen. Nach der Kevolution kam er nach Berlin und hielt e« für sein« Pflicht als Offizier, sich der Regierung zur Lecsi'guvg zu stellen. Am S. März erklärte sich die volksmarine- division gegen die Regierung und fiel ihr direkt in den Rücken. Iln'.er den Truppen entstand dekhalb ein« starke Erregung, gegen die Mitglieder der B. M. D. um so mehr, da bekannt wurde, daß die Leute der B. M. D. wiederholt die RegierungStruppen sckpvcr m ßhandclt latten. E« wurde allgemein bedauert, das? die Aer- brrcher, welche steinr Blüiidni« getroffen witrdon, nicht sofort an |>ie Wend geftcrti weiden konnten.— Vors.: Wußten Sie, daß sich auch gute Elemente unter der B. M. D. befanden? Anteil.: Z.'cin, das war niemand bekannt. Die Matrosen wurden sämtlich für Verbrecher gehalten. Vvu meinc« Veraesxtzten ist wiederholt »efagt worden, dah die Voltlmimnedcvifion sich nur au«(De- sepesverletzer,, RnfrO�rorn, Meuterern und Plünderern zu« sainm 0» setzte. Der 11. MZrz. Der Aneeklag'e ftzhrt dann fort, daß er in der Zeitung g«> lesen Hab«, daß die B. M. D. aufgelöst sei und daß, wer msi Waffen betroffen«erden sollte, sofort erschossen werben sollte. Außerdem lagen die Schießerlasse Roske» und die Be» fehle der Garde-Kavallerie-Schützen-Divifion vor. Der Vorsitzende verliest die einschlägigen Befehle und Erlasie, darunter auch den Befehl, nach dem am 11. März in der Französiscbeo Strohe 32 zum Löhnungsappell erscheinende Mitglieder der v. M. D. festzunehmen seien. Zum Führer des Unter- nehmen« wurde der Ati�ltaybe bestellt— Vors.: Hatten Sie noch sonstige Nntweiie?— A n g e kt: Ich batbe einen von Oberst Reinhardt selbst geschriebenen Autwci« zugestellt erhalten.— R.-A. vrünspach macht darauf«ufinerksam, daß der Angeklagte auch einen Befehl de» Oberleutnant« Kessel besaß.— Angeklagter; Mir war gesagl worden, daß es sich um ein« Neu» bildnng der V.M. D. handelel Räch dem Ausweis des Oberst Neinbardt sollten die Leute nach Moabit gebracht werden. Ich habe an die mir unterstellten etwa 0 0 Leute Instruktionen ge- •eben, die sich stützten auf die% fehle betr. das standrechiliche Versahren gegen Leute, die Waffen bei sich trugen und baß nach dem Befehl der, der plündert, an die Wand gestellt werden sollte. Ich habe damit den Leuten zeigen w-tven, daß«S ernst sei, denn die Truppen waren doch nicht ganz von der Art der früheren Truppen.— Vors: Wir werd-n unS Ober b«e Fvsge, ob der Beschs gegen den, der „plüntnir oder den. der.geMichevt hat', richtete, uns noch später unterhcklten noöffcn. Hl �tmmie Higzins. Roman von Upton Sinclair. r fc Roman von Upton Sinclair. Manuskript übertragen von Hermynia Znr Mühlen. ober Ivmmie Hi�ginS am chara�riftäselksten imd lstp erstlsion, nxrr, daß diese ivichtvgen Enthü�mu- itfl-?? der tolpitotdisiSschen Presse AmcrAis v" i««u�r- V Sie brachte ein? kurze Notiz: Die Bolscho- �zJ�pteten. iuß dies Gchcimt'-rträse feien, dach b-- Kej�ÄcreäitsertiHte ZroaM über denen EchÄieit. A.uS> MiPwrtzfcsir vbileioglmmgei der britischen, fron#)' koirn Jf* itoiwir.-fschen Diplomatsn nnrvden verMenckicA, dstf.. die ganze©ruf)« totyeiscksviegenl Kein v�ort Jldfi.'öie Gechsunverträge, mit Autsnahene von ein eDer �Wdi« ���khen Zeitungen, die eine alle ehrenvoll« kiQny.?" Qüfföisieuerlxrrten hatten: einzig un-b.cllcin in« kC'™* Press« brcachte den ganzen Text dieser Tnt- »Was haltet ihr jetzt von unseren herrlichen )U.r-ten?« rief Jimmie Higgin, äen«rbe tern ,n ö« aU. fcrtftztvf Wvr hon unicrer Surenpvni-ct x Manb sich im siebenten HinsnÄ, er schritt ZWNZMW WWMMW bL�icti Presse werden die Annoncen kntzoyen. e�nd �!S frii' ch �ahllxielegt! Urtier Sle:ner �wrnS ramn. w dik n5�rg«iS zum �eihmgafw*i . v-riiest, um en sein Frühstück zu denken I . iw,.'•-'■'•iiii, um cm sein �'1; f, in Ironien«ne neue Bskcmnpfchccht>76- c�te. Schneider Robin, desien Vornan e Schirm t��ni� �nsocn ktwitpt, hatte ihm einen EmPfch- � hiesi. � �mtin Bncher»ogsben, der CHetznif, Fr«- SvbaÄ» am Liochmittag die ArbeitSstett i» dar Fabrik zu Ende war, kauste Jimmie eine Veubzeitimg und strebte CheyvuS Schneid-: rürden zu, wo sich dann bi« beiben in die Nachrichten vertieften.„Bei Gott, hören Sie zul" «Hcchen Sie je fo etwas erwartet? I'.Der Ktoimirissär für »»eümörtüze Angelegenheiten ist ein marxistischer Juid«, der selber der Redais leur am„Nooij Mir" war, der revoiutiv- nären Zeitung, die Ihr Bruder Schalem hielt!' Er ist im ./%Wbo rf M to ria-.Hoi al" Kellner geivasen, und jetzt ver- hssidnÄiicht er ldie Geheimverpräge, erläßt Manifeste cm daS internntzionale Prosewriat!' Natürlich war die cwnerrfarrifche Kvipi tMstenPrcsie mit' Lügen über die neue Revolution angefüllt, doch vermochte> Jmnnie Müschen den Zeiten yu tefein, und die tzpäriidtzen fo-: ziatrstiifchen Blätter, die noch erscheinen durften, belehrten ihn über alles. AlleS, was die BslfchswSi toten, hielt Ji-nmiie für Recht, wurde ihnen ein Unrecht nackigetvisfen, »vor dies eine Lüge. Der klein« Maschinist wußte, doß die Bolschetviki die Vier-Millimven-Dollnr�lnleihe, welche die Rvgievmiz deS Zaren in Frankreich gemacht harte, nickst anerkannten, und Jinvmi« wußte auch, welckie ungehsure Lügenkraft in vier Millionen Dollar? stecken können. Die ameriba nischen Zeittmgen ivoren empört, weil hie wrsiischai Sozialisten die Sack)« der Domokratie im Stich ließen und dadurch DsutrschlanHK Sieg ermiß�lich�en. Die ameriikamische Presse nannte sie.deuthche Agenten', doch machte dies aas Jimmi« nicht den geringsten Eindruck, er kannte diese SSchetchmimg, die auch cwrf die Arberter Amerikas angsn>endet wurde, achzu gut. Die erst« HandUmg der BcCfchmriki war ein Ausruf an das revolutionäre Pvo- tetariat Deutschlands. Das vnssifck�e Proletariat hat den Weg gewiesen, möge das deutsche«hm nachfolgen! Flu-g- j blätter wurden gedruckt, in Massen nach Deniffchsond ge-; schknuggesit, von Lustsibistfern in? dourtche Heer gaivorsen und aiz Sümmrie und TbeyruS lasen, wie die deutschen Gr- neräl» dagegen bei den Russen Protest einlegten, lachten sie tant ouf vor Enüsticken. Es war begrchsdich, daß die Kriegs- Herren vor Angst winseltzen, sie wußten, was ihrer harrt. Und als di« beiden Freunde dann im Jnnrvar lasen, daß , eine deutsche Brf>zade gemeutert hatte und etzlick>e steüsertö ! Arbeiter m Deuckschtond ftrestken. vermeinten sie, das Erde i sei gckfaivnien. Der Keine Schneider«tbob sich bei der nacy- sie» Bers-am-msiimg und schluck vor, die Or�tsigrupvemm tgli e- der sollten sich von nun an Bolschetviki nennen; die Resolution wurde unter Beiftckisgsbrüll angenommen. Und vorrn beglar.nen die«nerikani�schen NobschciwNi UnterHiMdkungen mit den ÄeererHschaslen urd forderten nach ruAschnn M icher in ben Fabriken Stwitmöle, Iii r„. Doch ward pWtzffch«* der N.4w?usion»»«�e«ine SÄvaube lacker. Dl« iw-Mixa vAitärkichen Führer bemäch. digten sich dar Streiksichrer, warfen sie ins Gefängnis und schickten sie in die Feuerlinie, um sich ihrer zu entledigen. Durch«in schlaues Gemisch von Schmefchelei und Terrorist mus rmvgen sie den Streik nieder und trieben die murren- den SkSvven in d>se Tretmühle zurück. Und dann marschiert« das deivtzfche Heer in Rußland vor! Auf diese Krisp wartete Jimmie Higg-ins seit Kriegs misbruch. Tolstoi hatte gelehrt, wenn eine Nation sich zu kärnpsen weigere, so werde eS d«i anderen Na Hören im- möglich, in deren Land einzudriwAen, und obwohl Jirnmie HigginS kein Mtzstike-r, km Anhönger des religiösen„dem 11 edel nicht Widerstand leisten" war, so teilte er dennoch die Ansicht des großen Russen. ES gäbt keinen einzigen Arbeiter im feitrfcifichen Heere, der sich zwingen ließe, auf feine den Fstsieden verÄmdsnden Brüt-er zu schießen! Hier nun wurde dieser Lehrsatz auf die Probe gestellt? deutschen Sozialisier» wich befohlen, gegen russische Sozialisten zu marschieren, curf d« rote Fahne zu feuern! Werden sie den Befehlen ihrer Herren, der Kriegsherren, gehorchen? Oder werden sie, den lauten Rufen und Au'- forderrmgen des internationalen Proletariats Gehör schenken und die Waffen flögen die«gen«» Offizier« wenden?. Und die ganz« Wcft sah, was epeschah. Die herrliche revolutirniäre Maschine, auf die Jimmie Higxins fein ganzes Berlranen gesetzt hsttze, siel in einen Graben und warf ihr? Jnsosirn in den Kot. Die deuitche Armee ging vor, dt« deutschen Sozialisten taten genau dasselbe, was die Nichtsozialisien taten— sie feuert«, auf die rote Fahne, wie sie auf die Aaristiicsie Fahne gefeuert hatten, sie ge- horchten als wahre, loyale Deutsche den Besohlen ihrer Offiziere, trieben die«u+gdöste-n Reihen der Bolschewiki vor sich her, orobcrlen Munition und Proviant, zerstörten Städte, ftihrten russische Fmuen mrd Kinde? in die Go» svmwsichoft ab. als handle es sich um belgisch« und französisch« Frauen und Kinder, die vom deutschen Gott als legilÄn« Kultmbeute vorherbestimmt waren. Riaa und Reval wurden geplündert(mit»uKuahone deS Besißes der h-altischen Baron?), Kurland, Lirsiond untz Estland erobert. Das Heer drang in Rußlands Kornkammer, d-e Uira-ius, ein, deutsche Schisse landeten in Finnland, deutsche Trup- Pen beraubten tza? sinnrsche Volk seiner Freiheit. Des Kaisers Heer stand vor Petrograd, nnd die Volstsiewikl- regier!, ng war gezwungen, nach Moskau zn fliesten. Und Deutschlands sc�mlistische Zeiinumen wett» fast aut' nechwslpZ ditzie vreigmsfe im Ton stolzester Freude. � ßWWgme bW . Vuf hxificte de? Vörden? erMi tt der Nn�Mgl?, VPB er am 1 n,«s ä rtz iah i-em jv�rrlhcIoBerioa fc Deister K i r s ch. bau in zvnachK die ÄLuot!«»-»Sher pspxüftJ K.-I*.(Sc fett Q« der Haiid eiirer Skiz'c �ErÜniungen ü6:r die L cre'der„Dirnke!» kmii-.iet", in weldde die gcitjrnorassieiwtt gebr« Ä,- tou-den, über die Aufsiellriny dsr-MaschmirngÄvvhve ujw.— B r r s.r Am 11..??c.rz Bffar'bfn Sie sich im» ZZt>H«ttzil� Wariinii'—'! n gc f T.; ES s stiien die Leute, die da. kemmen würden, s lmbea, ich wäre der Zahln'.tister, der ihnen i?r? LLHnimg cmüv.i Im werde. Ich ich Lache die feste veHerzeugung, daß er ein Ber riür war and unS avch verrsSen» hat. Das nach 3 Uhr kamen d z Mairsrn, deren Zahl sich fort. und fort verinchrle, so da� ich ichü-rjjlich über WS Matrosen gefangen heile. Sie leisteten zum Teil sehr hestiflsn Wi breftmid «iustlen zum Dcil mit der Wafse übervii ltix rosen� milche nach und nach so grog, daß'ich den beiden, vor d em Hanse stehenden Zivilisten die L der gab, niemani> mehr ein- zulassen,'da die Räume zu beengt waren.— Bars.: Die Leute, die im Bcsihe- von Massen waren, sollen doch einen Krnm man» da n tu r- A u slo e i s g Habt haben.— A n g c k!. i_ Mir war «rt>ee bokäunt, da ß nur de: roten No-Sle-ÄuStvei f: Güte ig, feit hatten.—• Bors.: Haben sich denn von den Ma- trafen viele widersebl?—• 5f ngelf.: E.iva 50 Prozent Halen sich widerseht und sogar Pistolen gezogen.— Bors.: D SO ist wobt nicht ganz richtig. In die Duniellainmer waren zunähst nur 13 gebracht ivorden.— Sin geil.: 75 Prozent Hatten auch Dolche bei sich.— Vors.: Etnm 300 Mann gehiiet-n doch zu d er Reichs. banNvachtkompagnie, die für ibrc Treue eine Belohnnn, erhalten hattem Nun erzsteien Sie einmal, was Sie getan h aben, als, etwa 158 Mann im Haus« waren und Sie um Hilst i telepho- niertew!— A n ge ktl.: CS war etwa 11 llhr geworden; ich sah klar ein. daß ich Hilfe haben wußte und telcphsnirrte diisk.alb an die 3. Strcifiomxagnie. Etwa um 11% Uhr kam als Äwtwort darauf in Person der Leutnant Schröder und b rechte mir einen Befehl, der inhaltlich etwa lautete: „Mit Ächlapp.hrit und WeulHerzigieit fumiaf man nicht weiter; ez' mich enecgifah' durchgegriffen werden!" Dieser Befehl wurde mir im Austrage des Oberst Reinhardt Überbracht'. Al� ich sah, daß die Sache gefährlicher, wurde, habe' ich unter den Matrosen eine Musterung mnif guten und schlschton Elementen vorgenommen, um durchzugreifen und die Meitroscn, voneinandsr zu trennen. Ich ließ die Leute bei m:r öorbzigeban und teilte sie nach rechts und links.— Prä f. r Nach welchen Ge- sichtspunkten sind Sie dabei vorgegangen?— Singe II; Ich habe diejenigen, die besonders inttlligent erschienen und die ich nls Nädclsfiihrer ansah; nach der einen Seite treten Insten und diejenigen, die gute Anzüge hatten und Schmucksachen, besaßen,! die nach meiner Ansicht nur durch Plünderungen erlungt sein> konnten und die ich für besonders gefährlich kielt, nach der an-' deren Seite.— Prä f.: Haben Sie denn diese Musterung nach solchen Gesichtspunkten nicht für bedenklich«halten? Xer Besitz «ine» beffsren Anzuges kann doch nicht auf besondere Clefährlich- keit hindeuten.— Ll n g e k l.: Kür mich war bestimwsend. daß unter allen Umständen etwas geschehen mufste.— Bor f.: Heutzutage liegt«S doch so, daß Arbeiter oder Müllkutscher stich manch- »al besser kleiden können als ein Profestor.— Der SÜr, geklagte fahrt fort: Meine Lage wurde immer gefährlicher, denn, ich stand einer fünffachen Uebermacht gegenüber, und zwar Leutcckk, die ich als Pe-brechrr vor dem Gesetz ansehi» mußte. Ich gab- den De» fehl:„Kein Wort wird mehr gespruch«». Keine Aevciznnz pe« macht!" Jode» Berstoß&ese» diesen Befehl mußte ich al? Renterei ouffastv» und wir standen i» Gefache, in eine« Maine»« tiberwältizt z» werben. Während dieser Zeit erhielt ich die Mel- düng, daß auf der Straße sich viele Mensche» anfannneltew, die augenscheinlich eine feindselige Haltung zeigten. Nach lkiu treffen einer Berstärkung habe ich den Leutnant Hesse zur, Betvachung der Straße bestimmt.— Vors.: Haben Sie selBst denn nun beobachtet, daß unter den Matrosen sich ein Murren; bemerkbar machte?— Angekl.: Ja.— Vors.: Aber direkt' euchchhrensiche Redensarten haben Sie nicht gethort?— Angekl.:' Den Bdtreffenden hätte ich foösrt in Dunkelkammer bringen lassen. In der weiteren Vernehmung hält der Vorsitz ende dem An« geklagten vor, daß er einen Matrosen nanrenZ Gäppa, der später erschrzsten wurde, gel ragt habe:.Wte kommen Sie hier- ber?" Grippe babe geantwortet:„Ich habe kein« Arbeit ge- funden und deshalb bin ich zur Volksmarinodivision gegangen." Marko? rief:„Weg!" Gleich darauf habe Marlon genrien; „Halt, komm er» Sie mal ber. Wo haben Sie die wer tröffe Kette her, die Sie tragen? Gestohlenes Gut, nicht? Slb nach rechts!" — Vors.: Weshalb taten Sie dies?— Angekl.: Ich mußte die Leute einschüchtern, da ich jeden Augenblick eine Meuterei mrter den Matrchen befürchten muhte.— Vors.: WaZ beabsichtigten Sie mit der Auslchnng der Senk?— Angekl.: Ich wollte die Böcke von den Schafen trennen und die Leute, welche Waffen trugen oder die, welche Widerstand verübt hatten, von. den übrigen trennen und insbesondere diejenigen heraus-' suchen, welche gestohlenes Gut bei sich führten, als besonders; ichwere Verbrecher nach Moabit schaffen lassen. Die Msrdskiivn. Vors.: Erzählen Sie uns nun einmal, wie die Erschießung' begann.— A n gell.: Der Leutnant Weh meyer, mein V:ter. kam zu mir und sagte: Tu sollst ISO Mann v»n bin Matrosen erschießen. Tn seilst erschießen, wnZ du irgendwie er- schießen kannst!" Dieser Äefchl legte mir eine überaus iraurige Pflicht auf, der ich mich aber nicht entziehen konnte.— Vorst: Was haben Sie auf diesen Befehl gesvo:?— Angekl.: Ichs wurde durch den Befehl seelisch tief erschüttert, was ich gesagt habe, weiß ich nicht mehr.— Vorst: Sie sollen seh-r bleich geworden sein und zu Leutnant Wehmeyer gesaet haben: „Du bist wohl verrückt, ich weiß allein was ich zu tun Habel"— Angekl.: Das ist möglich jedenfalls muß!« ich gehorchen, so unangenehm der Beseht mir war.' Es trat mm die Frage«» mich heran: Wim sollte ich er- schießen? Ich hätte einfach durch das Los bestimmen lassen tsiincn, cfcti ich sagte sofort. 150 Mann sind vir! zu viel. Ich sagte mir, 30 Mann sind genug und du suchst dir die Leute her- a.iS, die gestohlene Sachen bei sich führten, Waffen hatten oder Widerstand sk leistet hatten. Ich hatte auch jeden 10. Mann her« ausHalen lassen tön neu, aber das war mir zu willkürlich. Als ich gerade unter den S0 ausgesonderten Leuten weiter auswählen wollte, kam der Hauptmann Gentner hinzu und bezeichneie einen Teil der Leute als solche, weiche zur Bewachungemann- schast der Reichsbanr.gehört hatten, er könne sich für diese Leute verbürgen.$ch habe dann mit Hilfe von Hauptmann Gentner 50 Lunte ausgesiebt, so daß etwa 15— 20 Mann übrig blieben. Ich ließ dann die 13 in der„Dunkelkammer" sitzenden Leute Helen und zu den übrigen bringen.— Vors.: Der Hauptmann Gentner soll, als cr kam. gesagt haben, er sei offenbar gerade rechtzeitig dazu gekommen, und daraus sollen Sie gesagt haben: „Es ist schade» daß Herr Hauptman« hinzngckrmmen sind, ich hZtte sonst die ganzen Schweinehunde, an dir Wand stellen lasten!"— Angekl.: Das ist in dieser Form nicht richtig.— Vor st: Hauptmann Geniner soll nun verlangt haben, alle Leute zu entlassen. Sie sollen darauf gesagt haben:„Nr.» ich babe bindende Bifehle, ich habe meine Jnstruktlen in der Tes de. die Leute bleiben ver- hastet,«nd Gsr A-sfe««ver gestohlene Diachen bei stch gehabt hat, wird erschösse!'.!" Vors.: Nun kommen wir zu der Cr'chießunsz selbst. Schil- den CTsifffersfekfeerfw+er'"eirtK-rr nnst freotsi„Velken Sie die ErWegmih üSsrnekünen.-?" P enihcr antwortete:„Wenn ich den Befehl erhalte, führe ich ihn aus." Ich erwidertem„ES ist gut, Sie übernehmen dir Erschie ung, ich schicke Ahnen die Matrosen in d n Hof hinunter!"— Vorst; Pznther'ist ein alter Soldat, hol 24 Jahre gedie., war in. China ruid den Trovcn. Wi leu Sie, daß Penther einige Sfcce vorher von Svertaiisi.n an einen Lr- ternrnpfahl gekargt nnd- snrch-.vn� verprügelt worden war, so daß cr die Schir-ett auf eine n Auge fast eingebüßt hat?—An ge bl.: Das wüßt: ich m'cht.— Bor s.: Wo waren ei: während de: Er- fchiesiung?— Angekl.: Ich habe während der Erschießung mit eirlstcherler Pistole und entsichertem Masthinen-ewchr bei den übrigen Gasanxeu'n gesimiden.—?? o r st: Sie sollen aus dam obersten Stockw-.r: bernntei gsrnh.'-n haben:.- „Penttfer, wollen Tie meinen. Vefchl mm ausstihren eher nicht?" — Slngckl.: Da? wird e'ne Verwechslung mit meiner ersten Iva«: an Pen theo sein.— Porst;.?von verständigt, che durch ÄriegSgerlchtSrat Meyer in Ihrer Weh nun» l-astet werden sollten?— A n ge k l.: Ich möchte den MlwW dic'es Herrn, der mit der Sache wenig zu hm bat, n i ch! < l: 1*.� ly-Cttll, ULU VCl w UVSX. llSlrlliy �QU. LU.IU 7"" nennen, über ich möchte darauf hinweisen, daß ich �-�s, denen Personen gegenüber immerfort geäußert habe, rrcht e stiehen zu wollen. Oberleutnmit v. Kcsscl rodete nur." dmivrud.nr Flucht zu und bcocknftusite auch in dieser Pun°» ineinrn Onkel, ' den Pfarrer Nump. .Ich habe in jener Zeit die schwersten Stunden meines Lebe� idurchzeumcht und bin dann endlich am 2. Juni gegen liebe rzeugung entflohen. Oberleutnant V. Kessel Hat onr• mationSPaprers' und 5 0 0 0 Mar! übergeben.£ Auf B-ftaoen des Vorsitzenden erklärt Maolob, t»sß �( Uaoerzcugung geloesen sei, daß diese Legirimatiimspaptere' Wissen der Negierung ausgestellt worden seien, u-n» er sich dashakb nicht bewußt gewos« sei. durch die A-rweu dieser Urkunden sich einer Urkundrnsälschunz schulbig zu haben. Er bestreitet auch unerwuSte Eni fern» hg»n- yaupt-et, daß er von Oberleutnant v. Kessel beawlmibt � Ein von ihm geschriebener Brief, an» dem durchblick-n s-Mh � er geistig minderwertig und verwirrt im Uofie sei, vom- � v. Kessel angeregt worden. Ter Aufenthalt am Ärdenz«� ihn eine geradezu schreckliche und iangtvovltge Z-:it ßfsvfi ,jwi Hab« seinem Vaterland Dienste leisten v-nv nach dem r..�, wollen. In Lersziq sei er dann von einem etzemahg-n u.' gkbenen erkannt und dann verhaftet worden. Es im m Steckbrief eine Belohnung von 3OG0 M. ausgesetzt gewesen; tx Kessel: Habe ilmi vorher erklärt gehabt,» kein Steckbrief erlassen werden sollte._ ejj Vorst: Wollen Sie jetzt noch die Erschievung aw. äbsettiv richtiges Borg. her» Ihrerseits betrachten?— An 0• Ich habe den mir gegebenen Befehl befolgt.— � Sie einen Menschen erschießen, müssen S:e doch..s,'«* ob er sich schuldig g-macbt hat.- A ng e tttt Ich fehl, 150 Mann zu erschienen, und die Vttksnmr-r.cb.mstar � mir nur dankbar sein, daß nur 20 zum Ovscr zesallen b � füble mich frei von der Beruntwaotnag d-s Grschlegen»,>"i � durch den B-sehl d«S Ovarst OteicvWd gedeckt,«v-nisa""Vj, Lsuinant Panther durch meinen Befehl geeeckt t,t. � Grünspach: Wir hoffen, daß Ob-rst R-ruhmch oW � schweife hier zugeberi wird, daß er jenen Befehl sieg Ob It. v. Kessel hat wiederholt zugoswnden, dag der den Besch! bekommen hall Weiß, der Ar. e.la>e. daß~'jt awwalt ZumbroriH, der ki«r �PserkchumJI"«;, war, dem Angekl. gesagt Hat:„Die können sich au, gj. lassan. Wenn etwas an Sie Hexan.! reim» fallt*. jo sich tntx aus mich; iÄ kann eS vese-vörsu. daß Ihireu �# ei.cf.'t worden fit!"— Angelt&& H«r Staattlln«aK � brv'ich sagte: �ch Weiß, was brfthi-n i r. Sc«.*#a men.— Borst: Bei der«fiten Vc-metzmumg hat anaaaew Zumbrvich seine Aussage vevweigett. Die gestohlen rss A?ken. � R.-T. Grünspach: Der AngeLagte gstrubte ellewo � Herr v. Kessel der Regieruny zu dienen. Ich'le!IeJcffi,�1tN4 .weite Tatbe-icht. aus den Akten, tn denen er sich brNtN� � entfernt worden ist- Ts ist doch selfam, daß ern vom v � anwalt verfaßter Bericht derscftvmiden ist. Das deutet Mrr s letzten Bericht geschrieben hatte, hat der Angeklagte ,�! Oberst Reinhard in irn militärischer Weife opponier! wy j; j» .Das ist erur Lumperei!" Hat Hberst Reinvard den**■; f feine Schranken zurückgewiesen ettet hat er-nckt«n* ruhigen Sie sich uur,- wir müsse» zr-nächst»ufemmeo. wenn e« darauf ankommt, s» werde Tie ualüttr» d.'�i A ngekst: Cterst Remhach sagte ungefii?-:.W««» �'4 Vetbandlmig kommt und es Ihnen schlecht-gehen sollt«. Himer See mtt dem.Himveis ans meine» Befehl. Nach der Paus« werden die medizinischen SachverM� «emmmnen. v« im wesentlichen bekunden,, daß der ein sehr energischer Mann sei. der weit über den siehe. Die Berwundunaen ttn Fetde. besonders d'«.� � letzung, hätten seine Griundhett zwar gestört, er fm I*W, Z» bar geworden, die Trsckießunz habe er aber nicht in ei• �$0 stand krankhafter Störung seiner Gefitestätigkeit borgen� esse liege, wenn u>> durch meine Flucht ein« Verhandlung un- inSglich mache. Ich weigerte mich entschieden, die sstucht zu er- greifen.— Vors.: Dann scll Sie der in der.Freiheit" er- schienen« Krtttel»Gute Zeit für Mörder" in arowt« Un- tzecstcht haben?— M a r l o h: D» ArilW W mit meiner MM MzM« rn Ä w* M w Die ZeAgenvernehnums. ES wi gönnen. beim Korps ein* wurde, daß jener Lohnungsappell der B.-M.-D. uur �, verbotene Versammlung darstelle, mit dem Wirderausrichtung der V-M.-D. hevbeizuftihren. Die �- � � habe deshalb den Plan gefaßt, den LöhimngSaPpell dar nutzen, möglichst viel« Beute m die Hand der i/'tegietimß.;.' gen, da das Fortbestehen der P.-M.-D. eine scttwer«" fi der öffenttichen«cherhsit bedeutete. Die Berichte � xft Pläne der Matrosen feien dem KorpO Liittwatz von Lrui«� bracht worden, deren Namen er nicht mehr kenn«.„ HS, Zeuge Karl Halbe» war Personalchef im utzf B. M. D. Ilm für die am 7. März brotlos geworden:« f rt-r cvi furch ftr?\ Xav Sdw* C" r>*f» tttt fpT? � sorgen, hat sich der Zeuge mit dem Kommandanten der tf konische» Soldatenwehr, welcher die B. M. D. unieritellt o Verbindung gesetzt. Der Kommandeur Via; Müller durch, daß auf den 10. März bei» Generalkmumaud» de» KvrpS LiUtwitz eine Kesp-� angesetzt wurde.$ bei welcher hie Frag« der ordnungsmäßigen Entlassnnfi�/ löhnung usw. geregelt werden sollte. Um aber sck"ru. �',i leisten, bestellte Zeuge und Müller all« B. M. D-Leut«, y bei ihnen sehen ließen, zu dem nächsten Löhnung�- pc 11. März, nach der Kassenverwaltung der V. M. D. w....„**, zösischen©trage 32 in der Erwartung, daß bis Lfih in der erwähnten Besprechung beim KvrpS Luttwitz 0 frage endgültig geregelt sein werde. Beiden kam an»! danke, daß das gleichzeitige Erscheinen so vieler in der Französischen Straße, noch dazu nnter dem Be"»siefi. zustand, unter den Regi-rungstruppen den Verdacht ji könnte, eS handele sich um ein Komplott gegen st, g i e r u n g. Sie beruhigten sich aber dabei, daß das s' ett was den P. M. D..Mi:gli'tern passieren könn-� t? Festnahme sein könne und daß der Zeuge rechtzeitig in der FrmizSsischen Straße.. würde, um Aufklärung zu geben, daß es sicki um einen w ständnis der Regierung atgrhaltknen Löh«nn»Satz�', jil's, i 0• mik:; *< c ui Die Besprechung beim Generalkommando konnte hj,:w, 11. März stattfinden. Sie zog sich so in die Läng'. 5:tZ I kehr MüllerS durch die Ereignisse in der F'.anzösil�,'„yi' i überholt wurde.— Auf Besra-gen des Vorsitzenden Zeuge noch, daß die erschossenen Leute t y anständige, ordentliche Leute waren. sitz.nde bome.ckt hierzu, daß der ebenfalls erschrlltn?'rfi.-''sfi Lietzau n i e Zahlmeister gewesen sei. Lfttzau sei ,(..... Wg je» es. daß oisenbar die.r. schössen«« Leute gerade zu den guten Elementen in'- gehörten, die es im Leiallßtsein ihres emwandsreie» v. mJmmiHMA* x,"-"'ne War V' s-kker, ft-icher fhmmttttbeae der Sk» hervorhsHew. was uns«int, nicht was uns Mt.!tan.!>chyu Soldairütrshr, wird ükr du? selbe The«a wie der trennt.(!) Und seine Rede war in der Tat ßctrtrien vyn T'* A'uge vernommen. Aus wi-dev->»tte Fragen des R.-.. e-ttnf pjaitl bekundet Müller, daß die'er LkHnunKIappell ff cht S? LeT K»MWqtzda�h«l aygeer-�net wo den ist. sondern von ihm r*«ommmideur der RepuAiksnischen SoDatenwehr, ohne dag ? �dad dc'rh bei der Besprechung am 19 barüh;r »idroehen Werdren sollte, daß eine Litarlegyng der ganzen Sech» "ß-'.ltzttsmven K'ttie, und dsz» da die Leute ohne Mittel wären, eue Schwierigkeiten entstehen lönntriu Diese Kgnse» 10. sei dann»der tele ion ich aus den nächsten Tag «e'-chcdcjt worden». Eine Mitteilung an das Genera�.smm'ndo ; � er nicht für eiwrdevlich gehalten, da es sich doch Um«uf "nerne Ungelegenleij yandel«. .& M vi o.euge-Od-lr. dklawnnhe war bis zi»m 1. April Komman- •■ so« Berlin. Als. dar Zeuge nach ter Fra. chsis.ien Sirgßx ?' wnten ihm schon-, wie er bekundet, in dem Flur eine Menge ACcwRje Menschm entgegen, die ihm, als sie ihn erkannten, 'mK: zuriefen: ifet: K«,, mandunt, helfen Sie u.s, wir fvlle» alle erschossen , lueedcnk" egengr' irrten, er habe entuqnt, was machen haben die Volismarine- , Auf der Treppe sei ihm M a r l o h eni.? A stell l u..d so, ort gefragt:«H»rr L> gshierj:" Varloh anuvoricie: Wir h 11 bot', Schern *. JP HPPH I habe geantoorWt: b liwn ge-anzen gerajntuieu, ein Teil i st erschossen treb- � Icuge euklSrie darauf, daß brr Befehl d.'S Reich»- "-w,«»uer» nu? �chinginge, war gegen die Aegierungstruppen �asse lSwpfc.d»ngetrdffeu wird, yerde sofort Es sind ja auch ., erf-chosseir Plünderer dabei. Bötu logte darauf, so fährt Zeuge fort, dag dies Sache der Aus durch die©erich.e sei. Marloh erwiderte:„Ich hau Lua-ua" � befehlt Hier ist er" Er(egie mit hierbei ein 1'"llnlt vor, welches ich mir aber in der Aufregung nicht ge- v. ßunchlos, stkonfalls kann ich mich nicht mehr besinnen, was hob« jicherrsalls den bestimmten Eindruck gehabt, �.charloh«, er ch. em Zwange, unter einem bestimmt«« Druck k',' tr bZar sehr au'geregt und schoihts furchtbar.— Ich h. an demselben M rnb dem Reichswflhrminister Vor- 34 Hab« Sa bei gesagt, dag m der FvlmzMsch«, leib unrerlst Dchtrvse« ersäwssen worden seien, dag die sc r- feto.tt5?® �nfeegung in der Stecht enNsiehen»rud neu« Kon>likte ih-> i4worur! werden lönnten. Es st: deshalb auoeti rächt, st», bpcu sofort zurütk-uziehen. Rosk« ha! daraufhin die Zu- Lechen, die Stadt binnen 48 Stunden räumen zu lassen. über v � hp später bei der Kommandantur eine Untersuäung fts" W* ErskbießunK der Matrose« beauftragt, das Schriftstück.»A �-llbrps Lüt.witz gegangen und unbeantworstt geb liehen. sich Gr ü n sp a ch fragt den Zeugen hierauf, wie fchirih# benommen habe, als er die Mitteilung vsu der Er« tot'.'i8 ber Mntrose« erhielt. Der Zemw anrwortet: Er hat lai-s gesagt«nd getan, al? vb ihn dies nicht intercfsiere. :J �vhandiwng wird murine hu auf Donnerstag vcrmittag n«erlagt. d'Ie kreGfche cmldesettfgMismz. Kuttusetat. 4» r?5li'tn wurde mit der zweite» Lesu WH de» Hau». t5' Minesteriums für Wifsenschast, Kunst und BolkS- begonnen. ES bestecht die Absicht bei den Mehryeiis- !n' ben Etat mit größter Geschwindigkeit unter - bringe ir Zu diesem Zweck ist di« Redezeit auf eine f«Ccn'-v'1'1' i en Redner tontiiigcutieä worden» Das Uebrige m*«üee;t�ui�an tun. W?« Eintritt in die EtaSwchatte wurden im Zufatirmerthrnge H,! öwei förnnlii* Asrfragei, beigrülwet. Dk eine, von D e- " atite. dem Beini'chen, den Nachweis zu ev.-ring-tn, wie sehr«: sich um das Zcnimm verdient genrncht hat. Dann pAemisier:« er gegen die Au sfassun r, er wölke de» Atheismus als Staaisr«Ii-zion eingeführt wissen. In einer(ängeren Erklärung seht er sich mit den«va n-gsfti schc n Orthsdax?» auseinander, wobei er hervorhob, vai; er- bxdaure, HR den Äahlen zur Generalsynode nicht di« Upval eu einyesührt zu sehen» Der fcwrsche Bo-lii-Wtkifer Dr. BoSli-tz bezeichnete den Minister Harnisch nüs einen wclsfremden Träumer, der nicht 'sehe, wie er bei den Biidnnyspläncn an den Zentrmnblock ge- -fesselt und vom Finanzmininer abhängig sei. Der Zentrum-r-.dner Lauscher, der num zum zweiten Male Ali Werte kam, 1 blick im Zwei-ei, dckß si den Minister Haewisch keinen Argen» .as Zentrum mit schönen W o r» Vergütung der Sonn» und F-esitagSarbeist Aufbesserung der S'.-r* Pflegung. freie Wäsche und Dienstkleidung, der Arzt hat an.> dem keinerlei Anteil. Die Assistenzärzte haben ein erneu c* dringendes Gesuch um Ansehung eines Verhandlung-9 wmi an den Magistrat gerichtet, in dem sie verlangen, gehört zu wer:- n, bevor über sie entschieden wird. Das sollte eigentlich sclr wer« ständlich sein. Die ,,-Fmhchit" km Noukölwer Kraukknh-Ms. Unsere Kritik de» B«sb«te der»Fvekheit' i-m Zloul'"?r Krankerchau» hat einen überaus sthneyen Erfodg gezeitigt, ä'' U rat Sinbner sendet uns ein« Srllärung, di» bar»., hl- ich „daß den im städtischen Kranksichaufe Neukölln tinte!»ä>r m Pa.ienten di« Auswahl des LesefwefS vollkam:»«», frei:- st, wie überhaupt Hinsicht sich der Leiktüre für die Arm. ic-a f< i n:.-• l« i Vorschriften gegeben sind. Quwnhr ist ins:.'« ten nicht begnügt, ja, daß es sein« Ansprüche um so höher die in der Notiz aufgestellte Behauptung, daß Prof. Dr. Sui, schraubt, je mehr Entgegenkommen es findot.._-.---- Iknser Redner wird beute als Erster zu Wort kommen. tzeit"—«n« er'seihst angibt— im Krmltenhaufe derbc-:«,. Wir nehmen gern davon Kenntnis, daß Herr Pc»'. Dr. St«!'an ein Verbot der„Freiheit" nicht«lochen haben will, stak riinn der Sitzung Ii Uhr. ■ ,■ yv..------------------------ r* 1 Gswsrkfchaftiiches. ».■«it«:----»-*.W.Tch if:. ,L<-J wpeeiHpMwS 'afit■"* c«stellt, wamdt» sich gegen die reaktionäre pj ylordnunz zu der verfassunggebenden ''�rsammlung. In der andere», von«ntg-g-n> ",»» Standpunkt ausgehend, ferikm-gen di« Deutsch. the..°aalikn völlig fern von aller Schwärmerei, Klar und nüch. »is/"?ufterte er sein« Fordermwgon an den Mniste-r Hae- lede F«ss-.l(vt di« kÄholftche Steche zu Metrien. Ju der Worten schilderte er. welchen vorteil der Staat aus �erhirchumg mit der Kirche hat: es gibt kein« starker« keh�, staatlichen Autorität al» die Religion. Dab�i>entru« �ii «t ive« >nn« *uch nicht auf die konfessionelle Ächrerüildung verzichtet ch l e t t zum KUfNCN.?%% Eine Mitgliederversammlung sämtlicher Augcs.elltenatisschllsse der Fachgruppe 7 des Zcntralverbandes der Angestellten befaßte sich i neinge ender Weis« mit den Mißständen in den einzelnen Betrieben. Es wurde die Notwendigkeit der Ausstellung von Stichtlin-en, nach denen die Ausschüsse zu arbeiten baben, anor» tonnt.'Es wtirde ferner zum Ausdruck gebracht, daß di« Arbeil- geber wieder genau wi« früher bestrebt sind, den„Herrn-im- Hauw.Stgndpunkt" zu verjrctcn. Es ist deshalb notwendig, daß die Ängestelltenausschüsse auf dem Posten sind, um darauf zu achten, daß den Angestellten die durch die Revolution errungenen Rechte nicht geschmälert werden. In äußerst scharfer Weis« wurde gegen daS Kompromißwerk des �ietriebsrätegesetzes Stellung ge» nommcn. Die ge-'ctzge banden Instanzen werden auf die Aen- derungsvorschläge der freien Gctverkschaften, die das Mipdeftmaß ihrer Forderungen darstellen, hingewiesen mit der Erklärung, daß A» v stell!-, und Ausschusse nicht abgehe« werden von ihren aufgestellten Vorschlägen. ?.ster» Mermuth vor der F-ingnz» reform, die den Hauvtanlaß zu seiner Einberufung gegeben hatte, zunächst mit dem EtehtrisievungSgesetz. Es wurde dazu folge übe Eiltschtießung gefaßt: „T»:r Deutsche StZdtetag«Lhebt«rifchieden Ginspruch gegen die Art und Weise, wie der der Nationalversammlung bor liegend« Gesetze niwuif betr. die Sozialifverung der Hlcktri- zUätAvirtschaft in di« Entwicklung der komurunalau Bee.ätiigua!g auf dem Gebiet der GlekttizitätSwirtschaft eingreift. Eime Ordnung iure Elektrizitätswirtschaft, wrlche die von dtn Kommunen seit Jahrzehnten mit Erfolg botriebeae Kom- muna! isierung der ElsktrizitälSwirtstlaft abschneidet, wellhe die Stellung der Komin-unen in gem i-schl'.virl schaftkiche n Unten. nehmungen zugunsten der gwickSvenooltmtg beseitigt, wcWy sogar die wohlerworbenen vertragsmäßigen Ansprüche der Kommune» auf Erwerb privater Werke durch einfache Gesetzes- bestimmunz aushebt, bedeutet e>ne gewaltsame„Entkomm, zuali- sternug" der ElektrizitSttzwirtschast, welche nicht annehmbar ist. ES muß vielmehr gefordert werde«, daß dir dem örtlichen BcdihsniS dienenden Krasuverke kommunaler Sphäre erhalten bleiben und nicht vom Reich in Anspruch giarsmtnöa uxrden dürfen. Efl muß gefordert werden, daß bei Umwandlung gemischt- wi-rtschaftlicher Unternehmung?« i» öffentliche Form den Kommunalverbänden, die bisher an dem Unternithmen beteiligt waren, di« Vorhand vor dem lldrtch eingeräumt wird. Es muß ferner gefordert werden, daß vertragliche Anwart- fchaften und Recht« der Kommunen auf den Erwerb privater Werke den Kommunen uutnrkürzt erhalten bleiben.' Ueber die Stellung de» Aus-schusfes zur Fcnanzresorm wird «iu toekierrr Bericht folge*. Die Notlage der Nssistenzärzte. Die KrankenhauSassistenten Berlin» haben sich mit einer Denkschrift an den Magistrat gewandt, in der sie auf die zahl- losen Benachteiligungen aufmerksam machen, die ihnen— den anderen Angestellten der Krankenhäuser gegenüber— von be» Hördlicher Seit« widerfahren sind. Dieser Zustand hat in der Gel)altSsrage dahin geführt, daß der Hausdiener 6739, der Wüner 5740— der Assistenzarzt 4 7 4 0 Mark jährlich verdient. Die Angestellten haben den Acht-Stunden-ArbeitStag, besondere fache ist aber, daß dem Ps legepersonal, da» in seiner frei i die„Freiheit" vertriebe« hat, große Schwier'gteiten bereitet... c. den sind. Daß irgendwelche Vorschriften beste rn, die Vertrieb der„Freiheit" untersagen, haben wir nicht bei Darauf kommt's mich gar nicht an. Viehmehr dmaist, ob der Vt r- trieb der„Freiheit" im Stoe&et&mjt erschwert oder gar d ch Einwirkung-, n auf das Personal«nterbmnden ist. Da? h-rt un/cr GawährS-mamn glaubwürdig behauptet. Darauf, od auf!ah•■« ,soiu»I in diesem S'ime eingewirkt worden% geh# die ErR'-runz des Stadtrat» Lindner vorsichtiacrwe.se mit beiner Silbe e•». Wir erwarten, daß jeder Versuch einer solch«» Er-wirkunz in diesem, wie in jedem anderem Krankenhaus Knftighin unk--r» Reiben wirb. Neue Kohken-Nebenstelleu. T»?r starke Andrang des?- � kums zu der in der Spandaaer Straße 10 gelegenen. e.n stelle de« Magistrats Berlin hatte rtwzUch zur EinrichSu-na r Filiale in der Shephanstrasie 2 Anlaß gegeben. Da sich diese gut» tewäljet hat, Hot sich der Magistrat nunmehr«nlßvlcnin, eine zweite Zweigst'lle in den Räiniwn der 228. und 270. Ge» mein deschul« in Berlin R.O., Pasteurpvosi? S. zu eröffnen, d.-r«n Zuständigkeit sich auf die im Osten und Nordosten und eii m Teil de» Nord* S wohnende BeviUenuna erstrecken wird. D; Brotkommissionsbezirke, die im einzelne« lsierzu gehöen, werden heute(DoimerStag) und an den nächsten Tagen an den Au» schlagsäulen bekanntgegeben werden. Die Zweigstelle w.rtz v:. wt» heute(Domrerstagj dem Verkehr übergeben» tehe�smU!e!tllieydsr. Di« Stadt 3«: Iii» getDöhit d«n ftinbarn, die tn der ZAt vo-n 1 Dezember 1911 bi» 30. November 1914 geboren sind, si«.>.» Dr t Stolicjlrtikt, und jmar auf Srund von Bezu.Mfch«in«n, die t. n Brotkommissionen vom 6. bi» 8- Dezember 1918«isgrgepen..be« und von dort»bzzlholen Pub. Di« A»Meldung Wmtlw-rr D.s» scheine Hot von den llmpfongsberechligtei» tn den du.ch braiin« Vre- iiaufsschiloer gekennzsick)nelen Vefchitste» di» zun» 13. tjgcmbe r.- I zu gtichehen. Die Geschäfte sind bei den Sroitomimissior.vn deiil...u und werden auch an den Anschlagsäulen oerafsiullicht. Die A,» bes Malzextrakte für die betreffenden Jahrgänge«rfolot rotn SO. bis SS. Dezember 1310. Jeder Ssijugefchetn trägt auf der Rückseite«. n Berme.k, über die Anmelde- und Ausgobetaae.— Am!„ 5. urb 6. d. SN. wich auf die Z-s-L iter-K ra nk enb arten freche UoltchU» r. t onsgegebe«. tti« Ersatz gelangt am 4. d. M. eine gUsiie 1; ,j nounprozentig« Fettmiich zum Preise von 8, TB M». zur Ku: Reinickendorf. Auf Abschnitt 18 der Bezüge Karl» der&: petrck e im Saufe des Monats Dezember 2 Päckchen Oaßstosf. Ans den orgauifakiove«. 2.«nd S. Distrikt. Heut» Donaeretag abend 7% Uhr»ritte» Sojiott« Ufer 2. Porlrug di,(Ben, Jensen über Sozial>e«us, K»n»M»«i«nus, Anarchie L(wefrficher) Distrikt. Sonntag, den 7. S\.-, n. mu, in der Aula. Dempcihofer 'M............>> der, vormittags 10 Uhr, in echönebetg, schwarzer Adler", p strotze 144, e ftmqlige Zusammenkunft W Wstriktsraies. Ieie öit, liehe kounnission delegiert ein Mckgiicd. 4 VereirskleNder. Zenteeluerband der Angestellte n. Fachgruppe ti, Sektion a( anwaltsrng i.llle). Cecfoinnilu-ng Donnerstag abend 714 Uh: Reuen Phiiijatmbnve. Köpenick« Strohe 96/07.— Fachgru, (Sschts. in dar WW.......WIW Lochgi Ut-vu 17, Sektion c(SngcftcUte der Schokolade«» und Konfitii'-rnb.anu. i Per» fammchng Donnerstag abend 7% Uhr im Schulchrih. S»c-ue gstoj- strotze 24/25.— Fachgruppe 12, Sekii«« ch(Sias, JUtomih) i»d> lickj« Setj-unimlung Donnerstag abend 7 Uhr m der A; neu:.- monie, Köpenicker Skahz 00/07.— Iugendgruppe. vsrfsmlnl'ina et 59erttou«nftieul< Donnerstag«l>end 7)4 Uhr In den'Xtufi:. n, Kaife.-Wtthelm-Strab« 31.— Fachgr-epp« 14 e fThirurgie, i,.. l» und De.nvandtee) Mttgliederoersanvnwng Donn-r»tag abend: U r in den Sophien säsin, Sojchienftc. 17/18.— Fachgruppe loa, A?.'- Konzern, Versammlung der A. 5. v.-Fobrih«n«infchllehlich- ed Karl-User, Donnerstag abend 7 Uhr w» Musiker-Deremihoui, i.t- «ilhelemSiratze 31. Internationaler«und der Kriegsbefchödigten, D-uichitung£V!ir. Nitg! i- i? e rver smnmlung heut« efeent» 8 Uhr iu den Sophi.-ns So�/Ienftrofee. Referat« der Kamerod«« Dr.«wi. Sack,» und fic.it Frei« soz. Jugend. Gruppe Osten» Elld-Oftem Petorcbu—e-, Blrr« tel, Franckfurher Vorstadt, HcchenschönHausen, ßenwinsime T: n Versammlung Heu!« abend 7 UH. in der CchMaula,«lf,-.-«t E,, 1 Berantrnortllch für die Äedakiion Alfred«ielepp,«eukcki» Verlageg-noss-nfchaft..Freiheit", e. tS. m. b.& verlin.— D;. Lmdendruck-rei und Berlagsgesellschoft m. b. Schisfi-auerhamiu 13. K rchc und Staat zu puren, xbir muiie»•>-........ 1-------------""" m.«. r>, cu,,,,«.;.»u,. "««0 kleiüe Schachteln Kol« Dultz«mson Ä P lÄte S-rn einem jeden, der 4 �Ntz/Ä�sVannt fühlt, eine Probe illkomlnen lassen. Es ,% N2.Nerven, regt sie an und l'1'[ Heif n dermaßen die@c« i--Z S\ ü'vMß man sich bald so frisch, i�cin"�ernshmungbiustig fühlt, � � Natur aus sein sollte. Nerven in Anregung erhalten. Im eigenen Interesse eines jeden Lesers dieses Inserates, der erschöpfte Nerven hat oder der leicht müde und abge- spannt wird, oder an Kopfschmerz und Schlaflosigkeit leidet, wünsche ich, daß er K o l a D»» l tz versuchen möge, und wahrscheinlich würde er dann bald wie viele andere sagen können: die Wirkung von Kola Dultz ist geradezu über- raschend l Die besten Nerven sind die, von denen man am wenigsten merkt. K o la D u ltz ist ein Freund der Nerven. Es ist angenehem im Gebrauch und seine Wirkung ist eine Erfrischung. K o l a D u l tz ist unschädlich und wird Männern, Frauen und Kindern emp- fohlen. Das Alter hat dabei nichts Bä zu sagen. Es ist ein Priiptwak zu, Anregung der Nerven. Kola D u ltz ist überall am Platze, wo die Nerven nachlassen oder sich sonst unange: n bemerkbar machen. Schrej eq\c n'r sofort eine Postkarte und Verla.-ge S'e Gratiszusendung ewer Prol eß,, el. rJÄl WuS2, Berlin SO 33, Nr. 3 13. w�QBifrauttsi v'SchjTemsieinof, Wefderstf. 30. Mabr«Ä... , Vlkf�Ät*. TßKko#, 22. s! ß�rschCaSiaüSsa, KaWwegIO • Behandlung rnmsmsm Löser, Ich.iuiu�uu. Müazstr. 9, sii eeW DWS frieiriotoer.«l IW. W'"** iiSüÄer v. MZlmr fia�co eeienetö Artikel bei Xk&mk.liii ch M irBlüolirer. Schreib- nitschinen keuM JUmoM, Wiltetockcr Straße IS, Spirafbohrer aar Schne)!- nnd WcrkzeujsUhl kauft lautend lar dnuscndsn Beda'f zu auSertten Preisen Priadricb Mqrifenatem, Reillu-Ucbten- Sera, WeiokselitiaSe Iß. Schpsllaufbohrer triuien.len Bedarf, si cbnilrzeileinen kauft bSl «r WWWWWWW�Ieövtn clinilrzeileincn kauft h8thst- za-.lend Kenscfiel, Moabit, Roriooker Str. ez. Ecke MTtt- sroc: er Sti-0a.__ Splröi�arer, Metalle, Motofe kauft Jeden Posten Schloise rei.Cbarlotten- bars. Kaiser-trlcdrish-Stt. 7. Spezig�rzl O r. n» e d, L o ir> m e r ös'sMssäs-, KWa.Ffmü!, Behantll. schnei!«. sicher ohne �erufsstörunji, TeiUah.im*. Bruimeiistr. 185 -Nahe Rosen thaf Ptö. Sprao' z. 9—1 0.4—8 U„ Senat 9-1 3U, II B« r e S kOastlerlsohe» Portrlt auf Qias»«malt als Feus.erschmnck. Preis UQMk. Bestetiungcn.Preftieif-Bucti- haadlant Scb.ihaiiarrUBaa IS, GENOSSEN beachtet. 4ie lasorentan! ■- V- !»Nsz» m ü ßS»l«! Watw, Z.• r-o Y-l 3 Göalaja.efie IMMBr Ftsinrehauad.i Mr. vy. Mab. Pf all sn Silfe«? Qa'xksite Tupfer SW%SM# Zakngc'f:e»a m konkurrow- fä I iH»-.i!?fci«en!nli»,,?e» 3 Cinkanisstelfen KaWWm�»| nCohn,si ■ kau». Ball 1 ajaRftcontb&JtrPfotx) ß Vi RaWiko f.taiSe 2\- Eike Scii&aeeorg. Str. D I mm Anb&)l#f Nz' i.hof&{ .'? Äeaky:-c, Kois-cr-"*' t rivdtich'Sh'. 2ii9 (nahe Hermannpiarz). TeL* Norden!3�} NeukOHn 161% tentstiur RMMU-MWI VarwaftaBass?«'!» Bos-Ha. Todas-Aazciea. Bm KoBnea i«r Nithnch«. d»S en«*f Keltete, | der Werkte* vistcucr Hensiana Klietsch I SlanfceÄanrjj, a« 34- Novetaber gvst#rbta ist. i Dio Si�rcW�n«� Sasel am UonmoMtag, den< De- I zewber, nachaittass 4 Uhr, von der Leichenhalle des | Qemaiado-riicdljefea IWankeubnrf aas statt Nach; tri. Den Kollegen zur Nachricht daß folgende Kollegen erstorben sind: Der WerWzeDgmacher Paul Log'er PrciHrrstHÄtrale II, aat 11. November. Der Dreher Gustav Madcl Penk»», Fl*«itraBä 14, am 18 Nav.-mljer, Ehra-hrerw Andenken 1 !Ha Srt< vs�v»' Nizng. Plalin Silber Wo# Knpferj Mmsslng m\\. ÄitüßMii i SahMgaki&'za k»ujt m alierhoGhatcn F a briE pr leiten IBaruch FeiiBsir. 4# TeL: Morkbit 2.64 und Seitsseiartr. SS. Kupfer I' c■• i n« iimtUch« ■owie PI Qrool«Uber. an dmt ieif* kvtahaUäii. latint Eilbarl Zal«ag*bi«»o Matnrlnl,%eop. Stahl. Kupfer. Meeein« in Stonoon, aach _ � Erden nnd Sa tue. Ankeret ate 17, ▼. L Uuaortn Heben Partei genossen Adolf Kol barg tu soimr 35 jäferinca Partauuztliiri�sit die hert. Hcbztes Oliekuknjcke! Die Eonktiiciifc der 1. Abt.. 13. Distrikt. wm. WWW%«A � ktiiWm t. G. n. i, i ilchtt�kstW Ol* SXt:n;*n, Im IS.»cjcwi.'r 101», 4 Uhr uaAm., ta kni 3flWMX;f(*k'<« MM« S«?ebw«r- JtS. »i>,e«ord>!»»g: 1. PeKCt iit.r»< Lege Im (A'ft; flmnn«Her Zeel, hl i«ö«)jcher rett. i.?»» tm« nücc bw»n» rt n4«ngd4**#Hp*a.>»« eicht IM K«tr6|e»er Cjcndttocw.ifflüc. 4 Srutic«. ®nirtlotl jcd«S e>i>4«b>B> vcelrn driri«» e>s«r»rr!4ch, »er htt Vskstm,»! ech«l»j«r, Ach, Uert.__ y,I»»h, chatd. M8M1°°k WM Utinst» AushiBB;.— Ss�&sißat« AbsdUsae.— 8rta«t» P�kkiehL Einzelne MSbo) vtrta»c»vvtM. Bei»«/nbinas bedewwd, Pr>lM;xi(�aM{. M. LandwaAr, MülierstraBo 7,- T*1* KrieasnivielPo cehoto in ütis'anc. ===�1# 7?__ � I Spottbillige Sport-Pelze �2;35.— 405--- Jesclcett. Anzüge Indeiloser Siß, blau und farbig 350.- SOG.- 475.- 5QO.- M. düster neueste formen 325.- 400.- 425.- M. 4SO.- Kosen vornehme Sfreifenmust 42.- 7Ö.-00.-125.-M. J ü n g 1£ o g s" U B ä i€5 r 170.- 240.- 370- M. 500.~ M. Jaclcsfie u.West morengo, welche Sfofl« 300.- 325.- M. J Un g 1. Ja clc cb" Anzüge IOO.- 240.-"305.- Wa»sercülcHle Wcsiers warm gefüttert mit Aermeln. 47.5 O M. Letier weiten schwarz, warm gefüffert inff Aermeln., fi3.— M- Keln« Filialen mehr NU* eine VerKaufssfeH« CtiAusnee&trAsne 2,9"30 N u* Deutscher'MetaUardeuer-Dervan Verwaltungsstelle Derlin/ 11 54, Lmienstraste 5�-55 gfoaK®4«!t{ (TeL: Amt) KOVd-WOit« itl»»»« IWS)] «?ä!*& rabrtli o-Erpodit.. aotziow fc>Mr.2l. Bam#tg#*ok8k 1 QotctAowihfttr. W. iL Oo#ch8*t AMokocioir. PJL I »n.»ioeoWefft.»«okMowcor AHoe W» humm Achtung! Metallarbeitrr AerU» Wir machen hierdurch bekannt, daß am Montag, den 8. Dezember 1919 für den Bezirk Berlin ca. ÄS M itg' itScri) ersa K iulttR g'» angesetzt sind mit der Tagesordnung: Ter Met«llarbeiterstreik imb die L lzren desselben» Wir ersuchen alle Kollegen und Kolleginnen, sich für diesen Tag zum Besuch � sammlungen freizuhalten. Werkstatt» nud BraucheuverfaWmlnna.eU bitten wir abzusagen! Zur 5tlärung der Situation im Metallarbeiter.Verband und zur Aufrechterha!� Ewigkeit in der Orgaui�atio» muß von jedem Mitglied der Besuch der VersaiN'' erwartet werden. Wir bitten um Beachtung der Versammlungsanzeigen am Freitag und So!' Tie OrtsverttDftltuttA für unstre Redaktion soenes wir einen Jüneeren Radfahrer c». ITJnlwe.mit eigenem RudCVertrauensstellnng). Bewerber, die»rganliiert and de.,sen Clters Partei �enosscH»ind, w Uen sich in der Z'it von 12 bis 1 Uhr in der.Freiheit"- Redaktion, Schifhau-rd-imm 19, melden. Hnlnei.s Kt-rrMtslirea, üe I doa s Dahnen ub r ca. so w ao d so« Z gtH et tendosen. silberne Zb$ar et;e� dosen.| �tiboriascb,. Mitberljöeseu,| s*10$ me Uesieoks nacch 0«w*dit.Briil«Btüu,Rwfe. Uhren, Ketten. Kodier sr; Ohrrisi*. Kaue!«, Arm-• bdedsr zu fsketwol: WlH- lea PrWaza. O:io#e»l«#w- käuLt vir'. anJefor W®i fscswi#* ha. PokäsAcr 5?. 4 iFtMßis« pfchtö"«! to&m. ß". E#i. 8«. UtfiEtiN'. i*. i TäooJm»* BsIio-AtÄOcs-StrJS! | u.ChM»g. Kawor-Efie4r�etr.4d.; Das beste Elm elefamrer MmmmAi Nouestts Paiei.i: aebogone' 1 Kl Wae. flr Je�o« Qeo oht Whct I passeRd. ScWmeidcu wpwtOßlion. j V®r�ra©rtl p atck. 8 M. i U&iUtrlnUizvn; St.« PL| r.'W�r.�bU.iMr.i WHsteä(Do...) Prilrr*lk*r Y.r.txM 7 t Zn'.mo&LL»* PUlio.bUl:«. I u*!*..,!!«,. Filbfrociu«Jmli. Metalle kauft Mobsiiak!«»«! SMS.iMknMtM Ct-Urto.Tt I SCSeeBicite;- Strt ta 2t) t i l.tcl'i.r bl.«sU»a»fUr»S«t.| Dia FREIE WELT Ist sin SGSiülSttlsehes Unterhnltun gsiilEt: llswomm S fifefcHstroM In Heft 29: Um da# Kind, ein« Satire von S�';,,-wSva3«s MWWZ frierend so Streeaa�baiiaeru eisen OruS von Lore Svaervn- brealc- Sä« fräi« HO l&JPeliaadeastr. tL»JDL i k.oft Prehstto« iymeWw St�l� BerBfi W% I.lahstr. Ii. j T*L: Lült«* 37M■s4 MIS. lektriseta« tuaesdrihta a b• 1— Litzen KU. ,1. Dvuao drtka, kaiil! M.iu zikl.ad UNb.MWM. N.«« KCaiaattUM 77 PerMpr. Alex. JUS. WM« HSmnWI OroSwnn«, i tori IHH SWWsekm## »äehtbwe ScwrUt.«st erhaliea. ta.lt tai.rt xcs.il K.s... Pr�v By.l«, MX Nummer. Hugo S*hrm*der, CätaWueeLuce.*(rmfrr«IWH wua. 473a Ktsnitj lantmag WeWNü tommm fiattilscbsft m mitäü, R�iMr.31 bcab idinct, dvc wri erc Firu'it-rmv)««(>roM-.Itl>rot«s durch Meknlc zu fordern und tu chcsctn Zwecke kwoilzriscfic Fnta ürfc zu crinnaen. GrowiHbrol wrd nicht«us Mch', son ern noch dem pof rherten Orot- sehen Tejobcresti ngjv tfnlwen direkt aus dern üetreidc— Rogocn oder V'eizcn- in der hygiemach voilcnderBcn t eise hergesiettt. Nodi gründlichster Reinigung und Bcfreivng von der ou&ercn unvercatuichen Zctt �aseschscht wird das Oefrcide unmiftebac zu Teig verarbeitet und in jeder«b'idicn ftroHoim verbacken, in ihrer AiuwerKiog auf den hiakrwerl, die BckrHomiiikkerf und den V/oMrfcsdwnuck smd'"je überraschenden Erfolge des Verfahrens durch e.rr.iidic OufecJiten erster witsenschaftficher Sadiverst rnuiger Iciigesteüt. Das Piakai ist in erster Linie für die ftrolrvieccnogen bestimmt. firai aas Se» BtdlntiiBSes(ki W�rnnm: Es werden lim! Preise 4 M. 300,— für aic ionf von den l'reisrichlcrii ausgewählten Arbeiter, und Lbciaics M. 50' ,— kr cie aus diesen lünl von der Direktion der Vollbrct V'erwerlu os-Oesehschofi zur AushihruflS bcstirnmle Arbeit ausgesetzt. Die Entwürfe müssen, mit der Aufschrift.Veti bewarb für Piakaie' versehen, bis zum 2.|an ar 1920, nachm. 1 Uhr, bei der Direktion r er VoBbrol Vcrwcriiings-Oese.isdiaft, DerSn W 62, Kleist? fr. 5!, aiige jcbeN oder nach Ausweis des Poshiicmpcis bis nachm. 1 Ulir des I. lanuar mit dieser Anschrift pociofrci bei der i osl aufgegeben worden sein- Die Preisrichter, die trüiiesicns nm 7, spätestens am 17. Januar 1920. 9 Uhr vormittags, zu-zintricnlrcien, entscheiden mit bhmmenu'chritcn endgültig über die Zuleitung der Preise ohne nähere Abstufung. Welch® dieser sunt Arbeiten den Extrapreis von M. 300,— erhalten soll, bc- stin int die Direktion scitrständig im verpflidirct»idi, diese Arbeil o"®" zuführen und zu verwenden. Die ausgewahiten lünt Arbeiten gei>en mit aien Pect ten in das Eigeniinn der Volibiot Verwertungs- CieseiP schalt ober. Die Voi�brot Verweriirngs-Gcsrlischaft txst ferner an aßen eingegangenen Entwürfen das Pecht der öffentlichen Ausslei ung un des PecM der Abbücfung irn Rah'; en einer zusammeiJasscndcn Ver- Weniiidiung iwer den Wettbewerb. Die Prcis'ragcr sind vcrpfhchlA zrc Ausführung verlangte kleine Änderungen kostenlos vorzunehmen- Das Urleil des Preisgerichtes wird durch VcröKentlidiung in der Pres®4 bekanniocgcbcn. P r e l s r I c M e p; Das Preisrichteranai ist von folgend. I terren frcundl. übernommen worden- I.Herrn Kunstmaler Paul Scheurich, Berlin. 2. Herrn Dr.MaxOsb«�** Sch'itt&teller, Berlin. 3. Herr» Kunstmaler Paul Siuur.cl, Üerdn- 4. Herrn Dr. Leimdörfer, Sckrifrsteller, Berlin. 5. Herrn Stadtr®» Orxch, Direktor der Vollfrrot Verwertang#- Oesellsc atl, B«rli*- Dar vollständige W ortlaut der Bedingungen wird iedem Künstler durch uns out Wunsch kostenfrei zur Verfügung gest. IIb ir M W,„W.,.«W»AI»WW>»Ul/W